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#721
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Lieber Winfried,
die Hoffnung nicht aufgeben und dennoch Realist bleiben, so lautet doch der Tenor der Beiträge, oder ? Schwierig wie die Quadratur des Kreises. Ich wünsche Deinem Schwiegervater viel Kraft. Leider ist diese Krebsart noch nicht eindeutig heilbar. Da helfen auch die besten Ärzte und Kliniken wenig. Nur in wenigen Fällen unter sicher ganz besonderen Bedingungen und sicher nur im echten Anfangsstadium hat der Patient eine Chance. Zu meinem eigenen Schicksal ( bzw. dem meiner ersten Frau) kannst Du etwas nachlesen in diesem Forums-Thread Archiv 25 unter Shalom: Einsame/Gemeinsame Wege bei Krankheit vom 16.07.03 bzw. im Forum HInterbliebene Archiv 5 gleicher Titel vom 19.07.03. Es hängt sehr viel von Eurem Vertrauen untereinander ab, wie offen Ihr miteinander umgehen könnt oder wollt. Es hängt vom Schwiegervater ab, was er fühlt und erkennt und was ER MÖCHTE. Es könnte sinnvoll sein, eine sogenannte 2. Meinung (Second Opinion) einzuholen in einer Spezialklinik, wie es z.B. im südd. Raum in der Klinik für Tumorbiologie (Freiburg) bzw. sicher auch in der Thoraxklinik Heidelberg angeboten wird. Die Fragen, die der Patient bzw. seine engsten Angehörigen nur alleine beantworten können: - Was will ich mir in der verbleibenden Restlebenszeit noch zumuten an Operationen, Chemos, Untersuchungen, Studien ? - Was ist für IHN, für EUCH nun das Allerwichtigste ? - Was kann ich gegen die Schmerzen tun ? - Wie kann ich meine verbleibenden Tag noch aktiv genießen ? Lieber Winfried, glaube mir, ich weiß, wovon ich rede. Es hat mir und meiner Frau sehr geholfen, offen alles miteinander zu bereden. Auch der behandelnde onkol. Chefarzt konnte deshalb sehr offen mit uns sein. (Insofern stelle ich übrigens ein Fragezeichen hinter Deine Bemerkungen: Ich würde niemals meine Schwiegereltern über die Einschätzungen informieren...) Ihr durchlebt jetzt eine sehr schwere Zeit, aber Ihr müßt Euch den schweren Aufgaben stellen, die auf Euch zukommen. Da gibt es leider kein Ausweichen. Wenn das Schicksal es so will, hat Euer Schwiegervater tatsächlich eine Chance und Ihr seid überglücklich. Ihr müßt Euch leider aber eher auch auf die andere Möglichkeit vorbereiten. Ich wünsche Euch allen sehr viel Kraft. Shalom |
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#722
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Hallo Winfried,
ohne dir jetzt die Hoffnung auf eine baldige Genesung nehmen zu wollen, möchte ich dir sagen, dass es eine 100%-ge Heilung für diese Krankheit nicht gibt. Auch am Anfangstadium ist die völlige Heilung fast unmöglich. Da könnte man höchstens an eine Operation denken, z.B. das Schälen des Rippen- oder Lungenfells oder das Entfernen des befallenen Gewebes. Bei meinem Vater hatte man bei der Erstdiagnose gesagt, dass es keine Chance hätte. Nur sechs Monate habe er noch zu leben gehabt. Nur sechs. Er brauchte erst einmal sechs Monate, um sich damit abzufinden, dass er überhaupt Krebs hat. Aber durch gemeinsame Hoffnung und ständiges Mut einreden haben erstaunlicherweise sein Leben um fast drei Jahre verlängert. Jemand, der Betroffen ist, muss einfach bei Laune bleiben und darf nicht aufgeben. Meistens wird das auch nur durch die Unterstützung der Familie möglich sein. Versucht auch so gut es geht von anderen Ärzten Rat einzuholen. Nicht jede Therapie schlägt bei jedem gut an. Und so wie jeder andere hier in Forun es auch sagt, schliesse ich mich der Meinung an, dass die Hoffnung niemals aufgegeben werden sollte und redet mit ihm. Redet über alles. Dein Schwiegervater gehört hoffentlich zu den Patienten, die Glück haben und bei denen die Chemo gut anschlägt. Vielleicht hat er noch mehrere Jahre, vielleicht nur noch paar Monate. Wer weiss das schon? Ich weiss es klingt sehr hart und teilnahmslos, aber glaube mir, ich weiss, wovon ich rede. Versuche, deiner Frau klar zu machen, dass der Tod so oder so irgendwann kommt. Sag ihr, dass sie jeztz die Möglichkeit hat, sich mit ihrem Vater über noch so viele Dinge zu unterhalten. Dinge die noch gesagt werden müssen. Ich wünsche ihm sehr viel Glück und Kraft und dir und deiner Frau wünsche ich auch viel Kraft und Geduld. Gebt nicht auf... Nicht einmal bei seinem letzten Atemzug, denn alles ist möglich, solange er lebt. Funda |
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#723
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Hallo ihr Lieben,
ich danke Euch ganz doll. Die Zeit hat jetzt leider schon wieder ein neues Kapitel geschrieben. Am 18. abends um 23:00 Uhr ist Schwiegervater zusammengebrochen. (Er wohnt eine Hausnummer weiter.) Dann das "Übliche" Notarzst usw.und nach einer Stunde Behandlung ab ins UKE. Gestern nocheinmal zig Untersuchungen u.a Echolot. Er hatte zwei Herzflimmern, die wieder mit dem "Bügeleisen eingestellt wurden. Danach war er so überdreht, daß an sein Bett ein Gitter angebracht werden mußte. (Schwiegermutter und wir waren fast immer da.) Heute habe ich eben im Büro von meiner Frau erfahren, daß er noch heute abend nach Hause kommt, weil sie nichts mehr machen können. Der Professor sagte noch mit weiterer Chemo sollten wir uns genau überlegen und falls er noch mal zusammenbricht, sollten wir uns überlegen, ob wir nocheinmal den Notarzt rufen. Meine Frau fragte mich, was soll man denn machen, wenn er noch atmet? Ihr könnt Euch jetzt alle vorstellen wie wir fühlen. Ich möchte nur, daß er nicht leidet. Sch... ich kann nicht mehr. Danke nochmal Winfried |
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#724
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Hallo ihr Lieben,
ich danke Euch ganz doll. Die Zeit hat jetzt leider schon wieder ein neues Kapitel geschrieben. Am 18. abends um 23:00 Uhr ist Schwiegervater zusammengebrochen. (Er wohnt eine Hausnummer weiter.) Dann das "Übliche" Notarzst usw.und nach einer Stunde Behandlung ab ins UKE. Gestern nocheinmal zig Untersuchungen u.a Echolot. Er hatte zwei Herzflimmern, die wieder mit dem "Bügeleisen eingestellt wurden. Danach war er so überdreht, daß an sein Bett ein Gitter angebracht werden mußte. (Schwiegermutter und wir waren fast immer da.) Heute habe ich eben im Büro von meiner Frau erfahren, daß er noch heute abend nach Hause kommt, weil sie nichts mehr machen können. Der Professor sagte noch mit weiterer Chemo sollten wir uns genau überlegen und falls er noch mal zusammenbricht, sollten wir uns überlegen, ob wir nocheinmal den Notarzt rufen. Meine Frau fragte mich, was soll man denn machen, wenn er noch atmet? Ihr könnt Euch jetzt alle vorstellen wie wir fühlen. Ich möchte nur, daß er nicht leidet. Sch... ich kann nicht mehr. Danke nochmal Winfried |
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#725
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Entschuldigung,dass mein Eintrag doppelt ist.
Außerdem hatte ich vergessen zu sagen, daß der Tumor so groß ist, daß man ihn von außen schon sehen kann. Winfried |
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#726
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Hallo an alle!
Ich kann mich Winfried nur anschließen, dieser Sch... Krebs. Es gibt Tage da geht es uns allen in der Familie gut, weil wir immer noch hoffen wir könnten den Krebs besiegen, es gibt aber auch Tage an denen ich nicht mal mehr die Krafft habe rauszugehen, weil ich keinen Menschen mehr sehen möchte. Vorallem wenn ich meine Mutter sehe, dann weis ich sie verdrängt nur alles und ihr ganzer Tagesablauf besteht nur noch darin, ihre eigene Mutter (82J.) zum Arzt zu fahren, anschließend in die Arbeit und danach noch ins Krankenhaus zu meinem Vater. Das Schlimmste ist für mich, zusehen zu müssen, wie sie sich kaputt dabei macht. Es gibt jedoch auch wieder kleine Höhepunkte. Mein Vater hat einer Rippenfellverklebung zugestimmt und diese Woche wurde ein sog. Vorverklebung durchgeführt. Seitdem ist die Wassernachbildung stark eingeschränkt. Die Frage die ich mir jedoch stelle ist, wo läuft das Wasser hin wenn das Rippenfell völlig verklebt ist???? Darüber, glaube ich, möchte ich jetzt noch nicht nachdenken. Mein Vater ist bei allem was er durchgemacht hat, sehr positiv und er sagt immer wieder, das kriegen wir schon in den Griff. Da wurde mir wieder bewußt, wie wichtig es ist, positiv zu denken und nach vorne zu schauen. Ich wünsche euch allen viel Krafft und Personen mit denen ihr über alles reden könnt. Viele Grüße von Karin |
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Hallo,
der Lebensgefährte meiner Mutter hat die Empfehlung aus der Ruhrlandklinik (Essen), dass sein Pleuramesotheliom mit Alimta behandelt werden soll. Sein Krankenhaus in Düsseldorf will aber eine andere Chemotherapie einsetzen. Wie soll man sich verhalten? Welches Krankenhaus in Düsseldorf oder Umgebung setzt Alimta ein? Ist ein Einsatz von Alimta an jedem Krankenhaus möglich? Danke für jede Antwort! Peter |
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#728
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Hallo an Alle!
Ich wollte mal wieder etwas von mir hören lassen. Herbert ging es zwei Monate nun nicht so gut, er hat sehr schlecht gegessen. Sein Bauch wächst wieder ich habe irgendwie angst, dass sich wieder Wasser gebildet hat, ich glaube und hoffe nicht, dass es der Tumor ist den man sieht (so wie Winfried schreibt). Er kann zwar noch gut herumlaufen und kleine Hausarbeiten tätigen´, jedoch merkt man das es ihm schwer fällt. Seit ein paar tagen ißt er wieder gut, gestern waren wir auf einer Feier, da hat er es von 17.00 .24.00 Uhr ausgehalten. Er bekommt momentan Mistelspritzen und B12 Spritzen oder Präperate. Meine Schwiegerelten sind nun zu einem Heilpaktiker gegangen, der eine absolute Essensumstellung verlangt, da unser Köper zu arg überseuert wäre. Er darf nun keine Milch, Johurt und Brot mehr essen. Ich weiß nicht ob dies Sinnvoll ist? Außerdem haben sie bei der ersten Sitzung 840 Euro zahlen müssen. Ich halte nicht sehr viel davon, sage dies jedoch nicht zu laut, da Hoffnung ja viel bewirken kann. Das einzige gute ist bei der Kostumstellung das er wieder besser ist, obwohl im alles gar nicht so schmeckt. Der Heilparktiker Herr Ralf Meyer hat ehrlicherweise gesagt er habe schon viel Krebspatienten sterben sehen, konnte aber auch vielen schon helfen. Dies kann ja bei anderen Krebsarten stimmen, jedoch bei Rippenfellkrebs glaube ich an keiner Heilung. Wer hat schon Erfahrung gemacht mit der Hypertemie die punktuell eingesetzt wird. Wie geht es euren Angehörigen, die nur Alimta verabreicht bekommen, also ohne Zusatz? Was haltet ihr von einer Behandlung beim Heilpraktiker? Herbert möchte nun anfang März wieder nach Nürnberg in die Klinik und ein CT machen lassen. Kopf hoch und positiv Denken, dies hilft Gitti |
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#729
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Hallo Peter
Ich würde Euch raten gleich mit Alimta anzufangen.Auch bei meinem Vater wurde zuerst eine andere Chemo gemacht,welche auch angeschlagen hatte.Damals meinte die Ärztin wenn das nichts bringt fangen wir dann mit Alimta an.Es ging einige Monate gut jedoch im Dezember fingen Schmerzen an.Ct-bericht es wächst.Nun hatten wie all unsere Hoffnung auf Alimta gesetzt und dachten das wird schon klappen.Aber nix da,die vorherige Chemo hatte die Nieren in Anspruch genommen und an dieser Studie teilnehmen zu können müssen die Nierenwerte stimmen.Und so weit ich weiss machen das nicht alle Kliniken. In Berlin ist es die Lungenklinik Heckeshorn. Ich drüch euch die Daumen und alles Gute für die Zukunft Liebe grüsse melek |
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#730
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Hallo an alle
Ich wollte nur kurz berichten was bei uns so geschieht: Mein alleliebster Paps kriegt jetzt eine milde Chemo,letzte Woche hatte so starke Schmerzen,dass er weder sitzen noch liegen noch was anderes tun konnte.Er nimmt ja 3 mal am Tag Novalgintropfen und die haben nichts gebracht,wenn dann vielleicht für eine halbe Stunde.Gestern musste ich mit ihm ins Krankenhaus weil gar nichts mehr half zuerst dachten wir er hat ein Infekt,aber was wohl nicht so ist.Er musste gestern die Novalgintropfen absetzen und bekam Traba(niedrigdosiertes Morphium)UND IHM GING ES WESENTLICH BESSER. Es tut mir leid wenn ich mich so komisch ausdrücke aber ich bin im Moment so durcheinader,das ich gar nicht mehr weiss was vorne und hinten ist. Im moment liegt er im Krankenhaus zur Beobachtung,Nachdem die Schmerzen nachgelassen haben,gehts wieder...!!! Ich habe jetzt furchbare Angst,das es das war,das es bald vorbei ist.......ich kann das irgendwie nicht wahrhaben in liebe melek |
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#731
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Hallo Melek!
Ich glaube wir alle kennen dies sehr gut, die fuchtbare Angst und das durcheinander im Kopf, dann wieder die Hoffnung und der Glaube es wird schon wieder. Ich bin vom Beruf Heilpädagogin und Heilerzieherin und habe in meinen Ausbildungen die Pyramide von Schuchardt gelernt, mit der ich so einiges besser verstehe. Am Anfang fragt man sich was ist eingentlich los? 1. Ungewissheit Ja, aber dies kann doch nicht sein... 2. Gewißheit Warum gerade ich/wir... 3. Aggression Wenn..., dann muß aber...? 4. Verhandlung Wozu..., alles ist sinnlos...? 5. Depression Ich erkenne jetzt erst...! 6. Annahme Ich tue das...! 7. Aktivität Wir handeln...! 8. Solidarität Dies Phasen durchlauft jeder von uns, manche kommen nicht bis zur Phase 8. Auch ich entdecke mich immer, wie ich von sieben wieder auf drei Zurückfalle. Dies Forum tut einfach gut, da man spürt man ist nicht alleine und es ist einfach normal, das Durcheinander im Kopf oder die Aggression oder Depression von uns und unseren Angehörigen. An Peter! Ich würde Dir auch raten sofort mit Alimta anzufangen, da bei anderen Chemo´s der Körper zu arg angegriffen wird und ihr somit vielleicht nicht ins Alimtaprogramm hinein könnt. Mein Schwiegervater ging es sehr gut mit den 6 Alimtachemos mit Zusatz in der Zeit hat er sehr viel Lebensqualität gehabt. Du kannst ja dies nachlesen, da ich es immer sehr detaliert hier hineingeschrieben habe. Jetzt da er schon einige Monate kein Alimta mehr bekommt, ging es ihn zwei Monate nicht so gut, jedoch ist er bis jetzt noch schmerzfrei. Zum Glück. Tschüß Gitti |
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#732
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Hallo Gitti,
mein Vater soll diese Woche mit einer Behandlung mit Teilkörperhyperthermie/Chemo anfangen. Es soll 5 Wochen gehen und drei mal die Woche ambulant durchgeführt werden. Ich werde bald genaueres berichten können. Mein Vater sollte erst in eine Alimta Studie nach Hamburg, aber dann hat sein Arzt doch diese Behandlung vorgeschlagen. Ich weiß nicht so richtig was ich davon halten soll. Einerseits vermute ich das er meinen Vater nicht verlieren will, da er für ihn sowas wie ein Musterpatient ist; er vielleicht irgendwelche Veröffentlichungen und Studie über ihn macht (Mein Vater hat 4 Ganzkörperhyperthermien erfolgreich durchgeführt und war danach über 10 Monate völlig beschwerdefrei) und ihn deshalb nicht nach Hamburg anwandern lassen will. Er ihm also aus eigenen Interessen von der Alimta-Studie abrät.... Andererseits ist es bisher durch diesen Arzt für ihn wirklich gut gelaufen. Mein Vater lebt seit Mai 2002 mit der Diagnose und hatte fast das ganze Jahr 2003 ohne Beschwerden. Auch ist die Prognose da, daß er durch die nächste Behandlung wieder so einen Zeitraum gewinnt. Ich weiß nicht was ich machen soll, ich möchte das Vertrauen meiner Eltern zu einen Arzt der bisher gute Arbeit geleistet hat nicht untergraben, aber habe so meine Zweifel was die Gründe des Arztes angeht, dass er nun doch keine Alimta-Studie mitmachen soll. Seufz Soni |
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#733
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Hallo!
Mein Vater erfuhr erst heute,daß er auch diese furchtbare Krankheit hat und er ist natürlich wie ich am Boden zerstört.Warum gerade er?Ich hoffe,daß er die Chemotherapie gut übersteht und sie ihn dann operieren können.Aber ich habe gehört das diese Therapien sehr schmerzhaft sind. Vielleicht könnten mir andere Betroffene davon berichten.Vielen Dank im Voraus. Eure schwer geschockte Vanessa |
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#734
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Hallo, momentan macht mich das alles ganz schön fertig. Mein Dad hat nach wie vor Schmerzen trotz höher dosiertem Schmerzpflaster und seit dem Wochenende hat er eine sichtbare dicke Beule an der Seite wo die OP Narben sind (da haben sie ihm das Rippenfell zu 80 % vor einem Jahr entfernt).
Man macht sich da schon seine Gedanken drüber was das sein kann..............Wenn man dann hier liest erst Recht! Ich pers. hab für mich entschieden hier NICHT mehr täglich reizuschauen, denn das macht mich momentan echt zu fertig. Vanessa, es ist schlimm wieder zu lesen, dass es wieder einen Dad getroffen hat und ich kann mich noch gut in Deine Lage hereinversetzen. Mir ist als wäre es gestern gewesen. Lese mal ein paar seiten zurück. Da steht schon vieles über die jeweiligen Therapien drin. Wenn Du Fragen hast, kannst mir gern eine Mail schicken: kuschelchen1@web.de Hi Sonja, klar kommen einem da solche Gedanken. Andererseits ist er ja bisher wirklich in sehr guten Händen gewesen und es hat super bei ihm angeschlagen! Warum sollte es jetzt nicht wieder so sein? Ich drücke Euch ganz doll die Daumen. Julia, es freut mich so sehr das es sich nicht bestätigt hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich wünschte bei uns wäre es auch so gewesen..... Alles Gute für Euch!!!! Bis demnächst Alex |
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#735
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Hallo Sonja,
es ist echt schwer, den Ärzten Glauben zu schenken. Klar, bisher war alles in Ordnung. Aber was meinst du, warum es so viele Ärzte gibt? Wo der eine mit seinem Latein am Ende ist, kann der andere vielleicht mehr. Sicherlich wird auch aus der Sicht des Arztes einen trifftigen Grund für die Ablehnung der Therapie mit Alimta geben. Aber um Gotteswillen, holt euch doch lieber Rat von anderen Ärzten. Lasst die Hoffnung nicht bei einem Arzt gedeihen. Was nützt es dir oder deinem Vater, wenn er ein Musterpatient seines Arztes ist? Erkundigt euch bitte nochmal ausdrücklich, warum er kein Alimta bekommen soll. Meinen Vater haben die aus Hamburg damals drei Monate lang aufgehalten. Die Gründe waren: er ist zu schwach, der Krebs ist zu weit fortgeschritten, die Studie sei zu hart. Mein Gott, wenn ich darüber nachdenke, hätten sie drei Monate nicht vergeudet, dann hätte mein Vater im tiefsten Winter bei -11°C nicht im chemogeschwächten Zustand diesen Virus bekommen und dann gestorben. Was ich damit sagen will, ist, dass die Ärzte nicht immer die richtige Entscheidung fällen. Mein Gefühl und das meines Vaters sagten damals, dass er doch lieber so schnell wie möglich Alimta bekommen soll. Aber nein..... Fragt noch mal nach liebe Sonja. Ruf bei Krankenhäusern an, die diese Alimta-Studie führen und rede mit den Chefärzten über die Lage deines Vaters. Denk daran, dass diese Art von Krebs mit der Zeit immer mehr schwächt, auch wenn äußerlich nichts zu sehen ist. Du weisst, wie hinterlistig dieser Krebs ist. Vertrauen hin, Vertrauen her. Ich glaube, da wirst du mit mir einer Meinung sein, wenn ich sage, dass bei solch einer Sache Kontrolle nicht nur angesagt, sondern auch besser ist. Ärzte sind auch nur Menschen und keine vorprogrammierte Maschinen, die keine Fehler machen. Bleibt alle stark und gebt nie die Hoffnung auf. Ich drücke euch die Daumen. Liebe Grüße Funda |
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