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Lieber Steffen,
schade, daß Du trotz dieser langjährigen BCG-Erhaltungstherapie wieder ein Rezidiv bekommen hast, aber vielleicht klappt's ja jetzt mit Mitomycin. 1.) Mein Mann hat Mitomycin (allerdings 40 mg) ähnlich schlecht vertragen wie BCG (Brennen, sehr häufiger Harndrang). Daß es Dir aber davon übel wird, kann ich ebensowenig im Zusammenhang mit dem lokal angewandten Chemotherapeutikum sehen wie den Nierenstau! 2.) Im Gegensatz zu den Tuberkelbakterien müßte das Medikament am nächsten oder übernächsten Tag wieder "draußen" sein. Ich würde aber trotzdem zur Sicherheit während dieser Wochen lieber ein Kondom benutzen, zumindest für 3 Tage nach Instillation. 3.) Ich sehe keine sportlichen Einschränkungen während der Behandlung - wenn es nicht gerade Höchstleistungen sind! Herzlichst Rosemarie |
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#62
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Hallo Rosemarie,
vielen Dank für die Informationen ! Gibt es für die sportlichen Aktivitäten irgend welche Einschränkungen, wie z.B. : - kein Radfahren - kein Gewichtheben Oder medizinische Sportprogramme, welche man über die Krankenkasse bekommt ? Gruß, Steffen |
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#63
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Ich denke, du kannst sowohl radfahren als auch Gewichte stemmen, solange Du keine Operationsnarbe hast!
Ich glaube nicht, daß man ein besonderes Sportprogramm über die Krankenkasse bekommt. Ich halte Sportarten wie joggen, walken, ballspielen und schwimmen in Deiner Situation für am besten geeignet, weil der Körper dadurch am gleichmäßigsten bewegt wird. Rosemarie |
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#64
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Danke Rosemarie,
so wurde es mir letzte Woche auch vom Urologen und der Therapeutin (Bayerische Krebsgesellschaft) mitgeteilt. Gruß, Steffen |
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#65
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Hallo an alle,
![]() ich habe mal eine kleine Pause vom Forum gebraucht, weil ich manche Geschichten zu deprimierend fand. Schließlich will ich ja positiv bleiben. Wie ich erfreut lesen kann sind hier noch immer die fleißigen wie Rosemarie usw. am Schreiben. ![]() Und jetzt: Ich habe mein "Mito-Bergfest" gehabt, die wöchentlichen Instillationen sind damit erst mal vorbei, jetzt gibts das Zeug nur noch im 4-wöchigen Intervall. ![]() Für alle Interessierten: 1. Ich habe Mito sehr gut vertragen und hoffe es hilft auch so. Keine Blutungen, Entzündungen o.ä.. Allerdings empfehle ich jedem den Piephahn nach dem "Auslaufen" von Mito gründlich zu waschen (die 1. dreimal Pipi machen nach der Instillation), sonst kanns Euch wie mir gehen: Vorbeigelaufene Reste haben den Schniedelwutz und die Umgebung ziemlich verätzt.![]() Tipps: Vor der Instillation gegen Verkleckern von Mito schützen durch Eincremen mit fetter Creme. Danach: Nach dem "Auslaufen" wieder eincremen, bei Rötungen oder Verätzungen mit Bepanthen. Achtung! Bei Juckreiz auch auf Pilzerkrankungen prüfen lassen, da "verschüttetes" Mito den Säureschutzmantel angreift.2. Ich habe mit der Vitamin-C-Infusionstherapie begonnen. Was ich nach 7 Infusionen sagen kann.: Ich vertrage das gut, fühle mich nach den Infusionen frischer als vorher und hoffe, daß es auch in Sachen Krebs seinen Beitrag leistet. Achtung! Wegen evtl. kontraproduktiven Auswirkungen Vita-C-Termine nicht unmittelbar um die Mito-Termine legen.Fürs 1. genug. Übermorgen Zyto, die Spannung steigt... Alles Gute für Euch alle, Manni |
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#66
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VIELEN DANK, lieber Manni,
für Deinen informativen Beitrag!!! Weiter so und ALLES GUTE! Herzlichst Rosemarie |
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#67
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Hallo Manni,
bekommt man die Vita-C Therapie auch vom Urologen verschrieben? Steffen |
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#68
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Hallo an alle,
mein Urologe empfielt nur eine Vita-C- Therapie, wenn man oft eine Blasenentzündung bekommt. Info zu BCG und Mito: Beide Arten (BCG und Mito.) können schmerzhaft sein. Ich habe 3 Jahre BCG bekommen und hierzu ab und an eine Blasenentzündung bzw. Fieber und Übelkeit bekommen. Bei dieser Thearpie hat mich der Urologen immer krankgeschrieben. Mito. habe ich nun zum 8. mal (Initialthearpie) bekommen und auch schon eine Blasenentzündung bekommen. Hierzu schreibt mich mein neuer Urologe nicht krank. Aber im allgemeinen ist BCG anstrengender. Ernährungstechnisch habe ich mich umgestellt : mehr Radischen, Actimel, Leinsamen, ...). Desweiteren empfahl mir mein Heilpraktiker noch ein schleimhautbildendes Mittel (Yesica urinaria Gl D5), welches ich seit 2 Wochen oral einnehme (kann aber auch gespritzt werden). Gruß, Steffen |
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#69
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Hallo,
ich habe meine Initialtherapie endlich rum (8 Stück) und mit dem Mito genug Probleme gehabt. Momentan bekomme ich auch noch Zysten auf der Mundschleimhaut. Deshalb war ich jetzt beim Heilpraktiker und werde höchstwahrscheinlich Mito absetzen (natürlich nach Rücksprache mit dem Urologen). Ich werde dann mit einer Immuntherapie (Symbioflor-Stimmulation) beginnen. Die engmaschigen Zystokopien (1/4 jährlich) werde ich weiter beim Urologen machen lassen. Zusätzlich werde ich dann mit einer Misteltherapie anfangen. Falls noch jemand andere Erfahrung hat, bitte mitteilen ! Steffen |
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#70
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Hallo Leute,
ich habe versprochen hier über meine Mitotherapie und den Einsatz von Vitamin-C-Infusionen in Hochdosierung als begleitende Therapie zu berichten. Ich fange mal mit dem Vitamin C an. Nach meiner Erfahrung ist es in der Tat eine gute Unterstützung zur Mitotherapie. Schließlich "fräst" das Mito ja auch die Blasenschleimhaut und wie bei allen Cellverletzungen ist eine ordentliche Dosis C eine Hilfe bei der Cellerneuerung/-reparatur. Aber aufgepasst: Die Hersteller des Vitamins raten davon ab, das Vitamin C zeitgleich mit der Mitotherapie in den Körper zu bringen. Vitmain C betreibt auch Zellschutz, das würde die Mitotherapie evtl. weniger wirksam machen. Ich habe immer in der Mitte zwischen 2 Mitos eine Woche mit 3 Infusionen gemacht. Das hat auf jeden Fall auch eine kräftigende Wirkung gehabt. Urologen hatten auch bedenken wegen der Säuren (Krebs mag ja wohl ein saures Klima) --- die fallen aber gar nicht im Verdauungstrakt an, da ich mir das Vitamin C in die Venen habe geben lassen. Im Juni endet nun die Mito-Therapie und ich bin nun seit ca. 2 Jahren ohne Rezidive. Ich habe die Mito ganz gut vertragen bis auf kleine mehrtägige Blasenreizungen und einige Hautirritationen im Schambereich herbeigeführt durch das "Kleckern" der Uros beim instillieren. Allem Anschein nach wirkt das Zeug. Natürlich esse ich jetzt noch bewusster als vor der Erkrankung und achte auf ein basisches Klima im gesamten Körper. Desweiteren habe ich nach 10-jähriger Pause wieder angefangen, mich durch Sport körperlich fit zu machen und damit auch dem Körper zu helfen, die aufgenommenen Gifte auszutreiben. Und wie schon oft hier gesagt: "Viel trinken!". Ich wünsche allen hier, dass es Ihnen ähnlich gut wie mir oder gar noch besser geht. Danke auch noch mal an die engagierten Moderatoren hier. Manni Geändert von madmonk (04.02.2009 um 19:54 Uhr) |
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#71
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Hallo,wer kann mir helfen?
Habe vor 5 Tagen die 10.Mitiinstallation bekommen. Renne seitdem Tag und Nacht alle 5 Min.auf die Toilette.Es kommt nicht viel,aber krampft schmerzhaft. Bis zur 7. hatte ich alles gut vertragen Viele Grüße danimowo |
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#72
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Nun habe ich tatsächlich fast das 4. Jahr ohne Rezidive geschafft 2011 hat gerade begonnen:
Ich wünsche Euch ein frohes, gesundes neues Jahr. Welcome 2011: http://redir.ec/Frohes-neues-Jahr Meine Mito-Therapie endet im April, mal sehen ob es dann ohne auch bei 0 Rezis bleibt.
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#73
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In ein paar Tagen bin ich 5 Jahre frei von Rezidiven.
![]() Meine Mitomycin-Therapie habe ich bis auf die letzten 4 einer 3-jährigen Vergabe durchgeführt. Mit allen Spiegelungen und gelegentlichen Verschiebungen sind das dann ja auch 4 Jahre. Seit einem Jahr ohne Chemo bin ich immer noch frei von Rezidiven. ![]() Jede/r hier kann mich anschreiben, wenn sie/er glaubt, dass ich ihr/ihm ein wenig durch einen Austausch helfen kann. Danke an alle Moderatoren und Forumsmitglieder, die mir dabei geholfen haben, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. ![]() Vergesst das Lachen nicht! Geändert von gitti2002 (13.02.2012 um 12:34 Uhr) Grund: Link |
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#74
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Inzwischen sind es 9 Jahre ohne Rezidive, seit 5 Jahren ohne Mito.
Kann meinen 59sten heute ruhig feiern und hoffe, dass es anderen hier im Forum Mut macht, es auch schaffen zu können. Vergesst nicht, dass nicht alle Menschen gleich gut auf solche Therapien reagieren und dass es wichtig ist, sich auch um die Wiederherstellung der eigenen Konstitution zu bemühen. Ernährung, Ruhezeiten, Sport und die Liebe derer, mit denen wir uns umgeben sind starke Hilfen zurück ins Leben. Allen hier wünsche ich Mut, Ausdauer und baldige Genesung. |
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