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#796
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Liebste Vera, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Sitze hier und heule wie ein Schloßhund, dabei kenne ich Euch gar nicht. Dein Dad muß nun nicht mehr Leiden und hat seinen Frieden gefunden.Nur für die Hinterbliebenden ist es der Horror.Ich hoffe Ihr konntet Euch noch verabschieden und alles klären. Ich habe auch so eine besch... Angst vor dem Tag x und meinem Dad gehts auch ganz ganz mies. Seit seinem Zusammenbruch am 29.02. muß auch er 24 Std. am Sauerstoff hängen. Er hat immer mehr Schmerzen und bekommt Morphinspritzen von meiner Mam. Es tut mir so furchtbar Leid für Euch.......Ich denke an Dich und drücke Dich. Du hattest ja auch mal mit meiner Mutter telefoniert und ich denke aus gegebenen Anlaß werde ich erstmal nichts davon erzählen. Mein tiefempfundenes Beileid!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Stille Grüße Alex |
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#797
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Hallo Vera
Mein allerherzliichstes Beileid.........Bin in stillen Gedanken bei Euch und allen anderen. Bei uns geht es auch immer schlechter zu....mir fehlen Worte. In ziemlich traurigen Gedanken melek |
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#798
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Hallo Vera!
Unfassbar ist es für mich, dass es nun so schnell mit deinen Vater ging. Mein allerherzliches Beilleid von mir und meiner Familie. Mein Patner war vor 30 Minuten in meiner Mail-Box und wollte eine Einladung nachlesen und dabei sah ich die vielen neuen Nachrichten vom Krebs-Kompass und sofort dachte ich an dich und Alex und hoffte, dass bitte bitte nichts schlimmes passiert sei. Es tut mir so leid für Dich und Deine Familie, wegen so einer beschissenen Krankkeit einen lieben Menschen verloren zu haben. Bis jetzt habe ich noch nichts drüben erzählt, ich werde es aber sicher in den nächsten Tagen machen, da ich denke dies zu verschweigen bringt nichts. Du hast recht Herbert ging es vor zwei Wochen noch recht gut und so eine Nachricht hätte ihn erschüttert. Momentan klagt er auch über Schmerzen und isst wieder schlecht. Vor ein paar Tage las ich dies in der Zeitung vielleicht hilft es euch in den schweren Stunden: Der Tod hat keine Bedeutung- ich bin nur nach nebenan gegangen. Ich bleibe, wer ich bin, und auch Ihr bleibt dieselben zusammen. Was wir einander bedeuteten, bleibt bestehen. Nennt mich bei meinem vertrauten Namen Sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert Euren Tonfall nicht! Hüllt Euch nitcht in Mäntel aus Schweigen und Kummer- lacht wie immer über die kleinen Schwerze, die wir teilten. Wenn Ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurikeit Leben bedeutet immer nur Leben- es bleibt bestehen - Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei Euch- irgendwo, ganz in der Nähe - nur ein paar Straßen weiter. Henry Scott Holland (1847-1918) Vor zwei Wochen habe ich mich mit einer Bekannten unterhalten und erfuhr, dass ihr Onkel an Rippenfellkerbs gestorben ist. Sie meinte zu mir, natürlich ist es für Deinen Schwiegervater sehr schwer so eine schlimme Krankheit zu haben, aber die schlimmsten Betroffenen der Krankheit sind die Ehepartner und die Kinder die dann mit der Leere weiterleben müssen, die der Liebe Mensch hinterläst. In den moment ist mir dies erst so richtig bewusst geworden und sie hat auch recht mit ihrer Meinung. Im Gedanken bei Euch Gitti Hallo Shalom! Danke für Deine Information, ich habe sie weitergeleitet und nun müssen wir mal schauen, wie es weiter geht. Gruß Gitti |
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#799
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Wie kann man sich denn wieder abmelden, wenn man keine Antworten mehr erhalten möchte??
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#800
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Hallo zusammen!
Bei meinem Vater ist vor ca. 8 Monaten nach einem Pleuraerguss der Rippenfellkrebs im absoluten Anfangsstadium festgestellt worden. Jetzt traten wieder Schmerzen (evtl. von der Verklebung) auf und ein CT zeigte jetzt schon etwas von dem Tumor. Der Arzt in Kiel hat ihn jetzt nach Großhansdorf geschickt und zieht eine Chemotherapie in Betracht. Mein Vater ist jetzt 78 Jahre alt, aber noch relativ fit (Spaziergänge, Gartenarbeit). Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer Chemotherapie in dem Alter und mit der Klinik? Vielen Dank und Gruß, Christian |
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#801
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Hallo Christian, also in Großhansdorf ist dein Vater gut aufgehoben. Welche Chemo soll denn Dein Vater bekommen? Großhansdorf führt auch die Alimta Studie durch und diese Chemo zusammen mit dem Wirkstoff Carboplatin hat meinem Vater sicherlich zu mehr Lebensdauer und weniger Schmerzen verholfen. Der Tumor ist um 50% zurückgegangen und die Schemrzen waren erträglich. Leider sind die Schmerzen nach nur 2 Monaten Pause wieder da und werden täglich mehr. Mein Vater ist morgen auch wieder in Großhansdorf und dann werden wir weitersehen. Mein Vater ist 52 Jahre alt. Liebe Grüße Alex
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#802
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Seien wir doch mal alle ehrlich hier! ALIMTA bringt im Grunde auch nix und ist nur ein hinausgezögere der scheiss Krankheit. Und wenn ich heute noch mal die Frage gestellt bekäme nach dem ich das alles durchgemacht habe würde ich echt sagen NEIN, kein Alimta denn ohne Alimta und die scheiss Chemo scheisse ist das Leben echt noch etwas Lebenswerter denn Sterben müssen Sie alle und viel Zeit bleibt keinem mehr. Sorry wenn ich das so offen sage aber es ist einfach so. Hab meinen Vater selber erst vor kurzem verloren. Aber so war unsere Erfahrung eben. Seit er Alimta bekommen hat ist es ihm von Tag zu Tag schlechter gegangen. Und dann gings Schlag auf Schlag.Wie eben bei vielen hier wo leider nicht mehr unter uns weilen
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#803
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Hi Stefi, unsere Erfahrung ist folgende:
ohne Alimta wäre mein Dad schon 6 Monate tot und durch die Chemo ist 1. der Tumor geschrumpft 2. sind die Schmerzen während der Behandlung deutlich weniger geworden und 3. hat er Zeit gewonnen. Er will sogar eine erneute Behandlung in Kauf nehmen, denn er hängt noch an seinem Leben.Dies sagte er uns gestern deutlich. Er hat Angst vorm Sterben und will noch nicht gehen. Ihm hat Alimta sehr viel gebracht aber so ist es bei jedem anders. Klar wissen wir auch, dass es ihn nicht heilen wird aber solange er will und kann und es seine Leiden mindert, stehen wir voll hinter ihm. |
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#804
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Hallo Christian!
Wir waren ganz beigeistert von Alimta und schworen darauf. Natürlich ist Alimta kein Wundermittel, so wie wir und einige hier hofften. Fazit ist jedoch, dass mein Schwiegervater durch die Chemo mit Alimta viel mehr Lebensqulität bekommen hat. Es ging ihn dadurch ca. 8 Monate sehr gut, er konnte im Garten wieder arbeiten und hatte auch sehr viel Appetit. Wir würden auf jeden Fall jeden die Chemo mit Alimta raten, jedoch den Krebs besiegen kann sie nicht, aber bei 40 % eindämmen bzw. leicht schrumpfen lassen und dies ist doch schon viel wert, oder. Hallo Vera! Ich habe es sofort meiner Schwiegermutter gesagt, sie war geschock, obwohl sie wußte wie es Deinen Vater ging. Der Schwiegervater wollte dich vor ein paar Tagen anrufen und somit haben wir es ihm auch gesagt. Obwohl er fertig war ist er immer noch bereit zu kämpfen. Ich denke sie werden Dich bald mal anrufen. Meine Bitte: Erzähle nicht soviel von Atemnot und von sehr starken Schmerzen, da er davor am meisten Angst hat. Ich hoffe das es Deiner Mutter und euch den Umständen entsprechend gut geht und wünsche Euch Kraft und Stärke um diese Schwere Zeit durchzustehen. Danke und viele Grüße Gitti |
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#805
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Hallo,
ich bin erst vor kurzem auf dieses Forum gestossen und habe mir nur die letzten Seiten angesehen. Bei meinem Vater wurde Mitte November 03 der Krebs diagnostiziert. Nach ca. anderthalb Monaten. Zuerst wurde bei ihm eine Chemo gemacht, die aber leider nichts gebracht hat. Die rechte Lungenhälfte ist fast komplett umschlossen. Jetzt macht er bei ebenfalls bei einer Studie zum Thema Alimta mit. Seitdem ist er relativ viel müde und bekommt schwer Luft. Er hat jetzt von diesen Sauerstoffgeräten mit dem Schlauch in der Nase eines hier. Ich wollte aber ganz unverschämt fragen, ob jemand hier weiß, wie es ist, wenn jemand durch diesen Krebs sehr viel Gewicht verloren hat und nicht mehr gut essen kann, außer Brühe und Weißbrot. Eine Freundin meinte vielleicht sowas ähnliches wie Astronautenkost. Liebe Grüße Simone |
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#806
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Hallo!
Vielen Dank für Eure Antworten. Es ist gut zu hören, dass die Klinik in Großhansdorf sich mit dieser fürchterlichen Krankheit wohl gut auskennt. Ich hatte bis jetzt gehört, dass es überhaupt keine wirksame Behandlung gibt und auch unsere Hausärztin sagte uns, dass mein Vater eigentlich für eine Chemotherapie zu alt sei. Die Nebenwirkungen sollen so stark sein, dass ihm dadurch sehr viel an Lebensqualität verloren geht - falls er es mit seinem sehr nervösen Magen überhaupt aushält. Die paar Wochen, im besten Falle auch Monate, seien also sehr teuer erkauft. Zur Zeit geht es meinem Vater noch einigermassen gut. Er hat zwar Schmerzen, aber nicht jeden Tag und auch nicht schlimm. Insofern würde es ihm mit einer Chemotherapie zumindest jetzt wahrscheinlich erstmal schlechter gehen. Er würde aber dann den Krebs eher und stärker zurückbilden können, wenn er jetzt schon mit der Chemo anfangen würde. Insofern wundert es mich nur, dass die Ärzte im Krankenhaus in Neumünster (wo der Krebs festgestellt wurde) und auch unsere Hausärztin die Alimta-Therapie nicht schon früher vorgeschlagen haben. Am Dienstag ist er in Großhansdorf und dann werde ich mich wieder melden und berichten, was die Ärzte dort gesagt haben. Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben und danke euch allen jetzt schon für Eure Hilfe. Liebe Grüße, Christian |
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#807
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Hallo an Alle!
Bei meinem Dad, hat sich jetzt nach 2,5 Monaten leider auch die Diagnose gestellt: Rippenfellkrebs... Die Ärzte haben erst gesagt, er hätte gar nichts da sie bei den CTs und der Skelletierung nichts finden konnten. Keine Metastasen gar nichts. Und dann am Donnerstag doch der Schock, das es der Krebs ist. Ich habe mir den Bericht des Arztes durchgelesen, aber ich verstehe nur Bahnhof... Was heißt denn bitt: differenziert mäßig wachsender Tumor?? Kann mir das einer sagen?? Am Donnerstag muss er nach Heidelberg zur Vorbesprechung für die Alimta Studie. Ich hoffe das die Ärzte ihm helfen können. Was habt Ihr für erfahrungen gemacht? Wie lange kann man mit diesem Krebs leben? Ich hoffe das mir bald jemand schreibt und mir vielleicht ausführlich alles erklären kann? P.S: Hallo Alex. Leider hat mein vieles Hoffen nichts gebracht... |
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#808
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Hallo Julia und alle anderen
Die Lebenserwartung mit Pleuramesotheliom ist schwer einzuschätzen; es wird Dir darüber auch kein Arzt genaueres sagen. Die Literatur spricht meistens von 6 bis 17 Monaten (ohne Behandlung). Es ist aber primär davon abhängig, wie gut die eigenen Abwehrkräfte des Patienten gegen den Krebs kämpfen. Bei meinem Vater wurde am 3. Dezember 2001 malignes Pleuramesotheliom diagnostiziert, als er wegen Atemnot notfallmässig ins Spital eingeliefert werden musste. Die Kombi-Chemo mit Alimta und Carboplatin haben wir letzten Dienstag begonnen. Bislang war seine Lebensqualität nicht allzu stark eingeschränkt (guter Appetit, relativ wenig Schmerzen). Weil Schmerzen und Atemnot zunahmen, haben wir uns zur Chemo entschlossen. Erste Erfolge kann man frühestens in drei Wochen erwarten. Die Kunst bei der ganzen Sache ist es, wann man mit der Chemo beginnt. Zu früh kann auch kontraproduktiv sein, weil dadurch auch das eigene Immunsystem geschwächt werden könnte. Auf eine vorherige Mail bezogen, möchte ich noch anfügen, dass ich Alimta nicht verteufeln würde. Die Krankheit ist schlimm und persönlichen Schmerz von Angehörigen verstehe ich auch, aber bei der überwiegenden Mehrheit hat Alimta eine Rückbildung des Rippenfellkrebses bewirkt, Schmerzen minimiert, die Sauerstoffaufnahme verbessert und vor allem unseren betroffenen Liebsten Hoffnung gegeben. Der langen Rede, kurzer Sinn: jeder muss für sich die Behandlungsmethode herausfinden. Sicher ist bei der ganzen traurigen Angelegenheit eigentlich nur der triste Ausgang dieser gemeinen Krankheit. Aber wie gesagt: es ist auch eine Lebenserwartung von zweieinhalb Jahren (und länger!) bei relativ guter Gesundheit durchaus möglich. Liebe Grüsse und allen Kraft und Hoffnung Phil[scotch@datacomm.ch] |
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#809
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Hallo Ihr Alle,
ich habe eine dringende wichtige Frage an Euch. Meine Mutter arbeitet bei einer Behörde. Nun müssen wir uns immer mehr der Frage stellen, wie es wird wenn mein Vater zum Pflegefall werden sollte, was dann ist. Kann sich meine Mutter erstmal unezahlten Urlaub geben lassen (Freistellen) und wer bezahlt ihr dann den Verdienstausfall wenn sie meinen Vater pflegt (Krankenkasse/Berufsgenossenschaft)??? Nicht das meine Mutter auch noch ihren Job verliert. Ach man ist das alles eine sch.... Wäre super wenn mir hier jemand von Euch berichten könnte. Liebe Grüße Alex |
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#810
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Hi Simone,
mein Vater hat Anfang des Jahres auch so eine Phase gehabt wo er nichts mehr runter bekam und richtiges Essen zeitweise noch nicht mal mehr riechen mochte. Er hat sich mit Babymilchbrei, Griesbrei usw. bei Kräften gehalten. Meine Mutter hat noch ein bißchen Butter zugesetzt und so einen Teller davon hat er runterbekommen. Mittlerweile ißt er zum Glück wieder halbwegs normal. Viele Grüße Soni |
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