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  #76  
Alt 16.01.2002, 19:05
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Hallo, Ihr Lieben!
Um mal zum Thema zurückzukommen, ich habe eine positive Nachricht, an der ich Euch auch teilhaben lassen möchte: meine Mutter (nach einer nicht erkannten Sepsis Querschnittsgelähmt) kann seit dem Wochenende ein wenig die Beine und seit gestern sogar ein bißchen die Finger bewegen!!! Es scheint also wieder aufwärts zu gehen! Sie soll jetzt in eine Reha-Klinik verlegt werden, weil sie die Chemotherapie nicht weitermachen kann, bevor sie sich wieder richtig bewegen kann. Hat jemand damit Erfahrung, wie lange so etwas dauern kann? Schließlich hat sie schon Metastasen, die sich natürlich immer weiter ausbreiten... Gibt es vielleicht irgendwas (Mistel, Selen, Enzyme) das die Ausbreitung der Metastasen verhindert oder zumindest verlangsamt? Vielleicht hat jemand schon selbst Erfahrungen hiermit.
Ich würde mich über eure Antwort freuen.
Liebe Grüße,
Karin
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  #77  
Alt 16.01.2002, 19:30
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Liebe Karin,

aus welchem Grund genau kann die Chemotherapie nicht weitergeführt werden? Wer hat das entschieden? Ich würde mich hierzu bei einem kompetenten Onkologen schlau machen. Was spricht dagegen, daß neben der REHA eine leichte Chemo verabreicht wird? Gibt es Kontraindikationen oder liegt es nur an der Bequemlichkeit der Reha-Klinik, weil die sich mit der Chemotherapie nicht befassen wollen und wahrscheinlich auch nicht dafür ausgerüstet sind? Zur Mistel kann ich nur soviel sagen, daß sie bei mir immer nur chemobegleitend angewendet wurde. Ob die Mistel alleine die weitere Ausbreitung der Metastasen verhindern kann? Ehrlich gesagt, ich glaube es nicht. Aber andererseits stärkt die Mistel die Abwehr. Und wenn eine Chemotherapie derzeit nicht möglich ist, sollte man alles versuchen, die Abwehr zu stärken.
Dir und Deiner Mutter weiterhin alles Gute von

Helene
uschi.bobby@freenet.de
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  #78  
Alt 16.01.2002, 21:32
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Liebe Helene,

Seit langem lese ich immer wieder im "Erfahrungsaustausch"-Forum zum Thema Eierstockkrebs. Grund dafür war, daß meine Mutter vor zwei Jahren daran erkrankte und vor kurzem nach langem Kampf gestorben ist. Allerdings war der Verlauf bei ihr sehr unglücklich d.h. alle Therapieoptionen, die wir ins Auge gefaßt hatten, konnten zuletzt nicht mehr eingesetzt werden. Aber für Dich könnte das Thema "Impfung" doch offenstehen? Hat Du Dich damit schon befaßt?
Meine Mutter stand mit einem Prof. Knuth in Frankfurt/ Nordwest Krankenhaus in Kontakt, der Immuntherapien auch bei Ovarialkarzinom entwickelt. Man benötigt dazu einen bestimmten Typ von Krebszellen, muß also Glück haben und Tests müssen durchgeführt werden. Für uns war das alles sehr hoffnungsvoll, nur leider waren wir nicht schnell genug.
Vielleich aber eine Anregung für Dich - denn ich denke, Du bist so tapfer und stark, daß Du es schaffen kannst.
Alles Gute,
Miriam
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  #79  
Alt 17.01.2002, 17:58
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Liebe Miriam,

ganz lieben Dank für die Info. Ich werde mich gleich morgen mal mit meinem Onkologen drüber unterhalten, hab nämlich grad wieder Chemo (würg-pfui).

Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße
Helene
uschi.bobby@freenet.de
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  #80  
Alt 17.01.2002, 18:42
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Liebe Helene!

Das mit der Chemo geht leider deswegen nicht, weil meine Mutter immer noch Antibiotika bekommen muss. Die Entzündung ist eben noch nicht ganz weg, aber fast! Die Reha-Klinik (das hast Du richtig erkannt!) ist auch nicht auf Chemo-Patienten eingerichtet und ganzheitliche Kliniken, wo sie Chemo bekommen und nebenbei die Reha machen könnte, nehmen meine Mutter nicht auf, solange sie sich nicht selbst bewegen kann und noch so ein schwerer Pflegefall ist. Ich habe schon mit allen telefoniert! Die sind da eben auch nicht drauf eingerichtet, personalmäßig und so. Meine Mutter muss schließlich alle 2 Stunden (auch nachts) umgebettet werden, und dafür fehlt den Kliniken an Pflegepersonal. Es gibt zwar Kliniken, die im Internet auch die Betreuung von Schwerstpflegefällen anbieten, aber leider sind diese Angaben alle veraltet: diese Stationen wurden alle geschlossen, weil die Krankenkassen die Kosten dafür nicht übernommen haben. Und die Internetseiten wurden nicht aktualisiert (sie hatten mir erst soviel Hoffnung gemacht und danach war die Enttäuschung umso größer!). Naja, ich hoffe, dass es reicht, wenn sich meine Mutter wenigstens schon mal so weit bewegen kann, dass sie alleine ins Bad kann (selbst wenn es Stunden dauert!), dann würde ich sie auf jeden Fall schon irgendwie in so eine Klinik unterbringen können. Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät!

Das mit der Chemobegleitenden Misteltherapie kenne ich auch. Ich muss mich mal an einen Heilpraktiker wenden, ob es vielleicht irgendwas gibt, das die Metastasierung aufhält oder zumindest verlangsamt.

Sobald ich etwas weiss, lass ich es Euch wissen!

Bis dahin allen alles Gute (auch Dir und Deiner Mutter, René!)
Karin
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  #81  
Alt 26.01.2002, 18:21
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Hallo Ihr Lieben, die wir alle im selben Boot sitzen

Wir sind neu im WEB und haben auf der Suche nach Alternativen zur Krebsbehandlung Euren Erfahrungsaustausch im Krebsforum gefunden.
Meine Mutter ist 58 Jahre alt, hier ihre Geschichte:
Ich kam im Frühjahr 2000 wegen akutem Blinddarm ins Krankenhaus. Eine OP wurde angesetzt. Als ich wieder aus der Narkose aufwachte, hatte ich eine Totaloperation hinter mir, es war nicht der Blinddarm sondern der rechte Eierstock, außerdem hatten sich schon Metastasen im Bauchfell und Bauchnetz gebildet.
Anschließend bekam ich dann 6 CHEMOs mit Taxol Carboplatin. Die üblichen Nebenwirkungen und dann schien alles in Ordnung zu sein, das war Aug.2000. Im Dezember wurde eine CT gemacht, alles in Ordnung, ohne Befund. Aber denkste!!! Anfang April bekam ich Beschwerden wie Blähungen. Ein CT Ende April ergab den Befund Peritonalcarzinose mit Aszites im gesamten Bauchraum.
Da mir die erste Chemo sehr zugesetzt hatte und mir nun doch nicht den gehofften Erfolg brachte, sahen wir uns nach anderen Behandlungsmöglichkeiten um. In der Zeitung fanden wir Berichte über
"Hyperthermie Anwendungen bei Krebs". Diese Behandlung leuchtete mir ein und wir kümmerten uns um eine behandelnde Klinik. So kam ich in die BioMed-Klinik Bad Bergzabern. Mir wurde das Bauchwasser abgezogen
(es wurde auch allerhöchste Zeit (5 Liter) ich war wie im neunten Monat schwanger) und durch diese Kanüle wurde mir dann eine erhitzte
(48°C) Bauchchemo eingeführt. Diese Chemo wirkt nun im Bauchraum direkt an den Metastasen. Sie ist zwar nicht so stark, die Haare fallen dabei nicht aus. Aber dafür bekam ich sehr starke Übelkeit und großen Ekel gegen alle Geschmäcker und Gerüche. Ich konnte nicht essen und Wasser trinken, geschweige denn Tee, alles war für mich eine Qual.
In der 3 - 4 wöchigen Behandlung werden 3 Chemozyklen gegeben. Dann die Anwendung der Hyperthermie ( lokale liefenwirkende Erwärmung des Körpers durch Kurzwelle auf bis zu 42°C)und Immuntherapien mit Mistel, Thymus und Vitamine zur Stärkung der Abwehr werden begleitend gegeben. Da ich nichts essen konnte, habe ich sehr abgenommen und mein allgemein Gesundheitszustand wurde sehr schlecht, sodaß die dritte Chemoanwendung nicht mehr durchgeführt wurde. Die Nachwirkungen der Übelkeit und des Ekels begleiteten mich auch noch drei Wochen zu Hause.
Nach sechs Wochen war ich zur zweiten Behandlungsserie dort. Die selben Auswirkungen wieder. Die dritte Chemobehandlung konnte wieder nicht ausgeführt werden, weil meine Nierenwerte sehr schlecht waren und die Ärzte kein Risiko eingehen wollten.
Die Behandlung und Betreuung in Bad Bergzabern ist sehr gut und zu empfehlen, doch leider hat sie bei mir nicht so gut angeschlagen. Andere Patienten haben bessere Erfolge zu verzeichnen als ich. Das Bauchwasser kommt bei mir so stark, das ich es nur noch 14 Tage aushalte.
Ihr könnt euch ja mal über die BioMed-Klinik informieren unter
www.biomed-klinik.de

So. Das soll, fürs erste mal genügen. Beim nächsten mal geben wir euch noch Adressen, was wir im Internet noch so alles rausgefunden haben.

Wir kommen aus Meck-Pomm Insel Usedom, darum viele Grüße an Petras Schwägerin und Andreas Mutter.
Ich grüße auch Michaele und Roswitha und würde gerne mal wieder was von euch hören, da ich auch auf der Suche nach neuen Heilmethoden bin und mich mit der Chemotherapie nicht anfreunden kann und keine weiteren mehr an mir durchführen lassen will.

Viele Grüße an alle von Knut und seiner Mutter.
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  #82  
Alt 27.01.2002, 17:36
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Lieber Knut,
herzlichen Dank für Euren interessanten Beitrag. Ich befasse mich auch schon seit einiger Zeit mit Hyperthermie und habe für den Fall der Fälle die VeraMed-Klinik bei Rosenheim in die engere Wahl gezogen. Derzeit befinde ich mich aber mit für mich zufriedenstellendem Ergebnis noch in den Händen der Schulmediziner.
Ich hätte noch eine Frage zu Eurem Beitrag. Ihr schreibt, daß das Bauchwasser so stark wiederkommt, daß Deine Mutter es nur jeweils 14 Tage aushält. Die Hyperthermie-Behandlung habt Ihr ja, wenn ich das richtig verstanden habe, wieder eingestellt. Aber was wird denn jetzt im derzeitigen Zustand, also jetzt im Moment, gegen das Tumorwasser und das Fortschreiten des Tumorwachstums getan? 14 Tage sind doch so schnell vorbei. Das macht mir richtig Angst.

Liebe Grüße an Dich und Deine Mutter
von Helene
uschi.bobby@freenet.de
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  #83  
Alt 27.01.2002, 20:53
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hallo knut und christel,
da ich und meine mutter die gleichen probleme haben, wasser usw., möchte ich dir und deiner mutter gerne einiges sagen und mit euch in kontakt treten, würdest du dich bitte bei mir melden und mir eure mail adresse zukommen lassen? meine adresse lautet: hasi@kabelnet.at
würde mich freuen bald von euch zu hören, danke!
René
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  #84  
Alt 28.01.2002, 18:49
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Liebe Helene,


Hast Du den Chemozyklus einigermaßen überstanden?
Klingt so, als ob es gut verläuft. Ich hoffe ich bin nicht zu neugierig, aber hast Du Deinen Onkologen jetzt mal angesprochen?

Liebe Grüße,
Miriam
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  #85  
Alt 29.01.2002, 18:56
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Liebe Miriam,

nein, ich finde Dich nicht zu neugierig. Ich frag auch immer nach, wenn mich was interessiert. Das ist also wirklich voll in Ordnung. Zur Zeit geht es mir echt gut. Seit die Dosis reduziert wurde erhole ich mich wesentlich schneller von der Chemo also vorher.
Bei der letzten Chemositzung war leider so unglaublich viel Betrieb in der Praxis, daß ich mich nicht getraut habe, meinen Onkologen wegen dieser Impfung zu befragen. Ich glaube auch nicht, daß es nächste Woche bei der nächsten Chemo anders sein wird. Es kommen immer mehr Patienten in diese Praxis, weil sich ein guter Ruf eben schnell verbreitet. Aber ich habe am 20. Februar einen Termin bei ihm, da habe ich ihn dann ganz für mich alleine. Und das Thema Impfung habe ich mir schon auf meinem „Waschzettel“ notiert.

Liebe Grüße
Helene
uschi.bobby@freenet.de
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  #86  
Alt 30.01.2002, 01:18
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Hallo ihr lieben
Meine Mutter ist heute wieder zum Wasser abziehen im Krankenhaus. Sie war erst vor einer Woche gewesen, aber da haben die Ärtzte was falsch gemacht.
Als 2 Liter abgelaufen ware kam auf einmal Blut, warscheinlich haben sie was dabei angepiekt. Nun war es heute wieder nicht zum aushalten. An den älteren Einstichlöchern haben sich überall kleine Knötchen gebildet. Is das normal?
Helene zu Deiner Frage: Schulmedizinisch tun wir, bzw meine Mutter jetzt garnichts. ( Außer das Wasser abziehen ). Wir lassen uns von dieser Krankheit nicht unterkriegen. Meine Mutter ist ganz festen Glaubens das es an Ihr liegt wer in diesem Kampf der Sieger bleibt. Sie will die ihr innewohnenden Selbstheilungs- Kräfte durch starken Glauben aktivieren, im Vertrauen auf Gott unserem Schöpfer. Sie ist zu diesem Entschluß gekommen, obwohl wir schon auf dem Weg
in die Klinik nach Bad Bergzabern waren ( wir sind einfach wieder umgedreht). Eins geht nur, entweder durch den Glauben und welche Heilkraft auch immer gesund werden oder den Ärzten vertrauen und an den Nebenwirkungen der Chemotherapie zugrunde gehen. Auf jeden Fall will sie sich nicht weiter vergiften
lassen. Weiter Behandlungen werden nur auf Nichtkonventioneller Art erfolgen, die den Organismus nicht zusätzlich schädigen. Wir machen uns kundig über Reiki oder Geistheilung. Wenn doch eine medizinische Behandlung in Frage kommen sollte dann haben wir über das Internet eine Menge Information über neue Krebsbehandlungen durch Galvanischen Strom herausgefunden. Das belastet den Körper nicht, Krebsgeschwülste werden direkt im oder am Körper lokal erhitzt, sie sterben ab und werden von den Körpereigenen Fresszellen abgebaut. Das ist aber was anderes als die Hyperthermie. Die Studien und Beiträge hören sich absolut plausibel an. Die Behandlung ist ambulant durchführbar ( 2 - 3 std), Die Behandlungsmethode ist den Pharmakonzernen nur zu Billig, weil sie daran keinen CENT verdienen.
Ich hoffe ich hab euch neugierig gemacht, nächstes mal geb ich euch die ganzen
Internet Adressen die ich rausgefunden haben. Ich hab heut auch mal die anderen Krebs Foren durchgeschaut, von diesen Sachen wissen die andern auch noch nichts.
Hi Renè aus Östereich hier meine Adresse
Knut.Ponader@t-online.de

Tschau bis zum nächsten Mal
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  #87  
Alt 19.02.2002, 12:24
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Liebe Mitstreiter!

Lange nichts mehr von Euch allen gehört! Ich hoffe aber, das ist kein schlechtes Zeichen! Meine Mutter ist inzwischen in der Reha-Klinik und macht langsam Fortschritte, auch wenn man über den Personalmangel nur den Kopf schütteln kann: Deutschland erstickt in Arbeitslosigkeit, aber Pflegepersonal ist nicht zu kriegen, dabei ist das so wichtig!

Bevor meine Mutter verlegt wurde, hat man bei ihr nochmal den Tumormarker bestimmt und festgestellt, dass Krebs bei ihr im Moment "kein Thema" ist, offensichtlich hatte die 1. Chemo die sie anfang November bekommen hatte, schon ganze Arbeit geleistet!

Trotzdem meine Frage: wie zuverlässig ist so ein Tumormarker? Denn dass meine Mutter weiter behandelt werden muss, ist schon klar, bloß hatten ja die ganzen Ärzte vorher immer etwas von "alles voller Metastasen" erzählt (was ich schon damals nicht geglaubt habe) und nun auf einmal soll nichts davon stimmen?!

Es ist schon furchtbar, wenn man den Ärzten so hilflos ausgeliefert ist!

Ich hoffe auf baldige Antwort!

Euch und Euren Angehörigen weiterhin alles Gute!
Karin
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  #88  
Alt 19.02.2002, 17:31
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Liebe Karin,

ich beobachte das Auf und Ab meines Tumormarkers CA125 seit 3 ½ Jahren. Ich gehöre zu den Patientinnen, bei denen dieser absolut zuverlässig anzeigt. Das ist aber leider nicht bei allen Patientinnen der Fall. Ich kenne einige Frauen, die immer noch erhöhte Tumormarker haben, bei denen aber absolut kein Tumor gefunden werden konnte, auch nicht bei einer PET-Untersuchung. Ich könnte mir gut vorstellen, daß das umgekehrt auch der Fall sein kann. Also, den Tumormarker alleine nie als Maßstab nehmen (zumindest solange keine „Langzeiterfahrungen“ vorliegen wie bei mir), sondern immer zusätzlich noch eine bildgebende Untersuchung (z. B. Ultraschall) durchführen lassen, um sicherzugehen. Aber, wenn der Tumormarker vorher hoch war und jetzt abgesunken ist, würde ich das auf jeden Fall mal als gutes Zeichen interpretieren.

Liebe Grüße an Dich und Deine Mutter
von Helene

uschi.bobby@freenet.de
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  #89  
Alt 19.02.2002, 20:19
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Hallo Frau Fischer,
Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite gelesen und bin sehr erfreut, dass Sie sich so Tapfer durchgekämft haben. Meine Mutter ist am Eierstockskrebs vor 11 Jahren erkrankt und hat jetzt ein Rezidiv. Bauchfellkarzinose mit Metastasen in der Leber. Man hat ihr 4 Cyklen Topotecan gegeben und der Tumorwert ist noch immer auf 1800, aber das CT hat gezeigt das es nichts bringt und somit hat man die Chemo umgestellt auf Ovastat. Ich war von Ihrer Erfahrung mit den Ärzten und mit den Chemos, die Sie alle bekommen haben so beeindruckt, dass ich heute meine Mutter mit zum Arzt geschleppt habe um nachzubohren ob es eine Möglichkeit gibt auch ihr das Taxol zu therapieren, falls Ovastat nicht helfen sollte. Er hat mich natürlich vertrostet, dass der Professor sicherlich einen Grund dazu hatte Ihr nicht gleich Taxol zu geben, aber er kennt den Grund nicht.
Da meine Mutter auch noch so starke Schmerzen in den Knochen hat habe ich die Befürchtung es könnten auch da Metastasen sein. Auf jedem Fall wurde bis jetzt noch kein Skelettszintigramm gemacht. Wenn man gefragt hat weshalb sie da Schmerzen hat hies es immer das ist die Chemo. Wir sind sehr verzweifelt. Wissen Sie welche Körperlichen Vorraussetzungen man haben muss für das Taxol? Oder können Sie uns noch ein paar Tips geben.
Vielen Dank
Viele Grüße an Sie und an Karin und Ihre Mutter azrakraljevic@aol.com
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  #90  
Alt 20.02.2002, 09:19
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Meine Mutter hatte auf die 1. Taxol-gabe allergisch reagiert, das konnte dann aber durch Cortison (?) wieder aufgefangen werden. Man sagte uns, dass diese allergische Reaktion häufig der Fall sein kann. Meine Mutter sollte dann bereits ein paar Stunden vor der nächsten Chemo das Cortison (?? ich weiss es nicht mehr genau, ist schon so lange her!) nehmen, aber soweit ist es ja nicht mehr gekommen. Also, es gibt wohl oft allergische Reaktionen, die können aber gut kontrolliert werden. Wichtig ist, dass sobald Ihre Mutter merkt, dass irgendwas nicht stimmt: SOFORT MELDEN!!! Meine Mutter hatte erst gedacht (weil es ihre 1. Chemo war), das "muss wohl so sein", was natürlich nicht stimmte.

Alles Gute!
Karin
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