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#886
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Hallo, meine Name ist Nancy. Ich bin 31 Jahre alt und habe eine kleine Tochter (10 Monate).
Anfang des Jahres spürte ich einen ca. erbsengroßen Knoten in der rechten Brust. Beim Frauenarzt wurde das per Ultraschall bestätigt. Am selben Tag dann Mamo und Gewebeprobe. Am Montag dann die Diagnose: Brustkrebs! Gestern hatte ich das Gespräch in der Klinik mit Ultraschall, Oberbauchsono, Lunge röntgen, Anestesiegespräch, Blutentnahme. Mit 105kg und 105F habe ich ne ziehmlich große Oberweite und somit wurde mir geraten gleich beidseitig verkleinern und auch angleichen zu lassen. Da ich von je her starke Rückenprobleme habe und auch sehr ungleiche Brüste, bin ich trotz allem sehr froh das das gemacht wird! Am Mo. werde ich eingeliefert und der Wächterlymphknoten wird markiert und Di. wird operiert! Bei der Diagnose hab ich bitterlich geweint. Ich hatte irgendwie nur ein trostlosen Gedanken: "Du hast ein Kind geboren, damit ist deine Schuldigkeit getan. Jetzt musst du abtretten!" Für mich kam das einem Todesurteil gleich. Immerwieder hört man: Todesursache Nr. 1: Krebs! Ich bin 31 Jahre alt. Habe vor fast einem Jahr in der selben Klinik mein heiß und innig geliebtes Kind bekommen. War gerade sooo glücklich! Und jetzt Brustkrebs! Aber ich schaff das! Bin zwar immer mal wieder den Tränen nah. Hab Angst vor der Zeit ohne mein Baby. Vor der Zeit nach der Op. Die Lymphknotenentname soll so schlimm sein. Was wird dann, wie wirds mir gehen?! Ich hab garnicht den Mut mir alle möglicheb Infos reinzuziehen. Für mich is immer besser alles auf mich zukommen zu lassen... |
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#887
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Hallo, ich hab hier auch schon öfter gelesen und melde mich jetzt mal an. ich bin 52, wohne in Kassel und bin verheiratet. ich hatte im Mai 2012 meine op, 1,6cm war das Ding. das Genprofil war ungünstig, dann adjuvante Chemo 4xEC , 4x Doc. jetzt kriege ich Bestrahlung und tamoxifen. ich hatte die EC Chemo nicht so gut vertragen, die doc besser. jetzt geht's mir wieder ganz gut, habe aber noch ziemliche Schwellungen vor allem im Gesicht, komisch das war schon mal besser. und das übliche: Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Hitzewallungen.. aber ich bin ganz zuversichtlich, weil das schlimmste hoffentlich überstanden ist.
finde es schön, dass hier so viele unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen versammelt sind!
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#888
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Hallo miteinander,
ich bin Alex aus München, 40 Jahre alt, und weiß seit Dienstag, dass ich Brustkrebs habe. Hatte Mitte Dezember '12 einen Knoten links getastet, habe knapp vor Weihnachten noch einen Termin bei der Frauenärztin gekriegt. Ultraschall sah harmlos aus, aber sie wollte das trotzdem im Brustzentrum abklären lassen. Am 11.01. Termin im Brustzentrum, Ultraschall wieder unauffällig ("ist sicher ein Fibroadenom"). Aber ich habe auf Stanzbiopsie bestanden. Gott sei Dank (sagt auch die Ärztin)!!! Am 15.01. dann die Info, dass das Ganze bösartig ist. Oberärztin war total überrascht. Hatte gestern jede Menge Untersuchungen (MRT, Mammographie, Ultraschall), wobei weitere verdächtige Herde gefunden wurden. Heute gab's nochmal zwei Stanzen. Vorläufige Diagnose lautet: invasives duktales Karzinom, ggf. auch angrenzendes lobuläres, hormon-rezeptiv, nicht sehr aggressiv (langsam wachsend). Nächste Woche Donnerstag komt dann das Ergebnis von der zweiten Biopsie. OP-Termin für Ende Januar steht auch schon, wobei man noch nicht weiß, ob brusterhaltend operiert werden kann oder nicht (weil "multizentrisch"). Mal sehen, wie es weitergeht. Bin froh, dieses Forum gefunden zu haben! |
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#889
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Hallo an Alle,
habe Anfang Sept. 12 meine Chemo beendet (ETC). Der BK wurde im April 12 entdeckt und operiert. Der Tumor war nicht gross, aber leider schon Lymphknoten befallen. Ich dachte, nach der Chemo geht`s wieder bergauf, aber irgendwie habe ich die Spur noch nicht gefunden. Lg Billi26 |
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#890
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Hallo liebes Forum,
wollte mich nachdem ich schon lange mitlese kurz vorstellen. Hatte die Diagnose im Mai 2011. Chemo, BET und Bestrahlung und mir geht es heute wieder richtig gut. Für alle die am Anfang oder mitten drin stehen: es ist zu schaffen! Liebe Grüße Nike |
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#891
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Tja, dann will ich auch mal, nachdem ich ja nun "offiziell" hier sein "darf"
Ich bin 44 Jahre, verheiratet, habe eine 6-jährige Tochter und weiß seit heute daß ich BK habe. |
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#892
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Hallo zusammen,
Ende Februar 2000 entdeckte ich den ersten Knoten in meiner Brust. Er wurde operiert, randständig, wie man mir sagte, und sie wollten mich gleich nochmals unters Messer legen. Ich weigerte mich, und ich wollte weder eine Chemo noch eine Bestrahlung. Ich entschied mich für eine ganzheitliche Behandlung. 6 Jahre lang ging alles gut. Dann tauchte ein neuer Knoten auf und 2 Jahre später ein weiterer. Beide ließ ich operieren, wieder ohne Chemo und ohne Bestrahlung. Ca. 4 Monate nach der letzten OP traten unter meinem linken Schulterblatt ziemlich starke Schmerzen auf. Niemand brachte diese mit dem Krebs in Verbindung, da mein Tumormarker negativ blieb. Weitere 5 Monate später hielt ich es nicht mehr länger aus, erstens waren da die unerträglichen Schmerzen, zweitens konnte ich inzwischen meinen linken Arm nicht mehr bewegen und drittens begann auch mein rechter Arm seinen Dienst zu verweigern. Also konsultierte ich einen Neurologen, der sofort ein MRI veranlasste. Das Resultat war für mich der absolute Hammer. Unter meinem Schlüsselbein hatte sich ein großes Tumorgeflecht ausgebreitet und in meiner Lunge saß ebenfalls eine Metastase. Mitte Januar 2009 kam ich ins Krankenhaus und wurde zigmal untersucht. Der Tumor war in den Spinalkanal hineingewachsen und drückte meine motorischen Nerven ab, so dass ich zur Tetraplegikerin wurde. Außer Kopf und rechten Daumen konnte ich nichts mehr bewegen. Die Prognosen waren katastrophal, die Ärzte glaubten nicht an meine Genesung. Als ich Ende März immer noch lebte, wurde ich in ein Pflegezentrum eingewiesen. Bis auf ganz wenige glaubten alle, ich würde bis an mein Lebensende in diesem Heim bleiben oder mindestens immer auf fremde Hilfe angewiesen sein. Ich bin aber ein Stehauffrauchen. Seit Oktober 2009 lebe ich wieder selbständig und allein. Seit Dezember 2009 sind alle Kontroll-CTs völlig sauber, für die Ärzte unerklärbar. Seit kurzem weiß ich, dass ich eine Kiefernekrose habe, Folgeerscheinung der Zometabehandlung. Im März, fast auf den Tag genau 13 Jahre nach der ersten OP, wird der nekrotische Knochen entfernt und ich hoffe, dass ich nachher von weiteren Hiobsbotschaften verschont bleibe. |
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#893
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Hallo miteinander! Nachdem ich nun schon eine Weile still mitgelesen habe möchte ich mich nun gerne beteiligen und mal bei Euch vorstellen!
Ich komme aus Köln, bin 37 Jahre alt, studiere Medizin, bin gelernte Krankenschwester und habe Mann und Hund und leider auch diesen verdammten Brustkrebs......zunächst hiess es lobulär und duktal, nach erneuter Färbung dann unspezifisch duktal, multifokal, pT1b, N0, M0 , G2, ER und PR +, und ich habe vor 14 Tagen eine skin sparing Mastektomie mit Silikonaufbau machen lassen und werde auch die andere Brust nach der Chemo so operieren lassen. Ich kämpfe mich gerade durch sämtliche Links und Veröffentlichungen zum Thema der Chemo , werde aber trotz verschiedener Empfehlungen eine adjuvante machen lassen.... Übrigens ein ganz tolles Forum hier
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#894
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Hallo Zusammen,
habe hier schon einiges gelesen und darum nöchte ich mich bei euch auch erst einmal kurz vorstellen. ![]() Ich bin 47 Jahre, verh., habe zwei Kinder 17 + 19 (beide in der Abi-Phase) und eine Labihündin 6,5 Jahre. Arbeite in der Verwaltung einer Facharztpraxis auf Minijob-Basis. Am 3.12.2012 war ich zur Routineuntersuchung beim Gyn. Fühlte mich richtig gesund und wollte keine Eigenleistungen in Anspruch nehmen. Da ich im Sommer bereits einen Knoten in der re. Brust ertastet habe und es sich damals nur um zwei Kirschkerngroße Zysten handelte - per Ultraschall, hatte ich gar keine bedenken. Trotzdem machte mein Gyn. Ultraschall auf eigene Kosten. Sagte die Zysten sind nicht verändert, also alles super. Plötzlich sagte er, oh das ist etwas was da nicht hingehört, das gefällt mir nicht, das muss raus - Panik - Angst- Herzrasen. also zur Mammo - nichts, trotzdem zur Stanzbiopsie. Befund bösartig. OP - brusterhaltend, 3 Lhymknoten befallen von 19 die insgesamt entfernt wurden. Letzte Woche Nachresetion und Portanlage und nächste Woche erste Chemo (6 x DOC-EC), danach Bestrahlung und Hormontabl. für fünf Jahre. |
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#895
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Ich heiße Pe und bin 45 Jahre, seit Mitte Jan weiß ich von meiner BK Erkrankung, bekomme neoadjuvante Chemo, EC Schema, vor 10 Tagen die erste Keule bekommen, außer direkt danach Übelkeit und 2-3 Tage schlapp rumhängen hielten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Warte mit Entsetzen auf den Haarausfall
![]() Ganz liebe Grüße an alle hier Geändert von gitti2002 (01.03.2013 um 21:02 Uhr) Grund: PN |
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#896
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Hallo zusammen,
habe linksseitig Mamma-CA. primär Tumor ist 3 cm groß ein G2, hormon-rezeptor-positiv. Zusätzlich in derselben, also linken Brust ein ca. 10 cm großes ductales Carcinoma in Situ, Grading G3, also schnell wachsend. Ich bin 49 Jahre alt und habe noch keinerlei Anzeichen von Wechseljahren sowie fast monatilich pünktlich die Periode und Eisprung. Bei der Bestimmung meines Hormonstatus in Zuge der Tumordiagnostik wurde festegesellt, dass mein Östrogenspiegel dem einer Frau um die 30 entspricht. Bin trotzdem brusterhaltend operiert worden, mit drei großen ca. 10 cm langen Narben. Die Brustwarze musste leider komplett entfernt werden, weil die auch schon komplett von Krebszellen befallen war =( . Die OP dauerte so aufgrund des so großen Tumors und DCIS auch 6 Stunden. Es war 3 Wochen nach der 1. OP ein zweiter chirurgischer Eingriff nötig, da sich die OP-Wunde innen in der Brust entzündet hatte =(=( (hohes Fieber, Eiter, Antibiotika IV, 14 Tage nochmal Krankenhausaufenthalt. Mit der Chemotherapie konnte erst 10 Wochen nach der OP begonnen werden, weil es zu Einheilungsschwierigkeiten nach Einsetzen des Ports kam. Jetzt habe ich drei Chemo-Zyklen mit Epirubicin und Cyclophosphamid hinter mir. Nach der dritten Chemo bekam ich noch in der Nacht Schüttelfrost und Fieber und trotz Anitibiotika und noch rel. stabilen Leukozyten (4000/ml) heilt der virelle/grippale Infekt nicht aus, so dass die 4. Chemo jetzt verschoben werden musste. ![]() P.S.: 14 Tage nach der ersten Chemo habe ich mein langes dichtes Haar verloren, kurz nach der zweiten Chemo wachsen Haarstöppel wieder nach, sind bis jetzt auch nicht wieder ausgefallen. Insgesamt soll meine Chemo 6 Monate gehen bis Juni 2013, danach Bestrahlung. Liebe Grüße, euer Schneeglöckchen50 Geändert von gitti2002 (01.03.2013 um 21:04 Uhr) Grund: PN |
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#897
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Hallo,
ich wollte mich auch mal kurz vorstellen. Ich bin Jahrgang 1981 und habe seit fast 11 Jahren den besten Mann an meiner Seite den es gibt. Seit 2010 ist unsere Familie mit unserer kleinen Tochter komplet. Über ein Pläuschen (Erfahrungsaustausch, Tipps oder Ablenkung) freue ich mich. Ach ja ich komme aus dem Raum Dortmund. 4.2011 Diagnose: invasiv-ductales MammaCa rechts 4.5.2011 Op ( Brust und Lymphknoten entfernt) 6.2011 Chemo EPC 11.2011 Bestrahlung 2.2012 Reha Expander einsetzen Brustentzündung (OP Expaner raus) 8.2012 Lymphknotenmetastasen links (Op) 8.2012 Bestrahlung und Cisplatin 11.2012 Xeloda und Avastin 2.2013 Eribu |
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#898
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Hallo an Alle,
mit viel Begeisterung lese ich eure Berichte und finde mich da sehr oft wieder. Mir fällt dann auf: Ach anderen geht es ja genauso, ich bin ja gar nicht allein u.v.m. Und nun möchte ich mich mal vorstellen: Ich heiße Karin, bin 48 J,habe einen 16 jährigen Sohn und stand bis Januar mit einem Vollzeitjob und ein NJ voll im Leben. Dann die Diagnose BK, linke Brust komplett entfernt und mit ihr 13 Lymphknoten, die alle mit Krebszellen befallen waren. ![]() Am Freitag bekam ich meine 1. Epi? von 3, danach Nab Paclitaxel, auch 3 und 3 xC im Abstand von 2 Wochen. Ich habe das Gefühl als würde ich einen halben Meter neben mir stehen, Auto fahren kann ich nicht und auch so kann ich mich nur ganz schwer konzentrieren. Geändert von gitti2002 (14.03.2013 um 03:03 Uhr) Grund: PN |
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#899
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Hallo mein Name ist Elke,
Ich bin 46 Jahre, 13 Jahre verheiratet und Mutter einer wunderbaren Tochter von 10 Jahren. Im Januar Brustkrebs festgestellt , Februar OP , rechts Mastektomi und SNLE wegen bizentrischem Mammakarzinom. Einsetzen eines Expanters , während OP noch Befüllung mit Kochsalzlösung 100ml. Gestern erstes Gespräch nach OP und Fäden ziehen ( nur Knoten abschneiden , Fäden lösen sich auf) weiteres füllen des Expanders mit 100ml. Das erste mal schriftlich mitgeteilt bekommen welchen Krebs ich habe/ hatte: Pt1c(m), pN1 mic (2/5 sn) L 1 G 2. RO Ich habe mich mental nicht auf eine Chemo vorbereitet, da die Chefärztin bei der ersten Visite nach OP meinte, ich habe einen guten Ausgangspunkt und benötige wohl eine antihormon Behandlung. Jetzt wurden aber in den Lympfbahnen mic. grosse Veränderungen gefunden ( man spricht von keinen Metastasen da zu klein) und nun ist doch von einer Chemo die Sprache. Die Onkologen beraten noch. Am nächsten Mittwoch weiß ich mehr. Ich bin froh für jeden Austausch mit euch. Was sagt man: viele Grüße ? |
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#900
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Dann stelle ich mich auch mal vor.
Bin 47 Jahre, verheiratet und habe eine 11 jährige Tochter. Seit dem 1.2.weiß ich, dass ich Brustkrebs habe. Sentinell - und Portop habe ich hinter mir. Ich bekomme 6 mal TAC alle 3 Wochen, 2 davon habe ich schon hinter mir. Seit Anfang Februar lese ich hier im Forum schon mit und ihr habt mir schon mit vielen Tipps geholfen und durch Berichte schon etwas die Angst vor dem was kommt genommen. |
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