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#1006
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Hallo Aylin,
geb die Hoffnung nicht auf. Viele haben Alimta erst später bekommen. Und 1 Monat ist nicht so lange, diese Zeit wird dein Vater auf alle Fälle schaffen. Das das Lungenfäll wächst, kommt daher das der Krebs noch nicht behandelt wird. Wenn bei deinem Vater Alimta anschlägt geht der Krebs entweder zurück oder er kommt zum Stillstandt... Mein Vater bekommt jetzt Morphium-Pflaster und die Ärzte sind sehr zuversichtlich das die Bestrahlung anschlägt.... Vielleicht ist bald alles vorbei... Oder zumindest zum Stillstand gebracht... Liebe Grüße und gib Bescheid wenn ihr in Ankara ward.... Julia |
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#1007
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hallöchen,
ich habe heute nur eine ganz kurze Frage: Kann mir jemand die Adresse und Telefonnummer von der Klinik in Heidelberg geben? Ich gedenke daran mit meiner Mum dort mal vorstellig zu werden, um eine zweite Meinung einzuholen. Meine Mum hat seit November die Diagnose Pleuramesotheliom. Sie hat nun ihren ersten Zyklus Chemo mit Carboplatin und Gemcitabin hinter sich. Diese Chemo hat gar nix gebracht. Der Tumor ist gewachsen. Da Alimta jetzt im Oktober in Deutschland zugelassen wird, kann sie wahrscheinlich noch im Oktober hier bei uns im Krankenhaus mit diesem Mittel chemotherapiert werden. Da hier im Krankenhaus aber noch nicht viele (ich vermute mal keiner) Fälle dieses Krebses behandelt worden sind und der Chef-Arzt eigentlich nur macht, was wir ihm sagen, möchte ich sehr gerne meine Mum noch in Heidelberg untersuchen lassen. Ich bin schon froh, dass sie die Alimta-Therapie jetzt hier zu Hause machen kann..... aber trotzdem. Vielleicht haben die Ärzte dort noch andere Ideen für uns. Für eure kurzfristige Hilfe bin ich jetzt schon sehr dankbar. Lieben Gruß Dani A. |
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#1008
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Hi Dani...
Ich poste dir hier den Link der Klinik http://thoraxklinik-heidelberg.de/... Das ist echt die beste Adresse, mein Dad war von allem begeistert... |
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#1009
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hallo Julia,
vielen Dank! Du hast mir sehr geholfen! Lieben Gruß Dani A. |
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#1010
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Hallo ihr Lieben!
Ich war vor etwa zweieinhalb Jahren hier zum ersten mal im Forum und bin dann stille Mitleserin geworden. Es ist nun fast zwei Jahre her, als mein Onkel (50) an Rippenfellkrebs gestorben ist. Mein Opa (71) ist vor acht Monaten an Lungenkrebs gestorben. Mich und meine Familie haben beide Verluste unglaublich traurig gemacht. Verluste sind schwer, aber der Tod kann auch erlösend sein. Die Menschen, die wir so sehr geliebt haben, verschwinden nicht so einfach. Sie werden immer bei uns sein! Ich wünsche euch allen viel Kraft im Kampf gegen Krebs. Lasst euch durch ihn nicht kaputt machen. Manni, ich liebe dich! Opa, ich liebe dich! Viele liebe Grüße von Kerstin (16) |
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#1011
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Hi,mein Vater hat die 2te Chemo bekommen,erst ging es ihm gut wie nie-Wahnsinn,er ist sogar mit dem Fahrrad gefahren usw.
Jetzt ein paar Tage später,geht es ihm schlecht,kein Hunger,Unruhegefühl,müde ,übel usw weiter........wir beten nur das die Chemo anschlägt...... Am 22.10 kommt er in den CT,dann wissen wir mehr...... Ich hab Angst um ihn,ich höre auf,muß heulen...... Achim |
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#1012
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Hallo Achim,
bitte lass den Kopf nicht hängen... Die Nebenwirkungen sind ganz normal.. Mein Vater hatte auch weniger Hunger und Unruhegefühl, aber das wird wieder besser, glaub mir... Mein Dad hat jetzt die 4 Bestrahlung bekommen. Es geht ihm eigentlich recht gut außer die Schmerzen beim Liegen... Aber nach der 10ten Bestrahlung kann man mehr sagen... Ich denke sehr positiv... Liebe Grüße Julia |
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#1013
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Erst mal ein herzliches Hallo an Alle,
ich habe eine Frage zur Chemotherapie. Und zwar wurde bei meinem Vater vor nun ca. 3 Monaten Rippenfellkrebs , bedingt durch das arbeiten mit Asbest , festgestellt. Der rechte Lungenflügel ist zu über 50% befallen und der Tumor ist zu groß um ihn zu operieren. Er hat nun die 12 Chemo hinter sich und der Tumor hat sich etwas ( aber unwesentlich verkleinert ) . Zur Zeit wird er mit Cysplatin ( ich hoffe ich schreibe es richtig ) behandelt. Alimta will der Arzt erst einsetzen , wenn die anderen beiden Stoffe keine Wirkung mehr zeigen. Meine Frage ist nun: Handelt er da richtig? Seine Entscheidung begründet sich darauf, dass Alimta das letzte Mittel ist, welches überhaupt etwas ausrichten kann und er erst den anderen Wirkstoff bis er nicht mehr hilft, verwenden will. Ich bin mir nicht sicher, ob seine Entscheidung da richtig ist. Hat jmd. Erfahrung? Eine andere Frage: Das Mittel Ukraine , welches von den Krankenkassen nicht zugelassen ist , hilft es wirklich oder ist das nur falsche Hoffnungsmache? Und falls nicht - wo könnte man dieses Mittel beziehen? Abschließend: Ich weiß , dass sämtliche Methoden nur aufschiebende Wirkung haben und das die Lebenserwartung meines Vaters nicht sehr groß ist - er ist vor 5 Tagen 70 J. geworden. Meine Eltern und Geschwister ( und auch er , bzw. er redet nicht drüber ) wollen das nicht wahrhaben. Ich habe ziemliche Probleme damit wie ich mich verhalten soll... ich schreib später weiter...macht mich jetzt zu traurig. Ich danke euch für eure Auskunft! Freundliche Grüße, Chris |
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#1014
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Hallo Chris,
also bei meinem Dad wurde sofort Alimta verwendet und der Tumor ist noch nicht weit fortgeschritten. Der Arzt wollte damit verhindern das er sich weiter ausbreitet. Von daher denke ich das Alimta das beste ist, was es gibt... Erkundige dich doch mal in der Thoraxklinik in Heidelberg, dass ist die beste Adresse... Ich glaube das mein Vater es schaffen wird und noch eine lange Zeit vor sich hat und so solltest auch du denken... Man kann alles schaffen... Es gibt soviele Möglichkeiten. Und wieviele Menschen erkranken an Krebs und überleben... Das heißt nicht gleich Tod.. Auch wenn dieser Krebs sehr aggressiv ist, aber die Ärzte haben noch nichts von kurzer Zeit gesagt sondern nur: "Wenn man sich nicht hängen lässt kann man es schaffen" Es hat auch sehr viel mit der Einstellung zu tun.. Also geb deinem Dad Kraft und dann wird er es schaffen... Liebe grüße Julia |
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#1015
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Hi,bin zwar kein Mediziner,habe mich aber Monatelang in die Krankheit eingelesen....aber was ich nicht verstehe,warum nicht Alimta genommen wird,alles andere ist völlig wirkungslos.
Viele Ärzte doktern an dieser Krankheit ahnungslos herum,ich kann nur jedem raten ,nur zu Ärzten zu gehen,die Erfahrung mit dem Mesotheliom haben. Es ist einer der agressivsten Tumoren die es gibt,aber hoffen sollte man immer......... Uns fällt es auch schwer...... Meinem Vater geht es wahnsinnig beschissen,jetzt hat er auch noch Gelenkschmerzen,schluckt schon 100 Novalgintropfen... Allen alles gute! Ich meld mich! Achim |
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#1016
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Danke für eure beiden Antworten Achim und Julia.
Zu dir Julia: Die Statisktiken sehen da leider ganz anders aus. Natürlich glaube ich auch an die Macht der Gedanke! Aber solche oberflächlichen Sprüche wie: Das wird schon - du musst positiv denken, ist auch nicht der richtige Weg. Am Donnerstag - sein Geburtstag hab ich és auf diese Weise versucht und ihn gefragt, ob er mir mit meiner Satteliten Schüssel weiterhilt. Danach stürzte sich dann meine Schwester / ihr Freund , mein Bruder und dessen Frau auf mich. Es wäre unverschämt sowas vomPapa zu verlangen ( damit hatte ich ihn nur gefragt ) - er wäre doch viel zu krank... Die Beschipmpfungen gingen soweit, dass sie mit dem eigentlichen Thema nicht mehr zu tun hatten und ich jetzt der egoistische Buhmann ohne Mitgefühl bin. Traue ich ihm etwas zu - ist es verkehrt , bzw. hier sollte es auch nur darum gehen, dass seine Entscheidung nur von ihm getroffen wird. Ich empfinde diese Einmischung in seiner Gegenwart als sehr entmündigend und auch schizophren , da alle Beteiligten immer befürwortet haben, dass man positiv denken muss etc. WIE soll ich im Kraft geben? @Achim Der zuständige Arzt hier in Siegburg - Dr. Hassan - hat einen sehr guten Ruf. Das einzige was mich stört ist, dass er Alimta solange rauszögert. Mein Vater hätte es schon vor 6 Wochen bekommen sollen. Wie lange ist dein Vater schin krank und wie alt ist er? Andere Frage: Ist es denn nun gut, wenn der Patient seinen genauen gesundheitlichen Zustand kennt oder sollte man ihm etwas vorlügen? Ich bin ja für ersteres. Blei´bt nur die Frage ob man dann noch in der Lage ist zu kämpfen... Wünsche euch noch eine schöne Woche! Lieben Gruß, Christa |
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#1017
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Hi,ich halte mehr von ein bischen lügen.......sonst lassen die meisten sich ganz hängen......
Mein Vater ist 66 und laboriert wie die meisten schon lange vor der Diagnose am Mesotheliom herum,jetzt etwa 1 Jahr,die Diagnose war ungefähr vor 5 Monaten...... Heute gings ihm wieder ziemlich gut. Mfg Achim |
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#1018
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Hallo Chris, Hallo Achim,
es gibt keine allgemeine Richtung, wie man mit der offenen Wahrheit bei Krebskranken umgeht. Es hängt sehr viel von der familiären Situation ab und wie der Kranke selbst mit der Tatsache Krebs, Sterben/Tod auseinandersetzt. Wer die Chance hat, offen mit der Krankheit, Sterben/Tod umgehen zu können, macht es sich, der Umgebung, den Ärzten sehr viel leichter. Es spart sich und seiner Umgebnung Energie für seine verbleibende Restzeit. Kein Selbstbetrug, keine erfundene Geschichte, keine ausgedachte Zukunftsfiktion ist nötig. Kein zufälliger Windstoß wird das brüchige Kartenhaus der "Lüge" umstoßen können. Versucht bitte auszuloten, was der Patient möchte, erfüllt ihm die Wünsche wenn möglich, vermeidet kraftraubende Diskussionskämpfe mit dem Patienten; erleichtert ihm das Leben in der Krankheit; schützt den Patienten vor kraftraubenden Krankenbesuchen, es sei denn er will es so. LASST DEN KRANKEN ENTSCHEIDEN, denn er hat ja nicht mehr viel Selbstständigkeit, nehmt ihm NICHT den Rest eigener Bestimmungsfähigkeit. Wichtig erschienen für mich: Der Kranke sollte selbst bestimmen können, was er noch an Behandlung möchte, nicht allein die Ärzte oder die Verwandten. Es ist SEIN Leben, nicht das der Ärzte oder seiner Verwandten. Lebensqualität für die verbleibende Restlebenszeit zu erhalten Chemo nicht um jeden Preis, niemals gegen das Wollen des Patienten. Alimta gab es 1999/2000 noch kaum in Deutschland, je nach Mesotheliom-Variante sind auch nicht große Heilungszahlen für Mesotheliom-Patienten nachgewiesen. Chancen zum gemeinsamen Verbringen von Zeit nutzen ( ob es nun in aller Offenheit über die Lage ist oder mit der vielleicht nötigen "Lüge") Meine Frau ist mit 52 Jahren an Mesotheliom erkrankt und mit 56 Jahren gestorben (Juni 2000). Sie war eine starke Persönlichkeit, wir konnten miteinander und den Ärzten über alles sehr offen reden. Sie war dennoch mit dem Wissen um ihren Zustand eine großartige und liebenswerte Kämpferin bis zum Schluß. Ich habe gehofft bis zuletzt, sie jedoch wußte, daß ihr irdischer Lebensweg unausweichlich beendet werden würde. Wir wollten glücklich zusammen alt werden. Wer mehr nachlesen möchte, kann das im Hinterbliebenenforum tun: Im eigenen Thread: Gemeinsame/einsame Wege bei Krankheit (Shalom; 19.07.2003 und folgende) Im Thread von Rollo: Ich habe Schuld (Rollo; 27.03.2004) Mit lieben Grüßen Shalom |
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#1019
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Hallo Julia
Wir waren vor paar Tagen in Ankara .Alimta haben wir leider nicht bekommen.Gemzar und Carboplatin kriegt mein Vater stattdessen.Ých weis nicht Julia du hast sehr viel Hoffnung, wenn ich die doch auch haben könnte.Aerzte meinen uns würde nicht mehr viel Zeit mit unserem Vater bleiben.Ich hoffe wirklich, dass die Behandlung anschlaegt.Wie geht es im Momnent deinem Vater ich hoffe doch gut? Pass gut auf dich auf und Danke für alles |
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#1020
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Hallo Aylin..
Schade dass dein Vater kein Alimta bekommt... Wie weit ist denn der Krebs bei deinem Vater fortgeschritten? Meinem Vater geht es im Moment einigermaßen gut... Er bekommt die Bestrahlung und kann durch die Vitaminspritzen wieder gut essen... Er hat Nachts immer starke Schmerzen beim Liegen. Aber wir werden heute ein neues Morphium Pflaster mit 75 anfordern und hoffen das das hilft.. Ich denke immer noch sehr positiv und das lass ich mir auch nicht nehmen... Versucht alles was in eurer Macht steht und geb bitte die Hoffnung nicht auf... Ich denke ganz fest an euch... Ganz liebe Grüße Julia |
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