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#1021
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Hallo zusammen,
ich hab mal eine Frage.... Mein Vater bekommt im Moment Bestrahlung und immer nach 12 Stunden (morgens um 10:20 Uhr bekommt er die Bestrahlung) und abends um 21:30 u.a. bekommt er Schmerzen.. Hängt das damit zusammen das dann die Bestrahlung wirkt?? Hatte das schon mal jemand von euch? Liebe Grüße Julia |
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#1022
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Hallo ihr alle,
mal was Positives: Mein Mann hat diese Woche die fünfte und letzte Woche Bestrahlung im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (sog. IMRT-Bestrahlung, jew. 30 Min. mit 2 Gray). Und wider Erwarten hat er es fast ohne Nebenwirkungen überstanden: ein bisschen Übelkeit und nicht die große Esslust, aber keine Hautprobleme und auch sonst nix Schlimmes. Hat auch nicht mehr als 2 kg abgenommen in der Zeit. Das als Ermutigung für alle, die noch die Bestrahlung vor sich haben. Liebe Grüße Annegret |
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#1023
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Hallo Ihr Lieben, wollte mich auch mal wieder melden. Momentan gehts mir etwas besser.
Gitti wie geht es Herbert??? Ich hoffe doch nur gut! Ich muß oft an Euch denken und drücke weiterhin alle Daumen. Nun ist mein Dad schon bald 6 Monate tot und ich kanns teilweise immer noch nicht glauben. Vor ein paar Tagen hatte ich einen wunderschönen Traum. Ich saß mit ihm auf der Bank und habe mich richtig mit ihm unterhalten und hab ihm mein Leid geklagt. Er hat mir auch geantwortet nur leider kann ich mich daran nicht mehr erinnern. Es war sooo schön. Ich drücke Euch allen hier alle alle Daumen, dass es bald die Gehimwaffe gegen diese grausame Krankheit gibt! LG Bianca |
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#1024
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Hi,Morgen oder Dienstag wird uns gesagt,ob die Chemo angeschlagen hat............
Das könnte für uns alle hart werden.... In der Not besinnen sich die Menschen auf Gott und beten dann plötzlich wieder........ich auch! Mfg Achim |
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#1025
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Liebe Betroffenen,
auch ich war eine ganze Zeit auf dieser Seite Dauergast.(Ende 2003-ca. März 2004) Dann hatte ich keine Kraft mehr hier zu lesen. Ich schreibe noch einmal um Euch allen vielleicht etwas Hilfe geben zu können. Stellt Euch ehrlich der folgenden Frage: Hat bisher eine Person das Pleuramesotheliom überlebt? Mein Schwiegervater hat Alimta im Rahmen einer Studie bekommen, aber was hat es ihm gebracht? Deshalb kann ich leider nur raten: Sorgt dafür das Eure Lieben sich nicht quälen. Drängt sie nicht in Eurem Interesse (weil man nicht loslassen mag) Versucht alle Hilfe zu geben. Sprecht rechtzeitig mit einem Palleativzentrum. Mein Schwiegervater ist im Juni im Palleativzentrum Hbg.Rissen ohne Schmerzen eingeschlafen. (Hätten wir das, was wir jetzt wissen, vorher geahnt, hätte Schwiegervater sich ohne die Hoffnung durch Alimta, weniger gequält) Es ist hart, was ich jetzt geschrieben habe,aber es ist die Wahrheit. |
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#1026
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Es tut mir leid das jetzt sagen zu müssen. Aber ich finde sowas muss man hier nicht schreiben (Winfried) Jeder Krankheitsverlauf ist anders und mit deinem Sätzen kannst du vielen Menschen den Mut zum kämpfen geben und das sollen Sie auch machen... Ich werde immer meine Hoffnung und Kraft behalten bis zum Letzten... Und wir werden alles versuchen das wir den Krebs besiegen...
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#1027
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Es tut mir leid das jetzt sagen zu müssen. Aber ich finde sowas muss man hier nicht schreiben (Winfried) Jeder Krankheitsverlauf ist anders und mit deinem Sätzen kannst du vielen Menschen den Mut zum kämpfen nehmen und das sollen Sie auch machen... Ich werde immer meine Hoffnung und Kraft behalten bis zum Letzten... Und wir werden alles versuchen das wir den Krebs besiegen...
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#1028
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Liebe Julia,
glaube mir ich bin ein sehr optimistischer Mensch und werde das mein Leben lang bleiben. Ich weiß, daß ich sehr hart geschrieben habe (und es fiel mir wirklich nicht leicht),aber ich habe das Gefühl, das wir alle nur dann richtig helfen können, wenn wir ehrlich zu uns sind. Ich möchte nur helfen in die richtige Richtung zu denken. Alles andere tut noch mehr weh! |
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#1029
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Hallo Julia,
wenn ich Deine Beiträge hier lese, dann erinnert mich Deine Einstellung sehr an meine eigene. Ich war ebenfalls vollkommen davon überzeugt, dass mein Vater es schaffen würde und dass man kämpfen muss. Aus heutiger Sicht muss ich dazu leider sagen, dass ich den ein oder anderen Moment, einer sehr begrenzten Zeit einfach "verpasst" habe, weil ich eine mögliche Auswirkung der Krankheit, nämlich seinen Tod mental einfach ausgeblendet hatte. Ich verstehe Winfried so, dass man sehr, sehr realistisch mit der Krankheit und der Behandlung umgehen sollte und sich auch mit der möglichen, endgültigen Folge auseinandersetzen muss. Ansonsten kann es sein, dass der Zeitpunkt kommt, an dem es Dir den Boden unter den Füssen wegzieht. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dein Vater schafft. Gruß, Albert |
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#1030
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Hallo Bianca!
Herbert hat nun 20 Bestahlungen bekommen. Letzte Woche ging es ihm gar nicht gut und ich hatte schon Angst, das wir Weihnachten nicht mehr zusammen sind. übers Wochenende durfte er nach Hause und war wieder fast der alte. Er schaffte es sogar mit meinem Mann im Garten zu arbeiten. Wir sind einfach wieder froh. Sein Krebs ist leider gewachsen und er konnte auch vor ein paar Tagen sehr schlecht essen, nun bekommt er jeden Tag eine halbe Tablette Cortison und er ißt wieder prima. Hallo Winfried! Du fägst ob bisher einer diesen Krebs überlebt hat? Ich kann nur sagen das ein Lungenfacharzt in Roth Patienten hat die schon mehrere Jahre mit dieser Krankheit leben. Ich habe nochmals bei meiner Schwiegermutter nachgefragt sie sagte einer lebe damit sogar schon 10 Jahre. Wir alle wissen, dass dieses Leben begrenzt ist, jedoch die Hoffnung und der Kampf dagegen läst meiner Meinung nach Berge versetzten. Herbert hat gelernt zu kämpfen und hat für sich niemals die Hoffnung aufgegeben, obwohl er genau weiß, dass seine Zeit begrenzt ist. Ich Glaube diese Hoffnung erhält ihm am Leben und somit lebt er auch schon viel länger als die meisten die mit ihm die Diagnose bekommen haben. An Julia! Auch Herbert hat diese Bestahlungen bekommen, er hatte immer sehr starke Schmerzen und wahnsinnige Angstzustände. Er wuste oft nicht mehr, wie er sich auf seine Couch legen soll, es war für uns alle eine Schlimme Zeit. Jetzt seit einer Woche hat er keine Bestahlungen mehr und es geht ihn schon wesentlich besser. Er ißt wieder gut und ist sogar oft schmerzfrei. Liebe Grüße Gitti |
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#1031
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@Gitti, @Winfried, und die anderen Betroffenen,
Es ist sicher zu unterscheiden zwischen vollem Einsatz für den Patienten und dem Kampf des Patienten gegen seine Krankheit. Jeder Mesotheliomverlauf ist anders, das stimmt, so bleibt machmal etwas mehr Zeit mit der Krankheit umzugehen. Heilung gibt es als Garantie trotz Alimta jedoch leider noch nicht. Ich habe es in meinem etwas weiter oben beschriebenen Beitrag erläutert: Ehrlich mit sich selbst und seiner Umgebung sein bedeutet: - Kämpfen des Patienten, wenn er es möchte - Kämpfe zu beenden und Zeit nutzen Dinge zu ordnen, Gemeinsamkeit noch geniessen, wenn er es möchte - voller Einsatz der Freunde und Verwandten, um den Wünschen des Patienten nachzukommen Es steht nicht in unserer Macht (auch nicht der der Ärzte) über die Krankheit zu siegen. Der Patient und seine Umgebung können jedoch im Einklang miteinander das Nötige tun und das Unnötige fernhalten. Der Patient wird andeuten, was für ihn sinnvoll ist, niemand sonst. So wird die wertvolle Zeit mit großem Sinn gefüllt. Denkt an jeden wertvollen Augenblick der verstreicht, Chemo kann vielleicht helfen, muß aber nicht; die Lebensqualität der verbleibenden Tage des Patienten wird dadurch nicht unbedingt gesteigert. Gemeinsamkeit mit ein bißchen Lebensqualität und Schmerzlinderung kann Euch niemand nehmen, das wird unauslöschlich in Erinnerung bleiben. Ich habe gehofft bis zum Schluß, habe meine Kraft voll eingesetzt um die Gemeinsamkeit mit ihr (nach ihren Wünschen) zu gestalten. Sie (Ich) haben alles getan, was wir tun konnten. Es ist hat jedoch nicht sein sollen. daß wir gemeinsam alt werden. Nutzt die gemeinsame Zeit, um all das auszusprechen, was zu sagen ist. Dann wird nichts offen bleiben, denn die Zeit ist nicht rückholbar. Es ist bei uns nichts offen geblieben, wir konnten Abschied nehmen: Hand in Hand; sie ging durch die GROSSE TÜR und ich mußte hier bleiben. Mut zum Leben, Mut zum Sterben - beides gehört zusammen Helft einander diese ganze verschiedenen Mutproben in Einklang zu bringen. Nachdenklich Shalom |
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#1032
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Liebe Gitti,
es freut mich zu hören, dass es Herbert wieder besser geht... Mein Vater kann im Moment auch ganz schlecht essen und er würde auch gern Cortison bekommen, da er das im Krankenhaus immer bekommen hat und dann sehr guten Apetit hatte.. Habt ihr bei den Ärzten deshalb nachgefragt und hat es keine Nebenwirkungen?? Die Zeit der Bestrahlung geht leider noch ein bisschen aber danach hoffen wir auf eine längere fast Beschwerdefreie Phase... Auch zu meiner Mutter haben die Ärzte in Heidelberg immer gesagt, dass der Krebs zwar nicht heilbar ist, aber man kann lange damit leben, da er ja sehr langsam wächst.. Liebe Grüße Julia |
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#1033
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Hallo Gitti, es freut mich so sehr, dass es Herbert gut geht und ich drücke Euch alle Daumen, dass es noch lange so bleibt. Ich sitze hier gerade und höre das Lied von Stefan Gwildis (Hamburger Sänger) das mein Dad in seinen letzten Monaten und sogar noch Tagen immer wieder und richtig laut gehört hat. Das Lied spielten wir auch unter anderem bei seiner Trauerfeier und es ist so wahr was er da singt..... hier mal ein Ausschnitt von dem Text, wo wir gerade über das hoffen diskutieren. Herzliche, liebe Grüße Bianca aus Hamburg
immer weiter wer hat dir gesagt es würde leichter sein, wenn du so tust, als würd¹s dich nicht berühren niemand muß sich schämen, wenn er nicht weiterkann und jeder von uns hat was zu verlieren wenn du fällst * steig am besten wieder auf diese welt * wird sich drehen ob mit dir ohne dich * es geht rund * so oder so es geht immer weiter und¹s muß so sein, halt dich fest! bist nicht allein es geht immer weiter und¹s muß so sein, gib nicht auf! bist nicht allein daß dich das mal erwischt, ¹s hättest du nie gedacht so dazustehen, im kalten februarregen viele leute meinen, daß sie gescheitert wärn doch die meisten haben nur zu früh aufgegeben es geht immer weiter... |
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#1034
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Hi,unsere Ärzte beraten noch.......
Aber es gab durchaus schon absolut hoffnungslose Fälle bei Krebs,zb der Fußballer Jimmi Hartwig,der sollte auch innerhalb kürzester Zeit sterben,das war vor ca 12 Jahren.. Wir sind alle Reallisten,aber Hoffnung darf nicht sterben...... Mfg Achim |
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#1035
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Hallo Bianca,
es freut mich das es dir wieder besser geht... Das Lied spricht mir aus der Seele.. Ich denke nicht an morgen oder an nächste Woche ich denke an heute und ich kann eh nicht ändern was kommt warum soll ich dann nicht einfach daran glauben das wir es schaffen können und die Hoffnung werde ich nie aufgegeben... Gaaaanz liebe Grüße Julia Hi Achim, du hast recht.. Man kann immer was machen.. Krebs muss nicht immer gleich Tod bedeuten... Und solange wir alle Hoffen können es unsere Lieben schaffen... Hi Gitti, mein papa hat jetzt gestern eine Cortisonspritze bekommen... Es ging Ihm schon nach ein paar Stunden besser und heute nacht hatte er keine Schmerzen.. Und heute morgen hat er richtig Aptettit gehabt... Da müssen wir erst den Ärzten sagen was hilft.. Ist manchmal unglaublich... Danke für diesen Hinweis... Liebe Grüße Julia |
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