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#91
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Sehr geehrter Herr Kraljevic,
Taxol ist eine für den Körper ziemlich strapaziöse Angelegenheit, aber gemäß meinen bisherigen Erfahrungen das wirksamste Medikament gegen Eierstockkrebs. Ich wiederhole ja derzeit diese Chemotherapie in Verbindung mit Cisplatin. Die Chemo schlägt wieder erstaunlich gut an. Ich komme gerade eben von einer Besprechung mit meinem Onkologen, mein Tumormarker ist weiterhin abgesunken, er liegt jetzt bei 28, also ganz eindeutig im Normalbereich. Und das obwohl ich schon seit einigen Wochen nur noch eine reduzierte Dosis bekomme. Wie gesagt, eine Taxol-Chemo ist kein Spaziergang. Die für mich unangenehmsten Nebenwirkungen sind starke Knochen- und Muskelschmerzen sowie Pelzigkeits- und Taubheitsgefühl in Händen und Füßen. Ich halte es aus, weil ich körperlich noch relativ fit bin. Auf den 1. Blick sieht man mir meine Krankheit auch nicht an. Vielleicht möchte der behandelnde Arzt Ihrer Mutter die Strapazen dieser Chemo ersparen. Wenn dem so sein sollte, dann fragen Sie doch bitte mal nach Caelix. Diese Chemo habe ich auch längere Zeit gemacht. Das Medikament Caelix hat bei mir auch zu einem deutlichen Rückgang der Tumore geführt, außerdem ist Caelix durch seine besondere Beschaffenheit (dringt leichter in Tumorgewebe als in gesundes Gewebe ein) sehr gut verträglich. Warum bei Ihrer Mutter kein Skelett-Szintigramm gemacht wird, ist mir unverständlich. Bitte bleiben Sie diesbezüglich hartnäckig. Wenn Sie noch Fragen an mich haben, ich stehe Ihnen jederzeit zur Verfügung. Auch per email (Adresse untenstehend), wenn sie das möchten. Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihrer Mutter alles erdenklich gute und ganz viel Kraft. Liebe Grüße von Helene uschi.bobby@freenet.de |
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#92
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Hallo zusammen!
Nachdem ich nun einige Tage lang sehr interessiert Eure Beiträge gelesen habe, möchte ich etwas fragen: Meine Mutter (76) wurde vor einem knappen Jahr an Eierstockkrebs operiert, man sprach von einem Erfolg, es wurden keine weiteren Tumore gesehen. Es folgte eine Chemotherapie, (ich weiß leider nicht, welche), die meine Mutter, die noch sehr fit ist, gut überstanden hat. Vor zwei Monaten hatte sie nun Wasser in beiden Lungen, welches entfernt wurde. An den Lungen wurde eine "Verklebung" durchgeführt. Nun wurden ihr 3l Wasser aus dem Bauchraum entfernt und man sprach von noch vorhandenen Tumorzellen. Der Arzt im Krankenhaus scheint mir etwas ratlos zu sein, er erwägt eine weitere Chemotherapie. Sie fühlte sich bisher im Krankenhaus sehr gut aufgehoben, aber ich bin inzwischen - auch nachdem ich dieses Forum lese - sehr verunsichert, und weiß nicht, wie man ihr am besten helfen könnte. Man liest hier immer wieder, wie wichtig es ist, nicht einfach nur die Ärzte machen zu lassen. So habe ich schon ein schlechtes Gewissen, weil wir bisher den Ärzten voll vertraut haben. Was wäre denn jetzt sinnvoll zu tun? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es noch? Vielen Dank im Voraus, herzliche Grüße, Günter |
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#93
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Hallo Günter,
Treosulfan ist Ovastat. Es sind Kapseln die in 4 Wöchigen Zyklus eingenomen werden (3 X am Tag). Dann erfolgt eine Pause von 4 Wochen. Das Medikament ist als Palliative Therapie anwendbar und sehr gut verträglich. Das einzige ist dass die Haare sehr ausfallen. Meiner Mutter hat diese Therapie nicht geholfen, was aber natürlich nicht heißt das es ihrer Mutter nicht helfen wird. Viel Glück Azra AzraKraljevic@aol.com |
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#94
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Hallo Azra und alle anderen!
Vielen Dank für Deine Nachricht. Es tut mir leid, dass Ovastat Deiner Mutter nicht geholfen hat. Meine Mutter beginnt nächste Woche damit, sie hofft so sehr, Ihren Krankheitsverlauf abbremsen zu können, nachdem die erste Chemo (Taxol) nicht viel gebracht hat. Ich überlege seit einigen Wochen, ob man sich wirklich nur der Schulmedizin anvertrauen soll. Meine Mutter ist an einen wirklich netten Arzt im Krankenhaus geraten, aber trotzdem spulen die halt ihr Standardrepertoire ab. Alternativen werden gar nicht erwähnt oder wenn man danach fragt milde belächelt. Wie sind denn hier die Erfahrungen mit "außerschulischen" Verfahren, auch als Ergänzung zur Standardtherapie? Viele Grüße, Günter guenter.maenz@gmx.de |
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#95
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Hallo Ihr Alle,
meine Mutter ist an Eierstockkarzinom erkrankt und ich werde demnächst mehr davon zu erzählen haben. Heute bin ich das erste Mal auf dieser Seite und bin froh, gleichgesinnte und betroffene gefunden zu haben. Ich bin auf der Suche nach einer Schmerzklinik in Bad Mergentheim auf diese Seite gekommen. Meine Mutter hat mir heute am telefon erzählt, das morgen ihr Hausarzt kommt zu einem Gespräch. Meine Mutter verspürt den Wunsch nach eine Veränderung, sie möchte gerne zur Kur oder ähnlich, und möchte mich bei diesem gespräch dabei haben. Meine Vermutung ist, das der gute Mann das nicht mehr für notwendig hält ( Ein Gespräch mit diesem Arzt im Oktober, ich vermute das Ihre Mutter Weihnacht nicht mehr erlebt.?)Weihnachten 2001 wohl gemeint)Meine Mutter versorgt sich selbst, den Haushalt ( Mit meinem Vater gemeinsam) noch gut allein und ist auch reisefähig, war heute erst zum Einkaufen in der Stadt. Also, Den Wunsch werde ich unterstützten und sollte die Kasse kein Geld haben, suchen wir einen Spender, wie in der Politik. An Alle einen lieben Gruß von Karin bis bald. |
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#96
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Liebe Karin,
schön, daß Du den Weg zu uns gefunden hast. Jetzt haben wir aber zwei Karins, die hier posten. Und beide berichten über ihre Mütter. Würde es Dir etwas ausmachen, bei Deinem nächsten Eintrag an Deinen Namen noch einen Zusatz anzuhängen (z. B. eine Ziffer), damit wir Euch beide Karins auseinander halten können? Wäre echt lieb von Dir. Liebe Grüße Helene uschi.bobby@freenet.de |
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#97
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Meine Freundin bekam vor kurzem die Diagnose Eierstockkrebs im April soll die Chemotherapie beginnen.
Weiß vielleicht jemand wo es in Österreich gute Krankenhäuser gibt die gute erfahrene Ärtze haben und hat jemand Erfahrungen mit einer zusätzlich begleitenden Mistelsafttherapie? Liebe Grüße Peter |
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#98
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Hallo Helene, die doppelten Karins habe ich auch jetzt erst bemerkt, natürlich kann ich etwas hinzufügen oder ändern, ich mache aus Karin einfach Karen und hoffe , das es nicht demnächst eine Karen die Zweite gibt.Bei dieser Gelegentheit gleich noch etwas aus meiner Familie. Der Besuch des Arztes bei meiner Mutter, ich war dabei, war total überflüssig. Meiner Mutter verpaßte meinen Vater einen Maulkorb und mein Vater mir einen MK. Der Wunsch nach Kur war wech, irgendwie sagt meine Mutter auch nicht alles, ob noch schmerzen oder nicht, ob Stoma wechseln noch alleine klappt oder nicht, selbst mich versucht sie anzuflunkern, nur ich merke das.Jetzt wurde eine Hilfe von der Sozialstation angefordert, mit dem Ergebnis das meine Eltern, gesagt haben, es geht noch alles ohne fremde Hilfe. Geht es ja auch noch, meine Mutter kann die alltäglichen Dinge noch allein erledigen, nur die Dame der Sozialstation sollte schon mal meine Mutter kennenlernen und eventuell 2x die Woche oder wie auch immer zu ihr fahren. Meine Eltern sollten meinen Bruder anrufen, wenn die Sozialstation sich anmeldet und bei diesem Gespräch dabei zu sein, haben sie einfach nicht gemacht. Ich selber weiß im Moment überhaupt nicht mehr, was meine Mutter oder beide zusammen wollen und was nicht. Bitte ich ausdrücklich in die Schmerzambulanz nach Lübeck zu fahren, wird zugestimmt und beide fahren auch los, allerdings zum Hausarzt, mit der Begründung, den Hausarzt kann man nicht übergehen, GROßARTIG!! Versuche ich klarzumachen, das die Ambulanz viel mehr Erfahrung nur mit Schmerzenpatienten hat, und nicht mit Zipperlein, komme ich nicht ran. Es ist natürlich auch ein Generationsproblem, nur die Schmerzen hat nicht der Hausarzt( der wäre bestimmt schon vor meiner Mutter da) oder ich oder mein Vater, sondern meine Mutter. Sollte ich mich noch mehr ins Zeug legen, mich ein bißchen unbeliebt machen durch massiveres Einfordern weiter zu gehen,ich bin im Moment ratlos. Vielleicht gibt einen kleinen Rat von Euch. Bis dahin Karen
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#99
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Hallo Helene, klappt doch nicht so gut mit dem ändern, also der Beitrag vom 22.03.2002 15.50 Uhr ist von KAREN. Tschüß
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#100
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Liebe Karen,
zuerst einmal herzlichen Dank dafür, dass Du Dich zu der Namensänderung durchgerungen hast. Das macht es für uns alle ein bißchen übersichtlicher. Dir bei Deinem Problem mit Deinen Eltern zu raten ist sehr schwierig, aber ich kann es gut nachempfinden. Mein Mann und ich, wir haben vor vielen Jahren ähnliches mit meinen Schwiegereltern durchgemacht. Auch wir haben damals sehr unter der Eigenwilligkeit der alten Leutchen gelitten. Es ist so schlimm, wenn man helfen möchte, und man läßt einen nicht. Aber letztendlich mußten wir einsehen, daß jeder Mensch ein Recht auf Selbstbestimmung hat, und dieses Recht muß man natürlich auch den alten Menschen zugestehen. So wie Du schreibst, nehme ich an, daß Deine Eltern zu ihrem Hausarzt viel Vertrauen haben. Hast Du schon einmal versucht, mit diesem Hausarzt Kontakt aufzunehmen und ein Gespräch zu führen, in dem Du ihm Deine Ängste und Sorgen klarmachst? Vielleicht wäre das ein Weg subtil auf Deine Eltern einzuwirken. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute, und melde Dich wieder mal. Liebe Grüße Helene uschi.bobby@freenet.de |
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#101
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Hallo Karen!
Wir haben nicht nur den gleichen Namen, sondern offensichtlich auch ein ähnliches Schicksal! Ich kann so richtig gut nachempfinden, wie es Dir geht: meine Eltern sind auch beide ziemlich "stur" und lassen sich (wenn überhaupt) nur ungern dreinreden, was diese Krankengeschichte angeht. Bei meiner Mutter wurde im Oktober 2001 Ovarial-CA festgestellt, danach bekam sie eine Entzündung ihres Ports (was nicht erkannt wurde) und seitdem ist sie querschnittsgelähmt und zur Zeit in der neurologischen Reha. Insgesamt hat sie "nur" eine Chemo bekommen (Anfang November), danach hatte sie ja die Sepsis und die Blutwerte im Januar 2002 zeigten an, dass der Krebs wohl "im Moment kein Thema sei". Seitdem ist er das auch für meine Eltern tatsächlich nicht mehr. Ihr Leben dreht sich nur noch um die Fortschritte die meine Mutter in der Reha macht (inzwischen kann sie etwas die Arme und Beine bewegen, die Feinmotorik klappt hingegen kaum und Gefühl hat sie in den Händen auch nicht, aber vielleicht kommt das ja noch). Ich weiss, dass es schon so schwer genug ist, mit der Lähmung und der Aussicht zu leben, auf ewig ein Pflegefall zu bleiben, aber dennoch lässt mich die Sorge nicht los: was ist mit dem Krebs??! Ich bin (leider) sicher, dass ein Rezidiv eher früher als später kommen wird, aber meine Eltern wollen (verständlicherweise, klar!) nichts davon hören. Einerseits möchte ich sie auch nicht noch mehr belasten, andererseits geht es doch um das Leben meiner Mutter. Es ist wirklich sehr schwierig! Insbesondere weil meine Mutter auch depressive Phasen hat, und meinem Vater vorwirft, dass er sie im November, als sie die Sepsis hatte, nicht hat sterben lassen. Wir haben sie ja damals gegen den Rat der Ärzte ("das sind alles Metastasen, sie wird sowieso sterben!")auf eine Intensivstation verlegen lassen und ihr ja damit das Leben gerettet. Nun wirft sie genau das meinem Vater vor, was für ihn natürlich schrecklich ist! Ich würde mich Helene's Rat anschließen und versuchen mit dem behandelnden Arzt (oder dem Hausarzt) zu reden. Genau das habe ich nämlich auch vor, wenn meine Mutter demnächst aus der Reha entlassen wird: ich möchte versuchen zu erreichen, dass meine Mutter in eine ganzheitliche Klinik verlegt wird (falls es sinnvoll ist, natürlich), wo man ihre Chemotherapie weiterführen kann und sie vielleicht noch weiter Reha machen kann. Das wäre auch für meinen Vater eine Entlastung, da er schon ziemlich bammel davor hat, wenn meine Mutter als Pflegefall nach Hause kommt, und die ganze Verantwortung dann auf ihm lastet! Aber, wie gesagt, über den Krebs ist mit ihm nicht zu reden, also werde ich es über den Arzt versuchen, zu dem sie noch vertrauen haben (es gibt leider nur noch einen Arzt dem sie vertrauen!). Ich wünsche Dir und Deinen Eltern alles Gute und denkt daran: wenn sich ein Port entzündet, muss er SOFORT rausgenommen werden! Und noch etwas (falls Ärzte das hier lesen sollten): nicht alle Komplikationen bei Krebspatienten sind Metastasen!!! Alles Liebe, Karin (die "Andere"!) |
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#102
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Hallo,
Ich habe mich durch alles durchgelesen, was ihr geschrieben habt, vielen Dank für Eure Berichte! Meine Mutter hat Eierstockkrebs (Stadium 3). Die Operation hat sie hinter sich, und nun steht die 1. Chemo an. Wir wären froh über Tipps, was man zusätzlich tun kann, und über Empfehlungen von Klinik- und Kurklinikeinrichtungen. Im Voraus vielen Dank! Antje Baumann mb.34@gmx.net |
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#103
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Liebe Antje,
die aus meiner Sicht beste zusätzliche Therapie – neben der Chemo – sind positive Gedanken und ein positives Umfeld. Gib Deiner Mutter das Gefühl, daß sie nicht alleine ist und zeige Verständnis. Auch positive Gefühle der Chemo gegenüber sind von Vorteil. Zwar leidet der Patient unter deren Nebenwirkungen, aber letztendlich ist es die Chemo, die die Krebszellen vernichtet. Ich stelle mir während der Chemositzung immer vor wie diese Flüssigkeit, die da über meine Venen in meinen Körper hineinläuft, wie ein Schwarm Piranhas an den Krebszellen herumnagt und sie regelrecht verschlingt. Bezüglich meiner Ernährung habe ich es immer so gehalten, daß ich immer das esse worauf ich Appetit habe, was mir gut schmeckt und mir gut bekommt. Ich achte aber darauf, daß ich täglich eine Portion Obst und Gemüse zu mir nehme. Zusätzlich ist es immer von Vorteil die körperlichen Abwehrkräfte zu aktivieren. Ich habe mir zeitweilig ein Mistelpräparat subkutan in die Bauchdecke gespritzt. Außerdem habe ich Vitaminpräparate nach folgendem Schema eingenommen: Vitamin C 1000 mg/Tag (z. B. Vit. C-Brausetabletten, Acerola-Taler u. a.) Vitamin E 400 – 800 mg/Tag (z. B. Vit. E Stada) Selen 200 µg/Tag (z. B. Selenase Trinkampullen) Zink 25 mg / Tag (z. B. Zinkotase) Einige dieser Medikamente – auf Antrag auch Mistel - werden von der Krankenkasse bezahlt. Bitte befrage doch mal den behandelnden Arzt deswegen. Ich wünsche Deiner Mutter und Dir alles Gute sowie viel Kraft und Mut für die kommende Zeit. Liebe Grüße Helene uschi.bobby@freenet.de |
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#104
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Hallo Helene,
vielen Dank für deine Antwort! Ich bewundere Dich sehr. Deine Mail habe ich meiner Mutter vorgelesen, und als sie das mit den Piranhas hörte, da hat sie - etwas überrascht, aber zustimmend - gelacht :-) Während ihres Krankenhausaufenthaltes vorgestern (wo sich sehr gut aufgehoben fühlt) zur ersten Runde Chemo (Nr 1 von 6 Taxol/Carboplatin) meinte sie, wenn es nicht schlimmer wäre, könne sie damit leben. Gestern (wieder zuhause) war sie jedoch psychisch völlig down. Kann das von der Chemo kommen? Anders ausgedrückt: Geht die Chemo auch auf die Psyche? Was kann man da tun? Liebe Grüsse und alles Gute! Antje mb.34@gmx.net |
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#105
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Liebe Antje,
das mit den depressiven Stimmungen in Zusammenhang mit der Chemo kann ich nur bestätigen. Ich hatte das bei meiner allerersten Chemo (Taxol/Carboplatin) auch, am schlimmsten war es immer so am dritten Tag nach der Chemositzung. Dann waren auch die körperlichen Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen am schlimmsten. Auch bei meiner derzeitigen Chemo (Taxol/Cisplatin) treten diese depressiven Phasen auf. Ich bekomme diese Chemo alle drei Wochen jeweils am Donnerstag und Freitag. Und immer am Sonntag und Montag treten dann diese Depressionen massiv auf, auch reagiere ich an diesen Tagen besonders launisch und aggressiv. Meine Umgebung weiß darüber Bescheid und geht so gut wie möglich auf mich ein. Ich selber bin mir ja auch dessen bewußt und tröste mich damit, daß es mir dann ab Dienstag wieder besser gehen wird. Mir hilft es, wenn man mich einerseits in Ruhe läßt (am besten ganz viel schlafen) und mich andererseits ein bißchen tröstet und bemitleidet (tut auch mal gut). Du wirst schon sehen, nach dem 6. Zyklus wird auch das für Deine Mutter die reinste Routine sein. Jetzt nach dem 1. Zyklus ist alles noch so fremd und neu, drum fragt ruhig bei den „alten Chemo-Hasen“ nach. Ich hab mich durch schlimme Tage immer damit hindurchgetröstet: Eine Chemo, die man so richtig spürt, die wirkt auch! Alles Gute und liebe Grüße für Dich und Deine Mutter von Helene uschi.bobby@freenet.de |
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