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#106
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Hallo, Ute und Achim.
Erst jetzt kann ich mich bei Euch bedanken, daß Ihr auf meine Anfrage geantwortet habt. Das ich mich heute erst wieder melde hat nichts mit Nachlässigkeit zu tun, sondern mein Mann und ich haben viel zu erledigen gehabt. Außerdem hat uns für kurze Zeit ein tiefes schwarzes Loch erwischt und wir waren seelisch tief unten. Nun ist er seit drei Wochen zuhause, hat die ersten zwei Chemo hinter sich. Jeden Montag, drei Wochen hintereinander und dann eine Woche aussetzen. Die erste ging ganz gut , die zweite war schon erheblich unangenehmer und die dritte hat ihm doch sehr zugesetzt. Er versucht, alles so gut wie möglich zu ertragen und das kommt nur aus der Hoffnung Leben. Ihr habt uns mit eurer Offenheit sehr geholfen und so können auch wir offen über alles reden. Nun zu Euch; es tut uns sehr leid, daß es Achim gesundheitlich wieder schlechter geht und wir wünschen trotz allem, daß Ihr die Hoffnung auf Besserung nicht aufgebt. Viele liebe Grüße und vor allem viel Kraft für euch, wünschen Anne und Manni |
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#107
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Hallo Sonja (sunniee),
tut mir leid für Deinen Vater, vielleicht bringt ja die neue Chemo wieder mal eine Zwischenerfolg. Ich realisiere auch gerade für mich, daß ein ganz schön heftiger Weg vor uns liegt, bei dem man von zwischenzeitlichen Erfolgsmeldungen und Zwischensiegen zur nächsten Niederlage wankt ... bis zum Ende. Aber ich bin dankbar für jeden Tag, den man dieser "Scheiß-Krankheit" noch abtrotzt, an dem mein Vater noch Spaß am Leben hat und unsere Familie zusammen sein kann. Froh bin ich über die Zeit die wir bisher zusammen hatten, schön daß ich so viele Jahre so ein Vater gehabt habe. Ich habe natürlich (wie alle) die Hoffnung, daß sich das Unvermeidliche bei ihm noch möglichst lange hinausschieben läßt. Wünsche allen gerade in solchen Zeiten viel viel Sonne im Herzen ... carpe diem Sonja |
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#108
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Liebe Forum-Teilnehmer
Mein Vater (73) ist an Rippenfellkrebs erkrankt. Es wurde durch Zufall entdeckt. Er liess sich operieren (Abschaben des Rippenfells, Teilentfernung des linken Lungenflügels und Verkleben). Seit 4 Wochen ist er nun zu Hause und niemand weiss, wie die Weiterbehandlung nun aussehen soll. Er wurde einfach aus dem Krankenhaus entlassen. Da er sehr wenig Blut im Körper hat, bekommt er Aufbauspritzen. Der Hausarzt meint, dass mein Vater erst wieder besser bei Kräften sein muss, bevor man weiterbehandelt. Mein vater hat besonders nachts starke Schmerzen und kann nur in einem Liegestuhl schlafen. Ausserdem nimmt er alle 8h Morphium gegen die Schmerzen. Wohin sollte sich meine Mutter wenden bzgl. einer Weiterbehandlung ? Leider wohne ich im Ausland und kann fast nur telefonischen Rat geben. Meine Eltern wohnen in der Südpfalz, Grossraum Karlsruhe. Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar. Mit freundlichen Grüssen. Bettina |
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#109
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Liebe Bettina,
es tut mehr sehr, sehr leid dass deine Vater ebenfalls an dieser grausamen Krankheit leiden muss. Das alles hoert sich ganz wie bei meinem eigenen Vater an. Bei ihm wurde im April 2001 die Diagnose Rippenfellkrebs gestellt. Man hat ihr allerdings nicht operiert, der behandelnde Arzt meinte dass der Krebs so unguenstig liegt dass durch eine Operation die Lunge kollabieren wuerde. Bei ihm wurde im Endeffekt dann auch nur verklebt. Es ging ihm draufhin dann ein dreiviertel Jahr relativ gut, dann ging es mit einem Mal schlagartig bergab. Was das Fortschreiten des Krebses angeht sieht es bei ihm eigentlich nicht so schlecht aus, allerdings hat er ziemlich arge Probleme mit Depressionen und die Aerzte vermuten, dass seine angeschlagenen Psyche seinen Zustand so extrem verschlechtet haetten. Er wird ab morgen uebrigens fuer mindestens vier Wochen in eine ganzheitliche Klinik gehen und wir hoffen dass man ihm dort seine Lebensqualitaet wieder einigermassen verbessern kann. Nachdem mein Vater 2001 aus dem KH entlassen wurde hat man uebrigens auch nichts Grossartiges bezueglich einer Weiterbehandlung unternommen. Auch er hat lange Zeit nur Schmerz- und Hustenmittel und Aufbauspritzen bekommen, musste regelmaessig zu Kontrolluntersuchungen und damit kam er dann auch eine ganze Weile gut aus. Bei vielen Patienten empfehlen die Aerzte eine gezielte Chemotherapie. Wenn du ein bisschen in diesem Posting herumliest dann wirst du auf verschiedene andere Behandlungsmoeglichkeiten bei anderen Mesotheliom-Patienten stossen. Dieses Posting hat mir jedenfalls einen guten Ueberblick verschafft was diese Krankheit angeht. Mit der Chemo ist es allerdings immer so eine Sache, man kann damit den Krebs zwar stoppen, ihn mitunter auch zum Schumpfen bewegen, eine vollstaendige Heilung ist derzeit allerdings sehr unwahrscheinlich. Nun ist dein Vater ja auch schon in seinen Siebziegern (mein Vater ist im vergangenen Jahr auch 70 Jahre alt geworden) und er scheint koerperlich auch nicht in einer so guten Verfassung zu sein. In solchen Faellen kann man dann leider keine Chemo einsetzen denn dann wuerde es dem Patienten vermutlich noch schlechter gehen. Ich denke hier im Forum gibt es bestimmt eine ganze Menge netter Leute die sich gerne mit dir ueber die Kranheit deines Vaters austauschen wuerden. Ich wuensche euch jedenfalls alles, alles Gute und druecke deinem Papa ganz fest die Daumen dass es ihm bald wieder besser geht. Liebe Gruesse von Regina (wohne uebrigens auch im Ausland und bin aus diesem Grunde auch total auf das Internet und Telefon angewiesen) |
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#110
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Hallo alle zusammen
ich bin die Stefi aus Karlsruhe und verfolge die Seite immer wieder nun möcht ich auch mal was schreiben was vielleicht auch dem einen oder anderen hier auch Mut machen soll. Mein Vater hat Rippfellkrebs schon seit 2 Jahren, aber ich muss sagen ihm geht es im Verhältnis zu euch wie ich es hier immer wieder lese recht gut. Er bekommt nicht die harte Chemo, sondern wöchentlich eine er hat einen Pet gesetzt bekommen über der Brust wo er immer die Chemo reinbekommt da er immer eine Venenenzündung bekam. Alle 4 Wochen hat er eine woche Chemopause das was er bekommt nennt sich Gemcitabin, soll schonender sein wie die andere, so meint sein Onkologe. Er hat wohl alle paar monate einen Pleuraerguss, wo es ihm nicht so besonders geht, aber sein CT schaut gut aus und so wie es im moment aussieht scheint es einen Stillstand gegeben zu haben zumindest wachst nichts weiter und er hat auch noch keine Metastasenbildung. Verklebt wurde bisher auch noch nicht, davon rät sein Onkologe auch ab. Für Achim tut es mir in der Seele leid wir hatten ja auch schon miteinander telefoniert und ich hatte die Hoffnung das es für ihn nach der Operation gut sei. Ich hab mich auch informiert als ich das las zwecks dem neuen medikament das auf den markt kommen soll aus der schweiz, hab dann auch mit einem der Ärzten telefoniert, der sagte mir aber das sei nicht ganz so, sonder nur für testphasen wenn man eine Chemon nicht verträgt oder es aussichtslos sei, könnt man sich an diesem projekt anschliessen, dies geht aber nur über den behandelten arzt und der sollte mit der Firma kontakt aufnehmen. Ich wünsch euch allen alle Kraft dieser Welt und alles alles gute , irgendwo muss doch immer ein Funke Hoffnung sein Liebe grüsse, stefi (die mit einem f ) :-) |
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#111
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Liebe Regina, Ute und Achim
vielen Dank fuer Eure postings. Ich habe versucht mich weiter schlau zu machen und nun erreicht, dass mein Vater am 9.9. in der Thorax-Klinik in Heidelberg vorgestellt. Leider ist er wirklich nicht mehr der Jüngste. Ich bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben, wenn ich auch eher stille Mitleserin bin. Ich wünsche Euch allen sehr viel Kraft dies durchzustehen. Viele Grüsse Bettina |
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#112
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Hallo Manfred,
es tut mir wahnsinnig leid zu hoeren dass auch du an dieser unberechenbaren Krankheit leidest. Mein Vater hat diese Diagnose im April 2001 bekommen und seitdem geht es mit ihm auf und ab - in der letzten Zeit eher bergab als bergauf.. Schoen dass du von deine Erfahrungen hier geschrieben hast. Bestimmt kannst du so manchem ein bisschen neuen Mut und Zuversicht geben. Ich bewundere jedenfalls dass du so eine postive Lebenseinstellung hast. Mach' weiter so und lass dich nicht klein kriegen. Ich wuensche dir jedenfalls alles, alles Gute! Liebe Gruesse von Regina |
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#113
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Hallo
Heute um 14.45 Uhr hat mein Achim für immer die Augen geschlossen. Ich bin froh, das diese Qualen für Achim nun ein Ende haben. Ich bin dankbar, das wir uns so sehr geliebt haben und viele schöne Jahre zusammen hatten. Gruß Ute |
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#114
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Liebe Ute,
ich habe dir nie geschrieben, aber ich habe alle eure Beiträge gelesen. Es tut mir unendlich leid und auch mir fehlen die Worte. Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Mut und Kraft und es ist schön, dass du einen Menschen wie Achim an deiner Seite hattest. Liebe Grüße Susanne |
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#115
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liebe ute,
seit über einem jahr bin ich stummer mitleser dieser seite. auch mein vater ist an diesem schlimmen krebs gestorben. ich habe besonders deinen und achims weg mit verfolgt...mit gebangt und mit gehofft. deshalb hat es mich um so mehr berührt, dass leider auch bei achim der krebs stärker war. es tut mir unendlich leid, ich denke an dich liebe ute und wünsche dir für die nächste zeit viel kraft. nichts kann wirklich den schmerz nehmen und trösten. aber ich kann aus eigener erfahrung sagen, das dieses forum einen kleinen beitrag zum trost gibt, wenn man weiss, dass man nicht alleine mit seinem schmerz ist und das es andere leute gibt, denen es genau so geht! alles liebe nicole |
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#116
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Liebe Ute,
mir fehlen einfach die Worte. Mein allerherzliches Beileid! Wir kennen uns persoenlich ja auch nicht, mir haben euere Posting allerdings sehr viel weitergeholfen und ich habe durch euch viel ueber diese grausame Krankeit an der auch mein Vater leidet dazugelernt. Ich danke euch beiden sehr dass ihr euere Erfahrungen, euere Hochs und Tiefs, mit uns geteilt habt. Achim war ein wundervoller Mensch, er hat so gegen diese fuerchterliche Krankheit angekaempft, hatte so viel Kraft und Zuversicht gehabt. Er wird uns allen sehr, sehr fehlen. Ich druecke dich ganz, ganz doll und wuensche dir ganz, ganz viel Kraft! Traurige Gruesse von Regina |
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#117
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Bei meiner Mutter (58) wurde letzte Woche ein Pleura-Mesotheliom diagnostiziert. In Ihrem Fall wird allerdings vermutet, dass es sich um eine Folge früherer Chemo-Therapien (Mamma- und Ovarialkarzinom vor ca. 10 Jahren) handelt.
Der neue Krebs konnte operativ nicht vollständug entfernt werden. Der behandelnde Arzt machte uns nicht viel Hoffnung und möchte keine Behandlung in Form von Chemo oder Bestrahlung durchführen, da er das Risiko für zu hoch hält. Sie solle die ihr verbleibende Zeit längstmöglich nutzen und auf Lebensqualität setzen. Wir möchten aber unbedingt mindestens eine zweite Meinung einholen und sind nun auf der Suche nach geeigneten Spezialisten. Ich hoffe jemand hier kann mir geeignete Informationen (gerne auch per Mail: tormenthor@gmx.net) zukommen lassen. Gruss Peter |
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#118
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Liebe Ute,
laß Dich ganz fest in den Arm nehmen, ich weiß wie Du Dich jetzt fühlst, ich bin in Gedanken ganz ganz fest bei Dir. Ihr beide habt soviel für die Menschen hier getan und ich hoffe von ganzem Herzen, daß Du all dies zurückbekommst, was Du und Achim seinerzeit gegeben hast. Ich habe Dir heute noch ein Mailchen geschrieben, ich kann Dir noch einmal sagen, ich bin immer für Dich da. Eine liebe Umarmung JINNY |
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#119
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Liebe Ute,
es tut mir aufrichtig leid. Wir kennen uns noch nicht. Verfolge seid ca.7 Wochen Eure Seite.Am 18.07.02 ist mein lieber Chef und guter Freund auch eingeschlafen. Die gleiche Krankheit.Bin seid 1 1/2 Jahren in der Firma und wußte von Anfang an daß dieser Tag des Abschied nehmens kommen wird.Ich dachte immer, daß ich einigermaßen darauf vorbereitet war, aber als dann der Tag kam ist für mich eine Welt zusammen gebrochen.Hatte sofort nach 10 Minuten dachdem er eingeschlafen war aus dem Krankenhaus die Nachricht erhalten. Bin dann nach Hause gefahren und hab mich 3 Stunden lang auf meiner Terrasse gesetzt und konnte nicht aufhören zu weinen. Doch dann kam mir der Trost das er nun endlich erlößt war. Wir sind alle so machtloß gegen diese Krankheit.Mein lieber Freund und Chef hatte schon vor 3 Jahren die Diagnose bekommen. Er hat danch in vollen Zügen sein Leben genossen. Wir haben so viel Spaß gehabt und erst ca. 3 Wochen vor seinem Tot ging es dann Berg ab.Er ging ins Krankenhaus, kam wieder rau u.s.w Und dann ging alles so schnell. Was ich Dir damit sagen will, ist das auch meine Meinung ist das "Weine nicht über das was Du verlohren hast, sonder lächle über das was gewesen ist" Dieser Worte haben mir sehr geholfen. Ich denke noch oft an Ihn und wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und gegenüber auf seinem Platz schaue, dann weiß ich er ist irgendwo dort über uns und möchte das wir fröhlich an Ihn denken. Ganz, ganz liebe Grüße und eine dicke Umarmung Brigitte jungblut@terra.es |
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#120
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Liebe Ute,
es tut mir unsagbar leid. Ich wünsche dir alle Kraft die du brauchst um den Schmerz zu bewältigen! Ganz liebe Grüße! Martin |
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