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#1276
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Hallo Renate,
Danke daß Du versuchst uns Mut zu machen. Leider sieht bei meinem Vater nicht so gut aus. Er hat sehr schnell ganz viel abgebaut, er kann ohne fremde Hilfe fast gar nichts machen. Der Arzt hat mir heute gesagt daß die Tumor sehr agressiv ist. Ich mache mir Sorgen ob er die Chemotherapie (soll nächste Woche anfangen)überhaupt verkraften kann. Ich bin mit der Nerven am Ende, es tut so Weh ihn so zu sehen und ihm nicht helfen zu können... Liebe Grüsse und viel Kraft an alle. Gabriela |
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#1277
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Bei meinem Vater (72J)wurde vor einigen Tagen die für uns alle erschreckende Diagnose Rippenfellkrebs gestellt. 5 Liter Wasser wurden zwischen Rippenfell und Lunge per Drainage entfernt. Es ist so weit fortgeschritten, dass keine Hoffung mehr besteht. Er wird mit hohe Dosen Morphium etwas schmerzfreier gehalten. Chemo oder Operation kommen laut Arzt nicht mehr in Frage, da er bereits sehr geschwächt ist. Anfangs war es für den Arzt sicher, dass diese Krankheit durch Asbest ausgelöst wurde. Heute kam deas Ergebnis des Pathologen, dass asbest nicht in Frage käme. Hat jemand Erfahrung, welche Aulöser es für diese Krankeheit noch geben kann?
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#1278
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Hallo Ralf, ich wuerde da weiter nachforschen, in den USA ist Mesothelioma als Asbestos cancer, Asbestkrebs , bekannt und wenn man die Aussagen von Berufsgenossenschaften hoert, geht man davon aus,dass Mesothelioma von Asbest ausgeloest wird, die Diagnose aber manchmal schwierig ist, weil man ohne die Pleura zu entfernen und auf Asbestfasern zu untersuchen, schwerlich Asbestfasern findet. Man muss auch herausfinden,wann und wo der Erkrankte Asbestfasern ausgesetzt war. Ich habe auf vielen Mesothelioma websites nur immer Asbest als Ausloeser genannt gesehen, bei wenigen Faellen konnte man nicht feststellen, wo der/die Erkrankte mit Asbest Kontakt hatte.Der Fall einer Hausfrau,die die verseuchte Arbeitskleidung ihres Mannes gewaschen hatte, scheint da nicht so kompliziert in der Nachforschung gewesen zu sein.
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#1279
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Hallo Ralf,
auch bei meinem Vater (64 J) ist Asbest als Ursache fuer das Mesotheliom ausgeschlossen worden. Bei ihm ist hauptsaechlich das Bauchfell befallen, erst im weiteren Verlauf haben sich die Tumore auf das Rippenfell ausgedehnt. Laut Pathologen handelt es sich um ein sogenanntes hochdifferenziertes Borderline-Mesotheliom, das extrem selten ist und nicht durch Asbest ausgeloest wird. Die Ursache konnte man nicht feststellen. Bei meinem Vater besteht aber offensichtlich eine Neigung zu Krebs, er hatte vor 30 Jahren ein malignes Melanom und 2003 (gleichzeitig mit der Diagnose des Mesothelioms) ein Gallengangs-karzinom (es wurde ein Teil der Leber entfernt). |
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#1280
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Die letzte Diagnose wurde uns vor 2 Tagen mitgeteilt, dass der Befall des Rippenfells ausgelöst wurde durch Magenkrebs, der sich in einer rasenden Geschwindigkeit über den ganzen Körper ausgebreitet hat.
Gestern ist mein Vater friedlich eingeschlafen und ist endlich von seinen Schmerzen befreit. Zum Trost meiner Mutter, hielt sie seine Hand als er gestorben ist. Er ruhe in Frieden! Aber ich möchte trotzdem allen anderen Krebspatienten Mut zusprechen, den Kampf gegen diese heimtückische Krankheit nie aufzugeben und zu kämpfen. |
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#1281
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Die letzte Diagnose wurde uns vor 2 Tagen mitgeteilt, dass der Befall des Rippenfells ausgelöst wurde durch Magenkrebs, der sich in einer rasenden Geschwindigkeit über den ganzen Körper ausgebreitet hat.
Gestern ist mein Vater friedlich eingeschlafen und ist endlich von seinen Schmerzen befreit. Zum Trost meiner Mutter, hielt sie seine Hand als er gestorben ist. Er ruhe in Frieden! Aber ich möchte trotzdem allen anderen Krebspatienten Mut zusprechen, den Kampf gegen diese heimtückische Krankheit nie aufzugeben und zu kämpfen. |
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#1282
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Mein Vater ist vorgestern gestorben, er ist nicht mehr dazu gekommen die Chemo anzufangen. Er hat so gelitten, er wollten nur noch sterben und jetzt ist er auch von seinen Schmerzen befreit.
Ich war bei ihm gewesen als er gestorben ist und ich glaube diese Zeite werde ich nie vergessen. Alles Gute und viel Kraft an alle. Gabriela |
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#1283
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Hallo Gabriela und Ralf,
es tut mir so leid für euch, dass alles so schnell gehen musste... Aber wie ihr schon schreibt, eure Lieben sind von den Schmerzen erlöst und es geht Ihnen jetzt besser.. Ich denke immer daran, dass mein Paps jetzt endlich wieder richtig atmen kann und er wieder spazieren geht, dass hat er so gerne gemacht.. Das gibt mir Trost... Ich wünsche euch für die kommenden Tage und Wochen ganz viel Kraft und dass es euch bald wieder besser geht... Liebe Grüße Julia |
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#1284
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Hallo Glückskind,
mein Vater hat selbst diese Diagnose vor zwei Wochen erhalten. Würde sehr gerne mit Dir mal telefonieren wir wissen nicht was wir tun sollen. Es befindet sich im Frühstadium. |
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#1285
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Hallo Glückskind,
mein Vater hat selbst diese Diagnose vor zwei Wochen erhalten. Würde sehr gerne mit Dir mal telefonieren wir wissen nicht was wir tun sollen. Es befindet sich im Frühstadium. |
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#1286
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Hi,kurze gute Nachrichten von meinem alten Herrn.Nach der Hyperthermie in Bochum gehen seine Tumormarker zurück!!!!!!!
Ich meld mich Mfg Achim |
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#1287
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Hallo,
mein Vater hat vor zwei Jahren die Diagnose Rippenfellkrebs bekommen. Er hatte Wasser das durch eine Drainage entfernt wurde. Eine Gewebeprobe ergab das er Rippenfellkrebs durch Asbest hat. Erst wurde gesagt das es operabel ist aber erst eine Chemo durchgeführt werden soll. Das wurde auch gemacht. Diese erste Chemo mit Cisplatin/Gemcitabin brachte nichts. Anschließend bekam er eine Chemo Therapie mit Alimta. Auch das brachte nichts. Im Krankenhaus wurde ihm dann gesagt das der Tumor inoperabel ist da er weder schrumpfe noch sich einkapseln würde. So bekam er weiterhin Alimta in Kombination mit Carboplatin. Letzes Jahr im Herbst bekam er Dyspnoe mit Perikarderguß. Es wurde eine CTx mit Navelbine eingeleitet und einen Monat später wurde eine Perikard- und Pleuradrainage gemacht. Es ging ihm da sehr schlecht. Es wurde dann zwei Tage später eine Pleurodese gemacht bei der er kollabiert ist und sie ihn wiederbeleben mußten. Danach bekamm er sehr starke Medikamente. Er hatte Halluzinationen und Sprachstörungen. Er konnte sich auf nichts konzentrieren und war teilweise richtig verwirrt. Nachdem er dann nach 10 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurde mußte er zwei Tage später wieder zu einem neuen "Kurs" Chemo Therapie. Er hatte in den ganzen zwei Jahren eine Pause von 2 Monaten von der Chemo Therapie und zieht das seit dem kontinuierlich durch. Ich muß dabei sagen das mein Vater in einer sehr guten körperlichen Verfassung war als das alles angefangen hat. Wäre das nicht so gewesen würde er wahrscheinlich nicht mehr leben. Mittlerweile läßt seine körperliche Verfassung auch nach. Vor zwei Monaten bekam er 2 Gaben von Erythrozytenkonzentraten da seine Blutwerte sehr schlecht waren. Sie besserten sich nur geringfügig und er hatte zwei Wochen damit zu kämpfen dass das Blut sich anpasst. Nach der letzten Alimta Gabe vor ca. 6 Wochen ging es ihm dann so schlecht das wir dachten er wird das nicht überleben. Er hat in einer Tour gebrochen, er hat zwei Wochen nicht gegessen, sobald er etwas getrunken hatte ist er direkt zur Toilette und hat es ausgebrochen. Er behielt keine Flüssigkeit drin und das machte uns ernsthaft Sorgen. Die Klinik beauftragte dann einen speziellen Pflegedienst der ihm täglich Ringerlösung und Medikamente verabreichte, da er die Medikamte in Tablettenform ja nicht bei sich behielt. In die Ringerlösung wurde ein Mittel gegen die Übelkeit gegeben aber das brachte auch nicht wirklich was denn 2 Stunden nachdem die Lösung durch war fing er wieder an zu brechen und die Flüssigkeit war wieder weg. Es wurden verschiedene Mittel gegen Übelkeit gegeben aber es wurde nicht besser. Dann bekam er Cortison und da wurde es besser. Hätte das nicht angeschlagen hätte er ins Krankenhaus gemußt. Mittlerweile hat er auch Wasseransammlungen im Bauch und es wurde Diagnostiziert das der Tumor sich ausgebreitet hat und auf das Bauchfell übergegangen ist. Er konnte sich ausbreiten weil ein Loch von dem Drainageschlauch sich nicht richtig geschlossen hat. Es kann sich noch verkleben und das dann eindämmen. Das Wasser können sie nicht punktieren weil der Tumor dann nach außen wachsen kann. Die Punktionsstelle müsse dann mindestens 30 mal bestrahlt werden. Am Montag war er wieder in der Klinik. Sie haben festgestellt das sein Knochenmark mitllerweile wieder rote Blutkörperchen produziert und die Blutwerte insgesamt wieder besser geworden sind und, was eigentlich viel wichtiger ist, dass seine Lymphdrüse unter dem Arm etwas geschrumpft ist. Auf dem Röntgenbild ist die Lunge wieder etwas dunkler geworden, sagt mein Vater. Sein Arzt ist guter Dinge und sagte das es an ein Wunder grenzen würde wenn sich jetzt etwas tun würde. Jetzt wird die Chemo fortgesetzt. Anfang Juni hat meine Mutter mit dem Hausarzt meines Vaters gesprochen (er hält den Kontakt mit dem behandelnden Arzt der Klinik) und da meinte er das mein Vater nur noch 3 Monate zu leben hat. Langsam wissen wir nicht mehr was wir eigentlich glauben sollen und hoffen auf das "WUNDER" des Klinik Arztes und das mein Vater noch etwas mehr hat als die (jetzt eigentlich nur noch 2 Monate) 3 Monate. Was ich vergaß zu erwähnen mein Vater wird nächsten Monat 64 Jahre. |
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#1288
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Hallo Gabi,
das hört sich alles nicht wirlich gut an. Mein Vater hat auch das Wasser punktiert bekommen und danach 30 Bestrahlungen... Diese waren aber nicht wirklich schlimm gewesen, mein Vater war es auch nie richtig übel.. Er hatte immer sehr starke Schmerzen die mit Morphium behandelt wurde und diese wurden immer weiter hoch gesetzt... Was ich nicht verstehen kann, ist, dass die Ärzte immer was anderes sagen. Meinem Vater wurde nach dem Ende der Chemo mit alimta gesagt, dass er erst mal zur Feier des Tages eine Flasche Wein aufmachen soll und ein viertel jahr später ist er gestorben... Das find ich so unglaublich, die Ärzte machen einem Hoffnungen und das stimmt hinten und vorne nicht!! Unser Hausarzt hat am Ende gesagt, dass er hofft, das mein Vater nicht mehr lange Leiden muss. Denn am Ende hat er noch noch fantasiert und es war wirklich schrecklich.. Ich hoffe, dass euch dass alles erspart bleibt und ihr noch lange Zeit mit einander habt... Liebe Grüße Julia |
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#1289
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@Gabi, @Julia,
die AUFs und ABs kann ich ich sehr gut nachfühlen, auch die Irritationen, Hoffnungsschimmer, Enttäuschungen usw. Die eigene Betroffenheit: meine erste Frau ist als Lehrerin mit 52 Jahren an Mesotheliom erkrankt und nach 4 Jahren an diesem noch unheilbaren Rippenfellkrebs gestorben. Meine eigene Betroffenheit habe ich in diesem Forum im Juli 2003 unter dem Thread "Einsame/gemeinsame Wege bei Krankheit" beschrieben. Ich möchte niemandem die Hoffnung nehmen, aber auch darauf hinweisen, unbedingt auch der unerbittlichen Wahrheit und Realität ins Auge zu sehen. Es scheint festzustehen: - Dieser Krebs ist momentan trotz Alimta Studien noch nicht besiegt - Offenheit und Ehrlichkeit des Kranken sich selbst und den Ärzten gegenüber erleichtern es sehr, sich auf die begrenzte Zukunft und ggf. das Ende des Lebens einzustellen.( Bringen Sie die Ärzte dazu, sehr offen und ehrlich die Lage des Patienten dazustellen. Das muß der Patient aber signalisieren, daß er die reale Einschätzung der eigenen Lage wirklich hören und akzeptieren will. ) - Den Fakten dieses schlimmen Krebses ist nichts entgegen zu setzen als noch Zeit zu haben (und zu nutzen) in Würde wichtige Dinge zu Ende zu bringen. - Der Patient und seine Anverwandten sollte(n) (wenn möglich) die Wahrheit wissen. Er (der Patient) sollte entscheiden können, was noch mit ihm medizinisch "angestellt" wird. Es ist SEINE Zeit, die verrinnt und zwar unerbittlich. Ich wünsche Euch viel Kraft Shalom momo07@freenet.de |
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#1290
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Hi Gabi
bei meinem Mann hat sich der Tumor nach 2 Jahren auch im Bauchraum ausgebreitet. Mit einer entsprechenden Ascites die ,seid Dez.04, wöchentlich (4-5 Liter)punktiert werden muß. Auch das spontane Erbrechen tritt immer wieder auf. Was für ein Cortison-Präparat und in welcher Dosierung hat dein Vater dagegen bekommen ? Gruß meike |
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