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  #1321  
Alt 21.07.2005, 09:12
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Liebe addel,
vorab noch mal für deine heutige Chemo alle guten Wünsche. Hoffentlich hast du recht bald Erfolge zu vermelden!
Seit meiner ersten Reha vor fast vier Jahren habe ich über dieses Thema nie mehr ernsthaft nachgedacht. Aber mit der Aussicht, dich und vielleicht auch noch andere Betroffene aus unserer Runde kennenzulernen, sieht das schon ganz anders aus. Allerdings sehe ich da einen Berg von Hindernissen und Bürokratie, ich kenne mich damit überhaupt nicht aus. Ist es denn möglich, während einer laufenden Therapie eine Reha-Massnahme anzutreten? Und um in das gleiche Haus zu kommen, bräuchten wir wohl denselben Kostenträger? Ich würde mich freuen, wenn du mir unter anitma@web.de mailst, dann könnten wir diese und weitere Fragen abklären.

Liebe Grüsse an alle
Anita
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  #1322  
Alt 21.07.2005, 14:19
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Anita,

ich hab dich gleich noch heute morgen kurz angemailt, aber das hast du wohl noch nicht gelesen bzw. beantwortet. Macht nix.

Die 1. Chemo habe ich jetzt hinter mir und es ist alles glatt gelaufen. der Port ist ja wirklich ein Segen. Jetzt muss ich mal die nächsten Tage abwarten, ob es Schwierigkeiten gibt.

Gruß
addel
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  #1323  
Alt 21.07.2005, 14:21
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Elke, ich bin seit einem Jahr hier im Forum, bedingt durch den EK meiner Schwester. Dieses Forum hat mir mental sehr sehr viel geholfen.Ich konnte hier meine Ängste,Sorgen und Nöte
"loswerden". Meine Schwester hatte die Diagnose Ovarialkarzinom
FIV,die Ärzte gabe ihr im Januar nur noch bis höchsten Weihnachten.Es wurden ihr in einer 7stündigen OP das Netz,Gebärmutter,Eierstöcke und ein Teil vom Darm entfernt.Ihr ganzer Bauch war voller Metastasen.Nun, was soll ich sagen - seit November arbeitet sie wieder!!! Sie hatte von heut auf morgen ihre Ernährung total umgestellt.Wir hatten gehört,daß der Krebs sich vom tierischen Eiweiß ernährt.Also, alles nur noch auf pflanzlicher Basis. Dazu gab es Cranio v.d.Heilpraktikerin und Vitamininfusionen wöchentlich - zusammengestellt vom Gyn.der von der Onkologin immer die aktuellen Blutwerte in seine Praxis gefaxt bekam. Hinzu hatte sie 6 x Chemo.Erst mußte sie alle 4 Wochen zur Nachuntersuchung,dann alle drei Monate und nun ist sie im Halbjahresrythmus! Ich erzähle Dir diesen Krankheitsverlauf, weil Du in Deinen Zeilen nur Verzweiflung hast. Wie Du siehst, ist nicht jede Diagnose so zu verstehen. Das Wort "palliativ"hat Dich maßlos erschreckt, was nur allzugut nachzuvollziehen ist. Aber Du darfst nie und nimmer aufstecken!!
Mit Deinen 34 Jahren ist das Leben noch lange nicht vorbei - glaube an Dich, an Deine Lieben und nimm den Kampf gegen diese
Krankheit auf!!Sag Deinem Engel:Ich will leben - und er hilft Dir!Glaube!! Ich wünsche Dir für die kommende Zeit den Glauben und die Kraft von ganzem Herzen. Liebe Grüße Karin
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  #1324  
Alt 28.07.2005, 15:39
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo,

heute habe ich meine 2. Chemo hinter micht gebracht. Ich bin ein bisschen frustriert, weil mein Hämoglobin-Wert in den letzten Wochen immer weiter gesunken und jetzt bei 8,7 ist. Morgen bekomme ich deshalb einen Beutel Blut angehängt. Mein Tumormarker ist innerhalb des letzten Monats von 285 auf 675 gestiegen - es war wohl höchste Zeit für die Chemo, jetzt muss sie nur noch anschlagen.

Übers Wochenende fahre ich mit meinem Mann weg und feiere unseren 7. Hochzeitstag - wenigstens ein Lichtblick diese Woche.

Bis bald und liebe Grüße
addel
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  #1325  
Alt 28.07.2005, 20:20
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo addel,

alles Gute zu Eurem 7. Hochzeitstag ("verflixten - ein gutes verflixstes"). Wuensche Euch noch viele, viele mehr. Hoffe u. wuensche dass die Werte nach der Tankeinlage wieder normal werden und Du Dich wieder besser fuehlst. Schoenes Wochenende u. liebe Gruesse - Ute
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  #1326  
Alt 02.08.2005, 14:29
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

die letzten Wochen waren einfach zum k....., nichts, aber auch garnicht wollte klappen! Mama´s Stoma haben wir auch immer noch nicht dicht bekommen, egal was wir anstellen, ein täglicher Komplettwechsel ist nötig. Schön wenn einem die Stomatherapeuten da blaue vom Himmel erzählen: Keine Einschränkungen durch den Stoma, Leben wie vorher trotz Stoma usw usw.
Das einzig "positive" ist ,dass Mama jetzt wenigstens Pflegestufe 1 hat und der beauftragte Pflegedienst wirklich super nette Mitarbeiter hat. Der Onkologe hat jetzt auf 3x Ixoten täglich geändert und bis dato verträgt Mama sie. Werden eine Reha in St. Peter Ordigen beantragen, dann kommt Mama wenigstens malö wieder ein bischen unter Leute und muss sich nicht immer nur mit mir begnügen. Bin zur Zeit etwas frustriert, wie man vielleicht auch aus meinen Zeilen erkennen kann, wird sich aber auch wieder geben!

Liebe Tina,

tut mir schrecklich leid, dass Du solche Probleme hast! Es ist doch zum aus der Haut fahren, dass man sich mit den Krankenkassen und Behörden auch noch rumschlagen muss, schliesslich braucht man seine Kraft für sich und hat wahrlich wichtigeres zu tun als Formulare auszufüllen, Anträge zu stellen und darauf zu hoffen, das man Unterstützung bekommt.

Liebe Simone,

habe Deinen Beitrag gelesen. Meine Mama hat auch stark abgenommen und die Ärzte sagten, dass der Körper bzw der Darm sich erst an die neue Situation gewohnen muss und man jetzt noch viel intensiver auf sein Gewicht achten sollte. Uns wurde gesagt, dass alle wichtigen Nährstoffe vom Magen und Zwölffingerdarm gefiltert werden würden und der Dickdarm nur für Eindickung des Speisebreis zuständig wäre.
Wie kommt Deine Mutter mit ihrem Stoma klar, habt Ihr auch Probleme mit Unterwanderungen?

Liebe Addel,

alles Liebe zum 7ten Hochzeitstag!!!


Liebste Hamburger-Grüsse an Alle

Nafsika
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  #1327  
Alt 02.08.2005, 18:54
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Wie versprochen melde ich mich nun nach meiner Nachsorgeuntersuchung.
Nachdem mein TM nun auf 13 hochgeklettert ist(Ich weiß das ist im Normalbereich aber meiner war auch vor der OP nur auf 10,9) habe ich nun ein CT machen lassen.Zum Glück nichts gefunden. Dann war ich heute bei meinem Gyn aber der war irgendwie auch etwas unsicher und will sich nun erstmal mit den Ärzten im KH besprechen und überlegen ob eine Lapraskopie angebracht ist. Also wieder abwarten.

Liebe Addel,
Auch ich schließe mich den guten Wünschen zum Hochzeitstag an und wünsche Euch noch ganz viele glückliche.gemeinsame Jahre.

Liebe Grüsse Ellen
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  #1328  
Alt 04.08.2005, 22:49
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo zusammen,

möchte mich nach einer Weile mal wieder melden.
Bei mir ist nach wie vor alles soweit in Ordnung, Nachsorge war wieder ok. Auch wenn ich mich z.Zt. selten hier melde, lese aber regelmäßig mit.

Möchte hier ganz liebe Grüße an Tina schicken. Es ist ziemlich übel, was du neben deinem körperlichen Kampf auch noch mit Behörden auf dich nehmen muss.

Ich drücke dir ganz ganz feste die Daumen, dass es bald wieder bergauf geht.

LG
Kerstin
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  #1329  
Alt 15.08.2005, 07:07
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Silverfrekar Silverfrekar ist offline
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Standard AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Wir haben uns wieder, was für eine Freude das Forum steht wieder zur Verfügung!
Es ist jetzt 6,30Uhr. Karin ist seit Samstag zuhause. Leider hat alles was in der letzten Woche im KH gemacht wurde nicht den erhofften Erfog. Sie muß sich jeden Tag übergeben, es geht nichts mehr durch den Magen. Der Versuch mit einem Stent Abhilfe zu schaffen ist am Freitag fehlgeschlagen.
Auch die Behandlung mit "Avastin" hat nur bei erstenmal den CA 125 nach unten gedrückt (von 27000 auf 18000) seit 5 Wochen wieder leichter Anstieg.
Jetzt steht wieder eine OP an ihre 8. nach 105 Chemos. Im Oktober sind es 10 Jahre seit der ersten OP. Ich hoffe, dass Sie mehr Lebensqualität, nach der OP zurück erhält.
Den verantwortlichen Ärzten und Schwestern von der Frauenklinik Charite`danke ich von ganzem Herzen für ihre Führsorge die sie meiner Karin entgegenbringen.

Euer Fred (Silverfrekar)
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  #1330  
Alt 15.08.2005, 22:10
ronny ronny ist offline
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Beiträge: 35
Standard AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Auch von mir ein kurzer test, ob alles funktioniert.

Ein "Hallo" an alle hier im Forum!
Ich verspreche, auch wieder öfter zu schreiben...

Gruss Ronny
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  #1331  
Alt 17.08.2005, 11:20
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Anita Anita ist offline
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Lächeln AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo ihr Lieben,
obwohl es von mir nicht viel zu erzählen gibt, melde ich mich mal im neuen, und wie ich meine, sehr schönen Forum. Viel zu ruhig ist es hier und man merkt, unsere Tina fehlt sehr .

Seit über drei Wochen mache ich nun meine Therapie mit Xeloda-Tabletten, tägliche Dosis 4.500 mg. Ein paar Tage nach Beginn der Einnahme hatte ich so starke Knochenschmerzen, dass ich auf ein Schmerzmittel angewiesen war, aber jetzt geht es wieder ohne. Es ist zwar nicht ein Tag wie der andere und mir geht es nicht immer richtig gut, aber ich bin durchaus zufrieden.
In einem Monat ist dann wieder das grosse Zittern wegen des Tumormarkers angesagt. Realistisch betrachtet wäre es schon ein grosser Erfolg, wenn mein Marker auf dem gleichen Level geblieben wäre. Aber im Moment gelingt es mir, relativ unbeschwert zu leben und die Ferien mit meiner Familie bestmöglichst zu geniessen.

Ich würde mich sehr freuen, wieder mehr von euch zu lesen !

Liebe Grüsse an alle, und ein Extra-Gruss an dich, liebe Tina

Anita
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  #1332  
Alt 17.08.2005, 17:38
Monamaus Monamaus ist offline
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Beiträge: 1
Standard AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo, liebes Forum!

Mit großem Interesse habe ich Eure verschiedenen Beiträge über Angiogenese-Inhibition gelesen. Wenn ich alles richtig verstanden habe, gehört das Avastin ja auch dazu. Der Tumormarker meiner Mutter ist nach ihrer ersten Avastin-Gabe auch erstmal gesunken, dann wieder leicht gestiegen. Bis Freitag hatte sie noch Chemotherapie, aber seit Montag liegt sie allerdings im Krankenhaus wegen eines Darmverschlusses und wurde gleich operiert. Der Chirurg hat uns erzählt, dass der ganze Bauchraum voller Metastasen ist (was zu der Schilderung passt, dass Avastin nicht im Bauchraum zu wirken scheint, obwohl unser Onkologe erzählt hat, dass Avastin speziell gegen Darmtumore entwickelt wurde...?!). Nun sind wir ziemlich geschockt. Angeblich ist es so schlimm, dass noch nicht mal die Möglichkeit besteht, im Falle einer Komplikation ein Stoma zu legen. Er hat sogar zugegeben, dass er kurz davor war, den Bauch einfach wieder "zuzumachen", weil er keine Möglichkeit sah, an den Darm ranzukommen. Jetzt hoffen wir alle, dass sein "Werk" hält (Nähte, Darm, ...), da er schon angekündigt hat, dass im Falle einer Komplikation "nichts mehr zu machen sei". Wir haben furchtbare angst, obwohl es meiner Mutter soweit ganz gut geht: sie ist munter, hat keine Schmerzen und ist eigentlich ganz vergnügt.

Wie es nun weitergehen soll, wissen wir auch nicht. Wir überlegen, ob wir nicht vielleicht den Onkologen wechseln sollen, weil nun schon die 2. Chemotherapie hintereinander keine Besserung gebracht hat. Kennt jemand vielleicht die Onkologie im St. Augustinus-Krankenhaus in Eschweiler (bei Düren)? Oder einen anderen "guten" Onkologen im Kreis Düren/Kerpen/Erftstadt?

Hat noch jemand Erfahrung mit Avastin oder anderen Angiogenesehemmern? Vielleicht steigt der Tumormarker ja immer erst ein wenig an um danach drastisch zu sinken...

Liebe Grüße,
Karin NRW
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  #1333  
Alt 18.08.2005, 23:15
margit b. margit b. ist offline
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Registriert seit: 18.08.2005
Beiträge: 237
Standard AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Anita,
es ist wirklich sehr still geworden in "unserem" Forum. Ich vermisse die Beiträge und Informationen von Tina sehr!
Es freut mich, dass es dir halbwegs gut geht und dass du die Ferien mit deinem Sohn geniessen kannst. Ich drück dir ganz fest meine Daumen, dass bei deiner nächsten Kontrolle der TM gesunken ist oder zumindest gleichbleibt!
Bei mir waren die letzten Monate ziemlich turbulent. Mein Sohn (18) hat die Schule geschmissen und dementsprechend war die Stimmung in der Familie! Wir hatten trotzdem Riesenglück - innerhalb von einer Woche hat er eine Lehrstelle in seinem Traumberuf (Informatiker) gefunden und seither ist er wie ausgewechselt. Er ist endlich wieder ein fröhlicher Jugendlicher und wir haben wieder ein harmonisches Familienleben.
Ich hoffe sehr, dass bald wieder ein reger Austausch im Forum zustande kommt!

Alles Gute und recht liebe Grüße
Margit B.
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  #1334  
Alt 19.08.2005, 20:14
Benutzerbild von Anita
Anita Anita ist offline
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Registriert seit: 15.08.2005
Ort: Oberfranken
Beiträge: 86
Standard AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Margit,

ich freue mich immer sehr, von dir zu lesen, und dass es diesmal eine positive Nachricht ist, freut mich besonders.
Kann mir gut vorstellen, dass euere ganze Familie gelitten hat, weil dein Sohn von der Schule nichts mehr wissen wollte. Aber erzwingen lässt sich da sowieso nichts. Wie schön, dass nun der Familienfrieden wieder hergestellt ist und dein Sohn sogar seinen Traumberuf ergreifen konnte!

Mein Sohn hat noch zwei Schuljahre vor sich. Das letzte Zeugnis hätte sehr viel besser sein können, aber Sohnemann macht halt nur das, was unbedingt sein muss. Seit einem Jahr ist sein Hobby E-Gitarre spielen, da hängt er seinen ganzen Ehrgeiz rein und es hört sich inzwischen recht passabel an. Am liebsten würde er beruflich auch irgend etwas mit Musik machen, aber da sieht es ja noch schlechter aus wie sowieso schon. Ich hoffe, ich schaffe noch diese zwei Jahre, ich möchte doch unbedingt wissen, welchen Beruf er mal ergreift, oder ob er - oh Wunder - sich tatsächlich entscheidet, noch weiter zur Schule zu gehen. Aber dann bräuchte ich noch ein paar Jährchen mehr...

Bin auch enttäuscht, dass hier so wenig los ist. Und dass man von einigen Mitstreiterinnen so gar nichts mehr liest, macht mir Kummer.

Dir, liebe Margit, alles Liebe und Gute
Anita
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  #1335  
Alt 24.08.2005, 17:55
Benutzerbild von Claudia F.
Claudia F. Claudia F. ist offline
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Ort: Thüringen
Beiträge: 24
Standard AW: Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Ihr Lieben,

habe heute eine gute Nachricht beizusteuern. Nachdem ich mich seit Januar 2002 von einer Chemoserie zur nächsten durchgeschlagen habe, ist mein CA 125 bei 15 angelangt - der niedrigste Wert seit der Diagnose. Ich bin happy!

Da lassen sich die Chemonebenwirkungen gleich viel besser ertragen. Gerade in letzter Zeit hatte ich mir wieder Sorgen gemacht, daß da was am Wachsen ist, weil die Schmerzen v.a. im Becken wieder zugenommen haben. Aber das wird wohl eine Folge der vielen Chemos sein, gestern habe ich meinen 52. Zyklus absolviert.

Liebe Karin, werde morgen den ganzen Tag an Dich denken.

Bei Euren Beiträgen, liebe Anita & liebe Margit B., mußte ich mich doch glatt an die Schulzeit meiner Kinder erinnern, bei denen es auch ganz schöne Hängephasen gab. Tja, wenn man immer vorher wüßte, daß es am Ende gut ausgeht... Daß es mit der Informatiker-Ausbildung klappt, ist doch schön.

Deine Beiträge, liebe Tina, fehlen ganz arg. Du warst hier eine beeindruckend sachkundige und fleißige Moderatorin, jetzt klafft eine gewaltige Lücke.

Allen Mitstreiterinnen hier, die so sehr zu kämpfen haben, wünsche ich, daß es recht bald aufwärts geht.

Liebe Grüße an alle

Claudia
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