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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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Hallo liebe Andrea,
festgestellt worden ist es am 05.10.04 bei einer Thoraskoskopie. Zuerst waren nur Punkte zu sehen v. 01-05 mm (Asbest) die sich ausgebreiteten hatten , so der Onkologe damals, hinten (Rücken) und seitlich. Dann Chemo, einigermaßen verträglich, mein Mann ist sogar immer am anderen Tag ins Büro gegangen, er ist 55 Jahre alt. Nach der Chemo war auf dem sog. PET-CT (anders als CT) nichts mehr zu sehen. 4 Wochen später haben wir dann erst mal einen tollen Ski Urlaub in den Dolomieten gemacht. Danach schlug man eine OP vor, weil immer noch Tumorreste, auch abgetöte vorhanden sein könnnen. Verstanden haben wir es nicht, aber Dr. Stamatis, Ruhrlandklinik, ein sehr arrogantes Exemplar, mit dem wir übrigens gar nicht zu Recht kamen sagte es und Dr. Schirren aus Wiesbaden ebenso. Erst als er operiert wurde, hat man festgestellt, dass im Brustfell noch etwas war und dann machen die Chirurgen die große OP nicht mehr. Das Abschälen des kompletten Lungenflügels und Rippenfellabschälung ist seit einiger Zeit wohl eine neue Methode, kommt angeblich aus Heidelberg. Ende July bekam er auch noch Bestrahlungen. Anfangs nach der OP hatte er starke Schmerzen, die Ärzte sagen es dauert bis zu einem halben Jahr. Jetzt nach 2 Monaten erst ist es erträglicher geworden mit den Schmerzen. Er geht spazieren, wir gehen mal ein Biert trinken, aber alles etwas piano, es geht alles nur langsam. Es ist ein schwerer Weg, Chemo, OP, Bestrahlung. Aber wir wollen doch alle was tun, und so lange derjenige kämpfen will, so solltet Ihr an seiner Seite sein und ihn moralisch unterstützen. Die Psyche ist dabei sehr sehr wichtig. Ich bin teilweise auch am Boden und versuche es nicht zu zeigen, aber es gelingt nicht immer! Liebe Andrea, wenn Du noch etwas wissen möchtet, ich beantworte Dir alle Fragen! Liebe Grüße! Petra |
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Was ist denn nun los, irgendwas war aber jetzt mit dem Internet nicht ganz richtig!!! Zu blöd!!!
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Hallo Petra!
Hab Dank für Deine schnelle Antwort. Auch bei meinem Vater sind nur kleine Stippchen auf dem Rippenfell und ein Stippchen auf der Lunge festgestellt.Sie sind so klein das sie auf dem CT nicht zu sehen sind.Nur im Wasser aus dem Pleuraerguß war die Krankheit erst festzustellen. Ein Schock für uns alle, besonders nachdem ich mich hier im Forum durch die Beiträge gelesen hatte.Aber unser Arzt in der Ruhrlandklinik hat mir sehr viel Hoffnung auf Heilung gemacht, weil er sich erst in der Entwicklungsphase des Mesothelioms befindet.Ich glaube nicht das er mich nur beruhigen wollte, denn ich habe Ihn mit sehr viel Fachwissen (ich bin Arzthelferin) wohl sehr überrascht!Kommt Ihr auch aus Essen oder Umgebung? Am Montag beginnt bei meinem Vater die Chemo mit Alimta/Cisplantin.Er bekommt nur 4 Kurse danach dann OP. Zusätzlich macht er eine Therapie bei meinem Chef.Ich arbeite in einer großen und anerkannten Heilpraktiker Praxis in Essen. Danke für alles Liebe Grüße Andrea |
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Hallo liebe Andrea,
ich arbeite in Essen. Heilpraktikerpraxis würde uns interesieren, ich würde meinen Mann gerne zu einer Misteltherapie überreden, doch die meisten Ärzte winken nur ab und sagen alles Humbuk! Macht Ihr auch Akkupunktur?? Du sprichst immer von CT, haben die schon mal in der Uni-Klinik PET-CT bei Deinem Dad gemacht. Das PET-CT zeigt alle aktiven Krebszellen an, sie leuchten nur auf, wenn sie aktiv sind! Das sog. PET gibt es nur 2 x in Deutschland, davon steht eines in der Uni-Klinik Essen. Ich habe das mit der Entwicklungsphase nicht ganz verstanden, meinst Du das Mesotheliom bei Deinem Vater ist in der Entwicklungsphase? Ich habe immer gedacht und mich auch schlau gemacht, dass immer, wenn ein Pleuraerguss vorhanden ist oder war, es sich immer um ein Mesotheliom handelt?? Ich habe eine Weile mit einem gewissen Klaus Brauch aus den USA korrespondiert, weil ich auch nur recherchiert habe, der ist von einem Dr. Sugarbaker operiert worden mit anschließender HOT-Chemo-Therapy, neu in USA und lebt schon über 4 Jahre damit. Er hat die große OP hinter sich, 1/2 Lunge weg, Rippenfell, Zwerchfell. Ich möchte Dich nicht verunsichern, ich kann auch nur das sagen, was ich gelesen habe? Melde Dich noch mal bitte, was man noch unterstützend machen kann!!! Liebe Grüße Petra |
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#1357
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Hallo Petra!
Wir machen auch Akupunktur, meine Chefin ist aus Korea.Wenn Du die Adresse möchtest sage Bescheid.Mein Vater kriegt am Donnerstag im Uni Klinikum noch ein CT gemacht. Ich kann Dir nur sagen, daß noch kein Tumor zu sehen ist.Pleuraerguß kriegt man auch bei anderen Krankenheiten,Herz, Nieren usw.! Wir machen in der Praxis bei Krebskranken Therapie mit Mistel,Thymus, reine Vitamin C Infusionen,verschiedene Enzyme wie z.B. Wobenzym! Bis dann Andrea |
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#1358
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Hallo Andrea,
ich würde mich freuen, wenn Du mir die Adresse geben würdest! Eines würde mich noch interessieren, bei welchem Arzt seid Ihr in der Uni Klinik wg. der Chemo? Liebe Grüße Petra |
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Hallo Petra!
Der Arzt ist glaube ich Dr. Gauler. Unsere Praxisadresse: H.Berchem-J.R.Kim-Berchem Kupferdreher Str. 154 45257 Essen Tel.0201/485505 Wenn Du einen schnellen Termin möchtest, warte bis ich aus dem Urlaub zurück bin.Bin wieder da ab 22.08.05. Arbeite immer Montags von 15-19Uhr und Donnerstags von 9-12Uhr und 15-19Uhr. Bin nur stundenweise da weil ich einen Sohn von fast 4Jahren habe. Arbeite aber schon seit 15Jahren dort, kann also nur gutes berichten. Liebe Grüße Andrea |
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#1360
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Hallo Andrea,
vielen Dank für die schnelle Info. Ja dann geht es erst wieder ab Ende August, Anfang September, weil wir ja ab 14.08.05 zur Reha nach Sylt sind. Ich wäre am liebsten sofort gekommen, bin so in Sorge, weil mein Mann nicht zunimmt seit der OP vor 2 Monaten, danach ja noch Bestrahlung, aber das ist wohl normal, dass man abnimmt. Nach der Chemo hatte er auch abgenommen, danach wieder richtig gut zugenommen, sah wieder gut erholt aus nach unserem Urlaub und seit der OP hat er allem Pfunde wieder verloren. Ach, wenn nur diese ständige Angst nicht wäre. Den ganzen Tag denke ich an nichts anderes als an diese gräßliche Krankheit. Dann melde ich mich nach der Reha direkt in der Praxis und frage nach Dir. Einen schönen Urlaub für Dich und Deine Familie! Bis bald Petra |
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Bei meinem Mann (66) wurde weit fortgeschrittener Rippenfellkrebs durch eine Zufallsdiagnose festgestellt. Der Tumor ist groß wie eine Apfelsine und hat schon die Rippen angegriffen. Er ist schnell erschöpft. Die Ärzte haben mit einer Alimta-Cisplatin-Chemo begonnen. Ich verspreche mir nicht viel dadurch. Hat jemand noch eine Idee etwas anderes zu versuchen. Gibt es auch Remissionen bei dieser Art Krebs?name@domain.de
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#1362
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Hallo Ihr Alle,
gestern hat mein Vater seinen 64sten Geburtstag gefeiert.Es ging ihm relativ gut und wir waren sogar mit ihm spazieren. Er ist ja mitllerweile so schwach das er nicht viel laufen kann ohne direkt aus Puste zu sein. Am Montag hat er jetzt einen Rollstuhl bekommen und gestern haben wir ihn damit spazieren gefahren. Es tat ihm richtig gut endlich mal aus der Wohnung zu kommen und immer nur Garten das kann es ja auch nicht sein. Er hat unterwegs Leute getroffen die er lange nicht gesehen hat und das tat ihm richtig gut. Wenn das Wetter mitspielt dann werden wir jetzt öfter mit ihm rausgehen (und wenn er nicht soviel Sauerstoff braucht). Für meine Mutter ist es auch besser weil sie dann auch mal wieder rauskommt und nicht immer zu Hause ist. Mein Vater ißt jetzt auch wieder besser und ich hoffe das er wieder ein bißchen zunehmen wird. Vielleicht tut die frische Luft bei den Spaziergängen die wir unternehmen werden dann auch noch ihr übriges. Ich wünsche Euch und Euren Familien viel Kraft und...gebt die Hoffnung nie auf!!! Liebe Grüße Gabi |
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#1363
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Hallo Annemarie,
bei meinem Vater gab es eine Teilremission (50%) aber leider kam der Körper nach nur 4 Monaten nach der Chemo nicht mehr mit der verbleibenden Tumormasse, zurecht. Ich will Dir nicht die Hoffnung nehmen.Wer hat denn gesagt das es schon weit fortgeschritten ist und wie kommt er darauf? Ich würde ggf. nochmal zu einem anderen Arzt Klinik, da viele auf diesem Gebiet einfach zu wenig Ahnung haben. Ich drücke Euch alle erdenklichen Daumen. Gruß Bianca |
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#1364
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Hallo Gabi, das hört sich doch schon anders an.
Mein Dad hatte zuletzt ein Sauerstoffgerät und dies zog ihn noch mehr runter. Ich glaube einen Rollstuhl hätte er nicht mehr verkraftet. Wie geht denn dein Dad damit um? Auch Euch drücke ich alle Daumen. LG BIanca |
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#1365
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Hallo Annemarie,
ich bin auch der Meinung, unbedingt noch zu einem anderen Arzt zu gehen, einer der Erfahrung mit dieser Krankheit hat, die meisten Ärzte kennen sich gar nicht damit aus. Als mein Mann im letzten Jahr im Krankenhaus war, die Onkologen kannten dort noch nicht einmal diese neue Chemotherapie mit Alimta und das ist ja wohl mehr als traurig und beschämend! Wir mußten recherchieren uns schlau machen. Es gibt von Hamburg bis München Spezialisten, ich weiß ja nicht, woher Ihr seid? Eine Garantie gibt es für nichts im Leben, aber die Hoffnung stirbt doch zuletzt, oder? LG Petra |
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