Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Melanom in situ
Hallo zusammen!
Habe vor 9 Monaten schon mal mehr mitgeschrieben, aber zur Zeit bin ich mehr Mitleser.
Habe mich eigentlich damit abgefunden mit einen "Melanom in situ" keine Panik zu machen, aber seit ein paar Tagen beschäftigt mich das wieder immer mehr.
Habe Anfang des Jahres mit Erschrecken lesen müssen, das ein Bekannter von mir an Krebs gestorben ist.
Vorgeschichte war vor 10 Jahren ein "Melanom in Situ" wo die Ärzte sagten alles o.K.
Fakt ist, das dieses Melanom doch gestreut hatte und sich in den nächsten 10 Jahren soviele Metastasen gebildet hatten, an denen er jetzt verstarb.
Ich frage mich war es nur Zufall, oder haben die Ärzte/Pathologen damals geschludert?
Ein Melanom in situ heißt doch eigentlich Vorstufe ohne Metastasenbildung.
Reicht es jetzt in meinen Fall aus den Hautarzt alle 3 Monate zu besuchen, oder sollte ich besser in einen Hautklinik fahren.
Kann dieses Melanom nach Nachschnitt von 1 cm doch nicht in Ordnung sein oder mach ich mich grundlos verrückt?
Würde mich über eine Auskunft freuen.
Gruß Sabine
Hello Sabine,
ein Melanom in situ ist leider keine Vorstufe des Melanoms, sondern ein bösartiges Melanom, das allerdings auf die obere Hautschicht begrenzt ist. Vor einigen Monaten habe ich hier mal einen Artikel eingestellt, aus dem hervorging, dass selbst bei in-situ-Melanomen Metastasen vorkommen können. Einzelne Zellen sind dann doch schon in tiefere Hautschichten gelangt und dadurch auch ins Blut- und/oder Lymphsystem. Deshalb ist bei den in-situs ein großer Nachschnitt, wie er ja bei dir gemacht wurde, äußerst wichtig. Eine Hautklinik würde ich nicht zu Rate ziehen, da ein in-situ nun doch wirklich selten abstreut.
Wie war es denn bei deinem Bekannten? Traten die Metastasen nach zehn Jahren erstmals auf, oder hatte er schon vorher Probleme mit diesen Mistviechern?
Gruß
Alex
Hallo Alex!
Danke für deine blitzschnelle Nachricht.
Nein, das Problem tauchte erst vor zwei Jahren auf,
allerdings waren da schon ziemlich viele Metastasen im Bauchraum zu finden.
Naja, und das nahm dann anscheinend schnell seinen Lauf.
Gruß Sabine
Noch kurz eine Frage.
Wie kann man sich sicher gehen das keine Monstertypen gestreut haben?
Ist der Nachschnitt ohne Befund, das heißt der Pathologe sagt in Ordnung, als wirklich in Ordnung zu sehen?
Kann man Krebszellen im genauen Blutbild erkennen?
Fragen über Fragen.
Danke und Gruß
Sabine
Hi Sabine,
nö, das kann man leider nicht (vielleicht ist es aber auch gut so).
Ich zitiere hier einmal aus Hackethals Buch "Der Meineid des Hippokrates".
Im Laufe eines statistisch normal langen Lebens werden alleine in der Leber 506 Millionen Krebszellen gebildet, die IN DER REGEL von den Abwehrkräften unschädlich gemacht werden. Dusty Rhodes, Chefarzt am Memorial Center in New York, injizierte sich unter die Haut seines Unterarmes 5 Millionen Zellen eines Bronchialkrebses. Nach drei Wochen war ein Knoten an der Stelle der Injektion fühlbar und auch ein Lypmphknoten schmerzhaft angeschwollen. Beide wurden ausgeschnitten. Die mikroskopische Untersuchung hat dann gezeigt, dasss alle Krebszellen aufgelöst worden waren, sowohl an der Injektionsstelle wie im Lymphknoten. DIES HAT MAN DANN 68mal an gesunden Lifers - zu lebenslanger Haft verurteilten Häflingen - im Ohio State Penitentiary wiederholt. Keiner von ihnen hat irgendeine andere Reaktionn gezeigt, als dass alle Krebszellen aufgelöst wurden.
Vielleicht ist es gerade deshalb gar nicht so schlecht, dass wir nicht alle Krebszellen sehen können. Stell dir mal vor, wir gingen gegen jede Krebszelle mit der chemischen Keule vor!
Also, mach dich nicht verrückt (ich weiß, leichter gesagt als getan), halte deine Abwehr und Psyche fit.
Gruß
Alex
Hallo Alex!
Danke für deine Nachricht.
Ich wünsche dir und all den anderen hier im Forum alles, alles Gute.
Gruß Sabine
Habe heute mit meinem Hautarzt auch über dieses Thema gesprochen, da mir heute ein Melanom in Situ diagnostiziert wurde und ich diesem Thread vorher schonmal gelesen hatte.
Seiner Meinung nach ist das nicht unbedingt von dem Melanom in Situ. Es gibt im Körperinneren (Darm, Leber...) noch viele hunderte weitere Leberflecken. Diese haben dann ein Melanom gebildet, was irgendwann Metastasierte.
Seine Schlussfolgerung...
Grüße
Marc-A.
Hallo Sabine, hallo Alex,
möchte in der diskutierten Frage unbedingt auf die Veröffentlichung im "the lancet" 2002 von Prof. Mosaad Megahed von der Klinik in Düsseldorf hinweisen. Im starb ein "in situ patient" an metastasen - daraufhin untersuchte er 104 patienten mit in situ melanomen mit einem speziellen verfahren, und - siehe da - 30 hatten krebszellen in tiefer liegenden hautschichten. (Also eine völlig andere Situation als von der Lehrmeinung vorgesehen!!)
Wie ist nun damit umzugehen?? Was ist aus dem von ihm angewendeten verfahren geworden?? Erhebliche fragen und zweifel bleiben bei mir ...
gruß
Gast67
Hallo Alex,
finde den von Dir zum Thema in situ melanom eingestellen artikel nicht - wäre Dir für einen hinweis, wo ich den artikel finden kann sehr dankbar!
Gruß
Gast67
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/34467/
Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur der ebenfalls einzuhaltende Sicherheitsabstand, der bei in situs i.d. Vergangenheit wohl nicht immer eingehalten wurde.
Hallo,
mein Melanom in situ ist immunhistochemisch mit Antikörpern gegen S-100, Mart1 (MelanA) und HMB 45 untersucht worden und die dermoepidermale Grenze war gewahrt.
Trotzdem wurde noch ein Nachschnitt von 5mm gemacht, der Befund war ebenfalls in Ordnung.
Wie sicher kann ich mich fühlen - wir planten eigentlich gerade unseren Nachwuchs, als ich die Diagnose bekam...
Liebe Grüße K.
nun, das man Krebszellen nicht im Blut finden kann, würde ich so nicht behaupten.
http://www.gesundheitswerkstatt.de/free/news.php?news=411
gruss Markus
Hallo, ich habe auch vor 1Jahr ein Melanom in situ herausbekommen. bei mir wurde mit 2cm Sicherheitsabstand im Oberschenkel nachgeschnitten.
Ich habe seit dem noch etwa 12 verdächtige Muttermale rausbekommen (waren Gott sei dank alle i.O. Eins war leicht verändert) . Ich bekomme aber seit ein paar Jahren immer mehr kleine schwarze Leberflecken.
Wie hoch ist die Warscheinlichkeit das noch mal eins entartet ?
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Danke
so long der Jutsch
Hallo Alex,
vielen Dank nochmals für Deine wirklich schnelle Antwort am 1.3.2005.
Mein Arzt war übrigens der Meinung, bei einem Melanom in situ sei ein nachschneiden nicht erforderlich - so dass der Nachschnitt (gestanzt 7 mm) erst ein knappes Jahr später erfolgte (histologische untersuchung - alles unauffällig). Dennoch mache ich mir bis heute eigentlich ständig sorgen und würde gerne die offensichtlich zur Verfügung stehenden diagnostischen möglichkeiten (vgl. zum beispiel beitrag von kiki am 4.3.2005) ausnutzen. Bin mir aber nicht sicher, ob eine nachträgliche Untersuchung der präparate mit genannten Methoden überhaupt möglich ist. Muss mir auch den originalartikel von Prof. Megahed mal besorgen.
Bis dahin - wünsche allseits ein schönes Wochenende!
Viele Grüße
Gast67
Hallo zusammen
vor einigen Tagen wurde bei mir ein Melanom in situ bemerkt. In einer Woche muss ich einen Nachschnitt machen gehen von einem cm.
Da ich mich vorher mit dem Thema überhaupt nicht auseinander gesetzt habe, konnte ich meinem Arzt auch noch keine Fragen stellen.
Er meinte, dass ich nach dem Nachschnitt 100 %ig geheilt sei und ich weiter leben soll wie bisher. Röntgen und weiteres sei nicht nötig, einfach halbjährlich Kontrollen.
Ist das üblich so? Habt ihr änliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr mit der Sonne um? Bin da sehr verunsichert, da ich eher der dunklere Typ bin und so gut wie nie einen Sonnenbrand bekomme. Wurde von meinem Arzt nicht grad mit Informationen verwöhnt, aber vielleicht kommt das ja noch beim Nachschnitt.
Vielen Dank
Katja
Bettina_Frbg
17.05.2005, 15:31
Hallo Katja,
ich habe eben deinen 2. Beitrag gelöscht ( neuer Thread ).
Du wirst hier sicher heute noch Antwort bekommen. Wir müssen im Moment einfach ein bischen darauf achten das es hier im Hautkrebsforum halbwegs übersichtlich bleibt, deshalb bitte immer nur einmal schreiben.
Liebe Grüße
Bettina
Hallo Bettina
Sorry wollte eigentlich nicht 2 mal schreiben. War dann einfach nicht mehr sicher, ob ich was falsch gemacht habe, da ich ja keine Antwort auf Bines Frage hatte sondern eine neue Frage.
Werd mich wohl auch noch hier zurecht finden.
Grüsse Katja
Bettina_Frbg
17.05.2005, 15:40
Hallo Katja,
ist doch ok. Wir waren alle mal neu hier. Herzlich willkommen.
... und wie gesagt du bekommst sicher heute noch Antwort.
Gruß
Bettina
hallo katja,
hatte im februar auch ein in situ. da mein muttermal am bein war, wurde noch meine leiste sonografiert und nun gehe ich alle 3 monate zu einem hautarzt mit computerunterstützter auflichtmikroskopie.
habe meine ernährung komplett umgekrempelt und die stressoren in der arbeit abgestellt. in die sonne gehe ich nur mit jeans und langärmelig, das gesicht und die hände creme ich dann mit spf 50. es gibt auch textilien mit uv-schutz.
was du zur stärkung deines immunsystems tun kannst findest du zum beispiel unter Selen, Vitamin und Enzyme etc.
im forum findest du mehr infos, als dir momentan wahrscheinlich lieb ist. ich hab mich am anfang echt verrückt gemacht - ist aber verglichen mit dem nach null gehenden risiko eines melanom in situ nicht nötig.
grüße karin
Hallo,
hatte auch ein Melanom in Situ am Bein (Oberschenkel rechts). Bei mir wurde allerdings nicht sonografiert? Sollte mich dies beunruhigen?
Bin derzeit bei einem Arzt ohne computerunterstützter Auflichtmikroskopie.
Sollte ich den evtl. wechseln?
Danke im Voraus.
Grüße
Marc
Hallo Kiki
Vielen Dank für Deine Antwort. Muss noch lernen mit diesem ganz neuen Thema umzugehen.
Alles Gute
Katja
Hallo an alle !
Habe schon mal hier geschrieben, aber ich verfolge eure Lebenssituationen ganz genau. Erstmal tut es mir unendlich leid für Alex in Gedanken bin auch uch bei Dir und drück dir die Daumen ich hoffe das alles wieder gut wird, trotdem habe ich eine Frage dazu wie tief war denn dein MM ? Meins ist im November 2004 rausgenommen und war 1,1mm tief. Ich bin sehr unerfahren und wüßte gerne ob dies schon tief ist ? Man hat mir auch ein Lymphknoten an der Leiste entfernt, der war aber nicht befallen, kann es trotzdem noch passieren das das MM streut, auch noch jetzt oder später und wie merke ich das ? Ich glaube es sind echt doofe Fragen aber das beschäftigt mich halt. Liebe Grüße an alle. Bis bald Birgit
Ach was heißt in situ ?
Hallo Brigit
Kann Dir auch nur deine letzte Frage beantworten, für die anderen Fragen bin ich selber noch nicht genug informiert. In Situ heisst, wenn bereits bösartige Hautzellenveränderung stattgefunden hat, aber noch nicht tief in die Haut hereingewachsen ist (ganz oberflächlich).
Grüsse Katja
Hallo zusammen
Hatte gestern den Nachschnitt (0.5 cm) wegen einem Melanom in Situ am Rücken machen müssen. Sonographie oder ähnliches wird nicht gemacht. Das Erlebnis beim Arzt war ziemlich ätzend, da es ihm überhaupt nicht passte Fragen zu beantworten. Ich solle nicht zu viel lesen im Internet, dass verunsichere nur und schliesslich sei ich jetzt geheilt. Und leider liess ich mich auch entmutigen, da er bereits am rumschnippseln war. Ich frage mich einfach, ist genug vorgesort, wenn ich jetzt alle 6 Monate zum check gehe? Ich glaube zwar schon, dass er fachlich gut ist, aber irgendiw hat die Art und Weise ziemlich weh getan und nun weiss ich nicht, ob ich noch ne 2. Meinung einholen soll. Auf der anderen Seite, möchte ich ja auch nicht aus ner Mücke nen Elefanten machen (wenn das eben wirklich das übliche Verfahren ist) und zum normalen Altag zurück finden.
Vielleicht erging es jemandem ähnlich.
Danke
Katja
Hallo Katja!
Da du ja eigentlich zu meinen Beitrag dazu beigetragen hast, kann ich dir nur sagen mir erging es genauso.
Hatte ja auch im Mai 2004 ein Melanom in situ und man erledigte es auch auf die gleiche Art und Weise.
Fragen sind nicht so toll erlaubt und ausserdem ist man ja geheilt.
Ich gehe jetzt alle drei Monate zum Hautarzt und habe immer die totale Panik das er wieder eins findet.
Habe auch Angst das er was übersehen hat und es vielleicht schon zu spät ist.
Ich glaube aber auch das wir uns hier zu sehr reinsteigern, im Gegensatz zu anderen haben wir es immer noch ziemlich gut erwischt und sollten uns vielleicht weniger verrückt machen.
Ich weiß, das geht nicht immer, aber wir sollten es mal versuchen.
Bei mir wurde ja ein Nachschnitt von 1 cm gemacht und von Sono und so keine Rede.
Ich wünsche dir alles Gute und vielleicht hören wir wieder voneinander.
Gruß Sabine aus Bayern
Hallo Katja,
ja, es ist immer das gleiche: sinngemäß wird einem vermittelt, man hätte ja gar keinen "richtigen" krebs (was eindeutig falsch ist) ... man solle sich eben nicht so anstellen ... hab das auch alles durch ... ich finde es immer problematisch, hier ratschläge zu geben, kann aber sagen, dass ich seinerzeit für einen langen zeitraum (über ein jahr) keine zweite meinung eingeholt habe, was ich im im nachhinein - angesichts einer so tückischen krankheit (vgl. z.B. die zahlreichen berichte auf www.mpip.org - eine für mm-patienten höchst informative aber leider oft auch traurige webseite) - für völlig falsch halte. Das einholen einer zweiten und ggf. dritten meinung ist meiner ansicht nach höchste pflicht.
Habe dann irgendwann angefangen, nach dermatologen zu suchen, die sich ausdrücklich auch mit onkologischer dermatologie befassen und klinische erfahrungen auf diesem gebiet nachweisen können - naturgemäß wird der Sache hier die entsprechende bedeutung beigemessen - soweit ich das sehen kann (ich bin dann bei zwei ärzten der vorgenannten kategorie gewesen - vermute aber dass es sich hier um ein generelles phänomen handelt).
Habe dann die behandlung in die hände der spezialisten gelegt (wo ich mich deutlich besser aufgehoben fühle), gehe alle 3-6 monate zum hautcheck und lasse alles, was sich irgendwie verändert, dunkel ist etc. grundsätzlich rausnehmen (habe dutzende von dunklen leberflecken)und im labor untersuchen. Pralle (mittags)sonne, solarium etc. sind natürlich absolutes tabu ;-)
Zu deiner beruhigung kann man aber sagen, dass die vorgehensweise deines arztes allen nationalen und internationalen guidelines entspricht (bei in situ nachschnitt mit 0,5 cm). Zudem hast du ja wirklich glück gehabt, dass es sich bei dem mm noch um ein in situ handelte - wie unsere amerikanischen freunde auf der genannten webseite sage ... catching a flying bullet...
Ganz wichtig ist sicher, dass du den hautcheck nicht nur dem arzt überlässt sondern selber regelmässig schaust und schauen lässt, ob alles in ordnung ist (Fußsohlen, zwischen den Zehen, Kopfhaut etc. nicht vergessen! ;-)
Wünsche Dir und allen Leserinnen und Lesern ein prima Wochenende - Gruß auch an Sabine, die ja anscheinen auch die übliche geschichte mit dem mm in situ hinter sich hat ;-)
Chris67
Hallo,
ich kann mich dieser Meinung nur anschließen: mit 'in situ' hat man sicher ausserordentlich viel Glück gehabt und sollte sich jetzt auch nicht in Panik reinsteigern (obwohl schon das Wort 'Krebs' reicht um genau das zu tun...).
Andererseits sollte man diesen 'Schuss vor den Bug' auch nicht total verdrängen. Es war Krebs und es ist doch ratsam in sich zu gehen, sich fragen was kann ich vielleicht in Zukunft für mich selbst tun um mich und das Immunsystem zu stärken.
Die Richtlinien haben sich wie beschrieben zwar geändert, aber zu so einem Arzt hätte ich - in situ hin oder her - irgendwie kein Vertrauen mehr und würde mich mit meinen - verständlichen - Ängsten total alleingelassen vorkommen.
Liebe Grüße
Annette H.
Hallo zusammen!
Danke für eure nette und schnelle Antwort.
Danke vorallem auch an Chris und euch allen alles Gute für die Zukunft.
Gruß Sabine
Hi Chris!
Diese Seite kenn ich noch gar nicht, scheint sehr interessant zu sein; danke für den Hinweis.
Sabine aus Berlin
Hallo alle zusammen,
hat jemand von euch Erfahrungen mit Schwangerschaft nach Entfernung des Melanoms.
Meines war ein in situ.
Liebe Grüße Karin
Hallo Biene, Chris und Annette
Vielen Dank fuer Eure ausführlichen Antworten und den Link. Ich werde wohl besser noch einen 2. Arzt aufsuchen, nur schon um mich nicht verrückt zu machen. Aber ja, Ihr habt schon recht, dass man nicht in Panik ausbrechen sollte, da wir ja wirklich noch gut dran sind. Ist einfach schade, dass es so ablaufen muss bei den Aerzten, ganz nach dem Motto Zeit ist Geld.
Habe gestern mal alle Koerperregionen fotografiert um es besser verfolgen zu können. Was mir wirklich Mühe macht, ist wie Du schreibst Annette, Insichgehen und schauen was man aendern kann. Ist wohl der Punkt, den vielen Leuten Schwierigkeiten bereitet.
Ich melde mich wieder, wenn ich in 2 Wochen den Bericht des Labors habe zum Nachschnitt oder wenn ich einen einfühlsameren Arzt gefunden habe. Nochmals vielen Dank.
Liebe Grüsse aus Zürich
Katja (32)
Hallo
War in der Zwischenzeit auch noch bei einem 2. Arzt und irgendwie war ich dort auch nicht so zufrieden. Auch der 2. Arzt hat mich nur sehr oberflächlich angeschaut und von Computerbilder einscannen hält er nichts.
Ich weiss, dass ich auf einer Seite aus Deuschland bin, aber kennt vielleicht trotzdem jemand einen guten Arzt in Zürich oder Umgebung? Das ist für mich nächmlich die beste deutschsprachige Krebsseite, die ich gefunden habe. Ein Kompliment an alle Betreiber.
Danke und liebe Grüsse
Katja
hallo,
hab mir vor ~vier wochen ein muttermal entfernen lassen, wobei ein SSM, in situ, auf Basis eines congenitalen Nävus, in toto diagnostizeirt wurde. (die genaue Diagnose dazu ist im Anhang).
vor 2 wochen war ich dann nachschneiden und heute nähte ziehen.der befund vom nachschneiden ist noch nicht da. der arzt meinte jedoch, dass alles in ordnung sei und ich lediglich vorsichtshalber jedes halbe jahr zur kontrolle kommen sollte.
jetzt zu meinen fragen: passt das so oder müsste man nicht erst den 2. befund abwarten um eine klare aussage treffen zu können.
kann mir jemand unten angehängten erklären (insbesondere den im p.s. angeführten teil). sollte ich weitere untersuchungen durchführen lassen bzw. welche.
tia
Claudia Junold
19.05.2006, 22:57
Hallo Tia!
Sieht so aus, als wenn Du nochmal so richtig Glück gehabt hättest! Wer hat dieses Mal "gefunden" - Du oder der Arzt? Jedenfalls ist das Ding rechtzeitig entfernt worden. Hättest Du länger gewartet, wäre es sicher nicht so glimpflich abgegangen...
Wenn ich das "P.S." richtig lese, heißt daß, das die Zellteilung an der Basis des entarteten Males besonders hoch war, d.h. es wäre ein aggressives, schnellwachsendes Teil geworden, wenn es nicht rechtzeitig entfernt worden wäre. Deshalb wollte man sicher sein, daß sich außerhalb des Tumors keine Zellen abgesiedelt haben und hat nachgeschnitten. Aber der Befund ist (gerade bei einem MM in situ) mit größter Wahrscheinlichkeit o.B.. Deshalb solltes Du Dir keine grauen Haare wachsen lassen. Eher deshalb, wie Du in Zukunft mir Dir, Deiner Haut und Deinem Leben umgehen willst. Du hast einen "Schuß vor den Bug" gekommen und es wäre sicher gut, wenn Du Dir dazu ein paar Gedanken machen würdest. Auch wäre es durchaus sinnvoll z.B. durch Selen Dein Immunsystem zu stärken, mit der Sonne verantwortungsvoll umzugehen und zu überlegen, ob es in Deinem Leben Belastendes gibt, das Du ändern kannst. Aber ich will Dich hier und jetzt nicht überfordern, sondern hoffe, daß ich Dir etwas helfen konnte.
Alles Gute für Dich!
Liebe Grüße von
Claudia
hallo claudia,
vielen lieben dank für deine rasche antwort.
bin schon bewußt wegen diesem mal zum arzt gegangen. dieses hat, soweit für mich das als laien beurteilbar war, den "abcde regeln" entsprochen und da ich in dieser beziehung ein kleiner hypochonder bin, wollte ich mir dies schon unbedingt ansehen lassen. vom gedanken bis zur entgültigen entfernung hats dann aber doch ziemlich lang gedauert. der erste arzt bei dem ich einen termin ausgemacht hatte, nahm meine krankenkasse nicht mehr. die zweite ärztin bei der ich war, wollte meine male in einer klinik mit geräten untersuchen lassen und dann erst entscheiden ob was rausgenommen wird. da war ich dann etwas zu faul. etwas später hab ich mich dann von meiner firma aus bei einer melanom vorsorge untersuchung angemeldet, bei der der arzt meinte ich solle dieses mal bei meinem hautarzt entfernen lassen. dann wollte ich mir einen termin bei einer ärztin ausmachen, die mir empfohlen wurde. diese hatte jedoch eine wartezeit von 3 monaten. schlußendlich hab ich dann doch einen arzt gefunden bei dem ich schnell einen termin bekam. war ja anscheinend zum glück noch rechtzeitzig.
was ich im meinem leben großartig ändern werde, weiß ich noch nicht.
ich bin ziemlich ausgeglichen und auch ganz glücklich. lebe auch einigermaßen gesund: trinke kaum alkohol, rauche nicht, treibe (zumindest einmal/woche) sport. sonnenbäder haben mich noch nie interessiert (die sonnenbrände als kind kann ich ja leider nicht mehr rückgängig machen).
beruflich könnt ein bißchen weniger stress nicht schaden und ernährung könnt ich vielleicht ein wenig optimieren. vorsorge untersuchung werd ich auf alle fälle machen lassen auch wenn ich noch keine 30ig bin. na mal schaun was der arzt sagt.
auf alle fälle vielen lieben dank für deine antwort.
p.s.: tia ist übrigens nur ein akronym für "thanks in advance" und nicht mein name
Bine_Berlin
23.05.2006, 13:36
Hi IQ666,
Keratinozyten können ja kein MM verursachen, das nur aus Melanozysten - daher Melanom - entstehen kann.
Daber aber erhöhte Mitosen (würde es sich um einen hohen Mitoseindex der Keratinozyten handeln, ist das nicht so von Bedeutung) schnelle Zellteilung bedeuten (pro qmm), würde ich trotz eines in situ von einem zweiten Doctore ;-) abklären lassen, um welche Zellart es sich da handelt, die sich schnell geteilt hat.
Denn bei schnellen Teilungen ist auch bei einem in situ Vorsicht geboten.
Was hat denn der Nachschnitt ergeben?
LG
Bine
Claudia Junold
23.05.2006, 14:01
Hallo - dann halt IQ666 - nachdem Du ja keinen Namen angegeben hast... :0))
Du hast ja auch eine tolle MM-Geschichte! Es ist erschreckend, wie schwer es einem oft gemacht wird, bei einer derart aggressiven Krankheit wie dem MM entsprechend zu reagieren!!! Bloß gut, daß Du dran geblieben bist! Als Hypochonder sehe ich Dich ganz und gar nicht - eher als sehr aufmerksam und verantwortungsbewußt!
Ich habe deshalb gefragt, weil so gut wie alle MM-Patienten deren Geschichte ich näher kennengelernt habe, irgendwelche schweren psychischen Belastungen wegstecken mußten. Manche in der Kindheit, manche im Erwachsenenalter, manche kurz und traumatisch, manche über lange Zeit hinweg... Wenn Du Dich als glücklich und ausgeglichen siehst, so freut mich das sehr! Natürlich kann die Ursache dafür, daß die Zellen entartet sind, in den Sonnenbränden in Deiner Kindheit liegen. Nein, die kannst Du nicht rückgängig machen, aber Du kannst eine ganze Menge dafür tun, daß Dein Immunsystem prophylaktisch gestärkt wird und in Zukunft eher mit Blödzellen fertigwerden kann. Das kannst Du in erster Linie durch Selen, aber auch durch andere Mineralien, Enzyme und Vitamine erreichen. Wenn Dich dazu näheres interessiert, kannst Du unter http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.html?t=11045&highlight=Stre%DF mal gucken gehen. Gerade auch in den alten Beiträgen wirst Du ganz viele Infos bekommen. Wenn Du spezielle Fragen dazu hast, kannst Du sie natürlich auch jederzeit stellen. Es findet sich in der Regel immer jemand, der Dir eine Antwort geben kann.
Alles Gute für Dich und auf daß Du nie mehr mit diesem Mist konfrontiert werden wirst!!!
Claudia
Hallo,
danke für die Antworten.
Mein Befund vom Nachschneiden ist zum Glück "in Ordnung" (auch wenn ich ihn selbst noch nicht gesehen habe).
Ansonsten werd ich mal schaun was ich alles so ändern kann (ein bißchen mehr Entspannung und weniger Arbeit kann auf keinen Fall schaden)
also vielen lieben Dank nochmals und alles Gute
gn8
Hallo an alle!
Ich (36) bin schon seit mehreren Jahren regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gegangen. Auch zu mehreren Hautärzten/innen. Seit ca. 2 Jahren immer zur Charite, Fr. Dr. Ste... Auf meine Bitte wurden auch 2 Muttermale, 2 mal im Abstand von ca. 1 Jahr, fotografiert, eingescannt und vom angeschlossenen PC als unbedenklich eingestuft. Ärztin war derselben Meinung.
Am 11.06.07 wurden mir auf eigene Initiative 3 Muttermale (u. a. auch die 2 obigen Muttermale) von einer Chirurgin entfernt.
Am 28.06.07 war Auswertung und gleichzeitig Nachschnitt, denn das eine (ca. 3 Jahre alt, in letzter Zeit ohne Veränderung, asymmetrisch, zweifarbig) war ein Melanom in situ.
Beurteilung: Kleiner dysplastischer Compound-Naevus versus in situ Melanom mit umschriebener atypischer Melanozytenhyperplasie, Schnittränder frei, rechter Rippenbogen gem. Angabe, pTis Clark-Level I, D 03.5 M 8720/2.
Selen kann ich zur Zeit nicht nehmen, da ich gerade eine Amalgamsanierung (12 uralte Plomben) beendet habe und jetzt nach Dr. Klinghardt mit Chlorella, Bärlauch und demnächst auch Koriander für mind. ein halbes Jahr das Quecksilber ausleite, welches ja leider auch ziemlich wichtige Funktionen im Körper blockiert. Selen überführt Quecksilber wohl zwar in eine für den Körper ungiftigere Form von Quecksilberselenit, aber diese Form kann man wohl nur noch ganz schwer loswerden. Für Interessierte empfehle ich das Buch von Dr. Joachim Mutter über Amalgam.
Jetzt habe ich Fragen.
Kennt jemand in Berlin Dermatologen, die sich ausdrücklich auch mit onkologischer Dermatologie befassen und klinische Erfahrungen auf diesem Gebiet nachweisen können, so wie Chris67 es einleuchtend empfiehlt?!
Was würdet ihr mir noch raten?
Vielen Dank und Gesundheit für alle!
Jürgen "Surfer" aus Berlin
ullimaus
01.07.2007, 13:01
hallo jürgen!
tja, bei mir wurden auch auf drängen 2 muttermale entfernt, die bereits melanome waren. man kennt seinen körper viel besser als jeder arzt.
bin aus österreich u. hab´keine ahnung von kliniken in deutschland, aber was ich dir raten würde, ist, dich mit dem mm in situ nicht verrückt zu machen. das ist im normalfall zu 100 % heilbar, auch wenn hier steht, es ist vorgekommen, dass eines gestreut hat. meines erachtens ist ein in situ, bei dem zellen in eine tiefere schicht eingedrungen sind, kein in situ mehr und der histologe hat geschlampt. ich hatte 3 in situs und 2 melanome < 0,75 und ich mache mir wegen der in situs überhaupt keine sorgen.
eine therapie wird auch bei mir nicht gemacht und sicher nicht bei dir. abgesehen davon gibt es in einem frühen stadium ohnehin nur interferon alpha, was aber eine sehr geringe erfolgsrate hat. kenne einen onkologen persönlich und der hat gemeint, dass selen nicht unbedingt zugeführt werden muss, weil im vergleich mit ländern, die mehr selen in ihren lebensmitteln haben, kein prozentueller unterschied zu krebsneuerkrankungen in unseren ländern besteht. ich nehme trotzdem ace+selen-kapseln zu mir, um wenigstens ein wenig für mich zu tun.
bei deinem hobby solltst du wohl eher bedachter mit der sonne umgehen, da patienten mit dünnen melanomen eher ein risiko haben, ein zweitmelanom zu entwickeln. also ganzkörper-neopren, faktor 50 oder ein anderes hobby andenken.
alles liebe,
ulli
Hallo Ulli!
Dankeschön für Deine trostspendenden Worte.
Aufgeschreckt durch die Sache mit dem Melanom in situ und der Tatsache, dass auch computerunterstützte Auflichtmikroskopie nicht sicher ist, werde ich noch genauer hingucken und lieber mehr als zu wenig entfernen lassen.
Mein Benutzername ist übrigens nur der Bewunderung für die Surfer geschuldet
Ich surfe nur im Netz um mich zu bilden, da brauche ich wenigstens keinen Neoprenanzug.
Liebe Ulli, ich wünsche Dir, Silleke (der ich auch danke) und allen anderen Gesundheit!!!
LG
Jürgen
ullimaus
01.07.2007, 23:09
hallo jürgen,
:D na für´s internet brauchst natürlich keinen neopren ... - hatte da wohl irgendwie meinen süssen kite-surfer-freund im hinterkopf ...:rolleyes:
auf jeden fall ist es gut, wenn du deine naevi beobachtest und zur sicherheit lieber eines mehr entfernen lässt. was weg ist, ist weg und kann nicht mehr bösartig werden. bei uns in graz gibt es seit einiger zeit eine methode, dass vor dem entfernen ein muttermal in der haut gescannt werden kann - hat angeblich einer trefferquote von über 95 %, dass es sich dabei um ein melanom handelt oder nicht. ist aber sehr zeitaufwendig, 15 min/muttermal.
danke dir für deine guten wünsche. ich wünsche dir auch, dass du in zukunft mit der geschichte nie mehr was zu tun hast!!;-)
lg, ulli
Hallo nochmal, Ulli!
Habe heute sicherheitshalber nochmal 4 Leberflecke von der Chirurgin entfernen lassen. Was weg ist, ist weg ;-)
Habe auch den Gewebeuntersuchenden Arzt angerufen und gefragt, ob er das betreffende MM in situ und den Nachschnitt immunhistochemisch untersucht hat, da ich hier irgendwo gelesen habe, dass damit das Streuungsrisiko besser beurteilt werden kann (Prof. Mosaad Megahed von der Universitäts-Hautklinik Düsseldorf). Er meinte, ja, er hat. Ergebnis für Nachschnitt steht ja noch aus, sieht aber wohl schon ganz gut aus.
Er hat mir aber noch den Tipp gegeben eine Lymphabstromszintigraphie machen zu lassen, wenn ich will und warum sollte ich das nicht wollen, wenn es mich noch sicherer machen kann?
Werde ich in der Hautklinik Friedrichshain machen lassen und dann wieder berichten.
Bis dahin, alles Gute für Dich und die anderen!!!
LG von Jürgen
ullimaus
02.07.2007, 19:33
hallo jürgen,
es stimmt schon, was silleke sagt, sicherheit vor krebs hat niemand, aber dennoch ist vorsorge und früherkennung natürlich das um und auf.
der mitose-index wurde offensichtlich ermittelt, aber er gibt auskunft über die aggressivität des melanoms. da ein in situ aber nur an der oberfläche wächst, ist noch keine lymph- oder blutbahn erreicht worden und somit das streuungsrisiko gleich null.
eine sentinel-node-untersuchung wird bei uns in österreich bei einem in situ auch nicht gemacht. ich hatte bekanntlich 3 in situs und 2 melanome mit eindringtiefe und ich denke nicht, dass mich die ärzte so einfach sterben lassen wollen, weil diese untersuchung bei mir nie angedacht wurde. wenn du aber die möglichkeit dazu hast und es dich beruhigt, mach´ sie einfach. bedenke aber, dass es wahrscheinlich ein unnötiger eingriff ist, der viel zeit in anspruch nimmt und auch schmerzen verursachen kann.
lg und alles gute für deine befunde der entfernten naevi,
ulli
Hallo an Ulli und Silleke, scheint sich zu einem Dreierforum zu entwickeln ;-) ich bin euch beiden sehr dankbar für eure Meinungen und Schilderungen eurer Erfahrungen! Ich glaube jetzt auch, dass es unnötig ist, diese Untersuchung machen zu lassen, denn sie scheint ja auch nicht gerade eine Wellnessanwendung für den Körper zu sein. Bis Dienstag hatte ich ja noch nie davon gehört und konnte mir gar nichts darunter vorstellen. Es wäre wohl am Freitag sowieso erstmal nur ein Gespräch gewesen, was ja auch irgendwie Sinn macht, um aufgeklärt zu werden. Aber das habt ihr beiden ja jetzt schon übernommen ;-)
Habe mir gestern das Buch von ( gelöscht von Silleke) besorgt, welches mir von ( gelöscht von SIlleke)) empfohlen wurde und habe auch schon ein paar Nahrungsergänzungsmittel wie NAC usw. über Internetapotheken bestellt. Irgendwas will ich einfach tun, um meinen Körper weiter zu unterstützen, zusätzlich natürlich zur Reduzierung von Sonnenbädern und Kraftsport.
Selen nehme ich jetzt übrigens doch wieder, nachdem sich von zwei Ärztinnen und zwei Ärzten ( gelöscht von SIlleke) drei für zusätzliche Selenzufuhr aussprachen.
Vielleicht haltet ihr es für übertrieben, aber mir verschafft es irgendwie Beruhigung!
Leider konnte ich von (gelöscht von Silleke) im Buch und im Internet keine E-Mailadresse finden, aber über Google eine Therapeutenliste und über die eine nach seinen Ansätzen arbeitende Ärztin in Potsdam, welche ich bzgl. der Lymphabstromszintigraphie auch mal die Frage der Berechtigung gestellt habe.
Mal sehen, ob und was (gelöscht von SIlleke) schreibt.
Für heute erstmal genug, verbleibe ich mit einem herzlichen Salve! Was soweit ich weiß, früher mal ein Abschiedsgruß war und Gesundheit! heißen soll...
Jürgen
ullimaus
04.07.2007, 17:50
hallo jürgen,
bin froh, dass du dir das mit der sentinel-node-untersuchung erst mal überlegt hast, bevor du vor lauter panik weiß gott was anstellst.;)
hatte nach meinen befunden genauso angst wie du, aber du solltest zumindest versuchen, dich in grenzen zu orientieren. finde es ehrlich gesagt nicht so gut, wenn du zig verschiedene ärzte zu diesem thema befragst. jeder hat sein fachgebiet und ein arzt kann einfach nicht alles wissen. kommt mir ja fast vor wie ein joker in der millionenshow, wenn mehrere ärzte einer meinung sind, ist es das richtige. es gibt aber trotz allem auch immer wieder widersprüche und überlegungen, was jetzt wirklich das beste für den körper in betreffenden situationen ist.
warum vertraust du nicht einfach dem aktuellen medizinischen stand und unseren erfahrungen hier, was die nachsorge für ein mini-melanom wie deines betrifft???
dass du zusätzlich selen zu dir nimmst, finde ich gut, mache es ja auch, weil ich das gefühl hab´, etwas für mich zu tun, ob´s jetzt was bringt oder nicht, schaden ist´s auf jeden fall keiner. aber eine frage hätte ich mal an dich: warum willst du denn kraftsport reduzieren??
vielleicht solltest du aber eine psychologische beratung in betracht ziehen, um deine ängste in den griff zu bekommen. bei uns in österreich gibt es bei der krebshilfe sehr gute betreuer, hatte selbst bei meiner ersten schlimmeren diagnose einen termin und dieses gespräch hat mir schon sehr geholfen. diese möglichkeit bietet sich sicher bei der deutschen krebshilfe auch.
lg und jetzt erstmal kopf hoch!!!!,
ulli
Hallo, ihr zwei!
In dem Thread für Bücher werde ich mal gucken, habe mich schon gewundert, warum hier so gar keiner weiterführende Literatur zum Belesen empfiehlt. Ich für meinen Teil lasse eben gern andere an meinem Wissen teilhaben und dann kann sich ja jeder das für ihn am logischsten klingende rauspicken.
Ich bin eben hin und hergerissen, denn auf der einen Seite seid ihr, die es für etwas übertrieben haltet und auf der anderen Seite ist eben dieser besagte Prof. aus Düsseldorf (nenne jetzt nur noch auf Anfrage Namen) der bei 104 Patienten mit vermeintlich harmlosem MM in situ in 30 oder mehr Fällen durch immunhistochemische Untersuchung doch mehr als das MM in situ nachweisen konnte und das nagt eben im Unterbewußtsein. Möchte mich nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Den Sport will ich redzieren, weil er auch bei Übertreibungen oxydativen Stress auslösen kann, was aber nicht heißen soll, dass ich mit Hormonen oder so etwas nachgeholfen habe, aber um ohne so etwas ein paar Muskeln aufzubauen muss man sich halt doch ganz schön anstrengen und das werde ich reduzieren, weil es mir nicht mehr so wichtig ist.
Danke an Ulli für den Tipp mit der psychologischen Beratung.
Wird gemacht ;-)
Liebe Grüße und Salve!
Jürgen
ullimaus
05.07.2007, 16:09
hi jürgen,
- bitte was meinst du, es wurde mit einer immunhistochemischen untersuchung bei 30 von 104 fällen mehr als ein mm in situ nachgewiesen???
klär´ mich bitte auf, was da gemacht wurde.
und zum thema sport gibt es für mich ein beispiel: lance armstrong ....;)
lg, ulli
babs_Tirol
05.07.2007, 16:47
Hier die genaue Erklärung einer immunhistochemischen Untersuchung, in den meisten Uniklinken bereits normal. Es ist eine Marker Flüssigkeit z.B. aus S 100. Ulli in Graz mit Sicherheit bereits verwendet, ebenfalls in Innsbruck.
Ganz normal auf Krankenschein, ist nichts besonderes.
http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dssid=4171&dsmid=80713&dspaid=628828
Jürgens Aussage betrifft einen Artikel aus 28.06.2002, demnach wohl überholt,
hier der Link:
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/34467/index.html
Jürgen, sei mir nicht böse aber mit Sicherheit wurde dein " insitu Melanom" richtig histologisch begutachtet. Der Krebs wurde vollständig herausgeschnitten, du bist gesund. Psychotherapie -wie bereits von Ulli empfohlen, wäre das richtige um deine Ängste besser in den Griff zu bekommen.
MfG
babs_Tirol
Hallo, liebe Ulli!
Genau den zweiten Link von Babs aus Tirol meinte ich, hätte auch gedacht, dass er schon zum "Allgemeinwissen" zählt, ist ja wirklich nicht mehr ganz neu. Habe meinen untersuchenden Pathologen ja auch gefragt, ob er es so untersucht hat. Er kannte zwar den in diesem Artikel erwähnten Prof. nicht, meinte aber, wenn auch nicht sehr überzeugend, ja. Er hat die Probe/n jetzt aber doch noch nach Ludwigshafen zur Gegenkontrolle (wäre wohl in USA gesetzlich vorgeschrieben und klingt für mich nur vernünftig) geschickt.
Okay, dann werde ich euch mal lieber nicht mehr mit meinem "Kinkerlitzchen" auf die Nerven gehen und sage Servus, liebe Ulli, Du bist echt nett und mitfühlend! Bleib so und Gesundheit für uns alle!!!
Salve
Jürgen
ullimaus
06.07.2007, 13:34
hi jürgen,
- du nervst keinesfalls. uns allen sind hundertausend gedanken durch den kopf geschossen, als wir die diagnose erhalten haben. und alle haben recherchiert und sich ausgetauscht bis zum geht nicht mehr.
muss dir sagen, dass ich dir SEHR DANKBAR bin für diesen hinweis auf die betreffende untersuchung, weil mir diese bislang nicht bekannt war.
diese untersuchung wurde bei meinem melanomen NICHT gemacht, weil sie standardmässig nicht gemacht wird. nur wenn man sich nicht sicher ist, ob es ein in situ ist oder vielleicht doch eines mit eindringtiefe wird diese untersuchung am klinikum graz zur sicherstellung gemacht. nebenbei bin ich im gespräch draufgekommen, dass mein gedachtes drittes in situ auch ein melanom mit eindringtiefe war, es wurde nämlich keine tumordicke am befund angegeben.:( auf meine frage, ob nicht auch ein gemessenes melanom < 0,75 mm nach so einer untersuchung größer sein könnte, hat er gemeint, dass das schon auch sein kann, aber die langjährigen erfahrungen und statistiken sprechen eigentlich dagegen.
liebe babs,
ich weiß, dass du es momentan überhaupt nicht leicht hast. ich hoffe sehr für dich, dass du zwischen deinen therapien ein paar wunderschöne tage mit deiner familie und deinem cabrio geniessen kannst.
alles liebe, ulli
babs_Tirol
06.07.2007, 14:24
Liebe Ulli,
jetzt bin ich aber echt verunsichert, hatte Felsenfest geglaubt bei dir in Graz, dem Melanom-Referenzentrum - dass diese Untersuchung dort bei allen Patienten gemacht wird. In dem 3-SAT-Artikel wurde die Histologin von Innsbruck aufgeführt.
Gut, dass Du nochmals nachgefragt hast, ich hoffe es bleibt bei deinem alten histologischen Befund.
Sei froh, bisher ist bei dir noch nichts nachgekommen!!!!!!!! Hoffentlich bleibt es weiterhin so bei dir!!!!!!
Montag muß ich wieder in die Klinik!
LG
babs_Tirol
ullimaus
06.07.2007, 21:09
liebe babs,
- vielen lieben dank für deine aufmunternden worte!!
denke sehr oft an dich und verfolge auch dein tagebuch. wünsche dir für montag natürlich alles gute!!!
habe auch am frühen morgen blutuntersuchung und am abend bin ich dann beim histologen. beruflich géht´s vor den bevorstehenden urlauben bei mir auch drunter und drüber, dass es mir unter der woche auch leider einfach nicht möglich ist, zu claudias beerdigung zu fahren. bin noch immer total geschockt, dass sie nicht mehr unter uns ist.
alles liebe und viel kraft,
ulli
ullimaus
07.07.2007, 09:59
liebe silleke,
mir geht es beispielsweise aber auch um hunderte neuerkrankungen im jahr (auch meine schwester ist u.a. davon betroffen) und um davon vielleicht 30 von 100 patienten, die einen genaueren befund verdient hätten, es ist die arbeit der histologen und die haben aus meiner sicht verdammt hohe verantwortung.
lg, ulli
babs_Tirol
07.07.2007, 12:52
Liebe Ulli,
tut mir leid, dass du jetzt wieder in eine tiefe psychische Krise zu fallen scheinst. Du bist jetzt seit 2001 mit der Diagnose Melanom betroffen, bisher ist noch nichts nachgekommen. Ich hoffe es bleibt auch weiter so!!!!!!!!!!!!
Besorge dir doch zusätzlich, bitte einen Termin für eine LK-Sono sowie Abdomen-Sono- um wirklich alle Irrtümer- zu deiner Beruhigung auszuschließen.
In der Innsbrucker Klinik werden die Präparate immer von 2 Ärzten kontrolliert, das gibt dann schon mehr Sicherheit. Bei meinem Melanom-Befunden stehen immer 2 Unterschriften drauf.
Auf jeden Fall wurden meine entfernten Lymphknoten- immunhistochemisch untersucht, weil sie auf die Marker-Flüssigkeiten reagiert haben. So steht es in den Befunden.
Beim Video-Screening, in deinem Fall Molemax, kann man zu 80% Sicherheit sagen, ob es sich um ein Melanom handelt. Es ist eine viel bessere Methode -als die Auflichtmikroskopie, allerdings keine Krankenkassenleistung.
Ulli, du machst doch alle diese Untersuchungen, da du schreibst, dass du deinem Arzt schon ein Auto finanziert hast.
Ich drücke dir ganz feste die Daumen, dass die Nachkontrolle den gleichen vorherigen Befund bringt. Allerdings glaube ich, dass die Marker-Flüssigkeiten -länger auf die Präparate einwirken muß, so dass du wohl am Montag Abend -das Ergebnis noch nicht bekommen kannst.
Du hast schon Recht mit deiner Aussage, es geht nicht nur um dich - sondern um die vielen jährlichen Neuerkrankungen!!!!!!!!!!!!!
In Österreich versterben jedes Jahr um die 300 Patienten am Melanom, lt. Statistik Austria, die meisten Patienten im sonnigen Burgenland.
Das gleiche Problem habe ich bei mir in der Klinik auch schon angesprochen, da ging es aber eher um die Hautnachsorge-Kontrollen an der Klinik.
Ich hatte mich bisher immer zur Hautnachsorge, bei meinem niedergelassenen Hautarzt besser - aufgehoben gefühlt, wegen der Video-Screening-Kontrolle.
Alles Gute für dich:winke:
babs_Tirol
ullimaus
07.07.2007, 16:45
liebe babs,
- du bist wirklich eine ganz eine liebe. danke für dein verständnis, weiß, du hast mit ärzten auch schon so einiges erlebt...
2001 hatte ich mein erstes "in situ", was allerdings nicht fertig befundet werden hat können, weil der damalige arzt gelasert und zusätzlich das präparat noch gequetscht hatte ...:(, drei jahre später mein erstes "dünnes" ...
natürlich mache ich meine nachsorge-untersuchungen, ist laut ärzten auch alles in ordnung, aber du weisst ja selbst, dass mit einer lymphknotensono erst etwas "grösseres" entdeckt werden kann. auf meinen befunden gibt es nur eine unterschrift, also daher auch kein gegen-check. in einem fall hat mein histo gemeint, er lässt seinen kollegen nochmals drüberschauen, weil er bei mir zur "überbefundung" neigt, dabei gab es unterschiedliche annahmen, was den level betrifft. du hast deine entfernten lymphknoten erwähnt, bist du dir sicher, dass die melanome bei dir auch immunhistochemisch untersucht wurden, am klinikum graz ist es nämlich keine standard-untersuchung nach den vorgeschriebenen richtlinien.?
du könntest recht haben, dass ich die ergebnisse vielleicht nicht gleich bekomme, sind ja auch ältere präparate, aber er meinte, das ganze dauert ca. eine stunde, naja ... wir werden ja sehen....
auf jeden fall danke für deine lieben wünsche!! auch ich halte dir ganz, ganz fest die daumen, dass die vakzination wirkung zeigt und die chemo anspricht!!!
alles liebe und bis bald,
ulli
babs_Tirol
07.07.2007, 17:08
Liebe Ulli,
der Arzt der das Molemax bei dir macht, hat nicht deine Naevis eingespeichert??? Das ist wirklich sehr seltsam.
Sogar bei meiner Tochter, vergleicht der Dermatologe immer mit den Vorjahres-Aufnahmen um Veränderungen festzustellen. Bei ihr ist Gottlob noch nie ein Naevus entfernt wurden, weil keines auffällig war.
Meine zahlreichen Naevis wurden 2001 alle eingespeichert und dann immer verglichen -sowie neu eingescannt. Das ist doch der Sinn des Video-Screenings.
2004 war ich ja mal in der Melanom-Ambulanz in Graz, wurde sogar von der Chefin behandelt. Sie machte auch einen Körpercheck bei mir -und scannte ein paar Naevis in den Computer ein. Menschlich fand ich diese Ärztin hervorragend, sie hat sich ganz viel Zeit für mich genommen.
Sie hatte es auch mit der Tiroler Krebshilfe eingefädelt mit der psychologischen Betreuung. Wenn nicht die Entfernung von 500 km gewesen wäre, dann hätte ich zum damaligen Zeitpunkt sogar nach Graz gewechselt.
Immunhistochemische Untersuchungen der Melanome wurden bei mir auch nur teilweise gemacht, da hast du Recht. Aber es wurde zumindest immer von 2 qualifizierten Histologen begutachtet.
Lasse die Beziehungen zu deinem ehemaligen Nachbarn spielen, vielleicht erreichst du dann eine qualifiziertere Behandlung an eurem Klinikum. Desweiteren bist du dort ja auch nicht Irgendjemand, oder?
In Innsbruck gibt es mittlerweile Videoscreening mit Fotofinder, das System scheint noch perfekter als Molemax zu sein.
Bitte denke immer daran, du lebst schon so viele Jahre mit der MM-Diagnose........und bis jetzt gibt es noch keine bösen Veränderungen.
Denke bitte POSITIV!!!!!!!!!!!
LG
babs_Tirol
ullimaus
07.07.2007, 17:13
liebe silleke,
vielen dank für dein posting!!
die nachsorge bei dünneren melanomen.... wie du sagst, oft nicht wirklich die beste, bei sono merkt man erst "später" was + mrt, kopf-ct usw. wird eh nie gemacht. muss mich diesbezüglich ausserdem auch selbst um alles kümmern, wann was fällig ist.
was zweitmelanome betrifft, bin ich ja ein hervorragendes beispiel.;) lass´ einfach alles rausmachen, was dich beunruhigt oder "anders" aussieht, mehr kannst du eh nicht tun.
lg, ulli
ullimaus
07.07.2007, 17:44
liebe babs,
- nein, bei mir wird eben nix gespeichert, wenn der arzt was auffälliges bemerkt, wird´s sofort entfernt, also wirklich noch in der nächsten halben stunde.
dennoch, liebe babs, ich streng´ mich jetzt an und versuche, POSITIV zu denken.;) kann im augenblick an irgendwelchen befunden eigentlich ja nichts ändern...
lg, ulli
ullimaus
07.07.2007, 18:03
liebe silleke,
du hast recht, wenn ein privatpatient zum falschen arzt gerät, der eigentlich nur kohle machen möchte, wird geschnibbelt bis zum geht nicht mehr.
aber: ich hatte bei meinem melanom-verdacht SOFORT einen termin erhalten, auf den ich im klinikum mindestens 3 wochen hätte warten müssen. ich hab´ schon seit kindheit eine zusatzversicherung und ich hab´es eigentlich noch nie bereut, dafür bereits schon sehr viel geld bezahlt zu haben, im gegenteil. auch meine gebärmutter-entfernung konnte ich in einem sehr schönen ambiente und mit ganz toller und aufmerksamer betreuung durchstehen.
lg, ulli
ullimaus
07.07.2007, 20:20
hallo j.f.,
ich danke dir für die info und den interessanten link, den ich jetzt mal schnell fürs erste überflogen hab´, mich aber bis montag sicher genauer damit beschäftigen werde. auf jeden fall ist aufgefallen, dass die prozedur der immunhistochemischen untersuchung ganz genau beschrieben ist. und es wurden dermale naevi spitz beispielsweise nicht untersucht, aber ,wie gesagt, noch nicht ganz genau gelesen.
das schlusswort hat mich zwar ein bisschen irritiert, da die rede davon war, dass es sich beim spizoiden melanom um ein "niedrigmalignes" handelt, davon hab´ ich ehrlich gesagt in bezug auf melanome noch nie was gehört ...:confused:
was dir passiert ist, tut mir wirklich sehr leid. es ist natürlich so, dass auch ärzte in ausbildung und auch jungärzte be-/vorbefunden, aber genau in solchen fällen wie der unterschied zwischen spizoiden mm und nävus spitz muss meiner meinung nach ein erfahrener histologe herangezogen werden und der sollte in dem fall alle ihm zur verfügung stehenden untersuchungsmöglichkeiten heranziehen.
bin zwar kein arzt, aber ich denke eher, wenn sich ein melanom als naevus spitz "tarnt", ist das ausschliesslich für die histopathologie ein problem betreffend erkennung als solches, weil die zellen nicht eindeutig identifiziert werden können, aber keines des immunsystems der haut. es hat einfach wie bei anderen melanomen versagt. das wäre aber nur meine persönliche interpretation daraus.
mein spitznaevus wurde am selben tag entfernt, als der nachschnitt meines ersten tieferen melanoms gemacht wurde, gleiche stelle am oberarm, nur linker arm, also genau parallel... ich hatte ihn schon mein leben lang, aber zur selben zeit, als mein mm schwarz und schuppig wurde, war der "spitze" auf einmal dunkelrot und hat gejuckt .... führe diese gleichzeitige entwicklung irgendwie gedanklich auf einen extremen sonnenbrand auf kuba und eine traurige wende in meinem leben zurück ....:(
vielen dank nochmals!
ich wünsche dir alles gute und hoffe für dich, dass bei dir nie mehr was nachkommt!!
lg, ulli
URIAH-HEEPER
25.09.2007, 10:08
So, jetzt soll's das gewesen sein! ...
Zufällig (denn es ging eigentlich um einen eingewachsenen Zehennagel) hatte ein Klinikarzt ein auffälliges Muttermal auf meiner Fußsohle entdeckt und es dort dann auch gleich by the way entfernt und zur Analyse gebracht. Befund: Melanom in situ (erstes Anfangsstadium).
Innerhalb einer Woche war ich somit wieder in der Klinik (Stuttgart) und es wurde nachgeschnitten.
Sowohl der Stationsarzt, als auch der ärztliche Direktor der Klinik, wie auch der Melanom-Spezialist dort waren einhellig der Meinung, dass damit das Thema für mich erledigt sei, ich Glück gehabt hätte und fortan nur noch halbjährig zur Pigmentsichtung vorbeischauen solle.
In verschiedenen Beiträgen hier im Forum war die Rede von "In Situ's", die trotzdem streuen. Auch mein "Haus-Hautarzt" hat heute genau diesen Sachverhalt definitiv ausgeschlossen. Als ich ihn auf jenen Bericht hinwies, der hier auch manchmal angeführt wird, nachdem bei einer Untersuchung von ca. 100 In-Situ-Patentien dennoch ca. 30 "Fortsetzungen" hatten, meinte er: "genau deshalb schneidet man nach".
In vielen Ländern würde gar nicht nachgeschnitten, viele Ärzte auch hierzulande würden das nicht tun. Demnach würde der bloße Befund "in situ" eben noch nicht die gewünschte Sicherheit bieten. Ein In-Situ solle man schließlich nicht überbewerten aber auch nicht unterschätzen. Deshalb: Bitte immer nachschneiden lassen! Dann passt's. :pftroest:
All the best!
FMS.
Hallo,
heute erfahre ich von meinem MM in situ!
In 14 Tagen wird dann um die Stelle nachgeschnitten und damit ist dann alles erledigt so mein Hautarzt!
Ich soll dann einfach alle 1/2 Jahr wiederkommen. Problem finde ich bei mir ist, dass ich Hunderte von Muttermalen habe und diese somit kaum selbst alle im Auge behalten kann, wie mein Arzt mir auftrug. Muss ich dann nicht öfter hin? Sollte ich vielleicht nach dem 2. Schneiden noch andere Ärzte konsultieren! Oder auch andere Untersuchungen machen? Oder reicht es wirklich alle 1/2 Jahr zur Vorsorge zu gehen?
Weiterhin sagte mir die Sprechstundenhilfe ich sollte mich noch mal melden wegen der Möglichkeit steuerliche Ersparnisse beim Versorgungsamt zu bekommen. Was meint sie damit? Bekomme ich etwa schon wegen eines Melanom in situ einen Behindertenausweis?
Vielleicht habe Ihr Erfahrung und könnt meine Fragen beantworten.
Vielen lieben Dank:rolleyes:
Daniel
Fortuna62
05.10.2007, 15:57
Hallo Hongsi,
dass man bei einem in situ eine Behinderung bekommt wäre mir auch neu, aber vielleicht weiss dies jemand anderes besser.
Halbjährliche Kontrolle ist Ok, das muss ich mit meinem In Situ auch. Inzwischen haben sich meine Ängste auch gelegt und ich kann wieder gelassener reagieren, aber ein flaues Gefühl bleibt immer. Meine nächste Untesuchung ist am 20.12. in der Tübinger Hautklinik. Mein Hautarzt ist spitze, aber ich möchte mal jemand anderes über meine Muttermale drüber schauen lassen. - Viele habe ich auch - allein 140 Stück an einem Bein... na ja, nachschauen tu ich auch - aber ein Laie macht sich da mehr Sorgen, denn wenn man ein Leberfleck vergrößert (Lupe) sehen alle komisch aus. Der Arzt hat da einfach mehr erfahrung und bessere Geräte.
Wichtig sind die Vorsorgeuntersuchungen und etwas Selbstkontrolle.
UND
Denk positiv. Wir In Situ Leute haben wahnsinniges Glück gehabt!
Gruß
Fortuna62
:1luvu: :1luvu:
babs_Tirol
05.10.2007, 17:53
Hallo Daniel,
wegen einem Melanom in situ bekommt man keinen Grad der Behinderung, weil mit dem Nachschnitt der Krebs geheilt ist.
Normalerweise reicht bei einem in situ Melanom, die ½ jährliche Nachsorge.
Wenn du aber zusätzlich noch an DNS ( dysplastisches Naevus Syndrom ) leidest, würde ich dir dringend empfehlen alle Naevis durch Video-Haut-Screening dokumentieren zu lassen.
Unter diesem Link genauestens erklärt:
http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=15623
Allerdings ist diese Untersuchung kostenpflichtig, wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Man kann aber bedeutend schneller feststellen, ob ein Naevus zum Melanom entartet, als mit einem normalen Auflichtmikroskop.
Der Dermatologe erkennt sofort bei der nächsten Untersuchung, ob sich ein Naevus entartet hat, an Hand der vorherigen Aufnahmen.
Daheim zur Selbstkontrolle, könntest du dich von einem Familienangehörigen fotografieren lassen. Jede Körperregion einzeln alle 3 Monate und dann vergleichen.
Desweiteren sind die wesentlich dunkleren Naevis gefährlich.
Bei mir werden fast alle 3 Monate neu hinzugekommene Naevis entfernt.
Hier noch ein Link zum DNS, hier im Forum:
http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=2713
Desweiteren weise ich der Ordnung halber noch auf folgendes hin, ab sofort die Sonne meiden und niemals mehr ins Solarium gehen.
LG
babs_Tirol
sunblocker1
15.03.2010, 19:00
hallo zusammen,
ich habe vor einer woche die schockierende nachricht vom hausarzt bekommen, das ich ein melanom habe.vor 7 monaten wurde ein basaliom festgestellt,damit haette ich ja noch leben koennen.scheisse scheisse scheisse.fange an mir fragen zu stellen ob es sich lohnt ueberhaupt noch kinder zu habe,was ich eigentlich wollte.ich habe von den 75 prozent ueberlebensrate bei unter 1mm gelesen.das ist ja toll.mann,mann.kann mir jemand sagen wie lange es nach einem in situ koerperlich gut geht?
freue mich ueber zuschriften.
stephan
Hallo Stephan,
erstmal willkommen hier, auch wenn der Anlass eher nicht so schön ist.
Also ein Melanom in Situ hat sehr gute Heilungschancen, es gibt also garkeinen Grund, in Panik zu geraten.
Ein Melanom in Situ hat auch nix mit einem Melanom unter 1mm (aber mehr als in Situ) zu tun, d.h. sei bitte sehr vorsichtig, jetzt vor allem die negativen Prognosen auf Dich zu projizieren.
Aber wir kennen das alle, daß erstmal der 1. Schock überwunden werden muss. Irgendwann kehrt dann eine realistische Einstellung zurück, und dann fängst Du auch wieder an, Deine Familie zu planen. Mit jedem Monat, den Du überwunden hast, wächst Dein Horizont für das eigene Selbstvertrauen.
Liebe Grüße,
Michael
Hallo Stefan,
willkommen auch von mir. Ich kann mich Michael nur anschließen, bitte keine negativen Gedanken, damit schadest du dir nur. Ich kann mich gut in deine Lage versetzen, auch bei mir hat man vor 2 Wochen ein malignes Melanom in situ (Frühstadium eines Tumors ohne invasives Tumorwachstum bezeichnet, welcher sich in der obersten Haut- oder Schleimhautschicht befindet) festgestellt.
Es hat sehr gute Heilchancen!!!
Es wird mit einem Sicherheitsabstand nachgeschnitten und du wird dich regelmäßig beim Hautarzt vorstellen müssen.
Also bitte nicht den Kopf in den Sand stecken, bei Kummer, Angst, Fragen und Sorgen nichts in sich reinfressen, sondern hier im Forum fragen, hier steht einem jeder gern mit Rat und Hilfe zur Seite.
Mir hat das Forum im letzten Jahr bei meinem ersten MM sehr geholfen
und tut es auch jetzt noch. Es ist gut zu wissen, das man mit diesen Diagnosen nicht allein da steht.
sunblocker1
16.03.2010, 13:16
hallo,
erstmal danke fuer die raschen antworten auf meinen ersten beitrag.habe mich sehr gefreut.jeder sagt mir ich solle jetzt nicht negativ denken und die prognose sei gut.aber wie ich es eigentlich jetzt auffasse ist es als ob ich mein todesurteil bekommen habe auch wenn mir 5 oder 10 oder 15 jahre bleiben.scheisse,haette nie gedacht dass mir das passiert.ich bin noch so jung.
ich bin von dem trip"braun sein ist cool und sieht prima aus"nie runter gekommen.eigentlich ist das melnom nur u logisch,wenn ich meinen wahnsinnigen sonnen-konsum ueber die jahre betrachte.ich weiss nicht,was ich jetzt aus meinem leben machen soll.man sitzt mit dem ding auch wenn es zum glueck noch in situ ist wie auf einer tickenden zeitbombe.zuerst ,nachdem ich die diagnose erfahren habe war ich nach kurzer zeit tief traurig und musste immer wieder heulen , war aber eigenartigerweise irgendwie euphorisch die zeit,die mir bleibt bewusst zu leben.habe das fast wie ein geschenk aufgenommen.jetzt nach 2 wochen dreht es sich eher richtung depression vor allem nachts.
oh scheisse,was solls.c la vie.ich lebe jetzt einfach,hab spass,voegel mich durch:)
stephan
sunblocker1
16.03.2010, 15:44
halloeche,
also bei mir wurde vor zwei wochen auch ein in situ diagnostiziert.um den veraenderten leberfleck wurde 2cm! herumgeschnitten.warum eigentlich?bei in situ dachte ich , reicht 1 cm?ich moechte euch mal ganz lapidar was fragen, auch wenn es sich jetzt bloed anhoert.gibt es menschen,die 20 jahre nach der diagnose in situ noch gluecklich leben oder liegen die schon alle unter der erde???
freue mich ueber antworten
stephan
Jürgen1969
16.03.2010, 16:28
Hallo Stefan,
diese Frage wird Dir keiner hier beantworten, denn solange gibt es das Forum noch nicht. Auch etwas pietätlos die Frage, findest Du nicht?
lt den Leitlinien liegen beim in situ die Chancen bei ca 90% auf eine Heilung. Das sit schon ne Menge, oder?
Andere hier haben lt Statistik ganz andere Prognosen.:mad:
Hallo,
ich möchte hierzu ergänzen, daß bei kleinen Melanomen, also vor allem beim in situ, das Überlebensisiko möglicherweise besser als ohne Melanom ist. Das liegt daran, daß bei den Kontrolluntersuchungen Risiken aufgedeckt werden, die garnix mit Melanomen zu tun haben. Die 90% sind also besser als bei Gesunden.
Gruß,
Michael
sunblocker1
16.03.2010, 18:20
hallo,
ja sorry fuer meine frage war defenitiv pietaetlos.ich mache mir einfach nur gerade einen kopf uber das , was ich mit meinem leben ansteuern moechte.sei es familiaer oder beruflich.fuck ich habe angst einfach nicht alt werden zu koennen wie die anderen.das ist einfach gerade die frage , die mich kurz nach der diagnose beschaeftigt:wie lang noch?ueber wirkliche heilungen bei melanomen findet man im netz nichts.ich hab keine lust frueh zu sterben.
life is short!enjoy!
stephan:winke:
sunblocker1
18.03.2010, 11:44
ja stimmt schon,wer weiss was in 20 jahren ist.vielleicht stirbt in 100 jahren fast niemand mehr , weil es gentherapien gibt?trotzdem gehts mir mies.scheisse.
stephan
Jürgen1969
18.03.2010, 14:43
Hallo Stephan,
also mir wäre ein in Situ lieber als meine 3,8mm !!!!!!!!!;)
Wir müssen es eben so nehmen wie es ist, oder?
In eion paar Wochen wirst Du anders drüber denken und besser damit umgehen.;) Wirst sehen, es ist so.
Ich selbst habe bereits 2 Kinder, und die wollen noch lange Ihren Papa.
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen, oder?
Und wenn Du gar nciht kalr damit kommst, nimm psychologische Hilfe in anspruch, hatte ich auch, kann ich nur empfehlen.;)
Alles Gute für Dich.
sunblocker1
18.03.2010, 17:10
hallo,
ja klar in situ geht verhaeltnismaessig ncoh.trotzdem bin ich platt kann mein leben nicht vernuenftig angehen.nur habe cih mir grenzen gesetzt:bis zur chemo geh ich nicht mach ich vorher nen abgang.obwohl habe von einer bekannten meiner mutter gehoert,di vor 15 jahren einen in situ hatte und entfernt wurde und seitdem gar nix mehr.naja.muss das erstmal verdauen aber mir ist grad so schlecht.
stephan
Dirk1973
18.03.2010, 17:23
Bei allem Respekt, aber Du kannst Dein Leben sehr wohl in Ruhe angehen.
Gehe regelmäßig zur Nach- bzw. Vorsorge und gut ist das. Alles was früh erkannt wird, macht keinen Ärger. Da ist es auch vermessen zu sagen, dass Du vor einer Chemo einen Abgang machst.
Das ist mit Verlaub gesagt völliger Blödsinn. Denn nur weil es Chemo heißt, bedeutet es nicht gleich das Ende vom Leben.
Also: freue Dich über Dein in situ. Alle anderen hier würden Vieles dafür geben.
Hallo stephan,
Deine Aussage zur Chemo zeigt einfach nur, daß Du möglicherweise die ungewisse Angst, die wir alle am Anfang hatten, noch nicht verarbeitet hast, denn ansonsten ist das einfach nur Blödsinn, vielleicht sogar ein wenig respektlos gegenüber denen, die durch eine Chemo überleben.
Nach meinen Beobachtungen gibt es einen Punkt weit nach der 1. Chemo, wo sich die Metastasen so breit gemacht haben, daß nur noch eine palliative Behandlung Sinn macht. Wenn Du einen guten Arzt hast, dann wird er erkennen wenn es soweit ist.
Gerade Hautkrebs verläuft gegen Ende eher schnell und mit wenig Schmerzen (nein, die Aussage ist nicht von mir, und ja, natürlich gute Schmerzmedis vorausgesetzt)
Gruß,
Michael
sunblocker1
19.03.2010, 13:50
hallo,
nochmal vielen dank fuer die zuschrifte.mir geht es schon a bisserl besser.habe den esrten schock verarbeitet und die bekannte meiner mutter,die vor 15 jahren einen in situ hatte und bis heute nix mehr,hat mir mut gegeben.vielleicht werde ich ja doch noch alt?ich wollte nicht respektlos denen , die eine chemo bekommen , wirken.das ist nur meine persoenliche auffassung gegenueber der krankheit,dem leben und dem tod und sollte niemanden affektieren.stimmt es,das stress sich negaiv auf die krankheit auswirkt?
gruss stephan
Dirk1973
19.03.2010, 14:33
Stress, also die Form des negativen Stress, ist nicht für die Krankheit schlecht, sondern für Deine Gesundheit. Stress hat nachgewiesener Maßen einen schwächenden Einfluss auf unser Immunsystem. Abgesehen von diversen anderen Begleiterscheinungen. Da geht es auch um Hormone etc.
Und wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann kann es sich halt nicht vernünftig um seine eigentliche Aufgabe im Körper kümmern. Wir werden unter Umständen krank........
sunblocker1
23.03.2010, 13:06
hallo an alle,
der fruehling ist endlich da!und der sommer nicht mehr weit..wieviel sonne sollte man sich mit einem in situ geben?ich meine selbst mit uv-schutz 50 kommt doch schliesslich was durch?!weiss jemand ob die krebsneubildungen aufgrund der bisherigen sonneneinstrahlung zustande kommen oder durch die einstrahlung nach dem primaertumor oder beides?ganz ohne sonne werde ich nicht leben koennen.kennt jemand einen guten versand im internet fuer uv-kleidung?
lg stephan
Hallo,
also bei denen, die nicht zu den 90% Überlebenden gehören werden z.B. auch die gezählt, die vor Schreck über die Diagnose einem Herzinfarkt erliegen oder mit dem Auto am Baum landen.
Sorry, aber ich denke, das macht deutlich klar, wie die statistischen Zahlen zustandekommen.
Gruß,
Michael
sunblocker1
24.03.2010, 00:23
hallo micha,
ja,ja du hast dich schon lange damit auseinandergesetzt.ich erwache langsam etwas aus meinem schockzustand.auch wenn ein metastasierender tiefer melanom natuerlich zig mal schlimmmer waeren...trotzdem es ist sehr schwer.
ich schaue zwar positiv in die zukunft und werde nicht aussm fenster springen,doch bleibt ein mulmiges gefuehl.klar in den ersten zehn jahren werde ich bestimmt keinen abgang machen,es sei denn ein meteorit faellt doch auf die erde.naja,einen kleinen funken hoffnung,dass ichalt werde habe ich noch.es gibt ja faelle , in denen in situs lange leben glaube ich,hoffe ich.trotzdem uffffffff
stephan
Hallo,
mir hat diese Seite etwas geholfen:
Melanom Expertenrat (http://www.melanom.de/QQoption-com_mkexpertenratQQItemid-323.html)
Etwas die Seite runter findest Du Antworten zum "in situ"
Gruß,
Michael
sunblocker1
24.03.2010, 13:03
hallo,
weisst du ab welchem stadium oder ab welchem physischen und psy zustand man eine invalidenrente beantragen kann???ich haette am liebsten sofort eine!:laber:
stephan
Dirk1973
24.03.2010, 13:16
Ist jetzt nicht Dein Ernst, oder ???
hallo,
weisst du ab welchem stadium oder ab welchem physischen und psy zustand man eine invalidenrente beantragen kann???ich haette am liebsten sofort eine!:laber:
stephan
Im Gegenteil, Du brauchst offensichtlich eine Aufgabe zur Ablenkung.
Gruß,
Michael
sunblocker1
25.03.2010, 22:15
hallo micha,
na,war nur ein spass.klar ich gehe weiter arbeiten.bin ja eigentlich gesund:)
stephan
lg
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