Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tamoxifen
Hallo an alle "Erfahrenen"
Ich bekomme nach meiner Chemo weitere Behandlung mit Tamoxifentabl. Wer kann mir sagen welche Nebenwirkungen damit entstehen können?
Würde mich über Antworten hier im Forum sehr freuen.
Liebe Gruesse an alle Mitbetroffenen
Vero
Hallo Vero,
ich wurde auch mit Tamoxifen behandelt. Ich denke daß die Nebenwirkungen ganz unterschiedlich sein können. Eines ist aber sicher: du kommst in den sogenannten "Wechsel". Wahrscheinlich bleibt über kur oder lang deine Periode weg (was nicht unbedingt negativ ist). Leider weiß ich nicht wie alt Du bist. Es können auch Gelenk- und Knochenschmerzen auftreten. Dann kann ich dir nur "Vioxx"Tabletten raten. Die helfen sehr gut bei dieser Art von Schmerzen. Auf alle Fälle halte ich Tamoxifen für ein sehr gutes Mittel. Bei mir hat es sehr gut geholfen. Allerdings habe ich Tamoxifen vor der Chemo genommen. Jetzt werde ich mit Aromasin behandelt. Es ist ein etwas stärkeres Mittel, die Nebenwirkungen laufen aber auf das Gleich raus. Ich wünsche dir viel Kraft und Mut. Wenn Du noch Fragen hast schreib einfach nochmal. Ich schau die nächsten Tage einfach ab und zu mal ins Forum.
Brigitte
Hallo Brigitte,
lieben Dank für Deine Antwort, ich dachte schon, dass sich keiner mit Tamoxifen auskennt.
Also ich bin auch schon 46 Jahre und habe die "Wechsel" mit der Chemo schon eingeleitet bekommen. Das ist mir auch nicht so wichtig, lästig sind nur die Hitzewall., die ja sicher viele kennen.
Ich bekomme Tamoxif. allerdings erst nach meiner Chemo. Ist wohl wirklich bei jedem unterschiedlich.
Und die Schmerzen in den Knochen waren die schlimm?ich hoffe nicht, und hast Du heute noch Schmerzen, oder bist Du fertig mit Tam.? Ich werde mir die Vioxx-Tabl. vormerken und ggf.mit meinem Arzt besprechen.
Hab nochmals Dank für Deine Antwort.
Liebe Grüsse Vero
Hallo Vero
Gehe doch mal auf die Internetseite www.Brustkrebs.de
da ist auch auf Nebenwirkungen hingewiesen.
Ich selbst bekomme Tamox 20
Es wird geschrieben das das sich auf die Sehkraft und bei jüngeren auf die Gebährmutterschleimhaut negativ auswirken kann.
Liebe Vero,
zu deiner Frage nach dem Tamoxifen kann ich dir sagen, daß ich dieses Präperat nun seit 2 1/2 Jahren nehme und zwar in dem Bewußtsein: Kampf dem Krebs! Ich habe mir anfangs, als die Knochenschmerzen oder die Hitzewallungen kamen: Es hilft. Und auch jetzt bin ich der festen Überzeugung, es hilft. Ich war vergangenen Sonntag auf einem Patientenkongress und dort wurde auch seitens der Ärzte immer wieder darauf hingewiesen, daß ein hormonabhängeges Mamma Ca gut mit Tamoxifen behandelt werden kann und man es 5 Jahre nehmen soll.
Mir geht es zurzeit sehr gut.
Ich bin nun seit 2 1/2 Jahren auch in einer Selbsthilfe und ich kenne einige Frauen, die Tam. nehmen.
Also denk dran es hilft
liebe Grüße
Doris
Hallo Thea,
ich wollte mich bei Dir bedanken, für die tolle web-adresse, habe fleissig nachgelesen. Jetzt ist es mir etwas flau wegen der Nebenwirkungen, klingt beunruhigend. Aber der Eintrag von Doris wiederum, beruhigt mich schon etwas. Hast Du selber auch Nebenwirkungen verspürt? z.B. Wasseransammlungen oder Stoffwechselbeschwerden?
Liebe Grüsse und Dir alles Gute Vero
Hallo Doris,
herzlichen Dank für Deine Schilderung. Es klingt sehr ermutigend. Aber die Knochenschmerzen, Wasseransamml. ect. beunruhigen mich doch schon. Sind die Knochenschmerzen auch nach den 2 1/2 Jahren noch zu spüren, oder war es nur am Anfang der Tam.Einnahme? Bzw. verschwinden die Knochenschmerzen oder sind es verbleibende Schmerzen?
Wünsche Dir alles Gute und einen sonnigen Sonntag
Liebe Grüsse Vero
Hi Vero,
ich kann dir nur sagen, im Moment habe ich so gut wie keine Beschwerden unter Tamoxifen, oder ich nehme sie nicht mehr so wahr. Also durchschlafen kann ich schon länger nicht mehr, das liegt wohl auch am Tam., wie in der Kur gesagt wurde. Auch habe ich Ausfluss, was auch daran liegt. Aber Vero mal ehrlich vor drei Jahren habe ich gedacht, ich habe Krebs, bin 40 Jahre alt, das war's. Und so denke ich mir halt, lieber halt nicht mehr durchschlafen, oder Ausfluss, aber ich lebe. Und zurzeit nicht mal schlecht!
Krebs ist und bleibt auch nach drei Jahren ein Thema, sonst hätte ich mich nicht auf dieser Seite eingeklickt. Und da ich bei uns in der Selbsthilfe viel sehe ist es auch nicht immer einfach.
Aber Tamoxifen ist eine gute Alternative, an die ich glaube.
Ich wünsche dir einen schönen Abend!
Bis bald vielleicht mal zum chatten!?
Doris
Hallo Vero,
ich muss seit Februar 02 Tamoxifen und Zoladex nehmen. Beides Mittel, die die klassischen Wechseljahressymptome ja verstärken sollen. Ich hatte anfangs starke Hitzewallungen und bin manchmal auch nachts verschwitzt aufgewacht.
Ich habe mir dann aus der Apotheke das pflanzliche Mittel REMIFEN besorgt und nehme nun morgens und abends je zwei Tabletten. Schon nach wenigen Tagen ließen die Hitzewallungen nach und ich habe diesbezüglich keine Beschwerden mehr.
Mir macht viel eher die Psyche zu schaffen, weil ich jeden Tag depressiver werde und da nicht raus komme. Ob das nun nur an der Diagnose oder auch an Tam. und Zola. liegt, weiß ich nicht. Aber es beruhigt mich doch ein bißchen, hier im Forum zu merken, dass auch andere dass Thema "trotz guter Prognose" nicht so einfach abhaken können.
Probiere doch das REMIFEN mal aus und viel Érfolg damit, wünscht Dir Petra aus Berlin
PetraBeeck@web.de
Hallo, Petra,
Du nimmst Remifemin Tabletten, gegen die Wallungen. Laß Dir Remifemin plus verschreiben, da ist Johanneskraut mit drin und die Stimmungsschwankungen verschwinden. Ich nehme seit einem Jahr morgens und abends je eine Tablette und die Depressionen sind weg.
Alles Gute, Dorothea
Hallo ihr beide,
es tut immer wieder gut im Forum zu lesen, wenn man Antworten bekommt, die einem keiner sonst sagt. Das tröstet und gibt schiesslich auch Zuversicht. Herlichen Dank Euch beide.
Zwischen den Zeilen finde ich keine Kampfansage und das finde ich schade. Trotz guter Prognose kann man natürlich nicht alles so einfach abhaken, aber wir können nur eines tun, nämlich kämpfen. Ich werde mich für meinen Teil niemals damit abfinden, solch eine unselige Krankheit zu haben, sondern ich werde kämpfen und sie besiegen. Das klingt doch gut oder?, Wo bleibt Euer Kampf, was tut ihr dagegen? Nicht sich einfach so in sein Schicksal ergeben, sondern dagegen ankämpfen, im psych., im Ernährungs- und gesamten Lebensumfeld. Ich arbeite noch daran, aber bis jetzt ist es mir gut gelungen.
Ich habe auch schon sehr gute Bücher gelesen und habe ein paar tolle Tips, wenn ihr interessiert seid gebe ich sie gerne weiter. Denn wir wollen es doch packen, oder???? Wenn man einen Kampfeswillen entwickelt, schlägt sich diese Einstellung unglaublich auf die Psyche nieder, ich habe es selbst erlebt und möchte euch raten: kämpft bis zum umfallen, wir können nur gewinnen.
Und Doris, was das chatten anbelangt, das würde ich auch gerne mal tun, aber bei mir klappt das nicht mit dem anmelden, aber ich arbeite auch da dran.
Viel Glück euch beide beim Probekampf und liebe Grüsse Vero
Hi Vero,
das mit dem REMIFEN hab ich auch schon gehört; auch so gibt es ein Mittel das heißt CEFAKLIMA, das wollte ich aber noch nachhören.
Was das Kämpfen angeht, glaub mir ich kämpfe und ich lebe!!
Was das Chatten angeht, so habe ich vorige Woche an Feedback geschrieben und Herr Oehlrich hat mich sofort angemeldet, seitdem kann sogar ich chatten.
Also würd mich freuen, dich mal da zu treffen
Liebe Grüße - bis demnächst
Doris
Hallo Doris,
Du hörst Dich suuuper an, das freut mich, wir dürfen nicht auf-oder nachgeben. Die Psyche ist genauso wichtig wie jede mediz. Therapie. Und was das Chatten angeht, so werde ich mich wohl auch an den Teamchef wenden müssen, es würde mich schon interessieren. Das mache ich in den nächsten Tagen mal und naja bis dann (wenns klappt).
Liebe Gruesse Vero
ich habe brustkrebs bin 33 jahre und habe chemo und bestrahlung hinter mir. soll nun zur kur. wer kennt rehakliniken wo ich meinen sohn 3 jahre mitnehmen kann?
reinhardtcharly@aol.com
Hallo,
zu REMIFEN ist anzumerken, dass dieses pflanzliche Hormone enthält. Der Gynäkologe meiner Frau hält das Mittel für kritisch, wenn man die Hormone mit Tamoxifen in Zaum halten will. Schließlich ist der Krebs ja hormonrezeptorpositiv gewesen.....
Vielleicht kann ja jemand hierzu noch genaueres mitteilen.
Gruß, Ulli
www.netdoktor.de/medikamente/fakta/brustkrebsmittel.htm
fand ich ganz interessant. Vielleicht findet ihr da Antworten.
gruß Rena
Vielen Dank Rena,
die Seite ist sehr informativ, leicht verständlich und mit Infos nicht so überfrachtet.
Grüsse aus Berlin von Petra
TAM wirkt wirklich bei jeder Frau anders. Ich habe und hatte bisher noch keine Probleme mit der Dosierung von 20 mg,tgl.
Höhere Dosen beinhalten ja auch ein höheres Risiko, am Uteruscarcinom zu erkranken.
Liebe Grüße
Maryjoe
Hallo Maryjoe,
das bist du falsch informiert. Das Risiko, unter TAM an einen Endometriumcarcinom zu erkranken, hängt nicht von der Dosis ab !!!
Gruß
zur Information vion ULI kann ich nur hinzufügen, daß der Arzt bei der Strahlenterap. bei mir das Packungsprospekt von Klimaktoplant überprüft hat und feststellte, daß hier "CIMIFUGA2 enthalten ist - ebenso wie bei REMIFEN: eR DRUCKTE MIR AUS. "Gegenanzeige: hormonsensitives Mammakarzinom"
Das ist nun alles iritierend - ich habe nach Einnahme von Tamoxifen 20 mg auf Novaldex 20 mg gewechselt - hier habe ich "nur" Schweißausbrüche". Ich hoffe, daß sich diese legen - bei mir ist es so, daß ich die ganzen Jahre über Presomen eingenommen hatte , dies nun absetzen mußte und zusätzlich diese Tabletten nun nehme, die ja auch Östrogene bekämpfen. Hat vielleicht jemand einen Tip für mich, wie ich die Schweißausbrüche bekämpfen kann? Salbei-Tee habe ich dagegen bereits in Massen getrunken - ohne Erfolg. Dafür habe ich nun eine super Erkältung bekommen - schwitzen, aufdecken usw. Liebe Grüße an alle
Hallo Renate,
bin vor 5 Jahren an Bk erkrankt mit 5 befallenen Lymphknoten( 6 Zyklen CMF + Enantone Gyn 2 Jahre ) habe bis vor 6 Wochen Tamoxifen genommen jetzt Evista (Raloxifen ) , da sich meine Gebärmutter vergrößert hat.Gegen die Schweißausbrüche hilft sehr gut Soja z.B. 1/4 l
Sojamilch täglich - zusätzlich treibe ich Sport-Schwimmen u.Fitness.
Mir geht es gut, habe leider etwas zu genommen ,aber das nehme ich gern in kauf.Ich genieße jeden Tag u. freue mich heute mehr an den kleinen Dingen im Leben . Hoffe das macht euch allen Mut.
Hallo Regina,
es freut mich, dass du hier allen Betroffenen Mut machen kannst. Auch ich fühle mich - trotz Zoladex und Femara - wohl. Nehme gegen die Hitzewallungen Salbeidragees, jogge 3x pro Woche und genieße das Leben.
Danke und schöne Grüße - Gerda
An alle, die Tamoxifen nehmen,
ich nehme dies Mittel jetzt schon seit Oktober 1999 und zwar die 20 und diese nur einmal pro Tag. Ich muss sagen, dass ich keine der beschriebenen Nebenwirkungen feststellen konnte. Ich hatte, noch habe ich Wasseransammlungen, Knochenschmerzen oder sonst etwas. Das einzige was blieb sind die Hitzwallungen, aber O.K. damit kann ich leben. Ich halte es eben wie eine Zwiebel, ziehe mehrere Schichten uebereinander an und fertig. Was ich allerding regelmaessig mache und zwar ueber die Regel lt. Krebspass, hinaus, ich gehe jede 3 Monate zur Frauenaerztin und lass mich nicht nur gynaekologisch untersuchen, sondern auch das Blut.
Was ich allerdings total geaendert habe ist die Ernaehrung. Ich esse viel Obst und Gemuese sowie Milchprodukte, da ich keine Milch vertrage ist dies in der Regel yaourt.
MFG Ingrid
Hallo Ingrid,
gerade das Thema Tamoxifen verfolge ich in allen Foren sehr intensiv, weil es mich ab ca. 10/02 auch ereilt.
Und ich finde es super, zwar selten aber immer wieder mal von Leuten wie Dir zu hören, dass die Nebenwirkungen praktisch null, bzw. in einem höchst erträglichen Rahmen ablaufen.
Klasse und weiter so
Viele Grüsse EVA
Also, ich nehme seit gut 2 Jahren auch TAM 20 mg tgl, hatte bisher keine Probleme, noch nicht mal Hitzewallungen.
Meine Gynäkologin ist auch der Meinung, dass mit der Dosierung alles im grünen Bereich liegt.
Mir geht es gut, und ich hoffe, es bleibt nach dem BK so.
Hier noch eins von meinen Gedichten, dies mal zum Thema Gesundheit:
Wie ist die Gesundheit doch so wichtig,
Mit Ernährung macht man oft nichts richtig;
Das Zuviel oder Zuwenig ist abnorm,
So kommt man doch auch nicht Form.
Bewegung wie Schwimmen, Laufen und Wandern
Die meisten sagen: nicht ich, nur die Andern!
Doch anfangen soll ein Jeder bei sich,
Einfach mal Schwimmen wie ein Fisch
Im Wasser, da macht die Bewegung Spaß.
Da wird mancher einfach nur nass,
Doch das ist gut für alle Großen und die Kleinen
Täglich wird allen die Sonne dann scheinen!
Der Mensch kriegt Farbe und Abwehrkräfte
Bei vielen schießen dann auch die Lebenssäfte!
Haben die wieder enorme Kraft in sich
Allen geht’s gut, wir hoffen ewiglich!
Lasst es Euch gut gehen
Liebe Grüße
Maryjoe
Hallo,
Nehme seit 3 Jahren Tamoxifen 20g hatte am Anfang auch Knochenschmerzen und Hitzewallungen. Im Julie 2001 und Julie 2002 hatte ich eine Auscharbung weil durch das Medikament die Gebährmutterschleimhaut sich immer wieder verdickt. Nun sagt mein Arzt ich sollte mir die Gebährmutter rausnehmen lassen, hat jemand damit Ehrfahrungen?
Hallo Heidi
Solange Du keine richtigen Beschwerden hast und die Abrasio ohne Befund war, würde ich nichts operieren lassen.
Die Gynäkologen sind auch Chirurgen, die schnippeln immer gerne.
Aber oft ist es unnötig, was da lt. Arzt herausoperiert werden muss.
Überlege gut, und hole Dir doch eine zweite Meinung eines anderen Arztes ein.
Liebe Grüße
Maryjoe
Hallo Heidi ,
habe nach Tamoxifen auch eine Ausschabung u. verstärten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gehabt.Nehme jetzt Raloxifen statt Tamoxifen - die Gebärmutter ist jetzt o.k. - frag deinen Arzt nach dieser Alternative. Laß dich nicht abwimmeln , das Mittel Evista (Raloxifen ) ist sehr teuer.
Hoffe es hilft dir weiter.
Gruß Regina
Hallo,
ich habe nach der Chemo und den Bestrahlungen Tamoxifen 20 mg genommen. Es waren nur 6 Wochen, aber es waren echte Horrorwochen für mich. Ich bin 33 Jahre und habe einen 3jährigen Sohn. Die Nebenwirkungen fingen an bei ständigen Kopfschmerzen über Knochenschmerzen, Schüttelfrost , Schwindelanfällen, Übelkeit und Agressivität. Seit dem nehme ich Femara und es geht mir sehr gut damit.
Hallo,
vielen Dank für Eure Tips, ich werde mich mal mit meinem Arzt in Verbindung setzen und Euch informieren. Mich würde noch interessieren ob, jemand weiss, was ist wenn ich die Tabletten 5 jahre lang genommen habe? Ist es gefährlich die Tabletten von heute auf morgen abzusetzen und besteht die Gefahr wieder zu erkranken?
Danke und viele Grüsse
Heidi
Hallo habe mich heute in der Apotheke erkundigt wegen Raloxifen! Dort sagte man mir dass, dieses Medikament keine Zulassung für Brustkrebs hat. Der Chef hat persönlich im Computer nachgesehn. Femar kostet 750€ (Siebenhundertfünfzig) 100 Tabletten ich glaube nicht das die AOK das bezahlt. Morgen spreche ich nochmal mit dem Apotheker,er gibt mir morgen die Unterlagen für ein neues Medikament werde Euch morgen wieder schreiben.
Grüsse
Heidi
Hallo, ich habe unter dieser Webseite Infos bezüglich Remifemin und Mammacarz. gefunden. Das deckt sich auch mit der Meinung eines jungen Onkologen der in meiner Reha einen Vortrag hielt. Ich nehme Remifemin selbst, bin aber trotzdem etwas unsicher wegen den unterschiedlichen Meinungen.
http://www.infoline.at/selbstmedikation/remifemin-wechseljahre.htm
Liebe Grüße an alle
Hallo, ich würde gerne wissen ob die Kasse die Kosten für Aromasin, bzw Anastrozol wirkstoffe trägt, da dieser Stoff ja besser sein soll als Tamoxifen.
Vielen Dank
Ich habe seit Oktober 2001 Tamoxifen nicht mehr vertragen. Bekam dann Aromasin. Kosten waren kein Problem, da ich Sehprobleme bekam.
100 Stück kosten auch ca. 750 Euro.
Bluebird
Hallo Chelly,
ich bekomme Femara (Aromatasehemmer) anstatt Tamoxifen. Meine Krankenkasse bezahlt ohne Probleme (BKK Siemens).
Schöne Grüße
Gerda
Hi ihr Lieben,
nehme seit 2 Monaten Tamoxifen 20, habe bis jetzt keine Nebenwirkungen, außer die Hitewallungen, die hatte ich aber auch schon bei der Chemo. Die Ärztin aus dem behandelten Krankenhaus und auch mein Frauenarzt haben mir Remifermin plus empfohlen. Das nehme ich ungefähr 5 Monate. Es is vielleicht eine kleine Linderung da, aber ganz werden die Hitzewallungen nicht verschwinden. Hatte auch Salbeitee wochenlang getrunken, hat auch nichts gebracht.
Liebe Grüße
Angela
Hallo ihr Lieben,
ich bin auch hormonrezeptor positiv und nehme seit 5 Monaten Remifemin plus gegen meine Hitzewallungen. Ich habe heute mit der Ärztin aus dem Krankenhaus gesprochen, die mich während meiner Chemo betreut hat. Sie sagte mir, Studien haben sogar ergeben, dass Remifemin plus sogar eine ähnliche Wirkung hat wie Tamoxifen. Das heißt natürlich nicht, dass man Tamoxifen nicht nehmen muß.
Gruß
Angela
Im Arzneitelegramm (eine von der Pharmaindustrie unabhängige Zeitung) war vor einigen Monaten zu lesen, daß Medikamente wie Remifemin eine wenn auch schwache östrogene Wirkung haben und man nicht ausschließen könne, daß ein Teil der Wirkung von Tamoxifen dadurch aufgehoben werden könne.
In der Ärztezeitung stand im letzten Oktober zu lesen, daß Traubensilberkerze diesen Effekt nicht hat und eher die Wirkung von Tamoxifen unterstützt. Nicht dabei stand allerdings, welches Unternehmen die entsprechende Studie gesponsert hat.
Ich werte selber Studien für ein großes Pharmaunternehmen aus und weiß, wie leicht Studien manipulierbar sind. Dazu kommt noch, daß Studien mit positivem Ergebnis für die Firma veröffentlicht werden, die mit negativem dagegen ganz selten.
Hallo,
nehme Tamoxifen 20 und hatte nur am Anfang Schwierigkeiten mit Hitzewallungen. Meine Periode kommt auch regelmäßig und eigentlich vertrage ich das Mittel recht gut.
Seit ein paar Wochen habe ich jedoch einen extremen Juckreiz im Genitalbereich, der mich Nachts kaum schlafen läßt. Ich vermute, daß dies eine Nebenwirkung vom Tamoxifen ist. Kann mir jemand eine Tipp geben, was man dagegen machen kann.
Liebe Grüße
Susanne
Hallo Suzanne,
ich werde mit Tamoxifen und mit Zoladex behandelt. Aus dem Grund habe ich auch keine Periode mehr. Bin 41 J.alt. Wegen des Hormonmangels habe ich häufig Beschwerden im Genitalbereich.Beim Juckreiz gehe ich aber immer zum Frauenarzt, da es sich oft um eine Pilzinfektion handelt, die mit Medikamenten behandelt werden muß. Ansonsten wende ich estriolhaltige Salbe ( 2 x Woche) und Milchsäurezäpfchen an. Man muß auch durch gesunde Ernährung den Immunsystem stärken, damit er die Infektionen schneller bekämpfen könnte. Kannst Du mir schreiben, wieso bekommst Du nur Tam ? Wie war Deine Diagnose ?
Grüße Anna G.
Hallo Vero,
ich nahm nach meiner Operation (Amp.der linken Brust, keine Metastasen, keine Chemo, 45 Jahre, keine Kinder) Tamoxifen ca 1/2 Jahr und hatte bei der ersten Rezidivdiagnose eine verdickte Gemärmutterschleimhaut und Zysten an beiden Eierstöcken.
Da auf dem Beipackzettel bei Auftreten der beschriebenen Nebenwirkungen (Zysten waren aufgeführt) zum Absetzen des Präparates geraten wurde, habe ich dieses auch getan. Meine Ärzte meinten ALLE, ich sollte das Auftreten von Zysten nicht so wichtig nehmen oder deshalb das Präparat absetzen. Andererseits liest man aber auch immer wieder von den krebserzeugenden Nebenwirkungen dieses Präparates. Und auf einen neuen lebensbedrohlichen Krebs hab ich natürlich keine Lust.
Ich nehme jetzt auf eigene Verantwortung ein Phytoöstrogenpräparat, das eine ähnlich blockierende Wirkung an den Hormonrezeptoren haben soll und fühle mich sehr wohl dabei.
Ich weiß allerdings nicht, wie ich handeln würde, wenn ich nicht als vollkommen metastasenfrei und ohne Chemo und Bestrahlung entlassen worden wäre.
Viele Grüße und meldet euch ruhig bei mir, wenn noch Fragen bestehen.
cginoff@web.de
Habe vor ca.5 Wochen mit der Einnahme von Tamoxifen begonnen,hatte ziemlich Bedenken wg.eventueller Hitzewellen oder anderer Befindlichkeitsstörungen.
Aber bis jetzt merke ich nichts,ausser dass meine Brust nichts mehr wie irre anschwillt und wehtut vor meiner Regel.
Kann das wohl damit zusammenhängen,dass ich bereits seit mehr als einem Jahr Johanniskraut einnehme?
Hoffe auf Antworten
moni
Hallo Ihr Lieben,
ich bekomme seit Januar auch Tamoxifen (5 Jahre lang) und Zoladex (2 Jahre).
Die Schweißausbrüche sind schwer zu ertragen, gibt es wirklich nichts dagegen?
Seit ein paar Wochen fühle ich mich auch ständig müde und schlapp, so als ob ich eine Grippe bekäme....Gliederschmerzen...
aber wie ich hier lesen konnte, sind das Nebenwirkungen von Tamoxifen ?!
Ich dachte, es liegt daran, dass ich nicht zur Kur konnte, und mein Körper einfach alles noch nicht verkraftet hat.
Es tut gut hier über andere Schicksale und Erfahrungen zu lesen...danke Euch allen.
Liebe Grüße
Birgit
Meine Freundin hat sich neulich erkundigt, ob ich noch immer Thermofoxi nehmen müßte. Du kannst dir vorstellen, wie ich über Hitzeschübe und Erschöpfung geklagt habe. Im Laufe der letzten 20 Monate hat dann beides deutlich nachgelassen. Tagsüber ziehe ich mich öfter mal an und aus und nachts gibt es -falls nötig- eine gekühlte Wärmflasche. Falls du Hämöopatische Mittelchen magst, kannst Du Melisse/Sepia Kügelchen nehmen. Auch Salbeitee bringt manchmal Erleichterung. Nach Kaffeegenuß bin ich heute oft noch ganz durchgeschwitzt. Andere Frauen haben gute Erfahrung mit Remifemin gemacht. Bei diesem Medikament wird noch diskutiert, ob es möglicherweise die Wirkung von Tamoxifen behindert (nix genaues weiss man nicht).
Liebe Birgit,
ich bekomme von meinem Arzt gegen die Hitzewallungen Liviella verschrieben. Ich nehme es seit einem halben Jahr und bin so gut wie beschwerdefrei. Vorher konntee ich keine Nacht durchschlafen und fühlte mich ständig wie gerädert.
Viele Grüße
Andrea
Hallo Birgit und alle anderen, ich bekam letztes Jahr während der Kur "Trevilor" gegen die Hitzewallungen. Es ist ein Antidepressiva, das ich nicht brauche, aber als Nebenwirkung läßt es die Hitzewallungen verschwinden. Ich war sehr zufrieden damit, der Erfolg war da, und Nebenwirkungen habe ich nicht bemerkt. Nach 6 Monaten habe ich das Medikament abgesetzt und habe nur noch selten und in erträglichem Maß Hitzewallungen. Zu diesem Medikament kann ich nur raten.
Frage an alle: Wie sieht es mit eurer Leistungsfähigkeit und Kraft aus? Meine Chemo und bestrahlungen sind vor genau einem Jahr beendet, allerdings hatte ich im Januar noch eine große Narbenkorrektur-OP. Liebe Grüße an alle
Hallo Rita,
Leistungsfähigkeit ist immer noch deutlich herabgesenkt. Kräftemäßig reicht es inzwischen für etwa 2 bis 3 Stunden leichte(!) Hausarbeit.
Letzte Chemo war vor 8 Monaten (insgesamt 7 Zyklen, davon 4 mit Taxol/Epirubicin).
Liebe Grüße zurück an dich!:-)
Hallo Vero,
ich habe 5 Jahre lang Tamoxifen bekommen und damit gut gelebt. Außer dass die Regel ausblieb, hatte ich keine Nebenwirkungen. Aber: Als Tamoxifen abgesetzt wurde, traten ein halbes Jahr später Metas auf! Deshalb kann ich dir nur raten, dich nach den 5 Jahren regelmäßig in kurzen Abständen untersuchen zu lassen.
Liebe Grüße
Martina
Hallo Andrea und all die lieben anderen hier,
vielen Dank, ich frag nochmal bei meinem Arzt nach, obwohl er mir nichts geben will.
Aber ich schlafe schon seit Januar keine Nacht mehr durch und bin ziemlich am Ende.
Alles Gute
Birgit
Ist hier jemand online?
?
Liebe Birgit, Schlafmangel hat mich über ein Jahr völlig fertig gemacht. Langsam wurde das dann besser und jetzt genieße ich jede Nacht, die ich durchschlafen kann.
Gruß Dorothea (die mit der kalten Wärmflasche)
Hallo macht jemand zufällig eine terapie mit tamoxifen u.Gynatone spritze???
Seit März nehme ich, nach meiner Brust-OP, TAM 20.
Schlafstörungen und Schweißausbrüche sind also selbstverständlich. Aber ich nehme kein Mittel dagegen. Ich weiß, daß ich dann wieder gegen TAM arbeiten würde. Aber ich möchte gesund werden und lehne alles ab, was die Wirkung der Medikamente beeinträchtigen könnte. Natürlich ist das manchmal unangenehm, aber da muß man einfach durch.Ich nehme TAM am Abend, so habe ich am Tag keine Schweißausbrüche.
Mir machen leichte Sehstörungen mehr Kopfzerbrechen. Aber ich habe mir einen Termin beim Augenarzt geholt und nun werde ich schaun, ob es wirklich an TAM liegt.
Grüße an alle.
Die sehstörungen nehme ich auch etwas war,nehme tam jetzt 2j.habe mich verschrieben enatone gyn heist die spritze.alle die es auch noch lesen..
sonst bekomme ich auch nichts für die nebenwirkungen habe auch angst das was anderes dann geschiet.
Hallo
ich nehme seit 18 Monaten Tamoxifen (5Jahre) und Zoladex (3 Jahre). Verträglichkeit hält sich in Grenzen - Hitzewällungen, Schlafstörungen,Gewichtsprobleme aber es geht.
Meine Nachbarin wurde im November am BK operiert. Jetzt nimmt sie auch Tamoxifen und hat sehr große Probleme mit dem Darm. Hat jemand einen Rat?
Grüße an Alle
Kasandra
Hallo, und schönen Dank für die vielen Antworten, wollte ich mal sagen, ich lese jede einzelne fleissig mit und freue mich immer darüber.
Nun lese ich, dass sehr viele von Euch Probleme mit Hitzewallungen haben, so wie ich auch. Im Moment sind meine Hitzew. besser geworden, da ich mittlerweile angefangen habe noch genauer auf meine Ernährung zu achten. So habe ich z.B. so oft es irgendwie möglich ist, auf Soja-Produkte umgestellt, bzw. habe einige Produkte in meinen Ernährungsplan eingebaut und es funktioniert sehr, sehr gut. Es gibt ein geschmacksneutrales Soja-Öl, zum braten u. dünsten, dann Soja-Margarine, Soja-Bio-Milch usw. Es gibt wirklich sehr viele Produkte davon. Bei mir bewirken diese Produkte, sofern ich alle tierischen Fette weglasse, optimal und die Hitzewallungen sind wirklich erträglich geworden. Genauso wirkt Soja-Milch gegen Schlafstörungen, ein Glas am Abend (evtl.warm) sei es mit Schokopulver oder Saft vermischt (Geschmacksache) hat für mich wahre Wunder bewirkt und kann tatsächlich ohne Aufzuwachen durchschlafen.Vor allem habe ich nachts keinerlei Schweissausbrüche. Deshalb kann ich es jedem empfehlen.
Ich kann es immer wieder testen, esse ich tierische Fette oder Schweine-bzw.Rind-Kalbfleisch mache ich auch die ganze Nacht kein Auge zu und bade in Schweissausbrüche.
Das wollte ich an Euch mal weitergeben, vielleicht möchte es jemand ausprobieren. Ein Versuch ist es allemal wert!!
Also viel Glück beim probieren und: lasst es Euch gutgehen.
Liebe Grüsse an alle Vero
Hallo Vero!
Ich hab 31/2 Jahre TAM genommen. Mir ging es gut,
nur dass ich zugenommen habe. nach 3 1/2 Jahren
stieg der Tumormarker und ich hatte Knochen-
metastase im Lendenbereich.
Lass Deine Rezeptoren noch mal prüfen.
Ich hab den FISH-Test machen lassen. (Herceptin)
damals war er 2+ und jetzt 3+. Also positiv für
Herceptin.
Östrogen war damals:negativ, jetzt:positiv 2 = 10-49%. Progesteronrezeptor damals: wenn überhaupt ganz schwach. Jetzt: positiv und 60%.
Es ist schon sagenhaft,dass der heutige Test (in einer sehr guten path. Klink) ganz anders ausfällt.
Lass ihn auch noch mal nachuntersuchen.
Warst Du das, die ein Buch über alternative Methoden gelesen hat? Z.B. über Thymuspräparate?
Bin sehr interessiert.
Liebe Grüsse und toi, toi, toi
Helga2
Hallo Helga,
kannst Du mir bitte die Adresse des path. Institutes geben und sonst sagen, wie das mit der zweiten Untersuchung funktioniert : muß man vorher dort anrufen oder etwas ausfüllen, muß das Gewebe bestimmte Verpackung haben, weißt Du was das privat kostet ? Ich möchte nähmlich mein Tumorgewebe ebenfalls noch mal untersuchen lassen. ich hoffe nur, dass der pathologe mir das gewebe ohne Probleme aushändigt oder muß ich ihm eine Begründung geben ?
du kannst mir direkt per e-mail antworten.
jill.g@freenet.de
Grüße Anna G.
Hallo Renate,
Ein guter Tip meines Gyn.bei Schweißausbrüchen in unserem Fall "Sojamehl" aus dem Reformhaus.
Früh morgens einen Teelöffel voll, 6 Wochen lang
einnehmen. Wenn Dir dies hilft kannst Du Kapseln aus der Apotheke holen, sind sehr teuer. Deshalb probiere erstmal Sojamehl.
Viel Glück! Gabi aus Berlin
Hallo Leute,
Ich nehme jetzt seid Oktober 2002 Tam.Die ersten 3Monate Hitzewallungen,Schlafstörungen und Gewichtszunahme(10Kilo).Dann ende Januar Diät...
8Kilo abgenommen,Gewicht bis jetzt gehalten(Freu...).Seid Anfang März habe ich überhaupt keine Probleme mehr.Ich komme im gegensatz zu vielen anderen sehr gut ohne weitere Medikamente aus.
Viele Grüße von Sabine D.
Hallo Leute
Eine Freundin von mir in Russland wurde wegen Brustkrebs operiert.
Sie schreibt das sie für die Nachbehandlung eine der folgende Medikamente braucht: "Arimidex" oder "Femar".
1. Kann mir jemand erklären wozu diese Medikamente gut sin?
2. Ich habe in der Apotheke nachgefragt. Diese Tabletten kosten monatlich ungefär 230 €.
Soviel können wir nicht bezahlen.
Kann mir jemand helfen diese billiger finden?
hallo Grigori,
ich denke das es wichtig ist zu wissen welchen wirkstof Arimidex oder Femar beinhaltet dan kan man erst sagen wofür es oder besser gesacht wegegen es ist.
Ich frage weil in Belgien das Medikament auch anders heisst als in Deutschland also frage nach den inhaltstoffen dan können wir vielleicht mehr sagen.
Alles gute für dich und deine freundin
Deine Freundin hat einen Brustkrebs, der auf Hormone (Gestagene/Östrogene) anspricht. Diese Hormone sollen dem Körper durch Femara oder Arimidex entzogen werden. Diese Medikamente sind sehr teuer und werden in Deutschland meist erst verordnet, wenn es mit Tamoxifen Schwierigkeiten gibt. Tamoxifen wäre möglicherweise auch für deine Freundin eine Alternative, da es die gleiche Wirkung hat.
Gruß Dorothee (Ich kriege auch Tamoxifen)
Hallo liebe Dorothee,
ich habe mich in diesem Forum schon wegen meiner BK-OP, meiner Chemo- und Strahlentherapie und auch wg. Tamoxifen im Erfahrungsaustausch beteiligt. Mich quälen nach fast einem halben Jahr "Gewöhnungszeit" noch immer starke Knochenschmerzen, die lt. ärztlicher Auskunft eine Folge der Therapie aber auch von Tam kommen könnten. Im Klinikum wurde bei mir vor einigen Tagen per Szinthigramm und Blutuntersuchung abgeklärt, dass meine unschönen Befindlichkeiten keine Neuerkrankung sind. Ich hatte den Professor dort gebeten sich dafür stark zu machen, dass ich Aromathasehemmer verschrieben bekommen kann, aber er bat mich um Geduld bis Januar : = (( Dann könne man neu "darüber nachdenken". Da meine Gebärmutterschleimhaut durch das Tamoxifen auch inzwischen Veränderungen aufzeigt bin ich der Meinung, dass ich mit einem Wechsel von Tam zu beispielsweise Arimidex Schlimmeres verhindern könnte.
Mich würde sehr interessieren, wie es d i r mit Tam ergeht und wie lange du es schon nimmst !
Herzlichen Gruß
ilse
Auch bei Arimidex mußt du laut Fachinformation mit Knochenschmerzen rechnen. Wenn du Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut hast, dürfte Arimidex günstiger sein. Dazu sagt die Fachinformation Arimidex unter Anwendungsbegebieten : "adjuvante Behandlung postmenopausaler Frauen mit östrogenrezeptor-positivem, nicht fortgeschrittenen, invasivem Mamma-Ca, die aufgrund eines erhöhten Risikos für Thromboembolien oder wegen Veränderung des Endometriums nicht mit Tamoxifen behandelt werden können." Ich schick dir gern die ganze Fachinfo zu, wenn du mir eine E-Mail-Adresse nennst.
Ich nehme Tamoxifen seit 2,5 Jahren. Knochenschmerzen habe ich nicht. 2 Jahre lang habe ich aber mit massiven Schlafproblemen gekämpft. Seit einem Jahr diskutiere ich mit meinem Arzt über die Umstellung der Antihormonbehandlung. Wenn ich schon Nebenwirkungen habe (Hitzewallungen, trockene Scheide, sexuelle Unlust), dann ziehe ich das Medikament vor, bei dem die Prognose günstiger ist. Leider fehlen für Arimidex noch Langzeitbeobachtungen, die über 4 Jahre Behandlung hinausgehen.
Gruß Dorothee
Hallo,
Wir sprechen hier von hormonabhängigen Tumoren.
Tamoxifen oder Arimidex und Femara haben überhaupt nicht die gleiche Wirkungsweise.
Tamoxifen dockt an den Tumorzellen an und verhindert somit, dass Östrogene, die die Tumorzellen "füttern" wollen, hineingelangen können.
Aromatasehemmer (wie Arimidex und Femara) verhindern die weitere Östrogenbildung im Körper (z. B. in den Fettzellen).
Wenn frau vor den Wechseljahren ist, kann sie deswegen Aromatasehemmer NUR in Verbindung mit Zoladex (schaltet die Eierstocköstrogenproduktion aus)erhalten.
Nach den Wechseljahren kann ein Aromatasehemmer alleine die Arbeit übernehmen, da ist dann ja wenigstens kein Eierstock-Östrogen mehr da.
Wer noch nicht in den Wechseljahren ist und -warum auch immer-
kein Zoladex enthält, kann dann eigentlich nur Tamoxifen nehmen.
Tamoxifen alleine ohne Zoladex macht Sinn; Tamoxifen mit Zoladex macht wohl noch mehr Sinn; Aromatasehemmer alleine nach den Wechseljahren machen sehr viel Sinn (wahrscheinlich ist das bei etwas dickeren Frauen sogar noch wichtiger, da sie ja mehr Fettgewebe haben).
Aromatasehemmer ohne ausgeschaltete Eierstockfunktion vor den Wechseljahren machen eigentlich eher keinen Sinn.
Grüße von Lilli
Hallo Dorothee,
vielen Dank für deine prompte Antwort. Angeregt durch deine Mail habe ich im Forum einige zurück liegenden Beiträge von betroffenen Frauen gelesen, die speziell die Nebenwirkungen durch die Einnahme von Aromathasehemmern ansprechen. So wird u.a. auch da vielfach von starken Knochenschmerzen berichtet..... Ich werde mich nun erst mal in die von meinen Ärzten empfohlene Geduld fassen und in regelmäßigen Abständen die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut prüfen lassen.
Hallo Lilli,
ich bin während meiner Chemo 60 geworden und habe daher die "normalen" Wechseljahre schon hinter mir. Es geht mir also hier lediglich um die Erfahrungen von Frauen, die Vor- und Nachteile von Aromathasehemmern gegenüber Tam selbst einschätzen können.
Herzlichen Gruß
ilse
Vielen Dank an Dorothee und Inge für ihre Antwort.
Ich bedanke mich auch bei Lilli für gute Aufklärung.
Kann jemand überpruefen ob ich allse richtig verstanden habe?
Situationsbeschreibung:
Lena ist 35 (also nicht in Wechseljahren).
Sie wurde wegen einen hormonabhängigen Tumor operiert.
Behandlung:
Neben einer Chemietherapie(die Krebszellen tötet),
wird sie eine Hormontherapie unterzogen
und zwar aus folgendem Grund:
Östrogenhormone füttern die Krebszellen, dehalb
müssen sie ausgeschaltet werden.
Zwei Methoden sind mir jetzt bekannt:
1. Zoladex ausschaltet die Eierstockfunktion
(stopt die Eierstocköstrogenproduktion)
Aromatasehemmer vernichtet in Körper enzym Aromatase,
das bei Östrogenbildung als Katlysator mitwirkt...
(das habe ich nicht verstanden - ist es nicht doppelte Arbeit?
Produktion ausschalten und Katalysator vernichten?)
2. Tamoxifen greift direkt die Tumorzellen an und verhindert,
dass sie von Östrogen gefüttert werden.
Es gibt also zwei Varianten:
- sie kann Aromatasehemmer(Arimidex oder Femar)
nur in Verbindung mit Zoladex erhalten.
- wenn sie kein Zoladex erhält, kann dann eigentlich nur
Tamoxifen nehmen
Aromatasehemmer
"Arimidex" - Wirkstoff - "Anastrozole"
"Femar" - Wirkstoff - "Letrozol"
Weitere Fragen
"Tamoxifen" - ist das Produktname oder Wirkstoff?
Welche Nebenwirkungen hat Tamoxifen?
Könne die Nebenwirkungen vermindert werden?
Schöne Grüsse an alle. Grigori.
Hallo Grigori,
Es ist schön, dass du dich so sehr einsetzt und informierst für
Lena, du scheinst ein wirklich guter Freund zu sein.
Also deine Freundin Lena ist noch nicht in den Wechseljahren.
Kennst du ihre Tumorklassifikation?
Weißt du, wie stark ihr Tumor hormonabhängig war?
Da sie noch recht jung ist, wäre wahrscheinlich die Ausschaltung der Eierstöcke sinnvoll (Zoladex).
Wird das in Russland nicht von der Krankenkasse übernommen?
Soweit ich weiß, ist Zoladex wohl auch recht teuer.
Wenn sie einen Aromatasehemmer und Zoladex selbst bezahlen würde, käme da schon ein stolzer Betrag zusammen (den genauen Betrag findest du sicherlich hier im Internet, vielleicht mal Doc Morris anfragen oder in jeder Apotheke bekommt man auch Auskunft).
Tamoxifen ist übrigens nicht so sehr teuer. Tamoxifen wird von verschiedenen Herstellern zu unterschiedlichen Preisen angeboten.Ich habe das von Ratiopharm.
Ich nehme es seit einiger Zeit und habe kaum Nebenwirkungen; aber das ist von Frau zu Frau sehr verschieden.
Wenn sie sich dazu entschließt (entschliessen muss?), Tamoxifen alleine zu nehmen,
dann würde ich mir eventuell über eine Eierstockentfernung Gedanken machen.
Gerade weil Lena noch recht jung ist, wäre das ein sichererer Weg, aber da weiß ich ja nicht die persönlichen Hintergründe, ob z. B. noch ein Kinderwunsch besteht. Dann wäre das natürlich ein recht radikaler Schritt.
Wichtig wäre halt zu wissen, wie stark der Tumor hormonabhängig war und die Tumorklassifikation.
Kleiner Nachtrag: Alles, was ich geschrieben habe, ist meine Meinung zu diesem Thema (wobei ich sagen kann, dass ich mich schon recht gut informiert habe).
Entscheiden wird Lena im Endeffekt nach gründlicher Rücksprache mit dem Arzt (besser: den Ärzten) selbst müssen.
Ich wünsche dir und besonders Lena alles Gute
Gruß von Lilli
Ich habe mal im Apothekerprogramm nachgesehen und mich über Preise informiert.
1 Spritze Zoladex kostet ca 240 Euro
100 Tabletten Arimidex kosten 659 Euro
100 Tabletten Femara kosten 695 Euro
100 Tabletten Tamoxifen 20mg kosten mindestens 20,10 Euro
(Firma CT ist der billigste Anbieter, viele andere etwa gleich teuer)
Gruß Dorothee
Ich habe Chemo hinter mir und jetzt erst eine Woche Bestrahlung und war schon ganz stolz auf meinen "Entenpflaum" auf dem Kopf. Nun nach 2 Tagen Einnahme von TAM gehen mir die Haare wieder alle "Büschelweise" aus. Kennt jemand diese Nebenwirkung? name@domain.de
Hallo, bin ich die einzige im Jahr 2004? Also nicht ganz richtig geschrieben: Ich bekomme TAMOX 20- 1 A und soll dann noch zusätzlich die Sptitze Zoladex (1 x im Monat) bekommen. Chate schon den ganzen Tag im Internet aber Tamoxifen scheint -auch nach Rücksprache mit der Strahlentherapie - im Moment das sicherste Medikament zu sein, weil bei den anderen alternativen noch keine Langzeitstudien vorliegen. Vielleicht kommt die Übelkeit von der Bestrahlung? Aber warum fallen jetzt wieder die Haare aus; den es wird doch nur die Brust bestrahlt? Gruß Heike
Hallo Heike!
Vielleicht ist es ja doch eine Nebenwirkung der Tamoxifene. Ich habe auch 3 Jahre lang welche eingenommen. Bei mir hat die Sehkraft sehr nachgelassen und es stellten sich verschiedene Allergien ein. Dass mit der Sehverschlechterung kommt eindeutig von den Tamoxifenen, wegen der Allergien hat jeder Arzt eine andere Meinung. Ist ja auch egal, für mich ist das alles jedenfalls sehr unangenehm. Aber ich bin froh, dass es mir zur Zeit recht geht. Tamoxifene nehme ich jetzt nicht mehr, weil mein Brustkrebs-Rezidiv hormonnegativ war.
Liebe Grüße
Biggi
Hallo allen Lesern dieser Seite!
Über Eure Nebenwirkungen der Tamoxifene habe ich ja schon ausführlich gelesen. Mich würde mal interessieren, ob sich bei irgend jemandem von Euch nach der Tamoxifen-Präparate auch Allergien eingestellt haben? Bei mir war es so, aber ob es wirklich eine Nebenwirkung von Tamoxifen ist, darüber sind sich die Ärzte nicht einig.
Viele Grüße
Biggi
Hallo Biggi,
da ich eigentlich gegen alles mögliche allergisch bin (auch Mistel...) Lebensmittel, Heuschnupfen.... würde ich bestimmt sofort allergisch reagieren. Du hast ja bestimmt gelesen, dass meine Haare schon nach 2 Tagen ausgefallen sind. Ich denke dass sich die Nebenwirkungen - siehe packungsbeilage - auch mehr auf die Organe bezieht.
Viele Grüße
Heike
Hallo Biggi,
habe gerade die 2 mail gelesen. Das mit der Verschlechterung der Sehkraft ist auch übel. Warst du vorher beim Augenarzt?
mfg
Heike
Hallo Biggi,
habe heute mit der Ärztin im Krankenhaus gesprochen, weil mir die TAM überhaupt nicht bekommen.... Aber sie sagte eine Umstellung erfolgt in eigener Sache (Durchfall, Magenkrämpfe....) sowie bie "Allergien". Bei Allergien bekam ich große Ohren; also doch bekannt und auch nicht selten (das war heute in der Strahlentherapie...
mlg
Heike
Liebe Heike,
Danke für die Information. Ich sage ja, hier streiten sich die Ärzte. Einer sagt so, der andere so. Na jedenfalls habe ich die Allergien am Hals. ABer da ich Tamoxifene ja nun nicht mehr nehmen muß, vielleicht lassen ja dann auch die allergischen Beschwerden nach! Kommt Zeit kommt Rat.
Beim Augenarzt war ich vorher nicht. Konnte ja super gucken. Meine Sehtests bei der betriebsärztlichen Routineuntersuchung waren immer 1a. Verschlechterun kam ganz schnell nach der Einnahme von Tamox.
Wenn Du so viel Beschwerden hast, müßten sie doch eine Medikamentenumstellung bei Dir vornehmen, oder? Der erneute Haarausfall bei Dir tut mir wirklich sehr leid. Was meint denn die Ärztin? Hängt es mit Deinen TAM zusammen?
Ich wünsche Dir alles Gute!
Liebe Grüße
Biggi
Hallo Biggi,
Danke für die schnelle Antwort! Wie äußern sich den deine Allergien? Die Ärztin meinte ja das "wir" noch etwas warten sollten - nehme die TAM ja erst seit ein paar Tagen und wenn die Nebenwirkungen anhalten, dann kann umgestellt werden auf Arimidex (habe mal die Preise verglichen ! vielleicht spielt das auch eine Rolle). Den "Haarausfall" führt sie nicht auf TAM zurück obwohl es in den nebenwirkungen drin steht, sondern darauf das ja der Hormonspielgel massiv runtergedrückt wird und ich künstlich (bin 45 Jahre) in die Wechseljahre gedrückt werde und bei Frauen in den Wechseljahren fallen eben die Haare aus und werden dünner. Aber das soll sich geben. Schau mit das noch ein paar Tage an (habe heute auch noch Durchfall dazu) und dann werde ich weiter "nerven! Auch Dir alles Gute
mlg
Heike aus Berlin (es chatet noch eine andere Heike im Forum)
Hallo Heiko,
mein Gott, Du bist ja schneller als der Blitz! Bin gerade noch online und habe daher Deine Antwort mitbekommen.
Also nach 3monatiger Einnahme von Tamox habe ich auf einmal auf unseren Hund allergisch reagiert. Es hat aber eine Weile gedauert, bis wir gemerkt haben, dass es der Hund ist. Wir haben schon immer einen Hund gehabt, da glaubt man doch nicht auf einmal an so etwas! Später habe ich dann noch auf Pollen reagiert und seit 2 Jahren habe ich eine Lactose-Intoleranz und Mehlunverträglichkeit. Bin mit dem Essen dadurch sehr eingeschränkt. Hatte am Stück 15 Kilo abgenommen. Es ging mir sehr schlecht, viel schlechter als nach meiner ersten Brustop. Dann, wo ich wußte, was ich essen kann und was nicht, ging es mir bedeutend besser, weil ich meine Ernährung dementsprechend umgestellt hatte. Doch kaum ging es mir besser, kam das Brustkrebs-Rezidiv. Irgendwie habe ich keinen guten Glücksstern! Naja, zur Zeit fühle ich mich aber gut. Nur morgen muß ich zur Mammographie. Das beschäftigt mich schon irgendwie. Aber ich klopfe mal schnell auf Holz.
Ich wohne kurz vor Berlin und bin 53 jahre alt.
Liebe Grüße
Biggi
Hallo Biggi,
mein Gott jetzt bekomme ich ja Panik. Wir haben auch einen Hund (einen kleinen malteser, 14,5 Jahre alt und du glaubst es nicht, der Tierarzt sagte letzte Woche er hat Alzheimer und wird senil) eine Allergie gegen den alten Herrn wäre ja unvorstellbar! Aber erst einmal rauszufinden was Allergien auslöst ist jbestimmt schon schon langwierig gewesen. Hattest du ein Brusterhaltende OP? Morgen drücke ich Dir ganz doll die Daumen und mach dich heute nacht nicht verrückt! Bis bald
mlg
Heike aus Berlin
Hallo Heike!
Danke, dass Du mir die Daumen gedrückt hast. Bei der Mammografie war alles okay. Hatte bloß etwas Angst, weil nach den normalen Aufnahmen und Abtasten der Brust dann noch eine Vergrößerungs-Mammografie gemacht wurde. Aber meine Sorge war unbegründet. Nun habe ich wieder ein halbes Jahr Ruhe. (Hoffentlich!!!)
Ja, ich bin beide Male brusterhaltend operiert worden. Nach der zweiten Op. bekam ich Bestrahlung, nach der ersten Op. lediglich Tamoxifene, weil es ein sehr kleines CIS war.
Nun bloß keine Panik wegen der Hundeallergie. Übrigens, wir haben unseren Hund auch noch. Es ist ein Schäferhund, 12 Jahre alt und sehr lieb. Aber er darf nicht mehr in die Wohnung und draußen meide ich den Kontakt zu ihm. Es war anfangs eine schlimme Zeit für uns,weil er es ja gewohnt war, auch von mir seine Streicheleinheiten zu kriegen. Er hat es bestimmt nicht verstanden, warum ich ihn meide. Inzwischen geht er mir aus den Weg. Für mich auch nicht gerade sehr schön. Aber es muß ja sein. Ich hoffe immer noch, dass ich meine Allergien mal wieder los werde!
Liebe Grüße und bis bald
Biggi
Hallo,
Ich bin Thomas und schreibe fuer Linda, meine Verlobte, da ihr schriftliches Deutsch noch ein wenig holperig ist, aber ich hoffe das stoert euch nicht.
Linda ist 30 und Anfang Dezember wurde Brustkrebs (Kategorie 2) bei ihr festgestellt. Inzwischen wurde ihr die Brust abgenommen and 15 Lynphknoten entfernt. Gluecklicher Weise hat man dort keine Metastasen gefunden und auch sonst scheint alles entfernt worden zu sein. Aus Vorsorge, und wegen ihres Alters, wurde ihr die Chemotherapien empfohlen, die sie nun endlich hinter sich gebracht hat. Da ihr Krebs hormonbeeinflusst war, steht natuerlich nun auch das Thema Tamoxifen auf dem Plan und die Aerzte wollen einfach nicht verstehen, dass sie ein riesen Problem damit hat. Speziel weil wir Kinder haben moechten und nach verschieden Aussagen, dass wohl nicht mehr moeglich ist waehrend und wahrscheinlich sogar nach der Einnahme. Das ist schon meine erste Frage. Habt ihr vielleich Erfahrungen gemacht, oder davon gehoert, wie TAM dieses beeinflussen kann und welches Risiko man eingeht. Zweitens, habt ihr irgend eine Ahnung wie hoch das Risiko sein kann wenn sie es nicht nimmt, da es ja eigentlich nur zur Vorsorgen sein soll. Vielleich habt ihr ja mal mit eurem Arzt darueber gesprochen. Dazu muss ich sagen, wir leben in Spanien, und moeglicher Weise haben Deutsche Aerzte auch ne andere Meinung darueber. Wir gehen davon aus, dass Linda's hier Aerzte einfach nach Vorschrift gehen, um fuer sich selber kein Risiko einzugehen. Natuerlich haben wir noch Tausend andere Fragen, aber diese beschaeftigen uns zur Zeit am meisten.
Wir wuerden uns sehr freuen eure Meinung dazu zu hoeren.
Schoene Gruesse aus Barcelona,
Thomas und Linda
Liebe/r Thomas und Linda,
ich habe über die Internet-Krebssprechstunde eine Anfrage an die Ärzte gestellt, auf welcher Datengrundlage jetzt regelmäßig Tamoxifen verordnet wird: wieviele Frauen von hundert bekommen ohne Tamoxifen (oder sonstiger Hormonbehandlung) ein Rezidiv oder neuen Brustkrebs, und wieviele bekommen eines mit Tamoxifen-Behandlung? Nur so kann man meiner Ansicht nach sagen, wie sinnvoll eine Tamoxifen-Behandlung ist, wenn man den hohen Preis bedenkt, den eine junge Frau, die noch Kinder haben will, dafür zahlt. Ich habe bisher die Antwort bekommen, das sei nicht so leicht zu beantworten, und ich solle mich etwas gedulden, sie arbeiten dran.
Daraus schließe ich, dass die STandard-Tamoxifen-Behandlung offenbar nicht so gut fundiert ist wie immer getan wird. Jedenfalls hat man auch noch nirgends gelesen, dass die Überlebensrate oder die Rezidivrate seit Einführung der Anti-Hormontherapie sich dramatisch verändert hätte.
Zu alternativen Methoden, den Hormonspiegel zu beeinflussen, kann ich dir das Buch empfehlen: Bob Arnot, Das Anti-Brustkrebsbuch. Vorbeugung durch richtige Ernährung und Lebensweise. Es ist in der Serie Piper erschienen. Arnot trägt die Ergebnisse von (vorwiegend nordamerikanischen) Studien zusammen.
Eure weitere Vorgehensweise hängt davon ab, ob Linda bereit ist, sich intensiv zu informieren und bei ihrer weiteren Therapie die Verantwortung mit zu übernehmen. Wenn sie nämlich den üblichen Arztempfehlungen folgt, braucht sie sich selbst keine Vorwürfe zu machen, wenn sie ein Rezidiv bekommt (was auch mit Tamoxifen durchaus sein kann, dazu braucht ihr nur die verschiedenen beiträge im Forum mal zu lesen). Wenn sie ihren eigenen Weg geht, kann sie natürlich auch ein Rezidiv bekommen (oder auch nicht, ebenso wie unter Tamoxifenbehandlung).
Auf jeden Fall muss nichts übereilt werden, da die Lymphknoten nicht befallen waren. Sie sollte sich die Zeit nehmen, die nötig ist, eine Entscheidung zu treffen, hinter der sie steht.
Viele Grüße aus Berlin
Klaudia
Hallo Klaudia,
Vielen vielen Dank fuer deine schnelle Antwort. Es macht Mut zu wissen, dass es noch Menschen gibt, die den Problemen Anderer zuhoeren und Verstaendnis zeigen.
Wuerdest du so lieb sein und an uns denken wenn du noch eine konkrete Antwort aus der Krebssprechstunde bekommst. Die Aerzte hier sagen, dass das Risiko um 50% reduziert wird wird wenn man TAM nimmt, allerdings werden die Nebenwirkungen total verschwiegen, das Thema Kinder wird ignoriert und was sind 50%. Wie auch immer, die Aussagen sind sehr schwammig.
Linda wuerde eine natuerliche Behandlung mit homopatischen Mitteln bevorzugen, die sehr wahrscheinlich teurer sind, aber hey wir sprechen hier ueber unser Leben. Wir haben uns jetzt etwas ueber die Dr. Rath Methode informiert und die offiziellen Stellen scheinen ja eine totale Abneigung gegen seine Theorie zu haben. Uns wurde er von homopathischer Seite als einzige Alternative empfohlen und wenn ich mir seine Theorie anschaue macht sie sogar Sinn (Staerke the Zellen auf natuerliche Weise mit Vitamin C und einem Stoff namens Lycin). Aber natuerlich kann keiner garantieren das es funktioniert. Vielleicht hat ja hier im Forum jemand Erfahrungen damit gemacht.
In 3 Wochen hat Linda wieder ein Treffen mit dem Krebs Doktor und dann geht die Diskussion wahrscheinlich wieder los.
Klaudia, nochmals vielen Dank fuer deine Antwort und alles alles Gute.
Beste Gruesse aus Barcelona,
Thomas & Linda
Ich habe mir vor 3 Jahren die klinischen Studien zur Tamoxifenbehandlung angesehen und mich davon überzeugt, dass meine Chancen bei hormonpositivem Brustkrebs deutlich besser sind als ohne. Leider. Ganz drastisch ist der Unterschied beim Befall der nicht betroffenen Brust zu sehen. Die Chance, das sich auch in dieser Brust Krebs entwickelt liegt ohne Antihormonbehandlung bei 1% pro überlebtem Jahr und bei 0,5% mit einer solchen Behandlung.
Dr. Raths Unterlagen habe ich mir angesehen. Er versprich fast alles, kann nichts beweisen und macht mit unseren Ängsten Geld. Vitamine und Spurenelemente sind während agressiver Therapien sicher hilfreich, bewirken aber keine Wunder. Wenn du dich nach alternativen Methoden umsiehst, kannst du z.B. bei der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr nachfragen (im Internet: biokrebs.de).
Hallo Klaudia ,
Eine unerstützung durch Mikonährstoffe (Vitamine Mineralien Spurenelement ec.)ist sehr sinvoll aber wie schon gesagt sind es keine Wundermittel
Es gibt durchaus gute Produkte auch hier auf dem Deuschen Markt.
Auch ich kann nur von Dr.Rath abraten.
Eine tolle Seite dazu mit viel Hintergrundwissen über die Machenschaften von Dr.Rath ist www.agpf.de/Rath.htm.
Gruss Elli
Hallo Dorothee,
kannst du uns bei Gelegenheit mal Näheres zu den klinischen Studien mitteilen, die du dir angesehen hast? Ich habe bei einer Suche in der Datenbank der deutschen Studien keine Studie gefunden, die Tamoxifen gegenüber keine Hormonbehandlung untersucht.
Wie ist die Aussage "1% pro überlebtem Jahr" zu verstehen? Ist das richtig: von hundert Frauen bekommen im ersten Jahr ohne Tamixofen 1, mit Tamoxifen 0,5 Frauen Krebs in der anderen Brust? Also nach 10 Jahren: ohne Tam 10 Frauen, mit Tam 5 Frauen ?
Wenn diese Interpretation stimmt, würden also innerhalb von 10 Jahren nur 5 Frauen von 100 von einer Tamixofen-Behandlung profitieren - 90 würden ohnehin keinen Krebs in der anderen Brust bekommen, 5 würden trotz Tam einen bekommen. Nur bei 5 von 100 Frauen wird durch Tam Krebs in der anderen Brust verhütet. (Jetzt nur in Bezug auf Krebs in der anderen Brust, weil ich die Auswirkung von Tam auf Rezidive in der gleichen Brust nicht kenne. Aber du sagtest ja, da sei der Nutzen von Tam besonders drastisch)
Zum Thema Alternativen: In dem von mir zitierten Buch von Bob Arnot wird zur Senkung des Hormonspiegels u.a. genannt: Soja-haltige Ernährung, Omega-3-Fettsäuren-haltige Ernährung, Ernährung, die den Insulinspiegel nicht hoch treibt, Ballaststoffreiche Ernährung, Ausdauersport . Diese Empfehlungen werden mit Ergebnissen von entsprechenden Studien untermauert und es wird stets erklärt, wieso die betreffende Maßnahme einen Einfluss auf den Hormonspiegel hat. Insofern sind es 'handfeste' Empfehlungen und die Wirksamkeit kann jederzeit durch Messung des Östrogen-Spiegels überprüft werden. Ausserdem scheint es 'gute' und 'schlechte' Östrogene zu geben - es führt zu weit, wenn ich das alles hier aufschreibe. Das Buch kostet nur 9,80, und ich habe sehr davon profitiert. Es gibt einem das Gefühl, dass man selbst mehr tun kann als auf die Segnungen der Pharmaindustrie zu vertrauen.
Zu Dr. Rath kann ich nichts sagen - ich bin eher skeptisch, ob das nicht reine Beutelschneiderei ist.
Viele Grüße
Klaudia
Liebe Klaudia, ich denke, so kannst du das auch ausdrücken. Bei den Fernmetastasen war der Unterschied noch geringer. Sobald hier die Arbeit etwas nachläßt, suche ich dir die Artikel heraus. Mit der Chemotherapie sieht es nicht viel besser aus. Ich werte medizinische Studien aus und wir sind schon über noch kleinere Erfolge glücklich. Gruß Dorothee
Liebe Dorothee,
Ich habe das nicht so ausgedrückt, um die Erfolge der medizinischen Forschung kleinzureden. Aber die Lesart, die ich gewählt habe, ist die einzige, die es den betroffenen Frauen (uns!!!) ermöglicht, als mündige Patientinnen selbst zu entscheiden, welche Therapie wir wählen. Es ist ein großer Unterschied, ob durch eine Behandlung 5% statt sonst 10% der Frauen erneut an Krebs erkranken oder ob es 50% statt sonst 100% sind! Beides ist eine Halbierung des Risikos bzw. eine Risikoabsenkung um 50%! Aber das wissen nur Frauen, die sich wie du und ich mit Statistik auskennen.
Wenn deine Zahlen stimmen (und ich habe keinen Anlass daran zu zweifeln), finde ich es schon einen Hammer, dass offenbar allen Frauen, deren Tumorzellen Hormonrezeptoren tragen, eine Tamoxifenbehandlung schärfstens empfohlen wird. immerhin kann es zu gravierenden Nebenwirkungen und Einbußen in der Lebensqualität kommen.
Ich finde, man sollte für alle Therapien als mündige Patientin auf Basis der Information 'wieviele Frauen von hundert profitieren von der Behandlung' selbst entscheiden können.
Hättest du nicht Lust, mit mir zusammen zu überlegen, wie man solche Informationen allgemein zugänglich machen könnte?
Gruß
Klaudia
Liebe Klaudia, recht hast du. Ich habe neulich gelesen, daß Arimidex um 18% besser abschneidet als Tamoxifen. Als ich das auf die Gesamtzahl der untersuchten Patientinnen umgerechnet hatte, bin ich auf ca 3% gekommen. Kennst du ausreichend gute Studien, die man vorstellen kann. Ich fürchte, wir müssten uns da über medline schlau machen. Irgendwie bleibt mir im Moment nicht viel Zeit und Kraft. Aber ein Versuch wäre es schon wert.
Gruß Dorothee aus Hamburg
Liebe Dorothee,
ich habe im Augenblick auch nicht viel Zeit (arbeite Vollzeit und muss weit pendeln). Aber es regt mich auf, dass es hier als Patientin so schwer ist, an aussagekräftige Informationen zu kommen. (Als ich noch Zeit hatte, weil ich krank geschrieben war, war ich wie betäubt und nicht in der Lage aktiv zu werden).
Ich muss mal meine gesammelten Brustkrebs-Links sortieren. Vielleicht gibt es ja schon irgendwo eine Sammlung wichtiger Studien, die man nur in klare und allgemeinverständliche Aussagen übersetzen muss.
Wir sollten am Ball bleiben. Vielleicht liest eine ähnlich Gesinnte mit und schließt sich an.
Viele Grüße aus Berlin
Klaudia
Hallo Dorothea und Klaudia,
ich nehme seit 10 Tagen Tomoxifen. Am 2 Tag sind mir die Haare ausgefallen. Daraufhin spach ich mit den Ärztin....kann gar nicht sein sind noch die Nachwirkungen von der Chemo. Bin am Freitag zum Hautarzt gegangen, der einwandfrei bestäitgt hat, das der Haarausfall von TAM kommt; steht ja auch drin in den nebenwirkungen 1 von 100 Betroffenen. Habe meinen Frauenarzt wegen Arimidix angesprochen - kenne eine Frau die sie sehr gut verträgt - er meinte es gibt noch keine Langzeitstudien, erst 4 jahre - und außerdem bekomme ich die nicht, weil sie zu tuer sind. Es müssen schon gravierendere Nebenwirkungen sein um an Arimidex ranzukommen. Jetzt habe ich Knochenschmerzen dazubekommen. Bin ja mal gespannt, was der Onkologe am 01.04. zu mir sagt.
LG
Heike aus Berlin
Schon erstaunlich, dass das schon am 2. Tag passiert ist. Haarausfall kommt bei Tamoxifen schon vor - aber so schnell? Der Langzeitstudien über Arimidex gehen nicht über 4 Jahre hinaus. Ein Haarausfall ist schon eine gravierende Nebenwirkung. Bitte frag den Arzt, was seine Frau/Freundin dazu sagen würde, wenn sie mit Glatze rumlaufen muß, weil ihr Arzt das Medikament für zu teuer hält. Bei Arimidex gibt es auch (geringgradigen) Haarausfall. Knochenschmerzen kommen bei beiden Medikamenten vor.
Gruß Dorothee
Hallo
Meine Frau 35 Jahre alt, wurde ende Dezember BK operiert,T1c,L0,M0 G1-2 Hormonrezeptor+ Brusterhaltend,
nach erfolgter Chemo (4xEC)ende des monats anfang mit Bestrahlung, nun zu meiner Frage: wir stehen vor der wahl Tam oder aromatase, was könnt ihr empfehlen???
Ich hatte eine ähnliche Frage und hatte deshalb die Fachliteratur befragt. Außer Arimidex gibt es mittlerweile noch andere Aromatasehemmer. Beim Gebrauch von Arimidex müssen die Wechseljahre künstlich herbeigeführt werden.
Der gekürzte Artikel stammt aus der Ärztezeitung vom 23.1.03, der aktuelle Fachartikel ist in Cancer vom 1.11.03 veröffentlicht (englisch)
Nach Anastrozol weniger Rezidive als nach Tamoxifen
Aktuelle Ergebnisse der noch laufenden ATAC-Studie bestätigen, daß der Aromatasehemmer Anastrozol zur adjuvanten Therapie bei Brustkrebs die Rezidivrate signifikant stärker reduziert als Tamoxifen. Die absoluten Unterschiede zwischen beiden Studienarmen haben sich im Vergleich zur ersten Analyse vergrößert. ....
Für die internationale ATAC-Studie (Arimidex Tamoxifen Alone or in Combination) waren 9366 Patientinnen in der Postmenopause, die wegen eines frühen Mammakarzinoms operiert worden waren, nach einer Zufallsverteilung mit Anastrozol, mit dem bisherigen adjuvanten Therapiestandard Tamoxifen oder mit Anastrozol und Tamoxifen in Kombination behandelt worden. Schon nach 33monatiger Beobachtungszeit hatte sich eine signifikant niedrigere Rate von Rezidiven und neuen kontralateralen Karzinomen unter Anastrozol ergeben.
Nach 47monatiger Nachbeobachtung bestätigte sich die Überlegenheit des Aromatasehemmers: Die Rezidivrate war mit Anastrozol um relative 17 Prozent, bei Frauen mit gesichert rezeptorpositiven Tumoren sogar um 22 Prozent geringer als mit Tamoxifen. (Anmerkung von Dorothee: diese hohen Prozentwerte sind durch Rechenkünste entstanden. Bezogen auf die Gesamtzahl der untersuchten Patientinnen beträgt der Unterschied ca 3%) Die absoluten Unterschiede in der Rezidivrate zwischen beiden Therapiegruppen nahmen bei längerer Nachbeobachtung zu: sie vergrößerten sich bei hormonsensitiven Tumoren von 1,8 Prozent bei der ersten auf 2,6 Prozent bei der zweiten Analyse. Gleiches gilt für das krankheitsfreie Überleben, bei dem der Unterschied zugunsten von Anastrozol von 1,7 auf 2,9 Prozent stieg.
"Die neuen Daten sprechen für Anastrozol als Therapie der Wahl bei postmenopausalen Frauen mit hormonsensitivem frühem Mammakarzinom", sagte Buzdar. In Deutschland ist Anastrozol (Arimidex®) als erster und bislang einziger Aromatasehemmer Anfang Dezember 2002 für die adjuvante Brustkrebstherapie bei Frauen nach der Menopause zugelassen worden.
Hallo Zusammen,
bin 38 Jahre jung, nehme seid Anfang März 03 Arimidex in Verbindung mit Zoladex.
Am Anfang hatte ich gravierende Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, im Sommer war es am schlimmsten, und Gelenkschmerzen.
Zur Zeit machen mir nur noch die Gelnkschmerzen zu schaffen. Sobald ich vom langem Sitzen oder von der Hocke nach oben komme, tun mir echt die Krähten weh. Am schlimmsten ist es in der Kniegegend. Muß mich erst mal wieder warm laufen, dann geht es mit der Zeit.
Habe seid Kurzem auch etwas mehr Haarausfall. Ob es jetzt von den Medikamten oder vom Wetterumschwung kommt, wird sich zeigen.
LG
Gaby Sp.
Danke dir Dorothee für die schnelle Antwort
und alles gute für uns alle.
Auch ich hatte vor 7 Jahren Brustkrebs und habe noch OP, Strahlentherapie, Tamoxifen bekommen. Nach ca. 1,1/2 Jahren habe ich nach Beratung mit zwei unterschiedlichen Fachkliniken das Medikament abgesetzt. Es ging mir zu schlecht mit Tamoxifen. Es ist aber eine sehr persönliche und eigenverantwortliche Entscheidung gewesen. Einige Ärzte fanden es fahrlässig. Ich sollte es 5 Jahre nehmen. Meine Lebensqualität hat sich nach Absetzen, nach einigen Monaten Umstellung,erheblich verbessert.Das schlimmste waren die vielen unterschiedlichen Meinungen der Ärzte, so habe ich die Entscheidung selbst getroffen und bin froh und gesund.
Liebe Cecil!
So falsch kann Deine Entscheidung, Tamoxifen abzusetzen, gar nicht gewesen sein. Ich habe noch während der Einnahme des Medikamentes ein BK-Rezidiv gehabt. Habe mich also auch fast 3 Jahre lang mit den Nebenwirkungen umsonst rumgequält. Nehme jetzt das Medikament nicht mehr und hoffe, dass ich irgendwann auch wieder meine Allergien loswerde, die sich u.a. eingestellt haben, als ich noch die Tamoxifene einnahm.
Alles wissen die Ärzte auch nicht. Krebs ist eben unberechenbar.
Liebe Grüße
Biggi
Suche für meine Freundin (50 J.) bei Euch Rat! Meine Freundin nimmt auch Tamoxifen (Seit 1,5 Jahren). Jetzt haben sich bei ihr auf den wiederaufgebauten Brüsten (Silikonimplantate) rote Streifen gebildet. Die Ärzte sind ratlos. Erneute Krebszellen wurden in der Gewebeprobe nicht gefunden, aber Hinweise auf eine Entzündung. Es könnte eine Silikonallergie sein, oder aber auch eine Nebenwirkung von Tamoxifen. Sie hat auch juckendes Brennen auf der Haut am ganzen Körper. Ein Arzt rät ihr die Implantate vorsichtshalber entfernen zu lassen und die beiden Brüste mit Eigengewebe aufbauen zu lassen. Da sie sehr schlank ist, käme nur ein Aufbau mit Hilfe der Rückenmuskulatur in Frage. Falls es aber nicht am Silikon lag, ist das ein Schritt,der nicht mehr rückgängig zu machen ist.(Vor allem ist es eine grosse OP, von der sie sich möglicherweise nicht so schnell erholt. Ganz davon abgesehen hat sie Angst vor späteren Rückenproblemen!) Meine Freundin ist verständlicherweise verzweifelt. Wer hat ähnliche Nebenwirkungen (rote Streifen, faserartige Zerstörung des Hautbildes) mit Silikon oder Tamoxifen beobachtet. Gibt es noch eine andere Alternative zu Silikonimplantaten. Wer hat Erfahrungen mit den titanbeschichteten Implantaten?
Es wäre super, wenn ich schnell etwas von Euch erfahren würde, da meine Freundin (sie hat kein Internet) schon am 26-Mai einen OP Termin für die Eigengewebsoperation hätte!
Liebe Grüße
Petra
schuebbe.family@t-online.de
Suche für meine Freundin (50 J.) bei Euch Rat! Meine Freundin nimmt auch Tamoxifen (Seit 1,5 Jahren). Jetzt haben sich bei ihr auf den wiederaufgebauten Brüsten (Silikonimplantate) rote Streifen gebildet. Die Ärzte sind ratlos. Erneute Krebszellen wurden in der Gewebeprobe nicht gefunden, aber Hinweise auf eine Entzündung. Es könnte eine Silikonallergie sein, oder aber auch eine Nebenwirkung von Tamoxifen. Sie hat auch juckendes Brennen auf der Haut am ganzen Körper. Ein Arzt rät ihr die Implantate vorsichtshalber entfernen zu lassen und die beiden Brüste mit Eigengewebe aufbauen zu lassen. Da sie sehr schlank ist, käme nur ein Aufbau mit Hilfe der Rückenmuskulatur in Frage. Falls es aber nicht am Silikon lag, ist das ein Schritt,der nicht mehr rückgängig zu machen ist.(Vor allem ist es eine grosse OP, von der sie sich möglicherweise nicht so schnell erholt. Ganz davon abgesehen hat sie Angst vor späteren Rückenproblemen!) Meine Freundin ist verständlicherweise verzweifelt. Wer hat ähnliche Nebenwirkungen (rote Streifen, faserartige Zerstörung des Hautbildes) mit Silikon oder Tamoxifen beobachtet. Gibt es noch eine andere Alternative zu Silikonimplantaten. Wer hat Erfahrungen mit den titanbeschichteten Implantaten?
Es wäre super, wenn ich schnell etwas von Euch erfahren würde, da meine Freundin (sie hat kein Internet) schon am 26-Mai einen OP Termin für die Eigengewebsoperation hätte!
Liebe Grüße
Petra
schuebbe.family@t-online.de
Hallo Petra habe auch Gewebeprobe (keine Krebszellen nachweisbar ) hinter mir,nachdem ich seit Januar starkjuckendes Ekzem zum teil streifenförmig über die operierte Brust (ohne implantat)später dann vor allen Dingen unter der Brust hatte.Juckreiz ist am ganzen Brustbereich.
Seit einer Woche habe ich das Tamoxifen auf Empfehlung meines Frauenarztes abgesetzt und nehme jetzt Evista (Raloxifen)
Meine Hautstelle behandele ich mit Kortisonsalbe und es ist gut zurückgegangen.Hoffe das das so bleibt.
Hallo Hedi,
vielen Dank für Deine Antwort! Drücke Dir die Daumen, dass bei Dir alles wieder im Lot ist.
Bei meiner Freundin scheinen es doch die Silikonimplantate zu sein. Ein Homöopath hat ihr heute bestätigt, dass er solche Rötungen schon sehr oft bei Silikonunverträglichkeit gesehen hat. Sie wird sich jetzt wahrscheinlich die Implantate rausnehmen lassen. Die andere Entscheidung steht noch im Raum.
Alles Gute für Dich
Petra
Hallo,
Weil ich heftigste Wechseljahresbeschwerden habe (obwohl ich kein Tamoxifen nehme - zum Trost für die Tamoxifen-Konsumentinnen hier), habe ich wegen der Einnahme von Remifemin bei hormonsenisitivem Brustkrebs bei der Firma Schaper & Brümmer angefragt. Hier kommt die Antwort:
Seht geehrte Frau XY,
herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 17. Mai 2004, in der Sie nach einer möglichen Einnahme von Remifemin® bei hormonsensitiven Tumorzellen fragen.
Remifemin® ist ein pflanzliches Arzneimittel mit dem Extrakt der Traubensilberkerze, mit dem gute Erfolge bei der Behandlung klimakterischer Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nervosität, Schlafstörungen usw. erzielt werden können. Wichtig ist hierbei, dass dies ohne Sexualhormone geschieht.
Eine Reihe von Untersuchungen zeigt, dass Remifemin® nicht in der Art und Weise wirkt, wie Östrogene es tun. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang eine neuere klinische Untersuchung mit von Wechseljahresbeschwerden betroffenen Frauen. Da die Scheidenschleimhaut besonders empfindlich auf östrogene Effekte reagiert, wurde in dieser Studie auch die Scheidenschleimhaut - bei Einnahme von Remifemin® - über einen Zeitraum von drei Monaten auf Veränderungen hin beobachtet. Dass hierbei keinerlei klinisch bedeutsame Veränderungen festgestellt werden konnten, lässt den Schluss zu, dass es keinen Zusammenhang zwischen hormonabhängigen Veränderungen und der Einnahme von Remifemin® gibt.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine experimentelle Untersuchung, in der ebenfalls die östrogenempfindlichen Brustkrebszellen untersucht wurden. Hier konnte gezeigt werden, dass Remifemin® das Wachstum der Krebszellen nicht anregt.
Somit bestätigen auch diese beiden Ergebnisse die Sicherheit einer Behandlung mit Remifemin®.
Die Zulassungsbehörden in Schweden, Dänemark, der Schweiz und Österreich haben sich dieser Sichtweise angeschlossen und keine Notwendigkeit gesehen, Gegenanzeigen bezüglich östrogenabhängiger Erkrankungen in Fachinformationen und Packungsbeilagen aufzunehmen.
Dennoch: Angesichts der hohen Bedeutung östrogenabhängiger Erkrankungen, insbesondere des Mammakarzinoms, ist es in jedem Fall empfehlenswert, die Meinung Ihres Arztes bezüglich der beabsichtigten medikamentösen Therapie einzuholen. Er sollte - mit Ihnen zusammen - letztendlich die Entscheidung darüber treffen, welche Therapie für Sie optimal ist.
Hinsichtlich einer eventuellen Einnahme von Tamoxifen ist zu sagen, dass in Zelluntersuchungen an östrogenempfindlichen Brustkrebszellen festgestellt wurde, dass die wachstumshemmende Wirkung von Tamoxifen auf diese Zellen durch Remifemin® noch verstärkt wurde. Eine Wirkungsabschwächung von Tamoxifen durch Remifemin® konnte hingegen nicht beobachtet werden. Bekannt ist auch, dass Hitzewallungen eine mögliche Nebenwirkung von Tamoxifen sind. Ein solches Ereignis sollte nicht mit einer Wirkungsabschwächung von Remifemin® verwechselt werden.
Ratsam ist es in jedem Fall, dass der behandelnde Arzt bei einem Ihrer nächsten Besuche über die zusätzliche Einnahme von Remifemin® in Kenntnis gesetzt wird.
Es ist uns bekannt, dass außer Remifemin® alle Cimicifuga-Präparate den Warnhinweis bezüglich östrogenabhängiger Tumoren enthalten. Da jedoch für Remifemin®, welches als einziges Cimicifuga-Präparat einen isopropanolischen Extrakt der Traubensilberkerze enthält, sehr viele Untersuchungs- und Studienergebnisse vorliegen, die keinen Hinweis auf eine östrogenartige Wirkung geben, wurde auch vom Gesetzgeber keine Aufnahme einer Gegenanzeige bezüglich östrogenabhängiger Erkrankungen in Fach- und Gebrauchsinformationen gefordert.
Wichtig zu wissen ist hierbei, dass die verschiedenen Präparate aus der Traubensilberkerze mitunter auf unterschiedliche Weise hergestellt werden und der Herstellungsprozess Einfluss auf Verträglichkeit, Wirksamkeit und Arzneimittelsicherheit nehmen kann.
Remifemin® zeichnet sich durch einen sehr spezifischen Herstellungsprozess aus und enthält als einziges Cimicifuga-Präparat den Spezial-Extrakt "iCR" (isopropanolischer Cimicifuga-Extrakt von Schaper & Brümmer). Für diesen isopropanolischen Extrakt in Remifemin® liegen mehrere Untersuchungen vor, die eine Anwendungssicherheit bei Patientinnen mit östrogenabhängigen Tumoren belegen. Auch konnten wir in langjährig gesammelten Erfahrungen - Remifemin® gibt es schon seit fast 50 Jahren - eine gute Verträglichkeit dokumentieren.
Näheres zu pflanzlichen Wirkstoff-Extrakten und zum Spezial-Extrakt "iCR" finden Sie auch auf unseren Internetseiten. Dort weisen wir übrigens auch darauf hin, dass in klinischen Studien gezeigt werden konnte, dass die Einnahme des iCR-Extrakts weder östrogenartige Effekte am Brustdrüsengewebe zeigt noch wachstumsfördernde Effekte auf Krebszellen hat. Auch im Abschnitt Remifemin & Remifemin plus - Wichtige Fragen beantwortet! gehen wir auf den vermeintlich "fehlenden" Warnhinweis in der Packungsbeilage ein und erklären, warum dieser für Remifemin® nicht notwendig ist.
Da die Frage "Remifemin® bei östrogenabhängigem Tumor?" für viele Frauen sehr bedeutsam ist, war es uns natürlich wichtig, auf unseren Internetseiten auch die dazugehörigen Antworten zu liefern. Es tut mir Leid, wenn Sie diese nicht auf Anhieb gefunden haben!
Zum Schluss möchte ich Ihnen gerne noch einige allgemeine Tipps zur Einnahme von Remifemin® mit auf den Weg geben:
Da es sich bei Remifemin® um ein pflanzliches Arzneimittel handelt, tritt die Wirkung allmählich ein. Die Natur ist zwar schonend, braucht aber ein wenig Zeit. Erste therapeutische Effekte (Besserung der Beschwerden) zeigen sich bei vielen Frauen ca. 2-4 Wochen nach Beginn der Einnahme. Remifemin® sollte über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet werden, da sich die Behandlungsergebnisse bei längerer Anwendungsdauer in aller Regel noch verbessern. Zu Ihrer Beruhigung lässt sich sagen, dass hierbei bislang weder Gewöhnungs- noch Toleranzeffekte (eine Notwendigkeit zur Erhöhung der Dosis) beobachtet werden konnten.
Herzliche Grüße aus Salzgitter-Ringelheim
sendet Ihnen
Beate Schwan, Remifemin®-Beratung
Schaper & Brümmer
Postfach 61 11 93
38251 Salzgitter
Hallo, liebe Klaudia,
klasse ;-), schönen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast.
So wird es für einige von uns leichter, dieses Präparat anzuwenden - ohne mit schlechtem Gewissen rumzulaufen oder Zweifel zu entwickeln, ob es mehr schadet als nützt.
Vielen Dank :-)
Liebe Grüße
Elfe
Hallo an alle,
Bin vor 20 Tagen operiert (44J.). Rechte Brust, duktal invasives Ca T1c G3, es wurde nur der Wächter Lymphknoten entfernt, Geweberänder und Lymphknoten waren frei. Ab 4.10. geht die Bestrahlung los, und zur Zt. drängen mich alle mit Trenatone und Tamoxifen 20 endlich anzufangen.
Ich hatte vor 11 Jahren schon ein Zervix Ca mit Wertheim OP (d.h. großer Bauchschnitt, Gebärmutter und Bauchlymphknoten wurden entfernt, keine Nachbehandlung, da alles umliegende Gewebe und die Lymphknoten alle frei waren)
Ich überlege, statt des Enatone viell. lieber die Eierstöcke entfernen zu lassen, da ich ja eh nicht mehr menstruiere ;-) und mir damit zumindest das eine Medikament zu ersparen, allerdings hab ich auch so noch große Angst vor den Nebenwirkungen!Mir wurde von Sojaprodukten von mehreren Ärzten dringend abgeraten, da diese eine östrogenähnliche Wirkung haben, und damit die Wirkung des Tamoxifens evtl. aussetzen !? Gibt es irgendwelche Studien dazu? Wieviel und welche Vitamine soll ich nehmen, während der Bestrahlung und auch nachher??
Bin für Tipps sehr dankbar, lebe in Berlin und bin dabei mich rundum zu informieren und viel zu lesen, bin aber auch noch sehr erschöpft, zusätzlich macht mir mein Partner Probleme, der völlig überfordert ist und ich kann mich jetzt grad nicht um ihn und seine Gefühle kümmern ...,zunehmen wäre eine Katastrophe, Sehstörungen auch, da ich e´h nur auf einem Auge richtig 80% und auf dem anderen nur 8% sehe.
Wünsche euch allen viel Kraft und Glück
Christiane
name@domain.dename@domain.de
Nach 1/2 Jahr Einnahme von Tamoxifen habe ich bzw. meine Knochen sich daran gewöhnt. Ich hatte riesige Startschwierigkeiten, vielleicht weil ich die Tabletten abgelehnt habe wegen der Nebenwirkungen. Aber es sind im Moment wirklich die "besten" mit Langzeiterfahrungen. Die Schweißausbrüche halten sich auch in Grenzen. Probiere doch mal die Einnahme zu unterschiedlichen Zeiten (morgens_abends)
Gruss aus Berlin Heike
irgendwie komm ich mit diesem Internetforum noch nicht so richtig zurecht (ich finde leider eure Antworten nicht) deshalb lasse ich mich jetzt per email benachrichtigen oder ihr könnt mir bitte bitte direkt schreibe ?!
Ich fange nächste Woche nach viel Hin und Her mit Zoladex und Arimidex an (bekomme es, weil ich nur auf dem einen Auge richtig sehe und dazu noch in diesem immer wieder eine Virusinfektion/Herpes habe, die schon Vernarbungen gemacht hat, soll ich kein Tamoxifen nehmen?!) Am 4.10 beginnt meine Strahlentherapie, zur Zeit geht es mir gut, mir grault vor der ganzen Behandlung, aber andererseits hab ich auch zuviel Angst um nichts zu machen.
Euch allen viel Kraft und Liebe, Christiane aus Berlin
chrdutack@gmx.de
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