Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lebenserwartung
Hallo meine Tante ist an Lungenkrebs erkrankt und ich würde jetzt gerne wissen wie hoch die Lebenserwartung ist?
Lieber Manuel,
Bin 1988 an kl. Bronchial-CA erkrankt und war damals 30 Jahre. Man gab mir weniger als 5 % Überlebenschance. Habe jedoch den Kampf mit 6 Zyklen Chemo (ACE) und Bestahlung 46 µG auf die Lunge und 30 µG auf den Kopf als Prophylaxe vor Kopftumor aufgenommen und hatte danach nun 13 Jahre "Vollremission" mit allen Höhen u. Tiefen des normalen Lebens. Dafür bin ich heute sehr dankbar.
Hoffe, diese Nachricht gibt Dir und Deiner Tante Mut.
Alles Gute und viel Kraft wünscht
Petra
Hallo !
Bei meinem Bruder wurde vor ca. drei wochen Lungenkrebs festgestellt, im Frühjahr 2001 wurde unter dem Ohr ein dicker "Klumpen" entfehrnt und nach Patologischer untersuchung als nicht Bösartig beschrieben.Im Oktober 2001 bemerkte er das da wieder was wächst und er begab sich wieder in die Klinik wo das Teil wieder entfehrnt wurde, nur diesmal mit der Diagnose Bösartig. Nach CT wurde dann festgestellt das auch in der Lunge etwas sei. Nun bekommt er ab morgen Chemo ( 5FU evtl.kann mir ja jemand sagen was das für eine Therapie ist und was für auswirkungen sie hat!).Auch bezeichnungen wie : pT2, pN1 M1 verstehe ich nicht! Mein Bruder gab mir diese bezeichnungen aus seinen Krankenblatt mit der bitte ob ich da was heraus finden könnte. Vielleicht kann mich ja jemand aufklären. Der Doc meinte es gäbe keine Heilungschancen nur ein aufhalten für eine gewisse zeit. Nun steht man da, was heisst das alles !Bin für jede Hilfe dankbar !!![email]Ihre_Emailadresse_hier_einfügen![/u.dehnert@teleos-web.de]
An Manuel
der Grad der Tumorenerkrankung wird eingeteilt in eine Klassifizierung TNM - Klasse.
Das T steht hierbei für das Stadium des Tumors,
das N für einen evtl. Lymphknotenbefall,
das M für die Metastasen.
T,N und M werden jeweils Zahlen beigefügt, welche die Erkrankung klassifizieren. Unter
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/chtho001.htm
sind die Stadien bei einem kleinzelligen Tumor zu sehen. Die Stadien werden hierbei in vier
Gruppen T1 - T4 mit nochmaligen Untergruppen ( A oder B )eingeteilt.
Die Untergruppen bedeuten:
A - Fernmetastasen in nur einem Organ
B - Fernmetastasen in mehreren Organen
dieses habe ich hier auch erst durch dieses Forum erfahren hoffe hilft dir weiter gruss doris
mein Mann hat seit 3 Jahren Lungenkrebs.( kleinzelliger Tumor. Operation nicht möglich.Bekam Chemo und Bestrahlungen. Bis heute sind keine weiteren Metastasen aufgetreten.
Meine Mutter weiß seit 3 Monaten, dass sie lungenkrebs hat, mit Fernmetastasen in der Nebenniere. wer hat Erfahrung mit einem ähnlichen krankheitsbild.
Hallo Susanne, mein Vater weiß seit Juni 2001, dass er Lungenkrebs hat - grosszellig, T4, ebenfalls mit Metastasen in der Nebenniere und - leider - auch im Gehirn. Was möchtest Du denn wissen?
Mein Vater weiß seid Apriel 2001 das er Lungenkrebs hat, im wurde ein Lungenflügel entnommen.Eine zeitlang ging es im so ganz gut,dann baute er Tag um Tag ab.Für mich als Tochter ist es schwer das ganze zu verstehen.Er war mal wieder zuhause nun liegt er wieder im Krankenhaus das Morphium wird erhöht und er geht wieder.Wie lange soll das noch weiter gehen?Die Ärzte hatten Ihm nur 6 Monate gegeben nun ist es fast ein Jahr her das er Operirt ist.Die Schmerzen werden mehr der Körper baut ab.Ich möchte meinen Vater helfen aber wie?Wie lange soll das noch gehen?
Bei meiner mutti wurde im September 01 der Krebs festgestell mit Metastase im rechten Auge, auch bei Ihr sagte man 6 Monate vorraus. Sie ist am Dienstag gestorben aber ich muß dazu sagen das keinerlei Behandlungen durchgeführt wurden und sie einen Schlaganfall im Dezember dazu bekam danach ging es ihr sehr schlecht und sie bekam einen offenen Rücken von langen liegen.Ihr wird es nun besser gehen ohne diese unheimlichen Schmerzen!
Hallo Brigitte es ist super zu hören das dein mann nach 3 Jahrene noch lebt.Mein Vater 57J hat auch in kleinzelliges CA nach 6 Chemos war histologisch kein Tumorgewebe mehr sicht bar das war vor ca. 3Wochen.Gestern kam dann der Schock der Tumor hat sich verschlechtert und jetzt gehts zur Besctrahlung.Der Arzt meinte heute das es nicht mehr lange geht und im allgemeinen haben sie eh nur 2bis 12 Monate gegeben.Wenn man meinen Vater sieht würde mann nie glauben das er so krank ist,von den Ärzten höre ich nur Tod.Aber nach deinem Brief kann ich wieder hoffen.Ich wünsche deinem Mann alles alles Gute dieser Welt und auch allen Kranken .Ich würde mich freuen wenn ich Antwort bekommen würde .Habt ihr noch irgend welche Zusatz Terapien gemacht?Alles Gute Ciao
Hallo Brigitte,
auch ich finde es ganz toll, dass dein Mann das alles bisher so gut überstanden hat. Könntest du vielleicht einmal berichten, mit welcher/welchen Chemo(s) dein Mann behandelt worden ist und welche Strahlentherapie gemachr worden ist? Wo sind die Behndlungen durchgeführt worden? Ist eine Vollremission des Tumors eingetreten? Weshalb war eine OP nicht möglich? Viele Fragen, aber sie inzeressieren mich, weil ein Bekannter jetzt ebenfalls ähnlich erkrankt ist. Deshalb wäre ich für jeden Hinweis dankbar.
Hallo Illona.
Es tut mir sehr leid, dass deine Mutter gestorben ist. Mein Vater ist am 15. Februar an Lungenkrebs gestorben. Nach nur 6 Wochen Kampf. Drei Wochen davon konnte er nicht behandelt werden, weil sein Herz große Probleme machte. Die Ärzte gaben ihm von Anfang an keine große Chance. Er hatte insgesamt nur 2 Chemos und keine Bestrahlung - wegen seinem Herz. Irgendwie macht mich das ganze im Moment sehr sauer, mich macht alles sauer. Ich bin wie du der meinung, dass er von weiteren qualen, die mit Sicherheit gekommen wären erlöst ist. Aber warum musste sein herz schlappmachen und warum musste deine Mutter einen Schlaganfall kriegen?
Ich denke auch du bist irgendwie zornig, oder?
Ich finde du klingst, als könntest du ganz "gut" mit dem Tod deiner Mutter umgehen. Ich versuche es auch, sage mir immer wieder, dass er nun erlöst ist. Aber trotzdem bin ich sehr traurig und eben auch wütend. Dir wird es genauso gehen, ich hoffe es tröstet dich zu wissen, dass es viele gibt die dich verstehen und deine Trauer teilen.
Alles Liebe Jana
Hallo Jana,
klar bin auch ich zornig aber über meine Schwester!
Mama hat den Schlaganfall überstanden der war am 10.12.01
sie war dann eine Woche im KRH, danach kam sie in eine Kurzzeitpflegestation weil meine Schwester meinte sie muß noch alles herrichten in dem Zimmer meiner Ma.(Meine Ma wohnt mit meiner Schwester in einem Haus hat dort wohnrecht auf Lebenszeit) Meine Schwester und meine Mutter haben sich nicht verstanden.Einziger Wunsch meiner Mutter war es in Ihr Zimmer zu kommen aber das wußte meine Schwester zu verhindern!
Nachdem sich meine Ma einen schweren Dekubitus(offenen Rücken) in der Pflegestelle zugezogen hat sagte nun meine Schwester sie kann Mama so nicht nach Hause nehmen.
Ich hatte mit dem privaten Pflegedienst schon alles abgesprochen und ein Pflegebett stand auch zur Auslieferung bereit.Aufeinmal hieß es Mama wird verlegt und weißt Du wohin!, in ein Seniorenheim! Dorthin wo meine Mutter immmer gesagt hat dort will sie nie landen!
Ich habe versucht die Pflegschaft über Mama zu bekommen damit ich sie rechtlich vertreten kann und ihr helfen kann damit sie nach Hause kommt aber es war zu spät!
Man konnte zusehen wie sich Mama aufgegeben hat nachdem sie mitbekommen hat wohin sie nun, am Ende Ihres Lebens abgeschoben wurde!Ich war bereit mit zu Ihr ins Zimmer zu ziehen damit sie nicht allein ist weil sie noch zu unselbstständig war nach dem Schlaganfall aber das erlaubte meine Schwester auch nicht.
Nach dem Tot von Mama mußte ich erst 2 Tage rumtelefonieren um rauszukriegen wann sie Beerdigt wird.
So eine beschissene Familie mußt Du Dir mal vorstellen!
Darum hab ich Wut!Mama könnte noch leben wenn sie nach Hause gekonnt hätte, aber was wäre das für ein Leben gewesen, Sie mußte sich soviel gefallen lassen von meiner Schwester, sie war ja schon fast entmündigt.
Ich hoffe und glaube das sie es jetzt besser hat und vieleicht hat sie ja Papa schon wiedergetroffen!
Ausserdem hoffe ich ganz fest das es die Kinder meiner Schwester später mit ihr genauso machen, wenn sie mal alt und Krank ist, das sie sie dann auch lieber in proffesionelle Hände geben ( Altersheim)
Die Kinder haben es ja so erlebt, das man denjenigen dann abschiebt.
Nun hab ich dich aber genug zugetextet aber ich muß das einfach mal erzählen!
Liebe Grüße
Ilona
Hallo, wer kann mir einen Rat geben. Bei meinem Mann (75 Jahre) wurde ein "kleinzelliges Lungenkarzinom" zufällig im Juli 2001 festgestellt. Daraufhin Bestrahlungen, Tumor hat sich um die Hälfte verkleinert und eingekapselt. Es erfolgten alle 4 Wochen Kontrollen. Es ist ihm recht gut gegangen, doch die letzten 2 Wochen hat er so viel erbrochen und plötzlich konnte er nicht mehr gehen. Liegt nun im Spital hat starke Schluckbeschwerden, bekommt Infusionen, weil er so schwach ist und nur breiige Kost. Eine CT des Kopfes hat jetzt Metastasen ergeben. Es wurde mir gesagt, man kann ihm weder Bestrahlungen noch eine Chemo geben, weil sein Zustand so schlecht ist, quasi nur abwarten ..... Ich bin ganz verzweifelt, was ich tun soll.lemac@gmx.at
Hallo Illona.
Ich höre öfter von Familien, die sich nicht verstehen und selbst in so schweren Zeiten nicht zusammenhalten. Ich finde das furchtbar. Ich bin 18, mein Bruder ist 22. Wir haben uns nie gut verstanden, aber seit mein Vater krank war und jetzt nach seinem tod, reißen wir uns zusammen. NIcht nur unserer Mutter zu Liebe sondern auch uns zu Liebe. Bei deiner Schwester habe ich den Eindruck, dass sie vielleicht gar nicht verstanden hat, wie schlimm die krankheit deiner Mutter war? Ich will sie nicht in Schutz nehmen, aber wie kann ein Mensch sich denn so verhalten? Andererseits ist an dieser Krankheit nichts zu beschönigen und jeder muss wissen wie schlimm es ist.
Hattest du wenigstens von anderen der Familie jemanden, der dir Kraft gegeben hat und dich unterstützt hat?
Du kannst dir ruhig alles von der Seele schreiben, dafür ist das Forum ja da.
Alles Gute, Jana
Hallo Jana,
Du mußt wohl auch in diesem Moment am PC sitzen darum werde ich mal gleich antworten.Ich habe noch 1 großen Bruder und 1 Neffen den aber meine Mutter großgezogen hat. Der Bruder hatte nur Angst um sein Erbe, das meine Mama eventuell noch ihr Geld ausgibt bevor sie mal stirbt. Der Neffe wollte sie in guter Erinnerung behalten und hat sie deshalb nicht besucht im KRH. Also darum meinte ich auch so eine Beschi... Familie.
Meiner Schwester war die Krankheit schon bewußt und ich habe auch zu ihr gesagt wenn Mutti nicht nach Hause kommt wird sie sterben aber das war ja der Schwester ihr Ziel das Mama nicht mehr zurückkommen soll.
Sie hat das Haus von meiner Mutter bekommen, da haben sie sich noch gut verstanden, vor 10 Jahren mit dem Wohnrecht auf Lebenszeit und das Mama bei Bedarf von ihr gepflegt wird.Meine Schwester hat selbst gesagt, das kommte sie ja nicht wissen, das es so noch solange geht, sie hatte gehofft das Mama nicht so alt wird nachdem mein Vater gestorben war.Nun wollte sie endlich das Haus für sich haben darum hat sie Mama in ein Altenheim verlegen lassen.
Du bist aber noch sehr jung da ist es sicher noch härter
ein Elternteil zu verlieren. Weißt Du bei der Frage nach dem "Warum" bin ich hier im Forum auf die Seite der Krebskinder gestossen.Da habe ich gesehen wie schlimm auch andere dran sind, WARUM muß ein Kind mit 6 oder 9 Jahren sterben!? Die haben doch erst recht nichts vom Leben gehabt!
Bis bald
Ilona
Mein Mann ist vor 3 jahren an Hodenkrebs erkrankt ein Hoden wurde abgenommen . 2tage später nach der Op wurde festgestellt das er in der Lunge Metastasen hat 22 stück verteilt auf beiden Lungenflügeln. er erhielt chemo dann ging alles ein jahr gut! Bis er Epileptische Anfälle bekam .eine Untersuchung ergab das er 2 Metastasen im Hirn hat . Eine OP ünmöglich ist .Er bekam Chemo und Bestrahlungen. Durch den druck den die Tumore auf das gesunde gewebe des Hirns ausübten war er 1 woche lang rechtsseitig gelähmt.Das ganze ist jetzt wieder ein Jahr her.Körperlich hat sich mein Mann gefangen aber wie es in seiner Selle aussieht weiß ich nicht nur das wir jetzt viel bewußter unsere zeit verbringen miteinander . Jedem seinen Freiraum lassen und nicht permanent beieinander sind.Auch fahren wir einmal im Jahr getrenn von einander 1 woche wohin.
Heute geht mein Mann wieder arbeiten aber die angst das es wieder losgeht mit dem krebs begleitet mich täglich.wie lange wird dieses auf und ab weitergehen. wie lange wird er noch Leben????
Bei meiner Oma wurde vor ca. einem halben Jahr Brustkrebs festgestellt . Da sagten die Ärzte , dass man nichts machen muss , da es nicht "schlimm" sei . Mittlerweile hat man ihr eine Brust abgenommen , da der Tumor aufeinmal schnell wuchs . Letzten Donnerstag haben wir erfahren , dass sie nun Lungenkrebs hat . Da ich aber nicht da war , habe ich alles nur kleckchenweise erfahren . Keiner will mir so richtig etwas über den Befund etc. sagen . Mein Dad sagt , dass sie wohl nicht mehr lange leben wird . Ich will das aber nicht einfach so hinnehmen ! Man muß doch was machen können !? Ich weiß auch nicht so recht , wie ich mit meiner Oma jetzt umgehen soll ! Zur Zeit ist sie noch im Krankenhaus - sie soll voraussichtlich nächsten Mittwoch oder Donnerstag wieder nach Hause kommen .Mich kotzt es an , dass keiner seinen Mund aufkriegt ! Ich kann zwar über alles mit meinem Freund reden , aber er kann mir da nicht wirklich richtig helfen ! Ich würde mich freuen , wenn mir jemand mehr über die Krankheit erzählen könnte .
Tschüß Katrin
Hallo, eure Eintragungen machen mir gleichzeitig Mut und auch Angst. Meine Mutter hat die Diagnose seit Oktober 2001, derweil 2 abgebrochene Chemotherapieversuche und jetzt den letzten Hoffnungsschimmer in der Hyperthermie mit Kombi leichter Chemo. Gibt es da überhaupt noch Erwartungen, ausser, dass ich mir wünsche, dass ihr Leben bis zum Ende möglichst lebenswert bleibt??
Marika
Ich möchte allen etwas Mut machen. Bei meiner Schwester wurde im Juni 2000 ein nicht operables kleinzelliges Bronchialkarzinom festgestellt und man hat uns wenig Hoffnung gemacht. Sie hat jede Menge Chemo und 90 Bestrahlungen bekommen. Das war alles sehr anstrengend und teilweise ging es ihr so schlecht, dass wir Angst hatten, sie zu verlieren.
Vor vier Wochen war sie wieder zur Kontrolluntersuchung. Man ist in der Klinik wohl offensichtlich selbst überrascht, wie gut es ihr geht. Es gibt keine Anzeichen für Tumortätigkeit und sie muss erst in sechs Monaten wieder zur Kontrolle.
Also, Leute, lasst Euch nicht unterkriegen und kämpft.
Liebe Grüsse und viel Kraft für alle
Anne
[Percondie@aol.de)
Hallo Anne,
das ist ja sehr schön zu hören, dass es deiner Schwester so gut geht. Weiterhin alles gute. Könntest du einmal mitteilen, mit weichen Chemomedikamenten deine Schwester behandelt worden ist. Ist die Strahlentherapie nach der Chemo oder in Kombination mit dieser durchgführt worden? Wo wurde deine Schwester behandelt? Viele Fragen auf einmal, aber ein Bekannter von mir ist ähnlich erkrankt und da sind wir für jede Information dankbar.
<<<hallo,mir gehts ebenfalls so-Mut und Angst- wenn ich dies alles hier lese. Die letzten vierzehn Tage waren für mich die Hölle:_Bei meinem Vater (67) wurde ein Schatten auf der Lunge festgestellt, dann Bronchoskopie mit Diagnose Bronchial-CA, dann Diagnose Knochenszinti: Metastasen 6.Rippe und Brustbein, außerdem Metastase re. Auge. Der Arzt meinte: Lebenserwartung 10 - 14 Monate. Er bekommt jetzt 6 Chemos,er ist nicht zu operieren. Manchmal erscheint mir alles so endgültig, dann habe ich wieder Mut. Hier habe ich erst erfahren, das es einen Unterschied zwischen kleinzelligem und nichtkl.zellig. Karzinom gibt. Müßte der Arzt einem das nicht von sich aus sagen, woher soll man diesen Unterschied kennen. Kann man wirklich eine Lebenserwartung voraussagen? Wäre es besser die Chemo abzubrechen, wenn man nach paar Behandlungen feststellt sie bringt nichts? Ich will nicht,daß er sich quält.
Hallo Beatrix,
Meine Mama hatte auch eine Metastase im rechten Auge.
Wo genau der Haupttumor war wollte sie nicht wissen aber man hat Flecken auf der Lunge gesehen welche auf Lungenkrebs bewertet wurden.Sie ist auf dem Auge blind geworden ohne es selbst zu bemerken erst daher kam das mit dem Krebs raus.Sie war 79 und ist im Februar gestorben.( Nicht an dem Krebs sondern am Schlaganfall und seinen auswirkungen)
hallo ihr alle da draussen.
ich erhoffe mir hier einigen Rat und Beistand,bin über jede Antwort dankbar--es ist ein etwas längerer Bericht,aber ich hoffe,das er trotzdem gelesen wird,denn ich weiss nicht, wie ich es kurz machen könnte.
das Leben meiner Mutter(58) hat sich seit Jan.02 drastisch verändert.
vielleicht muss ich dazu sagen, angefangen hat alles mit einer "normalerweise" harmlosen Schilddrüsen OP.(März 01)
ihr wurden die Schilddrüsen komplett entfernt,(das musste nicht sein) was dazu führte, das sie nie wieder richtig auf die Beine gekommen ist--ihr Körper baut Kalzium nicht mehr allein auf.
dadurch hat sie keine Energie mehr gehabt und ist durchs Haus "geschlichen".
im Oktober 01 ist sie dann die Treppe runter gefallen,genau auf die linke Seite und hatte seit dem Stiche unter der linken Brust bis zur Mitte hin.und der linke Arm tat ihr ständig weh.
bis jan.02 wurde sie daraufhin mit schmerztabletten behandelt,dann tippte der Arzt auf Gallensteine.
sie wurde operiert,die Galle entfernt.
drei Tage später wurde sie auf die intensiv-Station verlegt,wegen Lungenentzündung mit Wasser (es wurde ihr über den Rücken durch einen Schlauch abgezogen,fast 1,5 Liter)sie wurde immer schwächer.ab und zu hat sie gebrochen.
nach 2 Wochen kam sie wieder auf normal Station,wir dachten, jetzt wird es wieder gut.....
sie wurde nochmal untersucht und dann auf einmal verlegt in ein spezielles Krankenhaus für Lungenkrankheiten.(Feb.02)
in der Klinik wurde ein Schatten auf der Lunge festgestellt.
eine Bronchoskopie wurde durchgeführt.
Ab dem Tag bricht meine Mutter alles wieder aus-sie hat in 3 Wochen 12kilo abgenommen.Sie wollte Klarheit und keine Lügen,deshalb haben die Ärzte ihr genau gesagt,das sie einen Tumor mit streuung hat.
Aber sie hat bis auf ganz wenige male,allen Lebensmut verloren,hat sehr starke Schmerzen.
Der Tumor sitzt in der Lunge und die Knochen sind sehr stark befallen.
sie können aber weder eine Chemo noch OP oder Bestrahlung machen.
sie kann nicht richtig essen(nur Suppen).Bekommt Morphium(angefangen bei 30,hochgesetzt auf 50 bis 60)liegt offt nur da.Kann nicht auf Toilette(ca alle 5 Tage mal)jetzt bekommt sie Morphium Pflaster auf den Rücken geklebt,und Spritzen gegen Schmerzen.(manchmal frage ich mich,ob sie versuchskaninchen spielt,oder ob die Ärzte wirklich nur nach einer Medizin für meine Mutter suchen,die ihr nicht auf den Magen schläg??)
Sie weint nicht,erzählt nicht,wie sie sich fühlt,wie es in ihr aussieht.ich denke,sie will uns schützen,nicht belasten.
ich bin total verzweifelt,versuche ihr Mut zu machen,das wir sie lieben und brauchen,aber das ganze ist wohl zu hart für sie.
vor 1,5 Jahren hat sie noch "Bäume ausgerissen"--jetzt sagen die Ärzte,sie kommt wohl nicht mal mehr nach Haus...Wie geht sowas???
ich möchte ihr so gern helfen,aber ich weiss schon nicht mehr wie...
Diese Schmerzen müssen so unmenschlich sein,das sie aufgibt.Ich hab sehr grosse Angst,das sie bald stirbt.
ich habe mich schon im Netz umgeschaut wegen einer Selbsthilfe Gruppe, zu der ich gehen könnte,aber bei uns (Harz) scheint es keine zu geben.
Ich habe sehr viele Berichte auf diesen Seiten gelesen und möchte allen Erkrankten und Angehörigen etwas Mut und Zuversicht aussprechen.
Danke fürs lesen und zuhören
Melissa
Hey Melissa !
Die Frage wie´s dir geht , erübrigt sich wohl ! Als ich zum Anfang nicht wußte , was ich machen soll ( meine Oma hat Brustkrebs und Metastasen in Gehirn und Lunge ) , hab ich hier gute Tipps und viel Rat bekommen ! Ich denke nicht , dass sie deine Ma als Versuchskaninchen benutzen - vielmehr versuchen sie , denke ich , das bestmögliche zu versuchen ! Auf jeden Fall darfst du die Hoffnung NIE! aufgeben !
Sie hat wahrscheinlich genauso viel Angst wie ihr ! Wenn sie nicht reden will , kann man sie nicht zwingen ! Unterstützt sie so gut ihr könnt , glaub mir , das ist eine große Hilfe ! Ich wünsch dir , deiner Ma und deiner Familie witerhin viel Glück !
Und denk dran , niemals aufgeben !!!
Tschüß , Katrin
P.S Ich hoffe ich konnte dir zumindest ein klein wenig helfen ?!
Hallo Katrin,
danke für Deine Antwort.ja,es gibt mir etwas Kraft,wenn ich mit jemanden darüber schreiben(sprechen)kann.
Inzwischen hat die neue Therapie(vier mal 10ml Morphium in spritzen und 2 Morphium Pflaster a12,5 und noch diverse schmerztabletten)) bei meiner Mutter gewirkt,sie ist also kein Versuchskaninchen.Die Hoffnung werde ich nie aufgeben,denn das ist ja das einzige,was ich noch hab... sie ist fast schmerzfrei,aber ihr Tumor wächst sehr schnell.
ich wünsche Dir und deiner Familie auch alles gute und viel Glück.
und genügend Kraft,das durchzustehen und Deiner Oma so gut ihr könnt zu helfen.
Melissa
Hallo, bei meiner Mama (65 Jahre) wurde ein kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Metastasen in der Wirbelsäule festgestellt. Sie bekam vor einer Woche eine Chemo und gleichzeitig Bestrahlung. In der Chemo ging es Ihr relativ gut, allerdings hat Sie jetzt unheimliche Magenkrämpfe und kann fast garnichts essen und fühlt sich auch sehr elend. (Ihre Leukozieten und Blutplättchen waren zeitweise auch wirklich im Keller Leuko auf 300) Könnt Ihr mir irgendwelche Tipps geben, wie ich Ihr mit den Magenkrämpfen helfen kann? Der Arzt sagt, es wäre das Chortison, was Sie bekommt. Aber irgendwie weiss ich nicht ob ich das glauben soll. Wer hat von Euch Erfahrungen mit dem Nebenwirkungsbekämpfer ANEMED oder ZOFRAN. Ich bräuchte dringend ein paar Infos, wir hängen alle ziemlich in der Luft. Sylvia[Peterheppel@addcom.de
Bei meiner Mutti wurde im Januar 2002
Lungenkrebs festgestellt.
Am 28.03.2002 ist sie eingeschlafen.
Wie kann man mit soetwas fertigwerden.
Sie war erst 47 Jahre.
[email]Katyn75@yahoo.de
Liebe Katy, Es tut mir sehr leid für Dich und für Deine Mutti. Ich weiss auch nicht, wie ich Dir helfen kann. Ich denke nur, fertig werden kann man mit so etwas nach so kurzer Zeit nicht. Ich denke, das wird erst im laufe der Zeit passieren, dass Du es vielleicht akzeptieren kannst. Ich kenne den Verlauf bei Deiner Mama nicht, aber vielleicht, war es für sie der beste und leichteste Weg einzuschlafen. (Ich habe die Mail über Deiner geschrieben) Meine Mama weiss seid 5 Wochen, dass sie Lugenkrebs hat. Sie hat die erste Chemo mit Bestrahlung hinter sich. Und das war sehr hart für sie (die Ärzte hatten die Chemo zu hoch dosiert) Gestern habe ich sie wieder in Krankenhaus geschafft für die nächste Chemo und Bestrahlung. Ich weiss nicht, welcher Weg noch vor uns liegt. Aber ich wünsche ihr, dass sie, wenn sie es nicht schaffen sollte (in Moment hoffen wir natürlich alle ) dass sie einschlafen kann, ohne viel zu leiden.
Katy ich weiss nicht wie ich Dir helfen soll, aber vielleicht ist es wirklich das beste für Deine Mama. (Ich weiss, das ist eine blöde Floskel) aber ich meine es so, Du weisst nicht, wo Euer Weg euch sonst hingeführt hätte.
liebe Grüsse schickt Dir
Sylvia
Hallo Sylvia,
es hilft zu sehen und zu hören, daß man versteht wird.
Es ist erschreckend mit anzusehen, welche Macht eine solche Krankheit besitzt und wie häufig sie vorkommt.
Meine Mutti wäre heute 48 Jahre geworden.
Wir haben ihr wunderschöne Blumen geschenkt. Es tut sehr weh
aber ich weiß, daß Sie immer da sein wird. Sie "wohnt" eben nur sehr weit weg.
Ich hoffe, daß die Theraphie bei Deiner Mutti anschlägt und Sie nicht irgendwelche unnötigen Versuche oder Qualen erleiden muß.
Ich wünsche Dir, vor allem Deiner Mama und dem Rest der Familie die ganze Kraft dieser Welt um diese Zeit durchzustehen. Erschreckend, daß man jetzt erst richtig merkt, wie wichtig eine Familie ist.
Der Weg den ihr geht ist sehr schwer und voller Steine, aber er wird Euch an das richtige Ziel bringen.
Liebe Grüsse
Katy
Hallo Katy,
vielen Dank für Deine lieben Zeilen.
Ich wünsch Deiner Mama, egal wo sie ist; alles gute zu Ihrem Geburtstag und, dass sie glücklich ist.
Meine Mama hat mir letztens einen sehr guten Spruch gesagt; der geht ungfähr so.
Ich bin nur mal eben nach nebenan gegangen,
die Tür zwischen uns ist zu gefallen, aber ich bin da!
Sprecht mit mir, redet mit mir und seid glücklich mit mir, denn ich bin bei Euch!
Vielleicht hilft Dir dieser Spruch auch.
Meiner Mama und mir hat er schon jetzt geholfen.
Liebe Grüsse und alles Gute auch für Deine Familie!
Sylvia
hallo katy & sylvia,
was ist das für eine makabere welt, in der man seinen liebsten menschen einen raschen tod wünscht?
so ein wunsch ist mit so viel schmerz & leid verbunden, das kann man einfach nicht in worte fassen.
seit 02.04. weiß ich, dass auch meine mami lungenkrebs (adenokarzinom) hat. bis gestern war sie voll auf dem posten, heute wurde sie operiert. auch ich weiß nicht, was auf uns zu kommt, was werden wird. ich habe angst.
wenn ich in meinem bisherigen leben schon einmal schmerzen & probleme hatte, ich will sie alle wieder, alle jetzt auf einmal!!!!! weil nichts machte mir schon einmal so zu schaffen wie diese sache und ich würde ALLES in kauf nehmen, wenn meine mami wieder gesund werden würde!
man legt so viel wert auf total unwichtige materielle dinge, dabei verliert man das wichtige aus den augen. alles kann man kaufen, nicht aber die gesundheit und die liebe eines menschen!
das leben ist ungerecht und zu hart. gerade menschen die es selbst nie leicht hatten, werden mit den beschissensten krankheiten belastet.
ich würde alles tun, kann nichts tun, muß zusehen und hoffen. das macht mich fertig!
Lieber MLM, habe Deine Zeilen auch unter "Wie kommt der Tod" gelesen. Ich kann Dich gut verstehen, v.a. den Gedanken "Jetzt könnt' doch auch mal was Positives passieren". Bei meinem Dad ist das auch so - erst Heiserkeit, dann Diagnose Stimmbandlähmung, dann Tumor auf dem Röntgenbild, dann Bösartigkeit bei Bronchoskopie bestätigt, dann die Tatsache, daß der Tumor innerhalb von 8 Wochen von 1,5 auf 3,5cm gewachsen ist, aufgrund der Lymphknoten (N3) inoperal und außerdem wächst er in Richtung Vorhof des Herzens! Da könnte man verzweifeln und nur noch heulen! Manchmal kann ich auch nicht anders, aber mir hilft der Gedanke, meinen Papa nicht betrauern zu dürfen, solange er noch lebt. Und wie er lebt! Er hat zum Glück bisher, außer der Heiserkeit, keine Beschwerden. Was bei Deiner Mutter doch wirklich positiv ist, man kann sie operieren. Wie Du Dich bestimmt auch schon informiert hast, ist das immerhin die beste Methode, die Krankheit in den Griff zu kriegen. Für den Lymphknotenbefall gibt es Chemo und Bestrahlung... Also seh' das doch mal so. Vielleicht lebt Deine Mutter ja noch sehr-sehr lange, das kann niemand wissen. Liebe Grüß, Rita W.
Hallo MLM,
ich wünsche Euch alle Kraft dieser Welt. Vielleicht gibt es ja bei Deiner Mama einen positiveren Ausgang.
Eines habe ich an der ganze Sache gelernt. Die Liebe einer Mutter kann niemand ersetzen. Schäme Dich Deiner Tränen nicht. Zeige Deiner Mutti ruhig, daß Du traurig bist. Weine ruhig und laß Dich von ihr in die Arme nehmen. Mir und meiner Mutti hat dies sehr geholfen.
Versuche nicht so wie ich so zu tun, als sei man unglaublich stark. Dies ist ein Fehler. Trauer und Schmerzen soll man ausleben damit man später damit leben kann.
Ich hoffe, daß bei Euch alles gut wird.
Liebe Grüße
Katy N.
Hier sitze ich nun und lese alles , was mir unter die Augen kommt.Angefangen hat es letztes Jahr: Omi hatte Krebs(Unterleib).Operation,keine Chemo,neuer Tumor drei Monate später. Im Februar ist Sie friedlich eingeschlafen. Das war hart und vorallem der Gedanke, sie niewieder knuddeln zu können tat sehr weh, aber sie war 80 und ich wusste sie wollte nicht mehr.Jemanden lieb haben , heisst auch loslassen können!
Als es jedoch ein paar Wochen später hieß Mum hat Tuberkulose, war es ein Schlag.Als die Medikamente nicht wirkten kam sie ins Krankenhaus.Ich konnte erst wieder richtig denken, nachdem ich die 800 km bis zu ihr hinter mir hatte. 3 Tage später der Befund der Bronchoscopie: Adenokarzinom ,ein grosses Loch in der Lunge mit Eiter gefüllt und Tumorgewege drumherum.Ist das normal?Ein Loch?
Nun war die Frage , was tun?Die Ärzte: Wollen Sie sich operieren lassen oder nicht?? Ohne Behandlung hätte sie noch ca. 7 bis 9 Monate.
Wir wollten zunächst wissen,was man machen kann, ob es Metastasen gibt ect...
Es gab eine gaaanz kleine im Hirn, die könne man gut bestrahlen, kein Problem. Erst mal die Lunge. Durch das hin und her Geschicke von einem Spezialisten zum anderen zogen sich die einzelnen Untersuchungen(Unterleib,Wirbelsäule ect...) über Wochen. Dann plötzlich Kopfschmerzen, sofort CT.Metastase im Kopf von Stecknadelkopfgrösse auf 6cm + Ödem.Operation.Tja und nun schleppt sich wieder alles hin.Sollte jetzt nicht schnell etwas gemacht werden gegen den Haupttumor in der Lunge?Jetzt gehen die Untersuchungen wieder los, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Spezialisten scheint recht schleppend zu sein, jeder siht nur einen Teil des Körpers und niemals meine Mum als Mensch!!!Darüber bin ich besonders wütend.Niemand hat einen Überblick und alles zögert sich unnötig heraus. Mum hatte beschlossen dass der Haupttumor raus sollte.Da kam das Hirn dazwischen.Nun erzählt man uns Sachen wie:Vielleicht kann man das garnicht operieren, das müssen wir erst noch sehen, fangen sie aber mal schon mit der Ganzkopfbestrahlung an!
Chemotherapie lehnt meine Mum ganz ab.Mein Opa ist an Lungenkrebs gestorben, meine Mutter war bis zum Schluss bei ihm , und kann sich noch sehr gut an die Qualen erinnern, die er durstehen musste(erfolglos).Davor hat sie Angst.Auch muntert die Tatsache, dass sie gerade ihre eigene Mutter bis zur lettzten Sekunde begleitet hat, sie nicht gerade auf.Was kann ich tun , ausser da sein?
Ich muss auch zwischen durch wieder nach Hause zu meiner kleinen Familie, denn meine Tochter braucht mich auch.Ich bin ziemlich durch den Wind und denke ich bin im falschen Film.Ich stehe neben mir und bin erstaunt wie "cool" ich damit eigentlich umgehe, sollange ich hier bin. Sobald ich wieder weit weg bin, breche ich zusammen.
welch ein Roman...Aber es tut eben gut darüber zu reden. Danke fürs "Zulesen!"
Que la force soit avec vous tous!
Sasa[email]sacai@mail.com
Liebe Sasa, habe gerade deine Zeilen gelesen und bin wie immer sehr betroffen. Es ist aber gut, dass du es dir von der Seele geschrieben hast. Spontan fallen mir zwei Dinge ein: ruf doch mal beim Krebsinformationsdienst Heidelberg an: Mo-Fr. 8-20 Uhr, Tel. 06221/410121 - vielleicht können sie dir helfen. Und dann schau doch mal unter www.biokrebs.de rein (hat nichts mit Wunderheilern zu tun). Naturheilkunde kann Krebs nicht besiegen, Chemo, Bestr. und OP sind weiterhin notwendig, aber es kann begleiten und Nebenwirkungen mildern.
Deine Mutter ist sehr tapfer und es gibt immer einen Weg, aber oft muss man ihn selber suchen. Ganzheitliches Heilen ist so wichtig und scheut euch nicht vor einer zweiten Meinung oder einer Verlegung. Wenn Ärzte immer wieder ausweichen oder Termine verlegen, kann das so viele Gründe haben. Ich wünsche euch von Herzen viel Kraft und alles Gute. Liebe Grüße Susanne
Liebe Susanne!
Vielen Dank für Deinen Zuspruch, doch die Behandlungsfragen haben sich inzwischen erledigt.Der Tumor im hirn ist wieder da. noch grösser.Und 5 neue dazu.Man hat uns nahegelegt nun eher über die Palliativpflege nachzudenken. die Frage ist nun, wie kann man ihr am besten die Schmerzen und das Leid ersparen.
Nochmals vielen Dank an alle, die mir "zugelesen haben und mir mit ihren Reaktionen geholfen haben.
Mit dem Gedanken leben zu lernen Abschied nehmen zu müssen, das werde ich ganz allein tun müssen.Jeden Tag mit ihr so weit wie möglich geniessen (nicht so einfach auf einer Intensivstation...) Jeden Moment, an dem sie mich erkennt erhaschen und bewusst erleben.Lachen und Knuddeln solange es noch möglich ist.
Ich hätte lieber über eine positive Erfahrung geschriebn, leider ist mir das nicht vergönnt.
Euch allen viel Liebe, Geduld und schöne Zeiten für schöne Erinnerungen und viiiiel Hoffnung und Glück!Durchhalten lohmt sich auf jeden Fall.
[email]sacai@mail.com
Hallo Sasa, also es ist unglaublich in diesem Forum aber manchmal kommen einen die Storys so bekannt vor.Meine Geschichte steht bei Lungenkrebs seite39 glaub ich...bei meinem Pa war es ähnlich November die Diagnose Adenokarzinom, Untersuchungen etc ... die zeit rennt.... erst wolltens sie op dann Hirnmetastasen Minidinger... bestrahlung... Lungentumor wächst nicht... nebenwirkungen der Bestrahlungen Müdigkeit die nicht mehr enden will
seit 3 Monaten...jetzt am 3.6 wieder ct vom Kopf ob die betsrahlung was gebracht hat....ich versteh dich soooo gut...man ist allem so ausgeliefert ... ich liebe meinen Dad so sehr und haben solche Angst ...manchmal fühle ich mich auch so stark und dann breche ich wieder zusammen wenn ich nicht bei ihm bin lasse ich meinen Tränen freien lauf....sehr schwankend das ganze... und man kann nichts machen. Eine heimtückische ...fiese Krankheit....du bist hier nicht alleine schreib mal wieder ...viel Kraft wünscht dir Felicitas
Liebe Sasa, schön, dass du dich gemeldet hast. Ja manchmal ist es schwer die Dinge aufzuschreiben und auch schwer sie zu lesen. Das es deiner Mutter schlechter geht, tut mir sehr leid. Aber es ist gut, dass du bei ihr bist und deine Anwesenheit und Zuneigung wird ihr gut tun.
Vielleicht kannst du sie wirklich auf eine Palliativstation oder in ein Hospiz verlegen lassen. Ich habe schon von vielen gehört, dass Patienten sich dort viel besser aufgehoben fühlen, wie im Krankenhaus und die medizinische Versorgung ist auch bewährleistet. Aber ich will dir garnicht reinreden - du / ihr werdet schon wissen, was für deine Mutter das beste ist. Ich wünsche es euch von Herzen Susanne
Hallo, ich habe vor 2 Tagen auf brutale Art und Weise erfahren, dass mein Vater 3-6 Monate zu leben hat...ich weiss nicht wie ich ihm gegenuebertreten soll, ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll...angeblich sind alle Therapiemoeglichkeiten ausgeschoepft. Am Freitag fliege ich nach Deutschland um ihn fuer eine woche zu sehen...ich habe Angst. Ich fuehle mich zu jung um meinen Vater zu verlieren. Kann ich auf ein Wunder hoffen? [email]SophieP77@gmx.de
Ich habe meinen Vater am 16.06 verloren, und fühle mich ebenfalls zu jung, da ich erst 30 Jahre bin und zwei kleine Kinder habe. Du brauchst keine Angst zu haben. Du wirst ganz normal mit ihm umgehen. Ich hatte auch Angst aber irgendwie macht man weiter nur noch viel intensiver als zuvor. Kleinigkeiten werden jetzt wichtiger. Genieße die Minuten und Stunden mit ihm, ich kann es nicht mehr!!!
Hallo Sofia, ich wollte dir eigentlich eine email schreiben, stimmt deine email adresse nicht mehr? ich wollte dich fragen wie es deinem vater geht....bei meinem Vater weiß man die lebenserwartung nicht, oder meine mutter sagt es mir nicht, er hat schon 25 chemositzungen hinter sich und die Strahlentherapie wurde abgesetzt weil er zu schwach ist.... es ist schon eine sch.... Krankheit. ich versuche eigentlich ganz normal gegenüber meinem vater zu sein, vorallem nicht zu weinen in seiner gegenwart, fällt mir aber sehr sehr schwer... also Alles Gute für Euch, Viele Grüße Melanie P.s. würde mich freuen wenn du dich mal meldest MeliBJ71@aol.com
Hallo, es tut gut eure breife zu lesen.
Mein Papa hat seit juni lungenkrebs, ein lungenflügel wurde entfernt er hat zum glück nicht gestreut.
Jetzt bekommt er bestrahlung die ihn föllig vertig machen, der ist nervlisch am ende die Ärzte sagten zu ihm 5 jahre nicht länger. doch das versteh ich nicht wenn doch alles entfernt wurde. es tut weh den papa so zu sehen er war immer so lebensfroh und jetzt auf einmal seid der nachricht, will er nicht mehr.
wie kann ich ihm helfen ich brauch ihn doch noch!
Hallo Tina,
schau Dir mal den Link http://bibd.uni-giessen.de/gdoc/2002/uni/d020092.pdf an. Ich kann die Qualität der Dissertation nicht beurteilen, da ich kein Mediziner bin, aber Du kannst da viel über Prognosen nachlesen. Weitere Informationen zum Thema Prognose kannst Du sehr gut mit http://www.google.de suchen. Mir hat es sehr viel geholfen, viel über den Krebs zu erfahren und auch zu wissen wie es um meinen Vater steht. Trotz allem sind es nur Statistiken und manchmal ist es hart, wenn man liest zwischen 1%-10% in einem 5 Jahreszeitraum. Ich drücke Dir alle Daumen und sei einfach so oft wie es nur geht bei Deinem Vater.
Viele Grüße
Chris
Ireen Kurtze
07.12.2002, 00:01
Hallo Tina,
ich habe vor 3 Wochen erfahren, daß mein Vater ein sogenanntes Adenokarzinom der Lunge mit Fernmetastasen in unteren Teil des gleichen lungenflügels und in der Nebenniere hat. Eine Chemo mit Cisplatin und Etoposid musste aufgrund von Nierenproblemen abgebrochen werden, ab Montag soll er bestrahlt werden. Ich selbst arbeite bei einem Haematoonkolgen und finde es unverantwortlich, daß Ärzte Gott spielen und Menschen mit solch besch. Aussagen jede Hoffnung nehmen. Versuch Deinen Vater aufzubauen, unternimm so viel es geht mit ihm und zwing dazu trotz allem am leben teilzunehmen. Niemand kann Dir sagen wie lange es dauert, aber eins ist sicher er verliert nur dann wenn er aufgibt. Versuch viel darüber zu sprechen und animier auch Deinen Vater dazu. Bei meiner Großmutter wurde uns gesagt sie hätte im Höchstfall noch 6 Monate mit einem Plasmozytom und Glasknochen, das ist schon viele Jahre her, aber auch sie hat bewiesen, daß niemand zeiten nennen kann aus 6 Monaten sind 2 2/2 Jahre geworden. Ich habe auch etliche Menschen durch meinen Beruf gesehen, die trotz schlechter prognosen den Kampf gewonnen haben. Sprich mit Deinem Vater über seine Ängste und über seine Krankheit, nur so kann die Krankheit ihren Schrecken verlieren.
Ich wünsche Dir viel Kraft, denn das alle beteiligten sie brauchen, weiß ich aus eigener Erfahrung.
ich drück Dir und Deinem vater ganz fest die Daumen. IreenK@t-online.de
Hi Ihr alle...
Meine Mutter erhielt im Februar 2002 die Diagnose "Lungenkrebs", im März wurde ihr der linke obere Lungenlappen entnommen und bis Juli wurde sie 40 mal bestrahlt und mit der Aussage entlassen, jetzt wäre alles ok. Vergangene Woche hatte sie die erste Kontrolle und viel höhere Krebsmarkerwerte als vor der OP, am CT erkannte der Arzt wieder "nqachgewachsenes" und heute hat sie wieder mit einer Chemo begonnen - und ich bin am Boden zerstört, weiß momentan nicht, wie ich mich verhalten soll, ob ich überhaupt alles und die ganze Wahrheit wissen will (Stadium, Metastasen, Prognose etc.).... wie soll`s weitergehen ? Ich würde gerne mit jemanden "reden" und nicht nur meinem Mann und meinen Freunden zur Last fallen ! Vergeht diese Panik irgendwann ?
hallo renate, bist du die renate was auch manchmal in,, alternativen therapien zu antreffen war?
ich habe aus verzfeiflung dem onkologen gefragt wie lange mein mann zum leben hat, ich dachte wenn ich das weiss kann ich ihm für die zeit die sterne vom himel holen und auch wissen wie viel zeitich zum handeln habe. alles unsin, persönlich wenn ich die wahl hätte, hätte ich es nie mehr gefragt. es war schlimm wo die zeit kamm das laut dem arzt ,,was pasieren,, sollte. ich habe mit meinem mann nie darüber gesprochen, das tue ich auch in zukunft nicht. es geht ihm eigentlich so weit gut. es tut mir leid für deine mutter. wie geht es ihr sonst körperlich, weil psychisch kann ich mir für der moment selber denken.liebe renate, ich kann nur von mir oder uns sprechen, die panik liegt sich aber vergehn wird sie wohl kaum. jedes mal wenn mein mann intensiev husten muss, frage ich ihm obkein blut drin war. manchmal ist er sauer, jedoch frauen als patienten sind doch er gewisenhafter, männer sind ,,herter,, und denken immer ja das ist nicht so schlim. macht deine mutti auch noch was neben bei. leider könnte ich dir nicht besonderes helfen , aber wenn du magst darüber reden jeder zeit.
denk dran, aufregen macht dich nur kaputt. probiere es für der moment zu akzeptieren, jetzt hat gerade die chemo begonnen und ihr musst noch bischen abwarten.
ich drücke euch die daumen.
alles liebe.
bea
Meine Mutter starb am 22.10.02. Bisher war ich nur 2 mal in diesem Forum. Jeweils "nur" zum lesen. Seit Januar ging alles los. Zunächst Vorstadium Brustkrebs. Aus Sicherheitsgründen entschied sie sich, die Brust wegmachen zu lassen. Danach angeblich eine Lungenentzündung. Es war aber dann doch Lungenkrebs. kleinzellig. Hier las ich: Lebenserwartung in der Regel bis 3 Jahre.
Trotz mehrmaligen Gesprächen bei den Fachärzten bekam ich nie eine genaue Aussage! Chemo musste nach 2 Behandlungen abgesetzt werden. Die Nebenwirkungen waren so stark, dass sie 2 mal das Bewusstsein verlor. Sie konnte nichts mehr essen. Irgendwann bekam sie dann endlich eine Magensonde, über die sie ernährt wurde.
Mitte Juli kam sie nach Hause. Sie wusste, dass sie 3 Monate zuhause sein durfte. Man erklärte ihr, sie sei zu schwach für Bestrahlungen. Für Chemo sowieso - aber die lehnte sie jetzt auch ab - lieber wollte sie sterben - das hat sie so gesagt - und ich gab ihr zu verstehen, dass ich sie verstehe und ernst nehme. Ich akzeptierte Ihre Entscheidung ohne wenn und aber!!! Man muss die Patienten ernst nehmen!
Wenigstens mein Hausarzt war so fair und klärte mich nach Fragen meinerseits auf, dass sie höchstwahrscheinlich nur noch 6 Monate habe. Mir kamen die Tränen. Und ich schämte mich nicht deshalb!! Dankte dem Hausarzt für die offenen Worte und auf dem Heimweg machte ich Rast. Ich musste mich wieder fassen. Vor meiner Ma wollte ich nicht weinen. Nicht zu diesem Zeitpunkt. Ich gab ihr aber in den nachfolgenden Wochen zu verstehen, dass ich Hoffnung habe - und erst, wenn die wirklich schwinde - weil ihr Gesundheitszustand nachlässt - wäre ich auch bereit, mit ihr den Weg in den Tod zu gehen - d.h. Begleitung für sie sein. Sie nicht alleine lassen.
Wir machten das einzig richtige. Wir besuchten die Verwandten, wenn sie sich einigermaßen fühlte. Ich fuhr mit ihr im Rollstuhl spazieren. Wir spielten Karten. Wir knuddelten - wie wir es früher getan haben!!
Ich sagte ihr oft, dass wir das einzig richtige machen sollten: Jeder Tag einzeln betrachten und für sich genießen. Und das haben wir auch gemacht.
Parallel dazu hatten wir auch Aussprachen - über den Tod - übers Sterben u.s.w. Wir redeten offen! Ich weinte auch später bewusst auch vor ihr. Sie sollte wissen, dass ich sie liebe!!! Sie sollte wissen, dass ich sie nicht verlieren wollte! Das tat ihr gut!
Wir hatten beide auch jeder für sich alleine schlimme Phasen. Ihre hab ich natürlich nicht mitbekommen. Aber ich weiß, dass es sie gab. Und meine? Nun ja, mein Lebenspartner war für mich und auch für meine Mutter da. Er tröstete mich. Und tut es jetzt auch noch. Und ich betete oft zu Gott, dass er entweder ein Wunder geschehen lassen sollte oder aber sie schnell und schmerzlos zu sich nehmen sollte...
Er erhörte mich! Nach 3 Monaten starb sie in ihrem Bett zuhause.
Sie ist erlöst. Lebte ihr Leben. Genoss mit mir die Zeit!
haraldthul@aol.com
P.S.: Ich denke immerwieder daran, wie sie im Krankhaus lag und ein Fussball-WM-Spiel mittags mit Deutschland kam. Ich holte sie mit dem Rollstuhl ab - ich fuhr sie ins Kino - dort wurde es live übertragen... Sie war glücklich, dass ich für sie da war. Ich habe alles möglich gemacht. Selbst Einfälle gehabt und sie eingeladen. Sie machte alles mit, was ging. Das ist Leben! Sie war eine großartige Frau. Mit Tränen der Trauer aber auch des Glücks, dass ich so eine Mutter haben durfte, ende ich nun.
hallo harald, ich habe es zwei mal gelesen,
es tut mir leid für dich das du deine mutter verloren hast. ich habe beim lesen, liebe,trauer, und noch vieles mehr gespürt.
alles gute für dich und deinem partner.
wünsche euch viel glück unb bleibt gesund.
bea
Hallo ihr, die ihr alle schon viele Erfahrungen mit dem Lungentumor habt ertragen müssen. Wir stehen am Anfang, haben gerade das Ende meiner Mutter mit einem Hirntumor halbwegs verkraftet, falls es überhaupt zu verkraften sein kann. Nun ist meine Schwiegermutter dran. Nicht-kleinzelliges BronchialCA im Staduim IV, drückt extrem auf die Speiseröhre, heute wurde eine Stütze eingesetzt, im Magen wurde ein weiterer Tumor gefunden, Befund steht noch aus, dazu kommt eine verengung der Halsschlagader, weshalb sie eigentlich ins Krankenhaus gekommen ist. Dieser Befund ist nun zur Nebensache geworden.
Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, was für Schmerzen, was können bei der bevorstehenden Bestrahlung für Nebenwirkungen auftreten. Bei meiner Mutter haben die extremen Müdigkeitserscheinungen Überhand genommen, weshalb wir abbrechen mussten. drei Tage später konnte sie einschlafen, zuhause im Kreise ihrer Familie. Alleine der Gedanke, wie sie sterben konnte ist uns allen ein Geschenk, ein Trost für ihren Verlust.
Nun kommt erschwerdend hinzu das wir für meine Schwiegermutter in erster Linie die direktesten Angehörigen sind und sie mit meinem Mann ein sehr gutes Verhältnis hat. Ihm und ihr eine Stütze zu sein ist nun meine Aufgabe. Dazu bekommen wir im Februar unser drittes Kind.
Ihre Familie redet nicht gerne übers Sterben. Ich brauche Infos über Anzeichen des Endstadiums, etc.
Wie lange kann sich ihr Sterben hinziehen? Ist es eine zugrosse Zumutung für unsere Kleinfamilie sie zu uns zu holen?
Ich danke für jede Antwort
Trotz alledem wünschen wir eine gesegnete Adventszeit, wenigstens einige Momente des Innehaltens.
Henriette
Hallo Henriette,
wie lange sich das Sterben hinziehen wird, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Meine Erfahrung ist, dass einem die großen Krankenhäuser nicht alles sagen. Der Hausarzt hat mich über die kurze Lebenserwartung meiner Mutter informiert. Ich denke, da solltest Du nachfragen! Sollte er es nicht wissen, so bitte ihn, dass ER im Krankenhaus nachfragt. Ihn wird man nicht belügen!
Ob Ihr Deine Schwiegermutter zu Euch holt oder nicht, müsst Ihr selbst entscheiden. Ich denke, die Frage ist einfach, wie groß Euere Wohnung ist und wie belastbar Ihr selbst seid. Ich weiß ja nicht, wie alt ihr seid.
Ich bin 29 und stehe voll im Saft, wie man so schön sagt. Eine Heimlösung war für mich nahezu undenkbar. Ich versprach meiner Mutter Zeit ihres Lebens (auch, als sie noch gesund war), dass ich sie im Bedarfsfall so lange pflege, solange ich es eben leisten kann. Ein Versprechen allerdings, dass ich sie NIE in ein Heim geben würde, gab ich ihr nicht. Das kann man nämlich nicht immer halten.
Wichtig für Euere Familie ist, dass Ihr alle die Entscheidung selbst tragt und ehrlich zu Euch selber seid! Sie zu Euch zu holen, darf keine unwiderrufliche Lösung sein. Wenn Du oder Dein Mann es nicht mehr packen, dann müsst Ihr Euch das eingestehen und zum Schutz Euere Kleinfamilie sie in ein Heim geben und dafür aber OFT besuchen. Zu solchen Aussprachen immer wieder gehört Mut.
Diesen Mut wünsche ich Euch. So könnt Ihr es schaffen.
Viel Glück
Harald
P.S.: Feiert Weihnachten! Nehmt jeden Tag, wie er ist. Wenn er heute mies war - dann vergesst das mit dem Aufgehen der morgendlichen Sonne! Denn dann kann wieder ein schöner beginnen. Krebs... Nun ja... das sind Phasen... und die wechseln halt eben ab. Das endet erst mit der Wiedergenesung oder aber mit dem Tod. Darüber muss man reden. Die Krankheit darf nicht Euer Leben bestimmen. Sie bestimmt den ALLTAG von selbst! Aber NICHT das LEBEN! Wenn man es richtig macht!
Viel Glück
Hallo Harald
Vielen Dank für Deine Antwort. Wie Du schon sagst, versuchen wir jeden Tag zu nehmen, wie er ist. Der Zustand von Christel, meiner Schwiegermutter verschlechtert sich rapide. Ihre Hausarzt können wir leider nicht einschalten, da wir dem das ganze Dilemma zu verdanken haben. Der Diagnostizierte Christels Atembeschwerden und Schmerzen in der Brust als Koliken!!!!! Hat diverse Befunde zurückgehalten, etc. -Das Vertrauensverhältniss ist hin. Ihre Ärztin im Krankenhaus ist noch sehr jung und sehr engagiert. Ich habe das Gefühl, das sie auf unserer Seite steht und Christels Situation recht gut einschätzt. Wir haben langsam begriffen, das wir ihre Lebenserwartungen nicht abschätzen können, gestern dachten wir, es bleiben uns zusammen nur noch Stunden, heute denke ich es könnten vielleicht doch noch mehrere Tage werden und vielleicht können wir sie doch Weihnachten für ein paar Stunden zu uns entführen, was die Ärztin sehr unterstützen würde. Leider funktioniert ihre Speiseröhre immer noch nicht, gestern hat sie auch noch Fieber bekommen und morgen soll noch einmal eine Magenspiegelung gemacht werden. Ich hoffe das letzte mal. Es ist eine enorme Qual für sie.
Ich habe neulich mit ihr gesprochen, als sie sehr fitt war, nein, sie möchte gar nicht bei uns sein, solange wir in unserer Wohnung wohnen. Eigentlich planen wir erst für Sommer 2004 den Umzug in mein Elternhaus, da wäre Platz für sie und sie hat auch Lust, da mit uns hinzuziehen. Ob wir das erleben werden oder nicht ist mir nun völlig unwichtig. Wir haben eine Perspektive!!!!! An der wir alle gerne festhalten, fangen schon an Pläne zu schmieden und das gibt uns Mut und mir Kraft, ihr Leiden heute zu ertragen, ich weiß nicht, was sie noch durchmachen muss.
Harald, eben habe ich noch mal Deinen Bericht über Deine Mutter gelesen. Sehr berührt bin ich und freue mich für Euch, das ihr so habt Abschied nehmen können. Auch meine Ma durfte nach 8 Wochen zu Hause im Keise der Familie einschlafen. Es hat mir das Abschiednehmen einfacher gemacht, doch der Schmerz der Trauer kommt jetzt in der Vorweihnachtszeit wieder sehr hoch. Auch für Dich und wie ich merke für viele andere wird es das erste Jahr ohne sie sein. Es ist schön zu wissen, das wir nicht alleine sind.
Habt eine gute Zeit
Henriette
Hallo Henriette,
Ihr macht es schon richtig! Ihr habt ne Perspektive und nehmt jeden Tag für sich selbst - das finde ich toll.
Aber tu Deiner Schwiegerma einen Gefallen: Wenn schon nicht ihre Familie übers Sterben reden kann - dann tut Ihr es. Das Thema nämlich "todschweigen" ist nicht gut. Denn es beschäftigt schließlich jeden!
Angenehme Weihnachten und einen Guten Rutsch!
Harald
Hallo Renate,
laß Dich durch die Krebsmarker nicht verunsichern, diese Werte steigen auch an, wenn der Tumor durch Bestrahlung oder Chemotherapie angegriffen wird und dann abgestorbenes Tumorgewebe über die Blutbahn abtransportiert wird. Bei meinem Vater wird jetzt bestrahlt, er verträgt die Bestrahlung sehr gut. Außerdem gehen wir einen nicht ganz konventionellen Weg. Er bekommt zusätzlich Chemo in Tablettenform, daß Präparat heißt Temodal, ist aber noch nicht bei Bronchialkarzinomen zugelassen sondern bisher nur für Hirntumore. Studien zeigen aber ziemlich gute Erfolge bei der Kombination von Temodal und Bestrahlung. Es geht ihm unter der Chemotherapie sehr gut, die Therapie hat bei ihm bisher keine Nebenwirkungen gezeigt. Manchmal muß man auch unkonventionelle Möglichkeiten nutzen um Erfolg zu haben. Er hatte vor der Therapie starke Schmerzen im Tumorbereich, die mit Buprenorphin (Transteq Pflaster) in Schach gehalten werden konnten und wesentlich weniger Nebenwirkungen verursachen als das herkömmlich Morphium. seit die Therapie mit Temodal und Bestr. läuft, sind die Schmerzen weg und er braucht nicht einmal mehr Schmerzmittel zu nehmen. Wenn Du Informationen zu diesem Medikament haben möchtest, kann ich sie Dir gern zukommen lassen. Leider sind die Unterlagen in Englisch, aber Du kannst Dich ja dann mit dem behandelnden Facharzt in Verbindung setzen.
Gegen die Panik hilft nur eins reden, reden, reden. Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate.
Liebe Grüße und Kopf hoch
IreenK@t-online.de
Hi Ireen,
danke für Deine aufmunternden Worte - es tut gut, auch mal gute Nachrichten zu lesen ! Im Moment geht es meiner Mutter ganz gut, sie verträgt die Chemo besser als erwartet, wie sie allerdings anschlägt, kann man noch nicht sagen. Wir sind halt am hoffen und ich bin nach Deinem Ratschlag auf der Suche nach "Gesprächspartnern", um zu reden. Irgendwie hatte ich das ja schon im Gefühl, sonst wäre ich vermutlich nicht in diesem Forum gelandet. Danke jedenfalls allen, die sich mit mir unterhalten, liebe Grüße an alle und fröhliche Weihnachten (jetzt erst recht!) Renate
Hallo, mein Papa hat Lungenkrebs. Er hat auch ein Tochtergeschwür an der Wirbelsäule, die aber durch Bestrahlung weg ging. Er bekommt chemotherapien,welche aber bislang nicht angeschlagen haben. Er sieht schrecklich aus. Er hat sehr viel abgenommen, isst kaum etwas und das schlimmste ist, daß er irgendwie so verwirrt ist. Manchmal weiß er gar nicht mehr, was er tut, er zerstört Dinge, sucht irgendwelche Kabel im Stromkasten und so. Körperlich hat er total abgebaut. Vorgestern mußten wir ihn wieder ins Krankenhaus bringen, sie haben die Lunge geröngt und Wasser darin entdeckt. Sein Herz ist sehr geschwächt. Der Arzt sagt, daß er wohl Ostern nicht mehr Leben wird. Aber mein Papa selbst gibt die Hoffnung nicht auf. Für mich als Tochter ist es sehr schwer. Ich bin allein bei Ihm ohne Mutter groß beworden und hänge deshalb sehr an ihm. Gibt es denn wirklich keine Chance mehr für ihn???
Hallo Nicole!
Als ich deine Zeilen gelesen habe, dachte ich sofort das es Dir genauso wie mir ging. Ich bin auch alleine Bei meinem Vater aufgewachsen. Er hatte Anfang 2002 Lungenkrebs bekommen. Im Juni ist er leider gestorben.
Für mich war es auch sehr schlimm. Er hatte aber zum Schluß riesiege Schmerzen, die ich kaum ertragen konnte.
Heute weiß ich das er erlöst worden ist. Es ist sehr schwer für Dich. Du brauchst viel Kraft um dies zu ertragen. Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut es auszustehen. Vielleicht kann ihm ja auch geholfen werden.
Gerne kannst Du mir auch mailen.
Gruß Tanja
Hallo Nicole,
ich habe Deine Zeilen mit Bedauern gelesen und sehe darin den selben Krankheitsverlauf wie bei meiner Mama.
Auch sie hatte ein Tochtergeschwür an der Wirbelsäule. Bestrahlung und Chemo haben aber leider nicht geholfen. Von der Diagnose bis zum einschlafen hat es bei uns genau 3 Monate gedauert. Ich weiß wie schlimm es ist, sowas mit anzusehen. Ich kann Dir nur sagen sei stark und genieße die Zeit die Euch bleibt. Alzu große Hoffnungen sollte man sich nicht machen. Jeder der hier seine Geschichte erzählt hat erfahren können, wie grausam und unberechenbar die Krankheit ist. Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute. Sei stark und wenn Du reden möchtest, Du weißt ja, wo wir zu finden sind.
Gruß Katy
Hallo, meine Mutter weiß seit fast 2 Monaten, daß Sie Lungenkrebs hat. Bis jetzt wurde eigentlich noch nichts unternommen, außer, daß zuerst operiert werden sollte, dann Chemo, jetzt heisst es Bestrahlen. Weiß jemand etwas über die Diagnose Adenokarzinom mit Befall der Lymphknoten?
Vielen lieben Dank im voraus
Elke
hi.
ich habe schon vor einigen wochen erfahren, dass mein vater krebs hat, es wurde eine metastase im lymphknoten gefunden. bei der heutigen unteruschung kam raus, dass sowohl ein bronchialkarzinom, so wie ein karzinom in der schildrüse gefunden wurde. es ist jedoch noch nicht sicher, wo der primärkrebs liegt. es ist nur sicher, dass es kein lymphdrüsenkrebs ist.
weiss jemand, ob die lebenserwartung bei einem primärkrebs in der schilddrüse grösser ist oder ist das sowieso egal, wenn schon krebs in der lunge vorhanden ist?
auf dem röntgenbild konnte in der lunge nichts festgestellt werden, es wurde aber (anhand von zellgewebe, nehme ich an) nachgewiesen, dass es einen lungenbefall gibt.
wenn man das sch... ding noch nicht auf dem röntgenbild sieht, ist es dann nicht noch ein frühes stadium oder mache ich mir da was vor? schließlich sind ja schon schilddrüse und lymphknoten befallen!
ach, schei.... alles.
danke & lieben gruss
vor genau 2 jahren wurde bei meinen vater asbestose festgestellt. im krankenhaus bekam er anfangs 2 "kleine" chemotherapien, keine bestrahlungen. seit ein paar wochen geht es ihm so schlecht, dass er gerade nur noch zur toilette kommt und dann lange braucht, um sich zu erholen. ich war am wochenende bei ihm (er wohnt mit seiner neuen frau weiter weg). leider will er vom sterben nichts wissen, und eine wirkliche "aussprache" oder gespräche über das sterben und vor allem sein tod sind überhaupt nicht möglich. mit fällt es schwer zu akzeptieren, dass ich wohl am sonntag das letzte mal mit ihm gesprochen habe - ohne wirklich mit ihm reden zu können. eine so gute erfahrung, wie sie harald hatte in den letzten wochen bis zum tod seiner mutter - das habe ich leider nicht. ich würde mich auch über emails freuen, da meine familie mich auch nicht mehr heulen sehen kann! gruß joname@domain.de
Hallo Jo!
Wen genau meinst Du mit "meine Familie", die Dich nicht "mehr heulen" sehen kann?
Du bist kein Weichei - nur weil Du FÄHIG dazu bist, Deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen!
Wenn Du magst, kannst Du mich gerne mal anrufen. Ich versuche, Dir die Telefonnr. per email zu senden. Ich hoffe, dass Deine emailadresse hier auch richtig ist. Ansonsten, wenn es nicht klappt, so melde Dich doch hier wieder. Dann finden wir eine Lösung.
Trau Dich ruhig - ich beiße nicht - Gruß Harald
Meine Freundin ist 60 Jahre alt, und ihr wurde der ganze Lungenflügel sowie die Lymphdrüsen unter dem Arm
entfernt. Sie befindet sich z.Z. in einer Reha-Klinik vielleicht 3 Wochen Aufenthalt wurde anberaumt. Meine ganz persönliche Frage: Kann eine totale Entfernung des Lungenflügels überhaupt vor einer Ausbreitung schützen. Wielange ist erfahrungsgemäß ein Über-Leben nach der OP gegeben.
Danke!
Hallo, bei meiner Oma wurde vor 4 Tagen Lungencarzinom festgestellt,welcher Typ wird erst noch eine spezielle Untersuchung zeigen(ich denke Bronchiskopie).Ich habe irgendwie totale Angst vor dem endgültigem Befund,obwohl ich selbst im Krankenhaus tätig bin und mich weitgehend mit medizinischen Begriffen auskenne.Meine Oma verdrängt die Diagnose bisher völlig sie möchte nicht daran denken ,hat einfach Angst.Ich persönlich habe bisher noch nicht mit ihr gesprochen seid die diagnose bekannt ist .Da ich 600km von ihr enfernt wohne und weil ich davor Angst habe.Doch sobald ich Frei bekomme fahre ich zu Ihr, denn ich denke das es Ihr bekommt.Doch zum Glück hat sie noch mehr Unterstützung von anderen Familienmitgliedern.
Hallo! Ich konnte mir früher nie vorstellen, wie es ist, bald je- manden verlieren zu müssen, aber nun weiß ich es. Mein Schwieger- vater hat 1998 erfahren, daß er Lungenkrebs hat. Es erfolgte eine OP, der linke Lungenflügel wurde entfernt. Eine Zeit lang schien es so, als hätte er es geschafft, aber leider kam im Herst 2002 der Rückschlag. Vor zwei Wochen eröffneten im die Ärzte, er hätte voraussichtlich noch 2 Wochen, längstens aber 3 Monate zu leben. Er ist gerade erst 55 Jahre alt. Er kämpft arg, will es nicht wahr-haben. Ich versuche ihm und meiner Schwiegermutter mit allen Mitteln zu helfen, habe auch versucht, mich im Internet schlau zu machen. Aber leider habe ich überhaupt keine Erfahrung in Sachen Krebs. Daher schreibe ich kurz einen Auszug aus einer Krankenakte mit hinein, vielleicht kennt der eine oder andere von Euch sich da besser aus und kann mir einiges erklären oder weiß einen Rat!
Rezidiv eines Plattenepithelkarzinoms, Z.n. Pneumonektomie links. Z.n. Chemot. und Radiatio. Echo: Perikarditis constructiva. Frage nach Ausmaß des malignen Perikardbefalls.
Bei Z.n. Pneumonektomielinks wegen eines Plattenepithelkarzinoms und anschließendem thoralem ausgedehntem Brustwandrezidiv und jetzt Z.n. Radiatio und Chemotherapie erscheint bei der heutigen Kontrolluntersuchung die gesamte linke ventrale und laterale Brustwand mit konfluirendem Tumormassen sowohl intra- als auch extrathorakal durchsetzt. Der intrathorakale Tumor wächst kontinuirlich als breites Tumorsubstrat über das ventralseitige Perikard mit schmalem Perikarderguß bis in Höhe des Zwerchfells. Die gesamte linke Thoraxwand sowie auch die Bauchwand links erscheint im subkutanen Fettgewebsanteil vollständig ödematös durchsetzt i.S. eines Lymphstaus. Rechts thorakal zahlreiche kleinknotige Verdickungen der Pleura viscerallis, einzeln große knotige Veränderungen auch der Pleura parietalis, insbesondere epikardial im ventralen Randwinkel. Einzelne kleinknotige Veränderungen auch im Bereich des Lappenspalts, schmale Pleuraergußsichel dorsalseits vom Zwerchfell bis in Höhe des Aortenbogens auslaufend.Hierbei besteht ein dringender V.a. eine rechts thorakale Pleurakarzinose mit malignem Pleuraerguß. Hierbei sollte eine frühzeitige Pleurodese rechts thorakal ins Auge gefaßt werden. Lymphangiosis carcinomatosa im Bereich des Mittellappens. Die gesamte Leber weißt eine absolut scheckige Parenchymtextur auf, wobei eine hapatogene Metastasierung nicht sicher auszuschließen ist. Kleine Lymphknoten im Retroperitoneum in Höhe des Nierenhilus von allenfalls 1,2 cm Durchmesser.
Wenn jetzt einer nicht "Bahnhof" versteht und mir das erklären kann, wäre ich sehr froh. Denn mein Mann und unser kleiner Sohn (8 Monate) wollen wenigsten wissen, was sein Vater/Opa hat und ob es wirklich keine Rettung mehr gibt!
Carola Winter, 54338 Schweichname@domain.de
Hallo Carola, vielleicht kennst Du mich aus meinen früheren Berichten hier. Dort kannst Du zumindest nachlesen, wie es mir ergangen ist. Ich denke, es kann sehr interessant für Dich sein. Auch, wenn ich Dir nicht direkt die Fragen zu Deinem Text beantworten kann. Es hat halt auch mit dem Zwischenmenschlichen zu tun. Warum ich Dir schreibe? Nun ja... Du scheinst aus Schweich zu kommen und da wohnen wir gerade mal nur 40 km auseinander. Vielleicht möchtest Du ja mal mit mir telefonieren? Ich gebe Dir meine email: haraldthul@aol.com. Wenn Du mir Deine Tel-Nr. mailst, rufe ich Dich gerne mal an. Nur soviel schon hier: Du solltest Dich auf den baldigen Abschied von Deinem Schwiegervater vorbereiten. Sei dankbar, dass die Ärzte so offen sind, und es Euch erzählen. Mich haben die Ärzte in Trier nicht aufgeklärt. Wenn mein Hausarzt mir nicht gesagt hätte, wie es um meine Mutter stand, dann hätte mich das ganze noch viel mehr mitgenommen als es es so schon tat. Trotz allem. Frohe Ostern! Und wenn ihr dürft (Krankheitsverlaufbedingt), dann FEIERT richtig alle zusammen. Seit füreinander da! Das ist das Wichtigste.
Bei mir wurde ein Adenokarzinom in der lunge festgestellt. Wer kann mir info geben uber Behandlung und lebenserwartung.
Hallo Monika,
ich denke mal es kann dir keiner hier im KK sagen wie lang deine Lebenserwartung ist.
Und die Behandlung muß auch erst einmal ein Arzt festlegen.
Bin selber eine Betroffene
hatte meine OP am 30. 04.02 nicht kleinzeller BC (Plattenep.)
keine Chemo und keine Bestrahlung ich hoffe das ich noch 100 jahre werde.
ich wünsch dir alles gute
ciao Olivia
Mein Onkel ist an Lungenkrebs erkrankt und weiß dies seit ca 2 wochen. wer kann mir sagen wie lange er noch zu Leben hat denn er hat zwei Kinder(9/12 J.) und diese muss man ja darauf vorbereiten. Wäre lieb wenn mir jemand helfen könnte.
Diana
Diana,
niemand kann Dir das sagen. Denn niemand kann hellsehen. Positives Denken hilft auch, 2 Wochen und Ihr gebt schon auf. Ja, vorbereiten ist gut, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Entschuldige bitte, aber wenn jemand was sagt von Lebenserwartung und wie lange hat er/sie noch zu leben, dann packt es mich. Mit solchen Aussagen welche niemand machen kann auch nicht ein sogenannter Experte, werden Patienten verwirrt und als tot erklaert bevor sie schon gestorben sind. Und wenn sie dann tatsaechlich laenger leben als der Doktor oder vermeintliche Hellseher gesagt hat, dann kann es zu zusaetzlichen Aengsten und Belastungen kommen, welche wahrscheinlich nicht dagewesen waeren wenn sowas nicht behauptet worden waere. Und Kinder in dem Alter wuerde ich nicht sagen "Eure Vater hat noch so und so lange zu leben, dann stirbt er". Man soll alles diskutieren aber nicht zur Belastung werden lassen und Hoffnung gibt es immer. Nochmals Entschuldigung, aber ich kann's nicht mehr hoeren. Sowas kann man meistens fuehlen wenn es mal soweit ist, jedoch nicht voraussagen. Ganz wenige finden sowas zu "wissen" als angenehm. Und wenn man vorher nicht gut zueinander war oder alles oder viel gemacht hat fuer diese Person, dann hilft ploetzlich lieb und nett zu sein auch nicht mehr. Ich will nicht sagen, dass das auf Euch zutrifft, aber manchmal liest man es. Wenn ich dazu aufgerufen werden muss weil moeglicher Weise vielleicht jemand stirbt. Bei jeder Krankheit oder was immer anfaellt sollte man fuer einander da sein und nicht moeglicherweise kurz vor 12. Macht keinen Sinn fuer mich. Entweder - oder. Zeit miteinander verbringen hat fuer mich nichts mit Sterben zu tun oder dem Druck, das jemand stirbt.Gr. Ute
Hallo Marika, ich habe heute Deine Eintragung gelesen. Bei meiner Mutter wurde 2001 Darmkrebs entdeckt und im Nov. 2002 Lungenkrebs. Sie hat zwar Chemotherapien bekommen aber anscheinend ohne Erfolg. Nun meine Frage hat die Hyperthermie was gebracht und woher hattest Du die Adresse? Gruß
hallo claudia
erfrage einfach die adresse bei der krankenkasse sie liegt da vor
gruß marga
Hallo Petra!
Du warst so unglaublich jung bei der Krebsdiagnose,gerade 30.Da denkt doch niemand an Lungenkrebs!
Hast Du vorher geraucht und wenn ja wieviele Jahre?
Hallo,
Mein Vater ist 58 jahre alt und hat Lungenkrebs. Chemo und Bestrahlung waren leider nicht so erfolgreich wie wir uns erhofften. Leider hat der Tumor ausgestrahlt und zwar ueberall.Kopf,Knochen und rechter Lungenfluegel.Die Aerzte sagen uns das keine weitere Behandlung mehr moeglich waere. Ich kann das leider nicht glauben. Wer hat aehnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einige tipps von Thrapien oder Kliniken geben
Hallo
Vor fast genau 1 Jahr wurde bei meinm Vater Lunenkrebs diagnostieziert. Er bekam Chemo Bestrahlung und jetz hat er wieder mit einer Chemo begonnen. Die Aerzte sagten uns sie können meinem Vater nicht mehr helfen diese Chemo sei eine Hilfe das er nicht qualvoll ersticke. LEtzt Woche hat er eine überreaktion gemacht auf die Chemo. Es geht ihm immer schlechter. Er kann fast nicht mehr laufen und ist nur noch müde.Er mag auch nichts mehr essen und wenn es was isst kommt es wieder rauss. Er kriegt jezt Kortisonsprizten. Jeden Tag. Ist das nun das Ende?Ich möchte einfach nicht das er leiden muss. Ich kann das nicht mit ansehen es zerreisst mir das Herz. Hat jemand gleiche ERfahrungen gemacht.Gruss Manuela
name@domain.dename@domain.de
Hallo,
genießt doch einfach jeden Tag, den Ihr mit Euren kranken (und auch gesunden)Angehörigen oder Freunden verbringen wollt/könnt. Mein Vater(bald 63) hat seit 20 Monaten Lungenkrebs und hat auf Anfragen seine Lebenserwartung zu hören bekommen - einige Wochen. Das will er bis heute nicht annehmen und er tut gut daran. Er lebt immer noch, wenn inzwischen auch die Kräfte nachlassen. Aber er lebt, unternimmt etwas, genießt die Stunden mit uns Töchtern, mit unserer Mutter und mit den wenigen guten Freunden, die seit der Diagnose geblieben sind. Hey, nutzt die Zeit, die Ihr habt, es sind schon Kleinigkeiten, mit denen man sich gegenseitig eine Freude machen kann. Für unsere Familie ist das Leben in den letzten 1,5 Jahren nicht schrecklich gewesen, sondern eine sehr intensive, gemeinsam erlebte Zeit. Dafür bin ich dankbar, wenn auch der Auslöser für dieses Zusammenrücken kein guter war. Im Übrigen muss ein Krebskranker nicht zwangsläufig an Krebs sterben, in meinem Bekanntenkreis ist ein unheilbar krebskranker Mann vom Auto überfahren worden. Wie sollte seine Familie sich darauf einstellen? Gruss an alle hier im Forum Britta.
Bei meinem mann wurde vor 4 Wochen Krebs in der Bauspeicheldrüse festgestellt. Ich hatte ein komisches Gefühl und wir ließen die Untersuchungen in einer 2, Klinik wiederholen. Dort wurde Krebs in der Lunge, sowie Metastasen in der Leber festgestellt. Man riet uns zu einer Chemo.
Wir wollen es uns in 14 Tagen überlegen. Die Beiträge in diesem Forum bestärken uns in der Ansicht, dass mehrere Meinungen zu der weiteren Behandlung richtig seien. Hatte schon einmal jemand Erfahrung mit diesem "Diagnose-Chaos?
Ach ja, in Gegenwart meines Mannes wollte ich nicht nach der Lebenserwartung fragen. Aber egal, wir machen das Beste aus der verbleibenden Zeit.name@domain.dekerstin.koetter@onlinehome.de
Liebe Kerstin,
das ist eine gute Einstellung. Es wird dauern, bis ihr beide Ordnung in das kommende Gefühlschaos bringt, aber ich hoffe, ihr lasst euch nicht unterkriegen.
Gruß Britta
Hallo,
ich lese nun schon seit einiger zeit auf dieser seite und möchte euch allen meine bewunderung schenken! ich finde es faszinierend wie sehr ihr euch gegenseiteig mut spendet.
bei meinem papa ist vor knapp einem jahr ein kleinzelliges lungenkarzinom festgestellt worden. die ct ergab, dass es noch keine metastasen gebildet hat. es wurde sofort mit einer chemo begonnen, gefolgt von einer bestrahlung der lunge und einer präventiv bestrahlung des kopfes.
heute war die nachuntersuchung. das ergebnis hat mich zu tiefst erschreckt. der tumor in der lunge hat sich nicht vergrößert, ist fast auf 0 zusammengeschrumpft. jedoch hat sich eine metastase in der neben-niere gebildet. am 18.11 wird er erfahren was nun weiter geschiet. es wird wohl nocheinmal eine chemotherapie gemacht.
mein papa ist erst 61. ich bin 25 und noch mitten in meinem studium. ich habe einen arbeitsplatz in den usa gefunden und weis nun überhaupt nicht wie es weitergeht. ich möchte meine mama nicht alleine lassen, jedoch weis ich das es der grüßte wunsch meines papas ist, das ich glücklich bin. nur wie kann ich das jemals noch werden?!?!? wenn mein papa stirbt und ich nicht mehr hier wohne, hat meine mama niemanden mehr, denn ich bin das einzige kind. ich bis so verzweifelt.
weis von euch villeicht jemand wie die lebenserwartung in so einem fall sind? oder wie die weiteren behandlungen ansprechen?
vielen dank für eure hilfe und euer verständniss.
marcus
Hallo Marcus,
ich habe selbst ein kleinzelliges Lungenkarzinom und auch die ganze Bandbreite der Therapien erhalten.
Eines kann mir (und Dir) keiner beantworten, nämlich die Frage nach dem wie lange noch. Das ist so unterschiedlich und von Person zu Person verschieden. Du siehst doch selbst bei Nichtkrebskranken ist die Lebenserwartung unterschiedlich hoch.
Ich kann Dich nur auf Statistiken verweisen und auch diese sind immer mit Vorsicht zu geniessen. Es gibt da immer Ausreisser noch oben und nach unten.
Also vergiß diese Frage und beschäftige Dich lieber mit der Gegenwart. So mache ich es auch und fahre letztlich in meiner Situation ganz gut damit.
Alles Gute für Deinen Pa (und für Dich natürlich auch)
KWO (Klaus)
Hallo
Gestern war ich bei meinem Vater und er sieht immer schlechter aus. Er liegt nur nocht im Bett mag nichts mehr essen und er hat höllisches Kopfweh und niemand weiss warum er das hat die eintem meinen er sei ausgetrocknet oder von den Medis. Er reagiert auf nichts mehr und es tut so weh wenn wir ihn so leiden sehen. Vorgestern hat er meiner Mutter gesagt sie solle mich anrufen damit er mich uns sein Enkelkind noch sieht. Er hat auch Lungekrebs und er hat keine Heilung er hat jetzt noch Chemo damit der Krebs nicht so schnell wächst aber die Chemo macht ihn auch fertig. Ich habe solche Angst das in der nächsten Zeit ein Tel kommt das er gestorben sind. Es wierd kommen wir können es nicht mehr verdrängen. Was ist nacher? Gut meinem Vater geht es dann besser er hat keine Schmerzrn mehr. Aber wir sind dann dran mit trauern.Eines das posituîv ist wir haben alle noch näher zueinander gefunden. Ich wünsche euch allen einen schönen tag macht es gut und geniesst es mit euren lieben. Bis bald
lieber marcus
nun lass mal deinen kopf nicht hängen und warte erst einmal ab, bis dein vater seine untersuchungen hinter sich hat.vielleicht ist alles garnicht so schlimm. erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.deine mutti wird doch bestimmt eine freundin haben von der sie hilfe erwarten kann. ich denke mal du wirst in ruhe studieren und arbeiten können. das leben geht weiter" muss es doch" dein vater will das du dein leben lebst. deine mutti wird schon ohne dich klar kommen. mit der lebenerwartung ist das so eine sache, weil keiner von uns weiss "wie lange" auch der gesündeste mensch weiss nicht wann seine stunde schlägt, oder? sei mal nicht so traurig. ich wünsche dir und deiner mutti alles, alles gute und ein schönes wochenende. liebe grüsse von maria.
Hallo
meine schwiegermutter hat seit 5 monaten lungenkrebs - zuerst wurde ihr ein tumor an der wirbelsäule entfernt - sie muss nun wieder gehen lernen und dann wurde auch noch ein schatten auf der lunge festgestellt - operiert wurde nicht - von ihr ist nicht viel zuerfahren - sie erzählt nicht viel - will uns nicht belasten - und von den ärzten wird man auch nicht schlau - mit chemo 2 jahre ohne chemo 1 jahr -ich weiss nicht ob es nicht besser wäre die chemos abzubrechen und was andres zu versuchen ???? die chemos richten sie nämlich nur noch mehr kaputt - chemo - 3 wochen pause und wieder chemo - was meint ihr dazu - kennt ihr alternativen
Tina
Mir wurde ein Ardeno Carzinom im rechten Lungenflügel + Metatastasen in den Nebennieren (diese bereiten mir bereits schlaflose Nächte) attestiert.
Meine Lunge funktioniert dank früherem Leistungssport noch recht gut. Mir geht es um verbleibende Lebensqualität und aktive Zeit für meine Kinder, deren Mutter vor 2 Jahren starb.
Chemo oder lieber Weltreise mit den Kindern, das ist meine Frage.
Hallo Karl!
Diese Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen.
Mein vater hat einen Lungentumor. Und meine Schwester,die selbst auf der Onkologie tätig ist, kann es überhaupt nicht verstehen,das er sich noch einer Strahlentherapie unterzieht.Sie sagt,sie sehe täglich wie dei Patienten sich bei Strahlen und Chemotherapie quälen und es im Enddefekt doch nur eine kleine Verlängerung des Lebens wäre. Sie meint man solle das Leben so lange genießen, wie es nur geht.Einmal das tun,was man immer schon mal tun wollte. Und das könne man nicht,wenn man sich durch die ganzen Therapien schlapp fühle.
Ich wünsche für dich und deine Kinder,das du die richtige Entscheidung fällst.
Wie alt bist du und deine Kinder?
Alles alles gute und trotz allem ein frohes Weihnachtsfest.
Liebe Grüße Sabine
Lieber Carl,
vor ca. einem dreiviertel Jahr lernte ich einen Mann in dem Hospiz kennen, wo ich arbeitete. Er hat auch Lungenkrebs, nicht operabel, viele Metastasen, keine Op, keine Chemo, keine Strahlen: er kam zum Sterben. Heute leben wir zusammen, es geht ihm relativ gut, wir sind auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten.
Was ich eigentlich sagen möchte ist dies: gibt nie die Hoffnung auf, lebe bewußter, tue das, was du schon immer tun wolltest. Und laß dich vor allem nicht von irgendwelchen Statistiken und Prognosen runterziehen. Ich habe im Hospiz viele Menschen kennengelernt, denen die Ärzte ca. ein halben Jahr noch gaben und die fünf, gar zehn Jahre länger lebten und dann relativ zufrieden und dankbar gehen konnten. Ich kenne auch eine ältere Dame, die seit ca. 20 Jahren Brustkrebs hat, keine Op etc. zuließ, und sich noch ihres Lebens erfreut. Damit will ich nicht die Schulmedizin verteufeln, die auch viel Gutes hat, aber man muß für sich selbst herausfinden, was einem gut tut und was nicht.
Ich wünsche Dir viel Kraft,viel Mut und viel Liebe. Rieke
Lieber Carl,
ich habe auch Lungenkrebs und Kinder und habe auch überlegt Therapie ja oder nein. Aber in Anbetracht von Kindern gibt es gar keine Wahl, ich hatte jetzt Chemo und bekomme ab Januar Bestrahlung, der Tumor hat sich zurückgebildet und es geht mir zur Zeit gut, viel besser als vorher, bei Adeno gibt es ja auch noch die Möglickeit einer OP, lass Deine Chancen nicht verstreichen, nicht alle empfinden die Therapie als Qual, ich bin froh diesen Weg eingeschlagen zu haben die Weltreise ist damit nicht aufgehoben nur leicht verschoben. Ich wünsche Dir das Du die für Dich richtige Entscheidung fällst. Melde Dich wieder und berichte ok?
Alles Liebe
Gaby
wenn Du mich anmailen magst G.Guelich@t-online.de
Hallo Gaby
es ist schön, wieder was von dir zu lesen und es freut mich das es dir gut geht. Habe dich schon vemisst hier.
Viele Grüsse
Gunter
Hallo an alle,
habe vor zwei Jahren die Diagnose Andeno Ca gehabt. Bin im April 2002 operiert (rechter oberer Lungenlappen entfernt und 17 Lymphknoten). Seit Oktober 2002 wieder voll arbeiten.
Nie den Mut aufgeben, bis jetzt geht es mir prima.
Gruß
Thorax
Jürgen
Hallo Rieke,
was habt die denn gemacht, dass es deinem Partner heute wieder so den Umständen entsprehend gut geht? das ist doch sicher nicht von allein gekommen. Würde mich sehr intereieren, weil ich z. Zt. noch Chemo seit 2 1/2 Jahren bereits erhalte und die Nebenwirkungen immer schlimmer werden.
Liebe Xela,
mein Partner hat nichts "getan". Er kam zum sterben ins Hospiz und das war es auch schon. Seit dieser Zeit war er bei keinem Arzt mehr in Behandlung. Letzte Woche hat er sich entschieden, zu einem Onkologen zur Kontrolle zu gehen. Aber das kann noch dauern. Er nimmt keine Medikamente, außer Vitamine etc. Ich denke, daß hier viel der Geist und Psyche eine Rolle spielen. Aber wer hat schon die Kraft und die Einsichtsfähigkeit, sich seinen Ängsten und Traumata zu stellen, diese - trotz aller anderen Schmerzen und Qualen - aufzuarbeiten und das ganze auch noch in den Alltag umzusetzen. D.h. sein Denken vollkommen neu zu gestalten, alte Muster von Verhalten und Denken und Fühlen aufzulösen. Muster, die u.a. zu der Krebserkrankung vor vielen Jahren führten. Ich habe viel darüber gelesen, aber bisher noch niemanden kennengelernt, der es auf solchen Wegen geschafft hätte, sich von Krebs zu heilen. Interessant sind hier z.B. die Auffassungen von Thorwald/Dethlefsen in dem Buch (und überhaupt) "Krankheit als Weg" und ähnliche Literatur.
Ich wünsche euch allen friedliche Weihnachten. Rieke
Liebe Sabine, Rieke, Gaby und alle anderen, die sich mit dem Thema Krebs-Was nun beschäftigen müssen und wollen.
Habt alle vielen Dank. Seit mir an meinem Geburtstag am 09.12. per CT Bericht Krebs Verdacht im rechten Lungenflügel und Metastasen in den Nebennieren mitgeteilt wurde, bin ich bereits durch einige Tale der Tränen geschritten und werde sicherlich noch einige durchwandern.
Ich bin 52 Jahre alt, meine Kinder sind 24 und 17 Jahre alt. Nachdem mir vor Weihnachten Gewebeproben aus Lunge und Nebenieren entnommen wurden habe ich Klarheit die ich suchte.
Ich bin enstchlossen zu kämpfen und diese Krankheit wie so vieles andere auch im Leben als neues Erlebnis anzunehmen.
Heiligabend habe ich meinen Kindern über die Untersuchungsberichte und meinen Überlebenswillen berichtet.
Augenblicklich versuche ich ein "Kampfessen" um meine durch den Krebs verlorenen 8 Kilo's vor der Chemo Therapie wieder zu gewinnen.
Leider erzeugen die vergrößerten Nebennieren ständig ein Gefühl des Völlegefühls bis hin zu Schmerzen - Hat jemand Erfahrung mit kalorienreicher Flüssignahrung ?
Ich wünsche Euch allen ein besinnliches Weihnachsfest und guten Rutsch !
Hallo Carl!
Ich bewundere dich.Du gibst nicht auf und ads ist ein gutes Zeichen!
Zu deiner Frage.In der Apotheke kannst du Flüssignahrung kaufen.Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen.Meine Mutter kauft sie auch immer für meine Vater,da er vor 6 Jahren auch schon Kehlkopfkrebs hatte,fällt ihm das Schlucken nämlich auch sehr schwer.
Es ist aber nicht gerade günstig.Ich hoffe,das ich die damit weiter helfen konnte.
Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.
Gruß Sabine
Silvia Am 18. Dezember wurde mein Mann Frank nach der Uni Münster überwiesen. Man hat ihn ein Stück von der Lunge entfernt samt Metastasen (aber nur die 2 größten ca.2 cm und die anderen blieben drin) Lymphknoten und etwas tiefer, was auch immer das heißen mag. Die Metastasen sind also in der Lunge , in den Knochen und in den Weichteilen wie Oberschenkel, Hüfte, Brustwirbel und hat große schmerzen in der Schulter, weil sich dort die Knochenhaut entzündet hat durch die Knochenmetastasen .
Am 23 Dez. teilte mir der junge Assistenzarzt mit „ dieser Adeno Karzinom wird ihren Mann töten, in 5 oder 10 Jahren . Wir sollten alles kären was zu klären ist und das tun was wir schon immer machen wollten, aber jetzt solange ihr Mann in so einer guten körperlichen Verfassung ist.“ Oder stirbt er schon in 3 Monaten?? Ich dachte die machen jetzt eine Chemo und dann ist alles weg. Bin danach erst mal nach Hause und das zu verarbeiten. (kann man aber gar nicht) Seit gestern den 28.12 weiß es mein Mann auch und er will jetzt unbedingt nach Hause, weil er im KH nicht weinen kann. Wir müssen aber noch auf dem Pathologischen Befund aus dem Labor warten, oder wir holen den Befund ab wenn er da ist, mal sehen was der Arzt heute sagt. Die Chemo macht mein Mann woanders, aber auf keinen Fall in der Uni.
Wir sind natürlich fix und fertig, und glaube wir brauchen eine Selbsthilfegruppe in unserer Nähe, aber wie finde ich die? Habe auch schon mal was gelesen dass der Körper in künstliches Koma gelegt wird und dann der Körper auf 34 grad erhitzt wird. Wer macht so was? Kann uns eine/r Hoffnung machen? Wir sind erst 5 Jahre verheiratet und ich liebe meinen Mann über alles. Freue mich auf jede Antwort, danke.
Silvia
Noch was:
Viele Leute sagen," ja wenn die Lunge einmal Sauerstoff bekommen hat, ist es bald vorbei"
Stimmt das???
Silvia
Hallo Silvia,
das mit dem Sauerstoff kann ich definitiv mit nein beantworten. Eine Selbsthilfegruppe kannst du mal versuchen unter lungenkrebs.de und dann selbsthilfe.de zu finden. Sonst frag in der Klinik den psycho-onkologischen Dienst. Die Erwärmung des Körpers auf 34° ist auch quatsch das muss viel höher sein denn der Körper hat ja von selber schon 37°, aber es gibt eine Hyperthermie allerdings soviel ich weiss geht das nur Teilweise und nicht ganzkörpermässig aber ich frag mal nach, ich kenne hier eine KLinik die das machen. Ich bin allerdings jetzt bis Mittwoch nicht da, habe 3 Tage Chemo.
Bis dahin Kopf hoch
Alles Liebe
Gaby
Hallo Silvia,
frage einmal nach bei der Klinik St. Georg in Bad Aibling. Diese machen nicht nur Hyperthermie, sondern in Einheit mit anderen Kliniken in Bad Aibling auch die konventionellen Behandlungsmethoden wie Chemo und Bestrahlung. Für diese Klinik braucht ihr eine Einweisung eures Arztes. Schaut auch einmal im Internet nach unter www.Klinik-St.Georg.de. Ich hoffe, ich habe es richtig geschrieben.
Vielleicht habt ihr Glück und man kann euch dort helfen.
Grüße Chris1
Hallo Jürgen Thorax
Du kannst einem schon Mut machen. Ich hatte, bis auf befallene Lymphe, auch den rechten Oberlappen operiert bekommen. Mir geht es soweit gut, doch die Angst bleibt, ich bekomme sie nicht los. Musst Du auch zur Nachuntersuchung? Was wird bei Dir untersucht und wie oft? Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute
Viele Grüsse Maria H.
Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, vorallem Gesundheit für das Jahr 2004
Viele Grüsse Maria H.
Hallo Gabi
Ich danke dir für deine Antwort. Mit der Körpertemperatur war natürlich falsch, denn ich meinte 45 grad. Mein Mann ist jetzt auf die Onkologie verlegt worden, ab Freitag soll er die Chemo bekommen. Nach dem Einstellen der Chemo und der Strahlen überläßt man es uns, ob wir das in Hausnähe machen lassen wollen. Es steht jetzt fest, das es ein primäres groß´zelliges Adeno Karzenom ist. Der Haupherd befindet sich in den Bronchen, aber es haben sich noch mehr Herde gebildet. Auch die Ärzte hier haben uns keine Hoffnung machen können , dass sie den Krebs ganz beseitigen können.
Wir wissen noch nicht ob wir in der Uni bleiben, denn hier ist alles sehr unpersönlich, obwohl die Ärzte mit uns sehr nett umgehen. Hornheide soll sehr schön sein, war einer schon mal da??
Wir wünschen allen die im Forum sind einen guten rutsch ins neue Jahr und viel, viel GESUNDHEIT.
Hallo Chris, danke für deine Antwort
Mein Mann durfte jetzt für 2 Tage nach Hause, aber diese Klinik die du vorschlägst ist zu weit. Wir wohnen in Dortmund. Hier in der Nähe gibt es auch Kliniken und die werden wir uns jetzt mal ansehen.
Wir wünschen dir einen guten rutsch ins neue Jahr und viel viel Gesundheit.
Silvia und Frank
bei meiner mutter (77) wurde im märz lungenkrebs diagnositziert. eine op erbrachte leider, dass die annahme, nur der rechte obere lungenlappen sei betroffen, falsch ist. mutter hat sich gegen bestrahlung und chemo ausgesprochen, da eine heilung nicht mehr möglich ist. seit man uns daraufhin im krankenhaus gesagt hat, dass meine mutter nur noch wenige woche hat, ticken wir irgendwie nicht mehr ganz richtig.
uns war klar, dass meine mutter durch die krankheit eventuell früher gehen wird, als ohne diese krankheit. doch jetzt läuft tag für tag ein kalender im kopf, den wir nicht mehr abgestellt bekommen. heute wäre es meiner mama lieber, die ärzte hätten nichts dazu gesagt. dann wäre die krankheit auch so verlaufen, wie sie verläuft. doch wir hätten nicht diese tickende uhr im kopf! times goes bye!
Hallo Cyrne!
Kalender im Kopf? Ich weiß, was Du meinst! Meine Ma ist im Oktober 2002 gestorben (hierzu gibt es Berichte von mir hier). Mein Hausarzt hatte mir damals gesagt, dass meine Ma nur noch ca. 6 Monate zu leben habe. Die Ärzte in der Klinik hatten es mir nicht gesagt - welche Gründe sie auch immer dafür hatten - es war halt so!
Jedenfalls ist sie dann nach 3-monatiger Pflege zuhause dann gestorben. In dieser betete ich zu Gott, dass er entweder ein Wunder geschehen lassen solle oder aber sie von Ihrem Leiden erlösen solle und damit auch mich von meiner Qual, sie so langsam sterben zu sehen.
Dennoch haben wir das beste daraus gemacht und sind viel mit dem Rollstuhl spazieren gegangen, haben Gesellschaftsspiele gemacht und überhaupt waren wir mit dem Auto und Rollstuhl noch sehr mobil.
Ich gebe den Tipp: Lebt alle Euer Leben - am besten aber gemeinsam. Ich habe meiner Mutter angeboten, dass ich nicht über das Thema Sterben und Tod schweigen möchte - dass ich aber auch nicht sie mit diesem Thema in ein Tief ziehen möchte - wenn es ihr vielleicht seelisch gerade gut geht. Also hab ich mit ihr die Übereinkunft getroffen, dass sie immer mit mir darüber reden kann und ich offen und ehrlich bin und keiner Frage ausweiche. Das viel mir dann manchmal schwer - aber ich hielt mich dran. Und es gab ihr bald das Gefühl - sie habe alles auf dieser Welt erledigt und geordnet. So konnte ihre Seele doch sehr schnell ihre Ruhe finden.
Ich wünsche Euch auch diesen Zusammenhalt, den wir stets hatten. Ein trotz allem zufriedenes Jahr wünscht Harald
lieber harald. danke für deine antwort.
wir könnten hier auch sehr viel machen. wenn meine mutter nicht bereits jetzt mit ihrem leben abgeschlossen hätte. jeglich normalität wird von ihr abgelehnt. jede aufmerksamkeit ist zuviel, lässt man sie in ruhe, fühlt sie sich einsam. rufen leute an, will sie, dass ich sie verleugne. ruft keiner an, fühlt sie sich bereits vergessen. koche ich ihre lieblingsspeise, ist es plötzlich ihre henkersmahlzeit. koche ich nichts, beschwert sie sich darüber, dass niemand daran denkt, dass sie bald nichts mehr essen können wird.
ich weiß, was meiner mutter im kopf herum geht. angst vor dem tod. nicht vor ihm ansich, sondern vor dem wie. angst davor, mich hier zurück lassen zu müssen. wut auf die ohnmacht vor der krankheit. angst davor, dass jeder tag der letzte sein kann.
es ist sehr schwierig für uns beide. ich reagiere auf alle ihre wutausbrüche mit ruhe. führe die tage so normal wie eben möglich. spreche von einer zukunft und gebe kraft und mut.
das ist, was mich so unsicher werden lässt.
wie verhält man sich.
Liebe Mitbetroffenen,
bei mir wurde Lungenkrebs im 3ten Stadium festgestellt und ich konnte - Gott sei Dank - operiert werden. Das ist erst 4 Monate her und obwohl ich mich sehr gut fühle, würde ich mich gerne mit Mitbetroffenen darüber unterhalten.
Hier im Forum schreiben zwar sehr viele Leute, aber meistens Angehörige. Es ist mir aber sehr wichtig, für mein positives Zukunftsdenken, von Betroffenen zu hören, die wie ich am Leben sind und am Leben teilnehmen.
Es ist sehr schwer an eine Zukunft zu glauben, wenn man all diese Negativnachrichten liest!.
Viele Grüße Hermine
Hallo Hermine,
welche Weiterbehandlung ist bei Dir den geplant? Welche Art von Lungenkrebs ist es und konnte bei der OP alles entfernt werden?
Und zum Thema Zukunft: Du kannst gesund sein und weißt auch nicht was die Zukunft Dir bringt. Eine planbare Sicherheit gibt es für keinen.
Was wichtig ist im Leben ist, wie wir mit unseren Liebsten, unsere Mitmenschen im Bekannten und Freundeskreis und auch Fremden gegenüber im Moment umgehen. Denn was in Erinnerung bleibt sind die Gefühle eines Moments. Es bleibt die Erinnerung und Liebe, Anerkennung genauso wie an Kälte und Ablehnung.
Lass die Zukunft. Lebe im jetzt. Die Zukunft kommt von alleine. Und es gibt tausende Momente, wo Du ein Lächeln erhalten kannst, wenn Du anderen offen und freundlich entgegen gehst.
LG
Martin
LG
Martin
Hallo Martin
Super Deine Postings. Manches ist leichter gesagt als getan. Ich glaube hier würden gern mehrerer Leute so eine positive Einstellung haben wie Du. Ich hoffe das bei Dir wieder alles in Ordnung kommt.Was für einen Krebs hattest Du?
Bleibe doch bitte weiterhin im Forum. Du hast immer super gute Meinungen, aber auch manche Strenge. Wie schon geschrieben, finde ich Deine Postings prima.
Viele Grüsse Maria H.
Hallo Cyrne!
Ich bedauere sehr, dass Du mit so einer schwierigen "Patientin" zu tun hast. So nenne ich es immer, wenn ich über die Pflege an meiner Mutter spreche. Ich war ihr Sohn und es war mein Wille und Pflicht, ihr zu helfen und beizustehen. Aber ich habe sie, was die KRANKHEIT und PFLEGE anging, wie eine "zu Pflegende" behandelt. Nicht, wie Menschen in einem Heim behandelt werden - aber so, wie sie dort behandelt werden sollten (meiner Meinung nach). ANSONSTEN war ich weiterhin ihr Sohn und teilte auch Ihre Ängste! Aber vollends aufopfern wollte ich mich nicht. Ich durfte MICH dabei auch nie vergessen, weil mein Leben ist auch wichtig. Nicht nur das meiner Mutter.
Falls Du jetzt nicht verstehst, wie ich das meine, so schreibe ich Dir, was Du meiner Meinung nach bisher falsch machst:
Du schreibst, dass Du auf alle ihre wutausbrüche mit Ruhe reagierst.
Das ist Dein Fehler! Raste auch mal aus! Mach ihr so oft es sein muss klar, dass es für Dich auch schwierig ist! Gib ihr zu verstehen, dass Du nicht unendlich viel Kraft hast - dass Du auch IHRE Hilfe brauchst. Nur gemeinsam könnt Ihr es schaffen!
Vielleicht solltest Du auch nicht von einer Zukunft sprechen, wenn sie keine Zukunft mehr hat. Vielleicht solltest Du ihr anbieten, mit ihr über das Sterben zu reden. OFFENE Gespräche sind absolut wichtig. Und wenn Deine Mama merkt, dass auch Du hilflos bist, so könnt und solltet ihr Euch gemeinsam stützen.
Ich hoffe, Du hast verstanden, was ich meine.
Alles Liebe,
Harald
Lieber Harald,
ja, ich habe verstanden was du meinst. Ich werde mir dies sehr gut durch den Kopf gehen lassen.
Wir haben aber heute einen außergewöhnlich tollen Tag gehabt, der uns beiden sehr viel Power gegeben hat.
Mutter hatte heute Geburtstag. Sie war auf Grund eines Tipps hier im Forum erstmalig richtig schmerzfrei.
Erstmalig haben wir tatsächlich über die Krankheit geredet. Erstmalig hat sie über unsere Unsicherheit in der Familie gehört, geredet und nachgedacht.
Erstmalig hat sie verstanden, was ich meine, wenn ich von einer Zukunft spreche. Ich meine keinen bestimmten Zeitraum. Ich meine den nächsten Moment. Ich habe zu oft erlebt, wie vermeindliche Sicherheiten zusammenbrachen. Was ich weiß ist, dass ich heute gesund bin, dass wir heute noch leben und dass meine Mama heute noch bei mir ist. Was ich auch weiß ist, wie wunderbar unsere Zeit vorher war. Außerdem weiß ich, dass wir uns lieben. Ich bin sehr froh, dass ich diese Mutter habe!
Liebe Cyrne,
das klingt ja wieder zuversichtlich.
Euch wünsche ich Alles Liebe und gutes Gelingen Euerer Gemeinsamkeit!
Harald
Hallo Cyrne,
das Leben ist immer ein auf und ab. Wo es Sonne gibt, wird es auch Schatten geben. Doch es kommt darauf an, wie ich ihn empfinde. Ich kann vor Schatten Angst haben oder ihn wie einen Moment im Sommer als spendende Kühle empfinden.
Ja, Du hast sicher eine tolle Mutter. Du schreibst voller liebevoller Emotionen über sie. Aber weißt Du was. Sie hat auch eine tolle Tochter. Und Sie weiß das! Ganz bestimmt!
Alles Liebe
Martin
Hallo,
meine Tante, die ich sehr lieb hatte, ist heute gestorben.Diagnose vor etwa 1 1/2 Jahren: Bronchialkrebs.
Mein Schwiegervater ist vor einigen Jahren ebenfalls daran gestorben (kleinzelliges Bronchial CA). Mein Vater hat also heute nicht nur seine Schwester, sondern in den letzten 5 Jahren bereits zwei weitere Schwestern - ebenfalls Raucher und an Lungekrebs verstorben - verloren.
Mein Vater bagatellisiert das Ganze, hatte vor etwa 1/2 Jahr den zweiten Herzinfarkt erlitten. Er hörte erst jetzt auf, nachdem ihm der Cardiologe ("Kurpfuscher" nach eigenen Angaben) das Rauchen strikt untersagte. Er hält sich dran, aber er diskutiert - selbst heute nach dem aktuellen Tod seiner (überzeugten Raucherin) Schwester, dass keine Zusammenhänge zwischen dem Tod seiner drei Schwerstern (als Raucher) und dem Rauchen überhaupt bestehen.
Kann mir denn irgendjemand eine zuverlässige Statistik zwischen dem Rauchen und den (Lungen-)Krebserkrankungen nennen.
Man sagt zwar immer, Rauchen ist der Risikofaktor Nummer 1 für Herz- und Lungenerkrankungen. Wer aber bitte kann mir das belegen bzw. einen Link benennen.
Vielen Dank,
Hans Peter name@domain.de
Hallo Maria,
habe leider jetzt erst Deine Frage gelesen.
Mir geht es immer noch sehr gut und ich hoffe es bleibt so. Ja, ja die Angst die kenne ich zur genüge ich habe ab und zu regelrechte Panikatakken.
Die Nachsorge ist leider nicht zufriedenstellend.
Mein Lungenfacharzt scheint damit völlig überfordert zu sein oder hat kein Interesse.
Ich habe mich belesen und entscheide nunmehr selbst wann ich was mache.
Alle drei Monate CT und einmal jährlich ins Krankenhaus zum Generalcheck.
Ob das wirklich gut ist weiss ich nicht, aber ich habe nicht den Nerv mir einen Onkologen zu suchen um dann festzustellen das es eine Gurke ist.
Beim CT sieht man nicht nur die Lunge somndern auch benachbarte Organe. Laut Statistik bilden sich zumindestens beim Adeno Ca die Rezidive zu 95% in der Lunge. Metastasen hätten wenn schon auftreten müssen hatte erst im Dezember vorbeugend ein Kopf CT machen lassen ( Starke Kopfschmerzen und <Schwindelgefühle vorgetäuscht) alles ok.
Was wird bei Dir gemacht?
Warst Du zur Kur wenn ja wo?
Wie alt bust Du ?
wo kommst Du her?
Gehst Du wieder arbeiten?
usw. usw.
Viele Grüße
Thorax ( Jürgen)
Hallo Peter,
je nach Krebsart gibt es keine definitive Statistik in Punkto Rauchen und Krebs, aber man sagt z.B. Kleinzellerbetroffene waren fast immer Raucher, Adeno oft nicht. Ansonsten schau mal unter Lungenkrebs.de dort gibt es einen amerk. Link zu diesem Thema.
Wegen Deiner Tante das tut mir sehr leid, lass dich mal virtuell knuddeln.
Alles Liebe für Dich
Gaby
hallo jürgen,
ich "spare" mit ct`s. 1x im jahr reicht mir. es wächst alles langsam.
ich frage mich immer was zu tun wäre wenn. chemo greift ja nicht bei langsamwachsendem k. jeder sagt was anderes.
nur für heute, grüße ingrid44
(wir kennen uns von urbia)
hallo, entschuldigt habe noch nie in einen forum geschrieben,
aber brauche hilfe.
seit 3wochen stehen wir unter schock.mein mann hat lungenkrebs
ist diabetiker ,bösartig 4cm.mehr wissen wir noch nicht genau .
montag war 1.te chemo.
wir stehen immer noch unter schock.
entschuldigung für mein wirres schreibe. danke
Hallo Erika,
ich bin hier noch regelmäßig im Forum und bekomme immer ne email, wenns hier neue Beiträge gibt. Am besten liest Du Dir hier alles einfach mal durch.
Es wird eine harte Zeit auf Euch zukommen - wo Dir leider heute noch keiner sagen kann, obs Erfolg hat oder nicht.
Jedenfalls drücken wir Euch hier alle Daumen.
Viel Glück, Harald
hallo harald ,
danke für deine antwort.sind noch immer ganz hilflos.
da ich im geschäft bin kann ich immer nur ganz kurz ins forum .
möchte aber so viel wie möglich erfahren.
danke ,heute habe ich termin bei arzt meines mannes.
vielleicht weiss ich danach etwas mehr.
Hallo Erika,
kann gut verstehen, was du jetzt durchmachst. Bei meinem Mann (42 Jahre alt) wurde im Sept. 2003 die Diagnose Lungenkrebs gestellt. Das heißt, wir haben jetzt ein halbes Jahr damit hinter uns. Versucht, nicht zu verzweifeln und vor allem diese erste Zeit, in der man glaubt, dass man den Boden unter den Füßen verliert, zu überstehen. Melde dich, wenn du weißt, was für eine Art von Lungenkrebs dein Mann hat. Du wirst hier sicher Hilfe finden.
Ganz typisch ist, dass du hier unter "Lebenserwartung" schreibst. Stell das nicht so in den Vordergrund, du machst dich damit nur verrückt. Lese besser die Seiten über Lungenkrebs, die sind informativer. Und denke daran: Ihr steht am Anfang und nicht am Ende.
Ich wünsche euch die Kraft, die ihr jetzt brauchen werdet. Alles Gute wünscht euch Monika
hallo monika,
es tut gut wenn man weiss das es leute gibt die wissen wie es
in uns aussieht.
unsere bekannten reagieren alle ganz komisch,
wir haben uns erst vor drei monaten ein haus gekauft ,wollten im mai einziehen ,jetzt verzögert sich alles ,es kommen finanziell große sorgen auf uns zu.wir haben eine tochter in der pupertät das ist alles noch extrem belastend dazu.
schaffen wir das alles.???
ich wollte noch erwähnen mein mann har einen bösartigen tumor rechts oben auf der lunge 4cm und links hat sich ein lymphknoten gebildet ebenfalls so groß.metastasen hat er noch keine und ich habe seit 3tagen eine ganz böse erkältung dazu bekommen.am montag bekommt er die 2.te chemo wenn ich ihn nicht schon zu arg angesteckt habe.
Liebe Erika,
am Anfang habe ich jedenfalls gedacht, dass wir das nicht schaffen. Jetzt, ein halbes Jahr später, bin ich erstaunt, wie wir das alles gemeistert haben. Das mit der pupertierenden Tochter solltet ihr nicht unterschätzen. Unsere Tochter ist 13 und hat seit einem 3/4 Jahr einen Freund. Seit einem halben Jahr ist ihr Vater krank. Sie kommt damit nicht gut zurecht.Ich gebe dir mal unsere E-Mail-Adresse: rotter-wolfgang@t-online.de. Wenn du dir etwas von der Seele schreiben möchtest, kannst du das gerne tun. Ganz wichtig ist, dass ihr moralische Unterstützung bekommt. Ich hoffe, dass es ein paar gute Freunde und Verwandte für euch gibt. Glaube mir, diese "komischen Reaktionen" sind mir sehr wohl bekannt und ich hatte große Schwierigkeiten, mich daran zu gewöhnen. Hat dein Mann einen Klein- oder Großzeller? Nun drücke ich euch erst mal die Daumen, dass der zweiten Chemo nichts im Wege steht. Lass den Kopf nicht hängen! Bis dann, liebe Grüße von Monika
Hallo Erika,mein Name ist Ute und bei meinem Mann (38)hat man vor einem Jahr Lungenkrebs festgestellt.Nicht operabel.Die ersten Wochen waren die Hölle.Das geht jedem so.Unsere Kinder sind 14 und 17 Jahre.Mittlerwile können wir hier über die Krankheit sprechen,aber wir machen kein Dauerthema daraus,weil wir dann daran zugrunde gehen würden.Wenn die Kinder fragen haben,versuchen wir diese ehrlich zu beantworten aber ansonsten haben wir uns vorgenommen unser Leben so " normal " wie irgend möglich weiter zu leben.Ich denke,daß auch für Euch diese Zeit kommt,wenn Ihr den ersten Schock überwunden habt.Am Anfang habe ich auch gedacht die Erde tut sich auf und verschluckt uns.Ich hätte nicht gedacht,daß wir jemals wieder lachen könnten.Aber wir können es wieder.Ich hoffe,daß es bei euch auch so sein wird.Kopf hoch! Bis bald. Ute
Hallo Ute,
darf ich Dich Fragen wie man das bei Deinem Mann in so einem Jungen Alter festgestellt hat?
Würde mich echt interessieren.
Denn ich habe ein Mann wo nieeeeeeee zum Arzt geht. ER hat die letzten Wochen nur noch so Atemgeräusche. Ich höre es schon wenn er die Treppe raufkommt. So atmet er.
Hallo Sibille,
mein Mann war ständig müde und schlapp und hatte immer das Gefühl,er hätte was im Hals hängen,dadurch hat er ständig gehustet.Er ist also im Okt.02 zum HNO gegangen,wurde dort mit Antibiotika behandelt.Das half alles nichts.Im Jan.03 tat ihm der Brustkorb weh und er war etwas kurzatmig.Unser Hausarzt machte also ein Röntgenbild und das gefiel ihm nicht.CT wurde angeordnet und nach Auswertung dieser Bilder kam er ganz schnell ins Krankenhaus zur Bronchoskopie.Nach 3 Tagen wussten wir dann was los ist.Ach so,von Okt.02 bis Jan.03 hatte mein Mann noch 8kg abgenommen,obwohl er eigentlich genauso gegessen hatte wie bisher. Dein Mann sollte auf alle Fälle mal zum Arzt gehen.Es muss ja nichts schlimmes sein.Mein Vater hatte durch eine verschleppte Erkältung Wasser in der Lunge und hatte dadurch so rasselnde Atemgeräusche.War aber dann durch Behandlung schnell wieder ok. Bis dann Ute
hallo monika,
du machst mir wieder etwas Mut.doch daran zu glauben dass wir es schaffen kann ich noch nicht.Mein Mann und ich sind jetzt
beide beim psychologe und der meint wir hätten es noch nicht
akzeptiert dass der krebs jetzt dazu gehört.
unsere tochter macht es uns nicht leichter ,im gegenteil sie
kostet uns enorme kraft dazu.durch die krankheit hat sie jeden
respekt verloren.ich habe angst dass sie jetzt nur noch scheiss
baut,sie sollte auch zum psychologen gehen weigert sich aber strikt.was sollen wir tun.
bis bald erika
hallo ute ,
auch dir möchte ich
danken dafür dass du uns Mut machst
doch im moment sind wir noch sehr weit vom Licht am Horizont entfernt und da ich noch jeden Tag in meinem Laden stehen muss
und stark sein soll erlebe ich alles wie in Trance.
es ist nur noch eine frage der Zeit wenn meine selbstbeherrschung zusammenfällt.Da habe ich Angst davor zumal das meinem Mann nur noch mehr fertig machen würde.
gruß erika
Hallo Erika,
du klingst verständlicherweise ziemlich frustriert. Dass ihr euch in psychologische Behandlung begeben habt ist doch schon mal ein guter erster Schritt. Wie solltet ihr auch von heute auf morgen akzeptieren, dass der Krebs jetzt zu eurem Leben gehört? Ich denke, ihr werdet es bestimmt lernen, aber es braucht halt seine Zeit. Unsere Tochter hat psychologische Betreuung anfänglich auch abgelehnt. Aber nach gut 3 Monaten (inzwischen hatte sie sich eingeredet, dass wir die Sache gut im Griff hätten und ohne sie alles leichter für uns wäre) war sie dazu bereit. Sie war am Ende und brauchte dringend einen neuen Leitfaden, den wir ihr offensichtlich nicht mehr geben konnten. Jetzt hat sich alles wieder beruhigt und wir versuchen wieder gemeinsam, mit unseren Problemen zurechtzukommen.
Ihr müßt eurer Tochter mehr Zeit geben. Ihr wisst, wie ihr euch fühlt. Und glaube mir, im Nachhinein bin ich überzeugt davon, dass es für Kinder und auch für "Teenis" noch weitaus schwerer ist, diese Krankheit zu akzeptieren als für uns Erwachsene. Denn so etwas ist in deren Leben überhaupt nicht vorgesehen und ganz, ganz schwer vorstellbar. Gibt es vielleicht eine gute Freundin von dir oder einen Verwandten, der mal mit ihr sprechen könnte? Stellt sie Fragen hinsichtlich der Krankheit? Ist sie interessiert oder versucht sie zu verdrängen?
Leider kann dir niemand versprechen, dass ihr es schaffen könnt. Aber ihr könnt es gemeinsam versuchen. Glaube mir, es ist keine Schande, die Selbstbeherrschung zu verlieren. Auch wenn es deinen Mann fertig macht. Du bist auch nur ein Mensch und vielleicht kann dein Mann mit dieser Menschlichkeit sogar ganz gut umgehen. Versucht unbedingt, zusammenzuhalten und - wenn sie es zulässt - bezieht eure Tochter mit ein und macht kein großes Geheimnis aus der Sache. Denn, damit hat der Psychologe recht: Der Krebs gehört von nun an dazu genau wie eure Tochter, die Arbeit, die Freunde usw. Ihr werdet einen Weg finden, das alles unter einen Hut zu bringen. Wie wir es alle getan haben. Und glaube mir, jetzt, ein halbes Jahr später, wünschte ich mir zwar immer noch, dass das alles nie geschehen wäre aber das Leben ist durchaus noch schön und lebenswert. Unsere Familie ist wieder näher zusammengerückt, wir sind uns alle wieder näher gekommen und ob du´s glaubst oder nicht: Wir haben sehr viel Spaß am Leben. Unser Motto lautet: Wir rechnen mit dem Schlimmsten, aber hoffen auf das Beste. Und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Aber wir stehen auch nicht am Anfang dieser Krankheit sondern mitten drin. Gebt euch die nötige Zeit, bis sich alles eingespielt hat und erwartet von euch selber nicht zu viel. Ihr werdet diese erste Zeit überstehen und wie nach jedem Regentag lässt sich die Sonne irgendwann wieder blicken. Lasst euch nicht unterkriegen. Bis bald, Monika
hallo monika,
du hasst bestimmt recht mit dem was du schreibst und ich hatte heute nacht das erste mal wieder einigermaßen geschlafen.
mein mann hat gestern auch mal wieder gelacht auch wenn er danach sofort erschrocken ist darüber.
was unsere tochter betrifft da checke ich noch nicht ganz durch
aber ich bin dabei uns auch dazu irgendwie hilfe zu suchen.
die finanzielle belastung sitzt uns auch noch wie ein stein auf den schultern.
doch trotzdem bin ich schon für jeden tag dankbar denn wir wieder über die runden bekommen.
ich muss jetzt schluss machen habe wieder einen termin mit meinem psychologen.
bis demnächst Erika.
Liebe Erika,
schön, noch mal kurz von dir zu hören. Haltet einfach durch. Ich wünsche euch die Kraft, die ihr brauchen werdet. Alles Gute bis dahin, von Monika
liebe monika
ich hoffe das ich mich weiterhin mit dir austauschen kann
,möchte aber nicht nervig wirken.mein mann und ich sind nicht die einzigen denen es schlecht geht .obwohl ich bisher wirklich nur im forum meine ganze hoffnungslosigkeit preisgebe
und ansonsten im bekannten und ,,freundeskreis ,, versuche so
wie bisher weiter zu machen,stelle ich fest das uns wirklich alle behandeln wie aussätzige.die einen haben ein problem mit uns umzugehen,vielleicht sogar aus mitleid,die anderen haben
es schon verdrängt und uns abgeschrieben.
viele denken wenn sie uns einladen dann könnten sie nicht mehr so locker sein wie vorher.
doch genau so eine abwechslung würde meinem mann und mir guttun.
liegt es vielleicht doch an uns machen wir irgend etwas falsch
oder tun wir nur überreagieren.
es würde mich freuen mal deine meinung dazu zu lesen.
liebe grüße ,bis bald erika
Hallo Erika,
ehrlichgesagt ist das ein Thema, das mich im Moment selbst sehr beschäftigt. Und zwar garnichtmal wegen der anderen Leute, sondern vielmehr wegen mir selber. Ich kann dir nur sagen, wie es uns ergangen ist. Das haben hier wahrscheinlich einige auch so und andere ganz anders erlebt. Es gibt ein paar (6) sehr gute Freunde, die genau so sind wie immer, nämlich ganz einfach da, wenn man sie braucht. Und da spüre ich auch keine Veränderung in ihrem Verhalten. Alle wissen, was los ist und mit denen kann man sowohl über die eigenen Ängste (und auch über deren Ängste) und die Krankheit reden als auch ganz normal Spaß haben, so wie immer. Viele von den "loseren" Freunden, die man so hat, haben sich hier bis heute noch nicht einmal gemeldet. Mitleid haben sicher die meisten, was ich nicht negativ meine. Wenn ich bedenke, dass das einem anderen aus unserem Bekanntenkreis passiert, würde mir das auch wahnsinnig leid tun. Nur bin ich leider so, dass es für mich und bei gewissen Leuten auch für meinen Mann selbstverständlich wäre, dass wir uns kümmern und erkundigen würden. Das haben wir irgendwie in unserem Umfeld auch vorausgesetzt. Und es war ein ganz schöner Schock, wie wenige Menschen das nur können. Mein Mann sagt sich inzwischen auch, dass er selber wohl auch Schwierigkeiten hätte, nicht auf einen guten Freund, aber auf einen Bekannten zuzugehen um Hilfe anzubieten. Wir sind irgenwie bescheidener geworden und besinnen uns auf die Leute, die uns gut tun und denken nicht so viel an die, von denen wir es erwartet hätten, und von denen nichts kommt. In der Familie wird das Thema ziemlich totgeschwiegen. Die sind alle unsicher. Das tut auch weh. Eine gute Freundin und Nachbarin habe ich ganz verloren. Ich habe ihren Mann an dem Tag nach dem Geburtstag meines Mannes nicht hereingebeten, weil es meinem Mann schlecht ging. Sie hat meinen Mann daraufhin am nächsten Tag beim Einkaufen gefaltet, dass das ja wohl das allerletzte gewesen wäre. Wir haben nie wieder etwas von ihr gehört. Obwohl sie seit 10 Jahren hier ein und ausging. Vielen Leuten, mit denen wir sonst Spaß hatten und gefeiert haben, merkt man deutlich an, dass sie befangen sind, wenn sie uns sehen. Die lockere Fröhlichkeit ist bei denen vorbei. Aber im großen und ganzen kann ich sagen, dass sich die meisten wirklich bemühen. Jeder auf seine Art und das muss man erst mal akzeptieren lernen.
Liebe Erika, du musst bedenken, dass ihr immer noch ganz am Anfang dieser Krankheit steht. Und dass nicht nur ihr lernen müsst, damit umzugehen, sondern Freunde, Bekannte und Familie auch. Die brauchen dafür Zeit. Und manch einer wird es vielleicht auch nie lernen und den einen oder anderen wird man verlieren. Aber den einen oder anderen vielleicht auch dazugewinnen. Ihr müsst es aber auch zulassen. Auch sich helfen lassen, will gelernt sein.
Bei meinem Mann kommt hinzu, dass - obwohl Diagnose Lungenkrebs im Endstadium - es ihm eigentlich sehr gut geht. Und "die Leute" streckenweise inzwischen denken: Na ja, so schlimm ist es wohl doch nicht. Der wird sich schon berappeln, und außer der Glatze deutet auch sonst nichts auf diese lebensbedrohliche Krankheit hin. Und wenn er dann mal einen etwas schlechteren Tag hat, und vielleicht nicht ganz so freundlich und gut drauf ist, wie sonst, werden gleich wieder normale Maßstäbe angesetzt und kein Mensch denkt mehr daran, dass er krank ist und vielleicht nicht nur mit der Krankheit sondern auch mit seinem Gefühlsleben zu kämpfen hat.
Und was noch hinzu kommt, ist, dass jetzt nach einem halben Jahr, mein Mann und ich uns eingestanden haben, dass es eigentlich auch ganz schön schwer ist, es uns recht zu machen. Denn, zeigt einer Mitleid, ist es nicht recht. Tut jemand so, als ob nichts passiert wäre, ist es auch nicht recht. Spricht ein anderer einen ständig auf die Krankheit an, ist es auch nicht recht. Den idealen Mittelweg zu finden, gelingt wahrscheinlich wirklich nur wenigen. Und dann hängt außerdem immer noch vieles von der eigenen Gemütsverfassung ab. Aber wie sollen die Mitmenschen denn merken, ob man gerade darüber reden möchte oder nicht, ob man einen guten oder einen schlechten Tag hat?
Wenn wir zu Anfang zu Feiern eingeladen wurden haben wir immer gesagt, wir wüssten nicht, was bis dahin wäre, wie es Wolfgang dann gehen würde und wir würden ganz kurzfristig zu-oder absagen. Denn wir hatten irgendwie erwartet, dass nun eine Welle von Krankheitszeichen und schlechten Tagen auf uns zurollen würde. Das ist aber alles gar nicht passiert und wenn uns heute jemand einlädt, sagen wir zu, wie alle anderen auch. Und wenn´s dann eben nicht geht, dann ist das eben so, wie bei allen anderen auch. Und inzwischen können wir auch alle Feiern wieder genießen. Vor allem mein Mann. Er hat weitaus weniger Berührungsängste als ich und stellt auch nicht ständig alles in Frage, so wie ich. Ich bin nun mal ein ewiger Denker und Grübler. Mein Mann hat ein weitaus sonnigeres Gemüt und das hilft ihm sehr dabei, diese ganze Sache durchzustehen. Er spielt nach wie vor einmal die Woche mit "seinen Jungs" Karten (das hat er auch während der Chemo getan) und geht oft auch noch zum Fußballtraining, auch wenn er im Moment nicht mitspielen kann. Geht mit seinem Freund essen etc. Nach wie vor machen wir eigentlich das, was wir immer getan haben, nur bewusster.
Als mein Mann im Sept. die ersten vier Tage chemo hinter sich hatte hat er sich zu Hause aufs Sofa gelegt, die Wand angestarrt und es ging ihm einfach nur schlecht. Nach der nächsten Chemo hat er sich nicht wieder hingelegt und gesagt: Ich glaube, ich habe mich letztes Mal nicht hingelegt, weil es mir schlecht ging, sondern es ging mir schlecht, weil ich mich hingelegt habe. Und so hat er sich langsam aus diesem Loch wieder herausgezogen und uns mitgerissen. Er wird nicht aufgeben und wir werden ihn dabei unterstützen und unsere Freunde auch. Aber jeder muss erst einmal seinen Platz finden. Und die Zeit müsst ihr euch geben.
Viel hängt auch sicher davon ab, was für ein Leben man "vor der Krankheit" geführt hat. Eher zurückgezogen oder ständig und überall dabei? Je nachdem werden auch die Leute anders reagieren und man selber auch.
Mich beschäftigt dieses Thema aus dem Grunde, weil es mir am Samstag erstmalig so ging, dass ich mich auf einer Faschingsparty eines sehr guten Freundes irgendwie unwohl fühlte. Nicht, weil ich das Gefühl hatte, dass die anderen nicht mit uns umgehen konnten oder irgendwie komisch waren, sondern weil ich irgendwie komisch war. Ich kam mir in meiner Verkleidung total dämlich vor und hatte das Gefühl, dass das alles nur ein schlechter Film ist, in dem ich nicht mitspielen will. Ich habe meinen Mann angesehen, und er tat mir einfach nur leid, so wie ich mir auch einfach nur leidtat. Also du siehst, manchmal sind es nicht mal die anderen, sondern man ist es selber. Und auch das ist glaube ich keine Schande, denn irgendwie ist das alles Neuland, auch noch nach einem halben Jahr.
Das hat dich jetzt sicher nicht alles wirklich interessiert. Aber es tat mir ganz gut, mir das mal von der Seele zu schreiben und ich hoffe, dass jetzt nicht irgendwelche Mitleser- oder Schreiber über mich herfallen, weil ich schlechte Ratschläge oder so gebe. Es sollten keine Ratschläge sein, sondern nur ein Erfahrungsbericht, wie ich die Sache mit dem Umfeld so erlebt habe und erlebe.
Liebe Erika, ich hoffe trotzdem, dass du diesem Roman irgendwas hilfreiches entnehmen konntest. Und sei es nur die Tatsache, dass nicht nur du diese Angelegenheit mit den sog. Freunden als sehr schwierig erachtest. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und viel Kraft dabei - vor allem diese erste Zeit - gut durchzustehen. Liebe Grüße von Monika
Liebe Monika,
es tut einfach nur gut deine Zeilen zu lesen ,dadurch
wird mir jetzt auch erst bewusst das ich eigentlich nur an
mich und mein eigentliches selbstmitleid gedacht habe.
Daran denken wie es euch geht und das es für euch ja auch kein
Alltag ist mit dieser situation umzugehen auf diesen Gedanken bin ich zu meiner Schande noch gar nicht gekommen.
Nach unserem schock-koma-zustand kam die fassungslosigkeit
dann war da die Wut auf alles und jeden ,die letzten Tage
waren mein Mann und ich nur noch verbittert und fanden in jeder Suppe ein Haar.Erst durch deine ehrlichen Zeilen wird
mir klar dass es nichts bringt nur noch alles schwarz zu sehen.
Du und deine Familie haben auch Trost und Zuspruch nötig und
was hilft mehr als gegenseitiges Aufbauen und Zuversicht.
Du kennst bestimmt den alten Film,,Vom Winde verweht.,,
Da kommt ein sehr treffender Satz drinn vor.
,,Morgen,morgen ist ein neuer Tag.,,
Wir sollten uns diesen Spruch als Lebensmotto mit in die Zukunft geben.
Vielleicht hilft es euch wenn auch du dir einfach mal wieder
etwas von der Seele schreiben kannst ,denn irgenwie sind wir
Seelenverwand scheint es mir.Helfen tut es allemal.
Jetzt muss ich leider wieder Schluss machen für heute.
Aber bitte denke fest daran,,Morgen,ist ein neuer Tag.
Für deinen Mann gebt beide die Hoffnung nicht auf,denn es gibt
immer noch Wunder.
Liebe Grüße Erika
,
P.S.Monika
Wollte nur noch anmerken auch ich werde wieder
anfangen an Wunder zu glauben,weil wir einfach
Wunder und Hoffnung brauchen.
Bis demnächst Erika
hallo ute,
würde gerne wissen wie es deinem Mann im Moment geht und
wie ihr es schafft , normal ,zu leben.
Auch für euch hoffe ich auf das Wunder dass ihr braucht.
Vielleicht gibt es in einem Monat oder Jahr schon den
Impfstoff der den Krebs besiegen kann.
Für unsere Familien und alle Mitbetroffenen weltweit lohnt es
sich daran zu glauben.
Liebe Grüße von Erika
Habe meine Stärke heute von Monika bekommen vielleicht gibst
du Ute uns morgen deine Stärke mit auf den Weg.
Nochmals Grüße von Erika
Hallo Monika,
wenn hier jemand sauer über Deine Zeile wäre und dies zum Ausdruck brächte, so würde ich ihn am liebsten rausschmeißen. Du hast doch nur geschrieben was Du denkst!
Und außerdem! Meine Mama ist nun seit Okt. 02 tot. Aber ich lese hier immer noch gerne und manchmal schreibe ich ja auch was.
Man lernt so immer noch dazu und auch im nachhinein so manche Situationen besser einschätzen zu können.
Fakt ist, dass ich einfach auf dem Standpunkt stehe, dass ich mich denjenigen Menschen, die nun eine schwere Krankheit haben, genauso gegenüber verhalte wie früher.
Wenn ich sonst nur einen losen oder gar zufälligen Kontakt hatte, dann halte ich dies bei. Warum sollte ich nun mehr Interesse an der Person haben als früher?
Aber wenn es Bekannte oder gar Freunde waren, die ich regelmäßig gesehen habe und wir vielleicht so gefeiert haben oder so, dann behalte ich diese Regelmäßigkeit bei. Und wenn ich merke, am anderen Ende freut man sich weiter über meinen Besuch, so biete ich meine Hilfe an, wenn sie denn irgendwann vielleicht mal gebraucht wird. Dann liegt es an dem Menschen selbst, ob diese Hilfe annimmt oder nicht.
Leider verhalten sich nicht alle so, wie ich es gerade beschrieben habe. Sicherlich habe ich auch erstmal einen Schock, wenn mir jemand von einer Krankheit erzählt. Aber was solls. Danach handele ich einfach so, wie gerade gesagt.
Und nochmal: Du hast einen schönen Text geschrieben, der in fast allem genau das wiederspiegelt, wie ich auch denke.
Tschüss
Euer Harald
Hallo Monika,
Du hast sehr gut erzählt und beschrieben! Du hast bestimmt nicht nur Erika, sondern auch anderen geholfen.
Alles Gute!
Christian H.
Liebe Erika,
ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du dich zum ersten Mal wieder "motiviert" angehört hast. Und vor allem, dass du den Gedanken an "morgen" wieder aufgenommen hast. Mal davon abgesehen, dass du mir jederzeit schreiben kannst, egal ob du down bist oder dich stark fühlst, habe ich mit meiner Tochter gesprochen. Falls deine Tochter gerne mal mit jemandem reden oder schreiben möchte, der sich in etwa vorstellen kann, wie es ihr geht, kann sie sich gerne an Michelle wenden. Michelle sagte zu Anfang, dass es ganz furchtbar für sie ist, dass, wem auch immer sie davon erzählt, alle immer nur gleich sämtliche Verwandten erwähnen, die an Krebs gestorben sind. Niemand erwähnt jemanden, der diese Krankheit überlebt hat. Und allmählich fing sie an zu glauben, dass wir unsere Hoffnung nur vorgaukeln, um sie zu beruhigen. Ich glaube wirklich, dass es für pubertierende Teenies ein Brief mit sieben Siegeln sein muss. Aber inzwischen merke ich, dass Michelle wirklich anfängt, die Situation zu akzeptieren und sich damit auseinandersetzt. Und glaube mir, sie ist kein Trauerkloß sondern wieder ein völlig normaler Teenie, der lernt, dieses Problem in seinen Alltag mit einzubauen. Also, falls du das Gefühl hast, es wäre hilfreich, kann deine Tochter sich gerne melden. So, ich wünsche dir bis dahin alles Gute, ganz im Sinne von "Vom Winde verweht". Liebe Grüße von Monika
Lieber Harald,
deine Antwort hat mich sehr gefreut. Denn, diese ganzen Krankheiten und Schicksalsschläge sind weißgott schon schlimm und überflüssig genug. Aber, sie wären völlig sinnlos, wenn man nicht aus allem "Schlimmen" wenigstens etwas "Gutes" lernen würde. Das habe ich mir zur Angewohnheit gemacht. Irgendetwas positives daraus ziehen, damit es nicht ganz umsonst war. Deine Einstellung Freunden und Bekannten gegenüber gefällt mir. Sie deckt sich sehr mit meiner eigenen. Auch wenn du deiner Mutter das Sterben nicht ersparen konntest, so war es bestimmt sehr schön für sie, jemanden wie dich an ihrer Seite zu haben. Weiterhin alles Gute wünscht dir Monika
Lieber Harald,
deine Antwort hat mich sehr gefreut. Denn, diese ganzen Krankheiten und Schicksalsschläge sind weißgott schon schlimm und überflüssig genug. Aber, sie wären völlig sinnlos, wenn man nicht aus allem "Schlimmen" wenigstens etwas "Gutes" lernen würde. Das habe ich mir zur Angewohnheit gemacht. Irgendetwas positives daraus ziehen, damit es nicht ganz umsonst war. Deine Einstellung Freunden und Bekannten gegenüber gefällt mir. Sie deckt sich sehr mit meiner eigenen. Auch wenn du deiner Mutter das Sterben nicht ersparen konntest, so war es bestimmt sehr schön für sie, jemanden wie dich an ihrer Seite zu haben. Weiterhin alles Gute wünscht dir Monika
Liebe Monika,
ich würde dir heute gerne wieder etwas positiver schreiben
doch ob ich will oder nicht ,heute bringe ich nichts motivierendes auf´s Blatt.
Es ist sehr lieb von deiner Tochter dass sie sich Gedanken um
Melanie macht,aber leider weigert sie sich strikt über die
Krankheit oder ihre Gefühle zu sprechen .
Das Problem ist dass sie vorher schon sehr schwierig war und
jetzt eskaliert die Situation erstrecht und sie kapselt sich von uns völlig ab.Deswegen spreche ich auch mit dem Psychologen
darüber.Was meinen Mann betrifft fühlt er sich im Moment sehr
schwach und er spuckt auf einmal Blut obwohl es ihm die ganze Zeit vorher recht gut ging.Nun meine Frage hat das mit dem Blut
etwas schlimmes zu bedeuten oder kann es mit den zwei chemo´s
bisher zusammenhängen oder weil mein Mann immer noch stark erkältet ist.Kann er trotzdem am Montag wieder Chemo machen?
er hat Angst es dem Arzt zu sagen ,weil er dann vielleicht ins Krankenhaus muss.Was soll ich tun.
Bitte verzeih mir wenn ich dich wieder als seel.Mülleimer
benutze aber ich fühle mich so hilflos.
Vielleicht ist ja ,,Morgen ,, wieder ein besserer Tag .
Ich kann dir keine e-mail schicken weil ich wegen Melanie
gezwungen war das Internet zuhause zu kündigen.
Deshalb kann ich immer nur bei mir im Geschäft schreiben ich hoffe du verstehst das.
Hoffentlich ziehen euch meine Zeilen nicht runter,denn das möchte ich auf gar keinen Fall. Bitte verzeih mir.
Liebe Grüße von der Nervensäge Erika.
Liebe Erika,
mich kannst du heute garnicht mehr runterziehen. Wir hatten gestern Besprechnung mit dem Onkologen. Sieht alles nicht so toll aus, das muss ich erstmal verdauen.
Blutspucken während der Chemo ist bei meinem Mann nicht vorgekommen. Nur vor der Diagnose Lungenkrebs. Ich weiß nur, dass die Chemo ganz stark die Schleimhäute angreift. Mein Mann hatte während der ganzen 6 Chemos einen ständigen Tropfen an der Nase, meistens mit Blut vermischt. Und auch häufig Nasenbluten. Aber abgesetzt hat man die Chemo deswegen nicht. Ihr solltet es eurem Arzt auf alle Fälle erzählen. Denn manchmal muss das Medikament oder die Dosis geändert werden. So war es wenigstens bei meinem Mann, bei dem die erste Chemo auf`s Gehör schlug.
Ich hoffe für euch, dass sich das mit eurer Tochter bald normalisiert. Denn ich kann mich gut erinnern, dass es mir ganz schön zu schaffen machte, mich zusätzlich zu dieser neuen Lebenslage noch mit diesen pubertärtären Schwierigkeiten auseinanderzusetzen. Inwischen gelingt auch das wieder, mal mehr, mal weniger. Lass den Kopf nicht hängen und macht euch ein schönes Wochenende, bis dahin liebe Grüße von Monika
Hallo Erika,mein Mann schafft es so " normal " wie möglich zu leben,weil wir als Familie zusammenhalten und alle versuchen unser Leben gemeinsam weiter zu leben.Es ist zwar vieles anders als früher und natürlich hat jeder von uns Tage,an denen er nur heulen könnte,aber es gibt auch Tage,an denen wir ganz viel lachen.Dadurch,das mein mann an einer Studie teilnimmt,bei der er ein Medikament namens Iressa nimmt,geht es ihm auch relativ gut,was es natürlich für uns alle erträglicher macht.Ich hoffe,das Iressa das Wunder ist,auf das wir alle hoffen.Ich wünsche euch von ganzem Herzen,das für euch die Sonne bald wieder scheint.Menschen wie Monika und viele andere in diesem Forum helfen dabei auf alle Fälle supergut,weil sie einen verstehen und mir tut es immer gut mich mit jemandem auszutauschen,der nachfühlen kann was in einem vorgeht,denn nichtbetroffene verstehen einen natürlich nicht so gut.Wie auch?! Bis bald und seid alle lieb gegrüßt von Ute
liebe Monika,
es macht mich traurig dass ihr keine guten Nachrichten bekommen habt von euerem Onkologen,doch denkt dran es kann
auch morgen schon wieder umgekehrt sein.
Wie geht es jetzt mit der Behandlung bei deinem Mann weiter?
In welcher Klinik wird dein Mann eigentlich behandelt,seit
ihr mit der Betreuung zufrieden?
Hasst du das von Ute gelesen mit dem neuen Medikament Iressa,
sollten wir unsere Ärzte darauf ansprechen , es könnte ja wirklich das Wunder bringen.
Bitte lasst den Kopf nicht hängen ,der Glaube kann Berge
versetzen.
Bis nächste Woche vielleicht haben wir beide dann auch wieder
besseres zu berichten.Liebe Grüße Erika.
Hallo Erika,
wir wohnen in der Nähe von Bremen. Das Krankenhaus, was sich hier in Bremen auf Lungenkrebs spezialisiert hat ist das Krankenhaus Bremen-Ost. Dort hat mein Mann seine erste stationäre Chemo und die Diagnose erhalten. Sie haben uns das so gnadenlos um die Ohre gehauen, dass ich heute noch nicht verstehe, warum solche Menschen eine Zulassung haben. Hinzu kommt, dass sie absolut schlampig gearbeitet haben. Keine Hirnuntersuchung, kein Ultraschall usw., Schreibfehler in der Akte hinsichtlich der Tumorklassifizierung. Er hat dann die 2. Chemo dort noch ambulant hinter sich gebracht. In einem ätzenden Raum, vollgepfercht mit Menschen, auf schäbigen, dreckigen Stühlen. Wir haben uns dann bei einem Onkologen (ganz normalte Praxis, auf Krebs und Aids spezialisiert) eine zweite Meinung eingeholt und sind bei ihm geblieben und gut aufgehoben. Die weiteren 4 Chemos verliefen dann dort ambulant unter weitaus positiveren Bedingungen. Nun folgt eine Strahlentherapie und die wird wieder in einem Krankenhaus gemacht aber in einem anderen, in der St.-Jürgen-Str.. Der Tumor ist im Moment nicht das ganz große Problem, der ist unter der Chemo von 5x6 cm auf 1,8 cm geschrumpft. Aber die befallenen Lymphknoten haben sich während der Chemo weiter ausgebreitet. Und deswegen muss nun erstmal Bestrahlung folgen.
Hinsichtlich Iressa habe ich hier auch schon einiges gelesen, weiß aber nicht, ob es auch bei einem Kleinzeller angesagt ist. Ute wollte da mal nachlesen. Du hast glaube ich noch gar nicht berichtet um was für eine Art von Lungenkrebs es sich bei deinem Mann handelt. Bis gestern hingen unsere Köpfe ziemlich unten aber heute morgen sind wir aufgestanden und haben uns gesagt: Egal, wir wussten, was auf uns zukommt. Und nun war es eben nicht der optimale Verlauf. Aber mehr auch nicht. Weiter gehts, nur nicht unterkriegen lassen. Man lernt in dieser Situation irgendwie, zum Stehaufmännchen zu werden. Ist mir selber unheimlich, aber egal, Hauptsache es hilft.
Wünsche dir und deiner Familie ein schönes Wochenende. Wir gehen heute familienintern ins Kino. Wolfgang mit Michelle in Herr der Ringe und ich gucke mir mit Melli irgendeinen Kinderfilm an. Ablenkung und schöne Dinge machen ist immer noch die beste Therapie. Alles Liebe bis dahin von Monika
Hallo Monika,
Iressa ist für den Kleinzeller nicht geeignet, das hilft nur beim nicht kleinzeller.
Beim Kleinzeller hilft die Bestrahlung und Chemo normal recht gut. Es gibt noch ein Medikament namens BEC 2 das ist speziell für den Kleinzeller interessant, es soll die körpereigenen Abwehrzellen aktivieren, um die Resttumorzellen abzutöten. Es lief an mehreren Kliniken eine Studie, meine Klinik in Gauting/München lehnt es ab wegen der Nebenwirkungen, wenn die Chemo gut greift. Frag mal bei Euch nach.
Viel Glück und viel Kraft. Alles Liebe
Gaby_2003
Hallo Gaby,
vielen Dank für deinen Tip. Hab jetzt auf allen möglichen Seiten etwas über BEC 2 gelesen. Unser Onkologe hat allerdings am Donnerstag gesagt, dass er uns momentan zu keiner Studie raten kann, weil im Moment die herkömmlichen Behandlungsmethoden angesagt sind um die akuten Probleme zu bekämpfen. Das ist bei meinem Mann die Verbreitung der Krankheit in Form von Lymphomen, die jetzt durch Bestrahlung gestoppt werden soll. Ich bin eigentlich permanent auf der Suche nach irgendwas, allein schon, weil ich es hasse, nichts tun zu können. Trotzdem vielen Dank und weiterhin alles Gute für dich, Gruß Monika
hallo. meine muter ist seit 2 wochen tod mit 54 ,das war extrem schnell!
januar war die diagnose astma,dann februar lungenetzündung.
und 8 tage bevor sie starb LUNGENKREBS ! ich sollte anfangen zu rauchen; dann hat deutschland mehr steuereinnamhen und einen weniger für die rente.
eins noch: ES IST ALLES SO SCHEISSE !
Liebes Ich
Es tut uns sehr leid, dass deine Mam gestorben ist, unser tiefstes Beileid, von Herzen. Sie starb sehr jung und dann noch dazu sehr schnell.
Es ist sehr schwer wenn jemand geht und man hat in keinster Weise die Möglichkeit sich zu verabschieden oder sich mit dem auseinander zu setzen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen wie es dir geht, denn als mein Dad mit 40 Jahren vor 32 Jahren starb (an Lungenkrebs) habe ich es, als damals 11jährige, auch erst ca. 14 Tage vorher erfahren dass er Krebs hat. Der grosse Unterschied zwischen dir und mir ist, dass er bereits neun Monate krank war, operiert wurde und ich das mitbekommen habe. Nun hat mein mann seit 1,5 Jahren auch Lungenkrebs und das ganze fängt von vorne wieder an.
Aber liebes Ich, mit dem Rauchen solltest du trotzdem nicht anfangen, dass hätte deine Mam nach dieser Diagnose sicher nicht gewollt, dass ihr Kind sein Leben so aufs Spiel setzt.
Es ist nicht einfach zu verstehen, das bei einer solchen Diagnose und der Tatsache dass die nun gestorben ist, die Ärzte so viele Diagnosen hatten und doch nicht die richtige. Da kommen einem sicher auch Gedanken wie, haben wir etwas verpast, hätte ihr Leben gerettet werden können etc.
Nur, die Zeit kann man nicht zurückdrehen, leider, das wünschten wir alle hier in diesen Foren.
Also auferleg dir keine Schuldgefühle oder mach dir gar keine Vorwürfe.
Es mag sich als blöder Spruch anhören, es ist aber leider Realität, die ich zu genüge selber durchgemacht habe und Tausende hier das auch durchleben, Deiner lieben Mam ist sehr viel erspart geblieben. Denk daran, lass es für dich ein Trost sein. Leg die schönen Erinnerungen an sie in deine Schatztruhe des Herzens.
Unser Sohn marc war mit 6 Jahren auch schwer krank und rang ständig nach Luft, er dachte mit 6 Jahren an Selbstmord. Da kam er heim und erzählte uns beim Mittagstisch folgendes:
"Er habe heute mit den Sonnenstrahlenkinder gesprochen" Wir wussten nicht was er damit meinte und fragten nach, da sagte er " ja wisst ihr das denn nicht, das sind alle verstorbeen Kinder und lieben Menschen die oben im Himmel auf uns runter shcauen und uns behüten. Ihr müsst nur die Augen ganz leicht zukneifen, und in die Sonne schauen, dann seht ihr die Sonnenstrahlenkinder wie sie tanzen und immer da sind für uns. Wenns kalt ist wärmen sie unseren Rücken, und wenn man das Gefühl hat, alleine zu sein udn sie zu verlieren werden sie uns zeigen dass sie und die Sonne nie untergehen werden und so immer für uns da sein werden. Wenn wir zweifel daran haben, dass es noch ein Zukunft hat für usn die hier beliben müssen, dann zeigen sie uns mit dem erwachen der natur im Frühjahr, dass sie ein Teil der Lebesnspende sind."
Liebes Ich, geh moirgen raus, suche die Sonne, schau zu ihr hoch und du wirst deine mam als Sonnenstrahlenkind entdecken, sie wird bis du eines Tages selber sterben wirst, dir Tag für Tag von Neuem dir ein Stück Leben geben.
Also Liebes Ich, schmeiss es nicht weg, sie hätte es nicht gewollt.
Falls du das Bedürfnis hast kannst du mir schreiben - liz.isler@gmx.ch
Ganz liebe Grüsse Liz
Monika und Erika
Auch unsere Söhne haben ihre Mühe mit dem Akzeptieren der Krankheit, eigentlich ja kein Wunder!
Marc (24) schluckt alles und redet dafür mit seinen Freunden, dass er redet wissen wir weil seine Freunde uns ansprechen und fragen wie es Willy geht. Pascal (20) hingegen hat eher mühe dass er dann ab und zu Wutausbrüche hat. Er hat auch letztes Jahr als Willy aus der Klinik kam, und wir im Alltag erst lernen mussten auch mit seiner Behinderungen zurecht zu kommen, immer wieder gesagt er sehe hier immer nur den Krebs und seine Folgen und das will er nicht, er magst nicht mehr hören oder sehen und stampft aus dem Raum. Er kam aber mit auf die Intensivstation nach der operation, es wurde ihm aber schlecht sodass er wieder raus musste. Er war schockiert zu sehen wie krank sein Paps war.
gerade das ist ein problem was viele von uns haben, ob unsere Kinder, wir selber oder unser Umwelt. Bei der Diagnosestellung sieht man eigentlich gar nicht der Person an dass sie krank sind, sie werden vielmehr krank durch die Therapie und/oder Operation!
Mein Mann hat 2 Tage vor Eintritt in die Klinik zur Operation eine Geschirrmaschine eingebaut.
Wir hatten auch grosse Problem dort wo wir wohnen, denn der "Hauswart" hier in der Überbauung sagte Willy ins Gesicht er glaube nicht daran, dass er Krebs habe, er habe ja die Haare bei der Chemo nicht verloren. Willy hatte grosse mühe damit, dass schwer Kranke eigentlich noch dazu verdammt werden zu beweisen, dass sie krank sind!!!
Gott sie Dank hat er eine ganz liebe Freundin (am 10.3. seit einem Jahr). Auch er redet soinst mit seinen Freunden.
Unsere Psychologin hat uns angeboten auch mit den Jungs zu sprechen.
Liebe Grüsse an alle aktiven Forumschreiber und den stillen Mitlesern.
Eure Liz
Einne guten Wochenstart mit viel, viel Kraft an all wünschen wir beide (auch im speziellen für dich Monika R.).
liebe Monika,
es ist auf jeden Fall ganz toll dass der Tumor bei deinem
Mann geschrumpft ist und das mit den Lymphknoten kann ja
bedeuten dass die Chemo vielleicht doch dagegen ankommt.
Du hasst gefragt welche Art von Lungenkrebs mein Mann hätte.
Ehrlich gesagt habe ich da keine Ahnung der Arzt sagte uns
nur Bronchialkarzinom.Vielleicht sollten wir mehr nachhaken
aber ich dachte der Arzt wird uns schon über alles genau aufklären.Heute bekommt mein Mann seine dritte Chemo und danach haben wir wieder erst ein Gespräch mit unserem Onkologen.Wollte noch erwähnen dass mein Mann kein Blut mehr
spuken muss und sein Husten ist auch weg.ER hat auch einen
wahnsinnigen Appetit was mich ehrlich gesagt wundert.
Das mit dem Krankenhaus bei euch finde ich ganz furchtbar
und auch wie sich dort die Ärzte verhalten haben.
Ein Arzt kann noch so gut sein ohne Menschlichkeit ist er ein
schlechter Arzt.Es ist besonders schlimm für alle Betroffenen
weil wir ja den Ärzten vertrauen sollten und unsere Hoffnung in sie legen.
Das mit dem Kino war bestimmt schön für euch ,wir sind am Sonntag auch raus an die frische Luft es hat uns sehr gut getan.
Für diese Woche wünsche ich euch nur sonnige Tage und ganz
liebe Grüße an deine ganze Familie.
Bis die Tage alles Gute Erika
Hallo Erika und Monika,
leider habe ich nur lesen können,daß Iressa beim nichtkleinzelligen angesagt ist. Ich kann euch jedoch nur raten,mit euren Onkologen zu sprechen.Mein Mann ist auch durch seinen Onkologen nach Essen uberwiesen worden um in diese Studie zu kommen.Ich muss euch aber auch sagen,das man in diese Studie nur kommt,wenn man ansonsten austherapiert ist.Bei meinem Mann haben 70 Bestrahlungen so gut wie nichts gebracht,6x
Chemo a 3 Tage hat zwar den Tumor etwas verkleinert,aber innerhalb von ein paar Wochen war er schon wieder am wachsen.Eine OP kam von Anfang an nicht in Frage.Iressa ist also die allerletzte Chance die mein Mann noch hat und wir sind einfach nur heilfroh,das mein Mann in diese Studie gekommen ist.Ich drücke euch beide Daumen und grüße euch von Herzen!!
Bis bald Ute
Hallo liebe Ute,
es ist überhaupt gut zu lesen dass es so etwas wie ein Medikament Iressa und eine Studie gibt.Wenn es nur einem
Menschen hilft dann ist das super und ich wünsche mir dass es deinem Mann hilft.
Mein Mann hat heute seine Chemo gut überstanden und sogar wieder zugenommen,ob sich aber bei ihm der Tumor oder sonst was verändert hat wissen wir noch nicht.
Manchmal denke ich wieder es ist doch alles gut ,aber ich weiss
das dies nicht stimmt.
Solange wir aber mit unseren Partnern gemeinsam die Sache
durchstehen ist alles irgendwie zu ertragen.
Du liebe Ute, sowie Monika und auch ich werden auch von all den vielen anderen im Forum immer wieder aufgebaut und etwas
neues zu lesen bekommen was uns hilfreich sein kann.
Dafür möchte ich heute im Forum mal allen Angehörigen danken!
Kopf hoch Ute ,solange wir hoffen können - leben wir!
Liebe Grüße von Erika
Hallo Ute,
je mehr ich lese, merke ich, dass Iressa wohl doch nur bei Nichtkleinzellern angesagt ist. Und austherapiert - ja, ich hoffe mal, dass das noch nicht der Fall ist. Bestrahlung fängt ja gerade erst an. Ich hoffe für euch, dass Iressa helfen wird. Weiterhin Kraft und Glück wünscht euch Monika
Hallo Erika,
schön, dass es deinem Mann besser geht. Viel Kraft für die 3. Runde wünscht euch Monika
Hallo Monika,
wollte mich nur verabschieden,habe den Kampf aufgegeben,
da er schon verloren ist.
Alles Gute für die Zukunft.Erika
Liebe Erika,
ich nehme mal an, dass ihr das Gespräch mit eurem Onkologen hattet. Wenn du jetzt aufgibst, ist der Kampf wirklich schon verloren. Bitte, tu`s nicht. Ihr könnt trotzdem noch eine schöne Zeit haben. Aber wenn ihr jetzt den Kopf in den Sand steckt, ist es doch im Grunde sofort vorbei. Bitte, tut euch das nicht an. Denk dran: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nicht gleich am Anfang. Bitte melde dich nochmal. Liebe Grüße von Monika
Liebe Erika , ich bin auch eine Leidensgenossin von dir,wie Monika auch.
Auch ich möchte dich bitten nicht aufzugeben ,weiß dass es nicht leicht ist aber ich hoffe dass du jemand hast mit dem du über alles reden kannst . Auch ich würde mich dir gerne zur Verfügung stellen , sind ja quasi in der gleichen Situation . Wenn du möchtest kannst du auch privat mit mir sprechen . Lass es mich hier wissen und wir nehmen Kontakt auf.
Ganz liebe Grüße ,Amy.
Liebe Monika auch mit dir würde ich mich gerne öfter hier unterhalten.Wenn du es auch möchtest dann bis bald. Amy .
Hallo Amy,
schön, von dir zu hören. Ich bin im Moment ziemlich down. Und oft habe ich mir Mut und Kraft aus diesem Forum geholt. Will im Moment nicht richtig gelingen. Das Gespräch mit dem Onkologen, die neue Therapie, das trübe Wetter,die Resignation von Erika und vor allem die traurígen Nachrichten hier im Forum überall.
Möchte gerne weiterhin Kontakt. Auch gerne mit dir. Habe mich eben noch mal kurz informiert, über "eure Geschichte". Ihr habt auch ein ganz schönes Päckchen zu tragen. Ich versuche, die grauen Gedanken zu vertreiben. Lass uns zusammenhalten. Schreibe ruhig, es ist immer gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Ganz liebe Grüße von Monika
Liebe Erika, Liebe moinika, liebe Amy
Es liegt in der Luft, schlechte nachrichten in der eigenen Runde und dann die schlechten Nachrichten im Forum, heute ist es wie Freitag der 13. - einfach beschissen.
Trotzdem meine Lieben, bitte, bitte gebt nicht auf. Ihr habt uns, als wir vor ein paar Wochen uns das ertse mal im KK Forum meldeten so viel Zuversicht, Liebe und Hoffnung geschenkt. lass uns euch nun ein wenig wieder geben und ein kleines wenn auch mit schmerzendem Auge verbundeses Lächeln auf eure Gesichter zaubern.
Wen die Hoffnung jetzt stirbt, dann werden aus den letzten Tagen, Wochen nie mehr Monate oder Jahre - bitte sireht irh nicht das Licht am Horizont, so weit entfernt und doch da.
Sonne bringt Eis und Schnee zum Schmelzen.
Uns Menschen helfen ein paar wenige Worte
die tiefsten Winkel der Seele von Traurigkeit zu befreien.
Die Worte heissen Hoffnung und Liebe.
(ganz speziell für Erika und Monika) aber auch allen anderen die es brauchen.
Von Herzen in Gedanken bei euch eure Liz
Hallo liebe Monika !
Auch ich bin zu Zeit nicht so gut drauf !
Weiß nicht , habe so ein schlechtes Gefühl und kann es nicht deuten .
Heute morgen ist mein Mann mit Schmerzen aufgewacht , Fieber und allgemeines Unwohlsein.
Heute hätten wir zum Kopf CT sollen , habe dann abgesagt. Hoffe sehr dass es jetzt nichts Schlimmes sein wird.
Ich finds auch so gut dass man sich hier austauschen kann mit Gleichgesinnten oder Betroffenen.
Werde mich später noch mal melden , Amy.
Hallo Liz,
hast ja Recht, mit dem was du sagst. Wollen nicht immer nur klagen. Wird Zeit, dass der Frühling kommt und die trüben Gedanken verscheucht. Ich fliege heute in einer Woche mit meiner Freundin für 5 Tage nach Rom. Ich denke, dass mich das auf andere Gedanken bringen wird. Wenn er mir nur nicht jetzt schon so fehlen würde! Bin im Moment bei weitem nicht so optimistisch wie mein Mann. Von daher ist es wahrscheinlich gut, wenn ich kurzfristig von der Bildfläche verschwinde.
Bis die Tage, alles Liebe von Monika
Hallo Amy,
kann nur für euch hoffen, dass dein Mann sich eine schlichte Erkältung eingefangen hat und nichts Größeres davon wird. Ich drücke euch kräftig die Daumen. Hoffentlich hat das Trübsalblasen bald ein Ende. Irgendwo muss doch noch ein Strohhalm sein!? Keine Nachricht von Erika, macht dich das auch unruhig? Also, weiter geht`s, nur nicht unterkriegen lassen, liebe Grüße von Monika
Ich habe vor einer Woche erfahren, daß mein Opa (83) Lungenkrebs (Bronchialkrebs) hat. Mein Opa war bis vor ca. 2 Jahren starker Raucher (1 Pk. täglich). Der Tumor ist gute 7 cm groß. Laut Ärzten kann man keine Chemo mehr machen, weil er zu alt und zu schwach sei. Er hat nur 35 % Lungenfunktion! Morgen darf er vom Krankenhaus nach Hause. Er bekommt Schmerzmittel (Tabletten und Pflaster) und muß sozusagen abwarten. Ich habe solche Angst! Wie lange er noch lebt, kann er Arzt nicht sagen. Er sagte nur, es wird so werden, daß er, wenn sich sein Zustand verschlechtert (und das wird so werden) wieder ins Krankenhaus muß. Dann kommt er wieder heim, dann muß er wieder hinein usw.
Hat wer Erfahrung damit!
Ich bin traurig...
Karin
Liebe Karin
Wir verstehen wenn du verzweifelt bis ab solcher eine Nachricht. Leider gibt es wirklich grenzen, diese sind teilweise mit dem Alter und der bereits geschwächten Körpersituation verknüpft. Man muss sich aber auch überlegen ob eine Chemo oder Bestrahlung evtl. nicht zu viel der restlichen Lebensqualität nehmen würde. Dann ist die Entscheidung keine Chemo zu machen die richtig, denn der Leidensdruck mit einer Chemo ist schon hoch, erst recht wenn er schon anderweitig geschwächt ist.
Falls ihr aber Zweifel habt, nehmt eine evtl. Zweitmeinung in Erwägung.
Viel, viel Kraft und Zuversicht wünschen wir die, deiner Familie und deinem Opa Liz und Willy
Liebe Monika, Erika und Amy
Wie können wir euch lieben Schätzlis wieder etwas Licht am Horizont schenken, ihr habt soviel auch für uns getan?
Erkältungen gehen rum, also die Chance dass es eine Erkältung ist sehr gross (ich habe sie auch, Pascal war am Wochenende mit 40°C im Bett). Es geht uns allen nicht so besonders und es ist legitim dies auch so mitzuteilen, Finde es gut, es gibt genügend Fragen pro Tag die mit der lakonischen Frage kommen "ja wie geht es?" und du weisst genau, dass es immer nur die oberflächlichen Fragerei ist, im Gegensatz zum KK Forum, wo du weisst alle wissen wie es dir geht wenn du sagt es geht uns nicht gut, wir sind unten oder die Symptome nehmen zu und man habe Angst, die nächste Untersuchung steht an oder wir müssen wieder endlos warten bis die Resultate da sind.
@ Monika wir wünschen dir von Herzen ein paar wunderschöne Ablenkungstag in Rom, zu bist zum beneiden.
@ Erika, melde dich, wie geht es dir? Bitte liebes, gib nicht auf, siehst du nicht das Licht am Horizont? Wir schicken dir ein Leuchtstern, ganz speziell für dich.
@ Amy – Lass dich ganz fest in dem Arm nehmen und drücken. Wir sind alle so tief, und trotzdem gelang es auch dir uns auch aus dem Sumpf raus zu holen. Lass uns dir auch ein wenig dieser Kraft wieder geben.
Seid von Herzen http://www.mysmilie.de/smilies/lieb/3/img/008.gif ganz fest umarmt http://www.mysmilie.de/smilies/lieb/img/002.gif
In Gedanken bei euch http://www.mysmilie.de/smilies/lieb/2/img/006.gif eure Liz und Willy
Hallo Monika,Hallo Freunde,
Wollte euch keine Angst machen ,habe aber nicht mehr die Kraft
im Forum die Achterbahn von uns allen mitzumachen.
Wir waren noch nicht beim Onkologen,aber Blutbild von meinem
Mann sehr schlecht.
Wir haben noch dazu große Probleme wegen unserem Haus,können
nicht einziehen müssen auf Eigenbedarf klagen,haben Doppel-
belastung.Wohnen im Moment im 3.ten Stock viel zu hoch für meinem Mann,ich hatte einen Nervenzusammenbruch(Mittwoch),
kann nicht mehr meine Arbeit in unserem Geschäft verrichten,
unsere ganze Existenz ist am kaputtgehen.Mein Mann ist in
einem sehr schlechtem seel.Zustand.Wir werden als Sozialfall
enden.
Deshalb müsst ihr verstehen dass ich mich erst wieder melde
wenn es vielleicht wieder irgend etwas positives zu berichten habe.
Bitte schreibt nicht das wäre alles zweitrangig.
Versteht einfach nur unsere Hilflosigkeit.
Alles Gute für euch wünscht Erika.
DEshalb
Liebe Erika,
bin so froh, etwas von dir zu hören. Auch wenn es nichts Gutes ist. Will jetzt auch nicht mit banalen Sprüchen kommen, wie alles wird gut etc. Ich weiß, dass es dir einfach Scheiße geht. Möchte nur, dass du weißt: Bin immer für dich da. Schreib einfach, wenn dir danach ist. Muss auch nicht Positives sein. Hab` breite Schultern (stimmt nicht wirklich) für dich. Nicht aufgeben. Alles, alles Gute für dich und deine Familie. Bis bald liebe Grüße von Monika
Hallo Erika, freue mich auch wieder was von dir zu hören .
voriges Jahr bevor mein Mann krank wurde habe ich mich auch selbständig gemacht und musste kurz danach aufgeben. Habe auch viel verloren und versteh dich ganz gut.
Lass dir nur Zeit wir wollen dich doch nicht unter Druck setzen.
Alles,alles Liebe für dich und deinen Mann, Amy.
Liebe Erika
Wann muss dein Mann wieder zum Onkologen wegen dem Blutbild? Hoffentlich bald.
Kann es dir sehr gut nach empfinden, so Krankheiten zwingen dich nicht nur psychisch und physisch in die Knie sondern leider auch sozial und finanziell. Und das löst eine unglaubliche existenzielle Angst aus. Nicht zuletzt werden so einem auch die Ziel der Zunkunft genommen.
Aber liebe Erika, ich glaube an deine unheimliche Stärke, glaub du auch daran, gel. ich schicke dir ganz viel Licht am Horizont und Liebe.
Gibt es keine Chance umzuziehen ohne diese Klage, sind die Leute so unvernünftig? Oder können sie es wirklich drauf zu kommen lassen einen Krebskranken so zu isolieren, weil er e nach dem die 3 Stockwerke nicht mehr packt.
Du darfst dich ruhig bei uns melden, wir sitzen im gleichen Boot falls du mal auskotzen und heulen willst. Ansonsten finde ich gehören auch solche Problem in die Threads.
Wir sind leider schon bei der Sozialhilfe als Sprungbrett bis zur Berentung und Auszahlung der Rente gelandet, da wir beide auf unsere Berentung warten. Zudem hatten wir Problem mit unserer Krankenkasse die die Medikamente von Willy bis heute immer noch nicht bezahlt hat - alle nicht, da sie nicht mit den Apotheken abrechnet - sie will dass der Patienten sich Kostenbewusst verhält und verlangt von ihnen dass die medikamente in der Apotheke bar bezahlt werden, Ende Jahr darfst du dann die Kosten einfordern, das dauert und dauert aber. Willy hat viele seiner Rezepte gar nicht eingelöst aus Kostengründen und das bei Krebs.
"Viele Menschen treten in dein Leben ein und aus,
doch nur wahre Freunde hinterlassen Fussabdrücke in deinem Herzen!"
Lass uns auch für dich da sein.
Denk daran, jede Achterbahnfahrt hat auch nach den Talfahrten wieder bergfahrten, also glauben und hoffen wir auf eine baldige Bergfahrt.
Sei virtuell ganz, ganz fest umarmt, melde dich bitte e-mail liz.isler@gmx.ch
Auch Umarmungen an alle anderen, auch dir Monika.
Liebste Grüsse Liz (Willy hat sich heute abgenabelt!!! Fasnacht)
Hallo alle zusammen,
und ich erzähl` hier noch so was, wie "Ich fliege nach Rom, nur so zum Spaß". Habt ihr mich in Gedanken gesteinigt? Ich hoffe, ihr gönnt es mir trotzdem. Wenn auch ansonsten alles sch... ist, so haben wir zum Glück keine finanziellen Sorgen. Das soll aber nicht überheblich klingen. Ich bewundere euch alle um so mehr, dass ihr es irgendwie schafft, auch mit diesen Problemen noch fertig zu werden. Ich denke da besonders an Erika, Liz u. Willi und Uta und sicher noch viele mehr. Viele Beiträge hier machen mir immer wieder bewusst, dass immer noch eine Steigerung möglich ist. Und oft zieht es mich so runter, dass ich mir sage, ich muss aufhören, hier zu lesen. Aber gleichzeitig erfährt man auch viel Positives, u. a. das Gefühl, nicht allein zu sein. Vielleicht treffe ich in Rom den Papst, dann werde ich für uns alle ein gutes Wort bei ihm einlegen. Und glaubt mir, wenn ich wüsste, dass es hilft, würde ich es wirklich tun. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, bis dahin liebe Grüße von Monika
Liebe Monika
Hoffentlich hat dir Rom gefallen, war als junge Frau und als Kind schon öfters da, ist eine super schöne Stadt, vor allem kulturell sehr interessant.
Aber ob du den Papst einfach so antreffen wirst, hoffe schon, wäre ja toll. Wenn du das schaffst dann haben wir allen Grund um an Wunder zu glauben.
ja du hast recht, wenn die finanziellen Sorgen einem nicht auch noch plagen würden wäre es etwas einfach, aber leider nur etwas!
Sei ganz fest gegrüsst, umarmt und mit einer guten Woche versehen mit vielem Sonnenschein und Frühlingsdüfte
Alles Liebe Liz (Willy ist schon wieder weg an der letzten Fasnachtsveranstaltung!)
Hallo Liz,
bin noch gar nicht weg. Fliege Donnerstagmorgen. Steht allerdings unterm schlechten Stern. Bei meinem Mann beginnt doch jetzt die Strahlentherapie. Und wann ist das Erstgespräch? Natürlich Donnerstagmorgen um 11.15 Uhr. Um 11.30 geht mein Flieger. Kann mir sowieso nicht vorstellen, dass ich die Tage genießen kann. Bleibe bis Montagabend. Also 5 Tage. Alle sagen, dass ich das tun muss. Und ich glaube, dass das Ganze ne sch...Idee war. Aber jetzt muss ich da durch!
Kann man so ein Erstgespräch in Sachen Strahlentherapie auch alleine hinter sich bringen?
Ich denke an dich, und hoffe, dass du diese trüben Gedanken, wie, ob ihr oder du es weiterhin ohne fremde Hilfe schaffen könnt noch etwas von dir schieben kannst. Und überhaupt wünsche ich uns allen nur das Beste. Schönen Sonntag und Gruß an Willy
Liebe Monika
Weisst du was noch fiesser wäre, wenn die Bestrahlung erst nach einer Woche dann endlich anfangen würde, dann hätte ich nämlich dir empfohlen flieg doch mit deinem Schatz hin und geniesse die Tage mit ihm zusammen, mach ein Kraftspende-Wochenende draus. Das habe ich Willy auch geschenkt bevor er in den Op. musste, nur wir sind nur ca. 180km entfernt gewesen und das mit dem Auto und sind einfach eine Nacht dort geblieben (Einsiedeln, wollten in den Gottesdienst am Sonntag im Kloster. Das habe noch abkratzen können resp. hat ein Teil haben meine Mam und die Boys aus ihrem kleinen Lehrlingslohn mir bezahlt. Das Wochenende hat aber Willy viel gebracht .... vielleicht könnt ihr den Bestrahlungstermin auf den Mittwoch vorverlegen, dann habt ihr doch noch das Weekend. es lohnt sich mit voller Kraft dran zugehen. Es kommt ja eh noch zuerst die Simulation dran!
Den termin alleine zu machen, da würde dir etwas fehlen, denn Willy musste in der Radio-Onko ein Konterfei - Foto machen lassen und hat ganz schräg drein geschaut wir kugelten uns so trotz der Ernsthaftigkeit der Lage.
Ich hoffe du kannst doch gehen wenn möglich mit Schatzemann, ich gönne es dir von Herzen Liebes.
Byy bye Liz
Hallo Liz und Monika,
gute Idee von Liz!
Also Monika... alle Kraft zusammenpacken und gemeinsam fahren. Das kann Euch dann keiner nehmen! Los! Ihr schafft das!
Ich genoss mit meiner Mutter die letzte Zeit. Ich bereue nichts von dem, was wir unternommen haben.
Alles Liebe,
Harald
Hallo ihr alle zusammen,ich war jetzt einige Tage nicht im Forum,weil ich mit schwerer Grippe im Bett lag.Jetzt habe ich hier alles nach meinem letzten Beitrag gelesen und fing einfach nur an zu heulen.Ich habe das Gefühl,das im Moment alle ziemlich down sind!? Erika,ich hoffe,das ihr bald eine akzeptable Lösung eurer Probleme findet.So schwer es auch ist,ihr dürft einfach nicht aufgeben!!! Oftmals sieht man Lösungen erst nach längerer Zeit.Bitte kämpfe weiter,egal wie schwer es dir fällt! Du hast selbst geschrieben: Die Hoffnung stirbt zuletzt.Sei ganz lieb gegrüßt und umarmt.
Monika,dir wünsche ich ein paar schöne Tage in Rom,falls du dich doch dazu entschließt.Ich glaube,das man diesen Abstand einfach mal braucht.Ich war zwar nur einen Abend weg,habe diesen Abend mit meinen Kolleginnen sehr genossen.Wir waren erst etwas essen,danach sind wir in eine Kneipe gegangen,wo man auch tanzen konnte und wir hatten einfach nur Spass.Als diese Kneipe zumachte,sind wir noch in eine andere Kneipe gefahren,die bis morgens 6.00 Uhr geöffnet ist. Ich war gegen 6.30 Uhr zu Hause.Es hört sich evtl.dumm an,aber das war wie ein kleiner Kurzurlaub für mich.Ich habe mal für ein paar Stunden alles beiseite geschoben und es tat mir gut.Ich denke wir als Angehörige brauchen auch mal so eine Zeit,um wieder neue Kraft zu tanken,die wir dann wieder an unsere Männer weitergeben können.Also,erhol dich gut und grüße den Papst.
BIS BALD Ute
Hallo Liz, Ute und Harald,
Auslöser für meinen Kurztrip war eigentlich, dass mein Mann für Mitte Juni mit zwei Fußballfreunden eine Woche Portugal gebucht hat. Dort wird die Fußballeuropameisterschaft ausgetragen. Die Drei wollen sich also 1,2 Spiele angucken und ansonsten mal ne Woche Spaß haben. Sei`s ihnen gegönnt (Gebucht ist alles, ansonsten hoffe ich nur für meinen Mann, dass der Krankheitsverlauf ihm keine Strich durch die Rechnung macht). Der Gedanke meiner Freundin war dann: Gleiches Recht für alle und wir Zwei haben daraufhin Rom gebucht. Bewußt im März, weil wir wußten, dass da die Chemo zu Ende sein würde. Dass so schnell Strahlen folgen, davon sind wir natürlich alle (positiv denkend, wie wir nun mal sind) nicht ausgegangen. Natürlich haben wir versucht, das Erstgespräch in der Strahlenklinik vor meine Abreise zu legen. Aber selbstverständlich haben die ihre Wartezeiten und der 18. war der 1. frei Termin. Mir ist eh schon mulmig, weil die letzte Chemo 5 Wochen her ist, der Krebs sich weiter verbreitet und schon so lange unbehandelt ist. Also haben wir den 18. genommen. Ne Woche später, nach meiner Rückkehr ist uns einfach gefühlsmäßig zu spät, zumal zwischen diesem Gespräch und dem Beginn der Behandlung noch weitere 10 Tage liegen. Also sitzt mein Mann in diesem Moment auf dem Sofa und hat von mir als Abendlektüre die "blaue Reihe" über Strahlentherapie in die Hand bekommen um sich auf diesen Termin vorzubereiten. Desweiteren habe ich für den Strahlendoktor eine wunderschön überschaubare Akte angelegt, so dass eigentlich nicht mehr viel schief gehen kann. Mal davon abgesehen, dass ich lieber dabei wäre.
Meine Freundin war noch so nett vorzuschlagen, dass doch an ihrer Stelle auch mein Mann mitfliegen könne. Zumal die Reise gebucht ist, er in diesen 5 Tagen weder Strahlen noch Chemo hat, also abkömmlich wäre. Und wir sowieso nicht wissenl, wann wir dieses Jahr behandlungstechnisch zusammen, also auch mit den Kindern Urlaub machen können. Aber Pustekuchen: Wir haben keine Pauschalreise gebucht, sondern einen Flug bei der Lufthansa. Und das Ticket einfach nur umschreiben geht nicht. Weil es für diesen Flug eine Warteliste gibt und wenn wir ein Ticket zurückgeben hat erst mal einer dieser Liste Vorrang. Dann haben wir es direkt über die Lufthansa versucht. Dort könnten wir die Warteliste umgehen und das Ticket zurückgeben und neu buchen. Der gleiche Flug, der bei Buchung vor ca. 8 Wochen 300 € gekostet hat, würde inzwischen 600 € kosten. Ist einfach ne Schweinerei und viel zu teuer. Außerdem will mein Mann, dass ich fliege. Wahrscheinlich, damit er Portugal auch besser genießen kann. Was weiß denn ich. Ich fliege und er sitzt beim Strahlendoktor. Vielleicht soll das alles so sein. Ich werde diese Tankstelle aufsuchen, abschalten und mit klarem Kopf zurückkommen. Dann habe ich wieder super Nerven und kann euch alle aufmuntern.
Ich melde mich vorher noch, dieses Forum ist im Moment wie eine Sucht für mich. Macht mir irgendwie Angst, ist gar nicht meine Art. Schöne, dass es euch alle gibt, bis dahin Gruß Monika
Ich lese auch sehr gerne hier alles, aber manchmal kann ich einfach nicht schreiben . Lese dann alles und denke ihr nehmt mir das nicht übel wenn ich mal eine Pause mache .
Ich bin zur Zeit so gereizt , weiß aber nicht warum . Ich könnte jeden anschreien. merke das ich zur zeit auch mit meinem Mann weniger Geduld hab . Zeige es nicht, denke ich zumindest aber ich denke schon dass er es auch merkt .
Manche Tage sind einfach zum k.....
Hoffe dass ich morgen schon wieder besser drauf bin .
Einen lieben Gruß an alle , Amy.
Monika ich glaub am liebsten möcht ich auch mit dir mit .
Hallo Monika, Amy und die anderen!
Ich pflegte meine Mutter in den letzten Monaten zuhause und mir war klar, dass sie auch von heute auf morgen sterben kann obwohl mir der Hausarzt sagte, dass es wahrscheinlich noch ein halbes Jahr dauern wird.
Mit meinem Freund machte ich dennoch ein par Tage Urlaub in Berlin. Meine Mutter verstand das auch, dass ich mal ne Pause brauchte. Und irgendwie tat es uns allen gut, endlich mal Abstand zu bekommen. Wir telefonierten täglich und ich war zufrieden. Die Pflege organisierte ich über liebe Nachbarn.
Man sollte sich nie für so stark halten, dass man nicht selber mal ne Auszeit oder ne Schulte zum anlehnen braucht!!
Liebe Amy, auch Du darfst mal ausrasten. Und wenn Dein Mann mal ungerecht zu Dir ist (sowas ist völlig normal) so brauchst Du dies nicht immer zu schlucken. Du bist genauso ein Mensch wie Dein Mann und hast von daher das Recht mit dem Respekt behandelt zu werden, den Du den Anderen auch gegenüberbringst.
Tschüss,
Harald
Liebe Monika
Ja Sucht ist das richtige Wort, ich glaube es hängt auch damit zusammen das wir uns hier wirklich vieles von Seele schreiben können was viele im Freundeskreis einfach doch nicht oder nur bedingt verstehen können. Ich hab Nachholbedarf, da stehe ich dazu, denn ich habe 1,5 Jahren mit wenigen darüber sprechen können weil Willy immer bei mir ist.
Habe ich das richtig verstanden dass du eigentlich doch nach Rom gehen wirst. Hoffetnlich. dennes wird dir gut tun, Liebes.
Aber versuch doch einen Tag oder zwei nur mit deinem Mann zu verbringen, es kan , so komisch es klinkt auch nur eine Hotelübernachtung in der eigenen naheligenden Stadt sein und sich dann einfach als Tourist durch die eigene Stadt begeben, aber es wirkt, ihr werdet sehen es bringt viel Kraft hervor die ihr brauchen werdet.
Ich habe Willy ein Kraftbuch gemacht wo jeder rein schreiebn, zeichnen, malen, kleben, etc. konnte, es war einmal einfach ein leeres Fotoalbum, heute bekommt man es nicht mehr zu!
Liebste Grüsse Liz
Hallo alle zusammen:
Amy - würde dich gerne mitnehmen, denn du hast es mindestens genauso nötig. Gehts dir wieder besser? Erlebe das bei mir auch immer häufiger, dass ich so ungehalten bin. Manchmal gerade meinem Mann gegenüber. Anschließend könnte man sich dann die Zunge abbeißen. Ich kann das noch nicht wirklich einordnen. Sind wir nicht alles ein bisschen überfordert mit der Situation?
Harald - Werde zumindest versuchen die Tage zu genießen. Vielen Dank für den Zuspruch. Was hätte ich nur getan, wenn alle hier gesagt hätten: Wie kannst du das nur machen! (Grins)
Liz - Sowie die Strahlentherapie rum ist werde ich mich mit meinem Mann hier loseisen. Das haben wir uns versprochen. Und irgendeine Art von Urlaub wollen und müssen wir auch mit den Kindern noch machen. Das mit dem Kraftbuch finde ich eine super Idee (hatte davon schon in Place of memories gelesen.) Für so etwas fehlt mir leider die kreative Ader. Aber im Kraftspenden bin ich gut. Nur eben auf meine Art und Weise.
Eine schöne Woche für alle wünscht euch Monika
Liebe Monika
Fürs Kraftbuch brauchst du keine Kreative-Ader, sondern nur ein leeres Fotoalbum in dem es gut reinschreiben, zeichnen und malen lässt. Die Freunde, verwandten und Ärzten, pflegepersonal, Vereinsmitglieder ist sind die Krativität, denn die Kraft wächst mit ihren Zusprüchen, gedanken etc. Wir haben auch kleine Bücher reingeklebt, Fotos, Kinderbilder, marienkäfer, Glaszuckerl alles was erpsönlich und von Herzen kommt. Schade, das mann hier im Thread ekien Bilder vermitteln kann, ansonsten könnte ich versuchen es dir zu zeigen. Es muss unterdessen mit einer Schnurr zusammengebunden werden damit wir nichts verlieren. Meine Mam macht im Moment den 2. Band dazu, dass heisst ein ein zweites Kraftbuch. das bekommt er sobald wir wissen wann es endlich mit derr Behandlung der zweiten bereits eingeläuteten Phase los geht. Wie du siehst die Kreativität kommt von alleine, ich habe nur mit Goldschrift vorne seinen namen geschrieben und dass es sein Kraftbuch ist, sowie einen Brief reingeklebt mit der Erläuterung was das Kraftbuch genau ist undein paar Fotos, mehr nicht. Es soll ja nicht nur von mir kommen.
Ich gönne dir die Tage in Rom, geniesse sie in vollen Zügen, du wirst sehen, du kommst mit viel Kraft wieder heim und die nächste Hürde anzupacken.
Harald hat recht, trotz der damaligen Pflegebdürftigkeit ist er gegangen udn es hat allen gut getan ....
Ich spreche schon seit Jahren vom gesunden Egoismus, genau das ist er, denn nicht nur die jeweilige Person profitiert daovn , sondern alle.
Amy, sorry liebes, habe dein mail ganz übresehen, dass du dich mit Schuldgefühlen rumplagst weil du eine Wut auf dein mann hattest. Wenn wir ehrlich sind, wenn unsere Lieben nicht krank wären hätten wir auch immer wieder Tage wo wir eine Wut, resp. wo wir einfach sauer auf sie sind. Da lassen wir es raus, und nun weil sie krank sind sollen wir anfangen zu schlucken, nein es gehört zur Normalität, im Gegenteil es gehört zu einer gesunden normalen Beziehung, also bitte liebe Amy, lege deine Schuldgefühle ab. Auch ich könnte Willy manchmal an den Nagel hängen. Die Versöhnung ist dafür um so schöner, grins!!!! Sie haben auch in ihrer eigenen Situation oft nicht die Geduld mit uns so umzugehen wie wir es gerne hätten, jeder hat sein frust und versucht sich gegenseitig zu schonen, was wiederum noch mehr Frust auslöst. Der Teufelskreislauf ist komplett.
Allen anderen im Moment einen super schönen sonnigen, kraftvollen Tag, muss nun bald los in die Klinik mit Willy und nach unserer Katze Finkli schauen - ist krank (alt 16 J)!
Alles liebe an alle, auch die welche ich nicht namentlich genannt habe, ihr seid alle bei uns in Gedanken.
Hallo Liz, hallo Willy!
Ich bin Karin, ich hab euch vor ca. 1 Woche geschrieben, daß bei meinem Opa Lungenkrebs diagnostiziert wurde. Ich schrieb, daß mein Opa bald heim darf. Einen Tag vor dem geplanten "Heimgeh-Tag" rief mich das Krankenhaus an und teilte mir mit, daß es nichts wird mit "Nachhaussegehen". Übelkeit wegen einer Medikamentenumstellung sei der Grund. Ich vermute, daß das an den Morphium-Pflastern lag, die man ihm in doppelter Ausführung auf den Rücken geklebt hat (zur Schmerzlinderung). Man verschob das Heimgehen vom geplanten Samstag, um 2 Tage auf Montag. Es kam auch am Montag nicht mehr dazu. Mein Opa hat mir am Samstag seine letzten Sachen gegeben und hat mir erklärt, er brauche sie nicht mehr. Ab diesem Tag konnte er sein Krankenbett nicht mehr verlassen. (Am Vortag ging er noch alleine duschen, essen usw.) Am Sonntag konnte er dann nur noch mit Müh und Not reden. Am Montag war ich noch den ganzen Nachmittag bei ihm im Krankenhaus. Er lag total apartisch da - war aber bei vollem Verstand! Eine halbe Stunde nachdem ich gefahren bin ist mein Opa verstorben. Wir haben ihn vorgestern beerdigt. Obwohl mein Opa schon so alt war und keinen langen Leidensweg hatte - tut mir sein Tot furchtbar weh. Ich habe die letzte Woche 5 kg abgenommen und kann fast nicht schlafen. Mein Opa war wie ein Vater für mich und ich konnte mit ihm über Alles reden bzw. ich konnte von ihm alles haben.
Es schmerzt furchtbar einen so geliebten Menschen zu verlieren. OPA ICH LIEBE DICH. Vielleicht kannst du meine Mail auch im Himmel empfangen!
Karin
Hallo,
meine Mutter wurde am 28.01.04 mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus eingewiesen.Nach einigen Untersuchungen stellte man Metastasen am Kleinhirn fest.
1. Diagnose: CUP-SYNDROM,Primärtumor nicht nachweisbar.
Nach weiteren Untersuchungen, PET und Tumormarker, die
2. Diagnose: kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Metastasen (Anzahl 3) Kleinhirn und eine Metastase in den Lympfknoten.
Sie hat vor der 2. Diagnose schon 10 Bestrahlungen auf das Kleinhirn mit 30 Gy bekommen. Außer das sie ihre Haare verloren und richtige Fressattaken bekommen hat,oft Müde und Schlapp ist, geht es ihr, von ihrem Asthma abgesehen, eigentlich gut.
Letzte Woche bekam sie ihre erste Chemo. Eine Kombination von zwei Medikamenten. Carboplatin und VP16.
Was mir Angst einjagt ist das sie manchmal fantasiert. Vielleicht liegt es ja aber auch an der Müdigkeit und Schlappheit. Ich weiß es nicht.
Meine ältere Schwester starb schon vor 32 Jahren im Alter von 12 an Krebs, meine jüngere Schwester vor drei Jahren im Alter von 31.
Nun haben meine Eltern damals die Pflegschaft von den zwei kleinen kinder (heute 7 und 9 Jahre alt) und ich die Vormundschaft übernommen. Werde jetzt wohl in nächster Zeit auch die Pflegschaft übernehmen.
Meiner Mutter ist der ganze Trubel hier im Haus (wir wohnen in einem Haus mit mehreren Wohnungen) sichtlich zu viel.Habe ja auch einen Jungen von 7. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen was immer bei uns los ist.Sie will aber auch nicht ohne die Kinder leben.
Zu allem Übel lag mein Vater auch sieben Wochen im Krankenhaus. Dabei war er gerade erst mal drei Wochen nach einer schweren OP zu Hause.
Jetzt habe ich hier drei kleine Kinder, zwei kranke Elternteile und den ganzen Haushalt zu versorgen. Meinen Freund sehe ich kaum noch. Könnte verstehen wenn er sich ne andere nehmen würde.
Ja, es ist mir manchmal alles zu viel. Bin ja auch nur ein Mensch.
Ich bin verdammt gerne für meine Familie da aber es gibt Momente an denen ich denke: "Warum immer nur ich? Habe doch noch einen Bruder".
Mein Vater ist auch jemand der andauernd betüddelt werden muß.Er weckt mich auch morgens um sechs weil es ihm angeblich verdammt schlecht geht und wenn ich runter gerannt komme sitzt er da, trinkt seinen Kaffee und erzählt mir das seine Hand kribbelt.
Na ja. was solls.
Nun nochmal zum Thema Lungenkrebs.
Man hört und liest ja sehr viel über alternative Behandlungsmethoden.
Wäre dankbar über eine Aufstellung und eventuelle Bezugsquellen. Vielleicht kann man mir ja auch sagen ob sich das jeweilige Mittel irgendwie bewährt hat.
Danke im Voraus
Muß wieder runter
Gruß Ute
Gaby_2003
21.03.2004, 17:48
Hallo te,
was willst du für alternative Behandlungsmethoden wissen? Es gibt bei Lungenkrebs und ich gehe mal davon aus, dass es sich bei Deiner Mutter um einen Kleinzeller handelt keine wirkliche Altenativmethode. Mittel der wahl ist Chemo und Bestrahlung und bei Metas spez. im Kopf Operation. Du kannst aber die Nebenwirkungen schmälern mit hohen Dosen Vitaminen ( A,E,C, Selen ) wenig Stress, frische Luft und viel Schlaf. Ach ja und lass die Finger von Vitaminen von Dr. Rath, die sind völlig überteuert und taugen nichts.
Schau mal bei http://www.biokrebs.de
Wichtig ist, dass Du Dich auch schonst und nicht komplett aufarbeitest, besorge Dir eine Familienhilfe, die steht Euch auf jeden Fall zu schon wegen der beiden Kleinen, frag bei der Krankenkasse.
Ich wünsche Dir viel Kraft und schau wieder vorbei.
Liebe Grüsse
Gaby
Liebe Karin
Danke, dass du uns auf dem laufenden gehalten hast wie es deinem Opa ging, es tut uns unsagbar leid, dass er nun nicht mehr bei dir ist. er nmuss für einen besonderen Menschen gewesen sein, den du sprichst so liebevoll über ihn.
"Es gibt Menschen die sind so.....
Es gibt Menschen, die sind anders ....
Und dann gibt es noch DICH:
Weder so noch anders ....
Eben BESONDERS!"
Unsere aufrichtige Anteilnahme am Verlust deines lieben Opas.
Sei ganz fest umarmt in stiller Trauer Liz und Willy
Liebe Liz, lieber Willy,
danke für eure lieben Worte. Ja, mein Opa war und ist immer noch etwas ganz besonderes für mich!
Es tut einfach so furchtbar weh, wenn ich an ihn denke.
Wißt ihr, es sagte ihm kein Arzt, da er auch nicht fragte, was er hatte. Aber ganz im Inneren, denke ich mir, wußte er wies um ihn steht.
Er war ein ganz liebevoller, netter, alter Mann. Er wollte niemandem zur Last fallen. Im Krankenhaus läutete er in der Nacht nicht einmal der Schwester, als er unerträgliche Schmerzen hatte. Er sagte, ja die will ja in der Nacht ihre Ruhe haben, die kann ich doch nicht dauernd holen. So war er. Er spazierte vorigen Sommer oft zu mir (wir wohnen ca. 500 m auseinander), trank ein Flascherl Bier und rauchte Eine, wir sprachen über Gott und die Welt und dann ging er halt nach 2 Std. wieder nach Hause.
Meine Oma sagte mir heute, er freute sich schon am Vortag wie ein kleines Kind, wenn er wußte morgen gibts schönes Wetter und er kann zu mir gehen.
Ich fürchte mich schon auf die schönen Tage - denn ich werde immer die Straße entlang schauen, ob er nicht doch noch kommt ...
Es ist unheimlich gut, hier meine Gefühle niederzuschreiben.
Zum Aushalten meiner Trauer habe ich ein Foto von Opa aufgestellt, daneben ein Kerzerl angezündet und ich rede halt öfters mal mit ihm. Das hilft etwas.
Danke
Karin
Liebe Karin
Sprich nur mit deienm Opa, machen wir mit unseren Lieben auch die nicht mehr unter uns sind, auch heute rede ich noch mit meinem Dad.
Die warme Zeit wird in der Tat nicht einfach für dich sein, zumal er ja überall in deiner direkten Umgebung auch war, aber gerade das ist auch etwas ganz schönes und kann viel zu deinem Trost beitragen. Versuch doch wenn die Zeit anfängt dies nun mit deiner Oma zu machen, sie wird sich sicher freuen. Wie du bereits erlebt hast, kann dir eine gemeinsame Zeit niemanden mehr nehmen und sind fester Bestandteil deiner Schatztruhe des Herzens.
Und noch was, liebe karin, schreib ruhig weiter deine Gefühle nieder hier im KK, wir hören resp. lesen dir zu! Hört sich etwas doof an ist aber so!!!
Alles Liebe und viel Kraft auch für alle anderen
Dsmit dem Foto ist schön.
Eure LIz und Willy
Hallo Monika,Amy,Liz und Willi,
hatte ,,Lebenserwartung,, nicht mehr gefunden und mich wo anders gemeldet.
Wollte euch nur schreiben dass ich wieder versuchen werde mich öfters zu melden weil wir hier im Forum alle die jeweiligen
Depress-Phasen mit auf und ab gemeinsam durchleben oder hatten
und immer wieder haben werden .
Habe aber von euch Liz und Willi gelernt das es keinem hilft
wenn ich einfach nur den Kopf in den Sand stecke.
Es gibt viel zu durchleben also packen wir,s an.
Dieser Satz sollte zuversichtlich klingen(hört sich aber glaube ich blöd an).
Möchte einfach nur mit euch allen die jeweiligen Hoch´s und
Tief´s gemeinsam tragen ,dann haben wir es alle nicht mehr so schwer.
Liebe Monika hab lang nichts mehr von dir gelesen ,hoffentlich
ist bei euch alles soweit ertragbar und du kannst immer noch von deinem Rom-trip zähren.
Bitte melde dich nochmal.
Habe mittlerweile durch meine stillen Lesungen viele von euch ganz lieb gewonnen(gunter,Amy,Ute,Harald und noch viele mehr)
bin aber ein schlechter Forum-Schreiber habe auch Probleme damit mehreren auf einmal zu schreiben und möchte mich auch nirgends reinträngen.Sorry .
Für euch alle wieder mein Lebenserhaltungssatz von meinem Lieblingsfilm .
MORGEN IST EIN NEUER TAG!
Ich hoffe das es euch etwas aufmuntert.
Ganz viele Grüße auf einmal von der Psycho-Seele Erika
Hallo Erika,
es ist schön, wieder was von dir zu hören. Hab wenig Zeit im Moment. Meinem Mann geht es prima. Obwohl er jetzt Bestrahlung und Chemo im Doppelpack bekommt. Meine Depri-Phasen werden immer schlimmer. Aber allein durchs Lesen und Schreiben hier wirds erträglicher. Obwohl ich wünschte, es hätten nicht so viele Menschen Krebs so tut es immer wieder gut mich euch allen zu kommunizieren weil man dadurch das Gefühl hat, nicht so allein in der Situation zu stecken. Gerade jetzt, wo das Wetter so schön ist, alle draußen am Wühlen sind, kommt mir die Situation manchmal so unwirklich vor und ich hoffe immer noch, dass alles nur ein böser Traum ist, aus dem wir irgendwann erwachen.
Melde dich doch weiter in guten wie auch in schlechten Zeiten. Bis dann, liebe Grüße von Monika
Liebe Monika,
super das es deinem Mann im Moment ,,prima,,geht aber trotzdem sind deine Depri-Phasen mehr als verständlich und ich weiss
auch das das jetzt einfach immer wieder dazu gehört zu unserem
Leben.Das mit dem Traum geht mir jeden Morgen so und immer wieder bin ich entsetzt darüber dass es doch alles wirklich ist.
Gerade deswegen sollen und müssen wir uns gegenseitig aufbauen
und uns an den kleinen Dingen im Leben erfreuen.
Mit Melanie klappt es im Moment auch besser was aber auch daran liegt das ich alles nicht mehr so eng bei ihr sehe.
Bin einfach nur froh das ich sie hab und sie gesund ist.
Durch unsere Hilflosigkeit gegenüber dem krebs kriegen Jürgen und ich uns ganz schnell in die Haare,habe jetzt mit unseren
Psycho´s gemeinsame Therapiestunde um besser miteinander zu sprechen.
Das nur mal kurz am Rande.
Ansonsten immer Tagesform du weisst ja wie ich,s meine.
Werde ganz fest an euch denken und versuchen positive Energie;n
an euch zu übertragen.
Bis demnächst werde mich wieder regelmässiger melden.
sonnige Grüße von Erika
Halle Erika,
ja, das mit dem sich schnell in die Haare kriegen habe ich auch noch in guter Erinnerung. Hat sich aber irgendwann wieder gelegt. Ich glaube, jeder muss in dieser "neuen" Situation erst mal seinen "neuen" Platz finden. Und wenn das gelungen ist, denkt man immer weniger an streiten.
Unsere Große hat am 2. Mai Konfirmation und ist eigentlich auch ganz friedlich. Auch in der Schule läufts wieder gut. Im Halbjahreszeugnis hieß es noch Versetzung gefährdet jetzt schreibt sie wieder 2en und 3en. Braucht halt alles seine Zeit.
Wäre schön, wenn du von Zeit zu Zeit was von dir hören lässt. Du weißt ja, geteiltes Leid ist halbes Leid.
Weiterhin alles Gute für euch, liebe Grüße von Monika
Liebe erika und Monika
Super wieder von dir zu hören liebe Erika, waren auch schon eine Zeitlang nicht mehr hier drin....
Monika - das mit den Depris geht bei unns beiden auch immer auf und ab, aber dank der Therapeutin, komischerweise dem Onkologen der sogar teilweise mitverantwortlich ist für diese Kirsen, der familie und dem KK bekommen wir sie deutlcih besser in den Griff. Ich habe auch das gefühl je länger wir mit diesem Sch. Krebs im Krieg sind, je mehr gewöhnt man sich an diese ganzen Hiobsbotschaften. Diese verkraften wir auf alle Fälle besser wie vor einem Jahr, vielleicht hat es auch damit zu tun, das zumindest ich darauf vorbereitet bin, dass willy keine Chance hat (laut Ärzte) - was noch lange nicht unsere Meinung sein muss.
Das mit dem zanken erlebe ich seit ein paar tage zunehmend auch bei Willy, heute war er nur noch zickig, grantig, frustriert und angriffslustig. Hat nur noch gemekert. War mühsam, ging soweit dass ich gar Kopfschmerzen bekam (was sehr sehr selten ist). Aber auf der anderen Hand verstehe ich seinen Frust, nur wie so oft es wird bei dir abgeladen und nicht dort wo der Auslöser ist, nämlich die Krankheit und die Klinik. das Prellbock sein ist mühsam und kostet viel Energie und Kraft, die man ja eh nicht mehr hat.
Hatte diese Woche auch ein gespräch in der Behindertenwerkstatt v on marc, da er auch seine Krisen hatte wegen seinem Paps (seit November im Berg- und Talfahrt verfahren). Nur sie haben wenig Verständnis dafür - man muss offensichtlich wie ein Roboter einfach weiter funktionieren auch wenn dich die Sorgen schier umbringen. Es ist offensichtlich so dass in der Gesellschaft die Kinder nicht auf solche familiären Krisen mit Tiefs reagieren dürfen egal ob sie noch minderjährig sind oder wie bei uns volljährig. Auf alle Fälle habe ich diese Woche mit beiden Boys gute Gespräche führen können, wir haben eigentlich nie gross Streit und das tut gut pascal hat seit ein paar Wochen zunehmend wieder generalisierte Neurodemritis und ich bin heut eder festen Meinung, im Gegensatz zu den Zeiten als sie noch kleiner waren, das es jetzt vor allem die Situation ist die Probleme mancht, evtl. sind es Stoffe mit denen er bei der Arbeit in Kontakt kommt (das wäre verherrend, denn er müsste dann langfristig den Beruf wechseln) oder das andere neue Allergien sich nun dazu gesellen. Wir warten mal ab. AQuf alle Fälle ist uns sehr bewusst, dass die Jungs auch arg mitleiden auch wenn sie zeitweise sagen sie mögen es nicht mehr hören. man kann halt diesen Alptraum nicht abschalten auch wenn man das am liebsten möchte. Es wie die Unmöglichkeit die Zeit zurück zu drehen.
Also ihr Lieben, viele liebe Grüsse, Kopf hoch (Das Wasser ist erst am Kinn!!), viele Knuddlers und Umarmungen Liz und Willy
Liebe Liz - und an alle, die es interessiert,
ja, du hast durchaus Recht. Auch nach 7 Monaten ziehen einen die schlechten Nachrichten zwar noch runter, aber man erholt sich schneller davon. Hätte anfangs nie gedacht, dass man sich an das Leben mit dieser Krankheit "gewöhnen" kann. Aber da passt wohlt der Spruch: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, mal wieder ganz gut. Das mit deinem Sohn tut mir leid, und ich hoffe sehr, dass das alles nicht von seinem Beruf abhängt. Kann dir jedoch nur zustimmen, dass wirklich nicht anerkannt wird, dass diese Krankheit nicht nur den Betroffenen physisch und psychisch stark mitnimmt, sonderen die Angehörigen psychisch nataürlich auch. Und das gilt in meinen Augen selbstverständlich auch für die Kinder, egal ob klein oder schon erwachsen. Seit dem Wolfgang krank ist, hadere ich immer mehr mit meiner bisherigen Lebensauffassung und unserer Gesellschaft. Ich hätte vor sieben Monaten nie im Leben gedacht, dass uns das alles passieren könnte. Und damit meine ich nicht den Lungenkrebs, sondern vielmehr das, was einem von seinen Mitmenschen noch zusätzlich aufgebürdet wird. Mit so viel mangelndem Verständnis - vor allem auf die Kinder bezogen - hätte ich nie gerechnet. Man muss in dieser Gesellschaft offensichtlich 100 % funktionieren, solange man den Kopf noch auf dem Hals hat.
Und weißt du, was mich echt traurig gemacht hat? Als wir uns jetzt entscheiden mussten, zusätzlich zur Bestrahlung noch eine weitere Chemo zu machen, hat uns der Arzt wie üblich über die Nebenwirkungen aufgeklärt. Zu dieser Chemo wird ganz stark Kortison gegeben und der Arzt hat darauf hingewiesen, dass sich das Äußere meines Mannes durch Fett-u. Wassereinlagerungen so stark verändern könnte, dass der Krebs nun sichtbar wird. Wir haben lange überlegt und mein Mann hat allen Ernstes zu mir gesagt: Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn man bald sieht, dass ich krank bin. Eventuell bringen unsere Mitmenschen dann etwas mehr Verständnis für mich auf.
Da bin ich fast vom Glauben abgefallen. Sind wir schon so tief gesunken, dass man durch Äußerlichkeiten daraufhinweisen muss, dass es einem schlecht geht? In einer intakten Wellt würde ich hoffen, dass die Diagnose reicht um wenigstens bei Menschen, die einen kennen, auf etwas Verständnis hoffen zu dürfen. Was wir allerdings selbst von Lehrern, Verwandten, Nachbarn und vor allem von Ärzten an Kaltschnäuzigkeit erfahren haben, das passt auf keine Kuhhaut.
So, das musste ich mir mal von der Seele schreiben. Und leider Gottes bin ich mir fast sicher, dass es den meisten Anderen hier nicht besser ergangen ist. Und ich finde es einfach nur schade, denn die Situation als solche ist eigentlich schon schlimm genug. Und bei so viel Krebskranken ist es mir unverständlich, warum man unter den Ärzten so häufig auf wahre A......... trifft.
Gruß an Willy, dicker Knuddel zurück, liebe Grüße von Monika
hallo Monika , da hast du recht .
Auch wir wurden damals vom Arzt überrumpelt , dass heißt , erst in der Klinik und bis dahin hatte ich meinen Mann schon aufgeklärt was er hat , ich hatte ja die Berichte vom CT gelesen und da ich auch einiges im Medizinischen Bereich gelernt habe , wusste ich gleihc was los ist und habe dann meinem Mann schonend beigebracht was er hat ....
Natürlich auch gleich mit dazu was man doch noch alles machen kann ....
Mein Mann wollte erst gar nichts machen , er war noch nie krank und wollte auf keinen fall in ein Krankenhaus , ich habe ihn aber doch überreden können , musste aber die ganze zeit bei ihm sein . Ich war Tag und Nacht in seiner Nähe , habe in unserem Wohnmobil auf dem Parkplatz vom KH geschlafen , hatte oft auch Angst da alleine , was blieb mir aber anders übrig ?
Die Ärzte in der Klinik waren auch so hart , haben alles frei raus gesagt , ohne zu fragen , wie gesagt wir wussten schon bescheid und deswegen hat es uns nicht mehr so hart getroffen , der arzt fragte noch ganz blöd , ja macht es ihnen denn gar nichts aus? Er hatte erwartet das wir in Tränen ausbrechen aber das hatten wir schon eun paar mal hinter uns , wir hatten uns quasi schon ausgeweint ....hatten keine Tränen mehr ...
Ein Zimmerkollege von meinem Mann ist nach der Besprechung mit dem Arzt schier zusammen gebrochen , da macht man wirklich was mit , mit MANCHEN Ärzten . Zum Glück sind sie nicht alle so , so wie auch wir alle verschieden sind .
Monika , es stimmt , erst nachdem mein Mann Kortison genommen hat , hat man ihm den krebs wirklich angesehn ....dass heißt , manche haben ihn gar nicht wieder erkannt ...
das war so hart , sie sind an ihm vorbei gelaufen ....wie muss man sich da fühlen ????
Ja, ihr meine Lieben , ihr seht wie hart hier die Schicksale sind und zum Glück können wir sie dennoch bewältigen , nicht wahr Gunter ???und Liz ?Willi? Biene , Monika , und viele andere mehr !!!
Wünsche jedem von euch die Kraft dieer braucht um mit allem fertig zu werden . Anne .
Hallo Anne,
ja, wie muss man sich da fühlen? Fragst du dich auch so oft, wie du das selber alles wegstecken würdest? Ich hoffe, dass ich darauf nie eine Antwort bekomme.
Übrigens, kleines Leckerli noch hinterher: Mein Mann hatte am Freitag seinen 2. Bestrahlungstermin. Er braucht seine CT`s etc. für die Berufsgenossenschaft und wollte den behandelnden Arzt nach der Behandlung fragen, wo er seine Unterlagen bekommen würde. Der Arzt hat geantwortet: Um Fragen zu stellen, müssen Sie sich oben im 2. Stock anmelden und sich einen Termin geben lassen.
Armes Deutschland, nachdem mein Mann explodiert ist hat er auch ohne Termin eine Antwort erhalten.
Denkst du zur Zeit auch so viel an Biene? Hoffentlich können unsere Gedanken helfen.
Schönen Sonntag noch, liebe Grüße von Monika
Ja Monika , muss die ganze Zeit an sie denken , sie ist so verzweifelt !!Wen wunderts ?
dann gibts noch die Uta , ihr Mann ist auch an der Endphase angelangt , ist das nicht traurig ???
Manchmal muss ich auch tagelang heulen und dann gehts wieder besser , sonst dreht man ja durch ....mich wunderts sowieso dass ich es noch nicht bin ...
Gruß , Anne .name@domain.de
Liebe Anne,
das geht mir genauso. Und zwischendurch ist man auch kurz vorm Durchdrehen. Und dann gibts wieder Phasen, da hat man alles gut im Griff. Wenn nur die Gefühle nicht wären!
Das mit Utas Mann habe ich unter Cannabis nur kurz gelesen. Tut mir leid und es ist immer wieder beängstigend, wie die Dinge ausgehen. Halt` dich wacker! Und lass uns einfach weiter an die Beiden denken ohne groß nachzudenken. Das gibt Kraft. LG Monika
Liz und Willy
19.04.2004, 00:53
Liebe Monika, Anne, Erika, Gaby, Biene und alle anderen
Eure Diskussion über die Docs. und dass man schier beweisen muss Krebs zu haben ist eins zu eins das was auch wir erlebt haben. Nicht umsonst hat Willy, als er für seine Op. eintrat bei der Eintrittsuntersuchungen gesagt "ironisch" er sei kern gesund er habe nur Lungenkrebs!
Die Diagnose bekam ich zufälligerweise durch ein auf dem Gang geführtes Gespräch der Ärzte mit. Unsere Aufklärung war in 7 Minuten erledigt in der zeit klingelte das Telefon xmal, ein andeer kam rein weil sein PC nicht ging und der Doc ständig aufsprang nach dem Motto ich habs gesagt es ist erledigt! - Fragen konnten wir stellen, aber nur auf dem Gang - wir haben darauf verzichtet und dem PneumoGuru nur gesagt, unsere 1001 Fragen kommen um 2 Uhr früh aber da schlafen Sie ja selig ruhig! Das war uns 23. Hochzeitstag!!! Toll heh...!
Die Stationsweisskittlerin vonm letzten Klinikaufenthalt vor ein paar Tagen, geht tatsächlich davon aus, dass Krebs psychisch sei!!!!
Wir haben schon gesagt, meist auch darüber gelacht, dass man mit Krebs einfach noch zu gesund aussieht. auch unser Hauswart hier, glaubte Willy nicht dass er Krebs hat - wisst ihr warum er hatte seine Haare nicht verloren.... das schmerzt ja in der Seele, aber die anderen Beschwerden machen ja primär die Krankheit aus und nicht der Haarverlust.
Monika auch musste Willy versprechen ihn bei allem zu begleiten, so bin ich heute noch bei jeder Untersuchung mit dabei, ob LP, Bronchoskopie, CT, PET; Zintigram etc. Bin auch fast den ganzen Tag bei ihm und als er in der REHA war wurde uns das Zeitkonto geschenkt, Freunde und Verwandte zahlten direkt auf ein Konto der Klinik für die Übernachtungen ein, so konnte ich ohne Sorgen bei ihm sein tagsüber (bis wiet in die Nacht) und nachts im Personalhaus schlafen. Es war für mich auch zu weit weg.
Hanna, Biene und Uta haben im Moment ein sehr schweres Los zu tragen, wir können nur für sie da sein. Wir denken unentwegt an sie alle. Hoffen sie erhalten die nötige Kraft das durchzustehen.
Alles liebe auf bald Liz und Willy
Hallo Monika,Liz und Willi ,Amy und all ihr anderen,
kann dem ganzen nur zustimmen ,auch wir haben da unsere
Erfahrungen machen müssen sei es mit den Ärzten, wir wissen
immer noch nicht mehr als am Anfang,um Selen und Misteltherapie
mussten wir bitten,und weil mein Mann am Anfang keine Haare
verloren hatte ,glaubten alle es wäre ja doch nicht so schlimm.
Jetzt dagegen geht es ihm sehr schlecht ,er verliert zusehends
seine Haare, ist aufgedunsen vom Wasser seine Knochen schmerzen wahnsinnig und seit heute ist er im KH damit sie ihm
Bluttransfusionen geben können . Chemo um eine Woche verschoben.
Liz ,Willi,Monika und ihr lieben anderen,wir können uns nur gegenseitig selbst helfen und trösten und vor allem aufbauen
wann immer es einer von uns allen hier braucht.
Ich will weiterhin auf das Wunder hoffen und daran glauben
das es irgendwann ein Mittel gegen diesen SCH...-Krebs gibt.
Bis Bald alles Liebe Erika
Liebe Erika das hört sich nicht besonders gut an mit deinem Mann , hat er denn auch Blut verloren ?
Wünsche ihm und dir natürlich viel Kraft , Mut und Zuversicht .
ja , ist es nicht schön dass wir uns hier ein wenig aufbaun können ....
Lieben Gruß an alle , Anne .
Liebe Anne,
er hat ganz wenig Blut gespuckt in letzter Zeit sogar gar nicht
der Arzt sagt seine Blutwerte sind sehr SChlecht und deshalb
wäre er auch so schlapp doch nach der Blutübertragung ginge
es ihm wieder besser.Er muss drei Tage in der Klinik bleiben
danach ginge es ihm besser,er soll noch eine große und eine kleine Chemo bekommen danach machen sie wieder eine Bronchoskopie.
Hast du oder sonst jemand Erfahrung mit Bluttransfussion ,
was kann da alles hinzukommen,kann ich meinem Mann mein Eigenblut für,s nächste mal einfrieren lassen,wie hoch ist
die Gefahr einer Ansteckung mit Aids und so weiter.
Wir haben uns eingeredet es wäre ein Zeichen dass die Chemo auch greift und damit den Tumor verkleinert.
Sind wir zu naiv? Was kommt als nächstes!
Habe einfach Angst.
Liebe Anne ,vielleicht kannst du mir mehr verraten.
Bitte melde dich bald.
Liebe Grüße an euch alle,
euere mal wieder Psycho-Erika.
Liebe Erika , mein Mann hat auch ein paar Bluttransfusionen gehabt und bitte glaub mir in dem moment war es mir egal von wem das Blut kommt , mir war wichtig dass er es bekommt ....er hatte sehr viel Blut verloren da sein Tumor so arg geblutet hat ...
Die Ärzte meinten er hätte tod sein können durch den hohen Blutverlust .
Aber bestimmt kannst du Blut spenden und dann für deinen Mann aufheben lassen ....wenn es denn passt .
auf jeden Fall gings meinem Mann danach sehr viel besser .
Wünsche es euch auch sehr , keiner kann wissen was kommen wird liebe Erika , da musst du Zuversicht haben dass alles gut gehn wird ....
Verlier den Mut nicht , auch ich hab viel Angst , muss aber auch damit leben ...
also, tun wrs halt alle miteinander ,
lieben Gruß , Anne .
Liebe Anne,danke für deine schnelle Antwort ich hoffe auch das es meinem Mann danach wieder besser geht,ich weiss das ich mich mit meiner Angst und Hilflosigkeit immer und immerwieder
wiederhole,weiss aber auch das ihr wisst wie ich es meine
und es den meisten von uns genauso geht.
Wenn ich lese was einige von uns (liebe Liz und lieber Willi)
erst durchmachen und schon durchgemacht haben und trotzdem
nicht den Mut verlieren,dann wünsche ich mir ganz fest es auch
noch hinzubekommen das Leben noch erträglich zu finden.
Verzeih liebe Anne,schreib leider wieder nur dummes Zeug weil
ich gerade mit meinem Mann Jürgen telefoniert habe und er furchtbar traurig war.
Ja,wir alle müssen damit leben,doch zum Glück sind wir hier
nicht allein und das macht es erträglicher.
Jetzt wieder mein Aufbau-Motto:
MORGEN IST EIN NEUER TAG!!!
Liebe Grüße ,Erika.
wir
Mein Mann hat seit ca. Dezember 03 starken Husten mit Blut- und Lungenauswurf.
Seit ca. 1 Woche ist er mit Verdacht auf Bronchialcarcinom in einer Lungenklinik.
Der Tumor ist ca. 4,5 x 10,9 cm groß und die Ärzte sagen, dass es sich um eine sehr seltene und ebenso bösartige Form handelt.
Meine Frage ist nun: Gibt es noch irgendeine Chance oder nicht.
Für schnelle Antwort wäre ich dankbar.
Viele Grüße Sandra
Liebe Sandra , es gibt immer eine Chance , oder zumindest sollte man doch daran glauben sonst würde man schon von vornherein verzweifeln ...
Es gibt hier im Lungenforum auch viele Betroffene und Angehörige mit verschiedenen Tumoren und die müssen wahrscheinlich auch verschieden behandelt werden , soviel ich weiß....
Mein Mann hat ein Adenokarzinom und Hirnmetastasen , er wurde operiert , hat Chemo bekommen und wurde bestrahlt ....heute gehts ihm zumindest besser wie vorher , also warte ab ....
Ich wünsche dir Kraft , MUT , Zuversicht !!!
Ganz liebe Grüße , Anne .
Hallo Sandra
das du verzweifelt bis ist klar, aber man hat immer eine Chance und wenn sie einem noch so klein erscheint. Frag die Ärzte Löcher in den Bauch und sobald es fest steht was es für ein Tumor ist, lass dir von denen alles genau erklären.
Ich wünsche dir Kraft, Hoffnung und Zuversicht.
Wenn du abladen willst, schreibe hier irgendwo rein, denn hier ist jemand der dir antwortet
Liebe Grüsse
Gunter
Liz und Willy
20.04.2004, 03:33
Hallo ihr Lieben
Willkommen Sandra, ja Papa Gunter hat es schon richtig gesagt, wartet mal alles ab und lasst euch nicht unterkriegen und fragt den Ärzten richtige Löcher in den Bauch. Wenn ihr mehr wisst vor allem wegen der Seltenheit des Tumors schreib es hier hin, vielleicht meldet sich jemand. Versuche die das TNM heraus zubekommen.
Willy hat auch einen sehr seltenen Tumor, nicht der Typ ist selten sondern wo der Knubbel sitzt, die Grässe etc. Also melde dich ruhig. Wir hören dir zu und geben dir, sofern immer möglich eine antwort, oKAY!?
Kämpf , es lohnt sich immer... es mag sich komisch anhören aber so ne. sch... Krankheit kann auch Positives bewirken.
Bluttransfusionen - ne Lebensxilier. Willy benötigte nach der Op auch eine ganze Menge des so wertvollen Lebenssaftes. Ihn beschäftige vor allem die tatsache, dass er während über 30 Jahre selber eifrieger Blutspender war, auch für Notfälle und Knochenmarksspenden aufgeboten wurde. Und nun darf er nicht mehr. Das tut ihm so weh. Ich bin für beides immer noch Spenderin. Aber echt, es ging ihm wie das umstellen eines Schalter besser als er diesen Wundersaft bekam.
Für die Spender sind wir unheimlich dankbar ... Schappo an alle Spender.
Er steht auch auf der Liste wieder ein paar Guttere zu bekommen. Habt keine Angst der Vorteil der Transfusionen überwiegt bei weitem jedes Risiko, heute erst recht.
liebe grüsse Liz (Willy schläft)
hallo,ihr lieben alle!
bin mal wieder bei euch.klingt ja überall nicht so toll.
die dronabinoltropfen wirken bei thomas bis jetzt eher nicht,es ist wohl auch schon zu spät.
sonntag dachten wir schon,es ist soweit,er war den ganzen tag unruhig+hatte atemnot+angst.der rettungsarzt hat ihm zwar 5mg morphium u.a.gespritzt,aber schlafen konnte er trotzdem kaum.
heute ist mittwoch+er hat immer noch nichts gegessen,trinkt auch kaum +will eigentlich nicht mehr.er könnte zu hause an eine infusion kommen,will er aber auch nicht.ich muß das akzeptieren,auch wenn ichs nicht kann.es hilft ihm nicht,jeden abend mein geheule...das macht alles nur noch schwerer.niemand hätte gedacht,dass er überhaupt noch so lange lebt....seit dezember geht das schon mit der ständigen angst,eigentlich länger.
es ist schon schlimm,wenn man weiß,dass man stirbt+muß dann noch so lange darauf warten.
der arzt hat mit uns+mit mir allein gesprochen:egal ob thomas ißt,trinkt oder an infusionen kommt,es ändert nichts an der tatsache-der prozeß hat begonnen...
wir wollen aber beide,daß thomas zu hause sterben kann+machen alles so normal wie möglich.fernsehn,freunde...zum heulen gehe ich raus aufs feld mit dem hund oder in die garage ins auto.er hat sonst nur noch mehr ein schlechtes gewissen,sooo alleine wollte thomas uns ja auch nie lassen.ich möchte nicht in seiner haut stecken...er spricht nicht über sich+seine ängste-guter verdrängungsmechanismus.
seine verwandtschaft hat sich auch endlich blicken lassen.zum teil jedenfalls.
anfangs habe ich mir über die einstellung:ich kann sowas nicht sehen,ich will thomas in erinnerung behalten,wie er war...so kommentarlos weggesteckt.inzwischen finde ich sowas nur noch egoistisch +feige.inzwischen kommen leute meinen mann besuchen,von denen ich es nicht erwartet hatte,auch wenn es ihnen schwer fällt,den abgemagerten mann zu erkennen,er sieht ja wirklich schlimm aus.trotzdem reden sie ganz normal mit ihm,ohne dieses gebärmel+gejammere,auch wenn thomas hustet,spuckt,röchelt,bricht,kaum schlucken kann.wir beziehen ihn ein ,wie ganz normal+ich denke ,das ist doch das wichtigste für ihn:das er nicht zum außenseiter gemacht wird.wir sitzen oft gemeinsam bei ihm,er bekommt seinen wein hingestellt,auch wenn er ihn nicht trinken kann.(thomas hat früher immer wein getrunken,bis vor 2wochen noch ein halbes gläschen,jetzt liest er auch schon seine zeitung nicht mehr,das ist ein schlechtes zeichen).
ich selber hocke ja wie eine glucke abends immer bei ihm,tags so oft es geht,damit er nicht alleine ist.
heute mußte ich aber mal raus,anstrengende gartenarbeit tut auch mal gut,aber ikea war keine gute idee,hat einfach keinen spaß gemacht ohne ihn.
da kommen in jeder abteilung wieder die gedanken.....hab nichts gekauft.war eh alles zu teuer.
an die zukunft darf ich nicht denken.... :-(
kann mir bis jetzt keine zukunft ohne ihn vorstellen. !!!!!!!!!!thomas sitzt in jeder ecke meines lebens
sein freund hatte am sonntag geburtstag,als es ihm so schlecht ging+wir konnten ihn nicht besuchen+ich konnte ihn auch nicht zu ihm lassen,thomas gings zu schlecht+er wollte keinen sehen.karsten ist abends weinend zu den nachbarn gegangen....+als der rettungsarzt hier war,hat der hund draußen gewartet+nur noch geheult+gejammert.es war schrecklich!!!
karsten hat heute einen kleinen minibagger geholt,weil thomas immer nochmal gerne baggerfahren wollte,...
würde mich über post von euch sehr freuen,auch über utapfffr@aol.com...
liz+anne,habt ihr meine mail erhalten????
viele liebe grüße von uta
Hallo liebe Erika , wie siehts denn aus bei euch ?
Schicke dir mal schnell eine Umarmung und wünsche euch beiden viel Kraft . Anne .
Hallo Leute, hier bin ich wieder.
Erst mal vielen vielen lieben Dank an alle, die mir geantwortet haben, es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist.
Gestern konnte ich leider nicht antworten, da ich mit dem Arzt gesprochen habe.
Also, was ich euch sagen kann:
Es handelt sich um ein nicht-kleinzelliges Neuroendokrines Bronchialkarzinom und die TNM Werte liegen bei T3 N3-b M konnten sie mir noch nicht sagen, da noch nicht alle Ergebnisse zurück sind.
Alle Befunde waren bisher mehr oder minder unauffällig, nur die Aufnahmen bzw. Befunde vom Gehirn wegen evtl. Metastasen sind auf unerklärliche Weise noch nicht da und sie wollen heute nochmal abklären per Röntgen und Ultraschall ob im Oberbauch, Niere oder Leber Metastasen zu erkennen sind, obwohl sie das erst letzte Woche gemacht haben.
Aber Ärzte kann man nicht verstehen.
Im linken Lungenflügel direkt neben dem Herzen liegt der berühmte Knubbel und auf der rechten Seite sollen wohl angeblich die Lymphknoten geschwollen sein, aber warum wissen sie noch nicht.
Wie ihr seht, habe ich nicht all zu viel herausbekommen aus dem Arzt, aber besser als garnichts.
Der hat mich vielleicht blöd angeschaut, als ich nach der genauen Bezeichnung und den TNM-Werten gefragt habe, aber durch meine eigene Krankheit (Schilddrüsenkarzinom mit mitlerweile 2 OPs und nächste Woche 2 Therapien) habe ich gelernt nicht die selben Fehler zu machen und zu fragen, wenn mir was auf der Zunge liegt, denn von allein erfährt man nichts. Was man nicht fragt, wird nicht beantwortet.
Nun will der Arzt meinen Mann erstmal nach Hause schicken, ich hole ihn nachher ab, da sie angeblich im Moment nichts machen können und sich erst entscheiden, wenn alle Befunde da sind.
Er erzählte mir irgendwas von poststationärer Behandlung, was wohl so viel heißt wie, er ist zwar stationär gemeldet und sein Bett reserviert, er ist nur nicht anwesend und die Untersuchungen erfolgen so lange ambulant.
Ich weiß nicht, ob das so gut ist, aber wenigstens habe ich meinen Mann ein paar Tage allein und zuhause, bevor er wieder reingeht und ich zu meiner Radio-Jod-Therapie, oder wie ich das immer nenne: Einzelhaft muss.
So das war s erst mal von mir, denn ich muss gleich los.
Vielen Dank nochmal und viele liebe Grüße
wünschen euch Sandra und natürlich auch Chris.
Liebe Sandra,
ich hoffe dass die Befunde die noch ausstehn gut aussehn werden und keine Metastasen im Gehirn sind...
dein Mann wird sich freun wieder zuhause zu sein , auch wenns nur ein paar Tage sind .
Wünsche dir für deine Therapie auch noch alles Gute .
grüße dich und deinen Mann ganz herzlich , bis bald wieder , Anne .
Liz und Willy
23.04.2004, 03:13
Liebe Uta
habe dir auch gemailt... schon vor ein paar Tagen... Du bist nicht alleine Liebes, wir sind auch für dich da, so wie du für uns aauch da warst und bist. denekn ganz fets und viel an dich. Du bist ne wahnsinns starke Frau, glaub daran so wie wir an dich glauben. Grüss Thomas unbekannterweise und doch so bekannterweise.
Sandra, genisst die gemeinsamen Tage damit ihr de Kraft für die nächste Phase der Diagnostikbesprechung und Therapie angehen könnt. Ihr werdet es packen egal wie wer Weg gehen wird. Es sind plötzlich ganz unergründliche Kräfte da.
Ganz liebe grüsse uns Umarmungen (ein spezieller knuddler für dich Uta, deine Liz
Hallo ,Bei meiner Mutter wurde am 4.12.2003 Lungenkrebs festgestellt. Sie bekam 2Chemos, die erste hat sie gut überstanden, bei der zweiten fiel sie in eine CO2 narkose wonach wir sie ins Krankenhaus brachten.Die Ärtzte sagten sie hat noch einen Pleuroerguss der abgezogen wurde.Danach lag sie 1Monat im krankenhaus, wurde entlassen und nach 3Tagen lieferten wir sie wieder ein da sie starke Tumorschmerzen hatte.Sie sollte im krankenhaus eine Schmerztherapie machen.nach 1Woche aufenthalt sollte sie entlassen werdenund ihr ging es gut.einen tag nach meinem 40 zigsten geburtstag(wo sie mir im Krankenhaus noch ein Ständchen gesungen hatte) ,bekam sie mittags nach dem essen einen blutsturtz und wir haben sie begleitet bis sie abends für immer die Augen schloss.wie kommt es eigentlich zu einem Blutsturtz?
Es tut unentlich weh , das sie nicht mehr da ist.
Liebe Uta,
habe dir nicht gemailt, mir fehlen im Moment noch die Worte. Möchte nur dass du weißt, dass ich an dich denke und für euch hoffe, dass ihr einen Weg findet, diese Zeit zu überstehen. Ganz viel Kraft und eine dicke Umarmung für dich wünscht dir Monika
vielen dank an euch alle,die ihr mir geantwortet habt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
eure lieben worte kann ich wirklich nötig gebrauchen-bin so froh,dass wir uns hier irgendwie gefunden haben!!!!
liebe sandra,
vielleicht habt ihr ja glück-die nichtkleinzeller sollen ja ganz gut behandelbar sein!!!!der vater von thomas hatte sowas auch in der lunge,ist vor vielen jahren wegoperiert worden-und er ist jetzt über 80+macht sich bittere vorwürfe,dass er noch lebt+sein sohn mit 42 sterben muß....inzwischen ist die medizin weiter+ihr habt eine chance! nie die hoffnung aufgeben!
liebe iris,es tut mir sehr leid um deine mutti,aber verzag nicht!sie hat bestimmt bis dahin ein gutes leben gehabt.
klingt total abgedroschen,ich weiß.aber wie will man sich in so einer situation sonst hinwegtrösten????einen angehörigen zu verlieren tut immer weher als alles andere.es war sicher gut für sie,dass ihr bei ihr geblieben seid.
was ein blutsturz ist,weiß ich auch nicht so genau,man hat mir erzählt,dass sich da die lunge auflöst,aber erzählt wird immer viel.frag einen arzt,dem du vertraust.
zu thomas:
wir haben uns gestern entschlossen,es doch mit einem port+künstl.ernährung darüber(zu hause) zu versuchen.diese hilflosigkeit+machtlosigkeit hat uns schier wahnsinnig gemacht,deshalb der entschluss.wieder wechselbad der gefühle,hausarzt-onkologe-krankentransport-dann kam thomas wieder nach hause,weil kein bett frei-wieder telefoniert wegen heute ambulant-onkologe sagt:nein,er muß angelernt werden im kkh+ein paar tage dortbleiben-wieder telefoniert...ich werd langsam zum sackgänger der nation-ist mir aber auch egeal,eigentlich ist mir fast alles andere wurscht!es geht ja schließlich um leben oder tod.bin auch krankgeschrieben,sonst wäre das alles nicht zu schaffen.
will nur hoffen,dass thomas nochmal nach hause kommt.
also bis dann!später...
liebe grüße an euch alle!!!
uta
ps:hab jetzt mal was über den wirkstoff:valproinsäure gelesen.durch zufall entdeckt soll er krebszellen umprogrammieren-wird noch geforscht.war keine quacksalbermeldung
Liebe Uta , verstehe dass du jede Möglichkeit nutzen willst . Es ist auch furchtbar einen Menschen verhungern zu lassen ....
Es ist natürlich eine Lebens verlängernde Maßnahme ...wie soll man nur das richtige tun ???
Wünsche euch alles Gute dabei .
Lieben Gruß . Anne .
liebe anne,
ich weiß doch....
aber thomas ist noch bei klarem verstand+wollte es selbst!!!!
zum glück muß ich für ihn noch nicht die entscheidungen treffen.
gerade war ich bei ihm im krankenhaus,es ging ihm relativ gut,jedenfalls nicht schlechter als sonst.vielleicht wollte er ja einfach nur ein wenig länger bei uns bleiben,am 30.ist bei uns auf dem feld hinterm haus hexenfeuer+wir haben einen super ausblick auf die anderen feuer der umgebung-da strahlt immer der ganze himmel,er könnte von der terrassentür aus alles sehen...und am 1.6.hat der kleine geburtstag.
thomas kämpft...
das war auch so ein hickhack:gestern wurde er nach hause geschickt,heute früh abgeholt 6uhr,aber er kam 14.15uhr plötzlich wieder nach hause,obwohl er in die onkologische stat.gelegt werden sollte...hab ich also wieder rumtelefoniert!man kann doch einen schwer krebskranken menschen nicht nach dem einsetzen eines ports nach hause schicken+am nächsten tag wiederbestellen....unser haus-onkologe hat sich dann drum gekümmert-natürlich ist auf der station immer ein bett frei für ihn!!!
wie im irrenhaus.heut ist er 3mal krankentransport gefahren-ich brauch dort nur den namen sagen+da wissen die schon wohin sie kommen sollen...
hab heute die paar stunden ohne thomas genutzt zum wäschewaschen+bürokram erledigen,zumindest den anfang.
haltet ihr auch alle die ohren steif,ja????
liebe grüße
eure uta
Liebe Uta , ich mach dir doch keinen Vorwurf und deinem Mann erst recht nicht ...ich würde genau so entscheiden , denke ich zumindest ...
und solange ein Mensch einen Lebenswillen hat ist es doch gut !
Ich wünsche euch alles , alles Gute und und natürlich viel Kraft für euch Beide .
Ganz lieben Gruß , Anne .
liebe anne,
ich weiß doch,wie du das meinst!!!!
nicht böse sein...bin zur zeit eh unmöglich.
liebe grüße!
uta
Ich denke nicht dass du unmöglich bist .
Du bist angespannt und ausgelaugt , hast Angst usw ...stimmt`s ?
ich drück dich und wünsche dir nur das Beste .
Anne .
Liz und Willy
24.04.2004, 03:09
Liebe Uta
Du bist nicht per Zufall in Basel? Dann könnten wir wenigstens über die Klinik beim Kaffee lästern, es ist hier nicht besser!!!! Hatten das ja mit Willy letzte Woche auch in die Klinik raus- rein- raus!!!!
Sind froh, dass Thomas sich zum Port entschlossen hat, so kann ihm doch in der einen Richtung Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr geholfen werden auch eine Schmerztherapie ist einfacher zu bewerkstelligen.
Auch wir finden du bist nicht unmöglich, du bist so tapfer und trotzdem hast du noch Tipps für andere und vor allem noch Humor, Wahnsinn! Die Angst nagt und ist doch ständiger Begleiter, was bei dir auch ist, das weiss ich jetzt ganbz sicher, du kannst auch fast nicht mehr schlafen, so ständnig neben Thomas auf dem Boden auf der Matratze ist nur als Provisorium gedacht und kann dir nie die Erholungsphasen geben die du brauchst, vor allem wenn beide Ohren bei ihm sind und auch noch bei den Kids, und dich noch so viele andere Sorgen plagen.
Denk an dich liebes gell...
Sind ganz feste bei dor Liebste Grüsse aus dem Irrenhaus Basel Liz und Willy
24.04.2004
Mein Paps hat mir gestern mitgeteilt, dass bei ihm Lungen- und Leberkrebs in einem inoperabelen Stadium festgestellt wurde.
Und das alles 2 Jahre nach einer erfolgreichen OP von Dickdarmkrebs mit anschließender leichter Chemo.
In der Folgezeit ging Paps immer regelmäßig zu allen Nachsorgeuntersuchungen, hauptsächlich bestehend aus Darmspiegelungen. Die letzte Darmsp. vor 2 Wochen fiel gut aus. Er war sehr erleichert und optimistisch.
Doch eine, wie er dachte, verschleppte Erkältung und kontinuierliche Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich veranlassten ihn, seinen Lungenarzt (Paps hat Schlaf-Apnoe und ist deshalb regelmäßig beim Lungenarzt) aufzusuchen, der ihn nach dem Röntgen zum CT überwies.
Vorgestern bekam er die Diagnose von seinem Hausarzt mitgeteilt. Er ist nun ziemlich fertig, wie wir auch.
Da der Onkologe, der in damals behandelt hat, derzeit in Urlaub ist, nimmt er es hin, das Wochenende mit der Ungewissheit zu leben, ob eine Chemo- oder Strahlentherapie angeraten ist und wie seine weitere Behandlung aussehen kann.
Auf meine Nachfrage, ob und warum die Metastasen nicht früher erkannt worden sind, wiederholte Paps die Entschuldigungen seiner Ärzte, dass speziell diese Marker nach der OP nicht untersucht worden seien und auch schlecht hätten erkannt werden können (?). Ich bin kein Experte und kann die Aussagen deshalb nicht beurteilen.
Als mein Vater vor 2 Jahren Darmkrebs hatte, habe ich versucht, mich über das Internet zu informieren. Ich hatte eine Klinik ausfindig gemacht, die sich insbesondere auf Darmkrebs spezialisiert hat.
Leider wünschten meine Eltern damals nicht, dass ich mich einmische. Insbesondere meine Mutter (leidet unter Depressionen) und meine Schwester empfanden es als Kritik, dass sie sich nicht ausreichend kümmern, als ich vorschlug, sich vor der OP noch über andere Methoden bzw. Kliniken zu informieren. (Hintergrundinfo: Ich habe ein sehr gespanntes Verhältnis zu meiner Schwester, die mit ihrer Familie neben meinen Eltern wohnt, und die meine Mutter immer wieder sehr beeinflußt.)
Aufgrund der Erkrankung meiner Mutter (Depression) habe ich dann "aufgegeben" und mich damit abgefunden, dass Paps aus Bequemlichkeit, oder anderen nichtigen Gründen in der nächst gelegenen und nicht in der qualifiziertesten Klinik behandelt wurde.
Nun stehe ich wieder vor der Situation, dass ich mich einmischen möchte, da meine Eltern sehr passiv und manchmal sogar naiv im Umgang mit Ärzten und Obrigkeiten sind.
Denn: Ich zweifele an der Wahl seiner jetzigen Ärzte, insbesondere, wenn ich feststelle, dass mein Vater alle Vorsorgemassnahmen mitgemacht hat, die seine Ärzte ihm vorschlugen und dennoch so weit fortgeschrittener Lungen- und Leberkrebs (Diagnose: inoperabel) bis letze Woche nicht entdeckt wurde.
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und wie habt Ihr Euch verhalten?
Das hört sich an als ob du ins Basel bist!!!!
So ein Mist. dabei noch machtlos nebedran stehen zu müssen ist für dich sicher die Hölle.
Wir wünschen dir viel, viel Kraft und Zuversicht, eine Zweitmeinung ist sicher angeraten.
Viele liebe Grüsse Liz und Willy
Hallo, meine Oma hat auch die Diagnose bekommen dass sie Lungenkrebs hat. Leider möchte sie sich keiner Behandlung unterziehen. Keine Chemo, keine OP etc. Ich bin jeden Tag bei ihr und versuche sie zu überreden mit meiner ganzen Familie. Doch wir haben abolut keine Chance. Die ersten Anzeichen gab es im Dezember (letztes Jahr). Mitte Februar kam sie ins Krankenhaus, da sagte man ihr dass sie Lungenkrebs hat. (Ich kann Euch leider auch nicht mitteilen, ob gut- oder bösartig, da sie das noch nicht einmal wissen möchte)
MIttlerweile kann sie kaum noch auf die Toilette gehen, da sie keine Luft mehr bekommt. Könnt Ihr einschätzen, wie lange sie noch ca. zu leben hat???
Bin 64 Jahre alt und habe gestern erfahren,dass ich an Lungenkrebs erkrankt bin. Hatte keine besonderen Beschwerden,nur dass mein Husten nach einer Lungenentzündung nicht mehr wegging. Erst nächste Woche wird erstmalig Gewebe entnommen, um festzustellen welche Art von Krebs ich habe. Es heisst(laut Schichtröntgen), im rechten Lungenflügel sitzt der Krebs und hat sich bereits in den rechten Lungenflügel, in den Lymphdrüsen verbreitet.Also schon nicht mehr die Anfangsphase! Was kommt jetzt auf mich zu? Wie lange lebe ich mindestens noch, bitte antwortet mir.Ich bin am Ende!
Liebe Katharina,
warte erstmal die Untersuchungsergebnisse ab. Bei meinem Vater hieß es auch erst, dass die Lymphknoten befallen wären. Erst nach der OP hat sich herausgestellt, dass sie doch nicht befallen waren. Ich drücke Dir die Daumen.
Liebe Grüße
Marion
Liz und Willy
28.04.2004, 03:02
Liebe Katharina
marion hat recht, warte ab, wir wissen,d ass gerade diese "Wartezeit" die schlimmste ist, haben es auch hinter uns, mehrfach....
Aber voreilig Schlüsse zu ziehen und in Panick zu geraten bringt nichts, es kostet nur unnötige Kraft.
Viel kraft wünschen wir dir liebe Grüsse Liz und Willy
auch an alle anderen aktiven und passiven Schreiber resp., Mitleser.....
Was sollen wir tun wenn unsere mum unterleibkrebs hat wie lange kann sie noch leben.
Warte auf antwort danke
[b] Liebe Sarina, ich weiß ehrlich gesagt nicht genau wie ernst Dir Deine Frage ist. Zum einen bist Du hier im Lungenkrebsforum. Zum anderen ist es hier in diesem Forum nicht möglich per Ferndiagnose Tips zu geben ohne den einzelnen Sachverhalt zu kennen ,noch ist darüber ohne weitere Kenntnis ein Austausch möglich mit anderen Betroffenen oder Angehörigen und schon gar keine Prognose über Lebenserwartungen.
Ich versuche Dir gerne weiter zu helfen wenn Du mir etwas genauer die Umstände erzählst, gerne an meine Mailadresse angelika_koelbl@yahoo.de wenn Du dies nicht öffentlich machen möchtest.
Liebe Grüße Angi ( LK-Mod.)
Hallo, schön, dass hier so offen gesprochen wird. Meiner Mutter ging es schon lange schlecht, ihre Blutwerte lagen kurz vor der Diagnose schon in den untersten Bereichen, Blutarmut, Eisenmangel. Ostern bekam sie Fieber und stark schmerzende geschwollene Lymphknoten am Hals. Die Diagnose: Lungenkarzinom, kleinzellig mit Metastase in der Leber. Im Kopf sind keine. Die Ärzte meinten es wäre Stadium 4 und fingen sofort mit Chemo an. Sie hat einen Tag vor Ostern noch gebacken und ist Fahrrad gefahren. Ich bin 24 und schwanke zwischen der Hoffnung aus dem bösen Traum zu erwachen und dem Abschiednehmen. Ich will sie noch lange in den Arm nehmen, sie hat so viel für mich getan. Die Ärzte sagen wenn die Chemo anschlägt 1 Jahr, sonst 6-8 Wochen. Gibt es gar keine Hoffnung mehr?
Hallo Conny,
Hoffnung gibt es immer, Ärzte können statistische Erfahrungswerte nennen, nicht mehr und nicht weniger. Der Krankheitsverlauf ist bei jedem Patienten indiviuell.
Sicher bedeutet Stadium 4 - fortgeschrittenes Stadium, aufgrund dessen, das bereits Metastasen vorhanden sind und es handelt sich um eine ernste Erkrankung, gut ist, dass sofort mit der Chemo begonnen werden konnte. Ob sie anschlägt, wird sich nach einigen Behandlungen zeigen.
Du kannst Deine Mutter am besten unterstützen, indem du einfach für sie da bist, ihr zeigst, dass es sich lohnt, weiterleben zu wollen, indem Du offen mit ihr über Deine und Ihre Ängste redest.
Die nächste Zeit wird sehr schwer, Chemotherapie ist eine enorme Belastung für den Körper, hoffentlich hat Deine Mutter nicht allzu viel Nebenwirkungen, es gibt heut ezum Glück einige Medikamente, mit denen man die Nebenwirkungen lindern kann.
Ich wünsche Dir viel Kraft udn alles Gute für Deine Mutter
Gaby
ich spreche als tochter meines geliebten lungenkrebserkrankten vaters,
was wünsche ich mir für ihn, was hat er für vorstellungen vom weiterleben,
es ist ein tägliches auf und ab, ein tägliches abschied nehmen,
ein sich üben im loslassen
trauer und schmerz-
hoffnung und an den erkrankten glauben, kraft geben wollen,
die zeit miteinander bewußt nutzen- aber wo ist das mittelmaß
- wenn, die krankheit nach ärztlichen berichten soweit fortgeschritten ist, das jeder tag der letzte sein kann
trotzdem das eigene leben leben, die täglichen verplichtungen erledigen...
stark sein wollen, und so von trauer erfüllt sein,
RenateMaria
Liebe Gaby,
danke einfach für die Antwort, ich sauge im Moment jede Möglichkeit der Kommunikation in mich auf. Ich werde meiner Mutter alles geben was ich kann. Das ist wohl das Schlimme an dieser Krankheit, niemand kann genau sagen, wie die Behandlung anschlägt und welche Nebenwirkungen die Erkrankten aushalten müssen. Es macht einen fertig mit ansehen zu müssen, wie der den man am Liebsten hat leidet. Ich will helfen und kann nicht. Ich bin froh, dass es Foren wie diese gibt und werde irgendwann sicher auch andere Leute mit meinen Erfahrungen etwas helfen können. Was mir auch noch zu schaffen macht, ist, dass mein Vater mir keine große Hilfe sit und die kaputte Ehe meiner Eltern nicht gerade zuträglich ist im Umgang und der Hilfe bei der Krankheit...
Hallo Renate,
du sprichst mir aus der Seele! - Ich kann dir leider keinen guten Rat geben - befinde mich in einer ähnlichen Situation wie Du. Bei mir geht es um meine Mutter...
Aber manchmal hilft es schon, dass man weiß: man ist nicht allein mit solchen Problemen!
Ich bin mir sicher, auch diese Zeit wird irgendwann einmal vorüber gehen. Es ist schlimm auf diese Zeit zu hoffen - und auf der anderen Seite auch wiederum nicht, nur verständlich. Du weißt sicher, was ich meine. Man ringt mit seinen Kräften, versucht alles unter einen Hut zu kriegen, allen Interessen gerecht zu werden und wird fast zerissen davon. Man denkt, ich muss durchhalten, irgendwann wird es vorbei sein, dann kann man wieder Kraft tanken.
Aber wann kommt diese Zeit? Wann kommt der Punkt, wo man wirklich alles stehen und liegen lassen sollte? Man kann das nicht jeden Tag, jede Stunde und jede Minute machen. Klar, es kann schnell vorbei sein. Aber es kann auch noch eine ganze Weile anhalten. Ich steh vor dem Problem, dass ich meine Kräfte einteilen muss und nicht weiß über welchen Zeitraum. Komme mir manchmal vor als würde ich durch eine heiße Wüste gehen, mit einem Liter Wasser in der Hand - ohne zu wissen wie weit ich noch gehen muss.
Jetzt hab ich schon wieder viel mehr geschrieben als ich wollte...
Liebe Renate halte durch!
Lieben Gruß.
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