Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Barrett-Syndrom
sophie03
02.06.2009, 15:00
Ich denke im AKH.
Das Krankenhaus Zell am See sollte man auch im Auge behalten!
fiona1000
02.06.2009, 15:46
Ich denke im AKH.
Das Krankenhaus Zell am See sollte man auch im Auge behalten!
Hallo.
Könntest du vielleicht den Namen des Krankenhauses und seine Adresse hier veröffentlichen?
Ich wäre dir sehr dankbar für diese Information.
MfG
fiona1000
02.06.2009, 17:40
http://www.blogspan.net/presse/eine-im-new-england-journal-of-medicine-verffentlichte-studie-belegt-dass-die-nichtoperative-behandlung-von-prkanzersen-erkrankungen-des-sophagus-erfolgreich-ist-und-zu-einem/mitteilung/77564/
sophie03
03.06.2009, 23:10
Hallo.
Könntest du vielleicht den Namen des Krankenhauses und seine Adresse hier veröffentlichen?
Ich wäre dir sehr dankbar für diese Information.
MfG
Allgemeines Krankenhaus Universitätsklinik
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien
fiona1000
05.06.2009, 10:34
Hallo Korkhase,
ich habe alle Ihre Beiträge gelesen. Ich freue mich sehr für Sie, dass alles gut gelaufen ist.
Bei mir wurde vor einen Monat das long-Barrett Syndrom festgestellt. Ich habe im Internet gelesen, dass es eine Halo Ablation gibt. Mir stellt sich die Frage, ob auch Dr.prof. Ell seine Patienten mit der Halo Ablation behandelt?
Wissen Sie vielleicht etwas genaueres?
Ist die Methode, die Dr.prof. Ell verwendet ähnlich wie die Halo Ablation?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
:)
fiona1000
05.06.2009, 18:12
http://www.med.tu-muenchen.de/de/presse/NewsMRI_09_01.pdf
Fortschritte in endoskopischer Diagnose und Therapie des Barrett-Ösophagus
Speiseröhrenkrebs verhindern, bevor er entsteht
Werden Veränderungen der Schleimhaut an der unteren Speiseröhre, genannt Barrett-Ösophagus, nicht
erkannt und behandelt, kann sich daraus ein Speiseröhrenkarzinom entwickeln. Mitarbeiter der II. Med. Klinik
(Direktor: Prof. Roland M. Schmid) arbeiten an neuen endoskopischen Methoden, die die Treffsicherheit in
der Diagnose dieser Erkrankung deutlich verbessern können. Durch ein neuartiges Verfahren können sie den
betroffenen Patienten zudem eine schonende, lokale Therapie der gesamten Barrettschleimhaut anbieten.
Bei 10 bis 20 Prozent aller Patienten mit Refluxkrankheit wird das für die Speiseröhre charakteristische flache
Schleimhautgewebe teilweise durch verändertes Gewebe ersetzt. Mediziner bezeichnen eine solche Speiseröhre als
Barrett-Ösophagus. Da daraus in etwa 1 Prozent der Fälle ein Karzinom entsteht (die Häufigkeit des Tumorleidens hat
in den letzten Jahren zugenommen), sollte der Barrett-Ösophagus möglichst früh erkannt werden. Wird er bei einem
Patienten festgestellt, sind leitliniengerecht regelmäßige endoskopische / histologische Überwachungsuntersuchungen
notwendig. So kann sich bösartig entwickelndes neoplastisches Gewebe, das mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein
Krebsleiden übergehen kann, frühzeitig entdeckt und durch lokale endoskopische Verfahren minimal-invasiv entfernt
werden.
In der II. Medizinischen Klinik konnten Mitarbeiter der Arbeitsgruppe von Alexander
Meining innerhalb der letzten drei Jahre die Überwachung von Barrettpatienten durch
die Mitentwicklung der sogenannten konfokalen Lasermikroskopie optimieren. Mit
Hilfe dieser Methode kann der endoskopierende Arzt während der Untersuchung ein
Bild mit nahezu histologischer Auflösung rekonstruieren. Die Gewebeprobenentnahme
für die pathologische Begutachtung zum Nachweis neoplastischer Läsionen kann
somit wesentlich gezielter erfolgen. In mehreren veröffentlichten Studien konnten die
Wissenschaftler zeigen, dass der Einsatz der Lasermikroskopie einen diagnostischen
Vorteil in der Erkennung und Lokalisierung neoplastischer Läsionen hat. Inwieweit dieser
Ansatz sich durch Einbeziehung anderer neuer bildgebender Verfahren wie etwa dem
„Narrow-Band-Imaging“ weiter optimieren lässt, wird derzeit im Rahmen einer weltweiten
multizentrischen Studie unter Leitung der Endoskopie der II. Medizinischen Klinik
ermittelt.
Bei nachgewiesenen hochgradigen intraepithelialen
Neoplasien (der unmittelbaren Vorstufe des Karzinoms) und bei
Frühformen des Barrettkarzinoms galt bis Ende der 90er Jahre die radikale
operative Resektion als bestes Verfahren. Danach setzten sich gegenüber der
Operation zunehmend endoskopische Therapien durch, die heute erfolgreich
in der klinischen Routine eingesetzt werden. Hierzu zählt in erster Linie die
endoskopische Schleimhautentfernung (endoskopische Mukosaresektion;
EMR). Nach erfolgreich entfernter neoplastischer Barrettmukosa besteht bei
den Patienten jedoch ein deutlich erhöhtes Risiko, in einem anderen Bereich des
Barrett eine zweite Neoplasie zu entwickeln. Um dies zu verhindern, erproben
die Mitarbeiter der II. Medizinischen Klinik aktuell ein neues Therapieverfahren,
die bipolare Radiofrequenz-Ablation, bei der die verbliebene Schleimhaut durch
hohe Temperaturen zerstört wird. Die bislang veröffentlichten Studien sowie die
eigenen Erfahrungen zeigen bereits jetzt, dass relevante Komplikationen bei
der Radiofrequenzablation außerordentlich selten auftreten und die komplette
Eliminierung der Barrettmukosa in der Regel erreicht wird. Zur Beurteilung des Langzeiterfolgs dieser neuen Therapie
wird derzeit unter Beteiligung der Endoskopie der II. Med. Klinik eine europäische Multicenter-Studie durchgeführt.
Hallo Fiona ,
wirklich interssante Studie in München . Freut mich zu lesen , dass sich auf diesem Gebiet etwas tut . Man hat ja doch immer die Hoffnung , dass es in absehbarer Zeit eine sichere Methode gibt , den Barrett vollständig zu entfernen . Soweit ich es verstanden habe , werden die Ablationsverfahren zur Zeit auch nur eingesetzt , wenn bereits Neoplasien vorliegen und nicht präventiv .
Von der Halo Ablation habe ich im Internet auch einige Beiträge gelesen .
Ich kenne aber nicht den Unterschied zu den anderen Ablationsverfahren und weiß auch nicht , ob diese Methode hier bereists angewandt wird oder nur in anderen Ländern .
Viele Grüsse
Frank
fiona1000
07.06.2009, 11:45
http://www.gastroenterologie.unispital.ch/Documents/PatientenUndBesucher/Angebot/Endoskopie/Gast_Skopie_Mukosektomie.pdf
Departement Innere Medizin
Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie
Aufklärungsblatt für Patientinnen und Patienten zur
Mukosektomie
Weshalb erfolgt die Mukosektomie?
Die Mukosektomie erlaubt die Entfernung von veränderter Schleimhaut im Rahmen einer Spiegelung
der Speiseröhre. Die entfernte Schleimhaut kann im Anschluss genau mikroskopisch untersucht
werden, oberflächliche bösartige Veränderungen oder deren Vorstufen können so entfernt
werden. Bei vollständiger Entfernung kann so auf eine aufwendige Operation verzichtet werden.
Weshalb dieses Merkblatt?
Wir möchten Sie über die Mukosektomie, den Untersuchungsablauf und die Risiken informieren.
Bringen Sie dieses Merkblatt bitte zur Untersuchung mit.
Wie läuft die Mukosektomie ab?
Die Mukosektomie wird im Rahmen einer Magenspiegelung durchgeführt. Der genaue Ablauf ist
im Merkblatt für die Magenspiegelung beschrieben, das Sie auch bekommen haben. Mit Hilfe spezieller
Geräte kann ein Teil der Schleimhaut entweder angesaugt oder mit einer Flüssigkeit vom
Untergrund abgehoben werden. Diese abgehobene Schleimhaut kann dann mit einer Elektroschlinge
weggeschnitten werden. Das entfernte Gewebestück wird dann zur weiteren mikroskopischen
Untersuchung eingeschickt. Gelegentlich kann es notwendig sein, diesen Vorgang mehrmals
zu wiederholen. Die Mukosektomie ist nicht schmerzhaft.
Welche Risiken sind mit der Mukosektomie verbunden?
Die Mukosektomie hat dieselben Risiken wie eine Magenspiegelung. Die Abtragung der Schleimhaut
kann in seltenen Fällen zu einer inneren Blutung, einer Infektion oder einem Loch in der Speiseröhre
führen. Manchmal sind dann Behandlungen mit Antibiotika oder sogar Operationen notwendig.
Trotz grösster Sorgfalt können diese Komplikationen in Ausnahmefällen im Verlauf auch
lebensbedrohlich sein. Durch das Verheilen der abgetragenen Haut kann es zu Narben in der Speiseröhre
kommen, die dann das Schlucken behindern können. Falls es dazu kommt, muss die Speiseröhre
endoskopisch zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden.
Da die Methode relativ neu ist, kann man wenig über die langfristigen Ergebnisse sagen. Die wenigen
bisher veröffentlichten Informationen zeigen aber, dass man selbst Frühformen von Krebs ebenso
erfolgreich behandeln kann wie mit der herkömmlichen chirurgischen Technik.
In jedem Fall sind häufige endoskopische Nachkontrollen notwendig. In den ersten zwei Jahren
müssen die Kontrollen alle 3 Monate erfolgen.
Wie verhalte ich mich nach der Mukosektomie?
Das Verhalten nach der Mukosektomie entspricht dem nach einer Magenspiegelung.
Bei Schmerzen, Kreislaufproblemen (z.B. Schwindel), Atemnot oder Verschlechterung des Allgemeinbefindens,
Schüttelfrost oder Fieber informieren Sie unverzüglich uns, Ihre Hausärztin/Ihren
Hausarzt oder das nächste Spital.
fiona1000
12.06.2009, 12:04
Hallo ihr Lieben,
ich habe etwas Interessantes im Internet gefunden:
http://www.klinikumsolingen.de/aktuell/080314_neue_behandlung_speiseroehrenkrebs.html
:augendreh
Verstehe ich das richtig, oder ist das die Halo Ablation?
Hallo Fiona,
ich glaube auch, dass das die Halo Ablation ist.
Bin am überlegen, mir dort mal einen Termin geben zu lassen und die zu interviewen (Ist ganz hier in der Nähe).
Bin allerdings z.Z. extrem im Stress, daher könnte ich frühestens im August mal nachfragen, ob das für uns in Betracht kommt (ohne Neoplasien etc.)
Habe auch was gefunden, von den Spezialisten aus Wiesbaden.
http://www.barrettoesophagus.com
Werde die mal fragen (auf der Seite gibt es einen Button : "Fragen an die Experten") was die davon halten und dann berichten.
Liebe Grüße
Euer Flo
fiona1000
12.06.2009, 14:30
Hallo Flo,
danke für deine schnelle Antwort.
Wenn du etwas Neues weißt, wäre es nett, wenn du es hier in das Forum schreiben würdest.
Mich würde es auch sehr interessieren.
MfG,
fiona
fiona1000
12.06.2009, 16:52
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3049
Hallo Fiona,
ich habe eine entsprechende Anfrage an das Expertenteam in Wiesbaden geschickt.
Sobald die antworten, werde ich die Antwort hier veröffentlichen.
Grüße an alle und ein schönes Wochenende!
Euer
Flo
Korkhase
12.06.2009, 19:33
Neues aus Wiesbaden:
Nachdem mein long-Barrett erfolgreich abgetragen wurde und 4 Wochen verstrichen sind, ohne dass irgendwelche Beschwerden aufgetreten sind, beginnt jetzt für mich die 2. Phase der Studie.
Die Gruppe der "Barrett-Befreiten :) " wird jetzt in 2 Gruppen aufgeteilt, Gruppe 1 erhält weiterhin Säureblocker, Gruppe 2 eine gleichaussehende Placebo-Tablette, die habe ich erhalten, weiß aber nicht zu welcher Gruppe ich gehöre.
Damit soll erforscht werden, ob eine neuerliche Barretthaut-Bildung erfolgt.
Es kann nichts passieren, weil alle 3 Monate endoskopisch kontrolliert wird.
@Fiona, ich habe dir vor ca. 3 Wochen eine private Nachricht geschickt, ich hoffe du hast sie erhalten.
Eine interessante Seite von den Wiesbadenern:
http://www.hsk-wiesbaden.de/Home/Zentrum_fuer_Innere_Medizin/Klinik_Innere_Medizin_II_Gastroenterologie/Klinik_Innere_Medizin_II_Gastroenterologie.htm
Im November werde ich dort wieder vorstellig.
Liebe Grüße und ich wünsche allen einen so glücklichen Ausgang wie bei mir.
Euer Korkhase alias Claus
fiona1000
12.06.2009, 22:08
Hallo Alle,
@Korkhase: Ich habe deine Nachricht bekommen und danke dir sehr dafür.
Ich wünsche dir viel Glück bei deinen Ergebnissen.:rotier2:
Es wäre gut, wenn du ständig neue Sachen hier in das Forum schreibst.
:winke:
@thorag: Ich habe mir die Webseite angeguckt, die du hier gepostet hast. Dort kann man nach Barett-Spezialisten in Deutschland suchen. Habe sofort die Klinik in Solingen eingegeben. Leider wurde nichts gefunden und bin jetzt etwas verwirrt.:confused:
MfG
fiona1000
13.06.2009, 11:39
Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben?
Dieser Antrag wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. vorformuliert.
1.1 Angefragte Untersuchungs- und Behandlungsmethode (Kurzbezeichnung)
Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus.
1.2 Alternative Bezeichnung der Methode:
BarrX-Verfahren.
HALO90- bzw. HALO360 -Verfahren.
1.3 Beschreibung der neuen Methode-
Die bipolare Radiofrequenzablation ermöglicht es, das abnormale Barrett-Gewebe vollständig und sicher von der Speiseröhre eines Patienten zu entfernen. Durch eine gleichförmige und kontrollierte Wärmebehandlung wird die dünne, erkrankte Gewebeschicht letal geschädigt, ohne das darunter liegende Gewebe unnötig zu belasten, so dass normale Zellen nachwachsen können. Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer Gastroskopie unter Analgosedierung.
Benötigt werden ein Katheter zum Ausmessen, ein zweiter Katheter zur eigentlichen Ablation, ein Führungsdraht (FD), ein Sprühkatheter, sowie ein besonderer RF-Generator, an den die jeweiligen Katheter angeschlossen werden, um die verschiedenen Prozedurschritte zu steuern.
Nach endoskopischer Anlage eines Führungsdrahtes (FD), erfolgt eine Spülung der Speiseröhre mit 1%-er Acetylcysteinlösung. Über den FD wird mit dem Messkatheter der Durchmesser der Speiseröhre an mehreren Stellen ausgemessen.
Gesteuert wird die Messung durch den Generator. Danach wird, ebenfalls über den FD, der Ablationskatheter positioniert und das Endoskop parallel dazu eingeführt. Die Ablation erfolgt, teilweise unter endoskopischer Sicht, in verschiedenen Höhen von proximal nach distal. Der Katheter und Abtragungsstellen im Ösophagus werden gründlich gesäubert. Daraufhin erfolgt eine zweite Ablation in gleicher Weise. Nach einer abschließenden Inspektion des Abtragungsgebietes in der Speiseröhre ist die Behandlung beendet.
1.4 Mit welchem OPS-Kode wird die Methode verschlüsselt?
Im OPS 2008 gibt es keinen adäquaten Kode für die Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus. Im neuen OPS-Katalog für 2009 ist jedoch erstmals ein adäquater Kode vorgesehen:
OPS 5-422.5: Lokale Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe des Ösophagus durch Radiofrequenzablation.
2.1 Bei welchen Patienten wird die Methode angewandt (Indikation)?
Die Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus kann bei folgenden Patienten Anwendung finden:
1. Patienten mit dysplastischer Barrett-Mukosa
2. Patienten mit Barrett-Schleimhaut nach endoskopischer Resektion eines Barrett-Adeno-Frühkarzinoms
2.2 Welche bestehende Methode wird durch die neue Methode abgelöst oder ergänzt?
Die neue Methode der bipolaren Radiofrequenzablation der Barrett-Mukosa ergänzt oder ersetzt die endoskopische Mukosaresektion von High Grade Dysplasien (HGIN) oder eines mukosalen Barrett-Früh-Karzinoms. Das Ziel der Behandlung ist die komplette Ablation und damit Entziehung der Grundlage zur erneuten Barrett-Karzinombildung mit geringerer Komplikationsrate.
2.3 Ist die Methode vollständig oder in Teilen neu und warum handelt es sich um eine neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode?
Die Methode der bipolaren Radiofrequenzablation im Ösophagus ist eine neue Methode, die erst seit Anfang 2007 eine CE-Zertifizierung besitzt. Die Ablationstiefe ist erstmals definiert und lässt sich kontrolliert applizieren. Dadurch ist die Methode sehr sicher (die Strikturrate liegt unterhalb von 0,15%), und hochwirksam (die Ablationsrate liegt bei 98%). Bislang eingesetzte Verfahren wie die photodynamische Therapie oder die ablative endoskopische Mukosaresektion haben den Nachteil einer hohen Strikturbildungsrate von bis zu 30%.
Bei einer Evaluierung nach zweieinhalb Jahren (Fleischer et al. 2007) konnte nachgewiesen werden, dass 98,4 Prozent der Patienten vollständig auf die Behandlung angesprochen hatten und keine verbleibende Erkrankung mehr aufwiesen.
2.4 Welche Auswirkungen hat die Methode auf die Verweildauer im Krankenhaus?
Durch den Einsatz der Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus kann eine Reduzierung der durchschnittlichen Krankenhaus-Verweildauer erwartet werden. Hinzu kommt eine sehr niedrige Komplikationsrate, was die Häufigkeit und Dauer stationärer Aufenthalte insgesamt weiter senken sollte. Genaue Zahlen existieren jedoch nicht.
3.1 Wann wurde die Methode in Deutschland eingeführt?
Die Methode der bipolaren Radiofrequenzablation im Ösophagus hat Anfang 2007 eine CE-Zertifizierung erhalten.
3.2 Bei Medikamenten: Wann wurde dieses Medikament zugelassen?
CE-Zertifizierung Anfang 2007.
3.3 Wann wurde die Methode in Ihrem Krankenhaus eingeführt?
Noch zu ergänzen.
3.4 In wie vielen Kliniken wird diese Methode derzeit eingesetzt (Schätzung)?
Nicht bekannt.
3.5 Wie viele Patienten wurden in Ihrem Krankenhaus in 2007 und 2008 mit dieser Methode behandelt?
Noch zu ergänzen.
3.6 Wie viele Patienten planen Sie im Jahr 2009 mit dieser Methode zu behandeln?
Noch zu ergänzen.
4.1 Entstehen durch die neue Methode Mehrkosten gegenüber den bisher üblichen Verfahren? Wenn ja, wodurch? In welcher Höhe (möglichst aufgetrennt nach Personal- und Sachkosten)?
Sachkosten: Die notwendigen Katheter und der Führungsdraht sind Einwegmaterial kosten ca. 2.200 €. Hinzu kommen noch anteilig die Kosten für den RF-Generator, der die verschiedenen Prozedurschritte steuert. Diese Kosten sind in den oben genannten Mehrkosten nicht enthalten.
Personalkosten: Neben dem Untersucher sind noch mindestens zwei weitere Personen erforderlich, also ein Arzt mehr als bisher. Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 60 Minuten.
4.2 Welche DRG sind am häufigsten von dieser Methode betroffen?
G67.
4.3 Warum ist diese Methode aus Ihrer Sicht derzeit im G-DRG-System nicht sachgerecht abgebildet?
Die DRG G67D (Katalog 2008) umfasst eine große Anzahl unterschiedlichster Eingriffe. Da die Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus erst ab 2009 einen adäquaten OPS-Kode zugewiesen bekommt, konnten/können Kosten- und Leistungsinformationen bei der Ermittlung des G-DRG-Fallpauschalen-Kataloges 2008 bzw. 2009 noch nicht berücksichtigt werden.
Die Mehrkosten für die Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus sind erheblich und übersteigen die mit der DRG-Fallpauschale verbundenen Erlöse deutlich.
Hallo Fiona ,
wirklich interessante Links bezüglich der Ablation des Barretts in Solingen . Schön zu sehen , dass hier neue erfolgversprechende Verfahren eingesetzt werden . Wo hast du den deinen letzten Beitrag gefunden ? Hier wird leider zu dem Barrx-Verfahren auch wieder gesagt , dass diese Methode nur angewandt wird , wenn bereits mind. Dysplasien vorliegen . Ich würde mir den Barrett ja gerne vorsorglich entfernen lassen .
Also vielen Dank für die interessanten Beiträge und Grüsse an alle
Frank
fiona1000
14.06.2009, 14:17
Hallo Frank,
ich habe das in google gefunden. In die Suche habe ich "bipolare Radiofrequenz-Ablation" eingegeben. Es ist der dritte Beitrag von oben.
MfG
Hallo Leute,
interessant scheint mir der letzte Satz des von die gefundenen Artikels Fiona:
"Die Mehrkosten für die Radiofrequenzablation von Barrett-Schleimhaut im Ösophagus sind erheblich und übersteigen die mit der DRG-Fallpauschale verbundenen Erlöse deutlich."
Dies könnte erklären, warum die Therapie nur dann angewandt wird, wenn tatsächlich Dysplasien entstanden sind. DRGs sind diagnosebezogene Fallgruppen. Das KH bekommt also eine Fallpauschale für die Behandlung eines bestimmten Krankheitsbildes. Wenn allerdings die Kosten der behandlung die Einnahme. also die Fallpauschale übersteigen, dürfte es aus wirtschaftlichen gründen uninteressant sein, diese Methode anzuwenden.
Passt zu dem Artikel, den ich am Wochenende gelesen habe, wonach Ärzte in nicht unerheblichen Umfang ihren Patienten aus Kostengründen die geignetste Thearpie vorenthalten hätten....
Vielleicht hilft manchmal die frage, ob die Therapie bei Selbstzahlern/ Privaten angewandt würde....
Grüße an alle!
Euer Flo
P.S.:
Mensch Korkhase alter Freund!
Tolle Nachrichten.
Lassen wir den Wein noch bis August reifen, dass lassen wir den Korken knallen!
Liebe Grüße an dich!!!!
fiona1000
15.06.2009, 21:34
Hallo Flo,
kommst du aus Düsseldort?
Ich frage, weil ich folgendes herausgefunden habe:
Radiofrequenzbehandlung z.B. eines Barrett käme Düsseldorf, Evangelisches Krankenhaus oder Hamburg Eppendorf in Frage
Hast du das schon gewusst?
MfG
Hallo Fiona,
ja, ich komme aus Düsseldorf.
Ich war bisher in der Uniklinik.
Aber nun habe ich erfahren, dass das evang. KH ein Barrett-Zentrum ist.
Ich werde also nächstes Jahr zur Spiegelung dort einchecken;.)
Woher stammen deine Infos?
Machen die das auch, wenn man "nur" Barrett, also keine Dysplasien hat?
Grüße
Flo
Hallo Leute,
hier die prompte antwort aus Wiesbaden:
Sehr geehrter Herr Xy,
"Aus mehreren Gründen verbietet sich derzeit eine Ablation des Barrett-Ösophagus außerhalb klinischer Studien:
1. es ist nicht nachgewiesen, dass man mit einer Ablation die Krebsentstehung verhindern kann 2. ein vollständige Ablation kann nicht garantiert werden, so dass immer wieder Kontroll-Endoskopien notwendig sind 3. Der Barrett-Ösophagus kann wieder kommen, so dass immer wieder Kontroll-Endoskopien notwendig sind 4. Die Ablation birgt ein Komplikationsrisiko, das in Ihrem Fall größer ist als das Karzinomrisiko
Wir selbst haben Erfahrung mit der Radiofrequenzablation seit mehr als 1,5 Jahren bei mehr als 15 Patienten. In unserer Klinik wird das Verfahren nur eingesetzt, wenn ein Patient schon einmal eine bösartige Veränderung entwickelt hat, die endoskopisch reseziert worden ist. Die verbleibende Barrett-Schleimhaut wird dann mittels Radiofrequenztherapie abladiert. Barrettschleimhaut ohne bösartige Veränderungen zu therapieren ist unseriös und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage."
Damit dürfte die Frage beantwortet sein.
Die Ablation kommt tatsächlich nur bei vorhanden Dysplasien/ Neoplasien in Betracht (Schade, klang ja echt nicht schlecht)
Liebe Grüße
Flo
Sandra21
17.06.2009, 18:09
Hallo an alle,
ich bin neu hier im Forum.
Leide seit 3 Jahren an Speiseröhrenentzündung.
Habe mich jetzt wieder Spiegeln lassen.
Weiß jemand mit dem Befund was anzufangen, muss Morgen nach mein Doktor, um mit ihm über den Befund zu sprechen.
Am Telefon sagte man mir vorgestern ich soll mir keine Sorgen machen, alles in Ordnung.
Aber ich sehe das nicht so.
Beurteilung:
Kritischer Bericht,
leichte chronische Ösophagitis mit einer Barrett-Metaplasie.
Habe ich jetzt ein Barrett Syndrom?:(
Lieben Dank,
Sandra
fiona1000
17.06.2009, 21:04
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=17259
http://www.med-serv.de/ea-t2-e1-u2.html
Hallo Sandra,
aufgrund der Art des Befundes gehe ich davon aus, dass es sich um das histologische Befundergebnis handelt, also die Zelluntersuchung der entnommenen Proben.
Nur diese, NICHT die Spiegelung an sich, kann zweifelsfrei klären, ob es sich um Barrett Zellen handelt.
Dies würde bedeuten, dass du tatsächlich Barrett hättest.
Keine Panik! Das ändert nichts an deiner Lebenserwartung und schränkt deine Lebensqualität ebenfalls nicht ein.
Lies die einfach ein paar Beiträge hier durch.
Die Panik Einträge kannst du überlesen. Wenn du im Internet googlest, lies bitte nur neuere Studien. Nahc diesen relativiert sich das Risiko deutlich.
Frage aber deine Arzt, wie ausgedehnt der Barrett ist (Shot- oder long Barrett)
Liebe Grüße
Flo
@Fiona
Der artikel aus dem Ärzteblatt ist von 1999...
Sandra21
18.06.2009, 16:15
Hallo Thorag,:winke:
es ist ein Short Barrett, 1 cm lang.
Ich denke das es auf der Entzündung liegt die ich schon 3 Jahre habe.Bei der Spiegelung hatte man gesehen das auf der anderen Seite eine Schwellung ist, habe meinen Arzt heute Morgen vergessen zu fragen, wo jetzt genau das Short Barrett liegt, an der "alten" Entzündung, oder an der Schwellung.
Mein Hausarzt hat den Bericht von der Histologie gelesen, er sagte es wäre ich soll mir keine Sorgen machen.
Das Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken wäre genauso gering,wie bei jedem anderen, die eben keine Entzündung haben.
Ich weiß es nicht, man liest doch soviel.
Ist es richtig das man zwischen 2 und 4 Jahren sicher an Krebs erkrankt das habe ich aus dem Internet?
Ich würde das gerne Lasern lassen, weiß jemand wo ich sowas machen könnte.Ich komme aus dem Ruhrgebiet.
Thorag ich habe in einem Beitrag vom 20.04.09 von dir gelesen das dein Barrett verschwunden war, hast du es abtragen lassen, oder ist es alleine abgeheilt.
Gruss Sandra
Hallo Sandra,
mach die keine Sorgen.
Dein Hausarzt hat zwar unrecht, bei Barrett ist das Risiko an Spieseröhrenkrebs zu erkranken erhöht.
Wie ich allerdings geschrieben habe, ist deine Lebenserwartung dadurch nicht beeinträchtigt.
Das mit den 2 -4 Jahren ist absoluter Quatsch.
Das Risiko dürfte bei etwa 0,3 - 0,5 % pro Patientenjahr liegen, wobei das Risiko bei Short Barrett noch geringer ist.
Also die gute Nachricht, du hast "short" Barrett.
Die einzige Kosnequenz ist, dass du dich alle 2 -4 Jahre eine Kontrollendoskopie unterziehen musst.
Dies deshalb, das Veränderungen so frühzeitig festgestellt werden können.
Im Frühstadium ist der Krebs (der wahrscheinlich sowieso nie kommt) zu
100 % heilbar.
Ich weiss leider nicht, ob mein Barrett "verschwunden" ist. Er war jedenfalls nciht mehr nachwiesbar. Evtl. ist er weg "biopsiert" worden oder es wurde an der falschen Stelle biopsiert.
Im Ergebnsi siehst du, dass du dir keine Sorgen machen musst.
Liebe Grüße in den Pott!
Flo
Sandra21
18.06.2009, 17:04
Danke für deinen Bericht, kann sich ein Short Barrett auch in einem Long Barret umwandeln weißt du das?
Kontrolle mache ich seit 3 Jahren jedes Jahr einmal.Eben wegen meiner Speiseröhrenentzündung.
Ach stimmt, man muss ja dann genau die Stelle treffen, an dem eben das "Barrett" liegt, bei der Biopsie.
Ich wünsche dir, das es weg ist!
Ich werde bald verrückt vor Angst, konnte gestern keinen klaren Gedanken fassen, so durcheinander war ich.
Meinst du es hat Sinn in einem halben Jahr nochmal zu Spiegeln, mal bei einem anderen Arzt?
Liebe Grüße Sandra
Korkhase
18.06.2009, 21:17
Liebe Sandra,
dein Hausarzt hat Recht, wenn er sagt, du musst dir keine Sorgen machen. Barrett ist kein Krebs und die Wahrscheinlichkeit, dass es entartet, ist äußerst gering, so wie ein negativer Lottogewinn.
Ich spreche aus Erfahrung und gehöre leider zu den wenigen Patienten, bei denen sich tatsächlich ein Karzinom aus dem Barrett entwickelt hat. Das Barrett-Syndrom wurde bei einer Routine-Spiegelung 2005 entdeckt, es war ein long-barrett (größer als 3 cm). Ich bekam als Medikation Säureblocker (Nexium 40) und ging jährlich zur Spiegelung, 2008 dann die böse Überraschung, es hatte sich ein Frühkarzinom entwickelt, zum Glück wusste mein Gastroenterologe, dass Prof. Ell in Wiesbaden dies erfolgreich behandeln kann und hat mich gleich angemeldet.
6/08 wurde das endoskopisch entfernt (es hatte zum Glück noch nicht metastasiert)
9/08 Kontrolluntersuchung in Wiesbaden, leider wieder eine Neubildung und sofort teilweise entfernt wegen starker Narbenbildung
11/08 kam der Rest raus
01/09 Abtragung eines Teiles der Barretthaut
03/09 kein Nachweis von Neoplasien, Fortsetzung der Barrett-Abtragung
05/09 Abschluss der Barrett-Ablation, keine Neoplasien, also geheilt.
Jetzt muss ich alle 3 Monate zur Kontrolle, aber das ist ja kein Problem.
Du siehst also, selbst bei einem so hartnäckigen Fall wie bei mir ist eine Heilung möglich, also schieb mal die Angst beiseite und genieße dein Leben, ich tu es auch.
Lasse regelmäßig spiegeln, dann kann immer geholfen werden.
Liebe Grüße
Korkhase
Sandra21
18.06.2009, 21:31
Hallo Korkhase,
ich freu mich für dich, dass du nun geheilt bist.
Hast ja genug mitgemacht wie ich lese.
Ich war schon auf der Hompage von Professor Ell.
Nimmt er auch Kassenpazienten, oder nur private?
Es scheint eine Kapazität auf dem Gebiet zu sein.
Wie lange dauert es bei ihm bis man dort einen Termin bekommt.Bin am überlegen ob ich die nächste Spiegelung bei ihm machen lasse.
Würde mir das Barrett auch sehr gerne entfernen lassen, auch wenn ich noch kein Krebs habe.
Aber das machen die so nicht, wie ich gelesen habe.
Ich frage mich eigentlich warum, wäre doch besser es jetzt zu entfernen als zu warten bis es ausartet.
Liebe Grüße Sandra
Korkhase
18.06.2009, 21:42
Hallo Sandra,
ob Prof. Ell Kassenpatienten nimmt, kann ich nicht sagen, aber eigentlich sollte das doch selbstverständlich sein. Allerdings hat er lange Wartezeiten.
Schreib doch einfach mal eine Mail an Med2.HSK-wiesbaden@Arcor.de
und frage dort an.
Wie du richtig sagst, wird der Barrett nur entfernt, wenn schon Neoplasien vorhanden waren, nachzulesen bei Thorag.
Liebe Grüße
Sandra21
19.06.2009, 14:01
Hallo Korkhase,
vielen Dank für die Mail-Addy.Ich habe Dr. Ell eben gerade mal angeschrieben.
Sandra21
22.06.2009, 16:03
Hallo zusammen,
ich habe hier gelesen das ein short Barrett immer ein short Barrett bleibt, stimmt das?
Gruss Sandra
meisterho
22.06.2009, 18:07
Hallo zusammen
Ich möchte mich auch mal wieder melden, hatte wenig Zeit in den letzten Wochen.
Ich war Ende Mai zur 24h ph-Metrie und dann im Urlaub ... sehr erholsam.
Na, ja aber nun zur Messung. Als Ergebnis kam folgendes heraus:
Da man mir im KH wo ich die Messung machen ließ nichts gesagt hat, habe ich den Befund an meinen Hausarzt und meinen Gastro schicken lassen. Ich war dann auch bei beiden zur Auswertung.
Der Befund sagt "pathologisch kein Reflux", weder eine Angabe bzgl. de Meester score oder sonstiger Zahlen. Tagsüber keine größeren Episoden und nachts gar nichts (schlafe erhöht). Habe die Messung unter reduzierter PPI Einnahme machen lassen.
Nun frage ich mich natürlich woher meine Probleme kommen (tagsüber brennen und bitterer Geschmack auf der Zunge, Aufstoßen, Räuspern, Druck und Kratzen im Hals). Ich nehme manchmal bis zu 160mg Omep tgl. ohne Verbesserung.
Beide schieben mich nun ein bisschen in die "Psycho-Ecke" bzw. dass das ganze psychische/psychosomatische/funktionelle Ursachen haben könnte und schliessen organische Ursachen aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebisse (Magen i.O., SR keine Entzündung "nur Short barrett") eigentlich aus. Auch die kleine ax. Hernie würde die Probleme nicht verursachen. Der Gastro sagte ich sollte vielleicht den Brustraum mal röntgen lassen. Ich werde auch noch eine SR-Manometrie fordern, habe manchmal den Eindruck der Mageneingang steht stundenlang offen.
@Sandra: Prof. Ell schrieb mir dass short auch immer short bleibt und damit das Risko niedriger.
Liebe Grüße an alle
Jörg
Sandra21
22.06.2009, 21:12
Hallo Jörg,
danke für die Auskunft.
Das Beruhigt schon sehr!
Wie ich das jetzt verstehe, wurde bei die short Barrett festgestellt, aber jetzt durch die 24h ph-Metrie hat man festgestellt das du kein Reflux hast, und aufgrund desen wird auch ein short Barrett ausgeschlossen.
Oder habe ich da was falsch verstanden?
Das wäre ja schön für dich.
Liebe Grüße Sandra
meisterho
23.06.2009, 06:45
Hallo Sandra
Das "short barrett" ist natürlich leider bei mir vorhanden, ca. 2,5 cm.
Tschüss
Jörg
Hallo Jörg,
ich würde beim Krankenhaus nochmal nachhaken.
Ich finde es seltsam, dass bei dir kein DeMeesters Score angegeben ist.
Bei mir war allerdings nachts auch kein Reflux feststellbar, dafür tagsüber um so heftiger.
Es kann natürlich sein, dass kein Reflux feststellbar war, da du weiterhin wohl PPis genommen hast ("reduzierte Einnahme").
Die Ph-Metrie misst ja nur die Säure-Belastung und nicht das Reflux-Volumen.
Nach 1-Jähriger Nexium Gabe hatte ich übrigens auch kaum noch Entzündungen in der SR.
Die Idee mit der Manometrie ist nicht schlecht, danach dürftest du Klarheit haben.
Allerdings solltest du mal mit deinem Doc sprechen, ob 160 mg Omep nicht ein bischen viel ist.
Probiere doch mal Nexium aus, vielleicht hilft dir das besser.
Jeder reagiert ja individuell auf die verschiedenen PPIs.
Liebe Grüße und lass dir die Erholung ja nicht kaputt machen!
Flo
Sandra21
23.06.2009, 10:40
Hallo Sandra
Das "short barrett" ist natürlich leider bei mir vorhanden, ca. 2,5 cm.
Tschüss
Jörg
Hallo Jörg,
dann habe ich das wohl falsch verstanden.
Könnt ihr mir sagen, wie ich mich bei der nächsten Spiegelung verhalten soll, lese immer etwas von einem Färbetest, wie heißt das genau.
Und ist es nicht besser, meinen Reflux Operieren zu lassen?
Macht das der Gastroentrologe?
Müsste bei mir nicht auch mal ein 24h ph-Metrie gemacht werden?
Und ich frage mich warum es hieß alles in Ordnung als ich nach dem Befund gefragt hatte, ist "short Barrett" so harmlos das ich das nicht wissen muß ?
Hätte ich die Befunde nicht verlangt wüsste ich jetzt nicht das ich "short Barrett" habe.
Ist doch auch nicht ok. oder?
Ich komme mit der Diagnose einfach nicht klar, bin nicht mehr so unbeschwert wie vorher.Die Gedanken kreisen nur so in meinem Kopf rum.:(
Freu mich auf eine Antwort.
Liebe Grüße Sandra
Sandra21
23.06.2009, 10:45
Hallo Jörg,
Nach 1-Jähriger Nexium Gabe hatte ich übrigens auch kaum noch Entzündungen in der SR.
Flo
Hallo Flo,
das Nixum scheint besser zu sein wie das Omeprazol, wenn deine SE nach einem Jahr fast weg ist.
Ich habe die SE schon 3 Jahre, und trotz Omeprazol, ist sie immer noch da.
Ich werde mal beim Arzt nachfragen ob er mir nicht auch Nixum verschrieben kann.
Gruss Sandra
meisterho
23.06.2009, 12:54
Hallo Flo
Ich hatte schon mal Nexium probiert (90 Tabletten). Hat aber auch keinen durchschlagenden Erfolg gebracht, auch mit z.T. 120mg/tag.
Diese Dosierung habe ich natürlich max. 3 Tage vorgenommen, wollte halt mal testen ob sich die Beschwerden bessern, denn es dürfte ja gar keine Säure mehr vorhanden sein, war aber nicht der Fall. Verursacht denn selbst ein nicht saurer Reflux noch solch starke Beschwerden?
Ich denke manchmal, dass das ganze vielleicht doch nicht zu 100% reflux- assoziiert ist, beide Ärzte sagten mir das. Ich hatte ja bei der Spiegelung nicht mal die Spur einer Entzündung in der SR, bis auf das barrett.
Übrigens hatte ich ja bewusst die Messung unter PPI machen lassen um sicher zu sein, dass sie auch wirken. Auf der einen Seite kein nennenswerter Reflux (nicht sauer), auf der anderen die Beschwerden. Irgendwie werde ich aus dem Ganzen nicht schlau.
Mit dem de Meester score werde ich noch mal nachhaken.
Liebe Grüße
Jörg
Sandra21
23.06.2009, 19:13
Kann mir das mal einer erklären was, daß genau heißt ?
Das Risiko des Barrett-Ösophagus vor allem in seiner Neigung
zur bösartigen Entartung (0,5 % pro Jahr entsprechend
ein Karzinom pro 259 Patientenjahre) in einen Speiseröhrenkrebs.
Danke Sandra
Sandra21
26.06.2009, 19:09
Danke der "zahlreichen Antworten" bezüglich der Fragen die ich gestellt habe.
Siehe vor allem meinen Beitrag vom 23.06.2009 10:40.
Und tschüss!!!!
Hallo Ihr Lieben,
ich weiß habe lange nichts von mir hören lassen,aber ihr wißt ja die Zeit und es ist soviel passiert das letzte halbe jahr , leider nicht viel gutes .Aber darum gehts ja auch nicht. Meine Frage : Kennt noch wer von Euch das Medikikament ; Pariet ( PPI) welches ich seit Sept.07 als Dauermedikation gegen mein sodbrennen nehmen muß. Nun muste ich wegen einer starken Angina und Antibiotika noch zusätzlich etwas planzliches ein Darmtherapeutikum ( Mutaflor ) hat was mit den Bakterien zu tun glaube ich einehmen.Seit der Einnahme habe ich tägl. Magenkrämpfe . Mein HA meinte das sich die Pariet nicht mit dem Mutaflor vertragen und ich sollte doch die Pariet weglassen , aber auf alle Fälle die Mutaflor weiter nehmen ist erstmal wichtiger. Schon nach einen Tag ohne Pariet stellte sich wieder starkes Sodbrennen und ständiges Aufstoßen ein. Dazu kommt noch ein Unwohlsein in der Magengegend. Wer kennt Paruet noch, und ist es normal das wenn man damit aufhört gleich wieder sodbrennen da ist ? Heißt das jetzt das ich ohne Pariet garnicht mehr sein kann , und Sie ein Leben lang nehmen muß ? Gibt es noch eine andere Alternative? Ich habe nartürlich jetzt wieder die Pariet genommen u. die Mutaflor weggelassen denn beides zusammen geht ja garnicht. Das Sodbrennen läst langsam nach ,habe aber nach wie vor diesen leichten Magendruck und so ein Unwohlsein in der Magengegend.
Entschuldigt bitte ist einwenig mehr geworden , tut mir leid. :)
Ich wäre Euch dankbar wenn mir jemand etwas raten könnte.
Liebe Grüße Irena
sophie03
06.07.2009, 22:37
Also eigentlich sollten sich die Drei Medis vertragen.
Hast Du schon Darmprobleme oder soll das Mutaflor
vorbeugen?
Die Medis halt keinesfalls gleichzeitig einnehmen.
2 Stunden dazwischen sollten sein.
Ich hatte wegen einer Darmentzündung
zusätzlich zu Pantoloc Antibiophilus in Beuteln genommen.
Mein Arzt meint, das viele Patienten die Kapseln nicht vertragen.
Grüß Dich Sophie ,
ja Du sagst es das Mutaflor war zur Vorbeugung gedacht habe sonst keine Darmprobleme. Aber vieleicht hast Du Recht mit der Zeitspanne ich habe immer beides zusammen gleich nach dem Frühstück eingenommen und mir nichts dabei gedacht. Das werde ich jetzt anders machen , obwohl das Sodbrennen schon fast weg ist ,nur in der Magengegend habe ich immer noch so ein Unwohlsein.
nochmals vielen Dank Sophie
LG Irena
Hallo ihr Lieben,
bin extrem im Stress wegen des berufsbegleitenden Studiums.
Ich hoffe, es ist nicht jeder so schnell beleidigt, wie Sandra21, wenn nicht so schnell auf Fragen geantwortet wird (Manchmal ist es auch ganz hilfreich, mal ein paar ältere Posts zu lesen...).
@Irena
Ich kenne weder Mutaflor noch Pariet.
Ich könnte mir nur laienhaft vorstellen, dass die Bakterien stärker bei dir einschlagen, da sie ja keine Säureblockade mehr durchwandern müssen.
Was sagt der Doc dazu?
Im Zweifel würde ich die Bakterien weglassen.
Auf der anderen seite habe ich z.B. perenterol forte vor meinem Ägypten Urlaub eingenommen (gleichzeitig mit Nexium) und es gut vertragen.
Grds. glaube ich, sollte man PPis eine halbe Stunde vor dem Essen einnehmen (berichtigt mich, wenn ich falsch liege).
Auf jeden Fall die Medis nicht gleichzeitig einnehmen.
Liebe Grüße und gute Besserung!
Flo
sophie03
08.07.2009, 13:48
.........nur in der Magengegend habe ich immer noch so ein Unwohlsein.
Auf Grund ständiger Verduaungsproblemchen bin ich auch
immer in Kontrolle.
Irgendwann beginnt man über seine "Leiden":D nachzudenken,
wann kam was, wie, Symptome, was hängt vielleich zusammen????
Hab eine tolle Homöophatin, mit der hab ich "Bestandsaufnahme" gemacht.
Letztlich hängt bei mir Alles zusammen.
Reizdarm, Reizmagen, zuviel an Magensäure, die darus folgenden Probleme.
Bei Untersuchungen wurde zusätzlich
"Spastischer" Reizdarm und Reizmagen festgestellt.
Dann wurde der Reflux entdeckt.
Wie lange ist das Zuviel an Magensäure schon in meinen Darm gelangt?
Zu viel Magensäure = Krämpfe ?
Fakt ist, bei mir schlägt jedes Unwohlsein auf den Magen / Darm.
Die Einen kriegen ne Erkältung, ich eine Bauchgrippe.
Immer mit sehr schmerzhaften Krämpfen verbunden.
Je nach Intensität langwierig und schmerzhaft.
Auf Grund etwas erhötem Blutdrucks bekam ich Beta Blocker
(war für mich das Mittel, beruhigend und senkend)
bin ja der "Krampfende Hypertoniker)....hab mich super wohl gefühlt.
Bingo.... hat ein Raynaud Syndrom ausgelöst...
Krämpfe in den kleinen Fingerblutgefäßen, die Finger werden bei
Kälte, Erregung, Stress weis, eiskalt und gefühllos.
Hände unters heiße Wasser, masieren usw.
Medikament abgesetzt, anderes genommen.
Muß jetzt verdammt aufpassen, im Winter immer Handschuhe usw.
Geblieben sind mir selbst jetzt im Sommer sehr kalte Hände.
Bei mir besteht immer und überall eine "Krampfneigung",
Im gesamten Gastrotrakt und in den Blutgefäßen.
Je ruhiger und gelassener ich bin, desto besser geht es mir.
Mein Hausarzt hat mir jetzt noch eine Säure Basen Regulation
ans Herz gelegt. Das zu Viel an Magensäure übersäuert nicht nur
den Magen, auch den Körper.
Das schlägt dann auf die Gelenke, aufs Imunsystem usw.
Jetzt nehm ich Kapseln (alternativ Medizien) und fühl mich wesentlich besser.
Sorry das das jetzt so ausführlich wurde aber
was will ich damit sagen:
Viele der Betroffenen des Problem Reflux / Übersäuerung
sollten auch in Erwägung ziehen, Ihre gesundheitlichen Probleme
ganzheitlich zu betrachten, vielleicht hilft schon eine kleine Änderung der
Lebens-Gewohnheiten:) aber irgendwie hängt im Leben immer Alles zusammen ;)
hallo ihr lieben.....
wollte mal eben ein paar liebe grüße da lassen.....
auch ich war lange nicht hier, da ich außer meinem barrett noch ein paar andere sorgen hatte.....
ich nehme noch immer regelmässig ppi s und habe die sache mit dem sodbrennen denk gut im grif ! ab und an aufstoßen von luft..... aber sodbrennen oder aber mageninhalt (was ich früher oft hatte ) nicht mehr.....
werde jetzt einen termin für die nächste spiegelung machen lassen !
und gleichzeitig einen für eine darmspiegelung.....
denn bei meinem sohn (20 ) hat man bei der spiegelung gleich einen polyp gefunden....bin geschockt, in diesem alter schon !!!!!!man hinterfragt alles !!!!!
innerhalb der letzten 3 wochen sind hier in der nähe 3 frauen im alter von 39 bis 44 jahren gestorben...alle krebs....denke das macht angst !
und wenn ich dann überlege das darmkrebs durch frühzeitiges feststellen geheilt werden kann......werd ich dort jetzt auch spiegeln lassen !!!!
ansonsten an alle die ein barrett haben......besser es zu wissen und danach und damit zu leben....wie es nicht zu wissen und dann gleich krebs zu bekommen :-)
seht es positiv !!!!
:knuddel: lg und euch einen schönen sonntag
Hallo Leute,
habe heute in der Rheinischen Post gelesen, dass die an der Klinik Hamburg Eppendorf heruasgefunden hätten, dass wenig Magensäure, alters- oder tablettenbedingt, zu Osteoporose führen kann.
Ich meine, dass ist ja keine neue Erkenntnis. Aber mich würde mal interessieren, wie konkret das Risiko hier ist. Die Experten unter:
http://www.barrettoesophagus.com
meinten ja sowieso, ich sollte Tabletten nur bei Bedarf nehmen.
Es gebe keine Hinwiese, dass die Pis das Risiko mindern könnten.
Was meint ihr hierzu?
Will bald wieder boxen, da wäre ne Knochenundichte wohl eher hinderlich...
Habt ihr Erkenntnisse zu validen Studien zu Nebenwirkungen der PPis?
Hat jemand die Wiesbadener mal angeschrieben unter der genannten Adresse (Wäre gut, denke ich, wenn die nicht nur Fragen von mir gestelltbekämen. Antworten bitte hier veröffentlichen).
Grüße
Flo
@Uniqua
Hoffe deinem Sohn geht es gut.
Wünshce dir und deiner Familie alles gute und dir speziell keine negativen Gedanken. Alles wird super!
Hallo liebe Barrettler,
da Ihr ja alle viel Erfahrung mit dem Thema habt und mein Termin bei meinem Doc erst in 4 Wochen ist, würde ich Euch gerne mal um Eure Einschätzung bitten!
Bei mir ist vor ca. 2 Jahren ein Short Barrett festgestellt worden, mit dem ich mich nach erstem Schock angefreundet habe. Man muss dazu sagen, das ich seit dem Krenbs - Tod meiner Mutter sehr hypochondrisch unterwegs bin und mir daher eh oft um meine Gesundheit mache.
Nun ist es so, dass ich auf einer Reise nach Australien eine Frau kennen gelernt habe, mit ihr 4 Monate in Australien verbracht habe und nun gerne zu ihr ziehen möchte. Nach dem Aufenthalt in Australien haben sich die Ereignisse jedoch etwas überschlagen und meine Einstellung etwas ins Wanken gebracht. Zum Einen gabs den Mega Schock, bei einem MRT wurde bei mir ein Nierentumor festgestellt, der laut Einschätzung des DOC auf jeden Fall bösartig sei. Nach der OP und Histologie hat sich jedoch herausgestellt, dass der Kollege guartig war, also ein totaler Lottogewinn (95% aller Nierentumore sind bösartig). Über dieses Geschenk bin ich natürlich enendlich dankbar, werde ab sofort am 2 Juli (Tag der OP) meinen zweiten Geburtstag feiern!
Allerdings hat mich der Befund der Speiseröhre (bespreche ich mit dem Doc erst Ende August) etwas verunsichert. Nach der Gastro sagte er, alles sähe ziemlich gut aus, ich solle mir nicht zu viele Sorgen machen. In seinem Bericht über die Histologie schreibt er aber jetzt folgendes:
Z-Linie: Nachweis einer leichten chronischen Ösophagitis, passend zu einer Refluxösophagitis mit kleinherdig Barrett-Schleimhaut (SIM+) neben Kardia und Fundusschleimhaut.
Ösophagus 17cm ab Zahnreihe: Nachweis von heterotoper Magenschleimhaut im Ösophagus.
Aufgrund des Befundes muss eine einjährige Kontrolle der Schleimaut im Bereich des ösophago-kardialen Übergangs erfolgen.
Soweit der Bericht meines Docs. Für mich hört sich das eigentlich ganz gut an (leicht chronisch, kleinherdig), aber:
Wisst Ihr, was SIM+ bedeutet? Einach nur Barrett oder noch was anderes?
Was mir die Entscheidung sehr schwer macht, ist das ich mich momentan im Nest der Deutschen privaten Krankenversicherung befinde. Ich werde Lehrer (hatte im August ne Stelle sicher) und wäre weiter in diesem Nest geblieben. EIn Auswandern ist natürlich mit Fragenzeichen versehen, eine Spiegelung werde ich wohl selber zahlen müssen (wobei ein Freund von mir dort Gastroenterologe ist und mich unterstützen würde) und die "All iclusive" Versorgung des deutschen Systems wäre vorbei!! Auch meine NExium, die ich täglich futter, müsste ich wohl selbst zahlen!
Ich weiß, dass Ihr alle keine Ärzte seid, doch als Betroffene könnt Ihr mir ja einfach mal Eure Meinung zukommen lassen!
Probleme habe ich eigentlich selten, ab und an mal Sodbrennen bei sehr stressigen Situationen (wie im Moment bei solch einer großen Entscheidung). Ansonsten seit der Tabletteneinahme recht selten!
Ich danke Euch für Eure Einschätzung und schicke Grüße an alle!
Michael
Hallo Leute,
habe gerade selsbt mal gegoogelt.
http://www.sodbrennen-welt.de/news/200904-Osteoporose-durch-niedrige-Magensaeure-Spiegel.htm
Werde wohl die PPis mal weglassen.
@Michael
Sim+ habe ich noch nie gehört.
Aus dem Zusammenhang dürfte es die Abk. für short-barret sein.
Wenn du den Entschluss für dich gefasst hast, auszuwandern, dann mache diese Entscheidung nicht von dem short-barrett abhängig. Wie so oft geschrieben, dass Entartungsrisiko ist extrem gering.
Fragen kannst du hier an Experten stellen:
http://www.barrettoesophagus.com
Die sind weltweit führend. Mir wurden (wohl bei gleicher diagnose wie bei dir) regelmäßige Kontrollen alle 3 - 4 Jahre empfohlen.
Eine solche kostet rund 500 - 700 € in Deutschland. Sollte also auch in Australien zu finanzieren sein.
Etwas anderes gilt natürlich für die Verbeamtung in Deutschland. Gutes Gehalt, Privat versichert, Pensionen gesichert, traumhafte Arbeitszeiten, fast jeden Tag Mittagsschläfchen (Eltern sind Lehrer):D
Das würde mich (Rechtsanwalt) schon zum nachdenken bringen:confused:
Aber wenn du dort einen Job und die Frau deines Lebens (nach 4 Monaten und traumhaften Wetter?) findest?
Warum nicht?
Das sind aber alles Fragen, die du dir absolut unabhängig von dem Barrett stellen solltest.
Der ist jedenfalls kein Grund hier zu bleiben...
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Unabhängig vom Barrett würde ich natürlich sofort gehen! Aber ich glaube, ich geh auch so und nehm es einfach mit!
Werde mich mal an die genannte Seite wenden!
Den Beamtenstatus lasse ich natürlich erst einmal zurück, doch ich bin erst 30 und in NRW wird man inzwischen wieder bis 40 verbeamtet. Ich könnte also zu jeder Zeit wieder zurück und einsteigen!
Grüße,
Michael
Hallo Flo ,
ich habe auch schon häufiger gelesen , dass durch eine Einnahme der PPIs über einen längeren Zeitraum verschiedene Probleme entstehen können ( z.B. Vitamin B 12 Mangel , Osteoporose , Verdauungsprobleme ) .
Daher wird auch davon abgeraten , diese über einen längeren Zeitraum einzunehmen , wenn dies nicht nötig ist .
Bei uns Barrettlern ist dies natürlich eine Abwägungsfrage . Oft wird empfohlen , diese bei Bedarf zu nehmen . Aber wann besteht Bedarf ?
Manche Ärzte haben mir aber auch gesagt , dass ich die PPIs täglich nehmen soll . Ich habe für mich entscheiden , die PPIs trotz der möglichen Folgeschäden , weiterhin täglich zu nehmen und zwar aufgrund der Hoffung , dass ich so möglicherweise weiteren Schäden vorbeugen kann .
Denn ich habe die Befürchtung , dass nach Absetzen der PPIs ( auch nur vorübergehend ) wieder vermehrt Magensäure in meine Speiseröhre zurückfließt und dadurch vielleicht die Gefahr auf weitere Schädigungen steigt ( ohne dass ich dies vielleicht bemerke , denn vor der Barrettdiagnose habe ich dies auch nicht bemerkt ). Dies ist nur meine Theorie und kann auch völliger Blödsinn sein .
Ganz wohl ist mir dabei natürlich aufgrund der Nebenwirkungen auch nicht ,
aber wie bereits gesagt , ist dies eine Abwägungsfrage .
Nimmst du eigentlich irgendwelche Ergänzungspräperate ein ( Vitamin B12 oder Kalzium o.ä. ) ? Habe ich bisher nämlich noch nicht getan .
Grüsse an Alle
Frank
Hallo Frank,
das mit den PPis ist wirklich ne schwierige Frage.
Es gibt wohl zwei grundsätzliche Meinungen. Die einen sagen, man soll die Dinger bei der Diagnose Barrett auf jeden Fall regelmäßig nehmen (sagte mir mehrere KH-Docs sowohl in Düsseldorf, Köln als auch Frankfurt).
Die Wiesbadener um Prof. Ell, die ja zumindest im bezug auf den barrett weltweit führend sein sollen, sagten mir, ich solle die PPis tatsächlich nur bei Bedarf (also Schmerzen, zur Symptomtischen Behandlung) nehmen, da deren Nutzen nicht erwiesen sei.
Als ich meine Standardfrage stellte, also ob mir mein tägliches Gläschen Rotwein erlaubt sei, antworteten die, "klar, dafür nehmen sie ja die Nexium"...?!?
Also was nun?
Ich denke,wenn man unbedarft meinen obigen Link (11:59) liest, auch die weiteren Artikel, oder die Nachrichten von korrupten Ärzten und Pharmafirmen hört, kann man schon stutzig werden.
Vielleicht sollten wir mal unsere Docs fragen, was die für eine verordnung von nexium bekommen. Einen I-Pod vielleicht?
Ich werde jetzt auf jeden Fall die Dinger absetzen und nächstes Jahr im April eine spiegelung machen lassen. Mal sehen ob sich der Befund verändert.
Ach ja, ab und an setze ich mir Milgamma Spritzen (Vitamin B Cocktail Injektionen).
Neben dem Kalzium Problem kann man so jedenfalls einem B12 Mangel vorbeugen, da man ja den Magen umgeht.
Gibts Kalzium eigentlich in Spritzenform?
@Michael
Na dann, ab nach Australien.
Lehrer werden bestimmt in 5Jahren immer noch gesucht.
Ach, muss Liebe schön sein:knuddel:
meisterho
29.07.2009, 17:57
Hallo zusammen
Bin in letzter Zeit viel unterwegs und habe sehr wenig Zeit.
Ich habe aber letztens einen interessanten Auszug aus einer Studie über Barrett und dessen "Entartungsrisiko" gefunden.
Ist schon verblüffend wie viele Menschen Barrett haben ohne es zu wissen, damit alt zu werden und nicht daran zu sterben.
Zitat:
In einer Studie wurde die Anzahl klinisch diagnostizierter Fälle von Barrett-Syndrom mit der Anzahl autoptisch registrierter Fälle von Barrett-Syndrom verglichen.
Hier wurde eine enorme Differenz festgestellt: die klinisch diagnostizierten Barrett-Syndrome betrugen 23 pro 100.000 Patienten, bei Autopsien wurde in 376 Fällen pro 100.000 Autopsien ein Barrett-Syndrom registriert. Dies bedeutet, dass 95% der Patienten mit Barrett-Syndrom zu ihren Lebzeiten unentdeckt bleiben. Beruht diese Tatsache nun auf der Vermutung, daß das Barrett-Syndrom viel häufiger unter asymptomatischen Patienten vorkommt als bisher angenommen oder gibt es zu viele indolente Patienten, die Warnsymptome wie Sodbrennen, Dysphagie oder retrosternales Brennen missachten?
Ich denke eigentlich sollte man sich doch keine allzu großen Sorgen machen.
Viele Grüße
Jörg
Sag ich doch immer Jörg :prost:
fiona1000
01.08.2009, 11:05
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3400.msg8895/topicseen.html#msg8895
http://www.lifeline.de/cda/news/medizin-news/magen-darm-erkrankungen/content-197809.html
Volkaran
04.08.2009, 17:02
Hallo,
habe auch seit einigen Wochen Probleme mit dem Magen.
Dieses hatte ich letztes Jahr schon einmal. Zum Glück verschwand das Problem nach längerer Einnahme von Pantoprazol.
Hierbei hatte ich starke Nebenwirkungen wie Druck im Oberbauch und Blähungen.
Als sich nach 2 Monaten oder so keine Besserung zeigte und ich gelesen habe das diese Medikamente eben diese Nebenwirkungen haben kann, habe ich das Medikamant einfach zum Test abgesetzt.
Und tatsächlich war ich von da an Beschwerde frei.
Leider ist im April das Problem wieder zurückgekommen.
Da ich beruflich viel zu tun hatte, habe ich das ganze leider zu lange ignoriert bis ich dann endlich zum Arzt gegangen bin.
Dieser hat dann eine Magenspiegelung gemacht und meinte, das ich nur einige Wochen Pantoprazol nehmen muss um das ganze wieder in den Griff zu bekommen.
Leider bis jetzt keine Beserung in Sicht.
Ich soll nun zu einem weiteren Arzt in der Uni Klinik in Kiel damit sie sich das ganze mal anschauen und ob eine OP helfen könnte.
Hierzu wurde mir der Befund der Magenspiegelung, der mir von meinem Arzt nicht weiter erklärt wurde, mitgegeben.
Klingt für mich, da ich vieles leider nicht verstehe, nicht besonders aufschlussreich. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
- 2 Proben Antrum mit ortsständig typischem Gewebe, ohne Entzündung, Hp. negativ.
- 2 Proben Corpus mit fleckiger, kapillärer Hyperämie und in einer Probe auch Unterlagerung durch einen Leiomyomknoten der Lamina muscularis mucosae, keine Becherzellmetaplasie, keine Atrophie, HP. negativ.
- Eine Probe der ora-serrata-nahen Cardiadrüsenzone mit fleckiger, kappilärer Hyperämie und kleinzystischem Schleimhautumbau sowie apikal minimal vermehrt lymphoplasmazellulären Infiltraten ohne Becherzellmetaplasie.
Dazu die Unterlagerung durch einen Leiomyomknoten der Lamina muscularis muocosae mit zugeordnet fleckiger, kappilärer Hyperämie.
Eine weitere Gewebsprobe der Cardiadrüsenzone zeigt eine sich angrenzendes Plattenepithel mit parabasal geringradiger Entzündung und deutlicher Überschichtung der Cardiadrüsen.
HP. nicht nachweisbar.
Krit.Bericht:
Derzeit entzündungsfreie, morphologisch unauffällige, HP. negative Antrum- und Corpusmucosa sowie geringgradige, chronifizierte, HP. negative Cardiagastritis mit kleinzystischem Schleimhautumbau und Überlagerung durch gering entzündlich alteriertes Ösophagusepithel, vereinbar mit dem Vorliegen einer Hiatusgleithernie rsp. einem Barrett-Syndrom ohne Anhalt für die Entwicklung einer Barret-Schleimhaut.
Wäre super wenn einer von Euch alten Hasen mal was dazu sagen würde.
Habe ich nun das Barret-Syndrom oder entsteht da im Moment eins ?
Und was bedeutet Leiomyomknoten ?
Schon mal danke im voraus.
Joachim
Hallo Joachim ,
auf deine Fragen mit meinem Halbwissen eine Antwort zu geben scheint mir zu gewagt . Man will ja auch nichts falsches sagen . Das ist dann doch eher was für einen Spezialisten ( Internist ) . Warst du schon beim Arzt in der Uni Kiel ? Dort kann man das alles sicher klären .
Wünsche alles Gute .
Gruß
Frank
fiona1000
30.08.2009, 13:12
http://www.welt.de/die-welt/wissen/article4358740/Die-dunkle-Seite-des-Vitamin-C.html
fiona1000
05.09.2009, 21:23
http://www99.mh-hannover.de/kliniken/gastro/fobe2003.pdf
Hallo Freunde,
ich habe mich sehr lange nicht mehr gemeldet, weil ich dachte allein damit fertig zu werden. Im Februrar 2008 habe ich eine Fundoplikatio mache lassen, die ich nach wie vor jedem empfehlen kann. Davor hatte ich eine Spiegelung wobei kein Barrett gefunden worden ist. Mitte 2008 und auch Anfang 2009 wurden bei Spiegelungen mit Anfärbungen kein Barrett gefunden. Momentan habe ich allerdings wieder Probleme, nach einer Nahrungsumstellung habe ich seit der Fundoplikatio 20 Kilo abgenommen. Trotzdem habe ich seit 5 Wochen wieder große Probleme. Allein heute habe ich 5 Omep 40 mg, 8 Domperidon 10 mg, und 10 Heilerdekapseln genommen. Ich habe trotzdem Sodbrennen. Am Montag habe ich eine Termin beim Arzt und versuche eine Überweisung zu einer Spieglung zu bekommen.
An alle die mir geschrieben haben ich melde mich detailiert in den nächsten Tagen auf Eure Nachrichten, tut mir leid das ich mich nicht gemeldet habe. Ich dachte ich habe meine Depression besiegt und jetzt kommt sie wieder!
Ich wünsche Euch Glück und hoffe das bei mir alles in Ordnung ist,
Euer Nils...:winke:
Hallo Nils,
schön von dir zu hören, auch wenn der Grund alles andere als schön ist.
Irgendwie erinnerst du mich an meinen Bruder. Der hat sich auch operieren lassen (allerdings keine FO, sondern bei Doc Löhde) und es war zunächst alles ok, bis die Schmerzen wieder kamen. Allerdings wurde bei ihm bei einer Spiegelung nach der Op keinerlei Entzündungen mehr entdeckt.
Er wurde auch depressiv (schon vor der Op, wohl wegen der dauernden Schmerzen). Ich weiss nicht, ob die schmerzen psychsomatisch sein können, gebe auch ungern in soclhen situationen Ratschläge, weil ihr bestimmt selbst schon alles gelesen und ausprobiert habt.
Nur soviel:
Bei ihm sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt worden.
Es wird also besser, wenn er bestimmt Lebensmittel weglässt.
Vielleicht solltest du das auch mal testen lassen (sofern der Magen tatsächlich dicht ist).
Solche Unverträglichkeiten können ja durchaus durch die hohen PPi Dosen hervorgerufen werden.
Alles Gute und viel Kraft mein Lieber!
Flo
hallo.....
lieber nils ich drücke dir auch ganz dolle die daumen das alles gut geht !!!!!!
war auch lang nicht hier.......
viele kleine sorgen.... :-(
und seit einer woche große sorgen....:( jetzt hat der krebs meine mama gepackt !!!!
bin am ende, haben morgen die große untersuchung im kh....wissen es schon seit einer woche, doch da sie dimenz ist ( nicht hochgradig ) wollten wir es noch ein wenig verschweigen....heute abend hab ich es ihr gesagt :( fühle mich sehr schlecht......
ich war es die ihr das fast sichere todesurteil gebracht habe :(
ist alles so unreal gerade......:(:(:(:(
hoffe sie finden morgen nicht noch mehr !!!!!
hab in 2 wochen meine spiegelung......hmmmmm
echt viel im mom
lg an alle
klopf klopf klopf
gibt es euch noch ?
habe am donnerstag wieder meine spiegelung.....
ansich war das ganze jahr mit den ppis echt gut, doch seit einer woche habe ich mit 40mg omeprazol trotzdem immer mal wieder sodbrennen :-(...das macht mir ein wenig angst
doch ich denke es könnte mit meinem derzeitigem stress zusammen hängen.....
und so wie mein magen schmerzt, könnte eine magen und darm grippe unterwegs sein
:undecided lg
fiona1000
21.09.2009, 20:28
http://sodbrennen.net/gerdopla.htm
hmmmmm
ich hab es ja ansich gut in den griff bekommen.....
hab vor der op denk ich angst!!!!....... man hört ja immer wieder das es dnach beschwerden gibt....
oder wie sehen die anderen das ?
lg
wo seit ihr alle ?
Hallo Uniqua ,
mir geht es auch so mit der OP . Ich habe auch schon oft darüber nachgedacht , konnte mich aber bisher nicht durchringen weil ich auch sehr viel über Beschwerden danach gehört habe . Bin zwar mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden , aber ich warte erstmal ab und nehme weiter täglich meine PPI .
Viel Glück bei deiner Spiegelung am Donnerstag .
Grüsse
Frank
neuer arzt neuer text....
habe gerade deb bericht vom arzt bekommen (doch noch keine besprechung und ergebnisse der befunde )
hier wir mein barrett jetzt anders beschrieben und es liest nicht nicht so dolle.....
oder lese ich das falsch ?????
....fingerförmiger ausläufer von barrettmukosa, nach prager einteilung : C$M% keine refluxoesophagitis und mittelgroße axiale hiatshernie....
ergebniss der histomorphologischen befundes erhalte ich erst nach deren urlaub in 2 wochen...hmmmmmmm
:undecided
:winke: Hallo,
ich habe beim Durchstöbern des Internets dieses Forum gefunden und bin sehr froh, Leidensgenossen gefunden zu haben. Vor allem ist es beruhigend, dass sogar schon Leute in meinem Alter (25) mit diesen Beschwerden zu kämpfen haben. Eigentlich bin ich selbst Medizinstudentin, aber wenn es einen dann selbst betrifft, gehen einem die guten Ideen schnell aus, die Lehrbücher bringen einen nicht weiter und man weiß nicht, welchem Arzt man glauben soll.
Ich habe schon seit 13 Jahren quasi permanent Schmerzen im Oberbauch. So richtig Sodbrennen oder Zurückfließen von Nahrung hatte ich dabei eigentlich nie (nur einmal, als ich 6 Monate PPIs permanent geschluckt habe und sie dann abgesetzt habe). Diverse Magenspiegelungen hatten bisher immer die Diagnose NERD oder bestenfalls eine leichte Oesophagitis (bei der allerersten Spiegelung mit 16 Jahren) ergeben. Im Prinzip wurde mir bisher immer gleich an den Kopf geworfen, das sei alles psychosomatisch und ich solle eben nicht so viel Kaffee trinken und ASS schlucken (mache ich natürlich beides nie). Jetzt hatte ich 3 Jahre Ruhe, seit 7 Monaten sind die Schmerzen nun leider zurück. Bei einer erneuten Magenspiegelung diese Woche dann eine etwas überraschende Diagnose: Hiatushernie (2cm Durchmesser) und (wahrscheinlich) 4mm Zylinderzellmetaplasie an der Z-Linie (die Histo steht leider noch aus). Kann eine Hiatushernie denn so plötzlich auftreten? Wieso war denn das bei den 4 Magenspiegelungen davor nie zu sehen gewesen? Das hat mich sehr gewundert.
Die Gastroenterologen raten natürlich alle vehement von einer OP ab (die Erfahrung haben hier wohl alle gemacht). Ein Bekannter von mir, der Chirurg ist, sagt aber, das sei im Prinzip die einzige kausale Behandlung. Zumal ich keine PPIs vertrage (solche Oberbauchschmerzen wie unter Nexium oder Pantozol hatte ich noch nie). Jetzt überlege ich hin und her, was ich machen soll. Eigentlich wäre es doch besser, sich jetzt operieren zu lassen, wo man noch jung ist und sowas besser wegsteckt, oder? Und schließlich gibt es ja gerade bei Frauen durchaus Situationen, wo man keine PPIs nehmen sollte und ein erhöhtes Risiko für Sodbrennen besteht :) (Ist allerdings kein aktuelles Problem) Auf solche Fragen bekommt man ja aber selten eine Antwort vom Arzt.
Darauf zu warten, dass sich eine Dysplasie entwickelt, die dann zur High Grade Dysplasie wird um sie erst dann zu entfernen klingt für mich total unlogisch.
Würde mich über Tipps und Kommentare sehr freuen!
Vielen Dank und Entschuldigung, dass der Beitrag so lang geworden ist!
Luise
PS: Sorry, dass mein Text jetzt zweimal im Netz steht, wollte eigentlich hier schreiben, habe dann aber aus Versehen ein eigenes Thema verfasst!
Hallo Vicky! Habe auch seit 2001 einen Zwerchfellbruch,Reflux und das Scheiss Barrett:mad:. Mit 20mg Omep.funktionierte es eine Zeit lang recht gut aber dann fingen in immer kürzeren Abständen die Brustschmerzen(Oberbauch) an. Im Moment bin ich soweit dass ich mich operieren lassen will aber keine Fundo. sondern in Berlin bei Dr.L, ist halt doch schon relativ teuer und schiss hab ich auch dass nicht alles so funktioniert wie geplant. Hab mir heute wieder viel über die OP Methoden reingezogen aber über das 3Schicht Verfahren steht fast nix im Netz. Werde nächste Woche noch ne MS machen und nochmals mit meinem Arzt darüber reden und danach entscheiden OP oder weiterhin Tabletten:(. Wär nett wenn sich jemand melden würde der die OP bei Dr.Löhde schon hinter sich hat. Dir noch gute Besserung bis bald und tschüss.
Hallo Vicky und Rollef ,
eure Aussagen kann ich fast uneingeschränkt auf mich übertragen .
Wie bereits gesagt , raten die meisten Ärzte von einer OP ab . Auch liest man in verschiedenen Foren von Operierten , denen es danach noch schlechter ging als vorher ( teilweise neue Probleme ) . Dies schreckt einen natürlich ab . Allerdings möchte man auch nicht mit den permanenten Beschwerden leben . Was tun ? Ich überlege das schon seit über 3 Jahren . Z.Zt. habe ich jedoch noch zuviel Angst vor einer OP . Rollef , auch das Verfahren von Dr.L. habe ich auf seiner Internetseite mit Interesse zur Kenntnis genommen . Aber auch hier bin ich noch skeptisch . Es wäre wirklich schön , wenn sich einige mit Erfahrungen hinsichtlich dieser Methode melden würden .
Vicky , auch ich kann nicht nachvollziehen , warum man erst warten soll bis sich eine Dysplasie oder High Grade Dysplasie entwickelt hat , bis der Barrett entfernt wird . Denn es scheint ja inzwischen geignete Methoden zu geben , diesen zu entfernen . Aber wie man auch vorherigen Beiträgen entnehmen kann ,wird dies nicht präventiv gemacht . Ich finde dies nicht befriedigend , denn das Wissen darüber , dass sich aus dem Barrett etwas entwickeln könnte ist doch sehr unberuhigend . Ich laufe daher halbjährlich zur Gastroskopie , in der Hoffnung das Veränderungen rechtzeitig entdeckt werden . Aber wer will das schon sein Leben lang ?
Viele Grüsse an alle
Frank
fiona1000
25.10.2009, 21:22
http://www.lifeline.de/llspecial/folgeerkrankungen/krebsgefahr_bei_sodbrennen/content-129111.html
http://www.lifeline.de/llspecial/folgeerkrankungen/krebsgefahr_bei_sodbrennen/content-129110.html
http://www.lifeline.de/llspecial/folgeerkrankungen/krebsgefahr_bei_sodbrennen/content-129109.html
http://www.lifeline.de/llspecial/news/archivmeldungen/content-121907.html
http://www.lifeline.de/llspecial/news/archivmeldungen/content-121880.html
http://www.lifeline.de/llspecial/news/archivmeldungen/content-121879.html
http://www.lifeline.de/llspecial/news/archivmeldungen/content-121882.html
.....wird das abtragen so von der kk bezahlt ?
kann ich so zu meinem doc gehen und sagen (zb ) ich möchte bei dr ell operiert werdn ????
bestimmt nicht...oder ?
Guten Abend,
ich bin neu hier und habe mit großem Interesse die Beiträge hier gelesen.
2007 wurde ich bei Dr. L. in Berlin nach der neuen Methode operiert, nach dem ich 2 Jahre lang PPI wegen Gastritis, Sodbrennen und Hernie geschluckt hatte. Allerdings waren die Beschwerden danach nicht schlagartig verschwunden. Es brauchte noch ca. 1 Jahr und einige Pantozol bis ich Ruhe (März 2008) hatte. Danach wurde ich schwanger und jetzt nach der Geburt unseres Sohnes im März 09 bekam ich wieder Magenschmerzen und im August ca. 1 Monat lang Sodbrennen. Heute hatte ich wieder eine Spiegelung. Der OP-Bereich wäre in Ordnung allerdings Vedacht auf Short-Segment Barrett-Ösophagus. Nun bin ich etwas Verunsichert - was bedeutet Verdacht??? Wird dies erst durch die entnommenen Proben geklärt? Die Ärztin war total im Stress ( es ging dort wie am Fliesband) und meinte nur - leichte Entzündung im Magen aber dafür gibt es Medikamente. Ich hab das mit dem Barrett nur rausbekommen, weil ich den Brief für meinen Hausarzt geöffnet habe :shy:
Ist schon komisch, dass ich nun vielleicht Barrett haben könnte, obwohl der OP- Bereich ok ist und Sodbrennen nur ganz selten in den letzen 1,5 Jahren da war.
Ich denke, ich werde mal den Laborbericht abwarten und dann weiter sehen.
Ich stehe bei Fragen zu meiner Op gern zur Verfügung.
Viele Grüße
Anjana
Hallo Anjana!!
Wäre nett wenn du uns ein paar Auskünfte über die OP geben Könntest.
Hätte da einige Fragen da ich mich auch für diese OP Methode interessiere.
Wie ist die OP bei dir verlaufen,hast gleich die PPIs weggelassen,wieviel hast du abgenommen,wann hast du wieder normal essen können,musste deine Speiseröhre nach der OP nachträglich gedehnt werden.
Wäre nett wenn du uns bisl darüber erzählen könntest.
Im voraus schon vielen Dank.
Hallo Leute,
hatte in letzter Zeit einige Prüfungen und im Büro haben sich die Akten mal wieder bis zur Decke gestapelt....
@Anjana
Im Rahmen einer Spiegelung kann nicht mit Sicherheit beurteilt werden, ob du Barrett hast. Es kann Anzeichen geben, allerdings kann es sich auch um (hochgezogene) Magenschleinhaut etc. handeln.
Nur die Gewebeuntersuchung kann letztlich Klarheit bringen.
Die solltest du also abwarten und dich nicht verrückt machen.
Erstens wird die Gefährlichkeit von Barrett überschätzt (siehe meine weiteren Beiträge) und zweitens musst du es ja nicht haben.
Wenn du Fragen hast, kannst du Sie mir allerdings gerne stellen!
Infos über die Doc L. OP interessieren hier (mich eingeschlossen) sehr viele.
Man findet halt im Netz gar nichts (ausser Doc L`s Seite)
Mein Bruder wurde ja auch dort operiert.
Hast du mit anderen Docs über die OP gesprochen?
Halten die ihn denn für seriös bzw. die Op für ausgereift.
Hat Doc L. was über die Gefahr gesagt, dass die Netze irgendwann wandern könnten oder wie der Körper auf die Fremdstoffe reagiert.
Ist die OP reversibel?
Hoffe, dich nicht mit den Fragen zu erschlagen:twak:
Ansonsten:
Liebe Grüße an alle!
denise20
01.11.2009, 12:56
hallo
ich bin neu hier und ich habe mir alle berichte durchgelesen, und zwar mit großem interesse....
ich bin 20 jahre alt und bin mit 19 am barrett-syndrom erkrankt...eigentlich wurde es per zufalll entdeckt...der arzt meinte zu mir, dass ich schon einen gutartigen tumor habe und die heilungschancen nicht gut sind, zudem hatte ich noch ganz viele erosionen in meiner speiseröhre...
ich musste dann operiert werden und nach dem halben jahr kampf und medikamente wurde ich als krebsfrei befunden, und zwar dieses jahr im januar...
nun haben november und ich habe wieder anzeichen und muss wieder zur magenspiegelung und hatte auch schon medikamente genommen, diesmal waren die nebenwirkungen aber zu stark und ich musste die medikamnete nach nem monat absetzten....mein problem ist, dass mein unterbewusstsein eine solche angts hat und mein körper nur zuckt und ich jetzt extra ins krankenhaus muss , um eine magenspiegelung durchführen zu können...
ich wollte nur mal fragen, ob jemand ein gutes krankenhaus in berlin kennt, wo ich hingehen könnte ?
wäre schön , wenn ich eine antwort bekäme, danke im vorraus
noch viel glück an alle
Hallo Denise,
leider kann ich dir in Berlin kein KH empfehlen, da ich nicht von dort komme.
Ich kann dir aber Prof. Ell in Wiesbaden empfehlen. Dem kannst du auch eine E-Mail Anfrage senden.
Fragen kannst du auch hier stellen:
http://www.barrettoesophagus.com/
Die antworten in der Regel sehr schnell.
Was wurde denn genau bei dir diagnostiziert?
Liebe Grüße und viel Kraft!
Flo
Korkhase
05.11.2009, 07:58
Liebe Barrett-Gemeinde,
aus aktuellem Anlass melde ich mich mal wieder. Gestern war ich zur Nachuntersuchung bei Prof. Ell in Wiesbaden und das war sehr erfreulich.
Bei mir wurde ja im Rahmen einer Studie vor 6 Monaten die Barretthaut komplett abgetragen. Die Spiegelung gestern hat ergeben, dass tatsächlich lückenlos die normale Schleimhaut nachgewachsen ist und keine Spur mehr von Barrett vorhanden ist. Außderdem erfreulich, es haben sich keine neuen Dysplasien gebildet, ich kann als geheilt gelten.
Noch ist es nicht wissenschaftlich bewiesen, dass die Abtragung Krebs verhindern kann, allerdings sind die bis jetzt vorliegenden Ergebnisse sehr hoffnungsvoll, es ist nach der Abtragung bei keinem Patienten mehr Krebs festgestellt worden, so sagte mir der Projektleiter der Studie, allerdings ist die Zeit noch zu kurz, um eine endgültige Feststellung zu treffen, das ist erst nach Ablauf der Studie in ca. 5 Jahren der Fall.
@Thorag: Unser "wein"erliches Treffen habe ich nicht vergessen und wenn ich extra nach Darmstadt reisen müsste, der Anlass ist es wert.
Liebe Grüße
Korkhase:D
Mensch Korkhase,
das sind ja super Nachrichten! Juchhu!
Was hälst du von einem "Wei(h)nachtlichen" Treffen;-)
Bin da auf jeden Fall einige Zeit in Darmstadt, vielleicht klappt das ja dann endlich?
Nun müssen wir auf jeden Fall anstossen!!!!!
Sollten dann auf jeden Fall mal mailen...
Hallo Anjana wäre nett wenn du mal antworten würdest und bisl was über deine OP erzählen würdest siehe mein Bericht oben.
Wäre sehr hilfreich für viele in diesem Forum .
fiona1000
10.11.2009, 18:10
http://www.rp-online.de/bergischesland/solingen/nachrichten/solingen/Radiowellen-gegen-kranke-Zellen_aid_545049.html
hallo
@korkhase :) das ist ja genial !!!!!!!
bin begeistert !!!!
wie ist das, wenn ich meine auch abtragen lassen möchte, muss ich das selber bezahlen ?
lg
Hallo,
habe am Donnerstag von meiner Hausärztin den Befund "Barrett-Ösophagus" so nebenbei erfahren. Mit dem vor 4 Wochen festgestellten "Morbus Grohn" kann ich in diesem Augenblick leben. Das Barrett-Syndrom macht mir aber zu schaffen. Meine Hausärztin sprach von einer Heilungsmöglichkeit. Dies stimmt nach kurzem "googeln" wohl nicht. In erster Linie wird die Radiofrequenzablation
(Wegbrennen der veränderten Schleimhaut) als "Heilmöglichkeit" (aber auf jeden Fall als gewisse Sicherheit hinsichtlich des Entstehens von Krebs) gewertet. Vom Problem der Beseitigung der Refluxösophagitis mal abgesehen. Die Behandlung "Radiofrequenzablation" wird aber wohl erst bewilligt, wenn ein Krebs erkennbar ist. Habe ich dies so richtig verstanden? Kann mir hier evt. ein Mitbetroffener weiterhelfen?
Ich muß mir auch noch einen geeigneten Gastrologen zwischen Siegen und Gießen suchen.
Wäre lieb, wenn mir Jemand antwortet!
Gruß Frodo55
Korkhase
14.12.2009, 11:13
Hallo Frodo,
wie du aus meinen Beiträgen sehen kannst, hatte ich ein Karzinom im Frühstadium, welches von Prof. Ell in Wiesbaden entfernt wurde, in diesem Falle wurde auch ein Teil der Barrett-haut mit abgetragen. Bei normalem Befund von Barrett ohne Entartungen gilt immer noch die Standardregel, dass nicht abgetragen wird, weil ein Verhindern von Krebs wissenschaftlich dadurch nicht bewiesen ist.
Es läuft aber gerade eine Studie von Prof. Ell, an der ich auch teilnehme und in dieser Studie soll bewiesen werden (oder auch nicht), dass die Ablation wirklich krebsverhindernd ist und ihm Rahmen dieser Studie wurde bei mir die gesamte Barretthaut abgetragen und wunderbarer Weise ist die ganz normale regelrechte Schleimhaut nachgewachsen, was Prof. Ell wörtlich als "exzellenter Befund" attestiert hat. Das Ergebnis der Studie wird erst in ca. 4 - 5 Jahren feststehen und bis dahin gilt die alte Standardregel, dass nicht abgetragen wird.
Liebe Grüße
Korkhase
Hallo Frodo ,
ich nehme an , du hast bezüglich der Radiofrequenzablation die Berichte über die Therapie des Halo-Systems der Firma Barrx Medical gelesen . Ich bin der Meinung , dass dies sich sehr viel versprechend anhört . Allerdings scheint es wirklich so zu sein , dass auch diese Methode , wie auch die anderen Ablationsverfahren ,erst zum Einsatz kommt , wenn bereits Dysplasien vorliegen . Dies finde ich extrem unbefriedigend . Denn einerseits hofft man ja , dass sich der Barrett nicht in diese Richtung weiterentwickelt , aber andererseits rennt man dann den Rest seiner Tage mit dem Barrett herum und es bleibt immer das blöde Gefühl im Hinterkopf .Außerdem sehe ich auch die Gefahr , dass eine Veränderung evtl. nicht rechtzeitig erkannt wird und es dann vielleicht für eine Ablation zu spät ist . Denn dies festzustellen ist für viele Ärzte sicher nicht ganz einfach . Es wird daher ja auch geraten sich möglichst bei Experten gastroskopieren zu lassen .Aber die muss man auch erst einmal finden .Ich würde daher auch gerne meinen Barrett präventiv entfernen lassen . Aber dies scheint nicht möglich zu sein .Ich lasse mich daher ungefähr alle 6 Monate spiegeln , in der Hoffnung , dass eine Veränderung rechtzeitig erkannt wird . Allerdings sind dies für den Rest des Lebens auch keine rosigen Aussichten .
Viele Grüsse an alle
Frank
Hallo zusammen melde mich auch mal wieder.
So wie es aussieht sind alle geheilt.
Also ich hab immer noch das scheiss Barrett.
Ein Forum ist doch eigentlich da, für den gemeinsamen Austausch gesammelter Erfahrungen wie hier in diesem Thread die Barrettschleimhaut.
Ich Interessiere mich immer noch für die OP-Methode von Doc.Löhde aus Berlin.
Hat sich schon jemand von Herr Löhde operieren lassen?
HoldenCaulfield
16.02.2010, 21:19
Hallo Zusammen,
im Oktober wurde bei meiner Mutter Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, der in die Lunge und das Lymphsystem gestreut hat. Ihr Vater ist bereits daran gestorben. Auch ziemlich früh. Etwa in dem Alter, in dem meine Mitter jetzt ist. Heute wurde bei mir eine Spiegelung durchgeführt. Leider war ich nach dem Propfol nicht ganz auf der Höhe. Jedenfalls meinte der Internist aufgrund der Spiegelung, dass die Speiseröhre verändert sei und er Proben eingeschicken werde. Und redete dann von Lasern der betreffenden Stellen.
Nachdem ich den Nachtmittag über nachgedacht habe, kriege ich ein ziemlich mulmiges Gefühl. Habe ich was falsch verstanden? Kann ein Barrett Syndrom makroskopisch erkannt werden? Schickt er immer Gewebe ein oder gibts da was konkretes? Was hat es mit diesen Dysplasien auf sich?
Wäre dankbar für hillfreiche Antworten.
Grüße HoldenCaulfield
Hallo Holden!
Um ein Barrett zu diagnostizieren müssen natürlich Proben aus der Speiseröhre entnommen werden. Das wurde bei dir auch gemacht nun musst du den Befund abwarten,dann wird gehandelt.
Aber jetzt schon von Lasern zu sprechen ohne Befund ist unnötige Panik mache.
Hast du eigentlich Sodbrennen oder Brustschmerzen?
Ich lasse mich 2mal im Jahr spiegeln da werden dann natürlich auch Proben aus der SR entnommen um zu sehen ob sich das Barrett verändert hat.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen bis bald und tschüss.
HoldenCaulfield
18.02.2010, 20:32
Hallo und Vielen Dank,
Brustschmerzen kann ich nicht sagen. Nur seit einiger Zeit Schmerzen im Oberbauch allerdings weit links unterm Rippenbogen, die bis ins Bein ziehen.
Was immer das bedeutet.
HC
Holger1969
22.02.2010, 17:42
hallo, ich bin holger und ich werde am kommenden freitag operiert. ich nehme seit 10 jahren mittel gegen sodbrennen und habe das short barrett.
ich hoffe wenn mein magen wieder dort ist ( zwerchfellbruch ) wo er hingehört und der eingang enger gemacht ist endlich ruhe habe. ich habe große bedenken ob ich nach der op essen und trinken kann wie gewohnt.
hat jemand erfahrung mit der op ?
lieber gruß an alle
Holger
Hallo Holger bei wem lässt du dich operieren und welche Methode wird angewendet?
Also dass du nach der OP nicht gleich normal essen kannst dürfte dir ja wohl klar sein kann man doch überall nachlesen und hat dir dein Arzt bestimmt auch so erklärt.:confused:
Holger1969
23.02.2010, 13:14
hallo rollef, ich werde in der sankt lukas klinik operiert. dort wird der eingriff ca 85 mal im jahr durchgeführt. ich werde mit der metode nach einem nissen behandelt und mein arzt und in der klinik sagte man mir ich werde danach wieder normal essen können.die ersten tage schonkost, ich bekomme wohl am tag nach der op ein leichtes frühstück. meine sorge ist das ich danach nicht mehr aufstoßen kann oder wenn eine übelkeit vorliegt, das es nicht möglich ist sich zu übergeben. ich weiß auch nicht ob ich danach schmerzen haben werde, laut aussage der ärzte wohl nicht, ich möchte auch nicht die ganzen horrorgeschichten über die misserfolge im internet lesen, ich möchte einfach nur ein paar nützliche informationen. ich bin gewiss nicht verwirrt, nur unsicher.
lg Holger
Also das mit dem Aufstossen hab ich auch schon gehört dass dies nicht mehr funktioniert aber das sind alles Fragen die man einem Arzt stellt und dann für sich entscheidet ob man mit sowas leben kann.
Ich persönlich hab mich für die OP-Methode von Dr.Löhde in Berlin Interessiert wird halt nicht so viel rumgebastelt. Im Moment werde ich aber noch ne Weile Tabletten schlucken bis ich bischen mehr Ruhe habe und auch Zeit. Dir viel Erfolg bei deiner Op wird schon alles glatt gehn. Berichte bitte danach wie es dir ergangen ist und tschüss.
Holger1969
25.02.2010, 17:42
hallo rollef, ich bin wieder zu hause, ohne op.
ich habe den sogenannten brei schluck bekommen und das kopf über nach unten und da ist aus dem magen nichts zurückgelaufen. ich konnte auf den röntgenbildern genau sehen das mein magen da ist wo er hingehört und nicht durch das zwerchfell gedrungen ist. die magenspiegelung heute morgen hat ergeben das alles da ist wo es hingehört, nur das barrett ist leider wieder bestätigt worden. ich warte jetzt auf die histologie der entnommenen proben und werde dann in aller ruhe entscheiden. die op mag alle glücklich machen dehnen das mageninnere zb. beim bücken wieder hochkommt, aber das ist bei mir ja nicht der fall, ich komme mit 20 mg omep am tag aus und habe kein brennen oder ähnliches, ich habe in letzter zeit leider oberbauchschmerzen, und das muß ich noch abklären.
gruß Holger
Servus Holger1969 so wie es aussieht hast du gleichen Probleme wie ich d.h. mit 20mg Omep.bei mir jeden 2.Tag ist fast alles im grünen Bereich. Bis auf die Oberbauchschmerzen (ich sag immer Brustschmerzen) gehts bei mir auch einigermasen natürlich nur wenn die Ernährung stimmt und ich mich nicht zu sehr aufrege. Brutaler schitt ist halt der Barrett der geht aber durch die OP normalerweise nicht weg. Lass ihn 2mal im Jahr kontrollieren um zu sehn was er so treibt:mad: Wichtig ist wirklich die Ernährung und bei mir kein Alk und das schon 9 Jahre lang.
Holger1969
28.02.2010, 15:22
hallo rollef, ich muß mal schauen wie es jetzt weitergeht. das die ernährung ein wichtiger faktor ist, weiß ich ( leider ), aber sich richtig und gesund zu ernähren ist gar nicht so einfach, man muß auf sehr viel verzichten.
lg holger
Hallo Leute,
irgendwie nicht mehr viel los in unserem alten, schönen Forum.
Na ja, umso besser, dann scheint es allen gut zu gehen;-)
Den Neuen rate ich, mal die vielen alten Posts zu lesen, die nehmen eine Menge Panik (ja, man kann alles essen, was einem bekommt und auch abends lecker Rotwein trinken - soll sogar gut sein...)
Nächste Woche habe ich mal wieder ne Spiegelung.
Bitte Daumen drücken, dass die wie bei den letzten beiden Malen KEIN BARRETT mehr histologisch nachweisen können.
Vielleicht verschwindet der ja doch, wenn man ihn einfach im Alltag nicht beachtet;-)
Liebe Grüße an euch alle!
Flo
barrett111
06.05.2010, 20:13
Hallo zusammen.
Dieses Thema ist wirklich super informativ!
Mich würde es interessieren, ob in Deutschland oder der Schweiz, aktuell oder in Kürze, Studien laufen, welche die Vorteile einer frühen Katheterablation (noch vor dysplastischen Veränderungen) untersuchen.
Beste Grüsse und beste Gesundheit!
Sandra21
13.05.2010, 18:54
Hallo ihr lieben,
war zur Magenspiegelung.Leider ist das Barrett wohl nicht verschwunden, wie ich dachte. :sad:
Ich verstehe jetzt nicht ist das Barrett am Magen?
Im letzten Jahr stand in dem Laborbefund das ich eine leichte chronische Ösophagitis mit einer Barrett Metaplasie habe.
Ist das jetzt alles schlimmer geworden als im letzten Jahr?
Ich setze mal was mir wichtig erscheint hier rein.
2: (Pe,PAS Giemsa) Plattenephitel des Oesophagus mit akanthotischer Verbreitung ohne Schichtungsunruhen oder Zellatypien.Geringgradige lymphocytäre Infiltrate.Daneben Cardiaschleimhaut mit Intestinaler Metaplasie Grad III und entzündlichen Infiltraten im Schleimhautstroma.Keine Atypien.
Dann Beurteilung zu 2:
Geringradige chronische hyperregeneratorische Oesopagitis und geringradige chronische Cardiagastritis mit Intestinaler Metaplasie Grad III als Äquivalent einer Barrettmucosa.
Gruss Sandra
Hallo Sandra ,
leider verschwindet der Barrett nicht von selbst , sondern bleibt bis an das Ende deiner Tage oder wird entfernt .
Zu deinen Befunden traue ich mir keine Aussagen zu , da ich kein medizinischer Experte bin , sondern auch nur Betroffener . Nur so viel : Der Barrett ist nicht am Magen , sondern in der Speiseröhre . Man spricht von einem Barrett , wenn sich Teil der Speiseröhrenschleimhaut umgewandelt hat und das ist nicht so gut .
Deswegen immer schön zur Kontrolle gastroskopieren lassen .
Alles Gute und viele Grüsse
Korkhase
22.05.2010, 19:27
aus aktuellem Anlass will ich mich auch mal wieder melden, wie berichtet, wurde bei mir im Rahmen einer Studie der long-barrett entfernt, das war vor ca. 1 Jahr, letzte Woche wurde bei einer Kontroll-Spiegelung (hier am Ort) festgestellt, dass lückenlos die regelrechte Schleimhaut nachgewachsen ist und keinerlei dysplasien mehr zu finden sind, die Schleimhaut ist in einem excellenten Zustand. Ist schon sehr erfreulich, Krebs weg, Barrett weg, Patient noch da und wohlauf.
Einzige Einschränkung, der Säurereflux ist ja dadurch nicht verhindert, aber ich nehme täglich 40 Nexium, vertrage es gut, muss deshalb allerdings alle 3 Monate Vitamin B 12 gespritzt bekommen (speichert der Körper), weil der Säureblocker die Aufnahme über den Magen verhindert.
Wünsche allen hier ein ebenso erfreuliches Ergebnis, besonderen Gruß an Flo.
Liebe Grüße
Korkhase
hi korkhase
bei mir wurde letztez jahr refluxösophagitis 1 grad festgestellt,daraufhin nahme ich 6 wochen omep 20 mg und die entzündung war weg.Seit 2 monaten habe ich wieder die selben beshcwerden wie,feuer aus dem mund,zungenbrennen usw
Mein hausartz hat mir diesmal pantoprazol 20 mg geschrieben,aber die standartdosis für die behandlung ist ja 40 mg oder habe ich unrecht,kann mann auch mit 20 mg die entzündung ausheilen?.20 MG IST Eigentlich ZUM VORBEUGEN oder?
Viele sagen das wenn mann beim ersten endeskopie kein barret festgestellt wurde,das das so bleibt stimmt das?
Und wie ist es falls ich barret kriegen sollte die überlebenschancen?
Kann auch jeder gastroentrelogie bei der magenspiegelung falls krebs vorhanden ist auch ohne farb endeskopie also mit standart endeskopie feststellen ob metastasen vorliegt oder nicht?
Habe grosse angst Barret zu bekommen und die ärtzte übersehen das.
FelixulfeR
15.06.2010, 17:08
hallo Forengemeinde,
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin und ich weiß auch nicht, ob ich hier was schreiben sollte, oder erstmal abwarten, aber es lässt mich nicht in Ruhe...
Ich muss vorab sagen, dass ich nicht alle 640 Beiträge dieses Threads gelesen habe.
Ich bin fast mitte 20 und habe seit vielen Jahren das Reflux-Syndrom (mein magen schließt nicht richtig, magensäure kommt Immer die speiseröhre hoch, sogut wie immer Sodbrennen+heftigtes Aufstossen/Röpsen). Festegestellt wurde es bei einer Magenspiegelung, als ich 16 war. Allerdings bestand das Problem vorher schon und zu Beginn meiner Pubertät begann es probleme zu machen. Damals hat uns meine Doktorin gesagt, dass das wohl ein angeborener Fehler wäre und man das irgendwann mit einer OP beheben sollte, weil sonst daraus das Barrett-Syndrom folgen könnte. Hab damals auch Patonzol verschrieben bekommen..aber ehrlich gesagt es nur dann genohmen, wenn ich auch richtig Probleme hatte also eher sehr sporadisch bzw eigentlich fast überhaupt nicht genohmen, es vernachlässigt und versucht nicht dran zu denken..:/ Auch hab ich meine Ernährung nicht umgestellt, weil ich nicht auf all die leckeren dinge verzichten wollte.. Ich weiß, dass das sehr kurzsichtig und 'dumm' war. Es ging aber einigermaßen so zu leben und ich hatte dem Problem auch nicht mehr viel Bedeutung zu gesprochen..
Seitdem ich studiere lebe ich in einer eigenen wohnung und meine Ernährung bestand bisher zu 90% aus Dingen, die zu fett sind(mehrere Pizzen,Frühlingsrollen,Joghurt...), wobei ich aber alles andere als übergwichtig bin..Bis vor 4 Wochen habe ich so gelebt, bis ich mich dann mehrmals übergeben hatte und auch Blut gekotzt hatte nach solch fettreichem Essen..Danach hab ich eigentlich fette dinge komplett gemieden und nur noch sowas wie Brot gegessen, was ich aber ähnlich schlecht vertrug, und so ass ich immer weniger, weil ich nicht wusste, was ich essen sollte, hab ein bischen weniger als mein Viertel meines Körpergewichts verloren und war ziemlich schwach.. bin dann zu meinen eltern gefahren, immer noch symptome,aber ohne sich zu übergeben und habe morgen eine magenspiegelung.
Meine Frage ist: Ist das blutige sich-Übergeben ein Anzeichen des Barret-Syndroms? wenn nicht, wofür dann? oder sollte ich dem nicht zuviel bedeutung zu gestehen? Was würdet Ihr mir empfehlen?
Vielen Dank für euren Rat,
Gruß, Felix
Hallo Felix!
Das Blutige erbrechen ist bestimmt kein Anzeichen für Barrett .
Also Magenspiegelung machen lassen(hast du ja schon hinter die) dann klärt sich das ganze von alleine auf.
Werden bei der MS auch Gewebeproben von der Speiseröhre entnehmen um zu sehen ob du überhaupt Barrett oder andere Probleme hast.
Kannst dich ja noch mal melden wie es dir ergangen ist und ob es dir jetzt besser geht.
Gute Besserung bis bald un tschüss.
Hallo zusammen,
ich bin M, 37. Vor zwei Jahren wurden im Rahmen einer Magenspiegelung (weg. Refluxbeschwerden) eine Hiatushernie und zwei 5mm lange Ausläufer von Zylinderepithel festgestellt, was jedoch nicht histologisch kontrolliert wurde. Schon damals stand im Arzt-Brief "Barrett-Epithel möglich". Ich habe insgesamt 4 Wochen PPIs genommen, die ich allerdings nicht besonders gut vertragen habe. Danach hatte ich relativ wenig Beschwerden und habe 2 Jahre Sodbrennen nur symtomatisch mit Renni behandelt.
Vor einem viertel Jahr wurden dann die Beschwerden wieder intensiver und ich lies mir vom Hausarzt Ranitidin verschreiben, weil der Gastroenterologe dies vor 2 Jahren bei Unverträglichkeit von PPIs empfholen hatte. Nachdem nun die Beschwerden nicht wirklich besser wurden, lies ich vor knapp zwei Wochen eine Spiegelung durchführen.
Seit heute habe ich den endgültigen Befund (diesmal wurden die Zylinderepithel-Ausläufer auch histologisch untersucht):
Refluxösophagitis Stadium IIb
und histologisch:
"Barrett-Ausläufer: Zylinderepithelmetaplasie der distalen Ösophagusschleimhaut, herdförmig mit Übergang in eine Barrett-Schleimhaut ohne neoplasitsche Veränderung."
Behandlung: Jetzt 4-6 Wochen Pantoprazol 40mg, danach "Erhaltungbehandlung" mit 20 mg. Pantoprazol vertrage ich bisher recht gut.
Verstehe ich das richtig, dass sich zwar Barrett-Epithel gebildet hat aber bisher noch keine Veränderungen, d.h. keine Dysplasien vorhanden sind?
Die Praxis (Drs. Held und Fischer in München, kennt die jemand?) empfiehlt eine Kontrolle im 2-Jahres-Turnus. Reicht das Eurer Meinung nach?
Die nächste Untersuchung (ich glaube lieber in einem Jahr) würde ich gerne im Münchner Barrett-Zentrum Neuperlach bei Dr. Schmitt machen. Hat da jemand Erfahrungen?
Vielen Dank zusammen
Gruß, Holzi
Hallo,
ich habe hier nun einiges gelesen und bin wirlich sehr erschrocken.
Vorallem die Angst macht sich breit.
Ich war vor einigen Tagen bei einer Magenspiegelung und im Erstbefund stand dann:
Verdacht auf Short Barrett. Am Montag bekomme ich die pathologischen Ergebnisse.
Es gibt hier wirklich einige Berichte die mir fürchterliche Angst machen.
Gibt es denn irgendetwas positives über diese chronische Krankheit zu berichten.
Und was ist mit den Aussagen das Barret sich zurückentwickeln kann. Ist da was wahres dran ? (Medizinisch erwiesen ?)
Hallo,
ich war vor ca 1/2 Jahr hier im Forum, weil damals bei mir der makroskopische Verdacht auf einen Barrett-Ösophagus bestand. Letztenendes war es dann wohl doch nur eine Entzündung. Nach dieser Magenspiegelung hatte ich allerdings dann 6 Monate lang, also bis jetzt vor Kurzem, ganz massive Reflux-Probleme, konnte kaum noch was essen, weil alles so gebrannt hat. Leider habe ich lange auf meinen Hausarzt gehört, der mir empfahl, eine Psychotherapie zu machen, statt PPIs zu nehmen (weil die bei einer Gastritis früher nicht gewirkt hatten, was ja aber wahrscheinlich einfach eine andere Erkrankung war). Jetzt nehme ich wieder Omep und das Sodbrennen ist weg. Allerdings mache ich mir nun große Vorwürfe, dass ich so lange gewartet habe und habe große Angst, dass ich mir inzwischen meine Speiseröhre komplett ruiniert habe.
Wie lange dauert es normalerweise, bis man Barrett bekommt? Ist es wahrscheinlich, dass ich das innerhalb von 5 oder 6 Monaten bekommen habe, wenn vorher alles ok war? Ich weiß, zur Klärung muss ich wieder eine MS machen lassen, ist auch schon geplant in 1 Monat, aber ich bin halt jetzt schon total durch den Wind.
Vielen Dank!
Vicky
Hallo Vicky!
Nahm von Anfang an Omep. und bekam trotz dass ich kein(sehr selten)Sodbrennen habe Barrett. Es gibt auch Menschen die ohne es zu wissen Barrett haben.Hoffe konnte dir bisl helfen.
Korkhase
23.07.2010, 09:52
Liebe Barrettgemeinde,
wie ich schon berichtet habe, nehme ich an einer Studie teil, in der sich entscheiden soll, ob es vorteilhaft ist, Barretthaut zu entfernen. Bisher war man der Meinung, dass es nicht erwiesen ist, dass dadurch eine Bösartigkeit verhindert werden kann.
Hier das Ergebnis:
Die Studie wurde abgebrochen weil eine Zwischenauswertung der Studie ergeben hat, dass Patienten bei denen keine Abtragung durchgeführt wurde eindeutig häufiger eine neue bösartige Veränderung bekommen. Durch den frühzeitigen Abbruch der Studie wird es möglich, dass Patienten diese Abtragung bekommen können, was bisher nicht möglich war, weil der wissenschaftliche Beweis fehlte. Eine sehr gute Nachricht, wie ich finde.
Die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen (alle 6 Monate) werden beibehalten.
Erfreuter Gruß
Euer Korkhase
Sandra21
25.07.2010, 18:47
Hallo Korkhase,
also heißt das, dass jeder Barrettler ein Recht auf Abtragung hat, auch wenn noch keine Dysplasien vorhanden sind oder?
Das wäre ja klasse.
Was meinst du mit diesem Satz:
Dass Patienten bei denen keine Abtragung durchgeführt wurde eindeutig häufiger eine neue bösartige Veränderung bekommen.
Die Veränderungen die schon das sind,vermehren sich an anderer Stelle?
Sorry, verstehe den Satz nicht genau.
Vielen Dank für die Info!
Liebe Grüße Sandra
Korkhase
26.07.2010, 23:37
hallo Sandra,
es ist tatsächlich so, durch die Ergebnisse der Studie eröffnet sich die Möglichkeit bei Barrett eine Entfernung der Barretthaut zu bekommen.
Zum Verständnis: Bei der Studie wurden 100 Probanden ausgesucht, die schon einen Barrett und Displasien hatten, es wurde ausgelost wer die Abtragung bekam (ich war bei dieser Gruppe) und wer nicht.
Das Ergebnis war, wer den Barrett abgetragen bekam, hatte danach keine bösartigen Zellen entwickelt , bei den andern leider ja.
Dadurch ist der Beweis erbracht, dass es jetzt wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Abtragung der Barretthaut (durch Hitzeeinwirkung) tatsächlich vor Krebs schützt und ich bin als Studienteilnehmer dem Prof. Ell und seinem Team dankbar für diesen Erfolg, er hat mit dieser Pionierleistung einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung von SPK geleistet.
Hallo Korkhase ,
über welchen Zeitraum lief die Studie ?
Wurde diese insgesamt im HSK WIesbaden durchgeführt oder auch in anderen Kliniken ?
Ist dir bekannt , ob nun auch Barrettler ohne Dysplasien eine Abtragung erhalten können ?
Vielen Dank im voraus und Grüsse
Frank
Sandra21
27.07.2010, 16:15
Hallo Korkhase,
erst einmal vielen Dank für deine erneute Erklärung.
Jetzt habe ich verstanden.;)
Das wäre ja klasse, wenn man nun endlich Barrett entfernen lassen kann.Ich hoffe auch ohne Dysplasien.
Werde mich mal schlau machen.
Bin glücklich wenn mein Barrett endlich entfernt würde.
Meinst du ich könnte Professor Ell dies bezüglich mal anschreiben.
Leider habe ich damals auf meine Mail keine Antwort erhalten.
Gruss Sandra
Korkhase
28.07.2010, 21:28
Die Studie war ursprünglich auf 5 Jahre geplant, das Zwischenergebnis nach 1,5 Jahren war aber so eindeutig, dass vorzeitig abgebrochen wurde und nachgewiesen werden konnte, dass die Barrettabtragung tatsächlich Krebs verhindern kann.
Wie das in die Praxis umgesetzt wird, weiß ich nicht, aber Prof.Ell und seine Mitarbeiter können da bestimmt Auskunft geben.
Anschrift:
Prof. Dr. med. Christian Ell
Dr.-Horst-Schmidt-Klinik
Ludwig-Erhard-Str. 100
D-65199 Wiesbaden
Sandra21
29.07.2010, 10:32
Hallo Korkhase,
vielen Dank ich versuche erst einmal per Mail nochmal Dr. Ell zu Kontaktieren.:)
Hallo Leute,
bin seit langem mal wieder auf dieser Seite.
Mensch Korky, immer vorne dabei, oder?
Danke, dass du uns auf dem Laufenden hälst, ich denke (befürchte) dass wir anderen unseren Ärzten durch dich leider immer weit voraus sind;-)
(Die scheinen ihre Fortbildungspunkte geschenkt zu bekommen...)
Ich kann allerdings auch wirklich positives berichten.
Trotz (oder wegen) meines Lebensstils (Wein, Weiber und Gesang...;-)) konnte bei den letzten drei Spiegelungen (innerhalb der letzten 3 Jahre) in der Histologie kein Barrett mehr nachgewiesen werden.
Ich hatte ihn ja definitiv, da er bereits histologisch nachgewiesen war, aber jetzt eben nicht mehr.
Möglicherweise kann er also auch so verschwinden, wenn man die Säure unterdrückt (20 mg Omp/Tag)
Bin da recht zuversichtlich, da ich die Spiegelungen in 3 Kliniken habe machen lassen, wovon zwei Barrettzentren sind, die sollten also wissen, an welcher Stelle sie Proben nehmen...
Also nochmal (wiederholt) an alle!
Lebt euer Leben. Genießt eurer Leben! Macht was euch gut tut!
Wie oft gepostet esse und trinke ich alles, was ich vertrage. Tomaten lass ich weg, Cola auch, weil ich davon Sodbrennen kriege. Rotwein und Schokolade vertrage ich bestens. Tomatensoße bekommt mir komischerweise auch gut.
Ich mache viel Sport, weils Spass macht und entspannt...
Also Barrett scheint kein Problem mehr zu sein.
Was natürlich nervt ist, dass auch ich regelmäßig Sodbrennen habe, oft unabhängig davon, was ich gegessen oder getrunken habe.
Deswegen überlege ich noch immer, ob der Doc Löhde in Berlin was für mich wäre...
Hat denn jemand hier was neues gehört?
Grüße an alle!
Flo
Hallo liebe Foren-Gemeinde.
Nachdem ich nun über 600 Beiträge in mehreren Monaten gelesen habe, fühle ich mich fast so, als hätte ich sie gar nicht gelesen. (Kurzzeitgedächnis!!)
In jedem Falle gab es zahlreiche negative, neutrale aber auch einige positive Berichte. :)
Was ich in jedem Falle feststellen konnte war, dass dieses Forum von vielen Menschen genutzt wird, die Ratschläge benötigen aber oftmals auch einfach nur abschätzen wollen, "wo" sie mit ihrer Erkrankung stehen und ob sie damit weitgehend allein sind.
Deshalb möchte ich meine persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema mit euch teilen:
Vor der Diagnose:
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Ich bin 28 Jahre alt und zur Zeit nach vorangegangener Berufstätigkeit Student / Bundeswehr
Als nicht unbedingt nervenstarker Mensch in Prüfungssituationen hatte ich schon relativ früh und auch schon zu Schulzeiten nervöse Magenbeschwerden.
Menschen mit Prüfungsangst wissen, wovon ich spreche. :smiley11:
Besonders tragisch hab ich das nicht empfunden und es eher als "normal" hingenommen.
Besonders ausgeprägtes Sodbrennen hatte ich eigentlich auch nie.
Mit 20 hatte ich meine erste Magenspiegelung bei der ich eine Menge herumgewürgt hatte, während mir dieser Feuerwehrschlauch in den Magen geschoben wurde. Die Diagnose damals war lediglich eine Gastritis wogegen mir ein paar säurehemmende Tabletten verschrieben wurden, die ich 2 Wochen nehmen sollte.
Doch es verschwand auch so. Ab und an alle paar Monate verspürte ich ein gewisses "Unwohlsein" im Oberbauch vergleichbar mit einer Überempfindlichkeit bei warmen und kalten Getränken.
Nicht, worüber ich mir hätte Sorgen machen müssen.... naja dachte ich zumindest. :rolleyes:
Jedenfalls gingen die Jahre ins Land und mit 26 hatte ich dann wieder mal diese typischen "Gastritis-Beschwerden" und warum auch immer, entschloss ich mich an dem Tag einen erneuten Termin bei einem Internisten zu vereinbaren. (diesmal ein anderer)
Erneute Spiegelung & Diagnose 2009
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Die Spiegelung 6 Jahre später war wesentlich angenehmer. So konnte man sich betäuben lassen und musste sich nicht damit abquälen, dass man mit einem Schlauch im Magen erfolglos und peinlich anmutend versuchte, sein nicht zu sich genommenes Frühstück erbrechen zu wollen. :grin:
Während der optische erste Befund direkt nach der Spiegelung vom Arzt mit einem "Alles okay" ausgedrückt wurde... waren die Biopsien-Ergebnisse 2 Wochen später nicht so erfreulich.
Diagnose: Barrett (ohne Dyspl.) (short)
Der Arzt hatte nicht unbedingt viel dazu gesagt und es kam mir so vor, als hätte ich eine Erkältung oder eine Bronchitis...immerhin schien es nicht der Rede wert zu sein.
"Man müsse in Zukunft soetwas beobachten und auch mit Tabletten gegensteuern, sonst kann sowas mal Probleme machen." sagte mein Internist.
Mhm... "Probleme machen klangt nicht so schlimm... die Menschen vom Ordnungsamt machen Probleme, das Finanzamt macht Probleme... also was sollte schon schlimm daran sein. ;)
Ich bekam folgende Medikation:
Omep 20mg 0-0-1 (grundsätzlich)
Weil er es gerade bei sich im Schrank liegen hatte, bekam ich aber zu Therapiebeginn erst mal die Pariet 20mg.
(Anmerk.: Anfangsnebenwirkungen wie Durchfall, Blähungen und Kopfschmerzen verschwanden nach ca. 3-4 Tagen, wie auf dem Beipackzettel vorausgesagt)
Nach der Diagnose
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Zu Hause schaute ich erst mal im Internet nach diesem Barrett...weil lebenslang irgendwelche Tabletten zu nehmen deren Name eher ein Potenzmittel oder eine Anti-Baby-Pille vermuten lassen, machte mich stutzig. :shy:
Ernüchterung war vorprogrammiert und wie zu vermuten, brannten sich natürlich all die negativen Informationen wie SRK und 50-fach höheres Risiko in meinen Kopf ein.
Fortan laß ich alle Artikel dazu, alles über SRK und am Ende sogar alles über die PPI's die ich nahm. (Inkl. der Medikamenten-Studien und Fachinformationen der Hersteller bis ins kleinste chemische Detail)
Tage, Nächte Monate gingen hierfür drauf und am Ende wurde ich zum Schrecken eines jeden Internisten, weil ich Dinge fragte... die aktuelle unter Fachärzten noch lange nicht ausdiskutiert waren. :rolleyes:
Nachdem meine Pariet 20mg alle waren, verschrieb mein Hausarzt (der die Dauermedikation zu betreuen hatte) Omep 20mg, welche ich nicht vertrug. (Schwindel, Konzentrationsstörungen und Muskelschmerzen)
Auch Pantopratzol 20mg konnte mich nicht so gut beschwerdefrei machen wie mein zuvor gewohntes Pariet 20mg.
Mein Hausarzt sträubte sich jedoch dagegen, weil es dein Budget belasten würde.
Kann ich verstehen: Neue Flat-Screens müssen her. Der alte SUV ist auch schon nicht mehr aktuell und auch das Medizin-Studium seiner Kinder im Ausland muss irgendwie finanziert werden. ;)
Da ich aber nicht damit einverstanden war, dass Hans und Franz auf meine Medikamenten-Kosten ein "Kraut-und Wiesen Studium" im Ausland machen um dann zurückzukommen und als weitere von zahlreichen inkompetenten Spuschern den medizinischen Standart hier herunterzusetzen, welchselte ich zu meinem Internisten, der nun mein Hausarzt war und auch mit der Verschreibung von Pariet 20mg kein Problem hatte.
(lediglich die Zuzahlung ist heftig: mittlerweile bei 96 Tabletten...sind es ca. 43 Euro von Insgesamt 96 Euro)
So blieb ich fortan beschwerdefrei und nahm meine sauteuren Tabletten ein.
Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass ich eigentlich nie wirklich spürbar Sodbrennen hatte und mir dir Tabletten nur aufgrund des diagostizierten Barrett verordnet wurden!!
Ich kann also von mir selbst bestätigen, dass sich ein Barrett auch dann entwickeln kann, wenn kein ausgeprägtes Sodbrennen im Rahmen einer Refluxerkrankung vorliegt.
Studien die belegen, dass bei vielen Menschen erst nach dem Tod bei einer medizinisch-wissenschaftlichen Untersuchung ein Barrett diagnostiziert wurde, sie aber davon nie wussten und bis zum Todeszeitpunkt hinweg nie das Barrett in Erscheinung getreten ist oder für den Tod verantwortlich war, sind meiner Meinung nach ernstzunehmen.
Erstes Fazit also nach der Diagnose: Ich hatte Barrett, obwohl ich lebenslang Nichtraucher war und außer in meiner Jugend am Wochenende :raucht: nicht viel Alkohol getrunken und symptomatisch nicht wirklich Sodbrennen hatte.
Trotzdem wurden PPI's verordnet, was aus meiner Sicht nicht unbedingt zwingend falsch war. (Man kann es trotzdem nicht abschließend als beste Wahlhandlung sehen...aber wer kann das schon bewerten?)
Theoretisch hätte man im Anschluss an die Diagnose eine 24 Stunden PH-Metrie machen müssen, um festzustellen...ob überhaupt ein Reflux ausschlaggebend für das Barret gewesen ist.
Statt dessen bekommt man standartmäßig PPI's verordnet, weil es die aktuellen Lehrbücher so empfehlen.
Doch dass Leute ohne Sodbrennen durch Einnahme von PPI's auf Dauer einem Rebound-Effekt unterliegen, scheinen viele Mediziner zur Zeit noch zu verkennen.
Ich kann soweit schon mal sagen, dass ich die PPI's mein Leben lang nehmen muss und das nicht, weil ich ein Barrett habe...sondern weil ich in gewisser Weise nun "abhängig" von den PPI's bin. (Das es so ist...dazu später in einem Selbstversuch)
Ich werde in so fern auch nie erfahren, ob es vielleicht auch ohne PPI's gegangen wäre. Aber was solls. :rolleyes:
(An die ängstlichen Leser: NEIN, natürlich hat sie damit nicht recht!!! ;) Eine solche Pauschalaussage ist nicht möglich, etliche Studien beziffern die Wahrscheinlichkeit einer Karzinombildung beim Barrett auf ca. 10% beim short Barrett 6,9 %)
Zweite Spiegelung April 2010
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Diesmal wieder selber Befund. Angeblich alles unverändert. Persönliche Zufriedenheit: Sehr groß. ;)
Tabletten: immer noch Parient 20mg morgens
Persönliche Gewohnheiten nun: wenig Alkohol, keine Speiseeinschränkungen, gewohnt viel Sport und gewohnt dünn wie immer. ;)
Stressbelastung: gewohnt hoch. (aber so ist das Leben nun mal) :)
Juni 2010:
Komisch, trotz unveränderter Tabletten-Einnahme kommt es zu Sodbrennen und Rückfluss von Mageninhalt (spürbar).
Geschilderte Beschwerden werden vom Arzt mit Pantoprazol 40mg behandelt.
(ca. 1 Woche)
Keine Besserung durch die Tabletten.
Arzt überweist zu einer 24-Std. PH-Metrie in das örtlichen Krankenhaus.
Natürlich warte ich ca. 3 Wochen auf diesen Termin und die akuten Beschwerden sind am Tage meines Termins natürlich nicht mehr da.
Wäre ja mal interessant gewesen unter aktuell bestehenden Beschwerden gemessen zu werden. Aber gut.
Gemessen wurde unter PPI-Anwendung, wobei das Ergebnis dieses war, dass ein sehr geringer mechanischer defizit des unteren ösophagealen Sphinkters mit einer Gesamtlänge von 1,3 cm (normal > 2cm) gefunden wurde und der obere ösophagealer Sphinkter manometrisch unauffällig war. (einige Refluxe)
Gesamtfazit waren alles: Normwerte dür alle DeMeester-Kriterien.
Trotzdem wurde 2 Wochen später noch mal ohne PPI's gemessen.
Fazit: keine Refluxe und ebenso völlig unauffällige Werte verbunden mit einer leichten Schwächung des Verschlussmechanismus... wie bisher auch.
Der untersuchende Chefarzt in seinem Fazit:
bla bla "...aufgrund der objektivierten Bedigungen keine Rationale für eine dauerhafte PPI-Medikation..."
Mein erster Gedanke: "What the F**k ????" :cool:
Da verschreibt mir mein Internist tatsächlich lebenslang PPI's und der Chefarzt für Gastro-Kunde im KH sagt mir: keine Rationale für PPI's als Dauerlösung?
Auf mein Nachfragen hin gab er mir zu verstehen, dass ich es einem Allgemein-Mediziner oder Internisten mit Hausarztfunktion nicht "übel" nehmen sollte, wenn er in "gewissen Detailbereichen" im Ausnahmefall eine suboptimale Entscheidung trifft. :) Wie auch immer. ;)
Nach der PH-Metrie 2010
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Wieder mal wurde ich angeregt mich mit dem Thema Barrett zu beschäftigen. Nun stellte ich alle PPI's in Frage und versuchte Indizien zu finden, die dafür sprechen sollten, dass ich die PPI's genau so verfluchen würde, wie es der zuständige Arzt in der Gastro.
Seit September 2010 setzte ich nun die PPI's ab und nahm sie nicht mehr ein.
Positiv dabei: Keine Müdigkeit und weniger Muskelkrämpfe beim Fussball.
Negativ: erst mal wieder oft ein brennend warmes Gefühl im Bauch.
Hintergrund: der Magen hatte sich 2 Jahre fast gewöhnt "gegen" die PPI's zu steuern und mit einem erhöhten Gastrin-Spiegel auf die Tabletteneinnahme zu reagieren.
Nach dem Absetzen der PPI's wurde es sehr unangenehm im Magen und die Säure war so "sauer" wie noch nie zu vor. ;)
ich loggte jede Veränderung mit und war nach 9 Wochen an dem Punkt, an dem ich behaupten konnte, dass ich mich vom Magen her wieder so fühlte wie bevor ich jemals mit den PPI's angefangen hatte.
Mein neue Eingebung, keine Tabletten mehr zu nehmen, kollidierte zunehmend mit den Ansichten meines Internisten.
Obwohl ich davon überzeugt war, dass er ein "guter Arzt" war, konnte ich nicht verdrängen, dass mir der Besuch im KH und das Gespräch dort meinen Hausarzt etwas in schlechte Licht gerückt hatte.
Irgendwie war das Arzt-Patienten Verhältnis kaputt gegangen. Schade eigentlich. Ich kann ihn trotzdem weiterhin empfehlen...denn genau wie in der Wissenschaft gelten "Gesetzmäßigkeiten" so lange als wahr, bis sie wiederlegt werden. Ob PPI's aufs Dauer gut oder schlecht sind... helfen oder schaden, ist noch nicht abschließend geklärt, weshalb er ja nicht zwangsläufig unrecht hat.
Trotzdem nutze ich einen Umzug und die "Entfernungsausrede" für mich selbst dazu, mir einen neuen Hausarzt-Internist zu suchen. Und so geschah es dann im Oktober 2010.
Über die Weihnachtsfeiertage (sei es nun Zufall oder nicht) bekam ich dann wieder Probleme mit Magenschmerzen und auch teilweise Schluckbeschwerden, die ich aber nicht überbewerten möchte.
PPI's hatte ich schon seit ca 4. Monaten keine mehr genommen und eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich langsam auch keine mehr bräuchte.
Trotzdem begann ich sie lieber wieder zu nehmen. Man möchte ja auch nicht riskieren, durch irgendwelche Eigenversuche sein Barrett zu verschlimmern, auch wenn es ein Chefarzt absegnet. ;)
Eigenes kritisches Denken mit Hilfe vorliegender Informationen ist immer noch das Mittel der Wahl! :)
Leider waren meine Pariet vor einigen Wochen aufgebraucht gewesen, weshalb ich bei meinem neuen Internisten gleich mal neue "Munition" angefordert hatte.
Etwas abgeschreckt von dem hohen Preis und wahrscheinlich von irgendwelchen Auspeitschungen durch die Krankenkasse versuchte er mir dann Esomeprazol-ratio***** zu verschreiben.
Angeblich ist dieses PPI's sogut wie identisch mit Nexium, über welches sich viele Betroffene in zahlreichen Internetforen bereits positiv geäußert haben.
Außer der Rezeptgebühr musste ich nichts zuzahlen, weswegen ich mich darauf eingelassen habe.
Fazit bisher nach 7 Tagen: Die optimale Wirksamkeit steht noch aus... aber man muss da auch etwas geduldig sein. In 2 Wochen werde ich vermutlich mehr sagen können. Aber bisher scheint das Preis-Leistungsverhältnis ganz gut zu sein.
Nächste Schritt wäre nun eine bald anstehende Spiegelung zur Kontrolle... gerade weil die Beschwerden zur Zeit auch wieder da sind und auch die Schluckbeschwerden nicht gänzlich verschwunden sind.
Fazit für mich an andere Betroffene mit ähnlichem Verlauf
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1. Sollte bei eine Gastro ein Barrett diagnostiziert werden, sollte man sich im Zweifelsfall eine zweite Meinung eines weiteren Internisten einholen.
(es sei denn, man macht es in einem speziellen Zentrum...aber nicht jeder hat sowas in der Nähe)
2. Sollte man eine 24 Stunden PH Metrie machen lassen, bevor man sich auf eine lebenslange PPI Einnahme einlässt.
Im Einzelfall kann eine PPI Einnahme auf lange Sicht indiziert und sinnvoll sein. (muss aber nicht bei jedem so sein, da auch ohne Reflux ein Barrett entstanden sein kann)
3. jetzt kann über eine Sinnhaftigkeit einer PPI Therapie nachgedacht werden.
---> Hintergrund: Einmal daran gewöhnt, wird man sie ohne Entzugserscheinungen nicht wieder los...ohne dass man gleichzeitig das Gefühl hat seinem Barrett jetzt was schlechtes zu tun. (und wer weiss wohl, was in Zukuft für Studien dazu erscheinen werden)
Was ich nun tun werde?
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Ich werde wohl nun bis auf weiteres erst einmal wieder die PPI's in Form von Esomeprazol 20mg nehmen. (versuchsweise nun jetzt immer vor dem Schlafengehen, weil ich persönlich die säureblockende Wirkung in der Horizontalen am sinnvollsten finde. Am Tag ist man weitgehend aufrecht und kann durch kleine Mahlzeiten einige Refluxe vermeiden und die Schwerkraft tut ihren Teil auch)
Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Artikel, die sich mit den Nebenwirkungen von PPI's beschäftigen.
Es wird diskutiert, ob der erhöhte Gastrin-Spiegel durch die Einnahme von PPI's auf Dauer in der Konsequenz eine Erhöhung des Risikos für Magenkrebs bedeutet.
Beobachtungen dazu sind noch zu "jung" und Hersteller verneinen dieses (natürlich!!!) zur Zeit.
Nachdem was ich gelesen habe ist es meiner Meinung nach auf lange Sicht gesehen (20 Jahre) nicht ausgeschlossen, dass eine PPI Einnahme das Risiko für Magenkarzinome erhöhen kann. (aber nicht muss)
Ich bin aber kein Mediziner und (noch kein) kein Jurist :) weswegen meine "Vermutungen" aber nicht richtig sein müssen.
Aber nicht mal Mediziner sind vollkommen, wie ich festgestellt habe...
Wie auch immer: Ich werde vorerst PPI's einnehmen, weil ich das Riskio der Nebenwirkungen gemessen an den möglichen positiven Wirkungen der PPI's (Verhinderung der Komplikation des Barrett) akzeptabel finde.
Denn eine Wirkliche Empfehlung (nicht nehmen / nehmen) kann selbst die Medizin zur Zeit mangels langfristiger Forschungsergebnisse nicht aussprechen.
Eine OP kommt für mich zur Zeit nicht in Frage, solange die PPI's noch ausreichend helfen.
Denn: Die OP ist mit Risiken verbunden. (Sterblichkeit, Infektion, Krankenhausinfektion)
Der Nutzen auf 5 Jahre ist abnehmend. (zahlreiche Patienten bekommen wieder Reflux auf lange Sicht)
Für Barrett-Leute nicht ganz ungefährlich. Denn bei der OP werden Vernähungen vorgenommen und auch Teile (ähnlich wie bei dem Umkrempeln einer Socke) des Gewebes werden dadurch bei einer Magenspiegelung nicht mehr einsehbar. (wei dem Körperinneren zugewendet)
Dort kann sich dann möglichweise (falls Barrett-Schleimhaut-Zellen davon betroffen ist) ein Karzinom bilden, welches bei der Spiegelung immer wieder übersehen wird und erst dann bei einer CT bemerkt wird, sobald die Ausbreitung schon sehr fortgeschritten ist und dann andere Organe durch Metastasen in Mitleidenschaft gezogen hat.
(Die Heilungschancen sind dann eher gering)
Allein deshalb will ich eine OP nicht durchführen lassen, weil die innere Unruhe selbst nach jeder Spiegelung nicht Gewissheit zu haben mich höchstwahrscheinlich um den Verstand bringen würde.
Deshalb empfinde ich die möglichen (spekulativen) Langzeitnebenwirkungen der PPI - Einnahme insgesamt als akzeptabel.
Meiner Meinung nach möchte ich allein ähnlich betroffenen Barrett-Patienten folgendes sagen:
Sicherlich ist diese Erkrankung ernst zu nehmen.
Man sollte jedoch nicht in Panik verfallen und statt dessen festhalten, wie der aktuelle Stand der Dinge ist, wie nun diagnostisch am besten vorzugehen ist.
Lernen Sie aus den Fehlern der Vorredner und nehmen Sie eingenommene Medikamente in einer positiven Grundhaltung.
Grundsätzlich sind diese hilfreich und verbessern bestmöglich die Lebensqualität.
Eine Ernährungsumstellung ist immer hilfreich. Niemand wird dadurch geheilt werden, aber man beugt auch zahlreichen anderen Erkrankungen vor und Minimiert das Risiko, an anderen Krankheiten zu leiden.
Optimieren sie ihre PPI Einnahme und streben sie an, sich an eine "ausreichende PPI - Einnahme" heranzutasten.
Bedeutet: Akute Beschwerden durch Standartmenge 20mg-40mg "bekämpfen" und nach Eintreten von Beschwerdefreiheit die Dosis senken auf 20mg, 10mg oder optional 20mg alle 2 Tage (einige PPI haben eine Halbwertszeit von 48 Stunden)... irgendwann werden sie eine Menge finden, die einen Grenzwert für Beschwerdefreiheit darstellt. Diese können Sie dann auf Dauer einnehmen, mit dem Wissen nicht unnötig viele PPI's einzunehmen. :)
In regelmäßigen Abständen durchgeführte Spiegelungen werden zudem helfen Komplikationen möglichst schnell zu erkennen.
So wird wenig Zeit verloren und die Heilungschancen stehen dann sehr gut.
Und keine Angst vor Wahrscheinlichkeitsrechungen die man überall findet.
Ärzte sind keine Mathematiker und das ist manchmal schade...
auch wenn die Wahrscheinlichkeit an einer Krebsform wie SRK zu erkranken um das 50 fache steigt, ist sie immer noch wesentlich geringer als die Wahrscheinlichkeit von zahlreichen anderen Krankheiten. (Hautkrebs, Lungenkrebs und und und)
Betroffende sollen nach kritischer Prüfung einer PPI Therapie anstreben optimieren und dann konstant halten... und durch Kontrolluntersuchungen stützen.
Darüber hinaus einfach weiterleben und sich bewusst werden, dass jeder sorgenvoll verlebte Tag über eine fiktive Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung einfach nur verschwendete wertvolle Lebenszeit ist. :)
Hallo Salomon !
So wie es aussieht haben sich einige aus diesem Forum zurückgezogen,finde ich leider sehr schade .
Habe auch das Barrett und nehme jeden 2.Tag eine Omep. 20mg.
Wie sieht es bei dir aus,hast du eigentlich auch einen Zwerchfellbruch?
Und noch ne Frage,hast du dich mal über die OP-Methode vom Doc.Löhde in Berlin informiert,wenn ja was hältst du davon?
Dir gute Besserung bis bald und tschüss.
Melanie2711
25.02.2011, 19:30
Hallo zusammen!
Dass sich einige aus diesem Bereich der Forums zurückgezogen haben, kann ich gut nachvollziehen.
Ich habe mich Anfang Februar 2011 extra angemeldet, um mich mit anderen auszutauschen. Leider hat sich bis auf zwei Personen (Danke nochmal an Jessica und Cake) niemand erbarmt, mir zu antworten.
Und dass dieser Bereich des Forums nicht so stark frequentiert ist, kann man auch nicht behaupten: Immerhin bis jetzt über 1.000 Hits zu meinem Thread.
Wenn das Abmelden des Accounts nicht kostenpflichtig wäre, hätte ich den Account sicherlich schon gelöscht.
Sorry, aber bin sehr enttäuscht und musste mir das mal von der Seele reden.
Ein schönes Wochenende wünscht Melanie
Hallo Salomon !
So wie es aussieht haben sich einige aus diesem Forum zurückgezogen,finde ich leider sehr schade .
Habe auch das Barrett und nehme jeden 2.Tag eine Omep. 20mg.
Wie sieht es bei dir aus,hast du eigentlich auch einen Zwerchfellbruch?
Und noch ne Frage,hast du dich mal über die OP-Methode vom Doc.Löhde in Berlin informiert,wenn ja was hältst du davon?
Dir gute Besserung bis bald und tschüss.
Das mag sein. Bei manchen Beiträgen, wissen manche vielleicht aber auch einfach nicht, was sie dazu schreiben sollen.
Im Gegensatz zu Melanie finde ich es dann besser, wenn man nichts schreibt.
Am Ende hat man viele Beiträge mit drin, die niemanden informieren oder weiterhelfen und sogar welche, die komplett am Thema vorbei gehen. ;)
Außerdem kommen sicher wieder neue User dazu. Immerhin liegen Erkrankungen dieser Art heutzutage im Trend. :)
Wenn dir jeden 2. Tag eine Omep 20mg reicht, dann ist das schon mal eine gute Sache. Oftmals müssen viele diese Dosierung täglich anwenden, um beschwerdefrei zu werden.
Wie lange nimmst du Omep schon ein?
Nein einen Zwergfelldurchbruch hatte ich nie. Wobei ehrlich gesagt hatte ich sowas nie überprüfen lassen.
Bei mir liegt es angeblich laut den Ergebnissen der Manometrie am nicht perfekt arbeitenden Verschlussmechanismus im Übergang zur Speiseröhre.
Von dieser Operationmethode hatte ich noch nie zuvor gehört. Liegt aber vermutlich am Thema selbst. Doktor Löhde operiert Zwergfelldurchbrüche.
Da ich ja keinen habe, hab ich mich ja noch nie darüber informieren müssen.
Kann ich also gar nichts zu sagen. :(
Zu Melanie:
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Das ist so eine Sache. Zum einen kann es tatsächlich sein, dass sich einige User hier abgemeldet haben oder zumindest nicht mehr aktiv sind.
Das mit den Hits muss übrigens nichts bedeuten.
Wenn du bei Google "Barret-Syndrom" eingibst, dann bekommst du z.B. unter anderen den Link zu diesem Forum. Du kannst dir dann alle Beiträge durchlesen und die anklicken. Diese Hits zählen alle!!! Das gilt auch für Besucher, die nicht registriert sind.
Es ist allgemein kein Geheimnis, dass Menschen vieles lesen um selber Informationen zu bekommen und nicht um eigene Informationen weiterzugeben.
Liegt auch etwas an unserer Gesellschaft und wie sie sich entwickelt. Der Kontoauszug zählt und darüber hinaus tut man nicht viel, was einem Netto nichts bringt. ;)
Ich melde mich auch nicht in jedem Forum an, in dem ich was über Kraftstoffe, LCD-TVs oder Kochrezepte lese. Wo kämen wir da hin? :)
Zudem sind in Foren auch alles nur Menschen... sie kommen und gehen.
Und auch Regeln gibt es: Mir ist aufgefallen, dass du einfach einen neuen Treat eröffnet hast mit "ich bin die Neue", anstatt einen geeigneten Unterbereich zu suchen, der dafür existiert. Mir ist sowas nicht so wichtig.. aber manche sind von sowas sicherlich genervt. ;)
Deine Frage gehört eher in den Bereich des Forenbereich "Speiseröhrenkrebs"
, da du ja explizit schon nach Stadien fragst.
http://lexikon.gesund-in-schwaben.de/content/7cc34cf4bf96f279ee62376bebd329a1
Ich hab auch keine Ahnung davon muss ich zugeben.
Wahrscheinlich geht es auch einigen anderen Usern, die deinen Beitrag lesen so.
Das könnte einer der Gründe sein, warum du keine Antworten bisher erhalten hast.
Melanie2711
09.03.2011, 08:43
Hallo Salomon!
Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ich gebe Dir in fast allem vollkommen recht. Leider gibt es im Bereich des Barrett-Syndroms keine Unterteilung (es sei denn, ich bin mit Blindheit geschlagen ;)).
Ich bin auch in einem anderen Forum angemeldet, das hiermit überhaupt nichts zu tun hat (Terraristik). Dort wurde ich ziemlich angemault, ich solle mich doch erstmal vorstellen usw.
Deshalb habe ich als Thread-Thema diese Überschrift gewählt. Falls hiervon jemand genervt ist, kann ich es nicht nachvollziehen.
Dass meine Frage eher in den Bereich Speiseröhrenkrebs gehört, denke ich nicht, denn ich habe keinen Speiseröhrenkrebs. Wahrscheinlich würde dann der eine oder andere hieran Erkrankte denken: Was will die denn hier?
Aber Du hast - wie gesagt - recht, man soll nicht zuviel fordern und auch nicht zu ungeduldigt sein.
Viele Grüße, Melanie
fiona1000
29.03.2011, 20:22
http://www.experten-sprechstunde.de/archiv/archiv.php?id=45
Im Jahre 2000 wurde durch Zufall im Zuge einer Magenspiegelung im Marienkrankenhaus Hamburg ein Frühkarzinom entdeckt. Es erfolgte nach einem Konsilargespräch mit Prof. Dr. Ell eine Aufnahme in das HSK-Klinikum Wiesbaden. Prof. Ell hat den Tumor mit der Schlinge entfernt. Jetzt ist jährlich Endoskopie ambulant in Hamburg zur Kontrolle und alle 2 Jahre stationär in Wiesbaden verfügt, reicht das aus? Bisher fanden die Kontrollen alle 6 Monate statt.
PROF. WEISER : Nach endoskopischer Entfernung eines Frühkarzinoms und anfänglich sechsmonatiger endoskopischer Kontrolle reicht jetzt eine endoskopische Kontrolle in der Tat alle zwei Jahre aus. Hinzugefügt werden sollte allerdings in regelmäßigen Abständen eine Ultraschall-untersuchung des Bauchraumes, vornehmlich der Leber, ggf. eine Computertomogramm-Untersuchung von Leber und Brustkorb. Eine in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnende Untersuchung ist das sog. FDG-PET, mit der es beim Speiseröhrenkarzinom nach einer Operation oder auch nach einer endoskopischen Abtragung besonders gut gelingt, mögliche postoperative Lymphknotenmetastasen oder neu aufgetretene kleine Fernmetastasen zu identifizieren. Das Risiko eines neuerlichen Tumorbefalls von Lymphknoten oder anderen Organen dürfte allerdings bei der bei Ihnen behandelten Tumorform äußert gering sein.
Hallo Melanie :)
Da hast du leider vollkommen recht... und es trifft auf viele Foren zu:
Wie man es macht, man macht es falsch. ;)
Der Bereich um Barrett hier lässt sich über Google zwar finden, aber ich bin teilweise selber überrascht, wie wenig Beiträge hier auftauchen.
Mal sehen, was sich in Zukunft so tut.
Überwiegend suchen viele auch nur Informationen und weniger den Meinungsaustausch.
Aber wie gesagt.. manchmal macht man es ja selbst so.
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Omeprazol 20 mg von AL kann ich übrigens mittlerweile so gar nicht empfehlen.
Hatte als Kostengründen von Pariet 20 mg Abstand genommen und es einmal mit dem billigeren Omeprazol 20 versucht.
Ist ja bemerkenswert:
Für eine 100er Packung Omep zahlen ich nur die 5 Euro Rezeptgebühren.
Für 14 Tabletten Parient ca 11,80
Das ist der absolute Irrsinn....
Nach 10 Tagen Einnahme von Omep 20 von AL bekam ich Sehstörungen vom Allerfeinsten, fühlte mich müde und kam morgens überhaupt nicht mehr zu mir. Ich hätte den ganzen Tag schlafen können.
Mein Augenarzt bestätigte mir die schlechte Sehleistung.
Versuchsweise hab ich dann Omep 20 abgesetzt und nach 3 Tagen wurde es besser. Jetzt wurden diese Teufelsdinger verbannt!!! Die Nebenwirkungen verursachten ja einen Lebensqualitätsverlust zum Quadrat.
Zur Zeit nehme ich wieder die teuren Dinger. ;) Auf lange Sicht wird das sehr teuer werden glaube ich. Aber erst mal gibt es keine sinnvolle Alternative.
Hallo Freunde,
ich schaue nach einer Ewigkeit auch mal wieder hier im Forum vorbei.
Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass das Interesse an Dingen mit zunehmender Gewöhnung abnimmt.
Nachdem ich erstmalig die Diagnose "Barrett" gestellt bekommen hatte, habe ich auch Wochen im Internet zugebracht, um mich über diese Erkrankung zu informieren. Mir hat es dann auch sehr gut getan, mich hier im Forum auszutauschen.
Allerdings habe ich mich jetzt wohl tatsächlich an die Diagnose gewöhnt und auch nahezu alle verfügbaren Studien etc. verschlungen, so dass einfach der Informationsbedarf subjektiv "gestillt" ist...
Es ist ja auch schön, wenn das Leben nicht von einer Erkrankung bestimmt wird und man diese quasi "vergisst":winke:
Ich denke das geht vielen der hier von einiger Zeit sehr aktiven so, deshalb sollte auch niemand enttäuscht sein, wenn auf manche Posts erstmal keine Antwort kommt.
Trotzdem finde auch ich es schade, dass das Forum etwas eingeschlafen ist.
Was mich allerdings immernoch sehr beschäftigt ist die Frage nach einer OP bei Doc Löhde in Berlin.
Die Vor- und Nachteile wurden ja bereits ausführlich diskutiert - nach wie vor findet im Netz nur Patientenbewertungen, aber keine wissenschaftlichen Publikationen, was mich verunsichert.
@Salomon
Dies bring mich zu dir Salomon:
Erstmal vielen Dank für deinen Bericht, den ich sehr interessiert gelesen habe. Halte es für sehr vernünftig, was du schreibst!
Bezogen auf dich selsbt meinst du, dass Doc Löhde dich nicht betreffen würde, da er Zwerchfellbrüche operiere. Hierzu ist anzmerken, dass bei mir erst bei der 3 Spiegelung ein solcher diagnostiziert wurde. Vorher hatte ich auch (immerhin in einer Uniklinik und bei einem niedergelassenen FA) die Diagnose des defekten "Verschlussmechanismus".
Jetzt weiss ich, dass dieser wg. des Zwerchfellbruchs nicht richtig funktioniert....
Du solltest dass bei der nächsten Spiegelung mal ausdrücklich checken lassen!
Deine Negativ Erfahung mit Omep tut mir i.Ü. leid, also mir bekommen sie sehr gut. Allerdings wurde mir in zwei Barrettzentren gesagt, ich solle PPis nur symptombezogen nehmen. Ein positiver Einfluss auf den Barrett könne man nicht nachweisen (siehe voherige Posts).
@Melanie
Nicht traurig oder verletzt sein, weil dir niemand geantwortet hat.
Das meint keiner böse. Fragen solltest du in diesem Thread stellen, ich galube hier werden sie eher beantwortet, auch wenn es etwas dauert.
Also hier die Antwort:
Stadium IVb: Narbenstriktur mit Stenose
Im Zusammenhang hier nachzulesen:
http://www.dgvs.de/media/2.1.Oesophagitis-praemaligneLaesionen.pdf
Also kein Grund zur Panik, Barrett ist grds. Stufe IV (nach dieser Klassifikation), alles darunter ist wohl keine chronische Veränderung.
Ich hoffe deine Frage ist damit beantwortet.
Ach ja, wenn einer Erfahrungen mit Doc Löhde hat, bitte hier posten.
So muss jetzt wieder arbeiten.
Lg
euer Flo
@thoraq:
Danke für deine Rückmeldung.
Nun hab ich es selbst einmal verschlafen, eine Zeit lang mal in das Forum zu schauen.
Die Entwicklung ist bei mir ähnlich. Mit der Zeit hat man allerhand Studien gelesen und das Thema teilweise so intensiv aufgearbeitet, dass so manche Internisten mit breit gestreuterem Wissen gern das Weite suchen würden, wenn man ein Gespräch über Barrett mit ihnen beginnt. ;)
Kehrseite der Angelegenheit ist, dass man sich nicht mehr so aktiv in Foren bewegt, weil sie der eigenen Meinungsfindung nicht mehr sonderlich dienlich sind.
Ich werde aber auch in Zukunft versuchen auch ohne eigene Fragen hier reinzuschauen und vielleicht bei anderen Fragen helfen zu können.
Nun aber konkret zu deinem Beitrag:
----------------------------------
Das mit dem Zwergfelldurchbruch nehme ich interessiert zur Kenntnis. Habe ich ehrlich gesagt noch nicht drüber nachgedacht. Bei der nächsten Spiegelung werde ich das vielleicht einmal anregen. (Vielleicht sollte ich die nicht wieder beim Internisten um die Ecke machen, sondern bei einem Barrett Zentrum) mal schauen... kannst du eins aus eigener Erfahrung empfehlen? :)
Auch die PPI EInnahme sehe ich weitgehend ähnlich. Ich habe ja schon mal einige Entwöhnungsversuche hinter mir. Anfangs habe ich die jeden Tag genommen... man war direkt nach der Diagnose ein braver Tablettenschlucker ...und noch etwas starr vor Angst. ;)
Mittlerweile habe ich viel darüber gelesen und auch eigene Gedanken dazu angestellt. (Wer verdient an welchen Studien mit welchen Aussagen?) Man muss ja bei allen Studien auch leider darauf achten, dass auch Dritte damit eigene Absichten verfolgen... (ohne jetzt zu viele Verschwörungstheorien anzustellen)
Problem beim Absetzten ist bei mir jedoch jedes mal, dass ich danach erst mal wieder sehr starkes Sodbrennen habe. (Rebound ist ja normal... wenn auch störend)
Ich kann dabei nie abschätzen, ob ich mich irgendwann daran gewöhne und ob ich mir damit etwas schlechtes tue.
Immerhin wird die besagte Schleimhautsektion immer wieder mit nun wieder sehr sauerer Magensäure angegeriffen (Nimmt man nun an, es ist wirklich ein Verschlussproblem)
Mein Bedenken dann: Nachfolgend wird der Bereich immer wieder verätzt und vielleicht kommen auf Dauer neue Barrett-Bereiche dazu.
Immerhin hatte ich vor der Erst-Diagnose nicht wirklich spürbare Probleme mit Sodbrennen. Mal ab und an... aber ich wäre im Leben nie auf die Idee gekommen, dass etwas ernstes dahinter stecken könnte.
Zwangsläufig bin ich immer zwischen PPI und nicht PPI hin und hergerissen. Zur Zeit versuche ich es mit jeden 2. Tag eine.
Wobei ich damit auch nicht super zufrieden bin.... man merkt die Schwankungen schon. (Einen Tag brennt es einen Tag nicht)
Fazit: Immer wieder frage ich mich: Wie hoch ist der Nutzen einer Jeden Tag Therapie / Jeden 2. Tag Therapie gegen einen On-Demand-Therapie gemessen gegen das Risiko der Dauereinnahme?
Und das unter dem HIntergrund dass man evtl. gar nicht objektiv beurteilen kann, ob man sich mit einem On-Demand nicht unbemerkt alles verschlechter?
Ich meine vielleicht wurde alles rechtzeitig erkannt und dann gibt man diesen Vorteil aus der Hand, weil man die Tabletten nicht konsequent nimmt?
Der Fakt ist letztlich für mich nicht geklärt.
Ich habe verschiedene Meinung dazu... von verschiedenen Internisten und Gastro'logen.
Die einen meinen: PPI jeden Tag. Sonst verursacht die Magensäure die immer wieder hochkommt eine Verschlechterung.
Die anderen sagen: so selten nehmen wie möglich.
Ich bin 34 Jahre alt, habe kürzlich eine Spiegelung machen lassen weil ich seit vielen Jahren an Reflux leide,vor allem nach spätem Essen und säure lockenden Speisen.
Befund war: Kleine axiale Hiatushernie(Zwerchfellbruch) mit Refluxösophagitis 1° und soweit ich mich erinnere eine Zylinderepithelzunge.Das hieße ich hätte ein Barrett.Seit gestern schiebe ich Paras habe Angst und suche nach Lösungen.
Den Befund der Histologie habe ich noch nicht.
Ich selbst bin Krankenpfleger,arbeite auf der Onkologie! und denke ich bin fachlich etwas belesner und Interessierter als viele meiner Kollegen.
Mein Vater starb an Speiseröhrenkrebs und meine Tante ist ebefalls daran erkrankt.
Ich dachte ich bekomme hier Trost im Forum, muss allerings feststellen das es den meissten genau so schlecht geht wie mir.Was ich tröstend sagen kann sind meine Erfahrungswerte.
Mein Vater so wie meine Tante waren Trinker und Raucher! Sie erkrankten somit am Plattenepithelkarcinom (Oberer Ösophagus).Etwas anderes ist mir bisher noch nicht begegnet.Beim Barrett besteht die Gefahr des Adenokarzinoms.
Kann mich daran nicht entsinnen!Alle Patienten waren langjährige Raucher oder Trinker.
Natürlich will ich trotzdem, wenn ich Becherzellen im Ösophagus habe diese in jedem Fall loswerden.
Das Risiko am Barrett schlimmer zu erkranken ist dennoch deutlich geringer als an dem anderen Karzinom.
Mir reicht das natürlich auch nicht.
Ich hole mir jetzt Rat bei unserem neuen Chefarzt der seine Fachgebiete hat in Onkologie,Gastroenterologie und Palliativmedizin.Ein echter Fachmann!
Ich werde versuchen was sinnvolles rauszubekommen und dann möglichst fundiert mitzuteilen was man tun kann um das Risiko zu eleminieren!
Nur keine Panik, wir stehen mit den Spiegelungen unter Kontrolle.Das ist die beste Methode um Frühzeitig was zu erkennen.Die Forswchung ist auch noch lange nicht am Ende.
Viel Kraft und liebe Grüße Olli
Ich habe mit dem Chefarzt unserer Klinik gesprochen.Facharzt für Gastro,Onkologie und Palliativmedizin.
Die Fakten:
Das Risiko an Krebs zu erkranken liegt nach neusetem Stand bei Barrett-Patienten deutlich unter 10%.
Die Zahlen sind alt.Stammen aus den anfänglichen Forschungsreihen des Barrett-Syndroms.
Finden sich Dysplasien sieht man diese rechtzeitig und das Areal wird entfernt.
Eine PPI Therapie bei Jungen Leuten sieht er auch nicht als Dauerhaft notwendig an.Im alter schon eher.
Die Leute welche in unsere Klinik mit Ösophagus-CA kommen haben in der Regel noch nie eine Spiegelung machen lassen.
Die Anamnese ist fast auch immer die selbe.Rauchen ,Alkohol wenig Bewegung, alter jenseits der 70.
Abgesehen davon ist das Ösophagus-CA an sich wohl schon so selten, das man sich wohl eher Sorgen um einen Herzinfarkt oder Schlaganfall machen muss.Das ist immer noch Todesursache NR.1 in den westlichen Industrienationen.bei den Krebsarten ist der Damkrebs noch mit der häufigste.Dieser wird aber auch weniger werden, weil die Vorsorge in Zukunft von immer mehr Menschen wahrgenommen wird.Zur Zeit von nur ca.19% der Berechtigten.
Also tief durchatmen und keine Angst,wird schon nichts passieren.
Gruß Olli
Hallo Leute!
Salomon, ich kann deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen.
Vor meinem Befund hatte ich auch nur gelegentlich Sodbrennen. Ich habe nun auch schon öfters versucht, Omep abzusetzen. Leider merke ich den "Rebound Effekt" recht stark. Wenn ich morgends keine Tablette nehme, spüre ich spätestens gegen mittag ein Kratzen im Hals, wie bei einer Erkältung. Außerdem bekomme ich manchmal heftige Niesattacken, die wohl ebenfalls durch die Säure hervorgerufen werden.
Empfehlen kann ich dir das Markus KH in Frankfurt.
Die haben als erste den Zwerchfellbruch diagnostiziert.
@Olli
Willkommen erstmal.
Das mit deinem Papa und deiner Tante tut mir leid.
Aber wie du schon sagst, das Risiko aufgrund von Barrett Krebs zu entwickeln dürfte recht gering sein.
Es gibt übrigens auch Hoffnung, dass der Barrett verschwindet, auch wenn dies durch Studien widerlegt scheint.
Bei mir konnte jedenfalls bei den letzten beiden Spiegelungen in der Histologie kein Barrett mehr nachgewiesen werden ;)
(Vielleicht wurde er ja "wegbiopsiert ;))
Was mich mittlerweile viel mehr beschäftigt ist die Tatsache, dass ich dauernd PPis nehmen muss und trotzdem öfters (subj. zunehmend) Probleme mit Sodbrennen oder auch Niesattacken (aufgrund der Säure) habe.
Falls du Kontakte auch zu einem Chirurgen hast.
Könntest du ihn fragen, ob die schonmal etwas von Dr. Löhde aus Berlin gehört haben?
http://www.zwerchfellbruch-drloehde.de/das-zwerchfell-ein-atemmuskel-der-fuer-ordnung-sorgt
Das hört sich wirklich viel versprechend an und ich überlege ernsthaft, mich dort operieren zu lassen. Ich finde nur leider im Netz nichts außer dessen Gästebuch. Folgendes schreibt er auf seiner website selbst:
Das 3-Schicht-Verfahren (l.oe.h.d.e.) wurde von Dr.Löhde noch nicht international veröffentlicht, da diesem Operationsansatz ein neues Verständnis des komplizierten Verschlussmechanismus der Speiseröhre zugrunde liegt und eine breit angelegte wissenschaftliche Studie zunächst abgeschlossen werden muss. Aufgrund der überzeugenden Studienergebnisse seit 2006 hat sich Dr. Löhde auf dieses Verfahren spezialisiert.
Solch ein Eingriff erfordert daher nicht nur sehr große Erfahrung in allen modernen Techniken der minimal-invasiven Chirurgie, sondern eine besondere Kenntnis der 3-dimensionalen Zwerchfell-Rekonstruktion und Deltamesh-Implantation.
Ausbildungsoperationen und Fortbildungen können erst 2012 angeboten werden.
Der Eingriff dürfte jedenfalls tatsächlich risikoärmer und schonender als eine Fundoblicatio sein.
Ich bin halt hin- und hergerissen. Ich habe die beschriebenen Beschwerden, allerdings gehts mir sonst gut und ich bin nicht eingeschränkt. Der Leidensdruck ist also bei mir nicht recht hoch, ich habe einfach langsam kein Bock mehr auf die Tabletten!
Liebe Grüße
Flo
Ach ja, hier nochmal schriftlich:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46293/Krebsrisiko_des_Barrett-Oesophagus_ueberschaetzt.htm
Schönen Tag noch euch allen!
Flo
apollo0281
27.08.2011, 15:15
Hallo zusammen,
nachdem ich mich jetzt hier auch mal durchgelesen habe, möche ich mich auch mal vorstellen.
Ich bin weiblich, 30 Jahre alt und weiß, dass ich seit anderthalb Jahren das Short-Barrett-Syndrom habe (bzw. wurde das damals festgestellt), eine kleine Hiatushernie, Gastritis Typ C, Refluxkrankheit Grad 4b habe. Hoffe habe jetzt aus dem Kopf nichts vergessen, bin nämlich gerade in Urlaub. Damals verschrieb man mir Omep 20mg, die ich bei Bedarf einnehmen sollte, was ich auch nur machte, wenn ich merkte, Sodbrennen könnte kommen oder schon hatte.
Vielleicht kurz zu mir: war früher Raucherin (ca. eine Schachtel am Tag. Habe aber vor über drei Jahren endültig aufgehört). Durch zwei Schwangerschaften habe ich insgesamt 40 kg zugenommen, wo von mittlerweile fast 20 kg wieder runter sind. An den anderen 20 kg arbeite ich noch und bin optimistisch. Ich trinke selten mal ein Glas Weizenbier, noch viel seltener Wein und die Kante gebe ich mir vielleicht dreimal im Jahr. Aufgrund meiner Gewichtsreduktion achte ich mittlerweile auch auf meine Ernährung und versuche nicht mehr allzu fettiges zu essen, aufs Süßes steh ich eh nicht so.
Da ich mich damals sofort schlau machte, wusste ich, dass regelmäßige Kontrolle angesagt ist. Diese war auch wieder im Juni. War also zur Kontrolluntersuchung.
Den Bericht, den ich immer sofort mitbekomme, ergab keine Neuigkeiten, alles beim Alten. Aufgrund von Stress vergaß ich auch diesmal zu meinem Hausarzt zu gehen und mit ihm den Bericht durchzusprechen, vor allem, da ja eh nichts neues drinstand.
Irgendwann erhielt ich Post von meinem HA, ich solle umgehend einen Termin in der Praxis vereinbaren. Da die Magenspiegelung das Einzige war, was ich in diesem Zeitraum hab durchführen lassen, wusste ich, es konnte nur damit und mit den histologischen Befund, der ja erst später berichtet wird, zusammenhängen.
Ich also sofort Termin gemacht und hin.
Ja, also im histologischen Befund wären veränderte Zellen gefunden worden. Solle mir aber keine Sorgen machen, alles im grünen Bereich. Ich müsse jetzt täglich Omeprazol 40mg nehmen und nach acht Wochen wieder zur Magenspiegelung. Aufgrund meines jetztigen Urlaubs musste ich den Termin allerdings nach hinten legen.
Ich also wieder Gastroenterologe angerufen, um Termin abzumachen.
Da erfuhr ich dann, dass die nächste Magenspiegelung im Krankenhaus durchgeführt werde, da sie diese nicht im Hause durchführen würden. Ich muss demnach am 16.09. ins St. Anna-Hospital in Herne und dort wird dann eine Chromoendoskopie durchgeführt.
Jetzt frag ich mich natürlich schon, ob die Sache nicht schon um einiges ernster für mich wird und wühle mich hier in meinem Urlaub im sonnigen Italien durchs Internet.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit der Chromoendoskopie? Wie schätzt Ihr die Situation ein?
Viele Grüße und Danke für Eure Antworten.
apollo0281
apollo0281
16.09.2011, 18:38
Hallo zusammen,
wollte mal aktuellen Stand geben. Heute hatte ich meine Chromoendoskopie, die genauso verlief, wie eine normale Magenspiegelung auch (Nur die im Krankenhaus hätten sehr warhscheinlich nur ne normale Magenspiegelung gemacht, wenn ich nicht darauf hingewiesen hätte, dass es sich ja um eine Chromo handelt. Daraufhin hektisches Blättern in meine Unterlagen, jaja klar, die Chromo machen wir heute. Nur doof, dass die eine Schwester dies bisher noch nie gemacht hatte und dann schnell erklärt bekam, was das ist und was sie zu machen hat!! So viel zu Krankenhäusern!!).
Na ja, der Bericht, den ich jetzt mitbekommen habe, sagt nichts aus. Auch nicht darüber, ob die höhere Medikation meine Entzündungszeichen reduziert hat oder sonstiges. Heißt für mich bis nächste Woche die Nachbesprechung abwarten und dann mal sehen. Ich werd Euch informieren!
Viele Grüße
apollo0281
... ich weiß seit gestern, dass ich das Barrett-Syndrom habe.... mein Arzt hat mir geraten denOberkörper nachts 30cm hochzulagern, damit die Magensäfte "unten" bleiben....
apollo0281
21.09.2011, 21:48
Hallo,
heute habe ich meine Ergebnisse bekommen. Glück gehabt, kein Anzeichen von Krebs. Sind zwar trotz höher Dosierung immer noch leichte Entzündungszeichen vorhanden, aber ansonsten bis auf Gewebemalformationen alles i.O. Soll die Medikation beibehalten und in sechs Monaten zur normalen Magenspiegelung zur Kontrolle wiederkommen. Hoffen wir also auch für die Zukunft das Beste.
Viele Grüße
apollo0281
P.S. schade, dass sich hier keiner mal auf meine Postings gemeldet hat. Bin arg enttäuscht.
Hallo!
Zuallererst einmal einen herzlichen Dank an alle, die ihre Erfahrungen hier niedergeschrieben haben!
Bereits seit Jahren hatte ich ab und an Sodbrennen - nicht oft (einmal die Woche -meist nach Durcheinanderessen -z.B. Sonntagsbesuche bei den Eltern mit Kuchen und anschliessendem Biertrinken).
Im Mai diesen Jahres bekam ich plötzlich starke Schmerzen im Bereich des Brustbeins. Dazu Schluckbeschwerden, Sodbrennen und das Gefühl ein eiserner Ring schnüre meine Brust ein - nur unter Mühe konnte ich atmen.
Mein Arzt schickte sofort ins Krankenhaus. Man untersuchte mich gründlich und schloß einen Herzinfarkt aus.
Die Symptome wurden schwächer und drei Tage später wurde ich entlassen. Befund: BWS-Blockade.
In den nächsten Wochen hatte ich immer wieder Schmerzen in der Brust und ständig -schlimmer als sonst - Sodbrennen.
Nach dem dritten Arztbesuch bekam ich (zwei Monate später) einen Termin für die Magenspiegelung.
Dabei wurde ein Zwerchfellbruch festgestellt, sowie eine Speiseröhrenentzündung (3.Grad).
Ab da 2x40mg Pantozol täglich und vier Wochen später erneut zur Endoskopie.
Ergebnis: Der Zwerchfellbruch wurde als "große axiale Hiatushernie" klassifiziert. Die Entzündung der Speiseröhre ist zurückgegangen, jedoch ergab die Biopsie Barrett-Ösophagus.
Die Internistin meinte, ich solle mir überlegen, ob ich mich operieren lassen will -zudem sollte einmal im Jahr eine Spiegelung gemacht werden.
...und irgendwie fühlt man sich danach schrecklich alleingelassen mit all seinen Fragen und all seinen Ängsten.
Kennt Ihr die Sympthome: Dauerschmerzen hinter dem Brustbein, ständiges Luftaufstoßen, oftmals Schmerzen in der Brust und zwischen den Rippen, Völlegefühl in der Brust, Gefühl, dass der Bauch sich aufbläht, nicht mehr tief einatmen können, Halsweh, schlechter Atem, Herzklopfen? Ob das alles mit der Hernie zusammenhängt und eine OP die Lösung ist? Kann ich die Symthome lindern? Darf ich Sport machen?
Was kann ich tun, um das Barrett im Zaum zu halten? Ist ein Jahr zwischen den Endoskopien nicht sehr lang? - angeblich gehört Speiseröhrenkrebs zu den shr schnell wachsenden Krebsarten.
Hallo Frank K
Ich hatte vor 6 Jahren dieselben Beschwerden weshalb bei mir eine
Magenspiegelung gemacht wurde bei der man eine axiale Hiatushernie
und eine Refluxösophagitis feststellte.Mein Arzt hat mir zu einer
Operation geraten.Im Krankenhaus wurde mir nach den Voruntersuchungen
ein konserativer Therapieversuch mit PPI empfohlen.Da die Beschwerden
im letzten Jahr stärker wurden und sich leider auch ein Barrett entwickelt
hat wurde dann doch operiert und zwar eine laparoskopische Fundoplicatio
sowie eine Hiatusplastik.
Heute bedauer ich das nicht schon vor 6 Jahren die OP gemacht wurde
weil sich dann wahrscheinlich kein Barrett-Ösophagus gebildet hätte.
Für mich war die OP deshalb die beste Lösung.
Um das Barrett zu kontrollieren mußt du die Tabletten weiter nehmen und
evt. eine OP.Auch sollte man nicht mehr alles essen und trinken(Kaffee,
Alkohol usw.) und rauchen sowieso nicht.
Die jährliche Kontrolle ist normal wenngleich ich auch lieber jedes halbe
Jahr eine machen würde.
Gruß Jens
Hi Jens!
Danke für die Antwort! Klein bisschen beruhigt hat mich Deine Aussage, dass Du die Beschwerden kennst.
Mein Hausarzt meinte nämlich so eine Hernie hätte fast die Hälfte der Bevölkerung "ohne irgendwelche Symtome".
Die "Schmerzen" sind nicht wirklich schlimm - würde sie eher als "lästig" beschreiben. Vor allem die Rippenschmerzen (immer mal woanders), machen mir Angst, dass "mehr" dahinterstecken könne.
Im Moment nehme ich 80mg Pantozol täglich. Laut Internistin soll ich die Dosis nach 8Wochen "runtersetzen". Wie weit hat sie nicht gesagt. Wenn ich auf meine Ernährung achte, habe ich kein Sodbrennen. Wozu dann das Pantozol?
Im Internet habe ich gefunden, dass es Möglichkeiten gibt, das Barett zu "veröden/zu bestrahlen". Es gibt (wenige) Leute, die warnen vor einer OP, da nach einer "Umstülpung" das Barettgewebe "aussen" an der Speiseröhre liegt und so ein Karzinom bei der Spiegelung nicht entdeckt werden könnte.
Auch war zu lesen, dass ich mit Barett-Syndrom das 40fache Risiko habe an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Trotzdem ist Speiseröhrenkrebs so "selten", dass die Chance an einem Herinfarkt zu sterben fast doppelt so hoch ist.
Hallo Frank
Die Schmerzen sind eigentlich normal bei einer Speiseröhrenentzündung. Allerdings mehr im Bereich Oberbauch,Brustbein und bis zum Hals.Die
Rippenschmerzen solltest du beim nächsten Arztbesuch mal erwähnen.
80 mg Pantozol wirst du wohl nehmen müssen bis die Entzündung abgeheilt
ist.Danach wirst du das Pantozol wohl weiternehmen müssen auch wenn
du meinst das du nach der Nahrungsumstellung kein Sodbrennen mehr hast,
denn ich glaube nicht das du die Speiseröhrenentzündung und Barrett-
Ösophagus nur von falscherErnährung hast.Wahrscheinlicher ist das der
Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Mageneingang nicht
funktioniert und dadurch kommt es zum Zurückfliessen von Mageninhalt
was durch einen Zwerchfellbruch begünstigt werden kann.Aber das wird
man wohl bei der nächsten Magenspiegelung sehen.
Die Möglichkeit das Barrett zu Entfernen gibt es wirklich und die zur Zeit
beste und sicherste Methode ist die Radiofrequenz-Ablation leider wird
dieses Verfahren nur angewandt wenn schon Dysplasien vorhanden sind,
ansonsten würde ich es sofort machen.
Das mit dem Problem bei der Spiegelung nach einer sogenannten"Umstülpung"
habe ich noch nie gehört,aber deine Internistin müsste dazu doch was
sagen können.
Gruß,Jens
Hallo Freunde!
Die Dinge haben sich ein wenig überschlagen in letzter Zeit.
Das Ergebnis vorne weg:
Ich wurde am vergangenen Dienstag von Herrn Dr. Löhde am Zwerchfell operiert und habe, trotz sofortigem Weglassen der PPis, keinerlei Beschwerden mehr!
Toi, toi, toi, wenn es so bleibt, war die OP ein voller Erfolg!!!
Zur Vorgeschichte:
Wie ihr meinen vorherigen Berichten entnehmen könnt, habe ich lange Zeit mit mir wegen einer OP gerungen, wobei ich die Fundoplicatio von Anfang an für mich persönlich aufgrund des sehr hohen Risikos schwerer Nebenwirkungen (überall im Netz zu lesen) ausgeschlossen habe.
Nachdem ich zunehmend Nebenwirkungen aufgrund der PPi Therapie (eigenartiger Geschmack im Mund, vermehrtes Schwitzen etc.) verspürte und auch die Refluxbeschwerden in letzter Zeit zunahmen (ständige Niesattacken, Sodbrennen etc.) habe ich ich mich letztlich für die dortige Methode der Zwerchfell Operation entschieden.
Ich wurde dort auf eine Warteliste gesetzt und bekam einen Termin für September 2012.
Ich hatte allerdings Glück, weil jemand absprang, bekam ich jetzt den sehr kurzfristigen Termin.
Bereits am 2. Postoperativen Tag habe ich Kartoffelbrei bekommen und kann jetzt, 6 Tage nach der OP eigentlich normal essen, wobei ich mich wohl ein bischen bremsen sollte, da 14 Tage Schonkost empfohlen wird.
Ich trinke allerdings bereits morgens und nachmittags Kaffee und abends ein Gläschen Rotwein.
Ich muss nicht mehr Niesen und habe kein Brennen mehr im Hals.
Auch der seltsame Geschmack im Mund ist weg ;)
Ein unglaublich schönes Gefühl!!!
Zu meiner Entscheidung:
Der OP bei Herrn Löhde liegt ein anders Verständnis der Funktionsweise der Speiseröhre zugrunde, als dies die klassische Lehre versteht. Der Reflux ist bedingt durch den Zwerchfellbruch und liegt nicht, wie es auch bei mir von mehreren Ärzten diagnostiziert wurde, an einem fehlerhaften Verschlussmechanismus und einem geweiteten Mageneingang.
Deswegen greift Dr. Löhde auch nicht in die Struktur des Magens oder der Speiseröhre ein, sondern beseitigt lediglich den Zwerchfellriss.
Die Details sind auf dessen Website nachzulesen, weswegen ich mich hier auf Oberflächliches beschränke.
Jedenfalls wird weder der Magen um die Speiseröhre gewickelt und festgenäht, noch der Zugang zum Magen künstlich verengt.
Gerade diese künstliche Verengung führt regelmäßig zu massiven Problemen, so können viele Patienten hiernach nicht mehr Aufstoßen oder sich Erbrechen etc.
(btw: ich kann nach wie vor problemlos Aufstoßen)
Der größte Nachteil für uns Barrett Patienten besteht zudem darin, dass durch das Umwickeln und der Naht eine Falte entsteht und deshalb der Barrett möglicherweise nicht mehr kontrolliert werden kann.
Dies ist, da die Speiseröhre unangetastet bleibt, bei der Methode von Dr. Löhde problemlos weiterhin möglich.
Diese OP Methode ist also viel schonender, da sie den Magen und die Speiseröhre unangetastet lässt.
Bitte versteht meine Beschreibung nicht als Werbung oder ähnliches.
Ich will euch nur meine Beweggründe für meine
Entscheidung nennen. Ich war, wie ihr meinen vorherigen Posts entnehmen könnt, seit Jahren am Rätseln, was der richtige Weg für mich ist.
Dies muss jeder für sich selbst entscheiden.
Eine OP will immer gut überlegt sein und trägt wahrscheinlich immer Risiken.
Verunsichert hatte mich, dass man über die Methode von Dr. Löhde außer auf seiner Website und den dortigen Gästebucheinträgen fast nichts findet (bitte lest hierzu mein Posts).
Dies liegt aber nach dessen Aussage daran, dass er seine Studie erst 2012 veröffentlicht, da natürlich eine ausreichende Datengrundlage vorhanden sein muss. Die OP macht er seit 2006. 2012 beginnen wohl auch die Ausbildungsoperationen.
Ich musste also abwägen, den Rest meines Lebens PPis einnehmen zu müssen und trotzdem weiterhin unter Reflux zu leiden. Weiterhin Angst zu haben, dass sich der Barrett deswegen weiterentwickelt, oder eben das Risiko der genannten OP auf mich zu nehmen.
All das floss in meine Entscheidung ein.
Im Moment glaube ich alles richtig gemacht zu haben und bin einfach happy :prost:!
Ich fühle mich topfit, habe keinen Reflux mehr und keine OP bedingte Beeinträchtigung. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt!!!
Liebe Grüße
Euer Flo
Korkhase
27.11.2011, 16:55
Heute melde ich mich mal wieder und gratuliere dem Thorag zu seinem tollen Erfolg bei Dr. Löhde. Wie berichtet, wurde bei mir die Barrett-Haut komplett abgetragen und hat sich nicht wieder neu gebildet. Einziger Nachteil: Ich muss weiterhin ppi nehmen, Nexium 40 1 x täglich, habe aber dadurch keinerlei Beschwerden. Allerdings zerstören die PPi Vitamin B12, ich bekomme es monatlich injiziert, der Körper kann das speichern.
Liebe Grüße
Korky
Mensch Korky,
schön von dir zu hören.
Noch schöner, dass du den Barrett los bist!!! Toi, toi,toi!!!
Wenn du was über die OP wissen willst, meld dich.
Da die Speiseröhre unangetastet bleibt, kann man den Barrett danach uneingeschränkt weiter kontrollieren.
Ach ja, bislang habe ich weder genießt, noch Sodbrennen gehabt.
Einschränkungen keine!
Juchhu!
Allerliebste Grüße
Flo
Eure Beiträge sind superinteressant. Der Standpunkt meines Arztes (Hernie hat jeder Dritte und Barrett sollte einmal jährlich kontrolliert werden) ist wohl überholt.
Das, was Thorag über die OP nach Dr. Löhde schreibt, klingt einleuchtend. Fehlt nur noch die Kombination mit der Abtragung von Barretthaut (wie bei Korkhase).
Hallo Korkhase,
gut zu hören das deine Abtragung so gut klappte und hoffentlich kommt das Barrett nicht wieder. Du hast letztes Jahr geschrieben das du an einer Studie zur Abtragung der Barrett-Haut teilgenommen hast wobei alle Probanden schon Displasien hatten. Weißt du inzwischen mehr darüber ob auch Barrett-Patienten ohne Displasie die Möglichkeit haben eine Abtragung zu bekommen.
Gruß Jens
Leseratte2011
15.12.2011, 13:40
hallo,
thorag da du nun bei Dr. Löhde operiert worden bist, hätte ich gerne ein paar Fragen an dich.
leide auch seit jahren an reflux und habe nun seit 3 wochen extreme magenschmerzen habe vier jahre ranitidin genommen, das hilft nicht mehr und jetzt bin ich umgeschwenkt auf ppi
mein hausarzt hat mir wieder einmal nahe gelegt doch eine op in betracht zu ziehen, ich habe davor wahnsinnige angst.
habe gerade bei Löhde angerufen und erfahren das die wartezeit 9 - 12 monate ist! kreisch!
die wollen wohl erst vorab eine kopie der magenspiegelungsergebnisse haben und einen schriftlichen Bericht, welche Beschwerden man hat.
ph 24 metrie und röntgenschluckbreiuntersuchung wohl erst mal nicht`
vor den untersuchungen habe ich auch einen riesenbammel oh man
wäre schön wenn du dich meldest und nähere details zum ablauf op und befinden danach erzählst.
danke
lg
Steph
Korkhase
19.12.2011, 15:26
hallo Beowulf,
durch die Studie wurde eindeutig bewiesen, dass die Abtragung der Barrett-haut das Risiko einer Krebserkrankung deutlich mindert, insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass hier noch Einschränkungen bestehen. Auskünfte darüber müssten über Prof. Ell med2.hsk-wiesbaden@arcor.de zu erhalten sein.
Es grüßt ein barrett-befreiter Korkhase :winke:
Hallo Korkhase,
erstmal Danke für die Antwort. Ich werde mich bei meinem nächsten Termin mal genau informieren und wenn es denn wirklich klappt kann man nur hoffen das die Krankenkasse auch die Kosten übernimmt.
Grüße von Jens
So, nach längerem "Auslandsaufenthalt" hab ich auch mal wieder reingeschaut.
Zu den Beiträgen der letzten Monate:
@ Erst60: Das Ergebnis ist natürlich fatal... eine Diagnose, vor der vermutlich jeder hier ziemlich Angst hat.
Hoffe, dass du die Eingriffe bisher gut überstanden hast und eine erneute Untersuchung keiner Rückkehr des SRK anzeigt.
Was durch deine Schilderung nochmal deutlich geworden ist und das kann ich an dieser Stelle immer wieder betonen, ist die Tatsache, dass eine Magenspiegelung oftmals wesentlich aufschlussreicher als eine Röntgenuntersuchung ist.
(Mein Meinung ist, dass NUR die Magenspiegelung wirklich zuverlässig Auskuft geben kann)
@Apollo0281: Das Problem der wenigen dauerhaft aktiven Schreiber hier wurde einige Seiten zuvor auch bemängelt.
Meine Erklärungen/Vermutungen dazu sind heute noch immer die selben wie einige Seiten zuvor. Sicherlich ist es schade, aber sowas ist recht gewöhnlich für Internet-Foren. Menschen mit Beschwerden suchen Hilfe und kommen meistens nicht wieder, sobald sie genügend Antworten erhalten haben oder sich ihre Beschwerden bessern.
Ich denke das betrifft so gut wie jeden (außer äußerst caritative Menschen)
Wir alle haben unsere Jobs, Hobbys, Familie... und eine begrenzte Freizeit.
Ich kann verstehen, dass der Schuh drückt... aber dieses Forum scheint ohnehin nicht das Forum zu sein, welches Betroffene sofort ansteuern... warum auch immer. (Bzw. wohin gehen sie denn alle?) :)
Was deine Diagnosen betrifft, halte ich sie für relativ unauffällig. Die leichte Rötung kenne ich von mir selber aus wirklich jeder bisherigen Magenspiegelung.
Vielleicht muss man die Dosis nochmalserhöhen oder die Gabe auf eine 20mg morgens und eine 20mg abends erhöhen.
Bisher hat jedoch kein Arzt diese Rötung als wirkliche Gefährdung gesehen.
Ebenso die leichte Hiatushernie... ich habe selbige leicht/axial.
Die Abstände der Spiegelungen (2-3) Jahre sind in der Tat etwas lang wie ich finde, gerade unter dem Hintergrund des schnellen Wachstums dieser Krebsart, wie Frank richtig bemerkte.
Ist letztlich eine Kostenfrage und die Krankenkassen rechnen mit Zahlen und Statistiken. Ist dein Risiko vorhanden, jedoch gering...rechnet sich eine "unnötige" Untersuchung nicht. Auch wenn man selbst jede Untersuchung wirklich nötig findet und sie auch nötig wäre.
Das sind aber Tatsachen die wir nicht wirklich ändern können.
@Frank:
Ja ich stehe dieser operativen Eingriffe recht kritisch gegenüber.
Mit Studien kann ich das leider nicht belegen. Aber alles was hier in dem Forum gesagt wurde, wurde meistens auch nie mit Studien belegt... von daher geschenkt! ;)
Meine Auffassung ist einfach die, dass der tätige Chirurg dem Patienten gegenüber keine spezielle Verpflichtung hat. Der hat täglich viele Menschen da liegen und er kennt einen nicht.
Er versucht seine Arbeit zu machen und die in einer zufriedenstellenden Qualität.
Während ich die OP von Thorag begrüße, weil hier handelt es sich um keinen EIngriff in die Struktur der Speiseröhre, halte ich von sämtlichen operativen Eingriffen zur Stützung des Verschlussmechanismus nicht viel. Wer sich die Mühe macht und solch ein Oprationsvideo im Internet aufsucht wird auch als Laie schnell erkennen, wo der Haken ist. (Vor ca. 2 Jahren hab ich mir die Mühe gemacht und einige Stunden im Netz gesucht) Link dazu hab ich nicht mehr...
Da wird viel geschnitten, genäht, vernäht und verengt. Ich bin mir zu 100% sicher, dass es keinen Chirurg geben wird der mir vertraglich zusichert, dass er garantiert keine veränderte Schleimhaut dabei vernäht oder umnäht, sodass sie für eine Magenspiegelung nicht optisch zur Verfügung steht. Oder mit anderen Worten: Dass sich in irgendeiner Naht oder Umwülstung Speiseröhrenkrebs entwickelt ohne dass meine hochgelobten Magenspiegelungen etwas entdecken.
Außerdem sollen 60% der operierten nach Durschnittlich 5-6 Jahren wieder Beschwerden haben und auf weitere PPI's angewiesen sein.
Das Entfernen der Barrett-Schleimhaut halte ich dagegen für relativ zielführend... auch wenn es dazu angeblich Studien gibt, die den Nutzen in Frage stellen.
Vielleicht liegt die Lösung in einer Kombination aus
1. Abtragen der Barrett-Schleimhaut
2. Zwergfell-OP
3. geringer PPI-Gabe z.B. 20mg morgens nüchtern 30 min vor Nahrungsaufnahme.
Wer weiss das schon... immerhin riet mir der Chefarzt einer örtlichen Klinik der in dem Bereich Magen große Erfahrung hat zum kompletten Absetzen der PPI's da seiner Ansicht nacht PPI's keine wirklichen Nutzenzuwächse stiften.
Trotzdem teile ich auch alle deine Sorgen Frank.
ich kann zu sogut wie allen Symptomen die du schilderst zustimmen.
Die selben habe ich fast alle... mal schlimmer... mal weniger schlimmer.
Ich denke dass allein eine täglich erhöhte Gabe von 20mg Erhaltungsdosis hoch auch täglich 40mg schon einige Verbesserungen bringen wird.
Auf lange Sicht sehe ich aber, dass ich nach ca. 4 Jahren 20mg Omep nun an einem Punkt angekommen bin, an dem scheinbar nur 40mg den selben Nutzen haben. Mit 20mg habe ich oft trotzdem Beschwerden. (Ähnlich Thorag)
Von daher muss man sich fragen, wann man eines Tages bei 80 und mehr angekommen ist...und wann so ein Medikament wirkungslos wird... und vor allem was dann?
Zudem gibt es auch Anzeichen dafür, dass Barrett auch bei Menschen entsteht, die zuvor nie Beschwerden wie Sodbrennen hatten.
@Thorag: Das hört sich wirklich spitze an! Glückwunsch schon einmal zur geklückten OP! Ich hoffe die wird dir eine beschwerdefreie Zeit sichern. Halt uns trotz Beschwerdefreiheit auf dem Laufenden. Die Langzeitergebnisse der Hiatushernie OP interessieren mich wirklich sehr.
Ich denke du bist auf dem richtigen Weg.
@Korkhase:
An dem Thema der Haemoglobinwerte bin ich schon eine Zeit lang dran...
Ich habe seit meiner PPI-Therapie niedrige Werte...die unter dem Referenzbereich liegen.
Dieser Mangel steht im Zusammenhang mit a) zu geringer Magensäure (subacidität) oder b) einer chronischen Entzündung im Bereich der Speiseröhre/Magen. Also a) oder b) verursachen einen Vitamin B-Mangel und dieser wiederum verminderte Haemoglobinwerte.
Lösung ist unter PPI-Einnahme die Injektion von B-12.
Dabei muss aber trotzdem regelmäßig eine Magenspiegelung vorgenommen werden, weil im Internet zu lesen:
Spätkomplikationen
Bei zwei bis fünf Prozent der Betroffenen treten als Spätkomplikation Magen- bzw. Enddarmkarzinome auf. Aus diesem Grund sollten auch bei Behandlung des B12 Mangels jährliche Gastroskopien zur Kontrolle vorgenommen werden.
Achso... also selbstloser Poster habe ich ja mich selbst ganz vergessen. ;)
Meine nächste Kontroll-Spiegelung steht ins Haus.
Am 17.01. soll die Voruntersuchung stattfinden und dann am 23.01. die Magenspiegelung.
Die letzte Spiegelung ist schon 2 Jahre her. Dementsprechen ist natürlich einer gewisse Spannung vorhanden. :)
Da ich seit November trotz täglich 20mg Omep Beschwerden habe, wurde die Kontrolluntersuchung nun einige Monate vorgezogen.
Trotz Omep treten seit November folgende Probleme auf:
-Heiserkeit, Räuspern
-brennendes Gefühl nach jeder Mahlzeit.
-seltsames Oberbauchgefühl
-vermehrtes Aufstoßen
-Seitenstiche links unterhalb Oberbauch
Blutwerte soweit okay nur traditionell sind die Haemoglobinwerte unter dem Referentwert. B-12 Mangel vermute ich nun mal.
Verdopplung der PPI-Gabe hatte im Eigenversuch über 2 Wochen keine erwünschten Ergebnisse gebracht.
Im allgemeinen habe ich das Gefühl, dass Omep nicht mehr so effektiv wirkt wie zb Pantoprazol etc.
Mal sehen was die Spiegelung ergibt.
Euch allen erstmal ein "Frohes Neues Jahr!"
Hallo Salomon!
Herzlichen Dank für die vielen Informationen!
Ich hatte -als die Speiseröhre akkut entzündet war- 2x täglich 40mg Pantoprazol nehmen sollen. Die hatte ich ganz gut vertragen (...bis auf weichen Stuhl).
Nach paar Tagen setzte mich mein Doc auf Omeprazol -2x 20mg, die angeblich genauso effektiv seien, wie die 40er Pantoprazol (was laut mehreren Quellen im Internet nicht stimmt).
Die beschriebenen Probleme kenne ich ganz genau: Brennen, Aufstoßen, Seitenstiche (bei mir rechts im Bereich der letzten Rippe)
Statt Heiserkeit/Räuspern habe ich ständig Halsweh ...das kann ich mir garnicht erklären und macht mir auch bisschen Angst. Die Ärzte finden nichts.
Die Schmerzen habe ich seit meiner Magenspiegelung.
Auch habe ich oft ein Völlegefühl im Unterbauch - fühlt sich an, als würde ich gleich platzen. Bislang hatte ich dies auf den Zwerchfellbruch zurückgeführt. Bis ich dann meinem Bruder ein paar meiner Omeprazol angeboten habe und der mir ein paar Tage später schilderte, "Sodbrennen ist weg, aber gestern abend voll den Blähbauch bekommen und das Gefühl zu platzen".
Ich versuche jetzt mit 1xtäglich Omeprazol (20mg) auszukommen -auch weil ich völlig unsicher bin, welche Symthome Nebenwirkungen des Medikaments sind und welche von der Hernie/Speiseröhre herrühren.
Bin mal gespannt, was bei Deiner Untersuchung raus kommt und drücke Dir die Daumen!
@Frank:
80mg bei einer akukten SRE sind je nach Ansprechen eine wirksame Dosis.
Die Aussage deines Arztes, dass 40mg genau so wirksam seien wie 80mg kann ich auch nicht stützen.
Immerhin handelt es sich um die doppelte Dosis.
Dazu ein kurzes Bsp. aus meiner eigenen Erfahrung: (PH-Metrie von 2010)
Ohne PPI liegt der Basis-PH-Wert bei 1,1 also deutlich acid.
Mit PPI in 1x20mg Dosierung lag der Nüchtern-PH-Wert zwischen 3-4
Lediglich in der 2. Nachhälfte waren deutlich acide Verhältnisse zu sehen.
Bedeutet: 20mg PPI 1x morgens genommen führt zu einem Basis-PH-Wert von ca 3-4 über den Tag verteilt. Ca. 20 Std nach der morgendlichen Einnahme scheinen dann die PPI-Wirkungen nachzulassen.
Bei 40mg wird des Basis-PH Wert wohl etwas höher bei 4-4,5 und bei 80mg bei 4,5-5 liegen. Also gute Verhältnisse für eine angegriffene Speiseröhre oder einen Magen sich ohne starke Säure zu erholen.
(Oftmals lese ich von der Auffassung, dass die Säure durch die "Tabletten" sozusagen "entschäft" wird.
Das ist nicht ganz richtig. Die PPI's wirken nur dahingehend, dass die Belegzellen weniger Säure produzieren. Die Säure, die sie produzieren hat jedoch unverändert den PH-Wert von ca. 1,1 also extrem brennend-sauer.
Dadurch, dass es weniger Säure (mengenmäßig) ist verteilt es sich besser mir Nahrung und Flüssigkeit und führt zu einem höheren PH-Wert von bsp.weise 3,5)
Soviel nur dazu, warum dein Arzt mit seiner Aussage m.E. nicht richtig liegt.
Was richtig ist, dass eine Medikamentierung mit 40mg auf Dauer gesehen effektiv ist.
Bedeutet: Oftmals wird nach einer akuten Entzündungsphase bei der man bewusst die Dosis beispielsweise mit 80mg pro Tag recht hoch ansetzt dann auf lange Zeit als Erhaltungsdosis von zb. 40mg weiter fortgesetzt.
Sind akute Entzündungserscheinungen abgeklungen sind 40mg und weniger tatsächlich "genauso" effektiv. Bedeutet sie verhindern auf lange Sicht, dass ein Rezidiv entsteht.
Eine akute Entzündung sind m.E. 40mg aber nicht so effektiv in der lange zu "heilen" wie eine hohe Dosierung von 80mg.
Kann also sein, dass hier ein Missverständniss zwischen Arzt und Patient vorliegt.
Was deine Halsschmerzen angeht, habe ich ca 5 Jahre lang öfters Husten und immer wiederkehrend Halsschmerzen auch im Sommer gehabt.
Genau wie du habe ich mir darauf nie wirklich einen Reim machen können.
Im Winter habe ich es auf jahrestypische Halsschmerzen geschoben... Kiloweise Halsschmerztabletten in mich reingeschoben mit mäßigem Erfolg.
Mein damaliger Hausarzt hat mir darauf hin sogar oftmals blind einfach mal Antibiotikum verschrieben ohne Erfolg. (ist ja logisch)
Ich dachte ich hätte ein schwaches Immunsystem oder sowas in der Art.
Erst als das Barrett und smit auch der Reflux bei mir festgestellt wurde, ergaben die Halsschmerzen die nicht weggegangen sind endlich Sinn.
Die stehen also in Verbindung mit dem Reflux.
(ich frage mich oft, wie viele Menschen in Deutschland wohl Reflux und ein Barrett haben ohne es zu wissen... bei mir wurde es ja immerhin auch zufällig gefunden und ich hatte eigentlich nie wirklich eindeutiges Sodbrennen - ich denke mal die Dunkelziffer ist enorm hoch)
Ich hatte 2 Jahre Ruhe von den Halsschmerzen. Jetzt haben seit 3 Monaten meine Omeprazol aus unklaren Gründen Ihre Wirkung verloren und siehe da: Die Halsschmerzen sind jeden morgen wieder da.
Etwas besser ist es nun mit Pantoprazol, die ich noch in einer Schublade liegen hatte.
Mein Tipp an dieser Stelle an alle die, bei denen Omeprazol mal nicht mehr wirken sollte. Versucht es einfach mal mit Pantoprazol. Einen Versuch ist es wert.[/U]
Was deine Nebenwirkungen betrifft:
Oftmals findet man die entsprechenden Nebenwirkungen im Beipackzettel des Medikaments.
Omeprazol führen bei mir dauerhaft zu einem Blähbauch.. das ändert sich auch unter fortgeführter Therapie nicht.
Unter Omep bekomme ich auch Probleme mit dem Augen also unscharf sehen und Sehstörungen.
Was bei allein PPI's gleich sein soll und viele Patienten immer wieder schildern ist: Man ist recht müde und kommt nicht mehr so richtig aus dem Quark.
Seit dem ich PPI's nehme bin ich zumindest viel müder&ruhiger&lahmarschiger geworden. ;) Manche Tage komm ich gar nicht in die Gänge.
Panikmaus2012
09.01.2012, 14:36
Hallo,
ich habe lange überlegt, ob ich mich hier registriere oder ob es meine Angst nicht noch viel schlimmer macht, wenn ich mich pausenlos mit diesem Thema beschäftige.
Ich hatte seit Mitte letzten Jahres immer wieder vermeintliche Magenschmerzen und nachdem die nun anhielten, bin ich zu meiner Ärztin gegangen. Die hat mich, die eine ausgeprägte Weißkittelpobie hat, zur MS geschickt. Ich hatte tierisch Schiß davor.
Die MS war letzte Woche und überhaupt nicht schlimm. Die Schwestern und die Anästhesistin waren super lieb, alles war perfekt organisiert und leif ab wie am Schnürchen. Auch der Doc war eigentlich ganz nett.
Nachdem ich dann aufgewacht bin aus der Narkose, hat er mir die Hand gegeben, mich verabschiedet mit den Worten: "Sie haben einen Zwerchfellbruch und leiden unter einer leichten Speiseröhrenentzündung. Ich habe Ihnen etwas verschrieben und Sie werden sehen, bald sind Sie wieder gesund." ??????
Ich habe aber dann den Bericht gelesen und im Report stand "Verdacht auf Barrett".Wie kann den der Doc was von "gesund" erzählen, wenn ich vielleicht Barrett habe? Der hat nicht mal was von Wiederkommen gesagt. Der tat so, als wäre ich mit einem Schnupfen zu ihm gegangen. Ich nehme es ihm nicht übel, wahrscheinlich wollte er nur beruhigen. Oder er wollte kein Gejammer hören, obwohl der bestimmt noch Schlimmeres seinen Patienten erzählen muß. Den Bericht von der Gewebeentnahme habe ich noch nicht.
Aber seitdem bin ich krank vor Angst. Ich könnte nur noch weinen:weinen:, mein Appetit ist völlig am Boden. Die Tabletten haben zwar angeschlagen und ich habe eigentlich kaum noch Beschwerden, aber ich bin völlig fertig, schlafe schlecht und wenn, habe ich Albträume von Tod, Krebs und Krankenhäusern. Ich habe das Gefühl, mein ganzes Leben wird nie wieder so wie früher, es ist nun alles vorbei. Und das mit 45. Ging es Euch auch so, als Ihr erfahren habt, daß Ihr Barrett habt? Ich traue mich nun gar nicht mehr, zur Hausärztin zu gehen, wer weiß, was die nun auch noch bei mir findet. Dabei ist sie sehr einfühlsam und das ist eigentlich das, was ich jetzt brauche. Ich habe an nichts mehr Interesse, freue mich über gar nichts mehr, möchte meine Freunde nicht mehr sehen und habe nur noch Angst, Angst, Angst. Und die Angst ist wahrscheinlich das größere Problem. Mein Schatz hatte vor zehn Jahren Darmkrebs, der hatte keine Angst und gilt jetzt als geheilt! Das müßte mir doch eigentlich Mut machen, tut es aber leider nicht.
Grüße aus Berlin
Carola
Panikmaus2012
09.01.2012, 15:03
Ergänzung:
Der Gastro-Doc hat mir Pantoprazol verschrieben, 1 x1 Tablette täglich. Ich bin auch total müde und komme nicht aus dem A...
...kommt darauf an. "mehr erfahren" vs. "weniger erfahren" ist für jeden unterschiedlich hilfreich oder schädlich.
Wenn man weiss, dass man eher besorgt oder ängstlich ist, tut man sich manchmal besser sich in keinem Forum anzumelden.
Manchmal erfährt man aber auch hilfreiches. Ich kenne Menschen die fahren mit dem "Augen zu" und wegen nichts zum Arzt gehen psychisch sehr gut. Je weniger man weiss, desto besser das Gewissen.
Ich persönlich als präventiv-interessierter könnte das nicht. :)
1. Stand heute hast du noch keinen Barrett, sondern "lediglich" eine Speiseröhrenentzündung. Sollte sich ein Barrett bestätigen, muss er regelmäßig überwacht werden. (je nach Größe alle 2-3 Jahre)
Solange sich der Verdacht nicht bestätigt bist du in der Tat "gesund" (spätenstens wenn die Entzündung abgeklungen ist)
2. Die Literatur nennt den Barrett eine Präkanzerose.
Damit ist die Wahrscheinlichkeit an SRK zu erkranken gemessen an einem "gesunden" Patienten erhöht.
Die Wahrscheinlichkeit, an einer von weiteren 100 Krankheiten, die man jetzt gar nicht im Kopf hat zu erkranken ist jedoch weitaus größer.
Von daher die Angst erst einmal beiseite schieben.
3. Deine Beschwerden werden besser? Hervorragend! Das ist doch etwas positives. Sobald deine Beschwerden weg sind, stellt sich nur noch die Frage ob ein Barrett zurückgeblieben ist. Wenn nein, dann Kapitel abgeschlossen. ;) Dann solltest du vielleicht deine Ernährung umstellen und die allgemeinen Sodbrennen-Tips die man so im Internet findet beherzigen.
Die meisten werden jedoch im Laufe der Jahre die Tips immer weniger beherzigen. Wir handeln meistens nur unter Beschwerden. (das ist ein recht normaler menschlicher Fehler)
Sollte man Barrett feststellen, bringt es viel, darauf eine positive Sichtweise zu finden. Z.B. Ja es wurde etwas gefunden, das mag schlecht sein... aber es wurde rechtzeitig gefunden, bevor sich eine weitere Komplikation ergibt. Nun kann es beobachtet und kontrolliert werden. Die Medikamente helfen, dass keine Verschlechterung eintritt. Auf dem Niveau kann man ohne Probleme das Alter erreichen, das einem unabhängig von der Erkrankung möglich war.
Man sollte sich selbst nicht als krank sehen sondern als Risiko-Gruppe, bei der man gewisse Kontrollabstände einhalten muss. Nicht mehr und nicht weniger.
Die meisten hier erfahren Ihre Diagnose wie du, zufällig durch eine Magenspiegelung mit Gewebe-Entnahme. Bei mir z.B. mit 25...fand ich auch etwas früh.
Die Ängste dürften bei den meisten hier zumindest in der Anfangsphase alle gleich gewesen sein.
Vielen hilft es einen der vielen ermutigenden Beiträge in diesem Unterforum zu lesen.
Zurecht.
Panikmaus2012
09.01.2012, 16:18
Hallo Salomon,
vielen Dank für Deine Antwort. Sie ist völlig logisch und sollte mir eigentlich einleuchten.
Ja, es gibt durchaus Menschen, die so völlig sorglos nach dem Motto "Augen zu und durch" durch's Leben gehen und wahrscheinlich sind diese auch die ausgeglicheneren Menschen. Und schon deswegen sind sie vielleicht auch weniger krank. Ich gehöre leider nicht zur den Spezies, sondern bei mir schrillen schon die Alarmglocken, wenn weit und breit noch nichts oder nur ganz klein am Horizont etwas zu sehen ist. Schrecklich. Etliche Posts haben mir in diesem Forum schon geholfen, ein wenig runterzukommen. Vielleicht, wenn der Schreck erst einmal verdaut ist, geht es mir auch wieder besser. Zumal ich ja auch hier erkennen kann, daß für die meisten von Euch/uns das Leben auch weiter gegangen ist, nur eben anders.
Zitat:Sobald deine Beschwerden weg sind, stellt sich nur noch die Frage ob ein Barrett zurückgeblieben ist. Wenn nein, dann Kapitel abgeschlossen.
Naja, ich werde wohl doch lieber dann öfter mal eine MS durchführen lassen.
Grüße
Carola
PS: Ich habe jetzt tatsächlich plötzlich Schluckbeschwerden, oh nee. Was bin ich bloß für eine Suse :o
Hallo Carola,
Ich denke mal es ist normal das man nach der Diagnose erstmal Angst hat und mit dem schlimmsten rechnet und das wird nicht besser je mehr man das Internet und die Foren danach durchsucht. So war es zumindest bei mir, aber im nachhinein wirst du von dem Wissen und den Erfahrungen der Anderen profitieren.
Ich hoffe für dich, das sich der "Verdacht auf Barrett" nicht bestätigt. Ich hatte damals so wie du einen Zwerchfellbruch und eine Speiseröhrenentzündung wofür ich einmal täglich Pantoprazol 40 mg bis zur Abheilung bekam. Ein Barrett hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht weshalb keine weiteren Kontrollspiegelungen vorgesehen waren, es wurde nur eine Dauermedikation von Pantoprozol 20 mg wegen des Sodbrennens empfohlen damit es zu keiner neuen Entzündung kommt. Nach ca. 3 Jahren habe ich nach einer erneuten Magenspiegelung gefragt weil ich wieder Beschwerden hatte. dabei zeigte sich das es zu einer erneuten Entzündung gekommen ist und das sich in dieser Zeit ein Barrett gebildet hat. Darum würde ich an deiner stelle die Speiseröhre auch ohne Barrett weiter kontrollieren lassen, denn wenn die Beschwerden durch den Zwerchfellbruch kommen besteht immer die Gefahr einer neuen Entzündung oder Barrettbildung. Bei mir ist das Barrett erst nach einer OP zum Stillstand gekommen. Wenn bei der Biopsie wirklich ein Barrett nachgewiesen wird und noch keine Dysplasien vorhanden sind wird man die nächste Spiegelung in 2-3 Jahren empfehlen. Ich würde immer versuchen etwas früher die Nachkontrolle zu machen, denn selbst 2 Jahre sind eine lange Zeit wenn man Angst hat, es könnte sich daraus SRK entwickeln. Ich wünsch dir alles Gute!
Gruß,Jens
Deine Sorgen sind völlig normal und legitim. Selbst einigen der langjährigen Barrett-Patienten dürfte immer mal wieder eine Sorgenfalte auf der Stirn stehen, wenn man wieder unter Beschwerden leidet.
Mir geht das ganz genau so. Trotz aller Rationalität und dem Wissen über Zusammenhänge... als bei mir vor 3 Monaten wieder einige Probleme mit Sodbrennen und Magenschmerzen anfingen habe ich natürlich auch etliche Gedanken gehabt und mir Sorgen gemacht.
Selbst ich habe immer wieder Phasen, in denen ich mich etwas "runterbringen" muss.
Das Leben geht weiter und das ist auch gut so. :) Man muss einfach darauf achten, dass man in Zeiten in denen Beschwerden auftauchen einen kühlen Kopf bewahrt und man sich durch das Auf und AB der Tagesverfassung nicht unnötig runterziehen lässt.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass eine Ernährungsumstellung etwas hilft. Man sollte nur keine Wunder erwarten. Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen, den Stress kontrollieren (weil vermeiden ist heute nur schwer möglich), den Genuss von fetten und vor allem in Fett gebacknenen Nahrungsmitteln sowie Süßigkeiten einschränken und wenn es geht vermeiden.
Ganzheitlich gesehen, tut man sich damit auch etwas gutes. Das Bett hochlagern und versuchen auf links zu schlafen vermeidet den starken nächtlichen Reflux. Zu Erwähnen wäre hier auch noch, zu versuchen abends möglichst 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen. (das sind so die Standart-Tipps)
Zusammen mit der konsequenten Einnahme der Tabletten sollten sich dann in den nächsten 2-3 Wochen erste Verbesserungen zeigen. Oftmals schon früher.
Auch habe ich gute Erfahrungen mit Kamille-Tee und grünen Tee gemacht. Beim grünen Tee jedoch erst der 2. Aufguss nehmen (das Koffein kann reizen)
Zu Hause, wenn ich meine Ruhe habe...versuche ich o.g. Tipps meistens konsequent zu berücksichtigen und ich muss zugeben, dass es mir meistens einwandfrei geht. (PPI's werden hierbei täglich zu 20mg morgens nüchtern 30 min vor der ersten Mahlzeit genommen)
Gerade bei Auslandsverwendung kommen dann aber Stress, geänderte Schlafbedingungen, suboptimales Essen (fettig und wenige Mahlzeiten, dafür aber viel) hinzu. Dann merke ich schnell, dass sich einige Beschwerden zurückmelden. Dann wird man spätestens zu hause wieder sehr vernünftig. ;)
Dauert dann einige Wochen bis die Beschwerden abklingen.
Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Halsschmerzen und das volle Programm sind dann für 3 Wochen an der Tagesordnung, trotz PPI's.
Deshalb: Keine Sorge wegen den Schluckbeschwerden. Viele Symptome die man bei wirklichen ungefährlichen Situationen hat, sind leider auch die gleichen, wie bei schweren Erkrankungsformen.
Soll heissen, man hat eine Magenschleimhaut oder Speiseröhrenentzündung und die Symptome treten aber auch laut Literatur bei Magen- oder SpeiseröhrenKarzinomen auf. Und schon gerät man in Panik glaubt nun felsenfest man hätte die entsprechenden Symptome und sie deuten genau auf das schlimmste hin.
Deswegen: im Zweifel erst mal den günstigsten möglichen Fall in Erwägung ziehen und es ärtzlich abklären lassen.
Schluckbeschwerden können vielerlei andere Gründe haben... zb eine Blockade im Bereich der BWS und und und.
Und nicht so viele Ängste kultivieren... das Leben ist so schon gefährlich genug, warum noch unnötig Ängste haben.
Aufmerksam sein und trotzdem das Leben genießen. :)
Panikmaus2012
10.01.2012, 14:02
Hallo,
ich danke Euch nochmal für Eure Stellungnahme. Ich versuche jetzt, möglichst den Alltag so zu meistern, wie früher und das lenkt auch von den Sorgen ab. Es ist aber verdammt schwer, mal nicht daran zu denken. Mit der Ernährungsumstellung habe ich zwangsläufig bereits angefangen, weil einige Lebensmittel einfach beim Schlucken gebrannt haben - z.B. Schokolade oder Bier. Das hat den Vorteil, daß ich dadurch auch ein paar meiner überschüssigen Kilos ablegen konnte.
Auch habe ich das Kopfende meines Bettes bereits "höher gelegt", aber dadurch habe ich nun morgens immer steife Schultern und einen steifen Hals.Und daran, drei Stunden vorm Schlafengehen den letzten bissen zu geniessen, muß ich mich auch erst gewöhnen, denn oft habe ich nach zwei Stunden wieder Hunger, vor allem, wenn ich nur kleine Mahlzeiten zu mir nehme. Meine Mutter, wie auch meine Oma litten ebenfalls ewige Jahre an Sodbrennen und Speiseröhrenentzündung. Die Oma ist ist dann an Altersschwäche, ohne jemals Krebs wissentlich gehabt zu haben, gestorben und die Mutti lebt heute noch, ist 73 Jahre alt, quietschfidel und wenn sie Sodbrennen bekommt, schmeißt sie sich ein paar Omeps ein. Auch sie hat einen Zwerchfellbruch. Wobei ich ihr jetzt, nachdem ich etwas mehr über dieses leidige Thema erfahren habe, auch dazu raten werde, ab und zu mal eine MS durchführen zu lassen.
Selbst, wenn sich der Verdacht auf Barrett jetzt nicht bei mir bestätigen sollte, ich wede nicht mehr so unbeschwert alles in mich hineinschaufeln, dazu ist die Warnung doch zu deutlich. Und Dank des Forums, in dem viele Chatter auch durchaus Positives rüberbringen, weiß ich auch, daß Barrett nicht gleich Krebs bedeuten muß und vor allem auch, daß man trotzdem noch Freude und Spaß am Leben haben kann.
Viele liebe Grüße
Carola
Panikmaus2012
11.01.2012, 12:42
Hallo,
ich habe gestern den Befund von der Pathologie erhalten: Kein Anzeichen von Barrett, keine Malignität....der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, war so groß, daß es bestimmt im Umkreis von 50 km zu hören war. Diagnostiziert wurde wohl eine leichte bis mittlere (?) Speiseröhrenentzündung, chronisch, sowie eine leichte Gastritis vom Typ C, soweit ich das richtig verstanden habe. Meine Hausärztin wird es mir aber sicher noch erklären.
Aber ich werde den Rat von Jens befolgen und zur Kontrolle gehen, denn ein Risikofaktor bleibt.
Nun wünsche ich natürlich allen hier im Forum das Beste und vor allem, daß die Forschung auf diesem Gebiet weitergeht, daß hier nicht gespart wird, wie überall im Gesundheitssystem, so daß man vielleicht eines Tages den Krebs, bevor er ausbricht, vermeiden kann und Krebspatienten zu 100 % heilen kann. Ich wünsche auch allen, die nach mir auf dieses Forum stoßen, daß sie sich nicht gleich solche Sorgen machen wie ich und so kopflos durch die Gegend laufen.
Liebe Grüße
Carola
Hi!
War heute im Krankenhaus bei HNO wegen ständigen Halsschmerzen.
Festgestellt wurde eine Rötung des Rachens.
Vermutung des Arztes: "Trotz PPI erreicht Magensäure den Rachen. Die Konzentation/Menge der Magensäure reicht aus, um die Schleimhaut anzugreifen, bleibt ansonsten aber unter der "Sodbrennengrenze"."
Therapievorschlag: Die nächsten 4Wochen 80mg PPI täglich, dann Wiedervorstellung.
Bei der Dosierung der PPI (Omnepazol vs Pantozol) widersprechen die Ärzte sich ständig (auch im Internet) : Mal heisst es, die Mengenangaben seien völlig äquivalent zu sehen, dann wiederrrum, dass Omnepazol nur halbe Dosierung von Pantozol benötigt.
Dabei wundere ich mich, wie wenig die Ärzte selbst wissen - ja glaube sogar, dass der Austausch von Betroffenen (wie in diesem Forum) einen höheren Informationswert hat..
In den letzten Tagen hatte ich meine PPI-Dosis (Omnepazol) von 40mg auf 20mg täglich herabgesetzt. Einige Beschwerden (Blähbauch) schienen sich gebessert zu haben.
Blöd, dass ich nun die Dosis praktisch vervierfachen soll.
Sodbrennen hatte ich übrigens selbst mit 20mg PPI nicht ...jedoch das schlechtes Gewissen: "Wenn jetzt Magensäure die Barretthaut erreicht, entsteht ein Karzinom."
Blödsinn - natürlich!
Für alle, die ähnliche Ängste haben, darf ich mal aus der Webseite des Klinikums Konstanz zitieren:
Gegenwärtig gilt weiter, dass weder die medikamentöse noch die chirurgische Antirefluxtherapie eine Garantie für die Verhinderung der Metaplasie-Dysplasie-Karzinom-Sequenz darstellt
http://www.klinikum-konstanz.de/kliniken/chirurgie1/gi_trakt.html
Ich möchte keinen zum Selbstversuch ermutigen, bloß stelle ich mir die Frage, wie hoch meine PPI-Dosierung noch werden soll. Die Ärzte scheinen PPIs sehr großzügig zu verschreiben. Wie mehrfach zu lesen, scheint sich aber der Magen daran zu gewöhnen und die Säureproduktion zu steigern. Entgegenwirken kann man dem dann nur mit ständiger Erhöhung der Dosis. Das Ganze ist irreversibel ...die PharmaIndustrie darf sich freuen.
Ganz nebenwirkungsfrei sind die Dinger ja auch nicht und über Langzeiteffekte kann nur spekuliert werden (z.B. Osteoprose oder Darmerkrankungen).
Die Frage ist: Bei welcher Dosis setze ich an? So hatte ich vormals ohne PPI wochen- oder monatelang keinerlei Beschwerden (Sodbrennen), dann aber plötzlich eine Speiseröhrenentzündung.
Wie habt IHR denn Euere Dosis ermittelt? Das Ganze über den PH-Wert abzustimmen, wie bei Salomon, wäre eine gute Idee. Gab´s dafür eine bestimmte Indikation?
Zum Schluß noch Mutmachendes aus dem Ärzteblatt:
Wohl kaum eine Tumorentität hat sich in der letzten Dekade so in Epidemiologie, Diagnostik und Therapie gewandelt wie das Adenokarzinom der Speiseröhre (Barrett-Karzinom). Wurde es noch in den Lehrbüchern der letzten Generation als prognostisch ausgesprochen ungünstig eingestuft, stellt es jetzt eine onkologische Erkrankung dar, die man im Frühstadium entdecken und mit hoher Heilungswahrscheinlichkeit behandeln kann.
http://www.aerzteblatt.de/archiv/88737
Hallo Frank.
Schade, dass du erneut Beschwerden bekommen hast.
Das was du beschreibst, kommt mir jedoch bekannt vor. Vor der Erstdiagnose, als ich noch vermutete, es wäre eine immer wieder auftretende Gastritis, hatte ich auch immer wieder Halsschmerzen... Sommer wie Winter.
Ich spielte immer mit dem Gedanken ich hätte ich schlechtes Immunsystem oder wäre besonders Krankheitsanfällig. Dem war nicht so. Seit der PPI-Behandlung bin ich von den Halsschmerzen weitgehend befreit und war die letzten 3 Jahre kein einziges mal krank.
Leider war kein Arzt die letzten 8 Jahre fähig gewesen, diesen Zusammenhang zu deuten.
Was die PPI Dosierung betrifft, widersprechen sich tatsächlich die Gelehrten.
In meiner Anfangsphase, als ich noch total aufgewühlt von der Diagnose war, hab eich enorm viele Informationen gesucht und ich kann mich erinnern, dass ich auf diesem Weg auch die Sache mit den Gleichwertigkeiten der PPI gelesen habe.
Ich persönlich hatte das Gefühl, dass die sich unterscheiden. Weniger in der Wirkung, als eher in der Nebenwirkung. Sehstörungen habe ich vorwiegend unter Omeprazol. Esomeprazol half mir kein Stück. Nexium und Pariet hatte ich recht gut vertragen...werden jedoch genau von der KK nicht weiter bezahlt, unterstützt... und vom Arzt somit auch nicht gern verschrieben. Die achten mittlerweile auf Ihre Budgets. ;)
Bei Pantoprazol hatte ich bisher das Gefühl, dass die 40mg Dosierung gleichwertig der Omeprazol 20 Dosierung ist. So auch die weit verbreitete Meinung im Internet.
Die Ärzte selbst behaupten meistens einfach standartmäßig, dass alle Mittel gleichwertig sind.
Ihnen fehlt jedoch das spezifische Wissen darüber, keiner dieser Menschen hat sich so intensiv damit auseinandergesetz wie der Betroffene selbst. Da bin ich mir mittlerweile sehr sicher.
Ich hatte mri mal die Mühe gemacht und die Fachinformationen der Arzneimittel zu googlen "Fachinformation Omeprazol" etc. Da stand auch vieles über die Halbwertszeiten der Medikamente drin. (ein sehr erweiteter Beipackzettel)
Und ich bin mir sicher, dass so gut wie kein Arzt diese Fachinformationen zur Kenntnis nimmt.
Als "Laie" muss man sehr aufpassen. Ich hatte schon oft Anfeindungen mit Internisten weil sie sich fachlich herabgesetzt gefühlt haben. Da möchte man gewisse Probleme wie mangelhafte Calcium-Aufnahme, B12 Mangel oder Wirkungsunterschiede diskutieren und der Arzt winkt ab, weil er an der Diskussion nicht teilnehmen kann. Dann bekommt man noch gesagt: "Wissen Sie, es gehört mehr dazu die Medizin zu verstehen. Medizin ist nicht nur eine simple Informationsbeschaffung."
Oftmals fühlt man sich einfach nur schlecht betreut. Die Ärzte wollen sich ein lockeres Leben mit standarisierten Behandlungen und Aussagen aus dem Lehrbuch machen und sie weigern sich förmlich andere Sichtweise aufzunehmen.
Deswegen muss man immer wieder selbst hinterfragen und mitdenken.
Aber zurück zu den PPI's:
Hier wird auch eine Vergleichsstudie aufgeführt
http://www.arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=5638
Ich hatte vor 2 Jahren die PPI's versuchsweise abgesetzt für ca 3 Monate.
Vorangegangen war dem ganzen ein Gespräch mit jemanden, der die PPIs abgesetzt hatte und eine Ernährungsumstellung durchgeführt hatte.
Laut seiner Aussage war er seit dem Beschwerdefrei.
In der Anfangsphase hatte ich enormes Brennen im Magen einen Reflux konnte ich nicht wahrnehmen.
Letztlich habe ich den Absprung aber doch nicht geschafft. Die Beschwerden kamen nach 3 Monaten wieder und ich konnte kaum etwas essen ohne Schmerzen.
Seltsamerweise hatte ich diese Beschwerden vor der PPI- Behandlung noch nie. aber gut.
Ohne die PPIs hatte ich auch keine gewohnten Probleme mit Blähbauch etc.
Von daher kann ich den Zusammenhang zwischen Blähbauch und PPI-Einnahme nur bestätigen.
Mich wundert es immer wieder, dass ich eigentlich kein Sodbrennen in Definition habe. (jedenfalls konnte ich es nicht wahrnehmen) Trotzdem hatte ich entsprechend Husten und Halsschmerzen. Was bedeutet, dass ich eigentlich sehr wohl einen Reflux habe.
Die Entstehung eines Barrett bestätigt das nochmals.
Trotz PPI Einnahme habe ich Phase, in denen selbst unter PPI-Behandlung keine Wirkung zu verzeichnen ist.
Diese schlechte Phase dauert oftmals ca. 6 Wochen. Ich kann dann nur die absolute Schonkost zu mir nehmen und muss alles weglassen, was gut schmeckt oder ungesund ist. ;)
Auch eine PPI-Dosiserhöhung bringt in dieser Phase keine wirkliche Verbesserung.
Dann endet die Phase nach ca. 6 Wochen und tritt dann erst wieder nach einem halben Jahr oder einem Jahr auf. Ohne feststellbaren Auslöser.
In diesem Zusammenhang hatte ich über die Gallensäuren nachgedacht, die von den PPI unbeindruckt bleiben.
http://www.sodbrennen-welt.de/news/200705-PPI-Saeureblockade--Vermehrt-giftiger-Magensaft-in-der-Speiseroehre.htm
http://www.sodbrennen-welt.de/news/201006-Auch-Gallensaft-schaedigt-die-Speiseroehre-und-verursacht-Sodbrennen.htm
Mit diesen Gedanken bin ich aktuell beschäftigt, mit der Hoffnung meine zeitweise auftretende PPI-Wirkungslosigkeit zu erklären.
Was für diese These sprechen würde, wäre die Tatsache, dass bei den Magenspiegelungen im Bereich des Antrum immer wieder eine Art leichte C-Gastritis festgestellt wird. C-Gastritis ist oft schmerzmittelbedingt. Jedoch nehme ich diese nicht womit nur die Gallensäure als Auslöser übrig bleibt.
Das die PPI's wirkungslos sind, glaube ich in diesem Zusammenhang nicht.
Dagegen spricht nämlich das Ergebnis meiner PH-Metrie von 2010.
Zu diesem Zeitpunkt nahm ich die PPIs bereits 2 Jahre lang jeden Tag.
Das Ergebnis der Langzeitsäuremessung ergab einen durchschnittlichen PH Wert zwischen 3 und 4.
Also ein Beweis dafür, dass die 20mg Langzeitdosierung sehr wohl einen Einfluss auf den Säuregehalt gesamtgesehen hat.
Lediglich in den Nachtstunden 3-5 Uhr konnte man deutliche Säurebildung feststellen.
Das spricht wiederum dafür, dass die am Morgen eingenommene 20mg PPI bis ca 2 Uhr nachts Ihre Wirkung aufgrund ihrer Halbwertszeit noch erzielt. Danach reicht die verbleibende Restmenge wohl nicht mehr aus, um eine Säurerepression zu bewirken.
Mein neuer Ansatz ist deshalb, dass die Nacht unter PPI-Einfluss der einzige Zeitraum ist, an dem man trotzdem noch einer Säureexposition ausgesetzt ist.
Abhilfe werde ich versuchen zus chaffen, in dem ich die PPIs nun immer Abends zu mir nehme. Dann dürfte das Wirkungslosfenster am Nachmittag des Folgetages liegen was nicht so tragisch wäre, immerhin liegt man da in der Regel nicht herum.
Fazit aber bleibt für mich: PPIs wirken nachweislich. Trotzdem plagen einen Beschwerden die einen Glauben machen, dass PPIs gerade nicht wirken.
Ich hatte nie wirklich Beschwerden, aber dann plötzlich eine Speiseröhrenentzündung und Barrett dazu. Wie wahr!
Festhalten kann man in der Tat, dass gem. aktuellen Stand weder die chir. noch medik. Behandlung einen nachweislichen Effekt auf die Metaplasie hat.
Positiv daran: Selbst wenn man Reflux weiterhin hat, ist es nicht gesagt, dass man dardurch ein höheres Risiko hat eine Dysplasie der Barrettschleimhaut zu erleiden.
Anderseits denke ich das die chir. und die medik. Behandlung beide in der Lage sind, den Refllux selbst weitgehend zu schwächen oder auszuschalten.
Dieser Reflux, wäre m.E. dazu in der Lage weitere Teile der Speiseröhre zu verletzen und dazu beizutragen, dass der Barrett sich vergrößert.
Also Reversibilität: Nein aber Prävention: Ja. Stoppen scheint möglich, Rückgängig machen nicht.
Je mehr Barettzellen und mehr betroffene Fläche, desto größer das Risiko, dass ein Bereich entartet. Oftmals in Diskussionen zu finden hinsichtlich Short oder Long-Barrett und dem damit verbundenen Risiken.
Was die PPIs auf lange Sicht betrifft, bin ich auch nicht im Reinen mit mir selbst.
Ich vermuete das Risiko eines Calcium Mangels, Vitamin B12 und somit von grenzwertigen Werten beim Haemoglobin.
Müdigkeit, Abgeschlagenheit und mangelnde Leistungsfähigkeit können dann die Folgen sein.
Die offiziellen direkten Nebenwirkungen der PPIs sind unter anderen die Magen-Darmbeschwerden, Müdigkeit etc.
Der veränderte Gastrinspiegel steht im Verdacht bei Tierversuchen Magenkrebs zu fördern... und die Daten hierzu sind auch nur maximal 20 Jahre alt. Länger wird es noch nicht angewandt.
Zunehmende Probleme mit den Augen sind im Einzelfall auch auf PPI-Einnahme zurückzuführen.
Andererseits muss man auch sehr negative Verläufe bei Patienten hier im Forum lesen, bei denen es leider zum Speiseröhrenkrebs gekommen ist.
Liest man genau mit, hatten diese Patienten bereits in jungen Jahren unter 30 öfters Beschwerden.
Damals gab es jedoch noch keine PPIs. Dort half man sich dann mit Mitteln, die die Magenbeweglichkeit verbessern. (Prokinetikas)
Letzlich wurden die Beschwerden nicht mit PPIs behandelt und es kam dann eben leider im Alter zu Speiseröhrenkrebs.
Jetzt kann man natürlich anführen, dass man auch sicher bei einer Kontrollgruppe der PPI Dauernutzer Speiseröhrenkrebs wird feststellen können...aber letztlich muss man eine Entscheidung treffen.
Eine Auswertung nach der wir uns entscheiden können, die werden wir nicht bekommen.... ich denke wir sind gerade selber Teil dieser Versuchsreihe. In 40 Jahren wird man sicher mehr über die Langzeitfolgen von Omeprazol und Konsorten machen müssen.
Ich denke damit muss man sich abfinden.
Ich persönlich denke zur Zeit, dass man ohne PPI Einnahme bei bestehendem Barrett evtl. riskiert eine Ausweitung der Barrettschleimhaut zu provozieren.
Ohne starke oder chronische Säureexposition wäre ja immerhin bei sogut wie keinem von uns ein Barrett entstanden.
Damit das in Zukunft keine Probleme bereitet, sollte man den Reflux eindämmen. Sei es chirurgisch oder medikamentös.
Von einer ungebremsten Steigerung der Dosis halte ich nicht viel.
Ich habe selbst gesehen, dass ich unter 40mg auch Phasenweise meine Beschwerden bekomme und sie auch wieder phasenweise abklingen.
Das bedeutet: die Problemphasen scheinen völlig unbeeindruckt von der Dosierung zu sein. Das einzige was ich damit vielleicht riskiere ist eine Gewöhnung der Parientalzellen an die hohe Dosierung. Kommt man dann wieder auf eine niedrige Dosierung, wird zu viel Säure produziert... es treten Beschwerden auf udn man geht wieder zurück auf die zuvor erhöhte Dosierung. Daraus kann durchaus ein Teufelskreis entstehen.
Ohen Arzt zu sein habe ich deshalb beschlossen mir selbst Grenzwerte aufzuerlegen.
Bei 40mg soll für mich die Grenze liegen. Optimal ist die 20mg Dosierung. Die halte ich im Hinblick auf Kosten-Nutzen für am besten. Der PH-Wert wird nicht zu krass reduziert, es stehen genug Säuren zur Verfügung um notwendige Nährstoffe aufzuschlüsseln und ich kann mir nicht vorwerfen keine Säurerepression zu unternehmen.
Komme ich in eine wirklich gute beschwerdefreie Phase, kann ich so vorsichtig versuchen die PPIs abzusetzten. Kommen die Beschwerden zurück, kann ich die 20mg Dosierung wieder aufnehmen. Kommen Sie nicht zurück, sondern stellt sich nur ein warmes Gefühl im Magen ein, so kann ich dieses einige Wochen so halten und kann dann wieder für das Gewissen zur PPI 20mg Dosierung zurückkehren. (Sozusagen ein kleiner Entzug)
Festzuhalten bleibt für mich: Auch Frank schildert hier, dass er zuvor wochen oder monatelang ohne Beschwerden war, ohne PPIs.
Mit PPIs scheint das selbe stattzufinden nur eben ohne sauren Reflux.
Der höhere PH_wert von 3-4 unter PPI Behandlung, trägt dazu bei, dass der Reflux nicht mehr so schädigend in seiner Kraft ist.
Von daher hat man damit schon mal viel gewonnen. Fakt bleibt, dass viele trotz PPIs weiter Phasenweise an Beschwerden leiden.
Schuld daran könnte Gallenreflux sein oder einfach die Tatsache, dass der "wenigersaure" Reflux nun als neue Beschwerdegrenze angesehen wird.
Quasi nervig, aber nicht mehr so schädlich wie zuvor.
20 mg auf Dauer halte ich deshalb für eine vernünftige Entscheidung.
Eine richtige Dosis zu ermitteln ist deshalb sehr schwer. Immerhin habe ich mit jeder Dosis also auch mit der 40 oder 60mg Variante keine Besserung erzielt.
Jedes mal, wenn eine schlechte Phase kam, hat diese mit oder ohne hohe Dosis angehalten und lies sich nicht beeindrucken. Sie ging unter 40mg aber auch unter 20mg und sogar unter 0 mg immer nach einer gewissen Zeit wieder vorbei. Das lag zwischen 6-8 Wochen. In der Zeit konnte man nur Tee und schonende Dinge zu sich nehmen.
Wegen der Indikation der PH-Metrie: Die wird in der Regel vom Internisten oder Gastroenterolgen angeordnet, wenn eine PPI-Therapie offensichtlich keine oder nur unzureichende Wirkung verzeichnet.
Dort wird dann per Manometrie der Verschluss zum Magen hin geprüft und eine 24 std. Ph Matrie durchgeführt um festzustellen, ob die PPIs ihrer Aufgabe nachkommen.
Ich muss zugeben ich würde zur Überprüfung gern wieder mal eine machen... aber es war einfach viel zu unangenehm, als das ich wieder eine machen wollen würde. 24 Stunden mit einem Kabel durch die Nase in den Magen, an der Nase festgeklebt herumlaufen, zu schlafen und essen zu müssen fand ich wirklich sehr unangenehm.
Trotzdem war es sehr erkenntnissreich.
Hallo Leute,
ich wollte mich mal kurz melden und über meinen Zustand nach der Löhde OP berichten.
Zusammenfassend bin ich sehr froh, mich für diese OP entschieden zu haben.
Die Vorteile gegenüber der Fundoblikatio, aber auch der langzeit PPi Einnahme, hatte ich ja bereits beschrieben.
Im Einzelnen:
Ich fühle mich wunderbar, so wie vor meiner Leidensgeschichte, die etwa im Jahre 2004 begann. Ich kann wieder alles essen und trinken, ohne dass dies irgendwelche Beschwerden auslöst.
Sogar Bier und Cola vertrage ich ohne jede Einschränkung, was vorher wegen der Kohlensäure überhaupt nicht möglich war.
Ich muss nicht mehr Aufstoßen, habe kein Sodbrennen und keine Halsschmerzen mehr und mir kommt auch nichts mehr hoch.
Die Niessattacken sind verschwunden, auch die Nebenwirkungen der PPis wie starkes Schwitzen etc.
Einzige Beschwerde die ich habe: Ich habe häufig leichte Blähungen. Dies soll aber dem Umstand geschuldet sein, dass sich der Magen-Darm-Trakt erst wieder an die neue Situation, also an die wieder vorhandene Säure, gewöhnen muss.
Ich habe auch das Gefühl, dass sich dies deutlich bessert in den letzten Wochen. Eingeschränkt fühle ich mich deshalb nicht.
Im Sommer werde ich eine Magenspiegelung durchführen lassen und bin jetzt schon sehr gespannt auf die Ergebnisse. Ich bin sehr hoffnungsvoll, dass dann keine Entzündung mehr sichtbar ist. Mein vormals in zwei Histologien nachgewiesens Barrett ist ja bereits bei den letzten beiden Spiegelungen nicht mehr nachgewiesen worden, also bin ich auch hier sehr hoffungsvoll.
Mir ist bewußt, dass es zu der Löhde OP keine Langzeitstudien gibt, dies war auch der Punkt der mich verunsichert hat und teilweise auch jetzt noch verunsichert. Der Doc versicherte mir allerdings, dass jetzt alles bombenfest ist und auch so bleibt.
Wenn es so bleibt, war die Op ein voller Erfolg.
Wenn ihr Fragen habt, dann los!
Liebe Grüße euer
Flo
@Frank:
Wie ist es dir bisher ergangen?
Bist du mit eine der Vorgehensweisen beschwerdefrei geworden?
Welche PPIs nimmst du zur Zeit ein und in welcher Dosierung?
Was deine Erfahrungen mit Pantoprazol und Omeprazol betrifft, kann ich mittlerweile nochmal eigene Erfahrungen miteinbringen.
Nachdem meine Omeprazol 20mg, die ich bisher immer einmal morgens nüchternvor dem Essen genommen haben und die nicht mehr so wirken wollten (leicht sauerer Reflux, Nahrungsmittelreaktionen, Halsschmerzen, Husten, brennender Brustraum) bin ich auf Pantoprazol-Actavis 20 mg gesetzt worden. Erfolg blieb aus.
Nun sollte ich diese im Schema 1-0-1 nehmen. Also 20mg Pantoprazol morgens und 20mg Pantoprazol abends.
Erfolg blieb auch hierbei aus.
Von daher kann ich einige Berichte von Patienten schon mal bestätigen, dass 20mg Omeprazol und 20mg Pantoprazol anscheinend nicht äqivalent sind.
Es liegt die Vermutung nahe, dass 40mg Pantoprazol und 20mg Omeprazol wirkungsäquivalent sind.
Trotzdem wirken bei mir die Pantoprazol 20mg im Schema 1-0-1 immer noch nicht zufriedenstellend. (Halsschmerzen links, Schluckbeschwerden und das Gefühl von saurem Rückfluss)
Früher hatten 20mg meistens gereicht. Nun wirken 40mg sogar nicht mehr.
Ich frage mich wirklich wo das noch hinführen soll. :confused:
Ende April habe ich einen Termin. Dann ist meine Packung Pantoprazol 20mg am Ende und ich muss mit dem Arzt über Alternativen nachdenken.
Nochmal steigern möchte ich die Dosis nicht. 40mg morgens und 40 mg abends... das kann auf Dauer unmöglich gut für den Körper sein.
Auf meiner Suche nach Antworten habe ich ein interessantes PDF gefunden.
Es geht um Therapieresistenz bei PPIs.
www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/download/1440/Sodbrennen.pdf
Grüße :)
auch dabei
11.07.2012, 09:34
Moin liebe Barrett-Gemeinde,
auch wenn das Forum scheinbar etwas eingeschlafen ist, es gibt - wie ich finde - erfreuliche Neuigkeiten aus der Forschung im Bereich Karzinomrisiken.
Und zwar wurden Studienergebnisse aus Dänemark (11.000 Patienten), den USA (1.204 Patienten) und den Niederlanden (713 Patienten) veröffentlicht, die das Karzinomrisiko insbesondere bei Barrettlern ohne Dysplasien untersuchten. Wichtige Ergebnisse sind:
- Karzinomrisiko ist abhängig von der Barrett-Länge (< 6cm: 0,09 %, >= 6cm: 0,65 % p.a.)
- Karzenomrisiko bei Barrettlern ohne Dysplasien liegt 11fach höher als bei der "Normalbevölkerung" (90 % der Karzinome entstehen nicht auf der Basis eines Barrett-Ösophagus)
- aber erhöhtes Karzenomrisiko im 1. Jahr nach der Diagnose (ca. 1,3 %)
Damit liegt das Karzinomrisiko gerade für "Shorties" deutlich niedriger als bislang angenommen (siehe z.B. Wikipedia). Wer nachlesen möchte:
www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/barrett-oesophagus-krebsrisiko-niedriger-als-gedacht.html
www.tellmed.ch/include_php/previewdoc.php?file_id=9080
So, dann hoffe ich mal auf ebenfalls erfreuliche Nachrichten aus dem Bereich der Hiatushernien-Forschung. Die OP-Methode von Dr. Löhde klingt ja grundsätzlich nicht schlecht, aber die nur sehr spärlichen und 100% psoitiven Rückmeldungen von Operierten machen irgendwie stutzig. Ach ja, Dr. Miehlke (siehe erstgenannte Studie) und Dr. Faiss (Barrettspezialist in HH) haben mir (kleine Hiatushernie) ganz klar von dieser OP-Methode abgeraten.
In diesem Sinne...
Hallo zusammen!
Ist an der Zeit nochmal ein Lebenszeichen zu senden.
Letztes Jahr wurde bei mir eine große Hiatushernie und long Barett festgestellt. Ich hatte ständig Schmerzen im Bereich des Brustbeins - oft Sodbrennen (trotz 2x20mg PPI), Halsschmerzen, ständiges Völlegefühl...
Seitdem habe ich meine Ernährung umgestellt (weniger gegessen und weniger fett), Kalorien gezählt und regelmässig Sport getrieben (Joggen und Radfahren).
Heute - gut drei Monate später- habe ich 12kg abgenommen. Die Schmerzen in der Brust sind viel seltener geworden und nicht mehr so stark. Sodbrennen habe ich nicht mehr (nehme trotzdem rein prophylaktisch 1x morgens 20mg Omneprazol). Auch die anderen Beschwerden sind zurückgegangen, oder ganz verschwunden.
Bestimmt ist Abnehmen, Ernährung umstellen und Sport treiben nicht das Allerheilmittel und ich bin mir bewußt, dass ich die Ursachen damit nicht bekämpfen kann.
Aber für mich hat das Ganze eine Menge Lebensqualität zuückgebracht -und vielleicht hilft´s dem ein oder anderen auch. Ein Versuch ist es allemal wert.
Berlinerin26
14.12.2012, 21:39
Hallo ihr lieben,
auch ich schließe mich hier der Gruppe (Barrett Syndrom an)
Mein Weg fing schon in der Kindheit an.
Mit 5-6 schleppte meine Mutter mich von Arzt zu Arzt weil ich immer wieder über starke Bauchschmerzen klagte..
Die Ärzte schickten meine Mutter mit mir weg und meinten ich würde nur Simmulieren....Kann mich noch daran Erinnern als wär es gestern..
...Eines Tages ging es mir wieder sehr sehr schlecht und meine Mutter lief wieder mit mir zum gleichen Arzt den ich dann buchstäblich vor die Füße brach...
Dieser meinte dann ihm würde es jetzt reichen er würde mich jetzt in ein KH. überweisen...
Diese stellten dann fest (Nach einer Magenspiegelung) das ich eine Gastritis habe.. Ich kann mich noch gut daran errinern die hatte ich sehr sehr oft -.-
Mit 18 bekam ich dann meinen Sohn und als er geboren wurde und mittlerweile schon 1 Jahr alt war, hatte ich immer wieder dieses Problem das ich starken Sodbrennen hatte und auch immer wieder würgen musste...Ich hatte das auch in der Schwangerschaft aber da hab ich mir nix bei gedacht weil das ja normal ist :)
nun um es mal kurz zu machen musste ich jetzt schon das 3. mal zur Magenspiegelung wo Gastritis festgestellt wurde bei den letzten 2 malen..
Nur jetzt habe ich nen ganz extremen Befund bekommen meinte meine Ärztin wo die Diagnose lautet ("Ich kann immer noch nicht recht viel damit anfangen -Weiß nur das es eine Art Vorstufe vom Krebs sei :( ---Und ich hab Große Angst :( ")
Also vlt kann mir ja dabei jemand helfen das auch ich es erstehe?
Magen: Leichtgradige fleckförmige Rötung des gesammten Magens.
Ösophagus: Kleine (3 cm ) axiale Hiatushernie,
proximal der Z-Linie kurzstreckig Bild der Refluxösophagitis I.Grades.
Biopsien: PE:1 Duodenum PE2: Antrum und Korpus PE 3: Ösophagus Z Linie
Diagnose: B - Gastritis (Helicobacter pylori positiv)
kl.eosinophile sophagitis.
Short Segment Barrett Ösophagus
Hört sich irgentwie so schlimm an und ich lese so viele heftige sachen im Netz über Barrett ich habe echt große Angst das ich bald Speiseröhren Krebs bekomme :(
Ich habe hier im Forum eben auch gelesen das man durch die ewigen Entzündungen Kehlkopf Krebs bekommen kann stimmt das?
Ich nehme ja Pantropatzol Tabletten hab sie schon auf 4 am Tag erhöhen müssen weil mein Sodbrennen kaum zum aushalten ist -.-
Habe seid 2 Tage extreme Halsschmerzen kann nicht schlucken und der brennt wie Feuer dachte es geht weg aber irgendwie bleibt es..
kann das vom Barrett kommen?
Ich habe so viele Fragen und denke langsam ich kann ja meine Ärztin nicht mit Millionen Fragen Bombardieren....Ist mir langsam schon echt Peinlich aber meine Angst ist riesig :(
Ich habe doch einen Kleinen Stern der Mama noch braucht -.-
Ich würde mich auf eine Antwort freuen ;)
Euch noch eine schöne Weihnachtszeit :)
* winke
Hallo Berlinerin,
es ist ruhig geworden hier, und es ist schön, daß sich mal wieder jemand hierhin verirrt hat, wenngleich der Grund auch niemals gut ist.
Ich hatte eine ähnliche Krankengeschichte wie du, so hatte ich auch schon in meiner Kindheit erst Erfahrungen mit einer Gastritis. Sehr viel später fingen die Probleme mit dem Sodbrennen an. Bei der Magenspiegelung stellte man eine schwere Refluxösophagitis, eine erhebliche axiale Hiatushernie, und leider inzwischen auch ein long-Barrett fest.
Da wir eine ähnliche Krankengeschichte haben, kann ich deine Sorgen gut verstehen, aber auch wenn dieses Barrett als sogenannte Krebsvorstufe bezeichnet wird, ist es noch ein weiter Weg bis zum Krebs, den nur die wenigsten wirklich gehen, trotzdem sollte man sich Gedanken machen, was man dagegen unternehmen will.
Ich selbst habe eine OP gemacht, die für mich wohl die beste Lösung war, wenngleich ich leider auch heute noch nicht ganz auf Medikamente verzichten kann. Für mich sind dabei 40 mg die absolute Schmerzgrenze, wenngleich ich mir darüber im Klaren bin, daß dies auf Dauer auch nicht gut sein kann wegen der Nebenwirkungen. Du schreibst, daß du 4 Tabletten am Tag nimmst, nun kenn ich die Stärke zwar nicht, aber das ist auch bei kurzfristiger Einnahme zuviel.
Wegen Kehlkopfkrebs würde ich mir nicht zuviele Gedanken machen, die Gefahr ist wohl erst dann erhöht wenn nachts zuviel Magensäure die Speiseröhre hochläuft, aber da kann man schon Abhilfe leisten, wenn man das Bett an der Kopfseite hochstellt und die Halsschmerzen kommen nicht vom Barrett, das sind die Refluxbeschwerden.
Der Befund ist nicht so schlimm, da es noch eine leichte Entzündung und ein short-Barrett ist, aber trotzdem sollte man es regelmäßig kontrollieren.
Auf jeden Fall solltest du nächste Woche nochmal zum Arzt, wenn du so starke Beschwerden hast und die Tabletten nicht wirken, denn 4 Tabletten am Tag sind definitiv zu viel, dann solltest du vielleicht lieber ein anderes Medikament ausprobieren.
Erstmal wünsche ich euch beiden auch eine schöne Weihnachtszeit.:)
LG Jens
Hallo Berlinerin,
noch ein kleiner Nachtrag, deine B-Gastritis ist wohl durch Helicobacter Pyloris verursacht, und sollte jetzt eigentlich mit einer Kombination aus Antibiotika und PPI-hemmern behandelt werden, denn die Helicobacter-Gastritis kann zu weiteren schweren Erkrankungen führen.
Die kl. eosinophile sophagitis sagt mir nicht wirklich etwas, aber ich denk mal du meintest vielleicht die eosinophile Ösophagitis, die sich doch etwas unterscheidet von der Refluxösophagitis, und bei der es auch etwas andere Therapieansätze gibt, zumindest verursacht sie auch häufig diese Schluckbeschwerden.
LG Jens
Berlinerin26
15.12.2012, 10:08
Hallo Beowolf ;)
Danke für deine schnelle Antwort.
Ja ich meinte die eosinophile Ösophagitis :)
Also die Helicobacter behandle ich schon mit Esomeprazol Ich habe vergessen dies zu schreiben ..
Meine Ärztin meinte das ich die Refluxbeschwerden mit Patoprazol behandle, und weil die Beschweren nicht weg gingen haben wir auf 4 x am Tag erhöht Morgens sind die Beschwerden sehr groß da nehme ich 2 Tabletten und abends auch noch mal 2 weil ich sonst nicht schlafen kann -.-
Ich habe ja schon mit der Ärztin gesprochen wegen einer Op aber sie meinte diese Op wendet man nur an wenn es wirklich ernst wird..
Also wenn der Krebs ausbricht und Bösartig ist..
Vorher wär das nicht so gut denn es kann auch zu Komplikationen kommen bei der Op...
Sie meinte auch das man bei Polypen oder der gleichen schneller nen Eingriff macht...
Ich hoffe nur das entlich bald mal die Beschwerden weg gehen denn das geht alles ein wenig an die Nerven, ewig Sodbrennen, Magenkrämpfe und Übelkeit zu haben...Da fehlt einem echt die Energie, die ich für meinen Sohnemann Brauch. -.-
Auch ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit ;)
Berlinerin26
15.12.2012, 10:12
Ich habe vergessen die Tabletten heißen Pantoprazol TAD 20 mg
Und gegen die Übelkeit nehme ich : MCP Stada 4 mg (3 x tägl 40 Tropfen)
-Und trozdem hab ich starken Würge reiz -.-
Hallo Berlinerin,
bei 20 mg pro Tablette kann man natürlich vorübergehend 4 Tabletten bis zur Abheilung nehmen, aber als Dauermedikation ist das natürlich keine Lösung, zumal du ja auch noch so jung bist. Das Esomeprazol ist ja auch ein PPI-Hemmer wie das Pantoprazol, daher denke ich mal, daß du nicht beide Mittel gleichzeitig nimmst, dann wäre es vielleicht noch wichtiger zusätzlich Antibiotika zu nehmen, wegen der Heliobacter Pylori Infektion.
Mit der OP bei mir meinte ich eine Fundoplcatio, wegen eines schwachen Schließmuskels, und das Nähen des Zwerchfellbruches, deine Ärztin sprach wohl schon von der Abtragung des Barrett's. Das wollte ich auch schon mal machen lassen, wurde mir aber auch von abgeraten aus den selben Gründen, man wollte eben abwarten bis sich Dysplasien gebildet haben.
Ich hoffe deine Ärztin macht nun die für dich beste Behandlung, damit du bald beschwerdefrei bist, denn ich weiß wie schlimm dies Sodbrennen ist, vor allem wenn die Tabletten nicht helfen, und an die Magenkrämpfe kann ich mich nur zu gut erinnern, auch wenn es schon ein paar Jahre her ist.:sad:
Gruß Jens:)
Sternenfee333
30.01.2013, 07:44
Hallo zusammen,
jetzt hat es leider auch mich mit Barrett getroffen mit nur 37 Jahren, obwohl ich mich immer gesund ernährt habe und kein Übergewicht habe. Bisher Gott sei Dank ohne Atypien. Die Probe wurde am Übergang entnommen, man sah mit dem Auge nichts, allerdings hat die Histo eben diese gerringgradige chronische Entzündung ergeben mit Brecherzellen...
Ich bin alledings schon immer Bauchschläfer gewesen, vielleicht steht das in einem Zusammenhang.
Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein wenig die Angst nehmen könntet, ich leide bereits seit vielen Jahren unter Krebsangst und jetzt das!!
Mir wurde eine Kontroll-Biopsie in 2 Jahren empfohlen und kein Medikament verschrieben. Machen diese Pumpenhemmer Sinn und können evtl. vermeiden,
dass Atypen entstehen?
Trinke grad fleißig Heilerde und Kamillentee und versuche es mit Schüsslersalze. Hab so Angst...
Würde mich sehr freuen von euch zu lesen und wie lange ihr schon damit lebt ohne dass sich eine Displasie entwickelt hat. Würde mich so gerne operieren lassen, aber das macht ja keiner in diesem Stadium.
Schöne Grüße,
Sandra
Hallo Sternenfee !
Bei mir wurde 2001 damals mit 36 Jahren die Refluxkrankheit festgestellt, 3Jahre später ein short Barrett :mad:.
Nehme seit 2001 jeden 2.Tag die Omeprazol 20mg damit komme ich im Moment gut zurecht.
Wichtig ist Stress zu vermeiden, sich gesund (rauch , Alkohol und relativ fettfrei) zu ernähren und für mich Sport zu machen.
Um das ganze los zu werden hab ich schon einiges ausprobiert unter anderem auch eine Radiofrequenzwellentherapie in Hannover :mad:.
Hat nichts gebracht bis auf einen leeren Geldbeutel und noch mehr gesundheitliche Probleme als zuvor. Die Studie wurde auch kurz danach aus dem Programm genommen.
Einen OP Termin beim Doc Löhde in Berlin hatte ich auch schon musste ihn aber kurzfristig aus anderen gesundheitlichen Gründen absagen.
Das mit der Krebsangst hab ich auch, beuge aber etwas vor indem ich jährlich eine Magenspiegelung machen lasse.
Hoffe ich konnte dir etwas helfen, wenn du noch Fragen hast einfach melden.
Wünsch dir noch eine gute Besserung .
Gruss Rolf
Sternenfee333
22.02.2013, 15:53
Hallo Rolf,
danke für Deine Antwort :-)
D.h. Du lebst schon einige Jahre mit Deinem Barrett und er hat sich nicht verändert, keine Dyslplasie und nicht größer geworden?
Hatte nochmal eine Spiegelung im KH am 19.2. und gestern die Histo bekommen.
Es kam diesmal kein Barrett histologisch raus (komisch oder, letztens waren Becherzellen dabei, diesmal nicht), allerdings wurde mit diesem Chomoendoskopiegerät eine Kardiaschleimhaut von ca. 4 mm gesehen und zudem hab ich wohl eine Kardiagastritis, beides auch histologisch bestätigt. Die Fotos habe ich vorliegen, dieses hochauflösende Gerät ist der Hammer! Selbst als Laie kann man das erkennen.
Werde in einem halben Jahr nochmal spiegeln lassen, da diese Kardiaschleimhaut ja auch kippen kann.
Pumpenhemmer soll ich nur bei Bedarf nehmen, so wenig Chemie wie nötig sagte der Arzt zu mir.
Ja habe leider viel Stress und eben diese Ängste.
Trinkst Du weiterhin Kaffee? Kann so schlecht von Kaffee und Schokolade lassen...
LG Sandra
Hallo Sandra,
das hört sich ja nicht mal so schlecht an dein Befund, diesmal kein Barrett ist doch o.k.
mein short Barrett hab ich seit 2003, unverändert.
Kaffee hab ich noch nie getrunken, Alk, Schoki und Eis hab ich seit 2001 weggelassen. Was Sodbrennen bei mir verursacht wird gemieden, manchmal schon schlimm aber man gewöhnt sich dran.
Ja den Stress den gilt auch zu vermeiden auch nicht immer einfach, aber wir arbeiten daran.
Dir weiterhin gute Besserug.
Gruss Rolf
arambol1
17.03.2013, 21:02
Hallo,
ich habe nun 4 Wochen mitgelesen und traue mich jetzt auch mein Problem
mit dem Barett Syndrom zu posten. :winke:
Ich hoffe nur, mein Beitrag wird auch gelesen und beantwortet, da da
Barrett Syndrom ja doch ein wenig versteckt in Forum ist.;)
Ich bin m, 47 J. und gerade erneut Vater geworden und nun dies für mich
persönlich schlimme Ergebnis der Magenspiegelung.
Da es für mich eine vollkommen neue Materie ist wäre es wirklich super
wenn ich hier Tipps bekommen könnte. Die Diagnose ist trotz Gespräche mit
HNO Arzt und viel Lesen hier im Forum noch nicht klar.
Mir wurde folgendes Diagnostiziert;
Im ösophago – cardinalen Übergang eine relativ ausgeprägte geschwollende Schleimhaut
mit zumindest leichter enzündlicher Veränderung, leichte Gastritiszeichen, kleine polypoide Läsion im Magen biospiert.
Eine Barettmetaplasie mit Intestinalisierung des
Zylinderepithels mit geringer chronischer Entzündung und reaktiver Akanthose und
Spongiose der plattenepithelialen Schleimhaut des Ösophagus.
Keine Dysplasie und kein Hinweis für Malignität.
Magen: Im Corpus an der Hinterwand weißlich-gelblich durchschimmerndes kleines
Polypoides Areal von ca. 5-6 mm Durchmesser mit kleinen haemorrhagischen Auflagerungen
Mein Doc sagte mir nun, dass es noch kein Krebs ist, aber Krebs im Vorstadium, also bereits eine eindeutige Gewebeveränderung
Was bedeutet das konkret und wie schätzt ihr die Heilunsgchancen ein ?
Wer kann mir Tipps geben was ich jetzt am besten mache bzg. Ernährung etc.
Ich und meine junge Familie wären sehr Dankbar für eure Unterstützung.
Viele Grüße
Arambol1
arambol1
22.04.2013, 14:04
Hallo,
mir wurde 02/2013 eine Barettmetaplasie mit Intestinalisierung des
Zylinderepithels mit geringer chronischer Entzündung und reaktiver Akanthose und Spongiose der plattenepithelialen Schleimhaut des Ösophagus
diagnostisiert.
Nun steht im August eine Kontrollmagenspiegelung an.
Die Frage die ich mir stelle ist ob es ausrechend ist es bei den
Gastroenterologie vor Ort zu machen oder ob es vielleicht doch
besser ist die Magenspiegelung bei einen Spezialisten für Barett
(Hamburg oder Wiesbaden) durchführen zu lassen ?
Bestehen bei ein Barett wirklich keine Heilungschancen ?
Es wäre klasse wenn ich eine für mich weiterführende Antwort
bekommen könnte.
Vielen Dank ! :)
Arambol1
Hallo Arambol,
ich habe selber auch ein Barrett, und ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß es eine Heilungschanche gibt, es sei denn man macht eine Abtragung, aber das wird ja erst gemacht, wenn sich Dysplasien gebildet haben. Zumindest habe ich das Glück, daß es sich bei mir seit meiner OP nicht mehr verändert hat.
Die Kontrollspiegelung würde ich auf jeden Fall bei einem Spezialisten machen. Ich fahre deswegen auch jedes Jahr 200 km in eine Uniklinik, weil man hier ganz andere Möglichkeiten hat.
arambol1
23.04.2013, 10:58
Hall Beowulf,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich komme aus Norddeutschland. Die entscheidende Frage die ich mir auch stelle, ob eine Magenspiegelung bei
einen Spezialisten auch von der Krankenkasse übernommen wird ??
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.;)
Viele Grüße
Arambol
auch dabei
23.04.2013, 12:09
Hallo Arambol,
wie schon mal geschrieben, es gibt geringe Heilungschancen für Barrett. Dieser bildet sich jedoch wenn, dann meist nicht vollständig zurück. Es gibt aber auch Unschärfen bei der Bestimmung von Barrett (Magenspieleglung durch Spezialisten ist also nicht verkehrt).
arambol1
23.04.2013, 14:27
Hallo auch dabei,
also harmlos ist mein Befund bestimmt nicht,
jedoch aber schon Barett ohne Dysplasien.
Oder genauer Gesagt :
Barettmetaplasie mit Intestinalisierung des
Zylinderepithels mit geringer chronischer Entzündung und reaktiver Akanthose und Spongiose der plattenepithelialen Schleimhaut des Ösophagus
Deshalb nochmals die Frage ob es wirklich ein Spezialsit sein muss
und wenn ja ob die Kosten von derKrankenkasse auch übernommen
werden.
Vielen Dank für eine Antwort:)
arambol1
auch dabei
23.04.2013, 15:24
Nein, es muss kein Barrett-Spezialist sein für diese m. E. Standard-Magenspiegelung, aber gerade in der anfänglichen Beunruhigungsphase nach der überraschenden Erstdiagnose (wie offenbar bei Dir gearde der Fall) fand ich den 2. Blick eines Spezialisten recht beruhigend.
Was die Kostenübernahme der Magenspiegelung durch Deine KV angeht, so würde ich sie direkt befragen. Die Magenspiegelung beim Spezialisten war jedenfalls nur unwesentlich teurer als bei meinem "Allgemein-Internisten". Ist denn die Kontroll-Magenspiegelung nach nur 1/2 Jahr von Deinem Facharzt empfohlen worden? Üblich sind eigentlich Kontrolluntersuchungen bei Kurz-Barrett ohne Dysplasien nach 2 Jahren oder noch längerem Abstand.
Ansonsten nur noch ein allgemeiner Hinweis:
In diesen Foren tummeln sich zumindest fast ausschließlich nur betroffene Laien (mich eingeschlossen), die sich mit unterschiedlichem Elan in diese Thematik einarbeiten. Die Beiträge sollten daher bestenfalls die Diagnose des Internisten erhellen helfen und ggf. gezieltere Nachfragen bei diesem ermöglichen.
Hallo,
ich habe seit Wochen still in diesem Forum mitgelesen und möchte an dieser Stelle all jenen danken, die Ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Barrett-Syndrom, als auch mögliche und tatsächliche Behandlungswege beschrieben haben. Das hat mir mental sehr geholfen!
Am 10. Juni diesen Jahres ist bei einer Magenspiegelung durch einen Facharzt ein Long-Barrett (keine Dysplasien) diagnsotiziert worden.
Ich (männlich, 35 Jahre) leide schon seit Jahren unter Reflux, habe es allerdings versäumt mich schon früher in Behandlung zu begeben.
Seit der Diagnose nehme ich Omeprazol (20g) einmal täglich. In der Folge habe ich so gut wie keine Beschwerden mehr. Hinzu kommt, dass ich den Genuss von Alkohol und Zigaretten seit nun fast 2 Monaten vollkommen eingestellt habe. Mein Ernährung habe ich umgestellt (fettarm, wenig zucker) und meine sportlichen Aktivitäten erhöht. 4 Kg habe ich schon runter. Es sollen noch mind. 8 kg folgen.
Zur Kontrolle des Long-Barrett ist eine jährliche Spiegelung vorgesehen. Zudem nehme ich an einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf teil.
Natürlich plagen mich Ängste hinsichtlich des erhöhten Krebsrisikos. Mir ist allerdings auch klar, dass ich die Zeit nicht mehr zurückdrehen kann und ich nun das Beste aus meiner Situation machen muss. Das beinhaltet u.a. die Informierung über alternative Therapiemöglichkeiten.
Derzeit bemühe ich mich um eine Zweitmeinung durch Herrn Prof. Rösch (UKE). Dieser wurde mir in Hamburg von Prof. Ell (Wiesbaden) empfohlen, den ich zuvor per Mail kontaktiert habe.
Ich werde versuchen am Ball zu bleiben und Euch über meine Erfahrungen auf dem Laufenden halten.
Herzliche Grüße und alles Gute für Euch dort draußen!
Seebi
Diana2.0
16.08.2013, 11:49
Hallo!
Bei mir wurde vor ca. 20 Jahren Barrett diagnostiziert. Nach unzähligen Interventionen (Ernährungsumstellung, komplementärmedizinischen Maßnahmen) überlege ich, mich einer Operation zu unterziehen, da ich trotz Einnahme von PPI nach wie vor massiven Reflux und zusätzliche Symptome habe. Zur "klassischen" Variante (Fundoplicatio) gibt es ja Studien über ev. postoperative Komplikationen. Interessant finde ich die Operationsmethode von Dr. Löhde, ich hatte auch schon einen Termin bei ihm. Allerdings ist es schwierig, etwas über die Häufigkeit und Art der postoperativen Beschwerden und Risken zu finden, er selbst hielt sich beim Gespräch diesbezüglich etwas verdeckt und war etwas ausweichend. Meine Frage an euch, liebe Forumsmitglieder:
- Hat sich jemand dieser Operation unterzogen oder kennt ihr jemanden, der sie gemacht hat?
- Mit welchen Komplikationen kann ich rechnen bzw. hattet ihr welche?
Danke schon mal im Vorhinein!
Hallo,
auch ich muß mir heute mal was von der Seele schreiben..
Im Oktober letztes starb mein bruder an Komplikationen einer Speiseröhrenkrebs-OP.
Im Juni diesen Jahres erging es meiner Mutter genauso.
Mein hausarzt schickte mich daraufhin zur Magenspiegelung ("da ist nix, ist nur sicherheitshalber")
Resultat:
Ösophagus mit grau-glänzender Schleimhaut und distalen langen Zungen von metaplasieverd. Barrett-Epithel. Stufen-PE bei 35 cm (4) und 38 cm (3) ab Zahnreihe. (...)
Endoskopisch V.A. Barrett-Metaplasie
Ich bin jetzt ein klein wenig verunsichert... :-(
LG wiki
Hallo allerseits,
ich habe ein paar Tage gebraucht, aber tatsächlich alle Seiten und Berichte durch. Es war unheimlich interessant und ich hab eine ganze Menge gelernt.
Ich hatte im Mai eine Magenspiegelung. Lt. Aussage des Internisten war alles ok. Bei einem späteren Termin bei meiner Hausärztin hat mich diese allerdings darauf hingewiesen, dass bei mir ein short Barrett festgestellt wurde. Auch sie hat es sehr locker gesehen und gemeint, Kontrolle nächsten Sommer würde reichen.
Ich finde das unmöglich. Habe jetzt den Arzt gewechselt und werde auch für eine erneute Spiegelung woanders hingehen. Auf was ich achten muss habe ich dank euch ja gelernt.
Ich hätte aber noch eine andere Frage: Ich habe einen extrem empfindlichen Magen, mir wird sehr schnell übel und ich hab Horror davor, mich zu übergeben. Von daher nehme ich so gut wie keine Medikamente, außer natürlichen und homöopathischen Sachen, die ich auch gut vertrage. An das Pantoprazol bin ich recht locker ran gegangen, einfach, weil ich so starkes Sodbrennen hatte. Ich hab es nicht vertragen. Durchfall, Magenkrämpfe und extreme Übelkeit und Müdigkeit. Bei anderen PPI war es nicht viel anders.
Mich würde nun interessieren: Gibt es eine schonende, pflanzliche, evtl. homöopathische Alternative, die ich nehmen könnte und damit trotzdem auf der sicheren Seite wäre? Ich möchte eigentlich schon etwas dauerthaft nehmen, um eine weitere Ausbreitung des Barretts zu verhindern. Falls also jemand mit etwas gute Erfahrungen gemacht hat, würde ich gerne von euch hören.
Alles Gute
Mara
Ich hätte aber noch eine andere Frage: Ich habe einen extrem empfindlichen Magen, mir wird sehr schnell übel und ich hab Horror davor, mich zu übergeben. Von daher nehme ich so gut wie keine Medikamente, außer natürlichen und homöopathischen Sachen, die ich auch gut vertrage. An das Pantoprazol bin ich recht locker ran gegangen, einfach, weil ich so starkes Sodbrennen hatte. Ich hab es nicht vertragen. Durchfall, Magenkrämpfe und extreme Übelkeit und Müdigkeit. Bei anderen PPI war es nicht viel anders.
Mich würde nun interessieren: Gibt es eine schonende, pflanzliche, evtl. homöopathische Alternative, die ich nehmen könnte und damit trotzdem auf der sicheren Seite wäre?
Homopathie kann man hier leider komplett vergessen. Was Du aber versuchen könntest, wäre Ranitidin 150mg. Das sind H2 Blocker gegen Magensäure und in der Regel gut verträglich. Enthalten kein Aluminium und sind langzeit-erprobt.
Positiver Nebeneffekt: Hilft auch gut bei Erbrechen. Gibts frei verkäuflich bis 75mg in der Apotheke (Ranitic) und darüber hinaus verschreibungspflichtig beim Arzt.
Und nochmal etwas in eigener Sache: Bei Reflux sollte man keine Experimente machen. Da helfen nur PPIs oder halt besagtes Ranitidin. Alles andere ist zu lasch oder beinhaltet zudem noch unnötiges Aluminium. Wer da Experimente mit Homöopathie, Milch oder Bullrichsalz macht, kann sich hier sehr schnell schwere Schäden an der Speiseröhre einfangen.
Als stiller Leser habe ich nun alle Seiten "durchgeackert" und viel Interessantes erfahren. Schade, dass momentan das Ganze etwas eingeschlafen zu sein scheint.
Ich würde so gerne mal wieder ein Lebenszeichen von Nils und Korkhase oder auch von Thorag hören, da ja so lange hier sehr aktiv geschrieben haben.
Ich hoffe, es geht Euch gut. Alles Liebe, Maja.
Hallo zusammen,
ich habe heute die Diagnose Barrett-Syndrom erhalten. Ich bin eine junge Mutter mit zwei Kleinkindern, leider habe ich nicht die Zeit alle Seiten des Forums mir durchzulesen oder nicht sofort. Ich möchte aber eigentlich gleich richtig handeln, damit es nicht noch schlimmer wird. Mein Arzt sagte lediglich, ich solle nächstes Jahr wieder zur Magenspiegelung kommen. Seit meiner zweiten Schwangerschaft habe ich Magenprobleme, erst war es nur ein Reizmagen und zwei Jahre später ist es schon ein Barrett, dass ist sehr beängstigend zumal mein zweites Kind erst zwei Jahre jung ist.
Gibt es eine allumfassende Broschüre mit dem Umgang und der Ernährung des Barrett-Syndroms vielleicht von einer Krankenkasse etc.? Hat jemand eine ausführliche anwendbare Zusammenfassung sich erstellt?
Ich finde die Aussagen auf den allgemeinen Seiten sehr schwammig. Was ist eine kleine Mahlzeit (wieviel Gramm ca.). Eine handvoll Essen?
Eine weitere Frage stellt sich mir, wenn man nur kleine Mahlzeiten einnehmen kann, darf man auch nur Gläserweise trinken? Wieviel darf man im Ganzen trinken, wirkt sich das auch auf die Magensäure aus? Da zuviel Wasser im Bauch??
Wie lange bleibt das Essen überhaupt im Magen, dass ich einer erneute Mahlzeit einnehmen kann. Ich weiß gar nicht wieviel in einen Magen reinpasst... Wenn ich 5-6 Mahlzeiten essen soll, müsste ich ca. alle 2 Stunden was essen, oder? Mein Körper zeigt mir teilweise, welche Lebensmittel ich nicht mehr essen darf. Bin mir aber nun ganz unsicher, traue mich kaum noch was zu essen, was ja auch falsch ist. Trinke keinen Alkohohl, Kaffee, rauche nicht. Ich habe scheinbar zuviel Magensäure, kann man diese durch irgendwelche Sachen wieder regulieren bzw. verringern?
Darf man gar nichts ungesundes mehr essen? Oder nur eingeschränkt.
Darf man noch Sport machen? Bin öfters auf dem Crosstrainer oder gehe schwimmen?
Muss man für die langfristige Einnahme von PPI Nahrungsmittelergänzer zusätzlich einnehmen? Ich soll diese nun ein Leben lang nehmen 40mg, nehme Panthoprazol.
Welches Obst kann man denn noch bedenkenfrei zu sich nehmen?
Ich hatte zum zweiten Mal eine sehr schwere Bronchitis, wahrscheinlich in Zusammenhang mit der nach oben kommenden Säure. Inwiefern kann man sich hier schützen? Muss allerdings regelmäßig in Krippe und Kita.
Kann man sein Immunsystem irgendwie noch zusätzlich aufbauen?
Ich nehme übrigens einen Betablocker Bisoprolol noch zusätzlich.
Vielleicht kann mir jemand kurzfristig weiterhelfen, der schon länger am Barrett-Syndrom erkrankt ist. Wahrscheinlich erscheinen diese Fragen sehr banal, aber ich finde kaum Antworten darauf.
Vielen Dank!!
Hallo wagaroo!
Habe seit 12 Jahren short-Barrett und nehme seitdem Omeprazol 20mg im Moment jeden 3.Tag eine.
Mache an 4-5 Tagen in der Woche Sport (Rennrad, MTB) und versuche auch deshalb nichts fettes oder viel süsses zu essen.
Trinken geht, aber selbst gibts für mich nur Kohlensäurefreies Wasser, oder mal ein Alkoholfreies Weizen.
Obst esse ich Äpfel und Bananen, muss mal aber selbst raus finden was geht, bei mir gingen am Anfang auch keine Bananen jetzt flutschen sie !
Gemüse geht auch, bis auf Tomaten und Paprika die meide ich wegen der Säure. Und wenns geht den Stress vermeiden, ist auch wichtig, aber nicht immer machbar, leider.
Dir gute Besserung, bis denn
Gruss Rolf
Hallo Leute,
sorry, dass ich seit Ewigkeiten nichts habe von mir hören lassen.
Auch auf private Nachrichten habe ich nicht geantwortet, weil ich schlicht nicht mehr hier im Forum unterwegs war. Man bekommt die entsprechenden Nachrichten ja nur, wenn man sich einloggt.
Lange Rede kurzer Sinn:
Der Grund warum ich mich nicht habe blicken lassen ist der, dass ich keinerlei Beschwerden mehr habe und auch der Barrett bis heute nicht mehr nachgewiesen werden konnte, weder endoskopisch, noch histologisch.
Die "Krankheit" ist also für mich nicht mehr präsent.
Wer will, kann meine Geschichte gerne weiter oben nachlesen.
Ich nehme mir vor, ab und zu mal hier vorbeizuschauen und evtl. Fragen zu beantworten, auch zur Loehde OP.
Nicht sauer sein, wenn es mit ner Antwort länger dauert ;)
So long Freunde!
Euer thorag
auch dabei
05.05.2014, 15:26
Hallo,
hier mal ein Artikel zu den wesentlichen Ergebnissen einer mehrjährigen Versuchsstudie zum Thema Prophylaxe durch Radiofrequenzablation www.aerzteblatt.de/archiv/159313/Barrett-Oesophagus-Radiofrequenzablation-beugt-effektiv-Karzinomen-vor?src=search
Lorentzlinie
27.06.2014, 19:12
Hallo ihr,
ich (m, 31) habe heute bei einer Magenspiegelung wegen Verdacht auf Gastritis den vorläufigen Befund auf Short-Barrett bekommen :-(
Wohl Glück im Unglück dass das so nebenbei gefunden wurde, bevor es jahrelang vor sich her wuchert..
Warte natürlich erstmal den histologischen Befund ab, da ich aber auch so ein typischer Hypochonder bin, habe ich schon alles mögliche durchgeklickt und mich hier angemeldet und an der Diskussion/dem Informationsaustausch aktiv teil zu haben.
Aber bis ich was sinnvolles schreiben kann, lese ich erstmal weiter und warte darauf was der Bericht von der Probenanalyse sagt.
Euch allen viel Kraft und ein schönes Wochenende! :winke:
Berlinlady1978
05.07.2014, 21:06
Hallo du,
ich stöbere auch schon seit Tagen durchs Forum hier.
Bei mir wurde aufgrund einer chronischen Gasthritis, ein short Barrett vermutet Länge 1 cm. ich habe seit Jahren Reflux und bei der letzten Spiegelung September2013 war alles okay.
Muß es immer um ei Barrett handeln oder sollte ich die Ergebnisse abwarten,mache nir nänlich ein wenig Sorgen.
Ich möchte kommende Woche in die Karibik fliegen, freue mich seit Monaten drauf, darf ich fliegen wenn ein Befund kommt. Ich kenne mich leider damit nicht aus.
Was ist bei dir rausgekommen hat sich dein Befund bestätigt??
Ich erfahre meine Ergebnisse nächste Woche habe etwas Angst.
nette Grüße:winke:
Lorentzlinie
17.07.2014, 21:47
Hallo Berlinlady!
Du solltest den Urlaub nicht von einem Befund abhängig machen, vor allem nicht wenn es eine lang geplante Reise in die Karibik ist. Egal wie das Ergebnis lautet, kurzfristig wird sich da nichts zum guten oder schlechten ändern, also genieß deine Zeit am Strand ;)
Ich habe heute meinen Befund abgeholt. Er hat sich leider bestätigt, wenn auch mit der wahrscheinlich kleinstmöglichen Variante vom Barret.
Zitat: "Inkomplette intestinale Metaplasie ohne intraepitheliale Neoplasie. Angrenzend Ösophagusplattenepithel ohne morphologisch fassbaren pathologischen Befund".
Heißt einzelne Stellen sind zur Magenschleimhaut umgewandelt, mehr nicht. Ich soll in einem Jahr wieder zur Spiegelung.
In der Zwischenzeit überlege ich mir was ich an Ernährung/Tringewohnheiten ändern kann um dem ganzen zu begegnen. Zum Beispiel weniger Kaffee..
---
Edit: 29.April 2015
Gestern war ich zum Kontrolltermin beim Gastrologen. Diesmal habe ich die Spiegelung ohne Schlafmittel vornehmen lassen, was aber doch unangenehmer als gedacht war. Die nächste dann lieber wieder mit...
Anyway, der Befund ist jedenfalls gleich geblieben. Im Arztbrief heißt es diesmal "ultra-short-segment Barett", Histologie kommt dann nä. Woche schätze ich. Meinem eigenen Bildgedächtnis nach waren auf dem auf der Schleimhaut garkeine Rötungen zu sehen, aber ich war auch gerade damit beschäftigt diesen drückenden Endoskopieschlauch zu ertragen. Der Arzt meinte jedenfalls zu mir, dass bei einem so geringen Befund eine Spieglung nur alle vier Jahre erforderlich sei.
Ich nehme derweil weiterhin alle 2-3 tage eine Pantoprazol, vermeide scharfes Essen und Schnaps pur und schlafe mit erhöhtem Kopfteil. Ich drück uns allen die Daumen, dass weiterhin alles gut bleibt!
arambol1
13.01.2015, 09:58
Hallo,
mir wurde 02/2013 eine Barettmetaplasie mit Intestinalisierung des
Zylinderepithels mit geringer chronischer Entzündung und reaktiver Akanthose und Spongiose der plattenepithelialen Schleimhaut des Ösophagus
diagnostisiert.:(
Da bei der Kontrollmagenspiegelung das Ergebnis nicht besser war (trotz hoher PPI Einnahme und Ernährungsumstellung) hat mir mein Gastrologe geraten über eine OP nachzudenken, bevor eine Displasie entsteht.:weinen:
Ich habe einen Zwerchfellbruch und der Magenpfördner schließt nicht richtig, Reflux hauptsächlich nachts.
Ich weiss die Anti Reflux OP ist sehr sehr umstritten und eigentlich will ich es auch nicht doch irgendwie stehe ich mit den Rücken an der Wand und muss etwas machen.
Nun soll am 03.02 eine PH Metrie und Manometrie gemacht werden.
Sollte die Ergebnisse dieser Untersuchung eine OP Entscheidung bekräftigen,
so soll die Operationsmethode Laparoskopische Fundoliplikatio angewandt werden.
Folgende Fragen habe ich hierzu::confused:
1: Hat jemand schon eine PH Metrie und Manometrie gemacht ?
2: Hat jemand schon eine Anti Reflux OP mit Laparoskopische Fundoliplikatio
hinter sich und kann darüber berichten ?
3: Muss in der Klinik in dem die Vortest (PH Metrie und Manometrie) gemacht
werden auch operiert werden oder kann man sich mit diesen Befunden an
eine andere "bessere" Klinik wenden und sich dort operieren lasssen ?
Über aussagekräftige Antworten würde ich mich freuen, gerne auch als PIN.
Liebe Grüße
Arambol
Mattengl
15.04.2015, 23:01
Hallo ich bin männlich (40 J) u würde vor 1 Monat mit Barretts und hatial hernia diagnostiert.
Der Arzt war gelassen u meint ich soll in einem Jahr wiederkommen. Er sagt es kriegen nur "wenige" Krebs und ich soll mir keine Gedanken machen. Er sagt ich soll etwas abnehmen und auf fettiges Essen verzichten
Er sagt es bekommen 1% der betroffenen pro Jahr Krebs, was ich eigentlich für hoch genug halte. Er sagte nicht, wieviele eine Dsyplasie bekommen. Er hat auch nichts gesagt, wie schnell der Krebs kommen kann. Vor 1 Monat wurde bei mir festgestellt und seitdem habe ich mehr Sodbrennen denn je. Fast den ganzen Tag u Nacht. 80 mg Emezpazole hilft wenig.
Rechnet sich die 1% hoch? D.h im 2. Jahr mit Barretts liegt man bei 2% Risiko usw? Wenn man die Hernia hat hat man ein erhöhtes Risiko? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit Barretts 20 Jahre leben kann und es entwickelt sich nicht zu Krebs. Deswegen meine Frage, ob man nur auf den Krebs wartet? Wieso kann man nichts tun, damit Barrets entweder weggeht oder nicht zu Krebs wird? Ich finde die Situation sehr frustrierend und auch sehr angsterregend
Hallo, seit einer Woche hat mein Mann den Befund Barret-Karzinom G1 und wir haben morgen Besprechung im Krankenhaus. Wer kann mir etwas helfen, da ich sehr besorgt um meinen Mann bin. Es wird am Donnerstag eine Farb-Untersuchung gemacht ob noch weitere Herde da sind (Long Barrett).
Dann soll es weiter nach Bonn gehen.
Hallo zusammen,
nach Stundenlangen lesen in diesem Forum habe ich mich entschlossen doch noch zu versuchen dieses Forum aufleben zulassen.
Ich finde es sehr wichtig sich auszutauschen zumal es doch nicht so viele Info´s von den Ärzte gibt.
zu meiner Person:
Bin 43 bei mir würde das Barett-Syndrom vor ca. 6 Wochen festgestellt. Die Aussage vom Arzt war Säureblocker nehmen kein Alkohol, Kaffee und Fette scharfe Speisen wir sehen uns in 6 Monaten wieder... das wars. Super habe ich mir gedacht. Erst als ich im Internet mehr erfahren wollte ist mir aufgefallen das alles gar nicht so super ist.
Seitdem habe ich mein Gewicht reduziert (6kg) trinke keinen Kaffee mehr und meide Fastfood. Alk. habe ich vorher schon kaum getrunken.
Jetzt hoffe ich das irgendwelche Alt Mitglieder in diesem Forum vorbei schauen und vielleicht mal schreiben wie es ihnen zwischenzeitlich geht.
Was mich wundert das auf einmal keiner mehr geschrieben hat. Oder haben alle eine plötzliche Genesung erhalten. Was mich natürlich freuen würde aber ich nicht glaube.
Auch würde es mich freuen wenn die Stillen Mitleser wie ich es, bis heute auch war sich einfach kurz anmelden... ist wirklich nicht schlimm und dauert auch nicht lange.
Ich habe erst durch dieses Forum so richtige Informationen bekommen. Natürlich sollte man immer den Mittelweg gehen aber es hat mir geholfen damit klar zukommen.
Ich bin gespannt.
VG Matthias
fredersdorfer
29.11.2017, 07:48
Hallo zusammen
Habe auch seit Jahren short Barrett ...knapp 3 cm.
Hatte mich vor knapp 5 Jahre operieren lassen ( Fundoplicatio).
Ich hatte seitdem ich 18 Jahre alt war ständig Sodbrennen ( bin jetzt 42)Grund war Zwerchfellbruch.
Bei mir hatte zum Schluss ....nicht mal mehr 60mg Pantoprazol oder Nexium geholfen.
Seit der Op kein brennen mehr....Befund bei Magenspieglung seitdem unverändert:)
Das schöne ist ...ich kann alles essen und trinken....ohne Sodbrennen.
Lg. Mike
Hallo Mike,
Willkommen hier im Forum.
Hast du nach der OP nicht gleich das Barrett entfernen lassen? Oder Macht man das von Haus aus nicht?
Ich bin eigentlich noch nicht viel weiter. Ich habe Januar einen Termin in einer Klinik die am Barrett Konsortium angeschlossen ist.
Wo diesem Termin erhoffe ich mir mehr Auskunft wie es weiter geht. Momentan weis ich ja nicht mal ob ich ein Short oder Long Barrett habe.
Viel Grüße
Matthias
baumannsusie
04.01.2018, 10:06
Guten Morgen Matthias,
Seit dem 21.12.2017 wissen wird das mein Sohn Oliver(29Jahre) am Barrettsyndrom erkrankt ist. Es wurde zufällig bei einer Magenspiegelung entdeckt. Zur Zeit nimmt er täglich eine Pantoprazol 40mg am Abend ein und im März haben wir dann wieder einen Termin in Heidelberg bei seinem Arzt seines Vertrauens wo wir dann die genau Thematik und Vorgehensweise besprechen werden. Dort werden wir dann auch erfahren ob es ein Short oder Long Barrett ist. Natürlich waren wir auch geschockt als wir diese Diagnose erfahren haben,aber so langsam haben wir es etwas sacken lassen und hoffen das es sich nicht verschlimmert. Wie geht es Dir? Weißt Du etwas genaueres über diese Erkrankung? Ich finde es auch etwas schade das hier nicht im Forum soviel darüber ausgetauscht wird? Wir würden uns über eine Nachricht von Dir freuen und wünschen Dir noch einen schönen Tag,vorallem stressfrei 🤗
Lieben Gruß Susanne
Hallo Susanne,
es tut mir leid, das dein Sohn so früh schon diese Diagnose gestellt bekommen hat. Dieser Forenteil* hilft es besser zu verstehen, auch wenn er nicht recht aktuell ist.
Es hilft ja nichts, jetzt muß man das beste daraus machen. Die üblichen Tipps wie Ernährung, gesunde Lebensweise usw. kennt ihr ja bestimmt schon. Und wie es so schön heißt alles in Maßen und nicht in Massen.
Bei mir hat es lange gedauert aus dem Tal wieder raus zukommen.
Jetzt geht es mir aber wieder besser. Ich nehme jetzt alle zwei Tage 40mg PPs und kann keinen unterschied zur täglichen Einnahme feststellen.
Ich habe Mitte Januar einen Termin in Augsburg zur Reflux Sprechstunde diese Klinik ist am Barrett Konsortium am geschlossen. Bei diesen Termin erhoffe ich mir Antworten auf meine fragen. Gespannt bin ich auch ob Sie nochmal Spiegeln und ob es schlimmer geworden ist.
Zur Zeit sehe ich die größte Gefahr darin wieder in alte Gewohnheiten zurück zufallen. ( z.B. aus keinen Kaffee werden erst einer dann zwei... usw.)
Also ich werde berichten!!
Viele grüße
Matthias
Hallo Matte hallo sussane.. ich bin auch betroffen. Seit Oktober voriges Jahr Barett ohne displasie. Habe viel hier gelesen von allte Mitglieder. Korkhase flo usw. Leider meldet sich keiner. War bei 4 unterschiedlichen Ärzte. Der erste der die Diagnose entdekt hat, hat mir auch gesagt ppi 3 Monate 2 Monate Pause dann wieder ppi 3 und Kontrolle in einem Jahr. Und im Internet wie matte habe alles schreckliches gelesen. War dann bei dem andere Arzt der hat mir gesagt dass ich in der sichere Hände bin. Er macht mich gesund.. parr Überweisungen gegeben und 180€ für erstes Gespräch. Habe Röntgen schluckakt und pH metri gemacht und war nicht schlimmes.. hat mir gesagt keine ppi weiter nehmmen. War noch nicht bei ihm.. ich vertraue ihm nicht. Er ist der einzige der behauptet dass er mich wieder gesundem machen kann.. er ist ein privates Arzt.. bitte melde euch brauche euere Hilfe. Allte Mitglieder Korkhase und andere bitte um Hilfe. Danke. L.g. Viktor aus Wien..
hallo viktor,
was für ein Zufall bei mir wurde es auch im Oktober festgestellt.
Also ich glaube daß das Rauchen schon nicht gut für das Barrett ist, genau wie Stress und ungesunde Ernährung. ich Rauche aber nicht habe es auch bekommen. Ich glaube bei mir war es der Stress und die ungesunde Ernährung aber so genau kann man es nicht sagen.
Ich an deiner Stelle würde das Rauchen aufhören ich weis nicht wie es mit deinen Gewicht aussieht??
Ich habe jetzt 10 kg abgenommen und mache regelmäßig Sport.
Soweit ich das sehe geht das Barrett nicht mehr alleine weg. Entweder es wird die abgetragen oder es bleibt aber abgetragen wird hier in D glaube ich nur bei Dysplasie gemacht. Aber egal wie, du bleibst immer unter Beobachtung was gut ist.
Mein Arzt hat gesagt das es viele Menschen gibt die ein Barrett haben und es nicht merken. Die Geräte werden immer genauer und das Barrett fällt jetzt immer mehr auf.
Barrett gab es Führer schon nur die Leute wussten es nicht.
Wichtig ist das du nicht vergisst zu Leben. Jetzt ist Kämpfen angesagt aber trotzdem das Leben genießen.
Ich finde es wirklich sehr schade das hier im Forum nicht von den alten zuhören ist. Es hat mir auch sehr geholfen obwohl keine aktuelle Beträge vorhanden waren.
Aber auf der anderen Seite ist das auch wieder ein gutes Zeichen.
Zum Prof. habe ich noch keinen Kontakt aufgenommen. Ich wollte jetzt nochmal meine nächste Spiegelung abwarten was da raus kommt.
Wenn es schlimmer geworden ist muß ich was unternehmen. Dann habe ich alles versucht was ich selber in der Hand hatte.
Viele Grüße
Matthias
:megaphon:Das geht an ALLE stillen Mitleser.:megaphon:
Ihr seid alle herzlich Eingeladen hier eure Erfahrung mitzuteilen traut euch ist nicht schlimm:)...im Gegenteil es tut gut.;).
Hallo Matthias.. Danke für die Meldung. Ich bin 176 groß und wiege 75 kg jahrelang.. jetzt habe noch 2 kg runter .. am nächsten Freitag habe ein erstes Gespräch bei einem Gastroenterologe . Nehme alle Befunde mit und wollte noch dritte Meinung. Kostet 180€ . Dann schaue ich was er meint.. ich habe überhaupt keine Symptome.. nur in der Nacht wache mich auf und kann nicht mehr schlafen wegen Gedanken. Du hast gesagt dass du nie geraucht hast?? Oder?? Hast du Bier getrunken. Ich habe nur nach der Arbeit, und wenn ich frei bin mit Freunde.. bin 46 alt. Und du?? Bitte beschreibe es alles was du weist... ich gehe jetzt zur Arbeit. Bis dann.. l.g. Viktor...
Hallo Viktor,
dann hast du ja schon Idealgewicht. Da brauchst du glaube ich nichts mehr machen.
Ob du jetzt nochmal 180€ für eine dritte Meinung investieren sollst kann nicht sagen. Ich würde es vielleicht auch machen.
Ich war auch bei einen Gastrologen und habe mir davon viel erhofft aber er hat mich auch nur mit Worten beruhigt. Zur Zeit kommt eine OP für mich nicht in frage. Das Risiko der OP steht nicht im Verhältnis. Wie am 20.3. aussieht kann ich nicht sagen.
Ich bin 43 vor zwei Jahren hatte ich schon mal eine Magenspiegelung da hatte ich noch nichts.
Früher habe ich schon geraucht aber seit 13 Jahren bin ich Rauchfrei. Alkohol habe ich selten getrunken.
Aber man liest überall das Rauchen mit Barrett verständlicher Weise nicht förderlich.
Wie groß ist denn dein Barrett?
Hallo Matthias. Weißt du was mir sorgen macht, keiner von allte Mitglieder meldet sich nicht?? Komisch!! Oder? Was denkst du? Es wäre gut dass es jeden gut gehen würde.. nur dass ich das weiß, . Was wird wenn die displasye kommen? Was wird gemacht? Kann man wenn das rechtzeitig endekt heilen?? Oder ist es heilbar??
Hallo Viktor,
Ich glaube die alten Mitglieder melden sich mehr, weil sie alles wissen was diese Krankheit betrifft. Sie wissen was sie machen müssen (Kontrolle und richtige Lebensweise usw.) die ersten Ängste sind auch vorbei und in diesem Forum ist auch schon viel geschrieben wurde.
Ich glaube wenn es den Leuten schlecht gehen würde würden Sie hier schreiben und Leute suchen denen auch schlecht geht.
Wenn ich das richtig verstanden habe wird bei vorhandenere dyspalsie wird oberste Schleimhautschixht abgetragen. Ob man dadurch geheilt wird kann sein. Aber unter Kontrolle steht man für immer. Was auch wichtig raus zubekommen was das Barrett auslöst.
Weist du jetzt wie groß dein Barrett ist?
hallo Matthias . Ich weis nicht wie groß Barrett ist. Werde fragen..??
Hey zusammen, ich bin neu hier und für mich bricht gerade irgendwie alles zusammen.
Ich bin schon Jahrelang an Depression und sehr starken Angststörungen erkrankt.
Gestern hatte ich eine Magenspiegelung und dort wurde als Diagnose Barrett Syndrom SH gestellt.
Der Arzt, soll gut sein, was ich nicht in Frage stelle, aber Aufklärung war gleich 0. Er sagte nur Proben sind entnommen und in einer Woche schicken wir diese zu ihrem Hausarzt.
Er ist nicht wirklich darauf eingegangen. Da ich davon noch nie was gehört habe, habe ich gegoggelt und da kam mir echt der Schweiß. Krebstvorstufe! :(
Ich sitze hier mit meiner Angststörung und in mir beginnt sich ein Rad zu drehen, was nicht mehr aufhört. Viele können diese Ängste leider nicht verstehen.
Ich habe gelesen das die Biopsie dazu dient, den Schweregrad zu stellen und dann im schlimmsten Falle, das Gewebe abzutragen.
Das Problem ist, ich habe ja schon Jahrelang das Problem von Sodbrennen, habe 50 kg abgenommen und dachte, jetzt sei es gut, habe zu mind. nicht mehr die Typischen Symptome verspürt. PPI nehme ich auch regelmäßig ein.
Seit letztes Jahr November habe ich immer wieder Krämpfe gehabt, weswegen ich dann die Spiegelung machen ließ.
Sorry das ich soviel schreibe, hätte auch gerne meinen Hausarzt ausgefragt aber da darf ich erst am Montag hin :/
Liebe Grüße
Wissi
Hab seid 2001 die Refluxkrankheit und kurz darauf wurde ein kurzstreckiger Barrett diagnostiziert.
Bis Ende 2016 PPIs geschluckt.
Dann Aufgrund selbsteingeholter Infos, Bücher und der Sendung ,,die Ernährungsdocs" auf NDR, Tabletten abgesetzt und nochmals die Ernährung komplett umgestellt.
Und siehe da, bei mir funktionierts.
Den Ernährungsplan kann man auch auf ihrer Seite anschaun(ausdrucken).
Barrett wird dadurch nicht verschwinden, aber so geht bei mir auch ohne PPIs.
Mal schaun was die nächste Spiegelung zeigt.
Hallo Rollef,
schön von dir zu hören, du bist ja leider auch schon einpaar Jahre betroffen.
Ich habe auch schon viel mit der Ernährung ausprobiert habe auch Gewicht reduziert.
Leider vermute ich das ich unter einen „stillen Reflux“ daher weis ich nicht ob ich Sodbrennen habe und wann. Deswegen weis ich auch nicht ob meine Ernährungsumstellung Erfolg hat.
Was ich sagen kann ist das das Klossgefühl im Hals weg ist. Ich nehme jetzt immer noch 40mg alle 2 Tage. Mein Hausarzt sagt er würde das bis zur nächsten Spiegelung weiter machen???
Naja nächste Woche ist Termin für die Spiegelung...ich bin gespannt.
Hat sich bei dir das Barrett seit 2001 verändert. Hast du irgendwas abtragen lassen?
Also Barrett hat sich nicht verändert, dürfte noch da sein.
Schon bei vielen verschiedenen Gastros spiegeln lassen, da hat jeder seine eigene Meinung dazu.
Am Januar war ich bei einem Reflux Spezialisten, der sagte mir, wenn man bei der Biopsie nichts negatives feststellt müsste erst wieder nach 5Jahren gespiegelt werden.
Das sei der aktuelle Stand der Forschung.
Ich lass trotzdem alle Jahr 1mal rein schaun, dann bin ich beruhigter.
Hallo in die Runde;
Ich bin 39 und vor einem Jahr wurde bei mir das Barrett festgestellt. Jetzt nach der zweiten Spieglung hat sich zum Glück wohl nix verändert ( die genaue Diagnose bekomm ich noch von meinem Hausarzt)
Dieses Forum hat mir die ersten Monate gut getan, denn für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Nun lebe ich ganz gut damit und habe nur ab und an mit leichter Übelkeit und schmerzen zu kämpfen.
Woher das kommt weiß keiner, denn außer in der Schwangerschaft hatte ich nie mit Sodbrennen zu kämpfen..... Scheinbar hat sich Mutter Natur gedacht, dich muss es treffen :rolleyes:
Freue mich über einen regen Austausch. Auf dass das Forum weiter lebt....:winke:
Zur Zeit nehme ich Pantoprazol 40mg täglich.
Der Internist meinte aber, ich solle sie aller zwei Tage nehmen. Hab mich aber bis jetzt nicht getraut.
Hallo zusammen, hallo Piri123,
Willkommen schön das du dich den Forum angeschlossen hast und deine Erfahrungen mit uns teilst.
Ich wollte auch mal kurz meinen aktuellen Stand mitteilen. Ich hatte ja am 20.3. meine Kontrolle. Bei der Spiegelung wurde bei mir auch keine Veränderung festgestellt Größe keine Veränderung. Eine Woche später kam die Hispo. da gab es auch keine Veränderung aber leider auch keine Verbesserung.
Aber das habe ich auch nicht wirklich erwartet.
Ich glaube ich bin auf den richtigen Weg und werde mein Leben versuchen so weiter zuleben wie ich das letzte halbe Jahr getan habe. Ist zwar nicht immer ganz einfach und man fällt manchmal in alte Verhaltensmuster zurück. :boese:
Was die PPIs angeht. Mein Arzt hat mir entflohen sie nur bei bedarf zunehmen also wenn ich mal mehr gegessen habe. Symptome habe ich zur Zeit keine und nun nehme ich sie alle 4-6 Tage und wenn ich mal über die Stränge geschlagen habe nehme ich eine zwischendurch.
Auf jedenfall bin ich erleichtert das es eigentlich so gut läuft und nach dem ersten Schreck das Leben wieder genießen kann. (Mit den kleinen Einschränkungen was die Ernährung und den Alkohol angeht)
Cappuccino trinke ich einen am Tag und nur zuhause einen Säurearmen.
Es ist echt wichtig sich nicht so hängenzulassen und da hat mir das Forum hier sehr geholfen...
Also bis bald und lasst es euch gut gehen :winke:
Furia1701
27.07.2018, 21:11
Hallo, ich bin 38 und bekam die diagnose barrett syndrom. Ich nehme 20mg pantoprazol nach bedarf. Allerdings sollen die ja nicht so gut sein und auch das risiko für einen herzinfarkt erheblich erhöhen. Das ist bei mir familiär sowieso sehr hoch duch erhebliche fettstoffwechselstörung und bluthochdruck. Man hat plätzlich das gefühl sich aussuchen zu können was man bekommt. Herzinfarkt oder speiseröhrenkrebs. Wie lebt ihr mit barrett?wie kommt ihr mit der sorge oder angst klar?
Hallo Furia,
Erstmal herzlich willkommen hier im Forum.
Erstmal eine Frage von mir. Wann würde es bei dir festgestellt das du Barrett hast. Was genau ist denn festgestellt worden?
Ich lebe jetzt mittlerweile jetzt ein3/4 Jahr mit dem Wissen das ich ein Barrett habe.
Nach den ersten vier Monaten die sehr grass waren (Angst wie es weiter gehen soll) habe ich mich damit abgefunden und versuche mein Leben zu leben. Man muss jetzt mehr auf sich aufpassen.
Leider verschwimmt mit der Zeit die Sicht auf die Gefahr und man denkt nicht mehr daran seine guten Vorsätze. Dann kommt das schlechte Gewissen.
Ich werde einmal im Jahr zur Kontrolle gehen. Der Arzt sagt es reicht alle 3 Jahre. So lange kann ich aber nicht warten.
Zu den PPIs ich nehme bei Bedarf 40mg das kann schon mal zwei Tage hinter einander sein.
Trinkst du Kaffee, Alkohol rauchst du?
Wichtig ist sich nicht verrückt machen nicht Zuviel im Netz lesen. Höre auf deinen Körper.
LG. Matthias
Furia1701
29.07.2018, 22:37
Hallo matze, ich weiss seit einem jahr davon. Vor 2 wochen war ich wieder zur kontrolle, biopsie ergab keine dysplasie. Auch die gastroenterologin meinte es sieht aus wie ganz normaler barrett. Und meinte noch dazu, dass haben viele...muss halt kontrolliert werden. Ich habe noch nie geraucht, kaffee trinke ich allerdings schon gerne mal. Ich nehme allerdings aufgrund anderer krankheiten tabletten welche wohl auch sodbrennen machen. Die kardia( magenschliessmuskel) klafft deutlich, ist also immer offen. Ppi nehme ich eigentlich auch nach bedarf...20mg so ca alle 2-3 tage...da ich fast immer sodbrennen habe. Ich versuche gerade alternativen zu finden. Bis jetzt erfolglos. Wie gesagt jetzt sollen die ppi s noch herzinfarktrisiko zu erhöhen. Das ist bei mir eh schon extrem hoch...will es halt nicht noch erhöhen. Alternative op? Auch vllt den barrett entfernen? Ja man liest sich verrückt im netz!!
Hallo,
ich habe seit 2005 Barrett. Seit dem nehme ich 40mg Pantoprazol täglich. Die Nebenwirkungen sind immens, daher will ich derzeit prüfen was ich an alternativen habe. Laut meinem Gastroenterologen darf ich die Tabletten auf gar keinen Fall absetzen. Eine OP ist in meinem Fall nicht ratsam weil es einfach nix bringt.
Also werde ich zumindest aufhören zu rauchen und keinen oder nur noch sehr wenig Alkohol trinken. In wieweit ich meine Ernährung umstellen kann weiß ich nicht. Bedingt durch die jahrelange PPI Einnahme vertrage ich eine ganze reihe von Lebensmitteln nicht mehr. Andere soll man ja meiden.
Leider kenne ich mich mit der Zusammensetzung von Nahrung nicht so wirklich aus. So weiß ich zum Beispiel nicht wo ich welche Spurenelemente finde und nicht einmal was zum Beispiel Ballaststoffreiche Kost ist. Allen Tipps im Internet ist zu entnehmen man soll auf Fleisch und Tierische Produkte völlig verzichten. Da ich aber die rein Vegane Lebensweise für mich persönlich kategorisch ablehne will ich zumindest für mich versuchen eine so ausgewogene Ernährung auf die Reihe zu kriegen, dass ich die PPI weglassen kann. Wer hat ähnliches gewagt und kann mir mit Rezepten aushelfen? :P
In den vorbeiträgen habe ich ganz viel von anderen gelesen, dass allgemein eine erhöhte Angst vor Krebs besteht. Diese Angst teile ich ganz und gar nicht. Barrett ist ein Zellumbau - ja - aber mehr auch nicht. In erster Linie ist das Risiko daraus einen Krebs zu entwickeln zwar erhöht aber nur leicht erhöht, nicht signifikant.
LG
Meiky
Furia1701
19.08.2018, 16:47
Hallo, welche nebenwirkungen haben die ppi‘s bei dir? Und darf ich mal nach drinem Alter fragen, oder wie lang du schon ppi’s nimmt? Ohne wird wirklich schwer denke ich...ich habe es versucht klappt irgendwie nicht.
Hallo zusammen,
ja das mit den PPI und den Nebenwirkungen interessiert mich ebenso.
Ich bin knapp 41 und bei mir wurde vor 4 Wochen leider ein Barrett ohne Neoplasien festgestellt, knapp 3 cm. Untersuchung aufgrund asthmatischer Beschwerden bzw Husten.
Mein Arzt meinte ich soll in 3 Jahren wieder kommen - gerne aber auch in einem Jahr - wenn es mich beruhigt. Ich soll meine PPI 20mg nehmen und mich bewusst ernähren - dann wird es wahrscheinlich immer auf dieser Stufe bleiben. Ein Abtragen ist aufgrund Nebenwirkung in Relation mit dem Entarungsrisiko nicht zu empfehlen.
Auf die Frage hin wie lange ich das Barret schon habe meinte er - das haben Sie bestimmt schon 20 Jahre...
Wer von Euch hat sich damit schon mal beschäftigt wie lange man so ein Barrett schon hat? Wenn ich nun, das zwar niedrige Risiko anwende, kommme ich doch auf ein hohes Risiko irgendwann mal etwas Bösartiges zu bekommen. Das macht mir im Moment sehr große Sorgen (nicht älter wie 50, 60 oder 70 zu werden.... ) :(
LG Mäx
Furia1701
30.08.2018, 06:13
Hallo Mäx, dein Arzt hat wohl recht und ist gut informiert.Warscheinlich hast du es sogar noch länger! Barrett entwickelt sich warscheinlich( nach neuestem Wissensstand) schon in der Kindheit. Zumindedt habe ich es in einem Bericht führender Gastroenterologen so gelesen. Natürlich besteht ein Risiko aber das ist im Alter allgemein dann recht hoch Krebs zu bekommen. Man sagt ja das jeder 2. in seinem Leben Krebs entwickelt. Das du Speiseröhrenkrebs bekommst ist jetzt nun recht unwarscheinlich...da du unter Kontrolle bist und dysplasien dann ja entfernt werden bevor sie Krebs werden.
Hi :)
also mein Alter: 43 Jahre. Barrett wurde bei mir vor 8 Jahren diagnositiziert. PPI nehme ich schon etwas länger. Nach über 8 Jahren PPI (1 x tägl. Pantoprazol 40 mg) mehren sich die Nebenwirkungen:
- Lebensmittelunverträglichkeiten häufen sich (Laktose, Fruktose und mit Ölen muss ich auch wählerischer sein)
- Verdauungsstörungen (häufiger Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung).
- Ganz schlimm auch die Gasbildungen die tageweise nicht abgehen wollen. Der Darm bläht sich extrem auf und wenn man die Luft dann nicht loswird endet das immer mit heftigen Krämpfen und schmerzen und meist blutig)
- manchmal hört der Magen Darm Trakt einfach auf zu Arbeiten. Der Speisebrei verbleibt dann sehr viel länger im Verdauungstrakt was zu einem niemals endendem Völlegefühl führt. Abhilfe schafft da dann nur eine Darmspülung.
- Mangel an Magnesium was häufig zu nächtlichen Wadenkrämpfen führt.
Habe letzte Woche nochmal mit meinem Doc gesprochen da ich 4 Tage lang wirklich schlimme Probleme hatte. Alle 20 minuten zur Toilette und lediglich Luft losgeworden und eine schleimige klare Flüssigkeit. Diesmal ging es unblutig zuende aber im Normalfall ist das nach ein paar Stunden vorbei und hält keine 4 Tage an. Nach einer Blutuntersuchen gab es dann Entwarnung: keine Endündungszeichen erkennbar. Weitere Untersuchungen die hätten Folgen sollen (wie eine Darmspiegelung) sind dann abgesagt. Es wurde dann entschieden, dass es ein Zusammenspiel von Nebenwirkungen war da ich derzeit auch meine Tennisellenbogen behandeln lassen muss und als das ganze Anfing so schlimm zu werden habe ich Cortison spritzen bekommen. Zusammen mit dem Diclofenac soll das dann diese Auswüchse angenommen haben.
Sicher muss ich normalerweise aufpassen was ich so zu mir nehme: Rauchen ist gaaaaaaanz böse ... das habe ich jetzt gerade mal wieder sein gelassen. Bin also angehender nichtraucher derzeit - seit 2 Wochen :)
Alkohol darf ich eigentlich auch nicht. Dafür trinke ich aber definitiv zuviel. Warum auch immer kann ich das nicht so einfach sein lassen. Vielleicht muss ich mir ja auch noch eingestehen Alkoholiker zu sein.
Zu Essen bleibt mir vermutlich wirklich nur noch Rohkost und schonend gegartes Gemüse. Fleisch muss ja irgendwie zubereitet werden und mit Öl ist schon wieder schwierig. Da ich aber kein Vegetarier oder Veganer werden will werde ich hin und wieder Sündigen müssen. Zumindest solange das noch irgendwie geht. Ich denke auch dass man mehr und mehr Lebensmittelunverträglichkeiten entwickelt wenn man eher auf diese bestimmten Lebensmittel verzichtet. Darum halte ich das generell für keine Gute Idee. Darum esse ich auch ab und an noch eine Sahnsoße obwohl ich genau weiß wie das endet.
LG
Meiky
Hallo Meiky,
Hast du auch mal Probiert die Dosierung auf 20mg herab zusetzen oder vielleicht alle 2 Tage eine 40mg zunehmen?
Hat dir dein Arzt die Dosierung empfohlen?
Mein Arzt hat mir gesagt das ich sie nur nach Bedarf nehmen brauch. Ich nehme sie zur Zeit aber alle zwei Tage da ich gerade nicht so auf meine gesunde Ernährung achte.
Ich habe da noch eine Frage.
Hat sich dein Barrett in den letzten 8 Jahren verändert?
Gehst du jedes Jahr zur Kontrolle?
Gruß Matthias
Sodbrennen wie es die meisten haben kenn ich nicht ... Früher hatte ich in der Nacht oft Hustenanfälle und mir ist der Magen hochgekommen... Das war aber alles durch zu spätes Essen und ein Zuviel an Alkohol.
Mittlerweile sind diese Symptome bei mir gänzlich verschwunden (auch ohne PPI ! ) ...
Auch ein Glück das ich das Barrett noch erkannt habe bevor es weiterhin unbehandelt vorliegt. Auch meine Speiseröhre zeigt keine Erosionen noch sonstige Auffälligkeiten bei der Erstdiagnose.
Mein jetziger Status: viel Sport, Gemüse, Obst, Fisch, wenig schlecht-fettige Nahrung, selten Kaffe (2x pro Woche), keinen Alkohol
Meine Diagnose ist noch zu frisch um mich wieder entspannter dem Leben zu widmen - obwohl - so gesund habe ich mich noch nie gefühlt ...
Diese Risikoklassifizierungen sind für mich nicht klar dargestellt - wenn ich das in meinem Verständnis auswerte lese ich - das jeder mit Barrett irgendwann mal Krebs entwickelt?!
Ein Abtragen (mit RFA) von Dysplasien (wenn sie dann da sind), dürfte ja aktuell auch nicht das unkomplizierteste bzw. eine sichere Methode sein um ein Fortschritten der Krankheit aufzuhalten.
Gibt es hier jemanden der schon seit mehr als 50 Jahren, 60 Jahren ein Barett hat (in Summe mit der Vermutung über das Alter eines Barretts) ?
Welche Infos habt Ihr hierzu?
Wie geht es den Personen die schon in jungen Jahren von Ihrem Barrett erfahren haben?
LG
Hallo,
mir hat vor ein paar Jahren ein positiver Erfahrungsbericht in einem US-Forum geholfen und Mut gemacht, und wenn der Beitrag dazu führen sollte, dass es auch nur einem von Euch besser geht, erfüllt er seinen Zweck. Vor kurzem habe ich ebenfalls erfreuliche Nachrichten bekommen (nach einer Gastroskopie sowie histologischen Untersuchung): meine eosinophile Ösophagitis ist weg, die Strikturen in der Speiseröhre ebenfalls, und mein Barrett ist geschrumpft auf nur noch rd. 1 cm.
Der Ausgangspunkt war so: Bei mir wurde 2010 ein Barrett diagnostiziert, mehrere Zentimeter lang, mit ausgeprägter eosinophiler Ösophagitis. Ferner hatte ich gelegentliche Schluckschwierigkeiten auf Grund von Strikturen. Sie haben auch mehrfach dazu geführt, dass mir gastroskopisch ein Bolus in den Magen durchgestoßen werden mußte. Dysplasien hatte ich nicht.
Hinzu kommt eine Hiatushernie mit Cardiainsuffizienz, also eine nicht "dicht" schließende Pforte zum Magen. Von Zeit zu Zeit hatte ich durch den nächtlichen Reflux auch Nebenhöhlenentzündungen - wenn also der Speisebrei in der Nacht hochgekommen ist.
Als Therapie wurden mir insbes. PPI empfohlen, ich habe sie aber nie genommen. Auf Medikamente habe ich generell verzichtet.
Eigentlich habe ich gar keine so bahnbrechenden Dinge gemacht. Hilfreich war das Hochlegen des Oberkörpers in der Nacht, zumindest sind dadurch die Nebenhöhlenentzündungen verschwunden. Dann habe ich regelmäßig Verdauungsenzyme substituiert. Die werden vom Körper sowieso mit steigendem Alter - ich werde bald 50 - immer weniger produziert.
In dem Erfahrungsbericht aus dem US-Forum hat die Verfasserin beschrieben, dass Süßholzwurzel entzündungshemmendende Wirkung entfalte und regelmäßig DGL hilfreich gewesen sei. Ob Süßholzwurzel als DGL bzw. auch in Naturform besser wirkt, weiß ich nicht. Ich habe beides probiert, dabei gelegentlich gewechselt. Etwas angenehmer, aber auch eben deutlich teurer ist das DGL.
Hilfreich war vielleicht auch, dass ich mein eher hohes Gesamt-IgG mittlerweile auf ein Normal-Niveau reduziert habe (habe einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten und die entsprechenden Lebensmittel weggelassen). Glutenfrei ernähre ich mich dabei schon lange, das war auch schon 2010 so, als ich die Barrett-Diagnose bekommen habe.
Wünsche Allen viel Glück und gute Besserung!
Kuschelmaus543
11.05.2019, 07:04
Hallo alle zusammen......bin neu hier....und warum weiss wohl jeder der hier ist.
für mich ist am 7,5,2019 die welt zusammen gebrochen. genau habe barrett......bin 43 jahre alt ....bin alleinerziehend und habe 2 kinder.
und nu??????
ich bin nichtmal richtig aufgeklärt......habe fast alles online gelesen. da meine mama dezember 2017 an krebs gestorben ist.....sehe ich in moment nur panik.
ich soll einmal im jahr zur spiegelung und mit rauchen aufhören.......das ist alles was ich von der praxis für magen- darmspiegelung mitgeteilt bekommen habe.....und halt das ich berritt habe
könnt ihr mir bitte erklären wie das so ist......einschränkungen....todesurteil(ich hab so angst) usw?
ganz lieber gruss angelika
Hallo Angelika,
erstmal willkommen hier im Forum, ist leider sehr ruhig hier.
Was wohl auch damit zusammenhängt das nicht alles so schlimm ist wie das Internet beschreibt.
Was aber wirklich wichtig ist, das deine Ernährung, Alkohol und das Rauchen umgestellt wird.
Hast du schon die Ergebnisse aus dem Labor?
Erst dann kann sicher gesagt werden das man Barrett hat.
Bei meiner letzten Spiegelung war das Barrett angeblich nicht mehr nachweisbar. Ich trau den Braten aber nicht.
Aber es ist ein gutes Gefühl.
Gruß Matthias
monika.f
11.05.2019, 22:30
Hallo Angelika,
ich denke, Du musst Dir jetzt erst mal keine großen Gedanken machen. Die Schleimhautveränderungen sind ja bei Dir noch gutartig, und wenn Du das regelmäßig kontrollieren lässt, dann kann bei einer Entwicklung zu bösartigen Zellen das auch in einem Stadium erkannt werden, wo es mit einer kleinen Operation getan ist.
Ob jetzt mit nicht Rauchen, kein Alkohol trinken, keinen Zucker essen, hhm nicht viel auf dem Sofa liegen und fernsehen ...
naja, es sind statistisch Risikofaktoren, aber man kann auch ohne diese krank werden oder mit ihnen alt werden.
Kuschelmaus543
12.05.2019, 07:16
Hast du schon die Ergebnisse aus dem Labor?
Hallo Matthias
ja es ist vom labor her bestätigt. habe einen anruf von der klinik für die magen und darmspieglung bekommen.
das war es dann aber auch.....nachdem am nächsten tag dann noch meine frauenärztin anrief und mir das gleiche sagte....befund liegt vor barrett in eine jahr wieder zur kontrolle und aufhören zu rauchen. darauf bin ich zu meinen hausarzt....er sagte mir das dann auch mit der ernährung und hat mir tabletten..pantoprazol40mg aufgeschrieben. soll morgens eine nehmen.
mein ha sagte mir dann was von short und irgendwas mit 39cm.
wie schlimm das jetzt alles ist kein plan
rauchen tue ich seit dem tag nicht mehr......leider ist es bei mir so.....ich hab nicht ein bisschen irgendwelcher anzeichen für dieses reflux
Hallo Angelika,
bei mir war es auch so das ich keinen Reflux oder Sodbrennen hatte.
Hab dann irgendwann nur Halsschmerzen bekommen und dadurch ist man darauf gekommen.
Ich würde dir empfehlen lese dir mal die 50 Seiten hier im Forum durch, das hat mir sehr geholfen ein wenig klarer zu Sehen.
Mein Arzt konnte mir auch nicht wirklich erklären was ich machen soll.
Diese Krankheit ist noch ziemlich unerforscht, entwickelt sich aber zunehmend zur Volkskrankheit.(aussage Arzt)
Man sollte eben darauf achten das nicht soviel Säure im Magen produziert wird die dann in die Speiseröhre aufsteigt.
Ich finde da ist die Ernährung eben wichtig.
Die PPIs 40mg. habe ich auch verschrieben bekommen habe ich dann fast ein halbes Jahr genommen. Dann bin ich auf 20mg. umgestiegen. Jetzt nehme ich Sie nur noch nach Bedarf und dann 20mg.
Was mir auch gut getan hat war Sport. Viel Bewegung besonders nach dem Essen eine Runde gehen. Das der Magen gut verdauen kann.
Was ich mit auf dem Weg geben kann, mach dir nicht zu viele Gedanken. Lies nicht zu viel im Internet das macht einen Verrückt.
Lebe dein Leben...
Ich weis zum Anfang ist es schwer....
Ich Glaube wenn die Krankheit so schlimm wäre, wäre hier im Forum mehr los:rotier2:
Furia1701
12.05.2019, 21:04
hallo, ich dachte ich schreibe auch mal wieder. ich bin jetzt 39 und habe seit vielen jahren das barett syndrom. am anfang bin ich jährlich zur spiegelung gegangen...jetzt soll es so 1 1/2 -2 jahre intervall werden. bis jetzt hat es sich wohl kaum verändert bzw soll es wohl( lt aussage der ärztin etwas besser geworden sein.
ich nehme panthoprazol nur noch nach bedarf. so ca 1-2 mal die woche. allerdings muss ich sagen, dass gesunde ernährung das a und o sind. ich habe nie geraucht. aber sich gesund zu ernährenist auch nicht wirklich leicht für mich. aber wenn ich mich mal gesund ernähre dann habe ich kein sodbrennen mehr.ich müsste es bloss durchhalten.
man sollte wirklich nicht im netz lesen...dass macht einen nur verrückt.
das risiko an einem barrett sydrom einen speiseröhrenkrebs zu entwickeln ist wohl recht gering aber vorhanden.klar macht das angst.
aber ich denke mir, wenn man regelmäßig kontrolliert wird, relativiert sich das alles. denn der krebs soll sich wohl langsam entwickeln über stadien.
und wer ausser barrett patienten werden regelmäßig gespiegelt?
also fluch und segen zugleich
Kuschelmaus543
14.05.2019, 07:00
Hallo Ihr
also ich habe mich jetzt mal belesen.......naja angst habe ich trotzdem noch extrem :undecided .....glaube das dauert auch noch da alles noch sehr neu ist.
wollte mal fragen wie ihr das so mit der ernährung macht? kaffee? und ich sag mal jeder versteht unter gesunde ernährung ja was anderes. mein arzt meinte ich könnte nach rezepte bei magenschleimhautentzündung googlen
LG Angelika :rotier:
ich hoffe man bleibt ein wenig in kontakt hier
Furia1701
14.05.2019, 20:49
gesunde ernährung ist eigentlich ganz einfach...alles was nicht schmeckt kannst du essen :D
nein spass...viel gemüse und obst, ballaststoffreiche sachen,wasser, grüner tee
fett und ungesunde kohlenhydrate und alkohol vermeiden.
kaffee muss man testen...man muss es halt auch durchhalten...auf lange sicht.
nur keine panik du schaffst das ....
ansonsten hat dein doc recht was so das essen angeht... bei magenschleimhautentzündung. allerdings gilt auch hier...es muss nachhaltig sein d.h. du solltest es auch auf dauer so durchhalten.
Kuschelmaus543
15.05.2019, 06:55
Ich frag mich nur.....was aus vielen anderen hier geworden ist :confused: da sind leute von den man zum schluss gar nichts mehr gelesen hat.
ernährung bin ich bei........das es für immer sein wird hab ich mir schon gedacht. aber ganz ehrlich....auf meinen kaffee morgens kann ich und möchte ich nicht verzichten! habe sonst sehr viel kaffee getrunken,jetzt trinke ich morgens meine grosse tasse und mittags in der mittagspause :rolleyes: ...ich wollte meinen ha mal fragen wie es aussieht in einen halben jahr eine kontrolle zu machen ......weil ich mich sicherer fühlen würde ob die tabletten helfen. weil so weiss ich es doch nicht da ich keine beschwerden habe
euch einen schönen tag :)
Furia1701
15.05.2019, 20:26
Ich denke das liegt daran das man nach der diagnose aufgeregt ist und im internet sucht. In ein paar wochen oder monaten lebt man mit der diagnose und geht fein zur kontrolle. Das wars dann. Man muss halt sagen das risiko ist wohl da aber dennoch recht gering. Und wie gesagt, du bist jetzt unter kontrolle und das ändert ja auch schon etwas, sollte was kommen wirds rechtzeitig gefunden. Patienten ohne barrett haben den luxus nicht und können auch speiseröhrenkrebs bekommen.
Wie gesagt durchhalten muss man es...und man kann nicht auf alles verzichten.
Wenn du kaffeemagst dann trinke ihn...leben will man auch
Furia1701
18.05.2019, 13:58
das ist unfug...sorry dir das so zu sagen.
der krebs entwickelt sich über vorstufen welche dysplasien genannt werden.
die entwicklung zum krebs dauert etwas länger...ähnlich wie beim Darmkrebs
sollte bei einer spiegelung eine probenentnahme positv sein, so kann die dysplasie abgetragen werden.d.h. sie wird abgeschabt oder mit einer sonde durch wärme abgertragen.... das wars.
Erst wenn es richtig schlimm ist und der krebs weit fortgeschritten ist kommen solche sachen woran du jetzt denkst zum einsatz.
speiseröhrenkrebs macht wohl erst im endstadium probleme und ist somit lange unerkannt.
das spiegeln dauert paar minuten und tut nicht weh....ein geringer aufwand im vergleich zu dem was passieren kann.
ähnlich wie die darmkrebsvorsorge übrigens.
Furia1701
23.05.2019, 20:50
klar denkt man nach was richtig oder falsch ist. gezielte studien wären wichtig.
die frage ist natürlich was besser ist.
angeblich soll das abtragen ja funktionieren.
Kuschelmaus543
25.05.2019, 11:05
wie jetzt :eek: verstehe noch nicht alles davon. ist ja bei mir alles ganz frisch und wenn ich ehrlich bin habe ich mich gezwungen nicht so viel zu lesen......damit ich erstmal wieder am normalen leben teilnehmen kann.die panik hat ein wenig nachgelassen.........aber wie ist das jetzt.....abtragen ist doch nicht gut?
Kuschelmaus543
30.05.2019, 18:11
huhu ihr lieben :)
kann mir einer mal sagen ob jemand mit dem xucker schon mal gekocht und gebacken hat? hat jemand damit erfahrung da es ja kein Zucker ist
wäre über antworten sehr dankbar. bin nämlich meine ernährung grade ganz an umstellen und habe von einer bekannten rezepte bekommen die sie nutzt da sie abnimmt
ganz lieber gruss
angelika
Zucker Xucker light, 100 Prozent Erythrit
Zuckerersatz ohne Kalorien, 1kg
Tafelsüße auf der Grundlage von Erythrit, für Lebensmittel, begrenzte Verwendung, mit Süßungsmittel, in der Dose.
Ohne Gentechnik, vegan, Allergen- und Kalorien-frei. Zum kalorienfreien Süßen von Speisen und Getränken. Gesund genießen: Blutzuckerneutral, Zahnfreundlich, Frei von Stevia oder Süßstoffen, hat 70% der Süßkraft von Zucker, Vegan und glutenfrei, Allergen-frei, Beliebt bei Diabetikern
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Merkmale:
Zuckerart: Zuckerersatz
Ausführung: loser Zucker
Kalorien/100g ca.: 0 kcal
Inhalt: 1000g,
----------------------------------------
sonstiges: leicht zu dosieren
----------------------------------------
Zutaten:
Süßungsmittel Erythrit / Erythritol
1g Xucker light entspricht in etwa der Süßkraft von 0,7g Zucker
hallo zusammen - wie geht es denn den ganzen barrett patienten hier die in überwachung sind? . wieviele habe im laufe der überwachung tatsächlich krebs ausgebildet ?
oder ist es bei den meisten unverändert ?
lg
Hallo Mäx,
Schön von dir zuhören, ist ja richtig ruhig hier geworden. Ist bestimmt ein gutes Zeichen :)
Mir geht es eigentlich ganz gut und hatte vor 1,5 Jahren die letzte Untersuchung und bin Ende Juni wieder dran.
Ich ab und zu PPIs 20mg. Ernährung ist normal zweimal am Tag trinke ich einen Cappuccino und ab und zu mal ein Bierchen.
Mal sehen ob ich die Rechnung dann Ende Juni bekomme.
Bin sehr gespannt.
Wie geht es dir? Wie ist dein Status?
VG Matthias
Hallo, mir geht es letztendlich sehr gut - keine Beschwerden und esse und trinke was ich will z.B. 2-4 Kaffee 1 Bier pro Woche hin und wieder mal Pizza und Hamburger.
Wäre auch egal den was ich esse oder trinke - ich habe kein Sodbrennen noch verspüre ich einen Reflux.
Ich halte mich aber daran und versuche kleinere nicht zu fetthaltige Portionen zu essen -was nicht immer gelingt ;-) und esse nach 19:00 nichts mehr; Kopfteil des Bettes um 25cm erhöht + 20mg Pantoprazol in der Früh.
Laufe ca. 40km in der Woche und gehe ins Fitnessstudio zum Krafttraining (immer zwischen 6:00 und 7:00 Früh auf nüchternen Magen)
Ich hoffe mal dass auch ich mit dem Teil viele Jahre ohne Veränderung leben kann.
In der BE FB Gruppe lernt man viele Personen kennen die mit einem Barrett mehr als 25 Jahre ohne Probleme leben.
Viele Personen wissen nur nichts von Ihrer Barrettschleimhaut - das ist ja das größere Problem.
In diesem Sinne... Prost ;-)
Hi.
Klingt doch gut. Ich glaube das wir auf einen guten Weg sind.
Kannst du mir bitte mal den Gruppennamen auf FB nennen. Ich habe leider nichts gefunden.
Ja vieles mache ich auch so wie du. Kopfteil am Bett höher ich mehr so oft Fastfood. Sport.
Ich bin gespannt. Hat sich bei dir zur letzten Untersuchung was verändert?
Grüße
Furia1701
11.05.2020, 21:27
hallo an alle!
zwischen den Spiegelungen gibt es ja eigentlich nicht wirklich viel zu schreiben...
ich war im Januar mal wieder zur spiegelung und der barrett ist unverändert. auch die patholgische untersuchung war ohne krankhaften befund
Hallo Zusammen :winke:
bei mir (w, 30 Jahre) wurde im letzten Jahr Barrett diagnostiziert. Es wurde nicht eingegrenzt in short oder long etc.. Lt. Befund "anfangendes"..
Meine Ernährung hatte ich komplett umgestellt und bin super klargekommen. Nun bin ich allerdings schwanger und habe mit starker Übelkeit/Erbrechen/Sodbrennen/Kloßgefühl im Hals zu kämpfen. Leider habe ich auf viele Dinge, die mir vorher geholfen haben (viel Haferflocken, keine tierische Milch etc.) eine enorme Abneigung.
Habt ihr Erfahrungen/Tipps/Tricks? Ich habe noch nichts im Zusammenhang mit Barrett und Schwangerschaft gelesen. Oft kann ich böse Gedanken verdrängen, aber manchmal mache ich mir doch enorme Sorgen, dass die Schwangerschaft das Barrett verschlimmert bzw. Böses entsteht. :(:(
Fecholense
01.09.2023, 09:59
Hallo in die Runde, bei mir (m,44J) wurde letzte Woche ein Barrett-Syndrom festgestellt, 8 mm Länge, keine IEN und ansonsten alles unauffällig.
Offenbar liegt es daran, dass der Schließer nicht richtig schließt. Ich plage mich seit 2,5 Jahren mit teils heftigen Brustkrämpfen rum, so als würde man mir einen Spanngurt um den Brustkorb binden und immer wieder kurz für 30 Sekunden zuziehen. Dazu kamen diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten und allergische Reaktion. Alles relativ mysteriös. Beim ersten Anfall dachten alle an einen Herzinfarkt (außer mir selbst;-).
Die Krämpfe sind aber schon deutlich weniger geworden, trotzdem war ich dann, auch wegen familiärer Darmkrebsvorbelastung bei der Spiegelung. Neben einem Polypen im Dram mit o.g. Ergebnis.
Zum Thema Reflux bei Schwangerschaft ist mir das zwar bekannt, aber Tipps habe ich leider keine:-).
Viele Grüße
apollo0281
28.09.2023, 07:31
Hi,
Ich hab mich mittlerweile operieren lassen und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Nachdem ich jetzt 20 Jahre lang jeden Tag Protonenpumpemblocker geschluckt habe und der Reflux immer heftiger wurde ubd auch während all meiner Schwangerschaften immer ein riesenproblem darstellte, bin ich jetzt beschwerdefrei. Seit der OP im Februar keine Tabletten mehr, kein Sodbrennen nichts. Der Barett ist natürlich immer noch da ubd muss weiter kontrolliert werden, aber so setz ich ihm nicht weiter zu . Mein Gastrienterologe meinte eine OP wäre nicht notwendig, aber die Tests in der Klinik haben da was ganz anderes ergeben. Ich bin froh diese OP gemacht zu haben. Wenn ihr näheres wissen wollt, kann ich Euch gerne mehr dazu erzählen.
LG
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