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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorstellung und gleich eine Frage


Rossi
25.02.2006, 12:32
Hallo Ihr Lieben,

mein Name ist Rossi, bin 41+2 . Feb 2004 wurde bei mir ein inoperablen Ovarial CA Figo III festgestellt. Man hatte mir eröffnet, das ich doch "schon mal meine Sachen ordnen"sollte, weil sie mir ja nicht sagen könnten, wie lange noch! Man hatte mich mit diesen Worten nach Hause geschickt. Nachdem mir diese Worte bewußt wurden, ist in mir der Kampfgeist erwacht. Nein so schnell wollte ich nicht abschließen. Deshalb hatte mich bei einen anderen Onkologen vorgestellt, dieser hat mit mit den Kampf aufgenommenIm Juli, nach vorherigehender Chemo, wurde ich operiert(deshalb auch 41+2), Es war eine große OP und mir wurden auch unter anderem viele Lympknoten entfernt.
Und bis jetzt habe ich es mir weiter im Land der Lebenden bequem gemacht, und ein Ziel nach dem anderen vorgenommen. (Bitte verzeiht mir meine Schreibweise, aber das ist mein Weg , mit diesem Ganzen klar zu kommen.)

Ich schreibe Euch dieses, das Ihr nicht so schnell aufgibt und auch bei schlechteren Prognosen weiter kämpft und noch mit anderen Ärzten sprecht!

Jetzt nach zwei Jahren bekomme ich komische Zuckungen, es fängt an das mein linke Arm leicht taub wird, dann wird im Bauchraum sozusagen eine Pumpe gestartet, die erst langsam, dann immer heftiger wird und sich innerlich über den ganzen Körper verteilt. Die ersten Male waren die Zuckungen nur von mir zu spüren, jetzt aber konnten meine Kollegen dies auch beobachten. Die Anfälle sind nur ab und zu da, das ich es meiner Ärztin nur sagen konnte, die sich im Moment noch keinen Reim darauf machen konnte. Mein Vermutung(und Angst) ist es, das sich wieder ein Tumor eingeschlichen hat.

Gibt es jemanden, der mir sagen kann, ob dies evt. von den fehlenden Lyphen kommt, oder was das sein kann? Ich bin dankbar über jeden Tipp, damit ich es bei dem nächsten Arztbesuch ansprechen kann.

midi
04.03.2006, 11:37
Liebe Rossi
Dieses Zucken hatte meine Frau auch ich befürchte dass der Grund tatsächlich das auftauchen von neuen Tumoren bei ihr war.Allerdings hatte sie die Zuckungen im Bein.Bei ihr hatte sich ein Tumor gebildet der den Nervenstrang im linken Beckenbereich umschloss und und mit der Zeit das linke Bein lähmte.

Rossi
07.03.2006, 11:00
Lieber Midi,

danke für die Info. Werde mich mit meinen Arzt in Verbindung setzen.
Gruß Rossi

Seeigelein
07.03.2006, 14:35
Ein MRT kann sicher Aufschluss geben und es lässt sich dann sicher behandeln. Komisch ist aber, dass es erst im Arm zuckt und dann im Bauch???? :confused:
Ich drück dir jedenfalls ganz doll die Daumen, dass es was Harmloses ist.

Grüße Netti

Rossi
08.03.2006, 20:39
Hallo Netti,

mein Arm zuckt nicht als erstes. Er wird taub und ich habe das Gefühl als will er nicht mehr zum Körper gehören. Wie bei der "Augsburger Puppenkiste", wenn die Marionetten mit den Armen rumfuchteln. Erst dann fängt es im Bauch an zu blubbern. Als ich beim allgemeinen Arzt war, beschrieb ich es wie als wenn man einen Luftballon mit etwas Wasser füllt und ihn erst langsam dann immer schneller knetet. (Ich kann es einfach nicht anderes beschreiben.). Nach einer gewissen Zeit wird es zum unkontrollierten Körper und Muskelzucken.
Bin nächste Woche mit der Onkologin "verabredet", ich hoffe auch das sie was harmloses sagt. Denn ich habe sehr große Angst davor, wieder einen Tumor zu haben.

Danke für deinen Zuspruch.
Gruß Rossi

Rossi
16.04.2006, 14:07
Hallo Ihr Lieben ,
ich bin am Donnerstag mit einen vokalem Elepsie anfall im Krankenhaus eingeliefert worden. Dort hat man als erste Diganose ein Ödem in der rechten Gehirnhäfte festgestellt und evt. Metasasen. Es wurde nur CT gemacht, MRT und größer Untersuchungen werden erst am Dienstag eineleitet. Achso, Eich habe Eileitertumor FIGo 3 gehabt, der aber vollständigt beseitigt war. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Verlauf und was wird gemacht. Für welche Funktionen ist die rechte Gehirnhälfte verantwortlich? Und wenn Metatsaen, was wird gemacht?
Ich würde mich auf rege Antworten freuen, damit ich mich schon drauf einstimmen kann. Für alle Beiträge danke im voraus.
Rossi

iris1506
16.04.2006, 16:23
hallo rossi

erstmal frohe ostern

leider gibt es keine guten prognosen für hirnmetastasen. es kommt immer darauf an, wie ausgeprägt sie sind oder ob es sich nur um 1-3 stück handelt.
mache dich jetzt mal nicht verrückt, und warte die ergebnisse ab.
ich selbst bin nicht betroffen. mein papa hatte die linke hirnhälfte voll mit metastasen, man konnte nichts mehr für ihn tun, leider ist er vor dreieinhalb wochen verstorben.

du findest aber auch unter HIRNTUMOR einige berichte über hirnmetastasen.
da haben wir unsere erfahrungsberichte geschrieben.
das gehirn ist ja unterteilt, wenn du bei google "gehirn" eingibst steht es ziemlich genau beschrieben, was das gehirn in seinen aufteilungen für funktionen hat.
behandlungsmöglichkeiten gibt es einige, die ganzkopfbestrahlung, operation wenn die metas nicht zu ungünstig liegen, oder die gamma knife methode, kannst du auch alles bei google herausfinden.
da ich aus der nähe mainz bin, kenne ich mich nur hier mit kliniken aus.
aber es gibt doch bestimmt in eurer nähe kliniken, die erfahrung haben.
ich hoffe, das ich dir ein paar fragen beantworten konnte.
drücke dir ganz fest die daumen, das sich der verdacht nicht bestätigt.

trotzdem viel kraft für die bevorstehenden untersuchungen, würde mich freuen wenn du dich wieder meldest.

liebe grüße

iris :knuddel:

Rossi
16.04.2006, 16:40
Hallo Iris 1506

Vielen Dank für deine schnelle auskunft. Ich werde mich dort mal schon umgucken. Ich lebe in Lüneburg.
Danke im Voraus