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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eierstockkrebs und Metastasen


Jeannine
08.03.2006, 09:12
Hallo,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Jeannine und ich bin 27 Jahre alt. Bei meiner Oma wurde vor ca. 2 Wochen Eierstockkrebs diagnostiziert. Meine Oma wurde dann operiert: der Eierstock, sowie große Teile des Bauchfells wurden entfernt. Am Darm wurden Geschwüre oberflächlich entfernt. Es wurde bei der OP weiterhin festgestellt, dass sich Metastasen in der Leber befinden. Alle anderen Organe sind momentan noch nicht betroffen. In zwei Wochen soll Sie dann die erste von 6 Chemos bekommen. Die dann im Abstand von drei Wochen wiederholt werden.
Die Ärzte sagten uns auch klipp und klar, dass es durch die Chemo keine Heilung mehr gibt, sondern das man nur hoffen kann, dass der Krebs gestoppt wird.

Welche Lebenserwartung hat man bestenfalls bei dieser Art von Krebserkrankung? Gibt es nicht doch eine Möglichkeit den Krebs zu besiegen?
Welche anderen Heilmethoden gibt es sonst noch?

Vielen Dank für Eure Bemühungen
Liebe Grüße
Jeannine

Christine R.
08.03.2006, 12:26
sobald eine Streuung von Metastasen in andere Organe stattgefunden hat , hat der Tumor, bzw Zellverbände über die Blutbahn gestreut. Somit handelt es sich um eine systemische Erkrankung.Wichtig ist jetzt ersteinmal wie die Lebermetasen auf die Chemo reagieren, evt. können sie zum Verschwinden gebracht werden (evt auch mit LITT behandelt werden).Jedoch besteht eine grosse Gefahr eines Rezidivs, d.h. innerhalb kürzester Zeit kommt es zu einem Wiederauftreten der Krankheit. Welches Tumorstadium und welches Grading liegt bei der Oma denn vor?
Als Alternativtherapie neben der schulmedizinischen Behandlung bietet sich u.U die Misteltherapie an, die ich selbst jetzt schon seit 11 Jahren anwende.
Falls du weitere Fragen hast, melde dich einfach wieder

Christine

Jeannine
08.03.2006, 13:01
Hallo Christine,

vielen lieben Dank für Deine Antwort.
Das Problem ist, dass die Ärzte sich sehr bedeckt halten. Sie führen nur Gespräche im Beisein von meiner Oma und dann möchte man auch nicht so viele Fragen stellen.
Die Chemo wird am 21.03.2006 beginnen, vielleicht ist es mir dann möglich Infos über das Krebsstadium und die Zusammensetzung herauszubekommen.

Weißt du wie es mit Darmmetastasen aussieht? Können die auch durch eine Chemo zum Verschwinden gebracht werden?
Die Blutwerte sind momentan sehr gut, kann man daran etwas ableiten?

Welche Mistelpräperate sind denn für diese Art von Krebs geeignet?

Vielen Dank für Eure Unterstützung

Ich bin so froh, dass ich dieses Forum gefunden habe und wünsche allen Betroffenen viel Kraft

Christine R.
08.03.2006, 16:32
Liebe jeannine

warumwillst du im Beisein deiner Oma nicht so viele Fragen stellen ?
Nur durch das Gespräch ist es möglich sich selbst eine Meinung zu bilden und auch genau zu wissen an welcher Stelle man steht.
Darmmetastasen sind normalerweise sehr resistent , natürlich können auch sie verschwinden. Das ist aber hier nicht das Problem. Wenn operativ nicht alles im Gesunden entfernt wurde und Fernmetatasen da sind, spricht man im Regelfall von einer palliativen Behandlung, da eine Heilung in den meisten Fällen nicht möglich ist. Selbst wenn die Fernmetas des Ovar-Ca ´s durch die Chemo ellemeniert werden haben sie leider die Eigenschaft in Kürze zu rezidivieren.
Ausschlaggeben für den Erfolg einer Therapie ist auch meistens die Entwicklung des Tumormarkerker (CA 125). Das Blutbild sagt relativ wenig aus im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung (ausser bei der Chemo)
Jetzt wartet erst mal die Chemo ab, dann das abschliessende MRT und dann sieht man weiter. Step by step

Gruss
Christine

Christine R.
08.03.2006, 16:32
Als Mistelpräparat spritze ich "HelixorA"

Christine R.
08.03.2006, 22:24
http://www.1-ovarialkarzinom.de/

Eine sehr informative Internetseite für dich

Liebe Grüsse

Christine