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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachuntersuchungen nach Unterleibskrebs


Leofem
30.05.2006, 10:04
Hallo,
ich hatte letztes Jahr mein "Krebsjahr". Diagnose, OP, Chemo usw.
Diagnose war GM-Krebs und erst während der OP fand man auch an einem Eierstock was, trotz CT kurz vor der OP ("Alles frei und in Ordnung!")

Mir geht es gut und ich gelte als "geheilt"!
Nun renne ich alle 3 Monate zur Nachuntersuchung und die erscheint mir immer sinnloser!
Es gibt jedesmal eine Tastuntersuchung und Ultraschall. Ich frage mich, wozu?? Was soll man denn da tasten (ist doch alles raus??) Was soll man denn auf dem Ultraschall sehen, wenn man die Tumore schon auf dem CT nichjt erkennen konnte??

Ich denke, wenn sie so groß sind, das man sie fühlt oder per US entdeckt, ist es wohl eh sehr spät??

Hat jemand Erfahrungen??
Was wird bei Euch untersucht??

Man sagte mir, Blutuntersuchungen (Tumormarker, z.B.) stehen mir nur 1x im Jahr zu (meiner war nie erhöht also auch nur wischiwaschi!)
und Mammografie + US der Brust nur alle 2 Jahre (wobei zuviel Bestrahlen ja auch wieder Krebs hervorrufen kann!!)

Also wie macht man es nun richtig??

Einfach damit abfinden, daß der nächste erst dann gefunden wird, wenn er schön groß ist (wenn überhaupt nochmal was kommt)
Wie erkläre ich das meinem Kopf??

Wäre schön, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen erzählt!!

murmelina
30.05.2006, 10:20
Hallo und guten morgen!

Ich hatte Eierstockkrebs, Figo1, Op im letzten November, keine Chemo, alle 3 Monate Nachsorge, alle 6 Monate Tumormarker.

Bei den beiden Nachsorgeterminen die ich bisher hatte fand zunächst ein langes Gespräch mit meinem Gyn statt, dann vag. Ultraschall, Tastuntersuchung und Abtasten der Brust.

Beim Ultraschall werden minisachen sicher nicht entdeckt, aber man wird veränderungen wie zb. wasseransammlingen(aszitis?) erkennen. Auch kann man bestimmt andere Veränderungen erkennen denke ich. Ich hab das Gefühl das wird immer recht gründlich gemacht und das Tasten dient u.a. auch dazu um Veränderungen an der Beckenwand zu finden. Es ist zwar "alles raus" aber noch genug da....letztendlich leider.
wenn ich mich irre lasst es mich wissen:o

In der heutigen Gesundheitspolitischen Situation was die Kosten angeht würde das sicher nicht gemacht wenn es sinnlos wäre. Ich finde es wichtig das es die Nachsorge gibt und mir gibt es alle 3 Monate erstmal ein Stück Sicherheit zurück. Ich würd sogar jeden Monat gehen wenns sein müsste, hab noch sehr viel Angst.....:eek:


Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen, einen scönen Tag wünsche ich


Murmelina:)