Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Behandlung mit Docetaxel/Estramustin
Mein Hormonrefräktäres Prostatakarzinom soll innerhalb einer Studie Mit der Kombination Docetaxel/Estramustin behandelt werden. Hat jemand Erfahrung mit der Medikation und den Nebenwirkungen und Remissionszeiten?[email]seral@worldonline.de]
ich habe die anfrage v. 12.12.02 gelesen. Habe darauf keine Antwort. Soll jeztzt selber mit diesen Medikamenten behandelt werden. Was kommt da auf mich zu? Wie ist es Dir ergangen ? und hat es geholfen. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
rudi_siewert@t-online.de
Ich solljetzt ebenfalls mit diesen Medikamenten behandelt werden. Wie sind Deine Nebenwirkungen und ist die Krankheit zurückgegangen?
Hallo Rudolf, Hallo Rudi,
mein Vater soll ebenso wie Ihr an dieser Studie teilnehmen. Bitte erzählt von Euren Erfahrungen!
Vielen Dank!
Gruß
susanne
schatzfee@t-online.de
Wende diese Therapie seit 9 Monaten an. Hat aus mir einen anderen, desunden Menschen gemacht. Keine Metastasenschmerzen mehr, Wirbelsäule-Metastasen sind "eingemottet" durch zusätzliche Zometa-Infusionen. Kann wieder den ganzen Tag arbeiten, den Garten, den ich verkleinert hatte, wieder amwühlen und mache noch tausenderlei Sachen, von denen ich mich schon verabschiedet hatte. Ein Segen und auch ein wenig Wunder, Gott sei Dank!
Branko
Hallo Branko,
das gibt mir,als Angehöriger, wieder Mut und Zuversicht! Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und das der Garten gedeiht (habe selbst einen und mein vater auch)!
Liebe Grüße
susanne
Hallo susanne u. branko !
Habe mit Freude bankos Nachricht gelesen. An mir wurdee diese Chemo von Februar - April vollzogen. Insgesamt 9 Behanlungen im Benjamin-Franklinikum in Berlin. Leiter der Urologie Prof. Miller.
PSA-Wert zu Beginn 312 jetzt 12.Nebenwirkungen: Allgemeine Schwäche, Durchfälle, Wasseransammlungen in den Beinen.Geschmacksverschiebungen
Lethargie u.depressive Verstimmungen. Gliederschmerzen.Jetzt 3 Wochen später, fängt sich mein Allgemeinzustand an zu bessern. Die Nachricht von Branko hat mich positiv eingestimmt. Für weitere Auskünfte stehe ich auch jederzeit telef. zur Verfügung.
Freundliche Besserungswünsche
Rudi name@domain.de
Hallo an alle!
Mein Ehemann bekommt auch Doxetaxel, und die Tabletten Estramustin 140 und Fortecortin 4mg, in zusammenhang mit Zometa! Mein Mann hat jetzt seine fünfte Chemo! Es geht meinem Mann immer BESSER! Keine Schmerzen mehr! Das einzige was mein Mann hat, so langsam gehen die Haare aus, probleme beim Stuhlgang, Geschmachacksveränderung (nichts Schmeckt mehr, depressive Verstimmungen,Schwäche! Das rechte Bein schwillt an, da bekommt mein Mann Lymphdrynage! Aber meinem Mann wird nicht übel, das ist doch schon was gutes! Jeder reagiert auf diese Chemo anders! Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zu Verfügung. www.Xsarablau@aol.com
Hallo Marina,
sind diese depressionen immer da oder nur zeitweise? Schön,das er keine schmerzen mehr hat! Ich bin überglücklich hier zu lesen,das es allen besser geht!
Alles Gute weiterhin!
Susanne
Hallo Susanne,
die depressionen sind leider immer da, zumindestens bei meinem Mann!
Mein Mann macht sich zuviele gedanken, er sieht nur das schlechte, nicht das positive!
Da muß ich dann reden und ihm die positiven Dinge alle aufzählen! Dann grübelt mein Mann und gibt mir recht! Dein Vater muß immer positiv denken, mach ihm Mut. Lenk ihn ab, und wenn beim Aufstehen der Fernseher angemacht wird oder das Radio oder Kreuzworträtsel machen! Ablenkung das ist wichtig!
Viel Glück
Wünscht Marina
Hallo an alle, am 5.6.04 schrieb ich das bei meinem Mann das Bein Anschwillt und er Lymphdrynage bekommt weil die Ärzte dachten, da sind die Lymphdrüsen zu!!!
Nein das war es nicht!! Mein Mann liegt nun seit MIttwoch im Ktankenhaus, es war und ist eine Thrombose! Und damit ist nicht zu Spaßen! Also vorsicht, wenn einem dies passiert sofort ins Ktankenhaus!
Viel Glück an alle
Gruß Marina
Hallo an Alle, Würde v. Branko gern wissen, wie sich sein PSA-Wert verhält. Meiner war vor der Chemo 315. Nach der der Chemo 11 (ende April) und liegt jetzt schon wieder bei 39.
Ansonsten habe ich ebenfalls Wasser in den Beinen. Thrombose ist Gottseidank nicht feststellbar. Bin nach wie vor abgeschlagen, antriebsarm und leide etwas unter Atemnot.
Liebe Marina sind das bei Deinem Mann wirklich Depressionen ?
Oder -wie bei mir- Antriebsarmut u. allgemeine Schwäche.
Gruße an alle Rudiname@domain.de
Ich freue mich, daß es euch besser geht. Kann mir jemand sagen, ob folgende Situation jetzt positiv oder negativ ist?
Also, mein Vater hat Prostata-Krebs mit Metastasierung bis in die Oberarmknochen. Ist erst sehr spät festgestellt worden. Hat im April die erste Hormonspritze bekommen, morgen wird die 2. fällig. Die erste Nachuntersuchung beim Urologen war zufriedenstellend, der Krebs ist wohl gebremst worden. Jetzt folgt aber das nächste Problem. Die Leberwerte sind in den letzten 2 Wochen enorm angestiegen, vor allen Dingen die Alkalische Phospatase ist bis auf 2350 hoch gegangen. GGT liegt bei 360. Er bekommt Novalminsulfon Trpf gegen die Schmerzen, Karil Nasenspray für die Knochen, Ostac Tbl für die Knochen. Beim Ultraschall war die Leber unauffällig. Können diese bombastischen Werte von den Medikamenten kommen?? Bin für jede Antwort dankbar. Meine Adresse: willi36@gmx.de
Hallo Rudi, ich würde schon sagen das sind Depressionen! Mein Mann hat jetzt keine Selbstmord gedanken oder so, aber er grübelt viel, start an die Decke, weint wenn ich auf arbeit bin! Mein Mann ist sehr ungerecht geworden, er redet mit mir in einem Ton, wo ich mich wie der letzte Dreck fühle! Ich habe auch mit meinem Mann darüber gesprochen, dann sieht er es wieder ein, und dann ist mein Ehemann wieder lieb und nett! Ich weiß wir haben eine sehr schwere Zeit hinter uns und noch vor uns, aber das zusammen halten das ist wichtig! Schwäche hat mein Mann natürlich, schon von der Chemo! Aber Antriebsarmut kann ich nicht so erkennen!
So nun hole ich meinen Mann aus dem Krankenhaus!
Viel Glück an alle
Gruß Marina
Habe schon vor zwei Tagen geantwortet, aber ich muß einen Fehler gemacht haben, so daß nichts erschienen ist. Daher nochmals.
Zur Frage von Rudi: PSA-Werte absolut sind mir verhaßt, sie beunruhigen mich nur. Meine Werte sind bald nach Therapiebeginn auf ein Viertel zurückgefallen und sind dort stabil, ich fühle mich nach wie vor großartig und mein Onkologe ist zufrieden; was will ich mehr! Meine Therapie mit Taxotere (Docetaxel)+Zometa+Estramustin+ Fortecortin dauert jedoch kontinuierlich an, alle 4 Wochen. Ich habe auch schon mal nur 3 Wochen Pause gemacht, wenn es mit dem Urlaub besser gepaßt hat, könnte aber auch, da die Lage stabil ist, auch mal eine längere Pause zwischen zwei Therapieschüben machen, meint mein Onkologe, wenn ich wollte; aber ich will nichts riskieren.
zu Marina: Ich kenne die Depression, man kann was dagegen tun, nicht jedoch gegen den Karakter des Menschen. Ich hatte solche Depressionen, daß ich nicht aufstehen wollte, war körperlich blockiert und überhaupt nicht zu genießen. Der Psychiater, den ich aufsuchte, half mir mit Remergil 30 + Citalopram 40. So konnte ich wieder auf Hilfskrücken wie Tavor verzichten, die einem zeitweise das Leben überhaupt erst ermöglichen, aber nicht heilen und die Gefahr der Gewöhnung bergen. Laßt Euch beraten. Ich bin jetzt, nach 1,5 Jahren, am Ende des Herunterfahrens und nehme noch 15 mg Remergil, das in dieser Dosierung nicht mehr antidepressiv wirkt, sondern noch beim Einschlafen hilft, was ich eigentlich nicht brauche, aber so habe ich das mit dem Psychiater ausgemacht; in etwa 2 Wochen will auch damit aufhören, nehme aber weiterhin das weniger wirksame, aber dafür harmlose Johanniskrautextrakt (Laif).
zu Anke: Ich rate dringend, aufgrund meiner Erfahrung, einen Onkologen einzuschalten. Alle anderen Ärzte, inklusive Urologen, könnten überfordert sein. Ich habe meinen verlassen, als er mir nach einer Knochenszintigraphie, die ich wegen der Rückenschmerzen übrigens selbst angestoßen hatte, mein unasuweichlich herannahendes Ende prophezeite. Ich ging dann nach Freiburg in die Klinik für Tumorbiologie und holte die Meinung der dortigen Fachärzte ein, die sich "Second Opinion" nennt und von meiner TKK nicht getragen wurde und um 800 € kostete. Die sich aber gelohnt hatten! Ich kann jedem diese Einrichtung empfehlen, der die Kosten tragen kann. Sie gaben die Meinung ab, berieten mich in Ernährungs- und psychologischen Sachen, zusammen mit meiner Frau, und noch vieles mehr, eine Therapie wurde vorgeschlagen und ein Onkologe in meiner Nähe, der ein Volltreffer war! Er hielt sich an die Anweisungen aus Freiburg. Erst im zweiten Versuch setzte er dann die oben genannte Therapie, von der mir der Urologe ein Jahr zuvor abgeraten, und die ich aus den USA und Uni Berlin empfohlen bekommen hatte!
An alle: Ich fühle mich wie neugeboren und ähnele so einem immer mehr, da mich die Haare verlassen. Ich kann es verschmerzen, der Gewinn ist ungeheuerlich. Die Geschmacksveränderungen auf das Salzige finden nur in der Therapie, also etwa 5 Tage lang statt. Ich habe angefangen zu kochen, auch französisch, und kann mich dann an die Gegebenheiten anpassen. Bei Fortecortin bin ich überaktiv, aber dann mache ich alle im Haus nervös und arbeite zum Nutzen aller irgendetwas auf.
Ich will nicht verhehlen, daß ich in meiner Not wieder den Weg zu meinem Gott, der längst verschüttet und zuwenig beachtet in Rudimenten in mir herumlag, suchte und fand. Ich habe verstanden, daß mir diese Prüfungen auferlegt wurden, um wieder zu Ihm zu finden und bin fest überzeugt, daß es mir mit Seiner Hilfe auch weiter wirksam geholfen werden wird. Ich habe, in meinem Übermut, mit ihm ausgemacht, daß ich in so gutem körperlichem und geistigen Zustand ewig leben werde, und wenn nicht, dann wenigstens bis zu meinem Tode! Das solltet Ihr als das auffassen, was es ist, nämlich der Ausdruck meiner Lebensfreude und damit wiedergewonnen Frechheit.
Also, faßt wieder Mut, es kann und wird wieder besser werden!
Branko
Hallo Branko,
kannst Du mir die Adresse der Klinik in Freiburg schicken? Wie lange dauert es bis man da einen Termin bekommt????
Liebe Grüße und alles Gute
Susanne
Noch eine Frage an Branko: Aus welcher Stadt kommst Du?
Gruß
Susanne
Guten Tag, Susanne.
Klinik für Tumorbiologie der Albert-Ludwigs-Universität, Second Opinion, Leitung Prof. Bartsch, Breisacherstr. 117, 79106 Freiburg/Breisgau, Tel. 0761/206 1400.
Ich wohne in Heidenheim an der Brenz.
Mit freundlichem Gruß
Branko
Hallo Branko und an all die anderen
Wie geht es Euch? Habe gerade die Nachwirkungen der Chemo, die Ende April beendet war -insgesamt 9 Infusionen-, überwunden. Leider steigt der PSAwert liede wieder an. E ist jetzt wieder bei 140.Mein Urologe hat mir Presomen 1,25 verschrieben. Dadurch steigt der Wert etwas langsamer an. Aber bald ist wohl die nächste Chemo fällig. Insbsondere würde mich interessieren wie es Branko geht.
Gruß Rudiname@domain.de
Hallo Mitbetroffene!
Ich habe gerade eure Beiträge über diese sehr vielversprechende Chemo gelesen!
Weil ich gerade in einer ähnlichen Situation bin würde es mich interessieren wie es euch momentan geht!
wäre euch sehr dankbar für eure Antworten!
mfg Rudolf
schaut nicht gerade rosig aus!
anscheinend sind schon alle tod da sich niemand meldet!
Guten Tag, Christian (Rudolf?),
Bereots hestern habe ich es probiert, aber ich mache wohl immer einen Fehler beim Abschicken. In etwa habe ich geschrieben, daß Ihre Anfrage meinen Unwillen erregt habe. Sie sagen von sich selbst nichts, sondern nur daß Sie sich in einer "ähnlichen Situation" befinden (welcher denn?). Meiner Meinung nach ist die Anonymität in einem solchen Forum gur, aber gewisse Verhaltensregel, ja auch Fingerspitzengefühl muß es auch geben. Sie würden auch nicht den wilfremden Menschen auf der Straße nachlaufen und mir nichts dir nichts die intimsten Fragen stellen, nehme ich an, oder würden ein solches Ansinnen mit Entrüstung von sich weisen. Ich habe mich weiß Gott breit geöffnet, das berechtigt jedoch niemand, mich per du anzureden und zu erfragen, wo ich und ob überhaupt noch lebe! Ich hätte auch schweigen können, aber vielleicht kann man Ihnen helfen, dachte ich gestern, und Schweigen ist nicht besonders vornehm, wenn ich schon einmal am Forum teilgenommen habe.
Nun sehe ich, daß wir es hier mit einem unausstehlichen Zeitgenossen zu tun haben, der alles will, aber ja nichts geben, der sogar mit so schäbigen Bemerkungen eine Antwort herausprovozieren will. Und tot schreibt man eben mit einem "t" am Ende, das mit dem "d" ist der Tod, mein Freund. Gesegnetes Weihnachten, Christian (Rudolf?)
Hallo Branko,
auch wenn ich nicht angesprochen bin, möchte ich doch meinen "Senf" dazu geben. Wenn hier jemand im Forum "du" als Anrede wählt, so hat das sicher nichts mit einer Geringschätzung zu tun. Wir reden uns z.B. in unserer Selbsthilfegruppe alle per du an und so passiert es, dass ich auch im Forum manchmal diese Anrede gebrauche. Wenn ich damit jemand auf die Füße getreten haben sollte, so möchte ich mich dafür entschuldigen;
Aber: "Nur wer sich nicht bewegt, kann anderen nicht auf die Füße treten."
In diesem Sinn eine kleine Bitte: Legt nicht jedes Wort und jeden Tippfehler auf die Goldwaage, auch wenn mal einmal ein etwas weniger gelungener Beitrag im Forum steht. Es gibt auch viele nützliche Beiträge.
Frohe Weihnachten!
Gruß Paul
www.selbsthilfegruppe-prostatakrebs.de
Sehr geehrter Herr Branko!
Ich möchte mich erstmals Entschuldigen für das Wort t..!War für die Weihnachtszeit sicher nicht passend.Ich werde hier ein paar Fakten von mir an den Tag legen! Vieleicht verstehen Sie dann meine Verzweiflung.
letzter PSA 552 (hormonrefraktär)
letzte Aussage des Urologen: " da kann man nichts mehr machen!
wenn man dan Ihre positiven Erfahrungen von Sept 2004 liest darf man wohl ein bisschen Hoffnung haben.
Bezüglich Anonymität möchte ich Ihnen sagen, dass sie hier in das Forum im Sept. geschrieben haben, dass Sie die Therapie schon seit 9 Monaten machen! Dies entspricht wohl kaum einer detailierten Krankengeschichte!
Weiters möchte ich noch sagen, dass Sie in Ihren Sept. Beiträgen bei jeder antwort "gedutst" worden sind! Dies entschuldigt sicher nicht mein verhalten von meinem vorigen Beitrag.
Wenn Sie sich Ihren letzten Beitrag nocheinmal durchlesen würden, werden Sie sicher feststellen müssen, dass Sie auch kein Rechtschreibkönig sind!
Fehler kann jeder mache, wir sind alle nur Menschen die sich ein bisschen Hoffnung wünschen!
Würde mich trotzdem freuen wenn Sie mir über Ihre positiven Erfahrungen berichten würden, denn ich habe nichts mehr zu verlieren.!
mfg
Guten Tag, lieber Christian,
Schwamm über die Vergangenheit!
Wenn der Urologe erklärt, daß er machtlos sei, dann muß man spätestens den Onkologen, also den Internisten mit krebsfachärztlichen Erfahrungen, einschalten. Dazu möchte ich Ihnen dringend raten. Wenn Sie oder Ihr Hausarzt keinen kennen, versuchen Sie es unter www.forum-krebstherapie.de/GEFAK-Suche.pl, wobei Sie dann jemand in Ihrer Nähe finden können.
Meine Euphorie vom Juli hat einen Dämpfer bekommen, zur Zeit bin ich in der Strahlentherapie, da im Bereich der Brustwirbelsäule Schädigungen aufgetreten sind, die mir in zunehmendem Maß Schmerzen verursachten. Es ist etwas anstrengend, aber noch zwei Sitzungen, dann bin ich durch. Man versichert mir, daß mit großer Wahrscheinlichkeit eine Beruhigung eintreten wird. Ansonsten bin ich nach wie vor gut bei Kräften. Die Docetaxel-Therapie hat "nur" eine sog. Polyneuropathie, d.h. pelziges Taubheitsgefühl im Bereich der Zehen hervorgerufen.
Ich wünsche Ihnen, daß Sie recht bald den richtigen Facharzt finden und daß die Docetaxel-Therapie bei Ihnen gut einschlägt, wozu, statistisch gesehen, eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht.
Mit freundlichen Grüßen
Branko
S.G Branko
mich würde interessieren ob die Brustwirbelschädigung durch Metastasen oder durch die Chemo hervorgerufen wurden? Bekommen Sie Zometa? Ich bekomme Zometa und habe Gott sei Dank momentan keine Knochenschmerzen!
Habe in der zwischenzeit einen guten Onkologen gefunden. Hat gesagt das er schon gute Erfahrungen mit Taxoter + Partner gemacht hat! Nehme momentan auch noch Casodex 50 mg und habe den PSA in 3 Wochen auf 250mg mehr wie halbiert! Der Onko meint man müsse jetzt soviel Krebszellen wie möglich abtöten um ein gute Wirkung durch die Chemo zu erzielen!
Wieviel Zyklen mussten Sie machen bis Sie mit der Chemo aussetzen konnten? Wie hoch war Ihr PSA- Ausgangswert vor der Chemo? Wie hoch ist momentan Ihr PSA?
Ich hoffe die fragen sind nicht zu persönlich! Ich denke sie würden mir sehr helfen!
Wissen Sie vieleicht wie es dem Herrn Rudolf geht? Er hat auch damals über seine Chemo berichtet!
mfg
Guten Tag, Christian,
Viele Fragen; Schädigungen an BWS sind durch Metastasen hervorgerufen worden. Ich bekam Chemo seit Juli 2003, auch Zometa, jetzt mußte ich aussetzen, da Bestrahlung, sonst alle 4 Wochen. Über PSA siehe meinen Beitrag vom 9.7.2004. Über Herrn Rudolf weiß ich nicht mehr als Sie.
Freut mich, daß Sie in guten Händen sind und die Maßnahmen greifen.
Schönen guten Abend!
Ich hoffe Sie sind nicht durch meine Fragen genervt! Mich würde noch kurz interessieren wie es mit dem Haarausfall aussieht! Aufgrund Ihrer Schilderung bekommen Sie alle 4 Wochen ununterbrochen Chemo schon seit 1,5 jahren! Hat man da Dauerhaarausfall oder nur am Anfang?
In Punkto PSA muss ich Ihnen zum Teil recht geben. Bin aber auch der Meinung das es ein Unterschied ist ob mann bei PSA 500 mit Chemo anfang oder ob der PSA erst bei 10 liegt!
Ich hoff es geht Ihnen noch genau so gut wie Sie es am 9.7.2004 geschildert haben!
mfg
Hallo liebe Mitbetroffene !
Nachdem sich lange Zeit keiner gemeldet hat, befürchtete ich auch schon das Schlimmste. Zumal mir Branko keine Antwort gegeben hat. Nunmehr ich lebe auch noch. Seit meiner letzten Chemo, die im April endete,und meinen PSA von 340 auf 11 senkte, hat er sich wieder in der Zwischenzeit auf 200 hochgepegelt. Allerdings muß ich hinzufügen, daß mir mein Professor Presomen (estrogene) verschrieben hat (täglich 2 Tabletten), deren Einnahme die Erhöhung des PSA-Wertes erheblich reduziert. Also nur langsam wachsen läßt.
Ich bin bei Prof. Dr. Miller in der Berliner Uni-Klinik Benjamin Franklin in Behandlung und fühle mich dort sehr gut aufgehoben.
Die Chemo mit Estramustin u. Docetaxel erhielt ich 9 mal in wöchentl. Intervallen. Nach jeder dritten, 1 Woche pause. Körperlich habe ich sie einigermaßen gut vertragen. Nach der 6. begann der Haarausfall, aber nicht komplett. Kommende Woche muß ich wieder zur Untersuchung. Habe natürlich etwas Angst vor dem Ergebnis. Größere Beschwerden habe ich z.Zt. keine. Doch erhöhtes Schlafbedürfnis, zuweilen Rückenschmerzen, aber ertragbar. Ansonsten bin ich ziemlich antriebsarm (Testosteron fehlt).
Nunmehr Grüße an Alle. Habe mich über die neuen Nachrichten sehr gefreut. Es würde mich besonders interessieren, in welchen Intervallen und wie oft hintereinander Ihr Estramustin erhaltet.
Rudi
Hallo Rudolf!
Als erstes alles gute im neuen Jahr!
Viel Gesundheit wünsche ich!
Ich kann dir über den Intervall nichts sagen da ich erst mit der Chemo beginnen werde! Was ich weis ist 3 Mal Chemo und 1 Mal Pause die Standardmethode!
Mich würde intressieren warum du bei steigenden PSA Werten nicht noch zusätzlich Chemo bekommst? ist das leicht nicht möglich?
mfg Christian
An Rudolf!
mich würde interessieren wo deine Metastasen liegen?
ich habe "bis jetzt" nur Knochenmetastasen!
danke im Voraus für deine Antwort
Hallo Christian !
Vielen Dank für die Neujahrsgrüße und wünsche Dir auch ein gutes neues Jahr und hoffe, daß wir es alle überleben. Zur Klärung. Ich habe von Februar-April 9 Infusionen erhalten. Damit war die Behandlung erstmal abgeschlossen.Der PSA-Wert war danach auf 11 und ist natürlich wieder angestiegen, durch Presomen vermindert. Nächste Chermo, wenn die 300 wieder erreicht werden. Diese Behandlung beruht auf umfangreiche Studien, die an der hiesigen UNI seit 1999 durchgeführt werden. Siehe auch unter www.medizin.FU-Berlin.de. Studie AP 30/99. Meine Metastasen befinden sich in der Wirbelsäule und in den inneren Organen. Habe aber keine gravierenden Schmerzen.
Was mich bei Dir wundert ist, daß sich dein PSA-Wert nach Casodex um
die Hälfte gesenkt hat. Das bedeutet, daß Du noch auf Hormone reagierst und noch nicht hormonrefraktär bist.Bei mir ist der PSA-W.
mit Casodex und Zoladex weiter angestiegen und nur noch die Chemo half.
Ein Neujahrsgruß an alle Mitbetroffenen. Es wäre schön, wenn Ihr Euch wieder melden würdet. Rudolf Todt, wie geht es Dir ? Anke und Susanne: Was machen Eure Väter ? Marina, wie geht es Deinem Mann ? Auch über Paul würde ich mich freuen,wenn er sich zu diesem Thema
äußern würde.Branko würde ich empfehlen, Kontakt zu Dr. Palmedo von der Uni Bonn aufzunehmen. Internetadresse habe ich im Moment nicht zur Hand. Wir können doch alle nur über einen regen Austausch von Infos profitieren und sins damit nicht ganz hilflos den Ärzten ausgeliefert.
Herzliche Grüße
Rudi
Hallo Rudi!
Ehrlich gesagt ist bei mir sehr viel verwirrend!
das ich anscheinend nicht hormonrefraktär bin stimmt wirklich!Anfänglich wurde ich mit Trenantone behandelt, nach einer zeit wirkte es nicht mehr und der PSA stieg und stieg!(bis auf 557)Urologe wollte nichts mehr machen auch keine Chemo!
dann habe ich den Uro gewechselt und dieser hat mir sofort Casodex zusätzlich gegeben!und siehe da der PSA-Wert fällt! Er meinte wir müssen soviel als möglich Krebszellen abtöten um einen besseren Erfolg bei der Chemo zu haben!Macht eigentlich sinn!
Laut Auskunf der Ärzte habe ich eine Metastase an der Wirbelsäule die inzwischen bestrahlt wurde und mir keine Schmerzen bereitet! laut Ärzte habe ich noch keine Organmetastasen!( was fast nicht möglich ist - oder was meinst du?)
habe momentan eigentlich keine wesentlichen Beschwerden oder Schmerzen!
Ich möchte dir jetzt eine persönliche Frage stellen welche nicht unbedingt beantworten musst wenn du nicht willst!
Wie schaut die Prognose bei einen 2 Chemozyklus eigentlich aus? Wie oft kann man das Theoretisch wiederholen? bildet sich vieleicht eine Resistenz gegenüber der Chemo?
würde mich sehr über deine Antwort freuen!
Viel Glück denn wir brauchen es!
mfg
Hallo Christian !
Dein erster Urologe war offensichtlich ein richtiger "Arsch". Anders kann man solche Mediziner nicht bezeichnen. Ich bin ja selbst Laie, aber ich würde in Deiner Situation von einer Chemo erstmal abraten und alle hormonalen Mittel ausnutzen und die Chemo als letztes Mittel nutzen. Laß bitte alle 14 Tage unter Casodex Deinen PSA-Wert untersuchen. Wenn Casodex nicht mehr wirkt, dann laß Dir bitte eine Zoladex-Depot-Injektion geben (reicht für 3Monate). Weiterhin in 14tägigen Abständen den PSA-Wert feststellen. Einfacher PSA-Wert reicht. Der zweite PSA-W. ist laut meinem Professor überflüssig. Erst, wenn alle Hormonmedizin ausgereizt ist, sollte man eine Chemo mit Docetaxel ins Auge fassen, denn dann bist Du hormonrefraktär.
Über meine Prognose kann ich reden. Früher oder später wird auch die Chemo nicht mehr wirken. Ob nach der 2. oder vielleicht 3. weiß ich nicht. Die heutige Medizin sagt eine meditirane (mittlere) Lebenschance mit Docetaxel von 18 Monaten (ohne 14 M.) voraus. Darauf habe ich mich eingerichtet. Seit Dez.03 bin ich hormonrefraktär.
Gruß Rudi
Hallo Rudi!
Du schreibst das die mittlere Überlebenszeit ohne Docetaxel 14 Monate beträgt!Ist das mit einer anderen Chemo oder mit gar keiner Behandlung!
Kann unser krebs gegen Docetaxel resistent werden? Wenn ja müsste es eigentlich dann noch andere Wirkstoffe geben!
So wie ich dich jetzt vom schreiben her kenne bin ich mir sicher, dass du nicht so leicht aufgeben würdest!
Wo bin ich deiner meinung mit einer Hormonbehandlung besser aufgehoben? (Urologe oder Onkologe) beide stehen zur Wahl bei mir!
Habe einmal gehört das PK Krebs und Brustkrebs sich ziemlich ähnlich sind!
Beide werden mit Zoladex, trenantone, unsw. behandelt! Auch Taxoter wird dort angewendet! Ich kenne einige Frauen persönlich die nach einer taxoterbehandlung schon einige Zeit ganz gut weiterleben! ( auf jeden Fall länger als 3 Jahre!)
es würde mich interessieren was dein Professor zu meinen Fragen sagt!
Denn bei so heikelen dingen haben die wenigsten Erfahrung!
mfg
Hallo Rudi und Christian. Ich kann zwar noch nicht kompetent mitreden, da meine Erkrankung dieses Stadium noch nicht erreicht hat, möchte aber doch einiges dazu sagen, da ich in den Foren viel mitgelesen habe und einigermassen Bescheid weiss.
1) Die mittlere Ueberlebenszeit sagt gar nichts aus ueber den Einzelfall. Es kann sein, dass Taxotere gar nicht anschlaegt, kann aber auch sein, dass es viele Jahre haelt. Das muss probiert werden, jedenfalls ist das die Chemo der 1. Wahl, weil am erfolgreichsten.
2)Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Chemo-Medikamente. Darueber wissen am besten Onkologen (nicht die Urologen) Besfcheid. D.H. bei hormonrefraktaerem Krebs ist man beim Onkologen besser aufgehoben.
3)Wenn der PSA-Wert unter Casodex steigt, muss Casodex abgesetzt und darf NICHT MEHR eingesetzt werden.
4)Es ist richtig, dass wenn ein Hormonmedikament nicht mehr wirkt, ein anderes trotzdem noch wirken kann. Solange ist man noch nicht hormonrefraktär.
5)Die besten Informationen ueber Prostatakrebs bekommt Ihr in den Texten im Forum der Selbsthilfegruppen www.prostatakrebs-bps.de Wenn Ihr da Eure Krankengeschichte umfassend schildert, bekommt Ihr vom kompetenten Urologen und Mitbetroffenen, die sich gut in den Therapien auskennen, praktisch verwertbare Beratung und ggfls. auch die Namen guter Onkologen in Eurer Gegend genannt.
Letztendlich rate ich Euch, auch bei hormonrefraktaerer Lage Euch noch nicht auf das Sterben vorzubereiten.Aber Ihr müsst die Sache auch mehr selber in die Hand nehmen und kämpfen.
Jimmy Hartwig, dessen Buch "Ich möcht noch soviel tun . ." ich gerade gelesen habe, schreibt als letzten Satz: "MICH bekommt diese Krankheit nicht so schnell unter die Erde". Er hatte und hat (seit mehr als 10 Jahren!) Prostatakrebs mit Metastasen.
Euch alles Gute. Reinardo
Hallo Christian !
Das was Reinardo sagt ist vollkommen richtig. Jeder Mensch ist verschieden. Weitere Erkenntnisse habe ich auch nicht. Ich kann nur meine Geschichte erzählen. Bitte laß Deinen CA erstmal weiterhin hormonell behandeln und, wenn Casodex nicht mehr wirkt, Dir die Depot-Spritze geben. Hat zwar einige unangenehme Nebenwirkungen, wie Hitzewallungen, aber besser als Chemo. Berichte bitte weiter über Deinen Krankheitsverlauf.
Viele Grüße Rudi
hallo Rudi!
natürlich hat Reinardo recht!Ich bin eine sehr starke kämpfernatur!
Will noch ergänzend sagen, dass ich schon 4 jahre Trenantone bekomme!(auch weiterhin!)
kann man trotzdem auf Zoladex umsteigen?
Nimmst du irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel?
mfg
Hallo Christian ! Trenatone kenn ich nicht. Meine Zoladex-Empfehlung bezog sich auf Deine Casodex-Behandlung. Ich nehme keine Nahrungsergänzungsmittel.
Gruß Rudi
Hallo Rudi!
Liebe Neujahrsgrüße an alle!
Naja, auf die Frage wie es meinem Vater geht habe ich leider keine schöne Antwort. Mein Vater ist am 25.09.2004 gestorben.
Nach Querschnittslähmung durch Wirbelsäulenmetastase Mitte Juli und Bestrahlungen bis Mitte August hatte sich der Gesundheitszustand plötzlich rapide verschlechtert.
Er ist zum Schluß friedlich eingeschlafen. Wie mein Papa immer so schön sagte: Das Leben geht weiter, muß ja weiter gehen.
Wir versuchen unser Bestes.
Liebe Grüße
Anke
Hallo Anke!
Ich möchte dir mein Beileid aussprechen!
mfg
Auch von mir liebe Grüße und wünsche zum Neuen Jahr!
Mein allerherzlichstes Beileid an Anke! Ich mußte schon schlucken als ich die Nachricht las! Weil ich davor große Angst habe, das mein vater stirbt! Wie soll es danach weiter gehen?
Mein Vater leidet sehr unter depressionen und er will sich auch nicht helfen lassen. Er sagt immer: ich sterbe ja doch, also wozu soll ich Antidepressiva nehmen. Sein PSA Wert ist in einem Jahr auf 33 gestiegen. Noch wird keine Docetael Chemo gemacht. Ab welchem Wert wurde bei Ihnen angefangen?
ich wünsche allen hier nur das Allerbeste!
Liebe Grüße
Ich hatte nochwas vergessen:
Marina, wie geht es Deinem Mann???
Liebe Anke !
Das Ableben Deines Vaters hat auch mich wie ein Schlag getroffen. Auch ich spreche Dir mein allerherzlichtes Beileid aus. Aber ich hätte noch die Frage, wie lang war die Überlebenszeit seit der Feststellung, daß er hormonrefraktär war ? Du würdest mir damit helfen.
Liebe Susanne !
Man kann zu Deinem Vater zu wenig sagen, da Du kaum was zur Vorgeschichte berichtet hast. In einem Jahr auf PSA 33 ? hört sich nicht ungünstig an. Depressive Verstimmungen können auch durch den ausgeschalteten Detesteron-Spiegel hervorgerufen werden.
Hallo Branko !
Es wäre prima, wenn Du doch mal mit Deinen PSA-Werten herausrücken würdest. Auch , wenn Du (Sie) nicht viel davon hälst.
Hallo Christian !
Wie geht es Dir ? Was sagt Dein neuer PSA-Wert ?
Herzliche Grüße an Alle.
Rudi
Hallo Rudi!
Habe heute meinen PSA Wert erfahren!
Er beträgt 246! Ich bin ein wenig enttäuscht!
Du wirst gleich sehen warum!
am 5.10.2004 erstmals zusätzlich zu Trenantone nehme ich 50mg Casodex!
damaliger PSA 556ng/ml(Messung Krankenhaus)
am 25.11.2004 PSA 276ng/ml(Messung Urologe)
am 10.1.2005 PSA 246ng/ml(Messung Krankenhaus)
Gott sei Dank ist er seit damals immer gefallen wobei der letzte Wert meiner Meinung zu hoch ist! Habe einmal gehört das es durch unterschiedliche Labors auch unterschiedliche Ergebnisse geben kann!
Was meinst du zu dem ganzen?
mfg
Hallo Christian !
Schon mal wichtig, daß er nicht weiter gestiegen ist. Weiterhin alle 14 Tage messen lassen. Habe auch gehört, daß es zwischen den einzelnen Laboren Unterschiede gibt.
Gruß Rudi
Hallo Rudi!
Wie geht es dir? Ich hoffe gut! Bei mir passt momentan eh alles!
Wollt dich um deine Meinung fragen!
Schau dir einmal im Krebs-Kompass unter " Chemotherapien" " Fragen an einen Experten" auf der Seite 10 meine Frage über Taxoter an!
Ein Onkologe hat darauf geantwortet!
Schade das sich Branko und auch andere sich nicht meldet, aber mann kann ja keinen dazu zwingen!
mfg
Mein Vater hat bis Februar 04 diese Hormonspritze bekommen ( die er auch heute noch erhält) und Casodex. Die PSA Werte waren immer so bei 3-9 und dann fingen sie an zu steigen. Der Urologe meinte nun begänne die Endphase. Wir hörten dann von der Studie die Im Klinikum Steglitz durchgeführt wird, haben uns einen Termin beim Professor geben lassen und sind da hin. Der meinter das man Casodex absetzen solle und nur noch die Spritzen nehmen. Das tat mein Vater dann auch. Nun liegt der Wert bei 39.Er steigt unregelmässig an. der Urologe sagte das er bei jeder Messung ca. um das doppelte bis dreifache ansteigen würde. Deshalb fragte ich ab wann bei Ihnen mit der Chemo begonnen wurde?
Ich wünsche ihnen allen alles Gute und liebe Grüße aus Berlin
Hallo Susanne!
Meiner Meinung nach sollt die Chemo sofort eingesetzt werden sobald eine 100%ige hormonrefraktäre krankheit vorliegt!
Je früher desto besser!
mfg
Hallo Susanne !
Ich habe die Chemo mit 312 PSA bekommen. Siehe meinen Beitrag v. Mai 04. Wir sind also im selben Klinikum gelandet. Dort sind wir auch m.E. am besten aufgehoben. Wir können ja mal unsere Erfahrungen telefonisch austauschen. Meine mail-Adresse findest Du in meinem Beitrag v. 11.11.03.
Gruß Rudi
PS. Christian vielen Dank für Deinen Hinweis.
Hallo Rudi!
Ich kann Dir leider nur folgendes berichten: festgestellt wurde die Erkrankung meines Vaters im März 2004, dann wurde direkt mit der Hormonbehandlung begonnen. Zu diesem Zeitpunkt bestanden bereits ausgeprägte Metastasen im gesamten Skelettbereich bis hoch zu den Oberarmen. Es wurde weder eine Operation in Erwägung gezogen, noch eine Chemo. Die Bestrahlungen sind Mitte Juli 04 nur erfolgt, weil eine Metastase im LWS-Bereich eine Querschnittslähmung hervorgerufen hatte. Die Bestrahlungen haben leider nichts bewirkt, mein Vater ist gelähmt geblieben. Als er dann nach fast 5 Wochen als Pflegefall nach Hause gekommen ist (die Ärzte hatten uns direkt ein Altenheim empfohlen), hatte er, um ehrlich zu sein, bereits aufgegeben. Mein Papa ist sein Leben lang nur draußen in der Natur gewesen, er war Waldarbeiter und Jäger. Er war gerade 1 Tag zu Hause, als er heftigsten Durchfall bekam, der fast 10 Tage anhielt. Die Blutbildung funktionierte nicht mehr, trotz Transfusionen haben wir den Hämoglobinwert nicht über 8,0 bekommen. Er sagte nur noch: Ich will nicht mehr, nicht so. Alles in allem, der Krebs ist erst im Endstadium erkannt worden, da mein Paps die Ärzte gemieden hat, wie der Teufel das Weihwasser. Eine Prognose haben wir bei der Feststellung des Krebses von den Ärzten schon nicht mehr bekommen. Einer sagte nur: "das weiß der liebe Gott".
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und kämpfe weiter. Gib nicht auf !!
Liebe Grüße
Anke
Hallo, hat jemand Erfahrung mit dem Medikament Honvan als Infusion und den Nebenwirkungen?[email]kreutzer-o@t-online.de
name@domain.de
Rudi melde Dich bitte unter: schatzfee@t-online.de
Danke!
Liebe Grüße an alle!
Hallo Rudi!
Wie geht es dir? Ich hoffe gut! mir geht es nicht so schlecht! Machst du schon deinen zweiten Chemo Zyklus? Ich bin noch immer bei der Hormonbehandlung! Was mir ein bischen sorgen macht ist mein alkalische Phosphatase Wert (450U/l) Wie hoch ist deiner? Normalwert ist bis 100U/l. Komischerweise habe ich aber keine Schmerzen in den Knochen! Vielleicht liegt das an Zometa?
freue mich auf deine baldige Antwort!
Hallo Christian !
Mir geht es so einigermaßen. Schmerzen habe ich nicht. Am 28.2. habe ich den nächsten Untersuchungstermin. Mein PSA-Wert wird dann die 500 erreicht haben und dann ist die nächste Chemo-Runde fällig. Meinen Phosphase Wer kenne ich nicht. Ichweß auch garnicht, was dieser aussagt. Vielleicht kannst Du mich darüber aufklären und was bewirkt Zometa ? Was macht Dein PSA-Wert ?
Gruß Rudi
Hallo Rudi!
Mir geht es auch einigermaßen! Mein PSA liegt bei 200mg/l noch immer unter Casodex! Fällt zwar langsam aber er fällt! Alkalisch e Phosphatase zeigt die Umbauaktivität in den Knochen an ( Wert sollte kleiner 100 sein ) Hoher Wert bedeutet zwar nicht gleich Metastasen in den Knochen, ist aber kein gutes zeichen! Zometa Schützt den knochen vor Brüchigkeit, weil die Metastasen den Knochen brüchig machen. Zometa soll weiters die metastasierung verlangsamen!
Dein PSA ist relativ schnell gestiegen! Ist wahrscheinlich eine aggressive Form! Kennst du deinen Gleason Score? Dieser zeigt die aggressivität an.(Wert ist zwischen 1 und 10)
Ich wünsch dir auf jeden Fall alles gute!
Hallo Rudolf!
Warum meldest du dich nicht?Mache mir schon sorgen um dich!
mfg
Hallo Christian !
War am Montag in der Klinik und habe meine neuen Werte erfahren: Es war niederschmetternd. Mein letzter PSA-Wert vom 7.1. war 313, jetzt 1151, obwohl ich keine ernsthaften Beschwerden oder Schmerzen habe. Jetzt sind erstmal einige Untersuchungen fällig (Szintigraphie u. CT). Nächste Woche geht es dann wieder an den Tropf. Docetaxel in doppelter Dosis. Ich melde mich danach wieder. Seelisch bin ich ziemlich angegriffen.
Grüße Rudi
hallo Rudi!
Erstmals danke das du dich gemeldet hast. Ich weis nicht was ich sagen soll! Kann mir aber gut vorstellen wie du dich momentan fühlst. War auch vor zwei Tagen beim Onkologen und habe meine Lage mit ihm besprochen. Er meint ich soll Casodex weiter nehmen bis es nicht mehr wirkt. Bezüglich PSA Wete meinte er das der Wert in so einer Situation wie wir sind nicht das ausschlaggebende Parameter ist. Er meinte am wichtigsten ist das Wohlbefinden! Er fragte mich ob ich schmerzen habe und ich habe nein gesagt worauf er antwortete:" dann ist ja alles in Ordnung"
Weis nicht wie ich das interpretieren soll: Aber wenn es so ist gilt es auch für dich!
Ich wünsche dir alles erdenklich gute für deine weitere Behandlung!
Viel Glück!!!
mfg
Hallo Rudi!
würde mich über ein Lebenszeichen von dir sehr freuen!
mfg
Hallo Christian !
Offensichtlich halten wir nur noch Zwiegespräche. Die können wir auch gerne allein fortsetzen. Habe heute meine neue Dosis bekommen.
Meine Adresse: Rudi_Siewert@t-online.de.
Mit freundlichen Grüßen
Rudi
Ich weiß zwar nicht, ob das was aktuelles ist, aber vielleicht interessant für euch?
Phase I einer Dosisfindungsstudie des Chemotherapeutikums LBQ707 (Gimatecan) bei Patienten mit hormonrefraktärem Prostatacarcinom
(Firma Novartis)
Einschluss:
Histologisch gesichertes Prostatacarcinom mit
meßbarer metastatischer Läsion oder
PSA – Anstieg, validiert anhand zweier Messungen
mit PSA ≥ 5 ng/ml
Stattgefundene Chemotherapie mit Taxotere
(optional kombinierte Therapie)
Fortführung der LH-RH – Therapie
Absetzen steroidaler und nicht-steroidaler
Antiandrogene, Mykotika oder Östrogenderivate
Das orale Chemotherapeutikum LBQ707 entwickelt seine Wirkung innerhalb der mitotischen Replikation durch Hemmung der Verdopplung einer an das Enzym Topomerase I gekoppelten Einzelstrang-DNA in der S-Phase.
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