Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer kennt sich aus? Her2neu ?
Hallo,
am 15.3.07 wurde ich wegen DCIS mit Übergang in ein duktales karzinom operiert. Mr wurde der gesamte rechte DRüsenkörper entfernt und ein Silikonkissen eingelegt (Subcutane Mastektomie).
Die Brust ist seitdem total prall, wärmer als die andere und hat viele Dellen. Die Schmerzen werden schon weniger, aber diese Festigkeit und die Dellen werden nicht besser. Da ich sehr dünne Haut habe, sieht und spürt man das Implantatkissen. Aber damit kann ich leben.
Wie bemerkt man eine Kapselfibrose oder eine Entzündung?
Ich will das Implantat nicht verlieren :weinen:
Muss ich noch etwas Geduld haben?
Seit 20 Jahren (bin 35) bin ich chronischer Schmerzpatient, tägliche Kopf- und Gesichtsschmerzen, habe dadurch Depressionen bekommen und kämpfte mich auch vor der Brustdiagnose durchs Leben :(
Nach 5 Jahren mit Kinderwunsch wollten wir vor 1 Monat eine künstliche Befruchtung machen lassen, aber der Brustkrebs ist mir jetzt dawischen gekommen :angry:
Es geht mir auch nicht um Äußerlichkeiten bei dem Silikonkissen, sondern um eventuelle Entzündungen oder dass mein Körper es ganz abstösst.
Viele Operationen in der Vergangenheit haben meinen Körper vernarben lassen, das stört mich nicht, aber ich hoffe einfach, dass diesmal alles gutgeht. Was in einem Jahr oder 2 ist, weiss ich nicht.
Meine Mutter liegt im Sterben, sie hat Lungenkrebs im Endstadium :-(
Den anderen danke ich für die Antworten und drücke Euch allen die Daumen :engel:
Umarm euch
katja
Moonlady
04.04.2007, 01:29
Hallo liebe Yinang,
bisher hast Du auf Deine Frage ja leider noch keine Antwort bekommen ... Auch ich kenne mich mit Silikoneinlagen nicht aus - aber ich würde so lange meine Ärzte mit Fragen löchern, bis die mir eine vernünftige Antwort geben.
Spreche Deine Ärzte doch noch einmal an - sie können Dir sicherlich eine Information geben!
Liebe Grüße
Barbara
@ Mareen,
Du magst aus Deiner Sicht die Probleme von Yinang als "läppisch" empfinden.
Wenn ich aber versuche, mich in ihre Situation zu versetzen (und mich auch an meine eigene Lage direkt nach der Krebsdiagnose zurückerinnere), dann empfinde ich Deine Antwort schon als sehr unsensibel.
Denn Fakt ist doch einfach, dass mit der Diagnose "Krebs" nichts mehr so ist, wie es einmal war. Und dann kommt immer noch was dazu (z.B. ein Silikonimplantat, das nicht so aussieht, wie frau es sich vorgestellt hat, der Verlust der Haare aufgrund der Chemo, Gewichtszunahme oder ähnliches). Das Leben bricht immer wieder ein Stückchen mehr zusammen und entfernt sich immer wieder ein bisschen mehr von der "Normalität". Und das finde ich für eine Frau, die eine OP erst so kurz hinter sich hat wie Yinang, schon sehr belastend!
Zu Dir möchte nur sagen: manchmal ist weniger Schreiben mehr!!!!
Gruß
Barbara
gitti2002
04.04.2007, 01:53
@maaren,
du hast von mir wegen ähnlich unmöglichen Antworten deinerseits, schon einmal eine Punkteabmahnung über das Forum erhalten, ab einer gewissen Punktezahl, wirst du gesperrt.
Falls du das Forum weiterhin aktiv nutzen möchtest, solltest du dich in deinen künftigen Beiträgen etwas gewählter ausdrücken.
Gruß, Gitti
Hallo,
ich glaube kaum, dass ich nur ein "läppisches" Problem habe. Seit 20 Jahren bin ich chronischer Schmerzpatient, tägliche Kopf- und Gesichtsschmerzen, habe dadurch Depressionen bekommen und kämpfte mich auch vor der Brustdiagnose durchs Leben :(
Nach 5 Jahren mit Kinderwunsch wollten wir vor 1 Monat eine künstliche Befruchtung machen lassen, aber der Brustkrebs ist mir jetzt dawischen gekommen :angry:
Es geht mir auch nicht um Äußerlichkeiten bei dem Silikonkissen, sondern um eventuelle Entzündungen oder dass mein Körper es ganz abstösst.
Ich finde es schade, dass jemand so einfach über den anderen urteilt, ohne seine Geschichte zu kennen:aerger:
Den anderen danke ich für die Antworten und drücke Euch allen die Daumen :engel:
Umarm euch
katja
tinemarinella
04.04.2007, 14:20
Hallo Katja!
Ich hatte Dir ja schon eine PN geschrieben - ich hoffe Dir gehts schon etwas besser.;)
Vergiß diese unmögliche Äußerung bzgl. "läppischem Problem" - das ist unter der Gürtellinie - definitiv.:angry:
Jeder hat das Recht sich hier Rat zu holen und Fragen zu stellen - hier wird man aufgefangen, bekommt Antworten auf Probleme und wird wieder ruhiger nachdem man erfahren hat, dass man nicht alleine "kämpft".
Wir sind hier füreinander da - und auch für Dich - Katja - herzlich willkommen hier, auch wenn der Anlaß kein schöner ist.
Ganz liebe Grüße
Christine
Danke für die lieben Antworten :o
Das gibt mir Kraft... Kraft, die ich auch vor der Diagnose kaum noch hatte.
Vielen Vielen Dank
:1luvu:
Doro2005
04.04.2007, 17:45
Hallo Yinang,
mach dir mal keine Sorgen, bei mir war es genauso.
Deine OP ist ja erst so kurz her und der Heilungsprozess noch längst nicht abgeschlossen.
Das Silikonkissen wird vom Körper als Fremdkörper angesehen und versucht es erst einmal mit einer Abwehrreaktion, deshalb die „Wärme“ und das pralle Gefühl.
Meine Silikoneinlage bekam ich im Oktober 2006 und hatte so ca. 12 Wochen dieses pralle Gefühl und leicht erhöhte Temperatur.
Falls die Brust aber richtig heiß und rot ist, solltest du doch unbedingt bei deinem Arzt vorbeischauen.
Hast du das Implantat auch unter dem Brustmuskel? Dann dauert es schon ein Weilchen, bis es richtig „verwachsen“ ist.
Ich bin heute so ganz arg glücklich mit meinem Implantat. Kein Mensch sieht etwas, selbst ohne BH ist kein Unterschied zu sehen – nur wenn ich mich ausziehe, fehlt halt die Brustwarze, doch damit kann ich gut leben.
Ich wünsche dir alles Gute.
Liebe Grüße
Doro
5541
Hallo,
ich bin 35 Jahre alt, chronischer Schmerzpatient und leider kam vor 4 Wochen die Diagnose Brustkrebs (auffälliger Mikrokalk). Ich hatte eine subkutane Mastektomie rechts (der Drüsenkörper wurde komplett entfernt) und ein Implantat wurde eingesetzt. Der Wächterlymphknoten war nicht befallen auch nicht die Knochen. Ich weiss jetzt dass der Tumor hormonabhängig ist, DCIS High Grade mit Übergang in ein duktales Mammakarzinom pT 1 A, 3mm, L O (SN), M 0, R 0,T1 Tumor (3mm), Klassifikation G3, Elston Ellis Score 8. Bald bekomme ich Chemo, aber eine Sache macht mich völlig fertig :(
Meine zweite Brust tut auch weh, aber schon vor dem Befund, also spielt mir die Psyche keinen Streich:rolleyes:
Habe oft gelesen, dass auch die zweite Brust befallen werden kann und das macht mir Riesenpanik. Habe vor 2 Monaten eine Mammographie von beiden Brüsten machen lassen, auch Ultraschall. Trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl und kann diese Schmerzen nicht verdrängen :sad:
Wisst ihr, ob in einem Knochenszintigramm eine kranke Veränderung in der Brust erkannt wird?
Jetzt fange ich bald mit der Chemo an und hab vor lauter Angst kaum Kraft, mich darauf vorzubereiten :weinen:
Wer kann mir helfen?
Danke :winke:
Alexandra_37
11.04.2007, 10:21
Hallo,
ich bin 37 Jahre alt und bekam meine BK Diagnose im August 2006.
Das Knochenszintigramm soll evtl. Metastasen aufspüren. Krankhafte Veränderungen der Brust erkennt es nicht. Ich würde ein Brustzentrum aufsuchen und dort über dein Ängste sprechen.
Ich kann dir aus meiner Sicht sagen, mir hat vor der Diagnose nichts wehgetan, aber nach Diagnosestellung taten mir beide Brüste weh. Da spielte meine Psyche verrückt.
Klär deine Befürchtungen mit einem Arzt deines Vertrauens ab. Der wird wissen was zu tun ist.
Kopf hoch
Liebe Grüße
Alexandra
Karin B.
11.04.2007, 10:57
hallo yinang,
du hattest eine supcutane Mastektomie mit Einlage eines Implantats.
Dadurch hast du nun das OK von der Krankenhasse für ein MRT als Ersatz für die Mammographie, da die operierte Brust nicht in das Gerät eingequescht werden darf. Sprich deinen Doc darauf an. Er muß dir zur Nachsorgeuntersuchung eine Überweisung dafür herausschreiben.
Allerdings muß ich dich gleich darauf hinweisen, dass man Microkalk so gut wie gar nicht auf MRT Bildern sieht.
Sprich mit deinem Arzt über deine Ängste.
Ich wünsche dir alles Gute für deine Chemo
alles Liebe
Karin
Mein Op ist jetzt 4 Wochen her und der Termin für die vorgeschlagene Therapie wurde 2 mal verschoben wegen Notoperationen. Heute hatte ich den Termin endlich und jetzt habe ich ein Problem :( Mein Mann und ich wollten vor der Diagnose eine künstliche Befruchtung machen lassen, aber dann kam der Brustkrebs.. Ich bekomme eine Chemo (6 Zyklen) und das schnellstmöglich. Die Ärztin meinte, bis zu 6 Wochen nach der OP. Und danach muss ich noch 1 Jahr Tabletten nehmen (glaube Antikörper). ich hatte ein DCIS mit Übergang in ein invasives Karzinom, 3mm, es folgte eine subkutane Mastektomie.
Jetzt habe ich die ganze Zeit auf den Termin gewartet, wusste ja nicht, was ich für eine Therapie erhalte. Außerdem bekomme ich noch 2 wochen vor der Chemo eine Spritze Zoladex, die ich dann während der ganzen Chemo erhalte.
Vor der Chemo wollten wir unbedingt noch Eizellen einfrieren lassen, aber das ist jetzt alles zu knapp. Ich bin am durchdrehen :mad:
Verzichte ich jetzt auf das Einfrieren und mach die Chemo schnell und verzichte dann auf unseren Kinderwunsch?
Die Chemo soll aufgrund meines Alters stattfinden (35 Jahre).
Gefährde ich jetzt meine Gesundheit, indem ich noch vor der Chemo meine Eizellen einfrieren lasse?
Die Ärzte sagen, es ist natürlich nicht so gut, aber es geht nicht anders. Ich habe aber Angst, mich falsch zu entscheiden....
Ich weiss nicht mehr weiter... :huh:
Wie würdet ihr entscheiden????
Danke für Antworten :knuddel:
wie würdet ihr entscheiden.
Liebe Yiiyang!
Es tut mir sehr leid, dass Du jetzt so in der Zwickmühle steckst. Aber in erster Linie steht einmal, dass Du wieder gesund wirst und den Brustkrebs bekämpfst.
Ich denke, dass Du noch mit 40 oder darüber auch noch Mutter werden kannst. Ich bin selbst eine sogenannte späte Mutter. Habe meine Tochter auch mit 39 Jahren entbunden und sie ist mein Sonnenschein. Den Brustkrebs habe ich erst voriges Jahr entdeckt!
Sprich nocheinmal mit Deinem Frauenarzt oder auch mit dem Onkologen. Die Zeit muss dafür da sein.
Wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft damit Du den Krebs auch besiegen kannst!
Alles Liebe
Susanne aus Wien
Brigitte73
13.04.2007, 22:04
Hallo Yinyang!
Tja, dies ist natürlich echt schwierig, aber ich glaube: egal wie Du dich entscheiden wirst, wenn Du dahinter stehst, dann ist Deine Entscheidung auf jeden Fall richtig.
Vielleicht hilft es Dir ja, wenn ich von meinen Erfahrungen berichte:
Im April 06 bekam ich die Diagnose BK, damals war ich gerade 32 Jahre alt und mein Freund und ich wollten zu diesem Zeitpunkt unseren Kinderwunsch erfüllen, aber es kam halt anders.
5 Tage vor der OP haben wir dann geheiratet und bei einem Vorgespräch fragte der Chefarzt nach unserer Familienplanung, nachdem wir ihm davon erzählten hat er uns über die Möglichkeit Eizellen einzufrieren aufgeklärt. Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch noch nicht fest, ob ich eine Chemo bekommen sollte.
Nun gut ich wurde also operiert und bekam 4 Wochen später (ja wirklich 4 Wochen später !!!!! wegen Ärztestreik) das Ergebnis und die Empfehlung mich einer Chemotherapie zu unterziehen, dies wollte ich dann auch tun (hab ich auch).
Vor Beginn habe ich mir Eizellen entnehmen lassen und diese sind dann befruchtet eingefroren worden, vor Beginn der Chemo habe ich Trenantone erhalten, zum Schutz der Eierstöcke.
Lange Rede kurzer Sinn: Bei mir lagen zwischen der OP und Beginn der Chemo 2 Monate, sicher das ist eine lange Zeit, nach Aussage der Ärzte sei Krebs "aber keine Sache von Tagen", insbesondere dann nicht, wenn (zum Glück) sonst keine weiteren Befunde vorliegen.
Ich wollte mir halt wie man so schön sagt "alle Möglichkeiten offen halten", für den Fall das die Eierstöcke aufgrund der Chemo ihre Funktion nicht wieder aufnehmen sollten, aber leicht ist mir diese Entscheidung auf gar keinen Fall gefallen.
Wünsche Dir alles Gute
Brigitte
danke für die lieben Antworten. das hilft mir schon sehr. ich werde versuchen, vor der chemo noch meine eizellen einfrieren zu lassen. das ist mir sehr wichtig.habe eh nur noch einen eileiter, der durchgängig ist und wir wünschen uns schon seit jahren kinder :(
es wird sich in den nächsten tagen entscheiden, da ich einen termin in der kinderwunschklinik habe. hoffentlich klappt es noch vor der chemo :huh:
wisst ihr wie teuer das in deutschland ist? ich bin in der kinderwunschklinik in frankfurt am main.
vielen dank an alle :boese:
Brigitte73
14.04.2007, 22:18
Hallo Yinyan!
Wie hoch die Kosten sind kann man so genau nicht sagen, da es auf einige Faktoren ankommt, nämlich welche Befruchtungsmethode angewandt wird, wie viele Eizellen befruchtet werden, ob Du privat versichert oder GKV bist. Außerdem kommt es noch darauf an, welches Medikament Du bekommst, denn hier sind die Preise sehr unterschiedlich, nach dem Prof. in "meiner" Kinderwunschklinik gilt da ausnahmsweise wirklich mal der Satz : "das teuerste ist auch das beste". Alles in allem muss man aber wohl mit ca. 3500 € - 4000 € rechnen. Die GKV beteiligt sich soweit ich weiß nur zur Hälfte, bei der privaten KV kommt es auf den jeweiligen Vertrag an.
Liebe Grüße
Brigitte
Hallo,
ich habe eine Frage. in meinem Befund steht, dass es sich bei meinem Mammacarcinom um einen Elston-Ellis-Score8 (3+3+2) mit Nachweis einer Her2neu-Überexpression handelt. Ich bekomm jetzt 6 mal FEC Chemo und danach 1 Jahr lang Herceptin.
Warum bekomme ich Herceptin?
Ist bei einer Her2neu Überexpression ein Rezidiv häufiger?
Ich habe mir den Befund heute mal genauer durchgelesen und kein Arzt hat davon etwas erzählt :confused:
Vielen Dank für Antworten....
Katja
Hallo yinang,
ich habe eine Leitfaden zur Her2-Diagnostik bekommen.
Daraus habe ich nachfolgenden Text:
Patientinnen werden als Her2-positiv bezeichnet, wenn auf ihrem Brustkrebsgewebe sehr hohe Mengen von Her2 nachgewiesen wurden. Von Her2-positiven Patientinnen weiß man, daß sie im Vergleich an einer aggressiveren Form von Brustkrebs leiden und deshalb eine ungünstige Prognose haben. Laut Literatur sind etwa 20-25 % der Patietinnen mit Brustkrebs Her2-positiv. Her2-positiv bedeutet aber auch, daß es eine zielgerichtete und effektive Therapie gegen diese Zellen gibt.
Ich selbst bekomme seit Juli 2004 Herceptin, allerdings bis Ende letzten Jahres mit einer Chemo, bisher hatte ich noch kein Rezidiv und hoffe auch, daß es weiterhin so bleibt.
Alles Gute und eine erfolgreiche Behandlung.
Liebe Grüße
Renate
Hallo yinang,
wie Renate schreibt, ist die Variante Her2-neu 3+ agressiver.
Herceptin ist in diesem Fall genau das Medikament, das darauf abgestimmt und in diesem Fall besonders wirksam ist.
Vor Nebenwirkungen brauchst Du keine Angst haben, es gibt kaum welche. Die nervigste sind die brüchigen Fingernägel. Allerdings solltest Du auf regelmäßige Herzkontrollen achten.
@Renate, wie lange ist bei Dir das Herceptin noch geplant?
Schönes Wochenende
uhuma (Waltraud)
danke für die antworten
ich habe große angst, da ich G3 und Her2neu +++ habe.
ist da die rückfallquote gesichert? :(
die ärzte haben mir nicht gesagt, dass er tumor so aggressiv ist :sad:
vielen dank
umarm euch
Erika Rusterholz
29.04.2007, 07:38
Hallo yinang,
anlässlich des Senologie-Updates vom 4. Mai 2006 in Zürich
(ein Kongress speziell für Gynäkologen, an welchem die neuesten Erkenntnisse bei der Bekämpfung von Brustkrebs vorgetragen wurden), wurde auch ein Vortrag gehalten über
Herceptin - für wen, wann, wie lange?
von Dr. med. Victor Hofmann, Zürich
Dieser Vortrag kann ohne Login/Registrierung nachgelesen werden unter dem Link:
http://www.brustkrebsverlauf.info/phpbb/viewforum.php?f=29
und dort anklicken:
"Vortrag von Dr. med. Victor Hofmann zu Herceptin"
Der Inhalt könnte sicher weiterhelfen bei der Herceptin-Frage.
Alles Gute wünscht Erika Rusterholz
Hallo Waltraud,
es ist vorläufig noch nicht abzusehen, wie lange mir das Herceptin verabreicht wird, da ich ja bereits Metastasen habe. Es hängt alles vom weiteren Verlauf der Krankheit ab.
Das Problem mit den Fingernägeln habe ich auch. Ich lasse sie mit Gel verstärken, aber selbst das Gel splittert zuweilen ab. Total nervig. Aber das ist ja nun das kleinere Übel.
Hallo Yinang,
wie Waltraud schon schreibt, Herzuntersuchung ist wichtig. Sie wird bei mir 1/4-jährlich durchgeführt.
Ich habe auch einen G3 und bereits Metastasen. Diese wurden allerdings schon bei Ersterkrankung festgestellt. Bisher ist keine Verschlechterung bei mir eingetreten.
Wann und ob Du überhaupt einen Rückfall hast, kann Dir keiner sagen. Mache Dir damit jetzt das Leben nicht noch schwerer.
Liebe Grüße
Renate
Hallo Ynang,
ich hatte auch die Diagnose G 3 und Her 2neu überexprimiert! Dies mittlerweile
3 1/2 Jahre her und bisher ohne Rückfall. Wichtig ist eben auch der Lymphknoten- und Hormonrezeptorstatus und die Tumorgröße.
Liebe Grüße
Liese
Hallo Yinang,
ich habe ebenfalls Gr, Her2neu 3+ und 25/25 LK. Trotz dieser ungünstigen Ausgangsituation bin ich seit 2 1/2 Jahren ohne Rückfall. Betrachte es mal von der Seite, daß Du zu denjenigen gehörst, für die es ein spezielles Medikament gibt und damit sehr gut Chancen für ein langes, problemloses Weiterleben. Außerdem sprechen die "agressiven" Tumore besser auf die Behandlung an, weil sich die Zellen schneller teilen und damit von Chemo und Herceptin besser "getroffen" werden.
Schönen Sonntag
uhuma (Waltraud)
Birgit64
29.04.2007, 17:59
Hallo Yinang,
ich hab auch den HER-2-neu Rezeptor in Überexpression. Bei meiner Diagnose vor fast 4 1/2 Jahren hatte ich einen G3-Tumor, 16 Lk-Metas in der Achsel und Metas in Lymphknoten am Hals und am Schlüsselbein. Ich hab 18x Herceptin auf wöchentlicher Basis bekommen, die ersten 12 parallel zur Chemo mit Taxol.
Trotz schlechter Ausgangssituation hatte ich noch keinen Rückfall und mir geht's gut. Ich glaube, dass ich diese positive Entwicklung in großem Maße dem Herceptin zu verdanken habe.
Liebe Grüße und alles Gute!
Hallo Katja,
die anderen hier haben ja schon viel zum Thema Risiko bei Her2neu-positiv geschrieben. Herceptin ist für uns alle wirklich eine gute Chance, ich habe es nach der ersten Chemo schon für 1 Jahr bekommen und kriege es seit den ersten Metas vor 2 1/2 Jahren wieder. Mein Onkologe meinte mal, ohne Herceptin hätte ich vermutlich nicht so lange (inzwischen 5 1/2 Jahre) überlebt.
Die Kontrollen beim Kardiologen werden bei mir auch alle 3 Monate gemacht. Das Problem mit den brüchigen Fingernägeln kenne ich auch, seit ich Biotin nehme, ist es aber erträglich geworden.
Liebe Grüße und alles Gute für dich,
Mony
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