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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weiß nicht was ich tun soll?


PrinzessinAqua
19.05.2007, 12:13
Hallo ihr Lieben,
mein Vater kam vor einer Woche ins Krankenhaus, weil er Atemnit hatte. Sie haben viele Untersuchungen gemacht und gestern kam nun die diagnosse Speisenröhrenkrebs im 2 Grad so wie ich das verstanden habe.
Meinem Vater selbst geht es aber eig gut, er isst richtig gut und klagt auch über keine Schmerzen und doch sagt der Arzt er muß zur Bestrahlung und man kann es nicht gleich Operieren, das verstehe ich nun alles leider nicht.:(

Nun ist wieder WE und der Arzt ist dann eh wieer nicht zu sprechen, es macht mich einfach verückt. Der Arzt meinte er will meinem vater nicht sagen was er hat, daher meine Frage findet ihr das Richtig?? Undnoch eine Frage Bestrahlung findet das dann Ambulant statt oder wie soll das gehen? Wie ihr seht ich stelle wahrscheinlich auch noch dumme Fragen, aber ich bin echt sehr verzweifelt. Zum anmerken noch sie haben keine Metastasen bis jetzt gefunden. Alles andere ist soweit eig in ordnung und mein vater sieht so gut aus wie lange nicht mehr davor.

Über eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß PrinzessinAqua

ulla46
19.05.2007, 13:45
Hallo Prinzessin Aqua,
auch wenn es dir schwer fällt, ist es wichtig, dass du in dieser Situation nicht den Kopf verlierst. Dabei kann es hilfreich sein, sich erst mal an Fakten zu orientieren:
Welche genauer Diagnose hat dein Vater?
Wird er in einer Klinik behandelt, die spezialisiert ist? Wenn nicht, dann sofort eine Zweitmeinung einholen. Dazu hat jeder Patient das Recht.
Wie lautet die Begründung des Arztes, deinem Vater die Diagnose nicht zu sagen? Das ist sehr merkwürdig.
Wie genau soll die Therapie sein, die dein Vater erhält?
Es ist wichtig, dass du uns das mitteilst, damit du hier die entsprechenden Informationen bekommst.

Das allerwichtigste ist: Dein Pa hat keine Metas und hat deshalb Aussicht auf vollständige Heilung. Deshalb sollte er seine CHance bei den besten Ärzten suchen!
Es wird in der nächsten Zeit viel auf dich einstürmen, an Informationen und auch Gefühlen. Ich wünsche dir viel Kraft dazu und vor allem die ZUversicht, dass dein Vater wieder ganz gesund werden kann!!!
Ulla

PrinzessinAqua
19.05.2007, 20:01
Hallo Ulla,
danke erstmal für deine schnelle Antwort. Nun werde ich mal versuchen die Fragen zubeantworten.
Also Diagnosse ist Plattenepithelkarzinom, es sei erstmal wohlinoperabel weil es im Mittleren Teil sitzt. Mein Dad wird Anfang der Woche in einer Spezialklinik vorgestellt, weil da sollen dann auch die Bestrahlungen stattfinden und da wurde auch das Gewebe hingeschickt. Deswegen weiß ich auch erst seid Gestern die Diagnosse.
Der Arzt meinte zu mir er will meinem Papa nicht das Kind beim Namen nennen, weil sie damit wohl sehr schlechte Erfahrungen gemacht und viele dann ganz schnell abgebaut haben und mein dad sei ja noch in einem sehr guten Allgemeinzustand. Da hat er auch recht. Mein Dad hat sich richtig gut erholt und sieht richtig gut aus.
Die Therapie soll wohl so aussehen das sie erstmal bestrahlen wohlen, es sei den die Klinik in Freiburg sagt was anderes, wenn sie es gesehen haben. Am Montag hat er nun wohl noch ein CT mit Kontrastmittel, für was das gut ist weiß ich allerdings nicht.
Ich will ja eig noch so viel wissen vom Arzt habe mir nun auch alle Fragen aufgeschrieben weil gestern war ich eben geschockt und konnte nicht mehr richtig denken.

Ich hoffe auch das wir also meine Fami und ich alle gut überstehen und wir ihm helfen können. Angst habe ich wenn er stionär nach freiburg muß weil das ist schon ein stück und wir könnten nicht tgl hinfahren,aber genau da sist meinem Dad sehr sehr wichtig.

Gruß PrinzessinAqua

PrinzessinAqua
19.05.2007, 23:03
Ich habe mich oben bei der Diagnosse verschrieben, weil ich leider nicht mehr wußte wie man das nun richtig nennt habe noch mal nachgelsen, habe das aber leider alles irgendwie falsch aufgeschrieben, ich werde am Montag noch mal nachfragen. Ich meine er hat Proxinales Speisenröhrenkrebs gesagt gibt es das??

Tut mir echt leid das ich euch so verückt mache was vll auch noch wichtig wäre mein Dad ist 64 und wir im August 65.
Wenn ich die Beiträge lese bekomme iche cht zum teil angst, was auf uns noch alles zukommt und wie es ihm ergehen wird. :confused:

Viee Grüße Manu

ulla46
20.05.2007, 16:01
Hallo Manu,
proximal bedeutet, dass der Krebs mehr im oberen Bereich der Speiseröhre liegt, Wegen der Nähe zur Luftröhre und anderer Probleme ist dieser Krebs meist nicht operierbar, so wie bei mir. Das OP-Risiko ist sehr viel größer als bei der ansonsten schon so schwierigen OP.Aber eine kombinierte Strahlen-Chemotherapie, die normalerweise bei diesem Befund gemacht wird, hat in Studien genauso viel Aussicht auf Heilung wie eine OP.
Die Chancen deines Vaters stehen gut, da er keine Matas hat. Das ist das beste an der ganzen Diagnose. Die kommende Therapie ist nicht ohne und wird deinen Vater vielleicht bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen. Aber glaube mir, man kann viel ertragen, wenn am Ende das Wort Gesundheit steht. Ich glaube, das es wichtig ist für deinen Vater, dass er begreift, dass er wieder ganz gesund werden kann, denn dann kann mal viel Kraft entwickeln.
Ulla

PrinzessinAqua
20.05.2007, 17:48
Hallo Ulla,
ich danke dir sehr für deine Antwort diese baut mich wircklich sehr auf unf läßt mich auch weiter hoffen.
Stell dir vopr mein dad hat sogar zugenommen, das hat er sonst nie er hatte immer sein 72 kg bei 1.85 und nun wiegt er 73 kg. Das ist aber auch weil er so gut und viel aufeinmal ißt worüber wir uns alle sehr freuen und er macht sogar Spaziergänge mit seinem Zimmerkollegen. ;)

Das schlimmste für mich ist aber immer noch das er nicht weiß was er hat und das muß ich mit dem Arzt besprechen, den man muß imemr aufpassen was man zu ihm sagt und das finde ich doch sehr doof und nicht hilfreich. :(

Ansonsten bleibt mir eh nur noch die wichtige frage kann die Bestrahlung auch ambulant stattfinden?? Also das er vll sogar nachhause kann und nur in eine Klinik muß zu den bestrahlungen das wäre das schönste.

Gruß Manu

ulla46
20.05.2007, 23:19
Liebe Manu,
die Bestrahlung kann man sicherlich ambulant machen. Jedenfalls war das bei mir so. Nur in der Woche, wo ich gleichzeitig Chemo bekomme habe, lag ich stationär - und das freiwillig, weil ich die Chemo und ihre Nebenwirkungen ja schon kannte. Bei mir war die Behandlung so: erst 12 Zyklen Chemo, 14 Tage Pause, dann 6 Wochen Bestrahlung inkl. zu Beginn 5 Tage Chemo.
Also das mit dem Nichtsagen finde ich immer noch merkwürdig, dein Vater wird doch auf jeden Fall mit seiner Diagnose konfrontiert und muss sich damit auseinandersetzen und das ist ganz wichtig um die Kämpferqualitäten zu entwickeln, die man braucht.
Ulla

peter3
21.05.2007, 06:44
Hallo Manu
Erst mal tut es mir Leid was Deinem vater passiert ist und ich wünsche ihm nur das beste..
Bei mir wurde der speiseröhrenkrebs im dec 2004 Operriert und ich bekam im juni 2006 ein rezidiv dieses wurde mit einer kombie aus chemo und Bestrahlung behandelt.wie bei Irmgard wurde die Bestrahlung ambulant durchgeführt und wärend der Chemo lage ich jewals 5 Tagen Stationär .die behandlung ist zwar hart aber die Aussichten das sie hilft sind nicht schlecht ,bei mir ist im Augenblick alles ok.Das wichtigste ist ,das keine Metas vorhanden sind (das ist schon die halbe miete.
Auch ich finde es sehr wichtig das Dein vater büber alles Bescheid weiß.
ich wünsche Euch alles gute
Peter

PrinzessinAqua
21.05.2007, 10:22
Hallo Ulla und Peter,
ich danke euch echt sehr für eure Hilfe und Unterstützung.
Mein Dad hat heute morgen nun ein CT mit Kontrastmittel, ich hoffe mal das sie da nicht doch noch Metas finden, aber bis jetzt gab es keine Anzeichen und daher hoffe ich das beste.

Ich habe gestern auch lange mit meinem Onkel über das Thema gesprochen nicht's sagen wollen. Er meine auch wir sollten es ihm sagen, den spätestens wenn er nach Freiburg in die Spezialklinik muß wird er es auch erfahren.

Heute Mittag werde ich wieder ins KH fahren und nach den ergebnissen Fragen und auch wie es nun weiter geht.

Ich werde mich dann heute abend nochmal melden wenn ich endlich genaueres weiß.

Viele Grüße Manu

irmgard05
21.05.2007, 11:24
Hallo Manu, es ist traurig, dass die Anlässe sich hier im Forum kennenzulernen immer so traurig und belastend sind. Aber die Antworten können ungemein aufbauen, ich hoffe das gelingt ein bisschen. Über Chemo und Bestrahlung weiß ich nicht Bescheid, aber ich denke mit Ulla und Peter hast du gute Gesprächspartner, die dir viel sagen können. Sicher ist es letztendlich notwendig, dass dein Vater weiß, was los ist. Sicher wird er es bereits ahnen. Vielleicht war etwas bei seinen Gesprächen mit den Ärzten, was diese veranlasst hat noch nichts zusagen. Das ist immer eine sehr schwierige Entscheidung, sicher haben die Ärzte auch diese nicht leichtfertig getroffen. Gründe könnten z.B. sein,dass die Diagnose noch gründlicher geklärt sein muss, bevor man über Therapien spricht. Es gibt zwar auch schlechtere Ärzte, wie es das in jedem Beruf gibt, aber ich denke, es hat was für sich, erst einmal davon auszugehen, dass man verantwortungsbewusste Menschen vor sich hat, die das Beste für ihre Patienten wollen. Fragenstellen ist richtig, es dürfen auch viele sein und insistierende, aber Misstrauen ist für die Patienten und Angehörigen sicher auch ein schlechter Ratgeber. Es ist immer schwer zu entscheiden, wann man jemandem das Vertrauen entzieht. Liebe Grüße und alles Gute Irmgard

PrinzessinAqua
21.05.2007, 19:25
Hallo ihr Lieben,
mein vater weiß nun seid heute was er hat, es hat ihn etwas mitgenommen und er hat auch geweint. Aber ich konnte ihn doch shcnell wieder beruhigen. Er wird nun in den nächsten tagen nach Villingen in eine Spezialklinik Verlengt diese Arbeitet mit der Essener Klinik zusammen, aus diesem grund habe ich mich für sie entschieden.

Was nun genau bei der CT rausgekommen ist erfahre ich erst morgen, ich habe heute aber nochmal mit dem Arzt gesprochen und er meinte sie machen das CT wegen absicherung ob wircklich keine Metas da sind und auch wie groß der Tumor nun genau sei.

Den rest gebe ich dann wieder bekannt wenn ich genaueres weiß, morgen soll ich wohl alles ganz genau wissen.

Viele Grüße Manu

peter3
22.05.2007, 07:08
hallo Manu.
Es ist gut das dein Vater nun Bescheid weiß und sich nun ganz auf seine Krankheit einstellen kann für das Ct Ergebniss wünsche ich Euch das allerbeste und drücke alles was ich habe
gruß Peter

PrinzessinAqua
22.05.2007, 18:14
Hallo ihr Lieben,
also solangsam aber sicher kann ich echt nicht mehr. :cry:

Erst heißt es die Lunge sei komplett gesund nun heute, das kann echt net wahr sein, sagen sie das sie am CT ein Loch auf der Lunge gefunden haben und nun befürchten das mein vater eine offene TB hat. das Blutbild, die spiegelung der Lunge hat aber nichts derart aufgewissen.

Nun kann er wieder nicht in die Speziealklinik verlegt werden weil dies nun auch wieder abgeklärt wrden muß. Ich, mein Freund und auch meine Mutter gelangen langsam an das ende unsere Kräfte.:(

Meinem Vater geht es nun natürlich auch wieder schlechter, der witz ist das CT wurde gestern gemacht und aufeinmal heute abend um 17 Uhr kommen sie mit sowas und heute Mittag war noch alles in Ordnung als ich mit dem Arzt kurz gesprochen habe, da wurde shcon alles für die Verlegung vorbereitet.

Das ist doch nicht normal oder??

Gruß Manu

_Viola_
22.05.2007, 20:00
Liebe Manu,

es tut mir sehr leid, dass es Deinem Vater so schlecht geht.

Was ist denn das für eine Klinik? Gerade eine CT kann doch gleich ausgewertet werden. Sie sehen doch auf den Bildern was los ist. Für mich ist das auch unverständlich, dass sie Euch heute erst gesagt haben, dass der Verdacht auf TBC besteht. Von Metas hast Du nichts geschrieben, also gehe ich davon aus, dass er keine hat. Das ist doch schon was.

Dass Dein Vater jetzt Bescheid weiß, ist gut. Auch wenn er jetzt die schlimme Diagnose erst einmal verarbeiten muss.

Seid für ihn da. Die Familie ist jetzt ganz wichtig für ihn.

Ich wünsche Deinem Vater, dass ihm schnell geholfen werden kann und hoffe, dass es ihm bald wieder besser geht.

Dir und Deiner Familie schicke ich ein großes Kraftpaket!

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
22.05.2007, 21:16
Hallo Viola,
nein Metas hat er wohl keine. Das TBC wurde eig komplett ausgeschlossen, sie hatten anfangs den verdacht haben alle Untersuchungen dazu gemacht und es war alles negativ aber auch alles.
Nun hatte er Ct und auf der rechten Lunge wohl ein Loch und das soll nun eine Hölle von Tuberkolose sein.

Ich frage mich auch wo wir langsam gelandet sind das kann alles nicht sein. Vor allem auf dem normal Röntgenbild war davon nichts zu sehen, bei der Spiegelung der Lunge auch nicht, beim Bluttest auch nichts und beim Magensaft Test auch nichts.

Ich frage mich echt ob die irgendwelche Bilder vertauscht haben das kann alles nicht mehr war sein.

Aber auf der Station wo er zur zeit liegt habe ich leider noch nie was gutes gehört deswegen war mir auch wichtig das er nun schnel verlegt wird und nun das und wieder heißt es warten und alle müssen leiden.

Danke für eure Hilfe ihr seid superr.:)

irmgard05
22.05.2007, 22:28
Hallo Manu,traurig,dass nun alles für euch noch komplizierter wird, als es ohnehin schon ist. Ich wünsche euch, dass sich alles noch vernünftig klärt und dass ihr die notwendige Energie aufbringt. Deinem Vater alles erdenklich Gute. Liebe Grüße Irmgard

ulla46
22.05.2007, 23:13
Hallo Manu,
jetzt kommt auch noch sowas. Da können die Nerven schon blank liegen. Aber warum kann dein Vater nicht verlegt werden? Will die andere Klinik ihn bei diesem Verdacht nicht?
Und ich stelle auch wie Viola die Frage, was das für eine Klinik ist? CT-Ergebnisse habe ich immer sehr schnell bekommen.
Liegt denn inzwischen der Befund der Gewebeprobe vor? Wie groß, welches Stadium?
Also ich wünsche euch, dass sich der Verdacht sich nicht bestätigt und dein Vater schnellstens in die Spezialklinik kommt (Spezialklinik für Krebs?)
Dir schicke ich eine große Portion Nervennahrung!
Ulla

PrinzessinAqua
23.05.2007, 11:23
Hallo Ulla,
also das CT ergebniss lag sei Montag abend vor. Gestern Mittag um 15 Uhr war noch klar das mein dad heute verlegt werden sollte in die Spezialklinik für Krebs.
Dann um 17 Uhr kommt aufeinmal sowas ich verstehe alles nicht. Der Arzt meinte die Klinik nimmt ihn nicht bei so einem Verdacht aber da muß ich nun mal selber ran und mich erkundigen. Weil eig der Verdacht hatten sie ganz am Anfang und wurde dann Komplett ausgeschlossen nach den ganzen test wo sie gemacht haben und nun kommt es wieder so. Sehr komisch.

Aber nun nochmal zum Krebs die Größe weiß ich leider nicht, das würde uns erst Villingen mitteilen, aber es sei das Frühstadium und es wohl keine Metas vorhanden, wo ich leider auch nicht glaube. Weil das vertrauen in diese Station hat nun sehr abgebaut. Ich möchte nur noch das er schnell verlegt wird und die einen mal richtig über alles aufklären. Weil bis jetzt wissen wir ja nur das es Speisenröhrenkrebs sei im Frühstadium und keine Metas vorhanden sind, wo ja eig ok ist und sie sagen das es komplett ausgeheilt werden kann, das wäre das schönste.

Ich hoffe nur wenn ich nachher ins KH komme der andere Verdacht sich nicht bestätigt hat, aber eig wollten sie anrufen falls es so sei und bis jetzt hat sich keiner gemeldet also hoffe ich mal das beste.

Viele Grüße Manu

PrinzessinAqua
23.05.2007, 18:57
Hallo ihr Lieben,
wie es aussieht hat mein vater doch keine aktive Tuberkolose, das loch stammt wohl von früheren Jahren.

Aber wie die nun mein Vater behandeln unter aller Sau, sie tun als er sie umbringen könnte. Heute Mittag hat er nicht mal was zu essen bekommen, dann bin ich hin und habe denen mal richtig die Meinung gesagt. Der Arzt muß wegen der Tuberkolose noch ein test abwarten das Ergebniss kommt erst morgen früh, aber er denkt das es nicht eintrifft.

Meinem Vater geht es mittlerweile Psychisch sehr shclecht und er wird auch leicht aggressiv, er will raus aus der Klinik und in die andere gehen, das endlich die Behandlung mal los geht.

Ich hoffe morgen geht nun was und erkommt endlich in die andere Klinik und wir haben wieder unsere Ruhe.

Viele Grüße Manu

rike48
23.05.2007, 19:32
Hallo Manu,

hoffentlich ergibt sich für euch die Möglichkeit, die Klinik zu wechseln, wenn dein Vater dazu bereit ist. Es ist ja auch wichtig, dass die Energie sich auf die Heilung oder Behandlung richten kann und nicht noch unnütz Ärger angesagt ist. Diese Erkrankung ist ja schon mehr als schlimm genug.
Ich wünsche deinem Vater, dir und der Familie genug Kraft und wünsche euch alles Gute und auch Glück.

rike

_Viola_
23.05.2007, 20:16
Liebe Manu,

was ist das denn für ein Saustall, wo Dein Vater liegt. Ich glaube, da wäre ich total ausgerastet. Das kann doch wohl alles nicht sein.

Statt den Patienten psychisch aufzubauen, machen sie ihn dort total fertig. Ich würde, an Deiner Stelle, alle Hebel in Bewegung setzen, dass Dein Vater so schnell wie möglich in eine andere Klinik kommt. Schon das Hingehalte wegen der Befunde, wo gibt es denn so etwas.

Ihr habt ein Recht darauf alles über die Untersuchungsergebnisse zu erfahren und das auch detailliert. Um einen Befund auszuwerten, braucht man doch nicht ein paar Tage.

Schon wegen der TBC, einmal nein, dann wieder doch und nun doch evtl. nicht. Das haut ja schon einen gesunden Menschen um.

Dass Dein Vater nervlich am Ende ist, kann ich mir vorstellen. Auch dass er aggressiv wird, kann ich verstehen.

Ich drücke Euch die Daumen, dass Dein Vater so schnell wie möglich verlegt werden kann.

Alles Gute für Deinen Vater und viel Kraft für Dich und Deine Familie!

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
25.05.2007, 17:11
Hallo ihr Lieben, :)
mein vater ist nun für eine Woche erstmal bei uns zuhause. :D

Die Tuberkolose ist komplett ausgeschlossen, Metastasen hat er auch keine und ihm geht es recht gut. Am 1.6 haben wir nun Vorstellungsgespräch in der Spezialklinik und dann geht die Bestrahlung und alles los und wir werden endluich mal richtig aufgeklärt wie groß der Tumor den ist.

Ich bin so froh das er nun erstmal eine Woche bei uns zuhaus eist und seine Ruhe genießen kann, ich hoffe die Woche passiert nicht schlimmeres, aber da wird schon.

Ich danke euch allen für eure Unterstüzung und eure Mutsprechen. Fühlt euch alle mal :knuddel:. Ich werde mich die Woche vll mal etwa swenigermelden weil will nun viel zeit mit meinem dad verbringen.

Aber wir lesen uns.

Viele Grüße Manu

PrinzessinAqua
02.06.2007, 09:32
Hallo ihr Lieben,
ich war gestern nun mit meinem Vater in der Spezialklinik in Villingen unter der Leitung von Dr. Mose, ich muß sagen ich fühl mein Papa da sehr gut aufgehoben, den die arbeiten sehr Patietenorientiert und erklären einem alles in Ruhe.

Aber nun mal zu dem Tag, wir kamen hin und die Klinik hatte natürlich noch keine Berichte aus dem anderen Krankenhaus, dann hat es erstmal warten geheißen. Dann sind wir endlich zum Arzt gekommen und er hat uns alles erklärt. Also der Tumor sitzt in der Mitte von der Speiseröhre ist aber schon zu groß um Operiert zu werden, die Lymphknoten sind auch schon leicht in Mitleidenschaft gezogen, es liegen aber keine Metastasen vor. Die schlimmere Nachricht für mich war gestern, das die andere Klinik Pfusch getrieben hat und TBC immer noch nicht ausgeschlossen werden kann.

Das heißt nun mein Papa muß ab Montag nun in die Klinik in Villingen da werden alle notwendigen Untersuchungen nochmal gemacht und gleichzeitig legen sie ihm zur Prophylaxe auch eine Magensonde. Die Woche wird er dann auch eingestellt auf die Chemo und Bestrahlung.

Dann muß er nochmal eine Woche in der Klinik bleiben weil da hat er Chemo und Bestrahlung zusammen, dann darf er nachhause und muß nur zu den bestrahlungen hin. In der 5 Wochen muß er dann nochmal eine Woche rein weil er da nochmal beides hat also Chemo und Bestrahlung und dann wird auch geschaut wie sich der Tumor entwickelt hat. Nun wird dann auch entschieden ob sie ihn raus Operieren oder nochmals 5 Bestarhlungen machen.

Ich hoffe sehr das mein vater die ganze Kraft hat, weil gestern war er wircklich sehr fertig und hat auch geweint und denn sinn gesucht nach dem Klinik besuch, ich mache mir nun immer mehr sorge um ihn und doch weiß ich das ich Stark sein muß.

Sollte die TBC doch war werden, dann werde ich mir ein Anwalt zur rate ziehen weil das kann nicht sein. Dioe Klinik hat in den Berichten geschrieben das keine TBC vorleigt und uns dies auch versichert. Solte er das haben können sie die Chemo nicht beginngen und das wäre mehr wie hart. Ich will doch endlcihmal ein Anfang sehen.

Viele Grüße Manu

jani1944
05.06.2007, 09:06
Hallo Manu,
Ich habe gerade deine Berichte über deinen Vater gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, daß dein Vater wie ich im August Geburstag hat. Ich kann deine Wut über die evtl. vorliegende TBC verstehen und auch nachvollziehen wie zermürbend es ist nicht zu wissen wie es weitergeht. Aber belaste Dich nicht auch noch zusätzlich damit gegen ein Krankenhaus gerichtlich angehen zu wollen. Du brauchst deine Kräfte um deinen Eltern in der nächsten Zeit beizustehen.
Auch ich verspürte desöfteren die Ohnmacht nichts gegen diese Krankheit sofort tun zu können. Seit Ostern erleben wir ein Wechselbad der Gefühle. Erst hieß es, sofort OP, dann es liegt kein Tumor vor und dann die endgültige Diagnose (letzte Woche) , der Tumor ist bösartig.
Du hast ja gelesen, daß wir uns gegen eine Chemo vor der OP entschieden haben. Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Dafür war es auch wichtig sich nach Möglichkeit gründlich zu informieren. Ich habe in dieser Zeit kaum geschlafen und kann es auch zur Zeit nicht. Bei der Entscheidung hat uns u.a. auch dieses Forum und Informationen über Chemo-Risiken aus dem Internett sowie Auskünfte von der Beratungsstelle der biologischen Krebsabwehr in Heidelberg geholfen (es wurde mir Informationsmaterial zugesendet, das habe ich letzten Sonnabend erhalten). Wohlgemerkt keiner hat versucht uns bei dieser Entscheidungsfindung zu beeinflussen. Dafür bin ich besonders dankbar. Ich habe auch versucht meinen Mann nach Möglichkeit nicht zu beeinflussen. Aber das ist schon schwieriger. Er ist einen Abend vor dem letzten Gespräch mit dem Arzt alleine spazieren gegangen (vorher haben wir die Informationen gemeinsam gelesen- natürlich ist es erstmal ein Schock was man da so alles erfährt, aber nur wenn man sich den Tatsachen stellt, kann man auch kämpfen). Er hat sich gegen die Chemo vor einer OP entschieden. Ob es die richtige Entscheidung war, wird die Zukunft zeigen. Eine Entscheidung kann uns keiner abnehmen- kommt auch immer auf den Einzelfall an, jeder Mensch ist eigenverantwortlich.
Heute wird mein Mann operiert. Es wird ein Magenhochzug gemacht. Ich bete zu Gott und wünsche , daß die Operation gut verläuft. Habe meinen Mann gestern noch eine Mistelspritze und Arnika C30 (Globoli) nach Absprache mit dem Hausarzt gegeben. Weis inzwischen einige Anlaufstellen wo wir uns nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wegen der weiteren Vorgehensweise informieren wollen (ich halte sehr viel von homöopatischen Mitteln und von vitalstoffreichter Vollwerternährung).
Nun bleibt mir nichts weiter übrig als abzuwarten.
Ich wünsche allen Betroffenen und deren Angehörigen alles Gute und recht viel Kraft für die kommende Zeit.
LG
Jani

PrinzessinAqua
07.06.2007, 11:31
Hallo ihr Lieben,
mein Vater ist nun seid de, 4.6 in der Spezialklinik und es gefällt ihm sehr gut. Die erklären einem alles und geben sich auch sehr fühl mühe. :)

Morgen hat er die Op für die Magensonde und den Port. Am Montag darf er dann noch mal 1 woche nachause und dann geht endlich die Therapier los.

Die sieht nun so aus er muß 1 woche in die Klinik da hat er dann bestrahlung und Chemo zusammen und dann darf er erst nochmal heim und muß nur ambulant zur Bestrahlung.

Die Op für den Port hatsich leider so verschoben weil er etwas Fieber bekommen hat, sonst hätte er shcon morgen heim gedruft. Zur Zeit ist es ein auf und ab mit seinem Allgemeinzustand.

Aber das wird, er zeigt stärke und das ist wichtig.

Gruß Manu

PrinzessinAqua
16.06.2007, 09:38
Hallo ihr Lieben,
ich habe mich länger nicht mehr gemeldet weil ich leider überhaupt keine Zeit mehr hatt, soviel gab es zu erledigen.
Mein vater hat nun eine Magensonde und auch den Port. Ab Mittwoch geht nun die Bestrahlung und auch die Chemo los.

Er muß allerdings schon am Dienstag rein weil sie die Lunge nochmal Spiegeln wollen, weil es liegt keine TBC vor und auch keine Metas nun haben sie den verdacht das er auf der Lunge auch noch ein tumor hat. :weinen:

Ich hoffe mal das es nicht so ist, weil dann wird der weg ja noch länger. Zur Zeit ist mein dad sehr sehr schwierig und raubt uns auch zum teil die letzten nerven, da er schnell aggressiv wird.

Ich kann es ja verstehen zum teil, aber ab und an wird er so unfair, das es einem schon richtig weh tut. Es ist nun fast tgl ein auf und ab in seinem Gemütdszustand, sagt man ein falsches wort hat er sofort schlechte laune.

Daher meine Frage kennt ihr sowas und wie seid ihr damit umgegangen??

Über antworten würd eich mich echt freuen.

Viele Grüße Manu

Simonei
16.06.2007, 14:47
Hallo Manu,
das ist ein schwieriger weg den ihr mit euerem Vater geht und gehen werdet!
Ich habe hier zuhause auch einen Dad der ziemlich schlecht drann ist.. Speiseröhrenkrebs ist im Februar entfernt worden, und ist nun leider wieder gewachsen, die Leber ist auch voll betroffen!! Er bekommt jetzt schon Mophiom da sie nicht mehr OP können!! Er sitzt jetzt den ganzen Tag in seinem Zimmer. Will sich an nichts mehr beteiligen. Nicht mal mehr zum Essen will er kommen!! Der Lebenswillen ist weg, was ich auch verstehen kann!!! Da meine Mama vor 7 Wochen gestoben ist, will er nicht mehr!!! Es tut mir in der Seele weh ..
Erst konnte ich meiner Ma nicht helfen (sie ist 57 J jung geworden)
und jetzt mein Dad (er ist 63 J jung)
Ja das schicksal ist schwer und nimmt seinen lauf, und alles was man liebt!!:weinen::weinen::weinen::weinen:
Lg. Simonei

PrinzessinAqua
19.06.2007, 12:01
Hallo ihr Lieben,
mein Vater ist nun seid heute wieder in der Klinik und ab Morgen geht Chemo und Bestrahlung los.

Zur Zeit mache ich mir viele sorgen um ihn, den er weint öfters und ist auch sehr fertig und müde. Er hat auch keine Lust mehr sich zu waschen etc und das hat folgenden Grund in der einen Hand also Links hat er ab und an kein Gefühl mehr und die andere seite rechts ist nun sehr stark aufgeschwollen und auch Blauangelaufen, die Ärzte schauen sich das heute mal genau an, weil das hat er seid gestern abend.

Heute hat er nun noch mal eine Lugenspiegelung weil sie nun noch ein Tumor auf der Lunge in verdacht haben. :weinen:

Dann wird heute auch noch an der PEG (Magensonde) die Platte gelöscht. Morgen fahr ich wieder am Mittag vorbei um nach ihm zusehen, er hat mich heute richtig angefleht das ich morgen wieder komme, ich mache mir echt sehr große Sorgen um ihn. :(

Aber ich muß versuchen Positiv zu denken und ihm Kraft schenken den diese brauch er ab morgen besonders und ist wichtig für ihn.

Heute wo ich und meine Mum gegangen sind weil er ja dann zu der Spiegelung mußte hat er auch wieder geweint, mir hat es fast das Herz gebrochen. Auch wo sie den Schlauch gelegt haben in dem Port hatte er so schmerzen, ich leide ohne ende mit ihm. Mich macht es Traurig das er so schmerzen haben muß. :weinen:

Wie seid ihr mit den Situationen umgegangen und tut das mit dem Schlauch weh also im Prot weil der erst eine Woche drin ist??

Viele Grüße Manu

_Viola_
19.06.2007, 19:53
Liebe Manu,

ich fühle mit Dir. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als es meinem Vater so schlecht ging. Er hat nie gejammert, aber wenn wir ihn gefragt haben, wie es ihm geht, dann liefen ihm immer die Tränen runter. Mir hat es auch fast das Herz zerrissen. Es ist so schlimm, wenn man zusehen muss und selbst nicht helfen kann.

Besuche Deinen Vater so oft Du kannst. Wir haben meinen Vater jeden Tag, den er in der Klinik war, besucht. Egal ob er in Magdeburg oder in Dessau gelegen hat. Und ich würde es immer wieder so machen. Für seine Lieben da zu sein, ist das Einzige, was man machen kann.

Mit dem Port hatte mein Vater keine Probleme. Am Anfang hat es etwas gedrückt, das hat sich aber mit der Zeit gegeben.

Es ist eine schwere Zeit, immer Höhen und Tiefen. Ich drücke Euch die Daumen, dass sich der Verdacht auf Lungentumor nicht bestätigt.

Ich schicke Dir ein riesiges Kraftpaket. Alles Gute für Deinen Vater und Deine Familie!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

PrinzessinAqua
23.06.2007, 09:36
Hallo ihr Lieben,
also erstmal möchte ich sagen die Lunge von meinem Dad ist ein Glück kerngesund, das einzige was er da hat ist ein kleines Loch auf dem rechten Lungenflügel, wo er wohl schon seid klein auf hat.

Auf der Speiseröhre hat er leider 2 zusammenliegende Tumore das heißt einer ist Groß und der andere sehr sehr klein, die werden nun aber zusammen behandelt. Metas hat er nun wircklich gar keine.

Seid Donnerstag ging nun die Therapier los, er bekommt nun 7 Tage lang Chemo, eine läuft ca. 22 Stunden und dazu von Mo - Fr immer Bestrahlungen. Nach dieser woche darf er dann auch wieder nachhause und die Bestrahlungen gehen erstmal 4 wochen ambulant weiter. Danach geht er dann nochmal eine Woche in die Klinik wo er dann beides Zusammenbekommt und die Untersuchungen laufen wie der Tumor sich nun entwickelt hat. Die Ärzte sind sehr zuversichtlich, das sie ihn ganz weg bekommen. Das wäre echt super. :)

Nun zu seinem Zustand wie es ihm geht, also zur Zeit ist er wieder sehr ausgeglichen und auch Optimistisch was uns alle sehr freut. Allerdings das Essen geht schon etwas schlechter, daher ißt er nun viel Jogurt, Pudding und weiche Sachen. Das einzige was er nun zur Zeit eben noch hat ist sein Aufgeschwollter Rechter Arm, das kommt von einer Arterie, wo nicht mehr ganz frei war, dagegen bekommt er nun noch Blutverdünnungsmittel und es wird tgl besser.

Jetzt heißt es ja mal abwarten ob er die behandlung weiterhin so gut verträgt wie zur Zeit, wir hoffen es doch alle sehr.

Viele Grüße sendet euch

Manu

ulla46
23.06.2007, 23:15
Liebe Manu,
so wie nun ie Diagnose ist, besteht ja wirklich Grund zur Hoffnung. Deshalb wünsche ich euch vor allem, dass der Krebs auf die Therapie richtig gut anspricht. So ohne Nebenwirkungen wird das wohl nicht gehen, denn Chemo + gleichzeitige Bestrahlung bringt den Körper an seine Grenzen. Dein Vater sollte immer sofort sagen, wenn er ein Problem hat und nicht heldenhaft versuchen, irgend etwas zu ertragen. Das könnte die Situation nur verschlimmern. Bei mir kamen die Nebenwirkungen erst, als ich nach der Chemowoche wieder zu Hause war. Dein Vater musste ja sein Einverständnis für die Therapie geben. Auf diesen Einverständiserklärungen stehen auch alle eventuellen Nebenwirkung. Sie müssen zwar nicht, aber sie können auftreten und dann kann man sie besser einordnen. Vielleicht lässt du dir zur Info eine Kopie geben.
Es wird vermutlich keine leichte Zeit für deinen Vater und euch! Aber wenn es am am Ende dann hoffentlich heißt, dass alles Krebszellen vernichtet sind, hat sich alles Kämpfen gelohnt.
Wird dein Vater auch komplementär behandelt, z.B. mit Selen?
Ulla

PrinzessinAqua
25.06.2007, 09:29
Liebe Ulla,
die Einverständnisserklärungen haben wir gleich als Kopie mit bekommen, also wo er die Vorstellung hatte.
Wenn ich fragen darf was sind bei dir für Nebenwirkungen aufgetreten?
Ich hoffe das er uns sagt wenn was nicht in Ordnung ist oder er sich unwohl fühlt, weil er sagt immer ich will euch nicht noch mehr sorgen machen müssen.

Die Schwestern und Ärzte bemühen sich auch sehr um ihn, wenn ich ihn besuche kommt eig immer eine rein. Er hat auch erzählt, das eig mind. 1 mal die Stunde jemand nch ihm schaut.

Am WE hatte er ja nun pause, weil die Apotheke die Falsche Chemo bekommen hat, das heißt ab heute geht es nun wieder weiter.

Was meinst du mit kompletär weil das verstehe ich nun nicht ganz?

Also ich verstehe unter der Frage ob sie ihn auch Physich aufbauen und das tun sie. Den es geht ihm ja so sehr gut und er ist auch fröhlich.

Ich danke dir für deine Lieben Worte.

Viele Grüße
Manu

PrinzessinAqua
25.06.2007, 18:19
Hallo ihr Lieben,

wollte mich mal kurz melden, also mein Vater hatte im Arm eine Thrombose, diese kam durch en Port. Wir hatten echt noch Glück das es an dem tag passiert ist wo er eh stationär mußte so konnten sie ihm gleich helfen.

Heute hat er mit meinem Freund auch ein paar Späße gemacht und ich muß sagen ich bin echt dsehr überrascht und auh Glücklich wie gut es ihm geht. :)

Ich hoffe es bleibt so, aber das wird die zeit sagen, den nun läuft ja erst die 3 Chemo von 7. Aber das wird er schaffen, den r schaut sehr positiv in die Zukunft und das macht uns alle doch sehr glücklich.

Also bis bald

Viele Grüße Manu

Eberhard Sann
25.06.2007, 19:31
hallo wasserprinzessin,
es mag sich ja inzwischen ein wenig getan haben und du weißt schon besser Bescheid.
Kurz zu mir selbst: ich bin ebenfalls betroffen, die Geschichte tauchte letztes Jahr auf, inzwischen hab ich keine Speiseröhre mehr, dafür ein Stück Dünndarm im Hals und den Magen hat man mir auch noch rausgenommen, den hatte es dann auch erwischt. Bin im gleichen Alter wie dein Papa und habe das Ganze bis jetzt soweit gut überstanden.

Nun auch auf die Gefahr hin das Du das inzwischen weißt: die Standard-behandlung in solchen Fällen ist die sog. neoadjuvante Radio- Chemotherapie, dh. es wird bestrahlt und Chemo gegeben, damit sich das Geschwulst verkleinert, dann wird operiert. Wenn Stufe 2 (= T2) stimmt, bei mir war es
T3, sollten die Aussichten recht gut sein.

Wichtig ist in der richtigen Klinik zu landen, die auf die recht komplizierte OP spezialisiert sind.
Soweit mir bekannt ist gilt das für:
Uniklinik Köln im Westen, Charite Berlin im Norden und Osten und Uniklinik "Rechts der Isar" in München (Süden).
Ich selbst habs in München machen lassen und bin mit der OP sehr zufrieden, Radio-Chemo (also das neoadjuvante) wurde hier in Frankfurt gemacht.

Dann kann ich Dir nur empfehlen, Dich ein wenig einzulesen:
Relativ kurz und den aktuellen Stand der Medizin darstellend scheint mir:
Heft 13 der Blauen Ratgeber "Speiseröhrenkrebs" von der Krebshilfe in Bonn.
Im internet findest Du aber einiges an weiterer Literatur und Informationen und nicht zuletzt hier gibts ja auch Literaturhinweise.

Ich wünsche Deinem Vater alles Gute, möge er diese Sch..krankheit mit der Hilfe guter Ärzte schnell (pardon schnell geht nicht wirklich) überwinden.
Herzlichen Gruß
Eberhard

PrinzessinAqua
26.06.2007, 17:35
Hallo Eberhard,
also erstmal möchte ich dir sagen da sich den Blauen ratgeber schon vond er Klinik mit genommen habe. ich habe das Band Speisenröhrenkrebs und auch Strahlentherapie mit genommen.

Mein Vater hat wircklich T2, der Tumor sitzt in der Mitte von der Speiseröhre bzw beide, da sie zusammen liegend sind. Von eienr Op wurde bis jetzt noch nich gesprochen.

Daher verunsichern mich deine Worte nun doch wieder etwas. Weil eig war nun der Stand das man versucht den Tumor durch die Bestrahlung komplett wegzubekommen und wenn dies nicht gelingen sollte dann eine OP.

Mit der Klinik wo mein Vater liegt bin ich super zufrieden und kann nicht sshclechtes sagen, auch sind sie darauf spezialisiert. Ich fühle ihn da sehr gut aufgehoben.

Viele Grüße

Manu

ulla46
26.06.2007, 19:22
Liebe Manu,
da du ja das Gefühl hast, dass dein vater in der Klinik gut aufgehoben ist, würde ich mich nicht verunsichern lassen. Bei mir ist der Krebs auch "nur" durch Chemo und Bestrahlung verjagt worden.
Mit meiner Frage nach komplementärer Therapie meinte ich z.B. die Einnahme von Selen gegen die Nebenwirkungen oder auch die Misteltherapie.
Thrombosen treten leider sehr oft auf, weil die Krebszellen Stoffe aussenden, die das Blut verdicken. Ich hatte auch eine Thrombose in der Beinvene und musste ein halbes Jahr einen Blutverdünner nehmen.
LG Ulla

PrinzessinAqua
27.06.2007, 13:09
Hallo Ulla,
ich habe nun mal gegoogelt weil ich mit dem wort selen nichts anfangen konnte. Aber nun weiß ich was es ist und das es um Mangelerscheinungen geht und ja mein vater wird dagegen auch behandlet, er bekommt neben der Chemo auch noch andere Infusionen, wo den Haushalt wieder ausgleichen.

Ich danke dir echt für deine Tips und as Mut machen.

Viele Grüße
Manu

Eberhard Sann
27.06.2007, 21:31
hallo Manu,

da muss ich wohl was falsch verstanden haben. Selbstverständlich können Bestrahlung und/oder Chemo alleine den/die Tumore zum Verschwinden bringen.
Deinem Vater wünsch ich das von Herzen, denn die OPs sind kein Zuckerschlecken.
Sollte es aber doch noch zu OP kommen höre dich gründlich um wo es dann gemacht werden soll und für den Fall bleibt meine Empfehlung München, wir hatten einige Patienten aus dem schwäbischen Raum Stuttgart + Offenburg lagen bei mir auf dem Zimmer, die speziell von ihren Ärzten dorthin geschickt wurden.

Aber vielleicht gehts ja wirklich ohne OP, das wünsche ich Euch allen ganz sehr.

Gruß
Eberhard

peter3
28.06.2007, 08:28
Hallo
Auch ich möcht mal etwas zur Therapie sagen.
eine kombie Chemo und Strahlentherapie kann heute genau so erfolgreich sein wie eine Op .Sie wurde bei mir angewandt ,da eine 2 Op bei mir mit einem sehr hohen Risiko verbunden ist .und im Augenblick sieht es so aus als ob diese Behandlung geholfen hat es ist kein Tumor mehr nachweisbar.
Liebe grüße Peter

PrinzessinAqua
01.07.2007, 19:28
Hallo ihr Lieben,
ich habe mich nun etwas zurückgezogen weil zur Zeit alles drunter und drüber geht und ich zum teil auch keine Kraft mehr hatte/habe.

Also das erste ist eben nun die Thrombose wo er hatte, dadurch muß ich nun tgl 2 mal Spritzen, da er ja seid Freitag wieder zuhause ist. Auch muß er nun viele tabletten nehmen. Mein Größtes Problem ist das er die Kalium Brausetablette nicht trinken will, da muß ich morgen mal mit den Ärzten sprechen, ob es evt die Möglichkeit gibt das durch die Magensonde zu verabreichen, allerdings sagt er das ihm davon schlecht wird.

Aber zur Zeit ist er eh sehr sehr komisch, er trinkt kaum was und essen will er auch nicht wircklich, ich mache mir echt sehr große sorgen. Ich finde sein Zustand wir einfach schlchter auch wenn er es nicht zugeben will. :weinen:

Keine Ahnung was auf einmal mit ihm los ist, oder ob er vll nun doch beim schlucken schmerzen hat. aber der Zustand macht mir große angst. Zur zeit geht viel vom tag verloren durch die Versorung, ich muß ihn ja spritzen und auch seine Magensonde versorgen und dann noch der ganze Bürokramm und seine Uneinsicht in manchen dingen, Das macht das päckchen leier nicht leichter.

Ab und an haben wir das Gefühl er verliert sein Ziel aus den augen und auch sein Lebenswillen.

Morgen will ich nun nochmal mit den Ärzten sprechen übr die ganze Situationen am WE wo er nun zuhause ist. Mal sehen was die mir raten, den solangsam bin ich mit meinem Latein am ende.

Auch stresst mich das immer alle sagebn wie toll ich das mache und wie gut es sei das ich so ein Beruf gelernt habe. Ich bin gelernt Altenpflegerin, das nützt einem aber nicht viel wenn es die eigene Familie betrifft. Ich rede auch nciht gerne mit Bekannten darüber vll will ich ihnen auch nicht Zeigen das ich doch sehr schwach bin.
Ihr könnt ja mal antworten ob ihr auch solche situationen hatte und was man ab besten tun kann um ihn wieder aufzubauen??
Na ja das war es nun mal ich melde mich wieder, so wie es neuigkeiten gibt.

Viele Grüße Manu

PrinzessinAqua
03.07.2007, 15:45
Hallo ihr Lieben,
solangsam aber sicher bin ich mit meiner Kraft total am ende. Ich habe mein Vater gestern abend auf die waage gestellt und mußte mit entsetzen feststellen das er nur noch 61 kg wiegt.
Eigentlich war in der Klinik mal abgesprochen er darf nich unter 70 kg kommen. Heute habe ich das dann gleich gesagt und sie meinten das wir nun überlegen müssen was wir als nächstes machen können.

Wenn es so weiter geht werde ich ihn wohl oder übel über die Sonde ernähren müssen, es ist ja auch ein riesen Problem das er so wenig trinkt. Zur Zeit bin ich einfach nur noch ratlos und auch Körperlich an meinen Grenzen.

Den der rest von der Familie merkt zwar das so nicht geht, abr sind nicht wircklich eine große Hilfe. Alle erwartungen bleiben an mir hängen und dann muß ich auch nebenher mein eigenes Leben in griff kriegen. Ich weiß nicht wie lange ich noch stand halte, zur Zeit fühle ich mich wircklich sehr sehr schwach.

Viele Grüße Manu

Ps: wollte das nur mal posten um mein Kopf wieder etwas freier zu machen.

_Viola_
03.07.2007, 19:39
Liebe Manu,

es tut mir Leid, dass alles an Dir allein hängen bleibt. Dass Du Dich sehr schwach fühlst, kann ich gut verstehen. Irgendwann ist man mit der Kraft am Ende.

Bei mir kam es nach dem Tod meines Vaters. Bis dahin habe ich durchgehalten und ich frage mich oft, wie ich das alles geschafft habe.

Dein Vater sollte wirklich nicht mehr abnehmen. Sprich doch mal mit dem behandelnden Arzt. Ein Port oder eine Sonde wären auf jeden Fall gut. Mein Vater hatte einen Port und hat dabei sogar 6 Kilo zugenommen.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und für Deinen Vater alles Gute!

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
07.07.2007, 10:07
Hallo ihr Lieben,
ich habe nun eine sehr Turbulente Woche hinter mir. Mit meinem Vater ging e die ganze Woche mal auf und dann wieder ab.

Seid Donerstag ging es eigentlich nur noch abwärts. Gestern abend mußteich wieder ein Krankenwaagen holen und ihn in die Klinik bringen. Den er hatte 40 grad Fieber. Ausserdem konnte er sehr schelcht atmen und hatt ein sehr starken Husten mit zähem schleim.

Die Ärzte meinten dann das die Lunge ok ist und auch alles frei sei. Allerdings war er wohl Dehydriert weil er ja kuma was Trinken wollte. Nun pembeln sie ihn wieder auf und wenn er nachhause kommt, haben sie gleich gesagt muß ich ihm mehr über die Sonder verabreichen.

Sie meinten da er nun in der Mitte der Bestrahlungen ist fängt die Speiseröhre an aufzuschwellen und das auch normal sei. Mein vater gibt aber nicht zu das er Schluckbeschwerde hat, obwohl man es merkt, er versucht leider immer den starken zu spielen.

Er ist auch sehr schwach auf den Beinen und man muß ihm helfen, aber auch das will er nicht wircklich eingestehen, zu den Sanitätern gestern abend hat er gesagt ich kann sehr gut und auch alleine Laufen. Ich habe das dann aber verneint und so haben der Sanitäter und ich ihn rausgeführt zum Krankenwaagen und er ist wieder mal zusammen gebrochen.

Im Krankenwaagen haben sie ihn dann auch gleich mal an den sauerstoff gehangen und auch in der Klinik weil die Sättigung erstmal sehr schlecht war. Dann als sie ihn der Klinik ankamen ging es ihm eig wieder recht gut und er wollte den Sauerstoff erst nicht mehr. Aber ich habe dann schnell gemerkt das es ihm wieder von minute zu minute schlechter ging und habe veranlaßt das sie ihm wieder sauerstoff geben. Auch war er sehr verwirrt und durcheinander.

Ich hoffe es geht ihm heute Mittag wieder etwas besser wenn wir ihn besuchen, er hatte ja die Hoffnung das erheute shcon wieder mitheim darf, weil das WE ja Formel 1 läuft und das will er nicht verpassen und ausserdem der Boxkampf heute abend.

Ich hoffe nur das es wircklich nur die Flüssigkeit war und nicht wieder was schlimmes raus kommt.

Nun möchte ich euch allen danken wo mir doch immer helfen und auch immer wieder gute Tips geben, ihr seid einfach super.

Viele Grüße Manu

PrinzessinAqua
10.07.2007, 15:22
Hallo ihr Lieben,
mein Dad ist immer noch in der Klinik und so wie es aussieht wird er auch noch bis Freitag dableiben müssen.
Im Blut wurd ein Infekt nachgewiesen und auch das die weißen Blutkörperchen zu wenig sind.

Immoment ist sein Zustand ein reins Wechselspiel, gestern war er einigermaßen munter und sehr gut gelaunt und heute wieder total müde und am Boden zerstört. Laufen kann er nun leider auch zur Zeit nicht vernüftig und für weiter strecken braucht er ein Rollstuhl.

Wie es auch aussieht klappt das schlucken nicht mehr so wie es sollte und er ißt daher lieber breiige sachen. Wenn es noch weniger werden sollte was er zu sich nehmen kann, muß man die PEG mitbenutzen.

Ab nächsten Mittwoch also den 18 Juli geht auch wieder die Chemo los und alle sage jetzt schon das es da wahrscheinlich noch schlimmer wird und er zeitweise kein vernüftigen Geschmack mehr hat.

Habt ihr dazu erfarungen das ihr zum teil nicht mehr richtig schmecken konnte und wenn ja wie lange geht den sowas??

Na ja das war nun mal wieder kurz und kanpp geschrieben das aktuele.

Würde mich sehr über antworten freuen.

Viele Grüße

Manu

_Viola_
10.07.2007, 19:04
Liebe Manu,

es tut mir sehr Leid, dass es Deinem Vater nicht so gut geht. Eine Chemo ist halt sehr belastend und meistens ist sie von unangenehmen Nebenwirkungen begleitet.

Schluckbeschwerden hatte mein Vater bei der Chemo nicht, sondern nur durch die Bestrahlungen. Geschmacksbeeinträchtigungen hatte er auch. Bei ihm hat alles sehr salzig geschmeckt. Meine Mutter hat für ihn schon immer extra gekocht und alles fast ohne Salz zubereitet, aber trotzdem konnte er es oft nicht essen, weil es nur nach Salz geschmeckt hat. Das ging aber nach einiger Zeit wieder weg. Ich hatte damals auch mit dem Arzt darüber gesprochen und er sagte, dass das mit dem Cisplatin zusammen gehangen hat.

Dass Dein Vater jetzt schwach ist, ist ganz normal. Nur die wenigsten überstehen die Chemo ohne diese Nebenwirkungen. Aber auch das wird wieder besser.

Ich wünsche Deinem Vater alles Gute und schnelle Besserung seiner Beschwerden.

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
12.07.2007, 17:15
Hallo ihr lieben,
mir geht es heute nicht sonderlich gut, den meinem Dad geht es leider schlechter. :weinen:

Er hängt nun am Sauerstoff, heute nacht ist er gestürzt. Nun untersuchen sie auch wiedermal wegen TBC. Weil sie auf der Lunge wieder mehrer Schatten gefunden haben. heute Mittag bekommt er auch wieder 2 Bluttranfussionen da sein Hp wert wieder mal im Keller ist.
Das Fieber bekommen sie zur zeit auch nicht wircklich in griff. Solangsam frage ich mich schon kommt nun auch mal wieder ein aufatmen?

Heute hat er auch gesgat das er sich nicht gut fühlt, abr ist ja auch alles verständlich.

So das war es heute mal kurz und knapp, da ich etwas durch den wind bin. Wir lesen uns.

Viele Grüße Manu

PrinzessinAqua
18.07.2007, 16:05
Hallo ihr Lieben,
ich hatte die Letzten Tage sehr viel zu verdauen. :(

Am Sonntag ging es meinem dad richtig gut und ich dachte schon juhu nun endlich es geht wieder bergauf. Er hat sich selber gewaschen und war auch sehr sehr fröhlich.
Dann am Montag konnte ich ihn nicht besuchen da ich mir eine erkältung eingefange habe, die aber zum glück nicht weiter schlimm war, das ich am Dienstag wieder hin konnte. Dann kam die Schreckensmeldung, mein Dad hatte am Montag Kammerflimmern und es ging wohl sehr knapp her,sie mußten ihm Adrenalin spritzen um ihn wieder zurück zu bekommen. :weinen:

Eigentlich hätte heute wieder die Chemo los gehen sollen, aber dies wurde nun verschoben, weil sie jetzt auch noch Wasser auf er Lunge festgestellt haben, das morgen abgepumt wird.

Meinem dad geht es nun leider tgl schlchter und ich mache mir imemr mehr sorgen. Er will nicht mal mehr nachhause und ich bekomme ihn auch nicht Motiviert. Er will keine Zeitung lesen, kein Radio hören und frägt auch nicht mehr wie es den anderen so geht. Sag ich ihm grüße intressiert ihn das auch nicht.

Laufen tut er auch nicht mehr und ich habe zur Zeit das Gefühl das die Station ihn einfach machen läßt, weil er auch alls ablehnt. Essen tut er auch kaum noch, daher bekommt er nun Flüssignahrung. Nächste woche wäre die Therapier eig abgeschlossen und es wird geschaut wie sich alles entwickelt hat, abe rich habe echt kein gutes Gefühl und weiß auch nicht wie das alles werden soll wenn er dann endlich mal wieder nachhause darf.

Ich habe so ein Gefühl das er ein Pflegefall wird und auch das er zur Zeit kein Lebenswillen mehr hat.

Habt ihr irgendwelche Tips wie ich ihn wieder motivieren könnte??

Über ratschläge und tips wäre ich echt sehr dankbar, den ich und meine Familie wissen nicht mehr weiter. :weinen:

Viele Grüße Manu

peter3
19.07.2007, 10:05
Liebe Manu
Viel Ratschläge kann man Dir nicht geben ,aber vieleicht solltest Du deinem Vater
auch mal von den Postiven Patienten erzählen. Ich habe das gleiche mitgemacht wie Dein Papa ,mein Arzt in Dortmund hat mich mit einem Patienten zusammengebracht der die gleichen Problem hatte wie ich und dem es nun besser ging ,dieser und hauptsächlich meine Frau haben es geschafft mir wieder Mut zu geben
ich wünsche Euch allen das das bei Euch auch klappt.
Liebe Grüße Peter

_Viola_
19.07.2007, 19:39
Liebe Manu,

dass Du Angst um Deinen Vater hast, kann ich gut verstehen.

Du kannst ihm nur Mut machen. Sag ihm, dass Du ihn lieb hast und ihn brauchst. Das habe ich bei meinem Vater auch gemacht.

Dein Vater hat jetzt so viel mitmachen müssen. Dass er keine Zeitung mehr liest und auch sonst desinteressiert ist, liegt wohl daran, dass ihm momentan die Kraft fehlt. So war es bei meinem Vater auch. Er hatte das auch schon nach seiner ersten Chemo. Da wurde es nach ein paar Wochen wieder besser.

Zeig ihm, dass Du für ihn da bist. Das wird ihm helfen und wenn er sich wieder besser fühlt, wird bestimmt auch sein Kampfgeist wieder da sein.

Ich wünsche es Euch von ganzem Herzen!

Alles Gute für Deinen Vater und für Dir und Deiner Familie viel Kraft!

Liebe Grüße
Viola

ulla46
19.07.2007, 21:46
Liebe Manu,
es ist bestimmt schwer, deinen Vater so zu erleben. Vielleicht beruhigt es dich etwas, wenn ich dir sage, dass ich während meiner Therapie auch ein Woche hatte, wo es mir so hundsmiserabel war, dass nichts mehr ging und ich jede Therapie abbrechen wollte. Obwohl die Ärzte und meine Kinder mich bearbeiteten, doch weiterzumachen, ist das bei mir garnicht angekommen, weil es mir so schlecht ging. Nachdem ich dann eine Woche mit Infusionen und Blutkonserven aufgepäppelt wurde, konnte ich erst wieder klar denken und habe weitergemacht. Es kann eben während der Therapie zu solchen Tiefpunkten kommen und auch kritisch werden. Dann fährt das Bewusstsein ganz zurück, damit der Körper jeder Energie zum Überleben braucht - so wurde mir mein apathischer Zustand erklärt. Vielleicht muss der Körper deines Vaters auch gerade sehr kämpfen! Denke immer daran, dass sein Verhalten nicht gegen dich gerichtet ist. UNd das mit dem Motivieren, das ist auch so eine Sache, sage ich mal als Betroffene. Ich konnte es manchmal einfach nicht mehr hören, weil ich mich echt unter Druck gesetzt fühlte und das hat mich mehr runtergezogen als aufgebaut. Wichtig ist, dass du deinen Vater mal fragst, wie du ihm am besten hilfst. Meine Tochter hat mir irgendwann einfach ohne Kommmentar ein Foto meiner gerade 3 MOnaten alten Enkelin ans Krankenbett gestellt. Das hat mir dann Kraft gegeben. Und wenn ich von anderen gehört hätte, die es geschafft haben, das wäre sicherlich auch sehr motivierend gewesen!
Alles Gute für euch
Ulla

PrinzessinAqua
23.07.2007, 11:37
Huhu ihr lieben,
vielen dank für eure Lieben antworten und auch eure Tips.
Meinem vater geht es wieder besser. Am Donnerstag wurde ihm Wasser von der Lunge gehlt allerdingsnur 300 ml, da er dann nichtmehr sitzen konnte. Aber das tat ihm schon gut und er fühlte sich danach schon viel besser.

Die Chemo wo eig seid dem 18.7 losgehen sollte, ist nun erstmal auf unbestimmte Zeit vertagt worden, das sie ihn erst körperlich wieder fit bekommen, wollen das er da sauch verkraftet.

Er redet nun auch enldich mal wieder vom Nachahusegehen, wo uns alle sehr freut. Die Bestrahlung müßte eig am Mittwoch die letzte sein so wie ich das rechne, mal sehen was dann raus kommt und wie sich alles gemacht hat.

Ich hoffe es geht nun endlich mal wieder bergauf und wird alles gut.

Viele Grüße Manu

thomue
23.07.2007, 15:48
Hallo Aqua,

schön, dass es mal wieder bessere Nachrichten zu vermelden gibt. Ich drücke Euch weiterhin die Daumen!

thomue. :)

PrinzessinAqua
24.07.2007, 10:10
Hallo ihr Lieben,
gestern in der Klinik war für mich aufeinmal alles sehr verriend und ich habe auch nicht alles verstanden, vieleicht wollte ich es auch etwas von mir weg schieben.

Meinem Vater geht es eigentlich einigermaßen gut, zumindest so wie er aussieht und sich auch verhält.

ber das Gespräch mit der Ärztin gestern war doch sehr komisch, ich wolte wissen wann die Chemo nun wiede los geht und da mußte ich dann erfahren das sie wahrshcenlich gar nicht mehr durchgeführt wird. Weil bei meinem Dad derzeit nichts stimmt alle Werte seien durcheinander. Dann hbe ich wegen der Bestrahlung nachgefragt und habe dann auch noch erfahren, das er nur noh die einfache Bestrahlung hat und nicht die wo er sonst hatte. Weil dies nicht mehr gehen würde wegen seinem Herz.

Die einfache Bestrahlung ist doch nur da um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität noch etwas zu erhöhen oder liege ich da nun falsch??

Ich hatte auch das Gefühl dieÄrztin versucht uns auszuweichen, weil sie selbst nicht weiß was sie sagen soll. Gestern war auch wieder eine Menge hektik weil sie ihm auch wieder Wasser abpumpen wollten, da sheißt ich werde heute nochmal das Gespräch suchen, den ich würde chon gerne wissen wo wir nun genau dran sind.

Viele Grüße Manu

_Viola_
24.07.2007, 23:27
Liebe Manu,

das sind ja keine guten Nachrichten.

Sag der Ärztin, dass sie Euch die Wahrheit über den Zustand Deines Vaters sagen soll. Dazu ist sie verpflichtet. Somit könnt Ihr Euch besser auf die Situation einstellen.

Wie Du schreibst, geht es Deinem Vater jetzt ganz gut, vielleicht hast Du ja doch etwas falsch interpretiert. Ich wünsche es Euch von ganzem Herzen.

Ich weiß nicht, was Du unter "einfacher Bestrahlung" verstehst. Mein Vater hatte, als er den ersten Chemozyklus hatte gleichzeitig 36 Bestrahlungen. Bei diesen Bestrahlungen hatte er überhaupt keine Nebenwirkungen. Trotzdem war danach die Metastase weg. Nach einem Jahr hatte er 10 Tiefenbestrahlungen. Außer starken Nebenwirkungen haben die gar nichts gebracht. Es war dann so schlimm, dass er weder essen, trinken noch schlucken konnte.

Ich wünsche Deinem Vater alles Gute und baldige Besserung!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

PrinzessinAqua
28.07.2007, 09:34
Hallo ihr Lieben,
ab dienstag ging echt alles sehr drunter und drüber.

Meinem Vater ging es Dienstag wieder sehr schelcht er war nich wircklich ansprechbar und wollte einfahc nur seine ruhe. Am Mittwoch haben sie dann nochmals 1 Liter flüssigkeit von der Lunge geholt und ihm ging es dann wieder sehr gut.

Dies hat auch am Donnerstag angehaltne wo wir bei ihm wahren, dann gestern morgen der Schockanruf, sie mußten ihn über nacht auf Itensiv legen, da er wieder mal zusammen gebrochen ist und es sehr Kritisch um ihn stand. Er wurde dann gestern nach Donaueschingen verlegt weil seine ganze brust voll mit Flüssigkeit war. Er wurde da dann sofort Notoperiert und ein schlauch eingeführt das die Flüssigkeit wieder ablaufen kann.

Gestern abend bin ich dann mit meinem Freund hingefahren und ich war geschockt wie mein dad da lag :weinen:. Er war total neben sich gestanden wo ja klar ist durch die Op aber auch so er sah sehr schlcht aus. Der Arzt hat mich aber gleich beruhigt und gemeint das es ihm wieder viel besser geht, wie wo er eingeliefert wurde. Er bleibt nun erstmal bis Dienstag in dem Krankenhaus, daher fallen nun auch 3 Bestrahlungen erstmal aus. Aber das Krankenhaus schaut nun auch schon nach wie der Tumor sich entwicklet hat, weil dies hätte eig gestern eh geschehen sollen.
Die Chemo wird nun wahrshceinlich gar nicht mehr gemacht weil ihm die erste ja so schwer zugesetzt hatund sie wollen weitere Risikos vermeiden, da er ja auch keine Metas hat.

Ich hoffe es geht ihm heute Mittag wieder besser wenn ich mit meinr Mum komme, den ich weiß nicht wie sie es verkraftet, sie weint nun eh sehr oft weil sie das alles so fertig macht. Aber auch ich weine viel nur ich laß es mir net so anmerken und versuche eben ein Klaren Kopf zu behalten.

So das war es nun mal wieder von meinr seite aus.

Viele Grüße Manu

Lilly78
28.07.2007, 10:24
Hallo Manu!!


das hört sich garniht gut an.

Ich hoffe, es geht deinem Dad wieder etwas besser und wünsche dir und deiner Mutter alle Kraft der Welt, um mit der schweren Situation zurecht zu kommen.
LG Lilly78

PrinzessinAqua
28.07.2007, 19:34
Hallo ihr Lieben,
leider gibt es noch keine besseren Nachrichten, er ist immer noch sehr schlapp und kann nicht viel reden.
Aber er hat auch noch immer den Schlauch drin und ich denke das schwächt ihn auch sehr.

Es ist echt hart wenn ich ihn so daliegen sehen muß und doch nicht helfen kann. Leider wird er nun auch wieder leicht aggresiv da er mit sich selbst unzufrieden ist und dies läßt er uns auch spüren. Da wir ihn eben zum Teil nicht genau verstehen und dan wird er sauer.

Ich hoffe es geht bald wieder bergauf, so wie es am Mittwoch und Donnerstag war. den da war er ja so super drauf und hat sogar von Physiotherapie geredet das er endlich wieder laufen kann.

Nun heißt es eben wieder mal abwarten. Ich hoffe ich kann euch bakd wieder was positives berichten.

Viele Grüße

Manu

Lilly78
28.07.2007, 19:50
Hallo!!

Tut mir echt leid, daß es deinem Vater noch immer nicht besser geht!!:(
Das Zusehen und nicht helfen können ist sicher das allerschlimmste!!
ICh schicke dir ganz,ganz einen großen Gruß mit viel, viel Kraft!!!

:o

LG Lilly

_Viola_
28.07.2007, 20:35
Liebe Manu,

mir tut es auch sehr leid, dass es Deinem Vater noch nicht besser geht.

Ich weiß, es ist eine harte Zeit. Oft weiß man nicht, wie man das alles durchstehen kann. Am schlimmsten ist, wenn man zusehen muss, wie ein geliebter Mensch leiden muss. Man kann selbst nichts machen außer trösten. Auch wenn Dein Vater oft ungerecht zu Euch ist, zeigt ihm, dass Ihr ihn lieb habt.

Ich wünsche Deinem Vater alles nur erdenklich Gute und Dir und Deiner Familie viel Kraft!

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
29.07.2007, 16:44
Hallo ihr Lieben,
meinem Vater geht es heute noch schlechter, es war ganz komisch als wir gekommen sind und ich bin gleich ins Stationzimmer und sie sind auch alle sofort los gerannt.

Ein Pfleger hat mich dann nachher erzählt das mein dad nun in einer schweren psychischen lage ist und gerade keine lust mehr hat weiter zu leben, sie versuchen aber das beste.
Den durch die Erkrankung alleine sei dieses Tief schon klar und dann eben durch das wo er alles mit machen muß.

Ich habe aber eher das gefühl, das er nur noch auf meine Schwiegereltern wartet die morgen kommen. Weil er atmet ganz schwer und ist zwitweise auch kurz abwesend und das schlimmste ist er sagt sätze wie z.b ich werde bald gehen ich kann nicht mehr. :weinen: es macht mir so angst, ich will ihn doch nicht verlieren müssen.

Ich habe nun schon die ganze Zeit angst das das Telfon klingelt und der Zustand sich noch mehr verschlechtert.

So das war es nun mal wieder von meinr Seite aus.

Viele Grüße

Manu

_Viola_
29.07.2007, 18:25
Liebe Manu,

als ich das gelesen habe, wurde ich an die letzten Tage meines Vaters erinnert.

Glaub mir, auch wenn es für Euch ganz schwer ist, irgendwann haben sie keine Kraft mehr zum Kämpfen. So war es bei meinem Vater auch.

Donnerstags rief der Arzt bei uns an und sagte, dass wir eher ins Krankenhaus kommen sollen. Als wir dann in das Zimmer meines Vaters kamen, sagte er, dass er nicht mehr kann. Es waren die schlimmsten Tage meines Lebens. Wir haben ihn leiden sehen und haben uns gewünscht, dass er so schnell wie möglich von seinem Leid erlöst wird. In diesen Momenten haben wir nicht an uns gedacht, wie es sein wird, wenn wir ihn verloren haben. Ich wollte nur, dass er keine Schmerzen mehr hat. Ich habe ihm das aber nicht gesagt. Wir haben nur immer draußen darüber geredet. Bis Samstag musste er sich noch quälen. Uns hat es fast das Herz zerrissen. Samstag früh habe ich ihm gesagt, dass er aufhören soll zu kämpfen und dann ging es ihm gut. Kein Schnappen mehr nach Luft, keine Krämpfe mehr ... er war ganz ruhig und ist dann auch ganz ruhig eingeschlafen.

Damit will ich sagen, wenn Dein Vater nicht mehr kann, dann lasst ihn gehen. Sagt ihm das auch, dass er das darf. Es wird ihm leichter fallen diese Welt zu verlassen und Euch wird es im Nachhinein gut tun, dass Ihr in nicht bedrängt habt weiter zu kämpfen. Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit bei ihm zu bleiben.

Es tut mir so schrecklich leid. Ich wünsche Euch alle Kraft der Welt!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

Lilly78
29.07.2007, 21:05
Hallo Manu!!


Sei gedrückt :pftroest: :pftroest: :pftroest:
Es tut mir leid.........!!!

Lilly

PrinzessinAqua
30.07.2007, 08:54
Hallo Viola und Lilly,
eine unruhige Nacht ist nun zu ende und das Telefon hat zum Glück nicht geklingelt.
Vieleicht geht es ihm doch wieder etwas besser und ich habe gestern alles überbewertet, wo ich aber eigentlich nicht denke.
Durch mein Beruf habe ich schon viel gesehen und trotzdem ist es anders wenn man den eigenen Vater so daliegen sieht.

Um 13 Uhr fahren meine Mum und ich wieder raus ins KH, weil da müßte eig die OP rum sein und der Schlauch wieder entfernt sein und dann mal sehen wie es ihm heute geht. Morgen hätte er ja eigentlich wieder sollen zurück verlegt werden, in die andere Kinik das die Bestrahlung noch zu ende gemacht werde kann.

Ich sehe es nun mal als gutes Zeichen das niemand angerufen hat, gestern nacht hatte ich aber ein sehr sehr komisches Gefühl mein Freund hat 1 stunde gebraucht mich wieder zu beruhigen und meinte schon ruf doch einfach an wenn du so eine Angst gerade hast. Aber aufeinmal war die angst wieder weg, und eine stimme sagte es geht ihm besser sehr komisch.

Na ja ich denke die letzten Tage zeigen auch leichte Narben an mir und ich bewerte vll vieles über, werde heute nochmal mit dem Arzt das gespräch suchen was er den so meint.

Werde mich dann heute Mittag oder heute Abend nochmal melden.

Und danke ihr 2 es tut so gut immer wieder von euch was zu lesen.

Viele Grüße

Manu

ulla46
30.07.2007, 11:49
Liebe Manu,
das ständige Auf und Ab un die Unsicherheit zehrt an den Nerven. Es ist jetzt eine schwere Zeit für euch alle und ich wünsche euch, dass es bald einen Lichtblick gibt!
Ulla

_Viola_
30.07.2007, 13:46
Liebe Manu,

ich hoffe sehr, dass doch alles blinder Alarm war und Dein Vater auf dem Weg der Besserung ist.

Ja dieses ständige Auf und Nieder. Das kenne ich auch. Immer die Angst im Nacken, dass es schlimmer wird.

Dieses Gefühl, was Du beschreibst, dass Du plötzlich ruhig geworden bist, weil Dir eine innere Stimme gesagt hat, dass es ihm gut geht, kenne ich auch. Auch wenn mein Vater jetzt nicht mehr lebt, habe ich es oft. Wenn ich ganz traurig bin und an ihn denke, dann wird es mir manchmal ganz warm ums Herz, ich kann das jetzt nicht beschreiben, dann werde ich ruhig und weiß, dass es ihm gut geht. Manchmal denke ich sogar, dass ich spinne. Wenn mich dieses Gefühl überkommt und ich sehe sein Foto an, dann habe ich das Gefühl, er lächelt mir zu.

Dass das alles an Deinen Nerven zerrt, ist ganz verständlich. Es ist ja auch eine Ausnahmesituation. Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und für Deinen Paps baldige Genesung!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

Lilly78
30.07.2007, 15:53
Hallo Manu!

Ich nehme an, du weißt jetzt schon mehr über den Zustand deines vaters!!

Die Ungewißheit ist wohl das schlimmste überhaupt!!
Hoffentlich konntest du heute noch etwas positives in Erfahrung bringen?!

Bezüglich Aufklärung über Alkohol und Nikotin bei meinem Papa muß ich wohl nochmal genau nachhaken im Krankenhaus.
Als ich es damals versucht habe, haben die mich ja total bescheuert angesehen und verblüfft gefragt, ob er den trinke.
Naja, villeicht standen die da unter stress oder haben etwas verwechselt, jedenfalls werde ich versuchen, nochmal in Ruhe mit den Ärzten im Krankenhaus darüber zu sprechen.
Von der Aggressivität wegen des Entzuges habe ich nicht Angst, obwohl es sicher hart ist, aber daß kenne ich ja schon...............!


Liebe Manu, ich wünsche dir, daß du die nächste Zeit öfter mal so eine innere Stimme hörst und dadurch zur Ruhe kommst und das du irgendwo eine Energiequelle für dich entdeckst, an der du dir Kraft holst- es gibt sie ganz bestimmt, aber oft muß man lange danach suchen!!

Alles Gute und bis bald!!:knuddel:

Lilly

PrinzessinAqua
30.07.2007, 15:59
hallo ihr lieben,
danke für eure liebenden und tröstenden Worte.
Ich habe heute nochmal mit einemArzt gesprochen, dieser war endlich mal bereit meiner mum und mir nichtsmehr vorzugaukeln.

Der SPK ist bei meinem Dad nicht mehr Heilbar, der Arzt hat gesagt das er leider an dieserKrankheit sterben muß. Auch wird mein Dad nicht mehr voll Fit, das heißt ich brauche Pflegebett und alleszuhause.

Wie lange es noch geht kann man zu diesem Zeitpunkt nicht sagen.

Am Mittwoch hat er nochmal eine OP wegen der Erguss auf der Lunge vor sich, weil der Arzt will ihm sein Leben noch so angenehm wie möglich gestalten. Dazu muß man die OP machen, da der schlauch raus muß, da sonst eine Gefahr besteht das er eine Lungenentzündung bekommt und daran sterben muß.
Ob die OPgut geht kann erunsleiderauch nicht sagen :weinen:.

Es heißt nunabwarten und Daumen drücken, wenigstens weiß ich nun woich dran bin und braucht nicht immerwieder sagen der Krebs geht weg es wird alleswieder super.

So das war es nun mal den mirlaufen wieder maldie Tränen,weilesmich so fertigmacht.

Viele Grüße

Manu

Lilly78
30.07.2007, 16:13
Hallo Manu!!


Tut mir leid!
Kann mir vorstellen, wie schwer dir gerade zu Mute ist, :pftroest:

So schwer es ist, aber du hast recht, jetzt weißt du woran du bist und du mußt wohl oder übel damit umgehen lernen, was sicher nicht einfach ist.
Gib dir zeit diese schlimmen Nachrichten zu verarbeiten und höre auf deinen Körper, er sagt dir viel.
Wenn dir nach weinen ist, weine, wenn dir nach schrein ist, schrei,.........
Ich hoffe, daß es dir und deiner Mum gelingt, die zeit die euch mit eurem Papa noch bleibt, ein bießchen zu nutzen.


Ich denke ganz, ganz fest an dich und bin gerne für dich da!!!

Lilly:shy:

peter3
30.07.2007, 17:00
Hallo Manu
Es tut mir leid wie es um Deinen Vater steht aber es ist auch gut das Du nun weist wo du dran bist.Mache ihm noch ein paar schöne Tage wenn es geht aber vergesse nicht das auch Du ein Mensch bist und auch leben mußt.
Das habe ich auch immer meiner Frau gesagt denn es nützt nichts wenn ihr einestages zusammen klappt.
Ich wünsche Dir alles gute und Deinem Vater Tage ohne Schmerzen
Peter

_Viola_
30.07.2007, 22:58
Liebe Manu,

es ist schlimm, wenn man erfährt wie schlecht es steht. Man hat das Gefühl, als wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Es tut mir so leid!!!!!!!

Jetzt muss er die OP hinter sich bringen und dann braucht er Medikamente, die die Schmerzen in Schach halten. Wichtig ist, dass er sich nicht quälen muss. Wie Du Dich fühlst, weiß ich. Man kann das Gefühl auch nicht beschreiben.

Wie Lilly geschrieben hat, nutzt die Euch noch verbleibende Zeit. Der Gedanke alles für ihn getan zu haben, hilft mit der Trauer besser umzugehen.

Dieser Scheißkrebs, wieviele an dieser Krankheit schon verstorben sind, seitdem ich in diesem Forum bin, ist unwahrscheinlich. Statt ständig irgendwas in die Luft zu ballern oder für irgendwelche Länder zu spenden, die eh von ihrem Trott nicht abzubringen sind, sollten sie das Geld lieber in die Krebsforschung investieren.

Viel Kraft für die kommende Zeit und Deinem Vater wünsche ich, dass er sich nicht quälen muss.

Fühl Dich gedrückt!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

PrinzessinAqua
31.07.2007, 16:08
Hallo ihr Lieben,
also in einem hate der Arzt schonmal recht ein städniuges auf und ab.

Meinem Vater ging es heute richtig gut und er hat heute morgen auch dem Pfleger ganz stolz erzählt das meine Schwiegereltern in spe ihn besuchen kommen. Er hat sich wahnsinnig über den Besuch gefreut.

Allerdings hat er auch zu ihnen gesagt ob wir uns die woche nochmal sehen weiß er nicht. Na ja morgen hat er ein schweren Gang vor sich mit der OP die wird nicht leicht sein, aber so wie er heute drauf war habe ich keine Zweifel das er sie nicht schaffen sollte.

Er hat heute sogar wieder angefangen etwas zu essen, vieleicht sind das alles gute Zeichen wird man sehen.

So das war es nun mal wieder das aktuelle, morgen melde ich mich dann mal wenn ich weiß wie die op verlaufen ist.

Viele Grüße

Manu

Lilly78
31.07.2007, 20:33
Hallo Manu!!


Na das sind ja mal gute Nachrichten!!

Freu mich total für dich!!!!

Halte deinem Vater für die morgige OP ganz fest die Daumen und wünsche ihm alles, alles Gute.

Ganz, ganz liebe Grüße und ich denke an Dich!!:knuddel:

_Viola_
31.07.2007, 21:20
Liebe Manu,

auch ich freue mich sehr.

Ich drücke ganz fest die Daumen für die morgige OP.

Alles Gute! Ich denke an Dich!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

PrinzessinAqua
01.08.2007, 16:06
Hallo ihr Lieben,
ich habe euch heute leider mehr als schlechte Nachrichten mitzuteilen. Die Op hat nicht stattgefunden, den mein Dad hätte diese nicht überlebt.

Meine Mum und ich hatten heute ein langes Gespräch mit dem Oberarzt und ja wir wurden Monate lang belogen.

Mein Dad hat doch Metas und zwa rist die gnaze Lunge voll und die eine Seite arbeitet schon nicht mehr. Er wird an den Folgen sterben :weinen:.

Sie wissen auch nicht wie lange es noch geht, aber wahrscheinlich erlebt er sein 65.ten Geburtstag am 20.8 nicht mehr. :weinen:

Wie es aussieht bleibt er die Woche noch im KH und dann nächste Woche darf er vll nachhause, ich glaube nein ich weiß, mein Dad will nochmal nachhause und diesen Wunsch werd eich ihm auch erfüllen.

Nur bin ich nun gerade überfordert und mein Kopf ist sowas von blöd. Ich weiß nicht mal mehr wo ich ein Bett und alles beantrage und was ich überhaut tun soll. Wir sind total überfordert mit allem. :weinen:

Viele Grüße

Manu

_Viola_
01.08.2007, 19:34
Liebe Manu,

es tut mir schrecklich leid.

Ich habe heute an Euch gedacht. Damit gerechnet, dass die OP nun nicht stattfindet, habe ich allerdings nicht.

Dass Du mit allem überfordert bist, ist doch vollkommen normal. Es braucht seine Zeit bis man so eine Nachricht verarbeitet hat.

Jetzt könnt Ihr nur noch für Deinen Vater da sein und ihn auf seinem letzten Weg begleiten. Ich hoffe, dass er seine letzte Zeit ohne große Schmerzen verbringen kann.

Es ist so erschreckend, nun auch noch Dein Vater. Ich kann es gar nicht in Worten ausdrücken, wie betroffen mich das macht. Es erinnert mich wieder an die Zeit mit meinem Vater.

Ich bin in Gedanken bei Dir! Alle Kraft der Welt für Dich und Deine Familie!

Sei lieb gegrüßt und gedrückt von
Viola :pftroest: :pftroest:

PrinzessinAqua
02.08.2007, 15:51
Hallo Viola,

solangsam weiß ich echt nimmer was ich von welcher aussage halten soll. Meinem Dad ging es heute wieder einigermaßen besser und er kann auch zweitweise den Sauerstoff abnehmen. Aber die OP hat ja gestern nicht geklappt sie haben nur das Medikament reingespirtzt und meinten wir müssen nun warten was der Körper macht.

Heute kommen wir und das erste was wir hören ist das er morgen wieder verlegt wird in die Spezialklinik wo er zu vor war. Das verstehe ich nun nicht warum, der arzt war leider im OP und hatte daher keine Zeit zum sagen warum sie dies nun so entschieden haben.

Weil gestern meinte ja der andere Arzt das er diese Woche noch im KH bleibt und dann nachhause darf.

Nun heißt es wieder abwarten und sehen was die andere Klinik nun wieder vor hat, oder ob es doch vll hoffnung gibt, wo ich aber leider weniger glaube. Aber das gute ist auch das er noch kein Morphium benötigt und auch so noch nicht viele schmerzen hat.

So das war es nun wieder vom heutigen Tag, morgen werde ich vll wieder mehr erfahren.

Viele Grüße

Manu

Ps: ich danke dir das du mir so bei stehst und hilfst :remybussi

jani1944
02.08.2007, 17:01
Hallo Manu,

<.....Mein Dad hat doch Metas und zwa rist die gnaze Lunge voll und die eine Seite arbeitet schon nicht mehr. Er wird an den Folgen sterben .Sie wissen auch nicht wie lange es noch geht, aber wahrscheinlich erlebt er sein 65.ten Geburtstag am 20.8 nicht mehr......
........ mein Dad will nochmal nachhause und diesen Wunsch werd eich ihm auch erfüllen.
......Nur bin ich nun gerade überfordert und mein Kopf ist sowas von blöd. Ich weiß nicht mal mehr wo ich ein Bett und alles beantrage und was ich überhaut tun soll.>
Zunächst einmal wünsche ich Euche viel Kraft und Gottes Hilfe für die kommende schwere Zeit. Ich kann Dir nachempfinden wie Du dich zur Zeit fühlst. Mir ging es damals bei meinem Vater ähnlich. Wenn sich dein Vater wünscht nochmals nach Hause zu kommen , würde ich diesem Wunsch nach Möglichkeit entsprechen.
Wir haben uns wegen des Krankenbettes bei meinem Vater an das rote Kreuz gewandt. Die verleihen Krankenbetten. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.
<.......Nun heißt es wieder abwarten und sehen was die andere Klinik nun wieder vor hat, oder ob es doch vll hoffnung gibt, wo ich aber leider weniger glaube. Aber das gute ist auch das er noch kein Morphium benötigt und auch so noch nicht viele schmerzen hat>
Bittet die Ärzte der anderen Klinik euch "reinen Wein einzuschenken" und lasst euch mit faden Erklärungen nicht abspeisen. Ihr habt ein Recht darauf.
Liebe Grüße
Jani

Lilly78
02.08.2007, 20:09
Hallo Manu!!

Das ist ja echt schlimm.

Hoffe, daß ihr heute schon mehr Klarheit habt und wünsche euch allen unendlich viel Kraft.

Denke ganz fest an Dich!!!!

:knuddel: :pftroest: :knuddel:

Lilly

_Viola_
02.08.2007, 20:14
Liebe Manu,

was ist denn das für eine Klinik? So ein Durcheinander habe ich ja überhaupt noch nicht erlebt. Die müssen doch mal eine klare Aussage machen.

Es tut mir sehr leid, dass Ihr nun immer noch nicht wisst, wie es um Deinen Vater steht.

Ich hoffe sehr, dass sich doch noch alles zum Guten wendet!

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
03.08.2007, 17:15
Hallo Viola, jani und der Rest,
also Viola erstmal auf deine Frage mein Dad lag bis heute morgen in Donaueschingen auf der Thorax Station wegen dem Erguss und heut emorgen kam er nun wieder in die Spezialklinik in Villingen.

Als wir heute mittag hin kamen, ging es ihm eig sehr gut, bis auf das er Phantasiert hat und sachen im rtaum gesehen hat die nicht da wahren.

Durch die Trinage im Brustraum wurde sein Bett nass, ich also zum Pfleger geflitzt dieser kam dann auch gleich. Er hat mein Dad dann auf ein Stuhl sitzen lassen und alles hat wunderbar geklappt.

Dann haben der Pfleger und ich ihn wieder zurück ins bett und haben ihm noch eine Frische Unterhose angezogen und dann passierte das Unglück der schlauch aus der Brust ist rausgerissen. Ich sah schon das mein dad nun sterben wird. Aber die haben supoer reagiert, sind dann gleich Rötngen gegangen, weil ja die Gefahr bestand das die Lung ezusammen fliegt.

Aber nichts der gleichen ist ein Glück pasiert und meinem Dad ging es ab der Minute wo der Schlauch raus war wieder viel besser wie zuvor. Er hat witze gemacht und gelacht.

Mit der Ärztin habe ich auch gesprochen wieso er nun wieder in die Klinik kam weil eig sollte er ja nachhause. Die Ärztin hat mir dann erklärt das Donaueschingen alles für den Thorax getan hat, er aber übver das WE aufjedenfall beobachtet werden muss und eben man muß schauen und abschätzen können ob er nachhause darf.

Auch muß zuhause alles gesichert sein wegen Bett, Sauerstoff, Nahrung und auch Rollstuhl. Aber sie haben mit dem MKA schon Kontackt aufgenommen und dieser würde sich auch mit mir in verbindung setzten wegen Pflegestufe. Dann meint eich aber der andere Arzt meinte das mein dad nicht mehr lange hat wegen der Lunge und auch dem SPK. Die Ärtzin sagte dann de reine Lungenflügel arbeitet noch zu 100% und der andere eben zu 50% und SPK ging auch einiges schon zurück und ist viel Kleiner. Daher kann man niemals sagen es ist hoffnungslos und mein Dad hat keine chance mehr das er nicht doch noch etwas länge runter uns bleibt. Sie eminte er wird Früher oder Später daran sterben aber wann kann man nicht sagen. Es kann tage, wochen oder Monate aufjedenfall noch gehen. Morphium bekommt er wircklich keins. Sie meinte nur das erstmal keine Bestrahlungen mehr gemacht werden, weil man ihn nicht überanstrengen möchte.

Nun hängt erstmal alles von dem WE ab und wie mein Dad sich macht und aufrappelt, aber echt komisch das Teil ist raus und ihm geht es wieder besser und der andere Arzt sagt sobald der Schlauch raus ist muß´er jämmerlich erstinken. Die 'Ärztin meinte auch der Schlauch wäre eh raus gekommen vor er nachhause hätte gedurft, weil der Schlauch provziert eine Lungenentzündung und an dieser würde mein dad dann sterben und das will man nicht.

Na ja nun bin ich mal gespannt was ihr davon hält??

Viele Grüße

Manu

PrinzessinAqua
04.08.2007, 15:18
Hallo ihr Lieben,
meinem Dad ging es heute eig sehr gut. Es ist echt Komisch der Schlauch ist raus und es geht ihm viel besser, obwohl der andere Arzt wqas andere gesagt hat.

Mein Dad fühlt sich wieder wohl und fängt auch wieder an zu essen, bekommt aber zusätzlich noch was über die Sonde.

Heute war er so gut drauf das ich ihn auch Rassieren mußte und seine Zähne putzen mußte und danach meinte er nun bin ich wieder ein neuer Mensch wie nez geboren. Wir mußten alle so lachen.

Ansonsten gibt es von heute nichts besonderes.

Viele Grüße
Manu

Lilly78
04.08.2007, 20:50
Hallo Manu!!


freu mich mit dir.
Super, daß es deinem Dad wieder besser geht!!!!!!

Hoffe für euch alle, daß es lange, lange so bleibt!!!

Schönes Wochenende und bis bald!

Lilly:shy:

PrinzessinAqua
08.08.2007, 09:21
Halo ihr Lieben,
meinem Dad geht es weiter hin eig einigermaßen gut.

Zur Zeit bin ich viel am Organisieren das er nachhause kommen kann. Den die Klinik kann der Zeit nicht mehr viel für ihn machen. Das schlimmste ist eben das auf der Lunge so viele Metas Herde sind, die man schwer in griff bekommt.

Am Montag haben meine Mum und ich nun das schlafzimmer so umgebaut das die sachen alle kommen können. Ich häng mich am Montag ans Telefon damit ich die sachen bekomme und der mediznische Dienst sagt zu mir, erstmal m,uß mein vater eingestuft werden und das dauert noch. Ich habe dann gesgat das kann wohl nicht wahr sein, seid 19.6 liegt nun der Antrag bei ihnen rum.

Zum Glück hat die Klinik ein Brückendienst, der unterstüztz wo er nur kann und hat nun alles für mich beantragt das ich es endlich bekomme und mein Dad nachhause kann. Morgen oder Freitag sollen wohl die Sachen eintreffen.

Mein Dad freut sich sehr auf zuhause, es wird vll sein letzter Lebensabschnitt sein, aber man kann nicht sagen wie lange es noch geht etc. Die Ärzte haben auch gesagt sie würden nie so eine Aussage treffen, den jeder Mensch ist anders. Mein Dad hat nur noch 58 kg, aber da sist ja leider normal da er kaum noch was essen kann. Er fängt nun zwar wieder an aber viel ist es nicht.

Der Hammer ist auch was man für zuhause alles braucht damit er überhaupt heim kann, aber das bekommen wir nun alles und ich hoffe Anfang mitter nächste woche ist alles da und er kan nachhause kommen. Es geht ja nun auch auf sein Geb zu und da wil er zuhause sein.

Viele Grüße

Manu

PrinzessinAqua
09.08.2007, 18:56
Hallo ihr Lieben,
meinem Dad geht es nach wie vor recht gut. heut ehat er zum erstenmal wieder Vollkost bekommen. Heute Mittag als ich bei ihm war hat er von den Bratwürsten geschwärmt. :D

Der Sauerstoff Konzentrater kam nu heute an. Nun fehlt nur noch das Bett, Rollstuhl und die Nahrung. Aber zur Zeit ist eh nicht sicher wann er nun Heim darf. Den seine Werte haben sich sehr gebessert.

Am Montag wollen sie nun noch mal eine Lungenspiegelung machen und genau nach den Metas zu schauen. Den die sind sein hauptproblem zur zeit. Der SPK sagen sie sei nur eine Kleine sache und auch wieder Heilbar, aber sie müssen die Lunge in Griff bekommen.

Na ja mal sehen was noch alles kommt.

Viele Grüße

Manu

Lilly78
10.08.2007, 19:24
Hallo Manu!!


Echt super!!
Freu mich, daß es euch momentan besser geht und wünsche euch von ganzem Herzen, daß es noch besser wird und auch anhält.

:knuddel: :knuddel: :knuddel:

Lilly

PrinzessinAqua
13.08.2007, 11:20
Hallo ihr Lieben,
meinem dad geht es nach wie vor sehr gut und er fühlt sich auch besser. Das Atmen klappt soweit auch ganz gut und der SPK ist noch sehr klein so das es ihn eig nciht mehr stört.

Zur Zeit kann ich echt nicht verstehen das es heißt man kann für ihn nicht mehr machen, irgendwie glaube ich das auch net. Weil wieso sollte es ihm aufeinmal wieder besser gehen, Das verwirrt mich doch alles sehr.

Na ja und die sachen wo ich brauche das er endlich heim kann lassen auch noch auf sich warten, wo mich noch mehr ärgert. Bist jetzt haben wir nur den Sauerstoffkonzentrator. Es fehlen daher noch das Bett, Rollstuhl, Ambulantes sauerstoffgerät und die Nahrung.

Muß da nun gleich nochmal anrufen, weil eig sollte mein Dad ja langsam entlassen werden. Aber das geht ja nicht wenn ich die sachen net habe.

Viele Grüße

Manu

Lilly78
13.08.2007, 15:36
Hallo Manu!!


Freut mich zu hören, das es deinem Papa besser geht.

Wahrscheinlich kann man das garnicht richtig genießen, weil man immer schon Angst hat, das sich der Zustand wieder verschlechtert.

Ich Hoffe, das du bald alle Sachen, die du für die Pflege zuhause benötigst, bekommst und wünsche dir weiterhin viel, viel Kraft und deinem Papa auch, daß es ihm noch lange so gut geht!!

Liebe Grüße und bis bald,

Lilly:knuddel: :knuddel: :knuddel:

peter3
16.08.2007, 08:05
Hallo Manu
Auch ich wünsche Dir das es Deinem Papa weiterhin besser geht und er noch viele schöne Tage ,Wochen und vieleicht auch Jahre hat .Ich drücke beide Daumen für Euch
Liebe Grüße Peter

PrinzessinAqua
16.08.2007, 13:14
hallo ihr Lieben,
nach einer Harten Woche habe ich nun endlich alles da und mein Dad ist auch schon gestartet und trifft so ca in 30 min hier ein.

Wie eine Krankenkase sich anstellen kann ist echt der Hammer, aber wir haben es nun geschafft und er kann nachhause das ist das wichtigste und schönste.

Sein Geb feiert er nun im Kreis seiner Lieben. Das einzige was nun noch fehlt ist das mobile Sauerstoffgerät aber das kommt wohl auch. Weil das große Faß zum auffüllen habe ich ja schon.

Nun kann man das beste hoffen und das alles gut wird.

Viele Grüße Manu

PrinzessinAqua
17.08.2007, 10:09
Hallo ihr Lieben,
wollte mich nun mal nach den ersten Stunden wo er nun zuhause ist melden.

Gestern mitag um 14.30 kam er nachhause. Sein Zustand ist soweit in Ordnung. Allerdings merke ich schon heute, wie oft er uns doch im KH angrschwindelt hat, von wegen was er essen tut.

Aber ich habe ja ein Glück die Nahrung und daher auch kein Problem wenn er nicht essen will. Ich denke nun muß er sich auch erst wieder daran gewöhnen das er zuhause ist. Immerhin war er nun 6 Wochen nicht mehr zuhause.

Nachher fahr eich nun zum Doc und hol noch alles was ich brauche. Ich hoffe der Zustand bleibt so wie er zur Zeit ist oder wird noch etwas besser. Den er weigert sich gerade aufzustehen, aber nachher hol ich ihn mal zum Bett raus.

Mal sehen wie die Tage nun verlaufen, zur Zeit ist es echt eine 24 stunden schicht. :)

Viele Grüße

Manu

ulla46
17.08.2007, 12:26
Liebe Manu,
schön dass dein Vater nun zu Hause ist. Für euch bedeutet das aber sehr viel Engagement, rund um die Uhr. Ich möchte dir einfach dafür viel Kraft wünschen, denn ich weiß wie schwierig das auch sein kann. Aber ich denke ja, dass ihr durch professionelle Pflege entlastet werdet.
Hoffentlich geht es deinem Vater noch lange gut!
Ulla

PrinzessinAqua
18.08.2007, 10:52
Hallo Ulla und ihr anderen,
erstmal zu deinen Fragen Ulla, bei uns kommt kein Pflegedienst ich mache das alles, da ich ja Altenpflegerin bin. Desweiteren wohnt bei uns einer direckt um die Ecke wo in der Klinik wo mein Dad lag arbeitet, wenn ich schnelle hilfe brauche kommt er oder seine Frau vorbei. Er ist Krankenpfleger und sie Krankenschwester.Das nun erstemal zur Grundversorung von ihm.

Dann habe ich aus der Klinik noch die brückenpflege an der Hand die kommen auch wenn wa sist bzw stehen im engen Kontackt mit uns und dazu noch die Krankenschwester wo mir die Nahrung bringt und verbandsmaterial für die PEG sonde.

Am 28.8 kommt nun der Medizinischedienst vorbei, für die Einstufung. Da ich ja derzeit nicht arbeite sondern für mein Dad pausiert habe, weil er sich das so gewünscht hat da sich ihn versorge.

Für mich war auch immer klar das wenn es einem von meinen Eltern schlecht geht und sie Pflege brauchen, das ich das zuhause mache, den durch mein beruf bekomme ich eben viel mit und ich möchte nicht das sie ins Heim müssen. So haben wir das auch bei meinen Großeltern gemacht.;)

Meine Mum ist ja auch da und hilft sehr viel mit daher klappt eig alles super. Nur die ganzen Arztgänge erschweren doch so einiges, weil ich ja auch einige sachen brauche. Aber wenn alles mal da ist, muß ich mir um solche Sachen auch keine Gedancken mehr machen.

Nun mal noch zu meinem Dad, sie haben die Chemo- Radiotherapie wegen seinem Allgemein zustand abgebrochen, weil er so nun längere Lebenschancen hat wie wenn sie es weiter gemacht hätten. Der SPK ging einiges zurück, Problem ist das sich auf der Lunge ein Schwestergeschwülz gebildet hat. Dazu hat er nun auch eine Herzinsuffisenz von der Chemo bekommen. Osteoprose hat er leider auch noch leicht. Das heißt er braucht viele Medikamente aber es geht alles sehr gut und er arbeitet super mit.:)

Er selbe rist glücklich zuhause zu sein, ist auch für alles sehr dankbar was wir machen und das wir uns so um ihn kümmern. Wir hoffen alle das der Zustand wie er jetzt ist doch noch eine Weile anhält oder vll auch noch etwas besser wird. Da er nur noch 58 kg hat ist er natürlich sehr schwach auf den beinen. Aber ich habe ja ein Rollstuhl und alles, das einzige wo noch fehlt ist ein Mobiles Sauerstoffgerät, das ich auch mal mit ihm Spazieren gehen kann.

Also wie er lesen könnt lauft zur zeit alles in allem sehr sehr gut.

Viele Grüße sendet euch

Manu

ulla46
18.08.2007, 16:08
Liebe Manu,
dann kann sich dein Vater ja glücklich schätzen, dass er von dir in jeder Beziehung kompetent betreut wird. Was kan man sich mehr wünschen?
Alles Gute für euch
Ulla

Lilly78
18.08.2007, 20:05
Hallihallo!!


Ich kann dich nur bewundern.....!
Hut ab!
Wünsche dir einfach Kraft.........................!!

Alles Gute weiterhin!!!!!

Lilly

_Viola_
18.08.2007, 20:32
Liebe Manu,

ich freue mich, dass Du Deinen Vater jetzt endlich zu Hause hast.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass er noch ganz lange bei Euch sein kann.

Für mich war es auch selbstverständlich meinen Vater zu Hause zu versorgen. Auch wenn ich oft mit meinen Kräften am Ende war, habe ich es sehr gern gemacht und würde es auch jederzeit wieder machen.

Dein Vater ist sicher auch sehr froh wieder im Kreise seiner Lieben zu sein. Es ist halt doch ganz anders als im Krankenhaus. Vor allen Dingen seht Ihr jetzt immer wie es ihm geht. Genießt die gemeinsame Zeit.

Ich bin ja gespannt, wie Dein Vater vom Medizinischen Dienst eingestuft wird. Mein Vater hatte Pflegestufe 2. Da ging alles reibungslos vonstatten. Auch jetzt bei meiner Oma hat alles prima geklappt. Diese Bestätigung haben wir schon nach ein paar Tagen bekommen. Ich war richtig erstaunt, dass es so schnell ging.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine wunderschöne Zeit mit Deinem Vater und Deinem Vater alles Gute und Dir und Deiner Mutter viel Kraft!

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

PrinzessinAqua
19.08.2007, 11:22
Hallo Ulla, Viola und alle anderen,

ersteinmal danke für eure Worte und das mut zu sprechen. Meinem Dad geht es soweit ganz in Ordnung. Ausser das ihm gestern das Atmen wieder sehr schwer gefallen ist.

Heut eist es zum Glück wieder besser. Morgen muß ich nun zu unserem Hausarzt der ist ja wieder vom Urlaub zurück, mit ihm muß ich doch mal so einiges besprechen was mir alles so auffällt und auch das er mal vorbei kommt und ihn sich anschaut.

Weil wenn er Schleim abhusten muß, ist immer leicht Blut mit dabei. der Krankenpfleger meinte aber es sei normal und ich soll mir net so ein riesen Kopf machen, das kommt durch das Krankheitsbild.

Morgen hat er ja nun sein 65. ten Geb vor sich, aber er hat auch einbißchen angst das die Leute ihm das haus einrennen, weil doch viele mitbekommen haben das er wieder zuhause ist. Ich habe ihm aber schon erklärt das ich net zuviele reinlasse und es auch von seinem Zustand abhängig mache.

Das einzige wo mich zur Zeit auch beschäftigt ist die Medikameten gabe, weil irgendwie lösen sich die tabletten nicht so richtig auf da sich sie spritzen kann es bleibt immer ein restbestand zurück und das kann eig net sein. So sture Tabletten habe ich noch nie erlebt. Vor allem das Capros 10 macht Probleme.

Aber auch das werde ich noch hinbekommen.

Viele Grüße sendet euch

Manu

PrinzessinAqua
20.08.2007, 12:07
Hallo ihr Lieben,
mein Dad hat ja nun heute sein 65.ten geburtstag es geht ihm sehr gut.

Für uns ist es heute ein richtig besonderer Tag den er kann bei uns sein und fühlt sich dazu auch noch richtig gut.

Der Krankenpfleger wo bei uns im Ort wohnt war auch schon hier und er meinte ich mache das alles super und er würde richtig gut aussehen. Aber er sagte ihm auch das er zunehmen muß. Weil würde mein Dad so ca 10 kg zunehmen könnten sie die erforderliche Chemo machen und er hätte sehr gute Heilungschancen. Ist alles schon hart und gemein.

Aber wir sind stark und schaffen das egal wie es nun kommt, hauptsache mein Dad fühlt sich wohl und ihm geht es gut.


Ich sende euch mal viele liebe grüße

Manu

PrinzessinAqua
24.08.2007, 10:16
Hallo ihr Lieben,
zur Zeit mache ich mir viele Gedancken um alles und wie es Läuft. Ich denke die ganze zeit darüber nach wie ich was anders machen hätte können, um einfach besser reagieren zu können.:weinen:

Meinem Dad geht es eig nicht mehr so gut, auch wenn er es net zugeben will. Abe rist ja auch verständlich er hat die Hoffnung wieder voll gesund zu werden. Diese Hoffnung wurde mir nun seid Mittwoch Komplett genommen.

Der Hausarzt war da und hat mir Bericht aus dem Ausführlichen Brief der Klinik gesagt. Das war alles weniger schön. Sie werden bei meinem Dad nichts mehr machen können. Weil die Lunge komplett mit Metas angegriffen ist. :weinen: :weinen:

Der Arzt meinte man kann ihm wünschen das er nicht zu sehr leiden muß und der Kampf nicht zu lange geht. Ich weiß nicht mehr was ich von dem allen halten soll. Haben wir nun wircklich Gehofft,Gekämpft und durch Verloren. Das kann es einfach nicht sein.

Die Akuten Atemnot anfälle kommen nun leider auch öfters und auch das Blut spucken wird mehr. Ich habe heute Morgen dem Arzt angerufen und er meinte das es normal sei durch die Metas und man da nichts machen kann. Auch wenn er ein Blutsturz erleiden sollte, wird nicht mehr viel gemacht. :weinen:

Ich möchte das alles einfach nicht wahrhaben. Der SPK ist doch so gut wie geheilt, warum muß nun das alles so passieren?? Ich weiß nicht mehr weiter, ich bin nur noch Traurig und habe Angst von dem Tag wo es vorbei ist. :weinen: :weinen:

So sieht es leider bei mir zur Zeit aus deswegen habe ich mich auch etwas zurück gezogen aus dem Forum, weil ich zeit zum Nachdenken brauchte.

Viele Grüße

Manu

peter3
24.08.2007, 10:27
Liebe Manu
Tut mir schrecklich Leid das eurer Kampf leider umsonst war ,wie es ja aussieht.Ich kann dazu nicht viel sagen nur eins .sei tapfer und mache Deinem Dad die Zeit die er noch hat so schön wie möglich und ich hoffe und wünsche ihm das er nicht so stark leiden muss.Wie es scheint hat dieser sch..... Krebs wieder einmal gesiegt ich kann es nicht verstehen warum ich eigentlich soviel Glück hatte und andere so leiden müssen.Ich wünsche Dir und Deinem Dad alles liebe und gute
Herzlichst Peter

ulla46
24.08.2007, 12:58
Liebe Manu,
es tut mir sehr leid zu lesen, dass der Krebs bei deinem Vater so weit fortgeschritten ist. Und dass du das nicht so wirklich wahrhaben möchtest, kann ich auch verstehen. Aber Fakt ist, dass der Krebs natürlich nicht geheilt ist, sondern im Endstadium ist. Da du ja vom Fach bist, wirst du bei deinem Vater hoffentlich das Schlimmste verhindern oder erleichtern können, z.B. die Erstickungsanfälle. EIne FReundin von mir ist schon lange in der Palliativpflege tätig und sie sagte mir, dass die Patienten friedlicher sterben, wenn die Angehörigen mit ihnen über den Tod sprechen und sie loslassen können, denn die Kranken selbst spüren sehr wohl, wenn der Tod nah ist, reden aber mit ihren Angehörigen nicht darüber, um sie nicht zu belasten. Und die Angehörigen reden nicht mit dem Todkranken um ihn zu schonen.
Ich hoffe, ich trete dir damit nicht zu nahe. Ich persönlich wünsche mir Ehrlichkeit, gerade, wenn der Tod vor der Türe steht, aber jeder geht ja damit anders um.
Die nächste Zeit wird schwer werden und ich wünsche dir und deinem Vater noch eine intensive Zeit.
Ulla

PrinzessinAqua
26.08.2007, 13:44
Hallo ihr lieben,
erstmal wieder vielen dank für eure Lieben Worte. Nun mal zu Ulla,also er möchte davon nicht sprechen weil er daran glaubt das er wieder gesund wird und von dieser Meinung läßt er sich nuicht abbringen. Die Ärzte und auch Pfleger meinten das es in Ordnung sei.;)

Mein Dad leidet der Zeit nicht es geht ihm soweit sehr gut und man tut für ihn ja alles was man kann. Er ist richtig Glücklich zuhause zu sein und ich bin stolz auf meine Mum und meinem Lebensgefährten, das sie alle so toll mit mache und auch helfen.:)

Meine Mum nimmt viele Pflegerischen Tätigkeiten ab wie Klogang etc, waschen machen wir immer zusammen. Mein Lebensgefährte ist dann eher der wo mein Dad späßchen mit macht und auch für die Handwerklichen Tätigkeiten wie Sauerstoffflaschen umstellen etc. Ja und mein part sind dann die Medizinischen dinge und eben auch das Pflegerische und Schreibarbeiten. Ich helfe quassi an jeder ecke. Aber so sind wir gemeinsam ein Rund um packet wo er braucht und er zeigt seine Dankbarkeit.:D

Na ja gestern wäre fast einiges schief gegangen, den ich mußte selber ins KH und sie wollten mich Stationär aufnehmen, dieses habe ich aber verneint, weil ich mir dann Sorgen gemacht habe wie es weiter geht. meine Schädelprellung und Gehirnerschütterung kann ich auch zuhause am besten korrieren und morgen muß ich nun eben zu meinem Hausarzt. Ist alles nicht so glücklich gelaufen.:(

Mein Dad hatte dann auch noch ein schöechtes gewissen weil er nicht wollte das ich zum Arzt gehe und er meinte da sist bestimmt nicht schlimm und dann hab eich mich auf eigene verantwortung entlassen. Aber es ging ja alles gut und mir geht es wieder viel besser.;)
Ich hoffe wir erleben noch viele schöne Tage wie es zur Zeit eben läuft. Das nächste Ziel wo wir haben ist der Geb von meinem Verlobten der ist am 30.8 und da feiert mein Dad sicher noch mit. Wir setzen immer kleine Ziele und hoffen das er das übersteht, bis jetzt hat es immer geklappt und er hat sogar wieder zugenommen, ganze 2 kg. ja er fängt wieder an zu essen, zumindest versucht er es. Bin mal gespannt wie alles weiter geht. Wel sein AZ verbessert sich auch Tgl und da sist ja eig sehr sehr wichtig. Das Blutspucken ist auch nicht mehr so stark. Ist alles sehr sehr komishc oder?? Ich denke es liegt an seinem Lebenswille und das er weiter leben will. das ist ihm wichtig.:D

So das war es mal wieder von meiner seite aus.

Viele liebe grüße an euch

Manu

estella
26.08.2007, 22:23
Liebe Manu,

der Krebs lehrt uns allen die gleiche Lektion: kleine Ziel sind wichtig - das große Ganze kann jeden Augenblick einbrechen. Insofern: feiert eine schönen Geburtstag und genießt das Fest. Man soll sie eh feiern wie sie fallen, sagt man.
Freue mich, dass dein Vater sich wohl fühlt. Er hat eine tolle Familie.

Liebe Grüsse,
e

PrinzessinAqua
28.08.2007, 10:22
Hallo ihr Lieben,
heute war nun die Dame vom Medizinischen Dienst da. Sie hat alles bewertet und meinte also ganz klar müssen sie Pflegestufe 2 bekommen. Kann aber auch sein das es 3 wird. Weil der gesamtwert sehr grenzwertig ist. Na ja mal sehen was dabei raus kommt.

Wir wären auch mit 2 zufrieden. Meinem Dad geht es einigermaßen gut. Er geht nun tgl mal etwas vor den Fernseh und gestern abend hat er auch ein Gläschen Bier getrunken, irgendwie habe ich mich darüber gefreut. Der Hausarzt ist auch sehr zufrieden mit ihm. Man hört nichts auf der Lunge und auch sonst entwicklet sich ein Glück alles sehr Positiv.
Am Donnerstag ist er ja nun schon 2 wochen wieder bei uns zuhause, ist echt das längste seid Mai. Meistens war es leider nur eine Woche.

Wir sind alle froh ihn bei uns zu haben und die Zeit mal richtig zu genießen mit ihm zusammen. Das nächste Ziel wo er sich gestekc thast mit uns mal Spazieren zu gehen, also mit dem Rollstuhl mal sehen wann das klappt und er es sich auch zutraut.

Viele liebe Grüße

Manu

PrinzessinAqua
31.08.2007, 10:09
Hallo ihr Lieben,
meinem Dad ging es Vorgestern mal wieder sehr schlecht und er hat sich nicht wohl gefühlt. Gestern hatte mein Verlobter Geburtstag und meinem Dad ging es blended.

Er mußte einmal auf die Toilette wo 2 von den Gästen mit mir in der Küche war und er hat mit denen geredet und Scherze gemacht und sie haben danach gesagt dein Dad ist ja so mega süß und lieb. Als Antwort konnte ich nur sagen mein Dad ist immer so, den mein Dad war nie wircklich böse, man kann über ihn nichts schlechtes sagen.

Nun hat er leider auch noch eine Entzündung im Ohr und muß Antibotika nehmen das wir das wieder in griff bekommen. Heute Nacht war es nicht so super. Meine Mum konnte nicht schlafen, weil mein Dad alle 2 Stunden nach ihr gerufen hat und igendwas wollte. Nun schläft er aber wieder und nachher um 12 kommt der hausarzt wieder vorbei wegen dem Ohr. Ansonsten ist derzeit alles soweit in Ordnung die Lunge hört sich immer noch sehr gut an, eben für die Umstände.

Viele Grüße

Manu

PrinzessinAqua
01.09.2007, 11:23
Hallo ihr Lieben,
mein Kopf dreht sich derzeit im Kreis, Ständig denke ich nach wie ich oder wir alle samt anders reagieren hätten können. Warum wir das nicht vorher be*****t haben. Der Gedancke zerfrisst mich fast.

Den ich habe die Hoffnung das noch ein Wunder geschieht und man die Behandlungen weiter machen kann, wir wahren doch fast am Ziel. 4 Bestrahlungen haben gefehlt und eine Chemo. Soll das den wircklich alles umsonst gewessen sein. Die ganzen letzten 4 Monate. :weinen:

Jedes mal wenn der hausarzt wieder kommt, sagt er mir immer draussen beim gehen, das man meinem vater wünschen kann das es schnell geht und er nicht leiden muß. Ich will das aber net einsehen, wieso wird aufeinmal so geredet. Der Gedancke daran macht mich fertig. Wenn es meinem Dad mal nicht so gut geht, habe ich imme rwieder Angst das Zimmer zu betreten weil ich ja nicht weiß wa smich erwartet. Ich möchte ihn einfach nicht verlieren. Es kann nicht sein im Juni heißt es noch alles heilbar und ein Kinderspiel und nun 3 Monate später heißt es aus und vorbei, man kann nichts mehr machen.

Wir alle samt genießen jeden tag wo wir ihn noch bei uns in der Mitte haben und er mit uns Späße macht, den wir wissen ja nie wenn er uns aus der Mitte gerissen wird. es macht uns Angst wenn dr tag X kommt. Es mag gut sein das wir nichts genaueres Wissen wann es soweit sein wird. Ich hoffe es wird nicht so schnell eintreten und ich bete tgl zu Gott das er ein Wunder geschehen läßt.

Ab und an fühl ich mich wie in einem Schlimmen traum und sage mir wach auf du schläfst nur, aber nein es ist realität und ich kann sie nicht einfach ändern. Anstatt zum Mond fliegen und solche sachen, sollten sie endlich mal 100% Heilmittel für die Scheiß Krankheit finden.

Ich weiß das ich nun hier sehr abwertend schreibe, aber meine Gefühle sind am ende und ich fühl mich so schwach und klein.

Viele Grüße

Manu

irmgard05
01.09.2007, 12:59
Liebe Manu, es geht dir nicht gut, du bist traurig und fühlst dich schwach und klein. Die Gefühle sind doch für jeden nachvollziebar.:pftroest: Aber eines muss dir ganz deutlich sein: du schreibst nicht abwertend! Das sind zwei verschiedene Paar Schuh!!
Es gibt traurige Beiträge, bei denen ich mich nach dem Anlesen entscheide nicht weiter zu lesen, da ich mich damit überfordere, die mich persönlich zu sehr belasten und durch die ich "heruntergezogen" werden kann. Diese sind aber nicht abwertend! Natürlich lese ich lieber optimistische und positive Beiträge. So geht es wohl jedem hier!
Ich wünsche dir und deiner Familie für die schwere Zeit alles Gute Irmgard

ela68
01.09.2007, 15:42
Liebe Manu,

ich kann dich so gut verstehen,bei mir war es auch nicht anders,aber wer will schon jemanden freiwillig gehen lassen?

Mein Vater wurde innerhalb von einer Woche 3mal operiert,weil ihm die Baudecke geplatzt ist,bei der 1.OP war er super drauf,rief uns danach auch an und meine Schwesterund ich sind noch zu ihm hingefahren,er hat gescherzt und war so wie immer,bei der 2.Op ging es ihm nicht ganz so gut aber es war nicht weiter schlimm,bei der 3. aber war er abwesend guckte nur an die Decke,konnte nicht selbstständig atmen und ich konnte oder wollte nicht begreifen warum es diesmal so schlimm ist.
Die Krankenschwester guckte mich auch total erstaunt an,weil ich nicht begreifen konnte(oder wollte?) warum es ihm diesmal so schlecht geht und nicht so wie es beim 1.mal war.Obwohl ich das Krankheitsbild meines Vaters kannte,wir wußten ja schließlich was auf uns zu kommt.

Als er dann nach Hause kam,ging es ihm die ersten paar Wochen gut,wir haben es ganz weit nach hinten geschoben,dass er eigentlich zum sterben nach Hause kam.

Doch irgendwann wird der Zeitpunkt kommen,weiß jetzt nicht wie ich das richtig ausdrücken soll,aber irgendwann wird die Zeit kommen,wo man es sich wünscht das der jenige endlich gehen darf,weil es keine Leben mehr ist sondern nur ein Leiden.

Ich weiß das es für uns Angehörige wahnsinnig schwer ist loszulassen:pftroest: ,aber wir müssen es leider den Lieben heißt loslassen.
Ich weiß nicht wie weit du mit deinem Papa reden kannst über das sterben,ich konnte es nicht,weil meiner immer der Meinung war,dass er wieder gesund wird und es tut mir heute noch weh nicht mit ihm darüber gesprochen zu haben,weil mein Papa alles mit sich allein ausgemacht hat,er wollte uns schützen,aber das hätte er nicht machen müssen,er mußte schon genug leiden und ich stelle mir das ganz schlimm vor,dass er seine Ängste für sich behalten hat.

ich wünsche dir das du noch eine schöne lange Zeit mit deinem Papa hast,geniesse jeden Augenblick,ich ging meinem wahnsinnig auf die Nerven,weil ich dauernd angerufen habe,nur um seine Stimme zu hören,ich hatte Angst das sie vergessen werde.

Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben,aber eigentlich steht auch alles schon auf seiner HP

Alles Liebe
Ela

P.S. vllt kann ich dir noch einen Tipp geben,mir haben die Bücher von Elisabeth Kübler Ross geholfen loszulassen ,am Anfang hatte ich Angst wenn ich in gehen lassen kann,dass ich ihn dann aufgebe oder ich ihn im Stich lasse,aber so ist es ganz bestimmt nicht,als ich die Bücher las,habe ich nur gedacht,wenn es wirklich was danach gibt,dann ist er dort viel besser aufgehoben als hier und muß nicht leiden.

_Viola_
01.09.2007, 19:13
Liebe Manu,

ich weiß wie verzweifelt Du jetzt bist. Genauso ging es mir auch.

Als bei meinem Vater die Metastase zurück kam, hat auch mir unser Hausarzt gesagt, dass es möglich ist, dass mein Vater das nicht überlebt. Das wusste nur ich. Meinen Eltern habe ich davon nichts gesagt. Genau wie Du konnte und wollte ich das nicht glauben.

Als mein Vater dann die Chemo hinter sich hatte und sie so gut vertragen hat, dachte ich auch, jetzt geht es wieder aufwärts. Gut ging es ihm nicht wegen der Bestrahlungen, aber er hatte wieder Appetit und hatte 6 kg zugenommen.

Aber dann ging es ganz schnell. Auch da konnte ich es immer noch nicht begreifen, dass es jeden Moment zu Ende gehen kann. Ich habe lange mit mir gekämpft. Aber als es meinem Vater dann so schlecht ging und wir mit ansehen mussten, dass er sich nur noch quält, wusste ich, dass es für ihn besser ist, wenn wir ihn gehen lassen. Leider habe ich ihm das erst ein paar Stunden vor seinem Tod gesagt. Das bereue ich jetzt. Vielleicht hätte ich ihm ein paar Tage Qualen dadurch ersparen können.

Wie Ela geschrieben hat, so schwer es ist, aber gönnt ihm seine Ruhe. Ich weiß, dass das nicht einfach ist, aber Dein Vater muss dann nicht mehr leiden.

Ich wünsche Euch, dass Dein Vater noch lange bei Euch sein kann. Ich wünsche ihm aber auch, dass er sich nicht quälen muss.

Dir und Deiner Familie schicke ich ein riesiges Kraftpaket!

Liebe Grüße
Viola :pftroest:

PrinzessinAqua
02.09.2007, 12:50
Hallo ihr lieben,
vielen dank für eure netten worte, nun werde ich mal jedem einzelnen darauf antworten was vll noch unklar war.

liebe irmgard,
danke für deine lieben worte, die habenmich echt wieder etwas aufgebaut.

liebe ela,
das Thema sterben ist bei meinem dad Tabu thema, den genau wie bei deinem Dad glaubt er immer noch daran das er wieder ganz gesund wird. Diesen glauben wollten wir ihm auch der zeit nicht nehmen. Da es ihm ja soweit ganz gut geht.

liebe Viola,
der zeit leidet er zum Glück noch nicht, ich denke wenn das eintreffen würde sehe ich auch wieder alles anders. Aber momentan ist er noch serh ausgelichen.


Ich bin echt froh das ihr einem immer so zur seite steht vielen dank.

Viele Grüße
Manu

_Viola_
02.09.2007, 20:12
Liebe Manu,

ich verstehe Dich vollkommen. Wir haben mit meinem Vater auch nicht über den Tod geredet. Bis zum Schluss haben wir versucht ihm Mut zu machen.

Ich wollte Dir damit auch nicht sagen, dass Du es Deinem Vater sagen sollst. Ich meinte nur, wenn es dann soweit sein sollte, dann sollte man loslassen können. Es ist sehr schwer und ich konnte es auch nicht. Aber ich bereue es jetzt. Mein Vater konnte erst Abschied nehmen, als ich ihm gesagt hatte, dass er gehen darf. Er hat immer nur für uns gekämpft, dass habe ich aber zu spät erkannt.

Es ist eine sehr schwere Zeit. In Gedanken bin ich bei Dir und ich fühle mit Dir. Genießt einfach die Euch noch verbleibende Zeit. Ich hoffe, dass es noch ganz lange sein wird.

Liebe Grüße
Viola :knuddel:

PrinzessinAqua
03.09.2007, 10:05
Hallo ihr Lieben,
heute Mittag kommt der Hausarzt wieder vorbei zur üblichen Kontrolle und da habe ich mir nun vorgenommen wenn er geht, ihn mal klar darauf anzusprechen warum aufeinmal nichts mehr gemacht werden kann.

Den ich bin gestern mal in mich gegangen und mußte feststellen das mein Papa leute bei sich im Zimmer hatte denen es wircklich sehr viel schlechter ging wie ihm und da wurde auch immer noch mal ne Chemo oder Bestrahlung gemacht, ich verstehe es einfach nicht warum das bei ihm nicht mehr gehen sollte. Der Ausschlg dafür war ja wo der das Wasser auf der Lunge hatte und der Erguss um die Brust. Aber es kann nicht sein das man deswegen nun sagt man kann nicht mehr machen.

Ich will nun die ganze Wahrheit wissen, weil meinem dad geht es soweit sehr gut und er fühlt sich auch sehr wohl, aber er will nun wissen wann die nächste behandlung weiter geht, den nach wie vor er will gesund werden.

ich melde mich dann wenn ich wieder mehr weiß.

Viele Grüße

Manu

PrinzessinAqua
03.09.2007, 21:01
Hallo ihr Lieben,
leider ging es heute meinem Dad nicht ganz so gut, ich denke das Wetter hat auch seinen Tel dazu beigetragen. Bei uns ist es nämlich sehr kalt und auf Mittwoch haben sich auch Schnee gemeldet.

Als der Arzt dann hier war, habe ich ihn mal auf meine Befürchtungen angesprochen.Dieser hat mir dann auch erkläar warum sie nichts mehr machen. Also eine Chemo oder Bestrahlung müßte sehr hoch dosiert werden, aber dieses würde meinem Dad der zeit nur schaden anrichten anstatt zu der gehoffeten Heilung führen. Sollte er aber wieder viel Waser auf die Lunge bekommen wird er natürlich punktiert, den keiner möchte das er Ersticken muß.

Na ja heute ist er sehr komisch er will nicht auf das Klo weil er könnte ja umfallen da sein Blutdruck sehr schlecht war. Aber bis jetzt hat es sehr guit geklappt, man muß ihm eben auch etwas mut zu sprechen und dann paßt es wieder.

Der Hausarzt kommt nun 2 mal die woche vorbei zum immer wieder schauen wie der Zustand ist. Irgendwie macht mir alles Angst udn doch will ich für meine Familie stark sein, den wenn ich nicht mehr könnte wer dann?

Na ja ich wünsche euch nun noch ein schönen abend und wir lesen uns.

Viele Grüße

Manu

ela68
04.09.2007, 06:12
Liebe Manu,

wie ich oben schon geschrieben habe,ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst,ich hatte auch das Gefühl,dass man nicht alles für meinen Vater gemacht hat,er bekam nach seinem Rezidiv auch keine Chemo,man sagte mir sie würde ihm mehr schaden als nutzen,eine Bestrahlung bekam er und setzte soviel Hoffnung in dieser Bestrahlung.

Ich weiß nicht vorher die Kraft kommt,aber du wirst weiterhin die Kraft haben für deine Familie da zu sein,aber du mußt dir auch mal Pausen können und Du darfst auch mal schwach sein,denk bitte auch an Dich.

Ich wünsche Dir viel Kraft

Liebe Grüße
Ela

peter3
04.09.2007, 08:19
Liebe Manu.
Auch ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit und hoffe sehr das Dein Papa nicht so sehr leiden muß.
ich Bewundere Dich wie Du alles so hinnimmst und wie aufopferungsvoll du dich um Deinen Papa kümmerst,da können einige Leute sich ein beispiel nehmen.
Alles liebe und gute wünscht Dir
Peter.

PrinzessinAqua
04.09.2007, 11:40
Hallo ihr lieben,
erstmal möchte ich wieder danke sagen, für eure Aufmunterten Worte.

Ja man braucht viel kraft um sein eigenen Vater so versorgen und auch sehen zu können. Aber das haben schon viele hier im Forum gemacht und man kann von allen den Hut ziehen.

Durch mein beruf habe ich eig schon viel gesehen, aber es bringt einem die Beste Lehre nichts, wenn man am ende einen Angehörigen hat. es ist einfach ein total untescheid, ob man zu seinem Arbeitsplatz geht oder eben zuhause jemand betreut und versorgt.

Da mein Verlobter und ich im selben Haus wohnen macht schon einiges leichter, daher hat meine Mum auch mehr Sicherheit den sie weiß das sie nur hoch kommen muß oder hoch klingeln muß und ich komme sofort.

Mein Dad war immer für mich da und hat so viel für mich getan, daher ist es auch selbstverständlich das ich nun für ihn da bin und ihm zur Seite stehe. Ich hatte wircklich eine sehr schöne Kindheit.

Ihm geht es heute wieder etws besser wie es gestern war. Aber bei ihm spielt das Wetter ein sehr große Rolle.

Viele Grüße
Manu

peter3
04.09.2007, 13:09
Hallo Manu.
Mit dem Spruch ,den Hut ziehen meinte ich wirklich keinen hier im Forum aber man liest es ja oft genug in den Zeitungen wie Alte und Kranke Menschen manchmal Behandelt werden und es kann sich jeder glücklich schätzen der einen Menschen hat der in pflegt und liebt.Ich wünsche allen hier im Forum weiterhin viel Kraft dazu.
Peter.

PrinzessinAqua
05.09.2007, 10:43
Hallo ihr Lieben,
nun will ich erstmal an Peter seinen worten anknüpfen, ich weiß die Medien schreiben die letzte Zeit sehr viel über Heime und es gibt auch Schwarze Schafe unter den Heimen das ist ganz klar.

Ich habe durch meinen Beruf insgesamt 3 Erfahrungen in verschiedenen Heimen gesammelt. Das erste wo ich mein FSJ gemacht habe, war und ist immer noch super. Da nimmt man sich einfach für die Leute Zeit und auch als Personal gerät man niemals in Stress. Das Zweite war von der Versorung her in ordnung, abe rdas Personal hatte schon mehr stress, da wir nie so viele wahren um allen gerecht zu werden. Aber es standen immer die Bewohner im Mittelpunkt. Das letzt heim war schrecklich da würde ich niemals wollen das jemand von meinen Leuten rein kommt. Die Versorung, das Material einfach alles Misserabel und vor allem kaum examiniertes Personal. Das war schlimm die Leute da zu sehen es hat mir das Herz gebrochen, ende vom Lied war ich habe mir ein schweren bandscheibenvorfall zugezogen, auslöser war zu wenig Material um die Leute richtig zu betten oder ein Transfer zu leisten. na ja dann hat sie mich gekündigt und meinte das ich nicht in ihr Team passen würde. Schon klar ich hatte von Anfang an was zu meckern, da ich eben besseren Standard gewohnt war.

Aus meinen ganzen Erfahrungne in meinem Beruf habe ich immer entschlossen, das von meiner Verwandschaft niemals jemand in einem Heim leben muß egal was kommt und bis jetzt wurde ich dem gerecht und so wird es auch bleiben.

Nun mal zu meinem Dad ihm geht es wieder sehr gut soweit und erfühlt sich wohler, ich habe ihm gestern mit einer Massage wo ich in meiner Ausbuildung gelernt habe, beim abhusten geholfen. das hat ihn sehr erleichert und es kam mal alles raus, das er sogar meint er bekommt nun wieder besser Luft.
Ich habe es davor nie versucht weil ich mir immer unsicher war, aber da es ihm wircklich gut tat, werde ich weiterhin versuchen ihm so zu helfen. da die Flüssigkeit ja aus der Lunge eh raus sollte.

Mal sehen wie alles weiter geht, ich werde vom Arzt auch verlangen das er mal wieder ein Blutbild macht. Den es geht ja um die Roten Blutkörperchen wo zu schwach sind und darum kann man keine Chemo mehr machen. Aber man muß es ja auch kontrolieren. Genau wie den Port spülen da weiger sich der hausarzt auch, weil er meint mein Dad braucht den Port nimmer. Das kann man so net einfach sagen, den mein Dad hat ein großen Lebenswillen und wer weiß vll wird es doch wieder besser und sie können nochmal ein versuch starten. Mal sehen mprgen kommt der Hausarzt ja wieder, da rede ich ihm wieder in sein gewissen rein wie am Montag schon.

Viele Grüße

Manu

ela68
05.09.2007, 11:18
Liebe Manu,

freu mich mit Dir,dass es Deinem Papa wieder besser geht,manchmal kann man gar nicht glauben,dass sowas "normales" wie eine Massage helfen kann,würde es auf jeden Fall weitermachen,schaden kann es nicht und es hilft ihm ja.

Es ist gut,dass du nochmal mit dem Arzt reden möchtest,wegen dem Port,aus Erfahrung kann ich Dir sagen,dass es auf jeden Fall besser ist wenn dein Vater den Port behält,er ist nicht nur für die Chemo gut.

Wünsche deinem Vater das es ihm weiterhin so gut geht wie bisher und dir alles Liebe
Ela

estella
06.09.2007, 20:51
Liebe Manu,
ich war die letzten Tage "abgetaucht", weil ich abends zu müde war, um zu lesen oder zu schreiben. Jetzt habe ich vieles nachgeholt: ich freue mich sehr, dass es deinem Vater etwas besser geht. Toll, dass du diese Massagen kannst und ihn dadurch besser hilfst.

Ich will auch nicht, dass meine Eltern in ein Heim kommen...dummerweise lebt meine Mutter in Madrid und sie will auch nicht nach Berlin ziehen.Was in Spanien immer üblicher wird: eine Pflegerin zieht bei alten Menschen, die nicht umziehen wollen, ein. Aber das ist teuer und auf Dauer auch keine Lösung.
Durch die Krankheit meines Vaters denke oft daran, was wir mit meiner Mutter machen sollen, wenn sie mal Hilfe braucht. Mein Vater lebt 10 Minuten zu Fuss von mir entfernt. Sprich: selbst wenn er nicht zu uns ziehen wollen würde, er ist in meiner Nähe. Aber meine Mutter? In Spanien ist die Versorgung in den Krankenhäusern FURCHTBAR. Nun gut.

Ich hoffe, dass es einem Vater weiterhin so gut geht und schicke dir viel Kraft!!!!

Alles Liebe,

estella

PrinzessinAqua
07.09.2007, 10:21
Hallo ihr lieben,
gestern war nun der hausarzt wieder da. Er meinte die Lunge hört sich ja super an, wieder richtig frei. Das heißt meine Massage hat ihm sehr gut geholfen, aber man *****t es auch beim Abhusten, es ist nicht mehr so extrem mit Blut, sondern wieder mehr normaler Schleim.
Der Hausarzt meinte auch eine Punktion könnte bei meinem Dad derzeit lebensgefährliche folge haben durch die Metas, weil wenn sie reinpicksen und ein Krebsherd erwischen kann es zu einer Blutung kommen, die man nicht mehr stoppen kann.

Allerdings was meinem Hausarzt und auch mir nun zu bedencken gibt, er ist teilweise verwirrt und überhaupt nicht mehr Orientiert. Gestern war es ganz extrem.Heute morgen ist es wieder etwas besser. Ich hoffe es geht wieder bergauf, aber der Arzt macht mir sowieso nicht viel hoffnung das man nochmal eine Therapie in Angriff nehmen kann. Weil alles würde seine Lebenszeit der Zeit drastisch kürzen. Ist schon hart das man sowas hört.

Aber wir machen das beste aus der Situation ich hoffe sehr das er an Mama ihrem Geb noch bei uns ist, das wäre der 16.9. Aber ich denke schon, den mein dad will nur eins und das ist Gesund werden. Ich werde auch nochmal mit dem pfleger aus der Klinik telen, wegen dem Port, ob er ihn nicht spülen kann das er funktionfähig bleibt.

Viele Grüße

Manu

PrinzessinAqua
08.09.2007, 14:58
Hallo ihr Lieben,
meinem dad geht es wieder etwas besser. Die Vewirrtheit hat ein Glück wieder nachgelassen und er ist auch wieder so Fröhlicher.

Er braucht zur Zeit viel Mut zu Sprechnungen. Mit dem Hausarzt wird nun auch nochmal gesprochen den er hat einiges Falsch verstanden. Es war nie die rede davon das man gar nichts mehr machen kann und er einfach nur noch daliegen muß. Er kam nachhause um sich zu erholen und um Kraft zu sammeln, wenn dies Besser wird und die Blutwerte wieder im Richtig Grünen bereich liegen. Wird natürlich wieder eine Behandlung gemacht, den die Hoffnung sollten man nicht verlieren.

Der pfleger wo bei uns im ort wohnt macht nun auch die Portspülung da sich unsere Hausarzt das wohl nicht zutraut. Aber der Port ist generell für mein Dad wichtig da man ja nie weiß was noch kommt.

Die Atmung klappt zur Zeit super er kann auch teilweise den sauerstoff draussen lassen.

Das nun mal wieder zu der Aktuellen Situation momentan.

Viele Grüße

Manu

PaulaGreen
09.09.2007, 17:46
Liebe Manu,

das hoert sich doch fuer einen "Laien" nach einer guten Verbesserung an! Hoffentlich erholt sich Dein Vater weiterhin so gut, dass die Behandlung bald fortgesetzt werden kann.

Weiterhin alles, alles Gute!

Viele Gruesse
Anke

PrinzessinAqua
10.09.2007, 18:37
Hallo ihr Lieben,
es oist gerade alles so komisch. Mein Vater ist sehr verwirrt und aufgewühlt. Er will nun endlich wieder in die Klinik wegen der letzten Chemo.

Aber im nächsten Moment ist er dann so verwirrt und weiß nicht mal mehr was er daher redet, bis man ihn dann wieder beruhigt hat das dauert.

Heute war der Hausarzt wieder da, er hat mal wieder alles schlecht geredet. Meinte auch wieder man kann ihm wünschen das e sshcnell geht und für uns Angehörige sei das ja auch besser. Ich war mega sauer also habe ich danach das Telefon geschnappt und dem Pfleger aus der Klinik angrufen wo ich sehr gut kenne.

Dieser war sauer auf den hausarzt und was für ein Unsinn er redet. Morgen mittag kommt er nun vorbei tut den Port spülen und nimmt auch Blut ab sofern der Arzt in der Klinik da sauch möchte. da im großen Abschlussbericht gestanden ist bitte 1 mal die woche ein Blutbild machen und so wie die Lycos wieder in Ordnung sind uns bescheid geben. Weil wenn alles wieder einigermaßen in Ordnung ist soll auch wieder die Chemo stattfinden.

Komischerweise die Lunge hört sich bestens an, der Linke Lungenflügel ist wieder Komplett frei, de rist auch ein Glück noch nicht befallen und der rechte hört man nur noch minimal was. Das sind eig alles gute Zeichen, das es vll nochmal weiter geht. Da sich aber der Hausarzt so quer stellt geht das eben nicht. Aber zum Glück habe ich noch andere Ansprechpartnet, weil unser Hausarzt ist mit dem einfach überfordert.

Heute habe ich noch Atosil verschreiben lassen, weil er hat in der Nacht eine sehr starke Unruhe und mann kann nicht mehr wircklich schlafen. Wir hoffen das es nun besser wird.

Viele Grüße
Manu

PrinzessinAqua
11.09.2007, 10:31
Hallo ihr Lieben,
wie ich gestern berichtet habe, hat mein Dad ja nun Atosil bekommen wegen seinen Angstzuständen und das er mal wieder ruhig schlafen kann.

Ich habe ihm die Tropfe um 20.30 Uhr gegeben, dann um 21 Uhr hat er auch geschlafen und meine Mama hat sich gefreut endlich mal wieder eine Nacht wo wir alle ruhig schlafen können.

Doch das sollte nicht so sein. Mein Dad ist um 22 Uhr aufgewacht und hat sehr durchgedreht, er war noch Panischer wie davor. Er stand vor dem Bett und hat geschrieen. Wir haben ihn versucht zu beruhigen, ich wußte mir keinen Rat mehr also habe ich den Notdienst angerufen. Dieser kam dann auch und meinte geben sie ihm mal eine Sevredol, das war sehr gut den ab 0 Uhr hat mein dad dann bist heute morgen durchgeschlafen.

Habe dann heute morgen gleich mit dem hausarzt Rücksprache gehalten und dieser meinte dann das es eig nicht durch das Atosil kommen kann. Aber ausprobieren tun wir das nun nicht mehr. Jetzt sollen wir mal versuchen das er Tagsüber etwas mehr wach bleibt und dadurch nachts besser schläft.

Heute Mittag kommt ja nun noch mein Bekannter wegen dem Port spülen. Mit ihm werde ich mich über den Vorfall von letzter nacht auch nochmal unterhalten.

Zum Glück haben wir alles in griff bekommen und er ist nun wieder ruhig und fühlt sich wohl.

So das war es mal wieder von meiner Seite aus.

Ich grüße euch alle gnaz lieb

Manu

ela68
11.09.2007, 12:04
Hallo Manu,

könnt ihr nicht einfach den Hausarzt wechseln? Mein Vater bekam gegen seine Angstzustände,Tavor Tbl. er kam damit gut zurecht.

Bekommt dein Papa Morphin?

Wünsche Euch einen guten Tag


Liebe Grüße
Ela

PrinzessinAqua
11.09.2007, 13:43
Hallo Ela,
danke für deine Antwort. Ja mein Papa bekommt Morphin in Kapselform das sind die Capros 10 davon bekommt er Morgen eine und Abends a 10mg. Wenn was ganz Akutes ist haben wir noch Sevredol ist der gleiche Wirkstoff wie die capros. Allerdins ist das Sevredol eben für ein Akut fall und wirkt auch nur über 4 stunden und die Capros wirken 12 stunden.

Eigentlöich wahren wir mit unserm Hausarzt immer sehr sehr zufrieden, wir wissen nicht an was es liegt oder ob er einfach mit der gesamt Situation überfordert ist. Er kennt mein Papa ja nun auch schon 18 jahre.

Na ja mal sehen was heute Mittag raus kommt wenn mein Kollege kommt, er wollte mit dem Arzt in der Klinik nochmal sprechen da er ja da arbeitet.

Viele Grüße

Manu

ela68
11.09.2007, 14:51
Hallo Manu,

kann es denn dann sein,dass dein Papa durch das Morphin verwirrt ist?

Meiner hatte es nämlich auch,als er das es das 1.mal hatte,habe ich ihm geglaubt,weil mein Papa nie verwirrt war,z.b. hatte er eine Blasenentzündung und man roch es schon,wenn man in das Zimmer kam,ich hab ihn gefragt ob er was verschüttet hätte,weil es roch wie Maggi:rolleyes: ,da meinte er zu mir hör bloss auf,die haben heute die ganze Wand aufmachen wollen,weil nebenan soll eine Küche hinkommen soll,aber er war damit nicht einverstanden.

Naja und solche ähnliche Sachen hatte er dann immer wieder,hinterher war es dann so,dass er es selber merkte,er schüttelte dann immer seinen Kopf als wenn er seine Gedanken wieder ordnen wollte.

Hört sich ganz so an,als sei der Hausarzt damit überfordet,mein Vater war bei seinem auch sehr lange und wir sind ihm sehr dankbar,als die Beschwerden bei meinem Vater anfingen hat er nicht lange rumgedokert,sondern sofort gehandelt und wir hatten die schreckliche Diagnose sehr schnell,nach der Op ist mein Vater weiterhin zu ihm hingegangen und er steckte meinen Vater jedesmal sofort in KH,weil er das für das sicherste hielt,nur mein Vater hatte so die Nase voll vom Krankenhaus,er hat dann den Arzt gewechselt und mußte nur nochmal ins KH,weil sein künstl. Darmausgang zurück verlegt worden ist,alles andere hatte er dann selber behandelt.

Ich hoffe das euer Freund positives berichten kann.


Liebe Grüße
Ela

PrinzessinAqua
12.09.2007, 11:49
Hallo Ela und ihr lieben,
nun antworte ich erstmal auf Ela ihr beitrag.

Also mein vater bekommt das Morphin eig schon sehr lange es sind imerhin nun 8 Wochen. Immer die gleiche Dosis. Mein Kollege meinte gestern auch davon kann es eig auf keinen Fal kommen, weil es ja sehr gering dosiert ist. Die nacht wo so schlimm war, kann sich keiner genau erklären. Aber der Kollege hat mir nun mal Neurocil mitgebracht, mit Absprache des Klinikarztes, den das wirkt nicht so stark wie Atosil. Aber mein Dad wird davon schlafen.

Gestern hat er ja wieder nichts auf die Nacht bekommen und schon hatten wir wieder eine schlaflose Nacht, auf dauer ist das eben auch nicht gut. Der Port ist nun gespült und die Nadel bleibt nun mal 10 tage liegen, das der hausarzt endlich mal Blutabnehmen kann.

Mein Kollege meinte auch normal es sind eben Landärzte die sind mit so einer Situation gleich überfordert und denken dann auch noch an ihr Budget. Na ja aber soweit war er auch mit meinem Dad sehr zufriedne und meinte er hat eindeutig wieder zugenommen, das sei ein gutes zeichen.

Aber das nächste Problem bildet sich schon an, mein Dad hat zwei Punkte am Bauch die leicht aufgeschwollen sind, ich habe ihn gestern gefragt was das ist. Er meinte es sieht aus wie Fernmetas, aber erstmal kein Punkt um panick zu bekommen, solange es sich nicht weiter entwickelt. Na ja mal sehen was noch alles kommt. Morgen kommt ja nun wieder der hausarzt der kann sich doch nun einiges von mir anhören, wo ihm nicht passen wird. Sollte er darauf wieder nicht reagieren wollen, ruft der Klinikarzt ihm an. Weil wir brauchen das Blutbild, deswweitern soll mein dad auch Physiotherapie bekommen einmal für die Atmung und einmal für die Kraft. Das heißt es gibt morgen mal wieder einiges zu besprechen.

Ich bin echt froh so ein Kollegen an der Hand zu haben, wenn was ist dann ist er und seine frau für uns da. Wenn der Hausarzt was nicht machen will besorgt er es aus der Klinik und super ist auch das die Klinik da so mitspielt.

Aber das Personal und auch die Ärzte wahren immer sehr zufrieden mit meinem vater er hat sie nie groß belastet und auch nie unnötig Aufmerksamkeit von ihnen verlangt. Manchmal haben sie gesagt es ist wircklich sehr eigenartig aber er ist immer mit allem zufrieden was wir tun. Ich bin der Klinik und auch meinem Kollegen für alles sehr dankbar was sie für uns tun. Dies zeige ich ihnen auch immer mit ner Schachtel praline oder so. Ich weiß es ja selbst von mir das Nervenfutter in der Arbeitsstelle tut richtig gut.:D

Nun nochmal zu meinem Dad, er fängt nun wieder an zu Trinken. Wir kommen am Tag schon wieder auf 300 ml das ist doch ein sehr großer Fortschritt, wenn ich denke vor 1 Woche wahren es knappe 100 ml am Tag. Er versucht nun auch zweitweise wieder mal etwas zu Essen. Seine Lunge hört sich soweit richtig gut an, der Kollege hat ihn gestenr nämlich abgehört. Seid dem er da war fühlt sich mein Vater auch wieder besser, den er hat das Gefühl es wird endlich mal wieder was gemacht.

Ich hoffe wir haben noch viele schöne momente zusammen, am Sonntag hat ja nun meine Mama Geburtstag und er ist ein Glück bei uns und freut sich schon risieg darauf.

Nun habe ich ja mal wieder richtig viel geschrieben, das liegt owhl daran das es mir mal wieder etwas besser geht und ich mal wieder einiges Positiver sehe.

Ich sende euch allen super viele Grüße

Manu

Ps: Danke das ihr immer für mich und meine Familie da seid und mir mit euern guten Ratschlägen immer wieder auf's neue Mut macht.

ela68
12.09.2007, 12:17
Liebe Manu,


es schön das der Pfleger für euch da ist und du einiges positives berichten kannst.

Wir hatten damals das große Glück und einen superlieben und kompetenten Pfleger vom Hospiz,er hat sehr viel bei meinem Vater getan und wir mußten nicht jedesmal den Arzt holen.

Möchte jetzt nicht das du mich falsch verstehst,ich hab auch nur Arzthelferin gelernt und nicht Krankenschwester aber kann denn ein Pfleger festestellen ob mit der Lunge wieder alles ok ist? Oder feststellen das es evtl Fernmetastasen sind?

Wünsche Euch einen schönen Tag

Liebe Grüße
Ela

PrinzessinAqua
12.09.2007, 12:35
Hallo Ela,
nun mal zu deinen Fragen. Da mein Kumpel auf der Station arbeitet, wo eben nur Krebsfälle liegen, haben die sehr viele Forbildungen zu den ganzen themas. Eine normal Krankenschwester,Altenpflegerin oder auch die männliche Form könnte das natürlich nicht. Ich selber kann auch nur hören ob die Lunge Rasselt oder eben ob sie Frei ist.

Er hört eben ob es Wasser sein könnte oder wieder ein Erguss. Ich denke das macht auch seine jahrelange Erfahrung dazu. Desweiteren wegen den Metas das kennen sie ebn weil sie so gut wie tgl sehen und es eben sicher ist das kein Lymphknoten ist. Er weiß was er da tut und er macht immer alles richtig. ich zieh echt den Hut von den Pflegern und Schwestern auf der Station, was die alles können und machen ist der Wahnsinn. Klar sie sind keine Ärzte und können nicht alles 100% sagen. Aber bis jetzt hat immer alles zugetroffen was er gesagt hat.

Und das die Lunge ganz ok ist das geht ja leider nicht mehr, weil sich darauf auch Metas befinden zumindest auf der Rechten Seite. Die Linke ist noch gesund.

Aber ich verstehe deine Frage schon, hört sich eben unglaublich an. Aber ich denke es ist wie bei deinem dad der Pfleger wo du zur hand hattest. Oftmals das weiß ich auch aus meinem beruf braucht man eben kein Arzt weil meisten machen die Pflegekräfte alles und handeln auch.

Viele Grüße

Manu

PrinzessinAqua
13.09.2007, 10:51
Hallo ihr Lieben,
meinem dad geht es mal wieder nicht so gut. Er ist sehr verwirrt und weiß teilweise nicht mehr das er zuhause ist. Er denkt immer wieder das er in der Klinik ist. Dann verwechselt er mich und denkt ich sei eine Krankenschwester. Aber wenn ich ihm sage Papa du bist doch zuhause, dann lacht er mich so süß an und meint meine Gedancken sind irgendwie durcheinander.

Ich weiß nicht was das nun für eine Phase ist, aber sie macht doch sehr große Angst. Den gestern ging es ihm wieder super und er war voller Lebensfreunde. Naja er hat heute nacht auch wieder kaum geschlafen vll hängt das wircklich zusammen. Ich habe ihm gestern abend das Neurocil nicht gegeben, weil er so müde war, aber genau das war wieder falsch, den er ist nicht eingeschlafen. Aber ich denke das liegt daran weil er sehr viel Träumt und das macht ihm zum Teil eine große Angst.

Aber auch diese Phase überstehen wir, den wir haben ja schon so viel gemeistert. also schaffen wir das auch gemeinsam. Ich bin einfach für jeden tag dankbar wo ich merke das er nicht leiden muß und mit uns noch lachen kann.

Ich sende euch allen viele grüße

Manu

PrinzessinAqua
14.09.2007, 11:23
Hallo ihr Lieben,
meinem Papa geht es schlechter er wird nun mit Morpfium Ampullen ruhig gestellt, er ist nun wohl wie es aussieht im Todeskampf. :weinen: :weinen:

Ich habe heute nacht nicht gelschafen war die ganze nacht an seinem bett und habe wache gehaltne und ihn beruihgt ich habe ihm Märchen vorgelesen. :weinen: :weinen:

Ich weiß das e snun hart wird was kommt und ich werde mich wahrshceinlich erstmal etwas zurück ziehen, weil ich damit klar kommen muß und auch ihm beistehen muß.

Ich danke euch allen für das was ihr immer für mich und meine Familie getan habt, ich werde mich bei gelegenheit melden.

Viele Grüße

Manu

_Viola_
14.09.2007, 14:40
Liebe Manu,

es tut mir sehr leid, dass es so schlecht um Deinen Vater steht.

Wir sind in Gedanken alle bei Dir. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit.

Deinem Vater wünsche ich, dass er ohne große Schmerzen einschlafen kann. Dann wird es ihm gut gehen und er wird keine Schmerzen mehr haben.

Liebe Grüße
Viola :knuddel: :knuddel:

ela68
14.09.2007, 17:52
Liebe Manu

auch ich wünsche Dir und Deiner Familie für die kommende Zeit viel Kraft und das dein Papa ohne Schmerzen und Leiden gehen darf .

Liebe Grüße
Ela

PrinzessinAqua
15.09.2007, 15:01
Hallo ihr lieben,
vielen dank für eure Lieben Worte. Meinem dad geht es soweit für den Zustand in Ordnung.
Er schläft fast den ganzen Tag und das ist auch gut so. Aber wenn man was machen muß wird er wach und versucht auch immer mitzuhelfen.

Ich bin froh das ich merke das er nicht leidet sondern ganz ruhig ist, ausser wenn was ist dann wird er sehr unruhig beruhigt sich aber meistens schnell wieder. Ich lese ihm nun meisten Märchen vor, weil das gefällt ihm.

So mehr kann ich nun nicht mehr zum jetzigen Zustand schreiben, ausser das wir alle mal wieder eine Nacht durchgeschlafen haben.

Viele Grüße

Manu

PaulaGreen
15.09.2007, 15:57
Liebe Manu,

auch ich wünsche euch, dass ihr die nächste Zeit gut durchstehen werdet und ganz viel Kraft!

Wie gut, dass Du so viel Zeit bei und mit Deinem Vater verbringen kannst und ihm sogar vorliest. Er scheint es wirklich zu mögen, sonst hätte er längst Zeichen gegeben, dass er lieber "in Ruhe" gelassen werden möchte.

Einen lieben Gruss
von Anke

PrinzessinAqua
15.09.2007, 21:19
Hallo ihr lieben,
mein Vater hat uns heute um 18 Uhr verlassen, er geht nun in eine neue Welt.:weinen: :weinen:

Er mußte nicht leiden, hat auch zum glück nicht viel Kämpfen müssen. Wir wahren für ihn da. :weinen: :weinen: :weinen:


Viele Grüße

Manu

silke 64
15.09.2007, 21:25
liebe manu! es tut mir so leid für dich und deine familie.ich lese schon sehr lange hier im forum dieser heimtückigen krankheit.mein papa ist selbst betroffen.was kann man da tröstendes sagen.es gibt keinen trost über so einen verlust!!!!nur die schöne zeit die man zusammen hatte,gibt einem kraft! liebe grüsse silke

_Viola_
15.09.2007, 23:23
Liebe Manu,

herzliches Beileid zum Tod Deines Vaters. Ich kann es gar nicht in Worten ausdrücken wie leid es mir tut.

Auch wenn es jetzt ganz schwer ist mit dem Verlust klar zu kommen, tröstet Euch damit, dass Dein Vater nicht leiden musste. Ihm ist dadurch viel Leid erspart geblieben. Da wo er jetzt ist, muss er nie wieder leiden. Es geht ihm gut und er wacht jetzt über Euch.

Ich wünsche Euch alle Kraft, die Ihr jetzt braucht.

Traurige Grüße
Viola
http://www.gold-silber-piercing.de/bilder/trauer00041.gif

ela68
15.09.2007, 23:43
Liebe Manu,

möchte Dir und Deiner Familie mein herzliches Beileid aussprechen.
Bin ein wenig geschockt wie schnell es jetzt doch ging,auch wenn es für dich kein großer Trost ist,geht es deinem Papa jetzt besser in der anderen Welt.

Wünsche Euch für die kommende Zeit viel Kraft

Die Erinnerung bleibt, man kann sie Dir nicht nehmen.
Die tröstenden Worte möchtest Du jetzt nicht hören,
denn sie klingen wie fremde Chöre.
Denn sie singen Lieder in fremden Sprachen.
Dein Herz spricht im Moment eine andere Sprache.
Versuche sie nicht zu verstehen,
denn sie wird auch einmal wieder gehen.

Es wird lange dauern bis sie vorüber
aber dann wird es erträglicher sie zu leben.
Nimm die Sprache Deines Herzens an,
denn Du sprichst sie nicht alleine.
Millionen Menschen sprechen sie irgendwann.
Du bist nicht allein.

Traurige Grüße
Ela

PaulaGreen
15.09.2007, 23:52
Liebe Manu,

es ging jetzt auf einmal wirklich sehr schnell. Wie gut, dass Dein Vater so ruhig war und nicht leiden musste.

Auch ich möchte Dir sagen, dass es mir sehr, sehr leid tut und wünsche Dir weiterhin ganz viel Kraft für die kommende Zeit.

Ich glaube ganz fest daran, dass wir uns alle später einmal wieder sehen!!

Traurige Grüße
Anke

Lilly78
16.09.2007, 09:05
Aufrichtige Anteilnahme und viel, viel Kraft!!

Lilly78

estella
16.09.2007, 13:52
Liebe Manu,

hab gerade erst gelesen, dass dein Vater eingeschlafen ist. Es tut mit sehr sehr leid!!! Ich kann gar nicht fassen, dass es plötzlich so schnell gegangen ist!!!
Du hast dich großartig um deinen Vater gekümmert, warst so liebevoll für ihn da und hast nebenher im Forum andere getröstet (auch mich).
Ich bewundere deine Stärke und schicke dir die liebsten Gedanken!

Ich bin immerhin erleichtert, dass er nicht lange hat leiden müssen, aber in dem jetzigen Moment gibt es keinen Trost.

Fühl dich fest umarmt. Denke an dich und deine Familie,
estella

ulla46
16.09.2007, 13:58
Liebe Manu,
auch ein stiller Gruß von mir...
Ulla

PrinzessinAqua
16.09.2007, 19:20
Ihr Lieben,
ich möchte euch danke sagen für eure Worte und auch ein riesen Danke für das wo ihr immer hinter mir und meiner Familie standet.

Das Forum hat mir viel halt gegeben und ich werde auch weiterhin, hier anwesend sein um anderen mit meiner Erfahrung zu helfen.

Zur Zeit brauche ich aber erstmal etwas zeit für mich und muß mich mit all den gedancken auseindersetzten und was nun noch alles kommt. Aber das meiste haben wir schon organisiert und wir hatten auch sehr viel Hilfe ohne die wäre es gestern nicht mehr gegangen.

Ein stiller Gruß an euch alle

Manu

PrinzessinAqua
22.09.2007, 12:06
Hallo ihr Lieben,
gestern war nun die Beerdigung und es war eine sehr schöne trauerfeier und viele wo ihn sehr gern hatten haben Abscheid genommen.

Der Schmerz steht mir noch immer in den Knochen und ich denke das wird auch noch eine Zeit anhalten. Aber er lebt weiter in meinem Herzen und mir wird immer wieder klar was für ein herzensguten Vater ich hatte.

Ich denke auch so wie es stattgefunden hat, habe wir nach seinen wünschen gehandelt und das war richtig so.

Wir lesen uns weiter hin und ich denke an euch alle wo das wo ich nun durchmache irgendwann vorsich haben, aber auch an die wo auf dem weg der besserung sind das sie alles gut überstehen.

Viele Grüße
Manu

PrinzessinAqua
29.09.2007, 12:25
Hallo ihr Lieben,
wollte hier nochmal was schreiben. Ich habe die Krankenakte + da sschöne Bild von meinem Dad bekommen. ich war geschockt wo ich das alles gelesen habe. den um mein Papa stand es von Anfang an schlechter wie sie zugegeben haben. Wir können im Prinzip dankbar sein das wir ihn doch noch 4 Monate hatten und es wircklich 4 schöne Monate bis auf die letzten 2 Tage wahren und wenn zwischen drin Schocknachrichten kamen.

Zur Zeit bin ich viel am organisieren und machen, bekomme kaum noch Luft. Den es bleibt ja die Zeit nicht stehen. Heute ist bei uns richtig tolles Wetter und wir gehen nachher wieder gemeinsam zum friedhof Papa besuchen heute vür 2 wochen war es leider um 18 Uhr soweit.

Desweiteren schreibe ich nun wie ein Art Tagebuch will da die ganze Zeit dokumentieren und das hilft mir doch sehr.

Ich bin echt froh das es dieses Forum gibt den ohne die Hilfe hätte ich so einiges nicht durchgestanden, darum bleibe ich hier auch so treu. Weil ich mein wissen auch weiter tragen möchte.

Viele Grüße
Manu

Shivanarama
29.09.2007, 13:43
Liebe Manu,- ich hatte die Geschichte mit Deinem Dad schon vor einigen Tagen gelesen,- mein allerherzlichstes Beileid im Nachhinein auch von mir....und ich drück Dich mal für all das was hinter Dir liegt und all das was noch kommt ganz viel Kraft und Mut.

Dein Papa ist sicher superstolz auf Dich/Euch...........wenn er da oben schmunzelnd auf seiner Wolke auf Euch alle herunterschaut.............und sicher hat er auch irgentwie ein schlechtes Gewissen....Euch soviel zugemutet zu haben,- jedenfalls hat mein Vater das ständig.

Sooo traurig, daß er nur noch so kurze Zeit mit Euch hatte,- nach der Diagnose.................umso schöner,- daß Ihr sie gemeinsam nutzen konntet.......und ständig beisammen ward.


Ganz viel Liebes aus Berlin und Danke, Danke,- DAnke....daß Du mich in Deinem eigenen Trauerprozeß trotzdem ständig mit Zuschriften mein Thema betreffend unterstützt.

Wir haben Dich lieb.

Paß ganz doll auf Dich auf........................

tschüß von Marion.

PrinzessinAqua
23.10.2007, 11:52
Hallo ihr Lieben,
es tut mir sehr leid das ich mich hier kaum noch melde, aber es hat sein grund. Ich denke es ist besser wenn ich es über mein thread schreibe.

Ich hatte anfang september eine Schädelprellung, wie ihr ja bestimmt mit bekommen habt. habe mich damals ja selbst entlassen, wegen meinem Dad er hat mich gebraucht. es war klar da snoch einige Untersuchungen anstehen werden, weil sie auf dem CT was entdeckt haben wo nicht in ordnung sei.

Da hab eich mir aber nicht viel bei gedacht. Den mir ging es wieder gut und mein hausarzt meinte wir warten nun erst mal ab. Ab und an hatte ich Kopfshcmerzen, habe es auf Migräne geschoben bin nicht zum Arzt. Nun in den letzten 2 Wochen leide ich städnig darunter und bin nun gestern zu meinem Hausarzt und er meinte es sei nicht vernüftig von mir gewessen erst jetzt zu kommen, auch wenn ich in einer schweren Zeit stecke.

Nun habe ich viele Untersuchungen vor mir und bin psychisch gesehen noch mehr am ende.

Ich möchte nur das ihr wißt das ich an euch denke und ich mich bei gelegenheit auch mal wieder bei allen melde.

Viele Grüße

eure Manu

estella
23.10.2007, 14:50
Liebe Manu,

jetzt hab ich aber einen Schreck bekommen, als ich deine Zeilen gelesen habe...ich drücke dir die Daumen für die Untersuchungen.

Ich kenne es leider von mir selber und auch von anderen Angehörigen, dass man sich nicht schont und man unter dem Stress und dem Schmerz selber krank wird. Ich will diese Woche auch zu meiner Hausärztin, weil ich immer wieder starke Magenschmerzen und Blähungen habe. Außerdem schmerzt mein Hals seit einigen Wochen und ich werde einfach nicht gesund...

Kein Vergleich zu dem, was mein Vater durchmacht, aber es einfach "auszusitzen" ist auch nicht schlau.

Hast du eigentlich schon mal daran gedacht, dir jemanden zu suchen, der dich psychisch aufbaut? Du hast unglaublich trauriges erlebt und jetzt wirst du selber "durchleuchtet" - das kann man kaum alleine bewältigen.

Schicke dir liebste Grüsse,

e

PrinzessinAqua
23.10.2007, 18:25
Liebe Estella,
vielen dank für deine Lieben worte.
Ich habe viele wo mich psychisch aufbauen wollen, aber leider merke ich auch das sie alle riesen Angst haben. Weil man ja nicht genau weiß was sache ist.

Irgendwie die Vorgeschichte belastet nun alle. Aber ich denke eig immer noch das e seinfach eine Mitgräne Art ist. was da sist was sie auf dem CT gesehen haben, kan ich mir zwar nicht erklären aber ich werde es ja bald erfahren. Ich denke und hoffe das es nicht schlimmes ist.

Eins darf ich aufjendenfall nicht mich verrückt machen und an wa sschlimmes denken das würe mir nicht helfen. Ich habe so nun schon große Angst vom 2.11 und den ganzen Untersuchungen aber mein Schatz begleitet mich und ist für mich da.

Viele Grüße
Manu

_Viola_
23.10.2007, 19:14
Liebe Manu,

auch war total erschrocken, als ich das gelesen habe.

Ich wünsche Dir für die bevorstehenden Untersuchungen das allerbeste und hoffe, dass alles ohne Befund ist.

Als mein Vater verstorben war, hatte es mich auch ganz schlimm erwischt. Ich war körperlich und seelisch total am Boden. Dazu kam noch eine richtig heftige Grippe.

Alles Gute für Dich und in Gedanken sind wir alle bei Dir!

Sei lieb gegrüßt
Viola :pftroest:

PrinzessinAqua
30.10.2007, 10:38
Liebe Viola,
vielen dnak für deine Lieben Worte.
Zur Zeit geht s mir eingermaßen gut, ich nehme den Kopfschmerz auch kaum noch wahr. Obwohl ich merke das er da ist.

Aber ich darf mich nicht verückt machen, am freitag erfahre ich nun mehr und ich denke es ist irgendeine Migräne.

Halte euch auf dem laufenden.

Viele Grüße
Manu

irmgard05
01.11.2007, 19:58
Liebe Manu, ich wünsch dir, dass du deine Kopfschmerzen bald problemlos los wirst. Was Migräne bedeutet, weiß ich aus ca 25jähriger Erfahrung.
Darüber hinaus möchte ich eigentlich all den Angehörigen sagen, dass sie ihre eigene Gesundheit nicht außer Acht lassen sollen, damit ist niemand gedient. Im allerweitesten Sinne des Wortes! Es macht dem/der Krebserkrankte/n aus meiner Sicht eher zusätzliche Probleme, denn es ist ja nicht so, dass ihm/ihr das entgeht, dass er /sie die Zusammenhänge nicht erkennt. Ich hoffe, dass dies nun nicht missverstanden wird, aber es kann einem schon ein schlechtes Gewissen/Gefühl bereiten, wenn man sieht, dass Ehemänner/Frauen/Kinder/... ihre eigene Gesundheit vernachlässigen.
Dies ist kein Vorwurf! Nur eine Bitte, Gesunde sind eine große Hilfe und Bereicherung. Liebe Grüße Irmgard

estella
01.11.2007, 21:05
Liebe Manu,

ich drücke dir für morgen die Daumen!!!! Ich litt früher auch häufig an Migräne...mit den Jahren wurde es besser, aber wer nie Kopfschmerzen gehabt hat, weiß nicht, wie lähmend es sein kann. Ich hoffe, dass es "nur" das ist. Also: toi toi toi und melde dich, bitte!

e

Liebe Irmgard,

du hast ja soooo recht! Nur: wie soll man das schaffen, sich wenn ein lieber Mensch krank ist, ausreichend "schonen"? Mein Bruder hat das viel besser als ich hingekriegt. Ich hab aufgehört mein Leben zu leben und war mehr im Forum als sonstwo und hab alles, am meisten mich vernachlässigt...immer in Gedanken bei meinem Vater...so viel ich konnte im KH...immer Angst, wenn das Telefon ausserplanmäßig klingelte...dabei hilft dieses ausgemärgelt sein dem Kranken bestimmt nicht! Ich verstehe deine Bemerkung nicht als Vorwurf, sondern im Gegenteil als Erleiterung, denn IMMER habe/hatte ich das Gefühl zu wenig zu machen.

Liebe Grüße, speziell an dich!

Estella

PrinzessinAqua
02.11.2007, 13:32
Hallo ihr Lieben,
leider haben die Untersuchungne heute nicht viel erbracht. Ich muß nun am 16.11 zu einer Kernspintuntersuchung und dann wird weitergesehen.

Das einzige wo ich weiß weiß sei wohl das ich eine Struktur im Hirn habe wo nicht normal sei, keine ahnung as das genau bedeuten sol. mache ich mir auch noch nicht so viele Gedanken darum laß nun alles auf mich zu kommen und dann werde ich es ja hofentlich bald wissen.

Danke für eure lieben worte.

Viele Grüße
Manu

PrinzessinAqua
16.11.2007, 11:49
Hallo ihr Lieben,
habe nun heute auch die Untersuchung hinte rmich gebracht und es ist alles in Ordnung.

Der radiologe meinte er weiß nciht wo sie da Strukturveränderungen gesehen haben wollen. Den am Kernspint ist nichts zu sehen.

Ich bin nun erstmal erleichtert das es sich wohl nun doch um eine Migräne Art handelt.

Viele Grüße
Manu

jani1944
17.11.2007, 09:53
Liebe Manu,
ich freue mich für Dich, dass die Untersuchung nichts Bösartiges ergeben hat. Aber Migräne kann auch ganz schön unangenehm sein. Das weis ich aus meinem Bekanntenkreis. Ich habe zum Glück selten extreme Kopfschmerzatacken. Nach der Umstellung meiner Ernährung vor ca. 2 Jahren sind meine Kopfschmerzatacken so gut wie nicht mehr aufgetreten, mit Ausnahme durch die bedingte Stresssituation bei Bekanntwerden der Erkrankung meines Mannes. Ich weis nicht ob Du bereit bist Deine Ernährung entsprechend zu verändern oder ob Du bereits eine vitalstoffreiche Vollwertkost durchführst. Ich kann Dir nur raten dich einmal damit auseinander zu setzen. Vielleicht überzeugt dich die Lektüre. Es gibt auch ein Buch vom EMU-Verlag "- Dr. Max Otto Bruker- "Kopfschmerzen" " in dem für meine Begriffe gute Ratschläge sowie die Ursachen dieser Erkrankung aufgezeigt werden.
Liebe Grüße
Jani

estella
17.11.2007, 16:22
Liebe Manu,
erstmal: puhhhh!!! Gott sei Dank!!!!! Ich war ebenfalls Migräne-Patientin, über Jahre. Seltsamerweise ist es seit der Geburt meines Sohnes besser geworden, aber es sind schreckliche Schmerzen!
Die vergangenen Monate waren sehr schlimm und anstrengend für dich - irgendwo kommts halt raus. Wie gehts deiner Mutter?

Liebe Grüsse,
estella

PrinzessinAqua
23.11.2007, 13:30
Ich danke euch sehr für eure Lieben Worte. Noch so ein schlag hätten wir nun nicht gebrauchen können.

Meine Kopfschmerzen bekomme ich so langsam aber sichr in griff. Habe meine Ernährung nun etwas um gesstellt und versuche nun wahr zu nehmen wann sie genau auftreten und was eben der Auslöser ist.

Ich dnakeee euch.

Viele Grüße
Manu

Schnucki
23.11.2007, 15:56
Liebe Manu,

es freut mich, dass nichts Schlimmes gefunden wurde.

Ich bin selbst Kopfschmerzpatient und wirklich oft damit geplagt, aber ich habe gelernt, damit umzugehen.

LG

Astrid

_Viola_
23.11.2007, 19:29
Liebe Manu,

es freut mich sehr, dass es "nur" Kopfschmerzen bzw. Migräne ist.

Auch ich weiß aus eigener Erfahrungn was es bedeutet starke Kopfschmerzen zu haben. Ich hatte sie über Jahre, manchmal hätte ich die Wände hochgehen können vor Schmerzen. Nach meiner Gebährmutter-OP waren sie blitzartig weg. Der Arzt sagte mir, dass es sicher an der Pille gelegen hat. Die habe ich nach der OP nicht mehr gebraucht und seit dem sind sie weg.

Ich wünsche Dir, dass Du auch bald davon geheilt wirst.

Alles Gute!!!!

Liebe Grüße
Viola

PrinzessinAqua
24.11.2007, 18:46
Liebe Astrid und Viola,
euch auch ein liebes danke für die lieben Worte.

Bin echt froh das es euch alle gibt. Danke für alles.

Gruß
eure Manu

Schnucki
25.11.2007, 09:39
Liebe Viola,

Der Arzt sagte mir, dass es sicher an der Pille gelegen hat.

Ich hab extra die Pille gegen Kopfweh bekommen. Ich war lange bei DEM Kopfwehspezialisten hier in München. Ich war vor der Behandlung schmerzmittelabhänig - ohne dass ich es wußte. Es äußterte sich so, dass ich täglich Kopfweh hatte, ich natürlich was nahm. Nächster Tag selbes Spiel.

Irgendwann half gar nichts mehr. Also ab zum Spezialisten.

Die Schmerzmittel haben ja alle die Nebenwirkung: Kopfweh. Also war es klar, dass ich nicht mehr normales Kopfweh hatte, sondern Schmerzmittelkopfweh.

Also weg vom freiverkäuflichen Zeugs. Und "Entzug" mit Antidepressivum, das die Schmerzgrenze erhöht. Das Zeugs hat wirklich gut geholfen, ich hatte dann statt jeden Tag nur noch einmal die Woche Kopfweh - immer samstags um 16 Uhr :shy:

Ich hatte dann noch diverse andere Prophylaxen (Betablocker etc), weil der Arzt meinte, ich hätte zusätzlich noch Migräne. Ich glaube es ihm bis heute nicht. Bei mir half kein Triptan, ich hatte keine richtigen Migränesymptome. Mir hilft eines: Indometacin als Zäpfchen oder auch mal Novalgin.

Im Kopfwehtagebuch zeigte sich, dass ich immer, wenn es Richtung Periode geht, wenn die Hormone nachlassen, ich dann elendiges Kopfweh bekomme. Die ganze Zeit während der Periode.

Also muß das ausgeglichen werden. Ich bekam eine Pille für den Langzeitzyklus - 6 Monate ohne Pause, dann eine Woche Pause.

So fiel ich nicht mehr in die Hormonlöcher.

Allerdings fiel mir jetzt nach 3 - 4 Jahren auf, dass das Kopfweh wieder mehr wird. Ich hab gegooglet - diese Pille macht Kopfweh. Na bravo.

Jetzt mache ich gerade eine Pause davon, ich glaube, das Kopfweh wird weniger. Mal sehen.

Liebe Manu,

was wird denn gegen Dein Kopfweh getan? Was nimmst Du für Schmerzmittel?

LG

Astrid

PrinzessinAqua
25.11.2007, 10:24
Liebe Astrid,
also bis jetzt wurde noch nicht viel speziel in die Richtung getan. Den es mußten ja erst alle Untersuchungen abgeschlossen werden.

Daher habe ich nur Paracetamol bekommen bzw Novalgin tropfen. Aber ein Glück nehme ich das nicht oft. Meistens wenn es heftig wird lege ich mich eine halbe stunde hin und habe sie wieder im griff.

Die Ärzte meinten Anfangs auch wegen der Pille, aber die nehm ich schon etwas länger nicht mehr da wir ja in Familienplanung sind. Dann bekomme ich z.b keine Kopfschmerzen wenn es auf meine Periode zu geht oder ich sie habe. Da geht es mir meistens sehr gut.

Na ja mal sehen was der Arzt nun meint wenn alle Ergebnisse da sind.

Viele Grüße
Manu

_Viola_
25.11.2007, 19:53
Liebe Astrid,

meine Tochter hat ebenfalls starke Kopfschmerzen, wenn sie Pillenpause hat. Sie nimmt die Pille, auf Anweisung der Gynäkologin, auch im Langzeitzyklus, allerdings nicht 6 Monate, sondern 3. Ihre Pille heißt "Leikos", ich selbst habe damals "Valette" genommen. Ich habe sie bekommen, weil ich einige Myome hatte. Durch die Pille wurde der Wachstum 2 Jahre eingedämmt. Aber wie ich schon geschrieben hatte, habe ich sehr unter dieser Pille gelitten. Geholfen hat mir "Schmerz Dolgit" (Wirkstoff Ibuprofen). Schon eine Woche vor der Pillenpause ging es bei mir los mit Übelkeit, Kopfschmerzen - richtiges Hämmern im Kopf. Das ging dann meistens über 2 Wochen. In dieser Zeit habe ich mich zur Arbeit geschleppt, bin eigentlich nur im Trance gewesen. Mir war ständig schwindlig und ich hatte sogar oft Panikattacken. War schon eine schlimme Zeit.

Nach 2 Jahren war ein Myom kopfgroß und musste operiert werden. Ich konnte mir dann aussuchen, ob nur die Myome oder die ganze Gebährmutter entfernt werden soll. Ich habe mich für die Entfernung der Gebährmutter entschieden, denn Kinder wollte ich nicht mehr und dadurch brauchte ich dann die Pille auch nicht mehr.

Wie ich schon geschrieben habe, danach waren sie weg. Ich habe zwar noch ab und zu etwas Kopfweh, meistens wenn das Wetter umschlägt, aber lange nicht mehr in der Stärke wie damals.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du die Schmerzen endlich los wirst.

Alles Gute für Dich!

Liebe Grüße
Viola

@ Liebe Manu,

auch Dir wünsche ich, dass Du bald von diesen Schmerzen befreit wirst. Ebenfalls drücke ich Euch die Daumen für die Familienplanung. Kinder sind was so wunderbares.

Die Familienplanung ist bei uns abgeschlossen, denn ich habe 2 super nette Kinder. Mein Sohn ist 28 und meine Tochter 19. Meine Tochter wohnt noch bei mir, mein Sohn mit seiner Freundin in einer eigenen Wohnung. Aber wir sehen uns trotzdem jeden Tag. Am 22. Dezember werde ich nochmal heiraten. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange.

Ich wünsche Dir alles nur erdenklich Gute und hoffe, dass Du bald schmerzfrei bist.

Sei lieb gegrüßt von
Viola

PrinzessinAqua
25.11.2007, 20:03
Liebe Viola,
bei uns geht es jetzt erst los mit Planen. Was heißt jetzt, eigentlich hatten mein Schatz und ich schon ein Kind das wäre nun 3 Jahre.
Aber ich habe es leider verloren, damals habe ich aber auch noch die Pille genommen und diese war mit schuld.

Nun bin ich ja 25 werde am 20.12 26 und mein schatz ist 22. Wir planen nun seid April Nachwuchs. Aber durch den ganzen stress der letzten Monaten, ist dieses dann eben auf der strecke geblieben. Den die Gesundheit von meinem Dad stand immer im fordergrund. Er hat mehrmals während der Krankheit gesagt wie gerne er doch ein Enkelkind hätte. Leider kann er es nun nur von oben sehen wenn es klappt. Aber ich weiß das er darauf stolz sein wird.

Wir wohnen ja in meinem Elternhaus, das ist aber auch gut so wegen meiner Mama den sie leidet ja wircklich sehr unter dem Verlust und so kann ich und mein Schatz sie aufbauen.

Es freut mich zu lesen das du nochmal Heiratest, das habe ich noch alles vor mir. Aber wir wollen Heiraten. :D Wer weiß wann du Oma wirst deine Kinder sind ja auch schon alt genug dafür.

Viele Grüße

Manu

Schnucki
25.11.2007, 21:04
Liebe Viola,

Valette ist auch meine Pille. Na bravo, wenn ich das bei Dir so lese, dann deckt sich das doch mit den Berichten aus dem Inet. Mal sehen, übernächste Woche sollte meine Periode wiederkommen, mal sehen, ob das dann auch noch so stark ist.

Liebe Manu,

ich hatte vor meinem Kind auch eine Fehlgeburt. Was das auslöste - wir werden es nie erfahren. Aber: 1/3 der Schwangerschaften gehen ab. Das ist immens viel. Ich hab dann ein halbes Jahr gewartet und war sofort wieder schwanger. Mein Sohn wird im März 11.

Und wir hatten 2 Jahre vorher geheiratet - wir waren da altmodisch. Ich war 26, als wir geheiratet haben, mein Mann 29. Das fand ich das richtige Alter, Kind kam mit 28,5 - das war ideal. Früher hätte ich es gar nicht wirklich gewollt. Ich hatte schon was erlebt, wir sind gereist. Das geht halt mit Kind dann nicht mehr so - vor allem keine Fernreisen. Ich bin froh, das vorher gemacht zu haben.

LG

Astrid

PrinzessinAqua
22.07.2009, 13:48
;)So ich dachte ist mal besser wen ich mich in meinen eigenen Thread zu worte melde und ihr seht das e smir gut geht!!

Bin zur Zeit leider nicht viel Online weil mein ganzes Leben doch in einem großen Umbruch ist sich viele sgeändert hat. Zu einem Arbeite ich ohne ende das manchmal schon die Luft zum atmen fehlt und ja dann kommt noch das Beziehungs aus wo mich richtig runter gezogen hat.

Aber nun geht e swieder etwas berg auf, zu dem viele arzt termine, weil bei mir leider nicht alles so stabil ist. Aber das wird wieder.

Ich hoffe euch geht es allen einigermaßen gut???

Liebe grüße

eure Manu

_Viola_
22.07.2009, 20:36
Liebe Manu,

schön mal wieder von Dir zu lesen.

Ja so ein Beziehungsaus kann schon ganz schön runterziehen. Das habe ich auch schon hinter mir. Hab damals in 2 Wochen 12 kg abgenommen. Aber glaub mir, irgendwann wird es besser. Es dauert halt seine Zeit. Im nachhinein bin ich jetzt froh, dass es so gekommen ist. Für nichts in der Welt würde ich ihn wieder haben wollen. Jetzt habe ich einen super lieben Mann. Somit hat auch alles sein Gutes.

Ich hoffe sehr, dass es Dir gesundheitlich bald wieder besser geht. Alles Gute für Dich!

Liebe Grüße
Viola