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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Metastasen an der Wirbelsäule


08.02.2003, 23:51
Bei meinem 75-jährigen Vater wurde an der Wirbelsäule Metastasen entdeckt. Die Wirbelsäule ist auch schon angebrochen. Der Primärkrebs ist noch nicht ausfindig gemacht. Er hat sehr lange gewartet, bis er endlich mal zu einem _Arzt ging. Wahrscheinlich sind Metastasen auch schon am Knie und Schulter vorhanden, da er auch da über Schmerzen klagt. Was passiert mit älteren Menschen und solchen Befunden. Wird noch operiert oder ist alles zu Spät? Ich bin sehr verzweifelt.
Christinename@domain.de

11.02.2003, 06:05
Liebe Christine,

mein Vater hatte Metastasen am Wirbel. Sie wurden bestrahlt und er hat dadurch etwas Linderung seiner Schmerzen erfahren. Er war etwa 10 Jahre jünger als dein Vater, aber ich schätze, das spielt keine Rolle.
Wünsche euch viel Kraft. Anja

24.02.2003, 16:50
Hallo Christine!
Was gibt es neues ueber Deinen Vater? Bei meiner Mutter wurden auch vor 3 Wochen Knochenmetastasen entdeckt, sie hat auch furchtbare Schmerzen in den Lendenwirbeln, aber auch an anderen Stellen im ganzen Skelett hat sie M. Die meisten Befunde waren soweit negativ, (Darm, Magen, Nieren,Leber, etc.), jetzt warten wir noch auf die Ergebnisse der Mamographie. Sie bekommt inzwischen Knochenaufbaumittel, z.B. Actonel - was ein ziemlich neues Wundermittel sein soll. Sie ist 76, und hat seit Monaten furchtbare Schmerzen, auch schon an anderen Stellen. Wuerde mich freuen, wenn Du mir Eure Erfahrungen schildern koenntest und wuensche Deinem Vater und auch Dir alles Gute! Gruss, Maxi

Monika Caronti
25.03.2003, 00:24
Hallo Christine, bei meinem Vater wurde ein Karzinom im Wirbel entdeckt und er wurde operiert, heute habe ich mit dem Arzt gesprochen seit dem geht es mir sehr schlecht.Bin auch sehr verzweifelt da ich sehr an meinem Vater hänge. Man kann ihn leider nicht bestrahlen da es zu nah am Rückenmark ist, sonst haben sie weiter noch nichts gefunden aber sie gehn davon aus das es evtl. von der Lunge kommen könnte da er sehr viel raucht.Denke nicht daß dein Vater Krebs in den Beinen hat das sind die Schmerzen die ausstrahlen hat mein Vater auch, würde mich freuen wenn du dich meldest und mir sagst wie es deinem Vater geht. Gruss Moni

25.03.2003, 08:26
Hallo zusammen! Also, bei meiner Mutter wissen wir jetzt, dass die Metastasen in den Knochen - die ihr furchtbare Schmerzen bereiten - von Brustkrebs kamen. Sie war 5 Wochen im Krankenhaus, sie haben sie von oben bis unten untersucht, und der Hammer war noch, dass der Krebs bei der Mamographie nicht entdeckt wurde!
Erst bei der Kernspin T. hat man ihn gesehen!
Vor 2 Wochen wurde ihr nun die Brust abgenommen, morgen beginnt die Strahlentherapie und naechste Woche die Chemo.
Wir sind etwas beruhigt, jetzt wo wir wissen was es ist und dass endlich die Behandlung beginnt. Sie ist 76, inzwischen total geschwaecht, immer nur muede, (sie bekommt Morphium), und kann kaum etwas essen, wahrscheinlich von den vielen Medikamenten. Aber nur so ist sie einigermassen schmerzfrei.
Habe jetzt schon Angst vor den Auswirkungen der Chemo, hoffentlich wird es nicht so schlimm fuer sie! Ich wuensche Euch allen und Euren Lieben, die ein aehnliches Problem haben, alles Gute. Ueber eine Nachricht wuerde ich mich freuen. HCJohnston@t-online.de
Gruss, Maxi

03.04.2003, 14:03
Hallo unsere Oma hat auch Metastasen ander Wirbelsäule und eben haben wir erfahren , dass ihr Becken aufgrund der Metastasen gebrochen ist.
Weiss jemand wie das behandelt wird ??

Liebe Grüsse Steffi

Christian Vratislavsky
12.04.2003, 19:54
Ich verfolge schon seit einigen Tagen verschiedene Chats zum Thema Knochenkrebs, da mein Vater (63 Jahre) davon leider auch betroffen ist. Mein Vater hat mitlerweile Metastasen in den verschiedensten Knochenbereichen, unteranderem Wirbelsäule, Becken, Schulter, Rippen Kopf). Die erste Chemo die versuch wurde, brachte keinen Effekt. Nun sind die ersten zwei Zyklen der zweiten Chemo vorüber, und nach einer erneuten Untersuchung stellte sich heraus, das der Krebs noch weiter verteilt ist.
Besonders schlimm ist zudem, dass ich den Eindruck habe, dass die Ärzte nun auch keinen Rat haben, und einfach weiter mit der nächsten Chemo machen, da sie argumentieren, dass dies die einzige Alternative sei. Ist es das wirklich??

Wer kennt andere Kliniken (mein Vater ist in Berlin, Klinikum Steglitz), die sich auf Knochenkrebs spezialisiert haben.

Für jede Hilfe bin ich dankbar.

Vrati

18.04.2003, 10:38
Ihr Lieben,

auch ich bin verzweifelt. Meine Mutter hatte vor drei Jahren Brustkrebs, Brustamputation, Chemo. Dann im Herbst vor drei Jahren stellte man einen Hirntumor fest. Dieser wächst nicht und es wurde nichts gemacht. Seit Weihnachten hat sie starke Rückenschmerzen, bekam "Krankengymnastik" und Schmerztabletten, keine Untersuchung!!!? Da die Schmerzen immer schlimmer wurden, ging sie zum Ortopäden. Die Diagnose: Metastasen vom Halswirbel bis hin zum Becken. Sie bekommt nun Bestrahlungen und eine Knochenaufbautherapie.
Meine Frage: Welche Chancen hat meine Mutter, sie ist schwach, Herzkrank und überhaupt nicht belastbar. Welche Nebenwirkungen hat die Bestrahlung, was kann ich tun?
Bin sehr traurig, habe erst im letzten Jahr meinen Vater an Lungenkrebs verloren!

Würde mich freuen, wenn mir jemand einen Tip geben könnte!

Euch allen ein schönes ruhiges Osterfest und weiterhin ganz viel Kraft!

Herzliche Grüße
Monika

20.04.2003, 19:05
hallo monika!
schade, dass die metastasen nicht eher entdeckt wurden. es ist bei frauen sehr oft die folge von brustkrebs!! die knochentherapie ist eine gute sache, auch die bestrahlungen. meine mutter hat nun die erste chemo hinter sich gebracht, 3 stehen noch aus. naechste woche beginnen die bestrahlungen. sie bekommt auch die knocheninfusion alle 3-4 wochen und ne menge schmerzmedikamente, u.a. morphium. sie hat auch herzprobleme und muss auch dafuer verschiedene medikamente nehmen. leider isst sie sehr schlecht und trinkt auch zu wenig. sie hat furchtbar viel abgenommen und die haare gehen ihr jetzt aus. die schmerzen koennte sie ohne das morphium nicht aushalten. ich kann dir nachfuehlen, was du empfindest. es ist schlimm, so hilflos zu sein. ich wuensche dir und deiner mutter alles, alles gute! gruss, maxi

20.04.2003, 22:44
Hallo Maxi,

vielen Dank für Deine Antwort. Ja, schade, dass es nicht früher erkannt wurde, aber mehr als alle Nachsorgeuntersuchungen wahr nehmen, kann man nícht. Die Ärzte müssten da schon besser mal hinschauen. Aber jetzt ist es zu spät. Ich habe furchtbare Angst, dass meine Mutter schlapp macht. Sie ist nicht die Stärkste. Heute sagte sie mir, dass sie keine Chemo mehr machen lässt. Die Bestrahlungen fangen jetzt erst richtig an. 20 Stck. soll sie erst mal bekommen. Der Appetit ist jetzt schon nicht mehr so gut. Ach Maxi, es ist ein großer Mist, diese Krankheit. Ich habe große Angst um meine Mutter. Aber das wirst Du ja alles kennen. Gehen Deiner Mutter die Haare von der Chemo aus? Können die bei der Bestrahlung auch aus gehen? Ich drücke Dir auch ganz feste die Daumen und wünsche Dir und Deiner Mutter alles erdenklich Gute!

Weiterhin viel Kraft und Mut!
Herzliche Grüße Monika

21.04.2003, 10:40
hallo monika!
wie alt ist eigentlich deine mutter? meine ist gerade 76 geworden und war zuvor immer sehr fit! sie bekommt voraussichtlich 4 chemos, und auch 20 bestrahlungen. die erste chemo hat sie bereits hinter sich gebracht, und es geht ihr ziemlich beschissen. sie isst jetzt noch weniger als zuvor und nimmt immer mehr ab. sie sieht ganz schlecht aus. die haare gehen seit dienstag ganz arg aus. wir haben ihr schon vorher rechtzeitig eine peruecke besorgt, die sie seit freitag - mit viel ueberzeugungs- arbeit - nun traegt und auch besser damit aussieht! die kosten fuer die peruecke werden uebrigens groesstenteils von der krankenkasse uebernommen. aber von der strahlentheratpie gehen die haare nicht aus. vielleicht haette meine mutter auch auf die chemo verzichten sollen!? weiterhin alles gute, gruss, maxi

21.04.2003, 13:02
LLiebe Maxi,

meine Mutter ist 68 Jahre alt. Alle ihre Geschwister sind früher gestorben. Alle an Krebs, ihre Eltern auch. Es ist wirklich zum verzweifeln. Ja, die Chemo haut einen um. Meine Mutter will bis jetzt keine, es kann sich aber noch ändern. Wenn es eine Hoffnung gibt, wird sie es bestimmt auch machen. Du weißt doch, die Hoffnung stirbt zuletzt. Deiner Mutter geht es aber sehr schlecht, was? Es ist wirklich schlimm. Ich habe auch Angst, vor dem, was auf uns zukommt und vor allem auf meine Mutter. Sie ist jetzt schon schwach durch ihre vielen Krankheiten. Ich bin nicht mehr zuversichtlich. Die Sache mit dem Abnehmen und dem keinen Appetitt haben ist schlimm. Sie dürfen einfach nicht schwächer werden und weiterhin abnehmen. Dann schaffen sie die Behandlung noch schlechter. Aber was soll man denn tun? Sie kriegen nichts runter. Ich möchte sie doch nicht quälen, sie hat genug zu tragen. Ach Maxi, man weiß, dass man nicht ewig leben kann, aber eine Mutter ist doch etwas ganz besonderes, oder? Ich habe Angst!
Wie alt bist Du? Hast Du Kinder? Wir kommen aus dem Münsterland und Du? Ich bin 46 Jahre, habe einen ganz lieben Sohn, 26 Jahre. Da bin ich ganz stolz drauf und dankbar!
Maxi, ich wünsche Dir ganz viel Kraft weiterhin und Deiner Mutter kann man nur wünschen, dass ihr die Schmerzen genommen werden. Mein Vater ist im letzten Jahr gestroben. Wir haben ihm zum Schluss Morphium gegeben. Er ist ruhig und ohne Schmerzen eingeschlafen. Heute tröstet es mich immer wieder, dass er nicht leiden musste.
Maxi, ich freue mich, wieder von Dir zu lesen.

Weiterhin alles Gute und ich denke an Dich!
Herzliche Grüße
Monika

21.04.2003, 13:28
hallo, an alle, die das gleiche schicksal mit mir teilen. auch meine mutti hat knochenmetastasen. Sie hatte 1992 brustkrebs und nach nach neun jahren traten die metastasen überall auf der wirbelsäule, becken, rippenk, schädelkalotte auf. arme und beine sind jedoch gott sei dank nicht betroffen. sie hat bestrahlungen bekommen. erst auf die wirbelsäule, dann auf die schädeldecke. diese sind mit vielen nebenwirkungen verbunden. jetzt hat sie auch noch einen bandscheibenvorfall. seit ein paar wochen hat sie auch koordinationsprobleme mit ihren beinen und den armen. sie bekommt auch infusionen für den knochenaufbau. schmerzmittel nimmt sie nach bedarf voltaren und novalgintropfen. meine mutti ist 63 jahre alt und war bis zum wiederauftreten des krebses topfit. leider baut sie nun auch immer mehr ab. sie hat angst, bald zu sterben, da man patienten mit knochenmetastasen meist keine lange lebenserwartung voraussagt. ich habe mal mit einem bekannten gesprochen, der arzt ist und der sagte mir höchstens ein jahr - nun sind schon zwei vorbei und ich hoffe, wir dürfen sie noch lange behalten.
seit alle herzlichst gegrüßt und gebt nicht auf
steffi

21.04.2003, 14:53
Liebe Steffi,

das ist aber heftig, Deine Mama tut mir sehr leid. Mein Gott, was muss sie Schmerzen haben. Ich weiß auch nicht was man sich wünschen soll. Einerseits möchte ich meine Mutter noch lange bei mir haben, andererseits möchte ich nicht, dass sie vor Schmerzen nicht mehr weiter weiß. Es ist eine furchtbare Krankheit. Sie hatte 2000 Bruskrebs und bis Weihnachten 2002 war sie topfit. Dann fingen die Schmerzen im Rücken an. Am 14. April hat man es dann erkannt. Ich weiß nicht wie es weiter geht. Wir können nur die Zeit, die wir unsere Mütter noch haben, genießen und es ihnen so schön wie eben möglich machen. Vom Alter her könnten sie noch viele Jahre bei uns bleiben, aber mit dieser Krankheit....? Mein Kopf arbeitet im Moment wie verrückt. Ich rede mir ein, irgendwann verlieren wir unsere Eltern, das ist einfach so. Dann wieder will ich es nicht wahr haben und denke, es wendet sich alles zum Guten. Ach, es ist furchtbar.

Steffi, ich wünsche Dir noch eine schöne und intensive Zeit mit Deiner Mutter! Genieße sie und sage ihr alles, was Du ihr sagen willst. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut!

Herzliche Grüße
Monika

21.04.2003, 16:32
hallo monika, hallo steffi!
also, ich bin 45 und habe keine kinder. ihr wisst sicher, dass wir nun alle, deren muetter brustkrebs hatten/haben, regelmaessig zur vorsorgeuntersuchung gehen muessen!?das nur nebenbei. sag mal, steffi, welche nebenwirkungen hatten denn die bestrahlungen bei deiner mutter? meine mutter faengt erst damit an, naechste woche. also, das mit dem einen jahr lebenserwartung kann ich nicht so recht glauben, denn meine mutter hat schon bestimmt seit 3 jahren schmerzen in den knochen, immer woanders. leider wurde erst dieses jahr im januar herausgefunden, was das all die zeit war. auch mein vater ist vor einem jahr gestorben, danach fing es ganz besonders schlimm an mit den schmerzen. ich denke mal, dass die trauer auch viel ausgeloest hat, oder? auch die schwester und cousine meiner mutter hatten brustkrebs, aber keine metastasen, zum glueck, und es geht ihnen wieder gut. ohje, was mag da noch auf unsere muetter zukommen, und auch fuer uns steht eine schwere zeit bevor. bis zum naechsten mal, die besten wuensche! maxi

22.04.2003, 09:53
Guten Morgen Steffi, guten Morgen Maxi,

ja, das würde mich auch mal interressieren, mit welchen Nebenwirkungen müssen wir bei der Bestrahlung rechnen? Was kann man viellicht vorher machen, um es ihr leichter zu machen, oder etwas im Haus zu haben gegen evtl. Übelkeit, Juckreiz oder was kommt noch???

Ich hoffe, Ihr habt den Tag gestern trotzdem ein wenig genossen, die Sonne war herrlich. Aber die Gedanken sind trübe, ich weiß nicht, wie man da raus kommt, nur ab und zu mal, damit man wieder Kraft tanken kann! Wir müssen doch unsere Mütter jetzt stärken!!

Macht Euch einen schönen Tag und weiterhin viel Kraft!!!

Herzliche Grüße
Monika

22.04.2003, 18:35
Hallo zusammen! Ja, das schoene Wetter gestern hat gut getan, trotz der trueben Gedanken wie Du richtig geschrieben hast, Monika!
Also, meine Mutter nimmt auf Empfehlung ihres Arztes verschiedene Naturheilmittel ein, besonders jetzt waehrend der Chemo, die helfen sollen, die ganzen Behandlungen besser zu verkraften. U.a. Selen (ganz wichtig). Auch hat sie spezielle Tropfen bekommen, die sie vor den Mahlzeiten einnimmt. Diese Tropfen sollen die Uebelkeit nach dem Essen und somit das Brechen verhindern. Am Donnerstag fahre ich wieder zu ihr, dann schreibe ich mir alles auf und kann dann die Info an Euch weitergeben. Ich verbringe ja nur 3-4 Tage die Woche bei meiner Mutter, ich wohne ca. 100 km entfernt. An den anderen Tagen muss ich arbeiten, Haushalt, Ehemann und Haustiere versorgen. Habe aber zum Glueck noch zwei Schwestern, also es ist immer eine von uns bei unserer Mutter. Sie bekommt ausserdem seit der Chemo noch Mistel in Spritzenform, auch das soll helfen, die Chemo besser zu verkraften.
Dann habe ich noch ein Buch gekauft, 'Der grosse Trias-Ratgeber zur ganzheitlichen Krebs-Behandlung", da steht auch viel interes-
santes drin, auch das mit der Mistelbehandlung. So, von hier alles Gute Euch allen, bis bald, Maxi

23.04.2003, 08:59
hallo zusammen. Ich finde es schön, dass wir uns austauschen können und es gibt Kraft, da man weiß, dass man mit den Sorgen nicht allein ist. (Leider, denn ich wünsche niemandem auf der Welt dieses Leid!!).
Zu Euren Fragen, liebe Maxi und Monika. Meine Mutti wurde zuerst an der Wirbelsäule bestrahlt und zwar von oben nach unten. Diese hat sie "einigermaßen" gut verkraftet (Übelkeit, "Strahlenbrand", allgemeines Unwohlsein). Die schlimmste Belastung ist die Bestrahlung des Schädels. Da bekam sie die höchste REM-Konzentration und die Nachwirkungen sind heute, nach einem Jahr, immer noch sehr extrem. Es fing mit dem bekannten Haarausfall an, dem wir zuvor schon durch eine Perücke entgegengerückt sind, da sie ansonsten nicht mehr aus dem Haus gegangen wäre. Doch nach Beendigung der Therapie ging das ganze Desaster erst richtig los. Entzündungen der ganzen inneren Schleimhäute, Verbrennungen, Augenprobleme, Hörprobleme, Schwindelanfälle, Gedächtnislücken, Gleichgewichtsstörungen und und. Doch ich denke, dass sie auch dies in den Griff bekommen hat. Wenn nur nicht ständig diese Rückschläge wären.(Wie bereits erwähnt, Bandscheibenvorfall mit Gehproblemen, Unverträglichkeit von Medikamenten). Am 29. April haben wir jetzt einen Termin beim Neurologen, der die Nervenbahnen durchcheckt. In der Onkologie wurde uns gesagt, dass die Wirbelsäule "ausgestrahlt" ist. Was so viel heisst, wie: Wenn jetzt wieder neue Metastasten auftreten, dann kann man diese nicht mehr bestrahlen. Übringens auch bei uns lief das ähnlich wie bei dir, liebe Monika. Meine Mutti wurde auch über ein Jahr auf Rückenprobleme behandelt (obwohl die Vorgeschichte bekannt war) bis dann eine Kernspin die Wahrheit über ihre Schmerzen ans Licht brachte. Es hätte vor Jahren schon erkannt werden können, hätten die Ärzte sich intensiver mit ihrer Krankengeschichte befasst.
Zu Eurer anderen Frage: Ich bin 43 Jahre, habe eine 19jährige Tochter und einen 17jährigen Sohn sowie einen ganz tollen Mann, der mir immer zur Seite steht (und nicht nur mir, sondern auch Mutti und meinem Vater). Ich weiss, dass wir besonders aufpassen müssen, da wir sehr gefährdet sind, das gleiche Schicksal zu erleiden. Doch man sollte sich nicht zu sehr darauf konzentrieren, denn diese Angst macht krank. Bei mir wurde vor fünf Jahren ebenfalls ein Knoten in der linken Brust bei der Mamo festgestellt. Gott sei Dank war es nur ein Kalkknoten. So, machts weiter gut, lasst von Euch hören und wenn ihr noch etwas wissen wollt, meldet euch.

23.04.2003, 14:26
Ja, Steffi, auch meine Mutter haben sie mehr als ein Jahr mit Salben, Massagen und Krankengymnastik etc. behandelt, und immer gemeint, es waere die Trauer - mein Vater ist im Januar 2002 gestorben. Wir, meine 2 Schwestern und ich haben das auch schon fast geglaubt, bis sie eines morgens nicht mehr aufstehen konnte vor lauter Schmerzen. Bei einer Kernspin-Untersuchung wurden dann die Metastasen festgestellt und daraufhin wurde nach dem Tumor gesucht, der das alles ausgeloest hat, und wie schon erzaehlt, sind sie so auf den Brustkrebs gestossen. Schade um die verlorene Zeit, man haette schon frueher mit den Therapien beginnen koennen. Aber leider koennen wir das nicht mehr aendern. Gruss, Maxi

24.04.2003, 14:19
Hallo zusammen,

eure Geschichten hören sich fast so an wie unsere.
Auch bei meiner Ma (Sie hatte 99 Brustkrebs und es sah die ganze Zeit so gut aus) wurden die Knochenmetastasen sehr spät erkannt.
Sie leidet seit September letztes Jahr an immer stärker werdenden Rückenschmerzen. Seit Februar lag sie mehr oder weniger nur im Bett. Ihr Hausarzt beruhigte sie immer wieder, wenn sie ihn nach Krebs fragte. Das Blut sei gut, sie müsse sich keine Sorgen machen.
Auch bei einer Untersuchung beim Radiologen, Mitte März, wurde sie beruhigt. "Keine Sorge, Frau B., keine Tumore zu erkennen, nur eine ganz schwere Entzündung."
Ich war leider der Meinung es sei ein Knochenzinti gemacht worden und ließ mich auch beruhigen. Im nachhinein hat es sich leider herausgestellt, daß nur Röntgenaufnahmen gemacht wurden. Und auch der Tumormarker war schon die ganze letzte Zeit am steigen. Aber irgendwie hat das ihr Hausarzt nicht ernst genommen.
Erst als sie schon gar nicht mehr aufstehen konnte vor lauter Schmerzen, wurde sie zum CT geschickt. Dort kam dann der Hammer mit dem niemand von uns gerechnet hat.
"Knochenmetastasen"!
Das rechte Becken schon so heftig angegriffen, daß Bruchgefahr besteht und viele kleine Herde entlang der Wirbelsäule. Sie kam gar nicht mehr nach Hause sondern wurde gleich ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde sie nochmal richtig auf den Kopf gestellt. Sämtliche Untersuchungen bis zur Kernspin wurden gemacht. Die Knochenmetas wurden bestätigt, aber wenigstens Lunge und Leber sind in Ordnung!
Es ist schon traurig, daß da nicht schon viel eher mal richtig nachgehackt wurde!!!!!!!
Besonders auch bei ihrer Vorgeschichte. Der Arzt im Krankenhaus sagte mir, daß gerade die Krebsart, die sie hatte gerne auf den Knochen geht. Warum konnte man da nicht mal vorher schaun?
Leider läßt meine Ma jetzt erst Hilfe von mir zu.( Bin Krankenschwester und hätte sie so gerne schon vorher unterstützt) Nach ihrer Brustamputation 99, hat sie mich abgewiesen. Heute sagt sie, sie mußte das erst mit sich selbst ausmachen sie wollte mich nicht belasten. Zumal seit letzen Sommer auch mein Schwiegervater vom Krebs betroffen ist und mein Mann und ich uns da auch sehr viel kümmern. Naja, wenigstens läßt sie mich jetzt helfen!
Nun zum positiven:
Zum Glück ist meine Ma eine Kämpfernatur!
Sie hat dann gleich eine Knochenaufbau-Infusion "Zometa" bekommen und letzte Woche Dienstag ist sie in ein anderes Krankenhaus verlegt worden, wo nun Bestrahlung gemacht wird.
Bis auf etwas Übelkeit und Erbrechen die ersten zwei Tage, geht es ihr soweit gut. Sie nimmt jetzt immer schon vor der Bestrahlung Paspertin-tropfen. Das scheint zu wirken, denn Erbrechen mußte sie diese Woche nicht mehr.
Auch hatten wir sie über Ostern nach Hause geholt, da ja eh nix gemacht wurde. Das hat ihr richtig gut getan.
Sie ist jetzt mit Schmerzmitteln gut eingestellt und bekommt Krankengymnastik. Seit Dienstag darf sie mit Hilfe der Schwestern auch wieder aufstehen. Seit heute auch alleine mit einer Gehhilfe auf die Toilette. Das ist für sie schon ein großer Erfolg!
Nachher werde ich sie besuchen gehen und wieder alles für´s Wochenende zu Hause regeln.
So, jetzt hab ich euch ganz schön zugetextet, aber irgendwie hat es mal ganz gut getan, hier alles aufzuschreiben.
Wünsche euch auch alles Gute
Liebe Grüße
Christel

28.04.2003, 10:08
Hallo! Also, ich wollte euch doch die Namen der Naturheilmittel mitteilen, die meine Mutter auf Empfehlung ihres Arztes und Bettnachbarn aus dem Krankenhaus einnimmt. Ihr koennt Euch ja bei Interesse mal darueber informieren. Sie sind zum Teil sehr teuer, aber sie sollen helfen, die Chemo- und Strahlentherapie besser zu verarbeiten und schneller wieder 'fit' zu werden. Hier sind sie:

1. WOBE-MUGOS E, 100 St. kosten 145,- Euro
2. Thym-Uvocal Kapseln, 40,- Euro
3. Selenium ACE, 200 St. 49,- Euro

Ausserdem bekommt sie noch Mistelspritzen, die uebernehmen die Kassen, und sollen auch sehr gut helfen.

Meine Mutter hat jetzt die 2. Chemo hinter sich gebracht, und es geht ihr mal einen Tag gut, aber dann ist ihr wieder schlecht und sie muss sich uebergeben. Sie isst fast nichts und hat vor fast allem einen Ekel, schon beim Geruch von Essen wirds ihr uebel. Gestern hatte sie einen guten Tag, da ging es uns allen auch besser, aber heute liegt sie wieder im Bett. Heute Nachmittag bekommt sie die erste Bestrahlung, bin mal gespannt, wie es ihr dann geht, hoffentlich wirds nicht noch schlimmer. Alles Gute Euch allen, Maxi

07.05.2003, 15:03
Hallo alle zusammen, hallo Monika, Steffi, Maxi und Christel,

was soll man sagen zu all Euren Schicksalen und denen Eurer Eltern - eine tiefe Traurigkeit, Verzweiflung und Wut macht sich breit, wenn man Eure Zeilen liest. Auch in meiner Familie hat's einen erwischt, meine Mutter, bei der vor 8 Monaten Darmkrebs festgestellt wurde, dann Entfernung des Tumors, Chemo, vor einigen Monaten wurden Metastasen in der Leber festgestellt und am letzten Montag erfuhr sie, dass sich an der Wirbelsäule auch welche befinden. Es ist zum Heulen! Das schnürt mir dermassen die Kehle zu, ich kann es Euch kaum sagen. Wie geht Ihr denn gegenüber Euren Müttern mit dem Thema um, redet Ihr offen drüber, was die Diagnose bedeutet? Auch schon über das vielleicht bald bevorstehende Ende? Ich will meine Mutter nicht zusätzlich mit meiner Trauer noch belasten, kann die Tränen aber kaum zurückhalten, wenn ich mit ihr zusammen bin. Danke für Eure Antworten! Herzliche Grüße von Gaby.

09.05.2003, 09:20
Hallo, Gaby. Habe soeben entdeckt, dass wir wieder eine mehr sind, die vor dem Verzweifeln stehen. Doch ich kann aus meiner Sicht nur folgendes berichten:
Am Anfang ging es mir natürlich wie wahrscheinlich allen. Man fällt in den Abgrund, man weiß nicht mit der Situation umzugehen. Doch glaube mir, man lernt dies. Denn: Nur unsere Kraft hilft unseren Müttern - bzw. Väter, weiter. Wir haben zusammen gelernt über alles offen zu sprechen - auch über den Tod -.Bei jedem Arzttermin kommt natürlich die Angst hoch, dass man erfährt, wie lange man noch Zeit hat. Doch man sollte immer an das Positive denken und nicht von vornherein immer nur das Negative. So haben sich, Gott sei Dank, die Prognosen der Metastasen bei meiner Mutti nicht bestätigt. Ihre Gleichgewichtsstörungen und Gedächtnislücken sind auf Durchblutungsstörungen zurückzuführen. Unrsächlich dafür ist die Strahlentherapie im letzten Jahr auf die Schädelkalotte. Vor zwei Tagen waren wir sogar alle in einer Gartenwirtschaft und sie konnte ein Viertel Wein genießen und ein gutes Essen. Es war ein schöner Tag! Und an diesen sollten wir uns aufbauen. Ich wünsche euch allen viel Kraft und alles Gute - Gruß Steffi

10.05.2003, 14:10
Liebe Gabi!
Man ist halt voellig sprachlos wenn man solche Geschichten hoert. Trotzdem will ich Dir sagen, dass Du deine Traenen vor Deiner Mutter zurueckhalten solltest, es belastet sie doch bestimmt ganz furchtbar Dich leiden zu sehen, und sie hat doch schon genug Sorgen! Ist sie im Krankenhaus oder daheim? Wie alt ist denn Deine Mutter? Versuche stark fuer sie zu sein und mache das Beste aus der Zeit die Du mit ihr verbringst! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ihr die Chemo sowie die Bestrahlungen helfen. Wir versuchen auch immer, ihr diese Hoffnung zu vermitteln um sie wenigstens etwas aufzubauen. Sie hat immer mal eine schlechtere und eine bessere Phase, in denen sie dann auch vom Gesundwerden spricht. Du musst selbst merken, ob Deine Mutter ueber die Krankheit und die Folgen etc. sprechen will, ich wuerde ihr solche Gespraeche nicht aufdraengen, ausser, sie will selbst darueber reden. Ich wuensche Dir viel Kraft und Deiner Mutter alles Gute, vor allem, dass sie keine Schmerzen erleiden muss! Viele Gruesse, Maxi

10.05.2003, 14:13
Hallo zusammen!
Ich hatte einen Beitrag geschrieben ueber die homoeopatischen Medikamente die meine Mutter zusaetlich eingenommen hat, ist der bei Euch angekommen? Falls es Euch interessiert, schreibe ich die Info nochmals ins Forum, muss mir aber alles erst nochmal aufschreiben, wenn ich naechste Woche wieder zu meiner Mutter fahre. Hoffe, es geht Euch und Euren Lieben den Umstaenden entsprechend gut, viele Gruesse, Maxi

11.05.2003, 12:13
Hallo Steffi,
endlich auch mal eine gute Nachricht auf dieser Seite - wie schön, dass bei Deiner Mutter keine Metastasen mehr festgestellt wurden. Man klammert sich ja an jede noch so kleine gute Nachricht. Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass man versucht, die schönen gemeinsamen Stunden, die man miteinander verbringt, zu genießen und auszukosten. Ich habe das Bedürfnis, diese Stunden ganz intensiv zu erleben und versuche, dann auch meine Mutter wieder positiv zu stimmen und zu motivieren, weiter zu machen. Auch sie möchte über alles sprechen, und sie gibt sich bewußt rational dabei. Gerade das macht es aber so schwer. Natürlich hängt sie auch am Leben, wie jeder von uns. Erst vor einigen Wochen sagte sie, dass sie eigentlich noch nicht bereit sei, zu gehen (sie ist erst 67 J.). Wir müssen uns alle erst mit den Abschiedsgedanken vertraut machen. Ich habe in letzter Zeit oft darüber nachgedacht, was für uns als Kinder wohl schlimmer ist, wenn man seine Eltern ganz plötzlich verliert, durch einen Infarkt z.B., oder aber wenn man es so viele Montae im voraus weiß, dass es hoffnungslos dem Ende entgegen geht. Das ist kaum auszuhalten, finde ich. Erstmal alles Gute für Deine Mutti und Dich, viel Kraft für Euch beide und Grüße von Gaby.

12.05.2003, 10:28
Liebe Gaby,

bitte versuche Deine Tränen zu unterdrücken. Deine Mutter hat genug Sorgen mit dieser verflixten Krankheit. Meine Mutter hat auch den ganzen Rücken voller Metastasen. Ich versuche ihr jeden Tag eine kleine Freude zu machen, sie einmal zum Lachen zu bringen, sie am Leben teilhaben zu lassen, denn sie lebt. Ich lese zur Zeit ein Buch, Sprich mit mir, damit ich mich fühle. Daraus kann man als Angehöriger sehr viel lernen. Die Patienten möchten nicht als Sterbende behandelt werden, sie wollen teilhaben an alltäglichen Dingen. Es ist schwer für uns, aber man muss! Man kann nie sagen, wie lange noch. Es gab tatsächlich schon Wunder und es gab Fälle, in denen ging alles sehr schnell. Ich möchte, dass meine Mutter einen schönen Lebensabend verbringt und mache das, was ich kann, dafür!

Ich wünsche Dir Kraft und Mut!

Ganz liebe Grüße
Monika

12.05.2003, 12:57
Liebe Monika!
Du sprichst mir aus der Seele, ganau so haette ich Gabi auch geantwortet. Komisch, aber meine Mails erscheinen in letzter Zeit nicht mehr im Formum, ich weiss nicht warum. Wuensche Euch allen weiterhin alles Gute!! Gruss, Maxi

12.05.2003, 14:56
Liebe Maxi,

doch, doch, Deine Mails erscheinen im Forum. Ich wollte Dir gerade gestern auch antworten, als meine kleine Tochter (5J.) brüllend ins Haus gestürmt kam, weil sie vom Fahrrad gestürzt war- da mußte ich leider den PC ausschalten und erstmal trösten...

Du hast vollkommen recht mit Deinen Zeilen, natürlich will ich meiner Mutter nicht auch noch einen vorheulen und sie damit noch mehr zur Verzweiflung bringen. Sie selbst fängt an, über das Thema Tod zu sprechen, dass sie sich nicht vorstellen kann, vielleicht bald nicht mehr da zu sein. Sie gibt sich so betont sachlich dabei (und ist im Grunde ein extrem emotionaler Typ) und erwartet dann wohl auch eine sachliche Reaktion von mir. Sie ist übrigens momentan nicht im Krankenhaus, da die Untersuchungen an der Wirbelsäule gerade erst abgeschlossen sind. Falls zu viele Metastasen vorhanden sind, will man ihr eine sehr starke Chemo verpassen - sie will sich weigern und diese nicht mehr machen, da ihr die Nebenwirkungen der (relativ) leichten Chemo vorher schon mehr als gereicht haben. Meine Ma ist übrigens 67 Jahre, Du fragtest ja danach. Tja, ich beneide Euch übrigens wegen Eurer tollen Partner, über deren Unterstützung hier auch schon einiges zu lesen war. Mein Mann ist mir überhaupt keine Hilfe. Er versteht sich nicht mit meiner Mutter, es scheint ihm egal zu sein, wie es weiter geht, und ich bekomme weder Kraft noch Zuwendung oder Trost in irgendeiner Form von ihm. Das ist schon bitter. Aber darüber will ich mich jetzt gar nicht weiter auslassen, das war nur eine Bemerkung am Rande.

Meine Mutter ist übrigens manchmal auch ein ganz guter "Verdränger" - auch sie neigt dazu, ab und zu daran zu glauben, dass alles wieder gut werden könnte. Man darf einfach nicht aufgeben und muss weiter kämpfen. Grüße und alles Liebe für Dich und Deine Mutter, Gaby.

12.05.2003, 15:05
Liebe Monika,

danke für Deine Worte, die die Sache auf den Punkt treffen. Ich war das erste Mal in diesem Forum und habe bei Euch meine Gefühle raus gelassen, bei meiner Ma gelingt es mir fast immer, sie nicht merken zu lassen, wie es in mir aussieht. Ich denke, es ist wirklich wichtig, den Alltag möglichst so weiter zu leben wie bisher, sie an allem teilhaben zu lassen, was einen so bewegt (außer den Sorgen, die man sich um sie macht natürlich) und die noch verbleibende Zeit schön zu gestalten und zu nutzen. Aber es ist so verdammt schwer, Normalität zu leben, wenn es eigentlich keine mehr gibt! Grüße und alles Liebe für Dich und Deine Mutter von Gaby.

12.05.2003, 15:35
Liebe Gabi!
Schade, dass Du von Deinem Mann keine Unterstuetzung bekommst, es waere fuer Dich so wichtig. Ich war gestern bei meiner Mutter (Muttertag) und da gehen einem schon komische Gedanken durch den Kopf, ob sie denn naechstes Jahr auch noch bei uns ist, etc. Verdraengen ist manchmal gar nicht so falsch, es tut einem ja auch nicht gut, wenn man nur an alles Schlechte denkt. Sie war auch recht guter Dinge und hat sogar gesagt, wenn es ihr wieder besser geht, wird sie im Garten das eine oder andere machen!!!
Ich stimme dann bei solchen Bemerkungen immer gleich zu und lass mir nichts anmerken, denke aber oft, ob sie dass denn nochmal kann? Also ist auch bei ihr die Hoffnung noch nicht dahin, aber ab morgen gehen die Bestrahlungen weiter - sie musste ein paar Tage aussetzen, weil sie eine Bluttransfusion brauchte, denn die Blutwerte waren so stark gefallen, und am Freitag bekommt sie die 3. Chemo, und dann wird es bestimmt fuer einige Zeit wieder etwas anders aussehen, Uebelkeit, Erbrechen, etc. Sie hat sehr abgenommen, sie isst ja kaum etwas. Wir haben ihr jetzt in der Apotheke so eine Art kalorienreiche Milkshakes gekauft, damit sie wenigstens etwas zu sich nimmt, denn sie hat nach den Behandlungen vor allem Ekel. Ich wuensche Dir, liebe Gabi, weiterhin alles Gute und Deiner Ma natuerlich auch, und wie gesagt, lass Dir nichts anmerken und lass sie an allem teilhaben wie zuvor. Ich heule mich dann immer zuhause richtig aus, das muss auch sein, nur niemals vor unseren Muettern!! Liebe Gruesse, Maxi

13.05.2003, 08:39
Liebe Gaby,

ja, es ist eine verdammt schwere Zeit für uns, das soll nicht nach Egoismus klingen. Wir wissen, was unsere Mütte durch machen. Ich denke immer, gerade Mütter, sie sind so was ganz Besonderes. Sie haben uns so viel im Leben gegeben und nun müssen wir mal stark sein. Nur es ist so verdammt schwer. Es gelingt mir oft, aber machmal habe ich einen ganz schwarzen Tag, dann wache ich mit Tränen in den Augen schon auf. Geht Euch das auch so? Gaby, hast Du eine Freundin oder sonst wen, mit dem Du reden kannst, wo Du dich auch mal fallen lassen kannst? Das braucht man. Aber Du weißt, wir hier sind immer da, wir sitzen in einem Boot!

Ich wünsche Dir alles Liebe und eine ganze Tonne Kraft!
Alles Gute für Deine Mutter!

Herzliche Grüße
Monika

Liebe Maxi,
schön, von Dir zu hören. Ja, wir müssen zusammen halten, das hilft. Dann kann man sich mal alles von der Seele reden, tut gut, Euch zu haben. Meine Mutter ist im Moment wie ein Stehaufmännchen. Ich weiß nicht, was sie für Medikamente nimmt. Sie haben die Schmerzen einigermaßen im Griff. Bis zum 21.5. bekommt sie Bestrahlungen, dann eine Woche Urlaub, dann wird ihr ein Port einoperiert für die Chemo. Oh Gott, ich habe so große Angst, wie sie die wohl verträgt. Bei der Brust OP hat sie die Chemo sehr schlecht vertragen. Ich bete für sie!!!

Dir auch alles Gute und Liebe und ganz viel Kraft und Mut!

Herzliche Grüße
Monika

14.05.2003, 19:36
Hallo,
meine Mutter ist schwer Herzkrank sie braucht eine oder vielleicht zwei neue Herzklappen, aufgrund dieser Erkrankung und starker Rückenschmerzen wurde sie ins krankenhaus eingeliefert. Bei den Untersuchungen stellte man einen erhöhten Calciumgehalt im Blut fest und dem zufolge auch schlechte Nierenwerte. Nach langem Suchen wurde nun gestern der Verdacht geäußert sie hätte ein Plasmazytom. Dies ist eine Art Knochenkrebs der sich bei meiner Mutter nach bisherigem Wissen im Schädel und in den Oberarmen findet. Heute wurde eine Beckenkammbiopsie gemacht das Ergebnis der Knochenmarkuntersuchung erwarten wir Anfang der nächsen Woche. Ich hoffe die Erkrankung geht nicht wie bei Euch von einem Primärkrebs aus aber wenn ich das hier so lese dann schwindet meine Hoffnung irgendwie.
Liebe Grüße
Ulli
name@domain.de

15.05.2003, 13:55
Hallo Maxi,

tja, an solchen Tagen wie Muttertag oder am Geburtstag der Mutter (den wir gerade gefeiert haben)denkt man noch mal ein Stück intensiver daran, ob es jetzt wohl das letzte mal zusammen war. Man kann (und will) sich das einfach nicht vorstellen! Meine Ma wartet immer noch auf ihr Ergebnis von der letzten Kernspin am Rücken und Becken; mittlerweile sind etliche Wochen vergangen seit dem ersten Verdacht und was Genaues weiß sie immer noch nicht. Das macht einen einfach wahnsinnig, diese Ungewißheit, wie es weitergeht. Automatisch schöpft man immer wieder ein Stück neue Hoffnung nach dem Motto "no news is good news"...; das böse Erwachen wartet wahrscheinlich schon irgendwo. - Mich macht das auch immer so fertig, wenn meine Ma nichts essen kann wegen der Übelkeit während und nach der Chemo. Sie ist sowieseo nur ein Strich in der Landschaft und jedes Kilo weniger ist schon fast eine Katastrophe. Man möchte unbedingt, dass sie wieder zu Kräften kommen, unsere Mütter, weil damit ja auch ihre Chancen steigen, weiter zu kämpfen. Wir müssen so gut es geht dabei helfen. Erstmal alles Gute für Euch zwei und liebe Grüße von Gaby.

15.05.2003, 14:04
Hallo Monika,

ja, mir geht es auch so, dass ich manchmal schon morgens mit Tränen in den Augen aufwache. Die Abende bzw. die Zeit vor dem Einschlafen empfinde ich allerdings als noch schlimmer. Tagsüber geht doch einiges im Alltagsgedöns unter und man kann sich ganz gut ablenken. Aber abends, wenn die Kinder im Bett sind und man so über den Tag nachdenkt, dann kommt die schwarze Wolke mit aller Macht. An manchen Abenden kann ich sie verscheuchen, an anderen falle ich tief hinein. Zu Deiner Frage, ob ich jemanden zum Reden habe: ja, ich habe ein paar gute Freundinnen und auch einen Bruder, wo ich mich fallen lassen kann. Ich habe eine Bekannte, die hat ihren Vater vor einigen Monaten durch einen Motorradunfall verloren und sagt heute, sie hätte ihm eigentlich noch so viel zu sagen gehabt - und hatte keine Chance mehr dazu. Vielleicht ist das ein kleiner Trost für uns, dass wir die Chance haben, uns so zu verabschieden, dass alles noch gesagt werden kann, was uns (und unseren Müttern) auf dem Herzen liegt. Bis die Tage, erstmal viel Kraft und Stärke für Dich und Deine Mutter. Viele Grüße von Gaby.

20.05.2003, 10:11
Liebe Gaby,

ja, wir haben noch Zeit und das müssen wir uns immer wieder bewusst machen. Wir können noch mit unseren Müttern reden, können ihnen zeigen, wie gern wir sie haben, können ihnen noch Dinge sagen, die wir ihnen immer noch sagen wollten. Ich lese z.Zt. ein Buch, Sprich mit mir, damit ich mich fühle. Aus diesem Buch kann man eine Menge lernen. Unsere Angehörigen leben noch, sie möchten nicht nur bedauert werden, sie wollen am Leben teilnehmen, Neuigkeiten von Draußen erfahren. Versuche die Zeit zu genießen, die uns mit unseren Müttern noch bleibt. Weine, wenn Dir danach ist. Es ist gut, dass Du Ansprechpartner hast, die Dich verstehen. Es ist schwer, die richtigen Gesprächspartner zu finden. Ich wünsche Dir Kraf, auch wenn Du meinst, es geht nicht mehr, wenn es nötig ist, hat man eine Menge Kraft und dann kommt sie wieder zum Vorschein. Ich denke an Dich und Deine Mama und wünsche Euch noch ganz viele schöne Stunden, Gespräche und Gedanken!

Herzliche Grüße
Monika

23.05.2003, 12:54
ich bin auch total verzweifelt,bei meiner Mutter (73 Jahre) ist seit September 2001 Knochenkrebs diagnostiziert worden. Ein Primärtumor konnte bis heute nicht gefunden werden. Es wurden Metastasen im Becken gefunden, an der Brust Gewebe entnommen und nichts gefunden. Behandelt wird sie seither mit Aredia-Infusionen. Nun hat sie seit 4 Wochen ganz starke Schmerzen und ihr Arzt hat eine Strahlenbehandlung vorgeschlagen.Meine Ärztin die die Diagnose kennt, hat mir gesagt das es keine Hoffnung mehr gibt, daß der Tumor bestimmt in den Knochen sitzt und alles aussichtslos ist und nicht mehr lange dauert.
Ich will es nicht glauben, ich denke man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Dauert es bei älteren Menschen nicht länger bis sich die Metastasen ausbreiten? Meine Mutter hat immer gesund gelebt, nie geraucht nie Alkohol getrunken, sich gesund ernährt (aus dem Garten) und dem Alter entsprechenden Sport gemacht, Radfahren und schwimmen. Ich habe schon so viel im Internet nachgeforscht und auch positive Nachrichten gefunden (von Dr.Hamer) und dem Krebsforschunszentrum in der Schweiz. Ihr Arzt sagt, daß ist alles blödsinn was im Internet steht. Ich finde es gemein, daß er ihr die Hoffnung nimmt. Ich würde mich ganz arg freuen wenn mir jemand schreiben würde, den ich habe nicht viele Freunde mit denen ich darüber reden kann.

10.06.2003, 10:02
hallo, an alle
War längere Zeit nicht mehr im Forum, aber die schlimmen Nachrichten nehmen kein Ende wie ich sehe. Auch ich habe leider wieder nur Negatives von meiner Mutti zu berichten. Es ging ihr etwas besser nach der letzten Untersuchung, doch dann plötzlich folgten ihr ihre Füße nicht mehr. Sie lief nur noch Schrittchenweise. Dann begannen die Hände zu zittern. Sie konnte fast kein Glas mehr halten und es wurde ich ständig schwindelig. Der Onkologe hat uns dann zu einem Nervenarzt geschickt. Diagnose: Parckinson'sche Krankheit als Folge der Strahlentherapie am Schädel nach Metastase an der Schädelkalotte im Mai letzten Jahres. Nun geht das Experimentieren mit den Medikamenten los. Sie verträgt bisher kein Mittel. Es geht ihr ganz schlecht und teilweise liegt sie nur im Bett. Sie kann ihren Haushalt nun auch nicht mehr versorgen (kochen konnte sie noch). Wer hat Erfahrungen oder kennt Fachärzte für die Parckinson'sche. Bin für jeden Tipp dankbar. Euch allen weiterhin viel Kraft und Kampfgeist für eure Mütter und Väter. Gruß Steffi

13.06.2003, 11:11
Guten Morgen, Ihr Lieben,

ja, die schlechten Nachrichten reißen hier im Forum nicht ab. An manchen Tagen ist man wirklich down. Ich war mit meiner Mutter jetzt 10 Tage im Urlaub und kaum zu Hause, bekam sie einen Port für die Chemo, die sie einmal monatlich bekommt. Soll eine neue sein, die die Handinnenflächen kaputt macht. Kennt jemand diese Chemo? Dann hat meine Mutter bereits 20 Bestrahlungen hinter sich und gestern hat man ihre Wirbelsäule untersucht, sie läuft nur noch an Krücken, nun muss sie noch 25 Bestrahlungen bekommen. Mein Gott, wie hält das ein Mensch aus? Was kommt jetzt auf sie zu? Hat jemand Erfahrungen? Sie nimmt jeden Tag 7 Morphin Tabletten (zusammen 70 mg). Ich habe Angst. Sie kämpft so tapfer und ist bei der ganzen Sache noch so ruhig.

Ich wünsche Euch allen ein ganz ruhiges und schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Monika

27.06.2003, 19:01
Hallo alle zusammen,
ich habe gestern erfahren das meine Mutter 54 Jahre an Knochenkrebs erkrankt ist. Ich bin ziemlich verzweifelt wie soll es nun weitergehen?
Die Erkrankung wurde erst nach einem halben Jahr erkannt. Meine Mutter lief schon drei Monate mit gebrochenen Rippen rum, bis der Arzt sie ins Krankenhaus schickete. Jetzt haben wir die traurige gewissheit. Sie soll jetzt in eine Spezialklinik in Münster.
Wer kennt diese Klinik oder hat davon schon gehört?
Meine Mutter steht noch ganz am Anfang kann mir jemand sagen was so alles auf uns zukommt?
Sie ist sehr verzweifelt und hat große Angst es nicht mehr zu schaffen.
Ich möchte Ihr gerne helfen, aber ich bin am Ende mit meinem Latein.

Ich bin für jede hilfe dankbar

Wünsche allen alles gut viel Kraft und Mut!!

Liebe Grüße Michaela

08.07.2003, 13:09
hallo, michaela, habe eben gerade deine nachricht vom 27.6. gelesen.habt mut zu kämpfen, das ist jetzt das allerwichtigste. ich gehe davon aus, es handelt sich um eine ersterkrankung, so wie du es beschreibst. Ersterkrankungen sind immer besser zu behandeln als wenn sie nach einem primärkarzinom kommen. meine mutter ist 62 und hat metastasen überall an der wirbelsäule und am kopf. sie bekam sie bis heute (es brach 2001) aus, einiermaßen mit strahlentherapie in den griff. aber geheilt wird sie nie mehr. lasst euch genau erklären, was sie unternehmen wollen und vor allem lasst euch immer von einem zweiten arzt bestätigen, ob auch alles richtig ist. oft gehen die meinungen der mediziner weit auseinander. ich wünsche euch alle kraft der welt. und bleib bei ihr, begleite sie zu den ärzten (oder dein vater), dass hilft ihr und gibt ihr das gefühl nicht allein mit ihrer krankheit zu sein.
gruß steffi

27.08.2003, 10:21
Hallo an alle,

Hier leider auch eine neue traurige Geschichte. Ich leide um meinen Schwager der an Lungenkrebs erkrankt ist. Nikotinabussus.Wurde an einem primären Adenokarzinom an der linken Lunge opperiert und hatte erstmal zum Glück einen zweiten Tumor auf der rechten Seite der keine Metastase des linken Tumors war. Hat sich aber nach der OP. nicht erholt, baut ständig ab wiegt nur noch 73 Kg 1,93 groß und ist ziehmlich entmutigt weil jetzt Metastasen an der WS entdeckt wurden. 47 Jahre 2 kleine Kinder und meine Schwester leiden zusammen auf eine solche Art und Weise das ich den Eindruck habe wir wären alle um mindestans 10 Jahre gealtert. Ich weiss das es keinen Ausweg gibt aber ein Paar schöne Worte würden es auch machen.
Liebe Grüße an alle
Emilio

05.09.2003, 23:27
Hallo an alle!

Meine Mutter hat nun schon seit über vier Jahren Metastasen in den Knochen, von den Halswirbeln bis zum Becken und auch die Rippen sind befallen, Ursprungstumor war in der Brust. Sie wurde inzwischen zig-mal bestrahlt und hat eine ziemliche Hammer-Chemo hinter sich gebracht. All das passierte schon 1999 bis 2001. Auch mit Aredia-Infusionen wird sie seither regelmäßig behandelt. Erst 2002 im Sommer passierte wieder etwas schlimmes: Ihre Blutwerte wurden immer schlechter (die Thrombozyten wurden immer weniger, sie hatte oft unstillbares Nasenbluten). Ursache war ein Befall des blutbildenden Knochenmarks.

Daraufhin wechselte meine Mutter zur Behandlung nach Freiburg in die Tumorbiologie (sehr gute Klinik, nur zu empfehlen). Mit einer sehr gut berechneten Chemo bekamen sie das Problem super in den Griff! Die Blutwerte meiner Mutter sind seither erste Klasse. Ihr selbst ging es auch die ganze Zeit über sehr gut, sie hat zwar ständig Schmerzen im Rücken und kann nicht viel machen, aber das ist ok, solange sie nur ihre gute Laune und ihr Lachen nicht verliert.

Denn leider haben die Ärzte bei der letzten Nachuntersuchung Anfang Juli Metastasen in der Leber festgestellt. Die erste Chemo hat leider keinen Erfolg gebracht, die Metastasen sind nicht verschwunden. Dementsprechend fühlen wir uns alle einfach beschissen, ich will meine Mutter nicht verlieren, aber mittlerweile wird es auch für sie immer schwerer, noch zuversichtlich zu sein. Und auch ich fühle mich langsam aber sicher am Ende meiner Kräfte.

Vielleicht hat ja irgendjemand Lust, mir mal zu schreiben, würde mich sehr darüber freuen! Es tut mir immer gut, hier im Forum zu lesen. Da merke ich, daß es nicht nur mir schlecht geht und irgendwie hilft mir das, alles besser zu überstehen.

Liebe Grüße an alle
Steffi

15.09.2003, 15:12
Hallo, Grüß Euch aus Österreich!
Ich lese, daß wir alle ein schweres Schicksal um unsere Eltern teilen und daß häufig die FRage nach den Bestrahlungsnebenwirkungen gestellt wird.
Hier meine Beobachtungen an meiner Mutter (69).
Brusterhaltende Op, Wächterlymphknoten o.B., bei der Routine - Szintigraphie Knochenmeta im zwölften Brustwirbel.Alle vier Wochen Knochenaufbau mit Zometa.
30 Cobalt-60 Bestrahlungen an den Wirbeln, dabei strengste Bettruhe und damit das Rückenmark nicht anschwillt Cortison mit den üblichen Nebenwirkungen.
Stark geschwächt, immer müde, Gewichtszunahme, Stützmieder.Danach 10 Bestrahlungen der Brust, Verbrennungen.
Die Verbrennungen sind relativ rasch wieder abgeheilt, nach Ausschleichen des Cortisons Gewichtsreduktion, womit das Mieder nur noch herumrutschte, aber die Kasse zahlt kein neues.
Das Schlimmste für meine Mutter war, daß sie sich nicht bewegen durfte und gewaschen werden mußte, gefolgt von der permanenten Müdigkeit.Aber Kopf hoch alle:das hat sich innerhalb weniger Wochen dann recht gut gebessert und sie hat wieder gearbeitet.
Zusätzlich machten wir eine Infusionstherapie bei einem Alternativmediziner um teures Geld, wie sich herausstellte, hat er "nur" Ringer - Lösung und B - Vitamine infundiert.(Psychisch jedoch hat es meiner Mutter gut getan.)
Seit vergangenen Oktober streiten sich allerdings die Ärzte, ob nun im Oberschenkelhals ebenfalls eine Knochenmetastase sitzt oder nicht.Keinerlei Therapie dagegen seither, Schmerzen beim Bergaufgehen (vier Schritte und stehen bleiben).
Im Jänner fand man an der OP - Stelle einen Bluterguß, der operierende Gyn sagte punktieren, die Strahlentherapeuten sagten, nicht anrühren.Vergangene Woche in der Routine Untersuchung der Verdacht aufein Rezidiv an ebendieser Stelle.
Ich bin ratlos und die Ärzte tun nichts.
Ich wünsche Euch und Euren Lieben alles Gute und viel Kraft!
Isabella

13.12.2003, 23:27
Hallo,

schreibe zum ersten Mal hier zum Thema. Ich selbst habe Darmkrebs der operiert wurde und auch Lebermetastasen, die operiert wurden. Ich habe seit ca. 3 Wochen Schmerzen an der Wirbelsäule, mal hier mal da. Sie sind meistens nicht sehr stark und lassen sich mit Wärme auch recht gut mildern. Aber es wird mir auch oft sehr übel dabei, vorallem nachts. Hat jemand Erfahrung mit diesen Symptomen in Bezug auf vielleicht Knochenmetastasen? Ein Knochenszinti im Juli war ohne Befund.

Olivia

17.12.2003, 09:50
Hallo,
bei meinem papa wurde vor 9 wochen lungenkrebs festgestellt.Seit gut 2 wochen liegt er nun im krankenhaus, die wirbelsäule ist nun auch angegriffen. laut den ärzten hat er schon ein loch in der wirbelsäule. im moment ballern sie meinen papa nur mit medikamenten zu. er steht völlig neben sich. Seine lebenserwartung wird auf ca ein halbes jahr festgelegt. jetzt habe ich den ärzten gesagt, dass sie ihn ja wohl nicht so vollpumpen könnten- .... wie sieht es denn wohl in einigen monaten aus. DIE ÄRZTE ÜBERLEGEN JETZT; OB SIE IHM EINE PLATTE IM RÜCKEN SETZEN KÖNNEN; DANN BRÄUCHTE ER NICHT MEHR SO VIELE MEDIKAMENTE:::: SO WIRD EIN TEIL DER WIRBELSÄULE STILLGELEGT- HAT JEMAND DAMIT SCHON ERFAHRUNGEN GEMACHT???- BIN FÜR JEDEN BEITRAG DANKBAR ......!!!!

09.01.2004, 16:48
hallo christine,
mein vater hat auch einen tumor in dem brustwirbel,der arg auf das rückenmark drückte und somit lähmungen hervorrief. er wurde in einer not-op von den lähmungen teils befreit. aber der haupttumor liegt in den bronchien. nun warten wir auf das endgültige ergebnis der gewebeprobe, damit die behandlung mit chemo oder strahlen beginnen kann.die hoffnung darf man nie aufgeben, auch wenn man geschockt sit, dass verschiedene ärzte ihn untersuchten seit feb.03 und niemand bisher etwas fand. jetzt bei der einlieferung ins kh wurde alles sofort diagnostiziert.warum muss es immer erst so weit kommen, bis ein arzt mal gründlich arbeite. kopf hoch.
gruß moni

16.01.2004, 14:48
Hallo

auch ich muß leider heute hier reinschreiben....

Bei meinem Vater wurde vor 2 jahren Speiseröhrenkrebs festgestellt ohne Metastasen.

Am Dienstag haben sie ein Rezidiv an der Wirbelsäule und an beiden Seiten der Rippe festgestellt.

Wir waren natürlich alle ziemlich fertig...

Jetzt soll er nächste Woche mit der Chemo anfangen,Bestrahlung soll er auch noch bekommen.

Kann mir vieleicht jemand von euch sagen,was er einnehmen kann um sein Immunsystem zu stärken und auch was die Knochen stärkt???

Und man sagte uns das er nicht mehr geheilt werden kann,nur die Beschwerden können gelindert werden.

hat einer von euch vieleicht besserer Erfahrung gemacht?
Ich dachte durch die Chemo und die Bestrahlungen kann man den Mist wieder wegbekommen,aber ist ja wohl doch nicht so :-(


Um sehr viele Antworten wäre ich euch sehr dankbar


Liebe Grüße
Daniela

16.01.2004, 15:46
Hallo Daniela,

meine Mutter bekommt zur Ummmantelung ihrer Knochen Aredia Infusionen . Diese Infusion verhindert da? die Knochen brechen bzw zerbröseln. Es gibt auch noch ein ähnliches Präparat dessen name mir grad nicht einfällt aber frag nach Aredia die Ärzte wissen dann schon was Du meinst. Zur Stärkung ihres Immunsystems bekommt sie ca alle 3 Wochen ein Immunglobulin. Außerdem wird sie in einer klinischen Studie mit Contergan bzw Thalidomid behandelt....man hat in letzter Zeit nämlich herausgefunden, daß Contergan nicht nur schädlich sondern bei verschiedenen Krebserkrankungen und bei Lepra ein wahres Wundermittel sein soll. Genauere Informationen findest Du sicher im Internet unter Contergan. Bei meiner Mutter haben die Contergan Tabletten anscheinend angeschlagen und ihre Werte sind viel besser geworden. Zur zusätzliche Unterstützung des Immunsystems würde ich Dir raten Dir Orthomol Immun in der Apotheke zu besorgen...ist zwar nicht ganz billig aber wie ich finde sehr gut.
LG Ulli (lommi)
Wenn Du mehr wissen willst hier meine email Adresse ulli@eckhart-erich.de

17.01.2004, 16:05
hallo daniela,
heute habe ich von dem schicksal deines vaters gelesen und das alles tut mir sehr leid.
auch bei unserer mutter (76) wurden fast auf den tag genau vor einem jahr knochenmetastasen an der wirbelsäule, an den rippen, am bein und an anderen stellen festgestellt.
sie klagte wochenlang über sehr starke rückenschmerzen, aber kein arzt konnte etwas feststellen. es hieß immer "altersbedingt". sie bekam salben, reizstrom, pillen, nichts half.
erst als gar nichts mehr ging wurde ein knochenszinti gemacht mit dieser, für uns alle erschütternden diagnose.
im krankenhaus bekam sie sehr starke schmerzmittel, damit sie die verschiedensten untersuchungen überhaupt über sich ergehen lassen konnte. es mußte ja der ursprungstumor gefunden werden.

nach drei (!) langen und qualvollen wochen wurden dann knoten in der brust endeckt. die operation verlief ganz gut und nach kurzer zeit konnte schon mit der bestrahlung des rückens begonnen werden. die vertrug sie ganz gut, und nun begann die chemotherapie. die allerdings machte ihr sehr zu schaffen. sie bekam im krankenhaus gleich eine tablette gegen die übelkeit und auch der hausarzt half uns da sehr.
nach der vierten und letzten chemo war unsere mutter so schwach, dass der arzt meinte, noch eine behandlung hätte sie nicht überlebt. die blutwerte waren extrem schlecht.sie wog noch 45 kilo. sie bekam spritzen und eine bluttransfusion, die ihr sehr geholfen haben.
nun gab uns unser hausarzt den rat, ihr tabletten in der apotheke zu holen und zwar
WOBEMUGOS E
THYM UVOCAL und
SELENIUM ACE
die medikamente sind zwar sehr teuer(145.- bzw. 50.- euro), aber wir sind überzeugt, dass sie unserer mutter sehr geholfen haben.
meine schwestern und ich waren tag und nacht für sie da, haben sie u. a. mit astronautennahrung aus der apotheke aufgepäppelt und heute wiegt sie wieder 57 kilo.
die letzte blutuntersuchung war sehr gut, der arzt meinte sogar, man könne fast von einer totalen heilung sprechen. er war selber sehr überrascht und meinte, dass das ganze umfeld dazu beigetragen hat.
heute nimmt unsere mutter nach wie vor o. g. medikamente, bekommt dreimal in der woche eine mistelspritze und alle 4 wochen eine zometa - infusion für die knochen. der arzt im krankenhaus meint, das sei das beste, was es im moment gibt.
außerdem schwört sie auf aloe vera saft, der ja auch wunder bewirken soll. dazu kann ich dir das buch "aloe vera - kaiserin der heilpflanzen" sehr empfehlen.
nun hat unsere mutter aber folgendes problem: durch die chemo sind die nervenenden in den füßen geschädigt, sie hat ein kribbeln und ein taubes gefühl in füßen und beinen. sie sagt, es fühlt sich an, als ob sie schwere gewichte an den füßen hätte. kann uns da vielleicht irgend jemand einen rat geben oder aus eigener erfahrung berichten. wir sind für alles dankbar.
liebe daniela, ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und dir mut machen. die hoffnung darf man nie aufgeben.
ich wünsche dir und deinem vater und der ganzen familie alles gute und viel kraft, denn die werdet ihr brauchen.
liebe grüße tina

21.01.2004, 08:43
Hallo Christine,
bei meiner Mama (72) wurde Brustkrebs festgestellt vor 2 Wochen. Mittlerweile wissen wir dass sie Metastasen in der Wirbelsäule hat u nun auch ihre wahnsinnigen Schmerzen zu erklären sind. Sie bekommt alle 48 Stunden 2 Schmerzpflaster auf den Rücken geklebt was ihr sehr hilft. Jetzt wurde beschlossen dass sie Infusionen bekommt die zur Stabilisierung der Wirbelsäule dienen sollen u dann in ca. 1 woche wird ihr in die Wirbelsäule Zement zur Stabilisierung eingespritzt. Wir hoffen sehr dass dies ihr helfen wird. Wir sind auch froh dass Leber u Lunge frei sind. Wir werden alles möglche tun damit sie so wenig wie möglich Schmerzen hat. Aber gestern die niederschmetternde Nachricht von dem Arzt es gibt keine Heilungschancen u sie wird daran sterben ist grauenvoll. Ich wünsch Dir viel viel Kraft. Grüsse Corinna

21.01.2004, 08:59
hallo corinna
furchtbar, was deine mutter und auch ihr alle im moment durchmachen müßt.
aber ihr dürft die hoffnung nicht aufgeben.
bekommt denn deine mutter auch bestrahlungen und chemotherapie?
ich hatte ja von unserer mutter geschrieben, sie wurde anfänglich auch mit schmerzpflastern behandelt
dann aber auf "normale" schmerzmittel (tabletten) umgestellt. die helfen ihr sehr gut. und sie hat sich, toi toi toi, wieder gut erholt. sie kann zum teil sogar wieder ihren haushalt versorgen.

wichtig ist, dass ihr ihr mut macht. ich weiß selbst, wie niederschmetternd eine solche diagnose ist, aber man darf die hoffnung nie aufgeben.
ich wünsche euch allen viel viel kraft.
liebe grüße
tina

21.01.2004, 09:44
Hallo Tina,
nein Chemo oder Bestrahlung hatte sie noch nicht. Sie bekommt jetzt erst Infusionen u Hormontabletten gegen den knoten in der Brust.
Übliche Schmerzmittel (Novalgin - Voltaren) helfen bei ihr nicht. Sie schwört auf die Pflaster. Aber was sind das für 3 Medikamte, die du oben aufgeführt hast in einer früheren Mail von Dir? Was bewirken sie - meinst Du sie könnten meiner Mama auch helfen?
Würde mich auf eine Antwort sehr freuen. Liebe Grüsse Corinna

21.01.2004, 10:52
hallo corinna,
hier kurz einige informationen zu o. g. medikamenten:

WOBE-MUGOS E:
langzeitbehandlung bei bösartigen tumoren (prä- und postoperativ), zusatzbehandlung während der strahlentherapie. metastasenprophylaxe.
davon nimmt unsere mutter tägl. 3 tabletten.
100 stück kosten ca. 150 euro, bei internetapotheken sind sie aber günstiger.

THYM-UVOCAL kapseln:
-spezifische immunstimulierung z.b. bei primärer immundefizenz
- zusatztherapie bei Tumoren und Präkanzerosen
- folgeschäden nach bestrahlung und behandlung
mit medikamenten mit immunsuppresiver wirkung.
auch davon nimmt sie 3 mal tägl. eine kapsel
100 stück kosten ca. 40 euro

SELENIUM ACE:
davon hab ich leider den beipackzettel nicht mehr. sie nimmt eine tablette am tag. 180 stück kosten ca. 50 euro.

frage doch mal den behandelnden arzt. unser hausarzt hat uns diese 3 medikamente empfohlen, weil er damit selbst schon beste erfahrungen in der eigenen verwandtschaft gemacht hat. und ich bin wirklich felsenfest davon überzeugt, dass diese tabletten wesentlich dazu beigetragen haben, dass es unserer mutter so viel besser geht. denn im vergangenen sommer sah es wirklich nicht danach aus.
dann wollte ich dir noch schreiben, dass es doch eigentlich ein gutes zeichen ist, wenn leber und lunge bei deiner mutter frei sind.
man muß aus allem etwas positives ziehen, so schwer es manchmal auch ist, aber man klammert sich an jeden kleinsten strohhalm.
so, ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und vor allem: verlier nicht den mut und gib niemals die hoffnung auf.
alles gute
Tina

21.01.2004, 11:56
Hallo Tina,
vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung, das werd ich gleich mal meiner Schwester zeigen. Weisst Du mein Onkel (Bruder meiner Mutter)ist Apotheker - ihn kann ich da auch fragen. Kann man die Medikamente nicht verschreiben lassen? Das war wirklich mal eine positive Nachricht, dass Lunge u Leber frei sind. Man kann nur hoffen dass der Tumor in der Brust, solang er noch nicht entfernt ist, weiterstreut. Ich hab so ne Angst was da noch alles auf uns zukommt aber Du hast Recht - nie die Hoffnung verlieren. Ich wünsche Dir auch viel Kraft u alles Gute für Deine Mama.
Corinna

22.01.2004, 06:47
Hallo Tina, ich wollte dir nur kurz sagen dass meine Mama gestern die erste "Zometa" Infusion bekommen hat.Diese Infusion hatte das KH erst gar nicht im Haus, sie mussten das bestellen. Bist Du auch der Meinung dass diese Infusion sehr gut ist? Was hat es mit diesen Mistelspritzen auf sich? Kannst Du mir hier weiterhelfen? Heute darf meine Mama nach Hause - muss aber nächsten Dienstag wieder ins KH u am Mittwoch wird der Eingriff (Zement einspritzen)vorgenommen. Hast Du von dieser Methode schon mal was gehört? Ich hoffe bald wieder von Dir zu hören. Liebe Grüsse Corinna

22.01.2004, 09:13
hallo corinna,
unsere mutter bekommt alle 4 wochen eine zometa-infusion. der arzt im krankenhaus meinte letztes jahr, das sei das beste, was es moment gäbe zur stärkung und festigung der knochen. auch unser hausarzt schwört darauf und kommt jetzt alle 4 wochen und gibt sie ihr.
nun zu den mistelspritzen: da heißt es u. a.:
anwendungsgebiete:.......bösartige und gutartige geschwulstkrankheiten, bösartige erkrankungen und begleitende störungen der blutbildenden organe, anregung der knochenmarkstätigkeit, vorbeugung gegen geschwulstrezidive, definierte vorstufen von krebs (präkanzerosen)
die spritzen heißen "ISCADOR P.c.Hg" man fängt mit serie 1 an, geht dann über in serie 2. iscador wird drei mal in der woche gespritzt.
infusion und spritzen bezahlt die krankenkasse, die anderen drei medikamente (Wobe-mugos usw.) müssen wir selbst bezahlen.
von der methode des zement-einspritzens habe ich leider noch nichts gehört, da kann ich dir nicht weiterhelfen.
ich hätte noch eine frage. wird deine mutter eigentlich operiert? bei unserer mutter war eine brust op unumgänglich, aber das hat sie psychisch ganz gut weggesteckt.

ich hoffe, meine zeilen haben dir neue erkenntnisse gebracht und konnten dir weiterhelfen. steht eurer mutter bei und macht ihr hoffnung und mut, denn das ist extrem wichtig.
weiterhin alles gute Tina

22.01.2004, 09:50
Hallo Tina, vielen lieben Dank für Deine ausführlichen Beschreibungen. Ich glaub das mit den Mistelspritzen werde ich an unseren Hausarzt weitergeben oder auch wenn sie wieder im KH ist. Nächste Woche Mittwoch wird der Eingriff an der Wirbelsäule gemacht (Zement). Mein cousin der Arzt ist hat sich erkundigt u er meinte dass dies wirkl. auch eine gute Methode ist, um die WS zu stabilisieren. Dann wenn sie dies überstanden hat wird sie bestrahlt.
Jeztt bekommt sie auch noch Hormontabletten für den Knoten in der Brust, die verhindern sollen dass der Knoten wächst u weiter streuen kann. Hoffentl. reagiert ihr Körper gut darauf. Tja u dann wird der Knoten aus der Brust entfernt. U wenn nötig dann wird die Brust abgenommen. Aber sie will auf gar keinen Fall einen Aufbau. Versteh ich auch! Das Problem ist meine Mama hatte am 04.12. eimen Herzinfarkt u bekam eimen Stand gesetzt u dieser Stand ist sehr nah bei dem Knoten u man muss auch schauen wenn sie operiert wird dass sie nicht zu lange in der Narkose ist. Alles nicht so einfach. Aber meine Schwester u ich u meine ganze Familie werden meiner Mama helfen alles so gut wie möglich zu überstehen. Jetzt wird erstmal die Ernährung umgestellt - ich denke sowas kann nie schaden.
Und vielleicht auch etwas Aloe zur Unterstützung. Bist Du davon überzeugt??
Wünsch Dir alles LIebe u Gute - bis bald Corinna

23.01.2004, 07:29
hallo tina, meine mama hat ja vorgestern die erste infusion bekommen u gestern durfte sie nach hause aber es ging ihr total schlecht. sie hatte schüttelfrost u ständig war ihr schlecht u konnte kaum was essen. ist das normal? sind das die nebenwirkungen? vergehen diese nebenwirkungen wenn sie die infusionen mehrmals bekommem hat? ich war gestern so verzweifelt als ich sie so gesehen hab u sie musste selber die ganze zeit weinen - das tut so weh!!!
liebe grüsse corinna

23.01.2004, 08:15
Hallo Corina,

diese Reaktion kann auf eine Unverträglichkeit auf die Infusion hindeuten...meine Mutter hatte die gleichen und noch dazu Ausschlag. Dies sind bekannte Nebenwirkungen bei diesem Medikament. Bei meiner Mama wurde in diesem Fall auf das Medikament Auredia umgestell das verträgt sie besser und es handelt sich hierbei bei der Wirkung um ein fast identisches Präparat. Wie ich schon einmal geschrieben habe bekommt meine Mutter zudem seit November Thalidomid bzw das ehemalige Contergan....und das schlägt jetzt an und die Werte sind grandios.

LG Ulli

23.01.2004, 09:08
hallo corinna,

wie ulli schon geschrieben hat, verträgt deine mutter die zometa-infusion wohl nicht. unser hausarzt fragt vor jeder infusion, ob meine mutter irgendwelche nebenwirkungen beobachtet hat, z. b. fieber oder schüttelfrost. gott sei dank war das nie der fall, und sie bekommt zometa ja schon seit märz 2003. habt ihr schon mit eurem arzt darüber gesprochen? was meint der?wahrscheinlich wird er dann ein anderes medikament geben, denn das hat ja auch keinen sinn.
liebe grüße tina

23.01.2004, 09:34
hallo tina, wir haben dann gestern im kh angerufen u denen gesagt wie es ihr geht. u die meinten das ist normal u es müsste ihr heute wieder besser gehen. hab vorher mit ihr telefoniet u sie meinte sie konnte bis 6 uhr heute früh schlafen u es geht ihr gut. sie war so glücklich heute früh u sagte zu mir: mensch ist das schön wenn es einem gut geht. ich hab aber auch schon gelesen dass diese nebenwirkungen nach der 2. oder 3. infusion aufhören.vielleicht sollte man das mal abwarten. es gibt so viel zu beachten u es zehrt so an den nerven. heut bin ich irgendwie fix u fertig u immer nur am weinen . hab solche angst was da noch alles auf uns zukommt. trotzdem liebe tina danke für deine antwort u ich wünsch dir alles liebe u gute u hoff bald wieder von dir zu hören . corinna

23.01.2004, 09:37
Hallo Ulli,
danke für Deine Reaktion. Wie ich Tina schon geschrieben hab sollte man vielleicht die 2. oder 3. infusion abwarten. Aber ist dieses Contergan nicht gefährlich?? Man weiss ja einiges darüber. Ich hab keine Ahnung u kenn mich da natürlich überhaupt nicht aus. Aber ich werde Deine Nachricht speichern u wenn es ihr nicht besser geht - werde ich den Arzt danach fragen. Was fehlt denn Deiner Mama genau? Wie alt ist Deine Mama?
Liebe Grüsse Corinna u nochmals Danke dass Du reagiert hast!

23.01.2004, 11:21
Hallo Ihr
will hier nicht lange stören, aber als ich hier etwas über zometa gelesen habe, musste ich an meine Nebenwirkungen denken.
Ich bekam Zometa am Mittwoch zum ersten Mal (LK mit Metas in der Schulter). Ich habe gestern den ganzen Tag gefroren und hatte in dieser Nacht Fieber,das am Morgen wieder weg war.Mein Onkolge hatte mir erklärt, das dieses eintreffen könnte und gar nicht mal so schlecht wäre, wenn das Fieber nicht zu hoch ist. Der Körper würde da auf Hochtouren arbeiten und vermehrt gegen Tumorzellen kämpfen.
Ich wünsche euch Allen hier viel Glück und Kampfgeist
Gunter

27.01.2004, 17:43
Hallo Gunter,
meine Mutter hatte auch Schüttelfrost u eine irre Übelkeit. Aber genau 1 Tag nach der ersten Unfusion war alles vorbei u es ging ihr gut. Ich hoffe wirkl. dass das Zometa bei ihr anspricht u es Erfolge bringen wird. Morgen kommt sie ins KH u hat dann eine OP an der Wirbelsäule (sie hat Metastasn an der WS) u es wird ihr Zement eingespritzt zur Stabilisierung. Ich hoffe nur dass die OP gut verläuft u nichts schiefgeht. Wünsch Dir alles LIebe u Gute und viel Kraft. Corinna

28.01.2004, 10:37
Hallo,
ich bin am verzweifeln.Erst wurde mein Vater(62) 3 Wochen auf Verdacht auf Bandscheibenvorfall behandelt, ohne Erfolg und nun hat die Röhre Metastasen an 3 Wirbeln zum Vorschein gebracht. Vor 3 Jahren hat er unter Blasenkrebs gelitten, der geheilt werden konnte. Nun das. Mein großes Vorbild, immer stark gewesen, immer Mut gemacht in allen Situationen, noch große Pläne vorgehabt. Alles zunichte. Gehe heute zum ersten Mal nach der Diagnose (Montag) zu ihm. Ich würde ihm am liebsten um den Hals fallen und losheulen, aber wie ich in eurer Post gelesen habe, ist das verkehrt. Nur, ich kann doch nicht so einfach reingehen und vielleicht noch lächeln und sagen ,alles wird gut, obwohl doch jeder weiß, wie's um ihn steht. Ich bin verzweifelt. Mit meiner Frau und meiner Mutter kann ich zwar reden, aber beide sind auch am Boden zerstört.Brauchen selber Hilfe. Was kann ich für meinen Vater tun, um ihn im Kampf gegen den Krebs zu bestärken. Ist es möglich, ihm in dieser Situation eine Freude zu machen, ist er in der Lage, "Freude" zu empfinden?
Ich grüße Euch alle ! Andreas

28.01.2004, 13:04
Hallo Andreas
das wär das schlechteste was Du tun könntest, zu ihm zu gehen u losheulen. Bitte mach das nicht! Auch wenn es wahnsinnig schwer fällt Du musst Dich zusammenreissen u ganz normal mit Deinem Vater reden. Versuch auch nicht immer nur über die Krankheit zu reden - lenk ihn ab - sprich über was alltägliches u mach ihm Mut. Ihr dürft die Hoffnung nie aufgeben. Man muss, auch wenn es schwer fällt, immer noch an das Gute glauben. Ich könnt auch jeden Tag weinen u meine Mama nur noch in Arm nehmen u sie nie mehr loslassen , aber das darf ich nicht. Denn sonst verliert sie jegliche Hoffnung!!! Erkundige Dich genau was mit Deinem Papa ist, wie es um ihn steht u frag die Ärzte was sie vorhaben mit ihm. Dann kannst Dich nochmal melden u es gibt hier so viele Leute die Dir sicher Ratschläge geben können. Kopf hoch - auch wenn es schwer fällt!
Liebe Grüsse Corinna

01.02.2004, 16:09
Hallo Corinna
danke für deinen Trost. Ich werde so schnell wie möglich mit den Ärzten reden. Bis jetzt habe ich oder meine Mutter noch nicht den Mut dazu gefunden. Das ist bestimmt eine Art Verdrängung. Ich hoffe, daß meine Mutter nicht auch noch umkippt, weil sie es mit hohem Blutdruck zu tun hat. So ein verdammtesElend.
Ich wünsche dir viel Kraft und deiner Mutter ebenfalls.
Liebe Grüße Andreas

02.02.2004, 13:06
Hallo zusammen,

jetzt hat es auch in unserer Familie eingeschlagen. Zunächst wurde mein Vater(73) mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall behandelt; auch hier hatte sich über mehrere Wochen kein Erfolg eingestellt. Dann wurde er gründlichst geröntgt, kam in die Röhre und dann wurde ein Tumor an einem Wirbel zum Vorschein gebracht. Die eigentliche Ursache wird in der Lunge vermutet, aber trotz CT und Bronchoskopie wurde nur beim Röntgen ein Schatten festgestellt.

Jetzt bekommt er Bestrahlungen für den Rücken und man beginnt heute mit der Chemo. Eingesetzt werden sollen "Carboplatin" und "Gemcitabine".

Hat jemand Erfahrungen mit diesen mitteln bzw. kann Tipps geben, was zu beachten ist oder ergänzend gemacht werden kann ?

Liebe Grüße
Rafaelname@domain.de

03.02.2004, 21:51
Hallo an alle Leser,

mit großem Interesse habe ich dieses Forum gefunden. Auch meine Mutter ist mit Anfang 60 von dieser schrecklichen Diagnose getroffen worden. Vor 19 Jahren ein Brustkrebs mit kompletter Amputation überstanden, vor 3 Jahren Nierenkarzinom. Vor 6 Monaten wurden nun Metastasen in der Halswirbelsäule gefunden (nach sehr starken Schmerzen in der Region)und durch Bestrahlung offensichtlich bekämpft. Weitere Metastasen sind in der Wirbelsäule im unteren Bereich. Auch sie bekommt seit Abschluß der Bestrahlung einen Tropf. Nun steht wohl eine weitere Serie der Bestrahlungen an. Die von Euch beschriebebe völlige Appetietlosigkeit kann ich bestätigen. Ich sage auch, dass sie sie alles gönnen soll, worauf sie Lust hat. Das ist aber wohl auch nicht so einfach.

Für uns kommt erschwerend hinzu, dass meine Mutti viele Kilometer entfernt lebt, ich nur per Telefon seelischen Beistand leisten kann. Das macht mir am meisten zu schaffen. Von den Ärzten höre ich ganrnichts.

Viele Grüße
Andreas II

05.02.2004, 19:53
Hallo Andreas,
ich kann Dich verstehen wie verzweifelt man da ist, wenn man nur durchs Telefon Beistand leisten kann. Ich bin froh dass wir jeden Tag bei meiner Mutter sein können. Z.Zt. liegt sie im KH, bekam letzte Woche Zement in die WS gespritzt zur Stabilisierung. Der Eingriff ist sehr gut verlaufen. Im Moment bekommt sie noch Bewegungsbäder, was ihr auch sehr gut tut. In 2 Wochen fangen die BEstrahlungen an u irgendwann kommt dann auch die OP an der Brust wo der Knoten sitzt. Wir müssen auch hier damit rechnen dass eine Amputation bevorsteht - aber im Moment nimmt sie Hormontabletten ein die den Wachstum des Tumors und die Streuung verhindern sollen. Man kann nur beten u hoffen dass die Tabletten auch die entsprechende Wirkung zeigen. Aber es ist schrecklich jeden Tag die Angst, was kommt heute wieder. Ihr behandelnder Arzt meinte zu uns wir müssen das bestmögliche für sie versuchen und natürlich alles unternehmen dass sie schmerzfrei ist. Auf der anderen Seite dürfen wir nie vergessen dass das ganze nicht im Anfangsstadium ist sondern eher im Mittel-bzw. Endstadium. Und dieses Wissen nimmt mir fast die Luft. Er meinte wenn es schlecht läuft für meine Mama stirbt sie in 2 Jahren wenn es gut läuft kann es noch bis zu 10 Jahren gehen. Wir wollen ihr das Leben so angenehm wie möglich gestalten - aber trotzdem tut es so weh dies alles zu wissen. Unserer Mama haben wir nichts davon gesagt.
Warum gehst Du nicht auf die Ärzte zu u sprichst sie drauf an - wie es aussieht. Ich denke da musst Du den ersten Schritt mache.
Ich wünsch Dir ganz viel Kraft. Corinna

06.02.2004, 10:55
hallo,
bin nicht zum ersten mal hier auf diesen seiten, mein vater hat genau vor einem jahr die diagnose speiseröhrenkrebs bekommen. darauf hin wurde er operiert und als geheilt entlassen. er bekam weder bestrahlung noch chemo.... also war alles wieder in ordnung. bis kurz vor weihnachten. er kam wegen starken schmerzen an der wirlbelsäule und am becken ins krankenhaus. darauf hin wurde im offenbart das es knochenkrebs sei. nach 7 bestrahlungen (etwa) konnte er nach hause und es geht ihm einiger maßen, jetzt soll er in 14 tagen wieder ins krankenhaus zur chemo. ich hab keine ahnung wie so etwas passieren kann; niemand kann mir sagen ob es heilungschancen gibt oder wie lange man mit einem knochenkrebs leben kann.... vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig helfen... danke

06.02.2004, 15:45
Hallo Corinna,hallo Carmen

vielen Dank für Deine aufmunternden Zeilen. Ich habe gestern allen Mut zusammengenommen und dieses notwendige Gespräch mit den Ärzten gesucht. Die mir versichert haben, alles erdenkliche zu tun. Kurzfristig wurde bei meiner Mutti nun noch ein CT für die Lunge veranlasst, da auch dort Metastasen vermutet werden. Dann wird eine Chemo wohl notwendig werden. Die Metastasen aus der Wirbelsäule sind jedoch auch schon in anderen Knochen des Skeletts. Da kann man natürlich nicht alles bestrahlen. Den Mut, nach der Lebenserwartung zu fragen, hatte ich dann jedoch nicht. Ich bin schon froh, dass meine Mutti wieder den Lebensmut und Willen hat, dagegen anzukämpfen. Die positive Lebenseinstellung ist doch die erste Hälfte vom Gewinn.

Carmen kann ich sagen, dass ich selbst erstaunt war, dass nach 19! Jahren Brustamputation und nun 3 Jahren zurückliegender Nieren Entfernung die Metastasen auftreten. Man ist also nie sicher. Und kein Artzt kann sagen, dass man geheilt ist. Das ist ein Trugschluß - aber für die Seele wichtig!

Grüße

09.02.2004, 12:01
Hallo Andreas,
sei froh dass deine Mama so eine positive Lebenseinstellung zeigt. Das fehlt meiner Mutter zur Zeit sehr. Wir müssen sie jeden Tag aufmuntern (obwohl es uns auch sehr schwer fällt) -- aber unsere Traurigkeit darf sie auf keinen Fall spüren.
Du hast Recht mit Deinen Woten für Carmen. Ein Arzt kann nie sagen dass man geheilt ist. Denn wenn Metastasen mal da sind - musst du jeden Tag damit rechnen dass sie ein anderes Organ auch angreifen.
Ich selbst hab panische Angst davor wenn die Metastasen andere Organe meiner Mutter auch noch befallen. Die Metastasen in der WS u die damit verbundenen Schmerzen sind schon furchtbar - aber was kommt noch alles......???

Liebe Grüsse

10.02.2004, 11:03
Hallo,
Ich bin 39 Jahre alt und habe mehr als 1 Jahr Schmerzen an der Lendenwirbelsäule, die zur Zeit nicht mehr auszuhalten sind.
An betroffener Stelle zeigt sich nun eine Schwellung, die allerdings nicht besonders druckempfindlich ist. Im Prinzip kann ich nur liegen oder langsam laufen. Kann nartürlich auch etwas harmloses sein, aber kein Doc hat eine korrekte Diagnose-.war vor ca 1/2 Jahr beim Radiologen zum MRT und da erhielt ich von 5 Ärzten 5 versch.Diagnosen.Ob sie jetzt ein Weichteiltumor oder Tumorbefall in der Wirbelsäule ausschlossen, weiß ich nicht.Nun werden die alten Bilder (oder nicht alt??6 Monate ) zur jetzigen Behandlung hinzugezogen.Müssen die nicht neu erstellt werden??
Meine Oma hatte Knochenkrebs, meine Tante ebenfalls- alle in der Wirbelsäule und auch dann verstorben.
Ist meine >Sorge übertrieben??Traue mich gar nicht, dieses beim Arzt zu thematisieren, weil ich ja dann unvollst.Diagnostik vermute??

10.02.2004, 17:19
sorry, habe ich nun doppelt gepostet-ist mir aber ganz wichtig und war als Unterpunkt nicht so richtig....tut mir leid

14.02.2004, 21:11
Hallo Olivia und Anna,
schmerzen koenne verschieden ursachen habe. Ich moechte Euch von Herzen anraten, um alles moegliche zu unternehmen um hinter die ursache zu kommen. Es geht schließlicg um Euer einziges Leben, und das wollt Ihr wahrscheinlich so froehlich und schmerzlos wie moeglich genießen.
Bei mir sind vor 2 Tagen Metastasen an der Wirbelsäle entdeckt - ich hatte ende 2001 eine Brustkrebsoperation.
Wie ich mit Muskelschmerzen an den Oberschenkeln zum Artst kam, hieß es 'du tust zuviel', die nächste sprach über 'Hormone und Wechseljahre'. Wie gesagt, glaubt nicht an solche vage Erklaärungen.
Kennt jemand eine gute Klinik für Behandlung von Metastasen in den Knaochen, und auch alternative (Zusatz)behandlungen?
Viel Kraft und Mut an alle Lebenskämpfer, Elis.

Alessandra Ramm
05.03.2004, 17:17
Hallo Ihr lieben!! Als erstes mal es tut wirklich gut jemanden der das gleiche durchrmacht kennen zu lernen. Bei meiner Mutter 45Jahre wurde vor 2 Jahren Brustkrebs diagnostiziert, vor circa 6 Monaten stellten sie jetzt fest das sie Metastasen an den obersten Wirbel der Wirbelsäule hat, wie auch Ihr berichtet sind es furchtbare schmerzen. Kennt ihr denn irgendwelche neuen Medikamente???? Sie wird Momentan mit Fosamax und Morphiumspritzen behandelt, gibt es denn nichts anderes zur Knochenstabilisierung und gegen diese Tumorschmerzen????

Freue mich auf Antworten Gruß

Alessaname@domain.de

trulla1956
08.03.2004, 17:10
habe seit 18monaten knochenmetastasen chemo bestrahlung alles hinter mir bekomme auch 1mal im monat zometa und hoffe das alles so bleibt habe vor einem jahr einen selbstmordversuch hinter mir und habe jetzt auch noch eine lähmung im arm

09.03.2004, 06:51
Hallo Alessandra,
zur Knochenstabilisierung würde ich ich den Arzt auf *Zometa* Infusion ansprechen. Dies dient zur Stabilisierung. Meine Mama bekommt diese Infusion nächste Woche zum 3.mal u sie verträgt sie recht gut. Z.Zt. bekommt sie Bestrahlungen, die letzte ist nächste Woche Montag u dann muss sie ins KH u dann wird der Knoten in der Brust entfernt u so wie es aussieht wird die ganze Brust amputiert. Ich darf gar nicht dran denken. Bei meiner Mutter wurde Anf. Jan. der Knoten festgestellt, man musste aber zuerst die WS stabiliesieren weil die Gefahr bestand dass sie bricht u sie dann gelähmt gewesen wäre. Zuvor hatte sie auch rasende Schmerzen im Rücken u in der Hüfte. Sie konnte kaum laufen. Diese Schmerzen haben wir durch "Schmerzpflaster" gut in den Griff bekommen. Die Pflaster werden alle 3 Tage gewechselt. Ich muss schauen wie die Pflaster heissen dann geb ich Dir Bescheid. Viel. helfen sie auch Deiner Mutter, denn gleich mit Morphium zu beginnen finde ich nicht ganz ok! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft u geniese jeden Tag mit Deiner Mama!!!
Liebe Grüsse Corinna

09.03.2004, 12:35
Hallo Alessandra,
hab mich noch mal erkundigt wegen den schmerzpflastern. sie heissen: transtec! u können an jeder beliebigen stelle des körpers angebracht werden u dürfen auch mit wasser in berührung kommen. das war das einzige was meiner mama gegen die schmerzen geholfen hat, diese pflaster. sprich doch euren arzt darauf an - du glaubst nicht was das für eine erleichterung für deinen mama ist. würd mich freuen wieder von dir zu hören- grüsse corinna

10.03.2004, 06:49
Hallo an Alle,
ich hab eine Frage an Euch. Ist es möglich dass durch die Zometa Infusion die Leberwerte steigen können?? Hab gestern erfahren dass die Leberwerte meiner Mutter enorm gestiegen sind. Jetzt hab ich natürlich Angst, dass sie Metastasen in der Leber hat. Es könnte aber auch sein, dass die erhöhten Werte durch die Infusion kommen. Bitte helft mir u gebt mir Eure Erfahrungen. Danke Gruss Corinna

trulla1956
10.03.2004, 16:15
hallo corinna ich habe seit 18 monaten knochenmetastasen bekomme auch zometa 1 mal im monat meine leberwerte sind auch nicht immer so toll aber bei deiner mama wird doch sicher regelmäßig eine ct gemacht damit kann mann das konzrollieren[email]nc-raschsy@netcologne,de wenn du weitere fragen hast helfe ich gerne wenn ich kann

10.03.2004, 16:27
hallo, an alle. Bin schon seit 2001 hier in unregelmäßigen abständen, da meine mutti seit dieser zeit auch an knochenmetastasen erkrankt ist. nun schreiben wir schon das jahr 2004 und damals sagte man uns eine lebenswerwartung von etwa einem jahr voraus. Also: alles blödsinn. Kämpfen, kämpfen, kämpfen. Doch nun helfen ihr die schmerzmittel nicht mehr bzw. ihr magen ist mittlerweile so angegriffen,dass sie entweder nichts mehr essen kann (muss sich ständig übergeben) oder sie kann keine medikamente nehmen. was natürlich nicht geht. die turmorschmerzen sind nicht auszuhalten.nun wollen wir es mit einer schmerztherapie versuchen. habe mir von der uni-klinik in heidelberg ein buch über schmerztherapie schicken lassen. hat jemand von euch erfahrungen? wie ist der einstieg? wie sind die nebenwirkungen. würde mich sehr freuen, wenn sich jemand meldet. bin auch jederzeit zu auskünften bereit. wir sitzen ja alle im gleichen boot. liebe grüße steffi r.

11.03.2004, 06:43
Hallo Adam, nächste woche muss sie wieder ins kh u bevor dann der knoten in der brust entfernt wird - wird sicher ein ct gemacht - ich bete zu gott dass die leber ok ist! wie geht es dir? hast du starke schmerzen? was hat man bei dir schon alles gemacht?? grüsse corinna

11.03.2004, 06:47
hallo stefi, meine mutter hatte ja auch rasende schmerzen im rücken durch die metastasen in der ws u schmerzen in der hüfte, hier weiss man nicht genau ob metastasen sind. aber die rasenden schmerzen haben wir durch schmerzpflaster (transtec) gut in griff bekommen. sie können überall angebracht werden am körper, werden alle 3 tage gewechselt u seither geht es meiner mutter gut. ok manchmal zwickts ein bisschen, was ganz normal ist, aber das leben ist um einiges erträglicher geworden. sprecht doch euren arzt drauf an! von nebenwirkungen ist mir bis jetzt nichts bekannt. sie verträgt sie recht gut. obwohl m.e. meine mama auch mehr essen könnte. sie hat auch sehr abgenommen! also kopf hoch und weiter kämpfen -wir dürfen nicht aufgeben! grüsse corinna

12.03.2004, 07:02
Hallo Corinna

meine Leberwerte sind auch erhöht unter der Chemo. Ich habe gefragt ob die von der Lebermetastase sein könnten, da ich eine kleine dort habe und die Antwort vom Arzt war, nein. Die hohen Werte kommen von den vielen Medikamenten.

liebe Grüsse
Gunter

12.03.2004, 08:44
Hallo Gunter, das tut natürlich gut sowas zu hören. nächste woche wird sicher ein ct im kh gemacht u dann sehen wir das resultat. aber schon seit 1 woche ist es meiner mama ständig schlecht. heut früh als ich mit ihr telfoniert habe, musste sie sich schon wieder übergeben. sie hat jetzt seit januar schon mehr als 10 kg abgenommen. ich denk mal dass es ihr so schlecht ist, kommt sicher auch von den vielen vielen medikamten die sie nehmen muss. aber sie sollte u muss auch was essen, was ihr natürlich schwer fällt. mein gott ist das ein leben! heut lacht so schön die sonne draussen, aber irgendwie kann man sich an gar nichts mehr freuen. es gehen einem so viele gedanken durch den kopf! ich wünsche dir alles gute - bis bald - corinna

12.03.2004, 10:52
hallo, und guten morgen an alle. DAnke Corinna für deine schnelle antwort. wir waren gestern beim arzt, der ihr diese pflaster verschrieben hat. sie heißen zwar anders ist aber das selbe mittel drin "fenatyl" oder so ähnlich. wir haben es gleich aufgeklebt, aber die schmerzen werden nicht weniger. außerdem geht das gleich theater von vor drei wochen wieder los, dass sie alles erbricht. es ist zum verrücktwerden. sie verliert langsam den mut und sagt, dass dies kein leben mehr sei. ich kann sie sorgar verstehen, doch sagen darf man es nicht. nun haben wir am montag einen termin in unserer schmerzklinik in speyer. es ist die letzte hoffnung, wenn die nicht was gegen die schmerzen finden bzw. ihr was geben können, damit auch die übelkeit weggeht, dann bin auch ich mit meinem latein am ende. wünsche euch und euren mamas bzw. allen, die direkt betroffen sind trotzdem ein gutes wochenende.
gruß steffi name@domain.de

12.03.2004, 11:14
Steffi,
nicht aufgeben! als meine mama das erstemal das pflaster bekommen hat, hat es bis zu 48std. gedauert, bis die wirkung eingeteten ist. das dauert also wirklich! ich weiss jetzt nicht wie lange deine mama das pflaster drauf hat. meine hat es 3 tage drauf u dann sollte man wirklich die uhrzeit genau einhalten. also wenn du es vor 3 tagen um 12.00 uhr mittags drauf gemacht hast, dann nach 3 tagen wieder um 12. ich drück euch ganz fest die daumen dass die pflaster wirken. das hat meiner mama so geholfen. aber wir haben auch das problem dass ihr ständig übel ist u sie sich erbricht. keine ahnung was man da machen kann. ich wünsch dir auch ein gutes wochenende u nicht den kopf hängen lassen. ich weiss das ist leichter gesagt als getan. corinna

12.03.2004, 11:34
liebe steffi, liebe corinna,
ich habe ja auch schon einigemale hier geschrieben weil unsere mutter das gleiche schicksal erleiden muß wie eure mütter. es ist alles so furchtbar.
unsere mutter bekam vor einem jahr auch diese schmerzpflaster als es ganz akut war und sie sich wirklich vor schmerzen kaum noch bewegen konnte. diese pflaster haben ihr sehr geholfen, haben allerdings erst nach ca. 24 stunden angefangen zu wirken. nach drei wochen wurde umgestellt auf morphintabletten (60 mg),die nimmt sie ja heute noch und helfen auch sehr gut. sie ist wieder beweglich und kann schon vieles selbst erledigen, was vor einem jahr unmöglich gewesen wäre.
als dann bestrahlung und chemo losgingen war es ihr auch extrem übel. sie konnte nichts essen und hat sehr viel an gewicht verloren. unser arzt verschrieb ihr damals die MCP - tropfen für vor den mahlzeiten und gegen diese extreme übelkeit VERGENTAN und ZOFRAN 8 mg. erkundigt euch doch mal nach diesen medikamenten. ich denke, sie haben unserer mutter sehr geholfen, gott sei dank braucht sie die nun nicht mehr. für den magen nimmt sie jeden tag eine NEXIUM MUPS 20 mg. sie wird morphin und nexium wohl ihr lebenlang nehmen müssen, aber der arzt sagt, da brauchen wir uns keine gedanken zu machen, sie machen ja nicht abhängig und hauptsache, sie ist schmerzfrei.
ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen und wünsche euch und euren müttern alles gute. verliert nie den mut und die hoffnung. ich kenne diese trüben und traurigen gedanken, die ihr habt, nur zu geht. oft denkt man, man packt das alles nicht mehr. aber irgendwie geht es doch immer weiter. wir müssen stark sein für unsere mütter denn sie brauchen uns.
gruß tina

12.03.2004, 12:39
HALLO TINA
vielen Dank für deine lieben Worte. Da muss ich mich mal erkundigen wegen den Tabletten - wegen der Übelkeit, denn das ist ja schrecklich. Wünsch Dir alles Liebe - bis dann Corinna

22.03.2004, 13:09
hallo tina,
meine mama hatte letzte woche ihre op. die brust wurde komplett abgenommen. sie hat alles gut überstanden-keine schmerzen. es wurde feingewebe um den tumor entnommen u der 1. lymphknoten (der lt. prof. recht gut ausgesehen hat). wir müssen den befund noch abwarten. sie wird jetzt vorerst keine chemo u keine bestrahlung bekommen. im april wird ein ct gemacht um zu kontrollieren wie es mit dem krebs aussieht. meine mutter spricht gott sei dank sehr gut auf die hormontabletten an. also z.zt. geht es ihr richtig gut - ich kann nur beten u hoffen es bleibt ne weile so. wie geht es deiner mama? liebe grüsse corinna

22.03.2004, 15:42
hallo corinna,
ich hab mich gefreut, wieder von dir zu hören. ich mußte in den letzten tagen öfter an dich und deine mama denken. ich bin froh, dass sie die op gut überstanden hat und hoffe, dass sie keine chemo und keine bestrahlung braucht. bei unserer mutter mußten vor einem jahr mehrere lymphknoten entfernt werden und die strahlentherapie wurde auf den rücken angewandt. ich hatte ja schon geschrieben, dass es ihr eigentlich ganz gut geht, wir hätten uns das vor einem jahr nie vorstellen können, so schlecht ging es ihr. manchmal fragt sie sich halt, warum sie es so schlimm bekommen hat, aber was will man da antworten?
sie wurde jetzt wieder durchgecheckt und gott sei dank ist soweit alles in ordnung. aber das waren tage voller ängste.
was macht die übelkeit deiner mama und welche hormontabletten nimmt sie?
ich wünsche euch weiterhin alles gute und würde mich freuen, wieder von dir zu hören

23.03.2004, 06:36
Hallo Tina,
meine Mutter hat ja auch Bestrahlungen bekommen (Rücken u Hüfte) u seither sind die Schmerzen weg u sie kann wieder sehr gut laufen. Gestern sagte sie mir, sie betet jeden Tag, dass diese unerträglichen Schmerzen nicht mehr wieder kommen.Ich bin wirkl. gespannt auf den Befund von dem Lymphknoten u dem Feingewebe. Sollte dies bösartig sein, hab ich keine Ahnung wie dann die weitere Behandlung aussieht!! Die Übelkeit ist auch weg. Ihre Hormontabletten heissen glaub Nolvadex. U da meine Mutter Rezeptoren in sich hat, spricht sie sehr gut auf diese Hormontabletten an - Gott sei Dank. Gestern war sie auch fast den ganzen Tag auf (hat genug von dem vielen Liegen u das wär auch so unbequem, meinte sie). Das freut mich sehr für Euch, dass bei Deiner Mutter alles ok war - sei froh! Ich hoffe auch im April wenn das CT gemacht wird, dass die Krankheit vielleicht zum Stillstand gekommen ist, weil es ihr grad so gut geht. Wir müssen dran glauben! Also liebe Tina alles Liebe u Gute für Deine Mama u Dich u hoffentl. bis bald. Grüsse Corinna

24.03.2004, 02:52
Hallo

in diesem Thread bin ich heute zum ersten mal - ansonsten schreibe ich eher im BK oder Angehörige Thread - seit ca. 2 Jahren.
Bin 47 Jahre alt und seit März 02 an BK erkrankt - und hatte in dieser Zeit leider auch schon zwei Rezidiverkrankungen. Eine wurde relativ frühzeitig erkannt, die zweite, im August letzten Jahres hatte es leider schon in sich. Bisher aber wurden noch keine Fernmetastasen festgelstellt ( auch wenn mein Primärtumor mit Lymphknotenbefall sowie die Lymphknotenkapsel an vielen Stellen durchbrochen gewesen sind - und leider auch in den Blutgefäßen Tumorzellen nachgewiesen werden konnten). Bis gestern - muß ich wohl dazu sagen.

Da ich wegen immer stärker werdenen Rückenschmerzen ein Knochenszintigramm hab machen lassen - und dort Metastasen an der WS festgestellt wurden. Es hat mich nicht wirklich überrascht - wenn es natürlich trotzdem nicht so toll ist. Ich weiß, das Knochenmetastasen relativ gut behandelbar sind.
Ich hoffe zumndest, das die Therapien bei mir dann auch anschlagen werden.

Wie ausgeprägt das ganze ist - werde ich wohl zumindest teilweise morgen erfahren, da habe ich den Termin beim Onkologen. Jetzt meine Frage - ich lese in Euren Beiträgen immer wieder, das ihr in das CT müßt - bzw. viele Untersuchungen von euch bzw. euren betroffenen Angehörigen im CT stattfinden.
Meine Ängste vor allen Dingen sind zur Zeit, das ich eine MRT-Untersuchung über mich ergehen lassen muß. In dieser engen Röhre habe ich mit enormen Platzängsten und Panikattacken zu tun - und konnte leider im letzten Jahr nicht verhindern, das man mich dort 2 mal vor Beendigung rausholen musste.
Leider nutzt es mir auch wenig, ein Beruhigungsmittel gespritzt zu bekommen - weil ich in der Panik dann sogar genau entgegengesetzt reagiere.

Würde bei den weiteren Untersuchungen ersteinmal eine CT-Untersuchung ausreichen. Es ist zwar auch eine Röhre - aber ja um eniges weniger schlimm als eben die große Röhre.

Wenn es geht, wäre es nett - wenn jetzt nicht so Sätze wie: " Das ist alles halb so schlimm - dauert nur 20 Minuten", oder: " Man kann sich etwas gegen die Angst geben lassen usw. " kommen. Es bringt mir wenig, denn das diese Ängste so extrem sind, hat seine Gründe - und die kann ich nicht einfach wegzaubern. Im letzten Jahr mußte man mich 2 mal aus dieser Röhre rausholen - vor Ablauf der (Untersuchung. Also brauche ich Alternativen dazu.

Leider mußte ich den Onkologen wechseln, da meiner aufgehört hat - und der neue meine Probleme jetzt noch nicht kennt. Deswegen wäre es gut, wenn ich wüßte, ob eine CT - Untersuchung zumindest fürs erste ausreichen würde, um die weiteren Therapien festzulegen. Mit dem Knochenszintigramm alleine ist es ja wohl eher nicht getan.

Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, das ich Mehrfacherkrankt bin - und unter anderem wegen einer Gelenkserkrankung schon seit 6 Jahren überwiegend im Rollstuhl sitze und/oder in Räumen mich fast nur mit Krücken fortbewegen kann. Nicht gerade beste Voraussetzungen für meine Mobilität, wenn jetzt noch WS-Metastasen dazu kommen. Will einfach meine Selbständigkeit nicht verlieren. Davor habe ich natürlich auch gewisse Ängste - denn ich lebe alleine. Schon deswegen hoffe ich sehr, das die Therapien gut anschlagen, sich der Schmerzpegel endlich wieder in einen aushaltbaren Rahmen zurückentwickeln würde..
( ich bin schon länger auf Oxygesic ( Morphiumähnliches Medikament) eingestellt, was zur Zeit aber fast wie ein Placebo wirkt - nämlich fast gar nicht.

Sorry für diesen langen Einstandsbeitrag - vielleicht hat ja jemand von Euch den einen oder anderen Tip für mich.

Wünschen allen einen so schmerzfreien Tag wie nur eben geht
Danke fürs lesen

elisabeth

24.03.2004, 07:07
Hallo Elisabeth,meine Mutter hat ja auch die Metastasen in der WS u hatte irrsinnige Schmerzen u konnte kaum noch laufen.Bei ihr bestand die GEfahr dass die WS bricht u aufgrund dessen wurde ihr Zement zwischen die Wirbel gespritzt u danach wurde sie an WS u Hüfte 13x bestrahlt. Du wirst es nicht glauben aber sie kann wieder einwandfrei laufen u hat keine Schmerzen mehr.Sie bekommt auch ein Schmerzpflaster das alle 3 Tage gewechselt wird.Wenn mich nicht alles täuscht heisst es Durogesic -müsst aber nochmal nachschauen. Bei ihr wurde im Januar ein Knochensynthigramm gemacht wo die Metastasen in der WS festgestellt wurden.Gott sei Dank waren Lunge u Leber ok! Jetzt letzte Woche wurde der Tumor in der Brust entfernt bzw die ganze Brust abgenommen. Sie hat alles gut überstanden. Dann meinte der Prof. es wird im April das nächste CT gemacht um zu sehen ob die Krankheit zum Stillstand gekommen ist, ob es besser geworden ist oder aber vielleicht auch schlechter. Also meine ich doch dass ein CT ausreichen müsste um das Wichtigste zu sehen und Dir somit die Röhre erspart bleibt. Aber das ist jetzt nur eine Vermutung von mir, aufgrund der Aussage von dem Professor.Ich hoffe ich konnte Dir wenigstens ein bisschen weiterhelfen u wünsche Dir alles alles Gute u sowenig Schmerzen wie möglich. Ich kann mir vorstellen wie es Dir geht, denn ich hab meine Mutter gesehen u sie war nur noch ein Häufchen Elend aufgrund der Schmerzen. Dass es ihr jetzt im Moment so gut geht hätte ich niemals gedacht! Liebe Grüsse Corinna

24.03.2004, 09:33
hallo elisabeth,
ich habe schon einigemale hier geschrieben, weil unsere mutter auch seit mehr als einem jahr metastasen an der ws hat. bei ihr wurde noch nie eine MRT-untersuchung gemacht. sprich mit deinem arzt, vielleicht ist es gar nicht notwendig.
ich wünsche dir alles erdenklich gute!
tina

26.03.2004, 01:49
Hallo

Danke Tina & Corinna für eure Antworten.

Es ist als tatsächlich so, das die weiteren Untersuchungen per CT gemacht werden können. Vorab aber werde ich nächste Woche ersteinmal einen Port gelegt bekommen, da ich keinen Zugang für Infusionen habe ( der Chemoarm ist dicht - da geht nix mehr - und am linken Arm wollen und dürfen sie keine Infusionen mehr geben. Dann bekomme ich Zometa-Infusionen. Das CT wird dann Aufschluß bringe, wo Bestrahlungen notwendig sind. Leider sind die Metastasen wirklich über den gesamten Skelettbereich ( LWS & BWS, sowie Becken, Hüfte, Schulter & einige Rippen im Brustbereich verteilt...
Aber das genaue Ausmaß ist eben erst nach dem CT zu sehen.

Sagen wir mal so - es wird eine harte Zeit werden. Packen wir es an.

Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen alles Gute

tschüss
elisabeth

26.03.2004, 09:52
Hallo Elisabeth!
Ich las eben erst von deinem Problem...welches seit Herbst 2002 auch meines ist.
Bei mir macht man ein CT mit Kontrastmitteln, zusätzlich , wenn es geht, am gleichen Tag noch ein Skelettszinthigramm.
Das ist aber nicht notwendigerweise, sondern die Docs arbeiten dort gut zusammen...
2003 war auf dem CT nichts zu sehen, ich hatte inzwischen eine
Chemo dafür hinter mir.
Hatte denn die Befunde vom Skelett-Szinthi 1 Tag später...dort konnte man noch 3 von 11 Metas orten.
CT ist leider nicht ausreichend, sagte man mir, Szinthigrafie muss, wenns geht, auch gemacht werden unn sicher zu sein!
Übrigends ist beides nicht in der "Röhre", wenn du magst schau dir mal auf meiner Seite die Texte und Bilder dazu an:

http://www.rubys-website.de/html/untersuchungen.html

Übrigends, Port ist ne prima Sache, ich bin froh daß ich ihn habe!

Wenn du noch Fragen hast, nur zu! Ich denk an dich, drücke Daumen,
Liebe Grüße
Ruby

26.03.2004, 12:30
Hallo Ruby

ja, ich soll in das CT - aber eben mit Kontrastmittel. Knochenszinitigramm wurde ja erst am Montag gemacht. Nachher bei der Verlaufskontrolle ob Bestrahlungen und Biosphosphonate anschlagen bin ich gerne bereit, Szinti und CT am gleichen Tag zu machen. Das geht schon.
MRT ist nicht möglich. Aber wenn es so machbar ist, bin ich einfach nur zufrieden.
Aber um eben dieses Kontrasmittel zu spritzen, soll jetzt vorab der Port gelegt werden...
Hab auch schon den Termin.. Heute in einer Woche ist OP-Termin. Ich muß ja erst von dem Blutverdünnungsmittel ( bin Marcumar-Patientin, aufgrund von Thromboseerkrankungen) runter und auf Heparin umgestellt werden. Das dauert ca. 1 Woche..

Es hört sich gut an, das von 11 Metas jetzt "nur" noch 3 geortet werden können. Chemo muß ich allerdings sagen, möchte ich nicht machen... ich hoffe, es reichen Zometa und Bestrahlungen. Die letzte Chemo hat leider eine schwere Herzrythmusstörung als Langzeitfolge - und daher auch meine Thrombose und Emboliegefahr. Du siehst, ich nehme immer alle Komplikationen mit, die es irgendwie und irgendwo gibt. Von daher ist das Thema Chemo bei mir eigentlich durch.

Wünsche dir weiterhin alles Gute für Deine Behandlung.

Viele Grüße
elisabeth

26.03.2004, 12:47
Hallo Elisabeth!
Kann ich verstehen, daß du nicht begeistert bist zum Thema Chemo.
Ich hatte Blasenkrebs, wobei mir dieselbe Chemo schon einmal half (2000), ich war inoperabel.
Nach der Chemo, die übrigends gut anschlug, konnte ich operiert werden mit Erfolg!
Habe aber schon sehr oft gehört, daß eben Bestrahlungen die ja heutzutage punktgenau sind, gut wirken!
Ich drücke dir die Daumen für die Port-OP nächste Woche!
Lass wieder von dir "hören" ja?
Alles Liebe für dich
Ruby

26.03.2004, 12:48
Hallo Elisabeth!
Kann ich verstehen, daß du nicht begeistert bist zum Thema Chemo.
Ich hatte Blasenkrebs, wobei mir dieselbe Chemo schon einmal half (2000), ich war inoperabel.
Nach der Chemo, die übrigends gut anschlug, konnte ich operiert werden mit Erfolg!
Habe aber schon sehr oft gehört, daß eben Bestrahlungen die ja heutzutage punktgenau sind, gut wirken!
Ich drücke dir die Daumen für die Port-OP nächste Woche!
Lass wieder von dir "hören" ja?
Alles Liebe für dich
Ruby

26.03.2004, 19:11
Hallo zusammen,

erstmal möchte ich euch sagen, dass ich es unheimlich hilfreich finde, hier Meinungen u. Erfahrungen von anderen "Betroffenen" zu lesen. Meiner Mutter wurden vor zwei Woche beide Brüste amputiert sowie die Lympfknoten. Heute haben wir nach langen Untersuchungen erfahren, dass sich Metastasen an der Wirbelsäule gebildet hatten. Vor dieser Untersuchung hatte man eine Chemotherapie für unbedingt notwendig gehalten. Jetzt jedoch haben die Ärzte ihre Meinung geändert. Meine Mutter soll nun alle 4 Wochen eine Hormontherapie und eine Aufbautherapie erhalten. Ich habe mich bislang nie wirklich mit dem Thema Krebs befasst und fühle mich sehr hilflos. Kennt evtl. einer von euch eine ähnliche Geschichte und kann mir sagen, warum eine Chemotherapie hier nicht angewendet wird und wie die weitere Therapie und vor allem der Zustand meiner Mutter in Zukunft aussehen könnte?
Lieben Gruß,
Heikename@domain.dename@domain.de

04.04.2004, 19:41
Hi, Heike - hier ist steffi. Meine Mutter wurde 92 an Brustkrebs operiert und 2001 sind die Metastasen an der Wirbelsäule aufgetreten. Überall an der kompletten Wirbelsäule, dazu Becken, Hüfte und Schädelkalotte mit Einbeziehung der Hirnhaut. Sie hat auch keine Chemo bekommen sondern '"nur Bestrahlungen". Die am Rücken hat sie noch ganz gut vertragen aber die am Schädel waren hammerhart. Die Metastasen sind zum Stillstand gekommen und Gott sei Dank hat noch keine in die inneren Organe metastasiert. Sie bekommt Zometa-Infusionen, Femara (das beste an Hormonpräperaten was zur Zeit auf dem Markt ist) und leider seit 4 Wochen Morphiumpflaster, da die Schmerzen mit den anfänglichen "normalen" Medikamenten nicht mehr einzudämmen waren. Sie nahm vorher Novalgintropfen, Voltaren und Thomapyrin. Leider hat sie wieder vier schwere Wochen hinter sich. Alles was sie zu sich genommen hat, hat sie wieder erbrochen, natürlich auch die Medikamente. Sie war nun zwei Wochen in der Schmerzklinik und da hat man das wieder in den Griff bekommen. NUR: Nun hat sie wegen der vielen neuen Medikamente gegne die Übelkeit so schlimme Verstopfung (das Morphiumpflaster ist eigentlich schon stopfend genug), dass sie einen Tag vor der Entlassung eine digitale Ausräumung über sich ergehen lassen musste. Sie sagt, das wäre das Schlimmste gewesen was sie je erlebt hätte. Aber: der Arzt kann ihr nur sagen, dass sie versuchen soll, jeden zweiten Tage abzuführen, doch wenn das nicht geht müsste die Prozedur wiederholt werden. Manchmal weiß ich auch nicht mehr, was ich ihr noch für tröstende bzw aufmunternte Worte sagen soll. Aber wir kämpfen weiter. Da es am Anfang hieß: 3 - 18 Monate bei Knochenmetastasen, hat sie ja nun bewiesen, dass dies nicht immer stimmen muss.
Habt Mut und gebt ja nicht auf. Solltest du Fragen haben, oder auch nur jemanden zum reden brauchen, melde dich. Ich werde für Dich da sein.
P.S. Bin übrigens 44, verheiratet und habe zwei Kinder. Meine Mutti ist 63 Jahre.
Liebe Grüße Steffi meine e-mail-adresse ist SReuter850230286@aol.com. P.S. dies gilt auch für alle anderne Betroffenenname@domain.de

13.04.2004, 20:17
Meine Mutter hat zum zweiten mal Zometa bekommen und bekommt am Tag danach immer furchtbaren Husten und Schnupfen. Werden diese Nebenwirkungen jetzt jedes mal auftreten? Hat jemand Erfahrung mit Zometa-Nebenwirkungen? Außerdem spürt sie die ersten Tage nach der Infusion verstärkte Schmerzen an den Knochen die von Metastasen angegriffen sind. Bedeutet dies das Zometa dort jetzt gerade arbeitet und wirkt? Viele Grüsse Katrinname@domain.de

14.04.2004, 06:38
hallo katrin,
die ersten paar mal hatte meine mutter auch immer so grippeähnliche erscheinungen. was sich aber dann gelegt hat. ein paar stunden nachdem sie zometa bekommen hat, sagt sie mir jedesmal sie spürt genau wie die ganze infusion jetzt in ihrem körper arbeitet. also ich denke das ist ein zeichen dass die infusion arbeitet u zwar auch an den richtigen stellen. aber vielleicht können uns andere hier ihre erfahrungen mit zometa auch sagen - wär sicher interessant. wünsch dir alles gute - gruss corinna

14.04.2004, 13:44
Hallo Corinna! Danke für Deine schnelle Antwort.Es ist einfach schön, mit jemandem zu reden, der gleiche Probleme hat. Wie lange bekommt Deine Mutter schon Zometa? Hatte bei Deiner Mutter der Krebs auch an der Brust angefangen? Meine Mutter war jetzt 10 Jahre Krebsfrei, bis jetzt die Knochenmetastasen an verschiedenen Stellen aufgetreten sind. Weißt Du Wie lange man Zometa geben kann?Einen schönen Tag!Katrin

14.04.2004, 14:05
hallo katrin, meine mama bekommt jetzt zometa am freitag das 5.mal u sie wird diese infusion bis an ihr lebensende bekommen. das ist absolut notwendig haben die professoren im kh gemeint. man muss natürl. aufpassen , denn zometa entzieht dem körper calcium. meine mutter muss deswegen morgens u abend 1 calcium brausetabl. nehmen. bei meiner mutter wurde der knoten in der brust im januar festgestellt u gleichzeitig die metastasen an der ws. dann wurde zuerst die ws stabilisiert u am 17.03 hatte sie die op an der brust, die komplett abgenommen werden musste. nach der stabilisierung der ws hatte sie 13 bestrahlungen, die wirkl. geholfen hatten. sie hatte danach keine schmerzen mehr u konnte wieder laufen. das war vor den bestrahlungen einen katastrofe. die schmerzen waren unerträglich. tja u mit der abnahme der brust kommt sie auch ganz gut zurecht. im mai wird wieder ein knochensyntigramm gemacht u ich bete zu gott dass sich die metastasen nicht verbreitet haben auf andere organe. z.zt geht es meiner mama wirkl. gut aber trotzdem hat man jeden tag angst was kommen könnte. dir auch einen schönen tag u bis bald - corinna

14.04.2004, 15:43
Hallo KATRIN AUCH ICH HABE SEIT BALD 2 JAHREN DIE GLEICHE KRANKHEIT WIE DEINE MAMA UND BEKOMME AUCH JEDEN MONAT ZOMETA DIE NEBENWIRKUNGEN DIE ICH FESTGESTELLT HABE SIND VERSTÄRKTE KNOCHENSCHMERZEN ZOMETA KANN MANN GLAUBE ICH EWIG BEKOMMEN ICH WÜNSCHE EUCH VIEL GLÜCK
GRUSS SYLVIA

22.04.2004, 13:25
Hallo Corinna!Danke für Dein schnelles mail. Meine Mutter bekommt übrigens gleichzeitig zur Zometa Behandlung noch täglich ein "Krebsmittel"(Auch aufgrund ihres früheren Brustkrebs). Es soll ein mögliches weiteres Krebswachstum verhindern. Es heißt Aromasin und muß wohl ein sehr teures aber gutes Medikament sein. Sie verträgt es übrigens sehr gut. Der Husten hat bei meiner Mutter übrigens wie schon nach der ersten Infusion nach genau 14 Tagen schlagartig aufgehört. Wirklich komisch. Wir hoffen das sie nicht bei allen weiteren Infusionen diese Nebenwirkung bekommt.Weißt Du wie sich der Tumormarker nach den Infusionen verhält bzw. wann er wieder sinkt? Bei meiner Mutter war er vor der Behandlung auf 84.
Alles gute für Dich und Deine Mama! Gruß Katrin

22.04.2004, 16:19
Hallo, vielleicht kann mir irgend einer helfen. Vor einem Jahr hat man festegestellt, dass mein Vater (62) an Lungenkrebs erkrankt ist. Es folgte eine Chemotherapie. Nach der Chemotherapie (dir er sehr gut überstanden hatte) folgte eine Bestrahlung am Kopf, da bereits sich auch dort Metastasen gebildet hatten. Nach der Bestrahlung bekam er jedoch Schmerzen am Rücken, wie man später feststellte waren auch dort Metastasen. Heute, nach einer erneuten Untersuchung (und evtl. weiteren Chemotherapie) teilte man uns mit, dass eine weitere Chemo- nicht machbar wäre und auch nicht Bestrahlung. Er würde nur noch eine „Knochentherapie“ bekommen. Was hat das zu bedeuten???? Gibt es da keine Hoffnung mehr??

Danuta Hilse
25.04.2004, 13:19
Hallo alle zusammen,
unsere Situation entspricht genau der von Steffi.Es geht um meine Mutter.Es ist alles eigentlich vor 1 Woche baestetigt worden bei der Knochenszintigraphie.Ich habe bei euch allen ueber Zometabehandlung gelesen.Wir wohnen in Polen und ich habe Probleme darueber etwas zu erfahren.Kann mir jemand helfen und ueber Zometabehandlung aufklaeren?
Danka.
Meine email: piotr_hilse@o2.plname@domain.de

25.04.2004, 13:31
Hallo Danuta,
Zometa ist ein Bisphosphonat. Es verzögert den normalen Knochenabbau und stabilisiert somit die Knochen.
Alles Gute für euch
Nervi

25.04.2004, 13:37
Hallo Danuta,
habe hier eine Seite wo du noch mehr Infos bekommst.
http://www.netdoktor.de/medikamente/showpreparation.asp?id=13879

Gruß Nervi

Danuta Hilse
25.04.2004, 22:16
Wir danken fuer die erste Nachricht.Es gibt uns wieder ein wenig Hoffnung.Wir werden unseren Arzt konsultieren.Wir werden dankbar jedem fuer irgendwelche weitere Hinweise bzw.Erfahrungstips.Wir werden auf jeden Fall regelmaessig dieses Forum besuchen und auch unsere Erfahrungen mitbringen.Danke nochmals.

30.04.2004, 22:46
Hallo Ihr zusammen!
Ich verfolge nun auch mit regem interesse die Seite da meine Mam, sie ist gerade 60 Jahre alt geworden ebenfalls an Krebs erkrankt ist vor nun schon drei Jahren. Angefangen hat es mit Schilddrüsenkrebs Bösartig, Schilddrüse wurde bis auf ein ganz kleines Stück, entfernt! Dafür gibt es keinen Tumormarker, ein Armutszeugnis für die Medizin! Danach, ich glaube so ein drei viertel Jahr später, Hautkrebs in der Bösartigsten form in der Scheide, wurde bei der Krebsvorsorge nicht entdeckt! Eine Schande dabei soll doch jeder diese Vorsorge Untersuchungen machen lassen damit man das alles früher erkennen kann. Ich verstehe es nicht! Jetzt erst folgte Chemo und Bestrahlung! Sie hatte Gott sei dank keine Begleiterscheinungen. Ich bin so wütend, verzweifelt, traurig! Der Tumor ist zurück gegangen dafür hatte sie ein halbes Jahr später den Tumor in der gegend vom Lendenwirbel. Es folgte wieder Bestrahlung! Nun vor knapp 5 Wochen war sie dann im Krankenhaus für drei Wochen wegen der Schmerztherapie, die Schmerzen müssen Höllisch sein! Seit Dienstag dieser Woche ist sie wieder in der Klinik, die Blutwerte sind sooooooooo schlecht, hoher Blutverlust und keiner weiß so recht, wo kommt das her. Ist doch entzückend, das sogar geschultes Personal nicht weiter weiß! Man hat nichts gefunden im Darm, Harnröhre, Blase und so weiter. Wieviel Schmerz und Leid kann ein Mensch eigentlich ertragen? Auf mich macht sie mitlerweile den Eindruck als wäre sie zwischendurch gar nicht da und irgentwie verwirrt. Kommt das vielleicht von den Medikamenten. Ich habe mir damals vor genommen stark zu sein denn das wenigste was sie gebrauchen kann ist eine Tochter die ständig und immer Heult. Es ist aber wirklich furchtbar sie so leiden zu sehen und man steht daneben und kann doch nicht helfen! Seit Anfang des Jahres klammert sie sich an so Bücher wie" helfe dir selber heilen" oder so ein Scheiß! Das bekomme ich ja nun überhaupt nicht in meinen Kopf!Morgen nun fahre ich wieder in das Krankenhaus, mal sehen was der Kernspin gebracht hat! Heute auf jeden fall war sie nicht richtig da denn sie hat nicht einmal meinen Dad richtig war genommen und nur wirres Zeug gesprochen. Ich glaube ich habe euch genug geschrieben und vielleicht gelangweilt aber ich fühle mich ein ganz klein wenig besser.
Euch allen wünsche ich wirklich alles gute
Viele Grüße
Birgit

01.05.2004, 13:53
hallo birgit,
ich habe gerade deine geschichte gelesen, und ich kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst.
bei unserer mutter waren die blutwerte aufgrund der chemotherapie auch immer extrem schlecht. einmal bekam sie eine bluttransfusion und man konnte fast zusehen, wie sie sich erholte und nach drei chemos bekam sie spritzen. da dauerte es zwar länger, bis die blutwerte besser wurden aber sie mußte wenigsten nicht wieder ins krankenhaus. unsere mutter bekam gleichzeitig chemo und bestrahlung und ich denke, das ist schon eine extreme belastung für den körper.
nun schreibst du noch, dass sie sehr verwirrt ist. vielleicht kommt das von den starken medikamenten, die sie bekommt. bei unserer mutter war es manchmal ähnlich. welche medikamente bekommt sie denn?
so, ich wünsche dir und deiner mutter und natürlich der ganzen familie alles gute und viel kraft. seid immer für eure mutter da und versucht, sie aufzubauen und ihr mut zu machen, das ist sehr wichtig.
gruß tina

03.05.2004, 13:09
Hallo! Ich wollte nur weiter von meiner Mutter berichten. Die erste Blutuntersuchung nach zwei Zometainfusionen hat gezeigt, daß der Tumormarker am sinken ist. Wir sind voller Hoffnung, das Zometa angeschlagen hat.Morgen bekommt sie die dritte Infusion. Hoffentlich treten diesmal nicht wieder diese Nebenwirkungen auf.(Starker Husten, grippeähnliche Symtome).In den letzten Tagen klagt sie über stärkere Knochenschmerzen als kurz nach der Infusion.Kann es sein das die Wirkung schwächer wird gegen ende der vier Wochen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Viele Grüsse Katrin

03.05.2004, 14:29
Hallo Tina !
Danke für deine anteilnahme und aufbauenden Worte! Leider musste ich meine Mam am Samstag bei ihrem letzten Weg begleiten, deshalb kann ich auch jetzt erst etwas dazu schreiben. Irgend wie stehe ich total neben mir und weis auch garnicht wie ich da heraus kommen soll , ich sehe immer noch dieses extrem von einem zum nächsten Tag. Wie kann das denn sein? Einen Tag zuvor haben wie (zwar im Krankenhaus) geknuddelt und geküsst auch bei einem kleinen Witz hat sie gelacht und dann den nächsten Tag muß ich ihr beim Sterben helfen. Das geht nicht in mein Kopf und ich kann meine Gefühle garnicht in Worte fassen! Die Ärtztin hat mich und meinem Mann versucht auf zu klären, so zum bsp. das der Tumor an der Wirbelsäule geplatzt ist und es deswegen zu diesem schnellen verlauf kam aber trotzdem kann ich es nicht nach voll ziehen! Dafür muss man wohl studiert haben!
So, ich glaube das reicht für das erste, ich wünsche euch viel Kraft gegen diese Krankheit standhaft zu bleiben. Dem Krebs zum Trotze!
Grüße dich
Birgit

03.05.2004, 15:51
hallo birgit,
ich war total geschockt, als ich gerade deine zeilen las. das ist alles so furchtbar. es tut mir wirklich unendlich leid. warst du denn bei deiner mutter als sie starb? wir waren damals alle bei unserem vater dabei und das war mir persönlich ein riesengroßer trost.
ich weiß, es kann dich nichts über den verlust hinwegtrösten, aber vielleicht ist deiner mutter viel (noch schlimmeres) erspart geblieben.
ich wünsche dir und deiner familie alles erdenklich gute!
martina

03.05.2004, 21:19
Hallo Martina,
schön das du noch mal geantwortet hast, gibt mir so ein wenig das Gefühl nicht alleine mit diesem problem zu sein!Nein, es kann mich wirklich im moment nichts trösten, sei es noch so gut gemeint aber trotzdem danke für die Worte. Ja, ich war bei meiner Mam in den letzten 4 Std. am Bett und ich hoffe so sehr, das sie das wußte denn ich habe immer zu ihr gesagt das ich sie nicht alleine sterben lassen würde auch wenn es mir das Hez bricht und es ist zerbrochen. Mein Mann(harte Schale, weicher Kern) war auch bei und er hat bitterlich geweint das ich ihm sagte er soll doch raus gehen. So war ich mit ihr die ganze Zeit alleine.Habe immer so die vorstellung gehabt man spricht noch ein paar Worte und dann schläft der jenige in aller ruhe ein, heute weis ich wie naiv das ist. Das Leben ist wirklich prutal! Ich könnte wohl noch viel, viel mehr schreiben aber ich möchte dich nicht zu texten!Vielleicht schreibst du bei gelegenheit mal wie du das alles verarbeitet hast wenn du magst natürlich.
Viele Grüsse
Birgit b-wandrei@freenet.de

04.05.2004, 07:25
Hallo Katrin,
bei meiner Mutter waren diese Symptome nach den ersten beiden Infusionen auch, aber das legt sich. Und bei Deiner Mama sicher auch. Ich denke mal, es kann gut sein, dass am Ende der vier Wochen die Wirkung etwas nachlässt u die Schmerzen wieder kommen.Ist bei meiner Mama auch so. Jetzt im Mai muss sie wieder zum Knochensynthigramm - hab so eine Angst davor was das Ergebnis wohl bringen wird.Aber im Moment geht es meiner Mutter sehr gut. Sie kann ohne Probleme laufen, was vor einem viertel Jahr noch unvorstellbar gewewesen wäre. Ich wünsche Dir viel Kraft u Deiner Mama alles Gute.

Hallo Birgit,
es tut mir unendlich leid, dass Deine Mutter sterben musste u ich weiss keine Worte können in so einem Moment trösten. Aber ich bin mir sicher, dass Deine Mama gespürt hat, dass Du bei ihr warst u Du sie nicht alleine gelassen hast. Und wie Tina schon geschrieben hat, vielleicht ist Deiner Mama wirklich schlimmeres erspart worden. Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft. Corinna

21.06.2004, 20:34
Hallo!Meine Mutter bekommt nächste Woche ihre fünfte Zometa-Infusion.Sie hat "nur"noch an einer Stelle Schmerzen. (dritter Brustwirbel an der Wirbelsäule)Alle anderen betroffenen Stellen(Schulter, Nacken, Hüfte)sind schmerzfrei. Ihr Arzt meinte nun sie an der Wirbelsäule punktuell zu bestrahlen um die Schmerzen in Griff zu bekommen.Wie sind Eure Erfahrungen dazu?Meine Mutter hat hauptsächlich nur beim Liegen Schmerzen, wenn Druck auf diese Stelle kommt.Mir kam die Idee Wasserbett. Hat jemand Erfahrungen damit ob dies schmerzlindernd wirkt?Das Knochenzintigramm hat übrigens ergeben, das keine neuen Metastasen dazu gekommen sind.Da sind wir schon sehr froh. Man kann aber auch noch nicht sehen ob es durch Zometa schon weniger geworden ist. Wahrscheinlich ist es dafür noch zu früh.Also, noch einen schönen, schmerzfreien Tag! Katrinname@domain.de

22.06.2004, 06:38
Hallo Katrin, meiner Mutter geht es auch jedesmal besser wenn sie ihre zometa bekommt. sie hat auch metastasen an der ws u an der hüfte, hatte sehr starke schmerzen dort u nach der bestrahlung war sie schmerzfrei.also ich würde die bestrahlung auf alle fälle machen. meine mutter hat immer noch schmerzen in der lendenws. man hatte im januar schon gesehen dass dort was ist wusste aber nicht genau ob es metastasen sind.jetzt wurde ein neues röntgenbild gemacht u nächste woche haben wir ein gespräch beim arzt. aber er meinte schon im vorfeld man muss davon ausgehen dass es eine metastase ist u wenn ihr die 1.bestrahung geholfen hat u sie jetzt schmerzfrei ist, warum soll man dann die lendenws. nicht auch bestrahlen, wenn sie danach schmerzfrei ist.also ich denke wir werden sie bestrahlen lassen. ob ein wasserbett gegen die schmerzen helfen kann, das weiss ich leider nicht! ihr jetziges knochenzintigramm zeigte auch keine verschlechterung zum januar - gott sei dank! ich hab eine frage. kann es sein dass zometa den wachstum von metastasen verhindert??? danke für eine antwort dazu. ich wünsche dir u allen anderen hier alles gute. corinna

22.06.2004, 08:20
hallo katrin, hallo corinna,
ich schreib euch mal, was bei zometa unter anderem im beipackzettel steht:
"es wird zur behandlung von knochenmetastasen (ausbreitung des tumors) angewendet, um komplikationen, z.b. knochenbrüche, zu verhindern und um die überschüssige menge an kalzium im blut wieder zu verringern. zoledronsäure wirkt, indem sie sich an die knochen anlagert und die knochenumbaurate verlangsamt."
vielleicht hilft euch das weiter. unser arzt sagte auch einmal, wenn man zulange wartet mit der nächsten infusion, können die schmerzen wieder kommen.
unserer mutter haben die bestrahlungen am rücken auch sehr geholfen und wenn man genau weiß, wo neue metastasen sind, denke ich, dass eine erneute bestrahlung doch das beste ist.
ich wünsch euch und euren müttern weiterhin alles gute.
tina

22.06.2004, 13:44
hallo Corinna!Vielen Dank für Dein aufbauendes Mail.Es ist schön zu hören,das es eine Möglichkeit gibt die Schmerzen mit Bestrahlung weg zu bekommen.Meine Mutter ist jetzt auch viel positiver eingestellt.Wie lange bekommt Deine Mutter schon Zometa?Wie hat sich bei ihr der Tumormarker im Laufe der Infusionen entwickelt?Wieviele Bestrahlungen hat sie eigentlich bekommen?Zu meiner Mutter hat man gesagt, das Zometa einfach den Knochen hart macht um so Brüche zu vermeiden.Jedoch denke ich das Zometa auch weitere Metastasen verhindert und auch verschwinden lässt.Ich habe nämlich gelesen, das Zometa-Patienten berichten das nach einigen Infusionen einige Metastasen nicht mehr sichtbar waren.Hoffentlich wird dies bei unseren Müttern auch der Fall sein.Gruss Katrin

23.06.2004, 06:51
Hallo Tina, Hallo Katrin
danke für eure mails. das kann ich nur bestätigen mit dem *zu lange warten*. meine mutter bekommt exakt nach 4 wochen ihre nächste infusion. und je näher der tag rückt bis sie die infusion bekommt,merkt man dass die schmerzen intensiver werden. u sobald sie zometa bekommen hat, geht es ihr einwandfrei. im januar konnte meine mutter kaum noch laufen, wegen den wahnsinningen schmerzen in der hüfte u ws. danach bekam sie dann die bestrahlungen (13xws u 10x hüfte). u wie bereits gesagt, danach waren die schmerzen weg u meine mutter war ein anderer mensch! u wenn jetzt gesagt wird die lendenws. muss bestrahlt werden, dann muss das einfach sein, wenn sie danach schmerzfrei ist!!auf jeden fall dient zometa zur knochenstabilisierung und wir können alle nur hoffen, dass dieses wundermittel zometa unseren müttern hilft!auch wenn es meiner mama soweit gut geht, bekommt sie manchmal so depressionen u wird so traurig, denn dann fällt ihr auf einmal wieder ein dass sie so krank ist u sie viel. in einem viertel jahr gestorben sein kann. in solchen momenten muss man für sie da sein u ihr mut zusprechen - sonst zerbricht sie an der angst vor dem sterben- aber so weit wollen wir erst gar nicht denken. wir dürfen einfach die hoffnung nie aufgeben. ich wünsch euch un euren muttis weiterhin viel kraft. corinna

28.06.2004, 10:50
Hallo Corinna!Auch ich kenne es von meiner Mutter, das sie an manchen Tagen in ein tiefes Loch reinfällt und total depressiv ist.Es ist dann sehr schwer sie wieder aufzubauen.Ich erzähle ihr dann immer wieder,was eine Bekannte (Krankenschwester auf Gyn.)mir erzählt hat.Sie haben Patienten die seit über 10 Jahren jeden Monat zur Infusion kommen und ein schönes Leben trotz ihrer Krankheit haben.Auch meiner Mutter ihr Professor hat damals am Beginn der Krankheit zu ihr gesagt, das wenn der Krebs schon meint er müsse weiter machen, dann am besten in den Knochen.Diese Art von Krebs kann man am besten behandeln und kann trotzdem noch alt werden damit. Das hat sie damals sehr aufgebaut. Berichte doch mal deiner Mutter davon, vielleicht hilft es ihr.Meine Mutter nimmt übrigens neben der Zometa-Therapie noch jeden tag das Medikament Aromasin ein.Es soll allgemein weiteren Krebswachstum im Körper stoppen.(ein neues ,sehr teures Medikament).Vielleicht wäre es auch etwas für deine Mutter. Alles Gute!Katrin

29.06.2004, 07:02
Hallo Katrin,danke für deine aufbauenden Worte.Wir waren gestern wieder bei der Ärztin mit den aktuellsten Röntgenbildern u sie war zufrieden. Die Krankheit hat sich seit Januar nicht verschlechtert. Meine Mama hat an der Wirbelsäule auch unwahrscheinliche Abnützungen, daher wahrscheinlich auch manchmal noch ihre Schmerzen. Aber die Ärztin meinte das ist nichts zum bestrahlen. Und (das hat mich sehr gefreut) man könne sehen wie manche Knochen*dichter* geworden sind - sprich -Zometa spricht an. Du glaubst nicht wie glücklich meine Mama nach dem Gespräch war. Die Ärztin meinte wenn sie weiter keine Beschwerden hat, soll sie in einem halben Jahr wieder kommen. Das sind doch mal gute Nachrichten oder was meinst Du? Als bei meiner Mama der Krebs festgestellt wurde, hat auch der Prof. gemeint, mit Knochenkrebs kann man alt werden. Sie muss auf jeden Fall alle 4 Wochen ihre Zometa bekommen und ihre Hormontabletten weiternehmen. Über dieses Medikament Aromasin hab ich noch nie was gehört. Viel. erkunde ich mich mal. Wünsch Dir und Deiner Mama alles Liebe und Gute . Corinna

30.06.2004, 10:36
Hallo Corinna!Das sind ja sehr positive Nachrichten die Du von Deiner Mutter berichtest.Super!Sind das normale Röntgenaufnahmen die bei Deiner Mutter gemacht wurden oder Knochensintigramm?Meine Mutter war heut morgen zur Vorbesprechung zur Bestrahlung, die am Montag starten soll.Der Arzt meinte, sie müsse damit rechnen, das die Speiseröhre durch die Bestrahlung in Mitleidenschaft gezogen wird.Sie werde Schluckbeschwerden bekommen.Hat Deine Mutter auch derartige Nebenwirkungen?Nach wieviel Bestrahlungen hat Deine Mutter eine Schmerzlinderung gespürt?Einen schönen Tag!Katrin

01.07.2004, 06:34
Hallo Katrin! Es wurde Knochensintigramm gemacht das keine Veränderungen zeigte. Aber weil sie über Schmerzen in der LWS klagte machte man normale Röntgenaufnahmen von da. Aber da konnte die Ärztin nur Abnützungen sehen u keine Metastasen und es gäbe nichts zum Bestrahlen meinte sie.Wo wird denn deine Mutter bestrahlt?Warum bekommt sie Beschwerden in der Speiseröhre? Meine Mutter wurde an der WS und Hüfte bestrahlt insgesamt 13mal. Nach der 3 Bestrahlung spürte sie die erste Linderung und am Ende hatte sie gar keine Schmerzen mehr. AmAnfang haben wir sie mit dem Rollstuhl zur Bestrahlung gebracht und am Ende sprang sie zum Ausgang wie ein jungen Mädchen. Es war unfassbar für uns alle!Aber bitte achtet darauf dass keinerlei Wasser an die Stelle kommt wo deine Mama bestrahlt wird! Das muss absolut trocken bleiben und nach jeder Bestrahlung die Stelle mit Babypuder (Penaten), das haben wir genommen, einpudern und das insgesamt 3x am Tag.Das ist absolutes Muss dass kein Wasser drankommt und dass die Stellen gepudert werden, damit die Haut keine Schäden bekommt. Das haben wir alles strikt eigehalten, sogar noch 2 Wochen nach der letzten Bestrahlung, und meine Mutter hatte absolut keine Beschwerden mit der Haut. Hoffe ich konnte Dir etwas helfen und wünsch Dir alles Gute. Grüsse an Deine Mama und die Bestrahlung wird ihr helfen!! Bestimmt! Corinna

01.07.2004, 08:11
Hallo Corinna

auch ich wurde schon mehrfach bestrahlt. Jetzt im April/Mai 22 mal LWS und beide Becken.
Aber - ich habe mich Duschen dürfen. Es darf Wasser an die Stellen kommen - nur, darf man nicht rubbeln. Weder mit dem Waschlappen noch mit dem Handtuch.
Auch siollte das Wasser natürlich nicht brütend heiß, oder eiskalt sein. Lauwarm war für mich genau richtig.
Und Shampoo oder Seife darf auch nicht benutzt werden. Nach dem abtupfen ( anstelle Trocken rubbeln) dann Penatenpuder drauf... gibt auch keine Schäden.
Obwohl ich eigentlich sehr empfindlich bin, gab es keine einzige stelle die aufgemuckt hat. Beim ersten mal ( Brust und Achsel Bestrahlung im Herbst 2003 )hatte ich unterhalb der Armachsel kleine Rötungen. Die aber sicherlich als Folge von dem vielen Schwitzen durch die Medikamente und damit eben Feuchtigkeit auch bei den Bestrahklungen ( schließlich kann man die Hitzewallungen, die durch die Medikament entstehen bei der Bestrahlung nicht einfach abstellen) entstanden sind.

Die meisten Kliniken und radiologische Praxen übernehmen mehr und mehr die Möglichkeit des Duschens, trotz Bestrahlungen.

elisabeth

02.07.2004, 11:30
Hallo Ihr alle!
Da zum Glück vom Thema "KREBS" bisher völlig unerfahren, habe ich eine Frage an Euch.
Ein guter Freund hatte vor 7 Jahren Prostatakrebs, der mit Chemo behandelt wurde. Nach 5 Jahren ist Knochenkrebs aufgetreten und hat Metastasen an der Wirbelsäule gestreut.
Nachdem die Werte bei Bestrahlungen nicht besser werden, versucht der Freund jetzt bei einem Heilpraktiker sein "Glück".
Hat jemand Erfahrungen, ob das etwas bringen kann?

24.07.2004, 21:24
Hallo an alle!Hat jemand Erfahrung mit der Einnahme von Thymus-Peptiden?Meine Mutter bekommt zur Zeit Bestrahlungen und hat gehört das T.-P. das Immunsystem aufbauen sollen.Vielen Dank!Katrin

26.07.2004, 16:07
hallo katrin,
unsere mutter nimmt seit ca. 1 1/2 jahren thym uvocal, außerdem wobe mugos und ein selen präparat. wir hatten diese medikamente von unserem hausarzt empfohlen bekommen und ich bin überzeugt, dass ihr die tabletten sehr gut tun.
ich hoffe, dass dir das weiterhilft.
alles gute für deine mutter! tina

30.07.2004, 06:29
Hallo an Alle. Meine Mutter bekommt seit einiger Zeit die Zometa Infusion. Kann es sein dass Zometa zu einem Blähbauch oder generell zu einem dickeren Bauch führen kann? Meine Mutter hat so einen dicken Bauch bekommen - wurde aber bereits untersucht und man konnte nichts bösartiges feststellen. Jetzt meinte unser Hausarzt, dass dieser Blähbauch von Zometa kommen würde. Kennt jemand diese Erscheinungen? Würde mich über Antworten freuen . Gruss corinna

31.07.2004, 18:39
hallo, corinna. Meine Mutter bekommt jetzt seit 2001 Zometa. Aber sie bekommt noch Madopar, Pantozol,Zofran, Safofen, Paspertin, Lactulose, Novalgin, Fatrecortin, Femara, Zolloft und Durogesic
(Morphium Pflaster). Meine Mutter war immer eine zierliche Frau und sehr figurbewusst. Nun sieht sie aus wie "aufgepumt". Das nimmt man aber alles gerne in Kauf, wenn nur diese verdammten Metastasen Ruhe geben. Jetzt hat sie allerdings aktue Probleme mit der Blase bekommen. Sie entleert sich unkontrolliert und das belastet sie sehr. Am Mittwoch nun gehen wir ins Krankenhaus zum Urologen um zu sehen, ob man da einen Ausweg finden kann. Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Schönes Wochenende an alle hier, die mit dem gleichen Schicksal ihrer Mütter kämpfen. Kopf hoch
Steffi

18.08.2004, 13:22
Hallo an alle! Nachdem meine Mutter nun endlich ihre Bestrahlung abgeschlossen hat (vor 2 Wochen war die letzte)leidet sie immer noch, wie auch während der Behandlung an starker Appetitlosigkeit und Übelkeit.Sie hat auch schon ziemlich an Gewicht verloren.Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann berichten wir lange diese Nebenwirkungen noch anhalten oder hat einen Tipp gegen die Appetitlosigkeit?!Vielen Dank und einen schönen, schmerzfreien Tag!Katrin

19.08.2004, 19:33
hi, katrin, das was du schreibst haben wir auch schon hinter uns. Sprich den Arzt deiner Mutti mal auf Zoloft gegen die Übelkeit an und er soll ihr ein leichtes Kortisonpräperat verschreiben, das regt den Appetit wieder an.
Lasst euch ja nicht abwimmeln, wegen der Zoloft, die sind sehr sehr teuer, aber er muss sie in dem Fall verschreiben. Meld dich mal wieder und alles liebe für deine Mutti
Gruß Steffi

27.08.2004, 09:09
Hallo Ihr Lieben, tief erschüttert habe ich eben Eure ganzen Mails gelesen. .warum??? Weil die gleiche Krankheit bei meiner 43 jährigen Schwester festgestellt wurde. Von Brustkrebs ausgehend sind zusätzlich beide Leberlappen, Lendenwirbel und 12. Brustwirbel befallen bis auf die Knochen. Sie war immer in Behandlung wegen Brust- und Rückenschmerzen, auch bei ihr wurde lediglich ein Entzündungsherd festgestellt und nichts weiter unternommen. Meine Schwester hat die ganze Schwere ihrer Krankheit noch garnicht richtig erfasst (Gott sei Dank??) Sie hat jetzt die 2. Chemo hinter sich und ich wohne 650 km von ihr entfernt und kann nicht immer helfen. unsere Mutter ist Demenzkrank und muss in Kürze in ein Pflegeheim (ist also auch keine Hilfe) meine Schwester ist geschieden und hat 2 Kinder 19 und 16. ich habe so eine furchtbare Angst in mir und weiss nicht wie ich mit der Angst umgehen soll, zumal ich vor allen immer die Starke spielen muss. Wisst Ihr mir einen Rat?????

Unabhängig davon wünsche ich allen Betroffenen von ganzem Herzen wenig Schmerzen und hoffentlich baldige Genesung und den Angehörigen viel viel Kraft.

liebe grüsse Mona AngelsMum@gmx.net

27.08.2004, 09:22
Hallo Emilio

ich wünschr dir und deiner familie viel kraft um alles kommende zu ertragen.

vielleicht hilft es dir, ab und zu hier zu lesen, damit du siehst, du stehst nicht alleine mit deinen sorgen und ängsten

liebe grüsse mona

06.09.2004, 13:30
Hallo an alle! Wir sind gerade ganz verzweifelt. Wir haben heute erfahren, dass der Tumormarker bei meiner Mutter weiter angestiegen ist.(CA 134, cea 1,9)Vor drei Monaten lagen die werte bei 92 und 1,4.Wir haben jetzt sehr große Angst das etwas neues bei meiner Mutter zum Vorschein kommt.Jetzt habe ich gerade bei einer Krebsinformation im Internet gelesen, dass der Tumormarker auch nach Strahlenbehandlung steigen kann, da durch eine Krebszerstörung der Stoff im Blut steigt.Meine Mutter hat bis vor zwei Wochen Bestrahlungen bekommen.Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Tumormarker gemacht? Wie hoch sind bei Euch die Schwankungen?Vielen Dank! Katrin

21.09.2004, 13:09
Hallo an alle!Ich möchte nur weiter von meiner Mutter berichten.Gestern haben wir nun erfahren woher der gestiegene Tumormarker und der ständige Husten kommt.Man hat Metastasen auf der Lunge festgestellt. Wir sind ganz verzweifelt.Sie bekommt heute zusammen mit Zometa ihre erste Chemo.Ich hoffe das sie genug Kraft aufbringt die Chemo durchzuziehen, da sie von den Bestrahlungen im Juli noch sehr geschwächt ist. Ich wünsche allen einen schönen, schmerzfreien Tag! Katrin

21.09.2004, 16:46
ach Katrin, das tut mir entsetzlich leid. Als Angehörige einer Betroffenen kann ich mir lebhaft vorstellen, wie verzweifelt Ihr seid.

Ich wünsche Euch viel Kraftund Hoffnung. Mona

28.10.2004, 21:05
Hallo,ihr alle.....
ich kann mit euch allen so gut mitempfinden... Meine Mutter ist dieses Jahr im März an Darmkrebs verstorben mit 52 Jahren.Sie hatte auch Metastasen in der Wirbelsäule und im Becken.Sie bekam auch über ein Jahr Zometa und Misteltherapie.Alles,worüber ihr berichtet, kommt mir bekannt vor.Möchte euch auf diesem Weg Mut machen und begleitet eure Muttis am Sterbebett,wenn es soweit sein sollte.Es ist für alle Beteiligten nur gut,glaubt mir.Meine Mutter war meine beste Freundin und mir fehlt ein Teil von mir.
Gruss an euch alle.

10.11.2004, 13:05
Hallo Dunja,

kann mich Deinen Worten nur anschließen. Habe vor 14 Wochen meine Mutter verloren, wir haben sie bis zum Schluss begleiten dürfen.
Auch ich habe einen Teil von mir verloren. Die Zeit mit ihr war sehr schön, ich zehre davon....

Allen ganz viel Kraft und Zeit.....!!!!
Monika

10.11.2004, 19:37
Hallo Ihr Lieben

Es tut mir so leid wenn ich alle eure Geschichten lese! Ich bin erstemals 1992 an BK erkrankt mit immer wiederkehrenden Rückfällen. Seit diesem Sommer habe ich Met. im Becken Darm- undKreuzbein aber zum ¨Glück fast keine Schmerzen. Ich kriege alle 3 wo Chemo mit Navelbiene, Zometa für Knochen und Herceptin - letztes Jahr Her2neu .
Im Blutbild hat man nichts gesehen, aber der Tumormarker stieg plötzlich sehr, deshalb hat man grossen Check-up gemacht. Ich dachte ja immer, in meinem Alter (58) sind ab und zu Rückenschmerzen normal! - Also, Bitte an alle BK-Patientinnen ohne Panik machen zu wollen - macht regelmässig Check-up inkl. Knochen-Szinti! Leider macht man das ja "normalerweise" erst, wenn Knochenschmerzen auftreten! Ich bin aus persönlicher Erfahrung der Meinung, dass dieser Untersuch bei allen BK-Betroffenen Patientinnen zum normalen Check-up gehört, weil damit viel Leid erspart werden kann! Je früher man etwas entdeckt, je besser kann man etwas dagegen unternehmen. Zometa soll ja ein sehr gutes Medi sein! - Danebst baue ich natürlich auch auf komplementär-mediz. Methoden wie Meditation (nach Victor Philippi, Cranio-Sacral-Therapie, Psychohygiene, Ernährung (absolut keine Milchprodukte) und hoffe so, endlich ganz gesund zu werden! Es geht mir psychisch und körperlich sehr gut und ich bin so dankbar um all die Hilfe und Unterstützung die ich kriege. Ich komme eben aus Japan zurück, wo ich meinen Mann besuchte, der dort arbeitet. Ich war bin total happy, dass ich die Reise so geniessen konnte und wir eine so tolle Zeit zusammen verbringen konnten!- ursprünglich war ja geplant, dass ich mit ihm die drei Monate verbringe, dann pfuschte mir "mein Begleiter" dazwischen... - Trotzdem - es waren wenigstens fast ganze drei Wochen, zwischen den Therapien! . Nochmals, ich möchte niemandem Angst einjagen, nur mein Herzensanliegen anbringen, nämlich achtsam sein mit sich und fordern was man benötigt und braucht!!!
mit vielen ! Cristina

17.11.2004, 23:24
Hallo an alle hier in diesem Forum,
bin auf der Suche nach mehr Information bez. Knochenmetastasen auf dieser seite gelandet und war sehr erstaunt über die vielen gleichen Schicksale. Wenn man betroffen ist, glaubt man doch immer, man wäre allein auf der Welt!
Mein Mann (56) leidet am sog. CUP- Syndrom, hat an 2 Wirbeln Krebszellen und leidet unsagbare Schmerzen trotz 4 Spritzen Dipidolor am Tag. Im Sommer wurde der 11. Brustwirbel entfernt und durch ein Titan-Implantat ersetzt. In Kürze wird er am 12.BWK seine ersten Bestrahlungen erhalten, die sind seine große Hoffnung!
Nun lese ich hier immer wieder von Zometa und wundere mich, warum er es nicht bekommen hat. Wann genau wird es eingesetzt?
Er bekommt Bonfos zum Knochenaufbau. ist das vergleichbar mit Zometa?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, denn wir sind alle sehr verzweifelt, wel es ihm so schlecht geht. (zunehmende Lähmungserscheinungen an den beinen sind seit ca einer Woche zu beobachten)
ganz herzliche grüße Reni
name@domain.de

14.12.2004, 13:29
Hallo an alle!Meine Mutter hat nun schon 10 mal Zometa-Infusionen bekommen.Beim letzten Knochenzintigramm wurde festgestellt, das sich noch zwei weitere Metastasen gebildet haben.Ich habe immer gedacht, dass Zometa das entstehen weiterer Metastasen verhindert!?Oder ist die Behandlungsdauer von bisher 10 Infusionen noch zu wenig?Hat jemand Erfahrungen?Meine Mutter bekommt zur Zeit auch Chemotherapie wegen Lungenmetastasen.Bereits nach der 3 Chemo hat man festgestellt das die Lungenmetastasen merklich kleiner geworden sind.Vermutlich bekommt sie nun 6 Chemos insgesamt.Sie vertägt die Chemos eigentlich ganz gut.Sie hat zwar sehr stark abgenommen und ist ständig müde und schwach,aber sie sagt wenns hilft wird sie die zwei auch noch durchstehen.Hoffentlich wird dann alles wieder gut!Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit!Katrin

15.12.2004, 06:47
Hallo Katrin, meine Mama bekommt jetzt seit fast 1 Jahr Zometa. Aber so viel ich weiß, ist Zometa zur Knochenstabilisierung bzw. Knochenaufbau - nicht daß sich weitere Metastasen bilden. Vielleicht irre ich mich auch-aber so viel weiß ich darüber. Daß sich die Krebszellen nicht weiterbilden bekommt meine Mama Hormontabletten. Sie bekommt alle 4 Wochen genau die Zometa und 1 Tag vorher wird immer Blut abgenommen und kontrolliert ob alles ok ist und vor allem der Tumormarker wird kontrolliert. Somit ist sie ständig unter Kontrolle und Gott sei Dank sind bis jetzt keine weiteren Metastasen dazugekommen. Aber wie Du selber sicher weißt man lebt in ständiger Angst. Ich wünsch Dir und Deiner Familie und vor allem Deiner Mutter gesegnete Weihnachten. Corinna

22.02.2005, 19:43
Ich lese immer nur von Frauen mit Knochenkrebs. Mein Mann hat Knochenmetastasen von Prostatakrebs. Bekommt jetzt Estracyt-Infusionen die Verträgt er ganz gut. Dann soll es mit Tabletten weitergehen Der Arzt sagte mir, dann sollen erst die Nebenwirkungen kommen. Übelkeit etc. Kann man was dagegen machen. Bin auch sehr verzweifelt wer kann mir einen Rat geben. Möchte wissen wie es mit der Lebenserwartung mit oder ohne Chemo ausschaut. Danke im Voraus Erika

22.02.2005, 21:58
Wie lange ist etwa die Lebenserwartung von einer Frau mit 88 Jahren, mit Wirbelsäulentumor

23.02.2005, 08:35
hallo marlene,

dass kann dir so natürlich keiner sagen. hat sie wirklich einen tumor an der wirbelsäule, oder metastasen?
wirbelsäulentumore sind nämlich eher sehr selten und treten wenn vermehrt bei kindern auf.

um was zu der lebenserwartung zu sagen, müsste man schon wissen, wo der ursprungstumor sitzt und wie weit die erkrankung fortgeschritten ist. und selbst dann kann man dir nur mit einem statistsichen Wert weiterhelfen. Jeder Fall ist anders.

lieben gruß.

23.02.2005, 08:59
Hallo und guten Morgen!
Ich glaube das läßt sich so nicht genau festlegen, es kommt wohl auf die gesamte Vervassung- Gesundheitszustand- an. Meine Mam hat es genau 8 Monate geschafft zu leben mit der Diagnose Knochenkrebs mit Metastasen im Lendenwirbel Bereich. 2 1/2 Jahre vorher hatte sie Schilddrüsenkrebs und danach den ganz, ganz bösartigen Scheidentumor. Chemo und Bestrahlung war an der Tagesordnung, mal von den ganzen Medikamenten abgesehen. Also was ich damit sagen will, der Körper von meiner Mam war wirklich sehr, sehr geschwächt! Im nachhinein bin ich froh das ihr weitere Schmerzen oder gar Operationen , die vielleicht nicht geholfen hätten, erspart geblieben sind. Was wohl wirklich am wichtigsten ist, jeder sollte sich mit dem Tod auseinandersetzen, ansonsten fällt man in ein ganz ganz tiefes loch, wo ich immer noch nicht heraus bin. Leider Ziehen einen die Ärzte auch heute noch nicht immer dazu und sagen einem direkt was Sache ist.Hier ist absolute Aufklärung nötig!
Viel Kraft Euch alle
Birgit b-wandrei@freenet.de

23.02.2005, 12:16
Hallo,

auch meine Mutter (71) hat Metastasen an der Wirbelsäule und auch bereits an anderen Knochen. Das Ganze begann im September 2002, als man einen Tumor in der Brust feststellte. Vor ca. einem halben Jahr wurde ihr die Brust abgenommen (meiner persönlichen Meinung nach viel zu spät!) - trotzdem: seit ca. 3 Monaten hat sie jetzt die Metastasen.
Mittlerweile ist alle Hoffnung verloren, sie wird nicht mehr bestrahlt.
Jetzt wird sie künstlich ernährt und bekommt Morphium in sehr hohen Dosen.
Ihr Tod dürfte wohl schon in den nächsten Tag eintreten. Das wurde mir vorgestern von den Ärzten eröffnet.
Zwar war mir - rein logisch gesehen - klar, dass es so kommen würde. Trotzdem bin ich total am Boden. Ich schlafe kaum mehr, mein Kreislauf spielt verrückt. Mein Arzt hat mich erstmal krank geschrieben. So kann ich glücklicher Weise noch viel Zeit bei meiner Muter verbringen.
Aber es trifft mich alles so furchtbar, obwohl ich meinte, einigermaßen darauf vorbereitet zu sein. Ich selbst bin 35 Jahre, meine Mutter wie gesagt 71. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass es irgendwie "normal" in meinem Alter ist, wenn dann irgendwann mal die Mutter stirbt.
Ich bin Einzelkind und hatte eine sehr intensive Zeit mit meiner Mutter, mein Vater ist 74 und geistig verwirrt. Er kann mit der Situation nicht so recht umgehen. Das macht es halt noch schwerer...
Jetzt aber meine Frage: Ich weiß also jetzt, dass meine Mutter demnächst stirbt. Wenn es nur irgendwie geht möchte ich dann dabei sein - obwohl ich vor diesem Moment so unglaublich Angst habe. Kann ich mich vielleicht irgendwie seelisch darauf noch besser vorbereiten? Geht so was - zumal ich kein gläubiger Mensch bin - überhaupt? Wie seid ihr mit so einer Sitution umgegangen? Wer hat da Erfahrungen?

Besten Dank und liebe Grüße
Markus

23.02.2005, 12:25
hallo markus,

ich denke du hast schon damit begonnen, dich darauf vorzubereiten, in dem du dich ganz intensiv mit dem tod auseinandersetzt und vor allem den gedanken akzeptierst, dass sie bald nicht mehr bei euch sein wird.
auf den sterbeprozess selbst kann man sich meiner einschätzung nur sehr schlecht vorbereiten. ich (26) habe vor 2 jahren meinen vater an den krebs verloren. nun bereite ich mich darauf vor, dass mich auch meine ma über kurz über lang auch verlässt, da sie an lungenkrebs im stadium 4 erkrankt ist.
das sterben verläuft bei jedem ja auch sehr unterschiedlich...
mal ist es ein längerer kampf, mal verläuft es sehr friedlich. du hast geschrieben, dass du dabei sein willst - tu das. das wird dir im nachhinein, dass gefühl geben, dass du alles für sie getan hast und sie auch auf dem letzten und vielleicht schwersten weg begleitet hast. das wird dir nach dem tod viel kraft geben.
ich war ganz allein, als mein vater starb. es waren schlimme stunden, aber im nachhinein habe ich ein starkes gefühl der erlösung gespürt und war sehr erleichtert.

ganz viel kraft und mut.

lieben gruß.
sunny

25.02.2005, 11:40
Hallo sunny!

Vielen lieben Dank für deine Zeilen!!!! Sie haben mich sehr betroffen gemacht - und doch aber auch gleichzeitg etwas mutiger.
Dass man nach dem Tod irgendwie schon eine Erleichterung spürt, kann ich mir vorstellen. Manchmal ertappe ich mich auch bei dem Gedanken, dass es jetzt nur noch schnell gehen soll...obwohl ich gleichzeitig furchtbar Angst vor dem letzten Moment habe.

Seit den letzten zwei Tagen geht es meiner Ma wieder etwas besser...die schmerzmittel wirken jetzt wohl besser und sie war wohl auch etwas ausgetrocknet. Die Ärzte haben sich mit mir darüber gefreut, mich aber auch gleichzeitig gewarnt, mich Illusionen hinzugeben. Da haben sie schon recht. Trotzdem geben mir solche Tage doch irgendwie wieder ein bisschen Kraft!

Liebe sunny, ich wünsche dir auch viel Kraft und Zuversicht, was deine Situation anbelangt!!! Alles was ich hier lese ist so schrecklich...und trotzdem: ich habe schon Einiges im Leben hinter mir...irgendwie gings immer trotzdem weiter! Und trotz mancher ganz dunklen Stunden hat es danach immer wieder viele, viele wunderschöne Tage gegeben!

Ich wünsche dir alles, alles Gute!!

Lieben Gruß
Markus

25.02.2005, 14:47
hallo, ihr lieben, auch mich möchte mich heute mal wieder melden. meiner mama geht es auch immer schlechter, wir gehen nun in das vierte jahr nach wiederausbruch. d.h. 1992 brustkrebs,dann ruhe bis 2001 und dann die knochenmetasen. leider musste das morphium wieder erhöht werden und die abstände, in denen sie in die klinik muss, werden immer kürzer. das ganze geht immer mit starkem erbrechen einher und dann werden die schmerzen wieder unerträglich, da sie die medikamente auch nicht bei sich behält. nun fängt sie auch an ziemlich verwirrt zu sein. nun ja, wir wissen nicht, kommt es von der metastase in der schädelkalotte oder vom morphium oder von der parkinson,die sie als resultat der bestrahlungen am kopf hat. ja, ihr lieben, wie sollen wir uns trösten? auch ich weiß nach soviel jahren auch nicht mehr ein noch aus. nur hoffe und bete ich immer, dass sie von all ihrem elend nicht allzu viel bewusst mitbekommen. habt kraft und gedult mit unseren armen. und kopf hoch , sie brauchen uns. steffi

26.02.2005, 09:16
Also

Mein Vater (57) bekam im August die Diagnose:
multibles Blasenkarzinom in situ.
Daraufhin folgten 6 Installationstermine mit Tuberkulose.
Im Januar erfolgte nun eine NAchkontrolle mittels TURP Blase, und es war alles ohne Befund.

Soweit soooGut.
Nun klagt mein Vater seit November über sehr starke Schmerzen in der Halswirbelsäule.
Bisher wurde natürlich in alle Richtungen Diagnostiziert 8 Banscheibenvorfall, Atrose,etc).

Nun seit GEstern haben wir die Diagnose:
Knochenmetastasen in den Rippen, Brustbei und eventuell in der Halswirbelsäule.

Nun soller Bestrahlungen und eventuell Chemo bekommen.

Kann mir jemand sagen wie da die Erfahrungen und Prognosen sind?

Dann hat er heute zur Stabilisierung der Wirbelsäule ein Korsett verpasst bekommen.
Problem ist das mein Vater unter starker Klaustrophobie ( Platzangst) leidet.
Ergebniss: Er bekommt in dem Ding Panikattaken, außerdem ist es tierisch schwer und die Schmerzen werden verstärkt.

Gibt es dazu eine Alternative?
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liebe Grüße

Anja

26.02.2005, 10:57
hallo anja,

ich habe gerade deine e mail gelesen und möchte dir kurz unsere erfahrungen mitteilen. bei unserer mutter wurden im januar 2003 knochenmetastasen diagnostiziert als folge von brustkrebs. im februar 2003 wurde die brust entfernt und es begannen die bestrahlungen (20) und chemo (6). die bestrahlungen verkraftete sie einigermaßen gut, mußte sich allerdings öfters übergebenwar ständig müde und hatte keinen appetit. die chemo nahm sie dann allerdings sehr mit. es ging ihr teilweise wirklich sehr sehr schlecht, die brauchte einmal sogar eine bluttransfusion, sonst halfen ihr verschiedene spritzen, um das blutbild zu bessern. sie bekam damals auch ein korsett verschrieben, aber sie hat es nie getragen.
heute geht es ihr relativ gut (toi toi toi). sie bekommt seit märz 2002 alle vier wochen ihre zometa infusion zus stabilisierung der knochen und ansonsten eine reihe von medikamenten, unter anderem morphin. ein problem bei ihr ist halt die psyche, weil sie nicht mehr so arbeiten kann wie sie es gewöhnt war. meine schwestern versuchen, immer für sie da zu sein, denn ich denke, es ist wichtig, dass sie weiß, sie ist nicht alleine. wir leben im jetzt und machen uns keine gedanken, was kommt noch alles auf uns zu, denn daran kann man kaputt gehen. aber glaube mir, das war nicht immer so. wir haben eine harte und tränenreiche zeit hinter uns, und oftmals wußten wir nicht, wie wir das alles packen sollen.
ich wünsche dir, deinem vater und deiner ganzen familie alles gute und viel kraft.
Tina

26.02.2005, 14:55
Tina,
Lieben Dank für deine aufmunternden wORTE:
Ich bin Krnakenschwester und da macht man ich vielleicht noch mehr Sorgen weil man mehr weiß.a

Eure Geschichte hört sich positiv an, und läßt hoffen.

Danke

17.03.2005, 17:43
Hallo Ihr mutigen und leidgeprüften,
habe letzte Woche vom Knochenmarkkrebs meines Schwagers erfahren. Er liegt in Berlin und wir wohnen leider in Hannover. In kürzester Zeit hat der ohnehin schon sehr schlanke Mann (40) noch mehr abgebaut, kann zwar essen, aber spechen,sehen und bewegen liegt nicht mehr drin. Leistenlymphknoten sind kürzlich schon rausoperiert worden, das linke Bein ist doppelt so dick und Schmerzen hat er auch. Leider hab ich noch keine näheren Angaben über den genauen Sitz der Metastasen außer, das sie in der Wirbelsäule sind. Wollen Ostersonntag mal hin und sehen, was uns erwartet. Mein Bauch sagt mir nichts gutes. Bin Arzthelferin und mehr als interessiert über alle Infos. Habe leider in dieser Materie überhaupt keine Ahnung. Was haben wir und vor allem mein Schwager zu erwarten ? Liebe Grüße an Euch von Konni

20.03.2005, 17:55
Hallo,
bei meinem Freund wurde einen Tumor in einem Wirbel gefunden,aber erst leider nach mehr als 6 monate Untersuchungen und 2 Probeentnamen,erst aus dem Muskel,dann noch mal aus dem Muskel und dem Virbel.Jetzt müssen 3 Wirbeln rausgenommen werden und Chemotherapie gemacht werden.Was hat er überhaupt für Chancen,die Wirbeln sind im Brustbereich.
freue mich auf alle Antworte

britta4
21.03.2005, 01:58
Hallo, letzten Donnerstag musste ich durchs MRT, wegen Knochschmerzen im Oberarm... Auf die Auswertung warte ich auch noch. Mittlerweile habe ich die Knochenschmerzen auch in beiden Hüften... Weiß jemand, ob das auch Nebenwirkungen von Chemo (Cis-Platin) oder Strahlen (Futon) sein kann?

britta4
21.03.2005, 01:58
Hallo, letzten Donnerstag musste ich durchs MRT, wegen Knochschmerzen im Oberarm... Auf die Auswertung warte ich auch noch. Mittlerweile habe ich die Knochenschmerzen auch in beiden Hüften... Weiß jemand, ob das auch Nebenwirkungen von Chemo (Cis-Platin) oder Strahlen (Futon) sein kann?

21.03.2005, 12:32
Hallo Britta,

Deine Knochenschmerzen können durchaus mit der Chemotherapie zusammenhängen. Relativ viele Patienten klagen darüber während einer Chemo, so wie man manchmal auch bei einer starken Grippe Knochenschmerzen als Begleiterscheinung hat!Hast Du Cisplatin als Monotherapie erhalten?

Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen,

Gruß und gute Besserung,

Piper

24.03.2005, 15:10
Hallo Anja,

Auch mein Vater hatte Metastasen in der Lendenwirbelsäule.

Was soll ich sagen - ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll,

selbst 10 Jahre später kann ich nicht darüber schreiben.

Versucht es mit dem WHO Stufenschema, in Stufe 3 gibt es Opiate,

ich Wünsche, daß sie bei Deinem Vater wirken, mein Vater hat

kaum Wirkung davon gehabt, leider nur Nebenwirkung.


Ich Wünsche Dir ganz ganz viel Kraft und drücke die Daumen, daß

sie bei ihm besser wirken. Besser wirken meist Medikamente, die

an anderen Rezeptoren im Gehirn andocken, als die Opiate, sie

können auch gut mit Opiaten kombiniert werden.

Liebe Grüße
Barbara

britta4
24.03.2005, 20:32
Hallo Piper, Leider hat sich bei mir herausgestellt, daß ich diverse Knochenmetastasen habe. In der Wirbelsäule, im rechten Oberarm, in beiden Becken und im Steiß, etwa 15 Stück sind sichtbar. Nun soll die Chemo (Cis-Platin) erhöht werden. Einen Tropf zur Stärkung der der Knochen habe ich auch sofort bekommen. Aber die Schmerzen machen mir sehr zu schaffen. Ebenso bin ich aufeinmal so hoffnungslos, hoffte ich doch bis Montag noch auf Heilung... die mit einemal völlig ausgeschlossen ist. Viel mehr stellt sich für mich jetzt die Frage, wie schnell es weiter voran schreitet. Liebe Grüsse Britta

14.04.2005, 17:01
hallo,
ich bin 54 j. und vor 7 j. an brustkrebs erkrankt.seit 3 jahren habe ich knochenmetastasen u.a. auch in einem lendenwirbel.seit
einigen monaten wurde eine met. auf der lunge festgestellt. neben
antihormontabletten bekomme ich alle 4 wo. zometainfusionen.außer-
dem nehme ich heilpilzkapseln (agaricus blazei m. und reishi). bis-
her ist es mir immer sehr gut gegangen, d.h.bis vor einigen wochen.
seit dieser zeit habe ich nach einer halben stunde gehen schmerzen
in den beinen,vor einem jahr bin ich noch drei bis vier stunden
berggewandert. obwohl mir die ärzt immer wieder sagen,mit knochen-
metastasen könnte man ohneweiteres viele jahre leben, werde ich
jetzt immer skeptischer. kann mir jemand dazu etwas aus eigener
erfahrung sagen? Viele grüße margitname@domain.de

21.04.2005, 14:49
hallo an alle, bin auf der Suche nach Antworten hier gelandet. Auch bei meinem Vater hat man durch Zufall eine Metastasen an der Wirbelsäule entdeckt. Monatelang quälte er sich mit Rückenschmerzen und die Ärztin hat ihn mit Strom und Massagen behandelt. Als er zur Vorsorge-untersuchung wegen Prostatakrebs war, hat der Arzt ein Gewächs an der Niere festgestellt, welches nicht dort hingehört. Durchs CT kam heraus das das eine Metastase an der Leber ist. Er ging ins Krankenhaus und am nächsten Tag war der Unterkörper taub. Bei einer Not-OP hat man dann die Metastase an der WS entdeckt, aber wir wissen bis heute nicht genau, was sie operiert haben. Nun ist er in einer onkologischen Klinik zur Bestrahlung. Neben aufgelegenen Fersen und dem Hintern hat er durch die Kanüle in der Hand auch noch eine Blutvergiftung bekommen. Durch die Bestrahlung ist die Speiseröhre entzündet und an den Stimmbändern hat er eine Pilzerkrankung. Die Bestrahlung wurde vor zwei Wochen abgebrochen und gestern haben wir erfahren, das er nach Hause soll. Auf die Frage, warum nicht weiter behandelt wird, bekamen wir die Antwort, mein Vater wäre zu schwach. Meine Eltern sehen das nun ganz anders als der Arzt und wir denken, sie haben ihn aufgegeben, sagen es uns nur nicht. Bei energischem Nachfragen meiner Mutter warum denn keine andere Therapie gehe, wurde der Arzt dann ungeduldig. (Ob sie nicht richtig zugehört hätte).
Im Moment fühlen wir uns mächtig allein ge-lassen. Sollen wir nach einer anderen Klinik suchen und uns dort beraten lassen?

27.04.2005, 10:27
Hallo Simone, Hallo an Alle!

Es ist lange her als wir uns am Forum gemeldet haben.Es war aber auch eine sehr schwere Zeit fuer uns alle.Als vor einem Jahr unsere polnischen Aerzte den Todesurteil ueber meine Schwiegermutter ausgesprochen haben waren wir alle am Rande der Verzfeiflung.Ueberall Metastasen hat sie gehabt.Wirbelsaeule,Beine,Schaedel.Unedliche Schmerzen.Maximum an Schmerzmitteln.Und die gewissheit nicht laenger als 3 Monate zu leben.Wir fuehlten uns auch total alleine gelassen.Erst als wir auf dem Krebsforum unsere Frust abgeladen haben, erfuhren wir dass kein Arzt sich erlauben darf ueber die laenge des Lebens von Patienten zu urteilen.Dank des Forums bekamen wir Informationnen ueber neue Arzneimittel, neue Behandlungsmethoden.Bei den naechsten Gespraechen waren wir besser vorbereitet als unsere Aerzte.Erst dann wurden wir ernst genommen.Natuerlich wussten sie alles,aber weil die Arzneien und Behandlungsmethoden sehr teuer sind hat unsere Krankenkasse das nicht gern gesehen dass man Menschen ueber 60 noch behandelt.Erst als sich herausgestellt hat dass wir sogar mehr wissen als die Aerzte hat sich das Blatt gewendet.Inzwischen ist ueber ein Jahr vergangen.Meine Schwiegermutter lebt immer noch.Ist inzwischen fast schmerzfrei.Nach monatelangen persoenlichen Verhandlungen mit der Krankenkase und dem Krankenhaus wird die Therapie erstattet.Und wir sind stolz auf uns dass wir alles menschenmoegliche getan haben und nicht auf die Aerzte gehoert haben.Die Aerzte von der Onkologie sind inzwischen fast unsere Freunde.Wir lesen alles ueber die Fortschritte in der Krebsbehandlung.In der ganzen Welt.Wissen meistens schneller und mehr als die Aerzte.Und das ist was ich Dir sagen will.Die Arzte sind ueberall gleich.Es sind nur Menschen wie wir auch.Gebe nie auf.Frage nach wo es nur geht.Suche Informationnen wo es nur geht.Wenn Du die Moeglichkeit hast gehe zu einem anderem Arzt, so wie wir das gemacht haben.Man kann nie genug tun.Und glaube mir wenn die meisten merken dass Du mehr weisst ueber die Krankheit als sie, wirst Du auch anders behandelt.Versuche es.Ich wuensche Dir viel Glueck.
P.

27.04.2005, 13:34
Wir haben viele Eintraege die von Zometa Behandlung sprachen gelesen.Wir wuerden gerne unsere Erfahrung von den letzten Monaten mit anderen teilen.Als wir vor 12 Monaten mit der Behandlung begonnen haben wussten wir natuerlich nicht dass es sowas wie Zometa gibt und was es ueberhaupt fuer ein Mittel ist.Wisst ihr, wenn jemand uns sagt dass er an Wunder glaubt koennen wir jetzt nur dasselbe sagen.Fuer uns ist es ein Wunder.Mutter war schon mit einem Bein weg, auf der anderen Seite.Die Aerzte sagten 3 Monate hoechstens.Maximale Menge an Schmerzpflastern dazu noch mehrmals pro Tag die Spritzen mit Schmerzmitteln.Sie hatte aber trotzdem so grosse Schmerzen, dass es kaum auszuhalten war.Und als wir auf dem Forum von Zometa erfahren haben ist genau nach der 3 Infusion .....-der Wunder geschehen(die 6 ersten Infusionen haben wir uebruegens selber zu Hause(mit Hilfe von befreundeter Krankenschwester) verabreicht und auch selber bezahlt -wenn wir jetzt daran denken!Mein Gott!Ohne aerztliche Aufsicht!!!......Die Schmerzen waren immer weniger-jetzt nach einem Jahr fast weg.Nach weiterer Knochenszintigraphi war auch unsere Krankenkasse und das Krankenhaus bereit sich mit der Schwiegermutter zu beschaeftigen.Seit mehreren Monaten sind wir da regelmaessige Gaeste.Natuerlich leben wir in staendiger Angst-so wie letztens-Roentgenbild zeigt wahrscheinliche Metastasen in der Lunge- nach der Tomographie wissen wir inzwischen dass es Gott sei Dank nur falscher Alarm war.Wir wissen was Zometa ist.Wie war es aber moeglich dass es so gut eingeschlagen ist?Ich muss dazusagen , dass es bis jetzt keine Chemoterapie bei der Schwiegermutter gegeben hat.Nur alle 4 Wochen Zometa Infusion und natuerlich mehrere andere Arzneimittel.Die Mutter ist aber inzwischen fast voll funktionsfaehig.Bewegt sich sogar ohne groessere Probleme.Nimmt absolut keine Schmerzmittel!Und auf dem ersten Knochenszintiphoto war alles rot von Metastasen!Von Beinen bis zum Schaedel!Fuer uns ist es wie ein Maerchen wir koenne es immer noch nicht fassen....Wir wuerden gerne ueber die Erfahrungen andere mit Zometa wissen, bzw. ueber irgendwelche Neuigkeiten die in Zusammenhang mit Zometabehandlung stehen erfahren!Vielleicht gibt es inzwischen etwas wovon wir in Polen noch nichts wissen?

Gruesse an alle! Und viel, viel Kraft allen die es so noetig haben......
Danka und Peter

27.04.2005, 19:30
Liebe Danka und lieber Peter,

meine Muttewr bekommt alle 4 Wochen Zometa und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebniss.
Allederdings hat Zometa auch Nebenwirkungen und die sind nicht unbedingt jedem bekannt...alles was Zometa an den übrigen Knochen gut macht schadet es den Knochen im Unter und Oberkiefer.
Deshalb sollte eine Zahnbehandlung bzw eine Zahnentfernung solange wie irgend möglich verhindert werden denn dies kann zu Nekrosen in den Kieferknochen führen. Bei meiner Mutter ist dies aus Unwissenheit gemacht worden und jatzt haben wir den Salat...der Unterkiefer und Teile vom Oberkiefer liegen frei und haben Entzündungen das heißt der Knochen kann kaputt gehen. Da meine Mutter schwerst Herzkrank ist wissen wir nicht wie wir jetzt weiter machen denn eine Op der Kieferknochen ist wegen dem Herzen wieder sehr gefährlich.

LG lommi

02.05.2005, 10:17
Bin selbst betroffene. 42jahre alt. Gege schon zwei Jahre ganzgut damit um. So lange geht auch meine Therapie! Fühle mich gut. Diese Ecke finde ich super!mfg mg. Später mehr ,muß jetzt!

04.05.2005, 14:11
hallo, ihr lieben - wie versprochen, melde ich mich ab und zu immer mal wieder. meiner mutti geht es leider immer schlechter. sie ist jetzt in pflegestufe II und liegt nur noch im bett. sie muss komplett versorgt werden. nun, wir sind im 4. jahr des wiederausbruchs nach brustkrebs 1992. seit 2001 nun die knochenmetastasen. das schlimmste sind die metastasten im kopf. das macht ihr und uns am meisten zu schaffen. gott sei dank hat sie keine schmerzen (morphium,etc.) aber sie wird immer verwirrter. im sommer wird sie 65 - also auch kein alter zum sterben. allen zometaempfängern sei gesagt, dass dieses mittel geholfen hat, die metastasen zum stillstand zu bringen. allen viel kraft und ein angenehmes verlängertes wochenende. eure steffi

06.05.2005, 11:12
Informieren Sie sich mal über die Magnetfeldtherapie

09.05.2005, 16:40
Hallo zusammen
Ich bin im Herbst 2000 an Brustkrebs erkrankt. Es folgte Ablatio
und Chemotherapie (Sentinelknoten mit Metastase).
Hatte immer regelmässige Kontrollen. Habe seit zwei Wochen zum Teil
heftige Rückenschmerzen (zwischen den Schulterblättern) und gehe
jetzt in die Massagen, welche bis jetzt leider keine Linderung
gebracht hat. Wenn ich Eure Beiträge lese befällt mich die Angst,
dass es nun auch bei mir in der Wirbelsäule weitergeht!
Im März war noch der Check mit Blutkontrolle (Tumormarker) welcher
sich schön im grünen Bereich bewegt hat.
Ist es möglich, dass sich so plötzlich alles ändert?
Würdet Ihr ein CT oder Knochensyntigram empfehlen?
Liebe Grüsse Mona

10.05.2005, 00:56
Liebe Mona , wenn deine Schmerzen nicht besser werden ,wäre es schon gut das ganze mit deinem behandelden Arzt zu beraten .Es ist schon öfters vorgekommen ,das Metastasen erst wesendlich später auftreten können ,wenn man sie gar nicht mehr vermutet.Du schreibst von eine Metastase (2ooo),wo war diese? War sie nach der Chemo. verschwunden!Knochensynthigramm und eventuelles Röntgen!!könnten eine Hilfe sein. Damit zumindestens deiner Angst vorschub geleistet würde! Ich hoffe deine Schmerzen verschwinden und somit auch die möglicherweise anstehenden Arztbesuch (die man in seinem Gehirn geseichert hat). Es kostet viel Energie diese Schritte zu gehen,aber man weiß nun letzlich wie es genau in einem aussieht.

10.05.2005, 01:32
Nun zu mir selbst :seid zwei Jahren mit Ablatio li. und Metastasen in Bws /Lws und Igs ohne Chemo.und Bestrahlung . Mit folgender Therapie: a.)Promidronat (Biphosphat Infusion)
b.)Aromasin (Aromatasehemmmer)
c.) Zoladex (Spritze)
Ich freue mich über meinen momentanen Gesundheitszustand,den ich mit viel Sport und Mentaltraining versuche zu erhalten.Leide einstweilen unter Schmerzen in den Knien und an den Fußsohlen. Die geistigen Fähigkeiten lassen auch oftmals zu Wünschen übrig.Diesem rücke ich neuerdings mit Kinesiologie (Gehirntraning)auf den Sprung! Mein eigentliches Anliegen war, ich wollte an dieser Stelle eine Proschüre empfehlen,wo zum Thema Knochenmetastasen noch mehr Hintergrundwissen vermittelt wird.
Pharma <Roche>, 79639 Grenzach-Wyhlen oder www.roch.de
mfg Martina .

10.05.2005, 08:59
Hallo, wünsch euch allen einen wunderschönen guten morgen!!
Habe beim Einlogen für die Seite <Roche> gemerkt ,das es nicht funktioniert. Neue Adresse: .....www.roche.de .
Zu diesem Thema gefällt mir die Proschüre besser, wobei die Informationen dort sehr einfach und kurz gehalten sind.

Das Leben ist eine Flamme und wir leben mit einer unsichtbaren Sonnein uns.
Sir Thomas Brown
mfg Martina

10.05.2005, 08:59
Hallo, wünsch euch allen einen wunderschönen guten morgen!!
Habe beim Einlogen für die Seite <Roche> gemerkt ,das es nicht funktioniert. Neue Adresse: .....www.roche.de .
Zu diesem Thema gefällt mir die Proschüre besser, wobei die Informationen dort sehr einfach und kurz gehalten sind.

Das Leben ist eine Flamme und wir leben mit einer unsichtbaren Sonnein uns.
Sir Thomas Brown
mfg Martina

10.05.2005, 09:42
Hallo lieben Dank für Deine Antwort. Metastase wurde in Lyphknoten gefunden. Ja es ist immer so eine Sache, wenn man mit Schmerzen zum Arzt geht. Teils heisst es, sofort kommen, wenn Schmerzen, Knoten etc. auftreten, nach den Untersuchen (bis jetzt zum Glück immer i.O.) wird mit einem "Lächeln" gesagt, ich hab's ja gesagt es ist sicher alles ohne Befund! Ich denke solche Geschichten kennt Ihr ja alle auch. Also ich werde wohl einen Arzttermin
vereinbaren müssen.Liebe Grüsse

10.05.2005, 11:16
Liebe Mona,
niemals die Hoffnung aufgeben.Meine Mama hat auch Brustkrebs. Die Brust wurde ihr entfernt, 1 Lymphknoten auch (der aber gott sei dank ok war)u sie hat Metastasen in der WS. Bei ihr bestand die Gefahr, daß die WS bricht. Sie hatte rasende Schmerzen im Rücken, konnte kaum noch laufen, zu diesem Zeitpunkt bekam sie auch noch einen Herzinfarkt. Nach dem Herzinfarkt wurde ihr dann Zement zwischen 3 Wirbel gespritzt um die WS zu stabilisieren, danach 15 Bestrahlungen an der WS u Hüfte. Nach der 3. Bestrahlung konnte sie wieder laufen. Sie bekommt jetzt pünktlich alle 4 Wochen ihre Zometa-Infusion zur Knochenstabilisierung u bekommt natürlich zusätzlich Hormontabletten, um den Krebs aufzuhalten. Erst heute früh hatte sie einen Termin bei ihrem Frauenarzt u gerade hat sie mich total glücklich angerufen u meinte: es ist alles ok.Der Tumormarker ist ok, ihre Zometa muß sie bis zu ihrem Lebensende nehmen u ihr Arzt meinte heute früh, als sie vor 1 Jahr zu ihm gekommen ist, hätte er niemals gedacht, daß sie heute immer noch vor ihm sitzt. Auch er war richtig glücklich. Er sagte zu meiner Mutter, an Knochenmetastasen stirbt man nicht! Also ich bitte Dich, warte niemals zu lange u sobald Du irgendeine Veränderung spürst, geh zum Arzt auch wenn es schwer fällt, aber je früher man was feststellt um so besser kann man Dir helfen. Und verlier niemals Deinen Lebensmut!!! Ich wünsche Dir u allen Betroffenen hier alles Gute und ganz viel Kraft! Corinna

10.05.2005, 11:29
Ich wünsche dir alles gut und danke für deine Auskunft! Ich würde mich auch freuen ,wenn du dich auch nochmals melden würdest.
mfg Martina

New York
28.06.2005, 06:51
Hallo, bei mir kribbelt es in den Händen, Fingern und in den Zehen. Jetzt fängt es schon im Fuß an. Es ist so als ob mir die Hand oder der Fuß eingeschlafen ist und es fühlt sich taub an. Manchmal wird es besser und dann wieder schlimmer. War vor einer Woche beim Arzt und der hat da so einen Nadel Test gemacht und sagt, da ist alles in Ordnung. Ist aber nicht habe ich gesagt. Daraufhin hat Er doch geantwortet, ich soll doch eine Beruhigungstablette mehr nehmen weil ich die vor einigen Jahren von einem anderen Arzt verschrieben bekommen habe weil ich Schlafprobleme hatte. Die halfen mir auch und hatte darauf hin keine Schlafstörungen mehr. Ich mach mir aber Sorgen und will nicht noch mehr Tabletten nehmen die ein Arzt mir fürs schlafen verschrieben hatte. Vielleicht meint er, ich bilde mir das ein. Da ist Er aber falsch dran. Wer kann mir helfen? Was ist das?
Hallo Anna ich habe Deine mail erhalten. Alles in Ordnung.
Gruß NY. USA

New York
28.06.2005, 06:52
Hallo, bei mir kribbelt es in den Händen, Fingern und in den Zehen. Jetzt fängt es schon im Fuß an. Es ist so als ob mir die Hand oder der Fuß eingeschlafen ist und es fühlt sich taub an. Manchmal wird es besser und dann wieder schlimmer. War vor einer Woche beim Arzt und der hat da so einen Nadel Test gemacht und sagt, da ist alles in Ordnung. Ist aber nicht habe ich gesagt. Daraufhin hat Er doch geantwortet, ich soll doch eine Beruhigungstablette mehr nehmen weil ich die vor einigen Jahren von einem anderen Arzt verschrieben bekommen habe weil ich Schlafprobleme hatte. Die halfen mir auch und hatte darauf hin keine Schlafstörungen mehr. Ich mach mir aber Sorgen und will nicht noch mehr Tabletten nehmen die ein Arzt mir fürs schlafen verschrieben hatte. Vielleicht meint er, ich bilde mir das ein. Da ist Er aber falsch dran. Wer kann mir helfen? Was ist das?
Hallo Anna ich habe Deine mail erhalten. Alles in Ordnung.
Gruß NY. USA

Sandra
28.06.2005, 10:38
Hallo Gerda,

habe dir unter "Knochenkrebs" geantwortet...

20.07.2005, 20:58
Hallo,
bei meinem Vater ist vor einigen Wochen Blasenkrebs festgestellt worden. Ihm sollte am Donnerstag die Blase entfernt werden. Jetzt hat man bei weiteren Untersuchungen festgestellt, dass sich ein Wirbel (M 10, glaube ich) auch angegriffen ist und das obwohl die CT Werte in Ordnung waren. Die Ärzte gehen davon aus, dass es sich bei dem Wirbelbefall um etwas bösartiges handelt. Morgen wird eine Probe entnommen und diese dann analysiert. Die Operation ist erstmal verschoben worden. Hat jemand Erfahrungen mit vergleichbaren Erkrankungen?name@domain.de

23.07.2005, 20:32
Hallo,
bin 48 Jahre alt. 2001 wurde die rechte Brust wegen Krebs entfernt. Zuvor heftige Chemo, danach Strahlentherapie. Seit dem erst Tamoxifen, dann Arimidex. Seit Donnerstag weiß ich, dass ich in der Wirbelsäule und im Becken mehrere Metastasen habe. Am Montag habe ich eine Besprechung im Krankenhaus. Vielleicht hat jemand Lust mir zu schreiben.mail@Benys.de

alexandra Pappas
20.08.2005, 03:31
Hallo,
seit 3 Tagen weiss ich auch das ich Knochenmetas habe.
Primärtumor war 03 ein malignes Melanom.
Als erstes wurde die Meta am Schienbein entdeckt und dann noch eine im BWK 6.
Auch im Oberschenkel gibt es eine diskrete Ansammlung.
Meine erste Zometa habe ich hinter mir und es geht mir fürchterlich.
Schüttelfrost, Fieber, Durchfall, Erbrechen.....
Am Montag gehe in die Strahlenklnik und mein schienbein wird mit 2 Gray 20 mal bestrahlt.
Am mOntagabend dann ein MR vom BWK und dann auch Besprechung in der Strahlenklinik.
Leider hatte ich so einen schwammigen Arzt der mir irgendwie nie genaue Antworten gegeben hat aber er meinte das würde man komplet wieder weg bekommen?!?
Die Bestrahlung würde den Krebs kaputt machen und das Zometa wieder mineralisieren....
Nun habe ich ja auch schon seit 2 Jahren Krebs und bin mir nicht so sicher was ich von dieser Aussage halten soll.
Lieben Dank für eure Antworten,
Alex

FunnySunflower
30.09.2005, 21:06
Hallo alle zusammen,

meine Oma wurde vor 5 Monaten an der Brust operiert - Brustkrebs- alle Lymphknoten waren befallen und wurden mitentfernt. Danach bekam Sie Chemo. Bei Untersuchungen nach Metastasen, wurde "ein Schatten" in der Wirbelsäule auf Höhe Brustwirbel entdeckt. Sie bekommt jetzt eine Strahlentherapie und Hormonblocker. Genauere Infos habe ich noch nicht, da ich erst am Montag das Gespräch mit dem Arzt habe, aber ich habe einige Fragen:

1) Hat jemand Erfahrung mit einer sog. Samarium Therapie (nicht nur einmalig zur Schmerzlinderung, sondern eine richtige Therapie in Form von tägl. Einnahme von Tabletten)?? Soll angeblich sehr gut sein, kann aber keine Infos finden!??

2) Hat jemand Erfahrung mit einem Medikament namens Actonel (Knochenaufbaumittel)?

Freue mich auf jede Antwort,
liebe Grüße, Claudia

Enni-Penni
19.12.2005, 11:46
Hallo Alle zusammen!
Oh Gott, wie schlimm diese ganzen Schicksale! Ich weiß gar nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin... Ich schreibe eigentlich auch für meine Mutti. Sie ist 61 und so ein lieber Mensch. Seit fast 2 Jahren hat sie solche Schmerzen an der Wirbelsäule. Es wurden auch mehrere Sachen gefunden. Kinalspinalstenose, Bandscheibenvorfälle, altersbedingte Abnutzungserscheinungen... Aber sie muß damit leben (so die Ärzte) und ständig Schmerztabletten nehmen, da Physiotherapie, Sport, Massagen, Strom usw. alles nicht geholfen hat. Leider wirken die Schmerzmittel nicht, selbst Opiate schlagen nicht an. Es geht ihr so schlecht, sie weint natürlich viel, ist niedergeschlagen wegen dieser Hoffnungslosigkeit. Jetzt endlich kam der Orthopäde auf die Idee, mal die Brustwirbelsäule zu röntgen und man hat dort einen "Knoten" entdeckt, den man sogar fühlen kann. Er meinte, er kann sich vorstellen, daß meine Mutter Schmerzen hat. Und das war es dann auch schon. Ich laufe mit ihr von Arzt zu Arzt und üerall wird man nur vertröstet, nicht ernst genommen. Es ist zum Ausrasten. Ich bin so wütend. Wir waren damals schon im Krankenhaus in der Notaufnahme weil sie unkontrolliert Stuhl verloren hat. Eigentlich doch schon ein Warnsignal. Aber die Ärzte gingen darauf gar nicht ein. Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule hat man eben die o. g. Sachen gefunden und damit war das Thema für sie erledigt.
Ich glaube, ich schreibe hier alles ziemlich durcheinander auf, aber ich bin ja auch durcheinander. Es arbeitet in meinem Kopf wie verrückt vor lauter Angst und Verzweiflung.
Also wenn ich das alles so lese, habe ich jetzt schon fast den Verdacht, es könnte bei meiner Mutti auch ein Tumor sein. Und jetzt fällt mir auch ein, daß sie seit längerer Zeit einen schwarzen Daumennagel hat. Ob das vielleicht Hautkrebs ist und der hat sich jetzt ausgebreitet? Vielleicht kann mir mal jemand schreiben, was für Symptome er hatte?! Wie kann ich bloß die Ärzte dazu bewegen, meine Mutter mal komplett durchleuchten zu lassen. Nicht immer nur stückchenweise durch die Röhre... Habt Ihr ein paar Tipps?

jane681
03.01.2006, 17:21
Hallo Enni Penni,
gehe mit deiner Mutter am besten zu einem Onkologen.
Falls Untersuchungsbericht vorhanden mitnehmen.
Es muss nicht immer was schlimmes sein.
Es ist leider oft am Anfang so das man sich nicht aufgehoben fühlt.
Wünsche Euch das es nicht schlimm ist, aber trotzdem der Onkologe euch
ernst nimmt.
Gruss Jane681 :winke:

Winniepuhbaer
28.10.2006, 21:25
Hallo zusammen!
Seit gestern weiß ich daß meine Mama (49) warscheinlich Metastasen hat. Sie sollen im linken Oberschenkel, im 3. Lendenwirbel und vielleicht sogar im Kopf sein. Ich war natürlich total daneben. Sie liegt bereits eine Woche fest im Bett, da die Ärzte auch noch einen Bruch im 3. LW festgestellt hatten. Ich bin etwas verwirrt, da alles in letzter Zeit so schnell ging. Kann mir jemand sagen wie ich mit alledem umgehen soll? Immerhin hieß es vor etwa 4 Wochen noch, daß es "Gebärmutterkrebs" sei, und eine OP würde ihr wohl helfen.
Ich bin zur Zeit echt verzweifelt, vor allem weil ich nicht weiß was auf mich zukommt, oder wie lange ich sie noch bei mir habe. Weiß jemand wie sowas weiter läuft???

aerdna
29.12.2006, 17:46
Hallo Ihr alle,
bin neu hier und stehe im Moment echt neben der Spur. Meine Schwiegermutter (71) ist am 19.12.06 ins KH gekommen mit der Diagnose MDS. Jetzt steht fest, dass sie Knochenmarkkrebs hat und schon viele Metastasen an der gesamten Wirbelsäule. Das Schlimme ist, wir wohnen fast 700 km entfernt und fühlen uns so hilflos. Wer kann uns helfen, was sollten wir machen, was lieber sein lassen? Soll man jeden Tag anrufen? Soll ich warten? Ich bin echt ziemlich geplättet im Moment. Wer mir helfen kann, sollte mailen, privat unter joankaden@t-online.de
Freue mich über jeden Rat.
Schöne Grüsse
Andrea

Joachim P.
19.10.2008, 16:53
Hallo, ich habe durch den Nierenkrebs auch Metastasen in der Wirbelsäule. Schmerzen verursachen sie bis jetzt kaum. Wurde in der letzten Woche festgestellt. So werde ich jetzt meine Reise antreten zur Strahlentherapie. Ich weiß noch nicht genau was mich dort erwartet. Aber was hilft Jammern da muß ich durch. Ich bin 44 Jahre alt, und möchte mit meiner jungen Familie noch ein paar Jahre verbringen.

Joachim

malaba
21.10.2008, 07:45
Hallo Joachim,

mein Mann hat auch Metastasen an den Wirbeln. Die Bestrahlungen hat er sehr gut überstanden. Nebenwirkungen waren eigentlich nur ein paar Schluckbeschwerden, die Speiseröhre wird wohl manchmal in Mitleidenschaft gezogen. Das war aber schnell wieder in Ordnung. Die Bestrahlungen wirkten sehr gut. Gleichzeitig hat er alle vier Wochen als Infusion Zometa bekommen, aktuelles bitte googeln. Dazu Vitamin D und Calcium.

Malaba

RebeccaG
05.01.2009, 02:04
Hallo,

ich lese hier schon eine ganze Weile mit und möchte mich nun auch einmal zu dem Thema äußern. Bei meiner Mutter (55 Jahre alt) wurde vor einem Jahr ein Glio IV im re. frontallappen festgestellt. Damals sagten die Ärzte, dass der Tumor nicht gestreut habe.
Dann 1 Jahr und 7 Monate später fingen die Rückenschmerzen an, welche in die Beine ausstrahlten. Unsere Hausärztin schickte meine Mutter sobald wie Möglich zum CT. Doch 2 Tage vor dem eigentlichen CT Termin konnte sie auf einmal ihre Beine nicht mehr spüren und somit auch keinen Schritt mehr laufen. Sie war gelähmt. Dann verlief alles sehr schnell. Notarzt wurde gerufen (es war sonntags) und dann sofort ab ins Aachener Klinikum. Dort wurde bei einem CT der mitlerweile erhoffte Bandscheibenvorfall nicht bestätigt. Sondern M. in der Wirbelsäule. Im Bereich der Brustwirbel wurde sie dann operiert und weitgehend wurde die Tumormasse dort auch entfernt. Nach 20 Bestrahlungen bekommt sie nun 6 Zyklen Temodal.

Seit diesem Tag ist sie allerdings an den Rollstuhl gefesselt. Und auch der Tumor im Rücken hat erneut gestreut. Diesmal wieder zurück in den Kopf genau an der alten op Narbe. Krebs ist so eine heimtückische Krankheit.
Nun pflege ich meine Mutter schon seit einigen Monaten. Es ist nicht immer einfach, aber ich versuche so gut es geht mir meine Ängste ihr gegenüber nicht anmerken zu lassen. Ich weiß genau, wie es hier jedem Angehörigen geht. Und es stimmt mich sehr traurig, wenn ich lese, wie viele menschen doch davon betroffen sind. Aber auch ich, werde solange meine Mutter es nicht tut, die Hoffnung niemals aufgeben. Sie kämpft und mein Vater und auch ich unterstützen sie dabei so gut wir nur können. Und ich bin immernoch davon überzeugt, dass sie es auch diesesmal wieder schaffen wird.

Ich wünsche allen Betroffenen und Angehörigen viel Mut und Kraft und gebt die Hoffnung niemals auf. Bei meiner Mutter hat es sich beim ersten mal, auch nachdem die Ärzte sagten es hat keinen Sinn mehr zum guten gewendet. Und diesesmal stehen auch die der Sache, ziemlich zuversichtlich gegenüber.

halla20
05.03.2009, 06:57
hallo Malaba
schreibe hier das erste mal sonst in der Sparte Cup-Syndrom. Meine Mam hat auch Metas in der Wirbelsäule,hat erst nur Bondronat bekommen und bekommt seit Dezember Chemo (Carboplatin und Gemcitabin) und im Januar hatten wir ein Zwischen -CT und es sind keine neuen dazu gekommen also Wachstum der Metas gestoppt, Mitte April ist die Chemo rum dann wollen sie am Halswirbel bestrahlen, die Ärztin sagte ihr, daß sie dann keine Schmerzen mehr hätte wenn die Metas dort weg wären, auf jedem Fall nicht mehr solche Schmerzen wie jetzt, sie nimmt Fentanyl Pflaster 75 mg und noch Morphiumtabletten nach Bedarf. Wir wissen das ganze erst seit August, meine Mam ist 68, war immer super lustig und jetzt 22 kg abgenommen, ein Häufchen Elend, weint viel kann kaum was essen, es ist ihr Dauerschlecht und die Schmerzen machen sie fast verrückt. An alle die das hier lesen: Ist es denn wirklich so das die Bestrahlung den Schmerz nimmt?????????? Ich würde es mir so wünschen, es macht mich traurig und fertig wenn ich sie leiden sehe.

Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und super gute Erfolge und Befunde:winke:
liebe Grüße Manu

XJoanna
05.03.2009, 20:50
Liebe Manu,
bei mir wurde 2002 BK festgestellt, vor drei Jahren dann war der Krebs mit Metastasen wieder (Ablatio, Bestrahlung der Knochenmetastasen an der Wirbelsäule) da. Bis sie die Knochenmetastasen diagnostiziert hatten, war schon ein Jahr vergangen, und ich konnte vor Schmerzen schon nicht mehr laufen, war ganz krumm geworden. Nach der Bestrahlung waren die Schmerzen total erträglich, aber ich hatte einen schlimmen "Strahlenkater", der vor allem den Darm betraf. Besonders die letzten fünf Bestrahlungen waren ganz übel.
Also, sei ganz beruhigt...deiner Ma wird es mit den Schmerzen besser gehen, und ansonsten gibt es auch für die Weiterbehandlung gute Schmerztherapien, die individuell angepasst werden können.
Ich kriege seit der Bestrahlung ein Bisphosphonat (erst Bondronat, jetzt Zometa) und eine Faslodex-Spritze alle 4 Wochen. Die Schmerzen stören mich nicht weiter, ich bin insgesamt gut drauf, und das Leben macht Spaß.
Das wünsche ich dir und deiner Ma auch - alles Gute!
Joanna:winke:

halla20
09.03.2009, 06:58
hallo Joanna

danke für deine Antwort, das beruhigt mich echt sehr , daß sie durch die Schmerzen dann nicht mehr so geaquält wird, meine Mam bekommt auch Bondronat und soll es auch immer weiter bekommen lt. Onkoärztin. Was ist denn Faslodex-Spritze? Was ist den ein Strahlenkater.
Habe jetzt am Freitag einen Termin beim HP mit meiner Mam, die will ihr helfen das es ihr nicht mehr so super übel ist und vorbeugend auch was geben wenn die Haut beim Bestrahlen leidet. Weißt du meine Mam ist psychisch so unten sie hat keinen Hunger, es schmeckt ihr gar nichts, sie muß sich dauernd Übergeben, sie hat starke Schmerzen trotz 75mg Fentanylpflaster und zusätzlicher Tablette, sie hat überhaupt keine Lebensqualität mehr und möchte aber so gern wieder am Leben teilnehmen, sie will ja kämpfen, aber sie sieht keinen Erfolg, und dann ist sie so super traurig, das macht uns alle völlig fertig. Weißt du eigentlich ob man mit dem Fentanylpflaster auch ins Schwimmbad gehen kann??? Auch wenn sie keine Kraft hat zum Schwimmen , man kann auch Bewegungsübungen im Wasser machen was ihr sicher gut tun wird. Ich wünsche dir auch alles gute weiterhin bis bald

liebe Grüße

MAnu

halla20
16.03.2009, 06:32
hallo
was ist eigentlich ein Strahlenkater, morgen ist es soweit wir müssen in die Klinik zum Gespräch mit den Strahlentherapeuten, ich hoffe so sehr das die Bestrahlung hilft, denn meine Mam hat im Moment wieder starke Schmerzen im Halswirbel Schulterbereich, ihr Allgemeinzustand ist jetzt besser. Auf was soll man beim Gespräch achten, oder nach was gezielt fragen???
Bitte antwortet mir, bin echt etwas verunsichert. Meine Mam bekommt in den nächsten Tagen Aloe Vera Freedom, wir waren beim HP.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und gute Werte und Befunde

liebe grüße
Manu