Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Papi hat BSDK
Hallo ihr Lieben,
nun mache ich doch mal einen eigenen Thread auf.
Habe mal eine Frage betr. Nebenwirkung/Chemo: mein Papi hat ganz doll Mundschleimhautentzündung, was kann man denn da tun? Haben es schon mit allem möglichen probiert: kaltgepresstes Sonnenblumenöl, gefrostete Ananas aus der Dose, irgendso ein Klinikszeug zum Mundspülen. Aber irgendwie geht es nicht so richtig vorwärts u. heute beginnt der nächste Chemo-Zyklus...:shy:
Vielleicht gibts ja noch ein "Geheimmittel" zur Linderung? Hat jemand gute Erfahrungen?:huh:
liebe Grüsse
Ute
schnuckelchen
21.07.2007, 22:24
Liebe Ute,
auch meine Ma "beschwert" sich immer über einen trockenen Mund, Gott sei Dank ist es aber bisher dabei geblieben. Leider kann ich Dir auch keinen heißen Tipp geben, außer vielleicht, das sie Ananas gar nicht verträgt.
Ich hoffe ihr werdet etwas passendes finden.
Ganz lieben Gruß
Anja
Hallo ihr beiden,
vielen Dank für die Tipps, werde sicher mal was davon "organisieren" u. ausprobieren lassen!
liebe Grüsse
Ute :winke:
Hallo Ihr Lieben,
habe mich ja gestern hier in Leipzig mit Anke aus dem Forum getroffen, ich fand es sehr nett und vor allem hilfreich (ging's dir auch so, Anke?). Falls sich jemand aus der Region uns anschließen möchte, kann das sehr gern tun - wir wollen uns nach Bedarf, sicher in unregelmäßigen Abständen immer mal treffen.
Übrigens ging es meinem Papi gestern nach der Chemo nicht so toll, starker Brechreiz und dadurch war er mit seiner Psyche auch ziemlich am Boden (u. meine Mutti damit auch...) - allerdings wollte er das mit sich allein ausmachen...
Hoffe, dass wir morgen seinen Geburtstag trotzdem gut feiern können, die ganze Family steht schon in den Startlöchern u. er freut sich doch irgendwie drauf, dass er ihn noch in dieser Runde feiern kann (hat er mir gesagt). Ist schon irgendwie komisch, aber vielleicht ist es ja doch noch nicht sein letzter - wir sind immer noch verhalten optimistisch! (Danke Anke, dass du mich da auch noch mal drin bestärkt hast!)
Schicke euch allen viele Sonnenstrahlen aus L.E. :rotier2: und Grüsse ganz lieb
Ute :knuddel:
Liebe Ute,
ja, mein Papa bekommt schon ziemlich seit Beginn (ca. März) künstliche Nahrung. Er hatte ja über 10 kg abgenommen und mit dem Essen schwankt das einfach zu sehr bei ihm. Mal hat er gute Tage und isst ganz normal und dann sind wieder Tage dazwischen da isst er so gut wie gar nichts. Durch die künstliche Ernährung kann er sein Gewicht gut halten und nimmt sogar ganz langsam etwas zu. Wir sind damit sehr zufrieden und froh das es diese Möglichkeit gibt.
Dein Papa hat auch Lungenmetastasen, oder? Habe schon überlegt ob dies eine bessere Prognose hat als Lebermetastasen? Die meisten haben ja Lebermetastasen und auch Gelbsucht. Das hat mein Papa gar nicht. Hmm, aber ob das wirklich der Grund dafür ist das es unseren Papis noch recht gut geht weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich ist es wirklich einfach von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Ich hoffe auch sehr, sehr doll das unsere Papis bei dieser noch recht guten Lebensqualität noch ganz, ganz lange bei uns bleiben dürfen.
Nach der Chemo geht es meinem Papa auch immer nicht besonders gut. Morgen ist es wieder soweit. Aber das ist wohl normal und ich denke damit kann man leben. So lange es an den anderen Tagen besser geht.
Liebe Grüße und einen schönen Abend noch!
Maarie
Liebe Ute,
ich wünsche Euch für heute einen schönen Geburtstag Deines Papis im Kreis Eurer Familie, leckeren Kuchen für ihn, tolle Geschenke und gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz ganz viel Gesundheit, Kraft, Hoffnung, Mut und Kampfwillen.
Drück Dich lieb
Anke
Hallo Anke,
ja, das machen wir!! Sind alle doch ein wenig aufgeregt, aber er freut sich schon sehr auf alle heute Abend und ich denke, die ganze Familie mit ihrem Gewusel ist zwar anstrengend, aber doch wirklich schön.
Norbert hat sich ja nun auch für den Brockenlauf angemeldet, den er für seinen Schwiegervater laufen wird, das wird (mit einem wunderschönen Brocken-Bildband) sein Geschenk an ihn.
Heute geht er ja zum Fäden ziehen von seiner Haut-OP-Wunde, der OA rief mich gestern noch an, dass es zum Glück nichts Schlimmes war, sprich, kein Hauttumor - na, wenn das kein Geb.Geschenk ist...
liebe Grüsse
Ute :winke:
Liebe Maarie,
ja, vielleicht ist es ein Zufall, aber vielleicht ist es auch eine etwas günstigere Verlaufsform (günstig ist natürlich relativ, aber man freut sich über alles einigermaßen Positive, nicht wahr?)
liebe Grüsse und euch allen auch ein sonniges Wochenende - ich mache ab Montag 14 Tage Urlaub!!
Ute :)
hallo ute,
lang nichts gehört von dir...
wie war am freitag die geburtstagsfeier? wie hat dein papa den tag erlebt? wie ging es ihm am samstag?
liebe grüsse
anke
Hallo Anke,
bin wieder an Bord, auch wenn hier auf Arbeit Riesenstöße von Papier auf mich warten, so will ich mich wieder mal melden.
Hatte es schon bei Maarie geschrieben, dass mein Papi mit Wiederbeginn der Chemo (hatte mal 2 Wochen Pause wg. schlechtem Blutbild) z.Z. nichts essen kann. Er quält sich ab u. zu mal diese Astronautenkost rein oder lebt vom Traubenzucker (muss ja noch auf den Diabetes achten...). Alle meinen es gut mit ihm, auch die Betreuung der Ärzte u. Schwestern im Uniklinikum ist Spitze u. er bekommt alles, was er braucht. Aber z.Z. "fällt ihm alles aus dem Gesicht", es ist wirklich Mist. Und man kann wenig tun, als zu hoffen, dass es wieder besser wird. In der Chemo-Pause ging es so einigermaßen, z.T. wirklich auch mal gut, es war wie ein Lichtblick (da zehrt man auch davon). Gestern bekam er wieder seine Schmerzen, sie haben nun die Schmerzmitteldosis etwas hochgesetzt (jetzt 75er Schmerzpflaster insgesamt).
Hoffe, dass das Woe besser wird...Muss auch auf meine Mutti aufpassen, sie hat nun auch keinen Appetit mehr - verstehe ich auch. War deshalb gestern zum Abendbrot, obwohl ich überhaupt keinen Hunger hatte - aber so hat sie wenigstens mal in Gesellschaft gegessen, das tut ihr gut u. sie braucht ja auch noch viel Kraft...
Euch allen ein schönes Woe mit viel Sonne
liebe Grüsse
Ute
P.S. habe am Montag an dich gedacht...(u. mir Sorgen gemacht, aber ist ja Dank deines Anrufes alles soweit i.O.)
Liebe Ute,
ich wünsche dir das es bei deinem Papi auch schnell wieder besser wird und er bald wieder gute Tage hat! Aus diesen guten Tagen kann man wieder viel Kraft schöpfen!
Wir müssen diesem Mistkerl einfach noch lange, lange die Stirn bieten!!
Ich mache mir auch Sorgen um meine Mami obwohl es ihr so noch ganz gut geht. Zumindest lässt sie sich nichts anmerken. Ich merke wie sehr sie die Tage an denen es Papa gut geht geniesst und darüber bin ich sehr froh. Trotzdem dürfen wir in der Sorge um unsere Papis unser Mütter nicht vergessen denn sie werden irgendwann allein dastehen und brauchen uns dann sicher mehr denn je. Aber bis dahin ist es hoffentlich noch sehr, sehr lange hin!
Ein schönes Wochenende und alles Liebe wünsche ich dir!
Maarie
Hallo Ihr Lieben,
wollte mich zurückmelden, hatte mich ja lange nicht gemeldet wegen Urlaub u. Nach-Urlaubs-Stress auf Arbeit...
Meinem Papi ging es nach den letzten Chemos nicht so gut, er konnte einfach nichts mehr essen, nicht mal die Astronautenkost blieb drin, er (u. auch meine Mutti) waren ziemlich am Ende... Am vergangenen Montag dann erst mal Unterbrechung der Chemo u. Einweisung auf Station zwecks "aufpäppeln" mit künstlicher Nahrung + einige Untersuchungen wie Magenspiegelung und-röntgen, festgestellt wurde eine Verengung des Magenausgangs (Ursache nicht geklärt, könnte Nebenwirkung der Chemo sein oder auch Wachstum d. Tumors). Ist ihm gut bekommen, seit heute Mittag ist er wieder zu Hause u. diese Ernährung wird ambulant weitergeführt. Zusätzlich soll er natürlich versuchen, normale Kost zu sich zu nehmen (was er auch macht). Mal sehen, wie sich das entwickelt, jetzt ist er erst mal glücklich (u. wir damit auch), dass er wieder zu Hause sein darf (obwohl er sehr mit unserer Inneren Station der Uniklinik zufrieden ist, die sind wirklich alle sehr lieb).
Das wars in Kürze aus dem schon etwas herbstlichen Leipzig
von Ute:)
karlson v d
09.09.2007, 21:28
huhu,
liebe ute,
das mit dem magen bzw. dem darm war bei meiner mutter ähnlich,
nach der op hat sich das alles "eigentlich" ganz gut wieder entwickelt.
wichtig ist kein blähendes essen...
(die haben meiner mutter kurz nach der op im kh erbsen gegeben,
haben gesagt, sie könne jetzt alles wieder essen,
diesen süßen kleinen grünen runden dinger sind der knaller :eek: )
aber das habt ihr wahrscheinlich schon rausgefunden... ;)
ansonsten denke ich,
das beste kraftpaket für deinen papi und meine mami ist,
daß sie wieder zuhause sein können...
hoffe, du hattest ein schönes wochenende!?
karlchen läßt grüßen :winke:
theo mach mir ein bananenbrot von r.zuckowski
Hallo Karlchen,
ja, da hast du Recht, Hauptsache, sie sind wieder bei uns...
Heute fängt er wieder mit der Chemo an, aber diesmal lassen sie nach gemeinsamer Absprache das Tacerva weg, nur noch Gemcitabin. Mal sehen, ob das besser bekommt...Nun gehen auch verstärkt die Haare aus, das hat ihn doch ganz schön getroffen (mein Vati hatte immer noch sehr schöne dicke Haare).
Hoffentlich sind die Nebenwirkungen nicht wieder so heftig wie vor 2 Wochen, die Pause tat ihm sichtlich gut. Ein Kontroll-CT wird es erst im Oktober/Nov. geben...
liebe Grüsse
Ute
Hallo ihr Lieben,
hier mal von meiner Uni eine Pressemitteilung, die doch einige von uns interessieren könnte:
Pressemitteilung
Chronische Erschöpfung nach Krebs
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Datum: 13.09.2007 - Nummer: 2007/197
von: Dr. Bärbel Adams
Bereich:
Forschung
Wissenswertes, Ratgeber
Sachgebiet:
Medizin und Gesundheitswissenschaften
Verteiler:
regional
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Ein Medikament soll Krebspatienten gegen die häufig
auftretende chronische Erschöpfung und Müdigkeit helfen. In
einer Studie, an der die der Universität Leipzig jetzt
mitwirkt, wird deutschlandweit getestet, ob Methylphenidat
bei tumorbedingter Fatigue wirksam ist. Studienteilnehmer
werden noch dringend gesucht.
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Fast alle Krebskranken von Fatigue betroffen
Fatigue ist ein Zustand chronischer Müdigkeit und
Erschöpfung an dem etwa 80 Prozent aller Krebspatienten
zeitweise leiden. Die Krankheit tritt ohne vorherige
Anstrengung auf und verschwindet auch nach ausreichender
Erholungszeit nicht. Bis zu 40 Prozent der Patienten klagen
noch Jahre nach einer erfolgeichen Krebstherapie über
krankhafte Müdigkeit, Erschöpfung, Lustlosigkeit, Schwäche,
Verlust der körperlichen Belastbarkeit,
Interessenlosigkeit, Motivationsverlust,
Konzentrationsstörungen, Traurigkeit, Frust oder
Reizbarkeit. Das führt auch häufig zur Entfremdung von
Familie und Freunden.
Da die Beschwerden die Lebensqualität stark beeinträchtigen
und eine normale Lebensführung praktisch unmöglich machen,
ist das Interesse an der Erforschung neuer medikamentöser
Behandlungsmethoden der Erkrankung groß.
Methylphenidat ist Hoffnungsträger
Eine Möglichkeit ist die Anwendung so genannter
Stimulanzien, also Mitteln, die anregend und
konzentrationsfördernd wirken. Eine solche Substanz ist
Methylphenidat. Das Medikament hat in kleinen klinischen
Studien bei Krebspatienten bereits erste positive Effekte
gezeigt. Nun wird in einer großangelegten,
deutschlandweiten Studie untersucht, ob Methylphenidat bei
tumorbedingter Fatigue wirksam ist. Mit von der Partie ist
dabei die Abteilung für Sozialmedizin der Universität
Leipzig unter Leitung von Prof. Reinold Schwarz.
Universität Leipzig sucht Studienteilnehmer
Dafür sucht die Abteilung noch Patienten die unter Fatigue
leiden, unter 60 Jahre alt sind und momentan keine
Tumortherapien wie Operation, Chemotherapie und
Strahlentherapie erhalten. Die Studienteilnehmer werden
dann 3 Wochen mit Methylphenidat behandelt. Anschließend
folgen noch drei Wochen Nachbeobachtung. Patienten können
sich von Mitarbeitern der Abteilung für Sozialmedizin
ausführlich informieren und beraten lassen, ob sie für die
Behandlung in Frage kommen.
Die klinische Studie startete im Herbst 2006 unter
Trägerschaft der Firma MEDICE, Iserlohn, in Kooperation mit
der Deutschen Fatigue Gesellschaft e.V. und wird jetzt
durch die Universität Leipzig unterstützt.
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Weitere Informationen:
Prof. Dr. Reinhold Schwarz
Telefon: 0341 97-15407
E-Mail: liebb@medizin.uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/~sasm
Susanne Kuhnt
Telefon: 0341 97-15458
E-Mail: susanne.kuhnt@medizin.uni-leipzig.de
liebe Grüsse aus L.E. u. ein sonniges Woe
Ute
...ach so noch was, ich hatte gestern Abend mich mit meinen Eltern unterhalten, auch zum Thema Müdigkeit; sie gaben mir den Tipp (den ich hiermit weiterreichen möchte), weil es sehr hilfreich für meinen Vati war, Coffeinum N 0,2g zu empfehlen. Meinem Vati hat ja Kaffee nicht mehr geschmeckt, und so hat er es mal mit sowas probiert u. es hat ihm sehr gut getan. Gibt es in jeder Apotheke.
liebe Grüsse
Ute
Hallo Ihr Lieben,
hier mal wieder was Neues von der "Front"; leider liegt mein Papi nun wieder in der Uniklinik, er bekam schwer Luft u. hatte wieder starke Schmerzen trotz der Schmerzpflaster.
Es soll nun erst mal ein CT gemacht werden, mal sehen, was da los ist, ich stelle mich innerlich auf alles ein.
Er hat nun auch erstmals über eine Palliativstation bzw. Hospizplatz nachgedacht, das war für meine Mutti sehr traurig, ich konnte es schon nachvollziehen...
Momentan ist es schon schwierig, ihn zum lächeln zu bringen, er ist sehr traurig über seinen Zustand.
Sein Urenkel lässt leider immer noch auf sich warten, das wäre der richtige Lichtblick am momentan recht düsteren Himmel - na ja, ich nehme an, spätestens nächste Woche ist es endlich soweit...
Ich wünsche euch allen ein hoffentlich sonniges, erholsames Woe!
liebe Grüsse aus Leipzig
Ute
heute mal wieder kurz was Neues von uns: mein Papi ist nun Uropi von einem ganz süßen kleinen Jungen geworden, er ist total stolz u. sehr emotional gerührt...Die kleine Familie hat ihn auf Station besucht und ein wenig Sonne hingebracht. :1luvu:
Ansonsten wollte ich euch noch auf folgende Mitteilung hinweisen, in einem Link gibt es am 2.11. auch Chats mit Experten in versch. Städten:
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Bereich: öffentliche Veranstaltungen, Wissenswertes, Ratgeber
Sachgebiet: Medizin und Gesundheitswissenschaften
Nummer: 2007/232
Kleines Organ mit großer Wirkung
Ein deutschlandweiter Aktionstag widmet sich in diesem Jahr zum ersten Mal der Bauchspeicheldrüse. In öffentlichen Informationsveranstaltungen geht es vor allem darum, was das kleine Organ im Körper leistet, was für Erkrankungen auftreten können, wie diese behandelt werden und wer überhaupt gefährdet ist. Unter anderem werden die Wirkungsweisen neuer Therapien und Medikamente vorgestellt. Organisiert wird der Tag von Gastro-Liga e.V. und der Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Leipzig.
Zeit: 03. November 2007, 10:00 Uhr
Ort: Hörsaal der Inneren Medizin
Johannisallee 32
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tückischsten Tumorarten: schwer zu diagnostizieren, nur in sehr frühen Stadien behandelbar und unter allen Krebserkrankungen diejenige, die am vierthäufigsten zum Tode führt. So verstarb auch der bekannte Star-Tenor Luciano Pavarotti vor kurzem an einem Bauchspeicheldrüsenkarzinom. Über die Ursachen, Anzeichen und Risikofaktoren für diese und weitere Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse will jetzt ein bundesweiter Informationstag aufklären.
Prof. Joachim Mössner, Direktor der Klinik und Poliklinik II am Universitätsklinikum Leipzig und Leiter des Projekts Bauchspeicheldrüsentag betont: "Wir wollen über die verschiedenen Erkrankungen aufklären, und das tun wir in mehreren Städten parallel. Beispielsweise in Rostock, Magdeburg, Bochum, Nürnberg und Halle. Ich und meine Mitarbeiter in Leipzig, wir erklären in einer öffentlichen Vorlesung zuerst einmal, wie das Organ überhaupt funktioniert, für was es zuständig ist. Danach stehen das Pankreaskarzinom und die akute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) auf dem Plan." Gerade hier gibt es doch einiges Neues bezüglich Diagnostik und Therapie. Wer möchte, ist herzlichst aufgefordert Fragen stellen", so Prof. Mössner. "Wir stehen dem Auditorium gern Rede und Antwort." Mössner hofft, dass an diesem ersten Samstag im November genügend Menschen - Interessierte, Laien, Patienten etc. - sich Zeit nehmen für die Veranstaltung, die letztlich ihrer eigenen Gesundheit zugute kommen könnte. Der Eintritt und die vor Ort erhältlichen Informationsbroschüren sind natürlich kostenlos.
Wer sich zusätzlich in einem persönlichen Gespräch mit einem Experten austauschen möchte kann dies am Vorabend tun. Am 2. November zwischen 18 und 20 Uhr sind bundesweitweit Hotlines geschaltet.
Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm, Leber und Stoffwechsel sowie von Störungen der Ernährung (Gastro-Liga e.V.) vereint Wissenschaftler, Ärzte, Personen aus Politik und Wirtschaft und Patienten die sich zusammengefunden haben, um durch gezielte Aufklärung Erkrankungen der Verdauungsorgane zu bekämpfen und vorzubeugen.
S.H.
weitere Informationen
Prof. Dr. Joachim Mössner
Telefon: 0341 97-12200
E-Mail: joachim.moessner@medizin.uni-leipzig.de
www.uni-leipzig.de/~medkl2
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liebe Grüsse an alle aus dem sonnigen Leipzig
von Ute :)
Hallo Ihr Lieben,
wollte nun mal wieder was von mir hören lassen, auch wenn ich momentan aus den unterschiedlichsten Gründen selten dazu kommen werde:
Mein Vati ist seit verg. Freitag wieder aus dem KKH raus (er wollte auch unbedingt nach Hause), ein CT wurde gemacht u. es hat sich nun herausgestellt, dass zwar der Primärtumor nicht gewachsen ist, dafür aber die Lungenmetas und jetzt noch zusätzlich die Lymphknoten in diesem Bereich befallen sind.
Heute nun war er zum ausführlichen Arztgespräch (meine Mutti war mit dabei) und es ist nun entschieden, dass die Chemo eingestellt wird,da sie nichts mehr bringt u. er sich nur unnötig quält, er hatte ja die letzten Chemos sehr schlecht vertragen. Ich schätze aber, dass es ihm trotzdem wie ein Todesurteil bedeutet haben muss, denn er hatte ja immer noch so eine klitzekleine Hoffnung auf ein Wundermittel...
Ja, nun heißt es nur noch abwarten, viel Trost gibt es da wohl nicht. Ich weiss, es ist unglaublich wichtig, dass wir für ihn da sind, das ist auch selbstverständlich und wir tun auch alles, aber trotzdem...
Ich hoffe so sehr, dass es wenigstens ein paar Leute hier im Forum schaffen und den Sch...kerl zum Teufel jagen!!:D
Liebe Ute,
oh das tut mir leid das bei deinem Papa die Chemo nun eingestellt wird. Ich kann mir gut vorstellen wie es dir jetzt geht. Wenn ich daran denke das es bei uns sicher auch irgendwann so kommen wird... och man das ist einfach eine schreckliche Vorstellung. Wie du schon sagst solange noch Chemo gegeben wird hofft man einfach doch immer noch auf ein Wunder.
Ich wünsche euch das ihr noch eine schöne und lange Zeit mit deinem Papa habt und das es ihm ohne die Chemo nun besser gehen wird!
Alles, alles Liebe und ganz viel Kraft wünscht dir,
Maarie
Liebe Ute,
ach es tut mir so leid. Bin sprachlos und meine Gedanken sind bei Dir. Ich :pftroest: dich mal ganz lieb. Wenn Du jemand Außenstehenden zum "auskotzen" brauchst, ruf an. Ich bin für Dich da, ganz schnell.
Liebe Grüsse
Anke
Hallo ihr Lieben,
danke euch ganz herzlich, tut mir gut, das wisst ihr ja! Wird heute kein leichter Besuch bei meinem Papi, aber er freut sich auf mich schon und er will u. muss ja auch drüber reden können. Gestern musste ich mich selbst erst mal sammeln u. eine "Strategie" (auch wenn natürlich damit gerechnet habe, aber irgendwie trifft es einen dann doch...) zurecht legen, die richtigen Worte finden...Akzeptanz und trotzdem Zuversicht - es beißt sich eigentlich, und trotzdem muss es sich vertragen...Wird schwer, ich weiss, aber da müssen wir durch. Und am Sonntag ist Geburtstag meiner Mutti u. ich arbeite mit Hochdruck dran, dass es wirklich ein Geburtstag wird u. keine Trauerfeier!!:rolleyes:
liebe Grüsse
Ute
Hallo,
nur mal kurz wieder von mir. Am Sonntag haben wir einen schönen Geburtstag meiner Mutti gefeiert, wohldosiert und sehr emotional... Unser Papi war trotz des ganzen Trubels Gottseidank gut drauf, sonst hätten wir wohl doch alles ins Wasser fallen lassen müssen, so aber war es doch noch ein schöner Tag für alle.
Er konnte sogar richtig viel (für seine Verhältnisse) Kuchen essen, das hat uns alle besonders gefreut. Leider nimmt er trotz der Zusatznahrung weiter ab, es scheint am Tumor zu liegen, der sehr viel Energie benötigt. Aber ansonsten geht es ihm nun ohne Chemo gut, geht auch wieder spazieren und fühlt sich momentan einigermaßen wohl u. genießt die Zeit mit uns.
Das ist es, was man zur Zeit verlangen kann, nicht mehr und nicht weniger, und man sollte damit zufrieden sein (auch wenn ich manchmal zuweilen damit hadere, ob man eventuell doch nicht eine andere Chemo hätte ....:confused: ) Aber was solls, die Entscheidung ist gefallen, und meinem Papi geht es momentan damit gut. Das allein zählt.
liebe Grüsse an alle
Ute:winke:
Hallo ihr Lieben,
uns geht es soweit gut, am Samstag waren wir mit unserem Papi auf seinen Wunsch hin zur Mineralienbörse - sehr interessant, die schönen "Steinchen" hatten es uns allen doch sehr angetan und er war glücklich, dass er uns das zeigen konnte. Es geht ihm immer noch erstaunlich gut, und wir hoffen natürlich sehr, dass es noch recht lange so bleibt... Der Appetit kommt wieder mehr und mehr zurück (ausser Fleisch), das Laufen geht immer besser, Müdigkeit ist nicht mehr so extrem wie vorher.
Heute hatte er wieder ein Gespräch in der Onkologischen Ambulanz der Uni-Klinik, mal sehen, ob es da was Wichtiges gab, werde ich heute Abend erfahren.
Ich hatte gerade mal die Bilder vom letzten Weihnachtsfest am Wickel, u. habe mir so überlegt, dass er da sicher schon krank war, ohne, dass wir da schon etwas wussten...Schon ein komisches Gefühl...
So, nun trotzdem noch einen schönen Tag - und habt Sonne (im Herzen):1luvu:
liebe Grüsse
Ute
schnuckelchen
12.11.2007, 20:50
Liebe Ute,
es ist so schön zu lesen, das es Deinem Dad verhältnismäßig gut geht :augendreh :augendreh :augendreh
Oft überlege ich, ob euer Weg nicht der bessere ist. Vielleicht hat Dein Pa ohne Chemo etwas weniger Zeit, aber bestimmt kann er und ihr sie trotzdem noch genießen. Meine Ma hat vielleicht etwas mehr Zeit, aber besser???? Ich glaube fast nicht............
Naja, jeder geht den Weg den er für richtig hält, und ihr scheint den für euch richtigen gefunden zu haben, das freut mich sehr.
Oft überlege ich, was ich alles gern mit ihr unternehmen möchte, hab dann aber Angst das sie sagt, das sie das nicht schafft oder noch schlimmer, das es diesen "Solange es noch geht" oder "Ein letztes Mal" Charakter bekommt.
Wünsche euch ganz, ganz viel Kraft und liebe Grüße
Anja
Nicole F.
13.11.2007, 08:47
Meine Mam hat BSDK ich weiß nicht wie lange ich sie noch habe, hat eben erst mit der zweiten chemo angefangen sie ist Bj.38`und die Diagnose wurde ende Okt. 07 gestellt deshalb weiß ich noch nicht richtig wie ich mich verhalten soll , denn ich habe schreckliche Angst meine Mama zu v erlieren gibt es irgend einen trost ?
Bianca_33
13.11.2007, 11:03
Hallo Nicole,:winke:
zuerst einmal wünsche ich Dir viel Kraft für die kommende Zeit.
Bei meinem Dad wurde die Diagnose am 24.10.07 gestellt. Er hat BSDK mit Lebermetastasen und kann nicht mehr operiert werden. Die Ärzte haben uns gesagt, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hätte. Mein Dad hat nun 1x wöchentlich eine Chemo (heute ist die dritte). Er hat Schmerztropfen (die ihm momentan noch sehr gut helfen) und wir haben ihm Astronautennahrung in der Apotheke gekauft (da ist alles lebenswichtige drinnen was der Körber braucht, falls er mal einen Tag hat, an dem er überhaupt keinen Hunger hat)
Ich versuche, ihm so gut es geht beizustehen. Wenn er auf irgendetwas Lust bekommt, versuche ich dies aufzutreiben. Ansonsten leben wir von Tag zu Tag und versuchen die guten Tage, so gut es geht zu genießen.
Versuche für Deine Mum stark zu sein!
Du kannst Dich auch jederzeit bei mir melden!
Ganz liebe Grüße
Bianca:winke:
Hallo Anja,
tja, welcher Weg nun der bessere ist, weiss man ja vorher nicht. Unser Papi hatte sich auch sofort auf die Chemo gestürzt, ich denke, es war in diesem Moment auch richtig. Nur hätte es ihn noch länger wahrscheinlich soviel Lebensqualität gekostet, dass es ihn letztendlich schneller fertig gemacht hätte. Aber wie gesagt, das sehen wir mit dem jetzigen zeitlichen Abstand, deshalb war die Entscheidung der Ärzte (u. meines Vatis) sicher richtig, nun darauf zu verzichten. Jetzt versucht er wieder zu genießen. Es ist aber - wie gesagt - sicher auch bei jedem anders, es gibt ja auch viele, die vertragen die Chemo recht gut.
Liebe Bianca,
die Astronautenkost bekommt mein Papa verschrieben, die brauchen wir nicht selbst zu kaufen. Versuch mal, dass du das auf Rezept bekommst, entweder über den Hausarzt o. über die Klinik (die haben meist das größere Budget).
Liebe Nicole,
Trost ist so eine Sache; man muss einfach anfangen, sich mit der Situation auseinanderzusetzen, sie zu aktzeptieren und das Beste draus zu machen.
Und es kann dir auch wirklich keiner sagen, wie lange alles dauert, das siehst du ja auch im Forum - es kann auch wirklich eine lange Zeit gut gehen, auch bei ungünstigsten Voraussetzungen wie bei meinem Vati. Es hätte keiner gedacht von uns, dass er immer noch bei uns ist. (der Hausarzt - glaube ich - auch nicht so richtig...). Nicht gleich aufgeben u. die Zeit genießen und für deine Mutti da sein, das ist wichtig.
Du schaffst das.
So, nun an alle liebe Grüsse u. ein schönes Woe :prost:
von Ute
Hallo ihr Lieben,
wollte euch nur mitteilen, dass mein Papi am Sonnabend Morgen eingeschlafen ist. Er hatte ja noch die Lebermetas bekommen, eine Lungenentzündung noch dazu.
Leider hat er seinen 2. Urenkel, der heute morgen geboren wurde, nicht mehr gesehen, er hatte sich sehr drauf gefreut, auch auf unser gemeinsames Weihnachten. Nun ist doch alles schneller gegangen als von uns erwartet, aber andererseits sind wir froh, dass er nun endlich keine Schmerzen mehr hat, denn zum Schluss war es noch mal sehr schlimm, er hat dann aber Schmerzmittel ordentlich bekommen, wir haben da auch sehr drum gebeten.
Wir hatten das Glück, wieder gute Ärzte u. mitfühlende Schwestern zu haben, die sich auch um uns Angehörige sehr gekümmert haben - das ist heutzutage nicht selbstverständlich...
Ich bleibe aber im Forum, vielleicht kann ich ja doch noch helfen mit meinen Erfahrungen.
Seid alle recht herzlich gegrüsst u. lasst den Kopf nicht hängen! Macht Therapien, solange die euch (oder euren Angehörigen) bekommen u. kämpft. Wenn allerdings die Zeit kommt, wo es nur eine Tortur wird (wie bei meinem Papi), dann sollte man wirklich realistisch überlegen, was es ev. für andere Möglichkeiten gibt bzw. man sich auf den Wechsel in eine andere Welt langsam vorbereitet. Ich denke, wir haben (fast) alles richtig gemacht, manchmal haben es auch nicht die Ärzte entschieden, sondern unser Bauchgefühl...
liebe Grüsse
Ute
schnuckelchen
11.12.2007, 17:42
Liebe Ute,
ich schicke mein tiefstes Mitgefühl und ganz, ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
Fühl Dich ganz fest gedrückt
Anja
Liebe Ute,
sende dir einen stillen Gruß und wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.
Vielleicht kann dir dein neues Enkelchen ein bischen Trost vermitteln.
Liebe Grüße
Petra
christa-48
11.12.2007, 22:08
ein stiller gruss auch von mir und viel kraft
christa
Südbalkon
11.12.2007, 23:27
Liebe Miezel,
auch von mir ein stiller Gruß an Euch. Alle Kraft der Welt für den Verlust Eures Papas und dass Dein Enkel Euch über die trübsten Stunden mit seinem Kinderlachen zu trösten vermag.
Von Herzen,
Südbalkon
Liebe Miezel,
auch ich schicke dir einen stillen Gruß und ganz viel Kraft.
Liebe Grüße
Bixi
Liebe Ute,
auch von meiner Seite mein tieftes Mitgefühl.
Ich bin erst heute auf deinen Thread gestoßen und es macht mich sehr betroffen, dass euch nur noch so wenig Zeit geblieben ist. Umso mehr bewundere und bejahe ich deine Einstellung. Du schreibst, ihr habt (fast) alles richtig gemacht; ich glaube es war ganz genau richtig, auf weitere Chemos zu verzichten, so konnte dein Vater sicher eine angenehmere Zeit mit euch verbringen, als wenn er die Therapie fortgesetzt hätte. Euer Bauchgefühl hat euch gesagt, dass die Chemo nichts mehr bringen wird, und ihr habt mit ganzem Herzen versucht, deinem Vater ein Lebensende im Kreise seiner Liebsten und einen (so weit möglich) würdevollen Tod sterben zu lassen. Ich bin sicher, er wusste das sehr zu schätzen. Und wer weiß, vielleicht kann er dennoch seinen zweiten Ur-Enkel sehen und kann nun, befreit von all den Schmerzen, ein besonders schützendes Auge auf ihn werfen?
Wenn du allzu traurig bist, was ich sehr gut verstehen kann, so finde ich doch das Zitat von Albert Schweitzer sehr schön: "Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren." Ihr spürt es bestimmt, und auch den kleinen Ur-Enkel-Zwergen (Glückwunsch, du bist Oma!!) könnt ihr es im Herzen weitergeben.
Alles Liebe und Gute,
FrauBan
P.S.: Schön, dass du weiterhin im Forum bleiben möchtest. Ganz viel Kraft!!!
Liebe Ute,
von mir noch einmal mein aufrichtiges Beileid.
Falls Du Hilfe benötigst, meld Dich bitte. Bin für Dich da.
Aber nicht versäumen möcht ich auch meine herzlichsten Glückwünsche für´s 2.-Mal-Oma-werden los zu werden.
Stille, traurige Grüsse
Anke
Hallo ihr Lieben alle,
herzlichen Dank für eure lieben Zeilen, die tun mir sehr gut und ich fühle mich geborgen in diesem Forum, wir sitzen ja irgendwie alle im selben Boot.
In seinem Abschiedsbrief an uns alle steht u.a.: "Das Leben ist so schön. Genießt jeden Tag...Mein letzter Wunsch ist, dass die Familie auch weiterhin so fest zusammenhalten möge."
Ja, das machen wir auch, wenn es uns auch momentan schwerfällt. Dieser (5seitige) wunderschön geschriebene Brief wird uns sehr weiterhelfen, alles zu verarbeiten und auf ein besseres neues Jahr blicken zu können.
liebe Grüße
Ute
Liebe Ute,
ein stiller Gruß auch von mir
Birgit
Liebe Ute,
ich habe eben erst gelesen das dein Papi eingeschlafen ist. Es tut mir so leid. Ich wünsche euch alles, alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit.
Das dein Papi euch einen 5-seitigen Brief geschrieben hat finde ich ganz toll! Das ist wirklich ein riesengroßes Geschenk!
Alles Liebe,
Maarie
Stille Grüße und viel Kraft von Conny und Jörg
Liebe Ute,
auch von mir einen stillen Gruß
Ute aus Berlin
Katharina
13.12.2007, 08:10
...stille Grüße auch von mir...was für eine tolle Idde mit dem Brief!
Ich hatte auch immer gehofft, dass meine Ma mir irgendwo zwischen ihren Sachen noch ein paar Zettelchen hinterlässt.
Jetzt habt ihr eine so wertvolle Erinnerung. Es ist oft so: Ein Leben kommt, ein Leben geht. Sie haben sich bestimmt noch kurz im Regenbogenland getroffen und er hat ihr ein paar Tipps (es ist doch ein Mädchen??) mit afu den Weg gegeben...
Hallo ihr Lieben,
danke euch sehr für die wohltuenden Zeilen; ja, dieser Brief ist wirklich ein Geschenk, so sehen wir es auch und lesen ihn immer wieder, um Kraft zu schöpfen.
Der 2. Urenkel ist ebenfalls ein kleiner Junge, habe mir den kleinen Käfer gestern das erste Mal angeschaut - und konnte mich nun endlich auch richtig freuen, das war mir vorher noch nicht so richtig möglich (der Tod wirft noch sehr lange Schatten, aber langsam wird das Leben, die Sonne wieder in unser Leben treten, habe ich gestern schon gemerkt). Meine Mutti kann im Moment noch nicht in ein KKH wieder gehen, sie wird den Kleinen aber am Sonntag zum Adventstreffen bei unserem Großen (der den Tod seines Opis noch nicht verarbeitet hat, denn er verdrängte die Krankheit die ganze Zeit, er hatte immer ein besonderes Verhältnis zu meinem Vati u. hatte wohl immer auf ein Wunder gehofft) sehen u. freut sich auch schon drauf.
Ja, ein Leben kommt u. eines geht...und vielleicht hast du Recht, liebe Katharina, dass sie sich noch getroffen haben (er wollte und wollte ja nicht kommen...) - na mal sehen, was aus unseren beiden kleinen Jungen wird...
ganz liebe Grüße an euch alle und habt nochmals vielen Dank
nun wünsche ich euch allen aber einen schönen 3. Advent und genießt die Wärme der Kerzen u. Glühwein u. Lebkuchen oder Stolle... Meine Kinder werden die Lebkuchenhäuser backen an diesem Wochenende, unser Andre führt diese Tradition seines Opis (er hat das immer mit den Kindern gemacht) Gottseidank weiter, was uns alle sehr freut!
eure Ute
Hallo Ihr Lieben alle da draußen,
ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest - bei uns ging es so, ein wenig traurig, weil unser Papi nun nicht dabei war, dadurch war alles so anders. Aber auch schön, mit den beiden Babys, da kam man garnicht so oft auf traurige Gedanken (nur, als die wieder nach Hause mussten...).
Morgen nun ist unser schwerer Gang, aber dann wollen wir das neue Jahr hoffnungsvoll beginnen. Wir werden dabei unseren Papi immer bei uns haben, das weiss ich. Aber einfach ist es nicht....
Bis zum nächsten Jahr - dann werde ich mich wieder einklinken u. versuche ein bisschen zu helfen.
liebe Grüsse an alle
Ute aus Leipzig
schnuckelchen
29.12.2007, 09:34
Liebe Ute,
ich hoffe, ihr habt den gestrigen Tag einigermaßen überstanden.
Vielleicht könnt ihr nun, zwar mit großer Trauer im Herzen, aber vielleicht auch mit etwas Zuversicht, das neue Jahr begrüßen.
Ich wünsche Dir alles, alles Gute
Fühl Dich mal gedrückt
Anja
karlson v d
20.08.2008, 20:50
huhu,
liebe ute,
jetzt ist es schon fast alles ein jahr her...
deswegen habe ich heute seit langem wieder hier gelesen.
verspätet aber nicht weniger herzlich schicke ich dir einen ganz festen drücker :knuddel::knuddel::knuddel:
es ist toll, daß ihr so einen brief habt! :):)
leeren lassen sich nicht füllen,
aber ich bin dankbar für die zeit, die man gemeinsam hatte...
karlchen :winke:
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