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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bisphosphonate adjuvant / Immuntherapie


15.03.2003, 19:25
Guten Abend liebe Forumsleserinnen

Zwischen Chemo- und Strahlentherapie stehend informiere ich mich im Moment über zusätzliche und weiterreichende Therapieangebote.
Ich habe gelesen, dass es Studienhinweise auf die positive Wirkung adjuvant verabreichter Bisphosphonate in bezug auf Knochenmetastasierung und Osteoporose gibt, konnte aber keine Informationen darüber finden, in welchem Rahmen ich als Patientin ohne Knochenmetas die Möglichkeit habe, Bisphosphonate zu bekommen.
Gleichzeitig suche ich nach Erfahrungswerten von Frauen, die verschiedene Formen der Immuntherapie kennengelernt haben, wie die Behandlung mit monoklonalen/bispezifischen Antikörpern, dendritischen Zellen oder der aktiv-spezifischen Immuntherapie.
Ich habe für Dienstag einen Gesprächstermin mit dem Onkologen vereinbart und würde mich gerne neben den fachlichen Informationen, die ich sammeln konnte mit mehr Wissen darüber wappnen, welche Behandlungen ich einfordern kann, welche theoretisch im Ermessen des Onkologen liegen und praktisch verschrieben werden oder nicht und welche ich selber zahlen müßte, daher fände ich Informationen über die Vorgehensweise anderer Krebspatientinnen in diesem Zusammenhang hilfreich.
Vielleicht hat die eine oder andere den einen oder anderen Tip für mich.
Freundliche Grüße von Sanni

15.03.2003, 21:41
Hallo Sanni,

schau in das Forum www.brustkrebs.net rein und gib in die Suchfunktion Deine Stichwörter. Du wirst sehr viele Informationen finden. Ich selbst bekomme Bisphosphonate adjuvant. ich habe meinen Onkologen darum gebeten und er hat mir Zometa verordnet. Alle 4 Wochen als Infusion. Ich denke, dass er auch viel von diese Behandlung hält, sonst hätte er mir die Zometa adjuvant gar nicht verordnet. Es hängt viel von dem Arzt, bei dem Du in Behandlung bist. Nach dem Motto: 10 Ärzte, 11 Meinungen.

Grüße Anna G.

16.03.2003, 17:48
Hallo Anna und Chris,

dankeschön für eure hilfreichen Tips.
Ich hatte bisher weder in diesem noch im Brustkrebs.net-Forum die Suchfunktion wahrgenommen, da mußten erst Tomaten von den Augen purzeln.
Gerne komme ich auf das Angebot, weitere Fragen zu stellen zurück wenn ich auch im Informationsdschungel klarer sehe.

Ein schönes Restwochenende wünscht Sanni

18.03.2003, 16:14
Hallo!

So, heute war mein Onkologentermin, bei dem ich um die Präventivbehandlung mit Bisphosphonaten gebeten habe. Um es kurz zu machen: Abgelehnt.
"Zur adjuvanten Behandlung von Knochenmetastasen nicht zugelassen."
Auf meinen Hinweis zur Osteoporoseprophylaxe:
"Aber in Ihrem jungen Alter doch nicht notwendig!"
Auf meinen Hinweis auf das erhöhte O.-Risiko nach zwei Chemotherapien und Hormontherapie: "Die Studien laufen noch, die Wirksamkeit ist noch nicht bewiesen."
Er ließ die positiven Zwischenergebnisse nicht gelten.
Nach meinem Hinweis, das andere Onkologen den Stoff zur Prophylaxe anwenden: "Ach ja? Nun, wir nicht."
Nein, auch die Suche nahc Resttumorzellen im Knochenmark hielt er für nicht sinnvoll, genau wie eine Behandlung mit Antikörpern, genau wie andere Methoden zur Stärkung des Immunsystems.
"Sie haben die Maximaltherapie erhalten!"
Ich würde sagen, ich habe heute die Maximalabblitze erhalten.
Ich weiß noch nicht genau, wie ich jetzt weiter vorgehe, aber weiter mache ich >:( !
Grüße von Sanni

21.03.2003, 13:49
Hallo Sanni,genau das Gleiche hab ich von meinem Gyn. in Bezug auf Bisphosphonate zu hören bekommen. Ich war eigentlich bei ihm, weil mich seit fast 2 Monaten Übelkeit bis hin zu Erbrechen plagt. Nehme Tamoxifen. Er meinte aber das kommt sicher nicht von den Tabletten. Ich verwies dann auf den Beipacktext, wo diese Nebenwirkung sehr wohl erwähnt wird, darauf bekam ich zu hören ich soll nicht soviel lesen !!!!!!!!!! Man hat oft das Gefühl nicht ernst genommen zu werden.