Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : bronchiolo-alveoläres Karzinom
Bei meiner Mutter wurde im Dezember 2002 Lungenkrebs diagnostiziert, allerdings ein ausgesprochen seltener: ein bronchiolo-alveoläres Karzinom, das klaren Schleim produziert. Sie wurde operiert, und die Prognose war Toll: keine Metastasen, tolle blutwerte usw. Sechs Wochen später entdecjten die Ärzte bei der Nachsorge plötzlich unscharfe Herde in der Lunge, also vermutlich Metastasen.
Ich bin so verunsichert, weil ich über diese Art Krebs bisher kaum etwas gefunden habe. Kann mir irgendwer etwas darüber berichten und mir seine Erfahrungen mit dieser Form Lungenkrebs mitteilen?
Vielen Dank und liebe Grüße!
Katrin
Hallo, bei meinem Vater war es genauso wie bei Deiner Mutter. Mittlerweile kenne ich mich ein wenig mit bronchoalveoläres Adeno-Ca. aus. Wenn Du möchtest schreib ich Dir was ich so weiß. Wie geht es denn jetzt Deiner Mutter, hat sie Metastasen? Wenn nicht, dann ist eh erstmal alle okay. Falls es Metastasen sind: Es ist nicht unbedingt das Ende, auch wenn Dir das jetzt nicht glaubwürdig vorkommt. Mein Vater hat Metastasen und wir konnten ihm erstmal helfen. Wie lange sein Zustand trotz dem Krebs so gut bleibt wie jezt,(nach einer Behandlung) wissen wir nicht, aber auf jeden Fall gehts ihm halbwegs(außer dem blöden Husten) gut. Also, ich würde Dir so gut ich kann Deine Fragen beantworten.
Ciao, Innah
Hallo Innah,
meine Güte, was bin ich froh, dass ich jemanden gefunden habe!
das ganze fing im Sommer letzten Jahres an. Meine Mutter musste sich gelegentlich räuspern und ausspucken. das zog sich hin, und im Septermeber ging sie zum Arzt. Der verschrieb ihr Antibiotika, die natürlich nicht halfen. Dann stärkere Antibiotika. Dann andere starke Medikamente. Allerdings ohne Wirkung. Sie musste immer öfter klaren, leicht schaumigen Schleim hochräuspern und ausspucken. Die Diagnose Rippenfellentzündung war auch verkehrt. Auf Nachfrage meiner Mutter machte ihr Hausarzt dann ENDLICH mal eine Rötgenbild - und war selber geschockt. Computertomographie und Bronchioskopie ergaben es dann endlich: ein Tumor in der linken Lunge. Damit hatten wir nie gerechnet, denn ich dachte, bei Lungenkrebs spuckt man gelben, zähen Schleim aus, womöglich sogar blutig. Inzwischen war es soweit, dass meine Mutter mindestens eimal pro Minute ausspucken musste. Sie hatte einen kleinen Eimer neben sich, weil Taschentücher den ziemlich flüssigen Schleim nicht ausreichend auffangen konnten.
Also, im Dezember wurde meiner Mutter der linke obere Lungenlappen entfernt. Der untere war nicht befallen, und die Lymphknoten ebenfalls nicht. der Arzt meinte, dass er zur Sicherheit eine Chemo anschließen will, aber er konnte uns auch nicht sagen, ob das was bringen würde. Bis zu diesem Zeitpunkt war erst ein Patient mit diesem Krebs in der Klinik operiert worde - und das, obwohl es eine Lungenfachklinik ist!
Meine Mutter entschloss sich, die Chemo zu machen. Sie hat sie sehr schlecht vertragen, sich ständig übergeben und alles. es muss echt eine volle Dröhnung gewesen sein.
Ich glaube, es war Mitte Januar, als sie alles hinter sich hatte. Alles war total in Ordnung. Zu Hause hat sie sich dann Vitaminpräparate besorgt, presst viel frische Säfte und so, um das Immunsystem wieder in Gang zu kriegen. Sechs Wochen später musste sie dann zur Routine- Nachuntersuchung. Das Röntgenbild zeigte nun auf der rechten Seite einen Schatten. Wir waren alle total geschockt: nach so kurzer Zeit und so tollen Prognosen?
Dann musste sie zur Computertomographie. Die sagten, dass meine Mutter zur endgültigen Abklärung nochmal eine Bronchioskopie machen solle. Wenige Tage, bevor es so weit war, holte ich vom Hausarzt die Einweisung ins Krankenhaus ab. Ich bekam auch den Bericht von der Computertomographie, der allerdings für den nächsten Arzt bestimmt war. Wir haben ihn trotzdem gelesen, und dort zum ersten Mal das Wort Metastasen gelesen. Das war ein Schock!
Gestern war sie dann zur Bronchioskopie, und nun fängt das Warten auf die Ergebnisse an. Einfach furchtbar.
Meiner Mutter geht es total gut. Sie hat überhaupt keine Beschwerden. Nur wenn wir wandern gehen und es bergauf geht, kommt sie außer Atem. Dann machen wir eine Minute Pause und es geht weiter. Wenn es nicht bergan geht, hat sie überhaupt keine Probleme.
Ich frage mich, ob dieser Krebs auf Behandlungen anders anspricht als "normaler" Krebs. Man trifft auch selten Menschen, die Erfahrungen damit haben. Wenn Du mir die Geschichte Deines Vater schreiben könntest, würde ich mich wirklich riesig freuen. Es interessiert mich total, wie andere Menschen mit diesem Krebs leben und umgehen und was sie dagegen unternehmen.
Alles alles Liebe und herzliche Grüße,
Katrin
Hallo Katrinsche! Ist ja irgendwie ein komischer Name:-)
Ich schreib Dir auf jeden Fall die Geschicht meines Vaters. Die ist übrigens nicht viel anders als bei Euch, leider. Auch wir hatten eine gute Prognose. Der Arzt sagte damals zu meiner Mutter:"Machen sie sich nicht so große Sorgen, wenn wir ihn operiert haben und alles gut gegangen ist, dann nehmen sie zu 95% einen gesunden Mann mit nach Hause." Na ja, man soll ja nicht an Prognosen glauben, auch Ärzte können nicht hellsehen. Das sagt man doch immer zu den Leuten die eine schlechte Prognose haben,oder? Prognosen hin oder her, Krebs hin oder her, man lebt solangen man lebt.. Es gibt Leute die sollten schon lange laut Arzt tot sein. Die Leute gibts eben genauso wie diejenigen die angeblich eine gute Chance haben gesund zu werden.
Ich hab jetzt leider nicht mehr soviel Zeit-Dienstschluß;-)-
aber ich schau daß ich morgen dazu komme Dir alles was ich über bronchioalveoläres Ca. zu schreiben. Wir haben uns mehrere Meinungen von guten Ärzten eingeholt. Das schreib ich Dir alles sobald ich kann,ja? Wahrscheinlich morgen
Bye, für Dich und Deine Mutter erstmal alles Gute! Sag ihr mein Vater hat die gleiche Geschichte wie sie, okay? Ihm gehts bis heute relativ gut, er hat halt nur einen blöden Husten und den Schleim,aber das kennt ihr ja. Wie wir ihn behandeln usw. kommt alles morgen!
Hallo Innah,
ja, es ist komisch: wenn man eine schlechte Prognose bekommt, sagt man sich "der muss ja nicht Recht haben". Aber man kommt wohl kaum auf die Idee sowas zu denken, wenn die Prognose gut ist.
Ich danke Dir jetzt schonmal für Deine Mühe.
Alles Liebe,
Katrin
PS. Naja, mich hat mal jemand angefangen, mit Spitznamen Katrinsche zu nennen, und das fand ich irgendwie putzig!:-)
Hallo, hab Dich nicht vergessen! Am Freitag hab ich (wie versprochen) geschrieben, sogar sehr viel. Dann hat sich der blöde PC aufgehängt und ich musste ihn runterfahren ohne abspeichern zu können. Ich kann nur auf Arbeit ins Netz, deswegen kann ich Dir jetzt nur sagen dass ich Dir schreibe, allerspätestens bis morgen um 18.00h.
Ich hoffe Deiner Mutter geht es gut, was ist denn mit den Ergebnissen aus der Bronchoskopie? Gut oder Schlecht???
Tut mir leid dass mir am Fr der PC hängengeblieben ist, hab Dir eigentlich sehr viel geschrieben. Wie es bei uns war und ist mit dem Krebs, was wir dagegen machen und was uns so alles widerfahren ist. Und dann auch noch ein paar Begriffserlätuterungen und Erklärungen zum brochoalveolären Adeno-Ca.
Na ja, ich schau mal ob ich das alles nochmal so hinkriege...
Alles Gute erstmal,
Innah
Liebe Innah,
ist ja klar, dass einem die Technik ständig dazwischenfunkt.
;-) Hab mit meinem alten Computer auch genug horrorgeschichten erlebt.
Wir haben jetzt das Ergebnis der Bronchioskopie, und es ist superschlecht: alle lappen der rechten Seite befallen, OP nicht möglich, auch keine Chemo oder Strahlen. Suchen jetzt nach anderen Möglichkeiten, und umso mehr interessiert mich jetzt Deine (eure) Geschichte.
Drücke die Daumen, dass der Computer morgen einen guten Tag hat.
Viele liebe Grüße,
Katrin
Hallo Katrin, ist ja sch....!!!!:-(
Bei uns ist es auch nicht anders gewesen. Ich verspreche wirklich ich schreibe Dir. Muss das aber auf Arbeit machen, Kollegin ist krank, bin alleine. Wenn mein Chef mich da im Netz erwischt ist was los. Ich schau was ich machen kann und schreibe sobald es möglich ist,ja? Ich hoffe Du bist mir nicht böse. Aber wenn ich Dir ordentlich schreibe dauert das halt mal länger als nur 5 Minuten, dafür hoffe ich ich kann Dir dann irgendwie helfen!
Und sag Deiner Mutter sie soll den Kopf nicht hängen lassen! Wenn's ihr bis jetzt soweit gut geht und sie keine Schmerzen hat ist doch schon viel geholfen. Meinem Vater gehts immernoch gut, er kriegt auch keine Strahlen oder Chemo. Außer dem blöden Husten hat er keine Beschwerden, dass er Krebs hat sieht man nicht. Er hat sich dran gewöhnt und wir auch. Man kann mit Krebs gut leben wenn man nicht leiden muss. Und dass Deine Mutter keine Chemo kriegt ist sogar gut. Hört sich jetzt erstmal blöd an, ist aber so. Die würde ihr jetzt mehr schaden als helfen.
Kennt ihr das Buch "Wieder gesund werden" von Simonton? Ich finde es supergut, auch für die Angehörigen. Es gibt immer Hoffnung, auch für die sogenannten hoffnungslosen Fälle...Man kann gesund werden, oder aber der Krebs bleibt und man lebt mit ihm. Er darf einem halt bloß kein Leid und Schmerzen zufügen, dann gehts doch oder? Ich glaube fest daran, und ich habe mit eigenen Augen gesehen wie es meinem Vater(der schon täglich Blut gebrochen hat und sehr schwach war) innerhalb kürzester Zeit besser ging.Bis heute!
Bitte seid nicht so traurig, ja?
Bis bald, ich hoffe mein Chef macht mal lang Mittagspause, geht eher heim oder sowas.
10 x Sorry! Ich denke an Euch, Innah
P.S. Schau mal im Netz unter den Stichpunkten: www.biokrebs.de, Suchmaschine: Wobemugos, immunbiologische Krebsabwehr, Hufelandklinik(z.B.Bad Mergentheim), klassische Homöpathie+Krebs
Hoffe das hilft Dir wenigstens etwas weiter
Hallo zusammen,
auch ich bin froh mal endlich über jemanden zu lesen der die gleiche Diagnose wie meine Schwiegermutter hat und würde mich freuen wenn ich noch ein paar mehr Infos über diesen Krebs von Euch bekommen könnte. Wir leben nämlich auf Teneriffa und ich weis nicht so richtig ob die Ärzte hier das richtige tun. Mama hat im Dezember die Diagnose bekommen es waren/sind beide Hauptbronchen befallen. Die rechte lunge war schon komplett kollabiert, da der bronchus durch den Tumor zu war und die linke hat nur noch 25% gearbeitet. Es wurden Stands eingebaut und anschl. eine Kobaltbestrahlung durchgeführt. Jetzt im Mai die Nachuntersuchung und wieder ist der Tumor gewachsen. Jetzt wurde mittels Laser alles entfernt. Mama geht es auch soweit gut (viel, viel besser als vor der Diagnose) aber auch hier hört einfach die Schleimproduktion nicht auf. Wisst Ihr etwas wie man das eindämmen kann ? In 1 Monat hat sie jetzt die 2. Nachuntersuchung.
Vorab schonmal vielen, vielen Dank & sonnige Grüsse aus Teneriffa
KERSTIN
Hallo Kerstin,
ich dachte gerade schon, ich gucke nicht richtig. Freue mich sehr über dein Posting.
Ob ich dir allerdings eine große Hilfe sein kann, bezweifle ich.
Du hast ja sicher die Geschichte meiner Mutter gelesen. Momentan ist sie wieder im Krankenhaus und bekommt Chemo. Sie hat ziemliche Atemnot, das Ding muss in den letzten zwei Monaten gewachsen sein wie verrückt. Deswegen hatte sie praktisch die Wahl: entweder man versucht nochmal ne Chemo, oder sie erstickt in ein paar Tagen.
Bete nur, dass es vielleicht doch eine Besserung bringen kann.
Muss dich erstmal löchern. :-)
Wieso wurde der Tumor per Laser entfernt und nicht normal operiert?
Es wurden doch sicher nach der OP Röntgenbilder gemacht. War auf denen denn noch was zu sehen?
Falls nicht, könnte ich mir wirklich nicht erklären, wieso immer noch Schleim produziert wird.
Ist es denn viel Schleim?
Man findet über diese Art von Tumor ja sehr wenig im Internet. Ich weiß nur, dass es ein großzelliges Adeno - Karzinom ist, dass eigentlich kaum Metastasierungstendenzen hat. Umso fassungsloser sind wir, dass mit der OP im Dezember nicht alles ausgestanden war. Außerem hat meine Mutter damals ja auch noch eine Chemo hinterher bekommen.
Ich bin leider genauso ratlos wie du, was den Schleim betrifft. Wenn die Produktion doch wenigstens ein bißchen gestoppt werden könnte!
Angeblich hat meine Mutter jetzt kein Alveolarzellkarzinom mehr, sonedrn ein Adeno - Karzinom, das auf irgendwelche Drüsen drückt, welche dann den Schleim produzieren. (Wenn ich die Ärztin richtig verstanden habe). Was ich da nun wieder von halten soll...
Ich würde mich sehr freuen, bald wieder von dir zu hören!Muss mich aber jetzt fertig machen, fahren gleich wieder zu meiner Mutter.
Für´s erste alles Liebe,
Katrin
Hallo Katrin, wir machen absichtlich keine Chemo mit meinem Vater, die Ärzte haben uns auf den schlechten Erfolg beim Adeno-Ca hingewiesen. Ging es Deiner Mutter so schlecht daß Chemo eure einzige Wahl war? Meinem Vater gehts außer dem Schleim, Atemnot u. Husten gut. Er ist etwas schlapp, aber ansonsten...okay. Chemo würde ihn fertig machen. Ich hätte Angst daß der Krebs mit Chemo noch schlimmer wird, da ja das ganze Immunsystem komplett angegriffen wird. Da hat doch der Krebs leichtes Spiel, sobald man die Chemo absetzt. Zumindest sehe ich das so. Du weißt ja dass es auch die Möglichkeit der immunbiologischen Krebsabwehr in Kliniken gibt die sich der Schulmedizin gegenüber zwar nicht negativ verhalten, aber Chemo und Strahlen nur einseten wenn der Nutzen groß ist. Mit so einer Therapie, die auch daheim, wahrscheinlich lebenslang, weitergeführt werden muß haben wir großen Erfolg. Hat uns sogar unser Onkologe, (der behauptet Misteltherpie, Immunsystemstimulanzien usw. sei doch nur Geldmachrei und habe keinerlei Wirksamkeit), letzte Woche bestätigt. Der Tumor ist seit Jan. nur minimal gewachsen. Er zieht zwar auch eine Chemo in Betracht, schließlich ist er Schulmediziner, fands aber toll dass es meinem Vater auch ohne weitere Behandlung gut geht. In seinen Augen ist unsere Art der Behandlung keine Behandlung. Mein Vater war in einer Hufelandklinik. Die Ärzte dort sind normal ausgebildete Schulmediziner, haben früher in normalen Krankenhäusern gearbeitet.Auf Krebsstationen, kennen sich also aus. Steht ihr dem negativ so gegenüber? Wäre das keinen Versuch wert? Noch ist es doch nicht zu spät, aber vielleicht bald. Es ist Eure Angelegenheit, aber ich würde halt nach jedem Strohhalm greifen. Mein Vater hat die gleiche ungünsitge Diagnose und Prognose wie Deinem Mutter. Im Dez. gaben ihm die Ärzte 6 Monate....Und ich bin so froh dass wir uns gegen Chemo entschieden haben!! In der Hufelandklinik Bad Mergentheim kannst Du auch einfach mal anrufen und mit einem Arzt über Deine Mutter und ihren Zustand sprechen. Dich Aufklären lassen über die Art wie dort behandelt wird. Und schau doch mal im Internet.
Falls ihr was gegen diese Art der Behandlung habt, wäre es interessant für mich zu wissen warum. Vielleicht wißt ihr ja auch was was ich nicht wusste?
Liebe Grüße, Innah
Hallo Kerstin, bei meinem Vater sind es auch beide Seiten. Rechts ist er schon operier worden, hat aber trotzdem nicht gereicht. Die Prognose ist eigentlich düster, wir behandeln nur mit Naturheilverfahren. Laser hat uns keiner bisher Angeboten. Wo habt ihr das machen lassen?? Es ist mir sehr wichtig alles was Du weist über Lasertherapie zu erfahren. Wo kann man das machen? Wer bezahlt das? Wie sinnvoll ist es? Wen müssen wir darauf ansprechen? Ich warte dringend auf Deine Antwort!
Vielen Dank, Inna
Liebe Innah,
wir haben ganz und gar nichts gegen biologische Krebsabwehr, im Gegenteil. Aber meine Mutter wurde vor zwei Wochen ins KH eingeliefert, weil sie nachts starke Atemnot und Schmerzen in der Brust hatte.
Zunächst wurde sie dann auf Lungenentzündung behandelt. Dann hat man nochmal eine CT gemacht, und dann gesehen, dass der Tumor in den letzten paar Monaten enorm gewachsen sein muss.
da meine Mutter ohnehin schon starke Atemnot hatte, sobald sie auch nur kleine Wege zurücklegte, haben die Ärzte gesagt, dass sie was unternehmen müssen.
Und da blieb in einem normalen Krankenhaus eben nur die Chemo.
Ich bin mir über Sinn und Unsinn dieser Maßnahme auch nicht ganz im klaren, aber was sollte meine Mutter sagen?
Ich weiß nicht, was eine naturheilkundliche Klinik im Moment für sie tun kann. Sie hat sogar ein Katheder gelegt bekommen. Denn während der Chemo kriegt man ja sehr viele Infusionen, und davon muss man alle paar Minuten auf Toilette. Aber das kann sie mit ihrer Atemnot nicht.
Ich kann dir sagen, meiner Mutter geht es bis auf Schleim, Husten und Atemnot auch gut. Aber du schreibst das so, als wären das nur Kleinigkeiten.
Ich weiß ja nicht, wie viel Schleim dein Vater so am Tag produziert, aber bei meiner Mutter ist es eine Menge. Und wenn eine biologische Behandlung es schaffen würde, dass Tumorwachstum zu stoppen, so würde das doch nicht reichen. denn wenn das Niveau bliebe, auf dem meine Mutter jetzt ist, dann könnte sie nie wieder spazieren gehen, nichts im Haus machen und nirgendwo mehr hingehen.
Ich habe von der klinik in Hammelburg hier im Kompass erfahren. Die kombinieren wohl einige Sachen, zB. Hyperthermie mit Chemo. Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit. Aber uns rennt die Zeit weg!
Meine Mutter passt jetzt auch sehr auf ihr Immunsystem auf, trinkt täglich ein aufgelöstes Pulver, in dem alle Vitamine, Mineralien und so weiter sind. Speziell geeignet eben für Chemo - Patienten. Außerdem kriegt sie Rote - Bete Saft für´s Blut.
hoffen, dass wir so ihr Immunsystem einigermaßen aufrecht halten können.
Viele Grüße,
Katrin
Hallo Katrin, tut mir leid daß bei Euch alles so schnell zugeschlagen hat. Ich hoffe ihr kriegt Eure Mutter so gut hin daß sie nochmal ein wenig Freude am Alltag haben kann. Und ich hoffe auch daß Euch die Zeit nicht weggläuft....
Falls es ihr wieder besser gehen sollte und sie aus dem KH kommt, dann könntet ihr ja vielleicht zum wiederaufbauen in eine Hufelandklinik oder ähnliches gehen.
Bevor mein Vater dort war, gings ihm sehr schlecht. Laufen war für ihn wegen der Atemnot sehr schwierig. Er ist immer nur ganz langsam im Haus rumgelaufen. Er konnte auch seinen Florida Urlaub wegen der Schlappheit, Müdigkeit, Husten, Schleim mit Blut usw. nicht genießen. Er hat im Januau sogar schon richtig Schleim und Blut gebrochen weil er es anders nicht weggekriegt hat. Heute, finde ich sind der Husten usw. viel besser. Natürlich immer noch schlimm, aber es geht.
Also, ich hoffe einfach mal dass ihr Eure Mutter nochmal einigermaßen "gesund" mit nach Hause nehmen könnt, und dass ihr die Zeit habt sie fit gegen den Krebs zu machen.
Die Ärzte in der Hufelandklinik haben damals auch klipp und klar gesagt: "Wir haben nicht die nötige Zeit, aber wir versuchen es". Das war hart.
Alles liebe und Gute für , es tut mir echt leid für Deine Mutter und Eure Familie.!! Ich hoffe wirklich daß es wieder etwas bergauf geht und sie nicht im KH sein muß
Innah
Hallo Innah,
ich bete auch, dass wir noch die Möglichkeit bekommen, noch etwas zu unternehmen.
Deinem Vater ging es ja wirklich furchtbar. Meine Mutter hat in der ganzen Zeit noch nie Blut gehustet, aber die enorme Menge Schleim, die da produziert wird, macht das Leben schon schwer genug.
Meine Mutter kann auch nur noch schleichen, weil sie sonst zu sehr aus der Puste gerät.
Ich weiß ja, dass in diesen naturheilkundlichen Kliniken eine ganze Menge Sachen gemacht werden. Aber kannst du vielleicht mal kurz aufzählen, welche Behandlungen bei deinem Papa so in der Hauptsache gemacht wurden?
Liebe Kerstin,
weißt du, ob es irgendwo bei euch auch solche ganzheitlichen Kliniken gibt? Vielleicht wäre das eine Möglichkeit.
Sag mal, hustet deine Schwiegermutter auch Blut mit aus?
Habe neulich noch mit meiner Schwester darüber gesprochen, dass wir es komisch finden, dass Mama (bei diesem fortgeschrittenen Krankheitsverlauf) kein Blut mit ausspuckt.
Im übrigen würde mich auch interessieren (wie schon erwähnt), wie die Ärzte bei euch auf Laser kamen.
Ich will da nicht zu viele Hoffnungen reinsetzen. Aber vielleicht könnte man mit dieser Methode wenigstens nochmal ein bißchen Erleichterung verschaffen.
Meine Mutter hatte irgendwann neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen über Krebsentfernung per Laser. Auf ihre Nachfrage in dem Krankenhaus, wo sie jetzt ist wurde ihr gesagt, dass diese Option sozusagen nur eine andere Form der OP ist. Statt weggeschnitten wird eben weggelasert.
Aber man sollte sich ja nie auf die Aussage nur eines Arztes verlassen.
Ich hoffe, dir geht es gut. Ich schätze, dass wir hier in Deutschland ausnahmsweise genauso gutes Wetter haben, wie ihr auf Teneriffa. Schwitze mich hier grad kaputt, klebe schon überall (bäh).
Alles Liebe,
Katrin
Hallo Katrin, so ganz genau weiß ich es jetzt nicht mehr, er war dort ja im Januaur. Spontan erinnere ich mich an eine Infusionstherapie zum Entgiften, leichte Psychotherapie in der Gruppe und auch Einzeln, Entspannungsübungen, Bio Feedback, Farbfrequenztherapie, komplette Ernährungsumstellung nach irgendeinem besonderen Plan für Krebspatienten, jeden Tag wurde im Blult gezapft und nachdem sie es mit irgendwas vermischt haben wieder reingegeben. Er hat 'ne Tüte mit lauter so Bio-Medikamente und Vitaminen gekriegt, z.B. hochdosiert Vit.C, Selen, Vit.A, E, Zink und Wobe mugos. Ich habe bestimmt was vergessen, die machen dort ja soviel. Der Patient ist den mit dem Therapieplan die ganze Woche außer So. beschäftigt. Schau doch mal im Netzt was dort alles angeboten wird. Jeder Pat. kriegt einen individuellen Therapieplan. Wir hofften er würde dort die Fiebertherapie kriegen, hat er aber nicht. Warum auch immer. Im Sept. muss er zum wieder hin. Dann kriegt er bestimmt einige andere Therapien. Das im Januar war erstmal dafür gedacht den Patienten zu stabilisieren im köpereigenen Kampf gegen den Krebs. Die Therapie hatte sich nicht wirklich gegen den Krebs gerichtet. Es sollte nur erreicht werden daß es ihm eine ganze Weile gutgeht und die Ärzte hoffen dass er im Sept wiederkommt um den Kampf gezielter aufnehemen zu können. Das war es auch was sie meinten mit die Zeit ist knapp. Aus diesem Grund haben sie überlegt ihn dort auch mit einer leichten Chemo zu behandeln, die wenig bis keine Nebenwirkungen zeigt. Sie hielten es aber dann wohl doch nicht für gut. Entweder er schaffts ohne Chemo, oder gar nicht. So ungefähr. Der Aufenthalt steht jedem Krebspatienten zu wenn er dort seine jährliche Kur oder Reha macht. Ansonsten selber zahlen, gut teuer. Im Jan. hat unsere Kasse bezahlt, sogar mit Verlängerung. Im Sept. sind wir dran. Im Jan. wieder die Kasse.
Auf der Homepage wird alles sehr gut erklärt und dargestellt. Wie sie arbeiten und mit welchen Therapieformen.
Oder ruf doch dort mal an und sprech mit einem Arzt. Hab ich auch gemacht.
LG, Innah
Hallo Katrin,
hallo Innah,
ja das sind ja schlechtere News als ich über unsere Mama mitteilen kann. Also als mann im Dezember nachdem Sie mit schwerster Atemnot in die Klinik kam endlich festgestellt hatte, daß es Krebs und keine Bronchitis ist wurde sofort die OP bei der die Stands eingesetzt wurden gemacht. Um diese einzusetzen wurde der Tumor lediglich "abgezwickt" damit die Hauptbronchen soweit frei waren das die Stands da reinpassen. Danach war sie wie ein neuer Mensch. Ihr ging es super gut (bis auf den Husten), sie ging bzw. geht heute noch immer jeden Tag spazieren am Meer. Anschl. wurde dann halt diese Kobaldbestrahlung gemacht die sie auch gut vertragen hat. Als jetzt im Mai die Nachuntersuchung war waren wir um so mehr überrascht, daß der Arzt sagte sie müsse unbedingt da bleiben, da der Tumor wieder gewachsen ist. Aber sie sagt sie versteht es gar nicht, denn sie hat keine Verschlechterung gespührt. Dann wurde Sie nach Gran Canaria geflogen denn nur hier kommt 1x pro Woche ein Arzt aus Barcelona der Laserspezialist ist. Auch das ist gut überstanden. Aber wie sagt sie immer: "Mir geht es besser, schlechter, gleich". D.h. sie hat keine Veränderung gespührt. Aber war ja auch irgendwie zu erwarten, da es Ihr ja gut geht. Bei uns haben übrigends die Krankenkasse all diese Behandlungen bezahlt. Anschl. war noch eine Chemo in diskussion aber man hat sie mit einem Antibiotika nach Hause geschickt. Warum ?? Jetzt warten wir gespannt auf den 27.06 denn da ist die nächste Nachuntersuchung.
Ich weis auch nicht weiter. Irgendwie geht es ihr ja supergut. An Ihrem Geburtstag vor 1 Monat hat sie sogar den ganzen abend gesungen und überhaupt nicht gehustet. Der Husten ist eigentlich auch nur sehr stark morgens über den Tag geht es dann. Unsere Mama ist eine sehr starke Frau, sie hat vor 8 Jahren schon einen Darmkrebs erfolgreich besiegt und daher gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass sie es auch diesmal schafft.
Ach übrigends: "Adeno" bedeutet nur "Drüse". Es gibt auch ein Adeno-CA im Darm oder Leber oder oder oder. Das Alevoeläre Ca ist wirklich eine seltene Form des Lungenkrebses (nur 1% der Menschen die Lungenkrebs haben habe diese Form) alle anderen haben eben ein großzelliges oder nicht großzelliges Karzinom. Was es allerdings auch nicht einfacher macht, da man über die anderen Arten sehr viel lesen kann und irgendwie auch den Verlauf erkennen kann. Bei dieser Krebsart weis aber irgendwie keiner wie es weitergeht und irgendwie muss man sich halt auf die Ärzte verlassen.
Wann wurde denn die Diagnose bei Eurem Vater/Mutter gestellt und wie war die Vorgeschichte ? Wann begann die "angebliche" Bronchitis bzw. Lungenentzündung ?
Liebe Grüße aus dem heute etwas bewölktem Teneriffa
KERSTIN
Liebe Kerstin,
schön, von dir zu hören.
Ich versuch mal, Mamas Krankenverlauf kurz und knapp zusammenzuschustern:
Von Anfang Oktober bis Mitte Dezember letzten Jahres wurde sie auf Bronchitits, Rippenfellentzündung und weiß der Geier behandelt. Hat dann den Hausarzt selber gerafgt, ob man nicht mal röntgen könnte.
Dann folgten CT und Bronchoskopie, Diagnose: bronchiolo - alveoläres Karzinom. OP am 21. Dezember, alles toll verlaufen. Anfang Januar Chemo hinterher "zur Sicherheit".
Danach als geheilt entlassen. Im März Nachuntersuchung: unklarer Befund im anderen Lungenflügel. Wieder CT, Bronchoskopie, Diagnose: diesmal alle möglichen Lappen befallen, nix mehr zu machen.
Meine Mutter hat einige alternative Sachen probiert, die anscheinend jedoch nicht gefruchtet haben.
Vor 2 Wochen dann Schmerzen in der Brust, gelber Schleim, Atemnot. Ab ins KH, Diagnose Lungenentzündung. Antiniotika haben Schmerzen beseitigt und Schleim wurde wieder klar. Da die Blutwerte jedoch schon Tage später wieder okay waren, war es wohl keine Lungenentzündung, sondern irgendeine andere Reizung oder Entzündung.
Ein neuerliches CT zeigte jetzt eben enormes Wachstum der Tumors, so dass man nochmal eine Chemo versucht.
Ergo: es geht ihr momentan sehr schlecht, mag nichts essen und döst viel. Setze jetzt meine Hoffnung in Dronabinol - Tropfen, die sehr gut gegen Nebenwirkungen der Chemo helfen sollen.
Tja, so sieht es momentan aus.
ich habe gestern mit einem KH in Münster telefoniert, die per Laser Lungenmetastasen entfernen. Das ist auch nur eine palliative Maßnahme, aber bei dieser Art des Karzinoms sicher vielversprechender als eine Chemo.
Doch der Arzt meinte, wenn meine Mutter schon so starke Luftnot hat, kommt das für sie wahrscheinlich nicht mehr in Frage, da die OP dann eine zu große Belastung wäre. Besonders, da sie jetzt nach der Chemo ja doppelt geschwächt ist.
Die Ärztin meinte ja, es wäre ein Adenokarzinom, und kein bronchiolo - alveoläres mehr. Aber das würde doch heißen, dass es praktisch eine Neuerkrankung wäre, und keine Metastasen. Außerdem lässt die enorme Schleimbildung wohl doch eher auf ein b.a. - Karzinom schließen.
Kerstin, es ist wirklich schön, dass es deiner Mutter so gut geht. Ich drück euch die Daumen, dass das noch lange so bleibt.
Wie lange wurde deine Mutter denn auf Bronchitis behandelt, bis man auf die richtige Diagnose kam?
Hier ziehen auch grad Wolken durch, hoffe ja auf ein Gewitter!
Viele Liebe Grüße aus dem tropischen Deutschland und bis bald! :-)
Katrin
Hall Kerstin, bitte Dich nochmale mir zu schreiben. Wir wären an einer Lasertherapie interessiert wie Du ja schon weißt. Welche Art Laserstrahlen waren dass denn? Ist der Tumor jetzt kleiner bei Deiner Mutter? Wo kann ich mich denn darüber informieren? Finde im Netz nichts...
Ich hoffe Du schreibst, meine Eltern warten auf eine Nachricht von Dir, ich habe Ihnen von Deinem Eintrag erzählt.
Vielen Dank schonmal,
Innah
Hallo zusammen,
sorry das ich mich erst jetzt melde. War aber irgendwie im stress. Mama geht es weiterhin supergut. Gestern ist sie sogar das erstemal seit ihrer Krankheit wieder mit dem Auto gefahren. Wir hatten zwar große Angst das was passiert aber ihr geht es ja bis auf den Husten gut.
Die Strahlen waren "Kobalt" mehr weis ich auch nicht. Das Problem ist das unsere Mama leider nicht sehr viel die Doktoren fragt sondern das annimmt was sie sagen und ansonsten macht sie die dinge die ihr gut tun. Ach ja, sie trinkt übrigends viel einen Bronchial- und Lungentee von Neuner, der hilft sogar sehr gegen den Husten. Die Produkte findet ihr unter www.neuners.de Herr Neuner ist ein ehemaliger Freund der Familie (jetzt ist er leider schon länger tod) aber seine töchter machen das mit den Tees weiter. Gibt auch gute Bücher über ihn. Er hat auch sich selbst mit den Kräutern erfolgreich behandelt. Z.B. hat mein Mann gelegentlich Gichtanfälle. Seit er aber jeden morgen den "stoffwechseltee" trinkt hat er keinen Anfall mehr bekommen. Vielleicht hilft euch das ja auch etwas weiter.
Liebe Grüße wie immer aus der Sonne
KERSTIN
Hallo Mädels,
bin im Internet auf eine Seite mit einem Krebsforum bei dem ein Arzt seine Meinung abgibt gestossen. Habe bei Prof. Dr. Wust (so heist der) mal wegen dem Adeno-CA bzw. Alveolär-CA nachgfragt. Die einzige Antwort war bis dato, daß das Ding langsam wächst aber sehr schlecht therapierbar ist. Strahlen und Chemo helfen meistens nicht daher sollte immer Symtombedingt behandelt werden. Habe jetzt nochmal bei ihm nachgefragt ob es eine Statistik über Überleben bzw. Rezediv-fälle gibt und ob er was gegen die Schleimproduktion weis. Halte Euch auf dem Laufenden bzw. ihr könnt auch mal auf die Seite www.m-ww.de unter Lungenkrebs bzw. dem Suchbegriff "alveo" schauen.
Liebe Grüße an Alle
KERSTIN
Hallo Kerstin,
lieb von dir, dass du uns auf dem laufenden hälst.
Bin heute abend wieder in Münster (wo ich studiere), dann hab ich sicher mehr Zeit als hier und schreibe etwas länger.
Bis dahin erstmal viele Grüße!
Katrin
Hallo Kerstin,
da bin ich also wieder.
Ich schreibe ziemlich regelmäßig unter "Diagnose Lungenkrebs",
da kannst du gerne nachlesen, was bei uns grad passiert. Bin doch zu faul, alles zweimal zu schreiben! :-)
Meine Mutter hat sich entschieden, die Chemo abzubrechen. Eigentlich sollte sie am 26. wieder ins Krankenhaus, nächster Zyklus. Aber sie kämpft so mit den Nebenwirkungen, dass sie das ablehnen wird. Sie hätte wohl auch überhaupt keine gemacht, wenn sie im Krankenhaus nicht so überfahren worden wäre. Aber was würdest du machen, wenn dir jemand sagt "jetzt Hammer - Chemo, oder sie ersticken in ein paar Tagen" ?
Da hat sie wohl mehr vor Schreck eingewilligt.
Die Schleimproduktion ist an dem ganzen jawohl das schlimmste, oder? Meine Mutter kann deswegen schon kaum noch schlafen. Ich kriege manchmal so eine Wut, dass ich einfach schreien will "hör doch auf!" Aber ich meine damit gar nicht meine Mutter, die aufhören soll zu husten, sondern dieses Ding in ihr drin, was einfach vollkommen sinnlos diese Unmengen an Schleim produziert.
Aber deiner Mutter scheint es ja wirklich ganz gut zu gehen. Ist ja schön, auch mal was gutes zu hören!
Herzliche Grüße in den Süden schickt dir
Katrin
Hallo Katrin,
versuchs echt mal mit dem Tee. Mama hat früher auch viel mehr gehustet. Doch mit dem Tee ist es viel besser geworden. Der schmeckt zwar nicht so klasse aber wie heist es so schön: Bittere Medizin hilft ! Kann ja bestimmt nicht schaden, denn es garantiert rein pflanzlich.
Liebe Grüße
KERSTIN
hallo, bin neu im netz.
ich habe von anfang an alles gelesen, bei mir ist es genau so.
ich möchte mich gerne austauschen, seid ihr noch da?, ingrid44
Hallo Ihr lieben,
ich habe genau dieselbe Krebsart. Ich habe auch dieselben Symtome gehabt. Bei mir fingen die Beschwerden im Dezember 2001 an.Nach diversen Fehldiagnosen, habe ich meinen Arzt gedrängt, mich in die Lungenklinik einzuweisen. Nach knapp drei Wochen hat man sich mit meiner Einwilligung entschlossen, eine Diagnostische OP zu machen, da bildgebene Verfahren und auch die Bronchoskopie keinen Aufschluus gaben.
Beim OP wurde im Schnellschnitt ein bronch. alvoäres ca. fetgestellt und der obere re. lungenlappen entfernst sowie 17 lymphknoten. Das war im April 2002 ich gehe seit fasr 1,5 jahren wieder voll arbeiten und fühle mich gut.
Gruß
Jürgen
hallo jürgen,
danke für deine antwort. ich freue mich, daß du wieder arbeiten kannst. unternehme trotzdem eine immuntherapie, darüber haben wir früher schon gesprochen. was macht dein gewicht?
ich hatte gerade eine lungenentzündung, es war heftig, hohes fieber, mein hausarzt hat das gefreut, fieber hä#ngt mit entzündungen zusammen und bewirkt arbeit im körper.
nächste woche fangen wir wieder an mit eigenblutbehandlung, thymus- und mistelspritzen.
die verschleimung ist sehr lästig. wegen eines rundherdes kann der schleim schlecht heraus etc. na ja.
ich habe mut, herzliche grüße ingrid44
Tut mir leid das ich jetzt niemandem persönlich schreibe, mein Vater hat ebenfalls dieselbe Krebsart.
Vorab homöopathische Mittel helfen nicht bei dieser Krebsart.
Nicht einmal die Chemo kann diesen Krebs vernichten. Wir haben
echt noch glück gehabt denn der Tumor ist nicht wesentlich gewachsen,bzw vorerst gestoppt.
Es gibt aber einen Lichtblick im bezug zu diesem Krebs!
Ein befreundeter Onkologe verriet mir das in den USA ein breits ein
Medikament zugelassen wurde, und sich im Moment hier in Deutschland in
einer Studie getestet wird. Nach seiner Aussage ist das die einzige Möglichkeit diesen Krebs zu
stoppen bzw zu besiegen, wenn man mit der Chemo kein glück hatte.
Tut mir leid das ich jetzt niemandem persönlich schreibe, mein Vater hat ebenfalls dieselbe Krebsart.
Vorab homöopathische Mittel helfen nicht bei dieser Krebsart.
Nicht einmal die Chemo kann diesen Krebs vernichten. Wir haben
echt noch glück gehabt denn der Tumor ist nicht wesentlich gewachsen,bzw vorerst gestoppt.
Es gibt aber einen Lichtblick im bezug zu diesem Krebs!
Ein befreundeter Onkologe verriet mir das in den USA ein breits ein
Medikament zugelassen wurde, und sich im Moment hier in Deutschland in
einer Studie getestet wird. Nach seiner Aussage ist das die einzige Möglichkeit diesen Krebs zu
stoppen bzw zu besiegen, wenn man mit der Chemo kein glück hatte.
Hallo Mädels und alle anderen hier,
es ist ja schon ein weilchen (so 2 Jahre) her als ich hier das letzte mal geschrieben habe. Wollte wissen ob es Euch noch immer gibt und wie es Euren Angehörigen geht ? Bei uns gibts nämlich nicht so tolle News und wenn diese Mail euch erreicht würde ich mich gerne über den verlauf in den letzten Jahren austauschen.
cschneemann
24.04.2006, 01:41
Hallo!
Bei meiner Mutter (60 J) wurde vor kurzem ein Alveolarzellkarzinom diagnostiziert und zu einer Operation (Entfernung des linken Lungenfluegels) geraten.
Da es sehr schwer ist, etwas ueber diese seltene Krebsart in Erfahrung zu bringen, suche ich nach anderen Betroffenen und/oder Angehoerigen zwecks Erfahrungsaustausch.
Gruesse
C. S.
Hallo Cschneemann,
bist du noch online???
Mein DAD hatte den selben typ Tumor...
VG
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