Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwiegermutter hat Brustkrebs....
Noah_Lena
22.01.2008, 15:38
Hallo!
Vor einer Woche hat meine Schwiegermutter(62Jahre)uns gesagt das sie Brustkrebs hat... das mußte erst mal verdaut werden....
Heute habe ich allen Mut gefasst... nachdem mein Freund nicht darüber spricht... und habe sie selber einige Sachen gefragt...
Raus gekommen ist...
das sie vor ca. 6 Jahren einen Knoten in ihrer rechten Brust bemerkte.... ging damit nie zum Arzt.... also hat bis jetzt kein Arzt eine Diagnose stellen können... Knoten ist in den Jahren größer geworden... hat aber nie mehr geschmerzt und seit 1 1/2 Monaten schmerzen ihre Drüsen seitlich in der Achselhöhle... er sitzt seitlich (Achselhöhle) oberhalb der Brustwarze... sie hat mich auf die stelle greifen lassen... ich hab mit dem Ring, Mittel und Zeigefinger gefühlt...hört sich irgendwie blöd an...aber weiß nicht so recht wie ich es beschreiben soll... es hat sich fest angefühlt und ist sicher schon sehr großflächig... weil ein kleiner Knoten war das sicher nicht
sie will auch nicht zu einem Arzt.... und naja ich weiß nicht.... ich hab gelesen... das eine Frau 10 Jahre Brustkrebs hatte bevor sie starb... also stehen unsere Chancen sie noch einige Zeit zu haben recht gut.... es wäre halt schön wenn man sich auf etwas einstellen könnte.... obwohl noch schöner wäre gewesen wenn sie damals zum arzt gegangen wäre....
vor 5 Jhren ist von meinem Freund der Vater gestorben... vor 1 1/2 Jahren sein Bruder (42) an einem Schlaganfall.... er hat beides noch nicht richtig verdaut.... er redet nicht... er verschliesst sich... und ich komm mir so hilflos vor weil ich nichts machen kann.... ich muß akzeptieren das sich meine Schwiegermutter für diesen Weg entschieden hat.... auch wenn es schwer fällt....und ich kann meinen Freund nicht zum reden zwingen.... obwohl es ihm dann sicher besser gehen würde...
ich bin im Moment einfach Ratlos.... und deshalb für jeden Rat, jede Info und alles andere DANKBAR
liebe Grüße
Christina
Noah_Lena
22.01.2008, 16:31
noch was vergessen... meine Schwiegermutter meinte ja das sie vor 1 1/2 Monaten dei schmerzen bei den Drüsen kriegte... jetzt ist mir eingefallen das sie zur gleichen zeit mit dem Wasser zu kämpfen begann... sie konnte kaum gehn... jetzt ist das mit dem Wasser durch Entwässerungstabletten unter Kontrolle.... aber sie ist schon sehr gemütlich zu Fuß unterwegs... hat kaum Luft.... ist starke Raucherin... ihr Schlafryhtmus ist auch total durcheinander... sie schläft in der Nacht kaum.... hat auch in den letzten paar Monaten über 15 kg abgenommen... inzwischen hat sie nicht schlafen können weil sie in der Brust (sie zeigte zwischen ihre Brüste auf den Brustkorb) wenn sie sich hinlegte schmerzen hatte.... ich weiß nicht ob sie die noch hat....
könnte das alles zusammen hängen???könnte es wirklich sein das sie nicht mehr viel Zeit hat???:( das sie es uns deswegen gesagt hat... weil sei merkt das es dem ende zugeht?????
ich danke im Voraus über jede Antwort
Christina
Birgit64
22.01.2008, 17:38
könnte das alles zusammen hängen???
Hallo Christina,
das könnte durchaus sein. Du weißt ja selbst, dass Deine Schwiegermutter eigentlich dringend einen Gynäkologen aufsuchen sollte, der eine Diagnose stellt.
Kopf in den Sand stecken hat noch nie etwas gebracht. Schade, dass Deine Schwiegermutter so viel Zeit verstreichen lassen hat bis sie sich jemandem anvertraut hat. Möglicherweise wurde wertvolle Zeit vertan, denn BK muß heute kein Todesurteil mehr sein.
Vielleicht kannst Du Deine Schwiegermutter ja überreden einen Arzt aufzusuchen. Ohne endgültige Diagnose bleibt alles Spekulation.
Freundliche Grüße
Hallo,
vielleicht kannst Du Deine Schwiegermutter mal zum Kaffee einladen und ihr anbieten, all ihre Fragen anonyxm hier im KK zu stellen. Vielleicht hat sie vor irgendetwas Angst, die ihr andere Betroffene nehmen oder zumindest erklären können.
Viele Grüße,
Eleve
Noah_Lena
23.01.2008, 10:25
Hallo!!!
Vielen Dank euch allen für die Antworten.... ich werde probieren mit ihr zu reden... es ist irgendwie merkwürdig... weil ich mich nicht aufdrängen will... aber nachdem sie mir so offen alle fragen die ich hatte beantwortet hat... werde ich in einem guten Moment probieren sie wegen einem Arztbesuch zu fragen... oder zumindest nach dem warum und weshalb... ob sie mir antwortet... kann ich nur ihr überlassen... ich weiß nur nicht inwiefern es was bewirkt.... wir hatten bis jetzt nie das beste Verhältnis miteinander... weil als ich vor 4 Jahren mit ihrem Sohn zusammen gekommen bin.... hat sie sich betrunken und gemeint:diese blöde Kuh hat mir meinen Sohn weggenommen.
Sie fand auch immer was an mir zu meckern und wenn ihr nur afgefallen ist das ich 3 kilo zugenommen habe.... ich wußte nie warum sie mir gegenüber soooo feindseelig war.... aber jetzt wird mir einiges klar...
Sie hat einen kleinen übergwichtigen (seit kurzen blinden)Pudel(10Jahre)... den muß ich ihr zu Mittag die Stiegen runter tragen und dann geht sie mit eine kleine Runde spazieren.... die anderen Male gehe ich mit ihm, zumindest ist das so seit sie das Wasser gekriegt hat und durchs abnehmen glaub ich noch schwächer geworden ist... sie hat letztens vom einschläfern gesprochen... er ist total auf sie fixiert, sie kann nicht mal den Müll rausbringen ohne das er drinnen weint.. er hat mich total gern und ich ihn auch..... und bevor wir das mit dem Krebs wußten hab ich ihr auch angeboten das ich auf den Nero schaue.. falls sie für 2-3 Tage ins Krankenhaus muß um sich mal durch checken zu lassen.... sie hatte damals Tränen in den Augen... und ich wußte nicht warum und dachte mir das ich mir das nur eingbildet habe... jetzt weiß ich das es keine Einbildung war....
sie meinte das sie total angehängt ist mit dem Nero, weil sie immer jemand braucht der ihn die Stiegen runter trägt... sie kann nicht einfach sagen "so jetzt gehe ich spazieren"... sie braucht immer jemanden um den Hund (16kg)runter zu tragen
kann es sein das sie nochmal leben will oder ist es eher die Angst das der Hund leidet wenn sie vor ihm sterben sollte....
kann man jemand auf das hin ansprechen um eine Lösung für das sag ich mal "Hundeproblem" zu finden????
ich danke euch das ich hier darüber schreiben kann... da ich mit meinem Partner nach wie vor nicht darüber reden kann.... obwohl ich ihm so beiläufig immer ein paar Bissen hinwerfe... so wie ich zB. gelesen habe das eine Frau 10 Jahre mit Brustkrebs gelebt hat... er ist dann kurz hellhörig, geht aber nicht weiter drauf ein...
danke nochmals
Christina
PS.: Noah und Lena sind meine beiden Kinder... Noah ist ihr einziger Enkelsohn.... soll ich da bei ihr anbinden probieren... das ihr Enkel sie noch länger hat???? :confused:
Noah_Lena
25.01.2008, 20:22
bin heute über meinen Schatten gesprungen, nachdem meine Schwiegermutter meinte das sie heute den ganzen Tag nichts runter gebracht hat und so einen Druck im Magen hat.... hab dann gemeint ob sie nicht vielleicht doch zu Arzt gehen würde ... da hat sie gleich den Kopf geschüttelt... ich hab dann gleich eingeworfen, das der Knoten in der Brust ja gar nicht bösartig sein muß, er könnte auch gutartig sein und dann kann man ihn entfernen aber wenn sie noch wartet dann kann er bösartig werden... sie meinte das sie das alles weiß und wenn die Brust in Ordnung ist dann hat sie halt irgendwo anders was, sie hat ein schwaches Herz und das Wasser kommt nicht weil sie so gesund ist... hat sie gescherzt und hat dann das thema gewechselt...
wenn ich doch nur Gedanken lesen könnte... obwohl sie war bis vor 10 Jahren Krankenschwester und hat von ihren Geschichten her genug Krebskranke und andere im sterben liegende Personen gepflegt... also hat sie von daher vielleicht ein gewisses Grundwissen....
soll ich jetzt weiterhacken und sie nochmal bitten.... ich wußte nicht mal wie ich argumentieren sollte... sie wirkte total überzeugt von dem was sie sagte... als ob sie sich für das entschieden hat und da gibts keine Meinungsänderung mehr..... kann das wirklich so sein oder will sie mir glauben machen das sie das will
ich bin ratlos.... vielleicht hat von euch jemand eine Idee ob ich da dran bleiben soll oder ihre Meinung anfangen soll zu akzeptieren????
Ich will es nicht akzeptieren, denn auch wenn wir nie das beste Verhältnis hatten, mag ich sie:cry:
Gruß Christina
Hallo,
was hält sie denn von der Homöopathie? Sie könnte sich einen homöopathischen Arzt empfehlen lassen, der kommt vielleicht besser an sie ran. Hab vor Kurzem einen Vortrag von einem gehört, das klang sehr gut. Der läßt sich auf die Patienten ein, hört ihnen zu, und erklärt auch, was er warum empfehlen würde (z.B. an der Seele arbeiten oder auch zur OP zu gehen)
Schade, daß Du nicht hier in der Gegend wohnst, sonst könnte ich Dir jemanden empfehlen. Aber hör Dich doch mal um.
Viele Grüße!
Eleve
Birgit64
26.01.2008, 10:33
wenn ich doch nur Gedanken lesen könnte... obwohl sie war bis vor 10 Jahren Krankenschwester und hat von ihren Geschichten her genug Krebskranke und andere im sterben liegende Personen gepflegt... also hat sie von daher vielleicht ein gewisses Grundwissen....
Hallo Christine,
vielleicht sind es gerade die damals gemachten Erfahrungen, die Deine Schwiegermutter dichtmachen lassen. Gerade weil sie weiß, wie es ausgehen kann, verschließt sie entweder die Augen vor der Realität oder sie hat bereits resigniert. Andererseits würde ich meinen, dass eine Frau mit ihrem medizinischen Hintergrund sich bewußt ist, dass BK kein Todesurteil mehr sein muss und frühe Diagnose das Überleben sichern kann.
Schwer Dir zu raten, wie Du vorgehen könntest, denn einem Menschen zu helfen, der sich nicht helfen lassen will, ist immer schwierig.
Das Kopf-in-den-Sand-stecken scheint aber in der Familie Programm zu sein, wenn auch Dein Lebensgefährte zumacht und davon nichts hören will. Bei allem Verständnis für die früheren Schicksalschläge, aber es ist seine Mutter und er sollte wohl auch daran interessiert sein, herauszufinden was los ist und Dich in Deinen Bemühungen darin unterstützen. Vielleicht solltest Du erst einmal mit ihm Tacheles reden und ihn dazu bringen, aus seiner Lethargie aufzuwachen und mit seiner Mutter zu reden.
Freundliche Grüße
Noah_Lena
03.04.2008, 20:52
Hallo!
Heute war es endlich soweit das meine Schwiegermutter zum Frauenarzt ist....
Der meinte das er noch nie erlebt hat das jemanden einen so großen Tumor in der Brust hatte......
Sie hat eine überweißung mitgekriegt wo in irgendeiner Fremdsprache (vermutlich Latein????) drauf steht sehr sehr sehr sehr dringend...
morgen fahr ich mit ihr ins KH..
Sie hat gemeint... dann schneiden sie ihr halt die ganze Brust weg... sie braucht sie eh nicht mehr... hauptsache der is weg...
ich glaub sie hat auch nix mehr gegen eine Therapie... mal sehn...
hab aber auch noch eine Frage.... wie ist das mit den Knochenmetastasen???
Hat man da schmerzen???? Ist das als ob man eine Grippe kriegt und einem alle Knochen weh tun oder sind das nur bestimmte Regionen die schmerzen????
Ich frage weil sie seit 2 oder 3 Wochen sich dauernt über
Gelenksschmerzen & Co beschwert... wo ich eher Rheuma oder ähnliches vermutete....
Ich bin wieder über jede Antwort dankbar....
liebe Grüße
Christina
Noah_Lena
03.04.2008, 21:29
Kann man eigentlich anhand der Leberwerte sehen ob sich dort Metastasen befinden???? Oder kann man das im Blutbild sehen... das da irgendwelche Anomalien sind????
Weiß das jemand?????
nochmal liebe Grüße
Christina
Christianchen
03.04.2008, 23:38
Nach der OP wird automatisch eine Herzuntersuchung, Ultraschall der Leber und ein Knochenszintigramm gemacht sowie Blutuntersuchungen. Das Ergebnis bekommt sie noch vor der Entlassung mitgeteilt.
Noah_Lena
04.04.2008, 07:48
Danke Christianchen!
Dann untersuchen die vorher gar nix...schneiden die ihn vorher einfach raus ohne zu sehen was sich da im körper abspielt???
Ich mein der hat die letzten jahre vor sich hin wuchern können ohne das da jemand was dagegen gemacht hat.... würde es da nicht geschickter sein vorher einen genauen status einzuholen und dann erst operieren.... weil ned das die op komplett umsonst ist weil sie erst nachher die untersuchungen machen und meinen ... jo tut uns leid aber wären sie ien paar jahre früher gekommen...
und sie ist dann aber weiß nicht... 2 wochen drin gelegen und hat sich die brust abnehmen lassen und es ist umsonst gewesen.....
versteht mich nicht falsch ... ich hoffe das alles gut wird... aber sie hat einfach sooooooo lange damit gewartet.... und da is es ned auszuschliessen das es vielleicht zu spät ist um was zu machen... denk ich halt mal....
oder doch nicht???
was weiß ich:confused:
gruß
Christina
Birgit64
04.04.2008, 09:43
Hallo Christina,
die Vorgehensweise bezüglich der Untersuchungen ist ganz unterschiedlich. Ich kenne viele Fälle, mich selbst eingeschlossen, wo die Untersuchungen bereits vor der OP gemacht wurden. Bei mir wurden übrigens damals auch bereits Metas gefunden (in den LK an Hals und Schlüsselbein), trotzdem bin ich wieder gesund geworden. Kopf in den Sand stecken gilt nicht und wichtig ist, trotz aller Nervosität, Unruhe und sorgenvollen Gedanken, die Ruhe zu bewahren und jeden Schritt nach dem anderen zu machen. Sicherlich hat deine Schwiemu viel Zeit unnütz verstreichen lassen, aber daran kann man nun nichts mehr ändern und nun gilt es, nach vorne zu schauen.
Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass du deiner Schwiemu keine Vorwürfe machst nach dem Motto 'hättest du mal schon vor x Monaten', sondern sie auch weiterhin, wie du das ja auch jetzt machst, unterstützt und berätst. Vorwürfe macht sie sich sicherlich selbst schon genug, aber manchmal sind die Ängste eben so groß, dass die Ungewissheit bis zu einem gewissen Punkt besser zu ertragen ist als ein möglicherweise negatives Ergebnis, dessen Folgen man noch mehr fürchtet.
Liebe Grüße und viel Glück für euch, besonders für deine Schwiemu.
Hallo Christina,
auch bei mir wurden alle Untersuchungen vorher gemacht.Bekam die Chemo auch vor der OP.Der Tumor war fast weg,sie hat gut angeschlagen.
Ich denke das werden die Ärzte in der Klinik entscheiden.
Sei für sie da,es ist ihr nicht leichtgefallen.
Meine Mutter ist vor 9 Jahren am Brustkrebs verstorben,war auch sehr spät an,aber wir haben auch nie gesagt:wärst du früher gegangen.
Ihr werdet es schon richtig machen.
Ganz liebe Grüße Leni
Noah_Lena
04.04.2008, 13:24
danke euch beiden...
ich mach ihr keine vorwürfe... ich red immer davon das wir das alles schaffen werden... nach außen hin geb ich mich stark und optimistisch ... meine zweifel behalte ich zuhause für mich
leider geht mein freund/ ihr sohn das ganze nicht so gut an... er ist ziemlich sauer auf sie weil sie nicht schon früher gegangen ist und zeigt das auch... ich probier ihn zu ja zu besänftigen aber das is ned so einfach.... für ihn is es leichter einen wutausbruch zu kriegen als zu weinen....:(
mal sehn was sich inzwischen im KH getan hat... sitze zuhause auf nadeln und warte darauf das sie mich anruft undsagt das ich sie holen kommen kann...
kann eigentlich ein gutmütiges geschwür soooo groß werden oder bleiben die eher kleiner???? weiß das vielleicht auch jemand???
liebe grüße
Chrisi
Noah_Lena
04.04.2008, 13:33
hab meine schwiegermutter grad erreicht... sie machen jetzt noch irgendein blutbild und dann wollen sie vielleicht gleich ein stück gewebe entnehmen....
schauen die das gewebe gleich an und man kriegt das ergebnis oder dauert das ein paar tage?????
Christianchen
04.04.2008, 14:12
Ich gehe davon aus, daß eine Stanzbiopsie gemacht wird. Keine Bange, das spürt man kaum. Die Gewebeproben werden in die Pathologie geschickt, das Ergebnis erfährt sie einige Tage später.
Bei mir wurde in der gleichen Sitzung ein Ultraschall gemacht, anhand des Bildes können erfahrene Ärzte eine Gut - oder Bösartigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit vorraussagen. (Trefferquote 80 - 90%).
Auch ich hatte 2 schon recht große Tumore (3 und 5 cm), in den LK Metas, aber nicht im Körper. Deine Schwiegermutter kann also noch hoffen. Bis heute, 14 Monate nach den Op`s, habe ich Ruhe. Die Ärzte machen mir Mut, daß noch viele Jahre ohne Rückfall möglich sind.
Bitte mach nicht den gleichen Fehler wie meine Mutter: sie kam ständig mit irgendwelchen Krebsdiäten, betrieb Ursachenforschung, rief laufend irgendwelche Spezialisten an, kümmerte sich um eine Rehaeinrichtung, erzählte mir, welche Mittel ich bei der Chemo zu bekommen habe (und gab mir den Auftrag, das der Onkologin zu sagen, damit ich auch wirklich die richtigen Mittel bekomme.)
Ich hatte so mit mir zu tun, daß ich das alles gar nicht hören wollte, es hat mich genervt. In der Folge habe ich dichtgemacht und jeden Gesprächsversuch abgeblockt. Das ist dann nicht der Sinn der Sache, mit zuviel Infos auf einmal überfordert man viele Kranke.
Noah_Lena
05.04.2008, 20:43
nö nö... ich mach nicht die gleichen Fehler...
meiner schwiegermama geb ich keine ratschläge oder ähnliches und das was ich im internet und co rausfinde behalte ich auch für mich... alles was für sie wichtig ist erfährt sie von den ärzten... und abgesehen davon weiß sie ja selber was sie will und wenn sie um meinen rat bittet dann werde ich ihr meine meinung sagen aber entscheidungen über weiter medizinische schritte oder ähnliches kann sie nur selber treffen....
das einzige was ich ihr erzählt hab, wobei ich aber auch gesagt habe das ich ned sicher bin ob das gemacht wird ist, dieses eine röntgen wo man was ins blut gespritzt kriegt und wo man dann am röntgen sieht ob sich im restlichen körper irgendwo noch was angesiedelt hat.... das hab ich ihr deswegen gesagt weil sie mir gesagt hat das sie schon den ganzen tag nachdenkt warum sie für die op-tauglichkeit ein ganzkörperröntgen machen muß in der nuklearmedizinischen abteilung... sie hat gmeint das mit der nuklearmedizin ist der neue ausdruck für röntgenabteilung und hat sich dauernt gefragt warum sie das ganzkörperröntgen braucht...
ob ich damit richtig liege weiß ich nicht aber ich hab ihr auch gesagt das das nur eine vermutung ist
ihr tumor ist 6cm groß... eigentlich hab ich mit einem schlimmeren ergebnis gerechnet nach ihrer erzählung vom frauenarzt, weil der so entsetzt war über die größe des tumors... ich dachte da ist schon alles verwachsen und verwuchert und keine ahnung das die ganze brust schon bald ein tumor ist...
... obwohl dafür das er die letzten jahre ungehindert hat wachsen können, gehört er eher zu einem langsamwachsenden nehm ich an:confused:
naja nächste woche haben wir jeden tag am vormittag irgendeine untersuchung... bin schon gespannt was da alles rauskommt....
FRAGE: wie lange muß man eigentlich im kh bleiben wenn man sowas rausgeschnipselt kriegt??? wenn man außer rausschneiden keine therapie will oder braucht???
gaaaaaaaaaanz liebe Grüße
Christina
@ Christianchen: danke für deine antwort... das hat mir mut gegeben... und hilft mir vielleicht das ich heute mit einem schönen gedanken "schnell" einschlafen werde!!!!:schlaf::schlaf::schlaf::schlaf::schlaf:
Christianchen
05.04.2008, 21:52
Deine Schwiegermutter meint offenbar das Knochenszintigramm. Dabei wird ein radioaktives Mittel in die Armvene gespritzt. Dann muß sie 2 Stunden warten, etwas umherlaufen und in dieser Zeit einen halben Liter Tee trinken, damit sich die Substanz im Körper verteilt.
Das Mittel reichert sich in stoffwechselaktiven, sich teilenden Zellen an. Weil Tumorzellen sich sehr schnell teilen, speichern sie mehr davon als das umgebende Gewebe. Sie werden dann in der Computeraufnahme als dunkle Flecken sichtbar. Wenn keine Flecken zu sehen sind, hat Deine Schwiemu Glück - dann hat sie keine Metas.
Eigentlich ist diese Untersuchung nicht schmerzhaft. Am unangenehmsten war für mich das lange Liegen, fast eine halbe Stunde. Ich durfte mich nicht bewegen. Zuvor wurde ich gefragt, ob ich unter Platzangst leide, solche Patienten bekommen wohl eine Beruhigungstablette. Dann fährt - mit nur wenigen Zentimetren Abstand - ein Wagen über den Körper, der die radioaktive Strahlung misst und an den Comuter weiterleitet, der die Messungen in ein Bild umwandelt.
Ich wünsche euch allen viel Glück und drücke die Daumen, daß alles gut geht. Melde dich danach noch mal, würde mich interessieren, wie es weitergeht?
Noah_Lena
09.04.2008, 19:12
Hallo!
Hab mich vertan, die untersuchung ist erst am freitag. obwohl ich mir jetzt noch viel mehr wünschen würde, das sie morgen ist weil sich meine schwiegermutter anscheinend verblabbert hat... sie hat irgendwas von lymphknoten befallen gesagt... und ich war so überrascht das ich gar ned wirklich darauf reagiert hab...
es gibt ja langsam und schnell wachsende tumore... wie ist das dann mit den metastasen??? werden die bei langsam wachsenden auch langsam gebildet und be schnell wachsenden schneller???
oder ist das dann egal.. sowie die LK befallen sind geht das gleich schnell???
ich hoffe ich hab einigermaßen verständlich geschrieben, bin noch immer ein wenig mit der info überfordert.... und meine gedanken rasen wieder dahin und irgendwie kann ich keinen klaren gedanken fassen...
liebe grüße
Chrisi
Noah_Lena
09.04.2008, 19:16
wie schnell kann das gehen das sich die metastasen im körper ausbreiten???? dauert das dann ein oder 2 monate oder kann das ein halbes jahr dauern????
lg. chrisi
Christianchen
10.04.2008, 08:55
Wie soll ich das erklären...
Es gibt bei Brustkrebs verschiedene Zelltypen. Wie viele, weiß ich jetzt nicht genau. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß jeder von diesen Tumortypen seine Zeit hat.
Ob, wann und wohin ein Tumor streut, ist auf jeden Fall in der Krebszelle genetisch festgelegt. Das kann man von außen nicht beeinflussen.
Daß Metas in den Lymphknoten gefunden wurden, tut mir leid. Also ist der Knoten in der Brust doch nichts Gutes. Der Arzt wird euch sagen, wie es weitergeht.
Eine kleine Hoffnung möchte ich euch noch mitgeben: auch bei mir gab es 9 befallene Lymphknoten. Du kannst dir sicher vorstellen, mit welchen Gefühlen ich zu den weiteren Untersuchungen gegangen bin. Aber in meinen Organen und im Skelett wurden keine Metas gefunden! Ich bin heute, 14 Monate nach den beiden OP`s, immer noch frei von Metas.
Ich drück euch die Daumen, daß bei deine Schwiegermutter das gleiche Ergebnis erfährt!
Noah_Lena
12.04.2008, 09:28
Hallo!!!
Als meine Schwiemu mit dem Röntgen fertig war, kam der Arzt raus und meinte sie soll bitte noch zum Schädelröntgen gehn, weil "der Teufel schläft nicht"...
Sie selbst hat den Arzt gar nicht gefragt ob man auf den Bildern Metastasen sehen konnte, sie meinte das erfährt sie noch früh genug...
Allerdings beunruhigt mich die Aussage vom Arzt schon etwas.... :(
Das ihre Knochenschmerzen die sie im Oberkörper hat doch von Metastasen kommen???:(:confused:
Einmal hat sie gemeint das ihr sogar die Schlüsselbeine weh tun.... und da sind ja auch LK oder hab ich mich da verlesen:confused:
tja also heißt es bis nächste Woche Mittwoch warten, damit wir alles genau wissen...:(
liebe Grüße
Christina
Christianchen
12.04.2008, 19:26
Sie soll zum Kopfröntgen?!?! Hat sie denn Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden? Das war damals gar nicht bei mir gemacht worden.
Knochenschmerzen könnten tatsächlich auf Metastasen hinweisen. Lt Aussage meiner Großmutter (sie hatte welche) sind es starke Dauerschmerzen, die unabhängig von Belastung oder Ruhe sind. Also beobachtet mal, wann sie auftreten oder besser werden. Wenn sie Glück hat, ist es "nur" eine Arthrose in den Gelenken. Da lassen die Schmerzen unter Belastung nach.
Schmerzen in den Schlüsselbeinen... dort sind tatsächlich Lymphknoten. Bei Normalgröße sind die nicht tastbar. Schmerzen in dem Gebiet können auch andere Ursachen haben: Zug durch verspannte Muskeln, Entzündungen im HNO Bereich, Überlastungen, Probleme mit den Halswirbeln. Hat sie evl ein Problem mit der Schilddrüse?
Noah_Lena
13.04.2008, 09:46
Schilddrüse ist in Ordnung. Das sie öfter Kopfweh hat, kann ich mich ned erinnern... sie hatte schon hin und wieder aber das kann ja auch Wetter bedingt sein... zumindest hab ich das so ausgelegt....
Also das mit den Schmerzen... wenn ich genau nachdenke hat sie die eigentlich dauernt, auch Nachts... deswegen schläft sie auch sher schlecht und ist viel munter....
Ich mein ... ich hoffe nicht das es so ist wie ich es mir denke.... aber ich dachte mir ... das sie vielleicht doch recht viele Metastasen im Körper schon hat und er deswegen gleich auf Nummer sicher gehen wollte und sicherheitshalber auch gleich den Kopf mitgemacht hat damit man da nix übersieht und sie sich vielleicht auch dort schon ansiedeln.....:confused::(
Das sind meine Gedanken.... leider sehr schlechte aber irgendwie hoff ich das ich am Mittwoch eines besseren belehrt werde und vielleicht ja doch noch nix ist und für ihre Schmerzen ganz normale Krankheiten in Frage kommen...
liebe Grüße
Christina
Noah_Lena
14.04.2008, 21:08
Hallo!!!!
Hat jemand Erfahrung damit wie BK behandelt wird wenn man Zucker hat???
Was ich bisher gelesen hab ist ja den meisten von den Behandlungen oder Medikamenten schlecht... ja und wenn man Zucker hat muß man aber ESSEN und das sollte dann auch drinnen bleiben:confused: und nicht erbrochen werden:(
Ich bin dankbar über jede Antwort!!!
liebe Grüße
Christina
:confused:
Birgit64
14.04.2008, 21:14
Hallo Christina
ist das jetzt ein fiktives Problem? Oder suchst du schon Lösungen für Probleme, die noch nicht vorliegen. Ich nehme mal an, es geht wieder um deine Schwiegermutter, bei der ja, wenn man deinen bisherigen Postings im anderen Thread folgt, weder bislang die BK-Erkrankung endgültig diagnostiziert wurde geschweige denn das volle Ausmaß derselben bekannt ist.
Wartet doch erst einmal ab, was bei den ganzen Untersuchungen herauskommt? Und wenn deine Schwiemu Diabetikerin ist, dann wird das mit Sicherheit bei der Therapieempfehlung Berücksichtigung finden.
Gruß
Noah_Lena
14.04.2008, 21:41
Hallo!
Ich habe in dem anderen Thema schon längst geschrieben das es fix ist das meine Schwiemu Brustkrebs hat... seit 2 Wochen oder so hat sie eine Untersuchung nach der anderen... am Mittwoch kriegen wir Bescheid ob und wie voll sie schon mit Metastasen ist... da schaut es aber ned so gut aus...
Sie hat seit einigen Monaten einen zu hohen Blutzucker... festgestellt wurde er weil sie einen Zuckerschock hatte (Wert war irgendwas über 600) sie hatte Glück das sie noch unter uns ist... jetzt pendelt er zwischen 150 und 200 herum...
Ich hab auch im Netz gesucht hab aber bis jetzt nichts wissenswertes gefunden...
Gruß
Christina
Hallo Christina,
habe Deine und die Zeilen der anderen gelesen und denke, das gibts doch gar nicht!!!
Ich bin froh, das Deine Schwiegermutter zum Arzt gegangen ist und ich denke, dass Du daran einen großen Anteil hast. Ich habe auch den Eindruck, dass sie noch sehr am Leben hängt und ich denke, kein Mensch verlässt diese Welt gern und freiwillig auch wenn man mal so drauf ist, dass einem das Wasser bis zum Hals steht und sich Suizidgedanken breit machen.
Aber bitte, pass auf Dich auf!!! Besorgt bin ich auch über die Reaktionen Deines Freundes....
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
Liebe Grüße
Heike
Noah_Lena
18.04.2008, 17:48
für alle die es interessiert!!!
Seit heute weiß ich um ein paar Sachen mehr über den Krebs meiner Schwiemu
*Irgendwas passt mit ihrem Östrogen nicht, deswegen darf sie keine Chemo machen weil das für sie tödlich sein kann, was genau hat sie mir auf die schnelle nicht erklären können
*Sie kriegt jetzt ganz spezielle Tabletten, die recht teuer sind und die die Krankenkasse nicht genehmigen will, allerdings sind das die einzigen die bei ihr wirken, die anderen wären alle für nix.
* Was genau bei ihrem szintigram raus gekommen ist weiß ich nicht, weil sie mir es glaub ich nicht sagen wollte... sie hat gemeint man hat lauter helle Flecken gesehen (beim Körper & Kopf) und der Arzt hat gemeint "Das kann man nicht sagen ob das Metastasen sind" und sie soll das nächste Bild (in ein paar Wochen) abwarten...
Ich weiß nicht wie Metastasen auf nem Röntgenbild aussehen! Sind das helle Flecken??? Ich glaub aber nicht das der Oberarzt von der Onkologie nicht weiß ob das auf dem Bild Metastasen sind oder nicht...
liebe Grüße
Christina
Noah_Lena
23.04.2008, 14:46
Meine Schwiemu hat jetzt heute ihre erste Infusion beim Hausarzt kriegt... Bondronat 6mg... meine Schwiemu hat gemeint das sie die 1 mal in der Woche kriegt.... Kann das sein???? Ich hab im Netz darüber nachgelesen und da stand das man es so alle 2-3 Wochen kriegt....:confused:
Kennt sich da jemand von hier besser aus oder hat das auch bekommen oder kriegt es noch??? Meine Schwiemu will über den Krebs im Moment ned reden... von dem her will ich da auch nicht bei ihr Nachfragen warum sie es jede Woche kriegt... oder kann es sein das sie sich da vielleicht verhört hat oder was verwechselt hat:confused:
ganz liebe Grüße
Christina
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