PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Magenkrebs-Erfahrungsaustausch


24.09.2001, 12:34
Hallo,

bei meiner Mutti wurde bei einer OP ein Magenkarzinom mit Metastasenbildung im Darmtrakt und im Bauchbereich diagnostiziert.
Der Tumor konnte und kann nach momentaner Einschätzung der Ärzte nicht entfernt werden.
Als Behandlung ist eine Chemotherapie angedacht-
jedoch mehr mit der Option, meiner Mutti nicht die
Hoffnung zu nehmen.

Ich suche den Erfahrungsaustausch mit Betroffenen/Angehörigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben - Wo die Ärzte zunächst auch keine Möglichkeiten mehr gesehen haben - Was haben Sie unternommen? Welche Behandlung wurde durchgeführt?
Ansprechpartner; Hinweise; Anregungen jeglicher Art... usw.!!! Was hat Ihnen geholfen? Was können wir, die Angehörigen, tun?
Ich - wir - sind für für jede Mitteilung aufrichtig dankbar!

Ich verbleibe in Hoffnung-

Manuela Hasenfuß
Kaninchenbein@t-online.de

28.09.2001, 10:16
Auch bei mir wurde ein Antrumkarzinom diagnostiziert, nur hieß es bei mir Bestrahlung um den Krebs und die Metastasen in der Lunge zu verkleinern. Die Operation wäre zur Zeit bedenklich, Ich bin mitlerweile bei der 5 Bestrahlung und und vertrage sie verhältnismäßig gut. Übelkeit und Erbrechen, wie jeder andere auch hat. Auch wenn die Ärzte deiner Mutter die Chemotherapie nur anbieten ohne definitiv zu wissen ob sie wirkt ist es doch ein Weg der gegangen werden muß, obwohl vorher nicht absehbar ist ob sie den erwünschten Erfolg hat!
Aber Kopf hoch und nicht den Mut verlieren. Denn Hoffnung hilft den Selbheilungsmechanismus zu aktivieren.....
Wünsche euch alles gute und fragt den Ärzten Löcher in den Bauch, wenn Du etwas nicht verstehst...
-geht nie allein zum Arzt, denn 4 Ohren hören mehr als 2.

28.09.2001, 15:41
Hallo Billy,

ich danke Dir für Deine mutmachende Mitteilung. Ich bin ganz Deiner Meinung, dass man sich die Hoffnung bewahren muss, da nur so ein "Kampf" möglich ist. Aussagen der Ärzte beruhen meist immer auf Statistiken und können den Krankheitsverlauf im Einzelfall nicht vorhersehen. Daran glaube ich und darauf begründet sich meine Hoffnung, die ich auch an meine Mutti vermittle.

Seit der Diagnosestellung bin ich dabei, mich über diese Krankheit umfassend zu informieren. Mein selbst angeeignetes "Wissen" hilft uns, den Ärzten gezieltere Fragen zu stellen. Und hinterfragen -so meine Erfahrung-
muss man unbedingt.

Ich wünsche Dir bei Deinem "Kampf" ganz viel Kraft, bewahre Dir Deine Einstellung, denn Glaube kann bekanntlich Berge versetzen...
Dir alles erdenklich Gute und ganz viel Glück!!!

Liebe Grüße

Manuela

16.10.2001, 10:43
Hallo Manuella,

bei meinem Vater wurde cca. vor 3 Wochen ebenso Magenkrebs (Siegelringkarzinom) mit Metastasen im Darmtrakt und im Bauchbereich diagnostiziertn im fortgeschrittenen Stadium. Es ist für mich und meine Mutter ein Schock gewesen, da mein Vater noch sehr jung ist (46) und nie Probleme mit der Gesundheit hatte. Vor 2 Monaten haben bei ihm große Magenschmerzen angefangen und er nahm 9 Kilo ab. Die Ärzte versuchten ihn zu operieren, jedoch ohne Erfolg. Der Tumor wurde nicht entfernt und eine Chemotherapie wird diese Woche gestartet. Die Ärzte haben meinem Vater sehr schlechte Heilungschance abgegeben, aber wir hoffen, dass er Glück haben wird. Ich habe viel über die Krankheit gelesen und habe auch KAontakte mit Japanischen Ärzten. Die beste Chemotherapie sei 5FU und Cisplatina und kombiniert mit etoposide (englisch). In Japan haben gute Erfahrung mit TS-1 gemacht, was ähnlich wie 5FU ist aber nicht so toxisch. Ebenso habe ich von der Möglichkeit gehört, dass eine Chemotherapie möglich ist, die nur auf die ungesunde (geschädigte) Organe angewendet wird, wobei die gesunden Organe von der Thearapie verschont bleiben. Ich weiss nicht, wie es gemacht wird, aber vielleicht hast du davon gehört??? Würde mich interessieren, ob so etwas öfter gemacht wurde und wie die Heilungsprognosen bei dieser Art der Therapie sind.
Ich hoffe, dass sich unsere Eltern (deine Mutti und mein Vater) erholen werden und mit uns noch einige Zeit verbringen werden. Du darfst nie die Hoffnung aufgeben!

Deine Katharina.

P.S. Würde mich über deine Antwort sehr freuen.

17.10.2001, 00:05
Hallo Katharina,

ich kann ehrlich nachfühlen, wie ihr Euch bei bzw. mit der Diagnosestellung gefühlt habt.

Von der Chemo TS-1 habe ich noch nichts gehört, werde mich jedoch kundig machen. Auch Deine andere Frage bezüglich der Chemotherapie, die nur die betroffenen Organe angreift, kann ich nicht beantworten, da ich nichts darüber finden konnte. Hast Du vielleicht eine genaue Bezeichnung oder
einen Hinweis, welche Therapeutika bei dieser Behandlung zur Anwendung kommen?

Ähnlich wie bei Deinem Vati, haben auch unsere behandelnden Ärzte eine sehr schlechte Prognose erstellt. Die Chemotherapie (5-FU Monotherapie)
ist nur palliativ, dass heißt begleitend angesetzt, um etwas Zeit zu gewinnen und Symptome zu lindern. Diese Behandlung allein wird nicht ausreichend sein, um die Befindlichkeit meiner Mutti zu verbessern.

Anfangs waren wir sehr niedergeschlagen. Aber inzwischen "pfeiffen" wir auf die Aussagen der Ärzte, was nicht heißt, dass wir die Realität verleugnen. Wir - einschließlich meiner Mutti - sind in die Offensive gegangen und haben dem Krebs mental den "Krieg" erklärt. Wir glauben und hoffen auf den individuellen Krankheitsverlauf, den kein Mediziner -kein Mensch- vorhersagen kann. Die psychische Einstellung, das sich nicht aufgeben, nicht macht- und hilflos zu fühlen und nicht zu verzweifeln ist eine "Geheimwaffe", die unwahrscheinlich wichtig und effektiv sein kann.
Der Krebs ist ein häßlicher Parasit, der sich eigenistet hat und sich seiner Sache ganz sicher ist. Er will Angst machen! Wenn man ihm anstelle mit lähmender Angst mit Optimismus und "Kampfgeist" begegnet, ist er irritiert, weil er diese Reaktion nicht erwartet hat.

Ich habe, genau wie Du, mich über die Krankheit informiert und bin den verschiedensten Hinweisen nachgegangen. Leider musste ich auch erkennen, dass mit dem Leid anderer Menschen versucht wird, Geld zu machen -
Scharlatanerie betrieben wird. Ich kann Dir nur raten, jede Behandlungsmethode immer kritisch zu hinterfragen!

Meine Mutti beginnt jetzt begleitend zur Chemotherapie eine Immun-Biologische-Therapie. Die Ärztin (Allgem. Med.und Heilpraktikerin) ist Mitglied im Arbeitskreis Immun-Biologischer-Krebsabwehr an der Uni-Heidelberg. Ziel dieser Therapie (u.a. auch Mistellektine) ist es, dass durch den Krebs und durch die Chemo geschwächte Immunsystem zu stärken, um die körpereigenen Abwehrkräfte (z.B. Blutbild/ Leukozyten; Thrombozyten; Hb-Wert usw.) zu mobilisieren.
Seit meine Mutti weiß, dass sie selbst durch diese Behandlung Einfluß nehmen kann, geht es ihr physisch und psychisch besser. Sie hat bereits Immunpräparate genommen und ihr Blutbild hat sich nachweislich verbessert.
Sie hat trotz Chemo zugenommen, gesunden Appetit und bisher kaum Nebenwirkungen. Und ich bin überzeugt, dass dies u.a. auf ihren festen Willen, ihren Glauben und ihren Optimismus zurückzuführen ist.

Nachdem, was ich über die Krankheit und der begleitenden Symptomatik weiß
(z.B. Anämie), glaube ich, dass unbedingt die körpereigenen Abwehrkräfte
gestärkt werden müssen, da definitiv Mangelerscheinungen zum Krankheitsbild
gehören und den Körper (das Allgemeinbefinden)zusätzlich schwächen.
Magenkrebs bedingt z. B. erhöhten Vitamin C-, B12-, Selen-, Eisen- Bedarf u.a., das sind keine Gerüchte, sondern in seriösen Studien belegte Fakten.
Entsprechende Infos findest Du auch unter www.ärzte-zeitung.de (z.B. Enzymtherapie)

Wenn Du -Ihr- Interesse habt, kann ich Euch mehr Infos (Ansprechpartner usw.) zur Immunbehandlung zukommen lassen. Eine Immunbehandlung ersetzt nicht die medizinische Therapie (Chemo), aber sie ist begleitend unter dem Aspekt einer ganzheitlichen Medizin zu verstehen, die Gesundheit als Gleichgewicht aus Körper-Seele-und Geist versteht.
Die Kosten hierfür werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen getragen
und die finanzieren nun wirklich nichts, was nicht in entsprechenden Studien belegt ist.

Informiert Euch auch über die "Basische Ernährung", um eine Übersäuerung des Magens vorzubeugen (z.B. Übersäuerung: Krank ohne Grund; Norbert Treutwein; ISBN: 3-517-01857-0)

Auf jeden Fall würde ich Euch anraten, ein Zweitgutachten anzufordern und Euch dabei an eine Klinik zu wenden, die spezialisiert auf die Behandlung von Magenkrebs ist.

Ich wünsche Dir -Euch- jetzt insbesondere viel Kraft, Hoffnung und Glaube.
Lasst nicht zu, dass der Krebs sich stark fühlt, weil er Euch niederdrückt-
drückt ihn nieder, denn er ist nicht auf "Kampf" vorbereitet!

Euch - ganz besonders Deinem Vati- alles Gute!

Ich schreibe Dir meine e-mail-Adresse, falls Du Fragen hast oder Dich austauschen möchtest, kannst Du mich direkt anschreiben.

Liebe Grüße
Manuela
Kaninchenbein@t-online.de

20.10.2001, 15:57
Hallo manuela,
ich bin 16 jahre alt und mein vater (44) ist vor zwei wochen gestorben.Sein krankheitsverlauf war ähnlich wie bei deiner mutter, aber er wollte die krankheit nicht wahrhaben und hat jegliche therapie abgelehnt. Deshalb rate ich euch dringend: Nehmt die krankheit ernst und versucht alles um gegen sie anzugehen.
Und etwas ganz wichtiges:Gebt die hoffnung NIE auf- ich hab es auch nicht getan!!!!
Denk an euch!!!
vivi

06.11.2001, 12:15
Hallo.
Bei meinem Vater wurde vor 3 Wochen, bei der Operation eines durchgebrochenen Magengeschwürs bei der Biopsie Magenkrebs festgestellt. Nun sollte er letzten Montag operiert werden, bei der OP hat man aber festgestellt, dass der Tumor inoperabel ist, es muss eine sehr seltene Art sein, der nur in den inneren schichten des Magens auftritt und dort dementsprechend unentdeckt wuchern konnte. nun hat mein Papa Methastasen in der Milz und den Lymphknoten. Die Ärzte sagen jedoch kaum etwas, wir werden nur über meinen Cousin, der Arzt ist, informiert. Wir haben noch keine Prognosen, was die Heilungschance angeht und auch noch kaum informationen was die weitere Behandlung angeht. wir müssen wohl erst mal abwarten, bis die OP-Narbe verheilt ist und dann schauen, ob man durch eine Chemo den Krebs so eindämmen kann, dass er operabel wird.

Kennt jemand diese Art Magenkrebs? Bei einer Magenspiegelung konnte sie nicht entdeckt werden...
Hat schon jemand eine erfolgreiche Therapie dieser Krebsart durchgemacht?

07.11.2001, 11:59
Hallo Vivi,

habe leider erst jetzt Deinen Beitrag gelesen.

Der Verlust Deines Vaters tut mir für Dich -Euch- sehr Leid und ich hoffe, dass Ihr als Familie gemeinsam diese schwere Zeit der Trauer und des Abschiednehmens bewältigen werdet. Ich wünsche Euch insbesondere viel Liebe und Zusammenhalt! Dir wünsche ich, dass Du Dir die vielen positiven Erinnerungen an Deinen Vati in Deinem Herzen bewahrst und Dein junges Leben intensiv und mit noch ganz viel Freude (...die auf Dich wartet und von Dir entdeckt werden möchte...) leben wirst!

Ich danke Dir für Deine, trotz Deiner eigenen schmerzlichen Situation, anteilnehmenden Worte und verspreche Dir, die Hoffnung niemals aufzugeben.
Für Deine Mitteilung vielen DANK!

Liebe Grüße an Dich und Deine Familie!
Ich verbleibe in Hoffnung-

Manuela

19.11.2001, 12:23
Hallo Katharina!
Auch meine Mutter hat ein Siegelringkarzinom,das unenetdeckt gewuchwert hat. Es bleibt nur noch Chemo. Diese beginnt nächste Woche. Wie sind Deine Erfahrungen mit der Chemo bei Deinem Vater? Hast Du nähere Informationen überTS 1 und 5FU +Cisplatina kombiniert mit etoposide? Was kann man noch tun? Alle auch noch so kleinen Tipps sind erwünscht!

Liebe Grüße und weiterhin alle Hoffnung der Welt!
Ilka
ISchorsch@t-online.de

27.11.2001, 14:04
Hallo zusammen

mein Vater ist vor ca. 4 Monaten am oberen Magen operiert worden. OP und reha sind gut bis sehr gut (laut den Ärtzten) gelaufen.
Das Problem für Angehörige und meinen Vater ist die Appetitlosigkeit und ein hohes Schleimaufkommen im Hals! Dadurch nimmt er nur sehr sehr wenig Flüßigkeit und Nahrung zu sich! Er nimmt unaufhörlich ab und wir machen uns ernsthafte Sorgen, dass er nicht mehr am Krebs stirbt, sondern an Kraftlosigkeit.
Von ehemals 90 Kilo ist er auf 60 Kilo seitdem herunter und ein Ende ist nicht in Sicht!

Die Ärtzte sagen, es wäre rein eine Kopfsache meines Vaters, die müßte er selber besiegen!

Kannst das sein? Wer kann mir einen Tip geben, wie er den Sprung schafft, endlich wieder zuzunehmen! bzw. endlich wieder Appettit zu bekommen!
Grüße vom Sohn
Schranni
schranni@wtal.de

27.11.2001, 20:36
Hallo Frank!
Meiner Mutter geht es ähnlich. Sie hat auch nach einer OP im Magen-DArmbereich keinen Appetit mehr. Man kann es mit Pepsinwein versuchen. Soll anregend wirken. Ich würde mal eine Ernährungsberaterin aufsuchen. Die haben Tipps für den individuellen Menschen und Körper.
Alles Gute für Euch alle!
Gruß
Ilka

30.11.2001, 11:53
Hallo Frank,

meine Mutter trinkt auch Pepsinwein und hat MCP-Tropfen vor dem essen gegen den Schleim. Hat bei ihr Super geholfen.
Viel Glück
Sonja

28.01.2002, 23:17
Hallo ihr alle

Wir sind in einer ähnlichen Situation.Bei meinem Vater(78)wurde zufällig bei einer Hüft -OP ein Magenkarzionom in der Argusfalte festgestellt!Allerdings und Gottsei Dank ist es Frühstadium!Keinerlei Metastasenbildung!Er wird am 8.02 02 Opperiert.Die Ärzte werden den kompletten Magen entfernen!Wer kann mir sagen wie das ,,Leben danach''ohne Magen weitergeht? Wie lange dauert es bis man wieder ,,richtig'' essen kann?Nimmt man weiterhin ab?Ich habe jetzt hier sehr viel über Schleimbildung gelesen,woher kommt sie und verursacht die ,diese Appetietlosigkeit ? Oder kommt die Appetietlosigkeit daher,das der Magen kleiner ist,oder auch keiner mehr vorhanden ist und man daher auch kein Hungergefühl mehr hat?Ich wurde mich über viele antworten sehr freuen.Ihr könnt eure Erfahrungen aber auch mailen:Ute.123@gmx.de

Vorab schon mal einen herzlichen Dank

Ute und Paps

21.04.2002, 19:49
mein schwiegervater ist vor ca.4 Monaten
der magen entfernt worden.
seit dieser zeit hat er stark abgenommen.
in der reha ging die ernährung noch recht gut,doch seit 2 wochen stößt es im immer sehr sauer auf außerdem hat er nach dem essen ein ständiges würgegefühl.er ist sowie so sehr wenig trinken kann er auch nicht mehr,er nimmt immer mehr ab .
er hat überhaupt gar keinen hunger mehr.
es entwickelt sich ein richtiger angst zustand vor dem essen.oft bricht er das gegessene gleich wieder suppe geht noch am besten. wer kann helfen.

gruß hubert

25.04.2002, 09:45
Meine Mutter 77 J. erfuhr vorgestern, daß sie Magenkrebs hat. Eine OP ist fraglich, weil gestern im Bauchraum Metastasen gefunden wurden, Chemo hätte auch geringe Erfolgschancen.
Das Essen fällt ihr schwer, sie bricht und hat Durchfall. Aber sie ist sehr tapfer und hat Hoffnung.
Welche Kliniken sind auf Magenkrebs spezialisiert?
Welche Erfahrungen gibt es für ältere Patienten?
Wo und wie kann man menschenwürdig pflegen und begleiten?
prinz.gehren@freenet.de

25.04.2002, 15:47
Hallo Michael.
Bei meinem Vater (64) war die Diagnose ähnlich.
Als bei ihm der Krebs festgestellt wurde, konnte dieser auf Grund der Methastasen nicht operiert werden, die Ärzte der ersten Klinik hatten ihn praktisch schon aufgegeben...
Das war vor einem halben Jahr.

Heute sieht alles schon ganz anders aus:
Vor 2 Wochen hat er seine 2. Serie Cheomtherapie hinter sich gebracht, die CT zeigt keinerlei Methastasen mehr, sein Darm ist komplett Methastasenfrei, wie die Darmspeigelung gestern gezeigt hat und morgen wird noch die Speiseröhre untersucht. Wenn dort auch keine Methastasen gefunden werden, wird er so bald als möglich operiert uns wird dann (hoffentlich) komplett krebsfrei sein.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Ärtzen und Krankenschwestern der Onkologie in der Uniklinik in Tübingen gemacht, mein Vater war hier Teil einer Studie. Auch menschlich können wir von dort nur Gutes berichten.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück und gabt die Hoffnung und die Suche nicht auf, fragt bei anderen Ärzten nach. Mein Vater würde heute vielleicht nicht mehr leben, wenn wir auf die ersten Ärzte gehört hätten.

Falls ihr einen guten Hausarzt habt, kann er euch vielleicht weiterhelfen und den Kontakt zu einer anderen Klinik herstellen (evtl. auch zu einer Uniklinik, da hier öfters auch neue Behandlungsmethoden angewandt werden).

Gruß,
Annette

25.04.2002, 23:14
Danke Anette,
heute haben die Ärztinnen der Inneren Station unseres Kreiskrenkenhauses gesagt, daß meine Mutter am Dienstag entlassen werden soll, da sie nichts mehr für sie tun können. Sie will in ihre Wohnung und ambulante Pflege beantragen.
Was sind eigentlich objektiv Kriterien, ob ambulant oder stationär gepflegt werden sollte?
Danke für den Tip mit der Onkologie der Uni Tübingen und alles Gute für eine freie Speseröhre
beim Vater.
Gruß Michael

08.05.2002, 17:21
Es ist gut zu wissen , das andere auch mit den selben Problemen leben ,wie ich.
Meine Mutti ist am 22.4.02 entschlafen .
Bei ihr wurde der Krebs ende November festgestellt .Sie wurde 2 wochen vorher untersucht und alle Werte waren super , doch dann wurde alles anders ,es ging alles so schnell.sie sollte anfang Januar opperiert werden sie sollte einen falschen Magen bekommen aber dann wurde uns gesagt,das es nicht mehr möglich sei ihr zu helfen .Wir waren alle froh als Mutti nachhause durfte .
Ich war nun jeden Tag da und Pflegte meine Mutter, anfangs war es ja noch o.k aber mit der zeit wurde es immer schlimmer.
Am Tag als sie von uns ging ,gab sie mir noch ein letztes lächeln das für mich mehr bedeutet als alles andere.
Ich möchte nun allen sagen :"Wenn sie es können nehmen sie sich diese zeit,denn es kann sein das es die lezte Zeit mit dieser Person ist."
Ich finde auch ,das wenn sie diese Zeit nutzen ,das es ihnen hinterher leichter fällt an die schönen zeiten zu denken.
Alles gute für alle die dieses Schreiben lesen und Gesundheit für alle ,doch am meisten Hoffnung denn mit ihr kann man die größte Trauer überstehen.
Alles Liebe
Anne

08.05.2002, 22:24
Meine Mutti ist heute nacht für immer eingeschlafen. Ich bin Gott und ihr dankbar, daß sie ganz tapfer diese teuflische Krankheit ertrug, daß sie, wie sie sagte, keine Schmerzen erlitt und die bevorstehende Sonde gegen das dauernde Erbrechen ihr erspart blieb. Am Donnerstag letzte Woche war sie ins Pflegeheim eingezogen, Samstag stieß sie mit beiden Söhnen, beiden Schwiegertöchtern und zwei Enkelinnen mit Sekt an - das war keine Einzugs- sondern ihre Abschiedsfeier. Sonntag und Dienstag gratulierte sie ihren Söhnen zum Geburtstag und danach Mittwoch 0.30 Uhr entschlief sie. Sie sagte, als sie vor zwei Wochen ihre schlimme Diagnose erfuhr, daß sie 77 Jahre ein schönes Leben hatte.
Sie sorgte sich nicht um sich, sondern um uns, wir sollen nicht so traurig sein, wenn sie schon sterben muß, dann möglichst schnell, ohne Schmerzen und Qualen. Da Magenkrebs so schwer erkannt wird, machte sie auch ihrer Ärztin keine Vorwürfe. Klar bin ich trotzdem traurig, zumal ich am 09.10.2001 erst meinen Vater verlor, aber ich bin auch froh, daß sie es so geschafft hat, wie sie es wollte und froh über jeden Tag, jede Stunde, die ich noch bei ihr sein konnte. Aber ich wünsche auch allen, die noch kämpfen und hoffen, viel Mut, Kraft und Ausdauer sowie wer's glaubt und braucht Gottvertrauen. Danke Michael

10.05.2002, 13:35
Hallo an alle,

leider muß ich schreiben das meine Mutter am 23.4.2002 auch gestorben ist. Es ging auf einmal ganz schnell - im September 2001 hat sie den ganzen Magen entfernt bekommen. Leider waren schon Metastasen im Bauchfell und fast alle Lympfknoten befallen. Die Chemo hat sie ganz schlecht vertragen - so das sie (60) kaum noch laufen konnte weil sie so schwach war. Im März ist sie dann in Kur gefahren - laut CT konnte man die Metastasen nicht mehr sehen (was ja nur heißt das sie kleiner als 1 cm waren). Ihr ging es in der Kur immer schlechter so das sie nach fast 4 Wochen wieder zurück direkt ins Krankenhaus kam. Sie bekam Wasser - was wieder durch zufuhr von Eiweiß besser wurde. Dann nach einer weiteren CT stellten sie fest das der Krebs ziemlich schnell im Bauchfell wächst - was wohl auch an der Krebsart (Siegelringcazinom) lag.

Wir haben sie am 19. April nach Hause geholt wo sie dann auch im Kreis der Familie starb. Leider haben wir zu spät von so vielen Möglichkeiten erfahren - ob sie etwas gebracht hätten weis man nicht.

Aber wenn ich den Bericht von Joachim Eden über Bauchfellkrebs unter der Rubrik „andere Krebsarten“ lese - denke ich immer man hätte vielleicht doch mehr tun können.

Jetzt müssen wir damit leben - das sie so früh von uns gegangen ist. Ich drücke allen ganz fest die Daumen diesen Verlust nicht durch die Krankheit zu Erfahren. Und versucht die Möglichkeiten war zu nehmen die es gibt : Mistel, Hyperthermie oder gar eine Operation in der USA

Viel Glück und Kopf hoch
Eure Karin

26.05.2002, 19:04
Hallo,
meinem Vater wurde vor kurzem der Magen entfernt.
Kann mir jemand Informationen über REHA Kliniken zukommen lassen bzw. sagen woher ich welche bekomme?
Vielen Dank
Josef

15.07.2002, 17:33
Hallo,

ich bin sehr traurig, weil ich diese vielen Infos nicht mehr für meinen Mann nutzen konnte, der mit metastasierendem Magen-Ca nach 7 Monaten verstarb. Wir hatten uns nur auf Schulmediziner verlassen, die ihn praktisch gleich nach der Diagnose aufgaben. Danach wechselten wir, aber wieder nur zu Schulmedizinern. Meine Fragen nach Immuntherapien wurden im "Keim" erstickt." Das würde nur schaden!"
Ich habe auch alles versucht meinen Mann Rettung zu bringen, habe aber einige der Adressen von denen ich hier lese nicht gekannt und war auch völlig auf mich alleine gestellt.Ich kann Euch nur raten, -verlasst Euch nicht nur auf die Schulmedizin(auch wenn die Ärzte im ersten Moment vielleicht engagiert wirken...).Versucht es überall noch weitere Möglichkeiten zu finden. Lasst Euch nicht an eine Klinik oder Arzt binden, wenn ihr das Gefühl habt, ihr werdet belogen oder es tut sich nichts positives.Ich habe die Erfahrung gemacht, Äzte und Kliniken versuchen einen an sich zu binden,- man darf ja auch nicht vergessen, daß vor allen Dingen ein Privatpatient viel Geld bringt...
Ich lese jedenfalls, daß einige der Patienten hier mit ihren Immuntherapien oder anderen Versuchen doch schon mehr Zeit gewonnen haben als mein Mann. Was mich für uns sehr traurig macht, aber Euch doch allen Mut der Welt machen sollte.Sucht weiter und lasst Euch nicht mit schlechten Prognosen entmutigen.Und verlaßt Euch nicht ausschließlich auf die Schulmedizin!!!Und schon garnicht auf jede Klinik!
Mut, Gruß Nadine

26.07.2002, 09:35
Bei meiner Frau wurde im Dezember 2001 der Magen in Tübingen entfernt, da anscheinend der Krebs komplett mit dem Magen entfernt worden ist wurde auch keine Chemo angeraten. Das Essen ging einigermaßen bis ca. März 2002.

Dann ging es immer schlechter, vor allem erbrach sich meine Frau sehr sehr oft, es wurde dann mit Sirup und Tabletten versucht. Insgesamt verlor meine Frau ca. 28 kg Gewicht. Darauf drängten wir dann auf einen vorgezogenen Untersuchungstermin nach Pfingsten. Nach der CT wurden dann Metastasen im Bauchfell und ein Tumor im Bereich Übergang Speiseröhre / Darm festgestellt. Es wurde dann ein Stent im Bereich Speiseröhre / Darm eingesetzt. dies war dann letztendlich wie ein Ventil für die überquellende Galle. Danach wurde in der chirurgischen Klinik ein Port für die Chemo gesetzt und künstlicher Ernährung angewandt.

Durch die Metastasen im Bauchfell wurde die Darmtätigkeit nahezu total eingestellt.

In der medizinischen Klinik wurde dann über Infusionen die Darmtätigkeit wieder angeregt. Durch die wöchentliche Chemo besserte sich auch das mehrmalige tägliche Erbrechen.

Als Chemo wurden 4 verschiedene Arten verabreicht: Taxol (Paclitaxel), Cisplatin, 5-Fluorouracil hochdosiert in Kombination mit Folinsäure. Die 4. Art ist nicht bekannt.

Es wurde dann auch eröffnet, dass die Lebenserwartung von ein paar Monaten bis zu mehreren Jahren gehen werde.

Eine bei den Ärzten der UNI Tübingen angesprochene Misteltherapie wurde von diesen nicht abgelehnt, aber auch nicht befürwortet. Es gäbe keine gesicherte Erkenntnisse darüber.

Nach mehrwöchigem Klinikaufenthalt wurde meine Frau nach der 3. Chemo entlassen. Die künstliche Ernährung wurde weiterhin beibehalten. Das Aminomix (künstliche Ernährung) wird von der Diakonie angeschlossen und die Portnadel wird wöchentlich zu Hause gewechselt. Die Chemo wurde dann wöchentlich 1 x in der Tagesklinik der UNI TÜ verabreicht.

Wir suchten danach einen Heilpraktiker, welcher gleichzeitig Prof. für chinesische Medizin ist auf. http://www.mzm-marc.de/ Seither bekommt meine Frau eine wöchentliche Mistelspritze und speziell für sie angefertigte Arznei.

Vor ca. 2 Wochen war die 6 wöchige Chemo zu Ende. Seit dieser Woche ging es meiner Frau auffallend besser, auch die Psyche besserte sich zusehends. Nachdem diese Woche wiederum eine CT zur Überprüfung der Chemo in TÜ gemacht wurde, bekamen wir 1 Tag später den Anruf des Hausarztes dass wir ins Krankenhaus sollten, da beim CT eine Lungenembolie festgestellt wurde. Dies kam, da sich am Port vor 2 Wochen ein Blutgerinnsel gebildet hatte. Im Zusammenhang mit der Chemo komme dies manchmal vor.

Es ist auffallend dass sich durch die Mistelbehandlung nun der Zustand gebessert hat.

In Gesprächen mit anderen magenoperierten Krebspatienten ist sehr auffallend, dass es nahezu keine Selbsthilfegruppen dafür gibt. Die Probleme sind bei am Magen operierten Patienten halt anders als z.B. bei Brustkrebspatienten. Bedingt durch sehr unterschiedliche Essenprobleme. Über die AOK erfuhren wir über eine Gruppe im Bereich Darmstadt, welche sich 1 x im Monat treffen.

04.09.2002, 01:06
Hallo !
Ich bin/war zum erstenmal auf der Suche nach Hilfe !
Habe in diesem Forum einen Thread eröffnet , ohne die anderen Beiträge ausführlich zu lesen !

Die Beiträge u.a von Anne , Michael und Karin machen mich sehr traurig und führen mir meine eigene unbeholfenheit nur vor Augen. Meine Mutter wird -wie in meinem Thread- sterben und ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll. Mir ist nicht klar wie ich meinem Vater helfen soll .

Ich wünsche uns allen, bei denen das kurzfristige "Ziel" leider unumgänglich ist viel Kraft !


Ich danke für diese Forum
Rene

04.09.2002, 15:10
Bei meinem Vater ist vor ca 3 Monaten rezitiver Magenkrebs fest-
gestellt worden mit metastasen in Leber und Lunge. Vor ) Wochen begann die Chemotherapie ELF. Folgen waren allgemeine Schwächung
des Körpers, die Lebermetstasen explodierten förmlich, er verweigert Essen und Trinken, müsste künstlich ernährt werden, die Ärzte wollen diese jedoch abbrechen, auch die anderen Behandlungen wie etwa Wasser aus dem Bauchraum entfernen.Wenn diese Behandlungen abgebrochen werden, wird er mit höchster Warscheinlichkeit in ca 3 Tagen sterben. Wie soll ich mich verhalten? Weiß jemand Rat?
'Ihr könnt mir auch eine Mail schicken: regenbogenlicht@aol.com
Danke

04.09.2002, 16:41
Lieber Patrick,

hole Dir dringend Rat in einer anderen Klinik.Mein Mann hatte auch ein Magen-ca mit Leber und Bauchfellbefall. ELF war bei ihm eine der WIRKUNGSLOSESTEN Therapien und hat ihm unnötigerweise auch noch Haarausfall gebracht.Daß man das Wasser aus dem Bauchraum nicht mehr punktiert finde ich ungewöhnlich, denn das schafft ja schmerzerleichterung.Ich bin aber kein Arzt und schreibe nur aus der Erfahrung, die ich mit meinem Mann gemacht habe.
Dringend andere Ärzte fragen,- eventuell auch noch mal in einer ganzheitl. Klinik nachfragen. Du mußt etwas TUN!
Alles Gute, viel Glück, Nadine

04.09.2002, 19:01
Die ärzte meinen, das es keinen Sinn mehr macht, die Leber ist total durchsetzt von Krebszellen, auch die Lunge ist stark betroffen, er wäre am letzten Samstag schon beinahe gestorben, hatte nur noch einen Blutdruck von 50/20, bekqam direkt Infusionen, ohne die wäre er schon tot

04.09.2002, 19:44
Lieber Patrick,

es tut mir sehr leid.Ich kann mich nur wiederholen, ICH würde noch einen med. Rat in einer anderen Klinik einholen.Eine zweite unabhängige Meinung ist nie falsch.
Hat Dein Vater noch die Möglichkeit sich zu äußern? Was möchte er? Solltest Du nicht noch EINEN Versuch machen? Das hört sich alles seltsam an!Du hast doch um Rat gebeten!Also scheinst Du selbst nicht sicher zu sein, daß das richtig ist, was sich da abspielt!
Ich wünsche Dir den Mut und die Kraft Dich auch gegen die Ärzte durchzusetzen um Deinem Vater zu helfen.
Viele Grüße, Nadine

12.09.2002, 17:09
Auch bei meiner Mutti ist Magenkrebs diagnostiziert worden. Sie hat kürzlich ihre erste Chemotherapie begonnen und es geht ihr mehr als schlecht, obwohl sie schon daheim ist. Am schlimmsten ist wohl das schon angesprochene Problem des "nicht-essen-und-trinken-könnens".
Den Tipp Pepsinwein nehme ich gerne auf, aber da eine regelrechte Phobie gegen alles besteht, was hinunter geschluckt werden muss, bezweifel ich ob das was nutzt. Das macht mich ganz verrückt, denn sie muss ja ihre eigene Abwehr stärken (trotz eine Immun-biologische-Therapie durchgeführt wird).
Von der "Petroleumtherapie" habe ich bisher nichts gehört. Hat das schon jemand hier erläutert und ich habs vielleicht überlesen?
Ebenfalls interessiert mich der Ansatz der asiatischen Heilmethode. Aber dazu nahm bisher hier in Deutschland leider kein Arzt Stellung. Hat jemnand mit diesen Medikamenten Erfahrung damit?

liebe grüsse juli

12.09.2002, 19:48
Hallo Juli,

mein Schwiegervater bekommt 3xwöchentlich Mistelspritzen und er trinkt AloeVera-Gel, Essiak-Tee und Kräuterblut. Er hat die Chemo bis jetzt ganz gut vertragen.
Seine Leberwerte ( er hat Lebermetastasen ) haben sich sogar verbessert.

Vielleicht eine kleine Hilfe
Liebe Grüße Christel

20.09.2002, 18:49
Hallo und "Kopf hoch" an alle.

Ich selbst bin seit dem 13.03.02 auch betroffen und bin gerne bereit meinen Krankheitsverlauf mitzuteilen und Erfahrungen auszutauschen.

Bei Intresse:Norbert.Thul@T-Online.de

Ich denke es hilft vielen, wenn man mit Betroffenen "reden" kann. Wichtig ist auch (meiner bescheidenen Meinung nach) das man selbst den Mut nicht verliert. Wenn ich selbst nicht daran glaube, wieder gesund zu werden, wer soll es denn sonst tun?!

Also, bei Intresse, schreibt mir! Ich werde antworten! (Bin allerdings vom 25.09.02 bis 02.10.02 nicht da)

Viele Grüße

Norbert

26.09.2002, 13:45
Hallo Julischka,
mir ging es auch immer ein paar Tage nach der Chemo sehr schlecht. Ich wurde unter anderem künstlich ernährt, über meinen Port, weil ich tagelang garnichts essen konnte.
Die Strapazen haben sich aber gelohnt. Ich bin jetzt meinen Magen los, seit Dezember 2001, und es geht mir ziemlich gut.
Habe sogar schon wieder etwas zugenommen. Trotzdem liege ich auch jetzt immernoch 10 kg unter meinem "alten" Gewicht.
Gruß Franzi
Fbahls@aol.com

04.10.2002, 23:06
Hallo Norbert, hallo Ihr alle!
Mich würde sehr interessieren, wie Du -Norbert- bislang therapiert wurdest. Mein Lebensgefährte wurde im Mai 01 operiert, der Magen ist raus, dann adjuvante Chemotherapie. Im Mai hat man ein Rezidiv festgestellt (Lunge + Peritoneum vermutlich), so daß nun ein Mal in der Woche im Wechsel mit Cisplatin über 24 h mit Chemo per Port therapiert wird. Das soll bis ca. Februar so laufen, wenn er die Chemo weiter verträgt und man feststellt, daß sie wirkt.
Gleichzeitig macht er nun auch noch Hyperthermie.
Antworte doch bitte mal!
Gruß Claudi14!

05.10.2002, 16:09
Hallo Claudi und Alle hier!

Ich hoffe erstmal, das es Deinem Lebensgefährten
gut geht!

Zu mir: Ich wurde im März 02 operiert, dabei wurde der Magen komplett, die Milz komplett und ein Teil der Leber entfernt. Danach wurde ich zur Reha eingewiesen, jedoch nach 3 Tagen wieder in die Klinik nach Mainz, weil sich in der Milzlounge ein Abzeß bildete. Beim setzen einer Drainage wurde die Lunge verletzt. Dadurch kamen zwei Bülowdrainagen. Nach 4 Wochen in der Klinik ging es wieder zur Reha. Nach 3,5 Wochen Reha wurde ein Emphysem in der li. Lunge festgestllt, etwa Handballgroß. Dies wurde dann im Juli 02 entfernt. Auch diese OP habe ich recht gut überstanden. Essen und trinken klappt ganz gut. Nun wollte ich Ende 09 in Urlaub fliegen (1Woche Türkei) vorher sicherheitshalber noch einmal Ultraschall. Hier wurde nun eine Metastase festgestellt (nach erfolgtem CT). Ich war trotzdem in Urlaub und war dann gestern in der Klinik in Mainz. Hier wurde ein erneutes CT erstellt, da nicht sicher zu diagnostizieren war, ob das Bauchfell befallen ist. Diese Auswertung erhalte ich morgen nachmittag. Sollte das Bauchfell nicht befallen sein, werde ich am 11.10. in die Klinik gehen und die Leber wird operiert. Wenn sich jedoch auf den CT-Bildern schon ein Infalltrat des Bauchfells sehen läßt, wird nicht mehr operiert, sondern mit Chemo versucht das ganze zu bremsen.

Ich habe nach der ersten OP keine weitere Behandlung bekommen, weil mann davon ausging, das alles entfernt war. Alle Tumormarker der vergangenen 6 Monate waren ok!?! Trotzdem nun diese Metastase in der Leber (hoffentlich nur in der Leber) - also ist auch hier Vorsicht geboten!

Gerne melde ich mich weiterhin um meinen Verlauf mitzuteilen. Ich wünche Euch allen alles Gute und gute Besserung!

Gruß

Norbert Thul
Norbert.Thul@T-Online.de

07.10.2002, 09:06
Guten Morgen Norbert!
Danke für Deine Ausführungen. Ich drücke Dir zunächst einmal ganz fest die Daumen!!!
Gruß
Claudi

07.10.2002, 10:16
Lasse den Kopf nicht hängen, meine Frau war jetzt Versuchskaninchen in Tübingen, Magen-OP 12/2001 / Metastasen im Bauchfell seit ca. März 2002, bei der neuen Chemo nahm sie ca. 10 kg Gewicht zu (Abnahme 30 kg), die Haare wachsen wieder und die Metastasen gingen leicht zurück. Sie wird jetzt nur noch jeden 2 Tag künstlich ernährt.

07.10.2002, 17:39
Heute nun die Auswertung des erneuten CT:

Metastase in der Leber zwischen 9. und 10. Leberlappen recht groß und Metastase am Zwergfell links. Freitag geht es nach Mainz in die Uni-Klinik und nächste Woche soll dann wohl (hoffentlich) operiert werden.

Danke für alle guten Wünsche - auch von mir an alle direkt oder auch "nur" indirekt Betroffene alles Gute und erfolgreiche Behandlung!

Gruß
Norbert

17.10.2002, 08:17
HAllo,
mein Mann hat seit 10/01 ein Siegelringcarzinom des Magens mit Peritonealcarzinose, nach aktuellem Restaging Progress und erster Herd an Leber und Auffälligkeiten an den Knochen. Operiert wurde er bisher nicht. Nun meine Frage habt ihr Erfahrungen mit "künstlicher Ernährung" über den Port? Bisher wollte er davon nichts hören, aber momentan verschlechtert sich die Essensituation doch zunehmend. Bisher hat er 25 kg abgenommen, hält sich jetzt zwar konstant bei 62 kg. Muß so etwas stationär gemacht werden, oder übernimmt das ein ambulanter Pflegedienst? Auch noch wichtig übernimmt das die Krankenkasse???
Danke Spiessy

17.10.2002, 08:53
Meine Frau wird seit ca. Mai 2002 künstlich über den Port ernährt. Sie hatte fast 30 kg abgenommen. Seit die letzte Chemo zumindest einen Stillstand (Metastasen im Bauchfell) gebracht hat war die Gewichtszunahme ca. 10 kg. Die Ernährung über den Port mit "Aminomix" und einem Soja-Produkt geht eigentlich recht problemlos zu Hause. Es sieht halt aus wie in einer Apotheke, zum Glück haben wir ein freies Nebenzimmer. Insgesamt dürften es ca. 2.500 Kcal sein. Wichtig ist, dass die Anschlüsse steril vorgenommen werden. Bei uns wird die Portnadel durch die Betreuungsschwester des Lieferanten 1 x die Woche gewechselt. Diese überwacht auch, dass immer genügendt Material vorhanden ist. Von den Diakonieschwestern, welche vom Lieferanten eingeweisen wurde, wurde anfangs jeden Tag die Ernährung angeschlossen, von Abends um ca. 18 Uhr bis morgens gegen ca. 9 Uhr. Nachdem meine Frau eine Gewichtszunahme hatte, wird die Ernährung nur jeden 2 Tag angeschlossen. Hat aber nun wieder 2 kg abgenommen, hält aber nun das Gewicht konstant. Morgens wird sie nun von uns selbst, nach Anleitung, abgehängt. Die bringt mehr Flexibilität.

Wenn die Ernährung vom Arzt angeordnet ist, muß die Krankenkasse bezahlen. Es gab bisher keinerlei Probleme mit der AOK.

30.10.2002, 23:46
Mein Onkel hat Magenkrebs im 4 Stadium Metastasen in den Lympfoknoten( sorry wenn es falsch geschrieben ist)! Er kann noch nicht operiert werden. Die Ärzte lassen ihn mit der Chemotherapie warten.Die Familie ist total verzweifelt und in Panik.Ich versuche alle möglichen Informationen zu sammeln, um ihn zu retten. Bitte um Ihre Hilfe! Bin dankbar für jeden Hinweis und Ratschlag.
BITTE, HELFEN SIE UNS!!!

28.11.2002, 18:31
Hallo an alle
Ich bin zur Zeit in ein tiefes Loch gefallen.Mein Vater (74)Klagte seit Ca 4 Wochen über leichte Magenschmerzen.Da ich selbst Krankenschwester bin auf einer Internen Station, habe ich bei seinem Hausarzt einen Überweisungsschein und einen ambulanten Gastroskopietermin besorgt.Dieser war am letzten Mittwoch.Noch am gleichen Tag erfuhr ich von meinem Stationsarzt die Diagnose Kardiakarzinom.Er beruhigte mich und meinte,man könnte ihn noch operieren und die Heilungschancen ständen eigentlich gut.Gestern nun erfolgte ein CT-Thorax Abdomen.Dort hat man dann leider entfernte Metastasen in der Pfortader festgestellt.Da bei meinem Vater ein Lungenflügel wegen Tuberkulose Anfang der 50 iger Jahre stillgelegt wurde,wäre sowieso ein erhöhtes Operationsrisiko vorhanden.Wenn der schlimmste Fall eintreten würde,wäre er vielleicht Wochen an der Beatmung.Man schickt ihn nun eventuell morgen oder übermorgen nach Hause und Anfang des neuen Jahres beginnt dann die Chemotherapie.Es ist für mich jeden Tag sehr schwer,ihn anzulügen. Erliegt zur Zeit auf meiner Station.Ich weiss seinen Befund und er ist noch völlig ahnungslos.Mein Stationsarzt hat ihm gesagt,er hätte ein Geschwür.Auf Grund seiner Lungenvorgeschichte wäre eine OP zu risikoreich und man könne dieses "Geschwür auch eintrocknen".Ich habe zur Zeit auch totale Schuldgefühle,bin total traurig.Obwohl ich selbst Krankenschwester bin,habe ich Angst vor dem ,was noch kommt.Vielleicht liest jemand diese Zeilen und antwortet mir.
Christa
LobsackSarvik@aol.com

17.12.2002, 14:38
Wer hat Erfahrung mit der Longmire - Methode.
Bei meiner Freundin wurde Magenkrebs festgestellt
und nun wird sie schon morgen operiert.Wer kann uns sagen wie das Leben nach der Op ( ohne Magen )weitergeht?Wie lange dauert es bis man wieder richtig essen kann? Auf was muß mann alles achten? Wie sind für jede Erfahrung dankbar.
Vielen Dank im Vorraus
Ali

23.02.2003, 12:58
Hallo,
bei meiner Mutter (44 Jahre) wurde vor zwei Wochen ein Magenkazinom festgestellt, das inoperabel ist. Da sie schon Metastasen im Darm, im Baubereich, unter den Achseln und am Schlüsselbein (in den Lümpfknoten) hat. Die Diagnose lautet dass es gar nicht gut aussieht. Opperieren kann man nicht mehr, die einzige Chance ist die Chemo. Und damit kann man nur Zeit gewinnen. In der UNI-Klinik Mainz wird sie nächste Woche eine Therapie anfangen, die nennt sich CPT-11 und HD-5-FU/FA. Hat jemand noch Vorschläge was man noch machen kann? Was gute Erfolge gebracht hat! Um jeden Rat bin ich dankbar.
MfG Marina Nürnberg

23.02.2003, 18:13
Hallo an alle,
melde mich heute nochmal um zu zeigen, das es mich noch immer gibt. Die OP im Herbst 02 ist leider abgebrochen worden, da in der Leber mehrere kleine Metastasen festgestellt wurden und eine OP daher nicht durchführbar war. Nun folgt die Chemo. Ich habe im Dezember 02 und Januar 03 heweils 3x24 Std. Cisplatin und ein weiteres Medikament bekommen und, abgesehen von den üblichen Reaktionen, recht gut vertragen. Nun ist Anfang Feb 03 ein Kontroll-CT gemacht worden. Leider ist noch kein Ergebnis da, da in Mainz wohl auch einige Mitarbeiter durch die Grippewelle ausfallen. Evt. soll morgen ein Termin machbar sein, sodas ich dann erfahren werde, wie und ob es geholfen hat und vor allem - wie geht es weiter.
Ich freue mich nach wie vor auf Mails von Euch und werde bemüht sein diese hier oder auch dirket (je nach Wunsch) zu beantworten.

Allen alles Gute aus der Eifel

Norbert Thul[norbert.thul@t-online.de]

26.03.2003, 11:51
Hallo zusammen
ich bin heute das 1. mal hier u. weil ich Hilfe suche!
Bei meiner Freundin (40) wurde letzte Woche ein Tumor mit Namen Siegelring festgestellt, Metastasen an den Lympfknoten..... wir sind so erschüttert u. überrascht über diese Diagnose u. wissen nicht damit umzugehen!
Kann uns vielleicht jemand etwas näheres über diese Art von krebs u. Behandlungen sagen??
Bin um jeden Rat u. Hilfe dankbar!

Lieben Dank conni

26.03.2003, 13:15
Hallo Conni,
bei mir wurde im Oktober letzten Jahres auch ein Siegelring-karzinom festgestellt. Es wurden der komplette Magen, die Milz und einige Lymphknoten entfernt. Danach mußte ich zu eine AHB (Anschlußheilbehandlung). Heute muß ich zwar mehrere kleine Mahlzeiten zu mir nehmen, kann aber fast alles essen und trinken. Ich gehe wieder arbeiten und fühle mich zur Zeit sehr wohl.

Gruß Bernd

26.03.2003, 14:08
Danke Bernd für deine schnelle u. vor allem positive Antwort!
Es freut mich riesig für dich, das du alles so gut überstanden hast u. es dir gut geht!!

Es macht Mut, sowas zu lesen!

Liebe grüße Conni

26.03.2003, 21:45
Hallo,
ich bin froh den Krebs-Kompass gefunden zu haben.
Mein Mann ist im Januar der ganze Magen,Milz ein Teil der Bauchspeicheldrüse und ein Teil der Speiseröhre entfernt worden.
Er hatte ein Plattenepethiel.
Nun hat er einen fürchterlichen Speichelfluss.
Bekam Itrop Tabletten die den Speichelfluss lindern sollten,doch die hatten so starke Nebenwirkungen das mein Mann sie nicht vertragen konnte.
Weiss Jemand vonEuch vielleicht was ich machen kann???
Mein Mann ist 47Jahre und ich möchte ihm so gerne helfen.
Der über Nacht angespeicherte Speichel wird Morgens durch Erbrechen ausgeschieden was meinem Mann sehr viel Kraft kostet.
Was kann ich noch tun damit er zunimmt???
Hatte schon Maltodextrin besorgt doch auch das kann er nicht vertragen.
Vielleicht hat ja Jemand von Euch auch Erfahrungen damit und kann mir Helfen?????
Danke und liebe Grüsse
Claudia Dreesmann

27.03.2003, 07:26
Hallo Claudia,
nach meiner Magenentfernung hatte ich auch mit Erbrechen und vermehrtem Speichelfluß zu kämpfen. Ich habe 1/2 Stunde vor jeder Mahlzeit Paspertintropfen genommen.

Um wieder fit zu werden hat mir mein Hausarzt Medivitan gespritzt. Ich habe etwas zugenommen und kann auch wieder Sport treiben.

Gruß Bernd

27.03.2003, 10:50
Hallo zusammen,
meine Freundin wurde gestern mit Siegelringkarzinom, metastasen in Lympknoten u. Bauchraum in die Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Gmbh in Wiesbaden verlegt, hat vielleicht jemand Erfahrungen oder ähnliches mit dieser Klinik?
Bitte verzeiht meine vielleicht falsche Wortwahl, aber ich bin so schockiert u. weiß überhaupt nicht mit dieser Krankheit umzugehen! Bin um jeden Rat dankbar!!
Auch sie verläßt sich auf die Ärzte u. glaubt alles was sie ihr sagen, ob da so richtig ist??

liebe Grüße Conni

27.03.2003, 13:14
Hallo Bernd,
ich bedanke mich ganz lieb für Deine schnelle Antwort und werde mich Morgen Früh gleich einmal mit dem Arzt beraten.
Es ist schön zu lesen das es Dir so weit ganz gut geht.
Werde über den weiteren Verlauf berichten.
Danke und liebe Grüsse
Claudia

30.03.2003, 18:09
Hallo zusammen. Bei meiner Ma hat man Magenkrebs festgestellt mit Metastasen in den Lüpfknoten. Die erste Chemo hat sie hinter sich, war jetzt zwei Wochen zu Hause und nun ist sie wieder in der Uni-Klinik Mainz. Ihre Blutwerte waren schlecht und deshalb musste die Chemo erstmal abgebrochen werden. Die zwei Wochen zu Hause war der reinste Horror! Sie war nur am brechen, ständige Übelkeit, Schmerzen und schwindellig war ihr auch. Durch die ständige Übelkeit konnte Sie die ganze Zeit kaum was esses und hat fast 15 kg abgenommen. An der ist nichts mehr dran. Die Haare fallen langsam auch aus. Jetzt bekommt sie im Krankenhaus wenigstens irgendwelche Infusionen, denn essen kann sie immer noch nichts. Wir sind alle am verzweifeln! Keiner weiß wie das weitergehen soll. Man ist das alles schwer. Ich hätte niemals gedacht das es mal einen von meiner Familie trifft. Ich weiß auch garnicht wie ich mich verhalten soll, ihr gegenüber!? Meine Gedanken sind Tag und Nacht bei ihr. Leider muss ich sagen, ich habe kaum noch Hoffnung, ich glaube es geht nicht mehr lange gut...

11.05.2003, 11:10
Hallo,seit Tagen such ich Antwort auf meine Fragen,bis ich diese Seie fand.
Mein Bruder (33 J.)liegt z.Zt. im Krankenhaus,Diagnose Adenokarzinom (im Magen)mit Metastasen im Skelett (Wirbelsäule,Beckenkamm und Schulter).Da die Metastasen so stark ausgeprägt sind ist im Moment keine Magen-OP angedacht.Seine Behandlung z.Zt. ist Chemotherapie,Bestrahlung u.Schmerztherapie.
Hat schon jemand Erfahrung (Skelettmetastasen sollen sehr selten sein bei Magen-Ca)damit ?
Was hat er für Chancen und Möglichkeiten ?

Tschüß Kerstin

13.05.2003, 22:48
ich habe hier viele schicksale entdeckt, die dem Ähneln, was meine Mutter grade erleben muss ....!
Eine Frage hab ich allerdings da noch ? zugegeben ....sie ist schon fast materialistischer art, aber kann jemand irgend eine angabe machen, WIE LANGE
ein patient mit inoperablem magenkrebs und metastasenbildung im gesamten bauchbereich noch zu leben hat ??? Ist das unterschiedlich ? kommt es auf den lebenswillen der person an ? (stichwort-->Krebspersönlichkeit) meine familie dreht z.Z. völlig durch und ich weigere mich da mitzumachen ! Meine Mutter ist top fit und für so einen manschen sehe ich jede perspektieve .

was sind denn da so eure erfahrungen oder ratschläge ?

Gruss Frank !

22.05.2003, 17:54
Hallo ,
ich bin froh, diese Seite im Internet gefunden zu haben.Bei meiner Oma(78) wurde vorgestern ein Tumor im Magen diagnostiziert und schon die Totalentfernung des Magens angesprochen.Morgen erhalten wir das Laborergebnis.Die Vermutung ,dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt,hat der Arzt eigentlich schon offen bei der Magenspiegelung
angesprochen.Hat jemand schon Erfahrungen, wie ältere Leute solch eine OP verkraften und was sie nächsten Dienstag im Krankenhaus erwarten wird ?

25.05.2003, 17:42
Hallo zusammen
meiner Mutter wurde vor einem jahr der ganze magen entfernd wegen dem Krebs obwohl man ihr im voraus gesagt hat man nehme nur 1/4.
was mich erstaund ist das sie keine chemo hatte, weil für mich klar war wenn man ihr den ganzen magen entfernd muss es schlimmer sein als sie uns erzählte. wie muss man das verstehen denn uns sagte sie es sei aus sicherheits gründen gewesen kann das stimmen?
Ich hoffe es kann mir jemand eine antwort auf meine frage geben.

25.05.2003, 21:13
Hat sie im Magen ein Sigelring-Karzinom ?

Peter Tümmers
25.05.2003, 21:21
Hallo Gast,
mir wurde der Magen auch total entfernt. Ohne Chemo.
Es kommt dauf an, um welche Art von Tumor es sich handelt.
Wenn es ein sogenannter GIST (gastrointestinaler Stromatumor) ist, dann keine Chemo oder Bestrahlung durchgeführt werden, weil der Tumor dagegen resistent ist.
Petername@domain.de

25.05.2003, 22:21
Hallo Ewald
Was für einen Krebs sie hat weiss ich nicht ich habe die Bilder der Magenspiegelung gesehen und sie hat mir gesagt laut dem Arzt sehe es mehr aus wie eine Magenschleimhaut endzündung. Auch er sah den Krebs nicht er wurde nur durch zufall enddeckt weil er drei proben nahm und sie untersucht wurden.

Gruss Cornelia

16.10.2003, 11:14
was ist siegelringkazionom

16.10.2003, 12:34
Siegelringzellkarzinom
Das Siegelringzellkarzinom entsteht aus den Siegelzellen, die ihren Namen aufgrund ihrer ringförmigen Struktur bekommen haben. Siegelringzellkarzinome treten unter anderem im Kolon auf.

Schaue auch einmal unter Darmkrebs nach.

16.10.2003, 12:53
Hallo,
meinem Mann ist im Januar der ganze Magen,Milz ein Teil der Bauchspeicheldrüse und ein Teil der Speiseröhre entfernt worden.
Er hatte ein Plattenepethiel-Carzinom.
Auch er nahm immer mehr ab und hatte keinen Appetiet und panische Angst etwas zu essen wegen des Erbrechens.
Dank eines Tips dieses Forums habe ich dann meinem Mann "MCP-beta Tropfen verschreiben lassen sowie einmal wöchentlich eine B 12 Spritze.
Seid dem geht es ihm etwas besser,er kann wieder essen ohne zu erbrechen.
Ich hoffe sehr das ich etwas helfen konnte.
Liebe Grüsse
Claudia
www.claudias-kummerkasten.com
Wer mag kann den Krebs meines Mannes auf meiner HP lesen.
Bin dabei es aufzuschreiben um Anderen etwas Mut zu machen

31.10.2003, 12:40
Hallo Miteinander,

es geht darum, dass meine Mutter auf Grund von Magenkrebs vor genau einem Jahr den Magen entfernt bekam.
Darauf folgte erst ein Besuch der Reha-Klinik in Scheideck, dann die Chemo-/Strahlentherapie.

Diese Therapie hat ihr die letzten Kräfte geraubt und als diese vorbei war, wurde meine Mutter depressiv.
Da sie stark selbstmordgefährdet war, ging sie freiwillig ins Bezirkskarnkenhaus in Ausgburg.

Sie ist nun seit fast vier Wochen wieder zu Hause und es geht ihr soweit ganz gut.
Sie wünscht sich nur so sehr einen Gesprächspartner (egal ob m oder w), mit dem sie sich über Erfahrungen-gerade was einen Urlaubsaufenthalt betrifft-austauschen kann.
Ich habe das Gefühl, dass sie in manchen Situationen hilflos ist und sich alleinegelassen fühlt, da wir, als ihre Familie zwar für sie da sein können, ihr aber keine Tips bezüglich Ernährung usw. geben können.
Da meine Mutter keinen eigenen Computer besitzt,
kommt chatten leider nicht in Frage.
Es wäre super, wenn sich jemand an meine E-Mail Adresse wenden könnte. Vielleicht wäre dann mal ein Telefonat mit meiner Mom möglich!
Vielen Dank im Voraus, Dani.djanedanny@aol.comname@domain.de

24.01.2004, 10:58
Hallo!
Wer kann mir helfen?
Die Mutter meiner Freundin hat einen Siegelringkarzinom und soll am Montag operiert werden, der Magen soll raus. Muss der Magen ganz raus und warum?
Gibt es spezielle Kliniken die empholen werden (Hannover und Umgebund wäre schön!). Wo kann man eine gute ganzheitliche Anschlussheilbehandlung machen. Es eilt sehr, Danke für jede Antwort.

26.04.2004, 21:41
Hallo an Alle,

ich benötige dringend Infos zum Thema Ernährung nach einer Magenentfernung. Bitte aber nicht die üblichen Tipps wie kleine Portionen und nicht gleichzeitig Essen und Trinken. Wäre schön wenn jemand wirklich neue Tipps hat, der auch nach einem Jahr nach der OP noch große Probleme mit dem "Bei-sich-Behalten" des Essens hat bzw. hatte. Ein Erfahrungsaustausch wäre schön.


Vielen DAnk für Antworten.
Viele Grüße ins netz
Claudi.
cmy@gmx.net

26.04.2004, 22:45
Hallo Claudi,
nachdem mein Mann auch Nichts bei sich behalten konnte hat der Arzt ihm "MCP-beta Tropfen" verschrieben.
Die sollten eine halbe Stunde vor dem Essen gegeben werden und verhindern die Übelkeit.
Es gibt in der Apotheke auch einen Essenszusatz "Maltodextrin".
Ansonsten hat mein Mann das gegessen worauf er gerade Appetiet hatte und was nicht blähte.
Lieb grüsst Dich Claudia

02.05.2004, 02:15
Hallo Claudia,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Werden wir mal ausprobieren. Hat Dein Mann auch mit einem zähen "Schleim" zu kämpfen, der teilweise statt dem Essen wieder hoch kommt?
Mit dem Essen ist das bei meinem Vater auch ein Jahr nach der Resektion noch ein großes Problem obwohl es kurz nach der OP erstaunlich gut ging. Hat jemand Erfahrung inwieweit hier auch die Psyche mit rein spielt? Bin für jeden Beitrag dankbar.

Gruß Claudi

02.05.2004, 14:57
"Hat Dein Mann auch mit einem zähen "Schleim" zu kämpfen, der teilweise statt dem Essen wieder hoch kommt? "

Liebe Claudi,
auch dies Problem hat mein Mann noch und es kostet unheimlich Kraft.
Nun hat mir Jemand den Tip gegeben ich solle es doch einmal mit einem Hustensaft;Mukosulvan; weiss nicht ob ich das richtig geschrieben habe,grins.., probieren,denn es sei sehr wichtig.
Der Tip kommt von einer Krankenschwester.
Werde es ab Montag einmal ausprobieren.
Gebe Dir dann wieder Bescheid,kann aber etwas dauern da Männe Dienstag die zweite Chemo bekommt.
Lieb grüsst Dich Claudia

24.06.2004, 08:43
Hallo Ihr Lieben!
Ich bin 44 Jahre und im September 2001 am Siegelringzellkarzinom ( pT3, pN3 18/46 immunhistochemischer Nachweis von Mikrometastasen, M0, G3 ) erkrankt. In der Uniklinik Göttingen wurde mir der Magen entfernt. Außerdem habe ich mich einer adjuvanten Radiochemotherapie nach dem McDonald Protokoll ( Studie ) unterzogen.Seit dem geht es mir gut und ich bin Tumorfrei.Ich habe mein Leben völlig auf den Kopf gestellt, vermeide Stress und Aufregung, lebe Bewußter und mache alles das woran ich Freude habe. Ganz Wichtig!!!,ich gehe 1/4 jährlich zur Nachsorge. Um das Immunsystem zu stärken nehme ich ein Mistelextrakt ( Iscador )und ein Selenpräparat. Martinaname@domain.dename@domain.de

14.03.2005, 13:44
Hallo Claudi!
Hast Du was gegen den zähen Schleim gefunden? Habe Deine Beiträge gelesen, meine Mami ist Weihnachten operiert worden, Totale Magenentfernung. Essen und Trinken geht nicht wirklich, da alles mit zähem Schleim hochkommt. Wäre für eine Antwort sehr dankbar.
Wie geht es Deinem Vater heute? hat er sich erholt?
Liebe Grüße und vielen Dank für Deine Bemühungen Claudia aus Tirol.

14.03.2005, 14:27
Liebe Namenvetterin Claudia,

..leider muss ich Dir mitteilen das mein Männe im Oktober verstorben ist,wein...
Habe Männe bis zuletzt gepflegt...

Gegen die Schleimbildung habe ich dann zusätzlich zu den MCP-beta-Tropfen FLUIMUCIL in die Infusion gespritzt...
Männe hatte einen Port gelegt bekommen,damit er nicht immer in
so zerstochen war...,ist eine feine Sache...

Setze Dich einmal mit Deinem Arzt zusammen und bespreche mit ihm einmal ob es bei Deiner Mami nicht sinnvoll wäre zusätzlich zur Ernährung die, ja nicht ausreicht ,eine Ernährungsinfusion und auch eine Normafundin-Infusion(Flüssigkeit)anzulegen...
Das war für mich eine sehr grosse Hilfe und für Männe auch...
Wir haben die Infusionen über Nacht laufen lassen,damit Männe noch ein wenig Bewegungsfreiheit hatte.

Solltest Du noch Fragen haben,so stehe ich Dir gerne zur Verfügung...
Lieb grüsst Dich Claudia
name@domain.de

22.03.2005, 10:34
Hallo liebe Namensvetterin!
Habe Deine Seite über Männe im Internet gefunden. Es war sehr interessant zu lesen,ich möchte Dir ein ganz großes Lob aussprechen! Die Seite ist ganz toll! Es tut sicher immer noch wahnsinnig weh, ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
Port hat meine Mami noch keinen gelegt bekommen, allerdings ist die Nachsorge und Kontrolle usw. bei uns in Tirol wahnsinnig schlecht! Das Krankenhaus hat meine Mami heimgeschickt mit den Worten: Sie dürfen nun alles wieder essen und trinken! Als ob das funktionieren würde, Reha bekommt sie auch keine und so muss man halt alles probieren was möglich ist.
Vielen Dank auf jeden Fall für Deine aufmunternden und liebe Worte.
Wünsche Dir viel Stärke und Kraft Deine Namensvetterin[email]claudia.muehlmann@barisitz.at]

24.03.2005, 17:39
Liebe Claudia,
Danke für dein Lob betreffs meiner seite über Männe,leider ist sie noch nicht ganz fertig,denn es fehlen noch einige Details...
Mir war nur wichtig das ich etwas Mut geben kann für Menschen in der gleichen Situation.....
Wie Du ach gelesen haben wirst habe ich mich nie von einem Arzt abweisen lassen und wirklich alles getan um es Männe noch ein bischen erträglicher zu machen.....
Gibt es bei Euch keine Palliativ-Station,mit der Du Dich einmal in Verbindung setzen könntest?????????
Mir/Männe hat solche Station sehr geholfen,sei es mit Rat oder auch Taten....
Man kann Euch doch nicht so alleine lassen.......
Verliere aber nicht den Mut und auch nicht die Hoffnung..
lieb grüsst Dich Claudiaclaudia@cdreesmann.de

25.03.2005, 08:36
Hallo Claudia!
Es gibt eine Rehaklinik bei uns, allerdings sind die nicht auf Magenkrebs eingerichtet und können nur alles leichter, aber nicht besser machen. Bin noch dabei einen Verein oder ähnliches bei uns zu finden, die die selben Operationen hatten und mit denen man sich unterhalten kann. Wir sind zum Glück 4 Kinder mit den jeweiligen Partner,und können uns somit mit dem Beistand für Mami ziemlich abwechseln.
Den Mut und die Hoffnung verliere ich selten, ich werde eher zornig und unleidlich, wenn ich höre, wie Ärzte und Verwandte sagen, das wird schon wieder, nimm´s nicht so schwer....
Man muss den Patienten langsam aufbauen und sehr viele positive Erlebnisse müssen den Tag (zumindest bei meiner Mami ) begleiten.
Wünsche Dir ganz viel Kraft und vielen Dank für Deine netten Worte.
Es grüßt ganz herzlich Deine Namensvetterin

Schöne Ostern!

28.03.2005, 11:00
Liebe Betroffene,
mein Mann ist ebenf. seit ca. 9 Monaten ohne Magen und Speiseröhre, mit anschl. Metastasenbildung usw. Es geht ihm im Augenblick nicht so besonders, haben alle Schulmed. Behandlungen abgebr.,weil er nicht mehr kann-hat 47 kg abgenommen-. Er trinkt jetzt den Flor.essence Tee, macht eine Hochdosis-Vitamin-Kur und
ich habe gelesen daß spez. für Magenlose Stutenmilch
sehr, sehr gut sein soll, weil extrem vitaminreich(viel Vit.C,das krebserkrankte sowieso in Höchstdosen brauchen,aber am besten natürliches Vit.C)und sehr leicht verdaulich, aber halt etwas teuer, weil Stuten eben nicht viel Milch geben. Habe diese jetzt bestellt und hoffen, wir geben nicht auf, es gibt noch so vieles, was Schulmediziner vielleicht belächeln, aber manchen hat es geholfen und Schulmediziner haben auch ihre Interessen zu verteten, haben das ganze Programm ja hinter uns (Chemo, OP, Bestrahlung, Chemo).Auf den o.g. Tee spricht er sehr gut an, primär geht es uns einfach um eine gewisse "Lebensqualität" nicht um ein Allheilmittel, dazu glaube ich, ist das alles zu komplex.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und alles Liebe
Martina

29.03.2005, 17:55
hallo mein name ist george und ich bin aus griechenland thessaloniki. ich bin 51 alt und jung.
ich wurde vor 2 monaten magen operiert. 3/4 des magens sind nun weg. der krebs war laut den aertzten nur innerhalb des magens und zwei mal wie eine linso gross. nur 3 -4 lymphe wurde angegrieffen, welche aber alle entfernt wurden. keine andere metastasen wurden festgestellt. jetzt muss ich einen cyklus von 6 chemos machen. habe bereits 2 hinter mir. jedes mal nach der chemo ( 1 und 2 ) ersten tag bin ich jeweils sehr schlaf und schlechte laube moechte nichts tun. habe am 2 + 3 + 4 tag erbrechungsgefuehle - ohne aber zu erbrechen. und ab 4 + 5 tag durchfall ( nach der 1 cheme dauerte es 4 tage ) jetzt nach der 2 chemo 2 tage. der haarausfall hat ab 3. woche begonnen und geht weiter wie ich sehe. wichtig ich habe keine kilos abgenommen habe zugenommen bin jetzt genau so wie vor der op.
meine frage jetzt an alle die etwas mehr wissen als ich: wie wird es nun weiter gehen nach der 3 - 4 - 5 - 6 chemo was die symptome anbetrifft und allgemein interessiert es mich zu wissen wie ich die naechsten 3,5 monta sein werde und die kommenden monate ebenfalls. information der cyklus von chemos sind alle 21 tage.
danke euch allen die mir eine antwort gegen werden.

10.07.2005, 17:21
Hallo Leute!Mein Hausarzt musste mich auf okkultes Blut im Stuhl testen, das Ergebnis bekomme ich erst übermorgen....bin sooooooooooooooo nervös, da bei jedem irgendwie Magen oder Darmkrebs festgestellt wurde...und ich bin erst 17 Jahre alt!!
Hab voll Schiss...bye Leutchen

18.07.2005, 20:50
Hallo Ihr ,
meine Schwester ist 41 Jahre und hat Magenkarzinom .
Ihr wurde der Magen, so wie die Galenblase und Milz komplett
entfernt. Nun steht Sie vor der Entscheidung ob Sie Cemo und Bestrahlung nach der Tübinger Studie machen soll. Bei Ihr ist nicht einwandfrei nachgewiesen, das sie noch befallene Zellen in Sich hat. Sie hat auch sehr grosse Angst vor den Behandlungen. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand Info zukommen lassen könnte, der diese Behandlungen mit oder in ähnlicher Form durch gemacht hat. Als Betrofferner oder Angehöriger der Person.

Viele Grüße an Alle
Wolfgang

doogie2412
10.10.2005, 12:06
Hilfe !
Ich befinde mich momentan in einer schrecklichen Situation ! Von Beruf bin ich diplomierter Gesundheits und Krankenpfleger und arbeite nun an einer Dialysestation !
Viele Jahre arbeitete ich an einer chirurgischen Station - ich habe sehr viel Leid miterlebt und musste die Station nach 10 Jahren verlassen, da mich ein Burn-Out Syndrom mit Panikattacken dazu getrieben hab - ich habe furchtbar mit meinen Patienten mitgelitten !
Vor ungefähr einer Woche hat mich ein Jugendfreund von mir angerufen, ein Freund mit dem ich schon sehr viel erlebt hatte, wohl in guten wie in schlechten Zeiten - er sagte er wolle noch einmal mit mit sprechen, bevor er "Abdanken" muß ! Und das ist ja mit 40 Jahren nicht so normal, wenn man so denkt - er steht mit beiden Beinen im Leben - hat die Trennung von seiner Frau hinter sich die ihn betrogen hat, hat ständig viel gearbeitet und war auf Montage im Ausland, hat vor 1 1/2 Jahren ein Haus über Bankkredit gekauft und einen 9 - jährigen Sohn den er über alles liebt und für den er sorgen muß ! Seine Mutter starb voriges Jahr am 18. Dezember überraschend an Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium,ein schreckliches Trauma für den kleinen meines Freundes, da die Mutter sich liebevoll um de kleinen sorgte und auf ihn aufgepasst hat wenn der Papa im Ausland war, der Vater meines Freundes ist schon viele Jahre tot, und seine Geschwister interessieren sich nicht für Ihn !
Mein lieber Freund hatte 2 mal hintereinander eine Magenspiegelung, weil er immer nach dem Essen alles erbrechen mußte - aber der Chirurg konnte nichts finden ! Dann ging er ins Krankenhaus und es wurde vorige Woche bei IHm eine Laparatomier durchgeführt - mit schrecklichem Ergebnis !
Es wurde eine Antrumkarzinom festgestellt mit Bewachsung des gesamten Bauchfells - ebenso mit Einwachsungen (Penetration) in die Leber - es wurde nur palliativ ein Bypass gelegt (Y-Rhoux Anastomose) damit er wieder essen kann - gestern war ich ihn das erste mal zu Hause besuchen ! Ich konnte vorher nicht da ich jedesmal nur wenn ich an Ihn denken musste zu weinen begann - und genau so geht es mir jetzt !
Und ich hab ihm das auch gesagt - nicht um mich zu entschuldigen - aber ich glaub ich bin so keine Hilfe für Ihn !
Meine Güte hab ich doch einen scheiss JOb - leider weiß man genau wenn man so viel damit zu tun hatte , wie diese Krankheit in diesem fortgeschrittenen Stadium ausgeht, und da er noch so jung ist wird es warscheinlich noch ein bisschen schneller gehen ! Auf - Zu - das war die Operative Behandlung ! UNd jetzt wollen die Chirurgen Ihm eine Chemotherapie zukommen lassen - einmalig - ich denke nur für die Statistik, weil er ja noch so jung ist ! UNd dann soll die Chem mit Tabletten weiter gehen ! Ich kenne keine Chemotherapie bei Magenkarzinomen die mit Tabletten durchgeführt wird - weiss da jemand mehr Bescheid als ich ??
Da er meiner Meinung nachdem ich gestern den chirurgischen Operationsbefund gelesen hatte hier bei uns austherapiert ist möchte ich darum bitte, ob jemand vielleicht weiß wo ich mit ihm hinfahren kann, daß sich eventuell jemand daran wagt, einen Teil der Leber zu resezieren, und die Karzinose eradikativ zu entfernen !
Ausserdem möchte ich ihm gerne Ratschläge geben, wie ich ihm helfen kan - auch natürlich auf alternativer Basis - wie er wieder zu Kräften kommt - er hat ja so viel Gewicht verloren innerhalb von kurzer Zeit !
Jetzt kann er zwar wieder essen aber das Karzinom wird natürlich auch mit ernährt !
Wer weiß wohin ich mich wenden kann und mit welchen alternativen Mittel wir den Krebs bekämpfen könne !
Bitte keine Scheu - ich weiß über alles Bescheid was den klinischen Bereich betrifft - nur daß er nur merh kurze Zeit zu leben hat, hat Ihm noch keiner gesagt ! Das wird warscheinlich wieder an mir hängen bleiben, weil unsere Ärzte zu feige dazu sind ! UNd er muß seine Sachen Regeln und in Ordnung bringen, er hat ja noch ein kleines Kind !
Viele Liebe Grüße
Martin

William Wallace
09.11.2005, 01:55
Hallo zusammen,

ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich einfach so hier reinplatze, aber
ich hoffe hier vielleicht einen guten Ratschlag zu finden.

Und zwar wurde heute Abend, bei der Oma meiner Freundin Magenkrebs
festgestellt. Bislang hätten sich noch keine Metastasen gebildet und der Tumor säße wohl auch "gut" für eine OP.

Derzeit liegt sie in einem relativ kleinen Krankenhaus. Dort wurde auch die Diagnose gestellt. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob die OP dort durchgeführt werden soll? Der Arzt dort sagte, dass 2 Spezialisten die OP machen würden.

Gibt es Kliniken oder Ärzte, die sich auf Magenkrebs spezialisiert haben. Vielleicht im Raum Hessen, Baden-Württemberg???

Ich kenne bislang nur Heidelberg, weil dort meine Mutter behandelt wurde. Habe dazu nur gehört, dass hier die besten Ärzte Deutschlands zum Thema Krebs forschen und arbeiten.

Wer kann mir weiterhelfen und vielleicht einen guten Arzt oder eine Klinik empfehlen.

Vielen Dank für eure Hinweise und ich
wünsche euch allen viel Kraft, denn ich weiß leider nur allzu gut wieviel man davon braucht.

Viele Grüße an euch alle
William