Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nach CT jetzt MRT - ist das notwendig?
SonneSollScheinen
20.06.2008, 13:41
Hallo ihr Lieben,
ich habe ein Frage: kam es bei Euch schon einmal vor, dass man Metas im CT nicht gesehen hat, wohl aber im MRT?
Ich bin etwas beunruhigt. Habe seit hmmm jetzt sind es schon Monate (!) Schmerzen am Rücken. Ich habe deswegen auch schon einmal hier gepostet, das war Anfang April oder Ende März. Ich habe meine neoadjuvante Chemo im November abgeschlossen. Jetzt läuft noch das Herceptinjahr und AHT (Zoladex und Tamox). Wegen der Rückschmerzen hat man schon ein Röntgen der Lunge und der Rippe gemacht und vor 3 Wochen ein CT der BWS. Alles ohne Befund. Die Schmerzen sind gleichbleibend (ich glaube, im Urlaub waren sie weniger...aber jetzt wieder wie vorher), nicht schlimm, aber halt da, vor allen Dingen beim tiefen Einatmen und beim Bewegen, in Ruhe eigentlich nicht. Jetzt wollen die Ärzte nach dem CT das absolut ohne Befund war, noch ein MRT machen. Für mich ist das totaler psychischer Stress. Ausserdem werde ich auch den Gedanken nicht ganz los, dass man bei mir als Privatpatient doch schnell mal ein MRT mehr einschiebt als notwendig.
Ich mag mich nicht schon wieder so einer Untersuchung unterziehen - das ist sowas von Gift für meine Nerven. Ausserdem denke ich mir immer, dass Metas, wenn sie schon Schmerzen, jawohl so gross wären, dass man sie auf dem CT sehen würde? Was meint ihr? :confused:
Ich denke, ich werde das MRT wohl machen lassen... sicher ist sicher. Muss ich grosse Angst haben, dass man da etwas sieht, was man im CT nicht gesehen hat?:(
Danke!
Sonne
Aumann - ich kann verstehen, dass du gestresst bist:knuddel: Was soll ich sagen - bei mir wird grundsätzlich immer mrt und ct gemacht, weil sie tatsächlich auf den ct nicht immer alles sehen,( die docs waren mal so freundlich und haben mir gezeigt, wie man das liest ) und umgekehrt. Tröstlich ist vielleicht für dich, dass dann erkannte metas nicht wirklich sehr gross sind oder bereits absterben ( datt sind mir persönlich die liebsten ;) ).
ich bin kein privatpatient, das noch dazu, aber wenn bei mir untersucht wird - alle drei monate, dann das volle programm : szinti, ct und mrt. Stellt sich mir die frage, ob ich ausser kontrastmittel auch noch blut inne adern habe:rolleyes: aber geholfen hat es mir wirklich, dass die da so pinibel sind.. machs man ruhig:knuddel:
karin
liebe sonne,
auch bei mir wurde nach einer szintigrafie, die ohne befund war, zusätzlich eine MR gemacht - zur sicherheit. darauf war dann "etwas" zu sehen (O-ton der ärztin: "Das ist WAHRSCHEINLICH gar nichts"), worauf die MR nach 6 monaten wiederholt wurde - alles okay, nur die normale abnützung.
ich hatte auch rückenschmerzen, deswegen wurde das alles veranlasst.
war natürlich ein stress, psycho-mäßig große belastung, zumal auch der tumormarker leicht gestiegen war (ist jetzt auch wieder gefallen).
MR ist halt angeblich das genaueste (deswegen sieht man auch manchmal sachen, die eben letztlich NICHTS bedeuten, wie bei mir - aber trotzdem - es ist einfach wichtig, so gut es geht sicher zu sein, dass da eben nichts ist.)
allzugroße angst musst du nach einer CT, wo alles okay ist, wohl nicht haben, aber "sicher ist sicher"
(hab ich mir selbst auch gesagt, aber angst hatte ich trotzdem)
also, ich denke, du solltest es machen lassen. immerhin ist die MR keine strahlenbelastung!
ich schicke dir eine postalische umarmung und wünsche dir natürlich, dass alles okay ist und dass auch die schmerzen verschwinden.
alles liebe
suzie
Liebe Sonja,
erstmal ganz liebe und sonnige Grüsse aus der Schweiz! Bei Deinem Posting fiel mir mit Schrecken eine unbeantwortete Mail ein...:tongue Antwort folgt!
Zu Deiner Frage: das MRT ist tatsächlich sensitiver als das CT, da das CT einerseits gar nicht dünn genug schichten kann um alles zu erfassen und zweitens im MRT Weichteile und damit Umgebungsreaktionen besser dargestellt werden können. Um evtl. (Knochen-)Metastasen zu suchen, ist das MRT sensitiver und spezifischer. Bei viszeralen Metastasen wäre es umgedreht. Die Empfehlung, ein MRT folgen zu lassen, ist somit goldrichtig. Dass man als Privatpatient häufiger durchgemangelt wird, ist mir auch schon aufgefallen. Allerdings bin ich damit zufrieden, es ist besser als um jede Untersuchung kämpfen zu müssen und "nein" sagen kann man schliesslich immer.
Ich hatte ja auch so schlimme Rückenschmerzen, ich nehme keine AHT, dafür jetzt Zometa prophylaktisch und bin bei Herceptin 15/17. Im April schob man mich deswegen einmal quer durchs CT, alles bestens. Ich bin daraufhin 1x/Woche zur Physiotherapie und habe mir im Fitnessstudio ein spezielles Rückenprogramm zusammen stellen lassen, jetzt bin ich praktisch beschwerdefrei.
Seit unserem Kamerun-Trip im April hatte ich allerdings zunehmend Brustschmerzen in der operierten Brust und ein leichtes thorakales Lymphödem. Es ist nicht besser geworden und vor lauter Angst habe ich jede Abklärung vor mir hergeschoben. Am Dienstag war ich dann doch zum MRT und es ist alles in Ordnung. Offensichtlich habe ich zu früh die Sport-BHs abgeschafft und bin zuviel draussen herumgezappelt. Die Strahlentherapie würde wohl auch noch nacharbeiten und das Gewebe narbig umbauen. Ergo ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, trage ich wieder Sport-BHs und bin bei der Arbeit vorsichtiger und belaste mich weniger.
Liebe Sonja, ich verstehe Deine Ängste da ich genau die selben habe. Doch Gott sei Dank waren sie bis jetzt immer unbegründet. Ich glaube, die Psyche spielt uns einen Streich und ich hoffe, dass das mit fortschreitender Zeit irgendwann mal aufhört. Wir versuchen, unser Leben normal(er) zu gestalten, haben unseren Urlaub im Oktober gebucht (es geht auf die Seychellen, juchhu), und bemühen uns um Gelassenheit.....so gut es eben geht.
Ich drück Dich ganz fest und wünsche Dir ein schönes WE. Ich habe leider Nachtdienst, werde mich aber tagsüber schön in die Sonne legen und an Dich denken.
herzliche Grüsse,
K.
Hallo ihr vier!
Wenn ich eure Beiträge lese bin ich baff.:confused::confused:
Mittllerweile habe ich zwei Nachsorgeuntersuchungen aller 3 Monate weg.
Wisst ihr wie die abgelaufen sind? "Wie geht es Ihnen?" und " Wir messen mal den Arm!" (Manchmal zeigt sich mein Lymphödem) Naja nach der OPNarbe wird auch mal geschaut, daß waren meine Nachsorgeuntersuchungen.
Ich hatte gehofft mal ein CT oder MRT zu bekommen, oder vielleicht mal eine Knochenszinti, nichts!! Da bei mir auch 4 Lymphknoten befallen waren habe ich auch Angst, das da irgendwo im Körper noch was wachsen könnte.
Ich habe ja schon überlegt ob ich mal ein MRT selber bezahle,aber ich glaube das ist sehr teuer.Wonach gehen die Ärzte eigentlich bei der Nachsorgeuntersuchung? Weiß das einer von euch? Wurde bei euch immer das Blut untersucht oder die Leber mit angeschaut? Naja vielleicht habe ich mir einfach zuviel erhofft von der Nachuntersuchung!
Ich wäre über ein paar Infos von euch über Nachsorgeuntersuchung sehr dankbar!
Laßt es euch allen gut gehen und genießt das schöne Wetter!!
Tschüß sagt Birgit!:smiley1::smiley1:
Ablatio rechts 08/07, 9X Chemo, 33 Bestrahlungen, z.Zt. aller 3Wochen Herceptin, tgl. Ibandronat.
Hallo marlu,
auch ich war etwas irritiert von der Nachsorge,habe meine FÄ direkt darauf angesprochen.Sie hat es mir so erklärt,früher wurden immer alle Untersuchungen gemacht,zu der Zeit gab es noch den Nachsorgepass der das alles belegt.Seit kurzem wird nur noch alle 3Monate,Blutuntersuchung,Ultraschall(meine macht aber auch vom Bauchbereich),Armmessung gemacht.Alle halbe Jahre Mammographie der betr. Brust .Einmal jährlich der anderen.Sollte sie oder ich etwas aussergewöhnliches fest stellen,werde ich die anderen Untersuchungen bekommen.(und den Nachsorgepass könne ich wegschmeissen).Ob es so richtig ist weiss ich auch nicht genau,habe aber schon von anderen gehört das die auch nur diese Untersuchungen bekommen,wie ich.
Libe Grüsse Tina
ihr lieben,
tja, die nachsorge ist ein umstrittenes thema. bei uns in wien (allgemeines krankenhaus = uniklinik, onkologie) wird in den ersten drei jahren alle 3 monate blut (inkl. tumormarker) alle 6 monate CT thorax abdomen, alle 6 monate brustultraschall, einmal im jahr mammo. bei mir, da BRCA1 defekt-genträgerin, zusätzlich ein bis zweimal im jahr magnetresonanz der brust. umstritten ist die sache vor allem wegen der zahlreichen CT-untersuchungen= strahlenbelastung.
ich bin jetzt im vierten jahr und soll weiterhin alle 6 monate zur CT. ich denke, ich werde es machen, trotz strahlenbelastung. werde halt schauen, dass ich mit insgesamt 3 CTs bis zu "5 jahre danach" komme. dann wird es ja seltener (die triple-negativen sind besonders in den ersten jahren gefährlich)
die meinung "meines" onkologen ist, dass, WENN ein rückfall kommt, dass es dann von vorteil ist, diesen früh zu erkennne.
ich wünsche uns allen gesundheit gesundheit udn wieder gesundheit!
alles liebe
s.
bergmädel
23.06.2008, 22:08
Hallo Birgit (marlu),
Die Art und Weise der Nachsorgen wird in der Tat von Ärzten sehr unterschiedlich gehandhabt.
Wenn man mal von der negativsten Betrachtungsmöglichkeit ausgeht, könnte man meinen, manche Docs möchten ihre Patientinnen solange ruhigstellen, bis nicht mehr leugbare Symptome verschiedene Untersuchungen erzwingen. Schont ja auch das Praxisbudget. Und... Da BK nach Metastasierung sowieso als nicht mehr heilbar gilt, wozu teure Untersuchungen machen, die im Sinne einer hHeilung nicht mehr zweckdienlich sind?
Eine etwas wohlwollendere Begründung für minimale Nachsorgen ist die Absicht der Docs, den Frauen nervlichen Stress zu ersparen, zur Erhöhung der Lebensqualität, von wegen, was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.
Nun sind wir ja alle, mehr oder weniger, mündige Patienten und können unter Umständen ja auch ein bisserl am Rädchen mitdrehen.
Vorher würde ich mir (und tue es) unbedingt die Frage stellen: Welcher Nachsorgetyp bin ich?
Z.B. kann man sich fragen:
Bevorzuge ich lieber eine minimale Nachsorge, um dem wirklich hohen Stress bei Untersuchungen zu vermeiden (siehe Sonnes Angst)?
Ist es mir lieber, erst nach auftretenden Symptomen weitere Untersuchungen zu machen?
Nehme ich dadurch evtl. in Kauf, dass dann Metastasen erst später entdeckt werden und meine Überlebenszeit dadurch sinken kann?
Bin ich mir im Klaren darüber, dass manche Behandlungsverfahren ausscheiden, die nach einer frühen Metastasenentdeckung noch möglich gewesen wären?
Dieser Nachsorgetyp bin ich mittlerweile.
Die andere Möglichkeit: Eine Patientin entscheidet sich für eine hochfrequentierte Nachsorge und möchte sich sehenden Auges der Untersuchungsangst aussetzen (oder hat sie nicht).
Dann hat man die Möglichkeiten:
Sich einen Arzt zu suchen, der die Tumormarker regelmässig misst.
Sich einen Internisten zu suchen, der die Leberwerte regelmässig checkt und alle drei Monate Leber und Oberbauch schallt
Ein Thoraxröntgen durch geschwindelte Beschwerden zu bekommen, z.B. jährlich
Ein Knochenszinti durch geschwindelte Beschwerden zu bekommen, z.B. jährlich
Dieses "Erschwindeln" von Untersuchungen kann man grenzwertig sehen, ist meines Erachtens aber okay, wegen evtl. besserer behandlungmöglichkeiten bei Früherkennung, wie gesagt.
Und natürlich kann man sich auch noch für Möglichkeiten dazwischen entscheiden.
Für jeden Nachsorgetyp sollten jedoch regelmässige Mammographien Standard sein, denn ein Lokalrezidiv in der Brust hat immer noch sehr gute Behandlungschancen.
Für eine Frau, die ab dem 40. Lebensjahr zur jährlichen Mammo geht, steigt dabei das Gesamtkrebsrisiko um 0,15 % (insgesamt, nicht pro Untersuchung).
Was ich am wichtigsten finde: Informieren, selbst entscheiden und dann u.U. kreativ und fleissig in der Arztsuche werden.
Liebe Sonne, ich drücke Dir von Herzen die Daumen, dass alles gut ist.
LG Sandra
Hallo und vielen Dank für Eure Antwort!!
Also ich werde mich wohl auf die Suche begeben und mir andere Ärzte suchen!
Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen auch mal beim Internisten vorbeizuschauen.Bisher war ich nur bei meinem Onkologen wegen der Nachsorge und da ich alle 14 Tage zu meinem Gyn. muß, wegen dem Krankenschein, hat er sich dann die Narbe angeschaut. Aber ich glaube er wird auch langsam zu alt für den Job.Meistens sehe ich eh nur die Schwester!
Tja Sandra, das mit dem Schummeln habe ich auch schon versucht. Leider ist der Onkologe nicht darauf eingegangen, sondern meinte das es noch Nachwirkungen der Chemo und Bestrahlung sind.Ich habe immer so Reizhusten (wirklich!!) und so leichten Druck im Bereich der Lunge, aber er meint da ist nichts. Und wenn ich dann sage, das mir die Knochengelenke alle wehtun, vorallem morgens, dann meint er das das nicht sein kann. Das Herceptin hat nicht solche Nebenwirkung! Tja, was soll ich da noch sagen.
Es ist nur komisch, das ich hier im Forum lese das es sehr vielen Frauen auch so geht, ich meine mit den Knochenschmerzen.Denkt denn mein Arzt ich rede mir das ein?
Mein Mann lacht schon morgens wenn ich aufstehe, er denkt er ist im Altersheim, so lahm und krumm laufe ich. Selbst den BH kann ich schlecht zu machen, da meine Finger steif sind. Vielleicht sollte ich mal meinen Doc zum Frühstück einladen, dann glaubt er es vielleicht.
Aber eigentlich ist das auch alles nicht so dramatisch, ich denke wir haben alle viel schlimmeres hinter uns!
Und es gibt noch andere Arztpraxen!
Danke für Eure Zeilen und alles gute für Euch alle!!
Melde mich mal wieder, vorallem wenn es mit der Nachsorge besser klappt!
Ich bin der Typ der alles genau wissen muß, ich würde am liebsten 1 mal im Monat in die Röhre!
Also tschau, tschau:knuddel::knuddel::knuddel:
SonneSollScheinen
24.06.2008, 13:08
Hallo alle zusammen,
auch von mir vielen Dank für die vielen Antworten und die rege Diskussion. Ich denke, ich gehöre doch schon auch eher zum "Bergmädel-Nachsorgetyp-1"...
Trotzdem lasse ich das MRT machen - aber zu meinen Bedingungen...sprich: erst nach meinem Geburtstag in 4 Wochen. Ich will bis dahin einfach nur einen freien Kopf haben....naja und viel früher würde es mit dem Termin eh nichts werden!
Viele Grüsse!
Sonne
Hallo und vielen Dank für Eure Antwort!!
Also ich werde mich wohl auf die Suche begeben und mir andere Ärzte suchen!
Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen auch mal beim Internisten vorbeizuschauen.Bisher war ich nur bei meinem Onkologen wegen der Nachsorge und da ich alle 14 Tage zu meinem Gyn. muß, wegen dem Krankenschein, hat er sich dann die Narbe angeschaut. :
Hallo marlu,
ich würde Dir davon abraten. Ich fand auch den Kommentar von wegen sparender Ärzte und Budget ziemlich daneben, aber darüber haben wir schon endlose Diskussionen geführt.
Dieses Ärzte-hopping führt zu gar nichts. Gut, Du setzt Deinen Kopf durch und kriegst Deine Behandlung weil Dich der Internist wegen Lungenbeschwerden ins MRT schickt und der Rheumatologe wegen Knochenschmerzen ins CT. Jeder sucht seine fachspezifischen Erkrankungen, keiner stellt den Zusammenhang mit dem Krebs her. Das führt rein zu gar nichts, ausser zu unnötigen (!) und kostenintensiven (!!) Untersuchungen, die keinen Aussagewert zu deiner Erkrankung machen und Dich letztendlich noch viel mehr verunsichern. Denn würdest Du Deinen Krebs erwähnen, würden Dich verantwortungsbewusste Ärzte zum Onkologen zurückschicken...
Genau aus diesem Grund gibt es Onkologen. Und ein guter Onkologe überlegt zweimal, bevor er Untersuchungen anordnet. Wenn Du mit ihm nicht zufrieden bist und offensichtlich die Vertrauensbasis fehlt, warum sprichst Du ihn dann nicht konkret darauf an? Warum besprichst Du Deine Sorgen und Ängste nicht mit ihm? Ich denke, das ist der effektivste Weg, um das Problem zu lösen. Ich habe das im übrigen auch so gemacht wenn ich mich nicht richtig behandelt gefühlt habe und ich habe meinen Standpunkt stets sachlich begründet und diskutiert. So hatte ich zwar teilweise lange Sitzungen beim Onkologen, war jedoch jedesmal sehr zufrieden. Auch wenn ich nicht immer das bekommen habe was ich wollte, aber ich habe verstanden warum. Und im Zweifelsfall habe ich meinen Mann mitgenommen, da ein Aussenstehender die Lage oftmals besser beurteilen kann.
Dieses Ärztehopping hilft wirklich nicht, es verunsichert Dich im Gegenteil noch viel mehr. Und in der Tat, es ist extrem kostenaufwendig und führt letztendlich nur dazu, dass immer mehr Leistungen von den Kassen nicht bezahlt werden. Und seien wir doch mal ehrlich, woher kommt es denn, dass immer weniger Leistungen bezahlt werden? Sicher nicht, damit sich der Arzt neben dem Porsche noch einen Ferrari vor die Tür stellen kann :tongue
Ich arbeite als Notfallärztin auf der chirurgischen Notaufnahme und sehe das sehr oft. Da kommt jemand mit Knieschmerzen, war beim Hausarzt, der schickt ihn zum Röntgen und zum Spezialisten. Damit ist der Patient nicht zufrieden, konsultiert noch einen Arzt und stellt sich (gern natürlich am WE oder nachts) im Spital vor. Ich bohre immer ganz genau nach was die Anamnese betrifft und Ärztehopper verweise ich alle konsequent zurück zum Hausarzt. Denn bei drei unabhängigen Untersuchungen verdreifachen sich nur die Kosten, die Diagnose bleibt die gleiche und zurück ein völlig verwirrter Patient, im schlimmsten Fall mit 3 Diagnosen. Und ich fahre immer noch einen 11 Jahre alten Lancia Y mit kaputter Klimaanlage, puuuhh....:tongue
So, genug getippt. Wünsche Dir dass Du den richtigen Weg findest,
ganz lieben Gruss,
K.
ihr lieben,
zwei fragen:
sind denn onkolgen nicht internisten? meiner zumindest ja. und die onkologe und hämatologie, ist diese nicht ein teilgebiet der internen medizin? ich gkaube in Ö schon.
zur kostenfrage: ich weiß, was ein MR kostet, weil ich selbstbehalt zahlen muss. finde es ein dilemma, dass zwischen den ärzten und spitälern kein befundaustausch passiert. SPAREN kann nicht anliegen der patientInnen sein. ich war schon etwas erschrocken, als ich zb. las, was neulasta o. die bisphosphonate kosten - aber schließlich hat sich niemand seine krankheit ausgesucht.
glaube auch nicht, dass viele patientInnen gerne nachts ins KH kommen - kann aber verstehen, dass nachts beschwerden mehr angst machen, deutlicher in erscheinung treten. ich war auch zweimal nach der chemo auf der notaufnahme.
kimmy, wieso macht ein MR-wirbelsäule keine aussage, wenn es vom rheumatologen verordnet wurde?
second opinion ist doch kein ärzte-hopping! hast du das denn nicht gemacht, bei deiner erkrankung? natürlich ist man dann verwirrt, wenn der zweite arzt was anderes sagt (was bei mir der fall war), aber trotzdem ist es - so meine meinung - wichtig, verschiedene optionen zu bedenken!
marlu, natürlich musst du sagen, dass du eine krebserkrankung hinter dir hast - eigentlich bei jedem arztbesuch.
apropos ferrari der ärzte: in Ö gibts ja grade den ärztestreik - sehr viel diskussionen - einige superreiche ärzte gibts natürlich auch.
alles liebe
suzie
Hallo Suzie,
"Onkologe" ist eine Zusatzbezeichnung, diese können Gynäkologen, Internisten o.a. erwerben, zusätzlich zum Facharzttitel. Hämatologie ist ein Teilgebiet der inneren Medizin, das stimmt. Onkologie nicht, da es ja auch gynäkologische Tumore gibt, HNO-Tumore, neurologische...etc. Entweder behandelt dies ein "allgemeiner" Onkologe oder man hat Glück und erwischt einen Fachonkologen, quasi. Mein Operateur war Gynäkologe und Onkologe, das ist natürlich eine Idealkombi.
Dass mit dem MR und dem Rheumatologen war etwas unglücklich ausgedrückt. Wenn man sich durch Konsultation bei anderen Ärzten eine Untersuchung "erschwindeln" möchte, erfindet man ja etwas, so wie hier zitiert. Dann sucht der Facharzt natürlich nach den entsprechenden Symptomen und den Differentialdiagnosen und legt das primäre Augenmass nicht auf die Krebserkrankung. Das wollte ich damit sagen. Es geht ja keine zum Rheumatologen und sagt "Ich will ein MRT, ich habe aber eigentlich Krebs und mein Onkologe verschreibt mir keins", oder?
Und natürlich behandeln wir alle Patienten, die in die Notaufnahme kommen. Allerdings konsultieren wir alle mitbehandelnden (Haus-)Ärzte und Spitäler, um eben unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden und alle Befunde parat zu haben. Schliesslich geht es ja immer noch um den Patienten an sich.
Nachts erlebt man übrigens das Phänomen, dass 80% der Konsultationen eben keine Notfälle sind. Meistens hören wir "Ich komme jetzt hierher weil ich beim Hausarzt zu lange warten muss" oder "Die Beschwerden habe ich schon Tage/Wochen/Monate, aber jetzt (2 Uhr nachts) ist es ganz besonders schlimm und ich wollte nicht warten bis der Hausarzt aufmacht" oder "Den Finger habe ich mir schon 14 Uhr geprellt aber ich musste noch einkaufen und hatte keine Zeit" oder (mein Liebling, Rückfahrt vom Italienurlaub, Konsultation 2.30 Uhr nachts: "ich müsste in 2 Tagen zur Kontrolle des Knie und dachte, wir können es ja jetzt machen wenn ich schon am Spital vorbei fahre" etc etc etc.
So, dann werde ich mich mal unter die Dusche schwingen und dann gut gelaunt zum Nachtdienst :tongue
K.
Mein Operateur war Gynäkologe und Onkologe, das ist natürlich eine Idealkombi.
.
Wurdest du von dem operiert?
Ja, so ist es. Operateur = hat operiert. Und es sieht wirklich phantastisch aus.
lieben Gruss,
K.
bergmädel
24.06.2008, 22:15
Hallo Kathleen.
Wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich meine, Ärzte bereichern sich persönlich durch Sparmassnahmen am Patienten, habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
Ich sprach von Praxisbudgets, nicht von Privatschatullen. Und es ist mir auch herzlich egal, welchen Wagen mein Doc fährt.
Nicht egal ist mir, wenn Patientinnen unter dem Deckmantel der "unnötigen Verunsicherung" nicht optimal behandelt werden. Wie ich schon sagte, jede Patientin sollte selbst entscheiden, wie verunsichert sie durch Untersuchungsergebnisse wirklich ist.
Auch sprach ich nicht von "Ärztehopping", sondern meinte, dass es sinnvoll ist, Docs zu finden, die sich langfristig verantwortungsvoll im Sinne der Patientin kümmern. Auch im Sinne eines langfristigen Vertrauensverhältnisses. Und ich meinte natürlich immer denselben Internisten oder Gynäkologen zur dreimonatigen Kontrolle. Die gibt es, auch noch nach mehr als drei Jahren nach Diagnose.
Hinsichtlich der besseren Behandlungsmöglichkeiten bei früh entdeckten Metastasen werde ich mich nochmal in die Recherche begeben, als zusätzliche Möglichkeit zur Entscheidungsfindung durch Fakten.
LG Sandra
Hallo Ihr lieben fleißigen Schreiber!
Ich werde natürlich kein "Ärztehopping" machen! Aber mir sicherlich einen neuen Arzt suchen, falls meine nächste Untersuchung wieder so lariefarie abläuft.
Aber erstmal muß ich noch abwarten, vor 2 Wochen haben sie mir 2 Knoten an der Narbe entfernt und ich habe noch keinen Befund! Ätzend diese Warterei!
Ist es nun ein Rezidiv oder hoffentlich nur 2 Fadengranulome??!!!Muß das denn so lange dauern?!
Also dann, bis bald und danke für Eure vielen Antworten! Lasst es Euch allen gut gehen! Ich schaue jetzt die 2.Halbzeit, 1:1 steht es ,mal sehen ob wir gewinnen!!
SonneSollScheinen
03.07.2008, 22:45
Hallo ihr Lieben!
So, jetzt ist es also soweit: morgen wird das MRT von BWS und LWS gemacht.
Ich habe mir eben schon ein Glas Wein verordnet, damit ich besser schlafen kann :o.
Wie immer vor solchen Untersuchungen fühle ich mich ziemlich mies....hilflos...ausgeliefert... Und immer wieder kommt mir in den Sinn, dass von diesem Ergebnis SO VIEL ABHÄNGT. Manchmal werde ich dann kurz wütend...verdammt, ich bin doch erst 25 und ich habe es so satt, um mein Leben bangen zu müssen. Die grössten Probleme meiner Freunde ist der nervige Chef oder die dreckige WG-Küche! Um sowas sollte ich mich Sorgen...wenn in dieser Welt noch was in Ordnung wäre.
Aber Selbstmitleid hat ja noch niemanden geholfen, nicht wahr? :rolleyes:
Jetzt sitze ich hier und denke an morgen...wähh...in der Röhre werde ich wieder Panik bekommen. Nicht wegen dem Platzmangel oder wegen dem Lärm, sondern, weil mir meine Gedanken weggaloppieren. In Gedanken sitze ich draussen hinter der Glasscheibe bei den Ärzten und MTAs und sehe zu, wie sich die Schnittbilder auf den Bildschirmen aufbauen. Ist da was? Ist da nichts? Und wenn dann eine Messung nur ein bisschen länger geht, ist die Panik perfekt. Was lässt sich aus der Miene des MTAs ablesen? Wieso geht das so lang? Wieso geht das so kurz? Wieso bekomme ich doch Kontrastmittel?
Kennt ihr das?
Was macht ihr dagegen? Es wird bei mir immer direkt vor Ort befundet (zum Glück!)...Wartezeit zwischen 30 min und 2 Stunden. Bis dahin bin ich mit den Nerven am Ende und bin schon den Tränen nahe, wenn dann irgendwann mein Name aufgerufen wird. Was hilft da? Ich trottel dann dem Arzt hinterher und meine Knie sind weich und mein Herz springt aus meinem Brustkorb... Ich bin SO froh, wenn das morgen vorbei ist und wenn bitte bitte bitte bitte alles in Ordnung ist.
Irgendwie tut mir heute auch der komplette Rücken weh. Vielleicht spielt mir die Psyche da auch schon einen Streich.
So...jetzt habe ich mir ein bisschen die Seele freigeschrieben :o.
Wird schon werden morgen. Um 11 gehts los.
Kann ja mal versuchen, etwas :cool: zu sein.
Ich hoffe, Euch morgen Abend berichten zu können, das alles ok ist!
Danke fürs Zuhören :knuddel:
Sonne
Karin B.
03.07.2008, 22:50
morgen um 11h sind meine Daumen aber sowas von feste gedrückt
:prost::prost:
ich denk an dich
Liebe Sonne,
morgen um 11 Uhr sind auch meine Daumen gedrückt,ich denk an dich.
Liebe Grüße Leni
Maurizia
03.07.2008, 23:40
Liebe Sonne,
ich kann Dir sooo gut nachfühlen, in welcher Gefühlsaufruhr Du steckst!
Ich begleite Dich morgen in Gedanken und drücke fest Deine Hand!
Lg, Maurizia
Novemberfrau
03.07.2008, 23:55
Hallo, liebe Sonne,
ach Herrje, diese Untersuchungen bringen einen immer an den Rande eines Nervenzusammenbruchs. Es ist ja fachlich so viel schon gesagt worden, so dass ich dir für morgen einfach nur eine gehörige Portion Ruhe wünsche, obwohl du sie nicht haben wirst. Aber wünschen darf man ja wohl :). Ich bin bei CT oder MRT immer schon so durch den Wind, dass ich dann innerlich wie abgeschaltet habe. Ist vielleicht nicht der beste Tipp, aber mir hats bisher geholfen.
Ein dickes Daumendrücken aus Berlin!
Liebe Grüße von
Marion
Hallo Sonne,
auch von mir sind die Daumen heute gedrückt,das alles in Ordnung ist.Ach je ich glaube von den immer wiederkehrenden Untersuchungen,Ergebnissen und der Angst sind bald unsere Nerven kaputt.:((Kampf gegen den Krebs,Nerven und Herz schwer geschädigt:ovor lauter Warterei,Angst,Nervösität)Ich wünschte wir könnten alle wieder ein normales Leben haben,Ohne diese ständige Angst.
Viele Liebe Grüsse und Daumen gedrückt.
Tina
bergmädel
04.07.2008, 17:33
Sonja...?
Es wäre schön, bald von Dir zu hören.. Wenn Du Dich melden möchtest.
Sandra
Ich denke auch die ganze Zeit schon an sie...
SonneSollScheinen
04.07.2008, 19:13
Hallo ihr Lieben!
Bitte entschuldigt, dass ich mich erst jetzt melde... war bis 14 Uhr beim MRT und hatte gleich im Anschluss Physio und Sporttherapie.
:megaphon: Es ist alles in Ordnung! Keine Metastasen sichtbar, keine Tumore! :megaphon:
:):smiley1::):smiley1::smiley1::smiley1::smiley1:: smiley1::smiley1::smiley1:
Es war allerdings ein echter Horrotrip. Der Arzt hat gesagt, dass sie nur Kontrastmittel nehmen, wenn er auf den ersten Bildern "etwas sieht". Was nach seiner Aussage "nicht wahrscheinlich" wäre. Ich brauche jetzt nicht ausführen, was das für ein Gefühl war, als man mir nach ca. 20 Minuten durch die Kopfhörer gesagt hat, dass jetzt das Kontrastmittel einläuft :eek::eek:! Um meine Coolness war es geschehen - mein Herz hat gerast, ich habe am ganzen Körper gezittert... naja, und geheult habe ich auch (darauf bin ich nicht besonders stolz, aber ich bin einfach in solchen Situationen viel zu nah am Wasser gebaut). Bin also so richtig durchgedreht und habe die ganzen MTAs genervt. Die konnten sich natürlich mal wieder gar nicht in meine Situation versetzen (Solche Idioten. Sorry, dann sind sie halt falsch in ihrem Beruf!!!!) und haben Dinge gesagt wie: "Sie weinen ja, haben sie Schmerzen???" "Jetzt beruhigen Sie sich mal wieder!" ARRRRRRRGGGGGHHHHHH.
Schliesslich habe ich dann nur 15 Minuten auf die Befundung gewartet, weil ich Rotz und Wasser heulend auf dem Flur stand und mich geweigert habe, mich in der Verfassung ins Wartezimmer zu setzen (Gaffer gabs auch so genug...). Bei der Befundung hat man mir dann gesagt, dass man rein gar nichts sieht - keine Tumore, keine Metastasen, auch keine Bandscheibenvorfälle oder Nervenkanalverengungen - alles in Ordnung. Wieso das Kontrastmittel nötig war, weiss ich bis jetzt noch nicht. Anscheinend "um auf Nummer Sicher zu gehen". Wahnsinn.
Eigentlich benutze ich solche Wörter ja nicht, aber: wenn diese Arschlöcher sich vielleicht vorher mal Gedanken machen würden, was sie zu ihren Patienten sagen, dann kann man sowas, was heute passiert ist, verhindern!
So viel Panik und Aufregung!
Radiologen - ich mag die wirklich nicht. Ich habe den Eindruck, die sind wirklich Radiologen geworden, weil sie a) so wenig wie möglich mit ihren Patienten zu tun haben wollen und b) sich nicht "die Hände" schmutzig machen möchten und c) auch noch fürstlich dafür bezahlt werden. (Ganz oben in der Gehaltsskala der Ärzte). Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist nicht die Sorte Mensch, die sich um die Gefühle anderer Gedanken macht!
So.... jetzt bin ich wirklich am Ende!
Danke, dass ihr mir alle die Daumen gedrückt habt! Es hat wirklich sehr gut getan! Immer vor einer Untersuchung muss ich mich im Forum ausheulen :rolleyes:, dann geht es mir schon ein bisschen besser. Ich wollte Euch nicht auch noch verrückt machen.... aber es hat gut getan, darüber zu schreiben.
Jetzt wünsche ich Euch allen ein schönes, sonniges und beschwerdefreies Wochenende!
Tausend Dank! :winke:
Sonne
Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich für dich freue, habe letzte Nacht so häufig an dich gedacht.
Ich hatte diese Woche dasselbe hinter mir, allerdings für die Brust, und muß feststellen, daß ich bei meinen Ärzten absolut bestens aufgehoben bin, wenn ich so lese, was einigen von euch an den Kopf geknallt wird. Kontrastmittel nur spritzen, wenn was zu sehen ist - und das dann noch in der Röhre. Ich wäre wahrscheinlich ausgestiegen in diesem Moment.
Allerdings oute ich mich mal, ich nehme immer starke Beruhigungsmittel, ehe ich in die Röhre steige, hat mir am Dienstag auch wieder geholfen.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich freue mich so sehr mit dir!
Alles liebe, und wie mein Radiologe gestern zu mir sagte "genieße dein Leben!"
Liebe Grüße
Karina
Hallo Sonja,
ich freue mich so für dich!! Ich hatte dir auch -soz. unsichtbar -ganz fest die Daumen gedrückt.
Du hattest während der RT bei mir Händchen gehalten, du erinnerst dich?
Aber die Untersuchung heute war ja Stress pur, du Arme. Ich kann deinen Schock und deine Panik gut nachempfinden.
Bei dieser verdammten Krankheit wird man die bösen Geister wohl nie ganz verbannen können...
Alles Liebe für dich
angi
SUPER,ich freu mich mit dir.
Jetzt kann das Wochenende kommen.
LG Leni
;)Hallo Sonne,
freu mich echt für dich das alles in Ordnung ist.Manche Ärzte können echt schrecklich sein,einem so in noch mehr Angst und Schrecken zu versetzen,als man sowieso schon ist.Aber jetzt geniess ein entspanntes WE und die Nerven können sich wieder erholen.;)
Tina
SONNE - DAS IST WUNDERBAR!
hatte bei meinem letzten MRT auch gleich die befundung (war alles okay) - das warten war furchtbar, wie du ja schreibst "es hängt so viel davon ab!"
ich glaube, das kann sich nur jemand vorstellen, der oder die das erlebt hat.
ICH FREU MICH FÜR DICH!!!!
alles liebe
suzie
andile2412
04.07.2008, 21:22
Hallo liebe Sonne :pftroest: !!!
Das ist der Wahnsinn... ich freu mich mächtig für Dich!!!
Das mit den Nerven kann ich total gut nachvollziehn! Bei meiner 1. MRT- und Mammo-Kontrolle im Mai war ich auch total fertig... bin danach in meinem Auto gesessen und habe erst mal ordentlich geweint... vor lauter Anspannung!!! Das ist echt schrecklich... aber wenn dann alles in Ordnung ist, dann purzeln die Berge vom Herzen, gell!!?? Ja, das wird uns wohl immer wieder so gehen... leider :mad: !!!
Weiterhin alles Gute :pftroest: !!! Liebe Grüsse, Andrea.
bergmädel
04.07.2008, 21:42
Na also ...! Und doch noch vor'm Geburtstag... Ein Frühgeschenk ;)
Ich freu' mich für Dich.
Sandra
Karin B.
04.07.2008, 22:57
super, freu mich für dich
:prost::prost::prost:
H@llo, Ihr Lieben alle,
heute mal nicht zur Nachtzeit und auch nur als eine Art "Zwischenmeldung", wollte ich Euch kurz schildern,
EIN NEUER KREBS IST GEFUNDEN WORDEN...LUNGENKREBS.....heul...heul....heul...!
Ob ich auch diesmal schaffe......?!
Drückt mir bitte die Daumen!
Mein Ratl: gebt schön auf Euch acht und lasst bitte, bitte keine Untersuchung aus! Nur so können wir aufspüren, was uns nach dem Leben trachtet!
Ich wünsche Euch allen alles Gute!
Eure Inter
andile2412
05.07.2008, 16:45
Liebste Inter :eek: !
Ich werde Dir ganz arg die Daumen drücken!!!! Was Du da durchmachst, ist sicher sehr schwer... ich werde an Dich denken! Das sollte es doch wirklich nicht geben! Auch ich könnte gerade mitheulen!! :eek:
Ich wünsche Dir viel Kraft und dass alles gut geht!!!!!!!!!!!!!!!
Liebe Grüsse, Andrea :knuddel:
Liebe Sonne,
ich freu mich riesig mit Dir! Das mit dem Kontrastmittel hatte ich noch nicht, aber ich hab es inzwischen schon oft erlebt, daß es erst hieß, xyz bräuchte ich nicht und dann wurde es doch gemacht. Meist wohl, weil irgendeine Absprache nicht passte, oder weil man spontan doch Schema F verfolgte *Schulterzuck*
Ich wäre auch nervös geworden... aber ich bin so froh, daß Deine Aufregung unnötig war :)
Liebe Inter,
das darf doch einfach nicht wahr sein!!! Gut, daß Du so wachsam warst! Naja, Zweittumore versprechen sie einem ja schon bei der Bestrahlung, nicht wahr? :augen: Ich drücke Dir feste die Daumen, daß Du nun in besten Händen bist und sich alles gut operieren läßt. PET-CT soll ja ne tolle Sache sein.
Alles Gute!
Eleve
SonneSollScheinen
06.07.2008, 23:05
Hallo ihr Lieben, :winke:
ich möchte mich noch einmal für euer Daumendrücken und die Glückwünsche bedanken! Ich bin wirklich froh, dass es das Forum gibt! :)
Liebste Inter,
es tut mir leid, solche schlechten Nachrichten zu hören! Es kommt immer mal wieder vor, dass Menschen mehrmals (verschiedenen) Krebs bekommen.Ich bin auch so ein Beispiel: Osteosarkom (Knochenkrebs) mit 12 Jahren, Mamma Karzinom mit 24 Jahren. :eek: Hier im Forum habe ich auch schon von Frauen mit Hautkrebs und MaCa gehört, oder von MaCa und dann Darmkrebs - nichts scheint unmöglich :(.
Ich habe übrigens bei dem Knochenkrebs keine Bestrahlung bekommen - und trotzdem hat es mich 12 Jahre später wieder an einer anderen Stelle erwischt. Kein Arzt kann mir sagen, wieso. Meine Gedanken darüber gehen von "Zweimal Pech gehabt" bis zu "Spätfolge der Hochdosischemo" über "Krebsgene" zu "wo war ich bei dem Tschernobyl-Unglück" (gerade 3 Jahre alt...) :confused: :confused:
Letzendlich hilft es uns vermutlich nicht einmal was, wenn wird die Ursache kennen würden! :(
Aber es ist möglich, es ein zweites Mal zu schaffen. Ich glaube ganz fest daran! Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass man das Karzinom in Situ gut und schnell und vor allen Dingen nebenwirkungsarm beseitigen kann. In situ ist doch schon mal gut. Ein Wahnsinnsglück, dass es so schnell erkannt wurde- und das nur auf Grund Deiner eigenen Courage!! Ich werde es mir zu Herzen nehmen und für Untersuchungen kämpfen, wenn sie mir notwendig erscheinen!
Alles alles Gute!
Sonne
Liebe Inter! :winke:
Leider habe ich erst gerade eben gelesen, was Dir Schreckliches passiert ist. Du bist wahrscheinlich schon in der Thoraxklinik und ich kann Dir nur gute Wünsche hinterherschicken.
Ich drücke Dir die Daumen so feste ich nur kann und wünsche Dir, dass die OP so gut wie möglich verläuft. Oma zu werden ist ein tolles Ziel; halte Dich daran ganz fest!
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Du hast Recht: Wir müssen immer wachsam sein.
Alles, alles Liebe für Dich, :knuddel:
Anke
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