Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diagnose: CIS -carcinoma in situ
Reggie11
15.07.2008, 22:16
Hallo! Mein Name ist Regina, ich bin 51 Jahre alt. Mit großem Interesse habe ich in den vergangenen 2 Tagen Eure Beiträge zu diesem Thema gelesen und mit Bestürzung und dicken Tränen in den Augen dann auch von dem traurigen Schicksal von Manuela gelesen… Dazu fehlen mir einfach die Worte!
Ich habe heute erfahren, dass ich auch ein Carcinoma in situ habe, in der rechten Brust. Aber ich will von Anfang an erzählen: Alles fing damit an, dass mich meine Frauenärztin anrief und mir sagte, dass mein Befund der Mammographie nun vorliegt und ich sollte nochmal zum Gespräch zu ihr kommen. Es wäre aber "nichts Schlimmes", ich sollte mir keine Sorgen machen. Die hatte gut Reden, schon alleine die Tatsache, dass ich überhaupt nochmal was von ihr gehört habe nach der Untersuchung, machte mir Sorgen. Denn mir wurde ja gesagt, wenn ich nichts höre in den nächsten 2 Wochen, dann wäre alles soweit in Ordnung. Also bin ich nochmal hin zu meiner Ärztin. Sie sagte dann, dass sich in meiner Brust Mikroverkalkungen gefunden haben. In der linken Brust BI-RADS I, rechts jedoch BI-RADS IV, abklärungsbedürftig. mit einem ein Hinweis auf DCIS, einer Vorstufe von Krebs. Dann hat sie mir gleich einen Einweisungsschein ausgestellt und gesagt, dass ich 2-3 Tage stationär aufgenommen werde. Aber es ist ja "nichts Schlimmes"! Das habe ich in dem Moment aber völlig anders gesehen. Ich war im ersten Moment voll von der Rolle und mir schwirrten viele Fragen durch den Kopf. Am 04.07.2008 wurde ich operiert und ein Areal in der Größe 8 x 5,5 x 2 cm unter Vollnarkose entfernt, mittels vorheriger Nadel-Markierung bei Mammographie und Röntgenunterstützung. Habe nun eine 8 cm lange Narbe unterhalb der Brust, genau in der Falte, die an sich gut heilt. Und ab morgen gehe ich wieder arbeiten. Das tut mir bestimmt gut.
Heute bekam ich das Ergebnis: 2 Carcinoma in situ, das größere 3mm groß. Aber am Rand muss noch mal nachgeschnitten werden, da der nötige Sicherheitsabstand (oder so) nicht eingehalten wurde. Ich soll nun am 04.08.2008 erneut ins Krankenhaus und noch mal brusterhaltend operiert werden. Davor habe ich aber mehr Angst, als vor der ersten OP. Was ist, wenn dann wieder was gefunden wird? Bloß nicht!
Wer schreibt noch in diesem Thread und hat die gleiche Diagnose bekommen oder kann mir helfen mit seinen Erfahrungen, wie es nun weiter geht? Wie sind meine Heilungschancen?
Ich freue mich über jede Antwort!!!
Rosenresli
15.07.2008, 23:23
Hallo Regina,
mach Dich bloß nicht verrückt wegen diesem CIS, dass ist nur eine Krebsvorstufe . Nachdem ich im April 08 brusterhaltend operiert wurde, eröffnete mir bei der Befundbesprechung, dass ich nochmals operiert werden müsste, eben wegen diesem besagten CIS. Dass hieß, dass ich innerhalb von 14 Tagen zweimal unters Messer musste. Diese OP dauerte nur eine knappe 1/2 Stunde. Es wurde die Narbe von der ersten OP geöffnet und der CIS entfernt. Ich hatte dann auch keine Drainage, wie bei der ersten OP und konnte nach 4 Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Mittlerweile habe ich 22 von 36 Bestrahlungen hinter mir, ohne nennenswerte Probleme. Auch das Tamoxifen bereitet mir bis jetzt keine großen Probleme und nun bereite ich mich langsam auf meine Anschlussheilbehandlung vor.
Also Augen zu und durch. Und die Heilungschancen sehen auch super aus!
Es grüßt Dich herzlich
Rosi
Reggie11
16.07.2008, 18:47
Danke, liebe Rosi, dass Du mir geantwortet hast. Du ahnst gar nicht, wieviel Mut Du mir gemacht hast. Also muß ich ja eigentlich vor der 2. OP gar nicht so viel Angst haben und erst recht nicht vor der Zukunft!!! Eigentlich.......!
Du scheinst das Medikament (ist das Tamoxifen?) und die Bestrahlungen recht gut zu vertragen. Da ich mich bereits in den Wechseljahren befinde, habe ich die Hoffnung, dass die Nebenwirkungen des Antihormons mir nicht zu sehr zu schaffen machn, denn mit Schlafstörungen, Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen habe ich jetzt sowieso schon zu tun.
Habe ich das richtig verstanden, Du bekommst hinterher eine Kur? Wohnst Du in Deutschland? Darf ich auch fragen, wie alt Du bist? Wo befindet sich denn Deine Narbe, um die Brustwarze herum oder auch unterhalb der Brust, und ist sie gut verheilt?
Das sind ganz schön viele Fragen, ich hoffe, ich nerve nicht allzu sehr. Freue mich halt, dass jemand geantwortet hat. Und da Du mir schon einige Schritte voraus bist, kann ich mich gut an Dir orientieren. Klar ist bei jedem alles ein wenig anders.
Wir schaffen das!:)
Hallo Reggi!
Mir ging´s wie Rosi. Op war gelaufen, aber im Gewebe wurde noch DCIS gefunden, was eigentlich nicht schlimm war. Aber einer dieser DCIS war nahe am Rand, Radiologe und Chirurg waren damit zufrieden, aber meine Onkologin meinte, man könne ja nochmal reingehen und mehr Gewebe entfernen, nur um auf der sicheren Seite zu sein. Habe ich auch gemacht. 2 Wochen nach meiner ersten OP wurde ich also nochmal operiert, war einen kurze Sache, dauerte wohl nur eine halbe Stunde und ich konnte, nachdem ich vollständig aufgewacht war, heimgehen.
Ich habe für mich damals entschieden, daß ich lieber auf Nr Sicher gehen will, daher die 2.OP. Und ich würde mich immer wieder so entscheiden.
Alles Liebe für dich
Karina
Reggie11
16.07.2008, 21:31
Hallo Karina, na das ist aber schön, dass noch jemand geschrieben hat. So wie bei Dir wird es bei mir auch gemacht. Ich hoffe eben nur, dass dann im nächsten Befund alles im grünen Bereich ist. Warst Du denn auch zur Bestrahlung wie Rosenresli? Und wie wurde Deine Erst-Diagnose gestellt, auch durch Mammographie? Hattest Du ebenfalls Mikrokalk mit einer BI-Rads-Einstufung?
Ich freu mich über Deine Antworten, tschüß, Regina.
Hallo Regina!
Ich habe "etwas" gefunden, als ich meinen Sohn gestillt habe. Natürlich bin ich sofort zum Arzt, der meinte, es sei wahrscheinlich Milchstau, aber sicherheitshalber weiter zum Sono. Dort dasselbe, wohl Milchstau, aber sicherheitshalber nächste Woche nochmal... Darauffolgende Woche war das runde Ding zwar kleiner, aber dahinter war was, was auch sofort biopsiert wurde. 2 Tage später saß ich in der Onkologie mit relativ sicherem Verdacht auf Invasives Ductuales Carcinom. Ich wurde von oben bis unten durchgecheckt, bekam alle Untersuchungen,die dieses High-Tech Land USA (wohne in USA) zu bieten hat. Alles war ohne Befund, bis auf die bekannten Stellen in der Brust und den Lymphknoten. Nach sämtlichen Abklärungen wurden mir Titanmarker an die Außenseiten des Tumors gesetzt, dann ging die Chemo los. Nach4x Chemo war nichts mehr zu sehen (MRI und Gamma-Untersuchung) oder zu fühlen, nach 6x Chemo wurde operiert. Es war kein invasiver Tumor mehr nachweisbar, aber dennoch wurden die Lymphknoten entfernt. 2 Wochen später wurde ich dann nochmals operiert wegen dem DCIS, das recht nahe am (sauberen) Rand saß, allerdings wie gesagt war die OP auf eigenen Wunsch. Alle sagten mir, da ist wohl nichts mehr, aber wenn ich mir vorstelle, irgendwann kommt wieder was, ich würde mir schreckliche Vorwürfe machen. Übrigens kam heraus, daß das bei der 2. Op entnommene Gewebe klar war.
Nach OP dann Bestrahlungen, Bisphosphonate im Rahmen einer Studie, Tamoxifen und noch ein MRI (ich hasse diese Röhre!!!). Tja, und nächste Woche habe ich meine erste richtige Nachuntersuchung, bei allen 3 Ärzten (Onkologin, Radiologe, Chirurg).
Sorry, das ist jetzt etwas lang geworden:o
Liebe Grüße
Karina
Rosenresli
17.07.2008, 17:31
Hallo Reggie,
ich freue mich darüber, dass ich Dir Mut machen konnte, es ist wirklich keine große Sache und obwohl ich wieder in das große schwarze Loch fiel, stand es für mich außer Frage, diese OP durchführen zu lassen, denn schließlich will ich auf Nr. sicher gehen und meinem BK den Garaus machen.
Natürlich darfst Du auch fragen wie alt ich bin, nämlich 55 Jahre, stark in Richtung gehend auf die 56 (Oktober) und ich wohne in Hessen, Frankfurt.
Tja, nun kommt die Sache mit dem Tamoxifen. Auch ich bin in den Wechseljahren, mit Hitzewallungen und Schlafstörungen, also das sogenannte "Rundumwohlfühlpaket". Meine Hitzewellen kamen in Schüben, mal 4-5 Monate ziemlich stark, dann wieder ein paar Monate nichts. Leider haben sich durch die Einnahme von Tamoxifen (besonders in der Nacht und während der letzten beiden Sommemonate) die Hitzewellen nicht verbessert, muss aber wohl so sein, damit hat man die Gewissheit, dass das Tamoxifen auch wirkt. Ich nehme, um nicht allzu sehr zu schwitzen Remifemin ein, ein pflanzliches Mittel, es hilft die Beschwerden etwas zu mildern.
Heute abend habe ich meine 25. Bestrahlung, also noch ganze 11 Mal ins Krankenhaus fahren. Auch diese habe ich bisher ohne großartigen Probleme überstanden, habe halt auf meinen Körper gehört, der mir, besonders nach dem Mittagessen erzählte, er bräuchte Schlaf, so dass ich mein Mittagschläfchen, so auf 3-4 Stunden ausdehnte. Es war auch wegen der großen Hitze draußen, das Optimale, mein Tag fing dann erst abends an. Ich habe deshalb auch bewußt den Bestrahlungstermin wegen der Sommermonate auf 19.30 Uhr gelegt, es ist mir bis jetzt gut bekommen. Bekommst Du auch noch Bestrahlungen, oder welche Behandlung steht bei Dir nach Deiner OP an?
Eine Anschlußheilbehandlung steht Dir nach den Bestrahlungen auch zu. Diese wird von der Strahlenabteilung aus eingeleitet. Ich wollte eigentlich den Antrag schon früher stellen, habe aber zu Hause eine 17 Jahre alte herzkranke, ungeimpfte Perserkatze, die mir weder ein Tierheim noch eine Katzenpension nimmt. Habe Gott sei Dank einen lieben Nachbarn (Hundebesitzer) gefunden, der während meiner Kur meine Katze mit den lebensnotwendigen Medis, Fresschen geben und Katzentoi säubern, versorgt. Die zwei, obwohl die sich nicht kennen, kommen gut miteinander aus. Außerdem musste ich für meine 88-jährige Mutter jemanden finden, der zweimal die Woche mit ihr Einkaufen geht. Habe dies über die Arbeiterwohlfahrt, Gott sei Dank, regeln können. Deshalb freue ich mich doppelt und dreifach, dass ich die AHB antreten kann, um mich wirklich zu erholen und mir keine Sorgen zu machen brauche, was zu Hause ist.
Wenn Du noch Fragen haben solltest, dann melde Dich.
Es grüßt Dich herzlich Rosi
Reggie11
17.07.2008, 20:26
Hallo Karina,
nur gut, dass Du damals bei der Erstdiagnose so hartnäckig warst. Du hast etwas gefühlt und bist auch zum Glück gleich zum Doc gegangen, ohne lange zu zögern. So eine schnelle Entscheidung trifft nicht Jeder. Man kennt das ja: erst mal gucken, beobachten, vielleicht nächste Woche ..... Da hast Du schon einiges durchgemacht, und dann noch ein ganz kleines Kind! Ich denke immer, manchmal kann die eine oder andere schnelle Entscheidung unser Leben schon von Grund auf ändern, ohne dass wir dass vielleicht je erfahren. Weil wir ja nicht wissen, wie es sonst gekommen wäre.
Hallo Rosenresli,
wenn ich die 2. OP hinter mir habe, fahre ich dann Anfang September erstmal in den Urlaub. Danach soll ich dann auch 30 Bestrahungen bekommen. Ich werde sie auch auf abends oder den späten Nachmittag legen, nach der Abeit. Oder wird man da krank geschrieben? Gleichzeitig werde ich auch ein Antihormonpräparat bekommen. Ich denke, dass das auch Tamoxifen sein wird. Ich glaube, da gibt es bestimmt nicht viele Möglichkeiten. Aber direkt ausgesprochen hat es mein Doc noch nicht.
Weißt Du denn schon, wann, wie lange und wohin Du zur Kur fährst? Und was bekommst Du dort für Behandlungen? Deine Krankenkasse hat ohne weiteres abgenickt, oder bist Du privat versichert?
Rosenresli
17.07.2008, 23:49
Hallo Reggie,
ich bin seit meiner 1. OP, also seit April 08 arbeitsunfähig und mich wundert es, dass Du arbeiten gehst, fühlst Du Dich denn so gut? Ich könnte schon aufgrund meiner Müdigkeit keinen 8 Stunden-Job leisten, die Müdigkeit sind die Nebenwirkungen von den Bestrahlungen. Bevor ich die erste Bestrahlung bekam, hatte ich ein sogenanntes Aufklärungsgespräch, wo auf Nachfrage von mir auch das Thema arbeiten gehen angesprochen wurde. Die Strahlenprofessorin riet mir ab arbeiten zu gehen, eben wegen der Nebenwirkungen der Strahlen. Auch Dich wird Dein Arzt krankschreiben, schon aufgrund Deiner Diagnose. Die Anschlussheilmaßnahme wurde mir vom Krankenhaus angeraten, die steht jedem nach Strahlen, Chemo etc. auf alle Fälle zu und wird auch nicht abgelehnt.
Dir noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße Rosi
Reggie11
18.07.2008, 18:09
Hallo, liebe Rosenresli,
Ich war bis 15.07.2008 krank geschrieben, das waren 11 Tage nach der OP. Sie sagten mir von Anfang an, dass ich mal so 2 Wochen Krankenstand einplanen sollte. Mein behandelnder Arzt (der Operateur) sagte dann beim Gespräch am 15., dass eigentlich von seiner Seite nichts dagegen spricht, dass ich wieder arbeite, bis zur nächsten OP. Meine Frauenärztin war erst nach Drängen meinerseits dafür. Aber ich muss sagen, mir bekommt die Arbeit eigentlich ganz gut. Ich arbeite im Büro, nichts Körperliches, bin in einem netten Team, wo es immer mal was zu lachen gibt. Und das tut mir so gut. Die Narbe schmerzt noch ein wenig, ansonsten fühle ich mich gut. Mal sehen, was die Ärzte bei der Strahlenbehandlung sagen, ich habe auch schon gehört, dass so was ziemlich schlaucht. Das mit der Kur würde ich dann auch gerne in Anspruch nehmen, das tut mit Sicherheit dem Körper gut.
Hallo Kassia,
nett, Dich in unserer Runde zu begrüßen. Für einen Erfahrungsaustausch bezüglich des DCIS bei Deiner Verwandten bin ich gerne zu haben. Habe auch Deinen Bericht über den „Killerkrebs“ gelesen. Ist schon ziemlich heftig, wenn von fachmännischer Seite ein solcher Begriff fällt. Da fühlt man sich doch gleich „halb tot“ und hat fürchterliche Angst. Mach Deiner Verwandten Mut, vielleicht kannst Du oder sie uns dann nach der OP weiter berichten, wie alles gelaufen ist.
Hallo Norma,
ich versuche auch gerade, Deinen Standpunkt zu verstehen. Ich dachte, das Thema passt doch ganz genau. Wir haben alle DCIS als Erstdiagnose. Ich dachte auch, wie Bergmädel, dass es schöner wäre für Manuela, wenn der Thread lebendig bleibt und fortgeführt wird. Ist doch schon beachtlich, dass es schon 1158 Einträge gibt. Und nur über diesen Thread habe ich Euch überhaupt hier gefunden und die für mich unheimlich wichtigen Infos und Schicksalsberichte gelesen. Man findet in anderen Foren entweder gar nichts oder nur sehr wenig zu diesem Thema. Da antwortet manchmal noch nicht mal einer.
Aber wenn Du darauf bestehst, werden wir einen neuen Thread eröffnen. Ich respektiere andere Meinungen und werde dann ggf. hier nicht mehr posten!
Liebe Grüße an alle von Reggie :winke:
Reggie11
22.07.2008, 21:01
Liebe Kassia,
schade, dass Du hier nicht mehr weiter berichten willst. Das ist doch nicht "mein" Thread, ich dachte eher "unser aller". Norma hatte uns doch gebeten, nicht in Manuelas Faden zu berichten, das habe ich natürlich respektiert, da mir Manuelas schweres Schicksal auch sehr unter die Haut gegangen ist. Deshalb habe ich den neuen Thread aufgemacht und gehofft, dass wir hier unsere Erfahrungen austauschen und Probleme "besprechen" können.
Jetzt bin ich doch ein wenig verunsichert und traurig!
Gruß Regina
Reggie11
23.07.2008, 07:27
Kassia,
und nur noch was zur Klarstellung:
Ich habe unsere Beiträge in Manueles Thread nicht gelöscht, wüßte gar nicht, wie das geht. Hab nur diesen Faden hier neu geöffnet. Am selben Tag war alles ab 17.07.2008 in dem anderen Faden gelöscht... Warum, weiß ich auch nicht.
Also dachte ich, schreiben wir vielleicht doch hier weiter???
Reggie11
31.07.2008, 08:48
Ja, Kassia, ich habe auch Manuelas Geschichte gelesen, von Anfang bis Ende. Ich war sehr erschüttert über ihr schlimmes Schicksal und wahnsinnig traurig. Man hätte ihr bestimmt noch helfen können, wenn man die Metastasen eher entdeckt hätte.
Ich dachte auch, daß ich dort auch mal meine Geschichte schreiben könnte, weil das Thema doch dasgleiche ist. Aber ich wurde gebeten, dann doch nicht in dem Threat weiter zu schreiben, und das habe ich respektiert und deshalb diesen neuen Faden aufgemacht.
Wie geht es denn Deiner Bekannten, wie ist die OP verlaufen? Hat sie schon ein Ergebnis von der Gewebeuntersuchung?
Regina
Hallo Reggie,
Du siehst, wiie man es macht ist es verkehrt. Ob das in Manuelas Sinn ist, wenn man die vermuteten Wünsche der Verstorbenen vor die Bedürfnisse der Lebenden stellt? Reggie, DU bist jetzt da, DU hast den Ärger mit dem DCIS und der KK soll jetzt DIR helfen. Also bei allem Respekt für Manuelas Schicksal und "ihren" Thread: Stell Dich in den Mittelpunkt. Du bist wichtig. Deine Diagnose teilen viele und darum wollen wir uns doch hier austauschen, jede mit ihrer ganz eigenen Situation, aber alle füreinander.
Ich wünsch Dir alles Gute für die OP. Wenn Du lieber die ganze Brust entfernt haben möchtest, dann rede mit den Ärzten, hab Mut!
Trotzdem ist es ja wirklich wahrscheinlich, daß es mit der zweiten OP getan ist und Du geheilt nach Hause spazieren kannst :-)
Manuelas Schicksal ist nicht typisch für eine DCIS-Diagnose (die ja wohl auch einfach falsch war, wenn ich das richtig verstanden habe). Sie war eine junge Frau mit einem extrem agressiven Krebs. Ob jedes CIS wirklich in ihrem Thread behandelt werden muß, bzw. Ob jede Patientin, die sich im KK über ein CIS informieren will wirklich 46 beängstigende Seiten durchlesen sollte? Ich glaube, darüber kann man verschiedene Ansichten haben.
Also liebe Reggie, ich möchte jetzt gern sehen, daß DU ernst genommen wirst und daß DIR geholfen wird hier. Deshalb drück ich Dir schon mal vorausschauend feste die Daumen für Deine OP, damit Du ein Ergebnis bekommst, nach dem Du einfach aufatmen kannst.
Liebe Grüße,
Eleve
Karin B.
31.07.2008, 11:42
hallo Reggie,
dann will ich dir mal meine Erfahrungen mit in situ schildern.
2003 Mammografie wg Verhärtung an der re. Brust oberer Quadrant, festgestellt bei der normalen Krebsvorsorge.
Mammografie zeigt Microverkalkungen.
Ich wurde daraufhin brusterhaltend operiert.
Der hist. Besfund: mind. 6 cm carzinom in situ, G2, Hormonpositiv jew. Score 4, Her2neu 3+++, R1
Mir wurde geraten - Nichts zu tun, es würde genügen alle 1/2 Jahr eine Mammogrfie durchzuführen um den Verlauf zu konntrollieren.
damit habe ich mich absolut nicht zufrieden gegeben. habe mich soweit es ging im Netz schlau gemacht und die van Nuys Studie schaust du hier (http://www.onkodin.de/zms/content/e2/e32345/e32620/index_ger.html)
gab dann den Ausschlag für mich, dass was getan werden mußte.
Habe mich mit dem Arzt, der die vorherige OP gemacht hat besprochen und der riet mir zu einer supcutanen Mastektomie mit Einlage eines Silikonkissens.
Ich war begeistert, dass das möglich war und lies den Eingriff genau 4 Wochen nach der ersten OP durchführen, außerdem wurden Lymphknoten Level 1 (11 Stck) entnommen.
Der histol. Befund: weitere 6 cm Carzinom in situ, und ein invasives Carzinom von 1,5 cm, G3, Hormonpos. Score 4, Her2neu3+++
Ob dieses Carzinom nun in diesen 4 Wochen Unterschied gewachsen ist, oder ob es vorher schon da war, konnte mir bis dato keiner sagen.
Nachdem aber nun, nach 5 Jahren krebsfrei bei mir innerhalb von 6 Monaten Metastasen in der Lunge, Leber und in den Lendenwirbeln entas´nden sind, gehe ich davon aus, dass dieses carzinom wirklich in diesen 4 Wochen, die zwischen den beiden OP`s lagen entstanden ist.
Meine Ärzte im Brustzentrum sagten mir, dass bei mir ein anderer Maßstab angelegt werden muß und ich noch engmaschiger untersucht weren müsse, da alles bei mir explosionsartig wachsen würde.
Liebe Reggie, das muß nun bei dir nicht so sein, dennoch sei auch bei einem Carzinom in situ vorsichtig. Auch wenn jemand zu dir sagt, das wäre nur die Vorstufe, das ist ja nicht so schlimm, (den Satz konnte ich nimmer hören) sei wachsam!
ich drücke dir ganz fest die Daumen :knuddel::knuddel:
Reggie11
01.08.2008, 09:15
Hallo Eleve, Deine aufmunternden Worte tun mir sehr gut. Und ich danke Dir sehr für Deine guten Wünsche. Ich kann jeden gedrückten Daumen gut gebrauchen.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob es nicht vielleicht besser wäre, wenn ich mir gleich die ganze Brust abnehmen lassen würde. Ich bin irgendwie hin-und hergerissen und sehr schwankend. Der Arzt hat davon überhaupt nicht gesprochen, so als wäre es keine Option für mich. In dem Gespräch vor der OP werde ich ihn nochmal fragen, was er davon hält. Das würde mir dann auch die Bestrahlungen ersparen. Bei der ersten DCIS-Diagnose war ich noch relativ ruhig und optimistisch. Aber wenn beim Befund jetzt wieder was rauskommt und dann nochmal operiert werden soll, werde vermutlich erstmal in ein mittel tiefes Loch fallen. Aber man soll ja immer erstmal auf das Beste hoffen.
Hallo Karin B., danke, dass Du mir Deine Erfahrungen mit dieser Krankheit geschildert hast. Ein Befund von 6 cm CIS ist aber auch ganz schön groß. Bei mir im Befund steht weder was von Grading, noch Hormonpositiv, das hat mich von Anfang an gewundert. Das wird wohl in jedem Lobor anders gehandhabt? Ist aber schon Wahnsinn, dass dann bei Dir bei der Brustentfernung sogar ein invasives Carcinom gefunden wurde, welches vorher in der Mammographie nicht entdeckt wurde. Und wenn das wirklich in den 4 Wochen gewachsen sein soll... voll erschreckend. Du bist mit Sicherheit von einem tiefen Loch ins nächste gefallen. Und ich bewundere Deinen Mut. Schlau machen kann nie schaden, ist auch meine Meinung. Auch wenn man dadurch manchmal Dinge erfährt, die man besser nicht gehört oder gelesen hätte. Viele sagen vielleicht, lies nicht so viel im Internet, da machst Du Dich nur verrückt, jeder Fall ist anders. Aber in diesem Fall kann Unwissenheit schaden. Wie geht es Dir denn jetzt? Was wird denn gegen Deine Metastasen getan?
Ich melde mich wieder, wenn ich aus dem Krankenhaus wieder entlassen wurde. Vielen Dank, Euch Beiden, für Eure guten Wünsche!
Liebe Grüße von Regina
Reggie11
01.08.2008, 09:43
Hab noch was ganz, ganz Wichtiges vergessen: Karin, ich wünsche Dir natürlich auch alles, alles Gute!!!
Hallo,
ich war vor kurzem bei einer Bekannten, die vor vielen Jahren BK hatte und bei der nun ein DCIS gefunden wurde. Sie brauchte eine zweite OP, weil beim ersten Mal nicht alles erwischt wurde.
Nun ist sie überglücklich, weil sie keinen Krebs sondern nur eine Vorstufe hatte. Mir fiel es schwer, ihren Optimismus ganz zu teilen, weil ich eben manche Berichte hier gelesen habe.
Wie seht Ihr das? Eigentlich ist man doch wirklich geheilt, wenn ein DCIS entfernt wurde, und nur in seltenen Ausnahmefällen kommt noch was nach, oder?
Viele Grüße,
Eleve
P.S. Reggie, wie hast Du's überstanden?
Reggie11
09.08.2008, 14:52
Hallo,
ich wollte nun mal wieder das Neueste berichten. Ich war nun das 2. Mal in der Klinik und bin seit gestern wieder zu Hause. Diesmal waren es 5 Tage, wieder in Schmalkalden. Die Betreuung war wieder sehr gut und auch fachlich bin ich sehr zufrieden, man redet ganz viel mit einem und erklärt alles ganz genau. Das nimmt einem auch ein bisschen die Angst. Es wird aber andererseits auch nicht drum herum geredet, Klartext ist die Devise, allerdings schonend und sehr einfühlsam. Essen war auch wie im Restaurant, abnehmen kann man da nicht.
Ich sollte diesmal extra noch einen Tag länger bleiben, damit bis zur Entlassung dann der Befund auch da ist. Die OP ansich hat etwa eine dreiviertel Stunde gedauert, und ich habe alles wieder gut verkraftet.
Gestern war nun die Befundbesprechung. Als der Arzt mich zu sich rief und mich liebevoll unterhakte, wusste ich gleich, dass wieder nicht alles i. O. war. In dem entfernten Gewebe (Nachresektion 1 cm Richtung Brustwarze) wurde wieder ein klitzekleines <1 mm "Carcinoma in situ" gefunden, Grading 1, nicht invasiv. Der Arzt äußerte nun den Verdacht, dass sich eventuell in der ganzen Brust solche Minikarzinome befinden könnten und empfiehlt mir eine Mastektomie, also Brustentfernung, im Brustzentrum, mit sofortigem Wiederaufbau. Die Haut und Brustwarze bleibt erhalten, alles andere wird dabei entfernt und mit Implantat oder Eigengewebe sofort wieder aufgebaut. Obwohl das größte DCIS kleiner als 3 mm war und nicht invasiv (noch nicht!), soll ich das trotzdem machen lassen, sonst hätte ich immer die Gefahr, dass eins oder mehrere sich noch in der Brust befinden und irgendwann ausbrechen. Da ich auch über diese Möglichkeit vorher schon nachgedacht hatte, stand mein Entschluss sofort fest, dies machen zu lassen. Wir haben im September 3 Wochen Urlaub, danach soll ich mich im Brustzentrum in Suhl melden, dort wäre wohl der beste und erfahrendste Arzt, nach der Meinung meines Operateurs. Der sagte mir, dass mir diese OP dann wenigstens die Bestrahlung erspart, ansonsten hätte ich ja 30 Bestrahlungen bekommen. Vielleicht brauche ich dann auch keine Antihormone einnehmen, die oft hammerharten Nebenwirkungen, 5 Jahre lang, möchte ich mir auch gerne ersparen.
Eigenartiger Weise hatte ich auch gar keinen Nervenzusammenbruch oder Schock oder so ähnlich bei der Diagnose, ich hatte schon vorher so ein komisches Gefühl. Der Krebs ist außerdem immer noch heilbar. Und es war vielleicht sogar mein Glück, wenn man in diesem Zusammenhang von "Glück" reden kann, dass in diesem kleinen nachträglich entfernten Gewebestück noch ein DCIS war. Ansonsten hätte mein Arzt sicher gesagt: Wir haben weiter nichts gefunden, alles i. O. Ich denke, das beantwortet auch ELEVES Frage, ob man sich nach der Entfernung eines DCIS sicher sein kann, nun völlig gesund zu sein. Ich denke definitiv, dass es in der Medizin sowieso keine 100%ige Sicherheit gibt und auch in diesem speziellen Fall nicht. Klingt hart, ist aber leider so.
Im Urlaub werde ich noch mal Kraft schöpfen und so wenig wie möglich an die bevorstehende OP denken. Aufgeregt sein kann ich dann immer noch kurz vorher…
Kassia, ich hoffe, dass die Diagnose von Deiner Bekannten positiv für sie aussieht und würde mich freuen, hier wieter von Dir zu lesen.
Liebe Grüße an alle von Regina.
Reggie11
09.08.2008, 15:01
Wer von Euch hat denn schon eine Mastektomie mit Erhaltung der Brustwarze und der Brusthaut hinter sich und kann mir aus seinen Erfahrungen berichten. Habe wieder unzählige Fragen, wie z. B.:
- Ist der Wiederaufbau mit Eigengewebe oder mit Implantat besser?
- Wie lange hat die OP gedauert?
- Wie war es mit den Schmerzen hinterher? Bei den ersten beiden OPs hatte ich nur sehr wenig Schmerzen.
- Ob bei mir Lymphknoten entfernt werden müssen, weiß ich noch nicht. Werden die generell entfernt?
- Wie sieht das Ergebnis heute aus, ich meine rein optisch? Gut, das spielt für mich nicht die entscheidende Rolle, wichtiger ist natürlich die Gesundung!!!
Karin B.
09.08.2008, 17:21
hi Reggie :remybussi
hab dir ja meine Geschichte schon geschrieben. Bei mir war es genau die gleiche OP, die dir nun vorgeschlagen wurde, eine supcutane Mastektomie mit Einlage eines Silikonkissens, dabei bleibt dir deine Haut und die Brustwarze erhalten.
Diese OP ging nur knapp 1,5 Std, dabei wurde mir dann auch Lymphknoten Level 1 entnommen.
Schmerzen hatte ich danach absolut keine, war auch schon abends wieder auf den Beinen.
Das Problem bei mir war, dass eben dieser invasive Anteil in der Brust war, was zur Folge hatte, dass ich dann trotzdem bestrahlt wurde und ich darauf eine sehr böse Kapselfibrose bekam. War daraufhin in 2 Plastischen Chirugien die von vornweg ablehnten, in diese hochgradig entzündete Brust zu schneiden. Erst die dritte Klinik ging das "Wagnis" ein und nahm einen Diep-flap / Brustaufbau durch Eigengewebe vom Bauch, vor. Leider war der Strahlenschaden so emens, dass diese OP 11 Std ging und bei der OP wurde dann auch festgestellt, dass das Silikon bereits defekt war. Es mußte während der OP 3x Gewebe vom bauch entnommen werden, was leider zur Folge hatte, dass ich meine Bauchmuskeln auf der rechten Seite entnommen bekam, jedoch sind diese nicht in meiner Brust, sondern im Mülleimer gelandet, muß ein Stück gewesen sein, was sich nicht anschließen ließ. Heute habe ich drei Bauchnetzte liegen.
Das muß nun nicht heißen, dass bei dir auch soetwas passieren muß. meine Erfahrungen damit sind nur, wenn ich heute nochmals die Wahl hätte, dann würde ich es anders machen, erst path. abklären lassen, ist es wirklich nur carzinom in situ, oder doch vielleicht mehr.
Wurde bei dir ein MRT der Brust gemacht? Wenn nein, dann wäre das eine Option zur Mammografie.
Viele Gyns überweisen nicht zum MRT, weil Mikroverkalkungen dort nicht sichtbar sind, aber invasive Anteile schon.
Übrigens hast du bei einer supcutanen Mastektomie mit Gewebeaufbau immer noch ein Restrisiko, nämlich deine Haut und die Brustwarze, wurdest du darauf aufmerksam gemacht?
Ich will dich nicht verunsichern, aber dir auch zeigen, dass nicht alles das "gelbe vom Ei" ist
für deine Entscheidung wünsche ich dir alles alles Liebe
Karin
Reggie11
09.08.2008, 20:33
Liebe Karin,
danke für Deine Antwort. Als ich meinen Befund gestern bekam, dachte ich auch sofort an Deinen ersten Bericht und dass bei Dir später noch ein invasiver Tumor gefunden wurde. Schon hammerhart, ansonsten hätte dieses "Ding" wohl noch lange in Dir geschlummert und möglicherweise Schaden angerichtet. Wurde der Tumor direkt bei der OP mittels Untersuchung oder beim MRT vorher gefunden? Da hast Du aber schon einen Ärzte- und Krankenhausmarathon hinter Dir, wow! Und 11 Stunden OP! Tut mir ganz doll leid, dass Du so viel durchmachen mußtest. Laß Dich einfach mal knuddeln!!! :knuddel: Eine Kapselfibrose ist sicher sehr schmerzhaft und langwierig. Hab gelesen, dass das gar nicht so selten ist bei Implantaten. Deshalb bin ich auch noch so unschlüssig, auf welche Art und Weise ich den Brustaufbau vornehmen lassen möchte.
Du hast Recht, ich werde meine Frauenärztin nächste Woche auf ein MRT ansprechen, damit noch eine Möglichkeit besteht, was zu finden, was da nicht hingehört. Mal sehen, was sie dazu sagt. Ich kann gut nerven!
Mein OP-Arzt hat mich auf das Restrisiko durch Haut und Brustwarze hingewiesen. Er war aber der Meinung, dass das vertretbar sei, da veschwindend gering.
Aber was ist mit Dir? Geht es Dir jetzt wieder besser?
Liebe Grüße von Regina.
Karin B.
09.08.2008, 20:52
hi Reggie :winke:
mir ging es in den 5 Jahren wie vielen, mal rauf mal runter,war aber krebsfrei.
Leider hat es mich nun doch wieder erwischt, hier mein Thread
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=33571
ja mach das, löchere deine Gyn, du kannst dadurch nur gewinnen ;)
Reggie11
10.08.2008, 20:46
Danke, Karin!
Hab jetzt erstmal in Deinem Faden nachgelesen, tut mir sehr leid für Dich. Hab Dir diesbezüglich "drüben" geantwortet.
Liebe Grüße von Regina
Reggie11
11.08.2008, 09:58
Liebe Kassia,
das tut mir seid leid für Deine Verwandte. Die Lymphknoten wurden bei mir gar nicht untersucht. Mein OP-Arzt sagte, dass, solange sich die Diagnose DCIS im pathologischen Befund bestätigt, die Lymphknoten nicht befallen sind.
Ich bewundere auch die Frauen, die sich schon jahrelang mit der Diagnose Brustkrebs herumschlagen. Eine Untersuchung nach der anderen, Angst, Schmerzen, schlimme Diagnosen, Hoffnung. Wenn es um das nackte Überleben geht, kann man wahrscheinlich wahnsinns Kräfte mobilisieren, denke ich. Bei mir steht momentan noch der aktuelle Befund DCIS, das macht mir natürlich Mut. Aber ich denke auch realistisch, dass sich das noch ändern kan. Ich kann nur hoffen, dass nach der Mastektomie der Befund auch noch genauso heißt, ansonsten .... werde auch ich weiter kämpfen!!!
Und ich werde die Daumen drücken für Deine Verwandte, dass alles, was sie hat, heilbar bzw. operabel ist. Alles, alles Gute!
Liebe Grüße von Regina.
[Hallo Regina
bei mir (50J)wurde nach der zweiten Biopsie auch DCIS festgestellt. Alles lief wohl ziemlich gleich wie bei Dir. Am Mittwoch, den 20.08.08 soll ich erneut operiert werden. Es steht aber heute schon fest,dass im Anschluss eine Strahlentherapie erfolgen muss. Die Heilungschance liegt heute schon bei fast 100%, wenn eine ordentliche Behandlung erfolgt. Kann man gut im Internet alles nachlesen. Natürlich war ich auch ganz schön geschockt, aber ich habe mich für das Leben entschlossen.Sicherlich bist Du inzwischen auch wieder aus der Krankenhaus. Berichte dochmal wie es Dir ergangen ist. Alles Gute und ddenk daran, das Leben ist zu schön um schon abzutreten.:1luvu:
QUOTE=Reggie11;576293]Hallo! Mein Name ist Regina, ich bin 51 Jahre alt. Mit großem Interesse habe ich in den vergangenen 2 Tagen Eure Beiträge zu diesem Thema gelesen und mit Bestürzung und dicken Tränen in den Augen dann auch von dem traurigen Schicksal von Manuela gelesen… Dazu fehlen mir einfach die Worte!
Ich habe heute erfahren, dass ich auch ein Carcinoma in situ habe, in der rechten Brust. Aber ich will von Anfang an erzählen: Alles fing damit an, dass mich meine Frauenärztin anrief und mir sagte, dass mein Befund der Mammographie nun vorliegt und ich sollte nochmal zum Gespräch zu ihr kommen. Es wäre aber "nichts Schlimmes", ich sollte mir keine Sorgen machen. Die hatte gut Reden, schon alleine die Tatsache, dass ich überhaupt nochmal was von ihr gehört habe nach der Untersuchung, machte mir Sorgen. Denn mir wurde ja gesagt, wenn ich nichts höre in den nächsten 2 Wochen, dann wäre alles soweit in Ordnung. Also bin ich nochmal hin zu meiner Ärztin. Sie sagte dann, dass sich in meiner Brust Mikroverkalkungen gefunden haben. In der linken Brust BI-RADS I, rechts jedoch BI-RADS IV, abklärungsbedürftig. mit einem ein Hinweis auf DCIS, einer Vorstufe von Krebs. Dann hat sie mir gleich einen Einweisungsschein ausgestellt und gesagt, dass ich 2-3 Tage stationär aufgenommen werde. Aber es ist ja "nichts Schlimmes"! Das habe ich in dem Moment aber völlig anders gesehen. Ich war im ersten Moment voll von der Rolle und mir schwirrten viele Fragen durch den Kopf. Am 04.07.2008 wurde ich operiert und ein Areal in der Größe 8 x 5,5 x 2 cm unter Vollnarkose entfernt, mittels vorheriger Nadel-Markierung bei Mammographie und Röntgenunterstützung. Habe nun eine 8 cm lange Narbe unterhalb der Brust, genau in der Falte, die an sich gut heilt. Und ab morgen gehe ich wieder arbeiten. Das tut mir bestimmt gut.
Heute bekam ich das Ergebnis: 2 Carcinoma in situ, das größere 3mm groß. Aber am Rand muss noch mal nachgeschnitten werden, da der nötige Sicherheitsabstand (oder so) nicht eingehalten wurde. Ich soll nun am 04.08.2008 erneut ins Krankenhaus und noch mal brusterhaltend operiert werden. Davor habe ich aber mehr Angst, als vor der ersten OP. Was ist, wenn dann wieder was gefunden wird? Bloß nicht!
Wer schreibt noch in diesem Thread und hat die gleiche Diagnose bekommen oder kann mir helfen mit seinen Erfahrungen, wie es nun weiter geht? Wie sind meine Heilungschancen?
Ich freue mich über jede Antwort!!![/QUOTE]
Hallo Heike,
Du musst vor der OP keine Angst haben. Aber es ist schon so, dass einem die erste Op am wenigsten ausmacht, da man ja auf Heilung rechnet. Muss man nocheinmal operieren wird diese Illusion zerstört. Ich wurde nach der 2. OP, wo sie mir noch die Wächterlymphknoten weg operierten als praktisch geheilt erklärt. Nach 30 Bestrahlungen sagte man mir, ich sei geheilt. Irrtum, denn nur 3 Monate später hatte ich immer noch oder wieder Mikrokalk. 3. und 4. OP. Empfehlung Mastektomie. Da habe ich kurz einmal auf die Hinterbeine gestanden und sämtliches über DCIS gelesen und mit allen meinen Ärzten gesprochen. Ich nahm das Risiko auf mich, mit einer engmaschigen Kontrolle auf Amputation zu verzichten. Die Nachkontrolle im Juni dieses Jahres gab mir ( im Moment, Krebs macht was er will ) recht. Es wurde KEIN Mikrokalk mehr gefunden. Und ich bin froh, dass ich meinen Busen noch habe. Dies ist meine ganz eigene Entscheidung und Du musst selber Den Weg gehen und finden.
Viel Mut und viel Glück wünsche ich Dir von Herzen.
Im Dezember 08 habe ich dann wieder die Nachkontrolle und werde meinen Thread: Nachkontrolle und Angst wieder aufnehmen und das Resultat bekannt geben. Das Daumendrücken aller Mitleidenden hier hilft, glaub mir.
Skibber
Reggie11
17.08.2008, 21:12
Hallo Heike57,
ich habe die 2. brusterhaltende OP schon hinter mir, es war eine Nachresektion, wegen DCIS im untersuchten Randgebiet bei der 1. OP. Da nun bei der Nachresektion wieder ein DCIS gefunden wurde, riet man mir zur subkutanen Mastektomie. Der Arzt vermutet multifokales Auftreten der DCIS, also an verschiedenen Stellen, und befürchtet noch mehrere Herde in der verbliebenen Brust. Deshalb habe ich Ende August einen Gesprächstermin im Brustzentrum vereinbart. Wenn ich mich für die Mastektomie entscheiden sollte, bekomme ich dann keine Bestrahlungen. Ansonsten werde ich 30 Bestrahlungen machen müssen. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine bevorstehende OP und natürlich gute Ergebnisse!!!
Hallo Skibber,
wenn das Brustzentrum mir zur Mastektomie rät, werde ich diese wahrscheinlich machen lassen. Ich kann mit der Angst nicht leben, dass da in meiner Brust evtl. noch ein oder mehrere kleine Krebsherde schlummern, die nur darauf warten, irgendwann auszubrechen, und dann mit voller Wucht. Ich habe gelesen, dass sich jeder Brustkrebs aus der Vorstufe CIS entwickelt, aber nicht aus jedem CIS auch Brutkrebs wird. Vielleicht habe ich auch gar keine weiteren mehr oder es sind moch welche da und sie brechen nicht aus? Das Risiko ist mir irgendwie zu groß. Aber da muß, glaube ich, jeder seine eigene Entscheidung treffen. Ich bin nur froh, dass ich hier im Forum Leute treffen kann, die über ihre eigenen Erfahrungen berichten, vielleicht ist das für mich auch eine Entscheidungshilfe. Ich wünsche Dir alles Gute und laß Dich auf jeden Fall engmaschig untersuchen.
Es grüßt Euch herzlich Regina.
Hallo ihr lieben DCIS Mitstreiterinnen
Ich hatte auch ein DCIS an 2 Stellen der gleichen Brust und die gegenueberlagen, somit musste ich meine Brust hergeben. Ich habe gleichzeitig einen Aufbau machen lassen und muss nun nach fast drei Jahren sagen, dass die Angst die Brust zu verlieren und wie es wohl aussehen wird nach der OP groesser waren, als ich es jetzt und heute empfinde mit einer aufgebauten Brust zu leben.
Liebe Gruess Jewles
Reggie11
18.08.2008, 14:45
Hallo Jewles,
ja, ich denke, dass es mir genauso geht. Ich habe auch Angst vor der Mastektomie, aber noch mehr Angst, an Brustkrebs zu sterben. Ich nehme lieber jetzt die Schmerzen der OP in Kauf und lebe dann vielleicht ruhiger.
Wann und mit welcher Methode hast Du denn den Brustaufbau machen lassen, Silikonkissen oder Eigengewebe? Mich würden Deine Erfahrungen diesbezüglich brennend interessieren, da ich mich wegen der Methode noch nicht endgültig entschieden habe. Wie lange hat die OP gedauert, wurden auch Lymphknoten entfernt, und wie war es hinterher mit den Schmerzen?
Danke schon im Voraus für Deine Antworten, Gruß Regina.
Reggie11
19.08.2008, 08:43
Tamina, da hast Du ja schon einiges über Dich ergehen lassen, tut mir leid. Habe schon desöfteren gelesen, dass die Erstdiagnose DCIS erstmal verharmlost oder sogar runtergespielt wird, so ungefähr wie: "ist ja nur eine Vorstufe von Krebs". Aber ich denke auch, man sollte dies weder auf die leichte Schulter nehmen, noch sich in falscher Sicherheit wiegen. Da wird ein DCIS-Herd entfernt, sauberer Rand, vielleicht noch Bestrahlung, geheilt! Dann nach ein paar Jahren ein sogenanntes Rezidiv entdeckt, obwohl niemand weiß, ob es nicht vielleicht damals schon als DCIS-Herde da war. Es hat mich schon stutzig gemacht, dass mann eine Nadelmarkierung machen muß, um die Dinger bei der OP überhaupt zu lokalisieren, weil man sie mit bloßem Auge nicht sieht.
Erst durch dieses Forum habe ich wirklich erfahren, wie es Frauen tatsächlich ergangen ist. Und dafür bin ich sehr dankbar. Aus medizinischen Fachbüchern kann man da lange nicht so viel entnehmen, nur Allgemeines. Ich will meine Augen nicht verschließen, ich will Bescheid wissen!
Wie bist Du denn mit der Diep-Flap-Methode zurecht gekommen? Wie lang war die OP? Waren die Schmerzen zu ertragen?
Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Untersuchungen und Ergebnisse.
Liebe Grüße von Regina.
tinemarinella
19.08.2008, 17:10
Hallo Ihr Lieben!
Ich hatte auf den Tag genau 6 Monate nach meiner letzten Bestahlung die Diagnose Dcis G3 hormonnegativ. Ich verstand die Welt nicht mehr.
Bin zu meinem Radiologen und der meinte, dass das Dcis zwischen "gut und böse" liegt und somit nicht von der Bestrahlung betroffen war.
Da war ich baff. Nun mußte ich eine Entscheidung treffen und so kam ich zu der subkutanen Mastektomie mit Erhaltung der Brustwarze.
Es war der sicherste Weg.
Meine Mama und ich haben uns genetisch untersuchen lassen - bis jetzt kein Ergebnis auf einen Gendefekt...
Liebe Grüße
Christine
Reggie11
19.08.2008, 20:17
Hallo Tamina und Tinemarinella,
also bei Euch beiden haben die Bestrahlungen nichts gebracht? Da fragt man sich doch hinterher, warum man das alles eigentlich auf sich genommen hat. Die Aussagen der Ärzte bzw. Fachleute scheinen diesbezüglich sehr widersprüchlich zu sein.
Liebe Tamina, 11 Stunden OP klingt schrecklich! Wenn Du Bandscheibenprobleme hast, muß es für Dich ja wirklich grauenvoll gewesen sein, nur auf dem Rücken zu liegen. Wie lange bist Du denn im Krankenhaus gewesen? Bist zu dann anschließend zur Kur gefahren und hast Dich einigermaßen erholt?
Liebe Tinemarinella,
ich glaube, dass ich auch die subkutane Mastektomie mit Erhaltung der Brustwarze machen lasse. Wie war die OP für Dich? Und wie bist Du mit dem Ergenis zufrieden?
Viele Grüße von Regina.:winke:
tinemarinella
19.08.2008, 20:23
Hallo Regina!:winke:
Die Op war in 2 Stunden vorbei, aber ich hatte schon irre Schmerzen hinterher - Nervenschmerzen, denke ich mal. Mit dem Ergebnis bin ich voll und ganz zufrieden, alles paßt soweit ganz gut und die Narben sind in der Brustfalte verschwunden. Naja, wenn ich ins Fitness-Studio gehe, dann kucken manche doch ganz dolle, wenn ich in der Dusche bin....
Man sieht die Narben halt einfach, aber ich stehe dazu - das bin halt ICH...;)
Liebe Grüße
Christine
Reggie11
19.08.2008, 20:33
Danke, Tine, für Deine schnelle Antwort. Nein, für die Narben würde ich mich auch nicht schämen, die gehören dann ganz einfach zu mir. Ich hab auch schon gelesen, dass es bei Implantaten vereinzelt zu Kapselfibrosen kommen kann, aber ich möchte es trotzdem genauso wie Du machen lassen. Mal sehen, was der Arzt im Brustzentrum am 29.08. sagt. Ich hoffe, dass die mir das nicht ausreden wollen. Dann werde ich nämlich wieder unschlüssig. Sicher kann man wohl nie sein, ob man alles richtig für sich entscheidet. Und manche Entscheidungen haben eine so große Tragweite, da muß man ein bißchen länger überlegen. Und dann kann es trotzden noch falsch sein. Das merkt man dann meistens erst hinterher. Naja, das wird schon! Ich denke positiv. Und Du machst mir Mut, danke.
Liebe Grüße von Regina.
tinemarinella
19.08.2008, 21:32
Liebe Regina!
Jede Entscheidung, die wir treffen, hat Konsequenzen ... ganz klar.
Hör einfach auf deinen Bauch - Du wirst richtig entscheiden.
Ich habe bis heute nichts bereut...im Gegenteil. Für eine komplette Amputation beidseits war ich einfach zu jung (32).
Es war für mich kein leichter Weg, aber es war MEIN Weg, den ich gehen wollte. Und ich bin ihn gegangen und ich bin zufrieden so wie es ist.
Ich wünsche Dir klare Gedanken und eine für Dich passende Entscheidung...
Liebe Grüße
Christine
Hallo Alle,
Ja das ist schon zum nachdenklich werden. Auch ich hatte nach meiner BE OP mit SAUBEREM Schnittrand 30 Bestrahlungen. 3 Monate danach war wieder Mikrokalk auf der Narbe. Trotz Strahlen und schon 2 Monaten Tamoxifen.
Also wurde ein 2. Mal operiert und 6 Monate danach die Nachkontrolle. und alles war ok. Nun ist die nächste Kontrolle im Dezember und es macht ja schon Angst, wenn man liest, dass nach1-3 Jahren noch Rezidive eintreten. Aber das Problem beim DCIS ist, dass man die Zellen erst entdeckt, wenn sie verkalkt sind. Daher sind die OPs so schwierig und es können einzelne Zellen im Gewebe bleiben. Aber auch bei Ablatio ist das Risiko nicht null.Die Entscheidung ist eh schwer.
Mut an alle
Skibber
Karin B.
20.08.2008, 09:45
liebe Regina,
wie du weißt, wurde ja bei mir eine supcutane Mastektomie gemacht mit Silikon und leider dann eine kapselfibrose bekommen. Genau 1,5 Jahre danach hatte ich dann einen Diep-flap. Es stimmt schon, es ist kein Spaziergang, diese OP, auch bei mir ging es 10 Std. Die erste Woche war stressig, doch Schmerzen hatte ich so gut wie keine, wurde gut mit Schmerzmedis versorgt.
Diese OP war im Feb. 05 und ich habe bis heute noch nicht die Korrektur OP machen lassen. Einfach aus dem Grund, weil die aufgebaute Brust in Form und Fülle und auch vom "hängen" her, fast geanu identisch ist, wie die gesunde Brust.
Hätte ich aber diese Kapselfibrose nicht bekommen, dann hätte ich diese Op nicht machen lassen, denn das kosmetische Ergebnis sah auch super aus, nur vom Gefühl her eben nicht vergleichbar.
Wenn du mir deine mail Adresse zukommen läßt, kann ich dir gerne Bilder (Diep-flap) schicken, von Brust und Bauch kurz nach der OP und von heute.
Die Entscheidung aber, die mußt letztendlich aber du allein treffen.
alles alles Liebe für dich
Reggie11
20.08.2008, 20:03
Hallo, vielen Dank für Eure sehr hilfreichen Antworten. Ich denke, dass ich mich für das Implantat entscheiden werde und hoffe ganz sehr auf komplkationslose Heilung. Aber mehr weiß ich wahrscheinlich erst nach meinem Gesprächstermin am 29. August im Brustzentrum in Suhl. Da will ich möglichst auch gleich den Termin vereinbaren. Vielleicht bin ich noch zu eitel (auch mit 51) für eine Totalamputation. Ich weiß, das klingt vielleicht blöd, aber dafür fehlt mir wirklich der Mut, mit Wiederaufbau kann ich mich da eher "anfreunden". Solange ich in dieser Beziehung noch eine Wahl habe, würde ich gerne so entscheiden.
Karin, ich würde gerne mal ein paar Bilder sehen und schicke Dir meine Emailadresse als PN. Ich fotografiere auch alles, schon um später mal zu sehen, wie das alles so war. Auch im Krankenhaus habe ich Bilder gemacht, heimlich, im Bad, damit mich keiner auslacht. Und dann kann man nach der OP vergleichen, den Vorher-Nachher-Effekt. Und ich halte auch alles dokumentarisch in einer Tabelle fest, später kann ich da nur schwer nachkommen, wann was war und warum. Braucht man bestimmt nochmal, immer wenn man über OPs und dergleichen Angaben machen muß.
Liebe Grüße an alle von Regina.
Hallo Regina
irgendwie habe ich deine Anfrage wegen meinem Brustaufbau uebersehen.
Ich habe einen S-Gap machen lassen. Das heisst es wurde mir das Gewebe aus meinem Hintern entnommen, weil der Bauch nicht genug hergab.
Die Narbe ist etwa 25cm am Hintern lang. Narben habe ich an der aufgebauten Brust keine. Es wurde die Brustwarze mitentfernt, weil die Chancen bei 5 - 10% lagen, dass das DCIS auch in der Warze sein koennte, war mir zu hoch. Durch das Loch das nach dem entfernen der Warze entstand wurde die Brust ausgeraeumt und wieder aufgebaut. Die Raender wurden verklebt so das keine typischen Narben entstanden. Den Waechterlymphknoten habe ich auch entfernen lassen, es hiess zwar das waere nicht noetig, aber ich musste das fuer meinen Kopf haben.
Die OP dauerte 7.5 Stunden. Schmerzen hatte ich wenig, dank Schmerzmittel. Nach 3 Tagen konnte ich auch schon kurze Zeit aufstehen und sass auch schon auf meinem reduzierten Hinterteil :)
Die Heilung verlief gut. Nippel habe ich auch machen lassen, hat sich aber leider wieder verfluechtigt und die Taetowierung will auch nicht richtig bleiben, hatte die schon 3 mal. Da ich auch am HIntern nicht viel zu bieten hatte, habe ich die gesunde Brust angeglichen. Ist zwar immer noch etwas groesser aber sicherlich besser wie vorher. Implantat kam fuer mich nicht in Frage, hat mein Bauch und Kopf einfach nicht fuer gut befunden. Habe diesen Aufbau fuer mich nicht bereut. Aber das ist eben die individuelle Entscheidung, die man trifft.
Dir wuensche ich alles Gute
Jewles
Reggie11
21.08.2008, 19:14
Ohje Jewles, das klingt aber auch nicht gerade nach einem Spaziergang, was Du da schon hinter Dir hast. 25 cm Narbe am Hintern, und das war nur die Neben-OP... klingt schmerzhaft. Den Wächterlymphknoten hast Du auf eigene Faust entfernen lassen, ansonsten hätten sie wahrscheinlich keine Lymphknoten bei Dir entfernt, wie es aussieht. Schön, dass Du auch heute noch mit dem Ergebnis zufrieden bist und Deine Entscheidung nicht bereust. Ich hoffe, das wird dann bei mir auch so sein.
Liebe Grüße von Regina.:winke:
Liebe Regina
So schlimm wie es sich fuer dich angehoert hat, war es letztendlich doch nicht. Musste ja nur liegen und heilen :). Aber wie du ja selbst weisst BK ist eben kein Spaziergang, auch wenn es sich "nur" um ein DCIS handelt. Mein grosser Respekt gilt allen BK Patientinnen/en die auch noch durch Chemo etc muessen und mussten.
viel Glueck
Jewles
Reggie11
26.08.2008, 10:20
Danke, Jewles! :)
Ich berichte dann weiter, wenn ich am Freitag im BK-Zentrum war. Bin mal auf das Gespräch gespannt. Warum kann man eigentlich die DCIS nicht auf bildgebenden Verfahren erkennen, sondern nur den Mirkrokalk? Oder gibt es da doch schon was? Muß man wirklich mmer gleich schnippeln und dann pathologisch untersuchen, um ein DCIS zu finden?
Und eine Frage habe ich noch: ob die operierten Brüste dann später zur Nachkontrolle mit Hilfe der Mammographie untersucht werden können oder mit anderen Untersuchungsmethoden. Man kann doch bestimmt ein Silikonkissen nicht so quetschen, wenn man feststellen will, ob in Brustwarze, Naht oder Haut sauber sind. Und die Brüste mit Eigenimplantaten sind doch bestimmt schmerzempfindlich, stelle mir das so vor. Kann mir das jemand bitte erklären, danke!
Liebe Grüße von Regina.
Hallo Reggie 11
diese Woche kam in Planetopia Sat 1, daß die MRT bzw. Kernspinn,
ich nehme mal an, daß das das Gleiche ist, zu 96% Genaues abbilden
kann. Mammo und Ultraschall nur 40 - 50 %. Ich frage mich, warum man
nicht gleich das macht.
Gruß Puppe
Mary-Lou
26.08.2008, 14:53
Hallo Regina,
also ich kann Dir so viel sagen, dass bei meinen derzeit eingesetzten Permanent-Expandern schon Mammographien gemacht wurden. Es hat auch nicht weh getan, da nicht allzu viel gequetscht wurde. Es ist eben für denjenigen, der die Aufnahmen macht, nicht so einfach zwecks der Einstellung der Auflösungen des Gerätes. Aber, das ist ja nicht unser Problem.
Die andere Frage ist, ob man auf diesen Mammographie-Aufnahmen wirklich so viel erkennt. Bei der letzten Untersuchung meinte man zu mir, die Sonographie wäre wohl doch mindestens so aussagekräftig. Da ich demnächst meine Expander gegen Silikonimplantate austauschen lassen werde, hat mir die behandelnde Ärztin vorgeschlagen, vorab mal ein MRT (jetzt schlag mich bitte nicht, oder war es ein CT?) der Brust machen zu lassen, das wohl sehr viel aussagekräftiger ist als die Mammographie. - Wobei ich mir, obwohl selber betroffen, jetzt nicht so ganz sicher bin, ob man ein DCIS bei all diesen Verfahren überhaupt erkennen kann, zumindest kann es wohl nicht jeder behandlende Arzt klar erkennen. So erinnere ich mich, hat man mir vor zwei Jahren bei der Diagnose gesagt.
Ich hatte übrigens rechts ein ausgeprägtes DCIS und links drei Tumore G2. Man riet mir dann vor zwei Jahren zu einer beidseitigen Ablatio und ich habe es bislang noch nicht bereut. Es war für mich die richtige Entscheidung. Bestrahlt wurde ich allerdings nur an der linken Brust und ich hoffe, dass die Chemo das Übrige erledigt hat.
Dir alles Gute und ich hoffe, dass Du auch für Dich die richtige Entscheidung findest. Hör auf Dein Bauchgefühl.
Lieben Gruß
tinemarinella
27.08.2008, 15:11
Hallo Regina!
Also ich habe beidseits Silikonimplantate und darf deshalb nicht mehr zu Mammo - bekomme Brust-MRT mit Kontrastmittel und da sieht man wirklich alles.
Habe aber immer mal wieder gehört, dass Frauen trotzdem zur Mammo geschickt werden - kanns mir nicht erklären.
Wenn die Implantate so gequetscht werden wie die echte Brust - Gottchen...das geht gar nicht. Bin seit meiner OP eh sehr schmerzempfindlich.
Die alles Liebe
Christine
Helly Hansen
27.08.2008, 18:08
Liebe Tinemarinella,
ich habe gehört, dass MRT nur Privatpatienten gewährt wird. Kannst Du dazu vielleicht etwas sagen?
Viele Grüße
Helly
tinemarinella
28.08.2008, 11:37
Hallo Helly!
Das ist so nicht richtig. Ich bin gesetzlich versichert und muß kanpp 100 km fahren, damit ich es bezahlt bekomme. Da gibts unterschiedliche Verträge zwischen den Radiologen und den KK.
Wenn jemand natürlich keine Implantate hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das MRT verweigert wird.
Liebe Grüße
Christine
Helly Hansen
28.08.2008, 20:50
Liebe Tinemarinella,
ich war gerade heute im Krankenhaus - nach meiner Mastektomie genau vor 14 Tagen. Ich sprach den Chefarzt auf MRT an und er sagte mir, dass dies nach einem DCIS und anschließender Mastektomie gar nicht erforderlich sei. Mehr noch, dass man da ohnehin nicht mehr sehen würde als bei einer Mammografie. Ich kenne einige Frauen, die da ganz anderer Meinung sind. Da mache ich mir natürlich schon meine Gedanken.
Danke für Deine Meinung und Deine Erfahrung.
Lieber Gruß
Helly
tinemarinella
29.08.2008, 21:48
Hallo Helly!
Du hast also dieselbe OP hinter Dir wie ich, oder bin ich da falsch dran?:confused:
Mein Onkologe ist auf sämtlichen Kongressen vertreten und es wird bei dieser OP-Methode nur auf ein Brust-MRT verwiesen und sonst nix anderes außer noch Sono.
Ich hatte vorher in der rechten Brust ein Mamma-Ca und nach einem Jahr das Dcis in der Mammo - vielleicht liegts daran. Dcis ist ja "nur" eine Krebsvorstufe und nichts invasives. Doch mit Implantaten darf keine Mammo mehr gemacht werden, so wurde es mir erklärt.:eek:
Verwirrte Grüße:knuddel:
Christine
Hallo Helly,
wegen MRT: schau mal hier:
http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=34618
Da wird gerade genau das Thema diskutiert.
Viele Grüße
Petra
Reggie11
31.08.2008, 20:58
Also … vorgestern war nun mein Gesprächs-Termin im Brustzentrum. Der Arzt hat sich viel Zeit für mich genommen, hat mir keine Fachbegriffe an den Kopf geknallt, war sehr einfühlsam, also alles in allem ein gutes Gespräch. Ich fragte nach seiner Empfehlung für die weitere Vorgehensweise in meinem speziellen Fall. Er erzählte mir über Mastektomie und die verschiedenen Möglichkeiten des sofortigen Wiederaufbaus, würde mir aber erst noch mal eine Nachresektion und anschließende Strahlenbehandlung empfehlen. Er würde nicht gleich „mit Kanonen auf Spatzen schießen“.
Und ich bin mit der 90%igen Überzeugung dahin gegangen, eine subkutane Mastektomie machen zu lassen, wie sie der erste Operateur in der anderen Klinik empfohlen hatte. Dann könnte ich mir die Bestrahlung sparen und die anschließenden engmaschigen Mammographiekontrollen.
So, jetzt bin ich genauso schlau wie vorher, habe 2 Ärzte konsultiert und habe 2 unterschiedliche Meinungen und weiß wieder nicht, was ich machen soll. Ich bin total unsicher, was wohl das Beste für mich wäre. Ich habe gestern zwar einen OP-Termin für den 30.09. vereinbart, habe aber noch offen gelassen, was ich machen lassen werde. Ich muss noch mal für mich alles auflisten, was für bzw. gegen die beiden Verfahren spricht und das mit meiner Familie besprechen. Aber die endgültige Entscheidung bleibt wohl dann leider doch an mir hängen. Dabei bin ich überhaupt kein Freund von Entscheidungen, damit tue ich mich schon immer ein bisschen schwer.
Aber eine Frage bleibt in jedem Fall offen: Wie kann ich mir sicher sein, dass das Beratungsgespräch voll im Sinne meiner Gesundheit und nicht vor allem nach wirtschaftlichen Aspekten für die Klinik durchgeführt wurde??? Aber er hat mir sogar ein MRT angeboten (**Kopfkratz**), ich bin wohlbemerkt kein Privatpatient.
Liebe Grüße an alle von Regina.
Liebe Regina,
habe genau das selbe Problem wie Du. Immer diese Entscheidungen....äh...,
ich stecke gerade in der Chemo. Hatte 2 OP´s... erste OP wurde der Tumor entfernt (leider nicht im Sauberen) 2 OP die Nachresektion...Tumor im Sauberen raus.., leider kein ausreichender Sicherheitsabstand des DCIS ( 1mm zum Rand ).
Habe mich dann zuerst für die Chemo entschieden..., danach mache ich dann die Masketomie??? glaube ich!!! ich weiß es noch nicht...hab ja noch bis Novemder Zeit mich zu entscheiden....MIST!!!:weinen:
Allerdings, im inneren habe ich mich bereits entschieden!!!
Also, falls Du es machst??? Kannst Du mir vielleicht paar Bilder schicken und alles berichten... :augendreh
Ich danke Dir und wünsche Dir alles Gute!
Du wirst die richtige Entscheidung treffen! Egal wie du dich entscheiden wirst, deine Familie und Freunde werden zu 100% zu Dir stehen!!!
Liebe Grüße, Sandra
Reggie11
01.09.2008, 05:09
Hallo liebe Sandra,
ja, ja, immer diese blöden Entscheidungen! Und dann ist das Ergebnis auch noch so wichtig! Ich habe mir eine neue Entscheidungshilfe überlegt: Welche Methode könnte ich später bereuen und welche nicht. Das heißt, wenn ich jetzt noch mal eine Nachresektion machen lassen würde, könnte ich dies hinterher irgendwann bereuen, nämlich dann, wenn ich dann doch ein Rezidiv bekäme. Wenn ich die Mastektomie machen lassen habe und dann sagt mir der Pathologe, dass doch in dem untersuchten Gewebe nichts mehr Bösartiges drin war, würde ich die Mastektomie wahrscheinlich trotzdem hinterher nicht bereuen. Denn es bleibt ja doch immer der Gedanke, dass später, vielleicht auch nach vielen Jahren, noch mal was zurückgekommen wäre oder auch heute schon da war und später erst ausgebrochen wäre. Ich werde wahrscheinlich auf Nummer Sicher gehen. Und auf 30 Bestrahlungen habe ich irgendwie auch „keine Lust“.
Klar werde ich dann hinterher alles berichten. Und Fotos mache ich auf jeden Fall. Das Darüber-Schreiben hilft mir auch ganz sehr bei der Verarbeitung der ganzen Geschichte. Tagsüber komme ich eigentlich recht gut damit klar, aber ich schlafe ziemlich schlecht in letzter Zeit, weil meine Gedanken, vor allem nachts, immer um dasselbe Thema kreisen. Und ich kann einfach nicht aufhören, daran zu denken. Und mich mit anderen Betroffenen auszutauschen, tut mir wirklich gut. Ich bin echt froh, dass ich dieses Forum gefunden habe.
Ich wünsche Dir auch alles Gute bei Deiner Chemo. Wie viele bekommst Du denn und wie geht es Dir dabei? Hast Du schlimme Nebenwirkungen?
Liebe Grüße von Regina.
Liebe Regina,
genau das ist auch mein Problem! "Was ist wenn der Patologe sagt, es war nichts mehr da" ???? Vielleicht sollten wir uns keinen Befund geben lassen?
Ich geh auch lieber auf Nummer sicher, schon wegen meinem 5-jährigen Sohn! Ich will ihn ja noch lange begleiten und vielleicht sogar mal Oma werden:D!
3 Chemo´s habe ich bereits geschafft (FEC):rotier2: Nebenwirkungen waren bei der ersten und zweiten sehr heftig! Die dritte war super!
Am Montag bekomme ich DOC. Lass mich da mal überraschen! Wenn ich die fertig habe, dann bekomme ich noch zweimal DOC. Danach kommt dann die OP.
Weihnachten müßte ich durch sein. Ich freu mich so, dass es schon Lebkuchen gibt! Blöd wa? Die Jahre zuvor habe ich immer geschimpft und jetzt bin ich voll happy! Es ist ein Ende abzusehen!!!
Ich wünsche Dir alles Gute! Freu mich auf die Fotos.
Ich drück Dich!
Liebe Grüße, Sandra
Helly Hansen
03.09.2008, 18:38
Liebe Reggie,
ich kann so gut verstehen, was in Dir vorgeht und kenne auch die Zweifel, ob man das Richtige tut.
Ich hatte vor 3 Wochen meine Mastektomie, weil das DCIS an drei Stellen nicht randfrei war. Ich war zunächst total geschockt und bin jetzt heil froh, dass nichts Böses mehr übrig ist, denn ich hatte Mikrokalk an ganz vielen Stellen in der Brust und mancher davon war auch schon ein DCIS.
Zum Glück konnte man nicht "im Gesunden" den größten Herd entfernen - ja, wirklich zum Glück. Bestrahlung etc. blieben mir dadurch auch erspart. Seit 1 Woche habe ich meinen pathologischen Befund. Es waren "nur" DCIS. Ich gelte als geheilt. Und... das selbe wünsche ich auch Dir.
Liebe Grüße
Helly
Reggie11
03.09.2008, 19:00
Liebe Sandra,
ich glaube, das kann ich nicht, mir vom Pathologen keinen Befund geben zu lassen. Bin von Natur aus neugierig und in diesem speziellen Fall sauge alle Informationen auf, die ich bekommen kann. Selbst, wenn im Befund nach der Mastektomie steht, dass alles "sauber" war, ist diese Aussage doch nicht 100%ig sicher. Die nehmen doch da auch nur Stichproben. Ich habe hier im Forum irgendwo gelesen, dass das genaue Untersuchen des gesamten Materials Tge dauern würde. Das wäre viel zu teuer.
Habe mir auch ein Buch gekauft "Brustkrebs - Wissen gegen die Angst". Habe schon viel gelesen, vor allem über Behandlungsmethoden bei DCIS und Brustkrebs. Aber die meisten Details bekam ich bisher hier aus dem Forum. So genau kann das in einem Buch niemand beschreiben, wie jemand, der es selbst erlebt hat. Im Buch stehen eher kalte Fakten, hier im Forum erfährt man viel über Schmerzen, Ängste und Gefühle.
So, die Koffer sind gepackt, morgen fahren wir in den Urlaub, erst einen Tag zu meiner Tochter und 1 1/2 jährigem Enkelchen (Omis Liebling!!!), am Freitag geht dann der Flieger nach Spanien. Freue mich schon und hoffe, dass ich mal abschalten kann. Bin dann am 20.09. wieder da und melde mich zurück.
Bis dann, alles Gute an Alle und liebe Grüße von Regina.
Hoffe Du hattest einen schönen Urlaub und bist mit Deinen Entscheidungen weiter gekommen.
Ich selbst habe jetzt 2 Op`s hinter mir und befinde mich zur Zeit in der Strahlentherapie. Eigentlich geht es mir ziemlich gut. Hatte aber auch totales Vertrauen in meinen Arzt. KH-Gummersbach. Der hat alles sehr gut erklärt, sodass ich mich wirklich gut gefüllt habe.
Es wird ja hier viel über DCIS geschrieben, aber bei jedem ist es doch was eigenständiges.
Voraussichtlich mache ich noch in diesem Jahre eine Reha.
Dir wünsche ich viel Kraft und sende ganz liebe Grüsse
:winke::winke::winke::winke:
Reggie11
24.09.2008, 13:54
Hallo Heike57,
ich hatte einen wirklich schönen Urlaub mit viel Sonne, Meer, Strand, Palmen, gutem Essen, netten Menschen, vielen schönen Erlebnissen und Harmonie in der Partnerschaft, eben alles, was ich gut finde. Ich denke, dass ich jede Menge Kraft gesammelt habe und nun den großen Schritt wagen kann, der vor mir liegt. Meine Entscheidung habe ich getroffen, werde die Mastektomie machen lassen (wenn ich mich im Krankenhaus nicht doch noch bequatschen lasse).
Danke Dir recht herzlich für Deine guten Wünsche. Auch Dir alles Liebe und Gute.
Regina
Hallo Regina,
schön das Du Dich gemeldet hast. Deine Entscheidung ist sicherlich nicht leicht, aber es ist Deine Entscheidung, lass Dich nicht beirren und ich wünsche Dir, das Du alles gut übersteht. Bei mir herscht zur Zeit der Strahlenkater-aber das geht anderen wohl auch so.
Toi,Toi,Toi für Deine OP
Lieben Gruss Heike
Zitat:
Wenn Dir das Leben Zitronen gibt-
mach einfach Limonade draus.
Ich hab schon den ganzen Kühlschrank voll
Reggie11
28.09.2008, 20:50
Liebe Heike, vielen, vielen Dank für Deine gutem Wünsche, das tut so gut!
Wie äußert sich denn so ein Strahlenkater? Ist das mehr körperlich oder eher psychisch? Bald hast Du es geschafft, dann geht es Dir bestimmt bald wieder besser. Ich wünsche Dir alles Gute!
Bei mir läuft nun der Countdown, morgen früh gehe ich in´s Krankenhaus. Momentan bin ich noch nicht aufgeregt, das kommt dann erst übermorgen, kurz vor dem Eingriff. Dieses Gefühl von Hilflosigkeit und Schwäche kann ich gar nicht leiden. Aber das geht bestimmt jedem so, da muß ich jetzt durch. Vor den Schmerzen habe ich eigentlich kaum Angst, das Psychische macht mir wesentlich mehr zu schaffen. Äußerlich wirke ich ruhig, während in mir drin Aufregung herrscht. Ich habe gestern auch noch mal mit meinen Kindern geredet, sie würden mir auch die Mastektomie rsten. Das gibt mir Kraft und bestärkt mich in meiner Überzeugung.
Melde mich wieder, wenn es mir wieder besser geht. Bis dann!
Liebe Grüße an alle von Regina.
Hallo Regina,
ich drück Dir ganz fest die Dauem für die nächste Zeit.
Das mit den Schmerzen hält sich wohl sehr in Grenzen, so jedenfalls bei den Leuten die ich kenne und die diese OP gemacht haben. Die Seele leidet da wirklich mehr. Aber im KH wird man Dich bestimmt entsprechend betreuen.
Mein Strahlenkater ist körperlich sowie seelisch. An manschen Tagem, hat man einfach keine Lust aufzustehen, ständig Kopfschmerzen und so richtig belatbar ist man auch nicht. Wichtig soll da ein Sportprogramm sein, was ich in der kommenden Woche auch in Angriff nehmen werden.
Gehst Du anschlißend in Reha und wenn ja wohin. Borkum soll richtig gut sein.
Melde Dich wenn Du wieder zurück bist.
Nochmals alle Dauem für Dich
Lieben Gruss Heike
:pftroest::pftroest::pftroest:
Reggie11
04.10.2008, 15:23
Hallo Leute,
will mich nun mal wieder melden. Bin aus dem Krankenhaus wieder da, war ja diesmal im zertifizierten Brustzentrum und hab nun das 3. Mal an mir rumschnippeln lassen.
Ich bin ja eigentlich mit der festen Überzeugung dort hin gefahren, diese subkutane Mastektomie auf jeden Fall machen zu lassen, also: aufschneiden, aushöhlen, Silikon rein, wieder zumachen. Aber der Arzt dort im Brustzentrum hat ein langes Gespräch mit mir geführt, dass es vierlleicht doch besser wäre, nochmal eine Nachresektion von ringsrum 1cm zu machen und dann zu schauen, ob die Ränder im geforderten 5mm-Bereich nun sauber sind. Ansonsten, sagte er, sei das nicht so einfach mit "nur" Silikon, bei mir wäre außerdem eine Haut-Muskel-Verpflanzung vom Rücken notwendig (GRUSEL!!!). Da habe ich dann Angst kalte Füße bekommen, weil die OP sehr lange dauern soll und doch nochmal die unkomplizierte OP gewählt. Abe rdiese Entscheidung war eindeutig FALSCH!!! Denn, wie ich es befürchtet hatte, war der Rand wieder nicht sauber. Ein DCIS 3mm, niedriggradig, wurde gefunden. Am kommenden Montag habe ich nun wieder ein Gespräch, wie es wietergehen soll mit mir. Ich denke, nun kommt doch die Mastektomie, ich hoffe hautsparend!
So hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. Momentan reicht meine Kraft noch aus, weil der Gedanke mich aufrecht erhält, dass es immer noch heilbar und nicht direkt lebensbedrohlich ist. Aber wenn dann die 4. OP, die wirklich große OP, noch kommt, habe ich wirklich Angst.
Aber wenn man dann im Krankenhaus die ganzen Frauen sieht, die auch die Diagnose Brustkrebs bekommen haben, fühlt man sich schon fast "normal".
Melde mich dann nach meinem Beaprechnungstermin am 06.10.08, was sie nun mit mir vorhaben und wann.
Ich grüße Euch ganz lieb, Regina.
Hallo Regina,
tut mir echt leid, dass jetzt alles bei Dir von vorne losgeht. Aber lass den Kopf nicht hängen. Habe in den letzten Tag oft an Dich gedacht , vor allem wie Du die Op überstanden hast, die ja nicht erfolgt ist. Aber jetzt kanst Du mit Bestimmheit sagen, doch noch alles versucht zu haben um Deine Brust zu erhalten. Dieses ständige auf und ab, macht einen aber auch ziemlich fertig.
Bin mal gespannt, was meine nächste Untersuchung Kernspin usw. Ende Januar bringen wird. Die Angst hat man jedenfalls ständig im Nacken.
Morgen entscheidet sich mein Rehaaufenthalt Föhr oder Bavaria-Klinik in Freying Nähe Passau. Bin mal gespannt was mich da erwartet.
Dir alles liebe und Gute
Heike:)
Zitat des Tages:Positives Denken ist nicht die Lösung für all unsere Probleme, aber es ist eine wichtige Voraussetzung für die Entfaltung unserer Fähigkeiten und es ist eine Quelle für mehr Lebensfreude
Reggie11
06.10.2008, 18:35
Liebe Heike, heute war nun mein großer Gesprächstermin mit dem Chefarzt im Brustzentrum. Hatte schon ein wenig Bammel, dass ich mich wieder nicht richtig durchsetzen kann, aber es ist alles prima verlaufen. War ein sehr angenehmes Gespräch mit Zuhören und Reden.
Nun ist auch er der Meinung, dass ich um eine Mastektomie nicht herumkomme. Sieht wohl doch alles nach einem multifokalen DCIS aus. 4"Nester" hat man nun schon gefunden in den 3 OPs, niedrige bzw. mittelgradige Malignität, 1 bis 3 mm groß. Er sagt, dass er auf jeden Fall eine hautsparende Mastektomie machen möchte, also subcutan. Ich habe dann gesagt, dass es mir lieber wäre, wenn es irgendwie möglich wäre, auf den Latissimus-Dorsi-Lappen zu verzichten. Und er hat noch mal nachgedacht und die Brust angeschaut und gesagt, ok, dann machen wir nur die Silikoneinlage, das müßte auch so gehen. Er denkt, dass er auch so ein gutes Ergebnis erzielen wird. Die OP wird dann nicht 4-5 Stunden, sondern nur 2 Stunden dauern, und ich habe keine zusätzliche Wunde bzw. Narbe auf dem Rücken. Puh, da ist mir ein Stein vom Herzen geplumst!
Irgendwie habe ich Angst vor so einer langen OP und will nicht meinen Rücken zugunsten der Brust opfern, die ich ja viel besser verstecken kann. Die Brust wird zwar hinterher etwas kleiner sein, aber was soll´s, lieber gesund.
Dann fing er noch an, dass er die andere Brust evtl. anpassen will, möchte das aber erst während der OP entscheiden. Das heißt, sie wird dann in derselben OP verkleinert. Zahlt aber wohl alles die Krankenkasse. Allerdings wäre es mir lieber, wenn er die gesunde Brust so läßt wie sie ist...
Wenn mir jemand vor 30 Jahren gesagt hätte, dass ich mir mal eine Brustverkleinerung machen lassen werde, den hätte ich für verrückt erklärt. Fand meine Brüste als junge Frau immer zu klein. Und nun sowas, ist schon kurios.
Jetzt ist mir wohler, damit kann ich mich anfreunden. Wenn alles gut geht, war das dann die letzte OP, dann ist endlich Ruhe und ich brauche keine Bestrahlungen!!!
Liebe Heike, wie hast Du Dich denn entschieden? Fährst Du nach Föhr oder nach Freying? Und wann geht es los? Bin schon ganz neugierig auf Deinen anschließenden Kurbericht.
Alles Gute von Regina
Liebe Regina,
schön von Dir zu hören. Die Entscheidung mit der dritten Nachresektion finde ich super, hätte klappen können....so hast du dir jetzt nichts mehr vorzuwerfen und musst die nächsten Jahre grübeln. Also, alles richtig gemacht.:)
Ich hatte letzten Montag meine fünfte Chemo, somit rückt der OP Termin immer näher....am Donnerstag lasse ich einen Gentest machen...bin mal gespannt...
wenn der positiv sein sollte:angry:lasse ich gleich beide Seiten machen!!! Ansonsten lasse ich mir die andere Seite auch angleichen, allerdings nicht in einer OP!-sondern erst ein halbes Jahr später....Schwellungen, Wundheilung etc....- deswegen!
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und :pftroest:
Liebe Grüße, Sandra
Reggie11
10.10.2008, 23:32
Liebe Sandra, danke für Deine Unterstützung wegen meiner Entscheidung bezüglich der Nachresektion. Ja, das hätte klappen können, dann hätte ich meine Brust behalten können. Ich sah es auch noch mal als Chance, aber nun muß sie doch weg.
Meine Brust tut diesmal mehr weh, als bei den ersten beiden OPs. Nach der OP hatte ich so einen festen Verband drum und einen Eisbeutel, dass ich nicht wußte, wie ich schlafen sollte, der dann aber nach 1 Tag gottseidank ab kam. Bestimmt war das gegen die Schwellungen und Hämatome. Und im ersten Krankenhaus blieb das Narbenpflaster 10 Tage drauf und ich mußte 2 Wochen Tag und Nacht einen BH tragen. Diesmal haben sie das Pflaster gleich am nächsten Tag entfernt. Da sieht man mal, dass es jedes Krankenhaus anders handhabt. Aber jetzt wird es von den Schmerzen her jeden Tag besser.
Wie verträgst Du Deine Chemos? Bist Du dazu immer stationär eine Nacht im KH? Das mit dem Gentest, wird das bei Euch in der Klinik generell gemacht oder war es auf Deine Veranlassung? Und was bedeutet das, wenn er negativ sein sollte?
Alles Liebe und Gute von Regina.
Reggie11
20.10.2008, 09:25
Hallo Klotzi,
wie geht es Dir? Wie lange mußt Du denn auf des Ergebnis vom Gentest warten? Ich hoffe, dass Du Deine 5. Chemo gut vertragen hast. Mein OP-Termin rückt ja auch immer näher, nur noch 2 Wochen... Jetzt möchte am liebsten freiwillig 3 Wochen älter sein.
Hallo Heike,
bestimmt bist Du schon längst in der Reha und hast Deinen Stahlenkater erfolgreich hinter Dir gelassen. Sicher hast Du auch viele nette Leute kennengelernt und danach viel zu berichten.
Hallo Helly Hansen,
hab jetzt erst gesehen, dass ich auf Deinen letzten Beitrag gar nicht geantwortet habe. Tut mir leid. Ich hoffe, dass alles schon recht gut verheilt ist nach Deiner Mastektomie. Und wie engmaschig ist die Nachbetreuung angesetzt und was wird gemacht?
Hallo tinemarinella,
wie lange sind denn Deine beiden OPs denn her? Ich denke auch, dass man danach bei mir nur ein Brust-MRT oder Sono machen wird. Der Arzt hatte sowas erwähnt.
Hallo May-Lou,
wann wird denn bei Dir der Austausch Permanent-Expander gegen Silikon-Implantate gemacht? Mein Arzt hat mir mal so ein Silikon-Implantat in die Hand gegeben, fühlt sich gut an... Habe aber gehört, dass es da auch viele verschiedene Sorten (Hersteller) gibt. Manche sollen so gut sein, dass die vermutlich nie wieder ausgetauscht werden müssen. Hoffentlich gibt es die bei uns im Krankenhaus auch.
Liebe Grüße von Regina
Mary-Lou
20.10.2008, 11:22
Hallo Regina, bei mir dauert die Sache noch etwas, da ich im Dezember meine letzte Zometa-Infusion habe und dann auch gleich mit dem Austausch der Expander der Port entfernt wird. Finde ich auf jeden Fall eine Superidee von meiner operierenden Ärztin. Das ist für mich ein beruhigendes Gefühl, da ich vor dieser Port-OP mehr Bammel habe als vor dem Expander-Austausch. Liegt wahrscheinlich daran, dass das Einsetzen des Ports bei örtlicher Betäubung mit auftretenden Komplikationen nicht wirklich ein schönes Gefühl war.:eek:
Mitte Dezember habe ich dann noch die MRT-Untersuchung und werde dann auch noch mal meine operierende Ärztin mit ein paar Fragen löchern, bin halt ein neugieriger Mensch :D und dann kommt erst mal Weihnachten, da werde ich mich aber auf gar keinen Fall freiwillig unter das Messer legen. Also peile ich mal als Termin Anfang Januar an. Bis dahin kannst Du dann schon wieder ohne Probleme auf der Seite schlafen oder auf dem Bauch. Das ist auch so eine negative Erinnerung, dieses ewige auf dem Rücken-Schlafen-müssen. Aber das geht alles vorbei und wir packen das schon.
Natürlich hoffe ich auch, dass das Implantat dann ohne Probleme die nächsten Jahre drin bleiben kann. Aber versuche mir diesbezüglich nicht allzuviele Gedanken darüber zu machen, wird schon werden. Weisst Du denn, was Dein Krankenhaus für einen Implantat-Hersteller verwendet? Meine Permanent-Expander sind von diesem Hersteller (http://www.mentorcorp.com/global-de/physician-information/breast-implants.htm) und ich bin eigentlich so damit zufrieden, dass ich mich eigentlich nur ungern von ihnen trenne und ich nehme mal stark an, dass die Nachfolger von derselben Marke sind. Aber wie heißt es so schön? "Versuch macht kluch", also schaun wir mal . . .
Hoffe, bei Dir ist insoweit alles in Ordnung und wünsche Dir alles Gute für die anstehende OP.
Lieben Gruß
Reggie11
20.10.2008, 20:36
Hallo Mary-Lou,
Leider weiß ich nicht, mit welchem Hersteller mein Brustzentrum zusammenarbeitet. Deshalb muss ich mich einfach darauf verlassen, dass die schon was Anständiges für mich aussuchen werden.
Mein Arzt hat mir nach der 3. OP gesagt, dass er mir auch einen Expander einsetzen würde, dann würde mir die Größen-Anpassung der gesunden Brust erspart bleiben. Aber der sollte dann für immer drin bleiben, ähnlich wie ein Silikonkissen, nur mit einem Ventil unter der Haut. Aber da das mit der exakten Größe mir nicht so vordergründig wichtig ist und die Haut ja verbleibt, habe ich mich für das Silikonkissen entschieden und hoffe, dass es laaaaange drin bleiben kann. Ich würde nach der 4. OP das Thema so gerne abhaken.
Wenn Du im Dezember Deine letzte Infusion bekommst, hast Du es ja auch bald geschafft. Dann noch die OP. Ich wußte gar nicht, dass der Port bei örtlicher Betäubung eingesetzt wird. Ich kann mir vorstellen, dass es Dich vor der Entfernung gegruselt hat. Würde mir auch so gehen. Wünsche Dir alles Gute für die noch folgenden Therapien und die OP.
Liebe Grüße von Regina :winke:
Hallo Klotzi,
wie geht es Dir? Wie lange mußt Du denn auf des Ergebnis vom Gentest warten? Ich hoffe, dass Du Deine 5. Chemo gut vertragen hast. Mein OP-Termin rückt ja auch immer näher, nur noch 2 Wochen... Jetzt möchte am liebsten freiwillig 3 Wochen älter sein.
Hallo Heike,
bestimmt bist Du schon längst in der Reha und hast Deinen Stahlenkater erfolgreich hinter Dir gelassen. Sicher hast Du auch viele nette Leute kennengelernt und danach viel zu berichten.
Hallo Helly Hansen,
hab jetzt erst gesehen, dass ich auf Deinen letzten Beitrag gar nicht geantwortet habe. Tut mir leid. Ich hoffe, dass alles schon recht gut verheilt ist nach Deiner Mastektomie. Und wie engmaschig ist die Nachbetreuung angesetzt und was wird gemacht?
Hallo tinemarinella,
wie lange sind denn Deine beiden OPs denn her? Ich denke auch, dass man danach bei mir nur ein Brust-MRT oder Sono machen wird. Der Arzt hatte sowas erwähnt.
Hallo May-Lou,
wann wird denn bei Dir der Austausch Permanent-Expander gegen Silikon-Implantate gemacht? Mein Arzt hat mir mal so ein Silikon-Implantat in die Hand gegeben, fühlt sich gut an... Habe aber gehört, dass es da auch viele verschiedene Sorten (Hersteller) gibt. Manche sollen so gut sein, dass die vermutlich nie wieder ausgetauscht werden müssen. Hoffentlich gibt es die bei uns im Krankenhaus auch.
Liebe Grüße von Regina
Hallo Regine,
bin noch zu Hause, bis nächste Woche noch Strahlen, dann am 25.11.2008 ab nach Utersum. Dachte, Du hättest Deine OP schon hinter Dir, drücke Dir weiterhin fest die Daumen, das alles gut verläuft.
Lieben Gruss Heike
liebe regina,
hatte gestern meine letzte chemo und bin heute überglücklich!!! es fällt eine last von einem und irgendwie habe ich ein dauergrinsen!:smiley1: schmerzen sind mir auch egal geworden...es war die letzte!!!
das ergebnis vom test soll bis ende diesen jahres vorliegen, jetzt sammel ich erstmal wieder kraft und mache dann die op im nä. jahr...über weihnachten habe ich auch keine nerven (psyche!)...:augen:
ich wünsche dir für deine op toi toi toi! alles wird gut und ich freu mich auf die bilder...
ganz liebe grüße, sandra
Reggie11
31.10.2008, 19:53
Hallo Heike,
Dachte, Du hättest Deine OP schon hinter Dir, drücke Dir weiterhin fest die Daumen, das alles gut verläuft.
Schön wär´s. Am Dienstag muß ich in´s KH, dann am Mittwoch die OP mit subkutaner Mastektomie und Silikoneinlage rechts, evtl. noch in dergleichen OP Größenanpassung links. Habe schon so langsam Bammel, weil es doch keine kleine OP ist. Ich bin andererseits aber froh, dass mir nun doch der Latissimus-Dorsi-Lappen erspart bleibt. Danke Dir ganz herzlich für´s Daumendrücken, jeder Daumen zählt! Dir auch aaaaalles Gute weiterhin!
Hallo Sandra,
das mit dem Dauergrinsen kann ich mir gut vorstellen. Nun bist Du Deinem Ziel wieder ein großes Stück näher gekommen. Ich würde mich auch nicht gern über Weihnachten in´s KH legen, nur wenn es unbedingt sein müßte. Das Weihnachtsfest im Kreise meiner Lieben ist mir irgendwie heilig. Finde Deine Entscheidung deshalb gut, die OP dann erst im nächsten Jahr anzugehen. Erhol Dich erst mal von den ganzen Chemo-Strapazen, das tut Dir sicher gut.
Liebe Grüße von Regina
Karin B.
01.11.2008, 00:05
hallo Regina,
na dann wünsche ich dir toi, toi, toi,:prost:
hatte ja, wie du weißt auch diese OP, ist nicht schlimm, war am Abend schon wieder auf den Beinen und bin am Flur auf und ab gegangen, zwecks dem Kreislauf.
ich denke feste an dich
alles Liebe
Karin
Reggie11
01.11.2008, 10:56
Danke, liebe Karin, das ist total lieb von Dir! :)
Du machst mir Mut, hab schon ein bißchen Angst vor der OP. Irgendwie denke ich immer, was ist, wenn ich nicht wieder aufwache. Ob ich das wohl vorher noch merken würde? Komische Gedanken hat man manchmal. Tagsüber denke ich eigentlich nicht so oft daran (noch nicht). Aber wie es in mir drinnen wirklich aussieht, hat sich bei mir schon immer nachts bemerkbar gemacht. Da sehe ich dann, ob meine Psyche wirklich ok ist oder nicht, entweder durch Schlafstörungen oder durch massive Alpträume. Und ich schlafe zZt. echt nicht besionders gut. Aber noch mehr Angst habe ich natürlich vor dem Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung des entnommenen Brustgewebes. Mein CIS ist ja wahrscheinlich in der gesamten Brust verteilt. Ich hoffe, daß es "nur" bei der Diagnose CIS bleibt. Könnte ja auch was Invasives dabei sein. Das arbeitet total in meinem Unterbewußtsein. Bei den ersten drei OPs bin ich auch immer so schnell wie möglich wieder aus dem Bett raus, das lange Liegen und dann vielleicht sogar beim "Pipi" auf die Schwestern angewiesen zu sein, möchte ich möglichst vermeiden.
Dir natürlich auch alle guten Wünsche der Welt. Liebe Grüße von
Regina
Helly Hansen
01.11.2008, 11:13
@Heike57
Danke der Nachfrage. Mir geht es soweit ganz gut. Ich gehe alle halbe Jahre zur Mammografie und alle 3 Monate (im Wechsel zu verschiedenen Ärzten, damit die Krankenkasse mitspielt) zur Sonografie. Nach meinem Befund am Freitag, dem 13. Juni, gehe ich zum ersten Mal nach allen Operationen zur Mammografie wegen meiner linken Seiter, in der sich ja auch Mikrokalk befindet. Ich habe schon ein wenig Bammel, bin aber auch wild entschlossen, dass, wenn dort etwas ungewöhnlich erscheint, ich nicht lange fackeln werde und mich auch dort zur Mastektomie entscheiden werde. Getreu nach dem Motto, was man nicht mehr hat, kann auch keinen Schaden mehr anrichten, Jetzt freue ich mich erst einmal auf meine Reha, die mir für Freiburg genehmigt wurde (dann vier Wochen später wieder entzogen wurde), wo ich jetzt im Widerspruchsverfahren bin. Der Aufnahmetermin ist der 13. November. Bislang hänge ich völlig in der Luft. Das ist sehr belastend für mich, zumal ich einen kleinen Sohn habe, der betreut werden muss und alles seit Wochen auf den 13. November hin ausgerichtet ist. Ich hoffe, es klappt.
Viele Grüße und alles Liebe
Helly
Reggie11
12.11.2008, 08:56
Hallo ihr Lieben,
nun habe ich die OP mit der subkutanen Mastektomie endlich hinter mir. Momentan bin ich noch im Krankenhaus und kann hier am Bett Internet nutzen. Die OP liegt jetzt 1 Woche hinter mir, und die Schmerzen sind schon vergessen.
Aber, ich erzähle am besten mal alles der Reihe nach: Also, um 9 Uhr bin ich in den OP und um 13 Uhr war ich wieder im Zimmer. Aufgewacht bin ich mit Schmerzen, die aber mit dem Schmerztropf gut auszuhalten waren. Bis zum Abend habe ich mich noch wie eine alte, schwerbehinderte Frau gefühlt, aber nachdem ich dann das erste Mal selbstständig auf der Toilette war, ging es rapide bergauf. Am nächsten Tag bin ich dann schon im Flur auf- und abgelaufen, und jeder hat gesagt, dass ich fit wie ein Turnschuh aussehe. Und Schmerzen hatte ich nur am 1. Tag! Seitdem drehe ich hier im Krankenhaus täglich meine Runden. Ich hatte 2 Drainageschläuche drin, wovon der eine bereits am 3. Tag nach der OP gezogen wurde. Der andere Beutel ist noch dran, wird aber voraussichtlich heute oder morgen gezogen. Und dann darf ich nach Hause!!!!! Juchu!!!!:D
Am Montag erfragte die Ärztin dann das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung, und was soll ich Euch sagen:
EUER DAUMENDRÜCKEN HAT GEHOLFEN!!!!!!! DAAAAAAANKE!!!!!!
Es wurden keine bösen Zellen mehr gefunden, weder neue DCIS, noch invasive Tumore, wovor ich natürlich die meiste Angst hatte. Als die Ärztin mir das sagte, bin ich ihr spontan um den Hals gefallen und hab hemmungslos geweint. Die ganze Anspannung fiel plötzlich wie ein großer, schwerer Stein von mir ab. Die Augen der Ärztin fingen auch ein wenig an zu glitzern.
Nun könnte man zwar sagen, ok, wenn gar nichts mehr drin war, hätte ich mir ja die Mastektomie auch sparen können. Aber wer weiß das schon vorher? Und dadurch brauche ich jetzt keine Bestrahlung mehr und weiß, dass von dieser Brust zu 99% kein Schaden mehr ausgehen kann. Die Ärztin sagte: Ich gratuliere, ich werde sie als geheilt entlassen." Das war einer der schönsten Sätze, die ich je in meinem Leben gehört habe.
Ich freue mich nunauf zu Hause!!!!!
Und nochmals: DANKE an alle lieben Mitschreiberinnen und Mitleserinnen, die mir ihre Daumen gedrückt haben, dann jeder Daumen hat gezählt. Ihr habt mir Mut gemacht, mich getröstet, mich aufgebaut in schweren Stunden, an mich geglaubt. Das bedeudet mir sehr viel und hat unglaublich geholfen.
Liebe und unendlich dankbare Grüße von Eurer Regina.
Hallo Regine,
hatte schon auf eine Nachricht von Dir gewartet, meine Gedanken waren oft bei Dir und die Daumen habe ich auch feste gedrückt. Nun hat es ja wirklich geholfen. Ich freue mich riesig mit Dir.
Nun steht meine Reha kurz bevor, am 25.11. geht es los.
Jedenfallls wünsche ich Dir eine gute Genesungszeit, Reha wird ja dann wohl auch bei Dir anstehen.
Wenn zu zu Hause bist, solltest Du eine Flache Campagner knallen lassen.
Du hast es verdient.
Es ganz lieb gegrüßt
Heike:prost::prost::prost:
Reggie11
14.11.2008, 19:41
Hallo Heike,
danke für Deine lieben Worte, hab mich sehr gefreut von Dir zu hören. Heute bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden und glücklich, wieder zu Hause zu sein.
Was für ein Zufall! Ich fahre auch am 25.11.08 in die REHA, und zwar nach Bad Sooden-Allendorf, in Hessen. Ich konnte zwischen 7 verschiedenen REHA-Kliniken wählen und habe mich dafür entschieden. Hatte nur einen Tag Bedenkzeit. Habe dann im Internet recherchiert und dort gab es viele zufriedene Leute. Ich werde 3 Wochen dort bleiben und freue mich schon richtig darauf. Wäre doch ein toller Zufall, wenn Du auch dort einquartiert wirst???!!!:rolleyes:
Liebe Grüße von Regina
Hallo Reggie,
freue mich, dass Du die OP gut überstanden hast und Dich das Ergebnis freut.
Wünsche Dir für Deine Reha alles Gute.
habe die ganze zeit schon bei Dir mitgelesen, da ich auch ein carzinom in situ
habe. Auch mir sollte die Brust abgenommen werden, jedoch wollte ich dies auf keinen Fall. Habe mir dann eine 2. Meinung eingeholt und zwar in heidelberg. Dort war man der Meinung dass eine Brustamputation nicht notwendig ist, mein Frauenarzt war und ist anderer Meinung.
Ich hätte eine Amputation nicht verkraftet und wenn ich wie Du erfahren hätte, dass nichts mehr drin war, wäre ich dem Arzt bestimmt nicht um den Hals gefallen eher das Gegenteil.
Dein Ergebnis bestärkt mich in meinem Entschluss keine Amputation machen zu lassen. Bekomme derzeit 38 Bestrahlungen. Hoffe es hilft.
Dennoch freue ich mich mit Dir, dass Du für Dich die richtige Entscheidung getroffen hast.
Herzliche Grüsse
Jutta
Reggie11
15.11.2008, 19:51
Liebe Jutta,
das stimmt, jeder muß die Entscheidung treffen, mit der er am besten klar kommt. Deshalb ist es auch so schwierig, die verschiedenen Fälle miteinander zu vergleichen.
Bei meinen vorangegangenen 3 OPs hatte man ja bereits 4 DCIS gefunden, und auch bei der 3. OP ist der Rand niicht "sauber" gewesen. Deshalb ist mir die Entscheidung dann nicht schwer gefallen, die gesamte Brustdrüse entfernen zu lassen. Es war immer das Gefühl da, das da nochwas in mir sein könnte, was Schaden anrichten kann. Beim Abschlußgespräch hat der Oberarzt nochmal betont, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, da bei der feingeweblichen Untersuchung nie 100% das gesamte Material untersucht wird, sondern verstärkt der Rand, ansonsten nur stichprobenweise. Ich habe ja den sofortigen Wiederaufbau machen lassen, weil ich anhand der Diagnose "multifokales DCIS" auch die Möglichkeit hatte, die Haut zu belassen. Während der OP hat der Arzt innen unter der Brustwarze einen Schnellschnitt gemacht, der sofort untersucht wurde, aber i.O. war. Deshalb konnte ich auch die Brustwarze behalten.
Beim Gespräch mit der Ärztin über das Ergebnis war mir, als hätte jemand mir eine Zentnerlast von den Schultern genommen. Unterschwellig brodelte in mir immer eine furchtbare Angst, dass neben den DCIS auch noch ein invasiver Tumor gefunden werden könnte. Deshalb dann die Riesenerleichterung!
Wie ist das denn bei Dir gewesen, hattest Du schon mehrere OPs? Und wie war das Ergebnis? Schreib doch mal, wenn Du magst.
Liebe Grüße von Regina
Hallo Reggie,
Deine Feststellungen sind absolut richtig.
Bei mit wurde beim Mammographie-Screnning Microkalk festgestellt.
Bei der 1. OP wurde ein Carzinom in situ und einen Tumor von 2mm entfernt,
der jedoch noch nicht das Blutsystem erreicht hatte entfernt. Jedoch wurde
das CICS nicht im Gesunden entfernt.
2.OP wurde nochmals nachgeschnitten, wurde abermals CiCS mit 3 mm Rand
im gesunden festgestellt, kann neuer Tumor. Gleichzeitig wurde der Wächter-
lympfknoten, der sauber war, entfernt.
Zunächst wurde von meinen Gyn eine Amputation vorgeschlagen, da ich diese nicht wollte, wurde mein Fall im Tumorboard besprochen. Danach kam der Vorschlag, wie bei Dir, eine 3. OP zu erwägen, um nochmals nachzuschneiden und gleichzeitig die Brustwarze zu untersuchen, ob diese erhalten bleiben kann, ebenso die Haut.
Holte mir jedoch eine 2. Meinung in Heidelberg ein, da meinte man ich wäre ein Grenzfall und man könnte auf eine weitere OP und Amputation verzichten.
Jedoch sollte ich eine Bestrahlung durchführen lassen. Was ich derzeit mache.
Habe 9 von 38 Stück bereits hinter mir. Vertrage es bisher ganz gut.
Nehme jedoch auch Enzyme, Selen und Vitamin C.
Für mich ist die Bestrahlung das kleinere Übel. Eine Amputation hätte ich derzeit psychisch nicht verkraftet. Ich hoffe es ist die richtige Entscheidung gewesen.
das ist meine Geschichte.
Wünsche Dir alles Liebe für Deine Reha
Gruss Jutta
Hallo Heike,
danke für Deine lieben Worte, hab mich sehr gefreut von Dir zu hören. Heute bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden und glücklich, wieder zu Hause zu sein.
Was für ein Zufall! Ich fahre auch am 25.11.08 in die REHA, und zwar nach Bad Sooden-Allendorf, in Hessen. Ich konnte zwischen 7 verschiedenen REHA-Kliniken wählen und habe mich dafür entschieden. Hatte nur einen Tag Bedenkzeit. Habe dann im Internet recherchiert und dort gab es viele zufriedene Leute. Ich werde 3 Wochen dort bleiben und freue mich schon richtig darauf. Wäre doch ein toller Zufall, wenn Du auch dort einquartiert wirst???!!!:rolleyes:
Liebe Grüße von Regina
Leider ist Utersum und Hessen doch weit auseinander. Aber wir werden uns beide betstimmt gut erholen.
Lieben Gruss heike
Reggie11
16.11.2008, 21:08
Liebe Jutta,
Deine Geschichte liest sich ja fast genauso wie meine. Ist schon ziemlich nervenaufreibend, wenn man jedesmal nach der OP die gleichen Worte hören muß: "Wieder noch nicht alles in Ordnung!" Ich war auch immer voller Hoffnung nach jeder OP. In den bangen Tagen des Wartens auf das Untersuchungsergebnis hatte ich den Arzt in Gedanken sagen hören: "Alles ok!" Dieser Satz kam aber nie.
Vor der 3. OP hatte ich mir mehrere Meinungen eingeholt, die aber leider alle unterschiedlich waren, das ging von Nachresektion bis Totalamputation. Und ich als Laie sollte eine Entscheidung treffen. Das hat mich total überfordert. Ich habe mich deshalb der Meinung des Arztes im Brustzentrum angeschlossen und mich doch nochmal für eine weitere Nachresektion entschieden, was aber dann ja wieder umsonst war.
Naja, nun habe ich halt Silikon, wie die Promis, nur von der Krankenkasse bezahlt.:D Optisch bin ich zufrieden mit dem Ergebnis, obwohl momentan noch alles sehr frisch ist und ein wenig verbeult. Aber laut Arzt bessert sich das noch.
Wie kommst Du denn klar mit den Bestrahlungen? Habe schon von verschiedenen Frauen gehört, dass sie keinerlei Nebenwirkungen hatten. Das wünsche ich Dir natürlich auch. Von den Heidelberger Ärzten habe ich bisher nur Gutes gehört. Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung getroffen hast und nach der Bestrahlung einen dicken, fetten Schlußstrich unter das Thema Brustkrebs ziehen kannst.
Mußt Du auch anschließend das Tamoxifen einnehmen. Mein Arzt sagt, ich soll es 5 Jahre lang einnehmen.
Liebe Grüße von Reggie
Reggie11
16.11.2008, 21:13
Liebe Heike,
aha, Du fährst also nach Utersum zur Kur. Da können wir uns ja dann hinterher unsere Kurgeschichten und -erfahrungen austauschen. Ich freue mich schon darauf.
Ich wünsche Dir 3 erholsame und schöne Wochen! Ein Prost auf unseren Kurerfolg!:prost:
Liebe Grüße von Regina
Danke , Dir auch eine gute Anreise und hoffentlich einen Sack voll Erholung:prost:
LG Heike
Hallo Reggie,
muss keine Hormontabletten nehmen, da mein Turmor und mein DCIS nicht
hormanabhängig waren. Bin ich dankbar dafür. Nur der Her2 Faktor war stark
positiv. Jedoch waren beide Meinungen übereinstimmend, dass Medikamente nicht sinnvoll wären.
Ich verstehe nicht, dass bei Dir, da Du ja als geheilt gilt, noch Hormontabletten gegeben werden. Was sollen diese bewirken?
Sind die Nebenwirkungen hier nicht höher als die Wirkungen?
Ich glaube wir sind im gleichen Alter, d.h. in den Wechseljahren, und die Hormonproduktion wird jedes Jahr weniger.
Habe zwar immer noch meine Regelblutung, hatte jedoch bereits schon Hitzewallungen, derzeit jedoch keine Beschwerden.
Grüsse erstmals
Jutta
Reggie11
19.11.2008, 18:51
Liebe Jutta,
meine DCIS waren hormonpositiv, da ist es Vorschrift, dass man Tamoxifen nehmen muß. Das soll dann wohl zur Vorbeugung für die andere Brust sein, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Ich bin auch bereits in den Wechseljahren und habe keine regelmäßigen Blutungen mehr, manchmal nur noch 1x im Quartal. Habe auch schon das volle Programm an Wechseljahrsbeschwerden seit etwa 2 Jahren, vor allem Hitzewallungen in der Nacht und ab und zu Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme und Haarausfall. Das sind für mich deutliche Zeichen, dass die Östrogenproduktion nachläßt, deshalb hoffe ich, dass sich die Nebenwirkungen des Tamoxifen, welches ja die Östrogenproduktion ganz auschalten soll, bei mir in Grenzen halten. Ich gehe am Montag erst zu meiner Gyn.-Ärztin, da werde ich dann wohl das Rezept bekommen, so steht es jedenfalls in dem Brief, den mir der Arzt im Krankenhaus mitgegeben hat.
Liebe Grüße von Regina
Reggie11
16.12.2008, 20:02
Melde mich wieder zurück von der Kur. Die 3 Wochen Erholung haben mir so richtig gut getan. Ich hatte es mit meiner Klinikwahl sehr gut getroffen, war in Bad Sooden-Allendorf, in Hessen. Dort gab es ein sehr gutes Konzept, dass den Patienten nicht entmündigt und zu keiner Anwendung zwingt. Man kann sehr viel mitentscheiden, und es gab auch viele Angebote, die man in der Freizeit noch so tun konnte. Da kam keine Langeweile auf. Habe auch erfahren, dass ich noch 2 mal zur Kur fahren kann, wenn ich will, jeweils nach 1 Jahr. Finde ich gut.
Seit Kurbeginn, also 3 Wochen lang, nehme ich nun auch die Tamoxifen-Tabletten. Hatte mit vielen Nebenwirkungen gerechnet, die aber bis jetzt ausbleiben. Nur das Schwitzen, also die Hitzewallungen haben sich verstärkt, vor allem nachts. Da wache ich dann auf und bin naß geschwitzt. Aber wenn das die einzige Nebenwirkung ist, die ich haben soll, will ich damit zufrieden sein. Wenn man nämlich die Packungsbeilage liest, wird einem himmelangst.
Ich grüße alle ganz lieb, Regina
Hallo Reggie,
schön, dass Du erholt von Deiner Kur zurück bist. Freue mich für Dich, dass es Dir gut geht.
Ich habe noch bis 23.12. Bestrahlung, dnach gehe ich auch zur Reha.
Schöne Weihnachten
Gruss
Jutta2
Reggie11
01.01.2009, 12:28
Hallo Ihr lieben Schreiberinnen und Leserinnen,
Euch allen ein herzliches Willkommen im neuen Jahr und viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit! :prost:
Das wünscht Euch von Herzen Regina.
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