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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tumormarker - allgemeine Diskussion


christi
17.09.2005, 15:47
Hallo !
Hier ist eine besorgte Mutter, der ihr vielleicht helfen könnt. Meine Tochter (34 Jahre) war vor 3 Monaten (geht auch einmal im Jahr zur Untersuchung) beim Frauenarzt und es wurde eine Zyste festgestellt. Sie sollte in 3 Monaten wieder zu ihm kommen. Nun war sie wieder beim Arzt und die Zyste ist noch immer vorhanden und auch gleich groß geblieben. Daraufhin sollte sie den tumormarker 125 bestimmen lassen. Nun ist der Befund da. Der Wert ist 140. Der Arzt hat erst wieder am Montag Praxis. Meine Frage nun : Ist dieser Wert sehr besorgniserregend oder kann dieser Wert auch durch eine Entzündung so hoch sein. Bitte um Antwort.
Schöne Grüße
Christi

Dorle
17.09.2005, 17:45
Hallo Cristi
Ein Tumormarker von 140 in Verbindung mit Zysten gehört meiner Meinung nach möglichst schnell abgeklärt.
Der Normalwert des Markers CA 125 ist 35 U/ml
Natürlich kann auch etwas anderes dahinterstecken aber ich würde das auf jedenfall direkt am Montag mit meinem Frauenarzt besprechen.
Gruß Dorle

christi
17.09.2005, 21:39
Danke erstmals für Deine Antwort. Vielleicht mache ich mir mehr Sorgen als
nötig sind. Am Montag geht meine Tochter gleich zum Arzt (ich begleite sie, da sie mich gebeten hat mitzugehen). Dieser soll sie gleich ins Krankenhaus einweisen, damit die weiteren Untersuchungen vorgenommen werden. Ich rede mir auf einer Seite auch ein, daß es nichts schlimmes ist, andererseits wieder befürchte ich das schlimmste. Ich kann nur hoffen und beten daß alles gut wird. Wenn ich näheres weiß melde ich mich wieder.
Einstweilen liebe Grüße
Christi

christi
19.09.2005, 17:59
Hallo
Ich war heute mit meiner Tochter beim Arzt. Nun folgendes: Er meinte, daß sie Endometriose hat und der befallene Eierstock entfernt werden muß und daß dadurch der Tumormarker erhöht ist. Sie hat für nächsten Dienstag im Krankenhaus einen Termin. Es wird dann der Eierstock und die Zyste untersucht, und wenn es notwendig ist, dann wird es eine Totaloperation. Aber sie bräuchte sich keine Sorgen zu machen, da er nicht glaube, daß es etwas ernstes ist. Also müssen wir bis nächste Woche abwarten was wirklich ist. Ich bin trotzdem nicht beruhigt, da ich mir einrede, wenn es "nur" eine Endometriose ist, dann kann doch der Tumormarker doch nicht so hoch sein. Und außerdem ist eine Endometriose ja kein Tumor. Was sagst Du dazu ?
Liebe Grüße
Christine

Steffel
08.02.2009, 19:47
Hallo allerseits,

ich möchte zum Tumormarker gern eine Frage loswerden, die mir schon lange auf dem Herzen liegt, die mir die bisherigen Infos nicht beantworten konnten:

Wenn in einer laufenden Chemotherapie der TM sinkt, egal ob viel oder wenig, aber er sinkt, würdet Ihr Euch dann völlig auf den TM verlassen oder zusätzlich noch ein CT oder PET/CT machen lassen?

Denn aus den Infos hier habe ich entnommen, dass der CA 125 ein sehr sensibler TM ist, auf den man sich so ziemlich verlassen kann. Was dem jedoch widerspricht, ist die Mitteilung von einer anderen Betroffenen hier im KK vor einiger Zeit. Sie schrieb, dass sie trotz TM im Normalbereich Lebermetastasen hatte. Vermutlich hat sie zusätzlich ein CT machen lassen.

Das hat mich nun wieder verunsichert!! Kann es sein, dass sich die Krebszellen teilweise so verändern im Laufe der Erkrankung, dass sie diese spezielle Substanz (CA 125) nicht mehr abgeben? Der Gedanke kam mir, nachdem ich im BK-Forum eine Info von einem Arzt gelesen hatte, dass die Zellen von Metastasen verändert sind und anders reagieren, eben meist aggressiver, als die des Primärtumors.

Bin z. Zt. in einer Chemotherapie und würde mich, wenn der TM entsprechend sinkt, am liebsten nur auf diesen Wert verlassen. CT oder PET/CT sind einfach wieder ein zusätzlicher Aufwand und eine zusätzliche Strahlen- und sonstige Belastung des Körpers. Doch nun bin ich eben unsicher, ob man trotz sinkendem TM sich wirklich darauf verlassen kann, dass tatsächlich auch die Metas zurückgehen...

Danke schonmal und viele Grüße,
Monika

Siby
08.02.2009, 20:03
Hallo liebe Steffel!
Wie hat denn der Ca 125 bei dir sonst reagiert?
War er vor der Erkrankung sehr hoch? War er schon nach der OP verändert?
Der Marker reagiert bei jeder Betroffenen anders. Einige können sich auf den Normwert verlassen Andere leider nicht (mit der Zeit kann man aber auch dort einen eigenen Rhythmus feststellen).
Mein Ca 125 war immer sehr niedrig bzw im Normalbereich (zB 28) und ich hatte schon wieder mehrere Metas. Bei mir ists nur 100%ig wenn er einstellig ist.
Aber trotzdem, bin ich der Meinung, ein CT nach Beendigung der Chemo reicht aus. Denn ein regelmäßiges Sinken des TM ist immer POSITIV, darauf kann man sich verlassen!.
:winke:LG Siby

Steffel
08.02.2009, 20:30
Hallo Siby,
danke für die schnelle Antwort! Jetzt wirds mir schon etwas klarer, dass ein TM-Wert bei jeder Betroffenen etwas anderes aussagt. Also nicht so wie bei der Körpertemperatur, wo jeder Mensch ca. 36,6° C hat und sich ab 37° unwohl fühlt. Ein TM von 100 kann bei der einen viel (evtl. viele Metas) und bei der anderen wenig bedeuten. Ich denke, so hab ich Dich richtig verstanden, gell?

Viele Grüße,
Monika

Siby
08.02.2009, 21:10
Hallo Steffel!
Genauso hab ichs gemeint, aber ein Sinken ist IMMER positiv!:winke:
Ich wünsche dir, daß der TM schön brav weiter sinkt! :engel:
LG Siby

mai3
10.02.2009, 20:50
Ich möchte nicht unnötig Verunsicherung streuen.

Aber ich glaube, wenn ich die Ärzte richtig verstanden habe, war es bei meiner Mutter so: Nach den Chemos lag ihr Tumormarker immer eine gewisse Zeit wieder im Normbereich. Wir dachten dann immer: Alles gut. Erstmal. So hatten wir den behandelnden Arzt auch verstanden. Stimmte wohl aber nicht:

Im Dezember musste sie operiert werden. Der Tumormarker war in diesem Zeitpunkt bereits signifikant erhöht: So bei 700. Aber sie hatte zum Teil auch schon Tumormarker von 3000 vor den Chemos. Nun stellte sich unter der OP heraus, dass sie sehr viele Metastasen im Bauchraum hatte. Der Operateur (kein Onkologe, sondern Gastrochirurg) erklärte auf Nachfrage: Jedenfalls die Tumore an der Darnmwand seien wohl nie weggewesen - trotz Tumormarker im Normbereich. Sie hätten nur zwischenzeitlich "stillgehalten" (?). Wenn ich das so richtig verstanden haben sollte - Christine, kann das sein? - dann würde ich mich nicht 100% auf die Tumormarker verlassen, sondern lieber nach Möglichkeit zur Sicherheit nachschauen lassen, ob wirklich alles okey ist.

Trotzdem: Ich wünsche allen Tumormarker unter 20 und auch im Übrigen alles Gute!


Mai

Steffel
11.02.2009, 12:32
Liebe Mai,

Deine Information fand ich jetzt noch sehr gut. Leider nicht beruhigend, wie Du selbst gesagt hast, aber sehr wichtig. Und eine fälschliche Beruhigung wollen wir hier ja sowieso nicht!

Aus Deinen und den anderen Informationen heraus steht es für mich nun fest, dass der TM schon eine gewisse Aussagekraft hat, eben ob eine Chemo überhaupt wirkt oder nicht, aber er möglicherweise nicht zu 100 % die Situation im Bauchraum widerspiegelt, um es mal so auszudrücken.

Also CT oder PET/CT sind keine übertriebenen Vorsichtsmassnahmen, sondern voll und ganz berechtigt. Für mich war diese Diskussion über TM sehr wichtig, ich hatte eine ganz falsche Meinung dazu.

Danke allen,
viele Grüße,
Monika

here_comes_the_sun
11.02.2009, 16:15
Liebe Monika,

genau so, wie Du das schreibst sehe ich das auch. Die Diagnostik, die zur Verfügung steht, sollte man sinnvoll nutzen, überschießende Diagnostik - die ja auch schaden kann - sein lassen. der TM ist wie gesagt ein sehr hilfreicher Marker, aber nur allein darauf würde ich mich nicht verlassen.

Gruß, Sun. :)

mai3
11.02.2009, 21:19
Liebe Monika,

danke für das nette "feed-back". Ich bin sehr froh, dass Du es so siehst. Ich habe lange überlegt, ob ich meine Erfahrungen zum Besten geben soll; ich weiss, wie sehr man sich über einen Rückgang der Tumormarker freut und wie wichtig diese Freude und Hoffnung ist. Aber ich denke auch: Wenn wirklich alles gut ist, kann man sich ja trotzdem freuen - nur eben vielleicht ein paar Tage später. Und wenn es eben wirklich trotz niedriger Tumormarker Metastasen oder Tumorreste gibt, ist es gut, das zu wissen und entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten zu können.

Liebe Grüße,
Mai

Heiderose
06.05.2009, 17:26
Hallo Renja,

bei mir sind die Marker immer hoch, obwohl bildgebendes Verfahren zeigt, daß Tumore ständig rückläufig. In dem Fall ständige Tumormassenvernichtung = Erhöhung Tumormarker.

Bei Entzündungen wie Abzessen können Tumormarker ebenso steigen.

Grüsse
Heiderose

Steffel
06.05.2009, 17:40
Hallo Renja,

wenn ich in dieser Situation wäre, würde ich, genau wie Christine es sagte, auch erstmal die weitere Entwicklung des TM abwarten. Auch bei mir war der TM, als noch kein Rezidiv vorhanden war, mal etwas höher, mal niedriger - so lange er, wie auch jetzt bei Deiner Mutter, im Normbereich liegt, ist das durchaus normal. Ich denke mir, so wie z. B. Blutwerte, Blutdruck usw...schwanken, kann auch der TM leicht schwanken, da er von so vielen körperlichen Faktoren beeinflusst wird.

Selbst wenn - was ich aber nicht hoffe! - dieses minimale Ansteigen des TM mit einem sich bildenden Rezidiv zu tun hätte, wird erst eine definitive Behandlung begonnen, wenn auch in einem bildgebenden Verfahren (CT, MRT, PET) etwas zu sehen ist. Das ist aber, so lange der TM sogar noch innerhalb des Normbereichs ist, sicherlich nicht der Fall.

Als mein Rezidiv zu wachsen begann, war der TM zunächst bei 72 und noch nichts auf dem CT zu sehen! Selbst das noch genauere PET kann Tumore erst ab einer bestimmten Größe erfassen.

Ich wünsche Deiner Mutter, dass es so bleibt,
viele Grüße,

Monika

Dorle
07.05.2009, 13:59
Hallo Renja
Wie du aus den vielen Berichten herauslesen kannst ist der TM und die Art seines ansteigens doch sehr individuell.
Man kann einfach nicht sagen ab einer bestimmten Höhe
muß man mit einem Rezidiv rechnen.Bei manch einem verläuft das Ganze auch im Normbereich.Dann ist einzig der stetige Anstieg Aussagefähig.
Bei meiner Diagnosestellung war mein Marker nur bei 10,9
und bei meinem Rezidiv ist er im Laufe eines Jahres ganz langsam von 5-6-10-13-23-71 angestiegen.
Erst dann war der Tumor im Bildgebenden Verfahren (CT)
zu erahnen. Im PET wäre er durchaus schon früher zu erkennen gewesen.
Wie du siehst ist der TM deiner Mutter dem Verlauf bei mir sehr ähnlich.
Sollte der Wert nochmal ansteigen würde ich an ihrer Stelle ein PET machen lassen.Dann hat man wenigstens
Gewissheit.
Ich wünsche deiner Mutter das der Anstieg andere Gründe hat.
Gruß Dorle

Birgit143
13.05.2009, 20:28
Hallo,jetzt möchte ich vielleicht mal ne Frage stellen bei mir hat es geheissen war alles frühzeitig erkannt worden.MeinTM war vor der op aber auch nicht hoch.Bei meinen letzten Nachsorge Untersuchungen war er 6.9,12,4,10,1.Ich mache mich teilweise richtig verrückt.Bei mir wurde auch kein CT gemacht.Es hieß immer nur Glück gehabt.
Manchmal weiß ich nicht was ich denken soll

tine62
31.05.2009, 11:19
Hallo ,mein TM ist jetzt bei 495 nachdem er im Feb.auf 168 war und im Ct nichts gesehen wurde bin ich jetzt schon ganz nervös wenn ich am Donnertstag zur Rezidiv Untersuchung muss.Ich hatte schon 4 mal Chemo und habe Angst das es diesesmal keine Passende chemo für mich gibt.Die Tage bis Donnerstag ziehen sich wie Kaugummi aber nach 7 Jahren auf und ab ist man ja schon einiges gewonnt.Ich fahre am 11 Juni nach Föhr in die Reha und hoffe das alles gut geht.
Liebe grüsse Martina

Siby
31.05.2009, 14:00
Hallo liebe Martina!
Mensch das tut mir wirklich leid, das der Marker weiter gestiegen ist. ich würde auf jeden Fall noch mal ein CT (besser noch MRT, wenn möglich) machen lassen.
Welche Chemos hast du denn schon durch? Aber mach dich bitte nicht verrückt die Ärzte haben sicherlich noch was Passendes, es gibt ja heute schon viele Möglichkeiten.
Ich nehme dich mal ganz lieb in den Arm und schicke dir noch ein paar :engel::engel::engel::engel::engel::engel::engel:
LG Siby

Steffel
31.05.2009, 21:29
Liebe Martina,

ich schliess mich den tröstenden Worten von Siby nochmal an. Das geht mir so besonders nahe, weil ich Anfang des Jahres praktisch die gleiche Situation hatte und Dir so nachfühlen kann, was einem das plötzlich für einen Schlag versetzt.

Ich drücke Dir auch fest die Daumen, dass Deine Ärzte noch gute Möglichkeiten finden!!!

Viele Grüße,
Monika

tine62
05.06.2009, 14:37
hallo,heute habe ich den Befund meiner Rezidivuntersuchung bekommen,die LK in höhe der Nieren an der Aorta haben sich vergrössert und eine Metastase in der Leber,diese sei verkapselt.Ich soll jetzt erst meine Reha machen und anschliessend stadionär in Krankenhaus,wo man mir eine Probe von der Leber nehmen will und ein Lungen Ct.Auf meine Frage wie es dann weiter geht sagte man mir eine OP wollte man nicht machen und Chemo habe ich ja schon so oft bekommen.Was soll ich davon halten.
Liebe grüsse Martina

Maditta61
07.06.2009, 19:22
Hallo zusammen,
meine Frage lautet: Wie aussagekräftig ist der Tumormarker CA 125-II, ist dieser für Eierstockkrebs zuständig? Dieser ist bei mir erhöht, genauso wie der CEA. Ich hatte Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Weil der CEA-Wert erhöht ist und stetig steig, war ich im Krankenhaus und dort wurde eine Magen-, und Darmspiegelung und CT vom kleinen Becken gemacht, alles ok, aber keiner kann sich die stetige Erhöhung erklären.
Dann war ich wieder an der UNI und dort wurde wieder Blut genommen und diesmal auch der CA 125-II getestet, bisher wurde er noch nie bestimmt und dieser ist auch ziemlich erhöht.
Könnt ihr mir dazu antworten, vielen DANK

Gruß Maditta :winke:

kerdy
24.06.2009, 13:04
Hallo Ihr Lieben,
bei mir wurde jetzt nach der 5. Chemogabe ein TM von 20,2 gemessen. Als Vergleich: nach der 3. Chemo 17,5 ,vor der OP 786.

Nun bin ich etwas beunruhigt, da er während der Chemo schon mal niedriger war und ich finde den 20,2 Wert auch noch zu hoch, gemessen an der Tatsache, daß gerade eine Chemo läuft. Erkältet bin ich nicht (mehr), nur meine Leistenlymphknoten sind nach wie vor vergrößert.

Nun sitz ich hier und versuche mich von der Welle der Angst nicht überrollen zu lassen.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Kann sich der Wert auch um die 20 einpendeln? Oder müßte er nicht solange die Therapie läuft, weitersinken?

Liebe Grüe
Kerstin

Siby
24.06.2009, 13:18
Hallo liebe Kerdy!
Bei mir ist der TM auch während der laufenden Chemo mal angestiegen. dann ist er eine zeit lang auch nicht weiter gesunken. Aber nach Beendigung ist er dann nochmals anständig gefallen.
Ich denke wenn der TM schwankt brauchst du dir noch keine Sorgen zu machen.
Alles Gute für dich.
LG Siby

Sorry :o

kerdy
24.06.2009, 13:48
Liebe Siby,
danke für deine schnelle Antwort. Aber was heißt "abgestiegen"? Gesunken oder tatsächlich gestiegen. Verzeih mir wenn ich daraus nicht ganz schlau werde.
Liebe Grüße
Kerdy

flipaldis
24.06.2009, 14:06
Hi Kerdy,
ich weiß nicht besonders viel über dieses Thema, nur dass Tumormarker bei jedem Menschen ziemlich verschieden reagieren.
Die Onkologen erzählten mir von Leuten, die mit Tumormarker CA 125 von knapp über 20 ein Rezidiv hatten und andere Leute mit Markern jenseits der 10000 sich pudelwohl fühlen.

Bei mir war der CA 125 vor der OP 520, eine Woche später auf 91 und schon vor Beginn der Chemo im Normalbereich, genaue Höhe weiß ich nicht mehr. Er sank während der Chemo auf 8,8 - 6,6 - 6 und stieg nach Beendigung der Chemo auf 17.
Ist es das, was du wissen wolltest?
Liebe Grüße
flipaldis

kerdy
24.06.2009, 15:03
Hi Flipaldis,
ja so ungefähr ist es das was ich wissen wollte. Man sollte wahrscheinlich nicht den Fehler machen und vergleichen, da jeder Mensch individuell ist.
Es beunruhigt mich nur sehr und ich dachte, es gibt da einige Richtlinien.

Es könnte ja z.B. sein, daß die Therapie zunächst anschlägt und die Zellen dann aber sehr schnell resistent werden. (Meine Haare sprießen auch seit der 4. Chemo wieder...) Wäre das eine Theorie? Oder ginge das zu schnell?
Liebe Grüße
kerdy

Marie_S
24.06.2009, 15:10
Liebe Kerstin,

also ich finde den Wert von 20,2 im Vergleich zu 17,5 nicht beunruhigend. Besonders wenn ich den Ausgangswert vor der OP sehe. Daran sieht man doch deutlich, dass deine Behandlung anschlägt.

Ich hatte übrigens seit meiner Behandlung 2006 bis vor kurzem immer einen TM Wert zwischen 12 - 25.

Ich wünsche dir alles Gute!
Marie

kerdy
24.06.2009, 18:13
Danke auch Dir Marie für deine Antwort.
Naja, ich gebe zu, daß die Werte sich nicht wirklich voneinander unterscheiden und gemessen an dem, was andere Frauen hier so wegtragen müssen sind das Peanuts.
Hm, deine Werte bewegen sich also zwischen 12 und 25... bei sonst offenbar grünem Bereich...
Ich wußte nicht, daß der TM so schwanken "darf"...
Aber auch unter der Therapie?

Ach ich bin einfach so verunsichert. Wahrscheinlich hätte der Arzt so konsequent sein und gar nicht erst auf meine Bitte der erneuten Abnahme nach der 5. Chemo eingehen sollen. Ich sollte langsam wieder "runterkommen".
Liebe GRüße
Kerdy

Jafe
24.06.2009, 19:31
Hallo,
ich hätte meinen Tumormarker gern untersucht. Meine Klinik und meine Onkologin halten beide nicht viel davon. Er sei nicht aussagekräftig genug. Na ja , da gehen ja dann wohl die Meinungen auseinander. Aber wenn ich einige Sachen von Euch lese, scheinen sie ja recht zu haben. Trotzdem möchte ich sie eigentlich wissen. Muss mir jetzt nur noch einen Arzt suchen, der sie machen lässt. Hier im Ruhrgebiet scheinen sie alle dagegen zu sein.
LG
Petra

Susanne24
09.07.2009, 10:35
Hallo zusammen!

Habe auch eine generelle Frage zu Tumormarkern - aus gegebenem Anlass:
Ist es möglich, dass der Tumormarker für Eierstockkrebs steigt, ohne dass da wirklich wieder etwas wächst?
Der Marker meiner Mutter sind wieder gestiegen, auf 63. Ultraschall & Co. war unauffällig, CT kommt nächste Woche. Ihre Frauenärztin meinte, dass diese Marker auch mal steigen können und keiner weiß warum. Es muss also nicht immer etwas bedeuten. Stimmt das????

Danke im Vorraus, Susanne

BirgitL
09.07.2009, 10:56
Hallo Susanne,

ja, es stimmt, dass der TM mal steigen kann - ohne dass etwas Besonderes ist.
Da reicht schon ein Infekt oder so.

Aber es geht leider auch anders:
Bei mir waren die TM's im Februar auf 20 gestiegen; Ende April auf 341 und Mitte Mai auf 1160!!!
Und jedes Mal waren Ultraschall & Co. ohne besondere Auffälligkeiten.

Das CT brachte schließlich eine Peritonealkarzinose im "Oberbauch" zum Vorschein - da hatte kein Gyn hingeschaut! (bis dahin reicht die vaginale Sono ja nicht)

Deiner Mama alles Gute, und für nächste Woche ein unauffälliges CT !!


Lieben Gruß
Birgit:winke:

Susanne24
10.07.2009, 08:11
Vielen Dank für Ihre Antwort!

Dürfte ich Sie fragen, ob Sie in der Zeit Schmerzen oder Wassereinlagerungen in der Lunge hatten? Meiner Mutter geht´s in den letzten Wochen super und sie hat absolut keine Schmerzen...daran halten wir uns grad fest.

Liebe Grüße, Susanne

BirgitL
10.07.2009, 09:35
Liebe Susanne,:)

lese gerade deine Nachfrage, auf die ich dir gerne antworten möchte.

Vorab aber möchte ich dir schreiben, dass du mich ruhig auch mit "Du" anreden darfst:D

Nun zur Antwort auf deine Frage:

Ich habe vor dem Rezidiv keinerlei Beschwerden gehabt, vielleicht mal ein Völlegefühl im Magenbereich - was ja nichts Besonderes ist.

Der EK ist leider so tückisch und daher muss allen Veränderungen auch sorgfältig nachgegangen werden. Das passiert nun bei deiner Mama durch das CT.
Diese Ergebnisse werden euch Aufschluß geben.
Und danach wird dann gehandelt und muss auch gehandelt werden!

Lasst euch trotzdem nicht aus der Ruhe bringen und wartet das Ergebnis erst mal ab.

Gruß
Birgit:winke:

Sybille4
12.07.2009, 21:59
Hi BirgittL,
ich bin neu im Forum und habe gerade Deinen Brief gelesen #50. Ich habe nach einer Rezidiv-OP Ende Januar 09 leider einen ständig steigenden TM CA 125, im Mai war er auf 300, jetzt Ende Juni auf 900. Bin in super Psycho-Therapie, die mir hilft, meine verschütteten Verletzungen aus 50 Jahren aufzulösen und habe die Befürchtung, wenn ich ein MRT mache, dass ich gleich wieder in eine OP schlittere. Beim vor kurzem stattgefundenen Ultraschall bei der Gynäk. zeigte sich evtl. ein 2,5 cm großes Etwas neben dem Dickdarm, was sich nicht bewegte. Im Oberbauch dürfte wohl nichts sein, da sie bei einem Ultraschall durch die Bauchdecke lediglich wohl eine Lymphozele entdeckt haben könnte. Sie schlägt vor, dass wir in 4 Wochen wieder nachschauen und die Größe des Etwas anschauen. Ein MRT würde aus ihrer Sicht nicht schaden. Eine OP sei aus ihrer Sicht eh nicht angeraten, da aufgrund von freiem Wasser im Bauchraum sowieso versprengte Tumorzellen da sein könnten, die sich beliebig im Bauchraum festsetzen könnten. Eine Entfernung des Etwas bringe daher gar nichts. Was hälst Du davon oder eine andere Angesprochene ? Ich habe einfach Angst, schon wieder unters Messer zu kommen.
Gruß Sybille

Jafe
12.07.2009, 22:37
Hallo Sybille,
Deine Angst kann wohl jeder verstehen. Aber sicherheitshalber eine MRT machen zu lassen, kann doch nicht falsch sein. Kopp in den Sand und Vogel Stauß Politik kann Dir doch auch nicht weiterhelfen,. Wenn Du weist, woran Du bist, kannst Du doch die Entscheidungen viel sicherer treffen. Oder habe ich Deinen Beitrag falsch verstanden? Kann ja auch sein.
Liebe Güße
Petra

Marie_S
13.07.2009, 10:44
Hallo Sybille,

es tut mir sehr leid, dass deine Tumormarker-Werte wieder steigen. Die Ängste dabei kann sicher jeder hier verstehen. Hattest du denn nach der Rezidiv OP auch eine Chemo?

Was sagen denn deine Ärzte zur weiteren Behandlung? Sie wollen ja anscheinend eh nicht operieren, haben sie dir denn eine andere Chemo angeboten? Ich drücke dir die Daumen, dass ihr die passende Behandlung für dich findet!

Sicher wird dir deine Psycho-Therapie helfen, mit den neuen Behandlungen fertig zu werden.

Alles Gute für dich,
Marie

Marie_S
13.07.2009, 10:51
Hallo zusammen,

wie in einem anderen Tread bereits beschrieben, bringt mich mein Tumormarker CA 125 Z.Zt. etwas aus dem Konzept. Hat schon mal jemand einen ähnlichen Verlauf gehabt, oder kann dazu etwas sagen:

Wert im Januar: 23
9.6.: 48,9
15.6.: 59,4
7.7.: 59,9

In allen bildgebenden Untersuchungen ist bisher nichts gefunden worden. Meine Erstdiagnose ist jetzt knapp 3 Jahre her.

Kann eigentlich auch ein Mistelpräparat den Wert verändern?

Danke für eure Infos!

Liebe Grüße,
Marie

Sybille4
13.07.2009, 23:08
Hallo Petra,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Vogel Strauß-Mentalität hilft in der Tat sehr wenig. Zur Zeit weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo mir der Kopf steht. Daher kommt solch eine Rückmeldung für mich gerade richtig. Vor lauter Organisieren und Denken bleibt der Blick nicht ganz klar. Nach dem heutigen Beratungsgespräch bei meinem Onkologen bin ich jetzt etwas weiter gekommen. Ein MRT lasse ich machen. Thymus spritze ich mir eh schon laufend 2-3 Mal pro Woche. Dadurch ist mein zellulärer Immunstatus echt gut (außer, dass die Killerzellen die eventuell vorhandenen Tumorzellen nicht erkennen, was echt doof ist) Frage: Wie klar sagt denn die Höhe des Tumormarkers wirklich etwas über den Stand des Krebsgeschehens aus? Außerdem nehme ich eh all die weiteren Ergänzungsmittel wie Selen, Zink, Bromelain, Kurkuma + Pfeffer usw. weiter ein. Eine Therapie-Möglichkeit ist, wenn doch ein Rezidiv vorliegen sollte, eine regionale Chemo-Therapie bei Prof.Aigner in der Medias-Klinik bei München. Hat da jemand Erfahrung damit ? Außerdem steht noch an, dass ich eine Tumor-Impfung erhlaten kann von meinem Tumor-Material aus der letzten OP? Mein Arzt möchte das nicht so gern machen, so lange ein mögliches Krebsgeschehen noch besteht ? Hat da schon eine von Euch Erfahrungen, also die Erfolgsaussichten einer Tumor- Impfung bei aktuellem Krebsgeschehen? Würde mich über eine Rückmeldung freuen. Danke.
Gruß Sybille

BirgitL
13.07.2009, 23:48
Liebe Sybille,

entschuldige, dass ich erst jetzt auf deine Fragen antworte.
War in den letzten Tagen sehr mit meiner eigenen Organisation beschäftigt, daher nicht so viel im Forum.

Leider kann ich dir nicht sehr behilflich sein.
Alles, was du zuletzt geschrieben hast, kenne ich leider (oder Gott sei Dank) auch noch nicht.

Ich wurde wegen des Rezidivs bisher nicht operiert.
Hab inzwischen 1 x Carboplatin/Taxol komplett, und zweimal nur Taxol und ganz wenig Carboplatin erhalten, da ich inzwischen auf Carboplatin allergisch reagiere.

Zur Zeit laufen bei mir die Zwischenuntersuchungen (MRT 23.7.) und ich warte auf weitere Weisung bezüglich einer anderen Chemo.

Du schreibst von den Ergänzungsmitteln, die du nimmst.

Mein Onkologe hat mir gesagt, dass man damit seinen Krebs auch füttern kann - wenns zuviel wird. Daher nehme ich nichts davon, ernähre mich aber ausgewogen.

Dass du jetzt ein MRT machen lassen willst, finde ich richtig und angebracht.
Ansonsten, wie wäre es denn mal mit einer Zweitmeinung?

Abzuwarten, und nach vier Wochen nochmals US machen zu lassen, finde ich nicht ausreichend. Bei einem solch hohen TM sollte man - OP hin oder her - nicht länger warten und auf eine Abklärung drängen.

Drück dir alle Daumen
Gruß Birgit:winke:

Jafe
13.07.2009, 23:56
Hallo Sybille,
muss Birgit recht geben. Bis auf Selen hat meine Onkologin mir auch von den Nahrungsergänzungsmitteln abgeraten. Aus dem eben genannten Grund. Trägt jetzt nicht sehr viel zur Aufklärung Deines Problems bei, sei aber am Rande erwähnt.
Liebe Grüße
Petra

Sybille4
15.07.2009, 18:36
Hallo alle Miteinander,
ich habe heute ein MRT machen lassen: und gottlob es wurde kein Tumor gefunden. Zwar sehen die Bilder laut Radiologen nicht wirklich gut aus:es gibt freies Wasser , 2 Lymphkonten sind vergrößert, der Dünndarm sieht verklebt aus und die Nieren sind nicht ganz astrein, aber ansonsten kein Tumor zu sehen. Ich bin erleichtert, da ich denke, dass meine sehr intensive Psychotherapie nunmehr tatsächlich Erfolge zeitigt. Jetzt denke ich gilt es, meine inneren Helfer richtig zu unterstützen und zu mobilisieren. Danke für die Hinweise wegen der Nahrungsergänzungen. Nun, Selen und Zink sowie Bromelain und Chlorella dürften ok sein, oder ? Weiß eine von Euch was zu einem guten Unterstützungsmittel für die Nierentätigkeit? Was macht man mit dem freien Wasser? Kann das auch von was anderem kommen als von evtl. im Bauchfell sitzenden Tumorzellen,die das Wasser produzieren? Freu mich über mein Ergebnis und über eine Nachricht von Euch. Danke.
Liebe Grüße
Sybille

kerdy
16.07.2009, 21:01
Hallo alle zusammen,
irgendwie schlagen wir uns ja alle mit den gleichen Problemen herum.

Leider kann ich zu den von euch geäußerten Fragen wenig beitragen, ich stehe noch sehr am Anfang meiner Therapie. Das allerdings im wahrsten Sinne des Wortes: meine 6. Chemo mit Carboplatin/Taxol ist vor knapp 3 Wochen gelaufen und mein TM ist bereits jetzt wieder hochgerutscht:
Nach der 3. Chemo : 17
nach der 5. Chemo: 20
nach der 6. Chemo: 27 !!

Höchst alarmiert habe ich mit der klinik telefoniert und man hat dazu geraten, den TM in einigen Wochen nochmals bestimmen zu lassen. Auf einem CT oder auch PET/CT würde man noch nichts sehen, macht also keinen Sinn sagen sie.
Dazu muß ich allerdings erwähnen,daß die Leistenlymphknoten wegen Vergrößerung gecheckt werden müssen (soll am Montag per Ultraschall passieren), aber Metastasen an dieser Stelle sind wohl bei EK äußerst unwahrscheinlich.

Nun, ich weiß, der Wert von 27 ist noch im Normbereich, aber ich fühle mich als ob ich auf einem Pulverfaß sitze und nichts tun darf. Immerhin ist die Kurve nach oben ja vorhanden und für mich stellt sich die Sache so dar, daß die Chemo im Laufe der Zeit wohl ihre Wirkung verloren hat, d.h. offenbar hat sich mein Körper mit dem Gift arrangiert... Oder?

Was meint ihr dazu? Soll ich wirklich abwarten? Oder evl. zeitnah auf ein PET/CT drängen?

Ich habs heute erst erfahren und bin nicht nur schrecklich enttäuscht sondern auch etwas verwirrt.
Liebe Grüße euch allen
Kerdy

BirgitL
16.07.2009, 22:27
Hallo Sybille,

zunächst einmal möchte ich dir raten, einen eigenen Threat zu eröffnen.
Es schreibt sich dann viel einfacher und dieser Threat wird nicht so "strapaziert" - da er ja eigentlich nur die Tumormarker betrifft und durch weitergreifende Ratschläge und Beiträge dann letztlich sehr unübersichtlich wird.;)

Nun möchte ich dir aber zu den guten MRT-Ergebnissen gratulieren; denn das ist doch auch schon mal ein Erfolg!:knuddel:

Was sagt dein Onkologe denn zu der Aussage des Radiologen "die Bilder sehen nicht wirklich gut aus" ? Ich würde ihn schnellstens befragen.
Er kann dir auch Auskunft geben, wie mit dem "freien Wasser" verfahren werden soll, oder ob hier eine Bauchspiegelung angebracht wäre. (direkte Inspektion der Organe/Absaugen des Wassers? usw.):confused:

Das wären so meine Vorschläge und mein Vorgehen, wenn ich du wäre.
Erfahrungen habe ich damit allerdings auch noch nicht.

Auf alle Fälle: JETZT FREU DICH ERST MAL, DASS KEIN TUMOR NACHGEWIESEN WURDE.:)

Und dann geh mit neuem Mut und Zuversicht an alle weitere Klärung!

Liebe Grüße
Birgit:winke:

BirgitL
16.07.2009, 22:45
Hallo Kerdy,

kann gut verstehen, dass du "auf einem Pulverfaß" sitzt (bin auch so eine, die auf alle Veränderungen sofort die Antennen ausfährt).

Aber, von meinem Fall weiss ich, dass bei den Werten keine Panik aufkommen braucht. Zumal zu diesem Zeitpunkt ein CT/PET CT sicher nicht angesagt ist (vielleicht auch noch nicht aussagekräftig ist).:confused:

Warte doch erst mal noch 14 Tage/3 Wochen ab, und laß dann die TM-Werte neu kontrollieren. Oft wirkt die Chemo auch noch nach und die Werte sind dann wieder "unten".
Wenn nicht, ist es dann immer noch früh genug für weitere Diagnostik.

Mit 27 bist du noch im Normalbereich, vergiß das nicht!!!!! (ist wichtig für deine Psyche):knuddel:

Eigentlich solltest du dich jetzt über die abgeschlossene Chemo freuen und dich auf die Regeneration deines Körpers konzentrieren.;)

Ich wünsche dir die Kraft, dich jetzt nicht all zu viel verunsichern zu lassen.

Lieben Gruß
Birgit:)

Sybille4
18.07.2009, 13:36
Hallo Birgit,
was hast Du eigentlich nach der Diagnose Peritonealkarzinose gemacht ? Würde ich gerne wissen, da der Radiologe solch eine Vermutung nach meinem MRT in seine schriftliche Begutachtung geschrieben.
Liebe Grüße
Sybille

Susanne24
20.07.2009, 10:55
Hallo zusammen!

Vor einigen Tagen hatte ich ja gefragt, ob es sein kann, dass der Tumormarker 125 ansteigt, ohne dass es etwas zu beudeuten hat. Denn bei meiner Mutter ist er ziemlich gestiegen und ihre Frauenärztin wollte sie damit beruhigen.
Nun die "gute" Nachricht an alle, die in einer ähnlichen Situation stecken: Die CT hat ergeben, dass da wirklich kein neuer Tumor im Bauch wächst und dass sich auch die Metas nicht vermehrt haben. Die Marker sind sogar wieder leicht zurück gegangen.
Nun leider die schlechte Nachricht (hier sollten alle Hoffnungsuchenden aufhören zu lesen, denn es ist ja noch nix gewiss u. muss vor allem nicht auf jeden zutreffen): Die CT hat ergeben, dass sich auf der Lunge Verdickungen befinden. Damit können wir überhaupt nix anfangen. Was soll das denn sein? Am Donnerstag hat sie den Termin beim Onkologen, der ihr dann alles erklären wird, aber vielleicht hat ja hier schon mal jemand was davon gehört...?

LG, Susanne

sunshine123
09.09.2009, 12:10
hallo...
wer kann mir sagen was der unterschied zwischen tumor´marker und dem wert ca 125 ist?

Siby
09.09.2009, 14:26
Hallo liebe sunshine123!
Der CA 125 ist der entscheidende Tumormarker für Eierstockkrebs.
LG Siby

kuehlraum51
25.09.2009, 13:54
Tumormarker- für mich sehr wichtiger Nachweis ob alles in Ordnung ist oder tut sich was im meinem Körper. Komische Weise viele Ärzte( auch meine) versuchen diesen Faktor runter zu stufen und meinen, dass er nicht so viel Bedeutung hat.
Als man bei mir zwei vergrösserte LK fest gestellt hat und ich aus der Mimosa- Studie ausscheiden musste, hatte ich verlang, dass man mir TM abnimmt.
Er war bei ca. 50
4 Wochen später vor der OP schon bei 100.
1 Woche nach der OP 103.
Trotzdem behauptet man, dass es keine Bedeutung hat( abgesehen von der Mimosa- Studie).
Jetzt vor der Chemio sag man mir, dass man überhaupt nicht kontrollieren kann ob die Chemio was bringt, weil ich Tumorfrei operiert wurde, also kann man so wie so nichts sehen.
Ich verstehe das nicht!
Als ich über TM Afamin gesprochen habe, bekam ich keine klare Antwort, obwohl ich gelesen habe, dass man sehr viel versprechende Ergebnisse mit dem neuen TM hatte.

regna
30.09.2009, 19:41
Hallo erstmal zu allen,
ich habe ja lange nicht geschrieben, aber nun muss ich doch mal noch was zum Thema CA 125 beitragen. Meine OP war im Sommer 2008 und dann folgte Chemo. Nach der Chemo im Jan 09 war der TM Ca 125 auf fast Normalwert mit 45. Dann nach 3 Monaten auf über 100. im Juni dieses Jahr schon auf über 500. Jetzt ist er auf über 3000 !! gestiegen. Nun meine Frage an alle. CT und Ultrasschall hat keine Besonderheiten ergeben. Also nichts. Mir geht es gut. ich habe keine Anzeichen von irgendetwas. Meine Gyn meinte nur dass dei Flüssigkeit im Bauchraum " dezent" angestiegen ist. Mit Chemo oder so wollen sie erstmal abwarten. Ich versteh die Welt nicht mehr. Habe keine Schmerzen - nichts. Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht? Würde mich auf Hinweise freuen.
Liebe Grüße an alle von Regna

Steffel
01.10.2009, 11:02
Liebe Renja,

wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich nicht abwarten, sondern versuchen, Zweitmeinungen einzuholen. Das ist ja schon ein riesiger Anstieg!
Man kann z. B. im EK-Zentrum der Charité anrufen, Tel. Nr. 030/450 564 500, da schilderst Du erstmal Deine Situation und dann wirst Du gebeten, je nachdem, Deine Unterlagen zuzufaxen oder einzuschicken. Ich habe mit dieser Tel. Nr. sehr gute Erfahrungen gemacht!

Aber wäre es nicht besser, Du würdest dafür einen extra Thread eröffnen oder das Ganze unter ein schon bestehendes Thema reinstellen, denn ich glaube, dieser Thread hier ist eigentlich nur für Infos zum Thema TM gedacht, nicht zum eigentlichen Austausch.

Alles Gute und nützliche Informationen,
Monika

regna
01.10.2009, 15:36
Danke Monika für deine schnelle Antwort. Genau dass habe ich heute vormittag auch gemacht. Ich habe in der Charite angerufen und einen Termin bekommen für den 12. Oktober. Na, muss ich nun eben warten. Danke nochmal. Werde sehen was dann passiert und event. berichten. Bis bald
Regna

elly535
23.01.2010, 22:09
Hallo,
bei mir wurde im Februar 2009 Brustkrebs diagnostiziert. Nach Operation, Chemotherapie und Bestrahlungen fand im November die 1. Nachsorgeuntersuchung statt. Unter anderem wurde auch der Tumormarker CA125 bestimmt. Der Wert war 90. Einen Monat später ließ ich ihn beim Onkologen (anderes Labor) nochmal prüfen und er betrug 94. Vor 2 Wochen die 3. Bestimmung (wieder Labor 1) und der Wert war 84. Der Onkologe meinte, er sei ja nun gesunken und man müsse derzeit nichts weiter machen. Meine Gyn sagte, entweder warten und in 4 bis 6 Wochen nochmal prüfen oder gleich ein PET-CT.

Meine Frage nun: Kann dieser erhöhter Wert über ja doch einen längeren Zeitraum überhaupt eine harmlose Ursache haben? Was würdet ihr unternehmen?

Liebe Grüße
elly

Dorle
27.01.2010, 18:10
Hallo ihr Lieben
Ich möchte dieses Thema einmal in diesem Thread aufgreifen,da ich weiß es gibt schon einige Antworten dazu in diesem Forum,aber wenn man danach sucht wird es doch schwierig und man findet nicht was man sucht.
Also nun mal kurz zu meinem Problem.
Im Oktober bei der Nachsorge war mein TM bei 36.
Daraufhin wurde ich im November an meinem 2.Rezidiv operiert.
Es blieb ein kleiner Tumorrest der nicht entfernt werden konnte.
Am 18.1. beginn der Chemo mit Carboplatin/Caelyx
Tumormarker liegt bei 960
Dies ist für mich ein erschreckend hoher Wert den ich noch nie so hatte.
Meine Marker waren bisher immer max bei 71.Da mir das so unwahrscheinlich hoch vorkam, habe ich an einen Laborfehler geglaubt,da dieser Wert im KH.
vom Onkologen abgenommen wurde.
Also bin ich zu meiem HA. und er hat netterweise nochmal kontrolliert,nun eine Woche nach der Chemo.
TM 1860 also ca glatt verdoppelt,und das nach der Chemo.
Kann mir hier vielleicht jemand was zu diesem Anstieg 1. nach der OP und 2.
nach der Chemo sagen?
Ich wäre für Infos dazu sehr dankbar.
Dorle

Marie_S
27.01.2010, 19:53
Hallo Dorle,

eine fundierte Erklärung kann ich dir nicht geben, jedoch habe ich bereits öfter gelesen, dass bei der Tumorvernichtung der TM auch hoch ansteigen kann. Vielleicht kommt es daher: erst die OP, dann noch die Chemo, die Tumorvernichtung läuft auf Hochtouren - und deshalb auch der TM.

Haben deine Ärzte eine Erklärung gehabt?

Liebe Grüße,
Marie

flipaldis
28.01.2010, 09:45
Hallo Dorle,
es tut mir sehr Leid, dass du dir jetzt solche Sorgen machen musst. Beim CA 125 handelt es sich um körpereigene Antikörper, die gegen das Krebsantigen CA 125 welches auf der Oberfläche der entarteten Zellen sitzt, gebildet werden. Beim Zerfall der Tumorzellen werden diese Antigene vom Körper erkannt und er bildet große Mengen Antikörper um diese zu binden und zu eliminieren.
Nachfolgend ein Auszug eines Berichts. Quelle siehe unten.
Tumormarkerschwemme nach Behandlungsbeginn
Besonders hohe Werte rühren manchmal auch daher, dass nach Operation, Chemotherapie oder Strahlenbehandlung durch die Zerstörung von Tumorzellen große Mengen des Tumormarkers überhaupt erst ins Blut gelangen. Besonders niedrige Werte entstehen dagegen beispielsweise dadurch, dass nach einer Operation mit starkem Blutverlust das Blut und damit die Markerkonzentration durch Gewebswasser "verdünnt" wird. Bei einer bekannten Krebserkrankung und kontinuierlich ansteigenden Tumormarkern muss aber immer an ein neuerliches Tumorwachstum gedacht werden.
(http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/untersuchung/tumormarker.php)

Vielleicht wird dich das etwas beruhigen.
Liebe Grüße
flipaldis

Dorle
28.01.2010, 13:58
Hallo Marie
Danke für deine Antwort.Genau so wie du hatte ich das schon öfter gelesen
wollte mich aber nochmal damit beschäftigen wie sich das genau verhällt.
Da sich bestimmt noch mehr Leute dafür interessieren dachte ich dieses Thema gehöre mal in diesen Thread zum nachlesen.

Hi Flipaldis
Genau diese Aussagen hatte ich gesucht und nicht mehr gefunden.
Nun stehen sie ja im richtigen Thread und sind dadurch besser zu finden.
Auch wenn man da sowas im Kopf hat und die Ärzte sagen "Machen sie sich deswegen mal noch nicht verrückt" kann man die Angst doch nicht ganz verdrängen.
Nun habe ich es schriftlich und es geht mir besser damit.
Vielen Dank für deine Mühe
Dorle

ZtGabi
31.01.2010, 23:01
Ein nettes Hallo an alle hier,

es wurde ja schon viel geschrieben über die Bedeutung des Tumormarkers bei der Verlaufskontrolle. Habe mich schon ausführlich informieren können und weiß daher, dass man sich von ihm nicht "knebeln" lassen sollte. Das tu ich auch nicht, aber trotzdem habe ich mal ne Frage an Euch.
Meine letzte OP liegt inzwischen schon über ein Jahr zurück. Der Tumormarker war danach bis auf 5,2 zurückgegangen. Seit etwas mehr als einem halben Jahr steigt er von Kontrolle zu Kontrolle...gaaaaaaanz langsam zwar, aber er steigt, von 5,2, auf 5,6, dann 8,2 auf jetzt 12,1. Ich weiß, er ist noch weit vom Grenzwert entfernt und angesichts der Werte, die mancher von Euch aufweist, ist das regelrecht lächerlich., aber dieser beständige langsame Anstieg lässt mich schon ein ganz klein wenig grübeln. CT wurde jetzt im Januar gemacht. Da haben sie unklare Raumforderungen an der Leber entdeckt, aber das folgende MRT ergab, dass es "wohl doch" (Orginalton der Ärztin) Zysten sind. Kann ich mich darauf verlassen ? Ich muss sagen, dass mein Tumormarker im Vergleich zu manch anderem hier und auch angesichts der Ausbreitung des Krebses im Bauchraum auch zum Zeitpunkt der Diagnosestellung nicht sooo hoch war (441).
Was meint ihr ? Kann ich mich weiter beruhigt zurücklehnen?

Eine gute Nacht wünsche ich allen, die noch heute Abend hier reinschauen.

Ansonsten allen einen guten Wochenstart...Gabi.

Marie_S
01.02.2010, 13:49
Hallo Gabi,

so genau kenne ich mich nicht mit den Markerwerten aus. Mir wurde inzwischen auch schon sehr viel von verschiedenen Ärzten darüber erzählt. Ich hatte auch einen langsamen TM Anstieg (im Oktober auf ca. 100) und jeder Arzt sagte mir auch wenn bildgebend nichts zu sehen ist, müsste ich mich darauf einstellen, das da etwas ist. Und dann fällt er 3 Monate später wieder und auch Dr. Harter aus Wiesbaden sagte: das sieht gut aus und es ist durchaus möglich, dass kein Grund für den Anstieg gefunden wird.

Will damit sagen, dass deine Werte aus den unterschiedlichsten Gründen verrückt spielen können (aber das weißt du sicher selber). 12,1 ist wahrlich kein bedrohlicher Zustand. An deiner Stelle wäre ich auf der Hut, würde lieber ein MRT zuviel als zuwenig machen und vielleicht ist ja auch eine engmaschigere Kontrolle bei dir möglich (ich hatte von Sommer bis Dez. alle 6-8 Wochen eine Kontrolle). Aber allzu verrückt machen, brauchst du dich glaube ich auch nicht.

Wünsche dir alle Gute!
Marie

ZtGabi
09.02.2010, 00:58
Hallöchen Marie,

sorry, dass ich mich erst jetzt für Deine Antwort bedanke, aber ich schau nicht jeden Tag hier herein. Ich denke, Du nimmst meinen Dank aber auch jetzt noch an. ;)

Du hast ja vollkommen Recht, die Ärzte haben zur Bedeutung des Tumormarkers mitunter verschiedene Auffassungen und ja,ich weiß, dass es auch andere Gründe für einen Anstieg geben kann und auch, dass mein Marker doch sehr niedrig ist, vor allem eben noch im Normbereich. Also kein Grund zur Panik, gelle?
Im Allgemeinen beunruhigt mich seit der Diagnosestellung nichts mehr so schnell. Nur manchmal ist man eben etwas übersensibilisiert. :cool:

Im März habe ich wieder Kontrolle und da hoffe ich, dass er bei mir nicht weiter steigt.

Ich wünsche Dir auch einen immer "braven" Tumormarker und alles Gute weiterhin...Gabi. :winke:

Giks
11.02.2010, 10:22
Hallo an Alle,

ich bin neu hier und möchte von meinen Problemen mit Ca 125 berichten. Ich hatte 2008 meine erste Chemotherapie bei einm Marker von 245. Ich habe sie ganz gut vertragen und nach 6 Zyklen war der Marker auf 10,4 gesunken. Danach die übliche Nachsorge und nach nur einem Jahr, begann wieder ein Anstieg. Erst langsam auf 30, dann 60, danach PET, wo man eine Metastase hinter dem Magen im Brustkorb (somit nicht operabel) fand. Die Ärzte waren (3 gleiche Meinungen) der Ansicht, dass man mit einer neuerlichen Chemo unbedingt noch warten soll und, dass man sowieso nicht den Marker, sondern die Symptome behandeln soll. Inzwischen ist der TM auf 389 gestiegen, aber es soll immer noch nicht behandelt werden. Einen Monat soll ich noch warten.

Es geht mir ausgezeichnet, ich habe keine Schmerzen und spüre eigentlich gar nichts, dennoch bin ich natürlich sehr beunruhigt, weiß auch, dass mir diese Chemo ja nicht erspart bleiben wird, aber dennoch vertraue ich den Ärzten. Immer wieder wird mir gesagt, dass man vor 2 Jahren noch nicht dieser Ansicht war und man nun aber dazu gelernt hat und der Marker eigentlich gar nichts aussagt.

Falls jemand damit Erfahrungen hat, bitte melden.

Liebe Grüße
Christa

Marie_S
17.02.2010, 12:43
Hallo Gabi,

manchmal wird der Tumormarker auch "Terrormarker" genannt :eek:. Bis März ist ja nicht mehr weit und dann weißt du wieder ein bisschen mehr. Aber selbst wenn er wieder ein kleines bisschen gestiegen ist, braucht das nichts zu bedeuten.

Hallo Christa,

der Marker wird sicher von vielen Ärzten unterschiedlich interpretiert und auf ihn allein wird in der Regel keine Therapie begonnen. Wenn bildgebend nichts zu finden ist, wird heutzutage wohl eher abgewartet, was eigentlich auch einleuchtend ist.

Habe ich dich denn richtig verstanden, dass man aktuell eine Metastase hinterm Magen gefunden hat? Dann gibt es doch meiner Ansicht nach einen Grund etwas zu unternehmen. Ob nun aber einen Monat hin oder her etwas ausmacht, kann ich dir nicht sagen. Wie haben deine Ärzte dir das denn erklärt? Letzlich vertraue ich allerdings auch immer darauf, was meine Ärzte mir sagen. Und wenn bei dir 3 verschiedene der gleichen Ansicht sind, hört sich das ganz richtig an.

Alles Gute,
Marie

mariama
17.02.2010, 17:23
hallo, ich bin neu hier leider wegen meine mama,
sie hatte eierstockkrebs früh erkannt(ohne metastasen)wurde opperiert und 8 mal chemo die ihr vertig gemacht hat, ihre ca 125 werte waren wehrend der chemo immer zwichen 4 und 6, in ihre erste nachsorge vor 2 monaten ist ca 125 bis 33 aufgestiegen, die erzte verstehen nicht warum und meinen dass sie bis zum nächsten untersuchung wartet . soll diese anstieg auf einen rediziv hinweisen oder nicht unbedigt. ich kann kaum schlafen.
wünsche vieeeeeeeeeeeel glück für alle

ZtGabi
22.06.2010, 00:19
Ein nettes Hallo an alle hier,

muss mich doch auch mal wieder melden, um zu berichten, wie es um meinen Tumormarker steht.

Die Tumormarker-Bestimmung ergab im März erneut einen leichten Anstieg auf 18,3, was ja immernoch kein Grund zur Besorgnis war, da er noch gut im Normbereich lag. Jetzt Anfang Juni ein weiterer Anstieg auf 48,8. Nun wurde meine FÄ "hellhörig" und hat nochmals Blut abgenommen, um sicher zu gehen, dass kein Laborfehler vorlag. Aber auch da war er innerhalb von 6 Tagen auf 51,7 gestiegen. Sie hat mir eine Überweisung für Oberbauchsonographie und Lungenröntgen gegeben. Allerdings musste ich mich bis heute gedulden, weil eher kein Termin zu bekommen war. Lunge - Top (und das obwohl ich bis zur Erkrankung 30 Jahre geraucht habe, allerdings max.10 Zigaretten am Tag). Bei der Sonographie hat sie leider vergößerte Lymphknoten im Bauchraum entdeckt und auch die Leber zeigt unklare Raumforderungen. Morgen muss ich zur FÄ. Dann werde ich sehen, wie es weiter geht. Die Mitteilung hat mich aber nicht großartig schockiert, da ich es schon geahnt habe. Irgendwie ist man doch sensibilisiert, oder ? Zudem habe ich in der Magengegend (so in Höhe des Mageneinganges) oftmals einen Druck verspürt, der sich dann auch auf den Darm ausgeweitet hat und ich sicher auch deshalb wieder Probleme bezüglich eines regelmäßigen Stuhlganges (künstlicher Darmausgang) hatte und habe. Wenn es dann mal wieder "durchgeschlagen" hat, war der Druck weg. Nur wenn ich auf die Stelle drücke, dann schmerzt es etwas. Das war auch heute bei der Sono so.
Fakt ist aber, dass es mir eigentlich gut geht. Zwar nicht mehr so belastbar wie früher, aber alles in allem eben gut und das ist das Wichtigste.
Na, schaun wir mal, wie es weiter geht.

Wünsche allen, die zur Zeit mit Chemo oder Schmerzen zu kämpfen haben, Geduld, Kraft und Zuversicht und allen anderen, denen es zur Zeit gut geht, dass es so bleiben möge.

Marie_S
16.08.2010, 12:16
Hallo zusammen!

Hat jemand von euch Erfahrung mit einem gleichbleibend hohem TM CA 125? Will sagen: mein TM stieg letztes Jahr bis Oktober bis auf 107. Fiel dann bis Januar auf 81 (ohne jegliche Behandlung). Nachsorge im April 79, jetzt im August 78. Bildgebend ist weiterhin nirgens was zu finden. Beschwerden habe ich auch keine.

Werden bei euch auch Zweitmarker bestimmt?

Danke für Infos!

Liebe Grüße,
Marie

ute-ulrike
23.09.2010, 09:00
Hallo zusammen,
bin neu hier und noch etwas ungeschickt im Umgang mit dem Forum.
Ich habe mehr oder weniger di gleiche Frage: ist es überhaupt möglich, dass der Tumormarker CA 125 steigt, ohne dass man wieder ein Rezidiv hat?
Ich bin im Januar 2010 operiert worden, Chemo ging bis Mitte Juli (das übliche, Taxol und Carboplatin), die Marker fielen während der Chemo auf 18, danach 21, dann 28,27,28, und nun 41. Wegen einer Studienteilnahme werden sie alle drei Wochen bestimmt. Ich weiß, dass ich nun warten muss bis zur nächsten Bestimmung, aber ich weiß kaum, wie ich das überstehen soll.
Heißt das nun definitiv, dass ich schon wieder etwas habe?? Kann mir irgendjemand helfen?
Viele Grüße, Ute

Siby
23.09.2010, 13:15
Also, ein einmaliges Ansteigen, hat gar nichts zu bedeuten, es gibt etliche Faktoren, die das bewirken können.
Nur wenn der TM über einen längeren Zeitraum hinweg kontinuierlich ansteigt, kann (muß man) von einem Rezidiv ausgehen. Dann sollte man ein bildgebendes Verfahren durchführen.
Also (leider) warte ab, und mach dich noch nicht verrückt.
Ich drücke dir ganz doll die Daumen.
GLG Siby

Lorli
24.09.2010, 10:50
Ich kann euch nur raten, euch auf euer allgemeines Wohlbefinden zu verlassen und nicht zu viel Wert auf den Tumormarker zu legen.
Ich hatte im Mai 2009 meine goße OP mit ziemlich schlechter Prognose für meine Zukunft. Im Dez war der Marker auf 39 gefallen. Im April traten dann massive Schmerzen im Bauchraum auf und erst dann schickte man mich zum CT, wo man Metastasen in Leber, Lunge, Milz und ein Rezitiv im Bauchraum feststellte. Die Werte des Tumormarkers habe ich nicht erfahren. Ich musste mich einer erneuten Chemo unterziehen. Nach erfolgreichen Abschluss im Sept. und einem erneuten CT habe ich viele Mtastasen in die Flucht geschlagen, ich hoffe für lange Zeit. Mein Tumormarker zeigt aber noch einen Wert von 139.
Ich lasse mich aber davon nicht verrückt machen. Ich lebe mein Leben, versuche die Zukunft optimistisch zu sehen. Man kann an der Krnkheit nichts ändern, aber man sollte auch an seine Mitmenschen denken. Ich habe einen lieben Mann, der schon viele "schwarze Stunden" mit mir erlebt hat und sie wahrscheinlich noch haben wird.
Ich würde euch lieber empfehlen einen guten Onko- Psychologen zu suchen, mit dem ihr über eure Ängste um die Krankheit sprechen könnt und euch nicht so auf den TM- Marker mit seiner extremen Empfindlichkeit auf alle Reize im Körper zu verlassen.

Viele liebe Grüße

marty
24.09.2010, 11:48
Hallo Ihr Lieben,

auf meinen Tumormarker ist auch absolut kein Verlass gewesen. Vor meiner Erst-OP im März 2009, bei der alles Sichtbare entfernt werden konnte, war er auf 149, nach Abschluss der Chemo immer im grünen Bereich (max. 8 bis 15).

Im Juli diesen Jahres bin ich wegen diffuser Oberbauchbeschwerden bei meiner Ärztin gewesen. Beim MRT wurden dann zwei neue Metastasen gefunden. Eine erneute OP im August musste ohne Erfolg abgebrochen werden, da die größte Metastase schon so mit Bauchspeicheldrüse, Gallengang und Leberpforte verwachsen war, dass eine Entfernung lebensbedrohlich gewesen wäre - und das, obwohl der Tumormarker die ganze Zeit nicht angestiegen ist!! Kurz vor der OP wurde sogar extra noch einmal kontrolliert !!

Zur Zeit bekomme ich wieder eine Chemo, um die Tumore möglichst zu verkleinern, damit eventuell doch noch ein OP-Versuch gewagt werden kann (obwohl man mir da nicht allzu viel Hoffnung gemacht hat).

Aufgrund dieser Erfahrung muss ich gestehen, dass ich meinen Tumormarker auch nicht mehr als "Rezidiv-Signal" ansehe, sondern eher danach gehe, wie ich mich fühle.

Ich möchte damit bestimmt nicht alle verunsichern, deren Werte sich im "grünen Bereich" befinden, aber der Tumormarker ist eben wirklich nur ein Kriterium von vielen .....

Viele Grüße an alle

Martina

Giks
25.09.2010, 10:53
hallo an alle!

Also mein TM steigt und fällt, wie es ihm passt. Mein Arzt will beim nächsten Blutbild gar keinen mehr erheben. Einerseits bin ich froh, damit dieser Nervenschlacht zu entkommen, andererseits horche ich ständig in mich hinein, ob da nicht etwas zwickt und zwackt. Häufig spüre ich auch einen leichten Schmerz und fühle mich aufgebläht. Es ist aber aus zu halten, obwohl ich schon recht wehleidig bin. Einige von euch schreiben von Schmerzen im Bauchraum. Wie schlimm sind die?

Auf ein tumormarkerfreies Leben
Christa

Edeka
19.01.2011, 16:03
Hallo,

Marie hatte gefragt, ob bei uns auch Zweitmarker bestimmt werden.

Also... ich hatte vor Krebs massiv Endometriose, die den TM Ca125 in die Höhe treiben kann. Wie Entzündungen auch.
Es ist also möglich, daß mein TM Ca 125 vor der ersten OP auf 131 war wegen der Endometriose und nicht durch den Krebs. Mein Onkologe hat geforscht, was man nun tun kann, um eine effektive Nachsorge zu machen, da der Ca 125 bei mir ja möglicherweise wertlos ist.

Er hat bei mir immer mehrere TM bestimmt (wegen s.o.). CEA, auch den 15-3, 19-9 und nun, ganz neu und angeblich sensationell aussagekräftig: HE 4. Darüber habe ich bisher kaum etwas im Netz finden können, aber mein Onkologe ist toppi und absolut vertrauenswürdig.
Seiner Meinung nach ist der HE-4 noch spezifischer als der Ca 125.
(Ob die Bestimmung der einzelnen Marker -neben Ca125- sinnvoll ist, hängt aber auch von der Histologie ab, also von der Art des Ov-Ca. Es gibt ja diverse unterschiedliche Ov-Ca-Arten.)

Liebe Grüße und alles Gute in die Runde!

Nela54
31.01.2011, 17:28
Hallo an alle,
bislang habe ich hier still mitgelesen und Euere Beiträge haben mir sehr weiter geholfen und auch Mut gemacht. Nun zu mir: im Februar 2010 wurde bei mir ein Ovarialkarzinom IIIc mit Peritonealcarzinose und Metastasen im Netz und Darm diagnostiziert. Es folgte die übliche Mega-OP, in deren Folge auch ein Stoma gelegt wurde. Zunächst einmal war der Schock groß, aber ich habe mich wieder berappelt und auch die Chemo mit Taxol und Carboplatin gut weggesteckt. Im September bin ich zur REHA, danach Urlaub in Spanien und bin seit Oktober wieder arbeiten gegangen, wenn auch mit reduzierter Stundenzahl. Seither geht es mir super, Ende Oktober waren Tumormarker und MRT absolut unauffällig, Ende Dezember hatte ich noch eine Stent-Entfernung im Harnleiter unter Röntgenkontrolle - auch hier und nach diversen Kontrolluntersuchungen war alles im Bauchraum unauffällig. Vor 1 Woche hatte ich wieder einen Nachsorgetermin bei meiner Gynäkolokin - soweit alles OK, und dann der Schock: der Tumormarker ist sozusagen von Null auf 300!!!!!! Hilfe, wie kann das sein!
Auch wenn ich weiß, dass meine Diagnose nicht unbedingt prickelnd ist, aber ich hätte doch gedacht, dass ich ersteinmal meine Ruhe habe, ich wollte als nächsten Schritt das Stoma zurück verlegen lassen, was kompliziert, aber machbar ist, und wieder unerschrocken zur Normalität zurück kehren. Und dann das jetzt. Morgen habe ich einen CT-Termin.
Wie kann es sein, dass der Tumormarker so in die Höhe schießt, gibt es da andere Gründe???? Ich bin völlig aus der Bahn geworfen!
Liebe Grüße
Nela

Claudia55
01.02.2011, 15:36
Nela wie geht es dir? Dein Beitrag hat mich erschüttert. Warst du heute beim CT? Ich wünsche dir von Herzen einen Fehlalarm.

Ganz liebe Grüße an dich von Claudia

Nela54
01.02.2011, 17:44
Hallo Claudia,
Ct war heute und sie haben Gottseidank gleich vor Ort eine Einschätzung gegeben - leider nicht gut. Es gibt den Verdacht auf 2 Lympfknotenmetastasen, ist so noch nicht gesichert, aber scheint wahrscheinlich zu sein. Schöner Schiit - wie man in Norddeutschland so sagt! Ich weiß jetzt gar nicht wie es weiter geht und habe Freitag einen Termin bei meiner Gynäkologin. Bei der Vorstellung von OP und weiterer Chemo wird mir schlecht, ich hatte gedacht, dass ich zumindest noch eine Weile in Ruhe gelassen werde....Aber so ist das, ich werde mich definitiv nicht unterkriegen lassen!!!!!!!
Danke für Deine lieben Worte!
LG
Nela

Claudia55
01.02.2011, 23:15
Ach Nela, das tut mir wirklich leid. Ich kann dich gut verstehen, dass du keine Lust auf eine weitere OP und eine erneute Chemo hast. Weißt du, ob es evt. eine Möglichkeit der Bestrahlung gibt? Ich wünsche dir von Herzen, dass alles wieder gut wird.

Bis bald
Claudia

Edeka
02.02.2011, 00:00
Liebe Nela,

ich habe Deine Beiträge auch gelesen und bin sehr berührt und ich möchte Dir gern ganz viele liebe Grüße schicken!

Edeka

Nela54
02.02.2011, 19:36
Hallo Claudia und Edeka,
Danke für die lieben Worte!!!
Freitag habe ich einen Termin bei meiner Gynäkologin - und dann werden wir weiter sehen.Inzwischen habe ich mich von der emotionalen Achterbahnfahrt
verabschiedet und gewinne meinen Optimismus zurück. Ich habe ja keinerlei Beschwerden, außer Bauchgrummeln vom leckeren CT-Kontrastmittel-Coctail.
Also bin ich heute wieder arbeiten gegangen, das lenkt ab und ich habe super liebe Kollegen.
Ich melde mich wieder
Nela

Nela54
07.02.2011, 17:05
Hallo Ihr,
ich will mal kurz berichten, wies weiter gegangen ist: also der Befund war nicht wirklich prickelnd, nämlich zusätzlich wieder die Peritonealkarzinose. Aber ich habe einen tollen Onkologen, der mir heute wieder viel Mut gemacht hat. Am Freitag starte ich mit Carboplatin und Caelyx - hat auch weniger Nebenwirkungen als die Chemo zuvor und ich werde diese auch gut vertragen!!!! Also, neues Spiel, neues Glück!!!
Seid gegrüßt von einer ziemlich erleichterten Nela

Claudia55
07.02.2011, 22:28
Hallo Nela,

du hörst dich heute schon besser an. Ich wünschen dir von ganzem Herzen, dass die Chemo gut anschlägt. Ich hoffe sehr, dass du uns nur Positives berichten wirst.

Liebe Grüße von Claudia

Wunzelmann
10.02.2011, 19:52
Hallo,ihr Lieben.Ich habe mich erst einmal eingelesen,denn es geht nicht um mich,sondern um eine liebe,mütterliche Freundin von mir.Ich heiße Rita,bin 52 und meine Freundin heißt Vera,sie wird wenn wir ganz viel Glück haben am 27März 68Jahre alt.Vera hatte ein Ovarialkarzinom ,das im Mai 2011 entferntwurde und Bauchfellkrebs mit abgeklebten Kammern.Seit Mai wird sie über den Port mit Nahrung versorgt.Sie hat 14 Chemo Therapien hinter sich,etlich Punktionen wegen dem Bauchwasser,eben das volle Programm.Am 25 Januar sind wir beide noch nach Bad Soden Allendorf gefahren(ich nur als Begleitperson)in dem Glauben eine Reha würde ihr guttun.Doch schon am 2Tag ging es Vera immer schlechter,die Reha musste am 10 Tag abgebrochen werden,Vera wurde mit dem Krankenwagen wieder nach Hildesheim ins KH gebracht.Gestern sagte uns der Arzt das man nur noch die Schmerzen eindämmen kann und sie sich damit auseinandersetzen soll,das sie den Sommer nicht mehr erlebt.Was kann ich denn nur tun?Es muß doch irgendwo noch weitere Möglichkeiten geben.Weiß jemand einen Rat? LG Rita

Steffel
10.02.2011, 20:29
Liebe Rita,

ich antworte Dir nicht, weil ich meine, Dir einen Rat geben zu können. Mir ist nur ein Satz eingefallen, den eine andere Frau hier aus dem Forum mal in einer ähnlichen Situation geschrieben hat.

Ich kann es leider nicht so treffend ausdrücken, aber sinngemäß war es so, dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen ist, wo man das Leben, den Wunsch nach Heilung loslassen muss. Wo man sich eingestehen und irgendwie versuchen muss zu akzeptieren, dass es keine Therapie mehr gibt, dass es tatsächlich nur noch darum geht, die Schmerzen so gut wie möglich zu lindern und der/dem Kranken die verbleibende Lebenszeit gut und würdig zu gestalten.

Ich hoffe, dass ich Dich mit meiner Antwort nicht vor den Kopf gestossen habe sondern Dir vermitteln konnte, was ich meine.

Ich denke, Du bist für Deine Freundin schon eine große Hilfe, indem Du ihr als eine so mitfühlende und unterstützende Gefährtin zur Seite stehst. Ich wünsche ihr, dass sie keine großen Schmerzen leiden muss.

Viele Grüße
Monika

Wunzelmann
10.02.2011, 22:53
Danke Steffel, da ist wirklich was wahres dran.Nur es macht mich wütend,Menschen fliegen zum Mond,entwickeln und erfinden alles mögliche was niemand braucht,aber gegen den Krebs kommt kaum jemand an.Im Moment ist Vera noch auf der Palliativstation im Krankenhaus untergebracht.Heute war eine Sozialarbeiterin bei ihr und hat ihr mitgeteilt das sie nächste Woche nach hause oder in ein Pflegeheim muß.Nach hause ist nicht gut weil ihr Mann Alkoholkrank ist,Pflegeheim ist auch nicht gut,da sie ein eigenes Haus haben und daher einen hohen monatlichen Eigenanteil zahlen müssten.Ihre beiden Kinder kümmern sich auch einen Quark um sie.Aber jetzt habe ich hier genug gejammert.nur schlafen kann ich auch noch nicht.Morgen fahre ich wieder zu ihr ins KH und werde versuchen das sie nicht merkt wie traurig ich bin. Danke LG Rita

Claudia55
11.02.2011, 11:18
Hallo, was mich dabei erschüttert ist die persönliche Situation deiner Freundin. Das ist ja richtig schrecklich. Sie hat ja aufgrund dieser häuslichen Situation überhaupt keine Lebensperspektive. Du ahnst nicht wie leid mir das alles tut. Zum Glück hat sie wenigstens dich.
Liebe Grüße von Claudia

HeikeL
11.02.2011, 11:21
Hallo Rita !

Herzlich willkommen hier, auch wenn Du sicher lieber nicht hier wärst.
Ich kann mich Monikas Wrten nur anschließen.
Die Krankheit Veras scheint leider nur in eine bestimmte Richtung zu gehen und es ist auch wichtig, dies zu akzeptieren.

Warum Vera in ein Pflegeheim soll, ist mir allerdings unverständlich.
Es gibt hier in der Gegend genügend gute Hospize.
In Hildesheim kenne ich keines, aber in Braunschweig gibt es zwei, in Salzgitter ein sehr, sehr schönes, in Goslar gibt es eins und in Hannover wird es sicher auch einige geben.
Ich denke, Vera wäre besser in einem Hospiz als in einem Altenheim untergebracht.Schalte doch die Sozialarbeiter der Klinik ein ! Ist sie in HI in einem "privaten" Krankenhaus oder in dem kirchlichen ?

Wenn Du näheres wissen möchtest, kannst Du mich gerne per PN kontaktieren.

Ich wünsche Euch viel Kraft und Vera noch eine gute Lebensqualität

Liebe Grüße
Heike

Wunzelmann
11.02.2011, 12:01
Danke ihr Lieben,Vera ist in Hildesheim im Bernwardskrankenhaus.Hier in Hildesheim gibt es ein Heim mit einer Palliativstation.Mit denen hatte ich mich vorgestern schon in Verbindung gesetzt.Problem ist,das sie bei Pflegestufe1 schon 1268Euro monatlich dazuzahlen muß da sie ein eigenes Haus haben und ein bisschen Erspartes.Somit kommt das Sozialamt nicht dafür auf. Ihr Mann hat absolutes Kontaktverbot zu Vera von der Ärztin bekommen.Nachher fahre ich zu ihr und werde den Rest des Tages mit ihr dort verbringen.Vielleicht habe ich mal Glück und treffe jemanden vom sozialdienst an. Danke nochmal,bestimmt auch in Veras Namen. LG Rita

Josho Kansai
04.04.2011, 14:49
Liebe Frauen,

ich bin Josho, war 2006 hier aktiv wegen Brustkrebs. Seither alles in Ordnung, aber jetzt hat meine Gyn eine verdächtige Zyste an meinem linken Eierstock entdeckt. Es wurde gleich ein MRT gemacht, Ergebnis: Tumor ist 8 cm groß, teils zystisch, teils solide, die soliden Teile haben mäßig bis deutlich Kontrastmittel aufgenommen. Der Tumor ist allseits von einer Kapsel umgeben. Es besteht eine geringe Sekretansammlung im Douglas (Raum hinter der Gebärmutter). Außerdem habe ich multiple Myome in der Gebärmutter, das wußte ich schon seit 2006, die verhalten sich aber unauffällig.
Am 18.4. muss ich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.
Bis jetzt dachte ich, kann dies oder jenes sein. Jetzt hat meine Gyn aber die Tumormarker bestimmen lassen, CA 125 ist bei 19, aber CEA bei 44!! *schluck* Weiß jemand von euch, was das zu bedeuten hat? Meine Gyn scheint der Überzeugung zu sein, dass ich Eierstockkrebs habe! Was meint ihr?

Liebe Grüße

Ruth

frieda3
04.04.2011, 18:47
liebe ruth,

auch bei mir waren myome zuerst gesehen worden. allerdings war der tm bei ca. 600.
19 ist zwar noch im normbereich, aber mein erstes rezidiv war bei tm 27 (normbereich) bereits da. auch ein erhöhter cea-wert als korrespondenz ist manchmal ein merkmal.
deshalb lass doch in einem zertifizierten ek-zentrum in deiner nähe eine bauchspiegelung durchführen. das mrt würde ich ernst nehmen. die zentren kannst du bei der ago-ovar googeln. zunächst mal ist deine gyn doch sehr aufmerksam. ich hoffe, dass sie unrecht hat.

liebe grüße
frieda3

Josho Kansai
04.04.2011, 20:01
Liebe Frieda,

vielen Dank für Deine Antwort. Ja, ich muss den Befund sicher ernst nehmen, und meine Gyn ist super. Ich kenne sie erst seit Februar, weil ich gerade umgezogen bin (von Frankfurt nach Bochum), aber ich hatte gleich einen guten Eindruck von ihr. Sie redet nicht um den heißen Brei herum und schickt einen nicht mit beruhigenden Worten weg, sondern lieber gleich in die Röhre! Ich gehe am 18. April ins Krankenhaus zur "Untersuchung". Bis jetzt konnte mir niemand so richtig sagen, wie diese Untersuchung aussehen wird, aber es wird sicher auf eine Bauchspiegelung hinauslaufen. Alle sagen, ich könnte abends wieder heimgehen, aber ich glaube, ich nehme doch lieber ein Nachthemd und meine Zahnbürste und Wäsche zum Wechseln mit. Und Insulin und meine Blutdruckmedikamente.
Übrigens, alle Alternativen, die ich beim Googeln gefunden habe und die einen erhöhten CEA-Wert verursachen können, finde ich noch gruseliger als EK. Hoffentlich rede ich mir meine Situation nicht zu früh schön...

Liebe Grüße, und einen schönen Abend für alle

Ruth