Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Den Kampf verloren es geht zu ende
Hallo alle zusammen,
mein Name ist Tina und meine geliebte Mam hat BSDK ist operiert worden am 15.01.2009 doch sie will einfach nicht mehr , sie kommt einfach nicht hoch ich bin mit meinen Nerven am Ende fahre jeden tag 64 km zu ihr. Jetzt am Wochenende mußte ich eine Auszeit nehmen doch es war schlimm, ich kämpfte stets mit mir ,nicht ins Auto zu springen und doch zu ihr zu fahren.
Und dann kam gestern der große Schock ,mein Dad rief an und sagte mir unter Tränen das Mama auf Intensiv liegt wegen Atemnot und der Arzt hätte gesagt es sehe schlecht aus . Ich dachte ich müßte mich übergeben so erschrocken war ich und dann kamen die quälenden fragen wie " wärst du doch hingefahren " ich dachte ich dreh durch mein Bruder kam mich abholen und wir fuhren nach Essen und es schneite so sehr .
Als wir um ca. 20:00 Uhr dort ankamen und ich zu ihr durfte, bekam ich einen solchen Schrecken als ich sie sah ,in 2 Tagen war sie so eingefallen ich konnte kaum meine Tränen zurückhalten.Als ich ihr einen Kuss auf ihre Stirn gab, schlug sie die Augen auf und machte ganz große Augen als sie mich sah und sie lächelte stellt euch das mal vor, mir ging das Herz auf weil ich sie seit ewigkeiten nicht mehr lächeln gesehen habe.
Ich mußte mich zu ihr beugen und sie flüsterte mir ins Ohr das sie mich liebe und ich mir keine Sorgen machen brauche alles würde wieder gut werden, sie wolle jetzt kämpfen ich sagte ihr das ich sie auch ganz doll liebe und dann haben wir das erstemal zusammen geweint, glaubt mir das tat so gut.
Danach ging es mir etwas besser ,heute hat mein Dad mit dem Arzt gesprochen er wollte noch einige Tests machen wie CT usw. und gleich um 18:00 uhr kriegen wir bescheid was jetzt genau los ist mit ihr denn die Atemnot hat sie seit der OP und das ist nicht normal oder ?
Liebe Grüße Tina
PS. Sorry habe vergessen zu erwähnen das ich neu bin und seit Dezember eine stille Leserin war und ihr alle mir still geholfen habt durch eure Beiträge.
Verzeiht mir meine schreibweise bin noch ein wenig durcheinander.
Hallo Tina,
ja es ist erschreckend wie schnell sich ein Mensch verändern kann.
Was ist bei Deiner Mutter operiert worden?
Das Deine Mutter zwischendurch aufgeben will, gerade wenn es ihr so schlecht geht ist normal, das habe ich gerade mit meiner Schwester auch. Bei meiner Schwester ist das Tief im Abklingen, sie befindet sich psychisch auf dem Weg wieder nach oben.
Aber Deine Mutter will ja kämpfen, das hat sie Dir gesagt.
Und das Du mal eine Auszeit brauchst ist richtig, wir als Angehörige müssen auch auf unsere Kräfte achten, wir dürfen nicht schlapp machen, unsere Lieben brauchen uns. Und deshalb muß eine Auszeit mal sein.
Deshalb brauchst Du kein schlechtes Gewissen haben.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft, ein dickes Kraftpaket für Deine Mutter, nicht aufgeben und kämpfen.
Liebe Grüße
Daggi1
Liebe Daggi ,
bei meiner Mutter wurde die Whipple OP durchgeführt seit Sonntag liegt sie auf der Intensivstation wegen akuter Atemnot , und gestern Abend mußte ich zur Uniklinik weil sie Notoperieren mußten die hat wieder ca. 4 Std. gedauert im Bauchraum hat sich wieder Eiter angesammelt .
Die OP war so gegen 22:30 Ende wir haben fast 5 Std. da gesessen und gewartet dann erfuhr ich auch noch das sie eine Lungenembolie hat,
ich dachte mich trifft der Schlag, was muß sie noch alles erdulden?
Ach liebe Daggi , dass mit deiner Schwester habe ich auch die ganze Zeit verfolg, und ich wünsche uns allen ganz viel Krafft und das wir die Hoffnung nicht verlieren und unsere Lieben nicht aufgeben zu kämpfen.
Vielen Dank für deine lieben Worte ,dass gibt mir wieder Kraft für die nächsten Tage.
Liebe Grüße
Tina
Liebe Tina,
ich drücke ganz fest die Daumen, dass sich die akute Lage entspannt und es Deiner Mutter bald besser geht!
Ich denke, sie ist in Essen (war doch Essen?) in guten Händen. Die Onkologie hat dort einen sehr guten Ruf und den Rest bekommen sie auch hin! Bestimmt!! Vor allem, wo Deine Mutter doch nun kämpfen will. Das ist schon die "halbe Miete"!
Ganz viele gute Wünsche an Dich und Deine Familie
Birgit
Liebe Birgit ,
wieder einmal Danke für Deinen lieben Zuspruch das kann ich jetzt gut gebrauchen.
Im Moment geht es mir nicht so gut der Kreislauf hat schlapp gemacht und meine Nerven liegen blank,Papa hat mich gerade angerufen Mama ist soweit Stabil doch das beruhigt mich nicht ein bischen.
Ja sie liegt in Essen , ich weiß das da alles für sie nur erdenkliche getan wird
gebe die Hoffnung auch nicht auf ,
Viele Liebe Grüße
Tina
rosi1942
17.02.2009, 20:01
Hallo, lb.Tina!
Ich kann Dir gut nachfühlen, wie das ist, wenn der Mensch, den man liebt, plötzlich aufgeben will. Aber es freut mich, dass Deine Mam wieder kämpfen möchte. Das ist auch ein Teil Dir zuzuschreiben. Sie hat Dich wieder gesehen, auch wenn es nur ein Wochenende dazwischen war. Das gibt ihr wieder neue Kraft. Du hast bestimmt eine sehr enge Bindung zu Deiner Mama.
Ich wünsche Dir noch sehr viel Kraft, ich qweiß wovon ich rede od.schreibe.
Liebe Grüsse
Rosi
Hallo Rosi,
vielen Dank für Deine lieben Worte ,all die lieben Mutmachenden Zeilen
kann ich zzt. sehr gut gebrauchen, damit ich wieder Kraft finde um mit meine Mam weiter zu kämpfen ich liebe sie sehr und werde nicht aufgeben.
Liebe Grüße
Tina
Liebe Tina
Es tut mir leid um deine Mama und ich hoffe und wünsche euch das sich deine Mama wieder erholen wird auch wenn die Diagnose nicht gut ist,aber die Hoffnung soll man nie aufgeben auch wenn deine Mama mal aufgeben wollte es ist zu verstehen.
Ich wünsche euch viel Kraft und seid immer für euere Mama da.
Alles gute für euch.
Liebe grüße
Angelika
Liebe Angelika,
Danke für Deine lieben Worte,morgen fahre ich zu meiner Mam,sie wird heute ganz langsam aus dem künstlichen Koma geholt,der Arzr sagt das alles gut gelaufen ist und sie alles erdenkliche getan haben .
Jetzt liegt es an Mama , sie müsse jetzt mithelfen und sie hat es mir versprochen und bis jetzt ihre Versprechen immer gehalten.
Ach ich freu mich schon darauf sie zu sehen und dann werde ich sie wieder knuddeln und abküssen, damit bringe ich sie immer zum lächeln.
Jetzt geht es mir schon ein kleinwenig besser,:D
Viele liebe Grüße
Tina
Hallo Tina,
wie geht es Deiner Mutter heute?
Die Lungenembolie ist leider nach jeder OP möglich.
Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Kraft um Deiner Mam beizustehen und Deiner Mutter schicke ich einige Kraftpakete, kann sie bestimmt gebrauchen.
Nie aufgeben, auch wenn es schwerfällt, weiterkämpfen, es wird alles gut.
liebe Grüße
Daggi1
Hallo Tina,
unsere Einträge haben sich wohl überschnitten ;)
Schön das es ganz gut gelaufen ist.
Liebe Grüße
Daggi1
Liebe Daggi,
ja ist das nicht schön? Ich bin jetzt wieder voller Hoffnung und habe durch Eure lieben Worte auch wieder etwas Kraft für die kommende Zeit bekommen, ich bin froh Euch zu haben denn in meinem Umfeld gibt es niemanden mit dem ich darüber reden kann mittlerweile wenn ich was sage sehen mich alle an als würden sie denken , meine güte jetzt fängt die schon wieder damit an.
Deshalb sage ich nichts mehr und geselle mich lieber zu euch ich bin so dankbar das es euch gibt, glaube mir das hilft mir sehr.
Alles liebe Tina
Bei dem, was sie alles mitmachen musste, ist es kein Wunder, dass sie das Gefühl hat, sie könnte nicht mehr! Meine Mutter ist bis jetzt (Whipple war am 1.10.08) noch nicht über diese schwere Op hinweg, obwohl sie keinerlei Komplikationen danach hatte! Zum Beispiel kann sie erst jetzt wieder einigermaßen essen und hat Appetit. Der normale Alltag ist aber immer noch nicht zu bewältigen, nach jeder 'kleinen' Anstrengung, z.B. runter zum Briefkasten gehen (mit Fahrstuhl), muss sie sich hinlegen. Trotzdem gibt es Fortschritte, denn noch vor ein paar Wochen hat sie sich alleine gar nicht vor die Wohnungstür getraut.
Ich will dir ja keine Angst machen, aber es liegt noch ein langer steiniger Weg vor euch. Ich umarme dich und wünsche dir und deinen Eltern ganz viel Mut und Kraft. :pftroest:
Liebe Grüße von Ela
Ursula Krug
19.02.2009, 13:06
Hallo,
ich bin zufällig auf den Krebs Kompass gestoßen. Bin auch eine Betroffene. Hatte letztes Jahr im Mai eine Whipple-OP, ging alles gut. Aber es braucht eine gewisse Zeit, bis man sich erholt hat.
Was mir bei vielen auffällt, sie haben Durchfälle und Bauchschmerzen. Wie sieht das bei Euch mit den Enzymen aus? Bekommt Ihr welche. Wenn nicht, sprecht Euren Arzt darauf an, das ist ganz wichtig!
Noch einen Tipp: Schaut Euch mal im Internet die Seite von TEB-Selbsthilfegruppe an. Dort können Betroffene und Angehörige Unterstützung finden. Ist eine ganz tolle Gruppe, die einem wirklich viel Unterstützung geben kann!
Alles Gute und weiterhin viel Kraft!
Ursula
Hallo liebe Ela,
du machst mir keine Angst , ich weiß das es noch ein weiter weg ist für uns , doch all die lieben hier im forum helfen einem doch sehr und man ist für jede liebe und mut machende nachricht dankbar .
Gestern war ich bei mama und so geht es ihr den umständen entsprechend gut jetzt hat sie nur probleme mit dem essen sie kann nichts drinn behalten muß sich danach erbrechen , ich weiß nicht was wir dagegen tun können .
Sie bekommt wunschkost, jetzt möchte sie essen und kann es nicht das ist sehr frustrierend, und sie hat sich wundgelegen, was kann man denn dagegen tun hast du vielleicht einen rat für mich?
Ich wünsche dir und deiner mama alles liebe und viel kraft, ich umarme dich auch liebe grüße Tina
Liebe Tina,
bitte sprich mit Eurem Arzt ob er was gegen das Erbrechen machen kann. Meine Schwester hat dagegen Tropfen und Tabletten bekommen, die helfen gut.
Gegen das Wundliegen gibt es eine sog. Wechseldruckmatraze. Diese Matraze wird mittels eines Generators mit Luft aufgeblasen und es wechselt immer die Luftkammern, damit kein Wundliegen passieren kann. Spreche mit Eurem Hausarzt oder mit der Krankenkasse. Die Matraze wird geliehen solange man sie braucht. Leider liegt sich ein Mensch schnell wund. Schmiere nicht irgendwas drauf, sonst wird die Haut aufgeweicht. Sprich auch hier den Hausarzt an. Meine Schwester will sie leider noch nicht.
Liebe Grüße und ein großes Kraftpaket für Deine Mutter
Daggi1
Deine Mutter liegt doch noch im Krankenhaus? Dann dürfte das Wundliegen eigentlich nicht passieren. Sprich doch dort die Schwestern auf die spezielle Matraze an.Wir hatten für meine Mutter damals auch von der Krankenkasse die Matraze bekommen.
Hallo liebe Tina, deine Umarmung tut so gut, gerade war ich bei Mama im Krankenhaus, sie bekommt die nächste Runde Chemo.
Das Wundliegen hatte meine Mutter auch, weil sie so abgenommen hatte und direkt auf dem Steißknochen lag. Sie hat einen Verband bekommen und sich dann öfters auf die Seite gedreht, und als sie öfter aufstehen konnte, ist es verheilt... evtl. hilft auch eine spezielle Matratzenauflage oder ein Wasserbett.
Das Erbrechen ist wirklich schlimm, weil es auch so weh tut durch die Op. Meine Mutter hat Paspertin bekommen, da wurde es etwas besser. Sie konnt auch kaum was runterbringen, war nach 2 oder 3 Bissen schon satt. Vielleicht probiert ihr es (falls ihr das nicht ohnehin schon tut) mit ganz winzigen Portionen? Wenn meine Mutter einen vollen Teller sah, hatte sie schon gegessen. Ich hab ihr dann immer kleine Winzportionen gemacht, und das dafür dann öfters.
Trotz allem hat sie weiter abgenommen. Vor ein paar Wochen, ziemlich genau 4 Monate nach der OP hatte sie plötzlich Appetit - auf Kasseler mit Kartoffelbrei und Sauerkraut. Ich hab erst ihre Ärztin angerufen und gefragt wegen des Sauerkrauts, mir war das nicht geheuer, aber die meinte, kochen Sie es ihr - und es blieb drin! Ab da hatte sie mehr Appetit und hat sich auch oft selber gekocht, je nach Laune hat sie dann gesagt, kauf mir dies oder das. Ich war so froh. Jeder hatte gesagt, die Übelkeit vergeht und das mit dem Essen klappt wieder, aber es war sehr schwer auszuhalten, sie von Tag zu Tag dünner werden zu sehen. Sie hat 33 kg verloren. Jetzt geht es ganz langsam wieder aufwärts. Auch bei euch wird es aufwärts gehen und der Lebensmut kommt mit jedem Tag, wo es besser geht, wieder ein Stückchen zurück.
Ach, und noch was: meine Mama hat mir heute gesagt, sie wäre oft fast verzweifelt, wenn ich sie zum Essen gedrängt habe.... und wenn ich dauernd hin und her gerannt bin, um ihr was zu kochen, und ständig mit neuen Vorschlägen kam... ich hatte keine Ahnung, dass ihr das so zusetzt, hätte sie vielleicht lieber mal in Ruhe lassen sollen... nur so als Gedanke. (Ich hatte es ja auch nur gut gemeint, mein Vater lebt schon lange nicht mehr und ich fühlte mich so für sie verantwortlich.)
Ich weiß nicht, ob das alles hilfreich war... aber du weißt, du bist nicht alleine mit deinem Kummer. Ich drück dich und deiner Mama liebe Grüße und gute Besserung. Es wird wirklich besser, auch wenn man es kaum glauben mag, weil es so langsam geht.
Liebe Grüße von Ela :pftroest:
Hallo Daggi,
ja mama liegt noch in der uniklinik , ich hätte auch nicht gedacht das da sowas passiert doch es ist so.
Werde morgen die schwester darauf ansprechen , das darf eigentlich nicht sein in so einer renomierten klinik denn sie liegt da schon seit 6 wochen.
Ich krieg echt langsam die krise , erst die 2. op jetzt geht es mama viel besser und jetzt noch das wundliegen , ich muß zugeben das ich langsam ein wenig überfordert bin weil ich ständig den ärzten hinterher rennen muß um dies oder das zu erfragen.
Und ich bin so dankbar das es das forum gibt, hier habe ich viel erfahren und konnte es nutzen den ärzten gegenüber.
Und das mit der übelkeit regel ich auch noch morgen kann doch nicht sein das man die schwestern auf alles aufmerksam machen muß die wissen doch darüber bescheid und tun nichts so langsam verliere ich den glauben und meine geduld.
Man hat doch schon genug sorgen und ängste und weiß kaum noch wo einem der kopf steht und dann muß man sich noch mit sowas rumärgern , wo mama doch schon genug mitgemacht hat.
danke für die tips ich werde mich morgen sofort darum kümmern-
Liebe Grüße Tina
Liebe Ela ,
ja du hast recht wir haben mama auch immer darauf gedrängt das sie essen muß doch das war total falsch.
Jetzt lassen wir sie in ruhe und sie ißt mehrere portionen über den tag verteilt,heute ging es und sie mußte nicht brechen weil sie kleinere portionen gegessen hat.
das mit dem wundliegen ist ein witz das dürfte gerade in solch einer renomierten klinik nicht passieren, also die können sich auf was gefasst machen, ich habe bei google darüber gelesen und ich habe echt angst bekommen zwecks bakterien und pilz sowie blutvergiftung ich war richtig entsetzt.
Morgen werde ich erst einmal nachsehen wie groß die wunde ist und was die dagegen getan haben und ob die einen hydroaktiven wundverband angelegt haben , auch werde ich nachfragen ob mama zusätzliche vitamin und mineralstoffpräparatezum ausgleich bekommt.
Habe morgen wieder ein volles programm, doch es soll ihr gut gehen sie hat doch schon soviel mitgemacht und ich tue alles für mama da ich sie liebe und sie es verdient hat das man sich um sie kümmert.und ich glaube ein bischen gefällt es ihr im mittelpunkt zu stehen denn ab und zu sehe ich ein kleines verschmitztes lächeln wenn ich mich so sehr um sie kümmere.
Und allein dieses kleine lächeln ist es wert stimmts?
Wie geht es deiner mam denn heute nach der chemo? Drücke dich ganz fest in gedanken bin ich bei dir.
Alles liebe Tina
Liebe Tina, das mit dem vollen Programm kenne ich. Meine eigene Familie braucht mich ja auch, der Job läuft so nebenher, und Urlaub wäre mal dringend nötig. Vergiss bei aller Liebe nicht, auf dich selber aufzupassen, mich hat der Stress so umgeworfen, dass ich seit Oktober wegen Depressionen in Behandlung bin. Ich nehme Tabletten, es geht jetzt so einigermaßen. Es nimmt einen fast ebenso mit, als wenn man selber krank wäre, geht es dir auch so?
Ich hoffe, deiner Mama geht es besser und sie hat ihren Verband bekommen. Es ist wirklich ein Witz, dass so was im Krankenhaus vorkommt, aber als meine Mutter noch in der Chirurgie lag. war das Pflegepersonal oft dermaßen abgehetzt, dass es mich gewundert hat, dass der Betrieb trotzdem irgendwie weiterlief.
Jetzt liegt sie in der Strahlenklinik, eine rein onkologische Station mit ganz lieben Ärztinnen und Schwestern/Pflegern. Die nehmen sich viel Zeit und da gehört sie nach insges. 7 Wochen Aufenthalt mit Bestrahlung/Chemo schon fast zur Familie. Die Chemo verträgt sie gut. Bis jetzt keine Übelkeit (sie bekommt auch Medikamente, aber trotzdem), nur ab und zu Durchfall. Haare sind dünner, aber noch da, und die Leukozyten gehen regelmäßig in den Keller, aber das ist wohl ganz normal und erholt sich wieder.
Wie läuft es bei deiner Mutter weiter, muss sie auch Bestrahlung und Chemo machen?
Bei meiner Mama machen sie heute CT. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, hoffentlich ist es in Ordnung und es ist nichts mehr gewachsen...
Ganz liebe Grüße und alles Gute für deine Mama!!
Ela
Liebe Ela,
Oh man dann hat es dich ja ganz schön erwischt, so schlimm ist es bei mir noch nicht.
Manchmal könnte ich zwar einfach davon laufen doch dann packt mich wieder der ehrgeiz alles für mama zu tun damit ich sie nicht verliere. Und all die lieben zusprüche hier im forum helfen mir besonders damit umgehen zu können und wieder kraft zu bekommen.
Ich kann mich nur immer wieder bei euch all den lieben bedanken das ihr mir mut und hoffnung macht.
Meine mama bekommt keine chemo weil der tumor komplett entfernt werden konnte und das gestrige ct ergab das alles in bester ordnung ist .
Wir müssen sie nur wieder auf die beine bekommen,den hydroaktiven verband hat sie bekommen und eine andere matratze auch und es kommt jeden tag ein physiotherapeut .
Mit dem essen klappt es auch außer auf milchprodukte kann sie im moment nicht davon wird ihr übel.
Die wunschkost tut ihr übriges , bis jetzt toi toi toi hoffe es bleibt so,am freitag hat sie geburtstag und sie hat sich ein stück kirschboden gewünscht den macht mein paps selbst und das soll sie bekommen.
Hoffe deine mam hält sich weiter so tapfer und das es ihr gut geht, sage mir bescheid was das ct ergeben hat es wird schon gut gehen, gib die hoffnung nicht auf.
Und schone dich ein bischen ich weiß es ist nicht so einfach doch es bringt euch nichts wenn du noch mehr krank wirst deine mam braucht dich .
Drücke dich ganz fest , liebe grüße auch an deine mam ich denke an euch
alles liebe Tina
Hallo Ihr lieben,
schlechte nachrichten, der arzt teilte mir heute mit das wir damit rechnen müssen das es jeden tag zu ende gehen kann mit mama.
Bevor er das sagte hat mama zu mir gesagt das sie angst hat es nicht zu schaffen, ich habe ihr gut zu geredet sie bräuchte sich keine sorgen machen alles würde gut werden.
Ich sagte dies dem arzt und er meinte das mama es spüren würde das es zu ende geht , ich mußte so weinen und bin erst mal raus aus der klinik .
Später als ich wieder nach mama ging sah sie mich ganz komisch an und winkte mich zu ihr stellt euch vor sie tröstete mich und meinte ich bräuchte keine angst haben und nicht weinen sie liebe mich sehr und wenn die zeit kommt würde sie doch immer bei mir sein. Ich sagte ihr sie könne noch nicht gehen weil ich sie noch bräuchte da lächelte sie so gut sie konnte und meinte es wäre so langsam an der zeit das ich sie loslasse.
Mein gott ich bin fast durchgedreht mußte mich sehr zusammen reißen, ich fühle nur eine große leere und meine gefühle fahren dann widerum achterbahn ich könnte schreien ich fühle mich wie zerrissen.
Das kann doch nicht sein, das alles umsonst war ??
War heute den ganzen tag bei ihr , morgenfrüh fahre ich wieder zu ihr,
habe mir vorerst frei genommen.
Ich will die zeit mit ihr genießen die uns noch bleibt,sorry kann jetzt nicht mehr weiterschreiben es zerreißt mich ich muß so sehr weinen.
Liebe Grüße Tina
mamamaus
02.03.2009, 20:15
Liebe Tina,
als ich gerade Deine Zeilen las, war ich ein wenig verwirrt. Vor nicht mehr einer Woche hörte sich doch noch alles so positiv an, Tumor komplett entfernt, Chemo nicht nötig, "nur" auf die Beine kommen...
Mein Gott, was ist denn passiert? Ich weiß ja selbst, wie schnell es gehen kann, aber so ein plötzlicher Abschwung ... es tut mir so unendlich leid ...
Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll ... Fühl Dich ganz lieb gedrückt; ich schicke Dir viele Kraftpakete und eine feste Umarmung ...
Sabine
Liebe Sabine,
ja ich weiß es ist unglaublich doch das ist die realität, es spielen mehrere faktoren eine rolle ihr alter(79) , lungenembolie,pankreaszyste atem beschwerden und die psyche.
Sie liegt seit dem 14.01.2009 in der klinik wurde mittlerweile 2x operiert sie hat alles tapfer ertragen doch jetzt kann sie einfach nicht mehr ,ich habe die halbe nacht über alles nachgedacht, und trotz meiner angst sie zu verlieren bin ich zu der erkenntnis gekommen das es egoistisch von mir ist ,sie halten zu wollen obwohl ich tag täglich sehe wie sie leidet.
Ich werde gleich zu ihr fahren , melde mich später nochmal.
Vielleicht ich hoffe es, berappelt sie sich noch mal doch ganz ehrlich sabine ich glaube es nicht, es macht mich wahnsinnig ihr nicht helfen zu können und wenn ihr arzt so eine aussage macht das sagt doch schon alles oder?
Ach ich weiß auch nicht mehr was ich denken oder sagen soll es ist zum schreien ich fühle mich im moment leer und abgestumpft und die angst überwiegt alles, bin hin und her gerissen.
Danke für die liebe umarmung und die kraftpakete vielleicht geschieht ja doch noch ein wunder , bin froh euch zu haben.
Bis später
liebe grüße tina
Oh du lieber Gott, nein, das kann doch nicht wahr sein - ich hatte in den letzeten Tagen wenig Zeit, habe aber gelesen, dass der Tumor komplett entfernt war und dachte, das sieht gut aus... fühl dich ganz fest gedrückt, ich bin in Gedanken bei dir und deiner Mama, hoffe, dass sie leicht hinübergehen kann und sich nicht mehr quälen muss. :cry:
Ganz liebe Grüße von Ela
Ich hoffe, es hat noch geklappt mit dem Kirschboden...
ich bin so traurig euretwegen.
Bei uns sieht es widersprüchlich aus, auf dem Ct ist weiter nichts zu sehen, aber die Tumormarker sind nach wie vor hoch, also läuft die Chemo weiter. Das Blutbild wird immer schlechter, trotzdem geht es ihr einigermaßen.
Ich denk an euch.
Liebe Grüße und eine tröstende Umarmung von Ela
mamamaus
03.03.2009, 19:44
Liebe Tina,
ich habe Dein Post gerade erst gelesen, denn heute haben wir meine Mama beerdigt.
Ich kann Deine Gedanken so gut nachvollziehen ...
Bei meiner Mum haben die Ärzte zuerst von Monaten oder Jahren, dann von Monaten oder Wochen, dann nur noch von Wochen geredet. Die letzte Prognose der Pflegeschwester war: " eher diese als nächste Woche". Das alles binnen 3 Wochen. Gestorben ist sie wenige Tage später.
Die Mutter meiner Freundin ist ebenfalls erkrankt, hat OP und Reha hinter sich, bekommt ambulante Chemo und wohnt alleine zu Hause. Sie ist über 70 und meine Freundin fährt lediglich 1x am Tag kurz vorbei, um nach dem rechten zu sehen oder sie zum Einkaufen abzuholen.
Zu Beginn der Erkrankung (Anfang Nov. 2008) gab man ihr, mit viel Glück, noch 3 Monate. Mittlerweile ist es März.
Soviel zur Zuverlässigkeit von medizinischen Prognosen...
Ist erst einmal ein gewisses Stadium der Erkrankung erreicht, ist allen Angehörigen hier klar, wo die Reise letztendlich hingeht. Die Frage ist dann nicht mehr "ob", sondern lediglich noch "wann" und "wie".
Bei mir war es an einem gewissen Punkt auch so, dass ich nicht mehr auf Besserung/Heilung (das lag einfach nicht mehr im Bereich des möglichen), sondern nur noch auf ein schmerzfreies und würdiges, Ende gehofft habe. Die Liebe zu meiner Mum hatte den Egoismus besiegt.
Ich denke, an diesem Punkt bist auch Du nun angekommen. Und kannst damit auch annehmen, was ist oder sein wird.
Als ich die Nachricht vom Tod erhielt (sie hat sich schlafend weggeschlichen, als wir alle nach mehreren durchgewachten Nächten mal endlich selbst in einen tiefen Schlaf gefallen waren), war ich dann seltsamerweise ganz ruhig...
Ich wünsche Deiner Mama einen würdigen, schmerzfreien Abschied von dieser Welt. Wann immer der auch sein wird. Und Dir, dass Du irgendwann den Frieden mit diesem Abschied finden kannst.
Denn das habe ich mittlerweile getan. Das heißt nicht, dass ich manchmal nicht noch Heulkrämpfe bekomme, aus Verzweiflung und Trauer auf meine Kissen trommele oder beim Anblick gemeinsamer Erinnerungsstücke in Tränen ausbreche. Aber diese Redewendung, die oft unter den Traueranzeigen steht (und die ich füher immer völlig dämlich fand), hat schon ihre Berechtigung:
"wenn aus Leben leiden wird, ist Sterben eine Gnade".
Liebe Grüße,
fest daran glaubend, dass der Tod nur den Körper eines Menschen, nicht aber seine Seele zerstören kann,
und Dir eine feste Umarmung schickend
Sabine
Volker P
03.03.2009, 19:51
Hallo Tina
ich wünsche dir die Kraft das alles durchzu stehen. Ich hatte die Hoffnung das deine Mutter es schafft, Sie ist auf jedenfall eine starke Frau das Sie alles versucht hat und die Stärke hat den Punkt wo es nicht mehr geht zu aktzeptieren. ich denke Sie ist mit sich und allem anderen im reinen.
LG
Volker
Kirsten67
03.03.2009, 19:54
Liebe Tina,
auch ich möchte Dir ein paar Kraftpakete schicken.
Und eine Spruch, der damals auf der Todesanzeige meines Opas stand (Speiseröhrenkrebs) und an den ich in letzter Zeit so oft denken muß:
"Als die Kraft zuende ging, wars kein Sterben, wars Erlösung".
Damals habe ich ihn nicht verstanden. Heute sagt er alles für mich.
Ich hoffe mit Dir - auf was? Auf Schmerzfreiheit und Sabines Worte aufgreifend, auf einen würdigen Weg.
Kirsten.
Liebe Tina
Auch ich möchte dir viel Kraft für die kommende schwere Zeit wünschen.
verbringe mit deiner Mama noch soviel Zeit wie möglich denn wenn man Abschied nehmen kann ist für beide sehr wichtig aber genauso das los lassen auch wenn es noch so schwer fällt.Du wirst dich aber immer daran Erinnern wie die letzten tage mit deiner Mama waren ich habe mit meinen Mann viel geredet ihm auch die Sorge um mich genommen die er immer hatte und als er mir nochmal die hand drückte und dann das Atmen aufhörte war das wie ein danke dieser Händedruck.und dies und so vieles mehr habe ich in meinen Kopf und werde immer daran denken.Es ist schlimm einen geliebten Menschen zu verlieren aber nur für die Angehörigen für den Betroffenen denke ich eine Erlösung.
Lass dich mal ganz lieb drücken
lieben Gruß
Angelika
Bei mir brennt ein Kerzchen für deine Mama und dich.:pftroest:
Liebe Grüße von Ela
Hallo liebe ela,angelika,kirsten,Volker und sabine,
erst einmal vielen lieben dank für eure lieben zusprüche und tröstenden worte es tut so gut zu wissen das ihr für mich da seit.
@liebe ela danke für die kerze das ist lieb von dir
@liebe angelika , ja du hast recht es tut weh doch ich will nicht das sie leidet deine lieben worte haben mir ein wenig trost gebracht
@liebe kirsten ich danke dir für die kraftpakete und der spruch von deinem opa sagt wirklich alles doch der schmerz der uns bleibt zerreißt uns fast
@lieber volker danke für deine tröstenden worte
@liebe sabine an dich meine stille anteilnahme es tut mir so leid und ich drücke dich ganz fest, danke für deine lieben worte die du noch für mich finden konntest obwohl du selbst in großer trauer um deine mam bist ich hoffe auch sehr das die prognose nicht stimmt ,besser gesagt in der nächsten zeit nicht eintrifft.
So meine lieben jetzt möchte ich euch von dem schönen gestrigen tag erzählen den ich mit mama verbracht habe, da sie einen guten tag hatte , hat ihr arzt uns erlaubt einen ausflug vor die türe zu machen es war so schön gestern erst hat mama genörgelt sie wolle nicht doch dann konnten wir sie doch überreden und als wir dann draußen vor der tür waren hättet ihr mal ihr gesicht sehen sollen es leuchtete und sie sog die luft ein genoss die sonne und das gezwitscher der vögel und wir haben geredet und ein wenig auch gelacht, es war so schön.
Später als sie wieder in ihrem bett lag war sie noch von unserem "ausflug" am schwärmen und war froh auf uns gehört zu haben sie meinte das sie vergessen hätte wie schön es draußen sein kann und meinte sie wolle doch noch nicht sterben.
Sie wolle nach hause und in ihren garten denn der ist im frühling und sommer eine augenweide weil sie ein grünes händchen hat.
Wir kuschelten und haben noch über gott und die welt geredet und am abend ist sie vor lauter müdigkeit mit einem leichten lächeln eingeschlafen.
Ach man jetzt ist die hoffnung wieder ganz groß, und als papa mich vorhin anrief und mir sagte das sie heute viel besser aussehen würde sie hätte auch gut geschlafen und ein winziges bischen gefrühstückt und ihm ganz aufgeregt von ihrem "ausflug" erzählt da hat er am telefon geweint er meinte er habe sie schon lange nicht mehr so glücklich gesehen.
Und sie darf mit ihm nachher an die luft da ja wieder so schön die sonne scheint, und es ihr gut zu bekommen scheint meinte der arzt.
Ich bin mit mama für heute nachmittag zum kaffe verabredet sie freut sich schon und ich auch .
So meine lieben das fürs erste ,danke danke danke das ihr für mich da seid ich kann das nur immer wieder sagen ihr seid alle so lieb.
Ich umarme euch alle ganz fest
alles liebe Tina
Ja!!!!:lach2:
Ich sitze hier mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Wie schön, dass deine Mama ihren Lebenswillen wiedergefunden hat.
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es jetzt aufwärts geht!
Das mit den Kerzen mache ich oft, bevor ich hier reinschaue... meist sind die Nachrichten so deprimierend, aber das war die Ausnahme!
Liebe Grüße und eine dicke Umarmung
Ela
Liebe Tina,
wie schön ist es zu lesen das es Deiner Mutter besser geht. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen das es jetzt nur noch bergauf geht. Es wird in winzigen Schritten sein, aber sie hat soviel Lebenswillen und eine liebevolle Familie, sie schafft es.
Ich drücke Euch die Daumen, bin in Gedanken oft bei Euch.:knuddel:
Liebe Grüße
Daggi1
mamamaus
04.03.2009, 19:13
Liebe Tina!
SIEHSTE :D:D:D:D?
Und ich sag noch... soviel also zum Thema Prognosen :tongue
Ich freue mich diebisch, dass Ihr so einen schönen Tag hattet und hoffe, dass Ihr dem Mistkerl noch anständig die Zähne zeigt! :megaphon: :lipsrseal
Alles Liebe für Dich und Deine Mama!
Sabine
Ich wünsche euch einen weiteren schönen Tag.
Liebe Grüße von Ela
Liebe Tina, ich grüsse Dich, ich bin seit gestern in diesem Forum. Auch bei uns ist das Krokodil BSDK eingezogen. Ich freue mich sehr, daß Deine Mama neuen Mut gefunden hat. Kümmere Dich weiter so lieb und herzlich um sie. Dann werdet Ihr sicher noch viele schöne Stunden erleben. Ich wünsche es Euch so sehr.:pftroest:
Liebe Grüsse
Doro
Hallo ihr lieben,
als ich gerade all eure zeilen las mußte ich erst einmal weinen,gestern war alles so toll und heute hatte mama wieder einen sch... tag.Es war so niederschmetternd ich bin voller zuversicht zur klinik gefahren war so glücklich doch als ich ins zimmer kam und meine mam sah war alle freude aus meinem gesicht gewichen.
Es ging ihr heute wieder schlecht atemnot und erbrechen waren an der tagesordnung, meine ganze hoffnung war dahin dieses ständige auf und ab macht mich fertig habe mich später im parkhaus erst mal ausgeweint es ging nichts mehr.
Ein älteres ehepaar klopfte ans fenster und fragte ganz lieb ob sie mir helfen könnten ich sagte nein die frau streichelte meinen arm und meinte egal was es sei ich solle die hoffnung nicht aufgeben.
Das tat gut stellt euch vor fremde leute trösten einen und wollen einem mut zusprechen das ist der wahnsinn soviel anteilnahme ich war überwältigt.
Als ich zuhause ankam bin ich erst mal mit meinen hund mexx eine runde gelaufen im regen das wetter passt zu meiner stimmung habe keine tränen mehr bin genervt und verzweifelt sollte es jetzt doch schon soweit sein die angst frisst mich auf ich drehe fast durch habe mir gestern wieder zuviele hoffnungen gemacht.
Selbst mama hat gemerkt obwohl es ihr schlecht ging das es mir miserabel geht und meinte mach dir keine sorgen er kriegt mich noch nicht nicht nach gestern. Das war alles zuviel für mich.
Habe auch ein kerzchen für mama angezündet und schau mir gerade die bilder von der hochzeit meiner tochter an letztes jahr im september da war die welt noch in ordnung und mama lacht und tanzt da ausgelassen fröhlich und zwei monate später war alles vorbei es ist zum heulen.
Meine lieben ,danke für all eure wünsche und umarmungen an mich und mama das hilft mir sehr.
Alles liebe Tina
Liebe Tina,
ich möchte Dir einfach mal einen gaanz gaanz dollen Knuddler dalassen http://www.cosgan.de/images/midi/liebe/a060.gif
Es tut mir soo Leid, dass es Deiner Mama wieder schlechter geht -und ich kenne diese Ohnmacht. Man steht daneben und würde alles dafür geben, dass es wieder besser geht. Aber wir können nur abwarten und hoffen.
Ich schicke Dir gaaanz gaanz viele Kraftpakete und denke an Euch,
Queeny
Liebe Queeny,
danke für deinen dollen knuddler er hat mir gut getan, ja es ist zum verzweifeln fahre nachher schon wieder mit angst im gepäck nach mama.
Wir hatten einen so schönen tag ich habe nicht damit gerechnet das darauf sich das blatt wieder so schnell wenden kann.
Deine kraftpakete können wir sehr gut gebrauchen ich danke dir.
Liebe Grüße Tina
Kirsten67
06.03.2009, 09:58
Liebe Tina,
dann bringe ich auch noch schnell eines meiner Kraftpakete.
Ich hoffe es erreicht Dich noch rechtzeitig, bevor Du losfährst.
http://www.smilies.4-user.de/include/Geburtstag/smilie_geb_094.gif (http://www.smilies.4-user.de)
Ich wünsche Euch ein gutes gemeinsames Wochende.
Liebe Grüße
von Kirsten.
Nicht aufgeben... einen Schritt vor und am nächsten Tag wieder zurück, das kenn ich auch! Und meine Mutter war heute alleine in der Stadt, hat sich Bluse und Hose gekauft! Ich dachte, es haut mich um!!!! Noch vor ein paar Tagen hat sie kaum geschafft, die Straße runter zu gehen.
Drück deine Mama von mir, das Kerzchen brennt.
Eine liebe Umarmung auch für dich. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße von Ela:)
Kerzchen brennt und ich mach mir ein bisschen Sorgen...
ich schicke dir liebe Grüße und gute Wünsche
Ela
Liebe Tina,
wie geht es Deiner Mutter, wie war das Wochenende für Euch?
Ich hoffe es gibt nur gute Nachrichten.
Nehme Dich einfach mal in den Arm und schicke Euch ein bißchen Kraft.:pftroest:
Liebe Grüße
Daggi1
Liebe Ela, liebe Daggi
sorry war von gestern bis gerade bei mama, es geht in die letzte runde und es ist einfach nur furchtbar einen menschen so leiden zu sehen. Ihr zustand ist sehr kritisch und wir können jeden moment damit rechen das sie von uns geht doch irgendetwas hält sie hier sie sieht ihre mama und man meint jemand will sie holen doch sie hat furchtbare angst und greift nach unseren händen damit wir sie halten ich habe schon keine tränen mehr .
Warum muß sie sich so quälen das kann es doch nicht sein , ich mußte mich wegschleichen sie wollte mich nicht gehen lassen, doch ich konnte nicht mehr papa hat mich mit nach hause genommen ich bin kaum noch ich selbst ich drehe fast durch wenn ich daran denke das sie geht und ich bin nicht da .
Es zerreißt mir das herz sie so zu sehen ich werde gleich duschen und ins bett gehen damit ich für morgenfrüh fit bin fahre mit papa und meiner tochter dann wieder zu ihr, obwohl wir alle drei beten das der erlösende anruf kommt wo man uns mitteilt das mama gegangen ist, so geht das schon seit freitag nachmittag.
Es macht uns total fertig , da jetzt laufen doch wieder ein paar tränen ich habe solche angst das das noch tagelang dauert ehe mama erlöst wird.
Ach meine lieben , was soll ich nur tun ich bin machtlos kann ihr nicht helfen, die morviumdosies ist erhöht worden ab und zu atmet sie kurz nicht und dann reißt sie die augen auf und schnappt nach luft und das seit freitag das kann doch nicht sein das ist einfach zuviel.
So muß ins bett melde mich die tage wieder ,
alles liebe Tina
Liebe Tina,
es tut mir sehr Leid :(
Es ist so furchtbar mit anzusehen, wie ein Mensch immer mehr abbaut und entweicht. Ich wünsche Dir gaaanz gaanz viel Stärke für die nächsten Tage.
Ich habe schon sehr oft gehört, dass der Sterbende nicht loslassen konnte, weil er dachte, er dürfe nicht gehen.
Es klingt vielleicht abgedroschen, aber es hilft manchmal, wenn man dem Sterbenden sagt, dass er gehen darf. So hat es meine Mutter auch bei meiner Schwester gemacht. Sie hat ihr gesagt, dass sie ruhig gehen darf, wir würden uns um alles kümmern - vorallem um ihre Kinder.
Und dann ist sie friedlich eingeschlafen...
Liebe Tina, ich sende Dir eine gaaanz gaanz dolle Umarmung und gaanz viele Kraftpakete :knuddel:
Alles Liebe
Queeny
Hallo Ihr lieben,
Heute um 18:35 ist meine geliebte mama in meinen armen friedlich eingeschlafen,ich vermisse sie sehr.
LG Tina
Kirsten67
10.03.2009, 22:00
Liebe Tina,
es tut mir aufrichtig leid.
Du warst bei Deiner Mama, sie ist friedlich eingeschlafen.
Ihr Leiden ist nun beendet.
Ich weiss, der Schmerz für Euch bleibt.
In stillen Gedanken bin ich bei Dir.
Kirsten.
Liebe Kirsten,
danke ,ja es zerreißt mich fast doch ich hab mich an sie gekuschelt im bett und ihr gesagt das sie sich keine sorgen machen braucht und das ich das schon schaffe und ich sie von ganzen herzen liebe.
Und dann ist sie ganz friedlich eingeschlafen , ich habe ihr versprochen das ich bei ihr bin und habe mein versprechen gehalten das gibt mir die kraft alles weitere zu überstehen.
Lg Tina
Liebe Tina,
es tut mir so Leid :(
Ich sende Dir mein herzliches Beileid und wünsche Dir gaanz ganz viel Kraft für diese schwere Zeit.
Fühl Dich ganz fest von mir umarmt http://www.cosgan.de/images/midi/liebe/s024.gif
Der einzige schwache Trost ist, dass Deine Mama nun nicht mehr leiden muss...
Einen ganz lieben und traurigen Gruß sendet Dir
Queeny
Liebe Queeny,
danke für deine anteilnahme ,ja das mama nicht mehr leiden muß und das ich bei ihr war ist das einzige was mich aufrecht erhält.
Sie fehlt mir sehr ,doch ich weiß das sie immer bei mir sein wird und sie hat mir gesagt sie passt auf papa und mich auf.
Danke das ihr alle für mich da wart und seid das hilft mir auch sehr.
LG Tina
Liebe Tina,
ich möchte Dir auch hier einen stillen Gruß senden...
Viel Kraft für die nächste Zeit.
Birgit
Hallo Tina04
Mein Beileid
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Stärke für die nächste Zeit.
Die wirst du brauchen,aber das schaffst du....
Ich schicke dir eine dicke Umarmung aus Berlin
Aber auch wenn du das jetzt nicht hören möchtest,für deine Mama ist es eine Erlösung.Sie hat jetzt keine Schmerzen mehr.
Schön das sie friedlich eingeschlafen ist,so wie mein Mann
Ich freue mich für Dich das du zum richtigen Zeitpunkt bei deiner Mama warst.
Sie ist jetzt endlich da.wo es schön ist........
lieben Gruss
Nathalie
Liebe Tina und Familie,
:engel: __ stille Grüsse__ :engel:
Ich wünsche viel Kraft und Trost für die kommende Zeit.
Lara
Ich weine mit dir, Tina, es tut mir so unendlich leid für dich.
Deine Mama ist jetzt glücklich und ohne Schmerzen. Sie lebt doch in dir weiter, in deiner Tochter... sie ist nicht wirklich tot.
Ich umarme dich
Ela
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für eure lieben tröstenden worte, am dienstag um 11:00 uhr
wird mama beerdigt das wird der schwärzeste tag für papa mich und meine tochter doch wir wollen stark sein für mama ich hab es ihr ja versprochen .
Heute war ich bei papa mit meiner tochter weil der Pfarrer kam , er war echt nett.Wir haben danach zusammen gekocht und gegessen doch es war irgendwie seltsam wir haben immer darauf gewartet das mama aus dem keller garten oder schlafzimmer kommt so war es immer doch sie kam nicht .
Nach dem essen haben wir mit papa noch ein wenig im wohnzimmer gesessen und über mama gesprochen danach bin ich mit zu meiner tochter und sie hat mir fotos von mama gezeigt die ich noch gar nicht gesehen habe die sind von ihrem geburtstag letzten jahres so schöne bilder wir haben dann weinen müssen , doch ehrlich gesagt auf den fotos sieht mama so fremd aus weil sie sich ja in den letzten 8 wochen so verändert hat sie wog zum schluss nur noch 50 kg ich werde sie mein leben lang so in erinnerung behalten wie sie kurz vor ihrem tod aussah den anblick werde ich mein lebenlang nicht vergessen.
Keiner von uns !
So meine lieben jetzt nehme ich mir eine auszeit für ein paar tage melde mich nächste woche wieder wenn wir alles überstanden haben.
Liebe Grüße
Tina
Liebe Tina,
ich habe 2 Tage bei Dir nicht gelesen und bin jetzt total entsetzt als ich gelesen habe was passiert ist.
Ich sende Dir mein herzliches Beileid und schicke Dir ein paar dicke Kraftpakete für die kommende Zeit.
Liebe Tina, Deiner Mutter geht es jetzt gut, sie ist erlöst, hat keine Schmerzen mehr. Ich weiß diese Worte helfen nicht, aber vielleicht ist es doch irgendwann ein kleiner Trost.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit.
Stille Grüße
Daggi1
Liebe Daggi,
danke für deine lieben worte des trostes , sie tun mir wirklich gut.
Das einzige was jetzt zählt ist , das mama nicht mehr leiden muß.
Und doch zerreißt es mich weil sie mir so sehr fehlt, doch ich versuche tapfer zu sein.
Liebe Grüße Tina
Nicole1986BW
12.03.2009, 19:44
Liebe Tine
mein herzliches beileid zu deinem schweren verlust....
es gibt keinen trost dafür aber ich wünsch dir viel kraft für die schwere zeit.
deine mama muss nun nicht mehr leiden.
Hallo Zusammen,
morgen ist der schlimmste tag , die beerdigung von mama.
Es geht mir nicht gut fühle mich leer und stehe neben mir bekomme nichts auf die reihe.
Muß immerzu weinen und denke nur an mama, ich habe ihr einen brief geschrieben den gebe ich ihr mit ins grab, dachte ich fühle mich besser doch weit gefehlt.
Und jetzt kommt noch die angst um meine tochter dazu die ist gestern zusammengebrochen und hatte atemnot herz und puls rasen war über nacht im krankenhaus der arzt meinte es wäre psychsomatisch auch das noch .
Komme gar nicht dazu luft zu holen immer was neues und an mich selbst zu denken geht gar nicht muß immer noch stark sein für die anderen wann hat das ein ende?????
Habe den ganzen vormittag schon magenschmerzen was ist das bloß ???
Vielleicht die angst vor morgen??
Mir macht die endgültigkeit zu schaffen der endgültige abschied von mama sie fehlt mir so sehr es ist unbeschreiblich es ist unfaßbar vor 8 wochen war noch alles halbwegs in ordnung und jetzt ist sie nicht mehr da einfach weg aus unserem leben wir hatten noch soviel vor doch jetzt bleibt mir nur die erinnerung an mama , werde ich jemals darüber hinwegkommen ?
Ach mann sie ist einfach weg nie wieder werde ich in ihr liebevolles gesicht schauen können ihr lachen nicht mehr hören und nicht mehr mit ihr albern sein und kuscheln können .Jetzt muß ich wieder weinen meine augen können sich kaum erholen von der ganzen weinerei es tut so weh der schmerz ist so stark manchmal habe ich das gefühl das sie bei mir ist ich meine dann sie sogar riechen zu können ich weiß das ist verrückt doch es ist so.
Und dann geht es mir für ein paar minuten besser aber dann kommt das schmerzliche gefühl wieder auf .
So meine lieben habe euch genug vorgeheult doch es tut gut alles hier von der seele schreiben zu dürfen .
Liebe Grüße
Tina
__________________________________________________ _______
Meine geliebte Mama geb. 27.02.30 in meinem arm eingeschlafen am 10.03.09 um 18:35
Ingrid, Getrud
16.03.2009, 14:31
Hallo Tina,
auch von mir mein herzliches Beileid. Ich bin ganz neu hier und habe Deine Geschichte gelesen. Falls Du heute nochmal ins Forum schaust, wünsche ich Dir und Deiner Familie alles Gute für morgen.
Das ist ein sehr schwehrer Gang, aber bedenke : sie ist erlöst!
Wenn Du das Gefühl hast sie steht neben Dir, oder Du kannst Sie fühlen oder riechen,nimm es dankbar an. Es tut soooo gut. Auch ich habe meine Eltern bis zum Schluß begleitet und weiß wie Du Dich fühlst. Als meine Vater starb sagte der Arzt: das ist nur noch seine Hülle- seine Seele ist jetzt wo anders.
Das hat mir unwahrscheinlich geholfe. Ich habe seine Anwesenheit noch sehr lange gespürt und habe heute nach 8 Jahren Papa und 9 Jahren bei Mama
immer noch Momente wo ich das Gefühl habe: sie sind immer in meiner Nähe.
In diesem Sinne wünsche Euch noch ganz viel Kraft und wen man es auch nicht glauben will: es geht weiter!
Liebe Grüße
Ingrid
Liebe Tina,
auch von mir mein aufrichtiges Beileid! Ich weiß genau wie es dir geht. Der tag der Beerdigung war für mich auch der absolute Horror. So endgültig und bestätigt, daß es vorbei ist.
Ich habe immer noch Probleme an ihr Grab zu gehen ohne in Tränen auszubrechen.
Das Kreuz mit ihrem Namen...Ich würde es am liebsten wegwerfen, weil ich es nicht wahr haben will.
Sei morgen stark, wir denken alle an dich..
Fühl dich gedrückt!!!
Janca
Liebe Ingrid, liebe Janca
vielen dank für eure tröstenden worte . Ja ich habe angst vor morgen große angst sogar weil ich nicht weiß wie es für mich wird im moment fühle ich gar nichts .
Hoffe das ich ein wenig zur ruhe komme heute nacht indem ich etwas schlafen kann bin total ruhelos und nervös und ich mache mir sorgen um meine tochter sie war letzte nacht im krankenhaus ist zusammengebrochen war gerade zwar bei ihr doch das läßt mir keine ruhe sie war die ganzen wochen so tapfer und jetzt kommt alles raus hat ein 24 std. EKG bekommen hatte herz rythmusstörungen und einen puls von 147 dazu noch atemnot habe bis gerade neben ihr im bett gelegen bis sie eingeschlafen ist und mein schwiegersohn wieder da war vom einkaufen.
Was kommt noch alles ? Nochmals danke das es euch gibt !
Liebe Grüße Tina
Liebe Tina,
ich hoffe, der heutige Tag war erträglich...
Ich habe an Euch gedacht und Dir ganz viel Kraft geschickt - ich hoffe, es hat ein kleines Stückchen weit geholfen.
Hoffentlich geht es auch Deiner Tochter wieder etwas besser? Gaanz ganz gute Besserung an sie - und für Dich alles Liebe und ganz viel Kraft für diese wirklich schwere Zeit.
http://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/h030.gif
Liebe Grüße
Queeny
Kirsten67
17.03.2009, 22:09
Liebe Tina,
nun ist dieser für Euch so schwere Tag fast um.
Ich hoffe wie Queeny, dass es Deiner Tochter besser geht, dass es Dir besser geht, die Magenschmerzen vorbei sind.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und viel Kraft.
Kirsten.
Heike K.
17.03.2009, 22:41
Hallo liebe Tina,
ersteinmal mein Beileid. Meine Gedanken sind bei euch.
Ich habe deine Geschichte gelesen. Ihr habt ihr das Beste gegeben. All eure Liebe und sie nicht allein gelassen zu haben.
Auch euren Ausflug an die Luft, das war noch mal etwas, für euch beide nur für euch beide allein.
Jetzt tankt erst mal alle auf, das habt ihr nötig.
Mit dem Kerzchen am Fenster, hat mich sehr berührt. Auch ich werde eine ans Fenster stellen und noch lange nachdenken. Ihr habt bewiesen das in so harten Wochen, Tagen alle zusammen gehalten habt. Das zeigt mir, das ihr es weiter so macht. Deine Mutter wußte das. Sie konnte beruhigt gehen.
Leider kenne ich es auch anders, da ich im ambulanten Pflegedienst arbeite.
Liebe Tina, ich hoffe, ihr habt den gestrigen Tag einigermaßen überstanden... ich weiß, wie das ist, mein Papa ist vor über 20 Jahren gestorben und die Beerdigung war ein einziger großer Schmerz. Ich hatte es nicht fertig gebracht, erde auf seinen Sarg zu schippen, bin weggelaufen, ich konnte ihn nicht 'begraben'.
Anders als du hatte ich keine Zeit, Abschied zu nehmen, es hatte einen Schlaganfall und es ging sehr schnell. Heute bin ich dankbar, dass er nicht leiden musste, aber damals hätte ich alles gegeben, um ihm nur noch mal sagen zu können, wie lieb ich ihn habe.
Auch ich hatte oft das Gefühl, dass er bei mir wäre, konnte ihn fast fühlen oder riechen! Vielleicht kommen unsere lieben Verstorbenen wirklich zu uns, ihre Seelen oder was auch immer... um uns zu sagen, dass es ihnen gut geht, wo sie sind, dass sie uns lieben, dass wir uns wiedersehen, dass wir nicht so traurig sein sollen, dass wir weiter leben sollen.
Ich drücke dich ganz fest und wünsche dir und deiner Tochter viel Kraft und Stärke. Ich hoffe sehr, dass es ihr bald besser geht und du dich auch mal von all den Sorgen ein wenig erholen kannst.
Ganz liebe Grüße von Ela
Hallo Ihr lieben,
heute geht es mir einigermaßen gut und ich wollte euch ein paar zeilen schreiben.
Ich dachte die 8 wochen vor dem heimgang von mama wären die hölle gewesen , doch nein die letzten 14 tage waren für mich die schlimmsten aller zeiten.
Ich habe es jetzt erst verstanden das mama nicht mehr da ist obwohl ich fast jeden tag an ihrem grab war hat es jetzt erst klick gemacht .
Ich werde sie nie wieder sehen nie mehr mit ihr lachen kuscheln reden herumalbern all das ist vergangenheit und das macht mir sehr zu schaffen.
Habe ständig weinkrämpfe und denke jede minute an sie jeden morgen und jeden abend küsse ich ihr bild auf meinem handy und ich kann nicht glauben das sie nicht mehr da ist doch dann merke ich das sie nicht anruft wie früher sie hat immer angerufen und gefragt was ich mache und wir haben über gott und die welt gesprochen.
All das fehlt mir sie fehlt mir so sehr ich kann meine mam nie mehr in die arme nehmen ach sorry es ist alles so schlimm für mich .
Habe das gefühl ein teil von mir fehlt ich kann das nicht beschreiben doch es ist so und ich habe ständig die letzten gemeinsamen minuten vor mir erinnere mich ständig daran aus angst etwas davon vergessen zu können ich mache mich selbst fertig das weiß ich .
Meiner tochter geht es wieder gut das war alles zuviel für sie sie verkraftet es auch nur ganz langsam das ihre geliebte omili nicht mehr da sein soll .
Von wegen jetzt würde ich zur ruhe kommen wie mir alle sagen es ist die reinste hölle.
Die Beerdigung war sehr schön es waren ca 75 personen da alles war genau so wie mama es wollte natürlich schlicht und doch schön.
Alle waren der meinung das es genau so zu ihr gepasst hat und ich alles prima gemacht habe und es niemand hätte besser machen können und das mama auf mich stolz sein wird weil ich all meine versprechen eingehalten habe.
Nur das versprechen das ich auch ohne sie klar kommen würde das kann ich zur zeit nicht einhalten , und das macht mich wieder traurig weil ich weiß das mama sich wieder um mich sorgen wird und das soll sie doch nicht ,klingt verrückt ich weiß doch ich glaube ganz fest daran das sie mich sehen und hören kann wenn ich mit ihr spreche manchmal meine ich sie zu riechen und dann widr mir ganz warm ums herz und ich fühle mich kurzzeitig besser .
So meine lieben , jetzt habe ich euch genug vorgejammert.
Ich wünsche euch allen alles liebe viel kraft und vielen dank für eure lieben zeilen es grüßt euch von ganzen herzen
eure Tina
Susanne1969
24.03.2009, 15:07
Liebe Tina
Mein herzliches Beileid zum Verlust Deiner Mama:knuddel:
Viele Deiner Zeilen könnten von mir geschrieben worden sein....
Meine Mama ist am 15.01. gestorben, nachdem sie über 3 Jahre gegen den Blasenkrebs gekämpt hat. Seit Oktober/November 2008 ging es ihr immer schlechter. Ich habe gebetet und mir einfach nur gewünscht dass ihr noch 1-2 Jahre bleiben....
Mein Vater und ich waren erleichtert dass sie nicht mehr länger leiden musste. Letzte Woche haben wir den Untersuchungsbericht aus dem Krankenhaus erhalten, es war wirklich eine Erlösung für meine Mama... Der Krebs hatte schon überall gestreut:(
Es geht mir wie Dir, wenn ich bei meinem Vater bin wird mir immer mehr bewusst dass das nun "für immer" so bleibt... dass meine Mutter nicht mehr ins Wohnzimmer kommt.... dass wir Ostern ohne sie feiern müssen..... sie ist nicht mehr bei uns....
All dies wird mir erst so langsam bewusst:(
Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht,
Susanne
Liebe Susanne,
vielen dank für deine anteilnahme,
es hat mir so gut getan als ich mir gestern einiges von der seele schreiben konnte .
Doch der wahnsinnige schmerz bleibt, und das ist das schlimme.Bin noch immer wie betäubt es ist eine zu große leere in mir ich ertappe mich manchmal das ich einfach so zu ihr spreche , dann bekomme ich einen schrecken mein mann kommt dann oft und nimmt mich einfach in den arm und sagt das ich mir keine sorgen machen muß und das das zu meiner trauer gehört.Nur das ständige weinen macht mich wahnsinnig, doch alle in meinem umfeld stehen mir bei und meinen das ich es rauslassen solle das das besser wäre alle sind so lieb sie wissen was mich mit meiner mama verbindet ja verbindet das band zwischen uns ist noch da und ich habe angst das es eines tages nicht mehr da ist .
Jetzt fahre ich nach papa zum frühstücken , oje ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll , doch es graut mir immer am angang wenn ich in die wohnung komme doch dann mit einen mal fühle ich mich ihr so nah.
Liebe Grüße
Tina
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2026, vBulletin Solutions, Inc.