Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kehlkopfkrebs mit Lymphknotenmetasen
Fibi1973
17.06.2009, 19:27
Hallo,
ich komme eigentlich vom Lymphfknotenkrebs-Chat.... da ich eigentlich überzeugt war, daß meine Mutter dieses Schicksaal getroffen hat.
Aber dem ist nicht so.... Sie hat, was ich jetzt aus den Befunden lesen konnte, Kehlkopfkrebs mit Lymphknotenmetasten, Lunge und Magen sind ok... Sie wird in kurze mit einer Strahlenterapie kombiniert mit Chemioterapie beginnen. Ich bin heute total fertig und traurig, habe schon den ganzen Tag im Internet gesurft und gelesen, daß bei Kehlkopfkrebs mit Lymphknotenmetastasen die Prognosen nicht sehr gut sind. Ihr könnt Euch vorstellen, wie ich mich fühle. Ich denke nur negativ....
Loeckchen1806
06.07.2009, 16:10
Hallo Fibi..
da hier noch niemand geschrieben hat, möchte ich mal den Anfang machen.
Du schreibst, daß Du vorher in einer anderen Rubrik geschrieben hast.. nun aber hierher gekommen bist, weil sie das Krankheitsbild verändert hat.
Erst einmal dennoch "Herzlich Willkommen" bei uns..
Deine Mutti scheint genau das gleiche wie mein Stiefvati zu haben..
Ich weiß, was Du gerade durchmachst.. diese Angst lähmt.
Informationen und Gespräche mit anderen Betroffenen oder deren Angehörigen helfen da sehr.
Darf ich fragen, in welchem Stadium der Kehlkopfkrebs deiner Mutti ist?
Mein Stiefvati hatte T3 und auch Metastasen in den Lymphknoten im Hals.
Nach fast 7 Wochen Bestrahlung+Chemo+Antikörpertherapie ist das leider so geblieben.. was nicht heißen muss, daß das bei anderen auch so ist. Sehr wohl kann der Tumor auch verschwinden, wenn man Glück hat.
Wie geht es Dir und Deiner Mutti?
Würde mich freuen, wenn Du Dich wieder meldest.
LG Sandra,
die Euch ein großes Kraftpaket schickt
Fibi1973
08.07.2009, 07:47
Hallo Sandra,
danke für Deine lieben Worte, ich hoffe so sehr, daß es wir bald gute Nachrichten von Dir bekommen!! Ich wünsche das Euch von ganzem Herzen!
Meiner Mutter geht es z.Z. noch gut, sie hat die 1. Chemo (von 3) und die 2. Bestrahlungen (von 35) gut überstanden und ist unheimlich tapfer. Das genaue Stadium kann ich Dir leider nicht sagen, ich weiß nur das Grading G2. Ich versuche meine Eltern so wenig wie möglich zu belasten, sie haben vollstes Vertrauen in die Ärzte und ich muß sagen, daß wir von tollen Ärzte und Krankenschwestern umgeben sind.
Meine anfängliche Angst hat sich ein bißchen in Hoffnung gewandelt, es ist nicht leicht zu hoffen, da diese Krankheit einfach mieß und gemein ist.
Liebe Sandra, gebt nie auf, ich drücke Dir ganz fest die Daumen und laß uns wissen wie es Euch geht.
Loeckchen1806
08.07.2009, 13:11
Liebe Fibi :remybussi
ich freue mich sehr, daß Du Zeit gefunden hast zu antworten.
Hätte ja gut sein können, daß Du dem Forum den Rücken zugekehrt hast, weil noch niemand geantwortet hatte.. ich war selber 1 Monat nicht online..
Vielen lieben Dank für Deine Wünsche! *umarm
die können wir sehr gut gebrauchen..
aber sie gehen liebevoll zurück an Euch, denn auch Ihr braucht Kraft und Hoffnung!
Grading 2 bezeichnet das Ausmaß, wie sehr das Krebsgewebe vom normalem Gewebe abweicht.
G2 = mäßig differenziertes bösartiges Gewebe
mein Stiefvati hat G3 (schlecht differenziertes bösartiges Gewebe)
Es gibt Grad 1, 2, 3, manchmal auch 4 und 9 (andere Grade gibt es nicht).
vielleicht habe ich Dir damit ein bißchen informationsmäßig geholfen..
Ich wünsche Deiner Mutti für die Chemo+Bestrahlung ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen und dass die Nebenwirkungen nicht so arg zuschlagen!!!
Melde Dich, wenn es etwas neues gibt oder Du einfach jemanden zum reden brauchst!
Eine liebe Umarmung schenkt Dir
Sandra
Fibi1973
13.07.2009, 08:19
Hallo und guten Wochenstart!
Leider haben wir meine Mutter am Ende der vorigen Woche einliefern müssen, daß sie unser akuten Schwindelanfällen und Kopfdruck leidet, es wäre doch zu schön gewesen, wenn alles weiter so gut verlaufen wäre. Es ist in den letzten Wochen viel zusammengekommen, der Befund, das Warten auf die Terapien, der Streß hat sich nur so zusammengehäuft. Ich hofffe wohl, daß die Terapien nicht unterbrochen werden müssen, wir sind ja erst am Anfang. Mal sehen.
Danke Ulrike für Deine Nachricht, es gibt so viele Starke Leute in diesem Forum, ich bewundere Euch!
Loeckchen1806
16.07.2009, 12:38
Ich hoffe für Euch, daß sich das Befinden Deiner Mutti bald bessert!!!!
Oder geht es ihr mittlerweile schon etwas besser? .. das wäre ja superschön!
Ja, die seelische Belastung zusätzlich zur Erkrankung ist wirklich nicht von der Hand zu weisen..
und alle Angehörigen leiden ja mit, einfach schrecklich.. weil ja auch alles so langwierig ist und man gar nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt.
manchmal oder schon oft habe ich mir gewünscht, wir Menschen können einfach mal auf einen Aus-Knopf drücken und müßten mal an nichts mehr denken. *seufz
Ich drück Euch alle in Gedanken und schicke Euch ein paar herzerwärmende Sonnenstrahlen.
LG Sandra
Fibi1973
16.07.2009, 14:07
Hallo Sandra,
heute darf meine Mutter wieder nach Hause. Es geht ihr wieder besser. Sie hat zu hohen Blutdruck. weshalb sie ein neues Medikament bekommen hat. Die Übelkeit ist vorerst vergangen, ich hoffe, doch daß bei der nächsten Chemo die Nebenwirkungen so stark ausfallen. Die 2. Bestrahlungwoche ist auch fast um. Die positive Einstellung ist geblieben! Das wars mal vorerst! Wünsche Dir alles Beste
Loeckchen1806
16.07.2009, 15:45
Freut mich wirklich sehr, daß Deine Mutti erstmal wieder nach Hause kann und es ihr besser geht. Zu Hause ist es doch am erträglichsten...
Da sieht man wieder wie unterschiedlich Chemo oder Bestrahlung vertragen werden. Mein Vati z.B. hat die Chemo ziemlich gut vertragen. Irgendwie haben sie ihm gleichzeitig auch irgendwelche Medikamente intravenös verabreicht, damit die Nebenwirkungen "ausbleiben". Dies sei heutzutage normal, sagten die Ärzte. Frag doch mal den Arzt, ob das bei Deiner Mutti auch so ist.. vielleicht bekommt man dann die Übelkeit in den Griff.
Alles Gute Euch weiterhin und melde Dich hin und wieder..
LG Sandra
Fibi1973
23.07.2009, 09:00
Morgen muß meine Mutter zur Visite und wenn die Blutproben in Ordnung sind bekommt sie die 2. Chemo, ich hoffe sehr, daß die Chemo dieses Mal verträglicher sein wird. Sie hat jetzt schon Bedenken, ob sie nun die Haare verlieren wird.
Fibi1973
28.07.2009, 10:16
So, die 2. Chemo ist gemacht. Jetzt hoffen wir, daß die Nebenwirkungen dieses Mal nicht so schlimm ausfallen werden. Die Bestrahlungen beginnen Nebenwirkungen zu zeigen. Zwar kann meine Mutter essen, jedoch nur mehr gemixt. Obst ist sie nicht mehr, da es zu viel brennt. Mittlerweile hat sie 5 kg abgenommen. Sie muß noch 1. Chemo und 18 Bestrahlungen über sich ergehen lassen. Die positive Einstellung ist geblieben, was ich sehr bewundere.
Wünsche Euch allen einen schönen Tag!
Hallo Fibi,
ich drück Euch ganz dolle die Daumen, dass die Nebenwirkungen nicht stark werden! Ich denk an Euch und wünsch Euch nur das Beste!
lg Julia :remybussi
Fibi1973
01.08.2009, 19:59
War heute den ganzen Tag bei meiner Mutter. Sie ist ziemlich müde, was ich vollkommen verstehen kann. Zum Glück hat die 2. Chemoterapie nicht so viele Nebenwirkungen gebracht. Sie ist so dünn geworden, das erschreckt mich sehr. Sie muß ja noch 3 Wochen Strahlenterapie machen + 1 Chemo. Das Essen fällt ihr schwer, vor allem weil sie keine Geschmack mehr hat und keinen Hunger hat, sie bemüht sich jedoch sehr, trotzdem immer wieder etwas zu essen. Wie schön wäre es doch, wenn das alles ein nur ein Alptraum wäre...
Fibi1973
06.08.2009, 10:36
Meiner Mutter geht es derzeit eigentlich recht gut, sie ist sehr brav was essen und trinken betrifft, da sie ja nun keinen Geschmackssinn hat. Sie hat mich nun gestern gefragt, was wird aus mir, wenn die Terapie nicht angeschlagen hat bzw. anschlägt. Ich habe natürlich gegengeredet, jedoch habe ich auch Angst davor, das die Terapie auch nicht anschlagen könnte. Meine Gedanken spielen oft verrückt
Loeckchen1806
06.08.2009, 12:22
Liebe Fibi :-)
ich verstehe Eure Ängste s3hr genau, uns ging es genau so.
Die Ungewissheit .. ist jetzt Euer ständiger Begleiter und auch später noch.
Versucht positiv zu denken!!!
Weiß Deine Mutti, wann das nächste CT gemacht wird? Sie kann doch die Ärzte mal fragen (oder Du).
Haltet durch.. Du weißt doch - das kann sich wirklich alles lohnen.
Wir haben auch gehofft, daß der Tumor wenigstens bissl kleiner wird, damit man operieren kann und nun.. Du kennst die Diagnose :-)
Bei Bestrahlung + Chemo passiert auf jeden Fall etwas im Körper.
Ich wünsch Euch so sehr, daß es bei Euch genau so gut ausgeht wie bei uns!
Denke immer an Euch und drücke die Daumen.. wie Du bei uns!
Fühl Dich umarmt!
Ich schicke Euch ganz viel Kraft!
LG Sandra
Fibi1973
10.08.2009, 10:27
Hallo an alle!
Das Wochenende ist recht gut verlaufen, Samstag war ich bei meiner Mutter, sie hat einige Aufbaumittel bekommen, da sie ja nicht mehr alles essen kann. Nun stehen ihr noch 2 Bestrahlungwochen bevor und am nächsten Montag die 3. Chemo. Bis jetzt hat sie sich gut gehalten und ich hoffe, daß es so weiter geht.
Wünsche allen eine schöne Woche
Fibi1973
18.08.2009, 15:39
Die 3. Chemo ist nun auch gelaufen, im Moment halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen, 4 Bestrahlungen stehen noch an und dann heißt es wieder warten. Der Arzt hat uns heute gesagt, daß wir nach ca. 6 Wochen erst die endgültigen Ergebnisse haben werden, da es einige Zeit braucht bis die Entzündungen im Hals zurückgehen. Anfang September wird eine Blutprobe gemacht, um zu sehen ob sich die Blutwerte wieder stabilisiert haben. Die Ärtze geben sich sehr positiv, sie sind auch erstaunt wie gut meine Mutter die Therapie verkraftet und die bis jetzt gemachten Blutproben waren auch immer sehr gut....
Dann werden wir wohl abwarten müssen :undecided, obwohl ich gehofft hätte zumindest ein Zwischenergebnis zu bekommen.
Liebe Fibi,
oh man, ich kenne diese sechs Wochen zu gut....totaler Mist, dieses ständige warten. Aber ihr schafft das und ich bin sehr zuversichtlich, dass der ganze Mist weg is!!!! :twak:
LG,
Julia
Loeckchen1806
19.08.2009, 13:50
Liebe Fibi!
Haltet durch!!!!
Ich weiß, diese Wartezeit ist unerträglich, sie zermürbt so sehr.
Aber es geht nicht anders..
ein kleiner Trost ist, dass wirklich alle Betroffenen so lange warten müssen, bis die große Abschlussuntersuchung gemacht wird,
Freu Dich, dass Deine Mutti vieles so gut überstanden hat.
Freu Dich, dass Deine Mutti bald die Therapie geschafft hat.
Freu Dich, dass die Ärzte so zufrieden sind.
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, daß dieser verfluchte Krebs weg ist!!!
Versucht Euch die Wartezeit so angenehm wie möglich zu gestalten.
Habt Ihr die Möglichkeit ein paar Tage wegzufahren?
Du weißt ja, meine Eltern waren in der Wartezeit im Urlaub.. das hat sehr viel positive Energie gebracht.
Fühl Dich umarmt und gestärkt!
LG Sandra
Fibi1973
19.08.2009, 17:36
Hallochen,
da bin ich wieder, war gerade mit meiner Mutter bei der Strahlenterapie, jetzt noch 3 Mal und das ist auch geschafft.
Wie ich gesagt habe, sind die Ärzte sehr sehr zufrieden mir ihr und lt. Blutproben schaut das ganze schon ziemlich gut aus (anscheinend kann man auch von bestimmten Blutproben her sehen, wie sich diese Sch....krankheit verhält). Wir alle sind darüber sehr erfreut, aber natürlich müssen wir bis Oktober warten. Auf Kur oder Urlaub will meine Mutter nicht, sie fühlt sich am besten daheim und freut sich schon auf weniger stressfreie Tage....
Fibi1973
24.08.2009, 10:07
Schönen Montag an alle!
Meine Mutter hat mit heute die Bestrahlungen abgeschlossen und die Haut ist verbrannt und brennt fürchterlich. Sie hat während der Bestrahlungen immer fleißig den Hals mit Ringelblumensalbe und zum Schluß Cortisonsalbe eingecremt, aber vielleicht habt ihr noch einige gute Tips für uns.
Danke
Fibi1973
02.09.2009, 09:59
Hallo,
melde mich mal wieder. Meine Mutter hat die Terapie vor 10 Tagen abgeschlossen. Leider mußten wir Sie wieder aufgrund eines Kalium/Elektrolytenmangels ins Krankenhaus bringen. Mittlerweile geht es ihr wieder ein bißchen besser, sie ist ziemlich schwach und eine heisere Stimme. Sie ist sehr traurig darüber, daß es ihr langsam nicht besser geht... Die Verbrennungen am Hals halten sich in Grenzen, doch brennt der Hals beim Essen immer noch sehr, anscheinend sind die Wochen nach Terapieende schlimmer als während der Terapie. Am 8. Oktober gibts die Kontrolle beim HNO-Arzt, ob die Terapie den erwünschten Erfolg gebracht hat, die Blutproben sind mal schon sehr gut. Hoffen wirs....
:confused:
wolfgang46
02.09.2009, 11:27
Hallo Fibi,
aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die ersten Tage nach der Bestrahlung noch schlimm sind. Es ist wie eine Verbrennung.
Aber auch das wird sich bald geben.
Seid doch bitte noch ein wenig geduldig.
Ich bin jetzt seit fast 9 Jahren krebsfrei dank Bestrahlung - die Strapazen haben sich für mich gelohnt.
Ich wünsche Euch den gleichen guten Behandlungserfolg.
Alles Liebe wünscht Euch
Wolfgang
Fibi1973
07.09.2009, 07:54
Guten Morgen,
ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende! Leider gibt's bei uns nichts gutes zu berichten. Die Therapie ist nun seit 2 Wochenende abgeschlossen, aber die Halsschmerzen werden einfach nicht besser und was während der Therapie nicht gebrannt hat, brennt jetzt. Was gut zu schlucken war, geht jetzt nicht mehr. Meine Mutter ist nun der Meinung, daß alles nichts genutzt hat und das es nie wieder besser wird.
Zumindest zwingt sie sich zum Essen, das was halt geht, eigentlich nur Suppe. Aber sie ist so schwach.
Meine Lieben, es ist so schwierig mit anzusehen, wie traurig meine Mutter nun ist, obwohl sie so zuversichtlich war.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche
hallo Fibi
Schade, daß es Deiner Mutter im Moment nicht so gut geht. Immerhin kann sie noch schlucken. Viele können ja zwei Wochen nach Bestrahlungsende noch nicht mal einen Schluck Wasser trinken. Bekommt Deine Mutter eigentlich Astronautenkost und ein Schmerzmittel?
Gegen die Verbrennungen könnt Ihr hömeopathisch Phosphorus C30 probieren, hat bei meinem Freund hervorragend gewirkt.
lG. Doris
Fibi1973
07.09.2009, 13:47
Liebe Doris,
eben, was mich so ärgert, daß meine Mutter keine Schmerzmittel bekommt. 2 x wurden ihr Morphiumspritzen gegeben, was ihr jedoch fürchterliche Alpträume beschert hat und verständlicherweise diese nicht mehr will. Es wurde ihr auch gesagt, daß es nach der Terapie schlimmer sein kann, aber sie will das im Moment nicht glauben. Meine Mutter hat so mehrere aufbauende Pülverchen bekommen, Magensonde hat sie keine gehabt.
Wg. deinem Tipp vom Phosporus (Globuli?) wie oft täglich hat Dein Freund diese genommen? Darf ich auch fragen, wie lange es nach der Terapie gebraucht hat, bis es langsam besser wurde?
Danke nochmal
wolfgang46
07.09.2009, 17:49
Hallo Fibi,
auch ich hatte Bestrahlung und konnte wegen der Verbrennungen nicht schlucken. Bei mir kam noch das Problem hinzu, dass ich ein Loch im Kehlkopf habe (durch die Teil-OP).
Das mit der "Verbrennung" ist, relativ normal und geht wieder zurück. Wenn Sie Morphin als Schmerzmittel ablehnt, MUSS der Arzt ihr eben ein anderes geben.
Ein Patient muß keine Schmerzen ertragen. (Das hat mir ein Arzt ganz deutlich gesagt.) Ohne Schmerzen geht die Heilung meist schneller.
Ich denke, dass Ihr wohl noch etwa eine Woche diese Probleme mit dem verbrannten Hals haben werdet.
Es gibt hier im Forum einen Thread in dem Bücher beschrieben wurden, die das Thema "Ernährung von Kehlkopfoperierten" behandeln. Sieh mal ganz oben.
Ladina hat dort viel gesucht und gefunden.
(Doris darf Dir hier öffentlich keine medizinischen Ratschläge geben.)
Ganz lieben Gruß
und alles Gute für Deine Mutter
Fibi1973
08.09.2009, 07:27
Hallo Wolfgang,
ich finde es schön, wie Du Dich für alle einsetzt, ich lese oft Deine Beiträge und sie vermitteln viel Hoffnung!
Morgen gehen wir zum Onkologen, mal schauen, wir werden ausdrücklich nochmals wg. einem Schmerzmittel nachfragen.
Lb Grüße
hallo Fibi
Bei Simon hat es so an die 10 Tage gedauert, dann wurde es schnell besser. Allerdings war er noch ziemlich schlapp, der Geschmack ist jetzt nach 2 1/2 Monaten immer noch nicht richtig da. Schmerzmittel haben wir von der Klinik auch nicht mitbekommen, die hätten ihn lieber dabehalten. Wir haben dann verschiedene Schmerzmittel durchprobiert. Diclofenac hat defintiv am besten gewirkt, aber man sollte was für den Magen vorher einnehmen. Phospor hat er als Globuli genommen, 3-4 in einem Glas Wasser über den Tag verteilt.
Ein Superhausmittel gegen Halsschmerzen ist gekochter Leinsamen mit Honig, den muß man nicht mal schlucken, der kriecht von alleine den Hals runter. Bei äußeren Verbrennungen hilft ein Quarkumschlag sehr gut, allerdings sollte keine offenen Stellen vorhanden sein. Ich denke mal, sobald ihr ein wirksames Schmerzmittel habt, und Deine Mutter schmerzfrei ist wird es mit ihrer Gesundheit steil bergaufgehen. Die schlimmsten Tage waren für Simon der 4.,5. und 6. Tag nach Abschluß der Bestrahlung.
lG. Doris
Fibi1973
10.09.2009, 11:27
Hallochen,
gestern waren wir beim Onkologen, meine Mutter hat das ganze Chemo-gift noch nicht ganz ausgeschieden. Wg. den Halsschmerzen hat sie ein Medikament bekommen, das ihr zumindest das Essen erleichtern sollte. Sie befindet sich gerade im Krankenhaus und bekommt ein Aufbaumittel intravenös. Mir tut sie so leid, wenn es doch langsam ein bißchen besser werden würde. Ich weiß es braucht eine Menge Geduld, aber ich kann mir vorstellen, daß die Geduld in ihrer Situation bald alle ist.
Hoffentlich bekomme ich Sie dazu, daß wir am Wochenende ein wenig ins Grüne fahren und mal so richtig saubere und gute Luft schnappen können.
So das wars vorerst
Fibi1973
11.09.2009, 10:26
Guten Morgen,
meine Mutter wird in den nächsten Tagen künstlich ernährt, da das Brennen im Hals einfach nicht weniger werden will und sie auch sehr abgemagert ist.
Nun wollen wir mal weiterhoffen, daß sich es so langsam langsam bergauf geht....
Wünsche allen ein schönes Wochenende!
Guten Morgen Liebe Fibi,
ich hoffe ganz ganz dolle das die Strahlenfolgen bald nachlassen! Macht Deine Mama auch schon logopädische Übungen? Das würde bestimmt auch helfen, damit der Schluckreflex nicht abnimmt.
LG und ein schönes We,
Julia
Fibi1973
22.09.2009, 07:42
Bin auch mal wieder hier!
Mittlerweile wurde meine Mutter 10 Tage künstlich ernährt, was ihr sehr gut getan hat. Die Strahlenfolgen lassen so langsam nach, das Brennen wird endlich weniger. Ich bin so froh darüber und wir reden auch über andere Dinge als über ihre Krankeit.
In 2 Wochen gibt's die große Kontrolle, ich muß sagen, ich habe eine große Angst davor, aber ich muß mich überzeugen, positiv zu denken.
Wünsche allen einen schöne Dienstag
Hallo Fibi,
ich hoffe Euch gehts gut, wie gehts Deiner Mama? Wirds besser? Ich hoffe es für Euch ganz dolle!
Wann ist denn die Untersuchung, is bald soweit, oder?
Ich drück die Daumen!
LG,
Julia
Fibi1973
02.10.2009, 16:44
Hallo Julia,
meiner Mutter geht's zur Zeit recht gut, sie ist halt immer noch schwach, aber das Wichtigste ist, daß sie jetzt wieder essen kann und das Brennen nachgelassen hat. Sie hat noch ein wenig Halsweh und hat deshalb Angst, daß der Krebs noch da ist... Das kann ich gut verstehn...
Nächsten Donnerstag ist die Nachkontrolle beim HNO angesagt, ich hoffe doch, daß wir gute Nachrichten bekommen... darf gar nicht daran denken, daß es anders sein könnte.
Wünsche allen ein schönes und sorgenfreies Wochenende!
Hallo Liebe Fibi,
und wie gehts Deiner Mama? Wie war die Nachkontrolle? Ich hoffe für Euch nur das Beste!
LG,
Julia
Fibi1973
21.10.2009, 10:55
Hallo Julia,
danke der Nachfrage, meiner Mutter geht es eigentlich ganz gut, sie kann wieder normal essen, die Stimme ist auch wieder da. Sie ist halt noch sehr schwach und die Kilos wollen auch nicht wieder kommen.
Die Nachuntesuchung hat leider nicht viel gebracht, wir müssen noch bis Ende Oktober/Anfang November abwarten, da die Strahlen/Chemoterapie noch Nebenwirkungen zeigt.
Liebe Fibi,
das schafft Ihr auch noch, wo ihr soviel geschafft hat. Ich glaub ganz fest, dass der Erfolg da ist!
LG,
Julia :remybussi
Fibi1973
19.11.2009, 12:08
Hallo!
Benötige Eure lieben Worte... Nachdem ich von so vielen guten Ergebnissen gehört habe, habe ich so gehofft, daß es bei meiner Mutter auch gut gelaufen ist. Leider ist das nicht so. Meine Mutter muß operiert werden, wahrscheinlich muß der gesamte Kehlkopf raus, da die Radio/Chemoterapie nicht den erhofften Erfolg gebracht hat. Mehr kann ich leider nicht sagen, wir sind alle im Moment am Boden zerstört, wie ihr Euch ja gut vorstellen könnt.
Schicke allen einen lieben Gruß
Liebe Fibi,
ich drück Dich erstmal ganz feste.
Ich weiss gar nicht was ich sagen soll, es tut mir sehr leid.
Kann man vielleicht nochmal bestrahlen? Deine Mama hat ja bislang "nur" (obwohl das schon zuviel ist, keiner sollte das durchmachen müssen) 35 Bestrahlungen bekommen? Da müssten doch noch ein paar Gy "übrig" sein oder?
Ich hoffe für Euch das Beste!
LG,
Julia
Fibi1973
19.11.2009, 12:48
Hallo Julia,
keine Ahnung wie es weitergehen wird. Nächste Woche werden wieder eine Reihe von Untersuchungen gemacht und dann steht erst fest was gemacht wird.
Ich bin heute total daneben.....
Fibi1973
23.11.2009, 09:40
Hallo an alle,
wir haben uns einwenig gefangen, natürlich ist die Enttäuschung und die Angst groß, aber das Leben muß weitergehen. Wir hoffen sehr, daß alles so schnell wie möglich weitergeht. Wir beschäftigen uns natürlich mit 1000 Fragen, wie ist ein Leben ohne Kehlkopf, wird alles entfernt werden können, kann nach der OP noch bestrahlt werden, es sind ja Lymphknotenmetastasen vorhanden, werden diese auch herausoperiert?... gibt es überhaupt noch eine Chance... die Angst ist wirklich groß. Meine Mutter ist sehr stark ich bewundere sie
wolfgang46
23.11.2009, 11:41
Hallo Fibi,
bitte nicht gleich mit soviel Angst in diese Situation gehen, dass macht Euch nur alle krank.
Ich selbst habe "nur" eine Teilentfernung des Kehlkopfes, kenne aber viele mit Totalentfernung. Wir sind alle wieder fröhliche Menschen geworden.
Bei mir wurden auch Metas in Lympfdrüsen gefunden und durch Neck Dissection beidseitig entfernt. Ich bin jetzt seit 9 Jahren krebsfrei.
Wie das Leben ohne Kehlkopf ist, können Dir bzw. Euch meine Kollegen gerne erklären. Wendet Euch doch einfach einmal an den "Bundesverband der Kehlkopfoperierten" (Link ist in meiner Signatur, unten.) Auf der Homepage findet Ihr Adressen von Ansprechpartnern in Eurer Nähe.
Alles Liebe
Wolfgang
Bulldogge
23.11.2009, 11:58
Hallo Fibi,
es tut mir wirklich sehr leid dass deine Mam so eine schlechte Nachricht bekommen hat. Auch bei meinem Mann ist es so, erst nimmt man den harten, steinigen Weg der Strahlen/Chemo auf sich, hat nur das große Ziel vor Augen und dann kommt die Ernüchterung. Mein Mann hat alles mit unglaublicher Kraft gemeistert, sich wie ein Kind über das anschließende Ergebnis "tumorfrei" gefreut, sich mit viel Mühe 9 kg angefuttert, wieder begonnen zu arbeiten und dann das niederschmetternde Ergebnis: multiple Organmetastasen, Knochenmetastasen u. Lymphmetastasen und das alles innerhalb von 4 Monaten, lt. Onkologe "ein Supergau" :( Jetzt geht alles wie im Zeitraffer rückwärts, 3 kg abgenommen, matt und abgeschlagen, Schmerzen usw. und er ist mit seinen Nerven so ziemlich am Ende. Die neue Chemo macht ihn total fertig, er friert unwahrscheinlich und ist schwindlig, dazu kommen noch Knochenschmerzen im ganzen Körper. Sei froh, dass man bei der Mam operieren kann, das ist doch wirklich ein Lichtblick. Das mit dem Sprechen ist bestimmt lösbar, damit leben doch so viele. Hauptsache der Tumor kann entfernt werden, sieh es als Riesenchance an. Ich drücke euch ganz fest die Daumen und wünsche deiner Mama viel Kraft.
Liebe Grüsse
Maria
Fibi1973
23.11.2009, 12:15
Hallo Maria,
hab von Eurem Schicksaal gelesen und war sehr traurig darüber, auch wenn man sich "nur" aus dem Forum kennt, freut man sich gemeinsam über gute Ergebnisse und ist man gemeinsam auch über nicht gute Entwicklungen traurig. Ich wünsch Euch auch alles erdenklich beste und viel viel Kraft.
Hallo Wolfgang,
du hast natürlich recht, Angst ist keine gute Hilfe, einer meiner größten Dummheiten ist im Internet zu stöbern, zu lesen, am liebsten würde ich den PC zum Fenster raus werfern, aber diese Forum ist mir sehr wichtig! Werde Deinen Tip befolgen und mich ehestens mit dem Verband in Verbindung setzen. Danke!
Fibi1973
26.11.2009, 15:05
Kurzer Zwischenstand: am kommenden Montag kommt meine Mutter ins Krankenhaus und am 3.12 gibt's die OP (Laser). Es sollen auch die Lymphfknoten auch "gesäubert" werden (keine Ahnung was dies heißen soll) und versucht werden eine Kehlkopfentfernung zu vermeiden. Der Arzt hat meiner Mutter gesagt, daß dann eine lange Rehabilitation folgen wird.
Bitte drückt uns fest die Daumen!
Liebe Fibi,
ich drück Euch ganz ganz fest die Daumen! Ich hoffe das beste für Euch.
LG Julia
wolfgang46
26.11.2009, 16:58
Hallo Fibi,
es ist mal wieder an der Zeit, Euch Hoffnung zu machen.
Das geht am besten an meinem Beispiel.
Auch mein Kehlkopf wurde per Laser operiert. Mit dem Laser kann man sehr gut arbeiten, man kann sparsam den Krebs sicher entfernen, ohne zu viel gesundes Gewebe wegnehmen zu müssen.
Bei Deiner Mutter wird man versuchen, mit einer so genannten Teilentfernung den Krebs ganz weg zu schneiden, die Funktion des Kehlkopfes aber möglichst zu erhalten.
Ich glaube dabei auch an einen guten Erfolg bei Deiner Mutter.
Bei mir hat man dann noch links und rechts am Hals durch eine "Neck Dissektion" alle Lympfdrüsen vorsorglich entfernt (2 davon waren befallen).
Von dieser Entfernung merke ich jetzt nichts, garnichts mehr.
Fazit:
Kopf hoch und durch. Ich bin von einem guten Ausgang überzeugt.
Ich wünsche Deiner Mutter, dass es ihr in Kürze wieder sehr gut geht.
Alles Liebe für Euch und macht was Schönes am Wochenende.
Ich denke an Euch
Wolfgang
PS. Beim Verband der Kehlkopfoperierten gibt es jetzt ein "Netzwerk Teiloperierte". In diesem Netzwerk mache ich auch mit.
Fibi1973
03.12.2009, 21:15
Hallo!!!!!
Jetzt hab ich endlich auch einen grund zum Jubeln. Die Operation meiner Mutter ist super gelaufen, es konnte alles entfernt werden und die Ärzte sind sehr zufrieden. Ich kann es gar nicht glauben. Meine Mutter kann sprechen, braucht kein Tracheostoma und hat heute schon Suppe gegessen. Und zu Weihnachten ist sie zu Hause. Ich bin so froh und erleichtert.
Danke an alle die uns die Daumen gedrückt haben. :rotier:
Guten Morgen Fibi,
ohhh ich freu mich so für Euch! Echt tolle Nachrichten, ich sagte es doch der 3.12. is toll ;)
LG,
Julia
Fibi1973
06.12.2009, 18:09
Meine Mutter ist noch im Krankenhaus, aber es geht ihr recht gut. Sie hat noch ein wenig Probleme mit dem Essen und Trinken, aber Hauptsache ist, daß die OP gut gelaufen ist. Ich hoffe sehr, daß sie bald wieder nach Hause darf, vor allem jetzt zur Weihnachtszeit.
Ich wünsche Euch alles Beste für die bevorstehenden Feiertag, viel Wärme und Geborgenheit!
SteffiJo
20.12.2009, 17:37
Hallo liebe Fibi.
Wollte nur mal fragen, ob bei Euch alles ok ist, und ihr zusammen die Feiertage genießen könnt.
Liebe Grüsse
Steffi
Fibi1973
21.12.2009, 09:42
Hallo Steffi,
meiner Mutter geht es einigermaßen gut, sie muß fleißig zur Logopedie und beim Essen immer nachhusten. Durch die Entfernung der Lymphknoten hat sie Probleme mit dem linken Arm, die muß Übungen machen. Bei der letzten Kontrollvisite waren die Ärtze sehr zu frieden und der Heilungsprozess verläuft gut. Die nächste Visite ist dann Anfang Jänner 2010.
Wünsche Euch noch erholsame Feiertage!
Fibi1973
04.01.2010, 15:40
Hallo!
Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr!! Ich wünsche Euch alles Beste und ein tolltes, gesundes 2010.
Wollte mal kurz von uns berichten. Meiner Mutter geht es so einigermaßen gut, sie hat die OP recht gut überstanden und der Heilungsprozeß verläuft sehr gut. Die Logpädin ist auch zufrieden.
Am 7.1 gibts einen weiteren Termin beim HNO-Arzt, wobei der Histo-Befund besprochen. Manchmal ist meine Mutter ziemlich traurig und niedergeschlagen, kann ich auch verstehen, sie würde gerne ins Freie, aber bei dieser Kälte....
Hallo Liebe Fibi,
wollte mal nachfragen, wie es Euch und vor allem Deiner Mama so geht.
Wie war die Besprechung beim HNO?
Ich wünsch Euch weiterhin alles Gute,
Julia
Fibi1973
21.01.2010, 20:06
Hallo Julia,
danke der Nachfrage, der Termin beim HNO ist gut gegangen. Die Ärzte sind mit dem Operationsergebnis sehr zufrieden und der nächste Termin ist für Ende Februar angesagt. Nun machen wir uns schöne Tage und hoffen, daß es immer nur aufwärts geht!!
Euch auch alles alles Beste!!!
Liebe Fibi,
ich hoffe mit Euch! Macht Euch schöne Tage!!! :)
Ich drück weiter die Daumen,
Julia
Hallo Fibi,
ich wollte mal nach Euch fragen, hab lang nix mehr gehört und gelesen? Wie gehts Euch?
LG,
Julia
Fibi1973
10.03.2010, 19:41
Hallo Julia,
schön daß Du an uns denkst! Meiner Mutter geht es gut, die letzte Kontrollvisite ist auch gut gegangen. Die Ärzte sagen ihr, daß im Gewebe welches herausoperiert wurde keine Krebszellen gefunden wurden :laber: Das war ja endlich eine gute Nachricht. Ich hoffe doch sehr, daß es immer so weitergeht.
Danke nochmals für die Nachfrage
Hach liebe Fibi, dass freut mich aber für Euch!!!! Super toll weiter so!
Alles Liebe,
Julia
Hallo Fibi,
das ist ja mal eine super gute Nachricht, so solls weiter gehen :)
Lieben Gruß
Wangi
Hi Fibi,
ich wollte mal wieder nach Euch fragen, wies so geht? :)
LG
Julia
Fibi1973
08.07.2010, 14:03
Hallo Julia,
das nennt man Gedankenübertragung! Wollte mich heute melden, meine Mutter hatte wieder einen Termin zur Nachsorge und es ist alles in Ordnung :rotier2:
Ich bin so froh! Heute vor einem Jahr hat sie die Bestrahlungen und Chemo begonnen, das war ja eine harte Zeit.
Drücke allen fest die Daumen!
Ich habe immer wieder bei Eurer Geschichte reingeschaut, es freut mich sehr, daß es so gut bei Euch läuft.
Bulldogge
09.07.2010, 08:33
Hallo ihr Lieben,
wollte nur mal wieder viele Grüsse an alle da lassen. Ich freu mich ganz doll mit euch, daß die Nachuntersuchungen bei allen so gut gelaufen sind und von diesem blöden Krebs nichts mehr zu finden ist. Ich werde weiterhin für jeden einzelnen ganz fest die Daumen drücken. Mein Mann hatte ja leider nicht soviel Glück, er ist am 1. Mai verstorben. Bis zuletzt hatte er immer noch die Hoffnung seine Krankheit zu besiegen. Ich wünsche euch allen viel, viel Glück und weiterhin so gute Untersuchungsergebnisse.
Liebe Grüsse
Maria
schuetze1263
09.07.2010, 17:13
Hallo Fibi,
das freut mich riesig für euch, dass es deiner Mum gut geht.
....und ich drück euch alle Däumchen, dass das auch so bleibt.
Liebe Grüße
Simone
Fibi1973
14.07.2010, 06:39
Hallo,
hier bin ich wieder.
Liebe Maria, mein aufrichtiges Beileid, es ist immer schwer und traurig hören zu müssen, wie diese furchtbare Krankheit uns unsere liebsen Personen wegnimmt.
Meine Mutter hatte wieder einen Nachsorgetermin und der ist sehr gut gelaufen, ich bin wirklich stolz auf sie, sie hat nie ihren Lebensmut und das Vertrauen verloren und jetzt ist sie fast wieder die gleiche, wie vor der Krankheit. Ich bewundere ihre Stärke!
Ich danke Euch für die gedrückten Daumen!
Lb Grüße
Fibi1973
11.08.2011, 18:44
Hallo an alle,
wollte mich wieder einmal melden, mein letzter Eintrag ist ja schon ein Jahr her. Ich kann nur gutes berichten, im Moment geht es meiner Mutter sehr gut, sie hatte heute wieder eine Kontrolle, sowie Ultraschall und es ist alles super gelaufen und wir genießen unseren Sommer weiter.
Hallo Fibi :winke:
Das hört sich ja gut an, bei mir ist es ähnlich, kann zwar nicht alles essen, aber ich komme gut damit zurecht und wegen dem fehlenden Speichel habe ich immer eine kleine Flasche Wasser dabei.
Kann auch wieder mit Freunden essen gehen, nehme dann solche kleinen Portionen Kaffeesahne mit, um die Würze etwas zu mildern.
Und Cappucino geht auch seit Neuestem wieder :)
Lieben Gruß auch an deine Mum
Wangi
Hallo Fibi, :winke:
ich habe dich jetzt hier schon ein paar Mal wieder gesehen und wollte immer fragen wie es deiner Mutter geht, bin immer wieder von gekommen. Also jetzt aber, wie geht es deiner Mutter?
Mir geht es ganz gut, hatte Ende März Kontrolle, alles okay.
Hoffe das ist bei deiner Mutter auch so.
Lieben Gruß
Wangi
Fibi1973
26.04.2012, 09:56
Guten Morgen Wangi,
danke für die Nachfrage, meiner Mutter geht es gut, die letzten Kontrolltermine waren immer in Ordnung und ich hoffe, daß es auch weiterhin so bleiben wird. Der nächste steht Ende Juni auf dem Programm.
Ich bin wirklich erstaunt, wie gut meine Mutter die Krankheit weckgesteckt hat, zumindest körperlich, die hat wieder an Gewicht zugenommen und wieder sehr aktiv. Bin wirklich sehr froh und bewundere Ihre Kraft. Natürlich ist die Krankheit immer in ihrem Gedanken, aber ich glaube das ist auch verständlich.
Was mich in diesen Tagen sehr traurig gemacht hat, ist die Situation mit Julia's Papa, hab auch nicht die richtigen Worte gefunden, um ihr zu schreiben, aber ich denk ständig an sie.
Liebe Grüße!!!
Hallo Fibi,
das freut mich so für euch, die Erkrankung deiner Mutter war ja ca. zur selben Zeit wie meine. Schön dass es ihr so gut geht und das soll natürlich so bleiben. Kann sie denn alles essen? Ich hab bei Obst, wegen Säure und Pfannkuchen und Burger, wegen Trockenheit, so meine Schwierigkeiten und Thai-Essen wird wohl nie wieder gehen :), aber das ist nicht lebenswichtig.
Ich bin auch sehr in Sorgen wegen Julia und ihrem Vater, es ist so schlimm, sie waren schon so gut drauf und haben Anderen Mut gemacht. Ich hoffe sie achtet auf sich und das Baby und ihr Vater wird gut betreut.
Lieben Gruß
Wangi
Fibi1973
26.04.2012, 16:04
Lieber Wangi,
mit dem Essen klappt bei meiner Mutter recht gut, sie kann eigentlich alles essen, es gibt gewisse Speisen, die sie nicht mehr mag, hin und wieder kommt ihr vor es bleibt was hängen, zB bei Salat, aber ansonsten hat sie eigentlich keine Probleme.
Fibi1973
22.06.2017, 21:06
Hallo,
ich war schon ewig nicht mehr hier. Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, um ein bisschen Mut zu machen. Meiner Mutter geht es gut, trotz Tumorstadium IVa ist sie immer noch krebsfrei und das fast 8 Jahre nach Erstdiagnose. Ich drücke allen fest die Daumen!
Töchterlein
03.07.2017, 22:41
Danke, das ist echt lieb. Die meisten Beiträge enden irgendwann traurig... muss mich auch gerade extrem zusammenreißen versuchen positiv zu denken.
Fibi1973
14.02.2020, 14:55
Meine Lieben,
die Erst-Diagnose meine Mutter liegt nun so lange zurück und trotz eines Stadiums IVa ist sie auch nach 10 Jahren immer noch krebsfrei und es geht ihr gut.
Wünsche Euch alles Liebe und schicke allen ein Paket voller Mut und Hoffnung.
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