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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich möchte mich vorstellen


Petra H.
08.09.2009, 15:17
:winke:
Hallo,
ich möchte mich gerne bei euch vorstellen
Ich heisse Petra bin 46 Jahre alt und habe Brustkrebs:eek:
Gerne möchte ich mich mit euch austauschen
Eigendlich weis ich im moment nicht was ich schreiben sollte
Bin irgendwie ziemlich aufgeregt und nervös:undecided

mischmisch
08.09.2009, 15:37
Hallo Petra H.,

dann will ich dich hier herzlich willkommen heissen.
Hast du deine Diagnose ganz neu, bist du schon operiert?
Vielleicht schreibst du mal ein bissl mehr über dich und
wenn du bestimmte Fragen hast - immer her damit.

Hier sind viele Frauen jeden Alters, die dir gerne weiterhelfen werden.

Lieber Gruss an dich, ich muss jetzt raus, der Garten ruft.....

Rosita

Löwin69
08.09.2009, 15:41
Hallo Petra,
erst mal herzlich willkommen hier,auch wenn der Anlass schöner sein könnte.
Das Du nervös und aufgeregt bist,kann ich mir vorstellen.Hast Du die Diagnose erst bekommen?
Ich habe meine Diagnose schon seit September´07,aber genauso hab ich mich auch gefühlt.Mir hat es sehr geholfen hier zu lesen und auch zu schreiben,denn man ist nicht alleine.
Wenn Du irgendwelche Fragen hast,dann stelle sie ruhig,wir versuchen sie so gut es geht zu beantworten.
lg Tina:winke:

Löwin69
08.09.2009, 15:43
Hallo mischmisch,
irgendwie warst Du etwas schneller als ich,hab nicht bei Dir abgeschrieben.:D
LG Tina

Petra H.
08.09.2009, 18:47
Hallo,

die Diagnose habe ich seid 13.8.09 es handelt sich um einen schnell wachsenden und teilenden Tumor von 2,5 cm in der linken Brust.
Es ging alles so schnell erst die ganzen Voruntersuchungen das mußte ich für 1 Woche ins Krankenhaus zum Port legen ,markieren des Tumorsund drei Wächterknoten entfernen.Zum Glück sind die noch nich befallen.Meine erste Chemo von 8 insgesamt hatte ich am 04.09.09.Leider ist sie mir nicht so gut bekommen habe das ganze Wochende geko... bin unheimlich schlapp und deprimiert.
Weis garnicht wie ich die anderen schaffen soll????
Ich hatte zwar vorher eine Infusion gegen Übelkeit erhalten aber sie hatte nicht viel geholfen.
Heute ist der erste Tag wo ich wieder ohne Brechreiz trinken kann.
Soviel zu meiner Diagnose
Habe jetzt genug gejammert möcht eigendlich ganz tapfer sein

Blümlein
08.09.2009, 20:49
hallo Petra,

ich bin auch 46 und hatte auch einen schnellwachsenden Tumor in der linken
Brust. Ist schon 4 Jahre her. Wo kommst du her? Ich aus Bayern. Ich hatte 6x FEC. Aber alles gut vertragen. Mußt aufpassen das sie die Infusion langsam in die Vene laufen lassen, vieleicht ist es dann mit der Übelkeit nicht so schlimm.

Alles liebe, Simone

czilly
08.09.2009, 23:25
Hallo Petra!

Bekommst Du außer der Infusion vorher keine weiteren Medikamente?

Ich habe neben der Infusion noch mehrere Medikamente - gegen die Übelkeit, gegen allergische Reaktionen und zum Blasen/Nierenschutz - verordnet bekommen und musste die nach einem festen Plan am Chemotag und noch einige Tage nach der Chemo nehmen. Außerdem hat man mir im Brustzentrum ein Enzympräparat empfohlen, dass ich ebenfalls nach einem bestimmten Plan nehmen sollte.

Ich hatte während der FEC-Zyklen keine Probleme; übel war mir nie.

Falls Du keine Begleitmedikamente bekommst, solltest Du Deine Ärzte mal darauf ansprechen. Man kann da heute viel tun!

Ganz liebe Grüße,
Czilly

Löwin69
09.09.2009, 08:55
Hallo Petra,
nachdem ich bei meinen ersten beiden FEC-Chemos auch unter Übelkeit,allerdings ohne Brechreiz,gelitten hatte.Bekam ich bei der dritten ein anderes Medikament.Ich bekam diese Tabletten für zuhause,am Tag der Chemo und noch Tage danach.Sie haben sehr gut geholfen.
Löchere Deine Ärzte,es gibt gute Medikamente dagegen,nur meistens werden sie erst auf Anfrage oder Entritt der Nebenwirkungen,also erst zur nächsten Chemo verschrieben.
Ich wünsch Dir das die nächsten besser werden.
Lg Tina


Bekommst Du die Chemo vor der OP?

mischmisch
15.09.2009, 23:28
Hallo Petra,

gibts dich noch, geht es dir einigermassen?
Magst dich vielleicht wieder mal melden?

Alles Gute für dich

Rosita

Petra H.
16.09.2009, 22:34
Hallo
ich habe auch den Tumor in der linken Brust.:weinen:#

Petra H.
27.12.2009, 19:19
Hallo,
ich muß es jetzt einfach mal loswerden.
ich weiss nicht was mit mir los ist ,ich bin seit meiner Diagnose im August 09 völlig am Boden.
Bis jetzt habe ich noch mit niemanden darüber gesprochen alle denken das ich das so toll wegstecke aber das ist überhaupt nicht so
Am liebsten wäre ich ganz weit weg von hier würde wieder kommen und alles ist wieder normal.
Natürlich weiss ich das dass nicht geht aber ich kann lange nicht mehr so weiter machen.
Wenn ich hier im Forum lese sehe ich auch das es vielen viel,viel schlechter geht als mir.
Und trotzdem komme ich mit meinem Leben nicht mehr klar.Ich hoffe so sehr das ihr mich ein bisschen verstehen könnt .
Wird es wieder besser mit dem Gefühlswirrwarr?

tefnut
27.12.2009, 19:49
Hallo Petra,

kann dich sehr, sehr gut verstehen. Meine Diagnose liegt 2 Jahre zurück und nach der ersten großen Fassungslosigkeit und Angst hat sich ganz stark das "Höhlensyndrom" breit gemacht. Am liebsten hätte ich mich versteckt, ganz weit weg und gewartet bis "alles wieder gut" ist. So viele Gefühle stürzen auf einem ein, das kann ein Nichtbetroffener schlecht nachvollziehen. Es gab Tage, da hab ich mich sogar geschämt obwohl ich weiß, dass das völlig bescheuert ist.
Warum hast du denn noch mit niemandem geredet? Das ist so unendlich wichtig. Ich habe das große Glück einen wunderbaren Mann, zwei tolle Töchter und die beste Freundin der Welt zur Seite zu haben. Die Mädels möcht ich nicht allzu sehr belasten. Aber mein Mann und meine Freundin sind immer für mich da und ohne die beiden, ohne ihre Unterstützung, die vielen Gespräche, gemeinsamen Tränen, Pläne, Ideen wäre ich sicher nicht da wo ich jetzt steht (auch emotionell).

Wenn es dir nicht gut geht, dann "steh dazu". Man rutscht so schnell in die Spirale und entspricht dem was das Umfeld sehen möchte - man tut so als geht es einem gut und alle sind stolz wie taff man ist. Vielleicht musst du den 1. Schritt machen und signalisieren wie es dir geht. Ich wünsch dir so sehr, dass dir dann jemand beisteht. Es gibt so einen schönen Spruch "Ein Freund ist jemand, der die Melodie deines Herzens hört und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast". So jemand wünsch ich dir.

Viel Kraft
Tefnut

Petra H.
27.12.2009, 19:55
Hallo tefnut,
das ist ja das schlimme ich kann darüber mit niemanden reden.
Ich habe auch einen super lieben Mann aber er versteht mich nicht er versucht es aber ich kann auch keinen an mich ranlassen.
Nach aussen spiele ich immer alles runter gehe fast garnicht mehr aus dem Haus ubd sitze fast nur vor dem Laptop und lese hier im Forum hier fühle ich mich am sichersten.

Elisabethh.1900
27.12.2009, 20:09
Liebe Petra, es gibt eine bundesweite Selbsthilfeorganisation mit dem Namen "Frauenselbsthilfe nach Krebs". Sie wurde bereits vor vielen Jahren gegründet und hat Regionalgruppen in ganz Deutschland. Außerdem wird Onlineberatung angeboten. Ich schreibe Dir einmal die URL auf, sie lautet:http://www.frauenselbsthilfe.de
In der oberen Leiste auf den Button "Gruppen" gehen.


Vielleicht besteht die Möglichkeit, einmal Kontakt mit der örtlichen Selbsthilfegruppe aufzunehmen?

Sicherlich ist das Internet inzwischen zu einem wertvollen Informations-und Kommunikationsmittel geworden.Außerdem ist jeder Mensch anders veranlagt, der eine kann über die Krankheit in der Familie sprechen, ein anderer macht dies mit sich selbst aus.

Ich schicke Dir noch ein großes Kraftpaket auf die Reise!

Elisabethh.

Fatima
27.12.2009, 20:41
Hallo Petra. B Ich kann dich gut verstehen habe zwar meine Therapie beendet und gehe jetzt in AHB aber denke oft bei jedem kleinen Schmerz jetzt habe ich Metastasen aber dann geht es auch wieder vorüber die blöden Gedanken. Am schlimmsten ist es wenn ich im Bett liege und nicht schlafen kann. Hoffe das wir alles überstehen und wieder ein normales Leben führen können. Liebe Grüße und lass es dir gutgehen soweit das möglich ist.:knuddel:

carlen
27.12.2009, 22:21
Liebe Petra,

bei uns im Brustzentrum gibt es eine Psychoonkologin, die sehr einfühlsam ist.
Eigentlich muss jedes zertifizierte Brustzentrum so jemanden haben. Frag dort mal nach. Vielleicht fällt es Dir leichter, Dich jemandem zu öffnen, der Dir ansonsten fremd ist und bleibt, der Deine Worte nicht bewertet und dem Deine Ängste nicht noch mehr Angst machen, wie das vielleicht bei Angehörigen der Fall ist. Vielleicht gibt es auch Bewältigungstrategien, die Du erlernen kannst.

Ich kenne diese Gefühle, die Du beschreibst, auch. Allerdings nehmne sie mich nicht so gefangen wie Dich. Das muss wirklich ganz, ganz schlimm sein, denn dann kann man in dieser Zeit, die schon hart genug ist, nicht richtig leben.

Lass Dir vielleicht wirklich von professioneller Seite helfen. Ich habe die Psychoonkologin am Anfang der Therapie gebraucht, als sich die Agst vor der Chemo festsetzten wollte. Mir haben die Gespräche gut getan.

Ich wünsche Dir ganz doll, dass Du Dich da raus buddeln kannst. Dass Du hier im Forum darüber sprichst, ist schon ein guter Anfang. Und vielleicht findest Du hier irgendwie einen Weg, der zu Dir passt.

Alles Liebe,

Carlen

Petra H.
27.12.2009, 22:37
Hallo carlen,
wir haben auch einem in unserem BZ er hatte sich bei mir vorgestellt als ich im BZ lag wegen der Lymphknoten und den Port.
Aber da dachte ich noch ich schaffe es allein.
Und jetzt bringe ich nicht die kraft auf, das Gespräch mit ihm zusuchen, es ist ein elendlicher Kreislauf.
Ich habe das Gefühl darin zuersticken,hier im Forum sieht mich niemand und da fühle ich mich sicher

Sunpower77
27.12.2009, 23:23
Hallo du Liebe,

ich denke es geht/ging uns fast allen so, gib dir Zeit, August ist noch nicht sooo lange her, um diese Diagnose zu verdauen. Es gibt Tage, da hadere ich noch nach 3 Jahren mit meiner Erkrankung.

Ich denke, du solltest dir wirklich eine psychoonkologische Hilfe suchen.

Alles Liebe!

Zitronengras
28.12.2009, 00:25
Aber da dachte ich noch ich schaffe es allein.
Und jetzt bringe ich nicht die kraft auf, das Gespräch mit ihm zusuchen, es ist ein elendlicher Kreislauf.

Hör mal, es ist ein Zeichen von Stärke, sich Hilfe zu holen. Wenn es Dir irgendwo wehtut, gehst Du doch auch zum Arzt, oder? Eine lebensbedrohliche Erkrankung ist immer eine schwere Krise. Der eine kommt allein damit klar, der andere nicht. Ich bin von Anfang an (also seit Nov. 08) in psychoonkologischer Betreuung und das war sehr wichtig für mich. Es tut sehr sehr gut, mit jemandem, wo natürlich auch die Chemie stimmen muss, all die Ängste zu besprechen. Ich hab dieses furchtbare Angst immer als das Schlimmste empfunden. Ich dachte manchmal, ich ersticke daran. Angehörige haben selber Angst und können daher oft nicht so helfen. Aber ich denke, es ist für den gesamten Heilungsprozess sehr gut, sich auch um die Seele zu kümmern.

Ich weiß, es ist vielleicht nicht so einfach, die Kraft aufzubringen, aber es lohnt sich. Ich wünsche Dir, dass Du die Kraft findest. Es ist garnicht so schwer. Und denk bitte nicht daran, dass es anderen noch schlechter geht. Das ist kein Maßstab für Dich, für keinen. Die eigene Hölle ist immer die schlimmste. Du kannst jemand anderem ja nichts abnehmen und auch niemand Dir. Hilfe annehmen von professioneller Seite kann manchmal mehr bewirken, als man je gedacht hätte.

:knuddel:

ängel
28.12.2009, 19:09
Liebe Petra,
ich kann dich gut verstehen. Ich war auch sehr stark, so lange die Therapie lief. Nach Ende der Bestrahlung fiel ich in ein tiefes Loch. Für alle war ich gesund, aber ich fühlte mich noch nicht so. Bei jedem Piecks sah ich Metastasen.
Das Lesen und Schreiben hier im Forum hat mir sehr geholfen.
Ich konnte auch mit keinem drüber sprechen. Für Verwandte, Bekannte und auch meinen Mann war ich ja geheilt. Wie wohnen weit auf dem Lande, ich hätte extra in die Stadt fahren müssen, um mit einem Kurator zu sprechen und wie sllte ich das meinem Mann erklären?
Ich bin froh, dass mir das Forum so geholfen hat. Ich merkte, ich war nicht alleine, da gab es andere Frauen, denen es genauso ging.
Ängel:engel:

holiday1978
28.12.2009, 22:56
Hallo liebe Petra,

nicht unterkriegen lassen !!!

Zitronengras hat völlig Recht...die eigene Hölle ist immer die schlimmste !!!
Lass Dir Zeit, die Chemo hast Du ja schon (fast?) hinter Dir....es wird ein wenig besser.

Und wir hier haben immer ein offenes Ohr für Deinen Kummer....also immer her damit ;)


Fühl Dich gedrückt....

Liebe Grüsse
Holiday

Karin B.
29.12.2009, 08:17
hallo Petra,
ich kann dich so gut verstehen :pftroest:
Als 2003 der Mist bei mir losging, dachte ich zuerst auch, himmel das schaffst du nicht. Nach meiner Chemo und Bestrahlung fand ich dann den KK.
Hier hab ich Kraft gefunden und vorallem, die Mädels hier wußten sofort wie es mir geht, weil alle eben das gleiche durchmachen.

Doch mit der Zeit hab ich bemerkt, dass mich vieles runterzieht, was ich im KK gelesen habe und das war zu einem Zeitpunkt, wo ich sehr sehr angagiert war im KK.
Ich habe dann für mich selbst beschlossen, es muss für mich noch etwas anders geben außer Krebs,
Gut zu dem Zeitpunkt sah ja auch eigentlich alles super aus - gesundheitlich.

Ich habe mir ein ganz neues Hobby zugelegt ;)
Nachdem dann 08 die Metas kamen, war natürlich auch der erste Weg für mich der KK, bekam auch viel Hilfe, Trost, Unterstüzung.
Und doch habe ich für mich bemerkt, ich darf für mich nicht zulassen, dass das Thema Krebs meinen Tag bestimmt.
Deshalb bin ich auch nimmer so oft hier, einfach weil ich den Abstand dazu brauche, weil ich halt dann auch immer querlese ;)
Viele Mädels hier wissen das auch und verstehn mich und nehmen mir das deshalb auch nicht übel, dass ich so selten Gast hier bin.

Was ich damit sagen will, du mußt versuchen, dir irgendetwas gutes zu tun.
Etwas was dich ablenkt!
Halte deine Kontakte hier, pflege die Freundschaften, die du hier geschlossen hast, aber laß nicht zu, dass Krebs deinen Tag bestimmt.

Du mußt hier nicht stark sein, laß das, was dich berührt raus, schimpfe, tobe, jammere ach die ganze Gefühlspalette, wenn dich einer versteht, dann die BK Mädels ;)
Doch wenn es raus ist, dann tu dir was gutes. Fang nebenher was neues an, oder laß altes wieder aufleben.
Es ist ein schwerer Weg, ich weiß und ganz verdrängen kannst und sollst du auch gar nicht, doch zumindest versuchen, das Schalentier wenigstens für ein paar Stunden am Tag in die Besenkammer zu verbannen.

Und wenn du es alleine nicht schaffst und auch nicht mit Hilfe der Mädels hier, dann hat Zitronengras vollkommen recht, hol dir noch andere Hilfe. Denn auch das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich wünsch dir alles Glück dieser Welt :knuddel:
alles Liebe
Karin

carlen
29.12.2009, 10:01
Liebe Petra,

wir haben hier im Harz, initiiert durch die Breast nurse und die Psychoonkologin, einen Stammtisch für jüngere Brustkrebspatientinnen gegründet. Wir treffen uns einmal im Monat und sprechen aber nicht nur über Krebs. Aus dieser Gruppe haben wir uns inzwischen mit 5 Frauen zusammengetan, treffen uns öfter mal zum Essen oder Spazieren gehen, und wir telefonieren ganz oft. Jede von uns befindet sich in einem anderen Stadium der Therapie, und dadurch kann man zu jedem Zeitpunkt Probleme austauschen (Probleme mit der Chemo oder auch psychische Probleme, die wir auch schon alle hatten oder zum Teil auch noch haben).
Vielleicht fragst Du mal im Brustzentrum, ob es so etwas bei Euch auch gibt, oder Du regst die Gründung selbst an. Vielleicht kannst Du auch über das Forum Frauen finden, die mal Lust auf ein Treffen haben. Mir tut es immer sehr gut, mit Frauen zu sprechen, die auch betroffen sind. Es geht keineswegs traurig zu bei uns. Wir haben ganz normale Themen und lachen viel.
Vielleicht ist das eine Anregung für Dich?

Ich drücke Dich ganz doll.

Liebe Grüße,

Carlen

Petra H.
10.01.2010, 19:55
Hallo Ihr Lieben,

ich war heute zur Blutkontrolle im BZ und da habe ich eine Patientin getroffen.
Sie hatte Chemo und da ist der Tumor total verschwunden nun brauchte sie keine OP hatte nur noch Bestrahlung erhalten.AM Anfang war nach der Chemo eine OP geplant

carlen
10.01.2010, 20:03
Hallo Petra,

meine Ärztin hat gesagt, dass selbst wenn der Tumor durch die Chemo verschwindet, operiert werden muss!!!

Mit keiner Methode, die von außen angewendet wird, kann man sicher feststellen, ob der Tumor tatsächlich weg ist.

Ich würde mir an ihrer Stelle eine zweite Meinung einholen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu ängstlich?

Lg,

Carlen

Petra H.
10.01.2010, 20:08
Hallo Carlen
genau die gleiche Aussage habe ich von meinem BZ gehört.Sie sagten mir auch das aufjedenfall operiert wird.
War nur sehr erstaunt da die Patientin ist ja auch im selben BZ.

Petra H.
10.01.2010, 20:25
Hallo Ihr Lieben
vielen Dank ich war sehr verunsichert

knöpfchen59
10.01.2010, 20:25
Hallo Petra,
mein Tumor ist unter der Chemo komplett verschwunden.
Trotzdem bin ich operiert worden und habe noch 33 Bestrahlungen erhalten.
Begründet - und für mich auch nachvollziehbar - bei der OP wurde das sog."tote Gewebe" entfernt und noch im Gesunden geschnitten, damit auch evtl. vorh. Zellen, die vielleicht dort noch schlummern mit entfernt werden.

Mein Tumor war schon nach der 1. von 6 Chemos um die Hälfte verkleinert. Eigentlich dachte ich so ziemlich blauäugig, ich komme um die weiteren Chemos herum;)

Nein, das war nicht der Fall. Ich durfte das ganze Programm.

Dir alles Gute.
knöpfchen59

Petra H.
10.01.2010, 20:57
Hallo knöpfchen

bei mir ist es fast genauso mein Tumor war schon um die hälfte geschrumpft nach 4 Chemos hatte auch gehofft das mir die anderen erspart bleiben.
Muß aber meine 8 Chemos durchziehen habe jetzt noch eine vor mir.Am Freitag wurde bei der Kontrolle Zysten in beiden Brüsten festgestellt aber der Tumor ist kaum noch zusehen.

knöpfchen59
10.01.2010, 21:14
Hallo Petra,

das hört sich prima an.

Mein Gyn. hatte es mir so erklärt, dass ein ganzer Zyklus an Chemo-Coctail durchgezogen werden muß, weil die Zusammensetzung auf diesen Zyklus zugeschnitten wurde.
Der Erfolg war ja auch sehr,sehr gut zu sehen :-) Da der Tumor damals mit einem Metallclip gekennzeichnet wurde, war es trotz meines "Zustandes" schon lustig zu sehen, dass 3 Ärzte im KH versucht haben den Clip auf dem Ultraschall zu finden.

Wegen den Cysten mach dich mal nicht verrückt. Du bist ja gerade jetzt in richtig enger Überwachung.

Gruß
knöpfchen