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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arimidex und Tumormarker CA15-3


susaloh
22.09.2009, 21:49
Hallo,
Meine Frauenärztin lässt den CA15-3 bei mir alle vierteljahr bestimmen - Bei den bisherigen 9 Messungen schwankte er ausgehend von 6,10 , tendenziell leicht ansteigend aber mit ziemlichen Schwankungen, und war letztes Mal bei 9.00 angelangt. Ich hab das registriert, aber ich dachte, Messfehler,etc. und machte mir keine Sorgen, da er ja weit weit unter dem Referenzwert von 30 lag. Diesmal ist er aber plötzlich bei 12 - damit hatte ich nicht gerechnet. Ich weiß, ist immer noch völlig normal, etc. Aber einen Schreck bekommt man immer. Die Angst sitzt ja tief.... Soll ja ein recht sensitiver Wert sein.

Ich will ja nicht albern sein und mir jetzt zu sehr einen Kopf machen. Ich soll in drei Wochen noch mal zum Messen kommen und bin fest entschlossen mir die Zeit bis dahin nicht durch zuviel Kopfzerbrechen zu vermiesen. Aber eins wollte ich euch doch mal fragen: Ich nehme seit knapp vier Wochen Arimidex (vorher fast drei Jahre Tamoxifen) - könnte der Anstieg damit zusammen hängen?

Meine Frage - hat irgendwer auch beim Wechsel auf Aromatasehmmer einen ansteigenden CA 15-3 gehabt? Könnte das irgendwie mit der Leber zusammenhängen?


Viele Grüße
Susaloh

lindali
23.09.2009, 00:48
hi susaloh
ich bin keine expertin
mein tumormarker war vor der chemo auf 14...und die ärztin sagte, das ist okay
erst bei über 30 scheint es nicht normal zu sein und KÖNNTE (muss aber nicht) auf tumor hinweisen bzw metastasen...könnte aber auch eine entzündung irgendwo im körper sein, die nix mit krebs zu tun hat und dem TM hochschießen lässt....
das ist alles was ich davon weiß
dann bist du mit 12 im grünen bereich, meiner meinung nach
vll schreibt hier noch jemand mit fachwissen
ich würde dir erst mal entwarnung geben
alles liebe
lynn

suze2
23.09.2009, 12:35
hey susaloh,

kleine schwankungen der Tm sind absolut normal. schon 2 messungen mit verschiedenen laborkits können schwankungen zeigen. 3 punkte schwankung ist - so sagten zumindest meine ärztInnen - absolut üblich. allerdings sollte er sich nicht über das doppelte hinausbewegen. jetzt könnte man sagen, er hat das doppelte erreicht bei dir - aber das war ja eine ganz lange zeit - und 12 ist trotzdem noch so niedrig!

bei mir lag er erst bei 13 (recht stabil) - nach meiner eierstockentfernung stieg er dann leicht an, 15, 17, einmal - SCHOCK - 27 (in meinem labor ist 25 der grenzwert), dann aber wieder 18, und jetzt war er bei 15.
jede kleine entzündung kann ihn ansteigen lassen.

ich finde es super, dass deine ärztin sich da kümmert und du bist sicher gut betreut. also: aufmerksam sein ist gut, zur panik ist - so denke ich, kein anlass.

alles liebe
suzie





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