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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zur Hautkrebs-Symptomatik


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Cleverle1
24.07.2010, 15:38
Hallo!

Ich (bin 23 Jahre alt) war vor 3 Tagen beim Hautarzt und habe dort zum ersten Mal in meinem Leben eine Hautkrebs-Vorsorge machen lassen.
Ich habe mir immer Sorgen um meine Muttermale am Rücken gemacht, aber die fand men Hautarzt nicht "verdächtig". Allerdings hat er an meinem Unterarm ein Muttermal gefunden, dass er dann rausgeschnitten und zur Untersuchung eingeschickt hat. Er hat es zuerst eine ganze Weile mit seiner riesigen Lupe (keine Ahnung wie das Gerät in Wirklichkeit heißt) angeschaut und es sah richtig eklig aus - das Muttermal war rund, ein bisschen erhaben, hatte mehrere Schattierungen (also helle und dunkle Punkte) und man konnte nicht genau sehen wo es anfängt und wo es aufhört. Das Muttermal ist mir wegen den Punkten schon vor Jahren aufgefallen ,aber ich hätte nie gedacht, dass sich eventl. Hautkrebs daraus entwickeln könnte. Es hat sich meines Erachtens die letzten 2-3 Jahre auch nicht verändert (jedenfalls ist es mir nicht aufgefallen). Der Arzt hat dann - nachdem er es sich eine Weile betrachtet hat - sowas gesagt wie "das gefällt ihm gar nicht" und hat es wie gesagt rausgeschnitten. Jetzt habe ich totale Panik, dass ich eventl. Hautkrebs haben könnte und diese ganze Warterei auf das Untersuchungsergebnis macht mich total verrückt! Ich kann den ganzen Tag an fast nichts anderes mehr denken und sehne schon den Anruf des Arztes herbei (er meinte er ruft mich in ca. 10 Tagen an - "egal ob das Ergebnis gut oder schlecht ist"). Ich weiß echt nicht was ich tun soll, wenn er meint, dass ich Krebs habe! Ich weiß, viele werden jetzt wohl meinen, dass ich mir keine Sorgen machen und ruhig auf das Ergebnis warten soll, aber das ist echt leichter gesagt als getan!!! Nächsten Freitag sind die 10 Tage rum und da werde ich dann wohl das Ergbnis wissen - einen Tag später fliege ich nach England in Urlaub und hoffentlich ist der mir dann nicht komplett versaut! :-(
Oh Gott, ich habe einfach so eine Angst! Was meint ihr denn - wie hoch ist denn so die "Wahrscheinlichkeit" dass es eventl. Hautkrebs sein könnte? Was passiert, wenn der Arzt meint, dass es Krebs ist - wie geht dann die Behandlung weiter?

lg

Schnüffelchen
24.07.2010, 16:22
hallo cleverle,

ich denke mal das jeder hier deine ängste und sorgen verstehen kann und die zeit von dem entfernen bis hin zur auswertung aus dem labor kommt einem wahnsinnig lange vor und zerrt an den nerven. es wird auch nicht viel helfen dich zu beruhigen, denn sogesehen kann keiner sagen was es denn nun ist.
besonders dass der arzt auch noch die andeutung gemacht hat dass ihm das garnich gefällt versetzt dich (verständnishalber weise) jetzt in panik.

mach dich jetzt nicht zu sehr verrückt, ich weiss leichter gesagt als getan :lipsrseal nur die tage musst du jetzt irgendwie rumkriegen...

drücke dir die daumen dass die diagnose gut ausfällt!

J.F.
24.07.2010, 16:41
Hallo!

Und weil man nicht weiss was da herauskommt, würde ich HIER GARNICHTS lesen, sondern versuchen etwas zu unternehmen, um die Zeit zu vertreiben, Englandurlaub planen, Einkäufe erledigen, Freunde treffen und was man noch so alles machen kann. Ablenkung suchen. Und das Thema Hautkrebs ignorieren. Alles andere ist verlorene Lebenszeit. Es ist bisher keine Diagnose gestellt worden, nur ein Verdacht ist aufgekommen. Was Clark Level, Tumordicke und so weiter heißt / bedeutet ist zu diesem Zeitpunkt mehr als unwichtig. Und sollte nicht noch als Lesestoff empfohlen werden. So schürt man nur die Ängste weiter *kopfschüttel*. Später, wenn sich die Diagnose Hautkrebs in irgendeiner Form bestätigen sollte, wie gesagt sollte, könnte, dann, ERST dann kann man sich mit der Materie auseinandersetzen. Und dann auch nur mit Fachliteratur, nicht mit den Lebens- und Leidenserfahrungen hier im Forum, die kann man dann heranziehen, wenn es darum geht Wege und Mittel zu finden die Operationen und Therapien zu unterstützen, zu verstehen, zu ergänzen oder was auch immer. Aber jetzt zu diesem Zeitpunkt ist und bleibt die Warterei das einzigste, was definitiv zu ertragen ist.

Cleverle1, sei clever und versuche die Zeit mit schönen Dingen zu füllen. Alles andere wäre unclever ;).
Toi,toi,toi

Schlumpel65
24.07.2010, 22:51
[QUOTE=Cleverle1;934151]Hallo Cleverle1...Ich drücke Dir alle Daumen, dass Dein Befund eine gute Nachricht ergibt....Mach Dich nicht verrückt-das bringt gar nichts....LG, Schlumpel65

Schnüffelchen
25.07.2010, 00:30
hallo J.F. :)

wollte damit auch nich sagen dass sie jetzt unbedingt lesen sollte, sondern dass, wenn sie die diagnose hat sich hier dann mal durchlesen kann was auf sie zukommen könnte! habe ja dazu geschrieben dass es einige behandlungsmöglichkeiten gibt und dass das dann immer nachdem geht was diagnostiziert wurde... habe ihr damit bloss die antwort (oder eben nicht die antwort) darauf gegeben was dann folgt... bin die letzte die irgendwem panik oder angst machen will :rolleyes: entschuldigt bitte falls das so rüberkam :shocked: habe deswegen den beitrag so umgeschrieben dass es nicht zu weiteren missverständnissen kommt ;)

mondschein85
25.07.2010, 21:18
Hallo,

ich lese jetzt hier seit ca. 2 Wochen im Forum und möchte mich heute kurz vorstellen. Ich bin 45 Jahre und habe vor 4 Wochen ein Muttermal entfernt bekommen, gott sei Dank alles i.o. Am Freitag wurden mir nochmal 2 ganz auffällige Muttermale entfertn, eins zwischen den Fingern und eins am Fuß. Das Ergebnis steht noch aus, und bei diesen beiden habe ich gar kein gutes Gefühl. Meine Hautärztin hat die beiden vor 4 Wochen gar nicht als schlimm empfunden, sie meinte nur die müssten beobachtet werden. Als ich nach meinem vielen Lesen aber noch mal bei ihr war, sagte sie sofort raus.

Ich habe sehr viele Leberflecke, schon seit Kindheit eigentlich. Diese verändern sich oft, es kommen ständig neue hinzu. Dann kommt dazu, dass ich die Sonne gar nicht meide. Ich bin blond habe aber eine total unempfindliche Haut, könnte mich gar nicht erinnern dass ich jemals eine richtigen Sonnenbrand hatte.

Und trotzdem, seit ich hier im Forum lese, und ich glaube ich habe echt alles gelesen bin ich voller Panik. Tag und Nacht schwirrt nur das Wort Melanom in meinem Kopf rum obwohl ich es ja noch nicht einmal weiß.

Ich habe aber trotzdem drei Fragen an Euch:

1. Ich möchte mich gerne mal in einer richtigen Hautklinik vorstellen. Meine Hautärztin guckt sich die Leberflecke meist so an, bei manchen leuchtet sie mit einer kleinen Lupe drauf. Ich denke aber, dass dies zuwenig ist.
Kann mir jemand aus Erfahrung von der Uniklinik Würzburg oder von der Uniklinik Frankfurt/Main berichten, zu beiden hab ich so ca. eine Stunde Fahrtzeit.

2. Was ich gar nicht verstehe ist, einige von euch haben ja schon mehrmals ein Melanom gehabt. Warum kann das der Hautsrzt nicht erkennen wenn mann doch in kurzen Abständen untersucht wird.

3. Ich hab auch wie verrückt nach Melanom-Bildern gegoogelt. Sind Melanome denn immer so schwarz, erhaben wie sie auf diesen Bildern aussehen? Dann müsste man sie doch ganz früh erkennen können

Ich hoffe, ich bekomme ein paar Antworten von Euch und bedanke mich hierfür schon ganz herzlich. Vor lauter Leserei im Internet bin ich im Moment ganz schön verwirrt und sehe glaube ich vor lauter Wald die Bäume nicht.

Viele Grüße

Himmelgrau
25.07.2010, 22:02
1. Dass die Haut in der Uniklinik untersucht wird, ist keine Garantie. Auch dort arbeiten mehr und weniger erfahrene Ärzte. Wichtig ist, dass der Hautarzt Erfahrung hat- das haben Ärzte, die in der Uniklinik arbeiten natürlich oft, aber nicht immer. Von wem auch immer du dich untersuchen lässt: bestehe darauf, dass so untersucht wird, dass du dich am Ende ordentlich untersucht fühlst. Dass die Haut mit dem Auge beschaut und unklare Stellen mit einem Auflichtmikroskop untersucht werden, ist gängige Methode.
Dann gibt es noch die Option, die ein oder andere Stelle zu fotografieren, um bei späteren Untersuchungen Vergleichswerte zu haben.

2. Melanome wachsen erstens unterschiedlich, also auch in die Tiefe, was sie nicht unbedingt direkt sichtbar macht, zweitens auch an Stellen, die nicht zu sehen sind und drittens muss eine Zelle viele Mutationen erfahren, bevor sie zu Krebszelle wird. Hat der Körper bereits Krebszellen gebildet, haben auch andere Zellen vermutlich schon viele Mutationen erfahren... Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehrere Links, in denen du mehr zur Melanomentstehung lesen kannst.

3. Es gibt Merkmale, die darauf hinweisen, dass sich eine Hautregion ungünstig verändert. Wären Melanome immer schwarz und erhaben, wären sie leichter zu diagnostizieren und es müssten viel weniger Hautflecken auf Verdacht entfernt werden. Melanome kennen keine Regeln, nur große Rahmenbedingungen.

Ich wünsche dir gute Ergebnisse und bis du sie hast: gute Nerven!

Jule

Schlumpel65
26.07.2010, 12:02
Hallo....Bin gleicher Jahrgang wie Du, auch blond und auch von Oben bis Unten mit Muttermalen übersäht, welche sich in letzter Zeit rapide vermehrt haben....Hatte am rechten Schulterblatt eine komische Stelle, die eher wie ein Ekzem aussah, aber mit schwarzen Punkten und die nässte....Also zum Hausarzt zwecks Überweisung. Er hat sich das selbst angesehen und auch gleich rausgeschnippelt und ab in die Histologie....Befund: Basalzellkrebs.....Habe Heute einen Termin beim Hautarzt zwecks weiterer Behandlung und vermutlich einem Screening....Wenn Du- wie ich auch, das Internet durchforstet hast, weisst Du auch, dass Hautkrebs zu 95% heilbar ist!?...Mach Dich nicht verrückt..Habe auch gelesen, dass dieser Krebs 30-40 Jahre braucht, um sich zu entwickeln-demnach müsste ich ja schon als Kleinkind intensiver Sonne ausgesetzt gewesen sein....Sprich lieber mit dem Arzt und informiere Dich umfangeich...Werde ich Heute mittag auch machen und dann seh ich weiter...Drücke Dir alle Daumen, dass Dein Befund gut ist....Liebe Grüße aus der Eifel::winke:

Schnüffelchen
04.08.2010, 17:31
hallo ihr,

wende mich mal hier an alle die,die übermässig viele muttermale am körper haben. habe hier schon ein wenig darüber gelesen, nur wollte jetzt mal fragen ab wievielen muttermalen denn man von diesem syndrom spricht? gibt es da eine richtlinie von der anzahl her? seit das jetzt mit meiner mutter ist mache ich mir natürlich auch meine gedanke, denn ich bin blond, hellhäutig, blauäugig und war zeitweise extreme solariumgängerin, wo ich mich jetzt auch frage ob das bei mir mal böse enden könnte (im alter von 18-24 hat man solche gedanken wie hautkrebs durchs solarium ja eher von sich weggeschoben). habe mal die male gezählt und ohne dass ich jetzt auch mal noch hinterrücks (po, hinerseite der oberschenkel) geschaut habe, komme ich schon auf 123stk. bevor das alles war habe ich nie realisiert dass ich viele muttermale habe, aber nun wurde es mir mal bewusst. denke ja mal dass ich auf jeden fall mal einen besuch beim dermo machen sollte, auch wenn ich jetzt keines entdeckt habe was juckt, blutet oder komisch aussieht. manchmal denke ich mir so: "jtz werd nich zum hypochonder!", nur irgendwie ist es mit der vorgeschichte doch auch nur vernünftig es abklären zu lassen, oder??? -bin zur zeit ein wenig verwirrt :undecided

Nell
04.08.2010, 19:23
Hallo Schnüffelchen,

ich frag jetzt mal ganz vorsichtig was du mit "Syndrom" meinst - meinst du jetzt das Gorlin-Goltz-Syndrom???
Also wenn ja, das hat nichts mit der Anzahl der Muttermale zu tun - auch nicht ob man hellhäutig oder blond oder brünett ist.
Das GGS ist ein erbliches Leiden. Bei Menschen die unter GGS leiden bilden sich sehr viele Basalzellkarzinome. Es gibt aber auch noch andere charakteristische Merkmale wie z.B. Zysten, großer Kopf, Pits, ...

Ich hoffe ich hab das jetzt alles richtig erklärt.

Aber wenn du viele Male an deinem Körper siehst und oft auf der Sonnenbank warst, dann ist es sicher nicht verkehrt, das mal abklären zu lassen.

Ganz liebe Grüße von Nell

Und wenn du doch was anderes wie GGS meintest, dann entschuldige bitte ...

Schnüffelchen
04.08.2010, 19:53
hallo nell :)

erstmal danke für deine antwort :)

ich meinte aber etwas anderes. ich bin der meinung hier mal etwas von einem gewissen namen (es kam syndrom drin vor) gelesen zu haben dass man übermässig viele muttermale hat. ich finde den beitrag leider nicht mehr, aber ich glaube babs hatte auch etwas dazu geschrieben.
ich wollte bloss mal wissen ob ich es noch richtig in erinnerung habe und diese bezeichnung sich auf die vielen (zu vielen) muttermale bezieht oder doch schon darauf dass sich unter/in den muttermalen gefährliches bildet.

mir ist halt nur nie aufgefallen dass ich ziemlich viele habe, hab nie darauf geachtet... deshalb hab ich die anzahl die ich gezählt habe mal reingesetzt.

Nell
04.08.2010, 20:00
Na gut Schnüffelchen dann wünsch ich dir noch einen schönen Abend.

Und lass das mal ablären - mit deinen Muttermalen. Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig ...

Liebe Grüße
Nell

Schnüffelchen
04.08.2010, 20:10
danke nell, wünsche dir auch noch einen schönen abend :):):)

ja, denke mal ich sollte wirklich mal hin und dann sehen wir weiter...besser ises!

Dirk1973
05.08.2010, 02:00
An so einer Stelle erinnere ich mich immer gerne an etwas, das mir erzählt wurde.

Ein fleißiger Arbeiter errreicht die Rente. Nun... er ahnte, dass es nicht so einfach werden sollte, nichts mehr zu tun. Nicht mehr gebraucht zu werden. Wenn es denn mal so wäre.

Eines Tages holte er seine noch berufstätige Frau von ihrer Arbeit ab. Sie war als Büroleiterin in einer Behinderteneinrichtung tätig. Es kam wie so oft: sie war noch nicht fertig, musste noch etwas zu Ende bringen. Währenddessen sah er die vielen Menschen dort. Durch die Bank weg von der Natur bös gescholten. Körperlich, geistig... teilweise mehrfach beeinträchtigt. Was er nicht sah, waren traurige Menschen. Alle waren fröhlich. Grüßten ihn, unterhielten sich mit ihm.

Da wurde ihm klar: wenn jemand dort Grund zu jammern hätte, wäre er sicher der Allerletzte dort.

Mich hat das sehr beeindruckt, weil es so viel Wahres hat: viele von uns jammern einem die Hütte voll, wenn gleich sie an sich gar nichts zu jammern haben.

Liebe Schnüffelchen, verstehe dies bitte jetzt nicht als Vorwurf oder so. Es sind einfach die unterschiedlichen Sichtweisen, die sich hier auftun. Ich finde es toll, wie offen und ehrlich Du hier bist. Sicher auch nicht immer einfach.

Schnüffelchen
05.08.2010, 23:24
hallo dirk :)

ich habe das jetzt nicht falsch aufgefasst, ganz und garnicht ;)
dein erzähltes spiegelt ja irgendwo mein denken wieder. teilweise schäme ich mich dafür mir jetzt solch einen kopf zu machen und denke ich übertreibe vielleicht! aber auf der anderen seite habe ich die worte meiner mutter im kopf, die mir mittlerweile sagt dass ich lieber zuviel gehen sollte, als einmal zu wenig. es ist nicht so dass ich wehleidig bin, das überhaupt nicht (zumindest war ich es nie). mein hausarzt hat mich wenns hoch kommt alle drei jahre mal gesehen, bin ja noch nicht mal zu meiner jährlichen vorsorge wegen meiner schilddrüsenunterfunktion gegangen... aber das was war hat alles schlagartig verändert! bei einem gentest von meinem gynäkologen hat sich ergeben dass ich eine mutaion (gerinnungsstörung) habe und seither achte ich immer im ruhezustand darauf wie sich meine beine anfühlen, denn ich hatte vorweg öfters mal ein brennen oder kribbeln, habe diesem aber nie aufmerksamkeit geschenkt.
ich bewege mich grad auf diesem schmalen grad...übertreibe ich etwa, oder ist es vielleicht doch besser meinem körper mehr aufmerksamkeit zu schenken!? das sind immer meine gedanken...
diese diagnose hat in meinem leben so vieles verändert, sowohl psychisch als auch physisch, so dass ich mir manches mal schon so vorkomme als würde es mir körperlich die kräfte rauben, obwohl ich der meinung bin dass es alles meine psyche ist die mir streiche spielt! ich habe dadurch wahrlich eine überempfindlichkeit entwickelt, gegen die ich versuche anzukämpfen, denn ich komme mir angesichts dieser ganzen schicksale und leidenswege so ziemlich blöd vor, mich aufeinmal auch krank (wenn auch noch in ganz anderen bereichen) zu fühlen. so wehleidig war ich nie und so möchte ich auch nicht werden :( aber grad verwirrt mich diese ganze situation ein wenig...

Dirk1973
06.08.2010, 00:03
Hallo Alessandra,

genau das ist es, was ich meine. Menschen die mit schweren Erkrankungen in Berührung kommen, verändern an dieser Stelle oftmals ihre Sichtweise. Meiner Meinung nach spielt es nicht wirklich eine Rolle, ob man selbst erkrankt ist, oder "nur" ein Nahestehender. Hat man dann nun längere Zeit mir dieser schweren Erkrankung zu tun, entwickelt man mitunter eine gewisse Härte bzw. Abneigung hinsichtlich Menschen mit Wehwehchen.

Ich bin da ganz ehrlich: wenn mir jemand seinen Schnupfen vorjammert kann es durchaus vorkommen, dass ich etwas angefressen reagiere. "Na und ? Inhaliere, trinke viel und wenn nicht besser oder Fieber, geh in drei Tagen zum Arzt" ist da schon das Höflichste, was da von mir zu erwarten ist. Auch ein "Oh, schlimm. Wie lange hast Du noch ?" gab es schon von mir. Nicht ganz nett, nicht ganz fein, aber zielführend. Seitdem verschont mich dieser Jemand zumindest mit seinem Gejammer.

Andererseits ertappt man sich selbst immer wieder dabei, bei kleinsten Unregelmäßigkeiten sofort das Grübeln zu beginnen. Könnte es was sein ? Was könnte es sein? Hat es mit "damals" zu tun? Neue Baustelle? Es MUSS ja etwas sein. Bestimmt nichts Gutes. Ich bin an dieser Stelle ein wenig zwiegespalten. Einerseits reduziere ich alles was ich bei anderen als Lapallie ansehe, auch bei mir auf eine Kleinigkeit. Schenke wenig Augenmerk, ist doch Pillepalle und geht von alleine wieder weg. Bestes Beispiel: ich habe seit einigen Wochen einen etwas hartnäckigen Husten. Nicht schlimm, nur etwas nervig. So meine Einschätzung. Ist ja nur ´ne Erkältung. Bis mich jemand darauf Ansprach, dass ich mittlweile beim Husten rasseln würde. Naja... war dann doch nicht mehr soooooo eine Lapallie. Aber auch wieder im Lot.
Zwickt es nun an der Stelle, wo ich damals meine Metastase hatte, schrillen bei mir sofort die Alarmglocken, die Hand will zum Hörer greifen: Schnell Termin zum Markern machen. Termin ? Neee, wieso ? Ist ja ein Notfall. Besser gleich hinfahren. Dann wieder ruhig zu werden (um zu bemerken, dass der strahlende Sonnenschein vor´m Fenster schlagartig in ein heftiges Tiefdruckgebiet mutierte und ich an der Stelle seit der Chemo tatsächlich den Wetterbericht ablesen kann), ist nicht einfach. Alle sagen, dass es besser wrd. Kam bei mir aber irgendwie noch nicht an.

Was will ich Dir damit sagen? Letztlich nur, dass es vollkommen normal ist, was Du an Dir selbst erlebst. Wir (Erkrankten) erleben dies auch regelmäßig, z.B. wenn die Nachsorge ansteht. Gut, es wird mit der Zeit besser. Sagt man..... Und doch stehen viele von uns (mich eingeschlossen) die Tage davor arg unter Strom.

PetraR.
06.08.2010, 05:59
Guten Morgen

Lieber Dirk, du hast mir aus der seele gesprochen ;)

vor allem was die " wehwechen" anderer anbelangt. mir hat mal eine bekannte fast ne halbe stunde nur von ihrer erkältung und hier weh und da weh die ohren zugequatscht. hab ihr schön zugehört. bis auf einmal da hat sie`s glaub ich selbst gemerkt war sie ruhig und hat nur gefragt: "wie gehts denn dir überhaupt?" och, hab ich gesagt, ganz gut. und das war zu einem zeitpunkt mitten im block meiner IFtherapie. es war ihr aber dann so hatte ich mal das gefühl auch etwas peinlich.
wenn mir das gejammer anderer über ihre krankheiten zuviel wird sag ich immer nur: geh zum arzt oder sollen wir tauschen? und ruhe ist... man entwickelt wirklich manchmal schon eine aggression ohne daß man es böse meint.
nur ich persönlich war auch noch nie so der jammertyp wenn meine narben zwicken dann zwicken sie.schiebe das auch immr auf den wetterumschwung;) wenn mein bein dick ist und schmerzt und das ist es oft dann ist es
nun mal so.wenn nur alles so bleibt wie es momentan ist nehm ich das gerne in kauf. in der uni hat man mir gesagt: seien sie froh 1,5 jahre ohne das was nachgekommen ist, die haben sie schon mal das ist doch was". einzigst, und da geb ich dir voll recht, sind die scheiß nachsorgetermine da geht selbst mir immer die muffe. aber, auch da bin ich nicht die einzigste. und dann denk ich an andere denen es weitaus schlechter geht und noch schlimmere schicksale haben und denke: ruhig bleiben, wird schon schief gehen.
mache mich gleich auf zur arbeit,heute scheiß tag aber auch der geht rum
wünsche allen ein schönes WE
glg Petra

bounty2508
19.08.2010, 12:47
hallo liebe leute aus dem forum.
Ich weiß ihr seit keine ärzte und könnt nur von euren erfahrungen sprechen. Aber vielleicht könnt ihr mir nur einen rat geben und etwas die angst nehmen.
Ich bin 22 jahre alt und in der 33 ssw. Mein problem ist ein leberfleck bzw muttermal am rücken. Ich hab es schon lange und es war bis jetzt auch immer unauffällig. Ich empfinde es seit einigen wochen als gewachsen in die höhe,und hab auch einen termin am montag. Nun meine frage, falls es sich um etwas böses handelt kann es da auch mein baby betreffen? Bzw hatte ich sehr viele komplikation mit der schwangerschaft,kann das ein anzeichen sein? Die komplikationen,waren fehlgeburt, zwischenblutung bei unserem jetztigen baby, es ist etwas zu leicht... Meine oma hatte brustkrebs kann das ein faktor für auslösenden krebs sein?
Ich hoffe ich falle euch nicht zur last mit meinen fragen, aber mir schien von erfahrenen leuten eine antwort sinnvoller als im internet zu googeln und mich vielleicht unnötig verrückt zu machen!
Danke im vorraus für antworten. Bounty

Jürgen1969
19.08.2010, 14:44
Hallo Bounty,

nerven tust Du sicher nicht, aber Antworten kann Dir hier sicher niemand geben, nur ein Hautarzt kann dies, nachdem er sich dies angeschaut hat.
Daher geh bitte zum Hautarzt und lass den Leberfleck anschauen und nicht schon vorher das Schlimmste ausdenken;)

Dir und dem Baby alles Gute:)

bounty2508
19.08.2010, 20:59
hallo lieber jürgen,
danke erstmal für deine antwort.
Einen Termin habe ich ja schon am Montag.
Ich bin irgendwie beängstigt vor dem Termin,da was negatives zuerfahren, ich weiß selber das ihr alle selber Probleme habt. Auch möchte ich nicht wie andere euch zur Last fallen, aber ich dachte nur Informationen von betroffenen helfen mir mehr über die Angst hinweg zukommen, als mich verrückt zumachen wenn ich irgendwelche vergleichsbilder google...

Bounty

Freundlicher
28.08.2010, 05:02
Hallo allerseits

Ich bin 30 und Männlich und da ich ein par Muttermale habe bei denen ich unschlüssig bin, hab ich mich soeben hier regstriert und wollte Euch fragen was Ihr davon haltet, da Ihr ja Experten seid.

Hautkrebs ja oder nein?

Bessere Fotos hab ich leider nicht zusammengebracht

** Fotos gelöscht ** Dirk1973

Monatg möcht ich aber sicherheitshalber zu nem Hautarzt schauen. Falls da wer nen Tip für nen guten in Wien für mich hat wäre ich sehr sehr sehr dankar! Fall wer einen Weis der heute ordination hat, dann auch der.

Hoff Ihr könnt mir weiterhelfen

andreask28
30.08.2010, 07:35
Hallo,

ich habe seit ca. 3-4 Monaten ein sehr dunkles Muttermal mit Rotem Hof welches sehr stark juckt.

** Bild-Link gelöscht ** Dirk1973


Muss ich damit zum Hautarzt?

Liebe Grüße
Andreas

micha54
30.08.2010, 09:10
Hallo Andreas,

was für eine Antwort erwartest Du denn von uns ? Wir hier sind alle eher übervorsichtig, und gehen beim Hautarzt ein und aus um alles verdächtige kontrollieren zu lassen.

Nur ein Arzt kann Dir sagen, daß Dein Muttermal unbedenklich ist.

Also ab zum Doc :winke:

Gruß,
Michael

der_weg
30.08.2010, 09:22
Muss ich damit zum Hautarzt?



Ja, klar !
Oder meinst Du hier kann Dir einer versichern dass das ungefährlich ist ?

andreask28
30.08.2010, 09:28
Hallo Ihr zwei,

ich habe mir gerade einen Termin für Mittwoch 08:00 Uhr gemacht.

Ich wollte nur nicht wie ein Hypochonder wirken. Ich wollte einfach eure Meinung (welche nicht mit einer prof. zu vergleichen sein soll) hören. Sollte ich mir eher gedanken machen oder kann das recht hamlos sein?

LG
Andreas

biene67
30.08.2010, 10:07
Hallo Andreas!

Lass jetzt erst mal den Termin auf dich zukommen und dann siehst du weiter.
Wir hier können dir keine Arztdiagnose stellen.

Als erfahrener Arzt wird er dich schon gründlich anschauen und wenn er der Meinung ist, das es nicht so gut aussieht, wird er es rausschneiden.
Nur durch die genaue Untersuchung hinterher im Labor, weiß man dann mehr.

Also wie gesagt, erst mal nicht verrückt machen.

LG und Alles Gute
Sabine

mylife
05.09.2010, 22:14
Hallo an alle,

ich bin neu hier und habe ein Problem. Ich habe einen rot-blauen Fleck unter dem Fingernagel. Vor ca. einer Woche war ich auch beim Hautarzt, da ich im Internet gelesen habe dass es auch ein Melanom sein kann. Der Hautarzt hat gesagt dass es noch zu klein wäre und wir noch vier Wochen warten sollten. Ich bin ein sehr optimistischer Mensch. Es geht mir allerdings nicht mehr aus dem Kopf. Hat jemand von euch Erfahrung mit einem akrolentinigöses Melanom? Wie schnell wächst so etwas? Wenn es eins sein sollte, muss man dann nicht schnell reagieren?


Danke schon mal für alle Antworten.
Liebe Grüße

cocoa
18.09.2010, 05:06
Hallo allerseits.
Und zwar habe ich an der Schulter, wo ich einen starken Sonnenbrand vor Jahren hatte, einen Leberfleck (dieses Jahr und die letzten 3 davor hatte ich keinen Sonnenbrand mehr!). Der Leberfleck ist recht flach, schwarz und hat sich vor vielleicht gut einem Jahr? gebildet, und wurd immer größer. Mittlerweile hat dieser einen Durchmesser von genau 2mm, ist recht rund bis auf eine kleine "Spitze" oder auch "Zacke". Darüber hinaus hatte dieser am Rand noch einen gaaaanz leichten roten Rand. So und dieser ist viel dunkler als alle anderenLeberflecken die ich habe.

So jetzt das hauptsächliche Problem: Habe vorhin am Rand ganz leicht rumgekratzt und da hat sich so ein ganz kleiner mini Fetzen gezeigt, dacht ich rupf das eben mit der Pinzette weg und im nu hatte ich den halben Leberfleck dran, hab den Rest auch noch rausgezupft. Das war dann so gaaaanz dünne schwarze Hautfetzen, mini mini.

Nun und jetzt brennt es ganz leicht, blutet jedoch nicht, und das merkwürdige ist.. unter diesem schwarzem Leberfleck bzw diese Haut war nun ein ganz normaler brauner Leberfleck (noch mit der "Zacke"), jedoch mit einem weißen Punkt drin als wäre der Leberfleck nicht ganz "ausgefüllt".

Ich habe es nun versucht ganz genau zu erklären, was zwar ein wenig eklig ist, aber wohl keine Fragen aufwerfen sollt.

Bin ein ziemlich heller Hauttyp und die letzte Untersuchung der Leberflecken war vor gut 3 Jahren (vor dem schwarzen Leberfleck an der Schulter).

Es ist Wochenende und zum Hautarzt (der einzige in der Stadt und auch nicht grad seriös) komme ich erst Montag, von daher wollte ich fragen ob jemand etwas ähnliches mal vielleicht hatte oder ich mich jetzt auf Schlimmes einstellen muss...

Ich bedanke mich schonmal für alle Antworten.
Liebe Grüße

Lea123
21.09.2010, 11:01
Hallo miteinander,
ich hab mich erst kürzlich angemeldet, um wegen meinem VAter etwas im Blasenkrebs Forum zu fragen, und ich dachte, dann kann ich ja auch hier nach "meinem Problem" fragen. Es ist eigentlich kein richtiges Problem, ich bin aber nachdenklich geworden.
Also ich hab seit mehr als 10 Jahren 2 Warzen auf dem Kopf. Eigemtlich weiß nicht wirklich, wie lange. An der einen, fast ein Cm großen, spiele ich ständig. Reiße Fetzen ab, kratze rum, so wie andere Leute an den Fingernägeln kauen. Jetzt war ich diese Woche wegen verschiedenen SAchen nach ganz vielen Jahren wieder beim Hautarzt. Ich dachte, zeig ihr mal die WArze, es kann nicht gut sein, dass ich daran immer rumzupfe, vielleicht kann sie mich beruhigen, dass man durch rumspielen keinen Krebs an der WArze kriegt. So ähnlich lautete auch die Antwort und wir wollen jetzt versuchen, sie mit Eisspray wegzukriegen. Nur der Form halber hab ich ihr dann die andere auch gezeigt, die kleiner ist, vielleicht 5 mm, vielleicht auch weniger. An der spiele ich nicht. Sie ist ziemlich klein. Uninteressant. So dachte ich. Nun, als sie das sah, sagte sie, das sei keine Warze, und sie will es sofort und noch vor meinem Urlaub rausschneiden, also am nächsten Montag "OP", wenn man das für so ein Miniding überhaupt sagen kann. Es könnte angeblich bösartig sein. Irgendwie hat mich das erschreckt. DAs Wort bösartig und dass sie es noch vor meinem Urlaub (am 8.10.) machen will. Einen anderen braunen Fleck, der ihr nicht gefällt, den will sie erst nach dem Urlaub mal rausmachen, das ist ihr nicht so eilig. Nun hab ich da das Ding auf dem Kopf,für mich eine Miniwarze, für die HAutärztin etwas, das bösartig sein könnte und sofort weg muss. Dabei hab ich das schon so viele JAhre. Ich bin ehrlich überzeugt, dass es nichts ist, aber irgendwie.... ich finds komisch. WAs könnte das denn sein? Ich dachte, Hautkrebs sind nur Flecken und keine Knubbel??
Wenn euch irgend was dazu einfällt, ich wäre sehr dankbar.
Liebe Grüße
Lea

Antiironie
21.09.2010, 11:28
Hallo Lea,

wir sind hier ja keine Ärzte, aber vielleicht war es bisher auch immer harmlos und ist einfach an der Grenze. Manche gutartige Sachen können bösartig werden. Das heißt jetzt nicht das es von Anfang an bösartig war.
Warte erstmal das Ergebnis ab. Hautäzte schneiden auch gerne mal vorsorglich Muttermale weg. Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig.

Alles Gute
Anja

Florida-Moni
29.09.2010, 16:03
Hallo!!!

Ich bin neu hier im Forum und habe auch schon eine Frage in das MM-Forum gestellt.

Vor 12 Jahren wurde bei mir ein malignes Melanom Clark-Level III diagnostiziert. Nach dem Nachschnitt war ich zum Glück beschwerdefrei. Die üblichen Kontrollen.

Vor 14 Tagen war wieder meine Routine und der Hautarzt entdeckte ein schwarzes Mal mit rotem Rand. Wurde vor 14 Tagen auch rausgeschnitten.

Gestern rief mich mein Hautarzt an und unterrichtete mich darüber, dass die Uniklinik in Essen (die haben das Mal untersucht) ziemlich ratlos waren und die Uniklinik in Düsseldorf um Hilfe gebeten haben. Die waren anscheinend genauso ratlos und jetzt ist mein Mal auf dem Weg nach Graz zu einem Prof. Dr. (?????) habe mir leider den Namen nicht gemerkt.

Mein Arzt sagt, dass das jetzt nochmal 14 Tage dauert mit dem Ergebnis, aber ich sollte mir keinen Kopf machen.

Natürlich mache ich mir Gedanken. Ich flippe nicht aus - aber ich mache mir Gedanken. Kann mir vielleicht jemand von Euch einen Tipp geben - hat so etwas schon mal einer erlebt?

Wäre wirklich für jeden noch so kleinen Hinweis dankbar....

Schon mal vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Moni

el-grande
08.10.2010, 11:49
hallo, bin ja noch in der "aufklärungsphase" und werde fast wahnsinnig - warte seit 3 tagen auf den rückruf der ärztin
habe die sekretärin schon x-mal angerufen - liegt an der ärztin - die sekretärin wiederum darf keine auskunft geben -
faxen geht auch nicht da befunde bei der ärztin irgendwo im stapel aufm schreibtisch ....

möchte jetzt endgültig meine blutwerte & endgültige diagnose der thorax aufnahmen wissen - macht einen echt wahnsinnig diese warterei ... :(
angeforderte kopien per post sind auch noch nicht da..... die sind schon in ferienvorbereitung wie sich das angehört hat ...

achja meine op termin haben sie wg der ferien auch nach hinten verschoben bzw verlegt ist jetzt erst in 3 wochen der termin wg nachschnitt und sentinel suche sowie dessen entfernung ...

ist das normal dass man soooo lange wartezeiten hat ?
bin voller positivem aktionismus aber leider bremst mich die uni-klinik irgendwie aus ...

musste ich mal loswerden .. :rolleyes:

lg el-grande

Florida-Moni
08.10.2010, 12:30
Hallo el-grande,

ich weiß genau was Du meinst - die Warterei macht einen echt fertig.

Habe heute morgen auch bei meinem Arzt angerufen, um zu fragen, ob der Befund schon da ist. Auch dort ist es so - die Sekretärin darf keine Auskunft geben und der Arzt ist nicht da..... :(

Also ist man einfach gezwungen weiter abzuwarten und das kann einen richtig ausmergeln.

Ich drücke Dir den Daumen, dass Du nicht mehr lange warten mußt und schnell Deine Auskünfte bekommst. Fühle mit Dir.....

Lieben Gruß
Moni

babs_Tirol
08.10.2010, 12:37
Hallo el-grande,

der Nachschnitt und das Sentinel sollte bis 6 Wochen nach der 1.OP erfolgen.
Maximal aber 8 Wochen, denn die Suche nach dem Sentinel Node wird dann immer schwieriger.
Dann sind sie im Saarland demnach auch nicht so schnell.

Vielleicht ein Trost für dich-aber ich denke die meisten hier im Forum warten meist sehr lange.

Genieße den goldenen Herbst, lese und versuche dich abzulenken.

LG und ein schönes Wochenende
wünscht
-babs_Tirol-

sunny27
09.10.2010, 16:15
Hallo!

Ich bin neu hier im Forum. Hab eigentlich auch keine richtige Frage. Bin einfach nur beunruhigt.
Mir wurde am Donnerstag ein Muttermal am Rücken entfernt (ist schon das zweite, das Erste war am Oberarm und viiiiel kleiner). War richtig hüsch, dunkelbrauner, großer "Pickel" mit hellbraunem, nicht fühlbarem "Heiligenschein". Stattdessen hab ich jetzt eine 5 cm lange Narbe zwischen den Schulterblättern. :undecided Der Chirurg hat gemeint, der Rand wäre während der Entfernung auseinandergelaufen. Fand ich merkwürdig. Das Nähen tat etwas weh, hat dann noch ziemlich nachgeblutet. Aber jetzt gehts eigentlich. Sieht auch gar nicht so schlimm aus. Aber die Warterei auf den Befund find ich ziemlich anstrengend. Auch wenn alle sagen mach die keine Gedanken, so ein bisschen Gedanken mach ich mir aber schon.
Wie lange dauert es, bis der Befund da ist? Die Fäden kommen am Freitag raus, bekomm ich dann schon einen Befund?
Vielen Dank schon mal!
Sunny

Mischa1409
09.10.2010, 16:56
Hallo Sunny,
bei mir hat es 14 Tage gedauert bis der Befund da war.
Ich habe aber auch schon gehört das es schneller geht bzw.länger dauert.
LG
Mischa

sunny27
09.10.2010, 17:26
Hallo Mischa!

Danke für deine schnelle Antwort. Hoffe das geht schneller! Wie war dein Befund? Hast du eine Ahnung, was da verlaufen sein könnte beim schneiden?
lg
Sunny

J.F.
10.10.2010, 10:23
Hallo!

War richtig hüsch, dunkelbrauner, großer "Pickel" mit hellbraunem, nicht fühlbarem "Heiligenschein". Stattdessen hab ich jetzt eine 5 cm lange Narbe zwischen den Schulterblättern. :undecided Der Chirurg hat gemeint, der Rand wäre während der Entfernung auseinandergelaufen. Fand ich merkwürdig. Das Nähen tat etwas weh, hat dann noch ziemlich nachgeblutet. Sunny

Hallo Sunny,

ein großer Pickel musste entfernt werden und zwar mit Sicherheitsabstand, da kann es schon mal zu 5 cm und mehr kommen.

Dass der Rand auseinander gelaufen ist, bedeutet nichts anderes, als beim Entfernen der Schnitt in eine Richtung etwas mehr ausgeholt werden musste. Also nicht einfach ein gerader Schnitt und fertig. Die Haut wurde beim Nähen zusammengezogen, das wiederum hast Du beim Nähen gemerkt. Und weil die Haut ein bisschen zusammengezogen werden musste, kam es zur erneuten Blutung. Wird halt ein bisschen zwicken und zwacken, nicht nur wegen der Wundheilung. Ein bisschen Schonung tut der Narbenbildung und auch dem Schmerzempfinden gut ;)

sunny27
10.10.2010, 13:17
Hallo J.F.!

Vielen Dank für deine Antwort :) Wahrscheinlich mach ich mir einfach zu viele Gedanken. Das erste Muttermal das mir entfernt wurde war halt viel kleiner, die Narbe ist 1 cm lang. Aber das Große beunruhigt mich eben. Bin aber froh, dass ich es los bin. Jetzt muss ich arbeiten, das ist gar nicht so schlecht, ein bisschen Ablenkung tut gut!

yellowblue
16.10.2010, 16:44
Hallo,

ich hoffe hier eine Frage stellen zu können. Mein Freund hat bei sich übel aussehende Leberflecken gefunden und ist sofort zum Arzt gegangen. Die Flecken wurden als kritisch befunden und er gilt jetzt als "Prioritetspatient", d.h. er soll schnellst möglichst weiter untersucht werden (vermutlich mikroskopisch). Wir wohnen in Norwegen. Die erste Untersuchung war vor einer Woche, und er muss jetzt vier Wochen auf den nächsten Termin warten. Es wurde aber schon von Rausschneiden etc. gesprochen. Wir sind natürlich sehr besorgt. Er ist 33 und hat Leberflecken am ganzen Körper. Außerdem hat er oft Fieber in den letzten Monaten und ist schlapp.
Nun meine Frage: Ist das verantwortbar, vier Wochen zu warten? Müssten die Flecken nicht sofort rausgeschnitten werden? Was wenn es sich wirklich um Krebs handelt, und der einfach weiter wächst?

Ich als Freundin finde es unheimlich schwer, mit der Situation umzugehen, da ich einerseits stark sein möchte aber andererseits so Angst habe.

Alles Liebe.
Yellowblue

micha54
16.10.2010, 19:43
Hallo Yellowblue,

es ist durchaus auch in Deutschland normal, daß man 2 Wochen und mehr auf einen OP-Termin warten muß. Diese Zeit ist für Dich natürlich furchtbar, und es wird danach mit Warten weitergehen, vermutlich dauert es 1-2 Wochen, bis das genaue Ergebnis vorliegt.

Du machst Dir Sorgen, weil Dein Freund oft Fieber hat und schlapp ist. Sowas kann bedeuten, daß es ziemlich schlimm aussieht, aber es kann kann auch nur ein langwieriger Infekt sein. Und ob die Leberflecken jetzt 1 Woche früher oder später rauskommen, das hätte darauf dann garkeinen Einfluß.

Überleg bitte mal: gehst Du immer davon aus, daß das Schlimmste eintritt ? Morgen kannst Du vom Auto überfahren werden - fürchtest Du Dich davor ?
Also solltest Du auch bei Deinem Freund auf einen guten Ausgang hoffen.

Ich weiß, wie schwer es ist, sich an die Ungewissheit zu gewöhnen. Neben meinem eigenen Krebs habe ich jetzt das 2.Mal auf das Ergebnis der Darmuntersuchung bei meiner Frau warten müssen, und in der Zeit war ich wie gelähmt. Ich finde, es ist schwerer, sowas als Partner mitzuerleben als selbst betroffen zu sein.

Abschließend möchte ich Dir raten, alles zu tun, was Ihr beiden gemeinsam gerne macht, nehmt Euch viel Zeit füreinander. Ich drücke Euch die Daumen, das alles gut ausgeht, Ein Schreck ohne Folgen, der nur den Zweck hatte, Euch Eure Eigene Endlichkeit klarzumachen.

Liebe Grüße,

Michael

yellowblue
20.10.2010, 16:48
Hallo und vielen Dank für eure hilfreichen Antworten.

Mein Freund wurde beim Hausarzt untersucht und soll in der Poliklinik hautärztlich untersucht werden. Die Hausärztin meinte, die Flecken würden vermutlich gleich rausgeschnitten. Aber auf diese Untersuchung müssen wir jetzt noch 3,5 Wochen warten. Allerdings hat er sich jetzt auf eine Liste setzen lassen, dass er angerufen wird, wenn jemand absagt.
Wir versuchen es uns trotzdem gut gehen zu lassen. Denn ja - es kann ja immer was geschehen. Niemand garantiert uns den nächsten Geburtstag.
Ich bin nur so beunruhigt, weil wir noch nicht mal was wissen und ich mich frage, wie wesentlich diese Wochen sein könnten, die wir grad "verstreichen" lassen. Neben der Angst.

Aber vielen lieben Dank noch mal und alles, alles Gute!

Yellowblue

yellowblue
20.10.2010, 23:02
Vielen lieben Dank!!! Alles Gute dir auch.

goldrausch
15.11.2010, 20:19
Hallo an alle da draußen....

Ich bin auf dieses Forum gestoßen und dachte mir,das ich vielleicht Menschen kennenlerne,die in einer ähnlichen Situation sind wie ich.....

Ich war wie so viel hier bei meinem Hautarzt zur Kontrolle.Ich habe ein 12 cm langes und 5 cm breites Muttermal auf meiner oder eher an meiner linken Brust.Bisher immer unauffällig.Seit der letzten Kontrolle hat es sich allerdings verändert und der Arzt hat mich jetzt für den kommenden Montag zur Komplettentfernung zur Uniklinik nach Tübingen überwiesen.Je näher der Termin rückt,desto nervöser werde ich und ich hab Angst vor dem entfernen.Angst vor dem Ergebnis und ich hoffe ich treffe hier auf jemanden,der mir vielleicht Tipps geben kann.Oder jemanden,der das auch schonmal hat machen lassen.....liebe Grüße

adelfi
16.11.2010, 19:16
Hallo,:o
ich bin eigentlich hier im Forum angemeldet weil meine grosse Schwester ein malognes melanom hatte.
Jetzt habe ich auch eine Frage, wie oft sollte man seine Muttermale untersuchen lassen?
Habe ich als nahe Verwandte ein höheres Hautkrebsrisiko?
(meine Mutter starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs- meine Schwester an Hautkrebs):cry:
Zahlen die Krankenkassen vielleicht anteilmässig etwas dazu? Wenn ein Muttermal juckt- ist das auffällig? Weis gar nicht warum ich mich jetzt erst damit auseinander setzte!:confused:
Einen schönen Abend wünsche ich euch!:winke:

elisabethc
17.11.2010, 09:52
Guten Morgen an Alle,
gia sou adelfi,

meine Familie lässt einmal im Jahr die Muttermale untersuchen und da alle über 35 Jahre alt sind, übernimmt die Kasse die Kosten für die Vorsorge.

Mein Melanom hat lange vorher gejuckt, aber ich kann nicht sagen, daß es immer so ist. Denke, es ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Wünsche Dir einen schönen Tag.

Gruß
Elli

Florida-Moni
17.11.2010, 10:50
Hallo und auch guten Morgen,

ich bin der Meinung, dass man sich ruhig einmal im Jahr untersuchen lassen sollte - nicht nur der Hautcheck sondern ruhig einen großen Check. Nicht nur beim Hautkrebs gilt "früh erkannt - Gefahr gebannt".

Meine Arbeitskollegin hat, angeregt durch meine Geschichte, einen Termin bei ihren Hautarzt gemacht, um ihre Muttermale kontrollieren zu lassen. Sie erzählte mir, dass sie ihre Muttermale gescannt bekommt und dafür muss sie 33,-- Euro zahlen. Sie ist 45 Jahre alt.

Aber ich denke, das man bei der Gesundheit nicht unbedingt auf den Cent schauen sollte.....

paulinax55
22.11.2010, 10:44
Hallo !!

ich (knapp 40 Jahre) habe nun seit ein paar Tagen bzw ca 1Woche einen "Ausschlag" zwischen dem Busen,der rot ist, ca 0,5cm groß, flach und es juckt, wenn ich Creme drauf schmiere.
da ich das noch nie hatte und vorher dort auch nichts war, habe ich zunächst Linola Akut draufgeschmiert, doch eine Änderung kann ich nichzt feststellen außer das es ab und an juckt!Schuppen tut es nicht!
Ich habe einmal ein Bild gemacht, leider etwas unscharf da ich keine gute Kamera besitze aber vielleicht erkennt man ja ein wenig:


*** Bilder gelöscht by Mod ***


Meine Frage wäre, ob zb ein Basaliom juckt?

ich habe eben echt Panik, da es auf Linala Akut nicht anspricht...

Vg paulina

Schlumpel65
22.11.2010, 17:59
Hallo Paulina...Willkommen im Forum...Um ein genaues Bild zu erhalten, sollte schnellstmöglichst ein Dermatologe ausgesucht werden...Eigentherapie ist nicht immer sinnvoll...Als:::: Termin machen und nicht selbst behandeln oder verrückt machen...Das bringt absolut nichts....Drücke die Daumen, dass es nichts schlimmes ist...:winke:

Schlumpel65
22.11.2010, 18:03
Hallo....Ich schließe mich dem an....Mindestens 1x jährlich zur Kontrolle ....Habe selbst zu lange gewartet, bis sich das Muttermal in ein Basaliom verwandelt hat...Im Nachhinein bin ich klüger:D und werde jetzt meine Termine einhalten...:)Liebe Grüße

HansW37
05.01.2011, 14:28
Hallo :winke:

Ich bin 37 und habe bemerkt, dass sich einige meiner Muttermale stark verändert haben. Ich muss gestehen, ich war das letzte Mal mit 20 beim Hautarzt, der einen Leberfleck entfernt hatte (Diagnose war aber negativ). Ich habe weit über 100 Muttermale und auch viele starke Sonnenbrände in frühester Kindheit gehabt. Außerdem bin ich sehr hellhäutig. Jetzt habe ich Folgendes bemerkt bzw. realisiert:

1) Im Laufe der letzten fünf Jahre ist ein neues Muttermal hinzugekommen ist. Es ist hellrosa und an den Rändern etwas "wolkig" oder zackig. Durchmesser etwa 1 cm.

2) Ein Muttermal hat dunkelbraune erhabene Punkte bekommen und ist an den Ränern ausgefranst, Durchmesser etwa 1cn.

3) Ein weiteres Muttermal ist ebenfalls unscharf an den Rändern. Durchmesser etwa 1 cm.

4) Auf dem Rücken habe ich ein sehr großes ungleichmäßig geformtes dunkles Muttermal mit unterschiedlicher Farbgebung und unscharfen Rändern, Durchmesser etwa 2cm

5) Ein Muttermal auf dem Arm sieht aus wie ein Floh, klein, erhaben und sehr dunkel, fast schwarz.

6) Auf meiner Haut gibt es Verfärbungen, die ab und zu jucken. Ein Haar, das manchmal auf dieser Stelle wächst, kann ganz leicht "abgerieben" werden, bzw. fällt sofort aus.

Nun eigentlich die Frage: Ich habe einen Termin beim Hautarzt bekommen, der ist aber erst in drei Wochen. Sollte ich einen Kurztermin wahrnehmen, d.h. einen Termin für "akute Fälle" oder noch die drei Wochen abwarten?

Beste Grüße,
Hans

P.S. Vielen Dank für das Verschieben. Jetzt ist meine Frage dort, wo sie hingehört. Ich habe nicht richtig aufgepasst beim Posten. Sorry.

HansW37
05.01.2011, 15:20
Danke Nicky1507, hast sicher Recht. Mir war halt etwas komisch zumute. Melde mich wieder, wenn die Befunde da sind.

Hans

Mischa1409
05.01.2011, 15:26
Hallo Hans,
gehe bitte gleich zum Hautarzt zum abklären.
Nehme lieber lange Watezeiten in Kauf als noch 3 Wochen zu warten.
LG
Mischa

HansW37
05.01.2011, 15:31
Hi Mischa1409,
ich denke, das tu ich, danke für den Hinweis.

Hans

nevis
14.01.2011, 10:03
Hallo,
heute morgen war ich beim Frauenarzt zur Vorsorgeuntersuchung. Ich hab ihn darauf angesprochen, dass ich so einen großen blauen Fleck an den inneren Schamlippen habe. Er musste dann etwas lächeln und meinte, dass sei kein blauer Fleck sondern ein Leberfleck. Hab jetzt im Internet mal etwas rumgeschaut und da wird eigentlich empfohlen, so einen Leberfleck entfernen zu lassen. Hat jemand so was auch? Gerade dieser Bereich ist ja sehr empfindlich. Hab schon irgendwie angst, dass der Leberfleck doch entarten könnte.....da er vorallem sehr groß ist.

Audipower
18.01.2011, 20:31
Hallo, ich heisse Cheyenne, bin 14 bin neu hier und beschäftige mich seit paar jahren mit krebs.
Also meine allerbeste freundin ist seit letztem jahr wegen Leukämie gestorben,
und meine halbschwester hatte leukämie und einen hirntumor.
Und irgendwie hab ich jedesmal ein anderes symptom hehe
aber ist nur einbildung.
Jedoch ist das, das ich auf meiner Haut gefunden habe, keine einbildung!
Ich habe einen schwarzen fleck auf meinem rücken, und naja, ich natürlich völlig in panik.
Aber naja, hab mich abgewöhnt zu panikieren, die angst ist mein freund :D
Aber nun ehrlich. Ich habe echt viele klitzekleine rote und braune flecke auf meinem ganzen körper, und naja, dieser schwarze fleck lässt mir auch keine Ruhe.

Hilfe, danke im Vorraus, eure Cheyenne :)

Florida-Moni
19.01.2011, 11:37
Hallo Cheyenne,

wenn Du Angst hast, solltest Du zum Arzt gehen und Dich untersuchen lassen. Ich denke nicht, dass jemand von uns hier Ferndiagnosen stellen kann.

Genieße Dein Leben, Du bist noch so jung. Fang nicht an hysterisch bei Dir rumzusuchen.

Allerdings kann es nichts schaden seine Muttermale beim Hautarzt kontrollieren zu lassen, auch schon in jungen Jahren. Also - Termin machen und ab zum Arzt.

Schlumpel65
22.01.2011, 10:19
Hallo Hans...An Deiner Stelle würde ich sofort zum Hausarzt damit...Bei mir war es ähnlich und der Hausarzt hat das Muttermal rausgeschnitten und eingeschickt-zur weiteren Abklärung und Behandlung bin ich anschliessend zum Hautarzt, wo ich auch Heute noch regelmässig viele Muttermale rausgeschnitten od.ausgeschabt bekomme.
Ich drücke Dir die Daumen..Liebe Grüße:winke:

hulu
21.02.2011, 23:24
Hallo an Alle!

ich leg gleich mal los: ich habe anfang Jänner auf meiner stirn unter der Haut einen festen kleinen schmerzlosen Knoten entdeckt. Der knoten lässt sich unter der Haut verschieben. er ist deutlich spürbar, wenn man mit dem Finger darüber geht. sichtbar ist er nur, wenn man die haut straff spannt. Ansonsten ist die Haut an der stelle nicht auffällig.
ich bin Morbus Crohn patient und nehme als Dauermedikation Immurek.
ich habe jetzt am 24.2 einen Termin beim Hautarzt ausgemacht, würde aber trotzdem schon vorher gerne wissen, was dieser Knoten sein könnte und vorallem ob er Anzeichen gibt bösartig zu sein.
Außerdem wird immer von "Früherkennung" gesprochen. welcher Zeitraum gilt denn als Früherkennung 2 wochen, ein Monat, ein halbes Jahr...?
Achja, mir kommt nicht vor, dass der knoten größer geworden ist, was mich zu noch einer Frage bringt: was meint man mit "schnell größer werdent"? was ist schnell in diesem zusammenhang? ich hoffe ihr könnt mich ein wenig aufklären und mir sagen, was da auf mich zukommen könnte.

der_weg
22.02.2011, 01:06
Hallo,

na, ich versuche mal darauf zu antworten.
Also dieses "schnell größer werden" ist eher sujektiv, aber ich denke wenn etwas schnell wächst, denn würde man zwischen Anfang Januar und jetzt schon einen Unterschied merken.
Was da auf Dich zukommt kann man erst sagen wenn man weiss was es ist.
Ich denke im Zweifelsfalle wird man das entfernen und untersuchen.
Vor dem Ergebnis kann man da nichts sagen.

Es sind nur noch 2 Tage bis zu dem Termin.... Warte die doch einfach ab und schau erstmal was der Arzt sagt.

Glaube dass niemand hier im Forum Dir da vor einem genauen Befund sagen kann, was da auf Dich zu kommt,

Vielleicht ist auch alles ganz harmlos.

Lieben Gruß
Sophie

Brillie
05.03.2011, 15:00
Hallo,
lange habe ich mich hier nicht gemeldet aber jetzt habe ich doch wieder einen Anlaß und bin sehr beunruhigt, vielleicht könnt ihr mir helfen?
Im letzten Jahr, also im Feb 10 war ich zu einer Nachsorge im Krankenhaus, damals ging es mir nicht gut, hatte immer wieder unerklärliche Fieberschübe und war sehr schlapp. Die Ärztin hat mir dann Blut abgenommen und 10 Tage später war der Befund da, ich hatte erhöhte ANA, also autoimmun Werte. Ich sollte dann 6 Wochen später noch mal zum Hausarzt und noch mal Blut abnehmen lassen, Werte wieder erhöht. Dann bin ich zur Hautärtzin und die sagte dann im August 10, also wieder Nachsorge, nee da machen wir nichts, Sie fühlen sich ja wohl, was auch stimmt. Die Fieberschübe etc. waren verschwunden.
Jetzt im Feb 2011 hatte ich wieder Nachsorge im Krankenhaus und die Ärztin wollte das aber abgeklärt haben und nahm wieder Blut ab, jetzt sind die Rheumawerte erhöht und ich soll nun einen Rheumatologen aufsuchen.Ich habe eigentlich keine Beschwerden... die Werte habe ich noch nicht, die werden mir dann mit der Post zugestellt. Meine Frage, hängen die Werte mit dem Melanom zusammen? Erhöhte Rheumawerte deuten wohl nicht nur auf Rheuma hin.. kennt sich jemand von euch damit aus?

Danke Brillie

J.F.
05.03.2011, 15:15
Hallo Brillie,

na da lag ich ja vor einem Jahr nicht schlecht mit dem Hinweis auf Antikörper. Rheuma gehört zu den Autoimmunkrankheiten und nicht zu den Nebenwirkungen eines Melanoms. Zwar haben viele eine Autoimmunkrankheit, aber nicht jeder davon ist gleich Melanompatient. Und einer Autoimmunkrankheit sollte man am Anfang entgegenwirken, heilbar sind AI nämlich nicht, aber man kann dafür Sorge tragen, dass die Auswirkungen nicht ins uferlose gleiten.

Brillie
06.03.2011, 12:33
Hallo J.F.,
danke für die schnelle Antwort, ich denke nicht, dass ich Rheuma habe, ich habe eher Schwierigkeiten mit der Leber, Oberbauchschmerzen und so...


Aber es scheint doch so zu sein, dass mein Immunsystem völlig daniederliegt und jetzt so verwirrt ist, das es sich selber bekämpft.
Deshalb hatte das Melanom wohl auch eine Chance...
Gruß Brillie

J.F.
06.03.2011, 12:44
Hallo Brillie,

ich hoffe, Du weißt das Rheuma nicht begrenzt auf schmerzende Knochen ist (alter Aberglaube)? Es gibt ggggaaaaaaaaaaannnnnnnzzzzz viele Arten von Rheuma-Erkrankungen. Geh zum Rheumatologen. Denn manche AIs machen sich in Schüben bemerkbar. Und ein Ignorieren ist nicht zu empfehlen.

Kannst ja mal eine Suchmaschine befragen...................

Brillie
06.03.2011, 13:32
Hallo Ihr Beiden,

ja das weiß ich wohl, aber meine Mutter hat auch eine autoimmun Eerkrankung, die werde ich wohl geerbt haben... was es bei ihr genau ist, weiß ich nicht und wenn ich ihren Arzt befrage, dann zuckt der die Schultern. Damals hatte es eine andere Ärztin seiner Praxis behandelt und nun suchen wir noch. Ich weiß nur, dass damals eine bestimmtes Medikament geholfen hat und damit war für die Ärztin die Diagnose gestellt... ?

Markus.L
01.04.2011, 20:13
Hallo liebe Gemeinde,
ich war nun seit einiger Zeit hier stiller Mitleser und bewundere wirklich einige von Euch - wie "ruhig", mutig und gelassen Sie mit dem Thema "Hautkrebs" umgehen können.

Ich möchte erstmal ein paar Worte zu meiner Person verlieren. Meine Name ist Markus, ich bin 27 Jahre alt, Wirtschaftsmathematiker von Beruf (welch Ironie, dass ich bei einer Krankenversicherung arbeite) und bei mir steht leider in 2 Wochen eine Muttermalentfernung an.

Ich gehe seit ca. 3 Jahren regelmäßig (d.h. einmal im Jahr) zum Hautarzt um ein Hautscreening durchführen zu lassen. Ich "gönne" mir auch den Luxus von Photoaufnahmen von Muttermalen, so dass sie immer wieder über die Jahre exakt verglichen werden können.

Bei meiner letzten Untersuchung vor ca. 2 Wochen wurde eine minimale Veränderung von Muttermalen festgestellt (eines ist minimal dünkeler geworden, und eines minimal größer und eines in der Struktur verändert .. alle aber nicht größer als 5 mm, klar begrenzt ) ... von Anfang an wurde bei mir die Diagnose "multiple Nävuszellnävi" gestellt.

Meine Hautärztin meinte es wäre noch nichts zum Entfernen, aber wenn ich "überängstlich" wäre können wir diese auch jetzt entfernen. Natürlich habe ich mich als alter Angsthase zur Entfernung entschieden ... in 2 Wochen ist es soweit und ich drehe hier fast durch.

Ich kann an nichts mehr anderes denken als an die O.P. (vor der ich selbst überhaupt keine Angst habe) - aber vor der möglichen Diagnose. Ich suche jeden Abend das Internet nach Statistiken ab (liegt wohl in meiner Natur) um mich immer wieder zu beruhigen ... aber irgendwie schaffe ich es nicht ... auf der Arbeit kann ich mich schon gar nicht mehr konzentrieren aus Angst vor der Diagnose "Schwarzer Hautkrebs".

Wie schafft ihr das? Ich bewundere Euch, dass ihr doch noch relativ normal weiterleben könnt - sogar mit der gestellten Diagnose schwarzer Hautkrebs.

Die Statistiken sprechen bei mir ja alle dagegen (Alter, Intervall Vorsorgeuntersuchungen) aber ich kann an nichts anderes mehr denken.

Die schnelle und heimtückische Metastasierung bringt mich noch um den Verstand. Wie schafft ihr das?

Liebe Grüße
Markus

P.S.: Und um meinen Statistikwahn zu befriedigen .. gibt es irgendwo eine Statistik bei wievielen Muttermal-Entfernung die Diagnose "Schwarzer Hautkrebs" gestellt wurde?

Sugarwork
01.04.2011, 20:33
Lieber Markus, cool sind wir wohl alle nicht - wir versuchen uns mit der Situation - weil sie halt auch nicht zu ändern ist - zu arrangieren. Und.... auch bei Hautkrebs stehen die Heilungschancen doch recht gut wenn er noch keine Metastasen geschmissen hat. Aber nun zu dir.... mach dir doch - ha ha ha - bitte keinen Kopf über ungelegte Eier, du bist ja quasi seit 3 Jahren unter regelmäßiger Kontrolle, so dass du wohl davon ausgehen kannst, dass deine Hautärztin dich schon gut "im Auge" hat. Verabschiede dich bitte ganz schnell aus diesem Forum und les ja nicht weiter, denn ich wünsche dir und glaube das auch ganz fest, dass du sicherlich kein "Stammkunde" hier wirst!!! Es spricht einfach NICHTS dafür!

Cyberdream
01.04.2011, 23:20
Hey Markus erstmal keine Panik, ich weis es ist leichter gesagt als getan, wo ich gehört hatte das ich ein Merkelzell-Karzinom hatte und wusste das es einer der seltensten Hautkrebsarten ist, war ich genauso verrückt und wollte unbedingt wissen was es ist und die Zeit bis zur Op war hart obwohl es nur ein Wochenende entfernt war.
Aber wie du selber schon sagst, du bist seid 3 Jahren Patient und die Merkmale sind nur minimal verändert, was ich selber auch als normal ansehe, denn die Haut verändert sich ständig.
Von daher bleib Ruhig nehme es erstmal als was normales hin, denn Krebs muss nicht sofort streuen und solltest du wirklich Schwarzen Hautkrebs haben, denke ich eher das er bei dir nicht gestreut hat, da alles minimal passiert ist.
Daher genieße die Zeit bis zur OP und denk nicht andauernd daran, das du Krebs hast oder das er Metastasen geschmissen hat oder eben das du bald Sterben wirst, durch das einreden machst du dich so verrückt, das du wirklich bei allem was sich am Körper verändert, gleich Panik schiebst und das endet im schlimmsten Falle beim Psycho Doc.

Rachel
04.04.2011, 10:58
hallöchen, ich denke wir haben uns einfach arrangiert mit der krankheit, was anderes bleibt und gar nicht übrig.
ich wünsche dir jedenfalls einen guten befund und mach dich bitte nicht verrückt.
lg gitti

Effie
25.04.2011, 04:30
Hallo Markus,
mir scheint, mehr als die Hilfe eines Hautarztes bräuchtest Du die eines Psychologen. Hättest Du Hautkrebs, hätte der Arzt das gesehen. Bei der Entfernung der Muttermale handelt es sich ja nur um eine prophylaktische Maßnahme, die auf Deinen ausdrücklichen Wunsch durchgeführt wird. Krebsangst ist nicht selten eine Stellvertreterangst, hinter der sich ein anderes Problem verbirgt. Ich bin sicher, dass Du keinen Grund zur Besorgnis hast, was den Krebs betrifft.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Effie

henry28
22.05.2011, 13:10
Hallo Leute,

Ich bin neu hier im Forum und heisse Henry und bin 28 Jahre alt.

Habe heute früh einen veränderten Leberfleck entdeckt bei mir. Und zwar hat er jetzt einen roten Rand aussenrum. Das ist mir vorher noch nicht aufgefallen von daher denke ich das es relativ neu ist. Habe ein Foto davon als Anlage beigefügt.

Sollte ich das abklären lassen?

Könnte das ein Melanom sein?

Danke für eure Antworten
Gruss

MOD: Foto gelöscht.

babs_Tirol
22.05.2011, 13:23
Hallo Henry,

wir sind Betroffene und keine Ärzte, daher würde ich auf jeden Fall deinen Naevus einem Allgemeinmediziner zeigen.
Falls erforderlich wird er dich sicherlich an einen Dermatologen überweisen.

LG
-babs_Tirol-

stefuli1976
22.05.2011, 13:57
hallo henry,

wie babs schon sagte, hier sind betroffene, angehörige und hinterbliebene...wir alle hier können und DÜRFEN keinerlei art von diagnose stellen oder sagen das oder das ist es oder könnte es sein...:boese:

geh damit zum arzt...der hat das studiert und kann dir sicherlich weiterhelfen!!

alles gute dir

Antje015
22.05.2011, 21:40
Hallo Henry,

ich finde, man sollte alles abklären lassen, was einem Angst macht. Arzt/Ärztin ist die beste Wahl und zwar so schnell wie möglich!

Liebe Grüße und die besten Wünsche

Antje

icemoon
08.06.2011, 19:14
Hallo, bin ganz neu hier. :-)
Habe seit ca. 1-2 Jahren (bin mir aber nicht ganz genau sicher) einen kleinen Knubbel unter der linken Brust.
Ich habe das mal fotografiert und angehangen. (Hoffe ihr könnt das Bild öffnen.)

Anfangs habe ich mir nicht viel dabei gedacht, weil ich nie Schmerzen oder sonstige Beschwerden hatte. Ich hab ihn nicht einmal bemerkt, also ihn nicht als störend empfunden. Sah halt nur nicht so schön aus. Der Knubbel ist eigentlich ziemlich durchsichtig.

In den letzten Tagen ist er was größer geworden so einen halben cm, schätze ich. Deswegen habe ich mich im Internet informiert was das sein könnte. Dann habe ich ein ein Bild von einen Basaliom gesehen und festgestellt, dass das was ich da habe fast genau so aussieht.

Seitdem bin ich total durcheinander. Im Internet steht, dass dieser weiße Hautkrebs meist bei älteren Menschen auftrifft. Desweitern an Hautstellen welche oft der Sonne ausgesetzt sind.
Und ich bin nun wirklich nicht der Mensch, der sich viel und freiweillig sonnt, weil es mir meistens zu warm ist und ich relativ schnell Sonnenbrand bekomme.
Außerdem bin ich erst 19! Dennoch habe ich jetzt total Angst, dass das wirklich sowas sein könnte.

Kennt sich da einer mit aus oder kann mir einen Rat geben?
lg icemoon

Silke69
08.06.2011, 19:47
Hallo Icemoon,

ich kann Dir einen Rat geben: Gehe zum Hausarzt oder Hautarzt und lasse das abklären. Vermutungen auch seitens der Forumnutzer, helfen Dir nicht weiter.
Wahrscheinlich ist es nichts Schlimmes und Du kannst beruhigt wieder nach Hause gehen.

Viele Grüße,
Sike

ellispirelli
12.06.2011, 20:15
Hallihallo
Ich würde das rausschneiden und abklären lassen, dann weißt Du in jedem Fall woran Du bist. Aus eigener Erfahrung, auch Hautärzte können sich täuschen, deshalb lass ich mir alles was mir komisch vorkommt entfernen.

Viele liebe Grüße
Elli

Reeni88x
21.06.2011, 19:50
hallo ihr lieben...
war heute wieder beim hautarzt... eigentlich mal wieder nur zum fäden ziehen... doch dann musste dieses mal der doc kommen und sah nicht sehr zufrieden aus... nun hab ich wieder den histologischen befund und versteh wieder nix... :( hoffe jemand kann mir weiter helfen...

Das Excidat zeigt ein akanthotisches Deckepithel mit Papillomatose und Orthokeartos. Die Epidermis ist regelrecht geschichtet. Basal, vereinzelt auch suprabasal, dichte Proliferate spinderliger Melanozyten die immer wieder aufsteigen ohne die Epidermis zu durchbauen. SIe haben große unregelmäßige spindelige Kerne. Jedoch keine weiteren Atypien. Zur Tiefe hin deutet sich Ausreifung an. Hier dann noch ein badförmiges, mischzelliges, entzündliches Infiltrat. Hier auch reichlich Melanophagen. In der ergänzend durchgeführten immunhistochemischen Aufarbeitung reagieren die Meanozyten mit s100, MelanA und HMB45. Dabei eine gute Architektur und keine Durchbauung der Epidermis. Ebenso scheint sich die Ausreifung zu bestätigen. In der Ki67-Färbung keine verstärkte proliferative Aktivität der Melanozyten, ebenson kein Nachweis von melanozytären Mitosen in der Anti-Phospho-Histton Färbung.

Beurteilung:
Fibrosierter atypischer Spitznaevus, peripher schnittrandbildend, so dass die komplette Exzision mit nochmaliger histopathologischer Aufarbeitung erforderlich ist. Ebenso empfehlen sich klinische Kontrollen.
Die Beurteilung stützt sich auf folgende Zusatzuntersuchungen: Immunhistologie mit Antikörpern gegen s100, MelanA, Phospho-Histon-H3 und HMB45.

ich hoffe ihr könnt mir schnell eine antwort geben... wäre jetzt echt noch die krönung, wenn das was ernstes ist :(

babs_Tirol
21.06.2011, 20:11
Hallo Reeni88x,

was hat der Dermatologe den gemeint, irgend etwas muß er ja am heutigen Tag zu dir gesagt haben, oder?

Hat er dir einen Termin für die Hautklinik gegeben?

Ich lese aus dem Befund es soll nochmals Histologisch kontrolliert werden.

Spitznaevus ist normalerweise gutartig aber es kann auch ein Melanom sein, daher sollte das Präparat nochmals aufgearbeitet werden.

An deiner Stelle wenn du etwas nicht genau verstehst solltest du deinen Dermatologen genau fragen, bis er dir eine verständliche Antwort geben kann, die du verstehst.

LG
-babs_Tirol-

Reeni88x
22.06.2011, 13:22
hallo :)

war so baff als der arzt rein kam, dass ich das vergessen hab was er zu mir gesagt hat... :o
auf jeden fall noch mal tiefer raus schneiden... und noch mal untersuchen lassen, aber von einer hautklinik hat er nix gesagt... wäre das besser dort hin zu gehen ???

annorax
07.08.2011, 23:36
hallo,

ich habe eigentlich nur mal eine frage. ich habe schon ewig ein kleines muttermal am bein, nicht größer als 1-2 mm. gestern habe ich eher zufällig mal draufgeschaut, und dabei habe ich sofort gemerkt, dass es sich komplett verändert hat, es ist viel dunkler geworden und hat eine leichte erhebung bekommen. so als wäre irgendein knubbel drunter. es gibt auch nen leichten druckschmerz wenn ich es berühre, es spannt etwas.

ich habe auch mal ein foto gemacht und angehängt. es sieht also total seltsam aus. kann das so ein melanom sein? ich war bisher noch nie damit konfrontiert und hatte noch nie sowas, und vielleicht mache ich mir auch zuviel sorgen, aber es kann sicher nichts schaden, wenn jemand seine meinung dazu sagt, der damit erfahrung hat.

lg
annorax

edit: es wird ja jemand anhand eines bildes sagen können, ob das verdächtig aussieht oder nicht... dass das dann keine diagnose ist, ist mir auch klar. als selbständiger muss ich jeden arztgang selber zahlen und will dann nicht wegen nem normalen muttermal dahinrennen. da mache ich mich doch auch lächerlich, wenn das dann zu hysterisch ist...

MJstarchild
05.10.2011, 14:17
hey annorax,
wir können uns es anschauen und spekulieren.....bringt es was? Und vor allem wem?
20, 30, oder 100 € oder das Leben?
Und wie teuer wirds denn, wenn es doch was verschlepptes ist und Du vll. neben Eingriffen zur Entfernung noch die Biopsie....CT....etc. zahlen musst?

:pftroest::pftroest:
Geh erstmal hin, zeige es, und sei auf der sicheren Seite. Klar es gibt unter den Ärzten viele A***er, aber deinem Leben zuliebe sollte man es einfach mal verkraften. Und einen unfreundlichen Arzt kann man ja immer noch wechseln;)

Dirk1973
06.10.2011, 03:30
Ihr habt aber schon gesehen, dass die Fragestellung aus dem August ist ??

lana80
30.10.2011, 20:19
Hallo zusammen,

ich hae mich vor einiger Zeit hier angemeldet, weil meine Lymphknoten auffällig groß waren.
Dachte zuerst an Lymphdrüsenkrebs.

Dann war ich beim Hausarzt, der fand alles okay. Auch Blutbild etc.
Dann zum 2. Hausarzt, der mich zum Hämatologen überwies.

Dort wurde geschallt und nen Differenzialblutbild gemacht. Alles unauffällig.

Im 1. Blutbild gab es mini Abweichungen:

Erythrozyten 5,2
Hämoglobin 15,2
Hämatokrit 0,45



im 2. Blutbild fiel dies auf:

Lymphozyten 14 (normal 22-48)
Neutrophile 82 (normal 41-70)



Ich habe hinten am Rücken einen komischen Punkt. Ist aber nur ca. 3mm groß.
Kann ihn auch nicht richitg sehen. Aber es ist neu und geht nicht weg.

Daraufhin habe ich miene Muttermale (habe nicht viele) angeguckt und ein auffälliges festgestellt.

Es ist so groß wie ein 2 Cent Stück, rötlich??, und in der Mitte etwas dunkler (Braun, schwarz).

Ich google jetzt natürlich und lese dann Schwarzer Hautkrebs im Zusammenhang mit den Lymphknotenschwellungen etc... und mache mich echt bescheuert.

Was meint ihr???


LG!

J.F.
30.10.2011, 20:44
Och ..... die Antwort ist recht einfach, Dir aber nicht gefallend :). WIR WISSEN ES AUCH NICHT! Wir sind keine Ärzte, aber auch keine Hellseher. Da muss ein Arzt ran, der Dich, Deine Befunde, Deinen Körper, Deinen Allgemeinzustand und und und kennt und auch die entsprechenden Untersuchungen anleiern kann. Und wie wäre es einfach mit einem Besuch beim Dermatologen oder dem Hausarzt, der eventuell die Fortbildung "Hautscreening" hat? Und lass die Finger vom Internet, insbesondere vom KKF, denn eins ist sicher: Es muss nicht immer gleich Krebs sein! Es kann auch harmloser Natur sein ;).

lana80
30.10.2011, 20:47
Da hast du natürlich recht. Und klar, ich gehe morgen zum Hautarzt. Auf jeden Fall. Aber bis morgen drehe ich durch.....

Carinaw27
18.11.2011, 11:51
Hallo ihr lieben, hallo an alle!!

Erstmal möchte ich auch sagen, dass es mir bewusst ist, das die meisten von euch schwer krank sind und ich möchte mich weder lustig machen, noch mich wichtig oder sonstiges.

Ich habe seit langer langer Zeit so einen Fleck am Rücken, wobei ich sagen muss, dass er vor3 Jahren noch ziemlich klein war und mir wurde von verschiedenen Leute immer gesagt, pass auf diesen Fleck auf, beobachte ihn dass der sich nicht verändert..

Irgendwie bin ich dann so beim Surfen auf verschiedene Bilder gestossen und naja, irgendwie krieg ich es so langsam mit der Angst zu tun!

Hab dann meinen Sohn meinen Rücken fotografieren lassen.. naja es sieht schon komisch aus!

Aber meint ihr dass es ein Grund ist gleich zum arzt zu laufen?


Hab ich mir zuviel Fotos oder Internetseiten angeschaut? Bitte nicht böse sein falls ich überreagiere... wie schon gesagt, mir ist schon klar dass es sehr schlimme Krankheiten gibt.

Ich wünsche euch das Beste und hoffe trotz allem auf zahlreichen Antworten!

Lg Carina

Edit by Mod: Fotos gelöscht. Da wir keine Ärzte sind (und selbst die keine Ferndiagnosen an Hand von Fotos stellen können), ist das posten von Fotos sinnlos. Ab zum Arzt, der gibt Dir Gewissheit.....

Carinaw27
18.11.2011, 12:05
wo sind meine fotos hin?

Dirk1973
18.11.2011, 12:14
Schau in Deinen Beitrag, da steht es drin: von mir gelöscht :rolleyes:.

Lena1977
09.01.2012, 13:44
Hallo,

ich hoffe, dass ich hier das richtige Unterforum für meine Frage gewählt habe... in meiner engen Familie gibt es einige Krebsfälle (Darmkrebs, Non-Hodgkin, weißer Hautkrebs und auch schwarzer Hautkrebs). Bisher war ich glücklicherweise immer "nur" Angehörige, aber meine eigene Krebsvorsorge nehme ich darum auch sehr ernst. Ich habe schon als Jugendliche viele auffällig wirkende Muttermale entfernt bekommen, glücklicherweise waren sie aber nie bösartig verändert. Vor zwei Jahren wurde dann eines entfernt, das erstmals als verändert (dysplastisch) eingestuft wurde nach der Untersuchung. Ich habe sehr viele Muttermale, auch sehr viele, die sich regelmäßig in Form und Aussehen verändern.

Leider finde ich es sehr schwierig eine gute Hautarztpraxis zu finden. Bei den vier Hautarztpraxen, in denen ich in den letzten Jahren war, war ich mit der Vorsorge nicht zufrieden und habe mich nie so richtig gut aufgehoben gefühlt. Vor allem, wenn ich auf Muttermale hingewiesen habe, die sich verändert haben und die mir Sorgen machen. Leider kann man in meiner Familie über das Thema gar nicht sprechen und mir fehlt daher jemand, mit dem ich über so Dinge reden kann wie - wie oft sollte man zur Vorsorge, wie findet man eine kompetente Anlaufstelle, was ist wichtig zu beachten. Ich bekomme zwar ab diesem Jahr von der Kasse die Vorsorge gezahlt, aber wenn man eine Videodokumentation möchte, kostet das extra. Die eine Praxis verlangt dafür 40 Euro, die nächste 80 - schwierig rauszufinden, was da angemessen ist und meine Krankenkasse konnte mir auch nicht weiterhelfen.

Ich glaube nicht, dass ich übersteigert besorgt bin, aber ich achte vielleicht mehr darauf als Menschen, die mit dem Thema bisher nicht so viel in Berührung gekommen sind.
Findet ihr, dass eine Uniklinik grundsätzlich eine gute Anlaufstelle zur Vorsorge sein könnte? Und wenn ein Elternteil schon betroffen ist und man selbst sehr viele Muttermale hat, reicht einmal im Jahr oder sollte man eher zweimal gehen?

Danke und Grüße
Lena

J.F.
09.01.2012, 19:57
Liebe Lena,

es ist immer schwierig einen Dermatologen zu finden, dem man vertraut, vertrauen kann. Unikliniken bilden da meist keinen Unterschied. Hier hast Du ggf. bei jedem Besuch einen anderen Arzt vor Dir. Eine weitere Problematik ergibt sich darin, dass Unikliniken nur mit einer Überweisung eines niedergelassenen Dermatologen aufgesucht werden können. In der Regel ist man für zwei Jahre in der Betreuung der Uniklinik, wenn man ein Melanom ohne Metastasen hatte und Interferon bekommt. Wenn das Melanom metastiert ist und man sich in einer Therapie befindet, dann beträgt die Nachsorgezeit fünf Jahre. Eine längere Nach- bzw Vorsorgezeit gibt es nur, wenn man Metastasen bzw Rezidive vorweist. Danach wird man zu den niedergelassenen Dermatologen verwiesen. Ich sehe daher die Problematik, dass Du dauerhaft bei einer Uniklinik in die Vorsorge kommst. So frustrierend es ist, es bleibt nur ein Weg, leider. Nämlich so lange die Dermatologen zu wechseln bis Du ein gutes Gefühl hast.

Was den Preis für die Videodokumentation anbelangt, das hängt u.a. von der Menge der Bilder und der sogenannten IGEL-Preisgestaltung des Arztes ab, denn es handelt sich hierbei um keine Kassenleistung. Auch das von der Krankenkasse übernommene Hautscreening wird normalerweise einmal in zwei Jahren übernommen. Wobei bei Dir aufgrund der familiären Vorbelastung eine andere Ausgangsposition vorliegen dürfte.

Wenn es Dir ein besseres Gefühl gibt zweimal im Jahr zum Dermatologen zu gehen, dann tue es. Ansonsten würde laut der ADO-Leitlinie ein jährlicher Besuch ausreichen. Aber es handelt sich hierbei um eine Leitlinie, also kein muss, sondern kann.

Ich drücke Dir die Daumen, dass es weiterhin nur Fehlalarme sind. Und versuche ein bisschen den Ärzten zu vertrauen, denn bisher war - trotz vieler Entnahmen - nichts bösartiges dabei :).

Lena1977
11.01.2012, 20:27
Hallo J.F.,

danke für Deine Antwort! Wenn das mit dem Vertrauen so leicht wäre... aber es stimmt schon. Da muss ich wohl noch etwas an mir arbeiten.
Ich hatte an so einen Hautkrebsvorsorgetermin immer den Anspruch, dass ich - und bisher habe ich das ja auch immer privat gezahlt und es war keine Kassenleistung - einen Arzt habe, der nach möglicher familiärer Vorbelastung fragt, der die eigene Geschichte abfragt - ob Muttermale entfernt wurden etc., der sich "Zeit" nimmt (und den Check nicht in 2 Minuten durchzieht, was ich auch schon erlebt habe) und meine Fragen beantwortet oder es ernst nimmt, wenn ich sage, dass mir ein Muttermal durch Veränderung aufgefallen ist. Und das sind entweder überzogene Ansprüche, die so in den seltensten Fällen erfüllt werden oder ich hab den richtigen Arzt noch nicht gefunden... mal sehen ;)

Schwierig für mich ist, dass ich zum einen mitgekriegt habe, was es bedeutet Krebs zu haben - egal welchen. Und zum anderen, dass ich sehe, dass es oft auch Zufall sein kann, dass was noch rechtzeitig erkannt wird. Bei der Hautkrebserkrankung in meiner Familie war es so, dass bei meiner Mutter sechs Jahre nach der Diagnose Metastasen gefunden wurden. Und das nur, weil sie ihre Nachsorge an einer Uniklinik macht und dort die Untersuchungen etwas umfangreicher sind als bei niedergelassenen Ärzten... und vielleicht habe ich auch deswegen das Gefühl, dass ich ganz ganz sichergehen will und mir das Vertrauen oft schwer fällt...

Mit der Vorsorge an Unikliniken hast Du wohl Recht und das scheidet aus. Dann werde ich weiter mich nach einer guten Praxis umschauen...

Danke! Viele Grüße, Lena

minjin
18.02.2012, 17:49
Hallo,


ich wollte einfach mal so die Meinung hören ob ich mir dies alles vorstelle, ich weiß das manche hier sagen werden das man keine Ferndiagnose geben kann und zum Arzt soll. Nun da war ich schon zwei mal, vor ein paar Monaten ist mir ein Muttermal aufgefallen den ich schon seit Geburt an habe. Er liegt am FussKnöchel, er ist erhaben und hat verschiedene Hellbraun bis Dunkelbraune farben, er fühlt sich weich an, und hat ein hautfarbenen Rand, auch hat er glaub ich die 5mm erreicht. Er beunruhigte mich plötzlich und so ging ich zu einen Allgemeinarzt.


Ich zeigte ihn diesen und er sagte mir das es eine Warze sei, ein paar Monate später ging ich zu einen zweiten Arzt (wieder Allgemein) und dieser sagte mir auch es sei eine Warze. Nun nach zwei Monate habe ich bei besagter Warze leichte schmerzen am Knöchel, sobald ich im Bett auf dieser Seite liege tut es weh...aber ich kann nicht lokalisieren ob es von den Muttermal kommt. Auch habe ich manchmal ein Fremdgefühl....und Brennen. Dies passiert nur wenn ich darauf liege oder meine Beine überkreuze...


Wenn ich auf die Warze fasse, tut diese nicht weh.


Sollte ich nochmal zu einen Arzt oder stelle ich mir das bloß alles vor?

Pralinchen
03.03.2012, 23:29
Hallo,

ich surfe nun seit einigen Tagen in diesem Forum und habe nun selbst einige Fragen.
Schon seit ich klein bin habe ich viele Muttermale und als Kind hatte ich auch 4-5 Mal starken Sonnenbrand an Rücken/Bauch. Aber seit meiner "Jugend" achte ich da sehr drauf. Ich bin inzwischen 22.
Bis vor 3-4 Jahren habe ich meinem Allgemeinarzt immer wieder Muttermale gezeigt, die ich komisch fand und bisher wurde mir auch keines entfernt.
Die meisten sehen recht normal aus, aber gerade am Bauch habe ich auch relativ große.
Gerade in den letzten 2 Jahre war ich öfter beim Hautarzt, wobei ich einmal nach 3 Monaten noch einmal zur Untersuchung gehen sollte, da eines genauer beobachtet werden musste. Allerdings hat sich nach meinem Empfinden keines verändert. Nun war ich vor ein paar Tagen zum 1. Mal beim Ganzkörperscreening und meine Ärztin meinte, ich solle vor allem bei einem am Bauch und bei einem (wirklich komisch aussehenden, mit unregelmäßiger Form) auf Veränderungen achten. Auf meinem "Zettel", den ich bekommen habe, steht, dass ich weniger als 5 dysplastische Nävi habe und einige Pigmentflecken, sowie über 100 Muttermale (das kann ich ja auch alleine schon zählen). Es wurde auch keines entfernt und sie meinte zu mir, dass ich jährlich den Oberkörper und alle 2 Jahre den gesamten Körper screenen lassen soll.

Nun habe ich hier zum ersten Mal von "DNS" gelesen und bin mir nicht sicher, ob ich in diese Kategorie falle. Ich mache mir nun allerdings große Sorgen und beäuge fast jeden Tag diese beiden komischen Muttermale. :( Auch wenn ich weiß, dass das wohl eher weniger bringt (Veränderungen kann man vllt. auch schnell übersehen, wenn man jeden Tag schaut). Aber ich habe einfach große Angst. Meine Mutter hat im Übrigen auch viele Muttermale, aber hatte auch nie Hautkrebs oder sonstige Auffälligkeiten. Meine Oma hatte auch nichts, obwohl sie ebenfalls diese "Kriterien" erfüllt und im Gegensatz zu mir auch noch hellere Haut und rote Haare hat (obwohl das wahrscheinlich auch keinen großen Unterschied macht). Ich bin auch Hauttyp 1/2, gehe aber wirklich kaum in die Sonne. Ich genieße den Schatten :rolleyes: und trage im Sommer oft langärmlige Sachen (bin sowieso vefroren), einfach weil ich Sonnenbrand meiden will. Das war nun aber natürlich nicht immer so. Als Kind ist man da ja vllt. leichtsinniger.

Habt ihr irgendwelche Tipps, die ich beachten kann? Sollte ich mich vllt. sogar auch mal in eine solche Klinik begeben und meine Male dieser Foto-Untersuchung (ich weiß leider nicht, wie das heißt) unterziehen, um ganz sicher zu sein, wenn sich denn eines verändert?Oder reicht diese einjährige Untersuchung?

Entschuldigt, wenn ich euch nerve, aber ich bin allgemein sehr ängstlich. Ich frage mich nun auch, ob es nicht besser gewesen wäre, diese beiden seltsamen Male entfernen zu lassen. Das eine am Bauch ist ca. 5mm groß, in der Mitte dunkler, am Rand heller und eigentlich kreisrund. Aber ich wüsste nicht, ob ich es bemerken würde, wenn sich da minimal was ändert. Oder auch bei dem auf dem Rücken. Das hat ja überhaupt keine Symmetrie, aber meine Hautärztin sah keine Notwendigkeit darin, es zu entfernen und da ich ja auch einmal darum gebeten wurde, nach 3 Monaten zu kommen und sie mich nun erst nach einem Jahr noch einmal sehen will, war das nun wohl auch nicht so wild. Ich frage mich nur, was ich vllt. noch machen könnte, damit die Vorsorge optimal ist. Oder ob ich einfach zufrieden sein soll und nicht solche Panik schieben sollte.. bin gerade einfach durch den Wind. :(

Liebe Grüße

Pralinchen
04.03.2012, 00:32
Ich wollte nur nochmal betonen, dass ich hier überhaupt keine Diagnose oder sonst was möchte. Mir ist bewusst, dass es hier vielen sehr schlecht geht und den Beitrag zu schreiben, hat mich einiges an Überwindung gekostet, weil ich mir doch irgendwie lächerlich vorkomme.
Ich beschäftige mich nun leider noch nicht so lange mit dem Thema und weiß nicht, ob das, was ich tue, ausreichend ist. Da ich aber mit manchen Ärzten keine gute Erfahrung gemacht habe und weiß, dass man nicht immer alles glauben soll (ich bin Mirgäne-mit-Aura Patientin und mir wurde schon sämtlicher Quatsch verschrieben :mad:), dachte ich, dass ihr vllt. helfen könnt und eure Meinung sagt, was ich eventuell besser machen könnte. Ich will keinem auf den Schlips treten! :(

Und bei Dingen, die ich selbst nicht gut einschätzen kann, fühle ich mich schnell überfordert und verängstigt. Ich hoffe wirklich, dass ich damit niemandem zu nahe trete, aber irgendwie tut es auch gut, das niederzuschreiben und vllt. weiß der ein oder andere etwas zu meiner Frage.

franz1943
04.03.2012, 06:34
Ich wollte nur nochmal betonen, dass ich hier überhaupt keine Diagnose oder sonst was möchte. Mir ist bewusst, dass es hier vielen sehr schlecht geht und den Beitrag zu schreiben, hat mich einiges an Überwindung gekostet, weil ich mir doch irgendwie lächerlich vorkomme.
Ich beschäftige mich nun leider noch nicht so lange mit dem Thema und weiß nicht, ob das, was ich tue, ausreichend ist. Da ich aber mit manchen Ärzten keine gute Erfahrung gemacht habe und weiß, dass man nicht immer alles glauben soll (ich bin Mirgäne-mit-Aura Patientin und mir wurde schon sämtlicher Quatsch verschrieben :mad:), dachte ich, dass ihr vllt. helfen könnt und eure Meinung sagt, was ich eventuell besser machen könnte. Ich will keinem auf den Schlips treten! :(

Und bei Dingen, die ich selbst nicht gut einschätzen kann, fühle ich mich schnell überfordert und verängstigt. Ich hoffe wirklich, dass ich damit niemandem zu nahe trete, aber irgendwie tut es auch gut, das niederzuschreiben und vllt. weiß der ein oder andere etwas zu meiner Frage.

zumindest könnte Dein Hautarzt eine Gewebeprobe nehmen und die untersuchen lassen, das geht ambulant und dauert 10min die Probe zu nehmen, wenn er das nicht will, lass Dir eine Überweisung vom Hautarzt in die nächste Hautklinik geben, sei hart, lass dich nicht abspeisen, in der Klinik sind Leute, die das jeden Tag machen und wenn es eine gute ist, wie meine in Giessen, bekommst du, wenns nötig ist einen komplettem Fahrplan. stell dich aber in der Klinik auf eine längere Wartezeit ein, es gibt auch Tage mit freier Sprechstunde, dh, ohne Termin, dh frühzeitig hingehen, nicht erst um 10, sondern morgens um halb acht!
also, ich drück dir die Daumen, nicht verzagen, aber nix auf die lange Bank schieben und denk dran: es ist dein Leben ,

franz1943
04.03.2012, 06:38
Hallo,

ich surfe nun seit einigen Tagen in diesem Forum und habe nun selbst einige Fragen.
Schon seit ich klein bin habe ich viele Muttermale und als Kind hatte ich auch 4-5 Mal starken Sonnenbrand an Rücken/Bauch. Aber seit meiner "Jugend" achte ich da sehr drauf. Ich bin inzwischen 22.
Bis vor 3-4 Jahren habe ich meinem Allgemeinarzt immer wieder Muttermale gezeigt, die ich komisch fand und bisher wurde mir auch keines entfernt.
Die meisten sehen recht normal aus, aber gerade am Bauch habe ich auch relativ große.
Gerade in den letzten 2 Jahre war ich öfter beim Hautarzt, wobei ich einmal nach 3 Monaten noch einmal zur Untersuchung gehen sollte, da eines genauer beobachtet werden musste. Allerdings hat sich nach meinem Empfinden keines verändert. Nun war ich vor ein paar Tagen zum 1. Mal beim Ganzkörperscreening und meine Ärztin meinte, ich solle vor allem bei einem am Bauch und bei einem (wirklich komisch aussehenden, mit unregelmäßiger Form) auf Veränderungen achten. Auf meinem "Zettel", den ich bekommen habe, steht, dass ich weniger als 5 dysplastische Nävi habe und einige Pigmentflecken, sowie über 100 Muttermale (das kann ich ja auch alleine schon zählen). Es wurde auch keines entfernt und sie meinte zu mir, dass ich jährlich den Oberkörper und alle 2 Jahre den gesamten Körper screenen lassen soll.

Nun habe ich hier zum ersten Mal von "DNS" gelesen und bin mir nicht sicher, ob ich in diese Kategorie falle. Ich mache mir nun allerdings große Sorgen und beäuge fast jeden Tag diese beiden komischen Muttermale. :( Auch wenn ich weiß, dass das wohl eher weniger bringt (Veränderungen kann man vllt. auch schnell übersehen, wenn man jeden Tag schaut). Aber ich habe einfach große Angst. Meine Mutter hat im Übrigen auch viele Muttermale, aber hatte auch nie Hautkrebs oder sonstige Auffälligkeiten. Meine Oma hatte auch nichts, obwohl sie ebenfalls diese "Kriterien" erfüllt und im Gegensatz zu mir auch noch hellere Haut und rote Haare hat (obwohl das wahrscheinlich auch keinen großen Unterschied macht). Ich bin auch Hauttyp 1/2, gehe aber wirklich kaum in die Sonne. Ich genieße den Schatten :rolleyes: und trage im Sommer oft langärmlige Sachen (bin sowieso vefroren), einfach weil ich Sonnenbrand meiden will. Das war nun aber natürlich nicht immer so. Als Kind ist man da ja vllt. leichtsinniger.

Habt ihr irgendwelche Tipps, die ich beachten kann? Sollte ich mich vllt. sogar auch mal in eine solche Klinik begeben und meine Male dieser Foto-Untersuchung (ich weiß leider nicht, wie das heißt) unterziehen, um ganz sicher zu sein, wenn sich denn eines verändert?Oder reicht diese einjährige Untersuchung?

Entschuldigt, wenn ich euch nerve, aber ich bin allgemein sehr ängstlich. Ich frage mich nun auch, ob es nicht besser gewesen wäre, diese beiden seltsamen Male entfernen zu lassen. Das eine am Bauch ist ca. 5mm groß, in der Mitte dunkler, am Rand heller und eigentlich kreisrund. Aber ich wüsste nicht, ob ich es bemerken würde, wenn sich da minimal was ändert. Oder auch bei dem auf dem Rücken. Das hat ja überhaupt keine Symmetrie, aber meine Hautärztin sah keine Notwendigkeit darin, es zu entfernen und da ich ja auch einmal darum gebeten wurde, nach 3 Monaten zu kommen und sie mich nun erst nach einem Jahr noch einmal sehen will, war das nun wohl auch nicht so wild. Ich frage mich nur, was ich vllt. noch machen könnte, damit die Vorsorge optimal ist. Oder ob ich einfach zufrieden sein soll und nicht solche Panik schieben sollte.. bin gerade einfach durch den Wind. :(

Liebe Grüße

nochmals. was soll der Quatsch, selber beobachten, hat die Alte nen Schatten, da wird ne Gewebeprobe genommen und eingeschickt, du kannst ihr von mir mal eine reintreten, bist Du Hautärztin ? also, siehe unten!

franz1943
04.03.2012, 07:15
und zu guter Letzt, Fachchinesisch auf einem Zettel, Arztbericht ?, sind für Laien für die Katz und machen unbedarften , sag ich mal, nur Angst, ein auffälliges Muttermal wegzumachen , ist eine Sache von Minuten, daher in aller Ruhe die Sache klären, aber richtig, also, geniess das Wochenende, und atme tief durch, vielleicht gehst du mit Freunden ins Kino oder so!

J.F.
04.03.2012, 14:48
Ähm, Franz1943,

also im Angst machen biste gut :eek:. Selber im Vorbeigehen beim Hautcheck, der ab 35 im Übrigen von der Krankenkasse gezahlt wird, wohl zwei Melanome entdeckt bekommen. Davon eins, dass wohl so konzipiert war, dass es zu einer Sentinel Node und Interferontherapie gekommen ist. Und einer jungen Userin, die nun wirklich alles an den Möglichkeiten ausschöpft bzw ausschöpfen möchte, um eben nicht in Deine / unsere Situation zu kommen, so zu- sag´ich mal - verunsichern. Ich zumindest wäre es beim Lesen Deiner Beiträge. Mal davon abgesehen, dass ich einen Deiner Kommentare etwas befremdlich finde. Ansonsten kann ich nur sagen, na denne, herzlich willkommen in unserem illustren Kreise.


Hallo Pralinchen,

willst Du eine Absegnung Deiner bisherigen Vorgehensweise? Nun, Du scheinst ja einiges zu machen, zumindest mehr als ich :D. Wenn Du zu wenig Sonne abbekommst, und das kann ich ja wohl kaum vom Internet her beurteilen, dann stellt sich die Frage nach Deinem Vitamin D-Spiegel. Der ist wichtig. Und wenn Du Bedenken wegen der zwei Muttermale hast, dann such Dir einen zweiten Hautarzt und lass ihn auch draufschauen. Aber Angst, nun,das ist eine Kopfsache, da können wir Dir wahrlich nicht helfen. Ein bisschen Vertrauen sollte man schon haben, sowohl zu sich als auch zu den Ärzten.

Hier aber mal ein Link in ein anderen Threadteil, da hatte ich in einem Posting alle drei Threads rund um das Thema Sonnenschutz zusammengefasst:
http://www.krebs-kompass.org/forum/showpost.php?p=1087087&postcount=2555
Da findest Du einiges an Infos und auch Links zu externen Quellen, die viel Informationsmaterial bietet. Lies sie einfach mal.

Pralinchen
04.03.2012, 15:16
Also Angst hat mir Franzi1943 mir nicht. Ich werde nun auf jeden Fall nochmal einen anderen Hautarzt aufsuchen. Ich weiß bei meinen über 100 oder 200 Muttermalen überhaupt nicht, wie mir da ein neu entstandenes Mal oder eine kleine Veränderung auffallen soll und als ich meinen Freund gefragt habe, inwieweit er sich das zutraut, sagte er zuerst, dass er es schon bemerken würde - als ich ihm dann aber eines zeigte, das auch nicht gerade regelmäßig und recht groß ist, meinte er ebenfalls, dass eine Veränderung für ihn da schwer ersichtlich wäre.
Morgen gehe ich sowieso aufgrund anderer Probleme zum Hausarzt und werde von ihm eine Überweisung zum Hautarzt erbitten. Eine 2. Meinung ist nie schlecht. Außerdem weiß ich erst seit gestern, dass man Male auch quasi "fotografieren" kann und ich frage mich, wieso man mir das nie vorgeschlagen hat. Oder tut man das nur bei Menschen mit DNS? Da ich ja davor auch nicht davon wusste, kann ich beim nächsten Termin auf jeden Fall nachfragen. Eventuell werde ich auch meinen Hausarzt schon einmal um Rat fragen, kann ja nicht schlecht sein..

Das Vertrauen zu den Ärzten ist bei mir im Übrigen eben wegen der schlechten Erfahrungen mit Frauenärzten und der Auramigräne ein bisschen dahin. Außerdem schlage ich mich seit ich 17 bin mit geschwollenen Fingern, Füßen und Augen rum und von "psychosomatisch" bis hin zu "das ist normal" habe ich bisher alles gehört. Habe letztens erst von meiner Cousine erfahren, dass sie ein Lymphödem hat und dass es bei ihr ebenso angefangen hat - bin gespannt, was sich nun ergibt.

Mit Sicherheit bin ich auch irgendwie ängstlicher als manche anderen Menschen, aber ich will doch alles tun, damit ich mich sicher fühlen kann und mit dieser Aussage der Hautärztin "gucken sie, ob sich was verändert" fühle ich mich nicht sonderlich sicher. Klar, ich weiß, dass das mit den Muttermalen immer ein gewisses Risiko birgt und das war mir bisher auch bewusst, aber ich habe eben zu dem Thema noch ein paar Fragen und der Rat eines 2. Hautarztes scheint für mich zumindest mal der erste richtige Schritt zu meiner eigenen Zufriedenheit zu sein :o. Hätte mir da auch keine weiteren Gedanken gemacht, hätte ich mich nicht allgemein dafür interessiert, wie es denn andere Hautärzte handhaben und normalerweise "vertraue" ich da schon, aber wenn ich ein schlechtes Gefühl habe, dann ist es vllt. nicht das Blödeste, etwas dagegen zu tun.

Die Links zum Thema Sonne lese ich mir auf jeden Fall durch. Ich bin aber allgemein eher der "Wintermensch". Ich gehe gerne in die Sonne, zum Beispiel im Frühling. Aber im Sommer merke ich einfach recht schnell, dass meine Haut nach 10 Minuten Sonneneinstrahlung schon protestiert und man muss es ja nicht ausreizen. Am Strand liegen mag ich sowieso nicht und baden ist auch nicht mein Ding. Somit ist es in keinem Fall so, dass ich mich verbarrikadiere, weil ich Angst vor der Sonne im Zusammenspiel mit Krebs habe, aber ich bin einfach noch nie ihr größter Freund gewesen, wenn sie sich dazu entscheidet, so heiß zu strahlen. :rolleyes:

franz1943
04.03.2012, 18:46
Ähm, Franz1943,

also im Angst machen biste gut :eek:. Selber im Vorbeigehen beim Hautcheck, der ab 35 im Übrigen von der Krankenkasse gezahlt wird, wohl zwei Melanome entdeckt bekommen. Davon eins, dass wohl so konzipiert war, dass es zu einer Sentinel Node und Interferontherapie gekommen ist. Und einer jungen Userin, die nun wirklich alles an den Möglichkeiten ausschöpft bzw ausschöpfen möchte, um eben nicht in Deine / unsere Situation zu kommen, so zu- sag´ich mal - verunsichern. Ich zumindest wäre es beim Lesen Deiner Beiträge. Mal davon abgesehen, dass ich einen Deiner Kommentare etwas befremdlich finde. Ansonsten kann ich nur sagen, na denne, herzlich willkommen in unserem illustren Kreise.


Hallo Pralinchen,

willst Du eine Absegnung Deiner bisherigen Vorgehensweise? Nun, Du scheinst ja einiges zu machen, zumindest mehr als ich :D. Wenn Du zu wenig Sonne abbekommst, und das kann ich ja wohl kaum vom Internet her beurteilen, dann stellt sich die Frage nach Deinem Vitamin D-Spiegel. Der ist wichtig. Und wenn Du Bedenken wegen der zwei Muttermale hast, dann such Dir einen zweiten Hautarzt und lass ihn auch draufschauen. Aber Angst, nun,das ist eine Kopfsache, da können wir Dir wahrlich nicht helfen. Ein bisschen Vertrauen sollte man schon haben, sowohl zu sich als auch zu den Ärzten.

Hier aber mal ein Link in ein anderen Threadteil, da hatte ich in einem Posting alle drei Threads rund um das Thema Sonnenschutz zusammengefasst:
http://www.krebs-kompass.org/forum/showpost.php?p=1087087&postcount=2555
Da findest Du einiges an Infos und auch Links zu externen Quellen, die viel Informationsmaterial bietet. Lies sie einfach mal.

Angst- ich bin der Meinung, dass eben man eben einfach die beste Lösung suchen muss und eine Gewebeprobe sollte jeden Zweifel beseitigen, wenn man einen 2.Arzt aufsucht ok, allerdings sollte man nicht einfach Links austeilen, ein junges Mädchen , dass schon in gewisser Angst ? ist, sollte diese mit Vorsicht lesen, mein Oberarzt in der Giessener Klinik sage mir mal, dass es dann sehr schwierig sein kann, den Patienten wieder von seinen Ängsten??? zu befreien, gerade beim Hautkrebs findet man in der Bekanntschaft kaum Resonanz-naja, Hautkrebs.hast halt nen Pickel ! und wie gesagt: Pralinchen, Du bist kein Hautärztin und eine Beurteilung eines MM kannst Du nicht, wenn das MM über einen Millimeter ist, hast Du ein Problem, unter 1mm ist Null Probleme und nimm mal ein Massband und schau, wie gross oder klein 1mm ist!

also, ich würde das nicht als Angstmacherei nennen, sondern reine Überlegung!

franz1943
04.03.2012, 19:19
Angst- ich bin der Meinung, dass eben man eben einfach die beste Lösung suchen muss und eine Gewebeprobe sollte jeden Zweifel beseitigen, wenn man einen 2.Arzt aufsucht ok, allerdings sollte man nicht einfach Links austeilen, ein junges Mädchen , dass schon in gewisser Angst ? ist, sollte diese mit Vorsicht lesen, mein Oberarzt in der Giessener Klinik sage mir mal, dass es dann sehr schwierig sein kann, den Patienten wieder von seinen Ängsten??? zu befreien, gerade beim Hautkrebs findet man in der Bekanntschaft kaum Resonanz-naja, Hautkrebs.hast halt nen Pickel ! und wie gesagt: Pralinchen, Du bist kein Hautärztin und eine Beurteilung eines MM kannst Du nicht, wenn das MM über einen Millimeter ist, hast Du ein Problem, unter 1mm ist Null Probleme und nimm mal ein Massband und schau, wie gross oder klein 1mm ist!

also, ich würde das nicht als Angstmacherei nennen, sondern reine Überlegung!

liebes Paulinchen,(?) bitte lass die Finger von Berichten oder klinischen Abhandlungen, davon verstehst Du eh nix und versetzt Dich nur in Panik, schreib einfach hier und es werden viele Dir zuhören ( lesen ) , hier kannst Du alles loswerden und wenn Du nachts am PC sitzt und einfach mal schreibst, wie es Dir geht !
lass es Dir gut gehen und geh die Sache ruhig an !

Pralinchen
04.03.2012, 19:28
Pralinchen, wie die Praline.. :D

Ich gehe auf jeden Fall morgen zum Arzt und werde jetzt nicht mehr bei google forschen, bringt ja eh nichts. Da sieht eh jedes 2. Muttermal aus wie meines oder doch ganz anders und dann weiß ich ja auch nicht mehr. Hab mir die beiden jetzt genau angeschaut und ich könnte nicht sagen, ob die sich verändert haben.. ich glaube nicht, aber woher will ich das schon wissen. Ich saß das letzte Mal vor einem halben Jahr davor und sooo gut ist mein fotografisches Gedächtnis nicht. :tongue
Und ich lasse mich ja auch nicht im Bikini ablichten, sodass ich da nen Vergleich hätte. Vllt. sollte ich aber wirklich mal Bilder machen, damit ich da selber auch einen Vergleich habe..

Ich werde mit dem HauSarzt sprechen, damit er mir eine Überweisung geben kann und will dann so schnell wie möglich einen Termin bei einem anderen Hautarzt. Und ich denke, ich will die beiden Muttermale nicht mehr haben, denn sie machen mir nur Angst, wenn es doch solche sind, auf die ich aufpassen muss. Warum soll man denn überhaupt warten, bis sich etwas Bösartiges vielleicht irgendwann entwickelt, wenn man es gleich loshaben kann? Das habe ich auch nicht verstanden, als die Hautärztin sagte, ich solle aufpassen.. wieso nicht gleich raus? Ich war in dem Moment nur so eingeschüchtert, dass ich mich nicht traute, das zu fragen. Habt ihr da eine Idee? Warum wartet man denn da? :rolleyes:

franz1943
04.03.2012, 20:04
Pralinchen, wie die Praline.. :D

Ich gehe auf jeden Fall morgen zum Arzt und werde jetzt nicht mehr bei google forschen, bringt ja eh nichts. Da sieht eh jedes 2. Muttermal aus wie meines oder doch ganz anders und dann weiß ich ja auch nicht mehr. Hab mir die beiden jetzt genau angeschaut und ich könnte nicht sagen, ob die sich verändert haben.. ich glaube nicht, aber woher will ich das schon wissen. Ich saß das letzte Mal vor einem halben Jahr davor und sooo gut ist mein fotografisches Gedächtnis nicht. :tongue
Und ich lasse mich ja auch nicht im Bikini ablichten, sodass ich da nen Vergleich hätte. Vllt. sollte ich aber wirklich mal Bilder machen, damit ich da selber auch einen Vergleich habe..

Ich werde mit dem HauSarzt sprechen, damit er mir eine Überweisung geben kann und will dann so schnell wie möglich einen Termin bei einem anderen Hautarzt. Und ich denke, ich will die beiden Muttermale nicht mehr haben, denn sie machen mir nur Angst, wenn es doch solche sind, auf die ich aufpassen muss. Warum soll man denn überhaupt warten, bis sich etwas Bösartiges vielleicht irgendwann entwickelt, wenn man es gleich loshaben kann? Das habe ich auch nicht verstanden, als die Hautärztin sagte, ich solle aufpassen.. wieso nicht gleich raus? Ich war in dem Moment nur so eingeschüchtert, dass ich mich nicht traute, das zu fragen. Habt ihr da eine Idee? Warum wartet man denn da? :rolleyes:

sorry, Pralinchen, hab mich da vertan ,lass Dir aber die Befunde geben, wenn welche vorhanden sind, ich sags doch, was soll das, Du sollst aufpassen?
Fotos ok, aber wie Du schon selber erkannt hats, die Beurteilung macht ein Arzt und ruf mal bei Deiner KK an, wegen Kostenübernahme oder Zuzahlung!

Bleib hart und lass Dich nicht abspeisen ! vielleicht kannst Du ja Dich nochmal mit Deiner Ärztin aussprechen, ihr Deine persönliche Situation erklären, wenn sie eine gute ist, wird sie Dich verstehen !

man hört voneinander !:)

Pralinchen
05.03.2012, 16:34
Also ich habe heute mit meinem Hausarzt gesprochen und er meinte, er könne mich verstehen und hat mir sofort eine Überweisung gegeben, ohne sich das Mal groß anzuschauen, weil er meinte, dass man es sich ja angesehen hat und dass es mein Wunsch ist, es zu entfernen.
Bei der ersten Hautarztpraxis, bei der ich anrief, meinte man aber, man würde das Mal so nicht entfernen und man könne mir einen Termin geben zum Angucken, doch mehr nicht.
Bei der zweiten Praxis habe ich mein Problem erklärt..also dass ich Veränderungen dort vllt. nicht sehen würde, andere Ärzte es nicht entfernen wollten, mein Arzt aber einer Entfernung zustimmt, weil es mich belastet und nun habe ich einen Termin für Freitag zur Entfernung. Bin nun echt erleichtert. :o

franz1943
05.03.2012, 18:05
Also ich habe heute mit meinem Hausarzt gesprochen und er meinte, er könne mich verstehen und hat mir sofort eine Überweisung gegeben, ohne sich das Mal groß anzuschauen, weil er meinte, dass man es sich ja angesehen hat und dass es mein Wunsch ist, es zu entfernen.
Bei der ersten Hautarztpraxis, bei der ich anrief, meinte man aber, man würde das Mal so nicht entfernen und man könne mir einen Termin geben zum Angucken, doch mehr nicht.
Bei der zweiten Praxis habe ich mein Problem erklärt..also dass ich Veränderungen dort vllt. nicht sehen würde, andere Ärzte es nicht entfernen wollten, mein Arzt aber einer Entfernung zustimmt, weil es mich belastet und nun habe ich einen Termin für Freitag zur Entfernung. Bin nun echt erleichtert. :o

find ich toll, dass Du das so geregelt hast ! möglicherweise wird man Dir so eine spezielle Hautuntersuchung anbieten, bei mir hat das 15€ gekostet, ein bischen wollen die halt auch verdienen und man sollte das einfach investieren,
ich hab zwar abgeraten, im Internet zuviel zu surfen, zu dem Thema, aber unter -Wissen-Melanom-steht einiges allgemein intressantes !

also, toi, toi, toi man liest voneinander !

franz1943
05.03.2012, 18:09
Also ich habe heute mit meinem Hausarzt gesprochen und er meinte, er könne mich verstehen und hat mir sofort eine Überweisung gegeben, ohne sich das Mal groß anzuschauen, weil er meinte, dass man es sich ja angesehen hat und dass es mein Wunsch ist, es zu entfernen.
Bei der ersten Hautarztpraxis, bei der ich anrief, meinte man aber, man würde das Mal so nicht entfernen und man könne mir einen Termin geben zum Angucken, doch mehr nicht.
Bei der zweiten Praxis habe ich mein Problem erklärt..also dass ich Veränderungen dort vllt. nicht sehen würde, andere Ärzte es nicht entfernen wollten, mein Arzt aber einer Entfernung zustimmt, weil es mich belastet und nun habe ich einen Termin für Freitag zur Entfernung. Bin nun echt erleichtert. :o

also, verdammt, schon die 2.Mail ging in die Hose, also, es wird und ich drück Dir die Daumen , ich denke, da kannst Du ein bischen besser schlafen

toi, toi, toi und man liest voneinander!

Pralinchen
05.03.2012, 18:40
Ich werde einfach mal schauen, was die gute Dame sagt, habe schon gehört, dass das Entfernen bis zu 50€ kosten kann, aber dann sind die wenigstens gut investiert. Bei mir hat die Sprechstundenhilfe nun nichts gesagt.. :confused:

Fands jedenfalls toll, dass die mein Problem da verstanden haben und nicht lange zögern. Dann soll sie sich noch das 2. Mal auf dem Bauch anschauen und dann bin ich beruhigt. So weiß ich zumindest, dass ich alles getan habe, was in meiner Macht steht. Mein Hausarzt hat mich darin aber wirklich bestärkt. Er meinte, er hätte es genauso gemacht. :D

franz1943
05.03.2012, 19:31
Ich werde einfach mal schauen, was die gute Dame sagt, habe schon gehört, dass das Entfernen bis zu 50€ kosten kann, aber dann sind die wenigstens gut investiert. Bei mir hat die Sprechstundenhilfe nun nichts gesagt.. :confused:

Fands jedenfalls toll, dass die mein Problem da verstanden haben und nicht lange zögern. Dann soll sie sich noch das 2. Mal auf dem Bauch anschauen und dann bin ich beruhigt. So weiß ich zumindest, dass ich alles getan habe, was in meiner Macht steht. Mein Hausarzt hat mich darin aber wirklich bestärkt. Er meinte, er hätte es genauso gemacht. :D

ich weis nicht, was ich damals für das Muttermal entfernen bezahlt habe, kommt auch sicher drauf an, wo es sitzt ? oder wie gross es ist ?? wenn es ein auffälliges Teil ist, wird die KK das sicher bezahlen oder es wird eben als Schönheits OP eingestuft, aber Du bekommst ja eine Rechnung und einen Arztbrief, da kannst Du im Zweifelsfall bei der KK vorsprechen !
man liest voneinander und viel Erfolg, wir sind bei DIR!

ray25
07.03.2012, 13:24
Hallo zusammen,

ich habe einen erhabenen rosa Muttermal am Bauch seit ich geboren bin. Heute bin ich aufgewacht und es war plötzlich pech schwarz und um den Muttermal herum war ein ca. 1cm Durchmesser dunkelrosa "Feld". Ich war erschrocken und ging zum Hautärztin. Die junge Ärztin hat es angeschaut und meine "Ach das ist nur eine eingeblütete Muttermal, kein Grund zur Sorge" und das war es. Ich nehme an sie hat viel Erfahrung aber überall wo ich im Internet gucke sagt es, dass plötzlich veränderte/eingeblutete angeborene Muttermale können ein Warnsignal für Melanom sein und sollen getestet werden. ich bin etwas verusichert. Glaubt Ihr die Ärztin kann einfach so sehen, ob es bösartig ist oder nicht ohne eine Gewebsprobe. Sollte ich vielleicht eine 2. Meinung holen?

Ich wäre sehr dankbar für erfahrene Rat.

Ich bin 41 Jahre und der Muttermal hatte noch nie in 41 eine Veränderung gezeigt bis heute.

franz1943
07.03.2012, 13:50
Hallo zusammen,

ich habe einen erhabenen rosa Muttermal am Bauch seit ich geboren bin. Heute bin ich aufgewacht und es war plötzlich pech schwarz und um den Muttermal herum war ein ca. 1cm Durchmesser dunkelrosa "Feld". Ich war erschrocken und ging zum Hautärztin. Die junge Ärztin hat es angeschaut und meine "Ach das ist nur eine eingeblütete Muttermal, kein Grund zur Sorge" und das war es. Ich nehme an sie hat viel Erfahrung aber überall wo ich im Internet gucke sagt es, dass plötzlich veränderte/eingeblutete angeborene Muttermale können ein Warnsignal für Melanom sein und sollen getestet werden. ich bin etwas verusichert. Glaubt Ihr die Ärztin kann einfach so sehen, ob es bösartig ist oder nicht ohne eine Gewebsprobe. Sollte ich vielleicht eine 2. Meinung holen?

Ich wäre sehr dankbar für erfahrene Rat.

Ich bin 41 Jahre und der Muttermal hatte noch nie in 41 eine Veränderung gezeigt bis heute.

Sie kanns nicht sehen !! wenn es so ist, wie Du es beschreibts, dann würd ich schon was unternehmen, also, machs wie Pralinchen, such Dir einen Arzt, der das rausschneidet und einschickt, könnte Deine Ärztin sehen, ob es gut und schlecht ist, wär sie wohl eine Spitzenkraft und einmalig!

Gruss

ray25
07.03.2012, 15:31
Danke für Deine schnelle Antwort,

ich denke auch man kann das nicht einfach sehen. Aber die Ärztin (Dermatologin) war so überzeugt "Es ist nur eingeblutet, überhaupt kein Grund für Sorge, Lasern wir in 2 Wochen weg". Überall im Netz sagt es, dass plötzlich veränderte/eingeblutete Muttermale untersucht werden muss - und es sieht wirklich ganz anders aus - von hellrosa zu pechschwarz mit dunkelrote Feld darum herum - warum wurde eine Dermatologin ohne Gewebsprobe so sicher sein, dass es harmlos ist?

Ich werde eine 2. Meinung holen.

Beste Grüsse,

franz1943
07.03.2012, 15:58
Danke für Deine schnelle Antwort,

ich denke auch man kann das nicht einfach sehen. Aber die Ärztin (Dermatologin) war so überzeugt "Es ist nur eingeblutet, überhaupt kein Grund für Sorge, Lasern wir in 2 Wochen weg". Überall im Netz sagt es, dass plötzlich veränderte/eingeblutete Muttermale untersucht werden muss - und es sieht wirklich ganz anders aus - von hellrosa zu pechschwarz mit dunkelrote Feld darum herum - warum wurde eine Dermatologin ohne Gewebsprobe so sicher sein, dass es harmlos ist?

Ich werde eine 2. Meinung holen.

Beste Grüsse,

gut so, also, ich bin , und sicher andere, die es erwischt hat, sensiblisiert was diese Dinge anbelangt, aber Vorsicht , gilt auch hier, ist die Mutter der Porzellankiste und wenn Du einen Befund hast, sozusagen, was schriftliches in der Hand, sind die schlechten Gedanken weg ! sag ich mal !
Gruss, allerdings ist die Frage, wenn das Muttermal weggelasert wird, ob eine Probe zum Test übrigbleibt, ich denke, eher nicht!

ray25
07.03.2012, 16:26
Hallo, ich werde erst zum anderen Hautarzt für die 2. Meinung, bevor ich überhaupt was weg lasern lasse.

Vielen Dank für Deine Worte!

franz1943
07.03.2012, 19:34
mal so nebenbei, Kostenfrage: eine Bekannte von mir lies sich ein Muttermal wegmachen-der erste Hautarzt wollte 100€, bei der anderen wird es über KK abgerechnet!
Gruss

babs_Tirol
08.03.2012, 12:46
Hallo ray25,

sollte innerhalb 4-5 Tagen der dunkle Fleck noch da sein, dann würde ich um eine Zweitmeinung fragen.
Die Einblutung verschwindet nämlich sehr schnell.

LG
-babs_Tirol-

Pralinchen
09.03.2012, 12:30
Ich war nur bei der Dermatologin un sie hat sich gleich beide angeschaut. Habe zuvor nochmal angerufen und gefragt, was sowas kostet. Dann meinte die Sprechstundenhilfe, dass es um die 100€ kostet, wenn die Ärztin meint, dass es absolut unnötig wäre, zu entfernen.
Die Ärztin schaute sich das am Bauch an und meinte: "Ja, sieht nicht schlimm aus aber könnte so ein dysplastisches Muttermal sein." Und das am Rücken fand sie von der Form her komisch und meinte auch, dass sie jetzt beide einfach mal raus schneidet, sodass man sehen kann, was auf meinem Rücken bei meiner Haut "vor sich geht". Also sie hatte nun bei keinem den Verdacht, dass es sonderlich schlimm sein kann, aber sicher ist sicher. Ich habe ihr auch gesagt, dass die andere Ärztin meinte, ich solle es beobachten und dass das erst vor 3 Wochen war, sie es aber nicht entfernen wollte. Kaum war ich da, lag ich also schon auf dem Tisch, Spritze in den Bauch und in den Rücken und nun habe ich 2 Muttermale weniger. Nächste Woche gehe ich zum Fäden ziehen und bis dahin sind die Ergebnisse wohl auch da - denn sie meinte auch, dass alles eingeschickt wird.

Habe mir die letzten Tage auch beide immer häufig angeschaut und mir schon Gedanken gemacht. Aber das war eine Prozedur von ein paar Minuten, tat nicht weh und jetzt bin ich sie los. Ich mache mir auch nicht großartig Sorgen, ob es was Schlimmes sein könnte. Beide Ärztinnen waren aber auch vollkommen gelassen und nicht beunruhigt. Wahrscheinlich bin ich deshalb auch vollkommen ruhig. :o Sonst mache ich mir ja eher Sorgen.

Also alles gut gelaufen und ich bin mit der Entscheidung zufrieden und danke für die Unterstützung. Alleine hätte ich mich vllt. nicht getraut, einfach nochmal zu einer anderen Ärztin zu gehen. :tongue

Pralinchen
23.03.2012, 10:07
Falls es jemanden interessiert: Die Ärztin meinte, dass beides dysplastische Nävi waren, die nicht bösartig sind, sich aber zu etwas hätten entwickeln können. Sie war sichtlich zufrieden, dass ich zu ihr gekommen bin, um sie rauszumachen.
Nächste Woche gehe ich nochmal hin und dann schaut sie sich nochmal alle an, weil ich meinte, dass ich noch ein paar habe, die denen ähnlich sehen.
Bin voll zufrieden. :o

Gusima
24.03.2012, 10:32
Hallo, liebe Leute,
bin heute auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass ich meinen Beitrag richtig platziert habe.
Mir wurde vor 2 Monaten ein Basaliom im Gesicht operativ entfernt. Die Narbe ist wulstig und ungefähr 3 cm groß. Sieht zwar nicht so schön aus, aber mir ist es nur wichtig, dass das Ding weg ist und hoffentlich nicht wieder kommt als Rezidiv. Die Hautärztin erklärte mir, dass ein Basaliom an anderen Körperstellen wieder auftreten könnte. Nun gut, ich gehe ja 1/2 jährlich zur Nachsorge.
Bin jetzt etwas verunsichert, wie weit ich mich noch mit der Sonne "einlassen" darf? Habe mir als erstes mal einen Kopfschutz zugelegt und eine Menge an Sonnencremes mit LS 30 gestapelt. Werde die Sonne zwischen 11.00 - 15.00 Uhr meiden.
Darf ich mich überhaupt noch im Schatten ein wenig sonnen oder sollte man das auch nicht mehr?
Kann ich denn noch ungeschützt morgens meine Balkonblumen gießen, was immer ein paar Minuten dauert. Ich bin eigentlich nicht so ängstlich, eher vorsichtig, aber ich hatte schon mal einen anderen Krebs und will gut und bewusst mit mir umgehen.

Sonnige Grüße (mit Schutz) wünscht Euch
Gusima

babs_Tirol
24.03.2012, 14:28
Hallo Gusima,

natürlich darfst du noch etwas in die Sonne aber immer gut geschützt mit Sonnenhut und Sonnenschutzfaktor. Zuwenig Sonne verursacht einen Vitamin D Mangel, der den Knochen nicht gut bekommt.

Hier habe ich eine Tabelle für dich,wo du genau schauen kannst wieviel Sonne deinem Hauttyp bekommt.
http://www.weisserhautkrebs.de/service/weisserhautkrebs_de_infotafel_hauttypen.pdf

Deine Narbe solltest du immer mit einer Narbensalbe eincremen und die gut einmassieren, damit die Narbe nicht so wulstig wird. Mit einem Hautfarbenen
Abdeckstift kann die Narbe gut versteckt werden.
Spreche da aus eigener Erfahrung, da ich auch im letzten Jahr einen Basaliom links an der Oberlippe hatte.
Allerdings hatte ich vorher schon Melanome, daher weiß ich dass die Basaliome wesentlich harmloser sind.
Ich selbst ziehe den Schatten der Sonne vor!

Alles Gute
-babs_Tirol-

J.F.
24.03.2012, 17:26
Hallo Gusima,

wobei man vielleicht noch anmerken sollte, dass Sonnencreme die Bildung von Vitamin D blockt. Um dieses Vitamin körpereigen umsetzen zu können, braucht der Körper den Kontakt mit der Sonne. Wenn Du also Deinem Hauttyp gerecht werdend die Sonne nutzt, dann ist das okay. Laut den Patientenveranstaltungen der Uniklinik, Abteilung Derma, reicht es aus morgens und abends Gesicht und Hände der Sonne auszusetzen. Man muss also nicht gleich von oben bis unten mit Creme beschmiert sein. Oder in den Keller ziehen :). Oder komplett einen auf Sonnenanbeter machen. Es reicht der Aufenthalt im Schatten. Das ist sowieso, auch ohne Hautkrebs, egal welcher Couleur, ratsam.

@ all,
aber weil ich gerade vom Keller geschrieben habe :rolleyes:, laut der Uniklinik sollen Vemurafenib-Anwender darauf achten, dass die Sonnencreme einen guten UV - A- Schutz beinhaltet. Nach einigen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die Hautreaktionen durch die UVA-Strahlen, nicht durch die UVB-Strahlen ausgelöst werden.

Gusima
25.03.2012, 11:54
Hi JF,
gut, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass durch die Sonnencreme das Vit D nicht gespeichert wird. Das wusste ich noch nicht. Mein Vit D-Status ist sowie schon so niedrig, so dass ich täglich mit einer Tablette nachhelfen muss.
Wie schon erwähnt, werde ich mich nur noch im Schatten aufhalten. Ist es dann ok, wenn ich noch ein bisschen Farbe bekomme oder nicht? Ich benutze die Sonnenmilch mit LS 30 für Kids von Ombia. Bin ein "Mischtyp."

Gruß
Gusima

Gusima
25.03.2012, 12:16
Hi babs,
habe mir die Tabelle angesehen. Ich zähle zum Mischtyp.
Ich hatte den letzten Hauttest bei meinem Hausarzt machen lassen, der dafür ein Seminar belegt hatte
und mir diese Untersuchung angeboten hat. Dabei hat er die nicht heilende Stelle am Kiefer als negativ eingestuft und mir Cortison-Salbe verschrieben. Da aber auch nach mehreren Wochen keine Besserung eingetreten ist, bat ich um eine Überweisung zum Dermatologen. Der nahm dann gleich 2 verdächtige Stellen im Gesicht in Angriff. Die an der Nase war laut Histologie ok, die am Kiefer ein Basaliom.
Ab jetzt werde ich diese Untersuchung nur noch vom Fachmann durchführen lassen.
Wie geht man denn bei einem Melanom vor? Ist alles gut verlaufen bei dir?

Sonnengeschützte Grüße von
Gusima

babs_Tirol
25.03.2012, 13:05
Hallo Gusima,

bei mir fing erst mit einem Melanom in situ an, daher wird bei mir ein Muttermal gleich entfernt. Sollte es sich dann tatsächlich um ein Melanom handelt- wird nochmals nachgeschnitten. Mittlerweile dürften mir so in der Zeit von 1988 bis 2011 über 100 verdächtige Muttermäler entfernt worden sein.
Darunter waren 7 Melanome und 4 Basaliome.

Zwischenzeitlich ist bei mir ein Vitamin D Mangel aufgetreten, den ich mit Vitamin D 3 Tropfen im Griff habe. Ich nehme immer mindest Sonnenschutzfaktor 25 - 30 im Gesicht- weil ich nicht noch mehr Narben im Gesicht haben möchte durch weitere OP`s. Zwischenzeitlich dürften alle Sonnenschutzcremes nach dem australischen Standard mit UV A und B Filter ausgestattet sein.

LG
-babs_Tirol-

hermschen
25.03.2012, 13:05
Hallo an alle,
ich verfolge dieses Forum schon seit einigen Tagen und habe mich nun dazu entschlossen, kurz ein paar Fragen an Sie zu richten. Vielleicht finde ich so etwas zur Ruhe.
Zu meiner Geschichte: Ich bin 32 Jahre jung, ein heller Hauttyp, habe ca. 100 Muttermale, ca. 90% davon sind sehr dunkel. Vor ca. zwei jahren entwickelte sich an meinem rechten Arm ein ca. 0,5 cm breiter "Altersfleck". Er ist etwas heller als all die anderen, lag immer im hautniveau, war also nicht erhöht o.ä.. Ich habe von dieser Art in dieser zeit auch noch drei weitere an den Armen bekommen. Natürlich hab ich damals die Hautveränderung gleich einem hautarzt vorgestellt. Der meinte "Alles i.O., ein Altersfleck".
Vor ca. drei Monaten hatte ich dann eine turnusmäßige Hautkontrolle, da hat sich meine Hautärztin auch diesen Fleck angesehen und nichts dazu gesagt. Nun, vor ca. einem Monat begann dieser Fleck zu jucken. Ich habe (zumindest nicht bewusst) nicht daran gekratzt oder so. Trotzdem ist er stark angeschwollen. Nach ca. einer Woche ging die Schwellung zurück, auch das Jucken wurde weniger. Nur behielt er eine rötliche Farbe, sah für mich aus wie eine Entzündung. Deshalb... nochmal zur Hautärztin. Sie sagte, ich solle unbesorgt sein, aber er müsse raus. Termin am 18. April.
Das ließ mir keine Ruhe und der Termin war mir zu spät, also bin ich ins nächste Hautkrebszentrum gefahren zur Chefarztsprechstunde - das war am vergangenen Donnerstag. Der Arzt schaute ihn sich an und meinte "Den Leberfleck mach ich Ihnen gleich morgen raus", mehr sagte er nicht. Am Freitag war dann die OP. Während dieser sprach er ein wenig mehr mit mir und sagte, "den letzten Fleck, den er gesehen hat, der so aussah ... das sag ich Ihnen jetzt besser nicht ... das war ein amelanotisches Melanom". Ich war in dem Moment total unfähig weiter nachzufragen, deshalb ließ ich die OP über mich ergehen und ging nach hause. Jetzt seit dem - ich hab kein Auge mehr zugemacht. Lese die schlimmsten Geschichten im Internet, bin völlig durch den Wind.
Bitte, können Sie mir ein klein wenig Trost spenden? Können Sie mir vielleicht aus Ihrer "Diagnose-Erfahrung" sagen, warum ein Arzt solche Kommentare äußert? Ist das eine Patienten-Vorbereitung auf die Ergebnisse aus der Pathologie, weil er es eh schon erkannt hat, damit ich ihm dann nicht "aus den Latschen kippe"? Sind dieses Jucken, bzw. die Schwellung im Falle eines positiven Befundes Früh- oder Spätsymptome?
Ich weiß, auch Sie können mir nicht sagen um was es sich bei mir handelt. Aber vielleicht können Sie mir meine Fragen beantworten. Ich bin wirklich gerade sehr verzweifelt.
Herzlichen Dank im Voraus, viele Grüße und einen schönen Sonntag für alle ....

babs_Tirol
25.03.2012, 13:53
Hallo hermschen,

leider können wir auch nicht viel dazu sagen, meist dauert die Befundung 10-14 Tage, erst dann wenn man ein genaues Ergebnis weiß - kann man Äusserungen dazu machen.

Die Zeit bis zum Fädenziehen sollte man sich möglichst nicht soviele Gedanken " über wenn und aber "machen.
Auf jeden Fall ist die OP die beste Option für den Augenblick.

Alles erdenklich Gute, bitte melde dich wenn du dein Ergebnis hast!

LG
-babs_Tirol-

Gusima
25.03.2012, 14:32
Hallo Gusima,

bei mir fing erst mit einem Melanom in situ an, daher wird bei mir ein Muttermal gleich entfernt. Sollte es sich dann tatsächlich um ein Melanom handelt- wird nochmals nachgeschnitten. Mittlerweile dürften mir so in der Zeit von 1988 bis 2011 über 100 verdächtige Muttermäler entfernt worden sein.
Darunter waren 7 Melanome und 4 Basaliome.

Zwischenzeitlich ist bei mir ein Vitamin D Mangel aufgetreten, den ich mit Vitamin D 3 Tropfen im Griff habe. Ich nehme immer mindest Sonnenschutzfaktor 25 - 30 im Gesicht- weil ich nicht noch mehr Narben im Gesicht haben möchte durch weitere OP`s. Zwischenzeitlich dürften alle Sonnenschutzcremes nach dem australischen Standard mit UV A und B Filter ausgestattet sein.

LG
-babs_Tirol-


Hallo babs,
mir wurde ganz komisch, als ich deine Antwort gelesen habe. Über 100-mal musstest du eine Op über dich ergehen lassen? Oh je, du Arme.
Wie unterscheidet sich die Entfernung von einem Melanom zum Basaliom?
Wurden alle Ops ambulant gemacht?
Ich habe bei mir auch über 100 Muttermale entdeckt, denen ich bisher keine allzu große Bedeutung beigemessen habe. Werde aber, jetzt vorgewarnt, bei meiner nächsten Nachsorge einen gesamten Haut-Check machen lassen.
Entstehen Melanome auch durch intensive Sonnenbestrahlungen?
Wie oft gehst du zur Nachsorge?
Meinst du, ich könnte mich auch, geschützt durch einen Sonnenschirm, etwas sonnen oder ist es nicht mehr empfehlenswert etwas "Farbe" zu bekommen?

Liebe Grüße
Gusima

lovemoni
25.03.2012, 17:09
nach langer zeit melde ich mich auch mal wieder. Am freitag wurde mir ein leberfleck entfernt, diesmal mitten auf der linken Pobacke, so daß ich den ersten Tag kaum sitzen konnte.
Jetzt heißt es wieder warten, bis das Ergebnis da ist und hoffen, daß nichts ist.
Hatte von der Uni gesagt bekommen bei der kontrolle im Dezember, daß er besser raus sollte. leider war jetzt erst ein tremin dazu frei...
Im september werden dann meine leberflecken mal wieder alle von meinem Hautarzt angeschaut, vorher war mal wieder kein termin zu haben :(
An sich müßte ich ja ruhig bleiben, schließlich hab ich ja schon einige raus bekommen und bis jetzt immer früh genug. aber die Angst doch mal zu spät dran zu sein bleibt:(

hermschen
04.04.2012, 13:09
Hallo an alle,
ich möchte nach meiner Nachricht von vor zwei Wochen doch noch kurz das Ergebnis mitteilen. Das Muttermal war nicht bösartig, nur stark entzündet, wahrscheinlich durch Reibung.
Und doch habe ich in dieser Woche gelernt, dass man jeden Tag genießen muss als wäre es der Letzte. Diese Angst ist nicht spurlos an mir vorbeigegangen!

Ich wünsche allen Betroffenen hier und auch denen, die Angst davor haben und deshalb dieses Forum besuchen von Herzen alles Gute!

Und speziell babs_Tirol ... ich habe mir zwischenzeitlich Ihre Website mal angeschaut. Ich zieh den Hut vor Ihnen, wie Sie mit Ihrer Krankheit umgehen und dabei auch noch die Kraft aufbringen, anderen Menschen Mut zu geben! Alles Gute für die Zukunft besonders für Sie!

Viele Grüße, hermschen

laaxy
02.05.2012, 23:47
Hallo an alle.

Ich möchte mich im voraus entschuldigen, da ich natürlich weiß, das es hier viele Menschen mit schwereren Problemen als meines gibt, doch ich weiß nicht wohin sonst mit meinen Sorgen.

Ich bin 24 Jahre alt, und hab sehr viele Leberflecken (ca. 100) am ganzen Körper. Ich hatte mich bis letzten Oktober nie groß mit dem Thema befasst, und mich in Bezug auf Sonnen, jetzt im Nachhinein ziemlich unverantwortlich verhalten, da ich mich immer auf meinen sehr dunklen Hauttyp (Spanier) verlassen habe.

Letzten Oktober war ich dann zum ersten mal beim Dermatologen, und der hat das ganze relativ locker genommen. Hat gesagt: "Ihre Male sind sehr dunkel, aber Sie sind ja auch ein sehr dunkler Hauttyp. Ich werde Ihnen eines was einen leichten Strich nach außen hat entfernen, da es etwas auffällig ist. 2 Wochen später hatte ich die OP. Ergebnis: keine veränderten Zellen. Er meinte ich soll in einem Jahr wieder kommen zur Kontrolle. In Bezug auf Sonne war er auch sehr unbekümmer, und meinte, mann weiß gar nicht so genau welche Rolle die Sonne spielt, und ich soll lediglich Sonnenbrände vermeiden, und wenn ich sonnenbade soll ich die Narbe von der Op mit Sunblocker eincremen.

Da ich ein starker Hypohonder bin, konnte ich es nicht dabei belassen, und bin gleich 2 Wochen später zum nächsten Dermatologen gelaufen. Der fand nun wieder 2 auffällige Muttermale, Diagnos: keine veränderten Zellen. Da ich mich zu der Zeit sehr stark selber untersucht hab, ist mir ein Lerbefleck auf meiner Gesäßbacke aufgefallen, der mir nicht gefallen hat. Ich zeigte ihn beim Fädenziehen dem Dermatologen und er meinte: "joa den könnte man schon entfernen ist aber nicht dringend, und die Entfernung müssten Sie zahlen." In meiner Angst stimmte ich zu. Diagnose war dann: Stärker pigmentierter junktionaler Naevuszellnaevus (D22.9) mit dyplastischen Zügen, in toto exzediert. Also ein dysplastischer Nävus, der Arzt nahm das aber sehr locker, und meinte diese Diagnose sagt überhaupt nichts aus, und diese dysplastischen Züge könnten 100 Ursachen haben, und ich soll in einem Jahr wieder kommen. Im Bezug auf Sonne meinte er nur: "Vielleicht intensiven Wassersport meiden"

Da ich wie erwähnt ein Hypohypohonder bin, bin ich gleich einige Woche darauf wieder zu einem anderen Dermatologen gelaufen. Dieser hatte zu diesem Zeitpunkt gerade seinen Arm im Gips und hat mich nur mit bloßem Augen angesehen, und meinte: "Sie haben einige Leberflecken, die wir Dermatologen nicht so gerne sehen" Ich hab ihn gefragt ob es klug wäre diese zu entfernen, und er meinte "das wäre auf jeden fall nicht verkehrt" aber er könne das im Moment aufgrund seines Arms nicht machen.

Ich war dann natürlich hoch alarmiert, und bin zu einem vierten Dermatologen gelaufen, und hab ihm meine Sorgen berichtet. Er meinte "fünf meine Leberflecken hätten ein bisschen ein prominente Oberfläche" und er würde mal einen entnehmen um die anderen besser einorden zu können. Diagnose: keine veränderten Zellen. Die anderen vier Leberflecken hat er mit einer hochauflösenden Kamera fotografiert. Dieser Arzt schien es nicht so locker zu nehmen und ermahnte mich beim Diagnosegespräche, das ich mit der Sonne nun sehr vorsichtig sein müsse, mich jeden Tag eincremen muss, im Sommer am besten mit Lichtschutzfaktor 50+ und er in 3 Monaten gleich wieder die Leberflecken kontrollieren will.

Nun bin ich total verwirrt, ich bin in 4 Monaten von "kommen Sie mal nächstes Jahr wieder und reiben Sie die Narbe beim Sonnenbaden mit Sunblocker ein" zu "kommen Sie in 3 Monaten wieder und gehen Sie nicht mehr ohne Lichtschutzfaktor 50+ und am besten mit UV dichert Kleidung in die Sonne". Ich denke nun jeden Tag von Morgens bis Abends an Melanome, und kann mich auf nichts konzentrieren. Dazu kommt noch, dass ich beruflich viel in Spanien bin, und mir jetzt natürlich Sorgen um die UV Zusatzbelastung mach. Ich hab mir 12 Unterhemden und einige andere Kleidungsstücke mit Lichtschutzfaktor 50+ gekauft, und creme mich jeden Tag ein. Aber ich bin 24 und wenn ich mir vorstelle ich muss das mein ganzes Leben machen, wird mir richtig schlecht.

Ich hoffe Ihr habt Verständnis für meine Sorgen. liebe Grüße Alex

Des1966
10.05.2012, 04:44
Ja, das Problem kenne ich. Habe mein Melanom auch 4 Ärzten innerhalb 2 Jahre gezeigt, die alle meinten "keine Sorge".

Ich habe darauf gedrängt den Fleck entfernen zu lassen und habe seit dem die Therapien etc.

Auch hier mein Rat - Arzt suchen im Internet http://www.jameda.de oder andere Arzt beurteilung und auf deren Webseiten nach Behandlungsschwerpunkt Melanom suchen.

Nicht jeder Arzt hat Ahnung von Melanomen (erstaunlich eigentlich)

Ich habe jetzt nach 5 Jahren endlich eine gute Hautärztin in Hannover gefunden, die früher auch in der Hautklinik hier gearbeitet hat mit Melanompatienten.

Ich selbst habe mich nie groß der Sonne ausgesetzt und trotzdem Melanom. Da spielen wohl noch mehr Faktoren mit.

Giraffe83
21.06.2012, 18:31
hallo,

ich bin neu hier. bei mir wurde vor einem halben jahr ein dysplastischer naevus entfernt. seit diesem zeitpunkt bin ich total verunsichert und ängstlich.bald habe ich urlaub und verreise mit einer freundin nach mallorca. ehrlich gesagt weiß ich nun gar nicht wie ich mich in der sonne verhalten soll bzw. darf.
meine hautärztin meinte ich solle nicht gerade für 5 h in die pralle sonne gehen, die mittagssonne meiden und mich mit lsf 30 bzw. 50 eincremen. seht ihr das genau so?

vielen dank im voraus

Des1966
23.06.2012, 23:19
Man sollte grundsätzlich mit "Sonnenbraten" vorsichtig sein.

Riese31
24.06.2012, 21:09
kann deiner hautärztin nur zustimmen am besten immer im schatten aufhalten wo man auch braun wird. zwar langsamer aber dafür gesunde bräune und wie deine Ärztin schon sagte mit LSF 50 eincremen.

gruß Daniel

Toli
25.06.2012, 15:55
Hallo!
Ich bin 21 Jahre alt und männlich.. hab am Wochenende plötzlich nen recht merkwürdigen Leberfleck an der Hand bekommen und will nicht aufhören mir deswegen Sorgen zu machen. :/ .. der größte Fehler war wahrscheinlich dass ich mich im Internet informiert hab.. irgendwie trifft vieles was ich über Melanome gelesen hab zu. Was mich auch beunruhigt, ist dass meine ganzen Freunde sagen sie waren schon X mal beim Dermatologen zur Vorsorge.. und ich war noch gar nie!
Hab jetzt gleich mal bei mehreren Hautärzten angerufen, aber der frühste Termin den ich bekommen konnte war aber in 2 Wochen.

Der komische Punkt auf dem Handrücken ist mir am Freitag das Erste mal aufgefallen. Da war er komisch gewölbt, so n bisschen warzenartig, aber auch schon dunkelgrau und n bisschen lila. Nach nem Tag ist er dann völlig flach geworden und in der Mitte dunkelbraun und außen hellbrauner. Er ist zwar nur 1,5mm im Durchmesser groß, aber Sorgen mach ich mir natürlich trotzdem, eben weil ich noch nie beim Hautarzt zur Vorsorge war.. ich glaub ich kann froh sein dass ich mich noch nich so Richtig über die Krankheit informiert hab, aber mir will der Gedanke nich ausm Kopf gehn dass das vllt schon ne Metastase ist oder sowas...

Dazu kommt noch so Zeug wie dass mein Onkel vor n paar Jahren an Hautkrebs gestorben ist, ich dieses Jahr schon nen richtigen Sonnenbrand hatte und am Unterarm von dem Arm auch mein größtes Muttermal hab.

Hab jetzt mal Bilder gemacht, vielleicht könnt ihr dazu ja was sagen. Also auffällig ist eben dass es zuerst gewölbt war und dann jetzt zwar noch spürbar ist, aber trotzdem fast komplett abgeflacht ist.

Edit by Mod: Bilder gelöscht

Was meint ihr? Treffen die Kriterien auf Melanome zu und ich sollte vielleicht schauen, dass ich nen früheren Termin bekomme als den in 2 Wochen, oder könnt ihr mir vielleicht Entwarnung geben?

Des1966
27.06.2012, 20:31
Ab zum Dermatologen!!!!

Speedy77
18.07.2012, 00:04
Hallo zusammen!

Ich weiß dass hier niemand einen Arzt ersetzen kann. Ich mache mir extreme Sorgen, mir wurden schon mehrere Muttermale wegen Verdacht auf Hautkrebs weggeschnitten, bisher hatte ich immer Glück und alles war in Ordnung. Nun war ich länger nicht bei der Hautkrebskontrolle und gerade in den letzten Monaten haben sich ganz viele neue Muttermale gebildet und schon vorhandene Muttermale sind ganz dick geworden und haben einen komischen farbigen Kranz gebildet. Ich hab so ein komisches Gefühl gerade bei diesen Muttermalen, die fühlen sich an wie ein Fremdkörper der wächst und ich kann inzwischen praktisch zusehen wie die jeden tag wachsen. Das macht mir ziemlich sorgen, ich hab einen termin beim hautarzt gemacht. Die haben aber erst in 2 Monaten einen Termin. Sollte ich vorher zu einem anderen Arzt gehen? Mein Gefühl sagt mir ja.

LG,
Speedy77

Jürgen1969
18.07.2012, 07:38
Hallo Speedy,

wenn Du Dir Sorgen machst dann solltest schon schauen, dass Du bei einem anderen Arzt früher einen Termin bekommst.
Letztlich kann eh nur der Arzt die Muttermale beurteilen.

Alles Gute für Dich

lisalyon
18.07.2012, 12:07
@speedy77

Auch ich würde dir empfehlen eine ambulante Sprechstunde einer Uni-Hautklinik aufzusuchen! Wahrscheinlich mit Wartezeit....aber die lohnt sich, denke ich und du hast sicherlich ein schnelleres "Ergebnis". Die 2 Monate warten sind - wenn du dir schon Sorgen machst - zu lang, oder meinst du nicht?!
Also nicht warten...;)
Alles Gute für dich.
Lg

Speedy77
20.07.2012, 01:20
Danke für eure Antworten! :)
Ich hab mich inzwischen mal informiert wie das hier funktioniert mit einem Termin in der Uniklinik. Ich brauche erst eine Überweisung von meinem Hausarzt. Der ist leider gerade im Sommerurlaub (noch bis Ende des Monats).
Ich werde dann wohl nächste Woche zu der Vertretungsärztin gehen und mir da eine Überweisung holen, denn ich will nicht mehr länger als nötig warten. Ich hoffe ich bekomme dann relativ schnell einen Termin in der Klinik.

LG,
Speedy77

franz1943
20.07.2012, 06:18
Danke für eure Antworten! :)
Ich hab mich inzwischen mal informiert wie das hier funktioniert mit einem Termin in der Uniklinik. Ich brauche erst eine Überweisung von meinem Hausarzt. Der ist leider gerade im Sommerurlaub (noch bis Ende des Monats).
Ich werde dann wohl nächste Woche zu der Vertretungsärztin gehen und mir da eine Überweisung holen, denn ich will nicht mehr länger als nötig warten. Ich hoffe ich bekomme dann relativ schnell einen Termin in der Klinik.

LG,
Speedy77

find ich ein bischen komisch, erst werden dir MM wegen Verdacht auf Hautkrebs weggeschnitten, dann vernachlässigst du die die Kontrollen, es wachsen MM und dann fragst du hier nach, was du machen sollst ! und so eilig scheints nicht zu sein, wenn es Zeit hat bis nächste Woche um eine Überweisung zu holen, also in Giessen zB braucht man eine Überweisung vom Hautarzt, haste keine, war der Besuch umsonst!

Speedy77
21.07.2012, 22:00
find ich ein bischen komisch, erst werden dir MM wegen Verdacht auf Hautkrebs weggeschnitten, dann vernachlässigst du die die Kontrollen, es wachsen MM und dann fragst du hier nach, was du machen sollst ! und so eilig scheints nicht zu sein, wenn es Zeit hat bis nächste Woche um eine Überweisung zu holen, also in Giessen zB braucht man eine Überweisung vom Hautarzt, haste keine, war der Besuch umsonst!

Hallo franz!
Ich verstehe jetzt nicht genau was du komisch findest. Ich hab einen Termin bei einer Hautärztin gemacht, aber da ich sehe und fühle wie sich einige Muttermale bei mir sehr schnell verändern und mich das beunruhigt suche ich jetzt halt nach einer Möglichkeit das schneller bei einem Arzt kontrollieren zu lassen. Da ich nicht wusste wie und ich mir Sorgen mache habe ich hier halt mal nachgefragt. (Meine letzte Hautkrebskontrolle ist übrigens Jahre her, darum kenne ich mich wohl auch nicht so aus.)

LG,
Speedy77

franz1943
22.07.2012, 05:45
sorry, vielleicht falsch ausgedrückt, ich hab eine sehr liebe Hautärztin, die mich gut behandelt und mich in die Klinik geschickt hat, also, ich denke, wenns möglich ist, solltest du in eine Hautklinik gehen, es gibt Tage mit offenen Sprechstunden, rechne mal eine Tag , vor allem hast du volles Programm, in hessen braucht man die Überweisung des Hautarztes, vielleicht guckt der ein bischen, aber es ist deine Gesundheit ! Daumen hoch!

maddy95
21.08.2012, 20:24
Hey :)
Also ich bin 16 Jahre alt und habn ziemlich großen leberfleck im schambereich, ist auch ziemlich dick, nicht wirklich rund und hat auch ein schwarzen punkt oben drauf:/ ich mach mir jetzt halt voll sorgen und trau mich irgendwie nicht zu meiner Mutter damit zu gehn :/ weiß jemand ob des was schlimmes bedeutet mit dem schwarzen punkt oder so? :/

Drewi
22.08.2012, 07:56
Hallo maddy95,

geh einfach zum Hautarzt der wird sich das ansehen und kann dir sagen ob da was ist oder nicht. Unbedingt würde ich das an deiner stelle machen.

Vg

LeaMarie
08.10.2012, 14:57
Hallo zusammen ..

ich lange überlegt ob ich mich hier anmelden soll oder nicht ...
[/PHP][/PHP]
Aber ich bin mit meinem Latein Langsam am Ende.
Ich habe ein Muttermal an der Hüfte , das hatte ich schon in meiner Ausbildung.
Es ist klein 2mm rötlich und hatte immer einen kleinen schwarzen Punkt in der Mitte. Ich könnte auch nicht sagen das es sich verändert hat oder größer geworden ist . Auf jedenfall habe ich es seid fast 7 Jahren.
Aber zur Zeit mache ich mich richtig fertig .. und ich bin fest davon überzeugt das es ein Melanom ist . Ich habe am 25 einen Termin beim Hautarzt .
Ich bin 26 Jahre alt und habe einen 4Jährige Tochter .Und mein Mann ist Soldat und noch bis Ende Nov im Auslandseinsatz .
Mir ist nur noch schlecht .. und ich könnte Heulen .

Ich fühle mich im Moment so Hilflos.
Und ich habe Angst zu Sterben .

Liebe Grüße an alle

LeaMarie
08.10.2012, 15:00
Nochmal das Bild .. Sorry

babs_Tirol
08.10.2012, 15:16
Hallo LeaMarie,

wir sind hier Betroffene oder deren Angehörige- und keine Dermatologen, die dir auf Grund von Fotos eine Prognose geben können.

Sicherlich wird der Moderator es löschen!

Knapp 3 Wochen ist es nur noch bis zu deinem Arzttermin, es ist früh genug um dein Naevus dort begutachten zu lassen.

Vielleicht bist du auch psychisch momentan etwas fertig weil du als junge Mutter, die ganze Verantwortung momentan allein tragen mußt.

Alles Gute für dich
-babs_Tirol-

LeaMarie
08.10.2012, 15:23
Ich möchte ja gar keine Prognose haben , wollte ihn nur mal Zeigen .
Ja momentan geht mir auf Deutsch gesagt gehörig der Arsch auf Grundeis .

wildcat2505
08.10.2012, 21:21
Liebe Lea-Marie,
wie Babs schon schrieb, wir sind keine Dermatologen, sondern nur in der einen oder anderen Art und Weise mit dem Thema verbunden.
Du musst deine Kraft einteilen, an dein Kind denken. Das ist keine Floskel, sondern Erfahrungswert, hab selber einen 9-jährigen Sohn und weiss, wie schwer das ist, Angst zu haben und trotzdem eine "voll funktionsfähige" Mutter zu sein.
Glaub mir...so schnell stirbt sichs nicht. Sollte dein Hautarzt der Meinung sein, du solltest oder musst dich von dem Ding trennen, dann gibts auf jeden Fall erstmal ne Menge von Möglichkeiten, die ausgeschöpft werden können. Im güngstigsten Fall isses halt ein Muttermal und wenn wirklich die Diagnose MM dahinter steht...naja, dann heisst es "ran an den Feind".
Trenn dich von dem Gedanken, dass es unbedingt bösartig ist. Das ist es erst dann, wenn der Befund da ist und bestätigt. Vorher schon die Welt in schwarz malen, bringt dir nix und deiner Kleinen erst recht nicht.
Ich wünsch dir ganz viel Kraft und vor allem Zuversicht

LeaMarie
08.10.2012, 22:04
Hallo ihr Lieben

vielen Dank für die Lieben Worte von euch , ja ihr habt recht vielleicht ist es etwas viel momentan. Mein Mann ist nicht da .. und dann muss ich sehen das ich hier alles alleine gut auf die Reihe bekommen .
Und dann denk man noch an dieses dumme Muttermal .
Es ist gerade alles etwas viel .
Aber ich danke schon mal für eure Worte :)

Allen einen schönen Abend :)

LeaMarie
09.10.2012, 15:19
So ich habe es nicht mehr ausgehalten und bin schonmal zum Hausarzt gegangen heute . Er macht auch Hautkrebsvorsorge und hat sich in diesem Fach weitergebildet. Und hat es angesehen mit so na Lupe und sagte es ist nichts bösartiges .

Ich wollte es aber raus haben . Und am Freitag um 10.30 kommt das doofe ding raus . Zum Glück ich will es nicht mehr sehen !

Liebe Grüße

joachim42
09.10.2012, 15:40
Hallo Leute,
bin hier noch neu und grade sehr am Boden. Für mich war Hautkrebs nie ein Thema, doch könnte es mich schneller einholen als gedacht.Da es ja noch nicht bestätigt ist bin ich hier wohl noch falsch aber hab keine Ahnung wo ich meine Sorge sonst nieder schreiben könnte. Bitte entschuldigt.Nun zu meinem Thema:
War heute bei einer Hautärztin da ich am Samstag einen tief schwarzen Fleck etwa 4mm x 5mm unter der rechten Achsel entdeckte.
Sie meinte sie würde ihn lieber sicherheitshalber gleich rausschneiden und einschicken. Nach meiner Frage ob es gefährlich aussieht sagte sie, das sie nicht glaubt das es ein Hautkrebs sei und ich solle mir keine Sorgen machen.
Meint ihr od die Ärztin die Wahrheit sagte oder ob sie mich nur beruhigen wollte?
Der Fleck wurde rausgestanzt. Hab gelesen wenn man beim Rausstanzen nicht alles erwischt und der Hautkrebs dadurch verletzt wird streut er um so schneller. Ist das wirklich so. Fragen über Fragen nochmals Sorry aber alleine das Schreiben beruhigt ein wenig.

wildcat2505
09.10.2012, 22:13
Hallo Joachim
Für deine Fragen musst du dich nicht entschuldigen... aber warum sollte dich deine Ärztin anlügen? Was hätte sie davon?
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass zu erwartende negative Ergebnisse auch angekündigt wurden, dass es so sein könnte.
Es ist eine ganz normale Aussage, die gerade bei einer Dermatologin auf Erfahrung beruhen sollte. Das sie das Ding entfernt hat und eingeschickt hat, zeigt doch nur, dass sie dir eine Sicherheit mit auf den Weg geben möchte.
Auch wenn es schwer ist, jetzt heisst es warten, bis das endgültige Ergebnis da ist. Da kommt leider keiner drumrum.
Deine Ängste kann ich nachvollziehen, aber es ist einfach so...auf manche Dinge muss man warten, egal wie schwer es fallen wird. Aber tu dir selber einen Gefallen und steiger dich nicht in etwas, was im Moment sowas von in den Sternen steht.
Es ist nicht viel, aber mehr als dir alles Gute wünschen und die nötige Geduld, kann ich nicht tun

Sportler100
09.11.2012, 10:16
Hallo,

Habe jetzt seit ein paar Wochen ein üblen Juckreiz am ganzen Körper, es beißt förmlich richtig arg. Habe ein rötliches Gesicht & Hals. Im Gesicht habe ich auch leicht Neurodermitis was ich aber nicht glaube das es daran liegt. Ich glaube auch das ich in letzter zeit mehrere Muttermale bekomme, jedoch weiß ich nicht ob die Jucken da ich mich überall Kratzen muss und manchmal juckt es an so Muttermale manchmal nicht. An der Hygiene kann es eig auch nicht liegen da ich täglich Dusche. Ich vermutete das ich evtl zu trockene Haut habe und gestern mich mit so fettiger Creme eingereibt und es ist immer noch da, dass macht mich ganz verrückt. Von der Kopfhaut bis zu den Füßen juckt es. Ist es vll eine Allergie? Meine haut ist auch empfindlich in letzter zeit.. Einmal Kratzen und man sieht gleich die kratzspuren. Habe Montag auch ein Termin beim hautarzt aber bis dahin werd ich noch verrückt... Kann mich da jemand vll beruhigen?

Mfg

J.F.
09.11.2012, 10:33
Sag mal .... es ist Freitag morgen, warum bist Du nicht beim Hausarzt?
Neurodermitis löst trockene Haut aus. Dann statt pflegende Hautcreme eine ölhältige draufschmieren (wenn Du durstig bist haust Du Dir doch auch nicht Öl rein ... oder?) verbessert die Situation nicht im Geringsten. Sondern trocknet die Haut noch mehr aus. Schon allein Deine Beschreibung, dass Dein ganzer Körper juckt, hätte Dir den Gedanken eigentlich schon kommen lassen müssen. Hast Du dann noch eine Duftstoffallergie (mal bei Hautarzt checken lassen) wird es richtig juckend. Dann gibt es noch den ein oder anderen "gutartigen" Grund warum ein Körper aufmuckt. Aber all das wird Dir Dein Hausarzt erklären und auch abklären können. Wir nicht. Es spricht aber einiges gegen Krebs, eher für Deine Autoimmunerkrankung. Und damit ist wie Du gerade merkst auch nicht zu spaßen. Also ab zum Arzt. Wir können Dir nicht helfen.

Und damit wird man nicht verrückt, höchstens man macht sich verrückt. Und das ist verlorene Lebenszeit. Nur mal so.....

Hallo1
14.12.2012, 13:55
Hallo ihr Lieben ,

ich habe letzte Woche bei meiner Mutter ein Muttermal/Leberfleck am Ohr entdeckt dass in die Höhe geht . Es sieht so aus http://www.wissenschaft-aktuell.de/onTEAM/fotos/221228379853.jpg aber ist schon rausgewachsen . Sprich es ist aus dem Muttermal rausgewachsen und hat sich leicht gespaltet.Schaut aus wie auf diesem Bild hier, nur mit den farben auf dem ersten Bild http://www.dr-hilton.de/stream/images/Bilder/Lasertherapie/alterswarze.jpg .
Sie war dann am Mittwoch beim Hausarzt , dieser hat ihr eine Überweisung an den Hautarzt mit der Diagnose/Verdachtsdiagnose : Seborrhoische Keratose geschrieben .

Meine Mutter ist noch sehr jung, 41 geworden dieses Jahr .
Jetzt hat sie auch noch plötzlich vermehrten Haarausfall , ich mach mir wirklich Sorgen und hoffe ich bekomm antworten von Menschen die dass selber schon einmal hatten oder damit zu kämpfen haben . Und menschen die mir sagen können ob es eher nach SCHWARZEM HAUTKREBS oder nach Seborrhoische Keratose aussieht .

Ich hab Angst um meine Mutter :weinen: ..


Danke ..

Zottie
14.12.2012, 19:22
Hallo an Hallo1,

wir würden dir gerne weiter helfen. Aber für Diagnosen ist und bleibt der (Haut)-arzt zuständig! Unsere Mutmaßungen hier helfen dir überhaupt nicht weiter. Geht, so schnell es geht zum Hautarzt oder in die Ambulanz einer Hautklinik, stellt auch auf lange Wartezeiten ein (insbesondere vor Weihnachten) und lasst euch dort eine kompetente Auskunft geben.

Es tut mir leid, aber alles andere macht keinen Sinn!

Ich wünsche deiner Mutter nur das Beste!!!

Zottie

Matis
29.12.2012, 04:47
EDIT: Ein großes "Tut mir sehr Leid", aber habe erst nach öffnen dieses Threads gesehen das neue Mitglieder kein neues Thema eröffnen sollen, jetzt hab ich ein schlechtes Gewissen ich hab diese Ankündigung einfach übersehen, es ist meine Schuld. Kanns jetzt leider nicht Rückgängig machen. Bitte nicht böse sein :(

Erstmal ein Hallo an alle.

Der Grund weshalb ich mir zu so später Stunde hier angemeldet habe ist das ich im Moment sehr große Angst habe. Ich hab per Zufall am Abend ein neues Muttemal auf meinem Bauch entdeckt das vor einiger Zeit (6-12 Monate) definitiv noch nicht da war. Habe ein altes Bild von mir und da war es nicht zu sehen. Dieses Muttermal muss also dieses Jahr entstanden sein, wann genau weiß ich natürlich nicht. Es ist ca. 5mm groß und in der Mitte dunkler als außen. Es scheint so als wenn in der Mitte ein schwarzer Punkt wäre, anders kann ich es nicht beschreiben. Habe auch zwei Bilder gemacht nur leider ist meine Kamera alt und taugt nicht viel.

Edit by Mod: Bilder-Links gelöscht

Jetzt habe ich natürlich große Angst vor Hautkrebs. Zu meiner Person, bin 31 Jahre alt und war bis vor 10 Jahren oft im Solarium und bis vor 4 Jahren auch so in der Sonne, leider meist ohne Sonnencreme. Vor 4 und 6 Jahren wurden mir auch 2 Muttermale entfernt die aber wohl ok waren. Ich leide aber an einer Angststörung und dürfte gar nicht googeln was ich natürlich getan habe und hier gelandet bin. Durch meine Angsstörung bin ich jetzt natürlich fast Panisch und kann auch nicht vor Mittwoch zum Hautarzt um das zu klären und dann ohne Termin sonst dauert es noch länger, wenn er überhaupt nächste Woche offen hat. Wie soll ich jetzt nur die Tage überstehen? Ist meine Sorge berechtigt?:(

Ich hoffe ich bin hier nicht falsch und man kann meine Sorge verstehen. Ich mache im Moment gesundheitlich an anderen Bausstellen viel rum und bin daher psychisch ein halbes Wrack.

Sheldon
04.01.2013, 13:40
Hallo,
ich bin 24, seit einigen Jahren (schätze mal 8-10 Jahre) diesen Leberfleck, siehe Bild, am Rücken. Der Leberfleck selber sieht ganz unauffällig aus vielleicht 2mm, keine anderen Auffälligkeiten (klar abgegrenzt, rund, einfärbig)
Aber direkt daneben ist ein etwas erhabener Knubbel, wie Pickel oder Warze. Die auch bei Reibung oder so manchmal spürbar ist, nicht aber der Leberfleck selber.

Wie warcheinlich ist es, das das Hautkrebs ist? Was könnte es noch sein?
Oder vielleicht nur Zufall das dieses Ding direkt neben dem Leberfleck ist?

Danke!

KM970
04.01.2013, 14:10
Hallo Sheldon,

Da hilft nur eines: rufe bei Deinem Hautarzt an und bitte höflich um einen kurzfristigen Termin.

Er wird Dir weiterhelfen.

LG Markus

iwereppiks
14.01.2013, 13:50
Könnt ihr mir eure Meinung zu diesem Muttermal sagen, bei mir wurde 2010 ein malignes Melanom an der Brust entfernt. männlich

babs_Tirol
14.01.2013, 14:02
Hallo,

wir sind Betroffene und Angehörige, es ist uns nicht erlaubt unsere Meinung zu Bildern abzugeben.

Bitte suche als Risikopatient sofort einen Hautarzt oder eine Hautklinik auf.

LG
-babs_Tirol-

falk
20.01.2013, 15:00
Liebe Mitglieder,

heute wende ich mich mit einer persönliche Sorge an euch und bitte lediglich um eure Erfahrungen.

Ich bin Anfang 20 und habe seit meiner Geburt ein Muttermal welches natürlich mit mir gewachsen ist.

Die letzten Jahre habe ich mich immer dagegen gesträubt zum Arzt zu gehen aber werde dies nun endlich in Angriff nehmen.
Ich habe große Angst ein bösartigen Leberfleck zu haben und Riesen Angst vor dem Hautkrebs.

Ich habe von der ABCDE Regel gelesen und alle Punkte, bis auf die Farbe, treffen bei mir zu.

Ich habe Euch ein Foto angehangen und bitte um Eure Meinung.
Natürlich weiß ich, dass ihr keinen Arztbesuch ersetzen könnt, ich bitte lediglich um Meinungen um vor meinem Arztbesuch evtl. ein reines Gewissen zu haben.

Ich habe solche Angst!!

Ps: Durchmesser des Leberfleckes beträgt 5 mm und ist ca. 5mm hoch, ist raus, franzt, und nicht Oval!!

Danke euch ganz herzlich!

LG

Falk

Bernadette Rostenkowski
23.01.2013, 21:31
guten abend,

ich hab jetzt ewig gewartet, ob ich mich hier anmelde oder nicht, denn eigentlich habe ich ja (noch) keinen krebs.

mache mir allerdings doch schon etwas sorgen, denn seit gut einem jahr hab ich eine hautveränderung und war auch direkt beim arzt um mir einen termin zuholen, der letztes jahr im juni gewesen war, sprich ein halbes jahr später...naja... sie wollten dann 30euro von mir worafhin ich wieder gegangen bin.
jetzt im januar konnte ich mich endlich wieder dazu durchringen zu einem hautarzt zugehen, diesmal war es ein anderer arzt.
ich hab dem arzt erklärt, dass ich total bammel hab das etwas schlimmes rauskommt, da ich ewig gewartet hab bzw mir das ding schon wehtut.
er hat es sich angesehen und meinte nach knapp 2minuten, dass es ein histiozytom, sprich eine gutartige neubildung der haut und ich müsste mir garantiert keine sorgen machen...

nun meine frage, da ich ziehmlich schnell wieder raus war, hab ichs vergessen: kann so eine "Guartige neubildung der haut" auch eine schlechte neubildung werden???

liebe grüße

Sissi1980
12.02.2013, 20:16
Hallo Ihr Lieben,

ich habe eine Frage, zu der ich leider bisher im Internet keine zufriedenstellende Antwort finden konnte. Daher habe ich mich hier in der Hoffnung registriert, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.

Da in meiner Familie schwarzer Hautkrebs (Oma, Onkel, Bruder) und weißer Hautkrebs (Mutter) vorkam/vorkommt, muss ich nun alles halbe Jahr zum Screening. Bisher wurden schon 12 Muttermale entfernt (davon eines unterm Fuß) und ich habe bisher nie einen Befund bekommen. Habe aber auch nie wirklich nachgefragt, weil ich mir dachte, dass ich schon Bescheid bekommen werde, wenn etwas nicht stimmt.

Heute sollten wieder zwei MM entfernt werden. Eines auf dem Rücken (mehr aus Bequemlichkeit denn wegen Auffälligkeit entfernt, da ich immer dran hängen blieb) und eines an der Wade (ca. 5mm). Zuvor zeigte ich der Ärztin noch zwei weitere MM die mir im nachhinein noch aufgefallen sind und sie meinte, dass sie diese nicht auffällig findet und ich mir keine Sorgen machen soll. Es seien zwar noch einige, die sie beizeiten entfernen möchte, aber nichts, das eilt. Als sie das MM an der Wade (Nähe Kniekehle) entfernte sagte sie auf einmal, dass sie gerade eines gesehen hat, das ihr zuvor nicht aufgefallen sei. Etwas oberhalb der Kniekehle. Sie meinte es sei rot und sei höchstwahrscheinlich aktiv und dass sie dieses unbedingt jetzt wegmachen will. Was heißt das???

Die Art, wie meine Ärztin diesmal reagiert hat und was sie gesagt hat, macht mich komischerweise nachdenklich. Sie betonte auch, dass das andere MM an der Wade sehr tief war. Beide Nähte sind jeweils ca. 2 cm lang. Normalerweise waren sie immer kleiner. Ich kann nicht sagen wie das MM in der Kniekehle aussah oder wie groß es war. Es ist mir nie aufgefallen.

Vielleicht noch zur Ergänzung: ich bin blond, habe blaue Augen, bin sehr hellhäutig und übersät von Muttermalen... Besonders am Rücken und an den Armen.

Vielen Dank im voraus für Eure Auskunft.

Viele Grüße
Sissi

LaNo
27.02.2013, 17:13
Also ich habe seit vieeelen Jahren einen Leberfleck auf dem Rücken (hab allgemein einige am Körper) und der WAR wie fast alle andren etwa 1-1,5mm im Durchmesser und dann is da n Pickel drunter gekommen (hab ich hin und wieder am Rücken) und den hab ich halt ausgedrückt und das Ding nie wieder beachtet da ich nich sehr eitel bin :D gucke mich nie so genau an....Naja nun hatten wir einen Vortrag über Hautkrebs mit der aussage: schaut euch daheim mal ganz genau an!

Das hab ich dann mal gemacht. Und den Leberfleck wiederentdeckt. Es ist nun ein Fleck, recht oval, hellbraun, 3 mal 4mm und darauf sitzen 3 kleine dunkle flecken. die könnten gesamt etwa den alten ergeben... allgemein sieht der fleck aus wie eine der umliegenden Pickelnarben auch - mit dunklen flecken eben. Kann es sein das der 'zerrissene' Leberfleck wiedergekommen ist - auf einer Narbe oder ist der vllt entartet :o .... jedenfalls kann das bis zu 4 jahre her sein....
krebsvorgeschichte hab ich in der familie, mutter meinte der ist sicher harmlos, sie hatte schlimmere die harmlos waren. Naja Hautkrebs hatte aber keiner. Ich bin 16 Jahre alt und praktisch nie krank,habe nur schlafstörungen die ich allerdings gut gewohnt bin und die haben einen psychischen grund. Hängt unter anderem mit dem Tod meines Opas zusammen. Er hatte Prostata mit so hohen Werten das es ein Wunder war das er so lange damit gelebt hat und dann einen Herzinfarkt...trotzdem habe ich gerade deshalb angst vor krebs. weil ich eben nie wirklich krank bin gehe ich selten zum arzt... meine letzten impfungen waren 1997. noch nie im krankenhaus und 4 mal die arztpraxis von innen gesehn (kindergrippe, halbierte Zecke und so kleinmist) ... das beunruhigt mich dann schon.
nebenbei bin ich weiblich, habe ich dunkelbraune haare, ebenso dunkle haare und eine mittlere Haut und erinnere mich trotz viel sonne an 2 sonnenbrände die eigentlich nur rot waren. sonst nichts. Ich lebe an sich gesund, feiere im sommer vllt 1-2 mal im monat und hab nichmal ne mikrowelle hier. geschwollene lymphknoten oder so hab ich zum glück nicht ^^
Der Fleck fühlt sich auch nur wie eine leicht erhabene Narbe an. Narben hab ich viele.
Hat jemand erfahrung mit ähnlichen Flecken?
Ich hab jetzt tatsächliche Krebsangst und am Montag nen Termin bei meiner normalen Hausärztin und ne riesen angst, kann mir jmd sagen ob ich den auch rausmachen und untersuchen lassen kann wenn sie meint den müsste man nur beobachten?
Und denkt ihr das es schon ein spätes stadium sein könnte? das is nämlich meine größte sorge da ich dann genau weiß was ich tun werd- und das ist keine chemo oder sonstiges... in dem fall würde mir das eventuelle mistding eher noch arbeit abnehmen!
Es wär mir nur wichtig hier mal die Meinungen von evtl Betroffenen zu hören da ich mich grad echt derbe kirre mach - hab den termin vor ner woche gemacht und erst den bekommen und seitdem praktisch nicht geschlafen :(

ich weiß es ist dumm sich jetzt gedanken zu machen aber ich habe angst - allein das macht mir schon mehr angst :D

Sandra63
28.02.2013, 09:27
Hallo LaNo,

ich weiß es ist dumm sich jetzt gedanken zu machen aber ich habe angst
nein, das ist überhaupt nicht dumm ... eher normal. Aber Du hast es schon richtig gemacht, dass Du einen Termin beim Arzt gemacht hast. Dieser wird den Fleck begutachten und entweder Entwarnung geben oder Dir raten ihn entfernen zu lassen. 100 % sicher - so oder so - kannst Du nur sein wenn er raus und pathologisch Untersucht wurde.

Ich wünsche Dir ein gutes Ergebniss und geh künftig auch mal zur Vorsorge ;)

Gruß

Sandra

Mikey3110
16.03.2013, 13:34
Hallo Zusammen,

War diese Woche beim Arzt wg einer Erkältung und habe die Möglichket genutzt ihn auch kurz einen Blick auf ein ungewöhnliches Muttermal werfen zu lassen.
Er meinte, dass man das weg machen sollte.
Hab ihn natürlich gefragt ob's ein malignes Melanom ist und er stotterte dann so
vor sich her (hat von irgendwelchen veränderten Zellen. Das Muttermal beobachte ich schon länger und empfinde es auch schon seit 1,5Jahren als "komisch". Es wurde auch vor 2 Jahren allerdings gescreent. Ich suche keine Diagnose, sondern nur Erklärungen, warum das so felckig ist bzw. was diese Ansammlung von "Mini-Höckern" ist.
Mir ist natürlich klar, dass nach der histologischen Untersuchung auch die Entwarnung kommen kann, aber man sucht natürlich nach Strohhalmen zum festhalten und
positiv denken.
Schon erstaunlich, wie ein kleiner dunkelbrauner Fleck auf der Haut deine geplante Zukunft zu gefährden droht.
Nur nochmals... Ich suche keine Diagnose, sondern ein paar Infos.
Ich beschreibe das Mal nochmals

Durchmesser 4-5mm
leicht asymmetrisch
hellbrauner Grund
Auf dem Grund sind 7 dunkelbraune ovale Minihöcker, also so Erhebungen, die allsamt
voneinander getrennt sind.
Innerhalb des größten Höckers ist die Zellstruktur noch gut
zu erkennen (d.h. so zwei Helle Einschlüsse von ein paar 10tel-mm) . Der Hellbraune Grund ist übrigens von der
umliegenden Haut klar abgegrenzt.

Mikey3110
18.03.2013, 10:20
Habe morgen einen Termin...
Habe Bilder von 2009 gefunden und da war das Mal noch ganz klein.
Schätzungsweise von 3mm auf jetzt 5mm.
Mal abwarten was morgen der Arzt sagt.
Habe aber noch ein Mal, das fast genauso aussieht wie jenes
was raus soll. Gleiche Struktur nur kleiner.

Wie gesagt... Abwarten was der Arzt morgen sagt.

Dir alles Gute!
Ich melde mich.

LG

Happiness8
23.06.2013, 01:00
Hallo,

warum ich darauf gekommen bin weiß ich nicht. Aber diese Woche kam ich auf einmal auf die Idee, mir mein Muttermal an der Schläfe genauer anzusehen. Also zog ich die ganze Haut etwas nach vorne. Dabei viel mir auf, dass der Fleck ungewöhnlich dunkel aussah.

Zwei Tage später bin ich dann direkt zum Hautarzt.

Die Ärztin guckte kurz rauf, sagte gefällt ihr gar nicht, sieht aus wie Krebs, falls es keiner sein sollte, würde es 100%tig einer werden. Sie hätte jetzt aber keine Zeit das Mal zu entfernen, die anderen Patienten könne sie nicht 30 Min warten lassen. Andere Male am Körper interessierten sie nicht. Sie sagte dann nur noch, sie hätte auch sowieso keine Zeit, ich müsse zum Chirugen und den Termin bitte selbst machen.

Nicht zu vergessen, wies sie mich drauf hin, dass das ganze auch gestreut haben könne und nicht unbedingt in den Kopf gegangen sein müsse, sondern auch in die Blase etc. - aber ich müsste mich jetzt nicht verrückt machen, ich könne eh nichts ändern.

Einen Termin konnte ich nicht mehr machen, weil Freitagnachmittag alle Praxen geschlossen haben.

Mein Freund hat es mal ausgemessen, 2 mm x 1,5 mm und es ist ganz glatt. Hat die Fläche was mit der Tiefe zu tun oder steht es in keinem Zusammenhang?

Und ist so eine Reaktion vom Hautarzt normal?


LG
Happiness8

babs_Tirol
23.06.2013, 14:24
Hallo Happiness8,

das Verhalten der Dermatologin empfinde ich als sehr ungewöhnlich.
Hat sie dir keine Überweisung für Hautklinik oder Chirurgen gegeben?
Tatsächlich ist es bei den meisten Dermatologen so ..........man bekommt meist erst 6 Wochen später einen Termin für die Excursion.

Ich hoffe für dich, dass du am Montag zumindest einen Termin für die Excursion bei einem Arzt bekommst.
Ansonsten würde ich vielleicht die Ärztekammer informieren.

Allerdings kann man definitiv erst nach dem histologischen Ergebnis sagen, ob es tatsächlich ein Melanom oder ein Basaliom ist.
Es kommt auf die Eindringtiefe an. Metastasen müssen auch bei dicken Melanomen nicht da sein.

Ich drücke dir die Daumen für einen guten Arzt, der dir einen Termin für die Excursion gibt.
Bitte melde dich wenn du dein Ergebnis von der Histologie hast.

LG
-babs_Tirol-

Happiness8
23.06.2013, 21:13
Ja, mache ich. Eine Überweisung habe ich bekommen. Ich melde mich wieder sobald ich was weiß.

J.F.
23.06.2013, 21:50
Hallo,

vielleicht ist es auch besser so. Ein Chirurg wäre mir - gerade an der Schläfe - lieber als ein niedergelassener Dermatologe. Gerade weil das Gebiet sehr durchblutet, aber auch sehr dünnhäutig ist, geht da nicht jeder Arzt gerne dran, sondern überlässt lieber das Risiko einer Gefäßverletzung einem Fachmann. Der hat nämlich in der Regel das benötigte Material und Wissen zur Hand.

Vielleicht kannst Du Dir vom Hausarzt, ja sogar ggf. vom Zahnarzt, einen guten Mund-Kiefer-Plastische Gesichtschirurgen (MKPG-Chirurg) empfehlen lassen. Evtl. sogar einen Termin machen lassen.

Happiness8
24.06.2013, 20:39
Ja, wollte ich auch. Ich habe jetzt in 7 Tagen einen Termin. Habe bei mehreren angerufen, teilweise hätte es auch 2 Wochen gedauert. Ich werde da jetzt aber jeden Tag anrufen, ob da jemand ausgefallen ist.

Meiner Familie hätte ich es gar nicht erzählen sollen, sehr anstrengend. Ich GEW schon gar nicht mehr ans Telefon.

Happiness8
01.07.2013, 17:37
Ich wollte mal etwas erfreuliches berichten :) habe heute das Ergebnis bekommen. Der Leberfleck war gutartig, kein nachschneiden und auch sonst nichts. Ich hatte solche Angst und kann es noch gar nicht richtig glauben :) der Arzt sagte allerdings, wenn es größer etc. geworden wäre, wäre es mit großer Wahrscheinlichkeit Krebs geworden.

J.F.
01.07.2013, 18:41
hallo Happiness8,

na also, sag ich doch. Immer erst mal den Befund abwarten. Dann ist immer noch Zeit. Okay, wenn ein Arzt einem im Vorfeld schon solche Aussagen an den Kopf wirft, ist das mit der Ruhe nicht mehr möglich. Aber auch hier sieht man mal wieder: Der Histologe ist das A und O bei der Geschichte.

Glückwunsch!

Und denk dran, der Arzt sagte "könnte" und "wahrscheinlich". Es ist also nicht raus, ob das Wort "ist" jemals eingetreten wäre. Aber das Ding ist nun draußen, kann also keinen Ärger mehr machen und hoffentlich heilt alles auch gut und schmerzlos aus. :)

theresekl
02.07.2013, 08:42
Hallo zusammen,

mir wurden Abulant mehrere Muttermale entfernt, als Diagnose habe ich nur ein Schreiben mitbekommen...kann mir bitte jemand diese Diagnose erklären:

Z.n. pigmentiertem dysplastischem Compoundnävus
Z.n. gering dysplastischem Compoundnävus
Z.n. dysplastische Nävi

Aufgrund der Vielzahl der Nävi und des knapp in toto exzidierten dysplastischen Nävus sollten 1x jährlich Kontrollen erfolgen.

So und was soll ich nun damit anfangen, war nun ein entfernter schon eine "Krebsvorstufe" oder alle harmlos? Mir wurde leider nichts erklärt...

Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!

fraud
25.07.2013, 23:24
Hallo,

ich habe diese Woche eine schwarze Verfärbung unter meinem kleinen Zehennagel entdeckt, die mich sehr beunruhigt. Ich weiß nicht, wann die Verfärbung aufgetaucht ist, aber wirklich lange kann diese dort meiner Meinung nach noch nicht sein, sonst hätte ich es schon früher entdeckt... ich kann mich natürlich auch irren, aber ich begutachte meinen Körper inkl. Füße regelmäßig aus Gewohnheit (hab viele Leberflecken am Körper) und denke, dass mir so ein Fleck wesentlich früher aufgefallen wäre, falls er da bereits länger als ein halbes Jahr wäre...

Ein Termin bei Dermatologen ist kurzfristig nur schwer zu bekommen. Man wartet mindestens zwei bis drei Wochen ... die Dermatologen hier in HH sind alle ausgebucht... bei vielen wartet man sogar Monate. Eigentlich wollte ich ab Sonntag für eine Woche in den Urlaub (Tour durch den Ostblock :rotenase: ), habe aber jetzt ein mulmiges Gefühl, vor allem weil ich mir unsicher bin, ob ich damit so lange warten kann (soll). Würdet ihr mir dazu raten, noch diesen Freitag(also Morgen) zu versuchen bei irgendwem (z.B. Allgemeinarzt, der sich damit auskennt) unterzukommen zwecks Abklärung? Dürfte so kurzfristig schwer werden, aber mit etwas Nachdruck vielleicht möglich. Oder am besten direkt KH versuchen? (z.B. UKE) Oder macht eine Woche keinen Unterschied?

Die optische Ausdehnung des Flecks unter dem Nagel beträgt "horizontal" etwa 3mm bis 4mm, "vertikal" ungefähr 2mm bis 2,5mm...
Ich habe versucht einige Fotos davon zu schießen... (Ja, ich weiß, dass ich wieder mal eine Pediküre gebrauchen könnte :D )

Edit by Mod: Bilder-Links gelöscht

Zu was würdet ihr mir raten?
Ich möchte nicht paranoid rüberkommen, aber ich hänge sehr an meinem Leben und mit jungen 26 ist's imho noch zu früh für's Ableben :rolleyes:

Liebe Grüße
fraud

Usakcano
31.07.2013, 21:19
Hallo,

Bin neu hier und stelle gleich mal eine Frage,

Vor 3 Jahren war ich beim Hautarzt und der hat die Warze, oder was auch immer das ist, angesehen und es als harmlos bewertet damals war die Farbe der Warze noch hell bzw. hat die Hautfarbe gehabt. Jetzt die letzen 3-4 Monaten hat sich die Farbe geändert und ich frage mich ob das etwas Schlimmes sein kann ?

Ich habe ein paar Bilder geschossen. Was sagt Ihr dazu ? Durchmesser 4-5mm
Hab nächste Woche beim Hautarzt einen Termin.

Habe ein wenig Angst :-(

*

wildcat2505
31.07.2013, 23:51
Nimm deinen Termin wahr und lass dich umfassend aufklären.
Hier kann und wird dir niemand etwas dazu sagen wollen und dürfen.
Ich drück dir alle Daumen.
Deine Angst ist verständlich, aber leider nicht zu umgehen.
Alles Gute für dich

Ratsuchende25
01.08.2013, 01:51
Hallo liebe Community,

Auch ich (25 J.) habe die Diagnose malignes Melanom bekommen. Allerdings bin ich etwas verunsichert, weil ich überall von einer Anderen Vorgehensweise lese, als sie meine Ärztin anwendet....ich habe nur dem Befund "beginnender Schwarzer Hautkrebs" bekommen und die Aussage dass die Klinik die den Befund erstellt hat, schreibt dass davon auszugehen sei, dass alles entfernt wurde. Kein nachschneiden o.ä. Nötig. Ist das normal so? Auch weitere Untersuchungen wurden nicht angeordnet, nur der Ganzkörpercheck und danach ggf entfernen weiterer verdächtiger Muttemale.

Mag Vllt mal jemand seine Meinung dazu abgeben? Bin momentan so ratlos und fühle mich von der Ärztin etwas im Stich gelassen, da dass Gespräch ca. 3 Minuten dauerte und ich danach eigentlich mehr Fragen habe, als davor....

Liebe Grüsse

Edit: habe das ganze nochmal in den alten thread gepostet,ich hoffe dass war richtig so

Dirk1973
01.08.2013, 09:10
Hallo Foristen,

auf Grund des untenstehenden Zitats möchte ich einmal die Nutzungsbedingungen in Erinnerung rufen. Ihr habt sie alle bei der Registrierung anerkannt......

Es ist im Krebs-Kompass absolut untersagt Diagnosen zu stellen, Befunde zu bewerten (was die Bewertung von User-Fotos includiert), oder gar Therapieempfehlungen zu geben. Dies möchten bitte die Ärzte machen. Es ist zudem absolut unerheblich, ob ein User Arzt, Heilpraktiker oder Medizinstudent ist: es ist und bleibt untersagt. Einzig nach erfolgter Akkreditierung durch den Betreiber wäre dies möglich. Mir ist bisher nicht eine einzige Betreiberentscheidung hierzu bekannt.
Leider häuft es sich in letzter Zeit wieder, dass ich o.g. Geschichten löschen muss.

Also: Jeder der Hautkrebs bei sich vermutet, geht bitte zu einem Arzt. Nur der kann wirklich einschätzen, ob ein Muttermal gefährlich ist, oder nicht. Fotos können nicht einmal von Ärzten ausreichend bewertet werden.

Die Standard-Antwort von Euch Usern kann also nur lauten: "Geh bitte zum Arzt".

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Dirk
Moderator



Durch Bilder interpretieren ist immer bisschen schwierig. Hat sich noch etwas, außer die Farbe, geändert? z.B. Durchmesser? Kennst du die ABCD Regel um Muttermale einzuteilen?

A = Asymmetrie
B = Begrenzung -unebene rauhe Übergänge zum Gewebe-
C = Colour (Farbe)
D = Durchmesser -über zwei Millimeter Beobachtung nötig-

anhand diesen Kriterien kann man Verdächtigkeiten herauslesen, was aber noch lange nix heißen mag!!

LOL123
01.08.2013, 17:45
Habe ich Hautkrebs?

Hallo, als ich ein Bericht im TV über Hautkrebs und Ursachen, Folgen etc. gesehen habe, war ich geschockt, da von einem malignem Melanom die Rede war. Und da ist mir aufgefallen, dass ich auch so ein ding da auf dem Bauch habe (oder auch nicht?!). Dann habe ich im web weiter geforscht und bin auf die abcde-regel gestoßen. der fleck erfüllt nur teilweise diese "Voraussetztungen" (steht ca. 1mm "hervor", keine Farbunterschiede, relativ Kreisrund). (Bilder möchte ich aus persönlichem Grund nicht hochladen, hoffe dies ist verständlich). Mein Vater hat auch so ein ding an der gleichen Stelle, ich weiß blos nicht ob es auch genau gleich groß, ... ist.

Bin 16 Jahre alt (männlich) und hab ne helle haut (vielleicht hilft des?), bekomme ab und zu Sonnenbrand, vermeide es aber möglichst.

Sollte ich lieber zum hautartzt gehen und einen Check machen oder ist sowas normal. Bin total beunruhigt :augen:.

Und dann nochmal was, ich hab da hinterm Ohr auch so ein etwas größerer (1cm Durchmesser) hellbrauner fleck (durchgehen Hellbraun, Ovalförmig). ist dieser vielleicht gefährlich? Ich weis nicht wie lang ich ihn schon habe, da er immer von meinen Haaren verdeckt ist. Er ist mir erst zufällig aufgefallen.

Danke, ich hoffe ihr könnt mir helfen (kann auch noch evtl nähere Infos geben)

J.F.
01.08.2013, 18:06
Also: Jeder der Hautkrebs bei sich vermutet, geht bitte zu einem Arzt. Nur der kann wirklich einschätzen, ob ein Muttermal gefährlich ist, oder nicht. Fotos können nicht einmal von Ärzten ausreichend bewertet werden.

Die Standard-Antwort von Euch Usern kann also nur lauten: "Geh bitte zum Arzt".

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Dirk
Moderator


http://www.krebs-kompass.org/forum/showpost.php?p=1204265&postcount=494


Sodele, LOL123

wir sind - unabhängig von der obigen Ansage des Moderators - grundsätzlich der falsche Ansprechpartner. Antworten auf Deine Fragen kann nur der Hausarzt mit Zusatzfortbildung "Hautscreening" oder direkt der Dermatologe geben. Wir nicht.

bia81
09.08.2013, 13:26
hallo,

vor zwei Wochen war ich bei der Hautkrebsvorsorge, da mir ein Muttermal aufgefallen war. Die Hautärztin meinte, sie würde es vorsorglich rausschneiden, da es etwas aussieht als die anderen. Da ich im dritten Monat schwanger bin, meinte sie, wir könnten auch noch bis herbst warten und schauen ob es sich verändert hat. Ich hab mich dazu entschieden es gleich machen zu lassen.

1. Es heißt immer mit dem Vergrößerungsglas kann man ganz gut erkennen, ob ein Muttermal bösartig sei oder nicht?Ich hab jetzt richtig Angst, dass es bösartig ist.

Jetzt ist mir etwas blödes passiert, mich hat direkt neben dem Muttermal eine Mücke gestochen. Da ich allergisch reagiere habe ich daran rumgekratzt. Nachdem ich mir ein Pflaster draufgemacht habe, ist eine Kruste entstanden. Die ist jetzt abgefallen und der Leberfleck ist jetzt abgekratzt. Es ist nur eine kleine Wunde. Ich bin jetzt total panisch. Ich hab bereits bei der Hautärztin angerufen, die meinte die Entfernung des Muttermals reicht noch in vier Tagen. Was ist ihre Meinung?

Viele Grüße B. Sch.

babs_Tirol
09.08.2013, 14:01
Hallo bia,

das veränderte Muttermal braucht nicht unbedingt bösartig zu sein, die meisten Dermatologen entfernen es vorsichtshalber damit es nicht bösartig werden kann.
Ich denke in 4 Tagen wird nicht viel passieren, es ist ja wie sofort entfernt.

Versuche bis zum Entfernungstermin diesbezüglich nicht an " wenn und aber " zu denken.

Alles Gute für die weitere Schwangerschaft.

Teile uns bitte das Ergebnis der Histologie mit.

LG
-babs_Tirol-

cawo
09.08.2013, 14:27
He he... bleib mal ruhig... mir hat man in den letzten Jahren ca. 10 verdächtige Muttermale rausgeschnitten...(das letzte vor 2 Wochen)

Alles gut!

Bitte mach dir keinen Kopf... Es ist gut, dass die verdächtigen Kandidaten rauskommen. Verdacht heißt nicht gleich Krebs!

Wünsche dir alles Gute für die Schwangerschaft.

LG

Carmen

Karasa83
18.08.2013, 17:31
An alle betroffenen,
Ich habe gerade eine Reportage über schwarzen hautkrebs gesehen. Darin wurde erwähnt, dass eine laserscan-Mikroskopie (gerade bei Patienten mit vielen dysplastischen naevi) unnötiges herausschneiden von Leberflecken verhindert. Mit dieser Methode kann man wohl direkt in die hautschichten schauen und bösartige Veränderungen erkennen. Hat jemand Erfahrungen damit und weiss ggf. wo bzw welche Kliniken/Hautärzte die laserscan- Mikroskopie anbieten? Bei mir wurde diese Woche der Wächterlymphknoten entfernt. Jetzt heißt es histo abwarten....Sorry wegen der Gross/Kleinschreibung. Ist mir zu anstrengend vom iPhone aus alles zu korrigieren. ;-)

J.F.
18.08.2013, 19:53
Du wirst im Bereich "Liebe Neue, Bitte Kein Neues Thema Eröffnen, Sondern Hier Schreiben" fündig. Beitrag # 2748 ist die Anfrage und ab Beitrag 2749 beginnt der Informationsaustausch.

Wobei mir sich jetzt nicht erschliesst was das mit der SN-Biopsie zu tun hat.

Karasa83
19.08.2013, 00:23
Danke jf. Ich werd da gleich mal nachsehen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. War nur ne Info, weil es mich gerade so frisch operiert halt beschäftigt....

Piper84
23.08.2013, 16:14
Hallo zusammen,

Eigentlich bin ich eine Stille Mitleserin, aber im Moment bedrückt mich etwas sehr.
Meine Mutter ist 58 Jahre alt, ein eher dunkler Hauttyp und wird in der Sonne sehr schnell doll Braun. Sie hat dunkle Haare und Augen. Leberflecke hat sie kaum, nur einzelne kleine. Aber seit letztem Jahr ist mir aufgefallen das sie einen ziemlich großen Fleck an der linken Wade hat. Sie sagt sie hat ihn schon lange, aber für mich sieht er sehr auffällig aus. Ich bin jemand der furchtbare Angst vor Krebs hat, da ich schon 2 mal damit konfrontiert wurde, deswegen steigere ich mich schon sehr darein. Meine Mutter meint ich übertreibe und es ist nicht ernstes.
Der Fleck ist vielleicht ein wenig kleiner als ein Bleistiftradiergummi, ziemlich rund bzw. oval und mittelbraun. Jetzt im Sommer ist meine Mutter sehr Braun,da ist er dunkler geworden. Er ist ziemlich flach, aber wenn ich mit dem Finger drüber streiche merke ich einen kleinen Knubbel.
Ich weiß !! das sie damit zum Arzt muss, aber ich kann sie nicht dazu bringen. Meine Mutter weigert sich zu Ärzten zu gehen. Ich habe schon oft mit ihr deswegen gestritten.
Kann mir einer von euch helfen und mir sagen wie ein Melanom im Anfangsstadium aussieht? Sind sie wirklich dunkel und entsprechend der ABCD Regel? Im Internet findet man nur Bilder von fortgeschrittenen malignen Melanomen.
Ich habe solche Angst, das es was Böses ist und anfängt zu streuen...

Danke schon mal für die Antworten.

J.F.
23.08.2013, 16:42
Hallo,

Tja, und ich gehöre eigentlich zu den Nicht-den-Mund-Haltendkönnenden... :rolleyes:

Du beantwortest Dir Deine Frage schon selber :)
WIR können dazu nur sagen: Diese Frage kann nur jemand beantworten, der das in Augenschein nehmen kann UND vom Fach ist. Wir sind Betroffene, die den Gang zum Arzt gemacht haben. Und genau dies muss Deine Mutter auch machen, wenn sie die Diskussion mit Dir umgehen möchte ;)

Emre
05.09.2013, 12:44
Hallo, ich bin Emre, 16 Jahre alt.

Also, heute war ich beim Dermatologen, welcher ein "verdächtiges" Muttermal diagnostiziert und sofort herausgeschnitten hat.
Nun wurde das Ding in die Histologie geschickt und ich soll auf das Ergebnis warten.
Jetzt habe ich Angst vor dem Ergebnis.
Ein "Leben" mit Krebs kann ich mir bei bestem Willen nicht einmal vorstellen.
Bei meinem Hauttyp hätte ich das nicht erwartet.
:weinen:
Bleibt zu hoffen, das es gutartig oder wenigstens in Situ ist.
LG

wandersabbel
05.09.2013, 18:26
Hallo alle hier,
ich war heute beim Screening es wurden zwei verdächtige Naevi gefunden die lt. Aussage des Arztes dringend weg müssen. Als ich dann den Termin machen wollte, sagte man mir ja im November. Habe riesige Angst, das ein basalzellkarzinom vor 4 jahren bei meiner Mutter gefunden wurde. Ist es normal so lange auf OP zu warten?

J.F.
05.09.2013, 19:04
Hallo Sabrina,

was ist normal? Die Frage können wir nicht beantworten, die müsste in Deinem Fall die Arztpraxis beantworten. Einige von uns haben auch vier Wochen auf einen Termin gewartet, was aber wiederum nicht auf alle zutrifft. Also eine reine wischiwaschi-Antwort. Was anderes ist von unserer Seite garnicht möglich.

Eher würde mich interessieren, da Du in Deinem ersten Posting von Melanom schreibst und jetzt vom Basaliom, was hat der Dermatologe zu Deinem Knubbel am Fuss gesagt? Oder hast Du ihm / ihr diesen eventuell nicht gezeigt? Nur so aus reiner Vorsichtsmaßnahme und um nichts unversucht zu lassen ;), nicht weil man da jetzt was hinein interpretieren könnte :rolleyes:

J.F.
05.09.2013, 19:08
Nun wurde das Ding in die Histologie geschickt und ich soll auf das Ergebnis warten.
Jetzt habe ich Angst vor dem Ergebnis.
Ein "Leben" mit Krebs kann ich mir bei bestem Willen nicht einmal vorstellen.
Bei meinem Hauttyp hätte ich das nicht erwartet.
:weinen:
Bleibt zu hoffen, das es gutartig oder wenigstens in Situ ist.


Hallo Emre,

so ist es. Warten ist angesagt. Nur der Histologe wird das entfernte Etwas bestimmen können.

Und damit rechnen tut keiner. Und was den Hauttyp anbelangt, vergiss es. Es kann jeden treffen.

Also, toi toi toi für eine Entwarnung.

Emre
06.09.2013, 12:43
Hallo,

Eine Frage stünde dann noch offen:
Ich habe in 10 Tagen einen weiteren Termin, wann soll ich den Pflaster abziehen?

LG

wandersabbel
06.09.2013, 15:22
Hallo Sabrina,

was ist normal? Die Frage können wir nicht beantworten, die müsste in Deinem Fall die Arztpraxis beantworten. Einige von uns haben auch vier Wochen auf einen Termin gewartet, was aber wiederum nicht auf alle zutrifft. Also eine reine wischiwaschi-Antwort. Was anderes ist von unserer Seite garnicht möglich.

Eher würde mich interessieren, da Du in Deinem ersten Posting von Melanom schreibst und jetzt vom Basaliom, was hat der Dermatologe zu Deinem Knubbel am Fuss gesagt? Oder hast Du ihm / ihr diesen eventuell nicht gezeigt? Nur so aus reiner Vorsichtsmaßnahme und um nichts unversucht zu lassen ;), nicht weil man da jetzt was hinein interpretieren könnte :rolleyes:

Es ist in meiner Familie beides gewesen sowohl Basaliom als auch mein Opa damals Melanom. Zu dem Knubbel unter dem Fuß konnte mir der Arzt überhaupt nichts sagen. Auch seine Aussage: Das muss im mrt geschaut werden.

Rainyday
10.09.2013, 13:32
Guten tag! Ich hoffe ich bin hier richtig!

Und zwar hatte ich vor 2 Jahren ein Melanom in Situ! Seid dem gehe ich regelmäßig alle 6 Monate(zahle selbst) zur Kontrolle.
Heute war ich nochmal beim Hautarzt weil mir zwei Muttermale einfach keine Ruhe lassen! Sie befinden sich oberhalb meiner Brust, sind ca 4mm groß und eines davon ganz sicher in den letzten Monaten erst gewachsen.
Bei dem was erst gewachsen ist, sagte mir die Ärztin direkt es sei in Ordnung! Bei dem anderen meinte sie es seien schwarze Pünktchen zu sehen und es sei aktiv aber noch nicht bösartig und es hätte sich noch keine Linie gebildet!
Was meint sie damit keine Linie?

Termin zum raus schneiden ist erst in einen Monat! Ich habe gefragt ob es nicht eher geht aber da ist leider kein Termin mehr frei! Sie meinte auch das sie nicht der Meinung ist das es in den nächsten 3 Wochen jetzt bösartig wird!

Angst habe ich trotzdem, mir wurden insgesamt 6 Muttermale entfernt, eins davon das in situ, eines Atypisch,2 Dysplastisch und 2 harmlose.
Ich habe über 100 stk, viele davon allerdings klein und rund.
Auf die Frage ob ich das Dysplastische Näevus Syndrom habe, sagte sie das wären noch nicht genug um das sicher zu sagen.

Kann ich ruhe bewahren und den Monat abwarten oder sollte ich noch einen anderen Arzt aufsuchen?

Mit freundlichen Grüßen

Jenni

babs_Tirol
10.09.2013, 14:39
Hallo Jenni,

deine Fragen zum dysplastischen Naevus-Syndrom ( man spricht auch vom Clark-Naevus) werden hier Bestens von der amerkanischen "The Skin Cancer Foundation" erklärt.:
http://www.skincancer.org/de-DE/DYSPLASTISCHE-NAVI

Einen Termin in 4 Wochen zur Entfernung finde ich in Ordnung, da die Dermatologen ja viele Patienten haben und nicht an jeden Tag operieren.
Es wäre ziemlich unwahrscheinlich wenn sich ein Naevus so schnell verändern würde.
Gehe weiterhin alle 6 Monate zur Kontrolle damit eventuell verdächtige Naevi gleich entfernt werden können.

Alles Gute für dich
-babs_Tirol-

Rainyday
10.09.2013, 17:27
Hallo Babs! Danke für deine Antwort! Ich habe mir den Link durchgelesen und mein Muttermal sieht in etwa aus wie das erste dysplastische welches dort zu sehen ist. Dort steht das es schwer sei zwischen einem Melanom im Fruehstadium und einem dysplastischen zu unterscheiden...Meine Ärztin meinte aber klar das sie nix bösartiges sieht! Kann man das nun per auflicht Mikroskop differenzieren oder nicht? Wie gesagt sie hätte es auch noch ne Weile drin gelassen. Ich bin etwas verunsichert!

Hase72
11.09.2013, 23:32
Entfernt man heutzutage verdächtige Muttermale nicht mehr?

Ich habe seit Geburt ein grosses - auffälliges Muttermal am Rücken - stark ausgewölbt (etwa 0,5 cm hoch) - dunkelbraun fast schon schwarz (ja wenn man im Internet schaut sieht es einem Melanom wirklich sehr ähnlich). In meinem Teenageralter wollte es mir ein Hautarzt einmal entfernen - aber so ganz traute ich mich nicht darüber nachdem ich aufgeklärt wurde - das Muttermal muss doppelt so tief - wie es hoch ist ausgeschnitten werden. Im Rückendekoltee ist natürlich so eine riesige Narbe (1x1 cm) natürlich auch nicht schön.

Immer wieder war ich zur Kontrolle - die Ärzte sehen immer sofort dieses Verdächtige Muttermal - aber nach genauen Kontrollen Fotographien und co. Es verändert sich nicht.

Rausschneiden - nicht rausschneiden. Der eine Hautarzt meint - es wäre im ersten Augenblick auffällig -bei genauer Betrachtung ein übergrosses Muttermal, die form ist rund - nicht verlaufen - deutlich abgegrenzt - alles roger. Jedoch ist es total unauffällig und gar nicht gefährlich nachdem ich das seit Geburt habe.

Leider ist es natürlich noch an einer unmöglichen Stelle direkt auf dem Träger der handelsüblichen BHS, und ich habe eigentlich immer wieder die Angst - dss ich das Muttermal irgendwann aufreisse (etwas was bereits mehrfach passiert ist, der Hautarzt meinte dann immer - nun sollten wir es aber rausnehmen und bei der nächsten Untersuchung nach Abheilung ist wieder alles im grünen Bereich).

Vielleicht bin ich auch nur etwas Kopfscheu, nachdem mein Schwiegervater Bauchspeicheldrüsenkrebs hat.

J.F.
12.09.2013, 02:00
Und was sagt ein weiterer Dermatologe zu der Sache?
Vielleicht mag der jetzige Dermatologe wegen der Größe nicht selber das Ding entfernen? Was sagt er denn zu Deinen Befürchtungen?
Zweit-, Drittmeinung einholen - bevor das Kopfkino ganz einsetzt.

Hase72
12.09.2013, 08:35
Die Ärzte sagen unterschiedliches - aber alle sind der Meinung - nachdem das Teil von Geburt besteht - kann es sozusagen nicht entarten.

Es verändert sich ja auch nicht - obwohl es wie ein Melanom aussieht.

Mittlerweile war ich schon bei 3 Hautärzten und die Meinungen waren:

Wenn ich will - kann man es entfernen lassen. Es wäre absolut in Ordnung, da es eben auf dem Rücken ist - und T-Shirts sowie gerade bei frauen der BH Scheuern könnte. Sowas könnte natürlich zu entzündungen führen, was für so einen Teil nicht wirklich empfehlenswert ist.

der andere meinte nach genauem Betrachten rubbeln sowie beleuchtungen mit etlichen Lampen: es besteht keine Gefahr- das Muttermal hat eine ganze normale Hautstruktur ist einfärbig und sozusagen mit einem abnormalen vergrösserten Muttermal gleichzusetzen - abnormal deswegen - weil es eben etwa 0,5 cm hoch steht. Aufscheuerungsmässig sieht er wiederum kein Problem dass es in der natürlichen Mulde des Schulterblattes liegt - so liegt es definitiv "richtig" und ist ausserhalb der Gefahrenzone.

Die Dritte Meinung von einem weiteren Arzt ist: Beobachten - sollte es sich entzünden sollte man es rausnehmen. Vielleicht reissen sie es sich irgendwann mal mit einem BH "Hackerl" auf - dann sollten sie damit sowieso zum Arzt wobei er da das herausnehmen gleich mal befürworten würde. Aber er sieht auch keine Gefahr dass dieses Muttermal ausarten könnte - wenn man es in Ruhe lässt.

Dermatologe kann es nicht entfernen - dass sollte ein Chirurg oder plastischer Chirurg machen - da es eben - ich weiss es noch von Anno dazumal (die Meinung ist sicherlich schon 20 Jahre her) - doppelt so tief wie es hoch ist entfernt gehört - dass heisst bei mir etwa 1 cm tiefes Loch (mittlerweile bin ich da auch nicht mehr so empfindlich - von mir aus soll es so sein). Ich war ja bereits einmal dort - bin jedoch dort nochmals vom OP Tisch gehopst - weil ich mich so gefürchtet habe (vor 20 Jahren eben).

psyco
12.09.2013, 14:42
Hallo liebe Leute.

Ich hoffe ihr könnt mir mir eurer Erfahrung etwas weiter helfen.

Ich war letzte Woche (vor 9 Tagen) beim Hautarzt um mir mal eine Meinung zu einem auffälligen Leberfleck einzuholen.
Dem Arzt gefiel der Leberfleck gar nicht gut und er hat ihn mir noch am selben Tag entfernt.
Jetzt warte ich (langsam immer panischer) auf die Ergebnisse der histologischen Untersuchung.
Wie lange müsste müsste dass denn dauern, bis die Ergebnisse vorliegen?
Muss ich etwa noch länger warten?
(Eine Nachfrage direkt beim Hautarzt ist leider etwas kompliziert, da man dort - wie bei allen Hautarztpraxen in der Umgebung von 20 km - wegen Überlastung telefonisch niemals jemanden erreicht)

Danke
psyco

Rainyday
13.09.2013, 10:15
Bei mir dauert es etwa 10 Tage bis das Ergebnis vorliegt. Das er ihn sofort entfernt hat lässt meiner Meinung nach schon darauf schließen das er es als gefährlich einstuft. Normalerweise bekommt man nochmal extra einen Termin zur Entfernung, so ist es zumindest bei uns. Kann aber auch sein das er halt einfach Grad Zeit hatte...Will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen! Geh doch einfach mal hin und frag persönlich nach.

wildcat2505
13.09.2013, 12:00
Hallo Psyco...
eine genaue Wartezeit gibt es nicht. Es kann schnell gehen (bei meinem Mann waren es 3 Tage), kann aber genausogut bis zu 4 Wochen dauern.
Versuch dich in Geduld zu üben (ich weiss, leichter gesagt als getan) und vorallem mal dir nicht sämtliche Horrorszenarien im Kopf aus.
Erst wenn der histol. Befund da ist, kann auch dein Hautarzt dir genaueres sagen.
Bis dahin wünsch ich dir alles Gute

Emre
15.09.2013, 21:09
Also, morgen habe ich den Termin.
Mir ist aufgefallen, dass ein laut dem Arzt nicht auffälliges Muttermal juckt.
Natürlich habe ich nicht daran gekratzt, um Verletzungen zu vermeiden, allerdings Frage ich mich nun: Was kann die Ursache sein? Hat jemand Erfahrung damit?

LG

Karasa83
16.09.2013, 08:36
Hallo emre,
Warte doch bitte einfach den arzttermin ab bevor du das treiben verrückt machst. Mir als krebspstienten gehen solche Leute wie du hier im Forum auf die Nerven. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann kannst du dich hier auslassen und bekommst auch jede Menge Zuspruch- mit 100% Sicherheit. Aber vorher, bitte Ruhe bewahren! Sorry, aber das musste ich einfach mal loswerden.,,

wandersabbel
22.11.2013, 18:39
Hallo zusammen,
ich bin sehr verzweifelt aber von vorne:
Am 04.09.2013 hatte ich den Tonusmäßen Termin zum Hautscreening. In den Wochen zuvor wurden bei mir einige nicht sehr schöne Diagnosen gestellt ( zu hohe Harnsäure; Schilddrüsenunterfunktion, Senk Spreizfüße mit beginnendem Halux; beginnende Arthrose; venöse Insuffizienz beidseits....) und das obwohl ich erst 31 Jahre alt bin. Nun bin ich also zum Screening mit dem Auflichtmikroskop. Der Doc fängt an und ich war ganz positiv eingestellt. Plötzlich machte er von einem Naevi ein Foto, screente weiter und machte an einer anderen Stelle das nächste Foto. Ich fing an zu schwitzen mir wurde schlecht. Er sagte die beiden müssen auf jeden Fall raus. Ich ging zum Empfang mit zitternden Knie und bekam für den 08.11 einen Op termin. Ich fragte noch ob es ein Scherz sei. Nein sagte mir die Dame wir sind zu bis oben hin mit Terminen. Ich war völlig fertig verließ das gebäude und fing an zu weinen. Die ersten tage danach war ich immer und immer wieder von komischen Gedanken geplagt danach durfte ich wieder arbeiten und hatte Abwechslung. Freitag 08.11. OP Termin Der Arzt guckte sich die Naevi noch mal Live an. Ich habe genau zugesehen und gesehen dass sich eine Stelle ziemlich geändert hatte. Es hatte zwei farben und war sehr asymetrisch und erhaben. Der Arzt hat sich sehr nett mit mir unterhalten über die Pathologie und der Untersuchung der haut ( ich habe selber 1,5 Jahre inner Patho gearbeitet). Währendessen hatte er mir die Betäubung verpasst. Und anschließend stanzte er die MAle mit 10er Stanzen heraus, nähte und sagte in 12-14 Tagen ziehen wir die Dinger. Ich fragte wann denn das Ergebnis vorliegt er sagte beim Fäden ziehen. Ich wollte aber die Fäden vom Hausarzt gezogen bekommen was auch kein Problem war. Also rief ich nach 10 Tagen an um das Ergebnis zu erfragen. Noch nicht da. Zwei Tage später immer noch nicht. Und heute morgen rief ich an und die Arzthelferin sagte der Arzt ruft sie an er muss das Ergebnis mit Ihnen besprechen. Dann ging das Telefon, mein Herz raste er teilte mir den Befund des Pathologen mit indem stand es seien atypische sehr aktive MElanozyten in den Rändern der Reektion zu sehen. Eine Nachresektion und weitere Untersuchungen auch der LK wird dringend empfohlen. Mein Atem stockte ich sagte ja gut nichts dran zu machen dann sagen Sie mir mal einen Termin. Antwort 02.01. ich sagte dass kann ja wohl nicht wahr sein seit dem 04.09. befasse ich mich mit dem Thema und jetzt weis ich es stimmt was nicht und muss so lange auf eine Nachresktion warten. Er sagte ja wünschte mir ein schönes Weihnachtsfest und nen Guten Rutsch und legte auf. Ich mache mir echt ein Kopf und weine seit heute mittag nur noch. Ist das berechtigt? Ist eine solange Zeit bis zu Nachresktion normal? Laut Befund handelt es sich doch um eine Krebsvorstufe oder? Kann ich den Befund anfordern und einfach zu einem Chirurgen gehen? Ich kann wirklich nicht damit leben zu wissen da sind noch atypische Zellen die aktiv sind die können sich doch wieder vermehren und sich ausbreiten oder? Fragen über Fragen ich hoffe auf Antworten. Danke schon mal fürs durchlesen

Fatma
22.11.2013, 21:51
Hallo

Also ich würde mein Histobefund als Kopie geben lassen und selbst einen Termin besorgen also 10-14 Tage kann man noch warten aber doch nicht so lange bin selbst Arzthelferin als ich mit meinem Befund auch ca 10 Tage für die Nachexcision warten müsste war es für mich verdammt lang nur mir wurde immer gesagt dass diese Zeitspanne völlig in Ordnung ist länger als zwei Wochen sollte es find ich nicht sein

Jamila05
30.01.2014, 06:00
Der Vater meines Sohnes, hat nun das dritte oder vierte mal in Folge, eine Stelle auf dem Kopf,die mit irgend einer Creme behandelt wird damit sie abfällt.

Er erklärt mir immer,das es eine Vorstufe zum Krebs ist.

Meine Frage zielt darauf ab, ob es wirklich "nur" eine Vorstufe ist,oder ob er sich mal einem kompletten Scan unterziehen lassen sollte, oder ob ich einfach nur aufgrund meiner Vorerfahrungen mit dem Thema Krebs, total hysterisch bin.

Genauere Infos zu seinen Stellen am Kopf,habe ich nicht und auch er nicht denn ihm ist all das ziemlich egal und er vertraut da mal komplett blind drauf , das schon alles gut sein wird....

Liebe Grüße

doris2710
31.01.2014, 10:53
liebe jamila,
ich bin ja nur laie, aber vorstufe für krebs hört sich etwas merkwürdig an, meine "hautstellen", die irgendwie verdächtig aussehen, werden sofort entfernt....am besten du fragst ihn nochmals genau....kann mir nicht vorstellen, dass man vorstufen von krebs mit cremen behandelt...

J.F.
31.01.2014, 16:36
Hallo Doris,

Kommt halt darauf an über welche Art von Hautkrebs hier gesprochen wird. Du sprichst von Melanomen. Aber Jamila wahrscheinlich eher von einer anderen Art von Hautkrebs. Schließlich gibt es doch einige Hautkrebsarten und auch Vorstufen. Und die entsprechenden Therapien, die sehr wohl auch in Creme-Form vorhanden sind.

doris2710
31.01.2014, 18:02
Drum waer es mal interessant, zu erfahren, worum es genau geht.....

Esther1970
02.02.2014, 21:34
Halli hallo,
es ist schon so, dass an 2 verschiedenen stellen der wlk befallen sein KANN.
Leider, alles kann nix muss.

Riese31
02.02.2014, 21:37
Hallo doris2710

so merkwürdig klingt es nicht weil
Die aktinische Keratose gilt als Krebsvorstufe (Präkanzerose) beziehungsweise sogar als Frühstadium (Carcinoma in situ) einer bestimmten Form von hellem Hautkrebs – dem Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom: Jede zehnte aktinische Keratose geht in ein Spinaliom über. Unter bestimmten Umständen ist das Risiko für einen solchen Übergang noch höher

Die für eine aktinische Keratose typischen Symptome sind flächenhafte Hautveränderungen. Diese zeigen sich vor allem in den Körperabschnitten, die dem Sonnenlicht besonders oft ausgesetzt sind: Hierzu zählen vor allem:

das Gesicht,
die Stirn,
der Kopf (bei einer Glatze oder bei lichtem Haar) und
die Unterarme.

Die ersten Anzeichen für eine aktinische Keratose sind kleine rötliche Flecken: Sie entstehen dadurch, dass die oberste Hautschicht aufgrund der Sonnenschädigung ausdünnt und erweiterte Blutgefäße in dem betroffenen Hautbereich stärker hervortreten (Teleangiektasien).

Später entwickeln sich diese Flecken zu scharf begrenzten rötlichen Knötchen (Papeln), die einen halben bis einen Zentimeter groß und graubraun verhornt sind. Die betroffene Haut fühlt sich rau an. Bei ausgeprägter Verhornung bilden sich kleine Hauthörner.

Mfg

Daniel

Karasa83
13.02.2014, 16:52
Hallo,
Ich habe seit einer Woche ein beklemmendes Gefühl hinterm Brustbein. So würde ich das lokalisiert am ehesten beschreiben. Kennt das jmd.? Ich weiß, das kann wieder alles und gar nichts sein. Nur zwangsläufig bring ich gleich alles wieder mit dem MM in Verbindung. Versuche das Gefühl zu ignorieren und hoffe, dass es sich von selbst erledigt oder würdet ihr damit zum Arzt gehen und wenn ja zu welchem?

Roswitha
13.02.2014, 22:00
Hallo Karasa83,
ich antworte dir mal kurz, weil es mir auch schon seit ca. 2.Wochen so geht.Ich versuch mich dann zu dehnen usw., aber das hilft nicht immer,ist dann wiedermal weg,bis zum nächsten mal. Wenn ich nicht vor 2 oder 3 Wochen in der Röhre gewesen wär und alles o.K war, wäre ich auch ins Grübeln gekommen. Wie du schon schreibst, es kann alles oder nichts sein. Denke positiv und nehme mal an, dass wie bei mir nichts ist. Wenn im Rückenbereich bei mir etwas ist, sage ich mir immer dass es die Phsyche ist.Alles Stress, Phsyche u.s.w. wird alles auf unserem Rücken abgeladen und irgendwie muss er sich mal bemerkbar machen, reden kann er nicht und so ärgert er uns auf andere weise.
Vielleicht hat sich auch nur ein kleiner Nerv eingeklemmt.
LG Roswitha

birgit52
13.02.2014, 22:27
Ich kenne so etwas auch . Bei mir sind es Muskelverspannungen. Ich hatte es verstärkt nach der Erstdiagnose. Es war psychisch bedingt.
Ich habe gerade eine kl. Beule am Kopf (Haaransatz Stirn). Ein ganz kleines Knötchen unter der Haut. Früher hätte mich das rel. wenig belastet, ich hätte erst mal gewartet, ob es von selber wieder weggeht. Jetzt beunruhigt es mich, obwohl das mit Sicherheit kein Melanom ist.
Immer diese erneuten Verunsicherungen und Ängste, daran muss ich mich erst noch gewöhnen........

Liebe Grüße
Birgit

Karasa83
14.02.2014, 09:35
Ja, ich rede mir auch ein, dass es meine Psyche ist, obwohl es mir im Moment sehr gut geht kopfmässig, aber das Unterbewusstsein spielt vielleicht doch eine größere Rolle, zumal meine histologie von drei herausgeschnippelten Leberflecken vor zwei Wochen noch aussteht. Beruhigt mich auf jedenfall, dass ihr das auch kennt

kathrin.hat.angst
15.02.2014, 03:50
Ich habe Angst.
Ich sollte gerade meinen Mann 33 Jahre am rücken kratzen und habe festgestellt das er dort in einem muttermal einen schwarzen Punkt bekommen hat. Und der war vorher 100 % nicht da. Jetzt halte ich es nicht aus bis Montag zu warten. Ist das jetzt was schlimmes oder kann das auch harmlos sein. Und bitte ehrlich sein. Danke

prisma
15.02.2014, 12:25
Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und drei Wochen nach der Diagnose MM erst dabei, die Krankheit langsam zu verstehen. Ich hoffe sehr hier Antworten auf einige meiner Fragen zu finden.
Immer wieder lese ich von Tumoren gleicher Größe jedoch mit teils doch sehr unterschiedlichen Eindringtiefen bzw. Clark-Leveln.
In dem Zusammenhang konnte ich nachlesen, dass die Haut an unterschiedlichen Stellen des Körpers unterschiedlich dick ist. Zwei Ärzte die ich danach gefragt habe sagten dies sei quatsch! (bis auf die stellen an denen sich Hornhaut bildet) Die Haut hätte immer einen Milimeter Dicke.
Was stimmt denn nun wirklich??

kathrin.hat.angst
15.02.2014, 13:23
Vielen dank Liebe Britta für die schnelle und ehrliche Antwort.
Ich hoffe natürlich das es nichts ist aber so wie ich schon gelesen habe passt ja das alter und auch die Stelle. Ich will hoffen das alles okay ist und ich nur kurz zu Gast hier bin. Würde am liebsten noch heute zum Arzt aber leider ist ja Samstag. Melde mich auf jeden Fall sobald ich was weiß.

birgit52
15.02.2014, 16:33
Hallo Kathrin,
das Warten ist schlimm und wenn man den Fleck entfernt wirst du weiter warten müssen, denn die histolog. Untersuchung dauert ein paar Tage.
Aber nur weil der Fleck ein schwarzes Pünktchen hat muss er nicht zwangsläufig ein Melanom sein. Meiner Arbeitskollegin wurde ein Fleck mit schwarzem Pünktchen entfernt, erst vor Kurzem, der war völlig gutartig.
Meiner war leider bösartig, aber auch ich lebe weiter.
Am besten ist, ihr lenkt euch ab und wartet den Befund erst mal ab.
Ich wünsche euch viel Glück!!

Birgit

kathrin.hat.angst
15.02.2014, 16:56
Wie lange dauert das bis man das Ergebnis bekommt.
Bin fix und fertig

kathrin.hat.angst
15.02.2014, 20:29
Ich wünsche mir auch nicht's sehnlicher als ein gutes Ende. Sehe jetzt überall nur noch diese blöden muttermale auch bei meinen Kindern ich hoffe ich sehe gerade alles nur zu schwarz und es bewahrheitet sich keiner meiner Ängste. Ich bete zu Gott das alles gut wird.

J.F.
15.02.2014, 20:48
Hallo Kathrin,

all Dein Stöbern hier im Forum bringt Dir - abgesehen davon, dass Du Dich sinnloserweise hysterisch aufbaust und nervlich hochtourst - garnichts. Auch das Bild Deiner Panik als Profilbild zu nutzen, weil Du scheinbar schon erkannt hast, dass Bilder gelöscht werden, ändern nichts an der Tatsache, dass nur der Hautarzt oder in Hautscreening ausgebildeter Hausarzt da draufschauen kann und ein Statement abgeben kann. Alles, auch die Erlebnisse von U.N.V.E.U., bringen Dir nichts. Sorry, Britta. Aber jedes Muttermal muss für sich gesehen beurteilt werden. Und zwar von einem Arzt. Nicht von uns. Und von daher würde ich statt sich hier eventuell möglicherweise hochzuschaukeln mit den Kindern was unternehmen und das Leben geniessen. Nicht weil es am Montag zu Ende ist, auch hier haben die Mayas, Nostrodamus und viele andere schon daneben gelegen ;), sondern weil man das Leben genießen sollte.

J.F.
15.02.2014, 20:53
Hallo Prisma,

herzlich willkommen bei uns.

Wenn Du in eine Suchmaschine "Hautdicke" eingibst, dann bekommst Du einige Treffer. Die ich leider nicht verlinken kann, da es sich um Seiten mit Copyright oder um kommerzielle Seiten handelt. Aber soweit: 0,03 mm beim Augenlid bis hin zu 4 mm bei der Fußsohle. Und bei Schattauer findet man, dass es eine Arbeit gibt, bei der man bei Mann und Frau an 24 Stellen am menschlichen Körper die Dicke der Epidermis und Dermis gemessen hat. Mit unterschiedlichsten Werten.

J.F.
16.02.2014, 07:52
Dem ist auch nichts entgegen zu setzen. Und das habe ich auch nicht behauptet. Dein Mann ist erst zum Arzt. und nach erfolgter Diagnose hast Du Dich hier angemeldet. Bei Kathrin ist dies nicht der Fall. Hier wird im Vorfeld, bevor überhaupt irgendein Arzt das Ding gesehen hat, schon vom schlimmsten Fall ausgegangen als wäre es eine Tatsache. Ein himmelweiter Unterschied. Es gibt einfach zu viele Unterarten des Melanoms. Und es gibt etliche gutartige Muttermale, die auf böse machen. Aber auch einige Melanome, die auf gutartig machen oder nur histologisch festzustellen sind. Dank meiner Erlebnisse halte ich deswegen rein garnichts davon, wenn Laien spekulieren, wenn schon Labore mit Fachleuten Schwierigkeiten beim bestimmen von Gewebeproben haben.

Deswegen auch immer wieder unser Spruch:Ab zum Arzt.

prisma
16.02.2014, 08:26
Danke J.F.!

Die Suchmaschine hat etwas Brauchbares hergegeben: Die Eindringtiefe nach Breslow scheint unabhängig von örtlichen Schwankungen der Hautdicke zu sein weil bei der Eindringtiefe die Distanz zweier festgelegter Punkte gemessen wird.

kathrin.hat.angst
26.02.2014, 22:48
Es tut mir leid das ich mich nicht gemeldet hab aber es ist mir nicht leicht gefallen hier nochmal rein zu kommen nach einem Beitrag von einem User den ich nicht nennen möchte der aber bestimmt weiß wen ich meine , aber ist jetzt auch egal. Meine Angst hat sich leider bestätigt und es ist bösartig. Unsere einzige Hoffnung liegt nun darin das wir es relativ früh bemerkt haben.

Werde mich hier aber abmelden. Aber mein größter dank geht an U.N.V.E.U hoffe habe es richtig geschrieben wenn nicht weiß sie auch wer gemeint ist.

Allen anderen danke für die Nachfrage und wünsche euch alles gute

birgit52
27.02.2014, 12:46
Hallo Kathrin,

gut, dass du dich wieder meldest!!
Es tut mir leid, dass dein Mann nun auch zu den Betroffenen gehört und du damit ja auch!
Wisst ihr denn schon Näheres? Eindringtiefe usw.???

Lass doch hören, wie es bei euch weitergeht! Ich hoffe, gut!! So, wie ich das für mich auch hoffe. Ich habe demnächst das Jahr voll und es ist noch alles ok.
Es war ein gutes Jahr, trotz allem.

Alles Gute dir und deinem Mann
Birgit

prisma
14.03.2014, 11:07
Guten Morgen,

heute bin ich ziemlich hinüber...:(

am Morgen hatte ich wieder einen termin zur sono wegen meines seit drei wochen geschwollenen lymphknotens in der Leiste des beins an dem auch das melanom war. Auch heute war der Lymphknoten unverändert groß. Nächste Woche muss ich wieder hin zu kontrolle.

ich hatte so gehofft, dass meine Hausärztin mir ein paar aufbauende worte mit in das wochenende geben wird, weil mich der Lymphknoten doch sehr beunruhigt. Er sitzt ziemlich hoch und auch recht knapp unter der haut, sodass ich ihn häufig spüren kann.
Stattdessen will sie nun mit einer bekannten ärztin aus onkologie über den bisherigen befund sprechen. Ich sagte ihr, dass sie sie nicht anrufen soll wenn es dem zweck dienen soll, mich zu beruhigen. Daraufhin sagte sie, dass das nicht der grund sei. Dann sagte ich, dass Metastasen doch anders aussehen würden, eher wie schwarze löcher, schließlich hatte meine gynäkologin das sehr überzeugend zu mir gesagt. Aber meine Hausärztin sagte dass metastasen in lymphknoten auch so aussehen können wie ein vergrößerter lymphknoten. Jedenfalls konnte ich selbst erkennen, dass das ultraschallbild anders aussah als das von letzter woche. Es war viel deutlicher! Letzte woche hatte sie noch probleme des knoten einzufangen aber dieses mal war er trotz gleicher größer schnell klar und deutlich erkennbar.
Ich kann jetzt nicht eine woche lang mich von der Angst einnehmen lassen, werde alles tun um mich gut zu fühlen, insbesondere weil meine kiddis mich brauchen. Aber ich würde mich sehr gerne mit euch austauschen!

Wie wurden eure Lymphknotenmetastasen erkannt??

Und

wie lange hatte ihr geschwollene lymohknoten nach der op? Ich hatte ja meine letzte im februar, da bekam ich das transplantat, aber der lymphknoten tauchte erst eine woche später auf und er hält sich so hartnäckig! Wie war das bei euch??

Ich bin echt dankbar etwas von euch dazu zu hören!

Liebe Grüße und schon mal DANKE!
prisma

doris2710
14.03.2014, 12:17
Liebe prisma ich kann dir leider nix dazu schreiben wollte aber auch nicht ohne was zu schreiben wieder gehen....
was ich rausgelesen habe sind das voerst vermutungen oder?
Die wartezeit ist natuerlich ganz schlimm....
leider merk ich mir auch nie wer was hatte....vielleicht magst du dein profil mal ausfuellen....
auf jeden fall wuensch ich dir jetzt mal viele ideen zur ablenkung!
edit....hast ja eh schon ausgefuellt....

Sabni1980
15.03.2014, 14:39
Hallo Prisma!
Ich drücke Dir die Daumen!! Denke das es bei Deinem Befund eher unwahrscheinlich ist eine Metastase zu haben. Ich hatte auch dicke LK am Hals und mein melanom saß an der Schulter. Bei mir stellte sich raus das es von einer zahnfleischentzündung war. Also sei guten Mutes!!!! Es ist bestimmt harmlos!!!
Lg

prisma
15.03.2014, 19:13
Danke Doris, Danke Sabni,

mir geht es weiterhin einfach nur mies:( ich habe so einen schiss! wenn diese dicken lymphknoten nicht wären könnte ich an meiner psyche arbeiten, wieder irgendwie in den normalen alltag finden. Aber so bin ich voller angst und male mich die ganze zeit das schlimmste aus. ich war mit den kindern im kino, eis essen, mache alles um mich abzulenken aber ich laufe dabei rum wie ein zombi. Gerade traf ich bekannte und die waren erschrocken wie dünn ich geworden bin, stimmt schon...ich habe einfach angst! Kenne die gute prognose und alles aber meine innere Stimme sagt mir, dass etwas gewaltig nicht in ordnung ist...

Sandra63
16.03.2014, 09:44
Hallo Prisma,

leider kenne ich dieses Gefühl auch nur zu gut. Z. Z. habe ich eine Panikattacke nach der anderen, was vermutlich daran liegt, daß ich wieder mal kurz vor einer Untersuchung stehe (die Kontrolle der Kontrolle ... die finden ja auch immer irgend etwas, daß in Kürze noch mal kontrolliert werden soll...:embarasse)
Ziemlich nervenaufreibend.
Und dann auch noch dieses kalte trübe Wetter .... ach was jammer ich wieder :lipsrseal. Dabei sollte ich froh sein, mir geht es vergleichsweise doch recht gut.

Ich wünsche uns allen, viel Kraft und alles Gute.

Gruß

Sandra

prisma
16.03.2014, 10:52
Liebe Sandra,

fühl dich mal gedrückt:pftroest:

Sandra63
16.03.2014, 11:14
Oh, danke :winke:. Das tut gut.

Gruß

Sandra

sandraleu
10.04.2014, 23:05
Hallo,

Ich heiße Sandra und bin 32 Jahre alt. Als Kind hatte ich etliche Sonnenbrände und mit 20 bin ich leider ca. ein halbes Jahr ins Solarium gegangen. Ich habe ca. 150 eher mehr, Muttermale in allen Größen von hell bis dunkel. Seit ich 24 bin gehe ich regelmässig einmal im Jahr zum Screening. Zwei Flecken mussten bisher rauß, einer war ok, der andere dysplastisch. Aufgrund meiner hohen Anzahl an Flecken bin ich vor zwei Monaten mal noch zu einem anderen Hautarzt, einfach um mal eine zweite Meinung zu haben. Dort habe ich ein digitales Screening durchführen lassen, wo ca. 60 Male gespeichert wurden. Im großen und ganzen war diese Ärztin der gleichen Meinung wie meine erste, alles sowei ok, bis auf zwei die sie gerne engmaschiger beobachten wolle. Der eine Fleck, unter meiner Brust beunruhigt mich allerdings schon länger, da ich mir einbilde er ist gewachsen und wird immer fransiger, weshalb ich mir diese beiden nächste Woche lieber gleich entfernen lasse. Leider habe ich sehr viel im Internet und auch hier gelesen und leider kommen Fehldiagnosen ja doch ganz schön oft vor. Habe wahnsinnige Angst das bei mir auch irgendwas falsch eingeschätzt oder übersehen wird, ich hab ja so wahnsinnig viele. Eine Selbstbeobachtung ist kaum möglich, da ich mir aus lauter Panik ständig einbilde, irgendeiner hätte sich verändert. Tagtäglich such ich meinen Körper ab und ständig fällt mir was neues auf. Habe mich in diese Sache irgendwie total reingesteigert, das geht jetzt seit einem halben Jahr so, nachdem feststand das das zweite rauß muß. Da begann ich im Internet drüber zu lesen. Vorher dachte ich immer, ich kann relativ sicher und beruhigt sein wenn ich mich einmal im Jahr anschauen lasse. Nur nachdem was ich alles gelesen habe, ist dem ja überhaupt nicht so. Am liebsten würde ich mir so ziemlich alles entfernen lassen, zumindest alle am Rücken und Po (ca. 30 Stück) da ich die ja überhaupt nicht im Blick habe. Kann fast an nichts mehr anderes denken, habe zwei Kinder die ich zumindest noch großziehen möchte. Und mit meinen Haufen Flecken, Sonnenbrände usw. bin ich doch sicher ein Hochrisikopatient. Ist hier viel leicht jemand dem es ähnlich geht?

Karasa83
11.04.2014, 05:19
Hallo Sandra,
Ich kann dich und deine ängste sehr gut verstehen. Ich bin 30 Jahre alt und habe an die 300 Leberflecke, in allen Formen und Farben und ging deshalb mit 21 das erste mal zum HA. Dann ziemlich regelmäßig einmal pro Jahr- umso größer traf mich dann der Schlag als sich dann mit 28 Jahren tatsächlich den Befund MM erhielt! Das konnte doch gar nicht sein! Es bedarf sicher auch jeder menge Erfahrung und ein geschultes Auge dysplatische naevi von MM auch als Arzt eindeutig abzugrenzen. Berichte dem Arzt von deiner Angst und in Zweifelsfall lieber weg damit und eine Narbe mehr! Am Anfang nach der Diagnose wollte ich am liebsten auch so 20-40 weghaben, aber man wird ruhiger mit der zeit und vertraut den Ärzten. Im Zweifelsfall Meinungen von zwei verschiedenen Ärzten einholen.

doris2710
11.04.2014, 09:11
Willkommen :)

um es auf den punkt zu bringen.....du bist gesund!!!!! Es wurde kein hautkrebs diagnostiziert.das alleine ist schon mal grund zur freude und nicht zur sorge.

mehr als regelmaessig zur vorsorge zu gehen und die sonne etwas zu meiden kannst du nicht tun.....

hochrisikopatienten sind viele.....versuch dich nicht zu viel zusorgen....wenn es dich beruhigt, hol dir oefters eine 2. Meinung...und geniess dein leben mit denkinden.....

wolfsherz10
13.04.2014, 18:31
Hallo, die Anzahl der Flecken ist nicht wichtig. Meine Tochter hatte helle Haut, rote Haare, Sommersprossen und ca.6 Leberflecken. Sonnenbrand nur 3 mal in ihrem Leben. Nur ein einziger dieser Flecken veränderte sich. Sie ging sofort wieder zum Hautarzt, er schickte sie sofort in die UNI-Hautklinik. Der Fleck war nur sehr klein, aber auch das ist unerheblich. Nur die Veränderung zählt. Verdacht leider bestätigt. Sie hat 2 Jahre gekämpft. Ein Solarium hat sie nie betreten. Der schwarze Hautkrebs ist der aggresivste überhaupt. Also stets hartnäckig bei derlei Symptomen die Ärzte zum Handeln drängen! Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und Glück. LG wolfsherz10:megaphon:

Wuschelkopf
15.04.2014, 11:45
Hallo Ihr Lieben,
war heute zur Mammographie, (allerdings nicht wegen dem MM).Jetzt mal eine allgemeine Frage, die auch meine Radiologin nicht beantworten konnte, sich aber schlau machen will. Bei den Tumornachsorgen, wäre es auch wichtig, mindestens (natürlich nur bei Frauen) alle 2 Jahre eine Mammographie zu machen? Ich weiss,dass die Brust hauptsäclich aus Drüsen und Bindegewebe besteht, aber könnte da auch das MM streuen? Habt ihr Info darüber? Werde auf jeden Fall mal bei meiner nächsten Nachsorge das Thema in Kiel ansprechen und am Donnerstag auch mal meinen Chef danach fragen. Lg Wuschelkopf

prisma
30.05.2014, 09:18
Hallo ihr Lieben,
ursprünglich möchte ich heute den brückentag mit meinen kindern genießen jedoch "arbeitet" etwas auf meiner Haut und ich wollte mal in die Runde fragen ob einer von euch so etwas schon mal hatte, es ihm bekannt vorkommt. Bitte schreibt mir nicht nur, dass ich zum arzt gehen soll, das tue ich selbstverständlich gleich am Montag wenn das Ding nicht verschwunden ist;)
Also:
Seit Wochen evtl. Monaten juckt mich immer wieder eine Stelle seitlich am Bauch. Ich hatte so oft nachgeschaut und das war absolut gar nichts an der stelle! Jetzt vor zwei tagen, als es dort wieder juckte hat sich ein rosaroter Punkt gebildet. Er ist mittlerweile erhaben, etwas 2 Milimeter groß und deutlich sichtbar und fühlbar. Da ich mich mit Pickeln leider ziemlich gut auskenne kann ich wohl behaupten, dass das kein Pickel ist. Flohbiss? Könnte ich mir nicht erklären, wir haben keine Tiere. Natürlich habe ich hier geschichten von amelanotischen melanomen gelesen, die so ähnlich begannen und meine gedanken gehen schon etwas in diese richtung...
Mag eine/r von euch sich dazu irgendwie äußern:confused::confused:

LG prisma

birgit59
30.05.2014, 10:00
Hallo Prisma,
ich kenne sowas als Flohbiss (wir haben eine Katze und die schläft öfter mal auf meinem Bauch). Bei einer Bekannten waren es Wanzen. Bei ihr wurden es allerdings mit der Zeit immer mehr Bisse. Ist es bei dir nur eine Stelle?
LG
Birgit

prisma
30.05.2014, 10:16
Hallo Birgit,

du bist also auch schon so früh am tag im forum unterwegs;) danke für deine antwort!

Es ist tatsächlich nur eine stelle. und sie hat schon lange gejuckt, bevor etwas zu sehen war. Da wir keine Tiere haben und auch kein kontakt zu tieren außer meine kinder beim reiten, kann ich es mir nicht erklären...

birgit59
30.05.2014, 11:46
Hallo Prisma,
tja, die senile Bettflucht ;-). Mir ist noch was eingefallen: könnte es ein Zeckenbiss sein?
LG Birgit