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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schweinegrippeimpfung? / Grippeimpfung?


I.J.
19.10.2009, 12:54
Hallo allerseits,

nun stehen ja die "Impfwochen" an und ich bin unschlüssig, was das beste ist.
Wir gehören ja wohl zu der sogenannten "Risikogruppe" und die ausgesprochenen Empfehlungen sind nicht ganz so eindeutig.

Deshalb möchte ich Euch fragen, wie Eure Gedanken bzw. Erfahrungen zu diesem Thema sind.

Sollte man sich nach vorangegangener Chemo diesen beiden Impfungen unterziehen, oder ist das zuviel für den Körper? Andererseits, sollen die Impfungen ja vor Schlimmerem bewahren.

Außerdem steht noch die Frage nach den Inhaltsstoffen an. Es gibt meines Wissens nach Impfstoffe mit vielen und mit wenigen Zusatzstoffen. Schwangeren wird der Impfstoff mit den wenigen Zusatzstoffen empfohlen. Und uns? Und bezahlt den die Krankenkasse auch? Oder kann man den privat bezahlen?



LG
I.J.

Nirak
19.10.2009, 13:25
Wenn ich die Nachrichten und andere Berichte richtig verfolgt habe, so werden sogenannte Risikogruppen angeschrieben ( chronisch Kranke etc..). Aber immer kam der direkte Hinweis danach, dass das der/die Betreffende das im Vorab unbedingt mit ihrem Arzt besprechen sollte. Ich denke, das ist die beste Lösung.
Lg
Karin

Brigitte2
19.10.2009, 13:47
Hallo,

ich lasse mich gegen alles impfen. Ich habe im Februar einen grippalen Infekt bekommen, mit dem ich mich 5 Wochen lang rumgeschlagen habe. Eine richtige Grippe möchte ich nicht bekommen. Ich habe den BK und die Chemo überlebt, da wird mich so eine Impfung bestimmt nicht umbringen.

LG

Brigitte

Susi04
19.10.2009, 14:53
Ich gehöre gleich 2 sogenannten Risikogruppen an, chronisch krank und Krankenschwester.

Was ist bisher über den Impfstoff weiß, hört sich nicht besonders vertrauenserweckend an. Jetzt noch der Hammer mit dem Impfstoff 1. und zweiter Klasse.

Nach diversen Gesprächen, auch mit dem Hausarzt habe ich mich entschlossen, mich nicht impfen zu lassen.
Das ist mir alles zu unsicher und niemand kann sagen, wie heftig die Impfschäden ausfallen werden.

Das ist meine Ansicht dazu. Es steht jedem frei sich andern zu entscheiden.

Wenn sich unsere Mitarbeiter impfen lassen wollen, geht das nur über den Betriebsarzt, die Hausärzte sind außen vor.
Wie das mit den chronisch Kranken gehandhabt wird, weiß ich leider nicht.

Liebe Grüße
Susi

Zitronengras
19.10.2009, 15:17
Hallo,

genau die Frage habe ich letzte Woche meiner onkologin gestellt. Antwort: ob ich mich gegen die normale Grippe impfe oder nicht, das müsse ich selbst entscheiden. Kann ich machen, muss ich aber nicht. Wenn ich viel mit anderen zu tun habe (und das habe ich, weil ich bald mit der Wiedereingliederung anfange), könne das Sinn machen.

Von der Impfung gegen die Schweinegrippe hat sie mir abgeraten. Sie meinte, sie wäre da skeptisch wg. den möglichen NW des Impfstoffes.

Sie meinte auch, dass selbst wenn ich die Schweinegrippe bekommen sollte, sie bei mir nicht schwerer verlaufen würde als bei anderen, auch wenn die Leukos nicht so der Burner sind.

Fazit: ich werd mich gegen die normale Grippe impfen lassen, gegen die Schweinegrippe nicht.

I.J.
19.10.2009, 16:06
Hallo Iris,

danke für dein posting und den link. Das ist interessant. Vor allem der Hinweis auf die Problematik der Wirkstoffverstärker, die auf das Immunsystem Einfluß nehmen finde ich für uns interessant und bedenkenswert.


@jenjen68
Frau Merkel hat sich dagegen entschieden und läßt sich das Mittel das die "Bevölkerung" bekommt, spritzen.

LG
I.J.

Syrtaki
19.10.2009, 16:22
Hallo,

nachdem ich eigentlich bisher hauptsächlich stille Mitleserin war, möchte ich auch etwas dazu beisteuern.
Ich habe meinen Hausarzt dazu befragt, der viel mit Naturmedizin und Homöopathie behandelt - bei ihm mache ich auch eine Mistel Therapie- er hat mir von der Impfung abgeraten. Begründung:
Da ich bei meinen bisherigen Krankheiten kein Fieber entwickelt habe, wäre es für mich sogar förderlich, wenn ich Grippe bekäme, mit der Aussicht, hohes Fieber zu bekommen. Das wäre dann förderlich, weil entzündliche Prozesse mit Fieber einer degenerativen Erkrankung (Krebs) entgegensteuren. Ich glaube, ich habe in einem anderen Beitrag auch etwas darüber gelesen, dass viele Brustkrebserkrankte seit längerer Zeit kein Fieber entwickelt haben.

Trotzdem muss ich sagen, hätte ich Angst vor der Grippe, da ich bereits einige Lungenentzündungen hinter mir habe. Ich glaube, ich werde mich nur gegen die normale Grippe impfen lassen.

Liebe Grüße Beate

BarbaraO
19.10.2009, 16:33
Moin,
mich regt das alles nicht auf. Den Film hatte ich heute früh auch schon gesehen und genau so hatte ich mir die Sache auch vorgestellt.
Ich für meinen Teil habe schon genug für die notleidende Pharmaindustrie getan und werde ihr wegen meiner diversen chronischen Krankheiten auch weiterhin treu bleiben.

Die Impfung ist freiwillig. Man muss sie also nicht über sich ergehen lassen, wenn man das nicht möchte.
Also werde ich es schön bleiben lassen.

Jeder muss das selbst für sich betrachten, ob eine Impfung wirklich angesagt ist oder nicht.
Ich bin nicht mehr berufstätig und benutze nur höchst selten öffentliche Verhehrsmittel. Bei meiner Hausärztin setze ich mich nicht ins Wartezimmer und meide auch sonst Menschenansammlungen.
Die Möglichkeit einer Ansteckung ist daher relativ klein.

Ich meine, dass sich nur ernsthaft Gedanken machen muss, wer mit vielen Menschen in Berührung kommt.

Uns allen eine eiserne Gesundheit wünschende Grüße

mischmisch
19.10.2009, 16:46
Hallo,

ich habe mich erst kürzlich, wie seit 4 Jahren schon, gegen die "normale" Grippe impfen lassen, wie immer ohne Nebenwirkungen.
Die quecksilberhaltige Schweinegrippeimpfung - nein danke, ohne mich!
Vor 4 Jahren hätte ich sofort - wenn möglich - an einer BK-Studie teilgenommen, aber das was hier gemacht wird hat schon mehr als nur "ein G`schmäckle".

Gruss
Rosita

Annedore
19.10.2009, 16:56
Hallo an Alle,

man sollte bei diesem Thema mit berücksichtigen, dass es sich um eine aktive Impfung handelt (man wird mit dem abgeschwächten Erreger geimpft). Die Wahrscheinlichkeit, eine leichte bis schwere Grippe als Reaktion zu entwickeln, ist sehr hoch, besonders bei Menschen mit schwachem Immunsystem.

Außerdem sollte man seinen gesunden Menschenverstand gebrauchen und sich die Frage stellen: wer profitiert davon (finanziell gesehen)? Und diese, die davon profitieren haben sicher auch die Macht, über Pressemitteilungen u.s.w. das Volk in leichte Panik zu versetzen, um sie zur Impfung zu treiben.

Für einige Berufsgruppen scheint mir die Impfung sinnvoll zu sein, was ich machen werde könnt Ihr Euch sicher denken!

Viele Grüße
Annedore

PetraK
19.10.2009, 16:59
Hallo Barbara,

damit es keine Missverständnisse gibt: Ich lass mich auch nicht impfen, hauptsächlich wegen der mangelnden Erforschung eventueller Neben- oder Langzeitimpfungen.
Natürlich sind deine Argumente Barbara, nicht berufstätig usw. völlig richtig, aber vielen schlimmeren Ansteckungsquellen kann man nicht entgehen: du gehst doch sicher auch einkaufen, die Griffe der Einkaufswagen sind tierisch besiedelt und auch wenn du nicht bei deiner Ärztin ins Wartezimmer gehst, dort sind weniger Bazillen, als an den diversen Türgriffen der Praxis (oder schlimmstenfalls an den Helferinnen).
Ich denke, man sollte sich halt so oft es geht die Hände waschen oder jetzt doch mal einen Spender mit Händedesinfektionsmittel ins Badezimmer stellen.

Übrigens hab ich schon öfter auf Bildern deine süßen Mitbewohner bewundert (ich meine jetzt nicht Herrn O.), ich hab selbst so ein Felltier zuhause, wollen wir doch mal hoffen, dass nach Vogel- und Schweine- nicht irgendwann eine Katzengrippe kommt.........

Liebe Grüße aus Hamburg nach Hamburg

Petra

kelly853
19.10.2009, 17:13
hallo ihr,ich lasse mich nicht gegen die schweinegrippe impfen,hab auch angst wegen den nebenwirkungen.ich hab auch bronchialasthma ist auch chronisch.ich lebe soweiter wie bishehr.lg an alle kelly:winke:

BarbaraO
19.10.2009, 18:09
Hallo Petra,
die Ansteckungsquellen sind mir natürlich auch bewusst und ich weiß auch, dass man nicht allem entgehen kann.
Ich habe mal einen Film gesehen, in dem Erkältungsviren sichtbar gemacht wurden. Danach war ich ganz schön fertig.
Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr bei mir sicher geringer als bei berufstätigen Nichtautofahrern.
Händewaschen ist natürlich erste Pflicht. Das mache ich schon gewohnheitsmäßig und ich berühre auch außerhalb wenig mit den Händen.
Es ist ja so, dass jeder das selbst entscheiden muss, was er tun will.
Ich halte es für sehr wichtig, jetzt gesund zu leben, ausreichend zu schlafen, viel an die frische Luft zu gehen und vitaminreich zu essen.
http://img15.imageshack.us/img15/3295/trkei2009002.jpg (http://img15.imageshack.us/i/trkei2009002.jpg/)

Mein Werner (oben) hat gerade seinen Schnupfen auskuriert.:)

Gesunde Grüße

akire52de
19.10.2009, 18:37
Gerade vorhin habe ich im Radio (beim Autofahren) einen Bericht gehört.
Es wurde gesagt, dass der Impfstoff eine viel zu kurze Testphase hatte und das mit sage und schreibe nur 380 Probanden.
Ich frage mich auch noch, wie will die Pharma-Industrie in der kurzen Zeit wissen, ob sich der Impfstoff mit all den Medis verträgt, die wir und alle anderen nehmen müssen!!

Ich habe mich gegen die Virusgrippe impfen lassen und bin mit meiner Hausärztin überein gekommen, dass ich mich gegen Schw.-Grippe nicht impfen lasse. Sie meinte auch, es wären sehr viele Patienten, die diese Impfung ablehnen.

I.J.
19.10.2009, 19:00
Hier noch ein link den ich interessant finde.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,655762,00.html
LG
I.J.

Rehfrau
19.10.2009, 23:06
Hallo zusammen,

nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu;)
Habe mich auch "nur" gegen die normale Grippe impfen lassen und das zum ersten mal für mich. Habe beruflich allerdings auch mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun. Die Schweinegrippe-Impfung ist mit auch noch zu unsicher, sagt mir mein Bauchgefühl:shy: und darauf verlasse ich mich gerne.

Liebe Grüße an alle!

Pelle
20.10.2009, 00:36
Hallo, ich bin eine Frau von 71 Jahren, hatte vor 15 Jahren Brustkrebs ohne Chemo, werde mich nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen, nur die normale Impfung gegen Grippe wie jedes Jahr. Habe auch Angst vor den Nebenwirkungen, es ist m.E. noch nicht genug erforscht.
L.G. Pelle. So hieß übrigens mein lieber verstorbener Collirüde.

Nullarbor
20.10.2009, 12:34
Hallo Ihr Lieben

Ich bin vor 3 Wochen gegen die Schweinegrippe geimpft worden:D:D:D, eine einmalige Impfung ist ausreichend und es enthält keine Adjuvantien!

In Australien war das Mittel, das in Australien entwickelt und hergestellt wird, schon letzten Monat erhältlich.

Hier ein Artikel den ich im Spiegel gefunden habe:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648865,00.html

Auf der südlichen Halbkugel geht die Grippesaison ihrem Ende entgegen. Anfangs wurde jeder mit Schweinegrippe isoliert, Schiffe durften den Hafen nicht anlaufen, Schulen wurden geschlossen usw. Später hat man es aufgegeben und auch nicht mehr nach H1N1 getestet, genaue Daten sind also nicht bekannt. Diese Grippe hat sich sehr schnell verbreitet, bedingt durch berufliche und touristische Reisen, bis in die kleinsten Ansiedlungen. Die Grippe selber schein harmlos zu verlaufen, das Problem sind die Komplikationen, hauptsächlich der Atmungsorgane. Krankenhäuser und Intensivstationen waren zeitweise überfüllt. Anfangs wurde über Todesfälle berichtet, später nicht mehr, es scheint nicht mehr zu sein als bei einer normalen Grippe. Das Medikament Tamiflu, das auch hier erhältlich war, war in einigen Fällen bereits wirkungslos geworden.

Hier wird sehr empfohlen sich impfen zu lassen, da man damit rechnet, daß diese Grippe sich in den kommenden Monaten in der nördlichen Halbkugel ausbreiten und evtl. verändern wird, so daß der Virus später, in unserem Herbst und Winter, in anderer Form zu uns zurück kommen könnte, wir dann aber leichter damit fertig werden würden.

Kinder unter 10 Jahren werden z.Zt. noch nicht geimpft, ein Impfstoff für Kinder sollte aber in den nächsten Wochen erhältlich sein. Man darf sich nicht impfen lassen wenn man allergisch gegen Eier ist.

Wir, mein Mann und ich, haben uns impfen lassen da wir nächste Woche in Urlaub fliegen und ein paar Wochen auf einem Schiff verbringen werden. Aber auch sonst hätten wir uns impfen lassen, wie fast alle unsere Bekannten.

So weit zu diesem Thema, das ja in Deutschland hohe Wellen zu schlagen scheint!!!!:confused::confused::confused:

Liebe Grüsse vom anderen Ende der Erde,
Nullarbor

I.J.
20.10.2009, 12:54
Hallo nach Australien° :),

leider ist bei uns der Impfstoff, den "die Bevölkerung" bekommen soll mit Adjuvantien verstetzt, die wiederum als Immunverstärker dienen und Autoimmunkrankheiten auslösen könnten, bzw. Krebszellen zum Wachstum anstacheln.
Diese Tatsache macht mir etwas Sorge. In den USA sind diese Adjuvantien verboten soviel ich weiß...

LG
I.J.

Rudolf
20.10.2009, 13:35
Hallo,
gerade habe ich an anderer Stelle geschrieben:
"Übrigens habe ich mich noch nie gegen Grippe impfen lassen! Als vor 40 Jahren der 1. Grippeimpfstoff auf den Markt kam, haben sich einige der damaligen Kollegen impfen lassen. Folge: die Ungeimpften mußten in den Folgetagen die Arbeit der Geimpften miterledigen.
Das war mein Schlüsselerlebnis."
Wirksam, dauerhaft, lebenslänglich.
Womit ich niemandem die Impfung ausreden will.
Rudolf

I.J.
20.10.2009, 14:05
Oink! ;)

Jogilein
20.10.2009, 14:08
Hallo ihr Lieben,
ich hatte mich vor einigen Jahren gegen die normale Grippe impfen lassen. Ist mir leider nicht so gut bekommen. Seitdem habe ich viel öfter Erkältungen u. auch Grippe gehabt.:(
Gegen die Schweinegrippe lasse ich mich nicht impfen, da meiner Meinung nach der Impfstoff nicht ausreichend genug getestet wurde. Auch über mögliche Nebenwirkungen ist bisher nichts bekannt. Im TV, u. auch im Radio wurde auch schon abgeraten. Auch meinem krebskranken Mann habe ich abgeraten. Er ist sowieso nicht versessen auf die Impfung.
Jeder kann/muss dies für sich entscheiden. LG Jogilein.:winke:

mischmisch
20.10.2009, 18:53
Hallo Jogilein,

wie kannst du denn sicher sein, dass die Grippeimpfung "schuld" daran ist, dass du anschliesssend öfter erkältet warst?
Das wärst du ohne diese Impfung vielleicht ja auch gewesen?
In einem anderen Forum meinte eine Userin, ihre Mutter wäre innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung an eben dieser gestorben. Punkt!!
Wer stellt das fest?

Rosita

Birgit64
20.10.2009, 19:42
wie kannst du denn sicher sein, dass die Grippeimpfung "schuld" daran ist, dass du anschliesssend öfter erkältet warst?

Diese Frage kam mir auch. Umgekehrt könnte ich sagen, dass die Grippeimpfungen (seit 2002) dazu beigetragen haben, dass ich 7 Jahre Ruhe vor Erkältungen hatte.

Fakt ist aber, dass Erkältungen bzw. grippale Infekte und Grippe haben nichts miteinander zu tun haben. Grippe (Influenza) wird von Influenzaviren ausglöst und Erkältungen(grippale Infekte von Rhinoviren und anderen Erkältungsviren.

Freundliche Grüsse

leo37
21.10.2009, 00:46
hallo,

hier zum thema ein interessanter link:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,655764,00.html#ref=rss

liebe grüße
leo

Ilse Racek
21.10.2009, 09:14
@Hallo Ihr Lieben :winke:

seit Jahren wird in allen Medienbereichen kommuniziert, dass Erkältung und Grippe " zwei Paar Schuh' " sind ;)
Und Birgit hat das nochmal ganz deutlich auf den Punkt gebracht :knuddel:

Gleichwohl ist wohl ebenso Fakt, dass ein geschwächtes Immunsystem (durch verschiedenste Einflüsse) leider nicht zuverlässig berechenbar ist.

Vor zwei Tagen wurde in einer aktuellen Sendung im TV einmal mehr zur Diskussion gestellt, ob nicht Risikogruppen (sehr Junge, sehr Alte und Immungeschwächte beispielsweise durch Chemo) - sich im Gegensatz zu den "üblichen Empfehlungen" NICHT impfen lassen sollen ....

..... diese Diskussion hat sicher nicht nur mich recht ratlos hinterlassen :confused:


Liebe Grüße und alles Gute

:winke: :winke: :winke:

Nullarbor
21.10.2009, 10:02
Hallo Ihr Lieben
Liebe Ilse

Vor einigen Jahren, das war noch vor meiner BK Kariere, hatte ich eine Grippe, die mich fast umgebracht hätte:weinen:. Danach habe ich über ein Jahr gebraucht um wieder richtig auf die Beine zu kommen. Seit dem habe ich geschädigte Bronchien, ob ich das vorher schon hatte? Wer weiß? Im Jahr darauf habe ich mich das erste Mal in meinem Leben gegen Grippe und Lungenentzündung impfen lassen. Sehr gegen meine frühere Überzeugung! Genau wie ich heute ganz brav meine Tabletten nehme.:cool2: Hätte ich mir vor ein paar Jahren auch nicht vorstellen können. Man lernt eben!

Ich lasse mich nun regelmäßig gegen Grippe impfen, und wie ich schon geschrieben habe, hatte ich vor 3 Wochen meine H1N1 Impfung.

Ganz herzliche Grüsse :winke::winke::winke:
Nullarbor

BirgitL
21.10.2009, 10:37
Hallo all' ihr Lieben,

interessante Beiträge sind hier zu lesen..........

........ich habe mir nach Rücksprache mit meinem HA die übliche Grippeimpfung, wie jedes Jahr, schon geben lassen.
Gegen die Schweinegrippe werde ich mich nicht impfen lassen, da ich, genau wie er der meinung bin, dass hier ein "Schnellschuß" gestartet wird - ohne zu wissen, was dieser uns allen bringt......

... man bedenke, wie lange Zeit, gerade in deutschen Landen vergeht, bis ein Wirkstoff - sei er noch so vielversprechend - seine Zulassung bekommt, an die Allgemeinheit weitergegeben werden zu dürfen...........

lieben Gruß an alle
Birgit:winke:

BarbaraO
21.10.2009, 16:24
Hallo Altmann,
im Beitrag 30 schrieb mischmisch etwas ähnliches wie Schnuckel gerade.

Dein letzter Satz Ich lasse mich nicht impfen!
hätte genügt. Der Rest sind unbewiesene Behauptungen.
Ich verstehe ja, dass Du wütend bist aber dass Deine Mutter tatsächlich an der Impfung gestorben ist, kannsr Du nur ahnen und nicht bweisen.

Gruß

Jessi29
21.10.2009, 20:14
Meine Chemo ist nun acht Wochen her. Nach Rücksprache mit dem Onkologen werde ich mich nun gegen Grippe impfen lassen. Nach seiner Aussage ist im Moment jede Impfung auch gleichzeitig eine Stärkung für das Immunsystem.

Gegen Schweinegrippe werde ich mich aber nicht impfen lassen. Ich halte das für Panikmache... Aber jeder wie er meint...

I.J.
21.10.2009, 21:55
Hallo Jessi @all

[...]Nach seiner Aussage ist im Moment jede Impfung auch gleichzeitig eine Stärkung für das Immunsystem. [...]

Das finde ich interessant. ich hatte es bisher so verstanden, dass durch die Impfung das Immunsystem so angekurbelt wird, dass es für uns von Nachteil ist.:huh::huh::huh: ...

Kann jemand von Euch etwas zur Klärung dieses Sachverhaltes beisteuern?

LG
I.J.

Jogilein
22.10.2009, 13:34
Hallo Misch Misch,
hallo Birgit 64,
ich hatte vor einigen Jahren kurz nach der Impfung gegen Grippe die echte Grippe. Meinem Mann u. meiner Schwiegermutter ging es auch so. Deshalb sehe ich da den Zusammenhang. 100% sicher bin ich mir auch nicht, aber der Verdacht liegt schon nahe. Wer sich gegen Grippe o. Schweinegrippe impfen lassen möchte okay. Wir möchten es nicht.
LG Jogilein:winke:

Susi04
22.10.2009, 14:20
Ich für meinen Teil habe schon genug für die notleidende Pharmaindustrie getan und werde ihr wegen meiner diversen chronischen Krankheiten auch weiterhin treu bleiben.

Ich greife noch mal Barbaras Spruch von weiter vorne auf, auch wenn es nicht ganz zum Thema paßt

Am Montag habe ich einen Beitrag der Sendung "Fakt" gesehen.
Dort wurde eine Salbe (den Namen habe ich vergessen) vorgestellt, die frei von Cortison und fast ohne Nebenwirkungen außerorentlich gut gegen Neurodermitis hilft.
Das ist klinisch bewiesen, die Versuchspersonen und die Hautärzte, die daran beteiligt waren, sind begeistert.

Aber, jetzt kommts, für die Pharmaindustrie ist diese Salbe der "Super Gau" mit der größten anzunehmenden Nebenwirkung überhaupt.:mad:
http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,0e3vjlffhxxdf3s3~cm.asp
Die Herstellung ist spottbillig, die Salbe wäre es auch.
Deshalb findet der Entwickler des Präparats keinen Hersteller.
Die Betroffenen leiden und die Pharmaindustrie vertreibt ihre teuren aber lange nicht so wirksamen Präparate. Lamentieren dann mit nicht ausreichend getestet und so.:mad:
Aber beim Grippemittel, an dem sie sich eine goldene Nase verdienen, scherrt das niemanden.

Die meisten von uns kennen die Summen, die die Krankenkasse für unsere Therapien bezahlen musste.
Niemand kann mir erzählen, dass diese Preise gerechtfertigt waren.

Das musste ich mal loswerden!

Immer noch ärgerliche Grüße
Susi, deren Tochter auch Neurodermitis hat.

Birgit64
22.10.2009, 17:27
ich hatte vor einigen Jahren kurz nach der Impfung gegen Grippe die echte Grippe.
Mein Posting bezog sich auf den Zusammenhang zwischen Erkältungen und Grippeschutzimpfungen, den du im selben Kontext gebracht hast wie die Grippeerkrankung und die Grippeschutzimpfung.
Zwischen Erkältungen oder grippalen Infekten und Grippeschutzimpfungen gibt es aber keinen Zusammenhang.

Und natürlich bleibt es jedem unbenommen, sich pro oder kontra Grippeschutzimpfungen / Schweinegrippen-Impfung zu entscheiden.
Ich lasse mich jährlich gegen die normale Grippe impfen. Eine Impfung gegen Schweinegrippe halte ich aber für übertrieben. Ich denke da ist viel Panikmache dabei. Den Beitrag auf Arte neulich fand ich in der Hinsicht schon recht überzeugend.

Freundliche Grüsse

Nati58
22.10.2009, 18:10
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte kurz meinen Senf auch noch dazu geben.

Ich lass mir seit mindestens 15 Jahren die Grippeschutzimpfung verpassen und habe seit dieser Zeit nie eine Grippe gehabt,
eine Erkältung selten.

Meine Mutter mit 75 Jahren lässt sich nie gegen Grippe impfen und hatte dieses Jahr eine Grippe und brauchte 5 Monate um sich davon zu erholen.

Ich bin z.Z. noch in Chemo,
werde aber sowie es möglich ist mir wieder die Grippeschutzimpfung geben lassen.

Bei der Schweinegrippeimpfung hatte ich ein ungutes Gefühl , das hat sich ja nun bestätigt, lt. dem Beitrag.
Ich halte das auch für übertrieben.

Es muß halt jeder selbst entscheiden, wer sich was, oder nicht,impfen lässt.

@ Susi, ich habe den Beitrag auch am Montag gesehen,echt der Hammer!

Liebe Grüße

von Renate!

Jessi29
22.10.2009, 19:57
So, jetzt hat mich das doch ganz schön veunsichert und ich habe noch mal meinen Onkologen gefragt. Dieser sagt: " Eime Inpfung stimuliert eher das Immunsystem." Aber viele ärzte viele Meinungen :undecided
Fazit: Ich lasse mich also gegen Grippe impfen.
Fahre in zwei Wochen auf Kur. Hab keine Lust, dass es mich da evtl. die Grippe erwischt...

BarbaraO
23.10.2009, 04:25
Moin,
nun wurde so viel für und wider geschrieben und ich muss trotzdem noch einen Gedanken loswerden, der sicherlich nicht spekulativ und emotionsgeladen ist. Es ist ledigleich so ein Gedanke.....
Täglich hören wir mehrfach, dass die Zahl der an Schweinegrippe erkrankten in Deutschland gestiegen ist.
Wir durften auch hören, dass bereits 2 Menschen daran gestorben sind.
Was mir dabei fehlt, ist der Vergleich zur "normalen Grippe", denn bei einer großen Anzahl Erkrankter gibt es da auch Tote und daher erscheint mir die Anzahl "normal" und nicht erhöht gefährlich, dass eine ganze Nation in Aufruhr und Angst versetzt werden muss.
Mich stört, dass das bisher in den Medien noch niemand in Relation gesetzt hat.
So bleibt am Schluss weiterhin die Frage: Ist die Schweinegrippe in einem Land mit gutem Ernährungsstand und guter medikamentöser Versorgung tatsächlich so gefährlich, wie dargestellt?
Ich hole mir meine normale Grippeimpfung ab das genügt mir dann auch.
Wo die Pharmakonzerne mit ihren aufbereiteten Impfungen bleiben, ist mir egal.;)

Liebe Grüße

Ilse Racek
23.10.2009, 09:15
Liebe Barbara :winke:

Der "Tenor" der Sendung "Illner" bestätigt Deine Auffassung.

Zumindest habe ich das Ergebnis der Debatte selbst so interpretiert....


Lieben Gruß :winke: :winke:

Elik
23.10.2009, 11:00
Guten Morgen allerseits,

ohne „Illner“ gesehen zu haben, habe ich die öffentliche Diskussion bisher so verstanden, daß die Schweinegrippe-Impfung nicht deshalb empfohlen wird, weil die Krankheit jetzt schon so gefährlich ist, sondern weil die Erreger, v.a. wenn sie auch auf die Viren der „normalen“ Grippe treffen, zu einer weitaus gefährlicheren Variante mutieren könnten: Je mehr Menschen gegen beide Grippearten geimpft sind, desto weniger Erkrankte, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, daß es zu so einer gefährlichen Mutation kommen kann.

Ich laß mich im übrigen weder gegen die einfache Grippe noch gegen die Schweinegrippe impfen, fahre aber auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln und habe keinen Publikumsverkehr. Mein Mann wird wohl die normale Grippe-Impfung machen lassen. Bin gespannt, ob er dann wieder das folgende Wochenende mit Grippesymptomen im Bett verbringt wie in vielen vorherigen Jahren.

Liebe Grüße

Elik

Nullarbor
23.10.2009, 11:17
Hallo Ihr Lieben,
wenn Ihr mal zurück geht, am 20.10 um 11.34 hatte ich über unsere Erfahrungen in Australien mit der Schweinegrippe geschrieben. Auf der südlichen Halbkugel ist der Winter, und damit die Grippesaison, vorbei. Natürlich war der Impfstoff noch nicht erhältlich, es wurde aber Tamilfu gegeben, meiner Meinung nach viel zu großzügig. Die Viren fangen an resistent zu werden, außerdem wird im asiatischen Raum von unangenehmen Nebenwirkungen berichtet.

Bei uns sind nicht mehr Leute an H1N1 gestorben als an üblichen Grippen. Aber normaler Weise sterben an Grippe hauptsächlich alte Leute und Leute mit chronischen Krankheiten. Bei H1N1 sind Kinder und Jugendliche und junge Leute gestorben, die völlig gesund waren.
Nach der ersten Hysterie, die ja weltweit war, und einer Anhäufung der Fälle, hat man es aufgegeben zu testen, und jeden Fall wie eine normale Grippe gehandhabt. Zeitweise wurden auch Masken in den Arztpraxen ausgegeben, und viele Leute trugen sie wenn sie einkaufen gingen. Bald wurde festgestellt daß die meisten Masken nutzlos sind, nur spezielle Masken schützen vor der Ansteckung.

Mein Mann und ich sind von der Grippe verschont geblieben, aber viele unserer Freunde und Bekannten sind im Krankenhaus und sogar auf der Intensivstation gelandet und waren sehr krank. Die größte Gefahr sind die Komplikationen der Atemwege, das waren die meisten Todesursachen. Auch nach der „Genesung“ dauert es lange um wieder auf die Beine zu kommen, der Husten und die Atemnot sind unglaublich!

Wie schon geschrieben; ich habe mich impfen lassen, Grippeimpfung letzten März und H1N1 vor gut 3 Wochen, da ich mit meinem Bronchienproblem kein Risiko eingehen darf.

Wir hatte hier ausgezeichnete Informationen, auch über den Impfstoff, der in Australien entwickelt und hergestellt wurde. Hier läßt sich fast jeder impfen.

So viel vom anderen Ende der Welt.
Liebe Grüsse
Nullarbor :winke:

Ilse Racek
23.10.2009, 13:58
@Nullabor :winke:

vielen Dank für Deinen Bericht vom anderen Ende der Welt :knuddel:

Ich finde es immer sehr lehrreich, nachvollziehbare Erfahrungsberichte zu bekommen.


Hier wird in der Hauptsache darüber "verhandelt", ob nicht gerade die bekannten Risikogruppen wie kleine Kinder, Alte, Chronisch Kranke etc. am ehesten beänstigend auf den SchweineGrippe-Impfstoff regaieren......

Das Vertrackte daran ist ja, dass offenbar gerade d i e Menschen, die sich "eigentlich" dringend impfen lassen sollten, auf die neuen Impfstoffe unberechenbar reagieren :shy:


Lieben Gruß :winke: :winke: :winke:
und alles Gute

I.J.
23.10.2009, 14:20
Hier wird in der Hauptsache darüber "verhandelt", ob nicht gerade die bekannten Risikogruppen wie kleine Kinder, Alte, Chronisch Kranke etc. am ehesten beänstigend auf den SchweineGrippe-Impfstoff regaieren......


Genau! ;)

Danke für Deinen Bericht vom anderen Ende der Welt, Nullarbor.

Aber wir hier in Deutschland haben ja im Gegensatz zu Australien und den USA die berühmtberüchtigten Adjuvantien im Impfstoff, die eventuell problematisch für uns sein könnten. Deswegen die Verunsicherung... :shy::shy::shy:

LG
I.J.

Kira47
23.10.2009, 15:34
Hallöchen an alle, ich liebe Tiere :rolleyes: aber nicht unbedingt die Krankheiten die nach Ihnen benannt werden. Ich selbst mache seit 2007 wieder eine Misteltherapie und nehme sobald ich ein Kribbeln im Hals oder irgendwelche gippalen Erscheinungen bemerke noch Wobenzyme dazu. Ich glaube auch das ich dadurch genug geschützt bin. Außerdem ist natürlich Händewaschen und vielleicht ein paar Desinfektionstüchlein in der Tasche angeraten. Ich vermeide Türklinken usw. mit der Hand zu berühren wenn ich unterwegs bin. Die kältere Jahreszeit kommt einem dann zugute (Handschuhe). 1998 habe ich auch beides gemacht und seitdem keine Erkältung oder Grippe bekommen obwohl ich auch oft unter vielen Menschen bin.
Ich finde es eine Unverfrorenheit überhaupt den Gedanken an zwei unterschiedliche Impfstoffe zu verschwenden geschweige denn die Menschen in Klassen zu unterteilen (wertvoll oder Versuchskanninchen?). Die Kranken und Ärmeren in unserer Gesellschaft müssen sowieso ganz anders um den Lebensunterhalt und die ärztliche Versorgung kämpfen als noch vor ein paar Jahren. Ich für meinen Teil spiele da auf keinen Fall mit, habe schon genug Nebenwirkungen von meinen Medikamenten und will nicht testen ob man noch mehr verkraften kann. Allen einen schönen Tag und ruhig Blut.

gabi lehmann
24.10.2009, 10:10
Hallo ihr Lieben,

ich möchte jetzt mal was zum Thema Grippeimpfung in den Raum schmeißen was mir kürzlich eine Krankenschwester erzählt hat.
Die aktuelle Grippeimpfung die ich in diesem Jahr bekommen würde ,würde ihre volle Wirksamkeit erst im nächsten Jahr entfalten.Da sind die Viren dann aber schon wieder verändert so das die Wirksamkeit nicht mehr voll gegeben ist.So setzt sich das dann jedes Jahr fort.
Deshalb ist wohl auch unter Ärzten und Schwestern diese Imfung nicht so beliebt.Zumindestens bei bei sich selbst nicht.

Persönlich denke ich ,wird es bei der Schweinegrippe nicht anderst sein.

I.J.
24.10.2009, 14:03
Ich habe gerade einen interessanten Artikel gelesen, wie man sein Immunsystem stärken kann. OINK. ;););)

http://www.damninteresting.com/you-can-pick-your-doctor-and-you-can-pick-your-nose

Birgit64
24.10.2009, 17:56
Super, wenn ich gewusst hätte, dass das so einfach ist...

Ungläubige Grüsse

Blauerschmetterling
24.10.2009, 18:53
Hallo ihr Lieben,

ich lasse mich auch nicht gegen Schweinegrippe impfen, obwohl ich als "Grüne Dame" mit der Patientenbetreuung in unserer UNi-Klinik unterwegs bin. Aus unserer Gruppe ist auch keiner bereit, sich von den Nebenwirkungen überraschen zu lassen. Meine Schutzimpfung gegen die Wintergrippe habe ich schon, das muss reichen.

Mich werfen schon die Nebenwirkungen der Polio-Impfe um. Schüttelfrost, hohes Fieber und starke Schmerzen in den Beinen. Wie dann die Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung ist, möchte ich mir gar nicht erst vorstellen.

Ich gehe davon aus, dass die Pharmaindustrie diese Grippe hochspielt, um den Impfstoff loszuwerden, der für viel Geld entwickelt wurde. Die Menschen nehmen immer mehr Abstand davon.

Liebe Grüße
Anneli

Heike1
27.10.2009, 19:33
Hallo ihr Lieben,

habe heute ein Schreiben aus meiner Onkologischen Praxis bekommen. Dort werden KEINE Impfungen gegen die Schweinegrippe vorgenommen.

Denke, da wir ja zu dem Kreis der "chronisch Kranken" gehören und bei vielen Patienten das Immunsystem im ARGEN ist, wird das schon seinen berechtigten Hintergrund haben wenn diese Aktion dort in der Schwerpunktpraxis nicht gestartet wird. Eine normale Grippeschutzimpfung wird allerdings empfholen.

Meine Entscheidung ist damit gefallen.

LG Heike1:winke:

I.J.
29.10.2009, 13:58
http://www.krebsinformationsdienst.de/Aktuelles/2009/news43.php

Birgit64
29.10.2009, 19:57
Zum Anklicken:

http://www.krebsinformationsdienst.de/Aktuelles/2009/news43.php

Wurmi
30.10.2009, 21:45
Hallo Ihr lieben!

Ich "habe es heute getan" :-),

mir blieb keine andere wirkliche Wahl, da ich ja am Mittwoch in der Chirurgie war und mir gesagt wurde, dass ich wirkliche Probleme mit jeder Art von Grippe zu erwarten hætte nach meiner Milz-OP in der uebernæchsten Woche. Da habe ich heute meinen Pieks bekommen, der an sich vøllig schmerzfrei war, war ich doch wirklich ueberrascht drueber! Und ja, es gab gleich ein paar teilweise lustigen Nebenwirkungen, nach ca. 30 Sekunden habe ich etwas in meinem Mund geschmeckt für ein paar Minuten und dann war es wieder normal und dann wurde mir schwindelig und ich habe mich hingesetzt. Nach den vorgeschriebenen 20 Minuten Wartezeit bin ich dann losgestiefelt und ich hatte fuer ca. 1 Stunde das Gefuehl ich waere ein kleines wenig angetrunken, war kein unangenehmes Gefühl :-), hihi. Dann ca. 3 Std. spæter wurde mir warm und das hielt ca. 1 Std. an und nun faengt es an, dass ich die Einstichsstelle merke, aber nicht schlimm. Das war eine Aufsummierung meiner bisherigen Nebenwirkungen.
Am Montag wird meine Tochter (3 Jahre) geimpft und sobald es geht mein Mann auch. Hier oben in Norwegen sterben die Menschen vergleichsweise oft! Wer sich die Zahlen ansieht,.... . Wir sind hier nur ca. 4,5 Millionen Menschen, aber schon so viele, die an der Schweinegrippe gestorben sind,.... .
Damit mir in den næchsten 2 Wochen nichts passiert habe ich auch eine Packung Tamiflu bekommen.
Werde Euch weiter auf dem Laufenden halten, wie es mir geht!

Liebe Gruesse aus dem kalten Norden,
Wurmi

Trine55
03.11.2009, 12:49
Hallo ihr Lieben alle,
ich danke Euch für die Beiträge und ziehe nun auch meine Schlüsse daraus. Es ist also besser, auf die Impfung zu verzichten wegen der vielen Risiken. Leider herrscht eine große Unsicherheit. Aber Eure Informationen waren für mich sehr hilfreich.
LG Christine

Sunni
03.11.2009, 16:36
Hallo,

ich habe gestern gelesen, dass der Impfstoff in der Schweiz nur für 18 bis 60jährige Gesunde zugelassen ist. Wenn man nun überlegt, dass bei uns Kranke, Kinder und Risikogruppen zuerst geimpft werden sollen und über 60jährige, für die der Impstoff in der Schweiz nicht zugelassen ist, gleich doppelt, macht mich das sehr nachdenklich.
Das hat mich darin bestärkt, mich nicht impfen zu lassen.

Liebe Grüße
Sunni

Brigitte2
04.11.2009, 15:17
Hallo,
ich werde mich morgen gegen die neue Grippe impfen lassen und zwar aus folgenden Gründen:
1. Möchte ich nicht an der Grippe erkranken.
2. Möchte ich verhindern, dass das Virus mutieren kann. Je weniger das Virus sich vermehren kann, umso weniger kann es mutieren.
3. Möchte ich die Übertragung stoppen. Je mehr Leute nicht erkranken, desto weniger kann die Krankheit übertragen werden.
4. Kann ich dann die nicht anstecken, die sich nicht impfen lassen, sei es aus Angst oder weil sie gegen Hühnereiweiss allergisch sind.
5. Weil ich eine 2jährige Enkelin habe, die nicht geimpft wird, weil sie noch nicht 3 ist. Ich möchte sie nicht anstecken.
6. Haben sich meine Kinder ohne Nebenwirkungen impfen lassen. Sie sind Anästhesisten und möchten auch während der Grippewelle ihren Dienst machen. Wer möchte schon gerne auf OPs und Notarzteinsätze verzichten, nur weil die Ärzte krank sind.
7. Ich habe mich wor ein paar Wochen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten impfen lassen. In diesem Impfstoff waren ebenfalls Adjuvantien. Die Impfung hat mir nicht geschadet.

Liebe Grüße

Brigitte

Wurmi
04.11.2009, 16:11
Hallo Brigitte,
das war eine tolle Auflistung, die kønnte ich glatt zu 90% unterschreiben, ich habe nur keine Enkelin sondern eine 3 jaehrige Tochter, die jetzt am Montag doch nicht geimpft wurde, weil sie mit einer dicken Erkæltung und Fieber seit Sonntag krank ist. Und aus diesem Grund habe ich auch keine Aerzte als Kinder :D. Aber so grundsætzlich gebe ich DIr vøllig recht.
Inzwischen ist auch meine "Quaddel" an der Einstichstelle Geschichte.

Liebe Gruesse,
Wurmi

Minimi
04.11.2009, 17:29
Huhu an alle!

Mein Mann hat Krebs und ich gehöre selbst zu einer Risikogruppe, da ich auf einer Intensivstation arbeite!
Ich habe mich heute gegen die Schweinegrippe impfen lassen und werde in 2 Wochen die normale Influenzaimpfung machen lassen.
Ich war lange sehr unschlüssig! Hab mich aber dafür entschieden, da ich nicht der Überträger für meinen Mann sein will!
Außerdem ist meine beste Freundin hochschwanger- auch sie möchte ich nicht anstecken!
Mein Mann will sich noch genauer bei seinem Doc erkundigen, wie es bei ihm ist (wg. der Therapie usw.),aber auch er will sich impfen lassen!

LG Minimi

PetraK
19.11.2009, 14:26
Hallo Ihr,

wenn hier von Nebenwirkungen geredet wird, muß man glaub ich genau unterscheiden: die meisten, die sich jetzt gerade haben impfen lassen sagen, sie hätten keine Nebenwirkungen gespürt. Die sofortigen Nebenwirkungen sind auch sehr selten (Fieber, Gliederschmerzen, im schlimmsten Fall eine spezielle Form von Schock, die aber auch bei jeder anderen Impfung auftreten kann). Ich und andere Gegner der Schweinegrippe meinen aber wohl eher die Langzeitfolgen, die noch Jahre später auftreten können, eben durch die umstrittenen Zusatzstoffe.
Was das Immunsystem betrifft, hat meine Hausärztin gesagt, ich solle mich impfen lassen, wegen der Krebserkrankung, meine Gyn meinte ich solle mich nicht impfen lassen wegen der Krebserkrankung, also völlig gegenteilige Meinungen.
Was mich auch ärgert: Meine Tochter (ungeimpft) ist zur Zeit in einer Tagesklinik in einer großen Uniklinik. Bei den Betreuern sind mehrere mit Verdacht auf Schweinegrippe zu Hause (vor 2 Wochen war deshalb eine ganze Station geschlossen). Meine Tochter ist jetzt seit 2 Tagen erkältet (nicht wirklich schlimm) und ich wollte sie testen lassen. Es gibt einen Schnelltest, der 20 Euro kostet (keine Kassenleistung), der aber nur zu 50% richtige Ergebnisse liefert und einen sehr zuverlässigen Test, der ins Labor geschickt wird und das Ergebnis kommt dann nach 2 Tagen. Leider kostet der Test rund 100 Euro (muß auch selbst bezahlt werden).

Liebe Grüße

Petra

Monika W. S.
19.11.2009, 15:13
Auch Hallo,

mein Hausarzt hat mir gestern empfohlen mich impfen zu lassen. Habe zusätzlich noch Asthma und dadurch bin ich eh in einer Risikogruppe.
Die Spritze hab ich in den Po bekommen. Ich dachte mir falls mal eine Impfreaktion auftritt und ich den Arm nicht mehr richtig bewegen kann. Bis jetzt hab ich noch keine Nebenwirkungen und hoffe das es so bleibt.

Grüße Monika

kelly853
19.11.2009, 17:56
hallo ihr lieben:D.hab mich am dienstag nun doch gegen die schweinegrippe impfen lassen,2wochen vorherr gegen die normale grippe so hatt es mein internist mir geraten.ich habs gemacht wegen mein asthma.der arm tut etwas weh u dienstag nacht hatte ich fieber aber nun geht es.lg.kelly:winke:

PetraK
19.11.2009, 18:11
Hallo Kelly, hallo Monika,

auch wenn ich hier gegen die Impfung geschrieben habe, bei Asthma ist die Impfung wirklich angebracht..........
Und die lieben Ärzte, tja, sie haben insofern recht, je mehr sich impfen lassen, desto weniger kann sich die Krankheit ausbreiten.....In der vorhin schon erwähnten großen Uniklinik gab es letzte Woche wohl von den Chefs die Anordnung, dass jeder Angestellte (eben auch die Ärzte) sich entweder impfen lassen soll, oder ständig einen Mundschutz tragen muß. Witzigerweise laufen jetzt ca. 80 % mit Mundschutz rum (soviel zum Thema: fast alle ärzte würden sich impfen lassen..)

Liebe Grüße

Petra

Übrigens zum Thema Arzthelferinnen: Ich bin selber eine und weiß, dass es viele Ärzte gibt, die ihre Helferinnen "zwingen", eine Mindestanzahl Impfungen "an den Mann zu bringen", denn es wird dem Arzt relativ gut honoriert und kostet ihn weder Zeit noch Geld noch Mühe (die Impfung machen ja eh die Helferinnen)....

I.J.
19.11.2009, 18:38
Das Problem des Schweinegrippeimpfstoffes ist ja auch, dass eine Flasche Impfmittel für 11 Impfungen reicht. Das Mittel hält sich aber nur einige Stunden, -ergo müssen 11 Patienten in relativ kurzer Zeit geimpft werden wenn kein Verlust gemacht werden soll (sowohl finanzieller wie auch Impfdosenverlust).

Vielleicht warst Du Nummer 11 , Jenjen und das Impfgut stand kurz davor sein Haltbarkeitsdatum zu überschreiten ;)

Kluge Ärzte richten deswegen ja auch Impfsprechstunden ein, in denen sie genügend Patienten sammeln, die sich auch aus freien Stücken für eine Impfung entschieden haben. Sie brauchen dann keine Gewalt anzuwenden ;)

LG
I.J.

mischmisch
19.11.2009, 18:47
Danke, I.J.,

stell mir gerade so bildlich vor, wie die Gehilfinnen sich vehement wehrende Patienten versuchen ins Labor zu zerren.

Grinsende Grüsse
Rosita

Anwi
19.11.2009, 19:16
Hallo zusammen,

möchte an dieser Stelle mal eine vage Vermutung loswerden, OHNE jedoch irgendjemanden beunruhigen zu wollen!

BK-Diagnose Herbst 2006, OP, Chemo, Bestrahlung...

Bis zum Jahreswechsel 2008/2009, also über zwei Jahre lang !!! ÜBERHAUPT keine Lymphprobleme, keine Spur von einem Lymphödem

Grippeimpfung im besagten Winter durch gutmeinenden Hausarzt, daraufhin - zumindest in einem ZEITLICHEN Zusammenhang ein massives Lymphödem plötzlich und unerwartet auftretend, nach über zwei Jahren nach OP

Ob tatsächlich ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Lymphödem besteht, ist mir nach wie vor rätselhaft

Ärztliche Meinung auf meine Nachfrage: Solch ein Zusammenhang bisher nicht bekannt

Aber andererseits denk ich mir:Warum hatte ich zwei Jahre lang keine Probleme mit dem Arm - leider der rechte - und dann plötzlich massive Zunahme des Armumfangs, schmerzendes Ziehen im Unterarm, engen unbequemen Strumpf tragen, und regelmäßig zur Lymphdrainage

nicht mehr rückgängig zu machen, da sich rasant schnell Verhärtungen bildeten und sogar die Hand stark geschwollen war!

Falls jemand ähnliche Erfahrungen nach Impfung machte, bitte mitteilen!

Vielleicht bilde ich mir aber auch einfach nur Zusammenhänge ein, wo es gar keine gibt....

Liebe Grüße
Anwi

Anwi
19.11.2009, 19:32
Hallo,

hier noch eine kurze Anmerkung zu meiner gerade eben geäußerten Vermutung (kein Wissen, sondern tatächlich nur persönliche Vermutung):

Die Impfung, normale Grippeimpfung, erfolgte selbstverständlich NICHT in den Arm der betroffenen Seite, sondern in den anderen.

Denn mir fiel mir gerade eben noch ein, dass man meinen Beitrag so deuten könnte, als sei die Impfung auf der betroffenen Seite erfolgt.

Dies war jedoch nicht der Fall, und trotzdem das massive Lymphödem.

Vielleicht aber auch nur eine "normale" Spätfolge der Lymphknotenentferung vor über zwei Jahren (10 entfernt, davon 2 befallen, bisher zum Glück kein Rezidiv und keine Metastasierung nachweisbar, wofür ich sehr dankbar bin).

Will nicht jammern, möchte nur persönliche Erfahrung mitteilen bzw. meine ganz persönliche Vermutung / meine Bedenken gegen Impfung äußern.

Viele Grüße
Anwi

ängel
19.11.2009, 21:27
Hallo,
ich wohne ja in Schweden und habe das Gefühl, hier lässt sich jeder impfen. Finde sowieso dass die Schweden sehe übergesundheitsbewusst (was für ein Wort!) sind.
Aber ich schliesse mich den Vorrednern an, ich lasse mich auch nicht impfen.
Ich kann, falls ich sie bekomme, ja wohl keinen anstecken, wenn alle geimpft sind.
Ängel

Sim36
20.11.2009, 18:53
Hallo :winke:,

ich war heute bei meinem Gyn, der auch gleichzeitig mein Onkologe ist, und hab das Thema auch angesprochen. Wäre ich nicht an BK erkrankt würde ich mir gar keine Gedanken dazu machen und von vorn herein sagen - nein, ist nicht nötig. Da ich es aber bin denkt man doch darüber nach.

Mein Gyn ist der Meinung, dass er dazu noch nicht tendiert, da noch nicht ausreichend getestet worden ist und er nicht sicher sagen kann , dass ich das mit meiner anstehenden Chemo gut vertragen werde.

Von daher ist mein Standpunkt - keine Impfung.

Vampirmanu1@AOL.com
20.11.2009, 18:59
Guten Abend.............auch mein Onkologe hat mir davon abgeraten......ich hatte Mittwoch meine dritte Chemo von 8..........liebe Grüße Manuela