Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ich habe keine kraft mehr :-(
Etna1978
18.09.2009, 08:37
Hallo, ich hätte mal eine Frage meine Mama hat 6 Zyklen Chemo hinter sich. Nach der 6 hat sie ganz Starke beschwerden in den Händen und Füßen bekommen, sie hat Krämpfe, Hauttrockheit und manchmal richtige Probleme bei Bewegungen. Sie nimmt Magnesium, Vitamin B, spezielle Cremen und leider hilft nichts. Die letzte Chemo war vor ca. 5 Wochen und die Beschwerden werden eigentlich immer schlimmer. Weiß jemand ein gutes Mittel zur Linderung?
Lg und viel Kraft für alle!!!
Christian S.
18.09.2009, 08:43
Hallo Ethna,
das was du beschreibst sind typischen Nebenwirkungen. Vorallem das mit den Händen und Füßen, das Gift ist extrem nervenschädigend und das macht sich dann in den Füßen und Händen bemerkbar und auch in der Koordination.
Orthomol immun pro ist eine Vitaminkombination speziell für Chemotherapien.
Der Rest wird die Zeit klären. Am besten ist halt immer Bewegung, etwas machen damit die Muskeln was zu tun haben.
GLG Christian
hallo ethna
meine schwester hatte auch genau die gleichen
schmerzengehabt ,ihr wurde auch gesagt das es
die nebenwirkungen von der chemo ist/sind
sie hatte dann tropfen bekommen die sie
bis zu 6 x am tag genommen hat,so hatte sie
erstmal wieder etwas ruhe,,,
alles gute
kerstin
Etna1978
21.09.2009, 11:56
Hallo! Vielen Dank für die Antworten! Welche Tropfen hat die Schwester bekommen?
Meine Mama hat auch starke Unterleibsschmerzen ich habe Angst dass nach der Chemo wieder was wächst :( weil die Bauchschmerzen wieder begonnen haben. In der Chemo hatte sie kaum welche, dann hat die Chemo gut gewirkt und jetzt hat sie die Nervennebenwirkungen und die Bauchschmerzen. Anfang November wird eine neue Computertomographie gemacht... davor habe ich solche Angst....
lg Etna
Etna1978
29.10.2009, 07:20
Hallo,
ich wollte mal fragen ob hier irgend jemand erfahrung mit einer magenwandverängung hatte??? meine mama 54 hat magenkrebs nicht operabel, die chemo zum glück gut überstanden, welche auch angeschlagen hat.... die fr. dr. meinte nur dass die magenwand verängung ihr mal probleme machen kann und wenn sie so ein völlegefühl hat usw. wird ihr einen ring in den magenausgang eingesetzt. wird sie dafür aufgemacht??? oder per gastro gemacht??? kann man danach wieder essen oder muss man da warten??? wir haben zwar am 11.11 einen terim im spital es wird wieder eine computertomographie gemacht (ich habe solche angst und hoffe so sehr das sich nichts verändert hat!!!! nach der chemo muss sie jetzt immer alle 3 monate eine neue untersuchung machen) wollte mich aber vorher informieren
ich wünsche euch allen viel viel kraft!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Etna1978
15.01.2010, 09:11
hallo ich war schon sehr lange nicht mehr auf dieser seite... meine mutter 55 ist im jänner 09 an magenkrebs mit metastasen im bauchfell erkankt... schon damals sagten die ärzte, dass wenn die chemo wirkt sie ca. ein jahr hat! natürlich will das keiner wahr haben und man kämpft und kämpft!!!
sie hatte 6 zyklen chemo je 3 wochen, die chemo hat super angeschlagen es ist alles zurückgegangen außer die magenwandverdickung die war nur zur hälfte kleiner... wir haben uns so gefreut... ich habe vor glück geweint!!! wir waren an der ostsee und haben jeden tag genossen doch nach ca. 2 monaten hat sie schmerzen bekommen...und ein monat danach als die CTM gemacht worden ist hat sich rausgestellt dass ihr tumor riesen groß ist und im ganzen magen!!! (für was haben wir die chemo durchgemacht???) sie bekam wieder eine chemo diesmal eine schwächere einmal in der woche. 3 wochen lang, dann haben sie stop gesagt denn sie wurde nur noch viel schwächer... man hat auch probiert den magen mit einem lufbalon etwas zu erweitern.... da hat nur 2 wochenlang geholfen!!!
seit 1,5 monaten liegt sie auf einer palliativ station...die sind alle hier sehr nett ich bin tag und nacht bei ihr (sie haben mir ins zimmer ein bett gestellt damit ich auch bei ihr schlafen kann)
sie ist soooo tapfer und so arm... mein herz bricht wenn ich sie sehe!!!!
sie bricht stänig (magensonde hatte sie einige male aber die speiseröhre ist so verletzt von der säure, dass es nicht mehr geht)
sie ist sooo dünn geworden nur noch haut und knochen.... sie sagte mir schon dass sie sterben will... ich bin am ende ich liebe sie so sehr!!!! sie schläft auch kaum und will kein starkes schlafmittel nehmen... ich bin schon so müde dass ich es nicht höre wenn sie mich ruft in der nacht...
jetzt hat sie noch dazu solche kärmpfe bekommen am ganzen körpfer...
sie hat wasser in der lunge im bauch in den beinen(die beine tropfen und sind schon so wund und dick wie von einer 100kg frau!!!) ständig wird literweise wasser aus dem bauch gepumpt!!!!
das schlimmste ist dass man nichts machen kann, ich kann einfach nur bei ihr sitzen und ihre hand halten!!!! mittlerweile hoffe ich nur noch dass sie nicht lange leiden muß, aber dann ist sie für immer weg :-((((( ich weiß nicht wie ich das alles schaffen werde!!! ich habe angst dass sie vor mir stirbt... aber auch angst dass ich grad kurz mal nicht im zimmer bin oder schlafe....
ahhhh ich wünsche euch allen viel viel kraft das brauchen wir alle!!!!!!!!!!!!!!
lg Anna
Berthold
15.01.2010, 11:00
Hallo Anna,
normalerweise bin ich eher derjenige, der alles versucht noch Lösungen zu finden, einer der sagt es gibt immer noch ein danach.
Aber es gibt auch mal ein Ende. Die Situation ist wie sie ist. Ein Nachdenken warum dass alles, für was es gut war, findet hier keinen Platz. Sie wird Dich sicher noch lange beschäftigen, aber Du wirst keine Antwort darauf finden. Ich denke das schlimmste daran ist, dass Beide wissen, der Weg ist bald zu Ende.
Dieses Bewusstsein ist schwer zu ertragen, noch dazu wenn man es den anderen nicht zeigen möchte. Ratschläge zu geben muss man hier einfach sein lassen. Ich hoffe für Dich und Deine Ma, dass ihr noch die Zeit habt einanders zu spüren. Halte ihr die Hand, sie ist nicht alleine und Du auch nicht.
Mein Herz ist bei Euch.
LG
Berthold
Conny2712
15.01.2010, 15:43
Liebe Anna, ich kann dich so gut verstehen. Mein Mann ist vor 10 Monaten an dieser Krankheit gestorben. Wenn man das Leiden mit ansehen muß, kommt man irgendwann
dahin, das es für den Geliebten besser ist ihn gehen zu lassen. So schwer es auch fällt. Das Leiden nur um meinentwillen zu verlängern, um ihn zu haben, nacht irgendwann keinen Sinn mehr. Man muß sie dann einfach loslassen und ihnen die Erlaubnis geben zu gehen. Es macht es für sie einfacher, als wenn wir uns klammern, so hart das auch ist. Man muß an den Menschen denken. Wir wir das wollen? Ich glaube nicht. Begleite deine Mum solange es geht. Wenn du merktst, dass es für sie unerträglich wird, lass sie gehen. Ich wünsche dir die Kraft das auszuhalten. Es wird nicht leicht. Schicke dir ein ganz großes Kraftpaket.
Drücke dich. Lg Conny
Etna1978
16.01.2010, 06:43
Ich danke Euch für die schönen Wort!!!!! Es tut gut zu wissen dass man nicht alleine ist!!!!!!!!!! Noch nie im Leben habe ich mich so gefühlt, das einzige was mir je schlimmes passiert ist, war wie ich meinem Hund einschläfern mußte und das war schon sehr gart für mich und jetzt soll meine geliebte Mutter so früh gehen??? Sie hat ihre Enckel gar nicht gesehen, nicht auf meiner Hochzeit getanzt... wir wollten noch diesen Frühling nach Fuerteventrua fahrte :weinen:
Heute hat sie Fieber bekommen, ein Ausschlag ist dazugekommen und die Beine beginnen zu Eitern... wieso muss sie so viel ertragen??? Der Arzt sagte das er nicht zur "verlängerung" macht aber ich will sie noch nicht gehen lassen.....
Heute Nacht hat mein Vater Ihre Mutter gehlot sie wohnt in einem anderen Land. Die Oma ist 83 ich hoffe sie bekommt keinem Infarkt....
Mama liegt seit gestern Mittag in so einem pallitiv Schlaf..)(wir wecken sie aber heute wieder auf). es ging nicht mehr die Krämpfe waren so groß... sie hat gesagt dass sie es nicht mehr aushaltet und sterben will :((((((((((( oh gott
LG und viel Kraft für Euch alle!!!!
Liebe Etna,
ich will sie noch nicht gehen lassen.....
versuche deine mama innerlich loszulassen. es ist so schwer ich weiss, doch ich wünsche mir von ganzem herzen, dass das meine familie tun kann, wenn ich gehe. auch ich werde nur noch palliativ behandelt und wenn ich selbst nicht mehr meine körperpflege erledigen kann oder nicht mehr selbständig aufstehen kann, gehe ich in die palliativabteilung.
mache dir nie vorwürfe, wenn deine mam sterben sollte, wenn du nicht da bist. jeder mensch ist verschieden und ich zum beispiel, möchte alleine sterben. mein hausarzt meinte nur, das sei durchaus möglich, wenn ich das möchte. habe es meinen kindern auch gesagt, damit sie sich eben nie vorwürfe machen müssen.
liebe Etna, wünsche dir viel kraft und für deine mam kein langes leiden mehr. deine mam ist nicht für immer weg, in deinem herzen wird sie immer weiterleben.
ein liebes umarm
babs :pftroest:
Conny2712
16.01.2010, 14:02
Hallo edna. hallo Babs.
zu edna: Es ist schwer, das mit anzusehen. Aber wenn sie gehen will, lass sie los. Man muß das nicht alles aushalten und wenn es zu schwer wird, muss man dass einfach tun.
Wünsche dir für die nächsten Tage viel Kraft, etwas anderes kann man nicht tun. Worte helfen auch nicht. Fühle dich umarmt. Lg Conny
zu Babs, ich bewundere dich, wie du dich mit deiner Krankheit auseinandersetzt. Mein Mann hat es leider nicht getan, was alles nur noch schwieriger für die Zurückbleibenden macht. Ich finde es gut, was du zu deinen Kindern gesagt hast. Meiner hat sich auch einfach davon gestohlen, wir haben nie darüber gesprochen. Das macht es so unendlich schwer.
Ich kann dir nicht sagen, was ich dir wünsche. Du gehst toll mit der Krankheit um. Frauen denke ich, sind da anders. Ich wünsche dir viel viel Mut. Worte können es leider nicht ausdrücken. Umarme dich unbekannter Weise. Lg Conny
Gabriele B
16.01.2010, 16:08
Hallo Anna, auch ich möchte Dir mein Mitgefühl aussprechen. Du machst jetzt eine furchtbar schlimme Zeit durch. Und da kann einem einfach niemand helfen. Wie Bonhoeffer schon sagte, das muss man einfach aushalten und durchhalten. Nun eine ganz vorsichtige Frage:"Glaubst du an Jesus Christus?" Bitte, versteh mich nicht falsch, ich möchte Dich nicht bekehren, aber mir hat mein Glaube in so schwarzen, fast hoffnungslosen Zeiten sehr geholfen. Ich habe Gott auch gefragt, warum gerade meine Mama, die eh schon so viel durchgemacht hat in ihrem Leben, diese grausame Krankheit auch noch haben muss. Darauf habe ich nie eine Antwort bekommen. Aber ich weiss, das ganze hat irgend einen Sinn, den werde ich erst später verstehen. Und was mich tröstet, ist die Gewissheit, dass ich die geliebten Menschen, die vor mir gehen müssen, ganz sicher wiedersehen werde. Ich stelle mir sogar vor, dass einen die, die schon vorausgegangen sind, abholen. Tröstlich ist auch der Gedanke, dass dann alles Leiden ein Ende hat. Wenn die Mama nur noch leiden muss und sie es nur mit ganz starken Medikamenten überhaupt aushalten kann und keine Besserung mehr in Sicht ist, dann wäre es fast ein wenig egoistisch, ihr das "Gehen" zu erschweren, wo es doch sein muss. Sie wird trotzdem bei Dir sein und sie wird es dann besser haben. Ich weiss, das tut aber unendlich weh. Ich denke ganz fest an Euch und wünsche Euch ganz viel Kraft, Gabriele
Etna1978
16.01.2010, 21:51
Hallo Ihr Lieben!!!!
Es tut so gut Eure Worte zu lesen!!!! Noch nie habe ich mich so gefühlt!!!! Mein Herz bricht wenn ich sie so sehe... ich habe euren Rat befolgt und als sie in diesem Palliativschlaf war sagte ich ihr dass ich sie über alles liebe, sie immer bei mir sein wird... dass ich stolz auf sie bin, weil sie so gekämpft hat und dass sie sich keine Sorgen machen soll... dass ich mich um alles kümmern werde und sie liebe und wenn sie nicht mehr kann, dann soll sie in ruhe gehen :(((((((((((((((((((((((((
Conny: Danke für die lieben Worte, du hast mir sehr geholfen!!!
Babs: du bist eine sehr sehr mutige Person (meine Mama hat auch nie geweint und ist mutig) ich wünsche Dir vom Herzen das Beste und habe sogar etwas Schuldgefühle dass ich das alles hier so genau geschildert habe (Krankheitsverlauf)... doch jeder Verlauf ist anders... ich bette für Dich!!!!!!
Gabriele: Dir danke ich auch für die guten Worte, ich habe immer geglaubt dass es Gott gibt doch war ich selten in der Kirche... ich war aber beim Papst auf der Beerdigung und habe ihm noch gesehen... ich habe im Moment Probleme an Gott zu glauben. Meine Mama ist so ein guter Mensch sie war immer für mich da und hat nie jemanden was gemacht eine gute bescheidene Frau... sie hat schon vor 15 Jahren einen Augentumor bekommen und jetzt muß sie so leiden???? WARUM???? Ich bin mir im klaren dass auch arme unschuldige Kinder Krebs bekommen, die auch nie was gemacht haben... ja und wo ist Gott??? Sie hat sogar selber gesagt, warum sie so leiden muß???
Ich wünsche Euch allen viel viel Kraft und alles Liebe!!!!
liebe etwa
ich habe grade meinen Vater verloren :weinen::weinen:, und ich weiß was du jetzt durchmachst, es ist so schwer zu sehen wie das leben zu ende geht. Die Gefühle kann man gar nicht beschreiben, wenn man den Menschen über alles lieb und der Verstand sagt: los lassen aber das Herzt schreit: ich darf dich nicht verlieren ich liebe dich so sehr ...
Mein Papa ist mit einem friedlichem Gesichtausdruck gegangen, obwohl er zuvor so gelitten hat, deswegen denke ich, dass DA auf der anderen Seite besser ist…
sei jetzt stark, ich wünsche viel kraft
Ich drücke dich ganz fest
traurige sandra
Etna1978
17.01.2010, 08:02
Liebe Sarina,
es tut mir sehr leid dass dein papa gegangen ist :-(((((( ich verstehe zu gut deinem schmerz :((( es ist so unfair!!!!! du hast recht mein kopf sagt für sie ist es besser zu gehen, doch mein herz zerbricht vor schmerz denn ich sehe sie dann nie wieder!!!!!!!!!!!!!!
ich hoffe für uns beide und alle anderen das wir einen weg finden werden mit dem schmerz klar zukommen und irgendwann doch uns nur noch an die schönen tage mit unseren geliebten erinnern!!!!
viel kraft!!!!!!!!!!!!!!!! ich umarme dich!!!!!
hallo etna
ich weiss auch ganz genau was du jetzt durchmachst,ich habe im
aug.08 meine schwester(47) an eierstockkr.verloren,,,
meine mutti war bis zum schluss an ihrem bett,ihre mädels haben
auch mit im zimmer abwechselnd geschlafen,,ich lag im kh.
eine stck darüber,ich hatte eine op hinter mir,ich bin soviel
wie ich konnte immer runter gegangen,aber zum schluss waren
auch diese ganz ganz dicken beine alles voll wasser,sie war doch so
dünn,,,,
meine mutti wir alle waren so fertig,ich könnte auch nicht loslassen,
heute noch nicht,,,,wenn ich das hier alles so lese bin ich nur traurig,,,
am weinen,,,,
dieser scheiss krebs macht soviel kaputt,,,
ich hatte auch magenkrebs und hatte glück und sie
musste gehen,ich höre immer noch ihre worte,
kerstin helfe mir ich will nicht sterben aber was sollte
ich denn machen,,,,es tut so weh,,,
ich hoffe das du loslassen kannst,ich nehme dich
mal im arm wenn ich darf,
liebe grüsse und ein grosses kraftpaket
schicke ich dir,
kerstin
Etna1978
17.01.2010, 19:12
Liebe Kerstin!
Ich freue mich so sehr für Dich dass Du den Krebs besigt hast!!!!!!!!!!!!!!!! Gott wenigstens eine!!!!!
Das mit Deiner Schwester ist sehr schlimm :-( ich muß da auch weinen!!!!!
Warum hatte Sie nicht auch Glück??? Warum konnten sie meine Mama nicht operieren und sie würde es auch schaffen??? Sie war immer jedes halbe Jahr alle Untersuchungen machen, Gastroskopie jedes Jahr... weil sie vor ca. 15 Jahren an einem Augentumor erkankt ist.... wir haben einmal gekämpt und jetzt wieder :((( ich bin sooo wütend!!!! So junge Leute müssen gehen... wir hatten noch soooooo viel vor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wenn ich mal eine Familie gründe, wer wird mir dan Helfen??? Mit mir sich freuen??? Was mache ich zum Muttertag am Friedhof gehen???? Ich hasssssseeeee diese Krankheit!!!
Danke für deine Worte ich bin sooooo glücklich dass du den Krebs bekämpft hast!!!! Ich drücke Dich und alles Liebe!!!!!!!!!!!!!!!
Etna (Anna)
Conny2712
02.02.2010, 19:00
Hallo Anna, die Frage stellen wir uns immer wieder. Warum????????? Die einen haben Glück, es funktioniert. Ich freue mich mit allen, denen das gelingt noch ein Stück Lebenzu haben. Ein lebenswertes Leben. Auf der anderen Seite muß man sie gehen lassen, wenn man sieht was sieh leiden, kämpfen auch für uns. Dann muß man leider loslassen, damit sie in Frieden gehen können und von ihrem Leid erlöst werden. Ich habe das alles erlebt, weiß wie schlimm das ist. Aber man muß auch an sie denken. Wollen wir, das sie weiter leiden nur für uns. Was würden wir für uns wollen. Ich weiß man braucht unendlich viel Kraft zu sagen, du kannst gehen. Es ist für sie Erlösung in einer besseren Welt, wo sie keine Schmerzen mehr haben. Ich denke, das sie über uns wachen und immer noch bei uns sind, wenn auch nicht körperlich. Man kann es glauben oder nicht. Ich habe diese Erfahrung aber gemacht und weiß, er wacht über mich und nicht nicht für immer fort. Irgendwann werden wir uns wiedersehen. Ich wünsche dir weiterhin sehr viel Kraft, die brauchst du in diesen nicht einfachen Tagen. Lg Conny
Etna1978
05.04.2010, 11:32
Meine Mama ist am 20 Jänner gestorben... sie hatte vor einem Jahr die Diagnose Magenkrebs bekommen am Anfang hat es geheißen der Magen kommt raus... dann waren Metastasen im Bauchfell... wir haben soooooo gekämpft... jeder Tag war ein neuer Kampf!!! Ein halbes Jahr Chemo mit so vielen Tagen im Spital... nach der Chemo dann endlich eine positive Nachricht... der Krebs ist zurückgegangen!!!! Gott waren wir froh!!!!!!! Wir sind ans Meer gefahren Mama hat wieder begonnen zuzunehmen! Ich dachte es wird wieder :((( Zwar haben die Ärzte gesagt dass sie nur ein Jahr zu leben hat doch keiner wollte es wahr haben... wir wussten das was passieren kann aber jeder hat gedacht es wird irgendwie... dann haben wieder die Bauchschmerzen begonnen und Mamas Magenausgang ging zu sie haben es probier mit einem Ballon den Magenausgang zu dehnen das half nur für ca. eine Woche. Sie haben eine neue Chemo begonnen aber nur 3 Zyklen dann sagten die Ärzte aus wir können nichts mehr machen... Mama wurde immer schwächer es begann sich Wasser in der Lunge zu sammeln im Bauch in den Beinen vom Bauch haben sie ständig ca. 7 Liter abgepumpt... Lunge wurde auch Punktiert dann konnte sie besser Atmen.... Sie hat ständig gebrochen... ich habe mit ihr 2,5 Monate auf der Palliativ Station verbracht... Ich habe ein Bett neben ihr bekommen.... Ihr die Füsse gewickelt weil die richtig geronnen sind... und jeder Tag war schlimmer jeder Tag kam was neues dazu... Ich hatte manchmal keine Kraft mehr Mama hat so tapfer gekämpft!!!! Zum Schluss sagte sie dass es besser für sie ist wenn sie schneller sterben kann... es ist nicht leicht als Tochter das alles anzusehen ich liebe sie über alles wir waren unzertrennlich :(((( Meine Frage eine blöde Frage aber ich muss es wissen ob ich was hätte machen können sie hat in der Nacht so Geräusche im Halsbereich bekommen sie hat richtig zum brodeln begonnen... unser Arzt war leider nicht da und die Nacht Ärztin sagte dass es normal ist usw... es war schrecklich sie kam so verschlafen runter auch nachdem ich die Krankenschwester mind.3 mal drauf angesprochen habe ob es normal sei!!!! Mama brodelte immer lauter... ich wollte dass sie wieder in den "Palliativschlaft" gelegt wird doch die sagten nein dass sie sicher nichts spürt!!!! Also meine Frage hat jemand das auch so erlebt wie ich???? Das Geräusch war so laut plötzlich hat sie langsamer begonnen nach Luft zu schnappen schaute mich an und war tot :(((( ich bin aus dem Zimmer gerannt ich werde es nie vergessen..... dann alles danach... jetzt fehlt sie mir immer mehr und ich denke mir immer jetzt könnte sie wieder Heim kommen denn wir waren noch nie sooooo lange getrennt....
ich wünsche Euch allen viel viel Kraft hier... seits einfach mit Euren Liebe zusammen .... sie brauchen Euch...
Ich habe Mama noch alles gesagt dass ich sie Liebe usw... und mich um alles kümmern werde ....
Sie war eine großartige Frau die Beste Mutter der Welt... und sie hat bis zum Schluss nicht aufgegeben .... ich vermisse sie :((((((((((((((((((((((
Christian S.
05.04.2010, 19:55
Liebe Etna,
mein aufrichtiges Mitgefühl und viel Kraft für die kommende Zeit.
mit freundlichen Grüßen
Christian
Etna1978
07.04.2010, 06:15
Danke ihr Lieben!Mir geht es gar nicht gut ich probiere den Tag zu meistern habe eine neue Arbeit gehe am Friedhof und rede mit Mama was bei uns passiert. Das schlimme ist das ich nichts mehr für sie machen kann sie war jung voller Energie und sie wollte so Leben. Wie sie die Diagnose bekommen hAt sagte sie noch zu mir Anna das Schicksal wird nicht so grausam sein :(((( ich vermisse sie und der Fruhling kommt alles lebt :(((( irgendwie kapiere ich es noch immer nicht das sie nie wieder Heim kommt.
Alles Liebe und verbringt so viel Zeit wie möglich mit euren Lieben.
hallo süße.
mein aufrichtiges beileid zu deinem verlust:(
mein papa hatte die gleiche diagnose. er ist uns am 6.4. vorausgegangen:(
bei meinen papa war es zum schluß auch so, er hatte alle paar minuten gebrochen, eigentlich ständig zum schluß, viel blut. und diese geräusche so ein brodeln, als ob irgendwo wasser wäre. meine mutti sagte es war wasser in der lunge. ich glaube es ist normal, meine tante starb im jänner und ihre tochter hat uns erzählt, dass sie auch so starb, mit dem brodeln von flüssigkeit. es war deutlich zu hören, auch bei meinem papa. zu erst war das brödeln und dann hat er die augen sehr weit aufgemacht und aus wars. meine mama war bei ihm und hat ihn begleitet. ich hab es leider nicht geschafft, da ich vor 2 jahren meinen mann begleitet habe und ich kann so viel leid nicht mehr ertragen. ich war aber im nebenzimmer, wir haben auch noch gesprochen vor seinem tod. es ist gut so wie es ist. er muß nicht mehr leiden.
lg
PS: ich will dir nur sagen, du bist echt tapfer!!!! dass du dich um deine mutti gekümmert hast, bei uns tat s meine mama und mein bruder, aber ich hätte es nicht ausgehalten, ich bin bei meinem papa am montag zusammengebrochen, ich war psychisch am ende als ich ihn so leiden sah! hut ab vor euch!!!!!
Und ich will dir noch sagen, du hättest gg. die geräusche nichts machen können, bei uns war bei meinen papa der arzt da kurz vor dem schluß, also um mitternacht, und er sagte, es wird nicht mehr lange dauern, hat ihm zwei spritzen verabreicht, gegen brechen und dass er schlafen kann. und um 5 uhr früh war es vorbei. man hat uns angeboten den papa ins kh zu bringen, aber das wollte er nicht und wir auch nicht, denn dann hätten sie sein leid nur noch verlängert, und das wollte der papa nicht! das hat er uns ausdrücklich gesagt, kein KH mehr! leid verlängern ist doch unsinn! es ist gut so wie es ist! unsere lieben leiden nicht mehr, sind wieder befreit von diesem furchtbaren leiden mit krebs und ab sofort immer bei uns, nicht nur wenn wir sie sehen, hören oder angreifen können:-).
lg
MissPlanlos
08.04.2010, 09:10
@Pipapo: Es tut mir leid, dass Dein Papa es nicht geschafft hat. Du hast mir auf einen anderen Threat über meinen Schwiegerpapa geantwortet, weißt Du noch? Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft für die kommende Zeit und liebe Menschen, die für Dich da sind.
@ Etna1978: Mein aufrichtiges Beileid zum Verlust Deiner Mama. Mach Dir bitte keine Vorwürfe. Du hast sicherlich alles richtig gemacht und Deine Mama wäre mit Sicherheit wahnsinnig stolz auf Dich! Auch Dir wünsche ich viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate und viele starke Arme, die Dich auffangen!
LG MissPlanlos
PapasKind
08.04.2010, 21:38
Hallo an alle,
bei meinem Papa ist es jetzt schon über drei Jahre her, aber ich werde es nie mehr vergessen, es war genauso wie bei euch. Man hörte von Minute zu Minute wie das Wasser immer höher stiegt. Die Kraft, es aus der Lunge rauszudrücken wurde immer schwächer und dann kam der letzte Atemzug.
Ich werde die letzten Tage und Stunden, Minuten und Sekunden nie mehr in meinem Leben vergessen, möchte sie aber auch nicht missen. Es war grausam, aber ich war bei ihm.
Eigentlich hat er gewartet, bis alle dawaren, obwohl er schon den ganzen Tag im Leberkoma lag.
Jeder Augenblick bleibt eingebrannt. Aber die Zeit heilt ein bisschen den Schmerz. Aber vergessen. Nie.
LG
Silvia
hallo - zu allererst mein herzliches Beileid ... ich kann verstehen wie groß dein Schmerz noch immer ist.
Meine Schwiegermutter starb am 7. März mit 49 Jahren an dieser Krankheit und mein Mann und ich waren bis zum Schluss täglich bei ihr im Krankenhaus. Auch sie hatte sehr seltsame Atemgeräusche, die sie von sich gegeben hat - allerdings noch in Verbindung mit einem "Raunzen". Sie hat am Tag bevor sie starb nur noch ganz kurze knappe Atemzüge gemacht. Dann war wieder eine längere Pause, wo ich dachte das war's - sie atmet nicht mehr - und hat dann wieder nach Luft geschnappt.
Behalte deine Mama in lieber Erinnerung und sei stolz auf sie wie tapfer sie gekämpft hat. Am Grab meiner Schwiegermama hat eine Verwandte einen Brief vorgelesen, in dem Stand "...steht nicht weinend an meinem Grab, ich lieg nicht dort weil ich nie starb" . und das stimmt, sie wird niemals wirklich sterben. Sie ist immer da, nur kann ich sie nicht mehr sehen. Ich hoffe der Gedanke gibt dir wenigstens ein kleines bisschen Trost.
Hallo auch ich habe keine Kraft mehr manchmal möchte ich einfach aufgeben weil der Druck zu viel wird.
Wir haben eine Chemo durch mit Hammerwirkung und ich habe viel Leid und Schmerz gesehen und glaubt mir manchmal würde auch ich meinen Freund gerne gehen lassen aber ich bin noch nicht bereit dazu es ist sehr sehr schwer.
Er spricht manchmal davon das er gehen will das tut mir ungemein weh glaubt mir.
Ich weine sehr viel bin oft am Ende und weiß nicht mehr weiter aber ich lasse es Ihm nicht merken wie es mir geht versuche stark für 2 zu sein auch wenn es sehr schwer fällt.
Ich haffe das ich noch viel Kraft habe alles auf uns zukommende zu ertragen.
Liebe Grüße simone
sonnenschein247
31.05.2010, 22:35
liebe simone,
ich weiß selbst wie aufreibend und belastend es ist, dabei zu stehen und zuzusehen, wie der geliebte mensch nicht auf die beine kommt.
aber du darfst dich nicht so gehen lassen, nicht du hast dieses schicksal der krankheit zu tragen..du sagst du verbirgst deine verzweiflung... glaub nicht dass dein mann nicht merkt wie s um dich steht. er wird sich deswegen schuldig fühlen und das darfst du ihm nicht antun. du hörst bestimmt 100 mal : du musst stark sein.. aber das musst du wirklich. wir angehörige müssen auffangen, unterstützen und wenn ein kranker gehen muss, dann müssen wir begleiten , das gefühl geben dass es in ordnung ist. es ist eine große bürde die wir tragen, aber ich persönlich bin dankbar, dass ich meinem schwager helfen kann..wir lachen sogar miteinander, obwohl er nicht mal mehr das bett verlassen kann..
bitte raff dich auf und sei die stütze die dein mann braucht , auch wenn es dir unerträglich scheint..
ich wünsche dir ganz viel kraft dies zu schaffen
liebe grüße
andrea
Hallo Etna,
zuerst mal mein aufrichtigstes Mitgefühl für Dich und Deine Familie.
Mein Mann ist am Montag an Magenkrebs gestorben und ich kann Dir gut nachfühlen wie es Dir geht.
Trotzdem muss Dir leider sagen bin ich entsetzt, dass Du Deine geliebte Mom aus dem Pallativ Schlaf zurück holen willst. Bitte, bitte Etna tu das Deiner Mom nicht an. Du fragst bestimmt warum. Stell Dir mal vor Du liegst mit einer gebrochenen Hüfte im Krankenhaus, bekommst nichts gegen die Schmerzen und dann wirst Du immer wieder gerüttelt. Kannst Du Dir nun vorstellen was für unheimliche Schmerzen das sind??????? Ich habe geweint als ich das gelesen habe. Eine Schwester meinte bei meinem Mann ja auch sie müsste die Dosierung von sich aus verringern. Dieses Entsetzen in seinen Augen als die Schmerzen wieder kamen werde ich nie vergessen können.
Bitte, bitte, lass Deine Mom in Frieden gehen. Setzte Dich zu ihr halte ihre Hand und sage ihr, dass sie nicht alleine ist.
Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier,
es hat seinen Platz immer bei dir.
Wünsche Dir ganz viel Kraft das richtige zu tun.
Auch Deiner Familie viel Kraft für jetzt und der Zeit danach.
Sylvia
Liebe Sylvia,
Etna hat zuletzt im Januar gepostet...
Dir möchte ich mein herzliches Beileid aussprechen. Ich wünsche dir Kraft und Trost.
Lieben Gruß
suse
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