Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Den Krebs nicht wahrhaben wollen...
sanne1206
03.12.2009, 10:14
Hallo,
ich habe mich hier angemeldet weil ich eine Riesenangst um meine Mama(61 Jahre) habe..
Vor 2 Jahren wurde ihr ein Tumor aus der Brust (Brustamputation) entfernt und 2 Wochen später ein Tumor aus der Lunge , dann war 2 Jahre alles ok bei den Kontrolluntersuchungen.
Bei der MRT Untersuchung jetzt wurden Lebermetastasen entdeckt, jetzt soll eine Punktion gemacht werden und Chemotherapie- ich weiß noch nicht wie groß die Metastasen sind oder wie viele es sind...
Bei der Kontrolluntersuchung vor 4 Monaten war doch noch alles in Ordnung- können sich denn so schnell Metastasen bilden? :confused:
Kann man das heilen? Ich habe Angst sie zu verlieren...
Liebe Grüße
Sanne
Hallo liebe Sanne,
das sind natürlich keine guten Nachrichten.
Bei meiner Mutter hat sich 15 Monate nach der Brustamputation eine Metastase in der Leber gezeigt. Diese ist auch bei laufender Überwachung von einem Monat zum anderen entstanden. Sie hatte nach einer nicht erfolgreichen Behandlung mit Aromasin seit März 2009 Chemotherapie (CARIN-Studie). Die Metastase ist zuerst geschrumpft, befindet sich jetzt aber wieder im Wachstum. D.h. die Chemo muss umgestellt werden, in der Hoffnung wieder einen Rückgang zu erreichen. Vielleicht kann die Metastase dann entfernt werden.
Zu deiner Frage der Heilung kann ist dir sagen, sobald Brustkrebs gestreut hat, ist leider keine Heilung mehr möglich. Das bedeutet aber nicht, dass man deshalb stirbt. Hier im Forum wirst du viele Frauen treffen, die schon recht lange mit ihren Metastasen leben und wo die Chemo erfolgreicher wirkt als bei meiner Mutter. Es lohnt sich immer, etwas gegen diese Schxxxkrankheit zu unternehmen.
Alles Gute für dich und natürlich deine Mutter
Viki
sanne1206
03.12.2009, 17:55
Danke für Deine netten Worte- für Deine Mama und Dich auch alles Gute.
Meine Mama will kämpfen...
Ich verstehe nicht das die Metastasen so schnell kommen- da vor 4 Monaten noch nichts zu sehen war- man macht sich so viele Gedanken und hat Angst..
:weinen:
Kann man Krebs denn nicht im Blut feststellen? Da hätte man doch schon früher was unternehmen können...
Man fühlt sich einfach hilflos...
Sanne, ich hab dir eine PN geschickt.
sanne1206
06.12.2009, 14:49
Hallo,
bei meiner Mama wurden Lebermetastasen entdeckt- vor 2 Jahren hatte sie 1 Krebstumor in der Lunge und 1 in der Brust (Amputation) -
seit 2 Tagen klagt sie über Schmerzen. Sind Schmerzen bei Lebermetastasen normal? Sind sie dann schon besonders groß? Und heute Mittag nach dem duschen meinte sie - das sie schlecht Luft bekommt- können Lebermetastasen irgendwie auf die Lunge drücken?
Liebe Grüße und einen schönen Nikolaustag.
Sanne
hallo Sanne,
ich bin schon eine ganze Zeit hier im Portal, aber meistens als stiller Leser.
Meine Mama hat vor 6 Wochen die Diagnose Lebermetastasen bekommen u für uns alle ist eine Welt zusammengebrochen. Der Tumor sitzt im Schwanz der Bauchspeicheldrüse (sehr tückisch u. selten), die Leber ist voller Metastasen (bis zu 10cm groß.....) Sie hat ganz oft Luftnot, weil die Leber schon sehr groß ist u auf das Zwerchfell (wichtigster Atemmuskel) drückt. Bei Deiner Mama wird es ähnlich sein. Mit stärkeren Opiaten kommt sie damit ganz gut klar. Mal sehen wie lange. Man kann jedenfalls sehen, dass der Zustand schleichend schlechter wird. Es ist so furchtbar, seine aktive u. lebensfrohe Mama von 59 Jahren so leiden zu sehen.
Vielleicht konnte ich Dir ein wenig helfen.
Liebe Grüße an alle Jani
Hallo meine lieben,
Meine Mutter hat auch multiple Lebermetas und ist auch die ganze Leber voll.
´Die Schmerzen sind normal meine Mama klagt jetzt auch immer öfter und sie hat die Onkologin gefragt warum das so ist: Das ist jetzt 3 Wochen her.
Die sagte wenn die Metas schon gross sind und wenn sie aussen sitzen dann drücken die auf das Zwerchfell und andere Organe was zu schmerzen führt.
Meine Mama hat jetzt Schmerztropfen bekommen die ihr ganz gut helfen.
Habe hier schon viele geelesen die Morphium am Schluss brauchten aber Gott sei Dank soweit sind wir noch nicht.
Meine Mama ist 54Jahre und ich habe jetzt schon Angst vorm neuen Jahr und hoffe das der liebe Gott sie noch nicht holt.
Seit stark und Kopf hoch
Herzliche Grüsse Tine:pftroest:
sanne1206
09.12.2009, 11:13
Danke für eure Beiträge- wenn ich das richtig raus höre sind die Metastasen schon recht groß wenn man schon Luftnot hat...
Habe Angst... wie lange kann man damit leben? Man fühlt sich hilflos...
Liebe Grüße
Sanne
Hallo Sanne, Darüber schreibe ich hieherinnen eher ungerne.
Erstens mal kann man es nie sagen wie lang der einzelne noch hat aber laut Statistiken im Internet wie auch die der Ärzte sind es bis zu 12-18 Monate von Beginn an.Musst mal biserl Googeln unter Lebermetastasen und Lebenserwartung.
Also bei unserer Mama in München Grosshadern hiess es 12 Monate aber wie gesagt man kann es schlecht sagen blöd ist nur das diese bei deiner Mutter schon so gross sind.
Rede doch mal mit euerem Arzt darüber das haben wir auch gemacht und der hat uns alles erklärt.
Sei herzlich gegrüsst von Tine
sanne1206
14.12.2009, 16:08
Hallo ,
meine Mama hatte jetzt die Leberpunktion, heute waren die Ergebnisse da- es sind einige Metastasen - ca 1 cm groß und der Arzt meinte die sind weich -was bedeutet das?
Die kommen von dem Lungenkrebs der vor 2 Jahren entfernt wurde- es war ein Asbesttumor.
Meine Mama bekommt jetzt eine Chemotherapie..der Arzt meinte es sind gute Therapieaussichten.
Mal sehen wie es weiter geht...
Liebe Grüße
Sanne
*Sandra*
17.12.2009, 08:55
Hallo sanne1206
Meine Mutti macht fast genau dasselbe durch wie gerade deine Mutti.
Vor zwei Jahren wurde Brustkrebs diagnostiziert. amputation, Chemo, Bestrahlung, Tamoxifen.
Vor drei Wochen waren ihre Leberwerte erhöht. die Ärzte taten es so ab nach dem Motto: " Ach, dass kann ja mal vorkommen, kommt durch das Tamoxifen...".
Mutti spürte aber, dass da etwas nicht stimmt. Leberbiopsie und siehe da, ein 8 cm großer Tumor in der Leber.
Gestern hatte sie schon die erste Chemo, die nächste folgt am 30.12.
Wir setzen alles daran den Tumor einzufrieren/auszutrocknen, denn ganz verschwinden wird er leider nicht.
Ich empfehle dir, setze dich mit dem Frauenarzt/die Frauenärztin deiner Mutter zusammen und bitte um ein offenes Gespräch.
Aus deinen Worte entnehme ich, dass du auch mit einem großen Fragezeichen im Kopf herumläufst.
So ging es mir auch, bis ich gestern mit unserem gemeinsamen Frauenarzt gesprochen habe. Ich weiß nun, gegen welchen Feind wir kämpfen und wie wir es anstellen!
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute für euch!
:engel:
sanne1206
17.12.2009, 23:43
Heute hat die Ärztin noch mal angerufen- meine Ma muß doch eine andere Chemo bekommen- der Krebs kommt aus der Galle - was bedeutet das??:confused:
Mehr konnte meine Mama mir nicht sagen.........
LG
sanne1206
18.12.2009, 07:19
Hallo Sandra,
meine Mama hatte zusätzlich noch einen Asbesttumor in der Lunge, und gestern rief jetzt die Ärztin an und meinte in der Leber die Metastasen sind ca 1 cm groß, weich und kommen aus der Galle - was bedeutet das:confused: -
mehr konnte meine Mama mir am Telefon nicht sagen- ich sehe sie erst Weihnachten wieder- wir wohnen leider 3oo km voneinander entfernt :sad:
Ich wünsche Dir & Deiner Familie viel Kraft !
Herzliche Grüße
Sanne
sanne1206
27.12.2009, 06:38
Hallo,
wir waren über Weihnachten bei meinen Eltern- ich war erschrocken wie schlecht es meiner Mama geht- mein Papa hat es mir zwar gesagt - aber man will es wohl nicht glauben.
Meine Mama hat ja Lebermetastasen- jetzt soll im Januar erst die Chemo beginnen und die wollen vorher eine Magenspiegelung machen... aber warum?
Meine Vermutung ist das die Ärzte denken im Magen ist vielleicht auch schon Krebs- die eine Ärztin hat gesagt die Lebermetas kommen aus der Galle..
Meine Mama ist total schwach- sie liegt fast nur auf dem Sofa und steht nur zu den Mahlzeiten auf- sie isst ganz wenig - z.B. ein Viertelbrötchen und ein halbes Ei- dann ist sie satt- wenn sie mehr isst wird ihr übel und sie muß sich übergeben.
Sie hat Schmerzen im rechten Oberbauch und ist sehr kurzatmig- es strengt sie schon an viel zu reden...
Ich habe Angst das es Ihr letztes Weihnachtsfest war- sie hat in 3 Wochen so stark abgebaut.... :weinen:
Wenn die Ärzte denken es ist nicht behandelbar- würden die doch keine Chemo mehr machen oder?:weinen:
Liebe Grüße
Sanne
sanne1206
28.12.2009, 10:23
Heute ist meine Mama freiwillig ins Krankenhaus gegangen- sie hat keine Kraft mehr- sie hat es gerade mal vom Schlafzimmer ins Bad geschafft (5 Meter) - da war sie total k.o.
Und sie hat wohl starke Schmerzen und bekommt immer schlechter Luft-
wir haben Angst...
Man weiß nicht wie man das deuten soll.... geht es jetzt zu Ende- haben die Ärzte dewegen die Chemo so spät angesetzt weil keine Hoffnung besteht...aber das hätten die Ärzte doch gesagt oder?
Es gehen einem so viele Gedanken durch den Kopf....
:weinen:
HALLO sANNE,
Das glaube ich gerne das du jetzt höllenängste Durchmachst kann ich gut nachvollziehen.
Das deine Mutter so geschafft ist und schlecht Luft bekommt ist sicher von den Metastasen her.Die Leber ist mit ihrer Funktion stark eingeschränkt und das macht Müde,Träge und Schlapp.
Bei meiner Mama war es auch genau so wie bei deiner und dann haben ihr die Ärzte Xeloda 500mg gegeben also eine Chemo in Tablettenform und sie muss 8 Stück am Tag nehmen.
Seit sie diese nimmt geht es ihr wieder gut und die Onkologin ist sehr zufrieden mit ihr weil die Chemo doch noch greift und das hätte sie am Anfang in diesem Stadium nicht mehr gedacht.Trotzdem ist es nur noch palliativ und keine heilung mehr möglich aber wenn es uns um einige Monate mehr Leben gibt für Mutti bin ich schon sehr zufrieden vorallem es geht ihr sehr gut mit diesen Tabletten.
Deine Mutter ist genau den richtigen Weg heute gegangen und na klar ist es schwer aber höre nicht auf an sie zu glauben sie wird noch einige Zeit rausreissen aber sie muss was tun gegen die Metas.
Frag doch mal die Ärzte wie weit es schon fehlt denn wenn man nichts tut wird es immer schlimmer.
Ich Schicke einen kleinen Schutzengel zu deiner Mutter rüber der ihr ein bisschen Kraft geben soll.
Berichte doch bitte was die Ärzte meinten,ja.
Aber bis dahin alles gute und viel Kraft
Lg Tine28
sanne1206
28.12.2009, 19:18
Hallo Tine 28 ,
vielen Dank für die aufmunternden Worte. Meine Mama bekommt jetzt Sauerstoff durch die Nase, und Astronautendrinks und was gegen die Schmerzen, morgen wollen sie ein Bild von der Lunge machen und Ultraschall.
Ich weiß noch nicht was für eine Chemo sie bekommt... ich muss ja immer alles telefonisch in Erfahrung bringen da ich 300km entfernt wohne von meinen Eltern..
Die Metas sind wohl 1cm-1,5 cm und weich - weiß nicht was das bedeutet..
Ich hoffe die beginnen die Chemo schnell...
Für Deine Mama auch alles Gute und viel Kraft.
LG
Sanne
sanne1206
11.01.2010, 14:03
Hallo ....
also meine Mama ist nach wie vor im Krankenhaus, isst kaum was- nur Milchsuppe, Quarkspeisen,.. wird immer schwächer- ein paar Meter ohne Sauerstoff gehen, dann ist sie total kaputt- gestern musste mein Papa ihr sogar ins Bett helfen. Sie hat starke Schmerzen im Bereich der Leber und im Rücken. Sie verliert immer mehr Gewicht..
Jetzt hat sie eine Chemo bekommen- über einen Port- die bekommt ihr scheinbar nicht gut- ihr gehts noch schlechter- sie hat eine gelbe Gesichtsfarbe und das Weiße der Augen ist gelblich.
Jetzt soll sie Blutkonserven bekommen...
Kann das alles von den Lebermetas kommen? Oder ist da vielleicht schon mehr- in den Knochen oder so? Weil sie über Schmerzen so klagt...
Geht es dem Ende zu wenn es ihr immer schlechter geht?
Wir haben so eine Angst .........
Ich habe gerade erfahren das die Leber von Krebs voll ist... - wie lange hat meine Mama dann noch? Ich bin am Ende....
LG
Sanne
mausi1972
11.01.2010, 20:50
Hallo Sanne,
geht es dir etwas besser ?? Was macht die Mama ?
Ich kann nur all zu gut nachvollziehen was ihr jetzt durchmacht.
Was mir daran nicht gefällt, ist die Gelbsucht. D.h. die Leber arbeitet nicht mehr richtig. Aber wenn die Blutkonserven helfen, wäre das echt super.
Bei meinem Papa hat leider nichts mehr geholfen, er hatte aber auch direkt Krebs in der Leber (HCC). Das ganze ging leider auch innerhalb von 3 Wochen.
Aber die Chemo wird natürlich ihren Teil dazu tun, ich denke deiner Mama kann es jetzt erstmal nicht besser gehen. Wie lange sie noch hat kann dir keiner sagen, was auch gut ist. Wir hoffen alle noch sehr lange !!
Du musst jetzt stark bleiben für sie. Ich hoffe die Konserve hilft ihr auf die Beine. Ich drücke alles was ich habe.
LG
Mausi
sanne1206
12.01.2010, 06:25
Hallo,
ich kann gar nicht sagen wie es mir geht- fühle mich wie betäubt...:weinen:
Nach den 2 Blutkonserven ging es ihr gestern nicht viel besser..
Die Ärztin hat wörtlich gesagt : Die Leber ist von Krebs durchsetzt. Das klingt nicht gut... :weinen: :weinen:
Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben- es hilft etwas sich auszutauschen..
LG
Sanne
mausi1972
12.01.2010, 20:11
Och Sanne,
mensch das tut mir sooooooo leid. Ich würde gerne was anderes hören.
Hast du mal nach ihrem Billirubinwert gefragt ?? Das ist der Wert der die Gelbsucht verursacht und wenn der fällt, wäre das ein gutes Zeichen.
Bekommt sie noch weitere Konserven?
Bin bei dir :remybussi
Und denk an euch .....
LG
Claudia
sanne1206
16.01.2010, 18:08
Hallo
Meine Mama ist wieder zu Hause- die Chemo bekommt sie nur noch um es rauszuzögern... denke ich... es wird keine Heilung mehr geben..
Sie bekommt Morphium , Dexamethason und diverse Medis gegen Übelkeit ...
Sie hat sooo starke Schmerzen- jetzt auch in der Wirbelsäule....
Es macht einen so traurig- sie bekommt einen Rollstuhl, Rollator, Badewannenlift,......... sie kann nicht mehr alleine aufstehen u laufen.
LG
Sanne
Ach Sanne,
komm mal her und lass dich drücken :(
Warum bekommt deine Mutter kein Xeloda die verträgt man super gut und die soll viel helfen.
Frag doch mal bitte.
Meine Mutter hing da wie deine und die Onkologin sagte wäre sie noch später gekommen hätte sie nicht mehr helfen können weil die ganze Leber voll ist und einige schon über 3cm haben aber nur durch diese Chemo wurde sie wieder fiter und die Leberwerte sind bestens und waren vorher misserabel.
Der Ca 19-9 Wert war schon bei über 13000 und die Leberwerte bei über 270.
Sie gewinnt dadurch zwar nur paar Monate an Lebenszeit aber immerhin etwas, solange es ihr gut geht dabei ist alles gut.
wünsche euch alles gute und viel Kraft
mausi1972
17.01.2010, 21:52
Hallo Sanne !
Haben die euch denn nichts gesagt warum sie nach Hause darf ??
Wenn es ihr so schlecht geht, kann man das doch nicht zulassen. Ein Rollstuhl allein hilft da auch nichts. Hilft das Morphium denn wenigstens ? Glaubt ihr denn das in der Wirbelsäule auch was ist? Mensch das gibt es doch gar nicht. Vielleicht braucht das auch bischen Zeit.
Ich bete für euch...
Liebe Grüße
Mausi
Liebe Sanne,
Bitte, seid einfach hartnäckig, wenn es um die Schmerztherapie geht. Das ist wohl jetzt das schlimmste und das kann und muss man in den Griff bekommen.
Ich bete für euch.
L. G.
Sissy
sanne1206
23.01.2010, 06:58
Hallo,
meiner Mama geht es etwas besser- sie braucht nicht meht permanent Sauerstoff - 3-5 Stunden geht schon mal ohne- scheinbar ist die Leber etwas abgeschwollen..
Sie isst wieder besser- nicht nur Milchsuppe und Quark- sondern auch Brot und normales Mittagessen.
Die Schmerzen kann sie durch das Morphium und die anderen Medis aushalten- sie klingt am Telefon viel besser- und lacht sogar wieder.
Nächsten Donnerstag hat sie die 3 te Chemo.
Irgendwie kommt es mir vor als würde sie verdrängen oder gar nicht so genau wissen das sie unheilbar krank ist- sie meinte: " wenn ich wieder fit bin kann ich ja den Rollstuhl und die anderen Hilfsmittel wieder abgeben...."
und " wenn´s mir besser geht kann ich wieder den Haushalt machen".......
Hmm....
Herzliche Grüße und vielen Dank für die lieben Worte ! :remybussi
Sanne
mausi1972
24.01.2010, 18:22
Hallo Sanne,
na das ist doch schön zu hören :)
Freut mich. Ich denke, deine Mutter vedrängt es! Aber das ist auch besser so. Mein Vater war genauso. Die wollten Freitags eine Unterschrift haben, dass wenn über das Wochenende was passiert, keine lebensverlängernde Massnahmen eingesetzt werden. Darauf hin sagte er: "Schafft mich dann erst mal auf die Intensiv, dann kann ich immer noch unterschreiben!" So war er :)
Es ist gut so.
Kopf hoch ....., drücke weiter.
Liebe Grüsse
Claudia:winke:
sanne1206
03.02.2010, 09:31
Hallo,
meine Mama hat Lebermetastasen nach Entfernung vor 2 Jahren Tumore Brust und Lunge...
Anfang Dezember 2009 hat sie erfahren das sie Lebermetas hat- sie wird pallativ behandelt mit Chemo und bekommt Morphium..
Sie liegt nur noch im Bett - hat Pflegestufe 2 - steht nur auf um auf Toilette zu gehen und wenn der Pflegedienst kommt zum duschen - sie kann nicht alleine aufstehen- hat Rollator und Rollstuhl.
Iregendwie habe ich das Gefühl das sie nicht wahrhaben will wie schlimm sie krank ist oder es verdrängt... oder das sie es nicht weiß oder uns nicht sagen will...sie sagt immer :"Wenn es mir wieder gut geht mache ich wieder alles selbst..." und ähnliche Aussagen - ist das normal?
Wenn sie immer nur liegt bauen die Muskeln doch immer mehr ab - da habe ich zu ihr gesagt der Physiotherapeut sollte nicht nur Lymphdrainage machen sondern auch leichte Krankengymnastik für den Erhalt der Muskeln.. da wollte meine Mama nichts von hören und meinte das wäre noch zu früh..
Macht man denn keine Krankengymnastik zum Erhalt der Muskeln bei Krebspatienten?
Wird sie jetzt immer nur noch liegen können oder kann es wieder besser werden? Sie sagt immer es geht ihr gut , aber mein Papa sagt ihr gehts gar nicht gut- manchmal ist meine Mama auch so ungehalten gegenüber meinem Papa - wenn er nicht schnell genug kommt wenn sie ihn ruft schimpft sie gleich- ......mein Papa tut mir dann so leid- er macht doch schon alles für sie.
Ich telefoniere jeden Tag mit ihr- wohne 3oo km entfernt...
Man ist irgendwie so hilflos und weiß gar nicht wie man sich verhalten soll...
Wie geht es denn anderen Angehörigen - wie geht man damit um?
Liebe Grüße
Sanne
Bremensie
04.02.2010, 12:32
Liebe Sanne,
Iregendwie habe ich das Gefühl das sie nicht wahrhaben will wie schlimm sie krank ist oder es verdrängt... oder das sie es nicht weiß oder uns nicht sagen will...sie sagt immer :"Wenn es mir wieder gut geht mache ich wieder alles selbst..." und ähnliche Aussagen - ist das normal?
Ich denke deine Mutti weiß wie schwer krank sie ist und hat es vieleicht noch nicht so verinnerlicht. Es kann aber auch sein dass sie die Krankheit aus Selbstscutz nicht so dicht an sich rankommen läßt.
Wenn sie immer nur liegt bauen die Muskeln doch immer mehr ab - da habe ich zu ihr gesagt der Physiotherapeut sollte nicht nur Lymphdrainage machen sondern auch leichte Krankengymnastik für den Erhalt der Muskeln.. da wollte meine Mama nichts von hören und meinte das wäre noch zu früh..
Macht man denn keine Krankengymnastik zum Erhalt der Muskeln bei Krebspatienten?
Ob ein wenig Krankengymnastik gut für deine Mutti ist kann der behandelnde Arzt sagen. Dein Paps müsste den mal fragen. Wenn ja könnte dein Paps ja die Krankengymnastin darum bitten ein wenig Muskelaufbau in ihre Behandlung mit einzubauen.
manchmal ist meine Mama auch so ungehalten gegenüber meinem Papa - wenn er nicht schnell genug kommt wenn sie ihn ruft schimpft sie gleich- ......mein Papa tut mir dann so leid- er macht doch schon alles für sie.
Die Krankheit belastet deine Mutti schon sehr. Daher auch ihre Ungeduld. Es ist natürlich jetzt einfach zu sagen dass dein Paps das Verhalten deiner Mutter nicht so dicht an sich rankommen zu lassen. Es hilft ihm sicherlich wenn er dir sagen kann wie ihn dies belasetet. Doch auch ich war trotz des Wissens auch schonmal ungeduldig meinem Lebensgefährten gegenüber. Wir Angehörigen sind ja auch keine Emutionslosen Roboter. Ich wünsche dir und deinen Angehörigen ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.
sanne1206
05.02.2010, 15:25
Ich glaube meine Mama hat aufgegeben......... habe gerade mit meiner Schwester telefoniert........ sie war gestern zur Chemo- und hat gestern u heute nichts gegessen....
Zusätzlich hat meine Mama ja auch Diabetes- meine Schwester sagte die Zehen sind total dunkel- und sie ist so aufgedunsen- am Knöchel eine offene Stelle- und am Steißbein entwickelt sich ein Dekubitus... den sie partout nicht ansehen lassen will- heute Nachmittag kommt der Arzt- der soll laut meiner Mama nur den Knöchel und Zehen ansehen.... der Arzt kommt auch nur weil meine Schwester & mein Papa darauf gedrungen haben...
Mein Papa sagte sie sei heute sehr schwach. Der Pflegedienst war da- aber die waren schnell wieder weg- meine Mama wollte nicht mal Zähne putzen...von waschen ganz zu schweigen...
Hat sie jetzt aufgegeben wenn sie sich gegen alles sträubt?
Bin irgendwie total aufgelöst.....:(
Mineekiciler
05.02.2010, 23:53
Hallo,
Meine Mutter ist ca. vor 2 Wochen gestorben.. SIe hatte auch am Leber Metastasen gehabt. Sie hat 3 Jahre lang Chemo gekriegt. Wir haben immer wieder gehofft das sich ihre Situation verbessert , aber es wurde alles schlimmer.Vor einem Monat hat Sie dann Wasser in ihrem bauch gehabt und dann kam auch noch Gelbsucht, da wusste ich, Sie hat nicht mehr lange zu leben. Sie konnte dann sehr schwer laufen hat fast nichts mehr gegessen. Mein Vater hat für Sie sehr gesorgt.ER hat für Sie alles gemacht, gekocht, gewaschen, einfach alles. Dann an einem Montag ist Sie vom Arzt nach Hause gekommen und hat sich hingelegt und am Dienstag Nachmittag ist sie gestorben. Es ist das schlimmste am Leben. Ich vermisse sie sehr. Mir fehlen einfach die Worte. Das Leben hat für mich kein Sinn mehr.Sie war mein Ein und Alles.Ich würd Sie gern nur noch einmal Umarmen.
sanne1206
06.02.2010, 06:56
Hallo Mineekiciler,
das ist sehr traurig und tut mir unendlich leid- ich habe dafür keine Worte.
Das glaube ich Dir das Du sie vermisst- wir haben auch Angst Mama zu verlieren...es tut weh wenn man sieht wie schnell ein Mensch abbaut..
Denke an die schönen Erinnerungen mit Deiner Mama..
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
(Dietrich Bonhoeffer)
Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft.
Sanne
Bei meiner Mutter hat die palliative Chemo jetzt zu wirken Aufgehört und die Werte sind sehr schlecht geworden.
Sie hatte so viel Wasser in den Beinen bekommen,die sahen aus wie Baumstämme aber mit starken Wassertabletten ging alles in ein paar Tagen wieder weg.
Jetzt will die Onkologin nach einer Chemo schauen die über die Nieren läuft denn über die Leber geht gar nicht mehr.
Die ist so geschwächt und durch und durch mit vielen kleinen Metas das die zambricht wenn noch was über die Leber lief.
Sie weis aber nicht ob diese noch überhaupt was bringt.
Sie bekam jetzt auch nen leichten Gelbstich weil die neuen Metas irgend welche Äderchen in der Leber abdrücken.
Wisst ihr genau wie sowas ist, ist es schon kritisch wenn man gelblich wird???
Sie will auch den Bilirubinwert testen,ist das nicht der Wert was den Körper vergiftet wenn die Leber zu schwach ist???oder ist das Amoniak??
Die Onkologin sagte uns aber in einem einzelgespräch ohne Mutti das sie noch 4 allerhöchstens 6 Monate haben wird.
Sie hat sich auch so einen Selbstschutz aufgebaut sagt die Onkologin das sie alles schlechte wegschiebt und es sich schön redet aber nur so kann sie mit der Krankheit noch umgehen.
Und sie glaubt ihre eigenen Lügen auch selber,ich kann euch das kaum erklären.
Es ist auf jeden Fall schlimm den Körperabfall so mit anzusehen.
Wenn ich denke ich würde jetzt noch weit weg wohnen,ne unvorstellbar.
Ich habe das Glück das wir nur 10 min Auseinander wohnen und somit jeden Tag kontakt haben,nur so kann ich die Zeit mit ihr noch geniessen den danach ist alles vorbei.
Es ist so schrecklich und so unfassbar,sie ist erst 54 Jahre.
Ich könnt schreien vor Schmerz und Kummer.
Euch wünsche ich auch alles alles gute und viel viel Kraft,und ja dieser Selbstschutz ist ganz normal und enorm wichtig.
Seit gegrüsst von Tine:winke:
sanne1206
08.02.2010, 17:04
über das Wochende ging es meiner Mama sehr schlecht, sie konnte nicht mal was zu trinken drin behalten- mußte sich ständig übergeben...
Sonntag hat mein Papa dann einen Krankenwagen gerufen- sie bekam eine Blutkonserve und einen Tropf mit Flüssigkeit..
Gestern Abend ging es ihr dann etwas besser..
Seit heute morgen ist es sehr schlecht, seit heute Mittag ist sie nicht mehr ansprechbar - es tut so weh ...
Hallo Tine,
die gelbliche Verfärbung der Haut und Augen kann heißen das Deine Mama eine Gelbsucht hat.
Ich schicke Dir eine feste Umarmung und viel Kraft.
Sanne
sanne1206
10.02.2010, 01:04
Meine Mama ist am 09.Februar 2010 um 9.o5 uhr eingeschlafen .
Es tut so weh- sie fehlt uns so.
Liebe Sanne,
mein aufrichtiges Beileid. Es tut so weh, ich kann es mit euch fühlen.
Alles Liebe und viel Kraft
Sissy
Oje, Schock :eek:
Ich wünsche dir mein Aufrichtiges Beileid.
Warst du dabei als es zu Ende ging??
Und wie merkt man das das Ende kommt???
Ich kann gut nachvollziehen wie es dir jetzt geht und für diese tiefe Traurigkeit gibt es keine Worte das weis ich.
Ich wünsch dir so viel Kraft wie du nur gebrauchen kannst und wäre jetzt gern kurz bei dir um dich einfach nur kurz zu drücken und dir deine tränen zu trocknen.
Denk an dich, sei stark
LG Tine:remybussi
sanne1206
10.02.2010, 15:30
Hallo Tine,
Sie ist ja Sonntag ins Krankenhaus gekommen weil sie nichts mehr getrunken und gegessen hat, sie mußte sich immer übergeben, da kam schon Blut (fast schwarz- durch die Magensäure geronnen) . Sonntag Abend gin es ihr kurz besser- sie hat sogar 3 Gläser Wasser getrunken- und hat zu meinem Papa gesagt sie möchte noch nicht sterben- ich denke sie hat es gespürt..
Am Montag Morgen rief dann eine Schwester an und meinte es sieht sehr schlecht aus- ab mittags war meine Mama nicht mehr ansprechbar und hat die ganze Zeit geschlafen.
Mein Vater ist von Montag auf Dienstag im Krankenhaus geblieben an ihrem Bett, sie mußte immer aufstoßen und die Schwestern mußten Schleim absaugen weil sie so rasselnd geatmet hat, das heißt der automatische Schluckmechanismus funktioniert nicht mehr und dann am Dienstag um 9.00 uhr ist sie eingeschlafen..
Liebe Grüße.
Sanne
Wie geht es dir jetzt meine liebe,
Kannst du es irgendwie schon wahrhaben.
Es ist für mich immer schwer zu lesen das der Betroffene sagt,ich will noch nicht sterben, und dann muss er doch ob er will oder nicht.
Och ich bekomme gerade Gänsehaut.
Es tut mir soviel Leid für euch das ich es nicht Ausdrücken kann.
Alles liebe Tine:knuddel:
sanne1206
11.02.2010, 06:38
Hallo Tine,
ich denke das ich es noch nicht richtig realisiert habe, ich weine im Schlaf sagt mein Mann...
Man kann es irgendwie nicht fassen - denkt das es ein böser Traum ist- man wacht auf- und Mama ist da...
Ich habe ein Foto von meiner Mama hier hin gestellt und daneben eine Kerze.
Sie fehlt mir so..
Wie geht es Deiner Mama?
Ein Kraftpaket schicke ich euch.
Liebe Grüße, :knuddel:
Sanne.
Hallo meine liebe,
habe Mama gestern Massiert und ihr den Rücken mit Franzbranntwein eingeschmiert das tat ihr sehr gut,aber ist ist ein komisches Gefühl,diese gelbe Haut und die soll immer Gelber werden,unfassbar.
Sie ist müde und irgendwie schwach aber sie kämpft und das ist gut.
Am Samstag schlepp ich sie mit ins Hallenbad mit meinem Mann,meinen Kindern und meiner Schwester mal schauen vieleicht kommt mein Bruder auch noch mit.
Aber eines sag ich dir,es ist nicht einfach mit ihr was zu machen und immer zu denken das dies alles bald vorbei ist,es tut oft weh und man kommt an seine Grenzen,muss aber den fröhlichen spielen weil sie nichts merken darf.
Ja meine liebe die nächsten die es trifft werden wir sein.
Ich wünsche dir viel viel Kraft und wenn du reden willst dann melde dich doch einfach.
Wäre schön wenn du jetzt nicht einfach hier verschwinden würdest.
Sei fest gedrückt von Tine
Wie alt war deine Mutter??
sanne1206
11.02.2010, 19:00
Liebe Tine,
das ist gut und wichtig das Deine Mama kämpft. Der Tag im Hallenbad wird sicher schön. Da hast Du recht das es schwer ist immer fröhlich zu sein obwohl man im Hinterkopf immer diese Angst hat.
Meine Mama war 63.
Morgen fahren wir zu meinem Papa, und dann gemeinsam zum Bestatter- uns verabschieden von Mama- ich habe richtige Angst - sie da liegen zu sehen-
am Samstag ist der Trauergottesdienst und am 06.03.2010 die Urnenbestattung im engsten Kreis der Familie.
Ich wünsche Dir und Deiner Mama einen wunderschönen Tag im Hallenbad , und natürlich sende ich euch ein Riesen-Kraftpaket !
Habe schon darüber nach gedacht "hier zu verschwinden" - aber irgendwie konnte ich es nicht...
Es wäre schön wenn wir in Kontakt bleiben , vielleicht können wir ja mal telefonieren...
Drück Dich :knuddel: & liebe Grüße
Sanne
Hey na du?
Ich bin erst 19 und weiss dein alter leider nicht. Es tut mir sehr leid für dich und deine Familie. Meine Mutter ist letzte Woche am 3 Februar gestorben. Sie hatte 13 Jahre Kreps (Brustkrepas,Knochenkreps und am Ende Leberkreps) 8 Chemos ein paar Bestahlungen und auch sie bekam eine Brusamputation.Ich habe es leider noch nicht realisiert und das werde ich auch erst in ein paar Wochen. Man braucht und soll sich Zeit lassen. Meine Brüder (16 und14) und ich kannten meine Mutter nur krank, trotzdem war sie immer fröhlich und so gut zu jedem. Ich vermisse sie so, jeden Tag schrieb sie mir eine SMS, sagte mir dass sie stolz auf mich ist und mich liebt. Sie war so eine gute Mutter, Freundin und auch eine gute Ehefrau.
Sie lag die letzten 4 Wochen im Krankenhaus. Wasser im Bauch und Lungen usw, ich denke du kennst das.
Als ich kurz aus dem Zimmer ging, ging sie. :weinen:
Mein Vater und meine Brüder waren in dem Moment leider nicht da. Glaub mir es war nicht schön. Doch ich denke du verstehst mich.
Sie war 45 und wäre am 15. 46 geworden.
Ich könnte noch so viel schreiben über sie und auch um dich zu trösten. Doch ich kein jetzt leider nicht.
Ich hoffe du bist eine starke Person, meine Mutter war es und ich habs von ihr geerbt, doch ich denke in 13 Jahren lernt man das. Rede oft über sie, wein so viel wie du möchtest und sei dankbar für die Zeit mit ihr. Und glaub mir ich glaube nicht an Gott aber an Engel. Und unsere Mütter sitzen jetzt da oben und sind stolz auf uns:remybussi:)
Ich drücke dich in meinen Gedanken ganz fest.
Sasel
sanne1206
16.02.2010, 07:16
Hallo Sasel,
ich bin 31.
Das geht mir genauso, es ist so schwer zu realisieren- man kann es nicht fassen- man vermisst seine Mama so sehr. Ich habe ein Foto von meiner Mama in die Küche gestellt und zünde jeden Tag am Morgen und am Abend 2 Kerzen an. Und dann habe ich eine Box gemacht mit Erinnerungsstücken von meiner Mama.
Meine Mama war fast bis ganz zu letzt zu Hause, dann kam sie am 07.02.2010 ins Krankenhaus und am 09.02.2010 ist sie eingeschlafen, mein Papa war bei ihr.
Unsere Mama´s sind jetzt Engel und passen auf uns auf.
Drück Dich.:knuddel:
LG
Sanne
muckel85
19.02.2010, 21:38
Liebe Sanne und liebe Sasel,
es tut mir unendlich leid und ihr habt mein tiefstes Mitgefühl.
Vor 3 Jahren erkrankte mein Vater an einem Plattenepithel - Ca.
Nachdem wir es nach 3 Jahren/Ende 2008 endlich besiegt hatten,erhielten wir im Nov. letzten Jahres die schreckliche Diagnose ALL.
Es war genauso wie damals.Ich bekam keine Luft mehr und hatte innerlich das Gefühl ich müsste vor Schmerzen sterben.
Nach einiger Zeit begann ich damit ,,zu leben" aber es ist jetzt immernoch schrecklich nicht zu wissen wie es diesmal ausgeht.
Man ist so machtlos und ich fühle mich innerlich einfach nur leer.
Ich bin einfach todtraurig!
habe mich desöfteren gefragt: warum gerade mein Papa?
Aber ich weiß ich werde darauf keine Antwort erhalten.
ich habe dieses Gedicht gefunden und finde es sehr schön:
Wenn man einen Menschen verliert,
den man geliebt hat,
dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm.
Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt,
das sich einem durch ihn an innerem Reichtum erschlossen hat,
wird er in einem gegenwärtig und durch einen selber hindurch
auch in Zukunft lebendig sein.
Diese tiefe Liebe zu Euren Mama`s kann euch keiner nehmen!
Ich drücke euch ganz doll und sende Euch unendlich viel Kraft
muckel
hi alles so traurig was ich hier lese,,,
meine mama ist am 21 .2 von uns gegangen wegen den lebermethastasen
sie hatte auch am ende schmerzen im bauch obwohl sie eigendlich fit war...
kann das selber nicht verstehen warum es so schnell ging und die leber komplett versagt hat
Gittylein
03.03.2010, 14:08
Hallo,
ich habe schon im Angehörigenforum geschrieben.
Mein Vater hat seit einigen Tagen rechts unter dem Rippenbogen beim tief durchatmen Schmerzen und auch einen Druckschmerz.
Ein paar Tage lang war ihm ein wenig übel. Er hat kaum Appetit, ist schlapp, antriebslos.
Voriges Jahr wurde eine Lebermetastase festgestellt (im Januar ca. 0,9mm), er hatte Dickdarmkrebs, der erfolgreich operiert wurde.
Ich fürchte nun meldet sich langsam die Leber, bisher ging es ihm ziemlich gut.
Von weiteren Behandlungen sieht er auf Grund seines Alters, fast 86, ab.
Vielleicht antwortet mir ja jemand.
Hallo ihr Lieben,
auch ich kann Schmerzen bei Leberkrebs bestätigen. Mein Vater kämpft seit ca. 2,5 Jahren mit Leberkrebs/Gallengangskarzinom/Knochenmetastasen (Hauptherd wurde bis heute nicht gefunden).
Er verspürt seit er die Krankheit hat Druck im Bauch. Zu Anfang war das noch recht selten, dann wurde es immer mehr. Seit Anfang des Jahres baut er immer mehr ab und auch die Schmerzen sind immer da. Er klagt seit Wochen über einen extremen Druck im Bauch, die Milz hat sich aus Überlastung entzündet und um 5cm vergrößert. Seit Freitag nimmt er Targin ein und seit Montag zusätzlich Morphinsulfat 20mg. Er wird nun mit den Schmerzmittln behandelt, eine Therapie ist nicht mehr möglich. Auch werden die Schmerzen immer mehr, je größer die Tumore werden.
Alles scheiße eben.
sanne1206
04.03.2010, 18:15
Hallo Gittylein , hallo Ricarda,
ich schicke euch beiden ein großes Kraftpaket .
Alles Gute für euch beide !
Ganz liebe Grüße.:knuddel:
Sanne
Gittylein
04.03.2010, 21:31
Hallo Ricarda,
hallo Sanne!
Danke für eure Antworten.
Bei dir ist ja der Verlust noch recht frisch, Sanne. Herzliches Beileid...
Vielleicht ist es ja gar nicht die Leber, die jetzt Schmerzen bereitet.
Da mein Vater schon jahrelang einen dicken Bauch hat, kann man eben gar nicht sehen, ob er angeschwollener ist als sonst. Er hat heute auch wieder trotz Appetitlosigkeit normal gegessen.
Wir können erst einmal nur abwarten, am MOntag ist sein Hausarzt wieder da. Der wird ihn sicher zum Röntgen schicken.
Mein Vater denkt an eine Verspannung ...
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