Sophia65
18.05.2010, 16:03
Hallo liebe Frauen, :)
nach meiner Brustkrebserkrankung 2007 mit Ablation, Chemo und Herceptin, hatte ich im November 2009 nun einen Brustaufbau rechts per Diep Flap.
Das Ergebnis ist sehr gut geworden, nur leider kleiner als die andere Seite aus verschiedenen Gründen. Erstens ist meine Brust nicht klein, sondern C-Körbchen und zweitens hatte ich nach dem Aufbau nochmal eine Nachkorrektur, weil sich eine Lappenrandnekrose gebildet hatte. Dadurch ging auchnochmal ein bisschen Volumen verloren.
Deswegen habe ich mich nach Absprache mit den behandelnden Ärzten für eine Angleichung entschieden.
Ich habe dann einen Antrag auf Kostenübernahme für die Angleichung der gesunden Seite gestellt bei meiner Krankenkasse.
Nach wochenlangem Hin und Her und 125000 Telefonaten mit der Krankenkasse wurde mir heute mitgeteilt, dass die Kosten nicht übernommen werden könnten, da keine medizinische Indikation bestehe, sondern das es sich um ein ästhetisch-kosmetisches Problem handele.:angry:
Laut Aussage der Mitarbeiterin fällt das unter "allgemeines Lebensrisiko".
Ich könne das Defizit ja durch eine Prothese und entsprechenden BHs ausgleichen (Unterschied zur gesunden Seite macht ca. 1/3 aus laut Gutachten).
Im Moment frage ich mich gerade, wozu ich das alles auf mich genommen habe, wenn ich hinterher doch wieder mit den Epithesen und den zugehörigen BHs rumhantieren muss. Das war für mich u.a. ein nicht unwesentlicher Grund, den Aufbau zu machen. Das hat mich immer unheimlich genervt und gestört.
Alternativen sind Widerspruch oder Selbstzahlung.
Bin wirklich gerade etwas angeschlagen und die Vorstellung, jetzt in den Clinch mit der Krankenkasse zu gehen, ist auch nicht gerade Aufbauend.
Wie sind eure ev. Erfahrungen mit Angleichung, Kostenübernahme und wie könnte ich argumentieren.
Wenn ihr mir dazu was sagen könnt, wäre ich sehr froh und sage schon Mal danke schön!
Liebe Grüße
Sophia
nach meiner Brustkrebserkrankung 2007 mit Ablation, Chemo und Herceptin, hatte ich im November 2009 nun einen Brustaufbau rechts per Diep Flap.
Das Ergebnis ist sehr gut geworden, nur leider kleiner als die andere Seite aus verschiedenen Gründen. Erstens ist meine Brust nicht klein, sondern C-Körbchen und zweitens hatte ich nach dem Aufbau nochmal eine Nachkorrektur, weil sich eine Lappenrandnekrose gebildet hatte. Dadurch ging auchnochmal ein bisschen Volumen verloren.
Deswegen habe ich mich nach Absprache mit den behandelnden Ärzten für eine Angleichung entschieden.
Ich habe dann einen Antrag auf Kostenübernahme für die Angleichung der gesunden Seite gestellt bei meiner Krankenkasse.
Nach wochenlangem Hin und Her und 125000 Telefonaten mit der Krankenkasse wurde mir heute mitgeteilt, dass die Kosten nicht übernommen werden könnten, da keine medizinische Indikation bestehe, sondern das es sich um ein ästhetisch-kosmetisches Problem handele.:angry:
Laut Aussage der Mitarbeiterin fällt das unter "allgemeines Lebensrisiko".
Ich könne das Defizit ja durch eine Prothese und entsprechenden BHs ausgleichen (Unterschied zur gesunden Seite macht ca. 1/3 aus laut Gutachten).
Im Moment frage ich mich gerade, wozu ich das alles auf mich genommen habe, wenn ich hinterher doch wieder mit den Epithesen und den zugehörigen BHs rumhantieren muss. Das war für mich u.a. ein nicht unwesentlicher Grund, den Aufbau zu machen. Das hat mich immer unheimlich genervt und gestört.
Alternativen sind Widerspruch oder Selbstzahlung.
Bin wirklich gerade etwas angeschlagen und die Vorstellung, jetzt in den Clinch mit der Krankenkasse zu gehen, ist auch nicht gerade Aufbauend.
Wie sind eure ev. Erfahrungen mit Angleichung, Kostenübernahme und wie könnte ich argumentieren.
Wenn ihr mir dazu was sagen könnt, wäre ich sehr froh und sage schon Mal danke schön!
Liebe Grüße
Sophia