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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Druckschmerzen in der rechten Brust


Tany
17.06.2010, 18:26
Hallo Leute,

ich bin neu hier im Forum.
Ich stelle mich mal vor,
Ich heiße Tany und bin 26 Jahre alt, seit 2,5 Jahren verheiratet und habe einen 1,5 jährigen Sohn.
Ich lese sehr viel in Brustkrebs-Foren.
Das hat mit der Krankheit meiner Mama angefangen, die ende 06 an BK erkrankt ist.

So nun zu meiner Frage,
ich habe im moment, dies seit knapp zwei wochen, einen Druckschmerz in meiner rechten Brust, sprich, wenn ich drauf drücke ists schmerzhaft.
Ich war schon beim FA, die meine Brust abgetastet hat.
Feststellen konnte sie auf jeden Fall nichts, da sie aber meine Panik mir ablesen konnte, hat sie mich zur Sono überwiesen.
Die aber ist erst im Juli.
Naja, ich lass mich ja nicht abhängen, wenns um sowas geht und bin ins KH, wo man mich wieder, noch gründlicher abgetastet hat und wo auch zusätzlich ein Ultraschall gemacht wurde, was ich ja unbedingt so schnell wie möglich wollte.
Die Untersuchungen ergaben auch nichts.
Aber ich kenne mich, bin ein Panikmacher, habe immer noch Angst, denn ich finde diesen Draufdrückenschmerz nicht gut.
Die Ärztin meinte, es könnte am Zyklus liegen,
hatte vom 8-14 meine Periode, war am 10. beim FA und am 12. im KH

Kann mir irgendwer dazu was sagen?

Es tut mir leid für den langen Text.

LG Tany

ängel
17.06.2010, 20:00
Hallo Tany, mach dich bitte nicht verrückt. Das muss nichts Schlimmes sein. Ich habe noch nie gehört, dass einer der BK hatte Druckschmerz hatte als Symptom.
Ich hatte zwar Schmerzen, aber das waren stechende Schmerzen wie von eineem Messer und nur an der Stelle wo der Knoten sass.
Warte die weiteren Untersuchungen ab. Vielleicht hängt es nur mit der Periode zusammen.
Aber es ist verständlich dass du alles richtig abklärst, du kennst deinen Körper am besten und musst sicher sein mit dem Ergebnis.
Ängel

mischmisch
17.06.2010, 21:55
Hallo Tany,

wie geht es denn deiner Mutter inzwischen?

Zu deinen Druckschmerzen - es könnte Mastopathie sein.
Oder auch garnichts, viele Frauen haben zyklusbedingt Schmerzen in der Brust, ich hatte das früher viele Jahre.
Kann denn deine Gyn nicht schallen, das ist eigentlich heute Standard?

Ansonsten kann ich mich ängel nur anschliessen, versuch dich nicht verrückt zu machen und meld dich doch deiner Sono ( oder meinst du die "Mammo") wieder.

Alles Gute
Rosita

Tany
17.06.2010, 22:46
Vielen Dank für Eure Antworten,

meiner Mama gehts den Umständen entsprechen gut,
außer die Nebenwirkungen von den Tabletten, die sie täglich schluckt, Femara....
Seit der Diagnose, ists auch bei dieser geblieben und wir alle hoffen, dass es auch so bleibt.
Aber meine Psyche leidet trotzdem sehr darunter, ich denke ich muss mir auch prof. Hilfe suchen, aber das ist nicht so wichtig.
Ich bin froh, dass es ihr gut geht, das ist das wichtigste.
Zur Geschichte,
im Dez 06 wurde meine Mama brusterhaltend operiert, der Tumor war 16 mm, trotzdem hat er 2 von 16 Lymphknoten befallen.
Dann im Jan 07 musste sie wieder operiert werden, da im Gewebe drum rum noch einen von 5 mm gefunden hatte. Danach folgten Chemo und Bestrahlung. Erst nahm sie drei Jahre Tamoxifen, nun Femara.
Ich bewundere sie sehr, sie ist so stark, sie bewegt sich sehr viel, sie hilft meiner kleinen Familie unheimlich viel.
Ich bin noch lange nicht so stark wie sie, schade, dass ich das nicht geerbt habe....


Zu meinem FA, naja ich fands ja auch sehr komisch, dass sie kein Ultraschall gemacht hat, sondern mich zu einem Ultraschall weiter geschickt hat, vielleicht sind die Geräte dort nicht so toll, sind schon etw alt.
Aber ich habs ja nicht bis Juli ausgehalten und hab mich im KH schallen lassen, die Warterei hätte mich umgebracht.
Und auf dem Ultraschall im KH, konnte man nichts feststellen.
Aber im Juli geh ich trotzdem noch einmal zum Schallen, kann ja nicht schaden.


LG Tany

Ich wünsche Euch allen hie nur das Beste!

mischmisch
18.06.2010, 00:34
Hallo Tany,

Sono = Ultraschall.
Du hattest also in der Klinik eine Sonographie.
Warum willst du dann im Juli nochmal eine machen lassen lassen?

Vertraust du den Ärzten in der Klinik nicht?

Irgendwie macht mich das ein bissl ärgerlich, kann nicht schaden - weil kostet ja nix?!!!
Was denkst du, was in 4 Wochen gefunden wird?

mischmisch

Tany
18.06.2010, 10:35
Nein, nicht, weil es nichts kostet, auch wenn ich es bezahlen würde, würde ich es jeder Zeit machen, meine Gesundheit ist das Geld nicht wert.
Ich bin durch den zweiten Ultraschall einfach sicherer, denn es macht ein anderer Arzt in einer anderen Klinik.


LG

Atom
18.06.2010, 10:49
Hallo Tany,

ich kann dich gut verstehen, dass Du ausgehend von der Erkrankung deiner Mutter dir große Sorgen darüber machst, ob Du wohl selbst erkrankst. Allerdings ist es für dich auf Dauer nicht gut, wenn diese Gedanken dein Leben bestimmen. Du schreibst, dass Du verheiratet bist und einen kleinen Sohn hast. Von daher gibt es für dich schönere und interessantere Dinge, die Du erleben kannst. Ich denke, dass Du schon selbst die richtige Tür aufgestoßen hast:

Aber meine Psyche leidet trotzdem sehr darunter, ich denke ich muss mir auch prof. Hilfe suchen, aber das ist nicht so wichtig.

Ich wünsche Dir, dass Du den Mut findest psyschotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit Du mehr Zeit hast das normale Leben mit all seinen Hochs :cool: und Tiefs :( zu genießen.

LG Atom