Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : kleinzelliges Bronchialcarcinom - Hilfe ! eilt
Hallo,
bei mir wurde heute die Diagnose kleinzelliges Bronchialcarcinom festgegestellt, nun bin ich völlig geplättet, wer weiss darüber mehr was die Chancen angeht, hat jemand überhaupt diese 2 Jahre schon überlebt und wo sitzen denn Spezialisten . Ich bin aus der Nähe von München. Da schon viele Lymphknoten befallen sind, soll morgen schon die erste Chem stattfinden. Bitte antwortet schnell und hoffentlich kann mir jemand Mut machen. Ich bin erst 47 und habe 3 noch recht kleine Kinder, ich kann doch jetzt nicht einfach abtreten.
Gaby
Hallo Gabi, ich bin zwar keine Betroffene, aber bei meinem Vater wurde im Juni Bronchialcarcinom diagnostziert.leider nicht operabel. Die einzige Hoffnung ist, daß die Bestrahlung anschlägt. Über die Therapie, kann die nur dein Arzt adäquate Informationen geben!!! Die Therapie muß für jeden individuell gestaltet werden. So weit ich informiert bin, "Kleinzeller" spricht gut auf Chemo an. Die Chemotherapie verläuft bei jedm anders, obwohl heut zu tage ist sie mit wenigen Nebenwirkungen verbunden als vor ein paar Jahren, Hast du dich schon über Begleittherapie informiert??? Z.B. Mistelpräparate sollen die Nebenwirkungen einer Chemo- bzw. Strahlentherapie lindern und das Immunsystem stärken. Und noch eins, es ist wichtig, daß du darüber sprichst!!!! Hast du jemaden mit dem du darüber reden kannst??? Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und daß die Chemotherapie gut anschlägt!!
Grüsse
Irene
Hallo Gaby,
schwer Dir darauf etwas zu sagen. Bei jedem läuft das anders ab. Zu viele Faktoren spielen da rein.
Bei mir ist im März diesen Jahres auch ein kleinzelliges Broncialcarzinom festgestellt worden und auch für mich brach da im ersten Moment alles zusammen, aber ich habe gelernt mich mit der Krankheit zu arrangieren, ja sogar abzufinden.
Eines habe ich bei der Krankheit gelernt: Laß Dich nicht von dem Krebs durch eine "Momentaufnahme" verarschen. Das tut er scheinbar gerne. Ich war der Meinung, daß er bei mir früh entdeckt wurde. Ich hatte keine Metastasen. Ich bekam genau wie Du eine Chemotherapie. Dadurch war mein Krebs weg! Ich konnte es selbst kaum glauben. Auch weil mir der Radiologe wörtlich gesagt hat: "Er ist weg. Ich sehe bei Ihnen nichts mehr. Ich kann da kein Krebs mehr feststellen." Siehe dazu mal http://www.schiffahrt.com/03-06-11_doktor-stuckenholz.pdf Weil das so war, wollte man mich (bei kleinzelligen unüblich) operieren, um eine 99,99 % Wahrscheinlichkeit bekommen, daß mein Krebs tatsächlich ganz raus kommt. Man hat mich operiert und mir rechts (nur) einen Lungenlappen raus genommen. Geplant war eigentlich die ganze rechte Lungenhälfte. Warum? Erst bei der OP hat man bei mir den ganzen Mist sehen können. Sie konnten nicht alles rausschneiden, weil der Krebs sich wie ein Ring um andere Sachen (Luftröhre, Bronchien, Hauptblutgefäße) herumgelegt hat. Dann hat man auch noch festgestellt, daß 25 der 31 herausoperierten Lymphknoten auch noch befallen waren. Kurz gesagt, alles Scheixxe. Wieder zu gemacht und anschließend gab es dann noch 36 radiologische Bestrahlungen, um mir meine Luft noch möglichst lange zu erhalten. So sieht es aus. Die ganze Geschichte findest Du unter http://www.schiffahrt.com/03-08-01_leitblatt.pdf
Das ist meine Geschichte. Jetzt warte ich. Worauf? Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle bin ich ganz schön neugierig nach dem wie lange noch. Ich werde es sehen. Deine Frage nach den 2 Jahren wird man Dir bei dieser Krankheit auch erst hinterher beantworten können. So sarkastisch das auch klingt, es ist nun mal so. Ich habe den Kampf um den Sieg aufgegeben. Das wäre in meinem Fall vertane Energie. Was ich nicht aufgebe, das ist meinen Kopf über Wasser zu halten und mein Leben in größtmöglicher Normalität weiter zu leben. In der Richtung bin ich jetzt schon Sieger über die Krankheit.
Du kannst Dir sicher sein, daß es bei Dir ganz anders ablaufen wird, als bei mir. Das habe ich in der Zwischenzeit gelernt. Nämlich das es bei jedem anders abläuft und es überhaupt nichts bringt, da nach anderen zu schielen. Wie gesagt, das bezieht sich auf den Verlauf. Was jedoch nützlich ist, ist hier im Forum oder im Chat andere zu fragen, wie es bei deren Behandlung abgelaufen ist. Für mich war (und ist) das immer sehr hilfreich. Das solltest Du in jedem Fall pflegen. Was soll ich Dir jetzt noch sagen oder wünschen? Ist als selbst betroffener auch gar nicht so einfach, hat man doch oft genug gelesen, was einem da alles noch blüht. Ich will es mal so formulieren: Ich wünsche uns viel Kraft. Mir reicht das schon aus.
Viele Grüße aus dem Nordwesten.
KWO (Klaus)
Hallo Klaus, Hallo Irene,
vielen Dank für Eure schnelle Antwort, ja ich gehe morgen in meiste erste chemo, aber viele Fragen bleiben und drängen alles in den Hintergrund. Gibt es den hier niemand der auch eine positive Erfahrung mit dieser Geschichte machen konnte wie sieht es denn mit begleitenden Alternativen aus, ich weis ich suche nach dem berühmten Strohhalm, aber das ist doch legitim oder? Trotzdem stärken mich deine worte Klaus und ich wünsche uns beiden das sich alles doch noch irgend wie dreht. Melde dich bitte wieder wie es dir geht, ich werde auch weiter berichten.
Viele Grüsse
Gaby
Hallo Gaby
bei mir wurde die Diagnose kleinzelliges BC im Juni gestellt.Auch ich war geplättet.Nach einer Metastasenoperation im Kopf und 10 folgende Bestrahlungen von ihm, begann gleich darauf die Chemo. Am Donnerstag habe ich die 5. hinter mich gebracht.Im Moment ist der Tumor rückläufig.
Ich muss dir sagen mir geht es trotz Chemo richtig gut.Es braucht seine Zeit um das alles zu vestehen und hinzunehmen.Mir hat es geholfen über meine Sorgen und Ängste zu reden. Klar,das man abends mit dem Gedanken " Krebs" einschläft und morgens mit diesem aufwacht, aber selbst diese Gedanken werden leiser.
Ich wünsche dir viel Kraft und Ausdauer
Viele Grüsse
Gunter
Liebe Gaby,
bei meiner Mutter gab es im Frühjahr letzten Jahres ebenfalls die Diagnose kleinz.BC.Sie ist operiert ( 2/3 Lungenflügel) und hatte Chemotherapie. Momentan geht es ihr sehr gut,scheinbar keinerlei Anzeichen für Metastasen. Meine Mutter war im Klinikum Großhadern (München), nicht sehr schön dort (optisch) aber in ihrem Fall hervorragende Betreuung und Untersuchung.Wenn Du möchtest gebe ich Dir gerne genauere Infos unter Email Angelika@koelbls.de .Meine Mutter war zum Zeitpunkt der Diagnose 49 Jahre alt.
Wie Klaus sehr richtig sagte ist der Fall immer anders, das kann ich auf Grund der bisherigen Infos nur bestätigen,
alles Liebe
Angi
Gaby schreibt:
"wie sieht es denn mit begleitenden Alternativen aus, ich weis ich suche nach dem berühmten Strohhalm, aber das ist doch legitim oder?"
Hallo Gaby,
mit Sicherheit gibt es da begleitende (nicht ersetzende) Alternativen. Diese werden hier regelmäßig immer wieder aufgezeigt. Leider ist da auch immer viel Mist dabei, weil gerade bei denen die nach jedem Strohhalm greifen, durch deren Angst ganz leicht an Geld zu kommen ist. Sei da also sehr kritisch! Es sind hier im Forum immer wieder die gleichen welche das versuchen. Eigentlich solltest Du schon selbst ganz schnell merken, wer zu diesen Negativanbietern (Wundermethoden, Wunderheilmittel etc.) gehört. Bei manchen angebotenen Methoden kann man sich in der Tat letztlich auch nur wundern. Vielleicht heißen die deshalb auch Wundermethoden und ich hatte das mit dem Wunder nur irgendwie falsch verstanden. ;-)
Es sollte auch selbstverständlich sein, daß wenn man zusätzliche Alternativen einsetzt, diese vorher mit seinem Arzt abzusprechen. Beide Behandlungen müssen sich letztlich vertragen und dürfen keine durch Unverträglichkeit bedingte üble Wirkungen verursachen.
Viele Grüße
KWO (Klaus)
Hallo Gabi,
bin zwar auch Betroffene, allerdings schon seit 26 Monaten operiert und seitdem Tumorfrei, hatte ein nicht-kleinzelliges Adeno. Ich denke schon, dass du zur Chemo eine begleitende alternative Behandlung machen kannst. Unter www.biokrebs.de findest entsprechende Hinweise - es besteht aber auch die möglichkeit dich direkt mit Fachärzten in Verbindung zu setzen, die sich dann speziell mit deiner Diagnose beschäftigen. Hier handelt es sich um Fachärzte die in Zusammenarbeit mit dem Krebszentrum in Heidelberg arbeiten. Ansonsten denke ich auch, dass dir keiner sagen kann, wie deine Prognose ist, denn sie ist bei jedem anders und vor allem oft anders wie prognostiziert. Nun wünsche ich dir ganz viel Kraft und hoffe, dass du einen guten Weg für dich findest. Alles Liebe
Susanne
doris hobza
28.10.2003, 14:42
Hallo Gabi
Bei meiner Mutter ist im juni genau das gleiche festgestellt worden jetzt heißt es nur nicht denn mut verlieren.
Als wir das erfahren habe war es ein morz schock ich habe tag und nacht geheult da ich zu meiner mutter ein wahnsinns verhältniss habe ich habe ihr ständig mut gemach obwohl ich total fertig war sie bekam eine chemo eine platin chemo nennt sich das. die ersten 3 mal war der tumor immer auf dem gleichen stand dann bekam ich von einer ganz alten frau ein rezept das gegen krebs helfen soll ich habe zuerst nicht drann geglaubt habe die mischung aber trotzdem gemacht da ich nichts unprobiert lassen wollte ich habe ihr ein öl gemacht aus
50g ringelblumenblüten mit 1L kaltgepressten olivenöl in eine flasche füllen am besten in eine 1,5L flasche diese mischung 12 tage im warmen stehen lassen und jeden tag schüttlen nach den 12 tagen umfüllen und die blüten ausdrücken. dann nimmt man bis die flasche leer ist 3x am tag einen Eßl.
morgens auf nüchternen magen mittags 30 min. vorm essen und abends vorm ins bett gehen.
ich kann es immer noch nicht glauben aber es hat geholfen meine mutter hatte die 4 chemo und wurde wieder untersucht der arzt sagt das gibt es kaum
der eine tumor ist ganz weg und der andere ist so klein das man ihn mit bestrahlung weg bekommt jetzt bekommt meine mutter noch 6 wochen lang bestrahlung am kopf und lunge und dann hoffen wir das es ganz weg geht also nie die hoffnung aufgeben es wird schon mußt nur daran glauben
liebe grüße doris
....susanne, kleinzellig und 'nicht kleinzellig ' kann man nicht miteinander vergleichen. KWO macht es jetzt deutlich.
Sollte der nichtkleinzellige inoperabel sein und man auf chemo angewiesen, hat man allerdings schlechtere karten, denn die chemo schlägt beim nichtkleinzelligen lk viel schlechter an.
insgesamt hat der kleinzellige tumor eine schlechtere prognose; aber nichts zu tun, dann hast du nur eine option, also tu was.
mfg
Hallo Ihr Lieben
ich bin zurück von meiner ersten Chemo und ich habe sie zwar gut vertragen 3 Tage-Infusion, aber danach war ich jetzt 2 Tage richtig groggy.
Die Diagnose macht mir immer noch schwer zu schaffen und ich weiss auch gar nicht, ob es viel Sinn macht nochmal woanders einen Rat einzuholen. Wie sieht es denn mit begleitenden Psychogruppen aus, gibt es dazu irgendwo Addressen ich habe bisher hier im Raum München nicht so rechtes gefunden, wo muss ich denn nachfragen?. Kann Man mit Alternativzusatzbehandlungen der Chemo "schaden", z.B. Wobemugos Tbl., Factor AF2 ?
Ihr merkt schon ich suche immer noch nach dem Strohhalm.
Seufz, ich will mich eifach nicht geschlagen geben, ich habe doch noch so viel mit meiner Familie vor.
Viele Grüsse
Gaby
Hallo Gaby,
ich hatte Dir ja schon oben weiter geschrieben, daß ich den gleichen Mist wie Du auch habe und da ärztlicherseits alles was nur möglich ist bei mir angewendet wurde. Ich bin jetzt wie man so "schön" sagt austherapiert. Es ist da nichts mehr machbar.
Auch ich habe noch so viel vor gehabt. Stand beruflich auf dem Höhepunkt und und und ...
Auf alle Fälle werde ich mir jetzt nicht durch irgendwelche obskuren Leute (Wunderheiler, Wundermediziner usw.) mein Erspartes aus dem Strumpf ziehen lassen, damit die sich nach meinem Ableben damit einen schönen Tag machen können. Soll sich lieber meine Frau davon machen. Den letzten Strohhalm gibt es einfach nicht hat mich das Leben gelehrt. Oder es sei denn man betrügt sich selbst.
Zu irgendwelchen "begleitenden Psychogruppen" kann ich Dir nichts sagen. Für mich käme das jedenfalls nicht in Frage. Soll ich mich da durch deren gemeinschaftliches Ausheulen und durch das Anhören derer Schauergeschichten noch weiter runter ziehen lassen? Da ist mir mein unmittelbarer Dunstkreis (Familie, Freunde, Kollegen) eine größere Hilfe. So kann ich wenigstens noch so lange (wie lange weiß ich nicht!) "normal" weiter leben wie es geht. Nur das "normal" weiter leben lenkt mich von der ganzen Problematik (was mir noch blüht) ab.
Aber wie bereits gesagt, wir Menschen sind Individien und jeder geht da auf seine Art anders mit um.
Viele Grüße und Kopf hoch
KWO (Klaus)
Liebe Gaby,
die "biokrebs.de"-Site die Dir bereits jemand empfohlen hat, finde ich auch sehr gut. Die Ärzte-Hotline (in Heidelberg) kannst Du ja auch mal anrufen. Dort hast Du einen Arzt mit naturheilkundlichem Background dran. Der gibt Dir bestimmt andere Antworten als die Schulmediziner. Trotzdem sind die dort realistisch und wollen nicht den Kleinzeller nur mit Mistel und Thymus bekämpfen. Es geht immer um zusätzliche Therapien. Da die Ärzte leider oft besetzt, kann man auch um Rückruf bitten.
Die Zusatztherapien helfen auch, die Chemo und Bestrahlung besser zu vertragen. Z.B. ist Selen sehr wichtig, aber auch viele andere Dinge. Fordere ruhig alles an inkl. einer Arztliste für Deine Region.
Ich würde auch nach jedem Strohhalm greifen und um jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr kämpfen. Wegen der Selbsthilfegruppen ruf doch mal die Deutsche Krebshilfe an, die haben vielleicht auch so etwas. Oder frage die Ärzte in der Klinik, dort gibt es bestimmt eine Tumorsprechstunde. Dort bekommt man auch solche Gruppen genannt.
Ich wünsche Dir alles Liebe,
Gruß, Daniela
Hallo Gaby
wgen der Psychogruppen bin ich mit KWO einer Meinung, auch ich halte mich an die Familie und den Freundeskreis. Ich gehe am 11. zur 6. Chemo und ich bin bis jetzt noch ganz fit. Ich gehe, wenn möglich, jeden Tag für 2 Std.spazieren oder Radfahren. Auch ich habe wegen unterstützende Medikamente beim Onkologen nachgefragt. Die Antwort war: Essen Sie mehr Obst und Gemüse und Bewegung an der frischen Luft, dass ist ausreichend!
Wenn du einen Alternativzusatz möchtes, frage ruhig deinen Onkologen oder Arzt und nimm nicht irgendwas was jemand empfohlen hat.
Kraft und Ausdauer wünscht dir
Gunter
Hallo Klaus ,Hallo Gunter,
ja ich habe zum Glück auch meine Familie mit der ich sehr viel rede, aber dennoch habe ich das Gefühl ich möchte auch mal mit jemand nicht unmittelbar betroffenen weinen können, da ich einfach nmerke das meine Kinder schon allein mit der Krankheit komplett überfordert sind und mein Mann an seine Grenzen stösst. Alle versuchen mir zu helfen oder eine Stütze zu sein, aber ich merke einfach, wenn ich total down bin, und das bin derzeit einfach ständig, ziehe ich die anderen eher runter und das hilft mir auch nicht. Ich schaffe es im Moment einfach nicht mich ständig positiv zu motivieren, zu sehr sitzt mir die Angst im Nacken. Vielleicht auch weil alles noch so frisch ist und es mir nach ersten Chemo immer noch ziemlich gaga geht, von wegen Spazierengehen, ich habe schon Schweissausbrüche, wenn ich ins Erdgeschoss gehe. Gerne würde ich wieder raus, aber ich fühle mich wie 80 und schleiche nur herum, wenn ich mir auch 10x sage reiß dich zusammen. Daher auch die Frage nach Zusatzalternativen ich brauche irgendetwas zum ankurbeln meines Körpers sonst wird Weihnachten schon ein Fernziel.
Ich hoffe ich finde die Kraft da wieder rauszukommen, Euch wünsche ich das Ihr weiter eure Kraft ausbaut und ich danke Euch für eure tröstenden Worte.
Gaby
Hallo Daniela,
die Biokrebs-site hatte ich irgendwie nicht aufrufen können, aber ich probiere es nochmal, woher bekomme ich denn Tel. von Heidelberg? Selen sagten meine Ärtzte auch aber sie wussten nicht wieviel, weisst du es? ausserdem nannten die eben auch Wobemugos und evtl. Vit C. Was ist denn von Nonisaft zuhalten mein Vater hat mir 5 Flaschen besorgt, die ich unbedingt trinken soll, davon hatte ich vorher noch nie was gehört.
Du sagtest ich soll eine Arztliste meiner Region anfordern, eh..gerne aber wo, irgendwie stehe ich da auf dem Schlauch.
Bei Selbsthilfegruppen bin ich schon fündig geworden, das Problem ist das offensichtlich kaum einer mit einer ähnlichen Krebsart dort erscheint, wahrscheinlich weil die Zeit die einem verbleibt doch eher knapp bemessen ist (siehe auch KWO), dort treffen sich "leider" meist etwas aussichtsreicheren
Fälle. Da habe ich nun auch keinen Bock zu, ohne mich nun unbedingt mit lauter Schwerkranken umgebenzuwollen. Aber es ist mir lieber mich damit realistisch auseinanderzusetzen. KLeine Bemerkung an KLaus: es zieht mich nicht runter zusehen das andere auch beschissen dran sind, sondern es gibt mir den berühmten Tritt in den Allerwertesten nicht nur mich so krank zusehen. Es tut mir unglaublich gut, auch wenn es fast pervers klingt von Euch zu hören das Ihr krank seid und wie ihr damit umgeht, damit ich mich eben nicht runter ziehe und nur mich sehe. An Euch sehe ich, das es auch andere Wege gibt damit umzugehen ohne den Kopf in den Sand zu stecken oder gar aufzugeben. Ich bin selber aus der medizinischen Ecke und mein erster Gedanke war, ich mache jetzt Schluss bevor ich leiden und spüren muss, an kämpfen wollte ich gar nicht denken, trotz Familie und kleinen Kindern. So langsam aber spüre ich gerade auch durch Klaus, das kann es nicht sein und ich weiss zumindest im Moment, das der Medizinschrank zu bleibt, wenn ich auch dies nicht für immer versprechen mag.
Jetzt bin ich wieder ganz schön von Thema abgekommen, aber mein Herz ist so voll, ich hoffe Euch nervt es nicht zu sehr.
Vielen Dank für die Geduld.
Liebe Grüsse
Gaby
Liebe Gaby,
versuche einfach nocheinmal die "biokrebs.de" aufzurufen. Unter der Rubrik "Kontakt - Rufen Sie uns an!" sind die Zentrale in Heidelberg sowie regionale Beratungsstellen inkl. Tel. aufgeführt. Du musst dort nach den Telefonzeiten für die ärztliche Beratung schauen. Die schicken Dir auch eine Liste zu von Ärzten, die sich haben listen lassen, dass sie diese Zusatztherapien wie z.B. Mistel, Thymus, Sauerstoff, etc. durchführen.
Für die Mineralien und Vitamine bekommst Du auch eine Liste mit den genauen Dosierungen, die unterscheiden sich nämlich danach, ob Du gerade Chemo bekommst oder in der Pause bist, etc. Während der Chemo muss z.B. Selen besonders hoch dosiert sein, nach der Pause wieder weniger. Ich habe wie gesagt mit einem Arzt aus der Heidelberger Zentrale gute Erfahrungen gemacht. Versuch´ es einfach, ich drück´ die Daumen. Ich finde, je mehr "Puzzleteile" man zusammen bekommt, um so besser kann man alles einschätzen, beurteilen und für sich entscheiden.
Viel Kraft für diesen Weg!
Es grüßt Dich, Daniela
Hallo Gaby
bei uns hat das auch nicht auf Anhieb geklappt. Wir hatten auch recht lange daran zu nagen, und heute könnte ich noch in die Kissen beissen. Meiner Frau war und ist es manchmal nach Flucht. Sie war auch oft an ihrer Grenze, aber glaub mir, es steckt mehr Kraft in einem als man denk. Gib dir Zeit, um alles zu verkraften und verarbeiten. Jeder steckt so eine Chemo anders weg, bis jetzt habe ich nur die Haare opfern müssen und bin immer etwas müde,aber mit dem lässt es sich leben.
Nun, gib auch dir etwas Zeit.
Viele Grüsse
Gunter
Hi Gaby,
Du schreibst: "So langsam aber spüre ich gerade auch durch Klaus, das kann es nicht sein und ich weiss zumindest im Moment, das der Medizinschrank zu bleibt, wenn ich auch dies nicht für immer versprechen mag.".
Meinst Du ich (andere übrigens auch) hätte nicht auch diese Gedanken? Gerade weil ich weiß was da noch auf mich zu kommt. Ich bin da auch ganz hin- und her gerissen. Soll ich mich quälen? Soll ich mich davon stehlen? Wann ist der Zeitpunkt so etwas zu machen? Ich finde keine Antworten und das schlimme ist, daß dieses ein sog. Tabuthema ist. Darüber wird nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen.
Aber auch hierbei. Jeder geht damit anders um. Es gibt nun mal nicht das Patentrezept und auch hier muß man wie bei allem den für einen selbst günstigsten Weg finden. Das schlimme ist, es kann einem keiner helfen. Wenn einer vermeintlich hilft, dann besteht das in der Regel daraus, daß dieser immer versucht, einem seine eigene Meinung dazu aufzudrücken. Schon steht man wieder alleine da.
Gruß
KWO (Klaus)
....gaby, bevor du an suizid denkst, solltest du da nicht erst mal deine therapien absolvieren und sehen, wie du darauf reagierst?
du willst oder wolltest noch so viel, peilst aber bereits mit einem auge das finale ende an. das kommt früh genug und du hast es jederzeit in der hand, es zu verkürzen.
mit anderen sprechen. hast du dir mal überlegst, mit was du deinen gesprächspartner belastest? es geht doch nicht um die theoretische oder philosophische betrachtung eines suizids.
das musst du schon mit dir selbst ausmachen aber zum derzeitigen zeitpunkt solltest du deine energie auf die bekämpfung verwenden und sonst nichts.
und KWO, während deiner Therapie hast du nicht ein wort öffentlich über einen freitod verloren, im gegenteil, du warst voller euphorie über die erfolge.
mfg
wksch schreibt:
"und KWO, während deiner Therapie hast du nicht ein wort öffentlich über einen freitod verloren, im gegenteil, du warst voller euphorie über die erfolge."
Richtig Werner. Auch heute rede ich noch nicht darüber, weil es für mich wohl nicht in Frage kommt. Wenn Gaby das hier nicht thematisiert hätte, wäre das auch wohl so geblieben. Zumal es in der Öffentlichkeit (vielleicht zu Recht, vielleicht zu Unrecht) auch ein Tabuthema ist.
Sicher war ich mal voller Euphorie. Besonders nach meiner Chemo und der darauf folgenden Diagnose des Radiologen. Nur ist halt bei meiner anschließenden OP der volle Umfang ans Tageslicht gekommen und mir dadurch auch jede Hoffnung genommen worden. Wenn man dann noch ziemlich genau weiß was einem blüht, dann sind einem solche Gedanken in der Tat nicht fremd, auch wenn die Bereitschaft zur Ausführung in meinem Fall nicht mein Ding ist. Nur ist es für mich auch eine Sache der Ehrlichkeit den Gedanken zuzugeben und nicht so zu tun, als wenn alles heile Welt wäre.
Aber wie bereits schon gesagt, ich kann da nur für mich sprechen. Zum einen ist die Krankheit bei jedem anders gelagert und zum anderen geht da jeder auch anders mit um.
Viele Grüße
KWO (Klaus)
Hallo Wksch,
tut mir leid wenn es so rüber kommt als wenn ich mich mit anderen über den Freitod unterhalten will und sie damit belaste. Ich suche das Gespräch mit anderen um den Schock der tief in mir sitzt irgendwie zu sortieren.
Ich hatte von Beginn der Diagnostik bis endgültige Diagnose und erste Chemo genau 2 1/2 Wochen, das heisst es hat mich alles überrollt wie ein Intercity, da kommt meine Psyche zumindest nicht mit. Natürlich will ich versuchen meine Therapie durchzuziehen aber wenn die Atemnot immer wieder schlechter ist, der Kreislauf seid der Chemo ständig zusammen bricht ist es für mich zur Zeit einfach schwer dies alles positiv locker motivierend zu sehen. Die Zweifel, die Angst hemmt mich dabei zusätzlich und das ist es worüber ich reden muss und daher suche ich auch psychologische Hilfe ( habe Freitag einen Termin), wenn ihr das alles im Rahmen eurer Familie auf die Reihe bekommt, kann ich nur sagen Respekt, meine Familie ist wirklich rührend aber mit der Situation genauso überfordert wie ich. Du sagst ich soll all meine Energie auf die Bekämpfung verwenden, nichts anderes habe ich bisher gemacht, aber wieso ist es so ein Tabuthema auch mal in die andere Richtung zu schielen und sei es nur um für sich zu sagen nein das ist nicht mein Weg. Mir kommt es fast heilig vor das alle behaupten keinen Gedanken daran verschwendet zu haben. Versteh mich nicht falsch ich heisse es nicht gut aber zur Auseinandersetzung mit Krebs gehören für mich auch alle Seiten. Aber ich werde hier nicht mehr darüber diskutieren, ich hatte gestern einen so megaschlechten Tag, das ich auch einfach die Welt schon am untergehen sah, heute geht es mir etwas besser zumindest habe ich mal etwas mehr geschlafen und konnte spazieren gehen. Du siehst, ich beginne mich schon über kleine Dinge zu freuen. Nichts für ungut
Viele Grüsse
Gaby
....gaby, gedanken kann man nicht abschalten, ich nicht, du nicht:-) was wir aber können ist zu versuchen, nicht auf das finale fixiert zu werden. du scheinst noch in der phase zu sein, wo du den tritt in den magen noch nicht verdaut zu haben. glaub mir, alles wird blasser, der krebs meldet sich immer wieder und du musst antworten haben, wie deine behandlung weiter gehen soll.
vermutlich werden erfolge kommen und glaube dran, denn das kann dich weiter bringen und keiner kann in die zukunft blicken. nimm die positiven punkte und sag dir, wieso soll das bei mir nicht klappen?
davon gehe ich bei mir aus und ich werde palliativ behandelt. wie komm ich dazu, mich hängen zu lassen:-)
ich werd den teufel tun und mich aufgeben.
mfg
Liebe Gaby !
Auch bei mir kam alles wie eine Dampfwalze auf mich zu -
hat mich total überrollt .
Aber glaube mir :
es gibt IMMER ein MORGEN !
Liebe Grüsse
biba
Hallo Gaby,
leider kann ich meinen Mann nicht dazu bewegen, sich hier mal zu Wort zu melden, denn der Betroffene ist er. Ich möchte dir aber trotzdem schildern, wie wir diese Sache bisher überstanden haben. Mein Mann ist 42 und der Kleinzeller wurde Ende August d. J. diagnostiziert. Im Sept. kam die erste Chemo und der dritte Zyklus beginnt kommenden Montag. Wir haben 2 Töchter, 9 und 13 Jahre alt. Als Betroffener kann ich dir nicht helfen, aber vielleicht ist es hilfreich für dich, zu hören wie wir als Familie damit klarkommen.
Genau wie du haben wir die Diagnose als absolut vernichtend empfunden. Aber je mehr man sich damit beschäftigt, um so klarer wird auch, dass das Ganze auch sehr individuell zu sehen ist. Und man kann glaube ich auch nur ganz langsam lernen, sich von diesen Horrorvisionen der Krankheit freizumachen. Denn jetzt gilt nicht mehr das, was man bisher gehört hat, sondern das, was man selber erlebt. Ich hatte wahnsinnige Angst, das sich der Gesundheitszustand meines Mannes sofort wahnsinnig verschlechtern würde. Aber nichts davon hat sich innerhalb der letzen 11 Wochen eingestellt.Er hat alle Chemos gut vertragen und fühlt sich wohl. Trotzdem kann ich nur dringend raten, eine 2. Meinung einzuholen. Wir haben es getan und es wurde uns dadurch vieles klarer. Auch unser Kampfgeist wurde wieder geweckt. Denn was einem zu Anfang gesagt wurde, war wie ein schlechter Film und man war psychisch viel zu angespannt, um alles wirklich zu verstehen und hinterfragen zu können.
Es ist bestimmt nicht einfach von heute auf morgen mit dieser Situation klarzukommen. Auch für unsere Kinder war und ist es ein absoluter Hammer. Aber glaube mir, um nichts auf der Welt würden wir meinen Mann oder den Papa damit alleine lassen. Wir helfen, wo wir können. Und wir tun es gerne. Und inzwischen kann ich nur sagen, das Leben ist immer noch lebenswert und wir genießen es jetzt erst recht. Also bitte, lass dich nicht unterkriegen und von den trüben Gedanken mürbe machen. Nimm den Kampf auf, für dich und deine Familie.
Seit dem du dich hier im Forum gemeldet hast, habe ich viel an dich gedacht. Und ich werde es weiter tun. Vielleicht hast du Momente, wo du mal den Rat eines Angehörigen in ähnlicher Situation wie deiner eigenen brauchst, und dann bin ich für dich da. Halt die Ohren steif, viele Grüße von Monika
hallo alle zusammen
ich bin zwar neu hier im forum, aber ich muss mich eben mal zu wort melden. ich habe zwar "nur einen mittelgrosszelligen" denke aber das ich auch die gefühle kenne. ich habe immer gehört kämpfe, kämpfe, wie oft habe ich das von angehörigen und freunden gehört, und sie standen mir auch bei. aber nicht betroffene,
können einfach nur mut zureden und uns beistehen, was unheimlich hilfreich ist, doch im grunde, müssen wir unseren weg allein gehen. unsere krakheit können wir nicht teilen. in den op. mussten wir auch allein, und nach der op. hatte ich meine eigenen gedanken. wenn man angst zeigt, auch bei den ärzten, hast du schon schlechtere karten, zumindestens war das bei mir so. im krankenhaus hat man mich als paraneuer abgestempelt. ich frage mich heute noch mit welchem recht. wenn ich dann lese, das angehörige schreiben, "wir kämpfen" dann soll mir doch mal jemand sagen, wie sie das anstellen. angehörige können einem mut zusprechen, können einen in den arm nehmen und versuchen uns trost zuzusprechen, wie gesagt, das sollte so sein und ich finde es auch super. aber wenn sie von "wir kämpfen schreiben und sprechen, ist das wohl ein weg den die kranken allein gehen müssen. oft hört man, wir haben es geschafft. ich weiss nicht bin ich auf dem falschen dampfer? ich habe lange eine selbsthilfegruppe gesucht und keine gefunden,wir waren zu dritt, das hat den zuständigen nicht gereicht, eine gruppe zu eröffnen. wir hatten gespräche, auf dem flur, im vorrübergehen. die frage warum sie in eine gruppe möchten, war genau das was ich schon aufführte, wir fühlen uns nicht verstanden. das umfeld möchte, das wir uns wie kinder in ihre hände begeben , manchmal dürfe man nicht ein mal seinen eigenen willen äußern, dann sind sie eingeschnappt, das man nicht das tut, was sie für richtig halten. wenn man dann mal gegenargumente bringt, denken einige, wir würden uns mit unserem leiden in den vordergrund spielen und uns groß tun. ich denke mal das männer mit ihren gefühlen, noch anders umgehen und es anders verarbeiten. wobei ich denke, angst ist angst. ich möchte nicht wissen, wie oft auch männer weinen, was ich ja sowieso für ganz normal halte. ich bin der meinung, das ich mir nichts vormachen muss. mein leben wird nie mehr so sein wie es mal war. ich spreche auch nicht mehr von"ich bin glücklich", ich bin zufrieden, das ist doch auch etwas schönes. falls ich einigen aus dem herzen spreche ist das ja schon ganz gut. viele grüsse maria
Hallo Biba, Hallo MOnika
Danke für Eure Worte, es ist richtig ich stehe noch unter Schock und es fällt mir schwer viele Dinge realistisch zu sehen, aber ich brauche einfach noch etwas Zeit und auch den Erfolg, dass die Chemo anschlägt, was man halt nach erst einer Behandlung noch nicht sagen kann. Daher schwebe ich immer noch in einem Dunstkreis und es fehlt der Boden unter den Füssen. Morgen habe ich nochmal einen Termin in einer speziellen Lungenklinik, eigentlich graut mir mehr davor, wer weiss was denen einfällt. Naja ich werde mal versuchen den Kopf nicht hängenzulassen, aber die Tränen fliessen halt doch immer wieder. Wenn es was neues gibt werde ich berichten.
Bis dahin
Viele Grüsse
Gaby
Chére Gaby
Lass deine Tränen fliessen. ich denke, Du brauchst das ( und Menschen mit denen Du sprechen kannst )jetzt ganz dringend.
....ich umarme Dich und wünsche Dir für morgen verstänndnisvolle Ärzte und Kraft.
Ich umarme Dich
Elisa
hallo gabi
ich bin eine die mit dir fühlen kann. auch ich bin in psychologischer behandlung. ich kann dir nur aus meiner erfahrung sagen, das auch psychologen, dich nur mit tabletten ruhig stellen. ich habe auch gesagt, kommt bei mir wieder was, dann halte ich das ganze nicht mehr durch. dann überlege ich mir was. das schlimmste ist die angst und die angst vor der angst. ich schrieb ja schon, das männer anders denken als frauen. ich will auch nicht alle frauen über einen kamm scheren. ich denke mal es gibt starke menschen, und es gibt schwache menschen, leider bin ich ein schwaches geschöpf. leider deshalb, weil ich auch lieber weniger ängste hätte und stark wäre. ich gehe abends damit schlafen und stehe morgens "wenn auch ungern" damit auf. mir hätte alles passieren dürfen, nur das nicht! leider bin ich ein mensch der mit krebs "leiden und tot" verbindet. vielleicht hat man mir das auch zu knallhart ins gesicht geschleudert, als ich es erfahren habe. keiner hat mir gesagt, das mir geholfen wird. ich kam ins krankenhaus und da setzte sich keiner mit mir zusammen und erklärte mir was und wie. als ich nach einem psychologen fragte, mußte dieser ersteinmal von draußen angefordert werden. ich war dann abgestempelt.aber mit dem, den sie mir bestellten, konnte ich auch nichts anfangen. er war ganz frisch diplom psychologe, das hat man gemerkt, der hat bei mir geübt. denke nicht ich übertreibe, meine bettnachbarin wollte auch einen, hat es dann aber gelassen. heute helfe ich mir selbst, in dem ich eine cd.höre oder im forum lese. seid ich mit dem computer ein wenig umgehen kann, schreibe ich mir die seele aus dem hals. ich will hoffen das es hilft. Vielleicht solltest du das auch machen, so hat man ein paar stunden überbrückt. die nacht ist bei mir einschlafen, nach ein bis zwei stunden wach werden, zur toilette gehen und versuchen wieder einzuschlafen. morgens bin ich kaputt und möchte überhaupt nicht aufstehen. so liebe gabi nun habe ich auch dir meine stellung berichtet. ich hoffe wir werden uns auch noch länger mitteilen. maria
....Klaus. einen Teil deiner Euphorie habe ich ja mitbekommen, mich gefreut und gleichzeitig gezweifelt.
Aber es war deine Einschätzung,ok.
Ich bin bin mit deiner heutigen Prognose ins Rennen gegangen und versuche, einfach Zeit zu schinden.
Mal sehen, was bei rumkommt. Was ich aber auf keinen Fall tun werde, ist aufgeben und/oder einen Suizid.
Das ist es, was ich der Threadstarterin vermitteln wollte ---auf keinen Fall aufgeben --- und wenn man nicht so dämlich dran ist wie wir, kann man zumindest noch ne Menge Zeit schinden und gegebenenfalls ein neues Mittel ausrobieren, die eine weitere Verlängerung erlauben.
'joke ' Palliativ bedeutet auch begleitend. Wenn das 20 Jahre dauern sollte, kann ich damit leben:)
mfg
Hallo Maria und Gaby
man ist nicht schwach, wenn einen die Angst überrollt und man Hilfe in Anspruch nimmt. Ich habe die letzte Nacht nicht geschlafen, weil ich morgen wieder zur Chemo muss, es ist dann jetzt die 6. Man kann vieles besser verarbeiten indem man sich mitteilt, aber es bleiben die berühmte Reste. Einer meiner Rest ist, wie geht es nach der Chemo weiter? Wie weit ist der Krebs zurückgegangen? Tja, warten und Geduld. Siehst du Maria, nicht nur du bist ein schwache Geschöpf.Das mit dem " vom Hals schreiben" ist gut,da hat man hier eine gute Gelegenheit. Ansonsten führen meine Frau und ich seit der Diagnose, ein Tagebuch (für die Reste).
Gaby, ich hoffe du hast die Zweituntersuchung gut überstanden!
Es grüsst
Gunter
lieber gunter
vielen dank für deine lieben und verständnissvollen zeilen. ich wünsche dir für morgen, alles erdenklich gute. ich hoffe das du die chemo gut überstehst.solltest du zur nachuntersuchung gehen, wünsche ich mir für dich , das nichts mehr zu sehen ist. habe keine angst, wir sind in gedanken bei dir.
liebe grüsse maria
Hallo Gunter ,
ich habe meinen zweite Untersuchung gut überstanden der Spezialist war total toll und überhaupt nicht abgehoben. Er will nun die Chemo umstellen und hat es gleich mit meiner Klinik besprochen und auch angeboten, bei Fragen jederzeit zur Verfügung zu stehen. Obwohl er sehr gegen Alternativmedizin war, hat er mir doch Hoffnungen auf eine Remission gemacht. Ich hatte das erste mal das Gefühl hier hat einer doch etwas mehr Ahnung von meiner Erkrankung. Na Ja ich sehe jetzt Hoffnung am Horizont.
Ich hoffe lieber Gunter deine nächste Chemo verläuft gut und problemlos und die Nachuntersuchung verläuft positiv, ich drücke Dir ganz fest die Daumen und bin in Gedanken bei Dir.
Liebe Grüsse
Gaby
Hallo Gaby und Maria
ich habe die heutige Chemo gut hinter mich gebracht. Morgen und Übermorgen nochmal das gleich und dann ist es wieder ein Berg weniger.In zwei Wochen ist dann die grosse Nachuntersuchung und dann schau mer mal wie es weiter geht.
Wie ich bei dir Gaby herauslese, hast du einen tollen Arzt erwischt. Es ist wichtig,das man einem vertrauen kann und mit Sorgen, Problemen und Ängsten zu ihm kommen kann. Meine Onkologin ist auch schwer in Ordnung.Sie ist eine von der Sorte Ärzte, die sich für einen immer Zeit nimmt.Sie war heut der Meinung:"Nach der Untersuchung mit zwei Chemos nochmal drüber, oder gar schon in Beobachtung gehen!" Das hört sich schon mal gut an.
einen schönen Nachmittag wünscht euch
Gunter
hallo gunter, hallo gaby
gunter ich bin ja schon froh das du deine chemo gut hinter dich gebracht hast. auch für dich liebe gaby alles gute. wenn man ließt was gunter alles hinter sich hat, kann unser eins doch froh und glücklich sein, bis jetzt so gut davon gekommen zu sein. also will ich mal weiter optimistisch bleiben, oder jetzt werden. zwar muss ich mich wundern, was ich alles für unüberlegte sachen mache. früher wäre mir vieles nicht passiert.
ich danke dir lieber gunter, das du dich hier im forum meldest.
liebe grüsse maria
Hallo Gunter,Hallo Maria,
lieber Gunter ich bin froh das dein erster Chemotag gut verlaufen ist, die anderen beiden werden sicher auch gut klappen, davon bin ich überzeugt. Und das grosse Warten tja ich weiss, ich habe nächste Woche auch meine nächste Chemo und dann heisst es auch 2 Wochen warten auf das Kontrol- Ct. scheisse, ich kann dir dein Magengrummeln gut nachfühlen, ich habe es jetzt schon. Verdammt wir müssen einfach fest daran glauben das sich alles zum Besseren wendet, das wird uns hoffentlich die Kraft geben diesen ganzen Mist zu überstehen. Halt die Ohren steiff, ich denke an dich.
Zu dir liebe Maria bleib bitte optimistisch, ich weiss es ist so schwer und auch ich muss leider immer wieder weinen und kann mein Schicksal noch nicht so richtig annehmen, aber es nützt halt nichts den Kopf in den Sand zu stecken. Auch ich mache verückte Sachen, letztes Wochenende bin ich zB. mit der Gondel auf nen Berg gefahren ( ich hasse Gondeln) nur weil die anderen ein bischen Bergwandern wollten und ich es luftmässig nicht schaffe da raufzulaufen, war eigentlich ganz toll auch da oben zu sein. Wie sieht denn deine Therapie aus hast du noch Chemo? Erzähl doch mal was bei dir los ist.
Liebe Grüsse
Gaby
Hallo Ihr
ich hoffe ihr seid alle wohlauf.Bei mir ist im Moment alles soweit in Ordnung. Meine große Untersuchungstage sind am 26. und 27. diesen Monat. Es steht an: CT-Torax und Abdomen,Becken und MRT- Schädel(vor dem graut es mich schon, denn diese Ratterkiste ist EKELHAFT LAUT). Bei der Chemo war eine gute Truppe zusammen. Es ist doch gut wenn man an der Nadel hängend trotzdem so richtig herzhaft lachen kann.Ich danke euch fürs Daumendrücken.
einen schönen Abend wünscht euch
Gunter
Hallo Gunter
ich komme erst heute dazu, dir und deiner familie einen schönen tag zu wünschen. es regnet zwar, aber wir müssen ja das wetter nehmen wie es kommt.ich hoffe das deine ergebnisse am 26. und 27. super in ordnung sind. MRT muss ich dir sagen ist wirklich grauenhaft. ich höre da nicht hin, ich träume mir einen traum zusammen und schiebe negative gedanken weg, sonst würde ich in panik geraten und es muss dann alles wieder von vorn gemacht werden. es ist ja schon super das du, "obwohl chemo" noch lachen konntest, das freut mich für dich. ich habe ja nun keinen kleinzeller, sondern einen mittelgrosszelligen, hoffe aber das ich dir trotzdem ein paar zeilen schreiben darf.ich werde am 26. und am 27. ganz fest an dich denken und daumen drücken, das wollte ich dir nur mitteilen.
ganz liebe grüsse maria
Hallo Gaby,
mir wurde im März der rechte obere Lungenlappen entfernt und ich bin durch Diagnose und Operation genau wie alle anderen in ein tiefes schwarzes Loch gefallen.
Ich habe jetzt eine Kur in einer Rehaklinik für Ganzheits- und Alternativ-Medizin in der gemacht und bin von dem Resultat (und nicht nur bei mir) begeistert. Es geht in der Alternativ-Medizin natürlich nicht um Wunder, sondern um Stärkung des Immunsystems. Und das können Mistel, Thymus, Vitamine, ionisierter Sauerstoff, Ozon-Eigenblut und Co selbstverständlich bewirken. Es gab dort ein junges Mädchen, die voller Metastasen war. Sie wurde mit Chemo und den Alternativmethoden behandelt. Nach 7 Wochen ging es ihr erheblich besser und die Metastasen waren nachweislich sehr viel kleiner geworden.
Von daher denke ich, es gibt immer Hoffnung.
Auch für Dich, liebe Gaby
Helge-Marie(helge.meyer-waarden@worldonline.fr)
Hallo Maria
ob gross, klein oder mittelgross,es bleibt doch alles der gleiche Mist.
Ich hoffe du bist wohlauf. Von dem trüben Wetter lasse ich mich nicht irre machen, habe ja keine Zeit dazu,denn meine Frau hat mich eingespannt für kleine Reperaturen in der Wohnung. Ich weiss gar nicht wie ich dass gemacht habe als ich noch zur Arbeit ging,dabei bin ich erst fünf Monate zu Hause.Bin mal echt gespannt, wann ich in Pension geschickt werde,denn von meiner Dienststelle habe ich bis heute noch nichts gehört.
ich wünsche dir noch eine schöne Woche
Gunter
Hallo Helge-Narie,
schön zu hören, dass es Dir wieder gut geht, ich drücke Dir alle Daumen das es bei Dir so bleibt. In welcher Klinik warst Du denn und zahlt das die Krankenkasse?
Ich muss morgen wieder zur Chemo (3Tage) und bekomme morgen auch noch den Port davor habe ich leider den meisten Schiss, ich wollt es wäre schon vorbei, hoffentlich werde ich nicht hysterisch, mir ist das Teil einfach unheimlich, wenn auch alle sagen, es sei so toll, aber das legen....Mist ich bin halt ein Schisser. Es gibt Tage im Kalender, die sollte man einfach streichen.
Ich kann mich also erst wieder samstag oder Sonntag melden bis dahin, haltet alle die Ohren steiff und drückt mir die Daumen ich glaube, das brauche ich im Moment einfach. Sorry.
Liebe Grüsse
Gaby
name@domain.de
Salut Helge-Marie
Tu viens de Pau ? (ou de du sud-ouest ? )
Elisa
ips ips, immer diese schnelltipperei!!
....ou du sud-ouest?
Voila, Elisa, je viens du Gers. Et toi aussi?
Wie bist Du überhaupt darauf gekommen?
Hallo Gaby,
sicher bin ich nicht die einzige, die Dir die Daumen drückt,Du wirst es schon gut überstehen.
Ich war in der Vita-Natura-Klinik in Eppenbrunn. Bei Krebs zahlen die deutschen Krankenkassen die Kur. Ich mußte es leider alleine bezahlen, weil ich in Frankreich versichert bin. Aber ich würde es jederzeit wieder tun.
Liebe Gaby, ich könnte Dir einige Beispiele aus meinem Bekanntenkreis nennen, wo es den Leuten trotz vieler Metastasen seit vielen Jahren mit Chemo und Immunsteigerung sehr gut geht.
Ich glaube, wir dürfen auch nicht vergessen, daß der Krebs kein böser Eindringling von außen ist, sondern unsere eigenen Zellen. Es gitbt ja wohl auch ab und zu Spontanheilungen. Hast Du Simonton gelesen? Ich würde Dir das Buch nebst Meditations-CD sehr empfehlen.
Alles Gute
Helge-Marie
Salut Helge-Marie,
na dann bist Du ja ganz in meiner Nähe !!!
Strahlender Sonnenschein heute, gell
Liebe Grüsse
von Elisa
Hallo Gaby
ich hoffe das du das Setzen von deinem Port gut hinter dich gebracht hast und du die Chemo gut verträgst.Auch ich bin heute auf meinen Daumen gesessen. Glaub mir, mit dem Port hast du nicht immer das Gefühl,dass man aus dir ein Nadelkissen macht.
alles gute wünscht dir
und allen Anderen
Gunter
Hallo Gaby,
hoffe auch, dass du alles gut überstanden hast. Bei meinem Mann soll auch so ein Port gelegt werden. Berichte doch bitte mal, wie es dir ergangen ist. Bis dahin weiterhin toi, toi, toi.
Ein schönes Wochenende wünscht dir Monika
Hallo ihr Alle
ich habe heute die ersten Ergebnisse bekommen. Es sind keine Metastasen im Kopf mehr vorhanden, auch mit der Lupe war nichts zu sehen. Da wird der Tag schon viel heller und die Welt könnte man umarmen. Ich danke allen fürs Daumendrücken.
Hallo Gaby
wie geht es dir, ich hoffe doch gut, da man nichts mehr von dir hört? Hast du das mit dem Port gut hinter dich gebracht?
Es grüsst euch alle
Gunter
Hallo Ihr Lieben,
ich bin wieder da, melde mich erst jetzt da ich die letzten Tage noch etwas schlapp war. Tja die Sache mit dem Port, vor der ich am meisten Angst hatte, war ganz ok, ich bekam ein Beruhigungsmittel und der Doc der den Port legte war so ein As, dass der wirklich nach 10 Min. fertig war. Einfach genial. Jetzt zwickt dieses Ding zwar immer noch und alles drumherum ist noch geschwollen, aber ich hoffe, das hört bald auf.
Mensch Gunter !!!!
ich freue mich megamässig für Dich, da kann die Sonne wirklich strahlen, Du wirst noch sehen am Ende werden wir alle wieder gesund!!! Halt die Ohren steiff, kommt jetzt noch was - Bestrahlung oder so?
Meine erste Kontrollzwischenuntersuchung ( CT )ist am 3.12 bin auch mal gespannt, ob sich was getan hat, mein Tumormarker ist auf jeden Fall schon etwas runtergegangen, das muss doch eigentlich ein gutes Zeichen sein.
Also Ihr Lieben, ich drücke Euch allen die Daumen dass es aufwärts geht, seid fest umarmt
und liebe Grüsse
von Gaby
Hallo Gaby
es freut mich das du wieder da bist und wohlauf. Das ist doch schon mal was mit den Tumormarker, die Chemo scheint bei dir zu arbeiten. Ich freu mich riesig für dich, denn so wie du schreibst, denk ich , ist dein Kopf wieder ein Stück höher.
Die wollen mich nicht bestrahlen,2Ärzte gefragt und Beide haben nein gesagt. Sie würden mit einer Lungenbestrahlung zuviel gesundes Gewebe zerstören. Entweder sie gehen mit 2 Chemos drüber, oder ich gehe in die Beobachtungsphase. Das alles entscheidet sich am Freitag nach dem CT. (Ohje, das mit meiner Geduld).
Seit Alle gegrüsst
Gunter
Auch ich drücke die Daumen für alle die es brauchen
Hallo Gaby,
es freut mich sehr, daß Du alles so gut überstanden hast, und daß Du so positiv klingst. Das ist schon die halbe Heilung! Mein Arzt sagt immer: Denken Sie daran, der Krebs sitzt im Kopf. Wenn Sie ihn da rauskriegen, können Sie absolut geheilt werden.
Ich glaube, er hat recht. Ich war in den letzten Tagen etwas deprimiert und schon habe ich mir eine Bronchitis eingefangen. Sch..., leider ist so eine kleine Erkrankung für uns immer gleich ziemlich schlimm, aber auch das geht vorüber.
Hallo Gunter,
super, daß Du so eine schöne Nachricht bekommen hast, ichkann mir gut vorstellen, wie Du schwebst. Dein Resultat hat mich gleich bewogen, einen längst fälligen CT-Termin auszumachen, aber ich habe erst am 6.1. einen bekommen.
War Dein CT am heutigen Freitag? Ich hoffe Du hast alles gut überstanden und schwebst weiter.
(Was ist übrigens eine Beobachtungsphase? Das habe ich noch nie gehört.)
Liebe Grüße aus Toulouse an alle
Helge-Marie
Hallo Helge-Marie und Gaby
Das CT habe ich gut überstanden.Verkleinert hat sich nichts mehr, aber der Tumor auf der Lunge ist auch nicht gewachsen. (Ich zweifle jetzt fast an dem Kleinzeller). Die Ärzte sind der Meinung, auch das sei positiv zu werten. Für mich heisst das,dass ich am Mittwoch wieder zur Chemo darf, nochmals drei Zyklen. Und danach wieder eine Komplettuntersuchung.
Liebe Helge-Marie, Beobachtungsphase ist nichts Anderes, als das ich jede 4 Wochen zur Kontrolle muss.
Es grüsst euch alle
Gunter
Hallo Helge-Marie,
das mit dem Kopf ist schon richtig sagt meine Ärztin auch immer, aber so einfach aus dem Kopf streichen geht auch nicht. Das mit Deiner Bronchitis tut mir leid, ich hoffe es geht schon etwas besser. Ich habe zur Zeit auch einen Anflug einer Erkältung ist schon lästig, dieses ständiges Husten und Räuspern. Am Mittwoch habe ich mein erstes Kontroll - CT mir ist schon recht flau zumute, hoffentlich hat sich etwas getan...bzw ist nicht gewachsen.
Hallo Gunter,
ist doch schon etwas, wenn sich das Teil wenigstens nicht vergrössert hat, obwohl ich Dich gut verstehen kann, das Du entäuscht bist. Auch ich hoffe inbrünstig das sich bei mir etwas verkleinert oder gar verschwindet. Aber irgendwie müssen wir einfach fest daran glauben das das noch passiert. Also gib die Hoffnung nicht auf, ich klammere mich auch immer daran und hoffe das es nur eine Frage der Zeit ist..Für Mittwoch drücke ich Dir die Daumen, das Du die erneute Chemo gut überstehst.
Ich drücke Euch Alle ganz fest und wünsche Euch einen schönen ersten Advent!
Gaby
Hallo Gaby
die Enttäuschung hat sich ein wenig gelegt. Vieleicht habe ich meine Hoffnungen auch zu hoch angesetzt.Bei der Chemo nervt mich nur immer diese Pickserei und meine Frau kann meine Unterarme bald als Teesieb benutzten. Du siehst, mein Humor kommt langsam wieder. Dir drücke ich nicht nur die Daumen sondern die großen Zehen müssen auch herhalten.
auch euch allen einen schönen Advent
und einen guten Start in die neue Woche
Gunter
Hallo Gaby,
ich weiß, daß es nicht einfach ist, diese Krankheit aus dem Kopf zu kriegen, mir gelingt es ja selbst nicht immer. Wenn ich es tagsüber schaffe, schleicht sie sich nachts in meine Träume. Aber es wird immer besser und ich finde inzwischen an vielen Dingen Freude. Ich versuche, mein Leben zwischen den Angstschüben zu genießen.
Ich habe bei meiner Kur eine sehr liebenswerte junge Frau kennengelernt, die Darmkrebs hatte. Heute hat sie mir geschrieben, daß ein neuer inoperabler Befund da ist, und daß sie bestrahlt werden soll. Sie hat Angst davor und fragt mich nach meinen Erfahrungen. Da ich keine habe, gebe ich diese Frage hier weiter und hoffe auf Antwort. Sie fragt auch nach einer Tumorimpfung (d.h. mit Krebszellen, die entnommen und dann injiziert werden). Da ich davon noch nie etwas gehört habe, wäre es toll wenn jemand davon berichten würde.
Ich wünsche allen einen schönen Advent
Helge-Marie
Hallo Gunter,
hast Du keinen Port, da Du immer von Deinem Armen redest oder ist der am Arm? Teesiebe sehen manchmal auch recht hübsch aus ausserdem sind sie nützlich.
Bring die Chemo hinter Dich und denke daran dies ist Dein Nährsaft der die blöden Zellen zerstört!!!!
Liebe Grüsse
Gaby
Hallo Helge-Marie,
leider weiss ich auch nur wenig davon, Bestrhlung soll die ersten Male gar nicht so stressig sein und Bei Tumorimpfung weiss ich nur, dass die Homöopathen dies zur Anregung der Selbstheilung empfehlen. Ich hoffe andere wissen mehr.
Was macht Deine Bronchitis, Besser ???!!!
Liebe Grüsse
Gaby
Hallo Gaby
nee, ich habe keinen Port. Ich hätte so tolle Adern, da würde sogar ein Anfänger nicht danebenstechen, und da bräuchte ich so was nicht. Ich glaube, ich steige auf Teebeutel um ( grins ).
eine gute Nacht
Gunter
Hallo Gaby!
Ich bin zwar nur "Angehörige" aber vielleicht kann ich Dir und einigen anderen ein wenig Mut hier machen.
Wir haben am 31.01.03 die Diagnose Lungenkrebs bei meiner Mam bekommen. Leider hatten sich schon Metastasen in Kopf, Niere, Leber und Magen gebildet. Es war 1 vor 12! Das war das einzige, wo ich sich alle Ärzte einig waren.
Meine Mam bekam dann sofort eine 2-wöchige Strahlentherapie für die Kopfmetastean (mit doppelter Dosis weil es normalerweise 4 Wochen gegangen wäre aber das zu lang war) und sofort anschließend bekam sie 6 Chemos für die Lunge.
Tja, alles war dann im August vorbei und bei der erste Nachsorgeuntersuchungen haben sie nur noch einen kleinen abgestorbenen Tumorrest an der Lunge gefunden. Und damit kann man gut leben haben die Ärzte gemeint.
Wir hoffen nun alle das sich diesmal keine Ärzte getäuscht haben und es auch so bleibt. Nächster Termin 07.01.
Und kurz drauf hat meine Mam das 1. Jahr hinter sich! Und ich bin fest davon überzeugt das noch viele folgen werden!!
Sie ist davon übrigens auch überzeugt, und ich denke das ist das wichtigeste an der ganzen Sache, den Lebensmut nicht verlieren.
Bei der deutschen Krebshilfe kannst Du Dir übrigens kostenlos Broschüren online bestellen. Sind recht interessant, aber eben immer allgemein gehalten. A
Des weiteren habe ich zwei sehr gute Bücher gelesen die ich nur allen wärmstens weiterempfehlen kann: zum einen vom Haug Verlag "110 wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs" (auch viele Alternativ) und im Kohlhammer Verlag "Lungenkrebs - Rat und Hilfe für Betroffenen und Angehörige"
Ich habe beide Bücher schon mehr wie 1 mal gelesen.
Ups, jetzt hab ich aber viel geschrieben...
Ich wünsche Dir und allen anderen alles gute!
Lieber Gruß
Simone
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