Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Mutter hat auch BSDK mit Metastasen in den Lymphknoten und in der Leber
Sabbelbine
22.12.2010, 23:28
Hallo!
Ich bin neu hier und habe hier schon einiges "Trauriges":cry:gelesen.
Meine liebe Mama ist auch an BSDK erkrankt. Dies Diagnose haben wir vor ca. drei Wochen bekommen. Es ging alles so schnell! Erst hatte sie ewig und ständig Rückenschmerzen, bekam halt etwas gegen die Schmerzen. Es soll die Bandscheibe sein. Und dann nach Monaten - plötzlich dunkler Urin, Gelbsucht. Einweisung ins Krankenhaus. Sämtliche Untersuchungen... Diagnose: BSDK!!!:( Ultraschall, CT, Kernspin). Es soll operiert werden - Tumorentfernung. Nach dem Eingriff: Wir haben den Tumor nicht entfernt, die Lymphknoten sind schon beteiligt!!! Die Ärzte haben "nur" den Gallengang in "Fluß" gebracht. Nach drei Tagen hat meine Mutter sich schon recht gut von der OP erholt, bekommt Schonkost. Aber weitere drei Tage später? Meine Mama behält die Nahrung icht mehr drin. Ihr ist ständig übel! Sie ist schlapp. Sie bekommt dann eine Magenspiegelung - angeblich ist von der OP noch alles geschwollen und entzündet. Meine Mutter bekommt wieder Infusion und eine Magensonde. Nach knapp einer Woche wieder Beginn mit Wasser und etwas Brühe. Ihr ist immer noch nach ein paar Schluck übel. Sie ist schlapp und müde. Am Montag nochmal CT, weil die Ärzte schauen möchten, ob die Entzündung im Bauchraum zurückgegangen ist. Heute morgen nochmal Magenspiegelung. Und??? Was soll ich schreiben? :cry:Die Leber hat auch Metastasenbefall!!! Es ist zum Heulen!!!:cry::cry::cry:
Warum ist meiner Mama immer übel? Warum ist sie so schlapp? Oder ist es schon schlimmer, als wir denken und wissen??? Ob die Ärzte einem wirklich immer alles so genau sagen???
Lieben Gruß Sabbelbine
:)
rosenfan1974
23.12.2010, 11:10
Hallo :-)
Ich möchte Dir einfach mal Mut machen.
Ich habe genau dieselbe Diagnose. Im Sommer habe ich gedacht, ich würde dieses Weihnachtsfest nicht erleben, so mies ging es mir.
operiert werden konnte ich noch nicht, erst soll Chemo wirken. Die hatte ich nun sechsmal und die Metastasen in den Lymphknoten sind weg und die in der Leber deutlich kleiner geworden. Auch der Tumor ist nicht gewachsen. Ein riesen Erfolg!
Und im Moment habe ich Chemopause und es geht mir super!!!
Dass Deiner Mutter übel und schlapp ist, ist völlig normal! So ging es mir auch und ich dachte, das wird nicht mehr besser. Aber heute kann ich sagen: Es wird!!! Gebt die Hoffnung nicht auf!!
LG!
Pferdchen
23.12.2010, 13:46
Hallo Sabbelbine!
Bei meinem Freund war es ähnlich...der BSDK wurde entdeckt, weil er plötzlich keine Nahrung mehr bei sich behalten konnte. Ihm war aber nicht übel dabei...alles was er zu sich genommen hat, ist einfach wieder raus gekommen.
Nach der erfolglosen Op, wurde das ganze noch viel schlimmer und man sagte uns, genau wie euch, dass würde daran liegen das nach der OP noch alles entzündet und geschwollen wäre und die Nahrung so gar nicht "durchgehen" könnte. Es wurde dann auch etwas besser nach dem er aus dem Krankenhaus entlassen wurde...bis er eine schwere Entzündung der BSD bekommen hat. Bis zum Schluß konnte er weder Nahrung noch Flüssigkeit bei sich behalten.
Das deine Mutter sich sehr schlapp fühlt ist doch verständlich. Sie hat eine große Op hinter sich, kann keine Nahrung bei sich behalten...
Ich wünsche euch vom ganzen Herzen das es wieder besser wird!
Liebe Grüße
Michaela
Sabbelbine
23.12.2010, 17:05
Hallo rosenfan und hallo Pferdchen!
Danke, daß ihr geantwortet habt! Den Mut und Zuspruch kann ich gut gebrauchen. Man fühlt sich hilflos... Ich hoffe nur wirklich, daß es ihr bald etwas besser geht! Dieses Jahr ist es kein richtiges Weihnachtsfest.:weinen: Diese Geschichte mit meiner Mutter und dann: am 24.12. ist mein über alles geliebter Papagenau viereinhalb Jahre nicht mehr bei uns. Er hat auch gehofft, gekämpft und dann hat der Krebs doch gesiegt!!! Nach Diagnosestellung innerhalb von fünf Monaten!!! Echt traurig!:weinen: LG Sabbelbine
Sabbelbine
04.01.2011, 15:40
Hallo an alle!:)
Ich habe nochmal eine Frage wegen meiner Mutter. Kann mir jemand sagen, wenn der Arzt sagt, daß der Tumor "explodiert" ist??? Was bedeutet das? Wir haben letzte Woche erfahren, daß der Tumor "explodiert" ist!!! Die Leber ist innerhalb von 10 Tagen voll. Nach neuer CT- Untersuchung. Erst waren es nur ein paar vereinzelte Punkte. Nahrung verträgt sie immer noch nicht, langsamer Kostaufbau- Wasser, Tee, Brühe, Joghurt und Suppe. Lt. Ärzte soll sie diese Woche erst mal nach Hause. Mit Magensonde. Es soll dann zweimal täglich ein Pflegedienst kommen. Es ist zum Heulen!!!:cry:
Traurige Grüße von Bine
Elisabethh.1900
04.01.2011, 16:01
Liebe Bine!
der Tumor "explodiert" ist!!!
Dies bedeutet, dass der Tumor sehr schnell und in kurzer Zeit gewachsen ist!
Elisabethh.
Alpenveilchen
04.01.2011, 16:12
Liebe Bine,
es tut mir sehr, sehr leid wie es jetzt Deiner Mutter und damit auch Euch in der Familie geht.
Das mit dem "Explodieren" darfst Du nicht wörtlich nehmen. Es ist lediglich eine Beschreibung dessen was Du auch in Deinem Posting nennst, nämlich dass der Tumor auf der Leber nun lauter kleine Metastasen gebildet hat, so dass es auf dem Bild, was die Ärzte sehen, aussieht, als wäre der Tumor explodiert. Der Krebs hat damit noch einmal Schwung genommen, was nie gut ist. Ich hoffe sehr für Euch, dass es eine Chemotherapie gibt, die den Krebs noch einmal zurückdrängt.
Alles Liebe
vom Alpenveilchen
Sabbelbine
04.01.2011, 16:44
Hallo!
Danke Elisabethh und Alpenveilchen. Damit habt ihr mehr sehr geholfen! Tja, daß mit der Chemo ist so eine Sache. Eigentlich sollte sie Chemo bekommen, aber sie ist einfach noch zu schwach dafür! Deswegen soll sie auch erst mal nach Hause. Und dann soll die Chemo wohl irgendwann beginnen, aber als Tablettenform. Mal schauen, weil eigentlich sollte damit schon begonnen werden. Aber es sieht zur Zeit nicht sehr gut aus!!! Es ist einfach schrecklich, wenn man sie sieht!!! Weinen...:cry:
Liebe Grüße Bine
Sabbelbine
04.01.2011, 20:35
Hallo nochmal!:)
Ich habe da doch noch eine Frage. Wir haben zwei Kinder, 7 und 4 Jahre. Wie soll ich den beiden das alles erklären, daß ihre über alles geliebte Omi bald evtl. nicht mehr bei uns ist? Und ist es sinnvoll, es Ihnen schon zu erzählen? Und wenn ja, wie mache ich das am Besten??? Die Beiden haben Ihre Omi nun eine ganze Weile nicht gesehen, da sie über fünf Wochen im Krankenhaus war. Aber meine Mama soll nun evtl. zum Wochenende ja nach Hause. Wir wohnen zwar ca. 120 km von Ihr weg, aber wir wollen sie natürlich auch weiterhin besuchen! Was mache ich nur??? Ich komme damit einfach nicht zu Recht! Denn der Siebenjährige hat vor viereinhalb Jahren auch schon seinen heißgeliebten Opa verloren!!! Bitte helft mir!!! Danke an alle!!!:(
Traurige Grüße von Bine:cry:
Sabbelbine
04.01.2011, 22:36
Danke Besserung! Aber damit weiß ich auch noch nicht, wie ich es richtig anstellen soll!!! Wie erkläre ich es meinen Kindern??? Siehe zwei Berichte darüber!!! :)
Luetten1601
05.01.2011, 01:09
Hallo Sabbelbine,
ich möchte Dich erstmal ganz herzlich :pftroest:... eine schlimme Geschichte ist das was Euch wieder fährt und auch was alle anderen wegen dieser Krankheit erleiden müssen...
Ich habe mich gerade das erste Mal seit langem wieder hier eingeloggt... Warum weiß ich auch nicht so recht.. meine Schwie Ma haben wir im April nur 9 Monate nach Diagnosestellung beerdigt...
Ich habe meinem Sohn von Anfang an klar gemacht, dass die Oma sehr schwer krank ist und vermutlich sterben wird und dann im Himmel als unser Schutzengel weiter lebt... Noch während der Krankheit haben mein Mann und ich uns getrennt ... für den Sohni (heute 6 Jahre) eine doppelt besch.... Situation... aber ich resp. wir waren immer ehrlich zu ihm.... ich gehe auch heute noch mit Sohni zum Grab meiner Ex Schwiema und ich erlaube ihm, traurig zu sein... in meinen Augen haben auch die Kids das Recht zu trauern...
Wichtig ist zu erklären, dass es halt Krankheiten gibt, gegen die wir nichts tun können ... wo der Körper einfach versagt und es dann auch besser ist in den Himmel zu gehen... auch wenn wir diese Menschen mehr als schmerzlich vermissen... aber es ist auch wichtig, den Kids deutlich zu machen, dass man nicht an jeder Krankheit stirbt... (meine Erfahrung)...
Lass Deine kinder mit trauern und an Deiner Verzweiflung und Trauer teilhaben... damit kommen sie besser klar, als wenn man irgendwas erzhält und sie ausschliesst...das können sie dann nämlich nicht zuordnen...
In der Hoffnung, Dir etwas geholfen zu haben...
Viele liebe grüße und viel Kraft für die kommende Zeit...
Alpenveilchen
05.01.2011, 02:45
Liebe Bine,
ich würde mich Luetten anschliessen. Es ist wichtig, den Kindern gegenüber ehrlich zu sein und zu sagen dass die Oma eine schwere Krankheit hat. Du kannst ja sagen, dass ihr Euch grosse Sorgen um sie macht, weil sie so krank ist. Dann ist es noch wichtig, den Kindern klare Verhaltensregeln zu geben, wie sie sich bei einem Besuch verhalten sollen. Das schafft auch immer ein wenig Stabilität in einer ansonsten verworrenen Situation. Eine solche Verhaltensregel kann z.B. sein, dass sie leise sein müssen, wenn sie Oma besuchen oder irgendwas anderes, was sinnvoll ist. Wenn nichts besonderes gilt, kann es gut sein, auch das zu sagen. Es ist einfach wichtig, dass die Kinder spüren, dass die Eltern nicht völlig die Kontrolle verlieren, sondern immer noch wissen, was jetzt richtig zu tun ist. Ganz wichtig ist auch, wie Luetten schon erwähnt hat, das die Kinder wissen, dass es eine bestimmte Krankheit (Krebs) ist, und dass sie auf diese Weise nicht bei jeder Grippe befürchten müssen, so wie Oma oder Opa zu enden.
Sabbelbine
10.01.2011, 18:41
@luetten und @alpenveilchen!
Erst mal möchte ich mich recht herzlich für Euer Mitgefühl bedanken!!!:) Und dann natürlich für diese tolle Antworten. Das bringt mich auf jeden Fall weiter. Habe nur noch ein Problem dabei. Unser Siebenjähriger hat das alles schon mal mitgemacht, bei seinem Opa!!! Und das war sein Ein und Alles!!! Und auch heute trauert er noch manchmal. Und das, obwohl er damals drei Jahre alt war!!! Und ich bin selbst so machtlos und habe echt wahnsinnige Angst, daß er dadurch in ein tiefes Loch fällt. Was mache ich da nur richtig? :confused:
Bin echt traurig und verzweifelt, Bine
Hallo Bine, meine kinder sind 11 und 3 jahre alt, ich konnte damals als ich erfahren habe das mein papa krebs hatte nicht meine sorgen verstecken konnen vor meine kinder, der großte fragte viel und mir ist nicht anderes übrig geblieben als ihn alles erklären müssen, er war schon traurig und hatte sich in die schule verändert, ich erzählte das in die schule und die haben uns geholfen mit Schulpsychologen, die kleine hat einfach nicht viel mitbekommen. Ich gebe dir mein Rat, redet mit deine kinder was los ist weil sie merken das irgendetwas nicht stimmt, sie haben recht auf eine erklärung und wenn du fühlst das sie das nicht schaffen sucht dir hilfe von profesionelle, das hilft.
Es tut mir echt leid für euch...es ist traurig das soviele leute davon getroffen sind aber ich hoffe immer wieder und das wegen lese ich hier immer noch auf gute nachrichten, ich wünsche euch von herzen viel kraft für alle.
Lg Conchi
Sabbelbine
10.01.2011, 21:59
Hallo Conchi!
ich möchte mich ganz herzlich bei Dir bedanken. Ja, genau. Das mit dem Verheimlichen ist nämlich immer so eine Geschichte für sich!!! Denn die Trauer und Verzweiflung kann ich nicht so gut für mich behalten. Ich werde den Rat befolgen und die Kids aufklären. Muß halt nur mal schauen, wie am Besten!!! Aber ich hoffe, daß ich es kindgerecht hinbekomme. Wenn jemand Tipps dazu hat, bin ich sehr dankbar!:)
Meine Mama ist nun seit vier Tagen zu Hause, aber es ist echt traurig!! Sie kann kaum trinken und essen. Es kommt fast alles wieder postwendend oben heraus! Dann ist auch noch der rechte Fuß dick und geschwollen. Man muß dazu sagen, daß sie im KH noch umgeknickt ist. Aber die Ärzte meinen, daß es auch von der Leber sein kann??? Ammoniak??? Wer weiß was??? Bitte um Antworten!
Verzweifelte und traurige Bine:cry:
moi_et_non_plus
10.01.2011, 22:16
Hallo Bine,
ich würde es deinen Kindern langsam erklären :)
Bei meinem Opa auf der Palliativstation waren oft kleine Kinder (so bis 10 Jahre), die auch mal erzählt haben, dass die Oma oder der Opa hier liegt und ganz arg krank ist.
Gestern hab ich noch mit einem kleinen Jungen gespielt. Da ist die Oma heute auch gestorben. Er hat ihr ein Bild gemalt und ist auch nochmal mit zu seiner Oma rein und meinte nur, dass sie jetzt ja im Himmel ist.
Die Kids verkraften das teilweise besser, als wir denken, solange wir ihnen helfen :)
Alpenveilchen
10.01.2011, 22:22
Liebe Bine,
ich glaube nicht, dass Du Angst zu haben brauchst, dass Dein Sohn in ein "tiefes Loch" fällt. Zunächst ist es wichtig, was Du selbst glaubst, was mit uns passiert, wenn wir aus dem Leben scheiden, also z.B wo Dein Vater jetzt ist. Diesen Glauben kannst Du dann an Deine Kinder vermitteln. Es wird einfacher für die Kinder, wenn sie sich irgendetwas vorstellen können, wo der Opa jetzt ist und dass Opa seit viereinhalb Jahren schon dort auf Oma wartet. Zumindest, wenn das Dein Glaube ist, kannst Du das sicherlich ganz gut vermitteln.
Es ist nicht gut, wenn die Kinder glauben, dass die Oma in ein "tiefes Loch", ein tiefes Nichts fällt, wenn sie stirbt. Wenn Du dagegen vermitteln kannst, wo Opa und Oma dann zusammen sein werden, löst das weitaus weniger Angst aus.
Es macht nichts, wenn die Kinder traurig sind und weinen, weil Oma dann nicht mehr unter ihnen ist und sie nicht mehr mit ihr sprechen und scherzen können. Diese Trauer ist ja normal und richtig, eine gesunde Reaktion, und sie können auch ruhig sehen, dass ihre Eltern ebenfalls traurig sind. Deine Kinder werden lernen, dass man mit dieser Trauer leben kann, dass sie vielleicht nie ganz aufhört, aber dass man mit ihr weiterleben kann.
Ich hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben.
Ganz liebe Grüsse
vom Alpenveilchen
Sabbelbine
10.01.2011, 22:41
@ Alpenveilchen!!!
Ja, danke! Du hast mir sehr geholfen. Das stimmt, man selbst glaubt ja auch, daß es etwas schönes ist, nach dem Tod!!! Bei meinem Papa war es Erlösung. So mache ich es.
@ moi et non plus, auch Dir möchte ich danken!!! Es ist schön, wenn man so tolle Unterstützung bekommt.
Zu meinem letzten Beitrag hier im Thread: Wegen dem Fuß von meiner Mutter, hat da noch jemand eine Antwort für mich???
Lieben Gruß Bine
moi_et_non_plus
10.01.2011, 22:44
Meine Mama ist nun seit vier Tagen zu Hause, aber es ist echt traurig!! Sie kann kaum trinken und essen. Es kommt fast alles wieder postwendend oben heraus!
wie bei meinem opa :(
haben sie den fuß mal geröngt? ansonsten würde ich vielleicht mal nen guten physiotherapeuten drüber schauen lassen, der vielleicht auch akupunktur macht. hätte nie gedacht, dass das hilft, aber ist echt super... Auch für opa war die zeit immer so entspannend... war... :weinen:
Alpenveilchen
10.01.2011, 23:33
Was den Fuss anbetrifft, bin ich auch nur Laie. Die Idee mit dem Physiotherapeuten klingt gut, zumindest, wenn Deine Mutter es positiv findet, wenn noch jemand kommt, der ihr Gutes tun will.
Ammoniak kann ich mir nur schwer vorstellen, eher dass sich vor der Leber das Wasser staut, da sie das Blut nicht mehr im Rhythmus des Herzens reinigen kann, nicht mehr Takt halten kann sozusagen. Dann kann sich das Wasser von unten (bei den Füssen) nach oben im Körper anstauen - wenn es das ist, was die Ärzte meinen. Ich glaube, ich würde versuchen, den Fuss dann hochzulegen, damit sich das Wasser mehr im Körper verteilt. Ja, wie gesagt, ich bin leider nur Laie auf dem Gebiet.
Sabbelbine
10.01.2011, 23:39
@ Alpenveilchen, ja danke. Mal schauen, was dabei herauskommt. Ob es mit dem Physiotherapeuten klappt, mal abwarten!!! Aber diese blöde Krebs, man ist so hilflos!!! Man möchte so viel machen. Aber wenn man schon zu hören bekommt, Ihre Mutter ist unheilbar krank!!! Man weiß echt nicht weiter.
Liebe traurige Grüße, Bine
Luetten1601
11.01.2011, 01:01
Unser Siebenjähriger hat das alles schon mal mitgemacht, bei seinem Opa!!! Und das war sein Ein und Alles!!! Und auch heute trauert er noch manchmal. Und das, obwohl er damals drei Jahre alt war!!! Und ich bin selbst so machtlos und habe echt wahnsinnige Angst, daß er dadurch in ein tiefes Loch fällt. Was mache ich da nur richtig? :confused:
Liebe Bine...
Tu das, was Du für richtig hälst... denk bitte einfach nicht so viel darüber nach...vielleicht trauert der siebenjährige auch nur so sehr, weil er keine Chance zum Abschied nehmen bekam bei dem Opa? Oder weil er merkt, dass Mama & Papa nicht meinen, alles getan zu haben um ihn zu schützen? Sorry, für meine offene Art, aber ich denke, Kids haben so feine Antennen und wissen Ihr "ich" gerade nicht auszudrücken...da kann man halt auch schnell vieles hineiniterpretieren..
Ich möchte hier um Gotteswillen nichts schlecht oder nieder reden... aber meine Devise lautet:Offen Ehrlich und Direkt.. und so habe ich es sowohl im Sterben der Oma meines damalig 5 jährigen gemacht wie auch in unserer Trennung...
Wenn mein Lütter zwischendurch wegen der Oma weinen musste habe ich ihn in den Arm genommen und wir haben zusammen geweint... wenn er heute mit mir über die Wolken redet, in denen die Oma jetzt lebt und ob sie da auch einen Tannenbaum hat, dann stelle ich mir mit ihm gemeinsam vor, dass sie ihn dort hat (den Tannenbaum) und wir gucken uns an und lachen und freuen uns...
Bitte bitte, lass Dein Kind daran teilhaben, lass Dein kind Dir erzählen, was es fühlt... und nimm es an... es wird weiter gehen.... immer irgendwie ... irgendwann.. nur lass Dein Kind auch Gefühle zeigen... und zeig Du Deinem Kind auch Gefühle...
In der Hoffnung, dass ich irgendwie verstanden werden... alles Gute für Euch... und schau auf das Positive im Leben...
Ich denke an Euch...
Sabbelbine
11.01.2011, 18:15
Hallo Luetten!
Danke, für die tolle Antwort!Ja, ich glaube nun auch, daß es besser ist, unsere Kinder aufzuklären. Halt kind- und altersgerecht!!!
Und vor allen Dingen danke ich Dir für Dein Mitgefühl!!! Das kann ich wirklich gut gebrauchen!
Meine Mutter hat weiter abgebaut, sie kann immer noch nicht richtig essen. Ist max. am Tag zwei Zwieback und evtl. noch etwas Joghurt. Trinken auch nur knapp einen dreiviertel Liter! Und das Trinken ist das Wichtigste, aber sie verträgt es halt nicht. Denn irgendwann kommt es halt oben wieder raus.
Bin echt am Verzweifeln, Bine
Hallo Bine, Mensch!!!! das ist zum heulen was diese sch.... krankheit aus einen mensch macht!!!! ich weiß wie du dich fühlst, das man nicht helfen kann ist das schlimmste, mir war sehr wichtig meine kinder und freundinnen, sie haben mit mir von anfang bis am ende geholfen und in die arme genommen :pftroest:, das tut mir echt sehr leid für euch :cry:
Lg Conchi
moi_et_non_plus
11.01.2011, 21:35
@ Bine
ich weiß, es ist ein schlimmes Thema, auch wir haben uns anfangs dagegen gesträubt.
Habt ihr schon mal über die Palliativstation nachgedacht?
Deine Mama muss dort ja noch nicht sterben, viele können auch wieder nach 2-3 Wochen nach Hause entlassen werden.
Sie werden nur eingestellt wegen der Übelkeit und der Schmerzen.
Das war auch der Plan bei meinem Opa, keiner konnte ahnen, dass es so schnell geht :(
Auch uns als Angehörige hat die Station sehr viel geholfen. Wir wurden entlastet, konnten voll für Opa da sein, wussten, er ist gut versorgt. Wir hatten mit den Schwestern auch immer jemanden zum Reden.
Als ich am Montag kam, als er schon gestorben war, haben mich die Schwester als erstes sofort in den Arm genommen :(
Palliativmedizin ist immer eine Hilfe für alle :)
Sabbelbine
11.01.2011, 23:13
@ Conchi, ja stimmt, echt besch... diese Krankheit! Trotzdem danke, daß Du mir schreibst!!! Dieses Forum hilft mir sehr...
@Moi- Meine Mama ist erst letzte Woche Freitag aus dem KH entlassen worden. Sie war sechs Wochen dort. Und wir haben die Hoffnung, daß sie sich zu Hause erst mal etwas "erholt". Denn eigentlich soll sie ja noch Chemo erhalten. Aber ob das überhaupt noch klappt??? Ob es sich lohnt??? Fragen über Fragen und keine Überlebenschance in Sicht! Wie traurig!!!:cry::cry::cry:
Traurige Grüße von Bine:(
Hallo Sabbelbine,
es macht mich sehr traurig deine Postings zu lesen.
Bei meiner Mama wurde im April 2010 (starke Rückenschmerzen ungefähr seit Januar 2010) BSDK diagnostiziert. Von da an lag sie häufiger im Krankenhaus und bekam auch Chemo. Sie wurde im laufe der Wochen und Monate immer schwächer.
Entweder meine Schwester oder ich waren eigentlich immer bei meinen Eltern. Wenn Mutter zuhause war dort, wenn Mutter im Krankenhaus lag, erst dort und dann noch bei meinem Vater. Es war eine schwere Zeit, auch für unsere Familien.
Mitte September kam Mutter ins Krankenhaus und "feierte" dort ihren 82.Geburtstag. Etwa ab dem 07.10.2010 hat sie nicht mehr gegessen, nicht mehr gesprochen und auch die Augen nicht mehr geöffnet. Wir waren von nun an rund um die Uhr bei ihr. Meine Schwester tagsüber, ich jede Nacht. Am 13.10. wollte meine Frau mal meine Schwester tagsüber vertreten, da es ihr (meiner Schwester) nicht wirklich gut ging. Ich verließ das Krankenhaus gegen 10:00 Uhr. Um 10:15 ist meine Mama verstorben. Ich glaube sie wollte nicht dass eines ihrer leiblichen Kinder dabei ist.
Meine Eltern hätten 14 Tage später, am 28.10.2010, Diamantene Hochzeit gehabt, auf die sie sich schon sehr gefreut haben.
Vater hat das alles sehr mitgenommen, obwohl er versuchte es nicht zu zeigen. Aber es war alles zu viel für ihn. Er ist dann, ohne wirklich krank zu sein, am 11.11.2010 im Auto meiner Schwester von einer Sekunde auf die andere ebenfalls verstorben. 14 Tage nach ihrer Diamantenen Hochzeit. So habe ich innerhalb von 29 Tagen beide Eltern verloren. Sie waren zwar schon älter, aber ich weine fast jeden Tag, meistens für mich alleine.
Ständig frage ich mich was ich hätte mehr für die beiden tun können.
Ich habe ebenfalls zwei kleine Kinder (8+5 Jahre). Mit ihnen haben wir zwei kleine Alben angelegt. Darin sind Fotos, Erinnerungen (z.B. Wie roch es bei Oma+Opa. Was durfte ich dort immer was ich zuhause nicht durfte. Wie hat Opa mich genannt. Welches Geheimnis hatten Oma und ich...) und selbstgemalte Bilder. Das ist für die Kinder eine schöne Erinnerung. Gerade die Kleine würde sonst wohl viel vergessen.
Der große hat nächstes Jahr Kommunion. Er möchte ein Foto von sich im Kommunionsanzug an einem Gasballon auf dem Friedhof zu Oma+Opa in den Himmel steigen lassen.
Wir haben auch ein paar schöne Bücher für Kinder. Ich suche mal die Titel raus und stelle sie hier ein.
Gruß + Kraft MICHAEL
@ Michael, es tut mir auch sehr leid für dich das du in so schnelle und kurze zeit beide Eltern verloren hast, ich habe mein Opa (der mein ganzes Leben bei uns lebte) und Papa verloren in einen Monat, Opa war schon 89 und hatte ein Herzinkfart und papa war 63 und ist am Krebs gestorben, das war schon hart und kann mir vorstellen wie schlimm ist beide Eltern zu verlieren, egal wie alt sie waren, sie waren deine eltern und der Schmerz ist groß.
Mir hat gefallen diese idee mit den Album für die Kinder, das möchte ich auch machen, sie sollen sein Opa und Uropa nicht vergessen.
Lg Conchi
Sabbelbine
13.01.2011, 14:26
Hallo Michael!!!
Oh man, daß tut mir wirklich leid, was Du innerhalb eines Monats durchgemacht hast!!! Das ist schon echt traurig!!! Als ich das gelesen habe, mußte ich erst mal schlucken.
Bei meiner Mama sieht es auch nicht so gut aus. Das rechte Bein (Fuß) ist wieder dicker geworden, stark geschwollen. Und es tut Ihr sehr weh!!! Mit dem Essen und Trinken wird das auch nicht besser. Alles wie gehabt. Was mache ich bloß??? Ich fühle mich "hundeelend"!!!
Traurige Grüße von Bine:cry:
Sabbelbine
13.01.2011, 14:30
@ Michael!
Danke für Deine Antwort!!! Und ich finde es ganz nett von Dir, daß Du wegen den Büchern Dich noch mal meldest.
Lieben Grüß von Bine
moi_et_non_plus
13.01.2011, 20:11
Hallo Bine,
sorry, bin nur ganz kurz hier.
Warum klappts bei deiner Mutter nochmal nicht mit dem Essen?
Vielleicht gibts ja nen Tipp :)
Sabbelbine
13.01.2011, 21:21
Hallo moi!
Das mit dem Essen klappt nicht mehr, seitdem sie operiert wurde. Keine Ahnung! Sie verträgt es nicht mehr. Am Tag zwei Zwieback, eine halbe Banane, etwas Mittag. Trinken nur ca. einen dreiviertel Liter. Und wenn sie es zu schnell macht, dann übergibt sie sich.
Das mit dem Bein wird auch immer schlimmer, stark geschwollen. Kann man da gar nichts machen???
Verzweifelte Bine:(
Ausser Entwässerungstabletten geht nichts mehr ausser man könnte punktieren aber das weis ich nicht genau ob das am Bein gemacht wird.
Ansonsten wüsste ich nichts mehr :( Leider
moi_et_non_plus
14.01.2011, 09:58
und wenn ihr wirklich mit der palliativ mal redet?
hier bei uns kommen viele nur zum aufpäppeln hin und können dann wieder heim :)
ClaudiaF
14.01.2011, 14:19
Hallo,
als bei meiner Mutter die Entwässerunsgstabletten nicht mehr geholfen haben, wurde auf Entwässerungsspritzen umgestellt. Die sind doppelt so stark wie Tabletten und hat am Anfang noch gut geholfen.
Irgendwann ist aber der Punkt angelangt, wo man nichts mehr machen kann.
LG Claudia
Siehste Claudia das wusste ich noch gar nicht das es Spritzen gibt.
Wie ist es mit Punktieren am Fuss ,geht das?
Sabbelbine
14.01.2011, 15:30
Hallo Claudia!
Ich danke Dir für diesen guten Tipp! Das hatte ich noch nicht gehört, daß es Entwässerungsspritzen gibt! Mal gucken, wie es nun weitergeht...
Meine Mutter hatte heute Ihre erste Blutübertragung und Ihre erste Chemo. Ich weiß nur leider noch nicht, wie sie es vertragen hat! Mal schauen...
Traurige Grüße Bine
moi_et_non_plus
19.01.2011, 22:02
Wie gehts euch?
Hallo Bine,
sorry, war die ganze Woche beruflich unterwegs.
Hier nun die Bücherliste:
1) Ganz, ganz super:
Der Abschiedsbrief von Opa Maus, von Daniela Chudzinski
ISBN 978-3-522-43522-2, 12,90€
(für groß und klein)
2) Leb wohl, lieber Dachs, von Susan Varley
ISBN 978-3-219-10283-2, ?,??€
(für groß und klein)
3) Opas Engel, von Jutta Bauer
ISBN 978-3-551-51609-1, 6,00€
(für größere Kinder)
Generell finde ich alle drei Bücher "schön". Wir haben noch einige mehr, jedoch diese fanden bei den Kindern und uns den größten Anklang.
Ich hoffe es ist was dabei und ihr braucht es erst viel, viel später!
Gruß MICHAEL
Sabbelbine
21.01.2011, 09:49
Hallo an alle!
Danke wuerzi! Von den Büchern werden wir uns bestimmt welche holen.
Meine Mutter bekommt heute einen Port, da sie ab letzte Woche nun Chemo bekommt. Und da haben die viermal versucht, bis die Ärzte einen Zugang gelegt hatten. Es war wohl echt eine Qual. Und da nun einmal die Woche zur Chemo muß, ist es mit einem Port nun mal besser!
Das mit dem Essen und Trinken klappt mal besser und mal schlechter.
Ihr Fuß ist unverändert! Wenn sie eine Weile gesessen hat, dann ist der Fuß stark geschwollen, stark gerötet und die Haut ist sehr gespannt.
Tja, das ist das neueste. Echt traurig...
Liebe Grüße Bine
Sabbelbine
22.01.2011, 13:33
@ Sophie!
Das ist echt nett von Dir! Verstehe nur nicht, was denen so etwas bringt?!
Meiner Mutter geht es soweit zur Zeit gut! Hatte gestern Ihre Port- Anlage, das hat sie gut überstanden. Am Montag kommt dann die nächste i.v.- Chemo. Die letzte hat sie ja recht vertragen. Aber man sagt ja, daß bei den ersten Malen so gut wie keine Nebenwirkungen auftreten. Stimmt das???
Liebe Grüße Bine
Naja, die wollen mit der Verzweiflung des Leute das große Geld machen.... Die denken, dass Menschen, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden, nach jedem Strohhalm greifen, auch nach diesen Artikeln. Das sind wahrscheinlich ihre besten Kunden.... Die paar Esoterik-Spinner, die das sonst kaufen, bringen ja nicht so viel ein.
Hier im Forum werden solche Sachen eigentlich immer sofort gelöscht, aber trotzdem kommen diese Leute immer wieder.
Zu Deiner Chemo Frage: Das kann so sein, muss aber nicht. Wenn sie die ersten gut vertragen hat, denn am besten erstmal davon ausgehen dass sie die nächsten auch verträgt. Wenns anders ist werdet ihr es schon merken, aber das muss nicht zwangsläufig so sein. Das ist individuell sehr unterschiedlich,
Sabbelbine
24.01.2011, 19:12
Hallo an alle!
Da bin ich mal wieder! Ich habe da nochmal eine Frage. Vielleicht kann mir ja einer helfen. Meine Mutter hat immer noch das Problem, daß Sie nur sehr wenig essen kann, trinken ebenfalls. Wenn Sie mal etwas mehr ißt, dann kommt es "oben" wieder heraus. Warum ist das immer noch??? Woran liegt das? Die Ärzte meinten ja erst, daß liegt noch an der OP. Aber das ist ja nun schon ca. fünf Wochen her.
Ich danke schon mal im Voraus,
traurige Grüße Bine
moi_et_non_plus
25.01.2011, 08:11
Hallo Bine :)
ich weiß leider auch nicht woran das liegt, aber bei meinem Opa wars wahrscheinlich der Tumor, der auch den Abfluss der Gallenflüssigkeit verhindert hat... :/
Wie gehts dir selbst eigentlich? :)
Man dauert das lang, hier mit dem Handy nen Beitrag zu schreiben...
Liebe Grüße
Sabbelbine
25.01.2011, 12:12
Hallo moi!:)
Tja, wie soll es mir schon gehen??? Nicht so gut!Besch...! Aber was soll's, das Leben geht leider weiter. Ich habe auch zwei Kids, die brauchen mich auch.
Es ist halt das Ungewisse... Und natürlich weiß man, daß die Chemo "nur" eine Zeitverlängerung ist. Man weiß nicht, was als nächstes kommt! Und zur Zeit sieht es nicht so aus, als ob meine Mutter sich nochmal etwas mehr "berappelt". Sie liegt fast den ganzen Tag im Bett. Sie ist müde und schlapp. Und zu allem Überfluß hat sie auch noch eine Pilzinfektion am Gesäß. Sie weiß gar nicht, wie sie liegen bzw. sitzen soll!!! Gestern hat sie nun eine Wechseldruckmatratze bekommen. Mal schauen, ob das etwas Linderung bringt. Die Ärzte meinten, daß liegt daran, daß Ihr Immunsystem geschwächt ist, durch die Chemo.
Traurige Grüße Bine
freiburger
25.01.2011, 18:22
Hallo Bine,
das kenne ich von meiner Mutter. Sie hatte auch lange Probleme nach einer Wipple-OP, konnte über Wochen nicht richtig Essen, aber es wurde besser. Mittlerweile kann sie wieder ganz normal essen.
Allerdings hat sie auch keinen Appettit mehr und ißt nur noch um gegen den Krebs zu kämpfen.
Die ersten Chemos hatte sie recht gut vertragen, allerdings sind sie auch nicht sehr erfolgreich gewesen.
Drück Dir die Daumen !!
Gruß
Kai
Babsi2610
05.02.2011, 12:00
Hallo Bine,
ich bin schon seit längerem stille Mitleserin im BSDK-Forum und schreibe hier für mich selbst. Konnte mich bisher allerdings nicht entschließen einen eigenen Thread zu eröffnen!
Meine Diagnose ähnelt die deiner Mutter. Mich würde interessieren, ob sich die Situation deiner Mutter wieder stabilisiert hat?
Sabbelbine
06.02.2011, 14:04
Hallo Barbara!
Nein, leider nicht!!!! Sie wird immer schwächer und schlapper. Sie ißt und trinkt nur noch sehr wenig. Sie schafft man gerade einen guten halben Liter Flüssigkeit am Tag. Essen ist wirklich nicht der Rede wert, da ißt ein Kleinkind mehr am Tag. Und ständig muß sie sich übergeben. Sie hat kein Hungergefühl. Ihr ist ständig übel. Sie klagt immer mehr über Schmerzen. Dann wird der Hausarzt bestimmt bald das Morphium-Pflaster erhöhen! Sie hat nun erstmal Tropfen gegen die Übelkeit bekommen. Wenn das auch alles nicht hilft, dann wird sie wieder Infusionen bekommen...
Der Fuß ist auch unverändert. Gerötet, geschwollen...
Nun soll am Montag oder Dienstag Blut abgenommen werden, um zu schauen, was dahinter steckt?!?! Harnsäure, Gicht...
Meine Mutter verliert immer mehr der Mut, sie spricht davon, daß sie keine Kraft mehr hat. Sie kann und will nicht mehr!!!:(
Ich bin so fertig, ich verzweifle immer mehr...:cry:
Traurige Grüße Bine:weinen:
Wieviel muss oder soll ein Mensch noch Ertragen :(
Erst so eine Niederschmetternde Diagnose und dann muss man auch noch
Wahnsinnskräfte Entwickeln um das ganze Leid auszuhalten.
Es tut mir so furchtbar Leid für deine Mutter und ich kann gut Verstehen das sie am Ende ihrer Kräfte ist.
Man sagt sich immer so leicht ,,Du musst kämpfen,, aber wenn man das selber hat Tag für Tag wird man erst sehen das es nicht einfach ist.
Es ist so traurig :cry:
Babsi2610
06.02.2011, 14:29
Hallo Bine,
die Gefühle deiner Mutter und auch deine, kann ich gut nachvollziehen. Mein Befinden ist z.Z. noch relativ stabil aber man sitzt ja bei dieser Krankheit praktisch auf einem Pulverfass. Ich muss, da allein stehend, mit der Krankheit selbst zu recht kommen. Mein Sohn wohnt örtlich etwas entfernt und meine Mutter ist über 80 Jahre alt. Ich habe manchmal gar keine Lust aufzustehen und denke daran, mein Leben vorzeitig zu beenden. Dies auch vor allem, da die vielen tragischen Berichte im Forum ein leidensvolles Sterben ankündigen.
Ein dickes Kraftpaket für euch!!!
Sabbelbine
06.02.2011, 14:42
@ Tine und Barbara!
Danke für Euer Mitgefühl!!! Ja, es ist echt traurig, was ein Mensch alles über sich ergehen lassen muß! Und ich kann das auch gut nachvollziehen, daß sie keine Kraft mehr hat. Warum muß dieses Leiden so elendig in die Länge gezogen werden??? Es ist wirklich ein Sterben auf Raten...
@ Barbara!
Dir und Deiner Mutter wünsche ich viel Kraft!!! Und stecke nicht den Kopf in den Sand. Und denke daran, wenn Du Dir etwas antust, wer soll sich denn um Deine Mutter kümmern??? Sie braucht Dich nun mehr, denn je!
Liebe Grüße Bine
Babsi2610
06.02.2011, 15:12
Hallo Bine,
vielen Dankk für deine Antwort aber ich glaube meiner Mutter ist auch nicht geholfen, wenn sie mich dahinvegetieren sieht. Ich glaube dies würde tatsächlich mehr an ihre "Substanz" gehen.
@ Barbara!
Dir und Deiner Mutter wünsche ich viel Kraft!!! Und stecke nicht den Kopf in den Sand. Und denke daran, wenn Du Dir etwas antust, wer soll sich denn um Deine Mutter kümmern??? Sie braucht Dich nun mehr, denn je!
Liebe Grüße Bine
Ich finde das Barbara die Hauptperson ist, nicht ihre Mutter.
Eine Betroffene hat das Recht aufgeben zu dürfen.
Diese Aufforderungen von Angehörigen "kämpfe bis zum Schluss" sind oft aus dem falschen Blickwinkel und unangebracht.
Dieses Festhalten am Leben was von Außen eingetrichtert wird macht das Loslassen des Sterbenden nicht leichter.
Hallo Bine,
vielen Dankk für deine Antwort aber ich glaube meiner Mutter ist auch nicht geholfen, wenn sie mich dahinvegetieren sieht. Ich glaube dies würde tatsächlich mehr an ihre "Substanz" gehen.
-hat sich überschnitten-
Du hast recht.
Wann du aufhörst zu kämpfen, oder nennen wir es loslassen, ist deine Entscheidung
Alpenveilchen
06.02.2011, 16:45
Liebe Barbara,
natürlich kann man sein Leid begrenzen, wenn man vorzeitig aus dem Leben scheidet, aber es ist halt eine Entscheidung, die man hinterher nicht mehr bereuen kann. Zunächst einmal ist es Aufgabe der Ärzte, Dein Leid zu begrenzen und Dir mit Schmerzmitteln und ähnlichem zu helfen, so dass es Dir besser geht. Man weiss nie, wie sich alles noch entwickelt und welche Möglichkeiten noch auftauchen können. Eine missglückte Chemotherapie kann man noch durch eine andere ersetzen. Wenn man sein Leben schon beendet hat, ist es zu spät. Wenn Du Dich alleine fühlst, schreib uns gerne hier im Forum. Wir freuen uns, von Dir zu hören. Jetzt hast Du ja den ersten Schritt getan und Dich angemeldet.
Sei ganz lieb gegrüsst und versuch den Kopf nicht hängen zu lassen,
alles Liebe vom Alpenveilchen
Sabbelbine
06.02.2011, 17:11
@Barbara!
Sorry, hatte da etwas falsch gelesen!!! Habe irgendwie gelesen, daß Deine Mutter diese Diagnose bekommen hatte. Entschuldige!!! Weiß nicht, wo ich mit meinen Gedanken zur Zeit bin!
Da Du selbst betroffen bist. Ich glaube, ich weiß, was Du durchmachst. Meine Mutter möchte ja auch nicht mehr leben. Diese Sch...Diagnose haut einen total aus der Bahn. Und vor allen Dingen, wenn es nicht mehr operabel ist.
Ich hoffe, Du kannst mir verzeihen?!?!
Laß' bitte Deinen Kopf nicht hängen! Und Dein Tumor war doch etwas geschrumpft, oder?
Liebe Grüße Bine
Babsi2610
06.02.2011, 17:40
@Alpenveilchen
Vielen Dank für deine mitfühlenden Zeilen. Ich versuche noch irgendwie jeden Tag zu leben. Das gelingt mal besser mal schlechter, je nach körperlichen Allgemeinbefinden. Allerdings kann ich nicht das Damoklesschwert, das über mir hängt, vergessen und das belastet mich täglich mehr.
@Bine
Hatte deinen Irrtum nicht vor dir bemerkt. Ist doch klar bei den Sorgen, die du hast, dass man da mal etwas falsch interpretiert.
moi_et_non_plus
06.02.2011, 19:43
Bine, und wenn du mit deiner Mutter jetzt noch einmal bewusst über die Palliativstation redest?
Für meinen Opa war es dort eine Zeit ohne Schmerzen und Übelkeit..
Sabbelbine
06.02.2011, 22:05
Hallo Moi!
Ja, das habe ich mir auch schon überlegt! Jetzt warte ich erstmal ab, was morgen oder übermorgen der Hausarzt sagt! Und wenn das dann auch nichts bringt, werde ich mal ganz in Ruhe mit meiner Mutter darüber sprechen. Denn irgendetwas muß langsam passieren. Das ist kein Leben mehr!!!
Danke und liebe Grüße von Bine
moi_et_non_plus
10.02.2011, 13:47
gibts etwas neues bei euch?
liebe grüße
Sabbelbine
11.02.2011, 11:58
Hallo Moi!
Also, meine Mutter ist seit Mittwoch wieder im Krankenhaus. Am Dienstag war der Hausarzt da, hat Blut abgenommen. Im Fuß ist keine Harnsäure. Ihr war ständig übel, mußte sich mehrmals am Tag übergeben. Hat fast gar nichts mehr gegessen und getrunken. Sie war schon am Austrocknen! Nun bekommt sie erstmal wieder Ihre Infusion, damit sie etwas zu Kräften kommt. Gestern haben die Ärzte dann ein Ultraschall gemacht und heute noch ein CT. Um zu schauen, ob der Tumor sich weiter vermehrt hat, in den Fuß!!!
Traurige Grüße von Bine
Babsi2610
11.02.2011, 13:14
Hallo Bine,
Du bist drei Jahre älter als mein Sohn und deshalb denke ich, dass Deine Mutter ungefähr so alt ist wie ich. Mein Sohn hat allerdings noch keine Kinder.
Zur Zeit ist meine Situation noch relativ stabil aber mir ist durchaus bewusst, dass sich dies von heute auf morgen ändern kann. Falls mir der Mut zum Suizid fehlt, werde ich mich nach Beendigung der Therapie (austherapiert) oder bei Verschlimmerung meines Krankheitsbildes in ein Hospiz einweisen lassen. Kontakte habe ich schon zu drei Hospizen angebahnt. Natürlich ist fraglich, ob genau zum Zeitpunkt etwas frei sein wird. Die Wirkung palliativer Operationen zur Verlängerung der Lebenszeit (Stent setzen, Operation bei Ileus ) sehe ich nach den Erfahrungsberichten im Forum nur als Verlängerung der Leidenszeit an.
Ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute und vor allem viel Kraft!
Nimmt Deine Mutter irgendwelche Medikamente zur Beruhigung, gegen Ängste ein?
moi_et_non_plus
14.02.2011, 15:54
Hallo Bine,
ich hoffe, deiner Mama gehts besser :)
@ Babsi
wow,du hast auf jeden Fall meine Bewunderung :) auch über die Denkweise mit dem Hospiz, etc..
Babsi2610
14.02.2011, 16:31
Hallo Moi,
meine Denkweise ist nicht bewundernswert sondern resultiert aus der Auswertung der Erfahrungsberichte im Forum, die ähnliche Diagnosen hatten.
Wer weiss ,vielleicht entscheide ich mich dann doch bei hoher Symptomlast für palliativmedizine Operationen?! Dann komme ich vielleicht gar nicht mehr ins Hospiz. Zu Hause sterben will ich jedenfalls in keinem Fall. Wen sollte ich auch die schwere Bürde der Pflege, da alleinstehend, auferlegen? Auch ein zusätzlicher Plegedienst kann mich nicht rund um die Uhr betreuen.
Zur Zeit bin ich im Internet auf der Suche nach der erfolgreichsten und schmerzlosesten Suizidmethode. Hatte heute bei meiner Hausärztin mal angefragt, ob auch ein Selbstmord mit Medikamenten möglich sei! Sie antwortete, dass sie mich zwar verstehen könne aber ich doch wohl genau wisse das sie mir hierüber keine Auskunft geben kann. Diese Antwort war mir auch von vornherein klar aber der Versuch macht klug!
Mein Sohn scheint meine Krankheit zu verdrängen und meine Mutter scheint daran psychisch zu zerbrechen.
Meine Bewunderung gilt jedoch Dir, da Du trotz Deines jugendlichen Alters und den bereits abheschlossenen "BSDK-Fall" in Eurer Familie , immer noch dem Forum treu bleibst und dich sogar schriftlich einbringst.
ClaudiaF
14.02.2011, 20:13
Hallo Babsi,
auch meine Mutter sprach immer vom Selbstmord und dass sie dann in die Schweiz dafür gehen würde. Leider ist dieser Schritt nicht ganz einfach, viel Papierkram, etc. und man kann es dort nicht alleine machen. Wenn man aber überlegt, dass eine Überdosis Paracetamol zum Tode führen kann, Schlaftabletten, Tavor etc. braucht man sich diesen Stress nicht antun.
Letztendlich ist sie zuhause bei uns gestorben. Ich verstehe Dich wirklich und hoffe, Du hast den Mut oder Courage, diesen Schritt gehen zu können. Ich hätte nie gedacht, wie grausam Krebs sein kann.
Auch heute kämpfe ich mit den letzten Bildern mit meiner Mutter. Ich liebe meine Mama wirklich über alles, aber wenn wir und sie gewusst hätten was auf uns zu kommt, hätten wir uns wohl gemeinsam anders entschieden. Meine Mama wollte nie ein Pflegefall für die Familie sein und alleine ohne die Hilfe der Diakonie wäre ich aufgeschmissen gewesen. UND seit dem Tod meiner Mum habe ich so eine Angst vor dem Tod, dass alles noch einmal mitmachen zu "müssen". Dabei mache ich die letzten Minuten im Leben meiner Mama fast jede Nacht wieder aufs neue durch.
Hospitz finde ich auch eine super Idee und sehr wünschenswert. Ich habe auch bereits damals Hospitze angeschaut und wenn man nicht wüßte, dass die Menschen dort sterben müssen, wäre es eine schöne Wohneinheit. Uns hat nur die medizinische Vorsorge etwas abgeschreckt, denn in einem Notfall wäre man wieder in ein KKH gekommen, da ein Arzt nicht 24 Std anwesend ist. Und im KKH wollte meine Mama nicht sterben.
Der Wunsch zum sterben ist realistisch, aber wirklich sterben möchte wohl keiner, egal wie krank er ist.
Ich bin seit dem Tod meiner Mama sehr depressiv, realistisch und "Krebsgestört". Deswegen schreibe ich hier nicht mehr viel, denn Hoffnung sollte jeder haben.
Heute kann ich den Kopf über das "lächerliche" schütteln, wie dumm und naiv ich am Anfang der Diagnose war, wie euphorisch bei einer guten Nachricht, etc. Und was ist? Tja, .........
Ich wünsche Dir eine lange schmerzfreie Zeit auf dieser Welt und den Mut, die richtige Entscheidung zu treffen. Der Tod eines Angehörigen ist immer schmerzhaft, aber "wie" man stirbt, noch schlimmer.
Claudia
Sollte ich jemandem auf den Schlips getreten sein, dann SORRY!
Babsi2610
14.02.2011, 22:04
Hallo Claudia,
vielen Dank für Deine Antwort.
Über Dignitas hatte ich mich auch schlau gemacht. Aber Du hast Recht, hier ist viel Verwaltungskram (z.B. jetzt bei zwei Ärzten vorstellen) zu erledigen, der Zeit und Geld kostet. Außerdem wird in der Presse/Internet viel spekuliert über die dort jetzt angewandte Methode. Deshalb habe ich auch von dieser Idee Abstand genommen.
Mit rezeptpflichtigen Schlaftabletten kann man sich heute nicht mehr umbringen. Der Mix mit Tavor wird es dann vielleicht machen?!
In Deiner Ansicht zum Hospiz muss ich Dich allerdings korrigieren! Vom Krankenhaus ins Hospiz verlegt zu werden, kann auf Wunsch erfolgen aber umgekehrt nicht. So jedenfalls die Auskunft einer Sozialarbeiterin in einem Hospiz bei Potsdam. Ein Patient kann sich aber selbst wieder aus dem Hospiz entlassen!!
Über den Verlauf der Krankheit habe ich mir von Anfang an keine Illusionen gemacht. Auch im Krankenhaus hat man auch ärztlicherseits gleich Klartext geredet.
Ich bin seit dem Tod meiner Mama sehr depressiv, realistisch und "Krebsgestört
Claudia,da geht es dir wie mir.
Ich muss jetzt psychopharmaka nehmen weil ich eine Todesangst mit Panikataken bekommen habe.
Die Bilder gehen auch mir nicht aus dem Kopf und ich Träume oft sehr real von meiner mutter.
Ich habe zu Freunden wie auch zu meinem Mann gesagt das wenn ich sowas mal bekomme das ich mich kurz bevor ich merke das es Berg ab geht selbst Umbringe.So wie ich das bei Mutti sah,dieser Kampf, ne ne das schaff ich nicht.
Mein Kopf ist sich auch ganz sicher das ich bestimmt auch an Krebs sterben werde weil ich ja gesehen habe wie schnell es geht und wie viele Menschen eigentlich betroffen sind.
Ich weis gar nicht ob man sich hier über Selbstmord Austauschen darf oder ob sowas Verboten ist aber wenn es bei mir so wäre dann würde ich mir zum beruihgen eine Tavor nehmen und mir ein Mittel Besorgen das was z.b. Tierärzte beim Einschläfern benutzen,macht Schläfrig und dann geht es ganz schnell ohne Leid.
Oh grauslig über sowas zu schreiben aber man muss realistisch bleiben.
Das was wir sahen,wünscht man seinen Feinden nicht.
Lass dich mal still Drücken meine liebe.:knuddel:
Alpenveilchen
14.02.2011, 22:49
Liebe Babsi, liebe Claudia, liebe Tine,
ich verstehe, wie Ihr denkt, möchte jedoch auch daran erinnern, dass es immer wieder vorkommt das Krebspatienten auch ohne Selbstmord sanft einschlafen, meistens im Krankenhaus. Das Elend, was Ihr, Claudia und Tine, miterleben musstet, ist nicht das, was uns alle zwangsläufig erwartet.
Wenn man im Krankenhaus stirbt, können einem Ärzte zumindest medizinisch helfen, die letzten Stunden zu erleichtern. Das hat man zu Hause nicht. Bei einem Selbstmord ist man ganz allein und weiss nicht, wie man sich dabei quälen muss und wie lange die Krämpfe und ein eventueller grausamer Todeskampf dauern wird. Wenn die Mittel nicht wie geplant wirken, ist keiner da, der einem helfen kann. Ich glaube da, dass einem im Hospiz und Krankenhaus am ehesten geholfen wird, mit so wenig Leid wie möglich zu sterben.
Eure Erfahrung, Claudia und Tine, gibt mir auch zu bedenken, ob man nicht schon seinen Angehörigen zu liebe das Krankenhaus wählen sollte. Letztendlich wart und seid Ihr die Leidtragenden, die die Sterbende in ihren letzten Stunden - ohne ärztliche Hilfe - begleiten musstet und die Bilder nun nicht mehr loswerdet.
In unserem Bekanntenkreis ist im November letzten Jahres jemand an Lungenkrebs im Krankenhaus gestorben und ihm wurden die letzten Stunden dort so gut erleichtert, dass er schmerzfrei einschlafen konnte, was es auch seinen Angehörigen sehr erleichtert hatte. Das Leid, ihn zu verlieren, war schon gross genug.
Liebe Grüsse an Euch
vom Alpenveilchen
moi_et_non_plus
26.02.2011, 14:51
Bine, wie gehts euch?
Hallo an alle,
habe lange hier nicht mehr gelesen, und fand nun dies.Ich weis gar nicht ob man sich hier über Selbstmord Austauschen darf oder ob sowas Verboten ist aber wenn es bei mir so wäre dann würde ich mir zum beruihgen eine Tavor nehmen und mir ein Mittel Besorgen das was z.b. Tierärzte beim Einschläfern benutzen,macht Schläfrig und dann geht es ganz schnell ohne Leid.Natürlich darf man sich nicht über Selbstmord austauschen, schon gar nicht Tipps geben.
Aber ich möchte dazu mal etwas anmerken:
Mein Mann hat auch klar, deutlich und gezielt zum Ausdruck gebracht, dass er dem Leid ein Ende bereiten wird, sollte er bettlägerig werden. Das ist bei einem Insulinabhängigen keine Kunst. Aber .............
Dazu kam es nicht. Denn ............ Die Gedanken und das Vorhaben sind etwas ganz anderes, als die Durchführung. Egal wie krank man ist, der Funke "Resthoffnung" bleibt bestehen, auch beim Patienten. Auch wenn manche anders denken, es gehört eine riesen Portion Mut dazu, selbst diese Bestimmung zu übernehmen mit aller Konsequenz. Dieses Thema hatten wir mit Jörgs Arzt ewig besprochen.
Auch ist es für die Angehörigen nicht gerade angenehm. Nach dem Verlust treten ohnehin schon die Fragen auf, was man hätte anders machen können, wie man seine(n) Liebsten hätte retten können. Wenn dann noch hinzu kommt, dass er/sie es evtl. irgend wie doch hätte schaffen können, denn man weiß es ja nicht zu 100 %, dann ist das gar nicht mehr auszuhalten.
Schutzengel2
27.02.2011, 13:55
Meine Omi kam im Mai 2006 mit Gelbsucht ins KH.! Diagnose BSDK!!! Sie versuchten zu operieren, leider ohne Erfolg! Metastasen in der Leber!!! Die Ärzte sagten zu unserer Familie, die Omi soll nochmal 4 Wochen schön in Urlaub fahren, danach...!
Meine Omi bekam dann Chemo, wo es Ihr sehr sehr schlecht ging!!! Die Haare fielen aus und sie wurde immer dünner! Aber Sie erholte sich gut und man konnte von einer normalen Lebensqualität sprechen!!! Im Sommer 2007 flogen wir alle zusammen in den Urlaub!!! Wir hatten sehr viel Spaß und haben nur gelacht! Meiner Omi ging es richtig gut! Die Jahre 2008 und 2009 waren schön aber natürlich mit Höhen und Tiefen! Krankenhausaufenthalte, Intensivstation, wir dachten sehr oft unsere Omi geht jetzt! Aber Sie zeigte uns immer wieder das Sie bei uns bleiben will und kämpfe für UNS! Das hat Sie oft genug zu uns gesagt! Meine ganze Familie stellte Ihr komplettes Leben für meine Omi um! Meine Mama kündigte sogar Ihre Arbeit (ich muß erwähnen das zwischen mir und Omi ca. 600 km liegen)! Mein Mann, Ich und unsere 2 Kinder besuchten sie so oft wie es ging! Das Jahr 2010 war nicht so schön, viel Übelkeit, Erbrechen, sie legten Ihr einen Port usw.! Ende 2010 kam meine Omi auf Palliativstation, wo wir NIE gedacht hätten das sie je nochmal nach Hause kommt! Kurz vor Weihnachten kam sie dann doch nach Hause, es war der schönste Moment in unserem Leben!!! Sie wollte nicht im Krankenhaus oder im Hospiz sterben! :cry: Um jetzt zum Ende zukommen, meine/unsere geliebte Omi (79 Jahre) ist vorgestern am 25.02.2011 nach langem Kampf im Kreise Ihrer 3 Kinder eingeschlafen :cry:!!!! Ich möchte an dieser Stelle einfach nur allen sagen, gebt die HOFFNUNG nicht auf!!! Meine Omi hat fast 5 Jahre mit dieser schlimmen Krankheit gelebt, obwohl die Ärzte sie nach 4 Wochen schon aufgegeben hatten!!! :cry:
In tiefster Trauer :engel:
Liebe Grüße...
trauer-rose
27.02.2011, 16:22
hi sorry das ich dich jetzt an schreibe ich habe genau das selbe wie du ich habe meine mutter 2009 verloren und bin auch sehr deprisiv ichdachte vill könnten wir uns mal austauschen LG trauer-rose
Jule1967
28.02.2011, 02:15
Hallo Barbara,
auch auf die Gefahr hin mir Feinde zu machen möcte ich mich zu diesem Thema mal zu Wort melden.
Über Dignitas hatte ich mich auch schlau gemacht. Aber Du hast Recht, hier ist viel Verwaltungskram (z.B. jetzt bei zwei Ärzten vorstellen) zu erledigen, der Zeit und Geld kostet. Außerdem wird in der Presse/Internet viel spekuliert über die dort jetzt angewandte Methode. Deshalb habe ich auch von dieser Idee Abstand genommen.
Ich habe diesen Weg hinter mir. Für meine Mutter stand schon immer fest, daß sie sich das Recht herausnimmt, frei entscheiden zu dürfen, wann sie geht. Die niederschmetternden Diagnose kam am 9. September letzten Jahres, wir haben alle Möglichkeiten eruiert, ich habe auch eine Psychoonkologin eingeschaltet, ihr Entschluß stand fest.
Der Verwaltungskram hat zwei, drei Tage gedauert, und dann sind wir mit festem Ziel in die Schweiz gereist. Am 30. November durfte sie gehen.
Ich habe meine Mutter bis zumSchluß begleitet und kann dir versichern, daß die Presse sehr wild spekuliert. Und bei aller Trauer bin ich sehr glücklich, daß ich ihr ihren sehnlichsten Wunsch legal erfüllen konnte.
Der Arzt hat uns im Hotel aufgesucht und uns sehr durch seine offenen Worte und seine Menschenkenntnis beeindruckt.
Ich möchte das nicht weiter ausführen, aber für Fragen diesbezüglich sehe ich gerne per PM zur verfügung.
Mit rezeptpflichtigen Schlaftabletten kann man sich heute nicht mehr umbringen. Der Mix mit Tavor wird es dann vielleicht machen?!
Vielleicht aber auch nicht, das ist wahrscheinlicher.
Ich wünsche dir viel, viel Kraft auf deinem Weg.
LG Jule
Diese Diskussion trifft mich sehr. Da auch ich seit der plötzlichen Krebsdiagnose und dem schnellen Tod meines Stiefvaters vor 2,5 Jahren unter Angst- und Panikattaken leide. Die immer wiederkehrenden Depressionen und eingebildenten(?) körperlichen Erbrechen werden immer mehr, zum Arzt traue ich mich fast gar nicht. Da auch ich mir fest einbilde, irgendwann hats mich. Würde mich zu diesem Thema auch über PN`s freuen, zwecks Austausch.
Die offenen Worte von Babsi2610 erschüttern mich. Auf der einen Seite, dass du so mit der Krankheit umgehst und das entsetzliche ist, was bleibt dir anderes übrig? Ich kann dir nichts tröstliches sagen und würde es so gerne. Stelle mir vor, was mein Vater empfunden hat. Leider hat er niemals mit uns darüber gesprochen.
Ich wünsche Dir, dass du für dich den Richtigen Weg findest und schmerzfrei gehen darfst.
Grüsse Taddl
Sabbelbine
05.03.2011, 12:09
Hallo an Moi und alle anderen Interessierten!!!
Ja, ich melde mich auch mal wieder zu Wort! Sorry, daß ich so lange nicht geschrieben habe, aber irgendwie habe ich zur Zeit zu nichts Lust. Ich bin total von der Rolle, bin fix und fertig. Schlafe kaum. Und dann diese Ungewissheit!!! Meine Mutter ist nun gerade gestern wieder ins Krankenhaus gekommen, mal wieder ausgetrocknet, hängt wieder an der Infusion. Sie war gerade eine Woche zu Hause. Da war sie auch im Krankenhaus, weil sie so stark abgebaut hatte. Sie hat kaum noch etwas zuzusetzen! Sie muß sich ständig übergeben, kann kaum etwas essen bzw. trinken. Im Krankenhaus war dann vorletzte Woche alles gut, dann konnte sie wieder nach Hause. Zu Hause ging es dann nur ein paar Tage gut... Und nun möchte sie doch eine Magensonde haben. Diese Magensonde sollte sie eigentlich beim letzten Krankenhausaufenthalt bekommen, aber da sie dann erst mal wieder Essen und Trinken zu sich nehmen konnte, hat sie keine Magensonde bekommen.
Tja, und nun? Nun ist sie gestern ins Krankenhaus. Eigentlich hieß es vom Hausarzt, die Magensonde sollte gestern oder heute gelegt werden. Aber da sie wieder ausgetrocknet ist und körperlich so stark abgebaut hat, wird die Magensonde frühestens am Dienstag eingepflanzt!
Sie ist viel am Schlafen, ist schlapp. Sie möchte nicht mehr...
Das mit dem Fuß? Sie hat seit dem letzten Krankenhausaufenthalt eine Gipsschiene. Angeblich ist es etwas chirurgisches oder ein Diabetikerfuß, könnten aber auch Metastasen sein... Die Ärzte wissen es angeblich nicht genau...:(
So sieht es bei uns im Moment aus!!! Ich bin so elendig traurig, verzweifelt!!!!:weinen::weinen::weinen:
Und ich kann nicht helfen. Das macht mich fertig...
Traurige Grüße von Bine:cry:
Babsi2610
05.03.2011, 20:30
Hallo Bine,
deine Mutter kämpft nun schon über zwei Monate sehr heftig mit den gleichen Symptomen dieser Krankheit. Das dies an ihre und die Substanz der Familie geht, ist nur zu verständlich.
Leider Gottes sind Übelkeit und Erbrechen ein typisches Symptom dieser Krankheit und wie man liest, ist hier die Medizin machtlos bzw. kann nur kurzzeitig lindern.
Deine Mutter schläft viel, bedingt durch ihre totale Erschöpfung. Sei darüber nicht traurig, denn der Schlaf verkürzt jedoch auch ihre Leidenszeit!!! Wie du ja schreibst, hat sie keine Kraft mehr und möchte auch nicht mehr kämpfen. Das kann ich gut verstehen!!!
Ich hoffe sehr für euch, dass sich ihr Zustand noch einmal halbwegs normalisiert und sich ihr und euer Leiden nicht ins Unermessliche steigert.
moi_et_non_plus
05.03.2011, 20:35
Ach Bine :(
es tut mir so Leid für euch :(
so ging es meinem opa auch, vielleicht will deine mutter jetzt mal auf eine palliativ?
mein opa hat die palliativ eher als hotel bezeichnet.. die schwestern haben dort viel mehr zeit (kleinere station, weniger patienten, aber dafür wieder im verhältnis mehr schwestern)
ich denke, das wäre im moment vielleicht hilfreich für euch. deine mama muss dort ja nicht gleich sterben, vielleicht können sie sie auch ein bisschen aufpäppeln dort :)
fühl dich gedrückt, ich denk an euch :(
Sabbelbine
05.03.2011, 20:57
@ Babsi und Moi!
Danke für Eure mitfühlenden Worte!!! Ja, man ist so hilflos... Und für meine liebe Mama wäre es besser, sie muß sich nicht zu lange quälen. Es ist grauenhaft, daß man ( ich) so denke, aber ich wünsche mir so sehr, daß sie sich nicht noch Monate quälen muß!!! Oder aber die Magensonde bringt etwas Erleichterung, damit sie noch etwas vom Leben hat. So wie es zur Zeit ist, ist das ja kein Leben mehr. Das ist der reinste Horror!!! Und wir können so wenig machen, nur für sie da sein. Es zerreißt mir das Herz, meine über alles geliebte Mama so leiden zu sehen!!!:weinen: Sie ist so tapfer, tut nach außen hin, als wenn sie bald wieder geheilt wäre. Woher nimmt sie diese Kraft? Und dann plötzlich will sie nicht mehr. Es ist so eine Zerreißprobe. Und ich bin machtlos... Es tut so weh... :weinen: Wieso kann ich nichts machen?
Traurige Grüße von Bine
Babsi2610
05.03.2011, 21:29
Hallo Bine,
die Situation so wie du sie schilderst, ist genau das Horrorszenario, das ich vor Augen habe und das ich eigentlich meinem Sohn und meiner alten Mutter ersparen will. Es bringt alle Beteiligten an den Rand der Kraft. Vielleicht solltet ihr einmal den behandelnden Arzt um ein offenes Gespräch ersuchen.
Eure Mutter will euch sicherlich nicht zusätzlich beunruhigen und gibt nach außen hin (sicherlich wenn es ihr etwas besser geht) den Anschein, dass sie Hoffnung hat.
Allerdings hat Conny44, die unter deinem Thread geschrieben hat, vielleicht mit ihrer Aussage recht:
Hallo an alle,
Egal wie krank man ist, der Funke "Resthoffnung" bleibt bestehen, auch beim Patienten.
Ich denke der Hinweis von Moi mit der Palliativstation ist sehr überlegenswert, da hier die Ärzte und Schwestern sehr auf die typischen Symptome (Schmerz, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot usw. usf.) von Krebspatienten im sehr fortgeschrittenen Stadium spezialisiert sind. Man braucht sich nicht durch den Arzt einweisen zu lassen sondern kann direkt mit der Palliativstation Kontakt aufnehmen. Das Ziel der Palliativstation ist es die Kranken stabilisiert in die Häuslichkeit zu entlassen.
Babsi2610
06.03.2011, 10:34
Hallo Bine,
wiso bekommt deine Mutter eigentlich eine Magensonde? Sie könnte doch auch über den Port ernährt werden. Oder will man den Port noch für die Chemo freihalten?
Sabbelbine
06.03.2011, 12:54
Hallo Babsi!
Sie wollen an den Port nicht ran, wegen den Gefahren! Es muß nur einmal Luft ran kommen, dann war's das!!! Das geht dann wohl innerhalb weniger Minuten und diese Verantwortung möchte der Hausarzt nicht auf sich nehmen. Und das mit der Magensonde, ist eigentlich auch nur etwas lebensverlängert! So hat sie evtl. noch ein paar Wochen mehr. Das ist der Wunsch meiner über alles geliebten Mama. Da hat sie wohl noch etwas Hoffnung. Und man sollte ihr jeden Wunsch erfüllen, oder? Denn sie hat Angstzustände! Ist ja auch kein Wunder. Sie zittert, dann ist ihr kalt, im nächsten Moment ist ihr heiß. Nachts schläft sie mit Licht, weil sie Angst hat, nicht wieder aufzuwachen!!! Es ist der reinste Horror. :(
Und ich, ich kann ihr nicht helfen. Das tut so weh.... Bin völlig fertig, könnte mich eigentlich in eine letzte Ecke verkriechen und nur noch Weinen!!!
Dazu kommt, daß ich nun ein paar Wochen nicht da war!!!! Aber nun werde ich die kommende Woche wieder hinfahren. ENDLICH!!! Und sie fragt auch schon, wann ich komme. So, als wenn sie wartet, um dann loslassen zu können??? Ich weiß es nicht!!! Ich hoffe nur, daß sie friedlich einschläft und sich nicht zu sehr quälen muß... Und das ich sie bitte nochmal sehen kann!
Oh man, warum sie??? Ich und auch meine beiden Schwestern brauchen sie doch. Unser über alles geliebter Papa ist doch schon nicht mehr bei uns...:weinen::weinen::weinen:
Traurige und verzweifelte Grüße, Bine:cry:
Babsi2610
06.03.2011, 21:03
Hallo Bine,
die Frage warum das Schicksal gerade die betreffende Person ausgesucht hat, die stellt sich wohl jeder. Ich hätte auch nicht im Traum gedacht, an Krebs überhaupt zu sterben. Ich war auch kaum krank, hatte nicht mal irgendwelche Infekte.
Mir wurde im Krankenhaus gesagt, dass ein Port nicht nur für die Chemotherapie sondern dann später auch für die künstliche Ernährung verwendet wird. Wie du also liest, haben sie Magen- und/oder Darmverschluss für die weitere Entwicklung indirekt gleich prognostiziert.
Deinen Zwiespalt der Gefühlte hinsichtlich der Wünsche für deine Mutter kann ich gut verstehen. Einerseits ist die schwache Hoffnung auf kurzzeitige Besserung andererseits ist da der Wunsch, unnötiges Leiden zu vermeiden. Da deine Mutter es möchte, würde ich die künstliche Ernährung probieren, da es ihr in dem jetzigen Zustand noch etwas Hoffnung bringt. Ich habe diese Art der Ernährung allerdings für mich in meiner Patientenverfügung ausgeschlossen. Ob ich mich dann noch einmal anders entscheide, kann ich jetzt nicht mit Sicherheit ausschließen.
Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft beim Zusammentreffen mit deiner Mutter. Ich hatte übrigens erst drei Wochen nach Diagnosestellung wieder telefonischen Kontakt mit meiner Mutter. Ich wollte einfach nicht, dass sie mit ihrer Trauer mich noch zusätzlich seelisch belastet. Mein Bruder hat sie dann in den 3 Wochen aufgebaut.
Sabbelbine
07.03.2011, 16:05
Hallo Babsi!
Danke für die netten Worte!
Oh man, was kommt noch alles. Warum so plötzlich??? Meiner Mama geht es zur Zeit richtig schlecht. Sie ist psychisch total eingebrochen, redet nur noch über den Tod. Sie kann und will nicht mehr. Sie hat keine Kraft mehr!
Dieser besch... Krebs!!! Warum tut er Euch das allen an und uns Angehörigen??? Bin völlig verzweifelt, traurig und wütend. Man ist so hilflos und machtlos. Bin nur noch am Weinen...
:weinen::weinen::weinen:
Traurige und verzweifelte Grüße Bine
moi_et_non_plus
07.03.2011, 20:26
es tut mir so leid für euch :(
Und für meine liebe Mama wäre es besser, sie muß sich nicht zu lange quälen. Es ist grauenhaft, daß man ( ich) so denke, aber ich wünsche mir so sehr, daß sie sich nicht noch Monate quälen muß!!!
genau das habe ich mir bei meinem opa auch immer gedacht.. es tut immer noch so weh, dass er nicht mehr da ist, aber ich weiß, dass er jetzt nicht mehr leiden muss :(
Meiner Mama geht es zur Zeit richtig schlecht. Sie ist psychisch total eingebrochen, redet nur noch über den Tod. Sie kann und will nicht mehr. Sie hat keine Kraft mehr!
Dieser besch... Krebs!!! Warum tut er Euch das allen an und uns Angehörigen??? Bin völlig verzweifelt, traurig und wütend. Man ist so hilflos und machtlos. Bin nur noch am Weinen...
gerade deswegen fand ich es gut, dass mein opa keine magensonde bekam und er auf der palliativstation war..
die magensonde verlängert doch nur das leiden.. und auf der palliativ wird deine mama super versorgt und auch ihr angehörigen werden entlastet und habt dort auch selbst betreuung..
ich wünsche dir weiterhin viel kraft und ich denke an euch, auch wenn ich dir nicht immer zurückschreibe, aber mir gehts zur zeit selber sehr schlecht..
Liebe Bine, wollte mich wieder bei dir melden. Habe jetzt gelesen was in die letzte Zeit bei dir los war.....das macht mich sehr traurig....ich möchte dich drücken, festhalten :pftroest:, dir sagen das wir alle bei dir in Gedanken sind, ich weiß wieviele fragen man sich macht über das was bald passieren kann, es ist einfach schmerzhaft .... sehen...und nicht helfen können :( .... man möchte von dieser schlimmer Albtraum endlich aufwachen!!!! leider ist das Leben manchmal ungerecht und wir müssen leiden, ich hoffe wirklich, auch wenn hart ist, das deine mama nicht mehr lange leidet, sie hat lange gekämpft und hat ihren Frieden verdiennt, das werd sehr hart für Alle sein, deine Gefühle spielen dann verrückt, einmal bist ganz oben und einmal bist ganz unten....aber das Leben geht "leider" weiter ohne diese geliebte Mensch, es bleiben die schöne Erinnerungen und die Hoffnung das ein Himmel gibt und wir alle uns dort treffen.
Ich wünsche Euch viel Kraft....ich schicke dir meine ganze Energie und glaub mir....ich denke an euch. :remybussi
Lg Conchi
Sabbelbine
08.03.2011, 13:26
Hallo Moi, hallo Conchi!
Danke für Eure mitfühlenden Worte!!! Das kann ich wirklich gut gebrauchen. Also, wir haben nun einen Platz auf einer Palliativstation!!!! Das Problem ist nur, daß meine Mama erst gesagt hat, daß sie dort hin möchte. Und gestern abend meinte sie, daß das alles Quatsch wäre. Sie wollte es sich nochmal überlegen. Ich hoffe wirklich, daß sie diesen Platz annimmt!!! Es gibt nur selten so schnell einen Platz auf so einer Station. Mal schauen...
Traurige Grüße Bine:cry:
Hallo Bine, ja, das ist keine leichte entscheidung für deine Mama, leider muß sie sich bald entscheiden wegen den Platz in die Palliativstation, ich hoffe das sie sich bald entscheidet.
Oh Bine, heute scheint die Sonne und ich weiß wie unwichtig das ist...., das da draußen die Leute schön haben und die Zeit genießen wollen wir nicht sehen, der Tag an den mein Vater starb war ein ganz sonnige Tag mit wunderschöne Blaue Himmel aber mein Herz war dunkel.... traurig, volle Schmerz, mein Vater hat auf mich gewartet und dann ist gegangen....langsam und friedlich.
Ich denke an euch und hoffe das deine mama sich bald entscheidet und egal für was sie sich entscheidet, das wichtigste seid ihr...ihre Familie.
Lg Conchi
Sabbelbine
09.03.2011, 00:48
Hallo Conchi!
Meine Mama hat sich entschieden! Sie ist nun auf der Palliativstation. So ein Glück... Sie fühlt sich dort wohl, geborgen. Morgen fahre ich nun endlich zu Ihr... Bin ganz aufgeregt. Drückt mir bitte die Daumen, daß ich das alles gut überstehe. Melde mich am Wochenende wieder und berichte!
Liebe Grüße Bine
Hallo Bine, ........na Gott sei Dank!! egal wieviel Zeit deine mama noch hat, da wissen was sie machen müssen in alle fälle, die helfen sie.
Klar drücke ich dir die Daumen, du schaffst das, das sind überkräfte die uns begleiten in solche situationen und du wirst selber von dir überrascht sein wie stark du wirklich bist.
Ich hoffe das ich am WE noch in internet rein schauen kann, mein internet spinnt!!!! aber ich werd da für dich sein.....vergisst bitte das nicht, auch wenn wir uns nicht so kennen, uns verwinden unsere leiden und ich möchte dir helfen auch wenn nur mit "zuhören" ist.
Bine, ich denke an dich. :pftroest:
Lg Conchi
moi_et_non_plus
09.03.2011, 11:22
auch wenn es sich blöd anhört, ich freu mich für euch :)
jetzt hat deine mama eine chance auf schmerzfreiheit und eine zeit ohne übelkeit..
du schaffst das, glaub mir :)
im nachhinein frag ich mich auch, wie ich das geschafft habe..
morgen sinds 2 monate ohne opa und er fehlt immer mehr :(
genieß die zeit mit deiner mama :)
liebe grüße
Hallo Bine, wie geht´s euch? langsam macht mir sorgen :( das nicht mehr geschrieben hast, letzte beitrag von dir hattest geschrieben das nach den WE wieder schreibst aber bis jetzt ist nicht passiert, ich hoffe das bald schreibst....das lasst mir keine Ruhe :embarasse. Bis bald :confused: ich denke an dich :pftroest:
moi_et_non_plus
24.03.2011, 20:22
ich denke bzw. hoffe, bine genießt die zeit mit ihrer mama noch :(
lg sabrina
Hallo Sabrina, ich hoffe auch das so ist :(, ich schaue täglich rein ob sie geschrieben hat, ich wünsche ihr viel Kraft :pftroest:.
Lg Conchi :winke:
Denn sie hat Angstzustände! Ist ja auch kein Wunder. Sie zittert, dann ist ihr kalt, im nächsten Moment ist ihr heiß. Nachts schläft sie mit Licht, weil sie Angst hat, nicht wieder aufzuwachen!!! Es ist der reinste Horror.
Wie schlimm muss das für sie sein, es ist grausam,sowas hat keiner Verdient.
Das schlimmste ist das man wirklich gar nichts tun kann :embarasse
Meiner Mama mussten sie vor lauter angst paar Tage vor ihrem Tod Tavor geben. Frag mal dort nach,das nimt jegliche Angst.
Alles gute
Waldbaer Foerster 1
27.03.2011, 23:53
Hallo Tine,
komme zwar aus dem Kehlkopfforum. Nachdem ich aber gelesen habe daß du Tavor vorschlägst, muß ich mich mal melden. Es stimmt schon, daß das hilft. Aber ich nehm das schon 15 Jahre und da tut sich nichts mehr, von wegen Angst nehmen. Das geht nur, wenn man vorher nichts oder nicht viel zur Beruhigung genommen hat.
Liebe Grüße
Renate
Hallo Bine, wie geht`s euch überhaupt??? du hast schon lange nicht mehr geschrieben und ich möchte nicht aber mir schon denken kann warum du das nicht machst....hoffentlich ist nicht so :(
Ich wollte mit diese worter dir "sagen" das ich in gedanken bei dir bin...obwohl wir uns nicht kenne aber wie ich schon immer gesagt habe "WIR TEILEN DEN GLEICHEN SCHMERZ"....bitte du kannst mir immer schreiben wenn du das brauchst.
LG Conchi :pftroest:
Roeschen001
20.04.2011, 01:08
Hallo, auch ich sitze völlig verzweifelt am PC und warte auf ein Wunder!!!!
Auch meine Mutter (82 Jahre) hat BSDK. Die Diagnose wurde eher zufällig gestellt, als sie September 2010 eigentlich nur für ein paar Tage ins Krankenhaus ging, um die Behandlung ihres Zuckers einstellen zu lassen. Dort angekommen, wurde sie innerhalb von wenigen Stunden gelb. Entsprechende Untersuchungen brachten es dann an den Tag. Da meine Mama nie im Leben grossartig krank war,
(sie hat noch 31 eigene gesunde Zähne), war die Diagnose zunächst nicht so erschreckend für uns - Mama schafft das. Ich wusste zwar nicht wie - aber sie ist meine Mutter und die schafft das. Der Krebs war inoperabel, eine Chemotherapie kam für sie nicht in Frage. Ihr wurden die Gallengänge geöffnet, Stands eingesetzt und das wars. Dann ging es ab nach Hause. Bis letzte Woche ging es ihr eigentlich relativ gut. Sie fuhr weiterhin mit ihrem Skoda einkaufen, spritze sich gegen ihren Zucker selbst und ass nur die Dinge, die ihr schmeckten. Ab letzter Woche ging es rapide abwärts. Sie nahm schnell ab, bekam Schmerzen, konnte nachts nicht schlafen und wurde wieder gelb. Mein Mann und ich wohnen 650 km entfernt von ihr. Wir besuchten sie 4 Tage und überzeugten sie, den Vorschlag der Ärzte anzunehmen, die Gallengänge nochmals mit Hilfe von Stands öffnen zu lassen.
Heute morgen war es so weit. Sie ging ins Krankenhaus. Am Vormittag rief sie mich an und teilte mir mit, dass sie am Packen ist und das Krankenhaus wieder verlässt, da eine erneute Öffnung der Gallengänge nicht mehr möglich sei. Der Krebs hat diese bereits vereinnahmt. Lt. Aussage der Ärzte hat sie noch eine Lebenserwartung von ca. 2 Wochen.
Dieser Gedanke treibt mich fast zum Wahnsinn. Ich bin so verzweifelt, weil man absolut nichts tun kann. Sie muss anscheinend bis zum bitteren Ende den kompletten Leidensweg durchlaufen. Sie ist bei klarem Bewusstsein, weiss, wie es um sie steht und kämpft einen erfolglosen Kampf. Sie ist nicht bereit loszulassen und es tut so unglaublich weh. Ich weiss auch nicht, ob bzw. was wir noch für sie tun können. Essen kann sie fast gar nichts mehr. Über den Tag verteilt nimmt sie vielleicht noch ca. 800 Kalorien zu sich und verliert dadurch auch schnell an Gewicht. Möge sie doch ins Koma fallen und dann in Frieden einschlafen. Ich denke, ich werde mir frei nehmen und die 650 km wieder zurück zu ihr fahren. Wenn ich nur genau wüsste, wieviel Zeit ihr in etwa noch bleibt.
Weiss vielleicht jemand, wie hoch die Lebenserwartung in diesem Stadium etwa noch ist? Kann man nach dem jetzigen Stand länger als 2 Wochen überleben? Ich muss dazu sagen, durch die Metastasen in der Leber ist diese schon geschwollen und es dringt Wasser in den Bauchraum.
Liebe Grüsse
Roeschen001
Alpenveilchen
20.04.2011, 05:51
Liebes Roeschen,
hier weiss niemand besser als die Ärzte, wieviel Zeit jemandem noch verbleibt. Wenn Du beschreibst, dass Deine Mutter wieder gelb ist, und dies von den Ärzten nicht behandelt werden kann und daher vermutlich schlimmer wird, ist damit zu rechnen, dass sie auch geistige Aussetzer bekommt. Da sehe ich im Moment die grösste Gefahr. Die Ärzte beschreiben es anscheinend als so akut, dass sie nur noch zwei Wochen damit leben kann. Somit kann es sein, dass sich ihr Zustand rapide verschlechtert. Mit Verwirrtheit und geistigen Aussetzern sollte man nicht alleine sein. Hast Du die Möglichkeit, mit dem Krankenhaus über Pflegeeinsätze zu sprechen? Wenn Du so weit wegwohnst, müsste zumindest jemand anders immer wieder einmal nach ihr schauen, denke ich.
Viele liebe Grüsse
vom Alpenveilchen
moi_et_non_plus
20.04.2011, 07:34
Bine, wie gehts dir?:(
Meld dich mal wieder...
Roeschen
Hat deine Mama Schmerzen? Oder Übelkeit?
Dann würde ich vielleicht mal mit ihr sprechen, ob sie noch auf eine Palliativstation will, die lassen die Patienten "einschlafen".
Mein Opa ist dort auch einfach eingeschlafen und es war, sowohl für ihn, als auch für uns Angehörige das Beste, dass er dort sterben durfe..
Allerdings sind die Wartelisten immer sehr lang und es könnte fast schon knapp werden. Hört sich jetzt blöd an, ich weiß..
Zu den zwei Wochen:
Das kann man so nicht sagen, wie lang genau es noch dauert.
Meinem Opa haben sie erst 3-6 Monate Ende Dez. gegegeben, Anfang Januar waren es noch 3-6 Wochen und er ist dann am 10.01.2011 gestorben.
Das ist also wirklich immer individuell und man kann nicht sagen, wann es jetzt so weit ist:(
Viel Kraft für die kommende Zeit:)
Roeschen001
20.04.2011, 09:50
Hallo, vielen Dank für Eure Antworten. Meine Mutter ist so tapfer. Ob sie Schmerzen hat, kann ich nicht einmal sagen. Da sie noch immer ihren Haushalt einigermassen macht, kann es - denke ich - nicht so schlimm sein. Allein ist sie nicht, mein Bruder mit Frau wohnen im gleichen Haus. Meine Schwägerin ist Altenpflegerin. Sie kann sich ihren Dienst so einrichten, dass sie, mein Bruder oder deren Kinder, die ausgezogen sind, wechselweise bei ihr sind. Aber es ist doch m e i n e Mutter. Sie will unter keinen Umständen in irgend eine Einrichtung. Sie hat auch eine Patientenverfügung, die uns untersagt, irgend welche lebensverlängernden Massnahmen (wie künstliche Ernährung ect.) zu ergreifen. In diesem Stadium kann sie eigentlich nicht ohne Schmerzen sein, aber sie spricht mit uns nicht drüber. Ich glaube, es macht ihr mehr zu schaffen, wenn sie sieht, wie wir leiden, als ihr eigenes Schicksal.
Nach dem Tod unseres Sohnes vor vielen Jahren (er ist mit knapp 5 Jahren ertrunken), dachten wir, uns kann jetzt nichts mehr erschüttern. Mein Vater nahm sich vor einigen Jahren das Leben. Vorher verabschiedete er sich noch telefonisch von mir. Ich dachte, schlimmer kann es nicht kommen. Aber es geht noch schlimmer.
Im Augenblick bin ich völlig leer.
Sabbelbine
13.06.2011, 21:32
Hallo an Mon, Conchi und alle Interessierten!
Erstmal ein großes ENTSCHULDIGUNG, daß ich mich so lange hier nicht gemeldet habe!!!
So, ich fange mal da an, wo ich aufgehört habe: Meine Mutter war auf der Palliativstation. Dort war sie eine Woche, sie fing sogar wieder an zu Laufen. Zwar mit einem Gehwagen, aber sie lief ein paar Schritte. Auf der Palliativstation war sie eine Woche, ohne Schmerzen und ohne Übelkeit! Was für ein Glück! Sie wurde entlassen, eine Woche zu Hause, ohne größere Vorkommnisse... Und dann??? Dann ging alles so schnell, viel zu schnell. Wir wurden von einer Schwester von der Palliativstation zu Hause begleitet. Die zweite Woche nach Entlassung ging es nur noch bergab. Kein Essen und Trinken mehr. Wieder nur im Bett. :( Ständig Übelkeit.
Am Freitag, den 01.04. hatte sich noch die "beste" Freundin von meiner Mama angemeldet. Die beiden haben sich riesig gefreut, da hat meine liebe Mama noch gesprochen. Am Nachmittag habe ich mit meiner Schwester telefoniert. Die sagte mir, es ging noch um 2 - 3 Tage, Stunden? Mein Mann war gerade mit den Kids unterwegs, mir riß es die Füße weg. Fiel in ein tiefes Loch! Als mein Mann dann zu Hause war, haben wir zugesehen, daß wir die Kids bei Freunden unterbekamen. Es hat geklappt, zum Glück! dann sind wir zu meine über alles geliebten Mama gefahren, wir waren abends nach 22 Uhr da. da schlief sie gerade ruhig. Um 23.30 Uhr war sie wach, ansprechbar, unruhig. Meine beiden lieben Schwestern, mein Mann und ich standen bei ihr am Bett. Wir haben ihr erzählt, daß mein Mann und ich auch bei ihr waren. Alles wäre gut! ( Gelogen, spielte keine Rolle, wir waren die Starken! ) Sie konnte nicht mehr sprechen, aber sie hat die Hand von meiner Schwester gedrückt!! Sie hat mich kurz angeschaut, leicht gelächelt!! Ich wußte, sie weiß nun, daß wir da sind. Um 2 Uhr nachts sind wir auch ins Bett, aber an Schlaf war nicht zu denken. Morgens gegen 7 Uhr rief mich meine Schwester, ich möge bitte kommen. Wir sind ins Zimmer, wo meine Mama lag. Sie war von uns gegangen, für immer!!!!!!! Mit einem Lächeln im Gesicht.......:engel:
Ja, es ist sehr traurig und es tut so weh. Aber meine über alles geliebte Mama ist nun bei meinem über alles geliebten Papa und darf nun ihren Frieden finden. Es ist so schwer....:weinen::weinen::weinen:
Das ist nun 10 Wochen her und es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen. Ich bin so elendig traurig!!!:cry:
Bitte verzeiht mir, daß ich erst jetzt wieder schreibe. Aber ich konnte nicht...
Traurige Grüße Bine:engel::cry:
Liebe Bine....erst... mein Herzlisches Beileid noch....zweitens....du mußt dich nicht entschuldigen....ich verstehe dich ganz ganz gut, es ist traurig wie alles auch bei dir gelaufen ist aber das Leben hat uns diese Steine in weg gelegt und wir müssen trozdem drüber laufen. Für mich ist auch noch als wäre gestern passiert und ich denke das werd ich immer so fühlen, wichtig ist das man trotzdem nach vorne schaut...auch wenn manchmal sehr traurig ist.
Liebe Bine....ich hoffe du schreibst hier weiter wenn du das brauchst, mir hat das sehr geholfen....ich schaue immer noch täglich hier in Forum.
Ich muß dir auch sagen das ich froh bin das deine mama am ende nicht so arg leiden mußte und das ihr bei ihr war....das wegen hatte sie ein lächeln in Gesicht...sie ist im Frieden gegangen.
Jetzt wünsche ich dir viel Kraft für die kommende Zeit....es ist schwer der mensch zu verlieren und es ist schwer zu akzeptieren das diese menschen nicht mehr unter uns sind.....trotzdem muß ich sagen das ich mein Vater näher als nie zuvor habe .... damals trennten uns die viele Kilometer und jetzt ist er bei mir...in mein Herz...meine Gedanken.
Liebe Bine....ich wünsche dir alles gute und melde dich wenn du das brauchst.
Lg Conchi:pftroest:
Sabbelbine
13.06.2011, 22:16
Liebe Conchi!
Vielen Dank für deine mitfühlenden Worte!!!! Das kann ich wirklich gut gebrauchen. Sie ist in Frieden gegangen, zu Hause, so wie sie es sich gewünscht hat. Ich werde mich bestimmt wieder melden. Dir wünsche ich auch weiterhin viel Kraft!!! Und unsere über alles geliebten Menschen bleiben in unseren Herzen!!!!:engel::engel::engel::pftroest:
Cosima48
14.06.2011, 01:57
Hallo Bine!
Ich möchte dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen.
Was für ein Glück hatte deine Mama, dass ihr alle bei ihr ward, als sie starb. Ich freue mich für sie, dass sie mit einem Lächelsn gegangen ist, dass zeigt, dass sie keine Schmerzen hatte.
LG Cosima
Liebe Bine,
ich schaue nur noch selten hier rein, seit mein lieber Rüdiger am 13.05.11 seinen Kamp zu Ende gekämpft hat. Ich habe genauso empfunden, wie Du, als es soweit war und der Verlust wird danach erst einmal mit jedem Tag schmerzlicher, weil bewusster. Man ist ja erst einmal selbst wie benommen. Meine aufrichtige Anteilnahme an deinem Verlust. Schön, dass du bei ihr sin konntest. Ich möchte Dir etwas mit geben für die nächste Zeit:
Wenn ich im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht sehe,
wenn ich im Gesang der Vögel deine Stimme nicht höre,
wenn ich im fallenden Regen deine Tränen nicht sehe,
wenn ich in fremden Gesichtern deines nicht suche,
dann, erst dann, bist du wirklich gestorben
(Helga Hochmann)
und das wird uns bei uneren Lieben, die gegangen sind, nie passieren!
GLG Sylke
Sabbelbine
14.06.2011, 14:32
Hallo!
Danke an Cosima und auch danke an Sylke! Eure mitfühlenden Worte kann ich gut gebrauchen. Ja, wenn man einen geliebten Menschen verliert, ist das echt schmerzlich und schwer! Aber wer weiß, was meiner lieben Mama alles erspart geblieben ist!!! Sie hat ihren Frieden gefunden...:engel:
@Cosima: Wie geht es dir zur Zeit??????:) Wie lange weißt du, daß du diesen besch... Krebs hast??? Ich wünsche dir viel Kraft! In Gedanken bin ich bei dir, auch wenn wir uns nicht persönlich kennen!!!!:pftroest:
Traurige Grüße, Bine:engel:
moi_et_non_plus
14.06.2011, 22:58
ich weiß, wie du dich fühlst.. :(
wir schaffen das! mir kommts vor, als wäre mein opa erst gestern gegangen:(
"WENN WIR AUS DIESER WELT DURCH STERBEN UNS BEGEBEN, SO LASSEN WIR DEN ORT, WIR LASSEN NICHT DAS LEBEN" :engel:
Mein Herzliches Beileid :(
Schön das du es wenigstens geschafft hast bei ihr zu sein,das gibt einem nochmal zusätzlichen Frieden.
Wie alt war deine mutter wenn ich fragen darf?
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