PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sein langes sterben beginnt .....


Rico1
01.11.2011, 15:46
Ein freundl hallo an alle hier

Bei meinem Schwiegervater (66) ist vor 14 Tagen Speiseröhrenkrebs festgestellt worden , mittlerweile wissen wir das er Metastasen in der Lunge und vor allem in der Leber hatt (Leber wenn ichs mir richtig gemerkt hab M1)....
Heute wird er opperiert und erhält diesen Block für die Schemo ......
Wir wissen das seine aussichten nicht sehr gut stehen ....
Unser prolpem ist aber das wir 500 km weiter weg wohnen,
und die Ärzte bis lang sich am Telefon kaum äusern , angeblich können Sie es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht 100 % weil noch eine biobsi im Magen ansteht .....
Bitte sagt mir ehrlich eure meinung , und eventl was mann noch machen kann !!
Er liegt im Griechwaldklinikum in Cemnitz und irgendwie hat er so drastisch abgebaut seit dem er im Krankenhaus liegt , das er kaum noch 150 m gehen kann was denkt ihr ??
Besteht noch Hoffnung ??
Wie lange wird er noch cirka bei uns sein ??
Wir fühlen uns völlig machtlos , mein Mann fährt am Freitag hin das , ehr bekommt er kein frei , bitte erzählt uns eure erfahrungen .....
Ich möchte mich schon im vorraus bedanken , und wünsche allen hier viel Kraft und Gesundheit .


Manuela

stepsel
01.11.2011, 17:03
Liebe Manuela,

erstmal ein herzliches Hallo. Auch wenn es ein trauriger Anlass ist. Aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass Du hier immer ein offenes Ohr finden wirst. Ich würde Dir gerne was Positives schreiben, aber mal abgesehen davon, dass wir ja alle keine Ärzte und schon gar keine Hellseher sind, ist das wirklich schwer. Bei meinem Papa wurde Ende Juni 2011 auch Speiseröhrenkrebs festgestellt, ohne Metastasen. Er kam Anfang Juli in Krankenhaus und wir haben wirklich gedacht, er hätte eine Chance. Zumal es hier auch einige Leute gibt, die es geschafft haben. Er hat eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie bekommen. Hammerhart!! Aber er hat beides sehr sehr schlecht vertragen, konnte auch gar nichts mehr essen oder trinken, vom Tumor und auch weil sich durch die Bestrahlung alles entzündet hat. Er wurde dann künstlich ernährt. Aber die Lebensqualität ist natürlich mies, wenn man so gar nichts essen. Er hatte dann auch noch eine Lungenentzündung und ist nicht mal 3 Monate nach der Diagnose gestorben. Das es so schnell geht, war natürlich ein Schock. Aber für ihn was es besser letzendlich. Jetzt brauch er sich nicht mehr quälen. Ich weiss, das ist bestimmt nicht das, was Du hören wolltest, aber Du hattest ja um ehrliche Antworten gebeten. Ich kann Dir nur noch mit auf den Weg geben, die Hoffnung niemals aufzugeben. Jeder Fall ist anders. Auch wenn die Prognosen mies sind, gibt es hier im Forum doch ein paar Leute die es geschafft haben. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Hoffnung.

LG Steffi

Rico1
01.11.2011, 18:11
Erst einmal danke für eure Antworten
abi : Natürlich ist mir klar das hier keine Ärzte sind , und doch hoffe ich hier für uns antworten zu finden .
Gerade weil wir so weit weg sind !!!
Und trotzdem helfen wollen so gut es geht .....
Und deshalb meine direkten fragen .....

stepsel : Danke für Deine ehrliche Antwort , denn genau darum habe ich gebeten .
Hatten gerade nochmal ein ausfühliches gespräch mit einer der behandelnen Schwestern , die uns endlich ehrlich sagte das mann gucken muss wie er auf diese Chemo reagiert , da er in den lezten 2 Wochen so rapide abgebaut hatt.
Momentan ist das gröste proplem die Leber , weshalb er auch sehr schwach istund ziemlich gelb.....
Und das wir am Freitag ein gespräch mit einer Sozialarbeiterin haben wegen pflegestufen eventl, häuslicher pflege wie was auch immer ....
Sie sagte auch das mann gucken muss wenn er die Chemo schlecht verträgt ob mann es dann nicht lieber sein lässt.......
Es ist alles so unfassbar bis vor 3 Wochen erschien er uns eigentlich fitt wie ein Turnschuh war noch im Urlaub ......
Ein ausführliches arztgespräch bekommen wir dann auch , aber es sieht nicht so gut aus .....
Ich hoffe hier versteht niemand mein erstes posting falsch , nur wenn mann so weit vom Vater weg wohnt muss mann wissen wie es um ihn steht.....


LG Manuela

Jessica2511
01.11.2011, 18:25
Hallo
also mein Papa ist leider am 29.10 an diesem Krebs gestorben. Er hat seit letztem Jahr 30.6.10 wurde die Diagnose gestellt. Er hieß es er habe gue Chancen auf Heilung und wir haben alles dafür getan leider hat Chemo und Bestrahlung so gut wie gar nichts gebracht. Am 7.7 diesen Jahres wurde uns gesagt das nicht mehr gemacht wird nur noch Palliativ. Bei Euch wird das ja alles erst entschieden aber sollte es irgendwann sein das es in die Richtung Palliativ geht würde ich schnellst möglich mich informieren ob es bei eurem Vater so ein Palliativnetz gibt und Kontakte in die Richtung aufbauen. Die haben uns hier sehr geholfen. Wir haben Notfallnummern bekommen die man Tag und Nacht anrufen konnten. Aber ihr müßt ja erstmal die genaue Diagnose abwarten und dann sehen. Falls ihr fragen habt ich beantworte sie so gut ich kann. Wir waren die letzten 3 Tage auch noch in einem Hospiz. Das war eine ganz einzigartige Erfahrung. Also falls ihr was direktes wissen wollt fragt.
Gruß Jessica

Rico1
01.11.2011, 22:38
Kann mir einer erklären warum mein Beitrag verschoben wurde ??
hab ich irgendwas falsch gemacht ????:mad:

Anhe
01.11.2011, 22:49
Hallo Manuela/Rico1,

offensichtlich hattest Du aus Versehen im Bauchspeicheldrüsenforum gepostet und die dort zuständige Moderatorin hat Dich hierher ins Speiseröhrenkrebsforum verschoben, da Du in Deinem ersten Posting davon geschrieben hattest, daß Dein Schwiegervater die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekam. Solltest Du dich im Text geirrt haben und Dein Schwiegervater hat Bauchspeicheldrüsenkrebs, dann schreibe mich bitte kurz per PN an. Dankeschön.


Beste Grüße,
Anhe

Rico1
01.11.2011, 23:09
Ach so enschuldigung ich habs nicht mal gemerkt das ich falsch war sorry , es ist alles ein wenig viel , aber er hat devinitiv speiseröhrenkrebs bitte endschuldigt das ich so viel umstände mache .....

Anhe
01.11.2011, 23:12
Hallo Manuela,

kein Problem ;) - manchmal liegen einfach die Nerven blank, da kann so etwas schon passieren. Mach Dir deswegen keine Sorgen.

Beste Grüße,
Anhe

_Viola_
02.11.2011, 22:24
Liebe Manuela,

entschuldigen musst du dich wirklich nicht. In deiner momentanen Situation ist das ganz selbstverständlich, dass du durcheinander bist.

Helfen können wir dir hier in dem du dir hier alles von der Seele schreiben kannst. Mir hat das damals sehr geholfen. Ansonsten kannst du jetzt wirklich nur abwarten was letztendlich bei den Untersuchungen rauskommt.

Mein Vater ist vor 5 Jahren an Speiseröhrenkrebs verstorben. Als bei ihm der Tumor entdeckt wurde, war alles im Anfangsstadium, der Tumor war 1,6 cm groß. Uns wurde damals gesagt, dass mein Vater zu 99 Prozent geheilt ist. Dem war aber leider nicht so. Nach der OP wurde keine Chemo gemacht, das war sicher ein Fehler. Nach der OP ging es ihm 1 Jahr richtig gut, dann bekam er eine Lymphknotenmetastase. Es folgten Chemo und Bestrahlungen, aber nach 2,5 Jahren ist er gestorben.

Bei einer Bekannten, die auch hier im Forum war und die ich auch persönlich kennengelernt habe, war auch der Vater erkrankt. Seine Prognose sah ganz schlecht aus. Aber ihm geht es auch heute, nach so vielen Jahren, noch gut.

Damit will ich dir zeigen, dass man nie weiß wie die Krankheit endet. Gebt erstmal die Hoffnung nicht auf. Steht deinem Schwiegervater zur Seite und helft ihm mit der Krankheit umzugehen. Zeigt ihm, dass ihr für ihn da seid. Das wird ihm sicher helfen.

Ich wünsche deinem Schwiegervater alles Gute für die bevorstehenden Behandlungen und dir und deiner Familie viel Kraft!

Liebe Grüße
Viola

Rico1
03.11.2011, 19:25
Hallo an alle

Ich weis nicht mehr weiter ,

Seit Tagen Tagen baut mein Schwiegervater weiter ab, und haute war er nicht mal mehr in der lage zu telefonieren .....
Nun hatt er wohl noch einen leichten Schlaganfall dazubekommen , aber das gröste proplem ist die Leber die gelbkörper oder wie das heist .....
Seit Diagnosestellung sind jezt 3 Wochen cirka gibt es das , so ein schneller drasticher verlauf? es geht bei uns steil nach unten ......
Warscheinlich wird gar keine Chemo mehr gemacht , weil er viel zu schwach ist...
Morgen früh fahren wir zu ihm .....
Leztes wochende konnte er noch nach Hause zwar mühevoll und nun kommt er nicht mahl aus dem Bett , kann kaum noch sprechen ist das schon das Ende ????
Habe hier viel gelesen weis also um alles denk ich , aber so schnell ???
Wir dachten wir hätten noch Weinachten , wir haben kaum Zeit das eine zu verarbeiten da kommt das nächste , er konnte garnichts mehr regeln ....
Besteht noch ne Chance das er sich nochmal berappelt ich weis es nicht .....
Vor 4 Wochen war er noch in Ungarn auf Urlaub , ihm gings nicht sehr gut , aber wir dachten an einer Grippe ....
Was denkt ihr ???
Und bevor hier wieder jemand mir erklärt hier sind keine Ärzte das weis ich , aber viele betroffene und angehörige ....
Ich möcht doch nur wissen was ihr denkt .....
Hab so angst vor dem was uns erwartet , mein Mann ist so insich gekehrt hab auch angst um ihn , und dann 550 km Auto fahrt .....
naj ich werde berichten , vileicht passiert noch ein wunder , ein kleines wenigstens das er uns noch bis Weinachten erhalten bleibt er hatt doch im Januar geburstag ....


Traurige grüse Manuela :mad:

jensg
05.11.2011, 16:37
Hallo Manuela,

ich habe die Diagnose Speiseröhrenkrebs im Januar bekommen. Nach 3 Zyklen Chemo und einer OP habe ich mittlerweile wieder Hoffnung noch einige Jahre leben zu können. Einschränkungen in der Lebensqualität habe ich z. Zt. so gut wie keine. Alles was du von deinem Schwiegervater schreibst muss befürchten lassen, dass dein Schwiegervater bereits in anderen Organen Metastasen entwickelt hat. Normalerweise wird dann nicht mehr operiert, sondern - wenn der Zustand das zulässt - versucht über eine Chemo-Therapie den Krebs einzudämmen. Es ist sehr unterschiedlich, wie der Tumor auf die Chemotherapie reagiert.
Falls die Ärzte aufgrund des Gesundheitszustandes von deinem Schwiegervater keine Chemo durchführen wollen, muss der Schwerpunkt sein, deinem Schwiegervater für die nächsten Wochen möglichst viel Lebensqualität zu geben.
Nach der Erstdiagnose bei mir (im Arztbrief stand,: hochgradig suspekte Rundherde in der Lunge) hatte ich wenig Hoffnung, für mich war in der Phase wichtig, dass ich für den Fall der Fälle alles geregelt hatte. Ich wusste, wie die gestzliche und meine betreibliche Rente ausfällt usw. Ich hatte eine Patientenverfügung vorbereitet und habe mir sogar Gedanken über die Beerdigung/ Grabstätte usw. gemacht. Warum schreibe ich das? Ev. geht es deinem Schwiegervater genauso und es könnte ihn beruhigen, zu wissen, dass alles geregelt ist. Sprecht mit ihm, besucht ihn wenn ihr könnt, seid einfach für ihn da. Mehr könnt ihr wohl nicht tun, aber das ist schon sehr viel!

Jens

Rico1
07.11.2011, 15:07
Hallo ihr lieben

Also wir sind heute zurück gekommen ,

mein Schwiegerpapa geht es nach wie vor relativ schlecht meistens ......
Laut den Ärzten ist er in stadium 4 also nicht heilbar .....
Dazu kommt das er metastasen in der leber hat , und stark davon ausgegangen wird das er knochenmetastasen hatt , wo die sind genau suchen Sie noch ....
Aber seine körperliche istabilität (er kann nicht mal allein zur Toilette , er ist manchmal völlig desorientiert und dann weis er wieder alles ,.....
Hatten die Ärzt erst mit einem viel zu hohen Kalzium spiegel erklärt , deshalb vermuten sie ja auch knochenmetastasen .....
Er ist aber von der statur her laut der Ärzte noch gar nicht so schlecht drann was die wieder wundert ....
Er wiegt 105 kilo cirka bei 196 Körpergröse , und bis vor cirka 10 tagen konnte er noch laufen und sich im krankenhaus alles selber machen .....
Dann wurde er oft drieslich , zittrig und ist mehrmals gefallen , muste auch am Kopf hinten 3 cm genäht werden ......
Die Ärztin sagte das Sie im momend wohl keine Chemo machen weil er so schwach ist ......

Er selber weis das er krebs hatt , weis auch wo, doch geht er felsenfest davon aus das er noch 1, 2 Jährchen hatt , nicht zulezt weil da auf der station schon viele sind die seit mehr als einem jahr regelmäsig zur Chemo kommen ..... (Die haben aber alle kein speiseröhrenkrebs !!)
Aber jegliche gespräche in punkto vorsorge , irgendwas regeln lehnt er zur zeit ab ......
Er sagt immer das wird schon wieder ......
Er schafft es oft nichtmal mit der Ente , was zur folge hatt das Sie ihn einen blasenkathedar legen , (immernoch besser wie ne windel )....
Er hatt wenig appetit , aber keine schmerzen , er hatt nichtmal schluckbeschwerden ......
Aber er ist überhaubt nicht in der lage zu stehen oder mehr......
Oftmals kann er kaum die Tasse halten , weis dann wieder nicht mehr wer wo wohnt zb oder findet keine wörter wie er sagt......
Könnte es sein das die knochenmetastasen im gehirn sind ??
Weis jemand was darüber ????
Wir sind alle sehr traurig und doch möchten wir soviel wie möglich helfen , und einfach wissen was kommt .....
meine Schwiegermutter möchte sich nicht der wahrheit stellen , Sie sagt immer er wird wieder .....
Wir haben ihr alles so gut es geht erklärt , und doch ist Sie mit der Situation völlig überfordert .....
es wird überlegt von seitens des Krankenhauses ihn langfristig in ein pflegeheim zu geben , sollte er sich nicht berappeln ....
Denn seine Frau ist nur 155 gros wiegt noch 45 kilo , Sie kann ihn nicht pflegen .
Wir arbeiten beide , ziehen noch unser knapp dreijähriges Enkekind gros , und wohnen 550 km cirka endfernt ....
Es ist alles so grausamm , wir überlegen und überlegen was mann noch machen könnte .....
Wenn er wirklich ins Heim müste bringt ihn das um , aber was oder wie wäre die alternative , wenn er sich rein garnichts mehr allein machen kann ....
Die Sozialarbeiter sagen er bräuchte wenn das jezt so bleibt pflege rund um die Uhr ......
Was wist ihr über knochenmetastasen ???
Könnten die bei ihm im Gehirn sein ???
Er hatte vor 6 jahren einen schweren schlaganfall von dem er sich aber fast gänzlich erholt hatte , könnte es trotzdem damit zusammen hängen ??
Die ergebnisse vom schichtröntgen stehen noch aus ......
Was denkt ihr ???
gibt es vieleicht noch ne andere möglichkeit oder form der pflege ???
Übersehen wir vieleicht was ???
meine Schwiegermutter arbeitet halbtags , Sie möchte nicht aufhören dann dreht Sie durch sagt Sie hm kann ich auch verstehen Sie ist 57 ......
Ach mann es tut uns alles so weh , diesen grosen stattlichen mann , der im leben immer alles selbst in die Hand genommen hatt .....
Der seiner Frau auch immer alles abgenommen hatt , vom kochen bis putzen , bishin zu Ämtersachen , Banken alles hatt Vater gemacht und gerne gemacht er war ja schon Rentner ......
bitte sagt mir was ihr denkt wir fahren in 14 Tagen wieder runter egal auch wenn hier vieles liegen bleibt und es auch finazjell ganz schön reinhaut bei den sprittpreisen ......
leider sind wir nicht reich .... aber wir schaffen das schon irgendwie , wenns ihm doch nur ein wenig besser gehen würde das er wenigstens noch allein aufen kloh gehen kann , zu Hause in der Wohnug sein könnte , das wünscht er sich soooo sehr..... und wir würden ihn das soooo gern erfüllen ber wie ???



Traurige grüse und danke fürs lesen .....

Jessica2511
07.11.2011, 19:12
Hallo,
also ihr müßt erstmal die genauen Untersuchungen abwarten. Aber wenn gar nichts nicht einmal mehr eine Chemo gemacht wird kann es schnell bergab gehen. Mein Papa ist am 29.10 verstorben bei ihm wurde seit dem 7.7 gar nichts mehr gemacht (mein Thread nur noch Palliativ) Am Anfang sprach man bei uns sogar von 80% Heilung. Aber zum Schluß hatte er sogar äußerlich am Kopf eine Metastase. Laufen ging wegen schwäche nicht.
Achso wegen Pflege rund um die Uhr ich kann Euch nur ans Herz legen macht Euch schlau ob es bei deinem Schwiegervater in der Nähe ein Hospiz gibt ich glaube das dort so Kranke Menschen besser betreut werden wie in einem Pflegeheim (nichts gegen Pflegeheime). Hospize sind dafür personell ausgebildet die Kranken und ihre Angehörigen würdevoll bis zum Ende zu begleiten. Mein Papa wollte auch zu Hause bleiben bis zum Schluß am 26.10 ist er dann zusammen mit meiner Mutter in ein Hospiz gegangen und es war die beste Entscheidung. Die Wohnung meiner Eltern ist sehr eng und meine Mutter konnte nicht mal neben ihm gehen und ihn stützen und er selbst wurde ja immer schwächer da er am 22.10 aufgehört hat zu essen. Wir hatten ja ein ambulantes Palliativnetz um uns das uns auch sehr geholfen hat ich war die letzten 13 Tage immer vor Ort wohne neben an. Am Donnerstag den 27.10 hat er nur geschlafen da waren wir alle zu Besuch und die Leute im Hospiz sind toll. Er war zwar nur 3 Tage da aber würdiger hätte er nicht gehen können. Vielleicht gibt es bei Euch ein in der Nähe hilft auch der Schwiegermutter. Mein Papa hat bis zum Schluß nicht ans sterben gedacht. Und nun?
Also falls ihr du noch fragen habt fragt.
Gruß
Jessica

Rico1
09.11.2011, 10:19
liebe jessica

Das mit deinem Papa tut mir ehrlich leid .
Aber bei euch hat das ja mit der pflege gut geklappt , find ich super .....
bei uns ist das gröste proplem die distanz von 550 km .....
Im momend wissen wir nicht viel neues , auser das er kämpft wie ein löwe....
Er weis jezt das er im momend keine Chemo bekommt , und bemüht sich so gut er kann ....
Er ist sogar mit einer gehilfe und einer Schwester gelaufen ......
Er scheint am Telefon klar , er hustet viel , klingt heiser aber sonst gehts im momend.....
Und da er ja selber darüber nicht spricht ist erstmal pause ......
Mein Mann ruft diese Woche aber noch die Ärztin an , wegen den noch ausstehenden ergebnissen des Schädel -schicht röntgen .....
Wenn er sich blos wieder ein wenig berappelt könnte er nach Hause , nur wenn er garnicht mehr könnte , dann sehe es schwirieg aus .....
Naja wir hoffen und warten , fahren ja nächstes Wochende wieder runter ....
Vieleicht schafft er ja nochmal das er wenigstens in der Wohnung ein wenig laufen kann , wir wünschen es ihm so sehr ....

Hoffnungsvolle grüse Manuela

Jessica2511
09.11.2011, 11:36
Hallo
wie sieht es aus habt ihr euch sckon schlau gemacht ob es bei deinem Schwiegervater in der Nähe ein Hospiz gibt?
Gruß

Rico1
10.11.2011, 11:16
ja ich habe eins endekt , habe dort aber noch nicht angerufen im momend geht es ja ......
Und mein Mann denkt manchmal ich wäre zu voreilig , will nimanden verletzen wie lang vorher muss mann sich da anmelden ???
Mal sehen was das Artzgespräch ergibt , wir kommen uns so vor als wenn wir ihn abschieben wollen würden , das will wirklich niemand wenn Du verstehst ...
Alles nicht so leicht .....


Liebe grüse Manuela

Jessica2511
10.11.2011, 11:51
Hallo
also erst einmal müßt ihr eh die genaue Diagnose abwarten. Aber falls entschieden wird das nichts mehr gemacht wird kann es schnell gehen. Mein Papa hatte letztes Jahr im Juni die Diagnose bekommen. Da hieß es ja sogar zu 80% heilbar. Er hatte keine Metastasen. Chemo und Bestrahlung und dieses Jahr im März hatte er eine am Hals die wurde rausoperiert und dann nochmal Bestrahlung. Im Juli diesen Jahres dann der Hammer ab da wurde nichts mehr gemacht. Und bis Anfang Okt ging es noch recht gut. Er wurde ja schon seit letztem Jahr künstlich ernährt.
Euch würde ich erstmal raten falls die Behandlung nur Palliativ beschlossen wird gibt es ambulante Palliativschwestern und Ärzte da bekommt man Nozfallnummern und auch Ärzte kommen mal nach Haus. Die haben mein Papa ganz toll mit Medikamente versorgt das er bis zum Schluß erträgliche Schmerzen hatte. Und dadurch das wir in diesem Palliativnetz waren sind wir von heut auf morgen in ein Hospiz gekommen da diese Häuser aber nicht so groß sin kann es auch passieren das man auf Wartelisten kommt. Für mich war das auch sehr schwer dort anzurufen aber schon allein diese Notrufnummer zu erhalten hat meiner Mama ganz viel Kraft gegeben rund um die Uhr am Wochenende und Feiertagen ist jemand für einem da. Falls es deiner Schwiegermutter doch zu viel wird ist ein Hospiz meiner Meinung doch besser wie ein Pflegeheim. In Hospizen gibt es aber auch Kurzzeitpflegezimmer. Falls die Angehörigen mal zur Ruhe kommen müssen. Also vielleicht nur vorweg sich schon mal erkundigen. Vielleicht kommt dein Schwiegervater ja auch noch wieder etwas zu Kräften, daß wünsch ich Euch aber erkundigt euch nach Hilfe.
Liebe Grüße
Jessica

Rico1
10.11.2011, 15:49
Habe heute mit einer Frau vom dortiegen Hospiz gesprochen , diese war sehr freundlich und hatt mir genau alles erklärt .....
Haben ihre Telefonnummer , Sie meinte aber auch das meine Schwiegereltern erstmal zeit bräuchten umd das alles zu verarbeiten ...
Wenn wir nächstes Wochenende runter fahren dann sagen wir meiner Schwiegermutter bescheid , übrigens können die zwei doch noch etwas länger zusammen bleiben , also auch wenn er Bettlägerig ist sagte die Dame vom Palliativdienst weil die auch ambuland sehr gut helfen können ....
Nun müssen wir erstmal die befunde abwarten , und dann stück für stück die beiden darauf vorbereiten , also zumindestens meine Schwiegermutter ....
Die Frau vom Palliativdienst meinte auch das es bei unserem Vater auch ein sehr drasticher und schneller verlauf ist.....


Es ist alles unsagbar schwer für mich , ich komme mir ständig vor wie der überbringer schlechter Nachrichten dabei möcht ich doch nur helfen ....
Wenigstens hatt mein Mann sich sehr gefreut , er versteht oder versucht es zu verstehen .....
Meine Schwiegermutter denkt eher nur nicht drüber reden und dann passiert auch nichts , wir hören tausendmal das wird schon wieder .....
Ich kann Sie natürlich ehrlich verstehen , komme aber selber langsamm am ende meiner kräfte an .....
Ich möchte nicht das Sie mich später hasst weist du .....:mad::mad:

Jessica2511
10.11.2011, 21:37
Hallo
ich finde du hast das genau richtig gemacht. In dieser Situation sollte und muß man jede Hilfe annehmen. Bei meinem Papa ist der Krebs irgendwann auf die Luftröhre übergegangen. Er hat Anfang Aug. ein Luftröhrenschnitt bekommen und wie er im Krankenhaus lag und sich ans Tracheostome gewöhnen mußte. Habe ich das mit dem ambulanten Palliativdienst in die Wegen geleitet. Zuerst hatte Mama auch Angst davor wie Papa resgieren würde, aber er kam nich mit dem Tracheostoma klar. Wir haben ihm dann erzählt das wenn er zu Haus ist das jemand kommen kann und hilft. Wie er dann zu Haus war kam eine Koordinatorin die die Daten aufgenommen hat. War nicht so einfach das Gespräch weil mein Papa bis zu letzt nicht ans sterben gedacht hat. Aber als er seine Palliativschwester kennengelernt hat bekam er auch eine gewisse Sicherheit die kam einmal pro Woche und wenn sie angerufen haben. Und der Vorteil ist das auch gewisse Kosten über das Palliativnetz abgerechnet wurden. Wenn das Bugett vom Arzt voll war ist das Palliativnetz eingesprungen so das er alle Medikamente bekam die er brauchte. Also wartet auf die Diagnose und dann entscheidet zusammen. Mein Papa wollte auch zu Haus bleiben bis zu letzt war leider nicht möglci aus räumlichen Gründen und meine Mama war am Ende deshalb ist sie für die letzten 3 Tage ins Hospiz gegangen mit ihm zusammen wir wußten vorher ja nicht das es dann doch so schnell zu Ende geht. Aber wir haben es ihm erklärt. Er wollte nämlich auf keinen Fall ins Krankenhaus. Manchmal wußten wir auch nicht ob er alles noch so mitbekommen hat aber als er sich an diesem Tag von seinem Hund verabschiedet hat zerriß es mir fast das Herz. Aber ich denke er hat zu dem zeitpunkt schon gewußt das er es nicht mehr lang schafft.
Ich finde ihr macht das sehr gut. Seit so gut es geht füreinander da. Liebe Grüße
Jessica

Rico1
11.11.2011, 21:02
Hallo nabend

Morgen darf Schwiegervater nach Hause , er geht mit dem Rollator wakelig aber er geht freu , menthal ist er fitt wie ein Turnschuh im momend ....
Und heute haben Sie ihm seine erste Chemo gegeben , er ist so voller vorfreude auf sein zu Hause hoffe es geht alles gut mal sehen .....
Im momend sieht bezw, hört es sich besser an mal sehen fahren ja erst nächstes Wochenende hin ......
Wünsche allen hier ein lebbares Wochenende :knuddel:

Rico1
23.03.2012, 19:14
Hallo ihr lieben

lange zeit hatt Vater sich gewehrt , er ist sogar zwichendrinn wieder Auto gefahren ......
Doch seit 4 Wochen gehts jezt stetig bergab :( er hat jezt immer ganz viel Wasser im Bauch , mal 8 lieter , mal 6 lieter ........
Und hat elendig viel abgenommen wiegt bei einer gröse von 198 noch 85 kilo und wird künstlich ernährt , Chemo wurde nun abgebrochen ..... die Ärzte sagen noch ein paar Wochen eine oder 2 sorry das wir uns so lange nicht gemeldet haben , aber wir haben so unendlich viel um die Ohren .....
Fahren so oft es geht die 500 km nach Cemnitz und unser kleiner ist auch sehr viel erkältet gewesen ......
Trotzdem wollte ich euch mal wieder auf dem laufenden halten , wenngleich ich auch keine guten nachrichten habe .....
Ich wünsche allen hier alles gute und liebe grüse Rico

_Viola_
23.03.2012, 20:31
Hallo Rico,

es tut mir sehr leid, dass Du keine guten Nachrichten hast.

Diese elende Krankheit. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es Euch jetzt geht. Das Schlimmste ist, dass man nicht helfen kann. Man muss zusehen wie ein geliebter Mensch leidet.

Das Wasser im Bauch ist kein gutes Zeichen - leider. Ich hoffe sehr für Deinen Vater, dass sich seine Schmerzen in Grenzen halten.

Dir und Deiner Familie wünsche ich ganz viel Kraft!

Liebe Grüße
Viola

Rico1
23.03.2012, 21:06
Liebe Viola

Ja Du hast recht es ist eine teufliche Krankheit und fast immer todbringend !
Wir fühlen uns so hilflos dieser Mann war vor 6 monaten noch ein Kerl wie ein Baum , und bis dato nie krank er hatt bis vor einem Jahr noch gearbeitet ....
Ich danke Dir für Deine lieben Worte .




liebe grüse Rico

teufelchen1966
23.03.2012, 22:16
so ganz hab ich nich alles verfolgt ich kann nur sagen hospitz wenn ich meine freundin so höre deren mutter hatte vor drei jahren hirntumor und verstarb im Kh auf der palliativstation.mein mann schlief im hospitz ein sie sagt da liegen welten zwischen man so denke ich ollte wenns geht immer hospitz nehemn weil es den hinterbliebenen hilft.
gestern hat mein sohn den führerscheinbekommen und ich weis wie stolz mein mann gewesen wäre wenn er das hätte erleben dürfen gut es ging nich ich weis auch das es besser war für ihn aber es reist doch eine ganz schön große lücke wenn man jemanden verliert aber das is ja hier das schöne das muss man nich sagen weil leider viele es erfahren ahben aber umsomehr baut es auf wenn man jens,pter,ulla und all die anderen hierr liest dann kann man mut machen ein lieferant von der arbeit kam an zu mir und fragte nach meinem mann und ich wusste das seine mamam krebs hatte und fragte auch nach ihr und er sagt sie kann wieder arbeiten das finde ich schön ja und dann sagte er mir er habe angst um seinen sohn der is er drei und da is der verdacht auf krebs ok ahutkrebs hat er sowieso aber es war der verdacht da das er noch andern ahtte heute kam er zu mir nahm mich im arm und sagte das er sich freue es is nur der hautkrebs........ja das baut mich auf und ich finde das toll....es gibt auch manchmal noch ein bissl hoffnung

Rico1
30.03.2012, 14:03
Hallo ihr lieben

Nun geht es stetig steil bergab , er ist zu Hause hatt ein pflegebett bekommen so ein Bett im Bett , er ist kaum noch auf .....
sehr schwach und kann nur noch flüstern , was das telefonieren kaum mehr möglich macht .
Im krankenhaus hatten die ja ne künstliche ernährung für zu hause angeleiert und das ihm von zu hause das Wasser immer aus dem Bauch gezogen wird.
Die Ärztin vom Hospitz möchte ihm nicht künstlich ernähren , Sie sagt das verstärkt nur das Wasser im Bauch ???
Er ist noch ein wenig Weisbrot und trinkt nahrungs ergänzungsmittel Sie sagt das reicht ....
Er möchte auch nicht mehr das wir mit den Ärzten sprechen hm er ist mittlerweile ein wenig mürrich und manchmal auch ungerecht , zu allen in der familie .....
Wobei ihm das natürlich keiner übel nimmt , nur wissen alle schon kaum noch was oder wie Sie sich verhalten sollen ....
Ruft mann an ist nicht gut , denn wir wissen ja das er krank ist sagt er .....
Und rufen wir nicht an ist es auch nicht richtig .....
Ehrlich ich wünsche ihm das er rühog einschlafen kann , mein mann ist auch fix und alle , und dann alle 14 tage die vielen km und bei ihm auf rabeit ist auch die hölle los.....
Lieber Gott pass auf meinen mann auf und gib uns alle ganz ganz viel kraft.
Es ist alles so unendlich traurig und haffnungslos .....

teufelchen1966
30.03.2012, 21:01
es gibt keine worte um angst,bangen und hoffen klar zudeffinieren .
bei meinem mann wurde im oktober letzten jahres speiseröhrenkrebs festgestellt,da machte man uns noch hoffng das es gut gehen kann.
dann ging es rapiede schnell 2 monate krankenhaus.2wochen zu hause eine woche hospitz...ja es liest sich füe viele schlecht aber das kann ich für ich nich sagen weil ich kann leider nur für mich reden .............kein doc kann sagen was sein wird was passieren kann,aber schlimmer stelle ich mir vor ich hätte mit meinen mann streit gehabt er wäre zur arbeit gefahren und hätte einen unfall gehabt,es is egal wie es kommt man muss das beste draus machen einen unfall zu haben und einen menschen zu verlieren finde ich das schlimmste es wären viele unausgesrochenen worte da.
ich hatte mein mann mit der krankheit und ich kann für mich sagen das auch das leben(4monate) mit der krankheit wundervoll fand ,garkeine frage am liebsten wäre mir mein mann wäre auch jetzt noch bei mir aber er ist es leider nich,ok ich fand die 4 mnate auch wunderschön,aber eben auf eine andere art und weise weil wir konnten abschied nehmen ich durfte viele fragen stellen und weiß er hat sie mir ehrlich beantwortet.in dieser krankheit darf man nich zu viel hoffnung setzen,kein doc der welt kann sagen was sein wird oder was kommen wir egal wo er prakteziert.jeder muss für sich da sbeste draus machen und finden,ich habe gelern man sollte vom schlimmsten ausgehen damit man keine hemmungen hat über sachen zu reden die man sonst nich in worte fassen kann , und man muss beizeiten lernen zu sagen es war schön und ich verstehe wenn du keine kraft mehr hast............
ich für mich kann sagen egal wie ich leide die 4 moante mit der krankheit meines mannes haben mir gezeigt wie stark ich bin und haben mir viel gelernt und ich bin stolz auf menen mann das er mir meinen weg zeigte..
wer egal warum mit mir schreiben möchte kann es gerne tun ich freue mich über jede mail.nur zusammen is man stark....
aber natürlich wünsche ich auf diesem wegen allen viel glück hoffnung und mut..
jens sei stark für deine kiddis gerade sie brauchen dich und ich freue mich immer wieder von dir zu lesen sowie natürlich auch von ulla und peter weil ihr zeigt uns das es auch besser enden kann eben nich mit dem tot.....
ich denke jeden tag an euch und wünsche euch immer in meinen gedanken ganz ganz viel kraft,hoffnung und mut

LG brigitta

Rico1
04.04.2012, 11:19
Hab grad mit Vatern telefoniert er kann nur noch in den Hörer flüstern , er hatt mir gesagt das er jeden abend betet das er einschlafen kann ....
Er kann nicht mehr , er möchte gehen , ich war so sprachlos muste weinen zumal ich wuste das er grad allein zu Haus war , weil Schwiegermutter ja noch arbeitet . Er tut mir so unendlich leid , ich habe ihm gesagt das es sein gutes recht ist , das er aufhören kann zu kämpfen wenn er nicht mehr kann !!
Am karfreitag fährt mein Mann wieder hoch zu seinem Vater , ich glaube das es das lezte mal sein wird .....
Vater sagte das er sich sehr freut das sein Sohn schon wieder kommt sind ja immer über 500 km , und das er sich verabschieden möchte in ruhe ich sagte ihm mach das .....
Bin völlig überfordert und kann nur weinen , das Leben ist nicht fair , denn er war grad Rentner und er hatte noch so viel vor .......

monika100
04.04.2012, 13:52
Hallo Rico,

habe gerade deinen Beitrag gelesen. Du hast Recht, das Leben ist nicht fair.:pftroest:

Aber ich finde es gut, wie du in dem Telefonat reagiert hast. Du hast deinem Schwiegervater gewiss eine Menge Druck genommen.

Wünsch euch allen viel Kraft.

Monika

Rico1
07.04.2012, 19:00
Mein Mann ist zur zeit wieder bei seinem Papa in Cemnitz ,
es ist noch schlimmer wir wir gedacht haben , er kann nicht mehr stehen , kaum sitzen und liegen ist auch schwer , aber liegen geht irgendwie , nicht mal mein Mann kann ihn hochheben , er hat absolut keine kraft mehr ......
Er sagt er möchte ins pflegeheim und meine Schwiegermutter realiesirt immernoch nicht das es nicht anders geht .
mein Mann 198 gros 120 kilo schwer ist machtlos , was will Sie mit 155 gröse und 55 kilo da wuppen ???
Er versucht morgen früh im Hospitz anzurufen , ich hoffe so sehr das es klappt ....
Denn Montag muss er zurück nach Lüneburg , ich hoffe und wünsche ihm vom Herzen das er schnell einschlafen kann .....
Es ist so schlimm er tut mir / uns so unendlich leid .......
Ich hoffe und bete das er sich nicht noch lange quälen muss , er verweigert seit 2 Tagen jegliche nahrung ....
Wir sind so sprachlos möchten helfen . aber Schwiegermama möchts nicht sehen , schwirige Situation , mein mann tut mir leid ......

Was für traurige Tage .......

teufelchen1966
07.04.2012, 22:17
wie jetzt?? lüneburg?? wir haben doch das hospitz in bardowick die sind da so klasse spreche aus eigener erfahrung mein mann war auch da ..rede mit der mama es is schwer es fällt nich leicht aber es ist wirklich das beste für alle

lg Brigitta

Rico1
08.04.2012, 13:22
Meine Schwiegereltern leben in Cemnitz , also können wir ihn nicht hier her holen ins Hospitz , sondern in Cemnitz wo er zu Haus ist und auch später beerdigt werden möcht ....
Heut haben Sie die Patientenverfüguing gemacht , mein armer Mann er will heut nachmittag versuchen im dortigen Hospitz jemand zu erreichen .....
Vater ist nur noch zeitweilig ansprechbar ......

Rico1
09.04.2012, 20:07
Lieber Gott lass ihn sterben , mein Mann hatt nun noch im Hospitz angerufen , die Antwort wa ohne eine einweisung geht da garnichts und eine Ärztin ist im Urlaub und die andere wäre morgen zwar im Hospitz hätte aber viel zu tun,,,,

Und nun ?? Nun liegt er zu Hause und stirbt langsamm vor sich hin , er kann nichts mehr allein , nicht mal mehr sich von rechts nach links drehen .....
Mein Mann ist so fertig , er muste heute wieder los weil er morgen arbeiten muss ....
Doch wie sagst Du Deinem Vater tschüs wenn Du genau weist das Du ihn nicht mehr sehen wirst .....

Es ist alles so unendlich schrecklich warum kann er nicht einfach so ins Hospitz ??
Mein sitz und grübelt und ihm laufen die Tränen , so sollte niemand sterben ....
Seit drei Tagen isst er nichts mehr , kann nicht mehr sprechen ....
Bitte lieber Gott mach das er einschlafen kann ......
Ich bin sprachlos , hilflos , und unendlich Traurig .......

teufelchen1966
09.04.2012, 21:48
:confused:was is denn das für ein hospitz......bei meinem mann hatte die krankenkasse zweimal den antrag abgelehnt so das ich ihn erstmal nach hause holte..nachdem zweimal nachts der palliativ notdienst hier war hat der doc gesagt egal was kasse sagt er is am längeren hebel und er holt mein mann nun am nächsten war er dann in badowick im hospitz, da kann es doch nich sein das die da sagen sie haben viel zu tun ..
ich drücke euch ganz feste und hoffe das er doch ganz schnell ins hospitz kommt.

lg brigitta:(

Rico1
09.04.2012, 22:32
Danke für Deine lieben worte .....

Jessica2511
10.04.2012, 17:54
Hallo Rico,
mein Papa war auch im Hospiz. Als er das essen verweigerte sagte ein Arzt zu meiner Mutter das sie doch froh sein solle. Da war er noch zu Haus. Er hatte eine PEG Sonde. Aber meine Mutter hatte zu mir gesagt ich kann ihn doch nicht verhungern lassen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt hier schon so viel gelesen, das ich ihr sagte ohne Ahnung davon zu haben das es jetzt so sei und sie ihn nicht verhungern läßt. Sie hätte ihm ja immer noch was durch die Sonde geben können. Wenn man ihm sagte jetzt geb ich dir Medizin hat er gleich sein Hemd hoch gezogen aber bei essen hat er nichts gemacht nur abgewunken. Er konnte ja nicht mehr reden. Und die Schwestern haben dann alles gemacht das er von heut auf morgen in ein Hospiz kam. Auch nur mit artzlicher Überweisung. Er kam an einem Mittwoch rein und Samstag starb er. Aber man sagte uns als er sein essen verweigerte das er sich schon auf die Reise gemacht hat. Was auch ein Zeichen war das er anfing zu nesteln. Er hat sich ganz komisch die letze Zeit verhalten er wollte wieder zur Arbeit und so.
Also ich wünsch euch viel Glück das ihr noch einen Platz im Hospiz bekommt. Es ist wirklich eine große Hilfe. Ach so und zu dem Thema Abschied wegen deinem Mann OK er wohnt sehr weit weg. Aber an dem Abend als ich vom Hospiz fuhr als Papa starb. Er brauchte 24 Std zum gehen. Sagte ich zu ihm das ich morgen wieder komme er braucht aber nicht auf mich zu warten wenn er es möchte kann er es aber er kann auch gehen. Das tat sehr weh. Wir fuhren ich und mein Bruder ne halbe Std später starb er.
Also ich wünsch euch von ganzem Herzen viel Kraft. Und das dein Schwiegervater sich nicht mahr allzu lange quälen muß.
Liebe Grüße Jessica

Rico1
11.04.2012, 20:43
Hallo ihr lieben

Heute um 17 uhr und 10 min ist Vater eingeschlafen , zu Hause .......
gestern abend war noch eine Ärztin da Sie meinte er bräuchte noch ein bischen und Sie wird dafür sorgen das er spätestens am Freitag ins Hospitz kann ....
Vater hätte geweint als Sie ihn darauf angesprochen hatt, er wollte glaub ich zulezt doch zu Hause sterben also hatt er sich schnell auf dem Weg gemacht ....
Und doch tut es so unendlich weh , so vieles geht mir durch den kopf , welch groser starker Mann er war , 198 gros und 130 kilo schwer trotzte vor gesundheit , dachten wir im lezten Urlaub august 2011 .....
und wie schnell hat dieses Monster von Krebs ihn dahingesicht ......
Mann denkt unweigerlich auch übern den eigenen Tod nach , wie der mal sein wird.....
Ach Vater nun bist Du bei unserer Püppi passt gut aufeinander auf, wir haben euch so lieb....

67 jahre durftes Du nur werden ein alter wie es Vater staat gefällt .....
Ich danke allen hier für ihre tröstenden worte auch im namen meines Mannes ...... Manuela

monika100
11.04.2012, 23:14
Liebe Manuela,

habe eure Geschichte verfolgt und sende euch mein herzliches Beileid.
Wünsche euch weiterhin viel Kraft.

Stille Grüße
Monika

Jessica2511
12.04.2012, 08:12
Auch ich sende Euch mein herzlichstes Beileid.
Stille Grüße
Jessica

_Viola_
12.04.2012, 21:21
Liebe Manuela,

auch von mir ganz herzliches Beileid!

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

Traurige Grüße
Viola