Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sexualität nach Gebärmutterhalskrebs
Hallo Ihr Lieben,
ich hatte vor rund 1,5 Jahren mit 31 Jahren Gebärmutterhalskrebs, eine Wertheim-OP mit anschießender Bestrahlung und Chemo wurde durchgeführt. Zum Glück geht es mir gesundheitlich und auch psychsich gut und ich fühle mich wohl. Etwas problematisch ist jedoch noch der Umgang mit Sexualität: Ich habe (noch immer) viel Spaß an Sex, was mich sehr freut, aber: Ich habe seitdem mit keinem Mann mehr "wirklich" geschlafen. Meine Scheide ist durch die OP verkürzt, dazu kommen Probleme mit den Schleimhäuten. Bei der Nachsorge hat mich eine Ärztin der Strahlenklinik auf die Möglichkeit einer "Scheidenplastik" hingewisen. Ich habe keinerlei Ahnung von dieser OP... Da mir aber sehr daran liegt, mein Sexualleben auf lange Sicht wieder vollständig zu normalisieren, würde ich mich sehr über Erfahrungsberichte oder Infos hierzu freuen! Generell interessiert mich auch, wie andere Frauen mit diesen Problemen umgehen - vielleicht gibt es ja Tipps, auf die ich noch nicht gekommen bin...? Etwas problematisch ist für michauch, dass die Beziehung zu meinem damaligen Freund während der Erkrankung zu Ende gegangen ist. Mein neuer Freund ist toll und mag unseren Sex so, wie er ist, aber es ist halt schwierig, weil er mich leider nie "normal" erleben konnte.
Lieben Gruß
Linda
Liebe Linda,
ja der Umgang mit Sex bereitet mir nach meiner grossen OP auch immer noch Probleme. Bei mir entfernte man ein grosses Stückchen vom Scheidenstumpf und ich denke ständig daran ...während des Sexs. Oft spüre ich währenddessen auch leichte Schmerzen. Meine Lust ist zwar noch geblieben, aber der Sex ist nach der OP einfach ganz anders geworden. Vielleicht gibt sich das mit den Jahren. In bin in voller Hoffnung und Zuversicht !
*gg* ...leider muss ich mich bei Dir ohne Tipps veraschieden !
Ganz lieben Gruss Nadine
Hallo Linda,
für mich ist es auf jeden Fall positiv zu hören, dass "normaler" Sex überhaupt noch funktioniert... Glücklicherwiese kann man ja auch Spaß mitienander haben, ohne miteinander zu schlafen. Aber es ist natürlich eine Einschränkung. Mein erster Versuch nach knapp einem Jahr endete leider mit sehr starken Blutungen. Nichtsdestotrotz habe ich weiterhin Spaß an sexuellen Aktivitäten, was mir auch sehr wichtig ist. Sorry, wenn ich recht intime Fragen stelle aber ich bin da einfach ein wenig hilflos: Benutzt du Gleitcremes der ähnliches? Und dass man ne Weile noch Schmerzen hat, ist wahrscheinlich aufgrund der Länge (oder dann halt ja leider Kürze *gg*) der Scheide normal? Hast du mal über eine OP nachgedacht? Geben deine Ärzte dir Tipps? Und wie geht dein Freund/Mann damit um? Und jetzt bin ich natürlich auch noch neugierig, wie alt du bist...
Okay, es verabschiedet sich mit nem lieben Gruß eine neugierige...
Linda
Hallo alle zusammen,
bei mir liegt die große Wertheim OP schon 20 Jahre zurück, hatte 1 Jahr später Beckenwandrezidiv, beide Male Bestrahlungen und Einlage bekommen. Könnt euch vorstellen, daß mir danach nicht viel nach Sex war, zum Glück war mein Mann recht verständnisvoll, wir versuchten es vorsichtig. Ich hatte auch lange Zeit Blutungen nach GV, habe und nehme noch heute Östrogen-Salbe, da die Scheide trocken ist und die Schleimhaut für immer geschädigt. Die Verkürzung spürt man kaum, da sich der Stumpf mit der Zeit dehnt.
Also ich möchte euch allen Mut machen eure Lust nicht zu unterdrücken, auch wenn es dauert bis alles wieder funktioniert und man den Kopf "ausschalten" kann. Ich werde dieses Jahr 50 Jhr., habe also trotz schlechter Prognosen gut überlebt.
Wenn ihr noch Fragen habt, so meldet euch
LG Biggi
Liebe Biggi ,
mir kommen beinahe die Tränen, wenn Du schreibst, das Du trotz schlechter Prognosen überlebt hast. Gratuliere !!!!!!!!
Ich bin 32 Jahre und bei mir sah es anfangs auch nicht rosig aus. Jetzt ist meine OP ein Jahr her und ich denke, ich werds auch schaffen. Was mir jetze noch Probleme bereitet sind die lästigen Spätfolgen.
Lach...der Sex ist nicht mehr so ungezwungen wie früher, aber auch hier arbeite ich fleissig dran ! Habe immer Angst vor evt. Schmerzen...manchmal tat es dann auch weh......unangenehmes Gefühl.
Denke, dass das auch noch besser wird.
Lieben Gruss Nadine
Liebe Biggi, liebe Nadine,
vielen Dank für eure Antworten, die mir Mut gemacht haben. Vor allem natürlich auch die Aussage, dass sich der Scheidenstumnpf mit der Zeit noch etwas dehnt. Meine Scheide kommt mir einfach wahnsinnig kurz vor nach der OP und ich denke halt immer, dass "normaler" Geschlechtsverkehr da gar nicht mehr möglich sein kann. Denke aber auch, dass das dann eine Bockade ist, die sich zum Großteil im Kopf abspielt... Habe nach der OP einen neuen Freund kennengelernt (damaliger Freund machte sich aus dem Staub...) und unser Sex ist sehr schön, aber wir schlafen (noch) nicht miteinander (kennen uns seit knapp einem Jahr). Er ist sehr verständnisvoll, aber mir fehlt natürlich irgendwann auch die gesamte "Bandbreite" der Sexualität. Sorry, wenn ich recht intime Fragen stelle, aber mich würde wirklich noch interessieren, ob eine "Dehnung" der Scheide sinnvoll ist oder ob ihr Gleitcremes benutzt. Ich fühle mich durch die Ärzte in Bezug auf das Thema Sexualität ziemlich im Stich gelassen. Dieses sehr intime, wichtige Thema wird von Ärzten meiner Erfahrung nach nicht von selbst angesprochen und auch nicht wichtig genug genommen. Ich bin heute "erst" 32 und möchte einfach das Thema nicht vernachlässigen und freue mich wahnsinnig darüber, dass ich überhaupt noch Spaß daran habe! Und heute glücklich lebe und gesund bin. Ich wünsche allen hier im Forum alles Gute und ganz viel Mut und Glück und Gesundheit für 2004!
Lieben Gruß
Linda
Liebe Linda,
ich benutze keine Gleitcreme oder sonstiges.
Mein Frauenarzt hat nach meinem Intimleben auch noch nie !!! nachgefragt.....das interessiert ihn wohl nicht wirklich. Wir sind damit alleingelassen und müssen unsere Infos "irgendwo" herholen oder wir leben wie die Nonnen bis ans lebensende, nicht wahr ?
Früher war ich mit meinem Partner sehr aktiv und ich denke, dass das auch irgendwann wieder so sein wird. Noch spielt sich in meinem Kopf beim Sex ganz andere Sachen ab......Krebs, Krebs, Krebs !!!!! Ich hoffe, dass ich das alleine hinbekomme. Linda ist das denn nicht normal, das man ein Jahr nach der OP nicht so richtig den Sex geniesen kann ? Ich denke schon.....man darf ja auch nicht vergessen, was wir mitgemacht haben. Es ist ja nicht so, das wir keine Lust spüren oder ? Lass uns alle Zeit der Welt..............
Lieben Gruss Nadine
Hallo Linda, Hallo Nadine,
ihr beide seid nicht viel älter oder gleich alt, wie ich es vor 20 Jahren war und ich kann mit euch fühlen. Auch damals wurde ich allein gelassen von den Ärzten, es wurde nie über das Intime gesprochen. Nur das man 4-6 Wochen nach OP warten muß und daß sich später die etwas kürzere Scheide dehnt.
Daß aber durch Bestrahlungen und bei mir waren es noch einige Bauch-OP`s (Fistel-und Abzeßbildg., Harnleiterverengung, Blasendefekt) eine Narbenplatte gebildet hat, die Haut transparentartig, riß sogar beim Fahrradfahren = riesige sex. Probleme auftreten können, wurde verschwiegen. Ich hatte also auch ohne Sex öfters Blutungen und bin am Anfang panikartig ins Krankenhaus gefahren - die furchtbare Angst.....In den Jahren 1983-1987 wurde ich 13xoperiert, habe seit 1987 ein Urostoma mit dem ich sehr gut lebe!!!
will euch jetzt nicht Angst machen, damals war die Medizin noch nicht so weit und mit einem Beckenwand-Rezidiv überleben nur wenige. Ich bin ein medizinisches Wunder: vom Krebs geheilt, aber durch die Behandlungen sterbenskrank (stammt von den Ärzten).
Aber man kann auch mit Stoma, zerschnittenen Körper, der nicht mehr so toll aussieht guten Sex haben. Ich brauchte aber auch sehr lange, um wieder frei den Sex erleben zu können.
Ein alter Freund aus meiner Jugendzeit sagte einmal zu mir: es kommt doch nicht auf den Körper an, sondern du wirst begehrt.! Hat mir sehr geholfen.
Ich würde Östrogensalbe o.ä, was die Scheide geschmeidig macht auf jeden Fall nehmen, dann gibt es kaum Schmerzen. Sex machen!!! nur so kann die Scheide gedehnt werden, das kann man auch selber, gibt da wohl Hilfsmittel, doch ich glaube das bekommt ihr auch so hin.
Dann sollte man als Frau bestimmen, die Position u.u. also mehr der aktive Teil sein, so kann man es auch angenehm für sich selber machen und die Männer finden es auch recht gut,
Ich schreibe noch im Stoma-Forum und bei Ruby (auch Stoma-Seite) und finde Internetaustausch einfach toll, die Ärzte sprechen einfach als Nichtbetroffene eine andere Sprache.
Bin ehrenamtlich in der Krebsliga, also viel mit Krebspat. zusammen und man kann mich alles fragen, ich will Mut machen zum kämpfen, man kann so vieles aushalten und es lohnt sich immer zu leben. Heute fahre ich wieder Fahrrad, war schon Skilaufen, treibe Reha-u.Aufbautraining (Osteoporose) und mache -fast- alles mit.
Meldet euch, freue mich LG Biggi
Liebe Biggi,
das ist sehr schön, dass du alles so optmistisch angehst. Und das, obwohl du ja wirklich eine Menge hinter dir hast. Ich hatte von Anfang an eine recht gute "Prognose", musste "nur" OP, Bestrahlung und Chemo hintermich bringen und war dann recht sicher, dass alles gut ausgeht. Dieses Glück hat leider nicht jeder und umso toller finde ich es, wenn man trotzdem lebenslustig bleibt wie du und sich nicht unterkriegen lässt!
Schönen Gruß
Linda
Hi Nadine,
ich finde auch, dass Ärzte zum Großteil sehr ungeschickt und sensibel mit einem umgehen. Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens - in jungen Jahren vielleicht mehr als später (vielleicht - hoffentlich.... - täusche ich mich da ja auch *gg*). Trotzdem muss man Ärzten jede Einzelheit aus der Nase ziehen ud wird vorschnell getröstet mit dem Hinweis, "dass sich irgendwann alles normalisieren wird". Okay, glaube ich jetzt einfach mal (auch wegen eurer Beiträge, die zumindest ein wenig aufmuntern). Aber es ist schon schwieirg, in relativ jungen Jahren (bin jetzt 32) ein sehr eingeschränktes Sexualleben zu haben. Ich wünsche oft die unbelasteten früheren Zeiten zurück - gleichzeitig bin ich froh dass Sexualität mir überhaupt noch Spaß macht. Aber halt in einer eingeschränkten Form. Ein Vorteil ist sicherlich auch, wenn der Partner während der Krankheit zu einem stand - ich habe inziwschen seit rund 10 Monaten iene neuen Freund (OP ist 1,5 Jahre her) und ich finde es manchmal sehr schade, dass er so gar ncht weiß (und wissen kann...), wie ich als "komplett gesunde" Frau war. Naja, es bringt nix, vergangenen Zeiten hinterher zu trauern, aber manchmal tue ich es halt... Wie ging denn eigentlich dein Freund mit der Krankheit um?
Schön, dass es so ein Forum gibt, in dem man sich gegenseitig informieren und auch aufmuntern kann. Über weitere Erfahrungen und vielleicht Tipps freue ich mch auf jeden Fall...!
Schönen Gruß
Linda
Liebe Biggi,
danke, für Deine lieben aufmerksamen Zeilen.
Du stimmst mich neugierig. Du schreibst in Deinem Brief von Blasendefekt. Was meinst Du genau damit ?
Ich leide seid meiner OP unter einer Blasenlähmung, die sich aber schon deutlich gebessert hat.
Wo arbeitest Du ehrenamtlich ?
Lieben Gruss Nadine
Liebe Linda,
ja manchmal denke ich, dass das schon ein bissl komisch ist, das wir (mein Freund u.ich ) nur einmal die Woche zusammen schlafen. Früher (ich will ja nicht übertreiben)war das fast täglich oder aber wenigstens jeden zweiten Tag. Jetze kuscheln wir nur. Mein Freund will zwar oft mehr, aber ich kann nicht immer auf Kommando und mag jetze auch nicht mehr schnellen Sex. Manchmal habe ich Angst er könne mich verlassen, aber dann ist es mir auch fast egal. Ich brauchte kein Sex mehr zu machen. Das klingt bestimmt schlimm für Aussenstehende, aber ich weiss manchmal nicht mehr ein noch aus.
Ich liebe meinen Freund sehr ! Er ist noch sehr verständnisvoll; nur irgendwann will er ja auch mehr und wie lange hält er das noch aus ? Was ist wenn ich diesen Druck auf Dauer nicht standhalten kann ? Ich möchte nicht betrogen werden....eher gehe ich.
Das soll jetze nicht falsch ankommen....ICH liebe meinen Partner sehr.....habe dennoch grosse Angst, das ich das alles nicht mehr auf die Reihe bekomme. Jeden Tag Sex, wie früher...noch unvorstellbar.
Dies sind meine Gedankengänge.
Leider kann ich jetzt nicht mehr schreiben, denn ich stehe unter Zeitdruck.
Lieben Gruss und auch danke für Deinen Brief.
Nadine
Hallo Nadine,
mein Blasendefekt war ein 5 MarkStck.großes Loch in der Blase, es schloß sich wieder,aber die Blase trocknete ein und auch die Harnleiter, deshalb bekam ich das Urostoma (künstl.Harnabl.)aber das war alles nach der 2. massiven Bestrahlung mit dem derTumor beseitigt wurde und etwas mehr. Also keine Angst! Sex ist schön. Es wird weniger, da der Körper, die Seele heilen müssen und später wirst du die Sexualität wieder genießen können. Glaub es mir. Auch in meinem Alter ist Sex noch schön. Ich hatte meinem Mann damals nach OP`s und Bestrahlg. frei gestellt, sich von mir zu trennen. Wollte ihn nicht an eine kranke Frau binden und ich wollte nicht betrogen werden. Er ist geblieben.
Unsere Selbsthilfegruppen, es sind Männer-Frauen-Berufstätigen-Stoma-Gr. (alle nach Krebs) treffen sich monatlich und es sind sehr schöne Freundschaften untereinander entstanden. Das Verständnis von Betroffenen ist größer, als von Verwandten-Bekannten-Arbeitskollegen, die meist sinnlose Ratschläge geben (sie können nichts dafür). In jeder großen Stadt gibt es Krebshilfe-Gruppen o.ä.
Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende
LG Biggi
Hallo Ihr alle,
ich bin froh zu lesen, dass es so etwas wie Sex auch nach der OP noch gibt! Mein Partner hatte sich vor der Diagnose von mir getrennt. Seit der OP (vor 1 Jahr) hatte ich keinen Sex mehr. Ich habe zwar einen netten Mann kennen gelernt, aber irgendwie lasse ich ihn nicht näher an mich heran. Ich glaube, ich habe Angst davor, dass er Sex von mir erwarten könnte.
Meine Ärzte haben auch nur gesagt, 4 - 6 Wochen sollte ich warten. Mein Internist meinte zu meiner Freundin: "Das wird ihr keinen Spaß mehr machen". Toll!! Nun mache ich mir so meine Gedanken. Bei mir wurde auch ein Teil des Scheidenstumpfes entfernt und mir kommt alles innen nun sehr kurz vor! Ich hatte Bestrahlungen und auch Afterloadings und die Haut soll innen wohl auch sehr trocken sein. Ob das trotzdem sexuell noch klappt?
Gruß
Micky
Hi Nadine,
ich glaube, in unserer Situation müssen wir uns ganz viel Zeit nehmen! Und Sexualität muss sich langsam wieder zu dem entwickeln, was es früher war!! Manchmal denke ich dann auch eher trotzig, dass mein Freund halt gehen soll, wenn es ihm mit mir nicht gefällt. Aber das Interessante ist ja, dass es ihm gefällt... Vielleicht sind wir auch alle zu sher auf dieses ganz "normale" Bild von Sexualität fixiert - egal ob es um Häufigkeit oder auch "Ausführung" geht - und sehen nicht, was es sonst noch so gibt... Ich glaube, du solltest dich nicht verrückt machen. Ich denke, dass ein "normal tickender" Mann es sehr gut vertragen kann, weniger Sex zu haben als früher! Meine Güte, erstens gibt es Wichtigeres ud zweitens habt ihr ja noch Sex!! Ich denke, dass es ihm bestimmt viel viel wichtiger ist, dass du überhaupt noch lebst und Spaß am Leben hat. Und sorry, wenn ein Mann in einer solchen Situation fremdgeht, ist er eh charakterlich nicht der Größte gewesen und wer braucht das schon...? Ich merke, dass Sexualität sehr wichtig ist für das Gesamt-Selbstbewusstsein und natürlich fühle ich mich momentan eingeschränkt und manchmal "hadere" ich mit dieser Situation und bin super-traurig. Aber ich merke, dass meine neuer Freund (seit 10 Monaten) immer noch sehr verliebt in mich ist und mich toll findet und wir haben schönen Sex - aber halt ohne Geschlechtsverkehr... Mein damaliger Freund hat sich galant aus dem Staub gemacht. Die Beziehung war aber vorher auch schon nicht mehr gut und ich bin froh, dass er weg ist.
Stell dir vor, dein Freund hätte eine vergleichbare Krankheit. Ohne sich selber als Heilige darstellen zu wollen: Ich kann mir keine andere Reaktion vorstellen als die, den anderen zu "trösten" und ihm klarzumachen, dass es immer noch schön ist zusammen. Könnt ihr denn gut über das Thema reden? Hast du eigentlich Kinder oder wolltest mal welche haben? Gibt`s hier zufällig jemanden, der schon mal ernsthaft über Adoption nachgedacht hat?
Ganz lieben Gruß
Linda
Hi Micky,
hmm, kommt mir ja alles sehr bekannt vor. Setz dich einfach nicht unter Druck selber - sicherlich wird es anfangs weh tun und ist nicht so, wie du es kennst, aber ich hoffe ganz stark, dass es wieder richtig Spaß machen kann. Und einige der Frauen hier beschreiben dies ja auch so! Habe mich selber noch nicht so richtig wieder getraut. Aber so ganz nebenbei halte ich 4-6 Wochen nach der OP für den absoluten Witz - da hat man ja wirklich noch andere Sorgen, oder...? Ich war nach der OP ein paar Monate Single und habe verschiedene Männer kennengelernt und zum Teil von meiner Krankheit und den damit zusammenhängenden Problemen erzählt. Und NIEMAND hat sich zurückgezogen, das war eher ich... Fand ich sehr interessant und macht ja auch Mut, dass man nicht als "seltsam" wahrgenommen wird nach der Krankheit. Hast du dem netten Mann, den du kennengelernt hast, schon von der Erkrankung erzählt? Ach ja, ich denke, das größte Problem findet "im Kopf" statt. Weil wir wissen, dass Sex mit uns erstmal (!!) nicht 100%ig unkompliziert ist, trauen wir uns vielleicht gar nicht und das ist wahrscheinlich die schlechteste Lösung. Aber wie schon erwähnt: Es gibt verschiedenste Spielarten der Sexualität und Geschlechtsverkehr ist nicht alles...
Ich habe Ende des Monats einen Termin zur Nachsorge und werde meinen Arzt noch mal richtig löchern... Wie alt bist du denn eigentlich?
Lieben Gruß
Linda
Hallo Linda !
Ich hatte im Jahr 2002 die große Wertheim-OP, mit anschl. Bestrahlung und 6 Chemos. Wir waren zu dem Zeitpunkt genau 1 Jahr kirchl. verheiratet. Der Kinderwunsch war damals noch nicht da, aber im letzten halben Jahr wird er immer größer. Wir sind gerade dabei, unser Bewerbungsschreiben bzgl. Adoption fertig zu stellen. Wir haben von vielen Seiten gehört: das kriegt ihr sowieso noch nicht durch, erst müßte ich die 5 Jahr rum haben etc. Aber wo wir uns bewerben ist das alles kein Thema, wäre auch echt der Hammer, wenn. Ich werde nächsten Monat 29 Jahre und bis man dann so einen kleinen Wurm endlich in die Arme schließen darf, das dauert auch zwischen 2 und 5 Jahren. Also, ist es besser, sich so früh wie möglich zu bewerben. Wir wissen ja, mit absoluter Sicherheit, daß wir keine Kinder bekommen können. Also, warum warten ??? Ich sage mir immer, daß ist alles Schicksal. Hätten wir eigene bekommen können, wären die evtl. sehr krank gewesen oder sogar überaus gewalttätig etc. Darum habe ich diese Krankheit bekommen, daß es uns verwehrt bleibt eigene zu bekommen und nun sind wir dafür da, um irgendwann ein besonderes Kind großzuziehen. Viele können nicht verstehen, daß ich alles so "cool" nehme und so stark bin. Das einzige was ich bzgl. der Krankheit mache ist die Nachsorge und ab und zu mal diese Seite besuchen. Was soll man sich auch verrückt machen ? Es nützt alles nichts. Ich sehe mich als gesund an, bin körperlich total fit (klar, geht das mit dem Sex nicht ganz so beschwerdelos aber mit viel Liebe und Zärtlichkeit ist das auch kein Problem und wird von Mal zu Mal besser !!!) und bin glücklich, daß ich leben darf. Wir leben hier und jetzt und sollten glücklich sein und es genießen. Einfach ganz normal, denn dadurch schützt man sich am besten. Jeder sieht das anders, aber das ist meine Meinung und ich komme so sehr gut damit klar ( mein Mann ebenso !).
Schönes WE, herzliche Grüße, Sandy !
Liebe Linda,
vielen Dank für Deine Antwort! Du hast recht. Ich glaube auch, dass ich das Problem habe, weil ich mir zuviele Gedanken mache. Meinem neuen Freund habe ich von meiner Erkrankung und der OP erzählt und er hat sehr lieb reagiert.
Vielleicht habe ich auch einfach noch ein Problem damit, dass ich den Kopf für eine neue Partnerschaft noch nicht frei habe. Ich bin jetzt zwar schon fast 2 Jahre solo, aber durch meine miesen Erfahrungen in der letzten Parnerschaft bin ich wohl noch ziemlich "geschädigt"! Es ist aber lieb, dass Du versuchst, mich zu trösten. Ich denke auch, dass alles mal anders und vielleicht viel besser sein wird. Da bin ich eigentlich optimistisch!
Viele liebe Grüße
Micky
Hallo alle beisammen,
ich habe mit Interesse Eure Beiträge gelesen und möchte Euch auch von meinen Erfahrungen berichten und Euch Mut machen.
Ich hatte 99 eine Wertheim OP, 54 Hochdosisbestrahlungen, 3 Zyklen Chemo (Cisplatin) und 2000 Ileus OP wegen Strahlenschäden am Darm mit Virusinfektion aus dem KH.
Abgesehen von den äußeren Schäden (eine sehr unschöne Narbe, da zweimal die gleiche aufgemacht) habe ich eine heftige Strahlencolitis und eine Harnstauungsniere, die mit einer Schiene zum ablaufen gebracht wird.
Mein Mann hat mich in dieser Zeit mit anderen Frauen betrogen und ich habe ihn 2001 rausgeschmissen.
Danach habe ich gedacht mein Leben ist zu Ende. "Nie wieder wird mich ein Mann anschauen, Sex wird überhaupt nicht mehr gehen (Scheide zu kurz, Narbenplatte etc.), Panik bei der Idee mich auszuziehen etc.etc.
Ich hatte Gott-sei-Dank sehr liebevolle ÄrztInnen in der Klinik, die sehr früh angefangen haben meine Scheide zu "schützen". D.h. mit großen Tampons zu dehnen, mit Döderlein Bakterien (in Kapseln) feucht zu halten, gelegentlich auch mal ein ÖstrogenZäpfchen oder Salbe und wenns sich auch noch so peinlich anhört hat mir eine liebe Ärztin geraten, ich solle mir einen Dildo besorgen und selbst die Scheide dehnen...
Das habe ich gemacht und als ich 2002 meinen ersten neuen Partner nach all dem Sch... kennenlernte habe ich voller Angst und völlig verkrampft das "erste Mal" erwartet.
Heute lachen wir sehr darüber, denn für ihn wars ja auch was Neues und so haben wir wie die Teenager rumgestopselt und probiert und auf einmal gings wieder, wunderbar, sehr liebevoll und später auch mal wieder so richtig mit "Schmackes".
Habt keine Angst, freut Euch weiterhin an Eurem Körper, ihr seid wichtig und wie ihr seid und ihr werdet sehen, es klappt wieder ganz prima. Ist sicherlich mit vielen Ängsten und reichlichem probieren verbunden, aber es wird eine lustvolle Sexualität möglich werden. Und leichte (!) Bluntungen sind hinterher ganz normal (haben mir meine Ärzte versichert), denn eine trockenere Scheide blutet halt manchmal ein wenig. Und auch das ist mit mehr "Übung" fast ganz weggegangen und ich kann Sex wieder richtig genießen.
Ach ja übrigens, ich bin 54 Jahre alt und möchte mich, meinen Partner und guten Sex mit ihm noch ne Weile genießen und das wünsche ich Euch auch von Herzen.
Alles Liebe und herzliche Grüße Natie
Hallo Natie,
heute habe ich dir eine Mail geschrieben, um mit dir in Kontakt zu kommen, hoffe du hast noch die AOL -Adr. Hatte deinen Bericht von Strahlenschäden gelesen und da ich auch so einige Schäden davon getragen habe, würde ich mich freuen, wenn du dich meldest.
Ich denke dein ausführlicher Bericht wird allen helfen, vor allem was eine evt. neue Partnerschaft angeht. Du kannst dich glücklich schätzen, so eine tolle Frauenäztin zu haben, das ist eher die Ausnahme. Und ich kann deinen Ausführungen nur zustimmen. Einfach beim Sex sich auszuprobieren und keine Angst zu haben, auch wenn es am Anfang zu Blutungen kommt.
LG Biggi
Hallo Natie,
endlich liest man hier auch mal total positive Zeilen. Das tut richtig gut !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mein Freund und ich hatten anfangs auch grosse Schwierigkeiten. Ich konnte meinen Sex damals selten geniesen, bei mir war das eher Pflichtprogramm. Wir haben ständig ausprobiert, bis mein Spass irgendwann von alleine gekommen ist. Woran es lag ? Ich habe sehr kräftig ! an mich gearbeitet...hab mir neue sehr gewagte Dessous angelegt (die ich vorher nie anzog...lach meine sehr ! gewagte ) und hab mein gesamtes Aussehen verändert....von Kopf bis Fuss.
Ich schaute in den Spiegel und sah optisch eine ganz andere Frau...nicht mehr die "Kranke". An den besagten Abend habe ich dann ein Date mit meinen Freund in einem wunderschöen Lokal ausgemacht. Als er mich sah ....sah ich in seinen dunkelen Augen ein wunderbares Lächeln und ich wusste ab diesem Zeitpunkt UNSERE LIEBE IST GROSSARTIG ; GAR EINZIGARTIG. Diese Nacht war himmlisch und es sollte auch so bleiben. Ich konnte wieder hemmungslosen Sex geniesen und wir beide sind mittlerweile acht Jahre zusammen. Mein Krebs liegt auch knapp vier Jahre zurück.
Vielleicht bringt eine optische Veränderung den einen oder anderen etwas.
Euch gutes Gelingen im Bettchen und weiterhin viel Spass im Krebs Kompass.
Gruss Michaela
Hallo Natie,
erstmal vielen Dank für deinen Beitrag! Ich habe ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelsen. Mit einem weinenden Auge, weil es wirklich zum Kotzen ist (sorry...!),wie einige Menschen mit einem Partner umgehen, der schwer erkrankt. Und einem lachenden Augen, weil du eine so nette Art hast, anderen Mut zu machen!
Hallo Sandy,
auch dein Bericht hat mir Mut gemacht! Ich glaub wirklich, dass "Üben" die einzig gute Lösung des Problems ist, haha... Deinem Eintrag nach scheinst du gläubig zu sein und daraus eine Menge Mut zuschöpfen, was mich für dich freut! Ich bin in keinster Weise religiös, sehe aber die Krankheit genau wie du als etwas, an dem man nicht zerbrechen sollte, sondern weiterhin das Leben genießen sollte - in dem Rahmen, in dem es einem möglich ist. Sicherlich ist es für Menschen mit einer schlechten Prognose ungleich schwieriger, Mut zu schöpfen und Spaß am Leben zu haben. Dass du dich um eine Adoption kümmerst, ist doch klasse, da verstehe ich die "blöden" Kommentare nicht... Ich finde es manchmal schade, keine eigenen Kinder bekommen zu können (bin jetzt 32 Jahre alt), aber freue mich halt einfach, dass zumindest ich selber überlebt habe und zermartere mich (zum Glück) nicht mit Gedanken über ungeborenes Leben. Sicherlich kann dies bei Frauen, zu deren Lebensplanung immer Kinder gehörten, ganz anders aussehen!
Lieben Gruß
Linda
Hallo Michaela
Ganz grosse klasse für Deine Aufgeschlossenheit hier im Forum !
Meine liebe Frau, hatte damals auch so eine grosse Veränderung vorgenommen. Nicht für mich sondern für sich.
Man muss einfach nur Ideen haben und gemeinsam über das bestehende Problem reden können. Wer schweigt; verliert.
Ich denke mal, wenn eine Beziehung schon vor der Diagnose nicht stabil war, so wird man den Weg nach den Krebs nicht zusammen in in einer Richtung gehen.
Euch allen und besonders meiner Frau wünsche ich gute Besserung.
Euer Ericl
Hallo!
Ich freue mich, dass das Thema hier einen Raum findet.
Ich (35J)hatte 2000 die grosse Wertheim und 2001 Chemo und Bestrahlung. Meine Scheide hat dadurch ziemlich gelitten und ist sehr kurz dadurch. Mut machen kann ich in dem Sinne, dass es bei mir am Anfang beim Sex sehr viel geblutet hat, aber das hat sich sehr verbessert. Eine riesengrosse Hilfe war für mich die Entdeckung der Gleitcreme und das Reden, Reden, Reden mit meinem Freund.
Es ist sicher anders als vor dem Ca.; manchmal tut es nach dem Sex auch etwas weh, aber alles in allem fühle ich mich beim Sex wohler als vorher. Denke mal das liegt auch daran, dass ich ein stärkeres Bewusstsein für meinen Körper entwickelt habe und deshalb auch besser sagen kann was ich brauche und was nicht.
Viele liebe Grüsse,
Natascha
Natascha.Eggert@t-online.de
habe die wertheim-meigs im dezember 1999 über mich ergehen lassen, nach vorangegangener konisation.
danach habe mich ich fast ein jahr lang erfolgreich um dem sex gedrückt.
meine damalige beziehung war schon vor der op im eimer, also hatte ich erst einmal in den monaten danach niemanden, der mich hätte bedrängen können.
meine gynäkologin sagte mir damals schon vorab, daß sex anfangs etwas schwierig sein könnte, weil eben die scheidenlänge enorm verkürzt wurde.
das gespräch mit ihr (übrigens eine ärztin, wie man sie sich nur wünschen kann ... man kann über ALLES mit ihr reden !!!) ließ mich einen großen bogen um alle beziehungswilligen männer machen, obwohl sie auch unterstrich, daß eine weitung und dehnung der scheide hauptsächlich durch verkehr zu erzielen sei (fand ich damals schon fast ein bißchen anrüchig, grinsss ...).
fast ein jahr nach der op lernte ich meinen jetzigen partner kennen, mit dem ich eingehend über die problematik sprach.
lange hat es gedauert, bis ich über meinen dunklen schatten springen wollte.
trockenheit war und ist nicht das problem bei mir, aber die bei jedem verkehr auf's neue zu überwindende enge der scheide macht mir doch zu schaffen.
ein komplettes eindringen ist aufgrund der verkürzung nicht möglich, der versuch tut unsagbar weh, also lassen wir's beim teileindringen.
die orgasmusfähigkeit hat auch nicht gelitten, am anfang war ich mir durch meine angst selbst dabei im weg, aber mittlerweile hat sich das gegeben, und wir geniessen unseren sex, auch wenn er sich vom "normalen" sex unterscheidet.
ich hadere nicht, weil meine sexualität jetzt anders ausgelebt wird ...
... und ich wünsche mir nicht um alles in der welt wieder "normalen" sex, weil das illusorisch ist, ebenso, wie sich etwa ein frischer querschnitt seine alte sexualität wieder herbeiwünscht.
geht eben nicht ...
... und ist absolut ok so !
Hallo Biggi,
ich würde mich so eine Selbsthilfegruppe interessieren.Aber meine Frau hatte (auch Gebährmutterhalskrebs in der 32.SW) vor 4 Jahren eine schwere Operation gehabt und wir beide sind hörbehindert.Da gibt es ein Problem mit der Kommunikation.Macht das in der Selbsthilfegruppe ein Problem bei der Kommunikation?Ich würde mich freuen, wenn Du antwortest und danke für Deine Mühe.
Teddyfrank
Hallo Teddyfrank,
war heut erst wieder auf dieser Seite, deshalb die verspätete Antwort.
Es gibt viele Selbsthilfegruppen und bei denen nach Krebs kommen meist noch andere Erkrankungen durch die Behandlungen dazu. Ich denke dort seit Ihr gut aufgehoben und die Mitglieder würden sich auf Euch einstellen, es entstehen auch viele persönliche Kontakte in solchen Gruppen.
LG Biggi
Hallo Biggi,
vielen Dank für Deine späte Antwort. Natürlich werde ich mich für meine Frau einsetzen, dass Sie in einer Selbsthilfegruppe gehen soll.
Hier ist diesem Forum lese ich, dass ein paar Frauen doch nach der OP wieder den Sex geniessen können und andere können es doch nicht.Auch ich persönlich bin sehr vorsichtig und ich weiss ja gar nicht, ob es überhaupt möglich ist wieder Sex zu machen.Bei meiner Frau ist es kaum möglich Sex zu machen und Sie hatte Angst, dass es wieder von vorn losgeht.All das macht Ihr schwierig zu schaffen.Jetzt wollen wir nicht mehr darüber denken und wir geniessen uns jetzt das Leben.Aber bei mir macht das Problem, seit 4 Jahren ohne Sex zu erleben.Na ja Sex ist nicht alles im Leben.Aber ich werde schon bald verrückt und ich möchte es wieder erleben.Manche Frauen hier in diesem Forum, ob hier jemand Verständnis hat, dass der Partner eine Geliebte hat, wenn die Partnerin darüber bescheid wusste, oder hat jemand kein Verständnis dafür? Neulich habe ich auch diese Fragen gestellt und es gab verschiedene Meinungen. Die meisten Personen, die betroffen sind, hatten zum Teil vergessen, dass Ihr Partner auch dazugehört und er leidet sich auch darunter.Man muss nicht zu schnell einen Urteil abgeben wie z.B. "Du kannst ja trotzdem Sex machen, aber muss nur vorsichtig rangehen". Die Aussage ist nach meiner Meinung total verunsichert für die betroffenen Person und man denkt nur daran, dass Ihr Partner diese Aussage positiv beeinflussen lässt.Es hängt nach meiner Meinung an der Operation ab, ob es eine schwere Operation oder eine leichte war.
Aber ich verstehe grundsätzlich ganz gut, dass die betroffenene Frauen Ihren Partner festhalten möchte. Dies tut meine Frau auch und ich bin immer noch bei Ihr geblieben.Einst können wir nichts machen.Das ist der Sex.Ich bedanke mich Eure Aufmerksamkeit.
LG Teddyfrank
hallo an alle!!ich könnte heulen vor glück!ich habe alle eure berichte gelesen& fasse es noch gar nicht frauen gefunden zu haben die all diese probleme soo gut kennenich weiß gar nicht wo ich(31) anfangen soll!gebärmutterschleimhautkrebs,wertheim-op okt 02, strahlentherapie &afterloadings.danach war die scheidenschleimhaut seeehr gereizt&trocken.die ärzte haben sich in punkto sex mehr als bedeckt gehalten.ein strahlendoc sagte nach dem afterloading, wenn ich regelmäßig sex hätte würde sich alles ganz flott wieder einrenken!als mein mann(hochzeit5/99) und ich das"erste mal"loslegten war er super vorsichtig,aber ich habe vor schmerzen geschrien.darauf war ich nicht vorbereitet!das brannte wie feuer&hat geblutet.danach bekam ich einen vaginaldehner!ist aus silikon&sieht aus wie ein minidildo.also, gleitgel dran&trainieren.ich muß ganz ehrlich sagen, es ging ein wenig besser.wir waren aber weit weg von tollem sex,aber es war ja auch noch ziemlich frisch nach der strahlentherapie(2/03).irgendwann haben wir es dann einschlafen lassen.mein mann ist super verständnisvoll,ich finde die situation so sch..!die lust ist ja da, bei beiden.klar kann man so auch spass haben,aber ich möchte wieder normal sex haben.nicht dieses vorsichtige gepiekse&dann abruch weil nix geht!ich werde jetzt aber wieder mehr artig"dehnen".wenn Du,biggi,sagst das es echt besser wird, lohnt es sich auf alle fälle.die st.therapie ist jetzt ein jahr her&ich alles sich mehr oder weniger normaliesiert,nu soll auch der sex wieder klappen.oben habe ich irgendwo gelesen:"mit schmackes!"nu zu micky:vielleicht versuchst du es auch mit einem vaginaldehner,besser als garnichts versuchen ist das auf alle fälle,glaube ich.man zahlt da nur die rezeptgebühr und die gibt es in verschiedenen duchmessern.du bestimmst wie tief du es einführst und wie stark du es innen drehst und das gewebe damit dehnst.bei mir hat der alltag vielleicht auch eine gewisse trägheit ausgelöst.kein sex war bequemer als aua-sex!ich grüsse euch ganzganz herzlich,aber wenn ich jetzt nicht rausgehe platzt meinem hund die blase!ich schaue auf alle fälle wieder rein.LG,Bianca
Hallo Zusammen,
ich hatte im Januar 2000 die große Wertheim-Op und anschließend Afterloading und 28 Bestrahlungen. Das Ergebnis war eine totale Verengung, die operativ aufgedehnt werden sollte, was aber aussichtslos war, weil dann das Gewebe reißt und schmerzhafte Narben entstehen.Ich habe dann die Silikon-Tampons verschrieben bekommen, wo der letzte eine Länge von 13,2 cm und 4.5 cm im Durchmesser hatte. Alle Teile konnte ich nur mit Xyolocain Schmerzsalbe einführen und tragen.
Der Hammer war dann, dass sich Bestrahlungsnarben gebildet haben, die operativ erst 16 Monaten nach der letzten Bestrahlung entfernt wurden und als Ergebnis behielt ich eine unter 5 cm lange Scheide zurück, die so eng ist, dass an ein Eindringen gar nicht zu denken ist. Außerdem gibt es keine Garantie, dass sich nicht nochmal Narben bilden.Ich bin dermaßen bedient von den ganzen Torturen, dass ich schon einen komplett neuen Scheidenaufbau in Betracht gezogen habe, ähnlich wie bei den Transsexuellen, was aber auch nicht möglich ist, weil das verbliebene Bindegewebe total verhärtet und zu dünn ist. D.h. bei einer Op ist das Risiko, den Darm zu verletzen sehr groß. Folglich betreiben mein Mann und ich eine Art Blümchensex und ich schaue voller Wehmut auf die vergangenen Zeiten. Jede Frau sollte dankbar sein, wenn sie wenigstens noch etwas normalen Sex geniessen kann und nicht in der Illusion leben muss, da ist ja ein Eingang, aber leider ist er verschlossen. Ich würde mich nie wieder in dieser Form bestrahlen lassen und wie ich heute weis, war es wohl etwas überbehandelt. Ach so, noch was: Ich sollte damals am Ende der Bestrahlungen ein zweites Afterloading bekommen, was aber wegen der extremen Verengung gar nicht mehr möglich war und der Arzt sagte noch, dass ich aufgrund der Prognose gut drauf verzichten kann..... wenn ich besser aufgeklärt gewesen wäre, dann häte ich damals auf noch ganz andere Sachen verzichtet. Aber es ist alles unabänderlich. Leider.
Ich wünsche Euch alles Gute.
Lucie
Liebe Lucie und alle anderen,
ich hatte Gebärmutterhalskrebs und Vulva-Ca, beides wurde 99 operiert. Schon damals wurde der Scheideneingang recht eng, aber es hielt sich im akzeptablen Bereich.
1 1/1 Jahre später kam Anal-Ca hinzu, welches mit eine Chemo/Radio-Therapie erfolgreich behandelt wurde.
Leider wurde der gesamte Genital- und Analbereich aufgrund der Bestrahlungen schwer geschädigt: harte Narben und Gewebe, atrophische Haut, Vaginal-und Analstenosen. Ich benutze Hormoncremes und beides dehne ich. Dies konnte ich wegen einer Oberschenkelfraktur-OP im letzten Jahr mehrere Wochen nicht mehr tun. Nun ist meine Scheide nur noch 10 cm durchgängig (seit 1 Jahr)und der Eingang sehr eng, 2,2 cm. Ich kann keine Verbesserung spüren. An Verkehr ist nicht mal mehr zu denken. Weshalb wurde denn die Scheide nun so kurz? Meine Ärzte sagen, die Länge wäre noch normal. Was soll denn das?? Ich weiß doch wie ich war!!
Ich trage seit längerer Zeit den Gedanken an eine plastische Chirugie in mir, genau wie du Lucie. Ja, die Bestrahlungen haben viel Schädigungen hinterlassen, etliche mehr, als ich hier aufführte.
Ich fühle mich einfach zu jung, um so als asexuelles Wesen weiter zu leben.
Würde mich freuen, wieder was von euch zu lesen.
Liebe Grüße
Ina
Liebe Tanja,
ist ja ulkig, ich schrieb Dir zeitgleich, wie Du Dein Posting, 'ne Mail.
Du hast Recht, ich sollte mich nicht so fühlen (asexuell), kommt eigentlich nicht oft vor. Ich bin ein ziemlich positiver Mensch, aber manchmal stürze ich für kurze Zeit ab.
Oh ja, die Frauen hier im Forum wirken trotz der schwerwiegenden Erkrankungen und dadurch entstandenen Einschränkungen sehr stark und mutig. Kompliment an alle!!!!
Liebe Grüße, weiterhin alles Gute, viel Kraft und dauerhafte Gesundung
Ina
Hallo Ina und Mitleser,
ich will ja gar nicht klagen, aber ich bin wohl mit zu großen Erwartungen in die Bestrahlung gegangen und es ist nichtnur der Vaginalbereich der nicht mehr richtig oder eigentlich gar nicht funktioniert,Es ist halt doch sehr deprimierend, wenn ich schon mal so einen 13cm Dehn-Stent benutzen konnte und nach über einem Jahr operiert werden musste, weil sich durch die Bestrahlung Narben gebildet hatten. Das hat sehr weh getan und das ERgebnis von der Narbenentfernung, ist ein etwa 5cm langer Scheidenkanal und es ist nicht sicher, ob sich nicht noch weitere Narben künftig bilden. Es ist alles sch....
Ein komplett neuer Aufbau ist auch nicht so einfach, weil zuviel Bindegewebe zerstört ist und deshalb bei einer solchen OP, die Gefahr besteht, dass der Darm verletzt wird.
Aber mal sehen, ob es vielleicht noch andere "Weisheiten" gibt, um doch eine OP durchzuführen. Ich bin zwar in einer Uni-Klinik behandelt worden, aber die müssen ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein. In Essen und München sollen ebenfalls solche speziellen OP`s gemacht werden, aber da war ich noch nicht.
Ich trauere halt den früheren,"normalen" ERlebnissen nach und andereseits bin ich auch froh überlebt zu haben
Wenn ich die vielen Schicksale in dem Forum verfolge, dann ist mein jetziges Problem eigentlich ein "kleines", denn es gibt ja noch eine Form der Sexualität, halt eben anders.
Liebe Grüße
Lucie
Liebe Tanja,
das ist ja seltsam, ich habe sie als gesendet angezeigt, allerdings erst nach em 2. Mal. Eben schickte ich die Maiol nochmals ab. Hoffe, es klappt diesmal.
LG Ina
Hallo Lucie,
auch ich kenne das Auf und Ab der Gefühle. Klar, wird sind froh überlebt zu haben, trotzdem sehnen wir uns nach einem einigermaßen normalen Leben - in jeglicher Hinsicht. Nun, die "andere" Form der Sexualität ist eben dauerhaft nicht absolut befriedigend......!!??
Auch ich wurde in einer Uni behandelt und stehen in stetigem Kontakt, aber mit den Schädigungen gehen sie recht hilflos um.
Ich kann Dir einige gute plast. Chirurgen, die derartige OP's durchführen nennen, außerdem kannst Du Dich bei der Vereinigung der plast.Chir. informieren unter:
www.plastische-chirurgie.de
Prof. Björn Stark, Uni Freiburg (eine Therapeutin sah sein Ergebins bei einer Patientin, soll phantastsich sein)
Dr. Exner, Frankfurt (Markus-Krankenhaus müsste stimmen)
Prof. Biemer, Uni-Klinik rechts der Isar
Sehr gut in der transexuiellen Medizin ist Frau Dr. Gisela Oecking in München. Mir ist ein "Fall" bekannt, der sich bei ihr "umwandeln" ließ, mit bestem Erfolg. Bei Dr. Oecking stellte ich mich übrigens vor 1 1/2 Jahren vor. Allerdings hat sie nur Belegbetten in einer Klinik (nach meinem Wissenstand von damals) und das wäre für so große OP mit großem pflegerischen Aufwand ungünstig.
Leider ist für mich einen derartigen Eingriff noch zu früh, da die Heilungschancen als nicht besonders gut eingeschätzt werden.
Liebe Grüße
Ina
Hallo zusammen,
ich (28) hatte am 30.03.04 die große Wertheim OP mit anschließend 28 Bestrahlungen. Gleich mal meine erste Frage: woher wißt ihr, wie lang oder wie der Durchmesser eurer Scheide ist - Beziehungsweise wie wird das ausgemessen???
Mir steht bisher überhaupt nicht der Sinn nach Sex oder auch nur Zärtlichkeiten (ist ja auch gerade mal 2 einhalb Monate her, die OP)! Ich werde immer total verkrampft und zittrig, wenn mich mein Freund nur anfassen will. Sobald er mir über den Arm streicht, oder wenn er nachts den Arm um mich legt, könnte ich wild um mich schlagen vor Abscheu. Schon vom Sex zu reden find ich furchtbar. Und das alles, obwohl ich meinen Freund über alles liebe. Wir sind über 2 Jahre zusammen, haben eine kleine Tochter von einem Jahr. Er tut alles für mich und unsere Tochter. Ist total lieb und verständnissvoll! Der Sex war vor der OP einfach wunderschön. Und ohne Zärtlichkeiten verging kein Tag bei uns. Mein Freund versteht, dass es mit dem Sex noch ein Weilchen dauert, aber er versteht nicht, dass ich so aggresiv auf seine Zärtlichkeiten und Berührungen reagiere. Und ich kanns ihm nicht mal erklären, weil ich es selbst nicht verstehe. Hatte jemand ähnliche Probleme? Wäre dankbar für jeden tipp!
ganz liebe grüße an alle!!!!
Hallo Lilly,
das ist ja noch sehr, sehr frisch bei Dir. Das tut mir leid.
Bei mir war die WM- OP 2000 und nach einem Rezidiv 2001 Bestrahlung und Chemo.
Mein Gynäkologe hat mir nach all dem gesagt wie lang meine Scheide noch ist (4cm). Soweit ich das aber verstanden habe, ist die Länge nicht so sehr ausschlaggebend bei der Behinderung beim Sex, sondern die Vernarbung und was man dagegen tut, dass sich die Scheide wegen der Wechseljahre immer weiter zusammen zieht. Ich hatte eine Östrogensalbe um die Narben "weicher" zu bekommen, und ich denke, dass Sex auch zur Dehnung beiträgt.
Nun schreibst Du, dass Dir überhaupt gar nicht danach ist, und das kann ich auch gut verstehen. Ich denke bei mir war das damals so, dass ich gedanklich versucht habe mir meinen Intimbereich zu erhalten, in dem ich mich während der Behandlungen "nur" medizinisch betrachtet habe. Alles was Sexualität und mein Intimleben anging, habe ich ausgeblendet. Ich denke mal ich wollte das "Schöne" meiner Sexualität nicht mit dem "Schrecklichen" des Krebses in Verbindung bringen. Es hat eine Zeit lang gedauert, bis ich wieder Zugang zum Intimen gefunden habe. Vielleicht tröstet es Dich ein wenig, wenn ich Dir schreibe, dass es mir auch so ging. Es ist auch sehr schwer diese Art von Krebs zu haben, gerade weil es die Intimität betrifft.
Dir alles Liebe,
Natascha
Natascha.Eggert@t-online.de
Hallo Tascha,
habe dir gestern eine Mail geschickt und würde mich freuen, bald wieder was von dir zu hören.
Lieben Gruß
Hallo Lilly,
habe Dir gerade eine Mail geschickt und drücke Dir fest die Daumen für Deine letzten zwei Bestrahlungen.
Alles Liebe,
Tascha
monikaluna
25.06.2004, 11:27
Hallo Ihr Lieben,
war schon mehrmals auf diesen Seiten und habe es als wohltuend empfunden, dass hier so offen über ein sonst eher totgeschwiegenes Thema gesprochen werden kann. Auch ich habe bis heute - knapp vier Jahre nach der Operation und der anschließenden Bestrahlung (Afterloading) - Probleme mit meiner Sexualität: nicht viel Lust; die Vagina fühlt sich jedesmal sehr eng an; Schmerzen beim Verkehr... Bin mir nicht sicher was davon auf die OP zurückzuführen ist - und was davon auf mein plötzliches versetzt werden in die Wechseljahre. Bin heute 45 und habe das Gefühl in einem Körper zu leben, der 55 oder noch mehr gealtert ist durch diese Erkrankung. Mein starkes Übergewicht trägt auch nicht gerade dazu bei mich attraktiv und lustvoll zu erleben. Der Gedankenaustausch hier, die Berichte und Entwicklungsgeschichten haben mich ermutigt diesbezüglich nicht aufzugeben - und nicht zu meinen, dass jetzt eben schon alles vorbei ist....
Danke!
monikaluna
Hallo zusammen,
ich habe vor einigen Monaten diesen Austausch zum Thema "Sexualität" gestartet und möchte erstmal recht herzlich allen danken, die sich so offen beteiligt haben, toll! Ich war selber länger nicht mehr im Forum, was aber in meinem Fall ein gutes Zeichen ist... Vor einigen Monaten war ich ein wenig niedergeschlagen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich von "normalem" Sex noch ein gutes Stück weit entfernt bin. Wobei ich jetzt nur wiederholen kann, dass auch Sex ohne Miteinander-schlafen sehr schön und intim sein kann! So, und jetzt zu den "Neuigkeiten": Nach einem Jahr Beziehung habe ich mich von meinem Freund getrennt und habe seit einigen Monaten einen neuen Freund. Wir sind sehr vorsichtig an das "Thema" rangegangen, er hat super reagiert, sehr verständnisvoll und ohne jegliches Drängen und hat mir immer das Gefühl geben können, dass er mich trotz "Einschränkung" toll findet. Nach rund 2-3 Monaten haben wir zum ersten Mal miteinander geschlafen und ich war alles andere als enstspannt, aber: Es hat nicht geblutet, es war erstmal anders als früher, aber es hat "funktioniert"!! Ich war sehr erleichtert und seitdem wird es immer besser und ich merke keinen großen Unterschied mehr zu früher (Ab und zu tut es beim Eindringen ein weing weh, was dann aber schnell wieder aufhört). Ich merke aber, dass es viel damit zu tun hat, wie verständnisvoll und sensibel das Gegenüber ist. Ich habe meinem Freund viel von meiner Krankheit und den Problemen, die sie für mich mitbringt, erzählt, habe aber "Details" wie Scheidenlänge usw. ausgelassen, um ihn nicht zu sehr zu verunsichern - was anscheinend die richtige Entscheidung war. Ich weiß nicht genau, wie lang meine Scheide noch ist, aber ich habe sie nach der OP immer als relativ kurz empfunden. Aber es "funktioniert" alles prima und wird immer entspannter. Ich hoffe, ich kann einigen Frauen Mut machen, "es" einfach immer wieder zu probieren und sich nicht entmutigen zu lassen.
Lieben Gruß an alle
Linda
Hallo Linda,
meine OP ist 3 Monate her, an Sex natürlich gar nicht zu denken und an Zärtlichkeit in Form von kuscheln und küssen ebenfalls nicht. Hatte schon mal auf der Vorseite geschrieben vor ca. einem Monat. Ich lasse keinerlei Berührungen oder gar Küsse von meinem Freund zu. An der nichtvorhandenen Liebe kann es nicht liegen, denn ich liebe meinen Freund über alles. Er war und ist jede Minute und Sekunde für mich da, muntert mich auf wenns mir schlecht geht und und und... Ganz selten kommt es vor, das ich ihn mal umarme oder mich rankuschele und wenn dann auch nur einige winzige Sekunden, dann ist feierabend. Sobald er "mitkuschelt" oder "mitumarmt" ist mir das zuviel und ich muß mich losreißen. Irgendwie ist das ein so besch... Zustand. Einerseits tut er mir total leid, diese Abwehrhaltung muß ihn ja glauben lassen, ich liebe ihn nicht mehr, andererseits kann ich auch nicht über meinen Schatten springen. Ich glaube diese Blockade ist eine innere Angst vor dem was vielleicht aus dem Kuscheln entstehen könnte - Sex. Schon an Sex zu denken finde ich furchtbar. Wenn ich schon lese, was das für Schmerzen bereiten kann. Die gyn. Untersuchen sind nach meiner OP ein Greul für mich. Kam schon öfters vor, das ich angefangen habe mit schluchzen, weil die untersuchungen solche Schmerzen bereiteten. Aber gut, um Sex will ich mir jetzt noch gar nicht den Kopf zermartern...
Wäre immer wieder froh, von jemandem zu hören, der auch eine solche Berührungsblockade hatte, und diese bewältigen konnte.
viele liebe grüße
Hallo Lilly,
nach einer solchen OP ist es individuell verschieden, bis "Frau" wieder für Sexualität bereit ist. Das bedeutet aber nicht, dass "Mann" deshalb im Zölibat leben muss und schon gar nicht auf Kuscheln verzichten soll. Diese Berührungsängste beim Kuscheln sollten überwunden werden. Dazu ist es nötig offen und ehrlich mit dem Partner zu sprechen. Aus deinem Post entnehme ich, dass in dieser Richtung eine "Sprachlosigkeit" bei euch eingetreten ist, weil du schreibst, dass ER GLAUBEN muss, du würdest ihn nicht mehr lieben - eben durch die Abwehrhaltung. Solche unausgesprochenen "Glaubensmuster" führen tatsächlich über kurz oder lang zu massiven Problemen in der Beziehung und bei aller Liebe ist es nur zu verständlich wenn MANN irgendwann? die Geduld verliert. Lieben bedeutet AUCH nicht ständig oder unbegrenzt beidseitige Rücksicht zu fordern oder vorauszusetzen und schon gar nicht nur die eigene Situation in den Mittelpunkt zu stellen. Da muss die Bereitschaft da sein, den goldenen Mittelweg zu finden und das geht nur mit Offenheit. Wenn Sexualität/Kuscheln, aus was für Gründen auch immer, schweigend tabuisiert wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der vermeintlich Zurückgewiesene tatsächlich ausbricht. Und das zu Recht.
Ich würde dir empfehlen mit deinem Partner zu reden und dann versuchen erst mal das Kuscheln auszuprobieren und dann evtl. aktiv die sexuelle Bandbreite erst mal als "Unberührte" deinem Freund zu gönnen. Wenn auch das nicht funktioniert, wäre vielleicht eine Therapie angebracht, um deine Blockade zu durchbrechen. (Das würde ich übrigens jeder Frau mit solchen Problemen anraten) Ansonsten sehe ich keine dauerhafte Chance für die Beziehung.
Bei mir war es so, dass Kuscheln immer ging, Sex nach 7 Wochen, dann Bestrahlung, dann nur noch die unendliche Bandbreite der Sexualität (ohne vag. Verkehr) - und selten nur mal einseitig.
Alles Gute und liebe Grüße
Mary
Hallo Mary,
bei herscht bestimmt keine Sprachlosigkeit. Im Gegenteil, ich erkläre ihm täglich meine innere Anspannung wenn er wieder mal kuscheln möchte. Wir haben auch schon längere Gespräche geführt und er versteht mich ja etwas. Bloß dieses "nicht umarmen und küssen lassen", was ja eigentlich "harmlos" ist, ist für ihn (und auch mich) unverständlich. Ich habe auch schon versucht diese Berührungsängste zu überwinden, aber es geht einfach nicht. Es ist gefühlsmäßig ungefähr gleichzusetzen mit den widerlichen Annährungen eines Fremden... Hört sich schlimm an, aber es ist so. Und auch diesen Vergleich habe ich meinem Freund schon geschildert. Das ist natürlich nicht prickelnd für ihn sowas zu hören. Zumal ich ihn wirklich liebe und wir vor dieser Krankheit eine super Sexualität genießen durften.
Aber ich bin zuversichtlich, dass das alles wieder in die Gänge kommt. An eine Therapie in der Hinsicht habe ich schon gedacht und werde ich wohl auch in Angriff nehmen.
Vielen Dank für deine Antwort und alles gute für dich.
Liebe Grüße Lilly
Hallo,
ich bin am 15.6 nach Wertheim operiert worden, jetzt steht die Bestrahlung und Chemo bevor, aber wenn ich mir das hier so durchlese, werden meine Ängste seit Freitag nach dem Gespräch mit dem Prof. an der MHH, immer grösser, und ich frage mich ob es wirklich not tut sich das anzutun.
Um zum Thema zu kommen, mein Freund und ich haben gestern wieder versucht zusammen zu schlafen und es klappt ganz gut (technisch gesehen).
Ich bin an sich eher sehr positiv eingestellt, aber das Gespräch mit dem Prof. hat mich mächtig aus der Bahn geworfen und ich denke ich werde mir noch mehr Zeit nehmen um mich genauer zu informieren. Für Tipps wäre ich echt dankbar.
viele grüsse Viola
viola.dickert@t-online.de
Hallo Ich (Vio) nochmal, hab mich nach vielen Gesprächen mit verschiedenen Ärzten für eine Bestrahlung/Chemo entschieden. Habe auch dieses Problem am meisten Angesprochen und Durchgesprochen, es gibt halt möglichkeiten dem ganzen verkleben/verengen entgegenzuwirken, bzw. Sex ist während der Bestrahlung ja nicht verboten. Und das beste mittel ist halt üben, üben,üben und vor allem Geduld.
Ich werde auf jeden fall weiterberichten.
viele grüsse Viola
Hallo Biggi,
ich habe ein paar Fragen an dich.
Habe nach der Wertheim im letzten Jahr auch ein Beckenwandrezidiv bekommen.
Darf ich dich anmailen ? Oder kann mir sonst jemand helfen ?
Lieben Gruß Bärbel
Hallo zusammen,
meine OP liegt ende des Jahres zwei Jahre zurück.Mein Sexleben ist leider !!! nicht mehr so häufig wie früher und gottseidank !! kommt mein Partner mit dieser Situation sehr gut zurecht. Mein Verlangen nach täglichen Sex hat sich halbiert; vielleicht mag das auch an meinen vielen Spätfolgen der OP liegen.
An einen Rückfall denk ich weniger, vielmehr an meine Zukunft um wieder einigermassen fit zu werden.
Weniger schön ist, dass ich eine Blasen/ Darmlähmung habe und so sehr gehandikapt bin.
Egal das Leben geht weiter .........ich wünsche Euch allen hier viel Zuversicht und wunderschöne Stunden zu zweit !
Lieben Gruss Swea
Hallo Swea und alle anderen,
wenn sich dein Verlangen halbiert hat, habt ihr ja doch ca. alle 2 Tage Sex (wenn ich das richtig verstanden habe...). Das ist doch vollkommen i.O. So viel "Verlangen" hatte ich nicht mal vor meiner OP... gg.
Ich habe mein Annährungsproblem (sh. weiter oben und vorige Seiten) bisher nicht in Griff bekommen. Gehe sofort in Abwehrstellung sobald mein Freund mich umarmen oder küssen will. Leider gibt es auch häufig streitereien deswegen. Er kann es nicht so recht nachvollziehen, dass ich absolut keine Berührungen zulasse. Und letztendlich ist er ja auch "nur ein Mann"... Er zweifelt jetzt schon mal meine Liebe zu ihm an, was natürlich Quatsch ist. Ich werde in Kürze einen Psychologen aufsuchen. Werde meinen Freund auch ab und an mal mitnehmen-vielleicht wird ihm durch den Psychologen mein Gefühlswirrwarr erläutert...
Ich habe jetzt auch schöne Zukunftsvorstellungen, man sieht die Welt jetzt wirklich mit anderen Augen! Trotzdem habe ich unheimlich Angst vor einem Rückfall. Und diese angst bestimmt jetzt teilweise mein Leben - furchtbar!
Liebe Grüße Lilly
Hallöchen Lilly,
ich denke auch daran zum Pyschologen zu gehen, denn ich hab seid fast drei Jahren Angst vorm Sex (egal wie sich das jetze für Dich anhören mag).
Ich hab zwar einen Partner mit dem ich hin und wieder Sex erleben kann und leider mich dazu zwingen muss ! Ich hab schon mal daran gedacht fremd zu gehen um zu schauen, ob es mir dann mit dem Sex praktizieren besser geht. Früher hatte ich ein sehr aktives Sexleben und konnte nie genug bekommen. Ich bin gerade 30 Jahre jung und schaue an sich auch noch sehr sexy aus...lach das ist dann auch alles ! Vielleicht sollte ich doch heimlich mit einen anderen Mann schlafen......es ist sehr unfair gegenüber meinen Freund, aber ich will wissen woran ich bin. Mein Freund liebe ich sehr.............es klingt für Dich bestimmt total banal .....................................kannst Du mich verstehen ?
Alles Liebe Anna
Ihr lieben Frauen,
schön ist es zu lesen, wie offen Ihr mit dem Thema umgeht.
Ich selbst war mit 24 Jahren eine Betroffene, aufgrund von Gebärmutterhalskrebs mußte ich mich einer Wertheim OP unterziehen, meine Eierstöcke sind erhalten geblieben, man hat sie nur etwas anders positioniert. Aber sie arbeiten immer noch einwandfrei. Gott-sei-Dank mußte ich mich keiner Nachbehandlung unterziehen. Die Lymphknoten waren nicht befallen, und so erfreue ich mich heute, 9 Jahre später, fast bester Gesundheit! An meinen Eierstöcken bilden sich lediglich hin und wieder Lymphzysten, die mir bereits drei mal operativ entfernt wurden. Alles harmlos - mittlerweile weiß ich um was es dort geht, wenn ich wieder solch einen Knödel im Unterleib spüre. Nach einigen Wochen bilden sie die Zysten von selbst zurück. Und so komme ich wieder um die OP's herum :-)
Mein Arzt hatte mir damals in der OP-Vorbereitung alles genau erklärt, natürlich auch, dass ich mit Problemen beim Sex zu rechnen habed da ein Stück der Scheide entfernt wird, er jedoch aus irgendeinem Material (ich glaube Bauchfell???) das fehlende Stück nachmodellieren wird. Und genau das ist ihm sehr gut gelungen. Nach einigen Wochen - oder es waren vielleicht auch 2 Monate - Enthaltsamkeit nach der OP hatte ich absolut keine Probleme beim Sex. Weder beim eigentlich Akt noch was die Erregbarkeit angeht. Auch das ist noch heute der Fall.
Leider quält mich ein anderes Problem und ich würde gern wissen, ob es Gleichgesinnte gibt:
bei der OP wurde meine Blase 'hochgebunden' (auf alle Fälle auch etwas anders positioniert und irgendwo an- oder aufgehängt). Einige Tage nach der OP wurde damals der Katheder entfernt mit den erschreckenden Ergebnissen, dass ich absolut kein Wasser lassen konnte. Mir wurde dann nach ettlichen Versuchen immer wieder ein Katheder gesetzt - vielleicht 8 bis 10 mal. Bis der Arzt die Faxen dick hatte und mir einen externen Katheder durch den Bauch legte. Mit dem ich dann das Wasserlassen lernen mußte. Auch das klappte nach einigen Tagen langsam aber stetig. Aber nur mit viel Pressen und Drücken. Einfach so auf den Topf setzen und es laufen lassen ging nicht und geht heut noch nicht.
Seit etwa 3 Jahren - um wieder auf das Thema Sexualität zu kommen - passiert mir sehr oft etwas sehr, sehr unangenehmes: wenn ich einen Orgasmus habe, läuft mir einfach etwas Urin heraus. Völlig unkontrolliert, natürlich völlig ungewollt und völlig peinlich. Ich schäme mich so sehr, dass ich mittlerweile total blockiert bin. Und in diesem Zusammenhang meldet sich die Angst inkontinent zu werden - und dass, wo ich doch eigentlich gar nicht richtig Pieseln kann?!?!
Ist Euch die Problematik bekannt?
Gibt es bestimmte und gezielte Beckenboden-Übungen, um hier endlich auch eine 'normale' Frau zu werden?
Freue mich über Eure Antworten.
Liebe Grüße, Kathrin
Liebe Anna,
ich glaube nicht, daß es der richtige Weg ist "heimlich mit einem anderen Mann zu schlafen", Deinen Freund also zu betrügen. Oder wie fändest Du es, hätte Dein Mann diese Probleme und würde es mal mit einer anderen Frau "probieren"? Ich meine natürlich kommt es darauf an, welche Art der Beziehung man führen möchte, aber wenn ich quasi von der konservativen Beziehung ausgehe, würde ich diesen "Versuch" nicht riskieren, wenn Du Deinen Partner liebst, sondern weiterhin andere Wege suchen ggf. psychologische Hilfe in Anspruch nehmen etc.
Ich wünsche Dir alles Gute!!!
Tanja
Hallo Anna,
Ich kann dich in deiner Angst vor dem Sex verstehen - klar mir gehts ja genauso. Ich muß mich auch quasi dazu zwingen mit meinem Freund zu schlafen (was im letzten halben jahr gerade 3x vorkam)
Aber dein Gedanke, deine Angst wäre bei einem anderen Mann weg, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ist dein Mann oder Freund unvorsichtig und derb beim Sex oder warum hast du solche Gedanken?
liebe grüße Lilly
Hallo Ihr Lieben
Seit ich Eure Beiträge gelesen habe, weiß ich, daß ich nicht allein bin mit meinem Problem. .Hatte vor 3 Jahren eine Wertheim-OP. Meine Chancen stehen gut, nur mit dem Sex hat es nicht mehr geklappt. Begleitet von starken Schmerzen und Angst führte fast jeder Versuch zu einem Tränenausbruch.Mein Mann hat mich im Oktober verlassen, er war und ist bis heute meine große Liebe. Ich bin so verzweifelt und kann mir nicht vorstellen jemals wieder mit einem anderen Mann intim werden zu können. gibt es wirklich Männer, die verständnisvoll mit so einer Situation umgehen können?
Liebe Evi,
ich kann dir total nachfühlen, was du emfindest, mir geht es nicht anders.
Meine OP war im März 04 und die Angst vor dem "Schmerz" wurde immer größer. Wie ich es oben schon geschrieben habe, bekomme ich auch regelrechte panikattacken, sobald mich mein Freund nur küssen oder streicheln will (was ja bekanntlich nicht weh tut). Daher habe ich im Dezember einen Psychologen aufgesucht, bei dem ich jetzt auch regelmäßig in Behandlung bin.
Ich rate Dir diesen Weg auch, denn um die Schmerzen bei Sex loszuwerden muß man erstmal die Angst vor dem Schmerz beseitigen. Und die Angst nimmt man dir am besten durch Gespräche.
Diese Gespräche mit meiner Psychologin haben zwar bisher noch nicht gefruchtet, d.h. die Angst ist immer noch präsent, aber ich gehe jetzt anders damit um und hoffe, das ich sie bald für immer los bin.
Alles Gute und liebe Grüße
Liebe Lilly,
da ich über die trennung von meinem Mann nicht wegkomme und mein Selbstwertgefühl dadurch zusätzlich auf - null gerutscht ist, bin ich derzeit ohnehin in psychologischer Behandlung. Allerdings habe ich bis jetzt das Thema Sexualität nie angesprochen. Werde es aber beim nächsten Besuch tun. Vielleicht ist es wirklich eine Möglichkeit, über kurz oder lang eine Normalität zu erreichen. Ich bewundere Dich und auch andere aus dem Chat und wünschte mir auch soviel Stärke , Mut und Lebenswillen.
Alles Liebe für Dich
Evi
hallo...
durch zufall fand ich dieses forum... und finde es toll, daß hier so offen über ein thema gesprochen wird, welches sehr wichtig ist, auch wenn die ärzte es verschweigen. und auch, wenn viele meinen werden, das leben ist wichtiger als der sex.
ich bin ein mann, daher werde ich zu der krankheit ansich, der umgang damit oder wie man sich nach den operationen und chemos fühlt - nichts sagen können.
auch bin ich nicht krank, aber die frau die ich liebe, sie hat diesen krebs. es gab mehrere op`s, bestrahlungen, chemo... und sie verliert alle hoffnungen. dennoch ist gerade das thema sexualität doch auch wichtig für sie. diese angst, nicht mehr zu "funktionieren". diese angst nicht mehr zu spüren.
ich glaube nicht, daß ein mann der liebt die frau verläßt, wenn sie nicht jeden tag sex möchte. und ich glaube, daß ein mann der liebt, ebenso auf die frau eingehen wird, sich fallen lassen kann aber dennoch rücksichtsvoll und sanft ist.
natürlich wird zu anfang angst da sein, auf beiden seiten. dennoch - die liebe kann ALLES bewirken... und ist nicht gerade dieses erkunden, ausprobieren... ist nicht gerade das das schöne am sex?
ich wünsche euch allen die kraft und den mut, euer leben zu leben und auch glücklich zu sein. auch beim sex...
Zum Eintrag vom 05.09.2004
Liebe Kathrin,
nach der Wertheim-OP hatte bzw. habe ich das gleiche Problem mit meiner Blase - und das nun schon seit 7 Monaten. Hast Du es wieder in den Griff bekommen oder hast Du noch den Zystofix? Ich plage mich noch immer damit und hoffe ständig, dass es besser wird. Seit der Katheter liegt habe ich ständig Probleme mit Bakterien. Im Moment nehme ich Nifurantin, was auch das Wasserlassen erleichtert. Meine Blase bekomme ich aber trotzdem noch nicht leer. Kannst Du mir von Deinen Erfahrungen berichten?
Während meiner Kur hielt eine Frauenärztin einen Vortrag zum Thema "Sexualität nach Gebärmutterentfernung". (Die Dame hat auch ein Buch in Vorbereitung und sucht noch einen Verleger, sobald ich den Titel und Ausgabedatum kenne mache ich ihn hier bekannt.) Die Infos dort waren für mich sehr aufschlußreich und entspricht auch dem hier berichteten - man muss einfach saumäßig viel Geduld mit sich selber haben und auf einen verständnisvollen Partner hoffen.
Auch habe ich bei meinem Frauenarzt dieses Thema kürzlich angesprochen. Er meinte, ich solle nicht mehr zu lange warten bis ich wieder mit meinem Partner Sex habe, denn dann könne es zu einer Art "Versteifung" in der Scheide kommen, was es dann nur noch schwieriger machen würde.
Ich bin froh ein Forum gefunden zu haben, in dem so viele Leute offen und ehrlich miteinander kommunizieren.
Hallo Ihr Lieben!
Bin ich froh diesen Forum gefunden zu haben, ich bin jetzt 32 und hatte meiner Totaloberpation auf Grund von Gebährmutterkrebs jetzt im Januar. Bei mir wurde während der OP der Harnweg durchtrennt sowie die Blase verlegt. Im weiteren Verlauf stellte sich herhaus, dass die Blase ein Loch hatte und durch die ständigen Katehter (ca. 20 an der Zahl) und die Harnschine, die ich heute noch trage, hab ich immer noch Infektionen. Das Problem mit Wasserlassen habe auch. Die Blase war zwar nach ca. 2,5 Monaten wieder dicht, aber richtig laufen tut nix mehr. Ich habe die Hoffnung, dass sich das mit der Zeit und mit Übung wieder gibt. Was mich wirklich umgehauen hat, und dass ist hier wunderbar verdeutlicht, ist die Sexualität. Ob ihr es glaubt oder nicht, kein Arzt vor oder nach der OP hat es für nötig gehalten mich darüber aufzuklären, dass sich die Scheidenlänge ändert. Ich bin völlig ahnungslos vor zwei Tagen zum ersten Bestrahlungstermin gefahren, der bei mir vaginal durchgeführt wird, da durch die komplikationen sich mittlerweile eine Niere + Harnweg verabschiedet und somit eine volle Bestrahlung nicht mehr möglich ist. Egal, auf jeden Fall lag ich da, der Doc wollte mich untersuchen und ich wurde stutzig, da ich das Gefühl hatte, dass er irgendwie nicht richtig rein ging, ihr versteht.... als ich ihn darauf ansprach teilte er mir so nebenbei mit, dass meine Scheidenlänge jetzt nur noch 4 cm lang ist. Könnt ihr Euch vorstellen was das für ein Schock für mich war?? Ich konnte es einfach nicht fassen, dass mich darauf keiner vorbereitet hat. Ich ging also heute direkt zu meiner Frauenärztin um nachzuhören wie lange das so bleibt und wann das wieder geändert wird. Wie naiv kann ich da nur sagen. Sie teilte mir dann heute mit, dass das nun so ist und man daran nix mehr ändern könne. Und so eine Nachricht 4 Monate nach der großen Op. Jetzt sitz ich hier, wein mir die Augen aus dem Kopf und muß ständig an meine Beziehung denken, die wirklich sehr harmonisch und glücklich ist (bis jetzt) und hab den totalen Horror davor überhaupt noch mal an Sex zu denken! Dann kommt die Angst dazu, meinen Partner zu verlieren, den ich über alles liebe und der mich bis heute sehr liebevoll begleitet hat. Es wäre schön, wenn sich noch jemand melden würde, dem es genauso ergangen ist und evtl. schon einen komplett neuen Scheidenaufbau hat machen lassen oder einfach noch ganz viele Worte hier in diesem Forum die Mut machen :)Ansonsten wünsch ich allen hier alles Liebe und ganz viel Kraft!!
P.S Auf E-mail kann ich leider erst in ein paar Tagen antworten!
Hallo Nicole,
das mit dem Loch in der Blase, wie hat sich das bei dir ausgewirkt? ich habe jetzt seit Februar einen Katheder liegen und alle hoffen das das Loch von alleine heilt. Schreib mir gerne ne E-Mail, da das ja nichts mehr mit dem Thread zu tun hat.
Liebe Vio,
bei mir war es so, dass das Loch ca. 2 Wochen nach meiner Entlassung durch eine CT Untersuchung festgestellt wurde. In dieser Zeit lief mir der Urin die ganze Zeit in den Bauchraum, so dass dieser und die Blase total entzündet waren. Daraufhin wurde mir dirket ein Katheter gelegt in der Hoffnung, dass das Loch von alleine wieder zuwächst. Ich mußte ständig in die Klinik, weil durch die Entzündung der Kathether ständig verstopft war. Er wurde zwar dauernd erneuert und ausgewechselt, aber es hat tatsächlich geklappt:) nach ca. 6-8 Wochen wurde meine Harnschine unter Narkose gewechselt und dabei wurde auch die Blase kontrolliert und sie war tatsächlich dicht!! Das einzige was ich heute noch habe ist, dass ich öfter zur Toilette muss und es auch passiert, dass mir der ein oder andere Tropfen in die Binde läuft. Also lang halten wenn ich mal muß klappt noch nicht so gut, aber ich denke wenn ich weiter übe wird das wieder:)Wär schön zu hören, dass es bei Dir dann auch so gut klappt! Halt die Ohren steif, ich denke bei Dir wirds auch bals heil sein. Wie hat man denn bei Dir das Loch entdeckt?? Auch durch Zufall oder haben die offen mit Dir gesprochen? Ich mußte irgendwie alles allein rausbekommen. Auch dass meine Scheide nur noch 4 cm. beträgt hab ich durch Zufall erfahren vielleicht kannst Du mir ja da mal von Deinen Erfahrungen berichtetn:) Bis bald und alles Gute Nicole
Hallo Nicole,
ich hab sonst unter dem Rezidiv- Thread meine ganze nachgeschichte geschrieben. Ich bin mittlerweile beim 3ten Rezidiv und gehe nächste woche mit Katheder in eine Krebsklinik. Bei mir ist das Loch nach der Op aufgegangen und der Urin floss durch Scheide und After ab... ich weiss nicht ob das loch schon zu ist, aber ich glaube noch nicht, das wird noch dauern... Mit Sex ist jetzt sowieso essig, meine Scheide hat wohl noch so 7 cm. Ich wurde aber sehr gut aufgeklärt und mein Operateur ist sehr Vertrauenswürdig.
viele grüsse
Hallo Vio,
sag mal, woher weißt du die Länge deiner Scheide? Als ich meine Ärztin nach der Länge fragte, meinte die es "sehe" ganz normal aus.... (also nix mit messen oder so...) Ich hab seit meiner OP (voriges jahr im april) keinen halbwegs angenehmen Sex mehr gehabt... Wenn ich mich mal dazu durchring, dann waren es als ob ich 3 kinder auf einmal bekäme... Gibt es da methoden die Scheide zu dehnen?
Lieben gruß
Hallo Lilly-jol,
ich habe zwar keine Probleme mit dem Sex nach der Wertheim, aber ich habe mir gerade so überlegt, daß es doch für Schwangere so ein "Gerät" gibt, mit dem sie die Scheide dehnen können, damit sie einen Dammschnitt vermeiden können. Es heißt Epi-no. Vielleich findest du unter Google noch etwas.
Ich wünsch dir alles Gute und viele Grüße
Brigitta
Hallo Vio:)
also 7 cm ist doch schon was, aber ich hab noch was interessantes für alle, die nach der OP so große Probleme wegen der kurzen Scheidenlänge,wie bei mir, haben:) es gibt eine Klinik in Köln, die sich darauf spezalisiert haben alles wieder so herzurichten, dass auch wir wieder Spaß am "liebe machen" haben werden. Eine Freundin von mir wartet noch auf eine Antwort. Sobald ich Anschrift und Ansprechpartner habe, werde ich dies hier mitteilen. Auch wenn meine OP im Januar 05 war und wegen der Komplikationen bei mir auch noch lange nicht alles im grünen ist und ich im Moment an alles andere als an "Liebe machen" denke, möchte ich mich nicht damit abfinden mit meinen 32 Jahren in Zukunft nur an Sex mit Schmerzen zu denken. So wie ich gehört habe, soll der Eingriff gar nicht so kompliziert sein:)Hier mal meine E-Mail Adresse für evtl. weiteren lieben Austausch: Drueckding@aol.com. P.S war mal jemand in Bad Neuenahr in Reha? Ich bin da ab dem 01.06 vielleicht ist ja zufällig dann noch jemand vor Ort. Alles Liebe und laßt Euch nicht unterkriegen!
Hallo ,
hab mich lange nicht mehr im Forum gemeldet. Meine Wertheim OP war im August letzten Jahres und die Chemo und Bestrahlung war im Dezember vorbei. Meine Scheide wurde auch durch die Op verkürzt, aufgeklärt wurde ich darüber auch nicht, es hieß, ich würde das mit der Op überhaupt nicht merken.... Naja, was soll frau dazu noch sagen.
Wie auch immer, meine Scheide war laut Arzt in der Reha ca. 5 cm lang ( ist auch immer so eine etwas vage Aussage) und ich hab mir ganz banal einen kleinen Dildo gekauft und erst mal für mich alleine ausprobiert, was überhaupt möglich ist. Alle Versuche mit meinem Freund waren vorher recht schmerzhaft und ich hab Sex immer sofort beim Versuch abgebrochen.
Ich hab dann einige Wochen jeden Abend ein paar Minuten gedehnt( Mit meinem kleinen Freund, genannt " die Miniknolle", heißt wirklich so....) und so nach und nach ging es immer besser.Ich bin jetzt nach ca 3 Monaten bei ca "10 cm " und es klappt auch wieder, mit meinem Freund zu schlafen, ohne Schmerzen zu haben ( Es sei denn, es sind Stellungen, bei denen er besonders tief eindringen kann).
So langsam fällt die Angst von mir ab, sexuell nicht mehr "potent" zu sein und damit kann ich Sex auch wieder genießen, und das sogar mehr als vorher. Mag sein , dass ich meine "Potenz" nicht mehr als selbstverständlich erlebe, sondern als echtes Geschenk, und darum alles intensiver wahrnehme als vorher.
Nichts ist mehr wie vorher, alles ist anders, aber es wird immer besser.
Natürlich ist die Scheidenlänge alleine nicht ausschlaggebend, aber dieser dämliche Satz, frau könne Sexualität auch anders genießen als durch Geschlechtsverkehr, den ich dauernd zu hören bekam(von Ärzten ect.), der hängt mir so zum Hals raus. Für mich IST es wichtig.
Also nicht aufgeben, die Aussage der Gynäkologin ist schlicht falsch, wenn sie sagt, da würde sich nichts mehr ändern ( an den 4 cm)
Liebe GRÜße an euch alle, besonders Vio, ich drück Dich ganz besonders
Isadora
hier mal das Statement einer 57jährigen, die vor ca. 6 Jahren die große Wertheim hatte und vor 1o Jahren beidseitige Brustamputation (eine gesunde auf eigenem Wunsch, wegen der Symmetrie! *schmunzel*)
Mir wurde damals von meinem genialen Operateur der Tipp zwecks Weiterleitung an den Partner gegeben, dass ER bei vorsichtiger Vorgehensweise die Scheidenwand wieder "normalisiert" - da sie ähnlich wie die Penishaut ausgerichtet ist. - ES HAT SELBSTVERSTÄNDLICH GEKLAPPT! (<--das sollte auch solitär machbar sein)
Toi-Toi-Toi
Monica
mail: monstein@gmx.de und HP: www.mon-stein.de
Ich weiss gar nicht wie ich beginnen soll, aber da ihr bestimmt all die gleichen Probleme mit euch rumschleppt so fällt es mir leichter zu schreiben.
Ich habe seid meiner grossen OP keine richtige Lust auf Sex mehr. Mein Mann liebe ich nicht mehr, weil ich auch weiss, dass ich ihm nicht mehr all meine Liebe geben kann. Von Woche zu Woche hat sich der Sex abgestellt und meine Liebe zu ihm auch. Mittlerweile leben wir schon 1 1/2 Jahre ohne guten Sex, die Lust ist mir vergangen.
Ich weiss auch nicht, ob ich jemals wieder einen anderen Mann lieben kann. Körperkontakt kann ich nicht ertragen und wünsche es auch nicht.
Mein Mann und ich werden uns in wenigen Wochen trennen, da unser Leben durch mein Krebs, den ich jetzt besiegt habe nicht mehr zusammen auszuhalten ist. Ich will allein sein mit meinen Kindern und nicht mehr vom Sex bedrängt werden. Aus Gefallen mit den eigenen Mann zu schlafen kann und will ich nicht.
Geht es euch ähnlich ?
Eure Labusch
Hallo Labusch,
wie alt bist du und wie lange bist du mit deinem Mann zusammen...wenn ich fragen darf? Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie die liebe zu deinem Mann vergehen kann durch die unfähigkeit lust zu empfinden.
Mir geht es genauso, nach meiner Total OP im vorigen Jahr, kenn ich keine "Sexlust" mehr, alles weg, finito, als hätten sie neben meiner Gebärmutter auch mein Lustzentrum entfernt. Aber dadurch verschwindet bestimmt nicht die Liebe zu meinem Mann - ich drücke sie jetzt nur in anderen nicht sexuellen Dingen aus.
Nix desto Trotz bin ich am arbeiten meine Lust wiederzuentdecken, es ist noch ein langer Weg dahin aber ich geb mir Mühe... Genau das gleiche rat ich dir auch, es ist doch schön jemanden an seiner Seite zu haben.
Lieben Gruß
Hallo Lilly-jol
Ich bin 27 Jahre und lebe mit meinen Mann seid 8 Jahren zusammen. Meine Unlust ist damit zu begründen, dass ich Angst habe mein Mann könne sich anderes orientieren. Ich den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass er anderen Frauen öfters hinterher schaut, als früher. Dies verletzt mich, da ich weiss, dass er nicht bei mir bleiben wird.
Er hatte in unserer Beziehung mich ein mal betrogen und nocheinmal verkrafte ich nicht.
Ich denke es ist besser so.
Liebe Grüsse Labusch
Hallo Labusch,
hier spricht mal ein Mann.
Zumal Dein Mann Dich schon einmal betrogen hatte, kann ich Dich verstehen. Man sollte nicht aus einer bestehenden Krankheit bei der Frau bleiben. Wenn die Liebe nicht mehr vorhanden ist, dann sollte man sich auch nichts mehr vormachen. Aus Gewohnheit bei einer Frau zu bleiben, das wäre absolut nichts für mich. Liebe verbinde ich auch mit gutem Sex, Harmonie usw.
Ich würde aber niemals eine Frau verlassen, wenn sie schwer krank ist und gerade ihre schwere Phase durchmacht. Unterstützung und Trost werde ich ihr immer entgegenbringen, egal ob eine andere Frau die Hauptrolle spielt.
Deine Entscheidung wird bestimmt richtig sein.
Alle guten Wünsche von Michael
Ach ja, heute möchte ich mich auch hier zu Wort melden - dieses Thema hatte ich noch nicht. Nach der großen Wertheim und ersten Scheidenverkürzung hatte ich auch nicht viel Lust auf Sex, aber es war möglich. Der Bestrahlungsarzt meinte, Geschlechtsverkehr würde einer Scheidenverkürzung, -verengung usw. bedingt durch Bestrahlung vorbeugen und sei nicht nur möglich, sondern wünschenswert wenige Wochen nach der OP. Meine Lust ist mir vergangen, nachdem ich ständig von Schmerzen geplagt war (im Alltag, nicht nur beim Geschlechtsverkehr). Und Stöhnen vor Schmerz und Wärmflaschen sind auch sehr unerotisch. Und so bin ich an meinem Hochzeitstag neun Monate nach der OP um halb sieben abends ins Bett gegangen! Meine Lust auf meinen Mann ist mir durch den Stress und Streit vergangen, wie wir mit den Essstörungen unserer Tochter umgehen sollen (sie entwickelte eine atypische Magersucht nach meinem Rezidiv und der zweiten OP). Je entspannter wir dort werden, desto mehr glaube ich an eine Rückkehr der Lust. Aber Sexualität war für mich immer heikel und schwierig. Vor einigen Tagen habe ich gemerkt, dass ich genussvoll meinen Busen streichle und sich was tut - eine sehr schöne Entdeckung. Woran ich mich noch machen möchte: Nach der zweiten OP ist meine Scheide auch nur noch ein Stummel - 4 cm?, wie mir die Ärztin bei der Abschlussuntersuchung mit den Fingern zeigte. Erst hier im Forum habe ich erfahren, dass es Silikon"dildos" gibt und vor allem die Do-it-yourself-Möglichkeit, die das auch verändern können. Ich habe die Ehe im Grunde immer noch nicht vollzogen, d.h. monatelang keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Mein Mann war immerhin mutiger als ich, meinen Stummel zu erkunden. (Ich bin immer noch nicht bereit, aber öffne mich für dieses Thema.) Aber mehr hat er sich auch nicht getraut. Und seit wir so angespannt sind, schon gar nicht.
Alles Gute und Lustvolle - wenn die Lust auch mal auf unbezahltem Urlaub ist - für uns alle
ellus
Hallo Ellus, im Forum habe ich Deine letzten Berichte verfolgen können. Ich habe gelesen, das Du bereits 50 Jahre alt bist.
Ich bin gerade mal 28 Jahre und kann in diesen zarten Alter keinen Sex unter Schmerzen mehr ertragen. Pflichtsex auszuüben schmerzt und auf Dauer lässt man es daher seien.
Mein Arzt meinte, dass ich mich doch glücklich schötzen soll. Der Tumor ist verschwunden und Sex wäre Nebensache.
Es tut weh, wenn man nicht mehr fühlen kann.
Lieben Gr. Daniela
Hallo zusammen,
wie habt ihr den Sex vor den operativen eingriff erleben können. War es eher die Pflichtnummer oder aber geile Stunden ? Meine Scheide wurde wie bei den anderen hier auch extrem verkürzt und ich komme mit dem Sex nach meiner OP gut klar. Anfangs waren Schmerzen da, das ist ja normal nur vom abwarten wird es auch nicht besser.
Also loslegen und entspannen.
lg Seestern
Hallo Seestern,
entspannen kann ich schon, aber der Sex schmerzt extrem. Ich versuche immer meiner Pflicht nachzugehen. Oft kneife ich auch und komme mit Ausreden. Ich weiß, daß ich damit leben muss und mach das Beste aus meiner Ehe.
Gruss Löwin
Hallo, meine Sexleben ist auch nicht mehr, das was es war. Nach sieben Jahren beziehung lief vor der OP der Sex nicht mehr gut, das muss ich schon zugeben. Jetzt ist tote Hose und das gefällt mir auch nicht. Ich finde auch kein Anfang, mein Mann aber auch nicht. Zum Zusammenschlafen gehören ja zwei.
Viellicht trennt man sich oder man lebt wie Geschwister zusammen.
Sex macht kein spass mehr.
lg Petra
Hallo Petra & Co
Traurige Aussichten für euch. Wollt ihr das das so bleibt ? Ich würde in eurer Stelle nicht unbedingt die Beziehungen kündigen, aber ihr müsst auch bereit sein etwas zu tun. Ohne eure Mithilfe wird der Sex immer schlecht bleiben und auch das Zwischenmenschliche wird darunter leiden.
Meine Scheide wurde gleich zwei mal verkürzt und aller Anfang war schwer ! Ich bin kein Mensch von Traurigkeit und habe bewusst immer neue Versuche gestartet. Die erste Zeit war verdammt hart. Auch heute spüre ich Schmerzen beim Verkehr, ich nehme es im kauf weil ich meinen Partner liebe. Meine OP war Febr. 05.
Wir kennen uns fast zwei Jahre. Ich weiss, das es keine Zeit ist. Ich wollte damit sagen, gebt bitte nicht so schnell auf.
Schönen Gruss
Susi
Liebe Daniela und andere,
ich kann dich sehr gut verstehen denn mir geht es nich anders. Ich(30) hab ja schon oft genug in diesem Thread geschrieben, deswegen werd ich jetzt nicht nochmal alles ausführen. Seit meiner OP die im April 04 war, hab ich keinen vernünftigen Sex mehr gehabt. Ich krieg Panik sobald sich mein Lebensgefährte sich ein klein bisl "ranpirscht" und wehre ihn dann voller Entrüstung ab. Das ist natürlich nicht einfach für ihn und wir haben schon viele diskussionen hinter uns. Einige Male hab ich es auch mitgemacht, allerdings immer mittendrin abgebrochen, die Schmerzen waren einfach unerträglich. Meine FÄ rat mir dazu fleißig zu üben um das Gewebe elastisch zu halten, diesen Ratschlag fand ich angesichts der Schmerzen, die sich so anfühlten als würde man drei kinder gleichzeitig entbinden wirklich makaber.
Ich habe das Problem das sich die Schmerzen schon so in meinem Kopf festgebohrt haben, dass ich schon das kleinste Küsschen abwehre, da dieses Küsschen ja meinen Freund veranlassen könnte, etwas zu wollen "was mir unheimlich wehtut" - Sex.
Ich probiere seit Januar meine Angst mit autogenem Training zu kontrollieren und denke drüber nach einen hypnosetherapeuten aufzusuchen um diese Panikattacken bei sich ankündigen Intimitäten zu beseitigen.
Liebe grüße
Liebe Lilly-jol !
Ich bin ein wenig älter, als Du nämlich 35 J. Ich hatte vor fünf Jahren meine grosse Krebs OP mit allen drum und daran hinter mir bringen dürfen.
Der Sex hat mich auch noch nach vier Jahren intensiven üben umbringen können. Mir war damals bewusst, dass diese Beziehung so nicht weiter zu führen war. Vor meiner OP hatte ich mit meinen Mann Spass miteinander, aber wir hatten nicht den besten Sex, das sei vorhergesagt. Man unterhielt sich auch nicht darüber und das zwischenmenschliche war nicht mehr der goldene Punkt in unserer Beziehung.
Mit meiner Diagnose rafften wir beide uns nochmal stark zusammen. Mein Mann mit dem ich seid Kindheitstagen zusammen war hatte in dieser Zeit für mich alles getan. Dies war auch der Anfang vom grossen ende.
Nach meiner OP quälte ich mich mit den Spätfolgen. Meine Blase funktioniert nicht mehr wie früher, der übliche Lymphstau und die Darmprobleme die mich täglich aufs neue ärgerten.
Die Zeit nach meiner OP verging schnell. Sex hatte ich nach fünf Monaten versucht zu machen, aber der Schmerz war zu gross und wir unterbrachen den Sex. Damals war ich im Glauben dass eines Tages dieser Schmerz sich legen würde. Pustekuchen. Ihm zu liebe habe ich mich hingegeben. Meine Liebe zu ihm war vor meiner OP nicht die grösste. Sex hatten wir in den Jahren nach meiner OP nur unter einem Pflichtgefühl, es hatte mich eher psyhisch geschadet.
Lange habe ich überlegt und mit meinen Mann darüber gesprochen, ob wir beide uns doch nicht trennen sollten, denn eine gut funktionierte Ehe war es längst nicht mehr. Die beiden Kinder die war haben sind fast Erwachsen und haben die Trennung hinnehmen können. Heutzutage kein Einzelfall.
Der erste Schritt, den Gedanken auszusprechen war schwer, hat uns beide aber einen grossen Schritt nach vorn gegeben. Heute leben wir ein Jahr auseinander. Er hat bereits eine neue Freundin an seiner Seite und bei mir bänndelt sich auch etwas an. Meine Angst vorm Körperkontakt ist verschwunden und ich wünsche es mir das der nächste Sex ein überaus schönes Erlebnis werden wird.
Ich kann Deine Ängste sehr gut nachempfinden. Nicht das ich jetzt sagen möchte, Männer brauchen Sex, denn umgekehrt kann es auch sein das die Männer erkranken und die Frauen suchen sich einen anderen Mann. Nein ich will sagen, wenn die Liebe nicht mehr 100% tig vorhanden ist, dann muss man aufpassen das die Beziehung nicht doch in die Brüche gehen kann. Sex ist nicht alles, aber gehört in einer Beziehung dazu, wenn man sich lieb hat.
Viel Glück bei Deinen Training.
lg Kim
Hallo Kim
ich denke gleich.
Ich selber habe keine Probleme beim Sex und kenne meinen Mann seid sieben Jahren. Nach meiner OP war es üben und heute ist alles beim alten. Wo Liebe ist und der Sex auch vor der Diagnose gut lief, da brauch sich wirklich kein Mensch unnötige Sorgen machen.
Krebsdiagnose ist kein Freitfahrtschein für eine immer glückliche und ewige Liebe.
Gruss Dilli
Hi Dilli und ihr alle zusammen !
Sex macht Spaß. Ich hoffe daß wir alle auf dem richtigen Weege sind.
lg Sophie
Wow Natie, das hört sich ermutigend an. Meine Wertheim-Op ist ein halbes Jahre her, seitdem dümpeln die sexuellen Kontakte so vor sich hin... Irgendwie trauen wir uns beide nicht so recht. Ich hatte weder Bestrahlungen noch Chemo. Meine Narbe ist 21 cm lang und wird so langsam unauffälliger. Deine Schilderungrn bauen echt auf, danke! Ich bin nicht feige, schreibe aber mal anonym, weil mein Mann hier auch schon mal liest, sorry.
gitti2002
30.06.2005, 03:26
Hallo,
ich verstehe sehr gut dass das für viele ein sehr heikles Thema ist, und man mal als Gast schreiben möchte um nicht erkannt zu werden. Was ich nicht verstehen kann ist, daß sich eine Person unter mehreren Namen selber antwortet, ich werde da ab jetzt ein Auge drauf haben.
Gitti
Hallo Gitti
Ich entschuldige mich und werde das Schreiben in Zukunft unterlassen.
Ich wollte einfach mal Meinungen von anderen hören, wie die mit diesem oder anderen Problemen umgehen.
Mit freundlichen Grüssen
Gast
Hallo, Ihr Lieben,
ich (34)hatte meine Wertheim-OP im März 05, bekam danach 6 Chemos und 28 Bestrahlungen. Meine Lymphknoten (über 20 entfernt) waren nicht befallen und somit bin ich wieder ganz gesund und hoffe natürlich, daß dies auch so bleibt. Bis auf die üblichen Beschwerden (Blase, Wasser in den Beinen) geht es mir sehr gut. Lust auf Sex habe ich noch, aber es tat auch erst sehr weh. Ich habe einen sehr netten Frauenarzt, der mich auch operiert hat und mit dem ich über alles reden kann. Er hat mir gegen die Schmerzen im Scheidengang eine Östrogensalbe verschrieben (Ovestin Creme), die mir sehr geholfen hat. Die Verkürzung der Scheide merke ich natürlich auch etwas, aber ich habe gelesen, daß sich die Scheide wieder dehnen soll. Also immer schön trainieren! Vor allen Dingen muß man versuchen, im Kopf abzuschalten (die Seele ist nämlich noch nicht wieder ganz gesund und die Erinnerungen an alles tun sehr weh), vielleicht durch ein schönes, intensives Vorspiel. :-) Wichtig ist, daß Ihr mit dem Partner über alles redet. Ich habe einen sehr lieben Partner, der mich nicht verlassen hat und um so mehr er über meine Probleme beim Sex weiß, desto vorsichiger ist er auch.
Nach der Strahlentherapie hatte ich Probleme mit dem Darm, die sind aber nach ca. 2 Wochen von alleine wieder verschwunden. Meine Blase entleere ich mit einem Trick, vielleicht hilft er Euch ja auch. Wenn Ihr zur Toilette geht und nichts mehr kommt und Ihr aber das Gefühl habt, die Blase ist noch nicht ganz leer, dann stehe ich immer zwischendurch auf, gehe ein paar Schritte auf und ab und versuche dann erneut Pipi zu machen. Bei mir klappt das sehr gut, ich stehe oft drei oder viermal auf! Mein Arzt sagte mir, daß es manchmal sechs oder noch mehr Monate dauert, bis die Blase sich wieder ganz erholt hat.
Ich habe auch zwei Fragen: Hat jemand auch Probleme mit Wasser in den Beinen? Gibt es außer Lymphdrainagen vielleicht noch andere Hilfsmittel?
Und die zweite Frage: Müßt Ihr nach dieser OP auch Hormone zu Euch nehmen, weil doch die Eierstöcke entfernt wurden. Wenn ja, nehmt Ihr Tabletten oder eine Creme, wie kommt Ihr damit klar oder ist es gar nicht notwendig Hormone zu nehmen?
Ich wünsche Euch allen und mir auch, daß alles wieder einigermaßen so wird wie früher und vor allem, daß wir alle gesund bleiben. Das Wichtigste ist doch, daß wir noch unser Leben haben und uns jeden Tag an etwas Schönem erfreuen können. Also, man lebt nur einmal....genießt es!
Lieben Gruß
Jenny
Hallo!
Ich suche Frauen, deren Körper nach einer Wertheim OP ohne Eierstockentfernung bei sexueller Erregung nicht mehr wie vorher reagiert, sprich außer ein wenig Kribbeln passiert da nix mehr- - Was mich besonders unglücklich macht, ist daß meine Scheide nicht mehr feucht wird und ohne Geschmiere mit gekauften Hilfsmitteln (schäm in Grund und Boden), wobei mir dann schon wieder alles vergeht weil ich mich dann so grausam amputert fühle, ginge gar nichts. Der Organsmus ist auch nur noch ein lächerliches Gefühl, das den Aufwand kaum lohnt. Auf die Frage, ob die "Lubrikationsstörung" was mit den entfernten Lymphen zu tun haben könnte, meinte mein Doc: "Nein, das wäre ein psychisches Problem, das ich mit einer entsprechenden Therapie angehen sollte." Ich empfinde dieses Nicht-Ernstnehmen eines körperlichen Folgeproblems und das Verschieben auf die ohnehin stark gebeutelte Seele eine große Frechheit. Denn wie soll diese Behauptung eigentlich jemals wissenschaftlich untersucht worden sein? Doch wohl nicht in echt an sexuell erregten amputierten Frauen, die dann die Menge an Scheidenfeuchtigkeit wissenschaftlich haben messen lassen!!! Also nur durch Befragung, und daß wir gelinde gesagt das ein oder andere psychische Problem nach so einer OP haben, kann schon mal vorkommen, oder? Also, wer hat ein ähnliches Problem? Ich fühle mich nur noch als asexuelles Neutrum und das trägt nicht wirklich zu meiner seelischen Gesundheit bei. HILFE!
Noch als Nachtrag: Meine OP ist ca. 1 1/2 Jahre her. Keine Bestrahlungen, weil mir lauter eigentlich gesunde Organe entnommen worden sind. Darüber habe ich mich laut gelogener Krankenakte auch sehr gefreut. Ach ja, und mir ist keine Scheidenmanschette abgeschnitten worden. Dagegen habe ich mich massiv gewehrt, weil es zwei völlig verschiedene Gewebearten sind und der krebstyp längst nicht gerne auf beiden wächst. Die Logik des einfach alles Wegschneidens konnte mir auch keiner erklären, und so hat man meinen Wunsch respektiert. Sex hatte ich das letzte Mal vor der OP, der erste fehlgeschlagene Versuch (der mich völlig erschüttert hat) war im do-it-yourself-Verfahren, was nochweniger die These von der Psychomacke untermauert. Ich bin verheiratet und ob mein Mann inzwischen wieder fremdgeht kann ich ihm eigentlich nur wünschen! Kann mir hier jemand helfen, mit Erfahrungen oder mit Ideen???? BITTE
Hallo Jenny,
hatte meine Wertheim OP im August letzten Jahres , Bestrahlung und Chemo bis Dezember.Bin wieder ganz gut hergestellt mittlerweile, nur meine Blase zickt noch gehörig rum.
Wasser in den Beinen hab ich Gott sei Dank nicht, meine Physiotherapeuthin gab mir allerdings den Rat, viel schwimmen zu gehen, das wäre auch eine Art Lymphdrainage und wäre eine optimale Vorbeugung gegen Ödeme.Ich versuche so 2-3 mal die Woche schwimmen zu gehen,liegt mir sowieso, bin eine echte Wasserratte.
Hormone nehme ich in Form eines Gels (Estreva), jeden Morgen nehme ich 3 - 4 Hübe und habe keine Probleme damit. Seit ich Hormone nehme geht es mir richtig gut, vorher hatte ich starke Hitzewallungen und Schlafstörungen.
Da Du erst 34 Jahre alt bist ( Ich bin 40)wirst Du sicher mit Hormonen substituiert. Meine Ärztin meinte,die Hormone mindestens bis 45, eher länger zu nehmen.
Die ganze Diskussion über Hormone oder nicht bezieht sich auf Hormone in bzw. NACH den Wechseljahren. Vor den Wechseljahren braucht der Körper die Hormone, auch um anderen Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Wie schon geschrieben, es geht mir wieder sehr gut, hab Energie und Lebenslust, auch der Sex macht wieder Spass, und das üben bzw. dehnen hat tatsächlich geholfen, auch wenn es Anfangs sehr schmerzhaft war. Es wird TATSÄCHLICH besser.Und wenn kein Mann zur Stelle ist, um beim dehnen zu helfen (nicht jede von uns hat gerade einen liebevollen Mann an der Seite), mein kleiner Dildo und ich haben mittlerweile eine innige Bindung.......
Ich wünsch Dir alles Gute und allen anderen im Forum natürlich auch
liebe Grüße
Isadora
Hi Renate,
würde auf Deinen Beirag auch noch gerne eingehen.Ich hab in verschiedenen Büchern zum Thema "Gebärmutterentfernung" gelesen, viele Frauen nehmen ihren Orgasmus sehr stark über Kontraktionen der Gebärmutter wahr. Wenn diese nicht mehr da ist, dann wird auch der Orgasmus ganz anders bzw. unbefriedigend wahrgenommen.Im Prinzip ist das eine Beschneidung bzw. Kastration, auf die frau häufig vorher nicht hingewiesen und damit auch nicht ernst genommen wird.Es ist schon ziemlich dreist von Deinem Arzt, alles auf die Psyche zu schieben. Die hat sicherlich auch viel Einfluss auf das sexuelle Empfinden, aber auch eine sog. "einfache Gebärmutterentfernung", also ohne Scheidenmanschatte, Lymphknotenentfernung etc., ohne Bestrahlung und all dem ganzen Zeugs kommt das wohl relativ häufig vor.
Aber der Körper und die Seele haben auch eine Fähigkeit zum Umdenken.Die Gebärmutter kann Dir keiner mehr zurückgeben, leider, aber gib Dir die Chance, den Orgasmus auf neue Art kennenzulernen.
Ich denke, jede Frau hier im Forum war beim ersten oder mehreren Versuchen auch erstmal erschüttert , entweder über den Schmerz,über diverses Missempfinden, was auch immer. Nicht aufgeben, weiterprobieren, rausfinden, was Spass macht.
Und nicht vergessen, die Macke hat hier Dein Arzt....
Grüße
Isadora
Hallo Isadora,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich gehe auch sehr gerne schwimmen, habe es aber seit der OP nicht mehr gemacht. Werde es sofort in Angriff nehmen. Vielleicht hilft es ja, meine dicken Knöchel wieder in Form zu bringen. Bin auch nach diesem Schicksalsschlag, Gott sei Dank, sehr lebensfroh geblieben und denke, daß sich wirklich viele Dinge im Kopf abspielen. Gerade beim Sex sollte man versuchen, ein bißchen zu vergessen und das Ganze nicht so negativ sehen. Man muß sich und seinen Körper neu kennenlernen und erforschen, was man noch gerne mag oder erst einmal Dinge ausprobieren, die nicht wehtun und dann kommt vielleicht nach einiger Zeit wieder eines zum anderen. Ich werde jedenfalls weiter üben bzw. dehnen. Du hast mir Mut gemacht!
Die Hormonsache habe ich auch verstanden, ist wohl notwenig!
Ich wünsche Dir auch alles Gute, daß Du gesund bleibst und einen lieben, netten Partner kennenlernst, falls dies noch nicht geschehen. Danke nochmal!
Liebe Grüße
Jenny
hallo ihr lieben!!habe so eine seit wie hier gesucht und endlich gefunden.weil ich mir auch keinen rat mehr wußte.ich hatte meine op 1999 nach der geburt meines sohnes,bei mir ist jetzt alles in ordnung...nur...mein man und ich haben uns nach 23 jahren getrennt aber nur weil wir uns auseinandergelebt haben.in der zeit kann ich mich nicht über meinen mann beschweren er war sehr verständnissvoll in allem---nun lebe ich ja alleine und habe angst für eine neue beziehung wegen dem sex---weil ich mich nur als halbe frau sehe und denke wer will das schon--aber wenn ich das alles hier so lese macht es mir ein bisschen mut und hoffe,das es mir auch so geht einen netten neuen partner zu finden wie euch..man kann auch nicht mit allen darüber reden-weil sie es nicht verstehen oder nachvollziehen können das es einen so geht...schön euch gefunden zu haben....bussy
Hallo jenny!!!!
musste auch was nehmen gegen die hormone--wollte keine tabletten oder pflaster--meine ärztin hat mir ein gel verschrieben--ist echt super auch sehr verträglich
Hallo Ihr Lieben,
alles was Ihr hier lesen könnt und selber erfahren habt, könnt Ihr auch unter der Homepage www.hersfoundation.com nachlesen. Dies ist eine ehrenamtliche Organisation, die sich mit den Problemen nach Gebärmutteroperationen beschäftigt. Eine Betroffene hat diese Organisation gegründet. Der Gründerin wurde auch erzählt, dass ihre Probleme nichts mit der Operation zu tun haben, sondern alles mit der Psyche. Schön, dass es so engagierte Frauen gibt, wie diese. Ausserdem könnt Ihr Euch an das von Frauen ins Leben gerufene Frauengesundheitszentrum wenden: www.FFGZ.de in Berlin. Hier werden Eure Probleme ernst genommen!!
Alles Gute
Ich möchte nochmal nachfragen, ob es Frauen gibt, die die gleichen Probleme wie ich haben (Beiträge vom 18.7. weiter oben zu lesen). Die eine Antwort hat mir bislang nicht weitergeholfen, da sie sehr pauschal war und offenbar ohne eigene derartige Betroffenheit-. Danke!
Noch als Nachtrag: Meine OP ist ca. 1 1/2 Jahre her. Keine Bestrahlungen, weil mir lauter eigentlich gesunde Organe entnommen worden sind. Darüber habe ich mich laut gelogener Krankenakte auch sehr gefreut. Ach ja, und mir ist keine Scheidenmanschette abgeschnitten worden. Dagegen habe ich mich massiv gewehrt, weil es zwei völlig verschiedene Gewebearten sind und der krebstyp längst nicht gerne auf beiden wächst. Die Logik des einfach alles Wegschneidens konnte mir auch keiner erklären, und so hat man meinen Wunsch respektiert. Sex hatte ich das letzte Mal vor der OP, der erste fehlgeschlagene Versuch (der mich völlig erschüttert hat) war im do-it-yourself-Verfahren, was nochweniger die These von der Psychomacke untermauert. Ich bin verheiratet und ob mein Mann inzwischen wieder fremdgeht kann ich ihm eigentlich nur wünschen! Kann mir hier jemand helfen, mit Erfahrungen oder mit Ideen???? BITTE
Hallo Gast,
mir gehts genauso, wenn auch noch ein bisl derber, weil durch meine op mein ganzes Sexleben komplett weggefegt wurde... (siehe auf den vorigen seiten). Ich bin 30 und damit noch in der "sehr aktiven" zeit theoretisch... aber seit meiner OP - ich wurde nach schauta operiert... gebärmutter vaginal entfernt, eierstöcke bekomme eine regelrechte Panik, sobald mein Freund "gierig" wird, schon beim küssen könnte ich losheulen. Meistens endet es in einem heftigen Wegstoßen und einigen bösen Sprüchen von mir. Mein Freund hat keine Chance auf Sex mit mir... und das schon seit anderthalb jahren... Beim einigen lächerlichen -doityourself-versuchen bin ich immer gnadenlos gescheitert. Erstens hab ich durch die verengte Scheide furchtbare Schmerzen, dann ist durch die Bestrahlung auch sämtliche Feuchtigkeit der Scheide gewichen... so das (wie auch bei dir) ohne passende gleitcremes kein "reinkommen" ist. An einen orgasmus ist seither auch nicht mehr zu denken... irgendwie kommt es mir vor, als hätten die damals mein gesamtest Epi-lust-zentrum mit weggeschnibbelt.
Allerdings ist mein Problem mit dem Sex, ich mein die Panikattacken usw... wirklich ein psychologisches Problem. Ich hab seit januar eine psychologin, aber außer autogenem Training und solchen sprüchen wie "ohne sex wird sich ihr lebensgefährte bald von ihnen verabschieden" kam nicht wirklich was rüber von ihr... ich denke über eine hypnosetherapie nach um mein körpergefühl wieder aufzubauen...
Lieben gruß
Hallo Gast,
mir gehts genauso, wenn auch noch ein bisl derber, weil durch meine op mein ganzes Sexleben komplett weggefegt wurde... (siehe auf den vorigen seiten). Ich bin 30 und damit noch in der "sehr aktiven" zeit theoretisch... aber seit meiner OP - ich wurde nach schauta operiert... gebärmutter vaginal entfernt, eierstöcke ********* bekomme eine regelrechte Panik, sobald mein Freund "gierig" wird, schon beim küssen könnte ich losheulen. Meistens endet es in einem heftigen Wegstoßen und einigen bösen Sprüchen von mir. Mein Freund hat keine Chance auf Sex mit mir... und das schon seit anderthalb jahren... Beim einigen lächerlichen -doityourself-versuchen bin ich immer gnadenlos gescheitert. Erstens hab ich durch die verengte Scheide furchtbare Schmerzen, dann ist durch die Bestrahlung auch sämtliche Feuchtigkeit der Scheide gewichen... so das (wie auch bei dir) ohne passende gleitcremes kein "reinkommen" ist. An einen orgasmus ist seither auch nicht mehr zu denken... irgendwie kommt es mir vor, als hätten die damals mein gesamtest Epi-lust-zentrum mit weggeschnibbelt.
Allerdings ist mein Problem mit dem Sex, ich mein die Panikattacken usw... wirklich ein psychologisches Problem. Ich hab seit januar eine psychologin, aber außer autogenem Training und solchen sprüchen wie "ohne sex wird sich ihr lebensgefährte bald von ihnen verabschieden" kam nicht wirklich was rüber von ihr... ich denke über eine hypnosetherapie nach um mein körpergefühl wieder aufzubauen...
Lieben gruß
huch irgendwie sind mir da oben die wörter rausgepurzelt, also eierstöcke wurden mir gelassen, die sind aber nach meiner bestrahlung so beschädigt wurden, dass sie nicht mehr funktionieren...
Hi Lilly,
einerseits schön, dass wenigstens du mir antwortest, aber anderseits suche ich scheinbar einen recht seltenen Typ krebsbehandelter Frau. Dass eine Bestrahlung massiv schädigt, weiß ich und klar bin ich froh, dass man nicht nicht auch dazu noch gedrängt hat - obwohl ich glaube, dass dann mein Trotz mich zu wehren wieder groß genug gewesen wäre. Im Prinzip hat man mir vor der OP versprochen "mich wieder ganz gesund zu machen" und hat mögliche Probleme, wie dicke Bene, kein Gefühl beim Sex mehr oder eine trockene Scheide vorsichtshalber nicht erwähnt. Da es ja wohl Frauen geben soll, die nach einer reinen Gebärmutterentfernung sexuell wie vorher aktiv sein können, stellt sich für mich die Frage, warum geht dass bei Mitentfernung der Lymphen nicht mehr? Hat mein Arzt recht, dass ich ein psychisches Problem habe, welches meine Scheide trocken bleiben läßt??? Da ich in meinem früheren Leben spez. als Jugendliche aus Angst vor ungewollter Schwangerschaft eigentlich immer recht unlocker an Sex heranging, konnte diese Psychomacke aber körperliche Erregung keineswegs stoppen. Also unlogisch wenn es in die Richtung nicht, in die andere aber wohl so funktionieren soll.
Ich vermute, dass die Entfernung der Lymphen sehr wohl die organische Ursache für´s nicht mehr Funktionieren sein könnte. Da es ja wohl recht viele Lymphknoten im kleinen Becken gibt, sind mir vielleicht einfach die entscheidend wichtigen entfernt worden? Pech gehabt quasi?! Vielleicht gibt´s ja einen Doc im Forum, der mich mal medizinisch über die Zusammenhänge aufklären könnte: Wie (weiß ich eigentlich schon, aber...) WORAUS entsteht die Lubrikation der Scheide??
Danke
Renate
Hallo Ihr Lieben, ich habe mit grossem Interesse Eure Beiträge gelesen. Und gerade darum möchte ich meinen Beitrag dazu schreiben, weil es mir nach der Wertheim OP mit Entfernung der Eierstöcke, der Eileiter sowie allen Lymphknoten im Jan.04 nun fast 1 1/2 Jahre später sexuell gesehen gut geht. Damit möchte ich nur sagen, dass die Lymphadenektomie keine Rolle hinsichtlich des sexuellen Erlebnisses spielt. Ich habe ebenfalls eine Scheidenmanschette und hatte erst nach 6 Monaten wieder sexuellen Kontakt mit meinem Mann. Es war sehr schmerzhaft, aber auch meine FÄ gab mir den Rat zu üben. Nun war ich vor der Operation schon keine Sexbombe ;) geschweige denn nach der Operation ! In der Zwischenzeit kann ich sagen, dass wir nicht jede Woche mit einander schlafen, aber wenn es dann mal passiert :rolleyes: , ist es schön und ich habe auch einen Orgasmus. Was ich als viel schlimmer empfinde, sind die regelmässigen gynäkologischen Nachuntersuchungen alle 3 Monate. Diese Ausstriche sind für mich die Hölle, gleichfalls das Abtasten der Narbe danach :weinen: - da bin ich wohl sehr empfindlich, denn ich habe meine FÄ gefragt, wann das wohl mal aufhört - und sie meinte, dass ich das wohl mein ganzes Leben haben werde. In diesem Sinne an alle, es kann auch anders - vielleicht doch mal drüber nachdenken ? Ich wünsche allen hier in diesem Forum viel Gesundheit und viel Weisheit um diese Probleme miteinander zu verarbeiten, herzlichst Bärbel :winke:
Hi Bärbel,
danke für deine Antwort. Gibt mir etwas Hoffnung, aber sich selber mehrfach Schmerzen zufügen kriege ich in der Praxis nicht hin. Sex hat für mich nichts mit stechenden Schmerzen zu tun und wenn die auftreten, dann ist es aus und vorbei mit Lust haben. Warum hattest du zu Anfang Schmerzen?? War deine Scheide durch OP irgendwie verengt oder nur verkürzt? War die Lubrikation erhalten geblieben oder fehlte die zuerst und kam durch´s Üben wieder????
Mein psychisches Prob setzt ein, sobald ich registriere, dass mein Körper nicht mehr wie früher reagiert. Dann schlägt die anfängliche Lust in blanken Horror um und ich bin wochenlang nur am Heulen.
Wär lieb, wenn du nochmal auf meine konkreten offenen Fragen antworten könntest - habe halt keinen Doc mehr den ich fragen könnte... (Habe Ärzte schon vorher weiträumig gemieden und nach den absolut enttäuschenden Erfahrungen jetzt erst recht!)
Viele Grüsse
Renate
[/I]
:winke: Hallo
Meine Total op war im feb: 04 seit dem auch kein krippeln mehr in der unteren region!
Auch mein Doc sagt kommt alles vom Kopf:und ich mus ihm Recht geben!Hat mir auch eine salbe verordnet! die ich 2 Tage benutzt habe ;und dann in den Abfall geworfen habe:vor lauter übelkeit! Auch wieder Kopf)
Nun zu den Hormonen!
Mein Doc hat sagt : nach dem ich ihm die Ohren voll gejammert habe (Hitzewallungen Gemütsschwangungen) Das er mir keine Hormone Verschreiben kann weil die das Kebsrisiko erhöen!
Statt dessen remifeminTabl : ( leider selber kaufen !) Mit den komme ich besser über die Runde!
Den Kopf sollte man vor die Tür stellen Dann Klappt es auch mit dem Sex. Aber so lange die psyche nicht mitspielt klapt nichts den es spielen sicher auch die Altäglichen Probleme eine Rolle
So ist es bei mir! :augendreh
:winke: sabine3
Hallo Renate, zunächst kann ich Dir nur sagen, auch vor der OP war die Lubrikation bei mir abhängig, ob ich nun Lust drauf hatte oder nicht. Irgendwelche Störungen ausserhalb beeinflussten dieses erheblich. Nun habe ich eine Scheidenmanschette und die Vagina ist verkürzt. Ich kann nicht sagen, dass es sich hinsichtlich der Lubrikation nach der OP verändert hat. Es ist da, wenn alles stimmt - eigentlich genau wie vorher. Meine FÄ hat mir damals den Rat gegeben, Gleitgel zu nehmen, da sie es nicht ausschliessen konnte, dass sich dieses Problem ergeben könnte. Das ist meine persönliche Erfahrung ! Aber weisst Du, zwischen Deinen Zeilen lese ich wohl, dass Du Probleme mit Deinem "jetzigen Körper" hast. Und das reicht aus, um Dich von allen schönen und positiven Gedanken abzulenken, die bei Dir eigentlich eine ausreichende Lubrikation möglich machen könnten ?! Ich denke, Du solltest vesuchen, bei Dir erst einmal "internen Hauputz" :) zu machen, d.h. alle negativen Einflüsse, sowie Angst - der m.M. der grösste Hemmschuh für alle Probleme ist - rauszuschmeissen und Dich vielleicht langsam anzufreunden, mit der Tatsache, dass Dein Körper jetzt vielleicht verändert ist, aber Du lebst !! Und dass ist doch der erste positive Baustein, auf den Du alles weitere aufbauen könntest, wenn Du Dich frei machen kannst, von allem was Dich belastet. Nun kannst Du natürlich denken, was ist denn das für eine Quatschtante, die weiss ja gar nicht wie das bei mir ist, usw. !! Ja, da hast Du sicherlich recht, aber wenn Du ganz tief in Dich hineinhörst, wirst Du selber hören und fühlen, was für Dich jetzt gut ist - nach all dem Schrecken, den wir sowieso schon vorher hatten !! Ich hoffe, ich bin Dir nicht zu nahe getreten, das ist absolut nicht meine Absicht !!
Sei herzlichst gegrüsst :winke: Bärbel
HI Bärbel,
dieser Satz, dass deine FÄ dieses Problem nicht ausschließen konnte, interessiert mich ja sehr. Warum denn???? Könntest du sie netterweise bei deinem nächsten Routinecheck mal fragen, was da die Ursache hätte sein sollen??
Nun, ursprünglich hatte ich gar keine Probs mit meinem neuen Körper. Im Gegenteil, ich fand die OP im Prinzip gar nicht soooo negativ, denn meine Regel war immer extrem lang und schmerzhaft und ich hatte eigentlich nie so ganz relaxten Sex aus Angst vor Schwangerschaft. Hört sich heutzutage vielleicht albern an, aber da ich nie zu Ärzten ging und Chemie auch eh nie gefressen hätt, hab ich quasi immer "natürlich" durch Körperbeobachtung verhütet. Nun sollte das alles weg, ok fein, keine Schmerzen mehr und freien Sex, supi. Mein Doc sagte nur, 6 Wochen warten und alles wird gut. Von wegen. Wie schon gesagt, der Höhepunkt ist nur noch ein lächerliches Kribbeln und GV ohne Massen an Schmierkrams ginge gar nicht und auch damit geht´s eher auch nicht. Kurzum, mein Körper ist wie tot und amputiert, darauf war ich nicht wirklich vorbereitet (worden). Und seit dieser Erfahrung habe ich tatsächlich ein Problem mit meinem Körper so wie er jetzt ist. Ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich nicht glaube(n kann), dass da so gar keine organische Ursache sein soll. Ich suche nach den medizinischen Zusammenhängen und kriege nur abtuende Antworten, jaja die liebe Psyche.... Bei mir ist wirklich ein heftiger Unterschied zu früher aufgetreten, obwohl ich zu Anfang ganz locker und freudig an die Sache heranging. Damit ist jetzt allerdings tatsächlich Schluss. Die Angst vor neuem Mißlingen sitzt sehr tief! Dass dadurch nix besser wird, weiß ich auch und das löst den Teufelskreis nicht, schon klar.
Wäre wirklich ganz lieb, wenn du da mal nachfragen könntest, ich kann warten.
Liebe Grüsse
Renate
Hallo Renate,
ich habe erst wieder im Nov./Dez. meinen nächsten Kontrolltermin. Gerne werde ich dieses Problem nochmals mit meiner FÄ erörtern und Dir dann mitteilen, was diese hinsichtlich dieser Problematik erzählt, ok ??
Bis dahin wünsche ich Dir alles Liebe, und doch möchte ich sagen, gib nicht auf, versuche es zusammen mit Deinem Mann, mit viel Verständnis, Liebe und Zärtlichkeit kommt es für Dich auch wieder soweit, dass Du zumindest nicht mehr so bang bist davor,mh ???
Liebe Grüsse Bärbel. Sobald ich was weiss, werde ich mich wieder auf dieser Seite melden, ist das OK ?? :winke:
helga2658
25.09.2005, 23:23
Hallo, Ihr Alle!
Verzeiht mir, wenn ich mich vom "Nebenforum Vulvakarzinom" hier einmische, aber ich denke, das sind absolut verwandte Themen. Für mich umso mehr, als dass ich neben dem jetzt bestehenden Vulva-Karzinom bereits vor 15 Jahren den Gebärmutterhalskrebs besiegt habe.
Bei mir wurde 1990 (damals 32jährig) schlicht die Gebärmutter entfernt. Das Sexualleben gestaltete sich danach etwas schwierig, aber nicht unlösbar. Seit 3 Jahren bin ich an Vulva-C erkrankt. Biopsien, Laser, Laser, Laser, im Mai wurde mir die rechte innere Schamlippe entfernt. Aber: Es gibt noch immer Sexualität. Es war keine Vulvektomie, ich habe noch immer meine Klitoris und dank eines richtig tollen Ehemannes funktioniert noch immer meine Sexualität! Das wünsche ich Euch allen!
Viele liebe Grüsse, :winke:
Helga
Hallo Helga,
nun das ist nichts nix, was Du da so hast !!! Aber aus Deinen Zeilen kommt viel positives durch, das find ich echt toll !! Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und sicherlich Deine positive Einstellung - super dass Du ebenfalls einen verständnisvollen Ehemann hast !!
Alles Liebe Bärbel :winke:
Hallo Bärbel,
ich wollte mich in Erinnerung bringen, da ich immer wieder ins Forum schaue und sehnsüchtig auf deine Antwort warte. Hattest du schon eine Chance, mal zu fragen?? Hoffe, deine Ergebnisse sind sauber?!
Liebe Grüsse
Renate
Sonjuschka
21.12.2005, 13:45
Hallo,
ich habe Eure Beiträge mit großem INteresse gelesen, da ich selber schon längere Zeit große Probleme mit der Sexualität habe.
Bei mir fingen die Probleme allerdings schon vor dem Krebs an. Ich habe im September 2002 ziemliche Probleme bei der Geburt meines Sohnes gehabt. Er musste schließlich mit der Zange geholt werden, da meine Wehen aufgehört hatten und es für einen Kaiserschnitt zu spät war. Durch diese Geburt wurde meine Scheide regelrecht "zerfetzt". Als ich nach Monaten endlich den Mut aufbrachte wieder mit meinem Mann zu schlafen ging es nicht. Es war so viel Narbengewebe in der Scheide, daß er einfach nicht eindringen konnte und es tat auch sehr weh.
Ich hatte dann im Juli 2003 eine weitere OP, bei der das Narbengewebe abgetragen wurde. Seither war meine Scheide nun so weit, daß ich das Gefühl hatte, daß gar keine "Reibung" mehr vorhanden war - also funktionierte "nur" noch ein Orgasmus über die Klitoris. Naja, das war dann soweit in Ordnung aber Lust hatte ich fast gar keine mehr.
:weinen:
Gott sei Dank habe ich einen tollen Mann, der mir alle Zeit der Welt ließ. Seit einigen Monaten hat sich das Sexualleben dann wieder einigermaßen eingespielt. Ich hatte zwar nicht mehr so viel Lust aber wir arrangierten uns.
Jetzt hatte ich vor zwei Monaten eine Konisation, wobei ein ca. 1cm goßes Carzinom entfernt wurde, der auf dem Ultraschall nicht zu erkenne war, da er ins Gewebe eingewachsen war. Diagnose: Gebärmutterhalskrebs!
Vor zwei Wochen hatte ich nun eine Wertheim-OP inkl. Lymphknotenentfernung. Ich hatte Glück, es ist keine Nachbehandlung nötig aber da die Scheidenmanschette verkürzt wurde habe ich nun wahnsinnige Angst, daß jetzt wieder die Gleichen Pobleme auf uns zu kommen. Ich hatte so schon kaum noch Lust!!!! Ich habe nun Angst, daß ich jetzt gar keinen Spaß mehr am Sex habe und es irgendwann meinem Mann zu viel wird. Er macht das ja jetzt schon seit 3 Jahren mit und irgendwann istdoch sicher auch der geduldigste Mann am Ende seiner Kräfte oder? Ich weiß, daß er mich liebt aber ich könnte es fast schon verstehen, wenn er sich irgendwann woanders umsieht......
Wie schafft man es den Kopf vor die Tür zu stellen????????
Gruß
Sonja
Sternchen1111
09.02.2006, 13:31
Liebe Frauen,
ich bin neu hier und habe mit sehr gemischten Gefühlen bis Erschrecken diesen Thread gelesen.
Bei mir wurde letztes Jahr erst Brustkrebs diagnostiziert - und obendrein im Januar 2006 Cervix-CA.
Es folgte Konisation und danach die Wertheim, allerdings wurden auf meinen Wunsch die Lymphknoten nicht entfernt (Stadium 1a2) und ich hätte auch nicht in Bestrahlung eingewilligt, wäre sie mir empfohlen worden.
Nun liegt die OP 4 Wochen zurück, und im Gegensatz zu den meisten, die hier geschrieben haben, kann ich es fast nicht erwarten, den GV wieder aufzunehmen. Ich habe so viel Erfüllung mit meinem Mann, er hat superviel Verständnis und weiß auch, daß wir es ruhig angehen müssen.
Dank meines MRTs weiß ich, daß mir noch ca 8 cm Scheide geblieben sind.
Meine Frage:
Gibt es hier auch Frauen, die KEINE Probleme und Schmerzen aufgrund der OP hatten? Die sofort wieder Spaß am Sex hatten? Die mir meine Angst nehmen können???
Alles Gute
Sternchen
Toni1971
09.04.2006, 11:52
Hallo zusammen,
habe mich heute hier angemeldet, weil ich mich für das Thema Gebärmutterhalskrebs interessiere.
Ich habe vor ca. 5 Wochen eine sehr liebe Frau kennen und lieben gelernt. Seit einer Woche ist es traurige Gewissheit, das sie Gebärmutterhalskrebs hat. Da wir uns aber noch nicht so gut kennen, möchte ich Euch fragen wie ich mich als Mann verhalten soll. Ich bin mir darüber im klaren, das nach der OP unser Sexleben sehr eingeschränkt wird. Aber daran soll ja auch unsere Beziehung nicht scheitern. Wie kann ich es meine Freundin klar machen, das Sex eben nicht alles in einer Beziehung ist? Klar, manche Frauen denken jetzt, man(n) kann sich nicht in die Lage die betroffene versetzen. Aber ich liebe sie nun mal sehr und möchte deswegen sie nicht alleine lassen.
Hallo!
Es ist schon komisch. Da denkt man, man ist allein mit seinem Problem und dann lese ich nach vielen, vielen Jahren von Schicksalen, die meinem sehr ähnlich sind. Das tut verdammt gut... Auch wenn ich beim Lesen in Tränen ausgebrochen bin.
Ich bin 27 Jahre und hatte Gebärmutterkrebs als ich 15 Jahre alt war. Nach dem man mir meine Gebärmutter herausoperiert hatte, hieß es, dass ich zu 97% gesund sei. Aber das war halt lediglich ne Zahl ohne Bedeutung. Nach ein paar Wochen stellte man an meiner Harnröhre einen Knoten fest. Nachdem man diesen weggemacht hatte, bestrahlte man mich zur Sicherheit noch 3 Monate lokal. Diese 3 Monate haben für mich mein Leben komplett verändert. Meine Scheide hat sich auf wenige Zentimeter verkürzt. Heute sind es ca. 6 cm.
Jahre lang verdrängte ich alles was mit meiner Krankheit zu tun hatte. Schließlich war ich wieder gesund und wollte doch eigentlich nur ein ganz normaler Teenager sein. War ich auch, nur, dass ich alles was mit engeren Freundschaften zu tun hatte, vollkommen aus meinem Leben ausklammerte. Verliebt sein, sich einem Menschen (Jungen/Mann) anvertrauen, Sexualität hatte wenig oder gar keine Bedeutung in meinem Leben. Ich sehnte mich zwar danach, aber dennoch schob ich alles was irgendwie damit zu tun hatte weg...
Erst als ich 18 oder 19 war wurde mir auch allmählich klar, was mit meinem Körper nicht stimmte. Soweit hatte ich das alles verdrängt, dass mir selbst meine verkürzte Scheide nicht wirklich bewusst war.
Eigentlich hat sich bis heute nicht viel verändert. Mir ist zwar die Tragweite dessen bewusst, aber mein Selbstwertgefühl Frau zu sein nicht. Ich schau in den Spiegel und seh eine Frau aber ich fühle mich nicht so. Ich kann auf keine Männer zugehen, nicht flirten... Wenn ich in eine Situation komme, die "brenzlig werden" könnte, mach ich einen Schritt zurück.
Manchmal fühle ich mich als wär ich ein kleines Mädchen geblieben. Überall, in meinem Freundeskreis, im Fernsehen, auf der Strasse... bin ich konfrontiert mit Sexualität und Liebe. So langsam habe ich das Gefühl durchzudrehen. Ich will doch eigentlich nur einen Mann der mich liebt. Aber meine Angst, er könnte mich nicht nehmen wie ich bin, lässt mich wieder einen Schritt zurückgehen. Den Krebs hab ich verwunden. Damit habe ich mich abgefunden, aber diese sch... verkürzte Scheide hat mein Leben in eine echt beschissene Bahn gelenkt.
Nach dem was ich von euch gelesen habe, bekomme ich Hoffnung und das tut gut.
In den letzten Monaten habe ich einen radikalen Aufarbeitungsprozess begonnen. Das Problem ist nur, dass ich dadurch so vereinnahmt bin, dass ich sonst sehr wenig auf die Reihe bekomm. Ich hoffe, das renkt sich wieder ein.
Jedenfalls bin ich froh, dieses Forum gefunden zu haben...
Liebe Grüße,
Alexandra
Sugarbowl
06.10.2006, 02:31
Hallo an alle,
habe mit Interesse dieses Thema verfolgt und möchte eigentlich allen hier etwas Mut machen. Ich bin hier gelandet, weil meine Schwester ( 38 ) morgen nach Wertheim wegen Zervixkarzinom operiert wird. Ich habe diese OP, 2001 einschließlich Lymphknotenentfernung auch schon hinter mich gebracht. Da sich bei mir nach der OP noch eine Zyste gebildet hatte, war ich insgesamt 6 Wochen im Krankenhaus. Chemo etc war nicht notwendig. Einen Tag vor der Entlassung erzählte eine Bettnachbarin mir, dass man nach einer solchen OP kein Lust mehr auf Sex haben wird, und der Verkehr auch nur mit Gleitcreme möglich ist. Bis dato hatte ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Der Arzt hatte mir zwar erklärt, dass die Scheide nun mit einer Naht geschlossen ist, aber das alles andere normal weiter gehen kann. Nach dem Gespräch bekam ich totale Panik. Ich war gerade 40, seit 2 Jahren geschieden und wollte doch noch nicht auf Sex verzichten. Allein bei dem Gedanken, ich würde einen Mann kennen lernen und müsste dann gleich das Thema Gleitcreme anschneiden, wurde mir ganz schlecht. Ich steigerte mich so hinein, dass ich die Nachtschwester weinend um Aufklärung bat. Die hat mein Problem sehr ernst genommen, und es geschafft, mitten in der Nacht noch einen Arzt aufzutreiben, der mir nochmal alles erklärte und mir versprach, dass alles wieder so wird wie früher. Ich war beruhigt, aber das Thema hat mich doch stark beschäftigt. Ich hatte 1 Woche nach dem ich aus dem Krankenhaus kam meinen ersten Sex ( mit meinem besten Freund, er hat einfach verstanden worum es mir ging und vor ihm brauchte ich mich nicht zu schämen wegen der Narbe etc ). Wir waren vorsichtig, es hat kaum geschmerzt, eine Gleitcreme war nicht nötig. Wir haben dann öfter zusammen geschlafen. Es ist zwar eine andere Art von Orgasmus, aber deshalb nicht weniger schön. Klar, anfangs ist da immer noch ein wenig das Gefühl, dass die Naht aufgehen könnte, aber irgendwann ging auch das weg. Nach ein paar Monaten hätte ich nicht mehr sagen können, wie es vorher gewesen ist. Er hat übrigens auch keinen Unterschied bemerkt.
Ich muss dazu noch ehrlich sagen, dass ich bis auf eine leichte Schwellung am rechten Venushügel ( Lymphflüssigkeit die sich ab und an mal anstaut ) nichts zurück behalten habe. Ich hatte weder Probleme mit der Blase, noch mit dem Darm. Mittlerweile sind 5 Jahre vergangen, alle Nachuntersuchungen waren ohne Befund. Nur die Narbe erinnert mich noch an die Geschichte. Und jetzt natürlich meine Schwester, die ja noch alles vor sich hat. Ich hoffe, sie hat das gleiche , und wenn ich hier alles so lese muss ich schon fast sagen : das gleiche UNVERSCHÄMTE GLÜCK , wie ich. Glaubt an euch, glaubt an die Liebe und vertraut eurem Gefühl.
P.S. Mein damaliger bester Freund ist die Liebe meines Lebens geworden;)
Sugarbowl
06.10.2006, 21:33
Danke Tanja,
wollte mit meiner Geschichte auch Mut machen. Das was ich hier alles gestern las, hat mir doch sehr eindrucksvoll vor Augen geführt, was alles hätte kommen können. Vor 5 Jahren habe ich mich nicht so intensiv damit beschäftigt wie jetzt. Ich war mehr als geschockt, was mir alles erspart geblieben ist. Vielleicht ist eine gewisse Unwissenheit manchmal sogar besser. Vom fachlichen her war ich aufgeklärt, hatte ich doch meine erste Ausbildung beim Frauenarzt gemacht.Ich glaube ich wollte nur eines, gesund werden und ein normales Leben führen.Meine Tochter war gerade 14, und ich hate einen Tag bevor ich einen vollkommen neuen beruflichen Weg eingeschlagen habe, von der Diagnose erfahren. Um diesen Job, den ich unbedingt haben wollte, zu behalten, habe ich so einiges glaube ich verdrängt. Auch für meine Tochter wollte ich stark sein. Nach der Koni bin ich sofort wieder (2Tage We waren dazwischen ) arbeiten gegangen. Nachdem feststand, dass die Koni nicht ausreichte, habe ich die Wertheim entgegen dem Anraten der Ärzte noch um 2 Monate verschoben, um alle erforderlichen beruflichen Seminare zu absolvieren. Meine Tochter hatte auch noch Konfirmation in der Zeit, und auch dafür wollte ich fit sein. Meine Ärzte sind fast ausgerastet. Die OP selber war fast 5 Stunden. Nach einer Woche folgten noch 2 Bluttransfusionen. Kurz vor der Entlassung kam dann noch die Zyste dazu, die meinen Krankenhausaufenthalt dann nochmal verlängerten. Mit Blase und Darm hatte ich von Anfang an keine Probleme. Liegt bestimmt auch an der ärztlichen Kunst. Bin dann noch 1 Woche zu Hause geblieben und dann wieder voll arbeiten (Bankkauffrau ) gegangen. War nicht immer ganz einfach, aber meine Kollegen haben mich sehr unterstützt. Und es hat sich gelohnt. Trotzdem alles in der Probezeit war, hat man mir noch im Krankenhaus die Übernahme mitgeteilt. Ich habe wegen dieser Geschichte nicht einen Tag mehr in den letzten 5 Jahren gefehlt. Manchmal frage ich mich wirklich, woher ich die Kraft im Jahr 2001 genommen habe. Aber es war gut so. Mit Heulkrämpfen in der Ecke sitzen nützt niemanden. Das soll kein Vorwurf an andere sein. Ich weiß genau, dass jeder so eine Geschichte anders verarbeitet. Meine Schwester hat die OP gut überstanden, liegt aber noch auf der Intensiv. Werde erst morgen Näheres erfahren können.
LG Sugar
Hallo Tanja!
Ich möchte mich noch bedanken für deine lieben Worte im März. Ich weiß, dass es möglich ist...:remybussi
Es wäre der Hammer jemanden zu finden, den sowas nicht stört.
(Dachte auch kurzfristig, dass es so sei... :sad:. Aber man darf halt nicht vergessen, dass Männer auch unendliche Feiglinge sein können :twak: )
Ich möchte mal noch eine generelle Frage an alle stellen, die das lesen. Habt ihr Euch schon mal mit einer operativen Dehnung der Scheide auseinandergesetzt oder auseinander setzen müssen? Meine Ärzte die mich nun schon Jahre lang betreuen, haben da irgendwie Vorbehalte. Die sprechen sich für die natürliche Dehung aus. Aber ich vermute langsam, dass es die Philosophie dieser Uni ist einfach dagegen zu sein.
Ich habe gehört, dass Tübingen in der Hinsicht sehr spezialisiert ist!
Liebe Grüße,
Alex
Hallo Tanja!
Vielen vielen Dank für deine Hilfe. Hab gleich draufgeschaut.
Ich setz mich immer mehr mit dem Gedanken auseinander dies auch wirklich zu tun.
Jetzt muss ich nur noch Zeit finden.
Völlig absurd, da hätte ich jahrelang Zeit gehabt und jetzt wo ich für die nächsten Monate in meinen Prüfungen steck...
Aber auf die paar Monate kommt es vielleicht auch nicht mehr an.
Bis bald :winke:
Liebe Grüße,Alex
Hallo an alle!
Ich wollte nur mal loswerden, wie toll ich es finde, dass man hier so offen und frei über all seine Probleme und Problemchen sprechen bzw schreiben kann.
Auch ich hatte und habe Probleme mit meiner Sexualität seit ich im Mai wegen Gebärmutterhalskrebs 2x operiert wurde.
Erst hatte ich überhaupt kein Verlangen nach Berührung, Zärtlichkeiten usw. und jetzt hab ich Angst, dass nichts mehr so geht wie vorher, denn ich habe vor ein paar Wochen auch gemerkt, dass sich meine Scheide deutlich verkürzt hat (und das hat man mir vorher überhaupt nicht gesagt, das find ich echt schlimm!). Ich habe also seit Mai nicht wieder mit meinem Freund geschlafen, langsam möchte ich die Sache aber wieder "angehen"... :rotenase:
Nachdem ich hier die vielen tollen und aufmunternden Beiträge gelesen hab, habe ich auch wieder mehr Urvertrauen, dass alles (irgendwann und mit VIEL Geduld) wieder gut wird - denn das ist eigentlich meine Grundeinstellung zum Leben! Der Krebs hat mir allerding kurzzeitig mal nen Strich durch die Reechnung gemacht! Wie uns allen hier!
Sexualität ist sehr wichtig (manchen mehr, manchen weniger) und ich finde, wir sollten uns durch nichts und niemanden in der Auslebung unserer Sexualität einschränken lassen - und wenn man sich umstellen muss, so soll man dies tun und es danach trotzdem wieder voll ausleben, anders aber deshalb trotzdem nicht weniger intensiv und/oder schön! Wichtig ist natürlich auch der richtige Partner, aber in erster Linie zählt, dass wir uns und unseren "neuen", etwas veränderten Körper so annehmen, wie er jetzt ist. Man sollte ihm eigentlich unendlich dankbar sein, dass er so viel für uns aushalten kann. Es ist eigentlich unglaublich, was der Organismus alles bewältigen kann. Und deshalb lautet die Devise: Immer weiter, nicht unterkriegen lassen und versuchen, was man nur versuchen kann! Auch wenn es sich dabei um einen operativen Eingriff handelt. Jeder sollte selbst einschätzen können, welcher Weg der Richtige ist. Man sollte nur darauf achten, dass man auch den eigenen Weg geht und nicht in den Fußstapfen eines anderen...
So, genug geschrieben für heute,
ich wünsche allen hier das Beste vom Besten, wir haben es einfach verdient,
lieben Gruß,
Nana :knuddel:
wuschelo
24.10.2006, 16:24
Hallöle aus Braunschweig mal wieder,
meine Freundin steht ebenfalls kurz davor eine operative Dehnung durchführen zu lassen. Alles was man so als klassische Mittelchen zu Hause zur Verfügung hat bereitet ihr großes Unbehagen um es mal milde auszudrücken. Da wir aber seit April darauf warten ein bissi mehr machen zu können als uns liebevoll in den Arm zu nehmen, hat sie sich zu diesem Schritt entschlossen. Der Termin wird Anfang November sein. Danach kann ich gern eventuelle Fragen beantworten.
Ich bin Euch auf alle Fälle wie immer dankbar für Eure Erfahrungsberichte und Links zum Thema. Schließlich ist es sicher für sie ebenfalls einfacher wenn wir uns auch in der Theorie erstmal schlau machen was sie operativ erwartet etc.
Was die Aufklärung über die Folgen einer kombinierten Chemo/Bestrahlung nach einer Wertheim OP angeht, wurde uns ebenfalls nie etwas über Scheidenverkürzung und Verängung gesagt. Dies sind vor Allem Folgen der Bestrahlung, bei der sich wohl oft ziemliches Narbengewebe an sämtlichen Schleimhäuten bildet.
Schaun wir mal wies weiter geht...
Das Einzige was wirklich wichtig ist, ist das man zusammenhält und niemals den Kopf hängen lässt!!!
Liebe Grüße
hallo Ihr lieben.....
ich habe zu dem Thema auch schon etwas geschrieben, was vielleicht interessieren könnte....
http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=20548
wenn ihr dazu noch Fragen habt, immer fragen....
gruss
rihei
Hallo Wuschelo!
Ich wünsche Deiner Frau für ihre OP alles Gute und hoffe, dass alles so hinhaut wie man es sich wünscht.:)
Ich wäre Dir natürlich sehr dankbar, wenn Du mir/uns davon ein bisschen berichten könntest.
Viele Grüße und alles Gute,
Alex :winke:
wer hat lust mit mir zu komunizieren??????
bin neu hier....wollte erfahrungen austauschen!!
lieben gruß petri
berti1963
15.12.2006, 03:23
hallo tut mir leid was dir wiederfahren ist:( . aber der sex ist nicht alles, meine frau liegt gerade im sterben, und ich liebe sie auch ohne 3 jahre sex. na klar habe ich (wir damals) spass an sex aber ne meine frau gerade nun betrügen neeeee
ich denke wenn ein mann seine frau liebt und sie sieht sie unter morfin nur noch schlafen und betrügt sie dann ist er ein scheiß kerl. sorry aber ist doch so. nu ich hoffe wir können noch weihnachten erleben schon wegen unseren 4 kindern :+( die tun mir total leid was machen die dann? sch...
hofffe du schaffst es alles gute volker
Juli2006
15.12.2006, 08:28
Uih Volker, Deine Worte berühren mich ... ich wünsche Dir und Deiner Familie eine besinnliche Weihnachtszeit mit all der Kraft, die Ihr braucht ...
herzliche Grüße Mari
berti1963
15.12.2006, 15:59
sie hat gebärmutterhalskrebs, mit metastasen im gesamten bauchraum. die nieren schaffen höstens noch 10% daher keine chemo mehr. op geht auch nicht weil betrahltes gewebe da traut sich keiner ran:(
astrid1911
15.12.2006, 22:34
Ich wünsche Euch von Herzen das ihr Weihnachten noch zusammen seit
und Dir wünsche ich viel kraft Berti.
Liebe Grüße
Astrid
Uschi1954
01.01.2007, 00:37
Hallo
Ich hatte im August 2006 die Wertheim Op. Leider nicht ohne Komplikationen.
Starker Scheiden Vorfall, Illium, Blasenlähmung. Die Blasenlähmung hat sich noch nicht gebessert, ich lebe mit Katheter und die folgen davon. Gibt es hoffnung auf besserung? Ich bin langsam verzweifelt.
Liebe Grüsse
Uschi
Wünsche alle ein Gesundes und Glückliches Neue Jahr
hallo an mitbetroffenen
habe im oktober eine wertheim-op gehabt. gebärmutterschleimhautkrebs ohne lymphbefall. jetzt ist februar und angeblich soll ich wieder voll gebrauchsfähig sein.
leider hat unser liebesleben stark gelitten. jetzt versuchen wirs, aber ich komme mir vor, als wärs das erste mal und schlimmer. meine frauenärztin sagt, in drei monaten wäre alles ok, aber ich glaube bis dahin bin ich zugewachsen. probiere es mit ob´s, aber ich glaube das reicht nicht. kann mir mal jemand sagen, ob es auch ein normales sexualleben danach gibt und was muss ich dafür tun. nach sechswöchiger, täglicher bestrahlung tut mir auch mein popo sehr weh. durch die bestrahlung sind meine (vorher kleinen)hämorhoiden entzündet. ich habe manchmal das gefühl es kommt gleich der darm mit raus. vormittag verbringe ich auf der toilette und danach auf der couch, weil ich erledigt bin, wegen der schmerzen. ich warte dann auf den moment wo der größte schmerz nachlässt.
hilfe
liebe grüße von sabsl und danke für eure hilfe
astrid1911
28.02.2007, 16:30
Hallo Sabsl,
ich war auch sehr eng nach meiner OP, da Sie auch ein teil der Scheide mitentfernt haben.
In der Rehaklinik war eine sehr nette Ärztin die mir riet mir einen dehnbaren Vibrator zu besorgen, habe Ihn im Sexshop gekauft und regelmäßig benutzt, mein FA hat mir dann eine Östrogenhaltige creme für die Scheide verschrieben und es ist wieder etwas besser geworden.
Ich hatte auch die beschwerden mit dem Popo,die Strahlenärztin hat mir dann eine Salbe verschrieben und Novalgintropfen frag doch mal Deine begleitenden Ärzte, da bekommst Du bestimmt auch was damit die Schmerzen etwas gemildert werden.
Alles Gute.
Liebe Grüße Astrid
Hallo Sabsl!
Verlier nicht die Hoffnung. :pftroest: Meine Wertheim-Meigs OP war im Mai 2005 und ich hatte den ersten Schmerz- und Blutungsfreien Sex erst vor 8 Monaten. Jetzt ist es aber wieder wunderschön und entspannt. Ich hoffe, Du hast einen lieben Partner, der Dir dabei hilft. Fangt ganz langsam wieder an. Und setz Dich nicht unter Druck. Ihr müßt Euch langsam rantasten. Und laß Dich nicht entmutigen. Auch wenn es danach weh tut. Bei mir wurde es mit jedem mal schmerzfreier. Macht nur nicht so lange Pausen dazwischen. Also bei mir blutet es dann sofort wieder. Auch nach so langer Zeit. Aber ich habe das so angenommen. Noch ein Tipp: Aqua-Gleitgel solltet Ihr benutzen. Das schont den Scheiden-Gang und macht es angenehmer. Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Stehe Dir gerne für Fragen jederzeit zur Verfügung.
Liebe Grüße ELA
Hilfe,Frage an alle,
seit heut morgen weiss ich jetzt dass ich definitif Krebs hab.
Es soll aber (hoffentlich) ausreichen die Gebärm.zu entfernen.
Lächerlich,aber ich denk an alles auch an Sex.Ich steh eh noch unte schock,daher gehen mir alle Gedanken durch den Kopf.
Kann ich ohne Geb.einen Orgasmus wie mit haben?Beim Org.zieht sich die Geb. ja zusammen,das Gefühl der Leere kommt mir komisch vor.
Bitte schreibt mir eure Erfahrungen,nach dieser OP.
Ausserdem interressiert mich ob ich auch mit Blasenproblemen zu rechnen hab selbst wenn "nur" die GEB.raus muss.
Danke,liebe Grpsse mela:smiley1: :smiley1:
Angst_und_Bange
05.04.2007, 18:12
Bei mir wurde am 09.02.2007 alles entfernt und ich kann noch einen Orgasmus haben, habe ich nämlich schon getestet.
Und die Sache mit dem Blasenproblemen ist gar nicht so häufig, auch wenn man was anderes denken könnte wenn man hier die vielen Berichte liest, ich jedenfall habe weder mit der Blase noch mit dem Darm Probleme.
Sogar jetzt mit Bestrahlungen und Chemo geht es mit bis auf ein bissi D-Fall und Durchschlafschwierigkeiten sehr gut.
Also laß den KOpf nicht hängen......du schaffst das schon.
danke für deine Antwort,hat mir echt mut gemacht
Liebe Grüsse mela:pftroest:
hallo mela....
auch ich hatte, genau wie Angst_und_Bange absolut keine Probleme mit Blase oder Darm.....okay...während der Bestrahlung etwas Durchfall,. aber das sehe ich nicht als Prob. an.....
und Orgasmen kannst du nach der Op genauso haben, wie vorher..ich habe da keinen Untersachied feststellen können......
und was die Leere angeht....ich habe auch gedacht, das ich etwas fühlen muss, wenn alles raus ist, aber dem war auch nicht so....
also, mach dir nicht verrückt und versuche alles auf dich zukommen zu lassen....und wenn du fragen hast....fragen, fragen, fragen......so lange, bis du das gefühl hast, alles z wisssen, was du wissen möchtest......
noch einen schönen restfeiertag.....
liebe grüsse
rihei
hallo rihei,
lange nix mehr gehört:rotier2: ! oder ich habe nicht so oft gechattet:rotenase: !wie auch immer...gerade bekam ich per email die neuen texte übersannt und dachte mir ich schreibe mal wieder ein paar zeilen!!
ersteinmal muß ich dir sagen das es jetzt genau seid 3 tagen wieder geht mit dem sex.es hat sich von alleine wieder reguliert!hat zwar fast 4 jahre gedauert,besser als gar nix!oder!!!
jetzt ist wirklich fast alles wie früher.:rotier: klar kommt immer bei der nachsorge alles wieder hoch,aber damit müssen wir alle nunmal leben.aber besser so und leben....:cool:
zu mela 74 muß ich auch noch etwas dazufügen:orgasmus ist überhaupt kein thema,der ist und bleibt immer vorhanden:D .gott sei dank ohne den wäre ja wirklich die hölle.gerade das ist noch nach so einer operation das schönste.bei mir sind durch die verkürzung der scheide die gefühle innen nicht mehr da.
mein prof.meinte das es ja klar ist,da ja der G punkt nerv ganz hinten ist!!wenn der weggeschnitten ist keine gefühle!!!!!!
aber da ist ja noch der orgasmus...:lach2:
ich hoffe für alle anderen im chat das es bei euch nicht so lange dauert und die beschwerden alle wieder sich ins nix auflösen!!!!
so nun muß ich mal schluß machen.
tut mir leid wenn ich so viel schreibe:lach:
ich hoffe wir bleiben im kontakt!!!!!!!!!!!!!
Liebe Grüße aus München:winke:
Petri
Liebe Mela,
wenngleich es Mut macht, von neutralen Wirkungen einer OP zu lesen, denke ich doch, dass Du auch von denen hören solltest, denen es nicht so gut damit erging. Zu deiner Frage nach der fehlenden GB und den Gefühlen beim Orgasmus möchte ich Dir ganz ehrlich sagen, dass bei mir seit der WertheimOP kein Orgasmuserleben mehr da ist. Ein müdes Kribbeln ist geblieben, kein Vergleich zu früher. Vielleicht liegt es nicht an der fehlenden GB (Wobei ich persönlich schon die dort früher gewesenen Gefühle stark vermisse), vielleicht sind bei dieser großen OP auch einfach die falschen Nerven durchtrennt worden. Wer weiß das schon? Mein Körper reagiert auf Erregung auch nicht mehr, so dass GV nur mit künstlichem Gleitmittel gehen würde. Aber auch das geht nicht mehr, da der Schmerz dabei extrem ist. Vielleicht Verwachsungen, wer weiß das schon...
Die Ärzte sagen, ich hätt quasi "einen Psychoschaden" und sollte meine OP mal beim Psychologen aufarbeiten gehn, dann würde das mit dem Sex auch wieder klappen. Halte ich für Unfug, denn meine ersten Versuche waren ganz unvoreingenommen und bedingten dann erst mein Entsetzen, was alles nicht mehr geht.
Meine Blase war vier Monate total tot. War toll, wenn man auf der Autobahn im Stau steht, aber sonst eher sehr belastend. Hat sich dann durch nach der Uhr aufs Klo gehn und viel Tee trinken irgendwann wieder geregt.
Soweit, ich wär froh gewesen, wenn ich vor der OP nicht nur hoffnungsfrohen Unfug von den Ärzten nach dem Motto "alles wird gut" sondern ehrliche Aufklärung bekommen hätte. Hoffe da kannst mit meinen Worten was Konstruktives und nicht nur Angst anfangen.
Liebe Grüsse und halt die Ohren steif
Renate
Christi34
11.04.2007, 23:24
Hallo mela,
Ich hab noch immer ein klasse sexleben ( inkl. intensivem Orgasmus :D )
Als Ich meinen jetzigen Freund kennen lernte hatte Ich zwar keine probleme mit meinem körper, aber die Frage war immer da, ob es Ihn stört. :confused:
Das tut es aber kein bisschen.
Die probleme mit Blase und Darm hab ich auch, aber damit kannst du leben.
Ich hab mich damit arrangiert. Und nicht jeder bekommt die.
lg Christi :pftroest:
Hallo Mela,
ich kann mich Renate B. nur anschließen. Seit meiner OP nach Schauta (vaginale Gebärmutterentferung) ist nichts mehr wie es früher war. Ich bin 31 Jahre und habe quasi kein Sexleben mehr (trotz Mann) weil ich einfach nicht dazu bereit bin. Ich entwickle eine richtige Panik sobald mein Mann intim werden möchte. Mir wurde genau wie Renate auch eine Psychologe nahe gelegt. Dies habe ich in die Tat umgesetzt und hab mir den besten Psychologen im Umkreis von 100 km gesucht, aber was soll ich sagen: alles für die Katz. Ich bin zwar viel Seelenbalast losgeworden, aber mein eigentliches Sexualproblem wurde nicht gelöst.
Meine Blase habe ich nach der OP ca. anderthalb Monate nicht gefühlt. Musste nach Uhr entleeren, alle 4 Stunden (war etwas mühsam nachts).
Ausserdem hatte ich fast 2 Jahre nach der OP eine Harnleiterverengung/Vernarbung (verursacht durch OP oder Bestrahlung - weiß keiner so richtig) - diese musste operativ entfernt werden (die Vernarbung)
Ich wünsch dir trotzdem alles Gute!
Liebe Lilly,
schön,das Du geschrieben hast.Du bist eine der wenigen,bei denen die OP vaginal durchgeführt wurde.Ich hoffe ja auch sehr darauf,ist aber noch nicht sicher.War es bei Dir gleich die erste Wahl der Ärzte?
Ich weiss noch nicht ob ich Bestrahlung brauch.Was für ein Stadium hattest Du denn?
Es tut mir sehr leid,von Deinen Priblemen zu lesen,zeigt mir,dass ich halt doch mit allem rechnen muss,und kann nur hoffen ,dass es gut geht:confused:
Darf ich fragen,ob es jemals nach der OP zu normalem GV gekommen ist,und Du durch Schmerzen,Panik bekommen hast,oder jonntest Du es garnicht zulassen?
Ich drück Dich :knuddel: :knuddel:
Lieb Grüsse mela
hallo Renate,
klar ich kann mit negativen Erfahrungen umgehen,es erfreut mich nict zu hören,aber ich hab hier im Forum schon so viel erfahren,das werd ich mir zu Nutze machen,und mein OP Gespräch im KH deutlich verlängern!!!:confused: :)
Ich glaub ich werd jede Frage doppelt stellen,damit ich nun ja nichts vergesse zu besprechen :laber: .
Alles auf die liebe Psyche zu schieben ist wohl immer der bequeme Weg,leider.
Vielen dank für Deine offenheit,
sei ganz lieb gedrückt:knuddel: :knuddel: :knuddel:
mela
liebe christi,
danke für Deine aufmunternten Worte:) :) :)
sag mal nach welcher Methode wurdest Du operiert?Und wann konntest Du wieder schmerzfreien GV haben?
Liebe Grüsse mela:winke: :winke: :winke:
hallo mela,
wann wirst du operiert?:confused: welches stadium ist bei dir rausgekommen?:confused:
nun muß ich noch sagen,du machst dir sooo viele gedanken was danach sein könnte!es ist einfach noch nicht klar wie es bei dir werden wird!vielleicht läuft es total positiv ab:) .du hast nicht die schmerzen und nebenwirkungen wie wir!das wünsch ich dir vom herzen...
kopf hoch:knuddel:
wann mußt du wieder zum doc??
lieben gruß:winke:
petri
hallo lilly,
wie gehts dir:confused: ?lange nichts mehr gehört von dir!!
wie ich gelesen habe,nicht so gut melde dich mal bei mir!!!
Lieben Gruß
petri:winke:
hallo petri,
klar mach ich mir gedanken,aber ich kann recht gut damit umgehen,fühl mich wohler wenn ich über alles was sein kann aufgeklärt bin,damit ich das auch mit den ärzten besprechen kann.:laber: :laber:
ich muss nicht meht zum arzt ich geh am mittwoch ins kh und geh am donnerstag unter die klinge!!!:undecided :undecided
vor der op hab ich schon muffe:eek:
mein stadium t1a1.
liebe grüsse mela:winke: :winke: :winke:
Christi34
12.04.2007, 15:47
Hallo mela :)
Bei mir wurde Vaginal und per Bauchschnitt operiert. Es wurde die gebärmutter, der erste scheidenring und Lymphknoten entfernt.
Insgesamt 6 stunden OP.
Die Operation war im Oktober 2005 und den ersten sex hatte Ich 8 wochen später. :D Die trennung von meinem damaligen Freund hatte auch nichts mit der OP zu tun. Das hatte andere gründe.:twak:
Du solltest dich gut informieren und alles doppelt hinter fragen.
Geh den Ärzten ruhig auf die Nerven. Das schadet denen gar nichts.
Drück dir die Daumen
:1luvu:
liebe grüße Christi
hi christi,
meine op wurde auf 10.05.verschoben war grad im kh hatte sehr starke blutungen,ist denen nächste woche zu riskant.so doof,jatzt hab ich mich grad drauf eingestellt:weinen: :weinen:
liebe grüsse mela
Christi34
12.04.2007, 21:46
Hi mela,
tut mir leid, das zu lesen. Aber Ich versteh nicht warum die op verschoben wurde.:huh: Ich hatte nach der Konisation auch starke blutungen und wurde trotzdem operiert.
lg Christi :knuddel:
Hallo Mela,
Du hast recht, dass die vaginale Hysterektomie weniger gemacht wird.. Mein Prof. erklärte es mir damals so, dass die Schauta OP nur von 2 Professoren in Deutschland durchgeführt wird. Vielleicht hat sich das mittlerweile geändert...
Mir wurde damals von unserem Krankenhaus, welche den Befund stellte, die Uniklinik in Jena empfohlen wo dieser Prof. praktizierte (mittlerweile ist er in der Charitée in Berlin) Die Klinik war zwar 150 km entfernt, aber natürlich wollte ich die bestmöglichsten Chancen nutzen die ich kriegen konnte. Nach einigen Untersuchungen in Jena wurde mir eröffnet, dass nicht gebärmuttererhaltend operiert werden könne, da der Tumor über 4 cm gross war und schon leicht in die Gebärmutter reingewachsen war. Die vaginale Entfernung war von Anfang an beschlossene Sache :) Mein Stadium war 2b. Ob du Bestrahlung oder evtl. noch Chemo bekommst, wird sicher erst nach der OP entschieden.
Deine Frage zu dem GV beantwortet ich dir sehr gern, ich hab damit kein Problem ;) Zu normalen GV kam es nach der OP und Bestrahlung nicht mehr, da ich 1. unheimliche Schmerzen habe und 2. die Panik vor den Schmerzen sofort hochkommt. Wir haben es sicher ab und an mal probiert, aber ich bin schon mehr als ängstlich an die Sache rangegangen, da ich die Schmerzen von den gynäkologischen Untersuchungen her kannte. Daher blieb es dann leider auch bei den Versuchen. Nach den wenigen Versuchen ging dann irgendwann auch gar nix mehr. Da war die Panik viel zu stark. Mittlerweile ist sogar ein Küsschen unheimliche Überwindung...
Aber ich denk, sowas ist eher die Ausnahme. Ich hab damals 2004 viel hier im Forum geschrieben und gefragt, wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat, aber diese Panikattacken hatte niemand so wirklich erlebt.
Wieso wurde die OP denn soweit nach hinten verschoben, werden die Blutungen denn im Mai weniger? So richtig versteh ich das nicht... ich hatte damals auch extrem starke Blutungen, aber daran hat sich niemand gestört :confused:
Ich find es super, dass du dich so informierst, pass nur auf, dass du dadurch nicht zu ängstlich wirst... :knuddel: Einige stecken diese ganze Krankheit auch verdammt gut weg und haben kaum Begleiterscheinungen. Aber durch dein Wissen jetzt bist du natürlich auch auf vieles vorbereitet, was sicher besser ist also total planlos ins Krankenhaus zu gehen.
Ich drück dir ganz fest die Daumen und wünsch dir viel Glück. :remybussi
hallo lilly und christi,
also mein prof.hat gesagt,dass meine gb noch zu angeschwollen ist,und daher die gefahr des verblutens während der op.erhätte davor zwar keine angst,manch anderer arzt würde auch operieren,aber warum soll er das risiko eingehen wenn wir warten können.
die blutungen sind besser muss nacher wieder zur kontrolle ins kh.
meine klinik würde die vaginale op durchführen,falls es bei mir in betracht kommt...ich hoffe es..:) :)
ich bin ein typ mensch,der immer alles wissen möchte,mit dem schlimmsten rechnet,und dann kann es nur besser werden!!!!!:)
weinen würd ich gerne,kann ich aber nicht....:weinen: :weinen:
danke für eure liebe unterstützung,
mela:knuddel: :winke:
@ Mela
ich wünsche dir alles Gute!
Ich konnte auch erst weinen, als "alles" vorbei war. Das ist also denke ich mal, normal. Jetzt musst du stark sein, die Operation hinter dich bringen und ganz schnell wieder heile werden!
Alles Gute, Nana
Hallo, endlich habe ich Antworten auf meine Fragen gefunden. Ich bin im 02/07 operiert worden. Die Eierstöcke sind noch drin. Seitdem habe ich zu kämpfen. Meinen Freund kenne ich noch nicht so lange. Erst ein Jahr, davon 1/2 Jahr noch mit meiner Krankheit. Er ist verständnisvoll und will mir helfen. Beide wissen wir aber nicht wie. Ich möchte ihn so gern glücklich machen, aber die Blockade im Kopf kenne ich auch und es zerreißt mich förmlich. Was soll ich tun? Mein Lustempfinden ist auf einen Nullpunkt gesunken. Kann mir jemand einen Rat geben? Ich wäre sehr dankbar.
Eure Claire
:engel: Hallo Lilli!
Ich habe auch erst jetzt seit 7 Monaten (OP: Mai 05) Probleme mit meiner Blase. Bei mir kann auch keiner sagen warum. :embarasse Wir probieren grad alles mögliche aus. Wie war das bei Dir mit der OP. Ich hab meinen Artzt noch nicht auf Verwachsungen angesprochen. Ich glaube aber das es das ist. Hattest Du danach noch Probleme oder ist das dann auch wirklich wieder OK????:confused:
Juli2006
06.06.2007, 18:14
moin moin ela,
bei mir traten die probs mit der blase auch erst ein knappes halbes jahr nach der op auf, wobei die harnröhrenverengung schon vor op bekannt war. wo liegt denn bei dir das problem? wasserlassen? oder infekte? oder beides?
lg mari :)
:winke: Hallo Juli2006!
Ich kann das Wasser nicht halten, wenn ich lange gesessen habe und sich dann die Blase gefüllt hat. Ich stehe dann auf und es läuft ohne, daß ich was dagegen tun kann.:eek: Aber ich hab jetzt ein neues Medikament bekommen. Das scheint toll zu helfen. :rolleyes: Aber ich laß vorsichtshalber auch den Kaffee weg.
LG ELA
Hallo Ela,
sorry das ich so lange nicht geantwortet habe.
also diese Verwachsungen haben ja dazu geführt das meine Nieren 3ten Grades gestaut waren und ich unheimliche Schmerzen hatte. Davor hatte ich ab und an mal Probleme beim Wasserlassen, also ich hatte eine volle Blase und konnte nicht richtig entleeren - ich konnte das allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht richtig zuordnen, dachte ich hätte mich verkühlt oder so.
Was hast du denn genau für Probleme mit der Blase?
Nach der OP geht es mir natürlich besser als vorher. Ich sag nicht, dass es so ist wie früher. Ich kann jetzt einfach nicht mehr so lange das Wasser halten. Gerade wenn wir unterwegs sind, muss ich immer Ausschau nach Toiletten halten. Ich muss auch regelmässig zum Urologen, da es sein kann, dass sich an den OP Narben wieder Verwachsungen bilden, aber bisher war da alles in Ordnung.
Hallo Lilly!
Schön, daß Du Dich noch gemeldet hast. Aber bei mir ist es genau umgekehrt. Ich habe das Problem, das Du jetzt nach Deiner OP schilderst. Ich kann das Wasser nicht gut halten. Hab jetzt aber seit kurzem Tabletten, die gut helfen. Ich hoffe, daß Deine Problem sich etwas verringern. Drück ;) Dir die Daumen.
Liebe Grüße ELA
Ich bin 31 Jahre und habe quasi kein Sexleben mehr (trotz Mann) weil ich einfach nicht dazu bereit bin. Ich entwickle eine richtige Panik sobald mein Mann intim werden möchte.
Hallo, ich bin neu hier und fast am Ende meiner Kraft. Meine OP (Chemo+Bestrahlung) ist fast 3 Jahre her und dieser Satz trifft es auf den Punkt.
Man hat mir damals nichts, rein gar nichts davon erzählt, dass es Probleme beim GV geben wird oder die Scheide verkürzt, mir wurde nur gesagt, dass man unbedingt weiter Sex haben sollte...für mich aber über 1 Jahr völlig undenkbar! Dann einige wenige Versuche, die abgebrochen wurden, meinerseits. Schmerzen und starke Blutungen machen es für mich unmöglich mit meinem Mann intim zu werden, dann kommt noch die Kopfblockade und die mittlerweile völlig fehlende Lust dazu! Ich dachte ich stehe mit meinem Problem allein da, mein Gyn sagt nur immer: Sie müssen versuchen und üben, üben, üben...aber beim letzten Versuch lagen wir plötzlich in einer Lache voll Blut. Ich kann und will einfach nicht mehr, ich versuche ja stark zu bleiben, aber ich bin seelisch am Ende und fühle mich schlechter als damals. :cry:
Was soll ich bloß tun, ich will einfach wieder normal sein!
Hallo Somsel!
Hatte meine Wertheim OP im Mai 2005. Bin 36 Jahre alt. Habe mich nach der Erkrankung von meinem terrorisierenden Freund getrennt. Ich hatte noch über ein Jahr danach Blutungen und starke Schmerzen. Meine Scheide ist 4 cm verkürzt. Hatte ein Jahr danach einen jüngeren Freund, der ganz toll damit umgegangen ist. Habe mich aber wegen des altersunterschiedes dann doch besser von ihm getrennt. Ich hatte auch ganz große Angst davor Sex zu haben. Wir haben aber vorab viel über meine Erkrankung geredet und ich habe ihm alles genau erklärt.
Habe jetzt meine große Liebe gefunden. Auch mein Schatz hat kein Problem damit, daß es sogar auch heute noch manchmal blutet und er vorsichtiger sein muß, als bei anderen Frauen. Beim ersten mal hat es bei mir auch sehr stark geblutet - nicht zu vergleichen, wenn man stark seine Tage hat. Ich habe beim ersten mal so starke Schmerzen gehabt, daß ich dachte ich verblute und sterbe. Wir mußten sogar den Notarzt rufen. Mein Schatz hat das aber ganz toll gemeistert. Und genau diese Behutsamkeit macht das ganze zu einer besonderen Beziehung. Und es wurde mit jedem mal besser. Man muß halt langsam anfangen und wie Dein Arzt schon sagt: immer weiter probieren und nicht so lange Pausen machen. Es ist wichtig, daß Du Deinem Mann von Deinen Symptomen und Einschränkungen erzählst. Wenn er Dich wirklich liebt, interressiert ihn das auch. Hab keine Angst und unterschätze Deinen Mann nicht. Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Mut machen und die Angst nehmen.
Alles Liebe für Dich ELA
krabbenchip
14.04.2008, 11:39
Hallo Ela,
wie geht es denn deiner Blase? Du hast etwas von Tabletten erzählt.
Welche sind es denn?
Ich hatte im Sept./05 meine Wertheim-OP. Nach der OP hatte ich auch schon Probleme mit meiner Blase, aber in letzter Zeit komischerweise richtig heftige.:( Deshalb habe ich jetzt Einlagen und auch Tabletten (Yentreve) verschrieben bekommen.
Liebe Grüße Krabbenchip
Hallo Krabbenchip!
Also die Tabletten heißen Mictonorm uno. Und sind für eine typische Strahlenblase. Wenn die Blase sich also nicht mehr richtig ausdehnen kann. Welche Probleme hast Du nochmal genau???
Also in meinem Fall helfen die wirklich gut. Mein Arzt hat bei der letzten Nachuntersuchung auch gesagt, daß ich die evtl. in einem halben Jahr nicht mehr brauche.
Gell, diese scheiß Nebenwirkungen über die man immer erst richtig aufgeklärt wird, wenns schon passiert ist, nerven.....
Aber leider kann uns das ja niemand abnehmen.
Ich hoffe, Du hast das auch irgenwann bald hinter Dir. Wäre ja schön nochmal ganz normal zu leben.
Und sich nicht mehr Gedanken machen zu müssen: Wo laß ich meinen Einkaufswagen stehen:eek:, wärend ich panisch versuche eine Toilette in 45 Sekunden zu erreichen:weinen:, weil diese Trödelkassiererin mit Ihrer alten Schulfreundin Dauergespräche führen muß....:twak:
Liebe Grüße ELA
krabbenchip
15.04.2008, 14:28
Hallo Ela,
ja deinen Wunschnochmal ganz normal zu leben, kann ich mehr als nachvollziehen! Da sprichst du mir aus der Seele!
Ich versuche es ja jeden Tag, aber bei den ganzen Nebenwirkungen,
die immerzu auftauchen und nicht mehr weggehen, ist das verdammt schwer!
Ich habe immer mal unkontrollierten "Urinabgang" z.B. wenn ich in der S-Bahn längere Zeit gesessen habe und dann aufstehe...
Da passiert es dann, dass es einfach so unaufhaltsam einfach so rausläuft.
Irgendwie muß man ja zur Arbeit kommen, oder? Aber frag mal nicht, wie ich mich dann fühle! Pech ist auch, dass ich ein Lymphödem in beiden Beinen habe und deshalb eine Kompressionsstrumpfhose trage...
Beckenbodengymnastik und auch Medikamente haben da bisher wenig geholfen. Ich habe auch versucht meinen Beckenboden anzuspannen und damit das "Malheur" zu stoppen. Aber vergebens!
Da wir hier im Thema Sexualität sind, möchte ich auch noch etwas sagen.
Ich habe auch tierische Angst vor dem GV. Bei der Nachsorge reicht mir schon die Untersuchung. Ich verkrampfe mich total und es zieht und schmerzt ja auch sehr! Nach den OP hatte ich keinen Partner.
Aber jetzt habe ich jemanden kennengelernt... Eigentlich ist er sehr lieb und aufmerksam.
Ich habe ihm die Tatsache schon mal erzählt, aber keine Einzelheiten über die Folgen für den GV!
Weiß auch nicht, ob ich das machen sollte.... Habe selbst keine Ahnung, ob es nun geht oder nicht. Kann ja schlecht, wie eine Jungfrau, aufhören brüllen oder?:D
Tja! Da fällt mir dein Leitvers ein: Es gibt nichts gutes, außer man tut es!;)
Aber das ist manchmal leichter gesagt, als getan!
Liebe Grüße
Krabbenchip
Hallo Linda,
also ich habe positive Nachrichten für dich :)
Ich hatte auch eine Wertheim OP vor 1,5 Jahren und anfänglichs Probleme beim Sex, da alles zusammen etwas zu kurz war und ich mich einfach nur unwohl gefühlt habe... aber das ist vorbei ;)
Der Gebärmutterstumpf hat sich von mal zu mal gedehnt... auch mit kleinen Hilfsmittelchen und der Sex ist wieder gleich wie vorher :D Also einfach fleissig weiter üben und nicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn du deine Lebensfreude erhälts und dich nicht unterkriegen lässt, dann wird auch der Rest bald wieder passen ;)
Viel Glück und alles Gute!
Petra
Hallo Krabbenchip!
Also wie Du Deine Blasenprobleme beschreibst, hört sich das genau so an, wie bei mir. Ich habe die gleichen Probleme, wenn ich lange sitze. Frag Deinen Urologen doch mal nach den Mictonorm uno. Also mir helfen die wirklich gut. Aber wenn Du Kaffeetrinker bist, dann solltest Du das sehr einschränken, denn Kaffee treibt wie verrückt. Ohne ist besser!!!
Und wegen dem GV: Du solltest doch allen Mut zusammen nehmen und mit Deinem Freund darüber reden. Ganz offen, denn er wird so oder so sich damit auseinandersetzen müssen. Und wie gesagt: Ein Mann, den das nicht interressiert, brauchst Du nicht! Hab keine Angst davor!
Ich weiß, daß Du große Angst vor dem GV hast.:( Aber die Angst nimmt mit jedem mal mehr ab. Und die Scheide gewöhnt sich mit jedem mal mehr daran. Bedenke, daß das alles Gewebe ist. Und so, wie man einen Muskel trainieren kann, so kann man auch alle anderen Körperstellen trainieren. Glaub mir!!!
Sieh Dich nochmal hier im Forum um und Du wirst feststellen, daß es viele Frauen gibt, die das gleichte durchgemacht haben und denen es heute wieder gut geht und die auch wieder Spaß am Sex haben. Nie aufgeben - aber immer offen darüber reden. Das ist wichtig!
Drücke Dich ELA :pftroest:
Hallo Ela, erstmal danke ich Dir, dass Du mir geschrieben hast, ich hatte Urlaub :D und melde mich deshalb erst jetzt!
Mein Mann weiss natürlich über alles Bescheid und hat auch Verständnis, er hat auch gesagt, dass wir eben anders Sex haben werden wenn es denn wirklich nicht geht, aber das Problem ist ja auch nicht er, sondern ich!
Ich war noch nie die Frau, die Sex für so überaus wichtig hält wie der Rest der Menschheit (hört sich für Euch alle bestimmt total unglaubhaft an :o ) aber seitdem ich diese verdammte Krankheit hinter mich gebracht habe, is alles noch viel schlimmer. Ich habe mir zur Unterstützung ein Hilfsmittel besorgt (weisst schon) weil ich dachte, vielleicht ist es einfacher wenn ich es allein versuche, aber es ist einfach alles wie tot, ich verspüre nicht, ausser den Drang es zu lassen! Bestimmt denkst Du nun ich brauche dringend psychologische Hilfe, aber das Thema ist für mich sowieso nichts, habe schon im Kh und in der Reha abgelehnt! Ich dachte von dem Augenblick an, als mir gesagt wurde: Sie haben Krebs...:Okay, zieh das durch, die OP, die Chemo, die Bestrahlung, dann ist alles vorbei und Du bist durch mit dem Thema! Ich hab das alles super gemeistert, alle haben mich bewundert wie stark ich war und nun traue ich mich gar nicht so richtig zu zeigen, dass es mir schlecht geht. Dass mich das immernoch verfolgt, nach 3 Jahren, damit hab ich nicht gerechnet und irgendwie glaube ich manchmal, ich begreife jetzt erst was ich da für eine Krankheit hatte! Wenn ich darüber schreibe, fang ich schon wieder an zu heulen...das ist doch Mist! :mad:
Liebe Grüsse
Hallo Somsel, habe gerade das Gefühl ich lese meine eigene Geschichte. Mein Mann versucht zwar immer mir sehr einfühlsam zu sagen das für ihn Sex nicht das Wichtigste ist aber es beruhigt mich nicht wirklich. Vor allem habe ich zusätlich noch ein riesiges Problem mit meinem Körper, wobei die riesen Narbe noch das kleinste Übel ist. Habe durch Fressatacken locker 20 Kilo zugenommen. Das macht das ganze nicht wirklich leichter.vieleicht sollte ich einfach auf die Ärzte und meinen Mann hören die einem immer wieder sagen "man muß halt Gedult haben es hätte schlimmer kommen können"
Guten morgen!
Natürlich hätte alles auch viel schlimmer kommen können. Aber damit muß man sich nicht ewig trösten.
:boese:Nein, wir akzeptieren einfach nicht, was da mit uns geschieht. Wir stellen uns auf die Hinterbeine und treten dem Schicksal in den Arsch! :twak:Deshalb tauschen wir uns hier aus und sorgen dafür, daß wir unseren Zustand ändern. Auch, wenn es lange dauert....
Verlier nie den Mut mal laut SCHEIßE zu schreien!
Ich wünschte, ich könnte allen hier meine Energie weitergeben. Leider geht das nicht. Aber ich kann Euch sagen, daß Schlachten schon gewonnen wurden, obwohl die Armee 1.000-fach Rückschläge einstecken mußte.
Wünsche Euch viel Kraft und Ausdauer
Alles Liebe ELA
Hallo,
ich weiß was es heißt zu kämpfen vor 30 Jahren starb meine Mutter an Krebs, ich wurde gerade vier. 28 Jahre später ich habe fast das gleiche Altersverhältnis mit meiner Tochter( nur sind wir ein Jahr jünger) erklärt man mir ich habe Gebärmutterhalskrebs und das auch noch während unsreres Hausbaus, da wir aus der Wohnung geflogen sind.
Kämpfen ist nun mein zweiter Vorname.
Das mit dem Geschlechtsverkehr ist auch noch nicht so toll bei meinem Mann und mir. Ich habe zwar Hormonpflaster da meine Eierstöcke nicht soviel produziren, Aber ich werde einfach nicht so feucht. Ich fühle mich wieder wie eine enge Jungfrau.
Was macht Ihr dagegen?
Liebe Ella72 das mit dem Scheiße schreien muss man erst lernen, aber Du hast recht es hilft.
Wediter so Mädels immer Zähne zeigen !!!!
Eure Alexandra
:kuess:
hey,
habe von meiner Ärztin eine Östrogenhaltige Salbe bekommen, die hilft einigermaßen. habe mir mittlerweile angewöhnt sie zusätzlich als Gleitcreme zu benutzen, das macht das ganze für mich nur noch halb so unangenehm.Will die Hoffnung nicht aufgeben das in meinem Leben mal irgendwann wieder sowas wie "Normalität" eintritt. Werde das mit dem " Scheiße" schreien sicher mal ausprobieren. danke:)
N´abend Caroeli
Ich glaube unsere Geschichten sind alle sehr ähnlich, die eine erträgt es leichter, die andere eben nicht...leider sind wir wohl zwei von der letzteren Sorte! Ich habe einfach schon immer das Problem meine Ängste, Sorgen und Probleme so auszusprechen wie ich es denke...deshalb habe ich auch das Gefühl dieses Problem (was ja nun schon 3 Jahre besteht) nicht lösen zu können und je mehr Zeit vergeht, desto mehr baut sich eine Wand auf, die ich nicht zu durchdringen schaffe! Manchmal gibt es Tage an denen ich einfach weg sein möchte, ich weiß, sowas darf man niemals denken, aber in so ein Loch falle ich manchmal weil ich denke ich schaffe das alles nicht!
Ich habe Tabletten (Oekolp) die ich vaginal einführen soll, alle 2 Tage, hilft aber nicht wirklich (was die Feuchtigkeit angeht), hast Du mit der Salbe bessere Erfahrungen gemacht?
Ich hätte wirklich gern die Kraft und Energie von manchen Mädels hier, ich find Euch toll, echt! Und nu erheb ich mein Glas Wein auf Euch:prost:
Hi Somsel,
bei mir ist das ganze erst neun Monate her trotzdem habe ich das Gefühl das alle von mir verlangen ich muß langsam wieder "normal" werden. Kann mir vieleicht jemand sagen was nach einer Krebsdiagnose "Normal "ist?:angry:
das mit der Salbe ist nicht schlecht, aber es funktioniert nur wenn man sie dauerhaft benutz und wie gesagt ich wende sie direkt vor dem GV an. Ist zwar manchmal etwas umständlich aber ohne geht es gar nicht.
Meine Ärztin hat mir geraten es die ersten male mit Kondom zu versuchen aber das ging überhaupt nicht. hat uns nur noch mehr frustriert.:smiley11:
Hey, Du hast mir nicht gesagt, dass Du erst 9 Mon. hinter Dich gebracht hast...Respekt...da hab ich nich mal im Traum an Sex gedacht! ;)
Weisst Du, die Leute vergessen viel zu schnell was man da durchmachen musste, alle sind zufrieden wenn es heisst, dass man es geschafft hat und nu doch nicht sterben muß (mal überspitzt gesagt). Das man danach ja immernoch mit der Krankheit bzw. mit den Nachwehen zu tun hat wissen ja die wenigsten! Ich sag ja, ich trau mich nur zu weinen oder in mein Loch zu fallen, wenn ich allein bin, ich kann das schon gar nicht mehr anders...aber dann fall ich meistens richtig tief! Mein großes Problem ist einfach, dass ich Sex haben muß um alles wieder zu dehnen usw...aber ich kann nicht, ich will nicht, es geht nicht!
Ich trink noch n Wein.:cry:
Na ja zwischen dem Sex den ich heute habe und dem im letzten jahr liegen Lichtjahre. Eigentlich geht es in erster linie darum das ich mir einbilde ich bin noch in irgendeiner form ne halbwegs funktionierende Frau na ja und die Angst mein Mann könnte es sich woanders "holen" ist auch nicht gerade von der Hand zu weisen.:rolleyes:
Das nur "alleine weinen" praktiziere ich schon seit meiner Diagnose.
Vor allem meinen Sohn( er ist erst neun) will ich so wenig wie möglich da rein ziehen. ich bin echt froh das ich den kurzen habe wüßte sonst nicht wie ich immer wiedder aus diesen löchern raus komme.:confused::prost:
Tja, ob das jemals überhaupt wieder so wird früher???
Ich hab auch ne Tochter, jetzt 5, sie hat leider viel zu viel mitbekommen, da wir damals grad umgezogen sind und keine Familie in der Nähe war...leider hat sie dadurch auch fürchterliche Verlustängste, obwohl sie damals erst 2 Jahre war, weiß sie heute noch sehr gut was mit damals passierte.
Ein Vorteil hatte das allerdings, in Bielefeld wurde per Laparaskopie (wird das so geschrieben? :confused:) operiert, das heisst, ich hab nur 6 kleine Narben!
Das mit dem Übergewicht ist das kleinste Übel, ich helf Dir bei der Diät (man nennt mich auch Drillinstructor :megaphon:, das packst Du, ist doch klar!!!!
Ich denke und hoffe ganz stark, das unsere Männer sich das nicht woanders "holen", aber es ist bestimmt nicht einfach für sie...aber hey...was solle wir denn sagen? Ich wünschte ich hätte dieses Forum schon viel früher genutzt, aber wie gesagt, ich wollte nichts von all dem wissen, ich dachte es ist vorbei wenn es vorbei ist! Schön zu wissen, das ich nicht die einzige bin, die nur alleine weint...weinen wir ab und an zusammen, mmh? Vielleicht geht es einem dann schneller wieder gut!?:pftroest:
Ich werde jetzt noch Deine Antwort lesen und morgen zurück schreiben. Muß morgen früh raus und 2 Gläser Wein machen sooooooooo müde!:schlaf:
Find´s schön Dich hier kennen gelernt zu haben!
Hi Somsel,
bin gestern abend fast am PC eingeschlafen:gaehn:. deswegen melde ich mich auch erst jetzt. Also los Ms. Drillinstructor ich bin dabei.:smiley1:
gehe mittlerweile bis zu zwei mal die Woche Walken (bin auch gaaanz stolz auf mich). Muß es nur noch durchhalten:). es ist immer wieder unglaublich was die Kids so mitbekommen und wie gelassen sie mit manchen Dingen umgehen. Wenn ich nur ein wenig von der unbekümmertheit der Kinder hätte würde es wesentlich leichter werden. es ist wirklich total angenehm sich mit jemanden zu Unterhalten der weiß wovon man spricht.
Also wenn du weinen willst sag bescheid ich werde dich dann etwas aufheitern, vieleicht nehme ich dich auch einfach nur in den Arm und weine mit.:pftroest:
LG Caroeli
Hallo Ihr zwei,
wird das ein Zweiergespräch oder könnt Ihr noch eine
in Eurer Mitte bebrauchen. Habe so viele Gemeinsamkeiten mit Euch, echt erschreckend.
Ich habe mich nach der Op so zurückgezogen, adsss mir eine echte Freundin sehr fehlt. Meine Freundinnen zuvor wissen glaube ich nicht mehr mit mir umzugehen, denn mein Telefon klingelt nicht mehr.
Wir waren nciht nur beim Umziehen in der Zeit, nein wir haben ein Haus gebaut.
Meine Tochter war 1 Jahr und ist nun 2,5 Jahre. Selbst sie hat viel mitbekommen. Durch Ihre Besuche im Krankenhaus betritt Sie heute keine Praxis mehr auch wenns nur um mich geht.
Zu dem anderen Thema, man tuts meist für die Männer, auch die Creme ist nicht das wahre, aber durch die Hormonpflaster ahbe ich zugenommen und habe fast Brüste wie Pam.
Los mit Euren Diätplänen mache mit.
Wo walkt Ihr denn? In meiner Nähe?
Also trinke ma ä schoppe win, aber erst hit obend.:prost:
Eure Alexandra
Hallo Alexandra, herzlich willkommen:D
beim meinem Kurzen ist es mittlerweile schon so das sobald es mir mal schlecht geht hat er sofort Angst das ich wieder in die Klinik muß. Ich habe eine kombinierte Chemo Bestrahlung bekommen sodaß ich fünf Wochen stationär in der Klinik war. Den einzigen Vorteil den das ganze hat ist das ich jetzt weiß das meine Männer auch ohne mich klar kommen;).
das problem mit den Freundinen kenne ich auch allzu gut. Wenn es denen schlecht ging war ich immer die " Mutter Theresa" und als ich krank wurde gab es für sie tausend gründe warum sie keine Zeit haben. Der einzige Mensch der ein wenig versucht mich zu verstehen ist mein Mann, aber über unsere Probleme kann ich mit ihm halt nicht so gut reden. Es gibt sie halt doch die typischen Frauenthemen:lach2:
Habe die ultimative Diät noch nicht gefunden, bin halt ein sehr disziplinloser Mensch und der typische süßigkeiten Junkie. :o
Hast du mit den Hormonpflasern denn ansonsten gute Erfahrungen gemacht? Mein FÄ weigert sich nämlich mir Hormone zu verschreiben.
Hallo caroeli,
freue mich riesig über Deine Antwort.
Ich hatte am Anfang Hormonpflaster 50 dosiert, die leichten seien 25 und die nächsten 50. Das wäre ganz normal,denn meine Eierstöcke produziren nciht mehr genug Hormone.
Nun gibt es eine neue Stufe und ich bin auf 37,5 geruscht. Ich habe es auch mit Tabletten probiert, da Du bei den Pflastern wie ein Tesaroller aussiehst. Sie sind etwas schwer zum entnehmen. Aber die Tablettn haben natürlich den Nachteil die Leber muss die Tablette abbauen un d Du m usst jeden tAG eine nehmen. Man bekommt morgens immer einen Hormonschub und abends flaut es ab wie in einer Achterbahn. Die Pflaster wechselst Du alle 4 Tage und bekommst immer den gleichen Hormonanteil. HAbe mich mit drei Ärzten besprochen und alle meinten ich sei zu jung für die Wechseljahre u nd dieses Durcheinander :rotier:könnten wir mei nem Körper somit sparen.
Tschau bis bald freu mich :winke:
Hi Alexandra,
meine Ärztin hat mir ein Pflanzliches Präparat empfohlen ( Remifimin) komme damit aber nicht so gut klar, das einzige wobei es mir ein wenig hilft ist das die Hitzewellen nur noch bis zu fünf mal am Tag auftreten, hatte sie sonst stündlich. :rolleyes:
Vieleicht sollte ich das tun was mir alle raten: Geduld haben:angry:
Bis bald. Carola
Hallöle, da bin ich wieder, sorry, aber ich kam in den letzten Tagen nicht zum schreiben, der Mann war auf Reisen und ich ohne Laptop! :mad:
Ich hoffe es geht Euch gut? Bei dem Wetter!?! Herzlich Willkommen lala05, schön, noch jemanden zu treffen der uns versteht!
Zu den Hormonplastern kann ich nur sagen, dass sie mir nicht weitergeholfen haben, meine Hitzewellen waren nicht besser geworden, dafür hatte ich ständig Klebereste auf dem Bauch, voll blöd, da bleib ich lieber bei meinen Oekolps.
Lala, hast Du Deine Freundinnen mal darauf angesprochen warum der Kontakt nachlässt? Meine beiden Liebsten haben sich toll um mich gekümmert, allerdings mußte ich sie in Bielefeld zurücklassen und kann deshalb jetzt nicht mal eben hin...wenn ich mal wieder n Tief habe, leider! Aber wie schon gesagt, hier kann man ja zusammen heulen und das Tolle ist, Ihr kennt dieses Gefühl und versteht einen ohne große Erklärungen! Ich wünsche allen einen sonnigen Tag und freu mich auf Post!
Hallo Mädels,
ich freue mich von Euch zu hören.
Habe zur Zeit ein HOCH, aber ich lese immer von Frauen bei denen etwas wiederkam.
Ich habe am 8. Mai Nachsorge und dieses Mal grauts mir richtig, nach allem was ich so gelesen habe.
Sonst ist alles beim alten,ich sehe am Bauch aus wie ein Tesaroller und meine Scheide ist trocken wie eine Wüste.
IOch würde mal wieder gerne so richtig LUST haben ohne Hintergedanken!!!
Abwarten und Tee trinken oder doch lieber einen schönen Rotwein.:prost:
Alexandra
Hi Alexandra, Super das es dir so gut geht. Hatte letzten monat Nchsorge und bin, obwohl ich da noch nicht so viel gelesen habe, fast durchgedreht vor Angst. Aber als maine Ärztin mir dann sagte es wäre alles in Ordnung ( mal abgesehen davon das ich : Citat FÄ: Eine Scheide wie ne 70 Jährige habe, gaaanz toll:mad: )bin ich erst mal mit nem Piccolo zu meiner Schwester gefahren.
versuch einfach dich nicht schon vorher wild zu machen.
(Ich rede schon wie mein Mann):smiley1:
Bis dann Carola
Huhu :)
Na, wenn das mal kein Kompliment ist, Deine Frauenärztin scheint n richtiger Scherzkeks zu sein! ;)
Vor den Nachsorgeuntersuchungen hab ich komischerweise nie Angst...bin mir zwar sicher dass ich irgendwann nochmal erkranke, aber das dauert noch. Der Meinung bin ich weil ich in der Reha wirklich viele Frauen kennen gelernt hab, die zum 2. Mal krank waren, meistens waren da 8-10 Jahre vergangen und bums...da war es wieder! Üble Geschichte. Aber wir wollen uns hier ja keine Angst machen, nein, sondern MUT!
Sagt mal Mädels, schon mit ´ner Diät begonnen? :megaphon: Jeder Tag der verloren geht hätte einer sein können, der dafür sorgt, dass Ihr Euch gewichtstechnisch besser fühlt! :tongue
Liebe Grüsse Mrs. Drillinstructor (bin übrigens Sonja)
Is ja gar niemand hier! :(
Schaaaade.
Hey Alexandra, das mit dem Wein vorhin, dat is ´ne super Idee, ich geehmige mir mal ´n Gläschen. Mmh...:smiley1:
Schönen Abend u hoffentlich bis bald
Hi Sonja, war doch nur kurz in der Wanne:rolleyes:. Es geht doch nichts über ein Erkältungsbad( Hust, röchel) Ich sündige gerade: Genehmige mir gerade ein fläschchen Bier, das hilft nicht wirklich beim abnehemen:smiley1:dafür gehe ich morgen wieder walken. Meine Ärztin schafft es immer wieder mich aufzumntern:aerger:
übrigens rede ich mir gerne ein das die Gefahr von nem Auto überfahren zu werden größer ist als ein Rezidiv zu bekommen das läßt mich manchmal besser schlafen.
Bis bald carola:prost:
Hallo zusammen!
Mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich muss sagen, ich bin beeindruckt.
Erstmal zu mir: Ich bin nicht vom Krebs betroffen, studiere aber Medizin und arbeite gerade an einem Projekt, dass die Unterstützung krebskranker Eltern und vor allem die seelische Betreuung von Kindern krebskranker Eltern überprüfen (man braucht nur noch die Daten, Fakt ist, dass sie viel zu wünschen übrig lässt) und ausbauen will.
Warum ich aber hier schreibe: Als Medizinstudentin war ich schon sehr oft bei Arzt-Patientengesprächen dabei, und ihr habt Recht: Kein einziges Mal wurde Sexualität thematisiert. Warum nicht? Die meisten Ärzte haben eine sehr schlechte Ausbildung, was das Thema angeht. Früher stand sowas gar nicht auf dem Lehrplan und wenn doch, wurde es eher oberflächlich abgehandelt. Aber vor allem: Die Ärzte schämen sich. Sie haben Angst, Vertrauen zu verlieren, zu intime Dinge zu fragen (glaubt mir, es ist viel einfacher zu fragen, wie der Stuhlgang aussieht, als ob jemand sexuell aktiv ist). Sie schämen sich, weil sie bestimmte Dinge nicht beantworten könnten. Sie schämen sich, weil alles, was sie an Ratschlägen geben könnten, auf ihr eigenes Sexualleben Rückschlüsse zulassen würde. Sie schämen sich, die Initiative zu ergreifen, und blenden diesen "peinlichen" Bereich am Menschen einfach aus.
Fakt ist aber: Sexualität ist ein wichtiger Teil des Menschen und ein großer Faktor in seiner Gesundheit!
Mein Tip: Wenn ihr Fragen habt, traut euch, sie zu fragen. Helft euren Ärzten auf die Sprünge, sagt ruhig, dass euch das unangenehm ist, darüber zu sprechen, aber ihr das Vertrauen in sie habt, dass sie euch etwas raten könnten. Wenn sie nicht das nötige Wissen haben - vielleicht können sie jemanden empfehlen? Es gibt spezialisierte Sexualmediziner, vielleicht gibt es jemanden in der Nähe? Ärzte haben oft Zugriff auf umfangreiches Infomaterial, vielleicht können sie bis zum nächsten Termin etwas raussuchen?
Wenn die sich nicht trauen - traut ihr euch! Nach all dem, was ich hier gelesen habe, bin ich mir sicher, dass ihr das prima schaffen werdet. Wie gesagt: Ich bin beeindruckt.
Ich wünsche euch viel Kraft.
Eure Agata
Hallo Mädels,
heute ists so olala bin etwas verspannt und habe schlecht geschlafen. Sollte vor dem Schlafengehen mehr mit Euch abhängen. Die Gespräche mit Euch sind echt cool, besser wie das plapla der anderen.
Gestern rief mich eine Freundin an um mir von Ihrem dicken Bauch zu erzählen und es wird ein Junge. Sie riet mir es doch nochmals zu versuchen vielleicht wird das zweite auch ein Junge. Was soll man dazu sagen?
Hey schon mal ein Kind gemacht ohne Gebärmutter!!!
Die meisten habens verdrängt für die bin ich wieder gesund, aber dass so eine Gebärmutter nicht mehr nachwächst sollte man als gute Freundin doch wissen. Oder?
Dann lieber virtuell mit Euch das macht mehr Spass, freue mich auf Euch.
Alexandra:cool:
Hey Alexandra,
Ich glaube bei manchen Leuten überwiegt die Gedankenlosigkeit. Viele haben einfach Angst sich mit dem Thema Krebs auseinanderzusetzen also wird es Ignoriert. Übrigens wenn du ein zweites kind bekommst dann baue ich persönlich die Kirche und Informiere die Bild. Damit könnten wir Reich werden:twak:( Böse Carola):rotier2::rotenase: werde jetzt in mein bett gehen, habe im moment die beste Ausrede mich nicht mit Sex befassen zu müssen, mein Sohn hat die Grippe und schläft zur zeit jede Nacht bei mir. Das es ihm nicht gut geht ist natürlich sch... aber ein wenig egoismus ist doch erlaubt, oder?
Bis bald:kuess:
hallo alexandra,
du sprichst von dem anruf deiner freundin.meinst du wirklich,daß sie eine richtige freundin ist?denn dann sollte sie wissen oder sich erinnern,daß du keine gebärmutter mehr hast.mit solchen aussagen kann man mächtig ins fettnäpfchen treten.bei einigen frauen mußte die gebärmutter dringend raus,obwohl sie noch kinderwunsch hatten.und wenn die dann von einer freundin so eine aussage kriegen,das zieht doch gleich wieder runter.
ich wünsche dir alles gute,silke
wertesucher
04.05.2008, 00:35
Hallo,
auch ich weiss nicht, wie ich mit meinem Sex-Problem umgehen soll, da der Gyn kein Verständnis und keine Lösungswege zeigt:
nach der Konisation ist meine Lust wie früher, jedoch merke ich nicht, wann mein Partner einen Orgasmus hat, d.h. weder die Flüssigkeit noch die Wärme der Ejakulation kann ich neuerdings wahrnehmen.
Entsprechend bin ich zur passiven Partnerin verdammt, da ich den Orgasmus meines Freundes jetzt nicht mehr steuern und miterleben kann.
Meine eigene Orgasmusfähigkeit ist ungebrochen. Doch mich belastet es sehr, dass wir nicht mehr gemeinsam zum Höhepunkt kommen und ich die Fäden nicht mehr in die Hand nehmen kann.
Hat jemand ähnliche Erfahrung?
Gibt es Salben, die auf das Narbengewebe wirken und so vielleicht die Sensibilität zurück bringen?
Danke für Eure Tipps!
Ich denke wenn Du "nur" das Problem hast, dann entspann Dich...
Vieles ist Kopfsache und solange Du Sex willst und haben kannst ohne Schmerzen oder irgendein Mißgefühl zu empfinden, dann zählst Du hier schon zu den Glücklichen!
Cremes oder Tabletten sollen das Gewebe geschmeidiger machen..aber das ist glaub sehr individuell...also Geduld, Geduld, Geduld...:(
Hallo zusammen,
ich weiß nicht, wie lang ich brauchte, um alles durchzulesen, aber es hat mir sooo gut getan ...
Ich bin 34 J., Dez werdens 3 J. zur OP und anschließender Chemo/ Stahlentherapie. War damals Single und blieb auch lang Sexfrei (hätte gern jemand zum Üben gehabt). Als chronische Optimistin hatte ich die Faktoren "Scheidenverkürzung" und "Strahlentherapie" irgendwie ausgeblendet. Klaro, hatte auch fleißig Tampons mit Wund- & Heilsalbe eingeführt, mit kleineren Dildos geübt und war auch bei der Selbstbefriedigung sehr froh, dass ich noch Orgasmusfähig war/bin.
Anfang des Jahres hab ich einen Mann kennen gelernt, der sich sehr um mich bemühte. Ich ging also total optimistisch an die Sache ran, keine Angst vor Sex. Mit Schmerzen hatte ich gerechnet (waren erträglich) - schlimmer fand ich das viele Blut, dass wirklich mehr war als früher an den Tagen. Unsere "Beziehung" war nicht von langer Dauer, was nicht am Sex lag, der btw. immer besser wurde und mir kam vor, dass es weniger blutete.
Seit 3 Wochen hab ich einen neuen Freund bzw. hatte, denn als ich vorgestern zu ihm fuhr und wir das 1. mal Sex hatten, blutete es schlimmer als noch Anfang des Jahres (Schmerzen waren ok). Ich dachte eig., dass ich schon über die Bluterei weg war. Ich war total deprimiert über das immer noch vorhandene sexuelle Handicap, ließ es mir aber nicht anmerken, denn ich registrierte, wie aus einem total verliebten Mann ein sehr verzweifelter Mann wurde, der überhaupt nicht damit umgehen konnte. Und jetzt muss er selber erstmal schauen, wie er damit klar kommt und auch das ich keine Kinder bekommen kann (mein Learning: Krankheitsauswirkung auf das Sexleben erzählte ich ggf. beim nächsten Mann spätestens beim 2. Date).
Sorry Mädels, dass ich Euch so zutexte, aber dieser Beitrag hier hat genau das gegeben, was ich an Zuspruch und Infos brauchte. Meine Tränen, die ich anfangs beim Lesen hatte, sind schon fast wieder getrocknet und ein Lächeln macht sich wieder breit.
Fazit: Ich werde was dagegen tun. Hab oben im Thread von Scheidendehner und Epi-no gelesen. Das probier ich aus! Will wieder ganz normal Sex haben, denn die Lust ist da.
Dank Euch nochmal und viele Grüße aus München :)
nitsrek1204
30.11.2008, 19:10
Hallo *Themanachobenschubbs*
ich wollt auch noch mal das Thema GV bearbeiten und noch mal nachfragen, ob ihr schon mehr Erfahrungen mit "verkürzter oder verengter Scheide nach OP und Bestrahlung" gemacht habt.
Ich hatte im Juni die TMMR-OP danach Chemo und 26 Bestrahlungen und 2 Afterloadings.
Die Frauenärztin meinte es wäre natürlich noch geschwollen und die Strahlenärztin meinte das könnte noch 1/2 Jahr dauern bis es abgeschwollen ist.
Die Ärztin riet natürlich zum üben, was wir auch vorsichtig machen, es ist auch schon besser geworden aber ich hab das Gefühl, dass er nicht bis zum Ende reinkommt, das es weiter innen mehr geschwollen ist, wir nehmen natürlich viel Gleitgel, habt ihr noch Erfahrungen mit anderen "flutschigen" Mitteln?
Vagisan hat meine Ärztin mir noch gegeben, aber irgendwie tut es ja doch immer noch ein wenig weh dabei, gibts da nicht was, was ein wenig betäubt ?
Traurig find ich immer wieder das die Ärzte bei dem Thema sich nicht ein bisschen mehr Mühe geben und uns besser aufklären, meistens hört man nur "machen sie sich nicht so viele Gedanken, es wird wieder" oder so ähnlich.
Wir geben die Hoffnung nicht auf...
Christi34
30.11.2008, 19:49
Hallo,
deine ärtztin hat recht. Du brauchst viel geduld bis alles abgeschwollen ist. Aber ein einfühlsamer Partner ist genauso wichtig. Ich hatte/habe ein ähnliches problem und wenig hilfe von den ärtzen bekommen. Nach meiner Krebs op 2005 wurde jetzt eine Blasen-Darm-Plastik gemacht. Wenn du ein geeignetes Gleitmittel suchst, solltest du es mal mit einem gut sortierten Sex-Shop versuchen (kein witz) Ich habe das gefühl das die dort mehr erfahrung und eine bessere Beratung haben als die Ärtze. Ich musste mich zwar erst überwinden dort hin zu gehen, aber bereut habe Ich es nicht. :D
Lass den Kopf nicht hängen :pftroest:
nitsrek1204
30.11.2008, 21:03
ich bin ja schon froh, das es wenigstens ein bisschen funktioniert.
Wenn ich überlege wie es nach der OP oder kurz vor Ende der Bestrahlung war... da hab ich noch nicht mal mehr ein Tampon nehmen können!
Hmm, also mit der Verkürzung der Vagina habe ich keine Probleme, da meine recht lang war (stand im OP Bericht) - und Schatzi meint, er hätte nicht das Gefühl, dass sie kürzer oder kleiner geworden ist. Jo, etwas trockener, habe aber auch Flutschi ausm Sexshop :D funzt gut soweit.
ABER :o durch die OP habe ich an den Oberschenkelinnenseiten arg verkürzte Sehnen. Kommt vielleicht von dem vielen Herumgeliege. Auf jeden Fall war ich immer extrem beweglich, auch durchs Reiten bedingt. Und jetzt tut das da ziemlich weh, wenn ich wie ein auf dem Rücken liegender Frosch die Schenkel auseinander klappe und Schatzi dazu kommt :eek: Aber zum Glück jibbet ja verschiedene Möglichkeiten und Stellungen - den Missionarsmist haben wir jetzt ausm Programm gestrichen :smiley1:
Christi34
30.11.2008, 22:08
Hallo,
ja, den Flutschi habe Ich auch. :smiley1: Der ist wirklich gut.
Durch die OP haben wir auch mehr lust zum experimentieren bekommen. Wobei Ich meinen partner erst nach der Wertheim, aber vor der Blasen-OP kennen gelernt hatte. Somit muß der ärmste alle höhen und tiefen mitmachen.
Er hält sich aber tapfer. :engel:
nach meiner wertheim war meine scheide auch verkürzt....wir haben aber auf anraten meines profs. recht schnell wieder mit gv angefangen,natürlich wars am anfang nicht prickelnd,und hat noch länger leicht geblutet...ganz rein ging am anfang auch nicht....mit der zeit,hat sich das aber wieder etwas gedehnt...und heute nach 1,5 jahren merke ich nur noch selten einen schmerz am scheidenstumpf,ansonsten ist alles wieder beim alten :D
Halloooo Mela,
habe mich jetzt lange nicht mehr gemeldet,ist mir alles zu viel geworden...aber jetzt schaute ich mal wieder vorbei und sehe viele von Euch hier wieder!!
Damals standest Du gerade vor Deiner OP...ist alles gut gegangen?
So wie ich gelesen habe,hat sich bei Dir alles wieder soweit stabilisiert!!!
Das hört man gerne,dann hat sich das Daumen drücken gelohnt:D
Laut den Ärzten gelte ich ja als geheilt nach 5 Jahren,darüber muß ich immer schmunzeln,da ich leider nicht sooo leicht vergessen kann,gehts mir heute immer noch nicht so gut:eek:!!Der Sex ist auch nimmer wie früher,mir kommt es vor,als ob die Ärzte alle Gefühle weggeschnitten haben:o...beim GV entsteht immer so ein Druck den ich gar nimmer mag!Deshalb werde ich meine Blockade nie loswerden...Früher war alles soooo schön:D...ich bin nur froh das mein Mann so toll hinter mir steht...der meint immer:Das bin ich schon gewohnt!Wir haben ungefähr 2x in 2 Wochen,manchmal 2x in einer Woche Sex..vielleicht wird es ja noch mehr...aber er weiß,das es ja nicht wegen Ihm ist!
(Ich kann nur allen Mädels hier raten,Redet viel über Eure Gefühle und Empfinden,das es die Männerwelt verstehen kann!)
Und wie ist es bei Dir/Euch???
Liebe Grüße Petra:winke:
liebe petra,
drück dich erst mal gaaaaanz doll...
mein gott,wie die zeit vergeht...meine op ist nun 1,5 jahre her....ich habs gut überstanden,ja...aber ich vergess niemals was für eine hölle es war.....
ich hoffe nun ,dass ich wirklich geheilt bin.....meine nachsorgen "trete ich an",und dann schalt ich wieder ab...hatte mich auch gut 6 monate hier fast ganz zurückgezogen,weil ich erst mal den krebs auch aus meinem kopf bringen musste...nun kann ich wieder anderst damit umgehn...mir gehts richtig gut.....die miniwehwechen(blase...grrrrr..)))) naja....
sexualität...ich glaub da hab ich voll glück gehabt...oder nen super prof.....bei mir ist es fast wie früher,ab und zu merk ich auch den druck oder schmerz am scheidenstumpf,aber ansonsten hat sich alles wieder so gedehnt,dass es okay ist.klar die erogenen zonen innen sind weg....ich erlebe meine lust nur äusserlich...aber das intensiv.....ich denke wirklich,dass es zum grossteil einstellungssache und kopfsache ist,und dass es darauf ankommt,wie es vorher allgemein war(obwohl du schreibst es war schön).....mensch,ich drück dich,und würde dir wünschen,dass doch alles noch ins lot kommt....denke immer positiv,versuche den krebs "loszulassen".....wenn du möchtest,können wir ja auch auf anderem wege kommunizieren....bist du bei wkw?????wenn nicht meld dich doch mal an......oder schreib mir ne pn ich geb dir meine mailaddi.......
ganz dickes busi mela:pftroest:
Hallo ihr lieben
*seufz*
Das liest sich ja gar nicht gut.. dabei dürfen wir eh schon seit einigen Wochen keinen Sex mehr haben .. und seit der Koni letzte Woche eh 6 Wochen nicht und danach kommt meine Entfernung der GM, bedeutet weitere 6 Wochen nicht.
Und wenn man das so liest.. bekommt man doch Angst.
Aber naja, ich denke wenn das schlimmste (OP ) vorbei ist, läßt sich an allem anderen "Arbeiten".
Liebe Sisa,
soweit ich verstanden habe, wird "nur" Deine GM entfernt? Das wird sich m.E. nicht auf die Vagina auswirken, sondern auf die Blase, die dann erfahrungsgemäss etwas zickig wird ;)
Bei unseren OP's (wertheim) wurde ein Stück der Scheide entfernt. Das wird aus Sicherheitsgründen gemacht. Dadurch wird die Scheide etwas kürzer. Dadurch, dass viele Frauen nach der Wertheim noch Chemo UND Bestrahlung bekommen, tauchen weitere unschöne Nebenwirkungen auf; Die Vagina wird meist trockener, weil das Drüsengewebe mit Radio heftigst beschossen wurde, und hat leider den Hang etwas enger zu werden und manchmal auch zu verkleben. Diese Verengung kann schmerzhaft sein und oft ist es notwendig, das Gewebe zu dehnen. Dies erfolgt beim Sex, oder wenn es nicht geht, mit Dildos, die unterschiedlich große Aufsätze haben, erzählte mir mein Strahlen-Doktor.
Hallo Cee,
was meinst Du mit verkürzter Sehnen??:confused:
Lieben Gruß Petra
Hallo SiSa,
ich glaube ich habe Dir zu viel Angst gemacht!!!
Keine Angst,also ich weiß aus Erfahrung das Sex in der Zeit ganz ganz ganz weit weg ist,vorallem gibt es ja auch viele andere schöne Möglichkeiten als GV...
aber ich denke Du wirst Dir viel über andere Sachen Gedanken machen müssen!!
Also keine Panik,und die Zeit vergeht sehr schnell!!
Mir kommt es auch noch nicht wie 5 Jahre vor,da ich leider nichts vergessen kann...
Das ist der Lauf der Dinge,hauptsache wir kommen da alle sehr gut raus,:remybussidann wirst Du zurück blicken und Dir sagen:Womit habe ich mir eigentlich den Kopf zerissen!!
Wann geht´s denn los bei Dir?6 Wochen hier 6 Wochen da,ist das normal das die Ärzte sich sooooo viel Zeit lassen?:eek:
Ich drück Dich ganz fest:pftroest:
Bis bald
Ciao Petra
Hallo Cee,
was meinst Du mit verkürzter Sehnen??:confused:
Lieben Gruß Petra
Meine Sehnen an den Innenseiten der Oberschenkel haben sich durch die blöde OP und das darauf folgende lange Liegen verkürzt, also zusammen gezogen :( Die Bestrahlung hat dann ihr übriges getan :mad:
Ich muss nun langsam mal wieder mit Stretching anfangen, um meine normale Beweglichkeit zurück zu erhalten. Du musst Dir das so vorstellen: Früher konnte ich ohne Probleme Spagat und war immer sehr gelenkig und beweglich. Jetzt kriege ich die Oberschenkel grad soweit auseinander, dass ich auf mein Pferd aufsteigen kann. Das meine ich mit "verkürzten Sehnen".
Hallo Petri
Danke für deine Nachricht..
Das mit den 6 Wochen ist deshalb so, weil der Eingriff also die Entfernung nach Koni erst nach Abheilung gemacht werden kann.
Da die Koni erst letzte Woche statt fand, muß ich 6 Wochen warten (ca.)
Ich darf keine OB´s tragen *grrr*, nicht Baden und schon gar keinen Sex in den Wochen haben.
Nach der Entfernung der GM, darf ich alles wieder nicht 6 Wochen.
Hallo Cee
Danke für die Aufklärung... :)
Ja, es wird die GM entfernt und ich habe desöfteren gelesen, das es auch nach so einer OP mal zu Problemen kommen kann.. :shy:
Hallo SiSa ;),
ich hatte vor der OP ganz schlimme Angst, das meine Sexualität sich verändert, bin eine sehr leidenschaftliche Frau.
Mein letztes Mal war anfang Oktober, vor der Koni.
Zwischen der Koni und der GM entfernung hatte ich keine Gedanken an die schönste Nebensache.
Aber seit ca. 3 Wochen, seit mein Kopf wieder frei ist, kommen auch die Lustgefühle und Gedanken wieder hoch.
Es fällt etwas schwer so offen darüber zu schreiben :o
Inzwischen hab ich selbst Hand angelegt, nur äußerlich, es gab im Prinzip keinen Unterschied,
ich horchte einfach zu sehr in mich hinein, ob sich den da was verändert hat,
und ich wußte ja nicht wie sich ein Orgasmus auf die inneren Wunden auswirkt, aber es hat anscheinend nicht geschadet. :)
Wie der GV sein wird, weiß ich noch nicht, ich bin ja nun auch etwas kürzer,
grünes Licht hab ich gestern vom FA bekommen, aber vorsichtig anfangen hat er zwinkernd gemeint.
Baden und Sauna dürfte ich jetzt auch wieder, und OBs hab ich längst alle entsorgt. Die braucht Frau nie wieder :)
lg natree
Hallo Cee,
ich denke das hat mit Deinen Sehnen nichts zutun,sie haben Dir doch bestimmt auch Lymphknoten entfernt,das sind die vorhandenen Narben die dadurch entstanden sind.Die sind einfach nicht so leicht zu dehnen,und schon gar nicht nach der OP...das dauert a bisserl....ich merke heute noch meine Innenschenkel bei Wetterumschwung,da ziehts einfach mal,und wenn ich abtaste spüre ich ein paar kleine harte Stellen...aber das ist nicht schlimm!!!
Das braucht leider alles Zeit um sich zu regenerieren!!!
:pftroest:das wird schon bald besser,und dann klappts auch ohne ziehen wieder!
Liebe Grüße
Petra
Hallo SiSa ;),
ich hatte vor der OP ganz schlimme Angst, das meine Sexualität sich verändert, bin eine sehr leidenschaftliche Frau.
Mein letztes Mal war anfang Oktober, vor der Koni.
Zwischen der Koni und der GM entfernung hatte ich keine Gedanken an die schönste Nebensache.
Aber seit ca. 3 Wochen, seit mein Kopf wieder frei ist, kommen auch die Lustgefühle und Gedanken wieder hoch.
Es fällt etwas schwer so offen darüber zu schreiben :o
Inzwischen hab ich selbst Hand angelegt, nur äußerlich, es gab im Prinzip keinen Unterschied,
ich horchte einfach zu sehr in mich hinein, ob sich den da was verändert hat,
und ich wußte ja nicht wie sich ein Orgasmus auf die inneren Wunden auswirkt, aber es hat anscheinend nicht geschadet. :)
Wie der GV sein wird, weiß ich noch nicht, ich bin ja nun auch etwas kürzer,
grünes Licht hab ich gestern vom FA bekommen, aber vorsichtig anfangen hat er zwinkernd gemeint.
Baden und Sauna dürfte ich jetzt auch wieder, und OBs hab ich längst alle entsorgt. Die braucht Frau nie wieder :)
lg natree
Hallo Natree,
bekommst Du noch Chemo und Bestrahlung?Wenn nein hast Du Glück gehabt das wahrscheinlich alles beim Alten bleibt!!!
Was alles ziemlich durcheinander bringt ist die blöde Bestrahlung...
ich hoffe die brauchst Du nicht!!!
:pftroest:Bis dann Lieben Gruß
Petra
Hallo Petri
Danke für deine Nachricht..
Das mit den 6 Wochen ist deshalb so, weil der Eingriff also die Entfernung nach Koni erst nach Abheilung gemacht werden kann.
Da die Koni erst letzte Woche statt fand, muß ich 6 Wochen warten (ca.)
Ich darf keine OB´s tragen *grrr*, nicht Baden und schon gar keinen Sex in den Wochen haben.
Nach der Entfernung der GM, darf ich alles wieder nicht 6 Wochen.
Hallo Cee
Danke für die Aufklärung... :)
Ja, es wird die GM entfernt und ich habe desöfteren gelesen, das es auch nach so einer OP mal zu Problemen kommen kann.. :shy:
Hallo SiSa,
warum haben die nicht gleich alles zusammen gemacht?
Das ist ja doppelt Aufregung....
:pftroest:Lieben gruß Petra
Hallo Petra,
hmm, sie haben mir 62 Lymphknoten entfernt :eek: daran habe ich noch gar nicht gedacht - danke für den Hinweis :1luvu:
Ich kann nicht mal mehr im Schneidersitz sitzen :mad: Aber ich werde mal versuchen, mit ein paar Dehnübungen mehr Beweglichkeit zu erreichen. Aber wie das so ist mit "Krankengymnastik", die man alleine macht: Man hört auf, wenn es weh tut. Ich hatte lange genug Schmerzen und habe sie ja immer noch - da verzichte ich gerne auf zusätzliche ;)
Nochmals danke für den Tipp :D
Und Du meinst, das vernarbte Gewebe lässt sich langsam wieder dehnen? Na hoffentlich hast Du recht :)
Hallo Petri
Wieso nicht gleich alles aufeinmal?
Na, weil man vor oder während der Konisation noch nicht wußte, wie schlimm es wirklich ist.
Den ein normaler Test (Abstrich) sagt ja noch nichts aus, wie es innerlich wirklich ausschaut.
Das konnte nur ein Pathologe, der nach der Koni den Kegel und die Ausschabungen des GM Halses und Höhle genaustens Untersuchte.
Ich bekam dann 3 Tage später das Ergebnis, das die Zellveränderung (Krebs im Anfangsstadium) bereits zu tief sitzt, um durch weitere Konisationen alles entfernen zu können.
Es wurde im schlechten Entfernt.
Daraufhin wurde dann gesagt, das wenn ich es jetzt nach Abheilung sofort machen lassen würde, ich NOCH keine Chemo benötige.
Sollte ich aber länger warten, käme es dazu, das eine Chemo von Nöten wäre.
Anni1504
10.12.2008, 12:36
Hallo SiSa,
bei lief es ähnlich wie bei Dir..Koni am 30.04.08 und die GM Entfernung am 07.05.08...
Meine Frauenärztin riet mir auch 6 Wochen nach der Koni zur Abheilung zu warten...den Prof. der die GM Entfernung machen sollte und auch gemacht hat habe ich dann bei einem Gespräch gefragt, wieso ich jetzt noch 6 Wochen warten sollte...ich würde den Druck, das warten nicht aushalten, auserdem warum soll das abheilen , was dann sowieso entfernt wird? Daraufhin hat er auch sofort den O.P. zugestimmt...
Hallo Anni
Mir sagte man, das eine zu starke Blutung auftreten könnte.
Keine Ahnung.. aber ich glaube, ich werde mich mal mit der Klinik meiner Wahl in Verbindung setzen..
Eigentlich ist es ja wirklich blöde zu warten, Blut wird eh fliessen! :o
Hallo,
eben,das würde ich auch sagen!!!trotzdem hattet Ihr noch viel Glück gehabt....;)
Ich hatte so einen beschissenen Arzt der sogar bei einer Untersuchung,nachdem ich totales Unterleibs ziehen hatte (wie bei der Periode)und Ausfluß ohne Ende der stinkte wie auf einer Schweinefarm,sagte:Ach sie haben eine bakterielle Infektion,da nehmen Sie mal drei Zäpfchen und dann dürfte es in Ordnung sein!.....grrrrrr,wenn ich daran denke könnte ich Ihn umbringen.....
Zu Hause laß ich dann einfach so mal den Beipackzettel und laß:Nicht verwenden bei Tumoren!Hahahahahahaha.....heute könnte ich mich echt totlachen,vorallem soll ich Euch was sagen,ich habe versucht gegen Ihn zu Klagen,nicht um etwas zu bekommen,wie in den USA,sondern Ihn das Sch.... aus dem Verkehr zu ziehen....natürlich hatte ich keine Chance,er hatte irgentwann mal etwas über Krebsvorsorge erzählt,aber natürlich nicht so als ob es mich betreffen sollte und notierte sich das im seinem PC dann war er natürlich abgesichert!!!Tooooolllllll (das Sch...arbeitet heute immer noch als Gyn...die armen Frauen)
3 Tage später,ich hatte meine Tochter aufm Arm,sagte er mir am Telefon:Frau ... sie haben glaube ich einen Tumor!! Hääääääää
Ich fuhr sofort in die Klinik,mein Professor brach seinen Urlaub ab(er brachte meine 2 Kids auf die Welt)und schlug bei der Untesuchung die Arme über seinen Kopf zusammen....und sagte ersteinmal gar nichts...tolles Gefühl und dann 1 Tag später die Diagnose PAP 5!!!
Sorry aber das mußte ich auch nochmal loswerden,obwohl das nichts mit Eurer (gott sei Dank) Sache zu tun hat!!
Dann ging alles ganz ganz schnell,natürlich ich war ja erst 30 Jahre!!
Ich hatte aber auch einen sehr guten und lieben Professor....sonst würde ich heute bestimmt nicht mehr leben...
Alle Nebenwirkungen habe ich dann auch noch gleich mitnehmen müssen...ja so war das...also wenn Ihr irgend etwas wissen wollt dann kann ich Euch das sagen und ich hoffe auch helfen!!!
Ich rate Euch nur,wir sind sooooo jung,da gibt es kein warten,das könnten wir mit 80 Jahren ,aber nicht jetzt!!!
Liebe Grüße:pftroest:
Bis bald
Ciao Petra
Hallo Petri, hallo anni, hallo alle
ich habe das Glück das mit der GM Entfernung und etwas vom oberen Teil der Scheide alles erledigt ist. Nur weiß ich nicht wie viel da weggenommen wurde, wie lang ich noch bin. Mein Freund ist recht lang und stieß manchmal am Muttermund an. Ich habe gelesen, dass einige von Euch nur noch ca. 4 cm lang sind, und große Probleme haben, das tut mir sehr leid. Wie SiSa hab ich auch einige Horrorgeschichten nach einfacher GM Entfernung gehört und gelesen und machte mir mehr Gedanken darüber, als das ich Krank bin.
Bei mir war es wie bei SiSa, doppelte Aufregung, doppelte OP, doppelte Narkose, doppelte Schmerzen, doppelter Stress für den Körper, doppelter Arbeitsausfall.
Als mir der Arzt sagte, es solle eine Koni gemacht werden, wollte ich gleich die Entfernung, ich bin 44, sterilisiert und fast schon durch die Wechseljahre, aber er meinte das macht man heute nicht mehr einfach so, mit der Koni könnte das Problem erledigt sein. Mein PAP-Wert war ca. 2,5 Jahre bei III bzw. IIId. Der Befund der Koni ergab CIS nicht im Gesunden entfernt, CIN3, und noch viele Fachausdrücke, war wohl mehr als ein IIId. Nun musste sie doch raus, und zusätzlich eben noch etwas vom oberen Scheidenrand, hätte man sonst vielleicht gar nicht mitgemacht, und an die Folgen mag ich gar nicht denken.
Ich stellte vor 2 Monaten die Frage hier im Forum, warum die OP erst verheilt sein müsse, und bekam von Evche eine einleuchtende Erklärung. Bei der vaginalen Entfernung wird sie gezogen, und die frische Wunde blutet, der Operateur kann nichts mehr sehen, und muss zum Bauchschnitt übergehen.
Ich wollte erst bis März warten, geschäftsbedingt, doch als ich mich immer mehr informierte wollte ich weder warten noch den Bauchschnitt und fand gsd die gaslose Laparaskopie.
Lg natree
@natree
Mittlerweile denke ich, wenn uns aber sofort zur GM entfernung geraten worden wäre.. und wir rausbekommen hätten das es eine Möglichkeit gibt, dieses durch eine KONI eventuell zu umgehen, da man ja nicht wissen kann (selbst durch diese Abstrich Test´s) inwieweit das Gewebe wirklich befallen ist.. hätten wir darüber auch wieder gemeckert und gesagt, wieso so Radikal? Wir möchten doch bitte erst die KONI versuchen, um eine Entfernung vielleicht zu umgehen.
Ich denke mittlerweile auch, das deswegen auch nicht alle gleich zur Entfernung raten sondern erstmal durch die KONI schauen wollen, ob es wirklich nötig ist ;)
Naja, auch nen Patienten kann man nix Recht machen ;)
So Traurig es im Endefekt auch ist, aber ich glaube schon, das meine Ärzte sich sehr bemüht haben, denn meine FÄ ist eine, die nicht gleich zum Messer greifen möchte und immer versucht, andere Möglichkeiten in erwägung zuziehen und mit mir auch diese durchgeht.
Hallo SiSa
Ich denke das ist von Fall zu Fall zu unterscheiden.
Es gibt viele Frauen, da macht das Sinn.
Mein Arzt kennt mich seit 1993 und weiß genau über meine Umstände bescheid.
Er ist halt auch einer, der nicht gleich zum Messer greift.
Ich hatte viele Jahre Probleme mit der Periode, extrem stark und schmerzhaft.
Mitte 2006 der erste PAPIII, kurz drauf ein Myom, Periode nur noch alle 3 Monate,
aber dann extrem, 8 Tage, größter Tampon hielt 1 Std. dann kam es durch.
Wir sprachen das erste Mal über GM-Entfernung und beobachteten doch noch 2 Jahre,
Kontrolle alle 3 Monate, jedes Mal sprachen wir darüber, wenn was sein sollte dann kommt sie raus.
Bei der ganzen Geschichte ärger ich mich darüber, das ich 2 Narkosen hatte,
2 x Schmerzen, 2 x eingeschränkt war.
lg natree
nitsrek1204
26.12.2008, 17:25
Hat einer Erfahrungen mit Lidocain? in Gelform (xylocaingel)? dieses Gel soll etwas betäuben und daher schmerzfreien Sex gewärhleisten...
Was mich noch interessieren würde, Bei unserem Bauchschnitt (Gebärmutterentfernung) als sie die Scheide oben wieder zusammen genäht haben, nähen die das gerade zusammen oder eher wie ein Zipfel (wie gerafft, weiß nicht wie ich das ausdrücken soll) ? weiß nicht ob das auch was mit den schmerzen was zu tun hat, wenn es oben vielleicht enger ist als normal und zusätzlich noch geschwollen oder verklebt...
blueblue
27.12.2008, 11:26
Hi Kerstin,
das wird eigentlich gerade zusammengenääht. Da wird nichts "gerafft". Allerdings hat die Naht eine leichte Wölbung.
Wenn du Schmerzen beim Sey hast, kann es entweder daran liegen, dass Verklebungen da sind, es kann aber auch sein, dass deine Scheide doch kürzer geworden ist als du annimmst.
blueblue
nitsrek1204
27.12.2008, 11:37
Tja eigentlich meinte die Frauenärztin soviel kürzer wär ich nicht geworden...
aber Probleme gibts schon am Anfang, als wenn da noch eine dicke Schwellung da wäre... Achja ich muss ja eh am 9.1. zur 2. krebsnachsorge, da werd ich noch mal meinen Fragenzettel rausholen :(
Mein Schatz meint ja immer ich muss gedult haben, hab ich leider nicht :D
Ähm, hab da mal ne Frage.. bedeutet es das die Scheide automatisch durch die Entfernung der GM gekürzt wird? :confused:
Meine FÄ meinte, es würde zugenäht werden aber man würde keinen unterschied merken.. weder ich noch mein Partner :rolleyes:
blueblue
27.12.2008, 12:33
Hallo Sisa,
habe gerade erst einen Vortrag darüber gehört. In diesem wurde gesagt, dass die Scheide immer etwas verkürzt wird bei dem Eingriff. Ob du oder dein Partner nachher was merken, liegt mit Sicherheit auch daran, wie lang ode rkurz sie vorher war.
Mein Mann und ich haben nach der Wertheim sehr wohl gemerkt, dass es nicht mehr so war wie vorher. Ich bin recht oft eingerissen und hatte immer weider mit kleineren Fissuren im Bereich der Scheide zu tun. Nur was bei mir ist, muss bei dem nächsten noch lange nicht sein.
blueblue
Hallo Ihr,
wollt auch was dazu sagen (verkürzung der Scheide).Ich hab Gott sei Dank danach keine Veränderung gespürt oder gar Schmerzen gehabt.Jetzt nach den Laserungen sieht das auch anders aus.Muss jedesmal IBU 800 nehmen.Ansonsten würde ich es nicht aushalten.Aber von der Gebärmutterentfernung bis zur ersten Laservaporisation,hatte ich keine Probleme beim Verkehr.Muss auch sagen,das die Scheidenwand für mich als Leihe,sehr sehr gut ausschaut.Habe keine Narbe oder ähnliches gesehen.Die Ärzte meinten nur,das es bei Dysplasien nicht sehr einfach wäre,da an den Seiten der Scheidenwand eine ich nenn es mal Umschlagfalte entsteht (durch die Entfernung der GM),wo darunter sich Dysplasien tummeln können.Von mir ausgesehen hat der eine Dysplasiefleck seinen Ursprung genau unter dieser Falte.
Ich hoffe es ist OK,das ich auch was zu diesem Thema gesagt habe?
LG
Hallo tiffany
Ja klar ist das OK.. wieso auch nicht?
Hab ja gefragt und natürlich interessiert mich dann auch alles.. ob Positive oder Negative Nachrichte..
Bin ein Mensch der kein schöngerede mag sondern auf FAKTEN steht, so unangenehm sich diese auch lesen mögen.. das ist mir egal.
Ich brauche immer Infos um damit arbeiten zu können.
Mag es nicht, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und möchte natürlich mit dem schlimmsten rechnen, damit man sich hinterher "erfreuen" kann, falls etwas Negatives nicht auftaucht.. oder um sagen zu können, OK, damit konnte ich rechnen.
Liest sich vielleicht für einige blöde, aber ich kann es in letzter Zeit nicht mehr hören, wenn jemand zu mir sagt, Och komm, so schlimm wird das schon nicht.
Oder sagt (und das hat mich vor einigen Tagen sehr wütend gemacht) wenn die GM erstmal raus ist, dann haste Ruhe. Wäre ja kein Weltuntergang :eek:
@blueblue
Ohje, das tut mir fürchterlich leid das du solche Probleme hast :(
*seufz*.. ich weiß nicht warum, aber ich habe unwahrscheinliche Angst davor, das wenn bei mir ebenfalls nicht mehr alles so reibungslos klappt wie früher .. naja! liegt wahrscheinlich an einer schlechten Erfahrung aus der Vergangenheit, das die Beziehung den Bach runter geht.
Er sagt zwar immer, Sex gehört zwar dazu aber wäre nicht alles.. und das sowas kein Grund wäre eine Beziehung zu beenden, aber die Angst steckt schon im Nacken.
Da wir beide es nicht so mit "Blümchensex" haben .. werden wir wohl da ziemliche einbuße haben :(:confused:
Sorry, für meine offenen Zeilen.. aber irgendwie mußte ich das mal los werden :(
blueblue
27.12.2008, 14:11
Hi Sisa,
hör nicht auf Leute die dir erzählen wollen, es wäre alles halb so schlimm. Ich konnte auf sowas auch imme rnicht..... Vor allem dann nicht, wenn diese Leute noch nciht mal wissen, worüber sie da eigentlich reden.
Nach meiner Konisation hatte ich damals auch keine Probleme, die sind erst angefangen mit der GM-entfernung. Ich hab es abe rnoch nciht als soooo schlimm empfunden.
Jetzt nach der Radiochemotherapie sieht es anders aus. Da bei mir die Scheide schon sowieso verkürzt war um etwas mehr als ein Drittel und durch die Bestrahlung noch einiges mehr "kaputt" gegangen ist, habe ich jetzt ganz erhebliche Probleme mit dem Sex.
Mein Mann sagt auch, dass das nicht alles ist, was die Beziehung ausmacht. Aber es ist doch ein entscheidendes Element und da braucht man auch nciht um den heißen Brei herum reden. Es ist einfach Mist, wenn es nicht mehr so geht wie es mal ging. Wir probieren jetzt alles mögliche und unmögliche :rolleyes::rolleyes::grin::grin::eek::eek: Es ist leider aber oft eben auch so, dass ich dabei so Schmerzen bekomme, dass es selbst meinem Mann vergeht, weil er mir nicht wehtun will.
So, nun hab ich auch ganz offen gesagt, wie es ist.
blueblue
blueblue
Danke für deine Offenheit.. freue mich sehr darüber, das man hier auch mal wirklich das sagen/schreiben kann, was einen wirklich auf der Zunge bzw. unter den Nägeln brennt.:knuddel:
gina-lisa
27.12.2008, 17:46
Ähm, hab da mal ne Frage.. bedeutet es das die Scheide automatisch durch die Entfernung der GM gekürzt wird? :confused:
Meine FÄ meinte, es würde zugenäht werden aber man würde keinen unterschied merken.. weder ich noch mein Partner :rolleyes:
hallo Sisa
GM = gebärmutter ???
wenn ja....
ich habe schon lange jahre keine GM mehr.
allerdings habe ich sie nicht durch krebs verloren
evtl. ist es dann eine andere operationmethode :confused:,
dass weiß ich nicht.bestrahlungen hatte ich natürlich auch keine.
meine gebärmutter wurde durch bauchschnitt entfert, d.h. meine
kaiserschnittnarbe wurde ein stück geöffnet.
ich hatte hinterher alsolut NULL probleme beim sex...
im gegenteil ich hatte keine periode keine zwischenblutungen mehr
und fand das gaaaanz klasse.
PS: die familienplanung war zu diesem zeitpunkt bereits abgeschlossen
lieben gruß
gina-lisa
nitsrek1204
27.12.2008, 18:24
ja das mit den Freunden und Bekannten kenn ich auch, "sei froh das Du die GM los bist...Verhütung gespart..." usw. aber das ich vielleicht hätte noch selber entscheiden können ob wir Kinder kriegen, ich die Krebsangst weiterhin habe auch wenn vielleicht alles entfernt wurde, das beim Sex noch nicht alles ist wie vorher und und und
1000 Dinge hat man im Kopf und die sagen "sei froh das Du es überstanden hast... wird schon wieder... anderen gehts schlechter..."
Das nervt wirklich...
Die die nix haben, können uns gar nicht richtig verstehen!
Ich hoffe nur, das wenn die Schwellungen weg sind, oder ich etwas mehr "geweitet bin" der Sex auch wieder Spaß macht, auch wenn meiner immer sagt "Sex ist nicht alles" aber ich möchte nicht wie eine Nonne leben... Hab auch Spaß dran gehabt und nicht nur "Blümchensex" gehabt... Mir ist das eben auch wichtig...
Ich hab mir jetzt übrigends einen Dilator bestellt (http://www.owenmumford.com/de/range/55/amielle-care.html) zum "üben" :D bin mal gespannt ob man wirklich soviel dehnen kann!
Hallo ihr lieben,
bei mir ist es ähnlich wie bei blueblue. Meine Scheide ist allerdings ziemlich gekürzt dadurch das der Tumor leider tiefer saß als befürchtet. Radio/ Chemo hat den rest gemacht. Arbeite immer mit Östrogenhaltiger Salbe, die aber auch nicht viel bringt:mad:
Um ehrlich zu sein, mein Mann und ich schlafen nur noch sehr selten miteinander (was aber nicht heißt das wir keinen Sex haben;)), da durch die Schmerzen und die Hormonumstellung( die Bestrahlung hat meinen Eierstöcken nicht gerade gut getan:() leider auch meine Libido stark gelitten hat.
Einen Vorteil hat das ganze allerdings: unsere Beziehung hat eine ganz andere Qualität bekommen.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das irgendwann mal wieder sowas wie "normalität" eintreten wird.
LG Carola
@ gina-lisa
Ja richtig, mit GM war Gebärmutter gemeint :)
Vielen Dank für deine Antwort.. ich glaube die OP bleibt die gleiche.
Allerdings gibt es da ja mittlerweile mehrere möglichkeiten.
Bei mir soll sie Vaginal entfernt werden.. obwohl man mir sagte, das es auch während der OP dazu kommen könnte, das sie anders entscheiden, falls sie nicht passt :shy:
@ nitsrek1204
Weißt du, mir gehen sämtliche Gedanken durch den Kopf.
Ich hatte damals nach der Koni das Gefühl, das da immer noch was sein könnte und prompt stimmte dieses.
Nun habe ich das Gefühl, das nach der OP noch was gefunden wird.. Danach erhält man ja wieder ein Ergebnis.
Und weißte was komisch ist... weder bei der KONI noch mein FA haben jemals Blut bei mir abgenommen oder mal nen Ultraschall gemacht.
Nicht das da noch was an den Eierstöcken ist .. :confused:
Ich sage den Leuten dann immer.. ach ja? Dann ist alles vorbei?
Wie sieht es mit dem Ergebnis aus? Auf das man warten muß.. oder eventuelle Therapien die man danach noch in Anspruch nehmen muß.
Naja.. alles aufregen bringt eh nix.. hab jetzt vorgestern ein Gespräch mit meiner Mutter gehabt und ihr mal richtig erklärt.. was los ist und wie es in mir aussieht...und diese Sprüche sich jeder mal gepflegt wohin schieben kann.
Ich glaub sie hat nun verstanden wie es mir geht.. und was ich fühle. :rolleyes:
Es ist immer leicht gesagt, Sex ist nicht alles.. aber wie hier schon mal erwähnt wurde, ein Bestandteil einer Beziehung.. und Spaß macht es obendrein ja auch ;)
Hab gestern das Thema erneut angesprochen.. und auch diesmal hat er gesagt, ich soll mir darüber keinen Kopf machen.. das würde gar kein Thema sein wegen sowas sich zu trennen.
@ nitsrek1204
Habe mir die Seite mal angeschaut.. liest sich interessant.. aber steht da nicht was von Vorbeugung?
Hilft aber auch dann, wenn Vernarbungen und alles vorhanden ist?
Er verringert die Gefahr der Narbenbildung und ermöglicht es der Patientin, sich aktiv und erfolgreich an der eigenen Therapie zu beteiligen.
Und was ist, wenn aber das schon vorhanden ist? :shy:
Juli2006
28.12.2008, 11:11
hallo die damen,
nur eine kurze anregung von meiner seite:
meine erfahrung in einem langen krankheitsverlauf mit allen "up and downs" - mein partner steht bedingungslos zu mir, in allen dingen.
redet euren männern kein problem ein, wo sie keines sehen - ihr wisst was ich meine. wenn sie euch sagen, dass die sexualität nicht alles ist, versucht sie doch auch in dem, was sie sagen anzunehmen und hinterfragt nicht alles dreimal. häufig sind die immer wiederkehrenden gespräche der grund für zank und streit.
ich wünsche euch allen einen partner, der euch so nimmt, wie ihr seid.
lg und alles gute für das neue jahr ... mari :)
@ Juli
Weißte was? Du hast Recht!
Wir möchten ja auch nicht ständig hinterfragt werden!
Danke dir.. :)
nitsrek1204
28.12.2008, 13:57
Ja stimmt Männer mögen nicht wiederaufkommende Fragen und Diskussionen.
Meiner kriegt auch bei dem Thema immer zuviel, für Ihn hab ich es überstanden und der Rest heilt auch ich muss nach vorne schauen und nicht zurück, stimmt ja auch, und für den Rest hab ich ja die Psychotherapeutin.
Weil die Männer uns bei einigen Problemen eh nicht weiterhelfen können. Sie verarbeiten das alles anders...
@Sisa, ich hab ja am Anfang der Bestrahlung und zwischendurch mit einem Vibrator schon "geübt" aber man hat ja manchmal keine Lust oder wenn es einem schlecht geht. Ich hoffe nur ich kann zusätzlich noch etwas dehnen, aber eigentlich hab ich ja das Gefühl von der Bestrahlung sind die Schwellungen noch da, wie die Strahlenärztin schon sagte das kann dauern bis alles abgeschwollen ist, ich glaub nicht das es schon Verklebungen sind (hoffe ich wenigstens) denn etwas feucht werd ich ja auch noch, den Rest hilft man mit Gleitcreme nach (hab mir letztens sogar "Fisting Gel" für extreme Weitung) geholt, die ist gut, besser als normales Gleitgel.
Und ich hatte nach der Koni auch immer das Gefühl, das es nicht alles war, und als das Telefon klingelte, wußte ich das er mir eine schlechte Nachricht übermittelt und so war es. Unser Bauchgefühl ist eigentlich schon recht gut! Dies mal hatte ich bei der 1. Krebsnachsorge eigentlich ein gutes Bauchgefühl und es hat sich ja bestätigt, und das gute Bauchgefühl ist eigentlich heute auch noch so! ich hoffe es bleibt. fühlt sich alles gut an und ich fühl mich wohl. Bis auf Kleinigkeiten aber es gibt immer gute und schlechte Tage...
@ nitsrek1204
Ich hoffe doch, das bald die Schwellungen bei dir weg sind !!
Ich lass mich jetzt einfach mal überraschen, was danach kommt.
Kann den Termin kaum erwarten.. aber ich will endlich so langsam mal ein wenig zur Ruhe kommen.
Dieses Auf und Ab der Gefühle, Ängste, Gedanken, macht einen platt.
Jetzt lache ich, im nächsten Moment seh ich im TV etwas, was mich daran erinnert und Zack, könnte ich schon wieder heulen.
Ganz so extrem ist es nicht.. aber ich muß schon zwischendurch mal tief Durchatmen.
nitsrek1204
28.12.2008, 15:09
stimmt dies Auf und Ab ist echt sch...
diese Warterei macht einen bekloppt...
aber es wird besser, sag ich mir immer
Hallo Ihr Lieben!
Ich habe den Amielle-Trainer nach der OP auch längere Zeit benutzt und gute Erfahrungen gemacht.
Ich bin gesetzlich krankenversichert und das Teil habe ich problemlos über die Apotheke bekommen, nach kurzer Rücksprache mit der KK.
Hatte der Frauenarzt mir verordnet.
Habe mit der kleinsten Größe angefangen und fand es schon sehr hilfreich.
Zuzahlung war auch nicht so teuer, falls ich das richtig in Erinnerung habe.
Liebe Grüße und Daumendrücker an euch alle
Christina
Hallo Ihr
Jetzt hab ich mein lang ersehntes und gefürchtetes erstes Mal hinter mir.
Die Stimmung und ER waren traumhaft, es hat einfach alles gepasst.
Ich hatte Angst nicht feucht zu werden, aber er meinte ich sei nicht nur nass ich schwimme davon.
Bis zu einem gewissen Punkt ging auch alles ganz ohne Schmerzen, doch die letzen, hm, cm? waren doch etwas schmerzhaft,
nicht schlimm, die Lust war größer, und ich blutete leicht, und das jetzt immer noch.
Und ich hatte leichte Schmerzen im Bauch, vermutlich da wo die GM mal angewachsen war.
Ich weiß, hier schrieben einige von Bluten, aber ich meine mich zu erinnern, dass sie nicht richtig feucht waren.
Bin jetzt etwas irritiert und erschrocken.
lg natree
Hallo natree
Vielen Dank für deinen ehrlichen Beitrag!!
Finde es wirklich klasse, das du hier dein "erstes" mal beschreibst.;)
Das mit dem leichten Bluten, habe ich ebenfalls schon mal gelesen.. und habe auch gelesen, das es vorkommen kann und wohl nichts schlimmes ist.
Es kann durch die Naht sein.
Vielleicht muß es bei dir auch wieder langsam gedehnt werden.
Hallo Mädels,
blute immer noch.
Die Blutung beim ersten Mal war dunkel wie Mensblut,
und inzwischen hab ich gesehen, es war doch mehr als gedacht,
die Matratze hat nen Fleck mit 7 cm im Durchmesser.
Ab dem nächsten Tag war es helles Blut und ganz wenig, aber es waren halt immer ein paar Tropfen. Slipeinlage reichte.
Da es nicht aufhörte ging ich Dienstag zum FA, er meinte es hätte sich wildes Fleisch an der Naht gebildet und hat das verätzt.
Nach dem verätzen war es dann wieder dunkler, was da rauskam, aber das hatte mir der FA prophezeit.
Donnerstag wieder heller und Freitag war nichts mehr.
Gestern hatte ich wieder Sex, und es blutete wieder, währenddessen.
Diesmal aber hell, und es blutet immer noch.
Habt ihr ähnliches erlebt?
Ich werd wohl morgen wieder bei meinem FA aufschlagen.
Blute jetzt seit der Koni vor 14 Wochen so leicht vor mich hin,
GM-Entfernung vor 10 Wochen, hatte eine Woche ohne Blutung, die vor dem ersten Mal.
lg natree
nitsrek1204
18.01.2009, 21:35
Also ich habe nach dem Sex kein Blut (GB auch entfernt seit Juni)
Nur ich bin wohl noch geschwollen (Bestrahlung), Schatz meinte er hätte immer noch das Gefühl er stößt vielleicht Schwellung am Ende? keine Ahnung, für die Schmerzen hab ich mir eine Creme mit Lidocain aus der Apotheke besorgt, das betäubt ein wenig, denn nur Gleitcreme ist immer noch ein wenig schmerzhaft...
blueblue
19.01.2009, 13:05
Hi Kerstin,
ich glaube nicht, dass das noch immer eine Schwellung ist. Wo dein Schatz gegen stößt wird der Scheidenstumpf sein.
Durch die GM-Entfernung wird nämlich regelmäßig die Scheide verkürzt, so habe ich erfahren von verschiedenen Ärzten.
lg blueblue
nitsrek1204
19.01.2009, 15:21
Hi blue ja das weiß ich aber die Ärztin meinte die hätten nicht sooo viel gekürzt. aber das wär ja dann doch ein ganzes Stück... meinst die sagen immer nur "das merken sie später gar nicht" und dann ist es doch mehr als sie sagen...?
Hm der Strahlenarzt meinte die Schwellungen von der Bestrahlung könnten 1/2 bis zu 1 Jahr dauern bis es abgeschwollen wäre?!
Ach meno da kommt doch immer eine Menge mehr auf einen zu wie die Ärzte sagen!
blueblue
19.01.2009, 15:59
Hi Kerstin,
ich bin sogar fest davon überzeugt, dass sie nicht alles verraten. Ich weiß nur, was man mir gesagt hat, was anderes kann ich nciht berichten.
In der Reha war eine Frauenärztin die hat sehr klare Worte gefunden und auch schöne Bilder aufgemalt, damit man sichs vorstellen konnte. Da ist mir dann ein Lichtlein aufgegangen.
Und als ich wieder hier war zu Hause, da habe ich dann meinen Gyn. interwievt, der sagte mir dann, dass durch die damalige Op und durch die Bestrahlung jetzt meine Scheide sehr sehr sehr gelitten hätte. Bei mir ist nun normaler GV im Moment technisch überhaupt nicht möglich. ABER dafür lebe ich.
blueblue
Hallo Mädels,
nun habe ich mir mal Eure Berichte alle durchgelesen und sage Euch mal etwas dazu!
Bei mir ist alles jetzt 5,5 Jahre her und es hat lange gedauert bis es so einigermaßen wieder funktionierte!Ich hatte bestimmt 3 Jahre immer Schmerzen beim GV....der Schließmuskel war durch die Bestrahlung total verzogen,mein Mann hatte richtig Schwierigkeiten einzudringen,es war furchtbar eng:(.Das hat dann auch furchtbar gedrückt,also total unangenehm,manchmal auch geblutet aber nicht lange!Mein Frauenarzt meinte durch die Dehnung der Vernarbungen,kann es schon mal sein das etwas einreißt!Dadurch habe ich auch heute nicht mehr so viel Lust,obwohl es jetzt nicht mehr so schmerzhaft ist,aber die Gefühle sind einfach nicht mehr da!(G-Punkt,einfach weggeschnitten)!!!:eek:
Die Erfahrung ist einfach im Kopf und geht so schnell nicht mehr weg...
leider...
Mein Professor meinte nur,das ist der normale Verlauf nach so einer großen Op und Radio-Chemo!Bei dem einen dauert es länger sich zu regulieren und bei anderen dauerts nicht so lange...
Ich muß auch sagen,das ich nicht so viel geübt habe,da es mir einfach weh tat.
Aber die Jahre vergehen soooo schnell...
Wir sollten echt froh sein noch hier zu sein,und wenn der Partner oder Ehemann noch hinter einem steht,kann alles nur noch besser werden,auch wenn es viel Zeit braucht....
Also Kopf hoch an alle:pftroest:
Das Leben besteht nicht nur aus SEX (es gehört dazu)ich weiß ,aber es ist wirklich nicht alles....
Wir haben genug durchgemacht und müssen das auch verkraften!
Bis dann Liebe Grüße Petra:winke:
anonym20
20.01.2009, 13:18
ich bin sogar fest davon überzeugt, dass sie nicht alles verraten. Ich weiß nur, was man mir gesagt hat, was anderes kann ich nciht berichten.
Ach meno da kommt doch immer eine Menge mehr auf einen zu wie die Ärzte sagen!
Ich frage mich ob Ärzte in Ihre Ausbildung einen Kurs besuchen, in dem sie lernen wie sie dem Patienten so wenig wie möglich erzählen und das was sie sagen dann noch so gut verschlüsseln... ... bei den Ärzten geht es scheinbar ähnlich zu wie in der Politik, viel erzählen, aber wenig sagen :aerger:
Bekam erst Dienstag Termin beim FA.
Er meinte erst wie Petras Prof, das was eingerissen sein könnte oder ein Äderchen geplatzt sein könnte.
Das war es aber nicht. Es gibt am Scheidenstumpf eine offene Stelle.
Er meinte, kommt manchmal vor, das es länger dauert bis es zugewachsen ist.
Er hat mit einem heißen Stab, wie ein Lötkolben, verschweißt, war sehr schmerzhaft.
Er drückte immer wieder drauf, bis ich es nicht mehr aushielt, machte Pause und fing dann wieder an.
Das Ganze dauerte ca. 5 Minuten.
Am Freitag will er noch mal verätzen, und wenn es dann nicht gut ist, noch mal nähen.
@kerstin
Schmerzen hatte ich beim zweiten Mal nicht, nur die Blutung. Hatte wohl zu viel Adrenalin, um was zu merken.
Mit dem Spekulum drückte der FA wohl auf die Stelle, das tat weh.
@ petra
Ich hab das Glück, das nur die GM und etwas vom oberen Teil der Scheide entfernt wurde.
Chemo / Bestrahlung blieb mir erspart. Mein Leben besteht zu 95 % aus Arbeit.
Klar ist es nicht alles, aber für manche eben doch etwas mehr als für andere.
Ich bin eine sehr leidenschaftliche Frau und die Lust ist da.
Für mich gehört es einfach auch zur Normalität, in die ich wieder zurück will.
Das ist furchtbar, was dir passiert ist. (G-Punkt)
Davor hatte ich mehr Angst, als vor dem Krebs, mein Empfinden zu verlieren.
Wie kommst du damit klar?
lg natree
Hallo Natree,
soll ich ehrlich sein,eigentlich gar nicht:embarasse!!!:eek:
Ich versuche mich damit auseinanderzusetzen und das schon seit 4 Jahren....das Eindringen wurde zwar schon viel besser aber das Gefühl kam nicht mehr zurück!Deshalb ist es für mich immer sehr schwer auf die Lust meines Mannes einzugehen!Von meiner Seite kommt nichts,und wenn er anfängt brauch ich viel Überwindung:o!!!Aber mein Mann steht hinter mir die ganzen Jahre,das schaffen wir schon sagt er immer....ich war immer sehr leidenschaftlich früher,Sex:rotenase: war für mich immer Entspannung pur und jetzt,naja wird schon wieder vielleicht brauch ich einfach noch eín bischen mehr Zeit!!!
Lieben Gruß Petra:winke:
*seufz*
Weiß gar nicht wie ich mein derzeitiges Gefühl oder meine Gedanken beschreiben soll.
Wie viele wissen ist meine OP seit dem 19-01-09 her (GM entfernung) her.
Seit einiger Zeit dürfte ich wieder.. aber ich trau mich einfach nicht.
Mein Mann drängt mich nicht, ganz im Gegenteil, er hat auch Angst davor.. aber ich fall immer mehr in Depris (hin und wieder) wenn ich daran denke, das es vielleicht nicht mehr so sein könnte wie früher.
Angst davor, das es schmerzt.. Angst davor, das es sich anders anfühlt.
Ich habe voll Panik so dass ich mich zwar nach mehr Berührung sehne, aber es gleich wieder abtuhe.. und mich zurück ziehe.
Er sagt zwar, das es kein Problem wäre.. und das wir Zeit haben.. aber für mich ist das ein Problem, da ich ANGST habe.
Ich stelle erschreckend fest, das ich manchmal auf Frauen die ich sehe, total "neidisch" werde.. und bekomme irgendwie nen dicken Hals, wenn ich darüber nachdenke, das die jederzeit kann.. könnte.. und eventuell auch würde.
Und ich meinem Mann im Moment bzw. UNS im Moment nicht das geben kann, was doch eigentlich ne tolle und schöne Sache zwischen 2 Menschen ist.
Und vor allem, das ich UNS nicht das Gefühl geben kann, das wir wirklich EINS sind.
Komme mir vor, als wenn ich zur Zeit mit einem super guten Freund zusammen lebe.. Das kann es doch nicht sein! :(
Wir lieben uns.. wir sagen es uns.. wir wissen es im Grunde auch.. aber für mich ist auch Körperliche Nähe Wichtig.. aber ich kann mich nicht überwinden.
nitsrek1204
15.03.2009, 15:43
wie gut ich Dich verstehe!
mir gehts auch so...
er meint auch er liebt mich, und das es wieder wird, ich nur Gedult brauche. aber ich hab auch Angst vor dem Eindringschmerz...
Hab mir eine Creme mit Lidocain besorgt und damit ist es etwas betäubt, damit man Eindringen nicht so schmerzt...
aber durch die "Verkürzung" kann er nicht vollkommen eindringen :cry:
und in unserer Umgebung sind jetzt 2 schwanger! ich könnt echt durchdrehen! ich denk immer, vielleicht findet er mich gar nicht mehr attraktiv, weil ich nicht mehr so spontan kann?!
*seufz*
Hallo Kerstin
Ja, da liegt der Hund ebenfalls begraben, bei mir.
Fühle mich nicht mehr anziehend genug.
Fühle mich nicht als ganze Frau (Thema hatte ich schon mal erwähnt)
Komme mir irgendwie nicht komplett vor, und das liegt nicht nur an der fehlenden GM, sondern daran, das ich im Moment .. ach was heißt hier im Moment, schon seit ca. 4 Monaten? oder sogar 5? (seit November als die Diagnose stand!!!) also 5 Monate bereits nicht mehr so kann wie ich gerne würde.
Und ich habe das Gefühl, das man sich mit dem fehlenden etwas, immer mehr Distanziert... !
Er sagt ich bilde mir das ein, aber NEIN.. ich denke nicht das es einbildung ist.
:cry:Ihr sprecht mir total aus der Seele. Mich plagt das selbe Problem, allerdings kämpfe ich damit schon seit über einem Jahr:embarasse
Habe total Angst deswegen meinen Mann irgendwann an eine andere zu verlieren. Außerdem fühle ich mich auch irgendwie nicht mehr atttraktiv genug, sodaß es natürlich auch total schwer ist mal ungezwungen miteinander Intim zu werden. Sobald es "ernst" wird verkrampfe ich total und dann geht gar nichts mehr.Er sagt zwar immmer das man nicht unbedingt miteinander schlafen muß um glücklich zu sein ( womit er ja auch irgendwo recht hat) aber es gibt halt immer wieder Situationen die mich zweifeln lassen.
Ein Vorteil hat das ganze allerdings unsere Beziehung ist in sofern "anders" geworden das wir andere Prioritäten gesetzt haben.
Aber müssen wir jetzt wirklich für immer darauf verzichten?
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