Netti 19
10.02.2012, 18:18
ein herzliches hallo an alle :winke:,
ich lese nun seit ca. 6 jahren in diesem forum. 2 klägliche versuche gab es auch mich einmal mitzuteilen, aber ich bin halt nicht der große schreiber ;).
in diesen 6 jahren habe ich viele höhen und tiefen mit euch miterlebt und auch selbst mit meinem vati durchgemacht. tja, und nun ist dies mein 3. vesuch euch unserer geschichte zu erzählen.
aber ich fange einfach mal an...
bei meinem vati wurde im november 2005, durch starke Blutung, ein nierenzellkarzinom (T3b, M1, G4) entdeckt. daraufhin wurde die linke niere entfernt.
bei den weiteren untersuchungen zeigten sich allerdings einige lungenmetastasen. auch diese wurden operativ entfernt.
dann der nächste rückschlag 2008 ein rezidiv.
es folgte wieder eine op, wobei leider nicht alles entfernt werden konnte.
nun seitdem medikamentöse behandlung.
2 1/2 jahre sutent - diese zeit war eine sehr gute - kaum nebenwirkungen, rückgang bzw. stillstand bei allen baustellen. und die zweiwöchige pause hat mein vati sehr genossen - und dann wachstum des rezidives, eine neue stelle in der nierenloge und ein befund im 2 lwk ...
1 jahr votrient leider war wieder ein wachstum zu erkennen... wieder wechsel -
afinitor...
nun sieht es leider so aus, dass vati sehr stark an gewicht verloren hat.
er ist äußerst geschwächt. vor ca. 3 wochen litt er unter starkem durchfall und extremer schwäche. er hat in der woche zuvor durch den durchfall und die appetitlosigkeit 6 kg gewicht verloren.
im krankenhaus hat er sich recht gut wieder gefangen, aber an essen ist seitdem nicht mehr zu denken. die untersuchungen im krankenhaus haben auch gezeigt, dass ein wachstum der metastasen nicht zu erkennen ist, es sind auch keine neuen dazugekommen.
eigentlich könnte alles gut sein. er muss nur wieder anfangen essen und wieder zu kräften kommen.
wir hatten ihn dann zwei tage wieder zu hause, aber vati bekam starke oberbauchbeschwerden und er musste wieder in stationäre behandlung.
die gallenblase ist sehr stark vergrößert gewesen... und die entzündungswerte sind extrem hoch...
nun liegt er seit 1 woche auf der palliativstation. er wird dort sehr gut betreut und auch die ärzte haben immer ein offenes ohr (nach einigen startschwierigkeiten- aber egal...)
das thema essen ist sehr, sehr schwierig. denn eigentlich lehnt er die nahrungsaufnahme fast vollkommen ab.
ich habe ihm die letzten tage einiges mit ins krankenhaus genommen.
alles was er liebt. zwiebelmett, räucherfisch, frisches obst, selbstgekochten pudding...
mmh.. vielleicht hat jemand von euch ein paar tipps für mich...:confused:
PS:
ich möchte mich ganz doll bei dem
[gelöscht] bedanken.:)
ich hatte vor einigen wochen endlich den mut und habe dort angerufen.
es war immer zeit für ein gespräch und ich habe viel erfahren. und es tat und tut mir unheilmlich gut zu wissen, dass ihr mir und allen anderen mit rat und tat zur seite steht.
ihr seit toll!!! DANKE!!!!
für meine verhältnisse habe ich heute einen echt langen text hingelegt ;)
viele grüße aus dem norden
netti
ich lese nun seit ca. 6 jahren in diesem forum. 2 klägliche versuche gab es auch mich einmal mitzuteilen, aber ich bin halt nicht der große schreiber ;).
in diesen 6 jahren habe ich viele höhen und tiefen mit euch miterlebt und auch selbst mit meinem vati durchgemacht. tja, und nun ist dies mein 3. vesuch euch unserer geschichte zu erzählen.
aber ich fange einfach mal an...
bei meinem vati wurde im november 2005, durch starke Blutung, ein nierenzellkarzinom (T3b, M1, G4) entdeckt. daraufhin wurde die linke niere entfernt.
bei den weiteren untersuchungen zeigten sich allerdings einige lungenmetastasen. auch diese wurden operativ entfernt.
dann der nächste rückschlag 2008 ein rezidiv.
es folgte wieder eine op, wobei leider nicht alles entfernt werden konnte.
nun seitdem medikamentöse behandlung.
2 1/2 jahre sutent - diese zeit war eine sehr gute - kaum nebenwirkungen, rückgang bzw. stillstand bei allen baustellen. und die zweiwöchige pause hat mein vati sehr genossen - und dann wachstum des rezidives, eine neue stelle in der nierenloge und ein befund im 2 lwk ...
1 jahr votrient leider war wieder ein wachstum zu erkennen... wieder wechsel -
afinitor...
nun sieht es leider so aus, dass vati sehr stark an gewicht verloren hat.
er ist äußerst geschwächt. vor ca. 3 wochen litt er unter starkem durchfall und extremer schwäche. er hat in der woche zuvor durch den durchfall und die appetitlosigkeit 6 kg gewicht verloren.
im krankenhaus hat er sich recht gut wieder gefangen, aber an essen ist seitdem nicht mehr zu denken. die untersuchungen im krankenhaus haben auch gezeigt, dass ein wachstum der metastasen nicht zu erkennen ist, es sind auch keine neuen dazugekommen.
eigentlich könnte alles gut sein. er muss nur wieder anfangen essen und wieder zu kräften kommen.
wir hatten ihn dann zwei tage wieder zu hause, aber vati bekam starke oberbauchbeschwerden und er musste wieder in stationäre behandlung.
die gallenblase ist sehr stark vergrößert gewesen... und die entzündungswerte sind extrem hoch...
nun liegt er seit 1 woche auf der palliativstation. er wird dort sehr gut betreut und auch die ärzte haben immer ein offenes ohr (nach einigen startschwierigkeiten- aber egal...)
das thema essen ist sehr, sehr schwierig. denn eigentlich lehnt er die nahrungsaufnahme fast vollkommen ab.
ich habe ihm die letzten tage einiges mit ins krankenhaus genommen.
alles was er liebt. zwiebelmett, räucherfisch, frisches obst, selbstgekochten pudding...
mmh.. vielleicht hat jemand von euch ein paar tipps für mich...:confused:
PS:
ich möchte mich ganz doll bei dem
[gelöscht] bedanken.:)
ich hatte vor einigen wochen endlich den mut und habe dort angerufen.
es war immer zeit für ein gespräch und ich habe viel erfahren. und es tat und tut mir unheilmlich gut zu wissen, dass ihr mir und allen anderen mit rat und tat zur seite steht.
ihr seit toll!!! DANKE!!!!
für meine verhältnisse habe ich heute einen echt langen text hingelegt ;)
viele grüße aus dem norden
netti