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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Vater hat Leberkrebs (Hepatitis B)


maike88
26.11.2012, 23:21
Hallo Krebs-Kompass User,

mein Vater war im Jahre 2008 im Krankenhaus, dort haben Sie ihm gesagt das er Hepatitis B hat und das man dagen eine Therapie durchführen muss.
Jedoch hat er das nicht ganz verstanden da er sehr wenig Deutsch sprechen und verstehen kann.
Nunja seitekurzem hatte er starke schmerzen im Leber, wir waren im Krankenhaus münchen (Rechts der Isar) dort haben die Ärtz uns nach einer Ultraschall + CT das mein vater Leberkrebs ist (Tumor).
Bei ihm wurde die 1. Chemo Therapie durchgeführt ( vor 5 Woche ), Ich weiß es nicht genau wie man es nennt, jedoch haben Sie bei ihm durch die leiste eine Katheta geschoben und Chemo in die Leber gespritzt (so denke ich es mal, verzeicht es mir wenn ich es Falsch ausdrücke).
Morgen haben wir wieder ein Termin beim Arzt im Krankenhaus, der hat jedoch am Tel. gesagt das die Ärtze sich nochmal zusammen setzen und überlegen was gemacht werden muss.
Was mich nun stark Interessieren würde:
-Wie lange würde mein Vater leben?
Ich lese das man nicht mehr als 5/6 Jahre lebt falls man den Krebs nicht besiegen kann, weiß jedoch nicht ob das stimmt
-Die Ärtze meinten sie können den Leber nicht abschneiden da sich der Tumor genau in der Mitte befindet - meine frage, wäre eine Lebertransplantation möglich, falls ja würd es ihm weiterhelfen?

Ich bin erst 17 jahre alt und ich denke jeden Abend an meinem Vater, das er in 5 / 6 jahren nicht mehr mt uns seien wird und kriege sofort ein knoten im hals.. ich hoffe es können mir einige hilfreiche Antworten geben, ich bedanke mich bei euch und wünsche allen einen schönen Abend, lg.

Mel_1
27.11.2012, 10:50
Hallo Maike,

es tut mir leid, dass Dein Vater auch so eine schlimmer Erkrankung hat :-(
Aber die Frage, wie lange Dein Papa noch zu leben hat, wird Dir keiner beantworten können, das liegt nicht in den Händen der Menschen, wenn jemand gehen muss.
Jeder Verlauf ist anders...beim anderen gehts schnell, der ganz andere hat noch ein längeres Leben wie zb unser Dieter hier.
Die Lebenserwartung bei Leberkrebs sind wenn es denn HCC ist, wirklich nicht sehr hoch, man rechnet nicht mal mit 5-6 Jahren.
Wurde denn die Leber punktiert um festzustellen, um welchen Krebs es sich handelt?
Könnten theoretisch ja auch Lebermetastasen sein.
Eine Lebertransplantation bei HCC ist leider oft nicht sehr wirksam, da der Krebs ja mit seinen Zellen irgendwo im Körper verteilt ist und nur auf die neue Leber wartet.
Da man nach einer Transplantation eh wenig Abwehrkräfte hat, wird es ein leichtes Spiel sein, auch da die bösen Zellen abzusetzen.

Dein Vater ist in der TU München sehr gut aufgehoben, besprecht das alles in Ruhe mit den Ärzten, die haben die Erfahrung und auch das Wissen, wie es weitergehen soll.
Viele GRüße

maike88
27.11.2012, 14:16
Also sein Leber wurde nicht Punktiert.
Was meinst du mit HCC? Bösartig/Gutartig?
Falls ja, es handelt sich um einen Bösartigen Tumor..
Heute waren wir beim Arzt, der wollte uns jedoch nicht viel Informationen geben, er wird uns am Donnerstag anrufen.
Aber normalerweiße leben leute mit einem Bösartigen Tumor nichtmal 5 Jahre? :(

dphw
27.11.2012, 21:02
hallo maike,
wenn es denn hcc (hepato celluläres carzinom)ist so ist es bösartig.
da man schon eine chemo durch die leiste(nennt sich tace---transarterielle chemoembolisation) gemacht hat gehe ich mal davon aus das es hcc ist und somit nicht heilbar. zur transplantation hat dir mel ja schon geschrieben.
wie hoch die noch-lebenszeit ist kann dir keiner beantworten.
ich lebe seit diagnose im juli 2010 schon 2,5 jahre,aber o h n ejede behandlung.
man muss sich schon genau informieren und vor allem selbst wissen was man will.
will man sich behandeln lassen aber bei den nebenwirkungen schlechter leben,
oder will man sich nicht behandeln lassen und nicht unter nebenwirkungen leiden?
die lebenserwartung ist auch bei behandlung nicht gravierend länger,könnte auch kürzer sein!!
da dein vater schlecht deutsch versteht empfehle ich euch einen guten dolmetscher der das ärztedeutsch deinem vater verständlich macht,oder bist
du selbst in der lage die ärzte zu verstehen und es deinem vater verständlich zu machen?

alles gute

dieter

maike88
27.11.2012, 22:40
Also erstmal ich bedanke mich bei dir.
Ich gehe zur jeder Arzt besuct mit meinem Vater mit, das ist kein Problem.
Mein vater hatte nur 1x dieses chemoembolisation , aber keine Nebenwirkungen.
Es geht ihm ja sehr gut, wie ein ganz normaler mensch, jedoch macht er sich sorgen ..
In der Diagnose steht:
-C22.0
Hepatozelluläres Kazinom rechter Leberlappen mit hochgradigem V.a. Infiltration der Pfortader BCLC advanced stage (C), ED 08/12.
aktuell: 1 Zyklus TACE am 09.10.2012
-K74.6
Leberzirrhose CHILD A
-B18.1 bei Chronischer Virushepatitis B


Du ( ich hoffe ich kann sie dutzen ) sagst ja das mein Vater ein HCC hat und somit nicht Heilbar ist, doch ich habe persönlich den Stationarzt gefragt ob man das überhaupt heilen kann, er sagt zu mir ganz locker "Ja klar".
Hat er das gesagt damit wir uns keine Sorgen machen oder stimmt das?
Wie schonmal geschrieben, wir war vorkurzem im Krankenhaus und da wurde ein Tumor festgestllt 2,6 cm groß, also es kann auch sein das er das schon seit 09 / 10 / 11 hat, ich weiß es aber nicht.
Darf ich dich aber frage wieso du dich nicht Behandeln lässt? Ich eine die Ärtze machen doch nichts falsches?
Nebenwirkungen gabs bis heute keine, nur frühs hat er dicke augen sieht so aus als wäre da wasser drin und füße, keine anderen schmerzen.
Danke euch, schönen Abend noch.

Mel_1
28.11.2012, 00:57
Hallo Maike,

Dein Papa hat den HCC. Bist Du Dir sicher dass ein Stationsarzt mit Erfahrung war, oder grad einer frisch von der Uni?
Ich kenn das Klinikum R.D.I sehr gut, dass ich sagen kann, dass solch Klöpse normal nie geschossen werden.
HCC ist immer unheilbar...bemühe Mr. Google und Du weisst, wo der Zug hinfährt....direkt an die Wand...wenn ich meine Meinung sagen darf.
HCC ist einer der Krebssorten, die unheilbar sind und ein guter Arzt wird Euch das auch mitteilen.
Für Rechts der Isar kenn ich solch wirklich schwachsinnigen Aussagen nur von damals als es noch Arzt in Praktikum gab, oder solch Praktikanten im Studium...die laberten immer so nen Müll.
Sorry...ich hab da persönlich gearbeitet und weiss, dass die Fachärzte solch Dinge NIE sagen würden.
LG
Melly

maike88
28.11.2012, 02:09
Also wie ich es jetzt Verstanden habe, lebt mein Vater seine letzten Wochen/Monate/Jahre ? :(

Und stimmt das?

Hcc ohne Behandlung----noch ca.2Jahre Lebenserwartung,

Hcc mit Behandlung-----noch ca.24 Monate,

Hcc mit Nexavar---------noch ca.26 Monate,

dphw
28.11.2012, 12:46
Hallo Maike,
natürlich darfst Du du sagen/schreiben.
Zumm Thema Hcc hat Dir Mel ja schon die passende Antwort gegeben der ich mich wieder mal anschliesse.
Zur Lebenserwartung,....Behandlung mit,...ohne usw.,das ist alles relativ.
Es kann aber muss nicht stimmen,so pauschal kann man das nicht sagen.
Nach Aussage meiner Ärzte vom Juli 2010 müsste ich schon 1 Jahr tot sein,ich lebe aber noch ,und das nicht schlecht.

Es wäre vielleicht wirklich besser wenn ihr bei Arztterminen usw.jemanden mitnehmt der ein bischen abgeklärter ist sodass euch die Ärzte nicht mit solchen Äusserungen vollspinnen,denn ,wenn die erstmal merken,das ihr ihnen alles glaubt und die Aussagen für bare Münze nehmt werdet ihr zum Spielball der "Götter in weiss"!!

Liebe Grüsse

Dieter

Mel_1
28.11.2012, 20:26
Ich wünsch Euch jedenfalls viel Glück und Kraft für die weiteren Tage...

maike88
29.11.2012, 10:08
Ich bedanke mich erstmal bei allen für die Antworten.
Der Arzt hat uns heute Angerufen und meinte weil die erkranken etwas fortgeschritten ist, ist auch eine chemoembolisation nicht mehr möglich also es wäre durchaus möglich aber ohne Erfolg.
Er meinte das nun eine lokale Strahlentherapie gemacht wird.. habe ihn nochmal gefragt ob eine Lebertranspalation nicht möglich ist, dazu meinte er nochmal dasselbe weil der Tumor etwas fortgeschritten ist würde das keinen Sinn ergeben.
Kennt sich jemand mit der Strahlentherapie aus und würd es ihm etwas helfen.. ?

moni7275
29.11.2012, 12:47
liebe maike....
ich hab jetzt bißchen mitverfolgt und möchte Dir dazu folgendes sagen....
meine mutter ist an dem hcc letzte woche verstorben. für sie kam auch keine op in frage, weil der tumor schon zu groß war. naja, war ein harter weg, aber jetzt muß sie wenigstens nicht mehr leiden.
und dann hast du ja auch die kommis von dieter gesehn. ich geb ihm vollkommen recht mit seinem tun.
strahlentherapie alles gut und schön, aber weißt du, daß bestrahlung auch nicht heilt? sondern nur das wachstum stoppt? meine meinung: für was diese quälerei? so ganz ohne ist die bestrahlung ja nicht. und heilen tut sie auch nicht. also....
aber das bleibt deine/eure entscheidung....
ich bin mir sicher, egal wie ihr euch entscheidet....ihr werdet das richtige tun.
ich schick euch alle kraft, die ich noch habe, wir brauchen sie ja nicht mehr. vielleicht hilft sie euch :-)
genießt eure zeit.....

dphw
29.11.2012, 16:13
Hallo Maike,
wenn schon keine Behandlung mehr möglich ist(Tace,Op usw.)dann macht eine Strahlentherapie gleich welcher Art(frage mich sowieso was da geplant ist)
überhaupt keinen Sinn.
Die Erfahrungen zeigen das Therapien in diesem Stadium nicht von Erfolg gekrönt sind und die Lebenszeit deutlich an Qualität mindern.
Ärzte sind in der Regel verpflichtet zu behandeln,(oft auch auf Wunsch des Betroffenen)obwohl sie um die Erfolglosigkeit wissen
Meine Ärzte teilen mittlerweile meine Einstellung und geben mir sogar Recht,wenn sie auch insgeheim mit den Füssen scharren und die Zähne zusammenbeissen.
Sollte man euch als letzte Konsequenz dann noch eine Tablettenchemo mit
Nexavar(Sorafenib)anbieten,so ist das genauso unsinnig.
Finde dich damit ab das es keine Möglichkeit der Behandlung gibt,bei deinem Vater wie auch bei mir!!!

Liebe Grüsse

Dieter
Oben Geschriebenes stellt ausdrücklich meine Meinung dar!!!!

maike88
29.11.2012, 20:19
verstehe.. :(
aber mit der strahltherapie können sie ja das wachstum stoppen, somit würde doch der Tumor nicht wachsen und mein Vater länger leben können oder? :confused:
Die von der Strahltherapie haben uns angerufen, mein vater soll jeden tag hingehen, ist von mensch zu mensch anders sagen sie, vll 7x oder vll. 20x
und meinem vater gehts es eig. momentan wirklich sehr gut, keine schmerzen etc...

dphw
29.11.2012, 21:23
Hallo Maike,
es würde mich interessieren was das für eine Bestrahlung ist.
Mir ist so etwas bis heute nicht angeboten worden,warum auch immer....!
Ausserdem bleibt noch die leberzirrhose,bei Deinem Vater sowie auch bei mir,habe ebenfalls child a.
Und gerade die Zirrhose macht mir momentan die grössten Schwierigkeiten,der
Tumor weniger.
Wäre nett wenn Du mir schreiben könntest mit was und wie da bestrahlt wird

Gruss

Dieter

lyra
29.11.2012, 22:00
Hallo Maike und Dieter-
ob da wohl die SIRT gemeint ist?
@Dieter, die kennst Du natürlich- von einer anderen Strahlentherapie habe ich bisher nichts gelesen...
Liebe Grüße
Lyra

dphw
29.11.2012, 22:22
Hallo Lyra,
natürlich kenn ich die Sirt,aber zusammen mit Leberzirrhose.....?
Ist mir nie angeboten worden,..ausserdem täglich?
7-20 mal....?
Sirt wird doch ,wenn,dann in Abständen,ähnlich wie die Tace gemacht?

Würde mich echt interessieren was da gemeint ist.
Irgendwie versteh ich das nicht,ich hoffe sie wird uns aufklären?

Gruss

Dieter

maike88
29.11.2012, 22:39
Also am Telefon meinten die zu uns, mein Vater muss Montag anfangen und er muss jedentag also von Mo-Fr zu dieser Strahltherapie, und der Arzt am Telefon meinte das es verhindert das der Tumor zerstört wird und/oder wachstum aufhält. am schlimmsten Falls tut es den Tumorwachstum verlangsamen, das hat mir auch die Expertin bei Justanswer bestätigt:

Die Strahlentherapie schafft es meist nur, das Wachstum zu stoppen doer zu verlangsamen, aber oft nicht, zu verhindern, dass die bösartigen Zellen vom Tumor ins Blut und von dort in die anderen Organe gespült werden.

Ein Leberkrebs ist theoretisch heilbar... Aber das ist sowieso schwer, und noch schwerer, wenn die Leber vorgeschädigt durch die Hepatitis ist und der Krebs schon fortgeschritten.

ABER: Es hat immer wieder Patienten gegeben, die trotzdem unverhofft lange und gut gelebt haben! Daran lohnt es, sich festzuhalten, auch wenn man die Ernsthaftigkeit der Erkrankung leider nicht ignorieren darf.

Was für ein Strahltherapie es ist kann ich erst am Montag sagen, da wir am Mo den 1.Termin haben.

Nochwas: falls mein Vater sterben sollte... wird er von tumor,leberzirrhose oder von den tumorzellen sterben?
Ich meine :
-Tumor wird ja durch Strahltherapie aufgehalten oder verlangsamt.
-Leberzirrhose kommt ja durch Alkohol ( das sollte ja nicht zum Tod führen oder? Mein vater trinkt seit 6 Jahren kein Alkohol mehr )
-Tumorzellen - das könnte es sein , oder?

@Dieter: darf ich fragen wie groß der Tumor war bei deiner Diagnose? und has du momentan schmerzen o.Ä. falls ja woher kommen die schmerzen?

dphw
30.11.2012, 09:07
Hallo Maike,
den Aussagen der Experten ist im Prinzip nichts hinzuzufügen,heilbar...na ja.....!
Patienten die länger leben....sieht man bei mir!!
Aber....wie verkraftet Dein Vater die Strahltherapie??
Inwieweit wird der Körper ,das Immunsystem usw.geschwächt?

Ob das Tumorwachstum aufgehalten oder verlangsamt wird...abwarten.
Leberzirrhose kommt durch Alkohol......kann sein und ist mit Sicherheit ein Grund,
aber ich kenne Leute mit Leberzirrhose die wissen nicht mal wie Alkohol geschrieben wird geschweige denn schmeckt.
Ich trinke seit 17 Jahren keinen Alkohol mehr!!!
An was Dein Vater oder auch ich letztendlich sterben werden ist eigentlich nicht vorhersehbar.
Mein Tumor war bei Diagnose ca.4x5 cm gross und die Schmerzen die ich seit einigen Wochen habe resultieren aus der Leberzirrhose.
Die Zirrhose ist enorm weit auf dem linken Leberlappen gewachsen und überdeckt die ebenfalls stark vergrösserte Milz.
Der Tumor hat sich vergrössert auf ca.5,5x6,5cm.
So,ich hoffe Deine Fragen erst mal zur Genüge beantwortet beantwotet zu haben.
Ich hoffe und wünsche das ihr mit der Strahltherapie den Erfolg habt den ihr euch erwünscht!!?

Alles Gute

Dieter

maike88
30.11.2012, 09:38
ok verstehe...
hab jetzt nochmal den Arzt angerufen, jedoch ist der sowas von unfreundlich :(..
also ich hoffe ich habe das jetzt richtig verstanden, will auch nicht lange nerven..
mein vater wird falls er durch den krebs sterben sollte
entweder durch die tumorzellen sterben oder wegen dem Leberzirrhose?

Mel_1
30.11.2012, 09:51
Hallo Maike,

in der Regel ist es die Leberzirrhose, die einen sterben lässt, denn wenn sie weiter fortschreitet, ist die Leber komplett kaputt und versagt.
Der Patient fällt dann ins Leberkoma und verstirbt.
Es gibt ja genug Menschen die nur Leberzirrhose haben und daran sterben...da man ohne Leber nicht leben kann.
Es muss also ganzheitlich gesehen werden...wer am Ende schuld ist, dass man stirbt...wird man so nicht feststellen können.
Viele Grüße

Armin W
30.11.2012, 18:15
Hallo Maike

ich finde es echt toll wie du dich um deinen vater kümmerst
hoffe es geht ihm den umständen gut.

Habe heute leider auch die diagnose meiner hausärtztin bekommen
das ich hepatitis b habe, chronisch also schon lange und erst jetzt erkannt.

Ich komme nächste woche in eine klinik zur weiteren untersuchung,
und habe auch ehrlich gesagt ein bisschen angst.

Magst du mir sagen wie dein vater das anfangs gemerkt hat
ob und was er für beschwerden hatte?

Könnte eine hilfe sein für mich, ich glaube du hast verständnis dafür.
Und wie gesagt toll wie du dich um deinen vater kommerst familie
freunde zusammenhalt ist finde ich fast genau so wichtig wie medizinische behandlung.

Wünsche dir einen schönen abend

Gruß armin

Mel_1
30.11.2012, 19:13
Hallo Armin,

ich denk ich kann die Frage auch beantworten.
Wenn Du regelmässig zur Vorsorge gehst und die Blutwerte immer kontrolliert werden, hat man das denk ich schon gut im Auge.
Ein Leberkrebs macht sich ja sonst nicht bemerkbar, meistens dann wenns zu spät ist.
Lass Dich durchuntersuchen, wenn Du keinen Krebs hast...was wirklich nicht sein muss, kann man über eine Transplantation nachdenken, aber das solltest Du mit einem echten Leberpapst besprechen.
Ansonsten kannst Du Dich selbst angucken...hast Du rote Flecken, die wie Spinnen aussehen...hast Du am Bauch dicke Blutgefässe die sichtbar sind usw.
Das sind alles Zeichen der Leberzirrhose...auch rote Handflächen zb.
Labor und Co wird dann noch mehr Aufschluss geben.
Die Symptome der fortgeschrittenen Leberzirrhose sind ja genau wie die von HCC.
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Wassereinlagerungen an den Beinen und später kommt noch Gelbsucht hinzu.
Mach Dich jetzt ja nicht irre...eine fortgeschrittene Leberzirrhose ohne Krebs ist behandelbar nd da kann man auch über Transplantation nachdenken.
Evtl wird man Hepatitis B auch mit einer Interferontherapie in Griff bekommen können.
Ich kenn jemanden der Hep B hatte, der eine komplett zerstörte Leber vorzuweisen hatte und eine Transplantation hatte.
Der Mann ist heute gut drauf, gesund und munter und das seit über 15 Jahren.
Liebe Grüße

maike88
30.11.2012, 21:14
hi armin,

also mein vater hatte ab und zu schmerzen im leber und früh's hatte er dicke beine und augen, die jedoch nach paar Stunden nicht mehr zu sehen waren.
Als wir dann beim Arzt waren wurde halt Hep. B + Tumor festgestellt.
Aber mir geht es jetzt wirklich gut, denn ich habe mich hier dank den leuten informiert und weiß jetzt folgendes:

Habe den Stationsschwester angerufen die hat mich bischen gekannt, habe die gefragt ob diese Strahltherapie gut ist, dazu meinte die, nicht bei allen Patienten wird Strahltherapie eingesetzt, doch der Zustand meines Vater würde das ertragen und verhindern das der Tumor sich weiter entwickelt.
Also haben wir das mit Tumor erstmal geklärt :) hoffentlich.
Diese Tumorzellen können ins Blutfließen das ist mir klar, aber ich gebe ihm soviel motivation und bin immer bei ihm, habe jetzt auch mit meiner mutter geredet, und uns geht es momentan bestens.
Werde am Montag in der Früh zum Hausarzt gehen und die Leberwerte fragen wegen der Leberzirrhose, den je schlechter die Leberwerte desto weiterentwickelt sich dieses Leberzirrhose.
Jedoch meinte der Hausarzt das sich der Leber ein bischen verbessert hat, zwar nicht viel aber bischen und das ist gut.
Wie gesagt, ich bin jetzt schon bischen in dem Thema informiert und denke mein Vater wird es schaffen und wir auch!
Hepatitis B hat zwar mein vater seit 08, aber dagegen gibts Tabletten die nennt man "Viread" und hat auch 0 Nebenwirkungen, somit würde ich an deiner stelle mir keine sorgen machen.

Btw. frage an die Community..
dieses Hep. B wurde durch eine Frau zu meinem Vater übertragen und ich bin mir zu 99% sicher das es durch sie war, und das sie es mit absicht gemacht hat.
Könnte man Sie anzeigen? Das ist ja sowas wie Körperverletzung..

ahja noch was, man muss nicht unbedingt durch Leberzirrhose sterben oder? Wenn man sachen dagegen tut, wie z.B. gesundes ernähen, brennessel etc. weil mein Vater hat momentan keine Schmerzen im Leber, also is das doch ein gutes zeichen?

Mel_1
01.12.2012, 00:22
Hallo Maike,

schweres Thema...da wird Aussage gegen Aussage stehen. Es könnte DIE Frau gewesen sein oder auch nicht.
ABER...heute wo wir alle wissen wie man sich vor solch Krankheiten wie Hep B und C und auch HIV schützen kann, ist eine gewisse Eigenverantwortung im Raum.
Ich bin jetzt mal nicht so krass und behaupte, dass die Frau das absichtlich gemacht hat. Das beweisse mal.
Es gibt gerade bei den Bettgeschichten genug Urteile wo jemand meint, dass der andere vorsätzlich gehandelt hat.
Da jetzt die Schuld bei anderen Leuten suchen hilft Euch nicht weiter, da Dein Papa alt genug war, sich selbst zu schützen.
Wir leben nicht mehr im 17. Jahrhundert, wo das nicht bekannt war, was man sich alles holen kann wenn...!
Lass gut sein...nimms so hin.
Such jetzt keine Schuldige...Dein Papa wird Schuldgefühle genug haben, wie viele anderen Hep-Infizierte oder auch HIV-Infizierte.
Der Ansteckungsweg ist ja der Selbe.

Natürlich muss man nicht zwingend an einer Leberzirrhose sterben, wenn sie früh erkannt wird und KEIN Krebs da ist.
Bei Euch ist ja nicht nur die Leberzirrhose am Start sondern HCC was ein Krebsist und NICHT zu unterschätzen ist.
Krebs ist böse...böser als eine Leberzirrhose.
Woher will man eigentlich wissen, dass Dein Papa HepB hat seit 08?
Da wurde es festgestellt mehr aber auch nicht.
Einen Hepatitis B braucht echt viele viele Jahre um jemanden zu zerstören.
Kann gut sein, dass er die Infektion schon viele Jahre vorher irgendwo gesammelt hat.

Ich möchte Dir keine Hoffnungen nehmen, seh aber grad, dass Du Dir jeden Strohhalm nimmst.
Denk bitte dran...wenn die Leberwerte besser werden, ist das nicht unbedingt ein Zeichen der Besserung, sondern könnte das Aufgeben der Leber bedeuten...da sie nicht mehr arbeiten will.
Kleines Beispiel...mein Mann hatte Leberwerte wie ein Wolkenkratzer...als die Leber ihren Dienst aufgab, gingen die schön bergab...wie beruhigend ..*ironiean*...um uns bzw mir mitzuteilen...mein Mann hat den Lebensweg beendet.

Geniess die Zeit die ihr noch habt..man weiss nie was noch kommt!
Such die Schuld nicht bei anderen...Dein Paps war alt genug...!
LG
Melly

Armin W
01.12.2012, 18:33
hi Meike

erst einmal vielen dank für deine schnelle antwort hat mir
schon ein stück weitergeholfen.
Ich habe nicht alle syhmthome die du mir geschildert hast,
nur in der rechten oberen bauchhälfte hatte ich so ein druckgefühl
so als wenn da was drin ist was sich wie ein kleiner sack sand anfühlte.

Das erste mal festgestellt wurde die hepatitis 1995 bzw da haben die ärtzte
nach einer punktion gesehen das der erreger noch nicht aktiv war.
Seit dem wurde das ganze auch nicht weiter kontroliehrt ich habne zwar
zwischendurch bluttest,s machen lassen,
wo man auch in letzter zeit erhöhte leberwerte festgestellt hat aber die
meinten vieleicht zu fett gegessen oder zu viel alkohol währe im spiehl.

Aber ist jetzt auch egal ich warte erst mal ab und wie du schon sagtest
heute kann schon einiges unternommen werden.
Ist doch super das die werte von deinem vater sich wenn auch nur ein wenig gebessert haben, gibt doch gleich hoffnung das es weiter nach vorn geht :)

Ich wünsche euch ein schönes we

maike88
02.12.2012, 01:51
Also wird er so oder so vom Krebs früher oder später sterben? :(
Ich hoffe ihr könnt mich verstehen, ich suche nach einer lösung denn jeden abend sitze ich weine und bete,, das tut sehr weh :(:(
Wenn ich in sein gesicht schaue, überleg ich mir ob er morgen noch mit uns seien wird..
man weiß ja nicht wie weit der krebs ist, also ich das erfahre ich am montag/dienstag, gibts da wirklich keine chance..
ich lese dieters beiträge und er schrieb das er sich wundert das er seit 2 jahren mit dem tumor leben kann ... daswegen so irren angst :(

nochwas: wenn der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat, wie stehe dann die Chancen??

Mel_1
02.12.2012, 03:07
@Maike...ob Dein Vater an Krebs sterben wird, weiss keiner. Er könnte früher an seiner Leberzirrhose sterben, oder übermorgen vom Bus überfahren werden.
Die Frage wird Dir keiner beantworten können.
Er könnte in einer Woche nen Schlaganfall bekommen oder Herzinfarkt und sterben...verstehst Du? Keiner kann sagen was kommt.

Eine Lösung für das Problem was leider bei Euch im Raum steht, wird keiner mehr finden können, da es zu spät ist.
Die Lösung für das Problem haben wir alle, die das als Betroffene oder Angehörige erlebt haben nicht gefunden.

HCC muss nicht zwingend Metastasen machen um jemand aus den Leben zu reissen.
Mein Mann hatte HCC aber nicht eine einzige Metastase...bis zum Schluss war er nicht befallen.
Der HCC in der Leber und die Zirrhose reichten aber leider aus, ihn mir zu nehmen :(
Wir wissen nicht wie lange wir auf dieser Erde sind...der eine geht früher, der andere später.
Ich hab meinen Mann verloren und meine Mama mit Lungenkrebs mit 58 Jahren...kein Alter.
ICH lebe aber noch immer, ich hab mich damit abgefunden, dass wir unser Schicksal in anderer Hände geben.
Es kommt wie es kommt...the show must go on...meinte Fredy Mercury damals
LG
Melly

maike88
02.12.2012, 22:36
Kanns du mir mehr Informationen geben über alter und größe des tumors?.. tut mir echt leid für dich :(

dphw
02.12.2012, 22:55
maike es kann dir doch keiner eine auskunft über das alter des tumors geben,auch die grösse hat nicht unbediingt aussagekraft........!!!

maike88
02.12.2012, 23:13
das ist mir bewusst!
Wollte wissen wie alt sein mann war als es ein HCC festgestellt wurde!
Trotzdem will ich die größe wissen. mit der Diagnose

Mel_1
03.12.2012, 09:22
Hallo Maike,

es gab in diesem Sinne keine Größe!
Es gab viele winzige kleine Tumoren, keinen abgrenzbaren messbaren Tumor.
Auf CT und Co wurde kein Tumor ausgemacht, lediglich bei der Biopsie hat man mehrere Stellen der Leber angestochen und zb an 5 Stellen von ( Zellen gefunden. Sprich...die Leber selbst war der Krebs. Zumindest was von der nach Zirrhose noch da war.
Aber zum Tod hat die Zirrhose geführt...da diese die Leber zerstörte und somit diese auch keine Funktion mehr aufnehmen konnte. Es ist zum akuten Leberversagen gekommen.
Mein Mann war über 50 Jahre alt!
Du siehst...alle Verläufe sind anders...!
Aber ich kann Dir nur immer raten, Dich nicht in Dinge festzubeissen.
Jetzt bei anderen Betroffenen das Positive rauspflücken bringt Euch nicht weiter.
Der Verlauf meines Mannes war sehr dramatisch und schnell.
Der BEfund war da, nach 3 Wochen war er to.

maike88
03.12.2012, 20:00
Ich bin wieder da !

waren heute im KH und konnte mich ca. 2 std mit der Ärtzin unterhalten.
Ich habe sie gefragt ob es sich um einen SIRT handelt, sie meinte nein, ein sirt ist fast dasselbe wie TACE meinte sie.
Das was bei meinem vater gemacht wird, wird den Tumor verkleiner, aber ob es ganz weg geht können die nicht versprechen.
Sobald sich die Statistiken verbessern, könnte eine Lebertranspalation in anspruch kommen bzgl. Leberzirrhose.
Die Ärtztin meinte auch das es ein bischen früh entdeckt wurde, da der Tumor noch keine Zellen/Metastasen hat!
Ich bin einfach nur froh und wünsche allen anderen auch viel glück und drücke jedem die daumen!
ich rate jedem, jährlich einen check-up durchzuführen um sowas zu vermeiden das ist wirklich sehr stark moralverlust und sowas muss man einfach nicht nötig haben!
Und am besten nicht rauchen und alkohol trinken!

wünsche euch allen einen schönen abend noch! :)

Mel_1
03.12.2012, 20:17
Maike.....mein Mann hatte keine einzige Metastase und starb trotzdem.

Mein Mann war auch jährlich zur Komplettuntersuchung und war kein Alkoholiker.
Dein Vater ja auch nicht wie Du schreibst...er hat doch Hep B?
Ich kenn übrigens viele Hep-B und C Patienten die nix für können, dass sie das haben...Infektion als Arzt in der Klinik oder als Krankenschwester oder im REttungsdienst usw.

Was meinst Du mit Moralverlust?
Nicht jeder der HCC hat , hat ein moralisch unsauberes Leben geführt.
Ich wundere mich nur, wie ein Arzt sagen kann, man macht die Transplantation wegen der Zirrhose....und denkt nicht ernsthaft an den HCC.
Merkwürdig.
Mein Mann war Privatpatient...heisst, die hätten sich die Finger nach so nem guten Zahler geleckt und trotzdem hat die Uniköinik Münster sowie Essen sofort verneint.
Bei HCC lehnten das alle ab.

maike88
03.12.2012, 20:22
Dein mann starb doch durch leberzirrhose ?
und auch bei HCC patienten wird manchmal transpalation möglich, ich weiß nicht was du da redest.

Mel_1
03.12.2012, 21:23
Mein Mann starb am akuten Leberversagen. Man hat ihn nicht aufgeschnitten und geguckt wer schuld war.
Die Leber war nicht mehr fähig zu arbeiten..seis durch die vielen winzigen Tumoren oder der Zirrhose...man kann es eben nicht sagen.
Das versuch ich Dir aber die ganzen Tage zu vermitteln.
Sicher werden HCC-Patienten transplantiert, aber die Erfolge nach Transplantaton sind leider nicht der Brüller.
Aber..ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du egal was da gemacht wird, damit klar kommst und wenn es doch nicht klappt, den richtigen Zeitpunkt findest um loszulassen.

Mel_1
03.12.2012, 21:30
Noch ne kleine Anmerkung....es steht dann noch immer die Hepatitis B im Raum, die erstmal mit Interferon behandelt werden muss.
Eine schwere Therapie bei einer Leber, die leider jetzt schon zeigt, dass sie nicht mehr so kann wie sie sollte.
Ohne Behandlung der Hep B gibt es in Deutschland keine Transplantation, weil die Leber sofort wieder geschädigt wird.
Hepatitis B wohnt ja nicht nur in der Leber...sondern im ganzen Körper

maike88
03.12.2012, 21:41
@Mel_1:
Das hat der Jüngere Arzt gesagt, der meinte vieles, aber keins stimmt.

Lebertranspalation muss ja nicht alles sondern ein teil reicht ja auch, also sehe ich keine probleme für Leberzirrhose..

mal schauen, aber ich werde nicht aufgeben und werde jedentag für mein vater beten, wer aufgibt hat schon verloren.

dphw
03.12.2012, 21:43
hallo,
langsam aber sicher werd ich stinkig!!!
muss ich mir moralverlust vorwerfen lassen von einer jungen dame die alles durcheinanderbringt anstatt erstmal alles abzuchecken und dann nochmal überlegt was sie sagt????
ich weiss nicht was unsere Ärzte und wir falsch gemacht haben!!!!!
Maike,wer lesen kann ist klar im vorteil,und wer dann noch überlegt ,was er hier postet kann auch ernstgenommen werden.
ich werd mich hier jedenfalls nicht mehr beteiligen!!
so long!!
dieter,heute ohne gruss da ohne moral und anstand!!

Mel_1
03.12.2012, 21:59
Dieter...meine Rede...ich werd mich hier auch ausklinken...ich seh hier nen Realitätsverlust .
Es gibt Menschen die nur das hären wollen und verstehen wllen, was positiv ist.

maike88
03.12.2012, 22:00
@Dieter:
mit moralverlust meinte ich mich selbst, wenn du es auf dich nimmst nich mein problem...

du redest hier die ganze zeit von Tod obwohl du nichtmal weißt in welcher Stadium mein Vater sein Zustand ist..

ich werde hier auch nicht mehr posten danke für euere Antworten.

Mel_1
03.12.2012, 22:11
Jetzt muss ich meinen Senf doch noch dazu geben.
Dieter redet hier nicht von Tod...erschreibt nur Fakten und wie es ablaufen könnte.
Keiner hier wird DIR sagen , dass DEin Vater morgen oder nächsten Monat stirbt...weil wir nicht Gott sind und Hellseher schon garnicht.
Wenn man aber die Fakten aus medizinischer Sicht auf den Tisch legt und auch Deine Beschreibungen...Wassereinlagerungen und Co zusammenpackt, kommt man auf einen Nenner.
Du hast uns die Situation geschildert...glaub mal, wir haben das alles erlebt, genau wie Du es beschreibst und wir reden von Fakten die wir erlebt haben als Betroffene oder Angehörige.
Ich persönlich sage, mein Mann hatte die besten Ärzte, mehrere Professoren in Deutschland machten sich nen Kopf um seinen Zustand und besprachen das mit uns.
Es wurde uns nix verschwiegen und wir hörten auch aufmerksam zu.
Da ich selbst aus dem med. BEreich komme und 6 Jahre af der Onkologie gearbeitet hab, hätte man mich auch nie anlügen können.
Sicher kann man ne Lebertransplantation machen, aber man macht die wenn ohne HCC.
Und man macht diese...wenn Faktoren wie Hepatitis B oder C im Griff zu bekommen sind.
Amen

lyra
03.12.2012, 22:56
...ein paar Tage nicht hier rein geschaut- was geht denn hier ab?
Dieter und Mel, ich bewundere Eure Geduld-
der eine selbst betroffen,
die andere ihren Mann sehr schnell am HCC verloren...
und Ihr atmet jedes Mal tief durch und gebt seriös Antwort...ich kann`s momentan leider nicht
puh, fühlt Euch geknuddelt, wenn ich darf:knuddel:
Liebe Grüße
Lyra

Armin W
04.12.2012, 00:15
Hallo Meike

hast dich ja gar nicht mehr gemeldet hab ich was falsches gesagt?
Wollte ich nicht freitag habe ich meinen termin in der klinik
und dann übernächste woche kommt das ergebniss.

Was dabei herraus kommt ist ja auch egal ich wünsch das es mit deinem vater
weiter nach vorn geht und das ihr noch viel zeit vüreinander habt.

Vieleicht hätte ich mich hier gar nicht melden dürfen dachte nur auf grund
meiner angst mich hier mit leuten ähnlichen sorgen ausstauschen zu können.

allen hier wünsch ich alles alles gute und liebe

tschau armin

maike88
04.12.2012, 15:52
Nein Armin natürlich nicht.

***edit by Mod***

Mein Vater sein Hausarzt hat gesagt:
Sobald der Tumor kleiner wird durch die Strahltherapie wird eine Lebertranspalation gemacht:
-Leberzirrhose wird dann kein problem mehr
-Hepatitis B ebenso, weil die Antikörper es kämpfen, somit wird der neue Leber nicht "krank".

ein Tumor kann wieder vorkommen , da es bösartig ist, aber auch nichts mehr, da er dann immer zu den Untersuchungen gehen wird kann man es auch immer wieder behandeln.
Hier redet jeder von Tod anstatt jemanden hoffnungen zumachen siehe Mel's beiträge.
Ich zietiere nur eins:
Mel sagt sein mann ist durch Leberzirrhose gestorben, dann sagt sie die Ärtze können es doch nicht sagen wieso er gestorben ist.

Das wird/war mein letzter Post in diesem Forum.
Hört auf die hoffnungen von den anderen kaputt zu machen!

Armin W
04.12.2012, 17:07
Hallo Mieke

du warst aber nicht damit gemeint eigentlich die anderen bzw
die eine ( Mel ) die war ja auch dir gegenüber nicht gerade feinfüllig
fand ich nicht ok wie sie dir die hoffnung geschwächt hat.
Du warst aber ich denke mehr positiv eingestellt und so muß
man auch denken im leben, nicht immer das schlimmste annehmen.

Und Freitag bei mir da habe ich ein gutes gefühl mein vater sagte
heute die medizin ist unheimlich weit voraus heutzutage.

Immer den kopf nach oben halten
gruß armin

lyra
04.12.2012, 21:55
Liebe Community,
Hoffnung auf so genanntes Überleben, was immer das bedeuten soll- ob berechtigt oder nicht (bei definitiv diagnostizierten HCC immer unberechtigt) ist eine Sache-
Realitätssinn die andere.
Insofern spricht das Bemängeln von Mel`s angeblich fehlender Feinfühligkeit einfach nur für eine große Wissenslücke.
Mel ist die letzte, die nicht feinfühlig ist- aber sie ist eben auch realistisch- glücklicherweise- nicht zuletzt aufgrund eigener Erfahrung und ihrer Ausbildung. HCC ist eben kein Kuschelthema, sondern eins der knallhärtesten überhaupt.
Ohne Mel (und natürlich Dieter) gäbe es in diesem speziellen Thema nicht so viele hilfreiche Infos- alle ohne nutzlose Beschönigung, sondern rational.
Die Medizin mag "unheimlich weit voraus heutzutage" (???) sein...auf HCC trifft das nicht zu.

So und dies war mein 2. und letzter Beitrag in diesem Threat.
Lyra

Mel_1
05.12.2012, 01:20
Zum Glück hab ich nicht gelesen, was gelöscht werden musste.
Ich denke...ich bin nie damit ins Haus gefallen, dass jemand SOFORT und MORGEN an HCC sterben muss.
Wenn ich mich dazu geäussert hab, dann nur aus der Erfahrung meines verstorbenen Mannes und unserer Hilfe, die WIR hier um Krebskompass bezogen haben.
Ich hab auch nie Hoffnungslosigkeit angezeigt...würd ich auch nie machen, da ich inklusive meines verstorbenen Mannes hier Hoffnung und Zuversicht erhalten habe.
Jede Erkrankung egal welchen Namen sie trägt, verläuft anders.
Man sagt gerne das Sprichwort....Totgesagte leben länger.
Ich finde das sehr gut...denn die Hoffnung, der Glaube und die Zuversicht stirbt zuletzt.
Wir haben damals den Weg gewählt die Nexavarschiene zu machen....auf Wunsch meines Mannes...es war SEINE freie Entscheidung.
Er hat es gewollt und es war gut.
Ich hab mich damals hier angemeldet um davon zu berichten...leider konnte ich nicht lange was zu schreiben.
Ich würde NIE jemanden den Glauben am Leben nehmen wollen, noch nicht mal die feinsten Wurzeln ziehen wollen.
Nur hab ich ein Problem, wenn man nicht ernstgenommen wird und alle Beantwortungen mit negativen bzw beleidigenden Antworten versüsst.
Wir hier sind alle Betroffene und Angehörige die sich gegenseitig unterstützen und helfen und evtl auch Mut machen.
Mir wurde damals in der kurzen Zeit viel Mut gemacht via PN und auch öffentlich.
DAS ist DAS Forum hier...man stützt sich und hält sich gegenseitig fest...auch über den Tod von Angehörigen hinaus.
Deshalb bin ich nach ÜBER 5 Jahren noch immer hier, weil ich mich bei meinen Mitstreitern geborgen fühle...Dieter, Lyra und auch das Team von Krebskompass.
Aber...klare Sache...wenn jemand kommt, hier seine Geschichte samt Anhang erzählt...andere Leute wie Frauen die mal mit Vater und Co und hast nicht gesehen, verantwortlich machen für Erkrankungen...nene...und am Ende wenn man nicht mehr gegen angehen kann, auch noch auf die rumklopft, die ja nun genug Erfahrungen bis über den Tod hinaus sammeln mussten...frag ich mich....ist das noch der Krebskompass den ich lieben gelernt hab?
Nein

Armin W
07.12.2012, 16:54
Hallo Meike

ich war heute in der klinik die haben mir blut abgenommen
und der chefartzt meinte es kann viel gemacht werden dauert
zwar ein paar monate aber die aussichten seien sehr g:)ut,
ende nächster woche kommen die laborergebnisse.
Wie geht es dir und deinem vater?

Gruß armin
:)

maike88
30.11.2013, 07:31
Kurz & Knapp da ich via handy schreibe..
Mein vater ist gestorben am 20.8 , durch hirnblutung, ich wusste es aber konnte einfach nicht glauben :-(..

Ich will mich bei allen Entschuldigen..
Das Leben ist echt sehr kurz.. Man sollte das beste draus machen ... Ich vermisse mein vater , aber ... kein sehen mehr ...

Simsalabim
15.12.2013, 17:30
Mein Beileid, Maike.
Du hast wahre Worte gesprochen, das Leben ist viel zu kurz und man sollte das bestmögliche daraus machen. Dein Vater hat alles richtig gemacht, er hatte Familienmitglieder, die sich Sorgen um ihn gemacht haben und ihn geliebt haben und das ist das Beste Lebensende, dass man sich als Mensch wünschen kann. Kopf hoch Maike, geh gestärkt aus diesem Tief der Achterbahnfahrt und mach Deinen Papa stolzer als er ist! ;)

Und nochmal ein Nachtrag an Mel_1 die folgendes geschrieben hat:

"Ohne Behandlung der Hep B gibt es in Deutschland keine Transplantation, weil die Leber sofort wieder geschädigt wird.
Hepatitis B wohnt ja nicht nur in der Leber...sondern im ganzen Körper"

Das ist grober Unfug. Ich weiß nicht wie weit Du im Krankenschwesterbereich ausgebildet bist, aber solange Du kein Arzt bist, solltest Du Dich von solchen Aussagen fernhalten. So ein Pseudo-Wissen hilft keinem weiter.
Es werden dauernd Patienten mit Hepatitis B und HCC transplantiert. Die Milan-Kriterien machen dazu keine Beschränkungen auf die Lebererkrankung. Dazu sind fast 80% derjenigen, die HCC haben, von einer chronischen Hepatitis betroffen, also wozu dann Lebertransplantationen einschränken, wenn die meisten Hepatitis erkrankt sind?
Richtig, der Hepatitis ist immer noch im Blut, aber es gibt schon zahlreiche Möglichkeiten diesen bei einer Transplantation sofort entgegenzuwirken. Man soll echt aufpassen was man von sich gibt, das ist kein Angriff an Dich persönlich, aber es ist schon Schade, dass man anderen Unwissenden mit seinem Halbwissen die letzte Hoffnung stiehlt. Ich bin mir sicher, dass Du sowas nicht geschrieben hättest, wenn Du Arzt gewesen wärest.

lyra
15.12.2013, 19:15
Hallo Simsalabim,

bist du denn Arzt/ Ärztin?
Kannst du uns bitte näher schildern, mit welchen Möglichkeiten man mittlerweile der Hepatitis bzw. den Viren bei der Transplantation entgegen wirkt?
Und gilt das nur für die Hepatitis B oder auch für die Hep. C?

Ich fürchte, ich bin da nicht auf dem neuesten Stand und danke dir jetzt schon für Auskünfte.

Liebe Grüße
Lyra

Simsalabim
15.12.2013, 22:05
Hallo lyra,

leider bin ich nicht Arzt, obwohl das meine Sehnsucht war, aber mit ein wenig Googlen und ein paar Gesprächen mit Gastroenterologen trifft man ziemlich schnell auf Neues.

http://www.lebertransplantation.eu/zur-problematik-der-chronischen-hepatitis-c-und-b-nach-lebertransplantation.html

Hier findest Du genug Informationen über alle Lebererkrankungen, die durch eine Transplantation kurativ behandelt werden können. Fakt ist, jeder kann Lebertransplantiert werden, der einen angemessenen Allgemeinzustand hat, eine Transplantation überleben kann und innerhalb der Milan-Kriterien ist, d.h. max. einen Tumor, der max. 5 cm groß ist oder max. 3 Tumore, die alle kleiner als 3cm sind. Und zu sagen, dass Leute mit Hepatitis-Erkrankungen nicht transplantiert werden dürfen entspricht, heutzutage, nicht der Realität.

lyra
15.12.2013, 22:46
Hallo Simsalabim,
danke für den link, der für mich allerdings nicht allzu aussagekräftig ist- zu häufig ist von "kann" und "könnte" die Rede.
Dieser Text ist meiner Meinung nach ausschließlich aus der Sicht von Transplantationsmedizinern geschrieben- klar, es hängt eine Menge Geld hinter diesem "Geschäft".

Über die Lebensqualität der Transplantierten wird lieber geschwiegen (und das ist weiß Gott kein Spaziergang)-
und dass die Spender nicht wirklich "tot" sind, ist noch ein ganz anderes erschreckendes Thema.
Nur so viel: tote Organe bzw. Organe von Toten könnte man nicht transplantieren- sie müssen warm und durchblutet sein. Deshalb werden die sog. Hirntoten (Hirntod- eine Erfindung der Transplantationsmediziner) praktisch erst am OP-Tisch ermordet und ausgewaidet- tot waren sie vorher nicht, die sicheren Todeszeichen wie Todesflecken, Leichenstarre...weist keiner von ihnen auf- weil: sonst wären die Organe ja nicht verwertbar. Legalisierter Mord, oder?

Ok, gehört nicht hier hin....

liebe Grüße Lyra

Simsalabim
15.12.2013, 23:22
Nun ja, wie auch immer Du zu Spenderorganen oder toten Organen stehst. Fakt ist, es rettet Leben.
Falls Du bedenken am Wahrheitsgehalt Uraussage hast: ich kann Dir versichern, dass Hepatitiserkrankte transplantiert werden, kenne persönlich schon zwei Individuen. Du weißt nicht, wie froh sie darüber sind. Transplantierte haben Unmengen von Vorteilen. Sie werden monatlich höchst genau gecheckt und können ein normales Leben führen wie jeder andere normale, gesunde Mensch. Es gibt auch unzählige Statistiken, die zeigen, dass 80% der Lebertransplantierten die 5-Jahres-Überlebensrate überwinden. Ich selbst kenne einen, der schon seit ca. 17 Jahren mit einer fremden Leber lebt. Wie gesagt, es ist keine hundertprozentige Rettung, aber in jedem Fall besser, als "auf den Tod warten"!

Linde61
16.12.2013, 17:24
Es ist m. E. nicht in Ordnung, die Transplantation, die oft die einzige Hoffnung für die Betroffenen ist, zu verunglimpfen. Dies führt nur
zur Verunsicherung und das ist gegenüber Schwerkranken oder deren Angehörigen nicht fair.

Organe und Gewebe dürfen in Deutschland erst entnommen werden, nachdem der Hirntod der Organspenderin oder des Organspenders festgestellt wurde.

Den Hirntod müssen zwei erfahrene Ärztinnen oder Ärzte nach dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft und unabhängig voneinander feststellen und das Ergebnis ihrer Untersuchungen schriftlich dokumentieren. Diesen endgültigen, nicht behebbaren Ausfall der Gesamtfunktion des Groß- und Kleinhirns sowie des Hirnstamms bezeichnet man als Hirntod präziser als Gesamthirntod. Er ist nach weltweit anerkanntem naturwissenschaftlich-medizinischem Erkenntnisstand ein sicheres Todeszeichen des Menschen. Denn mit dem Ausfall der Gesamtfunktion des Gehirns ist die leiblich-seelische/körperlich-geistige/physisch-metaphysische Einheit unwiederbringlich beendet, die jeder Mensch darstellt.

Wer für den Fall des eigenen Todes die Einwilligung zur Entnahme von Organen gibt, handelt ethisch verantwortlich, denn dadurch kann anderen Menschen geholfen werden, deren Leben aufs Höchste belastet oder gefährdet ist. Es sollte jedem selbst überlassen sein!

Beste Grüße

Linde