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jessi1986
05.12.2012, 22:12
Hallo zusammen,

Ich heiße Jessi und bin 26 Jahre alt. Mein Stief Opa hat seit Dez. 2011 PM.

Bei Ihm kam das auch durch Asbest, er war damals im Schiffbau tätig.

Ich lernte ihn kennen als ich schon 18 war, aber es ist trotzdem für mich mein Opa und ich liebe ihn er ist einfach nur toll, ein echter Fels in der Brandung war immer für jeden da. Hat sich ständig sorgen gemacht um andere.

Im Dez. 2011 ging er zum Arzt er bekam schlecht Luft und war schlapp. Der Arzt ließ die Lunge Röntgen. Am nächsten Tag kam der Anruf vom Arzt, er müsse sofort ins Krankenhaus seine linke Lungenhälfte ist schwarz.

Mein Papa lebte im Ausland war aber zu dem Zeitpunkt in Deutschland. Am gleichen Tag noch kam er ins KH.

Nach einer Woche und einen CT kam er dann in ein anderes KH weil das angeblich besser sei für diese Erkrankung.

Das 2. KH hat dann als Diagnose eine Schwarte am Rippenfell Diagnostiziert. Um heraus zu finden warum das so ist und ob es sich um einen Tumor handelt wollten die Ärzte eine Probe entnehmen.

Also wurde er Operiert und es wurde eine Probe entnommen.
Der Tag der OP war für ihn der letzte Tag ohne Schmerzen.

Direkt nach der OP hat er starke schmerzen gehabt die Wunde sah schrecklich aus sie war geschwollen und das über Wochen.

Ergebnis der Probe , Negativ !

Die Narbe und die gesamte linke Seite tat weiter weh. Sie gaben ihn starke Schmerzmittel aber nix half, außer Eis und damit kühlen.

Mein Vater sprach mit dem Arzt, der meinte nur zwischen Tür und Angel, ja wird vll Krebs sein aber gefunden haben wir nichts. Wenn es Krebs ist wird er sterben.!!

Das war mehr als nur ein Schock , wir waren alle wie gelähmt. Mein Vater ging dann zum Oberarzt, der meinte wir haben nix entdeckt, er war bei der OP aber nicht dabei und es sollte eine weitere Probe genommen werden aber der Operierende Arzt kam nicht durch die Schwarte auf dem Rippenfell :confused:

Nach 3 Wochen wurde er dann entlassen, Tumor Negativ und das die Narbe mittlerweile eine Schwellung in der Größe eines Apfels hatte, sei normal das dauert länger damit es weg geht.:confused:

Nach 10 Tagen waren die Schmerzen noch schlimmer, und wenn man auf die Schwellung drückte kam ein "pfeifen" mein Opa meinte das ist luft.

Also wieder zum KH Ambulant aber, der Professor meinte zuerst ja das ist fett, als er dann aber drauf drückte merkte auch er das Luft in der Narbe war.

2 tage Später wurde er wieder Stationär aufgenommen. Eine Untersuchung mit Ultraschall ergab dann das tatsächlich Luft und Wasser in der Wunde ist.
Am nächsten Tag wurde er dann Operiert, es sollte eine Schlauch gelegt werden damit das Wasser abläuft und es sollte eine weitere Probe entnommen werden.

Das Wasser lief nun ab, die Luft kam weil bei der ersten OP zwischen Lunge und Rippenfell ein Loch Endstand ??!! Wie auch immer. Auch diese Gewebe Probe war negativ.

Die Schwellung und die Schmerzen wurden aber nicht besser, 14 Tage Später , gab sich dann der Professor die Ehre und sagte wir müssen noch einmal Operieren um das Loch zur Lunge zu schlissen und das Problem mit der Schwellung so in den Griff zu bekommen.
Und es sollte eine Bronchoskopie gemacht werden vorher.

Auf Wunsch von meinen Opa wurde die per Voll Narkose gemacht. Auch hier wurde nichts gefunden.

So ungefähr eine Woche Später kam dann die OP wegen der Luft in der Narbe. Der Professor machte sie selbst und meinte vor der OP im OP Saal kurz vor der Narkose nur noch, wir machen heute eine große OP haben sie Ihre Familie informiert ? :twak:

Das Loch zur Lunge wurde geschlossen, die Wunde wurde nicht wieder zugenäht sondern offen gelassen. Damit sie von innen nach außen verheilt.

4 Tage Später kam dann Ergebnis der Probe, PM :(

Jetzt war das klar was ich und mein Papa nicht wahr haben wollten und bis zuletzt gehofft haben. :weinen:

Mein Opa wurde vom Fels i der Brandung zur Fahne im Wind, er war total fertig und wir alle mit.

Nach der Entlassung aus dem KH, ging es zum Onkologen Chemo .....

Die erste vertrug er noch richtig gut und wir waren alle richtig happy. Er war eben doch noch stark so haben wir uns Mut gemacht gemacht.
Aber nach der 2. ging es richtig Berg ab er vertrug das kaum und es ging ihm einfach nur schlecht. :(

Inzwischen hat mein Papa alle Zelte im Ausland abgebaut und wohnt bei meinen Opa.

Im Juni waren die Schmerzen dann so schlimm geworden das nix mehr richtig geholfen hat. Er wurde dann in ein weiteres KH eingeliefert zur Schmerztherapie, nach einer Woche wurde er wieder entlassen.
Er musste nun eine gesamte Apotheke am tag einnehmen und die Medikamente waren so Stark das ihm ständig schwindelig war und er schwach war.

Er lag nur noch und konnte sich so gut wie garnicht bewegen.....

Er konnte es sich aussuchen, Schmerzen oder er war wie voll trunken :(

Anfang September war dann die letzte Chemo.

Und es ging ihm eigentlich nur schlechter als besser

Mein Papa und Opa kommen aus Italien, und so wurde von Opa dann beschlossen nach Hause zu fahren ein bisschen Urlaub machen und einiges klären was Haus und Grund angeht eben......

So schwach mein Opa auch mittlerweile war, er war trotz allem noch ein Fels so wie er sein ganzes leben war. Er hielt genau die Zeit durch bis alles geklärt war mit Gericht usw. in der Nacht danach bekam er eine Lungenentzündung und kam ins KH, mein Papa hat dann den Transport mit dem ADAC nach Deutschland organisiert. Nach 4 Tagen wurde er nach Deutschland geflogen, und kam da dann wieder ins KH. 6 Wochen lag er da und die Lungenentzündung war geschafft.

Mittlerweile war mein Papa auch wieder in Deutschland und er wurde dann nach Hause entlassen.

12 Tage Später Butdruck 220 , es kam der RTW und er kam wieder ins KH 3 Wochen wieder.

Mittlerweile hat er einen Geh Wagen und ging im Anschluss zur Reha.

gestern Wurde er dann entlassen, sie können nix mehr tun meinten die Ärzte.
Letze Nacht war der Notarzt da, Blutdruck wieder 210......

Er hat Angst in der Nacht, er denkt nur drüber nach wie er sterben wird :weinen:
dann bekommt er Angst und dadurch dann hohen Blutdruck.....

Unser Leben hat sich wirklich total geändert.

Ich denke nur noch an ihn, denke daran wie ich ihn kennen lernte wie er war usw....
Mein Papa meinte wir müssen stark sein.

Ich bin zwar "nur" Adoptiert aber er ist für mich mein Opa !!

Und ich liebe diesen Mann , der Mann der mich damals ausgemeckert hat wegen meinen Piercing :zunge: Und wenn ich mal zu spät heim kam. :tongue

Aber ich versuche nun das zu tun was mein Papa sagt, Stark sein und Positiv denken, und ich will mit Opa und Papa nächstes Jahr nach Italien Urlaub machen :)

Gruß eure Jessi ich halte euch hier auf dem Laufenden

hope75
05.12.2012, 22:32
Liebe Jessi,

ich habe Dir ja bereits in dem Thread von vati geantwortet... moechte an dieser Stelle aber noch ein bisschen ergaenzen.
Dein Vater meint es sicher sehr, sehr gut mit Dir ... natuerlich moechte man so positiv wie moeglich denken, stark sein ....
Aber Du darfst auch schwach sein, darfst auch die schlimmen Gedanken zulassen. Gut, dass Du den Weg hierher gefunden hast. Hier darfst Du jederzeit auch Deine schwache Seite zeigen und Dir Unterstuetzung holen.

Hier druecken Dir alle die Daumen, da kannst Du sicher sein.... wir wissen alle, was diese Krankheit bedeutet, welche Herausforderungen sie mit sich bringt. Hoffentlich kann man deinem Opa bestmoeglich die Schmerzen nehmen ... und ich wuensche Euch sehr, dass Euer Urlaubswunsch wahr werden kann.

Liebe Gruesse

jessi1986
06.12.2012, 00:59
Danke sehr,

es ist wirklich schön sich mal alles so von der seele zu schreiben. Mein Papa der kümmerst sich ja um ihn und auch wenn es ein spagaht ist zwischen pflegen und arbeiten es geht schon irgendwie.

Dieser Urlaub ist das das nächste Ziel und es muss einfach klappen !!

er soll seine Heimat sehen das muss sein.......

ich bin echt froh das ich her gefunden habe :)

vati12
06.12.2012, 09:56
hallo!
das mit der Angst in der Nacht ist bei meinem Vati auch ganz schlimm er denkt dann immer, er erlebt den nächsten Morgen nicht mehr(denk ich ja selber schon manchmal, wie soll es ihm dann erst gehen).
Ich wünsch dir auch viel Kraft, mir hilft das Schreiben hier und vor allem die lieben Antworten sehr.

lg vati 12

hope75
06.12.2012, 10:26
Bitte sprecht mit den Ärzten über die schlimmen nächtlichen Ängste. Vielleicht kann man Euren Väter etwas geben, was dies erleichtert. Mein Vater hat auch etwas dagegen bekommen - er war zwar weiterhin immer wieder immens traurig, aber es hat ihn nicht mehr so aufgezehrt.

jessi1986
06.12.2012, 11:09
Hallo :)

erstmal vielen Dank , in diesem Forum fühlt man sich sehr schnell sehr wohl :)

Ja mit Ärzten hat mein Papa gesprochen, er bekommt seit gestern ein Schlafmittel was auch gegen Angstzustände ist.

Das hilft in Nacht sehr gut und er kann endlich einigermaßen durchschlafen :) Man muss sich über die "kleinen" dinge freuen !!

Wie alt sind denn eure Angehörigen ?
Und wie alt seit ihr ? ich bin ja 26 und kann in meinen Freundeskreis so gut wie mit gar keinen reden.

Lieben Gruß Jessi

hope75
06.12.2012, 12:27
... mein Vater war Mitte 60 als er gestorben ist.

vati12
06.12.2012, 15:33
Hallo!
ich bin 33 mein Vati 75 und ich hab auch keinen im Freundeskreis der schon mal mit Krankheit oder Tod zu tun hatte(die meisten Eltern sind noch viel jünger, was sowas ja nicht zwangsläufig ausschließt:confused:).
Das Beruhigungsmittel hat meinen Vati nur extrem verwirrt, das war leider nicht sehr hilfreich, mal sehen ob es noch was anderes gibt.

Nochmal Bezug nehmend auf deine Antwort in meinem Thema: Ich stelle meine Angst und Trauer auch hinten an und versuche Ruhe auszustrahlen, aber ich kann den Freunden meines Vatis auch nicht böse sein, dass sie es nicht können jeder hat seinen Weg damit umzugehen und sie haben ihn ja deshalb nicht weniger gern(sich darüber zu Ärgern raubt nur Kraft, ging mir jedenfalls anfangs so). Ich sag mir immer ich bin wichtig für ihn und ich bin ja da.

lg vati12

jessi1986
06.12.2012, 20:00
Hallo Vati12

ich denke mal du hast wohl recht mit deiner Aussage.
Nur mein Opa beschäftigt das sehr und ist wie ich das sehe auch entäuscht.

Und das tut mir eben so leid.

Lieben Gruß Jessi

jessi1986
19.12.2012, 17:33
Hallo zusammen,

wollt mal ein update geben. Mein Opa wurde im November eine Metastase entfernt am Bauch, sie war wie die Ärzte sagen "nur" oberflächlich.

Heute war er dann beim Arzt, an der gleichen stelle direkt auf der Narbe wieder zwei Metastasen :cry:

In der zwischen Zeit haben wir alle Berichte in die Uni Klinik Wien geschickt im Januar will der Proffesor sich melden.

Wir hoffen weiter :(

Ich wünsch euch trotz allem ein schönes Weihnachtsfest.

Lg. Jessi

jessi1986
21.12.2012, 00:51
hallo ihr lieben

heute kam ein anruf aus Wien, wir haben alles da hingeschickt und heut rief der Proffesor zurück,

Der jetzige stand ist, das er einer OP machen würde, er will ihn natürlich noch mal vorher untersuchen und so.

Bitte drückt mit mir die Daumen, es ist nur ein kleines Licht aber es ist ein leicht .............

hope75
21.12.2012, 08:57
Das sind prima Nachrichten. Hoffentlich klappt es. Ich drück die Daumen und wünsche Euch schöne Weihnachtstage!

Tränchen77
23.12.2012, 10:24
Ich drücke Euch auch ganz fest die Daumen!!!!

Haltet Euch bitte nur eines vor Augen...so schlimme es auch ist!!

PM ist nicht Heilbar!!!! Alles was an Therapie gemacht wird ( OP, Chemo und Bestrahlung) schenkt ein wenig Zeit...mehr leider nicht!!! :cry:

Wir hatten das volle Programm!!!!! Müssten wir jetzt noch mal entscheiden...wir hätten alles gelassen!!!

Dann lieber die letzten Kräfte aufheben und die Zeit intensiv mit den liebsten genießen!

Wir haben gesehen, das alles was an Therapie gemacht wurde...uns zwar ein wenig mehr Zeit gab...aber leider die Lebensqualität genommen hat!!!!

Viel Kraft

Nicole

jessi1986
24.12.2012, 13:38
@ Tränchen

würdest du mir das mal genauer erklären. Was war denn nach der OP ?
Warum würdet ihr das nie mehr machen lassen ?

Ich mach mir echt sorgen.......

Frohe Weihnachten wünsche ich dir und allen anderen.

LG Jessi

coca
25.12.2012, 16:45
Hallo Jessi,

Angst haben ist völlig normal - aber die Hoffnung dürfen wir nie aufgeben!

Liebe Grüße
Corinna

Faust
28.12.2012, 11:06
Hey Jessi,

Der Krebs hat mir meinen jungen Vater aus den Händen gerissen. Es ist nicht lange her... Wir waren so besessen von dem Glaube, dass Vater sich erholen wird und muss, dass wir kaum über den Tod, die Zukunft, und Abschied miteinander reden konnten. Aber auch Unberechenbarkeit vom Krebs hat eine entscheidende Rolle gespielt. Alles kam unerwartet.
Rückblickend begreife ich, dass so eine Haltung und unglaublicher Glaube auf die Genesung (auch vom Vater) ihm selbst die Angst wegnimmt und enorme Hoffnung gibt. Es fordert viel Kraft, denn die schockierende Nachricht der Ewigkeit zerschmettert sehr, und bricht jegliche Flügel ab in dem Moment, wo man sehr hoch fliegt...
Es ist sehr schwer einen Rat zu geben, da es sehr individuell alles ist.

Viele Dinge kommen nie rechtzeitig, weil sie kaum einen richtigen Zeitpunkt haben. Man bekommt nie genug Zeit. Deshalb ist es so wichtig bewusst das Glück wahrnehmen zusammen zu sein. Einander zu spüren, miteinander zu schweigen, zu reden...
Ich fange mich oft auf der Gedanke, dass Worte der Liebe, der Dankbarkeit, der Verzeihung öfters fallen sollten. Sie spiegeln sich zwar in der Hilfsbereitschaft, in den liebevollen Blicken... aber das Leben ist unerwartet, lieber sagen, als im nachhinein sich damit quellen, dass man etwas nicht geschafft hat zu sagen.

Aber man muss verstehen, dass man nie genug und nie alles einem sagen schafft.
Alles was passiert, wie es passiert, hat einen Grund. Nicht immer ist es nachvollziehbar und gerecht.

Das Leben gibt uns manchmal sehr sehr winzige Zeichen, auf die man achten sollte. Rationalität der moderner Welt betäubt leider oft unsere Gefühle. Man muss den Gefühlen besondere Aufmerksamkeit schenken - da darf man sich irren! ;)

Was ich Dir raten würde, nimm dir deinen Opa auf. Heutzutage kann man sehr gute Video aber auch Audio-Aufnahmen machen. Nach der Stimmung von Deinem Opa, könnte man z.B. Gespräche aufzeichnen ( Erzählungen über seine Kindheit, Jugend usw. oder Märchen aufnehmen) es wird unglaublichen Wert haben!
Sammle alle ärztliche Berichte, Briefe, Befunde.. vlt, eigenhändige Schriften von deinem Opa etc.

Liebe ist eine Ewigkeit, solange man liebt, man lebt.

Das ist meine Erfahrung und Gedanken, die ich mit Dir teilen wollte, hoffe, dass ich etwas nützliches sagen konnte. Ich drücke die Daumen!

Für das neue Jahr Gesundheit und Kraft!

LG, Roman :)

jessi1986
28.02.2013, 02:23
Hallo zusammen,

nach langer Zeit mal wieder ein Update von mir.

Opa hat das mit Wien erstmal abgesagt, er hat angst das er nach der OP noch schlechter dran ist als jetzt :sad:

Im Januar bekam er dann die nächste Chemo.

Letzten Montag kam er wieder ins KH , einmal wegen CT und dann wegen Chemo.

Heute waren die Ergebnisse der bereits gemachten Chemo da.....:(

Keine Besserung, der Tumor ist sogar gewachsen, und er hat Metastasen an den neben Nieren bekommen.

Der Arzt hat heute mit meinen Vater gesprochen, die Chemo schlägt nicht an wir werden keine weitere machen. Von Wien räd er ab und auch sonst noch irgendwo und irgendwas zu machen findet er auch nicht sinnvoll.

Mit anderen Worten, warten sie auf den Tod :weinen::weinen::weinen:

Ich bin sowas von fertig das darf doch nicht wahr sein alles.....

Wir haben von einer Strahlen Therapie mit Proton Strahlen in München erfahren, habt ihr damit erfahrungen ?

Bitte es muss doch wem geben der da noch was machen kann........

Lieben gruß Jessi

vati12
28.02.2013, 20:21
Hallo!
oh mann, das tut mir sehr leid zu hören, hört sich ja wie bei uns an.
Protonentherapie war auch unsere große Hoffnung, also wir hatten auch ganz zum Schluß noch Heidelberg und München angeschrieben wegen Protonentherapie aber die hatten uns leider abgewiesen, da der Zustand schon zu sehr fortgeschritten war. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass Heidelberg wohl nur Erkrankte aus der näheren Umgebung aufnimmt(weiß ja nicht ob das auf euch zutrifft) also würde dann wohl eher München versuchen anzuschreiben, die waren auch sehr schnell mit beantworten unserer Anfrage.

Ich drück euch so die Daumen.

lg Vati12

jessi1986
02.03.2013, 01:54
Oh man das bitte nicht, keine Abweisung bitte......:weinen:

Es muss doch irgendwas geben was hilft, das kann dich nicht das ende sein.

Er hat nun auch Metastasen an den Nebennieren :weinen:

Ich will das nicht das das jetzt echt das Ende ist....

Gibt es denn gar keine Hoffnung ??

:(:(:weinen::weinen:

vati12
02.03.2013, 12:47
ich wollte dir nicht die Hoffnung nehmen, versuch doch einfach eine Anfrage in München(wie gesagt da hat man wohl eher Chancen als in Heidelberg) vielleicht kann dein Opa ja noch bestrahlt werden.
Wir hatten auch noch bei der Krebshilfe angerufen und uns beraten lassen, vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit für euch, die wissen wenn aktuell eine Studie läuft und ob da noch jemand für gesucht wird.

Bitte nicht die Hoffnung aufgeben, habe bei meinem Papa gemerkt, dass unsere Hoffnung auf sein überleben, ihm die Kraft zum Leben gegeben hat.

lg Vati12

jessi1986
28.03.2013, 11:19
Hallo alle,

seit langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Ja also München hat ebenfalls mehr oder weniger abgelehnt :(

Die Lungenklinik in Großhandsdorf hat die Therapie auch abgebrochen weil nix mehr zu machen sei :sad::sad:

Ich werde heute zu ihm Fahren, ich hab so dolle angst mensch. Das aber auch keiner helfen kann ist so schrecklich........:sad::sad::sad:

vati12
29.03.2013, 12:33
Hallo!
tut mir leid das zu hören, ich weiß wie hilflos man sich fühlt wenn einem jede Hoffnung genommen wird.
Mir hat geholfen, dass ich versucht habe meinem Papa die letzte Zeit so schön wie möglich zu machen, ich war eben immer bei ihm und hab mit ihm geredet so lange es ging.
Ich wünsch dir Kraft.

lg vati12

jessi1986
07.04.2013, 19:42
Wir haben verloren :cry::cry:

Ich kann im moment nicht klar denken.......es ist alles so unwahr

R~I~P :cry::sad:

vati12
08.04.2013, 12:01
mein herzliches Beleid:(

lg Vati12

rumbaja
08.04.2013, 15:12
mein beileid

lg rumbaja

wünsche viel kraft für die nächste zeit

Kessy86
10.04.2013, 22:04
Mein herzlichstes Beileid, viel Kraft für diese schwere Zeit.