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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EK-Betroffene stellen sich vor -


14.03.2004, 00:30
Hallo,
bei meiner Mutter ist nach einer Laparaskopie einePeritonealkarzinose, niedrig differenziertes Adeno-Carzinom und extragonales Ovarialkarzinom (vermutl. Primärtumor) festgestellt worden, Aszites, die histochem. Untersuchungen u. Tumormarker Ca 12-5, 15-3 stehen noch aus. Genaues wissen wir noch nicht. Ulla

25.03.2004, 17:24
hallo,

ich bin coni, 36 jahre und habe seit 08/2001 ovarial-ca figo3c
im august totaloperation, lympfknoten, bauchnetz, eierstöcke, gebärmutter. danach 6 zyklen carboplatin - taxol. im feruar 2002 wurde ich wieder gesundgeschrieben. war genau 1 jahr arbeiten und dann ein rezidiv. also bekam ich im februar 2003 wieder 6zyklen carboplatin - taxol. wurde im juli wieder gesundgeschrieben. leider trat schon im dezember 2003 wieder ein rezidiv auf und bekomme nun 6 zyklen carboplatin-caelyx. muss allerdings sagen, das ich die ganzen chemos ohne grosse probleme oder schmerzen ganz gut vertragen habe, wenigstens was erfreuliches :-)!!!

anita, brigitte und allen anderen betroffenen wünsche ich alles gute

ganz liebe grüsse coni

25.03.2004, 18:14
Ich heiße Geli. Ich werde nächste Woche 44, bin gebürtige Deutsche, lebe und arbeite als medizinische Übersetzerin aber seit 20 Jahren in den USA, etwas außerhalb von Washington, DC. Ich bin verheiratet und habe einen Stiefsohn, einen Sohn und zwei Töchter, alle inzwischen mehr oder weniger erwachsen ;-). Ich schreibe die Familieninformationen absichtlich, denn manchmal fühle ich mich, als würden mich viele nur noch als Krebsfall ansehen, aber für unsere Familien und Freunde sind wir ja so viel mehr als nur ein medizinischer Fall - wir sind geliebte Mütter, Ehefrauen, Töchter, Schwestern und Freundinnen.

Nach einem ganzen Jahr Behandlung wegen Verdacht auf ein Endometrioserezidiv wurde bei mir im März 2003 ein primäres Peritonealkarzinom festgestellt. Dabei handelt es sich um dieselbe Art von Krebs wie bei Eierstockkrebs, nur hatte ich schon 7 Jahre lang weder Gebärmutter noch Eierstöcke, da sie mir wegen schwergradiger Endometriose im Alter von 35 Jahren entfernt worden waren. Der Krebs war Figo 3c, Grad 2. Wenig Tumorvolumen, aber er hatte sich auf mindestens einen Lymphknoten ausgebreitet. Ich bekam die standardmäßigen 6 Carboplatin/Taxol-Behandlungen und mein Ca-125 fiel von 135 auf 14 ab. Wegen meiner Endometriosevorgeschichte und weil mein Tumor Östrogenrezeptor-positiv war, fing ich danach an, einen Östrogenhemmer, Arimidex, zu nehmen.

Nach nur drei Monaten stellten sich wieder Schmerzen ein und es wurde anhand einer CT und darauf folgenden kombinierten PET/CT ein--aufgrund des ursprünglich so geringen Tumorvolumens sehr unerwartetes--Rezidiv festgestellt. Eine zweite Zytoreduktion folgte Anfang Dezember, dann Behandlung mit Caelyx. Der Grad des Tumors wurde auch auf nun 2-3 erhöht. Arimidex wurde abgesetzt, weil sich nach der zweiten Operation herausstellte, dass mein Tumor jetzt nicht mehr Östrogenrezeptor-positiv ist.

Mein Ca-125 stieg während der Behandlung mit Caelyx weiter an. Ich hatte auch Schwierigkeiten mit einem blockierten Harnleiter und bekam einen künstlichen Nierenausgang und dann noch dazu einen Harnleiterstent verpasst. Nach drei Monaten Chemotherapiebehandlungen wurde wieder eine PET/CT gemacht und es stellte sich heraus, dass der Tumor schon wieder zurückgekommen war und sich evtl. auch auf die Leberkapsel ausgebreitet hat. In meinem Fall hatten die Chemoresistenztests, bei denen Proben meines Tumors gegen verschiedene Chemotherapeutika getetestet wurden, anscheinend nichts gebracht. Der Tumor verhielt sich im Labor offensichtlich anders als im Körper. Mein Arzt meint, wir müssten jetzt erst einmal etwas finden, was den Tumor zumindest stabilisiert, bevor er wieder eine Operation in Betracht zieht und die befallenen Harnleiter- und Darmteile herausnimmt.

Ich hoffe im Moment darauf, in eine klinische Studie eines der neuen Antikörper, Bevacizumab, aufgenommen zu werden, der vielversprechend zu sein scheint. Er hemmt das Wachstum neuer Blutgefäße, die Tumore versorgen, und diese wachsen dann nicht mehr weiter und bilden sich zum Teil auch zurück. Das wäre es eigentlich.
Bzgl. der Studienteilnahme müsste ich bald hören und werde weiterhin im Erfahrensaustausch schreiben.

Geli http://www.magic-seidenmalerei.de/images/KK/ekbilder/geli1.jpg

25.03.2004, 18:39
Ich heiße Kerstin, bin 36 Jahre alt (bei der Erkrankung 35).

Ich hatte etwas über 1 Jahr lang (immer so alle 1,5 – 3 Monate, also nicht regelmäßig) sehr starke Bauchschmerzen. Hab es zuerst auf eine Verstimmung im Urlaub geschoben und als es wieder auftrat, ging es auf zu den Ärzten. Ich wurde völlig in die falsche Richtung hin untersucht (bzw. habe es dann auch seingelassen, als die Schmerzen mal wieder nicht da waren und mir der Arzt als letztes ein pflanzliches Mittel gegeben hat, um mal meine Verdauung umzustellen) bis ich dann mal am Wochenende einen Notarzt rufen musste, der dann direkt sagte, dass muss etwas mit Gebärmutter oder Ähnlichem zu tun haben.

Daraufhin hat er mich ein paar Tage später mal zu einer Abdomen-CT geschickt und schon wurde ein 10 x 10 x 11 cm großer Tumor mit Verdacht auf Borderline-Tumor gefunden. (Hätte bei der richtigen Arztwahl schon 1 Jahr früher sein können).

Daraufhin kam ich ins Krankenhaus und wurde operiert.

Nach der OP kam Frau Dr. in meiner Noch-Narkose auf mich zu und sagte mir, dass der Tumor und der Eierstock entfernt wurden. Ich bräuchte mir keine Sorgen mehr zu machen, der Schnellschnitt während der OP ergab, dass er nicht bösartig war. Die Gebärmutter mussten sie dennoch mitentfernen, weil sie so sehr entzündet war, dass ich damit keine Freude mehr gehabt hätte (vielleicht auch daher die Schmerzen und nicht vom Tumor).

Erleichterung und Freude waren da, dass es doch kein Krebs war. 2 Tage später kam der Oberarzt zu mir und teilte mir mit, dass er vom Labor Bescheid bekommen hätte, dass der Tumor doch bösartig war, es währe ein Zufallsbefund, konnte beim Schnellschnitt nicht festgestellt werden. Nun musste ich sofort wieder unters Messer..... der Rest..... die Total-OP mit Bauchnetz und L-Knoten und Blindarm und alles, was eben so dazu gehört. Aber dennoch hätte ich noch Glück gehabt, weil der Tumor wohl im Anfangsstadium war, PT1 M0 N0 G2.

Sofort im Krankenhaus bekam ich dann auch schon die erste Chemo... sicherheitshalber, weil in der Bauchflüssigkeit krebsverdächtige Zellen waren... verdächtig aber nicht eindeutig.

Diese Monate mit Chemo (6 x alle 3 Wochen) habe ich zum Glück gut verkraftet, konnte auch weiter arbeiten gehen. Der Haarverlust hat mir wohl sehr zu schaffen gemacht, auch wenn man immer sagt, es gibt Schlimmeres. Aber auch das habe ich geschafft und Ende letzten Jahres wurde ich dann als „vorerst geheilt“ entlassen.

Meine Haare sind inzwischen wieder da und ich muss nun alle 3 Monate zur Nachsorge incl. CT und Lunge.

Ich hoffe, es bleibt jetzt lange Zeit so, werde aber immer daran denken und immer auf das kleinste Anzeichen achten.

Gruß... Kerstin http://www.magic-seidenmalerei.de/images/KK/ekbilder/kegli.gif

25.03.2004, 21:55
Mein Name ist Brigitte, bin 43 Jahre alt (bei Erstdiagnose war ich 40). In wenigen Tagen feiere ich mein 3jähriges Überleben mit der Diagnose Eierstockkrebs Figo IIIc. Am 2. April 2001 bekam ich diese furchtbare Diagnose, innerhalb einer Woche erfolgte dann die große OP (bei der nicht alles entfernt wurde, mehrere Herde mit 2 cm wurden belassen), anschl. 6 x Chemo mit Taxol/Carboplatin bis Ende August 2001. Danach hatte ich Ruhe bis Sept. 2002 (hatte gerade wieder angefangen, mein Leben einigermassen "normal" zu leben). Im Sept. 2002 wurde ein Rezidiv festgestellt, mehrere Metastasen am Magen, Leber und Bauchfell. Anschl. wieder Chemo mit Carboplatin mono (bis Ende Febr. 03). Die Tumore sind zurückgegangen, aber nicht ganz verschwunden und waren bei der Kontrolle nach 3 Monaten wieder am Wachsen. Daraufhin 2. OP Ende Juli in der MHH Hannover, bei der eine 0-Resektion gemacht werden konnte. Danach habe ich eine Therapie mit Tamoxifen gemacht, da mein Tumor Hormonstatus mittelgradig positiv war. Beim CT Anfang Januar 2004 waren dann wieder neue Metastasen an der Leber und im Bauchfell sichtbar, die im Moment mit Endoxan (Cyclophosphamid) ind Tablettenform und Ovastat intravenös behandelt werden. Am 29. März erfolgt der 3. Zyklus, danach wird wohl wieder ein CT gemacht, um zu prüfen, ob die Chemo anschlägt oder nicht. Ich habe 3 Kinder im Alter von mittlerweile 16, 14 und 4 Jahren und ich hoffe, noch lange mit meiner Erkrankung leben zu können, da eine Heilung mittlerweile wohl so gut wie unmöglich ist. Bis heute hatte ich trotz meiner Erkrankung aber auch großes Glück, da ich sowohl die 2 großen OP's als auch die 3 Chemos ohne wirklich schlimme Nebenwirkungen überstanden habe und meinen Alltag ziemlich normal und ohne größere Beschwerden bewältigen kann.

26.03.2004, 12:26
ich heiße Margit und bin 45 Jahre alt. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, einen Sohn mit 17 und eine Tochter mit 15 Jahren.
Im Herbst 02 begannen meine Probleme. Ich hatte meine Regelblutung sehr stark und sehr lange (12-14 Tage) und das genau alle 28 Tage. Anfangs hab ich gedacht, dass ich vielleicht schön langsam in den Wechsel komme. Im Jänner 03 war ich dann bei meinem Gyn, der aber nichts auffälliges festgestellt hat. Lediglich ein Myom auf der Gebärmutter hat er gesehen und mir deshalb für April den nächsten Termin gegeben hat. In der Zwischenzeit hat sich mein Allgemeinzustand rapide verschlechtert. Da ich aufgrund von anhaltenden Schmerzen in der Ferse (hat bis zum Knie ausgestrahlt) nicht mehr zur Gymnastik gehen konnte, hab ich gedacht, meine Beschwerden kommen vom Kreislauf. Ich hatte schreckliche Atemprobleme und wenn ich vom Keller in den ersten Stock gegangen bin musste ich mich ausruhen. Auch mit dem Magen-Darm-Bereich hatte ich Probleme. Seit Februar 03 war ich in Behandlung beim Hausarzt und bei einem Orthopäden. Leider wurde die Ursache meiner Beschwerden erst Ende April von meinem Gyn entdeckt. Bei der neuerlichen Untersuchung hat er einen Tumor an den Eierstöcken vermutet. Daraufhin kam ich ins KH und landete sofort in der Intensivstation. Meine Probleme mit den Beinen haben sich als Thrombosen und meine Luftnot als Lungenembolie herausgestellt. Nach 3 Tagen wurde ich auf die Interne verlegt und durfte für die nächsten 10 Tage das Bett nicht verlassen. Anschließend wurde mir ein Cavaschirm (wurde in die Hauptschlagader eingeführt und wirkt wie ein Filter falls sich bei der OP Teile von meinen Thrombosen lösen sollten) gesetzt. Leider war der OP Termin mit der Gyn nicht abgesprochen und ich bekam eine Infektion(vom Cavaschirm). Zum Glück konnte ich am 23.5. tumorfrei operiert werden, Eierstöcke, Gebärmutter, Lymphknoten, Bauchnetz, Blinddarm.
Es waren beide Eierstöcke betroffen und bei der Histologie wurden meine Tumore mit pT3c N1 Mx G3 eingestuft. Es war bereits ein Lymphknoten befallen und eine minimaler Herd fand sich auch auf dem Baufell.
Die anschließende Chemo (6x Taxol/Carboplatin) hab ich ganz gut vertragen. Im Moment kämpfe ich noch mit den Nebenwirkungen der Chemo. Ich habe immer noch Nervenschäden in Armen und Beinen und auch noch Knochen-, Muskel- und Gelenksschmerzen. Und ich bin immer noch sehr müde (Fatigue). Ich habe gesternd den Bescheid bekommen, dass ich mit 1. Februar die Berufsunfähigkeits-Pension bis 31.1.05 bewilligt bekommen habe.
Im Moment geht es mir ansonsten sehr gut und bei der letzten CT im Jänner wurde keine Tumoraktivität festgestellt. Ich hoffe, dass es noch sehr lange so bleibt.
Margit

28.03.2004, 13:04
hallo,

ich heiße christoph, 38 Jahre alt. ich selber habe keinen krebs, bin aber als ehemann betroffen. bei meiner frau (damals 34) wurde im oktober 2003 eierstockkrebs figo III c festgestellt. auf dem routineultraschall im mai 2003 war noch nichts zu sehen. meine frau hatte dann in der darauffolgenden zeit verdauungspobleme. sämtlich ärzte einschließlich der fachärzte haben sie dann auf reizdarmsymptome behandelt. bei einer ultraschalluntersuchung am 06.10.03 wurde dann verdacht auf aszites festegestellt. abends im internet haben wir dann gesurft und dann war uns klar, wir können uns zwischen eiener leber- oder einer krebserkrankung entscheiden. das war ein ziemlicher schock. am nächsten tag ist meine frau dann zur frauenärztin gegangen. den tat werde ich nie vergessen. nachmittags im büro kam der anruf, den ich nie bekommen wollte. die ärztin hat uns die neuen bilder gezeigt. hochgradiger verdacht auf fortgeschrittenen eiertockrebs. wir mussten uns dann ein krankenhaus aussuchen für die op, am nächsten morgen fand dann die ct-untersuchung statt. der nächste schock, wahrscheinlich schon ein metastiserender krebs. 24 stunden später war die op, als meine frau noch im aufwachraum lag, kam dann die hiobsbotschaft. bösartiger tumor, man konnte auch nicht alles entfernen, weil der tumor alles miteinander verklebt hatte. dann haben wir beschlossen zu kämpfen. in einer ersten chemophase (3 x carboplatin/taxol) sollte der tumor auf operabele grösse zurückgedrängt werden. ist auch gelungen!!!!
unserer Ärztin von der ersten op hatte viel gutes von einem operateur in der kölner frauenklinik gelesen (dr. possover). der hat uns dann mut gemacht, er sei in frankreich ausgebildet worden, wenn alles so wäre wie im 1. op-bericht bestände die möglickeit der tumor auf null zu operieren. das ist auch gelungen!!!!
meine frau hat jetzt noch 3 weitere zyklen chemo bekommen. zwischendurch gabe es zwar noch ein komplikation mit verdacht auf darmverschluss. wieder war ein krankenhausaufenthalt angesagt. aber das konnten die ärzte dann zum glück ohne erneute op in den griff bekommen.

der tumormaker lag zuletzt bei 20 (vor der ersten op bei 400). nächsten donnerstag findet die abschlussuntersuchung statt. wir hoffen, dass der marker noch weiter runtergegangen ist. am 22.04. geht es in die ahb in die klinik für tumorbiologie nach freibrug.
ich werde für 2 wochen mitfahren. ich kann erholung im moment auch gut gebrauchen.

viele grüße an alle kk-user

christoph

nachtrach I vom 09.04.2004

das ergebnis der abschlussuntersuchung bei sabine liegt vor. im arztbrief des onkologen steht totale remission der erkrankung, tumormarker bei 17,3. das optimum an therapie ist erreicht. erster nachsorgetermin ist in drei monaten.
übernächste woche gehte es in die reha nach freiburg.

viele grüße

chrisotph

07.04.2004, 10:53
Hallo,
meine ausführliche Geschichte ist unter 'Granulosa Zelltumor' zu finden. Deshalb hier nur einen kurzen Überblick. Ich bin 32 Jahre alt, habe keine Kinder, arbeite als Bio-Ingenieurin und wohne in Hamburg. Im Februar 2003 wurde bei mir während einer Laparoskopie am rechten Eierstock Krebs (Stadium Ic) festgestellt. Dieser wurde auch gleich entnommen. Der linke wurde wegen meines Kinderwunsches noch drinnen gelassen. Doch seit Mai 2003 haben sich auch dort riesige Zysten gebildet und auch der Eierstock ist vergrössert.
Wie es weitergeht ist noch unklar. Mein Gyn sieht das nicht so tragisch und rät mir zur künstlichen Befruchtung, ca. 10 andere Ärzte wollen lieber eine Abklärung um Risiken aus dem Weg zu gehen. Keine Ahnung was ich tun soll.
Schmerzen sind gut und oft vorhanden, so dass ich meinen Hobbys auch nur zum Teil frönen kann (tanzen, Konzerte, Garten, schwimmen, reisen...)
Schaun mer mal wie es weiter geht.
Bis bald und liebe Grüsse,
Tina

07.04.2004, 12:42
Hallo,
ich heiße Ute, hatte im Sommer 1999 unklare Verdauungsbeschwerden, die ich auf berufliche und private Überlastung geschoben hatte. Im August dann der Verdacht auf Krebs, große OP mit Entfernung eines Stück Dickdarms (FiGO 3c). Danach 6 Zyklen Carboplatin/Taxol und 1 1/2 Jahre Ruhe. Danach Anstieg der Tumormarker und im Juni 2002 wieder OP (Lymphknotenmetastase li). Wieder 6 Zyklen Chemo mit Carboplatin, die Marker gingen runter und gleich wieder rauf. Nach der Chemo wurden die Marker in 4-Wochen-Abstand geprüft, da im Ultraschall (!) nichts zu sehen war.
Im Februar 2003 bin ich in die Studie Iressa/Tamoxifen eingestiegen, hatte als Nebenwirkung heftige Akne am ganzen Körper (mein Credo war vorher: Akne hatte ich in der Jugend, wenn was kommt, werde ich das schon aushalten). Nein, auszuhalten war das nicht, ich mußte 10 Tage aussetzen, wieder Tabletten einnehmen, wieder aussetzen, halbe Dosis. Der Marker sank um 70%....um wieder anzusteigen. Ausschluß aus der Studie! Chemo lehnte ich ab, mir ging es soo gut, wollte meine Lebensqualität nicht kaputt machen lassen. Bisher hatte ein Tumor bei mir immer die Energie „ausgeknipst“ und dieses Gefühl hatte ich diesesmal nicht.
Im Juni 2003 Entfernung einer Bauchdeckenmetastase und die Aussage des Arztes, ich könne davon ausgehen, das da noch mehr sei. Bei einem MRT wurden dann 2 recht große retroperitoneale Tumore festgestellt, je einer rechts und links. Der linke drückte auf den Beinnerv. Vorschlag Topotecan, ich bin lieber in die BioMed-Klinik nach Bad Bergzabern, der Versuch mit Chemo und Hyperthermie etwas zu erreichen. Das funktionierte nicht, Marker schleichen sich nach oben. Linke Niere ist gestaut (durch Tumor) und arbeitet nicht mehr. Umstellung auf Tablettenchemo Endoxan: Ein totaler Reinfall, Marker schießen nach oben. Über eine Bekannte bin ich zur Tumorbiologie Freiburg gekommen und endlich das Gefühl „angekommen“ zu sein. Große Diagnostik und Erleichterung, außer den bekannten Tumoren nichts zu finden.Da ich Beschwerden mit dem Beinnerv habe wird eine Strahlentherapie vorgeschlagen. Jetzt wieder Kontrolle: Marker runter, Tumore noch da, aber Beschwerden weg, sonst nichts zu finden. Wieder Kontrolle in 3 Monaten und dann ggf. Einstieg in eine Studie zur Anti-Angiogenese.
Ich habe alle Therapien mit hochdosierten Vitaminen/Mineralien und Mistel begleitet und sehr gut vertragen. Seit Anfang 2003 werde ich auch mit chinesischer Medizin (Kräuter und Akupunktur) behandelt und führe die 'guten' Ergebnisse auch darauf zurück. Ich bin jetzt 39 und wieder optimistisch auch meinen 40. Geburtstag feiern zu können.
http://www.magic-seidenmalerei.de/images/KK/ekbilder/ute.jpg

07.04.2004, 13:38
Hallo
Gerne möchte ich uns auch endlich vorstellen: ich heisse Gaby und werde Ende Jahr 37 Jahre alt und bin Angehörige. Meine Mam würde Ende Dezember 60 Jahre alt. Wir sind aus der Schweiz (@Tina: musste grinsen als ich Oesterreich las, ja,ja, die Namen, gell :-) ) Bei Erstdiagnose war sie Anfangs 58. Nach über einem halben Jahr mit Bauchschmerzen, Verdauungsproblemen etc. wurde bei ihr Diverdikulitis diagnostiziert. Nach einer Punktierung einer "Eiterbeule" am Darm ging es ihr aber rapide wieder schlechter und man vereinbarte einen Termin zur Bauchspiegelung mit dem Hinweis, wenn etwas auffälliges sei gleich eine OP gemacht würde. Am 19.9.02 fand dann die OP statt: FIGO IIIb. Höchststand Tumormarker: 179. Dabei hat man beide Eierstöcke (beide befallen), Bauchfell, Darm und Bauchraum operiert. Exakt 10 Jahre vorher hatte sie bereits eine Unterleibs-OP wobei die Gebärmutter etc., bis auf die Eierstöcke infolge Wechseljahren, rausgenommen hat! Zwei Wochen nach 1. OP Beginn mit Chemo Taxol/Carboplatin. Nach 3 Zyklen musste das Taxol auf Grund der starken Nebenwirkungen wegelassen werden. Dann 3 Zyklen mit Carboplatin. Tumormarker auf 8 gefallen. Bereits im Mai 03 erste Anzeichen eines Rezidivs, erhöter Tumormarker und auf CT im Juli Metas sichtbar. 2. OP im Juli mit anschliessender OP: Bauchfell, Darm und Lymphknoten. Beginn mit Caelyx-Therapie. Tumormarker auf über 100. Bereits nach 3 Zyklen Tumormarker am sinken auf unter 30. Beim 4. Zyklus wieder rasanter Anstieg der Tumormarker. Im Dez. 03 Abbruch mit Caelyx da sie immun dagegen wurde. Die Aussichten des Docs sehr gering. Im Januar 04 ist die rechte Niere durch den Tumor gestaut. Es wurde ein Stent angebracht, was natürlich wiederum ein Bakterienherd für Nieren- und Blasenprobleme zur Folge hat. Ebenfalls im Januar 04 erste Chemo mit Topotecan. Nach 3 Zyklen hatte meine Mam am 22.3. noch einen Herzinfarkt. Dagegen oder besser dafür wird gemäss Aerzten nichts getan, da diese Krankheit nicht im Vordergrund steht! Nächste Woche ist der 4. Zyklus mit Topotecan geplant, da die Tumormarker wieder am sinken sind, gehen wir davon aus, dass die Therapie anschlägt. Ueber die ganze Zeit hat meine Mam noch zusätzlich Selen, Vitamine B12 genommen und sich Mistel gespritzt. Trotzdem ist sie seit Dez. 03 sehr schwach und nimmt immer mehr ab. Wir (und ich speziell) hoffen sehr, dass sie doch noch ein paar schöne Jahre erleben darf, obwohl ihr Mut und Ihre Kraft im Moment nicht sehr gross sind. Einer Kur sprechen die Aerzte leider gar nicht zu! Ich denke das würde ihr sehr helfen.
Liebe Grüsse an Alle
Gaby

22.04.2004, 21:46
Hallo, heiße Merle, 36 J.,verh, 19.09.01 Geburt von Sohn Sven Mika. Beschwerden ab dem 8ten Monat wurden von 4 Ärzten und einem KH abgetan als Schwangerschafts- bzw Geburtsneurose abgetan. 23.08.02.Diagnose Ovarial-Ca. Stadium FIGO III mit Darmbeteiligung; seröses papilläres Carcinom des Peritoneum pT3c. 6 x Carbotaxol. 1 Jahr später Pleuraerguß,Pleuracut, Novatronic. 6 x Carboplatin-Monotherapie. Z. Zt. ACA 125 vor der dritten Injektion am 27.04.04. Ascites im Bauch.merlis1@freenet.de

23.04.2004, 22:28
Liebe Merle,
ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du, allerdings schon 7 Jahre älter. Auch bei mir wurde Eierstockkrebs im Stadium Figo III c, 16 Monate nach der Geburt meines dritten Kindes, Marius, gestellt. Mittlerweile lebe ich schon über 3 Jahre mit dieser Krankheit, habe 2 OP's und 3 Chemotherapien hinter mich gebracht. Aktuell befinde ich mich auf der Suche nach einer neuen Therapie, da sich wieder Metastasen gebildet bzw. vergrößert haben. Die Sorgen und Nöte von Krebserkrankten mit Kindern sind sicher bei allen groß, doch gerade wenn man noch sehr kleine Kinder hat, macht man sich schon gewaltige Sorgen um deren Zukunft. Ich selbst habe noch 2 ältere Kinder im Alter von mittlerweile 16 und 14 Jahren. Mein Kleiner war mir in den letzten 3 Jahren oft eine große Stütze und hat mir die Kraft gegeben, weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben. Denn er wird mich noch eine lange Zeit brauchen. Und ich hoffe, noch so lange durchzuhalten, bis er aus "dem Gröbsten" raus ist. Vielleicht magst Du Dich ja mal mit mir austauschen, gerne auch über E-Mail (E-Mail-Adresse: frapadoma@aol.com). Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Deine neue Therapie gut anschlägt.
Liebe Grüße

Brigitte

04.05.2004, 12:16
Hallo,
mein Name ist Carmen, werde dieses Jahr 40.
Im Frühjahr 2002 fing alles an, ich bekam unerklärliche Verdauungsbeschwerden und wurde im dicker. Im Juni rum habe ich mich endlich zu meinem Hausarzt gewälzt und wurde über Wochen hinweg mit allen möglichen Medimenten behandelt. Mein guter Hauarzt dachte, es wäre was nervöses, stressbedingt. Anfang August hat er mich endlich zu einem Kollegen überwiesen, der glücklicher Besitzer eines Ultraschallgerätes ist (also nur zu einem Arzt gehen, der ein Ultraschallgerät hat!!!). Dieser Arzt stellte also Wasser im Bauch fest, mein Hausarzt hat mir dann Entwässerungstabletten (!?!) verschrieben, von denen ich grauenhafte Nierenkoliken bekam. Dies bewog ihn endlich mich zum Radiologen zu schicken. Und dann ging es ganz schnell, innerhalb eines Tages war ich dann im Krankenhaus, wo dann alles für die Op vorbereitet wurde. Diaganose: pT3c NX MO G3 R2. Am 13.8.2002 wurde ich dann operiert, das bedeutete ich hatte ein überaus leckeres Essen an meinem 38. Geburtstag: Abführmittel zur Darmreinigung :-(
Danach folgten erst 6 Zyklen mit Carboplatin und Taxol, dann am 24. 1.2003 die second look OP. Makroskopisch wurde nichts mehr entdeckt, äußerst winzige Spuren (von möglicherweise Krebszellen)im Narbengewebe führten dazu, daß mir nochmal 2 Zyklen Carboplatin & Taxol verabreicht wurden. Danach war alles ok und ich konnte unbesorgt zur AHB fahren. Nach der AHB (nach Scheidegg im Allgäu, war waunderschön :-)) fing bei mir die Wiedereingliederung bei der Arbeit an , von Sept. 2003 bis Feb. 2004 habe ich wieder volltags gearbeitet. Das Trauerspiel meiner Nachsorgeuntersuchungen könnt Ihr unter http://www.krebs-kompass.de/Forum/showthread.php3?id=7260 nachlesen.
Im Februar wurde ein Rezidativ festgestellt und seit dem 3.03.2004 (fast auf den Tag genau seit den letzten Chemos) bekomme eine Chemotherapie mit Carboplatin und Cyklophosmamid. Jetzt habe ich drei der vorausichtlichen 6 Zyklen hinter mir und gehe fest davon aus, dass sie wirken und dass ich dann für lange Zeit meine Ruhe habe und mein Leben geniessen kann.
Und zwar mit meinem Lebensgefährten, ohne ich dies alles nicht überstanden hätte. Ich habe ich vor Feststellung der Krankheit erst dreimal gesehen (ich habe ihn beim Chatten im Internet kennengelernt ;-)) und im August 2003 wollten wir das erstemal gemeinsam Urlaub machen. Ja und da kam ich ins Krankenhaus und er mußte auf sich gestellt einen ihn fremden Haushalt versorgen und meine Verwandten, Freunde, Bekannten und Kollegen mit Infos verorgen. Meine Zukunftsplanung schaut so aus: Ich will mit ihm zusammenziehen, Umzug nach Karlsruhe ist für diesen Herbst geplant. Ich freue mich unglaublich auf dem zum Haus gehörenden großen Garten, denn es gibt für mich gibt es nichts schöneres als rumzugärteln ;-) Wenn alles blüht und grünt, dann bin ich glücklich. Ich werde meine Zukunftsträume wegen dieser Krankheit NICHT opfern.
Ach, bevor ich es vergesse, ab und an (in letzter Zeit eher selten) geister ich im Chat hier rum, unter dem Nick Guter_Geist.
Liebe grüße an alle
Carmen http://www.magic-seidenmalerei.de/images/KK/ekbilder/carmen.jpg

09.10.2004, 15:36
hallo!
die meisten werden mich ja schon aus dem chat kennen!
mein name ist yasmin, ich bin 23 und selbst nicht betroffen sondern leider meine mutter!
angefangen hat es damit das sie immer dünner und schwächer wurde...öfters übelkeit hatte und (was mich sehr wundert) dauerblutungen.
das ganze hat sie selbst auf vorzeitige wechseljahre geschoben...sie ist im juli 47 geworden.
ich habe sie dann doch irgendwann zu ihrer ärztin bewegen koennen, die eine veränderung an den eierstöcken feststellte und meine mutter bat, wenn sie sich durchringen koenne, solle sie doch ins kkh gehen.........naja meine mum ist eine person die nicht gerne zum arzt geht/ging usw und sich sagte wenn ich nicht hingehe dann habe ich auch nichts..........die ärztin bat sie dann, wenn sie schon nicht ins kkh geht, solle sie bitte nach 4 wochen nochmals in der praxis erscheinen.
klar......wer hat keinen termin gemacht......meine mutter....nach 6 wochen habe ich dann nen termin ausgemacht zu dem sie nicht hin ist weil sie sonntags zuvor zusammengeklappt ist.
sie sagte sie macht sich schon selbst nen neuen termin....aber da ich meine mum kenne habe ich für die nächste woche gleich einen neuen termin gemacht.
die ärztin sagte dann nur noch ab ins kkh.
das war auch ein riesen-brimborium, da ich 3 wochen später heiraten wollte und meine mum logischerweise dabei sein wollte.
die ärztin meinte nur das ich dann halt alleine heiraten muesste.......worauf meine mutter ziemlich sauer reagiert hat.
gott sei dank habe ich sie dann doch ins kkh (fast geprügelt) wo festgestellt wurde das das "gewächs" in einer woche ums DREIFACHE!!!! gewachsen war.
der arzt im kkh hat meiner mum dann doch erlaubt mit auf unsere hochzeit zu gehen, die woche drauf war dann aber die op.
mit der diagnose ovarial-ca.
die zeit im kkh war wirklich die schwerste da ich verdammt angst hatte meine mutter zu verlieren, ihr das aber nicht zeigen wollte, da ich dachte sie braucht kraft und nicht gejammer.
meine mum ist auch nie wirklich der "gefühlsmensch" gewesen und es war schon sehr erschreckend wie sie auf einmal auf mich angewiesen war und sogar vor mir weinte.....ich kenne das ja nicht von ihr.
nach der op, bei der lymphdrüsen, eierstöcke, gebärmutter, netz, blind-darm, ein teil der scheide und der aorta entfernt worden waren kam eine not-op da die aorta im oberschenkel gerissen war und meine muter dabei fast gestorben wäre.
dabei wurde uns dann gesagt das die lymphe gott sei dank frei waren und nur gebärmutter und eierstöcke befallen waren.
der arzt kann uns auch nicht genau sagen ob der krebs von gebärmutter oder den eierstöcken her kommt, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
gesetrn ahbe ich den bericht gelesen und endlich erfahren das meine mum figo 1c hat..........was mich hoffen lässt das es doch noch gute heilungschancen gibt.
die zeit im kkh war wirklich hart, da meine mum eben die zwei op´s hatte...danach eine darmlähmung und schliesslich staphylokokken...am ende war sie auf 44 kilo.
zur zeit bekommt sie chemo (carboplatin/taxol)...sie ist zwar ziemlich muede und kann die erste woche nicht soooooooooo viel essen...aber wir haben sie jetzt schon auf knapp über 50 kilo gebracht.
ich bin so stolz auf sie weil sie wirklich kämpft und ich bete jeden tag das sie wieder gesund wird und versuch ihr auch zu helfen wo ich nur kann!

so...das war jetzt ein ziemlich langer bericht.......hoffe euch wars nicht zuviel!
liebe gruesse yasmin

Dorle
17.09.2005, 15:37
Na denn
Wenn keiner will mache ich mal den Anfang.
Im alten KK habe ich schonmal unter meinem Namen Ellen geschrieben,aber der war leider bei der Registrierung im neuen Forum nicht mehr zu vergeben und so schreibe ich nun unter meinem zweiten Namen.
Mein Name ist Dorle,ich bin 48 Jahre alt,verheiratet seit 27 Jahren(Immer mit demselben) und habe zwei Söhne 21 und 18 Jahre.
Mit 45 im Sommer 2002 wurde ich mit zwei großen Zysten ins Krankenhaus eingewiesen.Sie sollten entfernt werden . Ansonsten alles im grünen Bereich.CT in Ordnung und Tumormarker bei 10,9
Während der OP stellte sich dann heraus das es sich um EK handelte.
Zum Glück war ich früh genug (den Zysten sei Dank) so das ich
tumorfrei operiert werden konnte. Die Histologische Untersuchung ergab PT 1b G3. Aufgrund des Gradings bekam ich im Anschluß eine
Chemotherapie mit Carboplatin und Taxol, wobei ich auf das Taxol
allergisch reagiert habe und es deshalb abgesetzt werden mußte.
Die Menge die ich bekommen habe hat also nur gereicht um meine Frisur zu killen.
Aber das alles ist nun schon 3 Jahre her und bei den Untersuchungen
war bislang immer alles in Ordnung.
Leider habe ich seit Januar das Problem das mein Tumormarker leicht ansteigt.Nach der Chemo war er immer unter 5,im Januar auf 6
im April auf 10 und im Juli auf 13. Das ist ja alles im Normalbereich aber da er bei der OP auch nur bei 10 war macht mir das so langsam doch Sorgen.Meine Ärzte meinen allerdings das hätte so noch nichts zu sagen.
Und so warte ich nun auf meine nächste Nachsorge und hoffe das er wieder runtergeht.
So nun habe ich euch soweit alles erzählt und hoffe das sich auch noch ein paar andere aufraffen und ein wenig schreiben
Tschüss Dorle
Bin gerade auf diesen alten Beitrag von mir gestoßen und
denke ich sollte ihn erweitern.
Leider haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet und im Februar 2006 wurden zwei Tumore im Bauchraum gefunden. Es folgte OP mit einer Metastasenentfernung und eine Hemicolektomie rechts. Anschließend Chemo mit 6x Taxotere und Carboplatin. Ich habe alles ganz gut vertragen und nach einer tollen AHB-Maßnahme in Nordrach bin ich so fit das ich im Oktober 2006 bereits wieder mit der Arbeit begonnen habe.Bisher sind alle Nachuntersuchungen in Ordnung gewesen, was auch hoffentlich noch sehr lange so bleibt.
Dorle

thalita29
02.10.2005, 20:51
Hallo,

bevor ich hier im Forum Fragen stelle, möchte ich mich erst mal vorstellen. :winke:
Mein Name ist Silvia, ich bin 29 Jahre alt und habe vor 5 Wochen die Diagnose Eierstockkrebs erhalten. Es war ein Zufallsbefund, der bei einer Bauchspiegelung aufgrund von Endometriosobeschwerden gestellt wurde. Zwei Tage nach der Diagnose bin ich schon in eine Klinik gekommen und eine Woche später schon operiert worden. Große Op (8 Stunden) bei der beide Eierstöcke, Gebärmutter, 101 Lymphknoten, Netz, Bauchfell an Zwerchfell, Darm und Blase entfernt wurden.
Dann 3 Wochen gebraucht um mich von Op zu erholen, weil Blutwerte so schlecht waren.
Nun heißt es schon seit zwei Wochen warten, weil die Werte unklar sind :confused: .
Bei der Bauchspiegelung wurden Proben entnommen, die eindeutig bösartigen Krebs gezeigt haben.....
Bei der großen OP haben sie nun aber nur Borderlinezellen gefunden. Das passt nun natürlich nicht zusammen.
Jetzt ist unklar, wie die Behandlung weitergehen soll und ob Chemo ja-oder nein.
Sitz nun zu hause und warte......

Ach soll erst mal reichen....

Vielleicht noch.... hab nun verschiedene Probleme nach der Op und bin auch oft traurig, dass Kinderwunsch mit meinem Partner nicht mehr geht.

Ach, soweit erst mal zu mir....

Gruss,

Silvia

Doris 53
27.10.2005, 10:34
Hallo an Alle!
Klicke nun schon einige Zeit im chat herum und möchte mich jetzt erst einmal vorstellen.
Ich bin 52 Jahre alt, seit 32 Jahren verheiratet (mit demselben Mann) und kämpfe nun schon seit mehr als 9 Jahren gegen meinen Eierstock-Krebs. Mein Tumor wurde als pT 3 a, o, N o, G1 diagnostiziert. Zum damaligen Zeitpunkt waren meine beiden Kinder 6 und 10 Jahre alt und meine Angst sie nicht mehr aufwachsen zu sehen entsprechend groß. Nach der Operation, wo der komplette Turmor entfernt werden konnte (einschließlich Eierstöcken und Bauchnetz), gab es 2 verschiedene Chemozyklen. Und - oh Wunder - ich hatte tatsächlich 2 Jahre !! keinen Befund. Das hat sich dann allerdings geändert und ich habe etliche verschiedene Chemos hinter mir. Mal als Infusion, mal in Tablettenform. Trotz allem geht es mir erstaunlicherweise ganz gut. Habe sogar 4 Jahre lang in meinem alten Beruf als Justizangestellte gearbeitet. Fühle mich dem Stress aber nicht mehr gewachsen und bekomme z. Zt. eine EU-Rente. In der letzten Zeit beschäftige ich mich aber mal wieder intensiver mit meiner Krankheit und suche einen Austausch mit Betroffenen. Denn irgendwie steht man mit seiner Krankheit im Bekanntenkreis (unter "Normalos") doch ziemlich allein da und manchmal fehlt auh das Verständnis für die immer wieder auftretenden Stimmungschwankungen.

Ach ja, meine Kinder sind mittlerweile 16 und 20 Jahre alt und haben sich - trotz der Belastung für die ganze Familie - gut entwickelt. Ich sehe trotz der offensichtlichen Unheilbarkeit meines Krebses ganz otimitisch in die Zukunft. Ich hoffe, dass mein jetziger Status noch eine Zeit so bleibt.

So das wärs erst mal.

Doris

Fussel
25.01.2006, 11:52
:rotier: Hallo!

Auch ich möchte mich kurz vorstellen:

Mein Name ist Claudia, ich bin 36 Jahre alt und Mutter von zwei Mädchen (7+ 0 Jahre alt).

Ich bin nicht selbst betroffen – sondern meine Mutter.

Mama wird am 02.10.06 60 Jahre alt. Sie hat insgesamt VIER Kindern das Leben geschenkt … das letzte bekam sie mit 24!!! Soviel zu den „Risiko-Faktoren“ für Eierstockkrebs … aber nun erst einmal von vorne:

Mama hatte Anfang Dezember unklare Bauchbeschwerden und wurde mit der Diagnose „Aszites“ in die Klinik eingewiesen. Dort machte man mehrere Ultra-Schall-Aufnahmen (nichts weiter!!!) und „fand nichts“ = Mama wurde wieder nach Hause entlassen. Wir Töchter drängten sie dazu, sich noch am gleichen Tag wieder dem Frauenarzt, der sie in die Klinik eingewiesen hat, vorzustellen. Glücklicherweise hat sie dies dann auch getan …. sonst säße sie jetzt noch mit dem zuvor vom Hausarzt diagnostizierten „Ischias“ zu Hause. Dieser Arzt bestätigte seine Diagnose noch einmal und vereinbarte einen Kernspint-Termin für die folgende Woche. Tja … und da sah man dann die Bescherung. Mama rief mich heulend an, dass im ganzen Bauchraum Wucherungen zu sehen seien und sie nun wieder in das Krankenhaus müsse. Lt. Arzt sei es in jedem Fall etwas „sehr Ernstes“.

Wir waren alle wie vor den Kopf geschlagen … der Verdacht auf Eierstockkrebs stand im Raum … die Ärzte waren sich jedoch nicht sicher, weil man per Ultraschall an den Eierstöcken nichts verdächtiges feststellen konnte. Es wurden mehrere Tumormarker genommen – nur der Eierstock-Wert war erhöht (560). Am 08.12.2005 fand die große OP statt. Es wurden entfernt: Eierstöcke, Blinddarm, die Lymphknoten des kleinen und großen Beckens sowie das große Bauchnetz. Befallen waren: Das Bauchnetz, die Eierstöcke, der Darm (im Blinddarm invasiv). Während der OP wurde alle Tumormasse entfernt, nur auf dem kompletten Darm sitzen noch „Stippchen“ (alle <1cm).

Der Schnellschnitt hatte bereits gezeigt, das der Krebs in jedem Fall bösartig ist. Der Pathologische Befund bestätigte dies dann auch:

„In der Zusammenschau liegt somit ein gering differenziertes, peritoneales Carcinom mit sekundärer Beteiligung des inneren Genitale vor.“ Eine immunhistochemische Untersuchung hat diesen Befund weitestgehend bestätigt:

Mama hat Eierstockkrebs, der NICHT im/am Eierstock seinen Ursprung hatte – sondern am großen Bauchnetz – dort saß die Haupttumormasse – die Eierstöcke selbst „wurden“ befallen (Tumore stecknadelkopfgroß). Das sei zwar selten, komme aber vor. Diese Art Eierstockkrebs wird auch EXTRAOVARIELLES Ovarialkarzinom genannt. Diesen Eierstockkrebs können auch Frauen bekommen, die gar keine Eierstöcke mehr haben!

Eine gute Nachricht war, dass noch ALLE Lymphknoten „sauber“ sind.

Wir haben in einem großen Krebszentrum noch eine zweite Meinung eingeholt ... man würde dort aber genauso therapieren, wie sowieso schon vorgesehen:

Therapiert wird nun mit 6 Zyklen Chemotherapie:
175 mg/m² Taxol, Carboplatin / AUC 5 als 3 wöchentliches Schema.

Gestern bekam Mama nun das zweite Mal Chemo. Die erste hat sie bis auf starke Müdigkeit gut vertragen …hoffentlich bleibt dies weiter so.

Psychisch geht es ihr im Moment etwas besser … sie versucht positiv zu denken, plant z.B. ihren 60. Geburtstag … wir als Familie unterstützen Sie, wo wir können (und wo sie will!!).

Schöne Grüsse

Claudia

Krystyna
25.01.2006, 17:58
Hallo !! Mein name ist Krystyna bin 55 Jahr jung, bin verheieratet und habe zwei tochter und zwein enkel. Im April diagnose Eierstockkrebs i Mai operieret dann Chemoterapie im 6 Zyklen Taxanol Platin . Im Oktober abschlus untersuchung vollschtendige remision. Dann 6 wochen Kur Klinik .Jetz nachsorge untersuchung am Donerstag Tumormarka 14 alle andere ergebnise ok. Ich bin soo Glücklich !!! Ich wunsche Euch allen viel Kraft und Geduld. Krystyna :knuddel: :knuddel:

Michaela*
29.01.2006, 21:42
Hallo Ihr Lieben,
mein Name ist Michaela aus München, bin 42 Jahre jung, habe eine Tochter (21) und bin verheiratet.
Bei mir hat sich im Jahr 2000 durch einen Zufallsbefund (OP: Entfernung der Gebährmutter wegen andauernder Mensbeschwerden und sehr starker Blutungen und ein Eierstockmit chronischen Zystenbefall) ein Borderliner zu erkennen gegeben. Chemo und weitere OP, d.h. Entfernung des verbleibenden Eierstocks lehnte ich kategorisch ab.
Daraufhin begab ich mich in die Hände eines tollen Onkologen, der mich mit Enzymen, Zink, Seelen etc. wieder auf die Höhe brachte - meine Psyche hat im ersten halben Jahr nach der OP sehr gestreikt - herzlichen Dank an meinen Mann und seine unzerrüttbaren Nerven! :)
Ich wurde daraufhin mit 3-monatigen Untersuchungen und CT etc. von meinem Onkologen sehr eng geführt, bis ich im Oktober 2005 wieder einen Vorsorgetermin bei meiner Frauenärztin hatte ...
Sie stellte am verbliebenen Eierstock eine "Zyste" fest die ihr nicht gefiel - Paralleldiagnostik in der Frauenklinik Maistraße - auch hier wurde auf "unschönes Aussehen" auf dem Ultraschall hingewiesen.
Ich habe daraufhin einen OP-Termin zwei Wochen später vereinbart und mich bei dieser OP von dem Eierstock, dem Netz und den Lymphknoten im Bauchraum verabschiedet.
Diagnose: KEINE Metastasen (klopf heftigst auf Holz) aber der Tumor (FIGO 1 c) hatte ein Loch - d.h. könnte heißen, Tumorzellen sind bei der OP ausgetreten und deshalb: Chemo: 6 Zyklen Taxol/Carboplatin.
Bin jetzt gerade bei der Halbzeit - vertrage es bis auf Nervenschmerzen in den Beinen und Füßen und einer schrecklichen Unruhe im gesamten Körper (immer am 3. und 4. Tag nach der Infusion) ganz gut. Auch der Metallgeschmack im Mund läßt sich dank Ricola Hustenbonbons ganz gut beherrschen.
Begleitend nehme ich: Cellagon Aurum (zur Zellernährung) ist ein Traum!!! und Vitabiosa für den Darm, der doch unter all dem sehr zu leiden hat und mit Vitabiosa gestärkt wird. Außerdem wirkt Vitabiosa auf das gesamte Immunsystem. Außerdem tun die von meiner Heilpraktikerin verordneten Schüßler-Salze auch sehr gut.

:( Nachdem ich zu diesem Thema hier schon angeschossen wurde: ich bin KEIN Heilpraktiker und KEIN Arzt, ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen bei Ovarkarzinom berichten - scheint für manche hier im Forum schwer zu sein, das zu differenzieren bzw. die Beiträge richtig zu lesen - schade. :(

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer "vernünftigen" Reha-Klinik, die auch noch von der Kasse bezahlt wird ... (Siehe mein anderer Beitrag)

Freue mich von Euch zu hören.
Michaela*

Gertrud G
03.06.2006, 13:04
Hallo Tina
mein Name ist Gertrud G. bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe 3 erwachsene Töchter. Meine Geschichte begann vor 1 Jahr. Stechende Schmerzen im linken Unterbauch bewegten mich, zum Hausarzt zu gehen. Dieser untersuchte mich und schickte mich gleich weiter ins nächste Krankenhaus. Dort vermutete man erst mal eine entzündete Ausstülbung des Darms und empfahl mir, erst mal kräftig zu entleeren, da auf dem Röntgenbild zu sehen war, dass er ziemlich voll ist. Dies brachte aber keine Verbesserung. Danach wurde eine CT und weitere Untersuchungen unter anderem auch beim Gynäkologen gemacht und festgestellt, dass es vom linken Eierstock ausgeht und operiert werden muss. Die OP umfasste die Entfernung der Eierstöcke samt Gebärmutter, Bauchnetz, Blindarm und Lymphknoten. Außerdem wurden Metastasen von Darm und Blase abgetragen.Der CA 125 Wert war vor der OP bei 507. Nach der Op bekam ich 6 mal Chemotherapie mit Carboplatin und Taxol. Dier CA125 war danach bis auf 8 gesunken. Dann war ich 4 Wochen in Reha. Bei der ersten Nachsorge Anfang April ist er wieder gestiegen auf 15.
Weil ich im Bauchraum immer ein Zwicken verspüre, bin ich Mitte Mai zum Arzt und ließ wieder den CA125 feststellen. Er war auf 51 gestiegen und in der linken Achselhöhle sürte ich einen Knoten, der ziemlich schmerzte.
Mein Gynäkologe, der gleichzeitig auch meine Onkologe ist, untersuchte diesen Knoten und schickte mich in eine spezialisierte Klinik, wo nach nochmaligen Untersuchungen Lymphkknoten entfernt wurden. Das Untersuchungsergebnis des Gewebes bestätigte, dass in den Lymphknoten wiesder Tumorzellen des Eierstockkrebses enthalten waren. Nun will der Chefarzt dieser Klinik mit seinem und meinem Onkologen besprechen, welche Chemotherapie am Besten ist. Da 2 dieser Ärze gerade im Urlaub sind, werde ich werst in 2 Wochen erfahren, wie's weitergeht.Ich hoffe sehr, dass diesmal alle Tumorzellen erwischt werden. Allen Betroffenen wünsche ich viel Erfolg und eine Menge Geduld und Hoffnung!

Stanu
13.03.2007, 20:32
Nun möchte ich mich auch einmal vorstellen!

Ich heiße Tanja, bin 40 Jahre alt, Mutter von zwei Söhnen (10 und 12) und selber nicht erkrankt.

Auf dieses Forum bin ich gestoßen, als ich vor gut 3 Jahren auf der Suche nach Informationen zu dem Thema Eierstockkrebs war. Meine Mutter hatte kurz zuvor diese Diagnose bekommen und von vorneherein auch die Aussage, dass es in ihrem Fall unheilbar ist.

Da zwei Jahre zuvor bereits meine Tante an der Krankheit verstorben war, traf uns diese Diagnose insofern besonders hart, als das sich nun für die Familie die Frage stellte, inwieweit der Eierstockkrebs bzw. die Veranlagung dazu vererbt wurde. Für meine Mutter, die sehr unter dem Tod ihrer 15 Jahre älteren Schwester litt, war besonders schlimm, den Verlauf zu kennen, davor hatte sie eigentlich die meiste Angst.

Wir schlossen uns einer Studie zum familiären Brust- und Eierstockkrebs an und nach einem 3/4 Jahr bekamen wir das Ergebnis des Bluttests. Bei meiner Mutter wurde eine Mutation des BRCA2-Gens (Exon 23) festgestellt. Nun konnte bei uns "Kindern" gezielt gesucht werden und inzwischen steht fest, dass die Kinder meiner Tante beide diesen Gendefekt geerbt haben, ich aber Gott sei Dank verschont geblieben bin.

Am 22. Oktober letzten Jahres verstarb nun auch meine Mama im Alter von nur 58 Jahren! Sie hat soooo gekämpft, wollte bei uns bleiben - nun ist sie bei ihrer Schwester!

Eigentlich habe ich mit der Krankheit abgeschlossen und doch zieht es mich immer wieder hierhin ...

LG Tanja

romanodigarda
15.03.2007, 08:38
Hallo an Alle,
da es bei mir jetzt langsam ernst wird (OP am 21.03.07) und ich danach bestimmt Eure Hilfe brauche, will ich mich auch vorstellen.
Mein Name ist Brigitte, ich bin 54 Jahre alt, Mutter von 2 Töchtern (33 + 31) und Oma von 3 Enkeln (7, 2 + 2 Monate). Ich arbeite als kaufmännische Angestellte in einem Handwerksbetrieb (allerdings seit 08.02.07 krankgeschrieben)
Im November wurde bei der Vorsorgeuntersuchung ein vergrößerter Eierstock festgestellt. Im Februar (08.02.07) wurde im Rahmen einer Laparoskopie der rechte Eierstock gleich entfernt und beim linken eine Probe entnommen. Beide von Krebs befallen. Der linke Eierstock konnte nicht gleich entfernt werden, da er etwas mit dem Beckenboden verwachsen war und ich ja nicht für eine große OP vorbereitet war. Ergebnis Figo 1c, was nicht das Schlechteste in dieser Situation ist. Beim CT wurde dann nichts mehr entdeckt, alles andere in Bauchraum frei.
Habe mich in zwei Kliniken vorgestellt, mich dann für die HSK in Wiesbaden entschieden auch wenn ich dort die lange Wartezeit hatte, aber es ist halt nun mal die Fachklinik hier.
Am Anfang dachte ich, ich würde die lange Zeit nicht überstehen. Aber jetzt gesehen hat mir die Zeit gutgetan.
Aber, jetzt so kurz vorher, beginnt die Panik. Angst vor dem was jetzt kommt.
Angst vor dem Unbekannten. Angst vor der OP, den Schmerzen, der Chemo....
Habe viel im Forum gelesen und versuche die positiven Berichte mental zu speichern.
Will versuchen die restlichen Tage einigermaßen ruhig anzugehen und am Montag dann in der Klinik "loszulegen".

So, das war´s erst mal für heute.
Wünschen allen einen schönen, sonnigen, gesunden Tag
Brigitte :winke: :winke: :winke:

Meridel45
15.03.2007, 09:42
Hallo zusammen,

finde es gut, dass dieses Thread neu aufgelegt wird. Danke.

Ich habe im November 06 meine Diagnose Eierstockkrebs bekommen. Während der Bauchspiegelung wurde am rechten Eierstock Krebs entdeckt und entfernt. 4 Tage später erfolgte die große OP. Dabei fanden sie am linken Eierstock auch einen Ansatz von Krebs.
Endresultat FIGO 1 c, NO, MO, GIII. Der CA-Wert lag im November bei 261, im Dezember bei 84 und letzten Donnerstag nun bei 10,7. Prima, ich freue mich.

Seit Januar bekomme ich nun Chemo, Carboplatin und Paclitaxel. Dies immer im Abstand von 3 Wochen, 6 x.
Erbrechen musste ich nicht, dafür starke Knochenschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Haarausfall, Schwäche. Im Moment stelle ich fest, dass ich oft etwas vergesse und meine Augen auch etwas schwächer werden. Das wird sich aber sicher bald wieder geben. Spätestens,wenn diese Zyklen vorbei sind.

Gruß
Stefanie

Siby
20.04.2007, 15:18
Hallo ihr Lieben, hier im EK-Forum!!
Ich möchte nun meine „Geschichte“ erzählen. Jetzt bin ich 49 Jahre jung und seit 2004 Rentier (Rentner).
Meine erste Erkrankung hatte ich Ende 2000. Es war ein Zufallsbefund, da ich eigentlich nur wegen einer großen Zyste ins KH eingewiesen wurde. Die Ärzte waren sich beim Ultraschall nicht einig, so wurde wegen Verdachts (der Marker war erhöht) auf EK ein CT gemacht, was leider den Verdacht stark erhärtete. Also durfte ich noch mal ein Wochenende nach Hause, um alles für eine doch längere Abwesenheit zu regeln. Dann kam das, was Ihr eigentlich alle kennt, große OP....zu dem "Üblichen" hatte ich noch eine Darm- und eine Rektummetastase. Diagnose: pT3b, Pn0, pMx
Ich hatte noch Glück, denn es war alles auf das kleine Becken beschränkt.
Nun gabs natürlich die übliche „Nachspeise“ Taxol/Carboplatin.Allerdings unter Studienbedingungen, d.h. 1x wöchentlich. Nach 6 Gaben 14 Tage Pause, nach wiederum 6 Zyklen 1 Monat Pause, dann noch einmal 6 (also insgesamt 18 Zyklen). Allerdings war die Dosierung natürlich geringer. Nach einem Jahr Krankschreibung, natürlich mit Kur, bin ich wieder arbeiten gegangen.
Anfang 2004 hatte ich dann einen Darmverschluss bei dessen OP 2 Metas gefunden wurden.
Diesmal gab es Hycamtin (Topotecan). Leider habe ich das nicht gut vertragen, und die Chemo wurde nach nur 3 Zyklen, gegen meinen Willen, abgebrochen. Okt.- Nov. fuhr ich zur Reha die ich mit einen neuerlichen Darmverschluss „verlängert“ habe. Dabei wurde eine zytologische Probe entnommen – alles ok. Anfang Dez. war die Nachsorge dran. Wie sich im März dann herausstellte, war zu diesem Termin der Marker schon auf 115 gestiegen. Aber die Ärztin hat mich, trotz Absprache, nicht angerufen!!!!!!!! Sie wollte mir Weihnachten nicht verderben?!?! Im März, nächster Termin, war der Marker auf 300 (bim 1. Rezidiv auf 12).
Nun hieß es alles von vorn. Diesmal habe ich bei der OP je zur Hälfte den Dünn- und Dickdarm verloren. Aber keinen künstlichen Darmausgang (freu). Seit dem leide ich an totaler Verstopfung. Mein „Nachtisch“ diesmal – Carboplatin/Gemcitabine von Apr. bis Aug.
Ich habe das Emotionale, Psyschische und sonstige Befindlichkeiten herausgelassen, es ist ja so schon viel zu lang. Aber ich habe zZ Ruhe!!!!!
Für euch wünsche ich das Gleiche :laber: Siby

Bessie
20.04.2007, 22:39
Hallo ihr Lieben!

Manche kennen mich ja jetzt schon vielleicht etwas länger, jedoch habe ich diesen Beitrag erst jetzt entdeckt und möchte mich heute auch im EK-Forum vorstellen.

Ich bin 31 Jahre alt, habe leider noch keine Kinder und bin an Eierstockkrebs erkrankt. Leider musste ich erfahren, dass Eierstockkrebs und gewisse Formen von Brustkrebs genetisch vererbbar sind und da in meiner Familie gehäuft Brust- und Eierstockkrebs vorkommt, unterzog ich mich vor kurzem einem Gentest. In 1-2 Jahren kann ich dann mit einem Ergebnis rechnen.

Nun zu meiner Krankengeschichte:
Ich wurde 1/06 an beiden Augen operiert (Glaukom). Zuvor wurde ich mehrere Jahre fälschlicherweise wegen Sehstörungen und Augenschmerzen gegen Migräne behandelt (da Grüner Star bei Frauen in meinem Alter ja noch nicht vorkommt). Nachdem ich die Medikamente gegen Migräne absetzen konnte, durfte ich endlich schwanger werden.

Im Mai 06 begannen wir also zu üben und prompt wurde ich schwanger, ich erfuhr es im Juli 06. Natürlich freuten wir uns sehr darüber. Anfangs war auch alles gut, starker Herzschlag sichtbar etc. Im August 06 bekam ich dann eine leichte Blutung und fuhr ins nächste Krankenhaus. Dort stellte man fest, dass kein Herzschlag mehr vorhanden war, dafür aber eine ca. 4 cm große Zyste am rechten Eierstock.

Im Zuge der Kürretage sollte diese gleich mitentfernt werden. Der histologische Befund ergab allerdings, dass es sich um Eierstockkrebs Figo 1c handelt. Lymphknoten waren keine befallen, allerdings wurden in beiden Eierstöcken Krebszellen gefunden. Also entfernte man mir die Gebärmutter, beide Eierstöcke samt Eileiter, das große Netz, den Blindarm und insgesamt 20 Lymphknoten (vom Schambein bis zum Brustbein). Danach sollte ich 6 Chemotherapien (Carboplatin, Taxotere) bekommen.

Einige Tage nach der 1. Chemo wurde ich wegen eines Darmverschlusses operiert, danach musste ich 9 Tage auf der Intensivstation bleiben, da wegen der Chemo die Leukozyten auf 0 abgesunken waren. Dann brachte ich die restlichen Chemos hinter mich.

Im Februar 07 wurde die Narbe zum 3. Mal geöffnet, da ich einen Narbenbruch hatte (durch die Chemo ist das Bauchfell nicht zusammengewachsen).

Momentan bin ich auf Reha und versuche meine Muskeln, die wegen der langen Bettlägrigkeit etwas verkümmert sind wieder aufzubauen.

Liebe Grüße an alle

Bessie

Mosi-Bär
25.04.2007, 19:56
Hallo!:rolleyes:

Ich bin seit 1. Februar 2007 User hier im Forum und diesen Thread habe ich erst vor wenigen Tagen entdeckt.

Nun werde ich mich hier auch mal vorstellen:

ich bin 45 Jahre alt und ich nenne mich Mosi-Bär, weil dieser Plüschbär auf dem Foto ganz wichtig für mich war und ist. Er begleitet mich nicht nur auf Reisen sondern er war auch im KH immer dabei, nur nicht auf der Intensivstation.

Wenn mein Mann nicht zum Knuddeln bei mir im Bett sein kann, dann ist eben Mosi da. Ohne Mosi geht nichts!

Nun weiter zu mir: seit Mai 1998 sind mein Mann Michael und ich verheiratet, kennen tun wir uns seit 1986, haben uns im Chor kennengelernt und zusammen sind wir seit Februar 1994.
Seit 1995 haben wir eine gemeinsame Wohnung in der 5. Etage mit Blick auf den Flughafen Düsseldorf-International. Als Flugzeugfan (mein Mann) ist das einfach toll!

Erste Bauchprobleme schon ca. 1996, aber unbedeutend. Leichter Druck im linken Unterbauch, immer verbunden mit Blähungen, immer mal da und mal weg. Immer wieder mal auftretender plötzlicher Durchfall oder auch ein Brennen im Bauch, immer mit Wärme behandelt.
2001 erste Unregelmäßigkeiten in der Regelblutung, aber nach Hormontest war klar: Gelbkörperschwäche.
Ab 2003 große Unregelmäßigkeiten, Hormontest im Sommer 2004 zeigte: Wechseljahre, und das mit 42 Jahren!!! Viel zu früh!

Bauchprobleme waren in all den Jahren schon etwas schlimmer geworden, mittlerweile auch beim Wasserlassen, aber ich dachte, das wäre alles unwichtig. Hatte keine Angst!

Unser großer Kinderwunsch wurde uns nicht erfüllt, lag aber daran, daß mein Mann zeugungsunfähig ist - leider!:weinen: Es war hart, das zu verkraften. Dachten an Adoption, Antrag besorgt.

2001 starb plötzlich und unerwartet meine Schwiegermutter, Schwiegervater schwerkrank, brauchte über langen Zeitraum Betreuung und Hilfe. Adoptionsantrag nach hinten geschoben.

Wegen starker Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen Hormontabletten ab Oktober/November 2004. Halfen gut!

Jobverlust nach 27 Jahren am 1. April 2005. Arbeitslosigkeit genutzt, um mich als Tagesmutter zu qualifizieren. Wollte ab Frühjahr 2006 als Tagesmutter arbeiten.

Seit Ende 2005 größere Probleme: Schmerzen in der rechten Leiste (Orthopäde: Adoktorenzerrung), ging nicht weg, Leistungsfähigkeit nahm immer mehr ab, ab Februar 2006 Magenprobleme, konnte nicht mehr viel essen, Sodbrennen, Aufstoßen. Habe immer wieder auftretendes Fieber nicht als solches erkannt, war kaputt, vor allem morgens, habe den aufgeblähten Leib nicht bemerkt, dachte, ich hätte einfach zugenommen. Obwohl ich weniger aß, ging mein Gewicht nicht runter.
21. März 2006 zum Hausarzt: stellte Ascites fest, schickte mich zum Gynäkologen.
22. März 2006 zum Gyn: konnte beim Ultraschall Ascites sehen, aber unveränderte Eierstöcke, meinte, es könnte eigentlich kein EK sein
23. März 2006 wieder zum Hausarzt: Einweisung ins KH zwecks Ursachenforschung, dachte an Pankreaserkrankung.
Ab 23. März 2006 im KH, eine Woche Untersuchungen.
31. März 2006: Diagnose Eierstockkrebs FIGO IV mit Pleuraerguß (ca. 1 l) rechts (also M1), Peritonealcarcinose, mehrere Tumore im Bauchraum, Ascites ca. 3 l
10. April 2006: Bauchspiegelung, Ergebnis: EK inoperabel
14. April 2006 (Karfreitag): nach Hause
19. April 2006: 1. Chemo
Nach der 3. Chemo zeigte das CT eine Komplett-Remission!!!!!!
20. Juli 2006: nach der 4. Chemo folgte OP: Eierstöcke, Gebärmutter, Bauchfell, Großes Netz, 28 Lymphknoten (nicht oder nichtmehr befallen), Blinddarm, etwas von der Darmwand, Dauer: sechseinhalb Stunden.
31. Juli 2006: gute Erholung nach OP, nach Hause
2. August und 23. August 2006 die beiden letzten Chemos
CT im September bestätigte nochmals Komplett-Remission.
September/Oktober 2006: erstmal 2 Wochen Urlaub!!!!!

Januar 2007: CT und Blutabnahme: alles in Ordnung. TM auf 6!!!!!

März 2007: Reha in Scheidegg im Allgäu

Es geht mir gut und ich hoffe und bete, daß das auch so bleibt. Diese Forum hier habe ich durch Zufall entdeckt und irgendwie ist das für mich wie eine Selbsthilfegruppe. Danke euch allen!

Liebe Grüße
Mosi-Bär:winke:

Ostseeperle
25.04.2007, 23:36
Hallo zusammen!
Seit vielen Monaten bin ich eine stille Leserin in diesem Forum,damit Ihr auch wisst,mit wem Ihr es zu tun habt,wenn ich mich mal hin und wieder melde,möchte ich mich bei Euch vorstellen.
Ich bin 45 Jahre alt,habe eine 25jährige Tochter und lebe seit 9Jahren mit meinem Lebensgefähten zusammen .
Im Oktober 2001,ca 5 Wochen nach meinem 40.Geburtstag musste ich mich bücken,weil mir etwas runtergefallen ist.Dabei hatte ich einen starken Schmerz im Unterleib,es war,als wäre ein Stein von einer Seite zur anderen gerutscht.Sofort bin ich von der Arbeit weg zu meiner Gyn,das Wartezimmer war zwar voll,aber ich wollte(trotz Regelblutung) untersucht werden.So nahm alles seinen Lauf...,14 Tage später die riesige OP,mit Entfernung der Ovarien,Gebärmutter,den Lymphknoten der Aorta,Blinddarm,das grosse Netz,habe ich was vergessen? Nach ca 3 Wochen! !!!dann endlich die Diagnose:Ausgedehnter Borderlinetumor beider Ovarien pT2b,N0(0/34,cM0.Mit dieser Diagnose hatte ich ja noch Glück im Unglück,ich danke täglich meinem Schutzengel,dass er mir diesen Schmerz geschickt hat,damit ich zur Ärztin gehe...!DANKE!!Ein grosses Dankeschön gilt auch meinem lieben Mann,meiner sagenhaft starken Tochter,meinen lieben Eltern und allen Freunden,von denen wir Unterstützung in jeder Hinsicht hatten.
Ca 4 Tage nach der Diagnose dann die Chemo,6x Taxol/Carboplatin,welche ich bei recht guter Verträglichkeit auch in den geplanten 3-Wöchigen Intervallen bekommen habe.Sofort im Anschluss habe ich eine 4wöchige Reha
in Boltenhagen an der Ostsee gemacht.Die hat meinem geschundenen Körper sehr gut getan.Danach war ich noch bis Juli 2002 krankgeschrieben ,habe dann alle Urlaubstage für 2001 und 2002 genommen und fing im September 2002 dann wieder in meinem Beruf an zu arbeiten.
In der Zwischenzeit, im Juni 2002 bekam mein Mann ein gutes Jobangebot in Hamburg,dann zogen wir von Rostock,unserer Heimat,nach Hamburg.
Ich liess mich nur innerhalb meiner Firma nach Hamburg verstzen,das ging ganz unproblematisch.Einerseits fiel es mir schwer ,meine Heimat zu verlassen,habe dann aber diesen Ortswechsel ganz bewusst als "Break" gesehen,die Krankheit hinter mich zu lassen und ein neues,bewussteres,stressfreieres(Jobmässig) Leben zu beginnen. Das hat auch funktioniert.Inzwischen habe ich seit ca 3Jahren eine neue Stelle in meinem Beruf ,aber ruhiger,entspannter,etwas weniger von der Stundenzahl und es geht mir gut dabei.
Vor ca 1Jahr habe ich mich an der grossen Narbe operieren lassen müssen,ich hatte einen ganz schön grossen Narbenbruch.Der Chirurg hat die alte Narbe benutzt und mir ein Netz eingesetzt,ausserdem die Bauchdecke etwas gestrafft,was ja auch nicht schlecht ist,oder?
Inzwischen gehe ich nur noch 2x jährlich zur Nachsorge,ich glaube,das ist nach 5Jahren auch normal.Eine Mammogrphie lasse ich jährlich machen.
Es geht mir wirklich sehr gut.Ich wünsche mir,dass es Euch allen auch bald wieder gut geht.
Das ist ja nun ein ganz schön langer Text geworden,mehr als ich vorhatte....
Liebe Grüsse an alle,
Ostseeperle.

glückskind
01.05.2007, 20:56
Hallo:winke: :winke:

ich mach mal weiter

Mein Name ist Susanne, bin 45 Jahre alt und habe meine Diagnose im August 2006 erhalten. Ich habe eigentlich kein EK sondern einen Eileiterkrebs. Der ist sehr selten und hat keine eigene Behandlungsform, wird deshalb wie EK behandelt.
Auch bei mir war es ein Zufallsbefund. Mir ist eine Eierstockzyste geplatzt. Bei der durchgeführten Bauchspiegelung wurde mir der rechte Eileiter entfernt, in dem der Tumor festgestellt wurde. eine Woche später hatte ich dann die große OP am 30.08.06. Total OP mit Bauchnetz und Blindarm.
Mein Stadium PT3a, G3, pN0, L1 ,V0, M0 (was das L1 bedeutet weiß ich nicht). Die Ärzte sagen ich hätte gute Aussichten.
Danach 6x Carboplatin/Taxol. Im Februar war ich in Scheidegg in Reha und seit 12.03.07 arbeite ich wieder. Rein körperlich geht es mir sehr gut, aber mein Kopf kommt manchmal nicht mit. Ich glaube ich fange jetzt erst richtig an das alles zu verarbeiten. Von einem Tag auf den anderen soll man "sterbenskrank" sein, dann gibt es monatelang eigentlich kein anderes Thema mehr als diese Krankheit, und auf einmal soll alles erledigt sein. Da brauch ich, glaube ich noch eine gewisse Zeit, die mir hoffentlich vergönnt ist.

Viele Viele liebe Grüße :knuddel: :knuddel:
Susanne

Pfingstrose
02.05.2007, 13:26
Hallo,
heute will ich mich auch einmalvorstellen.
Ich bin 35 Jahre alt, habe Mann und Hund und im Feb. diesen Jahres wurde meine Ärztin stutzig, weil sich "freie Flüssigkeit" im Bauchraum befand und der Eierstock aussah, als hätte er eine Zyste. Ich bin 4 Wochen später noch mal zur Kontrolle hin, das "Wasser" war immer noch und auch die angebliche Zyste. So bin ich am 27.3. mit Bauchschnitt operiert worden, Diagnose: pT3, G3, pNX, pMX. Übrigens war ich alle 3 Monate in Kontrolle, weil ich 2005 Krebs im Frühstadium am Gebärmutterhals hatte. Mittlerweile bin ich außer der Gebärmutter auch die beiden Eierstöcke los, Bauchnetz...
Habe jetzt noch 5x Carboplatin/Taxol vor mir, eine habe ich schon am 17.4. geschafft :rotier2: und hatte sie eigentlich ganz gut vertragen. Bisher bin ich eigentlich ganz guter Dinge, nur seit heute morgen bin ich etwas niedergeschlagen, weil genau 2 Wochen nach der ersten Chemo mir anfangen, die Haare auszugehen und dass ist doch nicht so easy wegzustecken, wie ich mir versucht habe, einzubilden :(
Ich nehme jetzt zusätzlich Selen ein und bin dabei, mich nach Mistel (Iscador -nimmt das jemand von euch??) zu informieren und bin mal gespannt ob die Krankenkasse die Kosten zahlt! Jedenfalls bin ich auch froh, dieses Forum gefunden zu haben und wünsche allen alles alles Gute und viel Kraft! Bis bald, Katja :winke:

Gudrun_nrw
06.05.2007, 17:07
Auch ich möchte mich einmal bei euch vorstellen. Ich habe seitdem bei mir im Sep. 2004 EK diagnostiziert wurde des öfteren hier in dem Forum eure Beiträge gelesen und hab mich quasi "schlau gemacht".

Also mein Name ist Gudrun, ich komme aus Köln, bin 63 Jahre alt, bin über 40 Jahre verheiratet und habe eine Tochter, die bereits auch schon verheiratet ist.

War also im Sept. 2004 zur normalen Vorsorge-Untersuchung (hab mich immer dran gehalten alle halbe Jahre zur Vorsorge zu gehen) bei meiner Frauenärztin. Sie hat dabei einen Tumor in der linken Leiste (7,5 x 7,5 cm groß) festgestellt und mich zu weiteren Untersuchungen in die Uni Köln verwiesen.

Nach langem hin und her - ihr kennt ja alle diese Untersuchungen - bin ich dann im Ev. Krankenhaus in Köln-Weyertal im Okt. 2004 operiert worden. Sie hatten vorher eine Biopsie gemacht und alles sprach für EK. Bevor die eigentliche OP gemacht worden ist, haben sie auch eine Biopsie der Eierstöcke vorgenommen, mit dem gleichen Ergebnis, also EK.

Daraufhin hat man mir die Eierstöcke (die komischerweise in Ordnung waren, also nicht vom Krebs befallen waren) Gebärmutter, das Bauchnetz und die Lymphen in beiden Leisten entfernt. Der Tumor in der Leiste konnte nicht entfernt werden, da er mit den Organen zu verwachsen war.

Also fing dann im Nov. 2004 Chemo 6 x Carbonplatin/Taxol an. Bei den ganzen Voruntersuchungen hat man außerdem festgestellt, daß ich Tumore am Darm und Metastasen im 6. und 9. Brustwirbel hatte.

Das alles ist mit der Chemo weggegangen, den Tumor am Darm und auch die Rest-Tumore in der Leiste sind dann in einer 2. OP am 1.4.2005 beseitigt worden.

Ich muß dazu sagen, das sie bei mir den Primärtumor - trotz aller Suche - bis heute nicht gefunden haben.

Bin - nachdem ich sozusagen krebsfrei war - 3 Wochen in Reha gefahren nach Bad Gandersheim.

Sie haben mich dort wieder fit gemacht und ich war froh und glücklich.

Hatte bis heute alle 3 Monate Kontrolluntersuchungen bei Onkologin, Tumormarker-Bestimmung, Lungen-Röntgen und MRT Bauchraum.

Im Oktober vergangenen Jahres ist der Tumormarker CA 12-5 auf 35 angestiegen. Aber meine Onkologin meinte, ich brauchte mir keine Gedanken zu machen, er wär noch in der Norm und bei dem gleichzeitigen MRT hat man auch nichts festgestellt. Sie hatten dort nur Darmschlingen gesehen.

Leider hat sich jetzt (März 07 bei erneuter Kontrolle) herausgestellt, diese Darmschlingen waren keine Darmschlingen sondern Rezidive, habe also mehrere 2 cm große im Bauchraum Nähe Steißbein.

Kommenden Dienstag soll also erneut Chemo gemacht werden. Dieses Mal will die Onkologin Gemzar geben. Sie meint, damit hätten sie auch schon Erfolge erzielt und diese Chemo wär nicht so aggressiv.

Hat jemand von Euch schon diese Chemo bekommen und damit Erfolg gehabt?

Gesetzt den Fall, die Tumormarker gehen weiter nach oben, will sie nach der 3. Chemo dann abbrechen und wieder mit Carbonplatin/Taxol beginnen.

Ich muß dazu sagen, bisher ging es mir relativ gut, nur dieses Jahr hat bei mir schlecht angefangen, hatte Erkältung die sich über 3 Monate hingeschleppt hat und hab mich noch nicht richtig erholt. Fühl mich also schlapp und muß öfters ausruhen. Das sind so Sachen, die kenne ich normalerweise nicht, ich denke, mein Körper versucht sich gegen die Krankheit zu wehren.

Ich fühl mich so, als hätte ich schon Chemo gehabt.

Wäre lieb, wenn ich von Euch eine Antwort erhalten würde.

Lieben Gruß Gudrun

Daprina
02.06.2007, 16:39
Hallo,an alle
Ich lese hier schon seit einiger Zeit in diesem Forum mit.Habe mich nun durchgerungen und mich heute angemeldet.
Also nun zu mir ich bin selbst betroffen,42 Jahre alt (jung),verheiratet und habe 3 Kinder (19J.männl./17J.weibl./14J.weibl.) letztes Jahr im März ging ich zum Hausarzt wegen Rückenschmerzen die leicht nach vorne zogen.Zuerst dachte er es könnte der Beginn einer Gürtelrose (hat ich schon einmal) sein.Sollte aber wenn die Beschwerden nach dem Wochenende nicht besser werden das ganze auch noch gynäkologisch abklären lassen.Bin dann Montags (weil es nicht besser wurde) zu meinem Frauenarzt.Tastbefund und Ultraschall sehr auffällig.Dienstag hatte ich dann schon einen Termin im KH beim Prof.(der mich dann auch operierte).Montags drauf lag ich dann schon im OP, mit der Frage gut- oder bösartig (konnte beides nicht ausgeschlossen werden).Nach ca. 4stündiger OP alles soweit gut überstanden. Befund FIGO Stad. II b G2 (pt 2b,pNO(0/17)Tumorklassifikation ICD-O-M-83803 ? Hat das alles die gleiche Bedeutung? Peritonealspülung neg. für Tumorzellen. Dannach hatte ich dann am 19.04.06 meine erste Chemo ,am 31.08.06 meine letzte.Habe sie auch ganz gut vertragen, bin zwischendurch auch mal für ein paar Stunden arbeiten gegangen.Lediglich diese Muskelschmerzen haben mir manchmal den letzten Nerv geraubt.Aber auch das ging vorrüber. Im September dann fur ich für 4Wochen zur Kur,das waren die schönsten vier Wochen der ganzen letzten Monate,hat mir sehr gut getan.Gehe nun alle 3 Monate zur Kontrolle war bis jetzt auch immer alles ok und zwischendurch immer mal wieder zum Arzt wenn ich irgendwelche Beschwerden habe (und die habe ich zu Hauf),wenn ich denke das da schon wieder was ist und das ist momentan das einzige was mich verrückt macht >>ein Rezidiv<< aber ich glaube das kennt ihr auch alle.Mann sagte mir das das mit der Zeit besser wird,na hoffentlich.
So ist ja doch ganz schön lange geworden, aber fürs erste mal lief es ja ganz gut.(Bin nicht so die PC-Tante und kenn mich noch nicht so gut aus in dieser Materie).
Seid alle ganz lieb gegrüßt und ein schönes Wochenende

Daprina :winke:

Laha
07.06.2007, 21:22
Hallo, alle miteinander,

ich bin 58 Jahre, verheiratet und habe 3 Kinder, die sind 1968, 1973 und 1981 geboren. Oma bin ich auch, die Enkeltochter ist 20, ihr Bruder zählt 12 Lenze.

Seit meiner Entlassung aus dem KH nach meiner OP Ende Februar 2007 lese ich in diesem Forum mit.

Meine Krankengeschichte in Kürze:
Im September 2006 war ich zu planmäßigen Vorsorge bei meiner Gyn.
Im Oktober bekam ich Post von ihr mit einem neuen Termin Anfang Januar. Bin selbstverständlich hin und sie meinte, da war etwas nicht ganz in Ordnung. Es stellte sich dann heraus, das Labor hatte auf den Befund geschrieben, Ultraschall empfohlen! Das hatte die Gyn. aber offenbar nicht so gesehen. Der Ultraschall wurde also erst im Januar gemacht und ein Gebärmutterpolyp gefunden.

Der wurde durch eine Ausschabung entfernt, dann hatte sich herausgestellt, dass der bösartig war. Das hieß, Gebärmutter beseitigen. Vorsichtshalber sollten Eileiter, Eierstöcke und Blinddarm mit eliminiert werden. Mit meinem Einverständnis natürlich. Soweit so gut. Es gab ganz schnell einen Termin.

Nach der OP, die länger als mir vorausgesagt gedauert hatte, wachte ich auf der Intensiv auf. Die Ärzte meinten auf meine Fragen nach dem Ergebnis immer nur, wir warten bis alle Befunde da sind.

Bis dahin habe ich mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Dann kam der Schock. Krebs an beiden Eierstöcken: pT2c pN0 Mx R1(cy+) G2. Hat eine Weile gedauert, bis ich das einigermaßen verdaut hatte.

Mittlerweile hoffe ich, dass ich den 6. Zyklus Carboplatin/Taxol planmäßig am 20.6. bekomme.

Eine Kur werde ich so etwa zur letzen Chemoinfusion beantragen. Habe sie bitter nötig. Fühle mich besch....eiden. Im Internet, auch in diesem Forum, habe ich mir viele Informationen geholt. Gut, dass das möglich ist. Mir hilft das.

Manchmal denke ich, vielleicht hat mir der Polyp das Leben gerettet.

Seid herzlich gegrüßt
Laha

Eve1975
30.06.2007, 18:00
Hallo an alle,

ich habe mich jetzt auch dazu durchgerungen, mich registrieren zu lassen. Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn von fast 3 Jahren. Ich hatte auch Eierstockkrebs.
Alles fing ganz harmlos an, so wie wahrscheinlich bei den meisten von euch.
Am 01. März diesen Jahres war ich zu einer Routinekontrolle bei meiner Frauenärztin. Die hat zunächst nur untersucht und getastet; da hab ich aber schon gemerkt, dass ihr da was nicht gefällt. Danach hat sie einen Ultraschall gemacht und da hab ich schon an ihrem Gesicht gesehen, dass da was nicht in Ordnung ist. Sie sagte, da wäre eine Zyste an meinem linken Eierstock, sie sowohl mit Flüssigkeit gefüllt sei, aber auch feste Teile enthalten würde. Sie hat mir eine Überweisung in Krankenhaus gegeben, damit die Spezialisten sich das mal genauer ansehen könnten. Da war ich dann auch eine Woche später hin; die Oberärztin hat noch mal Ultraschall gemacht und im Prinzp das gleiche gesagt. Sie wusste aber auch nicht so recht, was das denn nun wäre. Ich habe dann auch nachgefragt, ob das auch Krebs sein könnte, aber da hat sich mich beruhigt und gemeint, danach würde es nicht aussehen. Sie hat mich dann zwei Tage später zu einem CT geschickt, damit man das noch genauer abklären könnte. Drei Tage später war ich dann erneut im Krankenhaus, um mit den Chefarzt die Ergebnisse des CT zu besprechen. Der hat mir dann gesagt, dass auf jeden Fall operiert werden müsste und der linke Eierstock entfernt werden müsste. Die OP (Bauchspiegelung) war dann zwei Tage später und ist problemlos verlaufen. Drei Tage später kam dann der Befund, dass es sich um Eierstockkrebs handelte. Es wurde sofort ein Termin für den nächsten Mittwoch gemacht. Hier sollte dann der andere Eierstock, die Gebärmutter, das Bauchfell, Bauchnetz, Blinddarm und ggfls. Lmphknoten entfernt werden. Danach müsse auf jeden Fall eine Chemo folgen. Das war natürlich erst einmal ein Schock. Die OP wurde vorbereitet als dann abends vorher (so gegen halb 6) die Oberärztin kam und mitteilte, dass die OP nicht stattfinden würde; der Chefarzt käme gleich und würde mir die Einzelheiten erläutern. Der kam dann auch und sagte, die Pathologie hätte angerufen und sei sich nicht mehr so ganz sicher, was sie da auf dem Tisch hätten. Die Proben gingen dann nach Mannheim ins Labor um nachbeprobt zu werden. Ich hab am gleichen Abend noch meine Koffer gepackt und nach Hause gefahren. Dann hat es noch mal eine ganze Woche gedauert, bis endlich das Ergebnis aus Mannheim da war. Man hat sich in der Zwischenzeit unheimliche Hoffnung gemacht, dass alles nur ein Irrtum war und alles wieder gut werden würde. War dann aber nicht so; Mannheim hat dann festgestellt, dass es sich nicht um den normalen EK handelt, sondern um die seltenere Form, den Granulosa Zellturmor, Stadium II c. Ich hatte dann einen Termin in der HSK Klinik in Wiesbaden 3 Wochen später zu einem ambulanten Gespräch. Die haben noch mal untersucht, sind aber zu keinem anderen Ergebnis gekommen. Der nächste freie OP Termin bei denen war dann wieder 3 1/2 Wochen später. Ich hatte diese Warterei so was von satt, aber was sollte ich denn machen. Schließlich wurde ich dann am 10. Mai dort operiert und es wurde das entfernt, was auch vorher besprochen wurde. Die OP ist gut verlaufen und nun hieß es wieder warten. Das Ergebnis hat geschlagene 14 Tage auf sich warten lassen. Ich bin in der Zwischenzeit echt fast verrückt geworden. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Mir wurden 41 Lymphknoten entnommen, die waren alle frei; es wurden drei Proben vom Zwerchfell entnommen, die waren auch beide frei. Der Professor im Klinikum sagte, dass es bei diesem Ergebnis absolut nicht notwendig sei, eine Chemo Thereapie anzuschließen. Da ist uns aber ein Stein vom Herzen gefallen.
Wie gesagt, die OP ist nun sechs Wochen rum und das normale Leben geht so langsam wieder los. Mein Körper hat sich schon ganz gut erholt, aber der psychische Stress kommt jetzt so langsam raus. Aber man kann nur hoffen, dass es weiter Bergauf geht.
Wenn ich so lese, was ihr schon alles hinter euch habt, hab' ich ja noch richtig Glück gehabt.:rotier:

Lavendel
17.07.2007, 19:07
Hallo Ihr Lieben,

bin wegen der Brustkrebserkrankung meiner Mama letztes Jahr auf diese sehr hilfreiche Seite gestoßen und lese regelmäßig mit, obwohl es mich auf oft sehr aufwühlt. Ich konnte viele sehr gute Tips für meine Mutter hier finden.
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Ich werde nächste Woche 40 Jahre alt und wollte Euch in diesem Thread auch etwas Mut machen.
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Vor 20 Jahren bin ich auch an Eierstockkrebs erkrankt.
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Ich war ganz normal zur Vorsorgeuntersuchung bei meiner Frauenärztin, kurz vor Weihnachten und weiß noch genau, wie sie sagte "da ist was....". Der Alptraum ging dann ganz schnell weiter. Krankenhaus, Untersuchungen von Magenspiegelung bis Darmspiegelung und einen Tag vor Heiligabend dann die OP.
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Sie hat 10 Stunden gedauert, der Chefarzt musste während der OP wohl mit anderen Ärzten konferieren (damals war meine Erkrankung ziemlich selten in meinem Alter), Totaloperation, Bauchnetz oder wie das heißt raus, Blinddarm, Lymphknoten, Bluttransfusionen, Intensivstation.
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Der Tumor war schon kindskopfgroß. Dabei war ich jedes halbe Jahr zur Vorsorge. Meine Frauenärztin meinte später, da hätte sie ja nicht mit rechnen können, ich sei ja noch so "piepsjung" gewesen.
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Die genauen Werte weiß ich nicht, wollte ich da auch nicht wissen.
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Meine Eltern und mein Freund (mit dem ich inzwischen glücklich und schon lange verheiratet bin) haben mich so toll unterstützt.
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Ich bekam eine schlimme Chemotherapie, unter der ich zwei Tage nur gebrochen habe und so schlapp wie nur was war.
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Auch wenn das hier manchmal nicht gerne gelesen wird - auch ich war nebenher beim Heilpraktiker, der mich zusätzlich unterstützt hat mit Sauerstoff, Mistel usw. Er hat aber nie gesagt, ich solle die Schulmedizin meiden. Im Gegenteil. Er hat mich immer wieder aufgemuntert, die nächste Chemo anzugehen.
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Nach einem halben Jahr eine "Second look" Operation. War alles o.k.
Ich konnte im Sommer darauf meine Ausbildung zur Bankkauffrau beginnen und ein "normales" Leben leben.
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Allerdings bekam ich jetzt sicher 15 Jahre ein Hormonpräparat mit Östrogen und Gestagen. Erst jetzt wurde es auf rein Östrogen gewechselt.
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Jetzt wo meine Mutter an Brustkrebs erkrankt ist, kommt bei mir auch die Angst vor Brustkrebs hoch. Gehe bald zur Vorsicht zur Mammographie. Habe Angst.
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Das schlimme ist wirklich der unerfüllte Kinderwunsch, obwohl mir weder mein Mann noch meine Eltern oder Schwiegereltern irgendwie ein schlechtes Gefühl gegeben haben.
Aber wenn dann die Freundinnen alle schwanger werden ist das immer noch ein unbeschreiblich schreckliches Gefühl. Komme mir dann auch immer so gemein vor. Wir haben 7 Patenkinder, die wir sehr lieben und mit denen wir viel Zeit verbringen, aber trotzdem....Wenn dann irgendein Nachbar oder ehemaliger Schulfreund oder so ankommt und meine Eltern plump nach dem nicht vorhandenen Enkelkind fragt oder so, dann könnte ich immer noch losheulen. Aber es ist viel besser geworden.
Ich möchte trotzdem mit niemandem tauschen, bin glücklich, hoffe noch lange gesund zu bleiben, bin dankbar für jeden Tag, freue mich an kleinen Dingen im Leben und habe viel mehr Verständnis für Menschen, denen es schlecht geht.
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Hoffe, es macht Euch Mut, dass es mich noch so lange "danach" noch gibt.:)

Ganz liebe Grüße an alle
Eure Astrid

Linnea
18.07.2007, 20:47
Hallo allerseits,

seit zwei Tagen bin ich nun wieder aus der Klinik zurück – mit der Diagnose EK pT1c G3.

Aber zuerst möchte ich mich hier mal vorstellen: Ich heiße Lena-Linnea, bin gerade 30 geworden und habe das Glück, mit einem ganz lieben Mann und unseren beiden wunderbaren Kindern zusammenleben zu dürfen. Der Große ist 7 Jahre alt und hat sich in den letzten anderthalb Jahren mit nicht erlahmendem Eifer zu einem Dinosaurier-Experten entwickelt. Die Kleine zeigt bisher vor allem Interesse an klappernden und klingenden Gegenständen, denn sie ist erst im vergangenen Spätherbst geboren worden.

…daher dachte ich auch, ich hätte es mit Rückbildungsproblemen zu tun, als ich die ersten leichten Unterleibsschmerzen verspürte. Daß da ein Eierstocktumor von hinten auf die Gebärmutter drücken könnte, darauf wäre ich vor diesem Hintergrund nie gekommen. Zwar war ich oft müde und nahm auch stark ab, aber das ist natürlich in der Stillzeit nicht weiter verwunderlich. Ich nahm die Sache also nicht so ernst, zumal die Beschwerden gut erträglich waren, und ging damit erst zu meiner Frauenärztin, als ich glaubte, Zeit dafür zu haben. Mein Mann hatte nämlich im Mai seine Doktorarbeit eingereicht, an der er bis zuletzt unter Hochdruck geschrieben hatte, und konnte sich nun wieder mehr um die Kinder kümmern.

Bei der Untersuchung entdeckte meine Ärztin den Übeltäter dann auch gleich - glücklicherweise… es muß schrecklich sein, eine Ärzte-Odyssee zu erleben. Das Ultraschallbild sah wirklich kein bißchen nach Follikelzyste aus und ließ bereits den später histologisch bestätigten Malignitätsgrad ahnen... :( Naja, das weitere kennt Ihr alle: Staging, OP-vorbereitende Untersuchungen und dazwischen immer noch ein kleiner Rest Hoffnung, daß es doch etwas Gutartiges sein könnte.

Die Zeit bis zur OP war mit gut vier Wochen dann allerdings recht lang, da ich erst noch meine Tochter abstillen mußte, die leider keinerlei Nuckelflasche oder Milchersatz akzeptierte und daher von Muttermilch auf Breikost (rund um die Uhr) umsteigen mußte. Kaum war das geschafft, wurde von seiten der Klinik der OP-Termin um neun Tage verschoben, weil die halbe Anästhesiologie mit Magen-Darm-Infekten darniederlag…

In diesen Wochen habe ich den Krebskompass als Mitleserin kennen und schätzen gelernt. An dieser Stelle möchte ich schon mal ein erstes dickes Dankeschön an alle Schreiberinnen loswerden: Ohne Eure wertvollen Beiträge hier wäre ich vermutlich im Juni durchgedreht. Es hat mir wirklich sehr geholfen zu denken: „Wie Christine immer betont: keine katastrophierenden Gedanken zulassen – denk an Bessies Häkelmützen und das Prinzip ‚magic life’ – tu was, lenk dich ab, bis die Tatsachen auf dem Tisch liegen – und selbst wenn es Krebs ist: diese wunderbaren Frauen lassen dich an ihren Erfahrungen teilhaben, das ist mehr als ein Lichtblick: das sind viele unterschiedliche und immer wieder neue Lichtblicke, die dir helfen werden, das alles durchzustehen.“

Was an der Diagnose Eierstockkrebs so ungefähr dranhängt, ist mir schon seit ein paar Jahren klar. Ich habe nämlich bis zu einem Unfall, bei dem ich einseitig ertaubt bin, ein paar Semester Medizin studiert und ausgerechnet auf der Gyn der Charité (!) eines meiner Pflegepraktika absolviert. Damals habe ich mich mit dieser Erkrankung schon mal eingehender befaßt, wenn auch aus etwas anderer Perspektive. Für’s Fach-Chinesisch reicht’s jedenfalls…;)

Wie dem auch sei… ich habe mich dann in den „Wartewochen“ vor allem auf unsere vernachlässigten Gartenbeete gestürzt und Giersch und Quecken mit soviel Vernichtungswut entfernt, als wollte ich eine 0-Resektion erreichen. Und es hat mir geholfen, die Nerven nicht zu verlieren, gerade gegenüber unserem Sohn, der doch nicht schon vor der Diagnose mit irgendwelchen Vorstellungen von Krebs belastet werden sollte. Nur an einem Tag hatte ich einen totalen Hänger: da war ich mit meiner Tochter bei unserem überaus netten Kinderarzt, der sich dann nach einem Blick auf mich nach meinem Befinden erkundigte. Damit hatte ich so wenig gerechnet, daß ich urplötzlich in Tränen ausbrach. Glücklicherweise war der Große nicht dabei und ich konnte ein bißchen reden – hat sehr gutgetan…

In der Klinik habe ich mir dann ab und zu einen Arzt mit der mitfühlenden Art und zugleich beruhigenden Ausstrahlung dieses Kinderarztes gewünscht. Alles in allem hatte ich aber auch dort recht viel Glück mit den Ärzten, nur eine angehende Fachärztin auf der Gyn war wirklich anstrengend. Die OP (das übliche große Ausräumen) und der übrige Kliniksaufenthalt verliefen ohne spezielle Schwierigkeiten. Außerdem hatte ich nacheinander zwei sehr nette Zimmergenossinen mit ähnlichen Problemen (liebe Jutta, liebe Petra, falls Ihr auch mal hier im EK-Forum reinschaut, seid herzlich gegrüßt!).

Nun bin ich wieder daheim und kann mich noch ein bißchen erholen, bevor die Chemo (der Klassiker Carboplatin/Taxol) beginnt. Allerdings macht mir die Tatsache zu schaffen, daß meine befristete Stelle (in einem zeitlich begrenzten Projekt an der Uni, also nicht verlängerbar) vor kurzem ausgelaufen ist und ich mich nun mit Arbeitsamt, Krankenkasse etc. herumärgern muß. Das heißt, den größten Teil dieser Arbeit nimmt mein Mann mir ab, aber der finanzielle Hintergrund belastet mich schon, zumal mein Mann als Geisteswissenschaftler an der Uni auch nur die (für noch nicht promovierte Mitarbeiter übliche) halbe Stelle hat und wir ja immerhin zu viert sind. Wenn ich im Nachsorge-Thread die Selbstzahlersummen lese, sehe ich immer nur halbe oder ganze Monatseinkommen vor mir. Daher schaue ich mir lieber Himmelblaus Narbenbehandlungstips an.;)

Vielleicht zum Abschluß dieses Romans noch etwas zu dem Bild, das ich mir ausgesucht habe: Mein Sohn hat früher einmal beim Anblick einer Hagebutte gesagt: „Guck mal, Mama, diese Rose hat eine Glatze.“ Ich habe ihm damals geantwortet, daß sie dafür reifer und eine richtige Frucht geworden ist. Daran mußte ich jetzt wieder denken, denn nun steht das mit der Glatze ja höchstwahrscheinlich bevor… Schön wär’s, wenn der andere Aspekt sich mit der Zeit ebenfalls einstellte…

Herzliche Grüße an alle, Linnea

gujo
10.08.2007, 20:28
auf ein neues.
hallo ihr lieben, die ihr euch schon so zahlreich bei mir gemeldet haben,vielen dank, für euer interesse,heute schaffe, ich es hoffentlich ohne katzenmithilfe.
ich bin 56 jahre alt und seit 37 jahren, mit meiner jugendliebe verheiratet.
im august 2003 bekam ich,nachdem ich mich wegen einer cronischen darmerkrankung im krankenhaus aufhielt,nach überweisung auf die gyn.,die diagnose,nach dem ultraschall ,wahrscheinlich ovarialkarzinom, kindskopf gross.der arzt,hielt meine hand,
die welt blieb für mich stehen, hatte ich das gefühl.mein toller, einfühlsamer arzt, versuchte aber, mich sofort zu trösten und meinte, das operieren wir und dann haben wir bestimmt gute chanchen nach einer chemo.
ich blieb im krankenhaus, meinen mann schickte ich nach hause ohne im etwas zu sagen.ich brauchte erst zeit um selbst, damit fertig zu werden.
am nächsten morgen nach einer langen wachen nacht, war ich dann soweit, ich sagte mir ok nun ist nunmal so, nun wirst du kämpfen und du wirst gewinnen.tief in meinem inneren war ich auch von anfang an davon überzeugt.
mit meinem mann habe ich dann gesprochen und ihm versprochen ihn nicht alleine zu lassen, wir haben uns gegenseitig die tränen getrocknet.
glücklicherweise ging es mir danach besser und ich wurde innerlich ganz ruhig.
nach einer woche der tollsten untersuchungen und weiteren langen schlaflosen nächten.kam die totalope.wobei die ärzte 10 liter flüssigkeit aus dem bauchraum entfernten aber keinerlei metastasen entdeckten es ,war also
schon ein kleines licht im tunnel,für mich.
drei wochen nach der ope. wurde ich samstags nach hause entlassen und kam am dienstag, zur 1.ambulanten chemo wieder,nach der 3. habe ich mir eine glatze rasiert und angefangen mützen zu häckeln. insgesamt, habe ich die 6 zyklen gut vertragen.habe auch während dieser zeit im eigenen betrieb trotz der proteste meines mannes,der besorgt war, immer so gut ich konnte mitgearbeitet .wir hatten zu der zeit einen schönen landgasthof am rande des schwarzwalds mit restaurant,biergarten und 15 fremdenzimmern, also jede menge arbeit.der familie,den gästen und freunden gegenüber bin ich sehr offen mit der krankheit umgegangen, dies und meine arbeit, haben mir, geholfen mit dem ganzen umzugehen und mich nicht von der angst beherrschen zu lassen, ich wollte leben und das mit freude.
2006 bei kontrolluntersuchung der schock,unklarer befund ob rezidiv im bauchraum.es stellte sich nach der offenen bauchspiegelung heraus es war eine harmlose baufellzyste, die gleich entfernt wurde,sonst alles bestens.
mein früherer arzt war wieder zur stelle und meinte mit seinem trockenen humor, das war der lügenbeutel,den haben wir rausgenommen.
in den wochen danach begann ich aber dann mein bisheriges leben zu überdenken.jede nacht nur 5-6 stunden schlaf, fast keine freizeit, fast keinen urlaub und keine kinder die übernehmen oder mithelfen konnten.
wieder hielten wir rat und entschlosseb uns unser leben total zu ändern, wohl noch ,den schock im kopf, wie schnell es zu ende sein kann.
heute leben wir beide, zusammen mit 11 hühnern,3 katzen und einem türkischen strassenhund in einem gemütlichen ,alten bauernhaus mit gemütlichem kachelofen und einem grossen blumen- sowie gemüsegarten.
wir geniesen es nach fast 30 jahren endlich ein ganz normales leben zu führen und viel zeit miteinander zu verbringen.möglichst noch viele jahre.
da ich nach der chemo sehr unter gefühllosen fingern gelitten habe, habe ich angefangen zu stricken, als therapie.was sehr viel spass macht und auch geholfen hat.ich stricke peppiges und trachtiges für babys und kinder mit sehr viel spass,diese sachen verkaufe ich ganz gut und mit dem geld versorge ich herrenlose katzen,was leider auf den dörfern,bei uns noch ein grosses problem ist.
mein spruch ist alles schlimme hat auch etwas gutes und davon bin ich überzeugt. ohne meine krankheit hätten wir nie den mut gehabt, unser leben so ratikal zu verändern und heute so einfach ,aber zufrieden zu leben.
hoffentlich war ich nicht zu langatmig und habe euch nicht gelanweilt.
nun wünsche ich euch allen, einen schönen abend und morgen einen sorgenlosen tag.
tschüss euro neue im kreis gujo.

Forummaus
17.08.2007, 21:03
Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen, dass ich mich hier im Vorstellungsthread noch garnicht richtig vorgestellt habe, sondern immer nur einzelne Fragen gestellt bzw. bei anderen Usern geantwortet habe.:rotenase:

Also nochmals in Kürze:

Es geht um mein (die Beste) Schwiegermutter. Sie ist 66 Jahre alt. Im Mai wurde ihr EK festgestellt. Am 21.06.2007 wurde sie tumorfrei in Wiesbaden operiert. Die Klassifierzierung ist Figo 1 c, G1-G2. Chemo mit Carboplatin und Taxol. Sie hat inwischen die 2. Chemo. Auch diesmal hat sie die sehr gut vertragen. Nur die Haare sind nun weg. Es gibt aber schlimmeres. Und die wachsen wieder.

Schönen Abend noch.:winke:

Iris

Michamorgenrot
29.08.2007, 00:08
Hallo an alle , denen ich schon seit einigen Wochen still lesend folge, möchte mich nun auch ersteinmal ganz kurz vorstellen .
Ich bin Mutti einer 2jährigen Tochter, 37 Jahre jung, Berlinerin mit Humor (derzeit vor allem mit schwarzem) und bei mir wurde im Januar diesen Jahres Eierstock Krebs FigoIIIc diagnostiziert, danach total OP
mit Entnahme von Darmsegmenten, Milz, Gallenblase, Zwerchfell, und Verödung von Lebermetastasen. Nach 2monatigem Klinikaufenthalt mit Subileus und MRSA Infektion sowie Sepsis, und der sich anschließenden Chemo geht es mir momentan recht gut .
Soweit zur kurzen Vorstellungsversion,
Was mir aber auf dem Herzen liegt ist ein ganz dickes Dankeschön an Christine loszuwerden.

Bis demnächst

MM-Tiga
29.08.2007, 22:24
so,
hallo nochmal an alle, deren Geschichten und Schicksale ich schon seit einiger Zeit mitverfolge, die so stark, tapfer, unbeugsam sind und mir so schon geholfen haben, den Schrecken zu überwinden....!
Jetzt, wo ich schon hie und da meinen Senf dazu gegeben habe, will ich mich auch mal ordentlich vorstellen::shy:
Ich bin nicht selbst erkrankt, sondern meine liebe Mutti, sie ist letzte Woche 69 geworden, ich bin 43 und habe noch eine "große Schwester" (47).
Die Mutti war vorher auch schon immer so ein bissl das Sorgenkind, Gebärmutterentfernung wg. (gutartigem) Gewächs mit knapp über 50, dann auch schonmal Verdacht auf BK (gsd unbegründet, aber Riesenschreck), seit ca.15 Jahren Probleme mit Bronchialasthma, dadurch diverse blöde Therapien, Cortisongaben und so Mist, u.a. daraus folgend früher als nötig Osteoporose, durch das Asthma schlapp und kurzatmig und auch irgendwie nicht so tolle Lebensenergie. Immer wieder wurden auch die lästigen Polypen an den Nasenschleimhäuten entfernt, auch keine so angenehme Sache- kurzum: immer war irgendwas und meine Mutti war ständig irgendwie eingeschränkt.
Und dann kam Ende Juni auch noch die Diagnose EK!:eek:
Sie war 2 Jahre nicht zur Vorsorge (weil der Gyn dort in der Nähe ein A...is), war aber dann wegen seltsamem Druck auf der Blase beim Urologen, der dann gleich die richtige Vorahnung hatte. Ab da ging alles sehr schnell, Gottseidank haben sie gleich die richtige Diagnose gestellt, meine Mutti hatte eine Woche ausgiebige und unangenehme Voruntersuchungen (wem sag ich das) und wurde dann groß operiert :
Eierstöcke, Netz, Milz und noch paar Kleinigkeiten wie Lymphknoten glaub ich, Magen, Darm, Blase und Lungen sind aber OK!
Mein Papa hat mich erst angerufen, als alles vorbei und überstanden war -was für ein Schock!
Klar wurde mir die Bedeutung von EK aber erst beim Recherchieren im internet und dort habe ich ja auch Euch gefunden und darf sagen: Ihr seid die besten Ratgeber und Mutmacher überhaupt!:)
Meine Mutti war zuerst total am Boden und frustriert, natürlich schwach, weil vorher ja schon nicht die fitteste, aber ihr hat gutgetan, daß wir alle (Papa, Schwester, mein Freund und ich) zur Seite standen und nicht zuließen, daß sie dem Frust nachgibt. Erst gabs auch noch Komplikationen mit der Lymphflüssigkeit, die im KH hatten zur ersten Entlassung nämlich den Beutel abgemacht und behauptet das passt jetzt so:mad: , zu Hause hatte dann meine Mutti immer stärkeren Druck auf dem Magen und aufgeschwollene Beine , musste erbrechen, wurde beim andren Arzt punktiert, danach wieder Ansammlung , schnell wieder ins Krankenhaus und dort endlich wieder Ableitung der Flüssigkeit nach aussen in Beutel, das wurde dann auch beibehalten und sie machte das zu Hause auch damit und konnte dann irgendwann endlich wieder gscheit essen, bekam auch wieder Lust dazu und zum Kochen , schmeckt trotz Chemo auch alles gut (1. war vor gut 3 Wochen, 2. vorgestern).
Das ist schon ungefähr der "technische Stand" der Dinge, nebenbei hat sich aber die Mutti ziemlich gewandelt:
Nach dem totalen Down, hat sie doch die Kurve gekriegt und offensichtlich entschieden, schon noch ein paar Jahre gut und gerne zu leben, "mindestens die goldene Hochzeit " will sie feiern (ist in 2 Jahren, also ich hätt auch gegen noch viel mehr Jahre nix:D ). Von Anfang an haben meine Eltern auch alles miteinander und vernünftig besprochen, mein Papa (selber ist er superfit für 72 und war nur einmal in seinem Leben im Krankenhaus weil er sich an der Hand verletzt hatte....:cool: ) hält sich wacker und übernimmt noch bissl mehr im Haushalt, Kochen tun sie seit neuestem zusammen (!) und das klappt sehr gut wie meine Mutti stolz erzählte. Neulich war ihr Geburtstag , wir waren alle dort und meine Mutti gut drauf, schwächelt zwar:schlaf: (klar, oder?) aber is ja geistig voll fit und liest viel, informiert sich, vieles konnte ich ihr aus dem internet besorgen, so war auch Eure Begeisterung für die Klinik in Scheidegg Grund, ihr die Unterlagen von dort zu bringen, sie möchte gerne dorthin, aber erst wenn alles vorbei ist (dann ist Winter) und sie sich daheim erholt hat, damit sie auch was davon hat..
Ich hab ihr dann auch noch paar Atem-Übungen "aufgegeben", damit sie körperlich schonmal bissl was für sich tut, (damit ist sie jetzt auch bewusster und ich jubel bei jedem Anruf -jetzt auch häufiger :o-- , wenn sie mit normaler Stimme erzählt, daß sie viel+gut +gern gegessen hat und die Chemo wohl bis jetzt (TOITOITOI) ganz gut verträgt:rotier2: (nur kurz übel, Haare sind schon raspelkurz, hat auch schon eine wirklich tolle, ganz natürlich wirkende Perücke))-
sie kommt nun glaub ich besser mit allem zurecht als wir anderen, ist hart im Nehmen und garnicht mehr jammerich, ich hab mich -auch Dank dem Forum!- wieder gefangen und bin froh, wenn ich ihr was gutes tun und was für sie recherchieren kann....;)
Ich hatte ja schon immer mal wieder Bammel vor der Zeit, wenn die Eltern alt und gebrechlich werden, hatte mir und vor allem ihnen gewünscht, daß sie so wie die meisten unsrer Vorfahren einfach mal an Altersschwäche sterben.....naja, vielleicht hat meine Mutti ja Glück und den Willen NICHT an Krebs zu sterben!:rolleyes:
Das wars " in Kürze":lach2: , Danke an alle die ihre eigene Geschichte so ehrlich und offen erzählt haben und Danke denen die jetzt die Geduld hatten, das alles zu lesen , ich bin auch froh, das es dieses Forum und Euch gibt und habe das Gefühl, es gibt vor allem den selbst Betroffenen total viel Kraft und so manche verbesserte Prognose, oder?
bis bald beim ein oder andren Thema...:winke:
:laber: Manuela

mieki-maus
06.09.2007, 12:34
Hallo nochmal,
eigentlich wollte ich auf die Frage mit der PET-Untersuchung antworten, aber da ich sonst kein Foren-Benutzer bin, habe ich irgendwas falsch gemacht. Jetzt moechte ich mcih aber mal ausfuerhlcih vorstellen. Meine Name ist Mieke (33) und ich bin selbst nicht betroffen, sondern meine Mutter (65) ist an Eierstockkrebs erkrankt.
Bei einer Routineuntersuchung im April 2005 hat der Frauenarzt im Ultraschall eine Unregelmaessigkeit festgestellt, die er im CT genauer abklaeren liess. Der Befund der CT war eine noch nciht boesartige Zyste, die bald entfernt werden sollte und kein Bauchwasser. Auf dem Brief des Arztes stadn: "Es besteht kein Grund zur Besorgnis", eine Satz, den man nie wieder vergisst. Sie wurde dann ins Krankenhaus ueberwiesen, um die Zyste im Rahmen einer Bauspiegelung zu entfernen. Bei der Bauspiegelung kam die boese Ueberraschung, der behandelnde Arzt (Dr. Engel, Frankfurt, Marienkrankenhaus) kam nach dem Eingriff zu uns und berichtete, dass er nicht operiert hat. Mein Mutter war voller Verwachsungen und um das Ausmass , bzw. die Schwere der Erkrankungfestzustellen, hat er Proben unternommen. Er unterrichtete uns weiter, dass eine grosse OP anstehen wuerde, die er jetzt mittels der Probenergebnisse vorbereiten wollte. Der Tag der OP kam und aus den geplanten 6 Stunden wurden zermuerbende 12 Stunden OP. Ihr wurde auch alles entfernt, soweit ich weiss auch Teile des Bauchfells und des Darms. Am Ende war kein Tumorrest mehr vorhanden. Die mitoperiernden Aerzte im KH berichteten hinterher immer wieder, wie sehr Dr. Engel fuer meine Mutter gekaempft hat. ich glaube, sie hatte auch FIGO IIIc, aber sicher bin ich mir nicht, die Unterlagen habe ich gerade nicht griffbereit. Danach bekam meine Mutter die uebliche Chemo 6 x alle 3 Wochen. Der Tumormarker war bei 8 und die nachfolgenden Untersuchungen blieben ohne Ergebnis. Meine Mutter sieht gut aus und ist voller Lebenslust, obwohl sie auch mit Rheuma und den Spaetfolgen der Chemo (Augen, taube Beine) zu kaempfen hat. Ihr Lebenswille ist ungebrochen, das hat man schon direkt nach der OP gemerkt. Mitte diesen Jahres stieg der Tumormarker allerdings ueber den Wert 35 und liegt jetzt bei 165, nicht sehr hoch aber immerhin, ein stetiger Anstieg. Ihr Frauenarzt und Dr. Engel haben sich dafuer ausgesprochen, nachdem mehrere Untersuchungen mit ct und mrt nichts gezeigt haben, einen PET machen zu lassen, um endlich Klarheit zu bekommen. Die PET-Untersuchung hat gezeigt, dass kleinste Krebszellen aktiv sind. Sie hat den Bericht sofort Dr. Engel gezeigt und er sagt, dass man es in diesem Stadium nicht operiern kann, denn es ist zu klein, man kann die Metastasen wahrscheinlich mit blossem Auge nicht erkennen. Er hat wieder eine Chemo vorgeschlagen, in derselben Staerke und Zusammensetzung wie das letzte Mal. Der Onkologe allerdings weigert sich z.zt., eine Chemo zugeben, weil er meint, dass es meiner Mutter doch so gut gehen wuerde und der Befund so klein waere, daher solle sie lieber noch warten. Darauf wurde ich sehr wuetend, weil ich das Gefuehl hatte, dass er meine Mutter haengen laesst. Ich habe ihr dann den Tipp gegeben, in Heidelberg anzurufen, im krebsforschungszentrum, um eine weitere Meinung zu erhalten. Dort wurde ihr gesagt, dass Dr. Engel Recht hatte und sie auf alle faelle, dieselbe Chemo benoetigt wie vorher, wenn sie das durchsteht, aber meine Mutter ist eine starke Frau. Allerdings waere der Zeitpunkt genauestens zu pruefen, damit die Therapie auch gut anschlaegt. In 2,5 Wochen geht es wieder zum Onkologen und vorher moechte ich, dass wir nochmal mit Dr. Engel sprechen.
Seit der schleichenden Rueckkehr der Krankheit habe ich sehr grosse Angst um meine mutter und meine Eltern. Ich lasse es mir meiner mutter gegenueber nicht anmerken, ich moechte, dass sie positiv denkt. Sie will auch leben und ihre sich z.zt. noch in Planung befindlichen Enkelkinder kennenlernen. Sie hat wie gesagt, einen starken Willen.
Auch der Operateur meiner Mutter, Dr. Engel macht uns immer wieder Mut und wir duerfen ihn immer anrufen. Ein sehr, sehr guter Arzt, der auch ausser der medizinischen Seite, den Menschen sieht und wahrnimmt

Das war unsere Geschichte bis jetzt.
Aber wir werden weiterkaempfen, alle zusammen....

lg mieke

romantic
07.09.2007, 17:10
Hallo,
auch ich bin "nur" eine Tochter, 39 Jahre alt, aber leider, oder Gott sei Dank, "hautnah" dabei. Meine Mutter ist 72. Im letzten Jahr wurde bei der Kontrolle beim Frauenarzt noch nichts festgestellt. Dann plötzlich bekam sie diesen Wahnsinns-Bauch, den allerdings erst keiner richtig ernst genommen hat, weil sie eh übergewichtig ist ! Dann kamen Probleme mit Magen und Darm und die Ultraschalluntersuchung beim Hausarzt ergab jede Menge Bauchwasser.

Mittlerweile wurde sie operiert und ist seit 1 Woche zuhause. Noch im Krankenhaus machte sie eigentlich einen kämpferischen Eindruck auf mich, aber nun da sie zuhause ist steckt sie in der Depri-Phase. Wie kann ich ihr da nur raushelfen ???

Die Ärzte haben auch in unserem Fall (man sieht was für ein enges Verhältnis wir haben, wenn ich wir und uns schreibe, oder ? ;) ) auf noch weitere 3 -5 Jahre getippt. Meine Mutter meinte nur trocken "Naja, in meiner Familie sind die Frauen alle nur 75 geworden, das paßt ja !"

Nach Angaben der Ärzte waren keine Organe direkt betroffen. Bei Magen- und Darmspiegelung wurde nichts festgestellt. Jedoch haben sie heftig große Tumore hinter der Leber und von den Außenwänden der Organe entfernt.

Ist es normal, daß nach der OP es soooo lange dauert, bis Magen Darm usw. wieder "in Reih und Glied" sind ? Das schlimmste ist, daß sie nichts mehr essen mag, obwohl sie schon Appetit auf irgendwas hat. Regelt sich das vielleicht noch ? Und kann mir jemand von Euch sagen, wie groß die Chancen sind, länger zu leben, wenn die Organe (noch) nicht befallen waren ?

Schön, daß es das Internet und diese Foren gibt ! Ich bin auf diese Weise schon zu einer neuen Hüfte gekommen, die mir eine völlig neue Lebensqualität geschenkt hat. :)

Also vielen Dank an Euch alle, daß Ihr hier Eure Geschichte niederschreibt und anderen helfen wollt ! :)

Hekate
08.09.2007, 18:41
Liebe Forumsmitglieder,

seit ein paar Monaten schaue ich hier sporadisch vorbei und habe mich nun entschlossen, eine Vorstellung mit meiner Variante der "Geschichte"zu schreiben.

Alles begann im Mai 2007. Mein Bauch blähte sich immer mehr auf und ich litt unter Appetitlosgkeit, das will bei mir was heißen, denn ich habe sonst reichlich Appetit ;-). Mir war die Veränderung meines Körpers so unheimlich, dass ich bei dem hausärztlich tätigen Internisten bei mir um die Ecke einen Termin machte. Zwei Wochen musste ich auf den Termin warten. In der Zwischenzeit recherchierte ich im Internet nach meinen Symptomen. Ausgerechnet an meinem 39. Geburtstag fand ich die Erklärung für meinen aufgeblähten Bauch: Aszites.
Die möglichen Ursachen einer Aszites las sich wie die Creme de la Creme der Scheußlichkeiten und ich überlegte mir, ob dies wohl mein letzter Geburtstag gewesen ist.
Eine Woche Später hatte ich den Arzttermin. Der Doc bestätigte meine Selbstdiagnose und wies mich in das nächstgelegene Krankenhaus ein. Hier begann die übliche internistische Diagnostik. Dabei wurde meine Aszites punktiert und ein wenig Flüssigkeit zu diagnostischen Zwecken entnommen. Warum mir dabei nicht gleich ein paar Liter abgezapft wurden, habe ich nie verstanden. Die Aszites war so massiv, dass ich kaum noch Laufen konnte und unter Atemnot litt.
Die Diagnostik ergab eine maligne Aszites, also Krebs. Das Ergebnis der CT deutete auf eine gynäkologische Erkrankung hin. Da das Agnes-Karll-Krankenhaus in Laatzen bei Hannover keine Gynäkologie hatte, wurde ich zum Konsil in das Robert-Koch-Krankenhaus nach Gehrden gefahren. Ich ahnte schon, dass es sich um Eierstockkrebs handeln müsste, was mir in Gehrden bestätigt wurde. Der Krebs ist schon soweit fortgeschritten, dass auch eine Peritoneal-Karzinose vorliegt.
Es folgte die übliche Therapie. Zuerst eine große Total-Operation am 14.06.07, bei der mir der Bauch vom Schambein bis unter das Brustbein aufgeschnitten wurde und der Tumor nebst Metastasen so gut wie möglich entfernt wurde. Nach der OP arbeitete mein Darm nicht mehr, er war wie gelähmt und ich wurde eine Woche lang nur von Infusionen ernährt. Sie gaben mir darmanregende Mittel, von denen mir Kotzübel wurde, so dass ich ständig giftgrüne Gallenflüssigkeit erbrach. Um Speiseröhre und Mundhöhle zu schonen legten sie mir gegen meinen Willen eine Magensonde. Bäh ist das ein ekliges Gefühl, wenn einem ein Schlauch durch die Nase den Hals runter geschoben wird. Ich war ein paar Tage bettlägerig und konnte mit dieser Schwäche nur schwer umgehen. Aber eine Woche nach der OP arbeitete der Darm endlich wieder und es ging schnell bergauf. Noch eine Woche später wurde ich entlassen.
Da ich allein in Hannover gelebt habe, holte mich mein Bruder ab und fuhr mich in unseren Heimatort bei Frankfurt/Main, damit ich während der Chemotherapie von meinen Eltern betreut werden kann. Kurz nach der Entlassung musste ich wegen eines Pleuraergusses in das Bürgerhospital in Frankfurt einziehen, wo der Pleuraerguss erfolgreich behandelt und mein rechtes Rippenfell verklebt wurde, damit das Wasser nicht nachfließen kann.
Mittlerweile habe ich drei Zyklen des Goldstandards Carboplatin/Taxol hinter mir. Nach der Chemo geht es mir ein paar Tage schlecht, aber dann fühle ich mich trotz Anämie ganz wohl. Mein Tumormarker CA-125 ist mittlerweile auf 17 gesunken.

Ich habe sehr viel über meine Krankheit nachgedacht und etliche Bücher gelesen. Mir erscheint der Krebs nicht als Feind sondern als Lehrmeister, der mir wie ein Katalysator hilft, mich weiter zu entwickeln und meine Perspektive zu ändern. Als die Krankheit kam, war ich depressiv und mit meinem Leben sehr unzufrieden. Nun, da ich um die Begrenztheit meiner Lebensspanne weiß, genieße ich jeden Tag und erfreue mich an den kleinen Glücksblumen des Lebens.
Ich habe im Internet nach einigen Webseiten gesucht, in denen Betroffene über ihren EK berichten. Die Homepage-Gestalterinnen scheinen mittlerweile alle verstorben zu sein: Tina, die hier im Forum geschrieben hat, Gabis Vermächtnis und Ankes Eierstockkrebsseite. Ich bin froh, dass uns ihre Seiten dennoch erhalten geblieben sind.
Zur Verarbeitung meiner Krankheit habe ich auch eine Webseite (http://www.wotanstochter.de/krebs/krebs.htm) gebastelt. Ich werde sie noch erweitern, denn es fällt mir noch viel ein, was ich schreiben könnte.
Übrigens gehöre ich auch zu den Katzenmamas. Ich liebe meinen alten Kater Q - de Lancie und bin so froh, dass er seit 15 Jahren bei mir ist.
Als spiritueller Mensch glaube ich an Reinkarnation und dass die Krankheit Krebs eine Botschaft für uns hat, welche, muss natürlich jeder für sich selbst herausfinden. Ich lese nun Bücher von der Grand Dame der Sterbeforschung Elisabeth Kübler-Ross. Sie meint die beste Sterbevorbereitung sei ein erfülltes Leben, in diesem Sinne bin ich dankbar und glücklich für jeden Tag und versuche meine Lebensaufgaben so gut wie möglich zu erfüllen. Ich hoffe, dass noch einige glückliche Jahre vor mir liegen. Im Moment fühle ich mich quietsch lebendig, noch ist die Zeit nicht gekommen.

Ach ja, als ergänzende Therapie schlucke ich Selen und spritze mir Tannenmistel von Helixor.

gima
14.09.2007, 12:18
Hallo, Ihr Lieben, nun möchte ich mich auch vorstellen.

bin 61 Jahre alt und seit 7/06 Rentnerin. Ich habe zwei erwachsene Söhne
und bin in zweiter Ehe verheiratet. Ich hatte einen sehr anstrengenden Job,
mußte täglich 110 km fahren und war deshalb froh mit 60 in Rente zu gehen.
Seit Juli 06 hatte ich hauptsächlich nachts ziehende Schmerzen im linken
Unterbauch und auch mein Stuhlverhalten hatte sich verändert. Ich war des-
halb Anf. Oktober 06 bei meinem Hausarzt, hatte aber das Gefühl, daß er
meine Beschwerden nicht all zu Ernst nimmt. Wegen der gleichen Beschwerden
war ich Anfank März d. J. wieder beim Hausarzt. Er meinte nur, daß ich im
Herbst eine Darmspiegelung bekäme und man dann weitersehen würde (be-
komme alle 3 Jahre Darmspiegelung).

Am 1. Mai sind wir zum Urlaub in die Türkei geflogen.Nach 10 Tagen bekam
ich starke Unterleibsschmerzen und tippte auf einen Blaseninfekt.

Als es nicht besser wurde, bin ich zum Hotelarzt gegangen. Der gab mir dann
Mittel für Blasenentzündung. Da es mir überhaupt nicht besser ging war ich 3 Tage später wieder bei ihm. Er überwies mich dann in ein kleines Kranken-
haus in Side. Dort wurde der Urin untersucht, ich bekam einen Einlauf, war
1/2 Std. am Schmerztropf und würde dann wieder ins Hotel entlassen.

Am 19. 5 ging es mir so schlecht, daß ich wieder den Hotelarzt in Anspruch
nehmen mußte. Der überwies mich dann in eine Privatklinik in Manavgat.
Dort wurde Ultraschall gemacht und CT und festfestellt, daß ich eine
große Geschwulst am linken Eierstock habe. Man wollte mich sofort opere-
rieren. Da wir aber am 22.5. nach Hause flogen und ich eine so schwere
Operation nicht im Ausland machen lassen wollte war ich nur bis 21.5.
im Krankenhaus und konnte dann am nächsten Tag nach Hause fliegen.
Nach Untersuchungen in der Uniklinik D'dorf, wobei die CT-Aufnahmen aus
der Türkei verwendet wurden, bin ich am 30.5. operiert worden. Entfernung beider Eierstöche, beide befallen, der Gebärmutter, des Blindarms, des großen Netztes (dort kleine Methastase) und 30 Lymphknoten, 5 befallen, habe ich
jetzt meine 4. Chemo hinter mir. Wenn alles gut geht, bekomme ich am
15.10. meine letzte Chemo und fahre anschließend zur Reha (hoffe Wyk/Föhr)

Mit Übelkeit habe ich keine Probleme, aber starke Knochenschmerzen und seit
dem 3.7. extreme Probleme im rechten Bein kann nicht länger als höchstens
5 Min. laufen. Habe am Dienstag eine Kernspino bekommen und erfahre am
kommenden Montag das Ergebnis. Hoffe, daß die Beschwerden von Chemo
kommen und nach Ende Chemo wieder verschwinden.

Es grüß Euch :) herzlich Gima

Sillie
26.09.2007, 10:49
Hallo Ihr alle im Forum!

ich bin Sillie (47) und grüße Euch alle herzlich. In der vergangenen Woche habe ich hier im Forum ziemlich viel Zeit verbracht. Ihr macht mir Mut, dass das Leben auch mit nicht gerade viel versprechender Prognose weitergeht und dass es trotz allem immer auch positive Aspekte gibt.

Ich habe die Diagnose EK, ca. Figo III, seit 3 Wochen und werde am 01.10. in Wiesbaden operiert (radikal). Wie bei vielen anderen auch, war es auch bei mir eher Zufall, dass der EK entdeckt wurde. Routine-Blutbildcheck interessehalber, schlechte Leber- und Entzündungswerte. Habe mich jedoch topfit gefühlt und bin noch oft mountainbiken gewesen. (Ich wohne zur Zeit abwechselnd in Österreich (mein Partner) und in Deutschland.) Ärtzin meinte, ich habe wohl Blasenentzündung. Eine Woche später bekam ich starke Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen und bin in die Krankenhaus-Notaufnahme gegangen. Der dortige Arzt vermutete, dass ich eine Gallenblasenentzündung hätte. Antibiotika und Schmerzmittel. Zurück in Österreich verschwanden die Schmerzen unter den Rippen, dafür hatte ich dann stechende Schmerzen in der linken Leiste. Wieder zum Arzt und gleich ins Krankenhaus. Ultraschall, ...etc. alle Schikanen - nach MRT war klar, das der Eierstock unnormal aussieht. Nach Tumormarkerbestimmung, Bauchspiegelung und Labor dann die Mitteilung über den Befund.

Das war erst 'mal ein Schock. Inzwischen bin ich ruhiger; ich habe ja auch gar keine andere Wahl, als die Krankheit in meinen Alltag einzubauen. Warscheinlich muss ich auch Einiges ändern in meinem Leben, aber erst einmal die OP. Ich habe ziemlichen Schiss. Wie ist das mit den Schmerzen postoperativ? Wie habt Ihr euch gefühlt? Wäre nett, wenn mir jemand etwas mailen würde hierzu.

Liebe Grüsse (ich hoffe, ich habe nicht zu konfus geschrieben)

Frittzy
28.09.2007, 17:29
hallo
nun,da ich schon etwas länger stiller leser bin,möchte ich mich vorstellen.ich habe das große glück keinen EK zu haben.wäre aber froh gewesen,dieses forum früher zu finden.war aber nicht möglich,da noch nicht so lange im internet.ich möchte mich nicht mit euch vergleichen,aber meine geschichte auch einmal erzählen dürfen.vieles wäre mir evtl.erspart geblieben,hätte ich euch früher finden dürfen.
alles beginnt damit,dass ich mir 6/04 die mirena habe setzen lassen.es kam zu zystenbildung.9/04 habe ich mir diese ambulant entfernen lassen.es kamen wieder neue.3/05 wollte mein arzt diese wieder entfernen.wollte nicht schon wieder eine op.es folgten regelmäßige kontrollen.die zyste links fing plötzlich enorm an zu wachsen und mein arzt überwies mich 5/05 ins krankenhaus.dann ging alles ganz schnell:erst ct,dann darm-und blasenspiegelung und am 23.5.05 operation.was genau mit mir passiert ist habe ich erst 2 tage später erfahren:gebärmutter,eierstock,blindarm,grosses netz und lymphknoten = alles weg!!von diesem 'überfall' habe ich mich,bis heute,nicht erholt.dabei hatte ich noch großes glück im ünglück,was ich aber erst jetzt so langsam anfange zu registrieren.meine diagnose:G2 P2 mit mucinösem cystadenom am linken ovar vom borderline-typ.eine chemo blieb mir auch erspart.
körperlich bin ich immer noch nicht auf die beine gekommen und mußte mich jetzt auch noch am 30.8 einer op wegen narbenbruch unterziehen.obwohl diese schon recht lange her ist hab ich immer noch probleme damit.
vielleicht bin ich doch eher ein selbstmitleidiges weichei:rotenase:
egal.sage jedenfalls nochmal danke dass ich es loswerden durfte.:o

wassernixe
22.10.2007, 22:07
Hallo an alle,
ich möchte mich hier endlich vorstellen. Ich lese hier schon eine ganze Zeit lang mit und eure Berichte haben mir viel Kraft gegeben und oft habe ich auch dadurch wieder neuen Mut geschöpft.
Ich bin 45 Jahre alt und seit 18 Jahren verheiratet, leider konnten wir keine Kinder bekommen.
Ende März 06 hatte ich einen körperlichen Zusammenbruch. Grippe mit Nasennebenhöhlen Entzündung. Ich kam danach einfach nicht mehr auf die Beine und bin von Arzt zu Arzt geschickt worden. Mein Gefühl sagte mir, dass mit meinem Unterleib etwas nicht stimmte.
Aber bei Ultraschall Untersuchungen hat es nie Auffälligkeiten gegeben. Ich hatte ständig Schmerzen, aber nicht immer an der selben Stelle. Vom Knie aufwärts bis zum Hals wanderte der Schmerz hin und her. Der Neurologe schickte mich ins MRT und auch dort war gar nichts zu sehen. Und obwohl nach kleinen gutartigen Tumoren gesucht wurde, denn ich leide schon seit Jahren an Endometriose.
„ Sie haben nix“ waren die Worte des Neurologen die ich nie vergessen werde, und verschrieb mir die „ werde wieder glücklich Pillen“.
Ich bin dann im August in Gynäkologische Reha gefahren, in der Hoffnung endlich wieder auf die Beine zu kommen. Aber das war nicht so. Zu Hause habe ich mich von einem Tag zum nächsten geschleppt und zwischen durch stand ich wieder in der Notsprechstunde bei meiner Gynäkologin. Dann Ende November hat sie im Ultraschall Wasser gesehen und plötzlich Überschlugen sich die Ereignissen in meinem Leben. Bauchspiegelung und es sah doch noch gut aus – ausgedehnte Endometriose mit Darmbefall. Aber nach der pathologische Untersuchung stand fest es war EK. Ich bekam den Anruf von meiner Ärztin zu Hause.
Ich solle doch bitte mit meinem Mann in die Praxis kommen.
Ich bin dann im Dezember operiert worden. Die Milz musste mit raus, ein Stück Darm.... und ein Anus praeter wurde angelegt.
Ich war fast 2 Monate im Krankenhaus, also über Weihnachten und Silvester, weit weg von zu Hause. Am Anfang war es wie ein Alptraum und ich hoffte endlich daraus zu erwachen.
Ich habe dort viele sehr nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt und bin dafür auch sehr dankbar.
Wieder zu Hause musste ich noch durch die Chemo und die hat mich wieder zurückgeworfen.
Mir ging es körperlich und seelisch nicht gut. Ein ständiges auf und ab. Meine Geduld war sehr begrenzt, alles ging mir zu langsam, ich wollte einfach nur wieder in mein Leben zurück.
Inzwischen geht es mir ganz gut! Ich fühle mich meistens wieder wohl und drüber bin ich sehr froh!

Ich wünsche euch allen Gesundheit, denn ohne die geht fast gar nix.
Viele Grüße
wassernixe

Chrimage
03.11.2007, 16:50
Hallo, wie so viele vor mir, bin ich seit ein paar Monaten "stille" Leserin im EK-Forum.
Zu mir: Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Im Dez. 06 wurde bei mir Eierstockkrebs diagnostiziert, Anfang Jan. 07 erfolgte die große OP mit dem Ergebnis Figo IIIc, danach war bis Mai die Chemo mit Carboplastin und Taxol. Mit Hilfe meiner Familie, eines sehr guten Chirurgen, einer Heilpraktikerin, einer Psychoonkologin und Freundinnen und Kolleginnen habe ich die Aufs und Abs der letzten Monate gut bewältigen können.
Krebs in unterschiedlichster Form "beschäftigt" mich seit längerer Zeit. Vor über dreißig Jahren wurde meine Mutter am Magenkrebs operiert, Mitte dieses Jahres wurde Eierstockkrebs festgestellt. Letzte Woche ist sie im Alter von 90 Jahren gestorben. Mein Mann ist zwei Mal an verschiedenen Krebsarten erkrankt. Seine "Erfahrungen" im Umgang mit der Krankheit haben mir sehr geholfen und ich hatte sehr große Unterstützung von ihm in unterschiedlichster Form.
Das soll es erst einmal sein als kurze Vorstellung.
Chris

Bessie
05.11.2007, 20:57
Liebe ForumtsteilnehmerInnen!

Im Sinne einer besseren Übersicht und Benutzerfreundlichkeit würde ich euch bitten, hier im Vorstellungstread in erster Linie eine kurze Vorstellung von euch hineinzuschreiben. Um Erfahrungen auszutauschen, bzw. zu plaudern haben wir ja extra Themen. ;)

Ich danke Euch

Schöne Grüße

Bessie

claudi13
13.11.2007, 07:44
Guten Morgen!

Mein Name ist Claudia und ich bin schon eine ganze Weile als stiller Betrachter dabei.
Nun möchte ich mich doch gerne mal vorstellen und hoffe auf ein bisschen Unterstützung....
Ich bin 37 Jahre alt und habe einen 10-jährigen Sohn (und einen ganz tollen Mann, der feste zu mit hält)
Bei mir wurde im August 2006 EK festgestellt (FIGO IIIC, G1.)
Nun wurde leider im September 2007 ein Rezidiv am Dünndarm entseckt, welches operativ nicht komplett entfernt werden konnte:sad:
Ich bin in Wiesbaden bei Prof. du Bois in Behandlung und denke, da bin ich an der richtigen Adresse.
Ich habe jetzt den zweiten Zyklus einer Chemo-Studie (Topotecan+Carboplatin) hinter mir und ganz viel Hoffnung mit auf den Weg bekommen...
Aufgeben ist nicht geplant!!

Claudia

HeikeL
19.11.2007, 22:55
Hallo Ihr Lieben!
Nachdem ich das EK-Forum schon einige Zeit verfolge,will ich mich nun mal vorstellen. Ich heiße Heike und bin 44 Jahre alt.
Im Febr. 2002 hatte ich einen Abszess am li Eileiter,der operiert werden mußte. Gewebe wurde eingeschickt u nach 3 Tagen hatte ich meinen Befund: Eileitertomor pT1a Nx M0 R0 G2:embarasse .Am nächsten Tag wurde ich nochmal operiert.Die Gebärmutter.die Eierstöcke,die Eileiter u das große Netz wurden entfernt.Der Tumor war nur kirschkerngroß u die Lymphknoten waren nicht befallen.Danach bekam ich die übliche Chemo:Taxol u Carboplatin, jedoch nur 4x.Mehr hätte ich auch gar nicht ausgehalten. Es war die Hölle auf Erden... :smiley11: (Da das Eileiter-Ca eher selten ist und wie der EK behandelt wird, bin ich hier gestrandet...)
Ich habe mich recht schnell erholt u im September 2002 habe ich schon wieder gearbeitet.Aufgrund des frühen Befundes u der Chemo wähnte ich mich mehr oder weniger auf der sicheren Seite.Ich war natürlich auch regelmaßig bei der Nachsorge.
Seit dem letzten Winter war ich immer etwas schlapp u seit dem Frühjahr hat mein Magen etwas rebelliert-dachte ich ! Im August bekam ich Bauchkrämpfe,mir war oft übel und ich mußte mich öfter übergeben. Bin dann zu meiner Gyn,die sofort ein MRT u ein CT angeleiert hat. Bis auf etwas Aszites u Abbruch der Kontrastierung im CT war jedoch nichts zu sehen,im Ultraschall natürlich auch nicht.Der Tumormarker lag bei 14.Tja,die moderne Medizin !
Der Radiologe und meine Gyn haben eine Laparotomie angeraten.Nach Rö der Magen-Darm-Passage u einer Coloskopie,was natürlich auch ohne Befund war,wurde ich operiert.Dieser Befund war weniger erfreulich :reichlich Aszites,tumoröse Verwachsungen u alles voller Metastasen,die je circa 2cm groß waren.Die Metastasen haben sich auf dem gesamten Darm(vor allem auf dem letzten Teil des Dünndarms u auf dem aufsteigenden Teil des Dickdarms),dem Peritoneum,der Leber,der Mesenterialwurzel u auf den Zwerchfellkuppen breit gemacht.Aufgrund der infausten Prognose(Zitat OP-Bericht) wurde keine Tumorreduktion vorgenommen. Es wurde nur ein Teil vom Darm stillgelegt u eine Jejunotransversostomie ohne Anus praeter gemacht.
Die Ärzte haben mir Chemo mit Caelyx angeraten. Da dies eh nur palliativ wäre,lehne ich das ab. Der hiesige Oberarzt hat sich aber noch mit der Charite in Verbindung gesetzt,um noch weitere Therapievorschläge einzuholen. Solange warte ich zu...:raucht:
Im Moment bin ich soweit beschwerdefrei,kann nur keine größeren Aktivitäten starten . Aber damit kann ich leben. Ich hoffe u glaube,dass ich noch ungefähr ein Jahr habe. Ist doch gar nicht so schlecht!?
Nun ist mein Beitrag doch etwas ausgeufert,sorry. Ich hoffe,Ihr seid darüber nicht eigeschlafen:schlaf:

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend u eine gute Nacht
Heike

P.S. Hallo Linnea,auch wenn wir uns noch nicht kennen,drücke ich Dir die Daumen für Deine OP:engel: :engel: :engel:

Gaby06
28.11.2007, 22:11
Ich möchte mich heute vorstellen, nachdem ich schon einige Zeit versucht habe, mich durch das Forum zu ackern.. Ich möchte mich kurz fassen (hoffentlich gelingt es mir)Im Oktober 03 machte ich, jetzt 63 Jahre, beim Gyn. meine letzte Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall. Ich trat danach eine Fernreise an und erfreute mich des Lebens- im Urlaub hatte ich Probleme mit dem Hosenbund- naja, vielleicht war es das gute Essen.. letztendlich war ich Mitte Januar 04 bei meinem Internisten. Alle erdenklichen Untersuchungen folgten. Diagnose: Ovarial-CA! Tumormarker an die 6000 .Anfang Februar 04 erfolgte eine etwa 10 stündige OP in Wiesbaden. FIGO III c . Ich wurde im wahrsten Sinn des Wortes „ausgeräumt“. Nach 2 Wochen war ich wieder zu Hause und begann mit der 1.Chemo : Carboplatin/Taxol 6 Zyklen. außer, dass die Haare ausgingen ,ging es mir gut. Eine Amerikareise folgte als Entschädigung :-) Im Mai 05 CA 12-5 wieder auf 700. es folgten 6 Zyklen Carboplatin/ Gemcitabine. Mir bekam auch diese Mixtur- Ich fuhr in eine Rehaklinik, die mir nichts brachte. Da ich einen Narbenbruch hatte, konnte ich an Fitnessgeräten kaum arbeiten. Bevor ich wieder an die zu erwartenden Infusionen kam, Fernreise! Im März 06 nächste Therapie ! 3 Zyklen Caelix. Ich bekam riesige Blasen an den Füssen- Im Herbst wurde der Bauch wieder aufgemacht, sichtbare Metastasen entfernt u. ein Netz gelegt.( der Bruch ist wieder da!!) 6 Zyklen Topotekan folgten. März 07 schnell eine Reise nach Namibia! Reisen waren für meinen Mann u. mich immer eine Leidenschaft- danach genoss ich den Sommer, bis der CA 12-5 auf 800 stieg. Jetzt ist der 6.Zyklus von Avastin bald erreicht- der Marker ist immer noch bei 400!! Seit Mitte Oktober schmerzen beim Laufen die Fersen . Sonst geht es mir blendend. Das heutige MRT zeigte eine Entzündung, die mit Medikamenten behandelt wird. Ich habe die Gabe, alles gut wegzustecken, werde deswegen insgeheim sehr bewundert und freue mich über jeden bewusst gelebten Tag!! Dass ich schon das 4.Weihnachtsfest nach dieser Diagnose und all den Chemos erreichen werde, ist doch toll!
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Gaby06

Bluebell
02.12.2007, 22:06
Hallo Ihr Lieben

Ich moechte mich gerne vorstellen. Mein Name ist Belinda und ich wohne in Northampton/England.
Mein Mann heisst Jim und ist Englaender.
Am 17.10.2007 wurde ich operiert. Eierstoecke rauss, Gebaermutter nicht ganz rauss da der Gebarmutterhals mit der Blase zusammen gewachsen war.
Bauchfell rauss.
Habe noch etwas am Dickdarm und am Zwerchfell. Am 13.12.2007 mache ich meine zweite Chemo (Carboplatin und Taxol). Die erste ist mir gut bekommen. Ausser fuerchterlicher Verstopfung hatte ich nur ein wenig Uebelkeit, ein wenig Gelenk-und Muskelschmerzen und Kribbeln in den Fingern.
Hier in England wird man schon 5 Tage nach der OP aus dem Krankenhaus entlassen (sobald man zum Klo gehen kann) und alle Chemos werden ambulant gemacht. Richtig finde ich das nicht, aber was will man machen.
Ich entschuldige mich schon jetzt wenn mein Deutsch mal nicht so gut ist und ich die Krankheit nicht so beschreiben kann wie sei sein sollte, aber ich wohne schon seit ueber 20 Jahren in England und man vergisst eben.

Ich wuensche Euch Allen hier im Forum alles Gute, viel Hoffnung und Glueck und vor allem viel Liebe, Eure Belinda

silvester
15.01.2008, 22:19
hallo ich heiße annett
und ich bin lesbisch.
die mutter meiner freundin hat eierstockkrebs und ich möchte mich einfach mal darüber informieren und vielleicht könnt ihr mir ja auch ein bisschen helfen wie ich damit umgehen kann.

liebe grüße silvester

elkerenate
08.02.2008, 11:53
Hallo, mein Name ist Elke, ich bin 34 Jahre und habe bei einem CT letzte Woche auch die Vorerst Diagnose Ovarialmalignom bekommen.
Vor vier Jahren hatte ich schon mal eine Adnexektomie rechts.

Unterbauchtumor mit Entfernung des rechten Eileiters.

Ich bin etwas verunsichert, weil ich noch nicht genau weiß, was jetzt passieren wird, außer dass ich heute schon mal zur KKH Sprechstunde muss, weil im KKh noch kein Platz frei ist.

Ich habe um ehrlich zu sein, sehr große Angst vor der richtigen Diagnose.
Ich bin letzte Woche zum Frauenarzt, weil ich große Schmerzen im Unterbauch hatte und nicht mehr sitzen konnte. Außerdem noch zum Hausarzt, weil ich im Magen einen wahnsinnigen Druck habe und das Gefühl, ein Fremdkörper in meinem Magen zu haben, dabei wurde eine Magenschleimhautentzündung festgestellt und eine chronische Bronchitis....
Ich bin ständig sehr müde und lustlos, mein Körper fühlt sich sehr ausgelaugt und möchte weglaufen.

Ich hoffe, dass hört sich jetzt nicht blöd an.:o


Naja ich werde mal sehen was heute mittag auf mich zukommt.
Allen anderen hier wünsche ich von Herzen viel Kraft und alles erdenklich Gute.

Bis bald
es grüßt herzlich
Elke

Nikodemus
09.02.2008, 10:17
nikodemus
nun habe ich endlich den mut gefunden um mich vorzustellen,ich bin(werde)
59 jahre alt.eine woche nach silvester hatte ich eine schwere erkältung,und ein ziehen in der nierengegend.es wurde eine nierenbeckenenzündung festgestellt.ich nahm eine woche lang antibiotika,stellte dann aber fest das sich in meienem körper etwas veränderte,ich bekam wasser im bauch.da ich mich in der zeit gerade in der eifel befand wurde ich dort in ein krankenhaus eingewiese,die diagnose war niederschmetternd.ovarial-cartionom re.mit peritoneallkarzionose,malignem arziks und bilateralen lungengrundherden.
ich habe mich dann enschieden in eine kölner klinik zu gehen am 14.2.2008.

ich mache mir große sorgen und habe eine menge schiss was da auf mich zukommt.
wer kann mir etwas mut machen,und was muß ich bei den ärztlichen gespräche beachten.

viele liebe grüße an alle nikodemus

chris35
19.02.2008, 20:40
hallo

jetzt bin ich auch Angehörige, Meine Mutter ist am Donnerstag operiert worden und heute kam die Histo, papilläre Adenokarzinom des rechten Ovars,massenhaft Psammomkörperchen,Bauchnetz stark befallen, Peritonealkrzinose mit teilweise massenhaft Psammomkörperchen, Massenhaft Tumorzellen in Zytosprinpräparaten.

min. T4 G3

Ab nächste Woche Chemo Carbo/Platin

lg chris35

Gisa241055
03.03.2008, 13:02
Hallo zusammen! War vorgestern das 1. Mal hier im Chat und danach hab ich mir einige Berichte durchgelesen.

Also ich heiße Gisela und bin 52 Jahre alt.:winke:
Im Dezember bekam ich aus heiterem Himmel Schmerzen in der Leistengegend.
Also ging ich zum Orthopäden, der erstmal einen "Gelenkschnupfen" :confused: was auch immer das sein soll festgestellt hat. Da die Schmerzen aber nicht besser wurden, hat er mich zum MRT geschickt. Dort wurde als Nebenbefund ein Verdacht auf ein Ovarialneoplasma ausgesprochen, der sofort von einem Gynäkologen bestätigt werden sollte.
Also ging ich zu meinem Frauenarzt, der nach Ultraschalluntersuchung aus allen Wolken fiel, da er bei der Krebsvorsorgeuntersuchung, die ein halbes Jahr davor war, nichts festgestellt hatte. Aber nun war Handlung gefragt. Ich wurde am 20. Dezember operiert. (Bauchschnitt von Brust- bis Schambein) Bei der OP fanden sie einen Borderline-Tumor (5,5x4x4cm) der offenbar auf dem Boden eines Cystadenofibroms :confused: entstanden ist. Im Netzgeweben fanden sich lediglich mikroskopisch nachweisbare nicht invasive Implantate (1-2mm messend) des Bordeline-Tumors. rechtes Adnex ebenfalls gleiches Bild wie links.Peritoneal-Pe's von linker und rechter Beckenwand mit Endosalpingioseherden sowie ebenfalls 1-2 mm messende nicht invasive Implantate des Borderlinetumors. Pe's vom Blasenperitoneum kleinherdige Endosalpingeoseherde. FIGO-Stadium IIIa. Tumormarker war bei 171.

Da meine Gebärmutter wegen Dauerblutungen schon 2004 entfernt worden war, (Blinddarm schon im Kindesalter) wurden nur noch beide Eierstöcke und das Bauchnetz rausgenommen :lach: mehr war nicht mehr zu holen :rolleyes: Anscheinend haben sie mir während der OP auch noch den Bauchraum gespült.

War am Freitag wieder bei der Nachkontrolle und bekam heut das Ergebnis der Tumormarker SIE SIND OK!!!!!!!!!!!! :lach: :rotier2: Hoffe es kommt nie wieder was nach. Übrigens: Der Gelenkschnupfen war nach der OP wie weggeblasen.

Ich wünsch allen hier, dass sie die schlimme Zeit gut überstehen und soviel Rückhalt von Ihrer Familie bekommen wie ich.

:knuddel: Lasst euch nicht unterkriegen und geniesst jeden Tag!!!!!!!!! :winke:
Gisela

Conny
01.05.2008, 17:15
Hallo,
ich möchte mich auch jetzt nochmal hier vorstellen.Seit 2004 bin ich hier im Brustkrebsforum.
Ich habe Juni 2003 mit 44Jahren meine Diagnose Brustkrebs erhalten.TNM war. pT3,Np2.G2.
hormonrezeptor positiv.Es erfolgte Ablatio.Danach 4x Chemo EC,30 Bestrahlungen und dann nochmal 4x Chemo Taxotere.Meine Ahb habe ich 2Tage nach meiner letzten Chemo angetreten,was ich heute nicht mehr machen würde.Ich war noch so schwach und konnte keinerlei Anwendungen mitmachen.Kein Wunder meine Leukos waren bei 700.In der Ahb lagerte sich immer mehr Wasser bei mir ein,ich wurde als dicker.Dann stellte man einen Pleuraerguss fest.So bin ich nach der Ahb wieder in die Klinik und meine Pleuralappen wurden verklebt.Gott sei Dank keine Tumorzellen in der Flüssigkeit.Später erfolgte ein Brustaufbau mit Expander.2Monate später eiterte meine Nrabe,wieder ins Krankenhaus wegen Kaspelfibrose.2006 dann Brustaufbau mit dem Rückenmuskel und bis heute mit der Brust alles ok.Bin auch dann wieder volltags arbeiten,habe 2007 eine Reha gemacht die mir wirklich gut getan hat.Nun hatte ich am !.April eine Bauchspiegelung um meine Eierstöckchen entfernen zu lassen,da bei der Nachsorge mein TM auf 66,und dann auf 88 erhöht war.Sollte auch aus Sicherheitsgründen erfolgen wegen meinem Bk.Nun endeckte man einen Borderline Tumor,von der Sorte der Töchter abgelegt hat sowie der Arzt mir es sagte .Es wurde eine Wertheim Op gemacht,alles raus,5 Lymphknoten waren befallen und an der Bauchdecke fand man etwas invasives.Dabei sagte man mir vorher bei Border-Line braucht man keine Chemo.Aber mein Typ war leider anders.So nun bekomme ich 6Zyklen Chemo Carboplatin/Gemzar,denn Taxol vertrage ich nicht.Hab keine Lust nochmal einen Pleuraerguss zu bekommen.Am (.$.habe ich den 1. Zyklus und ich hoffe ich pack das mit der Chemo.Darüber berichte ich aber in meinem anderen Thread:Borderline und Chemo-Ich bewundere Euch wirklich alle und ihr gebt einem wieder die Kraft.
Liebe Grüße Conny

darkmoon
04.07.2008, 22:03
Ich lese schon seit ein paar Wochen mit, jetzt will ich mich vorstellen.

Ich bin 58, im April fingen bei mir Schmerzen in der Leisten/Lendengegend an. Ich schob es erst auf schweres Heben und Tragen. Anfang Mai Verschlimmern der Schmerzen, Arztbesuch und Einweisung ins Krankenhaus.
Am 9. Mai operiert wegen Verdacht auf Ovarialkystom. Die Diagnose war richtig, aber nicht vollständig. Im kleinen Becken war zusätzlich ein Ovarialtumor, der unter anderem den Harnleiter eingebacken hatte, was die Schmerzen verursacht. OP so weit möglich, das lokale Krankenhaus konnte aber die Lymphknoten nicht entfernen

Befund: gering differenziertes Karzinom des li. Ovars; pT2b pNX pMx L1 V0; G3; RX

Am 12.6 erfolgte in Frauenklinik der LMU (München) eine 2. OP, die über 12 Sunden dauerte, bei der Tumorreste (Tumor in der kurzen Zeit wieder kräftig gewachsen), Lymphknoten, Stücke von Dickdarm, Dünndarm und Blase entfernt wurden.
In einem ct am letzten Mittwoch wurden Veränderungen in der Leber festgestellt, die eine Woche vorher nicht da waren. Leberpunktion am Donnerstag, das Ergebnis kam heute – Metastasen.

Jetzt stellt sich die frage, welche Chemotherapie.
Der Arzt sagte, bei meinem Befund, ginge es nicht mehr um Heilung, sondern darum, mir noch eine Zeit mit guter Lebensqualität zu verschaffen, er hat mir 2 Optionen genannt. Behandlung mit nur einer Komponente, weniger Nebenwirkungen aber auch weniger wirksam
Oder eine Kombibehandlung, die aggressiver, wirksamer aber auch mit mehr Nebenwirkungen behaftet ist. Die Frage ist, soll ich mir das noch antuen? Die Empfehlung des onkologischen Konzils ging mehrheitlich zur Monotherapie.

Als wäre das alles nicht genug, ist bei der OP ein Nerv beschädigt worden, und das linke Bein ist nur begrenzt einsetzbar.

Zusätzlich zu dem Schock und den Ängsten wegen der Diagnose, bedrückt mich, dass ich nicht weiß, wie wir das finanziell stemmen. Ich bin Freiberuflerin und als ich mich wegen Scheidung im Alter von 50 Jahren selbst versichern musste, konnte ich keine Krankentagegeldversicherung mehr abschließen. D.h. wenn ich nicht arbeite, dann kein Geld. Und von irgendwas müssen meine noch studierende Tochter und ich leben.



Lg

JAS

Bärbel Wohlt
21.07.2008, 12:29
Hallo!
Ich bin neu hier auf dieser seite und werde mich nun erstmal vorstellen. Ich heiße Bärbel bin 43 Jahre alt,habe zwei Kinder und zwei Hunde.Bei mir wurde am15 Mai 2008 EK festgestellt. Eine Woche später wurde ich auch schon operiert (8 Stunden) war dann vier Tage auf der Its und bin dann endlich wieder auf die Gyn gebracht.Es wurde alles rausgenommen,samtliche Lyhmknoten,der Darm war auch schon befallen den die Ärzte zum Glück erhalten konnten so das ich keinen künstlichen Darmausgang bekommen habe. Ich habe mich eigentlich sehr schnell von der op erholt. Für mich war es dann auch kein großer Schock mehr als der Arzt mir dann mitteilte das der Krebs bösartig ist und eine chemo folgen wird. es folgte noch ne Punktion,weil sich wieder Wasser im Bauch angesammelt hatte(war aber ohne Befund) und eine Lungenentzündung,ich wollte doch eigentich nur nach Hause zu meinen Hunden zu meiner familie,am 11.6 war es dann soweit ich durfte endlich nach Hause, ich hatte an dem tag auch gleich noch das Gespräch beim Onkologen und ne Woche später dann die erste chemo mit Carbo/Taxol. Die ersten tage nach der therapie ging es mir nicht so gut bißchen übel ein bißchen schlapp
so war es dann auch bei der zweiten nächste Woche dann die nächste, ich hoffe es bleibt so denn dann kann ich mit den Begleiterscheinungen gut leben.
An den Tagen wo es mir gut geht mach viel mit meinen Hunden ,denn die wollen ja auch weiter ausgebildet werden. Ich bin sehr zuversichtlich und ich laß mich auch nicht unterkriegen und daswill ich hiermit vielen anderen sagendenn es lohnt sich zu kämpfen.
Bärbel

Lizzy54
11.08.2008, 23:47
Hallo an alle die hier lesen und schreiben,

es sind schon einige Wochen ins Ländle gezogen, seit ich hier mitlese. Nun ist es wirklich an der Zeit mich mal vorzustellen.
Ich bin 54 Jahre alt. Ende Juni wurde bei mir ein unklarer Tumor von ca. 8x12 cm festgestellt, und ich wurde daher zur Klärung in das KH eingewiesen. Dort wußte man zunächst auch nicht was es ist. Von den Tumormarkern war nur der CA125 mit 40 leicht erhöht. Am Vortag der OP nochmal Untersuchung vom Oberarzt. Er war sehr zuversichtlich, daß es nur ein Gebärmutter Myom sei. Operation am 09.07.08. Dann der Schock als ich am nächsten Tag auf der Intensivstation wach wurde: Beide Eierstöcke, Uterus, Netz und ein Stückchen vom Darm waren entfernt worden. Während der OP wurde die Blase verletzt und mußte genäht werden. Diagnose: Muzinöses Adenocarciom der Ovarien bds. pTIIIb, pN0, pM1, R1, G3.
Inzwischen hab ich mich von der OP sehr gut erholt, Port wurde letzte Woche gelegt und morgen soll die 1. von 6 Chemobehandlungen mit Carboplatin/Taxol stattfinden.
Trotz allem bin ich sehr zuversichtlich und schaue positiv in die Zukunft.

Herzliche Grüße
Lizzy

montymatzerat
12.08.2008, 08:08
Jetzt endlich hab ich dieses kleine Ding entdeckt, das ich anklicken muß, damit ich mich hier vorstellen kann... geht doch :tongue...hoffe ich jedenfalls. :o
Also... ich bin 44 Jahre alt, lebe am Nierderrhein und ja, ich hab krebs...(aber ich bin das nicht !!!!-ich bin noch viel mehr ) Ovarial CA - bekannt seit September ´07.
Zur Zeit frage ich mich, wie ich wieder zur Ruhe kommen kann, damit ich Kraft und Gelassenheit tanken kann. UND ... ich bin auf der Suche nach Austausch... über Alles, was das Herz begehrt. UND möchte gerne Menschen kennenlernen, die in erreichbarer Nähe wohnen Kreis Kleve / Meerbusch/ D.-dorf . ;) herzliche Grüße - Marion

Traumreise
02.09.2008, 12:53
Liebe Forumnutzer(innen),

im Oktober 2007 wurde auch bei mir Eierstockkrebs diagnostiziert. Ich bin 37 Jahre alt und in meiner großen Familie (habe acht Geschwister, selber habe ich allerdings keine Kinder) ist Krebs bisher nicht vorgekommen. Es war daher für alle ein großer Schock, aber das geht wohl allen Betroffenen und deren Angehörigen so...

Ich war bisher kerngesund. Da ich nur alle paar Jahre mal zu meinem Hausarzt gegangen bin, um mein Blut etc. zu kontrollieren, dachte er zwischendurch immer, ich hätte den Arzt gewechselt... Im letzten Oktober hatte ich dann an einem Mittwochmorgen Seitenstechen. Weil nachmittags die Praxen zu sind, bin ich noch vor der Mittagspause schnell zum Hausarzt - dachte, ich hätte eine Blinddarmentzündung. Beim Ultraschall fragte er, ob er mal mit meiner Frauenärztin telefonieren könnte... Naja, rausgekommen ist dabei Eierstockkrebs FIGO IV!

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich an diese ganze Sache sehr unbedarft rangegangen bin. Meine FA empfahl mir das Krankenhaus vor Ort (ich wohne in einer Kleinstadt) - also bin ich da hin. Ich habe einfach gedacht, die werden schon wissen, was sie tun...Wenn ich vorher gewusst hätte, was ich jetzt weiß, vielleicht hätte ich mir doch eher eine unpersönliche große Klinik ausgesucht... Jetzt bin ich froh, dass ich hier geblieben bin: Ich konnte in acht Stunden tumorfrei operiert werden und aufgrund meines Alters hat der Bauchchirurg alles gegeben, dass ich keinen künstlichen Darmausgang erhalte - was auch funkioniert hat (albern, aber nach dem Aufklärungsgespräch war meine größte Sorge, dass ich damit aufwache!). Die Kommunikation zwischen FÄ, Hausarzt und Krankenhaus funktioniert und ich fühle mich gut aufgehoben und betreut. Allein für das Abschlussgespräch im Krankenhaus hat sich die Ärztin zwei Stunden Zeit genommen, um mir noch mal alles zu erklären.

Heute vormittag hatte ich meine zweite Nachsorge. Meine FÄ ist sehr zufrieden mit mir:) Allerdings sagte sie mir beim Rausgehen: "Genießen Sie jeden Tag". Mir ist klar, dass bei FIGO IV ein Rückfall sehr wahrscheinlich ist, aber wenigstens habe ich die kritische Zeit "Frührezidiv" überstanden. Und dafür bin ich dankbar.

Ich lese hier jetzt schon eine Weile mit und finde den Ton und das nette Miteinander sehr tröstlich und hilfreich. Würde mich freuen, wenn ihr mich in eure Runde aufnehmt...

Liebe Grüße
Traumreise

Heiderose
11.09.2008, 16:07
Ich bin seit einiger Zeit ruhiger Leser in diesem Forum. Am 04.01.08 wurde bei mir Eierstockkrebs Figo IV festgestellt (Tumormarker CA 125 war auf 10.000 - kein Schreibfehler). Nach sechs Chemotherapien Taxol/Platin konnte am 03.07.08 8 Stunden lang operiert werden. Allerdings haben sich bereits in Lunge und Leber Metastasen gebildet. Seit vier Wochen werde ich in der Tumorbiologie in Freiburg behandelt. Caelyx hat dafür gesorgt, daß bereits nach der ersten Chemoteherapiegabe der Tumormarker von 1.760 auf 1.016 gefallen ist. Ich lebe ganz normal weiter. Dazu gehört die Nacht-Pflege meines an einem sehr seltenen Syndroms erkrankten Sohns und die Betreuung meiner Mutter (lebt bei mir im Haushalt). Dazu gehört meine interessante Arbeit und meine Lebensfreude. Die lasse ich mir durch nichts und niemanden nehmen.

Es hat mir sehr gut getan, von anderen zu hören und zu lesen, daß nicht die Statistik bestimmt, sondern unserer eigener Kampfgeist und Willen.

Sunny64
14.10.2008, 10:02
Hallo zusammen,

ich möchte mich gerne vorstellen. Vorab gleich - ich bin selber nicht betroffen aber meine Mutter. Sie ist schon im fortgeschrittenem Stadium (medizinische Daten weiß ich jetzt leider nicht) und lt. Aussage der Ärzte nicht mehr heilbar. Sie soll jetzt zwar nächste Woche eine Chemo bekommen (ich muss dazu sagen, dass mein Vater Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte -er ist am Sonntag verstorben- und sie deswegen nicht besonders auf sich geachtet hat bzw. sich nicht die Zeit dafür genommen hat) um diese enorme Wasserproduktion zu reduzieren. Gleichzeitig muss sie eine Dialyse bekommen um das Gift wieder auszuschleusen, da ihre Nieren nicht mehr so gut funktionieren. Vielleicht könnt ihr euch ein bisschen vorstellen wie ich mich fühle bei zwei solchen schlimmen Fällen in der Familie.
Aber euch selbst geht es ja auch nicht so gut und deshalb wünsche ich allen betroffenen erst mal viel Kraft und gute Genesungschancen.

Lg Sunny

´schlumpfine
11.11.2008, 22:15
Hallo,

ich heiße Melanie, bin 40 Jahre alt und Krankenschwester. Meine Mutter hat seit 2002 Ovarial-Ca..Sie hat mehrere Operationen hinter sich, Strahlentherapie und Chemotherapien. Heute kam der neueste Befund vom CT. Jetzt hat sie Metastasen in der Lungen. Deshalb habe ich jetzt ein Forum gesucht, wo ich mit Gleichgesinnten reden kann.

Liebe grüße Schlumpfine

wini2
24.11.2008, 23:19
hallo zusammen, schönen abend,

nach mehrmaligem mitlesen will ich mich auch vorstellen. also, ich bin wini und 61 jahre alt. ich habe 4 kinder im alter on 28-42 jahren.

Im dez. 2007 suchte ich meinen hausarzt auf, da ich schmerzen an der rechten seite, atemnot und ein völlegefühl mit aufgeblähtem bauch hatte. ich vermutete, dass sich meine gallensteine wieder bemerkbar machten. der HA fand trotz ultraschall nichts, schrieb mir aber eine überweisung für`s krankenhaus mit der bemerkung "OP-wunsch". wer wünschst sich schon eine OP?

jedenfalls wurde ich meine gallenblase samt steinen los. danach ging es mir richtig schlecht. meine entzündungswerte waren viel zu hoch. bevor diese nicht normal waren durfte ich lt. den ärzten das KH nicht verlassen.
bis eine Krankenschwester kam, die meinte ich läge hier sowieso nur rum, bei diesem "Klacks" bleibt man nur 2 tage im KH, ich werde auch ohne
nochmalige kontrolle der werte an hl.abend entlassen. mir war es recht.
nur am nächsten tag wurde ich mit dem notarzt wieder eingeliefert. ich bekam keine luft und hatte starke schmerzen. ausgerechnet diese schwester empfing mich wieder mit der bemerkung: "na, da sind wir ja wieder".

nach vaginalem US und CT bekam ich die diagnose
Ovarialkarzinom beidseits pT1c pN1 (2/33) V1 G2
ich muss dazu sagen, dass bereits 1977 gebärmutter und eileiter aufgrund
einer eileiterschwangerschaft entfernt wurden.
nach erfolgter OP und chemo taxol/carboplat 6x 3wöch. abstand geht es mir
wieder einigermaßen. Außer knochenschmerzen und haarausfall hatte ich sonst keine beschwerden.

ich muss stark bleiben, da ich meinen 12jähr. enkel betreue, der bei mir und meinem mann wohnt. meine tochter hatte vor 4 jahren eine starke gehirnblutung. dadurch ist sie rechtsseitig gelähmt und kann auch kaum mehr sprechen. epilepsie kam auch dazu. mein enkel bekam das mit seiner mama damals voll mit und hat nun auch angst um mich.

ich bewundere die vielen tapferen frauen hier. ich danke euch dafür, dass ihr mir gezeigt habt, dass sich kämpfen immer lohnt.

erwähnen möchte ich auch noch, (das ist viell. für viele interessant), daß ich starke raucherin war, ca. 30 Zig. täglich, und am 19. dez.2007 die letzte rauchte. ich habe bis heute kein verlangen danach. es geht alles.

so, ich danke dafür, dass ich hier schreiben durfte und dass es evtl. gelesen wurde.

euch allen alles liebe und gute

w i n i

Dezember
15.01.2009, 20:34
Hey,

nachdem ich mich vor 3 jahren schon beim hautkrebs vorgestellt habe kommt jetzt noch das ek-forum dazu.

Ich bin 56 jahre und lebe zur zeit, mit meinem lebensgefährten für insgesammt 3 jahre in amerika.

Nun ist im dezember aus dem traum ein trauma geworden. Im september war ich in deutschland und habe alle meine ärzte zu kontrolluntersuchungen aufgesucht- auch meine frauenärztin- alles ok, keine befunde!!!!
Bevor es zurück in die usa ging habe ich meine auslandsreiseversicherung für 1 jahr erneuert- gottlob-.
Im dezember bekam ich eine leichte erkältung mit starkem husten und schmerzen im unterleib. Nach drei wochen bin ich dann zum arzt. Der gab mir tabletten und die anweisung wieder zu kommen wenn die schmerzen nicht vorbei gehen oder stärker werden. Nach 5 tagen saß ich wieder in der praxis. Überweisung zum ct. für den folgenden tag.( darm und unterleib) 1 std. nach dem ct anruf meines arztes sofort in die sprechstunde zu kommen. Dann die wirklich einfühlsame mitteilung: ek!!
14 tage später - 30 dezember - op. Der junge dynamische arzt - knallhart im umgangston- sagte meinem mann nach der op, sie hätten 95 % entfernen können. Es ist noch etwas unter der leber - diese ohne befund - was sie nicht entfernen konnten.
Nach 7 tagen konnte ich nach hause und warte nun auf meine chemo.
Zur zeit habe ich immer noch starke schmerzen und ohne tabletten geht nichts.
Wie wird es mir nach der chemo ergehen? Wie wird mein körper reagieren?
Ich weiß nur, jeder tropfen wird meinen krebs bekämpfen und ich werde versuchen die gute zeit zwischen den chemogaben für mich zu nutzen.

Ich bewundere euch alle für eure kraft und zuversicht und hoffe mich in den kreis der starken mit einreihen zu können.

Habe ich zu weit ausgeholt?

Eure
Harrit aus texas bei 23° und sonnenschein

cassie
16.01.2009, 09:03
Hallöchen,

ich bin die Cassie und bin eine Angehörige. Es geht um meine Muttsch, bei ihr wurde kurz vor Weihnachten Eierstockskrebs diagnostiziert. Ich bin zu diesem Forum gekommen um mich einerseits zu informieren und auszutauschen. Nun erzähl ich euch mal ein wenig über das Krankheitsbild.
Also meine Ma hatte / 5 liter Wasser im Bauch seit nun gut 3 Monaten ihre Hausärztin meinte meine Ma müsse abnehmen. Aber sie sagte ihr immer wieder das sie tage hat wo sie nix essen kann und ihr schlecht ist und das ihr Bauch dick und hart ist. Als sie kurz vor Weihnachten letzten Jahres in Krankenhaus kam wurden 5 Liter Wasser abgelassen aus der Bauchhöhle. Dabei wurde festgestellt das sich darin Krebszellen befinden. Sie wurde auf den Kopf gestellt und man fand den Tumor an den Eierstöcken. Der Krebs ist im fortgeschrittenen Stadium. Am kommenden Montag muss sie ins Krankenhaus sie wird mindestens 8 h operiert, das ganze Fettgewebe wird aus der Bauchhöhle entfernt. und wenns schlimm kommt auch was vom Darm. Die Ärzte wissen halt nicht ob der Krebs schon die Organe befallen hat von aussen von innen sind die Organe wohl noch in Ordnung.
Hab ja auch schon bissl rumgeschnüffelt im Forum. Wenn ich das alles lese mit dem künstlichen Darm usw. Meiner Ma wurde auch nahegelegt das sie einwilligt das gleich nen künstlicher Darmausgang gelegt wird. Obwohl die noch nicht wissen ob er befallen ist.
Ich muss sagen ich hab ganz schön Angst um meine Ma und weiß auch gar nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Momentan verdränge ich den Gedanken ganz das was schiefgehen kann.
Muss auch dazu sagen meine Muttsch hatte schon mal vor vielen Jahren Gebährmutterhalskrebs, damals wurde es früh erkannt und alles rausgenommen bis halt auf die Eierstöcke.

Glücksstern
02.02.2009, 13:44
Hallo Ihr lieben, tapferen Frauen hier im Forum,

nachdem ich lange Zeit eine stille Mitleserin war, habe ich mich heute nunmehr endlich angemeldet und möchte mich einmal vorstellen:

Also, mein Name ist Uschi, ich bin Anfang des Jahres 53 Jahre jung geworden, bin verheiratet und stolze Mutter von insgesamt 4 Kindern, von denen 2 aber schon erwachsen sind. Im Sommer 2007 erhielt ich die Diagnose, EK Stadium 3 B. Nach meiner OP bekam ich die Standardchemo, es verblieben aber leider noch kleine Reste. Nun bin ich schon seit Mai 2008 in einer Tablettenstudie und seitdem haben sich diese massiv verkrümmelt. :D, genauer sie sind wesentlich kleiner geworden oder ganz verschwunden. Ich hoffe, dass das so bleibt und sich diese Krankheit endgültig aus meinem Körper verabschiedet.
Zur Zeit habe ich ab und an mit gewissen Nebenwirkungen zu kämpfen, aber damit kann ich leben, wenn es nur hilft! Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier einen netten Gesprächskreis finden würde, mit dem man lachen kann aber mit deren Hilfe man auch mal die einen oder anderen Sorgen überwinden kann.

schönen Tag Euch allen noch und weiterhin so viel Mut und Kraft!

Uschi :)

BONNeproppen
11.02.2009, 13:24
Nun.. dann möchte ich mich auch mal vorstellen..

Mein Name ist Petra aus Bonn, ich bin 39 Jahre alt und war bereits vor knapp 4 1/2 Jahren eine stille Mitleserin in diesem Forum. Von EK betroffen ist allerdings meine Mutter. Sie hatte einen FIGO IIc-Turmor im Jahr 2004 und jetzt ganz aktuell ein Rezidiv.
Die ganz genaue Diagnose steht noch nicht. Das CT zeigt, dass die Lymphknoten angeschwollen sind, CA 125 ist stark erhöht.. aber mehr weiß ich auch noch nicht.

Im MOment informiere ich mich einfach und versuche ihr beizustehen. Zudem fühlt Sie sich ärztlicherseits im Moment wohl eher im Stich gelassen und das versuchen wir gerade zu ändern. Da ist einerseits ein Hausarzt.. dann ein Gyn.. dann die Uniklinik, aber niemand der wirklich mit ihr redet - also kein zentraler Ansprechpartner.

Allerdings werde ich mich mit gezielten Fragen im Forum bei Bedarf an Euch wenden und nicht die Vorstellungsrunde schon mit Fragen spicken. :)

An Euch alle ein herzliches Hallo und vielleicht bis später mal
Petra

bezaubernde66
15.04.2009, 18:16
Hallo, .... nun ja, ich habe ja schon ein paar mal geantwortet in Beiträgen aber nie die Zeit gefunden mich wirklich vorzustellen.

Ich bin jetzt 42 und 09/06 (also mit 39) an EK Figo IIIc erkrankt.
Nach der OP staute meine rechte Niere und darum hat man mir wärend der Chemo (Carbo+Taxol 10/06-02/07 ) am 24.11.06 eine Nierenfistel gelegt.

Nun hatte ich 9 Monate... also bis 04.08.07 einen künstilichen Nierenausgang rechts.

Nach vielen quelenden Monaten und ständigen Tausch der Fistel ohne Betäubung, erfolgte also am 04.08.07 dann die Harnleiter Neueinpflanzung
( Material wurde aus der eigenen Blase genommen)
Das Volumen der Blase war dadurch einige Monate sehr gering, aber heute wieder normal.

Ich wollte in mein altes Leben zurück und versuchte eine Wiedereingliederung im meinen Beruf 11/07 und scheiterte kläglich 12/07 mit Depris und Ängsten.
Dadurch war ich bis 02/08 durchgehen krankgeschrieben und wurde ausgesteuert.

Frohen Mutes fing ich am 20.05.08 mit einem Förderarbeitsplatz wieder an in meiner Firma 4 Stunden zu arbeiten.
(hatte Platz gemacht im Hauptjob für eine jüngere )

Dann leider Anfang 06/08 leicht steigender TM auf 37, Ende 06/08 schon bei 67. Nun endlich machte mein Hausarzt (der Onkologe hatte keine Zeit :embarasse) ein MRT.

Tja, da war dann das Rezidiv an der Leber zu sehen, 1,5 cm groß mit Flüssigkeit.
5 Wochen wartete ich auf die OP im UK Hamburg, die mich dann am 27.08.08 kompl. aufmachten und im unteren Bauch nichts fanden aber eben oben am Rippenfell, Zergfell und an der Leber.

Laut OP Bericht viel kleine Gewebestücke die sie rausgenommen habe weil sie karzionös, karzionom oder den Titel : kl. Metastase trugen. Die Lyhmknoten ( 6 ) waren alle ok. Man sagte mir das es eine schwere OP war aber das alles gut werden kann und ich sogar die gleiche chemo wieder bekommen kann wie die erste.
Also wieder die gleich Chemo vom 26.09.08-08.01.09 mit Carbo+Taxol.

Wärend der Chemo sank der TM bereits und nach Ende der Chemo, war er bei 14.9.

Nächste Woche ist nun die erste Kontrolle seit ende der Chemo und ich hoffe das alles gut ist.

Vielen Dank fürs lesen und uns allen viel Gesundheit.

Manuelaingermany
27.04.2009, 15:14
Hallo,
möchte mich nun auch mal hier vorstellen. Unsere Geschichten sind ja doch oft ähnlich, daher versuche ich es kurz zu machen.
2 Monate ging ich letztes Jahr mit Schmerzen im Bauch und
Verdauungsproblemen zum Arzt. Ich sollte mal Abführmittel nehmen. Nach 2 Monaten gab er mir eine Überweisung zur Darmspiegelung. Ich zog es vor mal erst zur Frauenärztin zu gehen, und Stunden später war ich schon im Khs. Wurde am nächsten Tag gleich operiert, und anstatt eines entzündeten Eierstocks gab es dann eine 8 1/2 stündige OP mit Diagnose EK. War 7 Tage auf Intensiv mit hohem Fieber. Hatte auch einen Tumor auf dem Darm, so dass mir ein Teil davon entfernt wurde und ich grosse Schmerzen hatte und auch heute noch, 4 Monate später, keinen normalen Stuhlgang habe. Leider waren auch 15 von 30 Lymphknoten und das Bauchfell betroffen. Die Peritonealcarzinose erhöht ja nicht gerade die Überlebenschance. Nach 3 Wochen, am 29.12.08 endlich nach Hause. Am 14.1.09 erste Chemo. Eine Woche später hohes Fieber und hohen Entzündungswert, also wieder eine Woche Khs. Zweite Chemo anaphylaktischen Schock. Bin fast erstickt. Leider war meine Tochter dabei, die dann total fertig war. Eine Woche später Blutwerte Leukos 0,7! Wieder Khs, diesmal in Isolation. Seit der 3 Chemo keine Komplikationen. Mittwoch, 29.4 ist jetzt meine letzte Chemo. Das schaffe ich auch noch. Habe eine tolle Familie. Mein Mann hat sich sehr viel frei genommen und war immer bei mir, auch meine Tochter war immer da. Das hilft. Habe immer noch Probleme mit Verdauung und ein ziehen und stechen im Bauch, und hoffe, dass sich das mit der Zeit auch noch bessert. Am meisten aber hoffe ich auf eine ganz ganz lange Zeit ohne Rückfall.

Manuela

regna
03.05.2009, 18:38
Hallo ihr Mitkämpferinnen,
ich bin froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Dennn seit geraumer Zeit bin ich auch Betroffene mit EK. Genau seit August 2008. Dann kam OP und anschließend Chemostandard mit Carboplatin/Taxol. Jetzt nach 4 Monaten steigt TM wieder an. Habe schon viel gelesen, wie es weiter gehen kann. Topotecan etc. Wieder eine Chemo mit Haarausfall usw.Oh mein Gott! Was kann noch alles kommen. Da mein Arzttermin erst wieder Mitte Juli ist, meine Gyn. meinte es reicht, mache ich mir Sorgen, warum nicht gleich behandelt wird. Bis dahin sind es noch 10 Wochen. Kann das sein? Wer weiss Rat?

Sibylle
05.05.2009, 12:07
Hallo alle miteinander,

ich freue mich, so ein Forum für Betroffene gefunden zu haben. Mein Name ist Sibylle, ich bin 30 1/2 Jahre alt und bin Anfang März ins Krankenhaus gekommen wegen massiver Ascites. Daraufhin wurde dann der EK festgestellt. Nun bin ich auch mit der üblichen Behandlungsmethode dabei. Die OP soll in ca. 2 Wochen sein. Ich habe im März meinen 1. Hochzeitstag gefeiert, unser kleiner Sohn ist jetzt 5 Monate alt. Er wurde mit Kaiserschnitt (war ein absolutes Trauma für mich) entbunden. Damals, also Anfang Dezember 2008, haben die Ärzte allerdings noch nichts sehen können in meinem Bauch.
Ich bete und hoffe für uns alle hier das Beste!

Liebe Grüße, Sibylle

iri
17.05.2009, 22:46
Bin seid kurzem stille leserin, meine Ma hat EK krieg die kriese weil ich bin alleine,habe zwar einen Mann und ein Kind (15 Jahre)bin aber trotzdem allein weil MA UND ICH SIND DICK DICKER GEHT ES NICHT:

mirsada
29.05.2009, 17:15
Hallo !
Ich heise Mirsada,53 Jahre alt,komme aus Bosnien und lebe seit 16 Jahren in Unterfranken.In Mai 2007 wurde bei mir EK endeckt.Danach OP,anschl.6x Carboplatin/Taxol.Diagnose FIGO 3b.Lympfknot.metastasirung.TM nach dem Chemo 11.Genau 7 Monate später Metastasen fast überal in Bauch sowie am Leber,Milzinfarkt durch Chemo,Lympfknoten wieder vergrössert und um die Aorta , Därme usw.Wieder selber Chemo und schon nach 3 hat sich alles um 95% zurückgezogen.Leider nur für kurze Zeit.Drei Monate danach wieder Metas am Stumpf,Peritonealcarzinose,RF,aber in die Leber,Lunge und in die anderen Organen sind keine.Seit März bekome ich Topotecan und Vertrage sehr gut,sogar meine Hare sind geblieben und weiter gewachsen,aber mein Bauch ist grösse geworden und jetzt habe ich Schmerzen.Ultraschal hat gezeigt dass die Metas am Peritoneum weiter wachsen und jetzt habe ich CT Termin am 3.6.Danach wird enschiden was und wie weiter.In die 2 Jahre war ich oft in KH (Fiber 41,isolation 1 Woche,Port infizirt werend spüllen wider OP Port raus,usw)Jetzt habe neue Port.
In diesem Forum lese ich schon lange und parmall habe schon geschrieben,aber leider falsch gedruckt und alles war weg.
Ich weis Gramatik auch stimmt überhaupt nicht mehr,aber leider Chemo hat auch da einfluss.
Diese Forum hat mir sehr viel Kraft gegeben und möchte DANKE sag
an alle Frauen welche bei so viel eigenes Leid versuchen anderen zu helfen.

Marie_S
18.06.2009, 13:25
Hallo :winke:

auch ich möchte mich erstmal hier kurz vorstellen, bevor ich am Forum-Leben teilnehme. Bisher war ich nur gelegentliche, stille Mitleserin.

Meine EK-Diagnose 1c, G2 bekam ich im Juli 2006. Nach OP und Chemo war alles in Ordnung. Bei der letzten Nachsorge vor 2 Wochen, war der TM auf 48 erhöht. Eine Woche später war er auf 59. Da ich Realist bin, brauche ich mir wohl nichts vorzumachen, was da gerade in meinem Bauch abgeht. Beim Ultraschall konnte man bisher nichts finden. Am Montag habe ich den Termin zur Kernspintomografie.

Viele Grüße,
Marie

kuehlraum51
18.06.2009, 22:50
Hallo,möchte mich vorstellen, bin 53Jahre und im Juli 2007 EK diagnose bekommen- PT3c; pNx; pMo; G3;L1; Vo; Ro.
OP, Chemio, und aktuel Mimosastudie im Bonn.
Wer von Euch ist oder war bei der Studie dabei?
Hätte gerne Erfahrungen ausgetauscht.
Bei letztem CT hat man einen vergrösserten Lymphknoten festgestellt, muss in 2 Wochen kontroll- CT machen und dann wird man sehen ob sich was geändert hat. Tumormarker kann man zu zeit leider nicht messen.
Hab Angst!

Gruß

Eva

Jessi89
24.07.2009, 14:33
Hallo leute,

bin ganz neu hier und weiß nicht ob ich hier richtig bin.

Ich habe auch schon bei knochenkrebs einen Eintrag gemacht da ich das auch hatte.

Ich hatte mit 11 jahren einen Keimzelltumur am Rechten eierstock.
Das fing damals auch mit starken Bauchschmerzen an und war so dick wie ein tennisball.

Mir wurde dann nach einer chemotherapie der rechte Eierstock entfernt.

2003 bekam ich erneut Tumor. Aber es war kein Rückfall sondern dann am Beckenknochen ein ganz neuer.

Ich habe schon so viel durchgemacht und denke oft daran un hoffe dass ich das kein 3. mal bekomme...Weil dannsind die heilungschancen geringer als zuvor da ich schon zuviele chemos hatte.

liebe Grüße Jessi

Medi
04.09.2009, 22:19
Hallo, ich heiße Marion, bin 37 Jahre und möchte mich auch vorstellen.
Bei mir wurde im März 2009 EK festgestellt. Diagnose: pT3c, pN1, M0, L1, G3, FIGO IIIc, R1, CA125 postoperativ 61.
OP mit Entfernung beider Eierstöcke, Gebärmutter, großes Bauchnetz, 33 Lymphknoten und 0,5 mtr Dickdarm mit Anlage eines Stomas. Die Stomarückverlegung erfolgte Ende April 2009. Seit Mai bekomme ich Chemo mit Paclitaxel und Carboplatin, welche ich ganz gut vertrage. Den letzten Zyklus habe ich in zwei Wochen.
Im August hat sich ein Harnstau in der rechten Niere gebildet. Also wurde eine Doppel-J-Schiene in den Harnleiter zwischen Blase und Niere eingesetzt. Im CT wurde dann eine vergrößerte Lymphzelle festgestellt mit dem Verdacht, das da wieder was Bösartiges gewachsen ist. Also wieder OP und zum Glück war da aber nichts. Die ganze Geschichte hat mir tierisch Angst gemacht.
Nach Abschluß der Chemo wird dann nochmal ein CT gemacht und eine Tumormarkerbestimmung erfolgt.
Ich hoffe, daß ich mich dann selber nicht verrückt mache, denn obwohl ich grundsätzlich ein sehr positiv eingestellter Mensch bin, habe ich doch ziemlichen Respekt vor dieser Krankheit.

Hummel123
06.09.2009, 19:40
Hallo
Leider habe ich auch Anlass, mich hier anzumelden. Vor gut 3 Wochen wurde ich an einem Ovarialcarcinom opoeriert. Das ganze kam für mich total überraschend, da ich keinerlei Schmerzen oder Leistungseinbrüche beim Sport, den ich bisher trotz meiner 54 Jahre recht intensiv betrieben habe. Entdeckt wurde das Problem, da ich innerhalb von wenigen Tagen so einen Wasserbauch bekam, dass ich kaum mehr was essen und trinken konnte. Und gut 1 Woche später war ich bereits operiert (Eierstöcke und Gebärmutter raus, Blinddarm rausgemacht, großes Bauchnetz raus. je 1 kl. Knötchen an der Milz wurden entfernt). Laut der operierenden Ärtzin wurde der Tumor zu 100% entfernt. In einer Woche soll jetzt die Chemo beginnen.
Da es in der Klinik recht schwierig war, exakte Informationen zu bekommen, habe ich mich hier angemeldet. Vllt könnt ihr mir hier Genaueres sagen:

"Tumorstaging: pT3c, pN1 /2/44), Mx, L1, V1, GIII
ICD-0: 8441/3"

Text zum Befund:
"gering differenziertes, serös papilläres Zystadenocarcinom der Ovarien beidseits mit ausgeprägter Peritonealcarcinose mit Netzcarcinose und Zwerchfellcarcinose. Nachweis einer Hämangioinvasion. .... zusätzlich Nachweis einer Lymphangiosis carcinomatosa in der Position paraaortal links und Externa links. Die Appendix enthält eine Peritonealcarcinose."

Wer kann mir dazu was sagen. Mich würde v.a. auch die Figo Klassifizierung interessieren, die in der Klinik nicht gemacht wird.

Erst mal vielen Dank
Hummel123

melsta
16.09.2009, 15:37
Hallo an alle,
ich bin seit Mai stiller Mitleserin, und hab mich nun endlich angemeldet. Ich bin 32 Jahre alt, und bei mir wurde auch Eierstockkrebs festgestellt (Zufallsbefund) bei einer Routine OP (Endometriose). Ich wurde dann in der Charite Mitte von Prof Köhler nochmal operiert, und leider hat er während der OP neben dem befallenen Eierstock noch einen kleinen (kirschkerngroßen, wie er sagte) Tumor gefunden, so dass eine TotalOP stattfinden musste.
Also upgrading von 1c (vor der zweiten OP) auf 3a.... keine befallenenen Lymphknoten, keine Metas.
Bin seitdem recht gut wieder auf die Beine gekommen, und habe am 1. Oktober meine letzte Chemo. Yippie!
Da ich den Eindruck habe ich würde Euch alle schon ein bißchen kennen, wollte ich auf jeden Fall loswerden, dass ich zutiefst beeindruckt bin, von der Lebensenergie die jede Einzelne hier zeigt, und die Ihr Euch auch immer wieder gebt.
Liebe Grüße,
Melanie

amistade
07.11.2009, 11:10
Halll, ich möchte mich auch mal vorstellen.
Ich bin 61 Jahre alt, nach 38 Ehejahen geschieden, wegen, na ja einer jüngeren halt, lebe allein in Austria, bin aber Deutsche. Hab auch keinerlei Kontakte hier und lebe auf dem Land ganz allein. Bekomme noch keinen Unterhalt, was bedeutet, dass ich von Sozialhilfe leben muss. Unterhaltsklage gewonnen, aber da wird immer wieder Einspruch eingelegt.
Im Febr. 09 bekam ich Brustkrebs, wurde operiert und nun liegt das CT für die Nachsorgeuntersuchung schon vor,
BI - ADS-Klassifikation 2, d.h. maligne Prozesse ausgeschlossen.

Ende März 09 wurde ich dann auch noch wegen Eierstockkrebs total operiert, Tumorfrei.
Habe die 6 Chemos hinter mir, ganz allein erlebt, was nicht so toll war. Aber der Tumor-Marker ging von 389 vor allen Behandlungen auf 17 nach der 5. Chemo runter.

Nun hab ich auch das CT dafür, wegen dem Nachsorgetermin am 11. 11. 09 in Graz.
Da sieht es auch gut aus, denke ich mal, keine Metastasen, nur ein minimales Aszites, was nach 3 Monaten kontrolliert werden sollte.
Nun kenn ich mich nicht so aus und habe hier auch nichts gefunden über solche Dinge.
Meine Strahlentherapie, 33 mal läuft noch.
Die Antihormontherapie mit Femara ist auch angelaufen, bis auf Schwitzen, was besser, wurde und Schmerzen mal in den Gelenken geht es ganz gut.
Ich möchte im Januar 2010 nach Deutschland zurück gehen.

Hier werde ich zu den Chemoterminen und auch den Strahlentherapieterminen immer mit dem Krankentransport gefahren.

Ich kenn mich gar nicht mehr mit dem ganzen System in Deutschland aus, weil ich schon lange weg bin, deswegen weiss ich auch nicht,wo ich mich informieren kann.

Habe auch noch Gallensteine , einen gutartigen Tumor bei der Niere und Auseinanderstehen der Bauchmuskeln.
Hab da auch seit einigen Tagen immer mal Schmerzen im Bauch, auch beim Bewegen u nd Husten, da muss ich immer auf die Narbe drücken. Die Schmerzen sind re und li neben der Narbe und auch mal höher.
Ich bin total unsicher und allein mit meinen Gedanken, die mir keine Ruhe lassen.

Dankeschön
amistade

Lamsira
11.01.2010, 22:14
Im September 2007 wurde bei mir Eierstockkrebs festgestellt und operiert.
Dabei wurde auch die Gebärmutter, die Fettschürze und eine große Anzahl von Lymphknoten entfernt.
Die Op überstand ich recht gut - die Chemo machte mir sehr zu schaffen.Ich bekam Taxol und Carboplot. Die Chemo war so hart, weil ich nach der Op noch Krebszellen am Darm hatte.
Als ich im KH zur 4. Chemo war, hatte ich Bauchschmerzen ohne Ende und mußte mich dauernd erbrechen und konnte nur noch wimmern. Das lag aber nicht an der Chemo, sondern ich hatte noch einen Darmverschluß bekommen.
Am 19.12. Operation. Der Chirurg weckte mich etwas später aus der Narkose, um mir mitzuteilen, daß sie im Bauch keine Krebszellen mehr gefunden hätten! Er sagte noch:"Also Frau..., Kopf hoch!" Worauf ich erwiderte:"Auch wenn der Hals dreckig ist!"........ Ich hatte insgesamt seit September ca.18 kg abgenommen, war nur noch Haut und Knochen und wenn ich mich im Spiegel ohne Haare so sah, dachte ich immer an KZ.
Am 23.12. feierte ich meinen 70. Geb. im KH.
Seitdem habe ich 20 kg wieder zugeneommen, das Essen schmeckt, ich kann noch Autofahren und freue mich immer, daß ich noch lebe.
Ich habe eine 38-jährige Adoptivtochter, die mich gut versorgt und auf die ich mich verlassen kann!
Nun wurde wieder VD auf eine Metastase bei der CT entdeckt. Mal sehen, wie es weitergeht!
LG! Erika

Amber66
13.01.2010, 19:48
Hallo alle zusammen,
ich möchte mich hier mal vorstellen:
Mein Name ist Dagmar, bin 43 Jahre alt und bei mir wurde im April 09
EK diagnostiziert. Am 27.04. wurde per Bauchspiegelung der rechte Eierstock
samt Eileiter entfernt. Nachdem ich die Diagnose EK bekam, wurde am 30.04. die große OP mit Bauchschnitt durchgeführt. Mir wurde also der verbliebene Eierstock, die Gebärmutter, der Blinddarm, Fettschürze u. 13 Lymphknoten entfernt. Habe die OP ganz gut überstanden.
Hatte u. habe nach wie vor Probleme das ganze Psychisch zu verarbeiten.
Ich habe FIGO 1a G3. Es war ein Zufallsbefund.
Nach der OP bekam ich präventiv noch ne Chemo mit Carboplatin, die ich relativ gut vertragen habe.

Bis jetzt geht es mir gut - ich hoffe das bleibt auch so....

Ich lese schon mehr als 1/2 Jahr hier im Stillen mit u. konnte viele Infos für mich nutzen.
Es ist super, dass es dieses Forum gibt.

Ich wünsche allen viel Kraft und Stärke.
LG Dagmar:winke:

Alex.
21.01.2010, 17:43
Moin Moin zusammen, :)

jetzt muss ich mich doch auch einmal vorstellen, nachdem ich bisher nur mit gelesen habe.

Ich bin Alex. 47, und hatte im April 2008 EK Figo IIIc.
Bei mir kam es leider nach der 1. OP (alles wurde entfernt, auch die Bauchschürtze, so heisst es wohl). Da ich auch 2 Metastasenplatten in beiden Leisten hatte, bekam ich im linken Bein ein Kompardmentsyndrom, dann Trombose, und dann eine Embolie.
Letztendlich wurde mir in 8 OP´s scheibchenweise in der sogenannten Salamie OP mein linkes Bein amputiert. Sodas ich dann 10 OP in 15 Tagen hatte, 5 OP davon in 48 Stunden.
Dreimal sagte ich in der ganzen Woche Intensivstation, dem Sensemann Hallo.
Aber ich hatte es geschaft.
Danach 6 mal alle 3 Wochen Chemo. Carboplatin /Taxol. Die Chemo schlug sehr gut an. Nach der 1. Chemo ging der TM schon runter.

Jetzt sind leider die TM von Dezember 2008 von 53 auf 201 am 14. Januar angestiegen. Ist wohl ein Rezidiv.
Hänge z.Z. ein wenig durch. Da auch keine Vertrauen mehr zum Onkologen.
CT am 29.1.10.

Aber alle meinen, Alex. mach dich nicht verrückt, du hast 10 OPs überstanden, das schaffst du auch.

Liebe Grüsse an Alle

Alex.

Andrea 1962
26.02.2010, 00:35
Hallo,

mein name ist andrea, bin 47 jahre und wohne im landkreis kassel

kurz zu meiner geschichte

am 05.03.08 bin ich ins krankenhaus gekommen um nur die gebärmutter zu entfernen, da sie vergrößert war, die haben mich dann aufgemacht und gleich wieder zu, diagnose krebs

also am 10.03.08 in ein anderes krankenhaus

am 12.03.08 die op
ergebnis eierstockkrebs, entfernt wurden dann die eierstöcke,gebärmutter,70% vom dickdarm, lymphknoten,bauchnetz und noch was am zwerchfell

am 21.03.08 die not op
loch im darm,wieder große op mit dem ergebnis das ich dann einen künstlichen ausgang bekam

nach 7 wochen durfte ich dann entlich nach hause

24.4.08 bekam ich dann den port

14.05.08 die erste chemo die letzte bekam ich am 28.08.08

anfang oktober dann entlich die rüchverlegung des künstlichen ausgangs(man hatte ich mich gefreut das teil los zu werden)

05.01.09 in die reha die mir garnichts gebracht hat

die ganzen nachuntersuchungen waren bis zum 28.01.10 alle ohne befund

jetzt haben sie eine metastase an der leber gefunden 2cm groß
mein behandelnder arzt wollte mir die große op ersparen und schickte mich nach frankfurt, da sollte es per litt entfernt werden was eine sache von 20 min. gewesen wäre, ichhab dann meine krankenkasse angerufen wegen der kostenübernahme, aber die haben nein gesagt, so das ich jetzt am montag ins krankenhaus muß und die große op über mich ergehen lassen muß, mit anschließender chemo,

geht die ganze sch..... wieder von vorne los

jetzt habe ich wieder etwas angst, das wieder was größeres raus kommt

nochmal halte ich das ganze nicht mehr durch

LG Andrea

GlaubeLiebeHoffnung
10.04.2010, 12:55
Hallo,

mein Name ist Alexandra und bin 31 Jahre alt. Am 06.02.10 fing alles an, ich hatte plötzlich starke Schmerzen im Unterleib und blieb eine Nacht zur Beobachtung in KH. Dort hat man einen vergrößerten Eierstock festgestellt, mit Einblutung in den Bauchrauch, was die starken Schmerzen verursacht hatte. Nach 4 Tagen merkte ich, dass am rechten Eierstock etwas schmerzte. Bin am nächsten Tag gleich zum FA. Nach dem Ultraschall sagte sie mir, dass ihr "das nicht gefällt" und überwies mich ins KH. Der Chefartz vermutete beim Ultraschall einen "Dermoid". Am nächsten Tag, am 11.02.10, die OP mit Laparskopie. Die Ärzte haben Endometriose festgestellt. Der Chefartz "schälte" den rechten Eierstock aus und der erste Schnellschnitt ergab gutartige Zellen. Nach einer Woche kam dann der Anruf, dass noch mehr "undefinierbare" Zellen nach dem kompletten Befund da sind und jetzt der rechte Eierstock entfernt werden soll. Die zweite Laparskopie war dann am 01.03.10. Das Gewebe am Eierstock konnte wieder nicht genau defininiert werden und wurde in ein Refernzlabor nach Mannheim geschickt. Nach langen 2 Wochen dann der Horror-Anruf des Chefarztes: Es ist leider Krebs, ein hellzelliges Ovarialkarzenom in Assoziation mit einem Endometrium. Nach der zweiten OP bestand aber schon der Verdacht nach einem Boarderline-Tumor. Nach der Total-OP am 22.03.10 ergab der Befund. Figo 1 C, eigentlich nach der Pathologie 1 A, aber da der Eierstock bereits geöffnet wurde, nun 1 C, P0, M0. Ich bekomme 6 x 3 Glaboplastin und Taxol. Die erste Chemo hab ich gestern bekommen, noch geht es mir gut.

Die Ärzte meinten, ich habe eine 99,9 %-ige Heilungschance. Aber da ich weiss, wie aggressiv diese Art ist, habe ich riesen große Angst und bin auch wiederum froh, hier gleichgesinnte zu treffen.

Sabine412
27.04.2010, 17:23
Hallo Alexandra,

Ich habe zwar Eileiterkrebs, aber der Krankheitsverlauf und auch die Medikation ist ja ähnlich wie bei Eierstockskrebs.
Ich hatte eigentlich gar keine Schmerzen, ging zur Routineuntersuchung zur Frauenärztin weil sich Wechseljahresbeschwerden eingestellt hatten. Dann der Schock, daß da am Eierstock oder Eileiter eine Veränderung ist, die sofort näher untersucht werden muß. Nach der Laparoskopie stand fest, es ist Eileiterkrebs und es muß eine Total-OP folgen. Leider war auch mein Tumor bösartig - Malignitätsgrad 2, pT1c - was immer die ganzen Bezeichnungen auch heißen mögen.
Ich bekam anschließend 6 Chemos mit Taxol/Carboplatin und war Ende 2009 damit fertig. Im Februar 2010 war ich dann zur Anschlußheilbehandlung. Danach ging es mir etwas besser.
Aber jetzt spielt die Psyche mir einen Streich. Ich bin völlig von der Rolle und befinde mich jetzt in psychologischer Behandlung durch Psychotherapeutin und Psychater. Ich habe auch große Angst, daß der Krebs wiederkommt und daß die Metastasen dann nicht mehr heilbar sind. Meine Art Krebs wird auch als sehr aggressiv eingeschätzt und ich habe im Internet gelesen, daß die Überlebensrate der ersten 5 Jahre bei 30 - 40% liegt. Das macht mich fertig!!!

Liebe Alexandra, ich schicke Dir ein großes Kraftpaket, damit Du alles gut überstehst und es bald wieder aufwärts geht.
Würde gerne bald wieder von Dir hören, wie es Dir geht.
Sabine

silverbird
27.05.2010, 13:45
Hallo euch hier.
Erstmal möchte ich euch Anerkennung aussprechen über dieses Forum hier.
Krebs ist ein Thema, mit dem der gesunde Mensch nicht viel zu tun haben will und über das man folglich nicht oft sprechen kann.

Ich bin 49 Jahre alt und derzeit vermutlich noch gesund.
Meine Mutter ist keine 49 geworden, sie starb mit 48 an Ovarialkarzinom. Ihre Schwester schon mit 44. Ihr Bruder an Gehirntumor sekundär - primär an Hodenkrebs.

Als meine Mutter starb, war ich 22 Jahre alt.
Damals habe ich mir vorgenommen gleich nach Beendigung meiner Fortpflanzungsphase meine Ovarien entfernen zu lassen.

Ich bin ein Klon meiner Mutter. Sowohl äußerlich, als auch medizinisch. Ich habe die gleichen Erkrankungen, Schilddrüsenprobleme, Östrogendominanz mit weichem mütterlichen Körper.

Natürlich habe ich mir nach der Geburt meines 5. Kindes nicht die Ovarien entfernen lassen - damals war ich erst 32.
Ich habe mit meinem Frauenarzt darüber geredet und er meinte das die Menopause noch früh genug sei.

Nun habe ich öfter anovulatorische Zyklen, einen sehr hohen FSH, hohes Östrogen und große Zysten am rechten Ovar. Der linke war nicht sichtbar beim Schall.
Mein CA125 ist 17 - also unauffällig.

Ich plane die Ovarektomie bds.
Kein leichter Schritt, aber eine innere Stimme sagt mir es ist eine gute Entscheidung.

Nun lese ich im Internet wahre Horrorgeschichten über "kastrierte Frauen" und bin sehr verunsichert wie ernst ich diese Geschichten nehmen kann.

Ich lese hier also mit und möchte dies nicht tun, ohne mich wenigstens vorzustellen.

Euch allen hier wünsche ich alles was ihr braucht um eine gute Zeit zu haben.

Silverbird

Peeck
14.06.2010, 08:46
Hallo an alle hier,
ich bin neu hier und möchte mich erst einmal vorstellen.
Ich heiße Sabine, bin 47 Jahre alt, habe 3 Töchter (23, 18, 15).
Im September feier ich mit meinem Mann unsere Silberhochzeit:1luvu:.
Bei mir wurde der EK am 19.04.2010 festgestellt, die OP hatte ich am 27.04. mit allem drum und dran. Die Diagnose lautet Ovarialkarzinom links, pT3c, pN0 (0/23), G-3.
Am 27.05. hatte ich meine erste Chemo, insgesamt soll ich 6 bekommen.
Nach der ersten geht es mir ganz gut, trotzdem habe ich Angst vor den nächsten Chemos.
Ich freue mich, das ich dieses Forum gefunden habe, es hat mir schon sehr geholfen.
bis auf weiteres Sabine

Jerseygirl
14.10.2010, 20:39
Hallo
Meine name ist Monika, ich bin 44 j. Verheiratet (seit 2 monaten) Ich habe 4 kinder (27,24,22 und 19) Ich habe 2 enkel und das dritte ist unterwegs.



gruss

Moni

Ela63
23.10.2010, 13:16
Hallo an alle

vor knapp 3 Wochen hat sich mein ganzes Leben geändert. Auf einmal muss ich mit der Diagnose Krebs leben.
Und ich stehe irgendwie total neben mir. Ich kann das alles garnicht glauben.
Habe keine Ahnung wielange ich noch leben kann usw.
Bin jeden Tag anders drauf. Mal habe ich das Gefühl ich kann den Krebs besiegen, mal denke ich über meine eigene Beerdigung nach.
Chaos ohne Ende in meinem Kopf.
Achja, ich bin 46 , verheiratet und habe 2 Töchter (20 und 19)

Das Forum und eure Beiträge machen mir Mut und gleichzeitig Angst.
Und genau das meine ich. Mal oben mal unten.
Ist es euch auch so gegangen?

LG Michaela

jessilessi
06.12.2010, 15:39
Hallo, ich schreibe nn zum ersten mal. Mein Name ist Jessica, bin 33 Jahre und habe drei kleine Kinder. Meine Mama (57 J.) ist seit 4 Wochen an EK St III erkrankt. In meinen leben hatte ich viele psyschiche erkrankungen und seit meinen Kindern gibt es auch wieder einen sinn im Leben. aber jetzt ist meine ganze "heile" welt zusammengebrochen, ich kan kaum klar denken.Sie wurde aufgemacht, zugemacht und bekommt jetzt erstmal die üblichen 6 Chemos. Aber das kann es doch nicht sein , oder? Ich hab mich schlau gemacht und bin somit zum Prof. Du Boin gelandet. Er ist momentan in der Uniklinik Wiesbaden und wechselt zum 1.1. 2011 nach Esse. meine Mama hat sofort dort einen termin bekommen und soll nach Ihrer 3. Chemo ,mitte januar, sofort nach Essen kommen, wo sie dann sofort nochmal operiert wird. Man hat uns gesagt, das A und O wäre die OP das man so viel Krebs wie möglich entfernt. dann bekommt sie wieder chemo. Hat jemand erfahrungen mit diesem Professor? Wie geht es weiter, wird sie in den nächsten 5 Jahren sterben ? den Gedanken halt ich nicht aus ohne meine Mama leben zu müssen. Wir haben keinen Krebs in der Familie , alle meine Omas leben noch mit 90 Jahren, das ist doch unfair. wie kann ich mich als Tochter in zukunft vor dieser Krankheit schützen ? wen ihr mir helfen könnt schreibt bitte .Ich habe seit dem ständig das Gefühl reden zu müssen.
LG Jessica

hischu1001
23.12.2010, 20:47
Hallo,
mein Name ist Hilde, bin 55 Jahre alt und seit 7/10 erkrankt. Meine 5. Chemo habe ich, nach mehreren Komplikationen hinter mich gebracht. Geplant ist, dass ich im Feb. 2011 in die Anschlußheilbehandlung gehe. Mir wurde die Klinik Scheidegg im Algäu empfohlen. Ich freue mich über Infos und euch kennen zu lernen.
Gruss Hilde.

katja195
11.01.2011, 19:23
Hallo zusammen,
habe schon öfters hier im Forum Beiträge gelesen, und mich heute auch entschlossen mich anzumelden und meine Geschichte zu erzählen.
Ich bin 33 Jahre jung, unverheiratet, keine Kinder... und habe Ovarial-ca figo3c,
Die Total OP, mit Bauchnetz, Lymphe, Teilresektion Dünn- Dickdarm, Leberkapsel... (komplettes Programm) war im Sept. 2010, anschließend gleich eine Chemo direkt in den Bauchraum,
derzeit habe ich meine ambulante Chemotherapie, nächste Woche steht bereits mein V. Zyklus an (juhu...).
Wenn ich zurückblicke bin ich geschockt, erstaunt und verwundert was alles in den letzten 4 Monaten passiert ist, und wie sich mein Leben gewendet hat.
Soviel unbeantwortete Fragen, Hoffnung und Angst...
soviel ungewisses, wie und was alles kommt. und doch auch das wissen egal was kommt, das ich es schaffen werde.

Wünsche euch allen viel Kraft und auch Liebe um diese Zeit zu bestehen
Katja.

Edeka
18.01.2011, 22:18
Hallo,
ich bin 41 Jahre alt und wohne in Hamburg.
Bei mir wurde Ov-Ca im Dezember 2009 diagnostiziert.

Bei mir ist leider einiges bei der Behandlung nicht optimal gelaufen.
Bis heute weiß ich nicht sicher, in welchem Stadium mein Krebs eigentlich war und mit welcher Überlebenschance ich rechnen kann/muß.

Zuerst wurde ambulant im Dezember eine Laparoskopie gemacht (obwohl der TM Ca 125 mit 131 u/ml deutlich zu hoch war und meine FÄ im Ultraschall einen soliden Tumor von ca. 6 cm plus Zysten nochmal ca. 6 cm (also 12 cm) schon seit September beobachtet hat).

Ich hatte ganz klar den Verdacht, auch geäußert, daß ich Krebs habe. Wegen heftigstem Geglucker im Bauch, Schmerzen seit Monaten (teilweise schlimm), Regel außerhalb der Reihe.

Während der Laparoskopie ist der Tumor dann rupturiert. Nach der OP hieß es zuerst, es wäre nur Endometriose gewesen (obwohl der Schnellschnitt - wie ich dann später auf dem Papier sehen konnte - eindeutlig ergeben hat, daß ich ein Adenokarzinom hatte).
Grosse Freude!

Auf Nachfrage eine Woche später erfahre ich dann (am Telefon von jmd den ich nicht kannte...), daß ich leider doch Krebs habe. Der Pathologe wollte sich nicht auf ein Stadium festlegen, weil er, O-Ton, nur "Matsche auf dem Tisch" hatte.

Auf Druck von mir, weil ja weitere Schritte geplant werden mussten, hieß es dann, es sei ein PT1a gewesen. (ein Tumor mit Kapselruptur ist mind. 1c...)
Eine Woche später dann die große OP mit allem, was bei der ersten OP hätte gemacht werden müssen (Ovarektomie andere Seite, Gebärmutter, Blinddarm, Netz und Lymphknoten raus). Es wurde nichts weiter gefunden, aber - Zellen in der Spülzytologie. Könnten aber auch Endometriosezellen gewesen sein... Der Pathologe wollte sich nicht festlegen.

Im Anschluß 6 Zyklen Taxol, 5 Carboplatin (bei der letzten Chemo Allergie auf Carboplatin).

Die letzte Chemo war Ende Mai und nun geht es aufwärts...

Gentest habe ich gemacht, meine Tante hatte Ov-Ca und jetzt auch noch Brustkrebs, meine Mutter Gebärmutterkrebs und ist dann später am Melanom gestorben.
Kein Br-Ca1/2, kein RAD51. Puh.

Mein Onkologe checkt regelmäßig die Marker, auch mehrere, alles im grünen Bereich.
Guter Arzt! Endlich!
Er hat nun veranlasst, daß mein Tumor von einer Referenzpathologie begutachtet wurde. Ergebnis erfahre ich vermutlich bei unserem nächsten Termin am Donnerstag.

Es kann sein, daß ich überhaupt keinen Krebs hatte. Oder eben auch ein deutlich fortgeschrittenes Stadium. Die ganze Behandlung beruht auf Vermutungen, keine deutlichen Ansagen von der Pathologie.

Ich freue mich, daß ich mich eben dazu entschlossen habe, mich hier anzumelden und mich mit Euch auszutauschen!

Liebe Grüße an alle!

Doreen1982
30.01.2011, 11:25
Hallöchen, ich möchte mich mal kurz vorstellen,

ich bin Doreen(28) und seit einigen Monaten stille Leserin dieses Forums. Ich selbst bin nicht betroffen,aber meine Schwester(22) sie ist letzten Oktober an einem Ovarial-CA Stadium FIGO 1C erkrankt, hatte 2 OP´s bei der ersten wurde die Zyste entfernt,dort hat man dann den Tumor entdeckt und dann in der 2. OP dann eine Total OP wo dann die Eiestöcke,Eileiter, Gebärmutter und ein kleiner Teil des Bauchnetzes entfernt. Die beiden OP´s hat sie gut verkraftet. Sie hat seit November eine adjuvante Chemo und die verträgt sie sehr gut. 2 Sitzungen hat sie noch.

liebe Grüße Doreen:)

Jeasse
18.02.2011, 19:47
Hallo ihr Lieben!
Auch ich schreibe als Angehörige. Um genau zu sein, als Enkelin. Ich werde ihre bisherige Geschichte (3 Woche) im Forum vorstellen und freue mich schon auf eure Antworten.
Bis dahin, liebe Grüße
Jeasse

Bea69
22.02.2011, 11:43
Hallo!
Bin schon seit ein paar Wochen stille Leserin und habe jetzt endlich den Mut gefunden, mich vorzustellen. Ich bin 41 Jahre alt und habe eine 10-jährige Tochter. Bei mir wurde im November letzten Jahres bei einer Endoskopie wegen einer Zyste ein Ovarialkarzinom entdeckt.
Diagnose: max. 3 cm großes endometrioides Adenokarzinom mit serös papillärer hellzelliger Komponente. Weiterhin Anteile eines Borderline Tumors (ca. 30 %). pT1a, FIGO 1A, pNO, MO, G3, LO, VO, PnO
Eine Woche nach Diagnose erfolgte die "große OP", die ich eigentlich ganz gut überstanden habe. Viel schlimmer finde ich die Chemotherapie mit all ihren Auswirkungen (habe gerade die 5. hinter mir).
Ihr Lieben - ich habe grade das Gefühl, dass bei mir jetzt plötzlich die Psyche verstärkt anklopft. Bisher stand ich wohl noch zu sehr unter Schock und habe mich auf die körperlichen Beschwerden konzentriert. Würde mich manchmal am liebsten einfach nur verkriechen. Vielleicht habt Ihr ein paar aufmunternde Worte für mich? Ich hab auch noch soooo viele Fragen....... aber die muss ich dann unter einer anderen Rubrik stellen, oder? (Sorry, bin Forum-Neuling).
Viele liebe Grüße an alle
Bea

Trixi56
02.03.2011, 21:12
Hallo, ich lese auch schon einige Zeit als Gast in den interessanten Beiträgen mit und habe jetzt auch den Mut mitzuschreiben.
Ich bin gerade 53 Jahre alt geworden und meine Dignose EK bekam ich im September 2010. Einer Bauchspiegelung folgte die Totaloperation am 20.09. Es war ein EK der Stufe 2, der Krebs hatt sich gerade an den Darm geklammert. Der Chirurg sprach von großem Glück. Schon im Krankenhaus bekam ich die erste Chemo und habe bis zum 7.02. die üblichen 6 Zyklen Taxol/Carboplatin überstanden.
Vorgestern war die Freude groß, denn es fanden sich beim CT keine Metastasen.
Die Nebenwirkungen (taube Hände, Füße, Gewichtszunahme, Schwäche und natürlich der Ausfall aller nur möglichen Haare haben mir aber nicht den Mut genommen. Schlimmer war noch, dass am 15.10. mein Lebensgefährte mit knapp 54 verstarb, er hatte Prostatakrebs mit Metastasen in der Wirbelsäule. Das war für mich ein riesiger Verlust, und dazu meine eigene Erkrankung, den Verlust des Hauses und und und... Da ich mir eine Wohnung völlig neu aufgebaut habe, konnte ich mich gut ablenken, aber die letzten Monate waren sehr schwer und es war nicht immer einfach mich selbst zu motivieren. Nun warte ich aber auf meine Kur, die ich Ende März auf Föhr antreten werde und freue mich darauf.

So, das erst einmal für heute

Liebe Grüße

Trixi

Bessie
04.03.2011, 10:21
Liebe neu dazugekommenen Frauen,

willkommen hier im Forum. Ihr seid herzlich eingeladen, am gemeinsamen Austausch teilzunehmen. Entweder könnt ihr ein eigenes Thema aufmachen, oder in einem bestehenden schreiben (z.B: Erfahrungsaustausch). Hier im Vorstellungsthread möchten wir Austausch vermeiden, damit er übersichtlich bleibt.

Schöne Grüße
Bessie

wusel-tina
14.05.2011, 17:28
Hallo,
ich bin schon eine Weile stiller Leser bei euch.
Einbißchen was zu meiner Person:bin mittlerweile bald 43, habe letztes Jahr im Juni meine Diagnose bekommen, bin auch gleich operiert worden( Entfernung der Eierstöcke, des Bauchnetzes, etlicher Lymphknoten und einen großen Teil des Dickdarms). Im Nov.09 wurde mir schon die Gebährmutter entfernt. Ich habe seit der letzten OP einen Anus präter. Meine 6 Zyklen Carboplatin/ Taxol habe ich im Okt. 2010 abgeschlossen. Nun hat man ein Rezessiv festgestellt.

Pepperoni
25.06.2011, 14:30
Ich bin 54 J, habe am 31.03.2011 meine Diagnose erhalten. Am 12.04.2011 wurde ich operiert. Klassifikation:
pT4-pNX-pM1(PER)-G3-RX-L0-V0.

Es ist der Hammerschlag meines Lebens. Ich empfinde eine tiefe Empörung über diese Diagnose. Bis zum 31.03. war ich aktiv und voller Kraft. Und dann plötzlich diese lebensbedrohliche Diagnose. Nicht, daß ich depressiv bin oder werde. Die Empörung wandelt sich in Wut und die Frage "wieso?"
Bin jetzt dabei, der Sache genetisch auf dem Grund zu gehen. Habe aber gehört, daß meine KK (BKK) nicht zu denen gehört, die die Kosten übernimmt - (man hat auch sonst keine Sorgen)..
Zur Zeit bin ich noch in Chemotherapie. Die vierte Chemo steht bevor und ich habe das Gefühl, ich gehe freiwillig zur Schlachtbank, da ich mit großen Nebenwirkungen zu kämpfen habe (heftige Knochenschmerzen etc.) 8 bis 9 Tage nach Chemo gehts mir sehr schlecht.

Ich wäre dankbar, wenn sich Betroffene bei mir melden und ich mich ein weniog austauschen kann. Mein Mann ist vor 10 jahren verstorben, meine Tochter hat schreckliche Angst um mich, daher kann ich nicht alles mit ihr besprechen.

Grüße an Alle
:augendreh

chavera
10.07.2011, 10:35
Hallo,bin nicht ganz neu hier.Hatte bereits 2006 einen 4cm grosses ductual invasives Mammacarcinom.3X TAC,ständig toxisches fieber,ABER durch das fieber schmolzen tumor+lebermetastasen dahin.Danach brusterhaltende OP+3 Jahre Herceptin.Das Krustentier is wech:engel:
Jetzt im Mai plötzlich Aszites,Verstopfung,das gefühl,alles fällt aus mir heraus.:confused:Kollegen aktiviert,CT,Thorax,Koloscopie:Ovarialcarcinom.Sof ort OP.Extirpation beider ovaren,netz.Spülung.Leider stellte sich eine peritoneal carzinose dar.Habe jetzt angefangen mit der chemo:6x Taxal/carboplatin.Mal sehen,was diesmal dabei rauskommt:cool:

siggi50
12.08.2011, 11:10
Hallo zusammen!
Auch ich möchte mich vorstellen, denn ich lese ab und zu und denke dass es wichtig ist- Mut zu machen.
Ich bin 2004 an Granulosazelltumor rechtes Ovar C56 erkrankt.
Es war- wie für alle anderen- schrecklich mit OP und die Angst im Nacken.
Ich hatte Glück, denn es war ein frühes Stadium pTla, pN0, M0, R0 und keine Nachbehandlung notwendig und bis heute ist alles ok.
LG siggi50

Kirmesbunt
27.08.2011, 09:36
Vor einem Monat habe ich erfahren, dass ich genetisch betroffen bin und zu ca. 60% an EK erkranken werde.
Jetzt weiß ich nicht weiter: Soll ich meine Eierstöcke sofort entfernen lassen (mein Verstand ist dafür) oder soll ich wegen Kinderwunsch noch ein paar Wochen warten? Ich möchte Eizellen einfrieren und dann die Eierstöcke entfernen lassen.

Zitrone
14.09.2011, 11:41
Möchte mich auch mal vorstellen,

ich bin 50 und mein Gyn hatte bei mir bei einer
Vorsorgeuntersuchung Zysten in beiden Eierstöcken und
ein Myom in der Gebärmutter festgestellt, und mich
ins Krankenhaus eingewiesen, zwecks Bauchspiegelung.
Dort hatte man Tumormarker festgestellt und die Zysten hatten
verdächtiges Gewebe, dass sich als bösartig erwiesen hatten.
Man konnte also keine Bauchspiegelung machen, sondern hatte einen
Bauchschnitt machen müssen.
Ich habe keine Kinder und hatte auch nie Kinderwunsch.

Klödi
16.09.2011, 15:04
Hallo Ihr Lieben,
ich möchte mich auch vorstellen.
Ich bin 32, letztes Jahr Ende Juli Ovarialca, Figo 3c. Mir wurden beide Eierstöcke, die Gebärmutter, der Blindarm, ein Teil des Dickdarms, die Milz und das Netz entfernt.
Im Rahmen einer Studie wurden damals die Lymphknoten, da offensichtlich ohne Befall, drinnen gelassen.
6 Zyklen Carboplatin/Paclitaxel.
Nun, genau ein Jahr später Rezidiv. Lymphknotenbefall und Lymphonodektomie im Bauchraum. Jetzt wieder Carboplatin/paclitaxel.
Habe grad den zweiten Zyklus hinter mich gebracht.
Habe leider keine Kinder :mad:

LG,
Klödi.

marion05
26.09.2011, 23:28
Hallo zusammen,
bin 35 Jahre, im Mai wurde bei mir EK diagnostiziert, FIGO 1A, in einer Zyste am linken Eierstock. Hatte großes Glück, weil durch Zufall so früh entdeckt.
Da es ein G3-Tumor war, haben sie radikal operiert - alles raus - bin jetzt also kastriert, das ist schon ein komisches Gefühl mit 35 Jahren :( Habe keine Kinder, das ist aber auch kein Problem für mich.
Gerade habe ich 6 Zyklen Carboplatin/Paclitaxel hinter mir und gehe übernächste Woche in die Reha.
Ich fühle mit euch! :knuddel:

Oase
08.10.2011, 13:12
Hallo,

bei mir wurde nach der Entdeckung von aszites eine Laporoskopie gemacht worauf später eine Labaratomie erfolgte, da ein Eierstock "bösartig" war.
Glücklicherweise wurde der Krebs im Anfangsstadium entdeckt und ich brauche bisher keine Chemo. Seit 2 Wochen nun habe ich Schmerzen in der rechten Leistengegend und bin beunruhigt. Da die Routinekontrolle am 21.10. ist werde ich bis dahin abwarten (oder auch nicht) und hoffen , daß das Nachopbeschwerden sind.
Meine Kinder sind inzwischen aus dem gröbsten heraus wofür ich sehr dankbar bin.
lg
Oase

Stern 1950
04.08.2012, 16:10
Hallo,

da ich bereits seit fast 2 Jahre in diesem tollen Forum still mitlese möchte ich mich jetzt endlich mal vorstellen.

Mein Name ist Rosa, bin fast 63 Jahre alt und habe einen 43 Jahre alten Sohn.

Bereits in 2005 hatte ich einen Nierenbeckentumor, wo mir die linke Niere sowie der Harnleiter entfernt wurden. Eine Chemo erfolgte nicht.
Habe nach AHB mein Leben wieder ganz normal weitergelebt, das mit viel Stress bestückt war, und nicht mehr weiter an den Krebs gedacht. War der Meinung, alles sei erledigt.

Im April 2010 erhielt ich dann die Diagnose Eierstock-Krebs. pT3a G2.

Alles fing mit einer schlimmen Erkältung an.
Hatte beim Husten immer große Schmerzen im rechten Unterleib. Ansonsten fehlte mir nichts weiter. Das Einzige, was ich aber nicht wirklich wahrgenommen habe, war eine körperliche Schwäche, die ich auf den vielen Stress in der Firma schob.

Es folgte die gewohnte große OP.
Leider hatte der Krebs bereits im Bauchfell gestreut und man sagte mir gleich im KKH das eine Heilung nicht mehr möglich wäre.

Dann bekam ich Chemo mit Taxol und Carboplatin, die ich ganz gut vertragen habe.
Die letzte Chemo war am 20.09.2010.

Die Abschlussuntersuchung, Tumormarker und Ultraschall, waren ohne Befund.
Wobei ich sagen muss, dass mein TM nicht gerade aussagefähig ist.
Bei der Größe des Tumors, 11,5 cm, lag er gerade mal bei 43,89 U/ml.

Bis heute zittere ich vor jeder Nachsorgeuntersuchung, da ich des Öfteren Schmerzen im Unterleib habe, wann der Krebs wieder zurückkommt.

So viel für heute.

Seid alle lieb gegrüßt von Rosa :winke:

Annika1974
30.08.2012, 19:04
Hallo :winke:

seit längerer Zeit lese ich ab und zu hier im Forum und nun möchte ich mich anmelden und vorstellen.

Ich hatte vor 2 Jahren die Diagnose OvarialCa.
pT1c G1 N0 M0.
Ich wurde zweizeitig operiert, erst ambulant eine Laparoskopie, dabei ist der Tumor rupturiert, dann wegen der Tumorzellverschleppung :mad: die Laparotomie/Total-OP und anschließend 6 Zyklen Carboplatin/Taxol.

Durch die umfangreiche Lymphknotenentfernung habe ich leider ein Lymphödem in beiden Beinen, das meine Lebensqualität sehr einschränkt. Ich habe durch die OP Verwachsungen im Bauch, die manchmal ziemlich weh tun und mich erschrecken, weil sie sich anfühlen, wie der Krebs sich angefühlt hat.

Anfang dieses Jahres war ich in der Reha. Meine Haare haben wieder eine ansehnliche Frisur und ich wurschtel mich in so etwas wie ein Leben.

Liebe Grüße an alle,
Annika

annekeksde
12.09.2012, 09:47
Hallo,

ich bin Anne, 31 Jahre alt und bin per google auf euer Forum gestoßen. Mich haben in den letzten zwei Wochen die Nachrichten meiner Gyn nur so überschwemmt. Erst per US ein festgestellter Uvarialtumor (bin wegen starker Schmerzen zum Doc) und dann das Abstrichergebniss mit rezid. Pap IIID + HPV Infektion (der Abstrich ist seit einem Jahr auffällig und wird regelmäßig untersucht)

Morgen habe ich einen Termin zur Bauchspieglung in der der Tumor entfernt wird und gleichzeitig am Gebärmutterhals rumgedoktort wird. Ganz verstehe ich das alles nicht und fühle mich mit allem ziemlich allein gelassen. Im Moment weiß ich gar nicht ob es ein Fehler war Frau Googel zu fragen was diese Worte auf meinem Überweisungsschein überhaupt heißen... :shy:

Da ich mit 16 schon einmal eine Bauchspieglung hatte in der an beiden Eierstöcken mehrere Zysten entfernt wurden, habe ich mich bisher damit beruhigt, dass dies nix anderes ist aber nach dem was ich hier so lese wird mir ganz anders.

Naja ich bin nun hier um mich noch ein wenig zu informieren und hoffe mich so wieder etwas runter zu fahren.

LG Anne

schmucki321
29.10.2012, 18:01
Servus,

ich bin die Silvi, 42 Jahre, am 11.08. hatte ich eine LSK wegen einem vermutetem Dermoid am linken Eierstock, am 14. Anruf vom Chefarzt Diagnose EK - am 16.08. Total-OP. Jetzt hab ich 2 x Carboplatin hinter mir. Nach der ersten Chemo waren die Leukos so niedrig, dass die zweite erst nach 5 Wochen erfolgen konnte. Bin eigentlich ein sportlicher Typ, den so leicht nichts umwirft, aber seit der Diagnose fühlte ich mich einfach nur schlecht. Habe 3 Kinder 15/Zwillinge 13 Jahre. Mein Mann hatte vor 2,5 Jahren Darmkrebs. Habe ein großes Haus mit Ferienwohnungen und bin mit Fußpflege/Kosmetik selbständig. Mir geht es körperlich ganz gut, kann nur nachst wahnsinnig schlecht schlafen und habe einfach angst, dass ich das alles nicht schaffe. Bin wöchentlich beim Psychoonkologe, was mir sehr hilft, da mein Mann überhaupt nicht mit mir über die Krankheit reden kann.

Das Forum finde ich sehr gut - so viele mutige Frauen!
LG
Silvi

Vela
16.11.2012, 21:43
Hallo zusammen,
ich bin 31, habe keine Kinder und lasse mich seit 6 Wochen völlig von den Ärzten verunsichern (Dermoidzyste? Endometriosezste? Eierstockkrebs?). Kommende Woche wird eine Bauchspiegelung gemacht, hoffentlich sehe ich dann klarer.
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute!

michaela87
22.11.2012, 18:14
Hallo!
Hab gerade erst gesehen, dass es hier einen Vorstell-Thread gibt!
Ich bin Michaela, grade 25 geworden und habe ein Adenokarzinom am rechten Eierstock. Samstag startet die Chemo mit Carboplatin und Taxol....

ich habe meine Geschichte hier schon aufgeschrieben:
http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=57448

Liebe Grüße :)

Wuschelkopf
07.12.2012, 19:40
Hallo,:winke:
stelle mich mal bei Euch vor, bin sonst viel Im Hautkrebsforum, da ich 2010 an einem desmoplastischen Maligne Melanom erkrankt bin. Ich bin 43 Jahre alt u7nd habe zwei Kinder. Gestern war ich beim FA, habe gewechselt, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, das meine vorherige Ärztin irgendwie ein "wenig luschig" ist. War zwar im Juli erst dort uns sie meinte es wäre alles in Ordnung, hätte auch nichts gefunden was für eine Metastase in der Gebärmutter oder den Eierstöcken spricht. Da ich im Jahr 2009 bis 2010 einen Pap 3 D hatte, gehe ich jetzt desöfteren zur Kontrolle. Na ja jedenfalls hat der neue Gyn. hbei dem ich jetzt war am re. Ovar etwas gefunden. Zuvor hatte er am linken Ovar eine Zyste festgestellt, was ja nichts schlimmes ist. Beim rechten allerdings ist er sich nicht sicher was das ist. Vielleicht eine Gelbkörpercyste, ist sich aber sehr unsicher.Soll abwarten bis meine Periode vorbei ist und dann wird wieder kontrolliert, ist dieses Ding noch da , ab ins MRT:(. Arbeite selbst bei einem Gynäkologen und habe ihn gefragt ob man eine Gelbkörpercyste gut im Ultraschall sehen könnt. Seine Antwort, ja nachdem in welchem Zyclustag man wäre verändert sich diese, aber man könnte trotzdem erkennen ob es eine ist. Wie sind eure Erfahrungen, ein bischen mulmig ist mir ja schon. Glaube eigentlich nicht das es eine Metastase ist, :confused:. Wünsche Euch allen hier einen schönen Abend und ganz viel Kraft und Stärke. Alles Liebe Bienie

Meckifrau
19.02.2013, 10:08
Hallo, mein Name ist Heike, ich bin 44 Jahre alt und bei mir wurde letztes Jahr im Oktober Eierstockkrebs FIGOIIIC festgestellt. Das übliche wie hier schon berichtet " alles muss raus" was raus muss. Ich habe die OP gut überstanden, befinde mich jetzt in der 5. Chemo mit Carboplatin und Taxol. Bis jetzt vertrage ich sie gut, außer das ich etwas Bauchschmerzen und in den Beinen schmerzen habe. Ich habe viele Frauen in der Chemo kennengelernt, bei manchen wie hier in dem Forum kam es wieder. Das belastet einem sehr, man kämpft und hofft und dann nach einer gewissen Zeit die selbe Diagnose. Das macht einem sehr traurig.
Ich komme leider aus einer Familie die vorbelastet ist. Meine Mutter erkrankte vor ca. 15 Jahren an Brustkrebs, leider ist sie letztes Jahr mit 68 Jahren an Leberkrebs gestorben. ihr Schwester ca. 2 Jahre vorher. Ich habe eine Zwillingsschwester die vor 4 Jahren die Diaknose Brustkrebs bekam. Deshalb habe ich damit gerechnet, das ich auch evtl. damit konfrontiert werde. Ich habe nie gewusst vorher, das es eine Kreuzungsdiagnose, also Eierstockkrebs geben kann. Kein Arzt hatte mich diesbezüglich aufgeklärt. Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, so hätte ich mich auf eine Total Op entschieden. Ich bin auch sauer auf die Krankenkasse, nur einmal wurde bei mir eine Mamo bewilligt, vor meinem Krebs, sonst ist es deine Sache. Wenn ich sehe wieviele Frauen bei der Chemo, eigentlich noch jung sind betroffen sind. Ich finde man soll solche Untersuchungen bewilligen und nicht mit 50 damit anfangen.
Nun werde ich bald meine 6. Chemo bekommen und danach hoffentlich die Reha.
Ich will kämpfen und gewinnen und hoffe das für euch alle auch :)

Liebe Grüße Heike

Maa
27.02.2013, 23:18
Hallo,
Habe diese Seite gerade erst gesehen, meine " Geschichte " steht schon unter Borderline.
Bin 60 Jahre und vor 2 Jahren operiert worden. Total-OP , FIGO Ic.
Würde gern Menschen mit Borderline kennenlernen. Habe gehört, dass trotz Total-OP es später zum Befall von Brust,Leber,Hirn kommen kann.
Liebe Gruesse
Maa

Mausibaer
04.03.2013, 15:13
Hallo, ich heiße Anett und bin 43 Jahre alt. Bei mir wurde letztes Jahr am 6 Februar Tupenkarzinom festgestellt- Zufallsbefund:confused: Eine Woche später Total-op :( 6x Chemo Caroplatin Taxol Habe nun auch alles einigermaßen hinter mir nur meine Ängste die ich habe sind schrecklich :mad:
Ich suche auch Frauen denen es auch so geht und sehe hier auf einmal dass man nicht alleine ist :)

bivi
17.04.2013, 17:10
Hallo nachdem ich schon lange hier im Forum mitlese den ein und auch anderen wertvollen tip bekommen habe ,möchte ich mich heute endlich auch mal vorstellen. Im Dez 11 habe ich die diagnose eierstockkrebs figo 3c bekommen ,nach op und chemo was ich beides relativ gut überstanden habe ,wurde mir im Okt 12 mitgeteilt das meine lymphknoten an der aorta im brustbereich befallen sind also wieder chemo diesmal mit caelyx und avastin was bis jetzt auch super angeschlagen hat.
laut ärzten gibt es keine heillung aber und davon bin ich überzeugt immer wieder kleine wunder und auf eines hoffe ích.
ich lebe im moment gut und vorallem gerne bin sehr positiv was meine krankheit angeht,eure berichte hier zeigen mir das es leider leider noch mehr frauen gibt die mit dieser diagnosse leben müssen und ihr macht mut
es lohnt sich zu kämpfen

Steinhaus
26.04.2013, 12:44
Hallo,
bisher war ich stille Leserin, und konnte viele gute Tipps und Infos für mich bekommen. Dafür möchte ich herzlich danken. Vielleicht kann ich nun als aktive Teilnehmerin auch mal hilfreich sein. Ich bin 52 Jahre alt, freiberuflich tätig und habe keine Kinder. Bei mir wurde der Eierstockkrebs im Dezember 2012 bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung entdeckt. Der Schock war perfekt. Ich war bis dahin niemals ernsthaft krank, und nie im Krankenhaus. Dann ging alles sehr schnell. Am 18.12. die Total-OP, bei der sich herausstellte, dass der Krebs schon einige Metastasen gebildet hatte. Glücklicherweise konnte ich tumorfrei operiert werden. Nun befinde ich mich in der Chemotherapie, mit Carboplatin, Paclitaxel und ursprünglich Bevacizumab(Avastin), was ich aber nach 2 Gaben absetzen lies. Eine "Chemositzung" habe ich noch vor mir und freue mich ziemlich auf die anschließende Reha. Bisher habe ich alles in allem die Chemo bis auf Nebenwirkungen, die auszuhalten waren, ganz gut vertragen. Aber die tiefe Verunsicherung darüber, was mit einem geschehen kann, hat einen schon im Griff. Ich wünsche allen viel Gutes !!!!

Sillebill
02.05.2013, 22:27
Hallo,
mein Name ist Sybille, 47 Jahre. Ich bin in 2000 an Eierstockkrebs erkrankt. Es erfolgte Total-OP mit anschl. Chemotherapie 6 Zyklen Carboplatin/Taxol.
Danach war ich 12 Jahre ohne Befund und ich fühlte mich als geheilt.
Jetzt im Mai 2012 ein plötzlicher Anstieg meines Tumormarkers auf 88. Sofort wurde in an meinen Gynäkologen überwiesen. Doch bei der Untersuchung konnte er nichts feststellen. Er wiederholte erneut den Tumormarker der erneut auf 110 angestiegen war. Eine CT-Kontrolle zeigte sehr kleine Knötchen im Bauchfell. Es erfolgte eine Bauchspiegelung und hier zeigte sich das Ausmaß der Erkrankung. Der ganze Dünndarm war mit sehr kleinen (gerstenkorngröße) Metastasen übersät und somit keine OP möglich. Diagnose Peritoenalkarzinose. Wieder musste ich 6 Zyklen Chemotherapie über mich ergehen lassen. Mein Körper bildete Antikörper so dass jeder Zyklus mindestens 3 Mal unterbrochen werden müsste, weil der Körper allergisch reagierte. Die Chemo zeigte dennoch Wirkung und der Tumormarker sank auf 14. Leider aber nur für 4 Monate. Im Februar 2013 wurde nun freie Flüssigkeit im Bauchraum festgestellt. De erneute Tumormarker Kontrolle zeigte einen Anstieg auf 65. Wieder musste ich mich einer Chemotherapie unterziehen - diesmal mit Tabletten (Ovastat) und zum Glück weniger Nebenwirkungen. Doch nach nur einem Zyklus und der anschließenden Pause erneuter Anstieg auf 170. Nun soll die Chemotherapie wieder geändert werden (Topotecan) mit der Hoffnung, das diese nun wirkt.
Im Moment ist es ein ständiges Hoffen und Bangen. Alles ist sehr kräftezehrend.

Tina1966
11.05.2013, 16:29
Hallo zusammen,

bisher war ich stille Leserin, habe mich aber jetzt angemeldet und möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Tina, ich bin 46 Jahre alt, habe keine Kinder und bin verheiratet. Seit dem 29. Januar 2013 weiß ich, dass ich ein Ovarialkarzinom rechts habe mit diversen Metastasen in den umliegenden Lymphknoten. Der Tumor wurde erst bei der Operation zufällig entdeckt.
Mein vorheriger Leidensweg in Stichpunkten:
- seit Juni 2012 starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich, 3 Orthopäden fanden keine Ursache
- ab Mitte September 2012 starker Husten
Zuerst Verdacht auf Bronchitis, da ich dafür anfällig bin. Es brachte aber keine Therapie Besserung. Nach langem Suchen stellte der Lungenfacharzt eine Schimmelpilzallergie fest. Deren Behandlung brachte aber auch keine Besserung. Ab November hatte ich ständig zwischen 37 und 38 °C Fieber. Bevor ich einem Nasenprovokationstest mit dem Schimmelpilz zustimmen wollte bestand ich auf ein CT der Lunge. Dies wurde am 8. Januar 2013 durchgeführt und dabei wurde der erste vergrößerte Lymphknoten neben der Wirbelsäule in Höhe des Zwerchfells festgestellt. Daraufhin wurde am 11. Januar 2013 ein CT des Abdomens durchgeführt. Hier wurden auf beiden Seiten der Hauptschlagader weitere vergrößerte Lymphknoten und ein "verplumptes" rechtes Ovar festgestellt.
Meine Hausärztin überwies mich daraufhin zum Hämatologen, der mein Blut untersuchte und eine Knochenmarkbiopsie vornahm. Die erzählten mir zwar was von einem erhöhten Tumormarker, der aber nicht zu Eierstockkrebs passen würde. Die forschten in Richtung Lymphom.
Routinemäßig zur Kontrolle einer Zyste des linken Eierstockkrebs war ich am 28. Januar 2013 bei meiner Frauenärztin (vorher Ende Oktober 2012). Diese bekam einen Bericht des Hämatologen zugeschickt. Sie wurde sofort ziemlich hektisch, da der Tumormarker CT 125 wohl doch für den Eierstockkrebs sprach.
Sie rief daraufhin gleich im Krankenhaus an, ob ich zu weiteren Untersuchungen kommen könnte. Die Ärzte dort konnten anhand des Ultraschalls auch nichts genaues sagen. Deswegen wollten sie am darauf folgenden Tag mit einem kleinen Bauchschnitt nachschauen. Ich wurde dann 7 Stunden operiert. Es wurden beide Eierstöcke, die Gebärmutter und das Bauchnetz entfernt. Gleichzeitig wurde auch schon der Port gesetzt.
Das alles war natürlich ein großer Schock für mich, da ich ja nur wegen Husten in Behandlung war! In den zwölf Tagen, in denen ich im Krankenhaus war, musste ich erst mal lernen, damit umzugehen. Da gab es Höhen und Tiefen. Nachdem eine Freundin meiner Mutter mich besuchte und diese die gleiche Erkrankung schon vor 30 Jahren überlebte, dachte ich, das kann ich auch und seitdem bin ich voller Hoffnung.
Nach drei Chemotherapien wurde erneut der Tumormarker bestimmt. Er ist von 200 auf 35 gesunken. Also denke ich, dass die Quälerei mit der Chemo auch hilft.

Meine eigentliche Frage zu Avastin werde ich im Eierstockkrebs-Forum stellen.

Viele Grüße
Tina

Nachtrag: Sowohl die Rückenschmerzen als auch der Husten sind seit dem Tag der Operation weg.
Einige befallene Lymphknoten konnten wegen der Verwachsung mit der Hauptschlagader nicht entfernt werden. Bin also leider nicht tumorfrei.

ness
08.06.2013, 14:33
Hallo! Will mich auch mal vorstellen.:winke:

Bin 37 Jahre alt , Mutter zweier Kinder ( 5 & 8Jahre).
Bei mir wurde 2009 am linken Eierstock ein Granulosazelltumor entfernt...hatte engmaschige Kontrolle & jetzt im März 2013 ein Rezidiv am rechten Eierstock.

Bei der Total OP stellte sich heraus, das der komplette Unterleib voll mit Tumoren war.:mad:
Deshalb musste ein Stück Darm entfernt & vorrübergehend ein Stoma angelegt werden.

Jetzt bekomme ich eine Chemo Therapie nach dem PEB Schema (Cisplatin/Etoposid/Bleomycin)

Versuche positiv in die Zukunft zu blicken....& wünsche allen anderen,das ihr das auch schafft!

Ania18
04.07.2013, 13:45
Hallo ihr Lieben,

Leider gibt es bei mir nur schlechte Nachrichten
Ich bin 45 und bei mir wurde die Diagnose Eierstockkrebs gefunden, allerdings ist es mittlerweile auch Bauchfelkrebs da der Krebs überall vertreut ist!
Die letzten 6 Monate bin ich ständig zum Arzt gegangen da ich große Schmerzen im Unterleib hatte, Bluthochdruck und ständig die Periode. Ich war bei vielen verschiedenen Ärzten und niemand hatte etwas gefunden. vor 1 Monat war ich auch noch bei einer Frauenärztin und jeder hat meine Schmerzen ignoriert. Wasser im Bauch um die 3l hatte ich auch! Bis mir der Kragen geplatzt ist und ich dann so lange geschriehe habe beim Arzt bis ich endlich ernst genommen wurde. Plötzlich die Diagnose Krebs! ich war geschockt! es kam einfach so plötzlich und der Arzt war eiskalt!
darauf hin war ich im Krankenhaus in Regensburg und dort wurde der Krebs auch woanders gefunden. Das ging so schnell! plötzlich habe ich erfahren dass der Krebs schon überall ist :'(
in der Gebärmutter, Eierstöcke, Dickdarm, Dünndarm und im gesamten Bauch!
Der Arzt meinte ich hab schon mindestens 2 Jahre Krebs! Ich bin so enttäuscht dass ich immer ignoriert wurde!!! Jetzt habe ich eine TOTAL OP hinter mir d.h. alles wurde mir entfernt und habe einen künstlichen Darm :'( Den Dünndarm habe ich noch, da ich ohne den nicht mehr leben würde. Aber gerade dort sind noch verdammt viele Knoten! So jetzt habe ich eine Chemotherapie vor mir: Carboplatin / Taxol. Habe 6 Therapien vor mir und zwar immer 3 Wochen Abstand
Der Arzt meinte, dass es so schnell wie möglich gemacht werden muss, dann hatte ich schon mein Termin gestern, aber leider war mein Zustand zu schlecht und sie konnten es nicht durchführen. Jetzt nehme ich eine Woche Vitamine und andere Tabletten um mein Zustand zu verbesseren sonst kann ich meine Chemo nicht durchziehen. Allerdings habe ich sehr große Angst vor der Chemo und vorallem habe ich Angst meine Tochter bald verlassen zu müssen und sie völlig allein zu lassen :'(

Michaela65
10.09.2013, 08:50
Hallo,

ich heiße Michaela und bin 48 Jahre alt. Bei mir wurde ein Tubenkarzinom im Juni 2013 festgestellt.Große OP folgte und aktuell Chemo.Leider wurde ich nicht ganz Tumorfrei operiert. Reste am Magen und an der Darmwurzel verblieben.Ich lese schon eine ganze Zeit im Forum mit und habe mich jetzt endlich mal getraut mich anzumelden.Ich habe große Schwierigkeiten dieses Schicksal zu akzeptieren.Und ich ärgere mich sehr darüber das ich mich durchs Internet gekämpft habe um Überlebenszeiten heraus zu bekommen.Dieses Wissen macht es einem fast unmöglich an eine Heilung zu glauben.Wie geht es euch damit?

LG Michaela

chippsy12
20.09.2013, 22:41
Hallo, ich heiße Petra und bin 49 Jahre alt. Ich lebe mit drei Katzen und fünf Zwerghasen zusammen.Habe viel Sport gemacht und bin Vegetarierin.Über den Tierschutz und den Sport kenne ich zum Glück ganz viele nette Menschen.Dies sei nur gesagt, weil ich mich nicht nur als Patient sehen möchte.Ich habe und hatte immer ein ganzes Leben.
Seit Mai 13 bin ich an Eierstockkrebs erkrankt Figo3c und bekomme gerade den 5 Chemozyklus mit Cabo/Paclitaxel. Nach OP am 3.6 hat man mir gesagt ich sei makroskopisch Tumorfrei bei TM 145, inzwischen bei 78.
Die Chemo vertrage ich sehr gut, habe nur ein paar kleine Folgeschäden durch die OP. Man hat ein paar Nerven an den Beinen aus versehen durchtrennt, aber das soll wieder werden.Schauen wir mal.
Die Chemo ist bald vorbei und ich bin recht beunruhigt was noch kommen kann. Deshalb hoffe ich das die " Profis " hier mir evtl helfen können, wenn mein Onkologe mal wieder chinesisch mit mir redet.Oder wie oft genug nicht weiter denken möchte, als bis zur nä Chemo.

Kerstin 29
30.09.2013, 22:48
Hallo liebes Forum,

nachdem ich schon lange immer fleißig still hier mitlese, möchte ich mich nun heute auch mal vorstellen.
Ich heiße Kerstin, bin 29 Jahre alt und seit Februar diesen Jahres mit meinem Mann verheiratet.
Im Mai bekam ich nach einer Laparoskopie wegen V.a. Dermoid-Zyste nach der Histologie den Befund muzinöses Ovarialkarzinom,Stadium Figo 1c.
Der Arzt der und die Nachricht überbrachte, bemühte sich empathisch zu sein, so wirklich gelungen ist es ihm aber leider nicht. Ich in das Gefühl, wenn man so eine Diagnose bekommt, können oder wollen sich viele Ärzte nicht reinfühlen. Zum Glück gibt's da auch Ausnahmen.
Zuvor hatte man lange nichts gefunden, obwohl ich mich schon länger schlecht gefühlt hatte und irgendwie schon im Gefühl hatte, dass etwas gravierendes in meinem Körper nicht in Ordnung ist. Somit war ich ein Stück weit erleichtert, als ich endlich wusst was los ist und was dagegen tun konnte.
Die radikale Op folgte im Juni, außer Taubheitsgeffühl im Bein und manchmal Inkontinenz habe ich sie gut überstanden.
Heute war die 4. Chemo von 6 Stück und dann geht's in die Reha.
Ich hoffe die 2 unklaren Fleckchen, die in der Leber aufgetaucht sind, sind harmlos,so wie die Docs vermuten. Die werden engmaschig beobachtet.
Ich finde es ganz toll, wie die tapferen Frauen hier das beste aus ihrer Situation machen und trotz allem immer weiter kämpfen und neuen Mut finden und sich gegenseitig unterstützen.

Liebe Grüße

vajradakini
01.10.2013, 12:20
Hallo meine Damen,:winke:

bin auch seit gestern im Forum angemeldet und muss erst mal alles besser kennenlernen. So wie Ihr mich. Nennt mich Tilly. Ich bin noch 58 Jahre alt und eigentlich seit dem Jahr 1986 mit EK unterwegs.
Damals war ich knapp 31, meine langjährige Beziehung war gerade aus, und hatte ein sog. Ovarialkystom Marke Borderline, >Total-OP, Bauchnetz, und 6x Chemo mit Cisplatin. Damals ging es mir mit der Chemo sehr schlecht, den ganzen Tag Übelkeit und Erbrechen bis zum Abwinken.
12 Jahre später, ich wollte gerade in Urlaub fahren, zog mich ein ungutes Gefühl zum Arzt. Dort wurde erst einmal festgestellt, dass ich eine Sackniere hätte. Ab ins KKH. Nach intensiven und aufreibenden weiteren Nachforschungen in meinem Bauchraum, erwies es sich, dass sich ein Rezidiv auf der Blase, im Darm, Lymphknoten angedockt hatte, das wohl auch meine rechte Niere ruinierte. Ein gewaltiges Trauma. 10 Stunden OP und Chemo 6x mit Carboplatin und Taxol. Die Ärzte gaben ihr Bestes. Mir wurde eine Blase restkonstruiert und die verbleibende Niere wieder angehängt. Das sollte in den kommenden Jahren ein großes Problem werden, denn durch die verkleinerte Blase kam es nicht nur zur Inkontinenz, sondern öfter zu Nierenstaus , die ich dann mit Selbstkatheterisierung zwar eindämmen konnte, aber in der Folge und bis heute von einem Harnwegsinfekt in den nächsten gerate, was jedesmal bedeutet: ANTIBIOTIKA! Unter diversen Befindlichkeitsstörungen im Anschluß an die große OP, einer Schilddrüsen-OP sowie an der Tatsache, dass ich nicht mehr arbeiten konnte, sich der Größtteil meiner "Freunde" zurückzogen habe ich schon sehr gelitten. Ich konnte ja nicht mehr mitmachen beim Sport bspw.
Trotzdem hielt ich mich mit meinem Hund und vielen Spaziergängen so fit wie möglich. Gesunde Ernährung war eh angesagt, da ich durch eine Hormontablette als wahrscheinlicher Auslöser auch noch Diabetes bekam.
Vor gut fünf Jahren meinte man auf der Leber wäre eine verdächtige Stelle, man machte eine Explorativ-OP und fand neues Rezidivgewebe im Zwerchfell. Wieder Chemo und Carboplatin, das ich am Ende des Zyklus allerdings nicht mehr vertrug. Damals hatte ich das Gefühl, jedes zusätzliche Medikament würde mir schaden.
Seit Anfang September weiß ich nun, dass der Krebs in der Bauchhöhle wieder gekommen ist. Man ist sich noch nicht sicher, wie man rangeht, da es ja keinerlei Studien für Leute wie mich, mit so vielen Rezidiven, gibt. Das Problem ist u.a., ob die mittlerweile eingeschränkte Nierenfunktion eine Chemo zulässt. Und wenn ich keine Chemo bekommen kann, wird man mich auch nicht operieren.
Ich bin zwar auch eine Kämpferin wie Ihr, aber momentan fühle ich mich sehr verloren. Ich weiß, diese Schilderung ist fast ein Roman geworden, aber es soll Euch vielleicht auch aufzeigen, dass mit dieser Diagnose die Lebenszeit doch ganz schön verlängert werden kann, auch wenn es noch zu so vielen Komplikationen kommt.
Haltet mir die Daumen!
Eure Tilly aus München

angeja
22.10.2013, 16:28
Hallo, ich lese schon eine Weile mit und bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Zu mir: Ich bin 59 Jahre,habe seit meinem 10. Lebensjahr Diabetes Typ1 und dadurch bedingt Spätschäden an Augen, Niere und Nerven. Vor einigen Wochen bin ich wegen zunehmenden Unterleibsschmerzen zu meinem Hausarzt gegangen. Eir fand eine 3X4cm große Zyste am linken Eierstock. Mit diesem Befund bin ich zu meinem Gynäkologen, der diese Raumforderung zuwar bestätigte, aber meinte es wäre nichts gynäkologisches, sondern was am Darm. Ich habe eine Darmspiegelung machen lassen, alles ok. Mein HA schickte mich dann zum CT, sie meinten, es wäre am ehesten eine eingeblutete E`zyste.Mit diesem Befund bin ich wieder zum HA, der mir eine Einweisung ins KH gab. Ich habe mich dann im KH vorgestellt, beim Chirurgen und beim Gyn,keiner wußte so richtig was mit mir anzufangen. Ich sollt erst mal meinen Diabetes optimieren und mit meinem Nephrologen alles absprechen.Dann bin ich wieder nach Hause geschickt worden. (Zu der Zeit hatten mein Diabetologe, sowie mein Nephrologe Urlaub.)Nach einigem Hin und Her bin ich dann in einer anderen Klinik gelandet, die mich vor der OP sehr gründlich untersucht haben, und schließlich wurde ich am 30.9.2013 per Bauchspiegelung von meinen Eierstöcken befreit (Die Gebärmutter war schon vorher weg.) Am li Eierstock befand sich ein Teratom in der Größe eine Gänseeis. 80% dieser Teratome sind gutartig, sagte man mir. Vor ein paar Tagen bekam ich dann die nachricht, dass ich zu den restlichen 20% gehöre (Borderlin TU). Aber Glück im Unglück, am 28.10.2013 werde ich noch mal nachoperiert ((Blinddarm und Bauchnetz), und dann ist hoffentlich alles weg.Ich bin froh, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben..........
Drückt mir für Montag die Daumen

Charl0tte
17.11.2013, 21:43
Hallo zusammen,

nach einigen Wochen stillen Mitlesens möchte ich mich Euch vorstellen. Ich werde bald 48 Jahre und vor einem guten Jahr im Herbst 2012 bekam ich die Diagnose Eierstockkrebs Stadium 3c. Das warf mich komplett aus der Bahn, denn ich habe immer auf meine Gesundheit geachtet (Sport, Ernährung, kaum Alkohol, nie geraucht ...). Bei mir sehe ich den Krebs als Ergebnis einer früheren Kinderwunschbehandlung (erfolglos). Tja, die anderen kriegten das Kind und ich den Krebs, ist doch gerecht, nicht? Ich hätte damals so gerne mit meinem zweiten Mann noch ein zweites Kind gehabt. Ich habe einen Sohn aus erster Ehe, er ist zum Glück schon fast 19, so dass ich mich jetzt, wo ich krank bin, hauptsächlich um mich kümmern kann, was ich mir ausgiebig erlaube. Nach der OP wurde mir - wie den meisten von Euch - die Standard-Chemo mit Carboplatin und Paclitaxel angeboten, wahlweise noch innerhalb einer Studie zusammen mit dem hier auch vieldiskutierten Avastin.

Fünf Liter Bauchwasser war in mir drin, der linke Eierstock hatte einen Durchmesser von fast 10 cm, ich bekam keine Luft und aufs Klo konnte ich auch fast nicht mehr. Drei Wochen dauerte mein Krankenhausaufenthalt inkl. 5 Tage Intensivstation, Harnleiterschienen (die ohne Sedierung gelegt wurden, weil der Tropf nicht richtig befestigt war) drei Blutkonserven, einem Ausschlag auf dem ganzen Bauch, unter den Brüsten und in der Leiste - lecker! - und der scheinbar obligatorischen Blasenentzündung. Und das ganze in einem Vierbettzimmer. Ohne die täglichen Besuche meines Mannes wäre ich aus Kummer gestorben.

Nach der Entlassung konnte Ich mich kaum aufrecht halten, schon wenige Schritte forderten mir alle Kraft ab. Sehr langsam nur ging es bergauf. Trotzdem habe ich am Ende Glück gehabt. Der "angedrohte" künstliche Darmausgang blieb mir erspart, der Darm war gesund, die Milz blieb drin, die gestaute Niere erholte sich, der Pleuraerguss veschwand von selber. Ich zwang mich zu regelmäßigen Spaziergängen, damit die spärliche Wintersonne mir ein bisschen Leben einflössen sollte.

Erst jetzt traute ich mich, die Unterlagen über die geplante Chemo zu lesen. Ich war geschockt! Bei jeder zweiten Nebenwirkung fand ich den Zusatz: "auch mit tödlichem Ausgang". Mein persönlicher Entschluss: Da konnte ich ja auch meinen Krebs behalten! Mehr als sterben konnte ich daran auch nicht. Ich war mir schon davor eigentlich sicher, dass ich keine Chemo machen wollte. Aber jetzt war ich mir absolut sicher! Wenn ich sterbe, dann an einer Krankheit, nicht an der Behandlung. Ich bin ziemlich geschockt von Euren schweren Verläufen, grausamen (Neben)wirkungen, die Ihr so stoisch ertragt und trotz allem den Mut nicht verliert. Hut ab!

Mein Weg führte mich woanders hin. Ich stellte meine Ernährung um, machte verschiedene Entgiftungsmaßnahmen (Darm, Leber, Zähne, Sozialkontakte) und schaute auch meine sonstigen Lebensumstände nochmal ganz genau an. Sehr glücklich bin ich über meinen Mann, der mir seelisch eine unglaubliche Stütze war und ist. Aber von meiner Herkunftsfamilie halte ich mich inzwischen fern und das tut mir extrem gut. Manche Familien versprühen leider Gift statt Liebe und man merkt es als junger Mensch nicht immer, sondern wundert sich einfach nur, warum es einem nicht gut geht und sucht die Ursache - typisch weiblich - erst bei sich selber, statt im Umfeld.

Es geht mir inzwischen soweit ganz ordentlich. Ich kann regelmäßig Sport machen, habe endlich Zeit, den Haushalt in Ruhe zu machen, nicht nur gehetzt vor und nach der Arbeit. Ich finde Zeit für meine Interessen: Lesen, Schreiben, Handarbeit, Nichtstun, Garten, Sport. Manchmal fühle ich mich besser als zuvor, als ich noch keinen Krebs hatte. Bisher habe ich einmal den Tumormarker messen lassen. Der Wert war normal: 30. Vor der OP war er bei über 1600. So einen Wert hätten sie ja noch nie gesehen, hieß es im Krankenhaus. Außerdem habe ich mir - meine teilweise negativen Erfahrungen beiseite schiebend - nochmal auf die Suche nach einem Psychotherapeuten gemacht. Nächste Woche ist endlich das Erstgespräch, bin gespannt, ob's diesmal passt.

Ich werde die restliche Zeit des Krankengeldsbezugs weiter für mich nutzen und mein Leben neu ausrichten nach dem, was mir gut tut. Muss noch darüber nachdenken, was ich beruflich weitermachen will. Ich bin sehr glücklich über meine Ehe aber nach wie vor traurig, dass ich mit meinem Mann kein gemeinsames Kind haben durfte.

Manche nennen mich mutig, weil ich die Chemo abgelehnt habe. Ich finde jedoch Euch mutig, die Ihr diese Behandlungen durchsteht. Aber mein Weg war und ist das nicht. Bis jetzt war dieser Weg der richtige für mich und ich weiß, dass er es weiterhin sein wird, ich muss nur jeden Schritt in die Zukunft mit Bedacht gehen und auf meine Bedürfnisse hören und meinem Herz gehorchen.

Die besten Wünsche für Euch alle
Charl0tte

rollfleck
27.11.2013, 19:48
Hallo liebes Forum,

meine Mutter ist im August 2012 an Eierstockkrebs erkrankt. Das ganze macht sich durch leichten Schüttelfrost, Fieber und eine Zunahme des Bauchumfanges bemerkbar. Nach 1 wöchigem Aufenthalt in Köln-Holweide und diversen Untersuchungen lag uns diese fürchterliche Diagnose vor.
Ich recherchierte im Internet und suchte den Spezialisten für Eierstockkrebs in Deutschland heraus. Dabei stieß ich auf Prof. Dr. Sehouli, der in der Charité in Berlin tätig ist. Dieser schrieb im Internet ganz klar, dass die OP also die erste Öffnung ganz entscheidend sei und das heute seine Kollegen noch flächendeckend in ganz Deutschland fehlerhaft operieren würden. Die Frauen würden dann in einem Zeitraum von einem halben Jahr bis einem Jahr versterben. Mir ging der Arsch auf Grundeis und meine Verzweiflung war unaussprechlich.

Da ich in der Kinderbetreuung selbstständig tätig bin, bat ich die Eltern mich auf unbestimmte Zeit zu unterstützen. Als meine Mutter und ich in Berlin Wedding ankamen, trafen wir auf einen riesigen Komplex, der uns reichlich Zeit und Geduld abverlangte.
Nach einer Woche Schonfrist für meine Mutter, kam der Tag der OP. Der Eingriff dauerte 8 1/2 Stunden. Es wurde Figo IIIc diagnostiziert. Es wurde alles ausgeräumt, was auszuräumen war.
Darauf folgte die Anschluss Heilbehandlung in Berlin. Ich zog in der Zwischenzeit vom Hotelzimmer, in das Stationszimmer meiner Mutter. Da ich ja genügend Zeit hatte war es mir möglich fast alle Patientinnen auf Station näher kennen zu lernen.
Einige Geschichten versetzten mich in Angst und Schrecken. Zufälligerweise hielt Prof.Dr. Sehouli einen Vortrag über Eierstockkrebs während meines Aufenthalts in Berlin. Die Aussichten stellten sich nicht als sehr rosig heraus.

Zurück in Köln bekam meine Mutter 6 Zyklen Chemo und anschließend vor Weihnachten eine sehr schwere Portinfektion, die sie fast das Leben gekostet hätte.
Momentan bekommt sie einen 36 monatigen Zyklus von Avastin. Avastin erhöht ihren Blutdruck sehr aber ansonsten leidet sie unter wenig Beschwerden. Weiß jemand neue Therapieansätze ??? Oder hat jemand Erfahrung mit der Vergabe von 15 mg Vitamin C pro Tag? Die Verabreichung muss über eine Infusion in den Port geleitet werden. Meine Mutter bekommt dies zur Zeit zwei Mal wöchentlich aber sie hat in einem Krebsbekämpfungsbuch von Dr. Struntz gelesen ,dass die Vergabe mindestens 15mg pro Tag betragen müsse. Ich habe im Internet recherchiert und einige ältere Berichte dazu gefunden. Diese bestätigten ebenfalls die Aussage von Dr. Struntz. Das Vitamin C würde wohl ausschließlich die Krebszellen angreifen. Ich kann nicht verstehen wieso die Krankenkassen es nicht für notwendig halten, dies kostenmäßig zu übernehmen.

Nochmal der Rat von mir : Lasst euch bitte nur von einem erstklassigen Operateur öffnen. Heidelberg, Essen oder Berlin!!

Falls einer von euch neue Therapien kennt gebt bitte Bescheid !!!

Vielen Dank und liebe Grüße !!

Euer Rollfleck

queensheep
04.01.2014, 13:14
Hallo an alle,
ich bin 42 Jahre alt und habe vor zwei Jahren die Diagnose Eierstockkrebs erhalten. Hier erst mal die medizinisch nüchterne Kurzzusammenfassung meiner Geschichte und anschließend etwas über mich als Mensch:
Es fing mit Atembeschwerden wegen Pleuraerguss an. Nach diversen Untersuchungen Verdacht auf Eierstockkrebs mit Metastasen auf der Pleura. Anschließend OP mit Entfernung der Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Bauchnetz, Blinddarm und ein Stück vom Dickdarm. Es wurden keine Lymphknoten entfernt (zu viele befallen und zu gefährlich da zu nah an der Aorta). Es wurde ein Resttumor am Enddarm belassen, sonst hätte ich einen künstlichen Darmausgang erhalten. Ergebnis: Eierstockkrebs mit FIGO IV :shocked:. Bereits wenige Tage nach der OP wurde mit der Chemo mit Carboplatin und Paclitaxel begonnen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich 3 Pleurapunktionen hinter mir, eine 4. folgte 2 Wochen später. Weitere waren dann nicht mehr notwendig und ich wusste, dass die Chemo wirkt. Im 3-wöchigen Abstand habe ich meine Chemo-Zyklen erhalten. Am Ende nochmals CT mit dem Ergebnis: kein Krebs mehr sichtbar, auch der Resttumor nicht mehr vorhanden :). Dann AHB und Wiedereingliederung. Und seitdem natürlich die regelmäßige Nachsorge. Ich nehme kein Avastin oder sonstige Medikamente, auch keine alternativen.

Und hinter dieser nüchternen Geschichte gibt es natürlich noch die menschliche. Diese würde ein ganzes Buch füllen, schließlich waren die Gefühle in der Zeit sehr intensiv. Im Nachhinein betrachtet glaube ich, dass folgende Punkte besonders gut für mich waren:
Nach der OP bat ich meine liebsten Freunde um Unterstützung und sagte ihnen, dass ich das nicht alleine schaffen würde. Diese Unterstützung hat mir sehr geholfen und hilft mir immer noch. Auch bin ich weiterhin zum Sport gegangen, zumindest Gymnastik und TaiChi konnte ich ein bisschen mitmachen. Ich war jeden Tag spazieren, auch wenn es nur ein paar Schritte waren. Ich meditierte und stellte mir vor, wie alle Krebszellen zerstört werden und wie ich ein paar Monate später wieder erfolgreich Sport machen kann. Meditieren tue ich weiterhin und stelle mir dabei vor, dass in meinem Körper keine Krebszellen sind bzw. dass einzelne durch meine Fresszellen zerstört werden. Dies gibt mir das Gefühl, selber etwas gegen den Krebs tun zu können.
Das für mich persönlich wichtigste aber war, dass ich nur das Nötigste über die Krankheit wissen wollte. Ich fragte nie nach meiner Prognose und außer dem Satz „Es sieht nicht gut aus.“ sagte man mir im Krankenhaus zum Glück nichts weiter bezüglich Prognose. Ich las im Internet wenn möglich nichts über die Krankheit. Wenn ich etwas wissen wollte wie beispielsweise etwas über Blutwerte, dann bat ich meine Partnerin oder Freunde, dies im Internet zu recherchieren und mir das Nötigste mitzuteilen. Erst nach über einem Jahr habe ich im Internet über die Krankheit gelesen, da fühlte ich mich stark genug.

Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass es bei mir gut ausgeht und ich wünsche es auch allen anderen. Krebs braucht kein Mensch, wirklich keiner!

Liebe Grüße,
queensheep

maja64
21.01.2014, 08:44
Hallo an Alle,
ich bin die Marina und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 49 Jahre, bin aus Berlin und erhielt die Diagnose Eierstockkrebs Figo4 im August des letzten Jahres. Habe gestern meine Chemo 6 Zyklen abgeschlossen. Nun steht eine Ileostomarückverlegung an.
Ich freue mich über nette Kontakte hier im Forum und wünsche allen viel Kraft.:winke:

Tanja P.
04.02.2014, 23:00
Hallo

Ich möchte mich auch vorstellen. Ich bin Tanja und Eierstockkrebs betroffen. Bin am 21.5.2010 operiert, beide Eierstöcke befallen, FIGO 1b, G II-III. Bin auch BRCA1-Trägerin, so habe ich auch eine prophylaktische Mastektomie gemacht und bekam Silikonimplantate. Diese OP fand am 16.7.2013 und inzwischen habe ich mich gut erholt. Bis jetzt keine Rezidive und ich hoffe, es bleibt für immer so.

Viele Grüße
Tanja

amsu
24.02.2014, 15:04
Hallo!

Ich bin 45 Jahre alt und habe im April 2013 die Diagnose Eierstockkrebs bekommen, Figo IV. Nach der Radikal-OP war ich tumorfrei und bekam die übliche Chemo mit Taxol und Carboplatin, außerdem Avastin, was ich im Rahmen der Ovar-17-Studie weiterhin alle drei Wochen bekomme.

Durch die Operationen – außer der großen im April 2013 gab es im Juni noch eine Not-OP – bekam ich eine Nervenlähmung im linken Bein, das sich vorübergehend ganz verabschiedet hatte, aber seither nach und nach wieder brauchbarer wird. Inzwischen kann ich jedenfalls wieder gehen, die Beweglichkeit ist allerdings deutlich eingeschränkt. Außerdem habe ich heftige Polyneuropathie mit Schmerzen vor allem in Händen und Füßen. Ich staune, wie lädiert ich bald ein Jahr nach Beginn des Krankseins noch bin, und hoffe, dass sich mit der Zeit einiges weiter bessert …

luka66
20.04.2014, 17:28
Hallo ihr Lieben,

ich weiss nicht so recht, wo ich meinen Beitrag einstellen soll. Ich fange einfach mal an:

Im März 2012 bin ich an Brustkrebs erkrankt. Ablatio, Chemo und Bestrahlung.

Letzten Montag hatte ich einen Mrt-Termin: Ovarialtumor am rechten Eierstock und Flüssigkeit im Bauchraum. Am Dienstag war ich direkt im KH meines Vertrauens vorstellig.
OP am 28.04. nach Schnellchhnitt fällt die Entscheidung, ob alles ausgeraeumt wird.
Ich mache mich total verrückt, weil die Anzeichen ja eher auf etwas bösartiges hinweisen.

Zefira
24.05.2014, 11:53
Hallo, heute möchte ich mich hier vorstellen. Mein Name ist Zefira, ich bin gerade 64 geworden und habe einen Sohn (28). Seit einigen Jahren lebe ich im nördlichen Niedersachsen, ca. 45 Km von Hamburg (meiner Heimatstadt) entfernt, allein, ohne Anhang.
Ich habe mich nun entschlossen, mich hier anzumelden, da ich jetzt in der Lage bin über mich und meine Krankheit zu sprechen. Auf einen regen Austausch mit euch freue ich mich und erhoffe mir, neben Informationen, auch ein wenig seelischen Beistand, den ich auch gern anderen gebe. Näheres von mir werde ich, in einem eigenen Beitrag, berichten.

LG Zefira

schnecki2014
27.07.2014, 11:02
Hallo ich bin neu hier. Möchte mich kurz vorstellen. Ich habe schon seit Mai hier fast täglich mitgelesen.
Ich bin immernoch geschockt.
Ich bin 38 Jahre alt und habe zwei kleine Kinder. Im Mai bekam ich die Diagnose Ovarialkarzinom FIGO 3a.
Vielleicht können wir uns austauschen.
Alle Kämpferinnen einen schönen Sonntag.

Timewanderer25
29.07.2014, 11:11
Hallo zusammen,
Ja was soll ich sagen - es ist schon sehr interessant was man so als Frau erleben kann- habe seit April 14 die Gewissheit dass ich ich Zysten habe, im zuständigen Krankenhaus wurde ich dann mit einem etwas besseren Ultraschallgerät untersucht und die Ärztin eröffnete mir dass ich nichtnum eine Bauchschnitt Op rumkommen werde da die Zysten verdächtig und zu groß wären für eine Bauspiegelung (ca 6-10cm). Der Chef selbst würde mich operieren und ich könnte mich darauf einstellen dass alles rausmüsste Eierstöcke und Gebärmutter -ich stand erstmal unter Schock - was ? Alles raus? Wegen Zysten ?
Im Nachhinein muss ich sagen - hätte die Ärztin mich behutsamer und umfangreicher und nicht mit der Holzhammer Methode informiert, hätte ich da vielleicht schon die Notwendigkeit akzeptiert ... Doch ich ging ohne Op erstmal in eine Recherche und Homöopathie Phase- hab die Pille abgesetzt und mich auf meinen Körper konzentriert - dann nach gut einem Monat erneut zum anderen Frauenarzt - aber auch hier - ab ins Krankenhaus für Zweitmeinung - Mist aber auch - na gut - diese Frauenärztin griff in meinem Beisein zum Telefon und vereinbarte einen Termin für mich - sehr nett. Dann der Termin im Krankenhaus - der Arzt war sehr nett - untersuchte mich nach ausführlichem Anamnese Gespräch und kam letztendlich auch zu dem Schluss dass ich definitiv operiert werden müsste - es bestünde die Möglichkeit dass es gutartig sei und mittels Bauchspiegelung entfernt werden könne - in Ruhe ohne Zeitdruck informierte er mich und ich fühlte mich gut beraten. Leider kam nach der Op die traurige Mitteilung - es ist bösartig und die nächste Op ist in 7 Tagen geplant -
Der Schock war groß - ich hab doch nichts bösartiges in mir ... Nun bin ich durch mit den OPs - laut histolog Ergebnis ist mein Bauchraum tumorfrei - einzig bedenklich das 2/3 der entfernten lymphknoten auch tatsächlich befallen waren ...pt3c,pN1,R2,g3 - tja und nun geht's weiter - und ich finde es prima ein Forum für den Austausch miteuch gefunden zu haben!

Neala
06.09.2014, 20:42
Hallo an alle

ich bin Silke, 46 Jahre alt . Im Juli wurde mir der linke Eierstock mit einem geplatzten Borderline entfernt. Jetzt besteht der verdacht auf EK am rechten.
Op ist am 24.9.
Ich freue mich das man hier mal alles loswerden kann und viele Informationen bekommt.

Grüße
Silke

ecki83
15.09.2014, 12:34
hallo ihr lieben,
ich habe mich gestern hier angemeldet und bin überwältigt! soviele schicksale, aber vor allem so viel kraft und lebensmut!

ich heiße peggy und werde in drei tagen 31, komme aus dresden, habe noch keine kinder und lebe seit 10 monaten in einer fernbeziehung...

im dez 2013 wurde bei meiner jährlichen gyn untersuchung eine zyste am rechten eierstock festgestellt. beim nachsorgetermin war sie schon gewachsen und nach dem dritten termin war sie dann schon 4cm, also viel die entscheidung op-bauchspieglung. das machte mir große angst, erste op überhaupt... ahhh
bei der op gab es dann komplikationen, ein teil vom eileiter wurde entfernt und es war keine zyste. jetzt stand der verdacht eines dermoids im raum. kurzer schock, aber haben uns nicht wirklich sorgen wegen was bosartigem gemacht-tumormarker waren unauffällig.
dann kam der pathologische befund: seromuziöser borderlinetumor... peng
dann ging alles ganz schnell, termin für eine weitere op die woche drauf im kh gemacht. gott sei dank hat es der chefarzt laparoskopisch geschafft mir den rechten eierstock, blinddarm, bauchnetz und einen lymphknoten zu entfernen.
der histologische befund besagt:pT1a BOT und eventuell besteht verdacht auf endomeriose, linker eierstock frei und auch sonst keine zellen oder implantate nachweisbar... das eine erstmal mit einem blauen auge überstanden, da wartet schon das nächste...

am mittwoch werde ich aus der reha entlassen, die leider nicht für mich zugeschnitten war vom angebot...

dann gehts langsam in den "alltag" zurück...

ich möchte allen hier danken, dass sie einen an ihrem leben teilhaben lassen und das man so gut aufgenommen wird!

viele sonnige herzensgrüße an ALLE, ecki83

Slila
31.10.2014, 14:22
Hallo.
Ich bin Slila, werde morgen 47 Jahre alt und vor 4 Tagen wurde der Verdacht auf Eierstockkrebs bei mir bestätigt.
Gestern kam der Arztbrief vom mich bisher behandelnden Gynäkologen, auf dessen Empfehlung hin ich übrigens nach Essen gehen werde (habe hier schon etwas quergelesen und festgestellt, daß einige Ärzte aus Essen, vor allem wohl Dr. dB & Kollegen, hier bekannt zu sein scheinen).
Ich habe wohl mehrere Tumore und einige Streuungen (heißt das so?), der am Eierstock ist faustgroß und die FIGO-Klassifizierung ist bei mir mit IIIC festgelegt und mein CA 125 liegt bei 1300...:(

Nach den ersten Tagen des Schocks habe ich mir meinen Kampfanzug übergestreift.

Anhand meiner im Arztbrief angegebenen Daten, von denen ich einige im Netz recherchiert habe, mache ich mir natürlich dennoch große Sorgen und ja, ich habe auch große Angst... ich hoffe, daß ich die durch dieses Forum und die netten Leute hier ein bißchen verliere...

Kleine65
02.11.2014, 20:08
Hallo,

bin noch 48 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder. Bin Krankenschwester und meine Mutter ist mit 54 Jahren an einem Ovarialcarzinom gestorben nach 6 J. Krankheit. Sie hatte allerdings mit 36 J schon ein Mamma CA gehabt ohne Metastasen. Deshalb wußte ich, dass bei uns vermutlich was in der Familie "ist". Ich bin regelmäßig zur Mammografie gegangen und 2013 war es dann soweit, der Kalk war in der gesamten li. Brust bis in die Mamille. Die Stanze hat Carcinoma in situ als Ergebnis gebracht und damit war die Mastektomie li klar. Dann habe ich auf die schnelle (geht normalerweise nicht, hatte echt glück dass das geklappt hat) den Gentest gemacht. Ergebnis BRCA2 positiv. Damit war für mich klar beide Brüste müssen weg. Das habe ich dann ein paar Wochen später auch gemacht und mir direkt Expander einsetzen lassen. Diese wurden 2014 dann durch die Implantate Ersetzt. 2015 steht dann die Ovarektomie und Mamillenrekonstruktion an.

Da ich keine Chemo, Bestrahlung oder Hormontherapie brauchte konnte ich nach der Behebung der OP Probleme wieder Arbeiten. Dazu hat mir die AHB sehr viel gebracht.

Kleine65

Elfi 63
09.01.2015, 09:36
Hallo ihr lieben,
lese schon seit Juli hier und nun möchte ich mich vorstellen.Ich bin Elfi, 51 Jahre, verheiratet seit fast 25 Jahren.Wir haben einen Sohn und einen Hund.
Am 17.Juni wurde ich tumorfrei operiert. Habe Figo4, da eine Metastase an der Leber saß. Chemo habe ich hinter mir, nun "nur " noch Avastin.Mein letzter TM lag bei 8,5.
Im Oktober hatte ich einen Darmverschluss, zum Glück ist auch diese OP gut verlaufen.Krebs ist in meiner Familie leider sehr verbreitet.Meine Eltern und mein Bruder sind an dieser schei... Krankheit leider viel zu früh verstorben.Ich hoffe,ich schaffe noch viele Jahre und das wünsche ich euch auch!!!
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich getraut habe mehr über diese Krankheit zu erfahren.Bin allen sehr dankbar für die vielen Informationen und das es evtl.noch einige Möglichkeiten bei einem Redzidiv gibt.Möge es aber bitte niemals kommen....
LG Elfi

Ranuta61
20.01.2015, 16:36
Hallo alle zusammen

Am 05.01.2015 ging ich ins KH wegen Krebsverdacht (hab bis dato noch gearbeitet). leider hat man mir dass auch bestätigt:mad:
Als ich fragte ob man eine OP machen würde, meinte mein GYN da müßte man warten bis alles verheilt wäre und es doch besser wäre mit einer Chemo zu beginnen. Nach der Frage meiner Lebenserwartung antwortete er mit LIMITIERT, das wars. Dann lag ich 14 Tage im KH für 3 untersuchungen.
Seit 17.01. bin ich zu hause und soll mir einen Termin machen für den Port.

Claudia L
23.01.2015, 12:12
Hallo alle zusammen,

nun stelle ich mich auch mal vor. Ich heisse Claudia, bin 45 Jahre alt und komme aus Oberhausen in NRW. Ich lebe zusammen mit meinem Partner und meinem Hund in einer harmonischen Partnerschaft.

Bei mir wurde Eierstockkrebs im Oktober 2014 festgestellt, und dies auch nur weil ich mächtige Magenschmerzen hatte und mein Hausarzt Blut abgenommen hat. Am nächsten Tag dann der Anruf das ich sofort ins Krankenhaus soll da meine Blutwerte sehr schlecht seien. Im Krankenhaus beim Ultraschall stellte man eine Raumforderung im Unterleib fest. Dann CT und man konnte schon sagen das es nichts erfreuliches ist was dort bei mir wächst.

Bin dann eine Woche später operiert worde und man stellte beim Schnellschnitt fest das es sich um EK handelt. D.h. Wertheim Op..2 Tage Intensivstation und nun habe ich Mittwoch die 4. Chemo mit Carboplatin mono.
Mein EK befand sich noch im Frühstadium obwohl er 18 cm Durchmesser hatte..hab wohl doch noch viel Glück gehabt.

Wenn alles so weiter läuft werde ich wohl Ende März in die AHB gehen..

Nun lese ich mich hier erst einmal durch..und ich freue mich auf einen regen Austausch!

liebe Grüße

Claudia

Kosima
12.02.2015, 10:46
Ein Herzliches Hallo @ All:

ich bin Kosi wohne in Kiel habe zwei Kinder (7 und 2 Jahre).

Meine Krankengeschichte in Kürze:

Endometriose Sanierung mit Entfernung eines Blumenkohlartigen Tumors (gutartig) 2004, danach dann ein halbes Jahr Enatone Gyn und Liviellea (künstliche Wechseljahre). 2005 wurde nochmal geschaut ob sie die Endo ruhig verhalten hat, hatte sie - dabei wurden noch die Eileiter gespült um zu schauen ob sie durchlässig sind. 2006 wurde ich mit meinem ersten Wunschkind schwanger (hab zwischendurch immer die Pille genommen, Gestagenpille) dann abgesetzt und sofort schwanger geworden.

Nach der Geburt wieder die Pille - soweit blieb im UL alles ruhig. Im Sep. 11 eine FG in der 9 SSW und um Weihnachten 11 herum wieder schwanger mit dem zweiten Wunschkind. In der zweiten Schangerschaft machte mir schon ein großes Myom Probleme und schmerzen, es wuchs die ganze Zeit mit. Die Geburt ging glücklicherweise schnell und komplikationslos von statten.

Nach der Geburt wieder die Pille genommen (Okt. 12-August 13) dann bekam ich eine Venenentz. und sollte die Pille nicht mehr nehmen, keine Hormone mehr nehmen. Also nehme ich seit dem nichts mehr ein - bei der letzten Vorsorge dann das bittere erwachen, der ganze Unterleib voll mit Myomen, Verwachsungen, Fibromen an den Eierstöcken. War am Donnerstag im MRT und muss am Mittwoch in die Uniklinik. Mir wird zu einer Total Operation geraten, d.h. auf jeden Fall die Gebärmutter als auch einer der Eierstöcke müssen mindestens raus, denke der zweite auch. Ein Tumor enthält proteinhaltige Flüssigkeit und bereitet dem Radiologen etwas kummer, er will das auf jeden Fall ausgeschlossen werden kann dass es maligner Ovarialprozess ist.

Ich hab Angst, solche Angst das ich die krudesten Gedanken habe, meine Kehle ist wie zugeschnürt. Ausserdem bin ich durcheinander.

Liebe Grüße die verwirrte Kosi :(

gosu
09.04.2015, 14:31
Hallo, ich bin die Suse und habe Eierstockkrebs. Im November 2014 war ich zum ct und hatte den Befund gutartiger Tumor im Douglasraum, Vernarbungen am Darm und Verdacht auf einen vergrößerten Lymphknoten in der Lunge. Sonst geh ich los und sie finden nichts und diesmal.....naja. Beim anschließenden Lungen-Ct eine Woche später, bei dem Gott sei Dank nichts rausgekommen ist, habe ich dem Arzt dann gesagt, das er "zuviel" gefunden hat. In der Zwischenzeit hatte ich meine Frauenärztin besucht auf Grund des Cts. Termin auf Grund des Cts super schnell bekommen. Bin bei der Ärztin rein und sie meinte nur, sie waren ja im Mai zur Kontrolle hier, da war ja alles in Ordnung, dann wollen wir den Punkt mal abhaken. OK. Azf den schönen Stuhl und Untersuchung beginnen......ups auf einmal kommt es ins Stocken Da ist etwas und es wird gemessen. Ok.. Gespräch. Da hat die Ärztin doch, wieder erwarten, etwas gefunden. Feststellung ihrer seits, da müßte sie mich ins KH schicken zur OP.Also Termin fürs KH zur Untersuchung. Daher hatte ich zum CT Arzt auch gesagt, das er zuviel gefunden hat. Direkt nach dem Lungen-ct hatte ich die Untersuchung im KH. Befund gutartiger Tumor am linken Eierstock. Operation mit Bauchschnitt am Mittwoch darauf. OP gut verlaufen...Befund weniger gut...Eierstöcke beide entfernt.....Eierstockkrebs. Folge OP am 03.12.2014 also eine Woche später. Was solls, ich will Leben! Aber eins muss ich noch schreiben. Der junge Arzt der mir die Diagnose gesagt hat und sich auch ausführlich mit mir unterhalten hat war super . Er hat soooooo eine positive Ausstrahlung , bin ihm für seine Art immer noch sehr Dankbar und freue mich immer, wenn ich in auf der Station oder in der Gynambulanz treffe. Die folge OP war dann etwas größer. Gebärmutter und Gebärmutterhals, Bauchfell, Eileiter, Blinddarm, Bauchnetz und Lymphknoten sind entfernt worden. Gut das man vorher nicht weiß, wie es einem danach geht:eek:. Dagegen war die 1. OP ein Kinderspiel. An meinem Geburtstag, dem 05.12. Lad ich, wie zu Erwarten noch auf der Intensivstation. Richtig toll, da ist man ja auch soooo gerne am Geburtstag. Naja es war nicht mein letzter Aufenthalt im KH. Bin Wiederholungstäter und werde auf Station und bei der Ambulanz mit Namen und dem Spruch ...sie wollten wir hier doch eigentlich noch nicht wiedersehen.....begrüßt, oder wie man das dann nennen will. Beim letzten mal kam glaube ich ,,,, nicht schon wieder, kann es denn bei ihnen nicht einmal normal laufen. Lymphozelen, Punktion, Entzündungen , neue Drinageschläuche, Verstopfungen, frei spülen, wenn es die Leukozyten zulassen, Infektion mit Fieber. Die 2. Lympfdrinage und Punktion auf der anderen Seite habe ich am 24. 12. bekommen. Sie waren super lieb zu mir und ich richtig schön auf Wolke 7 nach dem Eingriff, wofür ich sehr Dankbar war. Bekomme seit der 1. Punktion und der darauf folgenden Infektion leider riesige Panik , wenn ich schon das Wort Punktion höre. Punktion einfach so......nicht mit mir..........Panik läßt grüßen. Super das die Ärzte darauf eingehen. Im Januar habe ich dann noch einen Port gelegt bekommen, einen Tag vor meiner 1. Chemotherapie. Nach der 2.Chemo eine Op neue Drinagenschläuche rechts und links. Die sind nach der letzten Infektion gezogen worden Anfang März. Jetzt wid die Größe der Lymphozelen regelmäßig kontrolliert. Hatte gestern meine 5. Chemo und immer noch keine Antikörpertherapie, da die sich dadurch immer wieder verschiebt. Mit der Antikörpertherapie will die Ärztin erst anfangen, wenn es fest steht, das sie nicht mehr bei den Lymphozelen bei müssen, wegen der Infektionsgefahr usw. Am 27. mal wieder Ultraschall und dann wird Entschieden. Die 6. Chemo am 29.04. Hoffentlich klappt alles. Werde ja wieder total brach liegen, ab heute abend, ist bis jetzt immer nach der Chemotherapie am Mittwoch so gewesen, dass am Donnerstag abend die Nebenwirkungen mich umhauen. Jedesmal etwas mehr. Genauso wird es mit den Leukozyten von mal zu mal etwas schlechter. Die erste Zeit nach der Chemo sind die Nebenwirkungen so schlimm, das nichts geht. Wenn das besser ist, so am 8. oder 9. Tag danach , sind die Leukozyten nur noch bei 2000 und noch fallend, also dann geht wieder kaum etwas, weil ich aufpassen muss. Grenzt an Einzelhaft. Bekomme immet mehr Angst vor der nächsten Chemo. Am Mittwoch musste ich mich entscheiden, ob ich das 2. Chemomittel weiter nehme, da das Taubheitsgefühl/Kribbeln leider jedesmal sclimmer wird und auch nicht wieder weg geht. Die Ärztin hat mit mir darüber gesprochen, das es leider auch immer bleiben könnte. Dann ist es eben so.!!!!!!!!! Jetzt abbrechen.....nein!!!!! Schön ist es nicht, falls die geh Probleme, die ich dadurch leider habe - ganze Zehen und Fußsohlen taub, daher Gleichgewichtsstörungen, bleiben würden. Mal schauen. Nach der letzten war ich kurz davor den Rollator zu nutzen, diesmal werde ich ihn wohl brauchen. Aber das Laufen wird dann doch wieder etwas besser und ich hoffe, das es diesesmal auch so ist. So, ich glaube, ich habe euch jetzt genug vollgetextet. Mal sehen wie die nacht wird. Will keine Angst haben ....aber hab trotzdem welche. Die Kopfschmerzen sind schon wieder da......:weinen:
:winke:

Marie-Christine
10.04.2015, 07:54
Hallo Ihr Lieben Mitleidensgenossinnen,

ich habe mich erst gestern nach einigen Wochen mitlesen hier angemeldet.

Ich bin 39 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserem Sohn (15) in der Nähe von Stuttgart.

Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben, denn ich bin noch ganz am Anfang und das was Ihr alle schon lang hinter Euch habt steht mir alles erst noch bevor...

Ich werde jetzt gleich einen eigenen Thread eröffnen, denn hier soll man sich ja nur vorstellen.

Ich bin erschüttert von all den Schicksalen.

Ich selbst habe die Diagnose seit 26.03.2015, also seit zwei Wochen...

Und ich stehe völlig neben mir und bin sehr verzweifelt, da ich auch noch anderweitig unheilbar krank bin.

Jetzt kommt auch noch Krebs dazu.

Wie viel kann man im Leben eigentlich noch ertragen?

Jetzt mache ich erstmal einen eigenen Thread auf, damit ich meine Geschichte erzählen kann...

Bis dann,

Liebe erste Grüße,

Marie

Elisabeth78
15.06.2015, 16:48
Hallo Ihr Lieben:winke:

seit einigen Wochen verfolge ich nun schon die Beiträge hier im Forum ,ihr alle habt mir schon oft neue Kraft gegeben .
Heute möchte ich mich vortstellen und Euch meine Geschichte erzählen.
Ich heiße Elisabeth und bin 37 Jahre alt.
Angefangen hat alles Ostern 2015 . Mit einer Blasenentzündung bin ich zu meinem Hausarzt ,bei der Untersuchung drückte er mir in den Bauchraum und nach dem ich schmerzerfüllt in die Höhe schoss machte er Ultraschall.
Zum Vorschein kam ein 12 x 10 cm großes Gebilde im kleinen Becken.
Erste Diagnose Zyste . Er meinte ich solle sofort meinen Frauenarzt aufsuchen.
drei tage später beim Frauenarzt der stellte ein "Myom" fest.
Auf die Frage was dies sei erhielt ich die Antwort :Ein Myom ist ein gutartiger Tumor der entfernt werden muss,dies hat aber keine Eile da ich ja auch beschwerdefrei bin ,er könne mir einen Op Termin in ca 3 Wochen organisieren er selber würde die Op jedoch nicht durchführen.
ich sagte ihm das ich fünf Wochen später eine größere Reise geplant habe und fragte ihn ob ich bis dahin wieder fit wäre,worauf hin er meinte das wird schwierig,aber die Op eile nicht und ich solle sofort nach dem Urlaub bei Ihm erscheinen.
Wieder zuhause beschloss ich mir eine Zweitmeinung einzuholen und da mein Frauenarzt die OP nicht selber durchführen würde ,vereinbarte ich einen Termin bei dem Frauenarzt der im hiesigen Krankenhaus die OP ´s macht.
Zu meinem Pech bekam ich in der selben Woche keinen Termin mehr und dann hatte die Praxis Betriebsurlaub und der nächste freie Termin war am 18.05.2015 der Tag bevor ich mit meinem Partner in die Karibik fliegen wollte.
Am 18.05 nachdem ich meinen Koffer für den Urlaub gepackt hatte fuhr ich zu dem FA ich dachte da mache ich dann gleich einen Termin aus für die Entfernung des Myoms ,falsch gedacht :undecided
Während des Ultraschalls eröffnete er mir ,das es sich um einen Tumor handelt den rechten Eierstock könne ich vergessen,der müsse wohl weg und man müsse sofort operieren :weinen:
Ich war kurz vorm Nervenzusammenbruch. Ich solle noch ins Labor gehen wegen Blut für die Tumormarker abzunehmen und in 2 Tagen solle ich dann ins Krankenhaus kommen.
Ich bin heulend nach Hause und mein Partner hat sofort den Urlaub storniert.
An dem Tag wo ich ins Krankenhaus sollte klingelt morgens das Telefon am Telefon der Frauenarzt.
Er teilte mir mit das der Tumormarker so hoch (865) sei und er mich nicht mehr operieren könne ,er habe bereits mit der Frauenklinik in Amberg (Bayern)Kontakt aufgenommen und ich werde bereits erwartet.
Mir fiel der Hörer aus der Hand und ich konnte nur noch heulen .
Danach drei Tage Untersuchungen in der Klinik zum Glück war der Tumor niergends verwachsen .
Am 01.06.2015 die OP Beide Eierstöcke befallen ,Endometriose ,Myom am Eierstock, Blindarm Lymphknoten etc alles raus.
Nach der Histologie stand fest Stadium 1c Ausser den Eierstöcken nichts befallen ,Glück gehabt. Nächste Woche ersten Termin beim Onkologen
Mit den Nerven bin ich am Ende:weinen::weinen:
Meine letzten Jahre waren nicht besten . Fünf Jahre habe ich mit einer schweren Depression gekämpft und viele Medikamente eingenommen weshalb ich meinen starken Kinderwunsch immer nach hinten verschoben um das Kind nicht zu schädigen und als es gesundheitlich wieder möglich war schwanger zu werden stellte sich heraus das mein Partner jahrelang eine Art Doppelleben geführt hat und parallel eine zweite Frau hatte.
Letztes Jahr lernte ich dann meinen Traummann kennen und die Familienplanung war wieder aktuell.Und jetzt das :weinen::weinen:
Mein Partner hält trotz meiner Unfruchtbarkeit zu mir nur ich habe ein solch schlechtes Gewissen,daß er wegen mir auf ein leibliches Kind verzichten muss:weinen::weinen:ich könnte nur noch heulen
Gibt es unter euch welche denen es ähnlich ergangen hat und wie seit Ihr und eure Partner damit umgegangen gerne auch per Mail.
Mein ganzes Leben steht auf dem Kopf innerhalb kurzer Zeit die nervliche Belastung von dem allem was ist und noch kommt die nächste Zeit ist enorm.
Habe auch große Angst vor der Chemotherapie,den Nebenwirkungen und einem möglichen Rezediv.
Momentan ist alles so hoffnungslos
Freue mich von euch zu hören
Viele liebe Grüße Elisabeth

Moppolino
23.06.2015, 15:03
Hallo an alle,

auch ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen: ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder und wurde Ende Mai wegen Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs operiert.

In meiner Familie ist niemand mit diesen oder ähnlichen Krebsarten oder Brustkrebs vorbelastet.

Der Tumor Eierstock ist pT1apN1 FIGO IIIA1i (ein Lymphknoten von 78 entfernten befallen), der an der Gebärmutter pT1bpN0 FIGO IB.

Glücklicherweise waren keine Metastasen vorhanden, keine sonstigen Organe waren befallen.

Bis jetzt habe ich alles soweit ganz gut überstanden - körperlich und psychisch. War drei Wochen im KH und jeden Tag geht es mir etwas besser.

Nun wird bald die Chemo beginnen. Ich soll Carboplatin, Taxol und Avastin 6 mal im Abstand von 3 Wochen bekommen. Nach ungefähr der Hälfte der Sitzungen noch Bestrahlung als Brachytherapie.

Die Chemo ist nun mein Knackpunkt. Ich habe Angst davor. Angst vor den Nebenwirkungen. Es würde mir sehr helfen, wenn Ihr mir von Euren Erfahrungen und Erlebnissen berichten würdet. Ich hoffe, das hilft, besser mit meinen Ängsten und Vorbehalten umzugehen.

Ganz liebe Grüße

coolkate
16.11.2015, 17:34
Hallo zusammen,
ich gehöre zu der "Minderheit" der Eileiterkrebs-Patientinnen, bin 63 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Söhne.
Nachdem ich längere Zeit ständig schlapp und müde war und jeden Infekt mitgenommen habe, wurde bei mir im Februar 2014 eine Thrombose festgestellt. Meine Hausärztin schickte mich zu einem Gerinnungsspezialisten, der feststellte, dass ein bestimmter Wert, die D-Dimere, deutlich erhöht waren. Eine Ultraschalluntersuchung zeigte vergrößerte Lymphknoten an der Baucharterie. Beim Frauenarzt, den ich zugegebener Maßen längere Zeit nicht aufgesucht hatte, zeigte sich im Ultraschall ein Befund am linken Eierstock. Es erfolgte eine Einweisung ins Krankenhaus. Zwischendurch wurde ein CT vom Bauchraum gemacht, es wurden dabei zahlreiche vergrößerte Lymphknoten festgestellt. Im Krankenhaus zeigte ich das CT-Ergebnis bei der Einweisung, daraufhin war die Gyn nicht mehr zuständig, ich sollte eine Woche später in die Innere. Die wollten mich auch nicht und gaben mir einen Termin, wieder in einer Woche, in der Gastro. Dort wurde dann ein Biopsie eines Lymphknotens gemacht mit dem Ergebnis, dass es ein bösartiges Adenokarzinom sei, wahrscheinlich im Darm. Genaueres musste ein zweiter Pathologe untersuchen, es wurde mir aber schon mal ein Port eingesetzt!! Leider war dann erst mal Schweigen im Walde, der versprochene Anruf nach der Tumorkonferenz blieb aus. Auf meine Rückfrage wurde mir mitgeteilt, der Ass-Arzt hätte 24 Stunden Dienst gehabt und könne mich erst in der Woche darauf anrufen!!
Mit viel Glück bekam ich kurzfristig einen Termin in einer onkologischen Frauenarztpraxis in Hannover. Dort wurde sofort ein Termin für eine Bauchspiegelung im Henriettenstift gemacht. Dabei wurde der linke Eierstock entnommen und festgestellt, dass es Eileiterkrebs ist. Eine Woche später OP über 6,5 Stunden, gyn. Total-OP, Bauchfell, Blinddarm, Fettschürze und 103! befallene Lymphknoten wurden entfernt. (Im ersten Krankenhaus hätte man sie nicht entfernt). Die 3 Wochen nach der OP waren kein Zuckerschlecken, aber das ist vergessen. Eingestuft ist der Tumor pT2c pN1(103/103) pMX G3 pRX FIGO IIIC. Man hat mir klar gesagt, dass ich nicht geheilt werden kann.
2 Monate nach der OP fing die Chemotherapie an mit Carboplatin, Taxol und Avastin 6 mal alle 3 Wochen, habe ich ganz gut vertragen, keine Komplikationen, danach weiter alle 3 Wochen Avastin zu Erhaltung. Der Tumormarker war von 1535 auf 2,7 gesunken.
Nun steigt er wieder, ist aktuell bei 46,2. Es geht mir soweit gut, bin nur nicht so belastbar und habe keine Ausdauer. Nächste Woche werden wieder CTs gemacht, dann wird die Therapie angepasst.
Bisher bin ich gut mit der Erkrankung fertig geworden, ich lasse mich nicht unterkriegen.

Claude64
15.03.2016, 07:35
Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen. Bin 51Jahre verheiratet und habe vier Kinder. Bei mir ging es massiv los so vor 6 Wochen, mit starken Schmerzen rechts Blinddarm. Es wurde Blut abgenommen super Werte alles o.k. Da ich eine Zyste am Eierstock habe und auch zur Krebsvorsorge musste , war ich Anfang Febr.16 beim Gyn. Zyste unverändert sonst alles prima. Schmerzen waren jetzt latent da und ich hatte große Problem mir Verstopfung. Also dann letzte Woche Darmspiegelung wieder alles o.k. Da die Schmerzen im Unterbauch schlimmer wurden bin ich mit Einweisung ins Krankenhaus. Da auf einmal Wasser ca.400ml im Douglasraum und eine circa 3mal1cm Veränderung am Eierstock. Verdacht auf Eierstockkrebs. Angst und Panik. Heute muss ich zum CT und morgen Operation. Blutwerte immer noch blendend. Habe natürlich tierische Angst was beim CT rauskommt. Lese hier schon seit 1 Woche mit und sauge alle Erfahrungen mit dieser Sche......Krankheit auf.
lg Claudia

Hoevi
07.09.2016, 15:33
Hallo zusammen,

Auch ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Andrea, bin 48 Jahre und seit gestern damit konfrontiert wohl Eierstockkrebs zu haben.

Nachdem ich die letzten vier Wochen immer so ein Völlegefühl und ein Ziehen imUnterbauch hatte, ging ich zu meiner Hausärztin, weil ich die Galle in Verdacht hatte. Sie veranlaßte auch sofort eine Sonographie und das Unheil nahm ihren Lauf...

Die Galle war in Ordnung, aber ich hatte Wasser im Bauch:(. CT folgte am gleichen Tag. Leber, Milz, Nieren usw. Unauffällig, aber O-Ton Radiologe, es gibt da ein gynäkologisches Problem.

Meine Hausärztin überwies mich sofort ins KH, weitere Untersuchungen folgten.
Erneute Sonographie durch die Scheide zeigte wohl eine Zyste am linken Eierstock, aber nicht auffällig für Eierstockkrebs, was dem Arzt halt garnicht gefällt, ist das Wasser im Bauch und wohl vergrößerte Eierstöcke und er sprach immer davon das es nicht gut aussieht :confused:.

Jetzt habe ich Montag meine große OP und bin natürlich besorgt...

LG Hoevi

Pritt63
13.09.2016, 20:43
Hallo zusammen.

Auch ich möchte mich nun vorstellen: ich bin 53 Jahre alt und weiß seit Mai 2016, dass ich Eierstockkrebs habe. Schon seit meinem 25 Lebensjahr hatte ich mit Endometriose zu tun, immer starke Blutungen und Schmerzen. So dachte ich mir nichts weiter dabei, dass ich wieder mal so starke Blutungen hatte. An meinem Geburtstag war es aber dann so schlimm, dass ich die Blutklumpen in der Badewanne sitzend wegspülte... Also doch wieder zum Gynäkologen! Der machte Ultraschall und hat was gesehen was "da nicht hingehört".

Zur Abklärung überwies er mich ins Krankenhaus. Sein Verdacht bestätigte sich. Ich wurde Ende Juli operiert, wobei auch ein Stück Enddarm entfernt wurde, da dort Verwachsungen von der Endometriose waren. Die OP dauerte 11 Stunden. Laut des Arztes war es die reinste Rumpelkammer in mir. Danach 2 Tage Intensivstation und 2 Wochen Krankenhaus.

Nun bin ich bei der Chemotherapie, kommenden Freitag habe ich die dritte von insgesamt 6 Chemos. Mir geht es die erste Woche nach der Chemo immer sehr schlecht, ich habe starke Muskel- und Gelenkschmerzen. Übelkeit ist das kleinere Problem...

Die Haare habe ich mir vor 2 Wochen abrasieren lassen, da ich aussah wie ein gerupftes Huhn. Ich hatte 2 Mal die Kältekappe probiert, aber da die Haare dennoch ausgingen, habe ich das jetzt aufgegeben.

Bei der OP wurde angeblich alles entfernt, der Tumor war noch im Anfang, hat nicht gestreut, die Lymphknoten waren frei. Wer von Euch kennt das mit den Muskel- und Knochenschmerzen und was macht Ihr dagegen?

montecarlogirlie
19.11.2017, 12:04
Ich bin Mili, 41 - beim GV Schmerzen, Fas aufgesucht....irgendwann, nach einer Vergewaltigung kam ich in die Röhre - das ist jetzt ca. 5 Monate her. Bauchspiegelung wurde gemacht - rechts nur Eierstock, links Eileiter und Eierstock entfernt, Riesenteil kam zur untersuchung mit dem Ergebnis immer wieder kehrender Adnextumor. Suche Gleichgesinnte. Habe heute gerade Schmerzmittel genommen - hoffe, das hört bald auf. Allen Gute Besserung.:winke: