Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen
Hallo,
bei meinem Vater(2) wurde letzte Woche bei einer Routineuntersuchung ein Tumor an der Leber entdeckt.Bei weiteren Untersuchungen wurde ein bösartiger inoperabler Tumor am Pankreaskopf entdeckt.Dieser hatte die Metastasen an der Leber gebildet.Ich habe vor 2 Tagen mit dem Stationsarzt gesprochen und dieser teilte mir mit,dass der Pankreaskrebs im letzen Stadium ist.Ich kann es wirklich nicht begreifen,er war erst im Dezember wegen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung im Krankenhaus und dort hatte man nichts entdeckt.Ist sowas normal?Der Arzt sagte mir,dass man diesen Krebs nur sehr schwer ausmachen könne und dann fast nur wenn es zu spät ist.In 2 Tagen fängt er mit der Chemo an.Gibt es noch Hoffnung?Man sagt,dass es sehr schnell gehen kann,vor allen dingen wegen der Leber.Ich kann es wirklich nicht glauben,er ist jetzt über Ostern zu Hause, hat keine Schmerzen fühlt sich auch ganz fit und jetzt soll dieser Mensch bald sterben? Hat jemand was ähnliches erlebt und kann mir evtl. auch was "positives" berichten? Mit positiv meine ich, dass die Lebenserwartung nicht so kurz ist wie die Ärzte sagen...über eine Antwort würde ich mich sehr freuen...
Hi Vince!
Diese Krankheit ist echt mies.
Aber es gibt durchaus positive Beispiele; auch oder gerade hier im Forum.
Schau mal z.B. unter Petra Loos nach.
Ansonsten gilt: Tapfer sein, an die Hoffnung glauben und positiv leben!
Die Welt ist voll von Wundern!
Holger
Hallo Vince,
die Bauchspeicheldrüse liegt wirklich sehr versteckt hinter
dem Magen und Darm. Deshalb werden Pankreaskarzinome
fast immer übersehen - wenn nicht explizit nach ihnen ge-
sucht wird. Ausserdem streuen sie sehr früh, was die beson-
dere Bösartigkeit des Pankreaskarzinoms ausmacht.
Die Lehrmeinung zur kurzen Lebenserwartung ist allerdings
schon etwas älter, und u.U. nicht mehr ganz zeitgemäss.
Mit einer gut abgestimmten Therapie lässt sich vielleicht
noch eine gute Zeit beschwerdefrei leben. Dazu solltet Ihr
Euch hier im Forum mal die verschiedenen Ansätze durch-
lesen - und dann eine eigene Therapie wählen.
Schreib’ doch mal, in welcher Klinik Ihr seid, welche Chemo
vorgeschlagen wurde und wie alt Dein Vater ist.
Lasst den Kopf nicht hängen, noch geht’s Deinem Vater
gut - und mit ein bisschen Glück bleibt er das auch noch
ein Weilchen!
Alles Gute - und trotzdem frohe Ostern!
ole
Hallo Vince,
bei meiner Mutter wurde Ende letzten Jahres auch Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen festgestellt. Sie hatte zu dieser Zeit keinerlei Beschwerden und wir konnten uns gar nicht vorstellen, dass es ihr so schnell so schlecht gehen würde. Jetzt hat sie gerade die 4. Chemo hinter sich und ihr geht es erschreckend schlecht. Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken, ob es sinnvoll ist, sich mit einer Chemo die verbleibende Lebensqualität so zunichte machen zu lassen. Meiner Mama ist leider alles egal. Sie läßt sich richtig hängen und ich weiss nicht wie es weitergehen soll.
Entschuldige, ich bin Dir leider keine Hilfe Vince, aber ich musste mir gerade mal den Kummer von der Seele schreiben. Ich bin einfach so traurig und so hilflos.
Gruss Nicole
Hallo, danke für eure mails. Mein Vater ist 62 und ich kann es im Augenblick auch nicht fassen, dass die Prognosen so düster sind.Die Ärzte haben sich jetzt doch noch entschieden erst mal ne Punktur zu machen bevor sie mit der Chemo beginnen. Na ja, was soll man dazu sagen, ich weis nicht wie es euch geht,aber ich empfinde auch eine ungeheure Wut in mir. Da arbeitet man sein Leben lang und dann bekommt man kurz vor der Rente so eine Diagnose. Vielleicht sehe ich das auch ein bischen naiv.Aber ich denke, die meisten sind geschockt, dass es ausgerechnet ihre "Famillienangehörigen" trifft. Danke Ole für deine nette mail, naja wie gesagt, gestern wurde die Punktur gemacht und jetzt müssen wir sehen was für eine Chemo sich da anbietet. Nicole und Regina ich kann eure "Ohnmacht" verstehen obwohl mir das erst bevorsteht, was Ihr gerade durchmacht.
Ich werde heute Nachmittag erst mal ins Krankenhaus gehen und schauen, was der Arzt heute in der Visite sagt.
Man darf die Hoffnung wirklich nicht aufgeben...
Hallo Vince,
du hast so recht, nie die Hoffnung aufgeben! Bei meiner Mutter ( sie ist 64 Jahre alt) wurde die Diagnose Im Januar diesen Jahres gestellt. Ab Februar bekam sie dann Gezmartherapie.Verständlicherweise haben wir uns davon natürlich das beste versprochen. Dann trat aber leider die gewünschte Wirkung nicht ein, sondern das Gegenteil. Ihre Venen haben sich durch die Infusionen entzündet und es ging ihr immer schlechter. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die Therapie bei ihr nicht wirkt und wurde abgesetzt. Seit Dienstag nimmt sie Xeloda Tabletten. Diese verträgt sie bisher sehr gut und: sie fühlt sich wieder richtig gut. Gestern hat sie mit meiner Cousine Geburtstag gefeiert. Das hätte sie letzte Woche noch nicht für möglich gehalten.
Natürlich kann niemand sagen, wie lange es ihr so gut geht, aber wir leben einfach im Jetzt! Bei dieser Krankheit zählt der Augenblick und wenn dieser, wie bei uns gerade, im "Hoch" ist, dann kann man wieder Kraft tanken und Mut fassen. Unsere Erfahrung: selbst, wenn der erste Therapieversuch fehlschlagen sollte, gibt es andere Möglichkeiten, die vielleicht bessere Wirkung erzielen.
Deinem Vater alles Gute!
Grüße, Beaben
Hallo Vince,
bei uns ist es genauso. Mein Schwiegerv. wird jetzt am 27.4 66 Jahre alt. Wir haben die Diagnose am 10.3.
erfahren. Nun hat er seine 4. Chemo hinter sich.
Seit Mittwoch liegt er fast nur noch im Bett.
Ich bin auch immer am zweifeln ob die Chemo gut ist.
Nächsten Mittwoch soll er die 5. bekommen.
Ich schreibe dann mal wie es ihm geht.
Alles Liebe
Claudia
Eure Eltern scheinen ja alle im gleichen Alter zu sein wie meine Mutter. Sie ist jetzt im Krankenhaus und es hat sich herausgestellt, dass die Chemos, die sie bisher bekommen hat nicht die gewünschte Wirkung hatten. Ihre Lebermetastasen sind mehr geworden und dadurch ist ihre Leber enorm angeschwollen. Sie bekommt zur Zeit Schmerzmittel und wird intravenös mit Extrakalorien versorgt, um wieder ein wenig auf die Beine zu kommen. Ich hoffe so, dass das gelingt. Vor allem, dass der neue Chemoversuch diesmal Wirkung zeigt....Dieser Scheißkrebs scheint auf jeden Fall ganz schön agressiv zu sein. Ich bin sehr traurig und kann immer noch nicht begreifen, wie schnell meine Mama körperlich abgebaut hat. Schön - aber auch beängstigend - dass man mit seinen Sorgen nicht alleine ist.
Ich wünsche Euch alles Gute und vor allem viel Stärke.
Hallo, schon erschreckend wieviele Menschen diese schreckliche Krankheit haben...So wie es aussieht fangen sie heute endlich mit der Chemo an, werde heute gleich nach der Arbeit hingehen und mich nach seinem Befinden erkundigen.Naja, habe, um mir eine 2 Meinung einzuholen, mit einem Stationsarzt in Heidelberg telefoniert, der konnte mir auch nicht unbedingt Hoffnung machen. Vor allen Dingen ist es so, dass wenn sich an der Leber Metastasen gebildet haben, es wenig Hoffnung gibt. Mein Vater war letztes Wochenende zuhause, seine Haut war gelb, ich hoffe nur, dass die Chemo jetzt bald beginnt...und das sie auch anschlägt. Werde mich trotzdem auch noch bei anderen Krankenhäusern bzw. Fachkliniken umsehen was es noch für alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt. Ich habe das Gefühl, dass mir die Zeit davonrennt...
Hallo Vince und all die anderen Betroffenen,
Meine Mama hat ihren 66ten Geburtstag auch erst die Tage gefeiert und hat aber leider diesen scheusslichen "Mitbewohner" mit "Ablegern" an der Leber. Die Diagnose bekamen wir an einen Freitag den 13ten im februar. Das war für uns alle der schrecklichste Tag den wir bisher hatten. Seitdem ist es ein auf und ab. Die Chemo (Gemzar)wird auch erst in 3 Wochen beendet sein. Nun bangen wir erneut, ob sie wenigstens bei ihr wirkt.Glaubt mir, es ist so wichtig, dass Eure Lieben spüren wir haben Hoffnung. Das steckt an! Und ich glaube fest daran, dass die Menschen so verschieden sind, dass kein Arzt es wagen sollte "allen" die gleiche Prognose vorauszusagen. Vielleicht wird der eine oder andere die Statistik gehörig durcheinander bringen.
Sende Euch allen Kraft und Hoffnung!
Bitte kämpft weiter!
LG Gabi
Hallo Vince! Meine Ma hat auch im Januar ihre BSDK Diagnose bekommen, mit 62 Jahren. Sie wurde nach Whipple operiert und 6 Wochen später nochmal, weil ih Streptokokken einen Bauch voller Eiterfisteln beschert haben. danach war echt Land unter angesagt, 12 KG weniger und null Lebenswille. Damals habe ich mich an dieses Forum gewandt, einfach auf der Suche nach was positiven. Und ich habe es tatsächlich gefunden! Ich durfte Leute wie HILDEGARD (Hallo Hildegard, falls Du das lesen solltes!!)kennenlernen und mußte die Denke abstellen, was wohl in 2 Jahren sein wird, vielleicht schon in 3 Monaten. Hildegard ist das lebende Beispiel dafür, das man die Hoffnung niemals aufgeben darf! Ich weiß echt nicht, was ich getan hätte, wenn ich den Zuspruch der vielen Leute an der Stelle nicht bekommen hätte. Wie Beaben oben geschrieben hat: lebt hier und jetzt!!!
Mittlerweile ist meine Mutter immerhin in einem Zustand, der ein halbwegs normales Leben zuläßt. Vor einigen Wochen hat keiner mehr nur im kleinsten daran geglaubt, dass dieser Zustand je nochmal erreicht wird. Im tiefsten Innersten wissen wir alle, dass das nächste, übernächste oder überübernächste CT uns alle wieder runterreissen kann, aber daran darf man einfach nicht dauernd denken - sauschwer, ich weiß. Ich wünsche Deinem Vater alles Gute und Euch Kraft und Kampfgeist. Laßt Euch von dieser schrecklichen Krankheit nicht unterkriegen, es gibt Hoffnung!
Ganz liebe Grüße an Euch alle Ulli
Tamara Wiedmann
20.04.2004, 17:55
Hallo!
Heute Nacht um 2.00 Uhr ist mein Vater von uns gegangen.
Ich und meine Familie möchten uns bei allen bedanken, die uns nicht haben hängen lassen. Ihr seid toll, macht weiter so!
Werde mich nun eine Weile zurückziehen, bis ich das alles verkraftet habe.
Tamara
Liebe Tamara, ich möchte Dir mein tief empfundenes Beileid aussprechen, Du warst so tapfer - tja und eigentlich auch immer so zuversichtlich. Aber ich glaube, gerade weil Du vom Fach bist, hast Du relativ schnell die Chancen ausrechnen können. Und dennoch, ich meine - so wie Du es uns geschildert hast- habt Ihr Deinem Vater noch eine schöne Zeit bereiten können. Ich glaube, er hätte sich wohl kaum mit einem arg eingeschränkten Leben abfinden können. Es ist hart - ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit. Liebe Grüße
Hildegard
Hallo Vince, versuche - wenn irgnd möglich -Kontakt zu Heidelberg zu intensivieren. Dort könnte ich mir wirklich vorstellen, daß man Euch helfen kann. Wer sagt denn so was, Metastasen an der Leber -und nichts geht mehr? An der Uni Frankfurt soll es einen Prof. Vogel geben, der Lebermetastasen z.B. mit Laser behandelt, ebenso jemand an der Uni in Greifswald. Also wenn irgend möglich, nicht so schnell resignieren. Bitte versucht alles. Liebe Grüße
Liebe Tamara,
alles Liebe für Dich und Deine Familie
und viel Kraft für die nächsten Tage...
ole
Hallo Vince,
mir geht es genau so. Meine Mutter liegt jetzt seit einem halben Jahr durchgängig in der Klinik. Meine Schwester und ich besuchen sie je 2-3 Tage in der Woche. Bei uns liegt die Klinik auch ziemlich außerhalb, so daß ich immer ca. ne Stunde fahre. An meinen freien Tagen muß ihre Wäsche gewaschen werden, Behördengänge gemacht werden, alles finanzielle geregelt werden. Manchmal denke ich, daß ich es einfach nicht mehr packe.
Ich versuche mir immer wieder eine Auszeit zu nehmen und mal zur Kosmetik zu gehen oder irgendwas zu machen um abzuschalte.
Aber irgendwo hoffe ich, daß irgendwann etwas passiert - so oder so..
Mandy
Hallo Tamara und Mandy,
erstmal möchte ich Dir Tamara und Deiner Familie
mein Mitgefühl aussprechen. Ich war schon öfter
in diesem Forum habe allerdings noch nie geschrieben. Ich habe das was Du jetzt durchmachst, bereits hinter mir. Meine Mutter ist im November des letzten Jahres an BSDK verstorben. Ich kenne Deine Geschichte zwar nicht, aber oft gibt es parallelen zwischen den
verschiedenen Fällen. Ich wünsche Dir auf jeden
Fall viel Kraft bei der Trauerbewältigung, denn durch den Tod eines Angehörigen geht ein neuer
Abschnitt im eigenen Leben los. Alles Gute.
Zu Dir Mandy, möchte ich auch noch was sagen.
Ich kann Dich gut verstehen, denn nach einer gewissen Zeit, ist der Zeitpunkt gekommen, daß
man nur noch hofft, daß nun endlich etwas passiert, egal in welche Richtung. Mir kam die Zeit unheimlich lang vor und zum Schluß habe ich nur noch gehofft, daß sich etwas tut, denn
dieses auf der Stelle treten, kann einen ganz schön zermatern. Aber trotz allem kann man nur warten und hoffen. Eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht. Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.
Tamara,
es tut mir soo unendlich leid. Ich weiss wie Du Dich fühlst...Obwohl man weiss, dass es eine Erlösung war. Nichts schmerzt so sehr wie der Verlust eines Elternteils. Eltern waren immer da, sind immer da und haben gefälligst immer da zu sein. Alles "Wissen" um diese Krankheit nützt nichts. Man ist traurig und verzweifelt. Aber: Alles hat seine Zeit. Auch die Trauer. Unterdrücken
hilft nicht. Ich habe Dich so sehr lieb gewonnen in der letzten Zeit. Nun können wir gemeinsam trauern. Ich bin in Gedanken ganz doll bei Dir und drücke Dich .
Katharina
Liebe Tamara!
Es tut mir sehr leid, das dein Vater den Kampf verloren hat.
Dir und deiner Familie wünsche ich viel Kraft und Stärke für die kommende Zeit.
Elena
Hallo, am Donnerstag haben sie endlich mit der Chemo (Gemzar) angefangen. Meinen Vater geht es an für sich ganz gut.Er fühlt sich halt schlapp, naja das Blutbild sieht nicht sonderlich gut aus. Habe mit dem Stationsarzt geprochen und er hat uns schon ziemlich Hoffnungen gemacht. Er sagte zwar, dass man den Krebs nicht mehr entfernen könne aber das man mit dieser Zytostatika ziemlich gute Erfahrungen habe und mein Vater mit diesem Krebs noch lange leben könne falls die Chemo "ansetzt". Nächsten Donnerstag werde ich frei nehmen, wenn er die nächste Chemo bekommt, er fühlt sich ziemlich schwach und ich denke er hat auch ein bischen angst, was auch normal ist.
Was mich freut ist, dass das "Gelbe" von seiner Haut gewichen ist, die Ärzte haben ihm jetzt so ein "Kanal" an der Galle gelegt.
Hildegard, ich habe bereits mit Heidelberg gesprochen, aber die haben ihm bei diesem Krankheitsbild auch nur ne Chemo empfohlen. Ich hoffe so sehr, dass die Chemo hilft...
Tamara, mein tiefstes Mitgefühl...ich kann mir in etwa vorstellen wie du Dich jetzt fühlst..
LG Vince
Hallo Vince,
den Kanal nennt man "Stent". Der sorgt dafür, das die
abgedrückten Gallengänge offenbleiben - und die Galle
ungehindert abfliessen kann (und sich nicht bis ins Blut
aufstaut - und die Gelbfärbung verursacht!)
Wenn die Chemotherapie anschlägt habt Ihr tatsächlich
berechtigte Hoffnungen. Bei meiner Schwiegermutter ist
die Diagnose jetzt über ein Jahr her... und trotzdem geht
es ihr eigentlich ganz prima (die misslungene OP hat sie
natürlich ziemlich geschlaucht.)
Lasst den Kopf nicht hängen! Auch wenn die Chemo mal
ein bisschen runterzieht...
Viele Grüsse
ole
Liebe Tamara,
auch ich möchte Dir mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken. Ich schreibe zwar nicht so regelmäßig aber das Lesen hier im Forum hat mir oft geholfen. Insbesondere Deine Berichte waren immer so positiv und aufmunternd....Ich wünsche Dir, dass Du im Kreis Deiner Lieben viel Trost findest.
Hallo Ihr Lieben,
ich bin ebenso verzweifelt wie Ihr und weis mir vor Ratlosigkeit nicht mehr zu helfen!
Der Hausarzt meines Vaters hat uns mitgeteilt, dass er nun die Finalphase erreicht und noch ca. 14 Tage zu leben hat.
BSDK in Kombination mit Lebermetastasen ist die Diagnose. Die Haut ist gelblich, der Körper schwach. Heute wird nochmals versucht einen Stent zu legen.
Ist diese Krankheit nicht furchtbar? Gedanklich bin ich in diesen -meinen- traurigen Tagen bei all jenen Menschen die an dieser Krankheit leiden.
Liebe Grüße
tom
Hallo Tom,
wir sind es gewohnt, anzunehmen, für jedes Problem gäbe
es eine Lösung. Das ist leider nicht immer der Fall... und das
zu erfahren, ist meistens ein sehr schmerzhafter Prozess.
Ich weiss nicht, was Ihr schon alles versucht habt - und wie
lange Dein Vater die Diagnose schon hat, aber wenn wir Dir
mit irgendwelchen Auskünften oder Ratschlägen weiterhelfen
können, werden wir das gerne tun...
Viel Glück für Euch
ole
Meine Mama ist am Freitag um 22.45 h für immer eingeschlafen. Ich kann es einfach nicht fassen, es ging so schnell. Am Donnerstagabend hat sie noch mit meinem Papa am Tisch gesessen und etwas gegessen und in der Nacht wurde ihr Zustand dann plötzlich völlig unerwartet sehr schlecht. Gegen Morgen hat mein Papa sie dann ins Krankenhaus gebracht. Sie hat noch gesprochen und konnte sich auch noch selbst bewegen. Um 11.00 Uhr ist sie dann ins Wachkoma gefallen und nicht mehr aufgewacht. Die Leber hat nicht mehr mitgespielt und ihr Körper hat sich langsam selbst vergiftet. Der einzige Trost ist, dass sie nicht viel leiden musste und dass ihr ein schlimmes Dahinsiechen erspart geblieben ist. Wir haben alle an ihrem Bett gesessen als sie aufgehört hat zu atmen... Ich hätte so gern richtig von ihr Abschied genommen. Verstehe einfach nicht warum es so schnell gehen musste (nur 5 Monate nach der Diagnose). Ich heirate Ende Mai kirchlich und unser kleiner Sohn wird getauft - sie wäre so gern dabei gewesen....
Liebe Nicole,
mein ganz herzliches Beileid. Man ist tieftraurig, und man kann es nicht fassen, dass ein geliebter Mensch von uns gegangen ist. Tröste Dich, dass sie keine Schmerzen hatte, und dass Ihr alle in den letzten Minuten bei ihr gewesen seid. Manche Dinge im Leben kann man einfach nicht ändern, auch wenn der Wunsch noch so gross ist. Denke jetzt auch an Deine kleine Familie, die Dich auch nun wirklich braucht, auch in Deinem Sohn ist ein Stück von Deiner lieben Mama.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel, viel Kraft in der nächsten Zeit
LG Elke
Tamara Wiedmann
02.05.2004, 12:09
Liebe Nicole!
Meine aufrichtige Anteilnahme!
Ich weiß, was Du durchmachst, bei mir sind es jetzt gerade mal 2 Wochen her, daß mein Vater gestorben ist.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit, und den Mut, das Leben neu zu lernen.
Herzliche Grüße
Tamara
Nicole,
es tut mir sooo leid. Sei froh, dass ihr alle bei ihr sein durftet. Es ist kein wirklicher Trost, wenn man sagt "sie musste nicht mehr leiden" Diese Krankheit ist sooo erbarmungslos..
Fühl Dich gedrückt
Katharina
Liebe Nicole!
Es tut mir unendlich leid, das deine Ma verstorben ist.
Ich denke, es gibt in dieser schweren Zeit nicht viel tröstliches und man darf trauern um eine Mutter, die man sehr geliebt hat.
Aber deine Familie und ganz besonders dein kleiner Sohn möge dir Kraft geben.
Alles erdenklich Liebe und Gute, Elena
Hallo Nicole,
es tut mir sehr leid für Euch.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Mut und Tapferkeit
für die nächsten Tage...
Alles Gute
ole
Hallo Nicole,
bin im Gedanken bei Dir,Deine Mami ist jetzt Dein Schutzengel.
Gabi
Hallo Zusammen - bin der Bruder von Nicole -
ich möchte zwei oder drei Dinge sagen, vielleicht hilft es ja einigen.
Diese Kombination aus BSDK und Leberkrebs ist unglaublich aggressiv, dennoch ist jeder Krebsverlauf anders und ob ein Mensch auf eine Chemotherapie reagiert, weiß leider niemand. Meine Mama war Privatpatientin und hat wirklich die teuersten und modernsten Mittelchen bekommen, aber leider haben sie bei Ihr nicht gewirkt.
Im Rückblick stellt man sich sicherlich die Frage, ob die Entscheidung mit Chemo usw. richtig war? Und auch wenn es meiner Mama nicht geholfen hat, denke ich das diese Therapieform sicherlich gut ist und anderen Menschen helfen kann. Also gebt die Hoffnung nicht auf und gebt diese Hoffnung auch an die Betroffenen weiter ...
Hier noch einige Tipps:
- Nutzt den Psychologischen Dienst im Krankenhaus oder den Pastor / Pfarrer. Den Kranken hilft es mit Fremden zu sprechen. Dort können sie völlig frei erzählen,
- nutzt den Physiotherapeuten wenn es körperliche Probleme gibt - diese Leute können unglaublich motivieren,
- erfüllt alle Wünsche, egal wie sinnlos sie Euch vorkommen mögen,
- unterschätzt die Krankheit nicht,
und
- nutzt die Zeit, es kann alles viel zu schnell gehen.
Ich wünsche Euch allen viel Kraft und euren Betroffenen gute Besserung ...
Torsten
Hallo Nicole, hallo Torsten!
Es tut mir so leid - ich wünsche Euch viel Kraft.
Diese Kraft brauche auch ich zur Zeit, denn meine Mutter ist auch am 2. Mai um 18.50 Uhr von uns gegangen. Ich hatte am 14.4. mal kurz darüber geschrieben. Es waren nur 7 Wochen von der Diagnose bis zum Ende.
Es tut so furchtbar weh, dass sie nicht mehr da ist. Obwohl ich glücklich darüber bin, dass sie nicht mehr leiden muss. Und ich bin bei ihr gewesen, als sie gestorben ist. Wir konnten uns noch alles Wichtige sagen.
Ich möchte noch einmal allen danken, die hier im Forum schreiben. Ich selbst habe fast nur gelesen, aber es hat mir geholfen alles besser zu verstehen. Und mir war von Anfang an klar, dass es auch sehr schnell zu Ende gehen kann. Aber das Wichtigste war, ich bin nicht alleine mit meinen Sorgen. Ich habe zwar eine tolle Familie, die mich stützt, aber Betroffene verstehen vieles besser.
Allen die jetzt noch kämpfen möchte ich sagen: Gebt die Hoffnung
nicht auf.
Regina
mein Daddy, ist letzten Sonntag verstorben, ich kann es noch kaum glauben,der Schock sitzt noch tief. Ich danke euch für eure Tipps, auch wenn wir uns daran gehalten haben...Manchmal gibt es keine Lösungen...euch allen wünsche ich noch viel Kraft und dass der eine oder andere doch ein "positives" Erlebnis hat. Es ging zum Schluss ganz schnell...er hat aber nicht gelitten..
hallo vince!
mein aufrichtiges beileid,mehr kann man dazu nicht sagen und alle erdenkliche kraft wünsche ich dir von ganzem herzen!!!
ich hoffe nur nicht das bei meinem papa auch alles so schnell verläuft.er wurde bis jetzt mit
chemo(gemzar) behandelt,operiert kann er nicht werden und es gibt auch keine heilung,dass haben mir die ärzte bereits gesagt.lebermetastasen sind auch schon da.zur zeit ist er daheim,aber heute nacht hatte er die ganze zeit über schüttelfrost (kein fieber)und ist ganz schwach.er ist schon ganz abgemagert und kann einfach nichts essen.wenn er was isst kommt es meistens hinten wieder raus.ich weiß echt nicht mehr weiter,zusehen zu müssen ohne helfen zu können ist so schlimm für mich auch für meine mutter.mein papa wird doch erst 64 jahre im august,dass ist doch noch kein alter!!!wenn es mit ihm so weiter geht,wird er sicher wieder ins krankenhaus müssen,denn sonst verhungert er ja!!!ich hoffe nur dass er nicht leiden muss.weiter möchte ich auch gar nicht denken,denn ich weiß nicht wie ich das verkraften soll wenn mein papa nicht mehr bei uns ist,ist liebe ihn doch so sehr!bin nur mehr traurig...!
sandra
Hallo Sandra,
ich kann sehr gut nachempfinden, wie es dir zur Zeit geht. Mein Vater scheint sich in einem ähnlichen Krankheitsstadium zu befinden. Vor allem die Fieberschübe und der Schüttelfrost machen ihm schwer zu schaffen. Novalgin zeigt leider nur begrenzte Wirkung. Nimmt dein Vater Medikamente, die gegen den Schüttelfrost helfen?
Marion
Liebe marion und liebe Sandra,
ich bin in einer ähnlichen Lage, nur handelt es sich nicht um meinen Vater, sondern um meinen Mann, der BSDK mit Metastasen hat.
Schüttelfrost ohne Fieber.
Das Wichtigste ist warm zudecken, evt. eine Wärmedecke und viel, viel Liebe...und vielleicht ein Spasmolytikum wie z.Bsp. Stesolid (diazepam); euer Arzt weiss sicher ein gutes Medikament. Mein Mann hatte Schüttelfrost gestern Abend... es war die fürchterliche Angst vor dem CT heute und ausserdem hatte er gestern ein langes und ernstes Gespräch mit seinen Kindern...das ist anstrengend. So schwer krank zu sein und im Inneren zu wissen, dass man unheilbar krank ist...ist grausam und wahnsinnig belastend...
Leider kann ich nicht mehr weiterschreiben..mein Mann braucht mich.
Alles Liebe
feli
marion10
26.07.2004, 21:39
Liebe Feli,
danke für den Tipp und alles Liebe für dich und deinen Mann!
Es tut gut, mit anderen Betroffenen zu kommunizieren! Vielleicht meldest du dich mal wieder?
Marion
hallo marion und feli!
danke erstmal für die ratschläge.
noch haben wir keine medikamente gegen den schüttelfrost und das fieber,da das erst seit ca. 4 tagen so ist und nun das wochenende dazwischen war.bei meinem vater kommt zum schüttelfrost immer fieber und zwar gleich extrem hoch (38,5-39,5!),dass aber innerhalb von einer stunde wieder weg ist.wenn es so weiter geht,muss er sich eh mit seinen ärzten im krankenhaus in verbindung setzen,denn er hat ja keine abwehrkräfte mehr aufgrund des niedrigen gewichtes.geweint hat er auch,da er fix und fertig ist!und mir tut das so weh ihm nicht helfen zu können!bei der arbeit kann ich mich schon nicht mehr konzentrieren,was mich zusätzlich noch belastet.manchmal denke ich vieles ist nicht fair,aber ich weiß, ich bin nicht alleine damit.noch dazu kommt,dass meine mutter vor ca. zwei jahren an blasenkrebs erkrankt ist.zum glück konnte sie aber rechtzeitig mit chemo- und strahlentherapie behandelt werden.sie muss aber alle 3 monate zur kontrolle und wenn wieder einige pünktchen in der blase nachgewachsen sind,denn anscheinden gibt das einfach keine ruhe,so müssen die gleich entfernt werden,doch fortschreiten tut der krebs derzeit nicht und hoffentlich auch nicht in der zukunft!aber wie gesagt,dass war ja wohl zu wenig und jetzt muss mein vater auch noch so einen "mitbewohner" abkriegen,nur für meinen vater gibt es leider keine chance mehr.wie ich das alles noch aushalten soll weiß ich einfach nicht mehr.manchmal denke ich mir ich kann nicht mehr,doch was soll ich machen,mein papa braucht mich.jedenfalls wünsche ich dir feli für deinen mann und dir mario für deine vater alles liebe und viel kraft,ich weiß wie ihr fühlt.
sandra
Hallo Vince,
in einem meiner Beiträge habe ich Dir geschrieben, dass
man manchmal noch eine gute Zeit mit der Erkrankung
leben kann... es tut mir sehr leid für Euch, das Euch diese
Zeit nicht mehr geblieben ist. Wenigstens kam das Ende
ohne grosse Leiden für Deinen Vater.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Tapferkeit.
ole
Hallo ihr Lieben,
habe hier schon länger nicht mehr reingeschaut - bin immer bei "Pits Kampfgeist". Aber nun möchte ich hier mal etwas schreiben, da mein Mann ja auch inoperabel ist und zudem der Magen infiltriert und große Metastasen in beiden Leberlappen vorhanden sind. Vorab: Meinem Mann geht es prächtig. Er hat Appetit, keine Schmerzen, wir machen Radtouren usw. Nach der 1. Chemo ging es ihm sehr schlecht. Ab der 2. lief alles bestens. Ich habe ja Oles Tipps reingezogen und danach gehandelt - alle Medikamente besorgt - die meisten muss man aus eigener Tasche bezahlen. Vor allen Dingen Wobe Mugos haut natürlich mit 100 Tabletten/130,00 Euros (Internetapotheke) ganz schön rein. Unser Onkologe hat gesagt, es nützt nur, wenn man bei vorhandenen Metastasen täglich 3 x 4 Tabletten einnimmt. Wir halten uns daran und siehe da, es traten nie mehr Nebenwirkungen der Chemo auf! Es ist unverschämt, dass dies bei der Krankenkasse nicht akzeptiert wird. Gott sei Dank unterstützen uns meine Eltern finanziell, sonst wäre das gar nicht möglich, da wir noch unser Haus abbezahlen müssen.
Das wollte ich Euch nur mal sagen, vielleicht hat ja der eine oder andere auch positive Erfahrungen mit Wobe Mugos, dann könnte man doch einfach mal probieren, die Krankenkassen davon zu überzeugen oder eine Studie anzuleiern, oder?
Seid alle gegrüßt und umarmt
Gaby
P.S. Hildegard hat geschrieben, dass Wobe Mugos in Spanien wesentlich preiswerter sei. Eine Freundin (Spanierin) meiner Mutter hat aber berichtet, dass die Apotheken dort einem auch ganz schön übers Ohr hauen würden. Ihr Mann ist mit schwerer Pankreatitis erkrankt, aber die Medikamente dort waren eher teurer....ich werde es aber nochmals selbst erruieren, vielleicht gibt es ja auch eine spanische Internetapotheke....
Hallo zusammen!
Ich bin in Österreich, in Bad Hofgastein zu hause und 50 Jahre alt. Habe im Jänner die Nachricht bekommen, dass ich BSDK mit Lympmetastasen habe. habe seitdem Chemo bekommen (Gemox). Habe gut darauf angesprochen. Letzte Woche wäre die OP gewesen (Whipple). Zwei Tage davor haben sie mir brutal beigebracht (ich wurde bereits auf die OP vorbereitet), dass sie offensichtlich in Innsbruck schon seit Ende Mai (erste Anzeichen) übersehen haben, dass ich bereits Lebermetastasen habe. Eine OP komme daher nicht mehr in Frage. Sie haben sich einfach auf die Lymphen und Pankreas konzentriert und die anderen Organe nicht angesehen, wo doch jeder weiß, dass der BSDK so metastiert. Ich bekam die Auskunft, dass ich, je nachdem wie ich auf die neue Chemo anspreche, noch 1-2 Jahre zu leben habe. Mit dem möchte ich mich auf keinem Fall abfinden. Gestern war ich bei einem Arzt der TCM macht, um mein stark geschwächtes Immunsystem wieder aufzubauen. Der empfahl mir nach Bad Aibling zu gehen. Leider zahlt die österreichische Krankenkasse keine wie immer gearteten Kliniken oder alternative Medizin, wenn man nicht von einer Uniklinik oder dergleichen dorthin überwiesen wird, weil sie selbst nichts mehr tun können. Leider habe ich selbst nicht die nötigen Mittel, um mir eine Privatklinik leisten zu können. Wenn aber große Chancen bestehen, werde ich versuchen, das Geld dafür aufzubringen. Konkret beschäftigt mich auch die Frage, ob ihr schon Erfahrungswerte habt, ob in meiner Situation eine große Chance besteht, mit einer gezielten Therapie, die Meastasen wieder loszuwerden und dann ach den BSDK zu besiegen. Ich habe von vielen Möglichkeiten gehört, weiß aber nicht ob sie eine große Chance bedeuten, beziehungsweise, ob es nur Geschäftemacherei ist. Wer ist schon geheilt worden und wie hat er dies erreicht? Bitte schickt mir Adressen von Ärzten, die euch geholfen haben!!!! Vielleicht ist auch jemand aus Österreich im Forum, der mir diesbezüglich weiterhelfen kann.
Liebe Grüße
Eberhard
@ Eberhard, versuch mal hier im Forum von Afra (aus Österreich) die E-mail-Adresse herauszufinden. Sie hat sehr umfangreiche Kenntnisse in bezug auf BSDK. Ich habe eine Pankreas-CA-OP jetzt seit fast 6 Jahren überlebt und wurde von Prof. Beger in Ulm operiert. Tel. 0731/5026775 oder 0731/715760.Nimm mal Kontakt zu ihm auf und schildere Deine Situation.
@ Gaby zu Wobe Mugos in Spanien: Ich war 1999 mit einer Gruppe an Krebs erkrankten Personen für eine Woche in einem Kloster auf Mallorca und da haben sich ca. 2/3 der Gruppe ALLE vor Ort reichlich mit WobeMugos eingedeckt (teilweise wurden 30 - 40 Packungen gekauft und mir wurde gesagt, dass der Preis halb so hoch war wie in Deutschland. Auch jetzt in 2004 wurde mir das wieder bestätigt. Ich bin häufiger auf der Insel und werde beim nächsten Mal gezielt in Palma in ganz bestimmten Apotheken nachfragen und Dich dann sogleich informieren und hoffe, daß Dir das recht ist.Ansonsten freut es mich für Deinen Mann, daß es ihm so gut geht.Lies mal mein posting vom 10.11.2001 unter 'christiane' Seite 2. Falls du möchtest: e-mail: bicolor-sun@lycos.de LG
Wer im Forum kann mir die Mailadresse von Afra in Österreich geben? lenk1@gmx.at
Hallo ihr Lieben,
bin bei meiner Suche durchs Netz auf dieses Forum gestossen. Und ich war glücklich euch gefunden zu haben. Mein Onkel hat einen Tumor im Pankreasschwanz und eine Metastasierung in der Leber. Nun will er für die Behandlung/Therapie nach Deutschland kommen. Ich weiss nicht welche Schritte ich einleiten soll? Zu welchem Arzt sollen wir gehen? Auf was muss ich sonst noch achten? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet. Ich fühle mich doppelt hilflos: auf der einen Seite diese Krankheit und auf der anderen nicht zu wissen wie man vorgehen soll. Ich danke euch und wünsche euch allen sehr viel Kraft und Zuversicht.
lG Maryann
Hallo Maryann,
lies doch mal "10 Tipps bei BSDK" von Ole, "Pits Kampfgeist" von Petra oder "zwei Jahre Bauchspeicheldrüsenkrebs" von Petra Loos. Da wirst Du viel erfahren und dann kannst Du nochmals gezielte Fragen stellen. Mein Mann (62) hat seit Mai die Diagnose "inoperables Pankreas-Ca. mit Infiltration des Magens und Metastasierung in beiden Leberlappen". Er bekommt morgen die 7. Chemo mit Gemzar, das bekommen die meisten hier im Forum in disem Stadium. Zusätzlich nimmt er Vatimin A+E, Selen, 3 x 4 Tabletten Wobe Mugos (sehr teuer!) und Misteltherapie. meinem Mann geht es sehr gut, allerdings ist er auch psychisch gut drauf, weil er den Kampf aufgenommen hat und nicht resigniert. jetzt setzen wir uns wieder auf´s Fahrrad und machen eine kleine Tour. Morgen ist der große Tag, da wird festgestellt, ob die Therapie angeschlagen hat. Ich werde dir berichten.
Aber das alles habe ich hier aus dem Forum über die Beiträge von ole, Petra Loos, Petra, Hildegard usw.
Auch ich war total hilflos, bis ich dieses Forum entdeckt habe. Es ist eine große Hilfe!
lG
Gaby
Hallo Gaby,
ich habe noch eine nicht angebrochene Packung wobe mugos, haltbar bis 3/2006. Das Mittel, eben weil so teuer, war mir zu schade, es nach dem Tod meines Mannes in der Apotheke abzugeben. Wenn Du mir Deine Adresse mailst, schicke ich Dir die Packung gerne zu, falls Du das möchtest. Ich hoffe, ich bin Dir damit nicht zu nahe getreten.
Liebe Grüße,
Stella
xlpfr@aol.com
Hallo Gaby,
bekommt Dein Mann morgen ein CT oder einen Tumormarker ?
Egal drücken wir uns eben beide die Daumen, morgen bei uns CT um 14.00 Uhr. Ich hoffe ich kann Euch abends dann schon berichten.
Bis bald
Petra
Hallo Petra,
mein Mann hat mir etwas falsches berichtet - er war die letzte Woche alleine bei der Chemo, weil ich Fieber hatte. Also morgen bekommt er erst die 7. und dann wird wohl der Turmomarker bestimmt und danach ist CT oder Kernspin.
Der Tumormarker bei Pit war ja vor 2 Wochen, wenn ich mich richtig erinnere und er war doch so toll gefallen, deswegen bin ich sehr optimistisch für das CT. Klar dass ich euch die Daumen ganz doll drücke!
Liebe Grüße
Gaby
Liebe Hildegard,
vielen Dank für den Hinweis, dass Wobe in Mallorca preiswerter sind. Mein Mann ist ja während unseres Urlaubs auf Mallorca in einem wunderschönen Gebirgsdorf (Deija) zusammengebrochen und kam dort gleich in`s Krankenhaus. Wir hatten eine schöne Wohnung in Port Sóller gemietet und die Vermittlerin dieser Wohnung ist eine ganz reizende Frau. Die hat sich rührend um uns gekümmert. Die habe ich nun angeschrieben, sie wird sich morgen mit einer Freundin (Ärztin) treffen und nachfragen. Sollte das Mittel immer noch wesentlich preisgünstiger sein, werde ich hier berichten. habe schon einige Leute aktiviert, die Kontakte nach Mallorca haben und mir gerne behilflich sein werden. Allerdings sind ja nun schon einige Jährchen vergangen und Europa hat sich vielleicht preislich angeglichen? Also ich habe auf Mallorca außer Brot nichts gefunden, das günstiger war, als bei uns.
Liebe Grüße
Gaby
Lieber Vince,
ich möchte Dir meine aufrichtige Anteílnahme aussprechen. Behalte Deinen Vater in guter Erinnerung und lass Dich nicht vom SChmerz auffressen.
Alles liebe
katharina
@Schüttelfrost: Meine Mutter bekam immer Schüttelfrist, wenn der Stent verrutscht/Verstopft war.
hallo ,nach langem stöbern im internet bin ich auch auf eure seite gestossen ,auch ich bin ein leidensgefährte von euch.Vorige woche haben wir wie ein blitz aus heiterem himmel diese diagnose für meine mutti (69)bekommen ,ich habe vor 15 jahren schon meinen vati im alter von 53 durch blasenkrebs verloren.Meine 3 geschwister und ich sind so unsagbar traurig und im moment zu nichts in der lage.Besteht denn wirklich gar keine hoffnung wenn schon die leber mit befallen ist?????was hat sie denn noch für eine lebenserwartung im schnitt ,kann mir jemand sagen ob sie vielleicht sogar zum pflegefall wird ,meine schwester und ich wohnen beide 600 km entfernt von ihr und meine brüder verdienen beide ihr geld als fernfahrer,wie soll denn das weitergehen ?über erfahrungswerte die ihr gemacht habt würde ich mich sehr freuen,wenn ihr mir die schreiben könntet ,ich bin so traurig.muss seit tagen nur weinen wenn ich an sie denke.liebe grüsse carola [email]carakr@gmx.net
Hallo Carola,
metastasierter BSDK ist wirklich keine gute Diagnose.
Und die Statistiken sehen auch nicht gut aus... deshalb
ist meine Devise: Vergiss die Statistiken!!!
Manchmal kann man den Krebs für einige Zeit aufhalten.
(bei meiner Schwiegermutter haben die Ärzte vor 17 Mo-
naten auch gesagt, sie hätte nicht mehr lange... und sie
lebt immer noch ganz prima!)
Wenn Ihr die Möglichkeit habt, Zeit mit Eurer Mutter zu
verbringen, solltet Ihr sie nutzen... das soll aber nicht
bedeuten, dass es überhaupt keine Hoffnung mehr gibt.
Aber ganz sicher werden es schwere Zeiten für Deine
Mutter. Mental und körperlich... und da wird sie alle Hilfe
gut gebrauchen können.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Glück
meld’ Dich, wenn Du irgendwelche Fragen hast; jeder
hier im Forum wird Dir gerne helfen.
ole
Hallo Ole ,vielen dank für deinen nette nachricht ,sie hat mich wieder ein bisschen aufgebaut.Dazu kommt noch ,das ich vorhin lange mit meiner mama telefoniert habe und festgestellt habe das sie sehr stark ist und bis jetzt alles mit fassung trägt .Das hätte ich ihr nie zugetraut ,ich habe gedacht das haut sie um ,vom seelischen her .Wir haben lange geredet und sogar zusammen gelacht .Jedenfalls dein brief und das telefongespräch ,jetzt geht es mir richtig gut ,im vergleich zu den letzten sieben tagen,vielen dank.Sicher werden wir noch öfters voneinander hören in nächster zeit.Ich wünsche allen menschen in ähnlicher situation viel kraft ,alles liebe Carola.[email]carakr@gmx.net
hallo ole ,ich habe heute noch ein paar fragen an dich du schreibst in deinen 10 tipps über selen ,mistelextrakt ,chinesischer heilpflanzentee,wo kann man das bekommen in normaler apotheke ,reformhaus oder bioladen.Die wobe mugos kann man die auch in einer normalen apotheke bekommen oder nur übers internet .Wir würden jetzt mal schnell eine packung gebrauchen ,über das internet dauert wahrsscheinlich zulange.würde mich über schnelle antwort freuen,danke im voraus .
viele liebe grüsse carola.[email]carakr@gmx.net
sorry hatte versehentlich den falschen namen eingetragen ist natürlich von carola an ole.
Hallo Carola,
zu Wobe Mugos.... habe in der Internet-Apotheke nach dem Preis gesucht, lag bei 130,00 EUR. Diesen preis habe ich meiner Apotheke vor Ort gesagt und siehe da ich habe sie die ganze zeit für diesen Preis bekommen. Nun gibt es eine Apotheke (ebay) in Magdeburg, die für die Packung (100) 116,40 EUR nimmt. Da habe ich mir nun gleich 3 bestellt. Allerdings muss man da erst überweisen und dann kommt die Ware. Also probiere mal zu handeln mit deiner Apotheke vor Ort - der Normalpreis liegt nämlich bei ca. 150,00 EUR!!!
Schau mal rein bei www.apo-baer.de ist vielleicht auch für andere interessant, denn in Spanien - wie Hildegard geschrieben hat - gibt es das Präparat nicht oder nicht mehr.
Liebe Grüße
Gaby
Hallo Carola,
das meiste hat Dir die Gaby ja schon gesagt.
Selen bekommst Du in der Apotheke (normal-
erweise rezeptfrei, 300 Mikrogramm), Mistel
am besten über einen Heilpraktiker oder einen
anthroposophischen Arzt oder Ärztin und den
chinesischen Heilpflanzentee musst Du Dir
über einen Arzt mit TCM-Erfahrungen zusam-
menstellen lassen.
Alle Adressen findest Du in „10 Fragen...”
Liebe Grüsse,
ole
hallo liebe gaby und lieber ole,vielen dank für eure schnellen antworten ,melde mich in den nächsten tagen nochmal ausführlich ,bin zur zeit in sachsen bei meiner mama einige sachen am anleiern und bisschen im stress .lieben gruss carola
Hallo lieber Ole und liebe Gaby ,ich war heute in der onkologischen Abteilung bei meiner Mama und konnte heute auch endlich ausführlich mit dem Arzt sprechen ,es sieht wirklich nicht so gut für sie aus .Faustgrosser Tumor und Lymphknoten rundherum und Leber sind befallen.Trotzdem sind wir noch voller Hoffnung und glauben ,dass sie mit ihrer eigenen Kraft und ihrem eigenen Willen viel bewirken kann.Das versuchen wir ihr jetzt zu vermitteln.Wir haben uns auch schon um all die begleitenden Sachen gekümmert(Misteltherapie ,WobeMugos usw.)Buch haben wir auch schon in der Buchhandlung bestellt.Gaby kannst du mir vielleicht noch mal genau aufschreiben wie die CD heisst.Vielleicht steht da auch irgendeine Artikelnummer drauf.Danke im voraus.Lieber Ole ,von dir würde ich gerne mal wissen ,was für eine Art Mensch deine Schwiegemutter ist ?Ist sie schon immer eine Kämpfernatur und hat sofort den Kampf gegen diese Krankheit aufgenommen oder war früher manchmal auch schon ein bisschen depressiv so wie meine Mama und hat erst jetzt gelernt zu kämpfen nachdem sie weiss was sie hat?Würde mich freuen sobald wie möglich von dir zu hören ,danke.
voller hoffnung ganz liebe grüsse carola[email]carakr@gmx.net
Liebe Caro,
bei meinem Mann (62) ist doch auch der Tumor bereits in den Magen eingewachsen, beide Leberlappen sind metastasiert und V.a. Lungenmetastasen (ich will es gar nicht mehr genau wissen) besteht auch. Mein Mann ist schon sein Leben lang eine Kämpfernatur. Als ihm der Arzt die Diagnose mitteilte, fragte Franz: "und was machen wir jetzt?" Der Arzt fragte:"haben sie mich versstanden, was sie haben?".....er wollte wohl ausdrücken, dass da gar nix mehr zu machen ist. Aber das hat mein Mann nicht akzeptiert! Gott sei Dank haben wir so fantastische Freunde, er bekam sofort das Buch: "Wieder gesund werden" von O. Carl Simonton - ISBN 3-499-61189-9
Außerdem findest du mehr zum Programm (Entspannung und Visualisierung) unter www.rororo.de
Wichtig ist, dass eine CD dabei ist, um die Übungen selbst zu machen. Allerdings kann ein Onkologe auch dazu überweisen, aber mein Mann hat es vorgezogen, diese Entspannungsübungen zuhause zu machen.
Gott sei Dank bin ich bei meinen Recherchen im Internet auf diese segensreiche HP gekommen. Ich kann nur sagen, man wird wirklich aufgefangen, ich konnte ja gar keinen klaren Gedanken mehr fassen. Aber Dank der vielen Petras (habe noch einige kennengelernt, die im Forum aber andere Namen angeben) Stefanie und Ottmar, natürlich unser aller OLE mit seinen guten Tipps und, und.... bin ich doch wieder hoffnungsvoller und der Erfolg gibt meinem Mann ja auch recht. Er war heute im Geschäft, da haben sie gesagt, er sieht aus, als wenn er aus dem Urlaub käme. Na ja, Schreibtisch mit Fahrrad getauscht....
Liebe Caro, schön dass du wieder optimistischer in die Zukunft schaust.....bringe das zu deiner Mama rüber..
Ganz liebe Grüße, lass dich umarmen
Gaby
Hallo ihr da draussen!
Ich hab da auch n probl. bei meiner Mutter wurde vor 8 Monaten Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert ihr geht es im moment total scheiße.sie sagt das sie bald sterben wird sie bekommt seit 7 monaten chemo 1 x die woche.jetzt ist es das sie eine 24 std. chemo bekommen soll.sie ist 52 und hat dazu auch noch lebermetastasen,und wasser in der lunge und metastasen in den lymphbahnen.wer hat erfahrungen in dieser richtung und kann mir helfen?ich bin echt fertigname@domain.de
Die 24 Stunden Chemo ist 5FU was relativ gut zu vertragen ist. Sprech bitte den Onkologen an, warum er nicht mit Xeloda behandeln will. Xeloda ist sozusagen 5FU in Tablettenform, hat noch weniger Nebenwirkungen und höchstwahrscheinlich eine bessere Wirkung.
Anbei ein Link zu einer Studie (für den Onkologen)
http://tinyurl.com/4d38s
Zusätzlich gäbe es dann auch noch die Möglichkeit, Oxaliplatin zu verabreichen. Allerdings ist diese Chemo auch ein Stück härter:
http://tinyurl.com/6u79k
Gruß,
Heiko
Dann gäbe es auch noch die Möglichkeit, einen Therapieversuch mit Iressa zu starten. Allerdings gibt es dazu noch keine klinischen Daten, wie groß die Wahrscheinlichkeit einer Wirkung ist, ist somit unklar.
Iressa wird bei Lungenkrebs eingesetzt wenn nichts anderes mehr hilft. Bei ungefähr 10-15% der Behandelten kann der Krebs zurückgedrängt werden, eine Besserung tritt oft schon nach wenigen Tagen ein. Bei weiteren 20% kann ein weiteres Wachstum verhindert werden.
Am einfachsten wäre vermutlich die Verschreibung auf Privatrezept, falls es die finanzielle Lage erlaubt.
Andernfalls müsste euer Onkologe den Einsatz von Iressa der Krankenkasse gut begründen können (da hilft vielleicht dieser Link weiter: http://tinyurl.com/3lzjj
Der Autor dieses Experimentes, Dr. Büchler ist Chefarzt im Universitätsklinikum Heidelberg und unbestrittenen Größe in Sachen Bauchspeicheldrüsenkrebs)
Eine weitere Möglichkeit wäre evtl sich direkt an den Hersteller (Astra Zeneca) zu wenden und z.B gegen des Recht den Therapieerfolg dokumentieren zu dürfen, das Mittel kostenlos zu erhalten. Somit würde der Hersteller wichtige Hinweise über die Wirksamkeit des Mittels bei dieser Indikation erhalten.
Tut mir Leid wenn ich nicht besser helfen kann,
Gruß,
Heiko
Hallo Heiko, du hast doch schon viel geholfen, vielen Dank!
Gaby
Hallo Daniela !Das mit Deiner Ma tut mir leid,ich glaube mir steht das selbe bevor ich weiß nicht wie ich meiner Ma helfen kann sie ist 52 und wir haben im Januar erfahren das sie BSDK hat und Metastasen In der Leber und Milz.Sie bekommt jetzt seit ende Januar wöchentlich ihre Chemo.Es haben sich dieMetastasen
in der Milz zurückgebildet aber dafür sind welche auf der Leber dazugekommen und in den Lymphbahnen haben sich jetzt auch welche gebildet.Kannst Du mir evtl. weiterhelfen b.z.w kannst Du mir erzählen wie es bei Euch war?Wie lange war Deine Ma krank?hatte sie Chemo? wie alt wurde sie?Vielen lieben dank schonmal vorab an alle die mir weiterhelfen können!!!
name@domain.de
Hallo Heiko inwiefern hast du erfahrungen mit den Tabletten gemacht?warst oder bist du selbst betroffen?name@domain.de
Hallo Heiko und ihr anderen da draussen!
Zu Deiner frage sie hat das Oxaliplatin insofern nicht vertragen ondem sie nix metallisches mehr anfassen konnte.Das ist aber nicht so schlimm wenn man weiss das die Therapie anschlägt.Ihr sind dann auch teilweise die haare ausgegangen was für sie nicht besonders schlimm war.Vor ca 4 Wochen vielen die Haare aufeinmal nicht mehr aus.Ich dachte erst cool, dann hat ihr Körper wohl die Chemo angenommen.Mein Vater hatte mich aber eines besseren belehrt.Wenn die Haare nicht mehr ausfallen, ist das ein zeichen das die chemo garnicht mehr anschlägt.Von dieser seite hatte ich das garnicht gesehen.Ich denke mal weil sie so schlapp is und es bei ihr vortgeschrittener ist wollen die Ärtzte eine 24 Stunden Chemo anstreben.Ich bin da ziemlich realistisch was das angeht und nicht wirklich mit dem Herz dabei ich denke mal das das noch so eine art schutz ist.mein vater kommt damit nicht wirklich klar.Er will mit ihr im September sogar nach hamburg fahren zu Aldo Berti das soll ein Wunderheiler sein den haben sie bei fliege mal gesehen und der soll schon "austherapierte"Menschen geheilt haben.Für mich ist es nur schlimm meine ma so leiden zu sehen und wie sie immer mehr abbaut,und das es nie eine positive nachricht gibt was dies betrifft.Das ist echt hart für den betroffenen aber für die Angehörigen is das ne totale phsychische belastungname@domain.de
Haarausfall, und generell das Auftreten oder Wegbleiben von Nebenwirkungen ist KEIN Zeichen für ein Wirken oder Nichtwirken einer Chemo!
Hier ein Erfahrungsbericht aus einem amerikanischen Patientenforum:
http://tinyurl.com/53rab
Hier trat zuerst gar kein Haarausfall auf, dann plötzlich fielen die Haare aus und dann wieder nicht. Die Chemo wirkte weiter!
Hatte deine Mutter das Oxaliplatin alleine oder in Kombination mit Gemzar, oder 5FU erhalten?
Gruß,
Heiko
vielen, vielen Dank Heiko für deinen Beitrag. Ich habe mir nun wirklich Sorgen gemacht, da mein Mann ja keinerlei Nebenwirkungen hat. Wie kommt man denn zu solchen Aussagen, dass eine Chemo nur wirkt, wenn Nebenwirkungen vorhanden sind. Wir tun ja schliesslich alles dafür, dass die NW so gering wie möglich sind, um die Lebensqualität zu erhalten.
LG und schönen Sonntag
Gaby
Hallöle Heiko! Hab da noch mal ne frage.Wie lange ist Dein Vater schon erkrankt, und wie geht es ihm jetzt?Ich hatte grad mit meinem Vater gesprochen und er sagte das meine Ma zuerst das Oxaliplatin bekommen hat was sie nicht vertrug und dann hatte sie Gemcitabine bekommen und jetzt wollten sie ja am Donnerstag mit der 24 Std. Chemo beginnen mein Vater fragt aber wie das aussieht mit der Tablettenform.Wäre nett wenn Du mir meine fragen bezüglich Deines Vaters beantworten könntest.Danke
Mein Vater bekam die Diagnose inoperables Pancreaskarzinom im Februar 2003. Statt der geplanten Whippleoperation wurde lediglich der Galleabfluss rekonstruiert. Es folgte die Standardtherapie mit Gemcitabine. Die nachfolgenden CT`s im vierteljährlichen Abstand zeigten eine ziemlich kontinuierliche Größenzunahme von 1-2mm pro Monat. Daraufhin ließ unser Onkologe die Gewebeprobe nochmals untersuchen. Das Ergebnis bestätigte den Befund Adenokarzinom, fügte jedoch hinzu dass es möglicherweise eine "muzinöse Komponente" enthalte welches für das langsame Wachstum verantwortlich sein könne. Mein Vater blieb bis vor 2 Monaten bei der eingeschlagenen Therapie bis buchstäblich von heute auf morgen der Magenausgang abgedrückt wurde. Es folgte eine zweite OP, in der eine weitere Verbindung zwischen Magen und Darm geschaffen worden ist. Der Chirurg betonte jedoch, dass er keine dramatischen Veränderungen erkennen konnte. Meinem Vater geht es, von kleinen Einschränkungen abgesehen, sehr gut. Ob die neue Chemocombo anschlägt ist ungewiss, zumal ja auch langsam wachsende Tumore prinzipbedingt noch schlechter auf Chemotherapie anspricht.
Ich hoffe ich verwirre dich mit meinen ganzen vorgeschlagenen Therapiemöglichkeiten nicht, aber es gibt offenbar in den USA die Diskussion ob eine andere Art der Verabreichung des Gemcitabines (1500mg pro Quadratmeter über 150 Minuten) zu einer höheren Wirksamkeit führt. Neulich hat auch jemand in dieses Forum gepostet bei dem diese Vorgehensweise nach erfolgloser Standardmethode zu stabilen Tumormarkerwerten verholfen hatte.
Anbei die Studie, über die diskutiert wird:
http://tinyurl.com/5rvpx
Gruß,
Heiko
Hallo Heiko nein du bringst mich nicht durcheinander mit deinen vorschlägen ganz im gegenteil ich bin ja froh über jeden der mir (uns) helfen kann.außerdem finde ich es toll das man sich hier austauschen kann.bei uns ist es alles noch ziemlich frisch und müssen uns erstmal durch den therapiedschungel einen weg suchen.wie alt ist dein vater und hast du sonst noch jemanden mit dem du sprichst außer hier?
Ich weiß grad nicht ob ich einen krassen Denkfehler mache, aber ich habe grad was gefunden was einfach UNGLAUBLICH ist:
http://tinyurl.com/5xy8a
Dieser abstract ist mir schon vor längerer Zeit aufgefallen, aber bis vor 10 Minuten war ich noch der festen Überzeugung, dass "S-1" (beschissene Bezeichnung-wie will man das in eine Suchmaschine eingeben???) einer von vielen in entwicklung befindlichen Krebsmittelchen ist.
Aber: TS-1 (so der richtige Name) IST IN JAPAN SEIT 2001 ZUGELASSEN!!!!!!!!!!!!
Der Hersteller:
http://tinyurl.com/4ph37
Um es nochmal ausführlich zu sagen:
Laut §73.3 des Arzneimittelgesetzes ist es für jeden Patienten in Deutschland möglich, ein im Ausland zugelassenes Medikament auf Rezept importieren zu lassen.
Ich hatte (wegen des Virulizins) auch mal im Bundesinstitut für Arzneimittelsicherheit (die deutsche Zulassungsbehörde) angerufen und deswegen erkundigt. Die Antwort: 1. Es ist egal welches Land die Zulassung erteilt hat, und 2. Der Arzt ist sogar verpflichtet, den Patienten von dieser Option in Kenntnis zu setzten wenn es in Deutschland keine andere Behandlungsmöglichkeit mehr gibt!
Danny, versuche bitte mit eurem Onkologen ausführlich über den Einsatz dieses Mittels zu diskutieren. Wenn die Ergebnisse aus dieser Studie auch nur halbwegs stimmen, dann lohnt sich der Einsatz von TS-1 auf jeden Fall!
Hier noch eine molekularbiologische Begründung für die extrem hohe Ansprechrate die erzielt worden ist:
http://tinyurl.com/3oans
Und hier noch ein Bericht aus Deutschland, für den vollständigen Bericht muss man leider ein paar Euro bezahlen, daher komme ich jetzt da nicht ran:
http://tinyurl.com/3zd4z
Eine Einschränkung könnte es geben, so lächerlich es klingt: Die Pankreasstudie wurde logischerweise mit Japanern durchgeführt, es könnte also rein theoretisch entscheidene genetische Unterschiede geben.
Dennoch, in Anbetracht der Alternativen würde ich das Thema TS-1 ausführlichst besprechen!!
Gruß,
Heiko
P.S. Mein Vater wird im September 60.
Noch ein Link:
http://tinyurl.com/582w9
@HeikoS: Ich habe eine Idee. Du hast so tolle Vorschläge hier und neue Entdeckungen aus dem Internet aus der weltweiten Krebstherapie. Du sammelst doch bestimmt deine Beiträge auf deinem Computer. Es wäre doch möglich, dass du einen eigenen Thread eröffnest. Wäre das nicht für viele hilfreich? Nur so als Anregung...
LG, Sonja
Hallo an alle
Meine Ma hat seit 9 monaten BSDK mit lebermetastasen.Sie wird von woche zu woche schwächer und bekommt schmerzmittel weil sie keine nacht mehr ohne schmerzen schlafen kann.jetzt fängt es mit erbrechen und durchfall an.sie hat jetzt schon wasser im bauchraum ihr wurden gestern 2 liter abgesaugt is aber noch was vorhanden.jetzt sagte man ihr weil sie so abgeschlagen ist und das große blutbild nicht grad optimal ist soll sie nächste woche ne bluttransfusion bekommen.kann mir jemand dazu was sagen?ich hoffe immernoch das alles wieder gut wird aber so langsam fällt es mir schwehr.sie hat in so kurzer zeit sehr abgebaut.LG Danny
Das tut mir so leid,
durch die Bluttransfusion wird ein Mangel an roten Blutkörperchen (die für den Sauerstofftransport zuständig sind) ausgeglichen. Damit sollte es deiner Mutter besser gehen.
Gruß,
Heiko
Aber wenn sie doch am mittwoch die transfusion bekommt dann wird doch darauf die woche wenn sie chemo bekommt die neuen guten zellen wieder kaputt gemacht.mal ganz ehrlich wie siehst du die prognose?ich muß ganz ehrlich zugeben das ich glaube das es jetzt immer mehr in den keller geht.für harte aber ehrliche meinungen bin ich sehr dankbar
marion10
10.09.2004, 18:34
Hallo Danny,
mein Vater hat auch bereits Metastasen auf beiden Leberlappen. Vor 5 Wochen ging es ihm ähnlich schlecht wie deiner Mutter. Er bekam im Krankenhaus mehrere Bluttransfusionen und hat sich seitdem wieder gut erholt. Entgegen der Prognose der Ärzte und zu unserer großen Freude, versteht sich. Sein Zustand ist seither stabil, und er hat gestern die dritte Chemo nach der Transfusion erhalten. Blut mußte er bislang keines mehr bekommen, was mich auch überrascht hat. Diese Krankheit ist wohl wirklich unberechenbar, aber es bleibt einem nichts anderes übrig als sich auf die Höhen und Tiefen einzustellen. Alles Gute für dich und deine Mutter!
Marion
Meine persönliche Meinung: neu auftretende Schmerzen und Wasseransammlung im Bauch spricht für ein Wachstum des Krebses. Deine Mutter bekommt seit 4 Wochen 5FU als Dauerinfusion, richtig?
Einerseits braucht jede Chemotherapie ein gewisse Zeit um Wirkung zu zeigen, allmählig müsste dieser Zeitpunkt jedoch erreicht sein. Ich kann Dir leider nicht sagen ob es noch Sinn macht zu kämpfen, dass muss deine Mutter entscheiden. Wenn ja, dann würde ich wirklich noch einen aggressiven Versuch mit dem PEFG-Schema (alle Links dazu im Thread "THERAPIEOPTIONEN") starten. immerhin erlangt damit jeder zweite Patient eine extreme Verkleinerung des Krebses, bei weiteren 30% zumindest ein Stillstand. Die Statistiken zu 5FU sehen wesentlich ungünstiger aus.
Hast du dir die Postings von Dan aus Frankreich angeschaut? Als sie mit der Chemo begann (Gemzar+Cisplatin) ging es ihr ähnlich wie deiner Mutter, das ist nun schon mehr als ein Jahr her. Allerdings ist sie wohl eine Ausnahme.
Liebe Tamara,
vorerst ist er von euch gegangen, doch im Herzen ist er bei euch und wer sagt uns denn, ob wir uns nicht tatsächlich irgendwann wieder sehen werden? Ich würde es mir wünschen und oftmals kann ich daran glauben und besser schlafen.
Meine aufrichtige Anteilnahme und alle Kraft für die Zeit, die jetzt kommt. Liebe Grüße - Carwomen
Ich bin euch wirklich sehr dankbar für eure hilfe.ja sie bekam gestern das 3 mal von der 24 std. chemo.sie will nächste woche donnerstag aussetzen weil sie dann nach hamburg zu dem aldo berti fährt.ich persönlich halte da nicht wirklich viel von aber meine eltern wollen halt nix unversucht lassen und klammern sich an jeden grashalm.
@danny: eine ehrliche Meinung? Vielleicht liest du "Vom Kreiskrankenhaus zu Prof. Klapdor". Dort siehst du, wie ein Verlauf aussehen KANN.
Ich wünsche dir weiterhin viel Stärke und alles Gute,
Sonja
Hallo Tamara,
ich weiss keine passenden Worte, dir zu sagen-nur ich denke an dich und fühle mit dir.
Einen Tip habe ich noch: in Offenbach in der Ketteler Klinik fühlen wir uns zumindest sehr gut aufgehoben. Der behandelnde Arzt dort soll viel Erfahrung mit der Krankheit haben. Das europäische Forschungszentrum hierzu ist an der Uni Heidelberg angesiedelt.
Liebe Grüße,
Myria
hallo liebe gaby ,lieber ole und all die anderen leidensgefährten da draussen.möchte mich heute nachdem einige zeit verstrichen ist noch einmal bei euch melden ,da ihr mir damals ,nach der diagnose bei meiner mama gleich mit rat und tat zur seite gestanden habt.leider muss ich euch heute mitteilen das bei meiner mama leider jede hilfe zu spät kam ,ihr geht es sehr ,sehr schlecht.vergangenen freitag habe ich nach einem telefonat mit der ärztin sofort gespürt das ich losfahren muss .bin am samstag morgen 4:00uhr zusammen mit meinem mann zu ihr gefahren (600km)und habe sie besucht im krankenhaus ,sie ist binnen einer woche so verfallen man kann sich das überhaupt nicht vorstellen.mal kurz hat sie mich erkannt und sich gefreut das ich gekommen bin .meine schwester aus der schweiz ist auch sofort losgefahren ,konnte aber dann erst sonnt ag zu ihr ,da hat sie niemanden mehr erkannt.seit sonntag bekommt sie hohe dosis morphium und beruhigungsmittel ,sie schläft nur noch und merkt nichts mehr .die ärztin sagt das es bald zu ende geht .wir sind alle froh wenn sie endlich erlöst wird ,zum glück musste sie nicht gar so lange leiden.obwohl es für uns alle ein ziemlicher schock war vor 7 wochen war die welt noch in ordnung und jetzt verlieren wir gerade unsere mutter kurz nach ihrem 69.geburtstag.ich möchte euch noch mal für eure hilfe und euer mitgefühl danken ,melde mich später nochmal .
ganz liebe grüsse carola[email]carakr@gmx.net
Hallo meine lieben,
ich weiß nun echt nicht mehr weiter meine ma will die chemo abbrechen .sie sagt sie habe keine kraft mehr.es geht ihr mittlerweile noch schlechter.der gang zum klo ist für sie wie eine weltreise.wir waren letzten freitag ja in hamburg und die fahrt dahin war für sie schon deie megaanstrengung.sie bekommt schon die höchste dosis an chemo und es hilft einfach nicht.wer hat erfahrungen mit dem abbruch einer chemo gemacht?was kann passieren wenn sie apruppt abgesetzt wird?mein vater meint weil ihre leber ja auch schon angegriffen ist und sie ne menge an medikamente nehmen muß hat die leber schon genug zu tun und wenn die chemo ihre leber auch noch 2platt"macht ist alles vorbei.was soll ich tun was ist das beste?
Hallo Danny,
leider kann es nur der Patient selbst merken und bestimmen, wann er abbricht. Denn wenn das ganze nur noch zur Qual wird kann da ja keiner helfen und der Körper wird auch mehr nicht mehr verkraften. So war es auch bei meiner Mom : Sie hat nach der 15. ten Gabe Chemo auch selbst die bremse gezogen, wobei ihr auch der Arzt sagte, dass sie sich nicht quälen muss. Damals waren aber die Blutwerte so gut, dass wahrscheinlich selbst der Onkologe keine angst hatte längere Zeit zu unterbrechen. das ist jetzt die 7.te Woche und ihr geht es immer noch sehr gut, selbst bei der Nachkontrolle "stand" der Primärtumor immer noch! Nichts weiter gewachsen. Nächste Kontrolle am 5.10..........Du siehst, es kann auch sein, dass nicht gleich alles weiterwächst.Vielleicht erholt sie sich schneller als man glaubt, denn eine Chemo verbunden mit weiterer Gabe von Medikamenten ist sehr sehr schlecht fürs Allgemeinbefinden. Sie bräuchte sehr viel Zeit, die Gifte abzubauen. Wartet ab und sprecht mit eurem Arzt über eine "längere" Pause. Letztendlich ist es ihre Entscheidung.
ich hoffe das beste für Euch.
LG Gabi
hallo gabi!
vielen dank erstmal für deine infos.meine eltern waren heut bei ihrem onkologen und der hatte auch gesagt nachdem sie das letzte mal so schlecht aussah würde er auch von sich selbst vorläufig abbrechen.sie nimmt jetzt täglich an die 15 verschiedenen medikamente zu sich.jetzt hat sie noch son komisches kribbeln in den beinen und hat heute von einem ihrer ärtzte nochmal 2 verschiedene medikamente bekommen.ich finde es persönlich sehr erschreckend,wie ein körper in so kurzer zeit so abbaut.aber wir wollen ja alle gemeinsam hoffen,das es unseren verwandten bald besser geht.lioebe grüße an euch alle Danny
hallo ihr lieben da draussen ,heute nachmittag um 15 uhr ist meine mama von ihrem schweren leiden erlöst worden .wir sind froh das sie nun nicht mehr leiden muss und keine schmerzen mehr hat.auf den tag genau vor sieben wochen kam sie ins krankenhaus und bekam auch zwei tage später die schwere die diagnose.es ging wirklich sehr schnell bei ihr ,sie hat wirklich viel gas gegeben um dieses alles hinter sich zu lassen ,aber das hat sie richtig gemacht ,sie musste nicht so lange leiden.
vielen dank für eure tips und euer mitgefühl
in stiller trauer carola und angehörige[email]carakr@gmx.net
Hallo Danny,
um Gottes Willen, 15 verschiedene Medikamente und noch welche dazu. Was in aller Welt sind das für Medikamente? Für was oder gegen was sind die? Meine Mom hat auch viele nehmen müssen, zwar nicht sooo viele, aber immerhin. Erst nachdem sie diese Dinger abgesetzt hat, kann sie wieder viel essen und das bleibt auch drinne. Überprüfe mal, ob das nicht etwas zu viel ist, wie soll der Magen denn das verkraften? das Kribbeln kommt von der Chemo ( bei meiner Mom war es auf jeden Fall so) das ging von selbst wieder weg..........
alles Gute Danny für Euch
LG Gabi
Hallo Carola!
Wir (meine Familie und ich) möchten Euch ersteinmal unser tiefstes Beileid aussprechen.Es muß echt schwehr sein,in so kurzer zeit so vieles durchzumachen.Erst die niederschmetternde diagnose,und dann das alles so schnell ging.Auch wenn es jetzt bestimmt kein trost ist,seit Gott dankbar,das sie echt nicht so lange leiden mußte ich weiß das ist jetzt vielleicht nicht das was Euch hilft.Aber es gibt so unentlich viele Patienten die Monate lang dahinsichen.Wir wünschen Euch für die bevorstehende Zeit alles gute und vorallem viel Kraft!
Danny
Hallo Gabi,
also meine Ma nimmt tabletten für die Leber,dem Herz,Schmerzmittel,Schlafmittel,Thrombosespritzen, Mistelspritzen,Weihrauchkapseln,sämtliche Vitaminpräperate und einige Aufbaumittelchen und dann kamm Wöchentlich die 24 Std. Chemo dazu und jetzt mit dem Wasser im Bauch.Genau Wassertabletten nimmt sie auch noch und das was heut bei ihr festgestellt worden ist hat ihr meine oma vererbt die hatte das auch.Sie hat immer son kribbeln im Bein als wenn es eingeschlafen ist und dagegen hat sie heut auch noch 2 mittelchen bekommen.Sie ist momentan echt am ende sie sagt das es noch schlimmer wird und das sie kein bock mehr hat.Ich hab auch ein echt mieses gefühl was sie angeht.Sie war vor ein paar Monaten noch recht zuversichtlich aber nun ist sie pessimistisch oder weiß sie mehr?Naja wie dem auch sei man kann nichts daran ändern man kann nur hoffen und warten.
Lieben Gruß Danny
hallo danny ,danke für euer mitgefühl ,das tut gut.aber sage mal ich habe gelesen das deine mama das schon seit acht monaten hat und auch mit lebermetastasen ,wie hat sie das denn bis hierhin geschafft?kann es mit der chemo wirklich so lange rauszögern?aber meine mama hat das ja nur einen tag gemacht und dann hat sie abgebrochen.aber mal gut so das hätte ihre qualen nur verlängert.vielleicht ist es bei deiner mama anders.ich wünsche euch alles gute.lieben gruss carola
Ja wir haben es ende Januar erfahren, und nach und nach kam mehr dazu.Der Tumor hatte zu der zeit einen durchmesser von ca. 5-7 cm. es hat sich dann rausgestellt das es nicht operabel sei da sie schon metastasen hatte.die metastasen in der milz sind schnell zurüclgegangen der tumor ist auch nicht weitergewachsen aber die metastasen in der leber haben sich teils zurückgebildet teils dazugekommen.das sie welche in den lymphbahnen hat haben wir auch erst vor kurzem erfahren.sie hat ja schon 3 verschiedene chemos ausprobiert aber so wies aussieht haben die nicht wirklich geholfen.durch die vielen medikamente die sie noch nimmt und die chemo, hatten meine eltern angst das die leber noch mehr kaputt gemacht wird als sie schon ist.es ist eine schwierige entscheidung macht man die chemo weiter wird die leber mehr in mitleidenschaft gezogen und das kann fatale folgen haben.bricht man sie ab kann der schuß auch nach hinten losgehen.sie haben sie jetzt abgebrochen.auch als angehöriger ist das meiner meinung nach der reinste psychoterror.du weißt nie was morgen ist,du mußt angst haben das wen das telefon geht das am anderen ende dein vater ist,der dir was schlimmes mitteilen muß.ich bin auch ziemlich am ende wie viele hier von uns aber man muß versuchen stark für den kranken zu bleiben.da kann man nicht sagen komm ich heut nicht komm ich morgen-gott weiß was morgen ist wir leider nicht deshalb müßen wir die zeit die wir haben genießen.ich hoffe das du das mit deiner ma auch noch konntest.eine dicke umarmung für dich und deine familie!!!
Danny
hallo danny,danke für deine schnelle antwort.ich bin der erstaunt das vom tag der diagnose bei deiner mama schon 8monate vergangen sind.bei meiner mama war es ja ähnlich 4x6cm grosser tumor und lebermetastasen und welche in den lymphbahnen um die bauchspeicheldrüse herum und bei ihr ist es in so kurzer zeit zu ende gegangen ,allerdings hat sie die chemo nur einen tag über sich ergehen lassen und dann abgelehnt und sich auch sonst so ziemlich aufgegeben.ich denke das spielt eine grosse rolle mit ob man für sich selbst beschliesst das man gehen will.ich finde deine mutter sehr tapfer ,das sie diese vielen chemos über sich ergehen lässt,wie verkraftet sie das denn ,ich habe gehört das die menschen durch die hölle gehen.aber sie ist auch noch einige jahre jünger als meine mama und wird wahrscheinlich mehr kämpfen ,meine mama hatte dann keine kraft mehr.hinzu kommt das ich meinen vater vor 15 jahren mit blasenkrebs verloren habe ,und er ist durch diese chemohölle gegangen und dann doch nach 8 monaten verstorben und ich glaube das wollte meine mama sich ersparen.hoffentlich hast auch du und deine familie eine einigermassen schöne zeit mit deiner mama die recht lange dauert auch euch allen viel kraft und hiermit möchte ich die dicke umarmung zurückgeben ,alles liebe und gute .bin in gedanken bei euch ,carola. carakr@gmx.net
mein vater lebt seit drei jahren mit der krankheit. leider hat er zur zeit große schmerzen. er wurde vor drei jahren operiert, hat aber seit einem jahr wieder einen tumor in diesem gewebe. positiv denken und mut machen mein vater lebt immerhin schon ein jahr mit chemo und tumor im gewebe der bauchspeicheldrüse.
Hallo Carola!
Es tut mir leid, dass deine Mama gegangen ist. Du bist bei uns im Hinterbliebenen Forum herzlich willkommen. Wir helfen uns da sehr gut. Mein Papa ist am 16.8. ins Licht gegangen. Er hat es auch gesehen :)
Von der Diagnose vergingen nur 9,5 Wochen bis zum Tod. Er hat so sehr kämpfen wollen, hat alles mitgemacht. Er war aber schon eine Woche nach der Diagnose zu schwach für kleine Spaziergänge. Papi wollte kämpfen, konnte aber nicht durch die Schwäche. Papi bekam nur 3 Chemos. Er war 69, wirkte aber wie 59 und hat auch noch viel gearbeitet. Aber der Körper war halt trotzdem nicht mehr der eines 40jährigen... Er fehlt mir so sehr aber er hat es richtig gemacht. Bis zum Schluss hat er seinen Humor nicht verloren. Wir waren bei ihm.
Fühle dich gedrückt und komme doch mal ins andere Forum falls dir danach ist.
Lieben Gruß, Sonja
Hallo Carola,
leider habe ich Deine Nachricht über den Tod Deiner Mama übersehen... ich möchte Dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen und hoffe, Du und Deine Familie habt Kraft die traurige Zeit gut zu verkraften.
Meine Mom lebt nun auch schon über 7 monate mit der Diagnose und ist davon gut 7 Wochen schon Chemofrei. Bis jetzt geht es ihr noch ziemlich gut und der hauptumor soll auch noch nicht gösser geworden sein. Allerdings hatte sie schon 5 Zyklen hinter sich
Alles Gute
@Danny: jetzt bin ich etwas beruhigt, denn Deine Mom hat ja Vitamintabletten, Mistel usw. bei den Präperaten..........Ich dachte, es wären ausschliesslich nur Chemiekeulen.
LG Gabi
vielen dank ihr lieben für euer mitgefühl,wie komme ich denn in dieses hinterbliebenenforum?lieben gruss carola
@Carola: Du musst hier links oben auf "Übersicht" klicken. Bei dem dritten dunklen Balken von oben steht als erster Punkt: Hinterbliebenen-Forum. Du kannst dort einen eigenen Beitrag erstellen. Das habe ich auch gemacht unter "Zeichen von unserem geliebten Menschen". Da kannst du alles reinschreiben was dir auf dem Herzen liegt. Ich persönlich finde es auch schön, dass man mit dem eigenen Beitrag später immer wieder seine Gedanken und gesammelten Gedichte etc. wiederfindet.
Lieben Gruß, Sonja
Hallo Gabi
Nein nein,was sie bekommt sind alles tabletten für verschiedene wehwehchen.aber ich denke mal die menge machts.sie hat jetzt letzte und diese woche keine chemo bekommen und ihr geht es immer noch schlecht.wie lange dauert es eigentlich bis sone chemo aus dem körper draussen ist?ich kann bald echt nicht mehr man bekommt nur negative nachrichten und es wird von woche zu woche schlimmer.man weiß nicht was in 4 wochen ist oder im 1/2 jahr .diese ungewissheit wie alles ausgeht und einen geliebten menschen so leiden zu sehen macht mich verrückt.man kann dann echt froh sein wenn man in dieser zeit einen menschen hat der einem zuhört oder den rücken stärkt.
hallo danny ,ich habe gehört das es bis zu 3 wochen braucht ,bis so eine chemo wieder draussen ist.lieber danny es ist natürlich klar das du hoffst und das ist auch gut so .trotzdem solltest du dich mit dem gedanken befassen das deine mama nicht mehr solange bei euch sein wird,das haben meine geschwister und ich auch getan ,so hart wie das klingt ,aber es wird dir später helfen ,wenn du dich schon ein bisschen darauf einstellst.wir waren kurz nach der diagnose noch einmal an der uniklinik dresden in einer pankreassprechstunde bei einem professor der sich nur mit bauchspeicheldrüsen beschäftigt.einfach weil wir noch einen zweiten rat einholen wollten und nichts unversucht lassen wollten.der hat uns gesagt das man vom tag der diagnose ca. 1 jahr überlebenschance rechnet ,natürlich ist das von patient zu patient unterschiedlich.aber er hat uns auch gesagt das wir mit dem ableben unserer mutter in den nächsten wochen rechnen müssten.wir waren in dem moment fix und fertig ,doch wenn man es weiss und sich damit befasst ,stellt man sich darauf ein und es wird wirklich leichter.unserer mama ging es dann so schlecht ,das es für sie eine erlösung warund sie hat es dann durch ihren eigenen willen beschleunigt.nun wirst du denken ,harte worte ,aber du musst dich damit befassen ,glaube mir.ich wünsche dir alles erdenklich gute für deine mama ,ehrlich.
carola
Hallo Danny,
Ich verstehe Deine Ängste nur zu gut, glaub mir. Auch wir hatten so eine Zeit wo es meiner Mom so schlecht ging, dass ich nur noch gebetet habe, sie solle doch bald erlöst werden. Aber es kam anders.! dazu kann ich Dir aber leider auch nur sagen, dass es bei jedem Patienten anders ist. Eigentlich müssten die NEBENWIRKUNGEN einer Chemo nach Tagen schon nachlassen, richtig entgiftet ist man meines Wissens nach nach Jahren noch nicht.Es gibt Giftstoffe, die bleiben im Körper. Aber wie gesagt, die spürbare Nebenwirkung müsste eigentlich jetzt schon nachlassen.Was hat sie , muss sie sich übergeben? Kann sie feste Nahrung essen? Wenn sie Wasser in Beinen hat, das dauert etwas länger, geht aber mit der Zeit ab. Das kommt von der Chemo.Ist das Blutbild ok? Was sagt der Tumormarker? Ich überschütte dich jetzt zwar mit fragen, aber es sind viele wichtige........All das kann in Zusammenhang mit ihrem Befinden sein. Ich glaube fast, das sie zu viele Medikamente nehmen muss, das hält auf Dauer der beste Magen nicht mehr aus.....Gut ist aber schon mal, das sie Vitamine und Mistel bekommt.Verträgt sie vielleicht die Schmerzmittel nicht? Klärt das mal ab! Meine Mom haben sie auch zugeschüttet mit Medikamenten. Sie konnte nicht mehr, hat nur erbrochen und hat dann eigenmächtig damit aufgehört. Auch die Schmerzmittel hat sie nach und nach weggelassen........und braucht seit MONATEN keine mehr. Erst seitdem ging es aufwärts. Das heisst jetzt nicht, dass Deine Mom absetzen soll, denn das kann auch nach hinten losgehen, aber vielleicht klärt ihr das mal mit Eurem Arzt ab, ob ein Medikament schuld sein könnte.
ich hoffe, es geht ihr bald besser, aber diese Krankheit ist nun mal heimtückisch!
Lass von Dir hören
Gruss Gabi
Hallo meine lieben,
erstmal vielen dank das ihr versucht mir so toll zu helfen.
ich habe mich damit vor monaten auseinander gesetzt,das meine ma bald nicht mehr sein könnte.das war vor monaten da ging es ihr noch nicht so schlecht das war da noch weit entfernt.nur jetzt wo es immer schlechter wird bekomm ich echt panik.ich dachte immer auch wenn ich diese studien gelesen habe das es bei meiner ma nicht so sein wird wie bei allen anderen.nein meine mutter ist unverwundbar.aber das dem nicht so ist sehe ich jetzt und mir wird alles bewußt was sache ist.ich glaube jetzt ist auch der zeitpunkt erreicht wo mein vater die krankheit meiner mutter akzeptiert und war nimmt.er sagte immer"ach das wird schon".sie übergibt sich jetzt des öfteren,und was das wasser angeht in den beinen hat sies aber noch schlimmer im bauch.da wurden ihr innerhalb 2 wochen 3 liter abgelassen.die medikamente die sie bekommt sind leider alle notwendig.sie bekommt jetzt schmerzpflaster weil ihre anderen schmerztropfen nicht mehr geholfen haben.
PS carola:Danny ist nur ne abkürtzung für Daniela :-)
Hallo Danny,
Ich glaube mir geht es da ähnlich wie dir: Meine Mom hat zwar noch kein Wasser weder in den Beinen(hatte sie aber schon)noch im Bauch, aber wie Du lesen konntest im Thread "10Fragen bei BSDK" fangen bei ihr nun starke Schmerzen im Rücken wieder an. Sie hat zwar Bandscheibenvorfall, aber ich befürchte das schlimmste.Natürlich hoffe ich wieder und wieder es ist nicht so..........warten wir mal ab! Aber ich kann Dich nur zu gut verstehen, was Deine Gedanken und Ängste betrifft.........Liebe Danny, trotzdem: Wir müssen weiter hoffen!!! Uns bleibt ja sowieso nichts anderes übrig.
Alles Gute Gabi
Halöle Gabi!
Du hast ja recht das einzigste was uns bleibt ist das hoffen.Aber wenn man mal ganz ehrlich zu sich selbst ist und realistisch ist-bringt uns das hoffen wirklich weiter?mich in den letzten 9 monaten nicht.Ich weiß man soll sie nie aufgeben,aber ich kann bald echt nicht mehr.ich bin froh das ich meinen mann und meine kinder habe.ich war heut morgen bei meinen eltern und meine mutter ist nur am schlafen b.z.w man unterhält sich mit ihr und von einer sekunde zur anderen pennt sie ein das ist ganz komisch,wie sone ohnmacht aufeinmal ist man weg.
wenn deine ma jetzt mit schmeren im rücken anfängt,was sagt euer dr. dazu?ich meine meine mutter hatte das auch,und hat dagegen ja mittel bekommen.es hört sich jetzt doof an,aber ich merke das der abschied immer näher kommt.ich kann auch nicht erklären wie dieses gefühl zustande kommt,es ist einfach da.ich kann es einfach nicht mehr mit ansehen,wie sie sich quält.irgentwan wirds auch etwas gegen diese art von krebs geben das hilft,aber ob das unseren lieben noch hilft?
Hallo Danny,
halt durch, noch lebt deine Mam und sie braucht dich jetzt sicherlich mehr denn je. Ich weiß, wie du dich fühlst. Auch ich ahne z. Zt. das Schlimmste bei meinem Lebensgefährtden, diese Ohnmacht zehrt ganz schön an den Nerven. Meine liegen momentan blank, doch ich darf es ihm nicht zeigen. Gestern nahm nahm mich ein guter Freund zur Seite und riet zu einem Urlaub - möglichst vor Weihnachten - weil er sieht, wie es bergab geht.
Was soll ich damit klar kommen? Ich versuche es jeden Tag zu verdrängen und merke doch, das es mir schlecht geht. Aber ich bin nicht krank - wie man es auch nimmt: wir müssen uns wahrscheinlich gegenseitig trösten. Unsere Angehörigen haben dazu nicht immer die Kraft. LG - Carwomen
Hallo Ihr Zwei,
Hoffen bringt in so weit was, weil ich denke das hält uns Angehörige bei Sinnen. So lange ich oft was positives denke, habe ich wieder etwas Kraft, was ich natürlich auf meine Mom übertrage. Wir müssen ruhig bleiben, dass unsere Lieben nicht noch mehr leiden. Denn so komisch wie es klingt, aber ich glaube, dass unsere Kranken Lieben sich manchmal mehr Sorgen um uns machen als um sich selbst.Ich stehe auch unter Beobachtung vom Arzt und nehme Beruhigungsmittel, aber das braucht meine Mom nicht zu wissen! Sie denkt nur, meine Kleine ist sehr gefasst und kämpft mit mir mit ihrem Wissen und das tut ihr gut. Sie sah mich auch anders, das zog sie mit runter. Also deshalb hoffen, es beruhigt uns etwas. Ja Danny, irgendwann wird es auch was gegen diesen schrecklichen Krebs geben, aber es braucht noch Zeit. Die haben die meisten nicht mehr.Doch die "nächsten" werden davon profitieren.
LG Gabi
das meine ma mich brauch das weiß ich und ich versuche auch da zu sein,aber es fällt mir schwehr sie so leiden zu sehen.wenn ich bei ihr bin dann versuche ich so gut wie möglich alles zu überspielen.meine schwiegermutter wollte mit mir jetzt auch ne woche wellnessurlaub machen aber so wie es aussieht werde ich nicht mit fahren.ich kanns mir doch nicht gutgehen lassen,und meine ma geht es so mies.ne das geht nicht.ich bin auch der meinung das unsere lieben uns mehr versuchen zu schützen als sich selbst.das sie sich mehr um unser wohl gedanken machen wie um ihr eigenes.ich bin auch seit der diagnose in behandlung und nehme auch beruhigungstabletten,um mit der ganzen situation klar zu kommen.ich habe gemerkt,das meine mutter sich in so fern verändert hat,das man ihr nichts mehr recht machen kann.wie und was man macht,sie is nur am zicken.ich versuche mir das nicht so zu herzen zu nehmen,weil ich weiß das es für sie eine sch... situation sein muß damit zu leben das man bald nicht mehr da ist.sie hat auch gesagt das sie keine lust mehr hat und das die beste krankheit nix taugt.sie hat mit meinem vater sich soweit abgesprochen,das sie nicht lange vegetieren will.was meint sie damit,was kann sie tun?ich empfinde es jetzt schon als vegetieren das leben was sie führt.meine eltern hatten oft bei sich partys gegeben und die hütte war immer voll.jetzt kann sie nicht mal mehr was richtiges essen weil nach kurzer zeit kommt alles wieder hoch.und sich großartig bewegen kann sie sich auch nicht mehr
gruß danny
Hallo Danny!
Mein Vater hatte BSDK.
Wenn deine Ma es sich leichter machen möchte, so soll sie nur noch machen, was ihr Freude bereitet bzw. ihr sie um nichts mehr zu bitten, was sie nicht möchte.
Dazu kann gehören:
essen, trinken, Besuch empfangen, sich bewegen, Tabletten nehmen...
Wir haben immer versucht, Papa zum Trinken eines hochkalorischen Drinks zu bringen. Man redet sich ja ein, dass das das Leben verlängern könnte. Aber um welchen Preis? Es ging mit Papa aber so rasant bergab, dass wir gar nicht so schnell merken konnten, dass die Drinks keine Unterstützung im Kampf gegen den Tumor sind, sondern eine Qual. Um das zu merken brauchten wir schon ein paar Tage. Und die sind für einen BSDK-Erkrankten lang.
Wenn deine Mama nicht unnötig lange vegetieren möchte, so kann sie auf künstliche Ernährung verzichten. Auch diese kann in dieser Phase das Leiden unnötig verlängern.
Deine Mama schläft immer häufiger plötzlich ein? Das war bei Papa auch so und bei ihm ein Zeichen von Nierenversagen. Lt. Ärztin der Palliativstation ist Nierenversagen eine Gnade bei BSDK. Denn man wird immer müder und schläft immer mehr. Und dämmert irgendwann weg. Du hast richtig entschieden nicht wegzufahren. Eine Woche ist sehr sehr lang. Und würde dir eine Woche mit deiner Mama nehmen.
Unsere Erfahrungen stehen hier in "Vom Kreiskrankenhaus zu Prof. Klapdor" und im Hinterbliebenenforum unter "Zeichen von unserem geliebten Menschen". Dort steht auch, wie wir mit Papa über den Tod und das Danach gesprochen haben. Ich DACHTE vorher, dass es weitergeht. Verschiedene Erlebnisse haben es mir bestätigt und jetzt WEIß ich es. M.M. nach sind diese Gespräche enorm wichtig. Wir haben Papa Verschiedenstes gesagt: - es geht weiter, - da geht das Leben erst richtig los,-er soll sich melden (hat er auch getan),-er wird abgeholt werden und muss nicht alleine gehen,-er soll uns auch abholen später,-er wird uns immer sehen können und unsere Gedanken hören,-er ist der beste Papa der Welt...
Du musst vor deiner Mutter nichts verbergen. Ihr könnt auch mal zusammen weinen. Frage sie, ob sie Angst hat und darüber sprechen möchte. Es ist jetzt nicht mehr die Zeit, um "Haltung zu bewahren". Was man sich jetzt nicht mehr sagt, dass wird einen für immer verfolgen.
Was ich wichtig finde: die Unterzeichnung einer Vorsorgevollmacht. Infos findest du hier:
http://www.patiententestament.com/Pat/varten.htm
Info:
Vollmacht über für persönliche Angelegenheiten und den gesundheitlichen Bereich
Eine Vollmacht in persönlichen und gesundheitlichen Angelegenheiten kommt erst zum tragen, wenn der Vollmachtgeber seine persönlichen Wünsche nicht mehr selbst treffen kann, weil er die natürliche Einsichtfähigkeit nicht mehr hat. Solange der Arzt den Patienten noch für einsichtsfähig und entscheidungsfähig hält, ist der persönlich geäußerte Wunsch und Wille des Patienten für den Arzt bindend. Erst wenn die natürliche Einsichtsfähigkeit nicht mehr vorliegt bedarf der Arzt einer Einwilligung des Vollmachtnehmers.
Das ist wichtig für den Fall, dass deine Ma sich nicht mehr äußern kann und Ärzte vermeindlich lebensrettende Maßnahmen einleiten wollen. Dies ist ja gegen den Willen deiner Ma. Ohne Vollmacht würde sie bei schlechten Ärzten einen Betreuer gestellt bekommen der für sie entscheidet. Nicht ihr! Wie gesagt, bei schlechten Ärzten. Aber das weiß man ja vorher nicht an wen man gerät.
Ein Vordruck dieser Vollmacht ist nachfolgend zu finden. Er beinhaltet auch vermögensrechtliche Dinge.
http://www.patiententestament.com/Pat/vorsorgevollmacht-neu.pdf
Auch eine Patientenverfügung sollte unterschrieben werden.
http://www.patiententestament.com/Pat/patbeispiel.pdf
Diese Dokumente werden am ehesten anerkannt, wenn ein Arzt oder Pastor Zeuge ist und mit unterzeichnet.
Och Mensch Danny, ich kenne deine Gefühle nur zu gut. Aber du wirst es schaffen und diese Phase die du miterlebst, die macht dein Leben reicher. Wie viele Menschen haben schon die Chance, so bewusst Abschied zu nehmen...alles zu klären, sich alles zu sagen, so eine tiefe Beziehung zu entwickeln wie sie ohne schwere Krankheit nie entstanden wäre. Für Papa war es wichtig, dass wir um ihn herum waren. Einfach nur an der Seite sitzen und die Hand halten. Ihn mit Liebe zu überschütten. Papa ging glücklich . Seinen Humor hat er bis zuletzt nicht verloren. Er wollte aber trotzdem genau wie deine Ma nichts mehr, was sein Leben verlängert. Ach ja, was sehr wichtig ist: seinem geliebten Menschen in der Sterbephase sagen, dass er gehen darf. Dass er loslassen soll. Das er ins Licht gehen soll (Papa hat davon berichtet, er fand das Licht wunderschön).Dass er sich keine Sorgen machen soll. Das der Rest der Familie zusammenhält.
Liebe Grüße von mir und viel Kraft für diese für deine Zukunft wichtige Zeit.
Sonja
liebe danny ,tut mir leid das ich dich für einen mann gehalten habe ,du wirst es nicht glauben,aber meine schwester heisst zufällig auch daniela ,kürzt sich aber dani ab.deshalb kam ich nicht darauf das du eine frau sein könntest ,sondern dachte danny sei ein männername.alles was sonja im vor meinem stehenden beitrag geschrieben hat ist richtig und man kann dem eigentlich nichts mehr hinzufügen .so ähnlich war es auch bei meiner mama.die ärztin sagte das meinen mama eine sehr starke frau gewesen sei ,weil sie für sich beschlossen hat so schnell es geht von dieser welt zu gehen und ihrem schwerem leiden ein schnelles ende zu machen.sie hat ihre chemo nach einem einmaligen versuch wie sie es verträgt abgebrochen ,da gehört schon sehr viel mut dazu.sie hat jede lebensverlängernden massnahmen abgelehnt.sie hat zur ärztin gesagt sie habe keine angst vorm sterben ,sie habe nur angst vor den schmerzen und man solle sie so gut es gehe schmerzfrei halten ,was dann auch getan wurde.und dann ging alles rasend schnell binnen einer woche .meine schwester und mein bruder waren bei ihr ,meine schwester die letzten 4 tage fast rund um die uhr,hat sich im krankenhaus ein zimmer genommen und hatte auch in ihrem zimmer die möglichkeit sich mal auszuruhen ,war dann nur von 0 uhr bis 8 uhr mal schlafen in ihrem zimmer und sonst immer bei mama.
und auf meinen bruder hat mama dann in ihren letzten stunden gewartet und als er gekommen war ist sie dann friedlich eingeschlafen.falls deine mama keine patientenvollmacht ausgefüllt hat ist glaube ich auch nicht so schlimm ,meine mama hatte auch keine ,die ärtze sagten uns das in so einem fall mit diesem krankheitstbild aus medizinischer sicht keine lebensverlängernden massnahmen gemacht würden,das sei nicht geboten und wir wären dann als ihre nächsten angehörigen die die gefragt würden.das nennt man dann nicht sterbehilfe ,denn die ist ja in deutschland verboten ,sondern sie nennen das sterbebegleitung.und so war es auch wirklich .so liebe danny wünsche dir und den deinen ganz viel kraft und denke an dich ,viele liebe grüsse carola.
ihr schafft das schon und werdet dem lieben gott danken ,wenn er eure mama erlöst hat und zu sich holt.
Hallo meine lieben,
estmal möchte ich mich ganz ganz dolle für eure liebe unterstützung bedanken.ich weiß echt nicht was ich machen würde wenn es dieses forum nicht geben würde.obwohl man sich fremd ist,wir alle haben die selben sorgen und ängste und geben uns gemeinsam kraft die nächsten tage und wochen zu überstehen.weil meine mutter in einer woche 5 kilo abgenommen hat und nicht mehr richtig ist,soll jetzt ne gemeindeschwester kommen und meiner mutter abends an ihrem port eine infusion legen damit sie vitamine,eiweiß e.t.c zu sich nimmt und morgens soll es wieder abgenommmen werden.über den tod sprechen wir garnicht.ich weiß von meinem vater das sie abends da sitzt,und weint das sie noch nicht sterben will.mit meinem vater kann ich noch nicht so richtig über das thema sprechen,weil er sagt irgentwie schaffen wir das schon.er will es halt noch nicht so warhaben.was mich heute so unglaublich wütend gemacht hat war,das ich von einer bekannten erfahren hab,das sich eine ehemalige arbeitskollegin letzte woche das leben genommen hat,weil sie probleme hatte.PROBLEME?das glaub ich einfach nicht.unsere liebsten kämpfen um ihr leben,und die nimmt sich einfach so mir nichts dir nichts das leben.so etwas macht mich echt sauer.naja wie dem auch sei,ich meke auch das wenn meine mutter schlecht drauf ist und mich anzickt nehme ich das im gegensatz zu früher gelassener hin.ich muß zugeben ich bin recht impulsiv aber ich will mich mit ihr nicht streiten weil das könnte ich mir nie verzeihen wenn dann was passiert.ich habe meine mutter mehr schätzen gelernt.wenn ich daran denke was ich fürn biest in meiner pupertierenden phase war tut es mir echt leid was ich ihr alles angetan hab.daran kann ich zwar nichts mehr ändern aber ich kanns jetzt besser machen.wenn ich sage ich will das meine schnell erlöst wird ist das fies,aber ich will nicht das sie noch mehr leidet als jetzt.ich hatte zu meinem vater mal gesagt,wenn meine ma nachts erlöst werden sollte das ich möchte,das er mich anruft.aber er meinte nur das er das nicht machen würde mich um meinen nächtlichen schlaf bringen weil ich dann ja ohnehin nichts mehr machen kann.recht hat er ja aber ich möchte schon dann gern dabeisein.dieses warten macht mich noch bekloppt,sorry aber es ist so.nicht das ich will das meine mutter stirbt,sondern dieses in der luft hängen und nichts zu wissen ist für mich schwehr.ich möcht nicht sagen das ich zu jung bin aber ich habe sowas noch nie miterlebt,wenns mit einem menschen bergab geht.das ist für mich ne total neue situation.manch haben miterlebt wie verwandte abgebaut haben die kennen diese situation schon und können die einschätzen.achso:das du mich carola für was anderes gehalten hast find ich nicht schlimm mußte nur n bischen schmunzeln.das danny hat sich bei uns irgentwan mal so eingebürgert.
Hallo zusammen,
ich habe mich gerade in diesem Forum registriert und möchte mich melden.
Gestern haben meine Schwester und ich die Diagnose von meinem Vater (72 Jahre alt) erfahren.
Krebs an der Bauchspeicheldrüse und Metastasen in der Leber.
Seit Anfang August war ihm nicht mehr so wohl, kein Appetit, sehr wenig gegessen, Gewichtsverlust.
Zum Arzt (auch Hausarzt) wollte er nicht, er hat wohl schon was geahnt, zumal seine Schwester, also meine Tante, im Februar gestorben ist mit der gleichen Geschichte.
Nun ist er dann am 16.9. doch zum Hausarzt, gleich Einweisung für den 17.9. (Freitag!) ins Krankenhaus.
Nun hat es dann bis gestern gedauert bis wir das Ergebnis erfahren haben, vor dem Wochenende sind wir nicht mehr an den Arzt rangekommen.
Wir hatten es irgendwie schon geahnt und alle in der Familie hatten ein schlechtes Gefühl.
Er wird wahrscheinlich diese Woche noch entlassen, keine OP. Zieht um ins Haus meiner Schwester, Pflegebett etc.
Die meisten Beiträge weiter oben habe ich gelesen und manches davon wird mir helfen.
Markus
@danny: Sprich mit deiner Mutter über alles, was dir auf dem Herzen liegt. Rede auch mit deinem Vater. Bis zum Schluss so zutun als ob alles wieder wird hilft niemandem - v.a. euch nicht.
Wenn deine Ma nichts Lebensverlängerndes bekommen möchte, so könnt ihr auch die Vitamine/Eiweiße weglassen.
Natürlich hat das deine Ma zu entscheiden. Wir haben Papa immer darüber aufgeklärt, dass er jederzeit alles ablehnen kann und auch von uns aus "darf". Es ist wichtig, sein eigener Chef zu sein. Ggf. hilft es deiner Ma aber auch psychisch, wenn sie die Infusionen bekommt.
Da wir Papa zuhause nicht pflegen konnten (Schmerzen waren nicht einstellbar, Arzt musste immer schnell vor Ort reagieren können) war er auf einer Palliativstation. Und wir den ganzen Tag bei Papa. Es war für ein paar Tage dort unser Zuhause. Was ich schreiben wollte, Papa bekam dort auch keine Infusionen. Im Gegenteil, er bekam dort Puddingsuppe und auch Bier wenn er mochte. Papa hat nie einfach so Alkohol getrunken außer mal in Gesellschaft. So haben wir auch an seinem letzten Abend mit ihm Fußball gesehen und dazu gabs Bier. Für einen Schwerkranken ist so was teilweise Luxus. Also, wenn deiner Ma nach irgendwas Abstrusem ist - her damit. LG, Sonja
@markus: Deine Geschichte hört sich ein wenig an wie meine. Nur ist mein Papa schon "gegangen". Mein Dad ist an BSDK verstorben genau wie vor 25 Jahren seine Schwester. Hast du über ein Risiko bei dir nachgedacht bzw. wirst du Ärzte darauf ansprechen? Vielleicht, wenn du magst, antwortest du mir im Thread "Familiärer BSDK". Ich wünsche dir, dass ihr eure Stärke für euren Dad behaltet. Lieben Gruß auch an dich. Sonja
Hallo meine lieben,
also der einzigste der so tut als wenn alles wieder in ordnung kommt ist mein vater.bei uns ist das thema tod noch ein tabu,ausser zwischen meiner schwester und mir.wir sind nicht wirklich optimistisch.mein vater glaubt,das er durch seine hoffnung noch etwas ändern kann.aber mal ganz ehrlich wir sind ja nicht bei wünsch dir was,sondern wir haben es mit einer schlimmen krankheit zu tun.ich nehme ihm seine hoffnungen auch nicht.es wird dann noch schwehr genug sein wenn der tag X kommt.sie waren heut beim artzt,und der sagte das meine mutter so appetitlos ist und schlapp das würde von den wassertabletten kommen die sie nimmt.
ich habe beschlossen,doch eine woche wegzufahren um mal richtig aufzutanken für das was noch kommt.ich weiß eine woche ist lang aber wenn es abzusehen wäre das es die nächsten tage zuende geht würde ich auch nicht fahren.meine mutter hat auch nix davon,wenn ich am ende bin und ihr nicht helfen kann
Hallo Dannay,
deine Wut kann ich nachvollziehen, aber wenn sich ein Mensch freiwillig das Leben nimmt... ich möchte da nicht der Richter sein. Es gab ganz sicherlich für diesen Menschen keinen Menschen!, der ihn versteht. Ich möchte das nicht schönreden, aber wir müssen akzeptierten.
Was deinen Vater betrifft: es ist vielleicht seine Art zu kämpfen! Ich tue auch vor anderen Menschen so, als gehe alles seine geregelte Bahn. Wie sollte ich auch auf Arbeit erklären, was ich durchmache? Am Ende heißt es dann, "die ist nicht voll einsetzbar, die wird entlassen" Doch das ist im Moment das Letzte, was ich gebrauchen kann. Schließlich muß für mich und meine Kinder das Leben weiter geht. Wie, ist egal.
Wie ich hier so sitze und schreibe ist mein Lebenspartner unten und kotzt sich die Seele aus dem Leib - das macht mich fertig, weil er heute NIEMANDEN und NICHTS an sich läßt. Doch auch das muß ich akzeptieren.
Er hat heute erfahren, das er kommende Woche AVASTIN gespritzt bekommt. Kostet pro Spritze 4100 Dollar. Das ist seine letzte Chance und ich habe ganz schön Angst.
Danny (übrigens dachte ich auch, das du männlich bist :-)- ich drücke dich und alle Anderen! LG - Carwomen
Hallo,
ich möchte auch nicht über jemanden urteilen,der sich entschlossen hat das leben zu nehmen.ich find es nur so wahnsinnig traurig,das es menschen gibt die ihr leben einfach weg schmeißen und andere kämpfen täglich drum.
mein vater hat es denke ich schon regestriert was mit mama ist aber er hofft halt immer noch.ich setze mich schon jetzt mit dem schlimmsten auseinander,damit ich auf alles so einigermaßen vorbereitet bin und nicht vor einem riesigen berg stehe und nicht weiß was ich zu machen hab.ich muß für meine ma da sein aber auch für meinen vater nebenbei hab ich auch noch ne oma der ich helfen muß und zwei kids im alter von 6 und 2 und mein mann der brauch mich auch mal und man hat ja dann auch noch seine eigenen sorgen.manchmal denke ich, ich schaffs nicht mehr.aber ich muß stark bleiben und darf nicht aufgeben.meine kraft hole ich mir größtenteils aus dem forum weil man sich hier luft machen kann und gegenseitig versucht zu helfen.
das mit deinem lebensgefährten tut mir echt leid,man sitzt da und kann nix machen man is so hilflos.meine mutter hatte vor kurzem auch sone phase wo sie von niemandem was wissen wollte.wir haben sie soweit in ruhe gelassen aber gesagt das wenn sie was brauch das wir dann da sind.nach ein zwei tagen wa sie dann wieder sie selbst,bzw sie fängt ja jetzt an rumzuzicken.man muß echt vorsichtig sein was man sagt.damals hat sie nicht alles auf die goldwaage gelegt aber jetzt ist das echt schlimm.von einer minute zur anderen schlägt die stimmung um.man hat mir aber gesagt das sei normal
Hallo,
ich habe mal begonnen, „besonders lieb“ zu meinem Dad zu sein. Wir hatten gestern einen schönen Abend im Krankenhaus und das Abendessen gemeinsam verspeist. (das wäre sogar mir alleine zu viel gewesen und so wenig hat mein Dad dann gar nicht gegessen)
Er hat auch viel besser geschlafen als die Nächte zuvor, das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ein Nachbar umquartiert wurde, der vie Lärm machte.
Heute steht noch eine Leberpunktion an.
Markus
Ihr Lieben,
ich komme gerade vom Besuch im Krankenhaus zurück. Heute sind es zwei Wochen seit mein Dad reinkam. Ich hatte mir den Besuch fast schwieriger vorgestellt. Er ist nicht so verzweifelt, wie ich es befürchtet habe. Natürlich hat er gehofft, dass keine so schlechte Diagnose kommt, aber nun ist alles so endgültig.
Trauer, dass er gehen muß, die Frau zurückbleibt, auch Angst vor der kommenden Zeit und den Schmerzen.
Wir konnten uns gut unterhalten und auch ein wenig auf sein Leben zurückblicken. Am Sonntag ist das Erntedankfest, mein Vater ist kein unzufriedener Mensch und kann einigermaßen versöhnt zurückschauen.
Ich habe auch einen Psalm aus der Bibel vorgelesen und wir haben gebetet.
Ich habe den Eindruck, dass er seit meinem letzten Besuch am Dienstag etwas abgebaut hat, er hat auch mit der einen Hand Probleme beim Greifen.
Kann das von dem Tumor kommen?
Nächste Woche kriegt er die erste Chemo und kommt dann bald nach Hause.
Liebe Grüße,
Markus
Hallo Ole, Sandra und die neu "dazugestossenen". Wie sicherlich einige von Euch wissen ist mein Daddy im Juli an der Krankheit gestorben. Ich möchte mich für eure Anteilnahme recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an Ole, der mir sehr viele Tipps gegeben hat und die ich zum Teil umgesetzt habe.
Erst jetzt habe ich die Kraft gefunden mich wieder zu melden. Ich kann nicht sagen, daß das Geschehene bereits verarbeitet wurde jedoch ist jetzt zumindest der erste Schock gewichen.
Alles war so dramatisch und ist plötzlich so schnell gegangen. Wir haben erst ca. 3 Tage vor seinem Tod erfahren, wie schlimm es um Ihn steht. Leider haben die Organe recht schnell aufgehört zu versagen. Bis zur 7 Chemo lief alles "gut". Danach verschlechterte sich das Gesundheitsbild erschreckend schnell. Er hatte zumindest die Möglichkeit sich danach bei allen zu verabschieden und ich hatte die Gelegenheit im noch zu sagen was er mir bedeutet.
Er ist zum Glück "human" gestorben.D.h. er mußte nicht leiden und wir konnten Ihn so in Erinnerung behalten wie er war. Ich wünsche allen viel Kraft, die mit dieser Krankheit konfrontiert werden.
Eins möchte ich jetzt aus meiner Erfahrung berichten, der Tod ist nicht der entgültige "Abschied", auch wenn es suspekt klingt und viele sich dass jetzt nicht vorstellen können.Mein Vater z.B. wird immer in mir weiterleben, die mit Ihm verbrachte Zeit vor allem nach dem Befund und die Zeit bis zu seinem Tod, war die intensivste Zeit mit Ihm in meinem Leben und ich habe nicht nur schlechte Erinnerungen daran. Es war schön stundenlange Gespräche mit Ihm zu führen und Ihm beizustehen, mit Ihm zu kämpfen. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und diese Erinnerungen werden mich immer begleiten.
Was einem durch den Verlust einer geliebten Person klar wird, ist das alles Vergänglich ist und wir alle diesen Weg (hoffentlich ohne Krankheit) gehen werden.
Uns muß klar sein, daß die von der schlimmen Krankheit befallenen Menschen, so war es zumindest bei meinem Daddy, nicht wollen, daß wir auch zu sehr leiden bzw. danach zu sehr trauern (bitte nicht falsch verstehen) bzw. uns in eine Krise stürzen.
Auch wenn ich diesen Spruch nach seinem Tod nicht mehr hören konnte, hat er doch auch was wahres: Das Leben geht weiter (mit unseren Geliebten im Herzen).
LG Vince
Hallo Vince
Das hast du sehr schön geschrieben! Ich freue mich, dass es dir wieder ein bisschen besser geht! Ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute!
Liebe Grüsse
Andrina
HAllo meine lieben,
ich bin echt am rande der verzweifelung angelangt.Als wir im Januar erfahren haben das meine mutter BSDK hat waren ihre Tumormaker bei 16.000 das ist ja nicht grad wenig.dann hatte sie eine chemo bekommen und die werte sind glücklicher weise auf 3000 zurückgegangen.da sie die chemo nicht mehr vertrug hatte sie eine andere bekommen die sie dann nicht so fertig gemacht hat.leider gingen ihre werte dann auf 6000 hoch.letzte woche wurde dann nochmal blut abgenommen und grad war mein dad bei mir mit dem ergebnis.ihre tumorwerte legen derzeit bei 36.000.das hat mich grad total umgehauen.sie klagt seit einiger zeit über rückenschmerzen.sie wurde vergangenen freitag eingerenkt aber das half nix.dann waren meine eltern samstag beim notartzt weil ihre schmerzen nicht mehr zu ertragen waren da hat sie dann eine spritze bekommen die auch nicht wirklich half.morgen müssen sie zu ihrem onkologen und dann sehen wir weiter.ich bin der meinung das das nicht vom verheben kommt,sonden das der tumor bis dahin gestreut hat.meine mutter weis von dem schlechten ergebnis ihrer tumormaker nix weil sie das dann völlig umhauen würde meinte mein vater.das wollte ich jetzt nur loswerden weil es mich eben echt umgehauen hat.
Hallo!!!!
Vor nicht ganz zwei Wochen haben wir erfahren, dass unsere Oma (62Jahre) an Bauchspeicheldrüsenkrebs leidet.
Die Diagnose ist für uns alle ziemlich hart, vor allem aber dieses Gefühl zu wissen das es keine Chance auf Heilung gibt und unsere Oma nicht mehr lange bei uns sein darf.
Da der Krebs bereits in die Leber "abgesiedelt" ist (Tumor mit einem DM von 9cm) ist eine Operation ausgeschlossen und eine Chemo-Therapie die tatsächlich hilft bzw. heilt gibt es lt. unseren Ärzten leider noch nicht.
Es ist kaum zu glauben, wie Ärzte mit so einer Diagnose umgehen. Sie haben unserer Oma klipp und klar (ganz alleine ohne dem Beisein eines Angehörigen) gesagt das sie ihr nicht mehr helfen können.
Für meine Oma und natürlich uns alle ist eine Welt zusammen gebrochen.
Wer bitte denkt bei Rückenschmerzen und Schmerzen in der Hand bitte an einen unheilbaren und so schrecklichen Krebs???? Niemand!!!!
Das einzige was uns von vornherein etwas beunruhigt hat, war das sie ziemlích abgenommen hat, obwohl sie eigentlich immer ganz normal gegessen hat.
Im Moment geht es unserer Oma eigentlich noch "recht gut", wenn man sie sieht, käme man nie im Leben auf die Idee das sie so schwer krank ist.
Aus diesem Grund können wir uns einfach nicht vorstellen, dass unsere Oma in ein paar Monaten nicht mehr bei uns sein wird.
Meine Oma ist einfach eine tolle und flotte Frau, hat ihr Leben lang immer geschuftet und geschaut das es allen gut geht. Sie hat immer zuerst auf alle anderen geschaut und dann erst mal auf sich selbst.
Sie ist einfach die beste Oma die man sich wünschen kann!!!!
Und jetzt???? Jetzt soll bald alles zu Ende sein????
Es tut so weh!!!! Wie sollen wir bloß mit dieser Situation fertig werden???? Wie schafft ihr das alle????
Letzte Woche hatten wir dann noch ein Aufklärungsgespräch mit einem Onkologen.
Dieser hat von vornherein gesagt, dass er meiner Oma die Krankheit zwar nicht "abnehmen" kann, aber es jedoch eine Möglichkeit gibt das Wohlbefinden zu steigern und die Krankheit zu "verlängern". Er hat uns eine Gemzar-Chemo vorgeschlagen, diese soll lt. dem Onkologen sehr gut verträglich sein und eben das Wohlbefinden meiner Oma steigern.
Hat jemand von euch schon Erfahrung mit dieser Chemo-Therapie????
Wie sinnvoll ist es wirklich diese Chemo-Therapie zu machen???? Steigert sie wirklich das Wohlbefinden oder wird dadurch der ganze Organismus in Mitleidenschaft gezogen???? Wie lange kann so eine Chemo die Lebenserwartung verlängern????
Wir wünschen uns von ganzen Herzen, dass es unserer Oma noch so lange wie möglich gut geht ,dass sie die Zeit, die ihr noch bleibt, so gut wie möglich genießen kann und das sie nicht leiden muss.
Wir werden alles menschenmögliche tun, um ihr diese Zeit noch so schön wie nur irgendwie möglich zu machen und werden immer für sie da sein.
Da ihr alle schon ziemlich viel Erfahrung mit dieser schlimmen Krankheit habt, würde ich euch von Herzen bitten uns eure Erfahrungen (mit z.B. Chemos, alternativen Heilmethoden, usw.), Ratschläge usw. mit zu teilen.
Vielen, vielen Dank bereits im voraus!!!!
Es würde mich wirklich freuen bald von euch zu hören!!!!!
Liebe Grüße
Petra Familie
Liebe Petra H. - ja man muss mit diesen ganzen Petras unterscheiden!
Mein Mann - auch gerade 62 Jahre alt geworden - das blühende Leben bekam im Mai diesen Jahres die gleiche Diagnose: inoperables Pankreas-Ca. mit Lebermetastasen in beiden Leberlappen, Infiltration des Magens und V.a. Lungenfiliae.
Auch mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen - bis ich dieses Forum gefunden habe. Unsere Ärztin sagte meinem Mann, dass er höchstens noch 1 Jahr zu leben hat! Mein Mann sagte nur, dass ihm das zu wenig wäre und er möchte eine Therapie. Ich kann Dir nur sagen, meinem Mann geht es blendend, die Chemo wird sehr gut toleriert und er denkt überhaupt nichts an´s Sterben, sondern an´s Leben.
Fangt so schnell wie möglich die Chemo an und lies bitte die Berichte von Ole, Petra Loos, Hildegard...das sind alles Menschen, die es geschafft haben!
Ich schiebe einige Threads nach oben, damit Du gleich anfangen kannst zu lesen.
Grüße Deine Oma und tröste sie. Vieles kommt auch auf die innere Einstellung an; Kampf ist nun angesagt, Kampf für das Leben! Hier sind so viele junge Menschen, die auch an diesem Krebs erkrankt sind, die noch kleine Kinder haben etc. Was sollen die machen? Das kann man alles nur mit Hoffnung ertragen.
Also mein Mann hatte nur beim 1. Mal Nebenwirkungen bei der Chemo. Er hat dann alles gemacht, was Ole in seinen 10 Tipps bei BSDK aufgeschrieben hat, z.B. Mistel, Wobe Mugos, Vitamine etc. Seit dieser Zeit geht es ihm blendend!
Bitte frage nie nach Statistiken etc.....bei jedem läuft es anders!
Liebe Grüße
Gaby
Liebe Danny,
auch an Dich noch ein paar Zeilen. Es tut mir so unendlich leid, dass Deine Mutter solche Schmerzen hat. Es ist nach meinem Gefühl eine gute Entscheidung, Deiner Mutter diesen Anstieg der Tumormarker nicht zu sagen, wenn sie nicht danach fragt. Ansonsten denke ich, dass man ehrlich sein sollte, damit man "zusammen" die Situation bespricht und reagieren kann. Was nützt es denn, dem Kranken etwas vorzumachen? Der Betroffene spürt mehr, als man denkt und wenn man beschwichtigt und abblockt getrauen sich unsere Kranken gar nicht über ihre Empfindungen und Schmerzen zu sprechen, weil sie die Angehörigen nicht belasten möchten. Aber gerade diese Situation ist es dann, die die Kranken isoliert und mit ihrer Angst alleine lässt. Nein, auch wenn es noch so schwer fällt, ehrliche Antworten geben und die Chance nutzen - wenn es denn sein muss - Abschied zu nehmen, wie es z.B. Sonja beschrieben hat.
Ich drücke Dich und wünsche Dir und Deinem Vater für die nächste Zeit viel Kraft.
Gaby
Hallo,
habe Eure Beiträge mit Interesse, aber auch mit großer Angst gelesen.Bei meiner Schwester (51 J.)wurde im September 2003 Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt.Ich habe sie Wochenende im Hospitz besucht, es geht ihr sehr sehr schlecht. Sie hat vieleicht noch 2 Wochen zu leben. Beim Abschied habe ich mich unsagbar schlecht gefühlt und geweint wie nie in meinem Leben.Ich möchte sie in ihrer schwersten Stunde nicht allein lassen, denn das macht schon ihre Fam. und die anderen Geschwister. Ich habe große Angst. Wer hat schon mal jemanden in seinen letzten Stunden begeleitet. Ich möchte sogern ihre Hand halten, habe aber auch Angst davor. Angst sie für immer zu verlieren, es ist so entgültig und Angst vor den Schmerzen und der Trauer die mich erwarten. Wer kann helfen ???
Gruß Helmut
Lieber Helmut,
Deine Angst ist völlig verständlich und ich finde es auch gut, daß Du so ehrlich darüber sprichst.
Ich selbst habe meinen Vater im Juni an BDSK verloren. Er war auch erst 63 Jahre. Und meine Familie und ich haben ihn in den letzten zwei Wochen Tag und Nacht betreut. Es ist ganz wichtig dem Sterbenden das Gefühl zu geben, daß er nicht alleine ist. Mein Vater hat noch in den letzten Stunden (als er schon lange nicht mehr ansprechbar war ) immer die Hand gedrückt wenn man sie genommen hat, so daß ich mir sicher bin, daß er wußte, daß wir alle da sind. Im Endeffekt kann man gar nichts falsch machen. Alleine wenn man für den KRanken da ist, macht man doch schon alles richtig.
Und eine Erkentniss, die ich gewonnen habe, ist daß die Angst davor, daß mein Vater stirbt, fast noch schlimmer war als jetzt die Tatsache, daß es so ist. Jetzt ist es leider eine Tatsache, die ich akzeptieren muß.
Also kümmere Dich einfach um deine Schwester und sei für sie da.
Dir alles alles Gute in dieser schweren Zeit
Monika
Lieber Helmut
Hab' keine Angst.
Die Begleitung eines Sterbenden ist eine sehr reiche Erfahrung. Mehr kann man einem Menschen im Leben kaum helfen als ihn nach "drüben" zu begleiten. Rede über alles mit deiner Schwester. Nichts muss dir komisch vorkommen. Wenn ihr vorher nicht so ein Verhältnis hattet - egal. Man kann jederzeit alles nachholen und von einer auf die andere Sekunde sein Verhalten ändern. Überschütte sie mit Liebe. Streichel sie. Fasse sie gaaaanz viel an. Drücke ihr Küsse ohne Ende auf. Es können gar nicht genug sein. Entschuldige dich ggf. für Dinge. Sag ihr, sie ist die weltbeste Schwester.
Man kann gar nicht genug Liebe geben. Egal, welcher Überzeugung du bist - sage deiner Schwester, dass das Leben nur eine kurze Phase ist zum Lernen und sie nicht tot sein wird. Sie wird woanders leben und dort mit geliebten Menschen zusammensein. Papa hat das enorm viel Angst genommen. Du glaubst doch auch, dass Menschen eine Seele haben? Ja? Eine Seele stirbt nicht. Was du jetzt tust oder lässt wird entscheidend sein für dein weiteres Leben und deine Trauer. Du bist auf dem richtigen Weg.
LG, Sonja
Ich habe hier Geschriebenes von mir kopiert. Sie geben meine Erfahrungen mit Papa wieder.
Unsere Erfahrungen stehen hier in "Vom Kreiskrankenhaus zu Prof. Klapdor" und im Hinterbliebenenforum unter "Zeichen von unserem geliebten Menschen". Dort steht auch, wie wir mit Papa über den Tod und das Danach gesprochen haben. Ich DACHTE vorher, dass es weitergeht. Verschiedene Erlebnisse haben es mir bestätigt und jetzt WEIß ich es. M.M. nach sind diese Gespräche enorm wichtig. Wir haben Papa Verschiedenstes gesagt: - es geht weiter, - da geht das Leben erst richtig los,-er soll sich melden (hat er auch getan),-er wird abgeholt werden und muss nicht alleine gehen,-er soll uns auch abholen später,-er wird uns immer sehen können und unsere Gedanken hören,-er ist der beste Papa der Welt...
Du musst vor deinem geliebten Menschen nichts verbergen. Ihr könnt auch mal zusammen weinen. Frage sie, ob sie Angst hat und darüber sprechen möchte. Es ist jetzt nicht mehr die Zeit, um "Haltung zu bewahren". Was man sich jetzt nicht mehr sagt, dass wird einen für immer verfolgen.
Ich kenne deine Gefühle nur zu gut. Aber du wirst es schaffen und diese Phase die du miterlebst, die macht dein Leben reicher. Wie viele Menschen haben schon die Chance, so bewusst Abschied zu nehmen...alles zu klären, sich alles zu sagen, so eine tiefe Beziehung zu entwickeln wie sie ohne schwere Krankheit nie entstanden wäre. Für Papa war es wichtig, dass wir um ihn herum waren. Einfach nur an der Seite sitzen und die Hand halten. Ihn mit Liebe zu überschütten. Papa ging glücklich . Seinen Humor hat er bis zuletzt nicht verloren. Er wollte aber trotzdem genau wie deine Ma nichts mehr, was sein Leben verlängert. Ach ja, was sehr wichtig ist: seinem geliebten Menschen in der Sterbephase sagen, dass er gehen darf. Dass er loslassen soll. Das er ins Licht gehen DARF und SOLL(Papa hat davon berichtet, er fand das Licht wunderschön).Dass er sich keine Sorgen machen soll. Das der Rest der Familie zusammenhält.
Liebe Grüße von mir und viel Kraft für diese für deine Zukunft wichtige Zeit.
Sonja
Ach ja:
Helmut, lass' dich doch krankschreiben. So hast du viel Zeit für deine Schwester. Die Zeit mit ihr wird dir im Nachhinein noch kurz genug vorkommen. So kannst du deiner Schwester mehr beistehen.
In Hospizen kann eigentlich auch immer ein Angehöriger übernachten.
Bestünde nicht die Möglichkeit, dass du komplett bei ihr bleibst?
Was JETZT nicht geschieht, dass lässt sich nicht nachholen.
Alles Liebe, Sonja
Liebe Gaby
vielen dank für deine lieben zeilen.
ich hatte gestern morgen einen totalen zusammenbruch gehabt.die ganze sache wächst mir langsam über den kopf.ich habe den ganzen vormittag nur geheult und immer wieder meinen mann histerisch angeschrien "WARUM"? ich wollte das er mir eine antwort auf all meine fragen gibt. warum meine mutter mit 52?ich bin echt total ausgeflippt.all das was sich in den letzten 10 monaten an wut und angst angesammelt hat kam gestern raus.als dann gegen abend mein vater vorbei kam um mir den neusten stand zu erzählen hat es mich zwar umgehauen,aber irgentwie war ich total locker drauf als wenn das mich garnichts angeht.meine eltern sind ja in behandlung bei einem wunderheiler,wo wir jetzt 2 mal waren und nach deren rechnung noch mindestens 8 mal hinmüssen.mein vater hat sich jetzt aber eine frist gesetzt,das wenn sich nach dem 6 mal nix tut dann will er das sein lassen.es ist nämlich auch ne frage des geldes.wir müssen jedesmal etwa 2 stunden dorthin fahren und umsonst macht der das auch nicht.meine mutter ihre rückenschmerzen werden immer schlimmer d.h sie kann auf der seite liegen aber mehr geht nicht.wir wissen nicht ob es mit dem tumor zusammenhängt.im januar soll er eine größe von ca. 5-7 cm gehabt haben mein vater sagte gestern das er jetzt auf das doppelte gewachsen sein soll.wie ist das eigentlich mit den tumormakern?gibt es da keine grenze nach oben?
Zu dir liebe petra möchte ich sagen das es mir echt für deine oma leid tut.ich weiß das hilft ihr und euch auch nicht weiter.
meine mutter hatte damals auch mit gemzar angefangen aber sie leider nicht vertragen dann hatte sie eine andere bekommen die nicht half, und vor kurzem hatte sie mit der 5Fu angefangen die sie total umgehauen hat.jetzt pausiert sie erstmal und wenn das bei dem heiler nix wird dann soll sie nochmal die gemzar, aber in anderen dosen bekommen.
wie wir damit ferig werden?naja ich kann jetzt nur für mich sprechen.dieses forum hier hat mich echt weitergebracht und mir geholfen.auch wenn man sich (leider) nicht kennt wir haben alle das selbe schicksal und zwar das ,das wir alle die selben ängste und auch hoffnungen haben.wir alle haben einen angehörigen der erkrankt ist und wo wir bald "leb wohl"sagen müssen.einige von uns mußten diesen schritt schon gehen ihre lieben loszulassen.wichtig ist, egal was es ist, das man drüber spricht.mit meinem vater kann ich (noch)nicht darüber sprechen was wäre wenn mama geht,weil er noch voller hoffnung ist.oder sagen wir mal lieber er will es noch nicht war haben.ich spreche viel mit meinem mann,meiner schwester oder meiner freundin die krankenschwester ist.sie kann mir dann so einige fachbegriffe übersetzen.
ich wünsche dir und deiner oma alles gute von ganzem herzen und ganz viel kraft die nächsten monate gut durchzustehen.
Liebe Gaby,
vielen Dank für deine prompte Antwort. Habe mich sehr darüber gefreut!!!!
Ich hoffe dir und deinem Mann geht es gut!!!! Ich muss sagen die Einstellung von deinem Mann gefällt mir sehr, wirklich bewundernswert!!!!
Habe deine Nachricht auch für meine Oma ausgedruckt und ich hoffe das auch sie sich die Einstellung von deinem Mann als Vorbild nimmt und genauso kämpfen wird!!!!
Deine Nachricht hat auch bei meiner Mama "Wunder" gewirkt, heute ist sie zum Ersten mal seit langem wieder einmal aufgestanden ohne das ihr schlecht war und hat auch erkannt, dass wir uns jetzt einfach nicht fertig machen lassen dürfen, sondern das wir alle gemeinsam kämpfen und positiv denken müssen. Und glaubt mir, dass werden wir tun!!!! Unsere Oma war bzw. ist immer für uns da, und jetzt, wo sie uns braucht, mehr als je zuvor, werden wir für sie da sein!!!!
Vielen Dank auch für deine Empfehlung der anderen Berichte, bin schon fleißig am lesen!!!!
Bin wirklich froh, dieses Forum gefunden zu haben!!!! Danke an euch alle!!!!
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Liebe Danny,
Ich hoffe dir geht es wieder besser!!!!
Deine Mutter bekam auch Gemzar und hat sie nicht vertragen???? Wie machte sich das bemerkbar???? Wurde die Chemo dann gleich abgesetzt???? Weisst du ob einem bei der Behandlung mit Gemzar die Haare ausgehen???? Wie war das bei deiner Mama????
Möchte mich nochmals recht herzlich für eure guten Wünsche bedanken und wünsche euch und euren Familien auch alles Gute!!!!
Lg Petra
Liebe Petra H.,
ich habe noch nie von Haarausfall bei Gemzar gehört! Mein Mann hat seit den letzten 3 Behandlungen immer am 3. Tag "danach" ein innerlich Brennen in den Händen, als wenn er in Brennessel gefallen wäre....es ist auszuhalten sagt er. Ansonsten hat er keine Nebenwirkungen, vielleicht liegt es auch an den Wobe mugos, die er seit dem 1. Zyklus nimmt. Diese Enzyme sollen lt. Beipackzettel Metastasenbildung verhindern und die Nebenwirkungen bei Chemo- u. Strahlentherapie mildern. Leider werden sie von der KK nicht bezahlt. Ich habe sie in meiner Verzweiflung gleich gekauft und weiß nun aber nicht, ob mein Mann auch ohne Wobe keine Nebenwirkungen hätte und ich möchte das auch nicht ausprobieren, da ich so froh bin, dass es ihm so gut geht. Ich werde nun mal ein Bild von meinem Mann in KK-Nutzer reinstellen, damit ihr ihn mal sehen könnt.
Liebe Grüße Gaby
Hallo an alle!
War heute mit meiner Mom zum Ultraschall und grosses Blutbild. Rückenschmerzen scheinen tatsächlich von der Bandscheibe zu kommen! Der Tumor ist angeblich trotz 8 Wochen Chemopause kleiner geworden!!!!!!!!!!! Blutbild immer noch super!!!!! Kein erhöter Tumormarker, besser gesagt, er zeigt GAR NICHTS!!!!!!!!! Chemopause wurde um weitere 5 Wochen erweitert. Nur das Gewicht stagniert etwas.Wenn das alles wirklich so ist, dann ist es jetzt schon ein kleines Wunder. Der Onkologe kommt aus dem staunen gar nicht mehr raus.
An Petra H.:
Du hast sicherlich unsere Geschichte nicht gelesen, aber kurz gesagt: Meiner Mom (66) wurde im Jan.04 die Diagnose gesagt. BSDK mit Lebermetastasen, nicht operabel! Sie gaben ihr zu der Zeit nur noch Wochen. Tatsächlich glaubte auch ich das, denn sie konnte nichts mehr bei sich behalten und war schon zu schwach zum laufen. Abgemagert bis auf die Knochen usw. Letzte Hilfe: Gemzar.Man erwartete aber, dass sie diese nicht mal mehr durchhält.Sie hat! 5 Zyklen, dann konnte sie nicht mehr. Alles andere hast Du ja von oben durchgelesen. Es besteht wieder Grund zur Hoffnung, dass es länger gut gehen kann. Diese Krankheit ist sicherlich hinterlistig, aber kämpfen lohnt sich!
Sag das Deiner Omi!!!!!!!!! LG Gabi
Noch was: Fahrt auf jeden Fall zweigleisig. Naturprodukte bringen was. Haben meiner Mom auf die Beine geholfen, nicht nur Gemzar allein! Sie nimmt Aloegel, Mistel hochdosierte Vitamine und Schwedenbitter
Hallo Gabi (aus Nürnberg),
hab ja gesagt ich werde manchmal hier weiter lesen - ich freu mich riesig
für euch und drück euch ganz fest die Daumen, dass es deiner Mom noch lange so
gut geht. ( Ich wünschte meine Mom hätte auch noch die Kraft gehabt so zu kämpfen - sie fehlt mir sehr!)
Liebe Grüße & deiner Mom alles Gute!
Monika
Hallo Helmut
Ich weiß nicht, wie man mit Sterbenden umgeht, wenn ich auch fürchte, es bald lernen zu müssen. Im Internet habe ich einen Artikel gefunden, der für Dich vielleicht interessant ist:
When Death is approaching
http://www.cancerresourcecenter.com/articles/care7.html
Mitfühlende Grüße
Ingrid
Hallo Danny,
die Rückenschmerzen sidn leider sehr typisch für BSDK. Es gibt alerdings hervpragende Schmerzmittel, die Diener Mutter das Leben versüßen können. Sprecht unbedingt mit Eurem Arzt bzw. geht zu einem Schmerztherapeuten/Anästhesisten. SCHMERZEN MüSSEN NICHT SEIN!!!Ändert das ganz ganz schnell!!
Wie äußert sich bei Deiner Ma. dass sie Gemzar nicht verträgt? Habt ihr es mit einem Heilpraktiker versucht? Es gibt ganz tolle Möglichkeiten auf der naturheilkundlichen Basis, damit die CHemo erträglicher wird. Auch Mistel soll die Nebenwirklingen extrem verringern. Geht also zu einem HP und lasst Euch Mistel spritzen. Wird von der KK bezahlt!!
Meiner Ma sind unter Gemzar die Haare ausgefallen, allerdings sind sie doppelt so dick wiedergekommen. Eine Haarpracht hatte sie, wie noch nie in ihrem Leben. Bei meiner Schwima war es der gleiche Effekt.
Die Chemo wird im allg. eingesetzt, damit der patien möglichst lange eine hohe Lebensqualität hat. Meine Ma hat unter der Chemo auch gelitten, aber sie hat 6 Monate durchgehalten und dadurch weitere 8 wundervolle Monate gehabt. (Schmerzfrei bis auf die letzten Tage)
Es gibt sooo viele Möglichkeiten, damit Gemzar besser verträglich ist. Aloe Vera, Mistel, Heilpraktiker....Mein dringender Rat: Geht zu einem HP, lasst Euch vorbeugend behandeln und versucht es nochmals mit Gemzar. Und wenn es nur ein paar Zyklen sind. Abrrechen kann man immer noch, aber wenn die Schmerzen weggehen ist es das alle mal wert.
Ich drücke Dich ganz doll und wünsche Euch viel Glück.
LG
Katharina
P.S. Sorry für die vielen Tippfehler, schreibe auf Grund eines Neuodermitisschubes mit Handschuhen...
Liebe Gabi,
das ist doch so erfreulich, dass trotz Chemopause der Tumor kleiner geworden ist.Alles Gute für Deine Mutter!
Hermann geht es im Moment auch ganz gut. Seine 2 Stents sind jetzt schon die 5. Woche drin und müssen voraussichtlich erst in 3 Wochen gewechselt werden. Er hat Appetit und auch ein gutes Wohlbefinden.Das Gemzar läuft gut einwandfrei über den Port, nur konnten sie heute kein Blut über den Port nehmen. Jetzt ist seine Hand wieder blau geworden. Die OP- Narbe ist aufgegangen, so dass wir nicht schwimmen gehen können. Aber er geht mit dem Hund öfter laufen.
Ach ja noch was. Er spritzt sich nur Lektinol (Mistel) und nimmt sonst überhaupt nichts, weil er alles ablehnt und verträgt die Chemo sehr gut.
Bis bald
Monika
Hallo zusammen,
bei meinem Dad geht es schnell abwärts.
Am Sonntag bin ich mit ihm noch auf die Toilette gegangen.
Seit gestern kann er nicht mehr aufstehen, heute hat er einen Blasenkatheter bekommen.
Auch ist er seit heute verwirrt, er kriegt nicht mehr alles zusammen.
Ist sehr müde, hat viel Durst. Zwischendurch ist er allerdings auch wieder klar.
Er hat noch keine Schmerzen und bekommt noch keine Schmerzmittel. Die eigentlich geplante Chemo hat der Arzt jetzt abgesagt.
Morgen soll er entlassen werden, am Freitag wären es drei Wochen, dass er ins Krankenhaus kam.
Es übersteigt im Moment mein Vorstellungsvermögen, was ihn und uns da noch alles erwartet, wenn er wirklich noch drei Monate leben soll.
Nach meinem Besuch gestern war ich noch zuversichtlicher, da haben wir uns besser unterhalten und ich habe noch gute Momente oder Stunden erhofft.
Markus
Hallo liebe Monika S. und Namensvetterin,
Schön wieder von Dir zu hören. Ich hoffe es geht dir trotz der schweren Zeit einigermassen gut. Habe oft an Dich gedacht.Danke, dass Du trotzdem immer wieder zu uns reinschaust und so liebe Worte findest. Bleibe bitte gesund und stark. Melde dich wieder mal........
@andere Monika,
Gott sei Dank geht es Deinem Mann gut, ich glaube dann geht es auch Dir etwas besser, oder? Bei mir ist das jedenfalls immer so. was ich aber schrecklich finde ist, dass der stent so oft gewechselt werden muss........eine sehr unangenehme Sache. Ist das denn immer so? Ich wünsche euch, dass es weiterhin so bleibt und noch viel besser wird!!!!
LG Gabi
An Markus,
Meine Mom war 7 Wochen im KH. Erst als sie nach hause kam, ging es aufwärts mit ihr. Ich hoffe, es ist bei Euch auch so! Nicht gleich aufgeben und das schlimmste befürchten, vielleicht wirds wieder besser. Er hat noch keine Schmerzen????? Was macht ihm denn so zu schaffen? Erbricht er denn viel? Wenn er noch keine Schmerzmittel nimmt, warum ist er denn dann so verwirrt??? Ich verstehe das nicht.Was nimmt er denn sonst? Sorry, ich überschütte Dich da mit fragen,Ich hoffe, es wird bald besser.........
LG Gabi
Liebe Gabi aus Nürnberg,
danke für deine Zeilen.
Auf die Schnelle mal:
Gerade rief mich meine Schwester an, dass der Arzt sich bei ihr meldete. Entlassung vor dem Wochenende abgesagt. Muss eine schlimme Nacht gewesen sein. Der Arzt, den sie eigentlich gut kennt, wollte am Tel gar keine Details nennen.
Kann es sein, dass die Metastasen Richtung Kopf wandern?
Erbrochen hat er bisher noch gar nicht.
Ich kann im Moment eigentlich nur wünschen, dass es nicht mehr lange geht.
Liebe Grüße, Markus
Lieber Markus!
Bei meinem Dad wurden auch 1 Tag lang Metastasen im Kopf vermutet.
In Wirklichkeit begann da nur der Sterbeprozess, den die Ärzte stoppten. Dies ist meine Interpretation. Papa antwortete da viel ohne Zusammenhang. Aber wir hielten uns dabei im Arm und gaben uns gaaanz viele Küsschen. Er strahlte richtig. Erzählte auch, seine Eltern hätten ihn besucht (die natürlich schon lange verstorben sind). Sie hätten gesagt, sie werden wiederkommen und ihn abholen. Am nächsten Tag war alles wieder OK dank oder wegen der Infusionen. 2 Wochen später ging Papa dann für immer aus dem irdischen Leben. In diesen 2 Wochen hatten wir die schönste und liebevollste Zeit unseres Lebens. Ich wünsche niemandem so eine Erkrankung, aber so intensiv glückliche Momente hätten wir nicht erleben dürfen ohne diesen Mist. Es ist für einen Vater sehr wertvoll, so eine absolut tiefe Liebe zu erleben. Vom Duschen über Toilettengänge bis in den Tod hinein waren wir an seiner Seite. Und auch danach waren wir noch Stunden bei ihm.
Oops, jetzt wurde ich ein wenig ausufernd. Ich wollte dir nur zeigen, dass so eine Zeit nicht nur schrecklich ist. Es gibt zwar keine Ferndiagnose, aber es hört sich nach deiner Beschreibung so an, als ob dein Papa seinen Zustand nicht unbedingt noch 3 Monate ertragen muss.
Ich habe von unserer gesamten Familie in solch' glücklichen Momenten Bilder gemacht. Es tut wahnsinnig gut, sie jetzt betrachten zu können. Sie erinnern mich immer wieder an meinen strahlenden Papa. Aber auch daran, dass Papa keine Kraft mehr hatte. So komme ich nicht auf die Idee mir zu wünschen, Papa hätte dieser Krankheit länger trotzen können.
Überschütte deinen Papa mit Liebe. Mache alles, was du vorher nicht getan hätteste. Das ist das Beste, was du für deinen Papa tun kannst. Und ich bin ganz mir sicher, dass ihr noch viele wunderschöne Momente haben werdet.
Wenn dein Papa nicht nach Hause kann: Gibt es nicht eine Palliativstation oder ein Hospiz? Kann dein Papa nicht dort hin? Es ist da so schön, alles ruhig, liebevoll und schön. Angehörige können dort übernachten und wir wurden sogar mitversorgt mit Essen. Mit mehr Würde, Respekt, Liebe und Heiterkeit können Todkranke gar nicht betreut werden als in solchen Einrichtungen.
Alles Liebe, Sonja
Liebe Sonja A.,
danke für deine lieben Zeilen. Ich habe gerade mit meiner Schwester telefoniert, die vom Besuch bei Papa kam. Ich wohne weiter weg und konnte heute nicht hin, werde aber morgen wieder gehen.
Es war jetzt doch nicht schlechter als gestern, er hat sie erkannt, sich gefreut und auch mal gelächelt, sogar ein wenig gegessen. Zwischendrin ist er immer wieder abgetaucht.
Es scheint auch, dass er weniger bis gar nicht mehr sehen kann.
Wir haben schon noch vor, es mit der Pflege zu Hause zu versuchen, wenn er dann entlassen wird.
Wir wissen noch nicht genau, was die jetzige Phase genau ist, ob es Metastasen im Kopf sind, oder der Beginn der Sterbephase, wie du andeutest.
Ich habe heute auch mit einer Bekannten telefoniert, die bei der Diakonie arbeitet, und öfter Leute gepflegt hat, bei denen die Metastasen in den Kopf gewandert sind.
Dass er nicht mehr aufstehen kann, hängt sicher auch mit den körperlichen Gebrechen vor der Krebserkrankung zusammen, Probleme mit der Wirbelsäule nach Brüchen vor Jahren. Er ist mit zwei Stöcken gegangen, aber bis Ende Juli noch selbst Auto gefahren.
Danke für alles Drandenken,
Markus
Hallo Markus,
ja leider ist das so , dass sich die Metas überall festsetzen können auch im Kopf. Ich kann nur für Dich hoffen, dass es schnell besser wird vielleicht ist es noch zu früh ans sterben zu denken. War bei meiner Mom auch so und heute rennt sie mir im Moment schon wieder davon.........Wer weiss, vielleicht in ein paar Jahren auch noch.
Alles alles Gute für Euch!!!!!!!!!
Sag uns wieder bescheid
LG Gabi
Ihr Lieben,
ich war wieder bei meinem Dad.
Nochmal zur Erinnerung:
Heute vor drei Wochen kam er ins Krankenhaus (zum ersten Mal!), seit knapp zwei Wochen haben wir die Diagnose, BSDK mit Lebermetastasen.
Ich schrieb weiter oben, dass diese Woche die Entlassung abgesagt wurde, das war, weil er sich verletzte, als er sich den Blasenkatheter rauszog in der Verwirrung. Ist aber nicht so schlimm, wahrscheinlich kommt er jetzt Anfang oder Mitte nächster Woche heim.
Es ist jetzt sicher, dass er nicht mehr sehen kann, vermutlich wg. Metastasen.
Der Arzt (der übrigens in seiner Familie den selben Fall hat) hat heute alle Medikamente abgesetzt, z.b. wg. Schilddrüse und Blutdruck, bis auf leichte Schmerzmittel, die mein Dad seit heute bekommt, weil er beim Umlagern Schmerzen hat, was aber z.T. auf eine frühere Wirbelverletzung zurückzuführen ist.
Er hat mich heute gut erkannt, von sich aus aber kein Gespräch begonnen und immer nur kurz auf Fragen geantwortet. Es war ihm immer wieder mal kalt und mal heiß.
Ich habe ihm erzählt von früher und Liedverse und Gebete vorgelesen.
Gabi, ich habe eigentlich keine Hoffnung, dass er noch lange leben wird, aber das ist für mich ok. Ich hoffe, dass er nicht so lange leiden muss.
Liebe Grüße, Markus
Hallo Markus,
es tut mir leid, dass die Krankheit schon so weit fortgeschritten ist. Ich verstehe Dich dann sehr gut, wenn Du möchtest, das er nicht mehr lange leiden muss.........
Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel viel Kraft!
LG Gabi
hallo Petra H
Das meine Mutter Gemzar nicht verträgt hat sich bemerkbar gemacht,indem sie nichts Metallisches mehr anfassen konnte.sie hat dann jedesmal eine art stromschlag bekommen und ihre lippen wurden ganz blau.ihre haare hat sie so gut wie nicht verloren.es sind zwar ein paar ausgegangen,und sie hat morgens ihr kopfkissen abgefusselt,aber es war nicht so krass das sie ne glatze bekam.
im moment macht meine mutter uns das leben echt nicht grad leicht.sie will dies und das nicht.man meint es echt nur gut mit ihr aber sie will ihr eigenes ding durchziehen.
jetzt am wochenende war ihr bauch wieder ziemlich dick,da mußten mein vater und ich erstmal versuchen sie zu überreden das sie noch am samstag ins krankenhaus geht zum punktieren das ist ja nur ambulant.ihr wurden da 1 1/2 liter wasser rausgezogen.
sie hat am mittwoch einen temin beim onkologen wegen ihrem rücken wenns nach ihr ginge würde sie garnicht hingehen weil sie angst hat das er ihr noch ne schlecht nachricht gibt.
ich weiß nicht ich finde es normal das wenn man schmerzen hat das man dann zum artzt geht aber sie will alles hinauszögern.
habt ihr auch solche probleme mit euren "patienten"?is das normal, das die aufeinmal nur zickig werden und über sich selbst bestimmen wollen wann und wo sie hingehen?
Hallo Danny. Habe Verständnis für deine Mutter. Wie muss es sein, wenn man weiß, dass man ggf. demnächst sterben muss? Wir Angehörige können es nur erahnen.
Ich kann dir von meinem Dad berichten:
Papa war sein Leben lang immer gesund (69 Jahre). In seiner Krankheit hat er immer erst um Hilfe gebeten, wenn Schmerzen unerträglich wurden. Papa hat immer gehofft, dass sie weniger werden. Da er erst so spät Bescheid gab gab es einige Situation, in denen Papa weinte vor Schmerzen. Es zerriss mir das Herz. Ich habe mit ihm (lieb) geschimpft. Es dauerte ein paar Wochen bis Papa lernte, sich sofort zu melden. Es war ihm immer unangenehm, er wollte niemandem zur Last fallen. Er dachte, die Ärzte und Pfleger würden ihn lieber mögen wenn er keine Arbeit macht. ABer wenn man lange wartet, so wird das Elend ja noch größer (z.B. Verstopfung) und schwerer zu beheben. Papa hatte ja offiziell BSDK nur 10 Wochen. Erst in den letzten 2 Wochen hat Papa SOFORT die Klingeln gedrückt, wenn irgendwas zwackte. Nur so lassen Schmerzen sich kontrollieren. Deine Mama ist nicht zickig. Sie fragt sich bestimmt nur, was das alles noch soll. Sie kann schon über ihre Lebenspläne nicht mehr verfügen, so möchte sie wenigstens im Kleinen noch über sich bestimmen. Ich konnte Papa anfangs auch nicht verstehen. Mir tut das sehr leid im Nachhinein. Lass deine Mama. Es ist IHR Leben und sie ist ihr eigener Chef. Ihr seid dafür da, deine Mama in ihrem Sinne zu unterstützen. Nur mit Schmerzen ist nicht zu spaßen. Da müsst ihr ihr genau erklären, dass man im Minianfangsstadium des Schmerzes handeln muss. Ich weiß zu gut, wie der Patient einen wahnsinnig machen kann. Man kommt um vor Liebe und kann nicht so helfen, wie man möchte. Gib deiner Mama viel Liebe, umarme sie und sage ihr, dass du sie verstehen könntest. Sie hat bestimmt viel Angst und Wut auf diese Krankheit. Sage ihr, es ginge dir genauso und du wärest immer an ihrer Seite. Streitet euch nicht, irgendwann bereut man es sehr und bekommt eine ganz andere Sicht auf die angeblichen "Zickereien".
LG, Sonja
Hallo Leute, meine Mutter (70) bekam Ende März/04 nach einer Gelbsucht die Diagnose BSDK. Man hat sie operativ zwar auf, aber gleich wieder zugemacht weil der Tumor sich bereits ins veneöse System verzweigt hatte und somit inoperabel war. Meine Mutetr hat die Chemo abgelehnt und sich nur bestrahlen lassen. Parallel dazu hat sie sich von einer Heilpraktikerin behandeln lassen und sich hat sich über Germanium informiert und nimmt nun dieses. Im Moment geht es ihr immer besser. Der Stent musste nicht gewechselt werden, was ein Zeichen dafür ist, dass der Tumor nicht gewachsen ist. Sie fühlt sich auch fit und gut. Sie hat nach graviernder Gewichtsabnahme auch wieder etwas an Gewicht zugelegt. Metastasen waren zum Zeitpunkt der OP nicht vorhanden. Wie es nun aussieht werden wir erst Mitte November erfahren, wenn es ein neues CT gibt. Ansonsten kan ich nur sagen: Kopf hoch und positiv denken....auch wenn es oft mehr als schwer fällt.... maloal@web.de
Hallo Sonja A.
Vielen dank für deine worte.
ich habe meiner ma schon gesagt das sie noch geduld haben muß und das es nicht alles so schnell geht wieder gesund zu werden.
ich habe ihr auch nahe gelegt gleich zum arzt zu fahren wenn sie schmerzen hat und nicht noch tage warten soll.sie hat halt angst das der arzt etwas neues entdeckt und sie ins krankenhaus muß.das ist ihre größte angst.
mein vater hat ihr jetzt einen rollstuhl besorgt,weil sie nicht mehr zu fuß so richtig kann weil sie momentan zu schwach ist.wir waren heut mit ihr draussen und sie hat ihn vor sich hergeschoben und als sie nicht mehr konnte hat sie sich reingesetzt,und mein vater hat sie geschoben.es war für mich ein total komisches gefühl,meine ma darin zu sehen und wenn ich ehrlich bin war ich auch ein wenig geschockt.
wir versuchen wirklich alles damit es ihr gut geht.sie ist zeitweise am weinen und sagt "ICH WILL NICHT STERBEN".aber sie muß meiner meinung nach auch mitmachen.sie macht sich gedanken um meinen vater was ist wenn sie nicht mehr da ist.ich bin 28 und habe meine eigene familie.aber mein dad würde von heut auf morgen alleine sein.
ich hab auch vielleicht ein bischen wut auf sie.wie kann sie nur krank werden und uns irgentwan zurücklassen?sie ist doch meine mutter die kann mich doch nicht einfach alleine lassen.ausserdem 52 jahre ist sie was ist das schon.mich macht es wütend das ich so machtlos bin und nix beeinflussen kann.
wenn ich als kind krank war hat sie mich auch gesund gepflegt und jetzt ist sie krank und ich kann nix machen
Hallo zusammen,
ich schreibe mal wieder ein paar Zeilen.
Ich war am Freitag und Samstag lange bei meinem Dad; am Sonntag nicht.
Von gestern auf heute habe ich bei ihm im Krankenhaus übernachtet.
Er ist jetzt auch schon sehr verwirrt, gerade von Samstag auf Montag hat es deutlich zugenommen. Er sagt jetzt praktisch keinen vernünftigen Satz mehr.
Am Sonntag, als meine Schwester und meine Mutter bei ihm waren, war er auch aggressiv.
Meine Mutter, die selbst kaum mehr gehen kann und überwiegend im Rollstuhl sitzt, zerbricht fast daran. Die Hausärztin hat uns abgeraten, den Vater nach Haue zu nehmen. Die Entlassung wird vermutlich am Donnerstag sein, und nachdem ich gerade mit meiner Schwester telefoniert habe, werden wir ihn wohl nicht nach Hause nehmen, sondern in ein Pflegeheim.
Übernachtung für Angehörige etc. ist dort gut möglich. Das fällt uns trotzdem ziemlich schwer.
Die Verwirrung durch die Metastasen im Kopf ging praktisch innerhalb einer Woche von ganz klar zu völlig verwirrt.
Viele Grüße und weiterhin Danke für alles Drandenken.
Markus
Hallo Markus
Hat dein Papa denn Metastasen im Kopf? Es kann auch sein, dass die Nieren versagen und der Körper samt Hirn langsam vergiftet wird. Hört sich komisch an, aber lt. Ärztin der Palliativstation wäre das ein gnädiges Sterben.
Hilft denn kein Reden gegen die Aggressionen deines Papas? Ihm sagen, dass ihr seine Wut verstehen könnt? Ich kann die Verwirrtheit deines Papa nachvollziehen, Papa hatte zum Glück nur einen Tag, an dem er nichts Sinnvolles sagte. Danach ging es aber wieder aufwärts.
Wie alt seid ihr beide eigentlich? Du bist bestimmt auch zu jung, um ohne Vater durchs Leben zu gehen.
Habt ihr keine Palliativstation in eurer Stadt? Dort könnten die deinen Papa viel besser umsorgen und es wäre auch immer ein Arzt in der Nähe. Oder ein Hospiz? Papa war auf einer Palliativstation und die PflegerInnen dort sind wahre Engel. Er fühlte sich dort viel besser aufgehoben als irgendwo anders. Und wir konnte immer bei ihm sein.
Hier findest du Adressen:
http://www.hospize.de/texte/adressenliste/AUSWAHL.HTM
Viele Liebe Grüße an dich.
Sonja
Hallo Sonja,
danke für deinen Beitrag von gestern abend. Auch für den Link mit den Hospizen.
Das scheint wirklich alles zu weit weg zu sein für uns. Ich muss es zum großen Teil auch meiner Schwester überlassen, weil sie die Hauptlast trägt und ich weiter weg bin.
Sie kennt das Heim, auch Leute, die dort arbeiten und es scheint gut zu sein.
Übernachtung für Angehörige jederzeit möglich.
Der Arzt hat drei Anhaltspunkte genannt, dass es Metastasen im Kopf sein können.
Erblindung, Verwirrung und Aussetzen der Atmung (die dann vom Körper wieder angstossen wird, weil zu wenig Sauerstoff da ist)
Gutes Zureden hilft leider nicht. Das vergisst er nach einer Minute und es geht wieder von vorne los.
Aber er hat sich z.b. von mir rasieren lassen, was er bei den Krankenschwestern nicht immer zulässt.
Ich bin übrigens 38, meine Schwester 47. Papa ist 72.
Liebe Grüße, in bin ein wenig in Eile
Markus
Hallo Markus,
wäre ja auch zu schön, wenn gutes Zureden helfen würde.
Da bist du ja 11 Jahre älter als ich...aber zu jung um ohne Vater zu sein ist man immer. Unser Papa ist 69 geworden. Seine Eltern sind Mitte 80 geworden und er wollte die 100 erreichen. Bis zur Diagnose BSDK sprach auch nichts dagegen.
Ein Mist das alles.
Lieben Gruß, Sonja
Hallo meine lieben,
zu dir lieber markus möchte ich sagen das es mir echt für dich leid tut das du deinen vater so leiden sehn mußt, bzw das du mit ansehen mußt wie der körper durch diese schreckliche krankheit zu grunde geht.Die Krankheit nimmt auch keine rücksicht auf das alter der angehörigen und ob die damit klarkommen oder nicht.ich bin auch erst oder schon 28 mein mann ist 2 jahre jünger als ich und ich muß echt sagen das er mich gut unterstützt für seine 26 jahre.mein sohn ist 6 und der versteht es garnicht warum seine oma nicht mehr so kann wie vor einem jahr.man versucht es den kindern zwar so gut wie möglich zu erklären aber so richtig ankommen tuts nicht.meine tochter ist grad 2 und von sternzeichen krebs.mein sohn denkt jetzt das sie auch sterben muß.mit einem kind über so eine krankheit zu sprechen ist unwarscheinlich schwehr.
Naja wie dem auch sei ich hab morgen mit meinem dad einen termin im onkologischen forum bei uns in der stadt.ich bin ja echt mal gespannt was die uns so erzählen.berichte euch dann morgen. gruß und kuß von mir an euch alle!
Hallo zusammen,
das gespräch im onkologischen forum war gut aber hat mir nicht wirklich weitergeholfen.
meine Mutter hat heut morgen schwere atemnot gehabt,so das mein vater sie ins krankenhaus gefahren hat.
meine eltern dachten das die atemnot vom wasser im bauch kam so wie die letzten male auch.
aber es war so wenig wasser vorhanden, das man nichtmal punktieren mußte.
mein vater fragte die ärtztin warum dann der bauch so dick sei.und die antwortete nur kalt "das wird wohl der tumor sein".meine mutter entglitten sämtliche gesichtszüge die sie noch hat.
ich meine ein bischen mehr einfühlungsvermögen einem patienten hätte ich schon erwartet.meine mutter mußte dann da bleiben und is in ein einzelzimmer gekommen,wo vor der tür ein schild steht
"paliativ".was bedeutet das?is das ne art sterbezimmer?
nebenan ist noch ein raum für angehörige.sie bekommt jetzt sauerstoff zugefügt.sie ist in der annahme das sie am montag das krankenhaus verlasen wird.ich glaube da nicht dran.könnt ihr mir weiterhelfen?
liebe grüße danny
Hallo Danny,
es tut mir furchtbar leid, dass es Deiner Mom so schlecht geht. Diese "kaltschnäuzige " Erfahrung haben auch wir gemacht mit unseren hiesigen Ärtzen. Nach einem Donnerwetter von mir wurde der Spiess dann umgedreht. Kommt denn diese Atemnot wirklich vom Tumor? Ist er denn so gross? Palliativ heisst nicht Sterbezimmer, d.h. man wird "lebensverlängernd " behandelt.Bei einer kurativen Behandlung besteht eine Aussicht auf Heilung. Leider ist es bei unseren Lieben meist eine palliative Behandlung.
Ich wünsch Dir viel Kraft und alles Gute für Deine Mama.
LG Gabi
Hallo Danny,
habe gestern meine Mutter zu Hause besucht. Lebe 140 km weit weg voh ihr. Man hat bei ihr im März 04 BSDK diagnostiziert . OP war nicht mehr möglich. Meine Mutter hat die Chemo gegen den Willen der Ärzte abgelehnt und sich nur bestrahlen lassen. Sie lässt sich mit Bio-Ressonanztherapie und mit Germanium behandeln. Es geht ihr super gut. Die Tumormarker haben sich halbiert, ihre besch.... Blutwerte sind nun fast normal. Sie ist inzwischen auch wieder in der Lage den Haushalt zu schmeissen (meine Mum ist 71 Jahre). Sie schwört auf das Germanium. In Deutschland ist das Pulver leider verboten und im Ausland auch nur unter Schwierigkeiten erhältlich. Aber man kann es bekommen. Stelle im Internet einfach mal die Abfrage nach organischem Germanium.....und sie dir das was du findest kritisch an. WIe gesagt...man hat miener Mutter noch ca 3 Monate gegeben gehabt....jetzt sind schon 7 vorbei und es geht ihr gut. Pallitative Massnahmen bedeuten einfach nur, dass es keine Heilung mehr gibt, aber man versucht, die Lebensqualität des Betroffenen zu erhöhen. Er soll die Zeit, die ihm noch bleibt ,möglichst ohne Schmerzen und so weit es geht uneingeschränkt erleben dürfen......Gib die Hoffnung nicht auf....maloal@web.de
Hallo gabi aus N.
ja es ist schon frech was sich manch ärtzte so raus nehmen.
meine mutter denkt das sie am dienstag das krankenhaus verlässt.ich weiß nicht ob der dicke bauch wirklich vom tumor kommt.es war halt in der letzten zeit so das sie immer luftnot hatte wenn sie viel wasser hatte.
nur gestern wo sie ins krankenhaus gekommen ist war angeblich zu wenig wasser vorhanden zum punktieren.bei ihr werden jetzt erstmal die medikamente umgestellt.ich war gestern 3 mal da gewesen und heute morgen einmal.sie brauch seit heut nacht den sauerstoffschlauch nicht mehr.mit dem essen ist das auch so ne sache.sie ißt halbe wenn nicht viertl portionen und trinkt frisubin.weiß jemand ob man das auch so bekommt oder muß es immer vom artzt verschrieben werden?
dir maloal,möchte ich danken für dein gutes zureden.meine mutters blutwerte sind soweit in ordnung.das einzigste was nicht so ganz hinhaut sind ihre tumormaker die waren ja jetzt bei 36.000.ich denke mal jetzt am wochenende was zu erfahren ist schlecht.wir müssen bis morgen abwarten da ist dann mehr personal dort und hoffen auf aufklärung.
ich dachte das ein paliativzimmer das ist wo man so lange drin liegt bis man nicht mehr ist.warum ist sie dann nicht in ein "normales"zimmer gekommen?
man soll die hoffnung ja echt nicht aufgeben aber so langsam ist davon nicht mehr viel übrig, weil es keinen tag gab wo man mal was positives erfahen hat immer gab es nur negative nachrichtn und da bleibt die hoffnung nun mal auf der strecke.habt ihr schon mal etwas von veronal gehört?mein vater sprach dieses medikament mal an.ich weiß aber nicht was es bedeutet.
vielen dank Danny
Hallo Danny,
das Fresubin bekommst du rezeptfrei in der Apotheke. Es gibt verschiedene Sorten. Lass dich einfach mal beraten. Alternativ kannst du auch auf der Herstellerseite mal schauen: http://www.enterale-ernaehrung.de/produkte/enterale_nahrungen/index.html und ggf. per Mail oder Telefon Kontakt aufnehmen. Die sind furchtbar nett und beraten gut.
Ich denke, dass deine Mutter auf ein Palliativzimmer gelegt wurde, weil das Personal dort mehr Erfahrung und Kompetenz hat, als auf der "Normalstation". Viele Kliniken haben solche Abteilungen/Zimmer eingeführt, um den Patienten bestmögliche Betreuung zu gewähren.
Für deine Mutter und dich alles Gute.
LG
Kerstin
Hallo Danny,
unser Hausarzt verschreibt das Fresubin. Für 30 Päckchen bezahlen wir dann 8 Euro Zuzahlung. Leider kann ich Dir nicht bei Veronal helfen.
Hoffentlich kann Deine Mutter bald wieder nach Hause.
Monika
Hallo Monika,
der Hausarzt meiner Mom hat sich bisher geweigert, Fresubin auf Kassenrezept zu verordnen. Habt Ihr eine bestimmte Indikation oder macht Euer Doc das einfach so? Wäre lieb, wenn du mir kurz antworten würdest. Das Fresubin ist ja nun wirklich schweineteuer. Ich zahl's ja gerne für meine Mom, aber wenn es auch anders geht ...
LG und vorab schon vielen Dank
Kerstin
Hallo Kerstin, Fresubin muss er einfach verordnen bei dieser Erkrankung, ansonsten rufe bei der Kassenärztlichen Vereinigung an! Kann sein, dass der Arzt eine Bescheinigung schreiben muss, aber das ist ja kein Problem...
LG
Gaby
Liebe Kerstin,
der Hausarzt hat von sich aus das Fresubin verordnet und verschreibt ganz selbstverständlich die teure Aufbaunahrung,weil Hermann 30 kg abgenommen und immer noch mit dem Gewicht kämpft. Ich glaube, dass hier in dem Forum sehr viele sind, die das auf Rezept bekommen!
Bis bald!
Monika
Hallo zusammen,
ich möchte mich mal wieder melden.
Mein Dad kam am Donnerstag nach 4 Wochen aus dem Krankenhaus raus.
Schweren Herzens mussten wir uns für ein Pflegheim entscheiden, da meine Mutter die Pflege zuhause (bei meiner Schwester) nicht verkraftet hätte, da mein Dad innerhalb kurzer Zeit erblindete und verwirrt wurde.
Ich habe ihn am Samstag und Sonntag besucht, Samstag war ganz ok, aber am Sonntag war er recht aggressiv und das machte meiner Mutter und mir ziemlich Mühe.
Samstag morgen hat er sich auch wieder den Katheter rausgezogen und sie mussten im Heim den Notarzt holen.
Seit heute bekommt er auch ein Schmerzpflaster, wie mir mein Schwager gerade erzählte.
35 ist die Einheit, kann mir da jemand was darüber schreiben? Ist das viel oder wenig?
Für mich ist im Moment die Verwirrung am schlimmsten, dass man nichts mehr bereden kann und sich nicht richtig verabschieden kann. Nach der Diagnose war mir schon klar, dass mein Dad nicht mehr allzu lange leben wird.
Vielen Dank noch mal für alles Drandenken,
Markus
Hallo
Ich bin schon realist und ich mache mir nix vor.hoffen tue ich auch noch doch es fällt mir sehr schwehr.
ich war heute wieder bei meiner mutter und wir sind ein bischen mit dem rolator gegangen,bis sie auf klo mußte.sie rief mich dann und ich rannte sofort hin.sie hatte anstatt urin,blut uriniert.sie hatte das heut morgen schonmal gehabt aber nicht so schlimm wie heut nachmittag.
als sie dann wieder auf dem zimmer war,hat mein vater mit dem dr. gesprochen.er meinte das man erstmal abwarten soll.es könnte sein das sich in der blase auch was gebildet hat.es kann aber auch irgentwas anderes sein.gegen mittag haben sie meiner mama 1 1/2 l wasser abgezapft.der dr. sagte das da ca 5 l drin sind.nach dem punktieren hörte es nicht mehr auf nachzulaufen und wir mußten sie 3 mal umziehen, bis der artzt dann die wunde zugenäht hat.es geht mir jetzt alles zu schnell.erst hat man von der erkrankung nix gemerkt, und nun geht alles rasant schnell.ich kann mir wirklich nicht vorstellen das mama bald nicht mehr sein wird.sie kann doch ihre ganze familie nicht einfach hier zurücklassen.das geht doch nicht.wie soll ich den noch ein normales leben führen können wenn sie nicht mehr da is?ich kann es mir nicht vorstelle.ich weiß ja das leben geht weiter.so hab ich bis vor paar tagen auch noch geredet.aber jetzt wo es ans eingemachte geht und sie echt schlecht aussieht,denke ich anders.aber wir müssen erstmal abwarten.das einzigste was sie nicht will,is das sie sich quält.aber selbst darauf hab ich keinen einfluss.sie is doch im krankenhaus um gesund zu werden und nicht um noch mehr abzubauen.
liebe grüße Danny
Petra H.
18.10.2004, 21:28
Hallo!!!!
Meine Oma hatte letzten Mittwoch die erste Chemo mit Gemzar. Anfangs ging es ihr eigentlich recht gut, ihr war zwar am nächsten Tag etwas übel aber ansonsten war soweit alles o.k. Aber seither geht es ihr von Tag zu Tag schlechter: Übelkeit, Schwindel, Schmerzen in der Hand und im Oberbauch, Müdigkeit usw. Seit gestern ist auch ihre Schleimhaut total angefallen, ihre Zunge und Wangen sehen aus als wären sie verätzt und wenn sie sich schneuzt kommt Blut aus der Nase. Darüberhinaus klagt sie jetzt auch teilweise über Atemprobleme.
Sie war heute bei unserem Hausarzt und der hat gemeint das wir die nächste Chemo, sprich übermorgen keinesfalls machen sollen, da sie sich ja nichtmal von der ersten erholen konnte.
Hat jemand von euch auch ähnliche Erfahrungen gemacht???? Was kann man dagegen machen????
Morgen haben wir jetzt einen Termin bei unserem Onkologen und der wird uns dann sagen, ob wir die Chemo machen sollen oder doch viell. eine Pause einlegen sollten. (Eine Pause bereits nach der erten Chemo???? Ist das denn normal????) Wer weis viell. wäre es überhaupt besser die Chemo zu beenden, denn vorher ist es ihr um einiges besser gegangen. Mal schaun was morgen rauskommt.
Haben heute in Wien bei Nowicky Pharma angerufen und uns über Ukrain informiert. Bekommen jetzt eine Infobroschüre zugesandt und dann werden wir weiter sehen. Lt. Auskunft der Dame von Nowicky darf Ukrain anscheinend doch verabreicht werden, auch von Ärzten. Werde euch nähere Infos schreiben sobald ich die Broschüre habe!!!!
Es ist einfach so schlimm einen geliebten Menschen leiden zu sehen u. vor allem das Wissen das man einfach machtlos ist gegen diese Krankheit. Ich habe solche Angst, Angst vor dem was die nächste Zeit bringt und Angst in die Zukunft zu blicken.
Vor ein paar Wochen war alles noch in Ordnung, und jetzt, jetzt müssen wir mit dem Gedanken kämpfen u. leben, dass sie viell. bald nicht mehr bei uns sein wird.
Liebe Grüße Petra
Hallo Petra
Da die Chemotherapie auf alle schnellwachsenden Zellen wirkt, sind Probleme mit den Schleimhäuten möglich. Allerdings habe ich bisher nicht gehört, dass Gemzar so durchschlägt. Ich weiß nicht, ob evtl. mit niedrigerer Dosierung weitergemacht werden kann, ansonsten nach Pause nochmal versuchen. In jedem Fall den Onkologen informieren, der die Chemo gemacht hat.
Ich habe mal einen Hinweis bekommen, dessen Wirksamkeit ich aber nicht kenne. Bei der Chemo Eiswürfel lutschen soll angeblich die Wirkung auf die Mund- und Rachenschleimhäute vermindern. Wenn Deine Oma es verträgt, dann kann sie auch jetzt versuchen, gefrorenen Ananassaft zu lutschen (geht am besten, indem man den Saft in diese Eiskugelbeutel füllt, dann kann man runde "Würfel" produzieren, die lassen sich besser lutschen).
Nimmt Deine Oma zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe, speziell Zink? Wenn nein, fangt damit an.
Grundsätzlich ist es so, dass die Behandlung nicht schlimmer sein sollte als die Krankheit selbst. Aber es kann durchaus sein, dass es anfangs sehr brutal ist, letztlich aber doch hilft, deshalb würde ich die Chemotherapie jetzt nicht sofort verwerfen. Bei meiner Tante wurden wegen Knochenmetastasen (Brustkrebs) im Sommer mit einer Behandlung begonnen, die sie vorübergehend zum Pflegefall gemacht hat. Es ging ihr (als Nebenwirkung der Behandlung) absolut lausig, sie hat heftig abgenommen, hatte Schmerzen im Kopf, in den Knochen, in den Weichteilen, hatte Übelkeit ohne Ende, konnte kaum laufen. Die erste Behandlung war bei ihr die allerschlimmste. Inzwischen geht es ihr wieder besser.
Grüße
Ingrid
Petra H.
19.10.2004, 21:05
Hallo Ingrid!
Meine Oma war heute im Krankenhaus bei unserem Onkologen, es wurde ihr Blut abgenommen, sie wurde geröngt und die Lunge musste durchleuchtet werden.
Unser Onkologe wollte einen Lungeninfarkt ausschließen und drum musste sie diese Untersuchungen machen. Laut ihm sind einige der Symptome einfach untypisch als Reaktion für die Chemo. Morgen werden dann bei einer speziellen Untersuchung die ganzen Knochen durchleuchtet da bei den heutigen Untersuchungen nichts rauskam.
Und dann muss meine Oma entscheiden ob sie sich die Chemo morgen zutraut.
Einerseits bin ich froh, dass die Anzeichen anscheinend nichts mit der Chemo zu tun haben, aber auf der anderen Seite habe ich große Angst vor dem Ungewissen und vor dem was hinter den Beschwerden steckt.
Wir wollen doch "nur" das es ihr gut geht und das sie nicht leiden muss!!!!
Danke für den Tip mit den Eiswürfeln, müssen wir unbedingt ausprobieren!!!!
Bezüglich Vitamine, Mineralstoffe: im Moment nimmt sie davon noch nichts. Möchten aber gleich nach dem 1. Zyklus mit Mistelspritzen beginnen, damit es ihr besser geht.
Heute war sie bei einem chinesischen Arzt der sie akupunktiert hat und von dem bekommen wir jetzt auch ganz bestimmte Säfte mit Kräutern die es nur in China und Asien gibt (die haben einer Bekannten von uns auch sehr geholfen). Die Akupunktur war zwar ziemlich schmerzhaft, aber danach hat sie sich wohl gefühlt.
Heute Abend hat sie auch schon wieder viel besser als gestern ausgesehen, ich hoffe das bleibt so!!!!
Liebe Grüße Petra
Hallo meine lieben,
am vergangenen montag wurde meine ma im krankenhaus punktiert,das hatte ich ja bereit geschrieben.
am dienstag wude sie über die vene mit nahrund versorgt,da sie nichts ißt,und auch nicht viel trinkt.nach einer zeit wurde ihre hand,finger und der arm richtig dick.als mein vater das bemerkte,rief er gleich einen artzt.die ganze nahrung ist bei meiner mutter ins gewebe gelaufen.man hat dann die andere hand genommen um sie weiter zu ernähren.sie is den ganzen tag nur am dösen sie kann ihre augen einfach nicht auf halten.sie spricht kann man sie auch nicht richtig verstehen.sie hat keine kraft sich richtig im bett zu bewegen.am mittwoch wurde sie nochmal punktiert,wo der oberartzt sagte das er maximal 1 l rausholen könne.im entevekt waren es 2 l.sie wird seit 2 tagen von den schwestern gewaschen,und hat jetzt auch einen klostuhl im zimmer stehen.sie soll voraussichtlich kommenden montag nach hause kommen.mein vater hat jetzt pfergestufe 3 für sie, und hat auch gleich ein bett,sauerstoff und einiges mehr für sie bekommen.das heißt es wird bis montag alles zu haus angekommen sein.ihr zustand verschlechtert sich immer mehr.mal hat sie mehr farbe im gesicht mal weniger.heute hat man die nadel für die infusion aus der hand genommen und in ihren port gesetzt.sie wollte es anfangs nicht weil sie 2 mal schlechte erfahrungen gemacht hat was das anstechen des ports angeht.ich bin echt mal gespannt wie das so weitergeht.ich kann mir nicht vorstellen das sie sich nochmal vollständig erholt.aber wir hoffen es ja alle.
liebe grüße an euch alle Danny!
Liebe Danny!
Es tut mir sehr Leid, dass es deiner Mutter so schlecht geht. Ich will dir nicht die Hoffnung nehmen, dass es deiner Mutter noch einmal besser geht, aber ich möchte dir den Rat geben, ab jetzt jede Minute mit ihr zu nutzen. Noch einmal alles zu besprechen, ihr alles zu sagen, was du ihr schon immer sagen wolltest und sie mit Liebe überschütten. Aus eigener leidvoller Erfahrung bei meinem Papa weiß ich, dass es auf einmal sehr schnell gehen kann. Zum Glück war ich immer bei ihm. Dieses gute Gefühl kann dir nachher keiner mehr nehmen. Jetzt alles zu sagen ist wichtig, später ist es vielleicht zu spät dazu. Ungesagtes bleibt dann für immer ungesagt.
Trotz allem hoffe ich mit euch, dass es deiner Mama bald wieder besser geht.
LG, Britta
Liebe Danny!
Es tut mir sehr Leid, dass es deiner Mutter so schlecht geht. Ich will dir nicht die Hoffnung nehmen, dass es deiner Mutter noch einmal besser geht, aber ich möchte dir den Rat geben, ab jetzt jede Minute mit ihr zu nutzen. Noch einmal alles zu besprechen, ihr alles zu sagen, was du ihr schon immer sagen wolltest und sie mit Liebe überschütten. Aus eigener leidvoller Erfahrung bei meinem Papa weiß ich, dass es auf einmal sehr schnell gehen kann. Zum Glück war ich immer bei ihm. Dieses gute Gefühl kann dir nachher keiner mehr nehmen. Jetzt alles zu sagen ist wichtig, später ist es vielleicht zu spät dazu. Ungesagtes bleibt dann für immer ungesagt.
Trotz allem hoffe ich mit euch, dass es deiner Mama bald wieder besser geht.
LG, Britta
Liebe Danny!
Es tut mir sehr Leid, dass es deiner Mutter so schlecht geht. Ich will dir nicht die Hoffnung nehmen, dass es deiner Mutter noch einmal besser geht, aber ich möchte dir den Rat geben, ab jetzt jede Minute mit ihr zu nutzen. Noch einmal alles zu besprechen, ihr alles zu sagen, was du ihr schon immer sagen wolltest und sie mit Liebe überschütten. Aus eigener leidvoller Erfahrung bei meinem Papa weiß ich, dass es auf einmal sehr schnell gehen kann. Zum Glück war ich immer bei ihm. Dieses gute Gefühl kann dir nachher keiner mehr nehmen. Jetzt alles zu sagen ist wichtig, später ist es vielleicht zu spät dazu. Ungesagtes bleibt dann für immer ungesagt.
Trotz allem hoffe ich mit euch, dass es deiner Mama bald wieder besser geht.
LG, Britta
bei der Tante meines Mannes wurde heute Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen diagnostiziert.Eine Chemo käme für sie nicht mehr in Frage. Wie lange hat sie wohl noch bei dieser Diagnose und wie ist der Krankheitsverlauf?? Sie hat keine Kinder und lebt alleine. Ein Pflegeheim wäre ihr sicherer Tod.Wieviel Hilfe braucht man bei dieser Krankheit - können wir ( Familie mit drei Kinder - leben 10 km entfernt) diese Hilfe leisten um ihr das Heim zu ersparen ??
ellen
Hallo,
Bin das erste mal hier.
Meine Schwiegermutter hat Bauchspeicheldrüsenkebs im endstadium.Festgestellt wurde es im März 2004. Sie hat jetzt 12 einheiten Chemo hinter sich.
Wir dachten das es ihr bald wieder besser geht, aber es wird von tag zu tag immer schlimmer.Man kann sich gar nicht vorstellen wie ein mensch sich ändern kann, sie hatte soviel hoffnung das sie wieder gesund wird und nun ist davon nix mehr da.(kein lebenswille mehr)
Sie soll jetzt zur Kur fahren, aber ich glaube das sie es nicht mehr schafft, will Ihr aber die hoffnung darauf nicht nehmen.ich frage mich immer, warum wir schon wieder, habe vor 11jahren meine eigene Mutter an Bauchspeicheldrüsenkreb verlohren und nun schon wieder,es ist zum verrückt werden.
Es ist schon Wahnsinnig wieviele Menschen davon betroffen sind.
Heike
Hallo, lese seit einiger Zeit in diesem Forum und kann mich nur Heike anschließen. Auch ich habe vor 7 Jahren meine Mutter an BSDK verloren.Sie war 75 Jahre alt. Die Krankheit wurde, nachdem meine Mutter unter unerträglichen Rückenschmerzen litt,
erkannt. Sie hatte zu der Zeit auch schon Metastasen in der Leber. Der Prof. erklärte auch mir den Zustand und gab ziemlich deutlich zu verstehen, dass da "nichts mehr zu machen sei und
sie höchsten noch 6 Monate zu leben hätte."
Es sind dann tatsächlich nur 4 Monate geworden.
Wir, mein Vater und ich, haben sie in dieser Zeit
auf ihren Wunsch zu Hause gepflegt -eine Zeit, die ich bis heute noch nicht ganz verkraftet habe-. Tatenlos zuzusehen, wie ein nahestehender Mensch leiden muß, keine Nahrung mehr bei sich behält, Schmerzen nur mit Morphium ertragen kann und immer schwächer wird, geht an die Substanz. Wir sind froh, dass wir ihren letzten Wunsch mit tatkräf- tiger Hilfe des Hausarztes (er kaum auch nachts zum Spritzen) erfüllen konnten, doch nach heutigem Kenntnisstand würde ich auf jeden Fall neben dem Pflegedienst eine Hospizbegleitung einschalten, oder gar eine stationäre Hospizaufnahme anstreben.
Dies wird vielleicht im Fall meiner Tante so sein bei der jetzt auch BSDK erkannt wurde, aber
in einem früheren Stadium. Der Tumor hat laut
CT noch nicht gestreut. Eine OP (Whipple) ist
aufgrund des Alters - 81 J. - nicht in Erwägung gezogen worden.Mit der Chemo soll in der kommenden Woche begonnen werden...... Jetzt heißt es also wieder alle Energie zusammennehmen, hoffentlich verläuft die Krankheit aufgrund der früheren Diagnose und der Chemobehandlung anders. Elfie
liebe ellen ,ich will dich nicht erschrecken ,aber bei meiner mutti ,sie hatte die gleiche diagnose hat es nur noch 7wochen gedauert bis sie uns verlassen hat ,leider.und sie hatte anfangs noch soviel hoffnung ,aber als sie dann wusste,das keine hoffnung mehr besteht, hat sie für sich selbst beschlossen bald zu gehen ,für uns 4 kinder war es schlimm ,aber sie hat sich viel leid erspart.sie hat einfach aufgehört zu leben ,der körperliche verfall ging rasend schnell bei ihr ,binnen weniger tage .erst sass sie noch mit am tisch hat noch sachen für die bank ausgefüllt (im krankenhaus)hat sich noch normal mit meinem bruder unterhalten,3tage später wollte sie mit niemandem mehr sprechen,ging nicht mehr an ihr telefon (wohne600km von ihr entfernt), und eine woche später hat sie niemanden mehr erkannt(ich habe sie aber noch einmal besucht und sie hat mich auch noch wahr genommen und beim namen genannt,es war sehr schlimm für mich) und 3 tage später ist sie dann verstorben.zwei meiner geschwister haben sie die letzten 4 tage ,in ihren schweren stunden ,fast rund um die uhr begleitet ,und das hat sie auch gefühlt ,das wissen wir sicher.also wenn einer von euch immer bei ihr sein kann ,dann könnt ihr deiner tante vielleicht das heim ersparen ,aber allein packt sie das auf keinen fall ,sie wird sehr schnell rapide abbauen ,sie hat dann keine kraft mehr .unsere mutter wollte auch ins krankenhaus ,sie hat es nicht alleine gepackt und wir hatten keine andere möglichkeit.ihr müsst mal schauen wie ihr das regeln könnt,verbringt auf jeden fall so viel zeit wie möglich mit ihr ,sie wird kurz genug sein.und sagt ihr alles was ihr ihr noch sagen wollt ,dann ist es zu spät.seid lieb zu ihr wenn sie euch lässt ,manchmal verschliessen sie sich auch weil sie ihre angehörigen nicht belasten wollen.es wird bestimmt keine leichte zeit für euch werden,ihr müsst euch gegenseitig unterstützen.ich wünsche euch viel kraft.
liebe grüsse carola
Hallo zusammen,
ich komme gerade vom Besuch bei meinem Dad im Pflegeheim. Im Krankenhaus war er vier Wochen und heute vor zwei Wochen kam er ins Heim.
Zuletzt war ich vorgestern, und heute hat er mich das erste Mal nicht erkannt und auch nicht reagiert auf Anreden, auch nicht auf Anfassen und Streicheln.
Schmerzen sind die letzten beiden Wochen auch dazu gekommen, er bekommt jetzt 70er Pflaster, manchmal auch noch Morphin-Spritzen und Diazepam-Zäpfchen. Aber mir scheint, dass die Pflegerinnen und Ärzte es soweit im Griff haben.
Durchblutungsstörungen an den Zehen und ein geblähter Bauch werden auch immer stärker.
Danke weiterhin fürs Drandenken.
Markus
Lieber Markus!
Nutze jeden Tag mit deinem Papa, auch wenn er dich nicht mehr erkennen sollte (vielleicht tut er es ja doch, kann sich vielleicht nur nicht mehr so mitteilen). Jeden Tag, den du mit ihm verbracht hast, wirst du später als ein großes Geschenk betrachten. Ich wünsche dir viel Kraft in der kommenden Zeit.
LG und alles Gute...Britta
Hallo Markus,
weiß man jetzt, ob dein Dad Hirnmetastasen hat oder ob Leber oder Niere nicht mehr richtig funktionieren?
Nimm dir frei, verbringe jeden Tag, jede Stunde mit deinem Papa. Es wird dir helfen.
Vielleicht kann ich dir ein wenig Kraft rüberschicken?
Rede ganz viel mit deinem Papa, seine Seele wird dich erkennen und dich hören. Sag ihm alles, was dir auf dem Herzen liegt. Sag ihm, dass ihr alle zusammenhaltet und er gehen darf. Unser (Brittas und mein Papa) konnte vorher nicht gehen.
Alles Liebe, Sonja
Ich habe seit september den gleichen Krebs. Ich gebe mich nicht auf und ich habe mich sehr gut informiert.Ich habe eine Immunterapie angefangen, ich muss sagen mir tut das sehr gut. Gleichzeitig nehme ich das Ukrain ein und eine Blutzellenbehandlung. Es macht mir Angst wenn ich das alles lese.Ich Habe die Hoffnung das er sich vielleicht verkapselt.manuelmanuk20@arcor.de
Britta, Sonja, ihr Lieben alle,
vielen Dank für eure Zeilen. Ich habe am Donnerstag zuletzt berichtet.
Am Freitag früh um 5.00 Uhr ist mein Dad heimgegangen.
Wie schon geschrieben hat er mich am Donnerstag nicht mehr erkannt und nicht reagiert, ich habe ihn immer wieder angesprochen, was vorgelesen, mit ihm gebetet.
Ich habe mich jetzt schon ein wenig gegrämt, dass ich nicht über Nacht geblieben bin, aber ich hatte auch noch mit zwei Pflegerinnen geredet und es war nicht abzusehen, dass es so schnell geht. Aber ich glaube, dass er sich nicht einsam gefühlt hat. Ich habe noch mit Pflegern gesprochen, die in der Nacht Dienst hatten, bei den Kontrollgängen um 1.00 und 3.00 Uhr hat er friedlich geschlafen, beim nächsten um 5.00 war er dann für immer eingeschlafen. Er sah auch ganz friedlich aus, zuerst noch im Schlafanzug und dann schön hergerichtet im Sarg.
Ob es jetzt Metastasen im Kopf waren hat man nicht mehr untersucht, es spielt auch keine Rolle mehr. Ich glaube, wir können wirklich froh sein, dass sich das ganze nur über sechs Wochen hinzog und er nicht länger leiden musste.
Ich bin dann gestern früh gleich hingefahren um meiner Mutter und meiner Schwester beizustehen und habe viele Sachen geregelt. Gestern abend hatten wir noch ein Gespräch mit der Pfarrerin und morgen, also Sonntag, wird die Beerdigung sein.
Liebe Grüße, Markus
Lieber Markus!
Es tut mehr sehr Leid für dich und deine Familie sowie deinen Papa, dass er so krank wurde und nun gehen musste. Ich habe es schon geahnt, dass dein Papa nicht mehr lange hier sein würde. Leider musste ich vor kurzem ja selber miterleben wie schnell es gehen kann.
Ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft. Habe das Vertrauen, dass dein Papa jetzt an einem guten Platz ist. Ihm geht es von deiner Familie sicher jetzt am besten und das wolltet ihr ja sicherlich immer...
Ich denke an dich.
LG, Britta
hallo markus auch ich möchte dir und deiner familie mein tiefempfundenes beileid aussprechen.auch meine mutti ist am 22.09. nach nur 7 wochen von uns gegangen ,der leidensweg war so ähnlich wie bei deinem papa.ich möchte dir sagen das es mir seitdem besser geht, als in der ganzen zeit wo sie so gelitten hat.ich weiss einfach das es ihr jetzt viel besser geht und sie bei meinem vati ist der uns schon vor 15 jahren nach einem schweren blasenkrebsleiden im alter von 53 jahren verlassen musste .also nochmals alles gute für dich und deine familie und viel kraft in der kommenden schweren zeit.
liebe grüsse carola
Lieber Markus,
ich möchte Dir auch mein herzliches Beileid ausprechen und wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für die nächste schwere Zeit.
LG Gabi
Hallo lieber Markus,
es tut mir sehr leid für deinen Papa, dass er so schwer krank wurde. Ich denke, ohne euch zu gehen war der Weg, den dein Papa sich ausgesucht hat. Unser Papa wollte immer, dass wir bei allem dabei sind. Und so war es dann auch bis zum Schluss. Schön, dass dein Papa sich nicht länger quälen muss. Wenn BSDK so spät erkannt wird, dann ist es so bestimmt besser. Unser Papa musste das zum Glück ja auch nur 9 Wochen lang aushalten. Die paar Wochen kamen unseren Vätern aber bestimmt viel länger vor.
Ich wünsche euch, dass ihr eine schöne Beerdingung habt. Dein Papa wird euch zusehen, da bin ich mir sicher.
Wenn du dich mal online austauschen möchtest - das Hinterbliebenen-Forum ist wirklich ganz toll dafür.
Alles Liebe, Sonja
Lieber Markus,
auch von mir herzliches Beileid und ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
Liebe Grüße
Petra
Lieber Markus,
auch von mir herzliches Beileid, ich weis das daß kein drost ist, aber ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit
LG Heike
Hallo Christel,
ich wünsche Dir alle Kraft der Welt für Deinen Weg.
Wenn Du irgendwelche Unterstützung brauchst- hier wirst Du sie gewiss finden. Wo es nur eben geht. Die meisten hier sind zwar "nur" Angehörige, aber dafür haben wir auch alle Kräfte mobilisiert um Euch Erkrankten die Suche nach Therapien zu erleichtern. Wir bündeln hier die Erfahrungen unserer Lieben.
Vielleicht hilft es Dir.
Alles Liebe
katharina
Hallo an alle,
ich habe heute auch etwas in diesem forum gelesen, da ich mich die letzten tage sehr alleine fülle. ich habe vor einem jahr das erste mal in diesem foum gelesen, als bei meinem papa die diagnose feststand. nun sitze ich hier und weine, lese im forum und stelle fest, ich bin nicht alleine. ich wünsche euch allen, das ihr genügend kraft für die kommende zeit habt. für alle die noch kämpfen, und auch welche den kampf schon verloren haben. mein papa hat ihn am 22 sept 04 verloren. der wert einens lebens besteht nicht in der anzahl der jahre, sondern in der art und weise. lasst den kopf nicht hängen, und lebt euer leben, mit den hinterbleibenen in euren herzen. gruß armin
Hallo Christel, auch ich wünsche Dir viel Kraft
Vielleicht macht es Dir ein wenig Mut, dass es
einige auch schaffen, z.B. Petra Loos, deren Infor-
mationen Du auch in diesem Forum findest.
Alles Liebe aus OWL, Gruß Elfie
Hallo Markus und Armin,
mein Beileid und viel Kraft für die kommende Zeit!
@ Christel, Dir als Betroffene möchte ich sagen, dass wir versuchen, Dich zu unterstützen.
Monika
Lieber Armin!
Auch dir wünsche ich ganz viel Kraft zum Trauern. Wir alle hier wissen, was das bedeutet.
Liebe Christel!
Dir wünsche ich viel Glück bei deinem Kampf. Es ist richtig, dass du an dich glaubst!!
In diesem Forum kannst du eine Menge Tipps und Unterstützung, auch seelische, bekommen. Du bist hier sicherlich sehr gut aufgehoben.
Ich wünsche dir alles Gute und lass' wieder von dir hören.
LG an euch beide, Britta
Lieber Markus, lieber Armin,
auch von mir herzliches Beileid! Wünsche Euch alle Kraft für die nächste Zeit!
Liebe Christel,
ich schließe mich den anderen an. Hier bekommst Du jede Menge tolle Tipps, die Dir helfen werden! Schreib bald wieder!
LG
Verena
Hallo Christel,
ich wünsche Dir von ganzen Herzen, dass die Behandlungen bei dir anschlagen. Auch wenn dir die Tatsachen hier im Board vielleicht auch Angst machen, es ist nicht jeder Tunnel am Ende dunkel. Nachdem bei vielen von uns kein Licht zu sehen war, ist die Chance für dich noch größer.Gib nicht auf, damit du einer von denen wirst,welche den Kampf gewinnen werden. Viel Glück und Gottes Segen
Hallo zusammen,
ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken für die vielen lieben Worte zum Tod meines Vaters. Ich habe gespürt, dass ihr an mich gedacht habt, auch bei der Beerdigung am Sonntag. Der Tag ging „gut“ vorüber, ohne dass es jemand gar zu schwer wurde oder jemand zusammengebrochen ist. Natürlich sind Tränen geflossen, aber das ist auch gut so. Die Pfarrerin hat es sehr gut gemacht und wirklich tröstende Worte gefunden.
Ich habe noch ein paar sehr schöne Fotos bekommen, die mein Neffe im Krankenhaus machte, nachdem mein Dad etwa eineinhalb Wochen drin war. Da ist er mit dem fünf Monate alten Sohn meines Neffen drauf. Mein Dad war also mit seinen 72 Jahren Uropa. Die Bilder sind wahnsinnig schön. Wenn ich sie anschaue kann ich gar nicht glauben, dass er nicht mehr lebt.
An anderen Stellen im Forum ist vom Kämpfen die Rede. Wenn ich so zurückschaue würde ich sagen, dass mein Dad nicht gekämpft hat. Aber ich sehe es nicht negativ, er hat nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Er hat einfach gespürt, dass er keine Chance hat. Er hat noch bevor er die Diagnose erfuhr zur Pfarrerin gesagt, dass er nicht mehr nach Hause kommen und bald sterben würde. Leider ist ihm (und uns), nachdem wir es dann alle wussten nur noch eine Woche geblieben, bis er durch die Metastasen verwirrt wurde.
In diesem Jahr waren auch schon seine Schwester an BSDK und sein Schwager an Prostata-Krebs gestorben, da fürchtete sich mein Dad nur vor Schmerzen und langem Leiden.
Ich werde wahrscheinlich jetzt in diesem Forum nicht mehr so viel schreiben, eher im Hinterbliebenen-Forum.
Markus
Liebe Christel,
es tut mir leid, dass du mitten zwischen die Posts um den Tod meines Vaters geraten bist
Aber jeder Fall ist anders und ich wünsche dir viel Kraft und dass du es schaffst.
Markus
Petra H.
02.11.2004, 21:47
Lieber Markus,lieber Armin,
auch ich möchte euch mein tiefes Mitgefühl aussprechen und wünsche euch für die nächste Zeit ganz viel Kraft!!!!
Lg Petra
Petra H.
02.11.2004, 21:47
Lieber Markus,lieber Armin,
auch ich möchte euch mein tiefes Mitgefühl aussprechen und wünsche euch für die nächste Zeit ganz viel Kraft!!!!
Lg Petra
Hallo zusammen,
haben nun endlich den Befund von meiner Schwiegermutter(67).
Es ist leider nicht so wie wir erwartet haben.An der Bauchspeicheldrüse der Tumor ist nicht weiter gewachsen aber die an der Leber.Der eine ist 11x9 cm und der andere 7x5 cm.
Also es sieht sehr schlecht aus.Habe mich heute mit einem Hospiz in verbindung gesetzt, weil wir nicht wollen das sie sie im Krankenhaus noch unnötig quälen. Wollte sie eigentlich bis zum schluß pflegen, aber so wie eine Bekannte(Krankenschwester) von uns sagte, kann es noch sehr schlimm werden.Morgen wollen wir nun nochmal mit meiner schwiegermutter reden, weiß aber nicht ob das der richtige weg ist, aber ohne sie kann man keine Entscheidung treffen.Sie denkt(glaubt) das sie noch zehn Jahre lebt.
Ich weiß das das eine Schutzfunktion ist.Sie sollte jetzt zur Kur fahren, aber so wie ihr zustand ist kann sie es leider nicht und sie hat sich so auf die Kur gefreut, am liebsten würde ich sie mir schnappen und einfach mal weg fahren, aber sie schaft es nicht mehr.
Ich bin froh das ich dieses Forum gefunden habe um mal mit jemanden reden kann und meinem Herzen Luft zu machen.
Eure Heike
Liebe Heike,
es ist nicht so einfach diese Entscheidung zu treffen.
Mein Dad ist heute vor einer Woche im Pflegheim gestorben, da war er zwei Wochen drin, nach vorher vier Wochen im Krankenhaus. Zum Schluß hat er auch Pflaster und Morphinspritzen bekommen, der Hausarzt des Heimes war oft da.
Wir wollten ihn eigentlich zuhause pflegen, haben uns dann aber anders entschieden, weil es meine Mutter psychisch nicht verkraftet hätte, auch weil mein Dad wegen Metastasen verwirrt wurde.
Ich habe vorher auch mit einer Freundin gesprochen, die Krankenschwester ist und und bei der Diakonie arbeitet und ambulante Pflege macht.
Sie hat durchaus solche Fälle, wo Patienten zuhause gepflegt werden, die dann auch in Schmerzbehandlung sind und z.T. auch mit Metastasen im Kopf.
Es kann wirklich sehr schwer werden, ist aber nicht ausgeschlossen. Mit Hilfe einer Sozialstation, die dann zwei- oder dreimal täglich kommen und dem Hausarzt, der dann die Schmerzbehandlung veranlasst.
Ihr könnt euch ja noch erkundigen und verschiedene Dinge abwägen, wie ihr euch immer auch entscheidet ist es richtig.
Ich wünsche euch viel Kraft,
Markus
Hallo Ihr Lieben,
wie's aussieht, kann ich jetzt hier mitschreiben ... Meine Mom war heute zur Kontrolle in der Klinik. Zu 99% Metastasen an der Leber und den Lymphknoten :-( Am Montag wird das genauer untersucht. Drückt mir mal die Daumen, dass das eine Prozent greift *hahaha*
Das wird ein besch... Wochenende :-(
Deprimierte Grüsse
Kerstin
Oh Gott, oh Gott
Was soll ich da nur sagen, was Dich trösten könnte........Schwierig........aber bei meiner Mom sagte man, da wäre zu 99% nichts und was war?.........So und bei Deiner ist es genau umgekehrt, basta! Ich hoffe mit! Ich weiss nicht mehr genau wo und wer das war, aber ich habe irgendwo hier im Forum gelesen, dass ein Mann schon Jaaaaaaahre mit Lebermetastasen lebt und noch sehr gut. Im Prinzip hat( wenn ich genau nachrechne) meine Mom auch schon über ein Jahr die Lebermetastasen und sie sind noch nicht schlimmer geworden. Diesbezüglich hat sie auch keinerlei Beschwerden. Die hatte man nämlich als erstes entdeckt. Bei ihr machen mir halt die Knochenmetas wahnsinnige Angst, denn das soll sehr schmerzhaft sein und auch schnell wuchern..........ohje! Nun ist ihr Magen auch wieder kaputt und sie hat im Liegen auch wieder da Schmerzen. Ich fürchte mich sehr, dass es weiterwächst.( der Primär)..........
Sag bald Bescheid.....
Ich drücke und drücke( natürlich die Daumen)
LG Gabi
Hallo Gabilein,
ich habe so furchtbar Angst, weil bei der OP ja noch alles ok war. Die ist gerade mal 9 Wochen her - und jetzt schon Metastasen???? Wo mögen die noch ihr Unheil treiben? Ich mag nicht darüber nachdenken ... :-(
Du weißt, dass ich meine Daumen nicht nur für meine Mom drücke? Ich drücke sie auch für deine !!! Hoffentlich spricht die Bestrahlung an. Ich denke ganz fest an Euch. Es MUSS einfach besser werden. So schnell geben wir unsere Mom's nicht auf, gelle ?!?!?!?! Wir kämpfen und der sch... Krebs wird uns kennenlernen !!!!!!!!!!!
So, und jetzt lese ich noch ein bisschen wegen Ukrain. Ich glaube, dass ich bald bei Prof. Beger auf der Matte stehen werde.
LG
Kerstin
Hallo zusammen.
Ich bin neu hier, da ich mich mit diesem Thema noch nie befassen musste.
Jetzt ist das anders !
Am Freitag, 05.11.04, bekam mein Vater ( 67 Jahre ) die Diagnose, dass er Metastasen in der Leber hat. Gestern wurde eine Darmspiegelung gemacht; ohne Befund. Am Abend fand mann dann Krebs in der Bauchspeicheldrüse und heute auch in der Lunge. Wie groß diese alle sind, weiß ich noch nicht. Er bleibt aber erstmal im Krankenhaus.
Ich habe Angst; aber ich weiß nicht vor was .
Lieber Dirk,
bei der Diagnose "Krebs" hat man generell Angst und wenn es dann noch die BSD ist erst recht. Mir ging es genauso, als im Juni die endgültige Diagnose "BSDK" mit Lebermetastasen, Mageninfiltration und Verdacht auf Lungenmetastasen bei meinem Mann (im Jni gerade 62 jahre alt geworden) gestellt wurde. Das Loch war sehr, sehr tief in das ich gefallen bin. Gott sei Dank, dass ich auf dieses Forum gestossen bin und hier viele Infos, aber auch viel Trost erfahren habe. Meinem Mann geht es jedenfalls 5 Monate nach der Diagnose sehr, sehr gut. Er hat sofort nach Entlassung aus dem Krankenhaus ambulant mit der Chemo begonnen (Gemzar). Außerdem nimmt er Wobe Mugos, Mistel, Selen, Vitamine alles nachzulesen unter Ole´s Threat "10 Tipps bei BSDK" und "10 Fragen bei BSDK". Ich schubse Dir die Beiträge mal auf die 1. Seite.
Und nun lieber Dirk lasse den Kopf nicht hängen, versuche das Beste für Deinen Vater herauszusuchen und lasse Dir etwas Zeit für die Entscheidungen - kein Schnellschuss, der geht oft nach hinten los!
liebe Grüße
Gaby
Hallo Gaby,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Die ganze Familie befasst sich nur noch im Kopf mit diesem Thema; und das ist sehr schwierig.
Man weiß eben nicht, was kommt. Und das ist das Schlimmste.
Wo finde ich Ole´s Threat ?
Viele Grüße
Dirk
hallo dirk tut mir leid für deinen papa ,meine mama starb am 22.09.04 nur 7 wochen nach der diagnose BSDK.die 10 tipps findest du ,klicke oben auf übersicht ,dann auf bauchspeicheldrüsenkrebs,dann auf 10 tipps von ole.ich wünsche euch viel glück und kraft in den nächsten wochen ,alles gute ,melde mich später noch mal.habe gerade wenig zeit,liebe grüsse carola
Hallo Dirk, Carola hat Dir ja schon geantwortet - die Threads habe ich nach oben geholt, allerdings sind schon wieder ein paar Threads davor. Immer wenn in einen Thread ein Beitrag geschrieben wird, kommt der automatisch nach oben.
@ Carola, schön auch mal wieder von Dir zu hören! Ich kann mich erinnern, dass ich auch Dir damals die Threads nach oben gebeamt habe, es tut mir sehr, sehr leid, dass Deine Mama nur noch kurze Zeit mit der Diagnose leben konnte. Wie geht es Dir und Deinen Angehörigen? Nun kommt eine schlimme Zeit für die Angehörigen. Erst diese Gedenktage an unsere Toten bis zum Ewigkeitssonntag und dann Advent bis Weihnachten, wo wir so schöne Erinnerungen haben und nun plötzlich ein lieber Mensch fehlt - ich darf gar nicht daran denken, es muss sehr schlimm für alle sein!
Wünsche euch Allen, dass ihr mit eurem Schicksal klar kommt und nicht verzweifelt
Liebe Grüße
Gaby
Hallo Carola, Hallo Gaby,
ich habe die Tipps gefunden und für meine Mama ausgedruckt.
Sie hat sie gelesen und meint, dass es ihr geholfen hat.
Bei meinem Papa wird heute der Magen untersucht und ein Röntgenbild des Brustkorbs gemacht.
Am Dienstag soll er nach Hagen ins Allgemeine Kreiskrankenhaus zur Chemo. ( glaube ich ) Genaues weiß ich heute nachmittag.
Er fühlt sich sehr gut und hat mächtigen Appetit; aber das, was er ißt, führt er schnell wieder ab. Das hat er schon so seit zwei Wochen.
Bis später mal
Dirk
hallo nmeine lieben,
ich war das letzte mal am 21.10 in diesem forum der grund das ich ne pause brauchte ist,das meine mama am 24.10 verstorben ist.nachdem sie eine woche im krankenhaus lag.man konnte sehen wie es von tag zu tag schlechter wurde.aber am samstag der tag bevor sie starb war eine qual für alle beteiligten.
sie war innerlich so unruhig das es kaum noch auszuhalten war.sie wollte liegen dann sitzen dann wieder liegen mal links mal rechts.das haben mein vater und ich ganze 5 stunden mitgemacht.sie blieb nicht mal 5 minuten in einer position liegen.sie wurde am samstag nachmittag nochmal punktiert,und man gab ihr etwas zur beruigung,was abr nicht viel half.
da ihr körper warscheinlich schon sensibilisiert gewesen ist,tat ihr diese punktion sehr weh.sie hatte total wirres zeug geredet,was mir echt ein wenig angst machte,den die tage davor war sie noch klar.sie bekam dann eine morphiumspritze,und ist innerhalb 2 minuten eingeschlafen.wir sind dann nach hause und gegen 18 uhr nochmal hin, wo sie immernoch so entspannt geschlafen hat wie ein baby.sie hatte auch aufeinmal wieder ihre schönen roten bäckchen.bevor sie einschlief hatte sie richtig aschfale haut und total angespannte mimik.naja aufjedenfall sind wir dann gegen 19 uhr heim gefahren und wollten dann nächsten morgen wieder hin.sie sollte ja eigentlich auch am montag nach haus kommen.es war ja schon alles vorbereitet.
am samstag aber machte der artzt uns nen gewaltigen strich durch die rechnung.er sagte das ihre lebenskerze noch brennt,aber sie flackert und wird bald ausgehen.ich dachte ich bin im falschen film.von samstag auf sonntag die nacht hat dann morgens früh das krankenhaus angerufen das meine mutter früh um 5 sanft eigeschlafen ist.das heißt,nach der spritze die sie bekam wo wir noch da waren hat sie geschlafen.die nacht war sie aber dann ziemlich unruhig gewesen das sie noch eine bekam,und wärend des schlafens "eingeschlafen"ist,so wie sie sich das immer gewünscht hat.
wir sind dann früh hingefahren und sie sah aus als wenn sie schläft.ich bin jetzt 28 jahre und habe noch nie zuvor einen toten menschen gesehen.und jetzt das erste mal meine eigene mutter.ich muß ganz ehrlich sagen es war garnicht so schlimm.sie sah dermaßen entspannt und zufrieden aus und hatte sogar ein kleines lächeln im gesicht ob ihr glaubt oder nicht.
macht weiter so in diesem forum es ist wirklich eine große unterstützung für den einen oder anderen.
kämpft weiter mit und für eure liebsten,den sie brauchen euch!
ich verabschiede mich von euch allen mit einem ganz großen DANKE und einem küsschen.
Danny
Liebe Danny,
Es tut mir so leid und möchte Dir mein Beileid ausprechen. ich hoffe, Du hast genug Kraft das alles zu verkraften.
Alles Liebe
Gabi
Hallo Danny,
fühle dich gedrückt und verstanden.
Ich hatte dir auch mal geschrieben.
Deine Mama hat es jetzt geschafft. Das ist gar nicht oberflächlich gemeint. Deine Mama hat wirklich viel geschafft und geleistet und das konnte sie nur, weil ihr sie so unterstützt habt.
Auch ich bin 28. Ich habe meinen Papa auf seinem Weg begleitet. Zumindest wenn es ein Elternteil ist empfinde ich es nicht als schlimm, einen geliebten Menschen zu sehen nachdem er nicht mehr lebt. Papa mit Schmerzen zu sehen fand ich viel schlimmer. Ich habe mit 12 mich von meiner verstorbenen Omi verabschieden und nun sogar meinen Papa begleiten dürfen. Es hilft sehr beim Verstehen.
Wenn du "reden" möchtest - auf ins Hinterbliebenenforum. Dort wird man auch Jahre später noch verstanden wenn die Umgebung denkt, jetzt müsste es aber gut sein mit der Trauer.
Unter dem Thread "meine Mama" versammelt sich einige junge "Damen" sowie auch Markus aus dem BSDK Forum. Wir trauern nicht nur, v.a. lachen wir auch miteinander. Beides findet seinen angemessenen Platz. Du bist natürlich herzlich eingeladen.
Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft.
Deine Mama wird dein Herz wärmen.
Alles Liebe, Sonja
Hallo liebe danny und familie ,auch ich möchte euch mein tiefstes mitgefühl aussprechen ,seid dem lieben gott dankbar ,das eure mama von ihrem schweren leiden erlöst wurde.auch ich habe meine mama am 22.09.nach nur 7 wochen verloren.ich habe mich nun schon ziemlich gut an den gedanken gewöhnt ,das sie nun von da oben über uns alle wacht.sicher denke ich sehr oft an sie und kann mir noch garnicht richtig vorstellen das ich nie mehr mit ihr reden kann.aber auch ich bin froh das sie nun nicht mehr leiden muss und das solltet ihr auch sein.danny du erinnerst dich sicher noch an mich ,wir hatten schon mal kommuniziert ,ich dachte anfangs du seist ein mann.also nochmals alles gute für dich und deine ganze familie und viel kraft für die kommende zeit.liebe grüsse carola
hallo
vielen dank euch alllen für euer mitgefühl.
ich fand es auch nicht schlimm meine mama zu sehen als sie nicht mehr lebte.
es werden einem aber manchmal schauermärchen erzählt und deshalb sagte ich ja das ich es so schlimm wie immer erzählt wird nicht fand.
ich stand im krankenhaus nach dem sie grad mal 6 stunden tot war an ihrem bett und habe gesagt sie soll mir antworten weil ich es einfach nicht glauben konnte.
es ist für mich auch noch nicht begreiflich das sie nie wieder kommt.
manchmal habe ich jetzt das bedürfnis gehabt sie einfach anzurufen.aber das geht ja nicht mehr und das muß ich erstmal verstehen.
die zeit jetzt finde ich schlimmer als kurz nach dem ableben.
man hat dann noch so viele sachen zu erledigen,das man garnicht zum nachdenken kommt.
aber jetzt wo alles vorbei ist und die dunkle jahreszeit anfängt die sie so geliebt hat kommt man schon ins grübeln.
für uns ist es ein trost das sie nicht gelitten hat.
so meine süßen jetzt muß ich hier wirklich abhauen ihr werdet mir sehr fehlen.!
Auch von mir mein herzlichstes beileid, sei tapfer in der nächsten Zeit. Deine Mama wird immer bei dir sein, ich weis es.
LG Heike
Liebe Danny, Du beschreibst diesen Verlust Deiner Mama so tief und innig, dass man Deine Trauer mit jeder Faser des Herzensn spürt. Es tut mir so leid für Dich und Deine Familie, dass euch nicht mehr Zeit zusammen geblieben ist.
Traurige Grüße
Gaby
Liebe Danny,
ich drücke dich ganz fest und wünsche Dir viel Kraft für diese harte Zeit.
Liebe Grüße
Petra
Hallo zusammen,
ich war gestern im Krankenhaus und habe mit dem Arzt gesprocehn.
Man hat einen faustgroßen Lungentumor gefunden. Dieser ist mindestens schon zwei Jahre alt.
Der BSDK ist nur auf dem CT zu sehen; genaues wird noch untersucht.
Die Hoffnung auf eine längere Zeit mit meinem Papa ist zuende.
Vielleicht noch Monate, sagt der Arzt.
Liebe Danny,
viel bleibt nicht zu sagen. Dein Leben ist noch sehr lang und wird noch viele glückliche Momente bieten. Darauf mußt Du dich jetzt konzentrieren.
Viele Grüße
Dirk
Hallo alles zusammen,
mußte heute das erstemal zuhause bleiben, weil es meiner Schwiegermutter sehr schlecht geht. Die Ärtztin war heute da, Sie muß am Dienstag ins Krankenhaus, hat wasser.
Meine Schwiegermutter hat große angst, kann mir einer erzählen wie das von statten geht? Das ich Ihr die angst ein bissel nehmen kann. Würde mich riesig freuen wenn sich jemand meldet.
LG Heike
P.S Haben mit Ihr gesprochen( es gab wieder viele stränen) und sie ist einverstanden mit dem Hospiz. Haben auch schon eine platz für sie, aber das kann sie ganz allein entscheiden wann sie es für richtig hält.Es ist zwar sehr anstrengend, aber ich komme Ihr von Tag zu Tag immer näher und das freut mich sehr.
Liebe Heike,
zum Thema Wasser in den Beinen kann ich dir nichts sagen, da werden sich andere melden.
Das blieb meinem Dad wenigstens erspart.
Der letzte Satz von dir hat mich gefreut, dass du deiner Schwiegermutter immer näher kommst.
Ich glaube, das hast du gut gemacht, dass du sie im Moment pflegst, und dass ihr aber schon einen Platz im Hospiz habt.
Weiterhin viel Kraft,
Markus
Hallo ,
nicht in den Beinen in der Lunge.
Ich danke Dir von Herzen für deine Worte und dein schnelles schreiben.
LG Heike
Liebe Heike,
die Punktion ist eigentlich nicht schlimm, sondern sie bringt Erleichterung, weil das Atmen wieder leichter fällt. Allerdings kann man nicht das ganze Wasser auf einmal durch die Punktion rausholen, weil es da Komplikationen geben kann, auch ist die Gefahr sehr groß, dass es schnell wieder nachläuft.
Auch ich wünsche Dir viel Kraft für die Pflege Deiner Schwiegermama. Es ist sehr gut, dass Du einen Platz in einem Hospiz gefunden hast. Ich habe vor Jahren - da waren die Hospize gerade mal im Kommen - meinem Onkel einen Platz besorgt und der war sehr glücklich darüber. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre in einem Hospiz und auch die Angehörigen fühlen sich dort wohl. Also nimm Deiner Schw.Mama die Angst.
Liebe Grüße
Gaby
Peter Sch.
22.11.2004, 14:46
Hallo allerseits
Nun ist es an der Zeit, das ich mir mal etwas von der Seele schreibe. Entschuldigt bitte falls es mal etwas durcheinander geschrieben ist, aber mir dreht sich schon der Kopf von dem ganzen Lesen hier im Forum und vom Formulieren dieses Beitrags.
Mein Schwiegervater hat BSDK mit Metastasen an der Leber, zusätzlich ist er auch noch Zuckerkrank. Die Diagnose wurde Ende August gestellt, darauf wurde eine Chemo begonnen, in der er wöchentlich für ein paar Tage ins KH muß.
Nachdem er die Chemo bekam, hat er meistens ein paar Stunden danach Fieber und Schüttelfrost bekommen. Zwei oder drei Tage darauf bekam er Wasseransammlungen in den Beinen. Wir dachten, das das Nebenwirkungen von der Chemo sind. Wir, das sind seine Frau, seine zwei Töchter und ich.
Vor einiger Zeit bekam er schlecht Luft. Als er zum nächsten Chemotermin ins Krankenhaus ging, gaben ihm die Ärzte eine Blutinfusion, weil er wenig rote Blutkörperchen hatte. Das mit der Luft hat sich dann etwas gebessert.
Die Chemo hat er dann nicht bekommen, weil er wieder diese Fieber- und Schüttelfrostschübe hatte. Die Ärzte suchten nach der Ursache, fanden aber nichts. Sie wollen ihm auch so lange keine Chemo geben, so lange sich sein Zustand nicht bessert. Der Arzt sagte, daß in diesem Zustand die Chemo ihn umbringen könnte...
Der Schüttelfrost kommt immer spät Nachmittags und geht bis Abend. Der Arzt vermutet das es Tumorfieber sei.
Seit dem Tag der Blutinfusion ist er jetzt im Krankenhaus, heute wird es die vierte Woche. Er bekommt nur Infusionen mit Vitaminen und ich glaube auch mit Schmerzmittel, mehr nicht.
Der Schwiegervater hat nun keine Lust mehr in dem Krankenhaus zu bleiben, ihm ist dort sehr langweilig, da die meisten Patienten am Wochenende nach Hause dürfen und er dort bleiben muß. Das Krankenhaus ist klein und herumlaufen kann er wegen dem Wasser in den Beinen auch nicht. Mittlerweile soll er auch etwas Wasser im Bauch haben.
Seine Frau wohnt auf dem Land, die Busverbindung ist schlecht. Am Wochenende fährt der Bus gar nicht und Wochentags braucht seine Frau 2,5 Stunden zu ihm ins Krankenhaus. Wir wohnen 400km weit weg, so das wir nur gelegentlich dort sind. Letztes Wochenende hat der Arzt lange und eindringlich auf ihn einreden müssen, damit er im Krankenhaus bleibt.
Der Schwiegervater und seine Frau möchten die Krankheit und den Ernst der Lage nicht wahrhaben und sie denken, das alles wieder gut wird. Der Arzt sagte ihnen zwar, daß sie mit der Chemo nur sein Leben verlängern können, aber uns kommt vor, das sie meinen, er lebt halt dann statt 15 nur noch 10 Jahre. Er wird im Januar 66, aber ich glaube, das wenn es so weitergeht...
Sie unternehmen nichts, besprechen nur das nötigste mit den Ärzten. Sie denken, daß die Ärzte einem alles sagen, was man wissen muß. Arztbriefe werden z.B. nicht geöffnet, sondern zum Hausarzt weitergegeben, der Brief ist ja schlieslich an den Arzt adressiert, denken sie.
Der Schwiegervater sieht seit neuestem schlecht und kann nicht im KH Fernsehen, aber man darf ja kein Radio ins Krankenhaus mitnehmen, war ja schlieslich früher auch schon verboten, denken sie.
Über seine Krankheit spricht Der Schwiegervater auch nicht, er äussert sich nur zu seinem momentanen Zustand, mehr nicht. Wir, d.h. seine zwei Töchter und ich, reden unter uns schon im Klartext aber wir können nicht mit dem Schwiegervater und seiner Frau darüber reden, da wird ziemlich schnell abgeblockt. Es ist fast so, als wollen sie das alles nicht wahrhaben oder sie würden sich schämen, nur ein Wort darüber zu verlieren.
Und wenn ich dann der Schwiegermutter irgendwelche Tipps geben möchte, fühlt sie sich sehr schnell bevormundet, so das ich irgendwie langsam keine Lust habe ständig von hintenrum mit Vorschlägen zu kommen.
Am Freitag ist ja der Termin beim Arzt und sie geht mit, vielleicht können wir ja ihr dann die Augen öffnen.
Wenn wir nur wüßten, wie der dumme Schüttelfrost weggehen könnte, damit der Schwiegervater mit der Chemo weitermacht und wieder etwas Hoffnung schöpft...
Hallo Peter,
dieser Schüttelfrost kann auch durch einen Infekt verursacht worden sein. Wenn die Ärzte keine Anzeichen dafür im Blut finden können, dann könnte es sich auch um eine Spontane Bakterielle Peritonitis handeln, also einer Entzündung des Bauchwassers, bzw Bauchfells. So war es bei meinem Vater der eines Tages ebenfalls diesen Schüttelfrost abends bekam. Die Entzündung konnte in diesem Fall relativ schnell mit intravenöser Antibiotikagabe zum Abklingen gebracht werden.
Gruß,
Heiko
Danke für den Tipp, ich werde das mal am Freitag ansprechen. Die Ärzte haben erst mal an eine Virusinfektion gedacht, aber keine Anzeichen dafür gefunden. Ich habe auch schon irgendwo gelesen das Cortison helfen könnte.
Meine Frau hat kurz bevor er ins Krankenhaus gekommen ist, eine Auffrischimpfung gegen Pocken und Diphterie bekommen. Im Patientenaufklärungsblatt, daß sie zur Impfung bekam, stand, daß Menschen mit geringen Abwehrkräften oder keinem Impfschutz, sich an den geimpften Personen anstecken können. Das wurde aber schon ausgeschlossen.
Das was dazukommt ist auch, daß sich seine Blutzuckerwerte nicht stabilisieren. Er bekommt seitdem er ins KH kam ein anderes Insulin und seitdem sind seine Werte eine Berg- und Talfahrt.
Viele Grüße
Peter
Peter Sch.
22.11.2004, 19:50
Soeben habe ich mit meinem Schwiegervater telefoniert, die Ärzte sind ratlos weil die Chemotherapie keine Wirkung zeigt. Gegen den Schüttelfrost unternehmen die Ärzte auch nichts.
Und das in einer Fachklinik!
Wie ist das eigentlich, kann man die Behandlung dort einfach so abbrechen und sich in ein anderes Krankenhaus verlegen lassen, was sagt die Krankenkasse dazu und wie geht man dabei vor?
Zur Chemotherapie:
Unter dem Thread "Therapieoptionen" habe ich vor nicht allzulanger Zeit mal alle mir bekannten Therapiemöglichkeiten aufgelistet. Das sind zum großen Teil Therapien die noch nicht in großen Zulassungsstudien erprobt worden sind, daher sollte man die dort aufgelisteten Ergebnisse mit großer vorsicht betrachten. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist auch nicht gesichert.
Einige Neuigkeiten:
1.Tarceva ist inzwischen in den USA zugelassen worden und wird in ca 4 Tagen dort erhältlich sein.
Tarceva hat in Kombination mit Gemzar einen minimalen Überlebensvorteil erwiesen. Über eine alleinige Therapie mit Tarceva gibt es keine Daten (was nicht heisst dass es nicht wirken könnte).
2. Virulizin ist nach längerer Pause seit kurzem von den Mexikanischen Behörden freigegeben worden. Apotheken die viel Erfahrung mit dem Import von ausländischen Arzneimitteln haben sind in der Lage dieses Medikament zu importieren. Das Mittel ist aber nicht billig.
Gruß,
Heiko
@Peter Sch.: Man kann jederzeit im Krankenhaus sagen:
"Ich möchte nach Krankenhaus X überwiesen werden."
Dann müssen die den Patienten dort hinbringen per Krankentransport.
Oder auch: "Ich möchte entlassen werden."
Habt ihr denn mal mit den Ärzten gesprochen wie es weitergehen soll? Wie ihre Prognosen sind? Es hört sich so an, als ob es deinem Schwiegervater zuhause oder auf einer Palliativstation besser gehen würde.
Lieben Gruß, Sonja
Peter Sch.
23.11.2004, 11:41
Hallo
Das Gespräch findet am Freitag statt. Wir denken auch das es für ihn zu Hause besser wäre, er möchte ja auch nach Hause.
Vielleicht können wir ihn ja auch überreden zu uns zu kommen, München/Großhadern wäre nicht so weit weg und die Ärzte sind dort sicherlich Kompetenter.
Aber das soll der Schwiegervater selber entscheiden.
Viele Grüße
Peter
Hallo!
Verfolge seit einiger Zeit die Beiträge in diesem Forum. Es ist wirklich sehr hilfreich und interessant!!!
Bei meiner Mutter wurde vor gut einem Monat ein zwar kleiner Tumor an der Bauchspeicheldrüse, aber sehr ausgeprägte Metastasen an der Leber diagnostiziert. Operativ sei nichts mehr zu machen, hieß es. Daher wollten die Ärzte mit einer Chemo beginnen. Meine Mutter hat dies aber aus Angst vor den Nebenwirkungen abgelehnt. Nun ist sie bei einem Heilpraktiker, der sie mit Mistelextrakten, Thymusinfusionen und Vitaminen behandelt.
Ich weiß nicht, ob das richtig ist, ob es ausreicht. Ihr habt doch so viele Erfahrungen. Meint Ihr, ich sollte sie zu der Chemo überreden? Oder kann ich sie guten Gewissens bei den Naturheilprodukten lassen? Hier im Forum hört es sich immer mehr so an, als seien diese Produkte zwar als Ergänzung gut, aber ob sie als ausschließliche Medikamente genügen, bezweifel ich ein bißchen...
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir antworten würdet!
Caro
Hallo Caro,
bei BSDK sollte man wirklich alle Geschütze auffahren, solange man noch etwas bewirken kann.
Deine Ma könnte z.B. regionale Chemotherapie an der Leber bekommen.
Ich weiß von zwei Ärzten, die diese wirksame Methode anwenden:
http://www.surgicaloncology.de (anmailen)
http://www.pancreas-ca-info.de (dort den Arzt auf dem Handy anrufen)
-> dann alle Krankenunterlagen faxen
Fahrtkosten dorthin und Übernachtungskosten trägt die Krankenkasse.
Und im Rest des Körpers systematische (normale) Chemo. Diese kann auch in der Heimatstadt durchgeführt werden.
Wenn der Primätumor sehr klein ist, so gäbe es mit dieser Vorgehensweise vielleicht noch eine kleine Hoffnung, dass deine Mutter operabel wird. Ihre Chancen würden sich damit enorm vergrößern.
Lasst euch immer alle Untersuchungsergebnisse in Kopie geben.
Alles Gute, Sonja
Hallo Sonja,
danke für Deine schnelle Antwort!
Ich werde mich gleich mal auf den Seiten informieren.
Gruß,
Caro
Hallo zusammen,
Heute ist nun der große Tag meine Schwiegermutter kommt aus dem Krankenhaus.
Sie haben ihr das Wasser aus der Lunge geholt. Ihr ging es leider von Tag zu Tag immer schlechter. Nun kann sie nicht mal mehr aufstehen,sie wird auch künstlich ernährt, ist ein voller Pflegefall. Aber ich bin froh, das sie nach hause kommt, auch wenn es sehr schwer für uns wird.
Ich habe heute große Angst ob ich das auch wirklich alles schaffe, nicht nur Körperlich, bekommen auch Unterstützung von einem Pflegedienst.Aber am Ende stehe ich allein da.Drückt mir die Daumen, das es nicht so schlimm wird.
LG Eure Heike
Hallo Heike,
verständlich, daß Du Angst hast.Doch glaube mir, Du schaffst es, in einer solchen Situation wächst man über sich hinaus. Und glaub mir, Du bist trotz der schlimmen Situation zufrieden, daß Du (Ihr) diesen Weg gewählt habt, mit Eurer Mutter noch eine würdige Zeit mit vielen Gesprächen und lieben Gesten zu verbringen. Versuch auch evtl. den Hausarzt mit einzubeziehen. Mir hatte er in einer ähnliche Situation sehr geholfen.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Liebe und Kraft und Gottes Segen.
Elfie
Hallo Heike,
ich sende Dir eine große Portion Kraft, damit Du diese schwere Zeit überstehst...hab keine Angst, Du schaffst das!!
LG
Vreni
Hallo Heike,
ich sende Dir eine große Portion Kraft, damit Du diese schwere Zeit überstehst...hab keine Angst, Du schaffst das!!
LG
Vreni
Hallo zusammen,
Danke für die lieben worte, der Tag gestern war sehr anstrengend, aber heute ist es viel ruhiger, sie schläft die ganze zeit, daher habe ich jetzt ein paar minuten zeit.
Ich habe nun eingesehen das es ohne hilfe nicht geht, bekomme sie kaum noch aus dem bett, mir geht es aber gut auch seelig und bin froh das sie zuhause ist. Nun kann sie in ruhe einschlafen bei Ihren lieben.
Melde mich wieder, danke nochmal.
Bis bald und LG
Eure Heike
Hallo Heike,
daß es einige Hilfsmittel gibt, weißt Du sicher, oder? Toilettenstuhl, Badewannenlift,usw. wird ja vom Arzt verschrieben und umgehend dann angeliefert.
Den Badewannenlift empfanden wir als große Hilfe, denn das Waschen im Bett ist nur ein Notbehelf. Meine Mutter konnten wir bis einige Tage vor ihrem Einschlafen noch vor uns her ins Bad "schieben"
(der Pflegedienst kommt damit noch besser klar)
und meine Mutter hatte auch oft das Bedürfnis die Haare gewaschen zu bekommen, was in der Badewanne natürlich leicher zu bewerkstelligen war.
Dir und Deiner Familie nochmals viele Kraftpakete
LG Elfie
Hallo Ihr lieben,
am Sonntag ist meine Schwiegermutter friedlich eingeschlafen, wir sind so froh das wir sie aus dem Krankenhaus geholt haben.
Es ging zum glück alles sehr schnell.
Am Sonnabend hatte sie nochmal einen super Tag, sie hat telefoniert und so einige Witzige sprüche von sich gelassen, aber leider war das Sonntag früh wieder vorbei.
Meine Schwester war am Sonntag zu besuch und sagte mir " Du Heike heute ist es soweit" und sie hatte recht. Wie sassen die ganze Zeit bei ihr, das sie nicht so allein ist.
Ich bereue es nicht sie gepflegt zu haben, würde es immer wieder tun, die Zeit mit ihr war wunderschön, wenn auch sehr anstrengend und ich habe meinen seelenfrieden gefunden.
Ich habe das gut gemacht, was ich bei meiner eigenen Mutti nicht konnte.
Ich wünsche Euch allen viel kraft und gebt nicht auf.
LG Eure Heike
Hallo Heike,
es tut mir sehr leid, dass deine Schwiegermutter so früh gehen mußte - sie hatte aber das Glück, sanft und im Kreis der Familie einschlafen zu können. Dank dir und deinem Einsatz !!
Mein aufrichtiges Beileid und ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Deine Schwiegermutter ist in Frieden bei Euch gegangen und daran hast du einen ganz großen Anteil.
LG
Kerstin
Liebe Heike,
es tut mir Leid, dass deine Schwiegermutter gehen musste, und dass sie euch fehlen wird.
Es ist schön, dass ihr noch gute Tage zusammen hattet, auch dass du sie gerne gepflegt hast und auch dabei gewonnen und profitiert hast.
Ich wünsche dir weiter viel Kraft und trotz allem ein helles Weihnachtsfest.
Markus
Liebe Heike,
es stimmt mich jedes Mal traurig, wenn ein Mensch, von dem wir hier erfahren, von dieser Welt geht.
Auch mein aufrichtiges Beileid! In Gedanken bin ich gerade bei euch.
Auch ich habe große Angst vor dem Tag X. Ich weiß, das er mir unmittelbar bevor steht und meine Machtlosigkeit lähmt mich. Das Leben geht um mich herum einfach weiter und ich könnte schreien - aber es kann keiner hören...
So ist es jetzt auch bei dir und deiner Familie - die Tage vor Weihnachten...
Ich weiß nicht, wie ich dich trösten kann - außer: bleib irgendwie tapfer!
Drück dich ganz ganz lieb - Carwomen
Liebe Heike, auch von mir ganz aufrichtiges Beileid. Sei dankbar, dass Deine Schwiemu nicht mehr so lange leiden mußte und ihr noch einige Tage zu Hause zusammen hattet. Sie ist nur vorangegangen, auf dem Weg, den wir alle einmal gehen. Gott beschützte Dich, viel Kraft und LG Elfie
Hallo,
ich möchte mich ganz herzlich bei Euch bedanken für die Anteilnahme.
"Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie
einen Stachel, sondern wie ein
kostbares Geschenk in sich."
(Dietrich Bonhoeffer)
LG Eure Heike
Ich habe h was eute erst den Artikel gefunden da ich selber einen Menschen verloren habe den ich sehr geliebt habe durch den PankreasKrebs.
Es tut mir leid das ihr Vater mit diesem heimtückischen Krebs erkrankt ist .Ich kann nur von meiner Sicht erzählen wie ich den Ganzen leidensweg meines Verlobten miterlebt habe.
Angefangen hat das ganze im August 06 Er spukte nur noch nach dem Essen und behielt nix mehr bei sich .Man ging zum Arzt und man meinte es sei eine Gastritis.Er bekam Tabletten die aber nix half.Er wurde dann in ein Krankenhaus eingeliefert da er sich vor schmezen krümmte.
Dort wurden etliche Magenspiegelungen vorgenommen die nix eindeutiges zeigten.
Nach 4 Wochen wurde er dem Chirurgen vorgestellt der ihn dann auch operierte.
Und da kam der Schock er hatte einen Tumor sie hatten bei der op ein stück dünndarm entnommen und eine umleitung gelegt das er wenigstens was essen konnte.Er hatte 48 Gallensteine und der tumor hatte den magenausgang,zwölffingerdarm und die galle abgedrückt.Er bekam eine trenage für den gallensaft.
Dann kam der befund Pankreaskrebs im endstation das war ende september06.
Er kam nachhause und vegetierte nur noch vor sich hin er bekam morphine die er nicht vertrug sondern auch rausbrach.
Dann kam die erste chemo die vertrug er gut und bekam ein kleiner lichtschimmer er sprach auch wieder was mich sehr freute.Aber die freude blieb nicht lange er erbrach sich wieder
dann kam die 2te chemo die er auch vertrug.Vor 2 wochen wurde er plötzlich fast wie früher er redete und lief umher Lachte und machte blödsinn.
danach wurde er wieder stiller und nachdenklich er hatte viel geschlafen und spukte *schleim* Hausarzt horchte ihn ab und sagte mir er hätte was an der linken lunge.Was aber genau sagte er nicht.
Am 9.11 sagte ich zu ihm er hat sich wahrscheinlich eine bronchitis zugezogen weil er so komisch atmete nunja das war wohl doch nicht so denn die Nacht drauf ist er erstickt.
Ich will euch die Hoffnung nicht nehmen ich will nur euh meine erfahrung mit dem Tumor euch mitteilen.
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